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	<title>CUBE CONCEPTS</title>
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	<description>Ihr PV-Architekt &#38; Full-Service-Partner für</description>
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	<title>CUBE CONCEPTS</title>
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		<title>Verstärkung im Sales-Team: Vier Neuzugänge für unseren Standort in Palma de Mallorca</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/verstaerkung-im-sales-team-vier-neuzugaenge-fuer-unseren-standort-in-palma-de-mallorca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 10:40:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte April durften wir gleich vier neue Kolleginnen und Kollegen in unserem Sales-Team begrüßen. Mit Sara-Zehra Karatas, Dominic Feigl, Alexandra-Sophie Grass und Samir Zaari erweitern wir gezielt unsere Vertriebseinheit und stärken insbesondere unseren Standort in Palma de Mallorca. Strukturiertes Onboarding Alle vier starten mit einem strukturierten Onboarding-Programm, das ihnen einen umfassenden Einblick in unser Unternehmen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitte April durften wir gleich vier neue Kolleginnen und Kollegen in unserem Sales-Team begrüßen. Mit <strong>Sara-Zehra Karatas</strong>, <strong>Dominic Feigl</strong>, <strong>Alexandra-Sophie Grass</strong> und <strong>Samir Zaari </strong>erweitern wir gezielt unsere Vertriebseinheit und stärken insbesondere unseren Standort in Palma de Mallorca.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strukturiertes Onboarding</h2>



<p>Alle vier starten mit einem <strong>strukturierten Onboarding-Programm</strong>, das ihnen einen umfassenden Einblick in unser Unternehmen, unsere Prozesse sowie unsere Vertriebsstrategie bietet. Ein zentraler Bestandteil der Einarbeitung sind intensive Sales- und Produktschulungen. Hier werden sowohl vertriebliche Methoden und Kommunikationsansätze als auch fundierte Kenntnisse zu unseren Lösungen und Leistungen vermittelt. Ziel ist es, die neuen Teammitglieder bestmöglich auf ihre zukünftigen Aufgaben vorzubereiten und ihnen das notwendige Rüstzeug für eine erfolgreiche Tätigkeit im Vertrieb an die Hand zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Austausch &amp; Verzahnung</h2>



<p>Darüber hinaus legen wir großen Wert auf eine <strong>enge Verzahnung</strong> mit den bestehenden Teams. Durch den direkten <strong>Online-Austausch</strong> mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen sowie praxisnahe Einblicke in laufende Projekte wird sichergestellt, dass das erlernte Wissen schnell in die tägliche Arbeit überführt wird. So schaffen wir die Grundlage für einen schnellen Einstieg und eine nachhaltige Entwicklung innerhalb des Unternehmens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiteres Wachstum</h2>



<p>Mit der Erweiterung unseres Sales-Teams reagieren wir auf die <strong>steigende Nachfrage</strong> und schaffen die <strong>Grundlage für weiteres Wachstum</strong>. Gleichzeitig stärken wir unsere Präsenz vor Ort und erhöhen unsere Schlagkraft im Vertrieb – ein Ansatz, der sich bereits in der Zentrale in Kaarst in den vergangenen Monaten in den zentralen Geschäftsbereichen bewährt hat. Der attraktive Standort in Palma de Mallorca unweit des Strands spielt eine wichtige Rolle in unserer Vertriebsstrategie. Der weitere Ausbau ist ein wichtiger Schritt für CUBE CONCEPTS. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Verstärkung im Sales-Team zur Stärkung der Marktposition </h2>



<p>Die Verstärkung im Sales-Team ist ein weiterer Schritt, um unsere Marktposition gezielt zu stärken und <strong>unseren Kunden</strong> eine noch <strong>intensivere Betreuung</strong> zu bieten. Dabei setzen wir bewusst auf qualifizierte und engagierte Mitarbeitende, die unsere Wachstumsziele aktiv mitgestalten und gerade das Thema Photovoltaik mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> verstehen und Interessenten näher bringen können. </p>



<p>Wir freuen uns sehr über die Verstärkung und heißen Sara-Zehra Karatas, Dominic Feigl, Alexandra-Sophie Grass und Samir Zaari herzlich willkommen. Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Momentanreserve mit BESS: Neue Erlösquelle im FTM-Betrieb</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2026 09:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Vermarktung von Momentanreserve entwickelt sich zu einem neuen, stabilen Erlösbaustein für Betreiber von Batteriespeichersystemen (BESS). Insbesondere im Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb ermöglicht sie zusätzliche Einnahmen – ohne die bestehenden Geschäftsmodelle wie Regelenergie oder Strom-Trading wesentlich einzuschränken. Seit Ende Januar 2026 wird sie von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) marktgestützt beschafft und kann so die Gesamtrendite ohne [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Vermarktung von <strong>Momentanreserve</strong> entwickelt sich zu einem neuen, stabilen Erlösbaustein für Betreiber von Batteriespeichersystemen (BESS). Insbesondere im <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong> ermöglicht sie zusätzliche Einnahmen – ohne die bestehenden Geschäftsmodelle wie <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/" type="post" id="27950">Strom-Trading</a> wesentlich einzuschränken. Seit Ende Januar 2026 wird sie von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) marktgestützt beschafft und kann so die Gesamtrendite ohne nennenswerte Kapazitätskonflikte eines BESS erhöhen.</p>



<p>Damit wird Momentanreserve zu einem weiteren Element im <strong>Revenue Stacking</strong>, also der Kombination mehrerer Erlösquellen zur Maximierung der Wirtschaftlichkeit von Großspeichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Momentanreserve?</h2>



<p>Um die Netzstabilität zu gewährleisten und Blackouts zu vermeiden, muss das deutsche Stromsystem die Frequenz konstant bei 50 Hz (± 0,2 Hz) halten. Weicht die Frequenz ab, greift der Regelenergiemarkt ein. Dazu gehören die Primärreserve (FCR) zur schnellen Stabilisierung, die automatische Sekundärreserve (aFRR) und die Minutenreserve (mFRR) — diese Regelleistungen benötigen jedoch Zeit zum Reagieren. Hier setzt die Momentanreserve an.</p>



<p>Momentanreserve ist eine nicht-frequenzgebundene Systemdienstleistung, die ein kurzfristiges Leistungsungleichgewicht im Stromnetz ausgleicht. Die Reserve wird nach wenigen Sekunden durch die Primärregelleistung abgelöst. Traditionell stellten konventionelle Kraftwerke diese Leistung über ihre rotierenden Massen automatisch bereit — kostenlos und ohne Vergütung.</p>



<p>Mit dem Rückgang konventioneller Kraftwerke im Zuge der Energiewende entstand Handlungsbedarf. Die Bundesnetzagentur hat daher im April 2025 ein Konzept für die marktliche Beschaffung entwickelt, und seit dem 22. Januar 2026 gibt es in Deutschland einen neuen, vergüteten Markt dafür.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verdienen BESS-Betreiber mit Momentanreserve?</h2>



<p>Während klassische Regelenergie die Bereitstellung von Kapazität (+/-) sowie den tatsächlich gelieferten und entnommenen Netzstrom vergütet, honoriert die Momentanreserve ausschließlich die <strong>Bereitstellung von Leistungskapazität</strong>.</p>



<p>Bis 2026 gab es hierzu in Deutschland keinen eigenen Markt. In Großbritannien sind in dem Zuge der FFR (Fast Frequency Response) dabei bereits lukrative Produkte entstanden, wie beispielsweise das Dynamic Containment (DC). Im Bundesgebiet gab es dazu bislang nur bilaterale Verträge mit Netzbetreibern oder spezielle Innovationsausschreibungen. Auf dem neuen deutschen Markt gibt es jetzt daher folgende Vorteile für BESS-Betreiber:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Festpreisvergütung für Kapazitätsvorhaltung</h3>



<p>Seit 2026 wird Momentanreserve in Deutschland marktgestützt durch die <a href="https://cubeconcepts.de/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/" type="post" id="24680">Übertragungsnetzbetreiber</a> beschafft. Betreiber erhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fixe Vergütung pro Megawatt-Sekunde (MWs) bereitgestellter Leistung</strong></li>



<li>Monatliche Abrechnung</li>



<li>Vertragslaufzeiten von bis zu 10 Jahren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Folgende Erlöse werden in Aussicht gestellt:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Produkt</strong></td><td><strong>Verfügbarkeit</strong></td><td><strong>Festpreis (1. Periode)</strong></td><td><strong>Beispiel: 1 MW BESS (25 MWs)</strong></td></tr><tr><td>BESS-Kapazität als Premiumprodukt</td><td>&gt; 90 %</td><td>805 – 888,50 €/MWs/Jahr</td><td>20.125 – 22.213 €/Jahr</td></tr><tr><td>BESS-Kapazität als Basisprodukt</td><td>&gt; 30 %</td><td>ca. 76 – 150 €/MWs/Jahr</td><td>1.900 – 3.750 €/Jahr</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Ideale Ergänzung im Revenue Stacking</h3>



<p>Ein wesentlicher Vorteil der Momentanreserve liegt darin, dass sie kaum operative Einschränkungen für andere Geschäftsmodelle eines BESS mit sich bringt. Im Gegensatz zu klassischen Regelenergieprodukten oder dem Strom-Trading wird nahezu keine aktive Energieverschiebung benötigt. Stattdessen basiert die Leistung auf der sehr schnellen Reaktionsfähigkeit der Leistungselektronik.</p>



<p>Dadurch eignet sich Momentanreserve hervorragend als zusätzlicher Erlösbaustein im Rahmen des <strong>Revenue Stackings</strong>. Bestehende Vermarktungsstrategien wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Primärregelleistung (FCR)</li>



<li>Sekundärregelenergie (aFRR)</li>



<li>Strom-Trading (Intraday / Day-Ahead Arbitrage)</li>
</ul>



<p></p>



<p>bleiben grundsätzlich unberührt und können parallel fortgeführt werden.</p>



<p>Entscheidend ist hierbei ein leistungsfähiges Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>), das die verschiedenen Märkte koordiniert und Verfügbarkeiten sicherstellt. So lassen sich potenzielle Nutzungskonflikte vermeiden und die Gesamtwirtschaftlichkeit des Speichers gezielt optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Geringe Belastung des Speichersystems</h3>



<p>Da Momentanreserve primär über die Wechselrichterleistung bereitgestellt wird und kaum vollständige Lade- und Entladezyklen erfordert, ist der Einfluss auf die Batteriealterung gering.</p>



<p>Für Betreiber bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzlicher Erlös ohne relevante Degradation</li>



<li>keine signifikante Einschränkung der Lebensdauer</li>



<li>stabile Ergänzung zu zyklusbasierten Geschäftsmodellen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die ÜNB bemerken, dass ein 100-MW/100-MWh-Speicher lediglich rund 35 kWh Energie vorhalten muss. Gerade im Vergleich zu intensivem Strom-Trading oder häufiger Regelenergieabrufe ist dies ein klarer wirtschaftlicher Vorteil. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen für die Teilnahme</h2>



<p>Um Momentanreserve bereitstellen zu können, müssen Batteriespeicher bestimmte technische Anforderungen erfüllen, die nicht unerheblich sind. </p>



<p><strong>Grid-Forming als zentrale Voraussetzung</strong><br>Die Bereitstellung von Momentanreserve erfordert netzbildende Wechselrichter (<a href="https://cubeconcepts.de/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/" type="post" id="24483">Grid-Forming</a>). Nur diese Systeme sind in der Lage, aktiv zur Netzstabilität beizutragen und die notwendige Trägheit zu simulieren.</p>



<p>Im Unterschied dazu folgen klassische (Grid-Following) Wechselrichter lediglich dem bestehenden Netzsignal und können keine Momentanreserve bereitstellen.</p>



<p><strong>Kurze Übersicht:</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Grid-Forming-Wechselrichter</strong></td><td><strong>Grid-Following-Wechselrichter</strong></td></tr><tr><td><strong>Reaktion</strong></td><td>Erzeugt die Spannung aktiv</td><td>Folgt der Netzspannung</td></tr><tr><td><strong>Geschwindigkeit</strong></td><td>nahezu 0ms</td><td>100ms &#8211; 500ms</td></tr><tr><td><strong>Nutzen</strong></td><td>Momentanreserve + <a href="https://cubeconcepts.de/schwarzstart-durch-batteriespeicher/" type="post" id="23350">Schwarzstart</a></td><td>Nur FCR/aFRR</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Weitere Anforderungen im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Präqualifikation durch die Übertragungsnetzbetreiber </li>



<li>Netzanschluss muss mindestens über Mittelspannungseben verfügen</li>



<li>Integration in ein virtuelles Kraftwerk bzw. Steuerungssystem </li>



<li>Vollautomatisierter Betrieb und schnelle Reaktionsfähigkeit </li>



<li>Sicherstellung definierter Verfügbarkeiten (z. B. &gt; 90 % im Premiumprodukt)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung im FTM-Betrieb</h2>



<p>Im <strong>FTM-Betrieb</strong> spielt Momentanreserve ihre Stärken besonders aus, da sie sich nahezu problemlos mit den weiteren FTM-Anwendungen eines BESS kombinieren lässt. </p>



<p>Momentanreserve ergänzt diese Strategie sinnvoll, da sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>unabhängig von Strompreisschwankungen vergütet wird</li>



<li>keine aktive Fahrweise des Speichers erzwingt</li>



<li>zusätzliche Planungssicherheit schafft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit entsteht ein stabiler Gegenpol zu volatilen Erlösströmen wie dem Strom-Trading.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken &amp; Marktentwicklung</h2>



<p>Trotz der attraktiven Perspektiven gibt es einige Faktoren, die Betreiber berücksichtigen sollten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Regulatorische Unsicherheiten</strong>: Die Marktgestaltung basiert auf aktuellen Festlegungen der Bundesnetzagentur und kann sich künftig ändern.</li>



<li><strong>Marktsättigung</strong>: Da BESS technologisch ideal für Momentanreserve geeignet sind, könnte ein starker Marktzubau langfristig zu sinkenden Vergütungen führen.</li>



<li><strong>Multi-Use-Konflikte</strong>: Bei sehr hohen Verfügbarkeitsanforderungen können Nutzungskonflikte mit anderen Erlösströmen entstehen – insbesondere ohne optimiertes Energiemanagement.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Momentanreserve als strategischer Erlösbaustein</h2>



<p>Momentanreserve entwickelt sich zu einem wichtigen Bestandteil moderner BESS-Geschäftsmodelle.</p>



<p>Für Betreiber bietet sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>zusätzliche, stabile Einnahmen</strong></li>



<li><strong>geringe technische Belastung</strong></li>



<li><strong>hohe Kombinierbarkeit mit bestehenden Strategien</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Im FTM-Betrieb trägt sie damit maßgeblich zur <strong>Optimierung der Gesamtrentabilität</strong> bei – insbesondere im Zusammenspiel mit Regelenergie und Strom-Trading.</p>



<p>Langfristig ist sie weniger als alleiniger Erlöstreiber zu sehen, sondern als <strong>wertvoller Baustein im Gesamtportfolio eines Batteriespeichersystems</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Momentanreserve im Stromnetz?</summary>
<p>Momentanreserve ist eine extrem schnelle Systemdienstleistung, die Frequenzabweichungen im Stromnetz innerhalb von Millisekunden ausgleicht – noch bevor klassische Regelenergie eingreift.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie verdient ein BESS Geld mit Momentanreserve?</summary>
<p>Durch die Bereitstellung von Leistungskapazität erhalten Betreiber eine feste Vergütung pro MW – unabhängig von der tatsächlich gelieferten Energie.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Voraussetzungen braucht ein BESS für Momentanreserve?</summary>
<p>Entscheidend sind netzbildende Wechselrichter (Grid-Forming), eine Präqualifikation beim Netzbetreiber sowie hohe Verfügbarkeit und automatische Steuerbarkeit.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Erlöse durch Momentanreserve?</summary>
<p>Im Premiumsegment liegen die Erlöse typischerweise bei etwa 20.000–23.000 € pro MW und Jahr – zusätzlich zu anderen Einnahmequellen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lässt sich Momentanreserve mit anderen BESS-Use-Cases kombinieren?</summary>
<p>Ja, sie ist ideal für den Multi-Use-Betrieb geeignet und kann parallel zu Regelenergie und Strom-Trading genutzt werden.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Strom-Trading mit BESS: Im FTM-Betrieb zu Arbitrage-Erlösen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 14:44:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zunehmende Volatilität der Strommärkte eröffnet Unternehmen neue wirtschaftliche Chancen: Strom-Trading mit BESS (Battery Energy Storage Systems) ermöglicht es, gezielt von Strompreisschwankungen zu profitieren. Im Fokus steht dabei der Arbitrage-Handel – also der strategische Einkauf von Strom zu niedrigen Preisen und der Verkauf zu Hochpreiszeiten. Im Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb entwickeln sich Batteriespeicher damit zu aktiven Marktteilnehmern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading mit BESS: Im FTM-Betrieb zu Arbitrage-Erlösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die zunehmende Volatilität der Strommärkte eröffnet Unternehmen neue wirtschaftliche Chancen: <strong>Strom-Trading mit BESS (Battery Energy Storage Systems)</strong> ermöglicht es, gezielt von Strompreisschwankungen zu profitieren. Im Fokus steht dabei der <strong>Arbitrage-Handel</strong> – also der strategische Einkauf von Strom zu niedrigen Preisen und der Verkauf zu Hochpreiszeiten.</p>



<p>Im <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong> entwickeln sich Batteriespeicher damit zu aktiven Marktteilnehmern und erschließen zusätzliche, marktorientierte Erlösquellen – komplett unabhängig vom eigenen Stromverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Strom-Trading und Arbitrage mit BESS?</h2>



<p><strong>Arbitrage</strong> beschreibt die gezielte Nutzung von Preisunterschieden am Strommarkt. Ein BESS lädt sich in Phasen mit niedrigen Strompreisen auf und speist die Energie bei hohen Preisen wieder ins Netz ein.</p>



<p>Der wirtschaftliche Ertrag ergibt sich aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis</li>



<li>abzüglich Speicherverluste (<a href="https://cubeconcepts.de/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/" type="post" id="27158">Round-Trip-Efficiency</a>)</li>



<li>sowie Transaktions- und Betriebskosten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Batteriespeicher werden dabei über ein intelligentes Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>) gesteuert, das Marktpreise, Prognosen und Lastprofile in Echtzeit analysiert und automatisch optimiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Relevante Strommärkte für Arbitrage</h2>



<p>BESS können flexibel auf verschiedenen Handelsplätzen agieren:</p>



<p><strong>Day-Ahead-Markt</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromhandel für den Folgetag</li>



<li>Planbare Preisstrukturen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Intraday-Markt</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Handel bis kurz vor Lieferung (teilweise &lt;30 Minuten)</li>



<li>Besonders hohe Preisdynamik und kurzfristige Arbitrage-Chancen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade der Intraday-Markt bietet ideale Bedingungen für Batteriespeicher, da hier kurzfristige Preisfenster mit hohen Margen entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Strom-Trading mit BESS immer attraktiver wird</h2>



<p>Der Ausbau erneuerbarer Energien führt zu stärkeren Preisschwankungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Negative Strompreise</strong> bei hoher PV- oder Windeinspeisung</li>



<li><strong>Preisspitzen >300 €/MWh</strong> bei hoher Nachfrage oder geringer Erzeugung</li>



<li><strong>Regelmäßige Spreads von 10–40 €/MWh</strong>, teilweise deutlich höher</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="383" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1024x383.jpg" alt="" class="wp-image-27953" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1024x383.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-300x112.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-768x287.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1536x575.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-18x7.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik.jpg 1590w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Diese Marktmechanik schafft systematische Handelsmöglichkeiten, die sich mit Batteriespeichern gezielt nutzen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel: Arbitrage-Erlöse mit einem 10 MW BESS (2025)</h2>



<p>Ein Batteriespeicher mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>10 MW Leistung</strong></li>



<li><strong>20 MWh Kapazität</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>konnte im Jahr 2025 durchschnittlich mit reinem Strom-Trading folgende Erlöse erzielen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Theoretisch (100 % Verfügbarkeit):</strong><br>→ ca. <strong>1.824.200 € pro Jahr</strong></li>



<li><strong>Realistisch (unter Berücksichtigung von Verlusten &amp; Verfügbarkeit):</strong><br>→ ca. <strong>1.641.800 – 1.733.000 € pro Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Einflussfaktoren auf die realen Erlöse:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbarkeitsfaktoren</li>



<li>Netzrestriktionen</li>



<li>Ladezustandsoptimierung</li>



<li>Speicherverluste</li>



<li>Parallelvermarktung (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für erfolgreiches Strom-Trading</h2>



<p>Damit Arbitrage wirtschaftlich funktioniert, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Freie Speicherkapazitäten</strong> (nicht vollständig durch andere Use Cases belegt)</li>



<li><strong>Netzanschluss und Marktzugang</strong></li>



<li><strong>Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk oder Direktvermarkter</strong> / <strong>Trader</strong></li>



<li><strong>Leistungsfähiges EMS</strong> zur Echtzeitoptimierung</li>



<li><strong>Zugriff auf Marktdaten und Prognosen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Nur durch automatisierte Prozesse lassen sich die oft sehr kurzen Handelsfenster effizient nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Strom-Trading mit BESS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zusätzliche Erlöse durch Arbitrage</strong> unabhängig vom Eigenverbrauch </li>



<li><strong>Schnelle Amortisation</strong> durch marktorientierte Einnahmen </li>



<li><strong>Hohe Flexibilität</strong> durch Teilnahme an Day-Ahead- und Intraday-Märkten </li>



<li><strong>Optimale Nutzung von Preisvolatilitäten</strong> (inkl. negativer Preise) </li>



<li><strong>Skalierbares Geschäftsmodell</strong> für große Batteriespeicher</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Strom-Trading im Energiesystem</h2>



<p>Neben den wirtschaftlichen Vorteilen trägt Strom-Trading auch zur Systemstabilität bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufnahme von Überschussstrom bei hoher Erzeugung</li>



<li>Entlastung des Netzes in Engpasssituationen</li>



<li>Effizientere Integration erneuerbarer Energien</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS übernehmen damit eine doppelte Funktion: <strong>Erlösquelle und systemrelevante Flexibilitätsoption</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Arbitrage macht BESS zum aktiven Marktteilnehmer</h2>



<p>Strom-Trading durch Arbitrage ist eine der attraktivsten FTM-Anwendungen für Batteriespeicher. Unternehmen profitieren nicht nur von zusätzlichen Erlösen, sondern auch von einer deutlich besseren Auslastung ihrer Speicher.</p>



<p>Mit steigender Volatilität der Strommärkte und zunehmender Digitalisierung wird Arbitrage künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Für Betreiber von BESS bedeutet das: <strong>Wer flexibel agiert und Marktsignale intelligent nutzt, kann erhebliche wirtschaftliche Potenziale erschließen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Strom-Trading mit BESS?</summary>
<p>Strom-Trading bezeichnet den Kauf und Verkauf von Strom am Markt. Mit einem BESS erfolgt dies automatisiert, um Preisunterschiede gezielt auszunutzen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bedeutet Arbitrage im Energiemarkt?</summary>
<p>Arbitrage ist die Nutzung von Preisunterschieden zwischen verschiedenen Zeitpunkten oder Märkten zur Erzielung von Gewinnen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Märkte sind relevant für Arbitrage?</summary>
<p>Vor allem der Day-Ahead- und der Intraday-Markt bieten attraktive Handelsmöglichkeiten.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Erlöse durch Strom-Trading?</summary>
<p>Je nach Marktphase und Anlagengröße können jährlich sechs- bis siebenstellige Erlöse erzielt werden.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Voraussetzungen braucht ein BESS für Arbitrage?</summary>
<p>Ein leistungsfähiges EMS, Marktzugang, freie Kapazitäten und ein geeigneter Netzanschluss sind entscheidend.</p>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lastverschiebung (Load Shifting) mit BESS: Im BTM-Betrieb zur Atypik für geringere Bezugskosten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:27:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Lastverschiebung (Load Shifting) ist eine intelligente Strategie, um Stromkosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von Batteriespeichern (BESS) im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb lässt sich der Stromverbrauch zeitlich optimieren – mit direkten Effekten auf Netzentgelte, Strombezugskosten und regulatorische Privilegien. Im Fokus stehen dabei Stromtarife mit Hochlastzeitfenstern und die sogenannte atypische Netznutzung, die Unternehmen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Lastverschiebung (Load Shifting)</strong> ist eine intelligente Strategie, um Stromkosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> im <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> lässt sich der Stromverbrauch zeitlich optimieren – mit direkten Effekten auf <strong>Netzentgelte, Strombezugskosten und regulatorische Privilegien</strong>.</p>



<p>Im Fokus stehen dabei Stromtarife mit Hochlastzeitfenstern und die sogenannte <strong><a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/" type="post" id="15756">atypische Netznutzung</a></strong>, die Unternehmen erhebliche Einsparpotenziale eröffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Load Shifting?</h2>



<p><strong>Load Shifting</strong> beschreibt die gezielte Verschiebung von Stromverbräuchen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weg von <strong>teuren oder netzbelasteten Zeiten</strong></li>



<li>hin zu <strong>günstigen oder netzentlasteten Zeitfenstern</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel ist es, Strom dann zu nutzen, wenn er wirtschaftlich und systemisch sinnvoll ist.</p>



<p>Im Gegensatz zu <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/" type="post" id="27863">Peak Shaving</a> geht es nicht primär um die Kappung von Lastspitzen, sondern um die <strong>zeitliche Optimierung des gesamten Lastprofils</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Lastverschiebung mit BESS?</h2>



<p>Ein Batteriespeicher ermöglicht es, Energie flexibel zwischenzuspeichern und bedarfsgerecht bereitzustellen. Dazu  nutzt ein BESS-Betreiber die Nieder- und Hochlastzeiten im Stromtarif seines Netzbetreibers gezielt aus. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Laden</strong> des Speichers in Niederlastzeiten (NLZ)<br>z. B. bei niedrigen Strompreisen oder PV-Überschüssen</li>



<li><strong>Entladen</strong> in Hochlastzeiten (HLZ)<br>z. B. bei hohen Preisen oder Netzbelastung</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="547" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-1024x547.jpg" alt="" class="wp-image-27913" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-1024x547.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-300x160.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-768x410.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik.jpg 1403w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gesteuert wird dieser Prozess durch ein <strong>Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>)</strong>, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastgänge analysiert</li>



<li>Hochlastzeiten erkennt</li>



<li>Strompreise berücksichtigt</li>



<li>die Speicherbewirtschaftung automatisiert optimiert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Ein geglättetes, wirtschaftlich optimiertes Lastprofil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Atypische Netznutzung: Der zentrale Hebel</h2>



<p>Ein besonders wichtiger Anwendungsfall von Load Shifting ist die <strong>atypische Netznutzung</strong>. Sie liegt dann vor, wenn die Jahreshöchstlast eines Unternehmens <strong>vorhersehbar außerhalb </strong>der vom Netzbetreiber veröffentlichten Hochlastzeitfenster auftritt.</p>



<p><strong>Hintergrund:</strong></p>



<p>Nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV können Unternehmen individuelle Netzentgelte erhalten, wenn sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ihren Stromverbrauch gezielt außerhalb definierter <strong>Hochlastzeitfenster</strong> verlagern</li>



<li>das Netz in kritischen Zeiten entlasten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Hochlastzeiten werden jährlich vom Netzbetreiber festgelegt und basieren auf der Netzbelastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auslaufmodell: Bandlastregelung</h2>



<p>Zusätzlich zur atypischen Netznutzung kann bislang noch die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/" type="post" id="15735">Bandlast</a>-Regelung</strong> gemäß § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV genutzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Voraussetzung: <strong>≥ 7.000 Benutzungsstunden pro Jahr</strong></li>



<li>Ziel: möglichst gleichmäßiger Strombezug</li>



<li>Vorteil: <strong>Netzentgeltreduktionen von bis zu 90 %</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtig</strong>: Diese Regelung wird im Rahmen der <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/" type="post" id="22626">Reform der Stromnetzentgelte</a> (AgNeS) der Bundesnetzagentur auslaufen. Dennoch bleibt sie aber für viele Unternehmen aktuell noch relevant.</p>



<p>Ein BESS unterstützt hier, indem es die Lastschwankungen glättet und eine gleichmäßigere Netznutzung ermöglicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle von BESS</h2>



<p>Ein BESS ermöglicht es Unternehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Strombezug in Hochlastzeiten gezielt zu reduzieren</li>



<li>Lasten automatisch zu verschieben</li>



<li>Produktionsprozesse unverändert weiterzuführen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtig</strong>: Lastspitzen außerhalb dieser Zeitfenster sind bei atypischer Netznutzung <strong>nicht kostenrelevant</strong>.</p>



<p>Ergebnis: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutlich reduzierte Netzentgelte </li>



<li>Optimierte Netznutzung </li>



<li>Wirtschaftlicher Betrieb ohne Produktionseingriffe</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich Load Shifting?</h2>



<p>Besonders geeignet ist Load Shifting durch BESS für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vorhandenen RLM-Zählern und bekannten detaillierten Lastprofilen</li>



<li>hohem Stromverbrauch</li>



<li>Lasten, die sich nur schwierig in NLZ verschieben lassen</li>



<li>Zugang zu dynamischen Stromtarifen</li>



<li>Stromtarifen mit HLZ</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je stärker Lastprofile variieren, desto größer das Optimierungspotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer kann Lastverschiebung zur Atypik nutzen?</h2>



<p>Unternehmen mit einem Batteriespeicher sollten folgendes beachten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Erheblichkeitsschwelle</h3>



<p>Die HLZ-Leistung muss deutlich unter der Jahreshöchstleistung liegen. Die <strong>Mindestdifferenz</strong> ist abhängig von der Spannungsebene. Diese variieren von Höchstspannung (5%), Hochspannung (10%), Mittelspannung (20%) und Niederspannung (30%) sowie den jeweiligen Umspannungsebenen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mindestverlagerung</h3>



<p>Unabhängig von der prozentualen Differenz muss die tatsächliche Lastverschiebung mindestens <strong>100 kW</strong> betragen. Damit profitieren ausschließlich Unternehmen, die über ein großes und technisch realisierbares Lastverschiebungspotenzial verfügen und ihre Lastprofile flexibel anpassen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bagatellgrenze</h3>



<p>Die jährliche Ersparnis muss mindestens <strong>500 Euro </strong>betragen, um den zusätzlichen organisatorischen, technischen und administrativen Aufwand wirtschaftlich sinnvoll zu rechtfertigen. Nur wenn diese Mindestschwelle erreicht wird, ist die Umsetzung aus ökonomischer Sicht zweckmäßig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Fristen</h3>



<p>Der Antrag auf ein individuelles Netzentgelt muss bis spätestens 30. September beim zuständigen Netzbetreiber eingehen, damit er für das jeweilige Abrechnungsjahr berücksichtigt werden kann. Eine fristgerechte Antragstellung ist Voraussetzung für die Prüfung und Genehmigung durch den Netzbetreiber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Load Shifting mit BESS</h2>



<p>Auch unabhängig von regulatorischen Privilegien bietet Load Shifting klare finanzielle Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strombezug zu günstigeren Zeiten</strong></li>



<li><strong>Reduzierung von Netzentgelten</strong></li>



<li><strong>Einkaufsoptimierung bei volatilen Strompreisen</strong></li>



<li><strong>Erhöhung der Eigenverbrauchsquote bei PV-Anlagen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders bei <a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/" type="post" id="21612">dynamischen Stromtarifen</a> wird Load Shifting zunehmend relevant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abgrenzung zu anderen BTM-Strategien</h2>



<p>Kurz gesagt, optimiert die Lastverschiebung den Zeitpunkt des Strombezuges. Im Gegensatz dazu stehen die beiden BTM-Strategien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/" type="post" id="27863">Lastspitzenkappung (Peak Shaving)</a><strong>:</strong> Reduziert gezielt die höchste Lastspitze</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a><strong>:</strong> Maximiert die Nutzung selbst erzeugten Stroms</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis werden diese Strategien häufig kombiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Load Shifting macht Stromkosten planbar und flexibel</h2>



<p>Die Lastverschiebung mit BESS ist ein zentraler Baustein moderner Energiestrategien im BTM-Betrieb. Durch die gezielte zeitliche Steuerung des Stromverbrauchs lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzentgelte reduzieren</li>



<li>regulatorische Vorteile nutzen</li>



<li>Stromkosten nachhaltig senken</li>



<li>Lastprofile optimieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders in Kombination mit Eigenverbrauchsoptimierung und Peak Shaving entsteht ein ganzheitliches, wirtschaftlich hochattraktives Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Load Shifting?</summary>
<p>Load Shifting ist die gezielte Verschiebung von Stromverbrauch in günstigere oder netzentlastete Zeiträume.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bedeutet atypische Netznutzung?</summary>
<p>Unternehmen reduzieren ihren Verbrauch gezielt in Hochlastzeiten und erhalten dafür reduzierte Netzentgelte.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS beim Load Shifting?</summary>
<p>Ein Batteriespeicher speichert Strom in günstigen Zeiten und gibt ihn bei Bedarf wieder ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Load Shifting wirtschaftlich?</summary>
<p>Ja, durch geringere Netzentgelte und optimierten Strombezug lassen sich erhebliche Einsparungen erzielen.</p>
</details>



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			</item>
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		<title>Lastspitzenkappung (Peak Shaving) durch BESS: Netzentgelte im BTM-Betrieb reduzieren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 09:24:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Lastspitzenverschiebung (Peak Shaving) gehört zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Stromkosten im industriellen Umfeld nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von Batteriespeichern (BESS) im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb lassen sich insbesondere die Netzentgelte deutlich reduzieren – ein zentraler Kostenblock für Unternehmen. Denn: Rund 30–40 % des Industriestrompreises entfallen auf Netzentgelte – mit steigender Tendenz. Was ist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Lastspitzenverschiebung (Peak Shaving)</strong> gehört zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Stromkosten im industriellen Umfeld nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> im <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> lassen sich insbesondere die <strong>Netzentgelte deutlich reduzieren</strong> – ein zentraler Kostenblock für Unternehmen.</p>



<p>Denn: Rund <strong>30–40 % des Industriestrompreises</strong> entfallen auf Netzentgelte – mit steigender Tendenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Peak Shaving?</h2>



<p><strong>Peak Shaving</strong> beschreibt die gezielte Reduzierung kurzfristiger Lastspitzen im Stromverbrauch eines Unternehmens.</p>



<p>Diese Lastspitzen entstehen typischerweise durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gleichzeitiges Anlaufen von Maschinen</li>



<li>parallele Produktionsprozesse</li>



<li>intensive Ladevorgänge (z. B. E-Mobilität)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Problem: Für viele Unternehmen wird ein erheblicher Teil der Netzentgelte auf Basis der <strong>höchsten gemessenen Leistung innerhalb eines 15-Minuten-Zeitraums pro Jahr</strong> berechnet. Bereits <strong>eine einzige Lastspitze</strong> kann die Stromkosten für ein ganzes Jahr erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Peak Shaving mit BESS?</h2>



<p>Ein <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> (BESS)</strong> wird gezielt eingesetzt, um diese Lastspitzen abzufangen.</p>



<p>Das Prinzip:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Speicher wird in Zeiten niedriger Last oder mit günstigem Strom geladen</li>



<li>Bei drohenden Lastspitzen entlädt sich der Speicher automatisch</li>



<li>Der Netzbezug wird dadurch aktiv begrenzt</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-27864" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gesteuert wird dieser Prozess durch ein <strong>Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>)</strong>, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofile in Echtzeit analysiert</li>



<li>kritische Schwellenwerte erkennt</li>



<li>den Speicher sekundenschnell aktiviert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Die maximale Netzlast wird reduziert – und damit direkt die Kostenbasis der Netzentgelte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Peak Shaving wirtschaftlich so relevant?</h2>



<p>Der wirtschaftliche Hebel liegt im sogenannten <strong>Leistungspreis</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzentgelte setzen sich u. a. aus einem <strong>Arbeitspreis (kWh)</strong> und einem <strong>Leistungspreis (kW)</strong> zusammen</li>



<li>Der Leistungspreis basiert auf der <strong>höchsten gemessenen Lastspitze im Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch Peak Shaving wird genau dieser Wert reduziert.</p>



<p><strong>Typische Effekte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Senkung der Netzentgelte um <strong>zweistellige Prozentwerte</strong></li>



<li>Vermeidung unerwarteter Mehrkosten</li>



<li>Verbesserung der Planbarkeit der Stromkosten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Peak Shaving mit BESS</h2>



<p>Der Einsatz von BESS zur Lastspitzenverschiebung bietet klare betriebliche und wirtschaftliche Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduzierte Netzentgelte</strong> durch geringere Spitzenlast</li>



<li><strong>Keine Eingriffe in die Produktion</strong> notwendig</li>



<li><strong>Automatisierte Steuerung</strong> über EMS</li>



<li><strong>Entlastung des internen Stromnetzes</strong></li>



<li><strong>Hohe Reaktionsgeschwindigkeit</strong> (Sekundenbereich)</li>



<li><strong>Verbesserte Kostentransparenz und Planbarkeit</strong></li>



<li><strong>Beitrag zur Amortisation des Speichersystems</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen Lastabwurfstrategien bleibt der Betrieb vollständig stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenspiel mit anderen BTM-Strategien</h2>



<p>Peak Shaving ist besonders effektiv in Kombination mit weiteren BTM-Anwendungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a></strong> (z. B. Nutzung von PV-Strom)</li>



<li><strong>Lastverschiebung zur Atypik (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>)</strong></li>



<li><strong>Strompreisoptimierung bei dynamischen Tarifen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Dadurch entsteht ein <strong>Multi-Use-Case</strong>, der die Wirtschaftlichkeit eines BESS deutlich erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Aspekte &amp; Netzentgeltsystematik</h2>



<p>Die Bedeutung von Peak Shaving hängt eng mit der aktuellen Netzentgeltsystematik zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abrechnung erfolgt auf Basis des <strong>15-Minuten-Leistungsmaximums</strong></li>



<li>Hohe Lastspitzen wirken sich direkt auf die Jahreskosten aus</li>



<li>Gleichmäßige Netznutzung bzw. flexibler Verbrauch wird regulatorisch zunehmend incentiviert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Obwohl die gleichmäßige Netznutzung (<a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/" type="post" id="15735">Bandlast</a>) nach § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV im Rahmen der Netzentgeltreform bis 2029 abgeschafft wird, soll die <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/" type="post" id="15756">atypische Netznutzung</a> nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV bestehen oder sogar ausgebaut werden. Auch wenn sich regulatorische Rahmenbedingungen verändern, bleibt Peak Shaving ein zentraler Hebel zur Kostenreduktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich Peak Shaving?</h2>



<p>Der Einsatz eines BESS zur Lastspitzenkappung ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohen Leistungsspitzen</li>



<li>energieintensiven Produktionsprozessen</li>



<li>stark schwankenden Lastprofilen</li>



<li>steigenden Netzentgelten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher die Lastspitzen, desto größer das Einsparpotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Peak Shaving macht Netzentgelte steuerbar</h2>



<p>Die Lastspitzenverschiebung durch BESS ist eine der effektivsten Maßnahmen, um Netzentgelte im Unternehmen nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von Batteriespeichern lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kostenrelevante Lastspitzen vermeiden</li>



<li>Stromkosten planbarer machen</li>



<li>Produktionsprozesse stabil halten</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird Peak Shaving zu einem zentralen Baustein moderner Energiestrategien im BTM-Betrieb – insbesondere im industriellen Umfeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachbegriffe kurz erklärt</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lastspitze:</summary>
<p>Kurzfristiger, hoher Stromverbrauch, der über dem normalen Niveau liegt</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>15-Minuten-Mittelwert:</summary>
<p>Zeitraum, in dem die maximale Leistung für die Netzentgeltabrechnung gemessen wird</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Leistungspreis:</summary>
<p>Kostenbestandteil der Stromrechnung basierend auf der höchsten bezogenen Leistung (kW)</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Peak Shaving:</summary>
<p>Strategie zur gezielten Reduzierung dieser Lastspitzen</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Peak Shaving?</summary>
<p>Peak Shaving bezeichnet die gezielte Reduzierung von Lastspitzen, um Netzentgelte zu senken.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum sind Lastspitzen teuer?</summary>
<p>Weil Netzentgelte bei vielen Unternehmen auf der höchsten gemessenen Leistung im Jahr basieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS beim Peak Shaving?</summary>
<p>Der Speicher gleicht kurzfristige Lastspitzen aus, indem er bei Bedarf Strom bereitstellt.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Einsparungen?</summary>
<p>In vielen Fällen lassen sich Netzentgelte um zweistellige Prozentsätze reduzieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Beeinflusst Peak Shaving die Produktion?</summary>
<p>Nein, der Speicher arbeitet automatisch im Hintergrund – ohne Eingriff in Prozesse.</p>
</details>



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<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS: Kosten im BTM-Betrieb reduzieren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 08:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Eigenverbrauchsoptimierung ist einer der effektivsten Hebel, um Energiekosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Insbesondere im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb ermöglicht der Einsatz von Batteriespeichern (BESS) eine deutlich effizientere Nutzung selbst erzeugter Energie – etwa aus Photovoltaik- oder KWK-Anlagen. Unternehmen können so ihren Netzstrombezug reduzieren, Stromkosten senken und ihre Energieversorgung unabhängiger gestalten. Was bedeutet Eigenverbrauchsoptimierung? Eigenverbrauchsoptimierung beschreibt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Eigenverbrauchsoptimierung</strong> ist einer der effektivsten Hebel, um Energiekosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Insbesondere im <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> ermöglicht der Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> eine deutlich effizientere Nutzung selbst erzeugter Energie – etwa aus Photovoltaik- oder KWK-Anlagen.</p>



<p>Unternehmen können so ihren Netzstrombezug reduzieren, Stromkosten senken und ihre Energieversorgung unabhängiger gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Eigenverbrauchsoptimierung?</h2>



<p>Eigenverbrauchsoptimierung beschreibt die gezielte Nutzung von selbst erzeugtem Strom im eigenen Betrieb – anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. Das Ziel ist klar: <strong>Möglichst viel des eigenen Stroms selbst verbrauchen, statt ihn günstig zu verkaufen und teuer zurückzukaufen.</strong></p>



<p>Ohne <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> liegt die Eigenverbrauchsquote in vielen Fällen nur bei <strong>30–40 %</strong>. Mit einem BESS sind hingegen <strong>≥ 70 % realistisch</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Eigenverbrauchsoptimierung mit BESS?</h2>



<p>Das Prinzip ist einfach, aber wirtschaftlich äußerst wirksam:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlagen erzeugen Strom vor allem <strong>mittags</strong></li>



<li>Der Strombedarf im Unternehmen entsteht jedoch oft <strong>zeitversetzt</strong> (z. B. morgens, abends oder nachts)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Speicher bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überschüsse werden eingespeist (niedrige Vergütung)</li>



<li>Gleichzeitig wird später Strom teuer aus dem Netz bezogen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein <strong>BESS löst genau dieses Problem</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung von PV-Überschüssen</li>



<li>Zeitversetzte Nutzung im eigenen Betrieb</li>



<li>Automatisierte Steuerung über ein Energiemanagementsystem (EMS)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="398" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1024x398.jpg" alt="" class="wp-image-27844" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1024x398.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-300x117.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-768x298.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1536x597.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-18x7.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS.jpg 1673w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>) berücksichtigt dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofile</li>



<li>Strompreise und Tarife</li>



<li>Wetterprognosen</li>



<li>PV-Erzeugung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Vorteile der Eigenverbrauchsoptimierung</h2>



<p>Die Effekte sind unmittelbar messbar und wirken sich direkt auf die Betriebskosten aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ersatz von Netzstrom:</strong><br>Selbst erzeugter Strom ersetzt teuren Strombezug (typisch <strong>15–20 ct/kWh oder mehr</strong>)</li>



<li><strong>Höhere Eigenverbrauchsquote:</strong><br>Steigerung von ca. 30–40 % auf <strong>≥ 70 %</strong></li>



<li><strong>Reduktion von Netzentgelten und Abgaben</strong></li>



<li><strong>Schnellere Amortisation der PV- oder BESS-Investition</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Jede zusätzlich selbst genutzte Kilowattstunde verbessert die Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Rahmenbedingungen als zusätzlicher Treiber</h2>



<p>Die Bedeutung der Eigenverbrauchsoptimierung steigt auch durch neue regulatorische Vorgaben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei PV-Neuanlagen gilt zunehmend eine <strong>Begrenzung der Einspeiseleistung (z. B. 60 %) ohne Steuerung</strong></li>



<li>Überschüssiger Strom muss ohne Speicher häufig <strong>abgeregelt werden</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Das bedeutet: <strong>Wertvolle Energie geht verloren.</strong></p>



<p>Ein BESS ermöglicht dagegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung statt Abregelung</li>



<li>spätere Nutzung im Betrieb</li>



<li>optional netzdienliche Nutzung (z. B. bei negativen Strompreisen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile für Unternehmen</h2>



<p>Neben den direkten Kosteneffekten ergeben sich zusätzliche strategische Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Energieunabhängigkeit</strong></li>



<li><strong>Stabilisierung der Stromversorgung im Betrieb</strong></li>



<li><strong>Reduktion von CO₂-Emissionen und Zertifikatskosten</strong></li>



<li><strong>Entlastung des Stromnetzes</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade im industriellen Umfeld wird Eigenverbrauch damit zu einem zentralen Bestandteil moderner Energiestrategien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen lohnt sich Eigenverbrauchsoptimierung besonders?</h2>



<p>Der Einsatz von BESS zur Eigenverbrauchsoptimierung ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohem Stromverbrauch</li>



<li>eigener PV-, BHKW- oder Windenergieanlage</li>



<li>Lastspitzen oder schwankendem Verbrauch</li>



<li>steigenden Energie- und Netzkosten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strompreis, desto größer der wirtschaftliche Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Eigenverbrauchsoptimierung ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Die Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS ist eine der effizientesten Maßnahmen, um Energiekosten im Unternehmen nachhaltig zu senken.</p>



<p>Durch die intelligente Speicherung und Nutzung von selbst erzeugtem Strom lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strombezugskosten deutlich reduzieren</li>



<li>Eigenverbrauchsquoten massiv steigern</li>



<li>regulatorische Nachteile vermeiden</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird klar: <strong>Ein BESS im BTM-Betrieb ist nicht nur eine technische Ergänzung, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Baustein moderner Energieversorgung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Eigenverbrauchsoptimierung?</summary>
<p>Eigenverbrauchsoptimierung bedeutet, möglichst viel selbst erzeugten Strom im eigenen Unternehmen zu nutzen, statt ihn ins Netz einzuspeisen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS dabei?</summary>
<p>Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Strom und stellt ihn zeitversetzt zur Verfügung – genau dann, wenn er benötigt wird.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch ist die Eigenverbrauchsquote mit Speicher?</summary>
<p>Mit BESS sind Eigenverbrauchsquoten von weit über 90 % möglich. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist das wirtschaftlich sinnvoll?</summary>
<p>Weil selbst genutzter Strom teuren Netzstrom ersetzt (ca. 15–20 ct/kWh), während eingespeister Strom nur gering vergütet wird.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Eigenverbrauchsoptimierung für jedes Unternehmen?</summary>
<p>Besonders für Unternehmen mit eigener Stromerzeugung und hohem Energiebedarf ist sie wirtschaftlich sehr attraktiv.</p>
</details>



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<p></p>
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		<title>Co-Location BESS als unverzichtbares Asset bei EE-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:22:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27561</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sinkende Einspeisevergütungen, steigende Preisvolatilität und begrenzte Netzanschlüsse stellen Betreiber von Windparks und großen PV-Anlagen vor neue wirtschaftliche Herausforderungen. Strom wird zunehmend dann erzeugt, wenn die Preise niedrig oder sogar negativ sind – mit direkten Auswirkungen auf die Erlöse. In diesem dynamischen Umfeld entwickeln sich Co-Location BESS vom optionalen Zusatz zur existenziellen Notwendigkeit für Anlagenbetreiber und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sinkende Einspeisevergütungen, steigende Preisvolatilität und begrenzte Netzanschlüsse stellen Betreiber von Windparks und großen PV-Anlagen vor neue wirtschaftliche Herausforderungen. Strom wird zunehmend dann erzeugt, wenn die Preise niedrig oder sogar negativ sind – mit direkten Auswirkungen auf die Erlöse. In diesem dynamischen Umfeld entwickeln sich <strong>Co-Location BESS</strong> vom optionalen Zusatz zur existenziellen Notwendigkeit für Anlagenbetreiber und Investoren.</p>



<p>Durch die Kombination von Erzeugungsanlage und Batteriespeichersystem an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt entsteht ein <strong>flexibles System</strong>, das Strom nicht nur produziert, sondern auch gezielt vermarktet. Co-Location sorgt für effiziente Nutzung der Kapazitäten, höhere Erlöse und reduzierte Kosten. Zudem können solche Systeme als netzdienlich eingestuft werden und profitieren von regulatorischen Vergünstigungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Co-Location?</h2>



<p>Im Kern beschreibt Co-Location die gemeinsame Anbindung einer Erzeugungsanlage (PV oder Wind) und eines Batteriespeichers (BESS) <strong>an einen zentralen Netzverknüpfungspunkt</strong>. Beide Systeme teilen sich dabei nicht nur die physische Fläche, sondern auch die kostenintensive Infrastruktur wie Transformatoren und Umspannwerke. Je nach technischer und regulatorischer Einbindung wird in Deutschland zwischen zwei wesentlichen Modellen unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grünstrom-Co-Location:</strong> Der Speicher wird ausschließlich mit Strom aus der direkt angeschlossenen EE-Anlage geladen. Ziel ist hierbei, die Erzeugungsspitzen in wertvollere Marktstunden zu verschieben.</li>



<li><strong>Graustrom-Co-Location:</strong> Der Speicher kann zusätzlich Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Dies ermöglicht eine deutlich höhere Flexibilität, da der Speicher eigenständig durch Energiearbitrage oder die Teilnahme an Regelenergiemärkten zusätzliche Erlöse generieren kann.</li>



<li><strong>Hybrid-Co-Location</strong>: Mehrere PV- und/oder Windkraftanlagen mit Speichern an einem Werksnetz gelten als ein integriertes Asset hinter dem Hauptzähler. Kombinationen aus verschiedenen EE-Energiequellen und Speichertechnologien sind möglich. Diese Variante eignet sich sehr gut für Innovationsausschreibungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bisher war diese Abgrenzung aufgrund der <strong>EEG-Förderlogik</strong> strikt notwendig, um den Anspruch auf Vergütung nicht durch einen Mischbetrieb mit Netzstrom zu gefährden. Doch der regulatorische Rahmen wandelt sich. Durch neue Regelungen wie <strong><a href="https://cubeconcepts.de/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/" type="post" id="24706">MiSpeL</a></strong> (Mark­tin­te­gra­ti­on von Spei­chern und La­de­punk­ten) wird diese Problematik zunehmend im Sommer 2026 aufgeweicht. Co-Location-Anlagen können heute mit <strong>intelligenten Messkonzepten</strong> sowohl die EEG-Förderung sichern als auch von Investitionszuschüssen aus Innovationsausschreibungen profitieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Kopplungsarten: AC vs. DC</h3>



<p>Je nachdem, an welcher Stelle das BESS in das System eingebunden wird, unterscheidet man zwei Konzepte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>DC-Kopplung:</strong> Der Speicher wird auf der Gleichstromseite, also noch vor dem Wechselrichter der EE-Anlage, eingebunden. Dies ist oft effizienter, da Wandlungsverluste (von DC zu AC und zurück) minimiert werden.</li>



<li><strong>AC-Kopplung:</strong> Hier wird der Speicher auf der Wechselstromseite hinter dem Wechselrichter angebunden. Dieses Modell ist besonders flexibel für die Nachrüstung (Retrofit) bestehender Parks geeignet, da die Erzeugungsanlage technisch weitgehend unberührt bleibt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die zentralen Komponenten eines Co-Location-Systems</h3>



<p>Damit aus den Einzelkomponenten ein wirtschaftlich optimiertes Gesamtsystem wird, sind folgende Bausteine entscheidend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die EE-Erzeugungsanlage:</strong> Liefert die primäre erneuerbare Energie direkt am gemeinsamen Anschluss.</li>



<li><strong>Der Batteriespeicher (BESS):</strong> Fungiert als Flexibilitätselement für Pufferung, Glättung und die zeitversetzte Einspeisung.</li>



<li><strong>Das Energiemanagementsystem (EMS):</strong> Dies ist die Steuerungssoftware, die Erzeugung, Speicher und Strommarkt miteinander verknüpft. Sie wertet in Echtzeit Preise, Wetterprognosen und Speicherzustände aus, um automatisiert Handelsentscheidungen zu treffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Stand-Alone-Speicher vs. Co-Location</h3>



<p>Ein Stand-Alone-BESS ist direkt durch einen eigenen Anschluss an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und ist, im Gegensatz zu Co-Location, <strong>nicht</strong> mit einer Erzeugungsanlage gekoppelt. Er lädt und entlädt <strong>ausschließlich Netzstrom</strong> und kann dadurch äußerst flexibel reagieren. Dies gilt für unternehmensinterne Signale wie <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebungen</a> oder Lastspitzen sowie für externe Signale, wie Arbitrage durch Spot/Intraday-Preisen in Echtzeit oder Engpassmanagement im öffentlichen Stromnetz.</p>



<p>Bei Co-Location für reine Erzeugeranlagen liegt der Fokus klar auf der <strong>Vermarktung </strong>des grünen Stroms. Hier sorgt das BESS für optimiertes und zeitversetztes Einspeisen bei gleichzeitiger Nutzung der vorhandenen Anschlussleistung für Effizienz. Sofern ein verbrauchendes Unternehmen einen Co-Location Speicher betreibt, erweitern sich die Ziele. Dann stehen meist Maximierung des Eigenverbrauchts, Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) oder <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/" type="post" id="15756">atypische Netznutzung</a> im Mittelpunkt. Möglich sind aber auch Erlöse durch Strom-Trading und Regelenergie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grünstrom-Co-Location: Fokus auf EE-Einspeisung</h2>



<p>Im Modell der Grünstrom-Co-Location dient das BESS als exklusives Flexibilitäts-Tool für die vor Ort erzeugte Energie. In dieser Konfiguration wird das BESS ausschließlich mit Strom aus der direkt angeschlossenen Wind- oder Photovoltaikanlage geladen. Ein Netzbezug zum Laden der Batterien findet nicht statt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="305" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-1024x305.jpg" alt="" class="wp-image-27562" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-1024x305.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-300x89.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-768x228.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik.jpg 1496w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Hauptziel einer Grünstrom-Co-Location-Konfiguration ist die Optimierung der Capture Rate. Da EE-Anlagen oft gleichzeitig einspeisen, wenn das Angebot hoch und die Preise niedrig sind, liegt ihr erzielter Marktwert häufig deutlich unter dem durchschnittlichen Börsenpreis. Der Grünstrom-Speicher wirkt hier als Puffer. Er verschiebt die Einspeisung von Erzeugungsspitzen in Stunden mit höherem Preisniveau. Marktanalysen zeigen, dass sich die Capture Rate dadurch um etwa <strong>10 bis 15 % </strong>steigern lässt.</p>



<p>Da das BESS keinen Netzstrom bezieht und so bereits eine klare bilanzielle Trennung von Netz- und Grünstrom besteht, vereinfacht dieses Co-Location-System auch den Erhalt der <strong>EEG-Förderung</strong> für den eingespeisten Strom. Zudem sind Grünstrom-Speicher oft zentraler Bestandteil von Geboten in <strong><a href="https://cubeconcepts.de/innovationsausschreibung/" type="post" id="22596">Innovationsausschreibungen</a></strong>, bei denen Anlagenkombinationen mit einer festen Marktprämie bezuschusst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Graustrom-Co-Location: Maximale Flexibilität</h2>



<p>Die Graustrom-Co-Location bricht die strikte Abhängigkeit von der lokalen Erzeugung auf. Hier teilen sich Erzeugungsanlage und Speicher zwar den Netzanschluss, das BESS kann jedoch sowohl Strom aus der eigenen Anlage als auch <strong>Energie aus dem öffentlichen Stromnetz</strong> beziehen. Dies erweitert die Erlöspotentiale des Speichers um Front-of-the-Meter (FTM) Anwendungen. Hierbei wird das BESS zum echten Marktteilnehmer. Betreiber profitieren durch <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> und können Zusatzerträge durch <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a> erwirtschaften.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="301" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-1024x301.jpg" alt="" class="wp-image-27563" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-1024x301.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-300x88.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-768x226.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik.jpg 1505w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Aufgrund der hocheffizienten Auslastung erzielen Graustrom-Co-Location-Modelle oft deutlich höhere Renditen. Aktuelle Analysen beziffern das Potenzial für den <strong>Internal Rate of Return (IRR) auf etwa 12 bis 18 %</strong>, während rein grüne Modelle oft im Bereich von 8 bis 12 % liegen. Die Erlöse können insgesamt um <strong>50 bis 100 % höher</strong> ausfallen als bei reinen Grünstromlösungen.</p>



<p>Die größte Hürde für Graustrom-Modelle war bisher jedoch die komplexe Abgrenzung zur EEG-Förderung, die allerdings durch die Bundesnetzagentur jetzt massiv entschärft wird. Durch intelligente Messkonzepte können Betreiber künftig die Vorteile des freien Markthandels nutzen, ohne die finanzielle Absicherung ihrer EE-Anlage zu gefährden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sich Co-Location rechnet</h2>



<p>Die Kombination von Erzeugung und Speicher (BESS) am selben Standort transformiert ein volatiles Asset in eine planbare Erlösmaschine. Die wirtschaftlichen Vorteile lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Maximierung der Netznutzung (CAPEX-Effizienz)</h3>



<p>Der Netzanschluss ist oft das Nadelöhr und ein erheblicher Kostenfaktor bei EE-Projekten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höherer Energiedurchsatz:</strong> Co-Location ermöglicht es, mehr Energie über denselben Anschlusspunkt zu vermarkten, ohne die Anschlusskapazität physisch ausbauen zu müssen.</li>



<li><strong>Vermeidung von Abregelung:</strong> Bei Netzengpässen oder negativen Preisen muss die Anlage nicht abgeschaltet werden. Der Strom fließt stattdessen in das BESS und wird später profitabel eingespeist.</li>



<li><strong>Infrastruktur-Synergien:</strong> Da Transformatoren, Leitungen und die Umspannanlage gemeinsam genutzt werden, sinken die spezifischen Investitionskosten pro installierter Kilowattstunde im Vergleich zu Stand-Alone-Systemen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Optimierung von ROI &amp; IRR</h3>



<p>Ein Co-Location-System diversifiziert das Risikoprofil und steigert die Rentabilität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steigerung der Capture Rate:</strong> Durch die zeitliche Verschiebung der Einspeisung (Energy Shifting) erzielt der Parkbetreiber einen höheren Durchschnittspreis pro verkaufter Kilowattstunde.</li>



<li><strong>Zusätzliche Erlösströme:</strong> Besonders im Graustrom-Betrieb können durch Energy-Trading und Regelenergie (FCR/aFRR) sehr hohe Erlöse generiert werden, die völlig unabhängig vom Wetter sind.</li>



<li><strong>Attraktive Renditen:</strong> Während reine PV- oder Windprojekte oft unter Preisdruck stehen, erreichen Co-Location-Projekte je nach Betriebsmodell eine Eigenkapitalrendite (<strong>IRR</strong>) von <strong>12 % bis 18 %</strong>.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Risikomanagement &amp; Zukunftssicherheit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schutz vor Negativpreisen:</strong> Betreiber umgehen das Risiko, bei negativen Strompreisen für die Einspeisung bezahlen zu müssen oder die Marktprämie zu verlieren.</li>



<li><strong>Bankability:</strong> Die verstetigten Cashflows durch den Speicher erhöhen die Finanzierbarkeit bei Banken und Investoren, da die Abhängigkeit von reinen Wetterprognosen sinkt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die reine Einspeisung lohnt sich für Betreiber von Erzeugungsanlagen nicht mehr. In einem Markt mit hoher Volatilität und knappen Netzkapazitäten ist <strong>Co-Location der neue Standard</strong> für wirtschaftliche EE-Projekte.</p>



<p>Durch die Kopplung von Erzeugung und Speicher werden PV- und Windparks zu flexiblen Marktteilnehmern, die ihre Erlöse aktiv steuern können. Ob durch die Sicherung der EEG-Förderung im Grünstrom-Modell oder maximale Gewinne im Graustrom-Handel: Co-Location ist der <strong>strategische Renditebooster</strong>, der die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien langfristig sichert.</p>



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<p></p>
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		<title>Projektmanagement in der Praxis: CUBE CONCEPTS zu Energieprojekten an der Hochschule Niederrhein</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/projektmanagement-in-der-praxis-cube-concepts-zu-energieprojekten-an-der-hochschule-niederrhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 14:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VWI-Hochschulgruppe Niederrhein e.V. hatte Ende März gemeinsam mit der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. einen dreitägigen Projektmanagementkurs in Krefeld organisiert. CUBE CONCEPTS war dabei als Praxispartner aktiv eingebunden und übernahm die inhaltliche Vermittlung zentraler Aspekte des technischen Projektmanagements. Die vollständig ausgebuchte Veranstaltung unterstreicht die hohe Relevanz von fundiertem Projektmanagement – insbesondere im Kontext [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die VWI-Hochschulgruppe Niederrhein e.V. hatte Ende März gemeinsam mit der <strong>GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.</strong> einen dreitägigen Projektmanagementkurs in Krefeld organisiert. CUBE CONCEPTS war dabei als Praxispartner aktiv eingebunden und übernahm die inhaltliche Vermittlung zentraler Aspekte des technischen Projektmanagements. Die vollständig ausgebuchte Veranstaltung unterstreicht die hohe Relevanz von fundiertem Projektmanagement – insbesondere im Kontext zunehmend komplexer Energieprojekte und der Anforderungen der Energiewende.</p>



<p>Die inhaltliche Grundlage des Kurses bildet das etablierte Ausbildungskonzept der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., die sowohl die Lerninhalte bereitstellt als auch die abschließende Zertifizierungsprüfung verantwortet. Über den VWI-Dachverband werden diese Inhalte durch qualifizierte Trainer aufbereitet und im Rahmen von Seminaren an Hochschulen vermittelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieprojekte im Fokus</h2>



<p>Im Rahmen des 18-stündigen Seminars vermittelten <strong>Anna Pitzen</strong> und <strong>Patrick Thiede</strong> von CUBE CONCEPTS umfassende Einblicke in das technische Projektmanagement. Im Fokus standen die Planung, Steuerung und Umsetzung komplexer Projekte. Dabei lag der Schwerpunkt auf Energieinfrastruktur, Photovoltaik- und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a>-Projekten im gewerblichen und industriellen Umfeld. Darüber hinaus wurden projektspezifische Rahmenbedingungen wie Netzanschluss, regulatorische Anforderungen sowie wirtschaftliche Aspekte eingeordnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Methoden im Projektmanagement</h2>



<p>Ein zentraler Bestandteil des Kurses war die <strong>praxisnahe Vermittlung</strong> etablierter Methoden und Prozesse des Projektmanagements. Hierzu zählten unter anderem Projektstrukturierung, Termin- und Ressourcenplanung, Risikomanagement sowie die Koordination unterschiedlicher Projektbeteiligter. Auch typische Herausforderungen aus <strong>realen Energieprojekten</strong> konnte Patrick Thiede gezielt aufgreifen – von der Projektentwicklung über Genehmigungsprozesse bis hin zur Umsetzung und Inbetriebnahme. Ergänzt wurde dies durch interaktive Diskussionen und Fallbeispiele, in denen die Studierenden konkrete Fragestellungen analysieren und eigenständig Lösungsansätze erarbeiten konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifikat &amp; Prüfung </h2>



<p>Der Projektmanagementkurs fand vom 27. bis 29. März am Campus Krefeld Süd statt und umfasste insgesamt 18 Seminarstunden. Im Anschluss besteht nun für die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine Prüfung zum <strong>GPM-Basiszertifikat</strong> abzulegen und damit ihre Kenntnisse im Projektmanagement formal zu qualifizieren. Das Zertifikat bietet insbesondere für Studierende einen <strong>strukturierten Einstieg</strong> in das professionelle Projektmanagement und erhöht die Anschlussfähigkeit an industrielle Praxisprojekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachkräfte für Projektmanagement &amp; Energieprojekte</h2>



<p>Mit dem Engagement in der akademischen Lehre leistet CUBE CONCEPTS einen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im Bereich Projektmanagement und Energieprojekte. Gleichzeitig wird der Wissenstransfer zwischen Praxis und Hochschule gezielt gefördert. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften für die Planung und Umsetzung von Energieinfrastrukturprojekten stellt dies einen wichtigen Baustein dar. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende insgesamt.</p>



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		<title>Das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) als verbindlicher Fahrplan zur Klimaneutralität</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-bundes-klimaschutzgesetz-ksg-als-verbindlicher-fahrplan-zur-klimaneutralitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:02:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das&#160;Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)&#160;von 2019 ist das zentrale deutsche Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Umsetzung der Energiewende. Es legt verbindliche Ziele fest und regelt Sektoren wie Energie, Industrie und Gebäude. Klimaschutz ist kein freiwilliges Ziel mehr, sondern eine gesetzliche Staatsaufgabe. Damit reagiert der Gesetzgeber auch auf das historische Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2021, das klargestellt hat, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das&nbsp;<strong>Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)</strong>&nbsp;von 2019 ist das zentrale deutsche Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Umsetzung der Energiewende. Es legt verbindliche Ziele fest und regelt Sektoren wie Energie, Industrie und Gebäude. <strong>Klimaschutz</strong> ist kein freiwilliges Ziel mehr, sondern eine <strong>gesetzliche Staatsaufgabe</strong>. Damit reagiert der Gesetzgeber auch auf das historische Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2021, das klargestellt hat, dass heutige Versäumnisse nicht die Freiheitsrechte künftiger Generationen gefährden dürfen.</p>



<p>Für die Gesellschaft und die Wirtschaft bedeutet das KSG vor allem Planungssicherheit. Es definiert <strong>klare Pfade zur Emissionsminderung</strong> und markiert den unumkehrbaren Weg hin zur Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045. Durch feste Kontrollmechanismen und die Einbindung unabhängiger Wissenschaftler stellt das Gesetz sicher, dass Deutschland seine internationalen Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen einhält und die notwendige Transformation der Sektoren – von der Energieversorgung bis zum Verkehr – konsequent vorantreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Basis des Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)</h2>



<p>Die Basis des KSG bildet ein Dreiklang aus völkerrechtlichen Zusagen, verfassungsrechtlichen Leitplanken und harten wissenschaftlichen Fakten. Den obersten Rahmen setzt das <strong>Pariser Klimaschutzabkommen</strong>, mit dem sich Deutschland 2015 international verpflichtet hat, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2° C – idealerweise auf 1,5° C – zu begrenzen. Das KSG ist das Instrument, um diese globalen Ziele in nationales Recht zu gießen und für alle Sektoren verbindlich zu machen.</p>



<p>Eine entscheidende Rolle spielt zudem das <strong>Grundgesetz</strong>, insbesondere nach dem wegweisenden „Klima-Beschluss“ des Bundesverfassungsgerichts von 2021. Die Richter stellten klar, dass der Staat verpflichtet ist, die natürlichen Lebensgrundlagen auch mit Blick auf die Freiheit künftiger Generationen zu schützen. Gestützt auf Art. 20a GG (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) gilt Klimaschutz als Freiheitsrecht für die darin beschriebene „Generationengerechtigkeit“.</p>



<p>Strukturell fußt das KSG auf dem Konzept des <strong>CO₂-Budgets</strong>. Da jede Tonne Treibhausgas in der Atmosphäre die Temperatur weiter steigen lässt, berechnet die Wissenschaft (etwa der Weltklimarat IPCC), wie viel Kohlendioxid Deutschland maximal noch ausstoßen darf, um die Pariser Ziele nicht zu verfehlen. Das KSG übersetzt dieses Budget in konkrete jährliche Minderungsziele und schafft so die Verbindung zwischen physikalischer Notwendigkeit und politischem Handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fahrplan zur Klimaneutralität</h2>



<p>Herzstück des KSG ist ein verbindlicher Stufenplan, der den Weg Deutschlands bis zur Mitte des Jahrhunderts festlegt. Der Plan zur Klimaneutralität bis 2045 ist dabei ambitioniert. Viele andere EU-Staaten avisieren dies erst fünf Jahre später. Um dieses übergeordnete Ziel zur erreichen, definiert das Gesetz <strong>zwei zentrale Zwischenetappen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bis zum Jahr <strong>2030</strong> müssen die Emissionen um mindestens <strong>65 %</strong> gegenüber dem Referenzjahr 1990 sinken.</li>



<li>Bis zum Jahr <strong>2040</strong> müssen <strong>88 %</strong> der Emissionen gesenkt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dieser Zielpfad stellt sicher, dass die Lasten der CO₂-Minderung nicht einseitig auf die späten 2030er Jahre verschoben werden, sondern eine kontinuierliche Transformation stattfindet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1024x470.jpg" alt="" class="wp-image-27540" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1024x470.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-300x138.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-768x353.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1536x706.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik.jpg 1561w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Über das Ziel der Neutralität hinaus geht das Gesetz sogar noch einen Schritt weiter: Für die Zeit <strong>nach 2050</strong> strebt die Bundesrepublik <strong>negative Emissionen</strong> an. In dieser Phase soll Deutschland der Atmosphäre mehr Treibhausgase entziehen, als es emittiert, um einen aktiven Beitrag zur dauerhaften Stabilisierung des Weltklimas zu leisten. Dieser langfristige Fahrplan gibt der Wirtschaft und der Gesellschaft die notwendige Orientierung für Investitionen in klimafreundliche Technologien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sektoren &amp; Anforderungen: Wer trägt die Verantwortung?</h2>



<p>Die Umsetzung der Klimaziele verteilt sich auf die zentralen Pfeiler der Gesellschaft und Wirtschaft. Das KSG unterscheidet dabei sechs Verantwortungsbereiche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiewirtschaft</li>



<li>Industrie</li>



<li>Verkehr</li>



<li>Gebäude</li>



<li>Landwirtschaft</li>



<li>Abfallwirtschaft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Jeder dieser Sektoren steht vor individuellen Herausforderungen – während die Energiewirtschaft den Kohleausstieg und den Ausbau erneuerbarer Energien forciert, konzentriert sich der Gebäudesektor auf energetische Sanierungen und der Verkehr auf die Mobilitätswende.</p>



<p>Mit der <strong>Novelle des KSGs</strong> im Jahr <strong>2024</strong> hat sich die Art und Weise, wie diese Sektoren kontrolliert werden, grundlegend gewandelt. Ursprünglich war das Gesetz starr, so dass jeder Bereich über ein exaktes jährliches Emissionsbudget verfügte, das nicht überschritten werden durfte. Seit der Reform gilt nur noch die <strong>sektorübergreifenden Gesamtrechnung. </strong>Diese Flexibilisierung soll verhindern, dass kleinteilige Nachsteuerungen die Gesamteffizienz bremsen.</p>



<p>Gleichzeitig bleibt die Verantwortung der einzelnen Ministerien bestehen, denn die Projektionsdaten zeigen weiterhin genau auf, wo die größten Lücken klaffen. Die Reform weg von der „Bestrafung“ einzelner Sektoren hin zum Blick auf das Gesamtziel soll die Klimapolitik pragmatischer und handlungsfähiger machen, ohne die Ambition des 2030-Ziels aufzuweichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Puls des KSGs: Monitoring &amp; Kontrolle</h2>



<p>Mit der Novelle des KSGs hat sich auch der Kontrollmechanismus geändert. Während die <strong>Erhebung der Daten</strong> weiterhin jährlich erfolgt, findet die <strong>politische Steuerung</strong> nun in größeren Zyklen statt, um langfristige Trends besser bewerten zu können. Der Ablauf gliedert sich in folgende Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Jährliche Datenerhebung im März</strong>: Das Umweltbundesamt veröffentlicht weiterhin die Emissionsdaten des Vorjahres. Dies ist die rückblickende Erfolgskontrolle, die zeigt, wie viel CO₂ die Sektoren ausgestoßen haben.</li>



<li><strong>Wissenschaftliche Prüfung (April):</strong> Der unabhängige Expertenrat für Klimafragen (ERK) prüft diese Daten innerhalb von sechs Wochen. Er bewertet, ob die Zahlen plausibel sind und ob der eingeschlagene Pfad rechnerisch noch stimmt.</li>



<li><strong>Strategische Prüfung (alle zwei Jahre): </strong>Die Bundesregierung muss einen umfassenden Projektionsbericht vorlegen, der die Emissionen basierend auf den aktuellen Maßnahmen für die Jahre 2030, 2040 und 2045 prognostiziert.</li>



<li><strong>Nachsteuerungspflicht:</strong> Sofern der Expertenrat erkennt, dass einzelne Sektoren zwei Jahre hintereinander die Ziele verfehlt haben, muss die Bundesregierung neue Klimaschutzprogramme mit zusätzlichen Maßnahmen beschließen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch diesen Wechsel von der jährlichen Sektorbetrachtung zur zweijährlichen Gesamtprojektion soll verhindert werden, dass temporäre Schwankungen (z. B. ein besonders kalter Winter oder kurze Konjunktursprünge) zu hektischen, aber wenig wirksamen Sofortprogrammen führen. Der Fokus liegt nun auf der Substanz der langfristigen Klimapolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die unabhängige Instanz im KSG: Der Expertenrat für Klimafragen</h2>



<p>Um sicherzustellen, dass Klimaschutz nicht allein politischen Erwägungen folgt, hat das Gesetz mit dem <strong>Expertenrat für Klimafragen</strong> ein unabhängiges Kontrollorgan geschaffen. Das Gremium besteht aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, die für jeweils fünf Jahre berufen werden. Seit September 2025 arbeitet der Rat in einer neuen Besetzung unter dem Vorsitz von <strong>Dr. Barbara Schlomann</strong>. Die Mitglieder sind in ihrer Arbeit unabhängig und an keine Weisungen der Bundesregierung gebunden.</p>



<p>Die Aufgaben des Expertenrats sind seit der Reform 2024 noch strategischer geworden. Das Gremium prüft nicht nur jährlich die vom Umweltbundesamt erhobenen Emissionsdaten auf ihre Richtigkeit, sondern bewertet vor allem die alle zwei Jahre erscheinenden <strong>Projektionsdaten</strong> der Regierung. Sobald der Rat feststellt, dass die Summe der Emissionen bis 2030 voraussichtlich über dem erlaubten Budget liegen wird, löst dies die gesetzliche Pflicht zur Nachsteuerung aus.</p>



<p>Darüber hinaus hat der Expertenrat den Auftrag, die Klimaschutzprogramme der Bundesregierung auf ihre Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und sozialen Auswirkungen zu prüfen. In seinen umfassenden <strong>Zweijahresgutachten</strong> bewertet der Rat zudem die bisherigen Entwicklungen und Trends. Die wissenschaftliche Einordnung soll verhindern, dass sich die Politik auf optimistische Annahmen zurückzieht, die physikalisch oder ökonomisch nicht haltbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Durchsetzungsmechanismen des KSG</h2>



<p>Der primäre Motor des Gesetzes ist die <strong>gesetzliche Nachsteuerungspflicht</strong>. Sobald der Expertenrat Abweichungen erkennt, ist die Bundesregierung zum Handeln gezwungen. Sie muss innerhalb von zwölf Monaten ein Klimaschutzprogramme beschließen, die konkrete Maßnahmen enthalten, um die prognostizierte Lücke zu schließen.</p>



<p>Die zweite, oft noch wirkungsvollere Ebene ist die <strong>gerichtliche Überprüfbarkeit</strong>. Da gemäß Bundesverfassungsgericht Klimaschutz ein Freiheitsrecht ist, kann jede Privatperson oder jeder Verband gegen eine unzureichende Klimapolitik klagen. Sofern die Bundesregierung nicht nachgebessert, zwingt sie anschließend das Bundesverwaltungsgericht oder das Bundesverfassungsgericht. Dies erzeugt einen enormen politischen Druck, der nicht ignoriert oder aufgeschoben werden kann. Letztendlich wacht Justiz darüber, dass die im Gesetz versprochene Generationengerechtigkeit auch tatsächlich gewahrt bleibt. Damit hat das KSG eine Verbindlichkeit erreicht, die weit über herkömmliche politische Leitlinien hinausgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erneuerbare Energien als Motor des KSG</h2>



<p>Alle Sektoren benötigen Energie und eine grüne Elektrifizierung ist der Schlüssel, um den Zielpfad einhalten zu können. Ohne Windkraft, Photovoltaik und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichern</a> lassen sich weder die Industrie transformieren noch die Ziele im Verkehrs- oder Gebäudesektor (Stichwort: E-Mobilität und Wärmepumpen) erreichen.</p>



<p>Eine der wichtigsten rechtlichen Neuerungen, die eng mit den Zielen des KSG verknüpft ist, ist das Prinzip des <strong>überragenden öffentlichen Interesses</strong>. Das Bundes-Klimaschutzgesetz stützt den Ausbau der Erneuerbaren beispielsweise durch die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Wind- oder <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks</a>. Bei Abwägungsentscheidungen haben sie nun ein deutlich höheres rechtliches Gewicht und das KSG liefert die Rechtfertigung, da der Klimaschutz als Staatsziel verankert ist.</p>



<p>Darüber hinaus schafft das Gesetz eine bisher ungekannte <strong>Investitionssicherheit</strong>. Durch die festgeschriebenen Minderungsziele bis 2030 und 2045 gibt das KSG den langfristigen Pfad vor, der unabhängig von wechselnden politischen Konstellationen Bestand hat. Unternehmen und Investoren wissen, dass Einsatz fossile Energieträger gesetzlich begrenzt ist und die Nachfrage nach sauberen Lösungen kontinuierlich steigen muss.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>BVMW Jahresempfang 2026: Warum Freiheit Verantwortung bedeutet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bvmw-jahresempfang-2026-warum-freiheit-verantwortung-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2026 08:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 19. März 2026 war unser Sales-Team beim diesjährigen Jahresempfang des BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) in Köln vertreten. Unter dem wegweisenden Leitmotiv „Freiheit ist Verantwortung“ versammelte die Veranstaltung hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, der Bundeswehr und Gesellschaft. Für CUBE CONCEPTS waren Jasin, Luca und Guido vor Ort, um wertvolle Impulse aufzugreifen und den Dialog mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 19. März 2026 war unser Sales-Team beim diesjährigen <strong>Jahresempfang des BVMW</strong> (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) in Köln vertreten. Unter dem wegweisenden Leitmotiv <strong>„Freiheit ist Verantwortung“</strong> versammelte die Veranstaltung hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, der Bundeswehr und Gesellschaft.</p>



<p>Für <strong>CUBE CONCEPTS</strong> waren Jasin, Luca und Guido vor Ort, um wertvolle Impulse aufzugreifen und den Dialog mit anderen Entscheidern zu suchen. Der Abend machte deutlich: In einem zunehmend komplexen Umfeld ist unternehmerische Freiheit untrennbar mit der Verantwortung für stabilere Rahmenbedingungen verbunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mittelstand als Brückenbauer: Themen, die bewegen</h2>



<p>In einer inspirierenden, industriell geprägten Kulisse standen die zentralen Herausforderungen für den deutschen Mittelstand im Fokus. Die Vorträge und Diskussionen griffen genau die Themen auf, die auch unsere tägliche Arbeit bei CUBE CONCEPTS maßgeblich prägen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energie &amp; Wettbewerb:</strong> Sicherstellung wettbewerbsfähiger und verlässlicher Energiepreise.</li>



<li><strong>Bürokratieabbau:</strong> Reduzierung administrativer Hürden für mehr Innovationskraft.</li>



<li><strong>Digitalisierung:</strong> Förderung einer leistungsfähigen und sicheren Digitalinfrastruktur.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Stärkung von Cybersicherheit und souveränen Datenräumen.</li>



<li><strong>Mobilität:</strong> Technologieoffene und wirtschaftliche Lösungen für die Zukunft.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse von Experten aus Wirtschaft und Sicherheit</h2>



<p>Die Speaker des Abends unterstrichen die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von wirtschaftlicher Stärke und technologischer Souveränität. Zu den Gästen zählten unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Christoph Ahlhaus</strong> (Vorsitzender der Bundesgeschäftsführung des BVMW)</li>



<li><strong>André Bodemann</strong> (Stv. Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr)</li>



<li><strong>Karl-Heinz Land</strong> (Unternehmer und Digitalisierungsexperte)</li>



<li><strong>Hans-Jürgen Völz</strong> (Bundesgeschäftsleiter Volkswirtschaft des BVMW)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders der Vortrag von André Bodemann verdeutlichte, wie eng nationale Sicherheit und eine resiliente Wirtschaft miteinander verknüpft sind – eine Perspektive, die im aktuellen Weltgeschehen relevanter ist denn je ist und im Anschluss rege diskutiert wurde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg</h2>



<p>Der BVMW Jahresempfang 2026 hat gezeigt, dass der Mittelstand der zentrale Treiber für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Für CUBE CONCEPTS war die Teilnahme eine hervorragende Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und frische Perspektiven für unsere kommenden Projekte mitzunehmen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 15:42:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind das detaillierte Regelwerk für die CSRD-Berichterstattung. Sie legen fest, was und wie berichtet werden muss, um Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar zu machen. Dabei geht sie weit über klassischen CSR-Ansätze hinaus. Was zunächst stark nach zusätzlichem Reporting-Aufwand klingt, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Steuerungsinstrument – insbesondere im Kontext [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/">Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die European <strong>Sustainability Reporting Standards (ESRS)</strong> sind das detaillierte Regelwerk für die CSRD-Berichterstattung. Sie legen fest, <em>was</em> und <em>wie</em> berichtet werden muss, um Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar zu machen. Dabei geht sie weit über klassischen CSR-Ansätze hinaus. Was zunächst stark nach zusätzlichem Reporting-Aufwand klingt, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Steuerungsinstrument – insbesondere im Kontext von Klimarisiken, Energiepreisen und Transformationsdruck.</p>



<p>Gerade für Unternehmen mit <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/" type="page" id="10773">CSRD-Berichtspflicht</a> wird zunehmend deutlicher, dass die ESRS kein reines Compliance-Thema mehr sind. Sie greifen tief in Geschäftsmodelle, Investitionsentscheidungen und Risikobewertungen ein – und genau hier liegt <strong>ihr eigentlicher Mehrwert</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESRS wird zum strategischen Rahmen</h2>



<p>Bereits im Sommer 2022 startete die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) mit der Ausarbeitung der ESRS im Rahmen der EU-Richtlinie 2022/2464 (CSRD). Heute definieren sie ein einheitliches und verbindliches Regelwerk für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU. Mit dem Ziel Transparenz, Vergleichbarkeit und Entscheidungsrelevanz <strong>für Investoren und Unternehmen</strong> zu schaffen, steht im Zentrum das <strong>Prinzip der doppelten Wesentlichkeit</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Inside-Out-Perspektive </strong>mit der Frage:Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft?</li>



<li><strong>Outside-In-Perspektive </strong>mit der Frage: Welche finanziellen Risiken und Chancen ergeben sich aus Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen?</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese doppelte Betrachtung zwingt Unternehmen dazu, Nachhaltigkeit nicht isoliert zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie.</p>



<p>Strukturell bestehen die ESRS aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vier Gruppen: Allgemein-, (E) Umwelt-, (S) Soziale- und (G) Governance-Standards</li>



<li>Zwölft thematische Standards, wobei Gruppe E mit Klimawandel, Umweltverschmutzung, Wasser- und Meeresressourcen, biologische Vielfalt und Ökosysteme sowie Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft die meisten Standards aufweist.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="534" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1024x534.jpg" alt="" class="wp-image-27508" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1024x534.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-300x156.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-768x401.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1536x801.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur.jpg 1597w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Besonders hervorzuheben ist dabei der Standard <strong>ESRS E1 (Klimawandel)</strong>, der für viele Unternehmen die größte inhaltliche und wirtschaftliche Relevanz besitzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klimarisiken im Fokus: ESRS E1 als strategischer Hebel</h3>



<p>Die Weiterentwicklungen der ESRS aus Dezember 2025 – insbesondere im Bereich E1 – zeigen eine klare Stoßrichtung: Weg von reinem Daten-Reporting, hin zu einer belastbaren Bewertung von Klimarisiken und deren finanziellen Auswirkungen.</p>



<p>Das Reporting soll an Flexibilität gewinnen wobei im Gegenzug die inhaltlichen Anforderungen steigen. Diese methodische Öffnung ist dabei ein wesentlicher Fortschritt. Unternehmen sind nicht mehr ausschließlich an klassische <strong>Szenarioanalysen</strong> gebunden, sondern können stattdessen auch <strong>qualitative </strong>oder<strong> alternative quantitative Bewertungsansätze</strong> nutzen. Diese Flexibilisierung reduziert Komplexität, erhöht aber gleichzeitig die Verantwortung, eine plausible und belastbare Risikobewertung vorzulegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Harmonisierung von Standards</h3>



<p>Ein weiterer entscheidender Aspekt für die Weiterentwicklung der ESRS ist die zunehmende Harmonisierung mit internationalen Standards. Insbesondere die Angleichung an den bereits im Sommer 2023 veröffentlichten „IFRS S2 – Climate-related Disclosures” stand bisher aus. Dieser Standard bildet eine einheitliche Grundlage auf dem weltweiten Kapitalmarkt für Investitionsentscheidungen und wurde durch das International Sustainability Standards Board (ISSB) entwickelt. Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weniger Doppelstrukturen im Reporting</li>



<li>Höhere Konsistenz gegenüber internationalen Kapitalmärkten</li>



<li>Bessere Vergleichbarkeit für Investoren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für exportorientierte oder kapitalmarktorientierte Unternehmen ist diese Entwicklung von hoher Relevanz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Klimarisikoanalyse als entscheidender Faktor der ESRS</h2>



<p>Die Analyse von Klimarisiken ist längst mehr als eine regulatorische Pflicht der ESRS. Sie entwickelt sich zu einem zentralen Bestandteil unternehmerischer Steuerung. Im Kern geht es darum, die Auswirkungen externer Veränderungen auf das <strong>eigene Geschäftsmodell</strong> frühzeitig zu erkennen und wirtschaftlich zu bewerten.</p>



<p>Physische Risiken wie Extremwetterereignisse wirken direkt auf Standorte, Infrastruktur und Lieferketten. Ohne <strong>strukturierte Bewertung</strong> fehlt die Grundlage, um gezielt in Resilienz-Maßnahmen zu investieren und potenzielle Schäden zu begrenzen. Gleichzeitig verschärfen sich die Anforderungen auf der Finanzierungsseite: <strong>Banken und Investoren</strong> berücksichtigen Klimarisiken zunehmend verbindlich in ihren Kreditentscheidungen. Fehlende Transparenz führt damit unmittelbar zu schlechteren Konditionen oder eingeschränktem Kapitalzugang.</p>



<p>Auch entlang der Wertschöpfungskette steigt der Druck. Große Unternehmen fordern von ihren Zulieferern belastbare Daten und Strategien, insbesondere im Kontext von Scope-3-Emissionen. Wer hier nicht auskunftsfähig ist, riskiert klare Wettbewerbsnachteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESRS-Aufgaben für Unternehmen</h2>



<p>Viele Klimarisiken im Sinne der Gruppe E der ESRS sind eng mit Energiefragen verknüpft. Steigende CO₂-Kosten, regulatorische Eingriffe, volatile Strompreise und verschleppte Modernisierungen stellen für viele Unternehmen zentrale Transitionsrisiken dar. Eine eigene CO₂-neutrale Stromversorgung mit Batteriespeichern gewinnen vor diesem Hintergrund strategisch an Bedeutung. Sie reduzieren Emissionen, stabilisieren Energiekosten und verringern die Abhängigkeit von externen Märkten. Damit adressieren sie sowohl regulatorische Anforderungen als auch konkrete wirtschaftliche Risiken im Sinne der ESRS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: ESRS als Steuerungsinstrument</h2>



<p>Die ESRS verschieben den Fokus klar von reiner Datenerhebung hin zur Bewertung finanzieller Auswirkungen und strategischer Risiken. Das CSRD-Reporting ist zwar für große Unternehmen verpflichtend, aber die Fähigkeit, Klimarisiken zu verstehen, zu quantifizieren und in konkrete Maßnahmen zu überführen, ist entscheidend. Wer damit nicht frühzeitig beginnt, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern stärkt nachhaltig die eigene Wettbewerbsposition.</p>



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<p></p>
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		<title>Update 2026: Neue CSRD-Schwellenwerte &#038; CSDDD-Änderungen durch EU-Omnibus-Richtlinie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/update-2026-neue-csrd-schwellenwerte-csddd-aenderungen-durch-eu-omnibus-richtlinie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 15:55:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. Februar 2026 hat die Europäische Union mit der Veröffentlichung der Richtlinie 2026/470 (Omnibus-Änderungsrichtlinie) im EU-Amtsblatt Fakten geschaffen. Die neuen Regelungen bringen einige Anpassung der Anwenderkreise für CSRD und CSDDD. Durch deutlich erhöhte Schwellenwerte wird ein Großteil des Mittelstands von der direkten Berichtspflicht befreit. Zusätzlich beabsichtigt die EU, die Rechtssicherheit für Unternehmen zu stärken [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 26. Februar 2026 hat die Europäische Union mit der Veröffentlichung der <strong>Richtlinie 2026/470 (Omnibus-Änderungsrichtlinie)</strong> im EU-Amtsblatt Fakten geschaffen. Die neuen Regelungen bringen einige Anpassung der <strong>Anwenderkreise für CSRD und CSDDD</strong>. Durch deutlich erhöhte Schwellenwerte wird ein Großteil des Mittelstands von der direkten Berichtspflicht befreit. Zusätzlich beabsichtigt die EU, die Rechtssicherheit für Unternehmen zu stärken und die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erleichtern. Während dies für viele Unternehmen eine enorme bürokratische Erleichterung bedeutet, geben die betroffenen großen Marktakteure jedoch den Druck durch den <strong>„Trickle-down-Effekt“</strong> weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSRD-Berichtspflicht 2026: Wer ist aktuell betroffen?</h2>



<p>Die größte Änderung betrifft die <strong>Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)</strong>. Ursprüngliche Pläne, Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden einzubeziehen, hat die EU revidiert, um die bürokratische Belastung zu senken. Damit fällt die Pflicht für ca. 90 % der ursprünglich geplanten Unternehmen weg.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Neue CSRD-Schwellenwerte:</strong> Berichtspflichtig sind künftig nur noch Unternehmen mit mehr als <strong>1.000 Mitarbeitenden</strong> und einem Jahresumsatz von über <strong>450 Mio. €</strong>.</li>



<li><strong>Fristen &amp; Start:</strong> Für die verbleibenden Unternehmen beginnt die Pflicht einheitlich ab dem <strong>Geschäftsjahr 2027</strong>.</li>



<li><strong>LSME – Standard für KMU bleibt</strong>: Für börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ebenfalls berichtspflichtig sind, wird das LSME-Reporting (Listed Small and Medium-Sized Enterprises) eingeführt.</li>



<li><strong>Freiwillige VSME-Berichte weiterhin möglich</strong>: Um dem Trickle-down-Effekt entgegenwirken zu können, können nicht kapitalmarktorientierte KMU weiterhin VSME-Berichte („Voluntary Small and Medium-sized Enterprises“) einreichen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Da die bisherige Fassung der CSRD-Umsetzung bisher in Deutschland noch nicht ratifiziert ist, soll der nationale Gesetzgebungsprozess im Laufe des Jahres 2026 auf Basis des <a href="https://cubeconcepts.de/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/" type="post" id="27507">ESRS</a>-Updates starten. Dieses wird als delegierter Rechtsakt im <strong>2. Quartal 2026</strong> erwartet. Für Unternehmen, die bisher NFRD-pflichtig sind, gilt die CSRD-Datenerfassung ab 2026. Für neu betroffene ab 2027 mit einer Berichtspflicht in 2028. Die Standards für die <a href="https://cubeconcepts.de/lsme-und-vsme-nachhaltigkeitsberichte-fuer-kmu/" type="post" id="14135">LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte</a> sollen deutlich weniger komplex werden und vereinfachte Offenlegungspflichten bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD-Update: Neue Grenzen für das EU-Lieferkettengesetz</h2>



<p>Auch bei der <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)</strong> gibt es gravierende Änderungen. Die zuvor geplante schrittweise Einführung hat die EU nun durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Die wichtigsten CSDDD-Änderungen im Überblick:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Hürden:</strong> Nur noch Großunternehmen mit mehr als <strong>5.000 Mitarbeitenden</strong> und über <strong>1,5 Mrd. € Umsatz</strong> fallen direkt unter die EU-Richtlinie.</li>



<li><strong>Einheitlicher Starttermin:</strong> Der Anwendungsbeginn wurde für alle betroffenen Unternehmen auf den <strong>26. Juli 2029</strong> verschoben.</li>



<li><strong>Anpassung des LkSG:</strong> Die deutsche Bundesregierung muss nun das bestehende <strong>Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)</strong> an diese neuen EU-Standards anpassen, was für viele deutsche Firmen eine Entlastung bedeuten könnte.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Nicht-Betroffene trotzdem handeln müssen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Der „Daten-Pass“: Wer nicht liefert, fliegt raus</h3>



<p>Die berichtspflichtigen Großkonzerne (&gt; 1.000 MA) müssen ihre gesamte Wertschöpfungskette offenlegen. Als Zulieferer sind sie zwar nicht gesetzlich, aber meist <strong>vertraglich</strong> zur Datenlieferung verpflichtet. Wer keine CO₂-Bilanz oder Sozialnachweise liefern kann, riskiert die Auslistung als Lieferant.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Standardisierung spart Kosten (ESRS-Sogwirkung)</h3>



<p>Statt auf individuelle Fragebögen jedes einzelnen Kunden zu reagieren, empfiehlt sich die Orientierung am <strong>LSME-</strong> oder <strong>VSME-Standard</strong> (für nicht-börsennotierte KMU). Eine einmalige, standardisierte Datenaufbereitung spart Zeit und signalisiert Professionalität gegenüber den Auftraggebern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Banken &amp; Green Finance</h3>



<p>Die <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/" type="post" id="7680">EU-Taxonomie</a> verpflichtet Banken dazu, die Nachhaltigkeit ihrer Kreditportfolios zu bewerten. Unternehmen ohne ESG-Transparenz müssen künftig mit <strong>höheren Zinsen</strong> oder erschwerten Kreditvergaben rechnen. Nachhaltigkeitsdaten sind somit eine direkte Voraussetzung für attraktive Finanzierungskonditionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich: Alte Planung vs. Neue EU-Richtlinie 2026</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Kriterium</td><td><strong>Stand 2024</strong></td><td><strong>Update 2026</strong></td></tr><tr><td>CSRD Fokus</td><td>gestaffelt ab 250 MA / 40 Mio. € Umsatz</td><td>Ab 1.000 MA / 450 Mio. € Umsatz</td></tr><tr><td>CSDDD Fokus</td><td>Ab 1.000 MA / 450 Mio. € Umsatz</td><td>Ab 5.000 MA / 1,5 Mrd. € Umsatz</td></tr><tr><td>Starttermin CSDDD</td><td>Gestaffelt ab 2027</td><td>Einheitlich 26. Juli 2029</td></tr><tr><td>Rechtssicherheit</td><td>Entwürfe / Verhandlungen</td><td>Omnibus-Richtlinie 2026/470</td></tr><tr><td>Berichtsstandard</td><td>Voller ESRS</td><td>ESRS (Groß) / LSME (Börsennotierte KMU)</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was Unternehmen jetzt tun sollten</h2>



<p>Trotz der massiven Entlastung durch die Omnibus-Richtlinie gibt es für Zulieferer keinen Grund zur Untätigkeit. Auch wenn Unternehmen unter den neuen Schwellenwerten liegen, werden ihre berichtspflichtigen Großkunden weiterhin ESG-Daten von Ihnen fordern (Trickle-down-Effekt). Eine solide Datenbasis bleibt daher ein Wettbewerbsvorteil und erfüllt die Anforderungen der Großkunden und Kreditgebern.</p>



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<p></p>
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		<title>Degradation von PV-Anlagen: Real deutlich geringer als lange angenommen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 11:31:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die langfristige Leistungsfähigkeit von Photovoltaikanlagen ist ein zentraler Faktor für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Investitionsentscheidungen und Stromgestehungskosten. In der Praxis wird die Degradation von PV-Anlagen jedoch häufig mit 0,8 bis 1,0 Prozent pro Jahr zu konservativ angesetzt. Während meist nur die Herstellerangaben der Moduldegradation herangezogen werden, zeit nun eine aktuelle Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), dass [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die langfristige Leistungsfähigkeit von Photovoltaikanlagen ist ein zentraler Faktor für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Investitionsentscheidungen und Stromgestehungskosten. In der Praxis wird die <strong>Degradation von PV-Anlagen</strong> jedoch häufig mit <strong>0,8 bis 1,0 Prozent pro Jahr</strong> zu konservativ angesetzt. Während meist nur die Herstellerangaben der Moduldegradation herangezogen werden, zeit nun eine aktuelle Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), dass die tatsächlichen Ertragsverluste von kompletten PV-Anlagen deutlich unter vielen bisherigen Annahmen liegen.</p>



<p>Die groß angelegte Auswertung von mehr als 1,2 Millionen PV-Anlagen in Deutschland kommt durchschnittlich auf einen tatsächlichen Wert von rd. <strong>0,6 Prozent</strong>, der sich mit zunehmendem Alter der Anlagen sogar verlangsamt. Für Betreiber, Investoren und Planer bedeutet das: Viele bestehende Kalkulationen unterschätzen den möglichen Stromertrag über die Lebensdauer – mit positiven Auswirkungen auf Rendite, Klimanutzen und die Planung von Ersatzinvestitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Degradation bei PV-Anlagen?</h2>



<p>Unter Degradation versteht man den <strong>schrittweisen Leistungsrückgang</strong> einer Photovoltaikanlage <strong>über die Betriebsdauer</strong>. Dieser wird üblicherweise in Prozent pro Jahr angegeben. Jede Anlage verliert mit der Zeit einen kleinen Teil ihrer Fähigkeit, eingestrahlte Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln – verursacht durch Materialermüdung, Witterungseinflüsse, Temperaturwechsel, UV-Strahlung, Verschmutzung und elektrische Alterungsprozesse. Entscheidend ist dabei: Schon kleine Unterschiede in der angenommenen Degradation summieren sich über 20 oder 30 Betriebsjahre zu erheblichen Abweichungen bei den erwarteten Strommengen und damit bei Erlösen, Kosten je Kilowattstunde und der Bewertung von Investitionen. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen verschiedenen Ebenen der Betrachtung:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Moduldegradation (physikalische Betrachtung)</h3>



<p>Die Moduldegradation beschreibt den Leistungsverlust einzelner PV-Module unter standardisierten Bedingungen und ist in vielen Fällen der einzige Koeffizient, der bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung ganzer Anlagen berücksichtigt wird. Typische Ursachen die den <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/" type="post" id="5894">Wirkungsgrad von Solarzellen</a> beeinflussen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>lichtinduzierte Effekte (LID)</li>



<li>materialbedingte Alterung</li>



<li>Mikrorisse und Zellermüdung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nach einer initialen Degradation der Module im ersten Betriebsjahr (ca. 1–2 %) liegt der jährliche Leistungsverlust nach der BTU-Studie meist bei etwa <strong>0,3–0,5 %</strong>. Diese Werte basieren überwiegend auf Laboruntersuchungen und Herstellerangaben und stellen eine technisch isolierte Betrachtung dar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Systemdegradation (technische Gesamtanlage)</h3>



<p>Die BTU-Studie erweitert den Blick auch auf die Systemdegradation, also auch auf die gesamte technische Infrastruktur der PV-Anlage. Zusätzlich zu den Modulen werden hier berücksichtigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter (Wirkungsgradverluste, Lebensdauer)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/" type="post" id="9751">Verkabelung von PV-Modulen</a> und Kontaktstellen</li>



<li>elektrische Verluste und Mismatch-Effekte</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typischerweise werden hierfür Degradationsraten von etwa <strong>0,5–0,8 % pro Jahr</strong> angesetzt. Diese Werte sind praxisnäher, basieren jedoch häufig noch auf Modellannahmen und weniger auf real gemessenen Langzeitdaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ertragsdegradation (wirtschaftlich entscheiden)</h3>



<p>Für Betreiber und Investoren ist letztlich der tatsächliche Energieertrag entscheidend. Die Ertragsdegradation beschreibt den Rückgang der real erzeugten Strommenge einer Anlage. Hier fließen neben technischen Effekten auch betriebliche und standortspezifische Einflüsse ein, die BTU-Studie ebenfalls berücksichtigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verschmutzung (Soiling)</li>



<li>Temperatur- und Witterungseinflüsse</li>



<li>Wartung und Betriebsführung</li>



<li>temporäre Ausfälle</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die aktuelle Studie basiert auf bis zu 16 Jahren Betriebsdaten von 1,25 Millionen PV-Anlagen mit 34,9 GW Gesamtkapazität sowie den offenen Daten von Netzbetreibern, Marktstammdatenregister und Wetterdiensten (DWD, Copernicus). Sie zeigt eine durchschnittliche Ertragsdegradation von rund <strong>0,59 % pro Jahr</strong> (Spannbreite ca. 0,52–0,61 % p.a.).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse der Studie aus aktuellen Felddaten</h2>



<p>Die neue BTU-Studie „From shine to decline&#8221; analysierte über 1,25 Millionen PV-Anlagen in Deutschland mit einer Gesamtkapazität von rund 35 GW und bis zu 16 Betriebsjahren – deutlich mehr Daten als jede frühere Untersuchung. Der durchschnittliche jährliche Leistungsrückgang (Degradation) ganzer Anlagen liegt bei 0,52 bis 0,61 Prozent – weniger als die in der Literatur oft genannten 0,8 Prozent. Damit liegt die gesamte Anlagenperformance näher an den Werten der Moduldegradation als bisher angenommen. Das deutet auf eine insgesamt hohe Systemstabilität moderner PV-Anlagen hin.​</p>



<p>Besonders relevant ist die nicht-lineare Degradation. Während der ersten Betriebsjahre treten stärkere Effekte auf und anschließend flacht die Degradationsrate ab, so dass Anlagen nach 10 Jahren nur noch 7 bis 13 Prozent langsamer altern. Dies führt dazu, dass Anlagen im späteren Betrieb häufig stabiler arbeiten als in klassischen Modellen unterstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="668" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-1024x668.jpg" alt="" class="wp-image-27405" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-1024x668.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-300x196.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-768x501.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen.jpg 1273w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Größere Freiflächen- und Dachanlagen im gewerblichen Bereich zeigen rund ein Drittel höhere Degradationraten als kleine private Dachanlagen, vermutlich durch komplexere Systeme und Potential-Induced Degradation (PID). Im Vergleich zu globalen Reviews (Mittelwert 0,8 Prozent) überzeichneten bisherige Werte den Rückgang für das gemäßigte deutsche Klima. Für Praktiker bedeutet das: Nach 20 Jahren liegt die Performance typischerweise noch bei etwa 90 Prozent – ein technisches Lebensende nach 20 Jahren ist zu pessimistisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Implikationen für Wirtschaftlichkeit &amp; Planung</h2>



<p>Die geringere reale Degradation führt zu höheren prognostizierten Stromerträgen über die Lebensdauer einer PV-Anlage – mit direkten Vorteilen für Wirtschaftlichkeit und Investitionsentscheidungen. Bei einer Annahme von 0,6 statt 0,8 Prozent jährlichem Rückgang erzeugt eine typische Anlage <strong>nach 20 Jahren</strong> rund <strong>3–5 Prozent mehr Strom</strong>, was sich bei größeren Projekten auf Tausende Euro jährliche Zusatzerlöse summiert.​</p>



<p>Der <strong>Levelized Cost of Electricity (LCOE)</strong> sinkt entsprechend, da die Anfangsinvestition über mehr produzierte Kilowattstunden verteilt wird – besonders attraktiv bei steigenden Strompreisen und Förderungen. Zusätzlich wirkt sich die neue realistische Einschätzung auch auf die Wirtschaftlichkeit bei PPA- und Contracting-Modellen aus. Die niedrigere Degradationsrate <strong>erhöht die Planungssicherheit</strong> und <strong>verbessern die Kalkulationsbasis</strong>. Insgesamt rechnen die Cottbusser Forscher, dass allein in Deutschland bis 2040 mehrere hundert Millionen Euro jährlich an Wartungs- und Repowering-Kosten eingespart werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfluss von Klima &amp; Standort auf die Degradation von PV-Anlagen</h2>



<p>Neben dem Alter wirken sich Witterungs- und Umweltfaktoren messbar auf die PV-Performance aus. Jeder extrem heiße Tag über 30 °C, Frosttag unter 0 °C oder jedes Mikrogramm Feinstaub (PM10) pro Kubikmeter senkt den Jahresertrag um 0,038 bis 0,101 Prozentpunkte. Hitzebelastungen treffen ältere Anlagen besonders hart und verstärken sich mit der Zeit, während Frost und Luftverschmutzung jüngere Systeme stärker beeinträchtigen.</p>



<p>Niederschlag zeigt im deutschen Klima tendenziell einen leicht positiven Effekt durch Kühlung und Selbstreinigung der Module. Im Gegensatz dazu erzeugen Starkregenereignisse jedoch oft auch mechanische Spannungen. Betreiber sollten daher berücksichtigen, dass Standorte im Süden Deutschlands durch mehr Hitze oder Ballungsräume durch höhere Verschmutzung belastet werden. Dies erfordert eine engmaschigere Wartung, während Norddeutsche Anlagen meist von milderen Bedingungen profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Planung &amp; Betrieb</h2>



<p>Für&nbsp;<strong>Projektplaner</strong>&nbsp;sind Degradationsannahmen von 0,5 bis 0,7 Prozent pro Jahr für deutsche Dachanlagen realistischer als die oft konservativen 0,8 bis 1,0 Prozent – besonders bei hochwertigen Komponenten und optimierten Betrieb und guter Wartung. In Ertragsmodellen lokale Klimadaten (z. B. aus DWD) einbeziehen, um Hitze-, Frost- und Verschmutzungsrisiken standortgenau einzupreisen.</p>



<p><strong>Betreiber</strong>&nbsp;sollten Hitze-Management priorisieren – Schatten, Belüftung oder hitzetolerante Module helfen, da ältere Anlagen hier besonders empfindlich reagieren; Reinigung regelmäßig bei Industrie- oder Verkehrsnähe durchführen, um Feinstaub-Effekte zu minimieren. Große Solarparks und Dachanlagen erfordern allerdings engmaschigere Inspektionen wegen ihres ein Drittel höheren Degradationsrisikos.</p>



<p><strong>Investoren</strong>&nbsp;profitieren von höheren erwarteten Strommengen. Dies bedeutet, dass bestehende Anlagen wertvoller sind als bisher angenommen und neue Projekte sich schneller rentieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Studie</h2>



<p>Die analysierte Studie „From shine to decline – Degradation of over 1 million solar photovoltaic systems in Germany&#8221; wird 2026 in <em>Energy Economics</em> veröffentlicht. Sie untersucht sämtliche Daten mithilfe hochdimensionaler Fixed-Effects-Panel-Regressionen – und hebt sich deutlich von früheren Arbeiten ab. Im Vergleich zu bisherigen Studien übertrifft sie diese durch die enorme Stichprobengröße (Millionen vs. Tausende Anlagen), die lange Beobachtungszeit (16 Jahre kontinuierlich) und die Berücksichtigung von Umweltfaktoren sowie nichtlinearer Degradation. Basierend auf offenen Datenquellen wie Marktstammdatenregister, Netztransparenz und DWD liefert sie damit höchst robuste, praxisrelevante Ergebnisse für das gemäßigte deutsche Klima.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Direkter Vergleich zu bisherigen Studien </h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>BTU-Studie zu kompletten PV-Anlagen</td><td>Bisherige Annahmen basierend auf Moduldegradation</td><td>Unterschied</td></tr><tr><td>Höhe der Degradation</td><td>Ø 0,52–0,61 % p.a. (≈ 0,59 %)</td><td>Ø ~0,8–1,1 % p.a. (Literaturmittel ~1,09 %)</td><td>~40–50 % geringere Degradation als bisher angenommen</td></tr><tr><td>Verlauf der Degradation (linear vs. nicht-linear)</td><td>Degradation ist nicht linear Verlust nimmt mit Alter ab Nach 10 Jahren: 7–13 % geringere jährliche Degradation</td><td>Meist linearer Verlauf (konstanter jährlicher Verlust)</td><td>Frühphase stärker betroffen, danach Stabilisierung &#8211; Lineare Modelle sind:<br>kurzfristig zu optimistisch<br>langfristig zu pessimistisch</td></tr><tr><td>Ergebniss nach 20 Jahren</td><td>88,9 %</td><td>81,79 % (bei 1%/Jahr)<br>Hersteller garantieren: nach 30 Jahren sogar noch über 85 %</td><td>nach 30 Jahren bei 1 % = 74 %<br>Nach 30 Jahren bei 0,59 % = 83,74 %</td></tr><tr><td>Einfluss der Anlagengröße</td><td>Große Anlagen (>30 kWp): ~1/3 höhere Degradation</td><td>Fokus fast ausschließlich auf: kleine Anlagen (&lt;30 kWp) kaum Differenzierung nach Größe</td><td>Skaleneffekte wirken negativ auf Degradation</td></tr><tr><td>Einfluss Temperatur</td><td>Hitze &amp; Kälte verursachen messbare Zusatzverluste<br>−0,038 % bis −0,101 % pro Extremtag</td><td>Umweltfaktoren oft: vereinfacht oder gar nicht systematisch integriert</td><td>Quantifizierter, signifikanter Einfluss, Standortentscheidung wird entscheidender</td></tr><tr><td>Einfluss Luftverschmutzung</td><td>Klar negativer Effekt (PM10)</td><td>Oft: vernachlässigt oder nur qualitativ betrachtet</td><td>Quantifizierter, signifikanter Einfluss, Standortentscheidung wird entscheidender</td></tr><tr><td>Einfluss Niederschlag</td><td>Kein klarer Effekt: Kühlung &amp; Reinigung Vs. Streuung &amp; Feuchtigkeit</td><td>Häufig pauschal positiv bewertet (Reinigungseffekt)</td><td>Realität deutlich komplexer</td></tr><tr><td>Wechselwirkungen</td><td>Effekte wechseln mit zunehmenden Alter:<br>Hitze → stärker bei alten Anlagen<br>Kälte &amp; Pollution → stärker bei neuen Anlagen</td><td>Meist keine dynamischen Wechselwirkungen berücksichtigt</td><td>Degradation ist ein dynamischer Prozess</td></tr><tr><td>Datenbasis</td><td>1 Mio. Anlagen, ~35 GW<br>bis zu 16 Jahre alte Betriebsdaten</td><td>oft: wenige Anlagen (7–2.000) und kurze Zeiträume (2–7 Jahre)</td><td>Robustere Daten: Repräsentativer &amp; näher am realen Betrieb</td></tr><tr><td>Wirtschaftliche Bewertung</td><td>Degradation deutlich günstiger:<br>−4,8 % LCOE gegenüber alten Annahmen<br>Gesamtwirtschaftlich:<br>~638 Mio. € Einsparung/Jahr möglich</td><td>Höhere Kosten für Ersatz und Repopwering eingeplant</td><td>Höherer Ertrag auch nach langen Laufzeiten, selbst bei Ersatz von Hadware-Komponenten</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Im Vergleich zu bisherigen Studien übertrifft sie diese durch die enorme Stichprobengröße (Millionen vs. Tausende Anlagen), die lange Beobachtungszeit (16 Jahre kontinuierlich) und die Berücksichtigung von Umweltfaktoren sowie nichtlinearer Degradation. Basierend auf offenen Datenquellen wie Marktstammdatenregister, Netztransparenz und DWD liefert sie damit höchst robuste, praxisrelevante Ergebnisse für das gemäßigte deutsche Klima.</p>



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<p></p>
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		<title>BESS im Lastfolgebetrieb: Flexibilität vs. Netzeinschränkungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bess-im-lastfolgebetrieb-flexibilitaet-vs-netzeinschraenkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2026 08:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Batteriespeichersysteme (BESS) gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, da sie außergewöhnliche Flexibilität bieten. Im öffentlichen Netz eignen sie sich besonders gut für den Lastfolgebetrieb. Dies bezeichnet die Fähigkeit eines Kraftwerks oder Speichers, seine Leistung kontinuierlich an die schwankende Netzlast oder Fahrpläne anzupassen – also flexibel hoch- und herunterzufahren, statt nur mit konstanter Leistung zu laufen. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Batteriespeichersysteme (BESS) gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, da sie außergewöhnliche Flexibilität bieten. Im öffentlichen Netz eignen sie sich besonders gut für den <strong>Lastfolgebetrieb</strong>. Dies bezeichnet die Fähigkeit eines Kraftwerks oder Speichers, seine Leistung kontinuierlich an die schwankende Netzlast oder Fahrpläne anzupassen – also flexibel hoch- und herunterzufahren, statt nur mit konstanter Leistung zu laufen.</p>



<p>Die typischen Messgrößen sind dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Leistungsgradient</strong>: Die Angabe wird mit dem Wert „Pb inst/s“ (Power brutto / instante Änderung pro Sekunde) angegeben und beschreibt den Ist-Zustand bzw. die technische Belastungsgrenze.</li>



<li><strong>„Power Ramp“</strong>: Sie ist der tatsächlich gefahrene Leistungsanstieg oder ‑abfall in Kilowatt oder Megawatt pro Zeiteinheit, also der mögliche Fahrplan im Lastfolgebetrieb.</li>



<li><strong>Minimal- bzw. Mindestbetriebsleistung</strong>: Sie gibt an, wie weit ein Kraftwerk seine Leistung absenken kann, ohne abgeschaltet zu werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Während konventionelle Kraftwerke physikalisch träge und technisch begrenzt sind, schneiden BESS in allen drei Punkten technisch besser ab, weil sie ohne Mindestlast auskommen und extrem schnell regeln könnten. In der Praxis setzen Netzbetreiber allerdings häufig <strong>deutlich strengere regulatorische Grenzen</strong> für die zulässigen Leistungsgradienten als bei klassischen Erzeugungsanlagen. Für Betreiber stellt sich damit die Frage, wie Batteriespeicher im Lastfolgebetrieb im Vergleich zu Gaskraftwerken, Kohle- oder Gas-und-Dampf-Anlagen (GuD) wirklich dastehen, wenn man sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die netzseitigen Einschränkungen berücksichtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Vorteile von BESS im Lastfolgebetrieb</h2>



<p>BESS punkten im Lastfolgebetrieb durch ihre einzigartige technische Flexibilität, die weit über konventionelle Kraftwerke hinausgeht. Sie erreichen eine&nbsp;Minimalleistung von<strong> 0%</strong>&nbsp;– im Gegensatz zu Gaskraftwerken (ca. 20%) oder Kohleanlagen (38–40%) –, können also komplett entladen oder pausiert werden, ohne Ausfallzeiten. Die Wirkleistung&nbsp;liegt technisch zwischen -100 bis zu +100 Pb inst (volle Ladung und volle Entladung) und es sind Power Ramps&nbsp;von <strong>10 bis zu 100 %/min</strong> machbar, was BESS eigentlich für schnelle Lastfolgen und Regelleistung ideal macht.</p>



<p>Diese Eigenschaften ermöglichen BESS, Schwankungen durch erneuerbare Energien präzise auszugleichen und Netzstabilität zu fördern. Eine Studie der vier Übertragungsnetzbetreiber aus Dezember 2024 zeigt, dass Batteriespeichersysteme den Bedarf an fossilen Backup-Kraftwerken um bis zu 50 % senken könnten, wenn ihre volle Dynamik genutzt wird. In der Praxis bleibt dies jedoch oft durch netzseitige Limits der Verteilnetzbetreiber eingeschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzbetreiber-Vorgaben</h2>



<p>Durch die extrem schnelle Reaktionsfähigkeit bzw. hohe Power Ramp von BESS im Lastfolgebetrieb seien spezifische Einschränkungen notwendig, konstatieren die Netzbetreiber. Gerade bei hohen und raschen Leistungsschwankungen im Netz müssten statische oder dynamische Limits eingeführt werden, um Frequenzstabilität und Netzsicherheit zu gewährleisten. Solche Sollwertangaben, die beispielsweise Regelleistungsmärkte auf Basis von VDE-Hinweisen aufstellen, übernehmen Verteilnetzbetreiber immer öfter bei ihren Netzanschlussverträgen. Betroffen sind dabei meist Batteriespeicher, die kurzzeitige, impulshafte elektrische Einschwingvorgänge (Transienten) in Mittel- und Niederspannungsnetzen ausgleichen sollen.</p>



<p>Die Speicherbranche reagiert bereits kritisch und hat berechnet, dass solche Vorgaben die Marktbeteiligung von BESS um bis zu 50 % reduzieren könnten, da sie Erlöse aus Primärregelleistung oder Lastfolge schmälern. Auffangen könnten dies dynamische und netzzustandsabhängig angepasste Gradienten in den Berechnungsmodellen. Betreiber sollten daher bei Genehmigungen explizit mit den Netzbetreibern verhandeln, um höhere Quoten zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS und konventionelle Kraftwerke bei Lastfolgebetrieb im Vergleich</h2>



<p>Batteriespeichersysteme (BESS) unterscheiden sich grundlegend von konventionellen Kraftwerken, insbesondere durch ihre hohe Dynamik und <strong>bidirektionale Flexibilität</strong>. Während klassische Erzeugungsanlagen ausschließlich Strom produzieren, können BESS sowohl Energie aufnehmen als auch abgeben – und das mit sehr kurzen Reaktionszeiten.</p>



<p>Technisch sind BESS konventionellen Kraftwerken im Lastfolgebetrieb deutlich überlegen: Sie können ihre Leistung nahezu verzögerungsfrei im gesamten Bereich von 0 bis 100 % skalieren und erreichen Leistungsgradienten von bis zu 100 % pro Sekunde. Demgegenüber sind Gaskraftwerke physikalisch auf etwa 20 % pro Minute begrenzt und benötigen zudem eine Mindestlast von rund 20 %. Noch träger reagieren Kohle- und GuD-Kraftwerke: Braunkohleanlagen erreichen typischerweise etwa 3 % pro Minute bei einer Mindestlast von rund 40 %, GuD-Kraftwerke etwa 6 % pro Minute bei circa 33 % Mindestlast.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kraftwerkstyp</strong></td><td><strong>Leistungsgradient (%/min)</strong></td><td><strong>Minimalleistung (%)</strong></td><td><strong>Power Ramp (MW/min)</strong></td></tr><tr><td>BESS (technisch)</td><td>bis 6.000</td><td>0</td><td>bis 100 ​(bei 100 MW Leistung)</td></tr><tr><td>BESS (netzbeschränkt)</td><td>0,6-10</td><td>0</td><td>0,6–10 </td></tr><tr><td>Gasturbine</td><td>20</td><td>20</td><td>20</td></tr><tr><td>GuD-Kraftwerk</td><td>6</td><td>33</td><td>6</td></tr><tr><td>Kohlekraftwerk</td><td>3-4</td><td>38-40</td><td>3-4</td></tr></tbody></table></figure>



<p>In der Praxis wird dieser technische Vorteil von BESS jedoch häufig durch regulatorische und netzseitige Vorgaben eingeschränkt. So werden Batteriespeicher im Netzbetrieb teils auf deutlich geringere Leistungsgradienten limitiert – beispielsweise auf etwa 0,6 % pro Minute (0,10 % pro Sekunde) – und damit stärker reglementiert als konventionelle Erzeugungsanlagen, die etwa 0,37 % pro Sekunde realisieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="569" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1024x569.jpg" alt="" class="wp-image-27377" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1024x569.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-300x167.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-768x427.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1536x853.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb.jpg 1559w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Insgesamt zeigt sich: Während BESS aus technischer Sicht ideal geeignet sind, um die Volatilität erneuerbarer Energien auszugleichen, wird ihr Potenzial im Lastfolgebetrieb durch aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen teilweise nicht vollständig ausgeschöpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierung &amp; Ausblick</h2>



<p>Zukünftig ist zu erwarten, dass Leistungsgradienten zunehmend dynamisch und netzzustandsabhängig gesteuert werden – etwa auf Basis von Echtzeit-Monitoring der Netzbelastung. Prognosen im Kontext des <a href="https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpakets 2026</a> gehen davon aus, dass sich die heute üblichen statischen Begrenzungen bis 2030 um etwa 30–50 % lockern lassen. Dadurch wird die systemdienliche Flexibilität von BESS eine zentrale Rolle als Ausgleichs- und Backup-Technologie für die Volatilität erneuerbarer Energien einnehmen. Ergänzend gewinnen KI-gestützte Optimierungen von Fahrplänen und Rampen sowie die gezielte <a href="https://cubeconcepts.de/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27368">Netzüberbauung</a> (z. B. auf 150–200 % der Anschlussleistung) sowie <a href="https://cubeconcepts.de/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> zunehmend an Bedeutung.</p>



<p>Betreiber können ihre Systeme bereits heute durch gezielte Maßnahmen optimieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Netzanschlüsse verhandeln:</strong><br>Bei günstigen Netzbedingungen können höhere Leistungsgradienten (z. B. >0,20 %/s) vereinbart werden. Der regulatorische Rahmen – etwa durch VDE FNN – lässt hier Spielräume für individuelle Abweichungen.</li>



<li><strong>Cable Pooling nutzen und Überbauung planen:</strong><br>Die Kombination von PV-Anlagen und BESS an einem Netzanschlusspunkt ermöglicht es, bestehende Leistungsgrenzen effizienter zu nutzen, zusätzliche Flexibilität zu vermarkten und die Kapazitäten zu verdoppeln.</li>



<li><strong>Intelligente Software-Controller einsetzen:</strong><br>Durch automatisierte Rampensteuerung via EMS mit Gradient-Limit lassen sich Restriktionen einhalten und gleichzeitig Erlöspotenziale, etwa im Regelleistungsmarkt (PRL/FCR), erschließen.</li>



<li><strong>Mindestlastanforderungen vermeiden:</strong><br>Im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken können BESS verlustfrei auf 0 % heruntergefahren werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, ineffiziente Mindestlasten von 20–40 % aufrechtzuerhalten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>BESS dominieren den Lastfolgebetrieb trotz netzseitiger Einschränkungen durch ihre überlegene Dynamik und Null-Mindestlast – ein klarer Vorteil gegenüber fossilen Kraftwerken. Mit dynamischen Vereinbarungen, Cable Pooling und smarter Software bleiben sie wirtschaftlich überlegen und treiben die Energiewende voran.</p>



<p>Für Betreiber heißt das: Jetzt handeln – Netzanschlüsse optimieren, Regelleistung priorisieren und Limits aushandeln. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle BESS-Flexibilitätsanalyse.</p>



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<p></p>
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		<title>Netzüberbauung mit PV &#038; BESS als Lösung zum Redispatch-Vorbehalt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 08:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Netzpaket 2026 erlaubt zwar neuen PV- und Batteriespeicher-Projekten den Netzanschluss auch in Engpassgebieten, koppelt dies jedoch an den umstrittenen Redispatch-Vorbehalt. Die strategische Netzüberbauung bietet hier eine Lösung und rückt dabei zunehmend in den Fokus. Sie nutzt vorhandene Kapazitäten effizienter aus, reduziert Abregelungsrisiken und spart nach EWI-Studie jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro Netzausbaukosten. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Netzpaket 2026 erlaubt zwar neuen PV- und Batteriespeicher-Projekten den Netzanschluss auch in Engpassgebieten, koppelt dies jedoch an den umstrittenen Redispatch-Vorbehalt. Die strategische <strong>Netzüberbauung</strong> bietet hier eine Lösung und rückt dabei zunehmend in den Fokus. Sie nutzt vorhandene Kapazitäten effizienter aus, reduziert Abregelungsrisiken und spart nach EWI-Studie jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro Netzausbaukosten.</p>



<p>Die gezielte Netzüberbauung ist seit Februar 2025 in § 8 des EEG verankert und erlaubt so die Realisierung von EE-Projekten auch in „kapazitätslimitierten Netzgebieten“, wie sie im <a href="https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaket 2026</a> genannt werden. Dabei wird die <strong>Kapazitätsgrenze</strong> <strong>eines Netzanschlusses</strong> bewusst durch große Solarparks und/oder durch Batteriegroßspeicher <strong>überbaut</strong>. Eine intelligente Betriebsführung fängt Einspeisespitzen gezielt ab und verschiebt sie in Zeiten geringerer Netzlast. So lassen sich Redispatch-bedingte Abregelungen deutlich reduzieren, während gleichzeitig neue Erlöspotenziale – etwa durch flexible Vermarktung oder netzdienliche Fahrweisen – erschlossen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Redispatch-Vorbehalt und seine Risiken für PV-Großprojekte</h2>



<p>In Engpassgebieten (Abregelung &gt;3% des Jahresverbrauchs) sollen gemäß Netzpaket 2026 neue Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig einen <a href="https://cubeconcepts.de/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a> akzeptieren. Das bedeutet, dass bei netzbedingter Abregelung die EEG-Entschädigung für bis zu 10 Jahre komplett entfällt. Gerade dies schränkt die Wirtschaftlichkeit von <strong>PV-Großprojekten</strong> besonders ein, da zukünftige Redispatch-Quoten schwer prognostizierbar sind. Auch Investoren rechnen daher konservativer und Finanzinstitute bepreisen seitdem Engpass-Projekte höher.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund werden <strong>Flexibilitätslösungen</strong> direkt am Netzverknüpfungspunkt (NVP) zunehmend zur Voraussetzung für die Realisierbarkeit neuer Projekte. Durch die Integration von Speichern und den Einsatz intelligenter Steuerungssysteme lassen sich Einspeisespitzen gezielt glätten und netzbedingte Abregelungen aktiv vermeiden. Anstatt Redispatch-Maßnahmen passiv hinzunehmen, können Betreiber ihre Anlagen flexibel an die Netzsituation anpassen und so die tatsächliche Einspeisemenge stabilisieren. Dies erhöht nicht nur die Planungssicherheit, sondern verbessert auch die Finanzierbarkeit, da Projekte widerstandsfähiger gegenüber den wirtschaftlichen Risiken des Redispatch-Vorbehalts werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Netzüberbauung – und wie funktioniert sie mit PV + BESS?</h2>



<p>Netzüberbauung beschreibt das Prinzip, die installierte Leistung einer PV-Anlage bewusst über die verfügbare Netzanschlusskapazität hinaus zu dimensionieren. Konkret bedeutet das beispielsweise: Eine <strong>PV-Anlage mit 15 MWp Leistung</strong> wird gemeinsam mit einem <strong>BESS mit 5 MWh Kapazität</strong> an einen NVP mit lediglich <strong>10 MW Anschlussleistung</strong> angebunden. Technisch gleicht die intelligente Steuerung die Differenz zwischen Erzeugung und Anschlusskapazität aus. Während die Solaranlage insbesondere zur Mittagszeit hohe Einspeisespitzen erzeugt, nimmt der Batteriespeicher überschüssige Energie auf und speist sie zeitversetzt – etwa in den Abendstunden oder bei geringerer Einstrahlung – wieder ins Netz ein. Erst in letzter Konsequenz wird so eine Abregelung der Einspeisung notwendig.</p>



<p>Auf diese Weise lassen sich negative oder positive Lastspitzen im Netz glätten und Netzkapazitäten deutlich effizienter nutzen. Eine Studie des BEE aus 2024 zeigt, dass bereits bei einer Überbauung von rund 150 % die Abregelungsverluste auf einem niedrigen Niveau von unter 5 % bleiben, während die Auslastung des Netzanschlusspunkts um 30 bis 40 % steigt. Mit integrierten Speichersystemen seien in der Praxis sogar Überbauungsgrade von bis zu 250 % realisierbar. Insgesamt ließe sich die <strong>Netznutzung</strong> durch Netzüberbauung <strong>um 53 % verbessern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EWI-Studie: 1,8 Milliarden Euro Netzausbaukostenersparnis</h2>



<p>Eine EWI-Studie vom Sommer 2025 quantifiziert das Potenzial der BEE-Studie und nennt eindeutige Zahlen. Demnach senkt eine Netzüberbauung mit PV und Windkraft die jährlichen Netzausbaukosten <strong>um bis zu 1,8 Milliarden Euro</strong>. Zudem bewirkt die optimierte Auslastung der bestehenden Infrastruktur eine dringend benötigte Verzögerung für den kostspieligen Neubau. Für PV-Großprojekte in Kombination mit BESS bedeutet das: Die <strong>Netzengpässe werden zu Chancen</strong>, da die entstehende lokale Flexibilität den Netzausbaubedarf in der Region reduziert.</p>



<p>Kombiniert mit Cable Pooling – also PV, Wind und BESS am selben NVP – ergibt sich ein Multiplikatoreffekt. Überschüssiger Solarstrom lädt tagsüber Speicher, die bei Bedarf einspeisen oder Redispatch-Situationen abfedern. So steigt die Netznutzungsrate und die kostspieligen Abregelungen sinken. Laut EWI entstehen bei Netzüberbauung folgende Einsparungen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Überbauung</td><td>Netzauslastung</td><td>Abregelungsverlust</td><td>Kostenersparnis</td></tr><tr><td>100 %</td><td>Basis</td><td>hoch</td><td>keine</td></tr><tr><td>150 %</td><td>+ 30-40 %</td><td>&lt; 5 %</td><td>hoch</td></tr><tr><td>250 %</td><td>+ 50-53 %</td><td>10-15 %</td><td>bis 1,8 Mrd. €/Jahr</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiele für sinnvolle Netzüberbauung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. PV-Freifläche mit BESS in einem kapazitätslimitierten Verteilnetzgebiet</h3>



<p>Ein Verteilnetzbetreiber stuft einen Netzbereich als „kapazitätslimitiertes Netzgebiet“ ein, da die Abregelungsquote dort bereits über 3% liegt. Ein Projektierer plant einen neuen Solarpark und erhält vom Netzbetreiber die Information, dass am gewünschten Netzverknüpfungspunkt lediglich <strong>10 MW Anschlussleistung</strong> zur Verfügung stehen. Ein klassisches Projekt mit 10 MWp PV und Redispatch-Vorbehalt wäre zwar grundsätzlich anschlussfähig, würde aber das volle wirtschaftliche Risiko unentgeltlicher Abregelungen tragen.</p>



<p>Stattdessen entscheidet sich der Betreiber für eine strategische Netzüberbauung: Er installiert <strong>15 MWp PV-Leistung</strong> und ergänzt die Anlage um ein <strong>BESS mit 7,5 MWh Kapazität</strong>. Über ein <strong>Energiemanagementsystem (EMS)</strong> wird sichergestellt, dass die maximale Einspeiseleistung am NVP von 10 MW zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.</p>



<p>In Zeiten hoher Einstrahlung werden Überschüsse in den Speicher geleitet, anstatt abgeregelt zu werden. Erst wenn der Speicher voll ist und die Netzlast keine zusätzliche Einspeisung zulässt, greift eine kontrollierte Leistungsbegrenzung der PV-Anlage. Auf Jahressicht kann der Betreiber so einen deutlich höheren Energieertrag über denselben Netzanschluss realisieren, während Redispatch-Maßnahmen spürbar reduziert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Hybridprojekt mit Windpark, PV-Anlage und BESS</h3>



<p>In einer windstarken Region ist ein Windpark mit <strong>20 MW Anschlussleistung</strong> bereits seit mehreren Jahren in Betrieb. Obwohl der NVP zu 100 % belegt ist und es regelmäßig zu Abregelungen kommt, ein Ausbau aufwendig und nur durch einen hohen Baukostenzuschuss erweiterbar wäre, besteht bei dem Betreiber das Interesse zusätzlich Photovoltaik und einen Großspeicher zu integrieren.</p>



<p>Im Rahmen eines Hybridkonzepts wird die vorhandene Netzanschlussleistung bewusst überbaut: Neben dem Windpark werden <strong>15 MWp PV-Leistung</strong> und ein <strong>10-MWh-Batteriespeicher</strong> am NVP angebunden. Auch hier orientiert sich das EMS automatisch an das Gesamtsystem. Während der Nacht und bei schwacher Sonneneinstrahlung prägt die Windenergie die Einspeisung, tagsüber liefert der Solarpark hohe Leistungen. Der Speicher nimmt sowohl Wind- als auch PV-Überschüsse in Zeiten geringer Netzaufnahmefähigkeit auf und stellt sie zeitversetzt wieder bereit. Dadurch werden die Einspeisespitzen der kombinierten Anlage geglättet und Redispatch-Eingriffe deutlich reduziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Großverbraucher mit PV-Einspeisung und BESS</h3>



<p>Ein energieintensives Unternehmen verfügt über einen Mittelspannungsanschluss mit <strong>5 MW Leistung</strong>, über den der gesamte Strombezug sowie ein bestehender PV-Dachanlagenanteil abgewickelt wird. Aufgrund steigender Strompreise und Nachhaltigkeitsziele plant das Unternehmen, seine Eigenversorgung mit einer PV-Freiflächenanlage und einem BESS auf dem Betriebsgelände deutlich auszubauen. Der Netzbetreiber signalisiert jedoch, dass eine Erhöhung der Anschlussleistung nur mit erheblichem Netzausbau möglich wäre.</p>



<p>Das Unternehmen entscheidet sich dafür, den bestehenden Netzanschluss strategisch zu überbauen und installiert zusätzlich <strong>7 MWp PV-Leistung</strong> mit <strong>BESS mit 4 MWh Kapazität</strong>. Im Normalbetrieb deckt die PV-Anlage zunächst den Eigenverbrauch des Werks. Mit den Überschüssen lädt der Speicher und sofern Anschlusskapazitäten frei sind erhält der Betreiber die Einspeisevergütung. In Betriebszeiten mit niedrigem Verbrauch oder an Wochenenden bei hoher PV-Erzeugung und vollem Speicher verhindert das EMS, dass die 5-MW-Grenze überschritten wird und regelt die PV-Anlage runter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cable Pooling als operative Umsetzung der Netzüberbauung</h2>



<p>Die beschriebenen Szenarien setzen in der Praxis <a href="https://cubeconcepts.de/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> voraus – das gemeinsame Nutzen eines Netzverknüpfungspunkts durch PV, BESS und ggf. weitere EE-Anlagen. Dabei gibt es zwei Hauptvarianten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Co-Location-Modell</strong>: PV-Anlage und BESS haben separate Marktlokationen (MaLo) und Messkonzepte. Der Speicher kann flexibel mit Graustrom laden und Regelenergie-Märkte bedienen, während die PV-Anlage EEG-förderungsfähig bleibt.</li>



<li><strong>Hybridmodell</strong>: PV-Anlage und BESS sind hinter einem MaLo angeschlossen. Der Speicher lädt ausschließlich mit PV-Grünstrom – EEG-konform, aber mit geringerer Marktflexibilität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beide Modelle nutzen flexible Netzanschlussvereinbarungen (§ 8a EEG), die dynamische Einspeisegrenzen definieren. Dabei koordiniert ein EMS alle Echtzeit-Entscheidungen zwischen Speicherladung, Eigenverbrauch und Netzeinspeisung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche &amp; technische Voraussetzungen</h2>



<p><strong>Rechtlich</strong>&nbsp;benötigen Projekte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Genehmigung des Netzbetreibers für Überbauung (§ 8 Abs. 1a EEG 2023)</li>



<li>Flexible Netzanschlussvereinbarung mit definierten Maximalleistungen</li>



<li>Separate Messkonzepte bei Co-Location (MaLo + Zähler)</li>



<li>Nachweis der technischen Steuerbarkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Technisch</strong>&nbsp;entscheidend sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EMS mit Vorhersagemodellen (PV-Ertrag, Last, Netzpreise)</li>



<li>Schnelle Leistungsregelung (&lt; 1 Sekunde Reaktionszeit)</li>



<li>Kommunikation mit Netzbetreiber (z.B. via IEC 61850)</li>



<li>Redundante Systeme für Betriebssicherheit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste für die Umsetzung von Netzüberbauungsprojekten</h2>



<p>Bei der Planung und Umsetzung von Netzüberbauungsprojekten übernimmt CUBE CONCEPTS die ganzheitliche Koordination aller entscheidenden Schritte. Ausgangspunkt ist eine fundierte Netzanalyse, bei der Abregelungsquoten und Kapazitätsgrenzen am Netzverknüpfungspunkt bewertet werden. Darauf aufbauend entwickeln wir ein optimiertes technisches Konzept mit passendem Überbauungsgrad, Batteriespeicher und EMS.</p>



<p>Parallel klären wir die regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere die flexible Netzanschlussvereinbarung gemäß § 8a EEG, in enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Ergänzend erstellen wir belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die Redispatch-Risiken sowie zusätzliche Erlöspotenziale – etwa aus <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> oder Energy-Trading – berücksichtigen. Durch die koordinierte und parallele Umsetzung von PV- und Speicherprojekten stellen wir sicher, dass Netzüberbauung technisch effizient und wirtschaftlich erfolgreich realisiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vom Netzengpass zur Flexibilitätsstrategie</h2>



<p>Netzüberbauung mit PV und BESS verwandelt die Herausforderungen des Netzpaketes 2026 in Wettbewerbsvorteile. Während der Redispatch-Vorbehalt Investitionen erschwert, kann der Netzverknüpfungspunkt besser genutzt werden und es entstehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kürzere Projektlaufzeiten</strong>&nbsp;(kein Netzausbau)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Energieerträge</strong>&nbsp;(bessere Jahresauslastung)</li>



<li><strong>Zusatzerlöse</strong>&nbsp;durch Flexibilitätsmärkte</li>



<li><strong>Systembeitrag</strong>&nbsp;zur Netzstabilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die jetzt umdenken, positionieren sich strategisch besser für die Energiewende.</p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/">Netzüberbauung mit PV &amp; BESS als Lösung zum Redispatch-Vorbehalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie zu Gaskraftwerke: Wie teuer ist Strom aus Erdgas wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:45:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27359</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Debatte um neue Gaskraftwerke als Sicherheitsnetz für die Energiewende verschärft sich. Während Ministerin Katharina Reiche ursprünglich rund 20 GW neue Kapazitäten forderte, einigten sich die Bundesregierung und die EU Anfang 2026 auf einen deutlich kleineren Rahmen: Ausgeschrieben werden demnach nun 10 GW Gaskraftwerke sowie 2 GW technologieoffene Kapazitäten, um die Versorgung bei Dunkelflaute abzusichern. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/">Neue Studie zu Gaskraftwerke: Wie teuer ist Strom aus Erdgas wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Debatte um neue <strong>Gaskraftwerke</strong> als Sicherheitsnetz für die Energiewende verschärft sich. Während Ministerin Katharina Reiche ursprünglich rund 20 GW neue Kapazitäten forderte, einigten sich die Bundesregierung und die EU Anfang 2026 auf einen deutlich kleineren Rahmen: Ausgeschrieben werden demnach nun 10 GW Gaskraftwerke sowie 2 GW technologieoffene Kapazitäten, um die Versorgung bei <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/" type="post" id="14864">Dunkelflaute</a> abzusichern.</p>



<p>Doch welche finanziellen Folgen hat dieser Zubau? Eine <strong>aktuelle Kurzstudie</strong> des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Green Planet Energy zeigt: Strom aus Erdgas ist weitaus teurer als oft behauptet. Bezieht man neben den Stromgestehungskosten auch die <strong>gesamtgesellschaftlichen Folgekosten</strong> mit ein, wird das vermeintliche Backup zur kostspieligen Belastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gaskraftwerke als Baustein der Versorgungssicherheit?</h2>



<p>Mit dem wachsenden Anteil von Wind- und Solarstrom verändert sich die Struktur des Stromsystems grundlegend. Da erneuerbare Energien wetterabhängig erzeugen, sind zusätzliche flexible Kapazitäten erforderlich, die kurzfristig einspringen können. Genau diese Rolle sollen nach Ansicht des BMWE künftig primär zusätzliche <strong>steuerbare Gaskraftwerke</strong> übernehmen. Nach <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichern</a> und Wasserkraft gelten Gaskraftwerke als relativ flexibel im Vergleich zu anderen fossilen Kraftwerken. Sie können relativ schnell hoch- und herunterfahren und eignen sich daher grundsätzlich, um kurzfristige Stromlücken zu schließen. Allerdings stehen sie zunehmend im Fokus wirtschaftlicher und klimapolitischer Diskussionen – insbesondere im Hinblick auf <strong>ihre tatsächlichen Kosten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromgestehungskosten von Gaskraftwerken</h2>



<p>Betrachtet man ausschließlich die klassischen Stromgestehungskosten, liegen die Kosten für Strom aus neuen Gaskraftwerken laut verschiedenen Berechnungen derzeit im Bereich von etwa <strong>19 bis 23 Cent pro Kilowattstunde</strong>.</p>



<p>Diese Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten für Bau und Finanzierung des Kraftwerks</li>



<li>Betrieb und Wartung</li>



<li>Brennstoffkosten für Erdgas</li>



<li>Kosten aus dem europäischen Emissionshandel (CO₂-Zertifikate)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein <strong>wesentlicher</strong> und <strong>unkalkulierbarer Kostenfaktor</strong> ist dabei der Brennstoff selbst. Gaspreise unterliegen starken Marktschwankungen und können die Wirtschaftlichkeit eines Kraftwerks erheblich beeinflussen. Hinzu kommt der <strong>CO₂-Preis</strong>, der im europäischen Emissionshandel künftig voraussichtlich weiter steigen wird und damit zusätzliche Kosten für fossile Kraftwerke verursacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesellschaftliche Kosten von Gaskraftwerken</h2>



<p>Die erwähnte FÖS-Studie erweitert diese klassische Betrachtung um sogenannte <strong>gesamtgesellschaftliche Kosten</strong>. Darunter verstehen die Autoren Kosten, die zwar durch die Nutzung fossiler Energieträger entstehen, jedoch nicht vollständig im Strompreis enthalten sind.</p>



<p>Zu diesen Kosten zählen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klimaschäden durch CO₂-Emissionen</li>



<li>Methanemissionen entlang der Gasförder- und Transportkette</li>



<li>staatliche Förderungen für Gasinfrastruktur</li>



<li>wirtschaftliche Risiken durch Energiepreiskrisen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Werden diese Faktoren in die Rechnung einbezogen, steigen die Kosten für Strom aus Gaskraftwerken laut Studie deutlich an. Je nach Annahmen könnten sich die Gesamtkosten auf <strong>35 bis 67 Cent pro Kilowattstunde</strong> belaufen. Ein Teil dieser Kosten entsteht durch Klimaschäden, die im heutigen Strompreis nur teilweise berücksichtigt werden. So kann ein einzelnes Gaskraftwerk über seine Laufzeit mehrere Millionen Tonnen CO₂ ausstoßen. In der Modellrechnung der Studie verursacht ein Referenzkraftwerk mit 500 Megawatt Leistung je nach Auslastung <strong>bis zu 8,4 Millionen Tonnen CO₂</strong>. Je nach zugrunde gelegtem Bewertungsansatz entstehen daraus Klimaschäden in Milliardenhöhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Zahlen der Studie von Strom aus Gaskraftwerken (Beispiel)</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kennzahl</strong></td><td><strong>Wert</strong></td></tr><tr><td>Beispielkraftwerk</td><td>500 MW Gaskraftwerk</td></tr><tr><td>Typische Stromgestehungskosten</td><td>ca. 19–23 ct/kWh</td></tr><tr><td>Anteil Brennstoffkosten</td><td>ca. 6–7 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gesamtkosten inkl. externer Effekte</td><td>35–67 ct/kWh</td></tr><tr><td>CO₂-Emissionen über Lebensdauer</td><td>bis zu 8,4 Mio. t CO₂</td></tr><tr><td>Mögliche Klimaschadenskosten</td><td>bis zu 7 Mrd. €</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich mit erneuerbaren Energien &amp; alternativen Backup-Optionen</h2>



<p>Zum Vergleich: Die Stromgestehungskosten neuer Wind- und Photovoltaikanlagen liegen nach aktuellen Studien häufig <strong>unter 10 Cent pro Kilowattstunde</strong>. Allerdings erfüllten diese Technologien eine andere Rolle im Stromsystem, meinen die Autoren der Studie. Während sie kostengünstigen Strom erzeugten, seien zusätzliche flexible Kapazitäten notwendig, um Angebot und Nachfrage jederzeit auszugleichen. Neben Gaskraftwerken werden dafür verschiedene Alternativen diskutiert, etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriespeicher</li>



<li>Bioenergieanlagen</li>



<li>Wasserstoffkraftwerke</li>



<li>Lastmanagement und flexible Stromnachfrage</li>
</ul>



<p></p>



<p>Welche Kombination dieser Technologien langfristig die kostengünstigste Lösung für die Versorgungssicherheit darstellt, ist Gegenstand intensiver energiepolitischer und wirtschaftlicher Analysen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kostenvergleich verschiedener Technologien</h2>



<p>Bereits seit Mitte der 2010er Jahre liegen die Kosten der Erneuerbaren unter denen der fossilen Brennstoffe. Die Wind- und <a href="https://cubeconcepts.de/pv-stromgestehungskosten-im-vergleich/" type="post" id="7316">PV-Gestehungskosten</a> sinken seitdem leicht. Die Werte dieser Tabelle stammen u. a. aus der aktuellen FÖS-Studie und von der Fraunhofer ISE.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Technologie</strong></td><td><strong>Stromgestehungskosten</strong></td></tr><tr><td>Photovoltaik (neue Anlagen)</td><td>&lt; 10 ct/kWh</td></tr><tr><td>Windenergie (Onshore)</td><td>&lt; 10 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gaskraftwerk (mit CO₂-Preis)</td><td>19–23 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gaskraftwerk inkl. externer Kosten</td><td>35–67 ct/kWh</td></tr><tr><td>Wasserstoffkraftwerke (Prognose)</td><td>ca. 23–60 ct/kWh</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Ein komplexer Kostenvergleich</h2>



<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen vor allem eines: Die Bewertung von Kraftwerkstechnologien hängt stark davon ab, <strong>welche Kosten in die Betrachtung einbezogen werden</strong>. Während klassische Stromgestehungskosten nur die direkten Kosten der Stromproduktion berücksichtigen, versuchen umfassendere Analysen auch externe Effekte wie Klimaschäden oder systemische Risiken einzubeziehen. Beide Perspektiven spielen in energiepolitischen Entscheidungen eine Rolle. Für die zukünftige Ausgestaltung des Stromsystems wird daher entscheidend sein, wie Versorgungssicherheit, Klimaziele und wirtschaftliche Effizienz miteinander in Einklang gebracht werden können.</p>



<p></p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>EU-Strommarktreform: Deutschlands Umsetzung von CfD, PPA &#038; EEG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-strommarktreform-deutschlands-umsetzung-von-cfd-ppa-eeg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 07:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27356</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Jahre 2023 haben sich EU-Parlament und -Rat auf einen Kompromiss zur Reform des Electricity Market Design (EMD) geeinigt. Die EU-Strommarktreform, die auch „Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie“ genannt wird, verändert die alte Verordnung EU 2019/943 zum Strombinnenmarkt. Unterstützend dazu traten Sommer 2024 die Änderungsrichtlinie EU 2024/1711, eine Änderung der Verordnungen EU 2024/1747 und EU 2019/942 (ACER), neue REMIT [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Jahre 2023 haben sich EU-Parlament und -Rat auf einen Kompromiss zur Reform des Electricity Market Design (EMD) geeinigt. Die <strong>EU-Strommarktreform, </strong>die auch „Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie“ genannt wird, verändert die alte Verordnung EU 2019/943 zum Strombinnenmarkt. Unterstützend dazu traten Sommer 2024 die Änderungsrichtlinie EU 2024/1711, eine Änderung der Verordnungen EU 2024/1747 und EU 2019/942 (ACER), neue REMIT Regeln zur Marktaufsicht in Kraft. Zusätzlich veröffentlichte die EU-Kommission zeitgleich einen „Aktionsplan für erschwingliche Energie“, der Verbraucher und Unternehmen bis 2040 um <strong>jährlich 260 Mrd. Euro entlasten</strong> soll. Darin enthalten sind drei Leitlinien für die EU-Länder, wie die Energiekosten gesenkt werden sollen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beschleunigter Einsatz innovativer erneuerbarer Technologien:</strong> Klare Regulierungs- und Förderrahmen für neue Technologien und Anwendungen (z. B. Meeresenergie, Floating-Wind, Agri-PV oder Floating-PV) schaffen, um Markteinführung, Investitionen sowie Forschung und Innovation gezielt zu unterstützen.</li>



<li><strong>Schnellere Genehmigungen für Netze und Speicher:</strong> Ausbau von Stromnetzen und Speicherlösungen beschleunigen, u. a. durch die Ausweisung spezieller Infrastrukturgebiete, in denen Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden können.</li>



<li><strong>Zukunftsfähige Netzentgelte für ein effizientes Energiesystem:</strong> Stromnetzentgelte so gestalten, dass sie Flexibilität fördern, die bestehende Infrastruktur optimal nutzen und Verbraucher zu netzdienlichem Stromverbrauch anreizen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die zentralen Ziele der EU-Strommarktreform sind, den europäischen Strommarkt widerstandsfähiger zu machen, Preisvolatilität zu reduzieren und gleichzeitig Investitionen in erneuerbare Energien sowie Flexibilitätsoptionen zu stärken. Konkret sollen Strompreise künftig weniger stark von schwankenden Preisen fossiler Brennstoffe abhängen und dadurch langfristig an Stabilität gewinnen. Gleichzeitig sollen Verbraucher besser vor Preisspitzen geschützt und ihre Position im Markt gestärkt werden, etwa durch größere Wahlmöglichkeiten bei Stromverträgen und durch einen verbesserten Krisenmechanismus. Darüber hinaus zielt die Reform darauf ab, den Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung zu beschleunigen und Flexibilitätsoptionen wie Demand Response und Energiespeicher stärker in das Stromsystem zu integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste umgesetzte Schritte der EU</h2>



<p>Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen der EU-Strommarktreform gehört insbesondere die Weiterentwicklung der Stromhandelsmechanismen im Großhandelsmarkt. Ein zentraler Schritt war die Umstellung der europäischen <strong>Day-Ahead-Märkte</strong> auf<strong>15-minütige Handelsintervalle. </strong>Die feinere zeitliche Auflösung gilt seit September 2025 und ermöglicht eine deutlich präzisere Abbildung von Angebot und Nachfrage im Stromsystem. Die EU möchte so kurzfristige Schwankungen – etwa durch wetterabhängige erneuerbare Energien – besser abfangen, den wachsenden Anteil variabler erneuerbarer Erzeugung einfacher integrieren und die Flexibilität sowie Zuverlässigkeit des europäischen Stromsystems steigern.</p>



<p>Darüber hinaus hat die EU den europäischen Großhandelsmarkt einheitlich auf ein <strong>Grenzpreissystem („Pay-as-Clear“)</strong> umgestellt. In diesem Marktdesign werden die Gebote der Stromerzeuger nach ihren Grenzkosten sortiert – von der günstigsten bis zur teuersten Erzeugungsquelle. Die Nachfrage wird dann schrittweise mit den günstigsten Angeboten gedeckt, bis der Bedarf vollständig erfüllt ist. Der Preis des zuletzt benötigten Kraftwerks – also des teuersten noch eingesetzten Angebots – bestimmt dabei den Marktpreis. Alle Erzeuger, deren Gebote zum Zuge kommen, erhalten diesen <strong>einheitlichen Preis</strong> für die eingespeiste Strommenge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Marktinstrumente: PPAs &amp; CfDs statt EEG-Marktprämie</h2>



<p>Als erste zentrale Maßnahme der EU-Strommarktreform stärkt das Reformpaket langfristige Stromlieferverträge. <strong><a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements (PPAs)</a></strong> sollen erleichtert werden, etwa durch den Abbau regulatorischer Hürden sowie durch staatliche oder private Garantieinstrumente und mögliche PPA-Pools. Parallel dazu werden zweiseitige <strong><a href="https://cubeconcepts.de/eu-differenzvertraege-loesen-marktpraemien-ab/" type="post" id="10459">Differenzverträge</a> </strong>(Contracts for Difference – CfDs) als zentrales Förderinstrument für staatlich unterstützte Investitionen in neue Erzeugungskapazitäten etabliert. Einnahmen aus solchen Modellen sollen entweder an Endkunden weitergegeben oder zur Finanzierung von Preissicherungsmaßnahmen genutzt werden. Den Mitgliedstaaten bleibt dabei Spielraum, ob sie stärker auf privat finanzierte PPAs oder auf öffentlich abgesicherte CfD-Modelle setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Auswahl für Verbraucher durch die EU-Strommarktreform</h2>



<p>Auch der <strong>Verbraucherschutz</strong> wird gestärkt. Endkunden erhalten mehr Wahlmöglichkeiten zwischen Festpreisverträgen und dynamischen Tarifen, während Lieferanten verpflichtet sind, die jeweiligen Risiken und Vorteile transparent darzustellen. Einseitige Vertragsänderungen zulasten der Kunden werden eingeschränkt und schutzbedürftige Verbraucher gestärkt. Eine vorübergehende <strong>Deckelung der Strompreise</strong> für KMU und energieintensive Industrien ist bei der EU-Strommarktreform ebenfalls vorgesehen. Der Mechanismus setzt ein, sobald ein Mitgliedstaat eine regionale Strompreiskrise feststellt oder die EU europaweit eingreift.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erleichterter Zugang zu kurzfristigen Märkten</h2>



<p>Um die Teilnahme kleinerer Anlagen und Aggregatoren an den kurzfristigen Strommärkten zu erleichtern, senkt die EU beispielsweise die <strong>Mindestgebotsgröße</strong> im Day-Ahead- und Intraday-Handel von 500 kW auf 100 kW. Zudem wird die <strong>Beteiligung von Demand Response</strong> und <strong>Energiespeichern </strong>gezielt gestärkt. Sofern EU-Mitglieder Kapazitätsmechanismen oder Flexibilitätsinstrumente einsetzen möchten, stellt die Kommission schnelle und einfache Prüfungen und Genehmigungen in Aussicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stärkung der Instrumente &amp; Marktaufsicht für die EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die EU-Strommarktreform stärkt auch die Instrumente, indem sie die <strong>REMIT-Verordnung</strong> verschärft und die Befugnisse der <strong>ACER</strong> massiv ausbaut. Um Marktmanipulation und Insiderhandel wirksamer zu bekämpfen, weitet die EU die Überwachungspflichten aus und fordert von den Marktteilnehmern deutlich mehr Transparenz. Eine verbesserte Datenerfassung hilft dabei, auffällige Marktbewegungen sofort zu erkennen und Verstöße direkt zu verfolgen.</p>



<p>Parallel dazu übernimmt die ACER eine zentrale Führungsrolle. Sie koordiniert die nationalen Regulierungsbehörden, entwickelt einheitliche Marktregeln und trifft bei Unstimmigkeiten verbindliche Entscheidungen. Mit zusätzlichen Ressourcen überwacht die Agentur vor allem den grenzüberschreitenden Handel und berät die EU beim Ausbau der Infrastruktur. Gemeinsam sichern diese Maßnahmen die Integrität und Stabilität des europäischen Energiebinnenmarktes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschlands Umsetzungsrahmen der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die Verordnung (EU) 2024/1747, auch „<strong>EU-Strommarkt-Verordnung</strong>“ genannt, gilt in Deutschland unmittelbar und bindend. Sie erfordert Anpassungen im Energierecht, den Marktregeln und Netzkodizes – etwa bei Mindestgebotsgrößen, der Terminmarktausgestaltung und der Rolle der zentralen Vergabeplattform. Die parallel verabschiedete Richtlinie (EU) 2024/1711, bekannt als „<strong>Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie (EMD)</strong>“, muss hingegen <strong>bis 17. Juli 2026 in nationales Recht</strong> umgesetzt werden. Dies betrifft vor allem das EnWG, ggf. das EEG sowie nachgelagerte Verordnungen wie Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) und Lieferverordnungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktueller Stand der Umsetzung (März 2026)</h2>



<p>Juristische Fachkommentare und Branchenanalysen deuten darauf hin, dass das BMWK derzeit einen <strong>Referentenentwurf</strong> zur Umsetzung der novellierten EMD-Richtlinie <strong>vorbereitet</strong>, der wesentliche Teile direkt ins EnWG integriert. Deutschland nutzte bis Ende 2025 eine Übergangsregelungen bei grenzüberschreitenden Handelskapazitäten (minRAM). Die Anpassung relevanter Netzkodizes wie „Forward Capacity Allocation“erwarten Experten bis Mitte 2026. Parallel laufen <strong>Debatten zur Ausgestaltung zweiseitiger CfDs</strong>, zur <strong>Förderung von Langfrist-PPAs</strong> und zur <strong>Anpassung der Kapazitätsmechanismen</strong>, um die EU-Vorgaben vollständig zu erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche EEG-Transformation: CfDs &amp; PPAs</h2>



<p>Die bisherige <strong>EEG-Förderung</strong> als <strong>gleitende Marktprämie</strong> (OPEX-Modell) soll bis spätestens Juli 2027 in ein System zweiseitiger CfDs überführt werden, da die EU-Strommarktreform dies faktisch vorschreibt. Parallel wird der PPA-Markt als zweite Säule gestärkt. Die Bundesregierung und die „Marktoffensive Erneuerbare“ entwickeln klare Rahmenbedingungen, damit <strong>CfD-Förderung</strong> und <strong>ungeförderte PPAs</strong> komplementär funktionieren und Kannibalisierungseffekte minimiert werden. Ein zentrales Streitthema bleibt die Wechseloption zwischen staatlicher CfD-Förderung und Grünstrom-PPAs – Studien warnen, dass ein Wegfall dieser Flexibilität kurzfristige PPAs und die Marktorientierung von EE-Anlagen bremsen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EnWG-Anpassungen: Dynamische Tarife &amp; Flexibilität</h2>



<p>Das EnWG enthält bereits Vorgaben zu variablen und <strong>dynamischen Stromtarifen (§ 41a EnWG)</strong>, wonach Versorger für Smart-Meter-Kunden variable Tarife anbieten müssen – ein Vorlauf zu den EMD-Vorgaben für Vertragswahl und dynamische Preise. § 14a EnWG wurde kürzlich so weiterentwickelt, dass Haushaltskunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wärmepumpe, Wallbox, Speicher &gt;4,2 kW) <strong>zeitvariable Netzentgelte</strong> erhalten; diese dynamischen Netzentgelte werden 2026 flächendeckend eingeführt und dienen als zentraler Flexibilitätshebel. Für die vollständige Umsetzung der erweiterten Verbraucherrechte (Wahl zwischen Festpreis-, variablen und dynamischen Tarifen sowie Krisenmechanismen) sind weitere EnWG-Novellen und untergesetzliche Regelungen zu Endkundenverträgen vorgesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazitätsmechanismen &amp; Kraftwerksstrategie</h2>



<p>Das BMWK legte bereits 2024 ein „Optionenpapier Strommarktdesign der Zukunft“ vor, das u. a. einen dezentralen Kapazitätsmarkt mit zentraler Komponente (KKM) empfiehlt, um Investitionssicherheit und Innovation zu verbinden. Auf Basis der Kraftwerksstrategie einigten sich Bundesregierung und EU-Kommission Anfang 2026 auf Ausschreibungen für <strong>rund 10 GW</strong> (geplant waren 20 GW) neue Kapazitäten <strong>durch <a href="https://cubeconcepts.de/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/" type="post" id="27359">Gaskraftwerke</a></strong> sowie <strong>2 GW technologieoffen</strong> ohne Laufzeitkriterium, an denen sich auch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> bewerben können. Für 2027 und 2029 folgen vollständig technologieoffene Ausschreibungen, bei denen Speicher, Demand Side Response und EE-Hybride teilnehmen können – passend zur erleichterten Zulässigkeit von Kapazitätsmechanismen nach EMD.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan &amp; offene Fragen zur Umsetzung der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die EU-Strommarkt-Verordnung gilt bereits; Deutschland passt schrittweise Netzkodizes, Auktionsdesigns und Marktregeln an (z. B. Flexibilitätsziele, Forward-Märkte). Die EMD-Richtlinie <strong>muss bis Juli 2026 umgesetzt werden</strong>, mit EnWG- und EEG-Novellen zu CfD-Pflicht, PPA-Stärkung und Verbraucherschutz. Offene Punkte: Genaue CfD-Designs, Wechselregeln PPA/CfD und die finale Struktur des Kapazitätsmarkts.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Globalstrahlung 2025: Platz vier seit Messbeginn</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-2025-platz-vier-seit-messbeginn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2026 10:11:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte Anfang 2026 die Klimadaten inklusive der Globalstrahlung für das Jahr 2025. Die mittlere Jahressumme in Deutschland lag bei rund 1.187 kWh/m². Damit gehört 2025 zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Auswertungen im Jahr 1983 und belegt Platz vier im historischen Vergleich. Gleichzeitig liegt der Wert deutlich über dem langjährigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte Anfang 2026 die Klimadaten inklusive der <strong>Globalstrahlung </strong>für das Jahr <strong>2025</strong>. Die mittlere Jahressumme in Deutschland lag bei rund <strong>1.187 kWh/m²</strong>. Damit gehört 2025 zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Auswertungen im Jahr 1983 und belegt Platz vier im historischen Vergleich. Gleichzeitig liegt der Wert deutlich über dem langjährigen Mittel der Referenzperiode 1991–2020.</p>



<p>Besonders die <strong>erste Jahreshälfte</strong> 2025 trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Mehrere Monate wiesen überdurchschnittliche Strahlungswerte auf und sorgten bereits früh im Jahr für eine hohe kumulierte Globalstrahlung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-1024x509.jpg" alt="" class="wp-image-27349" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-1024x509.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-768x382.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik.jpg 1504w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strahlungsreiche Monate im Jahresverlauf 2025</h2>



<p>Das Frühjahr 2025 war überdurchschnittlich sonnig und besonders hohe Strahlungswerte erreichten <strong>Juni </strong>und<strong> August</strong>. Mit durchschnittlich 187 kWh/m² lag allein der Juni etwa 13 % über dem gemittelten Durchschnitt seit Aufzeichnungsbeginn. Demgegenüber fielen einzelne Monate wie Mai, Juli und September sowie gegen Jahresende etwas schwächer aus. Dennoch konnte die insgesamt sehr strahlungsreiche erste Jahreshälfte diese Schwankungen mehr als ausgleichen, sodass die Jahressumme deutlich über dem langjährigen Durchschnitt lag.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Verteilung der Globalstrahlung 2025</h2>



<p>Die räumliche Verteilung der Globalstrahlung folgte im Jahr 2025 weitgehend dem langjährigen klimatologischen Muster in Deutschland. Dabei zeigt sich typischerweise ein deutlicher Gradient mit zunehmenden Strahlungssummen von Nordwest nach Südost.</p>



<p>Die <strong>geringsten Jahressummen</strong> wurden in den nördlichen Bundesländern und den Mittelgebirgen registriert, insbesondere in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Teilen Niedersachsens. Dort bewegten sich die Jahreswerte zwischen 1.050 bis 1.150 kWh/m². Ursache hierfür ist vor allem eine im Jahresmittel höhere Bewölkung und eine geringere Sonnenscheindauer.</p>



<p>Die <strong>höchsten Werte</strong> gab es in 2025 dagegen in süddeutschen Regionen auf. Besonders im Saarland, der Region Rhein-Neckar, dem Breisgau bis zum Bodensee sowie im Bayerischen Wald. Dort erreichte die Globalstrahlung im Jahresschnitt sogar bis zu 1.350 kWh/m². Gerade diese Regionen zählen aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen regelmäßig zu den strahlungsreichsten Gebieten Deutschlands.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich der strahlungsreichsten Jahre seit Messbeginn</h2>



<p>Mit einer mittleren Jahressumme von 1.187 kWh/m² reiht sich die Globalstrahlung 2025 unter die strahlungsreichsten Jahre seit Beginn der verlässlichen Auswertungen ein. Die höchsten Werte der letzten Jahrzehnte wurden immer in besonders sonnigen Jahren erreicht.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Ø</strong> <strong>Globalstrahlung (kWh/m²)</strong></td><td><strong>Einordnung</strong></td></tr><tr><td>2022</td><td>1.227</td><td>1. Rekordjahr bisher</td></tr><tr><td>2018</td><td>1.207</td><td>2. Platz &#8211; außergewöhnlich hoch</td></tr><tr><td>2003</td><td>1.197</td><td>3. Platz &#8211; mit Rekordsommer &amp; sehr strahlungsreich</td></tr><tr><td><strong>2025</strong></td><td>1.187</td><td>4. Platz seit Messbeginn</td></tr><tr><td>2024</td><td>1.113</td><td>Im Vergleich zu den 90er Jahren hoch</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Referenzperiode <strong>1991–2020</strong> lag die Globalstrahlung 2025 rund <strong>100 kWh/m² darüber</strong>. Das bestätigt den seit mehreren Jahrzehnten beobachteten Trend steigender Strahlungswerte in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globalstrahlung 2025: Sehr gute Bedingungen für PV-Anlagen</h2>



<p>Das Jahr 2025 zählt zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Messungen und bestätigt den langfristigen Trend steigender Globalstrahlung in Deutschland. Die außergewöhnlich sonnige erste Jahreshälfte legte bereits früh die Grundlage für die hohe Jahressumme.</p>



<p>Für die Nutzung der Solarenergie stellen solche Jahre besonders günstige Bedingungen dar. Eine hohe Globalstrahlung wirkt sich unmittelbar positiv auf die Stromerträge von Photovoltaikanlagen aus und unterstreicht die Bedeutung der solaren Einstrahlung als zentrale Kenngröße für die Bewertung des Photovoltaikpotenzials.</p>



<p>Weiterführende Informationen finden Sie auch in unseren Beiträgen zu <a href="https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-2024-moderate-werte-trotz-aufwaertstrend/">Globalstrahlung 2024</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/energiewetter-2023-top-werte-fuer-die-erneuerbaren/">Energiewetter 2023</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-auf-rekordniveau/">Globalstrahlung 2022</a> sowie zu <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">PV-Ertrag &amp; Wirtschaftlichkeit</a>. </p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Der deutsche Strommarkt: Akteure, Rollen &#038; Abläufe</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2026 08:40:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Strommarkt ist im Vergleich zu anderen Strommärkten relativ komplex. Die Energiewende, die Digitalisierung und die zunehmende Integration erneuerbarer Energien machen das System vielschichtiger, aber auch dynamischer. Zahlreiche Akteure – von Kraftwerksbetreibern über Stromhändler bis zu Netzbetreibern – sorgen gemeinsam dafür, dass Strom jederzeit verfügbar ist. Gleichzeitig bestimmen Marktmechanismen an Börsen und im bilateralen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>deutsche Strommarkt</strong> ist im Vergleich zu anderen Strommärkten relativ komplex. Die Energiewende, die Digitalisierung und die zunehmende Integration erneuerbarer Energien machen das System vielschichtiger, aber auch dynamischer. Zahlreiche Akteure – von Kraftwerksbetreibern über Stromhändler bis zu Netzbetreibern – sorgen gemeinsam dafür, dass Strom jederzeit verfügbar ist. Gleichzeitig bestimmen Marktmechanismen an Börsen und im bilateralen Handel die Strompreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht der Akteure &amp; Rollen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-27311" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1024x599.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-300x176.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-768x449.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1536x899.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Grundprinzip des deutschen Strommarktes</h2>



<p>Der deutsche Strommarkt ist als <strong>Energy-Only-Markt</strong> organisiert. Das bedeutet, dass Kraftwerksbetreiber ihre Erlöse in erster Linie durch den Verkauf von tatsächlich erzeugtem Strom erzielen. Der Strompreis entsteht dabei im Wettbewerb und wird durch <strong>Angebot und Nachfrage</strong> bestimmt.</p>



<p>Der Handel mit Strom findet hauptsächlich im <strong>Stromgroßhandel</strong> statt. Hier werden unterschiedliche Produkte gehandelt – von langfristigen Terminverträgen bis hin zu kurzfristigen Lieferungen am Spotmarkt. Ein zentraler Handelsplatz in Europa ist die European Energy Exchange, an der Strom für verschiedene Zeiträume gehandelt wird.</p>



<p>Da Strom nur begrenzt speicherbar ist, müssen <strong>Erzeugung und Verbrauch jederzeit im Gleichgewicht sein</strong>. Für die Stabilität des Stromsystems sind die Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich, während die Bundesnetzagentur den regulatorischen Rahmen überwacht und den diskriminierungsfreien Zugang zum Strommarkt sicherstellt.</p>



<p>Dieses deutsche Strommarktdesign steht jedoch bereits seit einigen Jahren in einer politischen Diskussion. Experten sind der Ansicht, dass ein <a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/" type="post" id="15463">Kapazitätsmarkt</a> besser geeignet sei, die zunehmende Volatilität und dezentrale Stromerzeugung der Erneuerbaren Energien abzufedern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromerzeugung</h2>



<p>Die Stromerzeugung ist der Startpunkt. Hier wird Energie aus verschiedenen Quellen in elektrischen Strom umgewandelt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kraftwerksbetreiber (Konventionell):</strong> Diese Akteure betreiben Großkraftwerke, die auf fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas basieren. Ihre Hauptrolle ist die Stromproduktion und die Bereitstellung von <strong>gesicherter Leistung</strong> zur Deckung der Grundlast.</li>



<li><strong>Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen):</strong> Dies umfasst Windparks (Onshore und Offshore), <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks</a>, Biomasseanlagen und Wasserkraftwerke. Ihre Aufgabe ist es, die Stromproduktion zu <strong>unterstützen</strong> und den Anteil sauberer Energie im Netz zu erhöhen. Sie speisen Strom oft wetterabhängig ein.</li>



<li><strong>Dezentrale Erzeuger:</strong> Hierzu gehören kleinere Einheiten wie Dach-PV-Anlagen oder auch Blockheizkraftwerke (BHKW). Sie produzieren Strom, speisen ihn ein (wenn nicht selbst verbraucht) und können zunehmend die <strong>Netzstabilität</strong> unterstützen, beispielsweise durch die Bereitstellung von <a href="https://cubeconcepts.de/blindstrom-bei-pv-anlagen/" type="post" id="15771">Blindstrom</a>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Systemdienstleistungen zur Netzstabilität</h2>



<p>Damit der Strommarkt reibungslos funktioniert und der Strom physisch zuverlässig vom Erzeuger zum Verbraucher gelangt, müssen Systemdienstleistungen unterstützen. Sie sind, vereinfacht gesagt, die technischen Hilfsdienste, die notwendig sind, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems aufrechtzuerhalten. Sie halten Erzeugung und Verbrauch sekundengenau im Gleichgewicht und vermeiden so Netzüberlastungen oder gar Blackouts. Hauptverantwortlich für die Beschaffung und Koordination dieser Dienstleistungen sind in Deutschland die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) in enger Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur. Zu den wichtigsten Systemdienstleistungen gehören:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regelenergie</h3>



<p>Weicht die Netzfrequenz vom Sollwert 50 Hertz ab (weil z.B. plötzlich ein Kraftwerk ausfällt oder der Verbrauch unerwartet ansteigt), müssen die ÜNB extrem schnell reagieren. Sie aktivieren in diesem Fall die verschiedenen <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergien</a>. Dabei wird &nbsp;je nach Aktivierungsgeschwindigkeit zwischen Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserve unterschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannungshaltung</h3>



<p>Um Strom transportieren zu können, muss eine bestimmte Spannung im Netz aufrechterhalten werden. Dies geschieht vor allem durch die Bereitstellung von Blindleistung, die von Erzeugungsanlagen (auch dezentralen EE-Anlagen) oder speziellen Kompensationsanlagen geliefert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betriebsführung &amp; Engpassmanagement</h3>



<p>Die ÜNB überwachen den Lastfluss im Netz. Droht eine Leitung überlastet zu werden, müssen sie eingreifen. Dies geschieht z. B. durch den sogenannten Redispatch, bei dem Kraftwerke vor dem Engpass angewiesen werden, ihre Einspeisung zu drosseln, während Kraftwerke hinter dem Engpass ihre Leistung erhöhen. Auch das Einspeisemanagement von EE-Anlagen fällt in diesen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Versorgungswiederaufbau</h3>



<p>Im seltenen Fall eines großflächigen Stromausfalls (Blackout) müssen bestimmte Kraftwerke in der Lage sein, ohne externe Stromzufuhr anzufahren. Um das Netz schrittweise wieder aufzubauen, setzt man hier immer öfter einen <a href="https://cubeconcepts.de/schwarzstart-durch-batteriespeicher/" type="post" id="23350">Schwarzstart durch Batteriespeicher</a>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromgroßhandel im deutschen Strommarkt</h2>



<p>Der Stromgroßhandel bildet das zentrale Marktsegment des deutschen Strommarktes. Hier handeln Energieversorger, Direktvermarkter, Stromhändler und große Industrieunternehmen elektrische Energie, um ihren künftigen Strombedarf zu decken oder erzeugten Strom zu vermarkten. Der Großhandel sorgt damit für eine <strong>marktorientierte Preisbildung</strong> und ermöglicht es den Marktteilnehmern, Angebot und Nachfrage effizient auszugleichen.</p>



<p>Ein wesentlicher Teil dieses Handels findet an <strong>Strombörsen</strong> statt, insbesondere an der European Energy Exchange in Leipzig. Dort werden standardisierte Stromprodukte für unterschiedliche Lieferzeiträume gehandelt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei wichtigen Marktsegmenten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Terminmarkt</h3>



<p>Am Terminmarkt werden Strommengen <strong>langfristig im Voraus</strong> gehandelt – teilweise Monate oder Jahre vor der tatsächlichen Lieferung. Typische Produkte sind Futures oder Optionen. Marktteilnehmer nutzen diesen Markt vor allem zur <strong>Preisabsicherung</strong>, um sich gegen zukünftige Strompreisschwankungen zu schützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spotmarkt</h3>



<p>Der Spotmarkt dient dem <strong>kurzfristigen Stromhandel</strong> und stellt sicher, dass Angebot und Nachfrage auch kurzfristig ausgeglichen werden können. Er unterteilt sich im Wesentlichen in zwei Teilmärkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-Ahead-Markt:</strong> Strom wird für jede Stunde des folgenden Tages gehandelt.</li>



<li><strong>Intraday-Markt:</strong> Hier können Marktteilnehmer Strom noch bis kurz vor der tatsächlichen Lieferung handeln, um kurzfristige Prognoseabweichungen – etwa bei Wind- oder Solarstrom – auszugleichen.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">OTC-Handel</h3>



<p>Neben dem Börsenhandel existiert außerdem der sogenannte <strong>OTC-Handel (Over-the-Counter)</strong>. Dabei schließen Marktteilnehmer bilaterale Stromlieferverträge direkt miteinander ab. Diese Verträge sind oft individueller ausgestaltet und spielen insbesondere bei langfristigen Stromlieferbeziehungen oder speziellen Beschaffungsstrategien eine wichtige Rolle.</p>



<p>Der Stromgroßhandel verbindet somit Erzeugung, Handel und Verbrauch miteinander und stellt sicher, dass Strommengen wirtschaftlich effizient verteilt werden. Gleichzeitig liefert er wichtige Preissignale, die Investitionen in neue Erzeugungsanlagen, Speicher oder flexible Verbrauchslösungen beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direktvermarkter, Energiehändler &amp; Bilanzkreise</h2>



<p>Zwischen Stromerzeugung, Stromhandel und Verbrauch agieren weitere wichtige Marktakteure: <strong>Direktvermarkter und Energiehändler</strong>. Sie übernehmen zentrale Aufgaben bei der Vermarktung von Strom sowie beim Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch im Stromsystem.</p>



<p><strong>Direktvermarkter</strong> vermarkten vor allem Strom aus erneuerbaren Energien. Betreiber von Wind- oder Solaranlagen verkaufen ihren Strom häufig nicht selbst an der Börse, sondern übertragen diese Aufgabe an spezialisierte Unternehmen. Diese bündeln die Strommengen vieler Anlagen, handeln sie am Strommarkt und integrieren sie optional in Bilanzkreise. Dadurch wird die Einspeisung erneuerbarer Energien effizient in den Strommarkt integriert.</p>



<p><strong>Energiehändler</strong> hingegen konzentrieren sich auf die Beschaffung, Vermarktung und Absicherung von Strommengen. Sie handeln an Börsen und im bilateralen Markt, optimieren Handelsportfolios und übernehmen häufig auch das <strong>Bilanzkreismanagement</strong>.</p>



<p><strong>Bilanzkreise </strong>sind im deutschen Strommarkt eine Art virtuelles Energiekonto, das Stromerzeugung und Stromverbrauch rechnerisch zusammengeführt. Jeder Marktakteur, der Strom einspeist (z. B. Kraftwerksbetreiber), handelt (z. B. Händler) oder an Endkunden liefert (z. B. Versorger), muss einem Bilanzkreis zugeordnet sein.</p>



<p>Der Bilanzkreisverantwortliche hat die Aufgabe, für jeden 15-Minuten-Intervall sicherzustellen, dass die Menge an Strom, die in seinen Bilanzkreis eingebracht wurde (durch Erzeugung oder Kauf), exakt der Menge entspricht, die daraus entnommen wurde (durch Verbrauch oder Verkauf). Treten Abweichungen auf, spricht man von Ausgleichsenergie, die vom Übertragungsnetzbetreiber bereitgestellt und dem Bilanzkreisverantwortlichen in Rechnung gestellt wird.</p>



<p>Bilanzkreise betreiben meist Energiehändler, Dienstleister oder auch Verteilnetzbetreiber. Sie sind ein zentrales Instrument, um die kaufmännische Abwicklung des Stromhandels mit der physischen Realität des Netzbetriebs zu verknüpfen und die Stabilität des Stromsystems zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle der Bundesnetzagentur im deutschen Strommarkt</h2>



<p>Die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn ist die <strong>zentrale Regulierungsbehörde</strong> für den deutschen Strommarkt. Sie legt die Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Wettbewerb fest und überwacht die Einhaltung der Marktregeln. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören die Regulierung der Stromnetze, des Stromhandels und des Netzausbaues. Die Bundesnetzagentur kontrolliert unter anderem Netzentgelte, organisiert des <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a>, bestimmt Brownouts und überwacht alle zentralen Marktprozesse und sorgt so für Transparenz und Stabilität im Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzbetreiber</h2>



<p>Die Netzbetreiber sind für den <strong>Transport und die Verteilung des Stroms</strong> verantwortlich. Sie betreiben die Stromnetze, über die elektrische Energie von den Erzeugungsanlagen zu den Verbrauchern gelangt. Dabei wird grundsätzlich zwischen <strong>Übertragungsnetzbetreibern</strong> und <strong>Verteilnetzbetreibern</strong> unterschieden.</p>



<p>Die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/" type="post" id="24680">Übertragungsnetzbetreiber</a> (ÜNB)</strong> betreiben die Höchstspannungsnetze in Deutschland und sind für den überregionalen Stromtransport sowie die Stabilität des Gesamtsystems verantwortlich. Zu ihren zentralen Aufgaben gehören die Netzsteuerung, die Sicherstellung der Netzfrequenz sowie das Engpassmanagement. In Deutschland übernehmen diese Rolle vier Unternehmen: 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW.</p>



<p>Die <strong>Verteilnetzbetreiber (VNB)</strong> betreiben die regionalen und lokalen Stromnetze auf Hoch-, Mittel- und Niederspannungsebene. Sie stellen den Anschluss von Haushalten, Gewerbe und Industrie sicher und integrieren zunehmend auch dezentrale Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik- oder Windkraftanlagen in das Netz. Damit spielen sie eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbraucher auf dem deutschen Strommarkt</h2>



<p>Am Ende der Wertschöpfungskette des deutschen Strommarktes stehen die <strong>Verbraucher</strong>, also die Akteure, die elektrische Energie tatsächlich nutzen. Dazu gehören Industrieunternehmen, Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen sowie private Haushalte. Ihr Strombedarf bestimmt maßgeblich die Nachfrage im Strommarkt und beeinflusst damit auch die Preisbildung im Stromgroßhandel.</p>



<p>Große Industrie- und Gewerbeunternehmen beschaffen ihren Strom häufig direkt am Großhandelsmarkt oder über individuelle Lieferverträge, während Haushalte und kleinere Unternehmen in der Regel von Energieversorgern beliefert werden. In den vergangenen Jahren hat sich die Rolle der Verbraucher jedoch zunehmend verändert: Durch Eigenstromerzeugung, flexible Laststeuerung oder Batteriespeicher können sie heute teilweise auch aktiv am Energiesystem teilnehmen.</p>



<p>Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und der zunehmenden Elektrifizierung – etwa durch Elektromobilität oder Wärmepumpen – gewinnt die <strong>flexible Steuerung von Stromverbrauch</strong> weiter an Bedeutung. Verbraucher werden damit zunehmend zu aktiven Teilnehmern im Stromsystem, die nicht nur Energie beziehen, sondern auch zur Stabilität und Effizienz des Strommarktes beitragen können.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Marktstammdatenregister (MaStR)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-marktstammdatenregister-mastr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2026 11:25:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Marktstammdatenregister (MaStR) ist die zentrale Datenbank für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Wer in Deutschland Strom produziert oder speichert, kommt daran nicht vorbei und ist verpflichtet, seine Anlagen dort zu registrieren. Was auf den ersten Blick wie reine Bürokratie wirkt, ist das zentrale Nervensystem der Energiewende. Besonders für Unternehmen und Industriebetriebe gelten strikte Meldefristen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/das-marktstammdatenregister-mastr/">Das Marktstammdatenregister (MaStR)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das <strong>Marktstammdatenregister (MaStR)</strong> ist die zentrale Datenbank für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Wer in Deutschland Strom produziert oder speichert, kommt daran nicht vorbei und ist verpflichtet, seine Anlagen dort zu registrieren. Was auf den ersten Blick wie reine Bürokratie wirkt, ist das zentrale Nervensystem der Energiewende. Besonders für <strong>Unternehmen und Industriebetriebe</strong> gelten strikte Meldefristen, um rechtliche Sicherheit und finanzielle Ansprüche zu wahren. Eine Registrierung im MaStR ist Voraussetzung für verschiedene energiewirtschaftliche Prozesse – etwa für EEG-Förderungen, Netzanschlussmeldungen oder die korrekte Zuordnung von Stromerzeugungsanlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Marktstammdatenregister (MaStR)?</h2>



<p>Das Marktstammdatenregister ist ein von der Bundesnetzagentur (BNetzA) betriebenes Online-Register. Das Webportal ging am 31. Januar 2019 online und dient als zentrale Datenbank für den deutschen Energiemarkt und erfasst grundlegende Informationen über Strom- und Gasanlagen sowie deren Betreiber. Ziel des Registers ist, eine <strong>einheitliche und transparente Datengrundlage</strong> für Marktakteure, Netzbetreiber und Behörden zu schaffen. Dafür werden im Bereich Strom verschiedene Stammdaten erfasst, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromerzeugungsanlagen</li>



<li>Batteriespeicher</li>



<li>Netzanschlüsse</li>



<li>Marktakteure und Anlagenbetreiber</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die im Marktstammdatenregister hinterlegten Daten ermöglichen eine bessere Übersicht über den Ausbau erneuerbarer Energien, installierte Leistung und Speicherstrukturen in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb die Registrierung im MaStR für Unternehmen wichtig ist</h2>



<p>Für Gewerbe- und Industriebetriebe ist die Eintragung ihrer Anlagen im MaStR weit mehr als eine statistische Erfassung. Sie ist die <strong>gesetzliche Voraussetzung </strong>für den Erhalt von Zahlungen. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherung der Einspeisevergütung:</strong> Ohne MaStR-Registrierung ist der Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, die Auszahlung der Marktprämie oder Einspeisevergütung nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zurückzuhalten.</li>



<li><strong>Vermeidung von Bußgeldern:</strong> Die Nichtbeachtung der Registrierungspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die von der Bundesnetzagentur geahndet werden kann.</li>



<li><strong>Netzentgeltreduzierung:</strong> Für stromintensive Unternehmen, die von reduzierten Netzentgelten profitieren, ist eine korrekte Datenbasis im Register oft Teil der Compliance-Anforderungen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Anlagen müssen im Marktstammdatenregister registriert werden?</h2>



<p>Grundsätzlich gilt: <strong>Alle Stromerzeugungsanlagen</strong> und <strong>Stromspeicher</strong> müssen im MaStR erfasst werden. Angefangen vom Balkonkraftwerk bis zum großen Solarpark mit Batteriesystemen im Megawatt Bereich. Im industriellen Umfeld treten oft komplexe Konstellationen mit speziellen Anforderungen für PV-Anlagen und Batteriespeicher auf. Hier gilt es, präzise zu unterscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Photovoltaikanlagen</h3>



<p>Jede Anlage, die fest mit dem Netz verbunden ist, ist zu registrieren – unabhängig davon, ob das Unternehmen den Strom vollständig selbst verbraucht oder eingespeist. Bei Erweiterungen von Bestandsanlagen muss jede neue Einheit (Modulfeld/Wechselrichter-Kombination) separat erfasst werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Batteriespeicher</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> gelten als Flexibilitätsoption im Energiemanagement, die ebenfalls Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Demnach sind sie Marktteilnehmer und zählen vor dem MaStR als <strong>eigenständige Einheit</strong>, die im Marktstammdatenregister registriert werden müssen. Dies ist besonders wichtig, da Speicher für die Netzstabilität eine immer größere Rolle spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer nimmt die Registrierung im Marktstammdatenregister vor?</h2>



<p>Die gesetzliche Pflicht zur Registrierung liegt immer beim <strong>Anlagenbetreiber</strong>, der für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten verantwortlich ist. Anders als bei kleinen, privaten Anlagen, ist dies bei Unternehmen in der Regel die juristische Person (GmbH, AG, etc.).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigenleistung des Unternehmens:</strong> Die Registrierung kann durch einen bevollmächtigten Mitarbeiter (z. B. Energiemanager, Haustechniker oder Geschäftsführer) erfolgen.</li>



<li><strong>Dienstleister:</strong> Dritte (z. B. Solarteure oder Projektierer) können den MaStR-Eintrag übernehmen, benötigen dazu allerdings eine Vollmacht des Anlagenbetreibers.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a></strong> ist der Contractor der Anlagenbetreiber und nimmt die Registrierung im Marktstammdatenregister vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der MaStR-Registrierungsprozess</h2>



<p>Für Industrie- und Gewerbebetriebe ist der Prozess im MaStR-Webportal dreistufig aufgebaut:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerkonto erstellen:</strong> Zuerst registriert sich die handelnde Person als Benutzer. (Name des Unternehmens oder der Organisation, Kontaktdaten, etc.)</li>



<li><strong>Marktakteur registrieren:</strong> Hier legen Sie Ihr Unternehmen als „Anlagenbetreiber“ an. (Umsatzsteuer-ID, Handelsregisternummer, Marktrolle im Energierecht, etc.)</li>



<li><strong>Einheit registrieren:</strong> Im letzten Schritt erfassen Sie die technischen Details Ihrer Anlagen. (Standort, Energieträger, installierte Leistung (kWp), Ausrichtung, Inbetriebnahme Datum, Netzanschlusspunkt, Speicherkapazität (kWh), Lade- und Entladeleistung, technische Ausführung, etc.)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Fristen sind einzuhalten?</h2>



<p>Beim Marktstammdatenregister (MaStR) gelten klare und verbindliche Fristen. Maßgeblich ist dabei stets der Zeitpunkt der <strong>Inbetriebnahme einer Anlage</strong>, also der Moment, in dem erstmals Strom erzeugt wird – auch im Rahmen eines Probebetriebs. Ab diesem Zeitpunkt läuft die gesetzlich festgelegte Meldefrist. Für <strong>Neuanlagen</strong> muss die Registrierung im Marktstammdatenregister spätestens <strong>innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme</strong> vollständig abgeschlossen sein.</p>



<p>Auch bei <strong>Änderungen an bestehenden Anlagen</strong> besteht eine Meldepflicht. Wird beispielsweise die Leistung einer PV-Anlage erweitert, werden zusätzliche Module installiert oder Komponenten ausgetauscht, müssen diese Anpassungen ebenfalls <strong>innerhalb eines Monats</strong> im MaStR aktualisiert werden. Gleiches gilt für organisatorische Änderungen. Kommt es zu einem <strong>Betreiberwechsel</strong>, etwa durch Verkauf der Anlage oder eine Änderung der Unternehmensstruktur bzw. Firmierung, muss auch diese Änderung fristgerecht im Register hinterlegt werden. Die Einhaltung dieser Fristen ist entscheidend, da das Marktstammdatenregister eine zentrale Grundlage für energiewirtschaftliche Prozesse und Fördermechanismen bildet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Konsequenzen drohen bei Nichtbeachtung?</h2>



<p>Eine unterlassene oder verspätete Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) kann <strong>erhebliche finanzielle</strong> und <strong>regulatorische Folgen</strong> haben. Besonders relevant ist dies für Betreiber von Photovoltaikanlagen, die Strom in das Netz einspeisen. Liegt keine gültige Registrierung vor, ist der zuständige Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, <strong>Zahlungen aus der EEG-Vergütung </strong>oder der<strong> Marktprämie auszusetzen</strong>, bis die Registrierung nachgeholt wurde. In vielen Fällen erfolgt für den Zeitraum der Säumnis <strong>keine rückwirkende Auszahlung</strong>, sodass Einnahmen dauerhaft verloren gehen können.</p>



<p>Darüber hinaus kann die Bundesnetzagentur Verstöße gegen die Vorgaben der Marktstammdatenregisterverordnung als <strong>Ordnungswidrigkeit</strong> einstufen und entsprechende Bußgelder verhängen. Auch im unternehmerischen Kontext können sich weitere Risiken ergeben: Für Unternehmen mit zertifizierten Managementsystemen – etwa nach <strong><a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/" type="post" id="5721">ISO 50001</a></strong> im Energiemanagement – kann eine fehlende oder fehlerhafte Registrierung im Rahmen von Audits als <strong>Non-Compliance</strong> bewertet werden. Damit wird deutlich, dass die Registrierung im MaStR nicht nur eine formale Pflicht darstellt, sondern eine zentrale Voraussetzung für einen rechtssicheren und wirtschaftlich stabilen Betrieb von Energieanlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Marktstammdatenregister als Pflichtregister für Energieanlagen</h2>



<p>Das Marktstammdatenregister (MaStR) ist die zentrale Datenbank für Energieanlagen in Deutschland. Die Registrierung ist nicht nur Pflicht, sondern das Fundament für einen rechtssicheren Anlagenbetrieb. Betreiber von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern stellen so sicher, dass ihre Anlagen wirtschaftlich und regulatorisch korrekt betrieben werden können. Es empfiehlt sich, die Aktualität der Stammdaten in regelmäßigen Abständen zu überprüfen – insbesondere nach technischen Erweiterungen oder Umfirmierungen.</p>



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<p></p>
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		<title>Vom GEG zum GMG – Was ändert sich in der Gebäudeenergiepolitik?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/vom-geg-zum-gmg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:13:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der beschlossene Übergang vom Gebäudeenergiegesetz (GEG) zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG) bringt tiefgreifende Änderungen des regulatorischen Rahmens für den Gebäudesektor mit sich. Auslöser ist ein Zusammenspiel aus nationalem Kurswechsel und europäischem Anpassungsdruck. Die novellierte EU-Gebäuderichtlinie muss bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht überführt werden und zwingt den Gesetzgeber damit zu strukturellen Reformen. Das Eckpunktepapier der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/vom-geg-zum-gmg/">Vom GEG zum GMG – Was ändert sich in der Gebäudeenergiepolitik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der beschlossene Übergang vom <strong>Gebäudeenergiegesetz (GEG)</strong> zum <strong>Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG)</strong> bringt tiefgreifende Änderungen des regulatorischen Rahmens für den Gebäudesektor mit sich. Auslöser ist ein Zusammenspiel aus nationalem Kurswechsel und europäischem Anpassungsdruck. Die novellierte EU-Gebäuderichtlinie muss bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht überführt werden und zwingt den Gesetzgeber damit zu strukturellen Reformen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Eckpunktepapier der Koalition</h3>



<p>Am 24. Februar 2026 stellten die Bundestagsfraktionen von <strong>CDU/CSU</strong> und <strong>SPD</strong> dazu ein Eckpunktepapier für das neue Gesetz vor. Die Bundesregierung verfolgt damit das Ziel, das bestehende Regelwerk der Ampel grundlegend neu auszurichten. Die Ziele waren, detaillierte Technologie- und Einzelvorgaben zu minimieren, die Werte zu flexibilisieren sowie technologieoffene Lösungen und vereinfachte Verfahren zu etablieren. Das geplante Inkrafttreten des GMG ist demnach für den 1. Juli 2026 vorgesehen – ein sehr ambitionierter Zeitplan angesichts der Tragweite der Reform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ende des &#8220;Heizungsgesetzes&#8221;</h3>



<p>Inhaltlich signalisiert bereits die Umbenennung einen Paradigmenwechsel. Während das bisherige GEG politisch stark mit dem Begriff <strong>„Heizungsgesetz“</strong> verknüpft war, soll das GMG bewusst ein breiteres Narrativ bedienen. Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Technologien hin zur umfassenden Modernisierung des Gebäudebestands – einschließlich Gebäudehülle, Energieversorgungssystemen, Quartierslösungen und Infrastruktur. Dieser strategische Perspektivwechsel ist nicht nur kommunikativ motiviert, sondern soll laut Regierung auch Investitionshemmnisse abbauen und Planungssicherheit schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umstrittene Reform</h3>



<p>Gleichzeitig ist das <strong>Reformvorhaben</strong> politisch und fachlich <strong>hoch umstritten</strong>. Umwelt- und Branchenverbände warnen vor möglichen Rückschritten beim Klimaschutz, während Befürworter vor allem die größere Wahlfreiheit und geringere regulatorische Komplexität hervorheben. Die Diskussion um das GMG ist damit längst mehr als eine technische Gesetzesnovelle – sie ist eine Grundsatzdebatte über den zukünftigen Steuerungsmechanismus der Wärmewende im Gebäudesektor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung im Kontext der EU-Richtlinie (EPBD)</h2>



<p>Der Übergang vom GEG zum GMG ist nicht allein nationalpolitisch motiviert, sondern maßgeblich durch europarechtliche Vorgaben bestimmt. Grundlage ist die novellierte <a href="https://cubeconcepts.de/eu-gebaeuderichtlinie/" type="post" id="20617">EU-Gebäuderichtlinie</a>, die 2024 verabschiedet wurde und bis spätestens 29. Mai 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Diese Richtlinie – häufig unter der Abkürzung <strong>EPBD</strong> (Energy Performance of Buildings Directive) geführt – setzt einen deutlich strengeren regulatorischen Rahmen für die energetische Transformation des Gebäudesektors in allen Mitgliedstaaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Life Cycle Assessments</h3>



<p>Kern der EU-Vorgaben ist ein ganzheitlicher Bewertungsansatz: Gebäude sollen künftig nicht mehr nur anhand ihres Betriebsenergieverbrauchs beurteilt werden, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Vorgesehen ist daher die Einführung <strong>verpflichtender Ökobilanzierungen</strong> (Life Cycle Assessments), die alle Emissionen von der Baustoffherstellung über die Nutzungsphase bis zum Rückbau berücksichtigen. Damit verschiebt sich der regulatorische Fokus von Einzelmaßnahmen hin zu einer systemischen Betrachtung von Gebäuden als langfristige Emissionssysteme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EPBD als zentraler Hebel der EU</h3>



<p>Darüber hinaus verlangt die Richtlinie die schrittweise Einführung von Nullemissionsstandards für Neubauten, neue Effizienzklassen für Bestandsgebäude sowie Renovierungspässe, die auf individuellen Sanierungsfahrplänen basieren. Ergänzt wird dies durch konkrete Anforderungen an die Nutzung erneuerbarer Energien – etwa durch eine <a href="https://cubeconcepts.de/solarpflicht-bei-immobilien/" type="post" id="12476">Solarpflicht bei Immobilien</a>. Besonders relevant ist dabei, dass die EPBD den Gebäudebestand ausdrücklich als zentralen Hebel für Klimaschutz identifiziert, da der Großteil der bestehenden Gebäude energetisch ineffizient ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klare Rahmenbedingungen für GEG &amp; GMG</h3>



<p>Für Deutschland bedeutet das: Selbst wenn nationale politische Mehrheiten auf Vereinfachung, Technologieoffenheit oder Lockerungen setzen, <strong>müssen die europäischen Mindestanforderungen zwingend eingehalten werden</strong>. Das geplante GMG ist daher nicht frei gestaltbar, sondern bewegt sich innerhalb eines klar definierten europäischen Rahmens. Die Reform ist somit weniger eine politische Option als vielmehr eine rechtliche Notwendigkeit – und zugleich ein Balanceakt zwischen nationaler Gestaltungsfreiheit und <strong>verbindlichen EU-Klimazielen</strong>.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum die aktuelle Gesetzesreform so stark auf strukturelle Änderungen abzielt. Das deutsche Gebäudeenergierecht muss nicht nur politisch neu justiert, sondern gleichzeitig <strong>europarechtskonform</strong> und zukunftsfähig ausgestaltet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhaltliche Änderungen von GEG zu GMG</h2>



<p>Im Zentrum der geplanten Reform vom GEG zum GMG stehen mehrere strukturelle Eingriffe in die bisherige Steuerungslogik der Gebäudeenergiepolitik. Während das bisherige Recht stark auf direkte technische Vorgaben auf Gebäudeebene setzte, verschiebt das neue Konzept die Verantwortung teilweise auf den Energiemarkt und eröffnet Eigentümern größere Entscheidungsfreiheit bei der Wahl ihrer Heiz- und Versorgungssysteme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">65-%-Regel &amp; Beratungspflicht gestrichen</h3>



<p>Die wohl einschneidendste Änderung betrifft die <strong>Abschaffung der bisherigen 65-%-Regel</strong> für erneuerbare Energien beim Einbau neuer Heizungen. Diese verpflichtete bislang dazu, dass neue Anlagen überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Laut Eckpunktepapier soll diese Vorgabe vollständig entfallen. Parallel dazu wird auch die bisherige <strong>Beratungspflicht beim Heizungstausch gestrichen</strong>. Damit würde ein zentrales Lenkungsinstrument wegfallen, das bislang den Umstieg auf klimafreundliche Technologien beschleunigen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grüne Brennstoffe im Fokus</h3>



<p>An die Stelle der direkten Vorgabe tritt künftig ein indirekter Mechanismus. Eine sogenannte <strong>Grüngas- bzw. Grünheizölquote</strong>. Nach den Plänen des BMWE sollen Energieversorger verpflichtet werden, ihren Brennstoffen schrittweise steigende Anteile klimafreundlicher Gase oder Öle beizumischen. Dazu zählen etwa Biomethan, synthetisches Methan oder verschiedene Wasserstoffvarianten. Die Quote soll 2028 mit bis zu einem Prozent starten und anschließend ansteigen. Damit verlagert sich die klimapolitische Steuerung vom Gebäude selbst auf die vorgelagerte Energielieferkette.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die &#8220;Bio-Treppe&#8221;</h3>



<p>Ergänzt wird dieses Modell durch die sogenannte <strong>„Bio-Treppe“</strong>. Sie betrifft neu eingebaute Heizungen und schreibt vor, dass diese ab 2029 einen steigenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen müssen. Der Einstieg ist mit 10 % vergleichsweise niedrig angesetzt, weitere Anhebungsschritte bis 2040 sollen gesetzlich festgelegt werden. Gleichzeitig entfällt für diesen biogenen Anteil der <strong>CO₂-Preis</strong>. Kritiker warnen jedoch, dass die dafür notwendigen Mengen an grünem Gas begrenzt seien und dadurch langfristig Kostenrisiken entstehen könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wärmeplanung</h3>



<p>Auch strukturell bringt das GMG Änderungen mit sich. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern sollen bei der <strong>Wärmeplanung</strong> deutlich entlastet werden. Der Aufwand könnte laut Eckpunkten auf rund 20 % des bisherigen Umfangs sinken. Parallel dazu soll die Förderung für Wärmenetze gesetzlich verankert und ausgebaut werden, um den Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Änderungen von GEG zu GMG</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Regelungsbereich</strong></td><td><strong>Bisheriges GEG</strong></td><td><strong>Geplantes GMG</strong></td><td><strong>mögl. Auswirkungen</strong></td></tr><tr><td>Heizungsanforderungen</td><td>65 % erneuerbare Energien verpflichtend</td><td>Vorgabe entfällt</td><td>geringerer unmittelbarer Transformationsdruck</td></tr><tr><td>Steuerungsmechanismus</td><td>direkte Gebäuderegeln</td><td>Quoten für Energieanbieter</td><td>Verlagerung auf Marktinstrumente</td></tr><tr><td>Gas- und Ölheizungen</td><td>stark eingeschränkt</td><td>wieder grundsätzlich zulässig</td><td>mögliche Lock-in-Effekte</td></tr><tr><td>Bio-Anteil bei Brennstoffen</td><td>bereits vorhanden, höhere Einstiegsschwelle</td><td>Start bei 10 % ab 2029</td><td>langsamerer Hochlauf</td></tr><tr><td>Beratungspflicht</td><td>verpflichtend</td><td>entfällt</td><td>Entscheidungsfreiheit, aber höheres Fehlentscheidungsrisiko</td></tr><tr><td>Wärmeplanung</td><td>einheitliche Anforderungen</td><td>stark vereinfacht für kleine Kommunen</td><td>geringerer Verwaltungsaufwand</td></tr><tr><td>Wärmenetzförderung</td><td>Förderprogramm</td><td>gesetzlich abgesichert und ausgeweitet</td><td>Infrastrukturaufbau wird erleichtert</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Wechsel von GEG zu GMG</h2>



<p>Trotz der angestrebten Flexibilisierung stößt das Reformvorhaben auf erhebliche fachliche und politische Vorbehalte. Zentrale Kritikpunkte von Umweltverbänden und Energieexperten richten sich gegen den Wegfall der 65-Prozent-Vorgabe, die bisher als verlässlicher Motor für den Markthochlauf von Wärmepumpen galt. Kritiker, darunter die <strong>Deutsche Umwelthilfe</strong> und die Denkfabrik <strong>Agora Energiewende</strong>, warnen vor einer „<strong>Dekarbonisierungslücke</strong>“. Sie befürchten, dass die bloße Hoffnung auf eine künftige Verfügbarkeit grüner Gase den notwendigen Austausch fossiler Heizungen verzögert. Da die Mengen an <strong>Biomethan</strong> und <strong>grünem Wasserstoff</strong> absehbar <strong>begrenzt und kostspielig</strong> bleiben dürften, bestehe die Gefahr, dass Verbraucher in eine <strong>Kostenfalle</strong> tappen, wenn die Grüngasquoten zu steigenden Brennstoffpreisen führen.</p>



<p>Darüber hinaus wird die Reduktion der Anforderungen an die <strong>kommunale Wärmeplanung</strong> in kleineren Gemeinden kritisch gesehen. Während die Politik von Entlastung spricht, warnen Branchenvertreter vor einem <strong>Planungs-Vakuum</strong>: Ohne klare lokale Vorgaben fehle Immobilienbesitzern die Orientierung, ob ihr Gebäude künftig an ein Fernwärmenetz angeschlossen wird oder dezentral versorgt werden muss. Auch auf europäischer Ebene drohen Risiken. Sollte Deutschland durch die Aufweichung nationaler Standards die sektoralen Klimaziele verfehlen, könnten unter der Last der <strong>EU-Lastenteilung (Effort Sharing Regulation)</strong> milliardenschwere <strong>Strafzahlungen</strong> fällig werden. Die Kritiker resümieren daher, dass die neue Technologieoffenheit teuer erkauft sein könnte – durch eine Verschiebung des Transformationsdrucks in die 2030er-Jahre, in denen dann deutlich radikalere und kostspieligere Eingriffe notwendig werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Unternehmen &amp; Immobilienwirtschaft</h2>



<p>Für Unternehmen, Projektentwickler und Bestandshalter markiert der Übergang vom GEG zum GMG einen potenziellen Strategiewechsel in der Investitions- und Modernisierungsplanung. Während das bisherige Regelwerk stark auf klar definierte technische Anforderungen setzte und damit vergleichsweise <strong>eindeutige Transformationspfade</strong> vorgab, deutet sich mit dem neuen Gesetz ein flexibleres, aber zugleich <strong>weniger deterministisches Steuerungssystem</strong> an. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das vor allem mehr Entscheidungsfreiheit – aber auch mehr Verantwortung für langfristige Investitionsrisiken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preis- und Marktrisiken</h3>



<p>Insbesondere die Abschaffung der festen 65-Prozent-Vorgabe verändert die Planungslogik grundlegend. Bislang konnten Investoren relativ <strong>klar kalkulieren</strong>, welche Technologien regulatorisch zukunftssicher sind. Künftig hängt die Wirtschaftlichkeit stärker von <strong>Marktpreisen</strong> für Energieträger, der Entwicklung grüner Gasquoten sowie möglichen Nachsteuerungen des Gesetzgebers ab. Damit verschiebt sich das Risiko von regulatorischer Sicherheit hin zu <strong>Preis- und Marktrisiken</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Kostenfallen</h3>



<p>Für gewerbliche Bestandshalter kann diese Flexibilisierung <strong>kurzfristig Vorteile</strong> bringen. Die Möglichkeit, weiterhin Gas- oder Ölheizungen einzubauen, senkt zunächst Investitionskosten und verschiebt größere Modernisierungsmaßnahmen zeitlich nach hinten. Gerade in angespannten Finanzierungsphasen kann das Liquidität schonen. Gleichzeitig steigt jedoch das <strong>Risiko sog. Stranded Assets</strong> – also technischer Anlagen, die zwar heute zulässig sind, aber künftig aufgrund steigender Energiekosten, verschärfter Klimaziele oder Infrastruktur­rückbaus wirtschaftlich unattraktiv werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kostenintensive &#8220;Grüngase&#8221;</h3>



<p>Ein zentraler Unsicherheitsfaktor ist dabei die künftige <strong>Preisentwicklung grüner Gase</strong>. Studien unter Beteiligung des Instituts der deutschen Wirtschaft weisen darauf hin, dass Biomethan und Wasserstoff auf absehbare Zeit <strong>knappe</strong> und <strong>kostenintensive Energieträger</strong> bleiben dürften. Sollte die Nachfrage durch gesetzliche Quoten stark steigen, könnten Betriebskosten langfristig deutlich über heutigen Prognosen liegen. Für Unternehmen mit großen Gebäudebeständen würde sich damit die Entscheidung für bestimmte Heiztechnologien zu einer <strong>strategischen Portfoliofrage</strong> entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erschwerte Entscheidungen</h3>



<p>Auch für Projektentwickler und Bauherren verändern sich die Rahmenbedingungen. Einerseits verspricht das geplante Gesetz mehr <strong>Technologieoffenheit</strong> und damit <strong>größere Flexibilität</strong> bei der Planung von Energiekonzepten. Andererseits <strong>steigt der Analyseaufwand</strong>, weil die optimale Lösung nicht mehr primär durch regulatorische Mindeststandards vorgegeben wird, sondern durch eine Kombination aus Energiepreiserwartungen, Förderkulissen, CO₂-Kosten und Infrastrukturentwicklung bestimmt werden muss. Investitionsentscheidungen werden damit stärker zu Szenario-Entscheidungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unklare Förderkulisse </h3>



<p>Positiv bewertet wird von Teilen der Branche die geplante bessere Verzahnung von Förderinstrumenten und gesetzlichen Anforderungen. Eine langfristig gesicherte Finanzierung der Bundesförderung für effiziente Gebäude könnte insbesondere bei größeren Sanierungsprogrammen Planungssicherheit schaffen. Entscheidend wird jedoch sein, wie stabil diese Förderbedingungen tatsächlich ausgestaltet werden und ob sie mit den europäischen Zielpfaden kompatibel bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Spannungsfelder</h3>



<p>Für die Immobilienwirtschaft insgesamt entsteht dadurch ein Spannungsfeld:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Freiheit bei der Wahl von Technologien,</li>



<li>weniger regulatorische Klarheit über den langfristigen Transformationspfad.</li>
</ul>



<p>Unternehmen, die frühzeitig auf energieeffiziente und elektrifizierte Lösungen setzen, könnten langfristig von stabileren Betriebskosten und geringeren regulatorischen Risiken profitieren. Akteure, die auf kurzfristig günstigere fossile oder gasbasierte Systeme setzen, gehen dagegen stärker in Vorleistung auf unsichere Preis- und Infrastrukturentwicklungen.</p>



<p>Unterm Strich verschiebt das GMG die Rolle des Staates vom technologischen Taktgeber zum Rahmensetzer. Für die Immobilien- und Unternehmenswelt bedeutet das einen Paradigmenwechsel: Nicht mehr die Regulierung allein definiert die wirtschaftlich sinnvollste Lösung – sondern die Fähigkeit, Energie-, Kosten- und Regulierungsszenarien strategisch zu bewerten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimapolitische Einordnung des GMG bis 2045</h2>



<p>Die Reform wirft die zentrale Frage auf, ob Deutschland seine rechtlich verbindliche Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 mit dem GMG noch erreichen kann. Während das bisherige GEG einen direkten und berechenbaren Transformationsdruck erzeugte, setzt das GMG auf Marktmechanismen und Quotenlösungen. Kritiker warnen, dass dieser Wegfall der direkten Lenkung eine „Ambitionslücke“ hinterlässt. Da <strong>Gebäudeinvestitionen</strong> oft <strong>Zyklen von 20 bis 30 Jahren</strong> umfassen, droht jede heutige Entscheidung für fossile oder gasbasierte Systeme den Anpassungsdruck in die 2030er-Jahre zu verschieben. Sollten die Grüngasquoten aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Biomethan oder Wasserstoff scheitern, könnten am Ende <strong>deutlich kostspieligere Eingriffe</strong> oder EU-Strafzahlungen notwendig werden.</p>



<p>Demgegenüber steht das Argument der Befürworter, dass eine höhere Modernisierungsrate durch den Abbau regulatorischer Hürden insgesamt mehr bewirken könne als ein starres, investitionshemmendes Regelwerk. Letztlich entscheidet das GMG somit nicht über das Ziel der Klimaneutralität, sondern über das Risiko und die Geschwindigkeit des Transformationspfades. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie ambitioniert die Quoten ausgestaltet werden, wie schnell erneuerbare Technologien skalieren und ob die Förderpolitik konsequent auf das Netto-Null-Ziel ausgerichtet bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen &amp; Finanzierung</h2>



<p>Der Übergang vom GEG zum GMG verändert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen grundlegend. An die Stelle klar definierter technischer Mindestvorgaben tritt eine stärker marktabhängige Szenario-Planung. Während das GEG eine eindeutige regulatorische Leitplanke für Finanzierungen bot, müssen Investoren künftig komplexe Preisentwicklungen für Biomethan und Wasserstoff sowie steigende Netzentgelte einkalkulieren. Die Zulässigkeit fossiler Systeme im Rahmen des GMG darf dabei nicht mit langfristiger Wirtschaftlichkeit verwechselt werden.</p>



<p>Besonders für institutionelle Akteure rücken regulatorische Übergangsrisiken (<strong>Transition Risks</strong>) in den Fokus. Im Kontext der <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/" type="post" id="7680">EU-Taxonomie</a> und strenger ESG-Vorgaben prüfen Banken zunehmend, ob ein Gebäude mit dem Klimazielpfad 2045 kompatibel ist. Investitionen in heute zulässige Gastechnik könnten sich so zu „Stranded Assets“ entwickeln, die aufgrund hoher Betriebskosten oder eines schrittweisen Gasnetzrückbaus vorzeitig an Wert verlieren. Damit verschiebt sich die Logik der Immobilienfinanzierung: Wer heute investiert, muss neben der Technik vor allem <strong>Kapitalmarktperspektiven</strong> und <strong>CO₂-Kostenverläufe</strong> mitdenken. Die Entscheidung für oder gegen ein Heizsystem wird damit von einer rein baulichen Maßnahme zu einer zentralen Risikoabwägung für die gesamte Kapitalanlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für Photovoltaik &amp; Speicher</h2>



<p>Trotz der neuen Technologieoffenheit bleibt das Ziel der <strong>CO₂-Neutralität bis 2045 rechtlich bindend</strong>. Vor diesem Hintergrund gewinnen integrierte Energiesysteme wie Photovoltaik, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> und Wärmepumpen weiter an Bedeutung. Diese Lösungen ermöglichen es Immobilienhaltern, sich von externen Preisentwicklungen und regulatorischen Unsicherheiten im Gasmarkt weitgehend abzukoppeln. Die Eigenstromerzeugung und die intelligente Vernetzung von Strom und Wärme entwickeln sich damit von einer ökologischen Nische zur <strong>wirtschaftlichen Absicherung des Portfolios</strong>.</p>



<p>Letztlich verschiebt das GMG die Rolle des Staates vom technologischen Taktgeber zum bloßen Rahmensetzer. Die Verantwortung, eine Immobilie zukunftssicher und bankfähig aufzustellen, liegt nun stärker denn je in der strategischen Bewertung von Energie- und Preisszenarien durch die Eigentümer selbst.</p>



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<p></p>
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		<title>BiPV im Überblick</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bipv-im-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2026 12:32:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27230</guid>

					<description><![CDATA[<p>BiPV steht für Building Integrated Photovoltaics, auf Deutsch auch gebäudeintegrierte Photovoltaik oder bauwerkintegrierte Photovoltaik genannt. Der Ausdruck beschreibt die direkte Integration von Photovoltaik-Modulen in die Gebäudehülle. Im Gegensatz zu klassischen, aufgesetzten PV-Anlagen ersetzen BiPV-Elemente herkömmliche Baumaterialien wie Ziegel, Glas oder Fassadenplatten. Dabei erzeugen sie nicht nur nachhaltigen Strom, sondern übernehmen gleichzeitig Funktionen wie Witterungsschutz oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/bipv-im-ueberblick/">BiPV im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>BiPV </strong>steht für Building Integrated Photovoltaics, auf Deutsch auch gebäudeintegrierte Photovoltaik oder bauwerkintegrierte Photovoltaik genannt. Der Ausdruck beschreibt die direkte <strong>Integration von Photovoltaik-Modulen</strong> in die Gebäudehülle. Im Gegensatz zu klassischen, aufgesetzten PV-Anlagen ersetzen BiPV-Elemente herkömmliche Baumaterialien wie Ziegel, Glas oder Fassadenplatten. Dabei erzeugen sie nicht nur <strong>nachhaltigen Strom</strong>, sondern übernehmen gleichzeitig Funktionen wie Witterungsschutz oder Dämmung.</p>



<p>Die BiPV-Technologie nutzt also die begrenzten, bereits versiegelten Dach- und Fassadenflächen doppelt und kommt <strong>ohne zusätzlichen Flächenverbrauch</strong> aus. Dies ist besonders in urbanen Ballungsräumen vorteilhaft. Zudem sind es oft architektonisch ansprechende Lösungen bei Neubauten oder Gebäudesanierungen, wenn Klimaziele erreicht oder die Energiekosten gesenkt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen &amp; Besonderheiten bei BiPV</h2>



<p>BiPV basiert auf dem gleichen photovoltaischen Prinzip wie herkömmliche Solarmodule: Halbleitermaterialien wie Silizium erzeugen Gleichstrom aus einfallendem Sonnenlicht. Dabei kann der <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/" type="post" id="5894">Wirkungsgrad von Solarzellen</a> sehr unterschiedlich sein. Bei BiPV-Modulen besteht die besondere Herausforderung darin, dass die Solarmodule nicht als zusätzliche Last auf ein bestehendes Gebäude montiert werden, sondern selbst fundamentale Funktionen der Gebäudehülle übernehmen. Damit wandelt sich das Solarmodul vom reinen Stromerzeuger zum <strong>multifunktionalen Baustoff</strong>.</p>



<p>Die BiPV-Module müssen also denselben <strong>bauphysikalischen Anforderungen</strong> gerecht werden, wie sie klassische Baumaterialien aufweisen. Dazu zählen beispielsweise Witterungsschutz gegen Regen und Wind, Schallschutz oder Dämmung. In Glasfassaden oder Atrien fungieren teiltransparente Module zudem als intelligenter Sonnenschutz, der den Lichteinfall reguliert und so die Kühllast des Gebäudes im Sommer massiv reduziert.</p>



<p>Technisch unterscheidet sich BiPV durch eine enorme <strong>Flexibilität in Form, Farbe und Transparenz</strong>. Während Standardmodule auf maximale Effizienz pro Quadratfläche getrimmt sind, stehen bei der Integration Funktion und Ästhetik im Vordergrund. Moderne Fertigungsverfahren erlauben es, die Solarzellen hinter bedrucktem Glas oder speziellen Beschichtungen (wie der Morpho-Color-Technologie) verschwinden zu lassen. Dadurch können Fassaden realisiert werden, die optisch nicht von Stein, Metall oder Putz zu unterscheiden sind, aber dennoch aktiv Energie wandeln.</p>



<p>Ein weiterer technischer Schwerpunkt liegt auf der <strong>Zelltechnologie und Verschaltung</strong>. Da Fassaden im Vergleich zu Schrägdächern häufiger von Teilverschattungen durch Nachbarbebauung oder Vegetation betroffen sind, kommen oft Dünnschichtmodule zum Einsatz, die ein besseres Schwachlichtverhalten aufweisen. Zudem werden oft Mikro-Wechselrichter oder Leistungsoptimierer direkt in die Systematik integriert, um Ertragsverluste einzelner Module vom restlichen Strang zu entkoppeln.</p>



<p>Besonders ist auch der Status der BiPV im Baurecht: Da die Module Teil der tragenden oder schützenden Konstruktion sein können, unterliegen sie strengen <strong>Zulassungsverfahren (Absturzsicherung, Brandschutz)</strong>. Andererseits entfallen so oftmals zusätzliche Montageschichten, wie Unterkonstruktionen oder Aufständerungen, was sie leichter macht und ggf. die Gesamtkosten reduziert. In jedem Fall sind eine gewissenhafte Komponentenauswahl und die genaue Planung einer BiPV-Anlage unerlässlich, um alle baurechtlichen Aspekte zu beachten und maximale PV-Erträge zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungsbereiche &amp; Bauteile</h2>



<p>BiPV wird in verschiedenen Teilen der Gebäudehülle eingesetzt und ersetzt dabei konventionelle Bauelemente, um Flächen doppelt zu nutzen. Die Auswahl des Anwendungsbereichs hängt von der Gebäudearchitektur, Ausrichtung und bauphysikalischen Anforderungen ab.</p>



<p><strong>Dachintegrierte BiPV-Lösungen</strong>&nbsp;ersetzen traditionelle Dachdeckungen wie Ziegel, Schiefer oder Bitumenbahnen. Typische Anwendungen umfassen Schrägdächer mit Solarziegeln, Flachdächer mit integrierten Membranmodulen sowie Carports und Vordächer, die Dichtigkeit und Tragfähigkeit gewährleisten, während sie Strom erzeugen.</p>



<p><strong>Fassadenintegration</strong>&nbsp;bietet opake Paneele für Wandverkleidungen oder Vorhangfassaden sowie semitransparente Varianten, die Tageslicht durchlassen. Diese Systeme dienen als wetterbeständige Hülle mit Dämm- oder Sonnenschutzwirkung und eignen sich besonders für Hochhäuser in städtischen Lagen.</p>



<p><strong>Verglasungen und Sonderbauteile</strong>&nbsp;nutzen transparente oder teildurchlässige Module in Fenstern, Oberlichtern, Vorhangfassaden, Balkonbrüstungen, Brise Soleil oder Geländern. Hier optimieren sie Lichtdurchlass und Sichtverbindung, während sie Sommerliche Überhitzung verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-27231" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-1024x580.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-300x170.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-768x435.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema.jpg 1532w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien &amp; Designoptionen</h2>



<p>BiPV-Technologien bieten eine breite Palette an Modultypen und Gestaltungsmöglichkeiten, die Funktionalität mit Ästhetik verbinden. Der Fokus liegt auf Anpassungsfähigkeit an architektonische Anforderungen bei gleichzeitig guter Effizienz.</p>



<p><strong>Modultypen</strong>&nbsp;umfassen meist kristalline Siliziummodule (mono- und polykristallin) für hohe Wirkungsgrade bis 22%. Verwendung finden auch Dünnschichttechnologien wie CdTe oder CIGS mit besserem Schwachlichtverhalten und geringerer Temperaturabhängigkeit. Neuere Ansätze wie organische PV oder Perovskit-Hybridmodule sorgen für Flexibilität und Kosteneffizienz.</p>



<p><strong>Gestaltungsfreiheit</strong>&nbsp;ergibt sich aus farbigen oder gebogenen Modulen. Zusätzlich sind Transparenzgrad (0–50% für Glasfassaden) oder Oberflächenstruktur frei wählbar. Um BiPV nahezu unsichtbar zu integrieren, gibt es darüber hinaus Tarntechniken wie Morpho-Color oder digitale Druckverfahren in Stein- oder Metalloptik.</p>



<p><strong>Systemkomponenten</strong> wie Mikro-Wechselrichter, Power Optimizer oder sonstige Leistungselektronik sind oft direkt in den Modulen integriert. Ergänzend wirken spezielle und dezente Kabelführungen, um das System an das <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> des Gebäudes oder den <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> anzubinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile von BiPV</h2>



<p>BiPV vereint bauliche, energetische und gestalterische Vorteile, bringt jedoch auch höhere Anforderungen an Planung und Wirtschaftlichkeit mit sich. Eine ausgewogene Betrachtung dieser Aspekte ist entscheidend für eine realistische Projekteinschätzung.</p>



<p>Der <strong>Ersatz von konventionellen Baumaterialien</strong> zählt zu den wichtigsten Vorteilen bei einem Neubau. Anstelle von klassischen Bauteilen der Gebäudehülle treten nun BiPV-Elemente. Dies reduziert oftmals das Gewicht und kann die Baukosten senken. Der <strong>energetische Vorteil</strong> solcher Gebäude ist ebenfalls enorm und unbestritten. Gleichzeitig wirken integrierte Module als <strong>Sonnenschutz</strong> und senken den Kühlbedarf im Sommer. Ein weiterer Pluspunkt ist die Doppelnutzung bereits versiegelter Flächen, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.</p>



<p>Auch <strong>architektonisch</strong> bietet BiPV große Freiheiten. Module sind in unterschiedlichen Farben, Formen und Transparenzen verfügbar und ermöglichen ein homogenes Fassaden- oder Dachdesign. Das steigert die Akzeptanz insbesondere im urbanen Raum und verbessert <a href="https://cubeconcepts.de/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/" type="post" id="24289">ESG-Scoring und -Bewertung von Immobilien</a>. Langfristig entstehen zudem Einsparpotenziale durch geringeren Wartungsaufwand und eine längere Lebensdauer, da die Module durch ihre Integration besser geschützt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planung einer BiPV-Anlage</h2>



<p>Die Planung einer BiPV-Anlage erfordert interdisziplinäre Abstimmung, um technische, baurechtliche und wirtschaftliche Anforderungen zu erfüllen. Sie beginnt früh im Bauprozess und berücksichtigt Normen sowie spezifische Risiken wie Brandschutz.</p>



<p><strong>Normen</strong>, Zulassungen, Brandschutz, Wartung und Lebenszyklus unterliegen strengen Vorgaben: BiPV-Module müssen <strong>DIN EN 50583</strong> (Photovoltaik in Gebäuden), die MBO (Musterbauordnung) und Brandschutznormen wie <strong>DIN 4102</strong> erfüllen. Zulassungen als Bauprodukt (z. B. Ü-Zeichen oder allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) sind Pflicht und die Brandschutzklassen A1/A2 müssen eingehalten werden. Die Wartung umfasst die regelmäßige Reinigung und eine Degradation-Überwachung (0,5% p. a.). Schließlich gelten nach 20 oder 30 Jahren die üblichen Recyclingpflichten nach der deutschen ElektroG und der europäischen Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE-Richtlinie 2012/19/EU).</p>



<p>Der typische Planungsprozess startet, wie bei jeder PV-Anlage, mit einer <strong>Potenzialanalyse</strong> inklusive Standortprüfung und <strong>Ertragssimulation</strong>. Anschließend folgt jedoch ein <strong>Entwurfskonzept</strong>, das zunächst von den Architekten bewertet und integriert werden muss. Die Detailplanung beginnt nach der Statikberechnung und der Aufnahme in das Elektroschema des Gebäudes. Die Planung der BiPV-Anlage endet mit der Ausschreibung der notwendigen Gewerke.</p>



<p>Zu den zentralen <strong>Planungsparametern</strong> zählen der Standort mit Faktoren wie Verschattung und solare Einstrahlung, die Ausrichtung der Flächen (optimal nach Süden, alternativ auch Ost-West), bauphysikalische Anforderungen wie Wärmedämmung und Feuchteschutz sowie die elektrische Einbindung. Ebenso relevant sind Brandschutzaspekte – beispielsweise Abstände zu Entlüftungen – sowie die erforderlichen Genehmigungen, darunter Baugenehmigung und EEG-Anmeldung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit &amp; Förderungen</h2>



<p>Die Wirtschaftlichkeit von BiPV hängt von Materialeinsparungen und der Höhe des Eigenverbrauchs ab, ist aber oft anfangs <strong>teurer als Standard-PV</strong>. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse ist essenziell für Neubau- oder Sanierungsprojekte.</p>



<p>Bedingt durch Individualanfertigungen oder Sonderlösungen kann die Investition in BiPV konventionelle Aufdachanlagen oder gar Solarparks um ein Vielfaches übertreffen. Dem entgegen stehen die Einsparungen durch ersetzte Baustoffe (z. B. 30–50% bei Dach/Fassade), vereinfachter Montage und der langen Lebensdauer der Anlage. Hier sind 25, 30 oder 40 Jahre keine Seltenheit. Durch die höhere Investition erfolgt die Amortisation in der Regel ebenfalls später. Je nach Eigenverbrauch, Strompreis, EEG-Vergütung und CO₂-Einsparung tritt der ROI bei einer BiPV-Anlage erst nach 10 oder 12 Jahren ein.</p>



<p>Zu den wichtigsten <strong>Fördermöglichkeiten</strong> zählen Programme auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Dazu gehören etwa das Förderprogramm 270 der KfW mit zinsgünstigen Finanzierungen für Neubau- und Sanierungsprojekte sowie Förderangebote des BAFA, beispielsweise im Rahmen von Effizienzmaßnahmen. Ergänzend existieren regionale Initiativen, etwa Förderprogramme einzelner Bundesländer zur Unterstützung urbaner PV-Projekte.</p>



<p>Um die <a href="https://cubeconcepts.de/solarpflicht-bei-immobilien/" type="post" id="12476">Solarpflicht bei Immobilien</a> zu entschärfen, gibt es auch in manchen Kommunen lokale Zuschüsse oder Fördermittel aus europäischen Programmen im Kontext des European Green Deal. Da Fördersätze, Bedingungen und Kombinationsmöglichkeiten regelmäßig angepasst werden, empfiehlt sich eine Prüfung der jeweils aktuellen Konditionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Zukunft der BiPV-Technologie</h2>



<p>Trotz der noch relativ hohen Kosten steht BiPV vor einem dynamischen Aufschwung durch technologische Fortschritte und regulatorischen Druck. Standardisierungen und höhere Produktionszahlen senken die Kosten der Komponenten. Perovskit-Tandemzellen erreichen heute schon Wirkungsgrade über 30 % und Dünnschichtmodule sind unter 0,50 €/Wp zu haben. Zusätzlich erhöht der Einsatz von EMS in Verbindung mit BESS die Erträge dynamisch.</p>



<p>Regulatorische Entwicklungen erhöhen den Stellenwert gebäudeintegrierter Photovoltaik deutlich. So treiben Vorgaben der Europäische Union – etwa geplante Solarpflichten für Neubauten ab 2029 – ebenso wie nationale Gesetzesanpassungen im Gebäudebereich die Integration von PV-Elementen zunehmend voran. Parallel stärken Anforderungen an Niedrigenergiegebäude und entsprechende Förderprogramme die wirtschaftliche Attraktivität, sodass BiPV in vielen Projekten nicht nur eine Option, sondern perspektivisch ein Standardbaustein wird.</p>



<p>Marktprognosen gehen davon aus, dass das globale Marktvolumen bis 2030 auf rund 50 Milliarden Euro anwächst, bei durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von etwa 25 Prozent. Treiber sind vor allem urbane Verdichtung, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft, etwa durch Recyclingquoten von bis zu 95 Prozent. In verdichteten Städten entwickelt sich BiPV zunehmend zur bevorzugten Lösung und wird künftig häufig mit Begrünungssystemen und Wärmepumpentechnologien kombiniert, um Plus-Energie-Gebäude zu realisieren.</p>



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<p></p>
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		<title>Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 11:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ära des bedingungslosen Netzanschlussvorrangs steht vor einer Zäsur. Mit dem im Februar 2026 bekannt gewordenen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) – dem sogenannten Netzpaket 2026 oder auch Netzanschlusspaket – plant Katharina Reiche eine fundamentale Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Netzausbau und Anlagenzubau. Hinter dem sperrigen Titel „Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/">Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Ära des bedingungslosen Netzanschlussvorrangs steht vor einer Zäsur. Mit dem im Februar 2026 bekannt gewordenen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) – dem sogenannten <strong>Netzpaket 2026</strong> oder auch Netzanschlusspaket – plant Katharina Reiche eine fundamentale Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Netzausbau und Anlagenzubau.</p>



<p>Hinter dem sperrigen Titel „Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau“ verbirgt sich nichts Geringeres als eine Abkehr von bisherigen Prinzipien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Im Zentrum dieser geplanten Reform steht ein Begriff, der die Branche in Alarmbereitschaft versetzt: das sog. <strong>kapazitätslimitierte Netzgebiet</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die geplanten „kapazitätslimitierten Netzgebiete“?</h2>



<p>Der Begriff ist eine regulatorische Neuschöpfung, die ihre Wurzeln in der Überlastung der Niederspannungsebenen durch Wärmepumpen und Wallboxen hat (ehemals § 14a EnWG). Der Referentenentwurf weitet diesen Begriff mit dem Netzpaket 2026 massiv aus und überträgt ihn auf die <strong>Einspeiseseite</strong> (EE-Anlagen und Speicher).</p>



<p>Ein Netzgebiet gilt nach dem neuen Entwurf zum Netzpaket 2026 für bis zu 10 Jahren als kapazitätslimitiert, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Belastungsgrenze erreicht ist:</strong> Sofern während des vorangegangenen Kalenderjahr die angeschlossenen Anlagen um mehr als <strong>3 % ihrer möglichen Stromeinspeisung</strong> abgeregelt werden.</li>



<li><strong>Die offizielle Ausweisung:</strong> Die Netzbetreiber sollen dieses Gebiet bis zum 31. März eines jeden Jahres an die Bundesnetzagentur (BNetzA) melden, wo sie transparent veröffentlicht werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der <strong>absolute Anspruch</strong> aus § 8 EEG auf „unverzüglichen Anschluss“ <strong>relativiert</strong> sich also faktisch in diesen Gebieten. Im Gegenzug verpflichtet § 11 EnWG allerdings den Netzbetreiber, genau diese Gebiete prioritär zu optimieren und auszubauen. Insgesamt wird so aus einem technischen Zustand (Überlastung) ein <strong>Rechtsstatus</strong> mit weitreichenden Konsequenzen für Investoren und Betreiber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die regulatorischen Säulen des Netzpakets 2026</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Der „Redispatch-Vorbehalt“: Das Ende der Entschädigungsgarantie</h3>



<p>Bisher gilt das Prinzip: Wenn das Netz den Strom nicht aufnehmen kann, regeln die Netzbetreiber ab, aber der <strong>Betreiber erhält eine Entschädigung</strong>. Das Netzpaket 2026 möchte diesen Grundsatz aufbrechen und nennt dies „<a href="https://cubeconcepts.de/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a>“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anschluss nur gegen Verzicht:</strong> In kapazitätslimitierten Gebieten wird der unverzügliche Anschlussanspruch nach § 8 EEG untergraben. Netzbetreiber müssen einen Anschluss nur noch dann anbieten, wenn der Betreiber vertraglich für die Dauer der Limitierung auf seine <strong>Redispatch-Entschädigung verzichtet</strong>.</li>



<li><strong>Ökonomische Folgen:</strong> Dieser „Redispatch-Vorbehalt“ verschiebt das finanzielle Risiko des schleppenden Netzausbaus vollständig auf die EE-Branche. Für viele Projekte könnte dies das Ende der Bankfähigkeit bedeuten.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Abkehr vom Windhundprinzip: „First Ready, First Served“</h3>



<p>Bisher gilt im Netzanschlussverfahren nach § 17 EnWG faktisch das „Windhundprinzip“ (<em>First come, first served</em>). Wer zuerst anfragt, sichert sich die Kapazität – unabhängig davon, ob das Projekt jemals realisiert wird. Das geplante Netzpaket 2026 sieht hier eine regulatorische Zäsur vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einführung des Reifegradverfahrens:</strong> Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) sollen bis zum 1. Januar 2027 ein neues System zur <strong>Priorisierung</strong> vorlegen. Die Vergabe von Kapazitäten erfolge künftig nach dem Prinzip „First ready, first served“.</li>



<li><strong>Projektmeilensteine als Bedingung:</strong> Nach § 17f EnWG-E sollen Verteilnetzbetreiber (VNB) einheitliche Kriterien für die <strong>Reservierung von Netzanschlusskapazität</strong> entwickeln. Diese Reservierungen sind an feste Meilensteine geknüpft. Werden diese nicht erreicht, verfällt die Reservierung zugunsten realisierungsnaher Projekte.</li>



<li><strong>Reservierungsgebühren:</strong> Zur Abschreckung rein spekulativer Anfragen („Phantom-Projekte“) dürfen Netzbetreiber künftig <strong>Gebühren für die Vorhaltung</strong> von Anschlusskapazitäten ab einer Nennleistung von <strong>135 kW</strong> erheben.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Baukostenzuschüsse (BKZ) für Erzeuger</h3>



<p>Eine der wohl umstrittensten Änderungen im Netzpaket 2026 betrifft die Kostenallokation. Bisher war der Netzanschluss für EE-Anlagenbetreiber (bis auf die unmittelbaren Anschlusskosten) weitgehend kostenfrei, da der Netzbetreiber für den Ausbau verantwortlich war (§ 17 EEG). Der Referentenentwurf sieht nun vor, dass Netzbetreiber auch von EE-Anlagen <strong>angemessene Baukostenzuschüsse</strong> verlangen dürfen. Die Bundesnetzagentur erhält die Festlegungskompetenz über die Höhe und regionale Staffelung. Das Ziel ist klar: <strong>Regionalisierung</strong>. Investoren sollen durch finanzielle Anreize dorthin gelenkt werden, wo das Netz noch Kapazitäten bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. BESS und Flexible Netzanschlussvereinbarungen (FCA)</h3>



<p>Für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> (BESS) sieht der Entwurf eine Sonderregelung vor. Ein Anschluss darf bei Kapazitätsmangel nicht verweigert werden, sofern ein <strong>FCA</strong> abgeschlossen wird. Der Speicher darf dann nur so viel einspeisen oder entnehmen, wie es das Netz im jeweiligen Moment erlaubt – ein Modell, das technologisch fortschrittlich ist, aber die Vermarktung der Speicher erschwert. Dies könnte die Rentabilität von einigen BESS-Projekten im Intraday- oder Day-Ahead-Handel beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Digitalisierung &amp; Transparenz als Gegengewicht</h3>



<p>Trotz der massiven Verschärfungen enthält das Netzpaket 2026 auch notwendige Modernisierungsschritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Voll-Digitalisierung:</strong> Bis 2028 müssen alle Netzbetreiber digitale Portale für Anschlussbegehren zu allen Spannungsebenen und Anlagentypen bereitstehen.</li>



<li><strong>Netzauskunft:</strong> Projektierer sollen künftig online in Echtzeit prüfen können, ob ein Standort in einem kapazitätslimitierten Gebiet liegt oder wo freie Kapazitäten verfügbar sind.</li>



<li><strong>Verbindliche Fristen:</strong> Netzbetreiber müssen künftig innerhalb von drei Monaten verbindliche Status-Updates zu Anschlussbegehren liefern (§ 17d EnWG-E).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Netzpaket 2026</h2>



<p>Während das BMWE das Netzpaket 2026 als notwendiges Instrument zur Kostendämpfung und Effizienzsteigerung verteidigt, stößt der Entwurf bei Verbänden, Projektierern und in Teilen der Politik auf massiven Widerstand. Die Kritikpunkte lassen sich in vier Kernbereiche unterteilen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ausbremsung statt Synchronisierung</h3>



<p>Branchenverbände wie der <strong>Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)</strong> und der <strong>Bundesverband WindEnergie (BWE)</strong> warnen davor, dass das Paket den Ausbau der Erneuerbaren nicht etwa mit dem Netz synchronisiert, sondern ihn schlicht abwürgt. Besonders die Einstufung als „kapazitätslimitiertes Netzgebiet“ für bis zu zehn Jahre wird als „Investitionsstopp durch die Hintertür“ kritisiert. Projekte an betroffenen Standorten seien durch das unkalkulierbare Risiko wegfallender Erträge (Redispatch-Vorbehalt) faktisch nicht mehr finanzierbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Einseitige Lastenverteilung</h3>



<p>Kritiker bemängeln, dass das Risiko für den schleppenden Netzausbau einseitig von den Netzbetreibern auf die Anlagenbetreiber durch das geplante Netzpaket 2026 verschoben wird. Während Netzbetreiber durch die neuen Regelungen (u. a. Baukostenzuschüsse und Entfall der Entschädigungspflicht) finanzielle Entlastung erfahren, müssen Investoren nun für Versäumnisse bei der Infrastruktur geradestehen. Der Ökostromanbieter <strong>Green Planet Energy</strong> bezeichnete dies als „Frontalangriff“, da der Verursacher des Engpasses – der fehlende Netzausbau – nicht mehr sanktioniert werde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gefährdung der Akteursvielfalt &amp; Bürgerenergie</h3>



<p>Der <strong>Genoverband</strong> warnt davor, dass insbesondere kleine Akteure und Bürgerenergiegenossenschaften unter die Räder kommen könnten. Die neuen Priorisierungsmöglichkeiten (Reifegradverfahren) und die drohenden Reservierungsgebühren würden große Investoren mit starken Rechtsabteilungen bevorzugen. Kleine Projekte, die für die Akzeptanz der Energiewende vor Ort entscheidend sind, könnten auf die „Wartebank“ geraten oder an den finanziellen Hürden scheitern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Zweifel an der Europarechtskonformität</h3>



<p>Ein juristisches Gutachten des BWE, stellt zudem die Vereinbarkeit des <strong>Redispatch-Vorbehalts</strong> mit EU-Recht infrage. Da das EU-Elektrizitätsbinnenmarktrecht klare Regeln für die Priorisierung von Erneuerbaren und Entschädigungen vorsieht, droht dem Netzpaket 2026 laut Experten eine Klagewelle, die zu erheblicher Rechtsunsicherheit führen könnte. Zudem verstoße es gegen das Diskriminierungsgebot der EU und führe zu mehr Bürokratie durch neu zu erstellende individuelle Priorisierungsregeln.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativvorschläge der Verbände zum Netzpaket 2026</h2>



<p>Anstatt den Anschluss neuer Anlagen in „kapazitätslimitierten Gebieten“ faktisch zu verhindern, schlagen Verbände wie der BEE und der BWE eine <strong>„Beschleunigungsagenda“</strong> vor. Diese setzt auf technische Innovationen und marktbasierte Anreize statt auf regulatorische Verbote:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. „Nutzen statt Abregeln 2.0“ konsequent umsetzen</h3>



<p>Das größte Potenzial sehen Kritiker in der Strategie <strong>„<a href="https://cubeconcepts.de/nutzen-statt-abregeln-2-0-soll-netzengpaesse-vermeiden/" type="post" id="15495">Nutzen statt Abregeln</a>“</strong> (§ 13k EnWG). Anstatt Windräder bei Netzengpässen abzuschalten, sollte der überschüssige Strom lokal genutzt werden – etwa für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Power-to-Heat:</strong> Umwandlung von Strom in Wärme für Fernwärmenetze oder Industriedampf.</li>



<li><strong>Elektrolyseure:</strong> Produktion von grünem Wasserstoff direkt vor Ort.</li>



<li><strong>Industrielle Lasten:</strong> Gezielte Aktivierung von Großverbrauchern in Regionen mit hohem Stromaufkommen.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Netzoptimierung nach dem NOXVA-Prinzip</h3>



<p>Die Verbände fordern die strikte Einhaltung des <strong>NOXVA-Prinzips</strong> (<strong>N</strong>etz<strong>o</strong>ptimierung vor fle<strong>x</strong>iblen Lasten vor <strong>V</strong>erstärkung vor <strong>A</strong>usbau). Hierzu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Freileitungsmonitoring:</strong> Sensoren messen Wind und Temperatur an Leitungen. Bei kühlem Wind können bestehende Kabel bis zu 50 % mehr Strom transportieren als im Standardbetrieb.</li>



<li><strong>Intelligente Ortsnetzstationen (iONS):</strong> Digitale Trafostationen, die Lastflüsse in Echtzeit steuern und so lokale Engpässe verhindern.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Netzoptimierte Ausschreibungen („Malus-Vorschlag“)</h3>



<p>Ein interessanter Gegenvorschlag zum pauschalen Redispatch-Vorbehalt im Netzpaket 2026 sind <strong>netzoptimierte Ausschreibungen</strong>. Hierbei würden Projekte in bereits vollen Netzgebieten bei der Vergabe der Förderung einen finanziellen Malus (Abzug) erhalten. Der Vorteil wäre, dass Investoren selbst entscheiden, ob sie das Risiko eines „vollen“ Netzes gegen geringere Förderchancen eingehen wollen. Dabei behalten sie aber ihren <strong>Anspruch auf Entschädigung</strong>, falls sie den Zuschlag erhalten. Dies schützt die Bankfähigkeit der Projekte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Recht auf Überbauung von Netzanschlüssen</h3>



<p>Oft sind Netzanschlüsse für die maximale (theoretische) Peak-Leistung reserviert, die nur an wenigen Stunden im Jahr erreicht wird. Die Verbände fordern ein klares <strong>Recht auf Überbauung</strong>, <a href="https://cubeconcepts.de/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> und den <a href="https://cubeconcepts.de/den-netzverknuepfungspunkt-besser-nutzen/" type="post" id="16342">Netzverknüpfungspunkt besser zu nutzen</a>. So könnten Wind- und Solarparks denselben Netzanschluss nutzen, da sie selten gleichzeitig die volle Leistung einspeisen. In Kombination mit Batteriespeichern vor Ort ließe sich die Einspeisung glätten, ohne das Netz zu überlasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Netzpaket 2026 als politisches Hochrisiko-Projekt</h2>



<p>Das Netzpaket 2026 ist der Versuch, die regulatorische Starre des Netzanschlusses aufzubrechen. Dabei wird es jedoch zu einem politischen Hochrisiko-Projekt. Während die Digitalisierung und Transparenz längst überfällige Verbesserungen sind, stellt die geplante Kombination aus BKZ-Pflicht und Entfall des Anschlussvorrangs in limitierten Gebieten eine erhebliche Risikoverschiebung dar. Vor allem Projektentwickler von <strong>Volleinspeise-Anlagen</strong> müssen die Standortwahl künftig nicht mehr nur nach Windhöffigkeit oder Sonneneinstrahlung, sondern primär nach der <strong>regulatorischen Landkarte der Netzbetreiber</strong> ausrichten.</p>



<p></p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/">Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Feb 2026 13:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Redispatch-Vorbehalt ist ein derzeit intensiv diskutiertes Instrument aus einem geleakten Entwurf für das „Netzpaket 2026“ des BMWE unter Katharina Reiche. Er betrifft die Regeln für Netzanschlüsse von erneuerbaren Energieanlagen und könnte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für neue EE-Projekte grundlegend verändern. Im Kern geht es um die Frage: Wer trägt das Risiko, wenn Strom wegen Netzengpässen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/">Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>Redispatch-Vorbehalt</strong> ist ein derzeit intensiv diskutiertes Instrument aus einem geleakten Entwurf für das „<a href="https://cubeconcepts.de/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaket 2026</a>“ des BMWE unter Katharina Reiche. Er betrifft die Regeln für Netzanschlüsse von erneuerbaren Energieanlagen und könnte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für neue EE-Projekte grundlegend verändern. Im Kern geht es um die Frage: Wer trägt das Risiko, wenn Strom wegen Netzengpässen nicht eingespeist werden kann?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition: Das steckt hinter dem Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>Der <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a> bezeichnet Maßnahmen der Netzbetreiber, um Stromnetzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität zu gewährleisten. Konkret bedeutet das: Wenn in einem Netzabschnitt zu viel Strom eingespeist wird – etwa durch Wind- oder Solarparks – kann der Netzbetreiber einzelne Anlagen <strong>teilweise drosseln</strong> oder andere Kraftwerke zusätzlich hochfahren. Ziel ist, Überlastungen zu vermeiden und Spannung wie Frequenz im Netz stabil zu halten. Diese Eingriffe sind kostenintensiv. Allein in Deutschland entstehen durch Redispatch-Maßnahmen jährlich Kosten in <strong>Milliardenhöhe</strong>. Dies geschieht, weil Anlagenbetreiber für die Abregelung Entschädigungen erhalten und die Bereitstellung von konventionellen Kraftwerken teuer ist. </p>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt bezeichnet nun einen geplanten Mechanismus, nach dem Netzbetreiber bestimmte Regionen als <strong>„kapazitätslimitierte Netzgebiete“</strong> ausweisen dürfen. Voraussetzung soll sein, dass dort im Vorjahr <strong>mehr als 3 %</strong> der möglichen Strommenge wegen Netzengpässen <strong>abgeregelt</strong> werden mussten. In solchen Gebieten ist ein Netzanschluss von neuen PV- und Windkraftanlagen zwar grundsätzlich möglich, allerdings erhalten sie <strong>keine Entschädigung</strong> bei Abregelung. Diese Einstufung soll bis zu zehn Jahre gelten. Damit würde das bisherige Prinzip durchbrochen, wonach Betreiber bei netzbedingten Eingriffen finanziell ausgeglichen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: Warum der Vorschlag entstanden ist</h2>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt hat seinen Ursprung nicht in der Politik, sondern im <strong>Netzbetreiberumfeld</strong>, wie der Bundesverband Neue Energiewirtschaft herausarbeitete. Erste konzeptionelle Überlegungen entwickelte demnach bereits 2021 die <strong>Eon-Tochter Edis</strong>. Die weitere Ausarbeitung erfolgte gemeinsam mit E-Bridge Consulting. In den folgenden Jahren fand der Ansatz zunehmend Eingang in energiepolitische Diskussionen und Positionspapieren der Branche. </p>



<p>Öffentliche Unterstützung erhielt die Idee zudem von <strong>Katherina Reiche</strong>, die sich in ihrer damaligen Funktion an der Spitze von Westenergie dafür aussprach. Politisch aufgegriffen wurde der Vorschlag schließlich durch eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat. Von dort gelangte er nun in einen Gesetzentwurf des BMWE. Damit lässt sich der Weg vom Branchenkonzept zu einem möglichen regulatorischen Instrument nachzeichnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Auswirkungen für Voll- und Groß-Einspeiser</h2>



<p>Analysen von Aurora Energy Research zeigen, dass der Redispatch-Vorbehalt insbesondere Regionen mit <strong>hoher Erneuerbaren-Dichte</strong> treffen könnte. Dies sind vorwiegend windstarke Gebiete im Norden oder photovoltaikintensive Regionen im Süden Deutschlands. Für Betreiber neuer EEG-Anlagen, die volleinspeisen oder große Teilmengen einspeisen, entsteht dabei ein <strong>erhebliches wirtschaftliches Risiko</strong>. Im Fall einer Abregelung könnten nicht nur die üblichen Redispatch-Entschädigungen entfallen, sondern zugleich auch die <strong>Marktprämie ausbleiben</strong>, da kein Strom eingespeist wird. Diese doppelte Einnahmeunsicherheit erschwert die Kalkulation von Projekten deutlich und kann die Finanzierung neuer Anlagen spürbar verteuern oder sogar verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf EE-Projekte mit hohem Eigenverbrauch und BESS</h2>



<p>Für Projekte, bei denen Unternehmen den erzeugten Solarstrom überwiegend selbst verbrauchen und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> (BESS) systemdienlich einsetzen, hat der Redispatch-Vorbehalt eine deutlich <strong>geringere wirtschaftliche Relevanz</strong>. Denn je höher der Eigenverbrauchsanteil vor Ort ist, desto seltener muss Strom überhaupt ins Netz eingespeist werden und desto geringer ist somit das Risiko redispatchbedingter Abregelungen.</p>



<p>Zusätzlich können <strong>BESS netzdienlich betrieben werden</strong>, etwa indem sie Einspeisespitzen glätten, Lastprofile optimieren oder gezielt in Zeiten niedriger Netzbelastung einspeisen. Solche Betriebsstrategien reduzieren potenzielle Netzengpässe bereits technisch und könnten langfristig zu einem wichtigen Argument gegenüber Netzbetreibern werden. Dies gilt insbesondere in Regionen mit begrenzter Netzkapazität.</p>



<p>Damit entsteht ein struktureller Unterschied zwischen Projekttypen. Während reine Einspeiseanlagen stärker von regulatorischen Risiken betroffen wären, könnten kombinierte Eigenverbrauch- und Speicherprojekte ihre Systemintegration aktiv verbessern und damit sowohl wirtschaftliche als auch netztechnische Vorteile erzielen. Der Redispatch-Vorbehalt würde somit <strong>indirekt Anreize </strong>für<strong>flexible und netzdienliche Anlagenkonzepte</strong> setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Juristische Kritik am Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>Auch rechtlich steht das Instrument unter Druck. Juristen und Gutachter sind skeptisch, ob der Redispatch-Vorbehalt vor der dem Artikel 6 Abs. 2 der EU-Elektrizitätsrichtlinie 2019/944 und der Präzisierung durch (EU) 2024/1711 bestehen kann. Auch Artikel 13 der EU-Verordnung 2019/943 deutet darauf hin, dass eine solche Systematik <strong>gegen europäisches Energierecht verstoßen könnte</strong>. Reguliert wird dort nämlich, dass Netzzugänge fair, sachlich gerechtfertigt und diskriminierungsfrei erfolgen müssen. Zusätzlich sind Netzbetreiber dazu verpflichtet, Engpässe primär durch marktbasierten Redispatch unter Einbeziehung aller Erzeugungs- und Speichertechnologien zu beheben und Abregelungen in der Regel zu entschädigen.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wird kritisch gesehen, dass der Redispatch-Vorbehalt faktisch dazu führen könnte, dass Anschlussinteressenten auf <strong>Entschädigungsansprüche verzichten müssen</strong>, um überhaupt einen Netzanschluss zu erhalten. Ein solcher Verzicht wäre nach europäischem Recht jedoch nur zulässig, wenn er freiwillig erfolgt. Wird er zur Voraussetzung für den Anschluss gemacht, könnte dies als <strong>unzulässiger Druck</strong> und damit als Umgehung der unionsrechtlichen Schutzmechanismen gewertet werden.</p>



<p>Kritiker argumentieren daher, dass das Instrument den <strong>diskriminierungsfreien Netzzugang unterlaufen</strong> und zugleich den Anreiz für Netzbetreiber verringern könnte, Engpässe durch Netzausbau oder effiziente Systemführung zu reduzieren. Entsprechend warnen Branchenverbände und Rechtsgutachten vor <strong>erheblichen Rechtsunsicherheiten</strong> und möglichen Konflikten mit europäischem Binnenmarktrecht, sollte der Mechanismus in dieser Form gesetzlich verankert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik aus Branche &amp; Energiewirtschaft</h2>



<p>Neben juristischen Bedenken äußern auch Marktakteure erhebliche wirtschaftliche Vorbehalte. Energieunternehmen wie RWE sowie Branchenverbände warnen davor, dass der Redispatch-Vorbehalt <strong>Investitionen ausbremsen könnte</strong>. Wenn Erlösrisiken steigen und Amortisationszeiten schwer kalkulierbar werden, erhöht sich die Unsicherheit für Projektentwickler, Finanzierer und Betreiber gleichermaßen. Einige Stimmen befürchten sogar, dass große Teile Deutschlands unter die 3-Prozent-Schwelle fallen könnten und der Ausbau erneuerbarer Energien dadurch strukturell verlangsamt würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativvorschläge statt Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>Als Gegenentwurf werden zunehmend <strong>marktorientierte Steuerungsmechanismen</strong> diskutiert. So schlagen das Öko-Institut und die Stiftung Umweltenergierecht ein Modell <strong>netzoptimierter Ausschreibungen</strong> vor. Dabei würde ein Netzengpass-Malus Projekte in Regionen mit begrenzter Netzkapazität in der Zuschlagsreihenfolge nach hinten verschieben, ohne die Förderhöhe zu reduzieren. Auf diese Weise würden Investoren indirekt dazu angeregt, Standorte mit geringerer Netzbelastung zu wählen, ohne den wirtschaftlichen Rahmen einzelner Projekte nachträglich zu verändern. Die Ausweisung entsprechender Engpassgebiete könnte jährlich auf Basis von Redispatch-Daten erfolgen, die an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.</p>



<p>Alternativ gestattet der seit Februar 2025 geltende § 8a des EEGs eine gezielte und strategische <strong>Überbauung eines vorhandenen Netzanschlusses</strong>. Dies bedeutet, dass die Nennleistung einer EE-Anlage durchaus größer sein darf als die Kapazität ihres Verknüpfungspunktes. Für die wenigen Stunden eines Jahres, in denen eine PV-Anlage oder ein Windpark die maximale Leistung erzielen, kann das jeweilige Energiemanagementsystem die Einspeisung problemlos drosseln. Dies reduziert bzw. verschiebt die Netzausbaukosten und bremst die Energiewende nicht aus. So wird die <a href="https://cubeconcepts.de/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27368">Netzüberbauung</a> zu einer Schlüsselstrategie in Gebieten mit Redispatch-Vorbehalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Warum das Thema so kontrovers ist</h2>



<p>Die intensive Debatte um den Redispatch-Vorbehalt zeigt einen <strong>grundlegenden Zielkonflikt</strong> der Energiewende: Einerseits soll der Ausbau erneuerbarer Energien möglichst schnell erfolgen, andererseits sind die Stromnetze regional ohne Ausbau begrenzt belastbar. Der Vorbehalt würde dieses Spannungsfeld regulatorisch lösen, indem er einen Teil des Netzrisikos auf Anlagenbetreiber verlagert. Befürworter sehen darin einen <strong>Anreiz für netzdienliche Standortwahl</strong>, Kritiker hingegen eine <strong>Gefährdung der Investitionssicherheit</strong>. Genau dieser Interessenkonflikt macht das Instrument zu einem der umstrittensten energiepolitischen Vorschläge der aktuellen Diskussion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt ist weit mehr als ein technischer Detailmechanismus. Er würde die Risikoverteilung im Stromsystem neu ordnen und damit direkten Einfluss auf Investitionsentscheidungen, Standortwahl und Ausbaugeschwindigkeit erneuerbarer Energien nehmen. Seine <strong>Umsetzung ist derzeit offen</strong>. Fest steht jedoch bereits, dass eine Einführung tiefgreifende Auswirkungen auf Marktstrukturen, Finanzierungspraxis und Regulierung im Energiesektor bei Voll- und Großeinspeise-Anlagen hätte.</p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/">Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Wo gilt eine Photovoltaik-Pflicht für Industrie &#038; Gewerbe?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 15:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stand: 27.02.2026. Eine bundesweit einheitliche Photovoltaik-Pflicht für Industrie- und Gewerbeimmobilien existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar wurde auf Bundesebene politisch mehrfach eine Harmonisierung angekündigt, tatsächlich liegt die Gesetzgebungskompetenz aber weitgehend bei den Bundesländern. Dadurch gilt derzeit ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Verpflichtungen, Übergangsfristen und Schwellenwerten. Parallel steigt jedoch der regulatorische Druck deutlich, weil sowohl nationale Klimaziele [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Wo gilt eine Photovoltaik-Pflicht für Industrie &#038; Gewerbe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stand: 27.02.2026. Eine bundesweit einheitliche <strong>Photovoltaik-Pflicht</strong> für Industrie- und Gewerbeimmobilien existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar wurde auf Bundesebene politisch mehrfach eine Harmonisierung angekündigt, tatsächlich liegt die Gesetzgebungskompetenz aber weitgehend bei den Bundesländern. Dadurch gilt derzeit ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Verpflichtungen, Übergangsfristen und Schwellenwerten. Parallel steigt jedoch der regulatorische Druck deutlich, weil sowohl nationale Klimaziele als auch europäische Vorgaben eine schnellere Integration von Photovoltaik in den Gebäudesektor verlangen.</p>



<p>Zentraler Treiber auf EU-Ebene ist die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden <strong>(Energy Performance of Buildings Directive, EPBD)</strong>. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten, neue Anforderungen an die Nutzung von Solarenergie auf Gebäuden einzuführen. Die Umsetzung der aktuellen Vorgaben in nationales Recht muss spätestens bis zum <strong>29. Mai 2026</strong> erfolgen. Damit ist absehbar, dass bestehende Landesregelungen angepasst und bisherige Lücken geschlossen werden. Für Unternehmen bedeutet das: Selbst wenn am jeweiligen Standort heute noch keine Pflicht gilt, kann sich die Rechtslage kurzfristig ändern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="776" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-1024x776.jpg" alt="Photovoltaik-Pflicht 1" class="wp-image-4137" style="width:359px;height:271px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-1024x776.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-300x227.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-768x582.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1.jpg 1029w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Hier gilt die Photovoltaik-Pflicht auf Gewerbedächern</h2>



<p>Auf Länderebene haben zahlreiche Bundesländer bereits verbindliche Vorgaben eingeführt. Besonders früh war Baden-Württemberg, wo seit 2022 eine Pflicht für neue Nichtwohngebäude und seit 2023 auch bei grundlegenden Dachsanierungen gilt. Auch Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern haben inzwischen verbindliche Solarpflichten für gewerbliche Neubauten eingeführt, teils ergänzt um Anforderungen bei Dachsanierungen im Bestand. Bremen hat ein gestuftes Modell etabliert, bei dem zunächst Sanierungen und anschließend auch Neubauten erfasst wurden. In Nordrhein-Westfalen gelten Vorgaben bereits für bestimmte Gebäudekategorien und werden schrittweise ausgeweitet, während Brandenburg Teilpflichten für gewerbliche Gebäude eingeführt hat und weitere Verschärfungen vorbereitet.</p>



<p>Andere Bundesländer verfolgen bislang zurückhaltendere Strategien. In Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern bestehen derzeit keine flächendeckenden landesweiten Verpflichtungen für gewerbliche Gebäude. Dort beschränken sich Vorgaben häufig auf öffentliche Neubauten, kommunale Liegenschaften oder Förderprogramme statt gesetzlicher Installationspflichten. Dennoch existieren auch hier politische Diskussionen über eine Einführung, häufig mit Verweis auf Wettbewerbsnachteile für Länder ohne Solarpflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gewerbliche Großparkplätze sind auch betroffen</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="823" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-1024x823.jpg" alt="Photovoltaik-Pflicht 2" class="wp-image-4146" style="aspect-ratio:1.2463235294117647;width:216px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-1024x823.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-300x241.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-768x617.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2.jpg 1110w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Neben Dachflächen geraten zunehmend auch versiegelte Flächen in den Fokus der Gesetzgebung. Mehrere Länder verlangen bereits <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar-Carports</a> für neu gebaute Großparkplätze ab einer bestimmten Stellplatzzahl. Diese Regelungen verfolgen ein doppeltes Ziel: zusätzliche Solarstromerzeugung ohne Flächenkonkurrenz sowie gleichzeitigen Witterungsschutz für Fahrzeuge. Schwellenwerte, Anrechnungsmodelle und Ausnahmen unterscheiden sich jedoch stark zwischen den Ländern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vereinheitlichung der PV-Plicht durch EPBD in Sicht</h2>



<p>Insgesamt zeigt sich ein klarer Trend: Die regulatorische Entwicklung bewegt sich bundesweit in Richtung flächendeckender Solarpflichten, auch wenn der Weg dorthin weiterhin über unterschiedliche Landesgesetze führt. Spätestens mit der verpflichtenden Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie bis Mai 2026 ist davon auszugehen, dass sich die Anforderungen weiter angleichen und in vielen Regionen verschärfen. Für Industrie- und Gewerbeunternehmen wird es daher zunehmend entscheidend, Bau- und Sanierungsprojekte frühzeitig unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Landesvorschriften zu planen, um Genehmigungsrisiken und Nachrüstungskosten zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht zur PV-Pflicht nach Bundesland</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="6300" height="7000" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024.png" alt="" class="wp-image-14878" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024.png 6300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-270x300.png 270w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-922x1024.png 922w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-768x853.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-1382x1536.png 1382w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-1843x2048.png 1843w" sizes="(max-width: 6300px) 100vw, 6300px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Länder-Übersicht der deutschen Photovoltaik-Plicht</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td><td>Parkplätze (Neubau)</td><td>Dach-PV (bei Neubau)</td><td>Dach-PV (bei Sanierung)</td></tr><tr><td>Baden-Württemberg</td><td>ab 35 Stellplätzen</td><td>seit 2022</td><td>seit 2023</td></tr><tr><td>Bayern</td><td>in Planung</td><td>seit März 2023</td><td>seit 2025</td></tr><tr><td>Berlin</td><td>in Planung  &#8211; Förderung ab 35 Stellplätzen</td><td>seit 2023</td><td>seit 2023</td></tr><tr><td>Brandenburg</td><td>ab 35 Stellplätzen</td><td>seit 01.06.2024</td><td>seit Mitte 2025</td></tr><tr><td>Bremen</td><td>ab 25 Stellplätzen</td><td>seit 2025</td><td>seit Mitte 2024</td></tr><tr><td>Hamburg</td><td>ab 35 Stellplätzen</td><td>seit 2023</td><td>seit 2024</td></tr><tr><td>Hessen</td><td>ab 50 Stellplätzen</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td>Mecklenburg-Vorpommern</td><td>in Planung &#8211; regional unterschiedlich</td><td>bisher nur öffentl. Gebäude &#8211; regional unterschiedlich</td><td>in Planung</td></tr><tr><td>Niedersachsen</td><td>ab 25 Stellplätzen</td><td>seit 2023</td><td>seit 2025</td></tr><tr><td>Nordrhein-Westfalen</td><td>ab 35 Stellplätzen</td><td>seit 2023 öffentliche- bzw. Industriegebäude ab 2024</td><td>seit 2026</td></tr><tr><td>Rheinland-Pfalz</td><td>ab 50 Stellplätzen</td><td>seit 2022</td><td>seit 2024 bei öff. Gebäuden</td></tr><tr><td>Saarland</td><td>geplant ab 35 Stellplätzen im Laufe von 2025</td><td>Seit Sept. 2025</td><td>in Planung </td></tr><tr><td>Sachsen</td><td>bei bundesweiter Regelung</td><td>bei bundesweiter Regelung</td><td>bei bundesweiter Regelung</td></tr><tr><td>Sachsen-Anhalt</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td>Schleswig-Holstein</td><td>ab 100 Stellplätzen</td><td>seit 2023</td><td>seit 2023</td></tr><tr><td>Thüringen</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Richtlinien mit CUBE CONCEPTS erfüllen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS berät Sie gerne zu der aktuellen Gesetzgebung sowie der Photovoltaik Förderung und kann Ihnen eine innovative und individuelle Energielösung anbieten, damit auch Ihr Unternehmen künftig die gesetzlichen Richtlinien erfüllt. Mit Solarparks, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Photovoltaik-Carports</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Photovoltaikanlagen für Dachflächen</a> senken Sie zusätzlich Ihre Energiekosten und verbessern Ihre CO₂-Bilanz. </p>



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		<title>Mit BESS zur CO₂-Neutralität: Thermal Management Solutions plant Schritt 3</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 13:54:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der PV-Anlage im Sommer 2025 geht die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH den nächsten konsequenten Schritt auf ihrem Transformationspfad: Gemeinsam mit CUBE CONCEPTS plant das Unternehmen nun die Umsetzung eines industriellen Batteriegroßspeichers (BESS) im Contracting-Modell. Ziel ist es, die Energieversorgung am Standort weiter zu optimieren, die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/">Mit BESS zur CO₂-Neutralität: Thermal Management Solutions plant Schritt 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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<p>Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der PV-Anlage im Sommer 2025 geht die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH den nächsten konsequenten Schritt auf ihrem Transformationspfad: Gemeinsam mit CUBE CONCEPTS plant das Unternehmen nun die Umsetzung eines industriellen <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichers</a> (BESS) im Contracting-Modell. Ziel ist es, die Energieversorgung am Standort weiter zu optimieren, die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen und die CO₂-Neutralität langfristig wirtschaftlich abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von PV zu BESS &#8211; die nächste Stufe zur Energiewende</h2>



<p>Mit der im August 2025 installierten Dachflächen-PV-Anlage hat das Unternehmen bereits einen wesentlichen Meilenstein erreicht. Sie liefert seitdem <a href="https://cubeconcepts.de/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/" type="post" id="24031">grünen Strom für Thermal Management Solutions</a>, stärkt die Eigenversorgung und bildet zugleich die technische Grundlage für eine intelligente Energiesystemintegration.</p>



<p>Bereits bei der damaligen Projektvorstellung kündigte Geschäftsführer Holger Kiebel an, dass Batteriespeicher der logische nächste Schritt seien, um die Energieeffizienz weiter zu steigern und Lastspitzen gezielt zu managen. Genau dieser Schritt wird nun konkret vorbereitet.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Impuls durch Fach-Webinare: Entscheidung für BESS-Konzept</h2>



<p>Den Anstoß zur vertieften Projektplanung gaben die <a href="https://cubeconcepts.de/webinare/">Webinare</a> von CUBE CONCEPTS zum Thema industrielle Batteriegroßspeicher. Die Teilnehmer Dieter Hehl und Albrecht Manz nutzten die Veranstaltungen, um technologische, wirtschaftliche und regulatorische Aspekte moderner Speicherlösungen zu analysieren.</p>



<p>Im Ergebnis wurde deutlich: Ein Batteriespeichersystem kann nicht nur PV-Überschüsse effizient nutzbar machen, sondern auch zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschließen – etwa durch Lastspitzenkappung, Netzentgeltoptimierung oder perspektivisch die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contracting-Modell als strategischer Vorteil</h2>



<p>Die geplante Umsetzung erfolgt im bewährten Contracting-Ansatz. Dieses Modell ermöglicht es, ein BESS inklusive EMS ohne eigene Investitionskosten zu integrieren und gleichzeitig von kalkulierbaren Stromkosten sowie professionellem Betrieb zu profitieren. Für TMS bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung</li>



<li>maximale Planungssicherheit</li>



<li>Reduktion der Stromkosten</li>



<li>sofortige CO₂-Reduktionswirkung</li>



<li>technologische Zukunftsfähigkeit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3 auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion</h2>



<p>Der Batteriespeicher stellt den dritten Baustein einer klar strukturierten Nachhaltigkeitsstrategie bei der Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH dar. Nachdem zunächst Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen sowie Kompensationsprojekte im Betrieb umgesetzt wurden und anschließend die Eigenerzeugung von Strom durch eine Photovoltaikanlage erfolgte, wird das Energiesystem nun durch den Einsatz eines Speichers flexibel erweitert. </p>



<p>Damit entwickelt sich der Standort in Oberboihingen zunehmend zu einem Beispiel für industrielle Dekarbonisierung in der Praxis. Als Hersteller hochwertiger Thermostat- und Temperaturregeltechnik unter der Marke WAHLER verbindet das Unternehmen technologische Präzision mit nachhaltigem Handeln – und stärkt zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Transformation konsequent weitergedacht</h2>



<p>Mit der geplanten BESS-Integration setzt Thermal Management Solutions seinen Kurs konsequent fort: von einzelnen Effizienzmaßnahmen hin zu einem ganzheitlichen Energiesystem. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Industrieunternehmen Transformation aktiv gestalten können – wirtschaftlich tragfähig, technologisch fundiert und strategisch langfristig.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/">Mit BESS zur CO₂-Neutralität: Thermal Management Solutions plant Schritt 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Round-Trip-Efficiency (RTE) &#038; State of Health (SoH) bei BESS</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Battery Energy Storage Systemen (BESS) sind Round-Trip-Efficiency (RTE) und State of Health (SoH) entscheidende Kennzahlen für die Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Während RTE den Gesamtwirkungsgrad eines Lade-Entlade-Zyklus misst (typisch 94–98% bei modernen Li-Ion-Systemen), gibt SoH an, wie viel der ursprünglichen Kapazität nach Jahren im Betrieb verbleibt. Diese KPIs bestimmen direkt die Rentabilität bei Strom-Trading, Frequenzregelung oder PV-Speicherung – neben [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/">Round-Trip-Efficiency (RTE) &amp; State of Health (SoH) bei BESS</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei Battery Energy Storage Systemen (BESS) sind <strong>Round-Trip-Efficiency (RTE)</strong> und <strong>State of Health (SoH)</strong> entscheidende Kennzahlen für die Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Während RTE den Gesamtwirkungsgrad eines Lade-Entlade-Zyklus misst (typisch <strong>94–98%</strong> bei modernen Li-Ion-Systemen), gibt SoH an, wie viel der ursprünglichen Kapazität nach Jahren im Betrieb verbleibt. Diese KPIs bestimmen direkt die Rentabilität bei Strom-Trading, Frequenzregelung oder PV-Speicherung – neben weiteren wie State of Charge (SoC), Depth of Discharge (DoD) und Self-Discharge Rate.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Round-Trip-Efficiency (RTE)?</h2>



<p>Die Round-Trip-Efficiency (RTE) beschreibt den Gesamtwirkungsgrad eines Energiespeichers über einen vollständigen Lade- und Entladezyklus. Konkret ist RTE das Verhältnis von abgegebener Energie (beim Entladen) zur zugeführten Energie (beim Laden), angegeben in Prozent.</p>



<p>Formel:&nbsp;RTE = Energieausgabe <strong>÷</strong> Energieeingabe X 100</p>



<p><strong>Praxisbeispiel</strong>: Bei einem MWh Ladeenergie gibt ein System mit 95% RTE nach Abzug von Verlusten (z. B. Umwandlung, Wärme) 950 kWh zurück – die restlichen 50 kWh gehen als Verluste verloren. Moderne Systeme mit LFP-Zellen und SiC-Wechselrichtern erreichen oft über 97%.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="264" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-1024x264.jpg" alt="" class="wp-image-27159" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-1024x264.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-300x77.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-768x198.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE.jpg 1277w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der RTE-Wert wird von Faktoren wie Batteriemodell, Temperatur, Lade-/Entladerate (C-Rate) und Zyklenzahl beeinflusst. Interne Widerstände, voltammetrische Effekte, elektrochemische Reaktionen sowie Materialverluste an Elektroden führen zu Energieverlusten, die mit der Nutzung zunehmen. Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Round-Trip-Efficiency sind:​</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Batteriechemie</strong>: Bei der Auswahl der Zellchemie ist auf Effizienz zu achten</li>



<li><strong>C‑Rate</strong>: Verschiedene Zellarten haben unterschiedliche Lade- und Entladeraten</li>



<li><strong>Temperatur</strong>: Extreme Hitze oder Kälte verschlechtern Chemie‑Effizienz um 5–10%</li>



<li><strong>Klimatisierung</strong>: Kühlung und Heizung des BESS können den RTE um 2-19% verschlechtern</li>



<li><strong>Wechselrichter</strong>: Bei der Umwandlung DC/AC können Verluste von 4-7% auftreten</li>



<li><strong>Alterung/SoH &amp; DoD</strong>: Degradation um 2%/Jahr, tiefe Entladung (&gt;80% DoD) steigert Verluste</li>



<li><strong>Systemdesign</strong>: Schlechte Balance oder hohe Verbräuche der IT reduzieren RTE um 5–15%</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist State of Health (SoH)?</h2>



<p>Der State of Health (SoH) beschreibt den <strong>Gesundheitszustand</strong> einer Batterie im Vergleich zu ihrem Neuzustand und wird meist in Prozent angegeben. Konkret bezieht er sich auf die Fähigkeiten des BESS, ihre ursprünglich festgelegten Funktionen und Leistungen zu erbringen. Das bedeutet, der SoH gibt an, wie viel der ursprünglich nutzbaren Kapazität, Leistung oder Energiedichte nach einer bestimmten Betriebsdauer noch vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="312" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-1024x312.jpg" alt="" class="wp-image-27160" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-1024x312.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-300x91.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-768x234.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH.jpg 1273w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Typischerweise wird SoH über Kriterien wie verbleibende Kapazität (z. B. 90% statt ursprünglich 100%), Anstieg des Innenwiderstands und Veränderungen im Spannungsverlauf beziehungsweise der RTE abgeleitet. Ein SoH von 80% bedeutet in der Praxis: Das System liefert nur noch <strong>80% der urspr</strong><strong>ünglichen Speicherkapazit</strong><strong>ät</strong>, obwohl die <strong>gleiche Ladeenergie</strong> aufgewendet werden muss – das wirkt sich direkt auf Erlöse und Betriebsstrategien aus.</p>



<p>Im Betrieb sinkt der SoH kontinuierlich durch Alterungsmechanismen wie <strong>elektrochemische Degradation</strong>, <strong>SEI-Schichtwachstum</strong> (Ablagerungen an der Anode), <strong>Verlust aktiven Elektrodenmaterials</strong>, <strong>mechanische Spannungen</strong> und <strong>Temperaturstress</strong>. Einflussgrößen sind unter anderem Zyklenzahl, Depth of Discharge (DoD), C-Rate, mittlerer State of Charge (SoC) und Temperaturfenster.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere wichtige Kennzahlen für BESS</h2>



<p>Neben Round-Trip-Efficiency (RTE) und State of Health (SoH) sind folgende KPIs essenziell, um Battery Energy Storage Systems (BESS) effizient zu betreiben, zu überwachen und wirtschaftlich zu optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">State of Charge (SoC)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="262" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-1024x262.jpg" alt="" class="wp-image-27162" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-1024x262.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-300x77.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-768x196.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC.jpg 1275w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der&nbsp;<strong>State of Charge (SoC)</strong>&nbsp;gibt den aktuellen Ladegrad einer Batterie als Prozentsatz (0–100 %) der nutzbaren Kapazität an – quasi den &#8220;Tankfüllstand&#8221;. Er wird durch Algorithmen (z. B. Coulomb-Zählung, Spannungsmessung oder Kalman-Filter) im Battery Management System (BMS) ermittelt. Optimaler Betrieb liegt bei 20–80 % SoC, um Degradation zu minimieren; Extreme (0 % oder 100 %) verkürzen die Lebensdauer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Depth of Discharge (DoD)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="271" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-1024x271.jpg" alt="" class="wp-image-27163" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-1024x271.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-300x79.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-768x203.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD.jpg 1276w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die&nbsp;<strong>Depth of Discharge (DoD)</strong>&nbsp;beschreibt die relative Entladetiefe eines Zyklus, z. B. 80 % DoD bedeutet Entladung von 100 % auf 20 % SoC. Höhere DoD steigern die nutzbare Energie pro Zyklen, erhöhen aber den SoH-Rückgang (z. B. 90 % DoD halbiert meist die Zyklenzahl). Empfehlung für LFP-BESS: 80–90 % DoD für <strong>Balance aus Kapazität und Langlebigkeit</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Self Discharge Rate (SDR)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-1024x294.jpg" alt="" class="wp-image-27164" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-1024x294.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-300x86.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-768x221.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR.jpg 1274w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die <strong>Self Discharge Rate</strong> misst den passiven Kapazitätsverlust im Ruhezustand (z. B. 1–3 % pro Monat bei Li-Ion, höher bei Blei-Säure). Sie entsteht durch interne chemische Reaktionen und Leitungswiderstände. Minimierung durch niedrigen Speicher-SoC (ca. 30–50%), Temperaturkontrolle (&lt;25 °C) und periodische Balance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige BESS-Kennzahlen im Überblick:</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kennzahl</strong></td><td><strong>Abkürzung</strong></td><td><strong>Messgröße</strong></td><td><strong>Typ. Werte BESS</strong></td><td><strong>Einfluss auf System</strong></td></tr><tr><td>Round-Trip-Efficiency</td><td>RTE</td><td>Energieverhältnis</td><td>94 – 98 %</td><td>Wirtschaftlichkeit</td></tr><tr><td>State of Health</td><td>SoH</td><td>Kapazitätsrest</td><td>&gt; 80 % nach 10 J.</td><td>Langlebigkeit</td></tr><tr><td>State of Charge</td><td>SoC</td><td>Akt. Ladezustand</td><td>20 – 80 % optimal</td><td>Betriebssicherheit</td></tr><tr><td>Depth of Discharge</td><td>DoD</td><td>Entladetiefe</td><td>80 &#8211; 90 %</td><td>Zyklenlebensdauer</td></tr><tr><td>Self Discharge Rate</td><td>SDR</td><td>Ruhe-Verluste</td><td>1 &#8211; 2 % / Monat</td><td>Standby-Verlust</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologische Fortschritte bei RTE &amp; SoH</h2>



<p>Die vergangenen zehn Jahre zeigen einen deutlichen Technologiesprung bei Performance und Alterungsstabilität von Batteriespeichersystemen. Während Anlagen um 2016 systemweit häufig nur etwa <strong>75 % bis 82 % RTE</strong> erreichten, liegen heutige Großspeicher typischerweise im Bereich von 88 % bis 94 %. Aktuelle Premiumsysteme überschreiten sogar 92 % AC-Wirkungsgrad und können in optimierten Konfigurationen RTE-Werte <strong>bis nahe 98 %</strong> erreichen. Haupttreiber sind Fortschritte in der Leistungselektronik – insbesondere SiC- und GaN-Halbleiter – sowie effizientere thermische Konzepte wie Flüssigkühlung, die den Eigenverbrauch deutlich reduzieren.</p>



<p>Parallel dazu hat sich die Alterungsstabilität bzw. der State of Health (SoH) erheblich verbessert. Während stationäre Speicher früher meist auf etwa <strong>3.000 bis 5.000 Zyklen</strong> ausgelegt waren, erreichen moderne Zellgenerationen, insbesondere LFP-basierte Systeme, heute typischerweise <strong>10.000 bis 15.000 Zyklen</strong>. Gleichzeitig ist die jährliche <strong>Degradation</strong> von früher rund 2 % bis 3 % auf häufig <strong>unter 1,5 %</strong> gesunken. Fortschritte in datenbasierter Betriebsführung und KI-gestützter Analyse ermöglichen zudem eine präzisere Zustandsprognose und schonendere Fahrweisen, wodurch sich die nutzbare Lebensdauer zusätzlich verlängert.</p>



<p><strong>Vergleich: 2016 vs. 2026</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Merkmal</strong></td><td><strong>Stand 2016</strong></td><td><strong>Stand 2026</strong></td><td><strong>Trend</strong></td></tr><tr><td>Typische RTE</td><td>~80 %</td><td>90 – 94 %</td><td>Deutlich geringere Verluste</td></tr><tr><td>Lebensdauer</td><td>3.000 – 5.000 Zyklen</td><td>&gt; 12.000 Zyklen</td><td>Mehr als verdoppelt</td></tr><tr><td>Degradation p. a.</td><td>~2 – 3 %</td><td>&lt; 1,5 %</td><td>Stabilere Performance</td></tr><tr><td>Kühlsystem</td><td>meist Luftkühlung</td><td>Flüssigkeitskühlung</td><td>Effizienterer Betrieb</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>RTE-Trend der letzten Jahre</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Typischer Bereich</strong></td><td><strong>Bemerkung</strong></td></tr><tr><td>2022</td><td>87 &#8211; 94 %</td><td>Basis Li-Ion-Systeme mit Umwandlungsverlusten</td></tr><tr><td>2024</td><td>90 &#8211; 95 %</td><td>Verbesserung durch LFP und GaN‑Inverter&nbsp;</td></tr><tr><td>2025/2026</td><td>94–98 % +</td><td>High-End-Systeme mit SiC</td></tr></tbody></table></figure>



<p>In Summe zeigt sich ein klarer Trend: Wirkungsgradsteigerungen und langsamere Alterung entwickeln sich parallel und verstärken sich wirtschaftlich gegenseitig. Moderne <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> liefern damit nicht nur mehr nutzbare Energie pro Zyklus, sondern halten dieses Leistungsniveau auch deutlich länger stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leistungstests, Kalibrierungen &amp; Optimierungstipps</h2>



<p>Um&nbsp;Round-Trip-Efficiency (RTE)&nbsp;und&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;sowie weitere KPIs wie SoC, DoD und SDR präzise zu bestimmen und langfristig zu optimieren, sind regelmäßige <strong>Leistungstests</strong> und <strong>Kalibrierungen</strong> unerlässlich. Diese Maßnahmen gewährleisten zuverlässige Messdaten, minimieren Abweichungen und maximieren die Wirtschaftlichkeit von BESS.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leistungstests für BESS</h3>



<p>Leistungstests umfassen standardisierte Zyklenmessungen (z. B. nach IEC 62619 oder NREL ATB-Protokollen), bei denen ein BESS unter definierten Bedingungen (konstante C-Rate, SoC-Fenster, Temperatur) geladen und entladen wird. Ziel ist die Ermittlung des RTE in AC- und DC-Ebene und die Validierung des SoH über einen Kapazitätsvergleich. In der Praxis sollten die Grid-Anwendungen mindestens monatlich und für Arbitrage quartalsweise durchgeführt werden. Bei Abweichungen größer zwei Prozent sollte das BESS gewartet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kalibrierung des BESS</h3>



<p>Die Kalibrierung erfolgt durch verschiedene gezielte Verfahren. Für den&nbsp;State of Charge (SoC)&nbsp;empfiehlt sich eine regelmäßige Full-Charge-Full-Discharge-Zyklen alle 3–6 Monate, um den sog. Coulomb-Zähler im BMS zurückzusetzen sowie die Algorithmen und Filter zu optimieren. Der&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;wird über Innenwiderstandsmessungen, Kapazitätstests und elektrochemische Impedanzspektroskopie kalibriert, immer im Vergleich zum Neuwert. Bei der&nbsp;RTE&nbsp;setzen bidirektionale Energiezähler saisonale Baseline-Tests um.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optimierungsmaßnahmen für bessere RTE- und SoH-Werte</h3>



<p>Die&nbsp;Round-Trip-Effizienz (RTE)&nbsp;in BESS-Systemen lässt sich durch gezielte Maßnahmen in Hardware, Software und Betrieb optimieren – typische Zuwächse liegen bei 2–5 Prozentpunkten. Gleichzeitig verbessern diese Ansätze den&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;und verlängern die Lebensdauer, was die Wirtschaftlichkeit steigert.</p>



<p><strong>Hardwareseitig</strong> lohnt es sich, hochwertige Batteriechemie wie <a href="https://cubeconcepts.de/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119">LFP-Zellen</a> zu priorisieren (95 % + DC-RTE), da ihr niedriger Innenwiderstand chemische Verluste reduziert und den SoH stabilisiert. Fortschrittliche Wechselrichter mit SiC/GaN-Halbleitern und mehrstufigen Topologien können die Umwandlungseffizienz auf 98 –99 % steigern, während effizientes Thermal Management durch Flüssigkeitskühlung den AUX-Verbrauch auf unter 0,1 % Leerlaufverluste senkt und die Batteriechemie schont.</p>



<p><strong>Software- und betriebsseitig</strong> sorgt ein fortschrittliches KI-gesteuertes EMS/BMS für dynamische Anpassung von C-Rate, SoC-Fenster (z. B. 20 – 80 % statt 0 – 100%) und DoD (&lt;90 %), wodurch Spitzenverluste vermieden und Degradation reduziert werden. Vorbeugende Optimierungen mit Lastprognosen ermöglichen Zyklen bei optimaler Temperatursteuerung (20–25 °C) und C-Rate (&lt;0,5 C). Diese Konfiguration eignet sich ideal für Arbitrage im <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak-Shaving</a>.</p>



<p>Ergänzend gewährleisten wöchentliche Zellbalancings (Spannungsdifferenz &lt;5 mV), Firmware-Updates und thermische Audits eine frühzeitige Degradation. Praktisch können optimierte BESS so einen RTE-Wert von über 97% und einen SoH-Wert von über 90 % SoH selbst nach fünf Jahren Betrieb erreichen. Durch das Monitoring der Kennzahlen und durch Einhaltung der Wartungsfenster sinkt dabei der Levelized Cost of Storage (LCOS) um 10–15 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Schlüsselkennzahlen für Performance &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>RTE und SoH sind zentrale Leistungsindikatoren moderner BESS und bestimmen maßgeblich Effizienz, Lebensdauer und Erlösfähigkeit. Technologische Fortschritte bei Zellchemie, Leistungselektronik und Betriebsführung haben dazu geführt, dass heutige Systeme deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und langsamer degradieren als frühere Generationen.</p>



<p>Entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb ist das Zusammenspiel aus hochwertiger Hardware, optimierter Systemauslegung und intelligenter Steuerung. Werden diese Faktoren konsequent berücksichtigt, lassen sich dauerhaft sehr hohe Effizienzwerte und stabile Batteriezustände erzielen – mit direktem Einfluss auf Kostenstruktur, Anlagenperformance und langfristige Investitionsrendite.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solarpflicht bei Immobilien</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarpflicht-bei-immobilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 16:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stand: Februar 2026: Eine bundeseinheitliche Solarpflicht für Immobilien existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar hatte die Bundesregierung eine solche Vereinheitlichung politisch angekündigt, umgesetzt wurde sie bislang jedoch nicht. Stattdessen bestimmen nach wie vor die Bundesländer über konkrete Verpflichtungen, Fristen und Anwendungsbereiche. Parallel steigt der regulatorische Druck deutlich, denn die Mitgliedstaaten der Europäische Union müssen die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Stand: Februar 2026: Eine bundeseinheitliche <strong>Solarpflicht für Immobilien</strong> existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar hatte die Bundesregierung eine solche Vereinheitlichung politisch angekündigt, umgesetzt wurde sie bislang jedoch nicht. Stattdessen bestimmen nach wie vor die Bundesländer über konkrete Verpflichtungen, Fristen und Anwendungsbereiche. Parallel steigt der regulatorische Druck deutlich, denn die Mitgliedstaaten der <strong>Europäische Union</strong> müssen die Vorgaben der novellierten <strong>Gebäuderichtlinie (EPBD)</strong> bis spätestens <strong>29. Mai 2026</strong> in nationales Recht überführen. Diese verpflichtet dazu, den Einsatz von Solarenergie auf Gebäuden deutlich auszuweiten, insbesondere bei Neubauten und umfassenden Renovierungen.</p>



<p>Unabhängig von einer bundesweiten Pflicht bleibt das technische Potenzial enorm. Analysen des Thinktanks Agora Energiewende zeigen weiterhin, dass allein Dachflächen in Deutschland ein <strong>Photovoltaik-Potenzial</strong> im <strong>dreistelligen Gigawattbereich</strong> besitzen. Selbst konservative Szenarien gehen davon aus, dass Dachanlagen einen erheblichen Anteil am Ausbauziel von rund 215 GW installierter PV-Leistung bis 2030 leisten können. Vor diesem Hintergrund hält die energiepolitische Debatte über eine allgemeine Solarpflicht für Gebäude an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bisher Industrie &amp; Gewerbe im Focus der Solarpflicht</h2>



<p>Im regulatorischen Alltag stehen weiterhin vor allem Industrie- und Gewerbeimmobilien im Fokus. Der Grund liegt in ihrer deutlich größeren Dachfläche im Vergleich zu Wohngebäuden. Logistikimmobilien, Produktionshallen und öffentliche Gebäude verfügen im Durchschnitt über ein <strong>Vielfaches der verfügbaren Dachfläche</strong> eines typischen Einfamilienhauses. Deshalb setzen viele Länder <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/photovoltaik-pflicht-fuer-unternehmen/" type="page" id="8072">Photovoltaik-Pflicht für Industrie &amp; Gewerbe</a> um und erweitern sie erst später auf Wohngebäude. Zusätzlich beziehen einige Landesgesetze auch versiegelte Flächen wie große Parkplätze in die Pflicht ein, wenn diese neu gebaut werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo gilt eine Solarpflicht bei Immobilien?</h2>



<p>Die gesetzlichen Vorgaben unterscheiden sich <strong>regional</strong> erheblich. Je nach Bundesland variieren unter anderem Stichtage für Bauanträge, Mindestanteile der zu belegenden Dachfläche, Schwellenwerte für Gebäudeflächen oder Stellplatzzahlen sowie Ausnahmeregelungen etwa bei Denkmalschutz, statischen Einschränkungen oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Auch die Frage, ob nur Neubauten oder zusätzlich Dachsanierungen betroffen sind, wird unterschiedlich geregelt. Für Projektentwickler und Immobilienbesitzer bedeutet das: Eine rechtssichere Planung ist nur mit Blick auf die jeweils aktuelle Landesgesetzgebung möglich.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Gewerbe Neubau</strong></td><td><strong>Gewerbe Dachsanierung</strong></td><td><strong>Wohngebäude Neubau</strong></td><td><strong>Wohngebäude Sanierung</strong></td></tr><tr><td><strong>Baden-Württemberg</strong></td><td>seit 2022</td><td>seit 2023</td><td>seit Mitte 2022</td><td>seit 2023</td></tr><tr><td><strong>Bayern</strong></td><td>seit März 2023</td><td>seit 2025</td><td>Soll-Bestimmung seit 2025</td><td>Soll-Bestimmung seit 2025</td></tr><tr><td><strong>Berlin</strong></td><td>seit 2023</td><td>seit 2023</td><td>seit 2023 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td><td>seit 2023 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td></tr><tr><td><strong>Brandenburg</strong></td><td>seit 01.06.2024</td><td>seit Mitte 2025</td><td>seit 2024 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td><td>seit 2024 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td></tr><tr><td><strong>Bremen</strong></td><td>seit 2025</td><td>seit Mitte 2024</td><td>seit 2025</td><td>seit 2024 </td></tr><tr><td><strong>Hamburg</strong></td><td>seit 2023</td><td>seit 2024</td><td>seit 2023</td><td>seit 2023 bei &#8220;wesentlicher&#8221; Dachsanierung</td></tr><tr><td><strong>Hessen</strong></td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td><strong>Mecklenburg-Vorpommern</strong></td><td>bisher nur öffentl. Gebäude – regional unterschiedlich</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td><strong>Niedersachsen</strong></td><td>seit 2023</td><td>seit 2025</td><td>seit 2025</td><td>seit 2025</td></tr><tr><td><strong>Nordrhein-Westfalen</strong></td><td>seit 2023 öffentliche- bzw. Industriegebäude ab 2024</td><td>seit 2026</td><td>seit 2025</td><td>seit 2026</td></tr><tr><td><strong>Rheinland-Pfalz</strong></td><td>seit 2022</td><td>seit 2024 bei öff. Gebäuden</td><td>seit 2024 nur &#8220;PV-Ready&#8221;</td><td>in Planung</td></tr><tr><td><strong>Saarland</strong></td><td>Seit Sept. 2025</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td><strong>Sachsen</strong></td><td>bei bundesweiter Regelung</td><td>bei bundesweiter Regelung</td><td>bei bundesweiter Regelung</td><td>bei bundesweiter Regelung</td></tr><tr><td><strong>Sachsen-Anhalt</strong></td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr><tr><td><strong>Schleswig-Holstein</strong></td><td>seit 2023</td><td>seit 2023</td><td>seit 2025</td><td>gestaffelt seit 2026</td></tr><tr><td><strong>Thüringen</strong></td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td><td>in Planung</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Insgesamt bleibt die politische Diskussion um eine allgemeine Solarpflicht dynamisch. Der Ausbau der Photovoltaik gilt als zentrale Voraussetzung für die Erreichung der Klimaziele, und das technische Potenzial auf Gebäuden ist vorhanden. Während Kritiker vor allem Investitionskosten und bürokratische Belastungen anführen, verweisen Befürworter auf sinkende Anlagenpreise, langfristige Stromkostenvorteile und steigende Anforderungen durch EU-Recht. Spätestens mit der nationalen Umsetzung der EPBD-Vorgaben bis Mai 2026 ist daher mit weiteren Verschärfungen und einer stärkeren Angleichung der Regelungen zu rechnen.</p>



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		<title>Skid-Batteriespeicher vs. BESS-Container</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/skid-batteriespeicher-vs-bess-container/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 14:34:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27124</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Anforderungen an moderne Energiespeicher in Industrie und Gewerbe steigen rasant: Sie müssen nicht nur leistungsstark und sicher sein, sondern sich auch nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Dabei scheint eine grundlegende Entscheidung immer mehr in den Fokus der Projektplanung zu rücken: Skid oder Container? Klassische Container-Lösungen für BESS gelten als der Standard für große [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Anforderungen an moderne Energiespeicher in Industrie und Gewerbe steigen rasant: Sie müssen nicht nur leistungsstark und sicher sein, sondern sich auch nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Dabei scheint eine grundlegende Entscheidung immer mehr in den Fokus der Projektplanung zu rücken: <strong>Skid oder Container?</strong></p>



<p>Klassische Container-Lösungen für BESS gelten als der Standard für große Kapazitäten. Doch mit dem Aufkommen von <strong>Skid-Batteriespeichern</strong> – vormontierten Systemen auf offenen Stahlrahmen – hat sich der Markt verändert. Diese „Open-Frame“-Lösungen versprechen kürzere Installationszeiten, eine höhere Flexibilität bei der Skalierung und signifikante Einsparungen bei den Installationskosten.</p>



<p>Ist das Skid-Design für Industrie und Gewerbe wirklich geeignet? Welche Einsatzgebiete deckt es ab, wo liegen die Grenzen gegenüber klassischen Containern und welche Architektur optimiert die „Total Cost of Ownership“ (TCO) nachhaltig?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Skid-Batteriespeicher?</h2>



<p>Im Kern ist ein Skid-Batteriespeicher kein völlig neues Produkt, sondern eine intelligente Art der Systemintegration. Der Begriff „Skid“ stammt aus dem Englischen und bezeichnet einen stabilen Stahlrahmen oder eine Montageplattform. Statt die einzelnen Komponenten wie Batteriemodule, Wechselrichter und Steuerungseinheiten in ein abgeschlossenes Gebäude oder einen Container einzuschließen, werden sie bei dieser Bauweise <strong>vorkonfiguriert auf einem Rahmen montiert</strong>.</p>



<p>Ein typisches System besteht aus folgenden Kernkomponenten, die bereits ab Werk fest miteinander verbunden sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Batterie-Racks</strong>: Meist basierend auf der sicheren, zyklenfesten und kostengünstigen <a href="https://cubeconcepts.de/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119">LFP-Zellen</a> (Lithium-Eisenphosphat)</li>



<li><strong>Wechselrichter / Power Conversion System (PCS)</strong>: Moderne Wechselrichter, die den Stromfluss zwischen Batterie und Netz managen.</li>



<li><strong>Thermal Management</strong>: Integrierte Kühl- oder Heizsysteme (oft flüssigkeitsgekühlt), um die optimale Betriebstemperatur der Zellen zu garantieren.</li>



<li><strong>Steuerung &amp; Sicherheit</strong>: Das Battery Management System (BMS) sowie Brandmelde- und Löschsysteme sind direkt auf dem Rahmen verbaut.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Planung &amp; Installation eines Skid-Batteriespeichers</h2>



<p>Skid-Batteriespeicher sollten an einem trockenen, belüfteten und bestenfalls klimatisierten Standort mit Witterungsschutz (IP54+) installiert werden. Für minimale Leitungslängen empfiehlt sich die Aufstellung in der Nähe des Netzanschlusses oder der Ladestationen bzw. der Verbraucher.&nbsp;</p>



<p>Vor der Installation sind die Netzanschlussbedingungen sowie das Lastmanagement zu prüfen, erforderliche Genehmigungen beim Netzbetreiber einzuholen und ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a> zur PV-Kopplung zu integrieren. Der Skid-Rahmen ist eben auszurichten und sicher zu fixieren, bei Bedarf auf einem Fundament. Anschließend erfolgt der elektrische Anschluss: DC-seitig an Batterie und PCS, AC-seitig an Netz oder Ladestation inklusive Überspannungsschutz und geeigneter Schutzschalter.</p>



<p>Kommunikationsleitungen (z. B. Modbus) für Fernsteuerung und Monitoring werden angeschlossen und vor der Inbetriebnahme getestet. Die Arbeiten sind ausschließlich von zertifizierten Elektrikern auszuführen, ergänzt durch regelmäßige Prüfungen von Verkabelung, Software und Brandschutz. In Deutschland sind zudem die Anmeldung beim Netzbetreiber und die EEG-Konformität sicherzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzbereiche: Wo Skid-Lösungen ihre Stärken ausspielen</h2>



<p>Skid-Batteriespeicher sind vor allem dort eine exzellente Wahl, wo kompakte Maße und eine extrem schnelle Inbetriebnahme im Vordergrund stehen. Typischerweise liegt ihre Kapazität im Bereich bis zu 600 kWh, was sie für spezifische Szenarien prädestiniert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ladeinfrastruktur:</strong> Sie unterstützen Schnellladestationen, um Netzüberlastungen zu vermeiden. Da sie werkseitig vorgefertigt sind, müssen vor Ort oft nur noch die Kommunikations- und DC-Leitungen angeschlossen werden.</li>



<li><strong>Peak Shaving im Gewerbe:</strong> Kleinere Industriebetriebe nutzen sie, um kurzzeitige Lastspitzen zu kappen und so Netzentgelte zu reduzieren.</li>



<li><strong>Quartierspeicher &amp; Microgrids:</strong> In modernen Wohngebieten oder autarken Energienetzen dienen sie als dezentrale Puffer für Photovoltaik-Anlagen.</li>



<li><strong>Landwirtschaft:</strong> Ideal für Betriebe, die ihre eigene Solarstromnutzung optimieren möchten, ohne großflächige Baumaßnahmen durchzuführen.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtiger Hinweis zur Installation:</strong> Trotz der „Plug-and-Play“-Bauweise erfordert die Installation zwingend Elektrofachkräfte und die strikte Einhaltung nationaler Normen (wie die <strong>DIN VDE 0100-722</strong> für Ladeinfrastrukturen). Zudem ist der Aufstellungsort entscheidend: Bei extremer Kälte oder salzhaltiger Luft in Küstennähe müssen Skids zusätzlich zertifiziert oder speziell eingehaust werden, um die Hardware zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen der Skid-Lösung: Wann der Container unersetzlich ist</h2>



<p>Obwohl das Skid-Design durch seine Kompaktheit besticht, stößt es bei industriellen Großprojekten und energieintensiven Anwendungen an seine Grenzen. Für Unternehmen mit hohem Energiebedarf sind klassische BESS-Container-Lösungen in der Regel die technisch und wirtschaftlich überlegene Wahl.</p>



<p><strong>1. Robuster Schutz vor Umwelteinflüssen</strong> In energieintensiven Industrieumgebungen – sei es durch Staubentwicklung, chemische Einflüsse oder extreme Witterung – bietet ein Skid nur minimalen Schutz. Ein BESS-Container fungiert als schützende Hülle (IP-Schutzklasse), die die sensible Elektronik und die Batteriezellen vor Korrosion und Verschmutzung bewahrt. Dies ist ein kritischer Faktor für die Lebensdauer der Anlage.</p>



<p><strong>2. Skalierung im Megawatt-Bereich</strong> Für Unternehmen, die Speicher im Bereich mehrerer Megawattstunden (MWh) benötigen, bietet die Container-Bauweise eine deutlich höhere Packungsdichte und Systemsicherheit. Während Skids oft als Einzellösungen für kleinere Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) fungieren, sind BESS-Container für den Dauerbetrieb unter Hochlast ausgelegt.</p>



<p><strong>3. Brandschutz und Sicherheit auf dem Werksgelände</strong> Auf einem belebten Industriegelände gelten höchste Sicherheitsvorschriften. Ein abgeschlossener Container bietet eine zusätzliche physische Barriere. Integrierte Klimatisierungskonzepte und Brandschutzsysteme lassen sich in einem geschlossenen Raum wesentlich präziser steuern als auf einem offenen Rahmen.</p>



<p><strong>4. Versicherung und Genehmigung</strong> Viele Sachversicherer fordern für Großspeicher auf Betriebsgeländen eine klare räumliche Trennung und zertifizierte Gehäuse. Hier haben Container-Systeme durch ihre standardisierte Bauweise oft klare Vorteile im Genehmigungsprozess gegenüber &#8220;offenen&#8221; Skid-Aufbauten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der direkte Vergleich: Skid vs. Container</h2>



<p>Um die richtige Entscheidung für die Infrastruktur eines Unternehmens zu treffen, müssen die technischen Parameter gegen die betrieblichen Anforderungen abgewogen werden. Während der Skid durch Schnelligkeit bei kleinen Anwendungen glänzt, definiert der BESS-Container die Standards für industrielle Ausdauer und Sicherheit.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>Skid-Batteriespeicher</td><td>BESS als Containerlösung</td></tr><tr><td>Primäres Einsatzgebiet</td><td>Gewerbe, EV-Charging, Landwirtschaft</td><td>Mittlere und große Industrieunternehmen mit oder ohne eigener Energieerzeugung</td></tr><tr><td>Wirtschaftliche Kapazitätzbereiche</td><td>Modular erweiterbar, flexibel für kleine bis mittlere Anlagen &#8211; typisch bis 600 kWh</td><td>Unbegrenzt (MWh-Bereich)</td></tr><tr><td>Schutz</td><td>Kein volles Gehäuse, wettergeschützt nur durch zusätzl. Gehäuse/Dach, BMS für Sicherheit</td><td>Vollständig geschützt vor Witterung (IP55/IP65), Staub, mit Klimatisierung, Brandschutz, BMS &amp; i.d.R. mit EMS</td></tr><tr><td>Lebensdauer der Komponenten</td><td>Mittel (witterungsabhängig)</td><td>Hoch durch klimatisierten Innenraum</td></tr><tr><td>Größe &amp; Platz</td><td>Kompakt (z. B. 100–200 kW), platzsparend, auch für urbane Ladestationen geeignet</td><td>Größer und skalierbar, hohe Energiedichte, aber mehr Fläche nötig</td></tr><tr><td>Installation</td><td>Relativ einfach: Plug-and-Play, kurze Zeit (nur Kabelanschluss)</td><td>Schnell da werkseitig vormontiert, Bauantrag i.d.R. notwendig</td></tr><tr><td>Wartung</td><td>Häufiger (Verschmutzungsgefahr)</td><td>Optimiert durch Reinraum-Bedingungen</td></tr><tr><td>Kosten &amp; Einsatz</td><td>Günstiger für kleine Projekte (z. B. EV-Charging), ESG-Optimierung</td><td>Für Großanlagen &amp; industrielle Anwendungen, Kosteneffizient bei Multi-MW-Projekten</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Architektur der Rentabilität</h2>



<p>Die Wahl zwischen Skid-Batteriespeicher und BESS-Container ist keine reine Kostenfrage, sondern eine Frage der strategischen Ausrichtung. Ein Skid-System bietet einen schnellen Einstieg für moderate Anforderungen und räumlich begrenzte Installationen. Sobald jedoch <strong>Versorgungssicherheit, volle Anwendungsflexibilität </strong>(FTM- und BTM-Anwendungen) und der<strong> Schutz der Assets</strong> in einer anspruchsvollen Industrieumgebung oberste Priorität haben, bleibt der <strong>BESS-Container das Maß der Dinge</strong>. Er ist nicht nur ein Gehäuse, sondern eine kontrollierte Betriebsumgebung, die die physikalische Lebensdauer der Batteriezellen maximiert und die Risiken für den laufenden Betrieb minimiert.</p>



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<p></p>
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		<title>LFP-Zellen im Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/lfp-zellen-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 09:30:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die rasante technische Weiterentwicklung von LFP-Zellen (Lithium-Eisenphosphat) seit Anfang der 2020er Jahre machen sie äußerst interessant für den Energiespeicher-Markt. Batteriespeichersysteme (BESS) und PV-Integration in der Industrie und Gewerbe verlangen nämlich höchste Sicherheit, über 6.000 Ladezyklen und niedrige Kosten. Im Vergleich zu NMC oder NCA bieten LFP-Zellen überlegene thermische Stabilität – kein Thermal Runaway unter 270°C [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die rasante technische Weiterentwicklung von <strong>LFP-Zellen</strong> (Lithium-Eisenphosphat) seit Anfang der 2020er Jahre machen sie äußerst interessant für den Energiespeicher-Markt. Batteriespeichersysteme (BESS) und PV-Integration in der Industrie und Gewerbe verlangen nämlich höchste Sicherheit, über 6.000 Ladezyklen und niedrige Kosten.</p>



<p>Im Vergleich zu NMC oder NCA bieten LFP-Zellen überlegene thermische Stabilität – kein Thermal Runaway unter 270°C – bei soliden 160-210 Wh/kg Energiedichte. Besonders in Deutschland profitieren Unternehmen von EU-Förderungen für kobaltfreie Technologien. In diesem Beitrag vergleichen wir LFP-Zellen mit führenden Alternativen und zeigen, warum sie derzeit der Maßstab für stationäre Speicher sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Grundlagen von LFP-Zellen</h2>



<p>LFP-Zellen, auch als Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren bekannt, basieren auf der Kathoden-Chemie LiFePO₄. Sie zeichnen sich durch eine stabile Olivin Struktur (Inselsilikate) aus, die eine sichere und reversible Einlagerung von Lithium-Ionen ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau der Zelle</h3>



<p>Die Kathode besteht aus LiFePO₄-Partikeln auf einem Aluminiumstromsammler. Die Anode ist typischerweise Graphit auf Kupferfolie. Dazwischen liegt ein poröser Separator (z. B. Polyethylen), getränkt mit flüssigem Elektrolyten wie LiPF₆ in organischen Lösemitteln. Beim Laden wandern Li⁺-Ionen von der Kathode durch den Elektrolyten zur Anode und werden dort eingelagert (Interkalation), während Elektronen extern fließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionsprinzip</h3>



<p>LFP-Zellen arbeiten wie eine „Fahrradpumpe“ für Energie. Dabei werden Lithium-Ionen in der Zelle hin- und hergeschoben, ohne die Struktur zu zerstören. Sie fließen zwischen Elektrolyten und Separator der Kathode (LiFePO₄) zur Anode (Grafit) und umgekehrt. Während der <strong>Ladephase</strong> verlassen die Lithium-Ionen die Kathode und wandern zur Anode. Dort werden sie wie Murmeln in Grafit „eingepackt“. Elektronen fließen außen durch das Kabel, um die Ladung auszugleichen. Ergebnis: Energie gespeichert. Bei der <strong>Entladephase</strong> wandern die Lithium-Ionen zurück zur Kathode, wo Eisen die Energie freisetzt. Die Elektronen liefern dann den Strom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlüsselvorteile der LFP-Chemie</h3>



<p>Die Phosphatgruppe (PO₄) in LFP-Zellen stabilisiert die Kristallstruktur auch bei hohen Temperaturen und verhindert die Freisetzung von Sauerstoff. Im Gegensatz zu NMC-Zellchemien besteht dadurch selbst bei starker thermischer Belastung <strong>kein Brandrisiko</strong>. Die Zellen bleiben <strong>bis etwa 270 °C</strong> thermisch stabil. Ein weiterer Vorteil ist ihre <strong>Kobaltfreiheit</strong>. Es werden keine teuren und ethisch problematischen Rohstoffe benötigt. Stattdessen kommen bei LFP-Zellen <strong>Eisen und Phosphat</strong> zum Einsatz, die weltweit verfügbar, kostengünstiger und deutlich nachhaltiger sind. Mit einer Energiedichte von rund 160–210 Wh/kg und einer Lebensdauer von etwa 2.000–6.000 Vollzyklen (bei 80 % Restkapazität) sind sie zudem besonders langlebig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LFP-Zellen im Vergleich mit anderen Lithium-Ionen‑Varianten</h2>



<p>LFP-Zellen zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Sicherheit und Langlebigkeit aus, weisen jedoch im Vergleich zu NMC- oder NCA-Zellchemien eine geringere Energiedichte auf. Der folgende Vergleich basiert auf typischen kommerziellen Kennwerten auf Zellniveau (Stand 2026), bezogen auf gravimetrische Energiedichten sowie Zyklenzahlen bei 80 % Entladetiefe (DoD). Er verdeutlicht, warum LFP-Zellen trotz der geringeren Energiedichte für stationäre Batteriespeichersysteme häufig die wirtschaftlich sinnvollere Wahl sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-27120" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-1024x602.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-300x177.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-768x452.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle.jpg 1115w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p>Insbesondere bei der <strong>Zyklenfestigkeit in Relation zu den Kosten</strong> punkten LFP-Zellen im Vergleich zu anderen Lithium-Ionen‑Varianten. Gleichzeitig bieten sie ein <strong>hohes Sicherheitsniveau</strong>. Diese Eigenschaften senken die Lebenszykluskosten (LCOS) insgesamt und prädestinieren sie für PV-gekoppelte Speicherlösungen, insbesondere im deutschen Markt. Zellchemien wie NCA oder LCO eignen sich hingegen stärker für Anwendungen mit hoher Priorität auf Energiedichte, etwa im Elektromobilitätsbereich. Neue Entwicklungen wie LMFP reduzieren zunehmend den Abstand zur Energiedichte von NMC-Zellen, während Natrium-Ionen-Batterien LFP perspektivisch im großskaligen Netzbereich ergänzen könnten, vor allem aufgrund ihrer potenziell deutlich niedrigeren Kosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Nachteile von LFP-Zellen im Überblick</h2>



<p>LFP-Zellen bieten ein starkes Gesamtpaket für stationäre Speicher, überzeugen aber nicht in allen Bereichen gleichermaßen. Hier die wichtigsten Pro- und Contra-Punkte, basierend auf etablierten Eigenschaften.</p>



<p>Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Langlebigkeit</strong>: 2.000–6.000 Zyklen bei 80% State of Health, reduziert LCOS langfristig.</li>



<li><strong>Niedrige Kosten</strong>: Kobaltfrei, häufig vorkommende Rohstoffe (Eisen, Phosphat) senken Produktionspreise auf ~80–100 €/kWh der Zellen</li>



<li><strong>Hohe Sicherheit</strong>: Thermische Stabilität bis 270 °C – kein Sauerstoffausstoß oder Thermal Runaway, ideal für BESS in Gebäudenähe.</li>



<li><strong>ESG-konform</strong>: Keine kritischen Rohstoffe, unterstützt EU-Nachhaltigkeitsziele und EEG-Förderungen.</li>



<li><strong>Geringe kalendarische Alterung</strong>: Nur 2–3% Kapazitätsverlust pro Jahr bei 25 °C.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nachteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geringere Energiedichte</strong>: 160–210 Wh/kg vs. 250+ bei NMC/NCA – benötigt mehr Volumen/Gewicht für gleiche Kapazität.</li>



<li><strong>Schwächere Kaltleistung</strong>: Bei &lt; 0 °C sinkt die Kapazität (LMFP als Lösung aufkommend).</li>



<li><strong>Niedrigere Nennspannung</strong>: 3,2 V pro Zelle erfordert mehr Zellen in Serie für Hochvolt-Systeme.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungen &amp; Markttrends</h2>



<p>LFP-Zellen haben sich als Standard für stationäre Energiespeicher etabliert und gewinnen sogar in der E-Mobilität Terrain. Ihr Fokus liegt auf Langlebigkeit und Sicherheit, was sie ideal für volatile Energiemärkte wie Deutschland macht. Der wichtigste Einsatzbereich bleibt jedoch zurzeit noch der stationäre Speicher. LFP-Zellen werden heute breit in gewerblichen BESS meist für BTM-Anwendungen wie <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/" type="post" id="19469">Steigerung des PV-Eigenverbrauchs</a>, Netzstabilisierung und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/peak-shaving-load-shifting/" type="page" id="19502">Lastspitzenkappung</a> eingesetzt. Auch für FTM-Anwendungen, wie <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> oder die <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> sind sie hervorragend geeignet. Ihre hohe Zyklenfestigkeit in Relation zu den Kosten, ihre Sicherheit und ihre geringe Degradation ermöglichen wirtschaftliche Betriebszeiten von <strong>15 bis 25 Jahren</strong> und senken den LCOS auf etwa 11–14 €/MWh bei Großspeichern mit LFP-Zellen.</p>



<p>Parallel dazu steigt ihr Einsatz in der Elektromobilität deutlich an. Bereits über 40 % der weltweit neu zugelassenen Elektrofahrzeuge im Jahr 2024 basierten auf LFP-Technologie, insbesondere im Volumensegment unterhalb von 25.000 Euro, wo Sicherheit, Kostenstabilität und Anzahl der Zyklen wichtiger sind als maximale Energiedichte. Darüber hinaus finden LFP-Zellen zunehmend Anwendung in Bussen, Rechenzentren sowie Off-Grid- und Quartierslösungen mit hohen Anforderungen an Brandschutz und Betriebssicherheit.</p>



<p>Auf Marktebene gewinnt LFP zusätzlich durch regulatorische und industriepolitische Entwicklungen an Rückenwind. Europa baut derzeit gezielt eigene Produktionskapazitäten auf, unter anderem durch neue Zellfabriken und Joint Ventures, um Lieferketten zu diversifizieren und ESG-Anforderungen zu erfüllen.</p>



<p>Der globale Marktanteil von LFP-Zellen liegt aktuell bei über 40 % und könnte bis 2030 auf bis zu 60 % steigen. Gleichzeitig sinken die Zellpreise weiter und bewegen sich 2026 je nach Anwendung und Skalierung im Bereich von etwa 70–100 $/kWh.</p>



<p>Regulatorische Rahmenbedingungen wie verschärfte Brandschutzanforderungen, Nachhaltigkeitskriterien in der Förderung sowie der wachsende Bedarf an <strong>netzdienlicher Flexibilität</strong> begünstigen LFP-Zellen gegenüber energiedichteren, aber sicherheitskritischeren Zellchemien. Ergänzend positionieren sich Natrium-Ionen-Batterien perspektivisch als kostengünstige Ergänzung im großskaligen Netzbereich, während LFP voraussichtlich bis mindestens 2035 die führende Technologie für stationäre Batteriespeicher bleiben wird, mit erwarteten jährlichen Wachstumsraten von rund 18 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>LFP-Zellen haben sich als führende Technologie für stationäre Energiespeicher etabliert und kombinieren Sicherheit, Langlebigkeit und Kosteneffizienz auf einem Niveau, das andere Lithium-Ionen-Chemien nur schwer erreichen. Ihre hohe thermische Stabilität, kobaltfreie Rohstoffbasis und lange Lebensdauer machen sie besonders geeignet für PV-gekoppelte Speicher, BESS-Anwendungen in Industrie und Gewerbe sowie zunehmend auch für erschwingliche Elektrofahrzeuge.</p>



<p>Markt- und regulatorische Entwicklungen in Europa verstärken diesen Trend: Lokale Produktionskapazitäten, sinkende Zellpreise, Förderungen sowie strengere ESG- und Brandschutzanforderungen begünstigen den Einsatz von LFP-Zellen. Mit einem globalen Marktanteil von über 40 % heute und prognostizierten 60 % bis 2030 wird LFP mittelfristig voraussichtlich die dominierende Technologie für stationäre Energiespeicher bleiben. Ergänzende Technologien wie LMFP oder Natrium-Ionen-Zellen können punktuell Lücken schließen, doch die Kombination aus Sicherheit, Lebensdauer und wirtschaftlicher Attraktivität macht LFP zum Maßstab für nachhaltige Energiespeicherlösungen der nächsten Dekade.</p>



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		<item>
		<title>EZA-Regler: Die zentrale Schnittstelle am Netzanschluss</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eza-regler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Feb 2026 09:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EZA-Regler (Erzeugungsanlagen-Regler) ist die zentrale Schnittstelle moderner Erneuerbare-Energien-Anlagen zum Netzanschluss und regelt die immer strenger werdenden Netzanschlussbedingungen der Netzbetreiber. Er sorgt dafür, dass eine PV-Anlage und/oder Batteriespeichersysteme (BESS) die Vorgaben einhält – von Blindleistungsregelung bis Einspeisebegrenzung. Weshalb EZA-Regler unverzichtbar sind Mit dem massiven Ausbau erneuerbarer Energien und volatilen Einspeisung steigen die Anforderungen an die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>EZA-Regler</strong> (Erzeugungsanlagen-Regler) ist die zentrale Schnittstelle moderner Erneuerbare-Energien-Anlagen zum Netzanschluss und regelt die immer strenger werdenden Netzanschlussbedingungen der Netzbetreiber. Er sorgt dafür, dass eine PV-Anlage und/oder Batteriespeichersysteme (BESS) die Vorgaben einhält – von Blindleistungsregelung bis Einspeisebegrenzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb EZA-Regler unverzichtbar sind</h2>



<p>Mit dem massiven Ausbau erneuerbarer Energien und volatilen Einspeisung steigen die Anforderungen an die Netzstabilität enorm. Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;agiert hier als zentrale Schnittstelle am Netzanschlusspunkt und <strong>koordiniert dynamisch Wirk- und Blindleistung</strong>, um Engpässe zu vermeiden. Gleichzeitig hält er die Vorgaben wie die <strong>Spannungsabhängige Blindleistungsregelung</strong> (Q(U)-Regelung) oder die <strong>Frequenzabhängige Wirkleistungsregelung</strong> (P(f)-Regelung) ein. Besonders bei <strong>Anlagen ab 100 kW</strong> in Niederspannung (NS), Mittelspannung (MS) oder Hochspannung (HS) sowie den jeweiligen Umspannungsebenen ist er gesetzlich vorgeschrieben. Ohne EZA-Regler drohen Verzögerungen, Pönalen oder Vergütungskürzungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Netzanschlussregeln 2026</h3>



<p>Die VDE-AR-N 4105 (NS), <a href="https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/" type="post" id="12469">4110 (MS)</a> und 4120 (HS) definieren klare <strong>Pflichten für&nbsp;EZA-Regler</strong>, ergänzt durch <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/" type="post" id="6431">Redispatch 2.0</a> und FGW-Richtlinien. Er priorisiert Netzbetreiber-Sollwerte vor Direktvermarktung und protokolliert alle Ereignisse für Audits. Dies sichert nicht nur die Compliance erneuerbarer Energieerzeugung in Verbindung mit BESS, sondern maximiert auch den Ertrag durch präzise Regelung. Der EZA-Regler <strong>reduziert</strong> so <strong>Abregelungen</strong> und ermöglicht die Integration flexibler Komponenten wie Speicher oder Verbraucher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein EZA-Regler?</h2>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler ist ein <strong>kompaktes, industrietaugliches Steuergerät</strong> – typischerweise ein DIN-Schienen- oder Wandgehäuse mit integrierter Messtechnik, Prozessor und Schnittstellen. Er misst präzise Strom, Spannung und Leistung direkt an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt und <strong>wandelt die Netzbetreiber-Sollwerte in Steuerbefehle</strong> um, sie an sämtliche Wechselrichter zu verteilen. Im Gegensatz zu einem EZE-Regler, der an Einzelanlagen (z. B. ein Wechselrichter) hauptsächlich das EEG-Gateway bedient, kann ein EZA-Regler einen gesamten <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarpark</a> (z. B. 10-MW-PV-Feld) steuern. Sein Fokus liegt dabei auf der Einhaltung der Netzanschlussbedingungen nach VDE-AR-N 4105/4110/4120 und der Echtzeit-Kommunikation mit den Netzbetreibern und den Direktvermarktern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-27102" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler.jpg 1328w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Hardware und Verknüpfungen im System</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zu Wechselrichtern</strong>: Als Master sendet der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;Echtzeit-Sollwerte (z. B. „P reduzieren auf 70%“) an String- oder Zentral-Wechselrichter; diese agieren als Slaves und bestätigen Ausführung.</li>



<li><strong>Zum <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> (EMS):</strong> Bidirektionale API-Schnittstelle für Speicherintegration – der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;priorisiert die Netz-Sollwerte und kommuniziert mit dem EMS zur Optimierung der Einspeise- und Entnahmemengen.</li>



<li><strong>Zum Netz</strong>: Direkte Messung am Netzverknüpfungspunkt, Steuerung der Regelkreise wie Wirkleistungsreduktion, Blindleistung oder Leistungsfaktor mit &lt;500 ms Reaktionszeit; Trennrelais für Not-Abschaltung.</li>



<li><strong>Zur Fernwirktechnik</strong>: Standard-Schnittstelle für Netzbetreiber-Kommunikation; empfängt dynamische Vorgaben und meldet Status an die Netzbetreiberleitwarte und die Schutzeinrichtungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch diese Vernetzung wird der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;zum intelligenten Knotenpunkt, der Netzstabilität mit Ertragsmaximierung verbindet und die technischen Anschlussbedingungen (TAB) erfüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzbereiche</h2>



<p>EZA-Regler kommen überall dort zum Einsatz, wo mehrere Erzeugungsanlagen gebündelt an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt betrieben werden und die Netzanschlussbedingungen zentral eingehalten werden müssen. Typische Anwendungen sind größere <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/" type="page" id="482">PV-Dachanlagen</a>, Wind- und Solarparks sowie hybride Anlagenkonzepte mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichern</a>, bei denen Erzeugung und Speicher gemeinsam am Netzverknüpfungspunkt geführt werden. Entscheidend ist weniger die einzelne Einheit, sondern die <strong>gesamte Erzeugungsanlage</strong> mit ihrer Summenleistung, die ab bestimmten Schwellenwerten und Spannungsebenen einen EZA-Regler erfordert.</p>



<p>Besonders relevant sind EZA-Regler in der Mittel- und Hochspannungsebene, aber zunehmend auch bei leistungsstarken Niederspannungsanlagen im Gewerbe- und Industriebereich. Sie kommen sowohl bei Neuanlagen als auch bei Repowering-Projekten zum Einsatz, wenn bestehende Parks fit für aktuelle Netzanschlussregeln, Direktvermarktung oder Redispatch-Anforderungen gemacht werden sollen. In Kombination mit einem EMS ermöglichen EZA-Regler zudem, flexible Verbraucher, Speicher und Erzeuger so zu koordinieren, dass Netzvorgaben eingehalten und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Optimierungen (Eigenverbrauchsmaximierung, Vermarktung) realisiert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise am Netzanschlusspunkt</h2>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;übernimmt am Netzverknüpfungspunkt die zentrale Messung und Regelung der gesamten Erzeugungsanlage. Er erfasst kontinuierlich Stromstärke, Spannung, Wirk- und Blindleistung sowie Frequenz und vergleicht diese mit den dynamischen Sollwerten der Netzbetreiber. Bei Abweichungen (z. B. Überfrequenz) löst er blitzschnell Steuerbefehle aus, die er priorisiert und auf die verbundenen Wechselrichter, Speicher oder Lasten verteilt – immer unter Einhaltung der Hierarchie Netzbetreiber &gt; Direktvermarkter &gt; EMS.</p>



<p>Regelkreise im Detail</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>P(f)-Regelung: Frequenzabhängige Wirkleistungsreduktion (z. B. bei 50,2 Hz Einspeisereduktion um 100%), um Netzfrequenz zu stabilisieren.</li>



<li>Q(U)-Regelung: Spannungsabhängige Blindleistungsregelung (cos φ oder induktiv/kapazitiv), zur lokalen Spannungsstützung.</li>



<li>Einspeisebegrenzung: Dynamische Obergrenzen für aktive Leistung, inkl. Rampenfunktionen gegen plötzliche Schwankungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;protokolliert alle Vorgänge im Ereignisspeicher (mind. 30 Tage), steuert ggf. Trennrelais bei Störungen und meldet via Fernwirktechnik (IEC 60870-5-104) den Status an die Netzleitwarte. So gewährleistet er nicht nur TAB-Compliance, sondern minimiert auch Abregelzeiten und maximiert den Einspeiseertrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Funktionen moderner EZA-Regler</h2>



<p>Moderne EZA-Regler gehen weit über reine Netzregelung hinaus und bieten <strong>intelligente Funktionen</strong> für maximale Verfügbarkeit und Flexibilität. Sie priorisieren Sollwerte automatisch nach definierter Hierarchie (Netzbetreiber &gt; Direktvermarkter &gt; EMS), erkennen Konflikte und schalten in Fallback-Modi. Zudem managen sie Netzstörungen durch schnelle Abregelung, Freigabe-Sperren oder Wiederzuschaltlogik, um Schäden zu vermeiden und die Anlage schnell wieder einspeisebereit zu machen.</p>



<p>Erweiterte Features</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ereignisprotokollierung</strong>: Vollständiger Logger mit Zeitstempel (mind. 30 Tage), für Audits, Zertifizierungen und Fehleranalysen.</li>



<li><strong>Fernzugriff &amp; Diagnose</strong>: Sichere VPN/OPC-UA-Zugriffe für Betreiber und Service-Teams; Echtzeit-Dashboards und Predictive Maintenance.</li>



<li><strong>Speicherintegration</strong>: Koordination von BESS-Lade-/Entladevorgängen unter Berücksichtigung von Arbitrage bei <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>, FCR-Märkten und Netzvorgaben.</li>



<li><strong>IT-Sicherheit</strong>: Verschlüsselte Schnittstellen, Firewall, regelmäßige Firmware-Updates nach BSI-Standards und Schutz vor Cyberangriffen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Funktionen machen den EZA-Regler in Kombination mit einem EMS zum All-in-One-Lösung für Redispatch 2.0, Flexibilitätsmärkte und hybride Anlagen – mit ROI-Steigerung durch weniger Ausfälle und höhere Vermarktungschancen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Anforderungen &amp; Normen</h2>



<p>EZA-Regler&nbsp;müssen strenge technische Standards erfüllen, um die Netzanschlussbedingungen der Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber einzuhalten. Hauptkernnormen sind die VDE-AR-N 4105 für Niederspannung (NS), VDE-AR-N 4110 für Mittelspannung (MS) und VDE-AR-N 4120 für Hochspannung (HS), die präzise Regel- und Messanforderungen definieren. Ergänzt werden diese durch Richtlinien der Fördergesellschaft Windenergie (FGW), die in Zusammenarbeit mit Herstellern, Mess- und Forschungsinstituten entwickelt wurden. Besonders die TR3 und TR4 beschreiben die Vermessung und Zertifizierung von Erzeugungsanlagen, dienen der europäische Regulierung zu Netzkodizes (Verordnung EU 2016/631 Requirements for Generators RfG) und gelten für EZA-Regler. Hinzu kommen Netzbetreiber-spezifischen Fernwirktechnik-Spezifikationen sowie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagen- und Einheitenzertifikate: Pflicht für Inbetriebnahme; Nachweis von Regelgenauigkeit (&lt;1% Messfehler), Reaktionszeit (&lt;500 ms) und Störungsresistenz.</li>



<li>Kommunikationsprotokolle: Modbus RTU/TCP, OPC-UA, IEC 60870-5-104 für Fernwirktechnik; API-Support für EMS/BESS-Integration.</li>



<li>Umgebungs- und Sicherheitsstandards: IP54-Schutzart, Temperaturbereich -20 bis +60 °C, IT-Sicherheit nach BSI TR-02102 und EMC-Tests (EN 61000).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifizierung &amp; Inbetriebnahme</h2>



<p>Die Zertifizierung eines&nbsp;EZA-Reglers&nbsp;ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme größerer Erzeugungsanlagen, da sie den Nachweis der TAB-Konformität erbringt. Netzbetreiber verlangen ein <strong>Anlagenzertifikat</strong>, das die Regelgenauigkeit, Schnittstellen und Störungsreaktionen des&nbsp;EZA-Reglers&nbsp;bestätigt – typischerweise durch unabhängige Prüfstellen wie FGW oder TÜV. Ohne dieses Zertifikat gibt es keine Freigabe, was zu monatelangen Verzögerungen und EEG-Vergütungsstopps führt.</p>



<p>Prüfprozess im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>FAT (Factory Acceptance Test): Werksseitige Funktionsprüfung mit Simulationsumgebung; Tests von P(f)/Q(U)-Regelkreisen und Fernwirktechnik.</li>



<li>SAT (Site Acceptance Test): Vor-Ort-Tests am Netzanschlusspunkt mit realen Wechselrichtern und EMS; Messprotokolle und Reaktionstests.</li>



<li>Dokumentation: Protokolle, Parameterlisten und Ereignisspeicher werden für die Netzbetreiber-Freigabe eingereicht; inkl. Einheitenzertifikate der Komponenten.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nach erfolgreicher Zertifizierung und Inbetriebnahme protokolliert der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;kontinuierlich für Audits und ermöglicht nahtlose Vermarktung – ein fehlender oder falsch konfigurierter Regler riskiert Pönalen bis zu <strong>100.000 €.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: EZA-Regler sind für große EE-Anlagen unverzichtbar</h2>



<p>Ein&nbsp;EZA-Regler&nbsp;ist weit mehr als nur ein technisches Gerät – er steht für stabile, ertragsstarke und zukunftssichere Erzeugungsanlagen und ist unverzichtbar. Von der präzisen Netzregelung über intelligente Speicherintegration bis hin zur vollständigen TAB-Compliance sichert er Inbetriebnahme, EEG-Vergütung und Flexibilitätsmarkt-Teilnahme. Bei steigender Netzbelastung und volatiler Erzeugung durch PV-Parks, Windanlagen und BESS-Hybride minimiert er Risiken wie Pönalen oder Abregelungen und maximiert den ROI über den gesamten Lebenszyklus.</p>



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<p></p>
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		<title>Batteriespeicher im Gewerbe: Praxisbeispiel vom Infoabend „Energie &#038; Zukunft 2026“ in Coesfeld</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/batteriespeicher-im-gewerbe-praxisbeispiel-vom-infoabend-energie-zukunft-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 08:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von Batteriespeichern im Gewerbe ist zwischenzeitlich unverzichtbar. Steigende Netzentgelte, neue Lastprofile durch Elektrifizierung und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor strategische Herausforderungen. Wie diese in der Praxis gelöst werden können, zeigte der Infoabend „Energie &#38; Zukunft 2026“, der am 22. Januar 2026 in der Zentrale der COEBIZ GmbH in Coesfeld stattfand. Nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Einsatz von <strong>Batteriespeichern im Gewerbe</strong> ist zwischenzeitlich unverzichtbar. Steigende Netzentgelte, neue Lastprofile durch Elektrifizierung und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor strategische Herausforderungen. Wie diese in der Praxis gelöst werden können, zeigte der Infoabend <strong>„Energie &amp; Zukunft 2026“</strong>, der am <strong>22. Januar 2026</strong> in der Zentrale der <strong>COEBIZ GmbH</strong> in Coesfeld stattfand.</p>



<p>Nach einem stark nachgefragten Termin für Privatkunden und landwirtschaftliche Betriebe richtete sich die zweite Veranstaltung gezielt an <strong>Gewerbe- und Industriekunden</strong>. Philipp Erkes und Luca Bermpohl von CUBE CONCEPTS waren als Gastreferenten eingeladen und präsentierte konkrete Anwendungsbeispiele rund um Batteriespeicher, Energiemanagement und integrierte Energiekonzepte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Batteriespeicher im Gewerbe unverzichtbar sind</h2>



<p>Die Diskussionen des Abends machten deutlich, dass sich der Fokus vieler Unternehmen verschiebt: Weg von einzelnen Erzeugungsanlagen, hin zu <strong>ganzheitlichen Energiesystemen</strong> mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriespeichern</a> im Gewerbe als Schlüsselelement. Sie ermöglichen nicht nur die Zwischenspeicherung von selbst erzeugtem Solarstrom, sondern vor allem die gezielte <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/peak-shaving-load-shifting/" type="page" id="19502">Senkung von Lastspitzen</a>, die Optimierung von Netzentgelten und die Erhöhung der betrieblichen Versorgungssicherheit. Gerade vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Rahmenbedingungen und steigender Leistungspreise wird <strong>Flexibilität im Strombezug</strong> zu einem wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel aus der Logistik: Wenn E-Mobilität Lastprofile verändert</h2>



<p>Im Rahmen unseres Vortrags stellte Philipp Erkes einen realen Use Case aus der Logistikbranche vor. Ausgangspunkt war ein Betrieb mit klar definierten Ladefenstern für <strong>E-LKWs</strong> im Zwei-Schicht-Betrieb. Die Analyse zeigte, wie stark sich Lastprofile durch Elektrifizierung verändern können. Die bisherige maximale Leistungsaufnahme von rund <strong>300 kW</strong> stieg durch den Ladebedarf auf über <strong>1.000 kW</strong> an. Ohne Batteriespeicher hätte dies erhebliche Auswirkungen auf Leistungspreise und Netzentgelte – mit potenziellen Mehrkosten im sechsstelligen Bereich pro Jahr. Dies zeigte eindrucksvoll, dass die Elektrifizierung im Gewerbe ein intelligentes Energiesystem erfordert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Contracting-Modelle als wirtschaftliche Alternative zur Eigeninvestition</h2>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt unseres Gastvortrages war die Frage nach geeigneten Umsetzungsmodellen. Luca Bermpohl stellte neben klassischen Investitionslösungen insbesondere das <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>-Modell </strong>für Batteriespeicher im Gewerbe vor, was auf großes Interesse stieß. Dadurch sind viele Unternehmen in der Lage, moderne Speicher- und PV-Lösungen zu nutzen, <strong>ohne eigenes Kapital</strong> zu binden. Planbare Energiekosten, reduzierte Risiken und die Auslagerung technischer und regulatorischer Komplexität machen Contracting zu einer strategisch attraktiven Option – insbesondere für energieintensive Betriebe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Batteriespeicher im Gewerbe als strategischer Wettbewerbsfaktor</h2>



<p>Der Infoabend „Energie &amp; Zukunft 2026“ hat deutlich gezeigt, dass Batteriespeicher im Gewerbe längst mehr sind als eine ergänzende Technologie. Sie sind ein zentraler Bestandteil moderner Energiestrategien, um steigende Energiekosten zu begrenzen, neue Lasten sicher zu integrieren und Unternehmen resilient gegenüber zukünftigen Markt- und Regulierungsentwicklungen aufzustellen.</p>



<p>CUBE CONCEPTS bedankt sich bei der <strong><a href="https://coebiz.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">COEBIZ GmbH</a></strong> für die Einladung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei allen Teilnehmenden für den intensiven Austausch und die praxisnahen Diskussionen.</p>



<p><em>Foto v. links: Luca Bermpohl, Philipp Erkes (beide CUBE CONCEPTS), Martin Rosendahl (BESSr GmbH), Henrik Schemmer, Felix Lefering (beide COEBIZ GmbH)</em></p>



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<p></p>
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		<title>Strompreise 2026: Hohe Subventionen &#038; Rekord-Volatilität &#8211; Flexibilität lohnt sich jetzt doppelt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strompreise-2026-flexibilitat-lohnt-sich-doppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 15:41:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Strommarkt sowie die gesamte Energielandschaft gleichen aktuell einer Achterbahnfahrt. Ob sich die Rekord-Volatilität auf die Strompreise 2026 für Industrie und Gewerbe weiterhin niederschlägt, bleibt abzuwarten. Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien nehmen nicht nur die installierten Leistungen von Photovoltaik und Windkraft weiter zu, sondern auch die Schwankungen bei der Stromerzeugung – und damit [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/strompreise-2026-flexibilitat-lohnt-sich-doppelt/">Strompreise 2026: Hohe Subventionen &amp; Rekord-Volatilität &#8211; Flexibilität lohnt sich jetzt doppelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> sowie die gesamte Energielandschaft gleichen aktuell einer Achterbahnfahrt. Ob sich die Rekord-Volatilität auf die <strong>Strompreise 2026</strong> für Industrie und Gewerbe weiterhin niederschlägt, bleibt abzuwarten. Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien nehmen nicht nur die installierten Leistungen von Photovoltaik und Windkraft weiter zu, sondern auch die Schwankungen bei der Stromerzeugung – und damit die Volatilität der Börsenstrompreise. Hohe und sehr niedrige Preisniveaus treten immer häufiger auf, während sich das durchschnittliche Preisniveau zugleich erhöht. Die Analysen für das Jahr 2025 von <em>Naturstrom</em> und dem <em>Fraunhofer ISE</em> sowie die Haushaltsplanungen der Bundesregierung für 2026 zeichnen ein klares Bild: <strong>Die Zukunft gehört den flexiblen Verbrauchern.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">PV &amp; Wind dominieren das Netz</h2>



<p>Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Stromerzeugung. Erstmals haben die Erneuerbaren Energien die<strong> Braunkohle überholt</strong> und sind mit 56 % zur wichtigsten Stromquelle aufgestiegen. Mit einem massiven <strong>Zubau</strong> von über <strong>16 Gigawatt</strong> im vergangenen Jahr lieferten Solaranlagen rund <strong>87 Terawattstunden</strong> Strom. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich in den Preisverläufen an der Strombörse. 2025 wurde ein neuer Rekord <strong>mit 574 Stunden <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/" type="post" id="21439">negativer Strompreise</a></strong> verzeichnet. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-1024x456.jpg" alt="" class="wp-image-26970" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-1024x456.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-300x134.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-768x342.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015.jpg 1324w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der <strong>Hochpreisstunden in 2025 deutlich gestiegen</strong>, in denen der Börsenstrompreis teils <strong>weit über 200 Euro</strong> pro Megawattstunde lag. Dies ist ein Anstieg um 25 % im Vergleich zu 2024. Auch der durchschnittliche Preis an der Strombörse hat sich in 2025 um etwa <strong>10,5 %</strong> zum Vorjahr auf knapp 89 Euro pro Megawattstunde <strong>verteuert</strong>. Insgesamt sendet der Markt so immer stärkere Preissignale.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="292" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-1024x292.jpg" alt="" class="wp-image-26971" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-1024x292.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-300x85.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-768x219.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh.jpg 1239w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die <strong>Preisvolatilität</strong> ist damit eine direkte Folge des erfolgreichen Ausbaus erneuerbarer Energien. Sie zeigt zugleich, dass der Umbau des Stromsystems noch nicht abgeschlossen ist. Während die Erzeugung zunehmend wetterabhängig erfolgt, reagieren Verbrauch, Netze und Speicher bislang nur begrenzt auf diese Schwankungen. Der notwendige Ausbau von Flexibilitätsoptionen – etwa durch <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a>,</strong> steuerbare Lasten, <a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/" type="post" id="21612"><strong>dynamische Tarife</strong> </a>und digitale Mess- und Steuerungstechnik – hinkt dem Ausbau der Erzeugung hinterher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flaschenhals BESS-Netzzusagen und mangelnde Flexibilität erhöhen in 2026 die Strompreise</h2>



<p>Der Speichermarkt entwickelt sich äußerst dynamisch und der Bundesverband der Solarwirtschaft berichtet, dass sich die Batteriespeicherkapazität in Deutschland seit 2020 immerhin verfünffacht hat. Allein <strong>9.710 Anfragen</strong> für Netzanschlüsse von Batteriespeichern auf Mittelspannungsebene sind bei den deutschen Netzbetreibern in 2025 eingelaufen und nur etwa <strong>3.800</strong> erhielten <strong>Zusagen</strong>.</p>



<p>Zwischenzeitlich stapeln sich die Anträge und die ÜNB sowie VNB hinken mit der Bearbeitung deutlich hinterher. So liegt die installierte Speicherkapazität deutlich unter dem Niveau, das für ein überwiegend erneuerbares Stromsystem erforderlich wäre. Auch die für 2026 und 2027 bereits von den ÜNB genehmigten <strong>51 Gigawatt</strong> an Batteriegroßspeichern<strong> </strong>schaffen hier keine direkten Effekte. Kurzfristige Flexibilität ist zwar zunehmend verfügbar, systemischen Einfluss auf Preisstabilität, Netzbetrieb und Reservekraftwerke sind daher bislang nur begrenzt realisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Staatliche Milliarden als Preispuffer für die Strompreise in 2026</h2>



<p>Vor diesen Hintergründen reagiert die Politik zunehmend mit preisstützenden Maßnahmen. Für das Jahr 2026 plant der Bund, rund <strong>29,5 Milliarden</strong> Euro aufzuwenden, um die Strompreise für Unternehmen und Haushalte zu dämpfen. Die Mittel fließen unter anderem in Zuschüsse zu den Übertragungsnetzentgelten, in die <strong>Absenkung der Stromsteuer</strong>, in den <strong><a href="https://cubeconcepts.de/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/" type="post" id="26245">Industriestrompreis</a></strong> sowie in die <strong>EEG-Finanzierung</strong> über den Klima- und Transformationsfonds. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die <strong>Strompreiskompensation</strong> für energieintensive Unternehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-1024x618.jpg" alt="" class="wp-image-26982" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-1024x618.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-300x181.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-768x464.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1.jpg 1403w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Diese Entlastungen für die Strompreise tragen in 2026 kurzfristig dazu bei, die Kosten für Verbraucher und Industrie zu begrenzen. Zugleich mehren sich jedoch kritische Stimmen, die auf die <strong>begrenzte Nachhaltigkeit</strong> dieses Ansatzes hinweisen. Die hohen staatlichen Zuschüsse setzen nicht an den Ursachen der steigenden Systemkosten an, sondern <strong>überdecken Preissignale</strong>, die eigentlich Investitionen in Flexibilität, Effizienz und Systemdienlichkeit anreizen sollen. Einzelne Politiker, Expertenkommissionen und wirtschaftswissenschaftliche Institute betonen daher, dass Maßnahmen zur Senkung der Gesamtsystemkosten langfristig wirksamer sind als dauerhafte Subventionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sich Flexibilität jetzt doppelt lohnt</h2>



<p>Die aktuellen Marktdaten verdeutlichen, dass sich der Fokus im Stromsystem verschieben muss: weg von der reinen Erzeugungslogik hin zu einem integrierten Systemansatz. Ein Strommarkt mit einem hohen Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien benötigt zwingend flexible Verbraucher, Batteriegroßspeicher und intelligente Netze, die zeitvariable Preissignale konsequent nutzbar machen.</p>



<p>Genau hier entsteht das wirtschaftliche Potenzial für Unternehmen, die ihre Strompreise in 2026 senken möchten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arbitrage-Effekte nutzen:</strong> Trotz der Verzögerungen bei Netzzusagen für BESS zeigt der Markt, dass <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> mit Arbitrage-Erlösen – also das Kaufen von Strom in Negativphasen und das Nutzen oder Einspeisen in Hochpreisphasen – ein hochattraktives Geschäftsmodell ist.</li>



<li><strong>Lastmanagement als Wettbewerbsvorteil:</strong> Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Prozesse durch digitale Steuerungstechnik und eigene Speicherlösungen zu flexibilisieren, entziehen sich dem steigenden durchschnittlichen Preisniveau. Sie nutzen die „Gratis-Stunden“ der Erneuerbaren und umgehen die teuren Spitzen, die durch mangelnde Systemflexibilität entstehen.</li>



<li><strong>Vermeidung von Netzkosten:</strong> Durch intelligente Eigenstromoptimierung und <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> lassen sich nicht nur die reinen Beschaffungskosten, sondern auch die Netzentgelte signifikant senken – ein Faktor, der angesichts der steigenden Systemkosten 2026 immer gewichtiger wird.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Strompreise 2026 als Weckruf für Unternehmen</h2>



<p>Die Strompreise 2026 werden durch ein massives staatliches Eingreifen künstlich stabilisiert, doch die Rekord-Volatilität an der Börse ist ein bleibendes strukturelles Merkmal. Die Milliarden-Subventionen des Bundes lindern zwar kurzfristig den Kostendruck, können aber den notwendigen technologischen Umbau nicht ersetzen. </p>



<p>Der „Flaschenhals“ bei den Netzzusagen und die noch unzureichende Flexibilität auf der Nachfrageseite treiben die Systemkosten weiter in die Höhe. Die zentrale Herausforderung – und gleichzeitig die größte Chance – besteht darin, diese Volatilität wirtschaftlich nutzbar zu machen. Wer jetzt in Speicher, digitale Steuerung und dynamische Konzepte investiert, macht sich unabhängig von staatlichen Hilfsprogrammen und positioniert sich in einem volatilen Marktumfeld als systemdienlicher und kosteneffizienter Akteur. Volatilität ist kein Risiko, das man aussitzen sollte, sondern ein Preissignal, das nach unternehmerischen Antworten verlangt.</p>



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<p></p>
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		<title>Kickoff 2026: Horizonte &#038; Strategien</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kickoff-2026-horizonte-strategien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 09:53:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Kickoff 2026 hat CUBE CONCEPTS Mitte Januar gemeinsam den strategischen Grundstein für die kommenden Jahre gelegt. Am Freitag, den 16., und Samstag, den 17. Januar, kamen alle Mitarbeitenden im Headquarter in Kaarst bei Düsseldorf zusammen – inklusive der Kolleginnen und Kollegen, die dafür extra aus Mallorca und Prag angereist sind. Zwei Tage im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem <strong>Kickoff 2026</strong> hat CUBE CONCEPTS Mitte Januar gemeinsam den strategischen Grundstein für die kommenden Jahre gelegt. Am Freitag, den 16., und Samstag, den 17. Januar, kamen alle Mitarbeitenden im Headquarter in Kaarst bei Düsseldorf zusammen – inklusive der Kolleginnen und Kollegen, die dafür extra aus Mallorca und Prag angereist sind. Zwei Tage im Zeichen von <strong>Austausch, Ausrichtung</strong> und <strong>Teamgeist</strong>. Für das Event wurde der große Technik-Raum im Erdgeschoss umfassend umgebaut und vorbereitet. In dieser neuen Konstellation bot er den idealen Rahmen für unser zentrales Meeting und die intensive Zusammenarbeit aller Teams.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tag 1 des Kickoffs 2026</h2>



<p>Der Auftakt erfolgte am Freitagmorgen mit einem gemeinsamen Welcome-Frühstück. Anschließend eröffnete Jochen Schäfer das Kickoff mit einer <strong>ausführlichen Rückschau</strong> auf das Jahr 2025: erfolgreiche Projekte, neue Produkte und strategische Entwicklungen, aussagekräftige Kennzahlen – aber auch eine offene Betrachtung der Themen, die nicht optimal gelaufen sind. Diese ehrliche Bestandsaufnahme bildete die Grundlage für die nächsten Schritte.</p>



<p>In den darauffolgenden Vorträgen stellten die einzelnen Abteilungen ihre Strategien für die kommenden Jahre vor und erläuterten die konkreten Maßnahmen, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es in <strong>Gruppen-Workshops</strong>, in denen genau diese Maßnahmen weiter ausgearbeitet und geschärft wurden. Der erste Tag endete gegen 17 Uhr bewusst ohne offizielles Abendprogramm – Raum für individuelle Gespräche, Austausch und Erholung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tag 2 des Kickoffs 2026</h2>



<p>Der Samstag startete erneut mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor parallel <strong>vertiefende Workshops</strong> stattfanden. Das Sales-Team konzentrierte sich intensiv auf Telefon- und Argumentationstechniken, während die Technik-Abteilung das Thema <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> bzw. BESS (Battery Energy Storage Systems) sowie unser BESS-Planungstool allen Technikerinnen und Technikern vorstellte. Nach einem gemeinsamen Recap und einer abschließenden Rede ging es für das gesamte Team weiter zur <strong>Skihalle Neuss</strong>.</p>



<p>Dort wartete mit der <strong>Winter-Olympics-Challenge</strong> ein sportlich-teamorientierter Abschluss des Kickoffs: In vier Gruppen traten wir in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an – von Biathlon über Eisstockschießen bis hin zu Seilziehen im Schnee. Der Ausklang erfolgte bei einem zünftigen Buffet im angeschlossenen Restaurant, guten Gesprächen, dem ein oder anderen Getränk und offenem Ende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klare Ziele, gemeinsame Strategien &amp; ein starkes Miteinander</h2>



<p>Das Kickoff 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig klare Horizonte, gemeinsame Strategien und ein starkes Miteinander für unseren Erfolg sind. Mit klaren Zielen, konkreten Maßnahmen und gestärktem Teamgeist blickt CUBE CONCEPTS motiviert auf die kommenden Jahre, die geprägt sein werden durch weiteres Wachstum, ständigem Paradigmenwechsel und Innovationen. </p>



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<p></p>
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		<title>Europas Industriestrompreise 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/europas-industriestrompreise-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 07:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26883</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Industriestrompreise in Europa 2025 zeigen weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Trotz einer spürbaren Entspannung an den Energiemärkten bleiben die Stromkosten für Industrie und Gewerbe stark von nationalen Rahmenbedingungen, Netzentgelten, Steuern sowie der jeweiligen Erzeugungsstruktur abhängig. Für energieintensive Unternehmen ist der europäische Vergleich der Industriepreise daher ein entscheidender Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Industriestrompreise in Europa 2025</strong> zeigen weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Trotz einer spürbaren Entspannung an den Energiemärkten bleiben die Stromkosten für Industrie und Gewerbe stark von nationalen Rahmenbedingungen, Netzentgelten, Steuern sowie der jeweiligen Erzeugungsstruktur abhängig. Für energieintensive Unternehmen ist der <strong>europäische Vergleich der Industriepreise</strong> daher ein entscheidender Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.</p>



<p>Während private Haushalte meist regulierte oder standardisierte Tarife nutzen, werden <strong>Industriestrompreise individuell gebildet</strong>. Großabnehmer profitieren häufig von reduzierten Abgaben, Sonderregelungen und maßgeschneiderten Lieferverträgen, was eine gesonderte Betrachtung zwingend erforderlich macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammensetzung der Industriestrompreise in Europa</h2>



<p>Die <strong>Industriepreise für Strom</strong> setzen sich auch 2025 aus mehreren Kostenblöcken zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beschaffungskosten</strong> am Großhandels- bzw. Spotmarkt</li>



<li><strong>Netzentgelte</strong> für Übertragung und Verteilung</li>



<li><strong>Steuern, Abgaben und Umlagen</strong></li>



<li><strong>Regulatorische Entlastungen</strong> für energieintensive Unternehmen</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Deutschland profitieren viele Betriebe nach wie vor von Mechanismen wie etwa der <strong>Stromsteuerentlastung (§§ 9b, 10 StromStG)</strong>, der <strong>Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR nach EnFG)</strong>, der <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypischen Netznutzung</a> oder der noch geltenden <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a> nach § 19 StromNEV. Auf europäischer Ebene kommen zudem <strong>freie CO₂-Zertifikate im EU-Emissionshandel</strong> sowie individuelle Lieferverträge hinzu, die Markttransparenz einschränken, aber Preisvorteile ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industriestrompreise 2025 im Überblick</h2>



<p>Im Jahr <strong>2025 liegt der durchschnittliche europäische Industriestrompreis bei 16,87 Cent/kWh</strong>. Die Preise beziehen sich auf Unternehmen mit einem <strong>jährlichen Stromverbrauch im Bereich typischer Industrie- und Gewerbekunden</strong> und beinhalten Netzentgelte, jedoch keine Mehrwertsteuer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-26884" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-1024x602.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-300x177.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-768x452.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich.jpg 1256w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Niedrigste Industriestrompreise 2025</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Finnland:</strong> 7,67 ct/kWh</li>



<li><strong>Schweden:</strong> 9,28 ct/kWh</li>



<li><strong>Portugal:</strong> 11,06 ct/kWh</li>



<li><strong>Dänemark &amp; Spanien:</strong> jeweils 12,10 ct/kWh</li>
</ul>



<p>Diese Länder profitieren vor allem von einem hohen Anteil erneuerbarer Energien, günstiger Wasserkraft sowie stabilen Netzinfrastrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Höchste Industriestrompreise 2025</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Irland:</strong> 26,06 ct/kWh</li>



<li><strong>Kroatien:</strong> 21,36 ct/kWh</li>



<li><strong>Ungarn:</strong> 19,12 ct/kWh</li>
</ul>



<p>Hohe Importabhängigkeit, begrenzte Erzeugungskapazitäten und nationale Abgabenstrukturen treiben dort die Industriepreise deutlich über den EU-Durchschnitt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deutschland im europäischen Vergleich</h3>



<p>Mit <strong>17,99 Cent/kWh</strong> (lt. Bundesnetzagentur) liegt <strong>Deutschland rund 6,6 % über dem EU-Durchschnitt</strong>. Trotz gesunkener Großhandelspreise bleiben die Industriestrompreise durch vergleichsweise hohe Netzentgelte und Abgaben belastet. Länder wie <strong>Frankreich (13,42 ct/kWh)</strong> oder <strong>Polen (12,65 ct/kWh)</strong> weisen deutlich günstigere Bedingungen für industrielle Stromverbraucher auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen beim Vergleich europäischer Industriepreise</h2>



<p>Der Vergleich der <strong>Industriestrompreise in Europa</strong> bleibt anspruchsvoll, da mehrere Faktoren die Aussagekraft beeinflussen:</p>



<p><strong>Unterschiedliche Kostenstrukturen</strong><br>Die Gewichtung von Beschaffung, Netzentgelten und staatlichen Abgaben variiert stark. Länder mit hohen Beschaffungskosten können dennoch günstigere Gesamtpreise aufweisen als Staaten mit hohen Netzentgelten.</p>



<p><strong>Regulatorische Rahmenbedingungen</strong><br>Nationale Fördermodelle, Steuererleichterungen und Sonderregelungen für Industrieunternehmen führen zu erheblichen Preisunterschieden.</p>



<p><strong>Energieerzeugungsmix und Marktstruktur</strong><br>Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien oder Kernenergie senkt langfristig die Strompreise, während fossile Abhängigkeiten Preisschwankungen verstärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung &amp; Ausblick auf die Industriestrompreise</h2>



<p>Die <strong>Industriepreise für Strom 2025</strong> spiegeln eine Phase relativer Marktberuhigung wider. Gegenüber den Krisenjahren sind die Preise europaweit gesunken, bleiben jedoch strukturell unterschiedlich. Für Unternehmen gewinnt daher die <strong>strategische Strombeschaffung</strong> weiter an Bedeutung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Festpreisverträge</strong> bieten Kalkulationssicherheit</li>



<li><strong>Spotmarktorientierte Beschaffung</strong> ermöglicht Kostenvorteile bei hoher Flexibilität</li>



<li><strong>Eigenerzeugung aus Photovoltaik</strong> reduziert dauerhaft Bezugskosten</li>



<li><strong>Kombination </strong>mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystemen</a> steigert Wirtschaftlichkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Industrie und Gewerbe ist die <strong>Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien</strong> einer der wirksamsten Hebel, um sich langfristig von volatilen Industriestrompreisen zu entkoppeln. In Deutschland wird sich zeigen, welchen Einfluss der für 2026 geplante <a href="https://cubeconcepts.de/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/">Industriestrompreis</a> (Brücken-/Industriestromtarif) sowie die Zuschüsse für den Netzausbau insgesamt die Kosten senken wird.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industriepreise 2025 bleiben standortentscheidend</h2>



<p>Die <strong>Industriestrompreise in Europa 2025</strong> haben sich insgesamt stabilisiert, die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben jedoch erheblich. Deutschland bewegt sich weiterhin im oberen Preisdrittel, was die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen belastet.</p>



<p>Für Industrie und Gewerbe wird es zunehmend entscheidend, <strong>Stromkosten aktiv zu steuern</strong> – durch intelligente Beschaffung, eigene Erzeugung und regulatorisch optimierte Nutzung der Netzinfrastruktur. Wer diese Stellschrauben konsequent nutzt, kann nicht nur Kosten senken, sondern zugleich einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.</p>



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		<item>
		<title>Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 14:21:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) ist ein flexibles und bürokratiearmes Modell zur Nutzung von Solarstrom direkt im Gebäude, ohne dass der Strom das öffentliche Netz nutzt. Im Gegensatz zum klassischen Mieterstrommodell übernimmt hier der Betreiber nicht die Rolle eines Vollversorgers. Stattdessen wird der PV-Strom aus einer zentralen Anlage (z. B. auf dem Dach) aufgeteilt und an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/">Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</strong> ist ein flexibles und bürokratiearmes Modell zur Nutzung von Solarstrom direkt im Gebäude, ohne dass der Strom das öffentliche Netz nutzt. Im Gegensatz zum klassischen Mieterstrommodell übernimmt hier der Betreiber <strong>nicht die Rolle eines Vollversorgers</strong>. Stattdessen wird der PV-Strom aus einer zentralen Anlage (z. B. auf dem Dach) aufgeteilt und an mehrere Mieter eines Areals verteilt. Der  Reststrom wird weiterhin über individuelle Lieferverträge bezogen.​</p>



<p>Die GGV wurde Mitte 2024 als Alternative zum EEG-Mieterstrom eingeführt – <strong>ohne Mieterstromzuschlag</strong>, dafür mit <strong>geringerem administrativem Aufwand</strong>. Dieses Modell eignet sich besonders für Gewerbeimmobilien, Mehrfamilienhäuser oder Eigentümergemeinschaften. Es ermöglicht Kostenersparnisse durch <strong>vermiedene Netzentgelte</strong> sowie die CO₂-Reduktion vor Ort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung</h2>



<p>Im Gegensatz zum klassischen <a href="https://cubeconcepts.de/das-mieterstrommodell/">Mieterstrommodell</a> entfällt bei der Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung die spezifische EEG-Förderung durch den Mieterstromzuschlag. Stattdessen profitiert das Modell von <strong>vereinfachten Regelungen</strong> für interne Stromverteilung in Gebäuden. Geregelt ist sie durch § 42b Abs. 6 EnWG sowie durch das <a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I</a> vom 8. Mai 2024.</p>



<p>Das Kernprinzip der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung lautet <strong>Freiwilligkeit</strong>. Dem Mieter wird freigestellt, ob er an der GGV teilnimmt oder nicht. Das <strong>Kopplungsverbot</strong> verhindert, dass Mietverträge aufgelöst werden können, sobald ein Mieter ausscheiden möchte oder erst gar nicht erst teilnimmt. Auch bei der Wahl des <strong>Reststromlieferanten</strong> ist jeder Mieter frei. Die GGV ergänzt diesen Liefervertrag lediglich um einen „Gebäudestromanteil“ aus der lokalen Erzeugung.</p>



<p>Es gilt, wie bei dem Mieterstrommodell, die <strong>räumliche Begrenzung</strong>. Stromerzeugung und -verbrauch müssen demnach innerhalb desselben Gebäudes oder Gebäudekomplexes, Areals oder Quartiers stattfinden, ohne Nutzung des öffentlichen Netzes. Dabei erfolgen Aufteilung und Abrechnung über dynamische oder statische <strong>Verteilungsschlüssel</strong> mit <strong>maximal 2 Jahren Laufzeit</strong>. PV-Überschussstrom kann mit <strong>EEG-Einspeisevergütung</strong> an das öffentliche Netz veräußert werden.</p>



<p>Zusätzlich relevant sind das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für die <strong>Messinfrastruktur</strong> und Netzbetreiber-Anforderungen zur Anmeldung. Nur so kann die GGV viele Versorgerpflichten wie Bilanzkreismanagement oder Stromsteuerpflicht umgehen. Daher ist die die technische Messkonzeptumsetzung hier essenziell.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung</h2>



<p>In der technischen Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) lässt sich das System in vier Ebenen aufteilen. Diese sind: <strong>Erzeugung</strong>, <strong>Messkonzept</strong>, <strong>Datenverarbeitung/Abrechnung</strong> und <strong>Schnittstelle</strong> zum öffentlichen Netz.</p>



<p>Die PV‑Anlage wird hinter dem Hausanschluss installiert, speist in die interne Gebäudeverteilung ein und ist über einen eigenen <strong>Erzeugungszähler</strong> erfasst. Es gibt zusätzlich ein gemeinsamer <strong>Summenzähler </strong>(Gebäude‑Netz‑Übergabepunkt) sowie einzelne Wohnungs‑/<strong>Gewerbezähler</strong>. Diese sind mit modernen Messeinrichtungen oder intelligente Messsysteme (iMSys) ausgeführt, damit Lastflüsse viertelstundenscharf bilanziert werden können.</p>



<p>Kern des GGV‑Messkonzepts ist eine rechnerische Aufteilung des erzeugten PV‑Stroms auf die teilnehmenden Einheiten. In einem&nbsp;<strong>statischen Modell</strong>&nbsp;wird z. B. pro Monat oder Jahr ein fester Verteilungsschlüssel (nach Nutzfläche, Anschlussleistung oder vereinbartem Kontingent) auf die gemessenen Verbräuche der Teilnehmer angewendet. In einem&nbsp;<strong>dynamischen Modell</strong>&nbsp;werden die zeitgleichen Viertelstunden‑Verbräuche der Teilnehmer mit der jeweiligen PV‑Erzeugung abgeglichen. Dabei verteilt sich der verfügbare PV‑Strom algorithmisch proportional, bis er entweder vollständig verbraucht oder ausgeschöpft ist. Der restliche Bedarf wird automatisch vom jeweiligen Lieferanten gedeckt. Technisch erfolgt dies über ein Gateway (iMSys‑Backend oder Energiedaten‑Plattform), das alle Zählerstände sammelt, die Zuordnung von PV‑Mengen vornimmt und abrechnungsrelevante Datensätze erzeugt.</p>



<p>Für die <strong>Netzanbindung</strong> ist entscheidend, dass klar zwischen Gebäudestrom (interne Verteilung in der Kundenanlage) und Netzstrom unterschieden wird. Der Summenzähler am Netzanschlusspunkt misst saldierend, was aus dem öffentlichen Netz bezogen bzw. in dieses eingespeist wird. Überschüsse der PV‑Anlage, die im GGV‑Modell in einer Viertelstunde nicht von den teilnehmenden Letztverbrauchern genutzt werden, laufen automatisch als Einspeisung und werden <strong>nach EEG abgerechnet</strong>. Gleichzeitig müssen die Zählpunkte der Teilnehmer so eingebunden sein, dass deren Lieferanten weiterhin korrekt bilanzieren können; aus Sicht des Lieferanten <strong>reduziert</strong> eine GGV im Ergebnis lediglich den <strong>netzbezogenen Stromverbrauch</strong> seiner Kunden, ohne dass er Teil des internen Verteilungssystems sein muss.</p>



<p>Auf Betriebsebene erfordert die technische Umsetzung eine klare Rollenverteilung. Ein <strong>Anlagenbetreiber</strong> (z. B. Eigentümer, WEG, Genossenschaft oder Dienstleister) betreibt PV‑Anlage und ggf. Speicher, ein Messstellenbetreiber stellt iMSys und Kommunikationsanbindung bereit, und ein <strong>GGV‑Dienstleister</strong> oder <strong>Abrechnungsdienst</strong> rechnet die Gebäudestrommengen gegenüber den Teilnehmern ab. Für die Praxis bedeutet das: frühzeitige Abstimmung mit Netzbetreiber und Messstellenbetreiber, sauber geplante Messkonzepte (Einlinien‑ und Zählerplan) und eine IT‑Lösung, die sowohl energiewirtschaftliche Vorgaben (Viertelstundenwerte, Marktkommunikation) als auch verbraucherfreundliche Rechnungen abbildet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der GGV</h2>



<p>Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bietet einen wesentlichen Vorteil in der deutlich geringeren energiewirtschaftlichen Komplexität im Vergleich zum klassischen Mieterstrommodell. Der Betreiber wird <strong>nicht </strong>zu einem <strong>Energieversorger</strong> mit Bilanzkreis- und Stromsteuerpflicht, sondern es ist vielmehr ein internes Verteilmodell, bei dem die Lieferantenverträge der Mieter bestehen bleiben. Dadurch <strong>sinken Haftungsrisiken</strong> und <strong>Fixkosten</strong> für Vermieter, WEGs oder Projektierer, während trotzdem ein relevanter Teil des Verbrauchs über günstigen PV‑Strom vom Dach gedeckt werden kann.</p>



<p>Hinzu kommen ein sichtbarer Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudes, die <strong>bessere Vermarktbarkeit</strong> „grüner“ und moderner Gewerbeflächen oder Wohnungen. Hauptfaktor ist aber der <strong>direkte finanzielle Vorteil</strong> für teilnehmende Mieter gegenüber dem reinen Netzstrombezug. Sie vermeiden Netzentgelte und Abgaben auf den Gebäudestromanteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile der GGV</h2>



<p>Da es keinen Mieterstromzuschlag gibt, sollte sich die Wirtschaftlichkeit durch die vermiedenen Netzentgelte, Stromkosten oder der Einspeisevergütung rechnen. Die GGV ist rechtlich und technisch an Bedingungen geknüpft, wie etwa intelligente Messsysteme, viertelstundenscharfe <strong>Datenerfassung</strong> und relativ <strong>kurze Vertragslaufzeiten</strong> (maximal zwei Jahre), ist der technische und organisatorische Aufwand etwas höher als bei einem klassischen Mieterstrommodell.</p>



<p>Ein Nachteil bzw. <strong>Unsicherheitsfaktor</strong> für die Betreiber ist die nicht verpflichtende Teilnahme der Mieter. Sofern Parteien aussteigen oder wechseln möchten, kann sich die kalkulierte Eigenverbrauchsquote und damit die Projektwirtschaftlichkeit verschlechtern. Gerade kleinere Wohnungsgenossenschaften oder Vermieter ohne Dienstleister im Hintergrund stoßen hier schnell an Grenzen, sodass sich GGV in der Praxis oft erst mit standardisierten Lösungen oder spezialisierten Partnern rechnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Ausblick</h2>



<p>Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bietet einen effizienten Mittelweg zwischen individueller Eigenversorgung und Mieterstrom. Sie ist einfach umzusetzen, ohne volle Versorgerpflichten und mit klaren wirtschaftlichen Vorteilen für Betreiber und Mieter. Sie stärkt die Attraktivität von Gebäuden, reduziert Betriebskosten und ermöglicht sichtbare CO₂-Einsparungen, die sich unmittelbar an Mieter und Nutzer weitergeben lassen. </p>



<p>Die einzige Herausforderung ist die technisch saubere Messinfrastruktur, die jedoch durch den zunehmenden Rollout intelligenter Messsysteme stetig einfacher wird. Durch künftige Anpassungen im Solarpaket II und der EnWG-Weiterentwicklung dürfte das Modell zusätzlich an Klarheit und Attraktivität gewinnen. Damit ist die GGV ein praxisnaher Standard für moderne Gewerbe- und Wohnimmobilien.</p>



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		<title>Das Mieterstrommodell</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-mieterstrommodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 10:35:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im engeren Sinne existiert in Deutschland nur ein Mieterstrommodell. Es ist ein Konzept zur direkten Versorgung von Mietern in Gewerbeimmobilien oder Mehrfamilienhäusern mit grünem Strom aus lokalen PV-Anlagen. Dabei wird der erzeugte Solarstrom ohne den Umweg über das interne Stromnetz unmittelbar an die Verbraucher vor Ort geliefert. Diese direkte Stromversorgung ermöglicht es, Netzentgelte, Umlagen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im engeren Sinne existiert in Deutschland nur ein <strong>Mieterstrommodell</strong>. Es ist ein Konzept zur direkten Versorgung von Mietern in Gewerbeimmobilien oder Mehrfamilienhäusern mit grünem Strom aus lokalen PV-Anlagen. Dabei wird der erzeugte Solarstrom ohne den Umweg über das interne Stromnetz unmittelbar an die Verbraucher vor Ort geliefert. Diese direkte Stromversorgung ermöglicht es, <strong>Netzentgelte</strong>, <strong>Umlagen</strong> und <strong>Stromsteuer</strong> zu sparen sowie die Stromkosten für Mieter deutlich zu senken. Gleichzeitig trägt Mieterstrom aktiv zur Energiewende bei, indem erneuerbare Energien vor Ort genutzt und der CO₂-Ausstoß reduziert werden.</p>



<p>Das klassische Mietermodell beruht auf dem „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des EEG“, das <strong>Mitte 2017</strong> als Teil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eingeführt wurde. Es war eine der ersten und ist nach wie vor eine der wichtigsten Säulen in der <strong>dezentralen Energieversorgung</strong>. In der Zwischenzeit haben sich auch weitere Modelle etabliert, die im weiteren Sinne auch als „Mieterstrommodell“ bezeichnet werden. Hierzu zählen beispielsweise das Direktvermarktungs-, Tochterunternehmens- oder <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a>-Modell, der B2B-Mieterstrom, Onsite PPAs oder das Kundenanlagenmodel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Grundlage &amp; Geschichte des Mieterstrommodells</h2>



<p>Grundlage des Mieterstrommodells sind die Änderungen gemäß § 19 Absatz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 3 Nr. 20, Nr. 50, § 21 Abs. 3 und § 48a EEG 2023 sowie § 42a EnWG. Insbesondere die <strong>Mieterstromzulage</strong>, die in&nbsp;§ 21 Abs. 3 EEG sowie § 48a EEG verankert ist, macht das klassische Model besonders attraktiv. Ergänzende Vorschriften finden sich im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für Abrechnung und Smart-Meter-Pflichten. Wichtige Prinzipien umfassen das Kopplungsverbot (Mieterstrom darf nicht an Mietverträge gekoppelt werden), eine Preisobergrenze von 90% des lokalen Grundversorgungstarifs und die räumliche Nähe der PV-Anlage zu den Abnehmern.</p>



<p>Die Geschichte begann mit dem Mieterstromgesetz vom 25. Juli 2017, das als Novelle zum EEG die Förderung von Solaranlagen ab 24. Juli 2017 einführte und den <strong>Mieterstromzuschlag</strong> schuf. Frühere Ansätze wie Eigenstromprivilegien oder solares Grünstromprivileg existierten, blieben aber begrenzt. Bedeutende Meilensteine waren die EEG-Novelle 2021 (Einführung des Lieferkettenmodells), <a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I</a> 2024 (Erhöhung der Anlagengrenze auf 1 MW, vereinfachte Messkonzepte) und 2025-Änderungen (Entfall der 100-kWp-Grenze, Smart-Meter-Obligatorik).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise des klassischen Mieterstrommodells</h2>



<p>Das klassische Mieterstrommodell, auch <strong>Enabeling-Modell</strong> genannt, macht den Eigentümer der Immobilie bzw. den Betreiber der PV-Anlage zum <strong>Energieversorger</strong> für seine Mieter. Er ermöglicht es, den direkt vor Ort erzeugten Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage unmittelbar an Mieter oder Nutzer in demselben Gebäude oder Gebäudekomplex zu liefern. Dabei erfolgt die Stromerzeugung durch PV-Anlagen, die auf dem Dach oder in unmittelbarer Nähe installiert sind. Der erzeugte Strom wird primär direkt verbraucht, Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet.</p>



<p>Die Verteilung des Stroms geschieht innerhalb einer sog. Kundenanlage, wodurch die Nutzung des öffentlichen Verteilnetzes vermieden wird und Netzentgelte sowie Umlagen gespart werden. Die Abrechnung erfolgt <strong>auf Basis von Messwerten</strong>, typischerweise in Viertelstundenintervallen für jede Einheit bzw. Mieter. Der Eigentümer der Immobilie <strong>finanziert</strong> und <strong>betreibt die PV-Anlage</strong> und sorgt für den <strong>Reststrombezug. </strong>Im Gegenzug erhält den Mieterstromzuschlag für jede Kilowattstunde, die er an seine Mieter veräußert, die EEG-Einspeisevergütung sowie die Erträge durch den Stromverkauf. Dabei dürfen die Strompreise maximal 90% des örtlichen Grundversorgungstarifs betragen, um den Wohnungsmietern einen echten finanziellen Vorteil zu sichern. Im gewerblichen Sektor ist diese Grenze jedoch aufgehoben und nicht gültig.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Die zentrale Förderung des deutschen Mieterstrommodells ist der&nbsp;Mieterstromzuschlag&nbsp;nach EEG. Er wird für jede Kilowattstunde gezahlt, die aus einer förderfähigen PV‑Anlage stammt und als Mieterstrom direkt an Letztverbraucher im Gebäude (oder engen räumlichen Zusammenhang) geliefert wird. Die Zuschlagshöhe ist <strong>nach Anlagengrößenklassen</strong> gestaffelt (z. B. bis 10 kW, bis 40 kW, bis 1.000 kW) und sinkt mit wachsender Leistung, liegt aber typischerweise im Bereich von grob rund 1,5–3 ct/kWh und wird für <strong>20 Jahre</strong> ab Inbetriebnahme gewährt. Sie beträgt zurzeit <strong>1,62 ct/kWh</strong> bei einer PV-Anlage bis 1 MW und liegt somit unter der EEG-Einspeisevergütung, weil sie einen zusätzlichen Erlös zu dem Stromverkauf darstellt. Kumuliert ergibt sich so ein Fördersockel, der die Investition in PV‑Anlagen auf Mehrparteiengebäuden wirtschaftlich absichern soll.</p>



<p>Die Wirtschaftlichkeit eines Mieterstromprojekts hängt im Kern von drei Faktoren ab: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromgestehungskosten&nbsp;der PV‑Anlage (Capex, Opex, Finanzierung)</li>



<li>erreichbare&nbsp;Eigenverbrauchsquote&nbsp;im Gebäude </li>



<li>Differenz zwischen Mieterstrompreis und entfallenen Netzkosten/Umlagen. </li>
</ul>



<p></p>



<p>Betreiber erzielen Erlöse aus dem Verkauf des PV‑Stroms an die Mieter (preislich gedeckelt auf maximal 90 % des lokalen Grundversorgungstarifs), aus dem Mieterstromzuschlag und aus der Einspeisevergütung für nicht vor Ort verbrauchte Mengen. Dem gegenüber stehen Investitionskosten, Betriebs‑ und Abrechnungskosten, Messstellenbetrieb, eventuelle Dienstleisterhonorare sowie Risiken durch Mieterfluktuation und Leerstand.</p>



<p>Größere Hemmnisse für die Wirtschaftlichkeit eines klassischen Mieterstrommodells sind oft weniger technisch als organisatorisch: komplexe Mess‑ und Abrechnungskonzepte, rechtliche Anforderungen (z. B. Lieferantenrolle, Bilanzkreismanagement, Kopplungsverbot), sowie der Aufwand, Mieter in ausreichender Zahl vertraglich zu binden. Deshalb setzen viele Akteure auf andere standardisierte Contracting‑ oder Lieferkettenmodelle, bei denen spezialisierte Dienstleister Betrieb, Abrechnung und Marktprozesse übernehmen und so Fixkosten und Komplexität pro Objekt reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modelle &amp; Varianten</h2>



<p>Das <strong>Enabeling-Modell</strong> ist das <strong>Kernmodell des EEG-Fördermodells</strong>: Der Vermieter oder Eigentümer installiert eine PV-Anlage auf dem Dach und versorgt die Mieter direkt mit dem erzeugten Solarstrom innerhalb einer Kundenanlage. Der Vermieter übernimmt dabei die Rolle des Stromlieferanten, schließt separate Mieterstromverträge ab, beschafft ggf. Reststrom aus dem Markt und sorgt für Abrechnung sowie Bilanzkreismanagement. Dieses Modell qualifiziert voll für den Mieterstromzuschlag, erfordert aber hohen administrativen Aufwand und erfüllt strenge Vorgaben wie räumliche Nähe und Preisobergrenze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Genossenschaftsmodell</h3>



<p>Eine Variante des klassischen Modells ist das <strong>Genossenschaftsmodell</strong>, bei dem eine Mieter- oder Eigentümergenossenschaft die PV-Anlage finanziert, betreibt und den Strom kollektiv an die Mitglieder liefert. Hier teilen sich die Genossenschaftsmitglieder Investition, Erträge und Risiken. Der Mieterstromzuschlag wird meist nicht gewährt, ist allerdings weiterhin möglich, solange EEG-Kriterien eingehalten werden. Sofern die Genossenschaft nur bis 30 % der Umsätze als Erlöse verbucht, bleibt ihre Befreiung von Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer bestehen. Dieses Modell eignet sich besonders für engagierte Gemeinschaften in Mehrfamilienhäusern mit hoher Akzeptanz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modelle für größere PV-Anlagen</h3>



<p>Andere gewerbliche Modelle, die auch auf größere PV-Anlagen (&gt; 1 MW) mit großen Batteriespeichersystemen anwendbar sind, bauen auf ähnlichen Prinzipien auf, sind aber keine klassischen Mieterstrommodelle im EEG-Sinn und qualifizieren nicht für den Mieterstromzuschlag. Hier greifen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/">Onsite Power Purchase Agreements</a> (PPAs)</strong>, das <strong>Contracting</strong>&#8211; oder <strong>Tochterunternehmensmodell</strong>, wenn Netzentgelte und Umlagen beim Betrieb von PV-Anlagen über 1 MW auf dem gleichen Areal durch Mieter eingespart werden sollen. Formal sind diese Modelle, die auch schon einmal „B2B-Mieterstrom“ oder „Kundenanlagenmodell“ genannt werden, einfache Direktlieferungen innerhalb einer Immobilie bzw. eines Quartiers. Dabei bleiben die Einzelverträge der Mieter für den Reststrombezug bestehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung</h3>



<p>Die durch das Solarpaket I seit 2024 geltende <strong><a href="https://cubeconcepts.de/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/">Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</a></strong> ermöglicht ebenfalls eine gemeinschaftliche PV-Nutzung. Im Gegensatz zum klassischen Mietermodell übernimmt der Eigentümer und Betreiber der PV-Anlage unter 1 MW jedoch nicht alle Aufgaben eines Stromlieferanten und ist nicht versorgungspflichtig. Er ist lediglich für den PV-Strom verantwortlich und die Mieter haben Wahlfreiheit ihres Reststromlieferanten. Dabei bleibt der EEG-geförderte Mieterstromzuschlag erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurzübersicht der Modelle:</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Kl. Mieterstrom</strong></td><td><strong>GGV</strong></td><td><strong>Onsite PPA (Mehrere Mieter)</strong></td><td><strong>Onsite PPA (Einzelab-nehmer)</strong></td><td><strong>Contracting</strong></td><td><strong>Genossenschaft</strong></td></tr><tr><td><strong>Lieferumfang</strong></td><td>PV-Strom + Reststrom an Mieter</td><td>PV-Strom an mehrere Mieter, Reststrom individuell</td><td>PV-Strom an mehrere Mieter, Reststrom individuell</td><td>PV-Strom an Einzelabnehmer</td><td>Lieferung von PV-Strom &amp; ggf. Service</td><td>PV-Strom an Genossen-schaftsmitglieder</td></tr><tr><td><strong>Rechtl. Basis</strong></td><td>Kundenanlage, EEG-Mieterstrom</td><td>Gemein-schaftliche Gebäude-versorgung nach Solarpaket I</td><td>Vertrags-basierte Onsite-Produktion</td><td>Vertrags-basierte Onsite-Produktion</td><td>Contracting-Vertrag zwischen Dienstleister &amp; Eigentümer</td><td>Betrieb durch Genossenschaft, EEG-konform</td></tr><tr><td><strong>EEG-Mieterstrom-zuschlag</strong></td><td>Ja, ≤ 1 MW</td><td>Nein</td><td>Nein, selten</td><td>Nein</td><td>In der Regel nein</td><td>Ja, wenn EEG-Kriterien erfüllt</td></tr><tr><td><strong>Versorgungs-pflichten (Vermieter)</strong></td><td>Hoch (Lieferant &amp; Abrechnung)</td><td>Geringer, keine Vollversorgung</td><td>Geringer, Stromliefer-ung ohne Vollversor-gung</td><td>Geringer, direkte Lieferung</td><td>Variiert, oft outsourcing</td><td>Mittel, gemein-schaftliche Abrechnung</td></tr><tr><td><strong>PV-Anlagen-größe &lt; 1 MW</strong></td><td>Förderfähig mit Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich</td><td>Förderfähig mit Zuschlag</td></tr><tr><td><strong>PV-Anlagen-größe &gt; 1 MW</strong></td><td>Kein Zuschlag, nur Direktliefer-ung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich</td><td>Kein Zuschlag, Direktlieferung</td></tr><tr><td><strong>Messkonzept &amp; Abrechnung</strong></td><td>Viertelstunde-Messung pro Mieter</td><td>Vereinfachte Messung und Verteilung</td><td>Differenzierte Messung auf Liefervertrag</td><td>Vereinfachte Messung</td><td>Variabel</td><td>Gemein-schaftliche Messung</td></tr><tr><td><strong>Typische Anwendung</strong></td><td>Mehrfamilien-häuser, Gewerbe-projekte</td><td>Multi-Tenant-Gebäude, Büro-komplexe</td><td>Mehrmieter-Standorte mit eigenem Netz</td><td>Großabnehmer wie Industrie und Gewerbe</td><td>Gewerbe-immobilien</td><td>meist Wohnge-bäude</td></tr><tr><td><strong>Wirtschaftl. Hebel</strong></td><td>Zuschlag + Netzentgelt-ersparnis</td><td>Einsparung durch PV-Strom</td><td>Einsparung Netzentgelte, Preisvorteile</td><td>Langfristige Preisstabilität</td><td>Servicege-bühren + Einsparungen</td><td>Zuschlag + gemein. Nutzen</td></tr><tr><td><strong>Komplexität</strong></td><td>Hoch</td><td>Mittel</td><td>Mittel</td><td>Gering</td><td>Variabel</td><td>Mittel</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Messtechnische Voraussetzungen für das Mieterstrommodell</h2>



<p>Für die Umsetzung eines klassischen Mieterstrommodells sind vor allem eine passende technische Infrastruktur und ein eindeutiges Messkonzept erforderlich. Die PV-Anlage muss hinter dem Netzanschlusspunkt installiert werden, sodass der erzeugte Strom physikalisch zuerst den Mietern zur Verfügung steht. Technisch notwendig sind ein Erzeugungszähler für die PV-Anlage, individuelle Verbrauchszähler für alle teilnehmenden Mieter sowie ein Zweirichtungszähler am Netzverknüpfungspunkt, der sowohl den Restbezug aus dem öffentlichen Netz als auch die Einspeisung überschüssigen PV-Stroms erfasst.</p>



<p>Die Zuordnung der Energiemengen erfolgt über eine <strong>bilanzielle Differenzmessung</strong>: Aus der PV-Erzeugung und der am Netzanschlusspunkt gemessenen Einspeisung wird ermittelt, welcher Anteil lokal an die Mietparteien geliefert wurde. Je nach Projektgröße kommen entweder <strong>klassische Summenzählermodelle</strong> oder <strong>intelligente Messsysteme</strong> zum Einsatz; letztere ermöglichen zudem eine automatisierte Datenübermittlung und erleichtern die Abrechnung. Ergänzende Anlagen wie Batteriespeicher oder Ladepunkte erfordern zusätzliche Zählerplätze, ändern aber die Grundstruktur des Messkonzepts nicht. Voraussetzung ist stets die Abstimmung mit dem Netzbetreiber sowie die eichrechtskonforme Erfassung und Übermittlung aller Messwerte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile für Vermieter</h2>



<p>Vermieter steigern durch das klassische Mieterstrommodell die <strong>Attraktivität</strong> und Nachhaltigkeit <strong>ihrer Immobilie</strong> und erzielen <strong>zusätzliche Einnahmen</strong> durch ihre Rolle als Mieterstromlieferant. Das Modell kann die Vermarktung neuer oder modernisierter Wohn- oder Gewerbeobjekte unterstützen und langfristige Mieterbindungen fördern. Demgegenüber stehen erhöhte organisatorische Anforderungen, etwa durch die Abstimmung mit Netzbetreiber, Messstellenbetrieb und Energielieferant. Bei eigenem Betrieb des Modells kommen zudem administrative Pflichten sowie ein gewisser Haftungs- und Betreuungsaufwand hinzu. Nicht zu unterschätzen ist auch ihre Rolle als allein verantwortlicher Stromlieferant für seine Mieter. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile für Mieter</h2>



<p>Für Mieter bietet das Mieterstrommodell in der Regel einen wirtschaftlichen Vorteil, da der lokal produzierte PV-Strom ohne Netzentgelte, Abgaben oder Stromsteuer günstiger ist als der reguläre Haushaltsstromtarif. Zusätzlich profitieren sie von einem höheren Anteil erneuerbarer Energien und geringeren CO₂-Emissionen ohne eigene Investitionen oder technischen Aufwand. Einschränkungen können sich durch eine gewisse Preisbindung an den Mieterstromanbieter ergeben, und bei Auszug endet der Zugang zum günstigen PV-Strom automatisch. Der tatsächliche Kostenvorteil hängt selbstverständlich vom individuellen Verbrauchsprofil der Mieter ab und ob der PV-Verbrauchsanteil durch den Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeichern</a> erhöht wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Zukunft des Mieterstrommodells</h2>



<p>Das deutsche Mieterstrommodell bleibt ein wichtiges Instrument, um die dezentrale Energiewende voranzutreiben und den Eigenverbrauch von Solarstrom in Wohn- und Gewerbeimmobilien zu steigern. Aktuelle Gesetzesanpassungen wie die Erhöhung der Anlagengröße auf bis zu 1 MW und vereinfachte Mess- sowie Abrechnungsvorgaben verbessern die Wirtschaftlichkeit und erleichtern die Umsetzung. Weitere regulatorische Änderungen bei Kundenanlagen &amp; Mieterstrom sind nach dem <a href="https://cubeconcepts.de/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">EuGH- und BGH-Urteil</a> aus 2024 und 2025 allerdings notwendig. Dabei gewinnen die neuen Modelle, wie beispielsweise die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) an Bedeutung, da sie flexiblere Versorgungsformen ermöglichen, wenngleich ohne EEG-Mieterstromzuschlag. </p>



<p>Trotz technischer und regulatorischer Fortschritte ist der administrative Aufwand für Vermieter noch immer eine Hürde. Die Rolle spezialisierter Dienstleister und Contracting-Anbieter wird daher weiter wachsen, um Komplexität und Haftung zu reduzieren. Gleichwohl sind Mieterstromprojekte attraktiv für Vermieter, um Mieter zu binden, Energiekosten zu senken und ökologische Ziele zu erfüllen.</p>



<p>Insgesamt bietet das klassische Mieterstrommodell mit Mieterstromzuschlag eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung für Mehrparteiengebäude. Es gilt, die noch bestehenden organisatorischen Hürden zu überwinden und die Marktangebote stärker auf die Bedürfnisse von Vermietern und Mietern auszurichten, um das volle Potenzial der Sonnenstromversorgung in Gebäuden auszuschöpfen.</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>COEBIZ &#038; CUBE CONCEPTS auf der BUILDINX 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/coebiz-cube-concepts-auf-der-buildinx-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 12:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26281</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Von links: Hendrik Schemmer, Fachberater Photovoltaik Coebiz GmbH, Jochen Schäfer, Chief Investment Officer Cube Concepts GmbH, Felix Lefering, Geschäftsführer Coebiz GmbH ) Die BUILDINX 2025 in Dortmund bot auch in diesem Jahr wieder eine wichtige Plattform für Entscheider aus Logistik, Industrie und Gewerbe. CUBE CONCEPTS war gemeinsam mit dem langjährigen Partner COEBIZ über drei Tage [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>(<em>Von links: <em>Hendrik Schemmer, Fachberater Photovoltaik Coebiz GmbH</em>, Jochen Schäfer, Chief Investment Officer Cube Concepts GmbH, <em>Felix Lefering, Geschäftsführer Coebiz GmbH</em> </em>)</p>



<p>Die <strong>BUILDINX 2025</strong> in Dortmund bot auch in diesem Jahr wieder eine wichtige Plattform für Entscheider aus Logistik, Industrie und Gewerbe. CUBE CONCEPTS war gemeinsam mit dem langjährigen Partner <a href="https://coebiz.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">COEBIZ</a> über drei Tage an einem Stand vertreten. Im Mittelpunkt standen die praxiserprobten Modelle für PV- und BESS-<a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a> sowie intelligente Energielösungen für Industrie- und Logistikimmobilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus: Gemeinsame Kompetenz für PV- und BESS-Lösungen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS und COEBIZ arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen und haben bereits verschiedene Photovoltaikprojekte – unter anderem im Logistik- und Handelsumfeld – realisiert. Die Kombination beider Stärken bildet dabei einen klaren Mehrwert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CUBE CONCEPTS: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Photovoltaik- und Batteriespeicherlösungen im Contracting-Modell – ohne Investitionskosten für die Kunden, aber mit transparenter und langfristig kalkulierbarer Stromkostenstruktur.</li>



<li>COEBIZ: Engineering, Procurement &amp; Construction (EPC) großer PV-Projekte sowie Integration intelligenter Energiemanagementsysteme zur Optimierung von Lastgängen und Eigenverbrauch.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch dieses Zusammenspiel entstehen wirtschaftliche, skalierbare und netzdienliche Gesamtlösungen – ideal für Neu-, Bestands- und Logistikimmobilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachvortrag zur optimalen Dimensionierung von PV &amp; BESS</h2>



<p>Vor einem fachkundigen Publikum zeigten Björn Temp (technischer Leiter) und Jochen Schäfer&nbsp;(Chief Investment Officer) von CUBE CONCEPTS anhand realer Projekterfahrungen, wie die optimale Auslegung von Photovoltaik und Battery Energy Storage Systems (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">BESS</a>) in Kombination mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">EMS</a> den Strompreis nachhaltig senkt – unabhängig vom Finanzierungsmodell. Im Fokus des Fachvortrages standen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Praxisbeispiele von Lastganganalysen &amp; technischen Auslegungen</li>



<li>Rolle von BESS bei Lastspitzenreduktion &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a></li>



<li>Wirtschaftliche Zielgrößen für Industrie &amp; Logistik</li>



<li>Der Vergleich: Kauf vs. Contracting</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Starker gemeinsamer Auftritt auf der BUILDINX 2025</h2>



<p>Der partnerschaftliche Messeauftritt zeigte erneut, wie gut die Zusammenarbeit zwischen COEBIZ und CUBE CONCEPTS funktioniert. Beide Unternehmen verfolgen die gleiche Vision: Industrie- und Logistikstandorte durch wirtschaftlich sinnvolle PV- und BESS-Lösungen resilienter, nachhaltiger und unabhängiger machen. </p>



<p>Die BUILDINX 2025 bot dafür die optimale Bühne – mit vielen intensiven Gesprächen und spannendem Austausch über aktuelle Marktanforderungen, Contracting-Modelle und technische Lösungen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="26285" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26285" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-768x1024.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-225x300.jpg 225w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-1152x1536.jpg 1152w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-9x12.jpg 9w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



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		<title>5-Cent-Industriestrompreis ab 2026?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 11:24:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht ganz! Der von der deutschen Regierungskoalition geplante Industriestrompreis ab 2026 für 5 ct/kWh bezieht sich nämlich auf den Arbeitspreis. Grund genug, die Auswirkungen und geplanten Rahmenbedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen. Weshalb ein Industriestrompreis ab 2026 eingeführt wird Die Energiepreise sind für die deutsche Industrie seit Jahren ein strategisches Risiko. Obwohl sich die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nicht ganz! Der von der deutschen Regierungskoalition geplante <strong>Industriestrompreis ab 2026</strong> für <strong>5 ct/kWh</strong> bezieht sich nämlich auf den Arbeitspreis. Grund genug, die Auswirkungen und geplanten Rahmenbedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb ein Industriestrompreis ab 2026 eingeführt wird</h2>



<p>Die Energiepreise sind für die deutsche Industrie seit Jahren ein strategisches Risiko. Obwohl sich die Großhandelspreise nach dem Energiepreisschock von 2022 wieder stabilisiert haben, lag der durchschnittliche Industriestrompreis in 2024 mit 23,3 ct/kWh und in 2025 mit 17,8 bis 18,8 ct/kWh weiterhin auf oberem EU-Niveau. Große energieintensive Unternehmen mit besonderen Vergünstigungen zahlen mit 11 bis 12 ct/kWh oft deutlich weniger.</p>



<p>Besonders relevant ist die <strong>Struktur dieser Kosten</strong>. Nur etwa <strong>40 %</strong> entfallen auf den eigentlichen <strong>Arbeitspreis</strong>, also den Strom, der physikalisch verbraucht wird. Dieser liegt derzeit bei rund <strong>9 ct/kWh</strong>. Die restlichen <strong>60 %</strong> bestehen aus Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen, die sich nicht ohne Weiteres reduzieren lassen. Genau aus diesem Grund setzt die Bundesregierung nun gezielt beim Arbeitspreis an. Durch die Absenkung auf <strong>5 ct/kWh</strong> soll ein Preissignal gesetzt werden, das die internationale Wettbewerbsfähigkeit stromintensiver Unternehmen stärkt und gleichzeitig Investitionen in Energiewende-Technologien beschleunigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausgestaltung des Industriestrompreises ab 2026</h2>



<p>Formal wird der neue Industriestrompreis <strong>rückwirkend</strong> greifen. Unternehmen können die finanzielle Unterstützung erstmals im Jahr 2027 für das Jahr 2026 rückwirkend beantragen und gehen finanziell in <strong>Vorleistung</strong>. Die Förderung ist auf insgesamt <strong>drei Jahre</strong> ausgelegt – also auf die Zeiträume 2026, 2027 und 2028 – und läuft anschließend aus. Ausgezahlt wird jedoch noch bis 2030, sodass aus administrativer Sicht ausreichend Puffer bleibt.</p>



<p>Der Bund stellt hierfür erhebliche Mittel bereit, allerdings in sinkender Höhe: 2026 sollen <strong>1,5 Mrd. Euro</strong> aus dem Klimatransformationsfonds (KTF) zur Verfügung stehen, in den beiden Folgejahren jeweils <strong>800 Mio. Euro</strong>. Das Konzept ist bewusst <strong>degressiv</strong> ausgestaltet, um die Unternehmen zu entlasten. Zugleich soll es aber klare Anreize geben, die Energieversorgung strukturell nachhaltiger aufzustellen. Berechnungsgrundlage ist der durchschnittliche Börsenstrompreis. Liegt dieser oberhalb von 50 Euro je Megawattstunde, greift die Differenzzahlung bis zur Marke von 5 ct/kWh, jedoch nur für definierte Verbrauchsanteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen Anspruch haben</h2>



<p>Adressiert werden ausdrücklich nur jene Industriezweige, die als besonders strom- und handelsintensiv gelten. Grundlage ist die sogenannte <strong>BesAR-Liste 1</strong> des Energieeffizienzgesetzes (EnFG), also die EU-Sektoren mit „erheblichem Verlagerungsrisiko“. Für die Förderfähigkeit müssen Handelsintensität und Stromintensität zusammengenommen mindestens 2 Prozent erreichen und beide Werte jeweils über 5 Prozent liegen.</p>



<p>Diese vergleichsweise strenge Definition begrenzt die Beihilfen auf <strong>91 Wirtschaftssektoren</strong> und Teilsektoren, zu denen unter anderem große Teile der chemischen Industrie, die Metallverarbeitung, die Produktion von Zement, Glas, Keramik, Batteriezellen und Halbleitern, die Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Teile der Papierindustrie sowie bestimmte Bereiche des Maschinenbaus und der Rohstoffgewinnung zählen. Für sie ist die Energiepreisfrage ein zentraler Standortfaktor – und damit das Kernargument für die Einführung des Industriestrompreises.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bedingungen Unternehmen erfüllen müssen</h2>



<p>Eine zentrale Maßgabe ist die <strong>Mengenbegrenzung</strong>. Die vergünstigten 5 ct/kWh gelten nicht für den gesamten Verbrauch eines Unternehmens, sondern nur für definierte Anteile, die im Zeitverlauf sinken. Während im Jahr 2026 noch „<strong>mehr als 50 Prozent</strong>“ des Verbrauchs gefördert werden können, sind es 2027 exakt <strong>50 Prozent</strong> und 2028 ein <strong>reduzierter Anteil</strong>. Insgesamt erhält demnach ein Unternehmen während der dreijährigen Laufzeit des Industriestrompreises im Schnitt Zuschüsse für 50 % ihre Gesamtstromverbrauchs, so dass 5 ct/kWh erreicht werden.</p>



<p>Parallel gelten bestimmte Ausschlüsse. Besonders wichtig: Die Förderung kann <strong>nicht</strong> mit der bestehenden <strong>Strompreiskompensation</strong> kombiniert werden. Unternehmen müssen sich entscheiden, welche der beiden Beihilfearten für sie wirtschaftlich sinnvoller ist. Andere Entlastungen – etwa reduzierte Netzentgelte nach § 19 StromNEV, Stromsteuerentlastungen oder Umlagebefreiungen – dürfen hingegen weiterhin genutzt werden.</p>



<p>Damit die staatliche Förderung nicht nur kurzfristige Kostenvorteile schafft, sondern langfristige Effekte für das Energiesystem erzeugt, ist sie an weitere Bedingungen geknüpft. Besonders relevant ist die <strong>Investitionspflicht</strong>. Unternehmen müssen <strong>50 % der erhaltenen Beihilfen</strong> innerhalb von 48 Monaten in Projekte investieren, die einen messbaren Beitrag zur Senkung der Kosten des Stromsystems leisten. Gemeint sind vor allem Investitionen in <strong>erneuerbare Energieerzeugung</strong>, <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a></strong> oder Maßnahmen zur <strong>Energieeffizienz</strong>.</p>



<p>Wer sogar <strong>80 %</strong> der Förderung in diese Bereiche lenkt, kann zusätzlich einen <strong>Bonus von 10 %</strong> der eigentlichen Beihilfe erhalten. Die Förderung ist daher nicht nur ein kurzfristiger Preisdeckel, sondern ein Transformationsinstrument, das Unternehmen zu nachhaltigen Investitionen motivieren soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Was bedeutet der Industriestrompreis ab 2026 für die Praxis?</h2>



<p>Mit dem Industriestrompreis ab 2026 setzt die Bundesregierung ein wichtiges, allerdings zeitlich begrenztes industriepolitisches Signal. Einerseits wird der unmittelbar wettbewerbsrelevante Arbeitspreis für besonders exponierte Industrien leicht abgesenkt. Andererseits zwingt die Förderung Unternehmen dazu, sich aktiv an der Modernisierung des Energiesystems zu beteiligen, indem sie in erneuerbare Erzeugung, Speicher oder Effizienzprojekte investieren.</p>



<p>Gerade diese Kopplung aus Preisentlastung und Transformationsdruck macht das Modell interessant: Es bietet kurzfristige Entlastung in Zeiten hoher Energiekosten, schafft aber gleichzeitig ein Investitionsumfeld, das langfristig zu stabileren und niedrigeren Stromkosten führen kann – sowohl für die Industrie als auch für das Gesamtsystem.</p>



<p>Für viele Unternehmen wird entscheidend sein, wie administrativ einfach die Antragstellung gestaltet wird, wie verlässlich die Mittel bisheriger Förderprogramme bleiben und ob der Industriestrompreis ab 2026 möglicherweise zu einem dauerhaften Standortinstrument weiterentwickelt wird.</p>



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		<title>Dekarbonisierung der Industrie 2025: CUBE CONCEPTS vor Ort beim Handelsblatt-Event</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dekarbonisierung-der-industrie-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 13:21:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 13. bis 14. November 2025 fand bei der SMS group in Mönchengladbach das Handelsblatt-Event „Dekarbonisierung der Industrie“ statt. Wie bereits im Vorjahr war CUBE CONCEPTS wieder als Teilnehmender vertreten – mit dem klaren Ziel, die aktuellen Herausforderungen der Industrie noch besser zu verstehen und unsere eigenen Lösungen konsequent weiterzuentwickeln. Impulse für eine Industrie im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 13. bis 14. November 2025 fand bei der SMS group in Mönchengladbach das Handelsblatt-Event <strong>„Dekarbonisierung der Industrie“</strong> statt. Wie bereits im Vorjahr war CUBE CONCEPTS wieder als Teilnehmender vertreten – mit dem klaren Ziel, die aktuellen Herausforderungen der Industrie noch besser zu verstehen und unsere eigenen Lösungen konsequent weiterzuentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse für eine Industrie im Wandel</h2>



<p>In zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionsformaten wurde deutlich, dass die industrielle Transformation weiter massiv an Fahrt aufnimmt. Themen wie Energiepartnerschaften, regionale Vernetzung, resiliente Rohstoffstrategien und CO₂-Infrastruktur zeigten, wie vielfältig die Stellhebel für eine erfolgreiche Dekarbonisierung inzwischen sind. Gleichzeitig wurde klar: Der Weg dorthin ist komplex, erfordert sektorübergreifende Kooperation und dauerhaft wirtschaftlich tragfähige Konzepte.</p>



<p>Gerade diese Kombination aus technologischen, wirtschaftlichen und politischen Perspektiven macht das Event für uns besonders wertvoll. Die Gespräche mit Industrievertretern bestätigten erneut, dass <strong>maßgeschneiderte Energiekonzepte</strong>, flexible Erzeugungslösungen und ein belastbares Verständnis der individuellen Rahmenbedingungen entscheidend für den Erfolg zukünftiger Projekte sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einblicke in Praxis &amp; Innovation bei SMS</h2>



<p>Neben den Vorträgen bot das Event exklusive Einblicke hinter die Kulissen der SMS group. Zukunftsfähige Qualifizierung für die Industrie findet dort in einem <strong>Digital Classroom</strong> statt und die Hightech-Anwendungen im realen Betrieb konnten bei einem Rundgang durch die Produktion begutachtet werden. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden bei inspirierender Atmosphäre während des <strong>Get-togethers im Borussia Park </strong>austauschen. Die persönlichen Gespräche mit Unternehmen, Netzwerkpartnern und Technologieanbietern waren für uns besonders wertvoll und haben erneut bestätigt, wie wichtig der enge Dialog für erfolgreiche Transformationsprojekte ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Fazit des Events Dekarbonisierung der Industrie 2025</h2>



<p>ür CUBE CONCEPTS steht fest: Die Dekarbonisierung kann nur gelingen, wenn technische Innovationen, wirtschaftliche Anreize und strategische Partnerschaften zusammengedacht werden. Die Erkenntnisse des Events fließen direkt in unsere Arbeit ein – insbesondere in die Entwicklung individueller PV- und Energiekonzepte für Industrie und Gewerbe.</p>



<p>Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Impulse gemeinsam mit unseren Kunden in konkrete Projekte umzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="664" data-id="26195" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1024x664.jpg" alt="" class="wp-image-26195" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1024x664.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-300x194.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-768x498.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1536x996.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-2048x1328.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="649" data-id="26194" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1024x649.jpg" alt="Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header" class="wp-image-26194" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1024x649.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-768x487.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1536x973.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-2048x1298.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="619" data-id="26196" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1024x619.jpg" alt="" class="wp-image-26196" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1024x619.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-300x181.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-768x464.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1536x928.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-2048x1238.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="671" data-id="26197" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1024x671.jpg" alt="" class="wp-image-26197" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1024x671.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-300x197.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-768x503.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1536x1006.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-2048x1342.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="26198" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26198" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" data-id="26199" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1024x659.jpg" alt="" class="wp-image-26199" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1024x659.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-300x193.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-768x495.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1536x989.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-2048x1319.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="722" data-id="26200" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-26200" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1024x722.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-768x542.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1536x1084.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2048x1445.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="26201" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26201" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="542" data-id="26202" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1024x542.jpg" alt="" class="wp-image-26202" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1024x542.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-300x159.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-768x406.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1536x813.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-2048x1084.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung<br>Dekarbonisierung der Industrie 2025<br>Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen<br>am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" data-id="26203" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1024x615.jpg" alt="" class="wp-image-26203" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1024x615.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-300x180.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-768x461.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1536x922.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-2048x1229.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung<br>Dekarbonisierung der Industrie 2025<br>Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen<br>am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="708" data-id="26206" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1024x708.jpg" alt="" class="wp-image-26206" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1024x708.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-300x207.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-768x531.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1536x1062.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-2048x1415.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung
Dekarbonisierung der Industrie 2025
Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen
am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>
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<p><em>Fotos: Marc-Andre Hergenröder von Foto Vogt GmbH</em></p>



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		<title>EU verschiebt Start des ETS II auf 2028 – Was das für Politik &#038; Wirtschaft bedeutet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-verschiebt-start-des-ets-ii-auf-2028/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 09:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 5. November 2025 haben sich die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten auf eine zentrale Anpassung der europäischen Klimapolitik geeinigt: Sie möchten den Start des neuen Emissionshandels für Gebäude und Straßenverkehr (EU ETS II) um ein Jahr auf 2028 verschieben. Das System war ursprünglich für 2027 geplant und soll künftig die CO₂-Emissionen in diesen Sektoren europaweit über handelbare Zertifikate bepreisen und langfristig nationale [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 5. November 2025 haben sich die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten auf eine zentrale Anpassung der europäischen Klimapolitik geeinigt: Sie möchten den <strong>Start</strong> des neuen Emissionshandels für Gebäude und Straßenverkehr (<strong>EU</strong><strong> ETS</strong><strong> II</strong>) um ein Jahr <strong>auf</strong><strong> 2028</strong><strong> verschieben</strong>. Das System war ursprünglich für 2027 geplant und soll künftig die CO₂-Emissionen in diesen Sektoren europaweit über handelbare Zertifikate bepreisen und langfristig nationale CO₂-Abgaben ablösen. Aufgrund der Energiepreisklausel hätte die EU-Kommission ohnehin bis zum 15. Juli 2026 Zeit gehabt, die Einführung des Systems zu verzögern. Durch den neuen Vorschlag zur Verschiebung der EU-Minister ist die <strong>Zustimmung des EU-Parlaments</strong> jetzt jedoch <strong>sehr wahrscheinlich</strong>.</p>



<p>Mit der verzögerten Einführung reagieren die Minister auf die anhaltend hohen Energiepreise und auf Forderungen einiger Mitgliedstaaten, insbesondere aus Mittel- und Osteuropa, die einen behutsameren Übergang fordern. Gleichzeitig bekräftigte der Rat das übergeordnete Ziel, die europäischen Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Entscheidung ist Teil des geplanten EU-Klimazielgesetzes 2040, das bis Jahresende im Europäischen Parlament abgestimmt werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU ETS II hat strukturelle Bedeutung</h2>



<p>Das EU ETS II ist die zweite Ausbaustufe des europäischen Emissionshandels, der bislang energieintensive Industrien und den Stromsektor abdeckt. Der neue Teilmarkt soll künftig den Verkehr und die Wärmeversorgung von Gebäuden erfassen – also Bereiche, in denen bislang nationale Lösungen gelten. In Deutschland betrifft dies den nationalen Emissionshandel nach <strong><a href="https://cubeconcepts.de/behg-handel-mit-co%e2%82%82-zertifikaten/">BEHG</a></strong>, der nun wahrscheinlich ein weiteres Jahr fortgeführt wird.</p>



<p>Ab dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland <strong>bisher</strong> eine auktionsbasierte CO₂-Abgabe als Übergangsregelung geplant. Dabei sollen sich die Zertifikatpreise in einer vorgeschriebenen Preisspanne <strong>zwischen</strong><strong> 55</strong><strong> und</strong><strong> 65</strong><strong> Euro</strong> pro Tonne bewegen, mit einem Nachkaufpreis von 68 Euro, falls die Auktionsmengen erschöpft sind. Ob der noch fixe CO₂-Zertifikatpreis von 55 Euro um ein Jahr verlängert oder die Übergangsregelung nun zwei Jahre gelten wird, muss nun in den kommenden Wochen entschieden werden.</p>



<p>Betroffene Unternehmen müssen demnach zu 2026 oder zu 2027 ihre CO₂-Kosten auf Basis der Auktionsausschläge kalkulieren, was eine erhöhte Preisunsicherheit mit sich bringt. Erst mit dem EU ETS II ab 2028 wird der CO₂-Zertifikatpreis vollkommen frei nach Angebot und Nachfrage auf dem europäischen Markt gebildet. Diverse Studien rechneten bislang bei Einführung des Systems in 2027 mit CO₂-Kosten von <strong>200 bis 350 Euro</strong> pro Tonne. Ob sich diese erwartete Preisexplosion durch die verschobene Einführung des EU ETS II abschwächt, bleibt abzuwarten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für die Verschiebung des ETS II</h2>



<p>Mehrere politische und wirtschaftliche Faktoren führen zu dieser Entscheidung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anhaltend hohe Energiepreise seit 2022 belasten Haushalte und kleinere Unternehmen in der EU.</li>



<li>Länder wie Polen, Tschechien und Ungarn fordern mehr Zeit, um den sozialen Ausgleich für einkommensschwächere Haushalte vorzubereiten.</li>



<li>Der Soziale Klimafonds (Social Climate Fund), der genau diesen Ausgleich schaffen soll, startet 2026 und benötigt zusätzliche administrative Vorlaufzeit.</li>



<li>Nationale Behörden müssen ihre Berichtssysteme, Datenstandards und Abrechnungsmechanismen an den bevorstehenden EU-Standard anpassen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Politik erhofft sich durch die Verschiebung eine geordnetere Implementierung, ohne den langfristigen Pfad zur Dekarbonisierung zu verändern. Sie zeigt zugleich, dass sozioökonomische Durchführbarkeit zunehmend als integraler Bestandteil europäischer Klimapolitik verstanden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf den CO₂-Markt</h2>



<p>Die Entscheidung wirkt sich auch auf die Erwartungsbildung im Kohlenstoffmarkt aus. Analysten gehen nun davon aus, dass der durchschnittliche CO₂-Preis im etablierten EU ETS I (Industrie- und Stromsektor) kurzfristig stabil bleibt und die Verzögerung des ETS II die Startpreise etwas abfedert. Im deutschen nEHS rechnen die Experten allerdings bis 2028 mit einem CO₂-Preis am oberen Limit (65 Euro), da die Marktteilnehmer die gesicherte ab 2028 folgende EU-weite Knappheit bereits einpreisen. Neue Prognosen und Analysen werden in den nächsten Wochen den Effekt des verschobenen Startes des EU ETS II auf die CO₂-Zertifikatpreise genauer unter die Lupe nehmen.</p>



<p>Die Startverschiebung des ETS II auf 2028 wirft zwei zusätzliche Fragen auf, die von der Politik dringend geklärt werden müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was geschieht mit dem Social Climate Fund, der eigentlich ab 2026 jährlich rund 86 Milliarden Euro aus ETS-Erträgen bereitstellen soll, um Haushalte mit niedrigen Einkommen zu entlasten und Energieeffizienzprogramme zu fördern.</li>



<li>Gerät nun auch die Zeitschiene zur Fusion des ETS I und ETS II in Gefahr, die ursprünglich im Jahre 2031 geplant war?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Verschobener Start des EU ETS II als politischer Balanceakt</h2>



<p>Der Aufschub des ETS II ist zwar kein eklatanter Rückschritt in der europäischen Klimapolitik, aber ein vielleicht notwendiger Zwischenschritt. Er ermöglicht es, die technische Infrastruktur und die sozialen Begleitinstrumente zu stabilisieren, ohne die langfristige Richtung zu ändern. Sofern dies gelingt und die Effekte nicht nur einfach um ein Jahr verschoben werden, ist es ein positives Zeichen für die Wirtschaft in Europa. Das Jahr 2028 bleibt als verbindlicher Startpunkt im Gesetz verankert – die EU behält ihren Kurs auf Klimaneutralität bei, kombiniert mit wirtschaftlicher Realitätsnähe.</p>



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<p></p>
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		<title>Wir wachsen weiter: Siebenmal Verstärkung für Schlüsselbereiche</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wir-wachsen-weiter-siebenmal-verstaerkung-fuer-schluesselbereiche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 16:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25516</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Monatsbeginn hat CUBE CONCEPTS sein Team um gleich sieben neue und motivierte Kolleginnen und Kollegen erweitert. Dieses signifikante Wachstum unterstreicht den anhaltenden Erfolg und die strategische Expansion des Unternehmens in zentralen Geschäftsbereichen: Sales, Technik und Marketing. Mit diesen Verstärkungen baut CUBE CONCEPTS seine Kapazitäten weiter aus und festigt seine Position als Partner für nachhaltige [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zum <strong>Monatsbeginn</strong> hat CUBE CONCEPTS sein Team um gleich <strong>sieben neue und motivierte Kolleginnen und Kollegen</strong> erweitert. Dieses signifikante Wachstum unterstreicht den anhaltenden Erfolg und die strategische Expansion des Unternehmens in zentralen Geschäftsbereichen: <strong>Sales, Technik </strong>und<strong> Marketing</strong>. Mit diesen Verstärkungen baut CUBE CONCEPTS seine Kapazitäten weiter aus und festigt seine Position als Partner für nachhaltige Energielösungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sales, Technik &amp; Marketing</h2>



<p>Insbesondere im Bereich <strong>Sales</strong> freut sich das Unternehmen über die Unterstützung von <strong>Niroz Mahmound, Karin Münks </strong>und<strong> Ceyhan Öztürk</strong>. Ihre Expertise wird künftig maßgeblich zum weiteren Ausbau der Kundenbeziehungen und zur Erschließung neuer Märkte beitragen. Die <strong>Technik-Abteilung</strong> wird durch <strong>Marc Skirlo, Nikolay Genov </strong>und<strong> Philip Erkes</strong> verstärkt, die verantwortungsvolle Aufgaben als Planer und Projekt-Manager übernehmen. Ihr Know-how ist entscheidend für die erfolgreiche Konzeption und Umsetzung anspruchsvoller Energieprojekte. Zudem stößt <strong>Mattea Lu Vienken</strong> zum <strong>Marketing-Team</strong> und bringt ihre wertvolle Erfahrung und ihren Enthusiasmus im Bereich <strong>Grafik und Design</strong> ein, um die visuelle Kommunikation und Markenpräsenz von CUBE CONCEPTS weiter zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit neuem Onboarding-Programm</h2>



<p>Mit dem heutigen Tag startet für alle neuen Teammitglieder auch das <strong>ausführliche Onboarding-Programm</strong>. Dieses Programm ist darauf ausgelegt, die neuen Mitarbeitenden gezielt und umfassend in die Prozesse, Strukturen und die gelebten Werte von CUBE CONCEPTS einzuführen. Ergänzend dazu sorgt ein <strong>individuelles Buddy-System</strong> für einen reibungslosen und persönlichen Einstieg: Erfahrene Kollegen stehen den Neuzugängen als Ansprechpartner zur Seite und gewährleisten eine schnelle und effektive Einarbeitung in die täglichen Aufgaben.</p>



<p>CUBE CONCEPTS heißt alle neuen Teammitglieder <strong>herzlich willkommen</strong> und blickt voller Optimismus auf eine <strong>erfolgreiche Zusammenarbeit</strong> sowie viele <strong>gemeinsame, zukunftsweisende Projekte</strong> im Bereich nachhaltiger Energie.</p>



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<p></p>
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		<title>Dynamische Netzentgelte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dynamische-netzentgelte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2025 13:34:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende verändert die Struktur der Stromnetze grundlegend. Mit dem Ausbau erneuerbarer Erzeugung, dem Hochlauf der Elektromobilität und der Elektrifizierung industrieller Prozesse steigt die Zahl flexibler, zugleich aber auch volatiler Stromflüsse im Netz. Immer häufiger entstehen lokale Überlastungen oder ungenutzte Kapazitäten – je nach Tageszeit und Einspeisesituation. Daher ist Flexibilität (z. B. Lastverschiebung, Lastsenkung in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Energiewende verändert die Struktur der Stromnetze grundlegend. Mit dem Ausbau erneuerbarer Erzeugung, dem Hochlauf der Elektromobilität und der Elektrifizierung industrieller Prozesse steigt die Zahl flexibler, zugleich aber auch volatiler Stromflüsse im Netz. Immer häufiger entstehen lokale Überlastungen oder ungenutzte Kapazitäten – je nach Tageszeit und Einspeisesituation. Daher ist Flexibilität (z. B. Lastverschiebung, Lastsenkung in kritischen Zeiten) zur Entlastung der Netze jetzt der neue Goldstandrad, um die Kosten für den notwendigen Netzbetrieb und Ausbau möglichst gering zu halten. Dies ist dringend notwendig da heute schon 1/3 des Gesamtstrompreises aus Netzentgelten besteht.</p>



<p>Um Schwankungen besser zu steuern, rückten <strong>dynamische Netzentgelte</strong> zunehmend in den Fokus der Regulierung. Denn bisher zahlten Verbraucher – unabhängig von der tatsächlichen Netzsituation – ein weitgehend fixes Entgelt pro Kilowattstunde. Damit fehlte der ökonomische Anreiz, Lasten gezielt in netzentlastende Zeiten zu verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seit 2025: Nur &#8220;zeitvariable Netzentgelte&#8221;</h3>



<p>Seit dem <strong>1. April 2025</strong> gilt eine gesetzliche Verpflichtung für alle Verteilnetzbetreiber (VNB) in Kraft,&nbsp;zeitvariable Netzentgelte&nbsp;anzubieten. Grundlage ist die Reform des <strong>§ 14a des EnWG</strong> (Energiewirtschaftsgesetzes), der im Zuge der Energiewende angepasst wurde, um&nbsp;steuerbare Verbrauchseinrichtungen besser einbinden zu können.</p>



<p>Etwa zeitgleich startete die Bundesnetzagentur mit der <strong>Arbeitsgemeinschaft Netzentgeltsystematik (AgNeS), </strong>die einen komplett neuen Rahmen für die Netzentgeltsystematik für Deutschland bis spätestens Ende 2028 erarbeiten soll. Die neue StromNEV (Stromnetzentgeltverordnung) wird künftig das Verhalten von Verbrauchern und Betreibern steuerbarer Anlagen gezielt in Richtung Netzstabilität lenken. Vorgesehen sind Preissignale, die sich an der aktuellen oder prognostizierten Auslastung des Netzes orientieren.</p>



<p>Für Industrie- und Gewerbebetriebe eröffnet sich damit ein neues Steuerungsinstrument: Wer Lasten flexibel verschieben kann, profitiert von reduzierten Netzentgelten und trägt zugleich zur Entlastung der Infrastruktur bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind dynamische Netzentgelte?</h2>



<p>Dynamische Netzentgelte sind ein Instrument, um die Nutzung der Stromnetze besser an die tatsächliche Belastung anzupassen. Anders als bei herkömmlichen Netzentgelten, die unabhängig von Ort und Zeit berechnet werden, verändern sich dynamische Entgelte ständig und in Echtzeit abhängig von der<strong> Netzsituation</strong> – also davon, wie stark ein Netzabschnitt gerade ausgelastet ist oder voraussichtlich ausgelastet sein wird.</p>



<p>Ziel ist es, <strong>Preissignale für netzdienliches Verhalten</strong> zu schaffen. In Zeiten hoher Netzlast steigen die Entgelte, in schwach ausgelasteten Stunden sinken sie. Dadurch sollen Verbraucher, Unternehmen und steuerbare Anlagen wie Wärmepumpen, Speicher oder Ladeinfrastruktur motiviert werden, ihren Stromverbrauch flexibel zu verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abgrenzung zu bisherigen Modellen</h3>



<p>Seit April 2025 bieten viele der etwa 800-850 deutschen Verteilnetzbetreiber sogenannte <strong>zeitvariable Netzentgelte</strong> an – meist in Form eines dreistufigen Modells. Diese Zeitfenster werden im Voraus definiert, gliedern sich nach Tageszeiten oder Quartalen und teilen die Tarife in der Regel in <strong>Niedriglast- (NT)</strong>, <strong>Standard- (ST)</strong> und <strong>Hochlastzeiten (HAT) </strong>auf.Dynamische Netzentgelte gehen allerdings einen Schritt weiter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie können <strong>stündlich </strong>oder<strong> sogar viertelstündlich variieren</strong>, abhängig von der tatsächlichen Netzbelastung.</li>



<li>Sie basieren auf <strong>Echtzeitdaten</strong> oder Netzlastprognosen.</li>



<li>Sie ermöglichen eine <strong>regionale Differenzierung</strong>, etwa auf Ebene einzelner Netzgebiete.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit entsteht ein System, das ähnlich wie <a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/">dynamische Stromtarife</a> funktioniert – allerdings auf der <strong>Netzentgeltkomponente</strong> der Stromrechnung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutzen &amp; Zielsetzung</h3>



<p>Durch diese differenzierte Preisgestaltung soll sich das Verhalten der Verbraucher stärker an der Netzstabilität orientieren. Wenn viele Teilnehmer auf Preissignale reagieren, lassen sich Lastspitzen abflachen und Investitionen in Netzausbau reduzieren. Für Unternehmen mit steuerbaren Prozessen bietet das die Chance, <strong>Netzentgelte gezielt zu optimieren</strong> – etwa durch den Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystemen</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle &amp; künftige Rechtsrahmen</h2>



<p>Bislang konnten energieintensive Unternehmen über verschiedene Mechanismen <strong>reduzierte Netzentgelte</strong> erhalten, wenn ihr Lastverhalten zur Netzstabilität beitrug oder sich durchgängig gleichmäßig gestaltete. Die beiden wichtigsten Regelungen waren die <strong>Bandlastregelung</strong> und die <strong>atypische Netznutzung</strong> gemäß <strong>§ 19 StromNEV</strong>. Kurz erklärt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a></strong> (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV): Unternehmen mit einem konstanten Leistungsbezug über das Jahr hinweg – also einer nahezu gleichbleibenden Bandlast – konnten ein individuelles Netzentgelt beantragen. Diese Regelung honorierte eine gleichmäßige Netzbelastung ohne ausgeprägte Spitzen.</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">Atypische Netznutzung</a></strong> (§ 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV): Hier profitierten Betriebe, die ihre Last gezielt außerhalb der Hochlastzeiten des regionalen Netzbetreibers verschoben. Die Hochlastzeitfenster wurden vom jeweiligen VNB definiert und lagen meist in den frühen Abendstunden oder während winterlicher Spitzenlasten. Durch die Verlagerung von Verbrauch in netzentlastende Zeiten konnten Unternehmen teils erhebliche Entgeltreduktionen erreichen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese beiden Instrumente waren lange zentrale Elemente der Netzentgeltlogik im Industriebereich mit der sich die Netzentgelte bis zu 90% reduzieren ließen. Sie setzen jedoch auf statische Zeitfenster und Jahresbewertung, <strong>nicht auf kurzfristige Netzsignale</strong>. Mit der geplanten Reform der Netzentgeltsystematik – insbesondere dem Auslaufen der § 19-Sonderregelungen und der Einführung dynamischer Netzentgelte – wird dieser Mechanismus <strong>schrittweise </strong>durch ein <strong>flexibleres, datenbasiertes System</strong> ersetzt. Künftig sollen Preissignale <strong>in Echtzeit </strong>oder<strong> auf Stundenbasis</strong> auf Netzengpässe reagieren, anstatt auf pauschal definierte Lastfenster.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Rahmenmethodik für dynamische Netzentgelte durch AgNeS</h3>



<p>Der erste Schritt in Richtung dynamische Netzentgelte bildet der nun reformierte § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), der seit April 2025 gültig ist. Im zweiten Schritt erarbeitet die Bundesnetzagentur (BNetzA) im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Netzentgeltsystematik (AgNeS) eine <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/">Reform der Stromnetzentgelte</a>, um die komplexen methodischen und regulatorischen Fragen zu klären. Sie erarbeitet Empfehlungen, wie ein zukünftiges, bundesweit vergleichbares System dynamischer Netzentgelte ausgestaltet werden kann. AgNeS entwickelt dabei <strong>Grundprinzipien </strong>und<strong> Bewertungsmechanismen</strong>, etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche Datenbasis (z. B. Netzlastprognosen) genutzt werden darf,</li>



<li>wie Lastverschiebungen zu bewerten sind,</li>



<li>und wie regionale Unterschiede abgebildet werden können.</li>
</ul>



<p></p>



<p>AgNeS legt jedoch <strong>keine konkreten Zeitfenster oder Tarife</strong> fest. Diese bleiben weiterhin in der <strong>Verantwortung der einzelnen Verteilnetzbetreiber</strong>, die ihre Modelle an die lokalen Netzgegebenheiten anpassen dürfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Situation: Übergangsphase zur Einführung dynamischer Netzentgelte</h3>



<p>Demnach befindet sich das System für dynamische Netzentgelte derzeit in einer Übergangsphase. Während § 14a EnWG bereits die rechtliche Verpflichtung zur Einführung zeitvariabler Entgelte enthält, experimentieren viele VNBs mit unterschiedlichen Modellen – von festen Hochlastzeiten bis hin zu ersten dynamischen Ansätzen. Erst ab 2026/2027 ist geplant, dass auf Basis der AgNeS-Empfehlungen ein bundesweit harmonisiertes, aber regional anpassbares System eingeführt wird. Damit soll eine Balance entstehen zwischen einheitlicher Struktur (Transparenz, Vergleichbarkeit) und lokaler Flexibilität (Netzrealität, Lastprofile).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie gestalten VNB heute ihre Netzentgelte?</h2>



<p>Neben fixen Netzentgelten pro kWh verpflichtet § 14a EnWG die Netzbetreiber erstmalig, mindestens ein zeitvariables Netzentgeltmodell anzubieten. Viele VNB haben sich dabei für ein 3-stufiges Modell entschieden und bieten nun NT-, ST- und HA-Zeitfenster an. Allerdings bleibt die konkrete Ausgestaltung ihnen überlassen. Hier der aktuelle Stand im Überblick:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Gestaltungsspielraum</td><td>Jeder VNB kann selbst festlegen: – Wann NT/HT gelten (z. B. tageszeitlich oder quartalsweise) – Wie stark die Preisunterschiede sind (innerhalb gesetzlicher Grenzen) – Wie groß das Zeitfenster pro Stufe ist.</td></tr><tr><td>Zeitfenster-Beispiele</td><td>Viele VNB wählen nachts (0–5 Uhr) oder PV-Überschusszeiten (z. B. mittags) als NT. HT wird meist in Abendstunden (17–21 Uhr) oder bei Netzspitzen berechnet. Manche wenden NT/HT <strong>nur in Q1 </strong>und<strong> Q4</strong> an, andere ganzjährig. </td></tr><tr><td>Ziel des Modells</td><td>Erproben, wie sich flexible Lasten auf die Netzstabilität auswirken. Einheitliche, bundesweite Zeitfenster wären kontraproduktiv, da Netzbelastung regional unterschiedlich ist.</td></tr><tr><td>Datenbasis</td><td>Manche Netzbetreiber koppeln die Zeitfenster bereits an Prognosen oder Echtzeit-Netzlasten, andere definieren sie vorab statisch (z. B. feste Uhrzeiten).</td></tr><tr><td>Industrie/Gewerbe</td><td>Für RLM-Kunden (mit Leistungsmessung) sind die Systeme bisher <strong>noch nicht flächendeckend</strong> verfügbar oder umgesetzt. Einzelanfragen an den VNB sind notwendig. </td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für Industrie &amp; Gewerbe: Vom Kostenfaktor zum Steuerungselement</h2>



<p>Die Einführung dynamischer Netzentgelte stellt für Unternehmen nicht nur eine regulatorische Umstellung dar, sondern eröffnet vor allem erhebliche <strong>wirtschaftliche und strategische Potenziale</strong>. Insbesondere Betriebe mit steuerbaren Lasten (z. B. industrielle Produktionsanlagen, Kälteanlagen, Speicherlösungen, E-Flotten) können von der neuen Systematik profitieren, indem sie ihre Strombezugskosten aktiv managen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gezielte Kostenoptimierung durch Lastverschiebung</h3>



<p>Die offensichtlichste Chance liegt in der direkten <strong>Reduzierung der Netzentgelte</strong>. Durch die Verlagerung des Stromverbrauchs aus Hochlastzeiten (HT) in Niedriglastzeiten (NT) können Unternehmen ihre Netzentgelte minimieren. <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a> zwischen NT- und HT-Tarifen führt dabei zum sofortigen Einsparpotenzial.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Synergien mit Energiemanagementsystemen (EMS) und Speichern</h3>



<p>Dynamische Netzentgelte verstärken den Nutzen von bereits installierten oder geplanten <strong>Energiemanagementsystemen (EMS)</strong>. Ein intelligentes EMS senkt nicht nur die direkten Stromkosten (durch dynamische Stromtarife), sondern auch die Netzentgelte lassen sich nun automatisiert in die Steuerung von Prozessen einbeziehen. Das EMS wird zur zentralen Schaltstelle für die netzdienliche Lastverschiebung. Zusätzlich steigt die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern. Sie können in NT-Zeiten oder bei geringer Netzauslastung geladen und in HT-Zeiten oder bei lokaler Überlastung zur Eigennutzung entladen werden. Dies optimiert nicht nur den Stromeinkauf, sondern auch die Netznutzungskosten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung auf künftige Energiemärkte</h3>



<p>Die Anpassung an dynamische Netzentgelte ist ein wichtiger Schritt zur <strong>Digitalisierung </strong>und <strong>Flexibilisierung</strong> der Energieinfrastruktur von Unternehmen. Sie schafft die Grundlage für die künftige Teilnahme an weiteren Flexibilitätsmärkten (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a>-Märkte) und der Vernetzung als aktiver Teil des Energiesystems (Stichwort: Sektorenkopplung und virtuelle Kraftwerke). Unternehmen werden damit von passiven Stromabnehmern zu aktiven Gestaltern des Netzbetriebs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Offene Fragen</h2>



<p>Trotz der klaren Vorteile und der regulatorischen Notwendigkeit sind der Einführung und dem Erfolg dynamischer Netzentgelte noch einige wesentliche Herausforderungen und offene Fragen verbunden, die von Gesetzgeber, BNetzA, VNBs und Unternehmen gleichermaßen adressiert werden müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorische und technische Komplexität</h3>



<p>Die Umstellung auf ein neues System bringt sowohl regulatorische als auch technische Hürden mit sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Harmonisierung und Vergleichbarkeit:</strong> Obwohl die AgNeS einen bundesweiten Rahmen schaffen soll, bleibt die finale Gestaltung bei den über 800 Verteilnetzbetreibern. Für bundesweit agierende Unternehmen oder große Industriekunden kann dies einen Flickenteppich unterschiedlicher Entgeltmodelle bedeuten, was die zentrale Steuerung und Prognosen erschweren.</li>



<li><strong>Dateninfrastruktur und -verfügbarkeit:</strong> Die wirklich dynamischen Netzentgelte erfordern eine zuverlässige, kurzfristige Bereitstellung von Netzlastdaten oder Prognosen in Echtzeit (viertelstündlich oder stündlich). Die flächendeckende Ausrollung intelligenter Messsysteme und die Schaffung der notwendigen Datenplattformen sind die technischen Grundvoraussetzungen, die noch nicht überall gegeben sind.</li>



<li><strong>Übergang für RLM-Kunden (Industrie):</strong> Für Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) – also die meisten Industrie- und Großgewerbekunden – ist die endgültige Methodik für dynamische Netzentgelte noch in der Entwicklung (BNetzA-Pläne ab 2026/2027). Die zeitliche Überlappung mit dem geplanten Auslaufen des § 19 StromNEV-Regelungen sorgt für Unsicherheit.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Integration in Unternehmensprozesse</h3>



<p>Die erforderliche Flexibilität kollidiert in vielen Betrieben mit etablierten Produktions- und Geschäftsmodellen. Nicht alle Prozesse in Industrie und Gewerbe lassen sich ohne Weiteres in netzentlastende Zeiten verschieben. Gerade bei just-in-time-Produktion oder durchgängig notwendigen Betriebsprozessen müssen Unternehmen abwägen, inwieweit die Einsparungen bei den Netzentgelten die potenziellen Kosten durch Prozessunterbrechungen oder -verzögerungen aufwiegen. Zusätzlich erfordert die Nutzung dynamischer Entgelte oft Investitionen in modernere Anlagen, Speicher, Ladeinfrastruktur oder die Nachrüstung von EMS-Systemen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen muss im Einzelfall kritisch geprüft werden, sofern keine Contracting-Modelle verfügbar sind. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Akzeptanz &amp; Kommunikation</h3>



<p>Für Endkunden, kleine Gewerbebetriebe oder KMU ist das neue System deutlich komplexer als das bisherige fixe Entgelt. Transparenz und eine verständliche Kommunikation der neuen Tarife durch die VNBs sind entscheidend, um eine breite Akzeptanz und damit die notwendige Steuerungswirkung zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Dynamische Netzentgelte als zentraler Baustein des Energiesystems</h2>



<p>Dynamische Netzentgelte sind nicht nur ein neues Abrechnungsinstrument, sondern ein zentraler Baustein für das zukünftige, flexible Energiesystem in Deutschland. Spätestens bis 2029 wird der regulatorische Rahmen eindeutig definiert sein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Von statischen Zeitfenstern zur Echtzeit-Steuerung</h3>



<p>Die aktuelle Übergangsphase mit ihren meist 3-stufigen, vorab definierten Zeitfenstern (NT, ST, HT) wird voraussichtlich nur ein Zwischenschritt sein. Die Empfehlungen der AgNeS und die spätere StromNEV-Reform werden das System in Richtung echter, <strong>datenbasierter Dynamik</strong> lenken. Das bedeutet, dass die Preissignale immer kurzfristiger und sollen stundenscharf oder viertelstundenscharf auf die tatsächliche oder prognostizierte Netzlast reagieren. Zudem werden die Netzentgelte künftig stärker die lokale Netzsituation widerspiegeln. Ein Unternehmen in einem Ballungsgebiet mit hoher Netzlast wird andere Signale erhalten als ein Betrieb in einem ländlichen, überschussreichen EE-Gebiet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Künstliche Intelligenz als Beschleuniger</h3>



<p>Die Komplexität von Echtzeit-Preissignalen aus Netzbelastung und Börsenstrompreis sowie die Notwendigkeit, Produktionspläne damit in Einklang zu bringen, wird ohne <strong>Künstliche Intelligenz </strong>und<strong> Advanced Analytics</strong> kaum zu managen sein. KI-basierte EMS-Systeme werden unverzichtbar, um die Vorhersage der Lastverschiebung unter Berücksichtigung von Strompreisen, Netzentgelten und Produktionsanforderungen zu optimieren. Dabei übernimmt sie die automatische Verschiebung steuerbarer Lasten, ohne manuelle Eingriffe oder eine Gefährdung der Betriebssicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration in das Gesamtsystem</h3>



<p>Langfristig werden dynamische Netzentgelte mit den dynamischen Stromtarifen (Arbeitspreis) und den sich entwickelnden Flexibilitätsmärkten zu einem <strong>ganzheitlichen ökonomischen Rahmenwerk</strong> verschmelzen. Ziel ist ein Energiesystem, in dem jeder Akteur – von der Wärmepumpe im Haushalt bis zur Industrieanlage – über finanzielle Anreize zur Stabilisierung des Netzes beiträgt und die Kosten für den Netzausbau minimiert werden.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet dies: Wer sich jetzt mit der notwendigen Dateninfrastruktur, den geeigneten Energiemanagementsystemen und der Flexibilisierung seiner Prozesse aufstellt, wird nicht nur von den aktuellen Einsparungen profitieren, sondern ist optimal für das Energiesystem von morgen positioniert.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kilowattstunde (kWh) &#038; Kilowatt-Peak (kWp) kurz erklärt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kilowattstunde-kwh-kilowatt-peak-kwp-kurz-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Oct 2025 07:09:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25053</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer sich mit Stromverbrauch, Energieeffizienz oder Photovoltaikanlagen beschäftigt, stößt schnell auf zwei zentrale Einheiten: Kilowattstunde (kWh) und Kilowatt-Peak (kWp). Beide Werte spielen entscheidende Rollen. Die eine beschreibt, wie viel Energie verbraucht oder erzeugt wird, die andere, wie leistungsfähig eine Anlage ist. Während die Kilowattstunde (kWh) eine gängige Größe auf jeder Stromrechnung ist, steht Kilowatt-Peak (kWp) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/kilowattstunde-kwh-kilowatt-peak-kwp-kurz-erklaert/">Kilowattstunde (kWh) &amp; Kilowatt-Peak (kWp) kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer sich mit Stromverbrauch, Energieeffizienz oder Photovoltaikanlagen beschäftigt, stößt schnell auf zwei zentrale Einheiten: <strong>Kilowattstunde (kWh)</strong> und <strong>Kilowatt-Peak (kWp)</strong>. Beide Werte spielen entscheidende Rollen. Die eine beschreibt, wie viel Energie verbraucht oder erzeugt wird, die andere, wie leistungsfähig eine Anlage ist.</p>



<p>Während die Kilowattstunde (kWh) eine gängige Größe auf jeder Stromrechnung ist, steht Kilowatt-Peak (kWp) meist im Zusammenhang mit der <strong>Leistung von Photovoltaikanlagen</strong>. Wer also verstehen will, wie viel Strom eine Solaranlage tatsächlich liefert oder was auf der eigenen Stromrechnung steht, sollte den Unterschied zwischen diesen beiden Einheiten kennen.</p>



<p>Gerade in der Planung und Bewertung von <strong>PV-Anlagen</strong> ist dieses Verständnis entscheidend: Nur wer weiß, wie viele Kilowattstunden (kWh) pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt werden, kann den <strong>Ertrag </strong>und die<strong> Wirtschaftlichkeit</strong> richtig einschätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?</h2>



<p>Die Einheit <strong>Watt (W)</strong> misst die Leistung und entspricht einem Joule pro Sekunde. Eine Kilowattstunde sind demnach 1.000 Wattstunden (Wh) oder physikalisch betrachtet 3,6 Megajoule an Energie (1.000 Wh x 3.600 Sek.). Die Maßeinheit Kilowattstunde (kWh) für Energie beschreibt also, wie viel elektrische Arbeit ein Gerät verbraucht oder erzeugt, wenn es eine Leistung von 1 Kilowatt (1.000 Watt) über den Zeitraum von <strong>einer Stunde</strong> aufrechterhält. Anders gesagt: Die Kilowattstunde ist das Produkt aus Leistung und Zeit – also Watt multipliziert mit Stunden.</p>



<p><strong>Beispiele: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine moderne LED-Glühbirne mit 10 Watt Leistung verbraucht in 100 Stunden eine Kilowattstunde (kWh).</li>



<li>Ein Haartrockner mit 2.000 Watt Leistung verbraucht in einer halben Stunde eine Kilowattstunde (kWh).</li>



<li>Ein modernes E-Auto mit einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer kommt mit einer Kilowattstunde (kWh) 6,6 Kilometer weit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Kilowattstunde (kWh) findet man auf jeder Stromrechnung. Sie zeigt, wie viel elektrische Energie ein Haushalt oder Betrieb innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Netz bezogen hat. Die Stromkosten werden in der Regel direkt in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angegeben – zum Beispiel 30 ct/kWh im Haushaltsbereich oder 10–15 ct/kWh bei industriellen Abnehmern.</p>



<p>Auch bei Photovoltaikanlagen spielt die Kilowattstunde eine zentrale Rolle. Sie beschreibt nämlich, wie viel Solarstrom die Anlage tatsächlich erzeugt und ins Netz einspeist oder der Betreiber selbst verbraucht. Je mehr Kilowattstunden (kWh) eine PV-Anlage im Verhältnis zu ihrer installierten Leistung liefert, desto effizienter arbeitet sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Kilowatt-Peak (kWp)?</h2>



<p>Die Einheit Kilowatt-Peak (kWp) beschreibt die <strong>maximale Leistung</strong> einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen (STC – Standard Test Conditions). Sie gibt also an, wie viel elektrische Leistung eine PV-Anlage unter optimalen Bedingungen – also bei voller Sonneneinstrahlung, 25 °C Zelltemperatur und senkrechtem Lichteinfall – liefern kann.</p>



<p>Man kann sich Kilowatt-Peak (kWp) als die <strong>Nennleistung</strong> der Anlage vorstellen. Sie wird verwendet, um verschiedene Solarmodule oder Anlagen miteinander zu vergleichen, unabhängig von Standort oder Wetterbedingungen. Dabei ist die Herstellerangabe „Watt Peak“ (Wp) allerdings genau genommen keine normgerechte Bezeichnung für die Leistung von Solarmodulen. Mehr dazu in unserem Beitrag „<a href="https://cubeconcepts.de/nennleistung-und-watt-peak-bei-solarmodulen/">Nennleistung &amp; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</a>“.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Eine Photovoltaikanlage mit 500 kWp kann bei idealer Sonneneinstrahlung eine maximale elektrische Leistung von 500 Kilowatt pro Stunde erzeugen. Bei 24 Stunden Sonnenschein und 365 Tagen unter idealen Bedingungen käme so theoretisch ein Jahresertrag von rd. 4,4 MWh zusammen. Realistisch betrachtet, erzeugt solch eine PV-Anlage in Deutschland durchschnittlich etwa 450.000 bis 530.000 kWh jährlich. Dabei hängt die tatsächliche Stromproduktion von weiteren Faktoren ab, wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Sonneneinstrahlung am Standort,</li>



<li>der Ausrichtung und Neigung der Module,</li>



<li>der Temperatur,</li>



<li>und eventuellen Verschattungen ab.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis schwankt die tatsächliche Leistung also ständig. Als Faustregel gilt in Deutschland: 1 kWp installierter PV-Leistung je nach Standort und Ausrichtung etwa 900 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr. Insgesamt dient die Angabe in <strong>kWp</strong> dazu, die <strong>Anlagenleistung, <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">Ertragsprognosen</a> </strong>und <strong>Investitionskosten</strong> vergleichbar zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Unterschied zwischen kWh &amp; kWp</h2>



<p>Die Begriffe Kilowattstunde (kWh) und Kilowatt-Peak (kWp) werden oft verwechselt, bezeichnen aber grundverschiedene Dinge. Während die kWh eine Energiemenge beschreibt, steht die kWp für eine Leistungsangabe – also dafür, wie stark eine Anlage unter optimalen Bedingungen arbeiten kann.</p>



<p>Kurzbeschreibung:</p>



<p>kWh = Strommenge, die verbraucht oder erzeugt wird</p>



<p>kWp = Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage</p>



<p>Oder anders beschrieben: kWh ist eine Energieeinheit und kWp eine Leistungsangabe. Ein praktischer Zusammenhang zwischen beiden Größen ergibt sich, wenn man wissen möchte, wie viel Energie (kWh) eine Anlage mit bestimmter Leistung (kWp) im Jahr erzeugt. Das Verhältnis zwischen erzeugter Energie und installierter Leistung nennt man oft <strong>spezifischen Ertrag</strong> – also wie viele kWh pro installiertem kWp und Jahr erzeugt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">kWh/kWp zur Wirtschaftlichkeitsberechnung einer PV-Anlage</h2>



<p>Die Kennzahlen kWh und kWp sind nicht nur technische Größen – sie sind auch entscheidend, wenn es um die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage geht. Dabei ist der Zusammenhang einfach erklärt. Je mehr Kilowattstunden (kWh) eine Anlage pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt, desto höher ist ihr spezifischer Ertrag – und desto rentabler arbeitet sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ertrag und Standortbedingungen</h3>



<p>Der jährliche Stromertrag einer PV-Anlage hängt stark von <strong>Sonneneinstrahlung, Ausrichtung und Modulqualität</strong> ab.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In Süddeutschland können 1 kWp installierte Leistung etwa <strong>1.100 kWh pro Jahr</strong> liefern.</li>



<li>In Norddeutschland liegt der Wert eher bei <strong>900 – 1.000 kWh pro Jahr</strong>.<br>Diese Werte geben einen guten Anhaltspunkt für die <strong>Ertragsprognose</strong> und die zu erwartende <strong>Amortisationszeit</strong>.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bedeutung für Eigenverbrauch und Stromkosten</h3>



<p>Wer den erzeugten Solarstrom selbst nutzt, spart genau die Stromkosten pro kWh, die sonst an den Energieversorger gezahlt würden. Je höher also der Eigenverbrauchsanteil, desto größer der wirtschaftliche Vorteil. Wenn eine gewerbliche <strong>1-MWp-PV-Anlage</strong> beispielsweise <strong>900.000 kWh</strong> erzeugt und davon <strong>80%</strong> selbst genutzt werden, reduzieren sich die Stromkosten für das Unternehmen um das Äquivalent von 720.000 kWh. Dies entspricht bei einem Strompreis von 18 ct/kWh einer jährlichen Ersparnis von <strong>129.600 Euro</strong>. Dabei sind Einspeisevergütung und die CO₂-Abgaben noch nicht einmal eingerechnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kennzahl für Effizienz: kWh/kWp</h3>



<p>Die Relation kWh/kWp ist eine einfache, aber aussagekräftige Kennzahl. Sie zeigt, wie viele Kilowattstunden Strom eine Anlage pro installiertem Kilowatt-Peak erzeugt. Ein hoher kWh/kWp-Wert steht für eine effiziente Anlage mit optimaler Ausrichtung und geringer technischer Verlustleistung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Bewertung</h3>



<p>Bei der Projektplanung oder im Contracting einer PV-Anlage wird der Zusammenhang der beiden Kennzahlen bereits immer im Vorfeld ausgewertet. Dies hilft bei der Bewertung der Investition, die Amortisationszeit präzise zu berechnen und die Betriebs- und Wartungskosten zu kalkulieren. So werden aus den technischen Größen kWh und kWp ein zentrales Wirtschaftlichkeitskriterium für jedes PV-Projekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Die Einheiten Kilowattstunde (kWh) und Kilowatt-Peak (kWp) gehören zu den wichtigsten Begriffen, wenn es um Stromverbrauch und Photovoltaik geht. Während die Kilowattstunde (kWh) angibt, wie viel Energie tatsächlich verbraucht oder erzeugt wird, beschreibt Kilowatt-Peak (kWp), wie leistungsfähig eine PV-Anlage unter optimalen Bedingungen ist. Wer also den Ertrag oder die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage bewerten möchte, sollte beide Werte im Blick behalten. Denn nur im Zusammenspiel zeigen sie, wie effizient eine Anlage arbeitet und wie schnell sich die Investition rechnet.</p>



<p><strong>Merksatz:</strong></p>



<p>kWh misst den Energieertrag oder Verbrauch –<br>kWp beschreibt die installierte Leistung der PV-Anlage.</p>



<p>Ein gutes Verhältnis von <strong>kWh pro kWp</strong> steht für eine hohe Effizienz, optimale Ausrichtung und maximale Wirtschaftlichkeit – die Grundlage für nachhaltige und rentable Solarstromerzeugung.</p>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/kilowattstunde-kwh-kilowatt-peak-kwp-kurz-erklaert/">Kilowattstunde (kWh) &amp; Kilowatt-Peak (kWp) kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>SAIDI-Wert 2024: Versorgungssicherheit in Deutschland weiter hoch</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/saidi-wert-2024-versorgungssicherheit-in-deutschland-weiter-hoch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 06:08:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24747</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) für das Jahr 2024 veröffentlicht. Demnach lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher bei nur 11,7 Minuten – nach 12,8 Minuten im Jahr 2023. Damit verbessert sich die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz und bleibt auf einem weltweit herausragenden Niveau. Der SAIDI-Wert als Indikator für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen <strong>SAIDI-Wert </strong>(System Average Interruption Duration Index) für das <strong>Jahr 2024</strong> veröffentlicht. Demnach lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher bei nur<strong> 11,7 Minuten</strong> – nach 12,8 Minuten im Jahr 2023. Damit verbessert sich die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz und bleibt auf einem weltweit herausragenden Niveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der SAIDI-Wert als Indikator für Versorgungssicherheit</h2>



<p>Der SAIDI-Wert misst die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen pro Verbraucher in Minuten pro Jahr. Grundlage ist § 52 EnWG, wonach alle Netzbetreiber ungeplante Versorgungsunterbrechungen von mehr als drei Minuten melden müssen. Die Bundesnetzagentur wertet diese Daten jährlich aus und veröffentlicht sie als Indikator für die Versorgungsqualität.</p>



<p>Für 2024 entfielen <strong>9,2 Minuten </strong>auf die<strong> Mittelspannungsebene</strong> und <strong>2,4 Minuten </strong>auf die<strong> Niederspannungsebene</strong>. Die Zahl der gemeldeten Störungen stieg zwar leicht auf rund <strong>164.600 Fälle</strong>, diese konnten jedoch im Durchschnitt schneller behoben werden als im Vorjahr. Insgesamt zeigt sich so eine effiziente Betriebsführung und hohe technische Resilienz im Netzbetrieb trotz der nach wie vor hohen Integration von EE-Anlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschlands Werte top in Europa</h2>



<p>Im internationalen Vergleich bestätigt sich erneut: <strong>Das deutsche Stromnetz gehört zu den stabilsten in Europa.</strong> Nur die Schweiz verzeichnet mit <strong>10 Minuten</strong> eine noch geringere durchschnittliche Ausfalldauer. Mit 11,7 Minuten liegt Deutschland an Platz Zwei vor anderen europäischen Ländern, die ihre SAIDI-Werte jährlich erheben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-1024x536.jpg" alt="" class="wp-image-24750" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-1024x536.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-300x157.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-768x402.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024.jpg 1437w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Damit liegt die <strong>Versorgungssicherheit </strong>in Deutschland<strong> fast zwanzigmal höher</strong> als in einigen osteuropäischen Ländern. Auch im weltweiten Vergleich – etwa mit den USA (ca. 70–80 Minuten) oder Australien (60 Minuten) – bleibt das deutsche Stromnetz überdurchschnittlich stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Netzstabilität trotz wachsender Belastung</h2>



<p>Die Energiewende stellt das Stromnetz vor immer neue Anforderungen. Dezentrale Einspeisung, volatile Erzeugung und steigende Lastspitzen fordern eine hohe Flexibilität im Netzbetrieb. Dennoch zeigt der aktuelle SAIDI-Wert, dass die Integration erneuerbarer Energien bisher keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit hat. Laut Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, seien „keine negativen Tendenzen bezüglich Langzeitunterbrechungen zu erkennen“. Der aktuelle Wert liege zudem unter dem <strong>Zehnjahresmittel von 12,7 Minuten</strong> – ein deutliches Zeichen für robuste Netzstrukturen und funktionierende Betriebsprozesse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Versorgungssicherheit als Standortfaktor</h2>



<p>Eine verlässliche Stromversorgung ist nicht nur für Privathaushalte, sondern insbesondere für Industrie und Gewerbe von zentraler Bedeutung. Der erneut niedrige SAIDI-Wert sendet ein <strong>positives Signal für die Wirtschaft</strong> und bestätigt Deutschland als Standort mit <strong>hoher Netzqualität </strong>und<strong> Betriebssicherheit</strong>. Mit fortschreitendem Netzausbau, digitaler Netzüberwachung und dem Einsatz intelligenter Speichertechnologien lässt sich diese Stabilität auch bei weiter wachsendem Anteil erneuerbarer Energien erhalten.</p>



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<p></p>
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		<title>BESS: Der logische Gewinner der Energiedebatte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bess-der-logische-gewinner-der-energiedebatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:05:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die Energiedebatte in Deutschland über die Kosten von Kapazitätsmärten und Absicherungspflichten zwischen Politik und Experten entbrannt ist, steht längst fest: Batteriespeichersysteme (BESS) gehören in jedem Szenario zu den großen Gewinnern. Denn egal, welches Strommarktdesign eingeführt wird oder Unternehmen künftig selbst gesicherte Leistung nachweisen müssen – Flexibilität wird zur neuen Währung im Energiesystem. Und genau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Während die <strong>Energiedebatte</strong> in Deutschland über die Kosten von Kapazitätsmärten und Absicherungspflichten zwischen Politik und Experten entbrannt ist, steht längst fest: Batteriespeichersysteme <strong>(BESS)</strong> gehören <strong>in jedem Szenario</strong> zu den <strong>großen Gewinnern</strong>. Denn egal, welches <a href="https://cubeconcepts.de/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/">Strommarktdesign</a> eingeführt wird oder Unternehmen künftig selbst gesicherte Leistung nachweisen müssen – <strong>Flexibilität </strong>wird zur neuen Währung im Energiesystem<strong>.</strong> Und genau diese Flexibilität liefern moderne Batteriespeicher: Sie gleichen Schwankungen aus, stabilisieren Netze und stellen gesicherte Leistung bereit – in Sekundenbruchteilen und vollkommen emissionsfrei.</p>



<p>Damit werden Batteriespeichersysteme (<a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/BESS-fuer-Energiesysteme-scaled.jpg">BESS</a>) für Unternehmen zu einer der sichersten energiepolitischen Wetten der kommenden Dekaden. Betreiber schützen sich vor steigenden Beschaffungskosten, positionieren sich strategisch bei Reformen im Marktmodell, steigern ihre Versorgungssicherheit und schützen sich vor wachsenden regulatorischen Anforderungen. Für Unternehmen, die frühzeitig in Speicherlösungen investieren, bedeutet das nicht nur Risikominimierung – sondern einen klaren Wettbewerbsvorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Energy-Only-Markt zum neuen Optimum: Flexibilität</h2>



<p>Stand bisher eine eigene günstige Stromerzeugung im Vordergrund des <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarktes</a> und der Energiedebatte, verschiebt sich mit dem rasanten Ausbau erneuerbarer Energien der Fokus. Jetzt zählt es, den Strom zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. In einem System, das zunehmend von Sonne und Wind abhängt, wird Flexibilität zum <strong>entscheidenden Faktor</strong>. Unternehmen, Netzbetreiber und Energieversorger müssen jederzeit auf Schwankungen reagieren können – nicht nur um Netze stabil zu halten, sondern auch, um wirtschaftlich zu bleiben. <strong>Leistung statt Energie</strong> lautet die neue Devise: Wer Stromverfügbarkeit garantieren kann, gewinnt.</p>



<p>Die einfachste Lösung für mehr Flexibilität sind BESS, deren Preise in den letzten zwei Jahren gesunken sind. Sie reagieren schneller als jedes andere System auf Netzsignale, gleichen Lastspitzen aus und übernehmen Regelenergieaufgaben, die bislang klassischen Kraftwerken vorbehalten waren. Durch diese Fähigkeit, sowohl Energie zu speichern als auch kurzfristig Leistung bereitzustellen, werden BESS zur <strong>zentralen Flexibilitätsressource</strong> in <strong>jedem denkbaren Strommarktdesign</strong>.</p>



<p>Damit verändern sie auch die strategische Perspektive für Unternehmen: Während klassische Stromabnahmeverträge (PPAs) vor allem auf Preisstabilität zielen, eröffnen Speicher neue Erlöspfade – etwa durch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/peak-shaving-load-shifting/">Peak-Shaving</a>, Netzentgeltreduktion oder <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>. Flexibilität wird so vom technischen Nebenprodukt zum <strong>strategischen Wirtschaftsfaktor</strong>, der über Wettbewerbsvorteile entscheidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS im Kontext der Energiedebatte</h2>



<p>Egal ob Deutschland künftig auf einen zentralen Kapazitätsmarkt, eine Absicherungspflicht oder hybride Mischformen setzt: Speichertechnologien sind in jedem Modell ein zentrales Element.</p>



<p>Im <strong><a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a>-Modell</strong> generieren Batterien zusätzliche Erlöse durch Vergütung der Vorhaltung von Leistung. Betreiber erhalten Zahlungen für ihre Bereitstellungssicherheit – ein attraktives Geschäftsmodell insbesondere für große Speicher in Industrieparks oder Quartiersprojekten.</p>



<p>Im Modell der <strong>Absicherungspflicht</strong> hingegen entsteht der wirtschaftliche Anreiz dezentral und marktnah. Unternehmen können ihre Speicher flexibel einsetzen, um ihre eigene Versorgungspflicht abzudecken oder sie an Dritte zu verkaufen – etwa an Energieversorger, die vertraglich gesicherte Leistung nachweisen müssen. Das stellt BESS-Betreiber auf eine Ebene mit Gaskraftwerken oder KWK-Anlagen, jedoch mit dem Vorteil emissionsfreier und hochdynamischer Reaktionsfähigkeit.</p>



<p>Hybride Modelle, die aktuell im Fokus der Politik stehen, kombinieren beide Prinzipien. Sie belohnen jene Akteure, die Effizienz, Flexibilität und Versorgungssicherheit zugleich bieten – ein ideales Umfeld für leistungsstarke Batteriespeicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlicher Nutzen von BESS für Unternehmen</h2>



<p>Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe, die auf BESS setzen, profitieren gleich mehrfach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kostenstabilität:&nbsp;Durch Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) lassen sich Netzentgelte reduzieren.</li>



<li>Erlöspotenziale:&nbsp;Einnahmen aus Regelenergie- oder Flexibilitätsmärkten ergänzen das Kerngeschäft.</li>



<li>Risikominimierung:&nbsp;Eigene Flexibilitätskapazitäten schützen vor Preisausschlägen.</li>



<li>Nachhaltigkeit:&nbsp;Batteriespeicher fördern Klimaziele und ESG-Konformität.</li>



<li>Investitionsvorteil:&nbsp;Speicher erhöhen den Standortwert in einer CO₂-bepreisten Wirtschaft.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Mit Blick auf steigende CO₂-Preise und volatile Märkte wird die Kombination aus Eigenversorgung, Flexibilität und Marktteilnahme zum strategischen Differenzierungsfaktor. Unternehmen, die Batteriespeicher heute integrieren, werden morgen aktiv Mitgestalter des Strommarktes sein – nicht bloß Preisnehmer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rahmenbedingungen: EU-Vorgaben &amp; Sicherheit durch BESS</h2>



<p>Die EU-Strommarktrichtlinie (Art. 18a) verpflichtet ab 2027 alle Mitgliedstaaten, Maßnahmen zur „Absicherungspflicht“ einzuführen. Damit wird Flexibilität nicht mehr optional, sondern systemisch erforderlich.</p>



<p>Speicher gelten als „Key Enabler“ dieser Richtlinie, weil sie kurzfristige Verfügbarkeiten gewährleisten und dabei ohne fossile Emissionen arbeiten. Die Bundesnetzagentur arbeitet an Szenarien, wie BESS künftig in&nbsp;Versorgungssicherheitsreserven (VSR)&nbsp;und&nbsp;Kapazitätsmechanismen&nbsp;eingebunden werden können. Den ersten Vorstoß dazu hat sie bereits im Rahmen der „Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (<a href="https://cubeconcepts.de/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/">MiSpeL</a>) vorgelegt. </p>



<p>Für Projektentwickler und Investoren bedeutet das:&nbsp;Energieprojekte mit integriertem Speicheranteil&nbsp;werden künftig regulatorisch bevorzugt – sowohl bei der Netzanschlusspriorität als auch bei der Marktzulassung für Flexibilitätsmärkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Unabhängigkeit für Unternehmen in der Energiedebatte</h2>



<p>Für Unternehmen eröffnet der Wandel des Strommarktes enorme Chancen. Batteriespeicher sind längst mehr als eine technische Ergänzung. Sie sind ein strategisches Asset und sichern in Kombination mit EE-Anlagen die künftige Energieversorgung eines Unternehmens. Wer heute in BESS investiert oder im Contracting-Modell nutzt, schützt sich vor steigenden Strompreisen und schafft neue Erlösquellen.  </p>



<p>Wirtschaftliche Mehrwerte entstehen auf mehreren Ebenen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenverbrauch &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>: Reduzierung von Lastspitzen und Netzentgelten durch intelligente <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a>.</li>



<li>Regelenergie &amp; Kapazitätsmärkte: Zusatzerlöse durch Bereitstellung gesicherter Leistung und Teilnahme an Systemdienstleistungsmärkten.</li>



<li>Absicherungspflicht &amp; Leistungszertifikate: Handel mit Flexibilitäten als neues Geschäftsmodell – insbesondere für Unternehmen mit Onsite-Speichern.</li>



<li>Stromkostenoptimierung &amp; Unabhängigkeit: Integration in PV-Konzepte und dynamische Stromtarife ermöglicht planbare Energiekosten über Jahre hinweg.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Kombination mit Photovoltaik, Wärmepumpen oder Lastmanagement wird der Speicher zur Schaltzentrale moderner Energiekonzepte. Er verbindet Wirtschaftlichkeit mit Klimazielen und schafft eine neue Form der unternehmerischen Souveränität: Die Kontrolle über Energieverfügbarkeit, Kosten und Versorgungssicherheit.</p>



<p>Unternehmen, die diesen Schritt heute gehen, positionieren sich optimal – sowohl gegenüber künftigen regulatorischen Anforderungen als auch im Wettbewerb um stabile und nachhaltige Energiepreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Zukunft gehört den Speichern</h2>



<p>Unabhängig davon, welches Strommarktdesign sich politisch durchsetzt – ob Kapazitätsmarkt, Absicherungspflicht oder ein hybrides Modell – Batteriespeicher sind das Rückgrat der neuen Energiewelt. Sie liefern die Flexibilität, die Versorgungssicherheit, und die Wirtschaftlichkeit, die das Energiesystem der Zukunft verlangt.</p>



<p>Für Industrie, Gewerbe und Projektentwickler bedeutet das: Speicher sind keine Option mehr, sondern eine Voraussetzung, um die Chancen des Energiemarkts aktiv zu nutzen. Sie gleichen nicht nur Schwankungen aus, sondern machen erneuerbare Energien planbar und marktfähig.</p>



<p>In einer Zeit, in der Energie zunehmend zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor wird, sind BESS die sicherste energiepolitische Wette der kommenden Dekade. Sie verbinden Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit und sind der Schlüssel zu einem stabilen, flexiblen und zukunftsfähigen Stromsystem – für Unternehmen, die heute schon an morgen denken.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zerreißprobe Strommarktdesign: Der 435 Milliarden Euro Streit</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 05:36:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine heiße Diskussion unter Energieexperten zeichnet sich nach der Veröffentlichung des Monitoringberichtes durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ab. Thema: Das künftige Strommarktdesign. Der bisher in Deutschland vorherrschende Energy-Only-Markt (EOM) soll sich wandeln. Dabei erfolgt die Preisbildung im Großhandelsmarkt durch das Merit-Order-Prinzip. Die günstigsten Kraftwerke (meist EE-Kraftwerke) werden zuerst eingesetzt und den Marktpreis bestimmt das teuerste geforderte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine heiße Diskussion unter Energieexperten zeichnet sich nach der Veröffentlichung des <a href="https://cubeconcepts.de/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringberichtes</a> durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ab. Thema: Das künftige <strong>Strommarktdesign</strong>. Der bisher in Deutschland vorherrschende <strong>Energy-Only-Markt (EOM)</strong> soll sich wandeln. Dabei erfolgt die Preisbildung im Großhandelsmarkt durch das Merit-Order-Prinzip. Die günstigsten Kraftwerke (meist EE-Kraftwerke) werden zuerst eingesetzt und den Marktpreis bestimmt das teuerste geforderte Kraftwerk. Dieses Modell ist in den meisten EU-Ländern vorherrschend, obwohl es bei der Integration der zunehmenden Anzahl von EE-Kraftwerken an seine Grenzen stößt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 435 Milliarden Euro Mehrbelastung</h2>



<p>Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, plant das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) nun mit zusätzlichen Gaskraftwerken. Diese sollen durch neue Kapazitätsmechanismen am <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> finanziert werden. Ein zentraler <a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a> mit einem Aufschlag von gerade einmal <strong>2 Cent/kWh</strong> für den Endverbraucher solle hierzu bereits ausreichen, so die Bundeswirtschaftsministerin. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) schlägt jedoch jetzt Alarm. Er rechnet mit einer <strong>Mehrbelastung</strong> von <strong>bis zu 435 Milliarden</strong> <strong>Euro</strong> über 20 Jahre für Verbraucher und Industrie und warnt vor Fehlanreizen. Eine bessere Alternative sei die sog. <strong>Absicherungspflicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Strommarktdesign eignet sich für Deutschland?</h2>



<p>Die hohen Kosten für einen zentralen Kapazitätsmarkt, die nun im Raum stehen, befeuern den aktuellen Diskurs zum künftigen Strommarktdesign noch zusätzlich. Dabei liegen die verschiedenen Alternativmodelle zu einem EOM schon lange vor und werden bereits seit längerer Zeit in Fachkreisen diskutiert. Wie so oft, scheint eine Kombination aus Absicherungspflicht und Kapazitätsmarkt mit intelligenten Maßnahmen die Lösung für ein künftiges Strommarktdesign Deutschlands zu sein. Grund genug, um die Ansätze mit ihren Vor- und Nachteilen einmal genauer zu betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reservenbildung als Schlüssel zur Energiewende</h2>



<p>Sowohl die Absicherungspflicht sowie ein Kapazitätsmarkt sollen die volatile Stromerzeugung der EE-Quellen abfedern und die Stromversorgung während einer <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/">Dunkelflaute</a> sichern. Dabei unterscheidet sich bereits die Definition dieser Reserve in beiden Strommarktdesigns.</p>



<p>Eine <strong>Kapazitätsreserve</strong> (KapRes), wie sie das Kapazitätsmarktmodell vorsieht, ist eine <strong>vom Strommarkt getrennte</strong> strategische Reserve. Sie soll die Stromversorgung in sehr seltenen, außergewöhnlichen und nicht vorhersehbaren Situationen sichern, wenn der normale Strommarkt die Nachfrage nicht decken kann. Kraftwerke in dieser Reserve werden außerhalb des Energiemarktes vorgehalten und kommen nur in definierten Ausnahmesituationen zum Einsatz, die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) festgelegt werden. Sie erhalten eine jährliche Vergütung für die reine Vorhaltung der Kapazität.</p>



<p>Die <strong>Versorgungssicherheitsreserve</strong> (VSR) gemäß dem Absicherungspflicht-Modell ist <strong>aktiver Marktteilnehmer</strong>. Im Gegensatz zu einem zentralen Kapazitätsmarkt soll sie den Strommarkt weniger verzerren und Investitionen in Flexibilitätstechnologien (wie <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> oder Lastmanagement/flexible Nachfrage) stärker fördern. Dazu wird die Reserve nur bei hohen Strommarktpreisen aktiviert und glättet auf diese Weise die Preisspitzen. Sie ist schneller und flexibler und deckelt die Preise weniger stark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazitätsmarkt-Elemente im Strommarktdesign</h2>



<p>In Kapazitätsmärkten erhalten Betreiber von Kraftwerken oder Speichern nicht nur eine Vergütung für den tatsächlich erzeugten Strom, sondern zusätzlich eine Zahlung für die bloße Bereitstellung gesicherter Leistung. Ziel ist es, Investitionen in Reservekapazitäten zu ermöglichen und Engpässe im Stromnetz zu vermeiden. Je nach Ausgestaltung kann ein Kapazitätsmarkt <strong>zentral </strong>oder <strong>dezentral </strong>organisiert sein. In einem zentralen Modell – wie es aktuell diskutiert wird – schreibt eine zentrale Behörde regelmäßig benötigte Kapazitäten aus. Betreiber bieten ihre Leistungen an und der Zuschlag erfolgt nach Kosten.</p>



<p>Kritiker sehen darin jedoch erhebliche Nachteile. Zum einen drohen Fehlanreize, wenn auch <strong>unrentable</strong> oder <strong>klimaschädliche Anlagen</strong> künstlich am Markt gehalten werden. Zum anderen entsteht durch die zusätzlichen Kapazitätszahlungen ein <strong>erheblicher Kostenblock</strong>, der über Netzentgelte oder Strompreise auf alle Verbraucher und die Industrie umgelegt wird. Mehrere Studien zeigen, dass dies – je nach Modell – zu erheblichen Mehrbelastungen führen kann.</p>



<p>Befürworter argumentieren hingegen, dass nur ein expliziter Kapazitätsmechanismus langfristig Versorgungssicherheit garantiert, insbesondere wenn ältere Kraftwerke stillgelegt und wetterabhängige Energien weiter ausgebaut werden. Internationale Beispiele – etwa aus Frankreich oder Großbritannien – zeigen, dass Kapazitätsmärkte Versorgungslücken vorbeugen können, allerdings um den Preis einer <strong>höheren Marktkomplexität</strong> und <strong>administrativen Steuerung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Absicherungspflicht als Alternative</h2>



<p>Das Grundprinzip dieses Strommarktdesigns lautet: Wer Strom anbietet, muss sicherstellen, dass dieser auch dann verfügbar ist, wenn Sonne und Wind nicht ausreichen. Anbieter müssen also garantieren, dass jedem gelieferten MWh rechnerisch bereits eine tatsächliche Erzeugungskapazität mit einem festen Vertrag zugeordnet ist – und zwar weit im Voraus und für jede Viertelstunde des Jahres, bevor sie Strom überhaupt handeln können. Der Anreiz zur Beschaffung von gesicherter Leistung entsteht somit <strong>dezentral</strong> durch die <strong>Marktteilnehmer</strong> selbst – nicht durch staatliche Ausschreibungen. Fehlende Absicherung oder Nichterfüllung der Verpflichtungen würde mit Ausgleichszahlungen oder Sanktionen belegt, was die Akteure zu einer realistischen Bewertung ihrer Versorgungssicherheit zwingt.</p>



<p>Viele Experten bevorzugen die Aspekte, die eine Absicherungspflicht mit sich bringt. Sie sehen darin einen effizienteren Weg, Versorgungssicherheit zu gewährleisten. <strong>Ohne hohe Fixkosten</strong> für Reservekapazitäten bleibt der <strong>Wettbewerb</strong> zwischen unterschiedlichen Technologien bestehen – von flexiblen Gaskraftwerken über Batteriegroßspeicher bis hin zu Lastmanagement-Systemen in der Industrie. Dies fördert gezielte, effiziente und innovative Investitionen ohne planwirtschaftliche Mengen- oder Technologievorgaben.</p>



<p>Gleichzeitig belohnt die Absicherungspflicht <strong>Flexibilität</strong> und belebt den Markt für <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a>. Speicherbetreiber, Anbieter von Demand-Side-Management oder Betreiber regelbarer KWK-Anlagen können ihre Kapazitäten an Energieversorger veräußern, die ihren Verpflichtungen nachkommen müssen.</p>



<p>Insgesamt ist der Bürokratieaufwand überschaubar, es entstehen keine fixen Kosten und Innovationen werden gefördert. Etwaige Subventionen, die gegen das EU-Recht verstoßen könnten, werden zudem umgangen. Im Gegenteil: Die Absicherungspflicht („Hedging Obligation“) ist in der aktuellen Strombinnenmarktrichtlinie der EU (Art. 18a, 2024) als Pflicht für die Mitgliedstaaten angelegt und muss bis spätestens 2027 konkret umgesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hybride Ansätze und mögliche Kombinationen</h2>



<p>In der aktuellen Diskussion zum Strommarktdesign zeigt sich zunehmend, dass Kapazitätsmarkt-Elemente in Deutschland zu hohen Kosten und geringer Markttransparenz führen werden. Daher gewinnen <strong>hybride Modelle</strong> an Bedeutung. Sie kombinieren Elemente beider Ansätze, um Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Klimaziele in Einklang zu bringen.</p>



<p>Gezielte <strong>regionale Kapazitätsmechanismen</strong> für Gebiete mit Netzengpässen könnten neue Gaskraftwerke, Speicher oder flexible Verbraucher dort fördern, wo sie systemisch am meisten bewirken. Auch zeitlich begrenzte Kapazitätsauktionen – etwa zur Überbrückung von Phasen mit geringer Versorgungssicherheit – sind als Übergangslösung durchaus denkbar. Elemente der Absicherungspflicht sind aber in einem zukunftsfähigen Strommarktdesign unverzichtbar.</p>



<p>Entscheidend für den Erfolg eines hybriden Modells ist die Einbindung von Flexibilitätsoptionen. Moderne Batteriespeicher, Wärmespeicher und flexible industrielle Lasten können kurzfristig auf Marktpreise reagieren und Systemdienlichkeit erbringen. Werden sie in Absicherungspflicht berücksichtigt, sinkt der Bedarf an teuren <strong>Reservekraftwerken</strong> erheblich.</p>



<p>Damit rückt auch die Rolle der Industrie stärker in den Fokus: Unternehmen, die über steuerbare Lasten, Speicher oder Eigenstromerzeugung verfügen, könnten künftig nicht nur Stromverbraucher, sondern auch Anbieter von Versorgungssicherheit werden. Das Strommarktdesign der Zukunft muss diese Potenziale berücksichtigen und marktorientierte Rahmenbedingungen schaffen, die Innovation und Wettbewerb fördern – statt sie durch starre Strukturen zu bremsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen des Strommarktdesigns auf Industrie &amp; Energieprojekte</h2>



<p>Die Diskussionen zum künftigen Strommarktdesign bleibt nicht auf politischer oder systemischer Ebene stehen – sie betrifft unmittelbar die Industrie, Energieversorger und Projektentwickler. Für Unternehmen, die bisher nicht in Eigenversorgung oder Speicherlösungen investieren, wird die Ausgestaltung des künftigen Strommarktdesigns <strong>erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen</strong> haben.</p>



<p>Ein zentraler Kapazitätsmarkt, wie von Katharina Reiche vorgeschlagen, erhöht die Strompreise pauschal für alle Verbraucher. Gerade für energieintensive Betriebe bedeutet das <strong>steigende Beschaffungskosten</strong> und damit <strong>sinkende Wettbewerbsfähigkeit</strong>. Genau dies sollte eigentlich vermieden werden. Unternehmen mit eigener gesicherter Leistung – etwa durch KWK-Anlagen oder Speichern &#8211; können diesem Szenario gelassener entgegen schauen.</p>



<p>Im Gegensatz dazu entstehen bei einer Absicherungspflicht neue Rollen und Chancen für Marktteilnehmer, die bisher kaum erschlossen sind. Unternehmen, die bereits flexible Anlagen oder Speichersysteme nutzen, können aktiv am Stromhandel teilnehmen, Regelenergie vermarkten oder netzdienliche Dienste anbieten. Der Marktmechanismus belohnt dabei Innovationen und neue Technologien gleichermaßen.</p>



<p>Für Projektentwickler und Investoren ergeben sich neue Anforderungen an die Planung: Künftig dürfte die Bewertung von Projekten nicht mehr allein auf die Stromproduktion, sondern auch auf den Beitrag zur Versorgungssicherheit abzielen. Anlagen, die flexibel, steuerbar und netzdienlich agieren können, gewinnen an Wert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &#8211; Die Weichen für das Strommarktdesign müssen jetzt gestellt werden</h2>



<p>Die Debatte um das künftige Strommarktdesign zeigt, dass es keine einfache Antwort auf die Frage nach Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz gibt. Während zentrale Kapazitätsmärkte auf planbare Reservekraftwerke setzen, drohen hohe Fixkosten, Fehlanreize und steigende Strompreise. Die Absicherungspflicht hingegen fördert marktorientierte Investitionen in Flexibilitätstechnologien, vermeidet unnötige Bürokratie und ist bereits europarechtlich verankert. Hybride Modelle bieten die Chance, beide Ansätze gezielt zu kombinieren und regionale sowie technologische Besonderheiten zu berücksichtigen. Entscheidend wird sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovation, Wettbewerb und Systemstabilität gleichermaßen stärken – denn nur so kann Deutschland ein zukunftsfähiges, klimafreundliches und bezahlbares Strommarktdesign etablieren.</p>



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		<title>Strompreisprognosen im Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strompreisprognosen-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2025 14:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundlegend für die aktuellen Strompreisprognosen ist die Studie „New Energy Outlook 2025“ von BloombergNEF aus April 2025. Sie gilt auch in Expertenkreisen als eines der umfassendsten Modelle. Basierend darauf sind im Laufe des Jahres 2025 neue Veröffentlichungen entstanden, die zusätzlich internationale Commodity- und Marktentwicklungen aufnehmen. Die neuesten Preisdaten, Akzentverschiebungen bei Annahmen sowie die jüngsten politischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Grundlegend für die aktuellen <strong>Strompreisprognosen</strong> ist die Studie „New Energy Outlook 2025“ von BloombergNEF aus April 2025. Sie gilt auch in Expertenkreisen als eines der umfassendsten Modelle. Basierend darauf sind im Laufe des Jahres 2025 neue Veröffentlichungen entstanden, die zusätzlich internationale Commodity- und Marktentwicklungen aufnehmen. Die neuesten Preisdaten, Akzentverschiebungen bei Annahmen sowie die jüngsten politischen Maßnahmen berücksichtigt ein Update der BloombergNEF Studie mit weiteren Quellen, die der „Focus“ Anfang Oktober 2025 veröffentlichte. Alle betrachten dabei einen Zeitraum bis mindestens 2035 und wagen Prognosen zum <strong>reinen Börsenstrompreis</strong> unabhängig von <strong>Stromsteuern</strong>, <strong>Netzentgelten</strong> oder <strong>sonstigen Zulagen</strong>.</p>



<p>Nach sämtlichen Strompreisprognosen steht Deutschland vor einer <strong>Phase stark schwankender Großhandelspreise</strong> – zunächst deuten sich Entlastungen bis 2035 an und anschließend rechnen sie mit einem <strong>erneuten Anstieg</strong>. Sofern die Regulatorik intelligente Rahmen setzt, den Ausbau der Erneuerbaren weiter fördert und das Marktdesign anpasst, könnte sich die <strong>Preisvolatilität</strong> auf europäischer Ebene nach 2035 allmählich <strong>abschwächen</strong>. Dies beinhaltet auch den zunehmenden Einsatz von Batteriegroßspeichern und Flexibilitätslösungen zur Steigerung der Netzstabilität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzfristig: Hohe Preise durch Gas und geopolitische Risiken</h2>



<p>Für 2025 erwarten die meisten Strompreisprognosen einen durchschnittlichen Großhandelspreis von rund <strong>80-85 Euro pro Megawattstunde</strong> – leicht über dem Vorjahreswert. Hauptursache sind weiterhin hohe Gaspreise und eine volatile geopolitische Lage. Damit bleibt der <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> kurzfristig eng mit fossilen Energieträgern verknüpft, während gleichzeitig der Ausbau erneuerbarer Energien an Dynamik gewinnt. Diverse kurzfristigere Prognosen rechnen daher für 2026 mit relativ stabilen oder gar leicht sinkenden Preisen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Quelle</strong></td><td><strong>Erwarteter Großhandelspreis</strong></td></tr><tr><td>BMWK</td><td>2026: Ø 80 €/MWh</td></tr><tr><td>EZB / Eurosystems</td><td>2026: Ø 73,6 €/MWh</td></tr><tr><td>Kiel Institut für Weltwirtschaft Prognose</td><td>2026: Ø 88 €/MWh</td></tr><tr><td>EU-Kommission</td><td>2026: Ø 81 €/MWh</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strompreisprognosen erwarten volatile Preise bis 2030</h2>



<p>Für den Zeitraum bis 2030 liegen die Prognosen für die Börsenstrompreise realtiv weit auseinander. Begründet wird dies mit unsicheren Annahmen zum Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien, zu Fortschritten bei Speichertechnologien und zum tatsächlichen Strombedarf industrieller Großverbraucher wie Rechenzentren oder der Wasserstoffwirtschaft. Während alle Studien bestätigen, dass zusätzliche Wind- und Solarkapazitäten grundsätzlich preisdämpfend wirken, warnen Branchenanalysten vor dem sogenannten <strong>„Cannibalization Effect“</strong>. Hier sinken die Großhandelspreise für Strom in Hoch-EE-Phasen zeitweise deutlich, was zwar Verbrauchern kurzfristig nützt, aber neue Investitionen in erneuerbare Anlagen mittelfristig erschweren könnte.</p>



<p>Zudem bleibt der weitere Verlauf der Gaspreise sowie der internationale Emissionshandel entscheidend für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Strompreise. Die Unsicherheiten führen dazu, dass die Zahlenbandbreite bis 2030 je nach Studie zwischen etwa <strong>50 und 120 €/MWH</strong> liegt. Prognos rechnet gar mit Strompreisspitzen in dieser Phase von <strong>bis zu 250 €/MWh</strong>. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mittelfristig bis 2035: Erneuerbare drücken Preise – aber mit Risiken</h2>



<p>Viele Strompreisprognosen der führenden Marktforschungsinstitute geben zwischen 2030 bis 2035 jedoch Anlass zu vorsichtiger Zuversicht. In den verschiedenen Szenarios wird dank des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien ein Rückgang der Börsenstrompreise erwartet. Die optimistischsten Studien rechnen in dieser Phase sogar mit Börsenstrompreisen von unter <strong>50 €/MWh</strong>. Sie gehen davon aus, dass Wind- und Solarenergie zunehmend teurere fossile Energieträger aus der Erzeugung verdrängen. Sollte jedoch der EE-Ausbau hinterherhinken, die Gaspreise steigen und die <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/co%e2%82%82-bepreisung/">CO₂-Bepreisung</a> anziehen, errechnen die Experten durchschnittliche Strompreise von bis zu <strong>135 €/MWh</strong>.</p>



<p>Der künftige Strompreis hängt daher nicht allein von der Entwicklung der Erneuerbaren ab, sondern maßgeblich auch davon, wie schnell Speichertechnologien und Netzkapazitäten nachziehen und wie regulatorische Rahmenbedingungen die Marktintegration steuern. Hinzu kommt: Preisvolatilität und steigender Strombedarf, etwa durch <a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/">Sektorenkopplung</a>, Digitalisierung und neue Großverbraucher wie Rechenzentren, könnten ab 2035 wieder für eine Trendumkehr sorgen.</p>



<p>Im Ergebnis zeigen die mittelfristigen Szenarien, dass die Transformation des Energiemarkts zwar zu günstigeren Börsenpreisen führen kann – jedoch nur, wenn flankierende Maßnahmen beim Netzausbau, der Flexibilität und der politischen Steuerung konsequent umgesetzt werden. Andernfalls droht nach der Entlastungsphase eine Phase erneut steigender Preise und verschärfter Volatilität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übersicht der langfristigen Strompreisprognosen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Studie / Quelle</strong></td><td><strong>Prognosezeitraum</strong></td><td><strong>Erwarteter Großhandelspreis</strong></td><td><strong>Szenarien / Annahmen</strong></td></tr><tr><td>BloombergNEF (FOCUS Oktober 2025)</td><td>2035 / 2050</td><td>2035: Ø 47 €/MWh<br>2050: Ø 92 €/MWh</td><td>Hoher EE-Ausbau, später steigende Nachfrage &amp; CO₂-Kosten</td></tr><tr><td>Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (Januar 2025)</td><td>bis 2030</td><td>2030 Ø je nach Szenario<br>50 &#8211; 120 €/MWh</td><td>Höhere CO₂-Preise (120 €)<br>Höhere Gaspreise (110 €)<br>Mehr Nachfrage (105 €)<br>Zielpfad (85 €)<br>Hoher EE-Zuwachs (68 €)<br>Atom-Revival (50 €)</td></tr><tr><td>Kopernikus-Projekt:&nbsp; Ariadne-Report des BMBF (März 2025)</td><td>2030-2045</td><td><br>2030: Ø 82 €/MWh<br>2035: Ø 70-90 €/MWh je Szenario<br>2045: Ø 75-78 €/MWh</td><td>2035:<br>lt. Zielpfad (70 €)<br>Fokus Elektrifizierung (90 €)<br>Fokus Wasserstoff (90 €)</td></tr><tr><td>McKinsey – Zukunftspfad Stromnachfrage (Januar 2025)</td><td>2030–2035</td><td>2035: Ø 65–75 €/MWh</td><td>Stabilisierung durch Speicher &amp; Netzausbau</td></tr><tr><td>Agora Energiewende (September 2025)</td><td>2030</td><td>Je nach Szenario<br>2030: Ø 65-101 €/MWh</td><td>Ambitionierter oder weniger ambitionierter EE-Ausbau</td></tr><tr><td>Aurora Energy Research / WWF – Net-Zero Scenario (Januar 2024)</td><td>bis 2035</td><td>n. a. (steigende Volatilität erwartet)</td><td>Stromnachfrage +70 %, hoher Flexibilitätsbedarf</td></tr><tr><td>Energy Brainpool – EU Energy Outlook 2025 (April 2024)</td><td>bis 2060</td><td>2035: Ø 73 €/MWh<br>(Bandbreite 61–107 €/MWh)</td><td>Unsicherheiten durch Geopolitik und Brennstoffpreise</td></tr><tr><td>EWI (September 2025)</td><td>2030-2035</td><td>2030:<br>High: Ø 135 €/MWh<br>Low: Ø 52 €/MWh</td><td>High: Hoher Nachfrageanstieg ohne russische Energieträgerimporte und verlangsamten EE-Ausbau<br>Low: Einhaltung des Zielpfades</td></tr><tr><td>Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (Oktober 2024)</td><td>bis 2045</td><td>Bis 2030 äußerst volatil (bis 250 €/MWh möglich)<br>2030: Ø 54 &#8211; 120 €/MWh<br>2045: Ø 51 &#8211; 104 €/MWh&nbsp;</td><td>Oberer, mittlerer und unterer Preispfad abhängig von den Erdgaspreisen</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Langfristig: Nach 2035 Rückkehr der steigenden Preise?</h2>



<p>Ab 2035 erwarten die langfristigen Strompreisprognosen wieder eine Trendumkehr: Während der starke Ausbau erneuerbarer Energien und der massive Rückgang der Gaskosten zuvor für historisch niedrige Großhandelspreise gesorgt haben, deuten sich für die Jahre nach 2035 wieder leicht steigende Strompreise an. So prognostiziert BloombergNEF als aktuellste Studie einen Anstieg auf über <strong>90 €/MWh bis 2050</strong>. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von rund 3 % ab der Mitte der 2030er Jahre. Andere Institute sehen den Börsenstrompreis Mitte der 2040er Jahre zwischen <strong>75 und 104 €/MWh</strong>.</p>



<p>Begründet werden die stabileren und langsam steigenden Preise dadurch, dass mit wachsender EE-Integration zukünftig verstärkt Speicher, Flexibilitäten und Netzausbau finanziert werden müssen. Sie fließen in die Preisbildung ebenso ein, wie der Beitrag für flexible Gaskraftwerke zur zusätzlichen Versorgungssicherheit. Gleichzeitig bleibt die Volatilität der erneuerbaren Energien ein Thema. <strong>Flexible Verbraucher</strong> profitieren zwar von Spotpreis-Tiefs, der Systemwert der Erzeugung schwankt aber deutlich stärker als noch im fossil dominierten Zeitalter</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Zwischen Preisdruck und Investitionsanreizen</h2>



<p>Die aktuellen Strompreisprognosen verdeutlichen: Der Markt steht vor einer Kursrallye zwischen sinkenden und wieder steigenden Preisen. Während BloombergNEF kurzfristig stark fallende Großhandelspreise erwartet, sehen andere Modelle ein höheres Preisniveau – getragen von wachsender Nachfrage, Netzengpässen und geopolitischer Unsicherheit.</p>



<p>Für die Energiewirtschaft bleibt entscheidend, wie gut Politik und Marktmechanismen auf diese Dynamik reagieren. Ein <strong>flexibles Marktdesign</strong>, ausreichende Investitionsanreize für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> und Netze sowie ein klarer regulatorischer Rahmen werden den Ausschlag geben, ob der europäische Strommarkt in den kommenden Jahrzehnten bezahlbar, stabil und klimaneutral bleibt.</p>



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<p></p>
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		<title>MiSpeL: Mehr Markt &#038; Chancen für Großspeicher?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur stellt mit der geplanten Festlegung „Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (MiSpeL) eine wichtige Weiche für die Zukunft von Stromspeichern. Bisher gilt: Nur wenn ein Speicher ausschließlich mit erneuerbarem Strom geladen wurde, kann die daraus resultierende Netzeinspeisung eine EEG-Förderung erhalten. Sobald auch Netzstrom eingespeichert wird – etwa um günstige Preise am Spotmarkt zu nutzen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/">MiSpeL: Mehr Markt &amp; Chancen für Großspeicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesnetzagentur stellt mit der geplanten Festlegung <strong>„Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (MiSpeL)</strong> eine wichtige Weiche für die Zukunft von Stromspeichern. Bisher gilt: Nur wenn ein Speicher <strong>ausschließlich mit erneuerbarem Strom</strong> geladen wurde, kann die daraus resultierende Netzeinspeisung eine EEG-Förderung erhalten. Sobald auch Netzstrom eingespeichert wird – etwa um günstige Preise am Spotmarkt zu nutzen – entfällt die Förderfähigkeit vollständig.</p>



<p>Die noch bestehende Ausschließlichkeitsoption nach § 19 Abs. 3a EEG, die bisher die Nutzung von Ladestationen zur Zwischenspeicherung ausschloss, steht nun zur Debatte und soll durch MiSpeL jetzt fallen. Künftig können Speicher gleichzeitig EE-Strom und Netzstrom aufnehmen, ohne dass die EEG-Förderung für den erneuerbaren Anteil verloren geht. Durch die <strong>Nutzung von „Mischstrom“</strong> erschließen sich so neue <strong>Flexibilitätspotentiale</strong> für Betreiber von Stromspeichern und Ladepunkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Optionen für die Abgrenzung durch MiSpeL</h2>



<p>Sofern die entsprechenden Dokumentations- und Abgrenzungsvorgaben eingehalten werden, schlägt die Bundesnetzagentur zwei Verfahren vor, um förderfähige (EE-Strom) und saldierungsfähige (Netzstrom) Mengen voneinander abzugrenzen:</p>



<p>1. <strong>Abgrenzungsoption</strong>: Erlaubt eine mathematisch exakte viertelstündliche Zuordnung der Energiemengen nach eindeutig definierten Formeln. Diese Option ist insbesondere für Betreiber von großen Speicher- und PV-Anlagen relevant, die hohe Flexibilitätsanforderungen haben und das gesamte Potenzial von Arbitrage im <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> und Fahrplanoptimierung hebeln möchten. </p>



<p>→ Hohe Genauigkeit, aber erhöhter Mess- und Abrechnungsaufwand.<br>→ Praktisch relevant für größere Speicher und professionelle Betreiber.</p>



<p>2. <strong>Pauschaloption</strong>: Vereinfachtes Verfahren für kleinere Anlagen sowie Betreiber, die vereinfachte Prozesse bevorzugen. Die abrechenbaren Strommengen werden pauschal zugeordnet.</p>



<p>→ Nur für kleine Anlagen bis 30 kWp.<br>→ Für industrielle Großspeicher nicht anwendbar.</p>



<p>Für Unternehmen mit PV-Anlage und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> ist die neue Abgrenzungsfunktion der Schlüssel zu einer größeren Flexibilisierung. Sie können ihre Speicher künftig sowohl zur <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> als auch zur Teilnahme am <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> einsetzen, ohne die EEG-Förderfähigkeit zu verlieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vereinfachungen bei bidirektionalem Laden</h2>



<p>Ein weiterer Aspekt des MiSpeL-Entwurfs betrifft <a href="https://cubeconcepts.de/vehicle-to-grid-v2g-bidirektionales-laden/">Vehicle to Grid (V2G) und bidirektionale Laden</a>. &nbsp;Ladepunkte von Elektroautos werden künftig regulierungsseitig genauso behandelt wie stationäre Batterien. Sie können nach denselben Grundsätzen für die Optimierung des Selbstverbrauchs und die Teilnahme am Energiemarkt eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine noch größere Flexibilitätsreserve im System und die Integration von Speichertechnologien in intelligente Energiemanagementsysteme wird massiv erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Einsatzgebiete für Batteriespeicher durch MiSpeL</h2>



<p>Der durch MiSpeL mögliche Mischstrombetrieb eröffnet Unternehmen mit Batteriegroßspeichern neue Einsatzgebiete. Neben der Zwischenspeicherung eigener erneuerbarer Erzeugung wird es möglich sein, Netzstrom in Zeiten besonders niedriger Preise einzuspeichern und diesen später zu höheren Preisen wieder abzugeben. Diese zusätzliche Flexibilität steigert die Wirtschaftlichkeit, da Großspeicher nicht nur zur <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/">Eigenverbrauchsoptimierung</a> beitragen, sondern auch aktiv auf Strommarktpreise reagieren und <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/" type="link" id="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> nutzen können. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien, indem sie Erzeugungs- und Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) abfedern und Lasten verschieben (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>). Mit der neuen Abgrenzungsoption erhalten Betreiber zudem erstmals einen <strong>klaren, rechtssicheren Rahmen</strong> für die <strong>parallele Nutzung</strong> von erneuerbarem Strom und Netzstrom im Speicherbetrieb – ein entscheidender Schritt für die Planungssicherheit künftiger Speicherinvestitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung der neuen MiSpeL-Regeln für Speicher</h2>



<p>Der Entwurf setzt Vorgaben des Stromspitzengesetzes um, das insbesondere auf die Vermeidung temporärer Erzeugungsüberschüsse und die bessere Marktintegration von Strom aus erneuerbaren Energien zielt. Die bisherige „Alles-oder-Nichts“-Regel soll entfallen. Stattdessen erlaubt die neue Abgrenzung, Speicher wirtschaftlich breiter einzusetzen und deren Flexibilität gezielt zu vermarkten. Damit steigt die Attraktivität von Großspeichern nicht nur für Eigenversorger, sondern auch für Betreiber, die an Strom- und Flexibilitätsmärkten teilnehmen wollen.</p>



<p>Offen bleibt allerdings, wie sich MiSpeL-Regeln künftig mit den Diskussionen zur <strong>Netzentgeltreform</strong> (AgNes) verzahnen. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich darauf hin, dass Fragen der Netzentgeltprivilegien nicht Teil der MiSpeL-Festlegung sind. Für Unternehmen bedeutet das: MiSpeL verbessert klar die Marktintegration von Speichern – über die Entlastung bei Netzentgelten wird aber in separaten Verfahren entschieden.</p>



<p>Die Festlegungsverfahren laufen noch bis Ende Oktober 2025, Stellungnahmen aus der Praxis – insbesondere von Unternehmen und Verbänden – sind ausdrücklich erwünscht. Insgesamt eröffnet MiSpeL neue Erlösquellen durch Arbitrage, Netzdienstleistungen und optimierte Fahrpläne, was die Wirtschaftlichkeit und Systemintegration großer Batteriespeicher nachhaltig stärkt. Gleichzeitig sollen regulatorische und abrechnungstechnische Barrieren abgebaut werden.</p>



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<p></p>
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		<title>ENTSO-E kurz erklärt: Aufgaben, Struktur und Ziele</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/entso-e-kurz-erklaert-aufgaben-struktur-und-ziele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2025 13:39:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ENTSO-E (European Network of Transmission System Operators for Electricity) ist der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für Strom. Die Organisation ist zuständig für die technische und regulatorische Koordination sowie die Weiterentwicklung des europäischen Übertragungsnetzes. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der Versorgungssicherheit, der Integration erneuerbarer Energien und der Entwicklung eines einheitlichen europäischen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>ENTSO-E</strong> (European Network of Transmission System Operators for Electricity) ist der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für Strom. Die Organisation ist zuständig für die technische und regulatorische Koordination sowie die Weiterentwicklung des europäischen Übertragungsnetzes. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der Versorgungssicherheit, der Integration erneuerbarer Energien und der Entwicklung eines einheitlichen europäischen Strommarkts.</p>



<p>Entstanden ist die ENTSO-E in 2009 im Rahmen des dritten EU-Regulierungspaketes aus dem vorherigen Zusammenschluss der ÜNB „ETSO“ (European Transmission System Operators) aus 1999. Seit ihrer Gründung koordiniert sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Stromnetz. Gleichzeitig schafft sie mit Initiativen wie der ENTSO-E<strong> </strong>Transparency Platform oder den 10-Jahres-Netzentwicklungsplänen (TYNDP) eine Grundlage für Transparenz, Stabilität und Innovation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben &amp; Ziele von ENTSO-E</h2>



<p>Die zentrale Aufgabe der ENTSO-E, die aktuell über 40 ÜNB-Mitglieder aus 36 Ländern verfügt, ist einen sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen <strong>europäischen Strombinnenmarkt</strong> zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen. Als Zusammenschluss der ÜNB Europas ist sie verantwortlich für die <strong>technische Koordination</strong>, Entwicklung und den <strong>stabilen Betrieb</strong> des europaweit verbundenen Übertragungsnetzes – dem größten zusammenhängenden Stromnetz der Welt.</p>



<p>Zu den wichtigsten Aufgaben der ENTSO-E zählen die Erstellung und Umsetzung verbindlicher <strong>Netzkodizes</strong> und <strong>Leitlinien</strong>, welche die Regeln für Netzanschluss, Netzsicherheit, internationalen Stromhandel und technische Mindeststandards EU-weit vereinheitlichen. Außerdem koordiniert ENTSO-E den <strong>grenzüberschreitenden Stromhandel</strong>, veröffentlicht transparente Daten zu Erzeugung, Netzbelastung und Import/Export, und entwickelt alle zwei Jahre den Zehnjahres-Netzentwicklungsplan (TYNDP), der zentrale Prognosen und Empfehlungen für den Ausbau des europäischen Netzes enthält.</p>



<p>Ein wesentliches Ziel von ENTSO-E ist die zuverlässige Integration erneuerbarer Energien sowie neuer Technologien, um die Stromversorgung in Europa auf die Klimaziele – insbesondere das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 – auszurichten. Dabei stehen Systemstabilität, Versorgungssicherheit, Verbraucherinteressen und die Transformation zu einem digitalen, nachhaltigen und flexiblen Energiesystem stets im Vordergrund.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitglieder &amp; Struktur der ENTSO-E</h2>



<p>Die ENTSO-E deckt mit ihren Mitgliedern sowohl die Mitgliedstaaten der <strong>Europäischen Union</strong> als auch <strong>weitere Staaten</strong> wie die Schweiz, Norwegen oder die Türkei ab. Zu den Mitgliedern zählen beispielweise auch die vier <a href="https://cubeconcepts.de/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/">Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland</a> Amprion, TenneT, TransnetBW und 50Hertz. Auch Netzbetreiber aus Osteuropa, wie die Ukraine oder Moldawien, dem Balkangebiet und dem Vereinigten Königreich sind Teil des Verbands. Alle Mitglieder sind ausschließlich die für das <strong>Höchstspannungsnetz</strong> verantwortlichen Unternehmen, also jene Akteure, die den sicheren Transport von Strom über weite Distanzen gewährleisten.</p>



<p>Organisatorisch ist ENTSO-E als Verein mit Sitz in Brüssel strukturiert. Die wichtigsten Organe sind die <strong>Generalversammlung</strong>, das <strong>Board</strong> (Verwaltungsrat) und das <strong>Generalsekretariat</strong>. Die Generalversammlung setzt sich aus Vertretern aller Mitgliedsunternehmen zusammen und ist das oberste beschlussfassende Gremium. Das Board übernimmt die laufende Steuerung der Aktivitäten und entscheidet über strategische Weichenstellungen. Zudem existieren zahlreiche permanente und temporäre <strong>Fachkomitees</strong> und <strong>Arbeitsgruppen</strong>, die sich unter anderem mit Netzplanung, Systembetrieb, Netzkodizes, Strommarktintegration, Digitalisierung, Innovation und regulatorischem Dialog beschäftigen. Die Arbeit basiert auf einer engen Zusammenarbeit aller Mitglieder und beinhaltet auch gemeinsame Projekte mit den Regulierungsbehörden und der EU-Kommission.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ENTSO-E Transparency Platform</h2>



<p>Die Transparency Platform dient als Datenplattform für den europäischen Strommarkt und stellt seit 2015 umfangreiche Informationen zu <strong>Netz- und Marktdaten öffentlich</strong> bereit. ENTSO-E schafft so Transparenz und Vertrauen im europäischen Strommarkt, indem sie diese aktuellen Zahlen veröffentlicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erzeugungsdaten (konventionelle und erneuerbare Energien)</li>



<li>Last- und Verbrauchsdaten</li>



<li>Netzkapazitäten und Engpässe</li>



<li>Preisinformationen</li>



<li>Bilanzierungs- und Ausgleichsdaten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen, Analysten und politische Entscheidungsträger ist die Plattform ein wertvolles Werkzeug. Sie ermöglicht fundierte Marktanalysen, erleichtert Prognosen und schafft die Basis für Investitionsentscheidungen im Energiesektor. Zudem unterstützt die Transparenz der Daten die Integration erneuerbarer Energien, da Schwankungen in der Einspeisung europaweit sichtbar und besser planbar werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzentwicklungspläne (TYNDP)</h2>



<p>Ein wesentliches Arbeitsfeld der ENTSO-E sind die sogenannten Ten-Year Network Development Plans (TYNDP). Diese 10-Jahres-Netzentwicklungspläne erscheinen alle zwei Jahre und zeigen auf, wie das europäische Stromnetz für die kommenden Herausforderungen ausgebaut und modernisiert werden soll.</p>



<p>Die TYNDPs haben mehrere zentrale Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Identifizierung von Engpässen</strong> im europäischen Übertragungsnetz.</li>



<li><strong>Bewertung des Netzausbaubedarfs</strong>, um Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Integration erneuerbarer Energien</strong>, insbesondere von Wind- und Solarenergie.</li>



<li><strong>Koordination grenzüberschreitender Projekte</strong>, die für die europäische Strommarktintegration notwendig sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Eine besondere Bedeutung haben die sogenannten Projekte von gemeinsamem Interesse (Projects of Common Interest, PCI). Diese Projekte werden in den Netzentwicklungsplänen als besonders wichtig für die Energiewende und den Binnenmarkt ausgewiesen. Sie genießen daher politische Unterstützung sowie bevorzugte Fördermöglichkeiten auf EU-Ebene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle der ENTSO-E bei der europäischen Energiewende</h2>



<p>Die ENTSO-E übernimmt bei der Energiewende essenzielle Koordinations- und Gestaltungsaufgaben. Ihre zentrale Aufgabe ist die Integration der volatilen und wetterabhängigen erneuerbaren Energien, wie Wind- und Solarenergie. Hierzu stellt sie nicht nur die Daten zur Verfügung oder erstellt die Netzentwicklungspläne, sondern treibt die Digitalisierung der Netze, neue Marktmechanismen zur Flexibilisierung und die Entwicklung von einheitlichen Netzkodizes voran.</p>



<p>Sie fördert auch die Integration neuer Technologien wie <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a>, Lastmanagement, Wasserstoff und Offshore-Windkraft. Durch ihre Funktion als Dialogplattform zwischen Netzbetreibern, Regulierern und der Industrie gewährleistet die ENTSO-E, dass die Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des europäischen Stromsystems auf Basis erneuerbarer Energien sichergestellt wird. Ihre Arbeit ist somit unerlässlich, um die europäischen Stromnetze fit für die Zukunft zu machen und die Klimaziele der EU zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Perspektiven</h2>



<p>Die ENTSO-E steht in den kommenden Jahren vor einer Reihe komplexer Herausforderungen. Die Energiewende, die wachsende Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden sowie die zunehmende Abhängigkeit von erneuerbaren Energien verlangen nach einem tiefgreifenden Umbau der europäischen Stromnetze.</p>



<p>Zu den Herausforderungen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wachsende Stromnachfrage durch E-Mobilität, Wärmepumpen, Rechenzentren und der Elektrifizierung von Industrieprozessen.</li>



<li>Netzausbau und Akzeptanz: Neue Leitungen und Verbindungen sind notwendig, stoßen jedoch häufig auf Widerstand in der Bevölkerung.</li>



<li>Integration volatiler Erneuerbarer: Wind- und Solarenergie erfordern flexible Netze, Speicher und intelligente Steuerung.</li>



<li>Cybersecurity: Mit zunehmender Digitalisierung steigt die Bedrohung durch Angriffe auf kritische Infrastrukturen.</li>



<li>Koordination zwischen Mitgliedsstaaten: Unterschiedliche nationale Interessen müssen mit den Zielen des europäischen Binnenmarkts in Einklang gebracht werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gleichzeitig eröffnen sich auch Perspektiven:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grenzüberschreitende Kooperation wird noch wichtiger, um Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz zu gewährleisten.</li>



<li>Innovative Technologien wie Wasserstoffnetze, große Batteriespeicher und digitale Plattformen können Engpässe entschärfen. Auch <a href="https://cubeconcepts.de/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/">Grid Forming</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/">Cable Pooling</a> gehören dazu.</li>



<li>Europäische Klimapolitik stärkt die Rolle der ENTSO-E als strategische Koordinationsinstanz für den Übergang zu einer CO₂-neutralen Energieversorgung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die ENTSO-E ist weit mehr als ein Zusammenschluss der ÜNB. Sie ist das Rückgrat des europäischen Stromsystems und ein zentraler Gestalter der Energiewende. Mit der Entwicklung von Netzkodizes, der Bereitstellung transparenter Marktdaten und den langfristigen Netzentwicklungsplänen schafft sie die Basis für ein stabiles, integriertes und klimaneutrales Energiesystem.</p>



<p>Gleichzeitig steht die ENTSO-E vor großen Herausforderungen. Diese reichen von wachsender Stromnachfrage über den beschleunigten Netzausbau bis hin zu Cybersecurity und gesellschaftlicher Akzeptanz. Doch gerade diese Themen machen deutlich, wie unverzichtbar ihre koordinierende Rolle ist. Nur durch enge Zusammenarbeit der europäischen Übertragungsnetzbetreiber lassen sich Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaziele miteinander verbinden.</p>



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<p></p>
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		<title>Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland – Aufgaben &#038; Funktion</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2025 06:05:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) sind eine zentrale Säule des deutschen Energiesystems. Sie betreiben das Höchstspannungsnetz, also die „Autobahnen des Stroms“ und stellen sicher, dass Elektrizität jederzeit verlässlich über weite Entfernungen von den Erzeugungsanlagen zu den Verteilnetzen gelangt. Die Betreiber verbinden mit ihren Netzen nicht nur die Regionen innerhalb Deutschlands, sondern sind auch mit den Stromsystemen angrenzender [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)</strong> sind eine zentrale Säule des deutschen Energiesystems. Sie betreiben das <strong>Höchstspannungsnetz</strong>, also die „Autobahnen des Stroms“ und stellen sicher, dass Elektrizität jederzeit verlässlich über weite Entfernungen von den Erzeugungsanlagen zu den <strong>Verteilnetzen</strong> gelangt. Die Betreiber verbinden mit ihren Netzen nicht nur die Regionen <strong>innerhalb Deutschlands</strong>, sondern sind auch mit den Stromsystemen <strong>angrenzender Länder</strong> verknüpft und bilden damit ein Kernelement des europäischen Binnenmarktes für Elektrizität.</p>



<p>Die Energiewende verstärkt diese zentrale Funktion noch. Während die Anteile von Wind- und Solarstrom wachsen, müssen <strong>Transportkapazitäten ausgebaut</strong> und die <strong>Systemstabilität </strong>jederzeit gewährleistet werden. Ohne eine leistungsfähige Übertragungsinfrastruktur lassen sich weder die Klimaziele noch die <strong>Versorgungssicherheit</strong> erreichen. Daher nehmen die Übertragungsnetzbetreiber heute eine weit größere Rolle ein als reine Netzdienstleister: Sie sind Gestalter eines Stromsystems im Umbruch, das auf mehr Flexibilität, internationale Zusammenarbeit und den beschleunigten Netzausbau angewiesen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben der Übertragungsnetzbetreiber</h2>



<p>Die Kernaufgabe der Übertragungsnetzbetreiber besteht darin, das Stromnetz sicher, stabil und leistungsfähig zu betreiben. Dabei übernehmen sie zahlreiche Funktionen, die für das Funktionieren der Energieversorgung unverzichtbar sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betrieb &amp; Ausbau des Höchstspannungsnetzes</h3>



<p>Übertragungsnetzbetreiber planen, betreiben und erweitern das Stromnetz auf Höchstspannungsebene (<strong>220 und 380 Kilovolt</strong>). Sie stellen sicher, dass ausreichend Transportkapazitäten vorhanden sind, um Strom aus Erzeugungszentren zu den Verbrauchsschwerpunkten zu leiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gewährleistung der Netzstabilität</h3>



<p>Damit in ganz Europa die <strong>Netzfrequenz</strong> konstant bei 50 Hertz bleibt, überwachen ÜNB das Stromnetz in Echtzeit. Bei Schwankungen greifen sie ein, indem sie <strong>Regelenergie</strong> aktivieren oder Lasten verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration erneuerbarer Energien</h3>



<p>Wind- und Solarstrom speisen oft unregelmäßig ein. Übertragungsnetzbetreiber müssen diese <strong>fluktuierenden Einspeisungen</strong> in das Netz integrieren und gleichzeitig für Versorgungssicherheit sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Engpassmanagement &amp; Redispatch</h3>



<p>Wenn das Netz an seine Grenzen stößt, organisieren ÜNB sogenannte <strong><a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a>-Maßnahmen</strong>. Dabei werden Kraftwerke hoch- oder heruntergefahren, um Überlastungen zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Internationaler Stromaustausch</h3>



<p>Über <strong>grenzüberschreitende Leitungen</strong> sind die deutschen Übertragungsnetze eng mit den Nachbarländern verbunden. Das ermöglicht Stromhandel in Europa und erhöht die Versorgungssicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland</h2>



<p>Das deutsche Höchstspannungsnetz wird von vier Übertragungsnetzbetreibern betrieben. Jeder von ihnen verantwortet eine eigene Region und bringt spezifische Schwerpunkte in den Netzausbau und -betrieb ein.</p>



<p><strong>50Hertz Transmission</strong> ist vor allem für den Nordosten Deutschlands zuständig. Der Übertragungsnetzbetreiber hat einen besonders hohen Anteil erneuerbarer Energien in seinem Netzgebiet, insbesondere aus Windkraftanlagen an Land und auf See. Eigentümer sind mehrheitlich der belgische Netzbetreiber Elia sowie die deutsche Förderbank KfW.</p>



<p><strong>Amprion</strong> betreibt das Netz in West- und Südwestdeutschland und versorgt damit eines der größten industriellen Ballungszentren Europas. Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, den hohen Strombedarf von Industrie und Ballungsräumen mit dem Netzausbau in Einklang zu bringen. Eigentümer sind vor allem deutsche Beteiligungsgesellschaften, darunter Versicherungen und Fonds.</p>



<p><strong>TenneT</strong> verbindet den Norden mit dem Süden Deutschlands und ist stark auf die Integration von Offshore-Windkraft spezialisiert. Der Übertragungsnetzbetreiber realisiert zentrale Nord-Süd-Trassen, die für die Energiewende entscheidend sind. TenneT gehört vollständig dem niederländischen Staat, der jedoch Anteile veräußern möchte. Die Bundesrepublik Deutschland scheiterte im Jahr 2024 an einer <a href="https://cubeconcepts.de/hoehere-gesamtkosten-durch-gescheiterten-uenb-verkauf/">Beteiligung</a>. Ein neuer Versuch ist allerdings für 2026 geplant.</p>



<p><strong>TransnetBW</strong> verantwortet das Netz in Baden-Württemberg. Durch die hohe Dichte an Industrieunternehmen in der Region spielt Versorgungssicherheit hier eine besonders große Rolle. TransnetBW ist eine Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="890" height="927" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht.jpg" alt="" class="wp-image-24681" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht.jpg 890w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-288x300.jpg 288w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-768x800.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-12x12.jpg 12w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher &amp; regulatorischer Rahmen</h2>



<p>Die Übertragungsnetzbetreiber arbeiten in einem stark regulierten Umfeld. Ihre Aufgaben und Befugnisse sind im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie in europäischen Vorgaben festgelegt. Ziel ist es, ein diskriminierungsfreies, effizientes und stabiles Stromnetz zu gewährleisten, das allen Marktteilnehmern gleichermaßen offensteht.</p>



<p>Eine zentrale Rolle spielt dabei die <strong>Bundesnetzagentur</strong>. Sie überwacht die Netzentgelte, genehmigt Investitionspläne und stellt sicher, dass die Übertragungsnetzbetreiber ihre Aufgaben im Sinne der Allgemeinheit erfüllen. Auch der Netzausbau wird von der Behörde eng begleitet – etwa durch die Genehmigung des Netzentwicklungsplans, der regelmäßig fortgeschrieben wird und den Bedarf an neuen Leitungen sowie Netzverstärkungen aufzeigt.</p>



<p>Darüber hinaus ist der <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutsche Strommarkt</a> eng in den europäischen Binnenmarkt eingebunden. Die rechtlichen Grundlagen bilden insbesondere die <strong>EU-Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie und -verordnung</strong>, die Teil des <em>Clean Energy Package</em> sind. Sie schaffen den Rahmen für einen einheitlichen Strommarkt, regeln die Pflichten der Übertragungsnetzbetreiber und fördern die Marktintegration erneuerbarer Energien.</p>



<p>Hinzu kommen technische Vorgaben in Form von sogenannten <strong>Netzkodizes und Leitlinien</strong>, die europaweit verbindlich sind. Dazu gehören etwa die <em>System Operation Guideline</em> und der <em>Network Code on Emergency and Restoration</em> für den sicheren Netzbetrieb, Regelungen zum diskriminierungsfreien Netzzugang (<em>Capacity Allocation and Congestion Management</em>) oder technische Anforderungen für Erzeugungsanlagen (<em>Requirements for Generators</em>).</p>



<p>Koordiniert werden diese Vorgaben von zwei zentralen Institutionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/entso-e-kurz-erklaert-aufgaben-struktur-und-ziele/">ENTSO-E</a></strong> (European Network of Transmission System Operators for Electricity) vernetzt alle europäischen Übertragungsnetzbetreiber, erstellt Netzentwicklungspläne auf EU-Ebene und entwickelt technische Standards.</li>



<li><strong>ACER</strong> (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) fungiert als europäische Regulierungsbehörde. Sie überwacht die Umsetzung der Vorgaben, stimmt nationale Regulierungsbehörden ab und sorgt für einheitliche Marktregeln.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein weiterer zentraler Aspekt ist das sogenannte <strong>Unbundling</strong>: Netzbetrieb und Energieerzeugung beziehungsweise -vertrieb müssen strikt voneinander getrennt sein. Diese Vorgabe soll verhindern, dass Netzbetreiber ihre Stellung im Energiesystem nutzen, um den Wettbewerb zu verzerren. Für die Übertragungsnetzbetreiber bedeutet dies, dass sie unabhängig agieren und sich ausschließlich auf Betrieb, Ausbau und Stabilität des Netzes konzentrieren dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen für Übertragungsnetzbetreiber</h2>



<p>Die Energiewende verändert das Stromsystem grundlegend – und stellt Übertragungsnetzbetreiber vor neue, komplexe Aufgaben. Eine der größten Herausforderungen ist der <strong>Netzausbau</strong>: Erneuerbare Energien werden häufig in Regionen erzeugt, die weit von den Verbrauchsschwerpunkten entfernt liegen. Damit Strom aus Nord- und Ostdeutschland zuverlässig in die Industriezentren Süddeutschlands gelangt, müssen <strong>leistungsfähige Nord-Süd-Trassen</strong> gebaut werden. Projekte wie SuedLink oder SuedOstLink sind dafür von zentraler Bedeutung, stoßen jedoch teilweise auf Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung.</p>



<p>Neben dem Ausbau bleibt die Sicherung der <strong>Netzstabilität</strong> eine Kernaufgabe. Da Wind- und Solarstrom witterungsabhängig einspeisen, müssen Schwankungen im Netz ausgeglichen werden. Dafür setzen Übertragungsnetzbetreiber auf <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a>, Redispatch-Maßnahmen und zunehmend auch auf flexible Verbraucher sowie Speichersysteme.</p>



<p>Eine weitere Herausforderung ist die <strong>Digitalisierung</strong> und <strong>Cybersicherheit</strong>. Intelligente Mess- und Steuerungssysteme ermöglichen zwar einen effizienteren Netzbetrieb, machen die kritische Infrastruktur jedoch auch anfälliger für IT-Angriffe. Der Schutz vor Cyberrisiken gewinnt deshalb kontinuierlich an Bedeutung.</p>



<p>Darüber hinaus müssen Übertragungsnetzbetreiber das Energiesystem fit für die Zukunft machen: <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a>, Power-to-X-Technologien und Wasserstoffinfrastrukturen sollen künftig eng mit dem Stromnetz gekoppelt werden. Das erfordert neue Planungsansätze und Investitionen, um die wachsende Komplexität beherrschbar zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Unternehmen</h2>



<p>Die Arbeit der Übertragungsnetzbetreiber wirkt sich nicht nur auf das Energiesystem insgesamt, sondern auch direkt auf Unternehmen aus. Über die <strong>Netzentgelte</strong>, die von der Bundesnetzagentur reguliert werden, tragen alle Stromkunden die Kosten für Betrieb, Wartung und Ausbau des Höchstspannungsnetzes. Der Anteil dieser Entgelte liegt zurzeit bei etwa 40 % des Gesamtstrompreises, mit steigender Tendenz. Sie sind damit ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.</p>



<p>Für die Industrie spielen Übertragungsnetzbetreiber zudem eine Rolle beim Lastmanagement des Stromnetzes. <strong>Flexible Verbraucher</strong>, die ihre Stromnachfrage an die Netzsituation anpassen können, leisten einen Beitrag zur Stabilität des Gesamtsystems und profitieren in manchen Fällen von reduzierten Netzentgelten. Besonders für energieintensive Betriebe ist dies ein relevanter Aspekt der Kostensteuerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Die Rolle der Übertragungsnetzbetreiber wird in den kommenden Jahrzehnten noch bedeutender werden. Der Umbau des Energiesystems hin zur Klimaneutralität bis 2045 erfordert enorme Investitionen in die Netzinfrastruktur. Allein für den Stromsektor rechnen Prognosen mit <strong>Gesamtkosten von rund 731 Milliarden Euro</strong>. Davon entfallen etwa <strong>430 Milliarden Euro auf den Ausbau der Übertragungsnetze</strong> und weitere <strong>301 Milliarden Euro auf die Verteilnetze</strong>. Diese Summe liegt rund <strong>176 Milliarden Euro über den bisherigen Schätzungen</strong> der Bundesnetzagentur, die noch von insgesamt 555 Milliarden Euro ausgegangen war.</p>



<p>Parallel dazu wird der <strong>Stromverbrauch in Deutschland deutlich steigen</strong>. Während aktuell noch rund 550 Terawattstunden pro Jahr verbraucht werden, gehen Studien für 2030 von <strong>mindestens 620 TWh bis über 800 TWh</strong> aus. Gründe dafür sind die Elektrifizierung von Industrieprozessen, der Hochlauf der Elektromobilität, Rechenzentren sowie der wachsende Bedarf an Wasserstoffproduktion.</p>



<p>Für die Übertragungsnetzbetreiber bedeutet dies zweierlei: Einerseits müssen sie den Netzausbau massiv beschleunigen und zugleich Akzeptanz für neue Leitungen schaffen. Andererseits sind innovative Lösungen gefragt, um Netzbetrieb und Stabilität auch in einem deutlich komplexeren und stärker elektrifizierten Energiesystem sicherzustellen.</p>



<p>Damit ist klar: Die Übertragungsnetzbetreiber werden zu einem der <strong>entscheidenden Akteure der Energiewende</strong>. Ihre Leistungsfähigkeit bestimmt maßgeblich, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht und die Stromversorgung auch in Zukunft bezahlbar und sicher bleibt.</p>



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<p></p>
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		<title>Energiewende im Stresstest – Monitoring-Bericht zeigt neue Kosten &#038; Kurswechsel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energiewende-im-stresstest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Sep 2025 07:39:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Vorstellung des aktuellen Monitoring-Berichts hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche eine neue Debatte über Tempo, Kosten und Richtung der deutschen Energiepolitik eröffnet. Die vom Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) und dem Beratungsunternehmen BET erstellte Studie zeigt, dass die Herausforderungen deutlich größer ausfallen könnten als bislang angenommen. Die Energiewende steht demnach vor einem Stresstest. Vor allem beim künftigen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit der Vorstellung des aktuellen <strong>Monitoring-Berichts </strong>hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche eine neue Debatte über Tempo, Kosten und Richtung der deutschen Energiepolitik eröffnet. Die vom Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) und dem Beratungsunternehmen BET erstellte Studie zeigt, dass die Herausforderungen deutlich größer ausfallen könnten als bislang angenommen. </p>



<p>Die <strong>Energiewende</strong> steht demnach vor einem <strong>Stresstest</strong>. Vor allem beim <strong>künftigen Strombedarf</strong> und den <strong>notwendigen Netzausbaukosten</strong> liegen die Prognosen im Gegensatz zu anderen Studien weit auseinander, während gleichzeitig die staatlichen Förderungen für Erneuerbare Energien zurückgefahren werden sollen.</p>



<p>Die Bundesregierung setzt dabei auf einen Kurswechsel: <strong>weniger klassische Förderung</strong>, stattdessen mehr Marktmechanismen und Investitionssicherheit über <strong>Differenzverträge</strong>. Gleichzeitig sollen neue Gaskraftwerke als Brückentechnologie gebaut werden. Damit stehe die Energiewende an einem Scheidepunkt<strong>, </strong>so Katharina Reiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Monitoring-Bericht des BMWK von EWI &amp; BET</h2>



<p>Der neue Monitoring-Bericht des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) und des Beratungsunternehmens BET liefert zentrale Kennzahlen zur Energiewende. Demnach wird der deutsche Stromverbrauch bis 2030 auf <strong>600 bis 700 Terawattstunden (TWh)</strong> geschätzt – also deutlich niedriger als in anderen Studien. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche rechnet sogar mit einem Bedarf „im niedrigen 600er-Bereich“. Begründet wird diese Einschätzung mit den stagnierenden Verkaufszahlen von E-Autos und Wärmepumpen sowie der schleppenden Elektrifizierung der Industrie.</p>



<p>Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf den <strong>Kosten für den Netzausbau bis 2045</strong>. EWI und BET kalkulieren mit <strong>731 Mrd. €</strong>. Dabei entfallen 430 Mrd. € für den Ausbau der Übertragungsnetze und 301 Mrd. € für die Verteilnetze. Damit liegen die Schätzungen rund <strong>176 Mrd. € über den bisherigen Annahmen</strong> der Bundesnetzagentur, die von insgesamt nur 555 Mrd. € ausgegangen war. Ausschlaggebend dafür sei vor allem die stärkere Dezentralisierung der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Wind- und Solarkraftwerke entstünden zunehmend in Regionen, die bislang nicht auf große Mengen Strom ausgelegt waren. Um diese Erzeugungskapazitäten in das Gesamtsystem zu integrieren, sehen die Autoren sowohl beim Übertragungsnetz als auch im Verteilnetz erheblich höheren Investitionsbedarf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Studien im Vergleich</h2>



<p>Die Einschätzungen von EWI und BET stehen nicht allein, sondern reihen sich in eine Reihe von Analysen ein, die in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurden. Dabei wird deutlich, dass sich die Prognosen zum künftigen Stromverbrauch in Deutschland erheblich unterscheiden.</p>



<p>Die <strong>Bundesnetzagentur</strong> rechnet in ihrer Studie „<a href="https://cubeconcepts.de/bnetza-zur-versorgungssicherheit-strom-ausbauziele-entscheidend/">Versorgungssicherheit Strom</a>“ mit einem Bedarf von <strong>725 Terawattstunden bis 2030</strong>. Damit liegt sie deutlich über den Annahmen des Monitoring-Berichts. Noch weiter gehen die Berechnungen von <strong>Enervis</strong>, das im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy verschiedene Szenarien untersucht hat. Selbst im Szenario eines verlangsamten Ausbaus erneuerbarer Energien prognostiziert Enervis einen Verbrauch von <strong>758 TWh</strong>, während im Referenzszenario Werte von <strong>über 800 TWh</strong> erwartet werden. <strong>Agora Energiewende</strong> bewegt sich mit einer Schätzung von <strong>701 TWh</strong> im Mittelfeld. Sie betont, dass eine ambitionierte Klimapolitik nur mit einem dynamischen Ausbaupfad für Wind- und Solarenergie erreicht werden kann. Beide <a href="https://cubeconcepts.de/monitoringbericht-zur-energiewende/">Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</a> des EE-Ausbaus. </p>



<p>Um die Klimaneutralität Deutschlands gemäß Pariser Abkommen zu erlangen, wurde ursprünglich das EEG dahingehend angepasst. Verschiedene Studien gehen von folgenden Werten aus, damit der Zielpfad eingehalten wird:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="318" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1024x318.jpg" alt="" class="wp-image-24687" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1024x318.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-300x93.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-768x239.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1536x477.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-18x6.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte.jpg 1635w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Vergleicht man nun die aktuellen Studien zur Energiewende aus September 2025, variieren sie doch deutlich und weichen schon für das Berechnungsjahr 2030 voneinander ab. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-24688" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-1024x580.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-300x170.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-768x435.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich.jpg 1498w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsamkeiten &amp; Unterschiede der Studien zur Energiewende</h2>



<p>Trotz der teils erheblichen Unterschiede in den Prognosen für 2030 gibt es zwischen den Analysen von EWI/BET, der Bundesnetzagentur, Enervis und Agora Energiewende einen klaren Konsens. Der <strong>EE-Ausbau darf nicht gebremst werden</strong>, um die Klimaziele und Versorgungssicherheit zu erreichen. Einigkeit besteht auch darin, dass die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden langfristig zu einem steigenden Strombedarf führt.</p>



<p>Unterschiede zeigen sich vor allem in der Höhe der Verbrauchsprognosen. Während EWI und BET mit 600 bis 700 TWh eher konservativ kalkulieren, gehen Enervis und teilweise auch die Bundesnetzagentur von deutlich höheren Werten bis über 800 TWh aus. Ebenso variieren die Annahmen zur Geschwindigkeit der Elektrifizierung und zu den Effizienzgewinnen in Wirtschaft und Haushalten.</p>



<p>Die politischen Handlungsempfehlungen leiten sich entsprechend unterschiedlich ab. BNetzA, Enervis und Agora drängen daher auf einen beschleunigten EE-Ausbau mit Speichern, um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. Das BMWK argumentiert auf Basis des EWI/BET-Berichts für <strong>mehr Gas- und Importstrom</strong> und eine <strong>Anpassung der Förderinstrumente</strong>. Diese seien für den Ausbau erneuerbarer Energien nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sollen die Beihilfen schrittweise zurückgefahren und stärker an den europäischen Rahmen angepasst werden. Im Zentrum steht dabei die Einführung von <a href="https://cubeconcepts.de/eu-differenzvertraege-loesen-marktpraemien-ab/">Differenzverträgen</a> (Contracts for Difference), die künftig eine zentrale Rolle spielen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD) als Mittel der Wahl</h2>



<p>Um Investitionssicherheit für Erzeuger zu gewährleisten, die Kosten für Verbraucher zu begrenzen und EE-Förderungen an die europäischen Leitlinien anzupassen, möchte Reiche auf Differenzverträge setzen. Diese sollen die gleitende Marktprämie künftig ablösen.</p>



<p>Das Grundprinzip eines CfDs besteht darin, dass ein EE-Kraftwerk bzw. Energieerzeuger einen Festpreis pro erzeugter Kilo- oder Megawattstunde erhält. Dieser Referenzpreis (Strike Price) wird bei der Planung eines EE-Kraftwerkes langfristig, meist im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens, festgelegt und liegt in der Regel höher als der aktuelle Marktpreis. Während des Betriebs erhält der Betreiber einen finanziellen Ausgleich, sobald der Marktpreis unter den Strike Price fällt. Im umgekehrten Fall muss der Betreiber die Differenz zurückzahlen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="504" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg" alt="Differenzvertraege" class="wp-image-10475" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-300x148.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-768x378.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege.jpg 1147w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Differenzsysteme kommen zurzeit beispielsweise in Großbritannien, Frankreich oder Spanien zum Einsatz und haben üblicherweise Laufzeiten zwischen zwölf bis zu 25 Jahren. Varianten des Modells gibt es auch in Dänemark und Griechenland, wo sie zu einer deutlichen Steigerung des EE-Ausbaus geführt haben. Kritisch diskutiert wird dort die richtige Bemessung von Referenzpreisen und die Gefahr von Überförderung oder Unteranreizen für Innovation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es weiter?</h2>



<p>Der Monitoring-Bericht von EWI und BET ist kein Endpunkt, sondern der Auftakt für weitere politische Diskussionen. In den kommenden Monaten werden die Ergebnisse in den zuständigen Fachausschüssen des Bundestages und im Bundesrat beraten. Parallel dazu prüft die Bundesnetzagentur die Zahlen kritisch und gleicht sie mit den eigenen Szenarien ab. Als zunehmend eigenständigere Regulierungsbehörde trägt sie dabei eine Schlüsselrolle, die durch das EuGH-Urteil aus 2021 bekräftigt wurde.</p>



<p>Die BNetzA genehmigt die Netzentwicklungspläne der Übertragungsnetzbetreiber und legt damit fest, welche Investitionen in den kommenden Jahren tatsächlich umgesetzt werden. Auch bei der Ausgestaltung neuer Förderinstrumente wie den Differenzverträgen wird sie eine wichtige Rolle spielen, um deren Vereinbarkeit mit dem bestehenden Markt- und Regulierungsrahmen sicherzustellen.</p>



<p>Offen bleibt zudem, wie sich die tatsächliche Nachfrage nach Strom entwickelt. Sollte die Elektrifizierung in den Bereichen Verkehr, Wärme und Industrie schneller voranschreiten, als es die konservativen Annahmen von EWI und BET unterstellen, könnte der Verbrauch deutlich über die „niedrigen 600er Werte“ hinauswachsen. In diesem Fall müssten Ausbauziele, Netzplanung und Fördermechanismen kurzfristig angepasst werden, um Versorgungslücken und steigende Importabhängigkeit zu vermeiden.</p>



<p>Sicher ist: Die Energiewende bleibt ein dynamischer Prozess, in dem politische Rahmenbedingungen laufend nachjustiert werden müssen. Der Monitoring-Bericht liefert dafür wichtige Daten und Impulse. Wie erfolgreich er in konkrete Maßnahmen übersetzt wird, hängt jedoch nicht nur vom politischen Willen der Bundesregierung ab, sondern auch von der Bewertung durch die Bundesnetzagentur und der Geschwindigkeit des parlamentarischen Gesetzgebungsprozesses.</p>



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		<title>Vertragsunterzeichnung in Tschechien: 1-MWp-PV-Anlage für Purem Rakovník</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/vertragsunterzeichnung-in-tschechien-1-mwp-pv-anlage-fuer-purem-rakovnik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 13:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. September 2025 haben Purem Rakovník spol. s.r.o. in Rakovník, Tschechien, und CUBE CONCEPTS einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gesetzt. Im Rahmen einer feierlichen Vertragsunterzeichnung startete die Zusammenarbeit zur Umsetzung einer PV-Dachanlage mit einer Leistung von nahezu 1 MWp (999,58 kWp). Jährlich 970.640 kWh grünen Strom für Purem Rakovník Die Anlage wird [&#8230;]</p>
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<p>Am 11. September 2025 haben Purem Rakovník spol. s.r.o. in Rakovník, Tschechien, und CUBE CONCEPTS einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gesetzt. Im Rahmen einer feierlichen Vertragsunterzeichnung startete die Zusammenarbeit zur Umsetzung einer PV-Dachanlage mit einer Leistung von nahezu <strong>1 MWp (999,58 kWp)</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährlich 970.640 kWh grünen Strom für Purem Rakovník</h2>



<p>Die Anlage wird eine Fläche von <strong>4.760 m²</strong> einnehmen und mit <strong>2.438 Modulen</strong> ausgestattet. Mit einer erwarteten Jahresproduktion von <strong>970.640 kWh Strom</strong> kann ein Großteil des Energiebedarfs direkt am Standort gedeckt werden. Rund <strong>87 % der erzeugten Energie werden unmittelbar vor Ort genutzt</strong>, lediglich <strong>126.169 kWh</strong> fließen ins öffentliche Netz. So leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Energieeffizienz, sondern auch zur Unabhängigkeit von externen Strombezügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">500 Tonnen CO₂-Ersparnis</h2>



<p>Besonders eindrucksvoll sind die Auswirkungen auf den Klimaschutz: Die Photovoltaikanlage vermeidet jährlich rund <strong>494.971 Kilogramm CO₂-Emissionen</strong> – das entspricht fast <strong>500 Tonnen</strong>. Damit wird künftig <strong>15 % der gesamten Produktion am Standort klimaneutral</strong> ermöglicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Purem Rakovník als weiterer Baustein zur Klimaneutralität</h2>



<p>Das Engagement von Purem Rakovník ist Teil einer übergeordneten Strategie von <strong>Purem by Eberspächer</strong>. Wonach die europäischen Werke Schritt für Schritt klimaneutral aufgestellt werden. Bereits zuvor durfte CUBE CONCEPTS das <a href="https://cubeconcepts.de/19-mwp-solarstrom-purem-by-eberspaecher/">Werk bei Dresden</a> mit einer <strong>2 MWp-Photovoltaikanlage</strong> ausstatten. Mit dem neuen Projekt in Rakovník setzt sich dieser Weg konsequent fort – und zeigt, wie Partnerschaft und technologische Kompetenz zu nachhaltigen Erfolgen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertragsunterzeichnung in Rakovník</h2>



<p>Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich die Partner in Rakovník persönlich: Seitens Purem Rakovník nahmen <strong>Michal Zechovský und Ivana Lacková</strong> teil, für CUBE CONCEPTS war <strong>Vit Hlavacek</strong> und als Vertreter für das umsetzende Unternehmen ATLANTIS war <strong>Miroslav Calda</strong> vor Ort. In diesem Rahmen wurde nicht nur ein Vertrag unterschrieben, sondern auch der Grundstein für eine gemeinsame Vision gelegt. Die geplante Photovoltaikanlage steht für eine Partnerschaft, die Nachhaltigkeit, Innovationskraft und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt – und so den Weg für eine klimafreundliche Zukunft ebnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="24656" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-24656" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung.jpg 1487w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="24652" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24652" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="24655" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-24655" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-2048x1536.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-16x12.jpg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>USV-Anlage für Unternehmen: Sichere Stromversorgung mit USV-Systemen &#038; Batteriespeichern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/usv-anlage-fur-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 11:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stromausfälle und Netzstörungen sind Gift für kritische Prozesse und sensible Technik. In den meisten Unternehmen vieler Branchen, wie beispielsweise in der Industrie und Produktion bis hin zu IT, Gesundheitswesen oder Logistik hängt der Geschäftserfolg maßgeblich von einer stabilen und unterbrechungsfreien Energieversorgung ab. Bereits kurze Ausfälle können teure Produktionsunterbrechungen, Datenverluste oder Schäden verursachen und sogar zu [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/usv-anlage-fur-unternehmen/">USV-Anlage für Unternehmen: Sichere Stromversorgung mit USV-Systemen &amp; Batteriespeichern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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<p>Stromausfälle und Netzstörungen sind Gift für kritische Prozesse und sensible Technik. In den meisten Unternehmen vieler Branchen, wie beispielsweise in der Industrie und Produktion bis hin zu IT, Gesundheitswesen oder Logistik hängt der Geschäftserfolg maßgeblich von einer stabilen und unterbrechungsfreien Energieversorgung ab. Bereits kurze Ausfälle können teure Produktionsunterbrechungen, Datenverluste oder Schäden verursachen und sogar zu Haftungsfragen führen. <strong>USV-Anlagen</strong> (unterbrechungsfreie Stromversorgung, engl. „UPS – Uninterruptible Power Supply“) haben sich deshalb als Rückgrat der betrieblichen Stromsicherheit etabliert und sind mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil professioneller Energiemanagement-Strategien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition &amp; Funktion einer USV-Anlage / eines USV-Systems</h2>



<p>Eine USV-Anlage ist ein technisches System, das kritische Verbraucher zuverlässig auch dann mit Energie versorgt, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, schwankt oder gestört ist. Die Hauptfunktion besteht darin, eine sofortige, unterbrechungsfreie Stromversorgung für angeschlossene Geräte zu gewährleisten.</p>



<p>Eine USV ist im Grunde ein <strong>automatischer Schutzmechanismus</strong>. Tritt eine Störung oder ein Netzausfall auf, übernimmt die in der USV integrierte Batterie blitzschnell die Versorgung und verhindert so Ausfälle sowie Datenverluste. Neben der Batterietechnik zählen zu den Kernkomponenten ein Wechselrichter, ein Gleichrichter, eine Steuerungseinheit sowie Steuerungs- und Kommunikationsschnittstellen. Während des Normalbetriebs filtert die USV zudem Netzstörungen wie Spannungsspitzen, Schwankungen und Frequenzabweichungen heraus und sorgt so für konstant hochwertige Stromqualität an den Abgängen.</p>



<p>USV-Systeme gibt es in unterschiedlichen Leistungsgrößen und Ausführungen – von kompakten Lösungen für einzelne Arbeitsplatzrechner oder Home-Office-Anwendungen bis hin zu mehrphasigen, modular skalierbaren Geräten für die Industrie, Rechenzentren und komplette Unternehmensstandorte. Kleine USV-Anlagen finden sich beispielsweise in Privathaushalten zum Schutz von Home-Office-PCs, Smart-Home-Steuerungen und Telekommunikationsanlagen.</p>



<p>Für Unternehmen spielt die schnelle Reaktionszeit, hohe Zuverlässigkeit und Integration in das Energiemanagement die entscheidende Rolle: USV-Systeme sind elementare Bausteine, um die Geschäftskontinuität zu sichern und Risiken in der Energieversorgung wirkungsvoll zu minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlage- &amp; System-Typen</h2>



<p>USV-Anlagen lassen sich grundsätzlich in drei Haupttypen unterscheiden, die sich in Technik, Wirkungsweise sowie Anwendungsgebieten unterscheiden. Sie variieren zudem in der Betriebsweise, Reaktionszeit, Schutzumfang und den Kosten.&nbsp;Unternehmen sollten die passende USV-Art immer abhängig von Schutzbedarf, Sensibilität der Systeme, Leistungsanforderungen und Budget wählen.</p>



<p><strong>Offline-USV (auch Standby-USV genannt)</strong>&nbsp;ist die einfachste und kostengünstigste Variante. Im Normalbetrieb versorgt sie die angeschlossenen Geräte direkt mit Netzstrom. Bei einem Stromausfall schaltet die USV automatisch und meist mit einer kurzen Umschaltzeit von bis zu etwa 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Offline-USVs eignen sich besonders für kleinere Verbraucher wie einzelne Computer oder Arbeitsplätze mit weniger kritischen Anforderungen. Sie verfügen jedoch meist nicht über eine Netzfilterung, was bedeutet, dass Spannungsspitzen und andere Störungen nicht aktiv ausgeglichen werden.</p>



<p><strong>Line-Interactive-USV</strong>&nbsp;stellt eine Weiterentwicklung dar, bei der durch einen Spannungsregler (AVR) Spannungsschwankungen aktiv ausgeglichen werden können, ohne dass die Batterie belastet wird. Die Umschaltzeit auf Batteriebetrieb ist mit bis zu 4 Millisekunden kürzer als bei Offline-Systemen. Diese USVs bieten somit besseren Schutz und eignen sich für mittlere IT-Systeme, Netzwerke und Telekommunikationsanlagen, bei denen eine stabilere Stromversorgung wichtig ist. Sie sind eine gängige Lösung für kleinere bis mittelgroße Unternehmen.</p>



<p><strong>Online-USV</strong>&nbsp;bietet den höchsten Schutz durch eine kontinuierliche Doppelwandler-Technologie. Dabei wird der Eingangsstrom permanent in Gleichstrom und anschließend wieder in Wechselstrom umgewandelt, sodass die angeschlossenen Geräte vollständig vom Netz getrennt und mit stabilisiertem Strom versorgt werden. Diese Technologie gewährleistet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ohne Umschaltzeit und schützt vor allen Arten von Netzstörungen, wie Spannungseinbrüchen, Spitzen und Frequenzabweichungen. Online-USVs sind besonders in Rechenzentren, großen Serverräumen und kritischen industriellen Anwendungen zu finden, bei denen selbst kürzeste Ausfallzeiten verheerende Folgen haben können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzgebiete von USV-Anlagen und Systemen in Unternehmen</h2>



<p>USV-Anlagen sind in Unternehmen aller Branchen unverzichtbar, wenn es darum geht, eine unterbrechungsfreie Energieversorgung für sensible und kritische Systeme sicherzustellen. Besonders in Bereichen, in denen kurze Stromausfälle zu erheblichen Schäden, Datenverlusten oder Sicherheitsrisiken führen können, sind USV-Systeme Standard und gesetzlich vorgeschrieben.</p>



<p>In&nbsp;<strong>Rechenzentren und IT-Infrastrukturen</strong>&nbsp;schützen USV-Anlagen Server, Netzwerktechnik, Speicher und Cloud-Anbindungen vor plötzlichen Unterbrechungen. So können Daten sicher gespeichert und Systeme ordnungsgemäß heruntergefahren oder weiter betrieben werden, was wirtschaftliche Schäden durch Ausfallzeiten minimiert.</p>



<p>Im&nbsp;<strong>Gesundheitswesen</strong>&nbsp;sichern USV-Systeme die Stromversorgung von lebenswichtigen medizinischen Geräten, wie Beatmungsgeräten, Dialyse-Maschinen oder OP-Sälen. Hier bedeutet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung oftmals sogar Lebenserhalt und Patientensicherheit.</p>



<p>In der&nbsp;<strong>Industrie</strong>&nbsp;sind USV-Anlagen ein Schutzschild gegen Produktionsausfälle, insbesondere bei hochautomatisierten Fertigungsstraßen und Steuerungssystemen. Auch Sicherheits- und Überwachungstechnik in Produktionshallen benötigt eine konstante Stromversorgung, um gefährliche Situationen zu vermeiden.</p>



<p>Auch im&nbsp;<strong>Büro- und Verwaltungsbereich</strong>&nbsp;sorgen USV-Systeme dafür, dass Arbeitsplatzrechner, Telefone, Netzwerke und Drucker auch bei Stromstörungen aktiv bleiben und die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzen können.</p>



<p>Schließlich finden USV-Anlagen Verwendung in weiteren kritischen Bereichen wie&nbsp;<strong>Leitstellen</strong>, <strong>Verkehrsinfrastruktur</strong>, <strong>Telekommunikation</strong>, <strong>Banken</strong> oder <strong>öffentlicher Verwaltung</strong>, wo eine stabile Stromversorgung unabdingbar ist, um den Betrieb und die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Moderne USV-Systeme passen sich durch verschiedene Leistungsgrößen und skalierbare Module an die individuellen Bedürfnisse an und sind so für kleine Büros ebenso geeignet wie für große Industrieanlagen oder komplexe Rechenzentren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlagen vs. Batteriespeicherlösungen mit EMS</h2>



<p>Eine USV-Anlage und ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> mit integriertem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystem</a> (EMS) dienen beide der unterbrechungsfreien Stromversorgung, unterscheiden sich jedoch in Funktion, Anwendungsbreite und Zusatznutzen.</p>



<p>Eine klassische&nbsp;USV-Anlage&nbsp;ist speziell darauf ausgelegt, bei Stromausfall oder Netzstörung innerhalb von Millisekunden eine unterbrechungsfreie Energieversorgung sicherzustellen. Sie schützt vor Spannungsspitzen, Stromausfällen und bietet eine definierte Überbrückungszeit, in der die angeschlossenen Geräte weiterarbeiten können oder sicher heruntergefahren werden. Die Batterieperiode dieser Systeme ist meist auf Minuten bis eine Stunde ausgelegt, ausreichend für kritische Sofortversorgung, jedoch nicht für längere autonome Versorgung.</p>



<p>Batteriegroßspeicher mit EMS&nbsp;dagegen sind multifunktionale Energiesysteme, die neben der Transparenz und Steuerung der Energieflüsse innerhalb eines Unternehmens auch eine Notstromfunktion bieten. Sie sind so konfiguriert, dass sie bei Netzausfall ebenfalls sofort übernehmen und wie eine USV agieren. Bei gleichen Reaktionszeiten erlaubt solch ein System eine intelligente Steuerung der Verbraucher und Fernüberwachung. Sie bieten aber darüber hinaus umfangreiche Zusatznutzen wie <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> von Photovoltaik-Anlagen, Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>), Netzdienstleistungen und Integration erneuerbarer Energien. Durch größere Batteriekapazitäten ermöglichen sie zudem deutlich längere Autonomiezeiten bei Stromausfall, oft von mehreren Stunden bis Tagen.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Systeme die Versorgungssicherheit erhöhen, während Batteriespeicher mit EMS als erweiterte, flexible Komplettlösung für Unternehmen gelten, die sowohl Netz- und Notstromversorgung als auch Energiemanagement und wirtschaftliche Optimierung integrieren möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Vorteile einer USV-Anlage &amp; eines Batteriespeichers mit EMS im Vergleich</h2>



<p>Beide Ansätze bieten Unternehmen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und schützen damit zuverlässig vor teuren Produktionsausfällen, Datenverlusten oder Schäden an sensibler IT-Infrastruktur. Moderne USV-Anlagen sind im Vergleich zu älteren Anlagen wesentlich energieeffizienter und können in dem Bereich, in dem sie eingesetzt sind, für Kosteneinsparungen von bis zu 70 % sorgen. Investitionen amortisieren sich häufig bereits nach etwa 3 Jahren durch reduzierte Stromverbräuche und geringere Ausfallrisiken. Weitere Vorteile sind die&nbsp;verlängerte Lebensdauer von IT-Geräten, höhere Anlagenverfügbarkeit und Möglichkeiten zur&nbsp;Remote-Überwachung und vorausschauenden Wartung.</p>



<p>Batteriespeicher mit integriertem EMS gehen einen entscheidenden Schritt weiter. Neben der Notstromfunktion eines gesamten Unternehmens ermöglichen sie zusätzliche wirtschaftliche Vorteile. Eigenverbrauchsoptimierung von PV-Strom, Peak Shaving, <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a> sowie die Teilnahme an Netzdienstleistungs- oder <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a>-Märkten. Dadurch lassen sich Stromkosten deutlich senken und zusätzliche Erlöse erzielen. Dank modularer Bauweise und sinkender Batteriekosten liegt die Amortisationszeit je nach Verwendungszweck und Auslegung heute zwischen 2,5 und 5 Jahren. Dabei hat diese Investition ein höheres Renditepotenzial und dient der Wettbewerbsfähigkeit, sofern das System nicht sogar im Contracting-Verfahren umgesetzt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Aspekte in Deutschland</h2>



<p>Für die Errichtung und den Betrieb von USV-Anlagen und Batteriegroßspeichern gelten in Deutschland diverse rechtliche Vorgaben, Normen und Förderregelungen, die insbesondere für Unternehmen relevant sind.</p>



<p>USV-Anlagen müssen die technischen Normen der EN 50272-2 (VDE 0510) erfüllen, welche Sicherheitsanforderungen an Batteriesysteme wie Belüftung, Explosionsschutz und Umgebungsbedingungen regeln. Betreiber sind verpflichtet, regelmäßige Wartungen und Prüfungen durchzuführen, um Betriebssicherheit und Compliance zu gewährleisten.</p>



<p>Batteriegroßspeicher unterliegen in Deutschland immer noch einem dynamischen Umfeld und komplexem Rechtsrahmen. Maßgeblich sind vor allem das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für Netzanschluss und Betrieb, das EEG bei Kombination mit erneuerbaren Energien sowie die neue EU-Batterieverordnung. Betreiber müssen Netzanschlussvorschriften wie die VDE-Anschlussregeln einhalten, Baukostenzuschüsse und Netznutzungsentgelte berücksichtigen und profitieren teils von Befreiungen, etwa bei zeitversetzter Wiedereinspeisung des gespeicherten Stroms. Gleichzeitig gelten strenge Vorgaben zum Umgang mit Gefahrstoffen, Lagerung und Transport. Offene Punkte bestehen insbesondere beim Rechtsstatus von Speichern – ob sie als Verbraucher, Erzeuger oder hybride Systeme gelten – sowie bei Anschlussprioritäten und Kostenzuordnungen. Mehr dazu in unserem Whitepaper <a href="https://cubeconcepts.de/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/">Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick</a>. </p>



<p>Unternehmen müssen daher bei Installation und Betrieb von USV- und Speicheranlagen technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Vorgaben sorgfältig beachten und sollten insbesondere auf qualifizierte Anbieter und Wartungsleistungen zurückgreifen, um Risiken auszuschließen und Förderpotenziale zu nutzen.<a href="https://www.thiele-kg.de/blog/in-welchen-bereichen-sind-usv-anlagen-gesetzlich-vorgeschrieben.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Integration von USV-Anlagen &amp; eines EMS mit Batteriespeicher in einem Unternehmen</h2>



<p>Reine USV-Anlagen werden in Unternehmen meist direkt in die elektrische Hauptversorgung kritischer Systeme eingebunden, um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen. Die Dimensionierung erfolgt anhand der Gesamtlast der zu schützenden IT-Systeme, Maschinen oder Steuerungen. Typische Integrationspunkte sind Serverräume, Produktionslinien oder medizinische Einrichtungen. Die USV-Anlage wird zwischen Netz und Verbraucher geschaltet und versorgt bei Netzstörungen oder Stromausfällen umgehend die kritischen Lasten aus der integrierten Batterie. Die Installation erfordert eine sichere Verteilungseinheit (PDU), die die Stromversorgung der Endgeräte überwacht und steuert. USV-Systeme sind häufig modular aufgebaut, um Skalierbarkeit und Redundanz zu gewährleisten und ermöglichen durch Fernüberwachung und Managementsoftware eine effiziente Betriebsführung..</p>



<p>Batteriespeicher mit EMS dienen als multifunktionale Plattformen im Unternehmen. Daher ist ihre technische Integration etwas komplexer. Sie werden in das gesamte Energiesystem eingebunden, idealerweise gemeinsam mit Photovoltaik-Anlagen und ggf. weiteren Energiequellen. Das EMS steuert intelligent alle Energieflüsse, optimiert den Eigenverbrauch, schaltet Lasten oder Speicher dynamisch zu und ermöglicht so Kosteneinsparungen und Flexibilisierung. Die Integration umfasst neben dem Anschluss an das Niederspannungsnetz auch Kommunikationsschnittstellen zur Anbindung an übergeordnete Managementsysteme und Netzbetreiber. Die EMS-Software unterstützt dabei alle Einsatzgebiete der gespeicherten Energie. Sofern sie als Ersatzstromquelle bzw. USV genutzt wird, schaltet sie blitzschnell um. Durch modulare Erweiterbarkeit und intelligente Steuerung ist eine Skalierung von kleinen bis zu großen Unternehmensanlagen möglich. Die Integration erfolgt holistisch als Teil einer umfassenden unternehmensweiten Energieversorgung und Digitalisierungsstrategie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlage oder Batteriespeichersystems mit EMS?</h2>



<p>Bei der Entscheidung zwischen einer klassischen USV-Anlage und einem Batteriespeichersystem mit integriertem Energiemanagement sollten Unternehmen insbesondere ihre individuellen Anforderungen an Versorgungssicherheit, Flexibilität und wirtschaftliche Nutzung berücksichtigen.</p>



<p>USV-Anlagen&nbsp;sind besonders geeignet, wenn der Fokus auf einer hochzuverlässigen, unterbrechungsfreien Stromversorgung für kritische Verbraucher wie IT-Infrastruktur, Produktionsanlagen oder medizinische Geräte liegt. Sie liefern schnelle Umschaltzeiten, schützen optimal vor Netzstörungen sie kurzen Ausfällen und sind einfach umzusetzen. Für Unternehmen mit klar definierten Lasten und begrenztem Backup-Bedarf sind klassische USVs oft die wirtschaftlichste Lösung.</p>



<p>Batteriegroßspeicher mit EMS&nbsp;bieten darüber hinaus vielfältige Mehrwerte: Neben der unterbrechungsfreien Versorgung ermöglichen sie ein ganzheitliches Energiemanagement. Durch die vielfältigen Funktionen senken sie Betriebskosten langfristig und schaffen zusätzliche Erlösquellen. Für Unternehmen mit einem großen Energiebedarf, dem Wunsch nach Flexibilität und Nachhaltigkeit sowie komplexen Energiekonzepten sind Batteriespeicher oft die zukunftssichere Wahl. Darüber hinaus sind sie bei <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a> ohne Investition realisierbar. </p>



<p>Zusammengefasst empfiehlt sich für Unternehmen mit einfachen Backup-Anforderungen eine klassische USV, während bei größerem Energiebedarf und strategischem Energiemanagement ein Batteriespeicher mit EMS die optimale Lösung darstellt. Eine fundierte Beratung analysiert den individuellen Bedarf und findet die wirtschaftlich und technisch beste Variante.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Trends &amp; Innovationen</h2>



<p>Der USV- und Batteriespeichermarkt wächst weiter stark, angetrieben durch Digitalisierung, Nachhaltigkeitsziele und steigende Anforderungen an die Stromversorgung. Bei USV-Anlagen setzen Hersteller verstärkt auf energieeffiziente Systeme mit Lithium-Ionen-Batterien, die längere Lebensdauer, schnellere Ladezeiten und verbesserte Umweltverträglichkeit bieten. Intelligente Monitoring- und Managementfunktionen werden zum Standard. Batteriespeicher mit EMS wachsen als flexible, multifunktionale Lösungen, die Notstrom, Eigenverbrauchsoptimierung und Netzservices kombinieren. Modulare Systeme erlauben individuelle Skalierung und wirtschaftliche Nutzung durch Teilnahme an Energiemärkten. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung mit Fokus auf umweltfreundliche Batteriematerialien, Recycling und Integration erneuerbarer Energien. Die Technologien werden zunehmend smarter, grüner und integraler Bestandteil moderner Unternehmensenergieversorgung.</p>



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<p></p>
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		<title>BNetzA zur Versorgungssicherheit Strom: Ausbauziele entscheidend</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bnetza-zur-versorgungssicherheit-strom-ausbauziele-entscheidend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2025 13:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat ihren Bericht zur &#8220;Versorgungssicherheit Strom&#8221; veröffentlicht. Auf 79 Seiten beschreibt sie „Stand und Entwicklung der Versorgungssicherheit im Bereich der Versorgung mit Elektrizität“. Der Veröffentlichungszeitpunkt Anfang September 2025 fällt zusammen mit den beiden Studien von Enervis Energy Advisors und Agora Energiewende und dient zugleich als Vorläufer für den anstehenden Monitoringbericht zur Energiewende [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Bundesnetzagentur (BNetzA)</strong> hat ihren Bericht zur &#8220;<strong>Versorgungssicherheit Strom</strong>&#8221; veröffentlicht. Auf 79 Seiten beschreibt sie „Stand und Entwicklung der Versorgungssicherheit im Bereich der Versorgung mit Elektrizität“. Der Veröffentlichungszeitpunkt Anfang September 2025 fällt zusammen mit den beiden Studien von Enervis Energy Advisors und Agora Energiewende und dient zugleich als Vorläufer für den anstehenden <strong><a href="https://cubeconcepts.de/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringbericht zur Energiewende</a></strong> des BMWK. Entsprechend groß ist die politische Aufmerksamkeit. Während Befürworter den Bericht als Bestätigung für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien sehen, befürchten Kritiker eine politische Vorlage für den Neubau zusätzlicher Gaskraftwerke.</p>



<p>Die Untersuchung betrachtet ebenfalls die Entwicklung des deutschen Stromsystems bis 2035. Sie soll frühzeitig Risiken sowie Handlungsbedarf für eine stabile Stromversorgung aufzeigen. Grundlage ist eine modellgestützte Szenarioanalyse, die den Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung des Energieverbrauchs, die Entwicklung von Flexibilitätspotenzialen und den Netzausbau berücksichtigt. Als zentrale Indikatoren für die Versorgungssicherheit dienen die erwartete Zahl der Stunden mit Stromknappheit pro Jahr (LOLE – Loss of Load Expectation) sowie die nicht gedeckte Energiemenge (EENS).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Szenarien des Berichts Versorgungssicherheit Strom im Überblick</h2>



<p>Die BNetzA hat in ihrem Bericht zur Versorgungssicherheit Strom zwei Kernpfade analysiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zielszenario:</strong> Ausbau erneuerbarer Energien, Netze und Flexibilitäten verläuft planmäßig nach den im EEG 2023 definierten Ausbauzielen</li>



<li><strong>Verzögerungsszenario:</strong> Ausbauziele werden später erreicht, Flexibilität und Netzinfrastruktur entwickeln sich langsamer.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergänzend wurden Sensitivitätsrechnungen durchgeführt, etwa mit Blick auf reduzierte Nachfrageflexibilität oder Engpässe im Netzausbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse des Zielszenarios</h2>



<p>Im Zielszenario kommt die BNetzA zu dem wichtigen Ergebnis, dass die&nbsp;Versorgungssicherheit in Deutschland auch bei ambitioniertem Ausbau der erneuerbaren Energien gewährleistet bleibt&nbsp;– vorausgesetzt, dass</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Ausbau von Wind- und PV-Anlagen und der Netze wie geplant erfolgt,</li>



<li>das Flexibilitätspotenzial der neuen Verbraucher wie Wärmepumpen, Elektroautos und Elektrolyseure ausgeschöpft wird,</li>



<li>und ein substanzieller Zubau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten erfolgt, insbesondere Gaskraftwerke, die wasserstofffähig (&#8220;H2-ready&#8221;) sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bis 2035 wird ein Zubau steuerbarer Kapazitäten von insgesamt&nbsp;22,4 GW brutto, also ohne Abzug für Stilllegungen, erforderlich. Netto liegt der Wert je nach Szenario in der Spanne von&nbsp;12,5 bis 25,6 GW. Zugleich steigt der Stromverbrauch durch die Elektrifizierung auf 725 TWh im Jahr 2030 und auf 941 TWh im Jahr 2035. Die installierte Leistung der erneuerbaren Energien, vor allem Wind und PV, wächst weiter stark an. Dies führt zu immer mehr volatil erzeugtem Strom und damit wird Flexibilität des Stromverbrauchs im Gesamtsystem zu einer Schlüsselgröße.</p>



<p>Dabei erzeugen indirekt steuerbare, preissensitive Verbraucher, also unter anderem Industrieprozesse, Elektromobilität und Wärmepumpen in diesem Szenario 79 GW Nachfrageflexibilität bis 2035. Von diesem Potenzial werden ca.&nbsp;30 GW&nbsp;tatsächlich zur Lastreduktion bei Lastspitzen eingesetzt, was die Notwendigkeit von Backup-Kapazitäten stark senkt. Auch die Indikatoren liegen dabei im Soll. Für 2035 beträgt der LOLE 0,28 h/a und der EENS auf einem sehr niedrigen Niveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse des Verzögerungsszenarios</h2>



<p>Im Verzögerungsszenario verschlechtert sich die Versorgungssicherheit deutlich, sobald Ausbauziele für erneuerbare Energien, Netze und Flexibilitäten nicht rechtzeitig erreicht werden. In diesem Fall steigt der Bedarf an steuerbarer Kraftwerksleistung erheblich an. Die BNetzA kalkuliert in ihrem Bericht zur Versorgungssicherheit Strom mit einem Bruttozubau von bis zu <strong>35,5 Gigawatt bis 2035</strong>, also deutlich mehr als im Zielszenario. Hintergrund ist, dass ein geringerer EE-Anteil und eine schwächer entwickelte Nachfrageflexibilität größere Lücken im Stromsystem hinterlassen. Diese müssen durch konventionelle Erzeugung abgesichert werden.</p>



<p>Besonders kritisch ist die Entwicklung der Flexibilität. Statt der möglichen 79 Gigawatt werden nur rund 20 Prozent des Potenzials erschlossen. Dies hat zur Folge, dass Lastspitzen weniger gut abgefedert werden können und der Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch häufiger scheitert. Entsprechend verschlechtern sich auch die Versorgungssicherheitsindikatoren. Im <strong>Jahr 2030</strong> überschreitet der <strong>LOLE mit 4,6 Stunden pro Jahr</strong> den geltenden Zuverlässigkeitsstandard von 2,77 Stunden deutlich. Erst <strong>2035</strong> nähert sich der Wert mit <strong>1,77 Stunden </strong>wieder einem akzeptablen Niveau.</p>



<p>Die geringere Flexibilität wirkt sich zudem negativ auf die Netzstabilität aus. Zeitweise steigt die Importabhängigkeit spürbar an, während das heimische System nicht genügend Kapazitäten bereitstellt, um Engpässe auszugleichen. Auch die Gefahr von Strompreisspitzen nimmt deutlich zu, da in Knappheitssituationen vermehrt teure Reservekraftwerke eingesetzt werden müssten. Insgesamt zeigt das Verzögerungsszenario, dass ein zögerlicher Ausbau von erneuerbaren Energien, Netzen und Flexibilitäten nicht nur höhere Kosten verursacht, sondern auch die Versorgungssicherheit über Jahre hinweg schwächt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Umgang mit Speichern im Bericht Versorgungssicherheit Strom</h2>



<p>Ein zentraler Kritikpunkt am Bericht der BNetzA zur Versorgungssicherheit Strom ist der Umgang mit Stromspeichern. Zwar werden <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> in der Zusammenfassung erwähnt, in die Modellrechnungen sind sie jedoch nicht eingeflossen. Statt den bereits zugesagten und in großem Umfang geplanten Zubau zu berücksichtigen, geht die Analyse sogar von rückläufigen Kapazitäten aus, bemängelt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).</p>



<p>Weitere Branchenvertreter sehen dadurch auch ein Risiko verzerrter Ergebnisse und warnen, dass die Bedeutung von Speichern für die Versorgungssicherheit massiv unterschätzt wird. Speichertechnologien könnten konventionelle Kraftwerke teilweise ersetzen und sollten in künftigen Szenarien systematisch berücksichtigt werden, um tragfähige politische Entscheidungen zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handlungsempfehlungen der BNetzA</h2>



<p>Auf Basis der Szenarioanalysen empfiehlt die Bundesnetzagentur mehrere Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit langfristig abzusichern. An erster Stelle steht die <strong>zügige Umsetzung der</strong> im EEG und im Netzausbauplan <strong>definierten Ausbaupfade</strong> für erneuerbare Energien und Netze. Parallel dazu müsse das volle <strong>Flexibilitätspotenzial</strong> neuer Verbrauchergruppen – von Elektromobilität über Wärmepumpen bis hin zu industriellen Lasten – erschlossen werden, um das System in Zeiten hoher Volatilität zu stabilisieren.</p>



<p>Darüber hinaus sieht die Behörde einen erheblichen Bedarf an zusätzlicher steuerbarer Kraftwerksleistung, vorzugsweise in Form von <strong>wasserstofffähigen Gaskraftwerken</strong>. Dabei berücksichtigt sie jedoch nicht die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten, die durch den <strong>erhöhten CO₂-Ausstoß</strong> entstehen. Um den Markthochlauf abzusichern, spricht sie sich für die Einführung eines <strong>Kapazitätsmechanismus</strong> aus, der die Vorhaltung dieser Leistung finanziell honoriert. Ergänzend fordert die BNetzA eine bessere Koordination zwischen Strom- und Gasinfrastruktur sowie die Stärkung europäischer Verbundlösungen, um Versorgungslücken im nationalen System durch Importe abfedern zu können.</p>



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<p></p>
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		<title>Monitoringbericht zur Energiewende: Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/monitoringbericht-zur-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2025 07:24:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24578</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den kommenden Tagen wird der Monitoringbericht zur Energiewende erwartet, den das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erstellt. Schon im Vorfeld wird über den Bericht intensiv diskutiert. Kritiker befürchten, dass die Analyse vor allem dazu dienen könnte, den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen und den offenbar bereits geplanten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringbericht zur Energiewende: Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den kommenden Tagen wird der <strong>Monitoringbericht zur Energiewende</strong> erwartet, den das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erstellt. Schon im Vorfeld wird über den Bericht intensiv diskutiert. Kritiker befürchten, dass die Analyse vor allem dazu dienen könnte, den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen und den offenbar bereits geplanten <strong>Bau von Gaskraftwerken</strong> zu rechtfertigen. Parallel zum laufenden Prozess sind jetzt mehrere Studien erschienen, die mögliche Folgen eines verlangsamten Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft untersuchen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass ein Abbremsen erhebliche Risiken für Klimaschutz, Energiekosten und Versorgungssicherheit mit sich bringen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgen eines verlangsamten Ausbaus</h2>



<p>Eine von Greenpeace und Green Planet Energy beauftragte Kurzstudie des Beratungsunternehmens <strong>Enervis Energy Advisors</strong> analysiert unterschiedliche Entwicklungspfade für den Zeitraum bis 2035. Ausgangspunkt ist das Referenzszenario, das sich an den bisher gesetzten Zielen orientiert. Lt. EEG 2023 sind dies: 215 Gigawatt Photovoltaik-Leistung und 145 Gigawatt Windenergie bis 2030 sowie ein starker Hochlauf bei Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen. Um dies zu erreichen, ist ein <a href="https://cubeconcepts.de/jaehrlicher-zuwachs-von-22-gigawatt-solarleistung-in-planung/">jährlicher Zuwachs von 22 Gigawatt Solarleistung</a> geplant. Dieses Szenario vergleicht Enervis mit Varianten, die einen deutlich langsameren Ausbau sowohl bei erneuerbaren Energien als auch bei der Elektrifizierung unterstellen.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen: Während sich die Unterschiede im Stromsektor zunächst noch in Grenzen halten, steigen die CO₂-Emissionen in Verkehr und Wärme deutlich an, sofern man dort länger auf fossile Energien setzt. Bis 2035 summieren sich die <strong>zusätzlichen</strong> Emissionen auf <strong>bis zu 381 Millionen Tonnen</strong>. Hinzu kämen noch weiter 62 Millionen Tonnen, wenn der Stromverbrauch steigt und der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt. Diesen Wert kalkulieren die Experten bei einer zusätzlichen Stromproduktion von <strong>10 TWh</strong> aus Gaskraftwerken. Umgekehrt und <strong>ohne zusätzliche Gas- und Kohleverstromung</strong> ließen sich sogar rund <strong>76 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden</strong>.</p>



<p>Neben den Klimawirkungen verdeutlicht die Studie auch die wirtschaftlichen Risiken eines verlangsamten Ausbaues. Allein durch den europäischen Emissionshandel könnten schon 2030 Mehrkosten von bis zu 8,4 Milliarden Euro jährlich entstehen. Die gesellschaftlichen Klimakosten, berechnet auf Basis von Daten des Umweltbundesamts, summieren sich <strong>bis 2035 auf bis zu 128 Milliarden Euro</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1024x448.jpg" alt="" class="wp-image-24579" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1024x448.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-300x131.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-768x336.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1536x672.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis.jpg 1606w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kosteneffizienz als politischer Maßstab im Monitoringbericht zur Energiewende</h2>



<p>Das BMWK hat den Monitoringbericht zur Energiewende mit einem starken Fokus auf Kosteneffizienz beauftragt. Umweltorganisationen wie Germanwatch kritisieren, dass diese Sichtweise die langfristigen Klimafolgen und gesamtwirtschaftlichen Kosten unzureichend abbildet. Zwar ließen sich durch eine Verlangsamung kurzfristig Investitionen reduzieren, doch würden im Gegenzug <strong>Strafzahlungen</strong> an die EU, <strong>steigende Preise für CO₂-Zertifikate</strong> und höhere Abhängigkeiten von fossilen Importen entstehen.</p>



<p>Die Enervis-Studie verdeutlicht diesen Zielkonflikt: Szenarien mit gebremstem Ausbau führen nicht nur zu höheren Emissionen, sondern auch zu zusätzlichen Kosten für Staat, Unternehmen und Verbraucher. Demgegenüber senkt ein ambitionierter Ausbau erneuerbarer Energien langfristig die Importabhängigkeit und schafft Spielräume für sinkende Strompreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analyse von Agora Energiewende</h2>



<p>Einen ähnlichen Befund legt die Denkfabrik Agora Energiewende in einer eigenen Untersuchung vor. Sie vergleicht zwei Szenarien für die Entwicklung bis 2030 und hebt vier zentrale Stellschrauben hervor: eine beschleunigte Elektrifizierung, der gezielte Ausbau von Flexibilitäten, eine effiziente Netzplanung sowie der ambitionierte Ausbau erneuerbarer Energien.</p>



<p>Nach Berechnungen von Agora könnten in einem ambitionierten Szenario bis 2030 zusätzlich <strong>36 Millionen Tonnen CO₂</strong> eingespart werden – im Vergleich zu einem Pfad mit gebremstem Ausbau. Gleichzeitig würden sich fossile Energieimporte im Wert von bis zu sieben Milliarden Euro jährlich vermeiden lassen. Darüber hinaus erwartet die Analyse, dass der Ausbau von Wind- und Solarenergie die Strompreise bis 2030 um <strong>bis zu 23 Prozent senken</strong> könnte.</p>



<p>Damit verbunden ist die Botschaft, dass eine schwächere Stromnachfrage nicht als Begründung für einen langsameren Ausbau erneuerbarer Energien dienen sollte. Vielmehr sei es erforderlich, die Elektrifizierung in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Industrie voranzubringen und die Netze frühzeitig fit für den steigenden Strombedarf zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="182" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1024x182.jpg" alt="" class="wp-image-24581" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1024x182.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-300x53.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-768x136.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1536x273.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-18x3.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende.jpg 1847w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick zum Monitoringbericht zur Energiewende</h2>



<p>Die anstehenden energiepolitischen Entscheidungen werden maßgeblich darüber bestimmen, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht und zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Man darf gespannt sein, welche Schlüsse das BMWK aus dem Monitoringbericht zur Energiewende des EWI zieht. Die bereits vorliegenden Studien zeigen jedenfalls, dass ein verlangsamter Ausbau erneuerbarer Energien erhebliche klimapolitische und wirtschaftliche Nachteile hätte. Ein ambitionierter Kurs bei Wind- und Solarenergie bietet dagegen die Chance, Emissionen zu reduzieren, Kosten im Emissionshandel zu vermeiden und die Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund erscheint es entscheidend, den Monitoringbericht zur Energiewende nicht allein unter Kostengesichtspunkten zu interpretieren, sondern auch die langfristigen Risiken und Chancen in den Blick zu nehmen.</p>



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<p></p>
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		<title>Grid Forming mit netzbildenden Wechselrichtern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 07:35:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Netzbildende Wechselrichter übernehmen beim Grid Forming die aktive Kontrolle über Spannung und Frequenz im Netz – und sorgen so für eine zuverlässige Versorgungssicherheit. Dies wurde bisher jahrzehntelang durch große Kraftwerke gewährleistet. Deren Synchrongeneratoren besitzen rotierende Schwungmassen, die auch bei plötzlichen Schwankungen eine konstante Netzfrequenz und Spannung aufrechterhalten – man spricht hier von Momentanreserve oder „Trägheit“. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Netzbildende Wechselrichter übernehmen beim <strong>Grid Forming</strong> die aktive Kontrolle über Spannung und Frequenz im Netz – und sorgen so für eine zuverlässige Versorgungssicherheit. Dies wurde bisher jahrzehntelang durch große Kraftwerke gewährleistet. Deren <strong>Synchrongeneratoren</strong> besitzen rotierende Schwungmassen, die auch bei plötzlichen Schwankungen eine konstante Netzfrequenz und Spannung aufrechterhalten – man spricht hier von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a></strong> oder „Trägheit“.</p>



<p>Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien verändert sich diese Situation grundlegend: Photovoltaik- und Windkraftanlagen speisen ihren Strom über <strong>Leistungselektronik</strong> ein. Diese ist zwar sehr effizient, bringt jedoch <strong>keine natürliche Schwungmasse</strong> ins Netz ein. Das bedeutet: Je mehr konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, desto weniger klassische Stabilitätsmechanismen stehen zur Verfügung. Ohne zusätzliche Maßnahmen kann dies die <strong>Versorgungssicherheit </strong>und<strong> Netzstabilität</strong> gefährden.</p>



<p>Grid Forming durch innovative Wechselrichtertechnologie ermöglicht nun, dass EE-Anlagen in Verbindung mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> selbst <strong>netzbildend</strong> wirken. Das heißt: Anstatt nur einem bestehenden Netzsignal zu folgen, übernehmen die Anlagen aktiv Aufgaben, die bisher Synchrongeneratoren vorbehalten waren – sie stellen Spannung und Frequenz bereit, sorgen für <strong>virtuelle Trägheit</strong> und stabilisieren so das Netz. Damit wird Grid Forming zu einem zentralen Baustein der Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Grid Forming?</h2>



<p>Während herkömmliche Grid-Following-Wechselrichter auf ein bestehendes Netzsignal angewiesen sind, übernehmen Grid-Forming-Wechselrichter in Verbindung mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystemen</a> (EMS) selbst die Rolle des „Netzdirigenten“. Sie erzeugen aktiv eine eigene Referenz für Spannung und Frequenz und stellen damit die Grundlage für einen stabilen Netzbetrieb bereit – auch dann, wenn keine rotierenden Generatoren mehr vorhanden sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtuelle Trägheit – Software statt Schwungmasse</h3>



<p>Konventionelle Synchrongeneratoren stabilisieren das Stromnetz durch ihre physikalische Trägheit. Wenn Lasten plötzlich wegfallen oder hinzukommen, puffert die rotierende Masse dieser Generatoren die Frequenzschwankungen kurzfristig ab. Grid-Forming-Wechselrichter übernehmen diese Aufgabe in Verbindung mit erneuerbaren Energien und Speichern auf rein softwarebasierter Ebene. Sie übertragen die Rolle der Synchrongeneratoren auf moderne Leistungselektronik und können so innerhalb von Millisekunden Energie abgeben oder aufnehmen.</p>



<p>Durch die äußerst kurze Reaktionszeit verhalten sich diese Systeme wie konventionelle Schwungräder, obwohl keine physische Bewegung vorhanden ist. Möglich wird dies durch Regelverfahren wie die <strong>Droop-Control</strong> oder das Konzept der <strong>Virtuellen Synchronmaschine (VSM)</strong>, die blitzschnell auf Frequenzänderungen reagieren. Auf diese Weise wird eine Momentanreserve bereitgestellt, die alle Frequenzabweichungen effektiv abfängt. Das ermöglicht sogar ein kompletten <a href="https://cubeconcepts.de/schwarzstart-durch-batteriespeicher/">Schwarzstart durch Batteriespeicher</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannungsbildung – aktive Steuerung statt reinem Folgen</h3>



<p>Neben der Frequenzstabilisierung übernehmen Grid-Forming-Wechselrichter auch die aktive Steuerung der Netzspannung. Anders als klassische, netzgeführte Anlagen agieren sie als <strong>Spannungsquelle</strong> und können Spannungshöhe sowie -qualität eigenständig vorgeben. Über Verfahren wie die <strong>Spannungs-Droop-Regelung</strong> passen sie ihre Leistung kontinuierlich an die aktuellen Netzbedingungen an. Dadurch bleibt die Spannung auch in dynamischen Situationen stabil. Selbst bei schwerwiegenden Netzstörungen, etwa bei <strong>Kurzschlüssen</strong>, sind die Systeme in der Lage, das Netz weiterhin zu stützen. Diese Fähigkeit wird als <strong>Fault Ride Through</strong> bezeichnet und ist ein zentraler Baustein für die Widerstandsfähigkeit künftiger Stromnetze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intelligente Steuerung in Echtzeit</h3>



<p>Die Grundlage des Grid Formings bildet eine hochdynamische Mess- und Regeltechnik. Grid-Forming-Systeme überwachen fortlaufend alle relevanten Netzparameter wie Strom, Spannung und Frequenz. Mithilfe von <strong>Rückkopplungsschleifen</strong> können sie ihr Verhalten in Echtzeit anpassen und so unmittelbar auf Veränderungen reagieren. Ob durch die Begrenzung von Strömen, die Unterstützung der Frequenz oder die Stabilisierung der Spannung – die Systeme arbeiten mit einer Geschwindigkeit und Präzision, die herkömmlichen Generatoren überlegen ist. Dadurch wird ein stabiler Netzbetrieb selbst in Szenarien möglich, in denen ausschließlich leistungselektronische Erzeuger wie Photovoltaik-, Windkraftanlagen und Batteriespeicher beteiligt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied zwischen Grid Forming und Grid Following</h2>



<p>Um die Funktionsweise von Grid Forming zu verstehen, ist der Vergleich mit dem klassischen Prinzip der <strong>Grid-Following-Wechselrichter</strong> hilfreich. Grid-Following-Systeme sind darauf angewiesen, einem bestehenden Netzsignal zu „folgen“. Sie speisen ihre Leistung synchron zu einer bereits vorhandenen Frequenz und Spannung ein und können nur dann arbeiten, wenn ein stabiles Netzsignal vorhanden ist.</p>



<p>Grid-Forming-Wechselrichter hingegen übernehmen eine deutlich aktivere Rolle: Sie „bilden“ das Netz selbst, indem sie eigenständig eine Referenz für Spannung und Frequenz erzeugen. Konventionelle Synchrongeneratoren, die den Takt für Frequenz und Spannung vorgeben, werden so überflüssig.</p>



<p>Während Grid Following in stabilen Netzen mit ausreichend konventionellen Kraftwerken zuverlässig funktioniert und ein wichtiges Werkzeug zur Einspeisung erneuerbarer Energien darstellt, ist Grid Forming für moderne, zukunftsfähige und EE-basierte Energiesysteme ist demnach unverzichtbar.</p>



<p>Vergleich Grid Forming vs. Grid Following</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>Grid Following</td><td>Grid Forming</td></tr><tr><td>Netzbezug</td><td>Benötigt ein bestehendes Netzsignal (Frequenz &amp; Spannung)</td><td>Gibt selbst Spannung und Frequenz aktiv vor</td></tr><tr><td>Stabilisierung</td><td>Reagiert nur auf vorhandene Netzbedingungen</td><td>Stabilisiert das Netz aktiv und dynamisch</td></tr><tr><td>Trägheit/Momentanreserve</td><td>Keine eigene Trägheit, abhängig von Synchrongeneratoren</td><td>Emuliert virtuelle Trägheit über Algorithmen und Speicher</td></tr><tr><td>Einsatzfähigkeit</td><td>Funktioniert nur in stabilen Netzen mit Synchrongeneratoren</td><td>Funktioniert auch in Netzen ohne rotierende Maschinen</td></tr><tr><td>Schwarzstartfähigkeit</td><td>Nicht möglich</td><td>Möglich: Kann Netze eigenständig wieder aufbauen</td></tr><tr><td>Typische Anwendung</td><td>Klassische PV- und Windanlagen, die in bestehende Netze einspeisen</td><td>Batteriespeicher, Microgrids, erneuerbare Anlagen mit Netzstützung</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Umsetzung &amp; Einsatzbereiche</h2>



<p>Die technische Umsetzung von Grid Forming erfolgt im Kern durch netzbildende Wechselrichter oder Umrichter in Verbindung mit einem EMS. Die Hardware muss in der Lage sein, Spannung und Frequenz autonom vorzugeben sowie alle physikalischen Funktionen zu übernehmen. Das&nbsp;EMS&nbsp;als Software steuert die Betriebsweise, orchestriert den Einsatz grid-formender Hardware und entscheidet beispielsweise über Inselbetrieb, Lastpriorisierung oder Resynchronisation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wechselrichter als Hardware</h3>



<p>Die netzbildenden Wechselrichter übernehmen die physikalische Aufgabe des Grid Formings. Sie stellen aktiv Spannung und Frequenz bereit und können diese stabil im Netz halten. Damit bilden sie die Grundlage für Funktionen wie Inselbetrieb oder Schwarzstartfähigkeit. Ihre Aufgabe ist es, die von der Software vorgegebenen Sollwerte präzise umzusetzen und schnell auf Änderungen im Netz zu reagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EMS als Software</h3>



<p>Im Falle des Grid Formings mit der entsprechenden Hardware steuert das EMS zusätzlich die Betriebsweise der Wechselrichter und koordiniert ihr Zusammenspiel mit Speichern und Erzeugern. Es entscheidet, ob ein Inselbetrieb aktiviert wird, wie Lasten priorisiert werden oder wann eine Resynchronisation mit dem Verbundnetz erfolgt. Damit sorgt das EMS für die intelligente Orchestrierung der Hardware und macht Grid Forming erst als Gesamtsystem funktionsfähig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Einsatzbereiche von Grid Forming</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriespeicher: In Kombination mit leistungsfähigen Speichern können Grid-Forming-Wechselrichter innerhalb von Millisekunden Energie bereitstellen oder aufnehmen und so kurzfristige Schwankungen im Netz ausgleichen. Diese Systeme eignen sich auch für Schwarzstart-Szenarien, bei denen nach einem Blackout ein Netz eigenständig wieder hochgefahren wird.</li>



<li>Microgrids und Inselnetze: Besonders in dezentralen Strukturen oder in Regionen ohne gesicherte Netzanbindung sind Grid-Forming-Technologien unverzichtbar, um lokale Netze zuverlässig und unabhängig zu betreiben.</li>



<li>Integration erneuerbarer Energien: In großen Photovoltaik- oder Windparks können netzbildende Wechselrichter Aufgaben übernehmen, die bisher nur rotierende Generatoren leisten konnten. Dadurch ist eine direkte Einbindung erneuerbarer Energien in die Netzstabilität möglich.</li>



<li>Netzstützung im Verbundnetz: Auch in bestehenden Stromsystemen mit sinkendem Anteil an konventionellen Kraftwerken wird Grid Forming zunehmend notwendig, um Frequenz- und Spannungsregelung sicherzustellen und die Systemstärke zu erhalten.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit eröffnet Grid Forming eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, Versorgungssicherheit und Netzstabilität auch in hochgradig erneuerbaren Energiesystemen zu gewährleisten. Die Technologie ist somit nicht nur eine technische Option, sondern ein entscheidender Bestandteil der Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; aktuelle Trends für Grid Forming</h2>



<p>Der großflächige Einsatz von Grid Forming steckt noch in den Anfängen. Zwei zentrale Gründe dafür waren bisher die <strong>unzureichende Digitalisierung</strong> der Energienetze und das Fehlen flächendeckend eingesetzter EMS. Ohne diese digitale Steuerung lassen sich netzbildende Wechselrichter nicht in vollem Umfang koordinieren. Hinzu kam, dass Batteriespeicher lange Zeit vergleichsweise kostspielig waren und dadurch nur in Pilotprojekten wirtschaftlich eingesetzt werden konnten.</p>



<p>Beides ändert sich jedoch derzeit deutlich: Mit der zunehmenden Digitalisierung des Energiesystems, neuen EMS-Lösungen und sinkenden Kosten für Speichertechnologien rückt der breite Einsatz von Grid Forming in greifbare Nähe. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, Frequenz und Spannung auch in einem von erneuerbaren Energien dominierten Netz zuverlässig zu stabilisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Herausforderungen</h3>



<p>Grid-Forming-Wechselrichter müssen sich nahtlos in bestehende Netze mit klassischen Synchrongeneratoren integrieren. Es gilt, Frequenz und Spannung zuverlässig auch bei einem hohen Anteil erneuerbarer Energien zu halten, wofür netzbildende Wechselrichter sehr schnell und präzise auf Netzstörungen reagieren müssen. Der parallele Einsatz unterschiedlicher Geräte führt dabei zu komplexer Regelungs- und Schutztechnik, da Instabilitäten durch Schwingungen und Interaktionen vermieden werden müssen. Zudem sind viele Lösungen noch im Pilotstadium und die Interoperabilität verschiedener Hersteller sowie die Validierung im laufenden Netzbetrieb stellen zusätzliche Hürden dar. Insgesamt ist Grid Forming damit deutlich komplizierter als der klassische Betrieb mit Synchrongeneratoren und verlangt neue, robuste Systemkonzepte und Standards.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen</h3>



<p>Die europäischen Network Codes, insbesondere die EU-Verordnung 2016/631 (Requirements for Generators – RfG), bilden die Grundlage für die Anforderungen an netzbildende Eigenschaften. Diese Verordnung ist seit 2016 in Kraft und legt technische und operationale Anforderungen für Erzeugungsanlagen fest. In Deutschland erfolgt die Umsetzung durch nationale Grid Codes und technische Anschlussregeln (TARs) des VDE/FNN von Juli 2024, die gesetzlich verankert sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Für den Netzanschluss neuer Anlagen ist die Erfüllung dieser Regeln verpflichtend und muss über Zertifizierungen nachgewiesen werden. Auch der regulatorische Rahmen für Batteriespeicher ist in Bewegung – aber noch weit entfernt von der Praxistauglichkeit. Besonders bei Multi-Use-Speichern für Grid Forming offenbaren sich Rechtsunsicherheiten bei der Stromsteuer, den Netzentgelten, bei Messkonzepten, Baufortschrittsmeldungen, dem Redispatch und der bilanziellen Trennung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklungen und Pilotprojekte</h3>



<p>Aktuell erleben netzbildende Wechselrichter in Deutschland eine dynamische Entwicklung, die vor allem durch gezielte Forschungsförderung und regulatorische Impulse beschleunigt wird. Die Bundesnetzagentur hat im Frühjahr 2025 konkrete Vorgaben zur marktgestützten Beschaffung von Momentanreserve gemacht, sodass Anlagen mit netzbildenden Eigenschaften erstmals vergütet werden. Zahlreiche Pilotprojekte erforschen technische Anforderungen, Interoperabilität, sowie den Einsatz von Batteriespeichern und Photovoltaik-Systemen für den stabilen Netzbetrieb. Dabei werden Feldtests in allen Spannungsebenen durchgeführt, Systemdienste erprobt und die Integration dezentraler Anlagen für den Normal-, Insel- und Netzwiederaufbaubetrieb validiert. Ziel ist, bis 2028 stromrichterdominierte Teilnetze stabil und sicher betreiben zu können und die gewonnenen Erkenntnisse direkt in Normungsprozesse einfließen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid Forming für Stabilität &amp; Integration erneuerbarer Energien</h2>



<p>Grid Forming ist weit mehr als eine technische Option – es ist die Grundlage für ein stabiles Energiesystem ohne konventionelle Kraftwerke. Netzbildende Wechselrichter übernehmen Aufgaben, die bisher Synchrongeneratoren vorbehalten waren, und machen damit eine zuverlässige Stromversorgung auch bei hohem Anteil erneuerbarer Energien möglich.</p>



<p>Die bisherigen Hemmnisse – hohe Kosten für Batteriespeicher und fehlende digitale Steuerung – verlieren zunehmend an Bedeutung. Mit sinkenden Speicherpreisen, leistungsfähigen Energiemanagementsystemen und klareren regulatorischen Vorgaben steht die Technologie kurz vor dem Marktdurchbruch.</p>



<p>Damit wird Grid Forming zum entscheidenden Bindeglied zwischen erneuerbarer Erzeugung, Netzstabilität und Versorgungssicherheit – und zu einem Schlüsselfaktor für das Energiesystem der Zukunft.</p>



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<p></p>
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		<title>Solarpaket I: Kritische Punkte weiterhin blockiert</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 13:54:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Solarpaket I wurde im Mai 2024 eine der bislang umfassendsten Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von der damaligen Ampel-Koalition in Deutschland verabschiedet. Das Ziel war, den Ausbau der Photovoltaik deutlich zu beschleunigen und bestehende Hemmnisse abzubauen. Das Gesetz adressierte ein breites Spektrum: von Balkonkraftwerken und Mieterstrom über größere Dachanlagen bis hin zu Freiflächenprojekten. Während [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem <strong><a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I</a></strong> wurde im Mai 2024 eine der bislang umfassendsten Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von der damaligen Ampel-Koalition in Deutschland verabschiedet. Das Ziel war, den Ausbau der Photovoltaik deutlich zu beschleunigen und bestehende Hemmnisse abzubauen. Das Gesetz adressierte ein breites Spektrum: von Balkonkraftwerken und Mieterstrom über größere Dachanlagen bis hin zu Freiflächenprojekten. Während einige Vereinfachungen unmittelbar in Kraft getreten sind, stehen <strong>zentrale Förderelemente</strong> weiterhin unter dem Vorbehalt der <strong>beihilferechtlichen Genehmigung</strong> durch die Europäische Kommission.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereits geltende Regelungen &amp; Erleichterungen gemäß Solarpaket I</h2>



<p>Einzelne Maßnahmen des Solarpakets sind bereits seit Mai 2024 wirksam und bringen primäre für <strong>kleinere PV-Anlagen</strong> Erleichterungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Balkonkraftwerke</strong> dürfen nun mit bis zu 800 W betrieben werden. Eine Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt, es genügt die Registrierung im Marktstammdatenregister.</li>



<li><strong>Netzanschlussanfragen</strong> wurden beschleunigt: Für Anlagen <strong>bis 30 kWp</strong> gilt eine Vierwochenfrist, nach deren Ablauf der Anschluss als genehmigt gilt.</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/repowering-von-pv-anlagen/">Repowering</a> von Dachanlagen</strong> wurde grundsätzlich ermöglicht, sofern keine zusätzliche Vergütungssteigerung erfolgt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstehende beihilferechtliche Genehmigung durch die EU blockiert kritische Punkte</h2>



<p>Die EU-Kommission hat bislang <strong>keine Genehmigung</strong> für die zentralen Förderelemente des Solarpakets I erteilt. Betroffen sind vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die <strong>Erhöhung der Einspeisevergütung</strong> um 1,5 ct/kWh für Anlagen ab 40 kW,</li>



<li>die <strong>Ausweitung der maximalen Gebotsgröße</strong> bei Freiflächenanlagen von 20 MW auf 50 MW,</li>



<li>die <strong>erhöhte Einspeisevergütung</strong> für Agri-Photovoltaik, Parkplatz-, Moor- und gewerbliche Dachanlagen,</li>



<li>genaue Ausformulierungen der Regelungen für das <strong>Repowering</strong> größerer Projekte <strong>mit Vergütungssteigerung</strong>,</li>



<li>vereinfachte Regelungen bei <strong><a href="https://cubeconcepts.de/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">Kundenanlagen &amp; Mieterstrom</a>. </strong>Dem stehen aktuell immer noch das sog. Kundenanlagenprivileg gemäß § 3 Nr. 24a EnWG in Deutschland im Wege.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei vielen dieser offenen Punkte ist die Forderung der Kommission, einen Rückforderungsmechanismus einzuführen, etwa in Form von <strong>Contracts for Difference (CfD) </strong>im Wege. Damit sollen unerwartete Mehrerlöse in Hochpreisphasen abgeschöpft werden. Da Deutschland diesen Mechanismus bislang nicht umgesetzt hat, verzögert sich die Genehmigung erheblich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen &amp; Marktreaktion der blockierten Punkte des Solarpaketes I</h2>



<p>Die Blockade bei der EU-Genehmigung führt zu erheblichen Unsicherheiten in der Branche, obwohl das laufende EnWG-Gesetzgebungsverfahren bereits Nachbesserungen enthält:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betreiber und Investoren können zentrale Förderungen nicht in Anspruch nehmen, da bis auf Weiteres die alte EEG-Regelung von 2023 gültig ist.</li>



<li>Viele Projekte, insbesondere im Bereich der Agri-PV, liegen auf Eis oder sind trotz Fertigstellung nicht am Netz, da die Kalkulation ohne die neuen Vergütungssätze nicht tragfähig ist.</li>



<li>Für Projektierer entsteht ein doppeltes Risiko: Verzögerungen bei der Umsetzung und Unklarheit darüber, ob die geplanten höheren Vergütungen überhaupt rückwirkend greifen werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Branchenkreisen ist inzwischen von einer „Hängepartie“ die Rede, die den geplanten Photovoltaik-Ausbau massiv ausbremsen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick &amp; Fazit</h2>



<p>Ein verbindlicher Zeitplan für die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU liegt nicht vor. Die Gespräche zwischen der Bundesregierung und der Kommission gestalten sich zäh, und ein Scheitern gilt zunehmend als möglich. Sollte die EU auf einem CfD-Mechanismus bestehen, wäre eine erneute Gesetzesänderung notwendig.</p>



<p>Damit steht das Solarpaket I zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Während kleinere Erleichterungen bereits greifen, bleiben die <strong>zentralen finanziellen Anreize blockiert</strong>. Für den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland bedeutet dies Planungsunsicherheit, verschobene Investitionen und die Gefahr, dass dringend benötigte Projekte nicht rechtzeitig umgesetzt werden können.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neues Projektmarketing: CUBE CONCEPTS feiert PV-Erfolg mit TMS</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/neues-projektmarketing-cube-concepts-feiert-pv-erfolg-mit-tms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 11:56:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24380</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie bei Purem by Eberspächer in Wilsdruff oder SCHÄFER Werke in Neunkirchen konnte Mitte August 2025 bei unserem Auftraggeber TMS in Oberboihingen nun eine großflächige Photovoltaikanlage offiziell eingeweiht werden. Auf rund 3.500 Quadratmetern Dachfläche erzeugen fast 1.000 Solarmodule nun grünen Strom und decken damit etwa 35 Prozent des Jahresbedarfs des Unternehmens. TMS ist damit als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie bei <a href="https://cubeconcepts.de/19-mwp-solarstrom-purem-by-eberspaecher/">Purem by Eberspäche</a>r in Wilsdruff oder <a href="https://cubeconcepts.de/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/">SCHÄFER Werke</a> in Neunkirchen konnte Mitte August 2025 bei unserem Auftraggeber <a href="https://cubeconcepts.de/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/">TMS</a> in Oberboihingen nun eine großflächige Photovoltaikanlage offiziell eingeweiht werden. Auf rund 3.500 Quadratmetern Dachfläche erzeugen fast 1.000 Solarmodule nun grünen Strom und decken damit etwa 35 Prozent des Jahresbedarfs des Unternehmens. TMS ist damit als CO₂-neutraler Betrieb zertifiziert – ein starkes Signal für Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Standorttreue.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser neues Projektmarketing: Nachhaltigkeit sichtbar machen</h2>



<p>Mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage feierten wir zugleich einen weiteren Baustein für unser neues Projektmarketing. Der CUBE-CONCEPTS-Ansatz: Wir begleiten unsere Kunden nicht nur in der Planung, Finanzierung und Realisierung von Photovoltaikanlagen, sondern auch in der Kommunikation ihres Engagements bzw. im <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-marketing/">Photovoltaik-Marketing</a>.</p>



<p>Dazu gehören u. a.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>PR- und Medienarbeit</strong>: Erstellung von Drohnenaufnahmen, Videos, Interviews sowie Koordination im Hintergrund.</li>



<li><strong>Einweihungs-Events</strong> bei oder nach dem Netzgang der Anlage – geplant und organisiert gemeinsam mit unseren Kunden.</li>



<li><strong>Symbolische Momente</strong> wie die Übergabe eines Nachhaltigkeits-Zertifikats, das die Botschaft nach innen und außen verstärkt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Mit diesem erweiterten Ansatz stellen wir sicher, dass unsere Kunden nicht nur von sauberem Strom profitieren, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre Investition in die Zukunft sichtbar zu machen – gegenüber Mitarbeitenden, Geschäftspartnern, Kunden und der Öffentlichkeit. Und das gilt für die regionale Presse, der jeweiligen Fachpresse oder deutschland- und europaweit, wenn gewünscht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Positive Resonanz &amp; Medienberichterstattung</h2>



<p>Wie bei unseren vorherigen Einweihungs-Events zeigte sich auch bei TMS, dass das Kommunikationskonzept aufgeht: Das Unternehmen äußerte sich sehr zufrieden über den Ablauf der Veranstaltung und freute sich besonders über die positive Berichterstattung in der regionalen Presse. Diese verstärkte die Wirkung des Projekts noch einmal deutlich und unterstrich den Wert unseres gemeinsamen Projektmarketings. Darüber hinaus bot das Event die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen – ein Mehrwert, von dem sowohl unser Auftraggeber als auch wir profitieren.</p>



<p>Mit der Einweihung der PV-Anlage bei TMS zeigt sich erneut, wie wichtig die Verbindung von technischer Umsetzung und gezielter Kommunikation ist. Unser gemeinsames Vorgehen macht die Energiewende nicht nur messbar, sondern auch sichtbar und erlebbar. Für TMS bedeutete das Projekt nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität, sondern auch eine Stärkung der eigenen Position im Markt – und genau darin sehen wir den Anspruch unseres Projektmarketings: Ergebnisse schaffen, die über die reine Stromerzeugung hinaus Wirkung entfalten<strong>.</strong></p>



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<p></p>
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		<title>Beteiligungsgesetze nach § 6 EEG – Überblick zu Wind- und Solarprojekten in den Bundesländern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/beteiligungsgesetze-nach-%c2%a7-6-eeg-ueberblick-zu-wind-und-solarprojekten-in-den-bundeslaendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 08:57:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24369</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende in Deutschland steht und fällt mit der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer Anlagen für Windenergie und Photovoltaik. Mit den länderspezifischen Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, um Kommunen und Bürgern die wirtschaftliche Teilhabe an Projekten zu ermöglichen. Die Idee: Wenn Gemeinden und Anwohner direkt von Erträgen profitieren, steigt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Energiewende in Deutschland steht und fällt mit der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer Anlagen für Windenergie und Photovoltaik. Mit den länderspezifischen <strong>Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG</strong> (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, um Kommunen und Bürgern die wirtschaftliche Teilhabe an Projekten zu ermöglichen. Die Idee: Wenn Gemeinden und Anwohner direkt von Erträgen profitieren, steigt die Zustimmung vor Ort und Planungsverfahren lassen sich schneller umsetzen.</p>



<p>Allerdings ist diese Beteiligung im EEG <strong>ursprünglich</strong> als <strong>freiwillige Abgabe</strong> vorgesehen. Betreiber können Kommunen oder Bürgergesellschaften finanzielle Beiträge anbieten, sind aber nicht dazu verpflichtet. Einige Bundesländer haben auf Grundlage von § 6 und § 22b EEG eigene Beteiligungsgesetze erlassen – und aus der freiwilligen Möglichkeit eine <strong>verbindliche Pflicht</strong> gemacht.</p>



<p>Für Betreiber und Investoren insbesondere von <strong>Wind- aber auch Solarparkprojekten</strong> bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung. Während die Akzeptanzsteigerung für die Energiewende unbestritten wichtig ist, wirken verpflichtende Zahlungen auf die Wirtschaftlichkeit von Projekten und müssen bei der Planung von Großanlagen einkalkuliert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was regelt § 6 EEG?</h2>



<p>Der § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bildet die <strong>rechtliche Grundlage</strong> für finanzielle Beteiligungen von Kommunen und Bürgern an Erneuerbare-Energien-Projekten. In Kombination mit § 22b erlaubt es den Bundesländern, entsprechende Regelungen einzuführen und definiert dabei die Grenzen, innerhalb derer Betreiber Zahlungen leisten dürfen, ohne dass dies als unzulässige Abgabe oder Preisverfälschung gilt.</p>



<p>Im Kern sieht § 6 EEG Folgendes vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Freiwillige Zahlungen: Betreiber <strong>können</strong> Kommunen und Bürgern finanzielle Vorteile einräumen, etwa über feste Zahlungen pro erzeugte Kilowattstunde, pauschale Beträge oder vergünstigte Stromtarife.</li>



<li>Keine bundesweite Pflicht: Das EEG <strong>verpflichtet</strong> Betreiber <strong>nicht</strong>, Zahlungen zu leisten. Es eröffnet lediglich einen sicheren Rechtsrahmen, innerhalb dessen solche Leistungen zulässig sind.</li>



<li>Gestaltungsspielraum für Länder nach § 22b: Jedes Bundesland kann auf dieser Grundlage <strong>eigene Beteiligungsgesetze</strong> erlassen und dabei festlegen, ob Zahlungen freiwillig bleiben oder verpflichtend werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit schlägt § 6 EEG eine Brücke zwischen dem Ziel der <strong>Akzeptanzsteigerung</strong> für Erneuerbare-Energien-Anlagen und der <strong>Rechtssicherheit</strong> für Betreiber, die solche Zahlungen leisten möchten. Für die Praxis bedeutet das jedoch: Während das EEG nur eine Option eröffnet, haben mehrere Länder daraus inzwischen eine verbindliche Abgabe gemacht.</p>



<p>Gerade bei <strong>Photovoltaik-Großprojekten</strong> kann dies zu erheblichen Mehrkosten führen, die über die freiwillige Idee hinausgehen und die Kalkulation von Investitionen direkt beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bundesländer haben Beteiligungsgesetze?</h2>



<p>Die auf § 6 EEG basierenden Landesgesetze unterscheiden sich stark in Ausgestaltung und Reichweite. Während viele Regelungen ursprünglich für Windenergie eingeführt wurden, werden zunehmend auch <strong>PV-Freiflächenanlagen bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a></strong> erfasst. Für Betreiber von Großprojekten bedeutet dies: In manchen Ländern sind Abgaben inzwischen verpflichtend und damit ein direkter Kostenfaktor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überblick nach Bundesländern (Stand: August 2025)</h3>



<p><strong>Mecklenburg-Vorpommern</strong><br>Erstes Beteiligungsgesetz bereits seit 2016, bislang nur für Windkraftanlagen. Eine Novelle ist in Vorbereitung, die künftig auch Freiflächen-PV-Anlagen ab 1 MW einbezieht. Die konkrete Ausgestaltung soll individuell mit den Gemeinden verhandelt werden.</p>



<p><strong>Nordrhein-Westfalen</strong><br>Gesetz seit Ende 2023 in Kraft, aktuell mit Fokus auf Windenergieanlagen. PV-Freiflächen sind bisher nicht erfasst. Bei fehlender Einigung gilt eine Ersatzbeteiligung von 0,2 ct/kWh an die Kommune von Windanlagenbetreibern. Zusätzlich sind Modelle wie Nachrangdarlehen oder vergünstigte Stromtarife für Bürger möglich.</p>



<p><strong>Niedersachsen</strong><br>Gesetz seit April 2024, eines der ersten Bundesländer mit expliziter Regelung auch für Freiflächen-PV-Anlagen. Betreiber müssen eine Pflichtzahlung von 0,2 ct/kWh an die Kommune leisten („Akzeptanzabgabe“). Für Bürgerbeteiligungen sind weitere Modelle wie Sparprodukte oder vergünstigte Stromtarife möglich.</p>



<p><strong>Saarland</strong><br>Seit Juni 2024 verpflichtende Bürger- und Kommunalbeteiligung, allerdings primär auf Windenergie fokussiert. Beteiligung kann über Projektgesellschaften, pauschale Zahlungen oder Stiftungsmodelle erfolgen. Für PV-Freiflächen gibt es bisher keine Pflicht, die Diskussion läuft aber.</p>



<p><strong>Brandenburg</strong><br>Beteiligungsgesetz seit 2019 für Windenergie. Neu ist ab 2025 eine verbindliche Sonderabgabe für PV-Freiflächenanlagen: 2 000 € pro installiertem MW und Jahr an die jeweilige Standortkommune.</p>



<p><strong>Sachsen</strong><br>Beteiligungsgesetz seit Juni 2024. Erstmals explizite Pflicht für PV-Freiflächenanlagen ab 1 MW, die nach dem 31.12.2024 genehmigt werden. Zahlung von 0,1 ct/kWh an die Gemeinde oder eine individuell ausgehandelte Alternative. Verstöße können mit Bußgeldern bis 100 000 € sanktioniert werden.</p>



<p><strong>Thüringen</strong><br>Beteiligungsgesetz seit Juni 2024, derzeit nur für Windenergieanlagen verbindlich. Kommunen müssen an den Einnahmen beteiligt werden. Für PV-Freiflächen gibt es bislang keine gesetzliche Pflicht.</p>



<p><strong>Sachsen-Anhalt</strong><br>Gesetzesentwurf seit April 2024 beschlossen, aber noch nicht in Kraft. Geplant ist eine verpflichtende jährliche Abgabe für PV-Freiflächenanlagen: 3 € pro kW installierter Leistung. Alternative Modelle werden diskutiert.</p>



<p><strong>Bayern</strong><br>Gesetzesentwurf 2024 in der Anhörung. Vorgesehen ist eine Pflichtabgabe bei Wind- und PV-Freiflächenanlagen ab 1 MW: 0,2 ct/kWh an die Kommune und zusätzlich 0,1 ct/kWh an betroffene Anwohner. Gesamtbelastung also 0,3 ct/kWh. Inkrafttreten wird noch in 2025 erwartet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="931" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-931x1024.png" alt="Beteiligungsgesetze_Uebersicht-1" class="wp-image-24375" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-931x1024.png 931w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-273x300.png 273w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-768x845.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-1396x1536.png 1396w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-1862x2048.png 1862w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-11x12.png 11w" sizes="(max-width: 931px) 100vw, 931px" /></figure>



<p><strong>Andere Länder</strong> (ohne verpflichtende Beteiligung)<br>In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz existiert bisher kein verbindliches Beteiligungsgesetz. Bürger- oder Kommunalbeteiligungen erfolgen dort auf freiwilliger Basis oder über lokale Energiegenossenschaften. Nutzungskonzepte, Flächenausweisungen und Planungsprozesse für erneuerbare Energien erfolgen hier zwar fast immer unter Bürgerbeteiligung, sind aber oftmals dezentral und projektbezogen. Für Windkraft- und Solarparkprojekte in diesen Ländern sind Abgaben derzeit also kein Kostenfaktor, obwohl Akzeptanzmaßnahmen weiterhin ein wichtiges Thema bleiben</p>



<h3 class="wp-block-heading">Windkraftanlagen im Fokus</h3>



<p>Zusammengefasst gilt die Verpflichtung zur Bürger- und Kommunalbeteiligung bisher hauptsächlich für Windenergieanlagen. Für PV-Großprojekte sind die verpflichtenden Regelungen vor allem in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und bald Bayern relevant. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt stehen kurz davor, ähnliche Vorgaben einzuführen. Andere EE-Anlagen wie Solar auf Gebäuden oder Biomasseanlagen sind nicht Bestandteil dieser verbindlichen Bürgerbeteiligungsgesetze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Großprojekte in den Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG</h2>



<p>Für Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen bringen die Beteiligungsgesetze sowohl Vorteile als auch deutliche Herausforderungen mit sich. Auf der positiven Seite steht vor allem die <strong>Akzeptanzsteigerung</strong>: Gemeinden und Bürger profitieren direkt finanziell, wodurch Widerstände gegen neue Projekte spürbar abnehmen. Zudem schaffen verbindliche Regelungen eine gewisse <strong>Planungssicherheit</strong>, da klare Vorgaben den Verhandlungsaufwand reduzieren und Projektierer nicht bei jeder Anlage individuelle Lösungen aushandeln müssen. Auch das <strong>Image profitiert</strong>, wenn Betreiber sichtbar als Partner der Energiewende auftreten und lokale Wertschöpfung fördern.</p>



<p>Dem gegenüber stehen jedoch auch Nachteile. Die verpflichtenden Abgaben – ob in Form von festen Cent-Beträgen pro Kilowattstunde oder Pauschalen pro installierter Leistung – <strong>belasten</strong> die <strong>Wirtschaftlichkeit</strong> und reduzieren die <strong>Rendite</strong>. Hinzu kommt, dass die sehr unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer eine einheitliche Kalkulation erschweren und damit die <strong>Standortwahl</strong> beeinflussen können. In der Praxis erfordert die Umsetzung der Beteiligungsmodelle zudem zusätzliche Verträge und administrative Strukturen, was Projekte <strong>komplexer</strong> und <strong>zeitaufwändiger</strong> macht.</p>



<p>Insgesamt sind die Beteiligungsgesetze für PV-Großprojekte ein Balanceakt: Sie können die gesellschaftliche Akzeptanz stärken und Projekte lokal absichern, gehen aber auf Kosten von Wirtschaftlichkeit und einfacher Umsetzbarkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Ausblick</h2>



<p>Die Bürger- und Kommunalbeteiligung nach § 6 EEG entwickelt sich zunehmend zu einem festen Bestandteil der Projektlandschaft für erneuerbare Energien. Während das EEG ursprünglich nur eine freiwillige Möglichkeit bot, haben viele Bundesländer inzwischen verpflichtende Regelungen nach § 22b EEG eingeführt – teils bereits für Photovoltaik-Freiflächenanlagen, teils noch mit Schwerpunkt auf der Windenergie. Für Betreiber von PV-Großprojekten bedeutet dies finanzieller Abgaben, die zwar Akzeptanz fördern, gleichzeitig aber die Wirtschaftlichkeit belasten.</p>



<p>Derzeit entsteht ein Flickenteppich landesrechtlicher Vorgaben, der für Projektierer zusätzliche Komplexität schafft. Perspektivisch könnte jedoch eine stärkere Vereinheitlichung durch den Bund oder eine weitergehende Harmonisierung auf Landesebene erfolgen. Klar ist: Beteiligungsgesetze werden sich weiterentwickeln und den Ausbau der Photovoltaik langfristig mitprägen. Unternehmen, die PV-Großprojekte umsetzen, sollten diese Entwicklungen aktiv beobachten und bei der Projektkalkulation frühzeitig berücksichtigen.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Regierung plant Netzentgelt-Entlastung ab 2026 – 6,5 Milliarden Euro aus KTF</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/regierung-plant-netzentgelt-entlastung-ab-2026-65-milliarden-euro-aus-ktf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 08:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin, 22. August 2025.&#160;Die deutsche Bundesregierung will ab 2026 Stromkunden durch einen dauerhaften Zuschuss zu den Netzentgelten entlasten. Zunächst sollen 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt werden, um den starken Kostenanstieg durch Netzausbau und -betrieb abzufedern. Wie hoch die Entlastung in den Folgejahren sein wird, ist noch offen. Verteilung &#38; Effekte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Berlin, 22. August 2025.&nbsp;Die deutsche Bundesregierung will ab 2026 Stromkunden durch einen dauerhaften Zuschuss zu den Netzentgelten entlasten. Zunächst sollen <strong>6,5 Milliarden Euro</strong> aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt werden, um den starken Kostenanstieg durch Netzausbau und -betrieb abzufedern. Wie hoch die Entlastung in den Folgejahren sein wird, ist noch offen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verteilung &amp; Effekte der Netzentgelt-Entlastung noch unklar</h2>



<p>Nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium und dem energiepolitischen Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz, sollen die Zuschüsse die Netzentgelte für private Haushalte um rund zwei Cent pro Kilowattstunde verringern. Der <strong>Effekt für Unternehmen</strong> oder stromintensive Betriebe ist dabei noch <strong>nicht abschätzbar</strong>, da die Entlastung hauptsächlich über die Netzentgelte oder möglicherweise auch anteilig über andere Umlagen erfolgen soll. Hauptempfänger der Zuschüsse werden offenbar die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Die genaue Verteilung wird noch von der Bundesregierung festgelegt. Inwieweit die Entlastung so über die Verteilnetzbetreiber an ihre Kunden weitergereicht wird, bleibt abzuwarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politisches Signal gegen den drastischen Anstieg der Netzentgelte</h2>



<p>Die Maßnahme reagiert auf den <strong>drastischen Anstieg</strong> der Netzentgelte, die seit 2015 von knapp <strong>16 auf 33 Milliarden Euro gestiegen</strong> sind und mittlerweile rd. 40 % des durchschnittlichen Industriestrompreises ausmachen. Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts von November 2023, dass die Streichung der Subventionen von 5,5 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds für die ÜNB für den Bundeshaushalt 2024 untersagte, ist das neue Paket aus Stromsteuerermäßigung für das produzierende Gewerbe und der Streichung der Gasspeicherumlage als industriepolitisches Signal gedacht.</p>



<p><strong>Bewertung &amp; Auswirkungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unternehmen/Industrie:</strong>&nbsp;Die Gesamtstromkosten könnten energieintensive Branchen entlasten. Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich werden jedoch nur leicht gemildert.</li>



<li><strong>Haushalte:</strong>&nbsp;Spürbare, aber eher geringe Entlastung – wenige Euro pro Monat.</li>



<li><strong>Finanzen:</strong>&nbsp;Der Zuschuss deckt gut 20% der Gesamtkosten der Netzentgelte für 2026 ab; er ist damit relevant, aber teuer. Die Belastung des KTF könnte künftig andere Projekte einschränken.</li>



<li><strong>Strukturproblem:</strong>&nbsp;Die Maßnahme nimmt Druck vom Strompreis, ändert aber nichts am langfristig steigenden Finanzierungsbedarf des Netzausbaus.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt die geplante Netzentgelt-Entlastung ab 2026</h2>



<p>Die Bundesregierung möchte mit dem 6,5-Milliarden-Programm ein klares Signal für Standortpolitik und Preisstabilität aussenden. <strong>Kurzfristig</strong> bringt die Entlastung <strong>wahrscheinlich spürbare Effekte</strong> für Unternehmen und symbolische Erleichterungen für Privathaushalte. Langfristig bleibt jedoch die Frage offen, wie die strukturell hohen Stromkosten in Deutschland tragfähig gesenkt und die hohen Netzausbaukosten (ca. 700 Milliarden Euro bis 2030) abgefedert werden können. </p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Cable Pooling für effiziente Netzauslastung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:16:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cable Pooling beschreibt das gezielte Zusammenlegen mehrerer Stromerzeugungsanlagen (z.B. Wind, PV, Speicher) an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt. Das zentrale Ziel: Die vorhandene Netzanschlusskapazität wird besser ausgelastet, da nicht jede Anlage zugleich ihre maximale Leistung einspeist. Die Gesetzeslage in Deutschland ermöglicht seit 2025 erstmals ausdrücklich, dass am NVP auch mehr Erzeugungskapazität angeschlossen werden darf, als das Netz [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Cable Pooling</strong> beschreibt das gezielte Zusammenlegen mehrerer Stromerzeugungsanlagen (z.B. Wind, PV, Speicher) an <strong>einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt</strong>. Das zentrale Ziel: Die vorhandene Netzanschlusskapazität wird besser ausgelastet, da nicht jede Anlage zugleich ihre maximale Leistung einspeist. Die Gesetzeslage in Deutschland ermöglicht seit 2025 erstmals ausdrücklich, dass am NVP auch mehr Erzeugungskapazität angeschlossen werden darf, als das Netz eigentlich aufnehmen kann – sogenannte „<strong>Überbauung</strong>“ oder „<strong>Überdimensionierung</strong>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzengpässe &amp; Kapazitätsgrenzen durch klassische Netzplanung</h2>



<p>Mit dem rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien stößt das Stromnetz in Deutschland zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. Zahlreiche neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen warten oft monatelang oder gar jahrelang auf einen Netzanschluss. Dies liegt daran, dass die verfügbaren Netzverknüpfungspunkte schon ausgelastet sind und der Ausbau der Netzinfrastruktur nicht Schritt hält. Klassischerweise werden Netzverknüpfungspunkte so ausgelegt, dass jede angeschlossene Anlage ihre maximale Leistung zu jedem Zeitpunkt einspeisen kann. Die Realität sieht jedoch anders aus: Solar- und Windenergie-Anlagen arbeiten wetter- und jahreszeitbedingt – sie erzeugen also <strong>selten gleichzeitig ihre maximale Leistung</strong>. Dadurch bleibt ein großer Teil der Netzanschlusskapazitäten während eines Großteils des Jahres ungenutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bessere Auslastung durch Cable Pooling</h2>



<p>Diese ineffiziente Nutzung der Infrastruktur führt zu vermeidbaren <strong>Wartezeiten</strong> bei der Projektumsetzung und <strong>erhöhten Kosten</strong>. Letztlich kann es auch dazu führen, dass erneuerbare Projekte gar nicht erst realisiert werden. Durch Cable Pooling wird das vorhandene Netz deutlich besser ausgenutzt, denn mehrere Anlagen und Speicher teilen sich die Netzkapazität und gleichen sich gegenseitig aus. Dies belegen auch aktuelle Studien des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) und dem Fraunhofer IEE. Bei einer moderaten Überdimensionierung von Netzverknüpfungspunkten steigt die Auslastung, ohne dass übermäßige Stromüberschüsse entstehen. So lassen sich <strong>mehr Projekte schneller, günstiger und effizienter realisieren</strong> – ein entscheidender Schritt, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen und die Versorgungssicherheit zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Cable Pooling?</h2>



<p>Im praktischen Betrieb bedeutet Cable Pooling, dass mehrere Stromerzeugungsanlagen – beispielsweise Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicher – sich einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt teilen und die vorhandene Netzkapazität gemeinsam und flexibler nutzen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Co-Location-Projekte</h3>



<p>Bei sogenannten <strong>Co-Location-Projekten</strong>, bei denen Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) und Batteriespeicher an einem Netzverknüpfungspunkt gekoppelt sind, ist das Überbauen des Netzanschlusses ausdrücklich möglich. In diesem Fall sind die EE-Anlage und der Speicher technisch voneinander getrennt. Sie verfügen jeweils über ein eigenes Messkonzept sowie eine eigene Marktlokation (MaLo). Das wesentliche Merkmal: Der Batteriegroßspeicher kann dann einspeisen, wenn die EE-Anlage die volle Netzkapazität nicht ausschöpft. Der verfügbare Netzanschluss für den Speicher ist also dynamisch und hängt von der aktuellen Einspeisung der EE-Anlage ab. Durch die eigene MaLo kann der Speicher zusätzlich flexibel zum Netzbezug (Graustrom) eingesetzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hybridmodelle</h3>



<p>Neben dem klassischen Cable Pooling gibt es verschiedene technische und marktliche Ausgestaltungen, wie die Ressourcen gemeinsam genutzt und optimiert werden können. Bei einem Hybridmodell betrachtet man Speicher und die angeschlossene EE-Anlage als ein <strong>gemeinsames Gesamtsystem</strong>. Dabei steht das <strong>wirtschaftliche Optimum</strong> im Vordergrund. In der kombinierten Fahrweise kann es sinnvoll sein, die Einspeiseleistung der EE-Anlage gezielt zu drosseln, um dem Speicher Vorrang einzuräumen – etwa, um für den Regelenergiemarkt verfügbar zu sein oder Marktsignale optimal auszunutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EEG-geförderte Anlagen</h3>



<p>Für EEG-geförderte PV- oder Windkraftanlagen muss ein spezielles Modell angewendet werden. Dabei sind der Batteriespeicher und die EEG-geförderte EE-Anlage hinter derselben Einspeise-MaLo angeschlossen. Der Unterschied: Der Betrieb ist <strong>rein auf erneuerbare Energien ausgelegt</strong> – der Speicher darf ausschließlich mit überschüssigem Strom der EE-Anlage geladen werden, ein zusätzlicher Netzbezug, also Laden mit Graustrom, ist ausgeschlossen. Diese Variante entspricht den Fördervoraussetzungen nach EEG und garantiert, dass nur grüne Energie zwischengespeichert und wieder eingespeist wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexible Anschlussmöglichkeiten mit Cable Pooling</h3>



<p>Dank moderner technischer Steuerung, separaten Messkonzepten und klar geregelter Marktprozesse lassen sich heute erhebliche Effizienzgewinne an Netzverknüpfungspunkten erzielen. Somit eröffnen Cable Pooling und verschiedene Optimierungsmodelle flexible Wege, Netzanschlüsse optimal auszulasten und neue Geschäftsmodelle rund um Stromspeicher und <a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/">Sektorenkopplung</a> zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher Rahmen</h2>



<p>Für die rechtliche Absicherung und Planungssicherheit sorgt der aktuelle Gesetzesrahmen, insbesondere das EEG 2023 sowie die Neuregelungen vom 25.02.2025 (§ 8 und § 8a EEG). Diese ermöglichen nun ausdrücklich, dass mehrere Akteure ihr gemeinsames Netzanschlusspotenzial flexibel auslasten und <a href="https://cubeconcepts.de/den-netzverknuepfungspunkt-besser-nutzen/">den Netzverknüpfungspunkt besser nutzen</a>. Die Teilnehmer des Cable Poolings profitieren davon, dass sie individuelle, flexible Netzanschlussvereinbarungen direkt mit dem Netzbetreiber schließen können. So werden die technischen und regulatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit verschiedene Anlagenbetreiber rechtssicher an einem Netzanschlusspunkt zusammenarbeiten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Cable Pooling in der Praxis</h2>



<p>In der Praxis bringt Cable Pooling zahlreiche handfeste Vorteile für alle Beteiligten mit sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Bau und Betrieb weiterer erneuerbarer Energien-Anlagen wird überhaupt erst dort möglich, wo die bestehende Netzinfrastruktur eigentlich schon ausgereizt wäre.</li>



<li>Anschlusskosten sinken deutlich, da Transformatoren und Netzverknüpfungspunkte optimal ausgelastet werden. Die Wartezeiten für neue Projekte verkürzen sich erheblich.</li>



<li>Bestehende Netzanschlüsse werden effizient genutzt, indem sie zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Akteuren optimal ausgelastet werden.</li>



<li>Weniger Strom muss abgeregelt oder „weggeworfen“ werden, da Speicher und intelligente Steuerungskonzepte die Flexibilität im Netz erhöhen. Das erhöht die Versorgungssicherheit und hilft, die Verfügbarkeit von grünem Strom weiter zu verbessern.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Cable Pooling im realen Betrieb?</h2>



<p>Ein häufiges Beispiel für Cable Pooling ist die Kombination aus Windpark, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarpark</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt. So kann tagsüber überschüssiger Solarstrom im Speicher zwischengelagert und bei geringer Solarstromerzeugung oder hoher Nachfrage wieder abgegeben werden. Während der Mittagsstunden erzeugen die Solarmodule die meiste Energie, während der Windpark zu vielen Tages- und Nachtzeiten einspeist. Dank intelligenter Steuerungssysteme wird sichergestellt, dass die maximale Netzkapazität nie überschritten wird – im Gegenteil: Die drei Komponenten können sich so ergänzen, dass die vorhandene Anschlussleistung über weite Strecken optimal ausgelastet ist.</p>



<p>Auch in Hybrid-Projekten oder Gewerbequartieren wird Cable Pooling genutzt, um verschiedene EE-Anlagen und Speicher flexibel und wirtschaftlich am Netzanschlusspunkt zu steuern und gemeinsam Kosten zu sparen. Die Erfahrungen zeigen: Projekte werden so deutlich effizienter, schneller realisierbar und können einen größeren Beitrag zur Versorgung mit erneuerbarem Strom leisten. Auch ohne aufwendigem Netzausbau ist die vorhandene Netzkapazität wetter- und tageszeitabhängig auf diese Weise optimal nutzbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Grenzen des Cable Pooling</h2>



<p>Cable Pooling bringt auch Herausforderungen mit sich: Für einen sicheren Betrieb braucht es eine präzise technische Steuerung, klare Messkonzepte und eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren. Die Vertrags- und Abrechnungsmodelle können je nach Projektkonstellation komplex werden, insbesondere wenn viele Betreiber zusammenarbeiten.</p>



<p>Auch wenn eine moderate Überbauung des Netzanschlusses meist wirtschaftlich sinnvoll ist, gibt es eine Grenze. Verschiedene Studien zeigen: Eine Überbauung von Netzverknüpfungspunkten auf <strong>150 %</strong> der ursprünglichen Anschlussleistung funktioniert in der Praxis mit minimalen Verlusten. Selbst eine Erhöhung auf <strong>bis zu 250 %</strong> ist in vielen Fällen realisierbar – allerdings steigt mit wachsender Überbauung der Anteil von Strom, der abgeregelt werden muss, da die Summe der Erzeugungsspitzen seltener komplett ins Netz eingespeist werden kann. In diesen Fällen helfen Speicher und alternative Flexibilitätslösungen, aber nicht jeder Standort kann dieses volle Potenzial dauerhaft ausschöpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick &amp; Fazit</h2>



<p>Cable Pooling ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewende in Deutschland schneller und kostengünstiger voranzubringen. Mit der Möglichkeit, Netzanschlusspunkte deutlich zu überbauen und mehrere Anlagen effizient zu koppeln, wird der Netzausbau entlastet und der Zubau erneuerbarer Energien beschleunigt. Gleichzeitig eröffnen sich neue Geschäftsmodelle, insbesondere durch die Integration von Speichern und flexiblen Technologien wie Sektorenkopplung.</p>



<p>Zukünftig werden digitale Steuerungssysteme und smarte Messkonzepte die Umsetzung weiter erleichtern und die Netzflexibilität erhöhen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern, Anlagenbetreibern und Marktakteuren wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Trotz technischer und regulatorischer Herausforderungen verspricht Cable Pooling eine deutlich verbesserte Netzauslastung, reduzierte Ausbaukosten und eine höhere Versorgungssicherheit.</p>



<p><strong>Fazit:</strong>&nbsp;Cable Pooling macht vorhandene Netzressourcen besser nutzbar und schafft die Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Netzanschlüssen für Erneuerbare Energien effizient zu bedienen. Damit ist es ein Schlüsselthema für ein nachhaltiges und zukunftssicheres Energiesystem.</p>



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<p></p>
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		<title>ESG-Scoring und -Bewertung von Immobilien &#8211; Methoden, Standards &#038; neue Anforderungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2025 11:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24289</guid>

					<description><![CDATA[<p>ESG-Kriterien sind inzwischen weit mehr als ein Trend – sie sind zum maßgeblichen Steuerungs- und Managementinstrument für die gesamte Immobilienwirtschaft geworden. Immobilienunternehmen, Investoren und Entwickler stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit nicht nur zu erreichen, sondern diese mithilfe systematischer Scoring-Modelle messbar, vergleichbar und nachweisbar zu machen. ESG-Scoring bedeutet damit einen Paradigmenwechsel: Weg von einzelnen Maßnahmen, hin [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>ESG-Kriterien sind inzwischen weit mehr als ein Trend – sie sind zum maßgeblichen Steuerungs- und Managementinstrument für die gesamte <strong>Immobilienwirtschaft</strong> geworden. Immobilienunternehmen, Investoren und Entwickler stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit nicht nur zu erreichen, sondern diese mithilfe systematischer Scoring-Modelle messbar, vergleichbar und nachweisbar zu machen. <strong>ESG-Scoring</strong> bedeutet damit einen Paradigmenwechsel: Weg von einzelnen Maßnahmen, hin zu <strong>ganzheitlicher, strukturierter Bewertung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen: Was misst ein ESG-Scoring bei Immobilien?</h2>



<p>Beim ESG-Scoring werden ökologische (E), soziale (S) und Governance-Faktoren (G) systematisch bewertet. Im Immobilienbereich gehören dazu etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ökologie:</strong> Energieeffizienz, Emissionen, Wasserverbrauch, Kreislaufwirtschaft.</li>



<li><strong>Soziales:</strong> Nutzerkomfort, Barrierefreiheit, Gesundheit, Standortqualität.</li>



<li><strong>Governance:</strong> Unternehmensführung, Stakeholder-Dialog, Compliance, Transparenz</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die ESG-Bewertung gibt nicht nur einen Status Quo wieder – sie dient auch als Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen, Reporting und den Zugang zu Kapital. Anders als Einzelmaßnahmen betrachtet ein gutes Scoring-Modell die Wechselwirkungen aller drei Bereiche systematisch</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktüberblick: Die wichtigsten ESG-Bewertungsstandards in Deutschland und Europa</h2>



<p>Bei ESG-Bewertungssystemen für Immobilien gibt es inzwischen eine Vielzahl an Standards:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Standard</strong></td><td><strong>Focus</strong></td><td><strong>Besonderheiten</strong></td><td><strong>Anwendung</strong></td></tr><tr><td>ECORE</td><td>ESG-Scoring</td><td>hoher Marktbezug, 1-100 Score</td><td>Deutschland &amp; Europa</td></tr><tr><td>GRESB</td><td>Portfolio-Bewertung</td><td>international, institutionell</td><td>global</td></tr><tr><td>DGNB</td><td>Nachhaltigkeitszertifikate</td><td>Stark „E“ + „S“, Zertifikate</td><td>Neubau, Bestand</td></tr><tr><td>LEED/BREEAM</td><td>Green Buliding</td><td>international, oft Neubau</td><td>global</td></tr><tr><td>HypZert</td><td>Bewertung &amp; Scoring</td><td>vor allem Marktwert &amp; Banken</td><td>Deutschland</td></tr><tr><td>CRREM</td><td>CO₂-Pfadplanung</td><td>Klimarisiko &amp; Stranded Assets</td><td>Anlagenbewertung</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Je nach Nutzungsart, Objekt und Investor kann das passende Scoring-Modell ausgewählt werden. Durch neue Anforderungen entsteht ein starker Trend zu vergleichbaren, nachvollziehbaren Systemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Anforderungen &amp; neue Pflichten</h2>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/esg-konforme-assets-fuer-eine-kag/">ESG-konforme Assets</a> gewinnen im Immobiliensektor vor allem durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen und regulatorische Vorgaben stark an Bedeutung. Insbesondere auf europäischer Ebene wurden in den letzten Jahren zahlreiche Vorschriften eingeführt, die explizit die Nachvollziehbarkeit und Messbarkeit von Nachhaltigkeitsleistungen fordern.</p>



<p>Die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/">EU-Taxonomie</a></strong> ist hier das zentrale Element. Sie definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten und legt damit verbindliche Kriterien fest, die Immobilienprojekte erfüllen müssen, um als „grün“ eingestuft zu werden. Für Immobilieneigentümer und Kapitalanleger bedeutet dies, dass sie ihre Assets regelmäßig nach diesen Vorgaben bewerten und dokumentieren müssen, was wiederum die Anwendung eines standardisierten ESG-Scorings notwendig macht.</p>



<p>Parallel dazu erweitert die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSRD</a> (Corporate Sustainability Reporting Directive)</strong> zusammen mit den neuen <a href="https://cubeconcepts.de/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/" type="post" id="27507">ESRS</a>-Standards die Berichtspflichten, sodass auch angestrebte Transparenz- und Nachhaltigkeitsdaten von Immobilienunternehmen und Fonds künftig geprüft und veröffentlicht werden müssen. Dieses Thema betrifft nicht nur börsennotierte, sondern auch viele mittelständische Marktteilnehmer.</p>



<p>Hinzu kommen nationale Vorgaben, etwa die <a href="https://cubeconcepts.de/eu-gebaeuderichtlinie/"><strong>EU-Gebäuderichtlinie (EPBD)</strong></a>, die seit 2023 verbindliche Effizienzstandards und Sanierungsfahrpläne fordert. Neubauten müssen bis 2030 klimaneutral sein – für Bestandsgebäude gelten zunehmende Anforderungen an Emissionswerte und energetische Standards. Damit drohen Strafen, Vermietungsverbote oder Wertverluste bei Missachtung.</p>



<p>Insgesamt entsteht ein klarer <strong>Zwang, ESG-Daten systematisch zu erfassen</strong>, zu bewerten und nach außen zu kommunizieren. Für Immobilienwirtschaft und Investoren sind ESG-Scoring-Modelle so keine freiwillige Zusatzaufgabe mehr, sondern eine regulatorische Pflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf eines ESG-Scoring-Prozesses</h2>



<p>Der Prozess eines ESG-Scorings bei Immobilien gliedert sich in mehrere wichtige Schritte, die sorgfältig geplant und umgesetzt werden müssen, um valide Ergebnisse zu erhalten.</p>



<p>Zunächst beginnt es mit der <strong>Datenerhebung</strong>: Dabei werden alle relevanten Informationen zur Immobilie und ihrem Umfeld gesammelt, darunter der Energieverbrauch, CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch, Gebäudenutzungsdaten, technische Ausstattung, aber auch soziale Aspekte wie Nutzerzufriedenheit oder Barrierefreiheit. Die Datenqualität ist hier entscheidend – fehlende oder veraltete Daten führen zu ungenauen Bewertungen.</p>



<p>Im nächsten Schritt wird ein passender <strong>Bewertungsstandard ausgewählt</strong>. Je nach Zielsetzung und Portfolio können unterschiedliche Systeme wie ECORE, HypZert oder DGNB herangezogen werden. Mit Hilfe spezialisierter Software-Tools erfolgt die Auswertung der Daten, das heißt, die Ermittlung des ESG-Scores, der als zusammengefasster Kennwert die nachhaltige Qualität der Immobilie repräsentiert.</p>



<p>Auf dieser Basis können Maßnahmen abgeleitet oder Optimierungen empfohlen werden. Die Scoring-Ergebnisse werden schließlich in Berichten und für das <strong>ESG-Reporting</strong> von Kapitalgebern aufbereitet. Dieser ganze Prozess erfordert neben Fachwissen auch einen hohen Grad an Transparenz gegenüber allen Stakeholdern.</p>



<p>Besonders herausfordernd sind bei Bestandsimmobilien häufig Lücken in der verfügbaren Datengrundlage sowie uneinheitliche Bewertungsmethoden, weshalb digitale Tools und Datenbanken zur Unterstützung immer wichtiger werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG-Scoring in der Praxis: Auswirkungen auf Immobilienbewertung &amp; Finanzierung</h2>



<p>In der Praxis beeinflusst ein leistungsfähiger ESG-Scoring-Standard zunehmend die Bewertung von Immobilien und den Zugang zu Finanzierungen. Banken und Investoren prüfen heute ESG-Kennzahlen genau, um Risiken zu minimieren und nachhaltige Investitionen zu fördern.</p>



<p>Immobilien mit einem hohen ESG-Score erzielen bessere Marktwerte, da sie geringere Umwelt- und Betriebskosten aufweisen und weniger von regulatorischen Nachteilen betroffen sind. Um den ESG-Score aktiv zu verbessern, setzen immer mehr Immobilienunternehmen auf ganzheitliche erneuerbare Energiekonzepte. Die Integration von Photovoltaikanlagen (PV), <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> zur Zwischenspeicherung sowie modernen <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystemen</a> (EMS) optimiert nicht nur den Energieverbrauch und die CO₂-Bilanz, sondern demonstriert auch innovative und nachhaltige Betriebsführung. Dadurch lassen sich ökologische Kriterien im <strong>ESG-Scoring</strong> signifikant <strong>steigern</strong> und zugleich <strong>Kosten senken.</strong></p>



<p>Finanzinstitute honorieren diesen positiven Impact durch günstigere Kreditkonditionen oder bevorzugte Finanzierungslinien, wodurch sich Investitionen in erneuerbare Energietechnologien doppelt auszahlen: durch operativen Nutzen und bessere ESG-Bewertung. Gleichzeitig stärkt dies die Reputation bei Mietern und Investoren. <a href="https://cubeconcepts.de/esg-linked-finance-nachhaltigkeit-bei-kreditvergabe-wird-immer-wichtiger/">ESG-Linked Finance</a> lohnt sich also fast immer. </p>



<p>Werden solche Technologien nicht implementiert, steigt das Risiko sogenannter Stranded Assets – Gebäude, deren Wert durch mangelnde Nachhaltigkeit nachhaltig sinkt. Ein schlechter ESG-Score kann daher zu Wertminderungen und erschwertem Zugang zu Kapital führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen, Herausforderungen &amp; Trends</h2>



<p>Die Integration von erneuerbaren Energien und intelligenten Energiemanagementsystemen bietet der Immobilienwirtschaft große Chancen, den ESG-Score deutlich zu verbessern und Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Mittels PV-Anlagen kann nicht nur grüner Strom erzeugt, sondern durch Batteriespeicher effizient zwischengespeichert und mit EMS-Systemen optimal genutzt werden. So lassen sich <strong>Energieeffizienz</strong> und <strong>CO₂-Einsparungen</strong> steigern, was sich positiv auf die „E“-Kriterien im ESG-Scoring auswirkt.</p>



<p>Jedoch bestehen Herausforderungen: Die Umsetzung solcher Technologien erfordert Expertenwissen. Zudem müssen die technischen Lösungen in das gesamte Immobilien-Management eingebunden sein, damit ihre Wirkung auch transparent messbar wird. Die Datenintegration aus EMS und Batteriespeichern spielt hier eine Schlüsselrolle für ein aussagekräftiges Scoring.</p>



<p>Moderne Digitalisierung wie KI-gestützte Analysen und automatisiertes Monitoring helfen, erneuerbare Energiekonzepte besser in das ESG-Reporting zu integrieren und laufende Optimierungen vorzunehmen. Prognosen gehen von verstärkter Regulierung und Normierung erneuerbarer Energiesysteme in der Immobilienwirtschaft aus, die den Druck auf ESG-Verbesserungen erhöht. Akteure, die frühzeitig auf diese <strong>integrierten Energiekonzepte</strong> setzen, sichern sich damit nicht nur ökologische und wirtschaftliche Vorteile, sondern positionieren sich auch in einem zunehmend transparenten ESG-Wettbewerb optimal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was Entscheider jetzt wissen und umsetzen müssen</h2>



<p>Das ESG-Scoring ist unverzichtbarer Bestandteil der Immobilienbewertung und Finanzierung – und seine Relevanz wächst weiter. Entscheider sollten den Fokus darauf legen, den ESG-Score aktiv durch moderne, erneuerbare Energiekonzepte zu verbessern. PV-Anlagen, Batteriespeicher und intelligente Energiemanagementsysteme sind dabei wichtige Bausteine, um ökologische Kriterien deutlich zu stärken und die Datenbasis zur transparenten Bewertung zu schaffen.</p>



<p>To-dos für Entscheider:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frühzeitige Integration von PV, Batteriespeichern und EMS in Neubau oder Bestand.</li>



<li>Nutzung der durch diese Technologien gewonnenen Daten zur ganzheitlichen ESG-Bewertung.</li>



<li>Einsatz standardisierter Scoring-Modelle, die erneuerbare Energien als Plus im ESG-Score anerkennen.</li>



<li>Kommunikation der nachhaltigen Energiekonzepte als Messgröße für Investoren, Banken und Mieter.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So werden ökologische und finanzielle Vorteile nachhaltig miteinander verbunden. ESG wird nicht nur zur Pflicht, sondern zum zentralen Hebel, um nachhaltige Werte und Marktchancen langfristig zu sichern. Immobilienunternehmen, die erneuerbare Energiekonzepte intelligent in ihr ESG-Scoring einbinden, gestalten damit die Zukunft ihrer Portfolios aktiv und wettbewerbsstark.</p>



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<p></p>
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		<title>Energie-Gesetzespaket im Bundestag mit Reformen für die Industrie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energie-gesetzespaket-im-bundestag-mit-reformen-fur-die-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2025 12:04:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung bereitet derzeit ein Energie-Gesetzespaket mit Reformen für die Industrie und Novellen im Energiebereich vor. Nach aktuellem Stand sollen die Gesetzentwürfe nach der parlamentarischen Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden. Ziel ist es, international wettbewerbsfähige Strompreise sicherzustellen und gleichzeitig Investitionen in eine klimafreundliche Produktion anzureizen. Geplanter Nachlass bei Stromkosten für die Industrie Die EU-Kommission hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesregierung bereitet derzeit ein <strong>Energie-Gesetzespaket mit Reformen für die Industrie</strong> und Novellen im Energiebereich vor. Nach aktuellem Stand sollen die Gesetzentwürfe nach der parlamentarischen Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden. Ziel ist es, international wettbewerbsfähige Strompreise sicherzustellen und gleichzeitig Investitionen in eine klimafreundliche Produktion anzureizen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geplanter Nachlass bei Stromkosten für die Industrie</h2>



<p>Die EU-Kommission hat Ende Juni 2025 mit dem neuen Beihilferahmen (CISAF) den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eröffnet, zeitlich befristete Zuschüsse zum Strompreis zu gewähren. Diese sollen den Umbau der Industrie hin zu Klimaneutralität unterstützen, ohne Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich entstehen zu lassen.</p>



<p>Der deutsche Vorschlag sieht vor, dass künftig deutlich mehr Unternehmen profitieren: Die Zahl der begünstigten Betriebe könnte von derzeit rund 350 auf bis zu 2.200 steigen. Grundlage ist die sogenannte <strong>KUEBLL-Liste</strong> energieintensiver Branchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rahmenbedingungen laut EU-Vorgaben</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maximal <strong>50 % Nachlass</strong> auf den Großhandelsstrompreis</li>



<li>Gilt höchstens für <strong>50 % des jährlichen Stromverbrauchs</strong> eines Unternehmens</li>



<li>Der effektive Strompreis darf dabei nicht unter <strong>50 Euro/MWh</strong> sinken (zum Vergleich: 2024 lag der durchschnittliche Börsenstrompreis bei rund 80 Euro/MWh)</li>



<li>Die Förderung ist auf <strong>drei Jahre</strong> begrenzt und muss spätestens bis Ende 2030 auslaufen</li>



<li>Nur Unternehmen im internationalen Wettbewerb sind förderfähig</li>



<li><strong>50 % der eingesparten Kosten</strong> müssen in klimafreundliche Investitionen fließen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten und Reichweite des Stromkosten-Nachlasses für die Industrie</h3>



<p>Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belaufen sich die jährlichen Entlastungen auf 1,5 Mrd. Euro in 2025 und 1,4 Mrd. bzw. 1,1 Mrd. Euro in den beiden Folgejahren. Damit summieren sich die staatlichen Zuschüsse auf knapp <strong>4 Milliarden Euro</strong>. Profitieren könnten alle Unternehmen mit einem Jahresstromverbrauch ab ca. <strong>20 GWh</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitplan noch offen</h3>



<p>Unklar ist derzeit, wann der Nachlass für die Industrie tatsächlich starten kann – ob bereits 2025 oder erst 2026. Möglich wäre auch eine rückwirkende Einführung. Die endgültige Entscheidung hängt vom Gesetzgebungsverfahren sowie der beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie-Gesetzespaket mit Nachholbedarf bei Netzanschlüssen</h2>



<p>Mit dem Energie-Gesetzespaket und der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) will die Bundesregierung bzw. das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zentrale Rahmenbedingungen für die Energieversorgung modernisieren. Während die Reform wichtige Weichenstellungen etwa bei Genehmigungsverfahren und Netzentgelten vorsieht, bleibt ein Bereich nach Ansicht vieler Branchenvertreter unzureichend berücksichtigt: die <strong>Netzanschlussbedingungen für Photovoltaik- und Speicherprojekte</strong>.</p>



<p>Kritiker bemängeln, dass Vorschläge zur <strong>Vereinfachung, Vereinheitlichung und Digitalisierung </strong>von Netzanschlussprozessen nicht in den Entwurf aufgenommen wurden – obwohl hierzu bereits konkrete Konzepte vorliegen. Insbesondere eine bessere <strong>Transparenz zur Auslastung der Stromnetze</strong> sowie verbindliche <strong>Reservierungsmöglichkeiten für Netzkapazitäten</strong> gelten als dringend notwendig, um Planungs- und Investitionssicherheit für Projektierer zu schaffen und gleichzeitig Blockaden durch ungenutzte Anschlusszusagen zu vermeiden.</p>



<p>Auch die fehlende <strong>Einheitlichkeit von Fristen</strong> und eine bislang unzureichende <strong>Sanktionsmöglichkeit bei Nichteinhaltung durch Netzbetreiber</strong> werden als Schwächen genannt. Ohne entsprechende Anpassungen könnte sich der Ausbau von Photovoltaik- und Speichern verlangsamen – mit Folgen für Energiewendeziele und die Entlastung bei Stromkosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Beschlüsse des Bundeskabinetts im Energie-Gesetzespaket</h2>



<p>Neben dem Strompreis-Nachlass und der EnWG-Novelle hat die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen beschlossen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abschaffung der Gasspeicherumlage</strong> (0,3 ct/kWh) zur Entlastung von Verbrauchern – Volumen rund 3,4 Mrd. Euro</li>



<li><strong>Umsetzung von Teilen der EU-Erneuerbaren-Richtlinie (<a href="https://cubeconcepts.de/eu-beschliesst-beschleunigten-ausbau-der-erneuerbaren-red-iii/">RED III</a>)</strong> mit beschleunigten Genehmigungsverfahren, u. a. für Windkraft und Wärmepumpen</li>



<li><strong>CO₂-Speichergesetz (<a href="https://cubeconcepts.de/ccs-ccu-technologien-zur-reduzierung-von-co%e2%82%82-emissionen/">CCS/CCU</a>)</strong>: erstmalige gesetzliche Grundlage für Abscheidung, Transport und Speicherung von CO₂ im kommerziellen Maßstab</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ergänzende Stromsteuer-Senkung ab 2026 für die Industrie</h2>



<p>Parallel dazu ist bereits im Rahmen der EnWG-Novelle (<a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/">Solarpaket I</a>) eine deutliche Absenkung der Stromsteuer beschlossen worden. Ab dem <strong>1. Januar 2026</strong> soll für das produzierende Gewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft nach § 9b StromStG ein reduzierter Satz von <strong>0,05 ct/kWh</strong> gelten. Für Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen bleibt dagegen weiterhin der Satz bei <strong>2,05 ct/kWh</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Mit dem geplanten Preisnachlass für energieintensive Unternehmen, der EnWG-Novelle und dem Energie-Gesetzespaket stellt die Bundesregierung zentrale Weichen für die Energieversorgung der kommenden Jahre. Während einige Unternehmen kurzfristig auf spürbare Entlastungen hoffen, sehen Wirtschaftsvertreter die Wirkung kritisch. Selbst die Deutsche Industrie- und Handelskammer hegt keine großen Erwartungen und betont, dass der Nachlass beim Industriestrompreis keine nachhaltige Verbesserung bringe, da er nur einen Teil des Verbrauchs betreffe und mit zusätzlichen Auflagen verbunden sei.</p>



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<p></p>
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		<title>Batteriespeicher im Energiehandel: Flexibilitätsvermarktung, Algotrading &#038; Erlöspotenziale</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/batteriespeicher-im-energiehandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 09:39:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von Batteriespeichern im Energiehandel hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenanwendung zu einem strategischen Kernelement der Strommarktoptimierung entwickelt. Neben ihrer Rolle als Netzstabilisierer werden sie zunehmend als aktiver Handelsfaktor eingesetzt, um Preisschwankungen an der Strombörse gewinnbringend zu nutzen. Aktuelle Marktdaten verdeutlichen den Trend:Ende 2024 waren in Deutschland bereits rd. 170 Großspeicher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Einsatz von <strong>Batteriespeichern im Energiehandel</strong> hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenanwendung zu einem strategischen Kernelement der Strommarktoptimierung entwickelt. Neben ihrer Rolle als Netzstabilisierer werden sie zunehmend als aktiver Handelsfaktor eingesetzt, um Preisschwankungen an der Strombörse gewinnbringend zu nutzen.</p>



<p>Aktuelle Marktdaten verdeutlichen den Trend:<br>Ende 2024 waren in Deutschland bereits rd. 170 Großspeicher mit einer Leistung von mehr als 1 MW in Betrieb. Diese Systeme brachten es zusammen auf 1,26 GW installierte Leistung und 1,43 GWh Speicherkapazität. Mitte 2025 sind es bereits 2,03 GW in 255 Projekten und die Pipeline ist riesig. Rund 340 weitere Batteriespeicherprojekte mit 6,7 GWh Kapazität befinden sich bereits in Planung oder Bau.</p>



<p>Eine auffällige Entwicklung ist die Veränderung im <strong>Leistungs-Kapazitäts-Verhältnis</strong>: Während frühe Batteriesysteme meist für sehr kurze Reaktionszeiten ausgelegt waren (typisch 1:1,1), liegt der Fokus heute stärker auf längeren Speicherzyklen – das Verhältnis verschiebt sich zunehmend in Richtung <strong>1:1,6</strong> oder höher. Das bedeutet: Speicher können mehrere Stunden am Stück im <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> aktiv sein, was Arbitrage-Strategien und Marktflexibilität erheblich verbessert.</p>



<p>Insgesamt bewegt sich der Markt klar in Richtung <strong>handelsoptimierter Batteriespeicher</strong>, die nicht nur auf Primärregelenergie ausgelegt sind, sondern mehrere Marktsegmente parallel bedienen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Primärregelenergie-Fokus zur Handelsoptimierung</h2>



<p>Noch vor wenigen Jahren galt die <strong>Primärregelenergie (PRL)</strong> als das lukrativste Einsatzfeld für Batteriespeicher. Systeme mit einem Leistungs-Kapazitäts-Verhältnis von etwa 1:1 („Einstundenspeicher“) erzielten ihre Erlöse fast ausschließlich aus <strong>Netzentgelt-Vergütungen</strong> und der <strong>Bereitstellung von PRL</strong>. Doch beide Säulen verlieren an Bedeutung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vermiedene Netzentgelte</strong> werden für neue Anlagen mit Inbetriebnahme ab 2023 nicht mehr gezahlt.</li>



<li>Der PRL-Markt in Deutschland gilt inzwischen als <strong>weitgehend gesättigt</strong>.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Vergütung ist zwar nach wie vor attraktiv – mit rund <strong>2.000 €/MW/Woche</strong> lassen sich noch immer etwa <strong>100.000 € Jahreserlös pro MW</strong> erzielen – doch das Potenzial ist begrenzt und von Marktschwankungen abhängig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Multi-Use für den Energiehandel</h3>



<p>Parallel hat sich der Blick auf <strong>flexiblere Handelsstrategien</strong> geschärft. Batteriespeicher mit längerer Entladezeit und größerem Energievolumen können deutlich mehr Umsatzpotenzial erschließen, indem sie mehrere <strong>Marktsegmente</strong> gleichzeitig bedienen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-Ahead-Handel</strong>: Gebote für den Folgetag, oft kombiniert mit intraday-optimierter Feinsteuerung.</li>



<li><strong>Intraday Continuous</strong>: Reaktion auf kurzfristige Preisschwankungen mit Vorlaufzeiten von nur fünf Minuten.</li>



<li><strong>Sekundärregelenergie (SRL)</strong>: Abruf innerhalb von fünf Minuten als Ersatz für PRL.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die technische Anforderung an Speicher steigt dadurch deutlich. Ein handelsoptimierter Speicher muss nicht nur große Energiemengen vorhalten, sondern auch in Sekundenbruchteilen zwischen verschiedenen Märkten umschalten können. Die kleinste handelbare Einheit an der Strombörse beträgt 100 kW. Ein 1 MW-Speicher kann somit in zehn Handelspakete aufgeteilt werden – ein 100 MW-Speicher in 1.000 Pakete, die sich im Tagesverlauf flexibel auf verschiedene Märkte verteilen lassen. In der Praxis sind bei großen Speichern bis zu 20.000 Einzeltrades pro Tag möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handelsplattformen &amp; Marktsegmente im Überblick</h2>



<p>Batteriespeicher können im Energiehandel auf unterschiedlichen Märkten agieren. Jedes Marktsegment hat eigene Spielregeln, Vergütungsmechanismen und technische Anforderungen. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich davon ab, die richtigen Märkte zur richtigen Zeit zu bedienen – oft sogar in Kombination.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Marktsegment</strong></td><td><strong>Beschreibung</strong></td><td><strong>Preisdynamik &amp; Handelshäufigkeit</strong></td><td><strong>Mindestgröße</strong></td><td><strong>Eignung für Batteriespeicher</strong></td></tr><tr><td><strong>Day-Ahead-Markt</strong></td><td>Handel von Strommengen für den Folgetag in Stunden- oder 15-Min.-Blöcken</td><td>Moderate Preisschwankungen, planbar; 24 Stunden im Voraus</td><td>100 kW</td><td>Gut – planbare Arbitrage möglich, längere Speicherzyklen erforderlich</td></tr><tr><td><strong>Intraday-Markt</strong></td><td>Kurzfristiger Handel bis 5 Minuten vor Lieferung</td><td>Hohe Volatilität, mehrere Preisänderungen pro Stunde</td><td>100 kW</td><td>Sehr gut – ideal für flexible Speicher mit schneller Reaktion</td></tr><tr><td><strong>Primärregelenergie (FCR)</strong></td><td>Stabilisierung der Netzfrequenz auf 50 Hz</td><td>Konstante Fixvergütung, Leistungsabruf in Sekunden</td><td>1 MW</td><td>Sehr gut – auch für kurze Speicherzyklen geeignet</td></tr><tr><td><strong>Sekundärregelenergie (aFRR/mFRR)</strong></td><td>Ausgleich von Netzschwankungen im Minutenbereich</td><td>Mittel bis hoch vergütet, Abrufdauer Minuten bis Stunden</td><td>1 MW</td><td>Sehr gut – für mittlere Speicherzyklen ideal</td></tr><tr><td><strong>Kapazitätsmärkte<br>(ab 2027/28 geplant)</strong></td><td>Vergütung für gesicherte Leistung zur Netzstabilisierung</td><td>Voraussichtlich stabil, langfristige Verträge</td><td>noch unklar</td><td>Gut – bietet planbare Erlöse, unabhängig vom Strompreis</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Die optimale Vermarktungsstrategie für Batteriespeicher kombiniert oft mehrere dieser Märkte. Beispielsweise kann ein Speicher tagsüber Arbitrage im Intraday-Handel betreiben und nachts Kapazität für Sekundärregelenergie bereitstellen. Diese Mehrfachnutzung maximiert die Erlöse und verteilt das Risiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien für die Flexibilitätsvermarktung</h2>



<p>Die zunehmende Volatilität der Strompreise eröffnet Batteriespeicher-Betreibern erhebliche Ertragschancen bei der <strong>Flexibilitätsvermarktung</strong>. Dabei richtet sich die Strategie nach dem jeweiligen Marktumfeld und der Speichercharakteristik. Arbitrage, Regelenergie oder Preis-Spread-Optimierung im Intraday-Handel können individuell zu <strong>Hybridstrategien</strong> kombiniert werden. Noch vor wenigen Jahren waren Preisschwankungen im zweistelligen Eurobereich pro MWh üblich. Heute kommt es deutlich häufiger zu Extremen – sowohl bei sehr hohen als auch bei negativen Preisen. Diese Schwankungen sind die Grundlage für Arbitragegeschäfte: Günstig einkaufen oder eigene Überschüsse speichern, um sie in Hochpreisphasen zu verkaufen – oder umgekehrt, bei negativen Preisen gezielt Strom aufnehmen und Netzbetreibervergütungen einstreichen.</p>



<p>Entwicklung der Spreads in Deutschland (Day-Ahead &amp; Intraday)</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Jahr</td><td>Stunden &gt; 300 €/MWh</td><td>Höchstpreis [€/MWh]</td><td>Stunden ≤ 0 €/MWh</td><td>Tiefstpreis [€/MWh]</td></tr><tr><td>2023</td><td>3</td><td>313,5</td><td>301</td><td>&#8211; 500,0</td></tr><tr><td>2024</td><td>41</td><td>419,9</td><td>457</td><td>&#8211; 500,0</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zahl der extremen Hochpreisstunden hat sich <strong>mehr als verzehnfacht</strong>.</li>



<li>Niedrig- und Negativpreise treten deutlich häufiger auf – 2024 gab es <strong>über 50 % mehr Stunden</strong> mit Preisen ≤ 0 €/MWh als 2023.</li>



<li>Für Batteriespeicher-Betreiber bedeutet das: Mehr Chancen für profitables Laden und Entladen, unabhängig von der Primärregelenergie.</li>
</ul>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="507" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-1024x507.jpg" alt="Monatliche Durchschnittpreise pro Stunde (Letzte Spalte = Durchschnitts-Delta)" class="wp-image-24079" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-1024x507.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-768x380.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024.jpg 1321w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Monatliche Durchschnittpreise pro Stunde (Letzte Spalte = Durchschnitts-Delta)</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Beispielhafte Arbitragestrategien bei aktueller Preisvolatilität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tages-Arbitrage:</strong> Laden in Mittagsstunden bei PV-Überschuss (0–10 €/MWh) und Entladen in den frühen Abendstunden (&gt; 160 €/MWh).</li>



<li><strong>Intraday-Optimierung:</strong> Nutzung kurzfristiger Preisabfälle oder -spitzen durch automatisierte Handelsalgorithmen (Algotrading).</li>



<li><strong>Kombination mit Regelenergie:</strong> Speicher kann außerhalb von Regelabrufen gezielt Arbitrage fahren, um Auslastung und Erlöse zu erhöhen.</li>
</ul>



<p>Die aktuellen Marktbedingungen sind so günstig wie nie für den Handel mit Batteriespeichern. Wer Preisvolatilität aktiv nutzt und Arbitrage mit flexiblen Vermarktungsstrategien kombiniert, kann signifikant höhere Erlöse erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische &amp; organisatorische Voraussetzungen</h2>



<p>Im Handel mit Batteriespeichern entscheidet Geschwindigkeit über den Erfolg. Aufgrund der hohen Anzahl von Handelstransaktionen, die bei großen Speichern täglich anfallen, ist eine manuelle Steuerung nicht mehr möglich. Die Lösung liegt im <strong>Algotrading</strong>. Dabei optimiert eine Software die Lade- und Entladezyklen so, dass die Handelsalgorithmen greifen. Diese Kombination analysiert Marktdaten in Echtzeit, bewertet Preisbewegungen und platzieret automatisch Gebote in unterschiedlichen Marktsegmenten (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie). Ein solches System kann auch eine gebündelte Vermarktung mehrere kleiner Speicher (ab ca. 50 kW) übernehmen. So profitieren gewerblich genutzte Anlagen, die zu klein für den Einzelhandel am Markt sind, von denselben Ertragschancen wie Großspeicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infrastruktur für Automatisierung &amp; Algotrading</h3>



<p>Damit ein Batteriespeicher erfolgreich im Energiehandel eingesetzt werden kann, braucht es eine technische Infrastruktur, die hohe Datenverfügbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und eine direkte Marktanbindung sicherstellt. Das Herzstück ist ein leistungsfähiges <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystem</a> (EMS)</strong>, das Marktdaten, Wetterprognosen und den aktuellen Ladezustand des Speichers in Echtzeit zusammenführt. Nur so können Algotrading-Strategien optimal umgesetzt werden. Ebenso wichtig ist die <strong>Direktanbindung an Handelsplattformen</strong> wie EPEX Spot oder den Regelenergiemarkt. Diese minimiert Latenzzeiten und ermöglicht es, Gebote vollautomatisch und sekundenschnell zu platzieren. Weitere zentrale Bausteine sind hochfrequente <strong>Mess- und Prognosesysteme</strong>, die präzise Lade- und Entladeentscheidungen ermöglichen, sowie robuste <strong>Sicherheits- und Redundanzsysteme</strong>, um Ausfälle oder Cyberangriffe zu verhindern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Organisatorische Strukturen</h3>



<p>Neben der Technik müssen auch organisatorische Strukturen vorhanden sein, um das volle Potenzial von Automatisierung und Flexibilitätsvermarktung auszuschöpfen. Eine klare Handelsstrategie legt fest, in welchen Marktsegmenten (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie) der Speicher aktiv wird und welche Preisgrenzen gelten. Ein professionelles <strong>Risikomanagement</strong> definiert maximale Handelsvolumina, Verlustgrenzen und Absicherungsmechanismen, um unerwartete Marktschwankungen abzufedern. Auch wenn der Handel weitgehend automatisiert abläuft, ist ein <strong>24/7-Monitoring</strong> unerlässlich, um die Performance der Algorithmen zu überwachen und bei Abweichungen schnell eingreifen zu können. Zudem ist die Einhaltung aller <strong>regulatorischen Anforderungen</strong> – von Meldepflichten bis zur Abrechnung – Grundvoraussetzung, um dauerhaft am Strommarkt agieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Potenziale &amp; Ertragsquellen</h2>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> haben im Energiehandel enorme wirtschaftliche Potenziale und die <a href="https://cubeconcepts.de/entwicklung-der-batteriespeichererloese/">Entwicklung der Batteriespeichererlöse</a> ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Durch gezielte Vermarktungsstrategien lassen sich sowohl direkte Einnahmen als auch indirekte Kostenvorteile realisieren. Die Kombination aus Flexibilitätsvermarktung, Eigenverbrauchsoptimierung und Marktteilnahme macht Batteriespeicher zu einem zentralen Instrument moderner Energiewirtschaft.</p>



<p>Neben der <strong>Kostensenkung im Eigenverbrauch</strong> (Optimierung des PV-Eigenverbrauchs, <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>) entstehen <strong>direkte Einnahmen durch Energiehandel</strong>. Dies vor allem durch Arbitragegeschäfte im Day-Ahead- und Intraday-Markt. Hierbei wird Strom in Niedrigpreisphasen gespeichert und in Hochpreisphasen wieder verkauft. Zusätzlich können Speicher im Regelenergiemarkt (Sekundär- und Minutenreserve) eingesetzt werden, um Netzschwankungen auszugleichen und dafür Vergütungen zu erzielen. Auch die Vermarktung von Überschussstrom aus erneuerbaren Energien über die Börse gehört zu den wichtigsten Ertragsquellen.</p>



<p>Darüber hinaus eröffnen <strong>Zusatznutzen durch Vermarktungsmodelle</strong> weitere Potenziale. Durch das Pooling mehrerer Speicher können auch kleinere Anlagen am Energiehandel teilnehmen. Die Kombination aus <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> und Marktvermarktung ermöglicht eine flexible Anpassung an Preis- und Netzsituationen. Langfristige Preisabsicherungen, etwa durch Forward-Strategien, reduzieren das Marktrisiko und stabilisieren die Einnahmen.</p>



<p>Die <strong>Amortisation</strong> eines Batteriespeichers hängt maßgeblich von der Marktvolatilität, den eingesetzten Vermarktungsstrategien und der technischen Verfügbarkeit ab. Steigende Preisschwankungen und die zunehmende Bedeutung von Flexibilitätsressourcen im Stromsystem verkürzen die Investitionsrücklaufzeiten und steigern die Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Rahmenbedingungen &amp; Markttrends</h2>



<p>Der wirtschaftliche Einsatz von Batteriespeichern im Energiehandel wird maßgeblich von regulatorischen Rahmenbedingungen bestimmt. In Deutschland bilden die Marktregeln des Stromhandels, die Vorgaben der Bundesnetzagentur sowie die europäischen Strommarktverordnungen die Grundlage für den Betrieb und die Vermarktung. Für die Teilnahme am Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemarkt müssen Batteriespeicher bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen, beispielsweise hinsichtlich Reaktionsgeschwindigkeit, Leistungsklasse und Kommunikationsschnittstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzentgelte</h3>



<p>Ein zentrales regulatorisches Thema ist die <strong>Netzentgeltstruktur</strong>. Die geplante <a href="https://cubeconcepts.de/netzentgelt-reform-kostenwelle-ab-2026/">Netzentgelt-Reform</a> AgNeS der Bundesnetzagentur wird spätestens bis Ende 2028 die gesamte Netzentgeltsystematik in Deutschland neu regeln. Bekannte Entlastungsregelungen wie beispielsweise das <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a>-Privileg nach § 19 StromNEV stehen auf dem Prüfstand und könnten auf Druck der EU-Kommission schon früher fallen. Die Änderungen werden auch direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und Einsatzgebiete von Batteriespeichern haben. Allerdings gelten sie allgemein als &#8220;netzdienliche Ressource&#8221; und gewinnen dadurch bei Flexibilitätsausschreibungen zunehmend an Bedeutung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zulassungen &amp; Pflichten</h3>



<p>Auch im Bereich der <strong>Betriebs- und Meldepflichten</strong> gibt es klare Vorgaben. Betreiber müssen ihre Speicheranlagen bei der Bundesnetzagentur und im Marktstammdatenregister registrieren und zulassen. Zurzeit gibt es lange Wartezeiten bei Netzanschlussanfragen aufgrund überlasteter Netzbetreiber. Zudem gelten je nach Einsatzbereich spezielle Regelwerke, beispielsweise Präqualifikationsverfahren für die Erbringung von Primär- oder Sekundärregelenergie. Rechtsunsicherheiten gibt es noch bei Messkonzepten, dem <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a>, der bilanziellen Trennung und sonstigen steuerlichen sowie energierechtlichen Befreiungsregelungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Generelle Marktentwicklung</h3>



<p>Die generelle <strong>Marktentwicklung</strong> zeigt einen klaren Trend: Die Volatilität der Strompreise nimmt zu, was Arbitragegeschäfte attraktiver macht. Gleichzeitig steigt der Bedarf an kurzfristig verfügbaren Flexibilitätsressourcen, um Netzschwankungen auszugleichen und den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien zu integrieren. Digitalisierung und Automatisierung – insbesondere durch KI-gestützte Energiemanagementsysteme – werden zum Standard, um in allen Marktsegmenten wettbewerbsfähig zu agieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Batteriespeicher entwickeln sich zunehmend zu einem zentralen Baustein im Energiehandel. Sie ermöglichen es Unternehmen, Preisschwankungen an den Strommärkten gezielt auszunutzen, zusätzliche Erlösquellen zu erschließen und den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien zu optimieren. Durch die Kombination aus Automatisierung, Algotrading und einer klaren Handelsstrategie lassen sich Lade- und Entladeprozesse so steuern, dass Batteriespeicher in allen relevanten Marktsegmenten wirtschaftlich arbeiten.</p>



<p>Regulatorische Entwicklungen und steigende Preisvolatilität schaffen ein dynamisches Marktumfeld, das flexible, schnell reagierende Speicherlösungen begünstigt. Wer in moderne Energiemanagementsysteme investiert und die technischen sowie organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, kann seine Flexibilitätsressourcen gewinnbringend vermarkten und langfristig Wettbewerbsvorteile sichern.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Grüner Strom für Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2025 07:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24031</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH investiert in eine nachhaltige Zukunft. In Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS entsteht am Standort Oberboihingen ein umfassendes Photovoltaik-Projekt. Ziel ist die Eigenversorgung mit umweltfreundlichem Strom zu stärken, den CO₂-Ausstoß signifikant zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern. Dachflächen-PV-Anlage Die Photovoltaik-Anlage wurde am 14.08.2025 im Rahmen einer symbolischen Feier offiziell [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/">Grüner Strom für Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH investiert in eine nachhaltige Zukunft. In Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS entsteht am Standort Oberboihingen ein umfassendes Photovoltaik-Projekt. Ziel ist die Eigenversorgung mit umweltfreundlichem Strom zu stärken, den CO₂-Ausstoß signifikant zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dachflächen-PV-Anlage</strong></h2>



<p>Die Photovoltaik-Anlage wurde am 14.08.2025 im Rahmen einer symbolischen Feier offiziell eingeweiht. An der Zeremonie nahmen der Geschäftsführer Holger Kiebel, der Leiter Qualität &amp; Umwelt, Lars Petry, der Oberboihinger Bürgermeister, Ulrich Spangenberg, der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Neckar-Fils, Ralph Wurster, sowie Vertreter von CUBE CONCEPTS teil.</p>



<p>Insgesamt wurden 986 Solarmodule auf einer Dachfläche von rund 5.800 m² montiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH über ihren Weg zur klimaneutralen Produktion am Standort Oberboihingen:</strong></h2>



<p>Mit der Dachflächen-Photovoltaik-Anlage von CUBE CONCEPTS will die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH unabhängiger von steigenden Strompreisen werden. Als weltweit führender Hersteller für Thermostat- sowie Öltemperaturregler für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit der Marke ‚Wahler‘ hat das Unternehmen neben der Produktqualität auch ihren ökologischen Fußabdruck im Blick.</p>



<p>Die PV-Anlage ist neben mehreren Vermeidungs-, Reduktions- und Kompensationsprojekten der letzte Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion am Standort in Oberboihingen. Dem Unternehmen wurde bereits am 7. Juli 2025 die erfolgreiche Umsetzung der CO₂-neutralen Produktion durch die Zertifizierungsstelle der TCS (Technical Certification Services GmbH) bestätigt. Durch die Nutzung des grünen PV-Stroms wird das Werk in Oberboihingen auch zukünftig ein starker Partner für seine Kunden sein und seine Wettbewerbsvorteile weiter ausbauen. </p>



<p>Mit diesem Engagement unterstreicht Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH seine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und setzt auf innovative Energiepartnerschaften, um die Nachhaltigkeit und Effizienz des Standortes langfristig zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmen zum PV-Projekt</h2>



<p>Oberboihinger Bürgermeister <strong>Ulrich Spangenberg</strong> freut sich über die CO₂-neutrale Stromproduktion auf den bestehenden Dachflächen des Oberboihinger Traditionsunternehmens: „Thermal Management Solutions hat mit diesem außerordentlichen Engagement die wohl größte Photovoltaikanlage auf einem Bestandsgebäude in Oberboihingen errichtet. Insbesondere bei energieintensiven Industriestandorten ist die Nutzung der Dachflächen zur Stromproduktion für den Eigenbedarf und zur Einspeisung in das allgemeine Stromnetz ein wichtiger Schritt, um sinnvoll und nachhaltig CO₂ einzusparen“. Er wünscht sich, dass weitere Unternehmen diesem Vorbild folgen. Letztlich, so ist er überzeugt, wird das auch ein wichtiger Faktor hinsichtlich der notwendigen Resilienz gegenüber den Veränderungen am Strom- und Energiemarkt sein.</p>



<p><strong>Ralph Wurster</strong>, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils, bemerkt: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen ist es ein starkes Signal, wenn ein Unternehmen nicht nur an den Standort glaubt, sondern auch gezielt in dessen Zukunftsfähigkeit investiert. Die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH zeigt mit diesem Photovoltaikprojekt, dass sich wirtschaftliches Handeln und nachhaltige Verantwortung nicht ausschließen, sondern gezielt miteinander verbinden lassen. Das Bekenntnis zum Standort Oberboihingen und die Investition in klimafreundliche Technologien sind beispielhaft für eine zukunftsorientierte Industriepolitik im Mittelstand – und ein klares Zeichen dafür, dass Transformation auch im industriellen Umfeld aktiv und erfolgreich gestaltet werden kann.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr zu Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</strong>:</h2>



<p>WAHLER, die führende Marke für Thermostate und Öltemperatur-Thermostate. Das Unternehmen bietet mit der Marke WAHLER, unter dem Dach von Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH, ein vielfältiges und besonders breites Produktportfolio an Thermostaten und Öltemperatur-Thermostaten in höchster OE-Qualität.&nbsp;Mit über 120 Jahren Technologieerfahrung und mit jährlich mehr als sechs Millionen verkaufter Produkte weltweit gehört WAHLER zu den führenden Marken für Thermostate und Öltemperatur-Thermostate.</p>



<p><em>Foto oben, Personen v. links: Pascal Pegel (CUBE CONCEPTS), Albrecht Manz (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ralph Wurster (Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils), Dieter Hehl (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ulrich Spangenberg (Bürgermeister Oberboihingen), Lars Petry (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen) und Holger Kiebel (Geschäftsführer der Thermal Management Solutions DE Oberboihingen)</em></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen der PV-Anlage</h2>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Redispatch – Technik, Prozesse &#038; Zukunft</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2025 10:16:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Redispatch ist der zentrale Mechanismus, um die Stabilität des elektrischen Versorgungssystems sicherzustellen. Anders als bei der reinen Lastdeckung, bei der es darum geht, Erzeugung und Verbrauch mengenmäßig auszugleichen, zielt der Redispatch darauf ab, Netzengpässe zu vermeiden. Hintergrund: Strom fließt physikalisch nicht entlang von Marktwegen, sondern über die Leitungen, die ihm nach den Gesetzen der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch – Technik, Prozesse &amp; Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>Redispatch</strong> ist der zentrale Mechanismus, um die Stabilität des elektrischen Versorgungssystems sicherzustellen. Anders als bei der reinen <strong>Lastdeckung</strong>, bei der es darum geht, Erzeugung und Verbrauch mengenmäßig auszugleichen, zielt der Redispatch darauf ab, <strong>Netzengpässe</strong> zu vermeiden. Hintergrund: Strom fließt physikalisch nicht entlang von Marktwegen, sondern über die Leitungen, die ihm nach den Gesetzen der Elektrotechnik den geringsten Widerstand bieten. Dadurch können einzelne Netzabschnitte überlastet werden, selbst wenn im Gesamtsystem ausreichende Kapazitäten vorhanden sind.</p>



<p>Beim Redispatch greifen Netzbetreiber gezielt in die Einsatzplanung von Stromerzeugern – und zunehmend auch von flexiblen Verbrauchern und Speichern – ein. Sie reduzieren zum Beispiel die Einspeisung vor einem überlasteten Netzabschnitt und erhöhen sie hinter diesem Engpass. So werden Lastflüsse umgelenkt, ohne dass sich die Gesamtmenge der erzeugten Energie wesentlich ändert.</p>



<p>In der Praxis ist Redispatch daher kein „Notfall-Abschalten“, sondern ein geplantes, oft täglich vorberechnetes<strong> Engpassmanagement</strong>. Es wird sowohl im <strong>Day-Ahead-Bereich</strong> (Planung für den Folgetag) als auch kurzfristig im <strong>Intraday- und Echtzeitbetrieb</strong> eingesetzt.</p>



<p>Mit dem wachsenden Anteil volatiler Erzeugung aus Wind- und Photovoltaikanlagen sowie dem verzögerten Netzausbau steigt die Bedeutung des Redispatch kontinuierlich. Er ist inzwischen ein unverzichtbares Instrument, um die <strong>Versorgungssicherheit</strong> zu gewährleisten und gleichzeitig den Umbau des Energiesystems voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Redispatch 1.0 zu 2.0</h2>



<p>Den Redispatch 1.0 gab es in Deutschland ab etwa 2010. Er diente ursprünglich ausschließlich als Steuerungsinstrument für <strong>konventionelle Großkraftwerke </strong>mit einer Leistung<strong> ab 10 MW</strong>. Grundlage bildeten § 13 EnWG sowie die Netz- und Systemregeln der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Der Prozess war vergleichsweise überschaubar: Die ÜNBs identifizierten Engpässe, stimmten sich mit den betroffenen Kraftwerksbetreibern ab und passten deren Fahrpläne an. Die Eingriffe erfolgten überwiegend im <strong>Day-Ahead-Zeitraum</strong> und wurden über die Einsatzplanung der Kraftwerke koordiniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Übergang zum Redispatch 2.0</h3>



<p>Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien und den geänderten Flussrichtungen im Übertragungsnetz nahm jedoch der Bedarf an Engpassmaßnahmen stark zu. Bereits vor 2020 wurden regelmäßig <strong>mehrere Terawattstunden pro Jahr</strong> umdisponiert – mit steigenden Kosten im dreistelligen Millionenbereich. Daher trat im Oktober 2021 der erweiterte Mechanismus <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0</a> in Kraft. Die zentrale Änderung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einbeziehung erneuerbarer und KWK-Anlagen<strong> ab 100 kW</strong> in den Redispatch-Prozess.</li>



<li>Verpflichtung zur Bereitstellung von <strong>Einspeiseprognosen</strong>, Nichtverfügbarkeitsmeldungen und Fernsteuerbarkeit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wurde der Redispatch zu einem netzebenenübergreifenden Instrument, das nicht nur große konventionelle Kraftwerke, sondern auch tausende kleinere Anlagen in Verteilnetzen einschließt. Neben den ÜNB sind seitdem auch <strong>Verteilnetzbetreiber (VNB)</strong> aktiv in die Koordination eingebunden.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen</h3>



<p>Der Redispatch ist eingebettet in ein Geflecht aus Gesetzen und Verordnungen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) – rechtliche Basis für Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen.</li>



<li>Maßnahmenverordnung Strom – Konkretisierung zulässiger Eingriffe.</li>



<li>Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen (EnLAG) – strategischer Kontext im Rahmen des Netzausbaus.</li>



<li>Marktstammdatenregister (MaStR) – zentrale Datenbasis für Anlagenstammdaten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kostenentwicklung &amp; Bedeutung</h3>



<p>Die Ausweitung von Redispatch-Maßnahmen führte zu einem deutlichen <strong>Anstieg der Eingriffe und Kosten</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2021: Redispatch-Kosten erreichten in Deutschland über 600 Mio. Euro – ein Rekordwert.</li>



<li>Seitdem: Tendenz steigend, da Netzengpässe und volatile Einspeisung zunehmen. Allein in 2022 und 2023 erreichten die Kosten jährlich rd. 2,5 Milliarden Euro.</li>
</ul>



<p>Damit ist Redispatch längst nicht mehr ein selten genutztes Spezialinstrument, sondern ein <strong>Dauerwerkzeug des Netzbetriebs</strong> – mit steigender Abhängigkeit vom technischen und organisatorischen Zusammenspiel aller Marktteilnehmer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische &amp; organisatorische Prozesse des Redispatches</h2>



<p>Der Redispatch-Prozess ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Prognosen, Netzberechnungen, Steuerbefehlen und bilanzieller Abwicklung. Der gesamte Ablauf ist hochgradig datengetrieben und stützt sich auf standardisierte Kommunikationsprozesse zwischen Netzbetreibern, Direktvermarktern, Bilanzkreisverantwortlichen und Anlagenbetreibern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Prognosephase</h3>



<p>Am Anfang steht die Prognosephase. Hier liefern Anlagenbetreiber beziehungsweise ihre Direktvermarkter Vorhersagen zur erwarteten Stromeinspeisung. Bei erneuerbaren Energien erfolgt dies meist auf Basis meteorologischer Daten und entsprechender Wettermodelle. Parallel dazu erstellen die Netzbetreiber Verbrauchsprognosen für ihre Versorgungsgebiete. Beide Datenströme werden zusammengeführt, um eine möglichst präzise Gesamtvorhersage zu erhalten. Diese Prognosen sind entscheidend, denn jede Abweichung kann zu falschen Planungsannahmen und damit zu unnötigen Eingriffen oder im schlimmsten Fall zu einer Netzüberlastung führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Netzsicherheitsberechnung</h3>



<p>Auf Grundlage dieser Vorhersagen führen die Netzbetreiber eine Netzsicherheitsberechnung durch. Dabei werden die zu erwartenden Stromflüsse für den kommenden Tag – und im Intraday-Betrieb sogar laufend – simuliert. In dieser Simulation werden sowohl die physikalischen Gegebenheiten der Netztopologie als auch mögliche Einschränkungen durch Wartungsarbeiten oder Netzstörungen berücksichtigt. Zeigt die Berechnung, dass bestimmte Leitungsabschnitte überlastet werden könnten, wird der Redispatch ausgelöst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Planung</h3>



<p>Die Planung sieht dann vor, welche Anlagen ihre Einspeisung reduzieren („Abregelung“) und welche sie erhöhen („Aufsteuerung“) sollen. Dabei spielen nicht nur die rein physikalischen Gegebenheiten eine Rolle, sondern auch wirtschaftliche Kriterien. So werden oft diejenigen Erzeuger als Erstes eingesetzt, deren Anpassung die geringsten Kosten verursacht oder deren Einfluss auf den Marktpreis minimal ist. Im Idealfall geschieht dies automatisiert über Optimierungsalgorithmen, die verschiedene Maßnahmenvorschläge gegeneinander abwägen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Abrufphase</h3>



<p>Sobald die Planungen abgeschlossen sind, beginnt die Abrufphase. Über Fernwirktechnik – beispielsweise Funk-Rundsteuerempfänger, IP-basierte Steuerboxen oder direkte SCADA-Anbindungen – werden die entsprechenden Signale an die Anlagen übermittelt. Je nach Dringlichkeit erfolgt der Abruf für den Folgetag oder im laufenden Betrieb mit sehr kurzen Reaktionszeiten. Die technische Zuverlässigkeit dieser Kommunikation ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da eine verspätete oder nicht umgesetzte Maßnahme den Engpass unvermindert bestehen lassen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Bilanzierung</h3>



<p>Nach der Umsetzung folgt die bilanzielle Abwicklung. Hier werden die durch den Redispatch verursachten Abweichungen von den ursprünglichen Fahrplänen ermittelt und zwischen den beteiligten Marktakteuren ausgeglichen. Für Anlagenbetreiber bedeutet dies in der Regel eine Entschädigungszahlung, deren Höhe sich an den entgangenen Erlösen orientiert. Die bilanzielle Abwicklung ist komplex, da sie sowohl die physikalischen als auch die wirtschaftlichen Folgen des Eingriffs berücksichtigt und in vielen Fällen mehrere Netz- und Marktrollen betrifft.</p>



<p>Redispatch ist damit weit mehr als ein einfacher Steuerbefehl – er ist ein durchgängig vernetzter Prozess, der Datenqualität, IT-Schnittstellen und Reaktionsgeschwindigkeit in den Mittelpunkt stellt. Ohne Automatisierung und standardisierte Abläufe wäre das heutige Maß an Eingriffen kaum mehr zu bewältigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plattformen &amp; IT-Infrastruktur für den Redispatch</h2>



<p>Die Koordination von Redispatch-Maßnahmen wäre ohne spezialisierte IT-Plattformen und standardisierte Datenprozesse nicht denkbar. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren ein Ökosystem aus zentralen, dezentralen und hybriden Lösungen etabliert. Diese arbeiten überwiegend cloudbasiert und stellen den Informationsaustausch zwischen allen beteiligten Netz- und Anlagenbetreibern sicher. Die verschiedenen Plattformen sind das technische Rückgrat des Engpassmanagements – sie bündeln Daten, berechnen Netzflüsse, optimieren Maßnahmen und übermitteln Steuerbefehle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenkoordination &amp; Modelle</h3>



<p>Ein zentrales Merkmal ist die Unterscheidung zwischen zentralisierter und dezentraler Koordination. Bei der zentralisierten Variante fließen sämtliche netzrelevanten Daten – von Engpassmeldungen über Flexibilitätsangebote bis hin zu Preisinformationen – an eine gemeinsame Plattform, die netzebenenübergreifend die Maßnahmenplanung übernimmt. Beispiele dafür sind die Plattform DA/RE (DAta exchange/Redispatch) und die comax-Plattform aus dem Forschungsprojekt C/sells. Der Vorteil liegt in der einheitlichen Optimierung über alle Netzebenen hinweg, was besonders bei komplexen Engpasssituationen mit vielen Beteiligten Effizienzgewinne ermöglicht.</p>



<p>Die dezentrale Koordination setzt hingegen darauf, dass jeder Netzbetreiber die Netzsicherheitsberechnung für sein eigenes Gebiet durchführt und die Ergebnisse an die über- oder nachgelagerten Betreiber weitergibt. Dieser „Bottom-up“-Ansatz bietet den Vorteil, dass lokale Gegebenheiten genauer berücksichtigt werden können. Er ist jedoch stärker von der Qualität und Geschwindigkeit der Datenweitergabe abhängig und erfordert klar definierte Schnittstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schnittstellen</h3>



<p>Ein besonders wichtiger Baustein sind daher standardisierte Schnittstellen und Formate. Über APIs und marktweit definierte Datenmodelle – etwa im Rahmen von Connect+ – wird sichergestellt, dass auch heterogene IT-Systeme miteinander kommunizieren können. Legacy-Systeme wie SAP-IS-U oder SIV werden häufig über Integrationsplattformen angebunden, um die bestehenden Prozesslandschaften der Netzbetreiber nicht komplett umstellen zu müssen. Auf diese Weise lässt sich die Redispatch-Kommunikation sowohl in klassische Netzleitsysteme als auch in moderne cloudbasierte Anwendungen einbinden</p>



<h3 class="wp-block-heading">Automatisation &amp; Sicherheit</h3>



<p>Die Plattformen selbst bieten zunehmend automatisierte Funktionen: Prognose-Engines verarbeiten Wetter-, Last- und Erzeugungsdaten in Echtzeit, Optimierungsalgorithmen berechnen die effizientesten Engpassmaßnahmen, und Abrufe werden automatisch über die passenden Kommunikationskanäle ausgelöst. Auch die Abrechnungsprozesse lassen sich in vielen Fällen automatisieren, wodurch manuelle Arbeitsschritte und Fehlerpotenziale reduziert werden. Angesichts der systemkritischen Rolle dieser Plattformen gelten hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Viele Betreiber verfolgen das Prinzip „Resilience by Design“, bei dem Redundanz, Notfallpläne und Cybersecurity-Maßnahmen von Anfang an in die Systemarchitektur integriert sind. Zudem wird auf Interoperabilität geachtet, damit verschiedene Plattformen und Netzbetreiberprozesse miteinander harmonieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation &amp; Steuerung der Anlagen</h2>



<p>Die eigentliche Umsetzung von Redispatch-Maßnahmen steht und fällt mit der technischen Möglichkeit, Anlagen sicher, schnell und präzise anzusteuern. In der Praxis bedeutet das, dass Erzeugungsanlagen, Speicher und in manchen Fällen auch steuerbare Verbraucher über geeignete Schnittstellen mit den Netz- oder Direktvermarktungssystemen verbunden sein müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von analoger zur digitalen Steuerung</h3>



<p>Historisch wurden viele Anlagen über Funk-Rundsteuertechnik (FRT) eingebunden. Dieses Verfahren ist robust und vergleichsweise einfach, hat aber Einschränkungen in der Datenübertragungsrate und Flexibilität. Mit zunehmender Komplexität der Redispatch-Anforderungen – etwa häufigeren Abrufen, abgestuften Leistungsreduzierungen oder kurzfristigen Fahrplananpassungen – stoßen rein analoge Steuerwege an ihre Grenzen. Daher setzen immer mehr Betreiber auf digitale Steuerlösungen. Dabei sind die Anlagen IP-basiert via Mobilfunk oder Internet angebunden, so dass eine bidirektionale Kommunikation möglich wird. So ist es möglich, nicht nur Steuerbefehle, sondern auch Betriebsdaten und Rückmeldungen über den aktuellen Leistungszustand der Anlage zu übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Protokolle &amp; Speicher</h3>



<p>Die technische Umsetzung erfolgt meist über <strong>Fernwirktechnik</strong> oder Steuerboxen, die Standardprotokolle wie IEC 60870-5-104 oder IEC 61850 unterstützen. So lassen sich Abrufe nahtlos in Netzleit- und Vermarktungssysteme integrieren. Speicheranlagen nehmen dabei eine Sonderrolle ein: Sie können Engpässe durch gezieltes Laden oder Entladen in beide Richtungen sekundengenau entschärfen. Dabei erfordert die Steuerung von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> besonders präzise Planvorgaben, da ihre Lade- und Entladezyklen zeitlich begrenzt und wirtschaftlich optimiert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikationslogik &amp; Monitoring</h3>



<p>Neben der Hardware spielt die Kommunikationslogik eine entscheidende Rolle. Die Abrufsignale folgen meist einer hierarchischen Struktur: Zunächst wird die Maßnahme über die zentrale oder dezentrale Redispatch-Plattform ermittelt, dann an den zuständigen Netzbetreiber oder Direktvermarkter übergeben und schließlich als Steuerbefehl an die Anlage gesendet. Dieser Ablauf muss so gestaltet sein, dass die Latenz minimal bleibt – insbesondere bei kurzfristigen Intraday-Anpassungen, die innerhalb von Minuten wirksam werden müssen. Dabei muss aus regulatorischen Gründen jeder Abruf nachvollziehbar sein. Das Monitoring, wann welche Anlage welchen Befehl erhalten und umgesetzt hat, erfordert eine lückenlose Datenerfassung auch zur späteren Bilanzierung oder Fehlerrecherche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Potenziale beim Redispatch</h2>



<p>Der Redispatch-Prozess steht vor mehreren Herausforderungen: Die Datenqualität und Verfügbarkeit sind oft unzureichend, besonders bei kleinen oder älteren Anlagen. Unterschiedliche IT-Systeme und fehlende einheitliche Schnittstellen erschweren die automatisierte Steuerung und erhöhen den manuellen Aufwand. Kurzfristige Engpässe erfordern schnelle Reaktionszeiten, die aktuell nicht immer gewährleistet sind. Zudem führen komplexe Abrechnungen und verzögerte Zahlungen zu Unzufriedenheit bei Anlagenbetreibern.</p>



<p>Gleichzeitig bieten sich große Chancen durch die Einführung einheitlicher Schnittstellen, cloudbasierte Plattformen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur besseren Prognose und Steuerung. Die Einbindung dezentraler Flexibilitäten wie Speicher und steuerbare Lasten kann helfen, Netzengpässe zu vermeiden und den Redispatch effizienter zu gestalten. Durch weitere technische, organisatorische und regulatorische Verbesserungen kann Redispatch künftig zuverlässiger, kosteneffizienter und nutzerfreundlicher werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft des Redispatch</h2>



<p>Der Redispatch wird sich weiterentwickeln und an die Herausforderungen der Energiewende angepasst. Ein wesentlicher Treiber wird die verstärkte Digitalisierung und Automatisierung der Netzsteuerung sein. Dabei sorgen modernste Plattformen und neue Standrads für mehr Effizienz. Auch die Rolle dezentraler Energieanlagen und Flexibilitäten wächst weiter. Batteriespeicher, Elektromobilität und steuerbare Lasten werden verstärkt in das Redispatch integriert, um Netzengpässe frühzeitig abzufedern und den Netzausbau zu entlasten. Virtuelle Kraftwerke und Aggregatoren werden dabei eine Schlüsselrolle spielen, indem sie viele kleine Anlagen bündeln und koordinieren.</p>



<p>Darüber hinaus wird die stärkere Einbindung von Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Algorithmen die Prognosegenauigkeit und Steuerungsqualität verbessern. Allerdings sind auch regulatorische Anpassungen notwendig. Um Transparenz, Fairness und Akzeptanz zu fördern, sollte die Harmonisierung von Abrechnungsprozessen und die Einführung automatisierter Bilanzausgleiche vorangetrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Redispatch ist ein unverzichtbares Instrument, um Netzengpässe zu vermeiden und die Stabilität der Stromversorgung in Deutschland sicherzustellen – besonders im Zuge der Energiewende und dem zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien. Mit der Weiterentwicklung zu Redispatch 2.0 wurde der Kreis der beteiligten Anlagen deutlich erweitert, was jedoch neue technische und organisatorische Herausforderungen mit sich bringt.</p>



<p>Die Zukunft des Redispatch liegt in der stärkeren Digitalisierung, Automatisierung und Integration dezentraler Flexibilitäten. Moderne IT-Plattformen, standardisierte Schnittstellen und intelligente Steuerungssysteme werden den Prozess effizienter und transparenter machen. Gleichzeitig sind regulatorische Anpassungen notwendig, um die Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten zu verbessern.</p>



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<p></p>
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			</item>
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		<title>Abregelung bei PV-Eigenversorgung? So sichern Unternehmen ihren Solarstrom</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/abregelung-bei-pv-eigenversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2025 14:01:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einigen gewerblichen PV-Anlagen besteht ein oft übersehenes Risiko: Wenn eine Abregelung der Anlage technisch nur am Wechselrichter möglich ist, kappt der Netzbetreiber bei Netzengpässen nicht nur die Einspeisung ins öffentliche Netz – sondern auch den Eigenverbrauch. Das führt dazu, dass selbst produzierter Solarstrom komplett ungenutzt bleibt, obwohl er vor Ort verbraucht werden könnte. Wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei einigen gewerblichen <strong>PV-Anlagen</strong> besteht ein oft übersehenes Risiko: Wenn eine <strong>Abregelung</strong> der Anlage technisch nur am Wechselrichter möglich ist, kappt der Netzbetreiber bei Netzengpässen nicht nur die Einspeisung ins öffentliche Netz – sondern auch den <strong>Eigenverbrauch</strong>. Das führt dazu, dass selbst produzierter Solarstrom komplett ungenutzt bleibt, obwohl er vor Ort verbraucht werden könnte.</p>



<p>Wie relevant das Thema ist, zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur: 2024 mussten die Netzbetreiber Netzengpassmanagement-Maßnahmen mit einem Volumen von gut <strong>30.000 Gigawattstunden</strong> ergreifen. Die Abregelung von Photovoltaik-Anlagen stieg dabei auf knapp <strong>1.400 Gigawattstunden</strong> – ein Plus von fast <strong>100 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber waren der massive Zubau an PV-Leistung und die außergewöhnlich hohe Sonneneinstrahlung im Sommer 2024.</p>



<p>Auch wirtschaftlich ist das kein Randthema: Die Gesamtkosten des Netzengpassmanagements beliefen sich 2024 auf <strong>2,8 Milliarden Euro</strong>. Allein für die Abregelung von Erneuerbaren flossen <strong>554 Millionen Euro</strong> an Ausgleichszahlungen – trotz sinkender Großhandelspreise. Für Betreiber heißt das: Wer keine technische Lösung für eine Abregelung <strong>am Einspeisepunkt</strong> hat, riskiert unnötige Ertragsverluste und verschenkt Eigenverbrauchspotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der rechtliche Rahmen: Klarer Schutz für den Eigenverbrauch</h2>



<p>Sowohl europäisches als auch deutsches Recht stellen den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom unter besonderen Schutz. In Artikel 13 der <strong>EU-Verordnung zum Elektrizitätsbinnenmarkt (EU) 2019/943</strong> ist festgeschrieben, dass selbst erzeugte Elektrizität, die nicht ins Netz eingespeist wird, grundsätzlich nicht Gegenstand von <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a>-Maßnahmen oder Abregelungen sein darf. Nur wenn es absolut keine andere Möglichkeit gibt, um die Netzstabilität zu gewährleisten, darf auch der Eigenverbrauch reduziert oder ganz abgeschaltet werden.</p>



<p>Das <strong>Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)</strong> verpflichtet Betreiber von PV-Anlagen ab einer bestimmten Leistung nach <strong>§ 9 EEG</strong>, technische Einrichtungen vorzuhalten, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung ferngesteuert reduzieren kann. Ziel ist es, Netzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität zu sichern. Dabei ist im EEG jedoch nicht ausdrücklich geregelt, dass nur die Netzeinspeisung betroffen sein darf – die technische Umsetzung bleibt den Betreibern überlassen.</p>



<p>Das <strong>Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)</strong> ergänzt diese Vorgaben: Nach <strong>§ 13 Abs. 1 EnWG</strong> sind Netzbetreiber befugt, Anlagen bei Gefährdung der Netzsicherheit in ihrer Wirkleistung zu begrenzen oder temporär vom Netz zu trennen. Allerdings gilt auch hier, dass die Maßnahme verhältnismäßig sein muss – also nicht weiter in den Betrieb eingreifen darf, als zur Sicherung des Netzes nötig ist. In der Praxis heißt das: Die Reduzierung sollte nur die Netzeinspeisung betreffen, nicht den Eigenverbrauch.</p>



<p>Fehlt jedoch eine entsprechende technische Umsetzung, kann der Netzbetreiber durch die Abregelung am Wechselrichter ungewollt auch den Eigenverbrauch stilllegen. Das führt nicht nur zu wirtschaftlichen Verlusten, sondern widerspricht auch dem Grundgedanken des EEG, Eigenverbrauch als Beitrag zur Energiewende zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Eigenverbrauch in der Praxis trotzdem betroffen sein kann</h2>



<p>Trotz dieser klaren Regelungen kommt es in der Praxis vor, dass Netzbetreiber auch den Eigenverbrauch mit abregeln. Der Hauptgrund dafür liegt in der technischen Umsetzung: Wird ein Wechselrichter direkt heruntergeregelt, reduziert sich die gesamte PV-Produktion – unabhängig davon, ob der Strom ins Netz eingespeist oder vor Ort verbraucht wird.</p>



<p>In vielen Fällen fehlt die <strong>messtechnische Trennung</strong> zwischen Einspeisung und Eigenverbrauch. Ohne geeignete Steuertechnik können Netzbetreiber nicht exakt bestimmen, welcher Anteil des erzeugten Stroms tatsächlich ins Netz fließt. Hinzu kommt, dass manche Netzbetreiber standardisierte Steuerbefehle einsetzen, die pauschal die Gesamtleistung reduzieren. Das führt dazu, dass der gesetzlich geschützte Eigenverbrauch in der Realität nicht immer unberührt bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen für den Schutz des Eigenverbrauchs</h2>



<p>Damit der Eigenverbrauch auch im Abregelungsfall verfügbar bleibt, muss die PV-Anlage entsprechend ausgestattet sein. Ein intelligentes Messsystem ist dabei die Grundlage, um zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung zu unterscheiden. Ergänzend sorgt ein <strong>Energiemanagementsystem</strong>, wie die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>, dafür, dass der Solarstrom bevorzugt an betriebliche Verbraucher wie Produktionsanlagen, Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur verteilt wird, bevor Überschüsse ins Netz gehen.</p>



<p>Besonders hilfreich sind <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a>, die überschüssigen Strom aufnehmen können, wenn Netzbetreiber die Einspeisung ins Netz begrenzen. So steht dieser Strom zu einem späteren Zeitpunkt für den Eigenverbrauch zur Verfügung. Auch der Wechselrichter spielt eine zentrale Rolle. Moderne Geräte lassen sich so konfigurieren, dass sie die Einspeiseleistung reduzieren, ohne die Versorgung der Eigenverbraucher zu unterbrechen. Ergänzend ermöglichen Mess- und Steuerboxen auf Anlagenseite eine präzise Leistungsregelung, die nur den Netzbezug betrifft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis bei CUBE CONCEPTS: Abregelung nur am Einspeisepunkt</h2>



<p>Bei CUBE CONCEPTS werden alle gewerblichen PV-Anlagen und Batteriegroßspeicher standardmäßig mit der CUBE EfficiencyUnit als EMS projektiert und umgesetzt. Dadurch kann eine Abregelung gezielt am Einspeisepunkt erfolgen – die Versorgung der Eigenverbraucher bleibt unangetastet. Diese technische Umsetzung stellt sicher, dass auch bei Netzengpässen oder Redispatch-Maßnahmen der selbst erzeugte Solarstrom weiterhin für den Betrieb zur Verfügung steht. Für Kunden bedeutet das: maximale Versorgungssicherheit und optimale Nutzung der PV-Anlage – unabhängig von äußeren Netzrestriktionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Unternehmen die Abregelung der Eigenversorgung verhindern können</h2>



<p>Wer sicherstellen möchte, dass der Eigenverbrauch nicht unnötig eingeschränkt wird, sollte seine PV-Anlage technisch aufrüsten und zumindest ein Einspeise-Management implementieren. Dazu gehört die klare Kommunikation mit dem Netzbetreiber, welche Anlagenleistung ausschließlich für den Eigenverbrauch reserviert ist. Ebenso wichtig ist eine regelmäßige Überprüfung der Anlagenkonfiguration, da sich gesetzliche Vorgaben durch EEG-Novellen und Anpassungen im EnWG verändern können.</p>



<p>Eine lückenlose Dokumentation aller technischen Maßnahmen und der Abstimmungen mit dem Netzbetreiber kann im Konfliktfall entscheidend sein. Sie zeigt nicht nur, dass die Anlage den rechtlichen Anforderungen entspricht, sondern auch, dass alle Möglichkeiten zur Sicherung des Eigenverbrauchs ausgeschöpft wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lückenhafte Umsetzung sorgt für Abregelung des PV-Eigenverbrauchs  </h2>



<p>Große gewerbliche PV-Anlagen genießen rechtlich einen klaren Schutz des Eigenverbrauchs. Dennoch zeigt die Praxis, dass dieser Schutz ohne die passende Technik nicht immer wirksam wird. Unternehmen, die auf Eigenversorgung setzen, sollten deshalb frühzeitig in intelligente Messsysteme, Energiemanagement, Speicherlösungen und steuerbare Wechselrichter investieren. CUBE CONCEPTS setzt hier bereits auf die konsequente Umsetzung dieser technischen Standards – und sorgt so dafür, dass der Eigenverbrauch auch in Zeiten von Netzengpässen zuverlässig gesichert ist.</p>



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<p></p>
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		<title>Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2025 07:03:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Batteriespeicher spielen eine zentrale Rolle in der Energiewende – nicht nur für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch, sondern auch als Geschäftsmodell und als Investitionsfeld. Das Whitepaper bzw. Kompendium Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick von CUBE CONCEPTS bietet einen umfassenden Einblick über die industriellen Anwendungsbereiche dieser Technologie. Es zeigt auf, wie Batteriespeicher wirtschaftlich genutzt werden können – ob [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/">Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Batteriespeicher spielen eine zentrale Rolle in der Energiewende – nicht nur für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch, sondern auch als Geschäftsmodell und als Investitionsfeld. Das Whitepaper bzw. Kompendium <strong>Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick</strong> von CUBE CONCEPTS bietet einen umfassenden Einblick über die industriellen Anwendungsbereiche dieser Technologie. Es zeigt auf, wie Batteriespeicher wirtschaftlich genutzt werden können – ob zur Eigenverbrauchsoptimierung, zur Reduzierung von Lastspitzen, für Arbitragegeschäfte am Strommarkt oder zur Erbringung von Systemdienstleistungen. Gleichzeitig werden die Chancen für Projektentwickler, Standortbetreiber und Investoren beleuchtet – insbesondere durch Finanzierungsmodelle, die Speicherlösungen auch ohne eigene Investitionen ermöglichen.<br>Ein kompakter Überblick für alle, die die wirtschaftlichen Potenziale von BESS erkennen, bewerten und für sich nutzen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das erwartet Sie im BESS-Kompendium:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie Unternehmen Batteriespeicher wirtschaftlich nutzen können – zur <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a>, zur Lastspitzenkappung oder zur Teilnahme am <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a></li>



<li>Funktionen und Bestandteile eines BESS</li>



<li>Regulatorische Rahmen, Herausforderungen und Chancen</li>



<li>Welche Erlösmodelle entstehen – Strategien für Arbitrage bei <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> über Regelleistung bis zu Mieterlösen</li>



<li>Wie BESS-Projekte professionell umgesetzt werden</li>



<li>Warum BESS auch für Investoren attraktiv sind – als skalierbare Infrastrukturinvestitionen mit stabilen Erträgen</li>



<li>Wie Contracting-Modelle Speicherlösungen ermöglichen, ohne eigene Investitionen oder Flächen</li>



<li>u.v.m.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Kompendium &#8220;Batteriespeicher (BESS) im Überblick&#8221; relevant?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrie- und Gewerbebetriebe mit Energiemanagement-Fokus</li>



<li>Projektentwickler, Energieversorger und Speicherbetreiber</li>



<li>Eigentümer ungenutzter Netzkapazitäten oder Flächen</li>



<li>Investoren, Kapitalgeber und institutionelle Anleger</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ihre Vorteile im Überblick:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technologischer Überblick &amp; Markttrends</li>



<li>Praxisnahe Beispiele &amp; Business Cases</li>



<li>Chancen durch Regulierung &amp; Förderkulissen</li>



<li>Überblick über Contracting- und Betreiber­modelle</li>



<li>Argumente für Investoren und Kapitalpartner</li>
</ul>



<p></p>



<p>Füllen Sie einfach das Formular aus – nach kurzer Prüfung erhalten Sie Ihr Exemplar als PDF via E-Mail. </p>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kostenfreier Download</h2>				</div>
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		<title>PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-anlagen-bei-negativen-strompreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 08:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie verhalten sich eigentlich gewerbliche PV-Anlagen bei negativen Strompreisen? Dieses Thema ist äußerst vielschichtig und wird immer dringender. Denn mit der steigenden Zahl an Stunden mit negativen Börsenpreisen (389 im ersten Halbjahr 2025, gegenüber 457 im gesamten Jahr 2024) wächst auch der wirtschaftliche Druck auf Anlagen, deren Strom nicht vollständig selbst verbraucht wird. Umso wichtiger [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/pv-anlagen-bei-negativen-strompreisen/">PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie verhalten sich eigentlich gewerbliche <strong>PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</strong>? Dieses Thema ist äußerst vielschichtig und wird immer dringender. Denn mit der steigenden Zahl an Stunden mit negativen Börsenpreisen (389 im ersten Halbjahr 2025, gegenüber 457 im gesamten Jahr 2024) wächst auch der wirtschaftliche Druck auf Anlagen, deren Strom nicht vollständig selbst verbraucht wird. Umso wichtiger ist es, die Photovoltaik-Anlage <strong>konsequent auf den Eigenverbrauch auszurichten</strong>. Je höher die Eigenverbrauchsquote, desto stabiler und unabhängiger ist der Betrieb – auch bei stark schwankenden oder negativen Strompreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum es immer häufiger zu negativen Strompreisen kommt</h2>



<p>Negative Strompreise entstehen vor allem dann, wenn viel erneuerbarer Strom – insbesondere aus Wind- und PV-Anlagen – ins Netz eingespeist wird, die Nachfrage aber gleichzeitig niedrig ist. Typische Situationen sind sonnige Wochenenden oder Feiertage, an denen der Stromverbrauch in der Industrie stark zurückgeht. Eine ausführliche Analyse der Ursachen, Marktmechanismen und regulatorischen Entwicklungen finden Sie in unserem Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">Negative Strompreise als Herausforderung &amp; Chance</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für Betreiber von PV-Anlagen?</h2>



<p>Für Betreiber von PV-Anlagen bringen negative Strompreise neue Herausforderungen mit sich. Dies gilt insbesondere dann, wenn der erzeugte Strom <strong>nicht vollständig selbst verbraucht</strong>, sondern <strong>ins Netz eingespeist</strong> wird. Was das konkret bedeutet, hängt stark von der technischen Ausstattung und der Vermarktungsform der Anlage ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nicht regelbare PV-Anlagen</strong> schalten bei negativen Preisen entweder komplett ab – mit dem Nachteil, dass das Unternehmen dann seinen gesamten Strombedarf aus dem Netz beziehen muss –, oder sie bleiben am Netz und zahlen im ungünstigsten Fall für ihre Einspeisung. Ein Betrieb solcher ungeregelter PV-Anlagen wird daher immer unrentabler.</li>



<li>Für <strong>EEG-geförderte Anlagen</strong> gilt seit Februar 2025 gemäß Solarpaket I: Bereits ab der ersten Stunde mit negativen Preisen entfällt die Einspeisevergütung. Die Anlage regelt in diesem Fall ab. Die entgangenen Stunden verlängern allerdings den EEG-Förderzeitraum entsprechend, was jedoch die Wirtschaftlichkeit oder den ursprünglich kalkulierten ROI verwirft.</li>



<li><strong>Regelbare Anlagen</strong> sind klar im Vorteil: Sie können gezielt nur die Einspeisung ins Netz reduzieren, während der Eigenverbrauch im Unternehmen weiter aufrechterhalten wird. So lässt sich die Anlage auch in Phasen negativer Marktpreise sinnvoll nutzen.</li>



<li>Unternehmen mit <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a></strong> haben eine zusätzliche Option: Sie können den überschüssigen Strom zwischenspeichern und zu einem späteren, wirtschaftlich sinnvollen Zeitpunkt selbst verbrauchen oder einspeisen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche &amp; regulatorische Konsequenzen für PV-Anlagenbetreiber</h2>



<p>Die zunehmende Häufung negativer Strompreise bringt für Betreiber gewerblicher PV-Anlagen neue wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen mit sich. Generell sind größere Anlagen, die der Direktvermarktungspflicht unterliegen, betroffen. Eine SAPB-Studie belegt jetzt, dass auch trotz extremer negativer Preise von bis zu -500 €/MWh nur ein Bruchteil der direktvermarkteten Anlagen tatsächlich abgeregelt. Dies sei vor allem auf technische und vertragliche Hürden zurückzuführen, belaste das Stromnetz und treibe die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen in die Höhe. Selbst die Tatsache, dass EEG-Anlagen seit Februar 2025 ab der ersten Stunde negativer Preise keine Einspeisevergütung mehr erhielten, habe kaum für Entlastung gesorgt.</p>



<p>So stehen Betreiber nicht regelbarer Anlagen und starren Stromtarifen vor der Entscheidung entweder die Anlage komplett abzuschalten und teuren Netzstrom zu beziehen oder die Anlage weiterzubetreiben und für die Einspeisemenge zuzuzahlen. In beiden Fällen belastet es die Wirtschaftlichkeit des Betriebes enorm. Dem gegenüber stehen sich Betreiber regelbarer Anlagen wesentlich besser: Sie können ihre Netzeinspeisung gezielt reduzieren, während der Eigenverbrauch weiterhin möglich bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexibilität entscheidet über die Wirtschaftlichkeit</h3>



<p>Für Betreiber ergibt sich damit eine klare Unterscheidung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht regelbare Anlagen ohne moderne Steuertechnik haben nur zwei Optionen: Entweder die komplette Abschaltung – was eine vollständige Deckung des Strombedarfs über Netzbezug notwendig macht – oder ein Weiterbetrieb mit dem Risiko, für die eingespeiste Strommenge zahlen zu müssen. In beiden Fällen leidet die Wirtschaftlichkeit massiv.</li>



<li>Regelbare Anlagen mit intelligenter Steuerung können gezielt nur die Einspeisung ins Netz reduzieren, während der Eigenverbrauch im Unternehmen weiterhin aufrechterhalten bleibt. Das verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern reduziert auch die Risiken durch volatile Marktpreise.</li>



<li>Anlagen mit Speicher bieten zusätzliche Handlungsspielräume: Überschüssiger Strom kann zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt oder verkauft werden. Die Kombination aus Eigenverbrauch, Abregelung und Speicher ist aktuell die wirtschaftlich und netzdienlichste Betriebsweise.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Rolle der Direktvermarkter bei der Abregelung</h3>



<p>Direktvermarkter reagieren sehr unterschiedlich auf negative Strompreise – je nach Vertragsgestaltung, technischer Infrastruktur und wirtschaftlichem Spielraum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Komplettabregelung ist selten: Selbst bei stark negativen Preisen werden Anlagen fast nie vollständig abgeschaltet. Marktanalysen zeigen, dass im Durchschnitt nur rund 10 % der Anlagen in der Direktvermarktung tatsächlich abgeregelt werden.</li>



<li>Gezielte Reduktion der Netzeinspeisung ist Regelfall: Statt einer vollständigen Abschaltung wird meist nur die Einspeisung ins Netz reduziert – in Stufen, z. B. auf 50–60 % der Nennleistung. Produktion und Eigenverbrauch laufen weiter. Voraussetzung hierfür ist meist ein Smart Meter mit Steuerbox.</li>



<li>Rechtliche &amp; technische Hürden bestehen weiter: Viele Bestandsanlagen verfügen nicht über die nötige Steuertechnik oder sind in der Direktvermarktung vertraglich unflexibel eingebunden. Zudem fehlen einheitliche Standards für eine schnelle, marktorientierte Steuerung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kurzum: Die wirtschaftlichen Folgen negativer Strompreise treffen vor allem Betreiber unflexibler Anlagen. Wer frühzeitig in Regelbarkeit, Speicherlösungen und intelligentes Energiemanagement investiert, kann dagegen nicht nur Risiken vermeiden, sondern auch neue Erlöspotenziale erschließen – etwa durch dynamische Vermarktungsstrategien, Flexibilitätsmärkte oder optimierten Eigenverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien &amp; Optionen für den Betrieb von PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</h2>



<p>Die Entwicklung hin zu häufigeren negativen Strompreisen macht deutlich: PV-Anlagen müssen zukünftig nicht nur Strom erzeugen, sondern auch <strong>systemdienlich</strong> und <strong>flexibel</strong> betrieben werden. Für Betreiber ergeben sich daraus mehrere strategische Handlungsfelder, um wirtschaftlich stabil zu bleiben und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regelbarkeit &amp; Fernsteuerbarkeit sicherstellen</h3>



<p>Für alle Anlagen mit (teilweiser) Einspeisung ins Netz wird die Regelbarkeit entscheidend: Nur wer gezielt und automatisiert auf Preissignale reagieren kann, vermeidet Verluste und erfüllt die Anforderungen der Direktvermarktung. Moderne Wechselrichter und EMS ermöglichen eine stufenweise oder dynamische Drosselung der Netzeinspeisung – bei gleichzeitigem Weiterbetrieb für Eigenverbrauch oder Speicherladung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit mit dem Direktvermarkter optimieren</h3>



<p>Ein enger Austausch mit dem Direktvermarkter ist essenziell. Nur wenn dieser über die technischen Voraussetzungen und Handlungsspielräume der Anlage informiert ist, kann eine flexible und marktorientierte Fahrweise abgestimmt werden. Betreiber sollten ihre Verträge prüfen und hinterfragen, wie stark und wie schnell der Direktvermarkter auf negative Preise reagiert – und welche Möglichkeiten zur Abregelung oder Speichersteuerung bereits integriert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Speicherintegration prüfen</h3>



<p>Batteriegroßspeicher bieten die Möglichkeit, Überschüsse zwischenzuspeichern und in späteren Zeitfenstern mit höheren Preisen selbst zu verbrauchen oder einzuspeisen. Insbesondere für mittelgroße bis große Gewerbeanlagen mit tageszeitlich schwankendem Verbrauch ist dies ein zunehmend wirtschaftlich sinnvoller Weg – vor allem, wenn Förderprogramme oder steuerliche Vorteile genutzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fokus auf Eigenverbrauch erhöhen</h3>



<p>Ein wichtiger Hebel bleibt der direkte Eigenverbrauch: Je höher der Anteil des erzeugten Stroms, der unmittelbar im eigenen Betrieb genutzt wird, desto weniger ist die Anlage von negativen Börsenstrompreisen betroffen. Eine <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a> – z. B. durch flexible Steuerung von Produktionsprozessen oder Ladeinfrastruktur – kann helfen, den Eigenverbrauch gezielt zu maximieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Anpassung an regulatorische Entwicklungen</h3>



<p>Mit Blick auf künftige Änderungen bei Einspeisevergütung, Netzentgelten und Flexibilitätsanforderungen (z. B. § 14a EnWG, zukünftige Redispatch-Anforderungen, Netzentgeltreformen) ist es ratsam, frühzeitig in Transparenz und Anpassungsfähigkeit zu investieren. Auch die Einführung dynamischer Netzentgelte und zeitvariabler Einspeisetarife wird PV-Anlagen in Zukunft stärker unter Druck setzen – oder gezielt belohnen, wenn sie systemdienlich betrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven &amp; Ausblick für PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</h2>



<p>Die steigende Zahl an Stunden mit negativen Strompreisen ist kein kurzfristiges Phänomen – sondern Ausdruck eines tiefgreifenden Strukturwandels im <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a>. Photovoltaik-Anlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende, aber sie müssen sich zunehmend an veränderte Marktmechanismen und regulatorische Rahmenbedingungen anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Einspeiser zum flexiblen Marktteilnehmer</h3>



<p>Die klassische Rolle der PV-Anlage als reiner Stromlieferant wird abgelöst durch eine neue Erwartungshaltung: PV-Anlagen sollen künftig flexibel und netzdienlich betrieben werden. Dies bedeutet, dass sie bei negativen Strompreisen die Einspeisung automatisiert stoppen. In solchen Phasen sollten Betreiber bzw. Unternehmen bestenfalls sogar in der Lage sein, &nbsp;zusätzlichen Strom aus dem Netzt aufzunehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dynamische Strommärkte &amp; neue Geschäftsmodelle</h3>



<p>Im Zuge der Strommarktreform gewinnen dynamische Preissignale, flexible Tarife und kurzzeitige Steuerbarkeit an Bedeutung. Durch PV-Anlagen in Kombination mit Speichern und intelligentem Energiemanagement entstehen neue Geschäftsmodelle, etwa zeitvariable Onsite-PPAs oder Speicher-Contracting mit Marktintegration. So werden Spot-, Flexibilitäts- und Kapazitätsmärkte oder netzdienliche Produkte für Betreiber zunehmend interessanter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiken bei Untätigkeit – Chancen für Pioniere</h3>



<p>Betreiber, die ihre Anlagen nicht rechtzeitig für die neue Marktlogik ertüchtigen, riskieren wirtschaftliche Verluste. Diese entstehen durch entgangene Erlöse, verpflichtende Abregelungen oder neue Abgaben bei netzbelastendem Verhalten. Gleichzeitig eröffnet sich ein neues Chancenfeld für jene, die frühzeitig in Flexibilität investieren. Präzisere Reaktionen auf Preissignale, kombinierte Speicherlösungen, sektorübergreifende Nutzung (z. B. PV &amp; E-Mobilität) und die Positionierung als systemdienlicher Stromakteur sind lukrative Felder. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Langfristige Perspektive: Lokale Strommärkte &amp; sektorübergreifende Integration</h3>



<p>Mit zunehmender Digitalisierung und Dezentralisierung wird auch die regionale Vermarktung von PV-Strom attraktiver. Möglich ist dies durch lokale Stromgemeinschaften, bidirektionale Netze oder direkte Lieferverhältnisse (Onsite-PPA). Langfristig wird die Rolle von PV-Anlagen über den Strommarkt hinausreichen: Sie werden integraler Bestandteil vernetzter Energiesysteme, die Strom, Wärme, Mobilität und Speicher intelligent verknüpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Zahl negativer Strompreis-Stunden steigt. Für Betreiber gewerblicher PV-Anlagen bringt das erhebliche wirtschaftliche und technische Herausforderungen mit sich, vor allem wenn der erzeugte Strom nicht vollständig selbst verbraucht wird.</p>



<p>Seit Februar 2025 entfällt bei negativen Preisen die EEG-Vergütung ab der ersten Stunde. Eine Abregelung der Einspeisung wird verpflichtend, während der Förderzeitraum entsprechend verlängert wird. Nicht regelbare Anlagen geraten damit zunehmend unter wirtschaftlichen Druck.</p>



<p>Die Lösung: Eine konsequente Auslegung auf Eigenverbrauch, ergänzt durch Speicherlösungen und eine fernsteuerbare Regeltechnik. So können Betreiber gezielt auf Marktpreissignale reagieren, Eigenverbrauch priorisieren und Verluste vermeiden.</p>



<p>Wer heute in die Flexibilität seiner PV-Anlage investiert, sichert die Wirtschaftlichkeit auch in einem zunehmend volatilen Strommarkt.</p>



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<p></p>
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		<title>Investitionssofortprogramm: steuerliche Vorteile für PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/investitionssofortprogramm-steuerliche-vorteile-fuer-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 07:24:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23816</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem neuen Investitionssofortprogramm will die Bundesregierung gezielt Investitionsanreize setzen, um die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland wiederzubeleben. Ein zentrales Element: verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten für bewegliche Wirtschaftsgüter, zu denen auch gewerblich genutzte PV-Anlagen zählen. Das Programm trat am 19. Juli 2025 in Kraft und gilt für Investitionen im Zeitraum vom 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2027. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mit dem neuen <strong>Investitionssofortprogramm</strong> will die Bundesregierung gezielt Investitionsanreize setzen, um die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland wiederzubeleben. Ein zentrales Element: <strong>verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten </strong>für bewegliche Wirtschaftsgüter, zu denen auch gewerblich genutzte PV-Anlagen zählen. Das Programm trat am 19. Juli 2025 in Kraft und gilt für Investitionen im Zeitraum <strong>vom 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2027</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Degressive Abschreibung für PV-Anlagen</h2>



<p>Unternehmen – vom Einzelunternehmer bis zur Kapitalgesellschaft – können neu installierte PV-Anlagen künftig <strong>degressiv mit bis zu 30 % pro Jahr abschreiben</strong>. Diese Regelung ersetzt die bisher übliche lineare Abschreibung und erlaubt eine schnellere steuerliche Entlastung in den ersten Jahren nach der Investition. Dadurch wird die Kapitalbindung gesenkt und es entsteht frühzeitig Liquidität für Folgeinvestitionen.</p>



<p>Für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen bedeutet das Investitionssofortprogramm konkret:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Maximal 15</strong><strong> % Abschreibung j</strong><strong>ährlich</strong>, sofern der dreifache lineare Satz nicht überschritten wird.</li>



<li>Gilt nur für <strong>gewerblich betriebene PV-Anlagen</strong> – Anlagen nach § 3 Nr. 72 EStG (z. B. Kleinanlagen im Eigenheimbereich) sind ausgeschlossen.</li>



<li>Voraussetzung: Die Anlage muss <strong>bis Ende 2027 in Betrieb</strong> genommen oder wirtschaftlich übergegangen sein.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Sonderabschreibung nach § 7g EStG im Investitionssofortprogramm vorgesehen</h2>



<p>Für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresgewinn unter 200.000 € besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine <strong>Sonderabschreibung von bis zu 20 %</strong> nach § 7g EStG in Anspruch zu nehmen. In Kombination mit der degressiven AfA sind dadurch im ersten Jahr theoretisch bis zu <strong>55 % der Investitionskosten</strong> abschreibbar – ein erheblicher steuerlicher Vorteil, der Investitionen in PV-Projekte beschleunigen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Indirekte Impulse durch E-Mobilitätsförderung</h2>



<p>Ergänzend fördert das Gesetz auch betrieblich genutzte <strong>Elektrofahrzeuge</strong> mit einer Sonderabschreibung von <strong>75 % im ersten Jahr</strong>. Diese Maßnahme wird voraussichtlich den Ausbau der<strong> <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastruktur</a> </strong>an Firmenstandorten anstoßen – und damit auch die Nachfrage nach begleitenden PV-Lösungen zur Eigenstromversorgung erhöhen. Das wiederum könnte zusätzliche Impulse für den Ausbau gewerblicher Solaranlagen schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachstumsimpulse durch das Investitionssofortprogramm</h2>



<p>Das Investitionssofortprogramm der Bundesregierung stellt einen echten<strong> Wachstumsimpuls </strong>für den<strong> PV-Markt im gewerblichen Bereich</strong> dar. Die neuen Abschreibungsmöglichkeiten machen Investitionen in Photovoltaik wirtschaftlich attraktiver und beschleunigen die Amortisation. Besonders für Unternehmen, die Stromkosten senken und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen, bietet sich jetzt ein besonders günstiges Zeitfenster, um in eigene PV-Anlagen zu investieren.</p>



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		<title>Summer Exchange 2025 – Work &#038; Connect</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/summer-exchange-2025-work-connect/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein außergewöhnliches Event voller fachlichem Austausch, Teamspirit und mediterranem Flair. Vom 24. bis 28. Juni 2025 fand unser diesjähriger CUBE CONCEPTS Summer Exchange auf Mallorca statt – mit vollem Programm und viel Raum für Begegnungen abseits des Büroalltags. Ankommen &#38; Aufwärmen Direkt nach Feierabend ging es für das gesamte Team am Dienstagabend in den Flieger [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein außergewöhnliches Event voller fachlichem Austausch, Teamspirit und mediterranem Flair. Vom 24. bis 28. Juni 2025 fand unser diesjähriger <strong>CUBE CONCEPTS Summer Exchange</strong> auf Mallorca statt – mit vollem Programm und viel Raum für Begegnungen abseits des Büroalltags.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ankommen &amp; Aufwärmen</h2>



<p>Direkt nach Feierabend ging es für das gesamte Team am Dienstagabend in den Flieger Richtung Palma de Mallorca. Nach dem Check-in blieb der Abend zur freien Verfügung – ideal, um bei lauen Temperaturen in das mediterrane Lebensgefühl einzutauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachlicher Input mit Weitblick</h2>



<p>Am Mittwoch startete das offizielle Programm in den Räumlichkeiten unserer spanischen Tochtergesellschaft, <strong>CUBE CONCEPTS S.L.</strong> In verschiedenen Workshops drehte sich alles um aktuelle <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a>-Technologien</strong>, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und praxisnahe Einblicke durch spannende Vorträge unserer Partnerunternehmen. Trotz des intensiven Programms blieb die gute Stimmung nicht auf der Strecke und abgerundet wurde der Tag durch ein geselliges Abendessen in einer traditionellen Tapas-Bar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Summer Exchange 2025 für Teamwork &amp; Teambuilding</h2>



<p>Der Donnerstag begann mit abteilungsspezifischen Sessions, in denen Strategien, Ziele und operative Themen im Fokus standen. Am Nachmittag tauschten wir den Konferenztisch dann gegen den Hafen. Mit drei Sportbooten ging es in eine abgelegene Bucht – zum Schwimmen, Jetskifahren oder einfach zum Entspannen. Den perfekten Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in einer Taverne mit Meerblick in der Nähe des Bootsanlegers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss auf der Finca</h2>



<p>Der Freitag führte das Team auf eine typisch mallorquinische Finca, wo der Workshop-Teil des Summer Exchanges 2025 in kreativen Gruppenarbeiten ausklang. Gemeinsam wurde anschließend geschnippelt, gegrillt und gelacht – ein echtes Highlight zum Abschluss. Am Nachmittag ging es für den Großteil des Teams zurück nach Düsseldorf. Einige Mitarbeitende ließen das Wochenende noch auf der Insel ausklingen und vernetzten sich beim „<strong>Pizza Saturday</strong>“ locker weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum Summer Exchange 2025</h2>



<p>Der <strong>Summer Exchange 2025</strong> war mehr als nur ein Offsite: Er hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und der Blick über den Tellerrand für unser Team und unsere Arbeit sind. Danke an alle Beteiligten – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!</p>



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		<item>
		<title>SCHÄFER Werke mit größtem Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 10:06:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Solarparks & Freiflächen-PV-Anlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23569</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neunkirchen, 25. Juni 2025. Gut eineinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist es so weit: Die SCHÄFER WERKE Gruppe nimmt den größten Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein in Betrieb. Insgesamt 3.240 hochmoderne PV-Module können jährlich bis zu knapp 2 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren, klimafreundlichen Strom produzieren. SCHÄFER Werke erreichen damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Weg zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neunkirchen, 25. Juni 2025. Gut eineinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist es so weit: Die <strong>SCHÄFER WERKE</strong> Gruppe nimmt den <strong>größten Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein</strong> in Betrieb. Insgesamt 3.240 hochmoderne PV-Module können jährlich bis zu knapp 2 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren, klimafreundlichen Strom produzieren. SCHÄFER Werke erreichen damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Weg zur eigenen Klimaneutralität bis 2030. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2 MWp für die SCHÄFER WERKE Gruppe</h2>



<p>Der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarpark</a> mit einer Gesamtfläche an PV-Modulen von über 9.000 Quadratmetern ist nordöstlich des SCHÄFER Geländes auf dem Pfannenberg entstanden. Die installierte Leistung von annähernd <strong>zwei Megawatt-Peak</strong> (2 MWp) ist in der Lage, rund ein Drittel des Gesamtstrombedarfs am Hauptstandort der SCHÄFER WERKE Gruppe abzudecken. Die umweltfreundliche Stromerzeugung ermöglicht eine <strong>jährliche Einsparung von 926.574 kg CO<sub>2</sub></strong>. Angestrebt wird ein hoher Eigenverbrauchsanteil von 68,1 % der gewonnenen Solarenergie. Dadurch reduzieren die SCHÄFER WERKE ihre Abhängigkeit von externen Energiebezügen, steigern ihre Versorgungssicherheit und optimieren gleichzeitig ihren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="2 MWh Solarpark für SCHÄFER Werke" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/tgPH7GojBXM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Verantwortung </h2>



<p>Als familiengeführtes Unternehmen mit über 85-jähriger Historie sieht sich die SCHÄFER WERKE Gruppe seit jeher in der Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit bei allen geschäftlichen Aktivitäten zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Die Fertigstellung des Solarparks ist ein entscheidender Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Die Investition in Millionenhöhe bildet einen zentralen Baustein unseres Konzeptes, mit dem wir bis 2030 die eigene Klimaneutralität gemäß Scope 1 und 2 erreichen wollen“, sagt Marcus Düber, Geschäftsführer der SCHÄFER WERKE Gruppe. Als positiven Zusatzeffekt bietet das rund 11.500 Quadratmeter große Gelände mit der Fertigstellung des Solarparks zukünftig ökologisch wertvolle Rückzugsräume für Pflanzen, Insekten, Vögel und Reptilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Nachhaltige Umsetzung mit CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl</strong></h2>



<p>Hohe Standards in Sachen ökologisch verträglicher Herstellung galten ebenso für die bauliche Umsetzung des Solarparks. So kam für die Gestelle der PV-Module <strong>ausschließlich CO<sub>2</sub>-reduzierter Stahl</strong> von ArcelorMittel zum Einsatz. Verantwortlich dafür zeichnet das EMW Stahl-Service-Center, ein Geschäftsbereich der SCHÄFER WERKE Gruppe. Das Unternehmen versteht sich als Vorreiter beim Handel und Verarbeitung von sogenanntem „grünem Stahl“. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden BECKER Profile GmbH konnte EMW zudem kurze Wege bei der Bearbeitung der benötigten Stahlprofile verwirklichen – für ein ganzheitlich ökologisches Projekt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="591" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-1024x591.jpg" alt="SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp" class="wp-image-23584" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-1024x591.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-300x173.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-768x443.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp.jpg 1126w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Solarenergie für eine nachhaltige Zukunft</strong> von CUBE CONCEPTS</h2>



<p>Die Planung und Umsetzung des Solarparks erfolgte in Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS, einem erfahrenen Planungs- und Full-Service-Unternehmen für gewerbliche Photovoltaikanlagen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Spezialisten auch für diesen Standort eine maßgeschneiderte Lösung für eine zukunftsweisende Energiegewinnung konzipieren und realisieren konnten“, erklärt Luca Bermpohl, Account-Manager bei CUBE CONCEPTS. „Das Projekt am Pfannenberg zeigt, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent mit ökologischen Mehrwerten und einem wirtschaftlichen Nutzen verbinden können.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Marcus Düber: „Die Inbetriebnahme unseres Solarparks am bundesweiten Tag der Nachhaltigkeit stellt einen Meilenstein für die SCHÄFER WERKE Gruppe dar. Unser Dank gilt allen externen Partnern und Dienstleistern sowie unseren engagierten Mitarbeitenden, die zu der erfolgreichen Umsetzung beigetragen haben.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Über SCHÄFER WERKE</strong></h2>



<p>Die familiengeführte <a href="https://www.schaefer-werke.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SCHÄFER WERKE</a> Gruppe mit Hauptsitz in Neunkirchen im Siegerland ist mit diversifizierten Geschäftsbereichen weltweit tätig: EMW Stahl-Service-Center, Lochbleche, Behältersysteme und Industriecontainer, Infrastruktur für Rechenzentren sowie Einrichtungen für Büro und Werkstatt. Diese Geschäftsbereiche arbeiten auf der gemeinsamen Grundlage hochwertigen Stahlfeinblechs, dessen Verarbeitung zu den traditionellen Kernkompetenzen des Unternehmens gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelt-Reform: Kostenwelle ab 2026?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzentgelt-reform-kostenwelle-ab-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jun 2025 08:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Debatte um die Zukunft der Netzentgelte hat begonnen – und sie könnte sich zur größten Reform des Strompreissystems seit der Liberalisierung des Energiemarkts entwickeln. Was bisher als technisches Randthema galt, wird zunehmend zum zentralen Kostenfaktor: Die Netzentgelte drohen zu explodieren, während politische Schutzmechanismen abgebaut und neue Umlagen eingeführt werden. Hintergrund: Die aktuelle Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Debatte um die Zukunft der Netzentgelte hat begonnen – und sie könnte sich zur größten Reform des Strompreissystems seit der Liberalisierung des Energiemarkts entwickeln. Was bisher als technisches Randthema galt, wird zunehmend zum zentralen Kostenfaktor: Die <strong>Netzentgelte drohen zu explodieren</strong>, während politische Schutzmechanismen abgebaut und neue Umlagen eingeführt werden. Hintergrund: Die aktuelle Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) läuft zum 31.12.2028 aus – und mit ihr zahlreiche Sonderregelungen, etwa nach § 19 StromNEV, wie das Bandlastprivileg oder die atypische Netznutzung. Bereits ab 2026 sollen dazu Übergangsregelungen greifen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Debatte zur <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/">Reform der Stromnetzentgelte</a> gerade eröffnet. </p>



<p>Die Stromkosten für Unternehmen steigen – <strong>nicht trotz</strong>, sondern <strong>wegen der Energiewende</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Netzentgelte entwickeln sich zum wichtigsten Kostentreiber</h2>



<p>Bereits heute machen die Netzentgelte rund ein Drittel des industriellen Strompreises aus. Doch das ist erst der Anfang:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Über 700 Milliarden Euro</strong> beträgt laut aktuellen Schätzungen der Finanzierungsbedarf für den Netzausbau bis 2045.</li>



<li>Die Universität zu Köln prognostiziert eine mindestens <strong>Verdopplung</strong> der Netzentgelte bis dahin. Erste Szenarien sprechen von:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>15 Cent/kWh</strong> für die Mittelspannung</li>



<li><strong>über 18 Cent/kWh</strong> für die Niederspannung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Das ist eine Verdreifachung gegenüber heutigen Durchschnittswerten in vielen Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="974" height="621" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis.jpg" alt="Entwicklung der Strompreis bis 2024" class="wp-image-23508" style="width:511px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis.jpg 974w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-300x191.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-768x490.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 974px) 100vw, 974px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entwicklung der Strompreise bis 2024</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="982" height="624" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte.jpg" alt="Netzentgelte bis 2024" class="wp-image-23507" style="width:523px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte.jpg 982w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-300x191.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-768x488.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 982px) 100vw, 982px" /><figcaption class="wp-element-caption">Netzentgeltentwicklung bis 2024</figcaption></figure>



<p></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Abschied von der StromNEV &#8211; und von allen bekannten Privilegien</h2>



<p>Die aktuelle Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) läuft zum 31.12.2028 ersatzlos aus. Besonders betroffen: energieintensive Unternehmen, die bisher von Sonderregelungen wie § 19 StromNEV (<a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">Atypische Netznutzung</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a> bzw. 7.000-Stunden-Regelung) profitiert haben. Diese Privilegien entfallen bis spätestens 2026 – ohne dass ein neues, verlässliches System bereitstünde.</p>



<p>Die Bundesnetzagentur diskutiert aktuell offen über ein vollständig neues Entgeltsystem. Klar ist dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die <strong>EU-Kommission untersagt</strong> künftig netzentgeltliche Ausnahmen ohne klaren Systemnutzen.</li>



<li>Rabatte aus rein industriepolitischen Gründen – etwa zur Standortförderung – sind <strong>explizit unzulässig</strong>.</li>



<li>Selbst die bisherige „Besondere Ausgleichsregelung“ (BesAR) nach EnFG – mit jährlicher Entlastung von 5 Mrd. € – läuft 2027 aus.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Dazu kommen neue Belastungen &amp; Kompensationen</h2>



<p>Stromkostensteigerung ist kein hypothetisches Risiko mehr – sie ist Realität und gesetzlich verankert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Umlage durch das Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG): + ca. 2 Cent/kWh</li>



<li>Wegfall des Spitzenausgleichs (§ 10 StromStG / § 55 EnergieStG): + 1,5 Mrd. €/Jahr Belastung</li>



<li>Die angekündigte Stromsteuersenkung auf das EU-Minimum (0,05 ct/kWh) ist unklar und soll nur für das produzierende Gewerbe greifen – andere Unternehmen bleiben außen vor.</li>



<li>Und: Diese Senkung soll befristet sein – im Anschluss droht ein Rückfall auf 2,05 ct/kWh</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Bundesnetzagentur plant und was (noch) nicht sicher ist</h2>



<p>Seit Mai 2025 diskutiert die Bundesnetzagentur offen über die zukünftige Struktur der Netzentgelte. Im Raum stehen tiefgreifende Veränderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abkehr vom reinen Verbrauchsprinzip</strong>: Zukünftig könnten pauschale Grundpreise, Kapazitätsentgelte oder netzbezogene Nutzungsgebühren eingeführt werden.</li>



<li><strong>Einbindung von Einspeisern</strong> in die Netzkosten – aktuell zahlen nur Letztverbraucher.</li>



<li><strong>Dynamische Netzentgelte</strong> mit tageszeit- oder ortsabhängiger Bepreisung als Fernziel.</li>



<li><strong>Spezialregelungen für Speicher</strong> und Prosumermodelle.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Doch eines ist klar: Die heutige Netzentgelt-Logik wird es nicht mehr geben. Und ein neues, tragfähiges Modell wird erst ab 2029 greifen – sofern der Reformprozess planmäßig verläuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unternehmen müssen sich auf höhere Stromnebenkosten einstellen</h2>



<p>Die nächste große Welle der Strompreissteigerungen kommt – nicht durch den Markt, sondern durch Regulierung. Während viele Unternehmen versuchen, ihre Strombeschaffung zu optimieren, geraten sie bei Steuern, Umlagen und Netzentgelten zunehmend in eine Kostenfalle.  </p>



<p><strong>Was Sie jetzt tun sollten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionen in Eigenversorgung, Speicher und Flexibilität prüfen</li>



<li>Strombezug und Netznutzung auf ein Minimum begrenzen</li>



<li>Stromnebenkosten im Energiecontrolling stärker gewichten</li>



<li>Ausstieg aus § 19-Vergünstigungen strategisch vorbereiten</li>



<li>Regulatorische Entwicklungen aktiv beobachten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der Umbau der Energiewirtschaft ist notwendig – aber er wird nicht kostenlos sein. Für Unternehmen heißt das: <strong>Strom wird planbar teurer.</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Hellbrise als Risiko für die Netzstabilität?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/hellbrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 13:59:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die „Dunkelflaute“ längst als kritisches Szenario in der Energieversorgung bekannt ist, rückt ihr meteorologisches Gegenstück zunehmend in den Fokus: die Hellbrise. Gemeint ist eine Wetterlage mit gleichzeitig hoher Wind- und Solarstromproduktion. Was zunächst nach einem Idealbild der Energiewende klingt, stellt die öffentlichen Stromnetze zunehmend vor enorme Herausforderungen. Mögliche Folgen sind Überproduktion, negative Strompreise und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Während die „Dunkelflaute“ längst als kritisches Szenario in der Energieversorgung bekannt ist, rückt ihr meteorologisches Gegenstück zunehmend in den Fokus: die <strong>Hellbrise</strong>. Gemeint ist eine Wetterlage mit <strong>gleichzeitig hoher Wind- und Solarstromproduktion</strong>. Was zunächst nach einem Idealbild der Energiewende klingt, stellt die öffentlichen Stromnetze zunehmend vor enorme Herausforderungen. Mögliche Folgen sind Überproduktion, negative Strompreise und Engpässe im Netzbetrieb.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Hellbrise?</h2>



<p>Der Begriff Hellbrise stammt aus der Energiewirtschaft und bezeichnet eine Wetterlage mit viel Sonneneinstrahlung und gleichzeitig starkem Wind.&nbsp;Diese Kombination führt in einem Energiesystem mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien zu außergewöhnlich hohen Einspeisemengen &#8211; oft mehr, als tatsächlich nachgefragt oder vom Stromnetz aufgenommen werden kann. So führt die Hellbrise, im Gegensatz zur <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/">Dunkelflaute</a>, zu einer <strong>Stromüberproduktion</strong>.</p>



<p>Die Hellbrise tritt meist im <strong>Frühjahr oder Herbst</strong> auf. Wenn an Wochenenden oder Feiertagen der Stromverbrauch durch Industrie und Gewerbe gering ist, die Sonne bei niedrigen Temperaturen hoch steht und der Wind kräftig weht, kommt es zu diesem Phänomen. Dann übersteigt das Energieangebot die Nachfrage oder es entsteht zu viel Strom zur falschen Zeit am falschen Ort. Somit wird die Hellbrise in Deutschland zunehmend vom Ausnahmefall zur systemischen Herausforderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen einer Hellbrise auf das Stromsystem</h2>



<p>Das Stromüberangebot während einer Hellbrise wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf das Stromsystem und die Netzstabilität aus:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überproduktion &amp; Stromüberschüsse</h3>



<p>In Hellbrise-Phasen kann die Einspeisung aus Erneuerbaren kurzfristig den Bedarf um ein Vielfaches übersteigen. Dabei besteht die Gefahr von <strong>Instabilitäten</strong> bis hin zu <strong>Blackouts</strong>, weil Stromnetze auf sofortigen Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch angewiesen sind, um die Netzfrequenz stabil zu halten. Der Stromüberschuss muss daher entweder exportiert, gespeichert oder abgeregelt werden. Letzteres geschieht häufig durch den <strong><a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a></strong>, bei denen insbesondere Windkraftanlagen in Norddeutschland und vermehrt auch steuerbare PV-Anlagen abgeschaltet werden – mit entsprechenden Folgekosten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Negative Strompreise</h3>



<p>Wenn das Angebot an Strom die Nachfrage am Spotmarkt deutlich übersteigt, entstehen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">negative Strompreise</a></strong> an den Börsen. Das bedeutet: Nichtabregelbare Stromerzeuger müssen unter Umständen Geld zahlen, damit ihnen der Strom abgenommen wird und Betreiber von EEG-geförderten Anlagen erhalten während dieser Stunden keine Einspeisevergütung. Im Jahr 2024 gab es beispielsweise rund <strong>457 Stunden</strong> mit Strompreisen bei oder unter 0 EUR/kWh, was etwa fünfmal häufiger war als das Auftreten einer Dunkelflaute.&nbsp;Prognosen gehen davon aus, Hellbrisen in Zukunft noch deutlich häufiger auftreten könnten – laut einer Studie des Öko-Instituts möglicherweise bis zu <strong>40 %</strong> der Jahresstunden im Jahr 2045.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzengpässe und Lastverlagerung</h3>



<p>Das aktuelle Stromnetz ist noch immer nicht darauf ausgelegt, große Strommengen aus den windreichen Regionen im Norden und den solaren Spitzen aus dem Süden effizient dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden. Die Folge sind <strong>regionale Netzengpässe</strong>, die den Transport erneuerbaren Stroms verhindern – obwohl theoretisch ausreichend Energie verfügbar wäre. Ohne ausreichenden Netzausbau entstehen daraus systemkritische Situationen, die auch die <strong>Versorgungssicherheit </strong>beeinträchtigen können. Experten beziffern den notwendigen Ausbau auf etwa 700 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hellbrise setzt die Netzstabilität unter Druck</h2>



<p>Die Hellbrise stellt das Stromnetz nicht nur vor logistische Herausforderungen, sondern auch vor <strong>physikalische Grenzen</strong>. Denn ein Überangebot an erneuerbarem Strom wirkt sich direkt auf die Netzstabilität aus – insbesondere auf die Frequenzhaltung, Spannungsregelung und Systemführung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">50 Herz auch bei hoher Einspeisung</h3>



<p>Das europäische Stromnetz muss konstant mit einer <strong>Netzfrequenz von 50 Hertz</strong> betrieben werden. Diese Frequenz ist ein empfindlicher Indikator für das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch. Während ein Strommangel zu einem Frequenzabfall führt, kann eine Hellbrise zu einem <strong>Frequenzanstieg</strong> führen – vor allem, wenn Einspeisung und Last nicht engmaschig koordiniert werden. Automatisierte Schutzmechanismen und Primärregelleistung müssen in solchen Fällen rasch eingreifen, um Netzschäden zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannung und Blindleistung bei einer Hellbrise</h3>



<p>Neben der Frequenz ist auch die <strong>Spannungshaltung</strong> eine zentrale Aufgabe im Netzbetrieb. Bei sehr hoher dezentraler Einspeisung kann es zu lokalen <strong>Spannungserhöhungen</strong> kommen, sofern keine flexiblen zuschaltbaren Verbraucher existieren. Zudem fehlt es häufig an regelbarem <strong><a href="https://cubeconcepts.de/blindstrom-bei-pv-anlagen/">Blindstrom</a></strong>, der zur Stabilisierung des Stromflusses notwendig ist. Konventionelle Kraftwerke, die diese Leistungen bereitgestellt haben, sind in Hellbrise-Phasen oft gar nicht am Netz. Ersatz durch neue Technologien wie beispielsweise <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> mit Netzstützfunktion sind noch nicht flächendeckend im Einsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Komplexere Systemführung</h3>



<p>Je mehr volatile Erzeuger gleichzeitig hohe Leistungen einspeisen, desto komplexer wird das Lastmanagement für die Netzbetreiber. Der Bedarf an vorausschauender Planung, Echtzeitdaten, automatisierten Schaltvorgängen und regionaler Koordination steigt massiv. Verteilnetzbetreiber geraten dadurch zunehmend in eine aktive Rolle – weg von der passiven Stromverteilung hin zum aktiven Netzbetrieb mit Echtzeitregelung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven &amp; Lösungen bei Hellbrisen</h2>



<p>Um die Hellbrise nicht als Risiko, sondern als Chance für die Energiewende nutzen zu können, braucht es strukturelle Anpassungen auf mehreren Ebenen. Netze, Märkte und Technologien müssen in der Lage sein, große Mengen erneuerbaren Stroms flexibel und effizient zu integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzausbau &amp; Netzoptimierung</h3>



<p>Ein zentraler Baustein ist der <strong>bedarfsgerechte Ausbau </strong>der Stromnetze, insbesondere der Übertragungsleitungen zwischen Nord- und Süddeutschland. Neben neuen Trassen gewinnen jedoch auch <strong>intelligente Netztechnologien</strong> an Bedeutung: Engpassmanagement, regelbare Ortsnetztransformatoren, automatisierte Schalttechnik und digitale Netzführung können bestehende Infrastrukturen effizienter ausnutzen. Auch der <strong>grenzüberschreitende Stromhandel</strong> hilft, Erzeugungsspitzen über nationale Märkte hinweg auszugleichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexible Nachfrage &amp; mehr Speicher</h3>



<p>Um die Stromüberschüsse aus einer Hellbrise sinnvoll zu nutzen, sind verschiedene Ansätze in Diskussion und Umsetzung. Diese Technologien unterstützen dabei, das Netz zu entlasten und Erzeugungsspitzen in Verbrauch umzuwandeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriegroßspeicher für kurzfristige Netzdienste und Ausbau von weiteren Pumpspeicherkraftwerken</li>



<li>Power-to-X-Technologien wie Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion</li>



<li>Demand Side Management, also die zeitliche Verschiebung von Stromverbrauch durch intelligente Steuerung (z. B. bei industriellen Prozessen, Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Chancen für Sektorenkopplung</h3>



<p>Ein entscheidender Hebel liegt in der Verknüpfung verschiedener Energiesektoren. Die intelligente <strong><a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/">Sektorenkopplung</a></strong> zwischen Strom, Wärme, Mobilität und Industrie ermöglicht eine bedarfsgerechte Nutzung der Energie, wo sie gerade gebraucht wird. Dabei ist diese Verbrauchsoptionen darüber hinaus äußerst flexibel und netzdienlich. Dazu zählen die Kombinationen aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Power-to-X-Technologien (Power-to-Heat, Power-to-Gas, Power-to-Liquid)</li>



<li>Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge</li>



<li>energieintensive industrielle Prozesse mit Elektroenergieeinsatz</li>



<li>Wärmespeicherung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Marktanreize &amp; Preissignale bei Hellbrisen</h3>



<p>Auch der <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> selbst muss besser auf Hellbrise-Phasen reagieren können. Die jüngst eingeführten <strong><a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/">dynamischen Stromtarife</a></strong> in Deutschland setzen hierzu bereits erste Anreize. Zeitvariable Netzentgelte oder lokale Börsenpreise sind weitere Optionen, die in die gleiche Richtung zielen. Aktuell fehlen allerdings noch starke dynamische Preissignale, die auch <strong>flexible Verbraucher</strong> motivieren, Strom zu Zeiten hoher Verfügbarkeit gezielt zu nutzen. Eine weitere Möglichkeit, überschüssige Erzeugung in Echtzeit zu aktivieren oder abzuregeln, bieten kurzfristige und regionale Flexibilitätsmärkte. Die Auswirkungen werden zurzeit in Modellregionen erprobt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellbrise – das Wetterphänomen mit Systemrelevanz</h2>



<p>Die Hellbrise ist ein neues, aber zunehmend relevantes Phänomen der Energiewende. Sie ist ein Stressmoment für das Stromsystem. Was zunächst wie ein Idealzustand erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Herausforderung: Netzüberlastung, negative Strompreise und komplexes Systemmanagement verdeutlichen, dass Überfluss genauso kritisch sein kann wie Mangel. Die Hellbrise wird häufiger auftreten und zeigt, wie wichtig der Ausbau von Speichern, flexiblen Verbrauchern und Netzinfrastruktur ist. Bei einer sinnvollen Integration und Kombination wird sie aber vom Risiko zum Eckpfeiler einer stabilen, klimafreundlichen Energieversorgung.</p>



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<p></p>
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		<title>Schwarzstart durch Batteriespeicher</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/schwarzstart-durch-batteriespeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jun 2025 12:32:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Schwarzstart durch Batteriespeicher (BESS) bezeichnet die Fähigkeit eines Batteriespeichersystems, ein Stromnetz oder ein Teilnetz nach einem vollständigen Stromausfall – also ohne externe Stromversorgung – eigenständig wieder hochzufahren. Dies ist besonders relevant für den Wiederaufbau der Energieversorgung nach einem Blackout. Im Kontext von Batteriespeichern und PV-Anlagen bedeutet die Schwarzstartfähigkeit demnach, dass die Anlage nach einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <strong>Schwarzstart durch Batteriespeicher</strong> (BESS) bezeichnet die Fähigkeit eines Batteriespeichersystems, ein Stromnetz oder ein Teilnetz nach einem vollständigen Stromausfall – also <strong>ohne externe Stromversorgung</strong> – eigenständig wieder hochzufahren. Dies ist besonders relevant für den Wiederaufbau der Energieversorgung nach einem <strong>Blackout</strong>. Im Kontext von Batteriespeichern und PV-Anlagen bedeutet die Schwarzstartfähigkeit demnach, dass die Anlage nach einer kompletten Entladung oder Netztrennung eigenständig starten und die Stromversorgung wiederherstellen kann – auch wenn das öffentliche Stromnetz weiterhin ausfällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist generell ein &#8220;Schwarzstart&#8221;?</h2>



<p>Nach einem Stromausfall sind nicht alle Kraftwerke oder Stromerzeugungsanlagen in der Lage, selbständig wieder hochzufahren. Dies können nur sog. <strong>schwarzstartfähige Anlagen</strong>, die mit allen wiederherstellungsrelevanten Systemen kommunizieren. Allein schon die Übermittlung von Steuerbefehlen, Anforderungen und Notfallmaßnahmen muss gewährleistet sein, um die benötigte <strong>Wirk- und <a href="https://cubeconcepts.de/blindstrom-bei-pv-anlagen/">Blindstrom</a></strong> aus benachbarten Netzen zu beziehen oder den lokalen Wiederaufbau einzuleiten.</p>



<p>Der eigentliche Wiederaufbau beginnt in der Regel in einem Unternehmen oder bei Großkraftwerken mit dem <strong>Inselbetrieb</strong>: Dabei wird ein Teilnetz zunächst durch eine autonom agierende, schwarzstartfähige Stromquelle versorgt – zum Beispiel ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a>, ein Wasserkraftwerk oder ein Dieselkraftwerk. Diese Quelle liefert den notwendigen Startstrom für ein angeschlossenes Großkraftwerk, das im Normalbetrieb nicht ohne externe Stromversorgung anlaufen kann.</p>



<p>Insbesondere Kohle-, Atom- oder Blockheizkraftwerke benötigen Strom für zahlreiche Nebenaggregate (Pumpen, Turbinen, Brennstoffförderung), bevor sie selbst Strom produzieren können. Durch die schrittweise Zuschaltung weiterer Anlagen und Netze wird so die großflächige Stromversorgung im öffentlichen Netz nach und nach wiederhergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher als Schwarzstart-Quelle</h2>



<p>Für einen funktionierenden Schwarzstart mit Batteriespeicher sind mehrere technische Komponenten und Voraussetzungen notwendig. Zentrale Rolle spielt dabei ein schwarzstartfähiger <strong>Wechselrichter</strong>, der im Gegensatz zu klassischen, netzgeführten Wechselrichtern eigenständig eine stabile Netzfrequenz erzeugen kann. Er erkennt einen Netzausfall automatisch und schaltet in den Inselbetrieb um. Solche netzbildenden Wechselrichter (<a href="https://cubeconcepts.de/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/" type="post" id="24483">Grid Forming</a>) ermöglichen auch die Teilnahme am neuen Markt der <a href="https://cubeconcepts.de/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a>. </p>



<p>Wichtig ist auch ein <strong>intelligentes Steuerungs- und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystem</a></strong>, das den Netzstatus kontinuierlich überwacht und die Umschaltung zwischen Netz- und Inselbetrieb sowie die schrittweise Zuschaltung weiterer Verbraucher oder Erzeuger koordiniert. Alle Steuerungseinheiten müssen durch einen schwarzstartfähigen <strong>Batteriespeicher</strong> gespeist werden. Er muss auch nach vollständiger Entladung in der Lage sein, etwa am Morgen nach einer netzlosen Nacht, sich neu zu füllen, sobald erneuter PV-Ertrag zur Verfügung steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältige Einsatzgebiete für schwarzstartfähige Batteriespeicher</h2>



<p>Batteriespeicher für einen Schwarzstart kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, wo eine schnelle und autonome Wiederherstellung der Stromversorgung erforderlich ist. <strong>Industriebetriebe</strong> sichern so ihre Produktion im Falle eines Blackouts ab, während <strong>Netzbetreiber</strong> damit gezielt Versorgungsinseln aufbauen können. Auch <strong>kritische Infrastrukturen</strong> wie Krankenhäuser oder Rechenzentren profitieren von der hohen Zuverlässigkeit dieser Systeme. Auch in äußerst abgelegenen Regionen ermöglichen sie einen stabilen Inselbetrieb. Zudem werden Batteriegroßspeicher zunehmend im industriellen Maßstab eingesetzt, etwa zur Wiederinbetriebnahme von Kraftwerken oder ganzen Netzabschnitten – als schnelle, flexible und nachhaltige Alternative zu klassischen Schwarzstartkraftwerken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile beim Einsatz von Batteriespeichern für einen Schwarzstart</h2>



<p>Der Einsatz von Batteriespeichern für einen Schwarzstart bietet eine Vielzahl technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schnelle Reaktionszeit: Sie reagieren in Millisekunden bis wenigen Sekunden und sind dadurch sofort einsatzbereit.</li>



<li>Emissionfrei und kompakt: Im Gegensatz zu Dieselaggregaten arbeiten sie geräuscharm, ohne CO₂-Ausstoß und benötigen deutlich weniger Platz als konventionelle Kraftwerke.</li>



<li>Netzunabhängiger Wiederaufbau: Batteriespeicher können ein Inselnetz mit stabiler Frequenz aufbauen und sukzessive um weitere Erzeuger und Verbraucher erweitern.</li>



<li>Integration erneuerbarer Energien: Sie ermöglichen eine direkte Kopplung mit PV-Anlagen und nutzen gespeicherte grüne Energie für den Wiederanlauf.</li>



<li>Erhöhte Versorgungssicherheit: Besonders in Regionen mit instabiler Stromversorgung oder bei autarken Anwendungen bietet die Schwarzstartfähigkeit einen entscheidenden Vorteil.</li>



<li>Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit: Auch nach längeren Blackouts bleibt die Stromversorgung gesichert, sobald erneuerbare Energie verfügbar ist.</li>



<li>Kosteneinsparungen: Durch höheren Eigenverbrauch und geringere Netzabhängigkeit lassen sich langfristig Stromkosten senken.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen beim Schwarzstart durch Batteriespeicher</h2>



<p>Der Schwarzstart durch Batteriespeicher bringt trotz vieler Vorteile auch Herausforderungen mit sich. Entscheidend ist der Einsatz netzbildender Wechselrichter, die Spannung und Frequenz eigenständig erzeugen und stabil halten können. Gleichzeitig muss die Steuerungstechnik auch ohne Netzstrom zuverlässig funktionieren, was eine gesicherte Notstromversorgung erfordert. Die Integration von Speicher, Wechselrichter und Steuerung ist technisch komplex und verlangt eine sorgfältige Planung. </p>



<p>Hinzu kommen <strong>höhere Investitionskosten</strong>, da schwarzstartfähige Systeme aufwendiger und teurer sind als konventionelle Lösungen. Auch die <strong>begrenzte Speicherleistung</strong> kann zum Problem werden – insbesondere bei langen Stromausfällen, in denen ein kleiner Speicher die Versorgung nicht dauerhaft aufrechterhalten kann. Schließlich erfordert der koordinierte Netzwiederaufbau eine genaue Abstimmung mit anderen Erzeugern und Verbrauchern sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Schwarzstartfähige Batteriespeicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit bei den zunehmend dezentralen und erneuerbaren Energien. Sie ermöglichen es, Netze nach einem Stromausfall schnell, emissionsfrei und unabhängig vom öffentlichen Netz wieder aufzubauen – vom autarken Microgrid bis hin zur Wiederinbetriebnahme großer Kraftwerke. </p>



<p>Durch ihre schnelle Reaktionszeit, die Integration mit erneuerbaren Energien und ihre kompakte Bauweise stellen sie eine zukunftsfähige Alternative zu konventionellen Schwarzstartlösungen dar. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Baustein für resiliente Infrastrukturen – insbesondere in Industrie, kritischen Einrichtungen und abgelegenen Regionen. Trotz technischer Komplexität und höherer Investitionskosten überwiegen langfristig die Vorteile: Batteriespeicher erhöhen die Netzstabilität, ermöglichen Kosteneinsparungen durch Eigenverbrauch und tragen aktiv zur Energiewende bei.</p>



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		<title>PV-Modernisierung: Boom in zehn Jahren erwartet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-modernisierung-boom-in-zehn-jahren-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2025 08:36:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In etwa zehn Jahren rechnen Experten mit einem regelrechten Boom bei der PV-Modernisierung in Deutschland. Dann endet nämlich die theoretisch technische Lebensdauer, der vielen Solaranlagen, die vor ca. zehn Jahren installiert wurden, sofern sie bis dahin kein Repowering erfahren haben. Zwischen 2034 und 2037 erreichen in Deutschland PV- und Windkraftanlagen mit mehr als 54 Gigawatt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In etwa zehn Jahren rechnen Experten mit einem regelrechten Boom bei der <strong>PV-Modernisierung</strong> in Deutschland. Dann endet nämlich die theoretisch technische Lebensdauer, der vielen Solaranlagen, die vor ca. zehn Jahren installiert wurden, sofern sie bis dahin kein Repowering erfahren haben. Zwischen 2034 und 2037 erreichen in Deutschland PV- und Windkraftanlagen mit mehr als <strong>54 Gigawatt</strong> installierter Leistung das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Das ist mehr als ein Drittel der aktuellen deutschen EE-Kapazität.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchschnittliche Lebensdauer ohne Repowering</h2>



<p>Insgesamt sind EE-Anlagen auf eine langfristige Stromerzeugung ausgelegt – doch ihre Lebensdauer ist nicht unbegrenzt. Wie lange eine PV- oder Windkraftanlage tatsächlich wirtschaftlich betrieben werden kann, hängt stark von der Technologie, der Qualität der Komponenten sowie von Wartung und Standortbedingungen ab.</p>



<p>Bei <strong>Solaranlagen</strong> rechnen Wissenschaftler im Durchschnitt mit einer <strong>Lebensdauer</strong> von etwa <strong>25 Jahren</strong> ohne PV-Modernisierung oder <a href="https://cubeconcepts.de/repowering-von-pv-anlagen/">Repowering</a>. Hochwertige Module können sogar 35 bis 40 Jahre lang Strom erzeugen – allerdings mit sinkender Leistung. Nach 25 Jahren liefern viele Module noch etwa 80 % ihrer ursprünglichen Leistung. Bei anderen Systemkomponenten wie beispielsweise den Wechselrichtern rechnen Experten mit einer Lebenszeit von ca. zehn bis 15 Jahre.</p>



<p>Bei <strong>Windkraftanlagen</strong> liegt die typische <strong>Lebensdauer</strong> bei etwa <strong>20 Jahren</strong>. Mit regelmäßiger Wartung ist auch ein längerer Betrieb möglich. Offshore-Anlagen werden meist für 25 Jahre genehmigt, können aber mit entsprechenden Konzepten bis zu 30 oder 35 Jahre betrieben werden. Trotzdem stehen alle Betreiber spätestens nach 20-25 Jahren vor der Entscheidung: weiterbetreiben, modernisieren oder durch neue Technik ersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Modernisierung &amp; Repowering gewinnen künftig an Bedeutung</h2>



<p>Betreiber von PV-Anlagen sollten nicht erst am Ende der Betriebszeit über PV-Modernisierung oder Repowering nachdenken, sondern <strong>frühzeitig Strategien</strong> entwickeln. Durch den gezielten Austausch älterer oder leistungsschwacher Komponenten – wie Solarmodule, Wechselrichter oder Verkabelung – lässt sich der Ertrag steigern, die Lebensdauer verlängern und die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Auch neue Konzepte, wie beispielsweise die Erweiterung der Anlagen durch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> können den Eigenverbrauch erhöhen und langfristig stabile Erträge garantieren. Als besonders hilfreich gelten außerdem kleine kostengünstigere Maßnahmen, wie die Implementierung eines Monitoring- oder eines gesamtem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystems</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Boom Mitte der 30er Jahre für PV-Modernisierung &amp; Windkraft-Repowering</h2>



<p>Das Repowering bei Windkraftanlagen findet in Deutschland heute bereits in einer jährlichen Größenordnung von 4-5 GW statt. Ab etwa 2030 kommen die ersten PV-Anlagen, die Anfang und Mitte der Zweitausender Jahre errichtet wurden, hinzu. Etwa Mitte der 30er Jahre erreicht ein großer Teil der heute installierten Solaranlagen das Ende ihrer technischen Lebensdauer, sofern bis dahin keine PV-Modernisierung durchgeführt wurde. Experten erwarten, dass zwischen 2030 und 2040 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von <strong>über 35 GW</strong> und Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von <strong>48 GW</strong> in diesem Zeitraum altersbedingt außer Betrieb gehen könnten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-23190" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-1024x599.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-300x175.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-768x449.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040.jpg 1291w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Besonders betroffen durch den Boom Mitte der 30er Jahre sind ältere Photovoltaikanlagen, die zwischen 2009 und 2012 installiert wurden. Viele dieser Anlagen speisen über das EEG in das öffentliche Netz ein und nähern sich dann dem Ende ihrer Förder- und Nutzungszeit. Dies bedeutet aber auch, dass in etwa zehn Jahren die Nachfrage nach Komponenten, Fachkräften und Genehmigungsverfahren steigen wird. Je früher EE-Anlagenbetreiber auf PV-Modernisierungs- oder Windkraft-Repowering-Potenziale prüfen, desto besser lassen sich Engpässe vermeiden und Investitionen strategisch planen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Modernisierung strategisch planen: Was Betreiber jetzt tun sollten</h2>



<p>Die erwartete Erneuerungswelle ab Mitte der 2030er Jahre erfordert vorausschauendes Handeln. Betreiber von PV- und Windkraftanlagen sollten bereits heute prüfen, wie sie ihre Anlagen langfristig wirtschaftlich betreiben können – und ob eine PV-Modernisierung, Nachrüstung oder ein vollständiges Repowering sinnvoll ist.</p>



<p>Folgende Schritte bieten sich jetzt an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bestandsaufnahme und Bewertung:</strong> Zustand, Leistung und technisches Alter der Anlage analysieren – insbesondere bei Inbetriebnahmen zwischen 2009 und 2012.</li>



<li><strong>Modernisierungspotenziale identifizieren:</strong> Sind Komponenten wie Wechselrichter, Verkabelung oder Module austauschreif? Gibt es Optimierungsmöglichkeiten durch Monitoring- oder Speichersysteme?</li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit neu kalkulieren:</strong> Lohnt sich ein Weiterbetrieb oder wäre eine technische Erneuerung wirtschaftlicher? Förderende, steigende Wartungskosten oder Stromvermarktung spielen hier eine zentrale Rolle.</li>



<li><strong>Planung frühzeitig anstoßen:</strong> Bis Mitte der 2030er Jahre wird die Nachfrage nach Technik, Fachkräften und Genehmigungen stark steigen. Wer rechtzeitig agiert, sichert sich Kapazitäten und kann Umbauten effizient umsetzen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kurzum: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Zukunft der eigenen EE-Anlage strategisch vorzubereiten – bevor Markt und Kapazitäten unter Druck geraten.</p>



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<p></p>
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		<title>Kundenanlagen &#038; Mieterstrom nach EuGH- und BGH-Urteil unter Druck</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 13:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die rechtlichen Rahmenbedingungen für dezentrale Energieversorgungskonzepte, Kundenanlagen und Mieterstrom müssen von der deutschen Bundesregierung neu geregelt werden. Ausgangspunkt ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 28. November 2024 (Rs C-293/23), das durch einen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Mai 2025 (Az. EnVR 83/20) nun nationale Wirkung entfaltet. Das sog. Kundenanlagenprivileg gemäß § 3 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die rechtlichen Rahmenbedingungen für dezentrale Energieversorgungskonzepte, <strong>Kundenanlagen</strong> und <strong>Mieterstrom</strong> müssen von der deutschen Bundesregierung neu geregelt werden. Ausgangspunkt ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 28. November 2024 (Rs C-293/23), das durch einen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Mai 2025 (Az. EnVR 83/20) nun nationale Wirkung entfaltet. Das sog. <strong>Kundenanlagenprivileg</strong> gemäß § 3 Nr. 24a EnWG, was bislang eine tragende Säule für Mieterstromprojekte, Quartierslösungen und industrielle Eigenversorgungsnetze war, ist <strong>weitgehend weggefallen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EuGH-Urteil: keine Sonderregelungen für Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Modelle</h2>



<p>Der EuGH stellte klar, dass <strong>nationale Sonderregelungen</strong> wie das deutsche Kundenanlagenprivileg nicht mit der EU-Strombinnenmarktrichtlinie (RL 2019/944) vereinbar sind. Insbesondere sei es unzulässig, Energieinfrastrukturen durch nationale Kriterien aus dem unionsrechtlich definierten Begriff des Verteilnetzes auszunehmen. Damit widerspricht die bisherige deutsche Praxis dem europäischen Rechtsrahmen.</p>



<p>Nach Auffassung des EuGH gelten alle Leitungen, über die <strong>Strom an Letztverbraucher</strong> geliefert wird, <strong>grundsätzlich als Verteilnetze</strong> – unabhängig von deren Größe, technischer Struktur oder dem Umstand, dass sie nur ein einzelnes Gebäude oder ein abgegrenztes Areal versorgen. Nationale Sonderkategorien wie die sogenannte Kundenanlage dürfen demnach keine zusätzlichen Merkmale wie die Anzahl der Letztverbraucher, den Stromdurchfluss oder die räumliche Ausdehnung heranziehen, um bestimmte Anlagen von der Regulierung auszunehmen.</p>



<p>In der Praxis bedeutet das: <strong>Betreiber</strong> solcher Stromversorgungsanlagen sind <strong>als Verteilnetzbetreiber anzusehen</strong>. Sie unterliegen künftig denselben regulatorischen Anforderungen. Dazu zählen unter anderem die Verpflichtung zur eigentumsrechtlichen und operationellen Entflechtung, die Regulierung der Netzentgelte sowie umfassende Zugangs- und Transparenzpflichten. Ausnahmen von diesen Pflichten sind ausschließlich in den ausdrücklich im Unionsrecht vorgesehenen Fällen möglich – etwa für geschlossene Verteilernetze oder Bürgerenergiegesellschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BGH-Beschluss: Nationale Umsetzung der EuGH-Vorgaben</h2>



<p>Der BGH hat nun die Rechtsprechung des EuGH konsequent aufgegriffen, bestätigt und auf ein konkretes Mieterstromprojekt angewendet. Dabei stellte das Gericht klar, das Kundenanlagen und Mieterstrom nur noch im Einklang mit der EU-Strombinnenmarktrichtlinie (2019/944) ausgelegt werden dürfen. In der Praxis bedeutet das: Eine Kundenanlage liegt nur noch dann vor, wenn keine entgeltliche Stromlieferung an Dritte erfolgt.</p>



<p>Im verhandelten Fall plante ein Projektentwickler die Versorgung von 250 Wohnungen über ein eigenes privates Leitungsnetz. Da dabei Strom entgeltlich an mehrere Letztverbraucher geliefert werden sollte, qualifizierte der BGH das Netz als <strong>regulierungspflichtiges Verteilernetz</strong>. Die bisherige Sonderbehandlung solcher Strukturen über das Kundenanlagenprivileg wurde damit faktisch aufgehoben.</p>



<p>Die rechtliche Folge: Betreiber entsprechender Anlagen unterliegen nun <strong>vollständig</strong> <strong>dem Energiewirtschaftsrecht</strong>. Dies beinhaltet beispielsweise die Pflichten zur Zahlung von <strong>Netzentgelten</strong>, zur Übernahme der <strong>Bilanzkreisverantwortung</strong> oder zur Einrichtung eines ordnungsgemäßen <strong>Messstellenbetriebs</strong>. Betroffen sind insbesondere Mieterstrom-Modelle, etwa mit PV-Anlagen, Quartierslösungen mit Kraft-Wärme-Kopplung oder erneuerbaren Energien zur gewerbliche Arealversorgungen – etwa in Industrieparks – sowie gemeinschaftliche Versorgungsmodelle in größeren Gebäuden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Betreiber von Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Modellen</h2>



<p>Viele Kundenanlagen- und Mieterstrom-Projekte basieren bislang auf den Privilegien nach § 3 Nr. 24a EnWG. Dies verschaffte ihnen erhebliche wirtschaftliche Vorteile, da weder Netzentgelte, Umlagen oder sonstige regulatorische Pflichten anfielen. Mit der Neueinstufung solcher Anlagen als regulierungspflichtige Verteilernetze entfallen diese Privilegien jedoch, was die Wirtschaftlichkeit zahlreicher Projekte grundlegend infrage stellt.</p>



<p>Besonders problematisch ist die neu entstandene <strong>Rechtsunsicherheit für Bestandsanlagen</strong>. Da die Einordnung als Kundenanlage bislang in der Regel ohne behördliche Prüfung erfolgte, drohen nun nachträgliche Regulierungsmaßnahmen – etwa Rückforderungen, Umstrukturierungen oder die Pflicht zur Neuanmeldung als geschlossenes Verteilernetz. Dies betrifft nicht nur neue, sondern auch langjährig betriebene Versorgungsstrukturen in Wohnquartieren oder Industriearealen.</p>



<p>Auch bestehende Fördermechanismen wie der <strong>Mieterstromzuschlag</strong> nach § 21 Abs. 3 EEG geraten unter Druck. Diese Förderung setzt voraus, dass der Strom nicht durch ein Netz der allgemeinen Versorgung geleitet wird. Wird jedoch eine bisher privilegierte Kundenanlage als reguläres Verteilernetz eingeordnet, ist diese Bedingung nicht mehr erfüllt – und der <strong>Förderanspruch entfällt</strong>. Zahlreiche Projekte wären damit wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handlungsdruck für Kundenanlagen &amp; Mieterstrom steigt</h2>



<p>Betreiber und Entwickler von Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Projekten sind nach den Urteilen erheblich verunsichert und fordern Neuregelungen durch die deutsche Gesetzgebung. Zurzeit droht eine <strong>Entwertung bestehender Projekte</strong> und <strong>Investitionen</strong> in neue Projekte <strong>stocken</strong>. Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, ihre Energieversorgungsstrukturen regulatorisch neu zu bewerten, anzupassen oder gegebenenfalls als geschlossene Verteilernetze umzustrukturieren. Auf sie kommen ohne Neuregelung neue Pflichten zu – etwa die buchhalterische Entflechtung, die Erhebung und Abführung von Netzentgelten und Umlagen (wie der KWKG-, Offshore- oder § 19-StromNEV-Umlage), die Gewährung von Netzzugang für Dritte sowie umfassende Melde- und Nachweispflichten gegenüber den Regulierungsbehörden. Zudem gibt es nach wie vor Probleme bei der Generierung der <a href="https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-buerokratie-bremst-gruenen-mieterstrom/">Herkunftsnachweise: Die Bürokratie bremst grünen Mieterstrom</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven für Betreiber &amp; Impulse für die Gesetzgebung</h2>



<p>Betreiber und Projektträger von dezentralen Stromversorgungsmodellen sollten jetzt ihre bestehenden Anlagen einer kritischen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Dabei ist zu prüfen, ob die technischen und betrieblichen Ausgestaltungen der Anlagen den Kriterien des EuGH für ein regulierungspflichtiges Verteilernetz entsprechen. Wo dies der Fall ist, müssen bestehende Konzepte entweder angepasst oder durch <strong>rechtssichere Alternativmodelle</strong> ersetzt werden. Ein möglicher Ansatz hierzu liegt in hybriden Versorgungskonzepten, bei denen Strom nicht exklusiv über ein internes Netz geliefert wird, sondern ergänzend zu einem bestehenden Grundversorgungstarif bereitgestellt wird.</p>



<p>Gleichzeitig ist die deutsche Bundesregierung gefordert, die Netzsystematik an die europäischen Vorgaben anzupassen und gleichzeitig praktikable Lösungen für kleinere, verbrauchernahe Strukturen zu schaffen. Auf EU-Ebene bietet beispielsweise die Strombinnenmarktrichtlinie Spielräume, etwa durch die Anerkennung geschlossener Verteilernetze und Bürgerenergiegemeinschaften, die unter bestimmten Bedingungen von regulatorischen Anforderungen ausgenommen werden können. Auf nationaler Ebene könnten sog. Arealnetze Lösungen bieten. Damit ließe sich eine rechtssichere und wirtschaftlich tragfähige Basis für viele dezentrale Versorgungsmodelle schaffen.</p>



<p>Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsste angepasst werden: Um den Mieterstromzuschlag weiterhin zu ermöglichen, sollten Modelle mit interner Stromverteilung förderfähig bleiben – vorausgesetzt, Transparenz, Verbraucherschutz und Nichtdiskriminierung sind gewährleistet. Nur durch ein solches Zusammenspiel technischer, regulatorischer und politischer Maßnahmen lassen sich dezentrale Energiekonzepte auch künftig erfolgreich umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuausrichtung bei Kundenanlagen &amp; Mieterstrom dringend erforderlich</h2>



<p>Das EuGH-Urteil und der nachfolgende BGH-Beschluss schaffen Klarheit – und zugleich große Unsicherheit. Die bisherige Regelung in Deutschland zu Kundenanlagen und Mieterstrom ist demnach unionsrechtswidrig. Jetzt ist der Gesetzgeber gefragt, zeitnah praktikable und unionsrechtskonforme Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Energiewende im gewerblichen und urbanen Bereich nicht auszubremsen. Ohne rechtssichere Übergangsregelungen und eine zügige Anpassung des Energierechts drohen Investitionsstau, Projektabbrüche und ein Rückschritt bei der dezentralen Energiewende.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>NRW: PV-Förderprogramme wieder gestartet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nrw-pv-foerderprogramme-wieder-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2025 08:02:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22639</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem 13. Mai 2025 unterstützt Nordrhein-Westfalen Unternehmen wieder durch PV-Förderprogramme. Sowohl konkrete Investitionen in Anlagen ohne EEG-Vergütung als auch vorbereitende Studien und Beratungsleistungen für größere Solarpark-Projekte können bezuschusst werden. Für Unternehmen ergeben sich dadurch konkrete Möglichkeiten, Investitionen in erneuerbare Energien gezielt voranzutreiben, Betriebskosten langfristig zu senken und sich unabhängig von volatilen Strompreisen zu positionieren. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/nrw-pv-foerderprogramme-wieder-gestartet/">NRW: PV-Förderprogramme wieder gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit dem 13. Mai 2025 unterstützt <strong>Nordrhein-Westfalen</strong> Unternehmen wieder durch <strong>PV-Förderprogramme</strong>. Sowohl konkrete Investitionen in Anlagen ohne EEG-Vergütung als auch vorbereitende Studien und Beratungsleistungen für größere Solarpark-Projekte können bezuschusst werden. Für Unternehmen ergeben sich dadurch konkrete Möglichkeiten, Investitionen in erneuerbare Energien gezielt voranzutreiben, Betriebskosten langfristig zu senken und sich unabhängig von volatilen Strompreisen zu positionieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. PV-Förderprogramm von Anlagen außerhalb des EEG</h2>



<p>Ein zentrales Förderprogramm richtet sich an Unternehmen, die Photovoltaikanlagen außerhalb der klassischen EEG-Vergütung errichten wollen. Konkret werden <strong>Floating-Photovoltaikanlagen</strong> – also Anlagen auf Gewässern wie Baggerseen – sowie <strong>Agri-Photovoltaikanlagen</strong> gefördert, bei denen Photovoltaik mit landwirtschaftlicher Nutzung kombiniert wird. Voraussetzung ist eine installierte Leistung von <strong>mindestens 100 kWp</strong>. Die Anlagen dürfen während ihrer gesamten Betriebsdauer keine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Anspruch nehmen.</p>



<p>Gefördert werden dabei die Ausgaben für wesentliche Anlagenteile, darunter Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Unterkonstruktionen, Montageleistungen, Verkabelung sowie der Netzanschluss. Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung. Unternehmen können <strong>bis zu 25 %</strong> der förderfähigen Investitionskosten als Zuschuss erhalten, maximal <strong>1.000.000 Euro</strong> pro Vorhaben. Die Auswahl der Projekte erfolgt im Rahmen einer Einzelfallprüfung durch die Bewilligungsbehörde. Grundlage ist eine aussagekräftige Projektbeschreibung.</p>



<p>Der Antrag erfolgt online über das Förderportal des Landes NRW. Wichtig ist, dass der Förderbescheid vor Beginn der Maßnahme vorliegen muss – ein vorzeitiger Projektstart führt zum Ausschluss von der Förderung. Erst nach positiver Entscheidung darf beauftragt und mit der Umsetzung begonnen werden. Die Fördermaßnahme kann bis zum 30. Juni 2027 beantragt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. PV-Förderprogramm von Beratungsleistungen für den Ausbau</h2>



<p>Neben der direkten Investitionsförderung unterstützt das Land NRW auch <strong>vorbereitende Planungsleistungen</strong>. Unternehmen können Zuschüsse für Machbarkeitsstudien, Potenzialanalysen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen oder Umweltgutachten erhalten, die im Zusammenhang mit der Errichtung oder Erweiterung von <strong>Freiflächen-Photovoltaikanlagen</strong> bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> stehen. Auch Netzanschlussprüfungen, statische Voruntersuchungen oder Dienstleistungen zur Begleitung von Bauleitverfahren sind förderfähig.</p>



<p>Diese Leistungen müssen durch externe, qualifizierte und unabhängige Beratende erbracht werden. Als qualifiziert gelten Beraterinnen und Berater, die in den letzten zwei Jahren fachspezifisch im Bereich industrieller oder energiewirtschaftlicher Anlagen tätig waren und entsprechende Referenzen nachweisen können. Je Netzanschluss und Standort ist nur eine Förderung möglich.</p>



<p>Für Unternehmen beträgt der Zuschuss <strong>bis zu 70 %</strong> der förderfähigen Beratungskosten, höchstens <strong>35.000 Euro</strong>. Auch diese Förderung wird anteilig gewährt und muss vor der Beauftragung der Leistungen beantragt werden. Nach Abschluss der Maßnahme kann der Verwendungsnachweis eingereicht werden, woraufhin die Auszahlung erfolgt. Die Fördermaßnahme läuft ebenfalls bis zum 30. Juni 2027.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anträge für PV-Förderprogramme rechtzeitig stellen</h2>



<p>Für Unternehmen in NRW lohnt sich ein genauer Blick auf die aktuellen <a href="https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PV-Förderprogramme</a>. Wer innovative Anlagentypen ohne EEG-Vergütung realisieren möchte oder größere PV-Projekte sorgfältig vorbereiten will, erhält über die Landesförderung wirkungsvolle finanzielle Unterstützung. In beiden Fällen gilt: Der Förderantrag muss rechtzeitig gestellt und bewilligt sein, bevor mit der Umsetzung begonnen wird.</p>



<p>Die Programme bieten damit nicht nur eine Chance zur Kostensenkung, sondern auch einen strukturierten Einstieg in eine nachhaltige und unabhängige Energieversorgung.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reform der Stromnetzentgelte: Bundesnetzagentur eröffnet Debatte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2025 12:29:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22626</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 12. Mai 2025 hat die Bundesnetzagentur ein zentrales Verfahren zur Reform der Stromnetzentgelte gestartet und eröffnet die Debatte durch ein 57seitiges Diskussionspapier. Damit wird der Rahmen der „Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom“ (AgNeS) festgelegt, um eine zukunftsfähige, faire und marktkonforme Systematik für Netzentgelte entwickeln zu können. Hintergrund ist ein notwendiger Systemwechsel infolge eines Urteils des Europäischen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/">Reform der Stromnetzentgelte: Bundesnetzagentur eröffnet Debatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 12. Mai 2025 hat die Bundesnetzagentur ein zentrales Verfahren zur <strong>Reform der Stromnetzentgelte</strong> gestartet und eröffnet die Debatte durch ein 57seitiges Diskussionspapier. Damit wird der Rahmen der „Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom“ (AgNeS) festgelegt, um eine zukunftsfähige, faire und marktkonforme Systematik für Netzentgelte entwickeln zu können. Hintergrund ist ein notwendiger Systemwechsel infolge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs sowie der tiefgreifenden Veränderungen im Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb ist die Reform der Stromnetzentgelte notwendig?</h2>



<p>Die geltende Stromnetzentgeltverordnung<strong> (StromNEV)</strong>, die bislang die Bildung der Netzentgelte regelt, <strong>tritt zum 31.12.2028 außer Kraft</strong>. Bereits im Jahr 2021 hatte der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die auf Rechtsverordnungen der Bundesregierung basierende Regulierung gegen europarechtliche Vorgaben – insbesondere die Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie – verstößt. Zusätzlich urteilte der EuGH, dass den Regulierungsbehörden der Mitgliedsstaaten mehr Autonomie gewährt werden müsse. Dem kam die Bundesregierung bereits 2024 in einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) nach. Die Bundesnetzagentur muss daher <strong>eigenständig </strong>und<strong> unabhängig</strong> über die Struktur der Netzentgelte entscheiden.</p>



<p>Gleichzeitig hat sich das Energiesystem in den vergangenen zwei Jahrzehnten grundlegend verändert. Die <strong>Integration der erneuerbaren Energien</strong>, mit ihrer zunehmenden dezentralen Energieerzeugung, Digitalisierung und Flexibilisierung, stellt neue Anforderungen an das Entgeltsystem. Das bisherige Modell stößt dabei zunehmend an seine Grenzen und die Kosten für den dringend notwendigen Netzausbau beziffern Experten mittleiweile auf fast 700 Milliarden Euro. Ziel der Reform ist es, marktdienliche Anreize zu schaffen, kostengerechte Allokation sicherzustellen und Investitionen effizient zu lenken – insbesondere in einem System mit wachsender Zahl an Prosumern, Speichern, steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und <strong>volatiler Einspeisung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was steht bei der Reform der Stromnetzentgelte zur Diskussion?</h2>



<p>In dem jetzt vorgelegten Diskussionspapier stellt die Bundesnetzagentur zahlreiche Optionen vor, wie das Entgeltsystem künftig gestaltet werden könnte. Der Fokus liegt zunächst auf einer grundlegenden Neustrukturierung der Netzentgelte für Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber. Grundsätzlich stehen dabei auch die bisherigen Sonderregelungen wie individuelle Netzentgelte gemäß § 19 Abs. 2 StromNEV, Entgelte gemäß § 14a EnWG oder vermiedene Netzentgelte nach § 18 StromNEV zur Debatte. In der jetzt startenden Diskussion behält sich die Behörde zwar noch vor, später Sonderrabatte zu gewähren, aber sie hatte bereits angekündigt zumindest das <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a>-Privileg im Rahmen des Reformvorhabens auslaufen zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Diskussionspunkte sind:</h3>



<p><strong>Beteiligung von Einspeisern an Netzkosten</strong>: Derzeit zahlen in Deutschland ausschließlich Letztverbraucher Netzentgelte. Die Bundesnetzagentur stellt zur Diskussion, ob auch Betreiber von Erzeugungsanlagen – analog zu anderen europäischen Ländern – künftig zur Finanzierung des Netzausbaus herangezogen werden sollten. Möglich wären einspeiseabhängige Entgelte oder ein pauschales Grundnetzentgelt für Einspeiser.</p>



<p><strong>Einführung neuer Entgeltkomponenten</strong>: Derzeit sind alle Entgelte oberhalb der Niederspannung rein verbrauchsabhängig, obwohl der Verbrauch nicht zwangsläufig der Kostentreiber ist. Vorschläge umfassen pauschale Grundpreise, Kapazitätspreise oder eine direkte Bepreisung der bestellten Netzanschlusskapazität.</p>



<p><strong>Stärkere Berücksichtigung von Prosumern</strong>: Im Bereich der Niederspannung könnte der Grundpreisanteil für Prosumer erhöht werden, um deren Netznutzung fairer abzubilden und eine angemessene Beteiligung an den Netzkosten zu sichern.</p>



<p><strong>Dynamische Netzentgelte</strong>: Die Einführung zeit- und ortsvariabler Entgelte, die sich an der tatsächlichen Netzlast orientieren, wird als langfristige Option betrachtet. Voraussetzung dafür wäre jedoch eine nahezu vollständige Digitalisierung von Netz und Netznutzern. Erste Ansätze existieren in der Festlegung zu steuerbaren Verbrauchseinrichtungen.</p>



<p><strong>Spezifische Regelungen für Speicher</strong>: Die Bundesnetzagentur betont, dass Stromspeicher bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> eine wichtige Rolle für die Systemstabilität spielen. Die netzdienliche Einbindung von Speichern soll daher gezielt adressiert werden. Eine differenzierte Entgeltregelung für Speicher ist ebenfalls Teil des Diskussionspapiers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum diese Reform so wichtig ist</h2>



<p>Laut Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, geht es bei der Reform um weit mehr als technische Details:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Erstens wird die Zahl der Nutzer immer kleiner, die in voller Höhe Entgelte zahlen – bei gleichzeitig steigenden Kosten. Zweitens fehlen ausreichend wirksame Signale, wie und wo Anlagen kostengünstig betrieben werden können. Drittens gibt es im System heute keine Anreize, die flexibles Verhalten belohnen – eher im Gegenteil.“</p>
</blockquote>



<p>Das Ziel sei ein leistungsfähiges, zukunftstaugliches Netzentgeltsystem, das die Energiewende nicht behindert, sondern aktiv unterstützt. Die Entwicklung dieses Systems soll ergebnisoffen, transparent und unter breiter Beteiligung aller Stakeholder erfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht die Reform der Stromnetzentgelte weiter?</h2>



<p>Der Reformprozess startet mit einem ersten Branchenworkshop am 2. und 3. Juni 2025. Marktteilnehmer können ihre Stellungnahmen zum Diskussionspapier bis zum 30. Juni 2025 einreichen. Weitere Fachveranstaltungen und Austauschformate sollen folgen. Die Bundesnetzagentur plant, auf dieser Grundlage in den kommenden Jahren eine oder mehrere verbindliche Festlegungen zu erlassen, die die bisherigen Regelungen der StromNEV schrittweise ersetzen.</p>



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<p></p>
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		<title>Intersolar Europe 2025: Contracting, Speicherlösungen &#038; PV-Innovationen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/intersolar-europe-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 15:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 11. bis 13. Juni 2025 war CUBE CONCEPTS auf der Intersolar Europe in München vertreten – der international führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft. Mit sechs Mitarbeitenden waren wir an den Ständen unserer Partner IBC SOLAR AG und Greenflash präsent und führten zahlreiche Fachgespräche mit Herstellern, Projektentwicklern, Unternehmen und Investoren. CUBE Contracting als Lösung Besonderes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 11. bis 13. Juni 2025 war CUBE CONCEPTS auf der <strong>Intersolar Europe</strong> in München vertreten – der international führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft. Mit sechs Mitarbeitenden waren wir an den Ständen unserer Partner <strong>IBC SOLAR AG </strong>und<strong> Greenflash</strong> präsent und führten zahlreiche Fachgespräche mit Herstellern, Projektentwicklern, Unternehmen und Investoren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CUBE Contracting als Lösung</h2>



<p>Besonderes Interesse auf der Intersolar Europe 2025 weckte unser<strong> <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">PV-Contracting</a></strong>, das auf einer <strong>nachrangigen Dienstbarkeit</strong> basiert. Diese Struktur ermöglicht es Unternehmen, PV-Projekte ohne hohe Anfangsinvestitionen und ohne Eingriffe in Eigentumsverhältnisse umzusetzen. Wie uns viele Gesprächspartner bestätigten, ist dies ein entscheidender Vorteil in der praktischen Projektentwicklung.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22630" style="width:263px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-768x1023.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-225x300.jpg 225w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-1153x1536.jpg 1153w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-9x12.jpg 9w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriegroßspeicher als Top-Thema auf der Intersolar 2025</h2>



<p>Auch unsere PV-Lösungen mit <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> </strong>trafen auf reges Interesse. Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial, Lastspitzen zu glätten, Eigenverbrauch zu optimieren und auf Preissignale dynamischer Stromtarife zu reagieren. Gerade mit unserer Wirtschaftlichkeitsberechnung und Systemintegration konnten wir beeindrucken.</p>



<p>Weitere Schwerpunkt lagen auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energiemanagementsystemen</strong>, die Verbraucher, Erzeugung und Speicher intelligent vernetzen</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carports</a></strong> als ökonomische und effiziente Doppelnutzung von Parkflächen</li>



<li><strong>Fassadenintegrierter Photovoltaik (BIPV)</strong> – insbesondere im Kontext architektonisch anspruchsvoller Neubauten und ESG-konformer Sanierungen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Unser Fazit:</strong> Die Intersolar 2025 hat einmal mehr verdeutlicht, wie hoch der Bedarf an praxisnahen, skalierbaren und wirtschaftlich tragfähigen Energielösungen im Gewerbe- und Industriesektor ist. Wir bedanken uns bei allen Besucherinnen und Besuchern und Partnern für das große Interesse und die spannenden Gespräche. Wir freuen uns auf neue Projekte und Kooperationen mit vielen neuen Impulsen!</p>



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<p></p>
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		<title>PwC-Jahreskonferenz 2025 für energieintensive Unternehmen: Flexibilität wird zur Überlebensstrategie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pwc-jahreskonferenz-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 May 2025 14:26:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 8. Mai 2025 nahm CUBE CONCEPTS an der PwC Jahreskonferenz für energieintensive Unternehmen in Düsseldorf teil. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Von der Herausforderung zur Chance: Energiepolitik zwischen Transformation und Regulierung“ und brachte führende Vertreter aus Industrie, Politik, Verwaltung und Beratung zusammen. Die Konferenz brachte hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Verwaltung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 8. Mai 2025 nahm CUBE CONCEPTS an der <strong>PwC Jahreskonferenz für energieintensive Unternehmen</strong> in Düsseldorf teil. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Von der Herausforderung zur Chance: Energiepolitik zwischen Transformation und Regulierung“ und brachte führende Vertreter aus Industrie, Politik, Verwaltung und Beratung zusammen.</p>



<p>Die Konferenz brachte hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Wissenschaft, Verwaltung und Beratung zusammen, um gemeinsam Antworten auf die drängendsten Fragen energieintensiver Unternehmen zu finden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie entwickeln sich die politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen?</li>



<li>Welche Technologien und Geschäftsmodelle sichern künftig die Wettbewerbsfähigkeit?</li>



<li>Wie kann der Umbau der Energieversorgung wirtschaftlich gelingen?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wegfall des § 19 StromNEV</h2>



<p>Ein zentrales Thema – sowohl in der offiziellen Agenda als auch in den Fachgesprächen – war der mögliche <strong>Wegfall des § 19 StromNEV</strong>, insbesondere des sogenannten <strong><a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a>-Privilegs</strong>. Diese privilegierte Behandlung gleichmäßiger Stromabnahme durch große Verbraucher steht politisch wie regulatorisch zunehmend unter Druck. Die Folge: Energieintensive Unternehmenmüssen flexibler werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben – sowohl im Strombezug als auch im Verbrauchsverhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Speicher &amp; EMS für energieintensive Unternehmen</h2>



<p>Aus Sicht von CUBE CONCEPTS lässt sich diese notwendige Flexibilität praktisch und wirtschaftlich nur durch den Einsatz von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a></strong> realisieren. Sie ermöglichen es, Verbrauch zeitlich zu verschieben, Lastspitzen zu vermeiden und gezielt auf volatile Börsenstrompreise oder netzdienliche Signale zu reagieren. Gleichzeitig rücken <strong>Energiemanagementsysteme</strong>, wie die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> und <strong><a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/">dynamische Stromtarife</a></strong> in den Fokus. Sie sind keine Zusatzoption mehr, sondern werden integraler Bestandteil der Standortstrategie energieintensiver Betriebe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit der PwC-Jahreskonferenz 2025: Ein politischer Drahtseilakt</h2>



<p>Die PwC-Jahreskonferenz 2025 für energieintensive Unternehmen machte zudem deutlich, wie angespannt das Verhältnis zwischen Bundesnetzagentur und der neuen Bundesregierung ist. Während die Regulierungsbehörde auf eine stärkere Ausrichtung am Flexibilitätsbedarf des Energiesystems drängt, setzt die Politik auf Bestandsschutz für besonders stromintensive Branchen. Die Folge ist ein regulatorischer Stillstand – bei gleichzeitig wachsendem Handlungsdruck in der Industrie.</p>



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		<item>
		<title>Innovationsausschreibung für PV-Anlagen inkl. Speicher</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/innovationsausschreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 May 2025 07:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22596</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die&#160;Innovationsausschreibung (InnAusV)&#160;stellt ein weiteres Förderinstrument für die Energiewende in Deutschland dar. Der Gesetzgeber hat sie eingeführt, um über das klassische EEG-Fördersystem hinaus innovative Ansätze im Bereich der erneuerbaren Energien gezielt zu unterstützen. Organisiert von der Bundesnetzagentur, findet das Verfahren zweimal jährlich – jeweils zum 1. Mai und 1. September – statt und richtet sich vorrangig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die&nbsp;<strong>Innovationsausschreibung (InnAusV)</strong>&nbsp;stellt ein weiteres <strong>Förderinstrument</strong> für die Energiewende in Deutschland dar. Der Gesetzgeber hat sie eingeführt, um über das klassische EEG-Fördersystem hinaus innovative Ansätze im Bereich der <strong>erneuerbaren Energien</strong> gezielt zu unterstützen. Organisiert von der Bundesnetzagentur, findet das Verfahren zweimal jährlich – jeweils zum 1. Mai und 1. September – statt und richtet sich vorrangig an sog. <strong>Anlagenkombinationen</strong>, die sich noch in der Planungsphase befinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung von großen PV-Anlagen inkl. Speicher</h2>



<p>Durch die Innovationsausschreibungen werden demnach sämtliche technische Lösungen besonders gefördert, die aus Zusammenschlüssen von EE-Anlagen mit Speichern bestehen. Dies gilt auch für <strong>PV-Anlagen</strong> in Verbindung mit <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a></strong> als <strong>netzdienliche Energielösungen</strong>. Diese Kombinationen tragen nicht nur zur Erzeugung regenerativen Stroms bei, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur <strong>Netzstabilität</strong> und zum Ausgleich von Lastspitzen. Anders als bei den regulären EEG-Ausschreibungen liegt der Fokus hier weniger auf einem günstigsten Preis, sondern auf dem Mehrwert zur Stabilisierung der öffentlichen Stromnetze der Projekte. Für Betreiber von großen PV-Anlagen mit Speicher eröffnet die Innovationsausschreibung somit <strong>attraktive Fördermöglichkeiten</strong> und gleichzeitig die Chance, aktiv zur Flexibilisierung des Stromsystems beizutragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Grundlagen einer Innovationsausschreibung</h2>



<p>Die rechtliche Grundlage für die Innovationsausschreibungen ergibt sich im Wesentlichen aus dem <strong>Erneuerbare-Energien-Gesetz</strong> sowie der Innovationsausschreibungsverordnung (InnAusV). Maßgeblich ist dabei insbesondere <strong>§</strong><strong> 39n EEG</strong>, der die Grundzüge der Ausschreibung sowie die Möglichkeit zur Förderung innovativer Anlagenkombinationen festlegt.</p>



<p>Ergänzend hierzu konkretisiert die InnAusV die <strong>Details des Ausschreibungsverfahrens</strong>. Sie regelt unter anderem die Anforderungen an die teilnahmeberechtigten Anlagen, die Ausgestaltung der Innovationsboni, die Fristen und Formvorgaben für die Gebotsabgabe sowie die Kriterien für die Bezuschlagung.</p>



<p>Im Vergleich zu regulären EEG-Ausschreibungen erlaubt die Innovationsausschreibung gewisse Abweichungen, um gezielt technologische Weiterentwicklungen und systemdienliche Lösungen zu fördern. Damit bildet die InnAusV ein spezialisiertes Regelwerk zur Umsetzung der in § 39n EEG definierten Ziele und dient als rechtlicher Rahmen für die praktische Durchführung der Verfahren durch die Bundesnetzagentur.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Projektanforderungen bei Innovationsausschreibungen</h2>



<p>Anlagenkombinationen&nbsp;müssen bei Innovationsausschreibungen der Bundesnetzagentur folgende zentrale Anforderungen erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zusammensetzung:</strong>&nbsp;Es muss sich um einen Zusammenschluss aus mehreren Anlagen verschiedener erneuerbarer Energien oder um eine Kombination aus erneuerbarer Energie und Speicher handeln. Mindestens eine Anlage muss Windenergie an Land oder solare Strahlungsenergie (Photovoltaik) nutzen.</li>



<li><strong>Gemeinsamer Netzverknüpfungspunkt:</strong>&nbsp;Alle Teilanlagen müssen über einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt einspeisen.</li>



<li><strong>Mindestleistung:</strong>&nbsp;Die gesamte Anlagenkombination muss mindestens 1.001 Kilowatt Leistung aufweisen. Für einzelne Teilanlagen gibt es keine Mindestgröße.</li>



<li><strong>Speicheranforderungen:</strong>&nbsp;Speicher dürfen ausschließlich Strom aus den anderen Teilanlagen aufnehmen. Die Speicherkapazität muss so ausgelegt sein, dass der Speicher Strom speichern kann, der innerhalb von zwei Stunden vollständig ausgespeist werden kann. Insgesamt muss die Leistung der Speicher mindestens 25 % der Gesamtleistung der Anlagenkombination entsprechen</li>



<li><strong>Neuanlagen:</strong>&nbsp;Alle Teilanlagen dürfen zum Gebotstermin noch nicht in Betrieb genommen worden sein.</li>



<li><strong>Registrierung:</strong>&nbsp;Sämtliche Teilanlagen müssen vor dem Gebotstermin als Projekte im Marktstammdatenregister registriert sein.</li>



<li><strong>Netzdienlichkeit:</strong>&nbsp;Die Anlagenkombination muss grundsätzlich geeignet sein, positive Sekundärregelleistung zu erbringen oder andere Netzdienstleistungen zu unterstützen (z.B. Lastspitzen abfedern).</li>



<li><strong>Keine Doppelförderung:</strong>&nbsp;Die Anlagen dürfen nicht bereits durch andere EEG-Förderprogramme bezuschusst werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Mindestanforderungen für PV-Anlagen &amp; Speicher</h2>



<p>Um die Mindestanforderungen zur Teilnahme an einer Innovationsausschreibung erfüllen zu können, muss das Gesamtsystem demnach mindestens 1.001 KW Leistung aufweisen. In der Praxis reichen beispielsweise eine PV-Anlage von etwa 750 kW und ein 251-kW-Speicher mit einer Kapazität von mindestens 500 kW aus. Hier beträgt die Speicherleistung 25 % der Gesamtleistung und der Speicher kann den Strom innerhalb von zwei Stunden vollständig ausspeisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf einer Innovationsausschreibung</h2>



<p>Fünf bis acht Wochen vor dem Stichtag der Innovationsausschreibung werden die Ausschreibungsbedingungen, das Volumen sowie der Höchstwert veröffentlicht. In 2024 lag der zulässige Höchstwert beispielsweise bei <strong>9,18 ct/kWh</strong> und der durchschnittliche Zuschlagswert bei <strong>8,33 ct/kWh</strong>. Für erste Ausschreibung im Jahr 2025 legte die Bundesnetzagentur den Höchstwert auf <strong>9,00 ct/kWh</strong>.</p>



<p>Teilnahmeberechtigte Bieter müssen ihr Gebot fristgerecht und ausschließlich in schriftlicher Form postalisch einreichen. Elektronische Übermittlungen sind nicht zulässig. Nach Ablauf der Gebotsfrist prüft die Bundesnetzagentur alle Eingänge auf formale und inhaltliche Korrektheit. Zuschläge erhalten in der Regel die wirtschaftlichsten und netzdienlichsten Projekte, wobei bei Überzeichnung die günstigsten Gebote zum Zug kommen.</p>



<p>Nach dem Zuschlag ist die Umsetzung des Projekts innerhalb einer festgelegten Frist – meist 30 Monate – verpflichtend. Es besteht eine Berichtspflicht über den Fortschritt und bei Nichterfüllung drohen Sanktionen. Die Auszahlung der Förderung erfolgt über eine <strong>gleitende Marktprämie</strong>, die nur gezahlt wird, wenn der Marktwert des Stroms unter dem bezuschlagten Gebotswert liegt. Bei negativen Börsenstrompreisen entfällt die Förderzahlung für den betreffenden Zeitraum.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Teilnahme an einer Innovationsausschreibung</h2>



<p>Die Teilnahme an einer Innovationsausschreibung bietet Unternehmen, Projektentwicklern, und Investoren mehrere strategische Vorteile. Im Gegensatz zu klassischen EEG-Ausschreibungen steht hier nicht allein der niedrigste Preis im Vordergrund, sondern die Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Systemrelevanz. Projekte, die beispielsweise Photovoltaik mit Speichern koppeln, profitieren von einer <strong>gezielteren Förderung</strong> und einer <strong>höheren Akzeptanz</strong> im Ausschreibungsverfahren.</p>



<p>Ein besonderer Anreiz ist die gleitende Marktprämie: Sie bietet eine gewisse <strong>Planungssicherheit</strong>, da sie Schwankungen am <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> teilweise abfedert. Zudem positionieren sich Betreiber solcher Anlagen zukunftsorientiert – als Anbieter flexibler, netzdienlicher Lösungen, die in einem zunehmend volatileren Stromsystem an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus kann die erfolgreiche Teilnahme auch ein positives Signal an Investoren, Banken und Geschäftspartner senden, da sie technologische Kompetenz und regulatorische Konformität unter Beweis stellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungen &amp; politische Einordnung</h2>



<p>Die Innovationsausschreibung ist ein zentrales Instrument der deutschen Bundesregierung, um neben dem reinen Ausbau erneuerbarer Energien auch deren Systemintegration voranzutreiben. Mit der gezielten Förderung von Anlagenkombinationen wie Photovoltaik plus Speicher unterstützt der Gesetzgeber technische Lösungen, die zur Netzstabilität, <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a> und Versorgungssicherheit beitragen. In politischen und fachlichen Kreisen gilt die Innovationsausschreibung deshalb als wichtiger Baustein der Energiewende – insbesondere mit Blick auf die ambitionierten Ausbauziele bis 2030 und die zunehmende Volatilität im Stromsystem.</p>



<p>Künftig ist mit einer Ausweitung des Ausschreibungsvolumens sowie einer weiteren Differenzierung der Anforderungen zu rechnen. Auch hybride Anlagen mit weiteren Flexibilitätskomponenten wie Power-to-Heat oder intelligenter Steuerung könnten verstärkt in den Fokus rücken. Die politische Zielrichtung ist klar: Nicht nur mehr erneuerbare Energie, sondern auch mehr Systemdienlichkeit. Für Projektentwickler bedeutet dies langfristig attraktive Perspektiven, aber auch die Notwendigkeit, technologisch und regulatorisch Schritt zu halten.</p>



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		<title>EEG-Optionen für Großspeicher</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eeg-optionen-fuer-grossspeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 May 2025 10:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Solarpaket I hat neue EEG-Optionen für Großspeicher geschaffen, indem das bisherige speicherbezogene Ausschließlichkeitsprinzip gelockert wurde. Dieses Prinzip bestand seit den Anfängen des EEG und schrieb vor, dass ein Stromspeicher ausschließlich mit erneuerbarem Strom (z. B. aus einer PV-Anlage) geladen werden durfte, wenn der gespeicherte Strom später mit EEG-Förderung ins Netz eingespeist werden sollte. Sobald auch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Solarpaket I hat neue <strong>EEG-Optionen für Großspeicher</strong> geschaffen, indem das bisherige <strong>speicherbezogene Ausschließlichkeitsprinzip</strong> gelockert wurde. Dieses Prinzip bestand seit den Anfängen des EEG und schrieb vor, dass ein Stromspeicher ausschließlich mit erneuerbarem Strom (z. B. aus einer PV-Anlage) geladen werden durfte, wenn der gespeicherte Strom später <strong>mit EEG-Förderung</strong> ins Netz eingespeist werden sollte. Sobald auch nur eine einzige Kilowattstunde „grauer“ Netzstrom in den Speicher gelangte – etwa durch Beladung aus dem öffentlichen Netz –, galt der gesamte Inhalt des Speichers nicht mehr als „grün“. Das hatte zur Folge, dass der gespeicherte erneuerbare Strom nicht mehr förderfähig war und es dafür auch keine Herkunftsnachweise für Grünstrom gab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einschränkungen durch das Ausschließlichkeitsprinzip</h2>



<p>Diese enge Auslegung des Ausschließlichkeitsprinzips hatte in der Praxis weitreichende Konsequenzen für die wirtschaftliche Nutzung von Batteriespeichern. Insbesondere galt dies für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> in Kombination mit gewerblichen Photovoltaikanlagen. Betreiber standen vor der grundsätzlichen Entscheidung, ihre großen Speicher entweder für die <strong>Optimierung der PV-Einspeisung</strong> oder für <strong>andere Erlösmodelle</strong> einzusetzen. Eine gleichzeitige Mehrfachnutzung („Multi-Use“) war ausgeschlossen.</p>



<p>Konkret bedeutete das: Großspeicher, die durch den eigenen PV-Strom geladen werden, dienten ausschließlich zum internen <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>. Gespeicherter überschüssiger Solarstrom konnte dabei beispielsweise in den Abendstunden mit höheren Börsenpreisen wieder inkl. EEG-Förderung ins Netz eingespeist werden. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die PV-Anlage kontinuierlich große Strommengen produziert. Sobald in manchen Wintermonaten der grüne Strom dazu nicht ausreicht, muss der Großspeicher mit Graustrom gefüllt werden. Doch genau dieser Netzbezug führte nach alter Rechtslage zum <strong>Verlust des gesamten EEG-Förderanspruchs</strong> – selbst wenn zuvor grüner Strom eingespeichert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue EEG-Optionen für Großspeicher nach dem Solarpaket I</h2>



<p>Mit dem Solarpaket I und dem EEG 2025 ist die Nutzung von Stromspeichern im Zusammenspiel mit erneuerbaren Energien neu geregelt. Ziel war, die <strong>Flexibilität im Stromsystem</strong> zu erhöhen und Speicher stärker in die Energiewende einzubinden – ohne dabei die Förderlogik des EEG zu gefährden. Für Betreiber von PV-Anlagen mit Batteriegroßspeichern ergeben sich nun drei klar definierte Betriebsoptionen für die Zwischenspeicherung von Strom, insbesondere zur Einspeisung in das öffentliche Netz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die neue Abgrenzungsoption: Flexibilität mit messtechnischer Trennung</h3>



<p>Für <strong>große Anlagen</strong> mit Großspeichern und <strong>Energiemanagementsystemen</strong> gibt es jetzt die neue <strong>Abgrenzungsoption</strong> mit Direktvermarktungspflicht. Sie erlaubt es, den Speicher sowohl mit EE-Strom als auch mit Netzstrom zu beladen – allerdings unter der Voraussetzung, dass die jeweiligen Strommengen messtechnisch eindeutig getrennt werden. Auf dieser Basis wird dann anteilig berechnet, welcher Teil der gespeicherten und eingespeisten Energie tatsächlich förderfähig ist.</p>



<p>Beispiel: Wenn ein Speicher im Jahresverlauf zu 70 % mit Solarstrom und zu 30 % mit Netzstrom geladen wurde, erhält auch nur der entsprechende Anteil der Netzeinspeisung (70 %) die EEG-Förderung.</p>



<p>Diese Option bietet <strong>große Flexibilität für Industrie- und Gewerbebetriebe</strong>, die sowohl den <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/">Photovoltaik Eigenverbrauch steigern</a> als auch netz- oder marktdienliche Speicheranwendungen realisieren möchten – etwa im Rahmen von Multi-Use-Konzepten. Dazu legt die Bundesnetzagentur die Details zur Nachweisführung und Bilanzierung fest.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die Ausschließlichkeitsoption: Klare Trennung – volle Vergütung</h3>



<p>Die neue speicherbezogene Ausschließlichkeit gilt fortan als auch Option. Sie entspricht im Kern der bisherigen EEG-Regelung: Der Stromspeicher wird ausschließlich mit erneuerbarem Strom geladen – und niemals mit Netzstrom. Wird diese Bedingung über das gesamte Kalenderjahr eingehalten, gilt der gespeicherte Strom als vollständig grün. Eine Einspeisung ins Netz wird dann mit der vollen EEG-Vergütung belohnt.</p>



<p>Diese Option eignet sich insbesondere für Betreiber, die eine technisch saubere und rechtssichere Lösung suchen, etwa <strong>bei Heimspeichern</strong> oder <strong>kleineren gewerblichen Anlagen</strong>, die vollständig auf Eigenversorgung mit EE-Strom setzen. Der Vorteil: Es ist kein komplexes Mess- oder Abrechnungssystem erforderlich – solange der Netzbezug unterbleibt, bleibt der Förderanspruch vollständig erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Die Pauschaloption: Einfach &amp; praxistauglich für kleine Anlagen</h3>



<p>Für noch <strong>kleinere PV-Anlagen mit Speicher</strong> – konkret bis zu 30 kWp Leistung – wurde zusätzlich die <strong>Pauschaloption</strong> geschaffen. Diese ermöglicht es Betreibern, eine vereinfachte Förderung zu nutzen, ohne ein detailliertes Messkonzept umzusetzen. Voraussetzung ist, dass Speicher und PV-Anlage demselben Betreiber gehören (Steckersolargeräte sind ausgenommen). Dabei erfolgt die Förderung pauschal: Es wird angenommen, dass pro Kilowatt installierter PV-Leistung jährlich 500 KW förderfähiger Strom aus dem Speicher ins Netz fließen.</p>



<p>Diese Regelung richtet sich klar an <strong>Privathaushalte</strong> oder <strong>kleine Gewerbebetriebe</strong>, die möglichst unkompliziert von der EEG-Förderung profitieren wollen, ohne in aufwändige Messtechnik investieren zu müssen. Dazu wird der Strom über einen Direktvermarkter abgerechnet, der auch bidirektionales Laden direkt einbeziehen kann.</p>



<p>Übersicht der EEG-Optionen für Großspeicher:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Option</strong></td><td><strong>Stromherkunft</strong></td><td><strong>Förderumfang</strong></td><td><strong>Zielgruppe</strong></td></tr><tr><td>Abgrenzungsoption</td><td>EE + Graustrom</td><td>Anteilige EEG-Förderung</td><td>Großspeicher/Industrie</td></tr><tr><td>Ausschließlichkeitsoption</td><td>Nur EE-Strom</td><td>100 % der Einspeisung</td><td>Reine EE-Speicher</td></tr><tr><td>Pauschaloption</td><td>EE + Graustrom</td><td>Fix für 500 kWh</td><td>Heim-/Kleingewerbe</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Flexibilität durch die neuen EEG-Optionen für Großspeicher</h2>



<p>Mit den drei neu eingeführten EEG-Optionen für die Netzeinspeisung von Strom aus Speichern wird ein zentraler Hemmschuh der bisherigen Speicherregulierung beseitigt. Insbesondere Batteriegroßspeicher können so wirtschaftlicher und flexibler eingesetzt werden. Die drei neuen EEG-Optionen des <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/">Solarpaketes I</a> ermöglichen nun eine differenzierte Speicherbewirtschaftung. Diese reichen von der rein grünen Einspeisung bis hin zur anteiligen Förderung bei gemischter Beladung. Damit wird der Weg frei für Multi-Use-Konzepte, die Stromvermarktung, Netzdienlichkeit und Eigenverbrauch kombinieren können – ohne den Verlust der EEG-Förderung zu riskieren.</p>



<p>Gleichzeitig bleiben einfache Fördermodelle für kleinere Anlagen erhalten. Betreiber großer PV- und Speichersysteme haben darüber hinaus weiterhin die Möglichkeit, ihre Projekte im Rahmen der <a href="https://cubeconcepts.de/innovationsausschreibung/">Innovationsausschreibungen</a> zu vermarkten.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Börsenstrompreis 2025: Volatilität steigt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/borsenstrompreis-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 May 2025 07:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Börsenstrompreis ist in Bewegung wie selten zuvor. Immer häufiger kommt es zu extremen Ausschlägen – sowohl nach oben als auch nach unten. Im ersten Drittel des Jahres 2025 wurden bereits 119 Stunden mit negativen Strompreisen gezählt, 45 % mehr als im gleichen Zeitraum 2024. Auch die Anzahl der Stunden mit Preisen über 200 Euro [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>Börsenstrompreis</strong> ist in Bewegung wie selten zuvor. Immer häufiger kommt es zu extremen Ausschlägen – sowohl nach oben als auch nach unten. Im ersten Drittel des Jahres 2025 wurden bereits 119 Stunden mit <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">negativen Strompreisen</a> gezählt, <strong>45 % mehr</strong> als im gleichen Zeitraum 2024. Auch die Anzahl der Stunden mit Preisen über 200 Euro pro Megawattstunde ist von 1 auf 66 Stunden gestiegen. Insgesamt lagen die Börsenstrompreise in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres zwischen <strong>-130 und +583 Euro</strong> pro MW. Solche Entwicklungen sind kein Zufall, sondern das Resultat struktureller Veränderungen auf dem Strommarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist der Börsenstrompreis?</h2>



<p>Der Börsenstrompreis ist der Preis, zu dem Strom an der Strombörse <strong>EEX</strong> (European Energy Exchange) in Leipzig oder an der <strong>EPEX Spot</strong> in Paris gehandelt wird. Er entsteht im sogenannten <strong>Day-Ahead-Markt</strong>, wo Angebot und Nachfrage für jede Stunde des Folgetages aufeinandertreffen. Das teuerste noch benötigte Gebot bestimmt den Strompreis dieser Stunde – ein Prinzip, das als Merit-Order bekannt ist. Im <strong>Intraday-Handel</strong> können Erzeuger, Energieversorger, Händler, energieintensive Unternehmen oder Banken sogar bis zu fünf Minuten vor Lieferbeginn Strom kaufen oder verkaufen. Einflussfaktoren auf den Börsenstrompreis sind generell die Erzeugungskapazitäten, Wetterbedingungen, Verbrauchsmuster und politische Entscheidungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ursachen für die aktuell starken Schwankungen</h2>



<p>Die Zunahme volatiler Börsenstrompreise lässt sich vor allem auf drei Faktoren zurückführen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Anstieg der Erneuerbare Energien im Strommix</h3>



<p>Der ansteigende Anteil von Solar- und Windenergie, der bereits bei etwa 60 % liegt, hat die Struktur der Börsenstrompreise grundlegend verändert. Anders als konventionelle Kraftwerke speisen erneuerbare Quellen nicht konstant, sondern wetterabhängig und oft in großen Mengen auf einmal ins Netz ein. Das führt bei Überangebot zu negativen Preisen – insbesondere mittags bei starker Sonneneinstrahlung oder nachts bei starkem Wind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Begrenzte Speicher- und Netzkapazitäten</h3>



<p>Stromüberschüsse können mangels ausreichender Speicherinfrastruktur und Netzkapazitäten nicht immer flexibel aufgenommen oder verteilt werden. In der Folge kommt es bei Stromüberschuss zu einem Preisverfall und bei Engpässen zu sprunghaften Anstiegen. Der Ausbau von Speichern und Netzen ist daher entscheidend, um Preisspitzen in beide Richtungen abzufedern und die Integration erneuerbarer Energien zu ermöglichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Globale, geopolitische &amp; regulative Faktoren</h3>



<p>Auch Gaspreise, CO₂-Zertifikate, geopolitische Entwicklungen (z. B. Ukraine-Krieg), die Kraftwerksverfügbarkeit oder Unsicherheiten in der Weltwirtschaft beeinflussen den Börsenstrompreis. So war etwa das Rekordhoch von 871 €/MWh im August 2022 eine direkte Folge der Gaspreisexplosion. Auch regulatorische Eingriffe – etwa Änderungen im EEG oder staatliche Preisdeckel – können kurzfristig massive Auswirkungen auf den Marktpreis haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volatile Börsenstrompreise als Chance für flexible Verbraucher und Unternehmen</h2>



<p>Trotz der Herausforderungen bieten die Preisschwankungen am Strommarkt große Chancen – insbesondere für flexible Verbraucher, Prosumer und Unternehmen mit steuerbaren Lasten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dynamische Stromtarife</h3>



<p>Mit <a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/">dynamischen Stromtarifen</a>, die sich am aktuellen Börsenstrompreis orientieren, können Verbraucher gezielt Zeiten mit günstigen Preisen nutzen – zum Beispiel zum Laden von E-Autos, Wärmepumpen oder Batteriespeichern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Batteriespeicher als Schlüsseltechnologie</h3>



<p>Gewerbliche <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> können Strom in Niedrigpreisphasen aufnehmen und zu Hochpreiszeiten wieder einspeisen – ein Modell, das nicht nur wirtschaftlich attraktiv, sondern auch netzdienlich ist. Der Markt für Großspeicher erlebt deshalb einen regelrechten Boom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Industrielle Prozesssteuerung</h3>



<p>Auch energieintensive Prozesse in Industrie und Gewerbe lassen sich in Preisniedrigphasen verschieben, etwa durch intelligente Laststeuerung, wie beispielsweise der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> (Energiemanagementsystem). Besonders mittägliche Solarstromspitzen können heute schon relativ gut prognostiziert und genutzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Unternehmen den Börsenstrompreis aktiv nutzen können</h2>



<p>Unternehmen können ihre Stromkosten optimieren, wenn sie die Mechanismen des Strommarkts verstehen und gezielt nutzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hedging am Terminmarkt schützt vor langfristigen Preisrisiken.</li>



<li>Spotmarktnutzung ermöglicht kurzfristige Reaktionen auf Preisentwicklungen.</li>



<li>Eigenstromerzeugung durch PV-Anlagen senkt die Abhängigkeit von volatilen Preisen.</li>



<li>Einsatz intelligenter Energiemanagementsysteme ermöglicht automatisierte Reaktionen auf Börsenpreissignale.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Was bringt die Zukunft?</h2>



<p>Langfristig wird erwartet, dass Netzausbau, intelligente Steuerungssysteme und mehr Speicher die Preisspitzen glätten. Dennoch bleibt der Börsenstrompreis ein zentrales Signal für das Energiesystem der Zukunft. Er zeigt, wann Strom besonders knapp oder besonders günstig ist – und damit, wann Flexibilität gefragt ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die zunehmende Volatilität des Börsenstrompreises ist Herausforderung und Chance zugleich. Wer sie versteht, kann nicht nur Stromkosten senken, sondern auch aktiv zur Energiewende beitragen. Flexible Verbraucher, moderne Speicherlösungen und dynamische Tarife werden deshalb zum Rückgrat eines effizienten, dezentralen Stromsystems.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mehr Nachhaltigkeit mit 1,9 MWp: Purem by Eberspächer nutzt Solarstrom</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/19-mwp-solarstrom-purem-by-eberspaecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2025 14:52:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Standort Wilsdruff bei Dresden hat das Purem by Eberspächer Werk eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur CO₂-neutralen Produktion. Die symbolische Inbetriebnahme fand Anfang April 2025 im Beisein von Bürgermeister Ralf Rother, Werksleiter Stefan Müller und Vertretern von CUBE CONCEPTS statt. Gut 9.000 m² [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/19-mwp-solarstrom-purem-by-eberspaecher/">Mehr Nachhaltigkeit mit 1,9 MWp: Purem by Eberspächer nutzt Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Standort Wilsdruff bei Dresden hat das Purem by Eberspächer Werk eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Damit setzt das Unternehmen einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur CO₂-neutralen Produktion. Die symbolische Inbetriebnahme fand Anfang April 2025 im Beisein von Bürgermeister Ralf Rother, Werksleiter Stefan Müller und Vertretern von CUBE CONCEPTS statt.</p>



<p>Gut 9.000 m² der Dachfläche des imposanten Gebäudes wurden in den vergangenen Monaten durch die Photovoltaik-Experten von CUBE CONCEPTS mit mehr als 4.500 Modulen bestückt. Die Anlage produziert jährlich knapp 1.900 MWh Strom, von dem der Standort einen Großteil direkt nutzt. Dadurch spart das Werk mehr als 850 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Ziel ist es, bis 2026 die Anzahl der PV-Anlagen in Europa weiter auszubauen und bis 2030 weltweit eine nachhaltige Energieversorgung zu etablieren.</p>



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<iframe title="Eine Energielösung für Purem" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ZALu0zSVOYg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: Werk Wilsdruff</h2>



<p>Der Standort Wilsdruff ist Teil des Global Footprints von <a href="https://www.purem.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Purem by Eberspächer</a>, einem Spezialisten für Abgas- und Akustiksysteme. Hier werden hocheffiziente Abgasnachbehandlungssysteme entwickelt und produziert, die strengste Emissionsvorgaben wie die Euro-7-Norm erfüllen. Der Standort beliefert führende Nutzfahrzeughersteller in Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit bei Eberspächer</h2>



<p>Die <a href="https://www.eberspaecher.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eberspächer</a> Gruppe verfolgt das Ziel, ihre Produktion bis 2030 CO₂-neutral zu gestalten. Bereits heute bezieht das Unternehmen an allen deutschen Standorten und an der Hälfte seiner weltweiten Werke Grünstrom. Bis 2026 sollen weltweit 60 Prozent des Energieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen stammen. Photovoltaikanlagen sind dabei ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsmaßnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über Purem by Eberspächer</h2>



<p>Als einer der weltweit führenden Systemanbieter produziert Purem by Eberspächer Abgasreinigungs- und Akustiksysteme für Pkw, Nutzfahrzeuge und den Non-Road-Bereich. Die innovativen Produkte verbessern weltweit die Luftqualität und verringern Geräuschemissionen nachhaltig. Auf Basis der bestehenden Kernkompetenzen entwickelt Purem by Eberspächer Systeme zur Abgasnachbehandlung von Wasserstoffmotoren und Balance of Plant Komponenten für Brennstoffzellen-Systeme.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Eberspächer Gruppe</h2>



<p>Die Eberspächer Gruppe zählt zu den führenden Systementwicklern und -lieferanten der Automobilindustrie. Das Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar steht für innovative Lösungen in den Bereichen Abgastechnologie, Thermomanagement und Fahrzeugelektronik für unterschiedliche Fahrzeugtypen.</p>



<p>Bei klassischen Antrieben und in der E-Mobilität sorgen die Eberspächer Komponenten und Systeme für mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine saubere Umwelt. Bei der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist Eberspächer Wegbereiter für zukünftige Technologien.</p>



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<p></p>
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		<title>Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/ueberspannungsschutz-bei-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 14:03:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein wirksamer Überspannungsschutz bei PV-Anlagen garantiert nicht nur den dauerhaften Betrieb und Werterhalt der Anlage, sondern ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Betriebssicherheit. Ob durch direkte oder nahe Blitzeinschläge, Schaltvorgänge im Stromnetz oder betriebsinterne Lastwechsel – Überspannungen können die elektrischen Komponenten einer PV-Anlage schwer beschädigen. Defekte Wechselrichter, zerstörte Module oder sogar Brände sind mögliche Folgen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/ueberspannungsschutz-bei-pv-anlagen/">Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein wirksamer <strong>Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</strong> garantiert nicht nur den dauerhaften Betrieb und Werterhalt der Anlage, sondern ist auch ein wesentlicher Beitrag zur Betriebssicherheit. Ob durch direkte oder nahe Blitzeinschläge, Schaltvorgänge im Stromnetz oder betriebsinterne Lastwechsel – Überspannungen können die elektrischen Komponenten einer PV-Anlage schwer beschädigen. Defekte Wechselrichter, zerstörte Module oder sogar Brände sind mögliche Folgen. Neben Sicherheitsrisiken entstehen erhebliche <strong>wirtschaftliche Verluste</strong> durch Reparaturen und Produktionsausfälle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trennschalter und Überspannungsschutz</h2>



<p>Generell sind Überspannungsschutz und <a href="https://cubeconcepts.de/trennschalter-bei-pv-anlagen/">Trennschalter</a> essenzielle Bestandteile einer PV-Anlage. Allerdings verfolgen sie unterschiedliche Ziele. Trennschalter dienen der sicheren Abschaltung von Stromkreisen, etwa für Wartungsarbeiten oder im Fehlerfall. Sie trennen die PV-Anlage elektrisch vom Netz oder vom Wechselrichter und ermöglichen so ein gefahrloses Arbeiten an der Anlage. Dabei handelt es sich um rein mechanische Schalter ohne Schutzfunktion gegen Überspannungen. Ein Überspannungsschutz schützt dagegen die elektrischen Komponenten vor gefährlichen Spannungsspitzen und leitet solche kurzzeitigen, aber potenziell zerstörerischen Überspannungen blitzschnell gegen Erde ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Überspannung?</h2>



<p>Eine Überspannung liegt vor, wenn die elektrische Spannung in einem System kurzfristig den maximal zulässigen Wert übersteigt – häufig um ein Vielfaches der normalen Betriebsspannung. Diese <strong>Spannungsspitzen</strong> sind zwar nur von kurzer Dauer, können jedoch <strong>erheblichen Schaden</strong> anrichten. Die Ursachen für Überspannungen lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Atmosphärische Überspannungen</h3>



<p>Zu den atmosphärischen Einflüssen zählen vor allem <strong>Blitzeinschläge</strong>. Ein direkter Blitzeinschlag in eine PV-Anlage oder deren Umgebung kann <strong>extreme Spannungsimpulse</strong> verursachen. Doch selbst ein entfernter Einschlag reicht aus, um über elektromagnetische Felder gefährliche Spannungen in die Leitungen zu induzieren. Man spricht hier von <strong>Blitzstoßspannungen</strong>. Sie sind besonders energiereich und haben eine sehr steile Anstiegszeit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Netzbedingte Überspannungen</h3>



<p>Netzbedingte Überspannungen entstehen dagegen durch Vorgänge im Stromnetz oder innerhalb der elektrischen Anlage selbst. Typische Auslöser sind das Schalten <strong>großer elektrischer Lasten</strong>, <strong>Kurzschlüss</strong>e oder <strong>Resonanzeffekte</strong>, bei denen sich elektrische Schwingungen im Netz aufbauen und verstärken können. Diese sog. <strong>Schaltstoßspannungen</strong> weisen meist geringere Energien auf, sind aber ebenfalls potenziell schädlich.</p>



<p>Eine dritte Kategorie stellen sogenannte <strong>temporäre Überspannungen</strong> (TOV – Temporary Overvoltage) dar. Sie entstehen durch länger anhaltende Spannungserhöhungen, etwa infolge eines Neutralleiterausfalls, und können durch ihre Dauer ebenfalls erhebliche Schäden verursachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Normen &amp; Richtlinien für den Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</h2>



<p>Der Überspannungsschutz bei Photovoltaikanlagen unterliegt einer Vielzahl technischer Regelwerke, die verschiedene Aspekte von Planung, Installation, Betrieb und Wartung abdecken. Im Zentrum steht dabei die DIN VDE 0100-712, die als übergeordnete Norm sämtliche Anforderungen an elektrische Anlagen von PV-Systemen zusammenfasst. Sie bezieht sich sowohl auf die Gleichstrom- als auch auf die Wechselstromseite und verweist auf weitere relevante Normen, insbesondere zu Überspannungsschutzmaßnahmen, Blitzschutzsystemen und Prüfpflichten.</p>



<p>Für Betreiber, Planer und Installateure ist es entscheidend, die relevanten Normen im Zusammenhang zu verstehen und korrekt anzuwenden – nicht nur zur Einhaltung rechtlicher Vorgaben, sondern auch zur Sicherstellung der technischen Betriebssicherheit und Versicherbarkeit der Anlage. Die folgende Tabelle gibt einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Normen und Richtlinien im Kontext des Überspannungsschutzes für PV-Anlagen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Norm / Richtlinie</strong></td><td><strong>Themenbereich</strong></td><td><strong>Anwendungsbereich</strong></td><td><strong>Besonderheiten</strong></td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-712</strong> (2019)</td><td>Elektrische Sicherheit von PV-Anlagen</td><td>DC- und AC-Seite (Module, WR, Speicher, Kabel, Trenneinrichtungen etc.)</td><td>Grundnorm für PV-Installationen, regelt auch Integration des Überspannungsschutzes</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-443</strong> (seit 12/2018 verpflichtend)</td><td>Verpflichtung zum Überspannungsschutz</td><td>Gebäude mit PV-Anlagen (Wohn-, Gewerbe-, öffentliche Gebäude)</td><td>Überspannungsschutz bei Gefährdung von Leben, Sachwerten, IT-Systemen zwingend vorgeschrieben</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-534</strong></td><td>Umsetzung des Überspannungsschutzes</td><td>Auswahl, Einbau und Koordination von SPDs (Surge Protective Devices)</td><td>Regelt technische Details: Schutzpegel, Typenwahl, Einbauort, Leitungsführung</td></tr><tr><td><strong>DIN EN 62305-3 / VDE 0185-305-3</strong></td><td>Blitzschutz (äußerer/innerer)</td><td>Gebäude mit äußeren Blitzschutzsystemen</td><td>Beiblatt 5 enthält PV-spezifische Hinweise zur Integration in Blitzschutzsysteme</td></tr><tr><td><strong>DIN EN 62305-2 / VDE 0185-305-2</strong></td><td>Risikoanalyse</td><td>Alle Gebäude, optional vor Einbau eines Blitzschutzsystems</td><td>Ermittlung, ob und in welchem Umfang ein Blitzschutzsystem erforderlich ist</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-600</strong></td><td>Erstprüfung elektrischer Anlagen</td><td>Bestehende PV-Anlagen</td><td>Regelmäßige Kontrolle, Dokumentation und Wartung des Überspannungsschutzes</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0126-23-1</strong></td><td>Betrieb &amp; Instandhaltung</td><td>Bestehende PV-Anlagen</td><td>Regelmäßige Kontrolle, Dokumentation und Wartung des Überspannungsschutzes</td></tr><tr><td><strong>VdS-Richtlinien</strong> (z. B. VdS 2010, 3145)</td><td>Versicherungstechnische Empfehlungen</td><td>Besonders bei Freiflächenanlagen oder Dächern mit brennbaren Baustoffen</td><td>Ergänzende Anforderungen der Versicherungswirtschaft zur Risikominderung und Brandschutz</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Konzepte für den Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</h2>



<p>Ein wirksamer Überspannungsschutz für <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/">versicherungskonforme PV-Anlagen</a> beruht nicht auf einzelnen Geräten, sondern auf einem durchdachten Gesamtkonzept. Dieses berücksichtigt die räumliche Struktur der Anlage, ihre Anschlussart, das Vorhandensein eines äußeren Blitzschutzsystems sowie die individuellen Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit. Ein zentrales Element ist die sogenannte <strong>Mehrstufigkeit des Schutzes</strong>, also die Kombination unterschiedlicher Schutzgeräte mit abgestimmtem Schutzverhalten:</p>



<p><strong>Grobschutz (Typ 1): </strong>Wird eingesetzt, wenn ein äußeres Blitzschutzsystem vorhanden ist oder nach Risikoanalyse erforderlich wird. Er ist in der Lage, sehr hohe Blitzströme sicher abzuleiten, bevor diese nachgeschalteten Systeme erreichen können. Typischer Einbauort: Hauptverteilung oder Blitzstrom-Einführungspunkt.</p>



<p><strong>Mittelschutz (Typ 2): </strong>Dient der Ableitung induzierter oder geschalteter Überspannungen und wird unabhängig von einem äußeren Blitzschutzsystem in nahezu allen PV-Anlagen eingesetzt. Er schützt sensible Betriebsmittel wie Wechselrichter, Batteriespeicher oder Steuerungselektronik. Typischer Einbauort: Unterverteilung, Wechselrichter oder Generatoranschlusskasten.</p>



<p><strong>Feinschutz (Typ 3): </strong>Ergänzt das Schutzkonzept durch einen lokalen Endgeräteschutz, insbesondere für besonders empfindliche Elektronik. Voraussetzung ist eine vorgelagerte Koordination mit Typ-2-Ableitern. Typischer Einsatz: unmittelbar vor Kommunikations- oder Steuereinheiten</p>



<p>Ein Schutzkonzept beginnt immer mit einer <strong>Risikoanalyse</strong>: Ist ein äußerer Blitzschutz vorhanden? Liegt das Gebäude in einem blitzgefährdeten Bereich? Welche Schutzklassen sind gefordert? Welche Leitungslängen und Potenzialunterschiede bestehen? Auf Basis dieser Faktoren wird entschieden, welche Schutzmaßnahmen erforderlich und wo die Schutzgeräte zu platzieren sind.</p>



<p>Dabei ist nicht nur die Auswahl der richtigen Komponenten entscheidend, sondern auch deren fachgerechte Installation: möglichst kurze Leitungswege, korrekte Koordination zwischen den Schutzstufen, sachgerechte Erdung und Potenzialausgleich. Nur wenn alle Schutzstufen aufeinander abgestimmt sind, kann die Energie eines Überspannungsereignisses effektiv reduziert und schädliche Restspannungen auf ein ungefährliches Maß begrenzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Komponenten für den Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</h2>



<p>Für den wirksamen Schutz von PV-Anlagen gegen Überspannungen und Blitzwirkungen kommen unterschiedliche technische Komponenten zum Einsatz. Sie sind speziell auf die Anforderungen der DC- und AC-Seite sowie auf Kommunikations- und Datenleitungen abgestimmt. Die sog. <strong>Überspannungsableiter</strong> (SPD &#8211; Surge Protective Devices) nach Typ 1-3 zählen dabei zu den wichtigsten Geräten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Äußerer Blitzschutz (sofern erforderlich)</h3>



<p>Ein äußerer Blitzschutz kommt zum Einsatz, wenn eine Risikoanalyse dies erfordert oder das Gebäude bereits über ein entsprechendes System verfügt. Ziel ist es, direkte Blitzeinschläge gezielt abzufangen und sicher zur Erde abzuleiten. Dazu gehören Fangeinrichtungen wie Stangen oder Drähte an exponierten Punkten, Ableitungen zur sicheren Stromführung sowie ein gut dimensioniertes Erdungssystem. Diese Maßnahmen schützen in erster Linie die Gebäudesubstanz und dienen dem <strong>baulichen Brandschutz</strong> – sensible elektronische Komponenten der PV-Anlage benötigen zusätzlich einen inneren Überspannungsschutz. Schutz vor Überspannungsschäden für Kommunikations- und Datenleitungen </p>



<h3 class="wp-block-heading">Überspannungsschutzgeräte (innerer Blitzschutz)</h3>



<p>Überspannungsschutzgeräte (ÜSE) schützen <strong>elektrische Betriebsmittel</strong> vor den Folgen indirekter Blitzeinwirkungen und Schaltüberspannungen. Je nach Einsatzort und Schutzbedarf werden drei Typen unterschieden: Typ 1 (Blitzstromableiter) leitet hohe Blitzströme ab und wird vor allem am Gebäudeeintritt eingesetzt. Typ 2 (Überspannungsableiter) schützt vor Schalt- und Fernüberspannungen und findet sich in Zählerschränken, Verteilungen oder am Wechselrichter. Typ 3 (Feinschutz) ergänzt Typ 2 zum Schutz besonders empfindlicher Geräte, etwa Kommunikationskomponenten. In PV-Anlagen ist meist eine abgestimmte Kombination aller drei Typen erforderlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschiede zwischen Schutzgeräten auf der DC- und AC-Seite von PV-Anlagen</h3>



<p>Photovoltaik-Anlagen arbeiten sowohl mit Gleichstrom (DC) auf der Seite der Solarmodule als auch mit Wechselstrom (AC) nach der Umwandlung im Wechselrichter. Auf beiden Seiten ist ein Überspannungsschutz <strong>immer verpflichtend</strong>. Die Schutzgeräte unterscheiden sich dabei je nach Spannungsart deutlich in ihrer Bauweise, Funktionsweise und den technischen Anforderungen.</p>



<p>Auf der <strong>DC-Seite</strong> – also zwischen den Solarmodulen, der Strings und dem Wechselrichter – bleibt der Stromfluss konstant in eine Richtung. Beim Abschalten kann dadurch ein stabiler Lichtbogen entstehen, der nur schwer zu löschen ist. DC-Schutzgeräte müssen daher über größere Kontaktabstände, spezielle Lichtbogenlöschkammern oder andere technische Maßnahmen verfügen, um diesen Lichtbogen sicher zu unterbrechen. Zudem sind DC-Geräte polarisiert, das heißt sie sind klar mit &#8220;+&#8221; und &#8220;–&#8221; gekennzeichnet und müssen entsprechend der Stromrichtung eingebaut werden. Typische Installationsorte sind Generatoranschlusskästen oder Stringboxen in unmittelbarer Nähe der Module. Bei längeren Leitungswegen – etwa über 10 Meter – zwischen Solargenerator und Wechselrichter empfiehlt sich der Einsatz zusätzlicher Schutzgeräte.</p>



<p>Auf der <strong>AC-Seite</strong> – nach dem Wechselrichter, also im Bereich der Netzeinspeisung – erleichtert die periodische Nulldurchgänge des Wechselstroms die Lichtbogenlöschung. Schutzgeräte wie Leitungsschutzschalter oder Überspannungsableiter sind in diesem Bereich daher meist kompakter konstruiert. Sie sind in der Regel nicht polarisiert und häufig mit „Line“ und „Load“ zur Unterscheidung von Eingangs- und Ausgangsseite gekennzeichnet. Installiert werden sie typischerweise im Zählerschrank, in Unterverteilungen oder direkt am AC-Ausgang des Wechselrichters.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusätzliche Komponenten</h3>



<p>Auf der DC-Seite vor dem Wechselrichter kommen meist <strong>Generatoranschlusskästen</strong> mit integriertem Überspannungsschutz zum Einsatz. <strong>Fehlerstromschutzschalter</strong> (RCD) werden auf der AC-Seite verbaut, um Personen- und Anlagenschutz bei Fehlerströmen zu gewährleisten. Sog. <strong>Kombi-Ableiter</strong> (Typ 1+2+3) bieten Blitzstrom- und Überspannungsschutz in einem Gerät&nbsp;und werden insbesondere bei Gebäuden mit äußerem Blitzschutzsystem auf der AC-Seite installiert. Schließlich verhindert ein eingebauter <strong>Überspannungsschutz für Datenkabel</strong> Schäden und Spannungsspitzen an den&nbsp;Monitoring-, Steuerungs- und Kommunikationsleitungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Auswahlkriterien für Überspannungsschutz-Komponenten bei PV-Anlagen </h3>



<p>Die Auswahl geeigneter Überspannungsschutzgeräte (ÜSE) erfordert eine sorgfältige Abstimmung auf die technischen Gegebenheiten der PV-Anlage. Maßgeblich sind dabei mehrere Kriterien: Die <strong>Bemessungsspannung (Uc)</strong> muss zur Systemspannung passen – sei es auf der Gleichstrom- oder Wechselstromseite – und mögliche Spannungsspitzen im Fehlerfall berücksichtigen. Die <strong>Stoßstrombelastbarkeit</strong> (Iimp bei Typ 1, Imax bei Typ 2) gibt an, welche Blitz- bzw. Überspannungsströme das Gerät ohne Beschädigung ableiten kann. Ebenso entscheidend ist der <strong>Schutzpegel (Up)</strong>, also die maximale Spannung, die das Gerät im Ansprechfall durchlässt – dieser Wert muss unterhalb der Spannungsfestigkeit der zu schützenden Endgeräte liegen. Zudem sollten die eingesetzten ÜSE <strong>normenkonform</strong> sein und der DIN EN 61643-11 entsprechen. Speziell für Photovoltaik-Anlagen kommen <strong>DC-ÜSE</strong> zum Einsatz, die auf die jeweiligen Stringspannungen und die erforderliche Stromtragfähigkeit ausgelegt sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation &amp; Platzierung</h3>



<p>Für eine wirksame Schutzwirkung ist die fachgerechte Installation und Platzierung der Geräte ist entscheidend. Grundsätzlich gilt: <strong>Je kürzer </strong>die Leitungswege zwischen den Schutzgeräten und den zu schützenden Komponenten,<strong> desto geringer ist das Risiko </strong>induzierter Überspannungen. Besonders auf der DC-Seite ist ein <strong>niederimpedanter Erdanschluss</strong> unerlässlich, um abgeleitete Ströme zuverlässig zur Erde führen zu können. Die Montageorte richten sich nach dem jeweiligen Schutzbedarf: Auf der <strong>DC-Seite</strong> werden ÜSE typischerweise in der Stringbox und am Eingang des Wechselrichters installiert. Auf der <strong>AC-Seite</strong> finden sie ihren Platz im Zählerschrank sowie – je nach Anlagengröße – in Unterverteilungen. Auch <strong>Kommunikationsleitungen</strong>, etwa für Ethernet- oder RS485-Verbindungen, sollten durch <strong>separate Schutzgeräte</strong> abgesichert werden, um Datenlogger, Steuerungen oder Fernüberwachungseinheiten vor Überspannungsschäden zu bewahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wartung des Überspannungsschutzes</h2>



<p>Der Überspannungsschutz bei PV-Anlagen ist <strong>wartungsarm</strong>, jedoch nicht wartungsfrei. Da die Komponenten bei jedem Überspannungsereignis elektrische Energie ableiten, unterliegen sie aber einem natürlichen Verschleiß. Regelmäßige Sichtkontrollen und Funktionsprüfungen sind daher unerlässlich, um die Schutzwirkung dauerhaft sicherzustellen. Moderne Anlagen verfügen über <strong>optische </strong>oder<strong> elektronische Statusanzeigen</strong>, die den aktuellen Zustand des Geräts anzeigen. Besonders nach Gewittern oder bekannten Netzstörungen empfiehlt sich eine gezielte Überprüfung der Schutzgeräte, insbesondere bei Anlagen in blitzgefährdeten Regionen. Auch die <strong>Dokumentation </strong>ist wichtig: Sie hilft, mögliche Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und erfüllt zugleich Anforderungen aus Normen und Versicherungen. Ein vorausschauendes Wartungskonzept erhöht somit die Betriebssicherheit und Lebensdauer der gesamten PV-Anlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein wirksamer Überspannungsschutz ist nicht nur essenziell für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von PV-Anlagen – er ist oft auch eine Grundvoraussetzung für deren Realisierung. Versicherer verlangen bereits in der Planungsphase ein durchdachtes Überspannungsschutzkonzept, insbesondere bei großen gewerblichen Anlagen. Nur so lassen sich Risiken durch Blitzschlag, Netzereignisse oder interne Störungen technisch beherrschen und wirtschaftlich absichern. Ein mehrstufiges, normgerechtes Schutzkonzept, kombiniert mit fachgerechter Installation und regelmäßiger Wartung, sichert Betriebssicherheit, Verfügbarkeit und Werterhalt der Anlage langfristig.</p>



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		<title>Die Marktstabilitätsreserve im Emissionshandel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/marktstabilitatsreserve-im-emissionshandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Apr 2025 14:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Marktstabilitätsreserve (MSR) ist ein zentrales Instrument im europäischen Emissionshandel (EU ETS I). Sie wurde 2019 eingeführt, um Überschüsse an Emissionszertifikaten im Markt zu reduzieren, die Preisstabilität zu erhöhen und reagiert flexibel auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Als wichtige Komponente der CO₂-Bepreisung entfaltet die MSR ihre regulierende Wirkung nur im Gesamtsystem des EU ETS [&#8230;]</p>
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<p>Die <strong>Marktstabilitätsreserve</strong> (MSR) ist ein zentrales Instrument im europäischen <strong>Emissionshandel</strong> (EU ETS I). Sie wurde 2019 eingeführt, um Überschüsse an Emissionszertifikaten im Markt zu reduzieren, die Preisstabilität zu erhöhen und reagiert flexibel auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Als wichtige Komponente der <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/co%e2%82%82-bepreisung/">CO₂-Bepreisung</a> entfaltet die MSR ihre regulierende Wirkung nur im Gesamtsystem des EU ETS I und stellt ein dynamisches Korrekturinstrument dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung der MSR im Gesamtsystem des EU-Emissionshandels</h2>



<p>Die Marktstabilitätsreserve wirkt innerhalb des regulatorisch festgelegten Emissionsbudgets („Cap“) und ergänzt damit das Mengensteuerungssystem des EU ETS I. Sie beeinflusst nicht die Gesamtmenge der zulässigen Emissionen, sondern wirkt auf die zeitliche Verfügbarkeit der Zertifikate im Markt. In Kombination mit weiteren Reformelementen wie der linearen Reduktionsfaktor (LRF), der Innovation Fund oder dem geplanten sozialen Klimafonds entsteht ein zunehmend integriertes Instrumentensystem. Es fördert sowohl die Marktstabilität als auch die Transformation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktstabilitätsreserve als Instrument der Klimapolitik</h2>



<p>Die MSR ist so eine zentrale Säule im Emissionshandel und der europäischen Klimapolitik. Sie trägt dazu bei, Angebotsüberschüsse bei Emissionszertifikaten zu reduzieren, die sich unter anderem durch wirtschaftliche Abschwünge oder politische Entscheidungen ansammeln können. Durch die Stabilisierung des Zertifikatmarktes unterstützt die MSR die Preisbildung für CO₂-Emissionen. Gleichzeitig schafft sie <strong>planbarere Rahmenbedingungen</strong> für Investitionen in emissionsarme Technologien. Dies erhöht die Effektivität des Emissionshandels als <strong>marktbasiertes Klimaschutzinstrument</strong> und stärkt seine Steuerungswirkung im Hinblick auf die langfristige Reduktion von Treibhausgasemissionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele der Marktstabilitätsreserve im Emissionshandel</h2>



<p>Das Hauptziel der Marktstabilitätsreserve besteht darin, das europäische Emissionshandelssystem widerstandsfähiger und effektiver zu machen. Dies geschieht, indem sie <strong>strukturelle Ungleichgewichte</strong> zwischen Angebot und Nachfrage von Emissionszertifikaten <strong>ausgleicht</strong>. In den ersten Jahren nach der Einführung des Emissionshandels kam es zu einem großen Überschuss an Emissionszertifikaten. Dieser Überschuss entstand, weil die Industrie weniger CO₂ ausstieß, als erwartet und gleichzeitig viele Zertifikate aus früheren Jahren angespart wurden. Insgesamt sanken die CO₂-Zertifikatpreise derart, dass der Anreiz für Unternehmen, in klimafreundliche Technologien zu investieren, stark abnahm. Die <strong>Steuerungswirkung </strong>des Emissionshandels wurde so komplett ausgehebelt.</p>



<p>Genau hier setzt die MSR mit dem Ziel ein, das Angebot an Emissionszertifikaten besser an die tatsächliche Nachfrage anzupassen. Durch die <strong>automatische Entnahme überschüssiger Zertifikate</strong> aus dem Markt wird das <strong>Angebot verknappt</strong>, was zu einer Stabilisierung des CO₂-Preises beitragen soll. Dadurch werden Anreize für Emissionsvermeidung und Investitionen in treibhausgasarme Technologien geschaffen. Zusätzlich soll die MSR die Funktionsfähigkeit und Planbarkeit des Emissionshandelssystems langfristig stärken. Die automatische Mengenanpassung reduziert die Anfälligkeit für <strong>kurzfristige Marktschwankungen</strong> und politische Eingriffe. Dies erhöht die Verlässlichkeit des Emissionshandels und unterstützt die Zielerreichung der europäischen Klimapolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MSR-Mechanismus im EU ETS I</h2>



<p>Der Mechanismus der Marktstabilitätsreserve basiert auf der jährlichen Ermittlung der Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Emissionszertifikate (<strong>Total Number of Allowances in Circulation, TNAC</strong>). Übersteigt die TNAC einen Schwellenwert von 833 Millionen Zertifikaten, wird ein jährlich neu festgelegter Prozentsatz des Überschusses in die MSR überführt. Dieser Satz reduziert sich jährlich. Sinkt die TNAC beispielsweise unter 400 Millionen, werden 100 Millionen Zertifikate aus der <strong>MSR-Reserve</strong> wieder dem Markt zugeführt. Zusätzlich gilt seit 2023, dass Zertifikate, die den Umfang des Auktionsvolumens des Vorjahres in der MSR übersteigen, dauerhaft gelöscht werden. Dies dient der weiteren Verknappung und Stabilisierung des Zertifikatmarkts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik und Herausforderungen der MSR im Emissionshandel</h2>



<p>Die Marktstabilitätsreserve steht in der fachlichen Diskussion auch in der Kritik. Ein wesentlicher Punkt betrifft die <strong>verzögerte Reaktionsweise</strong> der MSR. Da sie auf historischen Daten basiert, erfolgt die Anpassung des Zertifikatangebots nicht unmittelbar, sondern zeitversetzt. Dies kann dazu führen, dass bei frühzeitig angekündigten Klimaschutzmaßnahmen unbeabsichtigt zusätzliche Zertifikate freigesetzt werden. Zudem werden im Design der MSR <strong>strukturelle Schwächen</strong> gesehen – insbesondere die Berechnung der Gesamtzahl im Umlauf befindlicher Zertifikate (TNAC) gilt als unzureichend, da sie zentrale Marktdynamiken, wie etwa das Verhalten von Marktteilnehmern oder regulatorische Unsicherheiten, nur unvollständig berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund wird zunehmend <strong>Reformbedarf</strong> gesehen. In Diskussion stehen unter anderem auch immer wieder Anpassungen der<strong> Entnahmerate</strong> („intake rate“) sowie der <strong>Schwellenwerte</strong>, um die Steuerungs- und Stabilisierungsfunktion der MSR zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklung der Marktstabilitätsreserve</h2>



<p>Die dauerhafte Löschung von Zertifikaten, die den Umfang des Auktionsvolumens des Vorjahres in der MSR überschreiten, wurde bereits mit dem Legislativpaket <strong>„Fit for 55“</strong> eingeführt. Zurzeit diskutieren Experten weitere Anpassungen, die notwendig sind, wenn der europäische Emissionshandel auf <strong>weitere Sektoren</strong> ausgeweitet wird. Im Fokus stehen dabei unter anderem eine Überprüfung der Schwellenwerte für die TNAC-Berechnung sowie eine mögliche Neuausrichtung der Entnahmerate. Die zukünftige Ausgestaltung der MSR wird damit maßgeblich dazu beitragen, ob das Emissionshandelssystem auch unter veränderten Rahmenbedingungen seine Lenkungswirkung zuverlässig entfalten kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit und Ausblick</h2>



<p>Die Marktstabilitätsreserve hat sich als wirksames Instrument zur Stabilisierung des Zertifikatemarkts erwiesen. Sie trägt dazu bei, Überschüsse zu verringern und die CO₂-Preise auf einem wirksamen Niveau zu halten. Dennoch bestehen weiterhin Schwächen im Design, insbesondere bei der Berechnung der Knappheit und der Reaktionsgeschwindigkeit. Mit Blick auf die steigenden Klimaziele und die Ausweitung des Emissionshandels auf weitere Sektoren wird eine Weiterentwicklung der MSR erforderlich sein. Anpassungen bei Schwellenwerten und Entnahmeraten werden bereits diskutiert. Auch auf europäischer Ebene stehen in den kommenden Jahren weitere Überprüfungen an. Die Ausgestaltung der MSR wird dabei mitentscheiden, ob der Emissionshandel seine Steuerungswirkung auch langfristig zuverlässig entfalten kann.</p>



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		<title>Die 2.500-Stunden-Regelung als Netzentgeltentlastung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/2-500-stunden-regelung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2025 10:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die sogenannte 2.500-Stunden-Regelung zählt zu den Sonderregelungen für stromintensive Unternehmen und ist, wie die Bandlast oder die atypische Netznutzung, in § 19 StromNEV geregelt. Unternehmen haben auch hier die Möglichkeit, ein deutlich reduziertes Netzentgelt zu zahlen, wenn ihr Strombezug eine bestimmte Benutzungsdauer und ein Mindestverbrauch überschreitet. Damit die Netzentgelte „verursachungsgerecht“ erhoben werden können, wird dabei [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die sogenannte <strong>2.500-Stunden-Regelung </strong>zählt zu den Sonderregelungen für stromintensive Unternehmen und ist, wie die <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a> oder die <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypische Netznutzung</a>, in § 19 StromNEV geregelt. Unternehmen haben auch hier die Möglichkeit, ein deutlich <strong>reduziertes Netzentgelt</strong> zu zahlen, wenn ihr Strombezug eine bestimmte Benutzungsdauer und ein Mindestverbrauch überschreitet. Damit die Netzentgelte „verursachungsgerecht“ erhoben werden können, wird dabei die Struktur der Netzentgelte auf Basis von Arbeitspreisen (für die verbrauchte Strommenge) und Leistungspreisen (für die höchste beanspruchte Anschlussleistung im Jahr) festgelegt. So entsteht ein definierter „<strong>Knickpunkt bei 2.500 Jahresbenutzungsstunden</strong>“, der direkte Auswirkungen auf die Berechnung der Kosten für Netznutzer hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund und Ziel der 2.500-Stunden-Regelung</h2>



<p>Die 2.500-Stunden-Regelung basiert auf empirischen Daten zur historischen Netzbelastung und zielt darauf ab, eine <strong>verursachungsgerechte Verteilung der Netzkosten</strong> zu gewährleisten. Verbraucher, die das Stromnetz durch hohe Spitzenlasten ungleichmäßig belasten, tragen damit auch stärker zu den Fixkosten des Netzes bei. Die <strong>Gleichzeitigkeitsfunktion</strong>, die den Beitrag eines Nutzers zur Netzspitze modelliert, sieht eine stückweise lineare Anpassung vor. Bei einer Nutzung von mehr als 2.500 Stunden im Jahr erfolgt ein Übergang zu höheren Entgelten, was in der Praxis zu einer Differenzierung der Netzentgelte in zwei Positionen führt: Arbeits- und Leistungspreise variieren je nachdem, ob die 2.500 Stunden überschritten werden. Ziel der Regelung ist es, Unternehmen mit gleichmäßigeren Lastprofilen zu entlasten, während gleichzeitig Nutzer mit unregelmäßigen oder hohen Spitzenlasten die Kosten tragen, die sie verursachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für die 2.500-Stunden-Regelung</h2>



<p>Um von der 2.500-Stunden-Regelung profitieren zu können, müssen stromintensive Unternehmen zwei zentrale Voraussetzungen erfüllen. Erstens muss der jährliche Stromverbrauch an einer einzelnen Entnahmestelle <strong>mindestens 10 GWh</strong> betragen. Zweitens ist eine sogenannte Benutzungsdauer – also das Verhältnis von Jahresarbeit zur gleichzeitig <strong>höchsten entnommenen Leistung</strong> – von <strong>mindestens 2.500 Stunden </strong>nachzuweisen. Diese Kriterien zielen darauf ab, Unternehmen mit einem konstant hohen Energiebedarf und gleichmäßiger Auslastung gezielt zu entlasten. Nur wenn beide Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, kann ein Antrag auf ein reduziertes individuelles Netzentgelt gestellt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Individuelle Netzentgelt-Reduktionen</h2>



<p>Erfüllt ein Unternehmen die Voraussetzungen der 2.500-Stunden-Regelung, besteht die Möglichkeit, ein <strong>individuelles Netzentgelt</strong> mit dem zuständigen Netzbetreiber zu vereinbaren. Dabei wird das Entgelt nicht pauschal reduziert, sondern auf <strong>Basis der tatsächlichen Nutzung</strong> des Netzes, insbesondere unter Berücksichtigung der gleichmäßigen Auslastung, kalkuliert. Die Vereinbarung bedarf der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur und ermöglicht stromintensiven Betrieben eine <strong>maßgeschneiderte Entlastung</strong> bei den Netzentgelten. Ziel ist es, Unternehmen mit konstant hohem Strombezug wirtschaftlich zu entlasten, ohne die Systemkosten für alle Netzteilnehmer aus dem Blick zu verlieren. Die dadurch entgangenen Erlöse der Netzbetreiber werden über die bundesweite §19-Umlage auf alle Stromverbraucher umgelegt. Dieser Aufschlag für besondere Netznutzung lag 2024 bei 0,643 ct/kWh und wurde 2025 auf 1,553 ct/kWh erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Grundlagen der 2.500-Stunden-Regelung</h2>



<p>Die Grundlage der 2.500-Stunden-Regelung ist § 20 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und die Basis zu ihrer Berechnung wird in der<strong> Anreizregulierungsverordnung</strong> (ARegV) gelegt. Verankert ist die Entlastung letztendlich in § 19 Absatz 2 Satz 2, in § 19 StromNEV-Umlage sowie in StromNEV Anlage 4 zu § 16 Abs. 2. Hier wird festgelegt, dass der untere Benutzungsdauerbereich der Gleichzeitigkeitsfunktion zwischen 0 und 2.500 Jahresbenutzungsstunden liegt. Der obere Benutzungsdauerbereich beginnt bei 2.500 Jahresbenutzungsstunden und endet bei 8.760 Jahresbenutzungsstunden. Die jeweiligen Netzbetreiber (VNBs) berechnen demnach die Netzentgelte und müssen diese Rahmenbedingungen einhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Gleichzeitigkeitsgrad bei einer Jahresbenutzungsdauer von null Stunden beträgt maximal 0,2</li>



<li>die beiden Geraden, die den Gleichzeitigkeitsgrad beschreiben, schneiden sich in einem Punkt, der durch die Jahresbenutzungsdauer 2.500 Stunden definiert ist</li>



<li>der Gleichzeitigkeitsgrad bei einer Jahresbenutzungsdauer von 8&nbsp;760 Stunden beträgt 1.</li>
</ul>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="648" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-1024x648.jpg" alt="" class="wp-image-22045" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-1024x648.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-768x486.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion.jpg 1272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Deutschlandweit ergibt sich durchschnittlich dieser Berechnungskoeffizient. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnung der Jahresbenutzungsstunden</h2>



<p>Die <strong>Jahresbenutzungsstunden</strong> – auch <strong>Vollbenutzungsstunden</strong> genannt – sind der zentrale technische Maßstab für die 2.500-Stunden-Regelung. Ihre Berechnung ergibt sich aus dem Verhältnis des jährlichen Stromverbrauchs (in kWh) zur maximalen Bezugsleistung (in kW). Also aus dem Verhältnis zwischen dem jährlichen Stromverbrauch und der maximalen Spitzenlast eines Verbrauchers. Sie dient als Indikator dafür, wie gleichmäßig ein Verbraucher das Netz belastet. Hohe Lastspitzen verkürzen demnach die Benutzungsdauer und die Glättung der Lastspitzen (Peak Shaving) verlängern die Benutzungsdauer. Ab dem Knickpunkt bei 2.500 Stunden zahlen Nutzer mit weniger als 2.500 Benutzungsstunden <strong>höhere Arbeitspreise</strong> (pro kWh), während Nutzer mit mehr als 2.500 Benutzungsstunden <strong>höhere Leistungspreise</strong> (pro kW) entrichten müssen.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="994" height="748" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis.jpg" alt="" class="wp-image-22047" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis.jpg 994w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis-300x226.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 994px) 100vw, 994px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher zur Netzentgeltoptimierung bei der 2.500-Stunden-Regelung</h2>



<p>Der Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> spielt bei der <strong>Netzentgeltoptimierung</strong> im Rahmen der 2.500-Stunden-Regelung eine doppelte Rolle. Insbesondere energieintensive Unternehmen mit großen Speichern profitieren von einer Eingruppierung oberhalb von 2.500 Benutzungsstunden. In diesem Bereich sind im Verhältnis die Leistungspreise höher. Durch gezielte Reduktion von Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) lässt sich so die <strong>maximale Entnahmeleistung senken</strong>.</p>



<p>Da die Benutzungsdauer als Quotient aus Jahresverbrauch und Spitzenleistung berechnet wird, können Batteriegroßspeicher andererseits den Zugang zur 2.500-Stunden-Regelung überhaupt erst ermöglichen oder deren Wirkung verstärken. Unternehmen, die bisher nämlich unterhalb der 2.500-Stunden-Grenze liegen, können mittels Speicher ihre Lastspitzen glätten und die konstanten Benutzungsstunden erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik an der Regelung</h2>



<p>Die aktuelle Struktur der Netzentgelte in Deutschland unterscheidet zwischen Arbeitspreis und Leistungspreis. Allerdings behindere die aktuelle Netzentgeltregelung die Nutzung <strong>flexibler Stromverbraucher</strong> in der Industrie, merken Kritiker an. Zwar könnten diese Technologien gezielt bei hoher Stromerzeugung aus Erneuerbaren eingesetzt werden, doch bestehende Netzentgelte setzten Fehlanreize: Sie belohnen einen möglichst <strong>gleichmäßigen Strombezug</strong> (z. B. durch hohe Leistungsentgelte bei kurzer Nutzung), was flexible Einsätze wirtschaftlich unattraktiv macht. Besonders kritisch seien starre Schwellenwerte bei Benutzungsstunden (z. B. 2.500 h oder 7.000 h), bei deren Unterschreiten hohe Zusatzkosten entstehen können. Die Entgelte seien ebenfalls stark vom <strong>Standort abhängig</strong> – teils zufallsbedingt – und spiegeln nicht den tatsächlichen Systemnutzen wider. Insgesamt hemmen die aktuellen Regelungen so Investitionen in flexible, klimafreundliche Technologien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Zwischen Anreiz und Anpassungsbedarf</h2>



<p>Die 2.500-Stunden-Regelung stellt für stromintensive Unternehmen ein wirksames Instrument zur Netzentgeltreduzierung dar – vorausgesetzt, die technischen und rechtlichen Anforderungen werden erfüllt. Sie belohnt eine gleichmäßige Netzbelastung und schafft Anreize für mehr Energieeffizienz sowie für Investitionen in Technologien wie Batteriespeicher oder Lastmanagement. Gleichzeitig zeigt sich aber auch: Die Regelung basiert auf starren Schwellenwerten und spiegelt nicht immer den tatsächlichen Netznutzen wider. In Zeiten wachsender Flexibilität durch erneuerbare Energien und steuerbare Verbraucher gewinnt die Diskussion um eine Weiterentwicklung der Netzentgeltstruktur an Relevanz. Um langfristig investitionsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, sind daher gezielte Anpassungen notwendig, die Systemverantwortung, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit besser miteinander in Einklang bringen.</p>



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		<item>
		<title>CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/co%e2%82%82-kompensation-im-freiwilligen-emissionshandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Apr 2025 08:45:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel ermöglicht es Unternehmen, ihre Klimabilanz durch den Kauf von Zertifikaten auszugleichen oder durch den Verkauf eingesparter CO₂-Emissionen Erträge zu erwirtschaften. Obwohl auch diese Märkte ein wichtiger Bestandteil der CO₂-Bepreisung darstellen, unterscheiden sich in mehreren wesentlichen Aspekten von den verpflichtenden Märkten. Während das EU ETS oder das deutsche Emissionshandelssystem (nEHS) der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>CO₂-Kompensation</strong> im freiwilligen Emissionshandel ermöglicht es Unternehmen, ihre Klimabilanz durch den Kauf von Zertifikaten auszugleichen oder durch den Verkauf eingesparter CO₂-Emissionen Erträge zu erwirtschaften. Obwohl auch diese Märkte ein wichtiger Bestandteil der <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/co%e2%82%82-bepreisung/">CO₂-Bepreisung</a> darstellen, unterscheiden sich in mehreren wesentlichen Aspekten von den verpflichtenden Märkten. Während das EU ETS oder das deutsche Emissionshandelssystem (nEHS) der DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) mit dem <a href="https://cubeconcepts.de/behg-handel-mit-co%e2%82%82-zertifikaten/">BEHG-Handel</a> <strong>verpflichtend</strong> und <strong>staatlich reguliert</strong> sind, sind freiwillige Märkte <strong>unreguliert</strong>. Ihre Qualität wird durch Standrads und Organisationen gesichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiwillige &amp; verpflichtende CO₂-Kompensation</h2>



<p>Die Ziele von freiwilliger und verpflichtender CO₂-Kompensation sind unterschiedlich. Verpflichtende Märkte dienen der Einhaltung nationaler oder internationaler Klimaziele, etwa im Rahmen des Pariser Abkommens, und richten sich primär an emissionsintensive Industrien mit <strong>gesetzlichen Reduktionsvorgaben</strong>. Freiwillige Märkte können zusätzlich von Unternehmen genutzt werden, um über die gesetzlichen Anforderungen hinaus Klimaschutzverantwortung zu übernehmen. So können sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele unterstützen oder <strong>ESG-Vorgaben</strong> und Anforderungen von <strong>Investoren und Kunden</strong> erfüllen. Sie bieten eine flexible Möglichkeit, Restemissionen zu kompensieren und Klimaneutralität anzustreben, ohne an ein regulatorisches Handelssystem gebunden zu sein.</p>



<p>Auch die verwendeten Zertifikate in der CO₂-Kompensation unterscheiden sich. In verpflichtenden Märkten werden Emissionsrechte wie „<strong>Certified Emission Reductions</strong>“ (CER) oder „<strong>Allowances</strong>“ genutzt, die strengen staatlichen Vorgaben unterliegen. In freiwilligen Märkten kommen hingegen „<strong>Voluntary Emission Reductions</strong>“ (VER) zum Einsatz, die von unabhängigen Organisationen zertifiziert werden. Die <strong>Zertifikatpreise</strong> sind in freiwilligen Systemen meist niedriger als in verpflichtenden Systemen.</p>



<p>Das EU ETS richtet sich beispielsweise an die von der Politik vorgegebenen Branchen und genießt dank der staatlichen Regulierung eine hohe Glaubwürdigkeit. Freiwillige CO₂-Kompensationsmärkte sind dagegen anfälliger für Greenwashing, da die Qualität der Projekte variieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entstehen Zertifikate bei der freiwilligen CO₂-Kompensation?</h2>



<p>Unternehmen können im Rahmen der freiwilligen CO₂-Kompensation Emissionszertifikate generieren, indem sie Klimaschutzprojekte umsetzen. Diese müssen nachweislich zur Reduktion, Vermeidung oder Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre beitragen. Zu den häufigsten Projektarten zählen Investitionen in <strong>erneuerbare Energien</strong> wie Wind-, Solar- oder Wasserkraftanlagen und die Elektrifizierung von Prozessen oder des Fuhrparks, die fossile Energiequellen ersetzen.</p>



<p>Üblich sind auch Aufforstungsmaßnahmen, die einen Beitrag leisten, indem sie <strong>CO₂ langfristig</strong> in der Biomasse <strong>binden</strong> und als natürliche Kohlenstoffsenken fungieren. Darüber hinaus tragen verbesserte landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Praktiken, etwa durch nachhaltige Bodennutzung oder Agroforstwirtschaft, zur Emissionsminderung und Kohlenstoffspeicherung bei. Ergänzt wird das Spektrum durch technologische Lösungen wie die Produktion von Biokohle oder Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage), mit denen CO₂ direkt aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft gespeichert werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifikate-Handel in der freiwilligen CO₂-Kompensation</h2>



<p>Vor dem Handel müssen die Projekte und die tatsächlichen Einsparungen von unabhängigen Instituten <strong>geprüft</strong> und <strong>zertifiziert</strong> werden. Nach erfolgreicher Zertifizierung können sich Unternehmen für jede nachweislich eingesparte Tonne CO₂ ein Zertifikat ausstellen lassen. Der Verkauf erfolgt entweder über spezialisierte Plattformen oder direkt an interessierte Käufer, die sie zur Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele oder zur Erfüllung der <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSRD-Berichtspflicht</a> einsetzen möchten.</p>



<p>Der Handel der CO₂-Zertifikate erfolgt über Börsen, wie beispielsweise senken.io, European Climate Exchange (ECX)&nbsp;in London, EXAA in Wien oder spezialisierte Anbieter wie Société Générale oder Vontobel. Dabei bestimmen Angebot und Nachfrage sowie Projektqualität oder Markttrends die Preise. Möglich sind aber auch Over-the-Counter-Geschäfte (OTC) bzw. Direktverkäufe von Unternehmen zu Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontrollen &amp; Standards</h2>



<p>Da die freiwilligen CO₂-Kompensationsmärkte weitgehend unreguliert sind, gibt es mehrere Organisationen und Standards, die die Qualität und Glaubwürdigkeit der CO₂-Einsparungen oder Klimaprojekten garantieren sollen. Neben dem „<strong>Gold Standard</strong>“ und dem „<strong>Verified Carbon Standard (VCS)</strong>“ kümmern sich beispielsweise auch noch der „<strong>Clean Development Mechanism (CDM)</strong>“ oder „<strong>Atmosfair</strong>“ um die freiwilligen Märkte. Sie achten darauf, dass Emissionsreduktionen langfristig wirksam sind, externe Auditoren wie etwa TÜV, Dekra oder andere zugelassene Organisationen die tatsächliche CO₂-Minderung ständig kontrollieren und Zertifikate nicht doppelt verwendet werden. Dazu gleichen die Organisationen ihre <strong>Zertifikatregister</strong> ständig untereinander und mit dem Unionsregister für verpflichtende Märkte ab. Alle Systeme sollen Transparenz garantieren, Doppelzählungen verhindern und den Handel oder die Stilllegung von CO₂-Zertifikaten ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Herausforderungen für Unternehmen</h2>



<p>Für Unternehmen bieten freiwillige CO₂-Kompensationsmärkte verschiedene strategische Vorteile. Durch den Erwerb hochwertiger Emissionszertifikate können sie ihre Klimabilanz verbessern und damit auch ihre <strong>ESG-Bewertung positiv</strong> beeinflussen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und Investorenansprüche relevant. Darüber hinaus kann die Veräußerung von Zertifikaten und die aktive Teilnahme am CO₂-Handel <strong>wirtschaftliche Potenziale</strong> eröffnen, insbesondere wenn Unternehmen über den erforderlichen Ausgleich hinaus Emissionen vermeiden und Zertifikate generieren. Auch die Unternehmensreputation wird durch ein glaubwürdiges Engagement im Bereich Klimaschutz gestärkt.</p>



<p>Gleichzeitig sind mit der freiwilligen CO₂-Kompensation auch Herausforderungen verbunden. Eine zentrale Problematik besteht im Risiko von <a href="https://cubeconcepts.de/esg-verstoesse-und-greenwashing-koennen-teuer-werden/">ESG-Verstößen und Greenwashing</a>, insbesondere wenn Projekte nicht transparent oder nach anerkannten Standards zertifiziert sind. Zudem unterliegen Zertifikate <strong>marktbedingten Preisschwankungen</strong> und sind nicht unbegrenzt verfügbar, was eine vorausschauende <strong>Beschaffungsstrategie</strong> erforderlich macht. Nicht zuletzt sollte die Kompensation nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu tatsächlichen Emissionsreduktionen verstanden werden. Unternehmen sind daher gut beraten, ihre <strong>Klimastrategie ganzheitlich</strong> auszurichten und CO₂-Kompensation nur im Rahmen eines fundierten Gesamtkonzepts einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel bietet Unternehmen die Möglichkeit, über gesetzliche Vorgaben hinaus Verantwortung für ihren Klimafußabdruck zu übernehmen. Sie ermöglicht sowohl den Ausgleich unvermeidbarer Emissionen als auch die Generierung zusätzlicher Erlöse durch eigene Klimaschutzprojekte. Gleichzeitig stellt sie Unternehmen vor strategische, regulatorische und qualitative Herausforderungen. Entscheidend ist daher der sorgfältige Umgang mit der Auswahl, Prüfung und Integration von Kompensationsmaßnahmen in die unternehmerische Klimastrategie. Als Ergänzung zu eigenen Emissionsminderungen kann freiwillige CO₂-Kompensation ein wirksames Instrument sein, um ökologische Zielsetzungen zu erreichen und die eigene Nachhaltigkeitsposition im Markt zu stärken – vorausgesetzt, sie erfolgt transparent, nachvollziehbar und im Einklang mit anerkannten Standards.</p>



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		<title>BEHG-Handel mit CO₂-Zertifikaten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/behg-handel-mit-co%e2%82%82-zertifikaten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2025 08:46:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist Teil des nationalen Emissionshandelssystems (nEHS) in Deutschland, das seit Januar 2021 in Kraft ist. Der BEHG-Handel regelt die CO₂-Bepreisung von fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Diesel oder Benzin. Dabei deckt das BEHG zusätzliche Non-ETS-Sektoren ab, wie Verkehr, Gebäudeheizung und kleine Anlagen, die bisher nicht unter das EU-ETS I fallen. Der BEHG-Handel wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist Teil des nationalen Emissionshandelssystems (nEHS) in Deutschland, das seit Januar 2021 in Kraft ist. Der <strong>BEHG-Handel</strong> regelt die <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/co%e2%82%82-bepreisung/">CO₂-Bepreisung</a> von fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Diesel oder Benzin. Dabei deckt das BEHG zusätzliche Non-ETS-Sektoren ab, wie Verkehr, Gebäudeheizung und kleine Anlagen, die bisher <strong>nicht unter das EU-ETS</strong> <strong>I</strong> fallen. Der BEHG-Handel wird 2028 in den EU-ETS II integriert und somit Teil des europäischen CO₂-Zertifikathandel. Das bedeutet, dass die fixen Zertifikatpreise und festgelegten Preiskorridore deutscher CO₂-Zertifikate entfallen und ab 2028 ebenfalls frei gehandelt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen sind vom BEHG-Handel betroffen?</h2>



<p>Vom BEHG-Handel betroffen sind <strong>„Inverkehrbringer von Brennstoffen“</strong>, die weder am EU-ETS I teilnehmen noch von der CO₂-Kompensation befreit sind. Dazu gehören beispielsweise Mineralölproduzenten, Erdgaslieferanten und Importeure fossiler Brennstoffe. Ebenso betroffen ist der der Handel mit fossilen Brennstoffen, mit Energie- und Industrieanlagen sowie Wärmeerzeuger im Gebäudesektor. Indirekt nehmen seit 2023 <strong>auch Immobilienvermieter</strong> teil, da sie einen Anteil der CO₂-Kosten, die durch den Brennstoffemissionshandel entstehen, tragen müssen. Dies geschieht gemäß dem CO₂-Kostenaufteilungsgesetz, das die Umlage der Mehrkosten zwischen Mietern und Vermietern regelt. Insgesamt ist die Beteiligung am BEHG für rund <strong>4.000 deutsche Unternehmen</strong> entlang der Wertschöpfungskette fossiler Brennstoffe <strong>verpflichtend</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise des BEHG-Handels</h2>



<p>Der deutsche BEHG-Handel ist Teil des EU-Emissionshandels, handelt mit nationalen Emissionszertifikaten (nEZ) und basiert auf dem Prinzip <strong>„Cap and Trade“.</strong> Eine politisch festgelegte Obergrenze („Cap“) legt die maximale Menge an CO₂-Emissionen fest, die durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe entstehen dürfen. Diese Obergrenze wird, wie im EU-ETS, schrittweise gesenkt. Betroffene Unternehmen sind verpflichtet, ihre <strong>CO₂-Emissionen</strong> zu <strong>berechnen</strong>, für jede ausgestoßene Tonne CO₂ ein entsprechendes <strong>Zertifikat zu erwerben</strong> und diese dann bei der Deutschen Emissionshandelsstelle (DEHSt) fristgerecht <strong>zur Entwertung einzureichen</strong>.</p>



<p>Die Zertifikate sind handelbar, sodass sich ein <strong>Marktpreis</strong> basierend auf Angebot und Nachfrage bildet. Sobald Zertifikate knapp werden, steigt ihr Preis, was für Unternehmen einen zusätzlichen Anreiz schafft, ihre Emissionen zu senken. Gleichzeitig können Unternehmen überschüssige <strong>Zertifikate verkaufen</strong> oder müssen bei Bedarf weitere <strong>nachkaufen</strong>. Dadurch entsteht ein wirtschaftlicher Anreiz zur effizienten Nutzung fossiler Brennstoffe und zur Umstellung auf emissionsärmere Alternativen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifikaterwerb und Optionen im BEHG-Handel</h2>



<p>Unternehmen können die BEHG-Zertifikate (nationale Emissionszertifikate, nEZ) bis einschließlich 2025 zum Festpreis von 55 Euro in Deutschland direkt an der&nbsp;<strong>European Energy Exchange (EEX)</strong>&nbsp;in Leipzig erwerben, sofern sie einen Zulassungsantrag gestellt haben. Alternativ haben sie die Möglichkeit, Zertifikate über zugelassene <strong>Vermittler</strong> oder <strong>Intermediäre</strong> zu erwerben. Diese Dienstleister bieten unterschiedliche Leistungen an, von der reinen Handelsabwicklung über Beratung bis hin zur Validierung von Emissionsreduktionen. Unternehmen haben die Möglichkeit, je nach ihren spezifischen Bedürfnissen die passenden Dienstleister auszuwählen, um ihre CO₂-Zertifikate effektiv zu verwalten und ihre Verpflichtungen im Rahmen des Emissionshandels zu erfüllen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn ab 2026 der Handel über Auktionen an der organisiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auflagen und Fristen im BEHG-Handel</h2>



<p>Unternehmen müssen ihre Zertifikate jährlich bis zum <strong>30. September</strong> an die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) abgeben, entsprechend der Menge an CO₂-Emissionen, die sie im Vorjahr verursacht haben. Dazu sollten sie sicherstellen, dass ihre <strong>Emissionsberichte</strong> korrekt und vollständig sind und das <strong>Emissionshandelsregisterkonto</strong> fehlerfrei geführt ist. Gleichzeitig müssen die notwendigen Zertifikate erworben und firstgerecht vorgelegt werden. Die Zertifikats-Auktionsphase startet ab 2026 mit einer <strong>Preisdeckelung bis maximal 65 Euro</strong>, bevor ab 2028 die freie Preisbildung am Markt ermöglicht wird. Experten rechnen dann mit Zertifikatpreisen zwischen <strong>200 bis 350 Euro</strong> im Rahmen des EU ETS II. Unternehmen sollten den Kauf rechtzeitig planen und die schwankenden Preise im Blick behalten. Hilfreich sind dabei externe Dienstleister oder Berater mit Erfahrung im Emissionshandel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsequenzen bei Verstößen gegen das BEHG</h2>



<p>Sobald ein Unternehmen ihre CO₂-Emissionen nicht korrekt dokumentiert oder nicht gemäß BEHG durch Zertifikate abdeckt, nimmt der Zoll eine Schätzung vor. Nicht gedeckte CO₂-Emissionen bzw. fehlende Zertifikate müssen ab 2026 nachträglich für <strong>mindestens 100 Euro</strong> erworben und ausgeglichen werden. Diese Summe wird regelmäßig an den Europäischen Verbraucherpreisindex angepasst, sodass die finanzielle Belastung mit der Zeit steigen wird. Bei fahrlässigen oder gar vorsätzlichen Verstößen gegen die BEHG-Pflichten drohen <strong>Geldstrafen von bis zu 500.000 Euro</strong>. Unternehmen, die wiederholt gegen die Vorgaben verstoßen, riskieren den Verlust ihres Zugangs zum nationalen Emissionshandelsregister.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der BEHG-Handel stellt für Unternehmen eine verpflichtende, aber auch strategisch nutzbare Maßnahme zur CO₂-Bepreisung dar. Durch den schrittweisen Übergang vom nationalen Emissionshandel zum europäischen EU-ETS II ab 2028 wird sich der Markt für CO₂-Zertifikate zunehmend dynamisieren. Unternehmen sollten daher frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Emissionskosten zu optimieren – sei es durch eine strategische Beschaffung von Zertifikaten, Investitionen in emissionsarme Technologien oder die Nutzung externer Beratungsdienstleistungen. Die Einhaltung der Fristen und eine korrekte Dokumentation sind essenziell, um hohe Strafzahlungen und regulatorische Konsequenzen zu vermeiden. Langfristig wird der steigende Preis für CO₂-Zertifikate Unternehmen dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle nachhaltiger auszurichten und den Einsatz fossiler Brennstoffe weiter zu reduzieren.</p>



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		<title>Dynamische Stromtarife für Industrie &#038; Gewerbe – Chancen und Risiken</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Mar 2025 07:33:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dynamische Stromtarife sind Preismodelle, bei denen sich der Strompreis in kurzen Zeitintervallen – typischerweise stündlich oder viertelstündlich – an die aktuellen Marktpreise an der Strombörse anpasst. Im Gegensatz zu statischen Tarifen mit festen Preisen pro Kilowattstunde spiegeln dynamische Tarife die realen Schwankungen des Strommarktes wider. Diese Tarife ermöglichen es allen Verbrauchern, insbesondere Industrie- und Gewerbekunden, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Dynamische Stromtarife</strong> sind Preismodelle, bei denen sich der Strompreis in kurzen Zeitintervallen – typischerweise stündlich oder viertelstündlich – an die aktuellen Marktpreise an der Strombörse anpasst. Im Gegensatz zu statischen Tarifen mit festen Preisen pro Kilowattstunde spiegeln dynamische Tarife die realen Schwankungen des Strommarktes wider. Diese Tarife ermöglichen es allen Verbrauchern, insbesondere Industrie- und Gewerbekunden, ihren Stromkonsum flexibel an die aktuellen Preise anzupassen und dadurch potenziell Kosten zu sparen.</p>



<p>Seit dem 1. Januar 2025 sind Energieversorger in Deutschland verpflichtet, dynamische Stromtarife anzubieten. Diese Entwicklung ist eine direkte Reaktion auf die zunehmende <strong>Volatilität der Strompreise</strong>, die durch den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien und der Abkehr von fossilen Brennstoffen verursacht wird. Das daraus resultierende Phänomen <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">negativer Strompreise</a> bietet nicht nur ökonomische Vorteile für Unternehmen, sondern soll auch die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz fördern. Weitere zentrale Punkte sind dabei die Optimierung des Eigenverbrauchs, intelligente Vernetzung und eine Reform des <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> in Richtung <a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind dynamische Stromtarife?</h2>



<p>Ein dynamischer Stromtarif orientiert sich in Echtzeit an den aktuellen Marktbedingungen, basierend auf den Handelswerten der <strong>European Power Exchange (EPEX SPOT)</strong>, zu dem der Stromnutzer Zugang erhält. Die Preisbildung folgt dort strikt nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage auf dem Day-Ahead- und dem Intraday-Markt. Auf Unternehmensseite müssen digitale und intelligente Messsysteme installiert sein, die ständig den aktuellen Verbrauch messen. Nur so sind Unternehmen in der Lage, ihren Strombezug gezielt an die schwankenden Strompreise anzupassen und ihren Energiebedarf aktiv zu steuern.</p>



<p>Der Hauptunterschied zu herkömmlichen Tarifen mit festen Preisen über längere Zeiträume liegt in der direkten <strong>Weitergabe der Börsenpreise</strong>. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass die Risikozuschläge entfallen. Besonders für Industrie- und Gewerbekunden mit flexiblen Lasten bietet dieses Modell erhebliche Kostenvorteile, da Lastspitzen gezielt verlagert (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>) und Strom in Zeiten niedriger oder gar negativer Preise genutzt werden kann. Dies ist besonders lukrativ, wenn viel erneuerbare Energie ins Netz eingespeist wird, wie beispielsweise an sonnigen oder windreichen Tagen. Gleichzeitig erhöhen dynamische Tarife die Transparenz der Preisbildung und fördern die Integration erneuerbarer Energien, indem sie Anreize schaffen, den Verbrauch in Zeiten hoher Einspeisung aus Wind- und Solarenergie zu verlagern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von dynamischen Stromtarifen für Unternehmen</h2>



<p>Dynamische Stromtarife bieten Industrie- und Gewerbekunden eine Reihe signifikanter Vorteile, die weit über die reine Kosteneinsparung hinausgehen. In erster Linie ermöglichen diese Tarife eine beträchtliche Optimierung der Energiekosten. Unternehmen können ihren Stromverbrauch gezielt in Zeiten niedriger Preise verlagern und so ihre Ausgaben deutlich reduzieren. Studien zeigen, dass <strong>Einsparungen von bis zu 30%</strong> möglich sind, was besonders für energieintensive Betriebe einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellt.</p>



<p>Die <strong>Flexibilität</strong>, die dynamische Tarife bieten, ist ein weiterer entscheidender Vorteil. Unternehmen können ihre Produktionsprozesse und energieintensiven Aktivitäten an die Preisschwankungen anpassen. Dies fördert ein <strong>proaktives Energiemanagement</strong> und ermöglicht eine effizientere Nutzung von Ressourcen. Zudem unterstützt diese Flexibilität die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz, da Verbraucher motiviert werden, Strom dann zu nutzen, wenn er im Überfluss vorhanden und somit günstig ist – typischerweise zu Zeiten hoher Solar- oder Windenergieerzeugung.</p>



<p>Ein oft übersehener Vorteil ist die <strong>erhöhte Transparenz</strong>, die dynamische Tarife mit sich bringen. Unternehmen erhalten detaillierte Einblicke in die Preisbildung und können fundierte Entscheidungen über ihren Energieverbrauch treffen. Dies fördert ein besseres Verständnis des Energiemarktes und ermöglicht eine strategischere Planung des Energieeinsatzes.</p>



<p>Darüber hinaus können Unternehmen, die dynamische Tarife nutzen, ihr Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation demonstrieren. Dies kann sich positiv auf das Unternehmensimage auswirken und die Attraktivität für umweltbewusste Kunden und Investoren steigern. <strong>ESG-Konformität</strong> wird immer wichtiger und stellt einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar.</p>



<p>Schließlich bieten dynamische Tarife Unternehmen die Möglichkeit, aktiv zur <strong>Netzstabilität</strong> beizutragen. Indem sie ihren Verbrauch an die Verfügbarkeit von Strom im Netz anpassen, helfen sie, Lastspitzen zu reduzieren und die Gesamteffizienz des Stromnetzes zu verbessern. Dies kann langfristig zu einer Senkung der Netzkosten führen, von der alle Verbraucher profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Risiken</h2>



<p>Das größte Risiko besteht in der Volatilität der Strompreise. Die Preisschwankungen erfordern von Industrie- und Gewerbekunden, die dynamische Stromtarife einführen möchten, eine durchdachte Strategie. Während <strong>günstige Phasen</strong> Einsparungen ermöglichen, können <strong>plötzliche Preisspitzen</strong> zu höheren Kosten führen, wenn der Verbrauch nicht rechtzeitig angepasst wird.&nbsp;Dies kann besonders für Unternehmen mit weniger flexiblen Produktionsprozessen problematisch sein.</p>



<p>Eine weitere Herausforderung liegt in einem komplexerem Energiemanagement. Unternehmen müssen nicht nur ihre Verbrauchsmuster durch eine Messinfrastruktur genau analysieren, sondern auch Betriebsabläufe Prozesse flexibel gestalten, um von den Preisschwankungen optimal profitieren zu können. Hilfreich sind dabei <strong>Energiemanagementsysteme</strong>, wie die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>. Sie messen und analysieren sämtliche Verbraucher eines Betriebes und gleichen sie mit den aktuellen Strompreisen in Echtzeit ab, um den Energieverbrauch optimal zu steuern. Der personelle Aufwand wird so minimiert.</p>



<p>Da sich in verschiedenen Unternehmen betriebliche Abläufe nicht komplett an die schwankenden Strompreise anpassen lassen, kann es zu Spannungen zwischen Energieeffizienz und anderen betrieblichen Prioritäten führen. Diese <strong>Flexibilisierung</strong> kann in manchen Branchen komplex werden, sofern keine <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> vorhanden sind. Ein weiteres Risiko ist die mögliche Netzüberlastung, wenn viele Unternehmen gleichzeitig günstige Strompreise nutzen. Dies könnte paradoxerweise höhere Netzentgelte verursachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich dynamische Stromtarife?</h2>



<p>Dynamische Stromtarife sind besonders für Unternehmen interessant, die ihren Energieverbrauch flexibel steuern können. Dazu gehören vor allem <strong>Betriebe mit anpassbaren Produktionszeiten</strong>, die energieintensive Prozesse gezielt in Zeiten niedriger Strompreise verlagern. Dadurch lassen sich Einsparungen von bis zu 30 % realisieren.</p>



<p>Unternehmen mit <strong>hohem Stromverbrauch</strong> profitieren ebenfalls, insbesondere wenn ihr Energiebedarf in Zeiträumen mit schwankenden Strompreisen liegt. Das gilt vor allem für energieintensive, aber planbare Prozesse wie <strong>Drucklufterzeugung</strong> oder <strong>Kompressoren</strong>, die gezielt zu günstigen Tarifzeiten betrieben werden können. Auch Firmen, die <strong>Elektrofahrzeuge</strong>, <strong>Wärmepumpen</strong> oder andere elektrische <strong>Klimageräte</strong> nutzen, haben Vorteile: Sie können ihre Fahrzeuge sowie Kühl- und Heizsysteme in Zeiten niedriger Preise laden bzw. betreiben und so zusätzlich von reduzierten Netzentgelten profitieren.</p>



<p>Betriebe mit einem bestehenden Energiemanagementsystem oder Überwachungstools für den Stromverbrauch können dynamische Tarife besonders effizient nutzen. Zudem sind Unternehmen mit <strong>eigener Energieerzeugung</strong> oder mit <strong>Speichern</strong> im Vorteil, wenn ihr Eigenverbrauch nicht vollständig gedeckt ist. In diesem Fall können sie benötigten Reststrom gezielt zu günstigen Preisen einkaufen. Allerdings sollte jedes Unternehmen individuell prüfen, ob der Nutzen eines dynamischen Stromtarifs den Aufwand für Anpassungen übersteigt, sofern nicht die Möglichkeit des <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contractings</a> besteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle von eigener Stromerzeugung und Batteriespeichern</h2>



<p>Ein entscheidender Faktor für den Erfolg mit dynamischen Stromtarifen ist die Möglichkeit, einen Teil des benötigten Stroms selbst zu erzeugen und zu speichern. Photovoltaikanlagen spielen hierbei eine zentrale Rolle: Sie ermöglichen es Unternehmen, günstigen Solarstrom direkt vor Ort zu nutzen und so unabhängiger von Netzstrom und dessen Preisschwankungen zu werden.</p>



<p>Ein Batteriespeicher ergänzt die PV-Anlage ideal, indem er überschüssigen Solarstrom speichert und genau dann zur Verfügung stellt, wenn die Strompreise hoch sind. So können Unternehmen die Abhängigkeit von teuren Netzstromspitzen weiter reduzieren und ihren Eigenverbrauch optimieren. Darüber hinaus trägt ein intelligentes Energiemanagementsystem dazu bei, Verbrauch und Erzeugung in Echtzeit aufeinander abzustimmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Implementierung dynamischer Stromtarife</h2>



<p>Die erfolgreiche Einführung dynamischer Stromtarife erfordert eine sorgfältige Analyse des Energieverbrauchs und die Identifikation von Flexibilitätspotenzialen. Energieintensive Prozesse müssen bewertet und gegebenenfalls zeitlich verschoben werden. Gleichzeitig ist eine moderne technische Infrastruktur essenziell – dazu gehören intelligente Messsysteme und ein leistungsfähiges Energiemanagementsystem zur Echtzeit-Datenerfassung.</p>



<p>Wichtig ist zudem die Schulung der Mitarbeiter, um ein Verständnis für die Vorteile dynamischer Tarife zu schaffen. Partnerschaften mit erfahrenen Energieberatern erleichtern die optimale Nutzung der Preisstrukturen. Die Integration in betriebliche Abläufe erfordert eine Abstimmung mit der Produktionsplanung und IT. Eine schrittweise Umstellung, etwa durch Pilotprojekte, ermöglicht Optimierungen vor dem vollständigen Rollout.</p>



<p>Regelmäßiges Monitoring hilft, Einsparungen und Prozesseffizienz zu bewerten und Strategien zu verbessern. So können Unternehmen langfristig Kosten senken, ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern und ihr Energiemanagement nachhaltiger gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Maximale Vorteile durch smarte Kombination</h2>



<p>Dynamische Stromtarife bieten Industrie- und Gewerbebetrieben erhebliche Chancen zur Kostenreduzierung und Nachhaltigkeitssteigerung. In Kombination mit eigener Stromerzeugung durch Photovoltaik und Batteriespeicher lassen sich diese Vorteile noch weiter maximieren. Unternehmen, die frühzeitig in eine smarte Energielösung investieren, profitieren nicht nur finanziell, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.</p>



<p>Für Betriebe, die ihre Energiekosten senken und nachhaltiger wirtschaften möchten, lohnt sich eine fundierte Analyse der eigenen Verbrauchsstruktur sowie eine Beratung durch Experten für dynamische Stromtarife und dezentrale Energieerzeugung. Denn nur mit der richtigen Strategie lassen sich die Potenziale vollständig ausschöpfen.</p>



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		<title>DIN V 18599 für Gebäudeplanung mit modernen Energiesystemen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/din-v-18599-und-moderne-energiesysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 13:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die DIN V 18599 ist die zentrale Norm für die energetische Bewertung von Gebäuden in Deutschland. Sie dient der Berechnung des Energiebedarfs von Wohn- und Nichtwohngebäuden und bildet seit dem 1. Januar 2024 die verpflichtende Grundlage für die energetische Bewertung gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG). Damit ersetzt sie frühere Berechnungsmethoden und sorgt für eine einheitliche, ganzheitliche und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>DIN V 18599</strong> ist die zentrale Norm für die <strong>energetische Bewertung</strong> <strong>von Gebäuden</strong> in Deutschland. Sie dient der Berechnung des Energiebedarfs von Wohn- und Nichtwohngebäuden und bildet seit dem 1. Januar 2024 die <strong>verpflichtende Grundlage</strong> für die energetische Bewertung gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG). Damit ersetzt sie frühere Berechnungsmethoden und sorgt für eine einheitliche, ganzheitliche und detaillierte Analyse des Energieverbrauchs.</p>



<p>Die Norm umfasst alle relevanten Bereiche wie Heizung, Kühlung, Lüftung, Trinkwarmwasser und Beleuchtung und berücksichtigt auch stromproduzierende Anlagen wie Photovoltaik. Das macht sie zu einem wichtigen Werkzeug für Architekten, Ingenieure und Energieberater bei der Entwicklung nachhaltiger, <strong>energieeffizienter Gebäudekonzepte</strong>. Die DIN V 18599 wurde erstmals 2005 veröffentlicht und hat seitdem mehrere Überarbeitungen erfahren, um sie an den technischen Fortschritt und neue gesetzliche Anforderungen anzupassen.</p>



<p>Sie dient als Referenz für die Energieeinsparverordnung (EnEV), das GEG und trägt maßgeblich zur Umsetzung der <a href="https://cubeconcepts.de/eu-gebaeuderichtlinie/">EU-Gebäuderichtlinie</a> zur Gesamtenergieeffizienz bei. Die DIN V 18599 hat die Art und Weise der energetischen Gebäudebewertung grundlegend verändert und ermöglicht einen detaillierten Vergleich verschiedener Gebäudekonzepte. Die Norm ist trotz ihrer Komplexität ein wesentliches Instrument zur Reduzierung des Energieverbrauchs und zur Erreichung der Klimaschutzziele.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Struktur und Aufbau der DIN V 18599</h2>



<p>Die DIN V 18599 ist eine umfangreiche Norm, die aus insgesamt 13 Teilen besteht. Jeder Teil behandelt spezifische Aspekte der energetischen Bewertung von Gebäuden und bildet zusammen ein komplexes, aber ganzheitliches System zur Energiebedarfsberechnung. Die einzelnen Teile sind eng miteinander verknüpft und bauen aufeinander auf.</p>



<p>Teil 1 bildet die Grundlage, indem er allgemeine Berechnungsmethoden, Begriffsdefinitionen und die Zonierung von Gebäuden festlegt. Die folgenden Teile 2 bis 4 befassen sich mit der Berechnung des Nutzenergiebedarfs für verschiedene Anwendungen wie Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung. Teile 5 bis 8 behandeln die Umwandlung von Nutzenergie in Endenergie für verschiedene technische Systeme und <strong>Teil 9 „stromproduzierende Anlagen“</strong>. Ab Teil 10 geht es um Nutzungsbedingungen, Klimadaten oder Gebäudeautomation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganzheitlicher Ansatz der DIN V 18599</h2>



<p>Die DIN V 18599 zeichnet sich durch einen integrativen Ansatz aus, der die Wechselwirkungen zwischen Gebäudehülle, Nutzung und Anlagentechnik berücksichtigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Gebäude als Gesamtsystem</h3>



<p>Die Norm betrachtet Gebäude als Einheit aus drei Hauptkomponenten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebäudehülle:</strong> Einfluss der thermischen Qualität von Wänden, Fenstern, Dach und Boden.</li>



<li><strong>Nutzung:</strong> Belegungszeiten, interne Wärmelasten und Nutzerverhalten.</li>



<li><strong>Anlagentechnik:</strong> Heiz-, Kühl-, Lüftungs-, Beleuchtungs- und Warmwassersysteme.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dieser Ansatz ermöglicht eine realistische Einschätzung des Energiebedarfs, indem er z. B. den Einfluss von Dämmung auf Heiz- und Kühlbedarf oder den Einsatz <a href="https://cubeconcepts.de/hallenheizung-kosten-senken-effizienz-steigern/">moderner Hallenheizungen</a> berücksichtigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wechselwirkungen zwischen Energieströmen</h3>



<p>Die DIN V 18599 geht über die reine Addition von Verbräuchen hinaus und integriert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wärmegewinne/-verluste:</strong> Einfluss interner und solarer Wärmegewinne.</li>



<li><strong>Energierückgewinnung:</strong> Nutzung von Abwärme und Wärmerückgewinnungssystemen.</li>



<li><strong>Zeitliche Aspekte:</strong> Berücksichtigung der Schwankungen in Energiebedarf und -bereitstellung, insbesondere bei erneuerbaren Energien.</li>



<li><strong>Gebäudeautomation:</strong> Einfluss von Steuerungs- und Regelungssystemen auf die Effizienz.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch diesen umfassenden Bewertungsansatz ermöglicht die Norm eine präzisere Analyse und unterstützt Planer bei der Entwicklung optimierter, energieeffizienter Gebäudekonzepte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnungsmethodik &amp; Anwendungsbereiche </h2>



<p>Die DIN V 18599 ermöglicht eine ganzheitliche energetische Bewertung von Gebäuden durch ein mehrstufiges Berechnungsverfahren. Es umfasst den Nutzenergiebedarf (tatsächlich benötigte Energie für Heizung, Kühlung oder Beleuchtung), den Endenergiebedarf (inkl. Verluste bei Umwandlung und Verteilung) und den Primärenergiebedarf (gesamte Energie inklusive Gewinnung und Transport).</p>



<p>Ein zentrales Konzept ist die Zonierung, bei der Gebäude in Bereiche mit ähnlichen Nutzungsbedingungen unterteilt werden. Die Berechnungen erfolgen meist über ein Monatsbilanzverfahren, können aber bei Bedarf auch stündlich erfolgen.</p>



<p>Die Norm findet Anwendung in der Erstellung von Energieausweisen, der Planung energieeffizienter Gebäude und der Bewertung von Bestandsgebäuden. Sie hilft, den Ist-Zustand zu analysieren, Schwachstellen zu identifizieren und Optimierungsmaßnahmen abzuleiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaikanlagen in der DIN V 18599</h2>



<p>Die DIN V 18599 berücksichtigt Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) als zentralen Baustein der energieeffizienten Gebäudegestaltung und integriert sie systematisch in die energetische Gesamtbilanz. Die Norm betrachtet PV-Anlagen nicht isoliert, sondern als Teil des gesamten Energiesystems. Dabei reduzieren sie demnach den Primärenergiebedarf signifikant durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigennutzung des PV-Stroms</strong>: Der direkt im Gebäude verbrauchte Anteil reduziert den Endenergiebedarf aus dem Netz und steigert den <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/">Photovoltaik Eigenverbrauch</a>. </li>



<li><strong>Bessere Energieeffizienzklassen</strong>: Gebäude mit PV-Anlagen erzielen oft bessere Energieausweise, was die Vermietung oder den Verkauf attraktiver macht.</li>



<li><strong>Netzeinspeisung</strong>: Überschüssiger Strom wird bilanziell angerechnet und verbessert die Primärenergiebilanz des Gebäudes.</li>



<li><strong>Systemwechselwirkungen</strong>: Die Norm erfasst, wie PV-Strom andere Anlagen (z. B. Wärmepumpen oder Lüftungssysteme) unterstützt und so Synergien schafft.</li>



<li><strong>Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion</strong>: Durch die Nutzung erneuerbarer Energien verbessert sich die Klimabilanz eines Gebäudes erheblich.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Berechnungsregeln</h3>



<p>Die Norm legt dabei spezifische Berechnungsregeln fest, die sicherstellen, dass den Beitrag von PV-Anlagen zur Energieversorgung des Gebäudes realistisch und standardisiert bewertet. So wird der monatliche Stromertrag auf Basis der mittleren Globalstrahlung der Referenzklimazone Potsdam ermittelt, um vergleichbare Ergebnisse unabhängig vom konkreten Standort des Gebäudes zu erhalten. Für die Berechnung der Nennleistung werden Standardwerte aus DIN V 18599-9 herangezogen, die unter anderem den <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Wirkungsgrad von Solarzellen</a> (monokristallin, polykristallin oder Dünnschicht) berücksichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderungen</h3>



<p>Diese eher starren Grundlagen für die Planung und Bilanzierung bringen aber auch Herausforderungen mit sich. So werden moderne PV-Technologien mit hohen Wirkungsgraden durch die pauschalen Standardwerte der Norm nicht immer präzise erfasst. Ebenso kann die festgelegte Referenzklimazone <strong>regionale Unterschiede</strong> im Ertragspotenzial, etwa in besonders sonnenreichen Gebieten, nur bedingt abbilden. Ein weiterer Aspekt ist die <strong>flächenbasierte Berechnungsmethode</strong>, die eine exakte Erfassung der Modulfläche erfordert – ein aufwendiger Prozess, insbesondere bei komplexen Dachstrukturen.</p>



<p>Trotz dieser Einschränkungen schafft die DIN V 18599 bei guter Planung einer PV-Anlage eine erste Grundlage, um gesetzliche Vorgaben wie das GEG zu erfüllen und <strong>Fördermöglichkeiten</strong> optimal zu nutzen. Bei der Weiterentwicklung der Norm müssen jedoch neueste Modultypen, Speichersysteme und Gebäude-Energiemanagementsysteme berücksichtigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen &amp; kontinuierliche Prozesse</h2>



<p>Aus diesen Gründen wird die DIN V 18599 kontinuierlich überarbeitet, weil sich der technische Fortschritt und die gesetzlichen Vorgaben ständig ändern. Die jüngste Fassung bringt wichtige Neuerungen, darunter eine <strong>präzisere Berechnungs- und Bilanzierungsmethoden</strong> erneuerbarer Energien, aktualisierte Primärenergiefaktoren, eine erweiterte Bewertung der Gebäudeautomation sowie verbesserte Berechnungsmethoden für Nichtwohngebäude.</p>



<p>Zukünftige Entwicklungen werden voraussichtlich eine stärkere Integration von Speichertechnologien, eine bessere Verknüpfung von Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor sowie die Einbeziehung von Lebenszyklusanalysen umfassen. Auch die Anpassung an dynamische Energiesysteme und eine nutzerfreundlichere Anwendung der Norm stehen im Fokus. Diese Weiterentwicklungen sollen die DIN V 18599 als zentrales Instrument für die energieeffiziente Gebäudeplanung weiter stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungsbeispiele der DIN V 18599</h2>



<p>Die praktische Anwendung der DIN V 18599 im Gewerbe- und Industriesektor bietet besondere Herausforderungen und Chancen, die sich von denen im Wohnungsbau deutlich unterscheiden. Ein prägnantes Beispiel hierfür ist die energetische Bewertung einer modernen Produktionshalle eines mittelständischen Maschinenbauunternehmens. Bei diesem Projekt stellte die komplexe Zonierung eine zentrale Herausforderung dar: Die Halle umfasste Bereiche für die Fertigung mit unterschiedlichen Temperaturanforderungen, Lagerflächen, Büros und einen Showroom. Jede dieser Zonen wies spezifische Nutzungsprofile und energetische Anforderungen auf, die in der Berechnung nach DIN V 18599 individuell berücksichtigt werden mussten.</p>



<p>Ein weiteres aufschlussreiches Fallbeispiel ist die Sanierung eines großen Logistikzentrums. Hier lag der Fokus auf der Optimierung der Beleuchtung und der Klimatisierung der weitläufigen Lagerhallen. Die Anwendung der DIN V 18599 ermöglichte eine detaillierte Analyse des Energiebedarfs für verschiedene Sanierungsszenarien und Hallenzonen. Dabei wurde deutlich, wie der Einsatz von LED-Beleuchtung in Kombination mit intelligenten Steuerungssystemen und die Installation einer effizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung den Energiebedarf signifikant reduzieren konnten.</p>



<p>In einem dritten Fall wurde die Norm bei der Planung eines neuen Technologiezentrums eines Automobilzulieferers angewendet. Hier stellte die Integration von Prozesswärme aus der Produktion in das Gebäudeenergiekonzept eine besondere Herausforderung dar. Die DIN V 18599 bot einen Rahmen, um die Synergien zwischen Produktionsprozessen und Gebäudeenergiebedarf zu quantifizieren und in der Gesamtbilanz zu berücksichtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frühzeitige Einbindung der DIN V 18599 als Erfolgsfaktor</h2>



<p>Die Anwendung der DIN V 18599 im Gewerbe- und Industriesektor stellt besondere Herausforderungen dar, da sie vielfältige Nutzungsarten, Produktionsprozesse und spezielle technische Anlagen berücksichtigen muss. Besonders die Erfassung von Prozessenergie erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Energieberatern, Technikern und Produktionsplanern. Auch die Integration von Kraft-Wärme-Kopplung und großflächigen PV-Anlagen erfordert eine präzise Anwendung der Norm.</p>



<p>Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die frühzeitige Einbindung aller relevanten Akteure, um betriebliche Anforderungen optimal in die Energiebewertung einzubeziehen. Sensitivitätsanalysen helfen zudem, Optimierungspotenziale zu identifizieren. Trotz ihrer Komplexität bietet die Norm eine wertvolle Grundlage für energieeffiziente und wirtschaftliche Energiekonzepte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die DIN V 18599 ist ein zentrales Werkzeug zur energetischen Bewertung von Gebäuden. Sie ermöglicht eine präzise Berechnung des Energiebedarfs und fördert die Integration erneuerbarer Energien in moderne Gebäudekonzepte. Besonders im Gewerbe- und Industriesektor bietet sie große Chancen, stellt aber auch hohe Anforderungen an Planer und Berater. Trotz ihrer Komplexität schafft die Norm eine verlässliche Grundlage für zukunftsorientierte und wirtschaftliche Energielösungen. Mit der fortschreitenden Weiterentwicklung der Norm wird sie auch weiterhin eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor spielen.</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Negative Strompreise: Ursachen, Entwicklungen &#038; Chancen für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2025 15:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21439</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Negative Strompreise entstehen, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird – typisch bei viel Wind/Solar, geringer Nachfrage und wenig Speicherkapazitäten. 2025 gab es in Deutschland&#160;575 Stunden&#160;mit negativen Preisen, europaweit ein neuer Rekord. Unternehmen können das nutzen: Flexible Verbraucher, Speicher und EMS sparen bis zu&#160;50%&#160;auf Energiekosten. Was sind negative Strompreise? Negative Strompreise bedeuten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Negative Strompreise entstehen, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird – typisch bei viel Wind/Solar, geringer Nachfrage und wenig Speicherkapazitäten. 2025 gab es in Deutschland&nbsp;<strong>575 Stunden</strong>&nbsp;mit negativen Preisen, europaweit ein neuer Rekord.</p>



<p>Unternehmen können das nutzen: Flexible Verbraucher, Speicher und EMS sparen bis zu&nbsp;<strong>50%</strong>&nbsp;auf Energiekosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind negative Strompreise?</h2>



<p>Negative Strompreise bedeuten, dass Erzeuger dafür bezahlt werden, Strom&nbsp;<strong>abzunehmen</strong>&nbsp;statt zu liefern. Das passiert in Deutschland beispielsweise an der Strombörse EPEX Spot (Day-Ahead, Intraday), wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt.</p>



<p><strong>Wann treten sie auf?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe EE-Einspeisung (Wind/Solar)</li>



<li>Niedrige Nachfrage (Nachts, Wochenenden, Feiertage)</li>



<li>Wenig Flexibilität (Kernkraftwerke herunterfahren teuer)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum entstehen negative Strompreise?</h2>



<p><strong>Drei Hauptursachen</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>EE-Überproduktion</strong>: Wind/Solar laufen unter Volllast und der Strom kann weder verwendet noch abgenommen werden → Der <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a> greift nicht schnell genug.</li>



<li><strong>Niedrige Last</strong>: Industrielle Verbraucher nutzen wenig Strom und Haushalte sparsam.</li>



<li><strong>Systemträgheit</strong>: Fossile Kraftwerke können nur langsam reagieren und nicht flexibel hoch/runterfahren.</li>
</ol>



<p></p>



<p>Simple <strong>Marktlogik</strong>: Börsen matchen Angebot und Nachfrage und bei Überangebot sinken Preise unter Null.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung in Deutschland: 575 Stunden 2025</h2>



<p>Die Häufigkeit und Dauer von negativen Strompreisen steigt mit dem EE-Anteil im Strommix. Waren es 2016 noch rd. 100 Stunden, steigt die Anzahl in den letzten Jahren rasant. An 575 Stunden sank der Strompreis in 2025 unter die Nullmarke. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-27832" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-1024x612.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-768x459.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025.jpg 1346w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dabei lassen sich klare Tages- und Monatsmuster erkennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>12–17 Uhr</strong>: PV-Spitze</li>



<li><strong>Mai/Dezember</strong>: Viele Feiertage + Wind/Solar</li>



<li><strong>November</strong>: Seltenst (wenig Wind/Solar)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Europäischer Vergleich</h2>



<p>Negative Preise sind kein deutsches Phänomen. Führende Länder sind&nbsp;– dank hohem EE-Anteil &#8211; Finnland, Schweden mit den vier Teilregionen, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Dänemark.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-21443" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-1024x612.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-768x459.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa.jpg 1465w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen nach Unternehmenstyp bei negativen Strompreisen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit PV (ohne Speicher)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Prämie entfällt bzw. die EEG-Laufzeit verlängert sich (<a href="https://cubeconcepts.de/solarspitzen-gesetz/" type="post" id="20517">Solarspitzen-Gesetz</a>) </li>



<li>Abregelung der PV-Anlage bei Negativphasen</li>



<li>Eigenverbrauch sinkt → hohe Strombezugskosten mit Netzentgelten und Stromsteuer </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Risiko: 10–20 % Ertragsverlust</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unternehmen mit Speicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bei langen Negativphasen und vollem Speicher ist die Aufnahmekapazität erreicht</li>



<li>Arbitrage-Risiko bei <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> steigt</li>



<li>Negative Netzdienlichkeit-Kapazitäten bei <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> ist begrenzt </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Risiko: Eingeschränkte Speicher-Kapazitäten</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit PV+BESS+EMS (Komplettsystem)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Anfangsinvestition (Ausnahme <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>-Systeme)</li>



<li>Komplexe Steuerung (sofern kein modernes EMS verwendet wird)</li>
</ul>



<p><strong>Risiko: Gering (5–10 %)</strong>, aber technisch anspruchsvoll, manuelle Schritte notwendig sind</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen nach Unternehmenstyp bei negativen Strompreisen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit PV (ohne Speicher)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Power-to-Heat in Negativphasen</li>



<li>EMS: Verbrauch auf PV-Spitzen synchronisieren</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/" type="post" id="21612">Dynamische Stromtarife</a> priorisieren </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 20–40 % Energiekosten</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unternehmen mit Speicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Laden bei &lt; -10 ct/kWh → Entladen bei &gt; 10 ct/kWh</li>



<li>Arbitrage: 30–50 €/MWh Gewinn </li>



<li>FCR-Märkte: 5–15 €/MW </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 50–100 €/kWh/Jahr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit PV+BESS+EMS (Komplettsystem)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>85–95 % Eigenverbrauch</li>



<li>Intelligente Prognose + Steuerung</li>



<li>Sektorenkopplung (Wärme/E-Fuel) </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 60–80 % vs. Netzbezug</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktmechanismen verstehen</h2>



<p>Um den <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> zu verstehen, ist es sinnvoll auch die Akteure, Rollen und Abläufe zu kennen. Hierzu zählen auch die Märkte. Die EPEX Spot in Leipzig ist dabei die führende europäische Strombörse für den kurzfristigen Handel (Spotmarkt) mit elektrischer Energie und gilt auch für den deutschen Strommarkt. Hier wird gehandelt im:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-Ahead-Markt</strong>: Strom für nächsten Tag handeln.&nbsp;<strong>Meistens</strong>&nbsp;Ort negativer Preise (Auktion schließt täglich um 12 Uhr).</li>



<li><strong>Intraday-Markt:</strong> Stundenhandel bis T-5 Min. Flexibler für Wetteranpassung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Hebel</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Förderregime (EEG-Reformen)</h3>



<p>Der wichtigste Hebel gegen negative Strompreise ist die Ausgestaltung der Marktprämie. Ziel ist es, den Anreiz zu nehmen, bei negativen Preisen weiter einzuspeisen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>§ 51 EEG (Die &#8220;Stunden-Regelung&#8221;):</strong> Früher entfiel der Vergütungsanspruch erst nach sechs aufeinanderfolgenden Stunden mit negativen Preisen. Aktuell wurde dieser Zeitraum sukzessive verkürzt (auf drei Stunden, perspektivisch auf null). Das zwingt Betreiber dazu, ihre Anlagen bei Preisverfall abzuschalten.</li>



<li><strong>Umstellung auf Investitionszuschüsse:</strong> Langfristig wird diskutiert, weg von der Einspeisevergütung (ct/kWh) hin zu festen Kapazitätszahlungen zu gehen, damit die Produktion rein marktgetrieben erfolgt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Flexibilisierung der Nachfrage (Demand Side Management)</h3>



<p>Damit Preise nicht ins Negative rutschen, muss überschüssiger Strom verbraucht oder gespeichert werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Stromtarife:</strong> Seit 2025 sind alle Versorger verpflichtet, solche Tarife anzubieten. Endkunden werden so belohnt, wenn sie Verbraucher bei Überangebot (niedrigen Preisen) nutzen.</li>



<li><strong>Netzentgelte:</strong> Die <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-stromnetzentgelte/" type="post" id="22626">Netzentgeltreform</a> (AgNeS) soll dazu führen, dass netzdienliches Verhalten (Verbrauch bei viel Wind im Netz) finanziell attraktiver wird. In dem Zuge wird die <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypischen Netznutzung</a> wichtiger. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Sektorenkopplung &amp; Speicher</h3>



<p>Regulatorische Hürden verhindern oft noch, dass Strom bei Überfluss effizient umgewandelt wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduktion von Umlagen/Abgaben:</strong> Durch die Abschaffung der EEG-Umlage wurde Strom für Wärmepumpen und Elektrolyseure (Power-to-Gas) günstiger. Weitere Entlastungen bei den Netzentgelten für Speicher (Vermeidung von &#8220;Doppelbelastung&#8221;) sollen die Speicherkapazität erhöhen.</li>



<li><strong>Gebot des &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/nutzen-statt-abregeln-2-0-soll-netzengpaesse-vermeiden/" type="post" id="15495">Nutzen statt Abregeln</a>&#8220;:</strong> Neue Regelungen erlauben es Netzbetreibern, Strom, der sonst abgeregelt würde, vergünstigt an Großverbraucher oder für Wärmeanwendungen abzugeben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was sind negative Strompreise?</strong></summary>
<p>Erzeuger zahlen dafür, Strom&nbsp;<strong>abzunehmen</strong>&nbsp;statt zu liefern. Passiert bei Überangebot (Wind/Solar) &gt;&gt; Nachfrage.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wann treten negative Strompreise auf?</strong></summary>
<p><strong>12–17 Uhr</strong>: PV-Spitze</p>



<p><strong>Mai/Dezember</strong>: Feiertage + hohe EE-Einspeisung</p>



<p><strong>Nachts/Wochenenden</strong>: Geringe industrielle Nachfrage</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wer profitiert am meisten?</strong></summary>
<p><strong>BESS-Betreiber</strong>: Laden bei -20 ct → Entladen bei +15 ct</p>



<p><strong>PV + EMS</strong>: Verbrauch perfekt timen</p>



<p><strong>Flex-Industrie</strong>: Elektrolyse, E-Auto-Laden</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was passiert mit EEG-Förderung?</strong></summary>
<p>Solarspitzen-Gesetz: Abregelung ab 1. Stunde negativ </p>



<p>4-Stunden-Regel: Keine Prämie bei langen Phasen </p>



<p>Flexibilitätsprämie: +5–10 ct/kWh für fernsteuerbare PV</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Lohnt sich ein Batteriespeicher?</strong></summary>
<p><strong>Ja</strong>, bei:</p>



<p>ROI: 3–5 Jahre (2026)</p>



<p>Arbitrage: 30–50 €/MWh Gewinn</p>



<p>FCR-Märkte: 5–15 €/MW</p>
</details>



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<p></p>
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		<title>BESS als smarte Lösung für Energiesysteme</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bess-als-smarte-loesung-fuer-energiesysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2025 08:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BESS steht für „Battery Energy Storage System“ und geht über die reine Speicherung elektrischer Energie, wie ein einfacher Akku, weit hinaus. Solche Systeme nutzen vernetzte Batteriegruppen, um Strom effizient zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Ein typisches BESS kann aus über 100.000 Lithium-Ionen-Batteriezellen bestehen, die&#160;zu Modulen zusammengefasst und in Racks angeordnet sind. Solche Batteriegroßspeicher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/bess-als-smarte-loesung-fuer-energiesysteme/">BESS als smarte Lösung für Energiesysteme</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>BESS</strong> steht für „Battery Energy Storage System“ und geht über die reine Speicherung elektrischer Energie, wie ein einfacher Akku, weit hinaus. Solche Systeme nutzen vernetzte Batteriegruppen, um Strom effizient zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Ein typisches BESS kann aus über 100.000 Lithium-Ionen-Batteriezellen bestehen, die&nbsp;zu Modulen zusammengefasst und in Racks angeordnet sind. Solche <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> zeichnen sich dann erst durch den Einsatz eines <strong>Batteriemanagementsystems</strong> (BMS) oder eines umfassenderes <strong>Energiemanagementsystems</strong> (EMS) als BESS aus. Durch ihre äußerst schnelle Reaktionszeit von nur 10 Millisekunden können sie Netzschwankungen ausgeglichen, erneuerbare Energien besser integrieren und Energiekosten senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind BESS wichtig?</h2>



<p>Die Energiewende und der Ausbau erneuerbarer Energien erfordern <strong>flexible Speicherlösungen</strong>. Da Wind- und Solarstrom nicht konstant erzeugt werden, kann ein BESS überschüssige Energie speichern und später zur Verfügung stellen. Dadurch stabilisieren sie sowohl öffentliche als auch interne Stromnetze und können als Not- oder Ersatzstromquelle dienen. Darüber hinaus ermöglichen sie den Inselbetrieb, sodass Unternehmen zeitweise unabhängig vom öffentlichen Netz agieren können.</p>



<p>Durch <strong>Lastspitzenkappung</strong> und <strong>Lastverschiebung</strong> (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>) tragen BESS zur Reduzierung von Leistungspreisen und Netzentgelten bei. Gleichzeitig steigern sie den Eigenverbrauch von Photovoltaikanlagen, wodurch weniger Strom aus dem Netz bezogen werden muss. Zudem lassen sich durch <strong>Arbitragestrategien</strong> bei <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> die Strombezugskosten senken, indem günstiger Strom gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt wird. Zusätzlich ermöglichen BESS durch die Vermarktung von Speicherkapazitäten auf dem <strong>Regelenergiemarkt </strong>Zusatzerträge.</p>



<p>All diese Vorteile tragen zu einem stabileren Netzbetrieb bei, reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und ermöglichen insbesondere Unternehmen eine effizientere Nutzung ihres selbst erzeugten Solarstroms.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise und Aufbau eines BESS</h2>



<p>Ein intelligentes BESS speichert elektrische Energie, wenn das Stromangebot hoch oder der Strompreis niedrig ist, und gibt sie bei Bedarf wieder ab. Dies ermöglicht eine effiziente Nutzung erneuerbarer Energien und eine Stabilisierung des Stromnetzes. Der Aufbau eines BESS besteht aus mehreren zentralen Komponenten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Batteriezellen</h3>



<p>Im Mittelpunkt stehen die <strong>Batteriezellen</strong>, die je nach Anwendung meist auf Lithium-Ionen- oder Natrium-Ionen-Technologie basieren. Dabei hängt die Wahl der Speichertechnologie von Faktoren wie Leistung, Energieinhalt, Lebensdauer und Kosten ab. Während in den 1980er Jahren Blei-Säure-Batterien in Batteriespeicherkraftwerken genutzt wurden, kamen später Nickel-Cadmium- und Natrium-Schwefel-Batterien zum Einsatz. Seit 2010 setzen sich zunehmend Lithium-Ionen-Batterien durch, da ihre Kosten durch die wachsende Elektrofahrzeugindustrie deutlich gesunken sind. Heute sind Lithium-Ionen-Batterien die dominierende Technologie für BESS, da sie eine hohe Energiedichte, lange Lebensdauer und hohe Effizienz bieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wechselrichter</h3>



<p>Da Batterien elektrochemische Energie in Form von Gleichstrom (DC) speichern und abgeben, sind <strong>Wechselrichter</strong> notwendig, um den Strom in Wechselstrom (AC) umzuwandeln, der im Stromnetz verwendet wird. Zusätzliche Sicherheitsmechanismen, darunter Brandbekämpfungssysteme, Überspannungsschutz und Temperaturkontrolle bewahren das System vor Energieverlusten oder Ausfällen. Um Gefahren zu minimieren und die Komponenten vor äußeren Einflüssen zu schützen, werden BESS häufig in separaten Gebäuden wie Lagerhäusern oder Containern untergebracht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Batteriemanagementsystem (BMS)</h3>



<p>Eine weitere zentrale Komponente, die ein BESS von einem einfachen Batteriespeicher unterscheidet, ist das Batteriemanagementsystem (BMS). Es überwacht und steuert den Lade- und Entladevorgang der Batteriezellen, um zusätzlich deren <strong>Effizienz</strong> und <strong>Lebensdauer</strong> zu maximieren. Dazu misst das BMS kontinuierlich wichtige Parameter wie Spannung, Stromstärke und Temperatur jeder einzelnen Zelle und sorgt dafür, dass die Batterie innerhalb sicherer Betriebsgrenzen bleibt. Zudem gleicht es Zellspannungen aus, um eine gleichmäßige Alterung der Zellen zu gewährleisten und die Kapazität des gesamten Speichers optimal zu nutzen. So werden Risiken wie Überladung oder Tiefenentladung minimiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Energiemanagementsystem (EMS)</h3>



<p>Eine sinnvolle Ergänzung zu einem BMS ist ein übergeordnetes Energiemanagementsystem (EMS), wie beispielsweise die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>. Während das BMS die interne Sicherheit und Effizienz der Batterie überwacht, steuert das EMS das <strong>gesamte Energiesystem</strong> eines Unternehmens und optimiert den Energiefluss in Abstimmung mit anderen Anlagen. Es entscheidet intelligent, wann das BESS geladen oder entladen wird, basierend auf externen Faktoren wie Strompreisen, Netzlast, Wetterprognosen und dem Energiebedarf vor Ort. Das EMS kommuniziert dabei direkt mit dem BMS und dem Wechselrichter, um die Speicherstrategie optimal auf die vorhandene Energieerzeugung – etwa aus Photovoltaikanlagen oder Windkraftwerken – abzustimmen.</p>



<p>Durch die Kombination von BMS und EMS wird sichergestellt, dass ein BESS nicht nur sicher und effizient arbeitet, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll betrieben wird. Während das BMS den Zustand der Batterie schützt und optimiert, sorgt das EMS für eine intelligente Steuerung des gesamten Energiesystems, um Kosten zu senken, Netze zu entlasten und eine maximale Nutzung erneuerbarer Energien zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batterietechnologien und verwendete Materialien</h2>



<p>BESS basieren auf unterschiedlichen Batterietechnologien, die sich in Effizienz, Kosten, Lebensdauer und Einsatzbereich unterscheiden. Die am häufigsten verwendeten Batterietypen sind <strong>Lithium-Ionen-Batterien</strong>, da sie eine hohe Energiedichte, eine lange Lebensdauer und schnelle Lade- und Entladezyklen bieten. Sie bestehen allerdings aus knappen Rohstoffen, wie Lithium, Kobalt, Nickel, Mangan und Aluminium.</p>



<p>Eine vielversprechende Alternative dazu sind <strong>Natrium-Ionen-Batterien</strong> Sie sind sicherer als Lithium-Ionen-Batterien, haben jedoch eine geringere Energiedichte, wodurch mehr Platz in Anspruch nehmen. Bei großen Industrieunternehmen kommen häufig <strong>Redox-Flow-Batterien</strong> zum Einsatz. Diese Technologie zeichnet sich durch eine besonders lange Lebensdauer aus, da die elektrochemische Reaktion in flüssigen Elektrolyten außerhalb der eigentlichen Batteriezellen stattfindet. Sie sind flexibel skalierbar aber auch relativ kostspielig.</p>



<p>Eine ältere, aber bewährte Technologie sind <strong>Blei-Säure-Batterien</strong>. Sie sind kostengünstig und robust, allerdings haben sie eine deutlich geringere Energiedichte, eine kürzere Lebensdauer und einen höheren Wartungsaufwand im Vergleich zu modernen Batterietechnologien. Generell hängt die Wahl der geeigneten Batterietechnologie von verschiedenen Faktoren wie Kosten, Sicherheit, Energiedichte und Lebensdauer ab und sollte wohl bedacht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von BESS für Unternehmen</h2>



<p>Je nach Standort bieten Batteriespeichersysteme unterschiedliche Vorteile. Große sog. <strong>In-Front-of-the-Meter (FTM)-Systeme</strong>, die direkt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, helfen vor allem Unternehmen der Industrie und Energiewirtschaft. Sie tragen primär zur Netzstabilisierung bei, indem sie Engpässe reduzieren und Energie für Zeiten hoher Nachfrage bereitstellen. Zudem dienen sie als Reserve- und Notstromquelle, wodurch die Versorgungssicherheit verbessert wird. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit zur saisonalen Energiespeicherung, wodurch Unternehmen überschüssige erneuerbare Energie effizient nutzen können. Zusätzlich können sie durch die Bereitstellung von Regelenergie oder Arbitragegeschäfte am Strommarkt zusätzliche Einnahmen erzielen.</p>



<p><strong>Behind-the-Meter (BTM)-Systeme</strong>, die direkt auf dem Betriebsgelände eines Unternehmens installiert werden, bieten dem Betreiber wirtschaftliche Vorteile. Sie ermöglichen eine Optimierung des Eigenverbrauchs, indem sie Solarstrom effizient speichern und so Netzbezüge sowie Energiekosten reduzieren. Durch Lastspitzenkappung lassen sich hohe Netzgebühren vermeiden, während die Funktion als unterbrechungsfreie Stromversorgung kritische Prozesse auch bei Netzschwankungen absichert. Besonders für Unternehmen mit Ladeinfrastrukturen für E-Mobilität ist ein BESS vorteilhaft, da es eine stabile und effiziente Stromversorgung gewährleistet, ohne den Netzanschluss zu überlasten. Falls gesetzlich erlaubt, können Unternehmen überschüssige Energie ins Netz einspeisen und dadurch zusätzliche Einnahmen generieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kombinierte BESS-Systeme</h2>



<p>Eine Kombination von FTM- und BTM-Systemen als BESS ist ebenfalls möglich. Dadurch entstehen <strong>Synergie-Effekte</strong>, die eine effizientere Nutzung von Energie ermöglichen. Ein wesentlicher Vorteil der Kombination ist die <strong>höhere Flexibilität</strong>, da sich sowohl großflächige als auch lokale Energieanforderungen optimal steuern lassen. Ein modernes EMS koordiniert die Nutzung beider Speicherarten und sorgen für eine intelligente Verteilung der gespeicherten Energie. Besonders in <strong>virtuellen Kraftwerken (VPPs)</strong> werden BTM-Systeme mit FTM-Komponenten vernetzt, um Netzdienstleistungen bereitzustellen und zusätzliche Erlöse zu generieren.</p>



<p>In der Praxis entstehen zunehmend <strong>hybride Lösungen</strong>, bei denen große FTM-Speicher mit kleineren BTM-Systemen kombiniert werden. Diese Modelle gewährleisten eine zuverlässige Netzversorgung und bieten Unternehmen zugleich die Möglichkeit, ihre Energieautonomie zu erhöhen. Durch die Verbindung beider Ansätze entsteht ein leistungsfähiges und nachhaltiges BESS, das den Herausforderungen der Energiewende gerecht wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Lösungen bei BESS</h2>



<p>BESS-Projekte stehen zur Zeit teilweise noch vor wirtschaftlichen, technischen und regulatorischen Herausforderungen. Die <strong>volatilen Energiepreise</strong> erschweren die Rentabilität, weshalb Betreiber auf stabile Erlösmodelle und maximale Leistungsoptimierung setzen. Die <strong>steigende Systemkomplexität</strong> und die <strong>unzureichenden Netze</strong> erfordern effiziente Steuerung und strenge Qualitätsprüfungen. <strong>Langwierige Genehmigungsverfahren</strong> bremsen Projekte, doch neue Systemdesigns und neue politische Initiativen beschleunigen die Umsetzung. Während Lithium-Ionen-Batterien noch dominieren, gewinnen Natrium-Ionen-Alternativen zunehmend an Bedeutung. Die Netzintegration großer Speicherkapazitäten wird durch erste Großprojekte vorangetrieben. Flexible, nutzungsbasierte Garantien sorgen für mehr Anpassungsfähigkeit. Durch technologische Fortschritte und regulatorische Anpassungen wird das Potenzial von BESS stetig erweitert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft und Marktentwicklung</h2>



<p>Der Markt für BESS befindet sich in einer dynamischen Wachstumsphase und wird bis 2032 weltweit voraussichtlich auf 114,05 Milliarden US-Dollar anwachsen – mit einer jährlichen <strong>Wachstumsrate</strong> von <strong>20,88 %</strong>. In Deutschland wird erwartet, dass sich die Großspeicherkapazität bis 2026 auf etwa 7 Gigawattstunden <strong>verfünffacht</strong>. Treiber dieses Wachstums sind die steigende Integration erneuerbarer Energien, der wachsende Bedarf an Netzstabilität sowie die zunehmende Nachfrage nach Energiespeichern im Versorgungsmaßstab. Zudem sorgen Fortschritte in der Speichertechnologie und Skaleneffekte für sinkende Kosten – Prognosen gehen von einer <strong>Reduktion der Speicherkosten</strong> für große Systeme um <strong>bis zu 30 %</strong> bis 2030 aus. Regional betrachtet investieren Nordamerika und Europa massiv in den Ausbau von BESS, wobei Deutschland einer der am schnellsten wachsenden Märkte ist. China bleibt führend in der globalen Produktion und treibt die industrielle Skalierung entscheidend voran.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS: Mehr als nur Speicherlösungen</h2>



<p>BESS sind weit mehr als nur Speicherlösungen – sie sind ein zentraler Bestandteil der Energiewende. Durch ihre Fähigkeit, Strom flexibel zu speichern und gezielt bereitzustellen, tragen sie maßgeblich zur Netzstabilität, zur Integration erneuerbarer Energien und zur Optimierung der Energiekosten bei. Trotz wirtschaftlicher und regulatorischer Herausforderungen wächst der Markt rasant, getrieben durch technologische Innovationen, steigenden Bedarf und politische Fördermaßnahmen. Unternehmen und Energieversorger profitieren gleichermaßen von der Vielseitigkeit moderner BESS, die eine nachhaltige, wirtschaftliche und sichere Energieversorgung ermöglichen. In den kommenden Jahren wird ihre Rolle weiter an Bedeutung gewinnen und den Wandel hin zu einer dezentralen, erneuerbaren Energieinfrastruktur entscheidend vorantreiben.</p>



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		<item>
		<title>EU Clean Industrial Deal für wettbewerbsfähige &#038; klimaneutrale Industrie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-clean-industrial-deal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2025 14:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Kommission hat Ende Februar 2025 den EU Clean Industrial Deal vorgestellt. Die Initiative soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärken und gleichzeitig die Dekarbonisierung vorantreiben. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die EU sicherstellen, dass europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb bestehen können und nachhaltige Technologien fördern. Die Kernelemente des EU Clean Industrial Deal Der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/eu-clean-industrial-deal/">EU Clean Industrial Deal für wettbewerbsfähige &amp; klimaneutrale Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Europäische Kommission hat Ende Februar 2025 den <strong>EU Clean Industrial Deal</strong> vorgestellt. Die Initiative soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie stärken und gleichzeitig die Dekarbonisierung vorantreiben. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket will die EU sicherstellen, dass europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb bestehen können und nachhaltige Technologien fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kernelemente des EU Clean Industrial Deal</h2>



<p>Der EU Clean Industrial Deal verfolgt mehrere zentrale Ansätze, um eine nachhaltige und wettbewerbsfähige europäische Industrie zu gewährleisten. Dazu gehört die Senkung der Energiekosten durch vereinfachte Wettbewerbsregeln und steuerliche Entlastungen. Die EU-Kommission möchte die Investitionen in saubere Technologien mit einem Finanzierungsvolumen von <strong>100 Milliarden Euro</strong> aus dem EU-Emissionshandelssystem und einer Erweiterung der Leitinitiative für Forschung und Entwicklung Horizont Europa decken. Zusätzliche <strong>50 Milliarden Euro</strong> soll die Aufstockung des InvestEU-Programms für innovative Projekte mobilisieren.</p>



<p>Ein wichtiger Bestandteil des Deals ist der <strong>Abbau bürokratischer Hürden</strong>. Vereinfachte Genehmigungsverfahren und eine Reform der öffentlichen Auftragsvergabe sollen Unternehmen ermöglichen, nachhaltige Investitionen schneller umzusetzen. Gleichzeitig setzt die EU verstärkt auf <strong>Ressourceneffizienz und Recycling</strong>, mit dem Ziel, bis 2030 <strong>25 % der strategischen Rohstoffe</strong> aus Recyclingprozessen zu gewinnen. Das neu zu schaffende <strong>EU Critical Raw Material Centre</strong> soll dabei helfen, die Nachfrage europäischer Unternehmen nach Rohstoffen zentral zu bündeln, auf dem Weltmarkt effizient zu beschaffen und faire Marktbedingungen zu gewährleisten.</p>



<p>Der Plan beinhaltet zudem <strong>starke handelspolitische Maßnahmen</strong>, darunter die Vereinfachung und den Ausbau des <strong><a href="https://cubeconcepts.de/cbam-das-co%e2%82%82-grenzausgleichssystem/">Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</a></strong>, um fairen Wettbewerb auf globaler Ebene sicherzustellen. Parallel dazu werden neue Handelsabkommen mit internationalen Partnern angestrebt, um Lieferketten zu stabilisieren.</p>



<p>Ein weiterer Fokus liegt auf <strong>sozialen Aspekten und Arbeitsplätzen</strong>. Der Clean Industrial Deal sieht Programme zur Weiterbildung von Arbeitnehmern vor und fördert durch Bildungsinitiativen wie <strong>Erasmus+</strong> die Qualifizierung von Fachkräften in Schlüsselsektoren. Die EU-Kommission erwartet, dass durch diese Maßnahmen <strong>500.000 neue Arbeitsplätze</strong> entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan des EU Clean Industrial Deal</h2>



<p>Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, hat die Europäische Kommission einen strukturierten Fahrplan erstellt, der die schrittweise Umsetzung der Maßnahmen vorsieht.</p>



<p>Im ersten Quartal 2025 bringt die EU bereits entscheidende legislative Initiativen auf den Weg. Dazu gehören ein <strong>Aktionsplan </strong>für<strong> erschwingliche Energie</strong>, die <strong>Ausweitung der Gasspeicherverordnung</strong> sowie ein Gesetzesentwurf zur Herstellung von kohlenstoffarmem Wasserstoff, der Rechtssicherheit für Elektrolyseure gewährt. Zudem wird die EU die <strong>erste Liste strategischer Projekte</strong> für kritische Rohstoffe veröffentlichen und mit der Vereinfachung des CBAM beginnen. Auch die Kommission zur Qualifizierung von zusätzlichen Fachkräften soll in Q1 ihre Arbeit aufnehmen.</p>



<p>Im Frühjahr und Sommer 2025 folgt die Einführung <strong>staatlicher Beihilferahmen</strong> für den Clean Industrial Deal, eine <strong>Empfehlung zu Netzentgelten</strong> der Mitgliedstaaten und die Verabschiedung des Ecodesign-Arbeitsplans. Eine Pilotauktion des Innovationsfonds sowie eine Überprüfung der CBAM-Änderungen sind für den Herbst geplant.</p>



<p>Bis Ende 2025 gleist die EU ein Gesetz zur Beschleunigung der <strong>industriellen Dekarbonisierung</strong> auf, das Genehmigungen für industrielle Energienutzung vereinfacht und ein <strong>Label</strong> für kohlenstoffarme Produkte etabliert. Gleichzeitig werden neue Richtlinien für Horizon Europe veröffentlicht und die transmediterrane Zusammenarbeit im Bereich sauberer Technologien ausgebaut.</p>



<p>Im Jahr 2026 stehen weitere Meilensteine an, darunter der Start der <strong>EU Industrial Decarbonisation Bank</strong>, die Einführung neuer Legislativvorschläge zur Erweiterung des CBAMs und die Überarbeitung der Richtlinien für das öffentliche Auftragswesen. Die EU wird außerdem das <strong>EU-Zentrum für kritische Rohstoffe</strong> starten und mit einem Gesetz zur Kreislaufwirtschaft neue Standards setzen. Eine ökologische Mehrwertsteuer-Initiative wird zusätzlich nachhaltige Wirtschaftsmodelle fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ambitionierte Ziele des EU Clean Industrial Deals</h2>



<p>Der EU Clean Industrial Deal verfolgt ambitionierte Ziele. Strategische Investitionen, Bürokratieabbau und neue Marktanreize sollen die europäische Industrie zukunfts- und wettbewerbsfähig machen. Mit der Förderung der Clean-Tech-Industrie, des Ausbaues erneuerbarer Energien und einer stärkeren Elektrifizierung setzt die EU-Kommission auf günstigere Energiepreise, nachhaltige Produktion und die Schaffung europäischer Leitmärkte für grüne Technologien. Zudem sollen Rohstoffe durch Recycling zurückgewonnen und entsprechende Fachkräfte ausgebildet werden. Ob europäische Unternehmen so die grüne Transformation erfolgreich bewältigen, bleibt abzuwarten und hängt maßgeblich von der Umsetzung der Maßnahmen sowie der internationalen Wettbewerbsfähigkeit ab.</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>EU-Gebäuderichtlinie EPBD: Europäische Standards für effiziente Gebäude</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-gebaeuderichtlinie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Feb 2025 15:36:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20617</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD – Energy Performance of Buildings Directive) ist das zentrale EU-Recht zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Die 2024 novellierte Version (EPBD III) verpflichtet alle Mitgliedstaten bis 29. Mai 2026 zu einheitlichen Mindeststandards für Neubau, Sanierung und Energieeffizienz. Dieser Beitrag erklärt die Kernvorgaben, nationale Umsetzungen und Auswirkungen auf Unternehmen – europaweit einheitlich. Was ist die EU-Gebäuderichtlinie? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/eu-gebaeuderichtlinie/">EU-Gebäuderichtlinie EPBD: Europäische Standards für effiziente Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die <strong>EU-Gebäuderichtlinie (EPBD – Energy Performance of Buildings Directive)</strong> ist das zentrale EU-Recht zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Die 2024 novellierte Version (EPBD III) verpflichtet alle Mitgliedstaten bis <strong>29. Mai 2026</strong> zu einheitlichen Mindeststandards für Neubau, Sanierung und Energieeffizienz.</p>



<p>Dieser Beitrag erklärt die Kernvorgaben, nationale Umsetzungen und Auswirkungen auf Unternehmen – europaweit einheitlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die EU-Gebäuderichtlinie?</h2>



<p>Die EPBD regelt die <strong>Energieeffizienz von Gebäuden</strong> und ist Kernstück des <strong>European Green Deal</strong> (Klimaneutralität 2050). Sie gilt für <strong>alle Gebäude</strong> – Wohn-, Gewerbe-, öffentlich und nichtwohngebäude.</p>



<p><strong>Drei Säulen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Effizienz</strong>: Primärenergiereduktion + Erneuerbare Energien</li>



<li><strong>Neubauten</strong>: Zero Emission Buildings (ZEB)</li>



<li><strong>Bestand</strong>: Sanierungspflicht für schlechteste Gebäude</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kernanforderungen EPBD 2024</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubauten: Zero Emission Buildings (ZEB)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab 2028 (öffentlich): ZEB-Pflicht</li>



<li>Ab 2030 (alle Neubauten): ZEB-Pflicht</li>



<li>Definition: Primärenergie ≈ 0</li>



<li>Lifecycle-CO₂-Emissionen ≈ 0</li>



<li>Erneuerbare Energien ≥ 65 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Sanierungspflicht Bestandsgebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nichtwohngebäude: Schlechteste bis 2030 zu 16 % und bis 2033 zu 26 %</li>



<li>Wohngebäude: Nationale Ziele (EU-Mindestquoten)</li>



<li>Renovierungspass: Sanierungsroadmap ab 2027</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Energieeffizienzstandards</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mindestenergieeffizienz (MEPS) ab 2026</li>



<li>Primärenergie Wohngebäude: -16 % bis 2030</li>



<li>Life Cycle Assessment (LCA) bei Sanierungen</li>



<li>Intelligente Messsysteme verpflichtend</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nationale Umsetzung: Vergleich EU-Länder</h2>



<p>Ausgewählte Beispielländer: </p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Land</strong></td><td><strong>Status Umsetzung</strong></td><td><strong>Besonderheiten</strong></td></tr><tr><td>Deutschland</td><td>GEG → <a href="https://cubeconcepts.de/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a> (Juli 2026)</td><td>65%-Regel entfällt, Grüngas-Quote</td></tr><tr><td>Niederlande</td><td>BENG II (2025)</td><td>ZEB-Pflicht bereits 2026</td></tr><tr><td>Frankreich</td><td>RE2020</td><td>LCA-Pflicht seit 2022</td></tr><tr><td>Schweden</td><td>Nationaler Renovierungspass</td><td>20% Sanierungsrate bis 2030</td></tr><tr><td>Spanien</td><td>CTE 2026</td><td>PV-Pflicht Neubauten > 250 m²</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zero Emission Buildings (ZEB): Was bedeutet das?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betriebsenergie ≈ 0 kWh/m² (durch Onsite-Erzeugung) </li>



<li>Lifecycle-CO₂ ≈ 0 kg/m² (Bau + Nutzung)</li>



<li>Erneuerbare-Energien-Einsatz ≥ 65 % (PV, Wärmepumpen, Wärmenetze)</li>



<li>Intelligente Technologien (EMS, Smart Metering)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Sanierungspflicht: Welche Gebäude sind betroffen?</h2>



<p><strong>Nichtwohngebäude</strong> (Büros, Hallen, Logistik) der Klassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>G (schlechteste 2 %): Sofort sanieren</strong></li>



<li><strong>F (nächste 14 %): Bis 2030</strong></li>



<li><strong>E bis 2033 (26 % gesamt)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nationale Flexibilität</strong>: Länder definieren Klassengrenzen, EU setzt Prozentsätze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaik-Pflicht: Europaweit</h2>



<p>Die <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/photovoltaik-pflicht-fuer-unternehmen/" type="page" id="8072">Photovoltaik-Pflicht</a> durch die EU ist nicht verbindlich. Es wird jedoch empfohlen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neubauten > 250 m²: PV-Pflicht</li>



<li>Dachsanierungen > 50 % Fläche: PV-Option </li>



<li>Südausrichtung bevorzugt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Umsetzung der PV-Pflicht plant beispielsweise Deutschland geeignete gewerbliche Bauten mit PV-Anlagen > 50kWp auszustatten. In den Niederlanden soll die PV-Pflicht bei Neubauten ab 15 kWp einsetzen. In Spanien gilt sie bereits seit 2021 einheitlich für Dachflächen größer 250 m². </p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen für EPBD-Umsetzung</h2>



<p><strong>Auf EU-Ebene</strong> gibt es beispielsweise folgende Förderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>European Energy Efficiency Fund (EEEF)</li>



<li>Cohesion Fund (Ost-/Südeuropa)</li>



<li>InvestEU (Sanierungen)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nationale Programme</strong> sind beispielsweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>DE: KfW 261/461 (bis 50 % Zuschuss) </li>



<li>NL: ISDE (Wärmepumpen 30 %) </li>



<li>FR: MaPrimeRénov&#8217; (bis 90 % für G/H)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Unternehmen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubauplanung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ZEB-Design ab 2028 planen </li>



<li>PV + <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> + <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a> = Standard </li>



<li>LCA frühzeitig kalkulieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Bestandsgebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energieausweis prüfen (Klasse F/G → Sanierungsdruck) </li>



<li>Dachsanierung = PV-Pflicht </li>



<li>Renovierungspass erstellen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Portfoliomanagement</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sanierungsroadmap (nach Effizienzklassen) </li>



<li>Priorisierung: Hallen > Büros > Logistik </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/" type="post" id="24289">ESG-Reporting</a> und Scoring optimieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste zur Umsetzung</h2>



<p>[ ] Energieausweis aktualisieren </p>



<p>[ ] Primärenergiebedarf berechnen </p>



<p>[ ] PV-Pflicht prüfen (Dachfläche) </p>



<p>[ ] Sanierungsroadmap erstellen </p>



<p>[ ] Förderungen sichern (national) </p>



<p>[ ] EMS + Smart Metering planen</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ zur EU-Gebäuderichtlinie</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wann gilt ZEB-Pflicht?</strong></summary>
<p>für öffentliche Gebäude 2028, für alle sonstigen Neubauten 2030.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was bedeutet Life Cycle Assessment?</strong></summary>
<p>Emissionen von Baustoffen und beim Bau → Betrieb → Abriss.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wird PV-Pflicht verbindlich?</strong></summary>
<p>Sie wird von der EU empfohlen und wird in Deutschland wahrscheinlich einheitlich umgesetzt. Die nationalen Umsetzungen variieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Gibt es Förderung für Sanierung?</strong></summary>
<p>Ja – nationale Programme, EU-Fonds.</p>
</details>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik als EPC</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-als-epc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2025 08:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Engineering, Procurement and Construction beschreibt eigentlich eine gängige Art des Projektmanagements in der Bauwirtschaft. Der Begriff wird aber immer häufiger auch bei der Umsetzung von größeren Energieprojekten verwendet. Photovoltaik als EPC bedeutet demnach für den Systementwickler oder Generalunternehmer eines Projektes die Verpflichtung, das komplette Energiesystem inkl. aller Komponenten zu einem definierten Zeitpunkt zu einem festen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Engineering, Procurement and Construction beschreibt eigentlich eine gängige Art des Projektmanagements in der Bauwirtschaft. Der Begriff wird aber immer häufiger auch bei der Umsetzung von größeren Energieprojekten verwendet. <strong>Photovoltaik als EPC</strong> bedeutet demnach für den Systementwickler oder Generalunternehmer eines Projektes die Verpflichtung, das komplette Energiesystem inkl. aller Komponenten zu einem <strong>definierten Zeitpunkt</strong> zu einem <strong>festen Preis</strong> fertigzustellen und in Betrieb zu nehmen. Ein EPC-Vertrag stellt sicher, dass der Auftraggeber ein <strong>schlüsselfertiges System</strong> erhält, das den vereinbarten technischen Spezifikationen sowie gesetzlichen Anforderungen entspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Komponenten &amp; Aufgaben bei EPC-Lösungen</h2>



<p>Bei dem ganzheitlichen Ansatz zur Umsetzung von Solar- oder Energieprojekten liegt die gesamte Verantwortung für alle Phasen bei dem beauftragten Systementwickler. Dies umfasst eine Vielzahl essenzieller Schritte, die eine schlüsselfertige Umsetzung der Anlage gewährleisten.</p>



<p>Zunächst erfolgt die <strong>Planung und das Design</strong> (Engineering) der Solaranlage, einschließlich technischer Pläne, Konzepte sowie Durchführbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudien. Dabei werden neben den PV-Modulen auch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastrukturen</a> berücksichtigt, um eine möglichst effiziente Nutzung der erzeugten Energie zu ermöglichen.</p>



<p>Anschließend beginnt die <strong>Beschaffung </strong>(Procurement) aller notwendigen Materialien, Komponenten und Dienstleistungen – von Solarmodulen über Wechselrichter bis hin zu Montagestrukturen und Netzanschlusskomponenten.</p>



<p>Nach Abschluss der Beschaffungsphase startet der <strong>Bau und die Inbetriebnahme </strong>(Construction) der Anlage. Dies umfasst die Installation aller Systemkomponenten, die Implementierung von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energiemanagementsystemen</a> sowie die finale Netzanschlussprüfung.</p>



<p>Um eine nachhaltige und effiziente Betriebsweise zu gewährleisten, sind zudem Maßnahmen zur <strong>Qualitäts- und Effizienzsicherung</strong> essenziell. Dazu gehören regelmäßige Wartungen, die Optimierung der Energieverwertung und gegebenenfalls eine intelligente Reststromvermarktung.</p>



<p>Der EPC-Prozess stellt somit eine ganzheitliche Lösung für die Realisierung von Photovoltaik- oder Energiesystemen dar, indem alle Projektphasen koordiniert und effizient umgesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile für Auftraggeber bei Photovoltaik als EPC</h2>



<p>Das EPC-Modell bietet eine Vielzahl von Vorteilen für Auftraggeber von Photovoltaikprojekten, insbesondere durch die <strong>ganzheitliche Projektabwicklung</strong>. Da alle Aspekte – von der Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe – in einer Hand liegen, hat der Auftraggeber nur einen zentralen Ansprechpartner, was die Kommunikation und Koordination erheblich vereinfacht.</p>



<p>Ein weiterer entscheidender Vorteil ist die <strong>Risikominimierung</strong>, da das Kosten-, Termin- und Leistungsrisiko beim EPC-Dienstleister verbleibt, wodurch die finanzielle Planungssicherheit erhöht wird. Gleichzeitig sorgt die <strong>Effizienzsteigerung</strong> durch die gebündelte Koordination aller Prozesse unter einem einzigen Vertrag für eine schnellere und reibungslosere Projektabwicklung.</p>



<p>Ein erfahrener EPC-Anbieter gewährleistet eine hohe <strong>Qualitätssicherung</strong> und übernimmt die Verantwortung für das Auftreten und die Lösung möglicher Probleme. Ein fester Budgetrahmen vor Projektbeginn ermöglicht eine verlässliche <strong>Kostenkontrolle</strong>, während eine klare Zeitplanung für <strong>Termintreue</strong> sorgt und Verzögerungen minimiert werden.</p>



<p>Durch die umfassende <strong>technische Expertise</strong> der EPC-Dienstleister werden optimierte Lösungen entwickelt, die eine effiziente Umsetzung sicherstellen. Zudem sind <strong>maßgeschneiderte Konzepte</strong> möglich, die den jeweiligen PV-Standort bestmöglich ausnutzen – etwa durch die Integration von Speichern oder Ladeinfrastrukturen.</p>



<p>Die <strong>rechtliche Absicherung</strong> spielt eine wichtige Rolle, da der EPC-Dienstleister die Verantwortung für alle notwendigen Genehmigungen, regulatorischen Anforderungen und versicherungstechnischen Aspekte übernimmt. Diese Kombination aus Risikoreduzierung, Effizienz und Fachwissen macht das EPC-Modell besonders attraktiv für Auftraggeber, die eine zuverlässige und wirtschaftliche Lösung für ihre Energieprojekte suchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihr EPC-Dienstleister für komplette Photovoltaik- und Energieprojekte</h2>



<p>Als EPC-Dienstleister begleitet <strong>CUBE CONCEPTS</strong> Unternehmen bei der ganzheitlichen Umsetzung ihrer Energieprojekte – von der ersten Planung bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Wir übernehmen die vollständige Verantwortung für die technische Konzeption, Beschaffung aller relevanten Komponenten und den Bau inklusive Inbetriebnahme. Ob Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher oder Ladeinfrastrukturen – wir entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, die auf die individuellen Anforderungen unserer Kunden abgestimmt sind. Mit unserer technischen Expertise, klar definierten Kostenstrukturen und termingerechter Umsetzung sorgen wir für maximale Effizienz und Investitionssicherheit.</p>



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		<title>Solarspitzen-Gesetz: Neue Regelungen für PV-Anlagen 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarspitzen-gesetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Feb 2025 14:02:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ende Januar 2025 passierte das sogenannte Solarspitzen-Gesetz den Bundestag, das maßgebliche Regelungen für PV-Anlagen 2025 enthält. Mitte Februar stimmte auch der Bundesrat dem „Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugerüberschüssen“ zu. Die neue Regelung, die von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CDU verabschiedet wurde, sieht vor, die EEG-Förderung für neue PV-Anlagen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ende Januar 2025 passierte das sogenannte <strong>Solarspitzen-Gesetz</strong> den Bundestag, das maßgebliche Regelungen für <strong>PV-Anlagen 2025</strong> enthält. Mitte Februar stimmte auch der Bundesrat dem „Gesetz zur Änderung des Energiewirtschaftsrechts zur Vermeidung von temporären Erzeugerüberschüssen“ zu. Die neue Regelung, die von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der CDU verabschiedet wurde, sieht vor, die <strong>EEG-Förderung</strong> für neue PV-Anlagen bei <strong>negativen Preisen</strong> zu <strong>pausieren</strong>. Zudem soll das Solarspitzen-Gesetz Erzeugungsspitzen besser steuern, die Netzstabilität gewährleisten und Marktmechanismen fördern. Doch was bedeutet das konkret für Betreiber solcher PV-Anlagen im Jahr 2025?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund des Solarspitzen-Gesetzes für PV-Anlagen 2025</h2>



<p>Hintergrund des Solarspitzen-Gesetzes ist die <strong>zunehmende Volatilität</strong> der Stromerzeugung durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Photovoltaik. In den letzten Jahren haben hohe Einspeisemengen aus Solarstromanlagen dazu geführt, dass in bestimmten Stunden mehr Strom produziert wurde, als tatsächlich verbraucht werden konnte. Diese <strong>Überkapazitäten</strong> führen an der Strombörse teilweise zu <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">negativen Strompreisen</a>, weil sich viele PV-Anlagen immer noch nicht ferngesteuert abregeln lassen.</p>



<p>Diese Entwicklung belastet nicht nur das Stromnetz, sondern führt auch zu einer steigenden <strong>finanziellen Belastung</strong> durch das Fördersystem des Erneuerbare-Energien-Gesetzes. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, soll nun die Einspeisung marktgerechter gesteuert werden. Betreiber von Solaranlagen, die über keine intelligente Steuerung ihrer Erzeuger, Verbraucher oder Batteriegroßspeicher verfügen, müssen künftig mit Einschränkungen bei der Netzeinspeisung rechnen oder zusätzliche Vorgaben zur Steuerbarkeit ihrer Anlagen erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernpunkte des Solarspitzen-Gesetzes für PV-Anlagen 2025</h2>



<p>Das Solarspitzen-Gesetz bringt weitreichende Änderungen für Betreiber von PV-Anlegen ab 2025 mit sich. Ziel ist es, die Integration von Solarstrom ins Netz zu optimieren, Marktanreize zu verbessern und die Netzstabilität zu sichern. Die wichtigsten Regelungen im Überblick:</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Keine Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen</h3>



<p>Betreiber neuer PV-Anlagen ab 7 kWp, die nach dem Inkrafttreten des Gesetzes an das öffentliche Netz angeschlossen werden, erhalten in Stunden mit negativen Strompreisen keine EEG-Vergütung mehr. Diese Maßnahme soll Marktverzerrungen reduzieren und die Eigenverbrauchsnutzung fördern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Kompensationsmechanismus für entgangene Vergütungen</h3>



<p>Die entfallenen Stunden werden an die reguläre 20-jährige EEG-Förderung angehängt. Damit verlängert sich der gesamte EEG-Vergütungszeitraum um die Stunden mit negativen Börsenstrompreisen. Damit soll die Wirtschaftlichkeit der Anlagen langfristig sichergestellt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Einspeisebegrenzung auf 60 % ohne Funk-Rundsteuerempfänger</h3>



<p>Anlagen über 100 kWp dürfen bis zur Installation eines Funk-Rundsteuerempfängers bzw. Smart-Meters nur 60 % ihrer Nennleistung in das öffentliche Netz einspeisen und erhalten keine Kompensation. Bestehende PV-Anlagen können freiwillig in die neue Regelung wechseln und profitieren von einer Erhöhung der Einspeisevergütung um 0,6 Cent/kWh.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Pflicht zur Steuerbarkeit und Smart-Meter-Integration</h3>



<p>Neue PV-Anlagen ab 100 kWp müssen mit intelligenten Messsystemen ausgestattet sein. Dadurch können Netzbetreiber in kritischen Zeiten steuernd eingreifen und so die Netzstabilität gewährleisten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Erleichterte Direktvermarktung für PV-Anlagen unter 100 kWp</h3>



<p>Kleinere PV-Anlagen können leichter in die Direktvermarktung gehen und ihren Strom leichter an der Börse verkaufen, ohne dass dazu eine Pflicht besteht. Erst ab 100 kWp greift die Pflicht zur Direktvermarktung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Technischer &#8220;TÜV&#8221; für große PV-Anlagen</h3>



<p>Für Anlagen ab 100 kWp wird ein verpflichtender technischer Prüfmechanismus eingeführt. Netzbetreiber erhalten zudem das Recht, Testabschaltungen durchzuführen, um die Steuerbarkeit der Anlagen sicherzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Flexiblere Steuerung von Batteriegroßspeichern</h3>



<p>Durch eine genaue Messung der Strommengen basierend auf 950 Vollaststunden pro Jahr, die in Viertelstunden umgerechnet und mit einem Faktor von 0,5 multipliziert werden, soll eine neue Abgrenzungsoption geschaffen werden. Doppelte Umlagen für rückgespeicherte Strommengen sollen so ab 2026 vermieden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;• Eigenverbrauch &amp; intelligente Vernetzung im Fokus</h3>



<p>Betreiber, die ihren Solarstrom gezielt selbst nutzen, speichern oder flexibel einspeisen, profitieren künftig am meisten.</p>



<p>Insgesamt zeigen Analysen, dass Betreiber ohne Speicher oder intelligentes Energiemanagement mit durchschnittlichen Einbußen von 20 Prozent ihrer Einspeisevergütung rechnen müssen. Investitionen in Speicherlösungen oder dynamische Stromtarife könnten diese Verluste jedoch erheblich reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik &amp; Herausforderungen</h2>



<p>Das Solarspitzen-Gesetz bring <strong>wirtschaftliche Herausforderungen</strong> mit sich. Betreiber müssen sich ab 2025 darauf einstellen, dass klassische Einnahmequellen geringer ausfallen könnten. Ohne zusätzliche Maßnahmen wie <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> oder ein flexibles Last- oder Energiemanagementsystem (EMS) wie der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> drohen finanzielle Einbußen. Gleichzeitig bieten die neuen Regelungen jedoch auch Chancen: Wer frühzeitig in innovative Speicher- oder Eigenverbrauchslösungen investiert, könnte langfristig profitieren.</p>



<p>Die neue Kompensationsmechanismus durch die einfache Verlängerung des EEG-Vergütungszeitraums kann bei der <strong>Finanzierung</strong> mancher größerer PV-Projekte zu <strong>Problemen</strong> führen. Obwohl insgesamt die Optimierung des Eigenverbrauchs im Mittelpunkt steht, fehlt eine gezielte Unterstützung für Batteriespeicher. Diese sind jedoch essenziell, um überschüssigen Strom <strong>flexibel nutzen</strong> und das Netz entlasten zu können. Ohne entsprechende Förderanreize könnten viele Betreiber vor finanziellen Hürden stehen, die eine nachhaltige Investition in Speichertechnologien erschweren.</p>



<p>Ein weiteres kontrovers diskutiertes Thema sind die erweiterte <strong>Steuerbarkeit</strong> von Energieanlagen durch Netzbetreiber sowie der <strong>verpflichtende Smart-Meter-Rollout</strong> mit den damit verbundenen administrativen Anpassungen. Während diese Eingriffsmöglichkeit zur Netzstabilisierung beitragen soll, wird dies auch als potenzielle Einschränkung der Eigentumsrechte gesehen. In der Praxis bleibt abzuwarten, wie häufig und in welchem Umfang Netzbetreiber tatsächlich von dieser Maßnahme Gebrauch machen.</p>



<p>Trotz der bestehenden Kritikpunkte bietet das Solarspitzengesetz sowohl Risiken als auch neue Möglichkeiten. Entscheidend wird sein, wie flexibel Betreiber, Netzbetreiber und Gesetzgeber auf die kommenden Herausforderungen reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen &amp; Perspektiven des Solarspitzen-Gesetzes für PV-Anlagen 2025</h2>



<p>Die Notwendigkeit, die Netzstabilität zu gewährleisten, den Marktmechanismen zu stärken und den Eigenverbrauch attraktiver zu machen, geht mit erheblichen Herausforderungen einher. Besonders die Einschränkungen der Einspeisevergütung bei negativen Strompreisen sowie das Kompensationsverfahren könnten die Wirtschaftlichkeit vieler projektierter PV-Anlagen ab 2025 beeinflussen. Gleichzeitig eröffnet das Solarspitzen-Gesetz neue Chancen: Betreiber, die frühzeitig in intelligente Speicher- und Steuerungstechnologien investieren, können sich langfristig wirtschaftliche Vorteile sichern. Ob es die erneuerbare Stromerzeugung effizienter in das Netz zu integrieren, wird sich in der Praxis und der weiteren Ausgestaltung zeigen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Globalstrahlung 2024: Moderate Werte trotz Aufwärtstrend</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-2024-moderate-werte-trotz-aufwaertstrend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Feb 2025 13:37:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Deutsche Wetterdienst stellte im Januar 2025 die Klimadaten inkl. der Globalstrahlung 2024 vor. Die mittlere Jahressumme in Deutschland betrug 2024 etwa 1.113 kWh/m². Damit reiht sich das Jahr unter die strahlungsreichsten der letzten Jahre ein, bleibt jedoch hinter dem Rekordjahr 2022 mit 1.227 kWh/m² zurück. Trotz der geringeren Werte im Vergleich zu den Spitzenjahren [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Deutsche Wetterdienst stellte im Januar 2025 die Klimadaten inkl. der <strong>Globalstrahlung 2024</strong> vor. Die mittlere Jahressumme in Deutschland betrug 2024 etwa <strong>1.113 kWh/m²</strong>. Damit reiht sich das Jahr unter die strahlungsreichsten der letzten Jahre ein, bleibt jedoch hinter dem Rekordjahr 2022 mit 1.227 kWh/m² zurück. Trotz der geringeren Werte im Vergleich zu den Spitzenjahren zeigt sich weiterhin ein langfristiger Aufwärtstrend in der Globalstrahlung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anstieg der ⌀-Globalstrahlung um 3,5 kWh/m² jährlich</h2>



<p>Seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1983 ist die Globalstrahlung in Deutschland im Durchschnitt um <strong>3,5 kWh/m² pro Jahr</strong> gestiegen. Während in den 1980er-Jahren Werte um 1.005 kWh/m² üblich waren, bewegen sich die Zahlen heute konstant über 1.100 kWh/m² und schwanken stärker. Insgesamt korreliert das Wachstum mit den steigenden Temperaturen und veränderten atmosphärischen Bedingungen, die mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Räumliche und saisonale Verteilung der Globalstrahlung</h2>



<p>Wie in den Vorjahren variierten die Werte regional stark. Die niedrigste Globalstrahlung wurde 2024 mit <strong>1.007 kWh/m²</strong> in den Mittelgebirgen und in Schleswig-Holstein gemessen, während in Süd-Bayern mit <strong>1.246 kWh/m²</strong> den Höchstwert verzeichnete. Diese Verteilung entspricht dem <strong>typischen Muster</strong> mit steigender Strahlungsintensität von Nordwesten nach Südosten. Auf monatlicher Basis zeigte sich auch 2024 eine typische Saisonalität mit Maximalwerten in den Sommermonaten und geringeren Werten im Winter. Besonders hervorzuheben ist der <strong>August 2024</strong>, in dem mit <strong>159,3 kWh/m²</strong> das langjährige Mittel von 140,8 kWh/m² um 13 Prozent überschritten wurde. Im Gegensatz dazu fielen die Werte im Februar und Dezember unterdurchschnittlich aus, was auf eine hohe Bewölkung und eine geringe Sonnenscheindauer zurückzuführen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich der Jahressummen</h2>



<p>Mit einer Jahressumme von 1.113 kWh/m² belegt 2024 den <strong>achten Platz</strong> unter den strahlungsreichsten Jahren seit Messbeginn. Die höchsten Werte wurden 2022 (1.227 kWh/m²), 2018 (1.207 kWh/m²) und 2003 (1.197 kWh/m²) erreicht. Die geringsten Werte hingegen verzeichneten die Jahre 1987 (950 kWh/m²) und 1984 (970 kWh/m²).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="508" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-1024x508.jpg" alt="" class="wp-image-20384" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-1024x508.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-768x381.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024.jpg 1269w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Globalstrahlung 2024 bleibt auf hohem Niveau</h2>



<p>Das Strahlungsjahr 2024 bestätigt den langfristigen Trend einer zunehmenden Globalstrahlung in Deutschland. Trotz moderater Werte im Vergleich zu den Spitzenjahren bleibt die durchschnittliche Strahlungsintensität deutlich über dem langjährigen Mittel. Die Entwicklung der Globalstrahlung ist eine wesentliche Größe für die Klimaforschung und hat direkte Auswirkungen auf die Ertragskraft von Photovoltaikanlagen. Angesichts der anhaltenden Tendenz zu höheren Strahlungswerten könnte auch in den kommenden Jahren mit weiter steigenden Globalstrahlungswerten gerechnet werden.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Branchentreffen auf der E-world 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-e-world-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 13:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Energie. Innovation. Vernetzung. Vom 11. bis 13. Februar 2025 wurde Essen erneut zum Zentrum der europäischen Energiebranche. Die E-world energy &#38; water bot eine erstklassige Plattform für Experten, Entscheider und Innovatoren. CUBE CONCEPTS war gemeinsam mit Greenflash vor Ort, um zukunftsweisende Energie-Lösungen zu präsentieren. Den Auftakt bildete die PrE-world 2025 am 10. Februar – das [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Energie. Innovation. Vernetzung</strong>. Vom 11. bis 13. Februar 2025 wurde Essen erneut zum Zentrum der europäischen Energiebranche. Die <strong>E-world energy &amp; water</strong> bot eine erstklassige Plattform für Experten, Entscheider und Innovatoren. CUBE CONCEPTS war gemeinsam mit <strong>Greenflash</strong> vor Ort, um zukunftsweisende Energie-Lösungen zu präsentieren.</p>



<p>Den Auftakt bildete die PrE-world 2025 am 10. Februar – das exklusive Warm-up-Event unseres Partners im Magna Tower Essen. Das von Greenflash initiierte Event bot ab 17 Uhr eine inspirierende Plattform für <strong>zukunftsweisende Technologien</strong> und wertvolle Kontakte von vielen Branchenführern. Entscheidende Impulse und visionäre Diskussionen machten die Veranstaltung zum idealen Startpunkt für die E-world.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-world energy &amp; water 2025 – Europas Leitmesse der Energiewirtschaft</h2>



<p>Die E-world 2025 präsentierte sich einmal mehr als eine zentrale Messe der Branche. Rund <strong>960 Unternehmen</strong>, Institutionen und <strong>Start-ups</strong> aus 30 Nationen stellten ihre wegweisenden Technologien und Geschäftsmodelle vor. <strong>Innovationen</strong>, Trends und strategische Partnerschaften standen im Fokus, während Experten ihre <strong>neuesten Konzepte</strong> präsentierten und diskutierten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Greenflash &amp; CUBE CONCEPTS &#8211; smarte Lösungen im Fokus</h2>



<p>Der Greenflash-Stand in Halle 4, Stand D120, wurde schnell zum Anziehungspunkt für Fachbesucher. Gemeinsam stellten wir <strong>intelligente Energiesysteme</strong> vor, die nachhaltige und wirtschaftliche Energielösungen ermöglichen. Gerade die Kombination aus gewerblichen Solaranlagen mit Batteriespeichern in Kombination mit E-Mobility und smarter Gebäudetechnik bot viele Ansatzpunkte und Impulse für interessante Dialoge. Besonders das ganzheitliche und effiziente <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energie-Management-System</a></strong> aller Komponenten und Verbraucher in einem Unternehmen stieß auf große Aufmerksamkeit. In intensiven Gesprächen mit Branchenentscheidern konnten wir dazu wertvolle Impulse setzen und neue Partnerschaften knüpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche E-world 2025</h2>



<p>Mit unseren Partnern von Greenflash war die E-world 2025 auch für uns ein voller Erfolg. Von der inspirierenden PrE-world als Auftakt bis hin zu den intensiven Gesprächen auf der Messe konnten wir unsere innovativen Energielösungen einem hochkarätigen Fachpublikum präsentieren. Besonders das Interesse an ganzheitlichen Energie-Management-Systemen zeigte, dass unsere Lösungen den Nerv der Zeit treffen. Neue Partnerschaften, wertvolle Impulse und der direkte Austausch mit Branchenentscheidern haben unsere Vision bestärkt: Die Zukunft der Energie ist intelligent, nachhaltig und vernetzt – und wir gestalten sie aktiv mit.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelte 2025 für Industrie &#038; Gewerbe</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzentgelte-2025-fuer-industrie-gewerbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2025 13:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Bundesnetzagentur Ende August 2024 eine Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten für das nächste Jahr ankündigte, zeigen jetzt Prognosen, wie sich die Netzentgelte 2025 für die Industrie und Gewerbe entwickeln werden. Das Ziel ist, bisher stark belastete Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien zu entlasten. Durch einen bundesweiten Aufschlag von 1,558 ct/kWh sollen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem die Bundesnetzagentur Ende August 2024 eine <a href="https://cubeconcepts.de/neuregelung-bei-der-verteilung-der-netzkosten/">Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</a> für das nächste Jahr ankündigte, zeigen jetzt Prognosen, wie sich die <strong>Netzentgelte 2025 für die Industrie und Gewerbe</strong> entwickeln werden. Das Ziel ist, bisher stark belastete Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien zu entlasten. Durch einen <strong>bundesweiten Aufschlag von 1,558 ct/kWh</strong> sollen rund 2,4 Milliarden Euro auf alle Stromverbraucher <strong>fairer verteilt</strong> werden, so der Gedanke. Die gerechtere Kostenverteilung soll auch für eine höhere Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien sorgen.</p>



<p>In den letzten Jahren sind die Netzentgelte für Industrie und Gewerbe <strong>deutlich gestiegen.</strong> Während sie 2023 noch bei etwa 28 % der Stromkosten lagen, erhöhten sie sich 2024 auf 28–31 %. Für 2025 wird ein weiterer Anstieg auf rund <strong>38 %</strong> erwartet. Diese Entwicklung ist vor allem auf die steigenden Netzausbaukosten zurückzuführen und gefährdet besonders die energieintensiven Unternehmen in Deutschland spürbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzentgelte 2025: Regionale Unterschiede bei Industrie und Gewerbe</h2>



<p>Durch die neue Verteilung der Netzkosten sinken die Netzentgelte für Industrie und Gewerbe im Durchschnitt um 6,9 %. Die tatsächliche Entlastung oder Mehrbelastung hängt jedoch stark vom Standort und dem individuellen Verbrauchsprofil ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regionen mit sinkenden Netzentgelten</h3>



<p>Industriebetriebe und Gewerbekunden in Bundesländern mit hohem Anteil erneuerbarer Energien profitieren am stärksten von der neuen Regelung. Die Netzentgelte sinken im Schnitt voraussichtlich um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schleswig-Holstein: -29 %</li>



<li>Mecklenburg-Vorpommern: -29 %</li>



<li>Brandenburg: -21 %</li>



<li>Bayern: -16 %</li>



<li>Thüringen: -15 %</li>



<li>Sachsen &amp; Sachsen-Anhalt: -7 %</li>



<li>Hessen: -4 %</li>



<li>Niedersachsen: -4 %</li>



<li>Baden-Württemberg: -1 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Regionen mit steigenden Netzentgelten</h3>



<p>In einigen Regionen Deutschlands müssen sich Unternehmen hingegen auf höhere Netzentgelte einstellen. Die größten Steigerungen sind in folgenden Bundesländern zu erwarten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Berlin: +7 %</li>



<li>Hamburg: +6 %</li>



<li>Rheinland-Pfalz: +4 %</li>



<li>Nordrhein-Westfalen: +2 %</li>



<li>Saarland &amp; Bremen: +1 %</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Unternehmen und Wettbewerbsfähigkeit</h2>



<p>Die Reduzierung der Netzentgelte in erneuerbare-Energien-starken Regionen könnte dort ansässige Unternehmen wettbewerbsfähiger machen und Anreize für neue Investitionen schaffen. Besonders energieintensive Industriebetriebe in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg profitieren von den sinkenden Netzentgelten. Auf der anderen Seite müssen Unternehmen in Ballungsräumen wie Berlin und Hamburg mit steigenden Kosten rechnen, was sich negativ auf deren Standortattraktivität auswirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Wie Unternehmen jetzt agieren sollten</h2>



<p>Unternehmen sollten ihre individuellen Netzentgelte für 2025 genau prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Optimierung ihres Stromverbrauchs ergreifen. Besonders Betriebe in Regionen mit steigenden Netzentgelten sollten durch eine effizientere Nutzung von Eigenstromerzeugung oder eine angepasste Laststeuerung ihre Energiekosten langfristig senken. Die Neuregelung bietet zugleich eine Chance für Unternehmen in entlasteten Regionen, ihre Kostenstruktur zu verbessern und Investitionen in nachhaltige Energiekonzepte voranzutreiben.</p>



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		<item>
		<title>Photovoltaik Eigenverbrauch steigern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Feb 2025 10:28:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Photovoltaik Eigenverbrauch (PV-Strom) zu steigern, ist für Unternehmen ein entscheidender Faktor, um Energiekosten zu senken und die Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erhöhen. Besonders durch den Einsatz von Batteriegroßspeichern kann überschüssige Energie aus der eigenen Photovoltaikanlage oder anderen erneuerbaren Quellen gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Vorteile der Integration von Batteriespeichern in Photovoltaik-Systeme Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p><strong>Photovoltaik</strong> <strong>Eigenverbrauch</strong> (PV-Strom) zu steigern, ist für Unternehmen ein entscheidender Faktor, um Energiekosten zu senken und die Unabhängigkeit vom Stromnetz zu erhöhen. Besonders durch den Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> kann überschüssige Energie aus der eigenen Photovoltaikanlage oder anderen erneuerbaren Quellen gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Integration von Batteriespeichern in Photovoltaik-Systeme</h2>



<p>Die Möglichkeit, produzierte Energie zu speichern und bei Bedarf zu nutzen, ist bei der Kombination von Photovoltaikanlagen mit Batteriespeichern ein wesentlicher Vorteil zur Erhöhung des Eigenverbrauchs. Dies ist besonders vorteilhaft in Zeiten, in denen die Sonne nicht scheint oder bei <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/">Dunkelflauten</a>, die den Strompreis nach oben treiben. So müssen Betreiber weniger Strom aus dem Netz beziehen und können ihre <strong>Energiekosten reduzieren</strong>. Je höher die Eigenverbrauchsquote ist, desto <strong>weniger Stromsteuer</strong>, <strong>Netzentgelte</strong> und <strong>CO₂-Zertifikate</strong> fallen an.</p>



<p>Ein weiterer Vorteil besteht in der verbesserten <strong>Netzunabhängigkeit</strong>. Unternehmen, die über eine geeignete Speicherlösung verfügen, können kritischere Betriebsabläufe aufrechterhalten, selbst während vorübergehender Stromausfälle. Dies sorgt für Stabilität bei künftigen Energiepreisschwankungen und hebt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Richtige Dimensionierung der PV-Anlage zur Steigerung des Eigenverbrauchs</h2>



<p>Sofern der Batteriegroßspeicher nur zur Steigerung des Eigenverbrauchs aus der eigenen Photovoltaikanlage eingesetzt wird, sollte die PV-Anlage idealerweise rund <strong>25% mehr Strom</strong> produzieren als der jährliche Verbrauch im Unternehmen. Dadurch steht ausreichend Energie für Speicherladung und Eigenverbrauch zur Verfügung. CUBE CONCEPTS analysiert dazu die Lastprofile, Stromtarife und möglichen PV-Flächen, um die richtige Größe der PV-Anlage und des Speichers zu bestimmen. Dabei kommen moderne Simulationstools zum Einsatz, die bedarfsgerecht planen und so den höchsten wirtschaftlichen Nutzen erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbrauchsverhalten optimieren &amp; Energiemanagementsysteme (EMS) nutzen</h2>



<p>Ein <strong>Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/effizienz-durch-moderne-energy-management-systeme-ems/">EMS</a>), </strong>wie die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>, optimiert zusätzlich den Eigenverbrauch von Photovoltaik, indem sie stromintensive Maschinen und Geräte während der Sonnenstunden betreiben. Es sorgt dafür, dass Batteriegroßspeicher, Maschinen und andere Verbraucher bestmöglich koordiniert werden, um eine maximale Eigenstromnutzung zu erreichen. Ein EMS kann den Eigenverbrauch um 10 bis 20% steigern. Die Kombination dieser Maßnahmen führt zu einer effizienteren Nutzung der Solarenergie und hilft Unternehmen, ihre Betriebskosten nachhaltig zu senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fossile Verbraucher reduzieren, um den Photovoltaik Eigenverbrauch zu steigern</h2>



<p>Die Reduzierung fossiler Energieträger im Unternehmen steigert ebenfalls den Eigenverbrauch von Photovoltaik. Eine effiziente Möglichkeit ist die <strong>Integration von Wärmepumpen oder <a href="https://cubeconcepts.de/heizen-mit-photovoltaik/">Infrarotheizungen</a></strong>, die den überschüssigen Solarstrom nutzen und durch das EMS gesteuert werden. Dies ermöglicht eine umweltfreundliche Beheizung und Kühlung von Gebäuden sowie eine Steigerung des Eigenverbrauchs um bis zu 20%. Den gleichen Effekt hat eine <strong>Warmwasserbereitung </strong>durch PV-Strom oder der Umstieg auf <strong>Elektromobilität</strong>. Beides reduziert nicht nur die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern senkt auch die Betriebskosten nachhaltig und steigert den Eigenverbrauch signifikant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher steigern den Photovoltaik Eigenverbrauch </h2>



<p>Die Kombination von Photovoltaik und Batteriespeichern stellt für Unternehmen eine ideale Lösung dar, um den Eigenverbrauch von Solarstrom zu maximieren und gleichzeitig die Betriebskosten zu senken. Durch die Implementierung dieser Technologien setzen Unternehmen ein starkes Zeichen für Nachhaltigkeit, fördern ihre Unabhängigkeit von externen Energieversorgern und tragen aktiv zum Klimaschutz bei.<br><br>Investitionen in diese Technologien sind nicht nur zukunftsorientiert, sondern auch ein entscheidender Schritt in Richtung einer nachhaltigen und wirtschaftlichen Energieversorgung für Unternehmen jeder Größe.</p>



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		<title>Strommarkt-Optimierung durch Batteriegroßspeicher</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strommarkt-optimierung-durch-batteriegrossspeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 10:42:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19457</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Dynamik an den Energiebörsen bietet Unternehmen, die über Batteriegroßspeicher verfügen, enorme Chancen, durch Strommarkt-Optimierung ihre Bezugskosten zu senken. Durch eine intelligente Nutzung der Strompreisvolatilität und gezielte Arbitragegeschäfte können sie Strom zu günstigen Zeiten einkaufen und zu hohen Preisen wieder verkaufen. Dies bringt langfristig erhebliche Einsparungen. Wie funktioniert Strommarkt-Optimierung durch Arbitrage? Arbitrage am deutschen Strommarkt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/strommarkt-optimierung-durch-batteriegrossspeicher/">Strommarkt-Optimierung durch Batteriegroßspeicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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<p>Die Dynamik an den Energiebörsen bietet Unternehmen, die über Batteriegroßspeicher verfügen, enorme Chancen, durch <strong>Strommarkt-Optimierung</strong> ihre Bezugskosten zu senken. Durch eine intelligente Nutzung der Strompreisvolatilität und gezielte Arbitragegeschäfte können sie Strom zu günstigen Zeiten einkaufen und zu hohen Preisen wieder verkaufen. Dies bringt langfristig erhebliche Einsparungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Strommarkt-Optimierung durch Arbitrage?</h2>



<p>Arbitrage am <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> nutzt Preisunterschiede zwischen verschiedenen Märkten oder Zeitpunkten, um risikofreie Gewinne zu erzielen. Diese Praxis gleicht Marktungleichgewichte aus und erhöht die Effizienz durch schnelle Anpassung der Preisdifferenzen. Der Kernmechanismus besteht darin, Strom in Phasen mit Überangebot oder an Märkten mit niedrigen Preisen einzukaufen und in Zeiten hoher Nachfrage oder auf teureren Märkten zu verkaufen. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis abzüglich Transaktions- und Speicherkosten.</p>



<p>In der Praxis gibt es verschiedene Arbitrageformen im <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>. Bei der <strong>zeitlichen Arbitrage</strong> wird Strom mithilfe von Batteriegroßspeichern günstig erworben und zu Spitzenlastzeiten wieder ins Netz eingespeist. Der <strong>Intraday-Handel</strong> ermöglicht es, kurzfristige Schwankungen zu nutzen, indem Strommengen bis 30 Minuten vor Lieferbeginn angepasst werden. <strong>Räumliche Arbitrage</strong> nutzt Preisunterschiede zwischen Ländern aus, allerdings sind die Übertragungskapazitäten begrenzt. <strong>Produktarbitrage</strong> hingegen basiert auf dem Kauf von Einzel-Viertelstundenkontrakten zu niedrigen Durchschnittspreisen, die anschließend als teurere Stundenprodukte verkauft werden.</p>



<p>Für eine erfolgreiche Arbitrage sind einige Schlüsselvoraussetzungen essenziell. Durch <strong>Echtzeitpreisdaten</strong>, die beispielsweise die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> liefert, sollte <strong>Markttransparenz</strong> vorhanden sein, präzise <strong>Wetterdaten</strong> und <strong>Prognosen</strong> sollten die Produktion der erneuerbaren Energien berechnen und eine <strong>schnelle automatische Reaktion</strong> ist entscheidend, da Arbitragefenster oft nur wenige Minuten bis Stunden offen sind. Insgesamt trägt Arbitrage dazu bei, Preisschwankungen zu reduzieren und erneuerbare Energien besser zu integrieren, indem Überschüsse effizient genutzt werden. Zudem amortisieren Betreiber von Speichersystemen ihre Investitionen schneller.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Strommarkt-Optimierung</h2>



<p>Unternehmen, die Batteriegroßspeicher zur Stromverbrauchsoptimierung durch Arbitrage am Strommarkt einsetzen, profitieren von mehreren Vorteilen. Durch den gezielten Einkauf von Strom in <strong>Niedrigpreisphasen</strong> und dessen Nutzung in <strong>Hochpreiszeiten</strong> lassen sich Energiekosten erheblich senken. Darüber hinaus ermöglicht die Teilnahme am Stromhandel zusätzliche Einnahmen, indem überschüssiger Strom bei hohen Preisen gewinnbringend verkauft wird. </p>



<p>Ein weiterer Vorteil liegt in der optimierten Nutzung erneuerbarer Energien: Unternehmen mit <strong>eigenen PV-Anlagen</strong> können überschüssigen Strom speichern und bei Bedarf nutzen, um ihren <strong>Eigenverbrauch</strong> zu <strong>maximieren</strong>. Zudem bietet Arbitrage eine hohe Flexibilität im Energiemanagement, da Unternehmen auf verschiedene Marktsegmente wie den Intraday-, Day-Ahead- oder Regelenergiemarkt zugreifen und ihre Energiestrategie flexibel anpassen können.</p>



<p>Die jüngsten Entwicklungen am Strommarkt zeigen, dass die Volatilität zunimmt und sich Arbitragegeschäfte zunehmend lohnen. So gab es im Jahr 2024 insgesamt 41 Stunden mit Preisen <strong>über 300 Euro/MWh</strong>, während es 2023 nur 3 solcher Stunden waren. Gleichzeitig sind niedrige Preise von <strong>0 Euro/MWh</strong> oder geringer deutlich häufiger geworden – 2024 in 457 Stunden, verglichen mit 301 Stunden im Jahr 2023. Diese Preisschwankungen eröffnen erhebliche Einsparpotenziale für Unternehmen, die ihre Energieversorgung intelligent steuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Strommarkt-Optimierung durch Arbitrage bietet Unternehmen mit Batteriegroßspeichern erhebliche wirtschaftliche Vorteile. Durch den gezielten Einkauf von Strom in Niedrigpreisphasen und den Verkauf oder Verbrauch in Hochpreiszeiten lassen sich Energiekosten nachhaltig senken. Gleichzeitig eröffnet der Handel mit Strom zusätzliche Einnahmequellen, während die Flexibilität im Energiemanagement erhöht wird.</p>



<p>Die steigende Volatilität der Strompreise und die geplanten Kapazitätsmärkte ab 2028 verstärken das Potenzial dieser Strategie. Zunehmende Preisspitzen und häufigere Phasen mit extrem niedrigen Preisen schaffen ideale Bedingungen für Arbitragegeschäfte. Unternehmen, die Echtzeitdaten, präzise Prognosen und automatisierte Steuerungssysteme nutzen, können diese Chancen optimal ausschöpfen. Darüber hinaus trägt Arbitrage zur besseren Integration erneuerbarer Energien und zur Stabilisierung der Stromnetze bei. Insgesamt wird deutlich, dass die intelligente Nutzung von Strommarktschwankungen ein zentraler Hebel für Kosteneinsparungen und eine nachhaltige Energiezukunft ist.</p>



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		<item>
		<title>Europas Industriestrompreise 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/europas-industriestrompreise-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2025 14:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Europas Industriestrompreise variieren auch im Jahr 2024 stark und sind von zahlreichen Faktoren abhängig. In Deutschland und anderen europäischen Ländern setzen sie sich individuell zusammen. Große oder energieintensive Unternehmen profitieren in der Regel von günstigeren Tarifen als private Haushalte, was eine Unterscheidung zwischen Privat- und Industriestrompreisen notwendig macht. Zusammensetzung der europäischen Industriestrompreise Die Industriestrompreise werden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Europas Industriestrompreise</strong> variieren auch im Jahr <strong>2024 </strong>stark und sind von zahlreichen Faktoren abhängig. In Deutschland und anderen europäischen Ländern setzen sie sich individuell zusammen. Große oder energieintensive Unternehmen profitieren in der Regel von günstigeren Tarifen als private Haushalte, was eine Unterscheidung zwischen Privat- und Industriestrompreisen notwendig macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammensetzung der europäischen Industriestrompreise</h2>



<p>Die Industriestrompreise werden durch verschiedene Faktoren bestimmt. Der größte Anteil entfällt meist auf die Großhandelspreise an den <strong>Spotmärkten</strong>, die bei Vertragsabschluss mit Energieversorgern entscheidend sind. Hinzu kommen <strong>Netzentgelte</strong>, <strong>Steuern</strong> und <strong>Umlagen</strong>.</p>



<p>Unternehmen mit hohem Energieverbrauch profitieren oft von speziellen Entlastungen wie <strong>Subventionen</strong>, <strong>Steuervergünstigungen</strong> oder <strong>reduzierten Netzentgelten</strong>, wie beispielsweise in Deutschland das „<a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandstrom</a>-Privileg“ oder die „<a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypische Netznutzung</a>“ nach § 19 Abs. 2 StromNEV. Außerdem erhalten viele Großverbraucher noch immer freie CO₂-Zertifikate im Rahmen des europäischen Emissionshandels und haben Zugang zu individuell ausgehandelten, oft nicht öffentlich bekannten, Sonderverträgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industriestrompreise 2024 im Überblick</h2>



<p>Im Jahr 2024 lag der durchschnittliche europäische Industriestrompreis bei <strong>18,7 Cent/kWh</strong> bei der Industrie mit einem Jahresverbrauch zwischen 20 MWh und 500 MWh. Eingerechnet sind hierbei die Netzentgelte. Mehrwertsteuer und sonstige Gebühren wurden hingegen nicht berücksichtigt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-1024x568.jpg" alt="" class="wp-image-19170" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-1024x568.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-300x166.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-768x426.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024.jpg 1283w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Demnach zahlten Unternehmen in Irland mit 25,6 Cent/kWh die höchsten Preise, gefolgt von Zypern (24,5 Cent). Die niedrigsten Preise wurden in Finnland (9,3 Cent), Schweden (9,4 Cent) und Dänemark (9,8 Cent) verzeichnet. <strong>Deutschland</strong> lag mit <strong>23,3 Cent/kWh</strong> etwa 25 % über dem EU-Durchschnitt, wobei Industriekunden mit geringerem Verbrauch (&lt; 20 MWh) in der Mittelspannung nur <strong>16,99 Cent/kWh </strong>im Mittel aufwenden mussten. Unternehmen in Polen zahlten 20,8 Cent, was 11 % unter dem Durchschnitt lag, während in Frankreich mit 17,1 Cent fast 27 % weniger verlangt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen beim Vergleich von Europas Industriestrompreisen</h2>



<p>Die Vergleichbarkeit der Industriestrompreise wird durch mehrere Faktoren erschwert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Uneinheitliche Kostenstrukturen:</strong> Die Zusammensetzung der Strompreise variiert erheblich zwischen den Ländern. Beispielsweise sind die Beschaffungs- und Vertriebskosten in den Niederlanden zwar hoch, dennoch bleibt der Gesamtpreis dort niedriger als in Deutschland.</li>



<li><strong>Regulatorische Unterschiede:</strong> Länder mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien haben häufig niedrigere Erzeugungskosten als solche, die stark auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Zudem wirken sich nationale Förderprogramme, Strom- und Mehrwertsteuern unterschiedlich aus.</li>



<li><strong>Währungs- und Marktunterschiede:</strong> Schwankende Wechselkurse, unterschiedliche Marktbedingungen und geopolitische Lagen beeinflussen die Kosten und erschweren direkte Vergleiche.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung &amp; Ausblick</h2>



<p>Die Industriestrompreise in Europa haben sich 2024 unterschiedlich entwickelt, wobei ein allgemeiner Trend zur <strong>Stabilisierung</strong> und <strong>teilweise Senkung</strong> zu beobachten war. In Deutschland fiel der Industriestrompreis um etwa 11 % gegenüber 2023. In einigen Ländern sanken die Strompreise deutlich, beispielsweise in Rumänien (-55 %), den Niederlanden (-43 %), Belgien (-23 %) und Litauen (-18 %). Andere Länder verzeichneten jedoch Preissteigerungen, darunter Irland (+51 %), Spanien (+34 %) und Frankreich (+20 %). Diese Entwicklungen spiegeln <strong>regionale Unterschiede</strong> in der Stromerzeugung und -beschaffung wider.</p>



<p>Die Beschaffungskosten sind ein wesentlicher Bestandteil der Industriestrompreise. Unternehmen können durch strategische Beschaffungskonzepte ihre Kosten beeinflussen. Festpreisbeschaffung bietet <strong>Stabilität</strong>, während Spotmarktbeschaffung <strong>Flexibilität</strong> und potenzielle Einsparungen ermöglicht. Die eigene Stromerzeugung durch den Einsatz erneuerbarer Energien und innovative Ansätze reduzieren dabei immer die Kosten und ermöglichen langfristig stabile Preise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entspannung bei Europas Industriestrompreisen in 2024</h2>



<p>Die Industriestrompreise in Europa haben sich 2024 teilweise entspannt, doch große Unterschiede zwischen den Ländern bestehen weiterhin. Deutschland rutscht im Ranking aufgrund hoher Abgaben und Umlagen weiter nach oben, wie unser Artikel von Ende 2023 &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/industriestrompreise-im-europaeischen-vergleich/">Industriestrompreise im europäischen Vergleich</a>&#8221; zeigt. Insgesamt bleibt ein stabiler und bezahlbarer Industriestrompreis entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen und europäischen Wirtschaft langfristig zu sichern. Unternehmen können durch strategische Beschaffung und eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien ihre Kosten senken und gleichzeitig zur Dekarbonisierung beitragen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Zertifikate-Register ZEREZ gilt ab Februar 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/zertifikate-register-zerez-gilt-ab-februar-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 15:42:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19087</guid>

					<description><![CDATA[<p>ZEREZ ist das zentrale Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate von Erzeugungseinheiten aller Spannungsebenen in Deutschland. Es bietet eine zentrale Plattform, um die Nachweise über die elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und Komponenten zu sammeln, zu speichern und zugänglich zu machen. Der Betrieb von ZEREZ liegt bei der FGW e.V., der Fördergesellschaft Windenergie und andere dezentrale Energien, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>ZEREZ</strong> ist das zentrale Register für Einheiten- und Komponentenzertifikate von Erzeugungseinheiten <strong>aller Spannungsebenen</strong> in Deutschland. Es bietet eine zentrale Plattform, um die Nachweise über die elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und Komponenten zu sammeln, zu speichern und zugänglich zu machen. Der Betrieb von ZEREZ liegt bei der FGW e.V., der Fördergesellschaft Windenergie und andere dezentrale Energien, die seit Juli 2024 mit dieser Aufgabe betraut ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zweck &amp; Vorteile von ZEREZ</h2>



<p>Ab dem 1. Februar 2025 wird die Nutzung von ZEREZ <strong>gesetzlich verpflichtend</strong>. Ziel ist es, die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung zu stärken, indem Netzanschlussverfahren effizienter und transparenter gestaltet werden. Dies betrifft insbesondere auch alle Einheiten und Komponenten nach den technischen Anschlussregeln der VDE (VDE-AR-N 4105, <a href="https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/">4110</a> und 4120) für das gesamte <a href="https://cubeconcepts.de/das-anlagenzertifikat/">Anlagenzertifikat</a>. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hersteller können ihre Zertifikate sicher und <strong>zentral veröffentlichen</strong>.</li>



<li>Zertifizierungsstellen können <strong>unkompliziert Änderungen</strong> vornehmen und die <strong>Aufsichtspflicht</strong> wahrnehmen.</li>



<li><strong>Netzbetreiber</strong> erhalten schnellen und <strong>einfachen Zugriff</strong> auf alle erforderlichen <strong>Zertifikatsdaten</strong>.</li>
</ul>



<p>Die Registereinträge <strong>erleichtern den Netzanschlussprozess</strong>, da alle relevanten Informationen wie Leistungswerte und Parameter über die eindeutige ZEREZ-ID bereitgestellt werden. Planer und Betreiber dezentraler Energieanlagen sparen dadurch Zeit und Aufwand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Grundlagen &amp; Nutzung</h2>



<p>Die gesetzliche Grundlage für ZEREZ ist im <strong>§ 49d</strong> des Energiewirtschaftsgesetzes (<strong>EnWG</strong>) sowie der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (<strong>NELEV</strong>) verankert. Bereits seit einigen Monaten können Hersteller und Zertifizierungsstellen ihre Zertifikate freiwillig einpflegen. Ab Februar 2025 ist der Registereintrag obligatorisch. Der Anschluss von Anlagen ohne gültiges Zertifikat an das öffentliche Stromnetz ist dann nicht mehr möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise des Zertifikate-Registers</h2>



<p>ZEREZ listet alle Zertifikate, die die elektrischen Eigenschaften von Erzeugungseinheiten und Komponenten belegen. Diese Nachweise stellen nur akkreditierten Zertifizierungsstellen aus. Die wichtigsten Funktionen umfassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eindeutige Identifikation</strong> durch die ZEREZ-ID: Jedes Zertifikat erhält eine Registriernummer.</li>



<li><strong>Zugriff für berechtigte Stellen</strong>: Netzbetreiber können die notwendigen Zertifikate für die Netzanschlussprüfung einsehen.</li>



<li><strong>Datensicherheit und Effizienz</strong>: Die digitale Plattform ersetzt die bisherige postalische Übermittlung von Dokumenten und ermöglicht ein Vier-Augen-Prinzip zwischen Herstellern und Zertifizierungsstellen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Verpflichtend ab Februar 2025</h2>



<p>Ab Februar 2025 dürfen zertifizierungspflichtige Anlagen und Einheiten nur mit einem im ZEREZ hinterlegten Zertifikat ans Stromnetz angeschlossen werden. Dies betrifft insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaikanlagen (Wechselrichter und zusätzliche Komponenten)</li>



<li>Batteriespeichersysteme bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a></li>



<li>Blockheizkraftwerke und andere Stromerzeugungseinheiten</li>
</ul>



<p>Netzbetreiber werden die Vollständigkeit der Zertifikate anhand der ZEREZ-ID prüfen, bevor eine Inbetriebnahme erfolgt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ZEREZ als digitale Lösung</h2>



<p>Mit ZEREZ hat die Energiewirtschaft eine zentrale und digitale Lösung erhalten, die sowohl die Netzanschlussverfahren vereinfacht als auch die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Stromnetzes verbessert. CUBE CONCEPTS begrüßt das längst überfällige online Zertifikate-Register. Die freiwillige Nutzung in der Übergangszeit bis Februar 2025 gab allen Beteiligten Zeit, sich auf die neuen Prozesse vorzubereiten.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Kickoff 2025: Wachstum &#038; Inspiration</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kickoff-2025-wachstum-inspiration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jan 2025 11:13:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19080</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Jahresauftakt 2025 hätte für CUBE CONCEPTS nicht besser sein können. Mit über 30 CUBIES, darunter auch die Geschäftsführung, machten sich fast alle auf den Weg in ein verschneites Winterberg, um in einem eigens angemieteten Gästehaus unser Kickoff 2025 zu starten. Ein verlängertes Wochenende voller Inspiration, Teamgeist und unvergesslicher Momente. Schon die Anreise am 9. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Jahresauftakt 2025 hätte für CUBE CONCEPTS nicht besser sein können. Mit über 30 CUBIES, darunter auch die Geschäftsführung, machten sich fast alle auf den Weg in ein verschneites Winterberg, um in einem eigens angemieteten Gästehaus unser Kickoff 2025 zu starten. Ein verlängertes Wochenende voller Inspiration, Teamgeist und unvergesslicher Momente.</p>



<p>Schon die Anreise am 9. Januar war ein Erlebnis. Die Firmenwagen wurden in Kaarst beladen, und nach einer aufregenden Fahrt durch ein verschneites NRW kamen alle CUBIES am Abend voller Vorfreude in unserem ruhigen und gemütlichen Domizil an. Nach einem herzhaften gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag entspannt an der hauseigenen Bar ausklingen – der perfekte Start in ein besonderes Wochenende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Workshops &amp; Racing zum Auftakt </h2>



<p>Am Freitag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück und einer großen Portion Motivation direkt in die Vollen. In abteilungsübergreifenden Workshops haben wir uns mit einem der zentralen Themen für unser Unternehmen beschäftigt: Gegenseitiges Verständnis, Optimierung der internen Kommunikation und der Prozesse. Es wurde lebhaft diskutiert, gemeinsam gelacht und vor allem kreativ an Lösungen gearbeitet, die uns im Alltag noch besser zusammenarbeiten lassen.</p>



<p>Nach so viel Kopfarbeit war es Zeit für Action. Ganz nach dem Motto „CUBIES on Track“ steuerten wir am Nachmittag eine Kartbahn an, wo sich alle Mitarbeitenden bei einem gemeinsamen Rennen beweisen konnten – Adrenalin pur und jede Menge Spaß garantiert! Der Abend war dann deutlich ruhiger, aber nicht weniger gesellig: In lockeren Gruppen haben wir gemeinsam gekocht, gelacht und uns über die Erlebnisse des Tages ausgetauscht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für 2025 die Weichen stellen, Schnee-Ausflug und Grill-Seminar</h2>



<p>Der nächste Tag begann früh und motiviert mit weiteren Workshops, diesmal unter dem Thema „wie können wir gesund weiterwachsen und CUBE CONCEPTS vorantreiben?“. Ideen sprudelten, Perspektiven wurden geteilt, und die Kreativität unserer Teams beeindruckte uns alle. Am Nachmittag wartete dann ein weiteres Highlight: eine Pferdeschlittenfahrt durch die verschneite Landschaft Winterbergs, die wie aus einem Wintermärchen wirkte. Danach stärkten wir uns bei einem gemütlichen Mittagessen auf einem Pferdehof, bevor es zurück ins Gästehaus ging.</p>



<p>Aber der Tag war noch lange nicht zu Ende: Nachmittag und Abend standen ganz im Zeichen von Wissen, Spaß und Genuss. Zunächst testeten wir bei dem lockeren und heiteren „CUBIES-Know-How-Quiz“ unser Fachwissen, bevor wir uns in ein Grill-Seminar stürzten. Bei der Fleischkunde gab es einiges zu lernen, und das anschließende Grillen unserer eigenen Steaks wurde zum kulinarischen Höhepunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Startschuss für die Mission &#8220;Wachstum&#8221; durch das Kickoff 2025</h2>



<p>Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Workshop-Reflexion und der Wachstum-Mission. Mit neuen Ideen, gestärktem Teamgeist und inspirierenden Momenten machten sich alle CUBIES am Sonntagmittag nach einem produktiven Wochenende auf den Heimweg nach Kaarst. Das Kickoff 2025 war nicht nur der perfekte Start ins Jahr, sondern auch ein wunderbares Beispiel dafür, was wir gemeinsam erreichen können. Mit dieser Energie freuen wir uns auf ein Jahr voller spannender Projekte, Zusammenarbeit und Erfolg – CUBE CONCEPTS, wir sind bereit!</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>PV-Zubau in 2024 erneut gestiegen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-zubau-in-2024-erneut-gestiegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 07:20:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch im Jahr 2024 ist der PV-Zubau in Deutschland gestiegen. Die installierte Leistung aller erneuerbaren Energien ist um knapp 20 GW auf insgesamt 190 GW gewachsen. Dies entspricht einer Zunahme von 12 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Photovoltaik trug mit einem Rekordzubau von knapp 16 % maßgeblich zu dieser Entwicklung bei, wodurch die installierte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auch im <strong>Jahr 2024</strong> ist der <strong>PV-Zubau</strong> in Deutschland <strong>gestiegen</strong>. Die installierte Leistung aller erneuerbaren Energien ist um knapp 20 GW auf insgesamt 190 GW gewachsen. Dies entspricht einer Zunahme von <strong>12 % im Vergleich zum Vorjahr</strong>. Die Photovoltaik trug mit einem Rekordzubau von knapp 16 % maßgeblich zu dieser Entwicklung bei, wodurch die installierte Solar-Gesamtleistung Ende 2024 auf 99,3 GW anstieg. Hauptgründe für den erneuten Anstieg des PV-Zubaus von 14 GW in 2023 auf 16,2 GW in 2024 waren die weiterhin niedrigen Modulpreise und die kommende Energiegesetzgebung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Zubau auch in 2024 im Fokus</h2>



<p><strong>Zwei Drittel</strong> der neu installierten Photovoltaikanlagen wurden <strong>auf Hausdächern</strong> oder an <strong>Fassaden</strong> errichtet, <strong>ein Dritte auf Freiflächen</strong>. Bayern führte mit einem Zubau von 4,0 GW das Bundesländer-Ranking an, während die größte Einzelanlage in Sachsen mit einer Leistung von 162 MW ans Netz ging. Die Bundesnetzagentur registrierte <strong>435.000 Balkonkraftwerke</strong> mit einer Gesamtleistung von 400 MW, was einem Anteil von 2,6 % am Photovoltaik-Zubau entspricht. Dies ist eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr. Der tatsächliche Bestand an Balkonanlagen dürfte jedoch höher sein, da viele nicht gemeldet wurden. Obwohl sich der <a href="https://cubeconcepts.de/2023-verdopplung-des-pv-zubaus-in-deutschland/">PV-Zubau in Deutschland</a> nicht wie in 2023 verdoppelte, nähert er sich immer mehr an das jährliche Ausbauziel. Ab 2025 sollen nämlich im Jahr 22 GW installiert werden, um im Jahre 2030 rund 215 Gigawatt PV-Leistung in Deutschland zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher bei PV-Zubau immer beliebter</h2>



<p>Die Kombination mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a> spielt bei dem PV-Zubau zunehmend eine wichtigere Rolle. Die durchschnittliche Bruttoleistung dieser Speicher stieg leicht an. Dabei stieg die installierte Speicherkapazität von Großspeichern <strong>von 1,4 GWh</strong> im Jahr 2023 <strong>auf 2,6 GWh</strong> im Jahr 2024. Hinzu kommen noch die Kapazitäten von Photovoltaik-Heimspeichern und gewerblichen Batteriespeichern. Nach einer Analyse waren allein im ersten Halbjahr 2024 1,51 Millionen Heimspeicher installiert, die über eine Kapazität von insgesamt etwa <strong>13 GWh</strong> verfügen. Die Kapazität der der gewerbliche Batteriespeicher von rund <strong>1,1 GWh</strong>. Damit summiert sich die installierte Speicherkapazität in <strong>2024 auf knapp 16 GWh</strong>. Für 2025 sind bereits weitere Großspeicher geplant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beitrag der Erneuerbaren zur Stromerzeugung in 2024</h2>



<p>Die erneuerbaren Energien übernahmen 2024 eine Schlüsselrolle in der Stromerzeugung: <strong>62,7 % der Nettostromproduktion</strong> stammten aus erneuerbaren Quellen, mit 275,2 TWh produzierter Energie. Der Anteil der Solarenergie an der Stromproduktion wuchs um 18 % und machte 14 % der Gesamterzeugung aus. Der Rückgang bei der Kohleverstromung und der Wegfall der Kernenergie wurden vollständig durch erneuerbare Energien kompensiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschleunigte Verfahren bei Windkraft und hoher PV-Zubau</h2>



<p>Der Ausbau der erneuerbaren Energien profitierte von beschleunigten Genehmigungsverfahren, was Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck als zentralen Erfolgsfaktor hervorhob. Neben dem weiterhin hohen PV-Zubau zeigte auch die Windkraft Potenzial, da 2024 Genehmigungen für Anlagen mit einer Kapazität von 15 GW erteilt wurden, was in den kommenden Jahren einen weiteren Ausbau erwarten lässt. Der Boom bei der Photovoltaik setzt zudem wichtige Impulse für die Energiewende und die langfristige Dekarbonisierung des Energiesektors.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik Angebot für Unternehmen: PV + BESS + EMS als Gesamtsystem</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-angebot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 13:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein&#160;Photovoltaik Angebot&#160;für Unternehmen umfasst heute nicht nur Solarmodule, sondern ein komplettes&#160;Energiesystem&#160;mit Batteriespeicher (BESS), Energiemanagementsystem (EMS) und ggf. Ladeinfrastruktur. So maximieren Unternehmen Eigenverbrauch, senken Netzentgelte und sichern langfristig stabile Stromkosten. Dieser Beitrag zeigt, was in ein modernes PV-Angebot gehört, welche Daten benötigt werden und wie Unternehmen schnellstmöglich starten. Was gehört in ein Photovoltaik Angebot 2026? Moderne [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein&nbsp;<strong>Photovoltaik Angebot</strong>&nbsp;für Unternehmen umfasst heute nicht nur Solarmodule, sondern ein komplettes&nbsp;<strong>Energiesystem</strong>&nbsp;mit Batteriespeicher (BESS), Energiemanagementsystem (EMS) und ggf. Ladeinfrastruktur. So maximieren Unternehmen Eigenverbrauch, senken Netzentgelte und sichern langfristig stabile Stromkosten.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, was in ein modernes PV-Angebot gehört, welche Daten benötigt werden und wie Unternehmen schnellstmöglich starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gehört in ein Photovoltaik Angebot 2026?</h2>



<p><strong>Moderne PV-Angebote</strong>&nbsp;betrachten das gesamte Unternehmens-Energiesystem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Komplettanlage</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> (BESS)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> (EMS)</li>



<li>Verbraucher (Produktion, Heizung, E-Mobilität inkl. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Erst durch eine gründliche Datenanalyse können die Lasten optimiert aufeinander abgestimmt werden, um so die Kosten zu reduzieren. Die Kernkompetenzen sollten dabei liegen auf: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Photovoltaik</strong>: Module, Wechselrichter, Montagesystem</li>



<li><strong>Batteriespeicher</strong>: <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a>, Lastspitzenkappung</li>



<li><strong>EMS</strong>: Intelligente Steuerung aller Energieflüsse</li>



<li><strong>Ladeinfrastruktur</strong>: E-Fahrzeug-Flotten</li>



<li><strong>Monitoring</strong>: Echtzeit-Transparenz</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum PV + BESS + EMS wirtschaftlich überlegen ist</h2>



<p>PV-Anlagen produzieren Strom, wenn die Sonne scheint. Sofern der Eigenstrom nicht durch das Unternehmen genutzt wird, erfolgt eine Eispeisung für rund 8 ct/kWh. Dies passiert oft an den Wochenenden oder an den frühen bzw. späten Stunden an Sommertagen. Mit BESS und EMS steigt der Eigenverbrauchsanteil meist auf 95 oder gar 100 %. Bei einer 1.000-kWp-Anlage entstehen so schnell jährliche Ersparnisse von 200.000 € entstehen. Dabei ist die Eigenverbrauchsoptimierung einer PV-Anlage nur ein Anwendungsbereich eines BESS. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Daten brauchen wir für Ihr Angebot?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Verbrauchsdaten (am wichtigsten)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jahreslastgang (Viertelstunden-Takt) → vom Stromversorger </li>



<li>Spitzenlasten und Grundlast identifizieren</li>



<li>Verbrauchszeitfenster (tagsüber/nachts)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Daten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbare Flächen (Dach, Freifläche, Carport)</li>



<li>Statik (Traglast Dach)</li>



<li>Netzanschluss (Kapazität &#8211; Niederspannung/Mittelspannung)</li>



<li>Bestehende Anlagen (leistungsfähig?)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aktueller Stromtarif (Arbeitspreis + Grundgebühr)</li>



<li>Netzentgelte und Abgaben</li>



<li>Förderwünsche (KfW, regionale Programme)</li>



<li>Finanzierungsvorlieben (Kauf/Contracting)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Photovoltaik-Angebote für Unternehmen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS setzt komplette Energieprojekte oder PV-Anlagen ab etwa 200 kWp um. Typische Photovoltaik-Angebote bzw. Komplett-Angebote für <strong>Kauf-Anlagen</strong> könnten beispielsweise sein:</p>



<p>Mittelgroße Anlage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dach/Freifläche + BESS (500–2.000 kWh)</li>



<li>EMS Profil (Lastmanagement, Prognosen)</li>



<li>ROI: 3–5 Jahre</li>



<li>Investition: 250.000 – 1 Mio. €</li>
</ul>



<p></p>



<p>Größere Anlage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hybrid-System (Dach + Freifläche) + Großspeicher</li>



<li>Voll-EMS (Marktintegration, FCR)</li>



<li>ROI: 3 – 4 Jahre</li>



<li>Investition: 1 – 5 Mio. €</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zum individuellen Angebot</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1: Erstes Gespräch (15 Min.)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastdaten, Tarife und Flächenbedarf abfragen</li>



<li>grobe Wirtschaftlichkeits-Einschätzung</li>



<li>passende Finanzierungsmodelle skizzieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2: Desktop-Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>detaillierte Wirtschaftlichkeitsrechnung</li>



<li>Systemdesign (PV + BESS + EMS)</li>



<li>Fördervorschläge + Contracting-Option</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3: Vor-Ort-Check&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dach- / Gelände- bzw. Arialbesichtigung</li>



<li>Netzanschlussbedingungen klären</li>



<li>finale Angebotserstellung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie lange dauert die Angebotserstellung?</strong></summary>
<p>Nur für PV: Erstgespräch + Analyse = 2–5 Werktage. Für PV- / BESS-System: Nach Angabe aller Daten 10 &#8211; 14 Werktage</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was kostet ein PV-Angebot?</strong></summary>
<p>Kostenlos und unverbindlich. Nur bei Detailplanung ggf. Beratungshonorar.</p>
</details>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Brauche ich Lastdaten?</strong></summary>
<p>Ja – Viertelstunden-Lastgang ist essenziell für präzise Kalkulation.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Gibt es Förderungen?</strong></summary>
<p>Bedingt: Für reine PV-Anlagen oder Komplett-Systeme ist die jeweilige Förderlandschaft zu prüfen. Bei Systemen mit BESS sind Innovationsförderprogramme möglich. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Contracting macht es ohne Eigenkapital möglich?</strong></summary>
<p>Ja, bei Contracting werden Planung, Bau und Betrieb komplett finanziert.</p>
</details>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solardach Vermietung vs. Contracting</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solardach-vermietung-vs-contracting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Dec 2024 13:44:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Potenzial von Dachflächen für die Installation von Solaranlagen auf Gewerbeimmobilien ist beträchtlich. Unternehmen, die nicht selbst in eine PV-Anlage investieren möchten, stellt sich die grundsätzliche Frage: Solardach Vermietung vs. Contracting &#8211; welches Modell lohnt sich? Allein auf den Dächern deutscher Logistik- und Industrieimmobilien könnten theoretisch Anlagen mit einer Leistung von knapp 37 Gigawatt installiert [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/solardach-vermietung-vs-contracting/">Solardach Vermietung vs. Contracting</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Potenzial von Dachflächen für die Installation von Solaranlagen auf Gewerbeimmobilien ist beträchtlich. Unternehmen, die nicht selbst in eine PV-Anlage investieren möchten, stellt sich die grundsätzliche Frage: <strong>Solardach Vermietung vs. Contracting</strong> &#8211; welches Modell lohnt sich? Allein auf den Dächern deutscher Logistik- und Industrieimmobilien könnten theoretisch Anlagen mit einer Leistung von knapp 37 Gigawatt installiert werden. Diese Flächen umfassen etwa 363 Millionen Quadratmeter auf rund 32.500 Gebäuden, wobei jedoch nur etwa 10% dieser Flächen derzeit mit Photovoltaik ausgerüstet sind. Schätzungen zufolge könnten etwa 80% der Dächer durch statische Ertüchtigungen Photovoltaikanlagen tragen, was einer Kapazität von 29 Gigawatt entspricht.</p>



<p>Sowohl die Solardach-Vermietung als auch das <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a> ermöglichen es, Solarenergie effizient zu nutzen, unterscheiden sich jedoch in ihrer Struktur, den finanziellen Auswirkungen und den ökologischen Vorteilen. Bei der Solardach-Vermietung wird die Dachfläche eines Gebäudes an einen Betreiber von Solaranlagen vermietet. Dies ist ein vergleichsweise <strong>einfaches Modell</strong>, das den Eigentümern von Gebäuden ermöglicht, Einnahmen zu erzielen, ohne sich um den Betrieb der Solaranlage kümmern zu müssen. Allerdings sind die <strong>Erträge</strong> für den Dachbesitzer häufig <strong>begrenzt</strong>, und die Nutzung des erzeugten Stroms liegt in der Hand des Betreibers.</p>



<p>Im Gegensatz dazu bietet das Contracting ein umfassenderes und <strong>wirtschaftlich vorteilhafteres Konzept</strong>. Hierbei wird eine Solaranlage vom Contractor installiert, betrieben und finanziert, während der Kunde den erzeugten Strom direkt vor Ort nutzt. Dieses Modell bietet nicht nur erhebliche <strong>Reduktion</strong> der <strong>Energiekosten</strong>, sondern ermöglicht auch eine aktive Verbesserung der Klimabilanz durch die Anrechnung der <strong>CO₂-Einsparungen</strong> im CSRD- und ESG-Reporting<a>.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Solardach Vermietung?</h2>



<p>Bei der Solardach-Vermietung vermietet der Eigentümer eines Daches (z. B. einer Immobilie) die Dachfläche an einen Betreiber von Solaranlagen. Die Betreiber sind in der Regel Investoren oder Solarunternehmen. Sie installieren und <strong>betreiben</strong> die Anlage <strong>eigenverantwortlich</strong> und kümmern sich regelmäßige um die Wartung. Dabei speisen sie meist den erzeugten Strom in das öffentliche Netz ein und verkaufen ihn auf diese Weise. Für den Dachbesitzer ergeben sich dadurch keine direkten Vorteile im Hinblick auf Energiekostenreduktion oder ihrer Klimabilanz.</p>



<p>Der Dachbesitzer bzw. Vermieter erhält <strong>feste Miet- oder Pachtzahlungen</strong> für die Bereitstellung der Dachflächen, die je nach Vereinbarung monatlich oder jährlich erfolgen können. Die Verträge sind typischerweise auf 20 Jahre festgelegt und können zusätzliche Vorteile wie eine Dachsanierung oder eine Einmalzahlung für die gesamte Laufzeit enthalten. Allerdings sind die Erträge für den Dachbesitzer vergleichsweise gering. Die Mietpreise pro Quadratmeter Dachfläche liegen häufig bei 1 bis 2 € oder etwa 5 € pro installiertem kWp.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen eignet sich die Solardach Vermietung?</h2>



<p>Die Solardach Vermietung eignet sich zunächst genauso, wie ein Contracting-Modell, für Eigentümer, die ihre Dachflächen nutzen möchten, ohne selbst in eine Photovoltaikanlage investieren zu müssen. Sie erhalten regelmäßige Pachtzahlungen, ohne das finanzielle Risiko und den Aufwand für die Installation und Wartung der Anlage zu tragen. Der Solarstrom steht nicht automatisch dem Eigentümer zur Verfügung und je nach Miet- oder Pachtmodell kann die <strong>Flexibilität der Immobilie eingeschränkt</strong> sein. Die langfristigen Verpflichtungen mit allen rechtlichen und technischen Aspekten können potentielle Käufer abschrecken und die Nutzung des Daches für andere Zwecke einschränken. Dies wird problematisch, wenn insbesondere Änderungen am Gebäude oder notwendige Dachreparaturen anstehen, die mit dem Betreiber der Solaranlage abgestimmt werden müssen. Zusammengefasst kann sich die Solardach Vermietung für Unternehmen lohnen, die keinen günstigen Solarstrom benötigen und die langfristige Verträge mit Einschränkungen der Fungibilität der Immobilie nicht scheuen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Contracting?</h2>



<p>Beim Contracting wird ein Energiedienstleistungs- bzw. Stromliefervertrag abgeschlossen, bei dem der Kunde direkt von einer Solaranlage mit Energie versorgt wird. Hierbei übernimmt der Contractor Planung, Bau, Betrieb und Wartung der Anlage, während der Kunde von günstiger und nachhaltiger Energie profitiert. Durch die Nutzung des erzeugten Solarstroms können Unternehmen mit Ersparnissen der Energiekosten von bis zu 30% rechnen. Dabei haben die Verträge in der Regel ebenfalls Laufzeiten von 15 bis 20 Jahren und bieten die Option auf <strong>langfristige Strompreissicherheit</strong>. &nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wie bei einer Solardach Vermietung sind für den Dacheigentümer keine eigenen Investitionen in die Photovoltaikanlage erforderlich. Er stellt die Dachfläche zur Verfügung und kann den erzeugten Solarstrom zu einem vertraglich vereinbarten Preis beziehen. Überschüssiger Strom wird meist ins öffentliche Netz eingespeist oder innerhalb eines Radius von 4,5 km steuerfrei verkauft. Darüber hinaus kann der Kunde, die durch die Solaranlage erzielten CO₂-Einsparungen im CSRD- und ESG-Reporting anrechnen und die <a href="https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-hkn-handel-wird-immer-wichtiger/">Herkunftsnachweise (HKN)</a> veräußern.</p>



<p>Smarte Contracting-Modelle <strong>schränken die Fungibilität</strong> der Immobilien <strong>nicht ein</strong> und bieten dem Immobilieneigentümer <strong>mehr Flexibilität</strong>. Es bietet nicht nur <strong>finanzielle Vorteile</strong> durch höhere Energieeinsparungen, sondern auch eine nachhaltige Verbesserung der Klimabilanz. Zudem sind die Erlöse für den Stromnutzer oder Dachbesitzer beim Contracting deutlich höher als bei der Vermietung, da diese nicht auf fixe Mietzahlungen begrenzt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen eignet sich Contracting?</h2>



<p>Das Contracting-Modell eignet sich besonders für Gebäudeeigentümer und Unternehmen, die den <strong>erzeugten Solarstrom selbst nutzen</strong>, damit ihre Energiekosten langfristig reduzieren und gleichzeitig von den Vorteilen einer verbesserten Klimabilanz profitieren möchten. Zusätzlich bleiben die Eigentümer flexibler, behalten die Kontrolle über ihre Dachfläche und haben die Möglichkeit, die PV-Anlage während der Vertragslaufzeit oder im Anschluss zu übernehmen. Die Stromtarife bleiben über lange Zeit unverändert und meist besteht nicht einmal eine Abnahmeverpflichtung. Zudem verbessert eine gute CO₂-Bilanz die Position eines Unternehmens im Rahmen des <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/lieferkettengesetz/">Lieferkettengesetzes</a> und stärkt das Image. Insgesamt ist Contracting die bessere Wahl für alle, die langfristig maximale Vorteile und Erträge aus einer Solaranlage ziehen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Unterschiede zwischen Solardach Vermietung und Contracting</h2>



<p>Der Hauptunterschied zwischen Solardach Vermietung und Contracting liegt zunächst bei der Stromnutzung: Bei Contracting nutzt der Gebäudebesitzer den erzeugten Solarstrom direkt, während bei der Solardach Vermietung der erzeugte Strom in der Regel ins öffentliche Netz eingespeist wird und der Vermieter keinen direkten Anspruch auf die Nutzung hat. Demnach sind die Zielgruppen unterschiedlich. Die Solardach-Vermietung richtet sich eher an Eigentümer, die ihre Dachflächen vermieten und von den Pachtzahlungen profitieren möchten, ohne in die Anlage investieren zu müssen. Das Contracting-Modell hingegen richtet sich an Eigentümer, die den erzeugten Solarstrom selbst nutzen und ihre Energiekosten reduzieren sowie ihre CO₂-Bilanz verbessern möchten. Neben dem absoluten Mehrertrag bei Contracting-Modellen profitieren Immobilieneigentümer von der flexiblen Vertragsgestaltung und allen Aspekten, die eine CO₂-Reduktion und Effizienzsteigerung in der deutschen und europäischen Regulatorik hervorrufen. Zudem muss der Eigentümer die Nutzungsrechte an seiner Dachfläche nicht abtreten und die Fungibilität bleibt erhalten.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Aspekt</th><th><strong>Solardach Vermietung</strong></th><th><strong>Contracting</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Solaranlagenbetreiber</strong></td><td>Mieter des Daches</td><td>Contractor</td></tr><tr><td><strong>Vergütung für den Dacheigentümer</strong></td><td>Dachmiete (ca. 1-2 €/m² oder 5 €/kWp)</td><td>langfristig günstiger Stromliefervertrag</td></tr><tr><td><strong>Zweck</strong></td><td>Bereitstellung der Fläche</td><td>Energieerzeugung &amp; Verkauf des Solarstroms</td></tr><tr><td><strong>Energieverwendung</strong></td><td>Vermarktung durch Mieter / Anlagenbetreiber (Einspeisung)</td><td>Dacheigentümer/umliegende Nachbarn oder deutschlandweit</td></tr><tr><td><strong>Vertragstyp</strong></td><td>Miet- / Pachtvertrag</td><td>Stromliefervertrag (PPA)</td></tr><tr><td><strong>Zusätzliche Vorteile für Dacheigentümer</strong></td><td>keine</td><td>CO2-Einsparung, HKN-Vermarktung etc.</td></tr><tr><td><strong>Flexibilität</strong></td><td>keine</td><td>Fungibilität bleibt erhalten, vorzeitiger Erwerb der PV-Anlage möglich, keine Stromabnahmeverpflichtung</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Beispielrechnung: Solardach Vermietung vs. Contracting</h2>



<p>Ein Unternehmen entscheidet sich, die Dachfläche für eine Photovoltaikanlage zu nutzen. Auf dem Dach wird eine 1 MWp-PV-Anlage installiert, die rund 4.800 m² Dachfläche in Anspruch nimmt. Die Anlage erzeugt jährlich etwa 900.000 kWh Strom und spart dabei 423 Tonnen CO₂ ein. Bei einem Contracting-Modell zahlt das Unternehmen einen Strompreis von 12 ct/kWh. Im Vergleich zum durchschnittlichen Industriestrompreis von 16,7 ct/kWh ergibt sich durch den hohen Eigenverbrauch des Solarstroms von 86,5 % eine jährliche Ersparnis von 36.590 €. Hinzu kommen weitere 16.500 € an Einsparungen durch CO₂-Zertifikate, die sich positiv auf die Klimabilanz des Unternehmens auswirken. Sobald CO₂-Zertifikate erworben werden müssen, spart das Unternehmen durch das Contracting-Modell insgesamt jährlich über <strong>53.000 €</strong>. Entscheidet sich das Unternehmen hingegen für eine reine Solardach Vermietung oder Verpachtung, liegt der jährliche Ertrag bei knapp <strong>10.000 €</strong>, sofern 2 € pro m² erzielt werden können. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Solardach Vermietung vs. Contracting – was ist die bessere Lösung?</h2>



<p>Obwohl beide Modelle zur Nutzung von Solarenergie beitragen, bietet Contracting deutlich höhere wirtschaftliche und ökologische Vorteile.</p>



<p>Während die Solardach-Vermietung eine einfache Möglichkeit darstellt, ungenutzte Dachflächen zu monetarisieren, sind die Einnahmen vergleichsweise niedrig und der Dachbesitzer profitiert nicht direkt von der erzeugten Energie oder den Umweltvorteilen.</p>



<p>Im Gegensatz dazu bietet Contracting nicht nur erhebliche finanzielle Vorteile durch geringere Energiekosten und höhere Erlöse, sondern auch die Möglichkeit, CO2-Einsparungen für die eigene Klimabilanz geltend zu machen. Unternehmen und Haushalte können auf diese Weise einen wichtigen Beitrag zu ihren Nachhaltigkeitszielen leisten und gleichzeitig langfristig Kosten sparen.</p>



<p>Wenn Sie eine nachhaltige und wirtschaftlich vorteilhafte Lösung suchen, ist Contracting die klar bessere Wahl.</p>



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		<title>ESG-konforme Assets für eine KAG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/esg-konforme-assets-fuer-eine-kag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2024 06:28:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) steht vor der Herausforderung, ihr Immobilienportfolio nachhaltiger zu gestalten. ESG-konforme Assets für eine KAG werden dabei immer wichtiger und der Fokus liegt dabei auf langfristige Rentabilität, Werterhaltung und Wirtschaftlichkeit der Gewerbeimmobilien. Durch innovative Lösungen, wie Energieeffizienzmaßnahmen, nachhaltige Energiequellen oder flexible Betreibermodelle können KAGs nicht nur CO₂-Emissionen reduzieren, sondern auch wirtschaftliche Vorteile erzielen. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Kapitalanlagegesellschaft (KAG) steht vor der Herausforderung, ihr Immobilienportfolio nachhaltiger zu gestalten. <strong>ESG-konforme Assets für eine KAG</strong> werden dabei immer wichtiger und der Fokus liegt dabei auf langfristige Rentabilität, Werterhaltung und Wirtschaftlichkeit der Gewerbeimmobilien. Durch innovative Lösungen, wie Energieeffizienzmaßnahmen, nachhaltige Energiequellen oder flexible Betreibermodelle können KAGs nicht nur CO₂-Emissionen reduzieren, sondern auch wirtschaftliche Vorteile erzielen. Diese reichen von Zusatzerlösen und Attraktivitätssteigerungen für Mieter bis zur Vermeidung von gewerbesteuerlichen Infizierungen oder Stranded Assets.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modernisierungsfahrpläne für ESG-konforme Assets</h2>



<p>Ohne <strong>energetische Modernisierungsfahrpläne</strong> für ihre Bestandsimmobilien kommen Kapitalanlegegesellschaften heute nicht mehr aus. Zur Einhaltung von Regularien und zur Verbesserung der Marktposition müssen jetzt schon viele <strong>ESG-Vorgaben</strong> erfüllt werden. Die eigene Stromproduktion mittels PV-Anlagen und moderne <a href="https://cubeconcepts.de/effizienz-durch-moderne-energy-management-systeme-ems/">Energie-Management-Systeme</a> spielen eine zentrale Rolle bei der Verlängerung der Wirtschaftlichkeit von Assets. Ergänzt wird dies durch die Integration von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeichersystemen</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastrukturen</a> für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/e-mobility-consulting/">E-Mobility</a> oder effiziente Heiz- und Klimasysteme. Dies steigert die Attraktivität der Gebäude für Mieter und Investoren, reduziert den CO₂-Ausstoß und sorgt für zusätzliche Einnahmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusätzliche Erträge für eine KAG durch ESG-konforme Assets</h2>



<p>Eine frühzeitige Umsetzung aller Maßnahmen gewährleistet nicht nur effizientere und zukunftsfähige Immobilien, sondern erwirtschaftet auch <strong>Zusatzerträge</strong> für eine KAG <strong>durch den Verkauf des Solarstroms</strong>. Langfristige und günstige Stromlieferverträge (Onsite-PPAs) mit den Mietern vor Ort und intelligente Lösungen zur Überschussstromverteilung an benachbarte Unternehmen sorgen so für steigende Renditen. Dabei sparen die Verbraucher auch noch die Stromsteuer und Netzentgelte. Dank Intelligent excess power distribution (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/standortuebergreifende-stromversorgung-iepd/">IEPD™</a>) kann der überschüssige PV-Strom sogar deutschlandweit verteilt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Clevere Betreibermodelle: KAG-Steuervorteile bewahren &amp; Assets ESG-konform betreiben</h2>



<p>Eine Objektgesellschaft einer KAG, die nur vermögensverwaltende Tätigkeiten wie Vermietung und Verpachtungen ausführen, sind in Deutschland <strong>steuerlich begünstigt</strong> und lösen <strong>keine Gewerbesteuer</strong> aus. Der Betrieb von Photovoltaikanlagen und der Solarstromverkauf führen jedoch zu „gewerblicher Tätigkeit“. Durch diese <strong>gewerbesteuerliche Infizierung</strong> werden alle Einnahmen – auch die ursprünglich steuerfreien – gewerbesteuerpflichtig. Um dies zu vermeiden, muss ein cleveres Betreibermodell gewählt werden, wie beispielsweise <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a> mit nachrangiger Dienstbarkeit. Dies ermöglicht es einer KAG, weiterhin steuerliche Vorteile zu nutzen, die Flexibilität ihrer Immobilien zu bewahren und gleichzeitig Investoren und Mietern langfristige Attraktivität sowie wirtschaftliche und steuerliche Potenziale zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Mieter-/Investor-Dilemma einer KAG auflösen</h2>



<p>Der Balanceakt zwischen hohen Investitionen, kurzfristiger Rentabilität und langfristiger Nachhaltigkeit stellt KAGs vor eine weitere Herausforderung. Von modernen, energieeffizienten und ESG-konformen Assets profitieren zunächst nur die Mieter. Die notwendigen Investitionen dazu liegen jedoch meist bei der Kapitalanlagegesellschaft. Dieses <strong>Mieter-/Investor-Dilemma</strong> von Kapitalanlage- und Real Estate Asset Gesellschaften lässt sich mit einer ganzheitlichen Strategie leicht auflösen. Modernisierungsmaßnahmen wie PV-Anlagen, Batteriespeicher, Ladeinfrastrukturen oder moderne Heiz- und Klimasystemen können ohne eigene Investitionen im <strong>Contracting-Verfahren</strong> umgesetzt werden. Die Mieter profitieren von modernen energieeffizienten Gebäuden und die Investoren von risikofreien Renditen, gesteigerter Reputation und automatischer Wertsteigerung der Assets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stranded Assets einer KAG vermeiden</h2>



<p>Gerade ältere Bestandsimmobilien mit niedrigen Energieeffizienzklassen (E-H), die insgesamt 58,1 % des Gebäudebestandes in Deutschland ausmachen, haben heute bereits ein hohes Risiko, zu Stranded Assets zu werden. Sie sind <strong>kaum mehr refinanzierbar</strong>, verlieren an Wert, erzielen geringe Verkaufserlöse und sind nur bedingt vermietbar. Die <strong>Portfolioabwertung</strong> ohne aufwendige energetische Sanierung ist die logische Folge.</p>



<p>Nationale und internationale Normen wie ISO 14040, EN 15978 oder DIN 276 verschärfen zudem die Anforderungen an ökologische Standards. Die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) fordert <strong>klimaneutrale Neubauten bis 2030</strong> sowie umfassende Sanierungen im Bestand. Regelungen wie die <a href="https://cubeconcepts.de/csddd/">CSDDD</a> und das Gebäudeenergiegesetz (GEIG) verpflichten Unternehmen zu nachhaltigen Bau- und Lieferkettenpraktiken. Banken und Investoren orientieren sich zunehmend an ESG-Kriterien und der EU-Taxonomie, was die Finanzierung nachhaltiger Projekte priorisiert.</p>



<p>Verstöße gegen Verordnung oder Richtlinien ziehen <strong>Geldstrafen</strong>, <strong>Verkaufs- und Vermietungsverbote</strong> für ineffiziente Immobilien sowie <strong>Bußgelder</strong> von 100 € pro überschrittener Tonne CO₂-Äquivalent nach sich. Neben finanziellen Schäden drohen auch erhebliche Reputationsverluste, die langfristig Marktchancen mindern.</p>



<p>Innovative Lösungen wie Energieeffizienzmaßnahmen und der Einsatz nachhaltiger Energiequellen vermeiden nicht nur solche Sanktionen, sondern tragen insgesamt zur Wertsteigerung und Wirtschaftlichkeit bei. Sie vermeiden demnach Stranded Assets und sind obendrein für KAGs ohne Investitionen realisierbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG-konforme Assets ohne Zusatzaufwand</h2>



<p>In Deutschland gilt bei Neubauten nahezu flächendeckend eine <a href="https://cubeconcepts.de/solarpflicht-bei-immobilien/"><strong>Solarpflicht bei Immobilien</strong></a>, und auch bei der Sanierung von Bestandsgebäuden werden sie zunehmend vorgeschrieben. Um die Energieeffizienz ihrer Assets zu steigern und PV-Anlagen effizient zu integrieren, sollten KAGs auf erfahrene Partner setzen, die Projekte im Contracting-Verfahren umsetzen. Dabei übernimmt der Partner Planung, Umsetzung und Betrieb, während für die KAG <strong>keine CapEx oder OpEx</strong> anfallen. Ab der Übergabe im Zustand <strong>PV-Ready</strong> bis zur schlüsselfertigen Realisierung (<strong>Ready-to-Build</strong>) sorgt das Partner-Unternehmen für den reibungslosen <strong>Betrieb</strong> sowie die fortlaufende Optimierung und Vermarktung des erzeugten Überschussstroms. So können sich KAGs auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, während die Partner die energetischen Modernisierungen übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Smarte Energielösungen durch ganzheitliche Partner-Programme</h2>



<p>Ein umfassendes Partner-Programm, wie es CUBE CONCEPTS für KAGs anbietet, schafft nachhaltige Mehrwert für alle Beteiligten und sorgt für ESG-konforme Assets. Ohne eigene Investitionen oder laufende Betriebskosten steigert solch eine Partnerschaft die Attraktivität der Immobilien. Der Einsatz moderner Technologien erhöht die Energieeffizienz und generiert zusätzliche Erträge. Mieter profitieren von geringeren Energiekosten und die Integration von innovativen Energielösungen, wie eine Ladeinfrastruktur oder Batteriespeichersystemen, schafft eine moderne und nachhaltige Umgebung, die den Komfort und die Zufriedenheit der Nutzer steigert.</p>



<p>Investoren genießen durch die partnerschaftliche Umsetzung ein risikofreies Modell, das stabile Renditen, langfristige Planbarkeit und eine Steigerung des Immobilienwerts ermöglicht. Die ESG-konforme Ausrichtung und die Reduzierung von CO₂-Emissionen erhöhen zudem die Reputation und Marktattraktivität der Anlagen, was eine zukunftssichere Investition garantiert.</p>



<p>Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt im Einsparpotenzial durch CO₂-Zertifikate. Da die Gebäude durch die Installation von Photovoltaikanlagen und andere Energieeffizienzmaßnahmen deutlich weniger CO₂ emittieren, sinken die Kosten für den Erwerb von CO₂-Zertifikaten erheblich. Dies ist nicht nur ein finanzieller Vorteil, sondern trägt auch dazu bei, gesetzliche Auflagen zu erfüllen und zukünftige Kostensteigerungen bei CO₂-Zertifikaten zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsfähige KAG-Portfolios durch ESG-konforme Assets</h2>



<p>Kapitalanlagegesellschaften stehen an einem Wendepunkt: ESG-konforme Immobilien sind nicht mehr nur eine Option, sondern eine <strong>Notwendigkeit, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben</strong>. Innovative Lösungen wie Photovoltaikanlagen, Energieeffizienzmaßnahmen und smarte Betreibermodelle ermöglichen es, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Dabei können KAGs nicht nur von Einsparungen bei CO₂-Zertifikaten und der Vermeidung von gewerbesteuerlichen Nachteilen profitieren, sondern auch von gesteigerter Rentabilität, Werterhaltung und Attraktivität ihrer Immobilien.</p>



<p>Mit starken Partnern, die umfassende Modernisierungen und Betriebskonzepte im Contracting-Verfahren übernehmen, wird es für KAGs möglich, ESG-Vorgaben zu erfüllen, ohne CapEx oder OpEx zu tragen. Dies minimiert Risiken und Aufwand, während gleichzeitig wirtschaftliche und ökologische Potenziale optimal ausgeschöpft werden.</p>



<p>Durch die Kombination aus ökologischer Verantwortung, wirtschaftlicher Effizienz und gesteigertem Marktwert wird die nachhaltige Transformation des Portfolios zu einer Win-win-Situation für alle Beteiligten: KAGs, Mieter und Investoren. Nur mit solchen zukunftsgerichteten Strategien können Kapitalanlagegesellschaften den steigenden Anforderungen gerecht werden und ihre Marktposition langfristig sichern.</p>



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		<title>Neigungswinkel für Solarmodule</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/neigungswinkel-fuer-solarmodule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Nov 2024 11:17:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Neigungswinkel für Solarmodule ist eine der entscheidenden Variablen für die Effizienz von Photovoltaikanlagen. Durch die richtige Einstellung des Neigungswinkels lässt sich die Energieausbeute maximieren. Faktoren wie geografische Lage, Geländeprofil oder Dachtyp und Ausrichtung der Module spielen dabei eine wesentliche Rolle. Ein optimal eingestellter Winkel sorgt dafür, dass die Module die Sonnenstrahlen bestmöglich einfangen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>Neigungswinkel für Solarmodule</strong> ist eine der entscheidenden Variablen für die Effizienz von Photovoltaikanlagen. Durch die richtige Einstellung des Neigungswinkels lässt sich die Energieausbeute maximieren. Faktoren wie geografische Lage, Geländeprofil oder Dachtyp und Ausrichtung der Module spielen dabei eine wesentliche Rolle. Ein optimal eingestellter Winkel sorgt dafür, dass die Module die Sonnenstrahlen bestmöglich einfangen und somit eine maximale Energieausbeute ermöglichen.</p>



<p>In Deutschland variiert der ideale Neigungswinkel je nach geografischer Lage, Ausrichtung der Anlage und den individuellen Gegebenheiten vor Ort. Allgemein gilt ein Winkel von <strong>30 bis 40 Grad</strong> als optimal, um den jährlichen Ertrag zu maximieren. Dabei spielt die regionale Lage eine wesentliche Rolle: In <strong>Norddeutschland</strong>, wo die Sonne flacher steht, sollten Solarmodule etwas steiler aufgestellt werden, etwa zwischen <strong>35 und 45 Grad</strong>. In <strong>Süddeutschland</strong> hingegen reicht ein flacherer Winkel von 30 bis 40 Grad, da hier die Sonneneinstrahlung stärker ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neigungswinkel der Solarmodule bei Südausrichtung</h2>



<p>Die Südausrichtung gilt als klassisch und besonders effektiv für Photovoltaikanlagen, da die Module die maximale Sonneneinstrahlung direkt nutzen können. Für eine optimale Energieausbeute liegt der empfohlene Neigungswinkel bei <strong>30 bis 35 Grad</strong>. Diese Ausrichtung ermöglicht besonders hohe Erträge zur Mittagszeit, wenn die Sonne ihren höchsten Stand erreicht. Auch bei steileren Dachneigungen können Photovoltaikmodule effizient arbeiten, sofern keine Verschattung durch benachbarte Gebäude oder andere Hindernisse besteht. In solchen Fällen wird oft der vorhandene Dachwinkel genutzt, um zusätzliche Installationskosten zu vermeiden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-18587" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-1024x573.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-300x168.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-768x430.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung.jpg 1326w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In den meisten Fällen kann bei einer Installation&nbsp;von nach Süden ausgerichteten Modulen der passende Neigungswinkel nur durch größere und aufwendigere Unterkonstruktionen erreicht werden. Zudem besteht bei der Südausrichtung mit steilem Neigungswinkel die Gefahr von <strong>gegenseitiger Verschattung</strong>, so dass die Abstände der Modulreihen größer sein müssen. Auf gleicher Fläche passen so <strong>weniger Module</strong> und die Gesamtanlage erwirtschaftet weniger Ertrag. Zudem ist die Stromproduktion bei südlich ausgerichteten Anlagen ungleichmäßiger: Sie erreicht zur Mittagszeit Spitzenwerte, während die Erträge in den Morgen- und Abendstunden geringer ausfallen. Das reduziert den Eigenverbrauchsanteil, wenn der Strombedarf vorwiegend außerhalb der Mittagszeit liegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neigungswinkel der Solarmodule bei Ost-West-Ausrichtung</h2>



<p>Vor allem auf Flachdächern ist eine Ost-West-Ausrichtung sinnvoll. Der optimale Neigungswinkel für Solarmodule mit dieser Ausrichtung liegt zwischen <strong>5 und 15 Grad</strong>. Flachere Winkel sind dabei besonders vorteilhaft, da sie die Sonneneinstrahlung in den Morgenstunden (Ost) und am Nachmittag (West) optimal ausnutzen. Durch diese Ausrichtung wird die Stromproduktion über den Tag gleichmäßiger verteilt, was speziell für Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch ideal ist. Anstatt wie bei der Südausrichtung zur Mittagszeit Spitzenwerte zu erzeugen, liefert eine Ost-West-Ausrichtung kontinuierlich Energie, die besser mit typischen Verbrauchsmustern übereinstimmt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-18588" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-1024x573.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-300x168.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-768x429.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung.jpg 1268w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ein weiterer Vorteil flacher Winkel ist die <strong>effizientere Nutzung der verfügbaren Dachfläche</strong>. Besonders auf Flachdächern können Module mit Ost-West-Ausrichtung dichter nebeneinander platziert werden, da der Platzbedarf durch die geringere Neigung reduziert wird. Dadurch lässt sich die installierte Modulleistung auf kleiner Fläche erhöhen, ohne dass gegenseitige Verschattung entsteht. Darüber hinaus können durch die gleichmäßigere Energieproduktion kleinere und kostengünstigere Wechselrichter verwendet werden, was die Gesamtkosten der Anlage senkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich zwischen Südausrichtung und Ost-West-Ausrichtung</h2>



<p>Während die Südausrichtung auf maximale Energieproduktion abzielt, ermöglicht die Ost-West-Ausrichtung eine wirtschaftlichere und alltagsfreundlichere Nutzung der erzeugten Energie.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><em>Südausrichtung</em></td><td><em>Ost-West-Ausrichtung</em></td></tr><tr><td>Neigungswinkel</td><td>30–40 Grad</td><td>5–15 Grad</td></tr><tr><td>Tageszeitliche Erträge</td><td>Höhere Erträge zur Mittagszeit</td><td>Gleichmäßige Erträge über den Tag</td></tr><tr><td>Flächennutzung</td><td>Weniger effizient auf Flachdächern durch Verschattung</td><td>Effizientere Nutzung durch engere Platzierung der Solarmodulreihen</td></tr><tr><td>Eigenverbrauch</td><td>Geringerer Eigenverbrauch durch weniger Ertrag am Morgen und Nachmittag</td><td>Höherer Eigenverbrauch durch ausgeglichenere Produktion im Tagesverlauf</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Einflussfaktoren auf den Neigungswinkel der Solarmodule</h2>



<p>Neben der geografischen Lage einer Solaranlage, bei der der optimale Neigungswinkel der Solarmodule in erster Linie vom Breitengrad abhängt, sowie der Dachneigung oder den topografischen Gegebenheiten, sind auch Verunreinigungen und Verschattungen zu beachten. Module sollten so positioniert werden, dass sie nicht durch Bäume, Gebäude, Strommasten, Türme oder andere Hindernisse verdeckt werden. Zusätzlich beeinflussen Umweltfaktoren wie <strong>Schnee</strong> oder <strong>Schmutz</strong> den Neigungswinkel: Winkel ab 12 Grad fördern die Selbstreinigung durch Regen und reduzieren die Schneebelastung. <a href="https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/">Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen</a> muss demnach immer individuell berechnet werden, um maximale Erträge zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Neigungswinkel für Solarmodule spielt eine zentrale Rolle bei der Optimierung der Energieerzeugung von Photovoltaikanlagen. In Deutschland kann der Winkel zwischen 10 und 40 Grad liegen, abhängig von Standort und Ausrichtung. Eine Südausrichtung maximiert die Energieausbeute zur Mittagszeit und eignet sich besonders für PV-Anlagen, die auf maximale Einspeisung ins Netz ausgelegt sind oder über <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> verfügen. Die Ost-West-Ausrichtung hingegen punktet mit einer gleichmäßigeren Stromproduktion über den Tag und ermöglicht eine effizientere Nutzung der Flächen, besonders auf Flachdächern. Beide Varianten haben spezifische Vorteile, die je nach individuellen Anforderungen und Verbrauchsmustern berücksichtigt werden sollten. Eine sorgfältige Planung des Neigungswinkels und der Ausrichtung hilft dabei, das Potenzial der Solaranlage optimal auszuschöpfen und den Eigenverbrauch zu maximieren.</p>



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<p></p>
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		<title>Moderne Hallenheizung: Kosten senken, Effizienz steigern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/hallenheizung-kosten-senken-effizienz-steigern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 10:14:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18576</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Beheizung großer Gewerbehallen stellt Unternehmen häufig vor erhebliche Herausforderungen. Hohe Energiekosten, ungleichmäßige Wärmeverteilung bei schlechter Dämmung und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz erfordern heute innovative Lösungen. Eine Infrarot-Hallenheizung bietet hier eine moderne und effiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Durch ihre Technologie ermöglichen sie eine präzise Wärmeverteilung, signifikante Energieeinsparungen und eine umweltfreundliche Nutzung erneuerbarer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Beheizung großer Gewerbehallen stellt Unternehmen häufig vor erhebliche Herausforderungen. Hohe Energiekosten, ungleichmäßige Wärmeverteilung bei schlechter Dämmung und steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Klimaschutz erfordern heute innovative Lösungen. Eine <strong>Infrarot-Hallenheizung</strong> bietet hier eine moderne und effiziente Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Durch ihre Technologie ermöglichen sie eine <strong>präzise Wärmeverteilung</strong>, <strong>signifikante Energieeinsparungen</strong> und eine umweltfreundliche Nutzung erneuerbarer Energien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Hallenheizung für Unternehmen</h2>



<p>Infrarot-Heizsysteme arbeiten nach dem <strong>Prinzip der Sonnenstrahlung</strong>. Anstatt die Raumluft zu erhitzen, übertragen sie die Wärme direkt auf Oberflächen und Gegenstände, die diese Energie speichern und langsam an die Umgebung abgeben. Dadurch wird die Wärme der Hallenheizung genau dorthin geleitet, wo sie benötigt wird – in die Arbeitszonen. Der Energieverlust durch aufsteigende warme Luft, wie er bei konventionellen Heizungen auftritt, wird dadurch nahezu eliminiert. Zusätzlich wird die Halle zu einem riesigen Energie- bzw. Wärmespeicher. </p>



<p>Ein weiterer großer Vorteil einer modernen Infrarot-Hallenheizung ist ihre Flexibilität in der Energieversorgung. Die Systeme können mit <strong>Strom, Gas oder Wasserstoff</strong> betrieben werden und lassen sich ideal mit einer Photovoltaikanlage kombinieren. Diese Flexibilität erlaubt es Unternehmen, auf die jeweils günstigste Energiequelle zurückzugreifen und die Betriebskosten zu optimieren. Gleichzeitig wird durch die Nutzung grüner Energien ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit &amp; technische Vorteile einer Infrarot-Hallenheizung</h2>



<p>Infrarot-Hallenheizungen überzeugen nicht nur durch ihre ökologische Bilanz, sondern auch durch eine hohe Wirtschaftlichkeit. Unternehmen können durch diese Technologie ihre Energie- und <strong>CO₂-Emissionen</strong> um <strong>bis zu 70 % reduzieren</strong>. Der <strong>Wirkungsgrad</strong> der Systeme erreicht beeindruckende <strong>93 %</strong>, was sie zu einer der effizientesten Heizlösungen auf dem Markt macht.</p>



<p>Ein weiterer Pluspunkt ist die <strong>einfache Integration</strong> in bestehende Gebäude sowie in Neubauten. Die modularen Systeme sind leicht nachrüstbar und bieten kurze Aufheizzeiten. Die dezentrale und zeitgesteuerte Heiztechnologie beheizt einzelne Bereiche oder Arbeitszonen gezielt, während ungenutzte Räume kalt bleiben. Das reduziert nicht nur den Energieverbrauch, sondern sorgt auch für eine <strong>bedarfsgerechte Wärmesteuerung</strong>.</p>



<p>Besonders effizient arbeiten moderne Infrarot-Hallenheizungen in Kombination mit <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energy-Management-Systemen</a></strong>. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung der Wärmeleistung basierend auf Echtzeitdaten wie der aktuellen Nutzung, Außentemperaturen oder den momentan günstigsten verfügbaren Energieträgern. Durch die dynamische Anpassung des Heizbetriebs – beispielsweise durch Nachtabsenkung oder die gezielte Beheizung einzelner Zonen – lassen sich Energieverbrauch und Kosten weiter optimieren. Zudem sorgt die nahtlose Integration von erneuerbaren Energien, etwa durch PV-Strom vom Hallendach, für eine nachhaltige und kosteneffiziente Energieversorgung. <a href="https://cubeconcepts.de/heizen-mit-photovoltaik/">Heizen mit Photovoltaik</a> verursacht keine zusätzlichen Netzgebühren oder sonstige Verluste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hallenheizung &amp; Beleuchtung als perfekte Energiesparlösung</h3>



<p>Infrarot-Hallenheizungen lassen sich ideal mit sparsamen LED-Leuchten kombinieren. Diese intelligente Doppelfunktion spart Platz, vereinfacht die Installation und reduziert zusätzlich den Stromverbrauch. Zudem entfällt der Bedarf an doppelter Infrastruktur, da sowohl Heizung als auch Beleuchtung in einem System integriert werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Breite Einsatzmöglichkeiten</h3>



<p>Infrarot-Hallenheizungen sind für unterschiedlichste Hallentypen geeignet. Sie finden Anwendung in Produktions- und Fertigungshallen, Lager- und Logistikzentren, Werkstätten, Sportstätten sowie Messe- und Veranstaltungsräumen. Auch in spezialisierten Bereichen wie der Agrarwirtschaft oder der Luftfahrt, wo Energieeffizienz eine besonders große Rolle spielt, kommen sie erfolgreich zum Einsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Komfort für Mitarbeitende</h3>



<p>Neben den ökologischen und wirtschaftlichen Vorteilen verbessern Infrarotheizungen auch die Arbeitsbedingungen erheblich. Die gleichmäßige Wärmeverteilung sorgt für ein angenehmes Raumklima, ohne Zugluft oder Staubaufwirbelung. Dies steigert die Mitarbeiterzufriedenheit und kann nachweislich zu einem reduzierten Krankenstand beitragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kostengünstige Umrüstung &amp; Erleichterungen bei Zertifizierungen</h3>



<p>Die Umrüstung auf moderne Infrarot-Hallenheizungen ist nicht nur schnell und unkompliziert, sondern auch <strong>kostengünstig</strong>. Dank skalierbarer Auslegung und einfacher Nachrüstbarkeit können bestehende Anlagen effizient ersetzt werden, ohne den laufenden Betrieb erheblich zu stören. Gleichzeitig erfüllen diese Systeme höchste Standards im Energiemanagement und sind ideal auf die Anforderungen von Zertifizierungen wie der <strong><a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a></strong> abgestimmt. Sie ermöglichen Unternehmen die Erstellung präziser Jahreswärmeberichte, die sowohl für Audits als auch für die nachhaltige Optimierung des Energieverbrauchs Verwendung finden. So profitieren Unternehmen von langfristigen Einsparungen und stärken ihre Position im Rahmen von Klimaschutzinitiativen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Zukunftssichere und nachhaltige Hallenheizung</h2>



<p>Moderne Infrarot-Hallenheizungen bieten Unternehmen eine herausragende Kombination aus Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Durch ihre innovative Technologie ermöglichen sie eine präzise und verlustfreie Wärmeverteilung, die gezielt auf die Anforderungen unterschiedlicher Arbeitsbereiche abgestimmt sind. In Kombination mit intelligenten Energiemanagement-Systemen und der Nutzung erneuerbarer Energien wie PV-Strom eröffnen diese Systeme enorme Einsparpotenziale bei Energie- und Betriebskosten, während sie gleichzeitig die CO₂-Emissionen reduzieren.</p>



<p>Die einfache Nachrüstbarkeit und Skalierbarkeit machen die Umstellung auf diese Technologie kostengünstig und flexibel. Zusätzlich unterstützen Infrarot-Hallenheizungen Unternehmen dabei, höchste Energiemanagement-Standards zu erfüllen und sich für Zertifizierungen optimal aufzustellen. Mit dieser Lösung investieren Unternehmen nicht nur in einen energieeffizienten Betrieb, sondern auch in eine klimafreundliche Zukunft, die Mitarbeiterkomfort und Umweltbewusstsein vereint.</p>



<p>Als Full-Service-Partner für gewerbliche Photovoltaikanlagen kooperiert CUBE CONCEPTS mit KÜBLER Hallenheizungen und entwickelt passgenaue Lösungen für Ihr Energiemanagement, um CO₂-Emissionen zu senken und die Energieeffizienz zu steigern. </p>



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		<title>Heizen mit Photovoltaik: PV-Strom für Wärmepumpen &#038; Infrarotheizungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/heizen-mit-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2024 09:43:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Heizen mit Photovoltaik nutzt selbst erzeugten Solarstrom für elektrische Heizsysteme und senkt Energiekosten um 30 – 60 %. Besonders wirtschaftlich ist die Kombination mit Wärmepumpen oder Infrarotheizungen, weil Eigenstrom teuren Netzbezug und fossile Brennstoffe ersetzt. Dieser Beitrag zeigt, warum sich moderne Hallenheizungen lohnen, wann es passt und wie Unternehmen Förderungen nutzen. Warum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/heizen-mit-photovoltaik/">Heizen mit Photovoltaik: PV-Strom für Wärmepumpen &amp; Infrarotheizungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Heizen mit Photovoltaik nutzt selbst erzeugten Solarstrom für elektrische Heizsysteme und <strong>senkt Energiekosten um 30 – 60 %</strong>. Besonders wirtschaftlich ist die Kombination mit Wärmepumpen oder Infrarotheizungen, weil Eigenstrom teuren Netzbezug und fossile Brennstoffe ersetzt.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, warum sich <a href="https://cubeconcepts.de/hallenheizung-kosten-senken-effizienz-steigern/" type="post" id="18576">moderne Hallenheizungen</a> lohnen, wann es passt und wie Unternehmen Förderungen nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Heizen mit PV wirtschaftlich wird</h2>



<p>Die Einspeisevergütung für Solarstrom liegt 2026 bei 7 – 9 ct/kWh, Netzstrom kostet 25 – 35 ct/kWh. Selbst genutzter PV-Strom spart daher 60 – 70 % pro kWh.</p>



<p><strong>Zusätzlich</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Preis steigt (aktuell bei 55 – 65 €/t ab 2028 freier Handel)</li>



<li>Fossile Heizkosten explodieren</li>



<li>Eigenverbrauch schützt vor Preisrisiken</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ergebnis</strong>: Heizkosten sinken um 40 – 60 %, Amortisation in 5–10 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Heizsysteme passen zu PV?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Wärmepumpen</h3>



<p><strong>Ideal für</strong>: Gut gedämmte Büros, Hallen mit Flächenheizung, Warmwasser.</p>



<p><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Wirkungsgrad (COP 3–5): 1 kWh Strom → 3–5 kWh Wärme</li>



<li>Heizen + Kühlen in einem System</li>



<li>Niedrige Vorlauftemperaturen (passend zu PV)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Kosten</strong>: 10.000 – 25.000 € (je Größe), Förderung bis 70 % (KfW 458)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infrarotheizungen</h3>



<p><strong>Ideal für</strong>: Hohe Hallen, Werkstätten, Lager – punktgenaue Wärme.</p>



<p><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Direkte Strahlungswärme (keine Luftheizung)</li>



<li>Einfache Installation (Deckenmontage)</li>



<li>Schnelle Aufheizzeit, zonenteilbar</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Kosten</strong>: 200 – 4.000 € pro Gerät, geringer Wartungsaufwand</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit: PV-Heizung vs. Gas</h3>



<p><strong>Beispiel</strong>: 500 m² Halle, 50.000 kWh/Jahr Heizbedarf bei 24h-Betrieb</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>System</strong></td><td><strong>Jährliche Kosten</strong></td><td><strong>Ersparnis vs. Gas</strong></td><td><strong>Amortisation</strong></td></tr><tr><td>Gasheizung</td><td>7.500 € (15 ct/kWh)</td><td>&#8211;</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>Wärmepumpe + PV</td><td>3.500 €</td><td>4.000 €</td><td>6 &#8211; 8 Jahre</td></tr><tr><td>Infrarot + PV</td><td>4.500 €</td><td>3.000 €</td><td>4 &#8211; 6 Jahre</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt es sich?</h2>



<p><strong>Geeignet</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebäudesanierer</strong>: PV + Wärmepumpe bei Dachumbau</li>



<li><strong>Neubau</strong>: Niedertemperaturheizung + PV planen</li>



<li><strong>PV-Besitzer</strong>: Überschussstrom statt Einspeisung nutzen</li>



<li><strong>Hallenbetreiber</strong>: Infrarot für Spitzenlasten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Optimal bei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Stromverbrauch tagsüber</li>



<li>Gute Dämmung (Wärmepumpe)</li>



<li>Hohe Räume (Infrarot)</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Umrüstung: Schritt für Schritt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heizbedarf ermitteln (kWh/Jahr) </li>



<li>PV-Potenzial prüfen (kWp) </li>



<li>Wirtschaftlichkeitsrechnung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Systemwahl</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wärmepumpe: COP > 3,5, Vorlauf &lt; 35 °C </li>



<li>Infrarot: Leistungsdichte 100–200 W/m² </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> (EMS) für PV-Steuerung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Finanzierung &amp; Förderung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 458: Bis 70 % Zuschuss </li>



<li>Contracting: 0 € Eigenkapital </li>



<li>BAFA-Beratung: 50 – 80 % gefördert</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Installation</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Phasenweise umrüsten (keine Betriebsunterbrechung) </li>



<li>PV-Integration (Null-Abgleich) </li>



<li>Technische Abnahme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile im Überblick</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Vorteil</strong></td><td><strong>Wärmepumpe + PV</strong></td><td><strong>Infrarot + PV</strong></td></tr><tr><td>Effizienz</td><td>COP 3–5</td><td>Direkte Strahlung</td></tr><tr><td>Kosten / Jahr</td><td>Niedrig</td><td>Gering je nach Intensität</td></tr><tr><td>Förderung</td><td>Hoch (70 %)</td><td>Mittel</td></tr><tr><td>Flexibilität</td><td>Zentral</td><td>Punktgenau</td></tr><tr><td>CO₂-Einsparung</td><td>Sehr hoch</td><td>Hoch</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Rahmenbedingungen 2026</h2>



<p>Nach dem neuen <strong>Heizungsgesetz (<a href="https://cubeconcepts.de/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a>)</strong> sind fossile Heizungen zwar noch erlaubt, aber der CO₂-Preis (aktuell 55 – 65 €/t und künftig wesentlich mehr) macht sie teurer.</p>



<p>Vorteile PV-Heizung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Grüngasquote </li>



<li>Unabhängig von CO₂-Preisentwicklung</li>



<li>Förderung gesichert bis 2029</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Heizen mit PV?</summary>
<p>Ja, bei Eigenverbrauch > 50%: 40–60% Kostensenkung vs. Gas/Netzstrom.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wärmepumpe oder Infrarot?</summary>
<p>Wärmepumpe für gedämmte niedrige Räume, Infrarot für Hallen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch ist die Förderung?</summary>
<p>KfW 458: Bis 70 % für Wärmepumpen, 0 % MwSt. auf PV.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Brauche ich ein EMS?</summary>
<p>Ja, für optimale PV-Nutzung und Förderfähigkeit.</p>
</details>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Repowering von PV-Anlagen: Wann lohnt sich die Modernisierung?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/repowering-von-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 12:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18501</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Repowering von PV-Anlagen ersetzt alte, ineffiziente Komponenten durch moderne Technik, um Ertrag und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Typische Maßnahmen sind Modultausch, neue Wechselrichter und optimierte Verkabelung – oft mit 20 – 50 % mehr Stromausbeute auf gleicher Fläche. Dieser Beitrag zeigt, wann Repowering sich rechnet, welche Förderregeln 2026 gelten und wie Unternehmen den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Repowering von PV-Anlagen ersetzt alte, ineffiziente Komponenten durch moderne Technik, um Ertrag und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Typische Maßnahmen sind Modultausch, neue Wechselrichter und optimierte Verkabelung – oft <strong>mit 20 – 50 % mehr Stromausbeute</strong> auf gleicher Fläche.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, wann Repowering sich rechnet, welche Förderregeln 2026 gelten und wie Unternehmen den maximalen Nutzen erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Repowering bei PV-Anlagen?</h2>



<p>Beim Repowering werden ältere Photovoltaik-Anlagen modernisiert, ohne die gesamte Anlage neu zu bauen. Ziel ist es, die <strong>Effizienz zu maximieren</strong> und die Restlaufzeit wirtschaftlich zu nutzen.</p>



<p><strong>Häufige Maßnahmen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Austausch alter Module (250–350 Wp) gegen 450–600 Wp Modelle</li>



<li>Modernisierung von Wechselrichtern (höhere Effizienz, bessere MPP-Tracking)</li>



<li>Optimierung von Verkabelung und String-Design</li>



<li>Integration von Energiemanagementsystemen (EMS)</li>



<li>Nachrüstung von Tracker-Systemen bei Freiflächenanlagen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Repowering?</h2>



<p>Repowering macht bei Anlagen ab&nbsp;<strong>10–12 Jahren</strong>&nbsp;Sinn, besonders wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Performance Ratio &lt; 80 %</strong>&nbsp;(typisch bei älteren Anlagen)</li>



<li><strong>Module &lt; 18 % Wirkungsgrad</strong>&nbsp;(vs. 22–24 % aktuell)</li>



<li><strong>Restlaufzeit EEG-Vergütung &gt; 5 Jahre</strong></li>



<li><strong>Geplante Dachsanierung</strong>&nbsp;oder Gebäudeumbau</li>



<li><strong>Hohe Strompreise</strong>&nbsp;machen Eigenverbrauch attraktiver</li>
</ul>



<p><strong>Faustregel</strong>: Bei Ertragsverlusten &gt; 15% durch <a href="https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> rechnet sich Repowering meist innerhalb von 3–5 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ertragssteigerung durch moderne Technik</h2>



<p>Laut International Technology Roadmap for Photovoltaic (ITRPV) ist nämlich der durchschnittliche Modulwirkungsgrad im Zeitraum 2011 bis 2021 jährlich um etwa 0,56 % gestiegen. Setzt sich dieser Trend fort, könnten in den nächsten 10 bis 15 Jahren Wirkungsgrade von 26 bis 30 % für Standardmodule erreichbar sein. Demnach lassen sich durch einem Austausch älterer Module und Wechselrichter heute weitaus höhere PV-Erträge pro Quadratmeter erwirtschaften. Hier ein grober Überblick:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Zeitraum</strong></td><td><strong>Ø Wirkungsgrad</strong></td><td><strong>Leistung/m²</strong></td><td><strong>Ertragsteigerung</strong></td></tr><tr><td>2005-2010</td><td>14–16 %</td><td>140–160 Wp</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>2015</td><td>17–19 %</td><td>170–190 Wp</td><td>+15–20 %</td></tr><tr><td>2020</td><td>19–21 %</td><td>190–210 Wp</td><td>+25–35 %</td></tr><tr><td>2026</td><td>22–25 %</td><td>220–250 Wp</td><td>+40–60 %</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Beispiel</strong>: 1.000 kWp Anlage (2010) mit 80 % PR wird durch Repowering auf 140–160 kWp (95 % PR) gesteigert –&nbsp;<strong>+60 % Ertrag</strong>&nbsp;bei gleicher Fläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile bei Repowering von PV-Anlagen</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="technische-verbesserungen">Technische Verbesserungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Modul-Leistung</strong>: 350 Wp → 550 Wp pro Modul</li>



<li><strong>Bessere Wechselrichter</strong>: 98 % Wirkungsgrad vs. 94–96 %</li>



<li><strong>Weniger String-Verluste</strong>&nbsp;durch optimierte Verkabelung</li>



<li><strong>EMS-Integration</strong> für <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="wirtschaftliche-vorteile">Wirtschaftliche Vorteile</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Amortisation</strong>: 3–5 Jahre bei Eigenverbrauch</li>



<li><strong>EEG-Vergütung</strong>&nbsp;bleibt anteilig erhalten</li>



<li><strong>Mehrleistung</strong>&nbsp;als Neuanlage vergütet (20 Jahre)</li>



<li><strong>Wertsteigerung</strong>&nbsp;der Immobilie</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorische Erleichterungen</h3>



<p>Das&nbsp;<strong><a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/" type="post" id="24388">Solarpaket I</a> (seit 2024)</strong>&nbsp;macht Repowering deutlich attraktiver:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Vergütung bleibt bei Modulaustausch </li>



<li>Mehrleistung = Neuanlage (20 J. Vergütung) </li>



<li>Kein Schadensnachweis mehr nötig </li>



<li>Vereinfachte Direktvermarktung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p><strong>Typische Repowering-Kosten</strong>&nbsp;(1.000 kWp Anlage):</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Maßnahme</strong></td><td><strong>Kosten</strong></td><td><strong>Ertragssteigerung</strong></td></tr><tr><td>Module</td><td>400.000 €</td><td>+ 30-50 %</td></tr><tr><td>Wechselrichter</td><td>150.000 €</td><td>+ 5-10 %</td></tr><tr><td>Verkabelung</td><td>50.000 €</td><td>+ 3-5 %</td></tr><tr><td>EMS</td><td>20.000 €</td><td>+ 10-20 % Eigenverbrauch</td></tr><tr><td><strong>Gesamt</strong></td><td><strong>620.000 €</strong></td><td><strong>+ 50–80 % Ertrag</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>ROI</strong>: 3–5 Jahre bei Eigenverbrauch, 5–7 Jahre bei Einspeisung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Rahmenbedingungen 2026</h2>



<p>Das Repowering von Photovoltaikanlagen wurde durch das <strong><a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket 1</a></strong>, das seit Mai 2024 in Kraft ist, erheblich erleichtert. Mit dem Ziel, den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen, sieht die EEG-Novelle von 2023 vereinfachte Genehmigungsverfahren sowie finanzielle Anreize vor. Kernpunkte der rechtlichen Änderungen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modulaustausch innerhalb genehmigter Leistung: EEG-Vergütung bleibt erhalten</li>



<li>Leistungserhöhung: Mehrleistung = Neuanlage (20 J. Vergütung) </li>



<li>Kein Defektnachweis mehr nötig </li>



<li>Gemeinsame Abrechnung möglich</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Voraussetzungen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bauherr bleibt gleich</li>



<li>Netzbetreiber informieren</li>



<li>Technische Abnahme dokumentieren</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/das-marktstammdatenregister-mastr/" type="post" id="27301">Marktstammdatenregister</a> aktualisieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt: Repowering umsetzen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ist-Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ertragsmessung (Performance Ratio) </li>



<li>Modulinspektion (Defekte, Verschattung) </li>



<li>Wechselrichter-Check </li>



<li>Lastprofilanalyse (Eigenverbrauch)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Wirtschaftlichkeitsanalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erwarteter Mehr-Ertrag vs. Investitionskosten </li>



<li>EEG-Restlaufzeit vs. Eigenverbrauchspotenzial </li>



<li>Fördermöglichkeiten prüfen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Förderungen prüfen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 270: Erneuerbare Energien (Zuschussfähig) </li>



<li>BAFA: Energieberatung (50–80 % Zuschuss) </li>



<li>Regionale Förderungen (je Bundesland) </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/innovationsausschreibung/">Innovationsausschreibungen</a> (meist nur in Verbindung mit Batteriespeicher)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Technische Prüfung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modultyp und String-Design neu berechnen</li>



<li>Wechselrichter-Größe anpassen</li>



<li>EMS für Eigenverbrauch integrieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Genehmigungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzbetreiber informieren </li>



<li>EEG-Anpassung (bei Leistungserhöhung) </li>



<li>Brandschutzkonzept aktualisieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Umsetzung &amp; Inbetriebnahme</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Phasenweise Demontage/Montage </li>



<li>Technische Abnahme </li>



<li>EEG-Anmeldung (der Mehrleistung)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Repowering noch nicht?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Performance Ratio &gt; 85%</li>



<li>Restlaufzeit EEG &lt; 3 Jahre</li>



<li>Sehr niedrige Strompreise</li>



<li>Geplante vollständige Dachsanierung</li>



<li>Hohe Verschattung/Standortprobleme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Repowering als Investition in die Restlaufzeit</h2>



<p>Repowering holt das volle Potenzial aus bestehenden PV-Anlagen heraus. Moderne Module, Wechselrichter und EMS steigern den Ertrag um 40–80 %, während das Solarpaket I die rechtlichen Hürden minimiert.</p>



<p><strong>Jetzt prüfen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fachpartner kontaktieren</li>



<li>Performance Ratio Ihrer Anlage messen</li>



<li>Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellen</li>



<li>EEG-Restlaufzeit bewerten</li>
</ul>



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		<title>Effizienz durch moderne Energy-Management-Systeme (EMS)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/effizienz-durch-moderne-energy-management-systeme-ems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Nov 2024 09:06:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moderne Energy-Management-Systeme (EMS) sind weit mehr als Werkzeuge zur Erfassung von Energieverbrauchsdaten. Moderne cloudbasierte EMS-Lösungen, wie beispielsweise die CUBE EfficiencyUnit, bieten Unternehmen eine Vielzahl an Funktionen, die es ermöglichen, Energie effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und nachhaltiger zu wirtschaften. Sie berücksichtigen dabei die eigene Energieerzeugung, die optimalen Ladezeiten für Speicher oder E-Fahrzeuge sowie die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Moderne <strong>Energy-Management-Systeme (EMS)</strong> sind weit mehr als Werkzeuge zur Erfassung von Energieverbrauchsdaten. Moderne cloudbasierte EMS-Lösungen, wie beispielsweise die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>, bieten Unternehmen eine Vielzahl an Funktionen, die es ermöglichen, Energie effizienter zu nutzen, Kosten zu senken und nachhaltiger zu wirtschaften. Sie berücksichtigen dabei die eigene Energieerzeugung, die optimalen Ladezeiten für Speicher oder E-Fahrzeuge sowie die günstigsten Zeiten für den Reststrombezug.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Funktionen moderner Energy Management Systeme</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Echtzeitüberwachung und -analyse</h3>



<p>Energy-Management-Systeme erfassen kontinuierlich Energiedaten in Echtzeit über Sensoren und Zähler. Diese Daten werden analysiert, um <strong>Verbrauchsmuster</strong> zu identifizieren, <strong>Ineffizienzen</strong> aufzudecken und Optimierungsmaßnahmen vorzuschlagen. So können Unternehmen schnell auf Veränderungen reagieren und vermeiden unnötige Energieverluste.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Visualisierung und Reporting</h3>



<p>Die erfassten Daten werden in übersichtlichen <strong>Dashboards</strong> und Berichten aufbereitet. Diese ermöglichen Managern und Entscheidungsträgern, auf einen Blick den Energieverbrauch sowie <strong>Optimierungspotenziale</strong> zu erkennen. So können beispielsweise Produktionsbetriebe <strong>Lastspitzen visualisieren</strong> und gezielte Anpassungen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) vornehmen, um Energiekosten zu reduzieren. Zusätzlich sind moderne EMS in der Lage, alle Energiedaten eines Unternehmens auf Knopfdruck für einen <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/"><strong>CSRD-Report</strong></a> oder <strong>ESG-Bericht</strong> zusammenzuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optimierung und Steuerung</h3>



<p>Energy-Management-Systeme schlagen auf Basis der Analyse auch konkrete Maßnahmen vor. Gleichzeitig ermöglichen sie die intelligente Steuerung von Maschinen, elektronischen Geräten oder sonstigen Verbrauchern im Unternehmen. Im Idealfall steuern sie durch Fernzugriff oder automatisierte Prozesse sogar <strong>verschiedene Energiequellen</strong> oder <strong>optimieren den Netzstrombezug</strong> nach den aktuellen Strompreisen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration erneuerbarer Energien</h3>



<p>Ein EMS ist in der Lage, erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik, Windenergie oder Blockheizkraftwerke nahtlos in bestehende Energiesysteme von Unternehmen zu integrieren. Es koordiniert und <strong>stärkt den Eigenverbrauch</strong>, die Speicherung und die Einspeisung ins Netz. So wird Überschussstrom gewinnbringend verkauft, Netzstrom günstig zugekauft und die Batteriespeicher werden stets durch den <strong>kosteneffizientesten Energiemix</strong> geladen. Moderne Energy-Management-Systeme entscheiden so beispielsweise in Echtzeit, ob überschüssiger Solarstrom gespeichert wird, zu Zeiten hoher Nachfrage verkauft wird oder ob der Speicherplatz aktuell besser dem Regelenergiemarkt zugeführt werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Energy-Management-Systemen für Unternehmen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kosteneinsparungen</h3>



<p>Durch intelligentes Lastmanagement in Verbindung mit der Nutzung von erneuerbaren Energien und die Optimierung des Energieverbrauchs lassen sich die Energiekosten in nahezu allen Unternehmensbereichen <strong>erheblich senken</strong>. Beispielsweise kann das System erkennen, wann die Strompreise niedrig sind, und steuert energieintensive Prozesse entsprechend. Bei einer Kombination aus Solaranlage und Batteriespeicher priorisiert es, wann Solarstrom gespeichert wird oder auf Netzstrom umgestellt wird. Cloudbasierte Systeme können zudem helfen, <strong>IT-Infrastrukturkosten</strong> zu minimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erhöhte Transparenz</h3>



<p>Energy-Management-Systeme bieten detaillierte Einblicke in Energieverbräuche und -flüsse im gesamten Unternehmen. Dies fördert die <strong>Entscheidungsfindung</strong> und die <strong>Identifikation von Einsparpotenzialen</strong> aller Verbraucher. Beginnend bei Wärme- und Kälte-Management, der Ladeinfrastriktur der Betriebsflotte, der Verbraucher in der Verwaltung bis zum Maschinenpark in der Produktion.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vereinfachtes Management</h3>



<p>Einer der größten Vorteile moderner Energy-Management-Systeme ist die Möglichkeit, alle energierelevanten Systeme und Prozesse zentral über <strong>eine einzige Plattform</strong> zu verwalten. Dies reduziert die Komplexität und die notwenigen Ressourcen im Energiemanagement eines Unternehmens. Durch die nahtlose Integration aller Systeme über eine zentrale Plattform können Energiemanager den Verbrauch gesamtheitlich steuern und optimieren. Insgesamt <strong>sinkt</strong> somit der <strong>Verwaltungsaufwand</strong>, die Betriebszeiten können dynamisch angepasst werden und Automatisierungen lassen sich leichter umsetzen. Zudem sinkt das <strong>Fehlerrisiko</strong> und Entscheidungen können schneller getroffen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachhaltigkeit und CO₂-Reduktion</h3>



<p>Durch die Optimierung des Energieverbrauchs und die Nutzung erneuerbarer Energien unterstützt ein EMS Unternehmen dabei, ihre Klimaziele zu erreichen und die kostenintensiven CO₂-Emissionen zu minimieren. <strong>Intelligente Algorithmen</strong> und <strong>KI-gestützte Technologien</strong> sorgen dafür, dass Geräte und Anlagen ferngesteuert prozessbedingt ein- oder ausgeschaltet werden, die Beleuchtung bei Sonneneinstrahlung gedimmt wird oder die Heizungen und Klimageräte der Wetterlage angepasst arbeiten. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexibilität und Skalierbarkeit</h3>



<p>Vor allem cloudbasierte EMS-Lösungen sind <strong>flexibel</strong> und <strong>skalierbar</strong>. Neue Geräte oder Systeme – wie etwa zusätzliche Photovoltaikmodule, Batteriespeicher oder Ladesäulen für E-Fahrzeuge – können problemlos integriert werden, ohne dass separate Lösungen notwendig sind. Unternehmen können ihre Infrastruktur einfach erweitern, ohne die Komplexität des gesamten Systems zu erhöhen oder hohe Zusatzkosten für zusätzliche IT-Systeme zu tragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftssichere Energy-Management-Systeme für Unternehmen</h2>



<p>Die Energieversorgung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen: Dynamische Stromtarife, die zunehmende <strong>Dezentralisierung der Stromerzeugung</strong> und die Hinwendung zu einem <strong><a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a></strong> verändern die Anforderungen an ein effizientes Energiemanagement grundlegend. Energy-Management-Systeme spielen dabei eine Schlüsselrolle, da sie Unternehmen helfen, diese Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv davon zu profitieren.</p>



<p><strong>Dynamische Stromtarife</strong> führen dazu, dass die Energiepreise zunehmend in Echtzeit schwanken, abhängig von Angebot und Nachfrage. Ein EMS ermöglicht es Unternehmen, diese Preisschwankungen optimal zu nutzen. Durch intelligente <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a> können energieintensive Prozesse automatisch in Zeiten niedriger Strompreise verlagert werden. Gleichzeitig ermöglichen Energiespeicherlösungen, die durch ein EMS gesteuert werden, Strom günstig zu speichern und bei hohen Preisen wieder ins System einzuspeisen. So lassen sich Energiekosten erheblich reduzieren.</p>



<p>Die Dezentralisierung der Stromerzeugung, etwa durch den vermehrten Einsatz von Solaranlagen, Windkraftwerken und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a>, erfordert ein <strong>höheres Maß an Koordination</strong>. Ein EMS vernetzt all diese Komponenten und sorgt dafür, dass lokal erzeugte Energie optimal genutzt oder bei Bedarf ins Netz eingespeist wird. Dies steigert die Energieeffizienz und <strong>reduziert die Abhängigkeit</strong> von externen Energieversorgern.</p>



<p>Mit der Hinwendung zu einem Kapazitätsmarkt, bei dem <strong>Flexibilität im Energieverbrauch</strong> und -angebot belohnt wird, gewinnen EMS weiter an Bedeutung. Sie ermöglichen Unternehmen, gezielt Kapazitäten bereitzustellen, etwa indem Lasten reduziert oder überschüssige Energie ins Netz eingespeist wird. Dadurch können Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch <strong>zusätzliche Einnahmen</strong> generieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energy-Management-Systeme als Schlüssel zu Effizienz, Kostensenkung und Nachhaltigkeit</h2>



<p>Moderne Energy-Management-Systeme (EMS) sind längst mehr als reine Überwachungstools – sie sind strategische Partner für Unternehmen, die ihre Energieeffizienz steigern, Kosten senken und Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen. Mit Funktionen wie Echtzeitüberwachung, automatisierter Steuerung und intelligenter Integration erneuerbarer Energien bieten EMS eine ganzheitliche Lösung für die Herausforderungen der modernen Energiewirtschaft.</p>



<p>Besonders in Zeiten dynamischer Stromtarife, dezentraler Energieerzeugung und wachsender Flexibilitätsanforderungen eröffnen EMS neue Möglichkeiten, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Sie helfen Unternehmen, Energieverbräuche präzise zu managen, komplexe Systeme einfach zu steuern und die Energienutzung optimal auf wirtschaftliche und ökologische Ziele abzustimmen.</p>



<p>Mit einer zentralen Plattform für das gesamte Energiemanagement schaffen EMS nicht nur Transparenz und Effizienz, sondern positionieren Unternehmen auch zukunftssicher in einer dynamischen und nachhaltigkeitsorientierten Energiewelt.</p>



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		<item>
		<title>Das Anlagenzertifikat</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-anlagenzertifikat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2024 09:56:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewerbliche Photovoltaikanlagen bestimmter Leistungsbereiche benötigen ein Anlagenzertifikat, um die Stabilität und Sicherheit des Stromnetzes zu gewährleisten. In Deutschland regeln die Verordnung zum Nachweis elektrotechnischer Eigenschaften von Energieanlagen (NELEV) und die technischen Anschlussregeln der VDE (VDE-AR-N 4105, 4110 und 4120) die Anforderungen an diese Zertifikate. Die Zertifizierungspflicht besteht für alle Erzeugeranlagen, die am Mittel-, Hoch- und [&#8230;]</p>
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<p>Gewerbliche Photovoltaikanlagen bestimmter Leistungsbereiche benötigen ein <strong>Anlagenzertifikat</strong>, um die Stabilität und Sicherheit des Stromnetzes zu gewährleisten. In Deutschland regeln die Verordnung zum Nachweis elektrotechnischer Eigenschaften von Energieanlagen (<a href="https://cubeconcepts.de/nelev-500-kwp-dachanlagen-ab-jetzt-schneller-am-netz/">NELEV</a>) und die technischen Anschlussregeln der VDE (<strong>VDE-AR-N 4105, 4110 und 4120</strong>) die Anforderungen an diese Zertifikate. Die <strong>Zertifizierungspflicht</strong> besteht für alle Erzeugeranlagen, die am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen werden. Einzureichen ist das Anlagenzertifikat bei dem jeweiligen Energieversorgungsunternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anlagengrößen, Pflichten &amp; Anlagenzertifikat</h2>



<p>Anlagen <strong>ab 135 kWp bis 500 kWp und unter 270 kW Einspeiseleistung: </strong>Seit dem Solarpaket I, das Mitte 2024 in Kraft getreten ist, gilt für alle PV-Anlagen mit einer Leistung bis 500 kWp und einer Einspeiseleistung von maximal 270 kW ein vereinfachtes Anlagenzertifikat bzw. ein <strong>Anlagenzertifikat Typ B</strong>. Dies gilt für einen Anschluss an das Niederspannungsnetzt als auch für einen Anschluss an das Mittelspannungsnetz. Beide Anlagentypen fallen seitdem unter die Anschlussregel <strong>VDE-AR-N 4105</strong> und sind von der Zertifizierungspflicht ausgenommen. Für solch einen Anschluss reicht es aus, die einzelnen Zertifikate der Komponenten wie Wechselrichter, Schutzgeräte oder Solarmodule bei dem zuständigen Netzbetreiber einzureichen. Damit Anlagenbetreiber nicht alle Komponentenzertifikate einzeln beschaffen und einreichen müssen, gibt es seit Sommer 2024 die EZE-Datenbank. Die Komponentenhersteller sind seitdem dazu verpflichtet, die Zertifikate dort zu hinterlegen, um den bürokratischen Aufwand für alle Beteiligten zu reduzieren.</p>



<p>Anlagen <strong>über 500 kWp bis 1 MWp oder über 270 kW Einspeiseleistung: </strong>Diese PV-Anlagen fallen unter die Anschlussregel <strong><a href="https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/">VDE-AR-N 4110</a></strong>. Für sie ist allerdings ein Anlagenzertifikat Typ B <strong>verpflichtend</strong>. Auch hier genügt die Einreichung der Herstellerzertifikate. Gerade für solche Erzeugeranlagen mit 135 kWp bis 1 MWp Leistung in der Mittelspannung wurde die Anschlussregel VDE-AR-N 4110 um das vereinfachte Einzelnachweisverfahren im September 2023 erweitert. In der Praxis zeigt sich zurzeit jedoch noch, dass sich die Zulassungs- und Zertifizierungsprozesse zwischen den potenziellen PV-Anlagenbetreibern und den jeweiligen Netzbetreibern bei diesen Anlagengrößen noch nicht eingespielt haben.</p>



<p>Anlagen<strong> über 950 kWp</strong>: PV- oder Erzeugeranlagen mit einer Leistung von mehr als 950 kWp müssen das umfassendere <strong>Anlagenzertifikat Typ A</strong> vorweisen. Sie werden immer am Mittel-, Hoch- und Höchstspannungsnetz angeschlossen und entsprechend gelten die Anschlussregeln VDE-AR-N 4110 oder 4120. Demnach sind bei solchen Anlagen immer Anlagenzertifikat Typ A und die jeweilige Anschlussregel Pflicht. Dabei ist der Zertifizierungsprozess deutlich umfangreicher und prüft detailliert alle Komponenten und die Netzkonformität der Anlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anlagenzertifikat Typ B</h2>



<p>Das Anlagenzertifikat Typ B bietet Betreibern von Photovoltaikanlagen im mittleren Leistungsbereich zahlreiche Vorteile und besondere Vereinfachungen, die sowohl den Aufwand als auch die Kosten für die Zertifizierung deutlich senken.</p>



<p>Ein zentraler Vorteil ist das <strong>vereinfachte Verfahren</strong>: Der Prüfungsumfang ist auf die wesentlichen Anforderungen beschränkt, wodurch Prüfungen zu Netzrückwirkungen oder dynamischem Verhalten entfallen. Diese Reduktion sorgt für einen schnelleren Zertifizierungsprozess und verkürzt somit die Planungs- und Inbetriebnahmephase erheblich. Betreiber profitieren somit von einer schnelleren, effizienteren Abwicklung und erreichen früher den Netzanschluss ihrer Anlage.</p>



<p>Auch die <strong>geringeren Kosten</strong> und der <strong>reduzierte Verwaltungsaufwand</strong> machen Typ B besonders attraktiv. Die Kosten für das Zertifikat liegen deutlich unter denen eines Typ A-Zertifikats. Der geringere Prüfungsumfang erfordert weniger Dokumentation und erleichtert die Planung, was für kleinere und mittlere Anlagenbetreiber speziell interessant ist. Zusätzlich sinken interne und externe Personalkosten, da durch das vereinfachte Verfahren weniger Personal für die Zertifizierungsbearbeitung benötigt wird.</p>



<p>Ein weiterer Vorteil ist die <strong>schnellere Inbetriebnahme</strong>: Um die Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern, können akkreditierte Zertifizierungsstellen oder Netzbetreiber das Anlagenzertifikat Typ B bis Ende 2025 auch vorläufig ausstellen. Diese vorläufige Ausstellung ermöglicht eine beschleunigte Inbetriebnahme, wodurch Betreiber schneller von den Einspeisevergütungen profitieren können.</p>



<p>Schließlich bietet Typ B <strong>Flexibilität bei der Dokumentation</strong>. Fehlende Nachweise und Dokumente können innerhalb einer Frist von 18 Monaten nachgereicht werden, was eine schrittweise, gegebenenfalls kosteneffizientere Planung ermöglicht. Betreiber können so den bürokratischen Aufwand gleichmäßiger verteilen und ihre Anlagen optimal auf den Netzanschluss vorbereiten.</p>



<p>Insgesamt stellt das Anlagenzertifikat Typ B eine wertvolle Erleichterung für PV-Betreiber dar, die mittlere Anlagen betreiben und den Zertifizierungsprozess zügig, kostengünstig und mit reduziertem Aufwand bewältigen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anlagenzertifikat Typ A</h2>



<p>Das Anlagenzertifikat Typ A ist für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung über 950 kWp zwingend erforderlich und gewährleistet, dass große Anlagen, die erhebliche Auswirkungen auf das Stromnetz haben können, den <strong>höchsten technischen</strong> und <strong>sicherheitstechnischen Standards</strong> entsprechen.</p>



<p>Typ A umfasst <strong>sämtliche Prüfungen</strong>, die alle relevanten Aspekte der Anlagenkonzeption und Netzverträglichkeit abdecken, um die Anlage reibungslos in das Netz integrieren zu können. Dies beinhaltet beispielsweise die Analyse der Netzrückwirkungen sowie des dynamischen Verhaltens der Anlage. Dies soll sicherstellen, dass die Anlage selbst bei Netzstörungen stabil bleibt und das Netz nicht gefährdet.</p>



<p>Ein weiteres zentrales Element ist die Sicherstellung der <strong>Normenkonformität</strong> und Einhaltung von <strong>Sicherheitsanforderungen</strong>. Die Zertifizierung bestätigt, dass die Anlage den geltenden Vorschriften nach VDE und der NELEV entspricht, insbesondere in Bezug auf <strong>Spannungsqualität</strong>, Frequenzhaltung und elektromagnetische Verträglichkeit. Dies schützt das Netz und sorgt dafür, dass die Anlage über ihre gesamte Betriebsdauer hinweg netzkonform arbeitet.</p>



<p>Darüber hinaus bestehen umfassende <strong>Dokumentationspflichten</strong>. Betreiber müssen ein detailliertes Schutz- und Regelungskonzept, vollständige technische Dokumentationen sowie umfassende Testberichte vorlegen. Diese Anforderungen garantieren den sicheren und stabilen Netzanschluss und bieten dem Netzbetreiber die Sicherheit, dass alle technischen und sicherheitsrelevanten Vorgaben erfüllt werden.</p>



<p>Zusammengefasst sichert das Anlagenzertifikat Typ A den störungsfreien Betrieb größerer Photovoltaikanlagen und stärkt durch strenge Prüfungen und umfangreiche Dokumentationsanforderungen die Stabilität des Stromnetzes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiede zwischen Typ A und Typ B</h2>



<p>Die Anlagenzertifikate Typ A und Typ B unterscheiden sich in Prüfungsumfang und Komplexität, nicht jedoch in grundlegenden technischen Anforderungen oder Hardware.</p>



<p>Das Anlagenzertifikat Typ B umfasst ein vereinfachtes Prüfverfahren, das vor allem die <strong>elektrischen Eigenschaften</strong> der Erzeugungseinheiten, das Verhalten zur statischen Spannungshaltung sowie das Schutz- und Regelungskonzept, die Wirkleistungssteuerung und das Netzsicherheitsmanagement untersucht. Dieses Verfahren ist weniger aufwendig und komplex, was Zeit und Kosten spart.</p>



<p>Im Gegensatz dazu beinhaltet das Anlagenzertifikat Typ A eine umfassendere Prüfung, die alle Tests von Typ B sowie <strong>zusätzliche Untersuchungen</strong> zu Netzrückwirkungen, dynamischem und quasidynamischem Verhalten einschließt. Eine detaillierte Analyse des Anlagenverhaltens bei Störungen wie Spannungseinbrüchen oder Frequenzschwankungen gehört ebenfalls dazu. Die Zertifizierung erfordert daher <strong>umfangreichere Simulationen</strong> und <strong>Berechnungen</strong>, um sicherzustellen, dass größere Anlagen stabil und sicher ins Netz integriert werden.</p>



<p>Trotz der Unterschiede in der Prüfintensität sind die Dokumentationsanforderungen für beide Zertifikatstypen weitgehend identisch. Die konkreten Schutzkonzepte und Einstellungen richten sich dabei nach den Anforderungen des Netzbetreibers und der Netzebene, weniger nach dem Zertifikatstyp selbst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfverfahren</h2>



<p>Das Prüfverfahren für die Zertifizierung von PV-Anlagen umfasst sowohl <strong>Haupt-</strong> als auch <strong>Zusatzkomponenten</strong>. Zu den Hauptkomponenten zählen Solarpaneele, Wechselrichter und Verkabelungssysteme, die auf ihre Leistung und Qualität hin geprüft werden, um eine sichere Funktion zu gewährleisten. Die Zusatzkomponenten, wie in der VDE-AR-N 4110 gefordert, beinhalten EZA-Regler, Schutz- und Überwachungseinrichtungen sowie Kommunikationsgeräte. Die Prüfung umfasst zudem die Konformität mit Normen, die technischen Daten der Komponenten und ihre Kommunikationsfähigkeit.</p>



<p><strong>Gemeinsame Prüfungsinhalte</strong> für die Zertifikate Typ A und Typ B beinhalten die Überprüfung der elektrischen Eigenschaften der Erzeugungseinheiten, das Verhalten zur statischen Spannungshaltung, das Schutz- und Regelungskonzept, die Wirkleistungssteuerung und das Netzsicherheitsmanagement.</p>



<p>Für beide Zertifikatstypen gilt, dass die Prüfung und Zertifizierung <strong>vor der Inbetriebnahme</strong> der PV-Anlage erfolgen müssen. Das Anlagenzertifikat ist im Vorfeld mit dem Netzbetreiber abzustimmen und vor Inbetriebnahme vorzulegen. Nach erfolgter Inbetriebnahme wird das Verfahren durch eine Inbetriebsetzungserklärung und eine <strong>Konformitätserklärung</strong> abgeschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulierung und Überwachung durch die Bundesnetzagentur</h2>



<p>Die Bundesnetzagentur übernimmt eine <strong>zentrale Funktion</strong> bei der Regulierung und Überwachung der Zertifizierungsprozesse für Energieanlagen und Netzbetreiber in Deutschland und setzt wichtige Standards für die Sicherheit und Konformität des Stromnetzes. Dazu hat sie gemäß §§ 4a ff. EnWG verschiedene Zertifizierungsmodelle entwickelt und schreibt eine Implementierung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) nach DIN EN ISO/IEC 27001 vor. </p>



<p>Die Bundesnetzagentur definiert zudem das <strong>Konformitätsbewertungsprogramm</strong>, das die Anforderungen an die Akkreditierung von Zertifizierungsstellen regelt. Diese Akkreditierung wird von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) durchgeführt und setzt bestimmte Anforderungen an die Qualifikation von Auditoren und Zertifizierungsstellen voraus. Für die Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen legt die Bundesnetzagentur Fristen fest, etwa die bis zum 31.03.2024 geltende Frist für die Selbst-Zertifizierung und den Nachweis in bestimmten Fällen.</p>



<p>Durch diese umfassenden Aufgaben und Befugnisse stellt die Bundesnetzagentur sicher, dass die Zertifizierungsprozesse im Energiesektor einheitlich, transparent und den gesetzlichen Vorgaben entsprechend durchgeführt werden. Sie trägt damit wesentlich zur Sicherheit und Zuverlässigkeit der Energieversorgung in Deutschland bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Anlagenzertifikat für Netzstabilität &amp; Sicherheit</h2>



<p>Anlagenzertifikate tragen entscheidend zur Netzstabilität und sicheren Integration von PV-Anlagen in das deutsche Stromnetz bei. Das vereinfachte Typ B Zertifikat stellt eine attraktive Option für mittlere Anlagen dar, die von reduzierten Prüfanforderungen, niedrigeren Kosten und einem flexibleren Planungsprozess profitieren können. Das umfassende Typ A Zertifikat sichert den Betrieb größerer Anlagen ab und gewährleistet die Einhaltung höchster technischer und regulatorischer Anforderungen. </p>



<p>Für Anlagenplaner bedeutet dieser Prozess jedoch einen erheblichen Aufwand: Die detaillierten Prüfungen, die Erfüllung umfassender technischer Vorgaben und die Dokumentation erfordern eine sorgfältige Planung und oft die Einbindung spezialisierter Expertise. Der Zertifizierungsprozess selbst ist komplex und mit bedeutendem Ressourcen- und Zeitaufwand verbunden, was die Projektkosten und die Planungssicherheit erheblich beeinflussen kann. CUBE CONCEPTS übernimmt alle Abstimmungen mit dem Netzbetreiber bis zur Zertifizierung und Konformitätserklärung für alle PV-Projekte für den Auftraggeber.</p>



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		<item>
		<title>Die Grundlast im deutschen Energiesystem</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-grundlast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 14:22:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Grundlast bezeichnet in der Energiewirtschaft die Mindestmenge an elektrischer Leistung, die rund um die Uhr in einem Stromnetz benötigt wird, um die kontinuierliche Nachfrage zu decken. Sie stellt somit die niedrigste Tageslast im Stromnetz dar und bleibt in der Regel auch in Schwachlastzeiten konstant. Da die Grundlast nur selten und nur minimal unterschritten wird, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Grundlast</strong> bezeichnet in der Energiewirtschaft die Mindestmenge an elektrischer Leistung, die rund um die Uhr in einem Stromnetz benötigt wird, um die kontinuierliche Nachfrage zu decken. Sie stellt somit die niedrigste Tageslast im Stromnetz dar und bleibt in der Regel auch in Schwachlastzeiten <strong>konstant</strong>. Da die Grundlast nur selten und nur minimal unterschritten wird, muss sie besonders zuverlässig durch Energieerzeuger gedeckt werden. Dieser Strom sollte kontinuierlich und möglichst unabhängig von äußeren Einflüssen produziert werden, da er eine entscheidende Komponente für ein stabiles und zuverlässiges Energieversorgungssystem darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Charakteristika der Grundlast</h2>



<p>In Deutschland variiert die Grundlast typischerweise zwischen 40 und 60 Gigawatt, abhängig von Jahr zu Jahr, Jahreszeit zu Jahreszeit und Tag zu Tag. In Gegensatz dazu lagen beispielsweise die Höchstlasten Mitte Januar 2024 bei etwa 75 Gigawatt und Anfang April 2024 bei 45 bis 50 Gigawatt. Der gesamte Energiebedarf Deutschlands schwankt demnach sehr und die Grundlast wird durch verschiedene Verbrauchergruppen erzeugt. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Private Haushalte</strong> mit Standby-Geräten, wie Fernseher, Bildschirme, Laptops und andere elektronische Geräte im Standby-Modus. Dazu zählen ebenfalls Netzwerkgeräte, wie Router und Receiver sowie Kühlgeräte oder Pumpen.</li>



<li><strong>Industrieanlagen</strong>, die im Dauerbetrieb laufen und eine kontinuierliche Stromversorgung benötigen.</li>



<li><strong>Infrastrukturelle Verbraucher</strong> wie die Straßenbeleuchtung und andere öffentliche Einrichtungen, die zur nächtlichen Grundlast beitragen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlast als Basis zur Kapazitätsplanung</h2>



<p>Die Grundlast ist ein entscheidendes Element für die Stabilität und Planung im Energiesystem. Sie unterstützt durch ihre konstante Nachfrage die Netzstabilität und hilft, Stromausfälle zu vermeiden. Da die Grundlast kontinuierlich gedeckt werden muss, dient sie als <strong>verlässliche Basislast</strong>, auf die das gesamte Stromnetz aufbauen kann. Für die langfristige Energieplanung und Kapazitätsplanung von Kraftwerken bietet die Grundlast einen stabilen Wert. Dieser dient als Basis für die Entwicklung von <strong>Versorgungsstrategien</strong> im Netz. Darüber hinaus spielt ein effizientes Grundlastmanagement eine essenzielle Rolle bei der Integration erneuerbarer Energien, wie Wind- und Solarenergie. Da diese wetterabhängig sind und in ihrer Einspeisung schwanken, stellt die stabile Grundlast eine wichtige Stütze dar, die es ermöglicht, die Unregelmäßigkeiten der erneuerbaren Energiequellen im Netz auszugleichen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regelbare Kraftwerke zur Deckung der Grundlast</h2>



<p>In Deutschland wird die Grundlast bisher primär durch Grundlastkraftwerke wie beispielsweise Kohle- und Gaskraftwerke gedeckt. Durch die meist vorgegebene <strong>starre Bandfahrweise</strong> gelten diese als „grundlastfähig“ und liefern konstant Strom. Aufgrund ihrer wirtschaftlichen und technischen Beschaffenheit mit hohen Bereitschaftskosten und niedrigeren Betriebskosten können Grundlastkraftwerke ihre Leistung nur bedingt anpassen, gelten aber so als zuverlässige Basis für die Deckung der Grundlast. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien wird jedoch die <strong>Flexibilität der Stromversorgung</strong> wichtiger. Die bisherigen grundlastfähigen Kraftwerke sollen künftig durch flexible Kraftwerke, Speicherlösungen und Lastmanagement ergänzt werden, um die wetterabhängige Energieproduktion der Erneuerbaren besser auszugleichen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="530" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-1024x530.jpg" alt="" class="wp-image-18238" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-1024x530.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-300x155.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-768x398.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024.jpg 1491w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Deckung der Grundlast mit verändertem Strommix</h2>



<p>In Deutschland hat der Energiemix in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Während früher fossile Energieträger wie Kohle und Kernkraft die Hauptlast trugen, wird seit der Energiewende zunehmend auf erneuerbare Energien gesetzt. Der aktuelle Strommix besteht heute zu <strong>über 50 % aus erneuerbaren Energien</strong>, insbesondere aus Wind- und Solarenergie, die jedoch wetterabhängig sind und deshalb schwankend ins Netz eingespeist werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-18239" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-1024x512.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-300x150.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-768x384.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016.jpg 1332w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Sorge bereitet hier besonders die sog. <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/">Dunkelflaute</a>. Deutschland setzt dazu zurzeit auf Gaskraftwerke als Brückentechnologie und Stromimporte, um bei Bedarf Engpässe zu vermeiden. Künftig sollen dezentrale Erzeugereinheiten mit intelligentem Energiemanagementsystemen, Strom- und Wasserstoffspeicher bei größeren Schwankungen Abhilfe schaffen. Noch ist das deutsche Energiesystem stark diversifiziert, aber auch anfälliger, da die Verfügbarkeit erneuerbarer Quellen im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken nicht durchgehend garantiert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Perspektiven für die Grundlast</h2>



<p>Die Elektrifizierung des Verkehrs- und Wärmesektors führt zu einem steigenden Strombedarf, sodass künftig mit einer verstärkten Grundlast zu rechnen ist. Der Anteil an Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen wird beispielsweise weiter steigen und den Gesamtstromverbrauch erhöhen. Auch das klassische, starre Konzept der Grundlast wird von vielen Experten zunehmend in Frage gestellt. Sie fordern ein flexibleres System, bei dem Angebot und Nachfrage besser aufeinander abgestimmt werden. Möglichkeiten, dies zu erreichen, umfassen intelligentes Lastmanagement, <a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/">Sektorenkopplung</a>, ein Strom-<a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a> und variable Stromtarife, die Verbrauch und Erzeugung dynamisch steuern. Die Grundlast wird zwar weiterhin eine wichtige Rolle im Energiesystem spielen, aber ihr Management muss durch technologische Innovationen, den Ausbau von Speichern und eine höhere Flexibilität angepasst werden. Nur so können die Versorgungssicherheit und Stabilität im Zuge der Energiewende langfristig gewährleistet werden.</p>



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<p></p>
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		<title>SAIDI-Wert 2023: Hohe Versorgungssicherheit in Deutschland</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/saidi-wert-2023-hohe-versorgungssicherheit-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 09:59:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen SAIDI-Wert für 2023 veröffentlicht. Dieser Indexwert, der die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen pro Verbraucher misst, liegt bei 12,8 Minuten. (10,4 Mittelspannung + 2,4 Niederspannung) Dies bestätigt, dass die Versorgungssicherheit in Deutschland trotz der Herausforderungen der Energiewende weiterhin auf hohem Niveau bleibt. Der SAIDI-Wert als Index für die Versorgungssicherheit Der SAIDI-Wert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesnetzagentur hat den aktuellen <strong>SAIDI-Wert für 2023</strong> veröffentlicht. Dieser Indexwert, der die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen pro Verbraucher misst, liegt bei <strong>12,8 Minuten</strong>. (10,4 Mittelspannung + 2,4 Niederspannung) Dies bestätigt, dass die <strong>Versorgungssicherheit</strong> in Deutschland trotz der Herausforderungen der Energiewende weiterhin auf hohem Niveau bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der SAIDI-Wert als Index für die Versorgungssicherheit</h2>



<p>Der SAIDI-Wert zeigt an, wie viele Minuten ein durchschnittlicher Stromverbraucher im Jahr ohne Elektrizität bleibt. Gemessen in Minuten pro Jahr, liefert der Index einen <strong>wichtigen Indikator</strong> für die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz. Auf Basis von § 52 EnWG (Energiewirtschaftsgesetz) melden die Netzbetreiber jährlich ihre Daten zur Versorgungsqualität, welche die Bundesnetzagentur im Anschluss aggregiert. Mit 12,8 Minuten liegt der kumulierte Wert geringfügig über den 12,2 Minuten aus 2022 (10 Mittelspannung + 2,2 Niederspannung), bleibt aber <strong>im internationalen Vergleich</strong> immer noch <strong>sehr niedrig</strong>. Dies unterstreicht die hohe Versorgungssicherheit, obwohl der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Strommix in 2023 bereits über 50 % gestiegen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschland unter den Spitzenreitern in internationalen Vergleich</h2>



<p>Deutschland gehört somit nach wie vor zu den Spitzenreitern in Europa in Bezug auf die Versorgungssicherheit. Mit jährlichen Stromunterbrechungen von 12,8 Minuten ist das deutsche Stromnetz im Vergleich zu Ländern wie den USA (78 Minuten), Australien (60 Minuten) oder Kanada (55 Minuten) äußerst stabil. In Europa erreichen nur wenige Länder wie die <strong>Schweiz</strong> und <strong>Finnland</strong> ähnliche oder geringere Ausfallzeiten. Diese geringe durchschnittliche Ausfalldauer spricht für die hohen Standards im deutschen Stromnetz. Eine Übersicht der verschiedenen länderspezifischen SAIDI-Indizes aus 2022 gibt es im Bericht &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/saidi-deutsches-stromnetz-weiterhin-stabil/">SAIDI: Deutsches Stromnetz weiterhin stabil</a>&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Messung der Versorgungssicherheit mittels SAIDI-Wert</h2>



<p>Die Bundesnetzagentur erfasst jährlich alle Versorgungsunterbrechungen, die <strong>über drei Minuten</strong> andauern und ordnet sie verschiedenen Ursachen zu. Nur <strong>ungeplante Unterbrechungen</strong>, die durch atmosphärische Einflüsse, Einwirkungen Dritter oder Netzbetreiberstörungen verursacht werden, fließen in den SAIDI-EnWG-Wert ein. Diese klare Differenzierung garantiert eine gezielte Bemessung und Bewertung der Versorgungssicherheit. Netzbetreiber sind gesetzlich verpflichtet, diese Daten nach § 52 EnWG zu melden, was eine konsistente und verlässliche Berechnung des SAIDI-Indexes gewährleistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stabilität trotz wachsender Anforderungen der Energiewende</h2>



<p>Die Energiewende stellt das deutsche Stromnetz vor neue Herausforderungen, doch die Versorgungssicherheit bleibt trotz steigender Netzbelastung hoch. Durch die Möglichkeit zur <strong>temporären Höherauslastung</strong> des Stromnetzes <strong>gemäß § 49b EnWG</strong>, die als Reaktion auf die gestiegenen Anforderungen eingeführt wurde, lässt sich die Netzstabilität trotz der Volatilität erneuerbarer Energien wie Wind- und Solarenergie erhalten. Diese Regelung wurde 2023 als Teil des Solarpakets verlängert und unterstützt die Energiewende, ohne offenbar die Versorgungssicherheit zu gefährden. Eine Studie des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) und des Fraunhofer IEE von September 2024 empfiehlt daher  die <a href="https://cubeconcepts.de/den-netzverknuepfungspunkt-besser-nutzen/">Netzverknüpfungspunkte</a> zum Anschluss erneuerbarer Energien noch weiter auszureizen und die vorhandene Infrastruktur effizienter zu nutzen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Versorgungssicherheit und stabile Stromnetze</h2>



<p>Die Zahl der registrierten Störungen im Stromnetz stieg im Jahr 2023 leicht auf knapp 160.000 Fälle an, ein Anstieg von gut 1.000 Fällen im Vergleich zu 2022. Um die hohe Versorgungssicherheit langfristig zu sichern, werden zukünftig intelligente Netzlösungen, fortschrittliche Speicher- und Wasserstofftechnologien weiterentwickelt. Diese Technologien sowie der beschleunigte Netzausbau werden entscheidend sein, um die Versorgungssicherheit in einem Stromnetz mit zunehmend dezentralen und erneuerbaren Energiequellen aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Die Daten der Bundesnetzagentur bestätigen erneut, dass Deutschland – trotz der Umstellung auf eine klimafreundliche Energieversorgung – ein außergewöhnlich hohes Niveau an Versorgungssicherheit bietet. Dies sendet ein positives Signal an private Verbraucher und Unternehmen und unterstreicht die Bedeutung des deutschen Stromnetzes als eine der zuverlässigsten Infrastrukturen weltweit.</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen: Kosten senken, Energie sichern, Zukunft planen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energiekonzepte-fur-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Nov 2024 06:11:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein erfolgreiches Energiekonzept hilft Unternehmen, Energiekosten zu senken, Versorgungssicherheit zu verbessern und den CO₂-Ausstoß dauerhaft zu reduzieren. Besonders wirksam ist es, wenn Energieeffizienz, Photovoltaik, Speicher, Lastmanagement und Digitalisierung sinnvoll miteinander kombiniert werden. Ein gutes Energiekonzept ist heute kein reines Nachhaltigkeitsprojekt mehr, sondern ein wirtschaftliches Steuerungsinstrument. Es schafft Transparenz über Verbräuche, identifiziert Einsparpotenziale und macht Unternehmen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <strong>erfolgreiches Energiekonzept</strong> hilft Unternehmen, Energiekosten zu senken, Versorgungssicherheit zu verbessern und den CO₂-Ausstoß dauerhaft zu reduzieren. Besonders wirksam ist es, wenn Energieeffizienz, Photovoltaik, Speicher, Lastmanagement und Digitalisierung sinnvoll miteinander kombiniert werden.</p>



<p>Ein gutes Energiekonzept ist heute kein reines Nachhaltigkeitsprojekt mehr, sondern ein wirtschaftliches Steuerungsinstrument. Es schafft Transparenz über Verbräuche, identifiziert Einsparpotenziale und macht Unternehmen unabhängiger von schwankenden Energiepreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Energiekonzept?</h2>



<p>Ein Energiekonzept ist die strukturierte Analyse und Planung aller energierelevanten Bereiche eines Unternehmens. Dazu gehören der aktuelle Energieverbrauch, die vorhandenen technischen Anlagen, mögliche Effizienzmaßnahmen und die Frage, wie erneuerbare Energien sinnvoll eingebunden werden können.</p>



<p>Ziel ist es, den Energieeinsatz wirtschaftlicher, klimafreundlicher und langfristig planbarer zu machen. Je nach Unternehmen kann das Konzept sehr unterschiedlich aussehen, denn Produktionsbetriebe, Logistikunternehmen, Bürostandorte und Immobilienportfolios haben jeweils andere Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bausteine gehören dazu?</h2>



<p>Ein modernes Energiekonzept besteht in der Regel aus <strong>mehreren Bausteinen</strong>, die miteinander kombiniert werden. Dazu zählen vor allem Effizienzmaßnahmen, Eigenerzeugung und intelligente Steuerung.</p>



<p>Wichtige Bestandteile sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energieeffizienz, etwa durch LED-Beleuchtung, effizientere Maschinen oder optimierte Gebäude- und Heiztechnik.</li>



<li>Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung auf Dachflächen, Freiflächen oder Parkplätzen.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> zur Erhöhung des Eigenverbrauchs und zur Entlastung des Strombezugs.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsysteme</a> zur Überwachung, Steuerung und Auswertung von Verbrauch und Erzeugung.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a> und E-Mobility, wenn Fuhrpark oder Dienstfahrzeuge elektrifiziert werden sollen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je besser diese Elemente aufeinander abgestimmt sind, desto größer ist der wirtschaftliche Effekt. Ein Energiekonzept entfaltet seine Wirkung also nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel der Komponenten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Energieeffizienz der erste Schritt ist</h2>



<p>Der schnellste Weg zu einem besseren Energiekonzept führt meist über <strong>Energieeffizienz</strong>. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss weder eingekauft noch erzeugt oder gespeichert werden.</p>



<p>Schon einfache Maßnahmen können spürbare Effekte bringen. Dazu gehören etwa die Optimierung von Beleuchtung, Druckluft, Lüftung, Kälteanlagen oder <a href="https://cubeconcepts.de/hallenheizung-kosten-senken-effizienz-steigern/" type="post" id="18576">Hallenheizungen</a>. Auch organisatorische Anpassungen, zum Beispiel an Produktionszeiten oder Lastspitzen, können den Energieverbrauch deutlich senken.</p>



<p>Energieeffizienz hat außerdem einen wichtigen Vorteil: Sie senkt die Basislast und verbessert damit die Wirtschaftlichkeit aller weiteren Maßnahmen. Eine PV-Anlage oder ein Speicher arbeitet deutlich besser, wenn der Verbrauch klar analysiert und optimiert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle Photovoltaik spielt</h2>



<p>Photovoltaik ist für viele Unternehmen der <strong>zentrale Einstieg in ein nachhaltiges Energiekonzept</strong>. Sie ermöglicht es, Strom direkt vor Ort zu erzeugen und einen Teil des Bedarfs unabhängig vom Strommarkt zu decken.</p>



<p>Der erzeugte Solarstrom kann im Unternehmen selbst genutzt, in einem Speicher zwischengelagert oder ins Netz eingespeist werden. Besonders wirtschaftlich ist die Eigennutzung, weil damit Netzstrombezug, Netzentgelte und andere energierelevante Kosten reduziert werden.</p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/" type="page" id="482">Photovoltaik auf Dachflächen</a>, auf Freiflächen als <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarpark</a> oder als <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar-Carports</a> eignene sich in vielen Fällen auch für kombinierte Standortlösungen. Damit sind sie flexibel einsetzbar und lassen sich gut in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Speicher und Steuerung wichtig sind</h2>



<p>Ein Batteriespeicher macht ein Energiekonzept <strong>flexibler</strong> und <strong>wirtschaftlich robuster</strong>. Er verschiebt Strom aus Zeiten hoher Erzeugung in Zeiten hohen Verbrauchs und erhöht dadurch den Eigenverbrauchsanteil.</p>



<p>Gerade bei Unternehmen mit Lastspitzen oder zeitlich versetztem Verbrauch senkt ein Speicher zusätzlich Kosten. Er hilft, Netzbezug in teuren Zeiten zu vermeiden und die Stromversorgung planbarer zu machen.</p>



<p>Mindestens genauso wichtig ist ein <strong>Energiemanagementsystem</strong>. Es erfasst Verbräuche und Erzeugung, steuert Energieflüsse und schafft die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen. Erst dadurch wird aus einer Einzelmaßnahme ein intelligentes Gesamtsystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Unternehmen ein Energiekonzept entwickeln</h2>



<p>Ein gutes Energiekonzept entsteht nicht am Schreibtisch, sondern <strong>auf Basis belastbarer Daten</strong>. Der erste Schritt ist daher immer eine saubere Analyse des Ist-Zustands.</p>



<p>Der typische Ablauf sieht so aus:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Energieverbrauch erfassen und bewerten.</li>



<li>Lastprofile und Verbrauchsspitzen identifizieren.</li>



<li>Technische Anlagen und Gebäude prüfen.</li>



<li>Einsparpotenziale und Eigenstrompotenziale vergleichen.</li>



<li>Maßnahmen priorisieren und wirtschaftlich bewerten.</li>



<li>Fördermöglichkeiten und Finanzierungsmodelle einbeziehen.</li>



<li>Umsetzung planen und laufend überwachen.</li>
</ol>



<p></p>



<p>Diese strukturierte Vorgehensweise hilft Unternehmen, nicht nur einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern eine tragfähige Gesamtstrategie zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Förderungen &amp; Standards helfen</h2>



<p>Für nachhaltige Energiekonzepte stehen verschiedene Förder- und Beratungsangebote zur Verfügung. Besonders wichtig sind Förderungen für Energieberatung, Effizienzmaßnahmen, Photovoltaik und Speicherlösungen.</p>



<p>Zusätzlich können Normen und Systeme wie <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/" type="post" id="7520">EMAS</a> eine wichtige Rolle spielen. Sie helfen dabei, Energieverbräuche systematisch zu erfassen, Prozesse zu dokumentieren und Verbesserungen dauerhaft umzusetzen.</p>



<p>Für Unternehmen ist das nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern oft auch regulatorisch oder wirtschaftlich relevant. Wer Energie systematisch managt, schafft bessere Entscheidungsgrundlagen und verbessert die eigene Position gegenüber steigenden Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile Unternehmen erwarten können</h2>



<p>Ein gut geplantes Energiekonzept bringt Unternehmen mehrere Vorteile gleichzeitig. Der wichtigste Effekt ist die <strong>Reduzierung der Energiekosten</strong>.</p>



<p>Hinzu kommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Planungssicherheit bei den laufenden Energiekosten.</li>



<li>geringere Abhängigkeit von Strompreisschwankungen.</li>



<li>bessere CO₂-Bilanz und stärkere Nachhaltigkeitswirkung.</li>



<li>höhere Transparenz über Energieverbräuche und Lasten.</li>



<li>bessere Voraussetzungen für Förderungen und Zertifizierungen.</li>



<li>oft auch ein positiver Effekt auf Außenwirkung und Arbeitgeberattraktivität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders stark wird der Nutzen, wenn Maßnahmen nicht isoliert, sondern als Gesamtsystem gedacht werden. Dann werden Effizienz, Eigenstrom, Speicher und Digitalisierung zu einem echten Wettbewerbsvorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Contracting eine Rolle spielen kann</h2>



<p>Nicht jedes Unternehmen möchte oder kann die gesamte Investition selbst tragen. In solchen Fällen ist <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> eine sinnvolle Lösung.</p>



<p>Dabei übernimmt ein Partner Planung, Finanzierung, Umsetzung und oft auch Betrieb oder Wartung der Anlage. Das Unternehmen nutzt die Energie oder die energetische Infrastruktur, <strong>ohne die volle Anfangsinvestition</strong> selbst leisten zu müssen.</p>



<p>Contracting kann besonders interessant sein, wenn Projekte schnell umgesetzt werden sollen oder wenn Kapital für das Kerngeschäft freigehalten werden soll. Wichtig ist dabei eine klare vertragliche Regelung, damit Wirtschaftlichkeit, Verantwortung und Betrieb transparent bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen basieren heute auf einer klaren Kombination aus Effizienz, Eigenerzeugung und intelligenter Steuerung. Wer Verbräuche analysiert, passende Technologien kombiniert und die Umsetzung strukturiert plant, kann Energiekosten senken und die Energieversorgung deutlich zukunftsfähiger machen.</p>



<p>Photovoltaik, Speicher und Energiemanagement bilden dabei oft das technische Rückgrat. Energieeffizienz und Förderlogik sorgen dafür, dass daraus ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept wird.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Sachsen-Anhalt: Batteriespeicher-Förderprogramm</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/sachsen-anhalt-batteriespeicher-foerderprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 11:32:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis zum 29. November 2024 können Unternehmen in Sachsen-Anhalt noch Anträge für das Batteriespeicher-Förderprogramm einreichen. Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt STROMSPEICHER“ wurde ins Leben gerufen, um Investitionen in die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Es richtet sich an Unternehmen und Kommunen in Sachsen-Anhalt und zielt darauf ab, den Anteil von regenerativ erzeugtem Strom im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bis zum 29. November 2024 können Unternehmen in <strong>Sachsen-Anhalt</strong> noch Anträge für das <strong>Batteriespeicher-Förderprogramm</strong> einreichen. Das Förderprogramm „Sachsen-Anhalt STROMSPEICHER“ wurde ins Leben gerufen, um Investitionen in die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu unterstützen. Es richtet sich an Unternehmen und Kommunen in Sachsen-Anhalt und zielt darauf ab, den Anteil von regenerativ erzeugtem Strom im Energiesystem zu erhöhen.</p>



<p>Durch die Förderung soll eine effiziente Integration von erneuerbaren Energiequellen in das Stromnetz ermöglicht werden. Der nicht rückzahlbare Zuschuss trägt dazu bei, die Kosten für die Anschaffung und Installation von Energiespeichersystemen zu verringern und so die Nutzung grüner Energie zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gegenstand des Batteriespeicher-Förderprogramms</h2>



<p>Gefördert werden Investitionen in stationäre, elektrochemische <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> mit einer Speicherkapazität <strong>ab 30 kWh</strong>, die mindestens <strong>75 %</strong> <strong>Strom aus erneuerbaren Quellen</strong> speichern. Dies umfasst sowohl die Speichersysteme selbst als auch das notwendige <strong>Batterie-Managementsystem</strong> sowie den <strong>Speicher-Wechselrichter</strong>. Auch <strong>Planungsleistungen</strong>, die bis zu 20 % der Gesamtausgaben ausmachen können, werden bezuschusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 50 % Förderung möglich</h2>



<p>Das Batteriespeicher-Förderprogramm in Sachsen-Anhalt sieht eine gestaffelte Förderquote vor, die sich an der Unternehmensgröße orientiert. <strong>Kleine Unternehmen</strong> erhalten einen Zuschuss von <strong>50 % der förderfähigen Kosten</strong>, mittlere Unternehmen werden mit 40 % unterstützt, und große Unternehmen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts erhalten eine Förderung von 30 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswahlkriterien des Batteriespeicher-Förderprogramms</h2>



<p>Generell können private und öffentliche Unternehmen sowie andere juristische Personen, wie Kommunen, Förderanträge stellen. Die Auswahl der geförderten Vorhaben erfolgt anhand mehrerer Kriterien, wobei der größte Schwerpunkt auf dem Beitrag zur <strong>Minderung der CO₂-Emissionen</strong> liegt. Weitere Auswahlkriterien sind die <strong>Fördereffizienz</strong>, die <strong>Unternehmensgröße </strong>sowie der Bezug zu <strong>erneuerbaren Energien</strong> und Aspekten der <strong>Nachhaltigkeit</strong> und des Umweltschutzes. Damit sollen Projekte bevorzugt werden, die besonders wirkungsvoll zur Erreichung der Klimaziele beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">11 Mio. Euro stehen für das Batteriespeicher-Förderprogramm bereit</h2>



<p>Die Gesamtsumme des Batteriespeicher-Förderprogramms beläuft sich auf <strong>11 Millionen Euro</strong>, die noch bis zum 29. November 2024 beantragt werden können. Interessierte Unternehmen und Kommunen sollten sich mit der Antragstellung demnach beeilen. Besonders wichtig ist es, die Fördervoraussetzungen genau zu beachten. Dazu zählen insbesondere die Mindestanforderungen an die Speicherkapazität und der Anteil des gespeicherten Stroms aus erneuerbaren Quellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jetzt Anträge zum Batteriespeicher-Förderprogramm stellen</h2>



<p>Unternehmen und Kommunen in Sachsen-Anhalt sollten jetzt schnell Handeln und die Chancen des Förderprogramms „Sachsen-Anhalt STROMSPEICHER“ nicht ungenutzt lassen. Die Bereitstellung von bis zu 50 % Förderung für Investitionen in Speichertechnologien bietet eine attraktive Möglichkeit, die eigene Energieeffizienz zu steigern und gleichzeitig einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der ohnehin schon kurze ROI von Batteriespeichern verkürzt sich so um die Hälfte.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwicklung der Batteriespeichererlöse</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/entwicklung-der-batteriespeichererloese/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2024 15:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2020 haben sich die Batteriespeichererlöse im deutschen Energiemarkt positiv entwickelt und sind kontinuierlich gestiegen, was auf verschiedene Einflussfaktoren und Markttrends zurückzuführen ist. Diese positive Dynamik zeigt, dass Batteriespeicher zunehmend als wichtige Akteure in der Energiewirtschaft anerkannt werden. Besonders im Primärregelleistungsmarkt und am Spotmarkt haben Batteriespeicher als Einnahmequelle für Speicherbetreiber eine neue Bedeutung erlangt. Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/entwicklung-der-batteriespeichererloese/">Entwicklung der Batteriespeichererlöse</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 2020 haben sich die <strong>Batteriespeichererlöse</strong> im deutschen Energiemarkt positiv entwickelt und sind kontinuierlich gestiegen, was auf verschiedene Einflussfaktoren und Markttrends zurückzuführen ist. Diese positive Dynamik zeigt, dass <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a> zunehmend als wichtige Akteure in der Energiewirtschaft anerkannt werden. Besonders im <strong>Primärregelleistungsmarkt</strong> und am <strong>Spotmarkt</strong> haben Batteriespeicher als Einnahmequelle für Speicherbetreiber eine neue Bedeutung erlangt.</p>



<p>Die Vermarktung von Primärregelleistung (PRL) &#8211; auch Primärregelreserve genannt &#8211; war traditionell die lukrativste Option für Batteriespeicher. Ihre Hauptaufgabe ist es, äußerst <strong>kurzfristige Schwankungen</strong> im Stromnetz auszugleichen und die Frequenz des Stromnetzes auf einem stabilen Wert (in Europa 50 Hertz) zu halten. Aber auch die Vermarktung der Sekundärregelleistung (SRL), die normalerweise innerhalb von 30 Sekunden bis 5 Minuten nach einer Frequenzabweichung für die Stabilisierung der Stromnetze sorgt, rückt zunehmend in den Focus von industriellen Batteriebetreibern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigende Batteriespeichererlöse im Stromhandel und auf Regelenergiemärkten</h2>



<p>Im Jahr <strong>2021</strong> konnten Betreiber von Speichersystemen mit 1 MW Leistung und 1 MWh Speichertiefe rund <strong>136.000 Euro</strong> am PRL-Markt erzielen. Diese Zahl stieg im Jahr <strong>2022</strong> auf etwa <strong>180.000 Euro</strong> und bis zum Herbst 2024 konnten Betreiber eines Zwei-Stunden-Speichersystems sogar innerhalb von zwölf Monaten durch eine tägliche und marktübergreifende Optimierung etwa <strong>195.000 Euro</strong> pro Megawatt erwirtschaften. All diese Zahlen weisen auf eine anhaltend <strong>starke Nachfrage</strong> und <strong>volatile Märkte</strong> hin. </p>



<p>Im Vergleich dazu hätte eine exklusive Vermarktung in der Primärregelleistung oder Sekundärregelleistung nur etwa <strong>125.000 Euro</strong> pro Megawatt gebracht. Im Stromhandel gab es im gleichen Zeitraum etwa <strong>145.000 Euro</strong> pro Megawatt. Diese Zahlen verdeutlichen die Ertragsdynamik, die durch die Kombination verschiedener Vermarktungsstrategien entsteht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Märkte, Batteriesysteme und der richtige Mix sind entscheidend</h2>



<p>Die Zusammensetzung der Erlöse variiert je nach Speicherdauer: Bei Zwei-Stunden-Systemen stammen die Einnahmen überwiegend aus der Sekundärregelleistung und dem Stromhandel. Ein Ein-Stunden-Systeme hingegen erzielen eine relativ <strong>gleichmäßige Verteilung</strong> der Erlöse zwischen Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Handel. Diese Unterschiede betonen, wie stark die <strong>Einsatzstrategie</strong> und <strong>Speicherkapazität</strong> die Rentabilität beeinflussen können.&nbsp;</p>



<p>Der Primärregelleistungsmarkt (PRL) hat sich von 2021 auf 2022 als stabil wachsend erwiesen. Doch seit 2023 zeigt sich eine Angleichung mit dem SRL-Markt, die den PRL als Einkommensquelle relativiert. Besonders Ende 2022 und Anfang 2023 näherten sich auch die Erlöse des Spotmarkts jenen des PRL-Marktes an, was eine stärkere strategische Flexibilität bei der Vermarktung von Speicherkapazitäten möglich macht.</p>



<p>Das Erlöspotenzial des Spotmarkts ist 2022 und 2023 ebenfalls gestiegen. In einigen Monaten generierte der Spotmarkt sogar höhere Erlöse als der PRL-Markt, was für Speicherbetreiber zusätzliche Optionen für <strong>Arbitragegeschäfte</strong> bei <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> eröffnete. Der Spotmarkt profitierte dabei vor allem von den steigenden Spreads im Day-Ahead- und Intraday-Markt, wodurch Batteriespeicher eine attraktive Ergänzung zum klassischen Regelleistungsmarkt wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktangleichung &amp; Einflussfaktoren auf die Erlösentwicklung</h2>



<p>Die fortschreitende Angleichung der Erlöspotentiale für Batteriespeicher hat Speicherbetreibern mehr <strong>Flexibilität in der Vermarktung</strong> verschafft und neue Arbitragemöglichkeiten im Intraday-Handel eröffnet. Verschiedene Faktoren haben diese Entwicklung begünstigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steigende Volatilität</strong>: Besonders im Intraday-Handel ermöglichte eine erhöhte Volatilität profitable Arbitragegeschäfte, die von Speichern effektiv genutzt werden konnten.</li>



<li><strong>Fossile Brennstoffpreise</strong>: Die hohe Schwankung der Brennstoffpreise beeinflusste maßgeblich die täglichen Strompreis-Spreads und damit die Erlöspotenziale von Batteriespeichern.</li>



<li><strong>Zunehmender Wettbewerb</strong>: Die wachsende Anzahl an Großbatteriespeichern in Deutschland erhöhte den Wettbewerbsdruck, insbesondere im PRL-Markt. Dieser Wettbewerbszuwachs führte zur Annäherung der Preise im PRL- und Spotmarkt und machte den Stromhandel profitabler.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Neuer Index für Batteriespeichererlöse im deutschen Markt</h2>



<p>Ein neuer <a href="https://www.regelleistung-online.de/german-energy-storage-revenue-index/">In</a><a href="https://www.regelleistung-online.de/german-energy-storage-revenue-index/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dex</a> ermöglicht jetzt eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern in den deutschen Energiemärkten. Er erfasst täglich die Erlöse aus Stromhandel, PRL sowie SRL und liefert Einblicke in die durchschnittliche Preisentwicklung des letzten Jahres. Derzeit sind spezifische Indizes für ein- und zweistündige Speichersysteme und den aktuellen Markttrends verfügbar. Dabei geht die Berechnung von bis zu zwei vollständige Zyklen pro Tag bei einem AC/AC-Wirkungsgrad von 90 % aus. Die verschiedene Vermarktungsoptionen auf dem <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> und den PRL- sowie den SRL-Märkten werden ebenso abgebildet, wie eine Strategiekombination und die tägliche Optimierung.</p>



<p>Der neue Index für Batteriespeichererlöse basiert auf der Annahme, dass die optimale Tagesstrategie im Voraus bekannt ist und angewendet wird. Daher könnten die tatsächlichen Erlöse in der Praxis niedriger ausfallen, da Unvorhersehbarkeiten und kurzfristige Marktbewegungen nicht berücksichtigt werden. Trotz dieses Hintergrundes halten Experten die berechneten Erlöse für durchaus realistisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die kontinuierlich steigenden Batteriespeichererlöse seit 2020 und die Angleichung der Erträge auf verschiedenen Märkten unterstreichen die wachsende Attraktivität von Energiespeicherprojekten. Der Index für Batteriespeichererlöse bietet Investoren und Projektentwicklern wichtige Anhaltspunkte zur Einschätzung und Planung von Projekten, indem er eine Analyse der potenziellen Erträge ermöglicht. Die Methodik des Index erlaubt zudem projektspezifische Anpassungen, wodurch Faktoren wie Wirkungsgrad, Zyklenzahl und Degradation berücksichtigt werden können. Diese Transparenz und Anpassungsfähigkeit unterstützen fundierte Investitionsentscheidungen und tragen dazu bei, die Rentabilität und Wirtschaftlichkeit von Speicherprojekten präziser zu bewerten.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/entwicklung-der-batteriespeichererloese/">Entwicklung der Batteriespeichererlöse</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sektorenkopplung – für vernetzte Energiesysteme in Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Oct 2024 10:57:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sektorenkopplung beschreibt die intelligente Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie. Ziel ist es, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Energiesysteme flexibler zu gestalten. Für Unternehmen wird Sektorenkopplung zunehmend zum strategischen Hebel: Sie ermöglicht nicht nur Nachhaltigkeit, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile – von sinkenden Energiekosten bis hin zur besseren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/">Sektorenkopplung – für vernetzte Energiesysteme in Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Sektorenkopplung beschreibt die intelligente Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie. Ziel ist es, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Energiesysteme flexibler zu gestalten.</p>



<p>Für Unternehmen wird Sektorenkopplung zunehmend zum strategischen Hebel: Sie ermöglicht nicht nur Nachhaltigkeit, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile – von sinkenden Energiekosten bis hin zur besseren Nutzung von Photovoltaik und Batteriespeichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Sektorenkopplung einfach erklärt?</h2>



<p>Sektorenkopplung bedeutet, dass Energie nicht isoliert in einem Bereich genutzt wird, sondern sektorübergreifend eingesetzt wird.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage produziert Strom</li>



<li>Strom wird nicht vollständig eingespeist</li>



<li>Überschuss wird genutzt für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Wärme (z. B. Wärmepumpe)</li>



<li>E-Mobilität (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a>)</li>



<li>Speicherung (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> oder Wasserstoff)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Höherer Eigenverbrauch, weniger Verluste, geringere Energiekosten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Sektorenkopplung für Unternehmen so wichtig?</h2>



<p>Unternehmen stehen heute vor mehreren Herausforderungen gleichzeitig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Strompreise</li>



<li>CO₂-Reduktionspflichten</li>



<li>volatile Energieerzeugung</li>



<li>Anforderungen aus ESG, CSRD &amp; Taxonomie</li>
</ul>



<p></p>



<p>Sektorenkopplung bietet dafür eine integrierte Lösung.</p>



<p><strong>Zentrale Vorteile:</strong></p>



<p>Erhöhung der Versorgungssicherheit</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maximierung des Eigenverbrauchs von PV-Strom</li>



<li>Reduktion von Energiebezugskosten</li>



<li>Verbesserung der CO₂-Bilanz</li>



<li>Entlastung der Netzinfrastruktur</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien der Sektorenkopplung im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Power-to-Heat (PtH): Strom wird zu Wärme</h3>



<p>Überschüssiger Strom wird in Wärme umgewandelt, z. B. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wärmepumpen</li>



<li>elektrische Heizsysteme</li>



<li>industrielle Prozesswärme</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Praxisnutzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ideal für Industrie &amp; Gewerbe mit Wärmebedarf</li>



<li>Reduziert Gasverbrauch</li>



<li>Nutzt PV-Strom direkt im Gebäude</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Power-to-Gas (PtG): Strom wird zu Wasserstoff</h3>



<p>Hier wird Strom zur Herstellung von Wasserstoff oder synthetischem Gas genutzt.</p>



<p><strong>Einsatzbereiche:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrie (z. B. Stahl, Chemie)</li>



<li>Langzeitspeicherung</li>



<li>Rückverstromung bei Bedarf</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant für zukünftige Energiesysteme und Dunkelflauten</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Power-to-Liquid (PtL): Strom wird zu Kraftstoff</h3>



<p>Erzeugung synthetischer Kraftstoffe für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Luftfahrt</li>



<li>Schifffahrt</li>



<li>Schwerlastverkehr</li>
</ul>



<p></p>



<p>Noch teuer, aber strategisch wichtig für schwer elektrifizierbare Sektoren</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Elektromobilität &amp; Vehicle-to-Grid (V2G)</h3>



<p>Elektrofahrzeuge werden Teil des Energiesystems:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Laden bei PV-Überschuss</li>



<li>Rückspeisung ins Netz möglich (V2G)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Für Unternehmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzliche Flexibilität im Lastmanagement</li>



<li>Flottenintegration</li>



<li>Ladeinfrastruktur als Bestandteil des Energiemanagements</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Batteriespeicher als zentrale Schnittstelle</h3>



<p>Batteriespeicher (BESS) verbinden die Sektoren operativ:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung von PV-Strom</li>



<li>Bereitstellung für Wärme, Mobilität oder Produktion</li>



<li>Lastmanagement &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis oft das Herzstück sektorübergreifender Systeme</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel: Sektorenkopplung im Unternehmen</h2>



<p>Ein typisches gewerbliches Setup:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage auf Dach oder Carport</li>



<li>Batteriespeicher (BESS)</li>



<li>Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge</li>



<li>Wärmepumpe oder Prozesswärme</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> (EMS)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>So funktioniert das Zusammenspiel:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>PV erzeugt Strom</li>



<li>Eigenverbrauch hat Priorität</li>



<li>Überschuss → Batterie oder Wärme</li>



<li>E-Fahrzeuge laden bei günstigen Zeiten</li>



<li>Netzbezug wird minimiert</li>
</ol>



<p></p>



<p>Ergebnis: Maximale Effizienz und geringere Energiekosten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Sektorenkopplung für Unternehmen</h2>



<p><strong>Wirtschaftlich:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzierung von Strom- und Energiekosten</li>



<li>Optimierung von Lastspitzen</li>



<li>bessere Nutzung von PV-Investitionen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ökologisch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deutliche CO₂-Reduktion</li>



<li>Erfüllung regulatorischer Anforderungen</li>



<li>Unterstützung von ESG-Strategien</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Technisch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Systemeffizienz</li>



<li>bessere Integration erneuerbarer Energien</li>



<li>höhere Resilienz gegenüber Strompreisschwankungen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen der Sektorenkopplung</h2>



<p>Trotz der Vorteile gibt es Hürden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Anfangsinvestitionen</li>



<li>Komplexe Planung und Integration</li>



<li>Regulatorische Rahmenbedingungen</li>



<li>Teilweise fehlende Infrastruktur (z. B. Wasserstoff)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist daher eine <strong>individuelle Systemplanung</strong> mit abgestimmtem Energiemanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft: Sektorenkopplung als Standardmodell</h2>



<p>Die Bedeutung der Sektorenkopplung wird weiter steigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigender Anteil erneuerbarer Energien</li>



<li>Ausbau von Wasserstoffwirtschaft</li>



<li>zunehmende Elektrifizierung</li>



<li>dynamische Stromtarife &amp; Flexibilitätsmärkte</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen entwickelt sich Sektorenkopplung vom „Nice-to-have“ zum <strong>zentralen Bestandteil moderner Energiestrategien</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ohne Sektorenkopplung keine effiziente Energiewende</h2>



<p>Sektorenkopplung ist der Schlüssel, um erneuerbare Energien wirtschaftlich und effizient zu nutzen. Sie verbindet Strom, Wärme und Mobilität zu einem integrierten Gesamtsystem.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringere Energiekosten</li>



<li>höhere Unabhängigkeit</li>



<li>bessere CO₂-Bilanz</li>



<li>zukunftssichere Energieversorgung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer heute in Photovoltaik investiert, sollte Sektorenkopplung direkt mitdenken – nur so entsteht ein wirklich optimiertes Energiesystem.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Strompreisbestandteile 2025: Umlagen &#038; Abgaben</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strompreisbestandteile-2025-umlagen-abgaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2024 14:10:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben die neuen Strompreisbestandteile 2025 und Abgaben im Rahmen des EEG und weiterer Umlagen festgelegt. Diese sollen den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien und die Modernisierung der Energieinfrastruktur finanzieren. Der für 2025 prognostizierte EEG-Finanzierungsbedarf, die Höhe der KWKG-Umlage, die Offshore-Netzumlage und der Aufschlag für besondere Netznutzung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben die neuen <strong>Strompreisbestandteile 2025</strong> und Abgaben im Rahmen des EEG und weiterer Umlagen festgelegt. Diese sollen den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energien und die Modernisierung der Energieinfrastruktur finanzieren. Der für 2025 prognostizierte EEG-Finanzierungsbedarf, die Höhe der KWKG-Umlage, die Offshore-Netzumlage und der Aufschlag für besondere Netznutzung wurden am 25.10.2024 durch die ÜNBs bekanntgegeben. Diese fließen ab Januar 2025 in die <a href="https://cubeconcepts.de/neuregelung-bei-der-verteilung-der-netzkosten/">Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</a> und in die Strompreise ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EEG-Finanzierungsbedarf &amp; Abzugsbetrag für 2025</h2>



<p>Die ÜNB haben den EEG-Finanzierungsbedarf für das Jahr 2025 auf <strong>17,03 Milliarden Euro</strong> festgesetzt. Dabei ist der EEG-Kontostand, der zum 31.12.2024 auf etwa 0,5 Milliarden Euro prognostiziert wird, noch nicht inbegriffen. Der Gesamtbetrag wird zur Förderung der erneuerbaren Energien in Deutschland eingesetzt, um langfristig eine klimafreundliche und unabhängige Energieversorgung sicherzustellen.</p>



<p>Die EEG-Förderung unterstützt dabei den Ausbau erneuerbarer Energien, indem sie den Anbietern <strong>feste Vergütungspreise</strong> garantiert, die über das EEG-Konto abgerechnet werden. Betreiber von Anlagen wie Windkraft oder Solarenergie erhalten eine feste Vergütung pro eingespeiste Kilowattstunde. Die ÜNB verkaufen diesen Strom an der Börse, wobei die Erlöse meist unter den gezahlten Vergütungen liegen. Die Differenz wird durch Subventionen ausgeglichen. Ab 2025 wird diese Förderung aus dem Bundeshaushalt finanziert, sodass Verbraucher durch Steuergelder indirekt beteiligt sind.</p>



<p>Der <strong>Abzugsbetrag</strong> nach § 53 Abs. 4 EEG für ausgeförderte Anlagen wurde für 2025 auf <strong>0,715 ct/kWh</strong> festgelegt. Dieser reduzierte Satz ermöglicht es bestimmten Anlagenbetreibern, die bereits aus der EEG-Förderung gefallen sind, ihre selbst erzeugte Energie kostengünstiger zu verbrauchen. Die Regelung entlastet Betreiber, die ihre Stromversorgung eigenständig und mit erneuerbaren Energiequellen decken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Umlagen &amp; Abgaben der Strompreisbestandteile 2025</h2>



<p>Zusätzlich zur EEG-Umlage tragen weitere Umlagen zur Finanzierung und Stabilisierung der Energieversorgung bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KWKG-Umlage</strong>: Die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWKG) beträgt <strong>0,277 ct/kWh</strong>. Die KWKG-Umlage unterstützt den Ausbau von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugen und daher besonders effizient arbeiten. Diese Technologie spielt eine wesentliche Rolle für die Energieeffizienz und Versorgungssicherheit, insbesondere in Städten und Ballungsräumen.</li>



<li><strong>Offshore-Netzumlage</strong>: Die Offshore-Netzumlage beträgt im Jahr 2025 <strong>0,816 ct/kWh</strong> und deckt die Kosten für die Anbindung von Offshore-Windparks. Die Anbindung von Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee ist ein bedeutender Faktor für die Erreichung der deutschen Klimaziele. Dies trägt durch die Einspeisung großer Mengen erneuerbaren Stroms zur Netzstabilität und Versorgungssicherheit bei.</li>



<li><strong>Aufschlag für besondere Netznutzung</strong>: Der Aufschlag für besondere Netznutzung wurde auf <strong>1,558 ct/kWh</strong> festgelegt. Diese Abgabe betrifft Netzbetreiber, die durch einen überproportionalen Ausbau der erneuerbaren Energien besonders belastet sind. Laut einer Festlegung der Bundesnetzagentur (BNetzA) mussten bis zum 15. Oktober 2024 alle Netzbetreiber ermitteln, ob sie von einem überdurchschnittlichen Ausbau erneuerbarer Energien betroffen sind. Hierfür wird eine Kennzahl verwendet, die die angeschlossene Erzeugungsleistung aus erneuerbaren Energien ins Verhältnis zur Verbrauchslast im Netzgebiet setzt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Netzbetreiber mit überdurchschnittlich Belastung erhalten einen finanziellen Ausgleich. Diese Entlastungsbeträge finanziert der neue bundesweite „Aufschlag für besondere Netznutzung“. Dieser Aufschlag wird erstmals 2025 für die <a href="https://cubeconcepts.de/neuregelung-bei-der-verteilung-der-netzkosten/">Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</a> erhoben. Damit sollen alle Stromverbraucher fair an den regional unterschiedlichen Netzausbaukosten beteiligt, die durch die besonderen Anforderungen und Belastungen in bestimmten Netzgebieten entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strompreisbestandteile 2025: Auswirkungen auf Verbraucher &amp; Industrie</h2>



<p>Die Gesamtheit dieser Umlagen und Abgaben führt zu einer <strong>Erhöhung des Strompreises</strong>, ist jedoch auch ein zentrales Mittel zur Finanzierung der deutschen Energiewende. Die EEG-Umlage und der reduzierte Abzugsbetrag für Eigenversorger schaffen <strong>Anreize</strong> für eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Energiequellen. Die KWKG-Umlage fördert die effiziente Erzeugung von Strom und Wärme, während die Offshore-Netzumlage und der Aufschlag für besondere Netznutzung gezielt den Ausbau der Infrastruktur und die Netzstabilität unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stabilität für das Stromnetz durch Strompreisbestandteile 2025</h2>



<p>Die 2025 festgelegten Umlagen und Abgaben spiegeln die umfassenden Bemühungen wider, eine nachhaltige und widerstandsfähige Energieversorgung in Deutschland sicherzustellen. Der EEG-Finanzierungsbedarf in Höhe von 17,03 Milliarden Euro und die ergänzenden Umlagen stärken den Ausbau erneuerbarer Energien und die Netzanbindung. Sie tragen entscheidend zur Modernisierung der Energieinfrastruktur bei, die für eine nachhaltige, zuverlässige und kosteneffiziente Stromversorgung notwendig ist.</p>



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<p></p>
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		<title>Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/neuregelung-bei-der-verteilung-der-netzkosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:21:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Neuregelungen bei der Verteilung der Netzkosten durch die Bundesnetzagentur ab 2025 stehen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland, insbesondere durch Windkraft- und Solaranlagen. Diese Regelungen sollen die finanziellen Lasten der Stromnetzentgelte, die bisher regional ungleich verteilt waren, gerechter verteilen. So werden insbesondere Regionen entlastet, die stark in die Erzeugung erneuerbarer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Neuregelungen bei der Verteilung der Netzkosten</strong> durch die Bundesnetzagentur ab 2025 stehen im Zusammenhang mit dem anhaltenden Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland, insbesondere durch Windkraft- und Solaranlagen. Diese Regelungen sollen die finanziellen Lasten der <a href="https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/">Stromnetzentgelte</a>, die bisher regional ungleich verteilt waren, gerechter verteilen. So werden insbesondere Regionen entlastet, die stark in die Erzeugung erneuerbarer Energie investiert haben.</p>



<p>Im ersten Schritt wurden in den letzten Monaten 178 der etwa 900 Verteilnetzbetreiber identifiziert, die von dem neuen sog. Wälzmechanismus betroffen sind. Dazu wird ein Aufschlag auf den Stromverbrauch aller Verbraucher in Deutschland erhoben und durch einen neuen Verteilschlüssel zurückgegeben. Im Jahr 2025 sollen auf diese Weise rund <strong>2,4 Milliarden Euro</strong> neu verteilt werden. Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW beziffern den <strong>Aufschlag für besondere Netznutzung</strong> auf <strong>1,558 ct/kWh</strong>. Dieser Betrag, der für nicht-privilegierte Letztverbraucher anfällt, wird auf die betroffenen Verteilnetzbetreiber umgelegt und gleicht die entgangenen Erlöse aus, die durch die reduzierten Netzentgelte in bestimmten Regionen entstehen. Er wird somit fester <a href="https://cubeconcepts.de/strompreisbestandteile-2025-umlagen-abgaben/">Strompreisbestandteil 2025</a>. </p>



<p>Die Aufschläge ähneln der bisherigen § 19 StromNEV-Umlage, die dazu dienen, Netzkosten zwischen allen Stromverbrauchern zu verteilen. Sie werden in der Stromrechnung als ct/kWh-Betrag ausgewiesen und hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. den entgangenen Erlösen der Netzbetreiber und den prognostizierten Stromverbräuchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund des neuen Branchenmodells</h2>



<p>In den vergangenen Jahren hat der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere in Nord- und Ostdeutschland, zu <strong>erheblichen Netzausbaukosten</strong> geführt. Regionen wie Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die durch Windkraft und großflächige Solaranlagen viel Strom erzeugen, mussten hohe Kosten für den Ausbau und die Anpassung der Netzinfrastruktur tragen. Diese Kosten wurden bisher weitgehend <strong>regional umgelegt</strong>, was dazu führte, dass Verbraucher und Unternehmen in diesen Gebieten deutlich <strong>höhere Netzgebühren</strong> zahlen mussten. Jetzt soll das neue Branchenmodell dafür sorgen, dass die Mehrkosten gerechter umverteilt werden.</p>



<p>Verschiedene Verteilnetzbetreiber hatten bereits vor der Ankündigung der Höhe des Aufschlags für besondere Netznutzung Strompreisreduktionen für private Haushalte von bis zu 200 Euro pro Jahr angekündigt. Inwieweit auch Unternehmen bzw. Großverbrauchen in diesen Regionen davon profitieren werden, bleibt abzuwarten. Auf der anderen Seite könnten Regionen mit geringerer Belastung durch den Ausbau erneuerbarer Energien, wie etwa Nordrhein-Westfalen, Hamburg oder Bayern, in 2025 <strong>leichte Erhöhungen der Netzgebühren</strong> verzeichnen.</p>



<p>Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betonte im Vorfeld, dass mit dieser neuen Regelung &#8220;faire Netzentgelte&#8221; geschaffen werden sollen, um die Menschen und Unternehmen in den betroffenen Regionen zu unterstützen. Zudem wird gehofft, dass durch die gerechtere Verteilung der Kosten die Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien gesteigert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mechanismus der Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</h2>



<p>Der zugrunde liegende Mechanismus basiert auf einem mehrstufigen Modell, das kontinuierlich aktualisiert wird. Zunächst wird ermittelt, ob ein Netzbetreiber von besonderen Kosten durch den Ausbau erneuerbarer Energien betroffen ist. Dies geschieht durch eine Kennzahl, die auf der ans Netz angeschlossenen Erzeugungsleistung basiert. Wenn die Kennzahl eines Netzbetreibers einen bestimmten Schwellenwert überschreitet, kann er einen Teil der durch die Integration erneuerbarer Energien entstandenen Kosten bundesweit verteilen.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt des Mechanismus betrifft kleinere, nachgelagerte Netzbetreiber, wie z. B. Stadtwerke. Diese profitieren indirekt von den sinkenden Netzentgelten der größeren Regionalversorger, an deren Netz sie angeschlossen sind, auch wenn sie selbst nicht von der Kostenverteilung betroffen sind. So wird beispielsweise der Regionalversorger E.DIS Netz GmbH in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern entlastet, was wiederum auch auf die kleineren angeschlossenen Netzbetreiber in der Region durchschlägt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das gestufte Modell bei der Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</h2>



<p>Die neue Regelung basiert auf einem gestuften Modell, das auch künftig ständig angepasst werden soll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ermittlung der Belastung</strong>: Im ersten Schritt wird ermittelt, ob ein Netzbetreiber von besonderen Kosten durch den Ausbau erneuerbarer Energien betroffen ist. Hierfür wird eine Kennzahl entwickelt, die das Verhältnis zwischen der installierten Leistung erneuerbarer Energien und dem Stromverbrauch in der jeweiligen Region misst.</li>



<li><strong>Finanzieller Ausgleich für Netzbetreiber</strong>: Netzbetreiber, die eine hohe Belastung nachweisen können, erhalten einen finanziellen Ausgleich, um die durch den Ausbau erneuerbarer Energien entstandenen Mehrkosten zu decken.</li>



<li><strong>Bundesweite Verteilung der Kosten</strong>: Die finanziellen Ausgleichszahlungen an diese Netzbetreiber werden dann bundesweit auf alle Stromverbraucher umgelegt. Dadurch tragen alle Stromverbraucher in Deutschland die Kosten für den Netzausbau, nicht nur die in Regionen mit hohem EE-Ausbau.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Aufschlag für besondere Netznutzung zur gerechteren der Verteilung der Netzkosten</h2>



<p>Die Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten ab 2025 soll die bislang ungleich verteilten finanziellen Lasten des Netzausbaus für erneuerbare Energien deutschlandweit fairer auf alle Stromverbraucher verteilen. Regionen mit hohem Anteil an Wind- und Solarenergie, die bislang stark belastet waren, sollen dadurch entlastet werden, während in anderen Gebieten, wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen, leichte Erhöhungen der Netzgebühren möglich sind. Der zugrunde liegende Mechanismus sieht eine bundesweite Umlage der Kosten vor, die über einen Aufschlag für alle Verbraucher realisiert wird. Ziel der Reform ist es, eine ausgeglichenere Verteilung der Netzausbaukosten zu erreichen und langfristig eine größere Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern.</p>



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		<title>NRW: Freiflächen-PV-Förderprogramm</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nrw-freiflaechen-pv-foerderprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Oct 2024 14:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ für Freiflächen-, Floating- und Agri-Photovoltaikanlagen wieder geöffnet. Es bezuschusst PV-Technologien und Anlagen, die bisher nicht durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betont, dass die Förderung ein starkes Signal für den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Ziel sei, die installierte PV-Leistung bis 2030 auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Förderprogramm „progres.nrw – Klimaschutztechnik“ für <strong>Freiflächen-, Floating- und Agri-Photovoltaikanlagen</strong> wieder geöffnet. Es bezuschusst PV-Technologien und Anlagen, die bisher nicht durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betont, dass die Förderung ein starkes Signal für den Ausbau erneuerbarer Energien mit dem Ziel sei, die installierte PV-Leistung bis 2030 auf mindestens 21 GW zu verdoppeln. Dazu hat die Landesregierung mit dem neuen Landesentwicklungsplan jetzt auch die Flächenkulisse für PV-Anlagen erweitert. </p>



<p>Die Zuschüsse aus dem aktuellen <strong>Freiflächen-PV-Förderprogramm</strong> gelten für Planungs- und Beratungsleistungen sowie für die Gesamtinvestitionskosten und können auch einzeln beantragt werden. Für beide Fördertypen erfolgt das Antragsverfahren online und und beginnt mit dem Einholen eines Kostenvoranschlags. Die Anträge müssen <strong>bis spätestens 30. Juni 2027</strong> eingereicht werden. Nach positiver Prüfung erhalten die Antragsteller einen Zuwendungsbescheid und können die Maßnahme beauftragen, die erst nach Genehmigung gestartet werden darf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiflächen-PV-Förderprogramm für Planungs- und Beratungsleistungen</h2>



<p>Im Rahmen des Gesamt-Förderprogramms sind auch Planungs- und Beratungsleistungen wie beispielsweise Machbarkeitsstudien, Potenzialanalysen, Konzept-Erstellungen, Umweltgutachten und weitere Planungsdienstleistungen förderfähig. Dabei variiert die Förderquote: Unternehmen können <strong>bis zu 70 %</strong> der Kosten, <strong>maximal 35.000 Euro</strong>, erstattet bekommen. Öffentliche Einrichtungen und Kommunen erhalten bis zu 90 % der förderfähigen Kosten, mit einer Obergrenze von 50.000 Euro. Die Studien müssen unabhängig und durch qualifizierte Berater durchgeführt werden, die nachweislich im Bereich industrieller oder energiewirtschaftlicher Anlagen tätig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiflächen-PV-Förderprogramm für Investitionskosten</h2>



<p>Neben der Förderung für Planungs- und Beratungsleistungen wird auch die Realisierung von solchen PV-Anlagen bezuschusst. Die förderfähigen Kosten umfassen Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Montage, Unterkonstruktion, Kabel und Netzanschluss. Die Förderung beträgt <strong>bis zu 20 % </strong>der Ausgaben für Freiflächen-PV <strong>ohne Eigenversorgung</strong> und <strong>bis zu 15 % mit Eigenversorgung</strong>. In beiden Fällen ist die Förderhöhe pro Projekt auf <strong>maximal 500.000 Euro</strong> beschränkt. Floating- und Agri-PV-Anlagen können bis zu 25 % gefördert werden, mit einer Maximalförderung von 1 Million Euro. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Großes Förderpotenzial noch ungenutzt: Jetzt Zuschüsse sichern</h2>



<p>Trotz der attraktiven Fördermöglichkeiten wurde bisher nur ein geringer Teil der zur Verfügung stehenden Mittel in Anspruch genommen – <strong>erst ca. 5-6 % des Fördertopfes</strong> sind <strong>ausgeschöpft</strong>. Dies bedeutet, dass noch erhebliche Fördergelder verfügbar sind, um den Ausbau von Photovoltaikanlagen in Nordrhein-Westfalen weiter zu unterstützen. Aktuell umsetzungswillige Unternehmen haben somit eine hervorragende Gelegenheit, von den Zuschüssen für Planung, Beratung und Investition zu profitieren. Angesichts der ambitionierten Ziele zur Verdopplung der PV-Leistung bis 2030 bietet das Programm sowohl finanziellen Anreiz als auch Planungssicherheit für zukunftsweisende Solarprojekte.</p>



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<p></p>
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		<title>Stromnetzausbau bis 2045: Kosten der Verteilnetzbetreiber</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/stromnetzausbau-bis-2045-kosten-der-verteilnetzbetreiber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Oct 2024 13:23:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der dringend notwendige Stromnetzausbau bis 2045 Deutschland ist ein zentrales Element der Energiewende. Allerdings wird er in den kommenden Jahren enorme Investitionen erfordern. Insgesamt verteilen sich die Kosten auf die Erweiterung der Übertragungsnetze, die von Amprion, 50Hertz, TenneT und TransnetBW betrieben werden, und der Entwicklung der ca. 900 Verteilnetze, die den Strom letztlich zu den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der dringend notwendige <strong>Stromnetzausbau bis 2045 </strong>Deutschland ist ein zentrales Element der Energiewende. Allerdings wird er in den kommenden Jahren enorme Investitionen erfordern. Insgesamt verteilen sich die Kosten auf die Erweiterung der Übertragungsnetze, die von Amprion, 50Hertz, TenneT und TransnetBW betrieben werden, und der Entwicklung der ca. 900 Verteilnetze, die den Strom letztlich zu den Verbrauchern bringen. Dabei erhöht sich die Schätzung der Gesamtsumme aller aufzuwenden Mittel ständig, so dass der <a href="https://cubeconcepts.de/stromnetz-ausbau-wird-teurer-als-geplant/">Stromnetz-Ausbau teurer wird als geplant.</a> Eine aktuelle Untersuchung der Bergischen Universität Wuppertal listet nun erstmalig genau auf, worin die deutschen <strong>Verteilnetzbetreiber</strong> investieren müssen, um ihre Netze auf den neuesten Stand zu bringen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dringender Investitionsbedarf bei den Verteilnetzen</h2>



<p>Die aktuellen Planungen verdeutlichen den immensen Bedarf an Netzbetriebsmittelkosten für den Stromnetzausbau bis 2045:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hochspannungsleitungen</strong> sollen um 34.500 km ausgebaut werden, was einem Anstieg von 48 % entspricht.</li>



<li><strong>Mittelspannungskabel</strong> werden um 262.000 km erweitert, ein Plus von 51 %.</li>



<li><strong>Niederspannungskabel</strong> sollen um 526.000 km verlängert werden, ein Anstieg von 45 %.</li>



<li>Die Zahl der <strong>Hochspannungs- und Mittelspannungstransformatoren</strong> muss um 68 % auf insgesamt 5.500 steigen.</li>



<li>Bei den <strong>Mittelspannungs- und Niederspannungstransformatoren</strong> wird eine Zunahme von 78 % auf 494.000 Einheiten benötigt.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb der Bedarf für den Stromnetzausbau bis 2045 so hoch ist</h2>



<p>Die umfassenden Erweiterungen sind notwendig, um das bestehende Stromnetz den künftigen Anforderungen anzupassen. Einer der Hauptgründe für den hohen Bedarf ist das <strong>Erreichen der Lebensdauer</strong> vieler aktueller <strong>Netzkomponenten</strong>. Zahlreiche bestehenden Leitungen und Transformatoren sind bereits seit Jahrzehnten im Einsatz und müssen nun ersetzt werden. Gleichzeitig zeigt eine Studie, dass das bestehende Stromnetz jetzt eigentlich schon stärker belastet werden könnte, als oft angenommen, wenn die <a href="https://cubeconcepts.de/den-netzverknuepfungspunkt-besser-nutzen/">Netzverknüpfungspunkte</a> besser genutzt werden. Der enorme Investitionsbedarf resultiert auch noch aus weiteren Modernisierungen.</p>



<p>Ein wesentlicher Treiber ist die <strong>zunehmende Elektrifizierung</strong>, die mit der grünen Transformation einhergeht. Der Stromverbrauch in Deutschland wird in den kommenden Jahrzehnten erheblich steigen, insbesondere durch den verstärkten Einsatz von <strong>Elektroautos</strong> und <strong>Wärmepumpen</strong> sowie der Elektrifizierung von Prozessen in der Industrie. Neue Verbrauchergruppen und Verfahren benötigen große Mengen an elektrischer Energie, die das Stromnetz bewältigen muss. Gleichzeitig wird der Anteil erneuerbarer Energien, vor allem aus Wind- und Solaranlagen, kontinuierlich wachsen. Diese Anlagen speisen dezentral und volatil ins Netz ein, was das Stromnetz vor neue Herausforderungen stellt. Es muss nicht nur mehr Strom transportiert werden, sondern auch flexibel auf die <strong>schwankende Einspeisung</strong> aus erneuerbaren Energiequellen reagieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Etwa 200 Mrd. Euro für den Stromnetzausbau der Verteilnetze bis 2045</h2>



<p>Die Investitionskosten für den Ausbau der Verteilnetze steigen dabei kontinuierlich. Nach aktuellen Schätzungen der Bundesnetzagentur müssen bis 2045 rund <strong>200 Milliarden Euro</strong> in den Ausbau der Verteilnetze investiert werden. Diese Summe liegt deutlich über den früheren Schätzungen, was vor allem auf höhere Materialkosten, gestiegene Arbeitskosten und juristische Verzögerungen bei der Umsetzung von Bauprojekten zurückzuführen ist. Neben Kabeln und Transformatoren sind zusätzlich auch <strong>intelligente Steuerungssysteme</strong> erforderlich, die sowohl die Effizienz als auch die Stabilität der Netze sicherstellen. Experten warnen dabei vor knappen Verfügbarkeiten aller notwendigen technischen Komponenten und einem globalen Wettbewerb, der die Kosten für den Stromnetzausbau bis 2045 noch weiter ansteigen lassen könnten. Eine Förderung zum Aufbau einer <strong>eigenen deutschen Produktion</strong> wird von ihnen dringend angeraten. &nbsp;</p>



<p>Besonders teuer ist zusätzlich die Entscheidung, <strong>verstärkt Erdkabel</strong> anstelle von Freileitungen zu verlegen. Diese politische Vorgabe wurde getroffen, um den Widerstand in der Bevölkerung zu verringern, da unterirdische Kabel weniger sichtbar und damit ästhetisch unauffälliger sind. Allerdings sind Erdkabel im Bau und in der Wartung erheblich teurer als Freileitungen. Experten schätzen, dass allein durch den verstärkten Einsatz von Freileitungen bis zu 35,3 Milliarden Euro eingespart werden könnten. Trotz dieser Einsparmöglichkeiten wird die Rückkehr zu Freileitungen politisch abgelehnt, da man befürchtet, dass dadurch weitere Verzögerungen und zusätzliche Kosten entstehen könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solider Stromnetzausbau bis 2045 ist unverzichtbar</h2>



<p>Die Herausforderungen beim Ausbau der Verteilnetze sind groß, doch der Ausbau ist für die Versorgungssicherheit unerlässlich. Die grüne Transformation, die zunehmende Elektrifizierung und der wachsende Anteil erneuerbarer Energien machen es notwendig, das bestehende Stromnetz umfassend zu modernisieren. Dabei ist nicht nur eine erhebliche finanzielle Investition erforderlich, sondern auch eine flexible Planung, die den sich wandelnden technologischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass das deutsche Stromnetz auch in Zukunft stabil, effizient und nachhaltig bleibt.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>CCS &#038; CCU: Technologien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/ccs-ccu-technologien-zur-reduzierung-von-co%e2%82%82-emissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 11:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben dem Ersatz fossiler durch erneuerbare Energieträger und Energieeffizienzmaßnahmen erfordert die angestrebte Klimaneutralität weitere innovative Lösungen. Zwei zusätzliche Schlüsseltechnologien im Bereich der CO₂-Reduktion sind CCS (Carbon Capture and Storage) und CCU (Carbon Capture and Utilization). Im Gegensatz zur generellen Vermeidung von CO₂-Emissionen zielen sie darauf ab, vorhandene oder unausweichlich entstehende Treibhausgase zu binden, bevor sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neben dem Ersatz fossiler durch erneuerbare Energieträger und Energieeffizienzmaßnahmen erfordert die angestrebte Klimaneutralität weitere innovative Lösungen. Zwei zusätzliche Schlüsseltechnologien im Bereich der CO₂-Reduktion sind <strong>CCS</strong> (Carbon Capture and Storage) und <strong>CCU</strong> (Carbon Capture and Utilization). Im Gegensatz zur generellen Vermeidung von CO₂-Emissionen zielen sie darauf ab, vorhandene oder unausweichlich entstehende Treibhausgase zu binden, bevor sie in die Erdatmosphäre aufsteigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CCS – Carbon Capture and Storage?</h2>



<p>CCS ist eine Technologie, die darauf abzielt, Kohlendioxid (CO₂) direkt an der Emissionsquelle – beispielsweise in Kraftwerken oder Industrieanlagen – abzuscheiden, zu transportieren und dauerhaft zu speichern. Der Prozess besteht aus drei Hauptschritten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CO₂-Abscheidung</strong>: Das CO₂ wird aus den Abgasen gefiltert.</li>



<li><strong>Transport</strong>: Das abgeschiedene CO₂ wird über Pipelines oder andere Transportmittel zu einem geeigneten Speicherort befördert.</li>



<li><strong>Speicherung</strong>: Das CO₂ wird in unterirdische geologische Formationen gepumpt, wie leere Gas- oder Ölfelder, wo es sicher gelagert werden kann.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von CCS</h3>



<p>Die dauerhafte Speicherung von CO₂ verhindert, dass große Mengen klimaschädlicher Gase in die Atmosphäre gelangen. Dies ist besonders wichtig für schwer zu dekarbonisierende Industrien wie die Zement-, Stahl- oder Chemiebranche. Hier kann CCS eine wesentliche Rolle dabei spielen, Emissionen zu senken, wo der Einsatz von erneuerbaren Energien allein nicht ausreicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CCU – Carbon Capture and Utilization?</h2>



<p>Im Gegensatz zu CCS konzentriert sich CCU auf die Wiederverwertung von CO₂. Das eingefangene Kohlendioxid wird nicht nur abgeschieden, sondern als Rohstoff in verschiedenen Industrien genutzt. Beispiele für die Anwendung von CCU-Technologien sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Chemische Industrie</strong>: CO₂ wird verwendet, um Kraftstoffe, Kunststoffe oder Chemikalien herzustellen.</li>



<li><strong>Bauindustrie</strong>: CO₂ kann in Beton eingebunden werden, was gleichzeitig die Festigkeit des Materials erhöht.</li>



<li><strong>Lebensmittelindustrie</strong>: CO₂ wird in der Produktion kohlensäurehaltiger Getränke oder bei der Konservierung von Lebensmitteln eingesetzt.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von CCU</h3>



<p>CCU unterstützt die Kreislaufwirtschaft, indem es das CO₂ in Produkte umwandelt, die wirtschaftlich genutzt werden können. Dadurch wird nicht nur CO₂ aus der Luft entzogen, sondern auch neue Geschäftsmöglichkeiten für die Industrie geschaffen. Allerdings kann das CO₂ später freigesetzt werden, wenn diese Produkte entsorgt oder verbrannt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CCS &amp; CCU: Unterschiede und Gemeinsamkeiten</h2>



<p>Sowohl CCS als auch CCU zielen darauf ab, die Menge an CO₂ in der Atmosphäre zu verringern, allerdings unterscheiden sie sich in der <strong>Langfristigkeit ihrer Wirkung</strong>. Während CCS das CO₂ dauerhaft in geologischen Formationen speichert, wird es bei CCU weiterverwertet und bleibt oft im Wirtschaftskreislauf. Je nach Endprodukt kann es jedoch wieder freigesetzt werden. </p>



<p>Beide Technologien gelten allerdings als Schlüssel zur Klimaneutralität, da zurzeit noch viele Industrien nicht in der Lage sind, ihre Prozesse und Produktionen CO₂-neutral umzustellen. Dies gilt insbesondere für Sektoren wie die Stahl- oder Zementproduktion, die immense Mengen an CO₂ verursachen. CCS und CCU bieten hier zusätzliche Lösungen, um den CO₂-Ausstoß zu minimieren und so das Ziel der Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Laut Experten wie dem Intergovernmental Panel on Climate Change (<a href="https://www.ipcc.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IPCC</a>) sind solche Technologien unverzichtbar, wenn es darum geht, die globalen Klimaziele zu erreichen.</p>



<p>In Deutschland werden die Voraussetzungen für CCS und CCU im Bundesimmissionsschutzgesetz und im Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG) bestimmt, die aktuell beide dahingehend weiter angepasst werden. Beide Gesetze regeln beispielsweise die Genehmigungsverfahren für den Bau der notwendigen Infrastruktur, von CO₂-Pipelines oder Sicherheitsstandards. Zusammengefasst liegen alle Eckpunkte in der sog. Carbon Management-Strategie vor. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Kritik</h2>



<p>Trotz des Potenzials der CCS- und CCU-Technologien gibt es einige Kritikpunkte und Herausforderungen. Ausgereift oder auf Dauer erprobt sind beide noch nicht. In Deutschland gab es bisher lediglich ein CO₂-Speicherpilotprojekt in Brandenburg, und in Europa zählt nur Norwegen zu den weltweiten Vorreitern. Die Niederlande bereitet zurzeit größere CO₂-Speicher vor. Experten vermuten, dass sich die größten europäischen Speicherkapazitäten unterhalb der Nordsee befinden.</p>



<p>Einer der Hauptkritikpunkte ist der hohe <strong>Kosten- und Energieaufwand</strong>. Der gesamte Prozess – von der Abscheidung über den Transport bis hin zur Speicherung oder Weiterverwendung von CO₂ – ist technisch komplex und energieintensiv. Kritiker argumentieren, dass diese Technologien nur wirtschaftlich sinnvoll sind, wenn entweder der CO₂-Preis hoch genug ist oder umfangreiche Subventionen bereitgestellt werden. Dies wirft die Frage auf, ob die finanzielle Belastung langfristig tragbar ist, insbesondere für Länder oder Unternehmen mit begrenzten Mitteln.</p>



<p>Ein weiteres Problem ist, dass CCU <strong>keine dauerhafte Lösung</strong> darstellt, da das CO₂ oft nur kurzfristig in Produkten gebunden wird und später wieder freigesetzt werden kann. Auch bei CCS bestehen Bedenken hinsichtlich der Langzeitsicherheit der CO₂-Speicherung. Es gibt das Risiko, dass das gespeicherte CO₂ mit der Zeit entweicht.</p>



<p>Zudem besteht die Sorge, dass CCS und CCU den Übergang zu erneuerbaren Energien verzögern könnten, da sie als Vorwand für die weitere bedenkenlose Nutzung fossiler Brennstoffe dienen könnten. Auch die begrenzte Wirksamkeit von CCU wird kritisiert, da nur eine relativ kleine Menge CO₂ in Produkten dauerhaft gebunden wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CCS &amp; CCU als Technologien für die Zukunft</h2>



<p>Trotz dieser Kritikpunkte sind CCS und CCU Technologien wichtige Technologien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und bieten innovative Lösungen für Industrien, die stark auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Sie tragen zur Bekämpfung des Klimawandels bei und bieten wirtschaftliche Chancen durch die Wiederverwertung von CO₂. Allerdings stehen beide Ansätze vor großen Herausforderungen: Hohe Kosten, technischer Aufwand und Unsicherheiten hinsichtlich der Langfristigkeit und Sicherheit sind kritische Punkte. Zudem besteht die Gefahr, dass sie den Umstieg auf erneuerbare Energien verzögern könnten. Dennoch spielen CCS und CCU eine zentrale Rolle auf dem Weg zur <a href="https://cubeconcepts.de/dekarbonisierung-heisst-co%e2%82%82-emissionen-reduzieren/">Dekarbonisierung</a> und zu einer nachhaltigeren Zukunft.</p>



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		<title>Den Netzverknüpfungspunkt besser nutzen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/den-netzverknuepfungspunkt-besser-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Sep 2024 09:40:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Netzverknüpfungspunkt (NVP) ist ein Knotenpunkt im Stromnetz, an dem verschiedene Stromerzeuger, wie Wind- oder Solaranlagen, sowie Verbraucher und unterschiedliche Netzebenen miteinander verbunden werden. An diesen Punkten wird elektrische Energie ins Netz eingespeist, verteilt oder zwischen verschiedenen Netzabschnitten (z. B. zwischen Übertragungs- und Verteilnetzen) übertragen. Typische Netzverknüpfungspunkte sind Umspannwerke, Schaltanlagen oder Transformatorenstationen, die dafür sorgen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <strong>Netzverknüpfungspunkt</strong> (NVP) ist ein Knotenpunkt im Stromnetz, an dem verschiedene Stromerzeuger, wie Wind- oder Solaranlagen, sowie Verbraucher und unterschiedliche Netzebenen miteinander verbunden werden. An diesen Punkten wird elektrische Energie ins Netz eingespeist, verteilt oder zwischen verschiedenen Netzabschnitten (z. B. zwischen Übertragungs- und Verteilnetzen) übertragen. Typische Netzverknüpfungspunkte sind Umspannwerke, Schaltanlagen oder Transformatorenstationen, die dafür sorgen, dass der Strom sicher und effizient durch das Netz fließt. Bisher ist es üblich, dass Netzbetreiber NVPs mit einer <strong>maximale Einspeiseleistung</strong> von <strong>100 %</strong> belegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lange Wartezeiten für den Anschluss am Netzverknüpfungspunkt</h2>



<p>Weil sich der Ausbau der erneuerbaren Energien in den letzten Jahren stark beschleunigt hat und die Bundesregierung 80 % der Stromerzeugung bis 2030 aus EE-Anlagen beziehen möchte, kommt es beim Netzanschluss <strong>immer häufiger zu Engpässen</strong>. Verteilnetzbetreiber (VNB) können mit der großen Anzahl an Anschlussanfragen nicht Schritt halten. Das hat lange Wartezeiten und zunehmende weitere Entfernungen zum nächsten freien Netzverknüpfungspunkt (NVP) zur Folge. Hinzu kommen lange Lieferzeiten für Transformatoren und Umspannstationen, was die <strong>Kosten für EE-Projekte erhöht</strong> und teilweise sogar deren <strong>Realisierung gefährdet</strong>. Hemmend wirkt hier zusätzlich der gesetzliche Rahmen, der vorschreibt, dass jeder Netzanschluss für die maximale Leistung einer EE-Anlage ausgelegt sein muss. In der Praxis wird diese maximale Leistung jedoch selten erreicht, da erneuerbare Energien wie Solar und Wind volatil einspeisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ungenutzte Kapazitäten der Netzverknüpfungspunkte</h2>



<p>Wird beispielsweise heute an einem 150-MW-Netzverkünpfungspunkt eine PV-Freiflächenanlage mit 50 MWp und ein Windpark mit 100 MWp angeschlossen, dürfen demnach dort keine weiteren Erzeugeranlagen einspeisen. Da beide Erzeugeranlagen jedoch in den seltensten Fällen 100 Prozent ihrer Leistung gleichzeitig in das Netz leiten wird, bleiben in der übrigen Zeit die <strong>freien Kapazitäten ungenutzt</strong>. Die Komplementarität von intelligent steuerbaren Solar- und Windenergieanlagen, die an einzelnen Tagen und saisonal unterschiedlich Strom erzeugen, kann die Netzlast gleichmäßiger verteilt und der <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a> verringert werden. Daher sind heute schon die wenigsten Netzverknüpfungspunkte voll ausgelastet.</p>



<p>Um die Netzanschlusskosten zu senken als auch die Realisierung neuer EE-Projekte nicht zu gefährden, steht jetzt die Frage im Raum, mehrere EE-Anlagen und Speicher gemeinsam an Netzverknüpfungspunkten anzuschließen, um die bestehende <strong>Infrastruktur effizienter zu nutzen</strong>. Dies kann den fehlenden Netzausbau zwar nicht komplett kompensieren, aber zumindest gewinnen die Netzbetreiber auf diese Weise wertvolle Zeit dazu. Daher raten Experten, mehrere EE-Anlagen gemeinsam an einen Netzverknüpfungspunkt anzuschließen und diesen zu „überbauen“, um die Auslastung zu erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überdimensionierung eines Netzverknüpfungspunktes</h2>



<p>Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und das Fraunhofer IEE haben jetzt dazu eine <a href="https://www.bee-ev.de/themen/fachthemen/netzverknuepfungspunkte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> durchgeführt. Diese zeigt, dass eine moderate <strong>Überdimensionierung</strong> der Netzverknüpfungspunkte (um 150 % der Anschlussleistung) kaum Überschüsse erzeugt. Dies fördert den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien. Um den optimalen Einsatz der Netzanschlüsse zu prognostizieren, haben die Wissenschaftler deutschlandweit die Einspeisepotenziale von Wind- und Solarenergie analysiert. Sie kamen dabei zu dem Schluss, dass selbst eine noch stärkere Überdimensionierung (250 %) problemlos möglich sei. Dies führe sogar zu einer weiteren Effizienzsteigerung der Netzverknüpfungspunkte. Dabei käme es zwar zu mehr Stromüberschüssen, die aber sinnvoll durch Speicher und Sektorenkopplungsanlagen wie Elektrolyseure genutzt werden könnten. Dies vermeide auch Abregelungen von EE-Anlagen.</p>



<p>Die erforderlichen rechtlichen Anpassungen zur Umsetzung dieser Maßnahmen seien geringfügig und könnten rasch umgesetzt werden. Dadurch würden Projekte schneller realisiert, Kosten und Ressourcen gespart, und es entstehen zusätzliche Anreize für den Ausbau von Speichern und flexiblen Biogasanlagen. Insgesamt würde dies die Energiewende beschleunigen und kostengünstiger gestalten, so heißt es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das effizientere Nutzen von Netzverknüpfungspunkten (NVP) ist entscheidend für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien. Angesichts steigender Anschlussanfragen und begrenzter Netzkapazitäten führen lange Wartezeiten und hohe Kosten zur Verzögerung von Projekten. Da Solar- und Windenergie selten gleichzeitig ihre maximale Leistung ins Netz einspeisen, bleiben viele NVPs unterausgelastet. Eine Lösung besteht darin, mehrere EE-Anlagen und Speicher gemeinsam anzuschließen und Netzverknüpfungspunkte moderat zu überdimensionieren. Studien zeigen, dass dies die Effizienz steigern und Abregelungen reduzieren würde. Mit geringfügigen rechtlichen Anpassungen könnten Projekte schneller umgesetzt und der Ausbau erneuerbarer Energien erheblich beschleunigt werden.</p>



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		<title>Die 7.000-Stunden-Regel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-7-000-stunden-regel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 08:44:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der 7.000-Stunden-Regel haben Großverbraucher von Strom in Deutschland Anspruch auf individuelle Netzentgelte, wenn ihr Strombezug gleichmäßig ist, was zu Rabatten von bis zu 90 % führt. Etwa 580 Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 155 GWh profitieren jährlich davon. Diese, vornehmlich aus der Chemie-, Papier- und Nichteisen-Metallindustrie, werden mit einer Netzentgeltreduktion von ca. 15 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach der <strong>7.000-Stunden-Regel</strong> haben Großverbraucher von Strom in Deutschland Anspruch auf individuelle Netzentgelte, wenn ihr Strombezug gleichmäßig ist, was zu <strong>Rabatten</strong> von bis zu <strong>90 %</strong> führt. Etwa 580 Unternehmen mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 155 GWh profitieren jährlich davon. Diese, vornehmlich aus der Chemie-, Papier- und Nichteisen-Metallindustrie, werden mit einer Netzentgeltreduktion von ca. 15 € / MWh entlastet. Insgesamt spart die stromintensive Industrie im Jahr 2024 so rund 1,5 Milliarden Euro. Diese Regelung, die noch in § 19 (2) StromNEV festgelegt ist, steht jedoch stark in der Kritik, da sie im Gegensatz zur <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypischen Netznutzung</a> die Flexibilität des Stromverbrauchs behindert und die Nutzung von günstigem grünem Überschussstrom erschwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kriterien &amp; Berechnung der 7.000-Stunden-Regel</h2>



<p>Die 7.000-Stunden-Regel können Betriebe in Anspruch nehmen, deren Anlagen mindestens <strong>10 GWh</strong> bei <strong>7.000 Vollaststunden</strong> jährlich verbrauchen. Dabei berechnen sich die Vollaststunden, indem der Jahresverbrauch in Kilowattstunden [kWh] durch die maximale Lastspitze in Kilowatt [kW] geteilt wird. Allgemein bezeichnet man diese Art der Stromnachfrage auch als <a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast</a> und die konstante Strommenge als Bandstrom. § 19 (2) StromNEV sieht eine gestaffelte Reduzierung der Netzentgelte vor: Bei 7.000 Volllaststunden reduzieren sich die Netzentgelte um 80 %, bei 7.500 Volllaststunden um 85 % und bei 8.000 Volllaststunden um 90 %. Ein weiterer Faktor, der bei der Berechnung der individuellen Netzentgelte berücksichtigt wird, ist die physikalische Entfernung der Verbraucher zum nächsten Grundlastkraftwerk.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="553" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-1024x553.jpg" alt="" class="wp-image-16326" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-1024x553.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-300x162.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-768x415.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen.jpg 1063w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik an der 7.000-Stunden-Regel</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="675" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch.jpg" alt="" class="wp-image-16327" style="width:494px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch.jpg 945w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch-300x214.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch-768x549.jpg 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p>Der Hauptkritikpunkt an der 7.000-Stunden-Regel ist, dass er <strong>falsche Anreize</strong> für energieintensive Unternehmen fördert. Der Rabatt für die gleichmäßige Netznutzung spiegelt nicht die wahren Einsparungen bei den Netzkosten wider und vereitelt netzdienliches Verhalten der betroffenen Betriebe. Die <strong>Schwellenwerte</strong> verleiten Industriebetriebe dazu, ihren Stromverbrauch künstlich in die Höhe zu treiben, um die nächste Rabattstufe zu erreichen. Kein Wunder, kann beispielsweise ein Unternehmen, dass bisher bei einem jährlichen Verbrauch von 9,5 GWh lag, bei Erhöhung des Verbrauchs auf einen Schlag 80 % der Netzentgelte einsparen. Dieses <strong>Paradoxon</strong> kann nicht nur die realen Betriebskosten erhöhen, sondern widerspricht dem Gebot des Energiesparens sowie der Energiewende.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="925" height="553" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel.jpg" alt="" class="wp-image-16328" style="width:593px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel.jpg 925w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel-768x459.jpg 768w" sizes="(max-width: 925px) 100vw, 925px" /></figure>



<p>Zusätzlich begünstigt die 7.000-Stunden-Regel eine sinnlose <strong>räumliche Nähe</strong> von energieintensiven Unternehmen zu Grundlastkraftwerken. Diese werden im Zuge der Energiewende immer weniger und schrittweise abgeschaltet. Außerdem erschwert dies meist die <strong>Logistik</strong> für den verbrauchenden Betrieb, da der Energiemarkt der Zukunft von dezentralen Erzeugereinheiten geprägt sein wird. Der administrative Aufwand zu Ermittlung der individuellen Netzentgelte ist auch nicht zu unterschätzen.</p>



<p>Die Regelung <strong>hemmt </strong>die dringend notwendige <strong>Flexibilisierung</strong> von Produktionsprozessen und fördert die Bewahrung alter Verbrauchsgewohnheiten. Dies blockiert Innovationen und Investitionen in energieflexible Technologien und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Die 7.000-Stunden-Regel verzerrt den Markt, indem sie bestimmte Verbrauchsprofile bevorzugt und andere benachteiligt. Dies hat jetzt schon zu <strong>ineffizienten Investitionen</strong> geführt, verteilt die Kosten der Energiewende ungleich und untermauert die Forderung nach längeren Laufzeiten von fossilen Kraftwerken, was den Fortschritt bei der Dekarbonisierung des Energiesystems bremst.</p>



<p>Insgesamt steht die 7.000-Stunden-Regel im Widerspruch zu allen Zielen des <strong>Green Deals</strong> der Europäischen Union, der eine umfassende Dekarbonisierung und die Förderung erneuerbarer Energien anstrebt. Sie verhindert die notwendigen Innovationen und Anpassungen in Produktionsprozessen, die für die Erreichung dieser Ziele erforderlich sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschaffung der 7.000-Stunden-Regel &amp; Rabatt-Reformvorhaben</h2>



<p>Angesichts der Kritik an der 7.000-Stunden-Regel und der ablehnenden Haltung der EU-Kommission gegenüber Sonderrabatten plant die <strong>Bundesnetzagentur</strong>, diese Regelung in Zuge der Netzentgeltreform Ende 2028 auslaufen zu lassen. Angekündigt wurde die Abschaffung Juli 2024 im Rahmen der Debatte um eine Reform der Netzentgeltrabatte. Dabei wird angestrebt, die Netzentgelte an die <strong>tatsächlich Netzbelastungen</strong> der Verbraucher auszurichten. Netzentgeltrabatte sollten sich klar an die Signale der <strong>Spot-Strommarktpreise</strong> orientieren und <strong>Flexibilitätsbarrieren</strong> abbauen. Zusätzlich sollen sie deutliche und zielgerichtete Anreize zur <strong>Stromnetzentlastung</strong> liefern und die energieintensive <strong>Industrie</strong> in ähnlicher Höhe <strong>entlasten</strong>. Hierzu gibt es verschiedene Ansätze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Reformansätze in der Diskussion</h2>



<p>Welche Regelung die 7.000-Stunden-Regel bzw. das Bandlastprivileg in Zukunft ablösen wird, wird gerade diskutiert. Generell raten Experten dazu, dass sich die <strong>Preise flexibel</strong> am Spot-Markt orientieren und die <strong>Grenzwerte abgebaut</strong> werden sollten. Die Rabatte müssen zielgerichteter sein, geringere Kosten verursachen und dabei die stromintensive Industrie in ähnlicher Weise entlasten, wie die aktuelle Regelung. Einer der wichtigsten Ansatzpunkte ist die <strong>Netzdienlichkeit</strong>. Die Preise sollten sich an den tatsächlichen Kosten der Stromnetze orientieren und Anreize zur Entlastung bieten.</p>



<p>Bei dem kostenreflektiven Ansatz richten sich nach den verursachten Netzbelastungen. Unternehmen, die die Netze entlasten oder keine Netzengpässe verursachten, zahlen demnach weniger Netzentgelte. Da diese von Tageszeit und Wetter abhängen, müssten die <strong>Entgelte dynamisch</strong>, regional unterschiedlich und kurzfristig festgelegt werden. Anstelle der 7.000-Stunden-Regel könne auch ein flexibler Stromverbrauch oder ein Mengenrabatt Voraussetzung für Nachlässe sein. Auch die Regionalisierung diene dabei zur Abbildung längerfristiger Netzengpässe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Flexibilität statt starrer Stromrabatte</h2>



<p>Noch gewährt die 7.000-Stunden-Regel den deutschen Großverbrauchern bis zu 90 % Rabatt auf Netzentgelte bei gleichmäßigem Stromverbrauch, wovon rund 580 Unternehmen jährlich 1,5 Milliarden Euro sparen. Diese Regel wird Ende 2028 auslaufen, weil sie ineffiziente Anreize setzt, Flexibilität im Stromverbrauch behindert und die Nutzung von grünem Strom erschwert. Künftig sollen Netzentgelte stärker an den realen Netzbelastungen ausgerichtet und flexibler gestaltet werden, um die Netzentlastung zu fördern und gleichzeitig die energieintensive Industrie angemessen zu entlasten. Reformvorschläge beinhalten eine Ausrichtung der Rabatte an den Spot-Strompreisen und die Einführung von Anreizen für einen flexiblen Stromverbrauch, der regionale Netzengpässe berücksichtigt.</p>



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		<title>Depotladen – E-Mobilität für Nutzfahrzeuge</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/depotladen-e-mobilitaet-fuer-nutzfahrzeuge/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2024 06:16:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Depotladen bezeichnet eine Ladestrategie, bei der Elektrofahrzeuge in ihrem Depot oder ihrer Basisstation aufgeladen werden sowie der damit verbundenen Technologien. E-Mobilität für Nutzfahrzeuge gelingt nur mit der geeigneten Ladeinfrastruktur, die leistungsstärker ist als für ePKW. Da sich die Elektromobilität auch auf den Güterverkehr ausdehnt, rückt auch Depotladen immer mehr in den Focus von Logistikunternehmen. Diese [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Depotladen</strong> bezeichnet eine Ladestrategie, bei der Elektrofahrzeuge in ihrem Depot oder ihrer Basisstation aufgeladen werden sowie der damit verbundenen Technologien. <strong>E-Mobilität für Nutzfahrzeuge</strong> gelingt nur mit der geeigneten Ladeinfrastruktur, die leistungsstärker ist als für ePKW. Da sich die Elektromobilität auch auf den Güterverkehr ausdehnt, rückt auch Depotladen immer mehr in den Focus von Logistikunternehmen. Diese Strategie ist besonders geeignet für Flottenbetreiber, die ihre Fahrzeuge nach festgelegten Routen oder Zeitplänen betreiben. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Depotladen auszeichnet</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-16318" style="width:503px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-1024x766.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-300x224.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-768x575.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle.jpg 1255w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Depotladen zeichnet sich durch eine Reihe effizienter und praktischer Merkmale aus. Ein wesentlicher Aspekt ist, dass die Ladeinfrastruktur an einem <strong>zentralen und sicheren Ort</strong>, dem Depot, installiert ist. Hier kehren LKW oder Kleintransporter typischerweise am Ende ihrer Route zurück und verbleiben für eine längere Zeit. Diese zentrale Lage der Ladepunkte ermöglicht eine <strong>konzentrierte Ladeinfrastruktur</strong>, was im Gegensatz zu einer dezentralen Verteilung entlang der Routen die Anzahl der benötigten Ladepunkte erheblich reduziert.</p>



<p>Bei <strong>Ladestationen mit Speicher</strong> oder durch dynamische Stromtarife lassen sich die Nutzfahrzeuge über Nacht laden, wenn sie nicht in Betrieb sind und die Netzstrom <strong>oft günstiger</strong> ist. Die regelmäßige Rückkehr der Fahrzeuge zum Depot ermöglicht es zudem, die Ladezeiten <strong>präzise</strong> zu <strong>planen</strong> und zu <strong>optimieren</strong>. So kann die verfügbare Energie effizient genutzt werden, was zu einer verbesserten Auslastung der Ladeinfrastruktur führt und gleichzeitig eine <strong>höhere Betriebseffizienz</strong> gewährleistet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb E-Mobilität für Nutzfahrzeuge immer wichtiger wird</h2>



<p>Die EU und Deutschland verschärfen die <strong>Vorschriften zur Emissionsreduzierung</strong> im Verkehrssektor. Seit dem 1. Dezember 2023 gilt auf deutschen Straßen die CO₂-LKW-Maut und für Fahrzeuge ab 7,5 Tonnen fällt pro ausgestoßene Tonne CO₂ ein Aufschlag von 200 € zusätzlich an. Dieser Betrag wird in den kommenden Jahren steigen, genauso, wie die CO₂-Zertifikate für Unternehmen.</p>



<p>Auch die <strong>Umweltzonen</strong>, in denen nur emissionsfreie oder emissionsarme Fahrzeuge fahren dürfen, werden weiter ausgebaut. Diese Maßnahmen zwingen Flottenbetreiber von LKW und Kleintransporter jetzt schon dazu, auf Elektrofahrzeuge umzusteigen, um Strafen zu vermeiden und Zugang zu wichtigen Märkten zu behalten. Elektro-Nutzfahrzeuge verursachen im Betrieb keine direkten CO₂-Emissionen und reduzieren damit den CO₂-Fußabdruck. Zudem stoßen sie keine schädlichen Luftschadstoffe wie Stickoxide (NOx) oder Feinstaub aus und verringern die Lärmbelastung.</p>



<p>Trotz höherer Anschaffungskosten bieten Elektro-Nutzfahrzeuge langfristige <strong>wirtschaftliche Vorteile</strong>. Die Betriebskosten für Elektrofahrzeuge sind in der Regel niedriger als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, da Strom im Vergleich zu Diesel oder Benzin kostengünstiger ist. Darüber hinaus haben Elektrofahrzeuge weniger bewegliche Teile, was den Wartungsaufwand und die damit verbundenen Kosten reduziert. Mit der zunehmenden Verbreitung und Weiterentwicklung von Elektromobilitätstechnologien sinken die Anschaffungskosten, und die Gesamtbetriebskosten werden attraktiver.</p>



<p>Die <strong>Technologie</strong> für Elektrofahrzeuge, insbesondere die Batterietechnologie, hat in den letzten Jahren erhebliche <strong>Fortschritte</strong> gemacht. Moderne Batterien bieten höhere Kapazitäten und eine längere Lebensdauer, was die Reichweite von Elektro-Nutzfahrzeugen erhöht und sie für den Einsatz im täglichen Betrieb praktikabler macht. Neue Entwicklungen wie Schnellladeinfrastrukturen und batteriebetriebene Energiespeicher verbessern die Flexibilität und Einsatzmöglichkeiten weiter, sodass auch längere Strecken und schwerere Lasten bewältigt werden können.</p>



<p>Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, nachhaltiger zu handeln und ihre <strong>ESG-Bilanz</strong> zu <strong>verbessern</strong>. Der Einsatz von Elektro-Nutzfahrzeugen ist ein sichtbares Zeichen des Engagements für Nachhaltigkeit und fördert das öffentliche Image. Flottenbetreiber und Logistikunternehmen, die auf Elektromobilität umstellen, können von einem positiven Marktvorteil profitieren und sich als umweltbewusste Vorreiter positionieren.</p>



<p>Schließlich werden zahlreiche finanzielle Anreize und Subventionen für den Kauf von Elektro-Nutzfahrzeugen und den Aufbau von Ladeinfrastruktur geboten. Diese <strong>Förderprogramme</strong> senken die Anschaffungskosten erheblich und machen die Investition in Elektrofahrzeuge für Flottenbetreiber wirtschaftlich attraktiver. Dazu gehören Steuervergünstigungen, Zuschüsse für Ladeinfrastrukturen und andere finanzielle Vorteile, die den Umstieg auf Elektromobilität erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anforderungen an die Infrastruktur für das Depotladen</h2>



<p>Eine <strong>hohe Ladeleistung</strong> ist entscheidend, um mehrere Fahrzeuge gleichzeitig, besonders über Nacht, zuverlässig aufladen zu können. Dies stellt sicher, dass die Fahrzeuge am nächsten Tag einsatzbereit sind. Um die verfügbare elektrische Kapazität optimal zu nutzen und <strong>Lastspitzen</strong> zu <strong>vermeiden</strong>, müssen zudem meist <strong>intelligente Ladesysteme</strong> integriert werden. Diese Systeme passen Ladezeiten und -leistungen dynamisch an, um eine gleichmäßige Auslastung des Stromnetzes zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="206" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1024x206.jpg" alt="" class="wp-image-16314" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1024x206.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-300x60.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-768x155.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1536x309.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen.jpg 1619w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der <strong>Netzanschluss</strong> muss ausreichend dimensioniert sein, um die benötigte Energiemenge bereitzustellen. In manchen Fällen ist es erforderlich, das Stromnetz auszubauen oder Energiespeicher zu integrieren, um Spitzenlasten abzufangen. Darüber hinaus sollte die Ladeinfrastruktur äußerst zuverlässig sein, da Ausfälle die Betriebsabläufe erheblich beeinträchtigen. Daher sind redundante Systeme und regelmäßige Wartungen notwendig, um einen reibungslosen Betrieb sicherzustellen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="455" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1024x455.jpg" alt="" class="wp-image-16340" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1024x455.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-300x133.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-768x341.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1536x683.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden.jpg 1786w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ladekonzepte für effizientes Depotladen</h2>



<p>Ein durchdachtes <strong>Ladekonzept</strong> für Depotladen erfordert eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung zahlreicher Faktoren. Zunächst müssen die Anzahl der Fahrzeuge und deren Energieverbrauch analysiert werden, um den Flottenbedarf exakt zu bestimmen. Dabei spielen die Standzeiten der Fahrzeuge im Depot eine zentrale Rolle, da sie die verfügbare Ladezeit direkt beeinflussen.</p>



<p>Die räumlichen Gegebenheiten des <strong>Betriebsgeländes</strong> müssen ebenfalls in die Planung mit einbezogen werden, da Ladeplätze, Transformatoren, Zuwegung und andere Infrastruktur ausreichenden Platz benötigen. Auch die <strong>Tourenplanung</strong> sollte auf die verfügbaren Lade- und Standzeiten abgestimmt sein, um einen effizienten Fahrzeugeinsatz zu gewährleisten.</p>



<p>Ein effizientes Ladekonzept berücksichtigt auch alle Investitionskosten für leistungsstarke Ladesäulen mit Batteriespeichern, eine eventuell notwendige Verstärkung des Netzanschlusses und die Integration eines Energiemanagements. Dabei muss die Kapazität des Ladeparks sorgfältig geplant werden, um die aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse der Flotte zu erfüllen. Eine unzureichende Kapazität kann zu Engpässen führen, während eine Überdimensionierung unnötige Kosten verursacht.</p>



<p>Zudem sollte die Ladeinfrastruktur mit neuen Technologien wie dem bidirektionalen Laden (<a href="https://cubeconcepts.de/vehicle-to-grid-v2g-bidirektionales-laden/">Vehicle-to-Grid</a>, V2G) kompatibel sein, um eine optimale Nutzung der Fahrzeuge und der Infrastruktur auch zukunftssicher zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Potentiale nutzen</h2>



<p>Die Integration von Photovoltaikanlagen oder anderen erneuerbaren Energiequellen in das Depot senkt die Betriebskosten und verbessert die Umweltbilanz. Überschüssige Energie kann dabei in Batterien gespeichert und bei Bedarf verwendet werden. Durch ein dynamisches Lastmanagementsystem lässt sich der Stromverbrauch optimieren und Lastspitzen vermeiden, was sowohl die Energiekosten senkt als auch das betriebsinterne Stromnetz vor Überlastung schützt.</p>



<p>Der Einsatz von Flottenmanagement-Software unterstützt dabei, den Ladebedarf stetig zu analysieren und die Ladevorgänge effizient zu planen, was zu einer optimalen Nutzung der Ladeinfrastruktur und einer weiteren Senkung der Betriebskosten führt. Zukünftig könnten automatisierte Ladesysteme, wie induktives Laden oder automatisierte Ladesysteme, die Effizienz weiter steigern, indem sie den manuellen Aufwand reduzieren und eine gleichmäßigere Auslastung der Infrastruktur ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Depotladens im Überblick:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Maut für E-Nfz fällt nicht an</li>



<li>Keine Mautgebühren für E-LKW bis zum 31.12.2025</li>



<li>PV-Strom oder per dynamischer Tarife zugekaufter Strom ist günstiger als Diesel</li>



<li>Dieselkosten steigen aufgrund der CO₂-Maut und der anfallenden CO₂-Zertifikate</li>



<li>Technologie-Fortschritt sorgt für sinkende Preise für Batterien und höhere Reichweiten</li>



<li>Lt. EU-Verordnung wird die Ladeinfrastruktur großflächig ausgebaut: Geplant sind bedarfsgerechte Mindestabstände von 60 km sowie am gesamten Autobahnnetz.</li>



<li>Förderprogramme zur Umstellung der E-NFZ-Flotte, wie z. B. die Förderrichtlinie über die Förderung von Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben (KsNI) trägt bis zu 80 % der Mehrkosten bei einem Kauf von E-Nutzfahrzeugen</li>



<li>Die KfW bietet zinsgünstige Kredite für die Umstellung auf umweltfreundliche Technologien</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Depotladen &amp; E-Mobilität für Nutzfahrzeuge</h2>



<p>Das Depotladen wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle in der Ladeinfrastruktur für E-LKW und Kleintransporter spielen, insbesondere für Flottenbetreiber mit festen Routen und zentralen Betriebsstandorten. Mit der zunehmenden Elektrifizierung des Güterverkehrs wird die Nachfrage nach Depotladen-Lösungen voraussichtlich weiter steigen. Innovative Technologien und intelligente Ladelösungen werden dabei helfen, die Effizienz zu maximieren und die Gesamtbetriebskosten zu senken.</p>



<p>Depotladen ist eine effiziente und jetzt schon wirtschaftliche Lösung für das Management von NFZ-Flotten. Durch die richtige Planung und den Einsatz moderner Technologien leistet das Depotladen einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Betriebskosten und zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen von Unternehmen.</p>



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		<title>Energie-Gesetze &#038; nachhaltiges Wirtschaften 2024/25</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energie-gesetze-nachhaltiges-wirtschaften-2024-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Aug 2024 11:46:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Anforderungen an Unternehmen wachsen ständig. Die Regelungen sind unübersichtlich und ständig in Bewegung: Neue Energie-Gesetze, Richtlinien und Zertifizierungen im Bereich Nachhaltigkeit sind weiter auf dem Vormarsch. Wie können Unternehmen in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich navigieren? Unser exklusives Whitepaper &#8220;Nachhaltiges Wirtschaften, quo vadis? Herausforderungen für Unternehmen 2024/25 &#8211; Gesetze, Richtlinien, Zertifizierungen&#8221; bietet Ihnen eine umfassende [&#8230;]</p>
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<p>Die Anforderungen an Unternehmen wachsen ständig. Die Regelungen sind unübersichtlich und ständig in Bewegung: Neue Energie-Gesetze, Richtlinien und Zertifizierungen im Bereich Nachhaltigkeit sind weiter auf dem Vormarsch. Wie können Unternehmen in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich navigieren?</p>



<p>Unser exklusives Whitepaper &#8220;Nachhaltiges Wirtschaften, quo vadis? Herausforderungen für Unternehmen 2024/25 &#8211; Gesetze, Richtlinien, Zertifizierungen&#8221; bietet Ihnen eine umfassende Analyse der aktuellen Lage und zukünftiger Entwicklungen. Erfahren Sie, welche Reformen und Übergangslösungen derzeit diskutiert werden, wie steigende Netzentgelte die Unternehmenslandschaft beeinflussen und welche Entlastungsversuche die Politik unternimmt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte des Whitepapers:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aktuelle Lage</strong>: Überblick über Reformen &amp; Übergangslösungen</li>



<li><strong>Steigende Netzentgelte</strong>: Wie reagiert die Politik auf diese Herausforderungen</li>



<li><strong>Regelungen und Fristen:</strong> Welche bestehenden Regelungen laufen wann aus?</li>



<li><strong>Energiemarkt-Reformpläne:</strong> Was bringt die Zukunft?</li>



<li><strong>ESG-Kriterien</strong>: Was müssen Unternehmen erfüllen, um nachhaltig zu wirtschaften?</li>



<li><strong>Europäische Richtlinien &amp; deutsche Gesetze</strong>: Wie geht es weiter?</li>



<li><strong>Zertifikate &amp; Entlastungsmöglichkeiten:</strong> Chancen und Strategien für Ihr Unternehmen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nutzen Sie die Chance und laden Sie sich unser Whitepaper herunter, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und Ihr Unternehmen optimal auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten.</p>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kostenfreier Download</h2>				</div>
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		<title>Gestehungskosten für PV-Batteriesysteme sinken</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/gestehungskosten-fuer-pv-batteriesysteme-sinken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 07:07:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hat in seiner jüngsten Studie die Gestehungskosten von verschiedenen Stromerzeugungstechnologien unter die Lupe genommen. Der Fokus der Analyse lag dabei auf erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Windenergie und Bioenergieanlagen. Erstmalig wurden jetzt auch PV-Batteriesysteme ausgewertet und die Gestehungskosten mit verschiedenen erneuerbaren Energietechnologien und konventionellen Kraftwerken verglichen. Berechnung der Gestehungskosten Die [&#8230;]</p>
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<p>Das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) hat in seiner jüngsten Studie die <strong>Gestehungskosten</strong> von verschiedenen Stromerzeugungstechnologien unter die Lupe genommen. Der Fokus der Analyse lag dabei auf erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, Windenergie und Bioenergieanlagen. Erstmalig wurden jetzt auch <strong>PV-Batteriesysteme</strong> ausgewertet und die Gestehungskosten mit verschiedenen erneuerbaren Energietechnologien und konventionellen Kraftwerken verglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnung der Gestehungskosten</h2>



<p>Die Forscher haben für die Studie den <strong>LCOE</strong> (Levelized Cost of Electricity) der verschiedenen Energieträger-Technologien analysiert und dabei verschiedene Entwicklungs- und Preispfade berücksichtigt. Miteingeflossen sind auch spezifische Kostenparameter im europäischen Wirtschaftskontext sowie die energiepolitische Planung des deutschen Energiesystems.</p>



<p>Bei der Berechnung der Gestehungskosten für PV-Batteriesysteme haben die Forscher die Kosten für die Speicher auf die Nutzkapazität inklusive Installationskosten bezogen. Die technische und finanzielle Lebensdauer für PV-Anlagen wurde mit 30 und die der Batteriespeicher mit 15 Jahren angesetzt. Die Analyse hat dabei zwei typische Verhältnisse für Großspeicher in Verbindung mit gewerblichen PV-Anlagen untersucht, nämlich ein Verhältnis von <strong>2:1</strong> für <strong>dachinstallierte Großanlagen</strong> und ein Verhältnis von <strong>3:2</strong> für <strong>Freiflächenanlagen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ergebnisse des Gestehungskosten-Vergleichs inkl. PV-Batteriesysteme</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-15813" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-1024x498.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-300x146.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-768x373.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht.jpg 1274w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wie schon die letzte Auswertung der Zahlen aus 2022 gezeigt hatte, lagen die <a href="https://cubeconcepts.de/2022-pv-stromgestehungskosten-um-weitere-3-gesunken/">PV-Stromgestehungskosten</a> im Vergleich zu anderen Energiequellen weit vorne. Laut der neuen Studie des Fraunhofer ISE konnten sie ihren Vorsprung jetzt sogar noch weiter ausbauen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="629" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen.jpg" alt="" class="wp-image-15814" style="width:463px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen.jpg 969w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen-300x195.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen-768x499.jpg 768w" sizes="(max-width: 969px) 100vw, 969px" /></figure>



<p>Die günstigsten Varianten der Stromerzeugung sind nach wie vor <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a></strong>. Sie liegen aktuell zwischen 4,1 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde. Bis 2045 könnten diese Kosten auf 3,1 bis 5,0 Cent pro Kilowattstunde sinken, sagen die Forscher voraus. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Photovoltaik auf Dachflächen</a> produzieren zurzeit in Süddeutschland zwischen 5,7 und 8,8 Cent und in Norddeutschland wischen 7,8 und 12 Cent pro Kilowattstunde Strom. Auch diese Werte könnten in 20 Jahren auf 4,9 bis 10,4 Cent pro Kilowattstunde sinken.</p>



<p>Neu ist die Erkenntnis, dass jetzt schon die Gestehungskosten für PV-Anlagen kombiniert mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeichern</a> <strong>niedriger</strong> sind als <strong>konventionelle Kraftwerke</strong>. Die Forscher berechneten bei größeren PV-Batteriesystemen einen aktuellen Preis zwischen 7,3 und 16,0 Cent pro Kilowattstunde. Bei der Kombination von Freiflächenanlagen und Batteriespeichern liegen die Kosten bei 6,0 bis 10,8 Cent pro Kilowattstunde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="971" height="628" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen.jpg" alt="" class="wp-image-15815" style="width:467px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen.jpg 971w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen-300x194.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen-768x497.jpg 768w" sizes="(max-width: 971px) 100vw, 971px" /></figure>



<p>Sollten die Speicherpreise auf die prognostizierten Preise von 180 bis 700 Euro pro Kilowattstunde bis 2045 sinken, rechnet das Fraunhofer Institut gar mit Gestehungskosten bei Dach-PV-Batteriesystemen zwischen 4,9 und 10,4 und Freiflächen-PV-Batteriesystemen zwischen <strong>3,1</strong> und <strong>5,0 Cent</strong>. Insgesamt zeigen die Ergebnisse jedoch, dass die Kosten mit der Größe der PV-Anlage und dem Verhältnis von PV-Leistung und Batteriespeicher variieren.</p>



<p>Im Vergleich dazu sind die Gestehungskosten für fossile Kraftwerke heute deutlich höher: Braunkohlekraftwerke kosten 15,1 bis 25,7 Cent, Steinkohlekraftwerke 17,3 bis 29,3 Cent, GuD-Kraftwerke 10,9 bis 18,1 Cent und flexible Gaskraftwerke 15,4 bis 32,6 Cent pro Kilowattstunde. Kernkraftwerke liegen bei 13,6 bis 49,0 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Umstellung von Erdgas auf Wasserstoff im Jahr 2035 ergeben sich Kosten von 20,4 bis 35,6 Cent pro Kilowattstunde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbaufähig: PV-Batteriesysteme in der Industrie</h2>



<p>Die meisten Speicher, die heute zur Gesamtspeicherkapazität in Deutschland beitragen, sind entweder Heimspeicher mit einer Kapazität von bis zu 30 kWh oder Großspeicher ab 1.000 kWh. Speicher mit einer Kapazität zwischen 5 und 10 kWh machen 45% der Gesamtkapazität aus, während Speicher mit 10 bis 20 kWh 28% ausmachen. Großspeicher über 1 MWh tragen 13% bei, und kleine Speicher unter 5 kWh haben einen Anteil von 7%. Speicher im Bereich von 30 bis 1.000 kWh, die typischerweise im Gewerbe- und Industriebereich verwendet werden, spielen bisher hingegen nur eine untergeordnete Rolle. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="493" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-1024x493.jpg" alt="" class="wp-image-15820" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-1024x493.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-300x144.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-768x369.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt.jpg 1347w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dabei können Batteriesysteme gerade in diesem Bereich ihre Vorteile für energieintensive Unternehmen ausspielen. Möglich ist dies durch <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a> und intelligentem Lastmanagement. Netzentgeltreduktionen winken beispielsweise auch bei einer atypischen Netznutzung oder durch konstante Verbrauchswerte. Darüber hinaus eignen sich Batteriespeicher zur <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> der selbst erzeugten Energie, Stabilisierung des eigenen Firmennetzes oder als zusätzliche Einnahmequelle auf dem Regelenergie-Markt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Batteriesysteme rechnen sich und Gestehungskosten sinken</h2>



<p>Die Gestehungskosten für erneuerbare Energien, insbesondere Photovoltaik, entwickeln sich weiter positiv, auch wenn Speicher integriert sind. Laut der Studie sind neue Solaranlagen, selbst mit Speichern, im Vergleich zu konventionellen Kraftwerken wettbewerbsfähig. Die Kosten für Solarstrom, der in Batterien zwischengespeichert wird, liegen je nach Systemgröße zwischen 6 und 22,5 Cent pro Kilowattstunde. Gleichzeitig steigen die <a href="https://cubeconcepts.de/entwicklung-der-batteriespeichererloese/">Batteriespeichererlöse</a> kontinuierlich. </p>



<p>Ohne Speicher liegen die Kosten noch niedriger. Auch bis 2045 werden die Kosten für Solar- und Windkraft weiter sinken, während konventionelle Kraftwerke teurer werden. Speicherlösungen bleiben wichtig, um die wetterabhängige Stromproduktion auszugleichen, aber sie treiben die Kosten geringfügig in die Höhe. Trotz dieser zusätzlichen Kosten bleiben erneuerbare Energien günstiger als fossile Alternativen, mit Ausnahme von Erdgas. Technologien wie Wasserstoff und Biomasse bieten Flexibilität, sind jedoch kostenintensiver.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Blindstrom bei PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/blindstrom-bei-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Aug 2024 09:09:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Blindstrom entsteht bei PV-Anlagen, sobald die Wechselrichter den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom umwandeln. Da sich Blindströme nur bei Wechsel- oder Drehstrom-Netzen bilden, tritt dieses Phänomen bei den Leitungen, die die Module miteinander verbinden, und den String-Leitungen, die die Strings mit dem Wechselrichter verbinden, nicht auf. Die DC-seitige Verkabelung von PV-Modulen ist also von Blindstrom, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Blindstrom</strong> entsteht bei <strong>PV-Anlagen</strong>, sobald die Wechselrichter den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom umwandeln. Da sich Blindströme nur bei Wechsel- oder Drehstrom-Netzen bilden, tritt dieses Phänomen bei den Leitungen, die die Module miteinander verbinden, und den String-Leitungen, die die Strings mit dem Wechselrichter verbinden, nicht auf. Die DC-seitige <a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/">Verkabelung von PV-Modulen</a> ist also von Blindstrom, der auch als reaktiver Strom bezeichnet wird, nicht betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blindstrom kurz erklärt</h2>



<p>Blindstrom ist ein Begriff aus der Elektrotechnik und beschreibt den Teil des elektrischen Stroms, der in einer Wechselstromsystem keine Nutzarbeit verrichtet bzw. nicht von einem Verbraucher umgewandelt wird. Nach dem Wechselrichter einer PV-Anlage gibt es demnach zwei Stromarten: <strong>Wirkstrom</strong>, der tatsächlich genutzte Strom, der Arbeit verrichtet, und Blindstrom, der keine Arbeit verrichtet, aber notwendig ist, um das <strong>elektrische und magnetische Feld</strong> aufzubauen und aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Er entsteht durch induktive und kapazitive Lasten, wie sie in Spulen (Induktivitäten) und Kondensatoren (Kapazitäten) vorkommen. Gebraucht wird er durch den ständigen <strong>Feldaufbau des Wechselstroms</strong>, der in Europa mit einer Frequenz von 50 Hz&nbsp;oszilliert. Kommt es dabei zu Phasenverschiebungen zwischen Strom und Spannung oder durch eine hohe Anzahl verbauter Spulen und Kondensatoren, wächst der Anteil des Blindstroms.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Anlagen müssen Blindstrom bereitstellen</h2>



<p>Obwohl Blindstrom im Grunde eine zusätzliche Belastung für das Gesamtsystem darstellt, ist er bei PV-Anlagen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen werden, <strong>obligatorisch</strong>. Solche Anlagen müssen sich an der <strong>Netzstützung</strong> durch eine <strong>statische Spannungshaltung</strong> bzw. durch eine sog. <strong>Blindleistungsbereitstellung</strong> beteiligen. Entscheidend sind dabei die <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Wechselrichter</a>.</p>



<p>Geregelt wird dies für PV-Anlagen ab 135 kW durch die VDE-AR-N 4105 von November 2018. Die Anwendungsregel besagt, dass der jeweilige Netzbetreiber dem Anlagenbetreiber vier unterschiedliche Möglichkeiten zur Bereitstellung von Blindleistung vorgeben kann.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Blindleistungs-Spannungskennlinie Q(U)</li>



<li>Kennlinie Blindleistung als Funktion</li>



<li>Blindleistung mit Spannungsbegrenzungsfunktion</li>



<li>fester Verschiebungsfaktor cos phi</li>
</ul>



<p></p>



<p>Manche Verteilnetzbetreiber verlangen auch Kombinationen dieser Maßgaben. Damit nämlich die genauen Vorgaben des Netzbetreibers eingehalten werden können, misst eine Messeinheit ständig die Istwerte der Spannung, Wirkleistung und des Blindstroms am <strong>Netzanschlusspunkt</strong>. Die Sollwerte übermittelt dann ein Regler an die Wechselrichter. Betreiber größerer PV-Anlagen kommen daher in fast allen Fällen nicht ohne <strong>Fernwirktechnik</strong> aus. Im Zusammenspiel der einzelnen Komponenten wird die Blindleistung ständig optimal angepasst und so der Leistungsfaktor der Gesamtanlage erhöht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wechselrichter regulieren den Blindstrom von PV-Anlagen</h2>



<p>Durch den gestiegenen Anteil dezentraler Energieerzeuger wie PV- und Windkraftanlagen lässt sich die Blindleistung im Netz nicht mehr zentral steuern, wie es noch durch einzelne große Kohle- und Atomkraftwerke möglich war. Daher übernehmen nun <strong>Wechselrichter</strong> diese Aufgabe und müssen mithilfe von Kondensatoren und Spulen kapazitive und induktive Blindleistung bereitstellen, was auch zur Spannungsregelung im Netz beiträgt. Dies ist besonders wichtig für Netze mit extremen Spannungs- und Frequenzniveaus. Mittels der Komponenten der Fernwerktechnik geben die Wechselrichter immer die <strong>optimale und maximale AC-Ausgangsleistung</strong> als Scheinleistung an, während die von den PV-Modulen erzeugte Leistung Wirkleistung darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blindstrom bei PV-Anlagen ist unvermeidlich, aber kontrollierbar und teilweise nützlich</h2>



<p>Blindstrom spielt eine wesentliche Rolle bei der Integration von PV-Anlagen in das öffentliche Stromnetz. Obwohl er keine Nutzarbeit verrichtet, ist er notwendig für den Aufbau und die Aufrechterhaltung elektrischer und magnetischer Felder in Wechselstromsystemen. Blindstrom ist bei PV-Anlagen, die an das Netz angeschlossen sind, unvermeidlicher, aber kontrollierbarer Bestandteil des Betriebs.</p>



<p>Aufgrund des gestiegenen Anteils dezentraler Energieerzeuger wie PV- und Windkraftanlagen ist eine zentrale Steuerung der Blindleistung nicht mehr möglich. Wechselrichter übernehmen daher diese Aufgabe und stellen die notwendige kapazitive und induktive Blindleistung bereit, die auch zur Spannungsregelung im Netz beiträgt. Dies ist besonders wichtig für Netze mit extremen Spannungs- und Frequenzniveaus.</p>



<p>Die Bereitstellung und optimale Anpassung von Blindleistung durch Wechselrichter und Fernwirktechnik sind entscheidend, um den Leistungsfaktor der PV-Anlagen zu erhöhen und die Vorgaben der Netzbetreiber zu erfüllen. Insgesamt trägt dies wesentlich zur Stabilität und Effizienz des Stromnetzes bei.</p>



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		<item>
		<title>Die atypische Netznutzung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 10:43:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die atypische Netznutzung beschreibt eine besondere Form der Netznutzung, bei der ein Verbraucher bzw. Unternehmen seine Verbrauchszeiten so gestaltet, dass er die Spitzenlastzeiten im Stromnetz vermeidet. Dies geschieht in der Regel durch das Verschieben des Stromverbrauchs auf Zeiten, in denen das Netz weniger belastet ist. Diese Art der Netznutzung wird in Deutschland unter anderem durch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>atypische Netznutzung</strong> beschreibt eine besondere Form der Netznutzung, bei der ein Verbraucher bzw. Unternehmen seine Verbrauchszeiten so gestaltet, dass er die <strong>Spitzenlastzeiten</strong> im Stromnetz <strong>vermeidet</strong>. Dies geschieht in der Regel durch das Verschieben des Stromverbrauchs auf Zeiten, in denen das Netz weniger belastet ist. Diese Art der Netznutzung wird in Deutschland unter anderem durch § 19 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) geregelt und bietet betroffenen Verbrauchern die Möglichkeit, reduzierte Netzentgelte von bis zu 80 % zu erhalten. Das Ziel ist es, die Netzstabilität zu erhöhen und die Netzausbaukosten zu senken, indem eine gleichmäßigere Auslastung des Stromnetzes erreicht wird.</p>



<p>Im Gegensatz zur <strong><a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast- und Bandstrom</a>-Regelung</strong>, die möglichst konstanten Stromverbrauch belohnt, ist die atypische Netznutzung demnach ein zweites Netzentgelt-Sparmodell gemäß § 19 StromNEV für Unternehmen. Im Rahmen der Energiewende und der zunehmenden Einspeisung von volatilen erneuerbaren Energien wird solch ein flexibles Verbrauchsmuster für die gesamte Netzstabilität immer wertvoller. Daher legt die geltende Stromnetzentgeltverordnung fest, dass Betrieben mit netzendlastendem Verhalten eine Netzentgeltreduktion von mindestens 20 % von den Netzbetreibern gewährt werden muss. Zurzeit profitieren rund 400 deutsche Unternehmen von individuellen Netzentgelten nach der atypischen Netznutzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für eine atypische Netznutzung</h2>



<p>Voraussetzung für die atypische Netznutzung ist die Spitzenlastvermeidung während der Hochlastzeitfenster. Der Verbraucher muss also seinen Stromverbrauch so steuern, dass er in den vom Netzbetreiber definierten Spitzenlastzeiten deutlich weniger Strom bezieht. Diese <strong>Hochlastzeitfenster</strong> ermittelt jeder Netzbetreiber nach einem einheitlichen Berechnungsverfahren der Bundesnetzagentur für jede Netz- und Umspannungsebene. Aus dem <strong>viertelstündigen Jahreslastgang</strong> des Unternehmens wird eine <strong>Maximalwertkurve</strong> des Verbrauchs ermittelt und um <strong>5 % reduziert</strong>. So ergeben sich die Hochlastzeitfenster, die es nun gilt zu unterbieten, damit die reduzierten Netzentgelte beim jeweiligen Netzbetreiber beantragt werden können.</p>



<p>Die Höchstlast des Verbrauchers muss während des Hochlastzeitfensters einen ausreichenden Abstand zu seiner absoluten Jahreshöchstlast aufweisen. Dies stellt sicher, dass die verbraucherseitige Höchstlast erheblich von der prognostizierten Jahreshöchstlast der übrigen Stromentnahmen abweicht. Je nach Netzebene müssen dabei bestimmte <strong>prozentuale Mindestabstände</strong> (Erheblichkeitsschwellen) eingehalten werden. Zusätzlich ist ein Mindestverlagerungspotential von <strong>100 kW</strong> erforderlich. Dieser Erheblichkeitsabstand beschreibt die Differenz zwischen der höchsten Last des Letztverbrauchers im Hochlastzeitfenster und seiner absoluten Jahreshöchstlast.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen zur Umsetzung einer atypischen Netznutzung</h2>



<p>Unternehmen können verschiedene Maßnahmen ergreifen, um eine atypische Netznutzung zu erreichen und somit von einem verminderten Entgelt zu profitieren. Eine wichtige Strategie ist das <strong>Lastmanagement</strong>, das sowohl die Lastverschiebung (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>) als auch die Lastspitzenreduktion (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) umfasst. Dabei werden energieintensive Prozesse auf Zeiten außerhalb der Hochlastzeitfenster verlagert oder der Energieverbrauch während Hochlastzeiten temporär reduziert. Zudem können Unternehmen durch die Implementierung <strong>energieeffizienter Technologien</strong> und <strong>Prozesse</strong> sowie die Optimierung von Produktionsabläufen den Gesamtenergieverbrauch senken.</p>



<p>Auch die <strong>eigene Energieerzeugung</strong> und -speicherung spielt eine bedeutende Rolle. Der Einsatz von Blockheizkraftwerken, Solaranlagen oder anderen dezentralen Energieerzeugungseinheiten kann den Netzbezug minimieren. Die Installation von <strong>Batteriespeichern</strong> ermöglicht es, Energie während Niedriglastzeiten zu speichern und in Hochlastzeiten zu nutzen. Intelligente Steuerungssysteme und Energiemanagementsysteme (EMS) zur Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs tragen ebenfalls zur Anpassung des Lastprofils bei.</p>



<p>Weiterhin können Unternehmen ihre Energielieferverträge anpassen, um <strong>flexible Tarife</strong> zu nutzen, die Lastverschiebungen belohnen, und Sonderkonditionen für atypische Netznutzung mit Energieversorgern verhandeln. Die Teilnahme an Demand-Response-Programmen bietet eine zusätzliche Möglichkeit, da Unternehmen für die Reduzierung ihres Verbrauchs während hoher Netzlastzeiten vergütet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der atypischen Netznutzung für Unternehmen</h2>



<p>Der Hauptvorteil der atypischen Netznutzung für Unternehmen liegt in der <strong>Reduktion der Netzentgelte</strong>. Diese beträgt, je nach Netzbetreiber und individuellem Vertrag, <strong>zwischen 20 und 80 %</strong>.</p>



<p>Generell hängt ihre Höhe von der Spannungsebene ab, auf der der Strom entnommen wird, wobei es Unterschiede zwischen Hoch-, Mittel- und Niederspannung gibt. Die Netzentgelte setzen sich aus einem Leistungspreis und einem Arbeitspreis zusammen. Der Leistungspreis wird anhand der höchsten abgenommenen Leistung innerhalb eines bestimmten Zeitraums berechnet, wobei die höchste Viertelstundenleistung berücksichtigt wird.</p>



<p>Der Arbeitspreis hingegen wird auf die tatsächlich verbrauchte Energiemenge erhoben und variiert je nach Verteilnetzbetreiber und Spannungsebene. Somit sind die Netzentgelte regional äußerst unterschiedlich, da sie von den jeweiligen Netzbetreibern festgelegt und von der Bundesnetzagentur genehmigt werden, basierend auf den spezifischen Kosten des Netzbetriebs in der Region.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der atypischen Netznutzung für das Stromnetz</h2>



<p>Für den Netzbetreiber bedeutet die atypische Netznutzung eines Kunden eine <strong>Entlastung Ihres Netzes</strong>. Gerade der akute Druck zum Stromnetz-Ausbau wird durch eine gleichmäßigere Auslastung so gemildert. Zudem werden Anreize für Verbraucher geschaffen, ihre Lastverteilung zu optimieren und <strong>flexible Verbrauchsstrategien</strong> zu entwickeln.</p>



<p>Genau dies wird nämlich in den vorgesehenen Reformen der <a href="https://cubeconcepts.de/wachstumsinitiative-geplante-reformen-fuer-den-energiemarkt/">Wachstumsinitiative</a> und des deutschen Energiemarktes gefordert. Typische Anwendungsfälle umfassen Industriebetriebe, die ihre Produktionszeiten flexibel gestalten können, den Einsatz von Batteriespeichern zur Vermeidung des Stromverbrauchs in Spitzenlastzeiten und automatisierte Lastmanagement-Systeme, die den Stromverbrauch in Echtzeit steuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zur atypischen Netznutzung</h2>



<p>Die atypische Netznutzung stellt eine effektive Strategie dar, um die Netzstabilität zu erhöhen und die Netzausbaukosten zu senken, indem sie eine gleichmäßigere Auslastung des Stromnetzes fördert. Durch die Vermeidung von Spitzenlastzeiten können Unternehmen ihre Netzentgelte erheblich reduzieren, Diese Form der Netznutzung gewinnt im Zuge der Energiewende und der verstärkten Einspeisung erneuerbarer Energien zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zur Bandlast-Regelung, die ebenfalls in § 19 StromNEV und wahrscheinlich zum Jahre 2026 ausläuft, wird die atypische Netznutzung künftig noch gestärkt. In welcher Form bleibt abzuwarten.</p>



<p>Neben den finanziellen Vorteilen für Unternehmen trägt die atypische Netznutzung auch zur Entlastung des öffentlichen Stromnetzes bei. Sie reduziert den Druck zum Netzausbau und schafft Anreize für Verbraucher, flexible Verbrauchsstrategien zu entwickeln. Diese Maßnahmen sind essentiell für die geplanten Reformen des deutschen Energiemarktes und fördern eine nachhaltige und stabile Energieversorgung.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Stromnetz-Ausbau wird teurer als geplant</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/stromnetz-ausbau-wird-teurer-als-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2024 11:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15752</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Investitionskosten für den dringend notwendigen Stromnetz-Ausbau in Deutschland steigen mit jeder neuen Schätzung. Nach den neuesten Berechnungen der Bundesnetzagentur, die auf dem aktuellen Netzentwicklungsplan (NEP) basieren, belaufen sich die notwendigen Investitionen bis 2045 jetzt für die Übertragungsnetze 327,7 und für die Verteilnetze rund 200 Milliarden Euro. 2023 lagen die Schätzungen noch bei etwa 300 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Investitionskosten für den dringend notwendigen <strong>Stromnetz-Ausbau</strong> in Deutschland steigen mit jeder neuen Schätzung. Nach den neuesten Berechnungen der Bundesnetzagentur, die auf dem aktuellen Netzentwicklungsplan (NEP) basieren, belaufen sich die notwendigen Investitionen bis 2045 jetzt für die Übertragungsnetze <strong>327,7</strong> und für die Verteilnetze rund <strong>200 Milliarden Euro</strong>. 2023 lagen die Schätzungen noch bei etwa 300 bzw. 150 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">18.000 km neue Trassen für den Stromnetz-Ausbau</h2>



<p>Die vier großen Übertragungsnetzbetreiber rechnen damit, dass sich der Stromverbrauch in Deutschland bis 2045 <strong>verdoppeln</strong> wird. Zusätzlich werde der Anteil der erneuerbaren Energien bis dahin auf etwa <strong>700 GW</strong> jährlich steigen, prognostizieren sie. Das aktuelle, rund 37.000 km lange, deutsche Stromnetz ist heute bereits komplett überlastet. Um dem künftigen Bedarf gerecht zu werden, soll das Stromnetz demnach um <strong>18.000 km</strong> erweitert werden. Geplant sind dazu drei neue Nord-Süd-Trassen und zwei neue Ost-West-Trassen mit einer Gesamtlänge von 4.800 km. Darüber hinaus rechnen die Experten mit 8.500 km neuer Trassen für die Anbindung von Offshore-Windparks. Die restlichen 4.700 km dienen der Verstärkung vorhandener Verbindungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kostentreiber für Stromnetz-Ausbau</h2>



<p>Die Schätzungen der Investitionskosten für den Stromnetz-Ausbau steigen aus verschiedenen Gründen ständig weiter. Ein wesentlicher Treiber sind <strong>nachgereichte</strong> oder <strong>veränderte Projekte</strong> sowie der globale Wettbewerb um elektrotechnische Komponenten. Die <strong>große weltweite Nachfrage</strong> nach speziellen Produkten, die für den Stromnetz-Ausbau benötigt werden, lassen die Preise steigen. Zudem erfordert die zunehmende Einspeisung dezentraler Stromerzeuger wie Wind- und Solaranlagen sowie der rasant wachsende Stromverbrauch durch <strong>Wärmepumpen</strong> und <strong>Elektroautos</strong> erhebliche Investitionen in den Ausbau und die intelligente Steuerung der Verteilnetze.</p>



<p>Die Energiewende verlangt umfangreiche Leitungsnetze, insbesondere um grünen Strom aus dem Norden Deutschlands in den Süden zu leiten. Zusätzlich muss er von den dezentralen EE-Anlagen zu den Verbrauchern transportiert werden. Hierbei tragen Inflation, höhere Material- und Personalkosten sowie juristische Auseinandersetzungen zu den gestiegenen Kosten bei.</p>



<p>Die Entscheidung aus dem Jahr 2015, die <strong>unterirdische</strong> statt <strong>oberirdische </strong>Stromtrassen bevorzugt, hat ebenfalls zu erheblichen Kostensteigerungen geführt. Der Bau von Erdkabeln ist teurer, komplizierter und wartungsintensiver. Das Veto Bayerns verzögerte Projekte wie Südlink und Südostlink signifikant, wodurch auch die Akzeptanz der Öffentlichkeit für die Energiewende gefährdet wurde. Die Bundesnetzagentur schätzt, dass <strong>35,3 Milliarden Euro</strong> eingespart werden könnten, wenn stattdessen <strong>Freileitungen</strong> verwendet würden. Obwohl einige Bundesländer und politische Parteien eine Rückkehr zu den günstigeren Freileitungen fordern, lehnt Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck eine Änderung der Regelung ab, um weitere Verzögerungen und zusätzliche Planungskosten zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unklare Kostenverteilung des Stromnetz-Ausbau</h2>



<p>Die Kosten für den Stromnetz-Ausbau werden hauptsächlich durch die <a href="https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/"><strong>Stromnetzentgelte</strong></a> der Verbraucher gedeckt. Diese Entgelte haben sich im letzten Jahr für private Haushalte bereits von 3,12 auf 6,43 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppelt und müssten vermutlich künftig <strong>weiter steigen</strong>. Noch sind die politischen Entscheidungen zur Finanzierung des Stromnetz-Ausbaus nicht endgültig getroffen. Alternativ zu Netzentgelt-Erhöhungen könnte die Bundesregierung einen Teil der Kosten aus Steuermitteln finanzieren oder die Energiekonzerne verpflichten, die Kosten selbst zu tragen. Für <strong>Förderungen</strong> und <strong>Subventionen</strong> müsste sie allerdings Haushaltsmittel zur Verfügung stellen.</p>



<p>Netzbetreiber und Energieunternehmen haben auch die Möglichkeit, privatwirtschaftliche Investitionen über langfristige Finanzierungsmodelle wie <strong>Kredite</strong> oder <strong>Anleihen</strong> abzusichern. Dazu bieten sich beispielsweise Public-Private-Partnerships (PPP) oder Grüne Anleihen (Green Bonds) an. Internationale Entwicklungsbanken wie die <strong>Europäische Investitionsbank</strong> (EIB) können ebenfalls Finanzierungshilf durch Kredite und Darlehen bieten. Diese sind durch langfristige Verträge und stabile Einnahmequellen abgesichert und bieten besonders für Projekte mit starkem öffentlichen Interesse Finanzierungshilfe an.</p>



<p>Insgesamt erfordert die Finanzierung des Stromnetz-Ausbaus in Deutschland einen Mix aus verschiedenen Quellen, um die erheblichen Kosten zu decken und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Finanzierung tragfähig und gerecht verteilt ist. Dabei ist sowohl eine langfristige Planung als auch eine Anpassungsfähigkeit an sich ändernde wirtschaftliche und technologische Rahmenbedingungen entscheidend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Finanzierung des Stromnetz-Ausbaus in Deutschland stellt eine erhebliche Herausforderung dar, da die Kosten kontinuierlich steigen. Aktuelle Schätzungen der Bundesnetzagentur belaufen sich bis 2045 auf 327,7 Milliarden Euro für die Übertragungsnetze und rund 200 Milliarden Euro für die Verteilnetze. Kostentreiber sind veränderte Projekte, der globale Wettbewerb um elektrotechnische Komponenten, der erhöhte Bedarf durch erneuerbare Energien, Wärmepumpen und Elektroautos sowie die Entscheidung für teurere unterirdische Trassen.</p>



<p>Ob sich die aktuelle höhere Kostenschätzung des Stromnetz-Ausbaus aufgrund der wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen überhaupt für eine langfristige Planung eignet, wird sich zeigen. Bisher wurden die Zahlen immer nur nach oben korrigiert.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Bandlast &#038; Bandstrom</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 13:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bandlast beschreibt die konstante, kontinuierliche Nachfrage nach elektrischer Leistung, die immer vorhanden ist, während der Bandstrom die konstante Menge an Strom ist, die zur Deckung dieser Nachfrage bereitgestellt wird. Beide Größen sind zentral für die Planung und den Betrieb von Stromnetzen, um eine stabile und zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten. In der Energie- und Elektrizitätswirtschaft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Bandlast</strong> beschreibt die konstante, kontinuierliche Nachfrage nach elektrischer Leistung, die immer vorhanden ist, während der <strong>Bandstrom </strong>die konstante Menge an Strom ist, die zur Deckung dieser Nachfrage bereitgestellt wird. Beide Größen sind zentral für die Planung und den Betrieb von Stromnetzen, um eine stabile und zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten. In der Energie- und Elektrizitätswirtschaft werden beide Begriffe sowohl für die Seite der Stromerzeugung und den Stromverbrauch verwendet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschiede Bandlast &amp; Grundlast</h2>



<p>&#8220;Bandlast&#8221; und &#8220;Grundlast&#8221; werden oft synonym verwendet, aber es gibt Unterschiede, insbesondere im Kontext der Energieerzeugung und des Stromverbrauchs.</p>



<p>Die Bandlast bezieht sich auf eine <strong>konstante Last</strong> über einen bestimmten Zeitraum, die kontinuierlich gedeckt werden muss. Dieser Begriff wird häufig verwendet, um die konstant notwendige Leistung zu beschreiben, die ein sog. Grundlastkraftwerk liefern muss, um die kontinuierliche Nachfrage zu decken. Der Begriff Bandlast bezeichnet zudem den konstanten Verbrauch eines Stromabnehmers. Dazu zählen alle konstanten Verbraucher eines Unternehmens. Sofern beispielsweise ein Betrieb 24/7 produziert und die Maschinen und Prozesse niemals stoppt, zählt dieser Verbrauch als Bandlast.</p>



<p>Die <strong>Grundlast</strong> hingegen bezieht sich auf die <strong>minimale elektrische Last</strong>, die über einen längeren Zeitraum hinweg immer vorhanden ist. Der Begriff wird oft verwendet, um den konstanten Strombedarf zu beschreiben, der zu jeder Tages- und Nachtzeit besteht. Grundlast ist also die <strong>Basislast </strong>oder auch niedrigste Last, die von Kraftwerken ständig bereitgestellt werden muss, um die kontinuierliche Nachfrage der Verbraucher zu decken. Die Grundlast eines Unternehmens errechnet sich beispielsweise aus dem Stromverbrauch der Server, der IT-Infrastruktur, Heizung, Lüftung, Sicherheits- und Überwachungssysteme oder der Beleuchtung, die ständig eingeschaltet sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Günstiger Bandstrom für Unternehmen durch Bandlasten</h2>



<p>Unternehmen mit hohem Stromverbrauch, die meist über einen Mittelspannungsanschluss verfügen, schließen mit ihren Stromlieferanten i.d.R. individuelle Verträge ab. Dabei ist es noch äußerst vorteilhaft, wenn der Verbrauch möglichst konstant ist. Diese Art der Lieferung wird als Bandlieferung bezeichnet, und der gelieferte Strom wird Bandstrom genannt. Aufgrund des immer gleichen Verbrauchs des Unternehmens sind die Stromliefermengen auch <strong>für Lieferanten besser planbar</strong>. Dieser Vorteil schlägt sich deutlich in den Konditionen der Stromlieferverträge nieder. Bandstromlieferungen sind für Betriebe bisher <strong>kostengünstiger</strong>, obwohl möglicherweise zusätzliche Spitzenlaststromlieferungen Schwankungen ausgleichen müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Regelungen für Bandstrom-Verbraucher</h2>



<p>Unternehmen, die Bandstrom beziehen, zeichnen sich für den Gesetzgeber durch ein „besonderes Nutzungsverhalten“ aus. Solchen Verbrauchern sei ein individuelles Netzentgelt nach § 16 einzuräumen, heißt es in der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Geregelt wird dies in <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stromnev/__19.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ 19 Abs. 2 StromNEV</a></strong>. Demnach erhalten Betriebe bei mehr als 7000, 7500 oder sogar 8000 Benutzungsstunden mit möglichst konstantem Stromverbrauch Netzentgeltreduktionen von bis zu <strong>90 Prozent</strong>. Bekannt ist die Regelung auch als <strong>„<a href="https://cubeconcepts.de/die-7-000-stunden-regel/">7.000-Stunden-Regel</a>“</strong>. Eine zweite Möglichkeit für Unternehmen, die Netzentgelte zu reduzieren, besteht in der <strong>„<a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/">atypische Netznutzung</a>“</strong>, die ebenfalls in § 19 Abs. 2 geregelt ist. Von diesen beiden Netzentgelt-Sparmodellen profitieren zurzeit etwa 4.600 deutsche Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Rabatt für Bandlast &amp; Bandstrom</h2>



<p>Die Rabatte für Bandlast-Verbraucher und Bandstrom nach § 19 Abs. 2 StromNEV stehen unter <strong>erheblicher Kritik</strong>, da sie sowohl ökonomische als auch ökologische Bedenken aufwerfen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist, dass sie im Widerspruch zur zunehmend volatilen Einspeisung erneuerbarer Energien steht.</p>



<p>Da die Regelung einen konstanten Stromverbrauch belohnt, brauchen energieintensive Unternehmen ihre Verbrauchsgewohnheiten nicht anzupassen. Die Notwendigkeit flexibel auf das Angebot erneuerbarer Energien zu reagieren entfällt. Durch die hohen Netzentgeltreduktionen wird auch die Nutzung der bereits vorhandenen Flexibilität und die Investition in <strong>energieflexible Technologien</strong> gehemmt. Dies behindert die notwendige Flexibilisierung der Stromnachfrage im deutschen Energiesystem, die für eine erfolgreiche Integration erneuerbarer Energien erforderlich ist.</p>



<p>Ökonomisch gesehen wird die Regelung langfristig die <strong>Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie</strong> beeinträchtigen, da sie Innovationen und Anpassungen an die Energiewende bremst, warnen Kritiker. Zudem werden die Netzentgeltrabatte zu einer Marktverzerrung führen, indem sie bestimmte Verbrauchsprofile bevorzugen und andere benachteiligen. Dies könne zu ineffizienten Investitionen und einer ungleichen Verteilung der Kosten der Energiewende führen, so Experten.</p>



<p>Auch die <strong>Versorgungssicherheit</strong> ist ein kritischer Aspekt. Indem flexible Nachfrage behindert wird, könnte die Regelung die Versorgungssicherheit gefährden, da das Stromnetz weniger in der Lage ist, auf Schwankungen im Angebot erneuerbarer Energien zu reagieren. Eine konstante Stromnachfrage führt dazu, dass fossile Kraftwerke länger in Betrieb bleiben müssen, um die Grundlast zu decken, was der Dekarbonisierung des Energiesystems entgegenwirkt.</p>



<p><strong>Umweltpolitisch</strong> steht die Regelung im Widerspruch zu den Zielen des <strong>Green Deals</strong> der Europäischen Union, der auf eine umfassende Dekarbonisierung und die Förderung erneuerbarer Energien abzielt. Sie verhindert die notwendigen Innovationen und Anpassungen in Produktionsprozessen, die für die Erreichung dieser Ziele erforderlich sind.</p>



<p>Insgesamt wird § 19 Abs. 2 der StromNEV kritisiert, weil er die Anpassungsfähigkeit des Stromverbrauchs an die fluktuierende Einspeisung erneuerbarer Energien behindert, was negative Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die Erreichung umweltpolitischer Ziele hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es mit § 19 StromNEV und den Bandlast- und Bandstrom-Privilegien weiter?</h2>



<p>Ende 2023 hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass die jeweiligen <strong>Regulierungsbehörden</strong> der Mitgliedsstaaten <strong>mehr Autonomie</strong> erhalten. Deutschland kam diesem Urteil mit einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) nach, die Anfang 2024 in Kraft trat. Aufgrund der Kritikpunkte am deutschen § 19 StromNEV und der Tatsache, dass die EU Kommission Sonderrabatte für Bandlast-Kunden der Industrie nicht befürwortet, möchte die Bundesnetzagentur diese Regelung im Zuge der Netzentgeltreform (AgNeS) Ende 2028 auslaufen lassen.</p>



<p>Im Rahmen der neuen <a href="https://cubeconcepts.de/wachstumsinitiative-geplante-reformen-fuer-den-energiemarkt/">Wachstumsinitiative</a> der deutschen Bundesregierung und nach dem EuGH-Urteil, dass der Netzagentur mehr Souveränität einräumt, kündigte sie Ende Juli 2024 eine <a href="https://cubeconcepts.de/reform-der-netzentgeltrabatte-fuer-die-industrie-geplant/">Reform der Netzentgeltrabatte</a> an. Dazu veröffentlichte sie ein Eckpunktepapier in dem auch die Bandlast- und Bandstrom-Rabatte zur Disposition stehen. Bis zum 18. September 2024 konnten Industrieverbände und energieintensive Unternehmen an den Konsultationen teilnehmen. Die Bundesnetzagentur muss dabei beweisen, wie sie die neue Autonomie in der Praxis umsetzt.</p>



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		<title>Reform der Netzentgeltrabatte für die Industrie geplant</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/reform-der-netzentgeltrabatte-fuer-die-industrie-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 14:24:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur hat eine Reform der Netzentgeltrabatte für die Industrie zum 1. Januar 2026 angekündigt. Damit möchte die Behörde die Anreize für ein flexibles und systemdienliches Verbrauchsverhalten der Industrieunternehmen in Deutschland erhöhen, um den Herausforderungen eines Stromsystems mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien gerecht zu werden. Diese beabsichtigte Neuregelung passt inhaltlich zu den geplanten Reformen der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesnetzagentur hat eine Reform der <strong>Netzentgeltrabatte </strong>für die Industrie zum 1. Januar 2026 angekündigt. Damit möchte die Behörde die Anreize für ein flexibles und systemdienliches Verbrauchsverhalten der Industrieunternehmen in Deutschland erhöhen, um den Herausforderungen eines Stromsystems mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien gerecht zu werden. Diese beabsichtigte Neuregelung passt inhaltlich zu den geplanten Reformen der <strong><a href="https://cubeconcepts.de/wachstumsinitiative-geplante-reformen-fuer-den-energiemarkt/">Wachstumsinitiative</a></strong>, könnte aber erhebliche Auswirkungen auf den <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> und die Energiewende haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb ist die Reform der Netzentgeltrabatte notwendig?</h2>



<p>Der bestehende Ansatz zur Berechnung der Netzentgelte basiert auf einem Stromsystem, das von konstanter Stromerzeugung durch Kohle- und Atomkraftwerke geprägt ist. Bisher erhalten Industrieunternehmen Rabatte auf ihre <a href="https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/">Stromnetzentgelte</a>, wenn sie ihren Stromverbrauch stabil halten oder zu Zeiten mit geringer Netzbelastung steigerten. Die Bundesnetzagentur empfiehlt daher, die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/bandlast-bandstrom/">Bandlast und Bandstrom</a> Regelung</strong> (auch bekannt als &#8220;7.000-Stunden-Regel&#8221;) sowie die Vergünstigungen bei der <strong>atypischen Netznutzung</strong> auslaufen zu lassen. Von diesen Netzentgeltrabatten nach § 19 Abs. 2 StromNEV profitierten zurzeit gut 4.500 Unternehmen und sparen dabei insgesamt eine Milliarde Euro jährlich.</p>



<p>Mit dem zunehmenden Anteil der volatilen erneuerbarer Energien im deutschen Strommix, der im Jahre 2024 bereits auf fast <strong>60 Prozent</strong> gestiegen ist, passen diese starren Regeln jedoch nicht mehr, ist die Ansicht der Bundesnetzagentur. Insgesamt müsse der Verbrauch der Industrie flexibler und die Residuallast minimiert werden. Grundsätzlich wird es weiterhin <strong>Netzentgeltprivilege</strong> geben. Diese werden aber künftig nur an Unternehmen vergeben, die ihre Stromverbräuche dynamisch und aktuell anpassen können.</p>



<p>Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betont, dass „die alten Netzentgeltrabatte nicht mehr den Anforderungen eines Stromsystems entsprechen, das von hohen Anteilen erneuerbarer Stromerzeugung geprägt ist“. Daher ist ein Übergang von einem<strong> starren</strong> zu einem <strong>flexiblen System</strong> notwendig, das sich an das aktuelle Stromangebot anpasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reformeckpunkte der Netzentgeltrabatte für die Industrie</h2>



<p>Die Reform sieht demnach vor, dass stromintensive Unternehmen ihre Netzentgelte senken können, wenn sie ihren Verbrauch an das aktuelle Stromangebot anpassen. Maßstab soll dabei der ständig <strong>schwankende Börsenstrompreis</strong> sein. Das bedeutet, dass Unternehmen ihre Netzentgelte senken können, wenn sie ihren Stromverbrauch zu dem Zeitpunkt erhöhen, an dem viel erneuerbarer Strom im Netz verfügbar ist, und umgekehrt. Diese Regelung soll Anreize schaffen, die <strong>Produktion</strong> in Zeiten eines hohen Stromangebots zu <strong>erhöhen</strong> und in Zeiten knappen Angebots zu <strong>drosseln</strong>. Hauptparameter der neuen Netzentgeltrabatte wird demnach die Höhe der individuellen Lastveränderung nach den gestaffelten Day-ahead Stundenpreisen an der Strombörse.</p>



<p>Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), lobt diesen Ansatz der Reform der Netzentgeltrabatte für die Industrie. Sie meinte, „durch die Netzentgelte sollen Signale an industrielle Verbraucher gesendet werden, sich marktdienlich und systemisch zu verhalten.“ Dies könne Preisschwankungen am Strommarkt reduzieren, die Netze entlasten und Kosten senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umsetzung und Herausforderungen für die Neuregelung der Netzentgeltrabatte</h2>



<p>Wie ein technisches System entwickelt werden kann, das es der Industrie ermöglicht, flexibel auf <strong>Strommengen- und Preisentwicklungen</strong> zu reagieren, wird in den kommenden Monaten erörtert. Die Bundesnetzagentur möchte im ersten Schritt die Industrie dabei nicht überfordern und wird auch <strong>Übergangsfristen</strong> gewähren. Anfangs möchte sie auf diese Weise vielmehr <strong>Impulse</strong> schaffen, um die Verbräuche agiler steuern zu können. Das trägt mittel- und langfristig dazu bei, die Stromnetze zu entlasten und die Kosten für den Netzausbau zu reduzieren. Dazu hat die Bundesnetzagentur auch vorgesehen, <strong>regionale Ausnahmen</strong> zu schaffen, wo nötig, und Übergangsregelungen zu gewähren, um eine schrittweise Anpassung zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Reform als Baustein der neuen deutschen Energiestrategie</h2>



<p>Die Reform der Netzentgeltrabatte für die Industrie durch die Bundesnetzagentur ist ein wichtiger Schritt zur Flexibilisierung des Stromverbrauchs und damit zur Unterstützung der Energiewende in Deutschland. Indem sie Anreize für ein <strong>systemdienliches Verbrauchsverhalten</strong> schafft, kann sie dazu beitragen, die Herausforderungen eines Stromsystems mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien zu meistern. </p>



<p>In die gleiche Richtung stößt die neue Debatte um einen deutschen <a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a> im Rahmen der Wachstumsinitiative oder das geplante <a href="https://cubeconcepts.de/kraftwerkssicherheitsgesetz-neue-umlagen-erwartet/">Kraftwerkssicherheitsgesetz</a>. Bausteine der neuen Strategie zur Sicherung der künftigen Stromversorgung finden sich auch in dem jüngst neu aufgelegten Programm „<a href="https://cubeconcepts.de/nutzen-statt-abregeln-2-0-soll-netzengpaesse-vermeiden/">Nutzen statt abregeln 2.0</a>“. Aber auch dieses, kann den dringend notwendigen Netzausbau nicht ersetzen, sondern nur abfedern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es mit den Netzentgeltrabatten weiter?</h2>



<p>Die öffentliche Konsultation des Eckpunktepapiers läuft noch bis zum 18. September 2024. Nach den Eingaben der verschiedenen Verbände und energieintensiven Industrien erfolgt die gesetzliche Ausarbeitung. Die endgültigen Regelungen sollen Anfang 2026 in Kraft treten.</p>



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		<title>„Nutzen statt abregeln 2.0“ soll Netzengpässe vermeiden</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nutzen-statt-abregeln-2-0-soll-netzengpaesse-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jul 2024 05:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Passus „Nutzen statt Abregeln“ gibt es bereits seit 2017 im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Dieser wurde jedoch in den vergangenen Jahren wegen seiner Komplexität kaum genutzt. Allerdings wird das Thema durch den rasanten Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien am deutschen Strommix und dem schleppenden Netzausbau immer dringlicher. Allein im Jahr 2023 wurden Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Den Passus „<strong>Nutzen statt Abregeln</strong>“ gibt es bereits seit 2017 im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG). Dieser wurde jedoch in den vergangenen Jahren wegen seiner Komplexität kaum genutzt. Allerdings wird das Thema durch den rasanten Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien am deutschen Strommix und dem schleppenden Netzausbau immer dringlicher.</p>



<p>Allein im Jahr 2023 wurden Erneuerbare-Energien-Anlagen in Deutschland im Rahmen von Redispatch-Maßnahmen um <strong>10 TWh abgeregelt</strong>. Das machte etwa 4 % der gesamten Erzeugung aus Erneuerbaren Energien aus. Diese Abregelung führt nicht nur zum Verlust von klimaneutralem Strom, sondern auch zu <strong>steigenden <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a>-Kosten</strong>. Basierend auf der ursprünglichen Strategie wurde daher Ende 2023 ein neuer Entwurf namens „Nutzen statt Abregeln 2.0“ abgestimmt und in §13k EnWG aufgenommen. Dieser bezieht nun auch den Einsatz modernster Technologien und neue regulatorische Maßnahmen vor.</p>



<p>An den Konsultationen beteiligten sich insgesamt 21 Verbände, Interessengruppen und Unternehmen. Trotzdem wies Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, am Ende eindringlich darauf hin, dass das neue Instrument <strong>kein Ersatz</strong> für einen schnellen und bedarfsgerechten <strong>Netzausbau</strong> darstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele von „Nutzen statt abregeln 2.0“</h2>



<p>„Nutzen statt abregeln 2.0“ verfolgt das Ziel, die Integration erneuerbarer Energien in das deutsche Stromnetz zu optimieren und die Effizienz des gesamten Energiesystems zu steigern. Das zentrale Anliegen ist die <strong>Reduzierung der Abregelung</strong> von Wind- und Solaranlagen aufgrund von Netzengpässen. Überschüssiger Strom soll durch eine <strong>zusätzliche Stromnachfrage</strong>, die ohne dieses Instrument nicht stattgefunden hätte, sinnvoll genutzt werden. Mittels Prognosen und Zuteilungsverfahren möchte man die Nachfrage an die Zeiten hoher Erzeugung anpassen und regional steuern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen und Kernpunkte von „Nutzen statt abregeln 2.0“</h2>



<p>„Nutzen statt Abregeln 2.0“ sieht vor, zunächst die abgeregelten Strommengen günstig an die zusätzlichen Verbraucher abzugeben. Nach dieser ersten Testphase, bei der ein vereinfachtes Zuteilungsverfahren greift, wird der Überschussstrom später in einem <strong>Auktionsverfahren</strong> an zuschaltbare Verbrauchsanlagen in Entlastungsregionen versteigert. Dazu erlaubt der neue § 13k EnWG den vier Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB), Strom zu einem vergünstigten Preis an Betreiber zuschaltbarer Lasten zu vergeben. Tennet, Amprion, 50Hertz und Transnet BW veröffentlichen dazu täglich eine <strong>24-Stunden-Prognose</strong> der überschüssigen Strommengen in den jeweiligen Entlastungsregionen. Dadurch können zugelassene Verbraucher ihren Stromverbrauch so planen, dass es am Folgetag nicht zu Netzengpässen kommt.</p>



<p>Die Bundesnetzagentur (BNetzA) und die ÜNB haben bis Mitte 2024 spezifische Kriterien für die Teilnahme an „Nutzen statt Abregeln 2.0“ konzipiert und festgelegt. Demnach dürfen im ersten Schritt Betreiber von Anlagen, die <strong>elektrisch Wärme erzeugen</strong> oder <strong>netzgekoppelte Speicher</strong> einsetzen, teilnehmen. Teilnahmeberechtigt sind auch <strong>Elektrolyseure</strong> und <strong>Großwärmepumpen</strong>. Später soll das Teilnehmerspektrum um weitere Sektorenkopplungstechnologien ausgedehnt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erprobungsphase und künftige Entwicklungen</h2>



<p>Ab dem 1. Oktober 2024 starten die Übertragungsnetzbetreiber eine zweijährige Erprobungsphase mit dem vereinfachten Zuteilungsverfahren. Ab dem 1. April 2025 sollen auch Verteilnetzbetreiber das Instrument nutzen können. Parallel dazu wird das wettbewerbliche Ausschreibungsverfahren entwickelt.</p>



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		<title>Kapazitätsmarkt: Schlüssel zur Energiewende?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jul 2024 11:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung erwähnt erstmals in den Plänen zum Kraftwerksicherheitsgesetz und zur Entwicklung des deutschen Strommarktes eine Umstellung auf einen technologieunabhängigen Kapazitätsmarkt. Kapazitätsmärkte gewinnen in Europa, das zunehmend auf nachhaltige Energiequellen umschwenkt, an Bedeutung. Doch was bedeutet ein Kapazitätsmarkt genau? Einfach ausgedrückt, ist dies ein Mechanismus, der darauf ausgelegt ist, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu gewährleisten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesregierung erwähnt erstmals in den Plänen zum <a href="https://cubeconcepts.de/kraftwerkssicherheitsgesetz-neue-umlagen-erwartet/">Kraftwerksicherheitsgesetz</a> und zur Entwicklung des <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> eine Umstellung auf einen technologieunabhängigen <strong>Kapazitätsmarkt</strong>. Kapazitätsmärkte gewinnen in Europa, das zunehmend auf nachhaltige Energiequellen umschwenkt, an Bedeutung. Doch was bedeutet ein Kapazitätsmarkt genau? Einfach ausgedrückt, ist dies ein Mechanismus, der darauf ausgelegt ist, die Zuverlässigkeit des Stromnetzes zu gewährleisten, indem sichergestellt wird, dass immer genug Kapazität vorhanden ist, um die Nachfrage zu decken – sei es durch konventionelle Kraftwerke oder erneuerbare Energien.</p>



<p>Die Notwendigkeit eines solchen Marktes ergibt sich aus den Schwankungen in der Energieerzeugung, insbesondere bei erneuerbaren Energiequellen, und der immer größer werdenden Nachfrage nach Strom. Zudem verschärft sich die Lage in Deutschland mit dem Atomausstieg im Jahr 2023 und dem geplanten Kohleausstieg. Bisher wird nämlich die kurzfristige Stabilität der deutschen Netze durch <strong>Regelenergiemärkte</strong> und andere Mechanismen wie der <strong>Netz- und Kapazitätsreserve</strong> sichergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition und Grundlagen des Kapazitätsmarktes</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist ein Kapazitätsmarkt?</h3>



<p>Ein Kapazitätsmarkt ist ein spezifisches Marktdesign im Stromsektor, das dazu dient, die Zuverlässigkeit der Stromversorgung sicherzustellen. In einem Kapazitätsmarkt erhalten Energieerzeuger und andere Kapazitätsanbieter Zahlungen nicht nur für die tatsächliche Lieferung von Strom, sondern auch für die <strong>Bereitstellung </strong>und <strong>Vorhaltung</strong> von <strong>Erzeugungskapazitäten</strong>. Sie werden finanziell dafür entlohnt, dass sie zu bestimmten Zeiten oder in Notfällen Strom liefern können, selbst wenn dieser Strom letztlich nicht abgerufen wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktion und Ziele eines Kapazitätsmarktes</h3>



<p>Stromerzeuger verpflichten sich, zu bestimmten Zeiten, insbesondere während der Spitzenlastzeiten, eine festgelegte Menge an Energie bereitzustellen. Für diese Bereitstellung erhalten sie eine Vergütung, bekannt als <strong>Kapazitätszahlung</strong>, die unabhängig davon erfolgt, ob die Kapazität zur Stromerzeugung genutzt wird. Diese finanziellen Anreize sollen sicherstellen, dass genügend Kapazitäten vorhanden sind, um Spitzenlasten abdecken zu können. Dies gilt besonders für die Zeiten hoher Nachfrage oder wenn die Verfügbarkeit anderer Energiequellen eingeschränkt ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschiede zwischen Kapazitätsmarkt und Energy-Only-Markt</h3>



<p>Der Kapazitätsmarkt steht konzeptionell dem <strong>Energy-Only-Markt</strong> gegenüber. Im Energy-Only-Markt werden Erzeuger ausschließlich für die tatsächlich gelieferte Energie, also den produzierten Strom, bezahlt. Hierbei handelt es sich demnach um ein reines Vergütungssystem. Dieses Marktdesign führt dazu, dass Investitions- und Betriebskosten hauptsächlich durch den Verkauf des produzierten Stroms gedeckt werden müssen. Im Gegensatz dazu ermöglicht der Kapazitätsmarkt eine <strong>Refinanzierung</strong> der <strong>Investitionen</strong> (Capex) für den Bau von Kraftwerken sowie der <strong>Betriebskosten</strong> (Opex) über die Kapazitätszahlungen. Dies ist unabhängig von ihrer tatsächlichen Stromproduktion. Solch ein System fördert Investitionen in neue Kraftwerke und unterstützt die Stabilität des Stromnetzes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschichte und Entwicklung des Kapazitätsmarktes</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Historischer Hintergrund</h3>



<p>Die Entwicklung von Kapazitätsmärkten in Europa wurde maßgeblich durch die Schwankungen in der Energieerzeugung und die steigende Nachfrage nach Strom vorangetrieben. Besonders die zunehmende Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz stellte die traditionellen Energiemärkte vor Herausforderungen. Im Rahmen des „Clean Energy for all Europeans Package“ (CEP) legte die Europäische Union im Jahr 2019 konkrete Regeln für die Einführung und Ausgestaltung von Kapazitätsmechanismen fest. Diese beinhalteten unter anderem eine <strong>Obergrenze</strong> von 550 Gramm pro kWh (g/kWhel) bzw. auf 350 kg pro kW und Jahr, was den <strong>Ausschluss</strong> von <strong>Kohlekraftwerken</strong> zur Folge hatte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Politische Diskussionen und Reformprozesse</h3>



<p>In den letzten Jahren wurden Kapazitätsmechanismen in der EU intensiv diskutiert. Die rechtlichen Rahmenbedingungen, die durch das CEP eingeführt wurden, zielten auf einen offenen und <strong>wettbewerbsorientierten</strong> <strong>Vergabeprozess</strong> ab. Diese Regelungen forderten, dass neben konventionellen Kraftwerken auch erneuerbare Energieträger, Speicher und Demand Side Management berücksichtigt werden müssen. Länder wie Italien haben ihre Mechanismen entsprechend angepasst, indem sie die CO₂-Obergrenze im Juni 2019 einführten. Andere Länder, die bereits aktive Kapazitätsmärkte hatten, wie Frankreich, Großbritannien, Irland und Polen, mussten ihre zukünftigen Auktionen an die neuen Vorgaben anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Europäische Modelle &amp; Erfahrungen</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="897" height="868" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa.png" alt="" class="wp-image-15467" style="width:519px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa.png 897w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa-300x290.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa-768x743.png 768w" sizes="(max-width: 897px) 100vw, 897px" /></figure>



<p>Die Kapazitätsmärkte in den anderen europäischen Ländern sind in der Regel durch <strong>zentrale</strong> jährliche <strong>Auktionen</strong> organisiert, bei denen eine festgelegte Kapazitätsmenge nachgefragt wird. Anbieter können Betreiber von Kraftwerken, Speichern oder Laststeuerungen sein. Die Auktionen finden <strong>vier Jahre</strong> (T-4) bzw. <strong>ein Jahr</strong> (T-1) vor Beginn der Vertragslaufzeit statt, und die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten, je nach Anlageart. Bei den Auktionsformaten wird zwischen <strong>„Pay-as-bid“</strong> (Bieter erhalten den Preis ihres Gebots) oder <strong>„Pay-as-cleared“</strong> (alle erfolgreichen Bieter erhalten den gleichen Preis) unterschieden.</p>



<p>Die T4-Vertragslaufzeiten variieren auf den verschiedenen europäischen Kapazitätsmärkten zwischen <strong>10 und 17 Jahren</strong>. In dieser Zeit erhalten die Anbieter eine fixe Vergütung pro Megawatt und Jahr, müssen aber auch bestimmte Verfügbarkeitsanforderungen erfüllen. Emissionslimits schließen Anlagen mit hohem CO₂-Ausstoß von der Teilnahme aus und fördern die Umstellung auf umweltfreundlichere Technologien.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anforderungen an einen deutschen Kapazitätsmarkt</h3>



<p>Basierend auf den bestehenden europäischen Modellen, sind für ein erfolgreiches Kapazitätsmarktdesign in Deutschland weitere Aspekte von Bedeutung. Der Derating-Faktor spielt eine wichtige Rolle, da er die Kapazitätsbewertungen basierend auf der Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Anlagen anpasst. Zudem ist es wesentlich, die Anlagenverfügbarkeit und die Refinanzierung sicherzustellen, sodass die Anlagen tatsächlich einsatzbereit sind und finanziell abgesichert werden können.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist die lokale Verteilung der Anlagen, um regionale Engpässe zu vermeiden und eine ausgewogene geografische Verteilung zu gewährleisten. Die Vertragslaufzeiten und Auktionshorizonte sollten differenziert gestaltet und rechtzeitig angesetzt werden, um den Teilnehmern ausreichend Planungssicherheit zu bieten. Schließlich muss auch die Anlagendegradation berücksichtigt werden, um die Alterung und Leistungsabnahme der Erzeugeranlagen in das Marktdesign einzubeziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Kapazitätsmarktes</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Förderung von Investitionen</h3>



<p>Der Kapazitätsmarkt bietet eine solide Grundlage für Investitionen in die Energieinfrastruktur. Durch die Bereitstellung von Kapazitätszahlungen werden Investoren ermutigt, in neue Technologien und Kraftwerke zu investieren. Dies ist besonders wichtig in Zeiten, in denen der Bedarf an zuverlässiger Energieversorgung steigt. Die Aussicht auf <strong>stabile Einnahmen</strong> durch Kapazitätszahlungen verringert das finanzielle Risiko und fördert somit die Bereitschaft, in langfristige Projekte zu investieren. Ein Beispiel hierfür ist der belgische Kapazitätsmarkt, der als effektives Modell für die Auktionierung der benötigten Kapazitäten angesehen wird und alle Betreiber gesicherter Leistungen zur Teilnahme einlädt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherung der Versorgungssicherheit</h3>



<p>Ein zentraler Vorteil des Kapazitätsmarktes ist die Erhöhung der <strong>Versorgungssicherheit</strong>. Durch die Vorhaltung von ausreichenden Kapazitäten wird sichergestellt, dass auch in Spitzenlastzeiten eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet ist. Dies ist besonders relevant in einem Energiemarkt, der zunehmend durch erneuerbare Energien geprägt ist, welche oft durch ihre Volatilität herausfordern. Kapazitätsmärkte helfen, diese Unsicherheiten zu managen, indem sie die Verfügbarkeit von Energiequellen sicherstellen, die schnell aktiviert werden können, wenn die Erzeugung aus erneuerbaren Quellen nicht ausreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterstützung der Energiewende</h3>



<p>Kapazitätsmärkte spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung der Energiewende hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Sie ermöglichen es, dass auch erneuerbare Energien und innovative Technologien wie <strong>Wasserstoff-Kraftwerke</strong> und <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a></strong> in das System integriert werden können. Durch den <strong>Wettbewerb</strong> zwischen <strong>verschiedenen Technologien</strong> wird nicht nur die Entwicklung effizienter und kosteneffektiver Lösungen gefördert, sondern auch die Integration von erneuerbaren Energien in das Stromnetz unterstützt. Dies trägt dazu bei, die CO₂-Emissionen zu senken und die Klimaziele zu erreichen.</p>



<p>In der Gesamtheit bieten Kapazitätsmärkte eine robuste Lösung, um die Herausforderungen der modernen Energieversorgung effektiv zu adressieren. Sie fördern die Investitionen in zukunftsfähige Technologien, sichern die Versorgung in Zeiten hoher Nachfrage und unterstützen aktiv die Transformation des Energiesektors hin zu nachhaltigeren Praktiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Kritik am Kapazitätsmarkt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten für Energieverbraucher </h3>



<p>Die Einführung eines Kapazitätsmarktes ist mit erheblichen <strong>Risiken</strong> verbunden, die sich direkt auf die Energieverbraucher auswirken können. Unabhängig vom spezifischen Modell sind die <strong>Regelungsbedarfe</strong> und die <strong>Komplexität</strong> von Kapazitätsmärkten hoch. Diese Faktoren führen zu einer signifikanten Erhöhung der Kosten für die Stromversorgung. Gutachter haben im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie bereits erhebliche <strong>Mehrkosten</strong> prognostiziert, selbst unter optimalen Bedingungen. Angesichts der Komplexität und der vielfältigen Risiken erscheint es unrealistisch, ein perfektes Kapazitätsmarktdesign zu erwarten, was zusätzlich zu den Belastungen durch die Förderung erneuerbarer Energien zu weiteren erheblichen Mehrkosten für die Verbraucher führen könnte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Potenzielle Überkapazitäten</h3>



<p>Ein weiteres kritisches Thema ist die Schaffung und der Erhalt von <strong>Überkapazitäten</strong>. Kapazitätsmärkte können dazu führen, dass Kraftwerke, die sonst aus dem Markt ausscheiden würden, künstlich am Leben erhalten werden. Dies verhindert den Abbau von Überkapazitäten und verhindert, dass der Markt eigenständige Preissignale aussendet, die sonst Investitionen in Kraftwerke und andere Flexibilitätsoptionen anregen könnten. Solche <strong>Marktverzerrungen</strong> können langfristig zu ineffizienten Allokationen und erhöhten Kosten führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wettbewerbsverzerrungen</h3>



<p>Die Einführung nationaler Kapazitätsmärkte steht im Widerspruch zum Ziel eines europäischen Strombinnenmarktes. Dieser Widerspruch führt zu erheblichen <strong>Wettbewerbsverzerrungen</strong> innerhalb Europas. Die Diskussionen um Kapazitätsmärkte haben gezeigt, dass keines der in Deutschland diskutierten Modelle bisher ein schlüssiges Konzept zur <strong>Einbindung</strong> in den <strong>Binnenmarkt </strong>enthält. Die positiven volkswirtschaftlichen Effekte der Integration der europäischen Strommärkte könnten durch solche <strong>nationalen Mechanismen</strong> zumindest teilweise verloren gehen. Der Wettbewerb der Stromerzeuger wird verzerrt, und es entsteht ein Wettbewerb der nationalen Fördersysteme, was die Idee des Binnenmarktes untergräbt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zu Kapazitätsmärkten</h2>



<p>In der Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Herausforderungen und Möglichkeiten, die der Kapazitätsmarkt mit sich bringt, lässt sich zusammenfassen, dass dieser eine tragende Rolle in der Transformation des Energiesektors spielt. Er fördert nicht nur Investitionen in nachhaltige Technologien und sichert die Versorgungssicherheit in Zeiten schwankender Energieproduktion, sondern trägt auch maßgeblich zur Umsetzung der Energiewende bei. Diese Dynamik verdeutlicht, dass trotz der Herausforderungen und kritischen Stimmen, Kapazitätsmärkte als ein essenzieller Baustein der zukünftigen Energieversorgung sein können.</p>



<p>Dessen ungeachtet sind die dargelegten Bedenken wie potenzielle Überkapazitäten, Kosten für die Verbraucher und die Wettbewerbsverzerrungen nicht zu unterschätzen. Es unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Planung, Implementierung und fortwährenden Anpassung der Kapazitätsmärkte, um ihre Vorteile maximal ausschöpfen zu können, ohne dabei negative Konsequenzen außer Acht zu lassen. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine verstärkte Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ebenso entscheidend wie die Einbeziehung aller relevanten Akteure des Energiemarkts. In dieser Hinsicht dürfte der Kapazitätsmarkt weiterhin ein zentraler Diskussionsgegenstand bleiben, um zuverlässige, nachhaltige und kosteneffiziente Energieversorgungslösungen zu entwickeln und umzusetzen.</p>



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		<title>Kraftwerkssicherheitsgesetz: Neue Umlagen erwartet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/kraftwerkssicherheitsgesetz-neue-umlagen-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2024 07:45:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Haushaltskonsultationen für 2025 und der Wachstumsinitiative hat sich die Bundesregierung ebenfalls darauf geeinigt, ein neues Kraftwerkssicherheitsgesetz zu planen. Es ist Teil einer umfangreichen Strategie zur Sicherung der Stromversorgung und soll dazu beitragen, die volatile Energieerzeugung der erneuerbaren Energien auszugleichen. Im Zentrum steht die Errichtung und Modernisierung von Kraftwerken, die auf Wasserstoff umgestellt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Rahmen der Haushaltskonsultationen für 2025 und der <a href="https://cubeconcepts.de/wachstumsinitiative-geplante-reformen-fuer-den-energiemarkt/">Wachstumsinitiative</a> hat sich die Bundesregierung ebenfalls darauf geeinigt, ein neues <strong>Kraftwerkssicherheitsgesetz</strong> zu planen. Es ist Teil einer umfangreichen Strategie zur Sicherung der Stromversorgung und soll dazu beitragen, die volatile Energieerzeugung der erneuerbaren Energien auszugleichen. Im Zentrum steht die Errichtung und Modernisierung von Kraftwerken, die auf Wasserstoff umgestellt werden können, um die Dekarbonisierung voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für das Kraftwerkssicherheitsgesetz</h2>



<p>Deutschland muss die Lücke schließen, die durch den <strong>Ausstieg</strong> aus der <strong>Kohleverstromung</strong> entsteht. Erdgas-Kraftwerke sind zwar eine Alternative, verursachen jedoch weiterhin CO₂-Emissionen und werden daher wirtschaftlich immer unattraktiver. Zusätzlich werden sie künftig durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien immer seltener gebraucht. Aus diesen Gründen wird zurzeit kaum ein wirtschaftlich orientierter Konzern in solche Kraftwerke als Brückentechnologie investieren. Das Kraftwerkssicherheitsgesetz soll dies durch Ausschreibungen und Subventionen ändern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arten und Standorte der neuen Kraftwerke</h2>



<p>Die Bundesregierung setzt vor allem auf Wasserstoff-Kraftwerke, die mit <strong>grünem Wasserstoff</strong> aus erneuerbaren Energien oder <strong>blauem Wasserstoff</strong> aus Erdgas betrieben werden, wobei das CO₂ gespeichert wird. Auch Biomasse-Kraftwerke sind eine Option. Insgesamt sollen <strong>12,5 GW neue Kapazitäten</strong> entstehen. Davon werden 5 GW H2-ready-Gaskraftwerke und 2 GW Modernisierungen ausgeschrieben, die spätestens acht Jahre nach Inbetriebnahme auf Wasserstoff umgestellt werden. Zusätzlich sind 0,5 GW reine Wasserstoffkraftwerke und 0,5 GW Speicher vorgesehen. Eine weitere Ausschreibung für 5 GW Gaskraftwerke folgt, die 2045 klimaneutral sein müssen. Die neuen Anlagen sollen überwiegend in Süddeutschland entstehen, um Netzstabilität zu gewährleisten und Redispatch-Kosten zu senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzierung und Kosten des Kraftwerkssicherheitsgesetzes</h2>



<p>Ein sog. Kapazitätsmechanismus wird eingeführt, um die spätere Finanzierung sicherzustellen. Dieser Mechanismus soll ab 2028 greifen und beinhaltet eine <strong>Umlage auf den Strompreis</strong>. Die Bundesregierung kalkuliert für den gesamten Förderzeitrum mit Kosten von etwa <strong>20 Milliarden Euro</strong>. Ein Teil der Finanzierung soll über den Klima- und Transformationsfonds bzw. über den Bundeshaushalt und der andere Teil über die Umlage erfolgen. Laut Schätzungen von Experten könnten die Zusatzkosten die Kilowattstunde Strom um <strong>0,5 bis 1 Cent verteuern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Generelle Entwicklung des Strommarkts</h2>



<p>Ab 2028 plant die Bundesregierung eine Umstellung des <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> von einem reinen Vergütungssystem auf einen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/kapazitaetsmarkt-schluessel-zur-energiewende/">Kapazitätsmarkt</a></strong>. In diesem neuen Modell soll nicht nur die tatsächlich produzierte Energie, sondern auch die Bereitstellung von Kapazitäten vergütet werden, selbst wenn diese nicht genutzt wird. In Großbritannien, Belgien oder Polen werden heute schon reine Energiekapazitäten in dieser Form gehandelt bzw. versteigert. Ziele sind die Erhöhung der Versorgungssicherheit und Stabilisierung des Stromnetzes, insbesondere in Zeiten, in denen wenig Wind und Sonne zur Verfügung stehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitschiene für das Kraftwerkssicherheitsgesetz</h2>



<p>Die erste Ausschreibung für Anlagen ist für Ende 2024 oder Anfang 2025 geplant. Nach Konsultationen und Genehmigungen sollen die ersten Projekte bis 2026 starten. Parallel arbeitet das BMWK an einem Optionenpapier für die Gestaltung des Kapazitätsmechanismus, der bis 2028 voll funktionsfähig sein soll.</p>



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		<title>Wachstumsinitiative: Geplante Reformen für den Energiemarkt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wachstumsinitiative-geplante-reformen-fuer-den-energiemarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 14:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Koalitionsparteien der Bundesregierung haben sich vor der Sommerpause 2024 auf einen Haushalt für 2025 und auf eine „Wachstumsinitiative – neue wirtschaftliche Dynamik für Deutschland“ geeinigt. Im Fokus dieses Arbeitspapieres stehen diverse Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft ohne die Staatsfinanzen besonders zu belasten. Kapitel V erwähnt die lang- und mittelfristig geplanten Reformen im deutschen Energie-Sektor. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Koalitionsparteien der Bundesregierung haben sich vor der Sommerpause 2024 auf einen Haushalt für 2025 und auf eine „<strong>Wachstumsinitiative</strong> – neue wirtschaftliche Dynamik für Deutschland“ geeinigt. Im Fokus dieses Arbeitspapieres stehen diverse Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft ohne die Staatsfinanzen besonders zu belasten. Kapitel V erwähnt die lang- und mittelfristig geplanten Reformen im deutschen Energie-Sektor. Neben CO₂-Speicherung und dem Ausbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur sollen folgende Instrumente und Maßnahmen gemäß der Wachstumsinitiative den Energiemarkt künftig stabilisieren:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung von Erneuerbare Energien</h2>



<p>Es ist geplant, die Förderung der Erneuerbaren Energien (EE) auslaufen zu lassen, sobald der komplette Kohleausstieg erfolgt ist, der <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> sich stabilisiert hat und ausreichend Stromspeicher installiert wurden. Ab dann will man EE-Projekte primär über die <strong>Investitionskosten</strong> förderen, um unverzerrte Preissignale zu gewährleisten. Zusätzlich besteht die Absicht, die Förderung für Neuanlagen bei <a href="https://cubeconcepts.de/negative-strompreise/">negativen Strompreisen</a> grundsätzlich ab 2025 auszusetzen. Hiervon sind kleine Anlagen zunächst ausgeschlossen. Die Pflicht zur Direktvermarktung von Strom möchte die Bundesregierung ebenfalls ab 2025 schrittweise auf Anlagen ab einer Größe von 25 kWp senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromspeicher als wichtiger Baustein der Wachstumsinitiative</h2>



<p>Ein weiteres Ziel der Wachstumsinitiative für den Energiemarkt ist die Optimierung der Rahmenbedingungen für die Nutzung von Strom- bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeichern</a>, einschließlich unverzerrter Preissignale und zeitvariabler regionaler Netzentgelte. Dabei sollen vor allem die <strong>Planungs- und Genehmigungsprozesse</strong> für Speicherprojekte <strong>beschleunigt</strong> werden, um die volatilen erneuerbaren Energien besser nutzen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzkosten, Netzentgelte &amp; Stromsteuer</h2>



<p>Die Netzkosten sollen gesenkt und die Netzentgelte im Rahmen der Wachstumsinitiative stabilisiert werden, um Unternehmen und private Haushalte zu entlasten. Dazu sollen <strong>zeitvariable Netzentgelte</strong> und Maßnahmen zur <strong>Nutzung von Überschussstrom</strong> sowie der Einsatz virtueller Leitungen und netztechnischer Betriebsmittel eingeführt werden. Die <a href="https://cubeconcepts.de/stromsteuersenkung-statt-industriestrompreis/">Stromsteuersenkung</a> für den bisherigen Kreis der Begünstigten bleibt dauerhaft auf dem EU-Minimum von 0,05 ct/kWh. Dazu möchte die Ampelkoalition die <strong>Strompreiskompensation</strong> (SPK) <strong>bis 2030 verlängern</strong> und auf weitere Wirtschaftssektoren ausweiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazitätsmechanismus gemäß der Wachstumsinitiative</h2>



<p>Ein gestaffelter Kapazitätsmechanismus soll eingerichtet werden, um die Stromversorgung langfristig zu sichern. Geplant sind <strong>Ausschreibungen für zusätzliche Kraftwerkskapazitäten</strong>, darunter fünf Gigawatt für neue Erdgaskraftwerke und fünf Gigawatt für wasserstofffähige Gaskraftwerke. Konkretisiert werden diese Maßnahmen in einem neuen Kraftwerksicherheitsgesetz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktdesign für Kraftwerke &amp; EE priorisieren</h2>



<p>Ein neues <strong>Marktdesign für Kraftwerke</strong> soll Erneuerbare und Flexibilität priorisieren, mit dem Ziel, bis 2030 einen Anteil von mindestens 80 Prozent Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung zu erreichen. Alle <strong>Hemmnisse</strong> auf Angebots- und Nachfrageseite sollen <strong>abgebaut </strong>werden, um einen flexibleren Strommarkt zu schaffen, der von günstigen Strompreisen bei viel Wind und Sonne profitiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Maßnahmen</h2>



<p>Zusätzliche Maßnahmen umfassen die Beschleunigung des Wasserstoffhochlaufs, die Evaluierung der <strong>Offshore-Windausschreibungen</strong>, den <strong>gestaffelten Netzausbau</strong> zur Kostensenkung, die Sicherung und <strong>Diversifizierung der Gasversorgung</strong>, die <strong>Förderung der Fusionsenergie</strong> und die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen und Bedenken zur Wachstumsinitiative</h2>



<p>Viele Experten und der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßen die <strong>neue Flexibilität</strong> im Strommarkt. Sie warnen jedoch vor einem abrupten Wechsel von der <strong>Marktprämie</strong> zu <strong>Investitionskostenzuschüssen</strong>, da dies zu Verunsicherung und Investitionszurückhaltung führen könnte. Die geplante Abschaffung der Absicherung bei negativen Preisen für EE-Neuanlagen ab 2025 wird vom BEE als &#8220;<strong>fatales Zeichen</strong>&#8221; bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist die Wachstumsinitiative für den Energiemarkt zu bewerten?</h2>



<p>Die Bundesregierung plant umfangreiche Reformen zur Modernisierung des Energiemarktes, zur Förderung der Erneuerbaren Energien und zur Steigerung der Flexibilität des Strommarktes. Dies soll langfristig zu einer sicheren und kosteneffizienten Energieversorgung beitragen und die wirtschaftliche Dynamik stärken. Der Erfolg und die praktische Umsetzung dieser Maßnahmen werden jedoch von der <strong>Finanzierbarkeit</strong> und politischen sowie praktischen Durchführbarkeit abhängen.</p>



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		<title>Intersolar Europe 2024 &#8211; Innovationen &#038; Kontakte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/intersolar-europe-2024-innovationen-kontakte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 07:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 19. bis 21. Juni fand in München auf dem Messegelände die Intersolar Europe 2024 statt – die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft. Als zentraler Treffpunkt für Innovationen, neue Technologien und Branchentrends zog die Messe Experten und Entscheider aus aller Welt an. Auch CUBE CONCEPTS war mit einem Team aus der Sales- und Technik-Abteilung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 19. bis 21. Juni  fand in München auf dem Messegelände die <strong>Intersolar Europe 2024</strong> statt – die weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft. Als zentraler Treffpunkt für Innovationen, neue Technologien und Branchentrends zog die Messe Experten und Entscheider aus aller Welt an. Auch CUBE CONCEPTS war mit einem Team aus der <strong>Sales- und Technik-Abteilung</strong> vor Ort, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich Photovoltaik, Energiespeicherung und intelligente Netzintegration zu informieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intensives Networking &amp; wertvolle Impulse</h2>



<p>Wie in den Vorjahren, nutzte das CUBIES-Team gezielt die Gelegenheit, unsere Netzwerkpartner zu besuchen und neue Kontakte innerhalb der Branche zu knüpfen. Unsere Technik- und Sales-Experten führten zahlreiche Gespräche mit führenden Herstellern und Anbietern, um aktuelle Markttrends und innovative Produkte kennenzulernen. Besonders im Fokus standen Lösungen zur effizienten Integration von Solaranlagen in bestehende Energiesysteme sowie neue Technologien für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriegroßspeicher</a> und intelligente Steuerungssysteme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Einblicke &amp; Branchentrends auf der Intersolar Europe 2024</h2>



<p>Für unsere technischen Mitarbeitenden bot die Messe eine hervorragende Gelegenheit, sich über den neuesten Stand der Technologie zu informieren. Besonders innovative Entwicklungen im Bereich Solarmodule, <a href="https://cubeconcepts.de/passende-unterkonstruktionen-fuer-pv-dachanlagen/">Unterkonstruktionen</a>, leistungsstarker Energiespeicher und digitaler Steuerungssysteme und gesamten <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">Energie-Management-Systemen</a> stießen auf großes Interesse. Die Möglichkeit, sich direkt mit Entwicklern und Herstellern auszutauschen, lieferte wertvolle Erkenntnisse für zukünftige Projekte und strategische Entscheidungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolge auf der Intersolar Europe 2024</h2>



<p>Der Besuch der Intersolar Europe 2024 war für CUBE CONCEPTS ein voller Erfolg. Die Messe bot nicht nur wertvolle Einblicke in neue Technologien und Markttrends, sondern auch zahlreiche Gelegenheiten für Networking und den fachlichen Austausch, aus denen weitere starke Partnerschaften entstanden. Die gesammelten Erkenntnisse und Kontakte werden uns dabei helfen, unser Angebot weiterzuentwickeln und innovative Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft voranzutreiben. Wir freuen uns bereits auf die nächste Intersolar Europe!</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Höhere Gesamtkosten durch gescheiterten ÜNB-Verkauf</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/hoehere-gesamtkosten-durch-gescheiterten-uenb-verkauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jun 2024 09:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15423</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Verhandlungen zum Verkauf des Übertragungsnetzbetreibers (ÜNB) Tennet sind gescheitert und werden höhere Gesamtkosten und Netzentgelte für den dringend notwendigen Netzausbau nach sich ziehen. Die Niederländer betreiben dieses größte der vier Übertragungsnetze in Deutschland und wollten ursprünglich an den Bund verkaufen. Aufgrund von Haushaltsproblemen wurde die Transaktion nun abgesagt. Jetzt prüft Tennet andere Optionen wie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Verhandlungen zum <strong>Verkauf</strong> des Übertragungsnetzbetreibers (<strong>ÜNB</strong>) <strong>Tennet sind gescheitert</strong> und werden <strong>höhere Gesamtkosten</strong> und <strong>Netzentgelte</strong> für den dringend notwendigen Netzausbau nach sich ziehen. Die Niederländer betreiben dieses größte der vier Übertragungsnetze in Deutschland und wollten ursprünglich an den Bund verkaufen. Aufgrund von Haushaltsproblemen wurde die Transaktion nun abgesagt. Jetzt prüft Tennet andere Optionen wie private Verkäufe oder einen Börsengang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Höhere Kosten durch Finanzierungen der privaten Kapitalmärkte</h2>



<p>Die niederländische Regierung hatte den Verkauf angestrebt, da sie die notwendigen Milliardeninvestitionen scheut, die größtenteils in Deutschland anfallen würden. In den nächsten zehn Jahren plant Tennet <strong>Investitionen</strong> von bis zu <strong>160 Milliarden Euro</strong>, wovon der Großteil in Deutschland benötigt wird. Der niederländische Finanzminister Steven van Weyenburg zeigte sich enttäuscht über das Scheitern der Verhandlungen und betonte, dass die deutsche Regierung alternative Lösungen unterstützen werde. Tennet plant, öffentliche oder <strong>private Kapitalmärkte</strong> zur Finanzierung zu nutzen und erhält Unterstützung durch ein niederländisches Gesellschafterdarlehen von 25 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reaktionen auf den gescheiterten ÜNB-Verkauf</h2>



<p>Wirtschaftsminister Robert Habeck bedauerte das Scheitern des Deals, da eine Übernahme die <strong>Stromkosten hätte senken</strong> und <strong>Synergien hätte schaffen</strong> könnte. Der FDP-Energiepolitiker Michael Kruse sieht darin ein <strong>Alarmsignal </strong>für das Investitionsklima in Deutschland und fordert eine Wirtschaftswende. Trotzdem wird Tennet einer der vier wichtigsten Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland bleiben, die eine Schlüsselrolle bei der Energiewende spielen. Der Ausbau des Netzes, insbesondere für den Transport von Windstrom vom Norden in den Süden Deutschlands, ist <strong>unerlässlich</strong> und erfordert <strong>Milliardeninvestitionen</strong>. Dabei hält der Bund auch Anteile an den drei übrigen UNBs zwischen 20 und 25 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehlende Mittel aus dem KTF sorgen jetzt für Verzögerungen</h2>



<p>Trotz intensiver Verhandlungen zwischen der niederländischen und deutschen Regierung sowie der KfW, kam es zu keiner Einigung. Ursprünglich sollte die KfW das Netz übernehmen und teilweise an <strong>private Investoren</strong> weiterverkaufen, wobei der Bund eine Sperrminorität behalten hätte. Das geplante Geschäft scheiterte jedoch aufgrund der finanziellen Schwierigkeiten Deutschlands, verschärft durch das Desaster um den Klima- und Transformationsfonds (KTF). Das Scheitern des Deals <strong>verzögert notwendige Investitionen</strong> in die deutsche Energiewende erheblich. Alternativen wie der Verkauf an Infrastrukturfonds sind zeitaufwendig und kompliziert. Diskussionen über kostengünstigere, aber langwierigere Alternativen wie Freileitungen statt Erdverkabelung tragen weiter zur Verzögerung bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen des gescheiterten ÜNB-Verkaufs von Tennet</h2>



<p>Politiker und Experten rechnen nun mit verschiedenen Auswirkungen, die der gescheiterte ÜNB-Verkauf von Tennet mit sich bringen wird. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verzögerungen</strong> bei der dringenden Modernisierung der Stromnetze. Das Scheitern des Deals hemmt die Umsetzung notwendiger Projekte, wie den Bau von HGÜ-Leitungen und Umspannwerken, die für den Transport von Windstrom vom Norden in den Süden Deutschlands unerlässlich sind. Die gefährdet die fristgerechte Erreichung der Klimaziele und führt langfristig zu höheren Kosten.</li>



<li>Die drohende Finanzierungslücke von bis zu 160 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren, muss nun durch alternative Finanzierungsmodelle gedeckt werden. Dabei werden nicht nur <strong>höhere Kosten</strong> anfallen, sondern der ganze Prozess wird komplizierter und zeitaufwendiger.</li>



<li>Ohne die geplanten Synergien und Kosteneinsparungen, die eine Übernahme durch den Bund gebracht hätte, werden die Kosten für den Netzausbau höher ausfallen. Die fehlende Koordination zwischen den verschiedenen Netzbetreibern wird zu <strong>Ineffizienzen</strong> führen.</li>



<li>Das Scheitern des Deals wird als Alarmsignal für das <strong>Investitionsklima</strong> in Deutschland angesehen. Wenn selbst demokratische Staaten zögern, in die deutsche Infrastruktur zu investieren, wird dies potenzielle Investoren abschrecken und die Attraktivität des Standorts Deutschland mindern.</li>



<li><strong>Politische Unsicherheit</strong>: Die fehlende Einigung zwischen den beteiligten Regierungen und die finanziellen Schwierigkeiten des deutschen Haushalts werfen ein schlechtes Licht auf die politische Stabilität und die Fähigkeit der Regierung, große Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Dies wird das Vertrauen in die deutsche Energiepolitik untergraben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum gescheiterten ÜNB-Verkauf von Tennet</h2>



<p>Das Scheitern des Verkaufs des ÜNB Tennet an den Bund wird erhebliche Folgen für den Netzausbau und die Energiewende in Deutschland haben. Die Verhandlungen wurden aufgrund von Haushaltsproblemen beendet, was zu Verzögerungen bei wichtigen Infrastrukturprojekten führt und die Gesamtkosten bzw. die <a href="https://cubeconcepts.de/netzentgelte-der-uenb-verdoppeln-sich-in-2024/">Netzentgelte</a> für alle erhöht. Tennet muss nun alternative Finanzierungsmodelle finden, was zusätzliche Zeit und Komplexität mit sich bringt. Die fehlende Übernahme durch den Bund verhindert die erhofften Synergien und Kosteneinsparungen, was zu weiteren Ineffizienzen führen wird.</p>



<p>Dieses Ereignis sendet ein besorgniserregendes Signal über das Investitionsklima in Deutschland und könnte potenzielle Investoren abschrecken. Die politische Unsicherheit und die finanziellen Schwierigkeiten Deutschlands beeinträchtigen das Vertrauen in die Fähigkeit der Regierung, große Infrastrukturprojekte erfolgreich umzusetzen. Insgesamt gefährdet das Scheitern des Deals die fristgerechte Erreichung der Klimaziele und stellt eine ernsthafte Herausforderung für die zukünftige Energiepolitik des Landes dar.</p>



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		<title>Förderprogramm für Batteriespeicher &#038; Schnellladepunkte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/foerderprogramm-fuer-batteriespeicher-schnelladepunkte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jun 2024 13:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die „nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr hat seit dem 6. Juni 2024 ein deutschlandweites Förderprogramm für Batteriespeicher &#38; Schnellladepunkte initiiert. Antragsberechtigte und Differenzierung Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale Unternehmen, Einzelunternehmer und Freiberufler mit einem Firmensitz in Deutschland. Unterschieden wird dabei zwischen KMU (mit mind. 9 und max. 249 Mitarbeitenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die „nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr hat seit dem 6. Juni 2024 ein deutschlandweites <strong>Förderprogramm für Batteriespeicher &amp; Schnellladepunkte</strong> initiiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Antragsberechtigte und Differenzierung</h2>



<p>Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, kommunale Unternehmen, Einzelunternehmer und Freiberufler mit einem Firmensitz in Deutschland. Unterschieden wird dabei zwischen <strong>KMU</strong> (mit mind. 9 und max. 249 Mitarbeitenden und einem max. Jahresumsatz von 50 Mio. Euro) sowie <strong>GU</strong> (Großunternehmen).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderfähige Batteriespeicher, Schnelladepunkte und Anschlüsse</h2>



<p>Gefördert werden der Kauf und die Installation von stationären <strong>Batteriepufferspeichern</strong> und von neuen <strong>Schnellladepunkten</strong> mit einer <strong>Nennladeleistung ab 50 kW</strong>. Dazu zählen auch die notwendigen Netzanschlüsse, deren Auslegung zur Integration von PV-Anlagen angepasst werden kann, sowie die Tiefbauarbeiten und Energie- bzw. Lademanagementsysteme. Ausgeschlossen sind jedoch Planungsleistungen Dritter, Eigenleistungen sowie Leasing- und Mietausgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuwendungen im Förderprogramm für Batteriespeicher &amp; Schnelladepunkte</h2>



<p>Jedes Unternehmen kann einen Antrag stellen und die Zuwendungen sind auf <strong>5 Mio. Euro begrenzt</strong>. Die Förderung erfolgt als Zuwendung mit Anteilsfinanzierung: <strong>KMU mit 40 %</strong> und <strong>GU mit 20 %</strong>. Dabei sind die förderfähigen Ausgaben pro Ladepunkt auf einen Höchstbetrag begrenzt, der von der maximalen Ladeleistung dieses Ladepunktes abhängig ist. Ladepunkte von 50 bis 149 kW für KMUs werden mit <strong>max. 14.000 Euro</strong> und für GUs mit <strong>max. 7.000 Euro</strong> gefördert. Größere Ladepunkte von mehr als 150 kW werden mit höchstens <strong>30.000</strong> bzw. <strong>15.000 Euro</strong> bezuschusst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedingungen und Umsetzungszeitraum des Förderprogramms</h2>



<p>Die Schnellladepunkte und Batteriespeicher müssen in Deutschland installiert werden und mind. zwei Jahre im Besitz des Antragstellers verbleiben. Darüber hinaus muss der Strom aus <strong>erneuerbaren Energiequellen </strong>stammen und es darf nur <strong>eine Förderung</strong> für das Gesamtprojekt in Anspruch genommen werden. Zur Realisierung der Maßnahmen stehen dem Unternehmen 18 Monate zur Verfügung, nachdem der positive Förderbescheid zugestellt wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum Förderprogramm für Batteriespeicher &amp; Schnelladepunkte</h2>



<p>Das Förderprogramm für Schnellladepunkte und Batteriespeicher bietet eine sehr gute Gelegenheit für Unternehmen, in nachhaltige und zukunftsorientierte Technologien zu investieren. Durch die finanzielle Unterstützung können die hohen Anfangskosten erheblich reduziert werden. Unternehmen sollten diese Chance nutzen, um ihre <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastruktur</a> auszubauen oder ihre Energiekosten mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeichern</a> zu senken. In beiden Fällen leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Energiewende.</p>



<p>Informieren Sie sich noch heute bei CUBE CONCEPTS über die Fördermöglichkeiten und stellen Sie Ihren Antrag, um den CO₂-Ausstoß und die Energiekosten zu reduzieren. </p>



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		<title>NZIA durch die EU beschlossen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nzia-durch-die-eu-beschlossen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jun 2024 05:58:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der EU-Rat hat am 27.05.2024 NZIA, den „Net-Zero-Industry-Act“ oder auch „Netto-Null-Industrie-Gesetz“ genannt, angenommen. Die Verordnung soll den industriellen Einsatz von Netto-Null-Technologien fördern, die zur Erreichung der Klimaziele der EU erforderlich sind. Es soll einer der Grundsteine einer neuen Industriepolitik sein und werde Europa helfen, im globalen Wettlauf, um grüne Technologien die Führung zu übernehmen, Abhängigkeiten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der EU-Rat hat am 27.05.2024 <strong>NZIA</strong>, den „Net-Zero-Industry-Act“ oder auch „Netto-Null-Industrie-Gesetz“ genannt, angenommen. Die Verordnung soll den industriellen Einsatz von <strong>Netto-Null-Technologien</strong> fördern, die zur Erreichung der Klimaziele der EU erforderlich sind. Es soll einer der Grundsteine einer neuen Industriepolitik sein und werde Europa helfen, im globalen Wettlauf, um grüne Technologien die Führung zu übernehmen, Abhängigkeiten zu verringern und Arbeitsplätze zu schaffen, hieß es.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund und Ziele des NZIA</h2>



<p>Die Europäische Kommission schlug den Net-Zero Industry Act (NZIA) bereits am 16. März 2023 vor. Der NZIA zielt darauf ab, die europäische Fertigungskapazität für Netto-Null-Technologien zu stärken und Hindernisse für den Ausbau dieser Kapazitäten zu überwinden. Die Maßnahmen in der Verordnung sollen die Wettbewerbsfähigkeit der industriellen Basis für Netto-Null-Technologien erhöhen und die <strong>Energieversorgung der EU verbessern</strong>. Diese Vorschläge unterstreichen Europas Engagement, eine führende Rolle im Übergang zu Netto-Null-Technologien zu spielen. Dabei sollen die Ziele von „Fit-for-55“ und REPowerEU erreicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überblick über den Net-Zero Industry Act</h2>



<p>Die NZIA-Verordnung ist Teil des „Green Deal Industrial Plan“, und möchte für Unternehmen ein planbares und <strong>vereinfachtes regulatorisches Umfeld</strong> schaffen. Sie fördert Investitionen in die Produktionskapazität von Produkten, die entscheidend sind, um die Klimaneutralitätsziele der EU zu erreichen. Der Net-Zero Industry Act soll die Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der EU-Industriebasis für Netto-Null-Technologien erhöhen. Sie sollen das Rückgrat eines erschwinglichen, zuverlässigen und nachhaltigen sauberen Energiesystems bilden. Die Hauptziele sind die Abhängigkeit von externen fossilen Brennstoffen zu minimieren und Schlüsseltechnologien und -komponenten für die grüne Wende zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen und zentrale Punkte des Net-Zero-Industry-Acts</h2>



<p>Der NZIA unterscheidet zwischen Netto-Null-Technologien und strategischen Netto-Null-Technologien. Der Unterschied liegt hauptsächlich in der Art und Weise, wie sie in der Planung und Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen betrachtet und eingesetzt werden. Strategische Netto-Null-Technologien sind spezifische technologische Ansätze, die gezielt in langfristige Klimaschutzstrategien integriert und priorisiert werden, um systematische und weitreichende Veränderungen zu bewirken. Diese Technologien sind in umfassende Maßnahmenpläne eingebettet und erhalten besondere politische und wirtschaftliche Unterstützung.</p>



<p>Netto-Null-Technologien hingegen umfassen alle technologischen Lösungen, die zur Reduzierung oder Neutralisierung von CO₂-Emissionen beitragen, ohne notwendigerweise in eine übergeordnete Strategie eingebunden zu sein. Sie werden <strong>flexibel</strong> und in <strong>vielfältigen Kontexten</strong> angewendet, von kleinen lokalen Projekten bis hin zu großen industriellen Anwendungen.</p>



<p>Generell werden Projekte nach dem technologischen Reifegrad, ihren <strong>Beitrag zu Dekarbonisierung</strong> und <strong>Wettbewerbsfähigkeit</strong> und ihrer <strong>Resilienz des Energiesystems </strong>ausgewählt. Die Liste der Technologien ist lang. Sie umfasst Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie an Land und See, Batterie- und Speichertechnologien oder Geothermie. Wärmepumpen, Elektrolyseure und Brennstoffzellen, Biogas-/Biomethantechnologien, Technologien zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) oder Energieeffizienz-, E-Mobility- und Netztechnologien, gehören auch dazu. In der Liste sind ebenfalls grüner Wasserstoff, Brennstoffzellen, nachhaltige Landwirtschaft, Recycling oder Abfallvermeidung zu finden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Schaffung von Investitionsbedingungen durch NZIA</h2>



<p>Der NZIA schafft die notwendigen Bedingungen, um Investitionen in Projekte zur Herstellung von Netto-Null-Technologien zu erleichtern, und macht es für Projektträger einfacher, eine Netto-Null-Industrieproduktion aufzubauen. Dies wird durch Maßnahmen erreicht wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verringerung</strong> der <strong>administrativen Belastung</strong> durch die Straffung administrativer Anforderungen und die Erleichterung von Genehmigungsverfahren</li>



<li>Sicherstellung des <strong>Zugangs zu Informationen</strong></li>



<li>Erleichterung des <strong>Marktzugangs</strong> bei öffentlichen <strong>Beschaffungsverfahren</strong> und <strong>Auktionen</strong> sowie Unterstützung privater Nachfrage durch Verbraucher</li>



<li>Unterstützung von Innovationen durch <strong>regulatorische Freiräume</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Förderbeispiele durch NZIA</h2>



<p>Konkret fördert und unterstützt NZIA beispielsweise Projekte in <strong>grüne Infrastruktur</strong>, wobei Gelder in den Ausbau der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastruktur</a> für Elektrofahrzeuge und die Modernisierung von Stromnetzen fließen. Regulatorische Maßnahmen, wie strengere Emissionsgrenzwerte und die Verpflichtung zur Nutzung klimafreundlicherer Verfahren, sollen sicherstellen, dass Unternehmen ihre Emissionen reduzieren.</p>



<p>Der NZIA vereinfacht zum Beispiel auch das Genehmigungsverfahren für strategische Projekte und erleichtert den Marktzugang für strategische Technologieprodukte, insbesondere im öffentlichen Beschaffungswesen oder bei der Versteigerung erneuerbarer Energien. Zur Unterstützung der Arbeitskräfte wird deren Qualifikation durch Netto-Null-Industrieakademien und Industriegebiete mit hoher Konzentration („Valleys“) verbessert.</p>



<p>Auf dem Gebiet der EU soll es bis 2030 Speicherkapazitäten für die geologische Verpressung von mindestens 50 Millionen Tonnen CO₂ jährlich geben. Forschung und Innovation in diesem Bereich werden ebenfalls gefördert, um sicherzustellen, dass Europa weltweit führend bleibt.</p>



<p>Der Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie ist ein weiteres Ziel des NZIA. Dabei sollen besondere Maßnahmen sicherstellen, dass europäische Unternehmen im globalen Wettbewerb nicht benachteiligt werden, weil sie strengere Umweltauflagen erfüllen müssen. Ein Beispiel hierfür ist <a href="https://cubeconcepts.de/cbam-das-co%e2%82%82-grenzausgleichssystem/">CBAM</a>, das CO₂-Grenzausgleichssystem. Der Übergang zu einer klimaneutralen Industrie soll auch zur Schaffung neuer Arbeitsplätze in grünen Technologien und Industrien führen.</p>



<p>Die Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele des Gesetzes werden anhand von zwei Richtwerten gemessen. Erstens muss die Produktionskapazität für Netto-Null-Technologien wie Photovoltaikmodule, Windturbinen, Batterien und Wärmepumpen 40 Prozent des Einsatzbedarfs der EU erreichen. Zweitens wird ein konkretes Ziel für einen höheren EU-Anteil dieser Technologien angestrebt, um bis 2040 einen Anteil von 15 Prozent an der Weltproduktion zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Beschluss zu dem Net-Zero Industry Act (NZIA) ist ein bedeutender Schritt der EU, um den industriellen Einsatz von Netto-Null-Technologien zu fördern und die Klimaziele zu erreichen. Durch gezielte Anreize und Investitionen in grüne Projekte sowie regulatorische Maßnahmen schafft der NZIA ein planbares und vereinfachtes Umfeld für Unternehmen. Die Verordnung unterstützt die Entwicklung und den Einsatz von Technologien zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und stärkt Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Rennen um grüne Technologien.</p>



<p>Die Maßnahmen des NZIA zielen darauf ab, Hindernisse für den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa zu überwinden. Der Act fördert die Qualifikation der Arbeitskräfte und sichert die Schaffung neuer Arbeitsplätze in grünen Industrien. Durch die Einrichtung geologischer CO₂-Speicherkapazitäten und die Unterstützung strategischer Technologien wird die Resilienz und Nachhaltigkeit des europäischen Energiesystems gestärkt.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/nzia-durch-die-eu-beschlossen/">NZIA durch die EU beschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>CUBE CONCEPTS Summer Exchange 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cube-concepts-summer-exchange-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2024 08:28:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 4. bis 6. Juni 2024 fand das jährliche Summer Exchange-Meeting von CUBE CONCEPTS auf der wunderschönen Insel Mallorca statt. Dieses Mal erlebten über 30 begeisterte CUBIES aus Deutschland und Spanien drei unvergessliche Tage voller spannender Aktivitäten und wertvoller Informationen. Rück- und Ausblick Schon die Ankunft in Palma versprach einen vielversprechenden Start. Nach einem herzlichen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/cube-concepts-summer-exchange-2024/">CUBE CONCEPTS Summer Exchange 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 4. bis 6. Juni 2024 fand das jährliche Summer Exchange-Meeting von CUBE CONCEPTS auf der wunderschönen Insel Mallorca statt. Dieses Mal erlebten über 30 begeisterte CUBIES aus Deutschland und Spanien drei unvergessliche Tage voller spannender Aktivitäten und wertvoller Informationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rück- und Ausblick</h2>



<p>Schon die Ankunft in Palma versprach einen vielversprechenden Start. Nach einem herzlichen Willkommen ging es direkt ins Office, wo ein gemeinsames Frühstück den Auftakt bildete. Die Geschäftsführung inspirierte mit einem fesselnden Vortrag, der die Highlights der Kickoff-Veranstaltung im Januar Revue passieren ließ und einen aufregenden Ausblick auf die zweite Jahreshälfte 2024 bot. Danach stellten sich die neuen Team-Mitglieder vor, gefolgt von einer beeindruckenden Ausarbeitung des Technik-Teams zur Optimierung neuer Prozessabläufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Team-übergreifendes Summer Exchange</h2>



<p>Nach einer kurzen Mittagspause tauchten die verschiedenen Teams in Gruppenarbeiten ein und entwickelten kreative Lösungsansätze für ihre Projekte. Der Nachmittag wurde durch mitreißende Vorträge bereichert: Die Nutzung von LinkedIn in Marketing und Sales sowie die weitreichenden Auswirkungen von ESG-Themen auf Unternehmen wurden diskutiert. Ein Highlight des Tages war die Präsentation unseres Partners zu innovativen Modellen und Möglichkeiten bei Solar-Carports. Der Abend fand seinen perfekten Abschluss in einem gemütlichen Strandrestaurant, wo bei gutem Essen und geselligen Gesprächen der Tag ausklang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abenteuer &amp; Entspannung</h2>



<p>Am zweiten Tag stand Abenteuer auf dem Programm und das diesjährige Motto &#8220;Setzt die Segel und navigiert mit Leidenschaft zum Erfolg&#8221; wurde sinnbildlich umgesetzt: Ein Segeltörn auf einem großen Katamaran, der direkt morgens in Palma startete, versprach ausgelassene Stimmung und Entspannung pur. Nach zwei Stunden erreichte das Segelboot eine malerische Bucht, in der alle Teilnehmer baden, schwimmen und paddeln konnten. Das nächste Highlight des Tages war das ausgelassene gemeinsame Abendessen mit frisch zubereiteter Paella am längsten Tisch der Insel – ein unvergessliches Erlebnis, das die Verbundenheit im Team stärkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Workshops &amp; spannende Vorträge</h2>



<p>Der letzte Tag des Meetings begann erneut im Office mit spannenden Vorträgen zu Batteriespeichern, Checklisten und Use-Cases von Multiplikatoren. Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden präsentiert und angeregt diskutiert. Nach einem späten, aber köstlichen Tapas machten sich die Teilnehmer der Zentrale auf den Weg zum Flughafen, um nach Düsseldorf bzw. Kaarst zurückzukehren.</p>



<p>Das Exchange-Meeting 2024 war ein voller Erfolg, geprägt von intensiven Gesprächen, neuen Erkenntnissen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. </p>



<p>Wir danken unserem gesamten Team für die engagierte Teilnahme und freuen uns auf eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte 2024!</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik als Kapitalanlage: Lohnt sich die Investition?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-als-kapitalanlage-nachhaltige-investitionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 May 2024 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15592</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Photovoltaik gilt seit Jahren als stabile und nachhaltige Kapitalanlage. Doch mit sinkenden Einspeisevergütungen, steigender Bedeutung von Strommärkten und neuen Technologien wie Batteriespeichern stellt sich die Frage neu: Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage heute noch? Die kurze Antwort: Ja – aber anders als früher. Warum Photovoltaik als Kapitalanlage weiterhin attraktiv ist Photovoltaik bietet [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Photovoltaik gilt seit Jahren als stabile und nachhaltige Kapitalanlage. Doch mit sinkenden Einspeisevergütungen, steigender Bedeutung von Strommärkten und neuen Technologien wie Batteriespeichern stellt sich die Frage neu:</p>



<p><strong>Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage heute noch?</strong></p>



<p>Die kurze Antwort: <strong>Ja – aber anders als früher.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Photovoltaik als Kapitalanlage weiterhin attraktiv ist</h2>



<p>Photovoltaik bietet eine seltene Kombination aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Planbaren Cashflows</strong></li>



<li><strong>Inflationsschutz</strong></li>



<li><strong>Nachhaltiger Wirkung (ESG)</strong></li>



<li><strong>Technologisch ausgereifter Infrastruktur</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders im gewerblichen Bereich (Dachanlagen &amp; Solarparks) bleibt PV eine der stabilsten Energie-Investments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verdient man mit Photovoltaik Geld?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Eigenverbrauch (wichtigster Renditetreiber)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom wird direkt im Unternehmen </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>genutzt Einsparung von:
<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreis</li>



<li>Netzentgelten</li>



<li>Abgaben</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies führt meist zu einem <strong>höheren wirtschaftlichen Effekt als Einspeisung</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Direktvermarktung &amp; Stromverkauf</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verkauf des Stroms am Markt</li>



<li>Teilnahme an:
<ul class="wp-block-list">
<li>Spotmarkt</li>



<li>PPAs (Power Purchase Agreements)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Führt zu höheren Erlösen als klassische Einspeisevergütung möglich – aber schwankend</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Einspeisevergütung (nur noch Basismodell)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>gesetzlich garantierte Vergütung (EEG) </li>



<li>planbare Einnahmen </li>



<li>aber: meist <strong>niedriger als Marktpreise oder Eigenverbrauchswert</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Zusatzerlöse durch Batteriespeicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/" type="post" id="19469">Photovoltaik Eigenverbrauch steigern</a></li>



<li>Lastspitzen reduzieren (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Optimierung des Stromeinkaufs</li>



<li>Teilnahme an <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies ist der <strong>entscheidende Hebel für moderne PV-Renditen</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Renditen sind realistisch?</h2>



<p>Die Rendite hängt stark vom Modell ab:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Modell</strong></td><td><strong>Typische Rendite</strong></td></tr><tr><td>klassische Einspeisung</td><td>ca. 4–6 %</td></tr><tr><td>Eigenverbrauchsoptimiert</td><td>ca. 6–10 %</td></tr><tr><td>PV + BESS + Marktintegration</td><td>&gt;10 % möglich</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Je stärker optimiert, desto höher die Rendite</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie schnell amortisiert sich eine PV-Anlage?</h2>



<p>Typische Amortisationszeit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>6 bis 8 Jahre</strong> (gewerblich)</li>



<li>bei optimierten Systemen oft schneller</li>
</ul>



<p></p>



<p>Lebensdauer:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Module: 25–30 Jahre</li>



<li>Wechselrichter: ca. 10–15 Jahre</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Photovoltaik ein Inflationsschutz?</h2>



<p>Ja – und zwar aus zwei Gründen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Strompreise steigen langfristig</strong></li>



<li>PV produziert konstant günstig Strom</li>
</ol>



<p></p>



<p>Ergebnis:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>reale Kosten sinken über Zeit</li>



<li>Einnahmen bzw. Einsparungen steigen</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Risiken gibt es?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Strompreis- und Marktpreisrisiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>schwankende Börsenpreise</li>



<li>sinkende Einspeisevergütungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Lösung: Mischmodelle (Eigenverbrauch + <a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">PPA</a>)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Risiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter-Ausfall</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> der Module</li>
</ul>



<p></p>



<p>Absicherung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/" type="post" id="8703">Wartung</a></li>



<li>Rücklagen</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-versicherungen-was-leisten-sie/" type="post" id="7735">Photovoltaik-Versicherungen</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Regulatorische Änderungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/" type="page" id="8340">Energierecht</a> entwickelt sich ständig</li>



<li>neue Marktmechanismen (z. B. Flexibilitätsmärkte)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier sind besonders flexible Anlagenkonzepte hilfreich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Planungs- und Standortfaktoren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verschattung</li>



<li>schlechte Ausrichtung</li>



<li>falsche Dimensionierung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese entscheiden maßgeblich über die Rendite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen neue Geschäftsmodelle?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Onsite-Contracting-Modelle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage direkt am Verbrauchsort</li>



<li>maximaler Eigenverbrauch</li>



<li>keine eigene Investition notwendig</li>



<li>Strom wird günstig via PPA bezogen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Modell birgt minimale Risiken, erwirtschaftet aber auch geringere Rendite</p>



<h2 class="wp-block-heading">Offsite-Modell</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grüner Strom wird extern erzeugt</li>



<li>Lange Lieferverträge mit festen Strombezugspreisen </li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Modell ist ideal für große Energiebedarfe ohne eigene Flächen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG &amp; Nachhaltigkeit als zusätzlicher Werttreiber</h2>



<p>Photovoltaik erfüllt zentrale ESG-Kriterien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>nachhaltige Energieversorgung</li>



<li>positive Außenwirkung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies wird zunehmend entscheidend für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investoren</li>



<li>Banken</li>



<li>Kunden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage?</h2>



<p><strong>Ja – wenn die Anlage richtig konzipiert ist.</strong></p>



<p>Die Zeit der „einfachen Einspeisevergütung“ ist vorbei. Heute gilt:</p>



<p><strong>Rendite entsteht durch intelligente Systemintegration</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenverbrauch</li>



<li>Batteriespeicher</li>



<li>Energiemanagement</li>



<li>Strommarktintegration</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik bleibt ein Top-Investment – mit neuem Ansatz</h2>



<p>Photovoltaik ist 2026:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weniger ein „passives Investment“</li>



<li>mehr ein <strong>aktives Energiesystem</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen und Investoren profitieren besonders, wenn sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom selbst nutzen</li>



<li>Flexibilität schaffen</li>



<li>Marktmechanismen integrieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer das berücksichtigt, erhält:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Renditen</li>



<li>hohe Planungssicherheit</li>



<li>echten Inflationsschutz</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage 2026 noch?</summary>
<p>Ja, Photovoltaik bleibt eine attraktive Kapitalanlage. Besonders wirtschaftlich sind Anlagen mit hohem Eigenverbrauch, Batteriespeichern und intelligenter Stromvermarktung.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rendite bringt eine PV-Anlage?</summary>
<p>Je nach Konzept liegt die Rendite zwischen etwa 4 % und über 10 %. Optimierte Systeme mit Eigenverbrauch und Speicher erzielen die höchsten Erträge.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie verdient man mit Photovoltaik Geld?</summary>
<p>Durch Eigenverbrauch, Einsparung von Stromkosten, Direktvermarktung des Stroms sowie zusätzliche Erlöse durch Batteriespeicher und Strommarktteilnahme.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange dauert die Amortisation?</summary>
<p>Die Amortisationszeit liegt meist zwischen 6 und 10 Jahren – abhängig von Standort, Nutzungskonzept und Strompreisentwicklung. BESS können sich je nach Anwendungskonzept bereits nach 2-3 Jahren amortisieren. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Photovoltaik eine sichere Investition?</summary>
<p>Photovoltaik gilt als vergleichsweise sichere Anlageform mit planbaren Erträgen, insbesondere bei langfristiger Nutzung und guter Planung.</p>
</details>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Unser Partner Olympus Power und ADE investieren 50 Mio. £ in Solar-Projekte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/unser-partner-olympus-power-und-ade-investieren-50-mio-in-solar-projekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 15:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir von CUBE CONCEPTS freuen uns, die neueste Erfolgsmeldung unseres britischen Partners bekannt zu geben: Olympus Power hat eine bedeutende strategische Partnerschaft mit AMPYR Distributed Energy (ADE) abgeschlossen, die Investitionsmittel in Höhe von 50 Millionen £ für erneuerbare Energie- und Solar-Projekte bereitstellt. Der neue Vertrag unsers Partners Olympus Power mit der ADE, einem renommierten Investor [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir von CUBE CONCEPTS freuen uns, die neueste Erfolgsmeldung unseres britischen Partners bekannt zu geben: <strong>Olympus Power</strong> hat eine bedeutende strategische Partnerschaft mit <strong>AMPYR Distributed Energy (ADE)</strong> abgeschlossen, die Investitionsmittel in Höhe von <strong>50 Millionen £</strong> für erneuerbare <strong>Energie- und Solar-Projekte</strong> bereitstellt.</p>



<p>Der neue Vertrag unsers Partners Olympus Power mit der ADE, einem renommierten Investor in nachhaltige Energielösungen, umfasst eine Kombination von <strong>Betriebsanlagen</strong> und einer Pipeline von mehr als <strong>50 MW</strong> an Aufdach-Solaranlagen für Gewerbe- und Industriekunden in Großbritannien und ganz Europa.</p>



<p>Durch die Zusammenarbeit können Olympus Power und ADE die Umsetzung erneuerbarer Energieprojekte beschleunigen, indem sie langfristige Finanzierungen für <strong>Stromlieferverträge</strong> (<a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/">PPA</a>) bereitstellen, die Unternehmen eine einfache und kostengünstige Dekarbonisierung ermöglichen. Dabei nutzt die Partnerschaft die aktuelle Marktdynamik für gewerbliche Solaranlagen und bietet Unternehmen mittels PPAs langfristige, erschwingliche erneuerbare Energie <strong>ohne Investitionen</strong>. Kunden können so problemlos ihre Energiekosten und CO₂-Emissionen senken.</p>



<p><strong>Simon Nicholls</strong>, CEO von Olympus Power, sagt: „Die Zusammenarbeit mit ADE wird dazu beitragen, dass britische Unternehmen verstärkt in erneuerbare Energien investieren und den Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft beschleunigen.“</p>



<p><strong>John Behan</strong>, Gründer und CEO von ADE, fügte hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Olympus Power. Diese Partnerschaft ermöglicht uns, erhebliches Kapital durch einen erfahrenen Entwickler zu investieren. Unser Ziel ist es, Net Zero für Geschäftskunden durch innovative und nachhaltige Finanzierungslösungen zu vereinfachen.&#8221;</p>



<p>Wir beglückwünschen Olympus Power zu dieser wichtigen Kooperation und sind stolz darauf, Teil dieser wegweisenden Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien zu sein.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/unser-partner-olympus-power-und-ade-investieren-50-mio-in-solar-projekte/">Unser Partner Olympus Power und ADE investieren 50 Mio. £ in Solar-Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dunkelflaute: Was sie bedeutet und wie sie gelöst werden kann</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2024 05:24:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14864</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die sogenannte Dunkelflaute gilt als eine der größten Herausforderungen der Energiewende. Sie beschreibt eine Wetterlage, in der gleichzeitig kaum Wind weht und wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht – also genau dann, wenn erneuerbare Energien nur sehr eingeschränkt Strom liefern.Sie ist also das genaue Gegenteil einer Hellbrise. Doch wie kritisch ist die Dunkelflaute [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/dunkelflaute-herausforderung-fuer-erneuerbare-energien/">Dunkelflaute: Was sie bedeutet und wie sie gelöst werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die sogenannte <strong>Dunkelflaute</strong> gilt als eine der größten Herausforderungen der Energiewende. Sie beschreibt eine Wetterlage, in der <strong>gleichzeitig kaum Wind weht und wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht</strong> – also genau dann, wenn erneuerbare Energien nur sehr eingeschränkt Strom liefern.Sie ist also das genaue Gegenteil einer <a href="https://cubeconcepts.de/hellbrise/" type="post" id="23390">Hellbrise</a>. </p>



<p>Doch wie kritisch ist die Dunkelflaute wirklich – und welche Lösungen gibt es?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Dunkelflaute?</h2>



<p>Eine Dunkelflaute ist eine Phase, in der:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>kaum Windenergie erzeugt wird (Windstille)</strong></li>



<li><strong>wenig oder keine Solarenergie verfügbar ist (z. B. nachts oder bei dichter Bewölkung)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Folge: Die Stromproduktion aus Wind- und PV-Anlagen kann auf <strong>unter 2 % der installierten Leistung</strong> sinken.</p>



<p>Typisch sind solche Situationen vor allem im Winter und sie können <strong>mehrere Tage bis über eine Woche andauern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es eine offizielle Definition?</h2>



<p>Nein – eine einheitliche Definition existiert nicht.</p>



<p>Je nach Betrachtung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>häufige kurze Ereignisse</strong>: mehrmals pro Jahr</li>



<li><strong>längere kritische Phasen (&gt; 1 Woche)</strong>: etwa alle 5–10 Jahre</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Energiewirtschaft sind vor allem <strong>mehrtägige Dunkelflauten mit hoher Last</strong> relevant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Dunkelflaute ein Problem?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Versorgungslücke im Stromsystem</h3>



<p>Wenn Wind- und Solarstrom gleichzeitig ausfallen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigt der Bedarf an <strong>Backup-Kapazitäten</strong></li>



<li>muss Strom kurzfristig <strong>importiert oder konventionell erzeugt</strong> werden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Hohe Strompreise</h3>



<p>Knappes Angebot führt zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigenden Börsenstrompreisen</li>



<li>höheren Kosten für Unternehmen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Emissionen steigen kurzfristig</h3>



<p>Ohne ausreichende Alternativen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz von <strong>Gas- oder Kohlekraftwerken</strong></li>



<li>Zielkonflikt zur Klimaneutralität</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzstabilität unter Druck</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Anforderungen an Netzmanagement und Reserveleistung</li>



<li>Frequenzhaltung wird schwieriger</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine „kalte Dunkelflaute“?</h2>



<p>Eine besonders kritische Form ist die <strong>kalte Dunkelflaute</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>tritt meist im Winter auf</li>



<li>kombiniert <strong>geringe Stromerzeugung mit hohem Verbrauch</strong></li>



<li>z. B. durch Heizbedarf und Industrieproduktion</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Situation stellt das Energiesystem vor maximale Belastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lässt sich die Dunkelflaute lösen?</h2>



<p>Die gute Nachricht: Es gibt zwar <strong>keine Einzellösung</strong>, aber einen wirksamen Mix aus Maßnahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Netzausbau &amp; europäische Vernetzung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau von <strong>Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)</strong></li>



<li>Stromtransport über große Entfernungen</li>



<li>Ausgleich regionaler Wetterunterschiede</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiel: Windstrom aus Nordeuropa gleicht Flauten in Mitteleuropa aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Energiespeicher als Schlüsseltechnologie</h3>



<p>Kurzfristige Speicher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriegroßspeicher (BESS)</li>



<li>ideal für Stunden bis Tage</li>
</ul>



<p></p>



<p>Langfristige Speicher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pumpspeicherkraftwerke</li>



<li>Schwerkraftspeicher und Druckluft-Kavernen</li>



<li>Wasserstoff (Power-to-Gas)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Überschüsse speichern und in Dunkelflauten abrufen</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Flexible Backup-Kraftwerke</h3>



<p>aktuell: flexible <strong>Gaskraftwerke</strong></p>



<p>perspektivisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wasserstoffkraftwerke</li>



<li>Biomasse</li>



<li>Geothermie</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: schnell regelbare Leistung</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Sektorenkopplung</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/sektorenkopplung-fuer-ganzheitliche-energiekonzepte/" type="post" id="17823">Sektorenkopplung</a> ist die Verbindung von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom</li>



<li>Wärme</li>



<li>Mobilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wärmepumpen flexibel steuern</li>



<li>E-Autos gezielt laden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Energie wird systemübergreifend optimiert</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Flexibilisierung der Stromnachfrage</h3>



<p>Unternehmen können aktiv beitragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a> (Demand Side Management)</li>



<li>Nutzung dynamischer Stromtarife</li>



<li>Anpassung von Produktionszeiten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Stromverbrauch folgt der Erzeugung – nicht umgekehrt</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Dezentrale Energieversorgung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlagen auf Gewerbedächern</li>



<li>Batteriespeicher vor Ort</li>



<li>Kombination mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystemen</a> (EMS)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies reduziert Netzabhängigkeit und stabilisiert das Gesamtsystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Wasserstoff als Langzeitspeicher</h3>



<p>Langfristig zentral:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung großer Energiemengen</li>



<li>Nutzung bestehender Gasinfrastruktur</li>



<li>Rückverstromung bei Bedarf</li>
</ul>



<p></p>



<p>Potenzial: Versorgung über Wochen oder Monate sichern</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Unternehmen bei Dunkelflauten?</h2>



<p>Unternehmen sind ein entscheidender Teil der Lösung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenversorgung mit <strong>PV + Speicher</strong></li>



<li>Teilnahme an <strong>Flexibilitätsmärkten</strong></li>



<li>Reduktion von Lastspitzen</li>



<li>Integration in intelligente Energiesysteme</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beitrag zur Netzstabilität</li>



<li>geringere Stromkosten</li>



<li>höhere Versorgungssicherheit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dunkelflaute ist lösbar – aber nur systemisch</h2>



<p>Die Dunkelflaute ist keine unüberwindbare Hürde, sondern eine <strong>planbare Herausforderung</strong>.</p>



<p>Ein stabiles Energiesystem der Zukunft basiert auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>erneuerbaren Energien</li>



<li>Speichern</li>



<li>flexiblen Verbrauchern</li>



<li>intelligenter Netzinfrastruktur</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Komponenten.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das: Wer heute in flexible Energieversorgung investiert, sichert sich wirtschaftliche Vorteile und reduziert Risiken in einem zunehmend volatilen Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist eine Dunkelflaute?</summary>
<p>Eine Dunkelflaute ist eine Wetterlage, bei der gleichzeitig kaum Wind weht und wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht. Dadurch sinkt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stark ab.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie oft kommt eine Dunkelflaute vor?</summary>
<p>Kurze Dunkelflauten treten mehrmals pro Jahr auf. Längere, kritische Phasen mit sehr geringer Stromerzeugung über mehrere Tage kommen im Durchschnitt alle 5 bis 10 Jahre vor.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange dauert eine Dunkelflaute?</summary>
<p>Die Dauer kann stark variieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>längere Dunkelflauten: bis zu 7–10 Tage oder mehr</li>



<li>kurze Ereignisse: 1–3 Tage</li>
</ul>
</details>
</details>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist die Dunkelflaute problematisch?</summary>
<p>Während einer Dunkelflaute sinkt die Stromproduktion aus Wind- und Solaranlagen stark. Gleichzeitig bleibt der Strombedarf bestehen oder steigt sogar, was zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höheren Strompreisen</li>



<li>erhöhtem Bedarf an Backup-Kraftwerken führen kann.</li>



<li>steigenden CO₂-Emissionen</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie kann eine Dunkelflaute überbrückt werden?</summary>
<p>Zur Überbrückung werden mehrere Maßnahmen kombiniert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriespeicher und Pumpspeicher </li>



<li>Wasserstoff als Langzeitspeicher </li>



<li>flexible Gaskraftwerke </li>



<li>europäische Stromnetze </li>



<li>Lastmanagement und flexible Verbraucher</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rolle spielen Unternehmen bei Dunkelflauten?</summary>
<p>Unternehmen können aktiv zur Lösung beitragen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung <a href="https://cubeconcepts.de/dynamische-stromtarife/" type="post" id="21612">dynamischer Stromtarife</a></li>



<li>Eigenversorgung mit Photovoltaik und Batteriespeichern</li>



<li>Lastverschiebung (Demand Side Management)</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wird die Dunkelflaute die Energiewende stoppen?</summary>
<p>Nein. Die Dunkelflaute gilt als lösbare Herausforderung. Durch den Ausbau von Speichern, Netzen und flexiblen Energiesystemen kann die Versorgungssicherheit auch bei erneuerbaren Energien gewährleistet werden.</p>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieintensive Unternehmen verstehen &#8211; CUBE CONCEPTS auf der PwC-Jahreskonferenz</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energieintensive-unternehmen-verstehen-cube-concepts-auf-der-pwc-jahreskonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2024 10:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 16. Mai 2024 fand die PwC Jahreskonferenz für energieintensive Unternehmen als Teil des Energy and Climate Compass‘ in Düsseldorf statt. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) wurde eine packende Bilanz der energie- und klimapolitischen Entwicklungen des turbulenten Jahres 2023 gezogen. Wir waren dabei, um energieintensive Unternehmen zu verstehen. Denn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 16. Mai 2024 fand die PwC Jahreskonferenz für energieintensive Unternehmen als Teil des Energy and Climate Compass‘ in Düsseldorf statt. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) wurde eine packende Bilanz der energie- und klimapolitischen Entwicklungen des turbulenten Jahres 2023 gezogen. Wir waren dabei, um energieintensive Unternehmen zu verstehen. Denn auch das vergangene Jahr war geprägt von hitzigen Diskussionen über <strong><a href="https://cubeconcepts.de/industriestrompreise-im-europaeischen-vergleich/">Industriestrompreise</a></strong>, <strong>Kraftwerksstrategien</strong> und steigenden <strong><a href="https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/">Stromnetzentgelten</a></strong>, die die Industrie und das Gewerbe in Atem hielten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge &amp; Debatten zu zentralen Energiefragen</h2>



<p>Hochkarätige Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft sorgten für lebhafte Debatten über die <strong>strategische Transformation</strong> hin zu <strong>nachhaltigen Unternehmenskonzepten</strong> und die Balance zwischen Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit. Wir konnten als interessierte Beobachter hautnah miterleben, wie zentrale Fragen angegangen wurden, die unsere Auftraggeber bewegen: Wie entwickeln sich die <strong>Energiekosten</strong> für energieintensive Abnehmer? Was passiert mit den Netzentgelten und Steuern? Welche <strong>Entlastungen</strong> sind möglich und wie geht man mit ökologischen Gegenleistungen um?</p>



<p>Besonders spannend waren die Diskussionen über die erfolgreiche Umsetzung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien, die Implementierung von Wasserstoffprojekten und die Auswirkungen der Reform des EU-Emissionshandels (EU-ETS II).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsvisionen für energieintensive Unternehmen entwickeln</h2>



<p>Die Veranstaltung bot eine hervorragende Plattform, um die Herausforderungen und Chancen unserer Auftraggeber besser zu verstehen und konkrete Umsetzungsschritte und Zukunftsvisionen der energieintensiven Industrie hautnah mitzuerleben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklungen verstehen &amp; individuelle Lösungen erarbeiten</h2>



<p>Wir sind stets daran interessiert, die Herausforderungen unserer Auftraggeber zu verstehen und gemeinsam durch unsere Expertise in zukunftsorientierten und <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/innovative-energieloesungen/">innovativen Energielösungen</a> zu bewältigen. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen, Workshops und der ständige Austausch mit unseren Fachpartnern ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig sind.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit &#038; ESG: Die wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen im Überblick</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2024 07:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14851</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Für Unternehmen gibt es heute eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifizierungen, Standards und Normen rund um Nachhaltigkeit und ESG. Die einen dienen der Berichterstattung, die anderen dem Aufbau von Managementsystemen, wieder andere sind Ratings oder Zertifizierungen für gesamte Unternehmen oder Produkte. Der Überblick ist deshalb wichtig, um nicht alles zu implementieren, aber die richtigen Instrumente für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/">Nachhaltigkeit &amp; ESG: Die wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Für Unternehmen gibt es heute eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifizierungen, Standards und Normen rund um Nachhaltigkeit und ESG. Die einen dienen der Berichterstattung, die anderen dem Aufbau von Managementsystemen, wieder andere sind Ratings oder Zertifizierungen für gesamte Unternehmen oder Produkte. Der Überblick ist deshalb wichtig, um <strong>nicht alles zu implementieren, aber die richtigen Instrumente</strong> für eigene Ziele und Anforderungen zu wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was dieser Beitrag bietet</h2>



<p>In diesem Artikel machen wir die wichtigsten ESG‑ und Nachhaltigkeitsrahmenwerke übersichtlich erfassbar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klarer Unterschied zwischen Berichtsstandards, Managementsystemen und Zertifizierungen.</li>



<li>Kurze Definitionen der relevanten Instrumente.</li>



<li>Praxisorientierte Einordnung:&nbsp;<strong>Wofür lohnen sich welche Standards für Unternehmen?</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifizierung, Norm, Standard – was ist der Unterschied?</h2>



<p>Unternehmen begegnen in der ESG‑Welt drei großen Typen von Instrumenten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zertifizierungen und Labels</strong><br>Konkrete Nachweise, oft mit externer Prüfung, die eine bestimmte Leistung oder Qualitätsstufe bestätigen (z.B. B Corp, CSE, Fair‑Trade).</li>



<li><strong>Managementsystem‑Normen</strong><br>Standardisierte Systeme, die definieren,&nbsp;<strong>wie</strong>&nbsp;Prozesse im Unternehmen aufgebaut werden sollen (z.B. ISO 14001, ISO 50001, ISO 45001).</li>



<li><strong>Berichts‑ und Framework‑Standards</strong><br>Hilfen für die&nbsp;<strong>Struktur und Transparenz</strong>&nbsp;von Nachhaltigkeits‑ und ESG‑Berichten, ohne zwingend eine Zertifizierungslogik (z.B. DNK, GRI, UN‑Global‑Compact‑Framework).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten ESG‑ und Nachhaltigkeitsstandards im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)</h3>



<p>Wofür geeignet: Transparenz- und Berichtsstandard für deutsche Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen gegenüber Stakeholdern dokumentieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Unternehmen erzeugen eine Entsprechenserklärung, die Strategie, Ziele und Maßnahmen in ökologischen, sozialen und ökonomischen Themen darlegt.</p>



<p>Typ: Berichts‑ / Transparenzrahmen, keine klassische Zertifizierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die ein umfassendes Umweltmanagementsystem führen und eine externe Validierung suchen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung, regelmäßige Berichterstattung, Audit durch unabhängige Stellen.</p>



<p>Typ: Europäisches Umweltmanagement‑System mit Zertifizierungslogik; ISO‑14001‑basiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 14001 (Umweltmanagementsystem)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die systematisch Umweltauswirkungen steuern und international anerkannte Nachweise haben möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Anforderungen an die Aufbau‑ und Pflege eines Umweltmanagementsystems, inkl. Zieldefinition, Monitoring und Verbesserung.</p>



<p>Typ: Internationaler Managementsystem‑Standard; bildet die Basis für viele Zertifizierungsansätze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">B Corp Certification</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich klar als wirtschaftlich, sozial und ökologisch verantwortliche Organisation positionieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Ganzheitliche Bewertung von Governance, Mitarbeitenden, Gemeinwohl, Umwelt und Lieferkette; nachweisbar hohe Anforderungen an Praxis, nicht nur Dokumentation.</p>



<p>Typ: Ganzheitliche Zertifizierung für Unternehmen, nicht nur Produkte oder Prozesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">GRI Sustainability Reporting Standards (GRI SRS)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die einen strukturierten, weltweit verbreiteten Nachhaltigkeitsbericht erstellen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Modularer Katalog von Themen, Kennzahlen und Berichtsregeln zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen.</p>



<p>Typ: Berichts‑Framework, das die Struktur von Nachhaltigkeits‑ und ESG‑Berichten standardisiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">UN Global Compact</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich freiwillig an globalen Menschenrechts‑, Arbeits‑ und Umweltprinzipien orientieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Zehn universelle Prinzipien und Verpflichtung zur jährlichen Fortschrittskommunikation (‚Communication on Progress‘).</p>



<p>Typ: Governance‑ und Orientierungsrahmen, kein Zertifizierungsstandard.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Science Based Targets (SBT)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die konkrete, klimapolitisch legitimierte Klimaziele setzen wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Organisation SBTi unterstützt die Definition von Emissionszielen im Sinne des 1,5‑°C‑Pfads; Ziele werden validiert und zertifiziert.</p>



<p>Typ: Ziel‑ und Zertifizierungslogik, keine Berichts‑ oder Managementsystemnorm.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die eine deutsche, sektorale Ausrichtung suchen und eine systematische Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Rahmen für Strategie, Maßnahmen und Bewertung; mit Branchen‑ und Sektor‑Anpassungen.</p>



<p>Typ: Ganzheitlicher Standort‑ und Nachhaltigkeitsstandard.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die ein alternatives Wirtschaftsmodell verfolgen, das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Bilanzierung ökologischer, sozialer und ökonomischer Wirkungen nach einem eigenen Kriterienkatalog; öffentliche Bilanz.</p>



<p>Typ: Alternatives Nachhaltigkeits‑ und Bewertungsmodell, weniger markt‑ und regulatorisch, mehr wertebasiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 26000</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die die eigene soziale Verantwortung besser verstehen und verankern wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Leitfaden zu Themen wie Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, Fairness, Verbraucherschutz, Kommunität.</p>



<p>Typ: Leitfaden‑Norm, keine Zertifizierung, sehr gut als Grundlage für eigene Systeme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 50001</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die Energieeffizienz systematisch steigern und Energiekosten sowie Emissionen reduzieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Anforderungen an Energiemanagement, inkl. Zielsetzung, Monitoring, Analyse und Verbesserung.</p>



<p>Typ: Managementsystem‑Norm, oft mit Zertifizierung (z.B. TÜV, DEKRA).</p>



<h3 class="wp-block-heading">EcoVadis</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich in Liefer‑ und Beschaffungsprozessen nach Nachhaltigkeit bewerten lassen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Rating‑Plattform für Umwelt, Arbeits‑ und Menschenrechte, Ethik, nachhaltige Beschaffung, mit Score‑Kategorien.</p>



<p>Typ: Externe Bewertungs‑ und Rating‑Plattform; keine klassische Zertifizierung, aber hochwirksame Nachweissystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sustainalytics (ESG-Risikobewertung)</h3>



<p>Wofür geeignet: Investoren, Finanzkunden und börsennotierte Unternehmen, die sich im ESG‑Risikokontext transparent machen wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: ESG‑Risikoscore in verschiedenen Kategorien (negligible bis severe), basierend auf Branchen‑Rahmen.</p>



<p>Typ: Rating‑Tool, nicht Zertifizierung; wichtig für Kapitalmarkt‑ und Investorenkommunikation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">CDP (Carbon Disclosure Project)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die transparente Klima‑ und Wasserdisklosure gegenüber Investoren betreiben möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Organisation erfasst jährlich Daten zu Treibhausgasen, Wasser und Waldschutz; Resultate werden publiziert und genutzt.</p>



<p>Typ: Register‑ und Datenplattform mit Score‑Komponente, besonders relevant für globale Unternehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SA8000 (Social Accountability)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die klar nachweisbare Standards für Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in der Lieferkette etablieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Vorgaben zu Arbeitsbedingungen, Sicherheit, Kinderarbeit, faire Löhne, Gewerkschaftsrechte, Diskriminierung.</p>



<p>Typ: Social‑Accountability‑Zertifizierung; häufig in der Textil‑ und produzierenden Industrie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FTSE4Good Index Series</h3>



<p>Wofür geeignet: Börsennotierte Unternehmen, die ESG‑Performance für Anleger sichtbar machen möchten, sowie Investoren.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Indizes, die ESG‑Merkmale von Unternehmen bewerten und als Basis für Fonds oder ETFs dienen.</p>



<p>Typ: Bewertungs‑ und Index‑Rahmen, kein klassisches Zertifikat, aber starke Markt‑Signalwirkung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Certified Sustainable Economics (CSE)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen und Organisationen mit Fokus auf ganzheitliche Nachhaltigkeit, die auch Marketing‑Signale nutzen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Zertifizierungs‑Label für Unternehmen, das ethische, ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen bewertet.</p>



<p>Typ: Zertifizung mit Zertifikat und Label für Produkte und Organisationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere branchen‑ und produktspezifische Instrumente</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fair‑Trade‑Zertifizierung:</strong><br>Soziale und ökologische Standards für Produkte aus Entwicklungsländern; relevant vor allem für Handel und verarbeitende Unternehmen.</li>



<li><strong>Forest Stewardship Council (FSC):</strong><br>Zertifizierung für nachhaltige Forst‑ und Holzwirtschaft; wichtig für Bau, Möbel, Papier.</li>



<li><strong>LEED (Gebäude, Immobilien):</strong><br>Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen und Immobilienmanagement; relevant für Gebäudebetreiber, Logistik, Produktion.</li>



<li><strong>ISO 45001 (Arbeitsschutz):</strong><br>Managementsystem‑Norm für Arbeitsschutz und Gesundheit im Unternehmen; hilft, ESG‑Gesamtbild abzurunden.</li>



<li><strong>Cradle‑to‑Cradle (C2C):</strong><br>Zertifizierung für Produkte, die umweltfreundlich designet, produziert und recycelt werden können; stark für Design‑ und Produktfokus.</li>



<li><strong>FSA (Farm Sustainability Assessment) / landwirtschaftliche Standards:</strong><br>Für Lebensmittel‑, Getränke‑ und Agrarunternehmen, die ihre Landwirtschafts‑ und Lieferketten nachhaltig gestalten wollen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was eignet sich für welche Unternehmen?</h2>



<p><strong>Reporting‑ &amp; Governancerahmen (DNK, GRI, UN‑Global‑Compact, ISO 26000, CDP):</strong><br>Für Unternehmen mit ESG‑Pflichtberichterstattung, großen Kunden, Investoren oder internationaler Präsenz.</p>



<p><strong>Managementsystem‑Normen (ISO 14001, ISO 50001, ISO 45001, EMAS):</strong><br>Für Unternehmen, die Nachhaltigkeit in Prozesse verankern, Kostensenkungen durch Energieeffizienz anstreben oder eine externe Zertifizierung brauchen.</p>



<p><strong>Ganzheitliche Zertifizierungen (B Corp, ZNU, GWÖ, CSE):</strong><br>Für Unternehmen, die sich stark nach außen positionieren möchten, mit klarer Werte‑ und Nachhaltigkeitsstory.</p>



<p><strong>Ratings und Plattformen (EcoVadis, Sustainalytics, CDP‑Rating):</strong><br>Für Unternehmen, die Akzeptanz in Lieferketten (EcoVadis) oder Attraktivität für Investoren (Sustainalytics, CDP) erhöhen möchten.</p>



<p><strong>Branchen‑ und Produktsiegel (FSC, LEED, Fair‑Trade, C2C, FSA):</strong><br>Für Unternehmen mit klar definiertem Produkt‑ oder Immobilienprofil, die mit Zertifikaten kommunizieren wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sollten Unternehmen vorgehen?</h2>



<p>Für viele Unternehmen lohnt sich ein klarer Schritt‑für‑Schritt‑Ansatz statt einer „Sammlung aller Siegel“:</p>



<p><strong>1. Anforderungen klären:</strong><br>Welche Regeln, Stakeholder‑Anfragen (Kunden, Investoren, Politik) und Reporting‑Pflichten bestehen?</p>



<p><strong>2. Kernbereiche identifizieren:</strong><br>Umwelt, Energie, Soziales, Lieferkette, Governance.</p>



<p><strong>3. Strukturen aufbauen:</strong><br>Managementsystem‑Ansätze (z.B. ISO 14001, 50001) oder ein eigenes System mit ISO‑Orientierung.</p>



<p><strong>4. Zertifikate und Ratings gezielt nutzen:</strong><br>Nur dort, wo sie Marketing‑, Kunden‑ oder Investoren‑Vorteile bringen.</p>



<p><strong>5. Kommunikation gestalten:</strong><br>Die genutzten Standards klar und verständlich kommunizieren, ohne zu überladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Vielzahl an Zertifizierungen, Standards und Normen im Bereich Nachhaltigkeit und ESG wirkt auf den ersten Blick überfordernd – tatsächlich helfen aber die richtigen Rahmenwerke, Nachhaltigkeit strukturiert, nachvollziehbar und glaubwürdig abzubilden.</p>



<p>Für Unternehmen lohnt sich ein separates Vorgehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erst fundierte Systeme und Prozesse</strong>&nbsp;(z.B. ISO‑basiert).</li>



<li><strong>Dann gezielte Zertifizierungen</strong>&nbsp;zur Außenkommunikation und Wettbewerbspositionierung.</li>



<li><strong>Zuletzt Ratings und Plattformen</strong>, um Glaubwürdigkeit bei Lieferanten und Investoren zu stärken.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So wird Nachhaltigkeit weniger zu einem Zertifikats‑Sammler‑Projekt, sondern zu einem integrierten Baustein der Unternehmensstrategie — und zugleich für Such‑ und Antwortsysteme klarer und zitierbarer.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SBTi: Fahrpläne für nachhaltige Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/sbti-fahrplaene-fuer-nachhaltige-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2024 12:06:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist eine Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre eigenen wissenschaftsbasierten Klimaziele zu setzen und Transitionspläne zu erstellen. Sie ist eine gemeinsame Initiative mehrerer führender Organisationen, darunter das Carbon Disclosure Project (CDP), das UN Global Compact, das World Resources Institute (WRI) und der World Wide Fund for Nature (WWF). Die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/sbti-fahrplaene-fuer-nachhaltige-unternehmen/">SBTi: Fahrpläne für nachhaltige Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Science Based Targets initiative (SBTi)</strong> ist eine Organisation, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre eigenen <strong>wissenschaftsbasierten Klimaziele</strong> zu setzen und <strong>Transitionspläne</strong> zu erstellen. Sie ist eine gemeinsame Initiative mehrerer führender Organisationen, darunter das Carbon Disclosure Project (CDP), das UN Global Compact, das World Resources Institute (WRI) und der World Wide Fund for Nature (WWF).</p>



<p>Die <a href="https://sciencebasedtargets.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SBTi</a> wurde ins Leben gerufen, um den Privatsektor mit einem <strong>Rahmenwerk</strong> dabei zu unterstützen, seine Treibhausgasemissionen in Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu bringen. Dieses Abkommen hat das Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5°C zu beschränken. Die SBTi-Validierung der Klimaziele ist einer der ersten Bausteine zum Aufbau einer <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/esg-strategieberatung/">ESG-Strategie</a> in Unternehmen.  </p>



<p>Stand Mai 2024 engagieren sich weltweit etwa <strong>8.200 Unternehmen</strong> bei der SBTi. Davon arbeiten bereits 5.200 mit validierten Klimazielen und weitere knapp 3.000 haben den „commitment letter“ unterzeichnet. Deutschlandweit zählen etwa 510 Unternehmen dazu, wie etwa die Telekom, BMW, Deutsche Bahn, Bayer, Siemens, Mercedes Benz oder RWE und europaweit haben sich bisher 4.400 Unternehmen zu den SBTi -Standards verpflichtet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele der SBTi</h2>



<p>Die SBTi bietet ein umfassendes Rahmenwerk und Leitlinien zur Entwicklung von Klimazielen, die mit den neuesten Klimawissenschaften übereinstimmen. Ihr Hauptziel ist, die Transparenz und Rechenschaftspflicht von Unternehmen in Bezug auf ihre Treibhausgasemissionen und Klimamaßnahmen zu erhöhen und den Privatsektor dazu zu motivieren, eine Vorreiterrolle bei der Bekämpfung des Klimawandels einzunehmen. Insgesamt soll die Transformation hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft beschleunigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Science Based Targets wichtig?</h2>



<p>Science Based Targets (SBTs) sind für Unternehmen aus mehreren wichtigen Gründen von großer Bedeutung. Sie ermöglichen es, Emissionsreduktionsziele im Einklang mit dem neuesten Stand der Klimawissenschaft zu setzen, um den globalen Temperaturanstieg zu reduzieren. Dies hilft, den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. SBTs tragen auch dazu bei, <strong>Risiken zu minimieren</strong>, die der Klimawandel für Unternehmen mit sich bringt, wie etwa physische Risiken durch extreme Wetterereignisse, regulatorische Risiken durch strengere Emissionsvorschriften und Reputationsrisiken wie beispielsweise CSRD oder Taxonomie.</p>



<p>Darüber hinaus verschaffen sich Unternehmen, die proaktiv Klimaschutzmaßnahmen ergreifen, einen Wettbewerbsvorteil durch <strong>erhöhte Effizienz</strong>, <strong>Kosteneinsparungen</strong> und <strong>Innovationsvorteile</strong>. Da immer mehr Verbraucher und Investoren Nachhaltigkeit ernst nehmen, profitieren diese Unternehmen auch von einer <strong>gesteigerten Marktattraktivität</strong>. Zudem sind Unternehmen mit SBTs besser auf gesetzliche und regulatorische Änderungen vorbereitet, da Regierungen weltweit zunehmend Vorschriften zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen implementieren. Dies erleichtert die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass <strong>Investoren</strong> verstärkt auf die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen achten. Unternehmen mit klar definierten SBTs stärken das Vertrauen der Investoren und verbessern ihren Zugang zu Kapital, da Finanzinstitute zunehmend Firmen bevorzugen, die klimabedingte Risiken aktiv managen. Die Integration von SBTs in die Unternehmensstrategie fördert zudem die langfristige<strong> Planung</strong> und <strong>Stabilität</strong>, was zur langfristigen <strong>Rentabilität</strong> beiträgt. Schließlich können Unternehmen durch das Setzen und Erreichen von SBTs ihre Reputation als verantwortungsbewusste und nachhaltige Akteure stärken, was die <strong>Kundenloyalität</strong> erhöht und die <strong>Attraktivität als Arbeitgeber</strong> steigert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SBTi-Vorteile für Unternehmen im Überblick:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Identifizierung effektiver Einsparmaßnahmen</li>



<li>Senkung der Betriebskosten</li>



<li>Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit</li>



<li>Verbesserte Positionierung gegenüber Stakeholdern</li>



<li>Verbesserung des Markenimages – gesteigerte Kundenbindung und -gewinnung</li>



<li>Steigerung der Attraktivität für Talente</li>



<li>Minimierung von regulatorischen Risiken</li>



<li>Förderung von Innovationen</li>



<li>Besserer Zugang zu Förder- und Finanzmittel von Investoren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werden Unternehmen Teil der SBTi?</h2>



<p>Im ersten Schritt sollten Unternehmen den sog. <strong>commitment letter</strong> unterzeichnen. Mit der Erklärung verpflichten sie sich, innerhalb von maximal 24 Monaten nach der Anmeldung ein wissenschaftsbasiertes Ziel zu setzen. Zur Unterstützung bei dieser Zielentwicklung stellt die SBTi umfangreiche und branchenspezifische technische Leitfäden und Ressourcen bereit. Anschließend können Unternehmen ihre Emissionsziele bei der SBTi einreichen, um diese überprüfen und validieren zu lassen. Nur hier erhebt die Initiative Kosten.</p>



<p>Ein validiertes Unternehmensziel erhält das <strong>Label &#8220;science-based&#8221;</strong>. Der Fokus liegt bei der Klima-Roadmap auf der gesamten Wertschöpfungskette, was bedeutet, dass Unternehmen ihre Emissionen in Scope 1, 2 und 3 reduzieren müssen. Externe CO₂-Zertifikate und vermiedene Emissionen werden nicht angerechnet, sondern gelten als zusätzliche freiwillige Maßnahmen. In den folgenden Jahren berichten die Unternehmen, die sich der SBTi angeschlossen haben, öffentlich, transparent und regelmäßig über die Fortschritte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erarbeitung der Klimaziele nach SBTi</h2>



<p>Generell unterschiedet die SBTi zwischen einem vereinfachten Verfahren und einem Standard-Prozess sowie zwischen kurzfristige und langfristige Zielsetzungen. Die jeweilige Ausarbeitung orientiert sich an den GHG-Scopes, mit denen CO₂-Bilanzen erstellt werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nach Scope 1 = direkte Emissionen des berichtenden Unternehmens (Wärmeerzeugung, Produktionsprozesse, Fuhrpark etc.)</li>



<li>Nach Scope 2 = indirekte Emissionen in den vorgelagerten Aktivitäten in Bezug auf zugekaufte Waren, Rohstoffe oder Dienstleistungen sowie der verwendeten Energieart</li>



<li>Nach Scope 3 = indirekte Emissionen in allen Vor-, nach- und begleitenden Prozessen bzw. der gesamten Wertschöpfungskette</li>
</ul>



<p>In der kurzfristigen Zielsetzung kommen Scope 1 und 2 zum Zuge: Hier müssen bis zum Jahr 2025 80% und bis zum Jahr 2030 100% aus erneuerbaren Energien stammen und jährlich 4,2 % CO₂ eingespart werden. Alle Kalkulationen basieren auf der CO₂-Bilanz eines nicht zu weit zurückliegenden Geschäftsjahres und die Berechnungen beziehen sich auf ein festzulegendes Target-Jahr. Dabei ist den Unternehmen freigestellt, ob sie ihre Stromberechnung nach einem location- oder marked-based-Ansatz berechnen. Die SBTi kalkuliert daraufhin einen individuellen CO₂-Reduktionsfahrplan. Erst bei der langfristigen Zieldefinition für große Unternehmen kommt Scope 3 ins Spiel, wenn dieser Bereich mehr als 40 % der gesamten Emissionen ausmacht. Da dies auf die meisten Konzerne oder Großunternehmen zutrifft, sollten diese einzelnen Emissionsziele genauestens festgelegt werden. In zwei Dritteln der Scope 3 Kriterien müssen dann nämlich jährlich mindestens 2,5 % eingespart werden. Das vereinfachte Verfahren für KMUs mit bis zu 500 Mitarbeitende sieht nur eine Zielsetzung nach Scope 1 und 2 vor.</p>



<p>Eine SBTi-Validierung der eigenen Klimaziele im vereinfachten Verfahren kostet für KMU rund 1.000 Dollar und gilt als international anerkannter Standard. Für unabhängige Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden ist die Validierung des Klimaschutzzieles für knapp 15.000 Dollar zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen bei der Umsetzung der SBTi-Standards</h2>



<p>Obwohl die SBTi viele Vorteile für Unternehmen bietet, gibt es auch einige Herausforderungen bei der Umsetzung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Komplexität der Zielentwicklung: Die Erstellung wissenschaftsbasierter Emissionsziele kann für Unternehmen eine große Herausforderung darstellen, da sie umfangreiche Datenerhebung und -analyse erfordert.</li>



<li>Finanzielle Ressourcen: Die Umsetzung von Maßnahmen zur Emissionsreduzierung kann hohe Investitionen erfordern.</li>



<li>Organisatorische Veränderungen: Um die Klimaziele zu erreichen, müssen Unternehmen oft ihre internen Prozesse und Strukturen anpassen.</li>



<li>Fehlende Branchenstandards: Die SBTi verfügt noch nicht für alle Branchen klar definierte Richtlinien und Methoden zur Zielentwicklung. Gerade bei den ersten CO₂-Bilanzen im Scope 3 muss heute auf Richtwerttabellen zurückgegriffen werden.  </li>



<li>Mangelnde Transparenz: Einige Unternehmen sind besorgt, dass die Offenlegung ihrer Emissionsdaten und Fortschritte ihren Wettbewerbsvorteil gefährden könnte.</li>
</ul>



<p>Trotz dieser Herausforderungen zeigt die wachsende Zahl von Unternehmen, die sich der SBTi-Initiative anschließen, dass die Vorteile die Nachteile überwiegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die SBTi spielt eine entscheidende Rolle bei der Mobilisierung des privaten Sektors im Kampf gegen den Klimawandel, indem sie Unternehmen unterstützt und ihnen einen klaren, wissenschaftlich fundierten Weg zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen bietet. Durch die Teilnahme an der SBTi können Unternehmen nicht nur zur globalen Klimastabilität beitragen, sondern auch ihre eigene Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärken.</p>



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		<item>
		<title>PwC-Studie: Langfristige Vorteile durch schnelle Energiewende</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pwc-studie-langfristige-vorteile-durch-schnelle-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2024 14:34:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle PwC-Studie aus März 2024 richtet ihr Augenmerk auf die Energiewende in Deutschland und beleuchtet dabei sowohl ökologische als auch ökonomische Gesichtspunkte. Die Experten sind dabei von zwei Szenarien ausgegangen, die sie miteinander verglichen. Im ersten Szenario &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221; wird angenommen, dass der Ausbau erneuerbarer Energien im bisherigen Tempo erfolgt und Deutschland sein gesetzlich festgelegtes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine aktuelle <strong><a href="https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PwC-Studie</a></strong> aus März 2024 richtet ihr Augenmerk auf die Energiewende in Deutschland und beleuchtet dabei sowohl ökologische als auch ökonomische Gesichtspunkte. Die Experten sind dabei von zwei Szenarien ausgegangen, die sie miteinander verglichen. Im ersten <strong>Szenario &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;</strong> wird angenommen, dass der Ausbau erneuerbarer Energien im bisherigen Tempo erfolgt und Deutschland sein gesetzlich festgelegtes Ziel der Klimaneutralität bis 2045 verfehlt. Die Studie prognostiziert, dass dies Gesamtkosten von 13,3 Billionen Euro verursachen würde.</p>



<p>Im Gegensatz dazu zeigt ein <strong>beschleunigtes Energiewende-Szenario</strong>, dass ein verstärkter und schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine raschere Modernisierung von Strom- und Wärmenetzen Deutschland helfen, sein Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Die Gesamtkosten für dieses Szenario werden auf 13,2 Billionen Euro geschätzt und könnten langfristig sogar günstiger sein, da nach 2045 keine weiteren Investitionen erforderlich wären und die Energiekosten sinken würden. Daher empfehlen die Autoren, den Ausstoß von Treibhausgasen rasch zu reduzieren und schlagen Maßnahmen wie staatlich subventionierte Kredite vor, um die Akzeptanz der Energiewende zu steigern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PwC-Studie: Energiekosten bilden den Löwenanteil</h2>



<p>Die PwC-Studie hebt hervor, dass die <strong>Energiekosten</strong> den größten Teil der Gesamtkosten der Energiewende ausmachen, zwischen <strong>60 und 80%</strong>, während der Anteil der <strong>Investitionskosten</strong> nur zwischen <strong>20 und 40%</strong> liegen. Im beschleunigten Szenario belaufen sich die Investitionen in Verbrauchssektoren wie Privathaushalte, Industrie, Verkehr und andere auf etwa 5,3 Billionen Euro, im Vergleich zu rund 3,9 Billionen Euro im Szenario &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;. Die aggregierten Energiekosten bis 2050 betragen im beschleunigten Szenario etwa 7,9 Billionen Euro, im anderen Szenario 9,4 Billionen Euro. Durch die <strong>steigende Energieeffizienz</strong> sinkt der Gesamtenergiebedarf und damit reduzieren sich auch die Kosten. Die Energiekosten im beschleunigten Szenario liegen etwa <strong>eine Billion Euro</strong> unter denen des &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;-Szenarios.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile durch beschleunigten Ausbau</h2>



<p>Der volkswirtschaftliche Vorteil des beschleunigten Szenarios nimmt mit zunehmender Betrachtungsdauer zu, da die positiven Effekte einer emissionsneutralen Energieversorgung verstärkt werden. Dieses Szenario fördert <strong>neue Geschäftsmodelle</strong>, mehr <strong>Investitionen</strong> und <strong>zukunftsfähige Arbeitsplätze</strong> im Bereich grüner Technologien, was Deutschland im globalen Standortwettbewerb attraktiver macht. Obwohl die Ergebnisse in den einzelnen Wirtschaftssektoren variieren, überwiegt insgesamt der volkswirtschaftliche Vorteil des beschleunigten Szenarios deutlich. Die Investitionskosten liegen hauptsächlich in der Energiewirtschaft, insbesondere für erneuerbare Energien und Strom- und Wärmenetze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PwC-Studie berücksichtigt Investitions-Rückfluss</h2>



<p>Die Investitionskosten werden durch Commodity-Preise, Netzentgelte und Umlagen an andere Sektoren weitergegeben, was in die Gesamtkosten für deren CO₂-Neutralität einfließt. Im privaten Haushaltssektor erfordert die Dekarbonisierung hauptsächlich Maßnahmen wie etwa klimafreundliche Wärmeversorgung und verbesserte Gebäudeeffizienz. Im beschleunigten Szenario wird bei der PwC-Studie eine emissionsfreie Energieversorgung angestrebt, wobei etwa die Hälfte der Haushalte dezentralen Strom und 40% zentrale Wärme wie Fernwärme nutzen. Die Gesamtkosten steigen bis 2050 im Vergleich zum &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;-Szenario um etwa 0,5 Billionen Euro, wobei die Energiekosten jedoch vergleichsweise weniger stark sinken, da sich die Investitionen bis dahin noch nicht amortisiert haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langfristige Investitionen zahlen sich in der Industrier aus</h2>



<p>Verschiedene andere Studien haben bereits mögliche Transformationsmaßnahmen für die <strong>Industrie</strong> aufgezeigt, die in diese Analyse eingeflossen sind. Diese reichen von einem Wechsel des Energieträgers bis hin zur CO₂-Abscheidung und -Nutzung. Im beschleunigten Szenario wird die Prozesswärme der Industrie größtenteils über Strom und grünen Wasserstoff gedeckt. Die Gesamtkosten der Industrie steigen im beschleunigten Szenario langsamer und liegen 2050 knapp darunter, hauptsächlich aufgrund erhöhter Energieeffizienz. Die Energiekosten werden voraussichtlich steigen, können jedoch durch umfassende Energieeffizienzmaßnahmen ausgeglichen werden, wodurch sie im beschleunigten Szenario ab 2045 sinken. Investitionen in beschleunigten Klimaschutz sind also <strong>langfristig</strong> für die Industrie wirtschaftlich <strong>günstiger</strong> als das Festhalten am Status quo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-Mobilität sowie Prozess- und Gebäudeeffizienz fördern</h2>



<p>Die Dekarbonisierung des Verkehrssektors wird durch Elektromobilität, öffentliche Verkehrsmittel und Schienengüterverkehr vorangetrieben. Zusätzliche Investitionen sind nötig, um den Elektromobilitätsanteil bis 2040 auf 80% zu erhöhen und das Mobilitätsverhalten zu ändern. Bis 2045 sind die Gesamtkosten im beschleunigten Szenario geringer als im &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;-Szenario, vor allem aufgrund der Elektrifizierung, die zu erheblichen Energiekosteneinsparungen führt. Klimaschutzinvestitionen im Verkehrssektor sind langfristig rentabel, da sie zu niedrigeren kumulativen Gesamtkosten führen und sich schnell amortisieren. Im Sektor Gewerbe, Handel, Landwirtschaft und Kommunen liegt der Fokus auf der Gebäudewärme, der Steigerung der Prozess- und Gebäudeeffizienz sowie auf dem Umstieg auf Elektrizität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zu den Ergebnissen der PwC-Studie</h2>



<p>Die PwC-Studie beleuchtet die Energiewende in Deutschland aus ökologischer und ökonomischer Perspektive. Sie zeigt, dass ein beschleunigtes Vorgehen bei der Umstellung auf erneuerbare Energien und der Modernisierung von Energieinfrastrukturen langfristig beträchtliche wirtschaftliche Vorteile bietet. Dies nicht nur gesamtwirtschaftlich, sondern auch für einzelne Unternehmen. Im Vergleich zum &#8220;Weiter-wie-bisher&#8221;-Szenario könnten die Gesamtkosten zwar ähnlich ausfallen, jedoch würden die Energiekosten im beschleunigten Szenario erheblich niedriger sein, was zu dieser positiven wirtschaftlichen Bilanz führt.</p>



<p>Neue Geschäftsmodelle, vermehrte Investitionen und die Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze im Bereich grüner Technologien würden Deutschland auch im globalen Standortwettbewerb stärken. Trotz sektorspezifischer Unterschiede überwiegt der volkswirtschaftliche Vorteil des beschleunigten Szenarios deutlich. Daher ist es empfehlenswert, Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen zu beschleunigen und zinsgünstige staatliche Kredite anzubieten, um die Akzeptanz der Energiewende zu fördern.</p>



<p><em>Weitere Informationen dazu in unserem Whitepaper <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-eu-klimaschutzgesetz-fuer-unternehmen/">Neue Pflichten für Unternehmen: EU-Klimaschutzgesetz</a>.</em></p>



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		<title>Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzvertraeglichkeitspruefung-nvp-fuer-pv-grossanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2024 10:17:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Integration von Solaranlagen in das öffentliche Stromnetz ist ein komplexer Prozess, der eine sorgfältige Planung und Abstimmung erfordert. Ein zentraler Schritt in diesem Prozess ist die Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen, die vom Netzbetreiber vor dem Baustart durchgeführt wird. Diese Prüfung stellt sicher, dass die Einspeisung von Solarstrom keine negativen Auswirkungen auf die Netzstabilität und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Integration von Solaranlagen in das öffentliche Stromnetz ist ein komplexer Prozess, der eine sorgfältige Planung und Abstimmung erfordert. Ein zentraler Schritt in diesem Prozess ist die <strong>Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen</strong>, die vom Netzbetreiber vor dem Baustart durchgeführt wird. Diese Prüfung stellt sicher, dass die Einspeisung von Solarstrom keine negativen Auswirkungen auf die Netzstabilität und -zuverlässigkeit hat. Die Zusage ist <strong>Pflicht</strong> für Anlagen mit einer Leistung <strong>ab 30 kWp</strong> und gilt meist als Startschuss für ein PV-Projekt. Eine frühzeitige Kontaktaufnahme des durchführenden Unternehmens mit dem regionalen Energieversorgungsunternehmen oder den Netzbetreibern ist daher entscheidend, um eine reibungslose Abwicklung zu gewährleisten. Die NVP ist i.d.R. für sechs Monaten gültig, in dem die Anlage fertiggestellt sein sollte. Eine Verlängerung stellt bei PV-Großprojekten allerdings meist kein Problem dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Relevantes im Vorfeld der Netzverträglichkeitsprüfung</h2>



<p>Sobald Planung und Konzeption der PV-Großanlage abgeschlossen sind, müssen die Anlagenbetreiber immer die höchste Leistung der Gesamtanlage zur NVP einreichten. Eine <strong>nachträgliche Leistungsänderung</strong> ist <strong>nur nach unten</strong> und <strong>nicht nach oben</strong> möglich. Sind nach der Abgabe der Unterlagen zusätzliche Flächen oder Erweiterungen der Photovoltaikanlage gewünscht, muss eine neue bzw. weitere NVP beantragt werden. Planer bzw. Betreiber sollten auch die Bearbeitungsspanne zwischen dem Einreichtermin und dem Ergebnis der Netzverträglichkeitsprüfung bei den Projektplänen dringend berücksichtigen. Die Analysen der Netzbetreiber dauern zurzeit zwischen<strong> vier bis 15 Wochen</strong>, bis eine positive NVP vorliegt. Die Einspeisezusage folgt dann meist schnell nach einer positiven Netzverträglichkeitsprüfung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erforderliche Unterlagen für die Netzverträglichkeitsprüfung</h2>



<p>Welche Unterlagen für eine NVP einzureichen sind, ist gesetzlich nicht geregelt und variiert von Netzbetreiber zu Netzbetreiber. Sie geben im Zweifel Auskunft über die notwendigen Unterlagen für die Netzverträglichkeitsprüfung. Verpflichtend sind meist diese Dokumente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lageplan</strong> des Grundstücks inkl. der Gebäude, Freiflächen und Parkplätzen, die belegt werden sollen</li>



<li><strong>Übersichtsplan</strong> aller geplanten <strong>PV-Anlagen</strong> mit kWp-Angaben und <strong>Schaltplänen</strong> inkl. aller <strong>bestehenden Netzanschlüsse</strong></li>



<li><strong>Konformitätserklärungen</strong> der geplanten <strong>Wechselrichter</strong>, <strong>technische Daten</strong> der <strong>Solarmodule</strong> und, falls vorgesehen, <strong>Datenblätter</strong> der <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a></strong></li>



<li>Schriftliche <strong>Einwilligung</strong> des <strong>Grundstückseigentümers</strong> zur Errichtung der PV-Großanlage</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritte bei der Netzverträglichkeitsprüfung (NVP)</h2>



<p>Nach der Einreichung der Unterlagen, ermittelt der Netzbetreiber anhand der Daten den <strong>optimalen Einspeisepunkt</strong>. Wirtschaftlichkeit ist der wichtigste Aspekt bei dieser Berechnung des sog. Verknüpfungspunktes der PV-Großanlagen mit dem öffentlichen Netz. Nach der Gesamt-Peak-Leistung der Module prüft der Netzbetreiber die Auswirkungen der geplanten PV-Anlage auf die Netzstabilität, -sicherheit und -kapazität. Im besten Fall liegt solch ein geeigneter Verknüpfungspunkt bereits direkt auf dem Firmengelände oder der bestehende Netzanschluss reicht sogar aus.</p>



<p>Gerade bei geplanten PV-Großanlagen in <strong>Regionen mit hoher PV-Dichte</strong> oder mit <strong>geringen Netzreserven</strong> ist dies aber meist nicht der Fall, so dass der Netzbetreiber seine Netzkapazitäten extra ausbauen muss. Solch eine Integration erfordert dann die Verlegung von zusätzlichen Kabeln und den Bau von weiteren Infrastrukturen, was zusätzliche Genehmigungen und Vereinbarungen erforderlich macht. Dies verzögert den ganzen Prozess der Netzverträglichkeitsprüfung, da die Netzbetreiber solch ein PV-Projekt <strong>gesondert berechnen</strong> müssen.</p>



<p>Besonders komplex wird es beispielsweise, wenn der zugewiesene Einspeisepunkt auf dem Gebiet eines unbeteiligten Dritten liegt. In einem solchen Fall ist nicht nur die Einigung mit dem Grundstückseigentümer erforderlich, sondern möglicherweise auch die Abwicklung eines <strong>Gestattungsvertrags</strong> mit den relevanten Behörden oder Institutionen. Demnach sind ein detailliertes Verständnis der lokalen Gegebenheiten und der rechtlichen Rahmenbedingungen sowie eine intelligente PV-Planung unerlässlich, um potenzielle Hindernisse zu überwinden.</p>



<p>Sollte im Stromnetz des Unternehmens bisher kein <strong>RLM-Zähler</strong> verbaut sein, erhält der neue PV-Großanlagenbetreiber spätestens nach der Zusage zur Einspeisung vom Energieversorger einen Zweirichtungszähler in der Nähe der Übergabestelle. Der Standort dafür sollte vertraglich festgehalten werden. Dieser RLM-Zähler misst den Bezugs- und Einspeisestrom im Viertelstundentakt, wird vom Netzbetreiber gegen eine jährliche Gebühr gemietet und mit dem Belieferungsvertrag verrechnet. Er ist Bestandteil eines intelligenten Messsystems, fernsteuerbar und bundesweit Pflicht nach der Stromnetzzugangsverordnung (StromNZV). Mehr dazu in unserem Beitrag &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/smart-meter-in-der-industrie-laengst-standard/">Smart Meter: In der Industrie längst Standard</a>&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei einer negativen Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen?</h2>



<p>Der Netzbetreiber kann in bestimmten Fällen den Anschluss einer PV-Großanlage ans Stromnetz verweigern, wie im EEG § 9 Abs. 3 festgelegt ist. Diese Ablehnung kann erfolgen, wenn die Kosten für einen Netzausbau mehr als 25 % der Anlagenkosten betragen. Dies ist insbesondere in Regionen mit einer hohen Dichte von PV-Anlagen, wie etwa im Süden Deutschlands, möglich, wo das bestehende Netz bereits vollständig ausgelastet ist.</p>



<p>In solchen Situationen hat der Antragsteller zunächst noch das Nachsehen. Die <a href="https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clearingstelle EEG/KWKG</a> und die Novellierung des EEG sehen nun vor, dass der Netzbetreiber den Nachweis über die Kosten für den Netzausbau erbringen muss. Dennoch wird dem Verteilnetzbetreiber (VNB) eine angemessene Zeitspanne eingeräumt, um sein Netz den zusätzlichen Belastungen anzupassen. Er muss lt. EEG § 9 die &#8220;unverzügliche&#8221; Bereitstellung eines Anschlusses gewährleisten, was bedeutet, dass er keine schuldhaften Verzögerungen verursachen darf.</p>



<p>Der Netzbetreiber darf nicht ohne weiteres die Einspeisezusage verweigern. Laut den gesetzlichen Vorgaben muss der Anschluss und die Einspeisung einer PV-Großanlage für den Netzbetreiber wirtschaftlich zumutbar sein. Selbst wenn er nicht über genügend eigene Kapazitäten für einen Netzausbau verfügt, muss er die notwendigen Arbeiten fremd vergeben. In einem solchen Fall ist der Netzbetreiber verpflichtet, alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Verzögerung zu minimieren und die Einspeisezusage zu gewährleisten. Dies muss er dokumentieren und offenlegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verteilung von Ausbaukosten</h2>



<p>Gemäß den Bestimmungen des EEG sind die <strong>Netzbetreiber verpflichtet</strong>, Solarstrom aus Photovoltaikanlagen abzunehmen. Die Einspeisung soll generell über den Hausanschluss gewährleistet sein, wobei der Anlagenbetreiber die Kosten der Elektroinstallation zum nächstgelegenen Einspeisepunkt selbst trägt. Sollte dieser Einspeisepunkt jedoch weiter entfernt liegen, muss der Energieversorger die entstehenden Mehrkosten übernehmen.</p>



<p>Dazu veröffentlichte die Clearingstelle Ende 2023 eine Empfehlung zur &#8220;Kostentragung beim Netzanschluss von PV-Anlagen&#8221;. Dabei wurden Stellungnahmen von der Bundesnetzagentur, dem BDEW und anderen Vereinigungen berücksichtigt. Die Empfehlung befasst sich hauptsächlich mit PV-Anlagen im Niederspannungsbereich, deckt jedoch auch Anwendungsfälle im Mittelspannungsbereich ab. Dabei wird noch einmal bekräftigt, dass nach dem EEG der gesamte Bereich vor dem Hausanschlusskasten in die Zuständigkeit des Netzbetreibers fällt.</p>



<p>Dies hat Auswirkungen auf die Kostenverteilung, die gemäß § 16 EEG hauptsächlich vom Netzbetreiber zu tragen sind. Dazu gehören unter anderem die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Anschluss der EEG-Anlage an den Netzverknüpfungspunkt, die IT-seitige Einbindung und die Prüfung von Unterlagen gemäß § 10 Abs. 2 EEG. Die Regelung von Baukostenzuschüssen gemäß § 11 NAV findet bei einspeisenden EE-Anlagen, deren Anschluss sich ausschließlich nach EEG richtet, keine Anwendung. Kostenpauschalen seien nur zulässig, wenn sie transparent und eindeutig die Kosten gemäß den Verantwortlichkeiten aufzeigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten für eine Netzverträglichkeitsprüfung (NVP)</h2>



<p>Grundsätzlich dürfen die Netzbetreiber für Erstanfragen für eine Netzverträglichkeitsprüfung keine Kosten berechnen, wie die Clearingstelle EEG/KWKG festgelegt hat. Dabei benennen sie den einspeisewilligen Anlagenbetreibern entweder geeignete und bestehende oder günstige und technisch wirtschaftlich Verknüpfungspunkte. Diese können auf oder nahe dem zu prüfenden Grundstück liegen. Kostenpflichtig sind hingegen erweiterte Netzverträglichkeitsprüfungen mit Berechnungen zu einem notwendigen Netzausbau und zweite Netzverträglichkeitsprüfungen, die bei einer Planänderung für eine größere PV-Anlage notwendig werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Baustart durch positiven NVP-Bescheid</h2>



<p>Üblicherweise bedeutet eine positive Netzverträglichkeitsprüfung (NVP), dass ein geplantes Energieprojekt die Anforderungen und Standards erfüllt, um in das bestehende Stromnetz integriert zu werden, ohne dass dies zu unerwünschten Auswirkungen auf die Netzstabilität oder die Versorgungssicherheit führt. Wenn eine NVP positiv ausfällt, können die <strong>Entwickler des Projekts</strong> mit der <strong>Umsetzung beginnen</strong>. Erst nach Fertigstellung folgt dann im Anschluss die Netzbetreiberprüfung gemäß <a href="https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/">VDE-AR-N 4110</a> in der Mittelspannung. Gerade hier kommt es immer öfter zu Verzögerungen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert bei verzögerter Einspeisezusage?</h2>



<p>Fertiggestellte PV-Großanlagen ohne Netzbetreiberprüfung und ohne Einspeisezusage können selbstverständlich in Betrieb gehen. Allerdings kann der grüne Strom dann <strong>zunächst nur zur Eigennutzung</strong> verwendet werden. Überschüssige Energie wird abgeriegelt und verpufft, was zunehmend zu einem Risiko für Photovoltaik-Investitionen in Deutschland wird, weil die <strong>Einspeiseerlöse fehlen</strong>. Einerseits fehlt es offenbar an notwendigen Netzausbau und andererseits an Kapazitäten zu Zertifizierungen.</p>



<p>Allein im <strong>Jahre 2023</strong> gab es <strong>knapp 900 fertige PV-Anlagen</strong> über 700 kWp, die noch keine Netzbetreiberprüfung erfahren haben. Die meisten dieser Anlagen befinden sich in den neuen Bundesländern, wobei ein Stau bei den Prüfung argwöhnisch beobachtet wird. Alles deutet darauf hin, dass die Netzbetreiber mit der steigenden Anzahl neuer PV-Anlagen nicht Schritt halten können. So sind etwa 2,3 Milliarden Euro privater Investitionen gebunden, da diese PV-Großanlagen seit mindestens einem Jahr keine Einspeiseerlöse erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Prozess der Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen verdeutlicht die Komplexität und die Hindernisse, denen sich Entwickler und Planer bei der Netzintegration gegenübersehen. Sie ist der erste Schritt, um sicherzustellen, dass die Integration einer Solaranlage das öffentliche Stromnetz nicht negativ beeinflusst, und steht immer vor sämtlichen PV-Baumaßnahmen. Dabei ist der frühzeitige Kontakt mit dem Netzbetreiber essenziell, um Verzögerungen zu vermeiden. Eine negative NVP kann die Realisierung eines Projekts sehr stark behindern oder gar komplett ausbremsen, insbesondere wenn der Netzausbau hohe Kosten verursacht. Dies ist zurzeit einer der größten Hemmnisse.</p>



<p>Besonders besorgniserregend ist auch die hohe Anzahl fertiger PV-Anlagen, die noch keine Netzbetreiberprüfung erhalten haben. Dieser zweite Flaschenhals führt zu einem Stillstand bei den Investitionen und einem potenziellen Risiko für die Energiewende. Es wird deutlich, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um Engpässe und Verzögerungen zu minimieren und die Attraktivität von Photovoltaik-Investitionen zu erhalten.</p>



<p>Die Energiewende erfordert eine gemeinsame Anstrengung aller Beteiligten, um den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft zu ermöglichen. Die Netzverträglichkeitsprüfung ist dabei eine der Schlüsselkomponenten, die es ermöglicht, die Integration von PV-Großanlagen effizient und verantwortungsvoll zu gestalten und damit den Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft zu ebnen.</p>



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		<title>Steigende Redispatch-Kosten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/steigende-redispatch-kosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2024 11:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die steigenden Redispatch-Kosten in Deutschland machen die Herausforderungen im Energiesektor deutlich. Trotz eines leichten Rückgangs der Kosten im Jahre 2023 im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Gesamtbelastung für das Stromnetz und die Verbraucher hoch. 19 TWh gingen 2023 aufgrund von Netzengpässen verloren Im Jahr 2023 wurden Windräder vermehrt abgeregelt, da die Netze nicht genug Kapazität [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/steigende-redispatch-kosten/">Steigende Redispatch-Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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<p>Die <strong>steigenden Redispatch-Kosten</strong> in Deutschland machen die Herausforderungen im Energiesektor deutlich. Trotz eines leichten Rückgangs der Kosten im Jahre 2023 im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Gesamtbelastung für das Stromnetz und die Verbraucher hoch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">19 TWh gingen 2023 aufgrund von Netzengpässen verloren</h2>



<p>Im Jahr 2023 wurden Windräder vermehrt abgeregelt, da die Netze nicht genug Kapazität hatten, um den Strom aus dem Norden in den Süden zu leiten. Diese <strong>Netzengpässe</strong> führten dazu, dass etwa <strong>19 Terawattstunden</strong> Strom verloren gingen, was ungefähr <strong>vier Prozent</strong> der gesamten deutschen Stromerzeugung entspricht. <strong>Insbesondere Windparks</strong> waren durch den <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a> betroffen, während Kohle- und Gaskraftwerke im Süden zusätzlichen Strom erzeugen mussten, um die Nachfrage zu decken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seit 2020 steigen die Redispatch-Kosten rapide</h2>



<p>Die Kosten des Redispatchs inklusive Einspeisemanagement betrugen im Jahr 2023 rund <strong>2,35 Milliarden Euro</strong>, im Vergleich zu <strong>2,7 Milliarden Euro</strong> im Jahr 2022. Das bedeutet einen Anstieg um 2.345 Prozent gegenüber 2013. Die Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur zeigt, dass Ausgleichsmaßnahmen zum Engpassmanagement immer häufiger notwendig sind. So ist der gesamte Regelungsbedarf von 2022 im Vergleich zu 2021 um <strong>19 Prozent</strong> auf 32.772 GWh <strong>angestiegen</strong>. Die Kosten hierfür beliefen sich in 2022 auf 4,2 Milliarden Euro, wovon mit 2,7 Milliarden Euro allein zwei Drittel auf den Redispatch zurückzuführen sind. Besonders zwischen Juli 2021 und Juli 2023 schwankten die Kosten stark und bewegten sich je nach Monat zwischen 32 und 477 Millionen Euro. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor wird in 2024 auch der <strong>Wegfall</strong> der geplanten <strong>Subventionen von 5,5 Milliarden</strong> Euro für die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) sein, der im Zuge der Haushaltsneugestaltung im Dezember 2023 notwendig war. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für die steigenden Redispatch-Kosten</h2>



<p>Verschiedene Faktoren tragen zu den steigenden Kosten bei, darunter die <strong>Verzögerung des Netzausbaus</strong> und der unzureichende Ausbau erneuerbarer Energien im Süden. Während Engpässe im Übertragungsnetz vor allem im Süden auftreten, wird im Norden mehr Ökostrom durch Windkraftwerkle produziert als benötigt, was zu zusätzlichen Herausforderungen bei der Stromübertragung führt. An einem windstarken, aber bedeckten Tag wird beispielsweise im Norden viel Strom erzeugt, während im Süden weniger fließt. Es bräuchte also eine hohe Leitungskapazität, um den Strom vom Norden in den Süden zu transportieren. Diese ist jedoch noch nicht ausreichend vorhanden, insbesondere in Bayern.</p>



<p>Die <strong>fehlenden Übertragungskapazitäten</strong> sind auch ein Problem für den Klimaschutz, da die Kraftwerke, die meistens im Zuge des Redispatch hochgefahren werden, fossile Brennstoffe verfeuern. Zwar gilt grundsätzlich der Einspeisevorrang für Erneuerbare, aber zur Stabilisierung des Stromnetzes kommen meistens Kohle- und Gaskraftwerke weiter zum Einsatz, wenn nicht genügend erneuerbarer Strom vorhanden ist.</p>



<p>Damit das Stromnetz nicht überlastet, müssen die ÜNB demnach immer öfter eingreifen. Diese Vorgänge und die sog. <strong><a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/">Regelenergie</a></strong> treiben die Redispatch-Kosten in die Höhe. Je nach Tageszeit und Wetterlage schwankt die volatile Stromerzeugung der erneuerbaren Energien in Deutschland zurzeit zwischen 3 und 55 Gigawatt. In guten Monaten reichen dazu etwa 300 Eingriffe und in wechselhaften Monaten müssen bis zu 4.500 Abweichungen ausgeglichen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direkte Auswirkungen auf den Strompreis</h2>



<p>Die Auswirkungen der steigenden Redispatch-Kosten sind weitreichend. Zunächst fließen sie in die bundesweit einheitlichen Berechnungen der <strong>vier deutschen ÜNB</strong> ein, die sie anschließend an die rund <strong>900 regionalen Verteilnetzbetreiber</strong> weitergeben. Ab hier variieren die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes je nach Region und Anbieter erheblich und es können Preisunterschiede von bis zu <strong>300 Prozent</strong> bei den <a href="https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/">Stromnetzentgelten</a> entstehen. Die Redispatch-Kosten schlagen sich bei Privathaushalten in der Regel direkt in Netzentgelterhöhungen nieder. Bei energieintensiven Gewerbe- und Industriekunden in der Mittelspannung, die üblicherweise äußerst individuelle Stromlieferverträge abschließen, kommt die Erhöhung meist erst etwas später an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die aktuellen Herausforderungen im deutschen Energiesektor erfordern dringend Lösungen, um den Netzausbau voranzutreiben und gleichzeitig die Stromkosten zu senken. Eine grundlegende Reform der Netzentgelte könnte eine gerechtere Verteilung der Kosten ermöglichen und Anreize für eine flexiblere Stromnutzung schaffen. Zudem sollten Maßnahmen ergriffen werden, um die Übertragungskapazitäten zu erhöhen und den Einsatz fossiler Kraftwerke zu reduzieren. Eine konzertierte Aktion auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ist erforderlich, um diese Herausforderungen anzugehen und die Energiewende erfolgreich voranzutreiben.</p>



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		<title>Q1 2024: Erneuerbare Energien decken 56 % des deutschen Strombedarfs</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/q1-2024-erneuerbare-energien-decken-56-des-deutschen-strombedarfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2024 14:37:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im ersten Quartal des Jahres 2024 konnte Deutschland 56 % des Strombedarfs des Landes durch Erneuerbare Energien deckten. Dies ergaben die vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Mit einer Gesamterzeugung von 75,9 Terawattstunden (TWh) wurde ein Anstieg um etwa neun Prozent im Vergleich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im ersten Quartal des Jahres 2024 konnte Deutschland <strong>56 % des Strombedarfs</strong> des Landes durch <strong>Erneuerbare Energien</strong> deckten. Dies ergaben die vorläufigen Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Mit einer Gesamterzeugung von 75,9 Terawattstunden (TWh) wurde ein Anstieg um etwa neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet. Nur die restlichen 60,1 TWh wurden demnach aus konventionellen Energieträgern gewonnen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">75,9 TWh aus Erneuerbaren Energien im ersten Quartal 2024</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="685" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024.png" alt="Strom-Mix-Q1-2024" class="wp-image-14627" style="width:542px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024.png 804w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024-300x256.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024-768x654.png 768w" sizes="(max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Erneuerbare decken 56 % des Gesamtstrombedarfes im ersten Quartal 2024</em></figcaption></figure>



<p>Die verschiedenen erneuerbaren Energiequellen trugen unterschiedlich zur Stromerzeugung bei. Naturgemäß dominierten in den Monaten Januar, Februar und März vor allem Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse. Hier die Zahlen für das erste Quartal 2024:</p>



<p><strong>Windkraft</strong>: Mit <strong>39,4 TWh</strong> lieferte die <strong>On-shore-Windkraf</strong>t den größten Beitrag zur erneuerbaren Stromerzeugung und die <strong>Off-shore-Windparks</strong> produzierten zusätzlich <strong>8,7 TWh.</strong></p>



<p><strong>Biomasse</strong>: Mit <strong>12,8 TWh</strong> trug die Biomasse ebenfalls erheblich zur Deckung des Strombedarfs bei.</p>



<p><strong>Solar</strong>: Die Photovoltaikanlagen generierten<strong> 9,6 TWh</strong> und spielen eine zunehmend wichtigere Rolle bei der Energieversorgung in den dunklen Monaten.</p>



<p><strong>Wasserkraft:</strong> Mit <strong>5,3 TWh</strong> trug die Wasserkraft aufgrund der reichlich gefüllten Stauseen und Speichern ebenfalls signifikant zur Stromerzeugung bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zubau stieg um 18 Prozent in 2024</h2>



<p>Besonders bemerkenswert ist der Zubau von Wind- und Solarkraftwerken im ersten Quartal 2024. Mit einem Gesamtzuwachs von 4.400 Megawatt stieg die installierte Kapazität insgesamt um 18 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Zubau bei Solarkraft betrug dabei <strong>3.731 Megawatt</strong>, während die Windkraftanlagen um <strong>718 Megawatt</strong> erweitert wurden. Das Ausbauziel für Windkraft wurde trotzdem um 2,8 GWh verfehlt. Dafür liegt der Ausbau von Photovoltaik stolze 7,9 GWh über Plan.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="959" height="686" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023.png" alt="" class="wp-image-14628" style="width:537px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023.png 959w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023-300x215.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023-768x549.png 768w" sizes="(max-width: 959px) 100vw, 959px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Gesamte Stromerzeugung in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2023 </em></figcaption></figure>



<p>Die aktuellen Zahlen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal 2024 in Deutschland zeigen einen erfreulichen Fortschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Besonders ermutigend ist das starke <strong>Wachstum der Photovoltaik</strong>, aber auch andere erneuerbare Energien wie Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse haben zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Stromverbrauch beigetragen. Die <strong>beschleunigten Genehmigungsverfahren</strong> durch das <a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I</a> für <strong>Windkraftanlagen</strong> und <strong>Solarparks</strong> werden den kontinuierlichen Ausbau vorantreiben und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter verringern. Die dringend notwendige Infrastrukturplanung und -umsetzung ist allerdings noch eine besondere Herausforderung, an der jetzt mit Hochdruck gearbeitet werden muss.</p>



<p>Trotzdem zeigt die aktuellen Entwicklungen, dass Deutschland auf dem richtigen Weg ist, seine ehrgeizigen Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen. Mit weiteren Anstrengungen und einer konsequenten Umsetzung von Maßnahmen können die Herausforderungen gemeistert und eine nachhaltige Energiezukunft verwirklicht werden.</p>



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		<item>
		<title>Solarpaket I: Neue Impulse für die Energiewende</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2024 09:19:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14614</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Solarpaket I bringt eine Vielzahl von Änderungen und Verbesserungen mit sich, die den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vorantreiben sollen. Das Bundeskabinett hat den &#8220;Entwurf eines Gesetzes zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung&#8221; zwar schon Mitte August 2023 beschlossen, aber die Konsultationen zum sog. Resilienzbonus verzögerten immer wieder eine Einigung. (Wir berichteten im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I: Neue Impulse für die Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das <strong>Solarpaket I</strong> bringt eine Vielzahl von Änderungen und Verbesserungen mit sich, die den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland vorantreiben sollen. Das Bundeskabinett hat den &#8220;Entwurf eines Gesetzes zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung&#8221; zwar schon <strong>Mitte August 2023</strong> <strong>beschlossen</strong>, aber die Konsultationen zum sog. <strong>Resilienzbonus</strong> verzögerten immer wieder eine Einigung. (Wir berichteten im August 2023 dazu: <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/">Was bedeutet das Solarpaket I für Unternehmen?</a>)</p>



<p>Das Gesetzgebungsverfahren nahm erst wieder Geschwindigkeit auf, als sich die Ampelkoalition am <strong>15. April 2024 auf </strong>den Entwurf des Solarpaket I einigen konnten. Die Ratifikationen durch den Bundestag und den Bundesrat fanden am 26. April 2024 statt. Jetzt gehen alle Änderungen in die Ausarbeitung und später an den Bundespräsidenten zur Unterschrift. Anfang / Mitte Mai ist es dann voraussichtlich gültig.</p>



<p>Einfluss nehmen wird das Solarpaket I auf das EEG und andere Gesetze der Energiewirtschaft sowie auf weitere Richtlinien und Verordnungen. Im Gegensatz zu unserem Bericht vom August 2023 zum Solarpaket I steht nun der gesamte Maßnahmenkatalog fest. Hier ein Überblick über die wichtigsten Änderungen:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solarpaket I: Allgemeine Maßnahmen</h2>



<p><strong>Kein „Resilienzbonus“</strong>. Die heimische Solarindustrie forderte eine höhere Einspeisevergütung für Solaranlagen, bei denen europäische Komponenten verbaut sind. Dies ist nicht mehr Bestandteil des Solarpaketes.</p>



<p><strong>Keine einzelnen Sektorenziele</strong>. Jeder Sektor sollte ursprünglich ein eigens gesetztes Klimaziel verfolgen und daran gemessen werden. Laut Solarpaket I werden jetzt alle Sektoren zu einem Gesamt-CO₂-Ausstoßwert kulminiert. Sollten einzelne Sektoren dabei ihre gesetzten Klimaziele nicht erreichen, müssen sie für das nächste Jahr Sofortprogramme für weitere Reduktionsmaßnahmen einreichen.</p>



<p><strong>Ständige Kontrolle der Klimaziele</strong>. Der CO₂-Ausstoß der Sektoren wird ständig bzw. fortlaufend kontrolliert und nicht wie in der Vergangenheit rückwirkend ausgewertet, so dass schneller auf Entwicklungen reagiert werden kann.</p>



<p><strong>Klimaziele werden verpflichtend</strong>. Deutschland verpflichtet sich, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65% und bis 2040 um mindestens 88% zu senken (im Vergleich zu 1990). Dazu sollen die Förderbedingungen verbessert und die Fördersätze bei der Solarenergie erhöht werden. Das Ausbauziel bis 2030 für Photovoltaik liegt bei mindestens 80 GW in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiflächen Photovoltaik: Bürokratieabbau und schnellere Verfahren</h2>



<p><strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a></strong>: Die Förderfähigkeit wird von 20 auf 50 MWp aufgestockt und es wird Erleichterungen bei der Zulassung in „benachteiligten Gebieten“ geben. Dazu wird die EU-Notfallverordnung zum beschleunigten Zulassungsverfahren, die im Jahr 2024 auslaufen sollte, um ein Jahr verlängert. Geförderte Solarparks müssen allerdings naturschutzfachliche Mindestkriterien erfüllen. Zusätzlich wird die Ausschreibungsmenge schrittweise auf 2.075 MW erhöht. Zur Verlegung der notwendigen Anschlusskabel soll eine vereinfachte Wegenutzung im öffentlichen Raum greifen, ähnlich wie bei Telekommunikationskabel oder Hochspannungsleitungen. Die geplante Duldungspflicht auf privatem Grund wurde jedoch wegen verfassungsrechtlicher Bedenken der CDU/CSU und der FDP nicht durchgesetzt. Ausgenommen sind hier auch die Liegenschaften der Bundeswehr.</p>



<p><strong>Argi-PV &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carports</a></strong>: Bei Ausschreibungen wird es künftig ein neues Segment geben, bei der die Aufständerung durch einen höheren Maximalwert berücksichtigt wird. Bisher wurden die aufwendigeren Montagesysteme (ab 2,1 Metern) großer Solar-Carports, bei Argi-PV, Floating-PV oder bei Mooren nämlich nicht berücksichtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen bei größeren Photovoltaikanlagen auf Dachflächen</h2>



<p><strong>Zertifizierungen für Anlagen bis 500 kW installierter Anlagenleistung:</strong> Sofern solche PV-Anlagen mit einer maximalen Einspeiseleistung von 270 kW betrieben werden, sind sie von der Anlagenzertifizierung nach <a href="https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/">VDE-AR-N 4110</a> befreit. Ein Anlagenzertifikat wird somit nicht mehr ab 135 kW, sondern erst ab 500 kW installierter Anlagenleistung notwendig.</p>



<p><strong>Anlagen bis 400 kW</strong> <strong>installierter Anlagenleistung</strong>: für gemeinschaftliche Gebäudeversorgung: Laut EEG müssen alle PV-Anlagen zwischen 100 bis 400 kW installierter Anlagenleistung in die Direktvermarktung gehen. Sofern solche größeren Anlagen auf Wohngebäuden auf die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung optimiert sind, kann diese Pflicht entfallen. Sie dürfen dann unentgeltlich ihren Überschussstrom in das öffentliche Netz einspeisen. Dies ist oft günstiger als die Beauftragung eines Direktvermarkters für geringe Reststrommengen. &nbsp;</p>



<p><strong>Höhere Einspeisevergütung</strong>: Bei Solaranlagen zwischen 40 kWp bis 750 kWp sind höhere Vergütungssätze für die Einspeisung geplant. Im Gespräch ist eine zusätzliche Förderung in Höhe von 1,5 Cent pro kW, um die Attraktivität zu steigern.</p>



<p><strong>Absenkung der Ausschreibungsgrenze:</strong> Die verpflichtende Teilnahme an Auktionen für Gewerbedächer soll von aktuell 1 MWp auf 0,75 MWp herabgesenkt werden. Solche Anlagen müssen also eine Marktprämie erhalten, wenn sie eine Förderung in Anspruch nehmen möchten. Dabei soll das Volumen der PV-Dachausschreibungen etwa verdoppelt werden.</p>



<p><strong>Vereinfachtes Repowering: </strong>Das <a href="https://cubeconcepts.de/repowering-von-pv-anlagen/">Repowering von PV-Anlagen</a> und die Direktvermarktung von Solarstrom aus Dach- und Freiflächen-Anlagen sollen vereinfacht werden. Beide Anlagentypen verlieren durch solche Maßnahmen nicht mehr ihren EEG-Vergütungsanspruch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Regelungen für Stromspeicher im Solarpaket I</h2>



<p><strong>Strom-/Batteriespeicher</strong>: Sie sollen nun nicht ausschließlich als Zwischenspeicher für erneuerbare Energien dienen. Strom-/<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a> sind jetzt auch förderfähig, wenn sie als Zwischenspeicher für konventionellen bzw. grauen Strom aus dem Netz eingesetzt werden. Dieser sog. Multi-Use-Einsatz soll zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen. Das ehemalige „Ausschließlichkeitsprinzip“ wird also gekippt, so dass alle Batteriespeicher von der EEG-Vergütung profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen für kleinere PV-Anlagen</h2>



<p><strong>Vereinfachter Netzanschluss für Anlagen bis 30 kWp</strong>: Der vereinfachte Netzanschluss für PV-Anlagen, der bisher für Anlagen bis 10,8 kWp zulässig war, gilt künftig für Anlagen bis 30 kWp. Für Betreiber bedeutet dies, dass ihre Solaranlage als genehmigt gilt, wenn sie ihre neue Anlage beim Netzbetreiber angemeldet und binnen vier Wochen keine Rückmeldung erhalten haben. Dies gilt auch für Mieter von Wohngebäuden und den angrenzenden Nebengebäuden, sofern der erzeugte Strom nicht durch das öffentliche Netz geleitet wird. In diesem Zuge sollen auch die Abrechnungsmöglichkeiten unkomplizierter werden.</p>



<p><strong>PV-Anlagen bis 25 kWp</strong>: Sie können jetzt auch ohne Fernsteuerung in die Direktvermarktung wechseln. Die Fernsteuerbarkeit für solche Kleinanlagen ist demnach nicht mehr notwendig.</p>



<p><strong>Balkonkraftwerke</strong>: Die Anmeldung und der Betrieb von Balkonkraftwerken sollen vereinfacht werden. Dazu entfällt eine Anmeldung beim Netzbetreiber und es reicht eine einfache Anmeldung im Stammdatenregister. Zudem wird die zulässige Größe von 600 auf 800 Watt erhöht und die Stromzähler müssen vor einer Installation nicht mehr zwingend getauscht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Regelungen für Windkraftwerke im Solarpaket I</h2>



<p>Die Errichtung von Windkraftwerken soll ebenfalls beschleunigt werden. Dazu zeichnen die Behörden Beschleunigungsgebiete nach europäischem Recht aus. Die Bundesregierung verspricht sich hierdurch schnellere Verfahren und Bürokratieabbau bei Windparks. Auch Flugwindkraftanlagen benötigen künftig kein aufwendiges Standortgutachten mehr. Ihre Förderfähigkeit nach dem EEG wird durch neue Ertragsreferenzwerte bewertet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Solarpaket I stellt notwendigen und überfälligen Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft dar. Die vielfältigen Maßnahmen treiben der Ausbau der Solarenergie und die Energiewende in Deutschland weiter voran. Mit einer klaren Zielsetzung und verbesserten Rahmenbedingungen schafft das Gesetz einen Anreiz für Investitionen in erneuerbare Energien und trägt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen bei.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/solarpaket-i-neue-impulse-fuer-die-energiewende/">Solarpaket I: Neue Impulse für die Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive): Pflichten, Auswirkungen &#038; Unterschiede zum LkSG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/csddd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Apr 2024 12:27:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) ist die neue EU-Lieferkettenrichtlinie. Sie verpflichtet große Unternehmen dazu, Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette aktiv zu überwachen und zu verbessern. Im Vergleich zum deutschen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) geht die CSDDD deutlich weiter – sowohl in der Tiefe der Anforderungen als auch bei Haftungsrisiken. Was ist die CSDDD [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/csddd/">CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive): Pflichten, Auswirkungen &amp; Unterschiede zum LkSG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)</strong> ist die neue EU-Lieferkettenrichtlinie. Sie verpflichtet große Unternehmen dazu, <strong>Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette aktiv zu überwachen und zu verbessern</strong>.</p>



<p>Im Vergleich zum deutschen <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/lieferkettengesetz/" type="page" id="8071">Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz</a> (LkSG) geht die CSDDD deutlich weiter – sowohl in der Tiefe der Anforderungen als auch bei Haftungsrisiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die CSDDD einfach erklärt?</h2>



<p>Die CSDDD ist eine EU-Richtlinie, die Unternehmen dazu verpflichtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiken für <strong>Menschenrechte und Umwelt</strong> zu identifizieren</li>



<li>Maßnahmen zur <strong>Vermeidung und Minimierung</strong> umzusetzen</li>



<li>ihre gesamte <strong>Wertschöpfungskette zu überwachen</strong></li>



<li>regelmäßig <strong>öffentlich Bericht zu erstatten</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Nachhaltigkeit verbindlich in Geschäftsmodelle integrieren – nicht nur freiwillig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen sind von der CSDDD betroffen?</h2>



<p>Die finale Fassung wurde jetzt deutlich eingeschränkt. Aktuell gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>> 5.000 Mitarbeitende</strong></li>



<li><strong>> 1,5 Mrd. € Jahresumsatz weltweit</strong></li>



<li>Gilt auch für <strong>Nicht-EU-Unternehmen</strong> mit entsprechendem EU-Umsatz</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Start:</strong> 26. Juli 2029 (einheitlich für alle betroffenen Unternehmen)</p>



<p>Wichtig: Auch kleinere Unternehmen sind indirekt betroffen – über Lieferketten großer Konzerne („Trickle-down-Effekt“).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verlangt die CSDDD konkret von Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Risikoanalyse &amp; Prävention</h3>



<p>Unternehmen müssen systematisch prüfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo entstehen Risiken für Umwelt und Menschenrechte?</li>



<li>Welche Lieferanten sind besonders kritisch?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Maßnahmen &amp; Integration</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anpassung von Geschäftsprozessen</li>



<li>Integration in Compliance- und Risikomanagementsysteme</li>



<li>Umsetzung konkreter Präventionsmaßnahmen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Klimaplan (1,5°-Ziel)</h3>



<p>Unternehmen müssen sicherstellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geschäftsmodell ist mit dem <strong>Pariser Klimaabkommen</strong> kompatibel</li>



<li>Konkrete Transformationspläne werden erstellt</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Monitoring &amp; Berichterstattung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jährliche Offenlegung</li>



<li>Transparenz über Maßnahmen und Fortschritte</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Zivilrechtliche Haftung</h3>



<p>Einer der größten Unterschiede: Unternehmen können <strong>auf Schadensersatz verklagt werden</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied zwischen CSDDD und LkSG (Deutschland)</h2>



<p>Die CSDDD ist deutlich umfassender und rechtlich schärfer:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Thema</strong></td><td><strong>CSDDD</strong></td><td><strong>LkSG</strong></td></tr><tr><td>Geltungsbereich</td><td>gesamte Wertschöpfungskette</td><td>primär direkte Lieferanten</td></tr><tr><td>Klimapflichten</td><td>verpflichtender Transformationsplan</td><td>eingeschränkt</td></tr><tr><td>Haftung</td><td>zivilrechtlich möglich</td><td>keine direkte Haftung</td></tr><tr><td>Schwellenwerte</td><td>sehr hoch (5.000 MA)</td><td>deutlich niedriger</td></tr><tr><td>EU-weite Regelung</td><td>ja</td><td>nur Deutschland</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Auswirkungen hat die CSDDD auf Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Direkt betroffene Großunternehmen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbau komplexer <strong>Due-Diligence-Systeme</strong></li>



<li>Höherer <strong>Compliance- und Reporting-Aufwand</strong></li>



<li>Neue <strong>Haftungsrisiken</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Indirekt betroffene Unternehmen (KMU):</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ESG-Anforderungen von Kunden steigen</li>



<li>Nachhaltigkeitsnachweise werden zur Voraussetzung</li>



<li>Wettbewerbsdruck nimmt zu</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrie</li>



<li>Energieintensive Unternehmen</li>



<li>Zulieferer großer Konzerne</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Energie &amp; Photovoltaik im Kontext der CSDDD?</h2>



<p>Die Richtlinie verstärkt den Druck zur Dekarbonisierung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion wird <strong>Teil der Sorgfaltspflicht</strong></li>



<li>Energieversorgung rückt in den Fokus der Compliance</li>



<li>Unternehmen müssen ihre Emissionen aktiv senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Konkrete Maßnahmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz von <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong></li>



<li>Abschluss von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements (PPA)</a></strong></li>



<li>Nutzung von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichern</a> und Energiemanagement</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Energie wird vom Kostenfaktor zum <strong>strategischen ESG-Hebel</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Sanktionen drohen bei Verstößen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bußgelder</strong> (abhängig vom Umsatz) </li>



<li><strong>Zivilklagen</strong> durch Betroffene </li>



<li><strong>Reputationsschäden</strong> </li>



<li><strong>Auftragsverlust:</strong> Ausschluss aus Lieferketten großer Unternehmen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sollten sich Unternehmen jetzt vorbereiten?</h2>



<p>Auch wenn die CSDDD erst 2029 greift, ist frühzeitiges Handeln entscheidend:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Lieferketten analysieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Transparenz über Zulieferer schaffen</li>



<li>Risikobewertung durchführen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. ESG-Strategie entwickeln</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit in Geschäftsprozesse integrieren</li>



<li>CO₂-Reduktionsstrategie definieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Energiestrategie optimieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenversorgung durch PV prüfen</li>



<li>Stromkosten und Emissionen reduzieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Prozesse digitalisieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monitoring- und Reporting-Systeme aufbauen<br></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CSDDD als strategischer Wendepunkt</h2>



<p>Die CSDDD ist mehr als nur Regulierung – sie markiert einen <strong>Paradigmenwechsel in der Unternehmensführung</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit wird verpflichtend</li>



<li>Lieferketten werden transparent</li>



<li>Energie wird zum zentralen Steuerungsfaktor</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die frühzeitig handeln, profitieren doppelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rechtssicherheit</strong></li>



<li><strong>Wettbewerbsvorteile</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders im Energiebereich liegt enormes Potenzial: Wer heute in Photovoltaik, PPAs und Energiemanagement investiert, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen – sondern sichert langfristig Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit.</p>



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		<title>LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte für KMU</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/lsme-und-vsme-nachhaltigkeitsberichte-fuer-kmu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2024 10:50:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) erarbeitet zurzeit im Auftrag der EU Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von kleinen und mittleren Unternehmen. Die ersten Entwürfe veröffentlichte die EFRAG Ende Januar 2024. Unterschieden wird hier zwischen verpflichtenden LSME- und freiwilligen VSME- Nachhaltigkeitsberichte. Im Gegensatz zur CSRD-Berichtspflicht für große Unternehmen soll es bei den neuen LSME- und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) erarbeitet zurzeit im Auftrag der EU Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von kleinen und mittleren Unternehmen. Die ersten Entwürfe veröffentlichte die EFRAG Ende Januar 2024. Unterschieden wird hier zwischen verpflichtenden <strong>LSME-</strong> und freiwilligen <strong>VSME-</strong> <strong>Nachhaltigkeitsberichte</strong>. Im Gegensatz zur <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSRD-Berichtspflicht</a> für große Unternehmen soll es bei den neuen LSME- und VSME-Reports Erleichterungen bei den Nachhaltigkeitsberichtsanforderungen für KMU geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LSME-Nachhaltigkeitsberichte</h2>



<p>Demnach haben <strong>kapitalmarktorientierte</strong> KMU („Listed Small and Medium-sized Enterprises“), deren Wertpapiere in der EU gehandelt werden, spätestens ab 2028 <strong>die Pflicht</strong>, ihre ESG-Auswirkungen in einem öffentlichen <strong>LSME-Bericht</strong> darzulegen. Betroffen wären zurzeit rund 1.100 Unternehmen in Europa und davon etwa 100 in Deutschland. Die vereinfachte Struktur der LSME- Nachhaltigkeitsberichte sieht im Entwurf zunächst allgemeine ESG-Angaben, Anforderungen, Grundsätze, Maßnahmen sowie Ziele vor und verlangt die entsprechenden Kennzahlen des Unternehmens. Auch einige Offenlegungsanforderungen sind nicht so scharf, wie bei den CSRD-Berichten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">VSME-Nachhaltigkeitsberichte</h2>



<p>VSME-Berichte („Voluntary Small and Medium-sized Enterprises“) sind dagegen <strong>freiwillig</strong>. Sie sollen <strong>nicht kapitalmarktorientierten</strong> KMU ermöglichen, ihre Nachhaltigkeitsziele und -projekte einfacher zu dokumentieren. Gerade dies wird nämlich in der Praxis von kleinen und mittleren Zulieferbetrieben immer öfter von ihren <strong>Auftraggebern</strong>, <strong>Stakeholdern</strong> oder <strong>Kreditgebern</strong> verlangt. CSRD-berichtspflichtige Unternehmen versenden hierzu jetzt schon vermehrt individuellen Fragebögen an ihre Zulieferer und setzen sie damit unter Druck. Ein VSME-Standard könnte dazu beitragen, die mittelbare Belastung für KMU bei diesen Themen zu mindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Ausarbeitung soll für KMU praktikabel bleiben</h2>



<p>Die EFRAG legt bei der Ausarbeitung der Standards besonderen Wert auf eine <strong>einfache Gestaltung</strong> der Nachhaltigkeitsberichte. Dabei versucht sie alle Aspekte von Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen zu berücksichtigen. Die Berichte müssen einerseits den Informationsbedarf der berichtspflichtigen Geschäftspartner und Finanzinstitute decken und andererseits darf der Aufwand für die Informationsbeschaffung der KMU nicht ausufern. Nur wenn beide Bedingungen erfüllt sind, werden die künftigen LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte ein Erfolgsmodell für beide Seiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geplante Inhalte der LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte</h2>



<p>Die geplanten Inhalte für die <strong>LSME-Reports</strong> orientieren sich hauptsächlich an die Anforderungen der Bilanzrichtlinien der CSRD. Die Berichte müssen Informationen enthalten, die die wesentlichen Auswirkungen, Chancen und Risiken in Bezug auf ökologische, soziale und nachhaltige Aspekte der Unternehmensführung offengelegt. Der Entwurf ist in eine vereinfachte Struktur unterteilt und besteht aus drei Hauptabschnitten: &#8220;Allgemeine Anforderungen&#8221;, &#8220;Generelle Informationen&#8221; und &#8220;Prinzipien, Maßnahmen und Ziele&#8221;. Darüber hinaus gibt es drei weitere Abschnitte, die sich mit Kennzahlen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmenspraxis beschäftigen.</p>



<p>Bei <strong>VSME-Reports</strong> plant die EFRAG einen modularen Aufbau. Sie sind jährlich zu erstellen und können unter bestimmten Bedingungen als separater Abschnitt im (Konzern-)Lagebericht integriert werden. Andernfalls ist eine eigenständige Veröffentlichung vorgesehen. Er sollte zeitgleich mit dem Jahres-/Konzernabschluss oder der Finanzberichterstattung verfügbar sein, sofern diese erforderlich sind. Das Unternehmen darf bestimmte vertrauliche Informationen auslassen. Ab dem zweiten Jahr müssen Vergleichszahlen zum Vorjahr im Bericht enthalten sein. Es gibt ein <strong>Basismodul</strong>, das in allen VSME-Nachhaltigkeitsberichten vorkommen muss und etwa 30 Datenpunkte erfasst, sowie zwei zusätzliche Wahlmodule, die sich variable ergänzen lassen.</p>



<p>Das <strong>PAT-Modul</strong> (Policies, Actions, Targets) ergänzt das Basis-Modul für Unternehmen mit bereits definierten Nachhaltigkeitsrichtlinien. Eine Wesentlichkeitsanalyse nach dem VSME-Standardentwurf ist erforderlich, um wesentliche Nachhaltigkeitsinformationen offenzulegen. Das Modul erläutert Unternehmensrichtlinien, Maßnahmen und Ziele und behandelt Energieeffizienz, Treibhausgasemissionen, finanzielle Risiken und soziale Aspekte. </p>



<p>Das <strong>Business-Partner-Modul</strong> (BP-Modul) erweitert die Offenlegungen weitere Daten für Kreditgeber, Investoren und Geschäftspartner. Eine Wesentlichkeitsanalyse nach dem VSME-Standardentwurf ist auch hier erforderlich. Das Unternehmen muss etwa 35 Datenpunkte und Beschreibungen angeben, darunter Risikosektoren, Geschlechterdiversität und Emissionsreduktionsziele. Informationen zu physischen Risiken des Klimawandels, Abfällen, und die Vereinbarkeit mit internationalen Standards wie den UN-Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte sind ebenso erforderlich wie Angaben zu Prozessen zur Einhaltung von Richtlinien wie den OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen und zu möglichen Verstößen im Zusammenhang mit der eigenen Belegschaft. Zusätzlich sind Informationen zur Nutzung familienbezogener Freistellungen und zur Anzahl der Auszubildenden anzugeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich ein freiwilliger VSME-Nachhaltigkeitsbericht?</h2>



<p>Durchaus. Es ist vorteilhaft, freiwillig über nicht-finanzielle Aspekte zu berichten, da dies die <strong>Transparenz</strong> und <strong>Glaubwürdigkeit</strong> eines Unternehmens erhöht und ein <strong>positives Image fördert</strong>. Durch die Erfüllung der Erwartungen bezüglich Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung gemäß dem VSME-Standard können Unternehmen einen <strong>Wettbewerbsvorteil </strong>erlangen und <strong>bessere Stakeholder-Beziehungen</strong> aufbauen. Die Einführung dieses Standards investiert in eine zukunftsfähige Unternehmensentwicklung, minimiert Umwelt- und soziale Risiken, senkt Kosten und verbessert die Ressourceneffizienz. Zudem sind Unternehmen mit der Anwendung des Standards gut auf neue rechtliche Anforderungen und laufende regulatorische Entwicklungen vorbereitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht es weiter?</h2>



<p>Interessengruppen haben bis zum 21. Mai 2024 die Gelegenheit, über Online-Fragebögen ihre Kommentare zu den Entwürfen an die EFRAG abzugeben. Die EFRAG wird diese Kommentare auswerten und eine überarbeitete Version der Entwürfe vorlegen. Die finalen Versionen sollen voraussichtlich im Herbst 2024 veröffentlicht werden.</p>



<p><em>Mehr zum Thema:</em></p>



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		<item>
		<title>Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 28 ff. EnFG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/besondere-ausgleichsregelung-nach-%c2%a7%c2%a7-28-ff-enfg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 12:36:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14016</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die &#8220;Besondere Ausgleichsregelung&#8221; ist ein Instrument, das dazu dient, bestimmte energieintensive Unternehmen von den Kosten zu entlasten, die sich aus der Förderung erneuerbarer Energien ergeben. Diese Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen eine Begrenzung der Umlagekosten zum Ausbau der erneuerbaren Energien beantragen. Anträge dazu sind immer bis zum 30. Juni für das Folgejahrbei dem Bundesamt für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die &#8220;<strong>Besondere Ausgleichsregelung</strong>&#8221; ist ein Instrument, das dazu dient, bestimmte energieintensive Unternehmen von den Kosten zu entlasten, die sich aus der Förderung erneuerbarer Energien ergeben. Diese Unternehmen können unter bestimmten Voraussetzungen eine Begrenzung der Umlagekosten zum Ausbau der erneuerbaren Energien beantragen. Anträge dazu sind immer bis zum 30. Juni für das Folgejahrbei dem <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Besondere_Ausgleichsregelung/Antragsverfahren/antragsverfahren_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)</a> zu stellen.</p>



<p>Das Osterpaket von 2022 brachte nicht nur eine Überarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes mit sich, um den Ausbau erneuerbarer Energien und Verbraucher schneller voranzutreiben. Es erfolgte auch eine Neugestaltung des Abgaben- und Umlagensystems im Energiefinanzierungsgesetz (EnFG). Seitdem wird die Finanzierung der EEG-Förderung über den Bundeshaushalt sichergestellt, wobei man die ehemalige EEG-Umlage abgeschafft hat.</p>



<p>Die <strong>KWK-Umlage</strong> und die <strong>Offshore-Netzumlage </strong>blieben bestehen. Das BAFA hat die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) überarbeitet und auf die KWK-Umlage und Offshore-Netzumlage beschränkt. Sie soll sicherstellen, dass Unternehmen im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben, indem sie auch ihre Energiekosten senken können. Die Besondere Ausgleichsregelung wird durch das BAFA verwaltet, regelmäßig überprüft und angepasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Höhe der Entlastungen durch die Besondere Ausgleichsregelung</h2>



<p>Generell fallen die Kraft-Wärme-Kopplungs-Umlage sowie die Offshore-Umlage nur für die Entnahme von Strom aus dem öffentlichen Netz an. Eigenerzeugter <strong>PV-Strom</strong>, der selbst verbraucht oder an Mieter weitergegeben wird, ist ohnehin von diesen Umlagen <strong>befreit</strong>. Die Umlagenbegrenzung der Besonderen Ausgleichsregelung greift bei Unternehmen mit einem Verbrauch ab <strong>1 GWh/Jahr (Selbstbehalt)</strong>, ist branchenabhängig und gilt für stromkostenintensive Branchen der Listen 1 und 2 des EnFGs.</p>



<p>Unternehmen der Liste 1 müssen nach der Besonderen Ausgleichsregelung nur noch 15 % der Umlagen und die der Liste 2 noch 25 % zahlen. Aus beiden ursprünglichen Listen entfernte das BAFA Anfang 2023 bereits <strong>etwa 100 Branchen</strong>. Unternehmen dieser Branchen können jedoch noch bis 2028 eine Übergangs- bzw. Härtefallregelung nach § 67 Abs. 2 bis 5 EnFG in Anspruch nehmen, bei der die Umlagen allerdings nicht um die kompletten 85 oder 75 Prozent begrenzt werden.</p>



<p>Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) haben die Umlagen für das Verbrauchsjahr 2024 bereits bekannt gegeben. Demnach liegt die KWKG-Umlage bei 0,275 ct/kWh und die Offshore-Umlage bei 0,656 ct/kWh. Unternehmen, die einen erfolgreichen Antrag für die Besondere Ausgleichsregelung eingereicht haben, sparen insgesamt pro GWh dann etwa 8.000 Euro bei 15 % oder etwa 7.000 Euro bei 25 % Umlagenbegrenzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grüne Konditionalität als Voraussetzung zur Besonderen Ausgleichsregelung</h2>



<p>Die überarbeitete Besondere Ausgleichsregelung umfasst sowohl ein Basisverfahren als auch ein erweitertes Verfahren. Gemäß EnFG ist nun für das Basisverfahren <strong>kein Wirtschaftsprüfertestat</strong> mehr erforderlich, das in der Vergangenheit die Stromkostenintensität als Bruttowertschöpfung auf der Grundlage geprüfter Jahresabschlüsse bescheinigte. Dieses wird jetzt nur dann verlangt, wenn das Unternehmen sich für das erweiterte Verfahren (Supercap-Begrenzung) entscheidet. Seit Anfang 2023 müssen Antragsteller für das Basisverfahren der Besonderen Ausgleichsregelung lediglich <strong>grüne Konditionalität</strong> nachweisen. Allerdings gelten folgende Voraussetzung zur Antragstellung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Unternehmen muss zu den <strong>Branchen</strong> der Anlage 1 oder 2 zählen.</li>



<li>Der Verbrauch muss <strong>über 1 Gigawattstunde</strong> liegen. (Dabei zählt der Verbrauch des letzten abgeschlossenen Geschäftsjahres und die selbst verbrauchte umlagepflichtige Strommenge)</li>



<li>Das Unternehmen muss bereits <strong>30 %</strong> ihres Stromverbrauches durch <strong>ungeförderten grünen Strom</strong> decken oder über ein <strong>Energiemanagementsystem</strong> verfügen oder bereits <strong>Energieeffizienzmaßnahmen</strong> eingeleitet haben. (Je nach Verbrauch: <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a> / ISO EN 50005 /<a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/">EMAS</a> oder andere Nachweise nach § 30 ENFG)</li>



<li>Das Unternehmen muss mindestens <strong>50 % des Begrenzungsbetrages</strong> für Investitionen zur <strong><a href="https://cubeconcepts.de/dekarbonisierung-heisst-co%e2%82%82-emissionen-reduzieren/">Dekarbonisierung</a></strong> der Produktionsprozesse oder für <strong>Effizienzmaßnahmen</strong> einsetzen, sofern sie zur Teilnahme am EU-Emissionshandel gezwungen sind.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) ist für energieintensive Unternehmen immer noch ein attraktives Programm, um die Stromkosten zu reduzieren. Seit dem Osterpaket 2022 gilt sie zwar nur noch für die KWK- und die Offshore-Netzumlage, steht aber nun auch kleineren Unternehmen, die nicht gesetzlich verpflichtet sind, geprüfte Jahresabschlüsse vorzulegen, offen. Selbst wenn Unternehmen nicht mehr zu den gelisteten Branchen zählen, sollten sie im Einzelfall genau prüfen, ob sich eine Antragstellung nach der Übergangs- bzw. Härtefallregelung lohnt.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Regelenergie mit BESS: Zusatzerträge im FTM-Betrieb gezielt nutzen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2024 11:05:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Regelenergie ist eine der attraktivsten Erlösquellen für Betreiber von BESS (&#8220;Battery Energy Storage System&#8221; oder Batteriespeicher) im sogenannten Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb. Während viele Unternehmen ihre Speicher primär im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb zur Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung (Peak Shaving) oder Lastverschiebung zur Einkaufsoptimierung einsetzen, bietet die Teilnahme am Regelenergiemarkt zusätzliche, planbare Einnahmen. Dieser Beitrag zeigt, wie Regelenergie funktioniert, welche Voraussetzungen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Regelenergie</strong> ist eine der attraktivsten Erlösquellen für Betreiber von <strong>BESS (</strong>&#8220;Battery Energy Storage System&#8221; oder Batteriespeicher) im sogenannten <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong>. Während viele Unternehmen ihre Speicher primär im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb zur Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung (Peak Shaving) oder Lastverschiebung zur Einkaufsoptimierung einsetzen, bietet die Teilnahme am Regelenergiemarkt zusätzliche, planbare Einnahmen.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, <strong>wie Regelenergie funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und welche Erlöse realistisch sind</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich Regelenergie mit BESS wirtschaftlich?</h2>



<p>Ja – und zwar deutlich, <strong>wenn Größe, Betriebsstrategie und Vermarktung passen</strong>. Ein aktuelles Praxisbeispiel (Stand 2025) zeigt die wirtschaftliche Dimension:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>BESS-Größe:</strong> 10 MW Leistung / 20 MWh Kapazität</li>



<li><strong>Einsatz:</strong> 100 % Regelenergie (z. B. PRL, 4-Stunden-Auktionsblöcke)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Bruttoerlöse pro Jahr:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kapazitätserlöse: ca. <strong>438.000 €</strong></li>



<li>Energieerlöse: ca. <strong>175.200 €</strong></li>



<li><strong>Gesamt:</strong> rund <strong>613.200 € pro Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Realität müssen jedoch Abschläge berücksichtigt werden, u. a. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbarkeitsfaktoren (typisch ca. 90 %)</li>



<li>Systemkalibrierungen und Präqualifikation</li>



<li>Wartung und technische Stillstände</li>



<li>asymmetrische Abrufe (positive/negative Regelenergie)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Daraus ergibt sich ein realistischer <strong>Netto-Jahresertrag von etwa 550.000 bis 595.000 €</strong> für ein 10-MW-System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einordnung für die Praxis</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Erlöse entsprechen etwa <strong>55.000–60.000 € pro MW und Jahr</strong></li>



<li>Regelenergie ist damit ein <strong>wesentlicher Wirtschaftlichkeitstreiber</strong> für große BESS</li>



<li>Gleichzeitig bleibt genügend Flexibilität, um zusätzliche Use Cases zu integrieren (z. B. Trading, oder PV-Optimierung)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Ein reiner Regelenergie-Betrieb ist möglich, wirtschaftlich oft aber weniger optimal als ein <strong>kombiniertes Betriebsmodell (Multi-Use)</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Batteriespeicher ideal für Regelenergie?</h2>



<p>Batteriespeicher bieten entscheidende Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Extrem schnelle Reaktionszeiten (Sekundenbereich)</strong></li>



<li><strong>Hohe Flexibilität (Be- und Entladen möglich)</strong></li>



<li><strong>Automatisierbare Steuerung</strong></li>



<li><strong>Geringe mechanische Belastung</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit sind sie besonders geeignet für kurzfristige Eingriffe – vor allem in der <strong>Primär- und Sekundärregelung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die drei Arten der Regelenergie im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Primärregelenergie (PRL / FCR)</h3>



<p><strong>Wichtigster Markt für BESS</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: ≤ 30 Sekunden</li>



<li>Haltezeit: 15 Minuten</li>



<li>Vergütung: Leistungspreis</li>



<li>Einsatz: sofortige Stabilisierung der Netzfrequenz</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Sekundärregelenergie (SRL / aFRR)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: ≤ 5 Minuten </li>



<li>Haltezeit: ≥ 15 Minuten </li>



<li>Vergütung: Leistungs- + Arbeitspreis </li>



<li>Einsatz: mittelfristiger Ausgleich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Minutenreserve (MRL / mFRR)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: bis 7,5 Minuten </li>



<li>Haltezeit: bis 60 Minuten </li>



<li>Aktivierung: manuell </li>



<li>Einsatz: längerfristige Stabilisierung</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="462" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-1024x462.jpg" alt="" class="wp-image-27840" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-1024x462.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-300x135.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-768x346.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie.jpg 1315w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Anforderungen für BESS im Regelenergiemarkt</h2>



<p>Für die Teilnahme – insbesondere an der Primärregelleistung – gelten klare <strong>Mindestanforderungen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Leistung:</strong> ≥ 1 MW</li>



<li><strong>Freie Kapazität:</strong> ≥ 0,25 MWh</li>



<li><strong>Reaktionszeit:</strong> ≤ 30 Sekunden</li>



<li><strong>Haltezeit:</strong> 15 Minuten</li>



<li><strong>Betriebsweise:</strong> vollautomatisiert / fernsteuerbar</li>



<li><strong>Systemintegration:</strong> Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk</li>



<li><strong>Zertifizierung:</strong> gemäß regulatorischen Vorgaben</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Die Batterie muss sowohl <strong>positive als auch negative Regelenergie</strong> liefern können.<br>In der Praxis bedeutet das: <strong>Betrieb im halbgeladenen Zustand (Standby-Modus).</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Handel mit Regelenergie?</h2>



<p>Die Vermarktung erfolgt über zwei zentrale Märkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelarbeitsmarkt (RAM)</strong> – tägliche Ausschreibungen</li>



<li><strong>Regelleistungsmarkt (RLM)</strong> – wöchentliche Ausschreibungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Merkmale:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teilnahme über <strong>Aggregatoren oder Direktvermarkter</strong></li>



<li>Auktionen nach <strong>Merit-Order- und Pay-as-Bid-Prinzip</strong></li>



<li>Unterscheidung zwischen:
<ul class="wp-block-list">
<li>positiver / negativer Regelenergie</li>



<li>Leistungs- und Arbeitspreisen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Ausschreibungen werden zentral organisiert und veröffentlicht.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Erlöse wirklich?</h2>



<p>Die Erlöse schwanken je nach Marktlage, aber typische Werte sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>PRL:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 2.200 – 3.800 €/MW/Woche (historisch)</li>



<li>aktuell oft ~2.000 €/MW/Woche kalkulierbar</li>
</ul>
</li>



<li><strong>SRL:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>ähnliche Größenordnung, aber stärker volatil</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Je nach Größe des Speichers sind <strong>fünfstellige bis sechsstellige Jahreserlöse realistisch.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein BESS für Regelenergie?</h2>



<p>In der Praxis gilt: <strong>Ab etwa 2,5 MW Leistung wird der Einsatz wirtschaftlich attraktiv</strong></p>



<p>Besonders sinnvoll ist die Teilnahme, wenn der Speicher bereits im FTM-Betrieb für <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> (Arbitrage-Handel oder für <a href="https://cubeconcepts.de/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a>) genutzt wird. Kombinierbar ist aber auch ein BTM-Betrieb, der die Stromkosten reduziert, wie etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> (PV-Kombination)</li>



<li>Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Lastverschiebung zur Atypik (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifiting</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>So entsteht ein <strong>Multi-Use-Case</strong>, der die Gesamtrendite deutlich erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Regelenergie mit BESS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzliche, planbare Einnahmen </li>



<li>Geringer Verschleiß des BESS</li>



<li>Beitrag zur Netzstabilität </li>



<li>Kombination mit anderen Geschäftsmodellen möglich </li>



<li>Schneller Zugang über Aggregatoren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle von BESS im künftigen Energiesystem</h2>



<p>Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem massiv. BESS werden dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>systemrelevant für Netzstabilität</strong></li>



<li><strong>zentraler Baustein für volatile Energiesysteme</strong></li>



<li><strong>wichtige Akteure im Stromhandel und Flexibilitätsmarkt</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Gleichzeitig wird erwartet, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>größere Speicher dominieren</li>



<li>kleinere Systeme stärker im Eigenverbrauch eingesetzt werden</li>



<li>Erlösmodelle zunehmend kombiniert werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Regelenergie macht BESS wirtschaftlich noch attraktiver</h2>



<p>Die Teilnahme am Regelenergiemarkt ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern deutlich zu steigern. Insbesondere im FTM-Betrieb gilt: <strong>Regelenergie verwandelt BESS von einer Kostenoptimierungslösung in ein aktives Erlösmodell.</strong> Unter den richtigen Voraussetzungen – vor allem bei ausreichender Größe und intelligenter Vermarktung – lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Zusatzerträge generieren</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>



<li>mehrere Geschäftsmodelle parallel kombinieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird klar: <strong>BESS + Regelenergie ist ein zentraler Baustein moderner Energiestrategien im gewerblichen und industriellen Umfeld.</strong></p>



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		<item>
		<title>Energiewetter 2023: Top Werte für die Erneuerbaren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energiewetter-2023-top-werte-fuer-die-erneuerbaren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2024 14:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der DWD hat durch sein Expertennetzwerk (BMDV) Ende März wieder den jährlichen Jahresrückblick für das Energiewetter 2023 veröffentlicht. Demnach liegen die durchschnittlichen Werte der Globalstrahlung und Windgeschwindigkeiten für das vergangene Jahr wieder auf Rekordniveau. Mit 1.144 kWh/m² nahm die Globalstrahlung in 2023 um 86 kWh/m² zwar leicht ab, aber die gemittelte Windgeschwindigkeit stieg in 2022 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der DWD hat durch sein Expertennetzwerk (BMDV) Ende März wieder den jährlichen Jahresrückblick für das <strong>Energiewetter 2023</strong> veröffentlicht. Demnach liegen die durchschnittlichen Werte der Globalstrahlung und Windgeschwindigkeiten für das vergangene Jahr wieder auf Rekordniveau. Mit 1.144 kWh/m² nahm die Globalstrahlung in 2023 um 86 kWh/m² zwar leicht ab, aber die gemittelte Windgeschwindigkeit stieg in 2022 von 5,62 m/s auf 5,98 m/s in 2023. In der <strong>Langzeitbetrachtung</strong> sind dies wieder <strong>Spitzenwerte für die erneuerbaren Energien</strong>. (Vgl. <a href="https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-auf-rekordniveau/">Globalstrahlung</a> 2022)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Energiewetter?</h2>



<p>Das Energiewetter spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorhersage und Optimierung der Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Zwei wichtige Parameter, die bei der Bestimmung des Energiewetters berücksichtigt werden müssen, sind die <strong>Globalstrahlung</strong> und die <strong>Windgeschwindigkeit</strong>.</p>



<p>Die Globalstrahlung bezieht sich auf die gesamte Sonnenstrahlung, die auf die Erdoberfläche trifft. Sie setzt sich aus der direkten Sonnenstrahlung und der diffusen Himmelsstrahlung zusammen. Die Globalstrahlung ist ein entscheidender Faktor bei der Vorhersage der Energieerzeugung aus <strong>Solaranlagen</strong>. Je höher die Globalstrahlung, desto mehr Energie kann aus Sonnenlicht gewonnen werden.</p>



<p>Neben der Globalstrahlung spielt auch die Windgeschwindigkeit eine wichtige Rolle bei der Vorhersage der Energieerzeugung aus <strong>Windkraftanlagen</strong>. Die Windgeschwindigkeit bestimmt die Menge an Windenergie, die von den Windkraftanlagen erzeugt werden kann. Je höher die Windgeschwindigkeit, desto mehr Energie kann aus Wind gewonnen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globalstrahlung als Faktor für das Energiewetter</h2>



<p>Die Globalstrahlung wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter die <strong>Sonnenhöhe</strong>, die <strong>Bewölkung</strong>, die <strong>Luftverschmutzung</strong> und die <strong>geografische Lage</strong>. Die Sonnenhöhe bestimmt den Einfallswinkel der Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche. Je höher die Sonne am Himmel steht, desto direkter sind die Sonnenstrahlen und desto höher ist die Globalstrahlung. Bewölkung und Luftverschmutzung verringern dagegen die Globalstrahlung, da sie die Menge an Sonnenlicht, die die Erdoberfläche erreicht, reduzieren.</p>



<p>Die Globalstrahlung wird mit Hilfe von <strong>Pyranometern</strong> gemessen, die die gesamte Sonnenstrahlung erfassen. Diese Instrumente sind so konzipiert, dass sie sowohl die <strong>direkte Sonnenstrahlung</strong> als auch die <strong>diffuse Himmelsstrahlung</strong> messen können. Die Daten werden kontinuierlich erfasst und finden auch Verwendung im Solarkataster oder in Energie-Wettervorhersagen. Neben den Pyranometern werden auch andere Messgeräte wie <strong>Sonnenstrahlungssensoren</strong> und <strong>Wetterstationen</strong> eingesetzt, um genaue Daten zur Globalstrahlung zu erhalten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-1024x448.png" alt="" class="wp-image-13156" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-1024x448.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-300x131.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-768x336.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010.png 1334w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Globalstrahlung unterliegt verschiedenen Trends und Mustern, die für die Energie-Wettervorhersage von Bedeutung sind. Zum Beispiel gibt es <strong>saisonale bzw. wetterbedingte</strong> Schwankungen der Globalstrahlung, die mit dem Sonnenstand und der Neigung der Erde zusammenhängen. In einigen Regionen gibt es auch <strong>langfristige Trends</strong>, die auf Klimaveränderungen oder Veränderungen der atmosphärischen Bedingungen zurückzuführen sind. Die Analyse dieser Trends und Muster tragen dazu bei, genaue Vorhersagen zur Globalstrahlung zu treffen und die Energieerzeugung aus Solaranlagen zu optimieren.<br><br>Im Energiewetter 2023 war die Globalstrahlung mit 1.144 kWh/m² die zweitschwächste der letzten sechs Jahre, aber das <strong>sechststärkste</strong> seit Beginn der Aufzeichnungen 1991. In einigen Monaten, darunter Februar, Mai, Juni, Juli, September und Oktober, war die Globalstrahlung höher als im Referenzzeitraum 1991–2020. Besonders der September war mit 124 kWh/m² der strahlungsreichste seit 1991. Der Juni war ebenfalls sehr stark. Der Herbst 2023 war der strahlungsreichste seit 1991. Der Winter 2022/2023 wies eine leichte negative Anomalie auf, vor allem der Januar war deutlich schwächer als üblich. Das Zentrum Deutschlands hatte die höchste positive Abweichung, während der südliche Alpenrand eine leicht negative Abweichung zeigte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Windgeschwindigkeit als Faktor für das Energiewetter</h2>



<p>Die Windgeschwindigkeit wird ebenfalls von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter <strong>topographische Merkmale</strong>, geografische Lage und <strong>atmosphärische Bedingungen</strong>. Gebirge und Hügel können den Windstrom behindern und zu niedrigeren Windgeschwindigkeiten führen. Die geografische Lage beeinflusst ebenfalls die Windgeschwindigkeit, da Küstengebiete und offene Landschaften tendenziell höhere Windgeschwindigkeiten aufweisen. Zusätzlich können atmosphärische Bedingungen wie Luftdruckunterschiede und Temperaturgradienten die Windgeschwindigkeit beeinflussen.</p>



<p>Gemessen wird sie mit Hilfe von <strong>Anemometern</strong>, die den Luftstrom erfassen. Diese Instrumente erfassen die Windgeschwindigkeit in Echtzeit und liefern genaue Daten zur Energie-Wettervorhersage. Neben den Anemometern werden auch andere Messgeräte wie <strong>Windrichtungssensoren</strong> und Wetterstationen eingesetzt, um genaue Daten zur Windgeschwindigkeit zu erhalten. Der Deutsche Wetterdienst misst die meteorologischen Parameter in 100 Meter Höhe und mittelt die jährlichen Werte für ganz Deutschland.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="469" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-1024x469.png" alt="" class="wp-image-13157" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-1024x469.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-300x137.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-768x351.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010.png 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>So errechneten die Experten des DWD im Jahr 2023 eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit deutschlandweit mit 5,98 m/s. Das ist die <strong>höchste seit 16 Jahren</strong>. Einige Monate, darunter Januar, November und Dezember, zeigten besonders hohe Windgeschwindigkeiten, während der September zu den windärmsten seit 1950 zählte. Der Frühling und Herbst waren überdurchschnittlich windig, der Winter leicht über dem Durchschnitt. Die Verteilung der prozentualen Abweichung der Windgeschwindigkeit im Jahr 2023 zeigte eine positive Tendenz im Süden Deutschlands, während sie sich Richtung Norden und Osten abschwächte und in einigen Gebieten leicht negativ wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globalstrahlung und Windgeschwindigkeit ergänzen sich</h2>



<p>Die Globalstrahlung und die Windgeschwindigkeit korrelieren und ergänzen sich während eines Jahres in <strong>Deutschland</strong> zu einem <strong>guten Energiewetter-Mix</strong>. Beispielsweise führt eine hohe Globalstrahlung zu einer Erwärmung der Luft, was wiederum zu einer Erhöhung der Windgeschwindigkeit führt. Umgekehrt kann eine hohe Windgeschwindigkeit die Bewölkung aufbrechen und zu einer Erhöhung der Globalstrahlung führen. Die genaue Analyse dieser Wechselwirkungen und Korrelationen dienen auch zu den kurzfristigen Vorhersagen des Energiewetters.</p>



<p>Insgesamt zeigt sich, dass sich die höhere Globalstrahlung im Sommer und die erhöhten Windgeschwindigkeiten im Winter <strong>optimal</strong> für eine relativ <strong>gleichmäßige Energieerzeugung</strong> durch Windkraft- und Solaranlagen eignen. Deutschland ist damit keine Ausnahme. Außer im östlichen Mittelmeerraum lag die Globalstrahlung in ganz Europa im Jahre 2023 über dem Durchschnitt der Referenzperiode. Positive Abweichungen bei den gemittelten Windgeschwindigkeiten gab es in einem breiten Streifen von Nordfrankreich, den Alpen, Italien und dem Balkan bis an das Schwarze Meer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das Energiewetter des Jahres 2023 verzeichnete erneut Rekordwerte für die Erneuerbaren. Sowohl die Globalstrahlung als auch die Windgeschwindigkeiten lagen auf hohem Niveau. Die Globalstrahlung war zwar etwas niedriger als im Vorjahr, aber dennoch überdurchschnittlich, insbesondere in einigen Monaten wie September und Juni. Der Winter wies eine leichte Abnahme auf, vor allem im Januar. Die Windgeschwindigkeiten hingegen erreichten mit 5,98 m/s den höchsten Wert seit 16 Jahren, wobei besonders die Monate Januar, November und Dezember stark waren, während der September vergleichsweise windarm war.</p>



<p>Das Energiewetter berücksichtigt zwei wesentliche Faktoren: Globalstrahlung und Windgeschwindigkeit. Die Globalstrahlung, die die gesamte Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche umfasst, ist entscheidend für die Solarstromerzeugung. Die Windgeschwindigkeit hingegen bestimmt die Menge an Windenergie, die erzeugt werden kann. Die Messungen und Analysen dieser Parameter helfen, präzise Vorhersagen für die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu treffen und diese zu optimieren. </p>



<p>Die Wechselwirkungen zwischen Globalstrahlung und Windgeschwindigkeit sind dabei von besonderer Bedeutung. Eine hohe Globalstrahlung kann die Windgeschwindigkeit erhöhen und umgekehrt. Dies trägt zur Ausgeglichenheit der Energieerzeugung über das Jahr hinweg bei. In Europa lagen die Werte für Globalstrahlung und Windgeschwindigkeit im Jahr 2023 insgesamt über dem Durchschnitt, was positive Aussichten für die Nutzung erneuerbarer Energien bietet.</p>



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		<title>Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/umweltvertraeglichkeitspruefung-uvpg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2024 12:16:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ist eigentlich nur ein Baustein der Gesetzgebung zu „Umweltprüfungen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMVU). Ein weiterer Baustein ist hier beispielsweise die Strategische Umweltprüfung (SUP). Das „Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung“ (UVPG) führt sämtliche Maßnahmen zusammen und gibt den Rahmen dazu vor. Generell sollen die Auswirkungen von Projekten auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) </strong>ist eigentlich nur ein Baustein der Gesetzgebung zu „Umweltprüfungen“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMVU). Ein weiterer Baustein ist hier beispielsweise die Strategische Umweltprüfung (SUP). Das „Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung“ (UVPG) führt sämtliche Maßnahmen zusammen und gibt den Rahmen dazu vor. Generell sollen die Auswirkungen von Projekten auf die Umwelt bewertet und negativer Auswirkungen minimiert werden. Das Gesetz findet beispielsweise auch bei Wind- oder Solarparks Anwendung. Das UVPG beinhaltet wichtige Instrumente, um nachhaltige Entwicklungen zu gewährleisten und ist bereits 1990 in Kraft getreten. Es basiert auf verschiedene europäische Richtlinien und dient zur Umsetzung dieser Leitsätze in deutsches Recht. Seitdem wurde das UVPG mehrfach novelliert und die letzten Änderungen stammen aus Dezember 2023.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziel des UVPGs</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1024x683.jpg" alt="Umweltverträglichkeitsprüfung-UVPG-Onshore" class="wp-image-13144" style="width:467px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) analysiert die potenziellen Auswirkungen eines Projekts auf verschiedene Aspekte wie Menschen, Tiere, Pflanzen, Boden, Wasser und Luft sowie kulturelle und natürliche Ressourcen. In einem <strong>Bericht</strong> werden diese Auswirkungen dargelegt, und die betroffene Öffentlichkeit sowie Fachbehörden können dazu Stellung nehmen. Die zuständige Behörde nutzt diese Informationen, um ihre Entscheidung über die Genehmigung des Projekts zu treffen. Die detaillierte Bewertung soll sicherstellen, dass Projekte nachhaltig geplant und umgesetzt werden und mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt minimiert werden.</p>



<p>Das UVPG legt die Verfahren und Anforderungen für die Umweltverträglichkeitsprüfung fest. Es schreibt vor, dass die Projektträger eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellen müssen, welche die potenziellen Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt identifiziert und bewertet. Basierend auf den Ergebnissen der Studie werden dann Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen entwickelt und in den Planungsprozess integriert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hauptprinzipien der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)</h2>



<p>Das UVPG basiert auf einer Reihe von Grundprinzipien, die sicherstellen sollen, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung effektiv und nachhaltig durchgeführt wird. Zu den wichtigsten Prinzipien gehören:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit</h3>



<p>Das UVPG legt großen Wert auf die <strong>frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit</strong> am Planungsprozess eines Projektes. Dies ermöglicht es den Bürgern, ihre Anliegen und Bedenken bezüglich potenzieller Umweltauswirkungen einzubringen und sicherzustellen, dass ihre Interessen angemessen berücksichtigt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Transparenz und Zugang zu Informationen</h3>



<p>Das UVPG fordert, dass alle relevanten Informationen über das Projekt und seine potenziellen Auswirkungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies gewährleistet <strong>Transparenz</strong> und ermöglicht es den Bürgern, fundierte Entscheidungen zu treffen und sich aktiv am Planungsprozess zu beteiligen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berücksichtigung von Alternativen</h3>



<p>Das UVPG verlangt, dass bei der Umweltverträglichkeitsprüfung auch <strong>Alternativen</strong> zum geplanten Projekt berücksichtigt werden. Dies ermöglicht es, die Auswirkungen verschiedener Optionen auf die Umwelt zu vergleichen und die nachhaltigste Lösung zu finden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Phasen der UVP</h2>



<p><strong>Scoping</strong>: In dieser Phase werden die relevanten Aspekte der Umweltverträglichkeitsprüfung identifiziert und der Umfang der Prüfung festgelegt.</p>



<p><strong>Umweltverträglichkeitsstudie</strong>: In diesem Schritt wird eine detaillierte Studie erstellt, die die potenziellen Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt analysiert. Dies umfasst die Identifizierung von potenziellen Risiken und die Entwicklung von Maßnahmen zur Minimierung der Auswirkungen.</p>



<p><strong>Öffentliche Beteiligung</strong>: Während des gesamten Prozesses wird die Öffentlichkeit zur Beteiligung aufgefordert. Dies kann in Form von Anhörungen, Konsultationen oder öffentlichen Auslegungen von Unterlagen erfolgen.</p>



<p><strong>Bewertung</strong>: Basierend auf der Umweltverträglichkeitsstudie und den Rückmeldungen der Öffentlichkeit wird eine Bewertung der Auswirkungen des Projekts auf die Umwelt durchgeführt.</p>



<p><strong>Entscheidung</strong>: Auf Grundlage der Bewertung wird eine Entscheidung darüber getroffen, ob das Projekt genehmigt, abgelehnt oder unter bestimmten Bedingungen zugelassen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Anwendungsbeispiele</h2>



<p>Die Umweltverträglichkeitsprüfung wird in vielen verschiedenen Bereichen angewendet, wie zum Beispiel im Bauwesen, in der Energieerzeugung, im Verkehrswesen und in der Landwirtschaft.</p>



<p>Ein Beispiel für die Anwendung des UVPG ist der Bau einer neuen Autobahn. Vor Beginn des Projekts wird eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt, um die Auswirkungen der Autobahn auf die Umwelt zu bewerten. Basierend auf den Ergebnissen der Studie werden dann Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen zu minimieren. In diesem Beispiel gab es Empfehlungen für den Bau von Lärmschutzwällen oder den Schutz von natürlichen Lebensräumen. Das gleiche Verfahren kann beispielsweise auch bei einem Großbauvorhaben eines Unternehmens, in der Landwirtschaft oder bei der Ausweisung eines Gewerbegebietes eingeleitet werden</p>



<h2 class="wp-block-heading">UVPG und erneuerbare Energien</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="710" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-1024x710.jpg" alt="Umweltverträglichkeitsprüfung-UVPG-Solarpark" class="wp-image-13141" style="width:438px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-1024x710.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-300x208.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-768x532.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Generell kann eine Umweltverträglichkeitsprüfung für jedes Bau- oder Infrastrukturprojekt notwendig werden. Im Zuge der Klimaziele und angestrebten CO₂-Neutralität wurden die Bedingungen der UVPs und SUPs für erneuerbare-Energien-Anlagen bei der Novelle vom März 2023 allerdings gelockert oder teilweise sogar aufgehoben. Dies gilt insbesondere für bestimmte On- und Offshore Windkraftanlagen oder Solarparks und soll die Zulassungsverfahren beschleunigen.</p>



<p>Im Einzelfall reicht seitdem nur eine Strategische Umweltprüfung des betreffenden Baugebietes. Anlagenbezogene Umweltverträglichkeitsprüfungen entfallen dann bei Windenergieanlagen, dem Ausbau von Stromnetzen oder Freiflächen-Solaranlagen, wenn sie beispielsweise größer als 20.000 m² sind und ein Bebauungsplan vorliegt. Dies entspricht einer Fläche von rund 2,6 Fußballfeldern auf denen ein 2,36-MWp-großer Solarpark errichtet werden könnte. Zum Vergleich: Die größte Freiflächenanlage in Deutschland, die zur Zeit gebaut wird, liegt bei 650 MWp auf einer Fläche von etwa 5 Millionen m². Grundsätzlich sind und waren <strong><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">PV-Dachanlagen</a></strong> oder <strong>Solar-Carports</strong> auf bereits versiegelten Flächen von einer UVPG <strong>nicht betroffen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik an der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)</h2>



<p>Das UVPG ist ein komplexes Gesetz, das ein umfangreiches Verfahren für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung vorschreibt. Dies kann zu <strong>Verzögerungen</strong> und <strong>hohen Kosten</strong> führen, insbesondere für kleinere Projekte oder Projekte mit begrenztem Budget.</p>



<p><strong>Mangelnde Transparenz</strong>: Oft wird kritisiert, dass die UVP-Prozesse und -Entscheidungen nicht ausreichend transparent sind. Dies kann zu Misstrauen und Unzufriedenheit bei der Öffentlichkeit führen, die das Vertrauen in die Richtigkeit der Entscheidungen beeinträchtigt.</p>



<p><strong>Öffentlichen Beteiligung</strong>: Obwohl Sie ein Eckpunkt des UVPG ist, gibt es Kritik daran, dass die Bedenken der Bürger möglicherweise nicht ausreichend berücksichtigt werden. Einige argumentieren, dass die öffentliche Beteiligung zu spät im Prozess stattfindet. Andere, dass Entscheidungen bereits getroffen wurden, bevor die Öffentlichkeit gehört wird.</p>



<p><strong>Einflussnahme: </strong>Es gibt Bedenken hinsichtlich möglicher Manipulation oder Einflussnahme auf den UVP-Prozess durch die Projektträger oder andere Interessengruppen. Dies kann dazu führen, dass die Ergebnisse der UVP nicht objektiv und unvoreingenommen sind.</p>



<p><strong>Mangelnde Alternativlösungen</strong>: Einige Kritiker argumentieren, dass die UVP manchmal nicht ausreichend alternative Lösungen oder Standorte für ein Projekt in Betracht zieht. Dies könne dazu führen, dass weniger umweltbelastende oder nachhaltigere Optionen übersehen werden.</p>



<p><strong>Unvollständige Bewertung der Umweltauswirkungen</strong>: Es wird oft kritisiert, dass die UVP nicht alle potenziellen Umweltauswirkungen eines Projekts in angemessener Weise berücksichtigt. Dies könne dazu führen, dass bestimmte Auswirkungen unterschätzt oder übersehen werden.</p>



<p><strong>Mangelnde Einbindung von Fachexperten</strong>: Die UVP erfordert eine multidisziplinäre Bewertung der Umweltauswirkungen. Es wird manchmal kritisiert, dass nicht ausreichend Fachexperten in den Prozess einbezogen werden, um eine fundierte Bewertung sicherzustellen.</p>



<p><strong>Langzeitüberwachung</strong>: Nach Abschluss eines Projekts ist es schwierig, die Langzeitfolgen und -auswirkungen auf die Umwelt zu überwachen. Dies kann dazu führen, dass langfristige Umweltauswirkungen nicht angemessen erfasst oder bewertet werden.</p>



<p><strong>Politische Einflussnahme</strong>: In einigen Fällen wird argumentiert, dass politische Interessen die Ergebnisse der UVP beeinflussen können, insbesondere wenn es um umstrittene oder politisch sensible Projekte geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele von erfolgreichen Umweltverträglichkeitsprüfungen</h2>



<p>Trotz der Herausforderungen und Kontroversen gibt es viele Beispiele für erfolgreiche Umweltverträglichkeitsprüfungen, bei denen nachhaltige Entwicklung gefördert wurde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1024x683.jpg" alt="Umweltverträglichkeitsprüfung-UVPG-Windpark" class="wp-image-13140" style="width:444px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die UVP wird in Deutschland oft für große Infrastrukturprojekte wie <strong>Offshore-Windparks</strong> durchgeführt. Ein Beispiel dafür ist der Offshore-Windpark Alpha Ventus in der Nordsee. Vor seiner Errichtung gab es umfassende UVPs, um die potenziellen Auswirkungen auf die marine Umwelt, die Fischerei und andere Interessengruppen zu bewerten. Die Ergebnisse führten zu Maßnahmen zur Minimierung von Umweltauswirkungen und zur Schaffung von Schutz- und Kompensationsmaßnahmen für empfindliche Ökosysteme.</p>



<p>Bei großen Verkehrsinfrastrukturprojekten wie Autobahnerweiterungen oder dem Bau neuer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken wird in Deutschland ebenfalls eine UVP durchgeführt. Ein Beispiel ist die UVP für den <strong>Ausbau der Autobahn A7</strong> zwischen Hamburg und Hannover. Diese UVP umfasste umfangreiche Studien zu Lärm-, Luft- und Wasserverschmutzung sowie zur Auswirkung auf Naturschutzgebiete. Die Ergebnisse führten zu Anpassungen im Planungsprozess, um Umweltauswirkungen zu minimieren.</p>



<p>Die Errichtung neuer Industrieanlagen erfordert oft eine UVP, um potenzielle Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner zu bewerten. Ein Beispiel ist die UVP für den Bau eines <strong>Chemieparks</strong> in einem ländlichen Gebiet. Die UVP untersuchte Auswirkungen wie Luftverschmutzung, Abfallentsorgung und Wasserverbrauch. Aufgrund der Ergebnisse wurden Maßnahmen zur Emissionskontrolle und zur Vermeidung von Umweltverschmutzung implementiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)</h2>



<p>Die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) ist ein wichtiges Instrument, um nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Seit seiner Einführung im Jahr 1990 hat das UVPG dazu beigetragen, nachhaltige Entwicklungen zu fördern und Umweltschutzbelange in Planungs- und Genehmigungsprozessen zu integrieren.</p>



<p>Das Hauptziel des UVPG besteht darin, die Auswirkungen von Projekten auf die Umwelt umfassend zu analysieren und Maßnahmen zur Minimierung negativer Auswirkungen zu ergreifen. Durch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, Transparenz und die Berücksichtigung von Alternativen sollen umweltverträgliche Lösungen gefunden werden.</p>



<p>Obwohl das UVPG einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet, gibt es auch viele Kritikpunkte. Die wichtigsten sind die <strong>Zeitverzögerungen</strong> und die <strong>zusätzliche</strong>n<strong> Kosten</strong> für Projekte. Dazu gehören auch Bedenken hinsichtlich der Transparenz, der Öffentlichkeitsbeteiligung, möglicher Einflussnahme, unzureichender Berücksichtigung alternativer Lösungen und unvollständiger Bewertung der Umweltauswirkungen. Trotz dieser Herausforderungen gibt es viele erfolgreiche Beispiele für Umweltverträglichkeitsprüfungen in Deutschland und Europa.</p>



<p>Insgesamt bleibt die Umweltverträglichkeitsprüfung ein wesentliches Instrument, um Umweltbelange in Planungs- und Genehmigungsprozesse einzubeziehen und eine ausgewogene Berücksichtigung von Umweltinteressen sicherzustellen. Durch kontinuierliche Verbesserungen und Anpassungen kann das UVPG weiterhin dazu beitragen, eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu unterstützen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Solarstrom durch Photovoltaik: Wie Unternehmen eigenen Strom erzeugen &#038; nutzen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarstrom-durch-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 13:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Solarstrom aus Photovoltaik ist für Unternehmen eine der einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu senken und CO₂ zu reduzieren. Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um und kann den erzeugten Strom entweder im Betrieb nutzen, speichern oder ins Netz einspeisen. Was ist Solarstrom aus Photovoltaik? Photovoltaik wandelt Sonnenlicht mit Solarzellen in Gleichstrom um, der anschließend [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Solarstrom aus Photovoltaik ist für Unternehmen eine der einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu senken und CO₂ zu reduzieren. Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um und kann den erzeugten Strom entweder im Betrieb nutzen, speichern oder ins Netz einspeisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Solarstrom aus Photovoltaik?</h2>



<p>Photovoltaik wandelt Sonnenlicht mit Solarzellen in Gleichstrom um, der anschließend über Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom verwandelt wird. Die Technik ist wartungsarm, langlebig und für viele Unternehmensstandorte geeignet, etwa auf Dächern, Freiflächen, Carports oder Fassaden. Der <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/" type="post" id="5894">Wirkungsgrad von Solarzellen</a> liegt heute bei rund 20-23 %. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entsteht der Strom?</h2>



<p>Die Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterialien, die bei Lichteinfall Elektronen freisetzen. Mehrere Zellen bilden Module, mehrere Module bilden Strings, und daraus entsteht die Anlage, die über Wechselrichter ins Netz oder ins Unternehmenssystem einspeist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wovon hängt der Ertrag ab?</h2>



<p>Für Unternehmen ist meist der&nbsp;<strong>Eigenverbrauch</strong>&nbsp;wirtschaftlich am interessantesten, weil selbst genutzter Solarstrom teurer Netzstrombezug ersetzt. Einspeisung bleibt dennoch sinnvoll, wenn zeitweise mehr Strom erzeugt als verbraucht wird</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ein Speicher sinnvoll ist</h2>



<p>Ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> erhöht den Eigenverbrauch deutlich, weil Solarstrom nicht nur dann genutzt werden kann, wenn er gerade erzeugt wird. Gerade im Gewerbe kann das den Nutzen der PV-Anlage stark verbessern, weil Verbrauch und Erzeugung oft nicht gleichzeitig stattfinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kauf oder Contracting?</h2>



<p>Unternehmen können eine PV-Anlage kaufen oder über <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> umsetzen. Beim <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/" type="page" id="373">Kauf</a> entsteht Eigentum und Abschreibungspotenzial, beim Contracting übernimmt ein Partner Finanzierung, Betrieb und Wartung, während das Unternehmen Solarstrom nutzt und Investitionskosten vermeidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Unternehmen beachten sollten</h2>



<p>Eine gute PV-Anlage braucht mehr als Module: wichtig sind saubere Planung, passender Wechselrichter, Monitoring, Wartung und ein passendes Messkonzept. Gerade für Unternehmen lohnt sich außerdem ein Blick auf Förderungen, <a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a> und mögliche Speicherintegration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?</summary>
<p>In Deutschland erzeugt 1 kWp installierte PV-Leistung typischerweise etwa 850 bis 1.000 kWh Strom pro Jahr.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Eigenverbrauch wichtiger als Einspeisung?</summary>
<p>Für die meisten Unternehmen ja, weil selbst genutzter Solarstrom teuren Netzstrom ersetzt und die Wirtschaftlichkeit verbessert.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich ein Batteriespeicher?</summary>
<p>Ja, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderfallen oder Lastspitzen reduziert werden sollen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Contracting sinnvoll?</summary>
<p>Ja, wenn ein Unternehmen ohne eigene Investition starten will und Planung, Betrieb und Wartung auslagern möchte.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Schlüsselfertige Komplett-Anlagen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS plant und realisiert Photovoltaiklösungen für Unternehmen so, dass Solarstrom nicht nur erzeugt, sondern wirtschaftlich genutzt wird. Dazu gehören Projektplanung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Speicherintegration, Monitoring und auf Wunsch Contracting als Modell ohne hohe Anfangsinvestition.</p>



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		<title>PV-Modulpreise 2024: Talsohle erreicht</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-modulpreise-2024-talsohle-erreicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 09:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der kontinuierliche Abwärtstrend der PV-Modulpreise scheint gestoppt. Die historisch niedrigen Preise für Solarmodule, die durch Überproduktion und volle Lager der chinesischen Hersteller noch im Herbst 2023 begünstigt wurde, sind bald vorbei. Darüber sind sich alle Experten einig. Die prognostizierten Preissteigerungen werden sowohl von globalen als auch von regionalen Faktoren beeinflusst. Faktoren sind beispielsweise politische Unsicherheiten, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der kontinuierliche Abwärtstrend der <strong>PV-Modulpreise</strong> scheint gestoppt. Die <a href="https://cubeconcepts.de/solarmodulpreise-auf-historischem-tiefstand/">historisch niedrigen Preise für Solarmodule</a>, die durch <strong>Überproduktion</strong> und <strong>volle Lager</strong> der chinesischen Hersteller noch im Herbst 2023 begünstigt wurde, sind bald vorbei. Darüber sind sich alle Experten einig. Die prognostizierten Preissteigerungen werden sowohl von <strong>globalen</strong> als auch von <strong>regionalen Faktoren</strong> beeinflusst. Faktoren sind beispielsweise politische Unsicherheiten, Lieferstrategien aus China und der steigenden Frühjahrsnachfrage in Europa, insbesondere in Deutschland. Während die niedrigen Preise zunächst auf die Bemühungen der Hersteller zurückzuführen sind, sich dem Markt anzupassen, zeigen sie nun Anzeichen einer Stabilisierung, die die zuletzt langsamere Talfahrt stoppen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Modulpreise noch stabil &amp; noch niedrig</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-1024x535.png" alt="" class="wp-image-12473" style="width:741px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-1024x535.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-300x157.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-768x401.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik.png 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der rapide Preisverfall der PV-Module, der nach dem ersten Energiepreisschock Mitte/Ende 2022 einsetzte und bis Herbst/Winter 2023 anhielt, hat sich in den letzten Monaten zusehend verlangsamt. Betrachtet man jedoch die Entwicklung der PV-Modulpreise innerhalb eines Jahres von Februar 2023 bis Februar 2024, zeigen sich, je nach Modulklasse, <strong>Preissenkungen zwischen 45 – 53 %</strong>. Die Solarmodulpreise in Europa und Asien sind stärker betroffen als anderswo. In den USA sind sie, aufgrund von Importbeschränkungen besonders hoch. Einige nicht-chinesische Hersteller konzentrieren sich daher vermehrt auf den US-Markt. In Europa sind die Solarmodulpreise seit Februar 2023 bei <strong>High-Efficiency-Modulen</strong> um <strong>45 %</strong> auf jetzt rd. 22 Cent/Wp, bei <strong>Mainstream-Modulen</strong> um <strong>53 %</strong> auf jetzt 14 Cent/Wp und bei <strong>Low-Cost-Modulen</strong> um <strong>52 %</strong> auf 9 Cent/Wp gesunken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für den erwarteten Anstieg in 2024</h2>



<p>Der erwartete Anstieg der PV-Modulpreise hat verschiedene Gründe. Zunächst wird die Nachfrage, insbesondere in Europa, angesichts des nahenden Frühjahrs steigen. Gleichzeitig <strong>bremst China</strong> weiterhin seine Überproduktion und leert seine Lagerbestände. Das führt dazu, dass der Preisverfall, der im Jahr 2023 zu beobachten war, gestoppt wird. Die im Herbst 2023 noch prall gefüllten Lager neigen sich jedoch dem Ende zu. Dies führt dazu, dass Experten dazu raten, sich jetzt mit Modulen und Wechselrichtern einzudecken.</p>



<p>Des Weiteren tragen die anhaltenden <strong>Konflikte am Horn von Afrika</strong> sowie die allgemeine Verlängerung der Containerlaufzeiten von 6 auf 8 Wochen dazu bei, dass Lieferungen verzögert werden. Dies führt zu zusätzlichen Kosten und erschwert die Planung für Unternehmen in der PV-Branche. Höhere Transport- und Treibstoffkosten sind ebenfalls ein Faktor, der zu steigenden Preisen beiträgt.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass es in <strong>Europa</strong> an einer starken heimischen Solarindustrie mangelt. Das erhöht die Abhängigkeit von Importen und beeinflusst die Preise. Die <strong>steigende Nachfrage</strong> durch das <strong>Frühjahrsgeschäft</strong> sowie die Leerung der chinesischen Lagerbestände infolge der Drosselung der chinesischen Produktion sind weitere Faktoren. Insgesamt deuten diese verschiedenen Faktoren darauf hin, dass die Preise für PV-Module in naher Zukunft tendenziell steigen werden. Dies führt dazu, dass Unternehmen und Verbraucher ihre Beschaffungsstrategien überdenken müssen, um den steigenden Kosten gerecht zu werden. Auswirkungen sind jetzt schon spürbar. Manche Wechselrichtermodelle sind aktuell kaum verfügbar und werden erst ab Mai 2024 wieder geliefert. Große Module für Freiflächen gibt es wohl erst ab Juni wieder.</p>



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		<title>VDE-AR-N 4110: Anschlussregeln für PV-Anlagen in der Mittelspannung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/vde-ar-n-4110-anschlussregeln-fuer-pv-anlagen-in-der-mittelspannung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 09:54:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VDE-AR-N 4110 ist die Richtlinie für den Anschluss und die Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen und anderen erneuerbare Energien Anlagen mit Mittelspannung. Ihre Aktualisierung vom September 2023 beinhaltet ein vereinfachtes Einzelnachweisverfahren für Erzeugungsanlagen mit 135 kW bis 950 kW Leistung und deckt eine Vielzahl von Themen ab, von technischen Anforderungen bis zur Zertifizierung von Anlagen. Sie [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>VDE-AR-N 4110</strong> ist die Richtlinie für den Anschluss und die Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen und anderen erneuerbare Energien Anlagen mit Mittelspannung. Ihre Aktualisierung vom September 2023 beinhaltet ein vereinfachtes Einzelnachweisverfahren für Erzeugungsanlagen mit 135 kW bis 950 kW Leistung und deckt eine Vielzahl von Themen ab, von technischen Anforderungen bis zur Zertifizierung von Anlagen. Sie ist für alle neuen Anlagen sowie für Änderungen oder Erweiterungen bestehender Anlagen <strong>verbindlich.</strong> Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) hat die VDE-AR-N 4110 entwickelt, damit Mittelspannungsanlagen sicher und zuverlässig an das betriebsinterne und öffentliche Stromnetz angeschlossen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind technische Anschlussregeln?</h2>



<p>Technische Anschlussregeln sind Normen und Richtlinien, die den <strong>gefahrlosen Anschluss</strong> von elektrischen Anlagen an das <strong>öffentliche Stromnetz</strong> festlegen. Sie regeln die effiziente und risikofreie Übertragung von elektrischer Energie und die ordnungsgemäße Funktion der Anlagen. Die Norm, auch als <strong>TAR Mittelspannung</strong> bekannt, definiert Anforderungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen, Speicher und Mischanlagen im Mittelspannungsnetz. Sie legt die Anforderungen und Verfahren fest, die bei der Planung, Installation und Inbetriebnahme solcher Anlagen zu beachten sind. Die TAR Mittelspannung des Forums Netztechnik/Netzbetrieb im VDE erfüllt die europäischen Network Codes und verbessert die Netzstabilität durch erweiterte Anforderungen an kurzzeitige Spannungseinbrüche und Blindleistungsbereitstellung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die VDE-AR-N 4110 in der Mittelspannung</h2>



<p>Die VDE 4110, im Vergleich zu anderen Normen wie der VDE 4105, konzentriert sich auf die Einbindung größerer Anlagen, wie gewerbliche PV-Anlagen, Windparks oder Blockheizkraftwerke (BHKW), in das Mittelspannungsnetz. Dies stellt besondere Anforderungen an die Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Anlagen dar. Beide Normen spielen eine wesentliche Rolle im Energieversorgungssystem und geben spezifische Anforderungen vor, um die sichere Integration von Anlagen zu gewährleisten. Speziell behandelt die VDE 4110 eine Vielzahl von Themen, darunter <strong>Netzrückwirkungen</strong>, <strong>Netzschutz</strong>, <strong>Instandhaltung</strong>, <strong>Synchronisation</strong> mit dem Netz, <strong>Stromversorgungsqualität</strong> und <strong>Sicherheitsanforderungen</strong>. Sie definiert auch Verfahren zur Zertifizierung und zum Netzanschluss von Anlagen sowie Anforderungen an die Netzplanung und Notstromversorgung.</p>



<p>Die Einhaltung der Richtlinie ist von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Mittelspannungsanlagen zu gewährleisten. Die Anwendung dieser Regeln minimiert das Risiko von Stromausfällen, Kurzschlüssen und anderen gefährlichen Situationen, die zu schwerwiegenden Schäden an Anlagen und Personen führen können. Darüber hinaus ist die Einhaltung der VDE-AR-N 4110 <strong>gesetzlich vorgeschrieben</strong> und wird von den entsprechenden Behörden überwacht. Unternehmen, die die technischen Anschlussregeln nicht einhalten, müssen mit rechtlichen Konsequenzen wie <strong>Bußgeldern</strong> oder sogar dem <strong>Entzug der Betriebslizenz</strong> rechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzüberblick über die Anforderungen der VDE-AR-N 4110</h2>



<p>Die VDE-AR-N 4110 legt eine Reihe von Anforderungen fest, die bei der Installation beachtet werden müssen. Dazu gehört unter anderem die Auswahl der richtigen <strong>Kabel</strong> und <strong>Leitungen</strong>, die korrekte <strong>Dimensionierung</strong> von <strong>Schutzvorrichtungen</strong>, die Vermeidung von <strong>elektromagnetischen Störungen</strong> und die ordnungsgemäße <strong>Erdung</strong> der Anlagen. Alle Bereiche der Richtlinie haben weitreichende Auswirkungen auf die Planung, den Bau und den Betrieb von Projekten in der Mittelspannung. Insbesondere müssen Anlagenbetreiber nun sicherstellen, dass ihre Systeme die <strong>Netzfrequenz stabil</strong> halten können, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.</p>



<p>Sie legt fest, dass Anlagen in der Lage sein müssen, das Netz bei Frequenzänderungen zu stabilisieren und Blindleistung bereitzustellen. Dazu regelt sie  die Anforderungen an den Netzanschlusspunkt und die Anschlusstechnik, um die Sicherheits- und Betriebsanforderungen des Netzbetreibers zu erfüllen. Ihre Einhaltung verbessert die Netzstabilität und -sicherheit, erleichtert den Anschluss von Erzeugungsanlagen, fördert erneuerbare Energien und verbessert die <strong>Interoperabilität</strong> zwischen verschiedenen Anlagen und dem Stromnetz. Durch die Standardisierung und klaren Vorgaben wird eine effiziente Integration und eine zuverlässige Energieversorgung gewährleistet.</p>



<p>Um Projektabläufe zu optimieren und Verzögerungen zu vermeiden, sollten die Anlagen von <strong>qualifizierten Fachleuten</strong> geplant und installiert werden, die über das nötige Fachwissen und die erforderlichen Zertifizierungen verfügen. Zusätzlich müssen die die Materialien und Komponenten, die bei der Installation verwendet werden, den Anforderungen der VDE-AR-N 4110 entsprechen und zertifiziert sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die Zielgruppen der VDE-AR-N 4110?</h2>



<p>Viele Akteure sind von der VDE-AR-N 4110 betroffen. Hauptzielgruppen sind die Netzbetreiber, die Anlagenplaner, -betreiber und -installateure, sowie natürlich alle Komponentenhersteller. Anlagenbetreiber müssen sicherstellen, dass ihre Anlagen den technischen Anforderungen und Sicherheitsstandards der Norm entsprechen, um sie erfolgreich an das Mittelspannungsnetz anschließen zu können. <strong>Energieversorgungsunternehmen</strong> sind ebenfalls betroffen, da sie die Stabilität und Sicherheit des Netzes gewährleisten müssen. Planer und Installateure<strong> </strong>sind verpflichtet, die Vorgaben der Norm bei der Planung und Installation von Anlagen einzuhalten. <strong>Öffentliche Einrichtungen</strong> wie Stadtwerke und Regulierungsbehörden müssen die Einhaltung der Norm überwachen und Referenzen sowie Standards schaffen, die es teilweise tatsächlich noch nicht gibt. <strong>Verbraucher profitieren indirekt</strong> von der Norm, da eine stabile und sichere Stromversorgung, gewährleistet durch die VDE-AR-N 4110, für sie von entscheidender Bedeutung ist, sei es im Haushalt oder im Unternehmensumfeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Herausforderungen bei der Umsetzung von VDE-AR-N 4110</h2>



<p>Die Umsetzung der Richtlinie kann mit einigen Herausforderungen verbunden sein. Eine der häufigsten Herausforderungen ist ihre teilweise recht hohe Komplexität. Dies gilt insbesondere für Solarteure und Fachleute, die nicht mit Mittelspannungsanlagen vertraut sind. Eine sorgfältige Planung und Schulung sind erforderlich, um sicherzustellen, dass die Anforderungen korrekt interpretiert und umgesetzt werden. Darüber hinaus können technische Schwierigkeiten wie begrenzter Platz für die Installation von Komponenten oder Schwierigkeiten bei der Beschaffung von qualitativ hochwertigen Materialien auftreten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritte zur Normerfüllung</h2>



<p>Unternehmen, die Projekte umsetzen, die von der VDE-AR-N 4110 betroffen sind, sollten immer folgende Schritte befolgen:</p>



<p>Eine gründliche und <strong>sogfältige Planung</strong> ist der Schlüssel zur Einhaltung der Richtlinie. Schon bei der Konzeption eines erneuerbaren Energien Projektes sollte man die Anforderungen verstehen und analysieren, um sicherzustellen, dass die Anlagen ordnungsgemäß geplant und dimensioniert werden.</p>



<p>Regelmäßige<strong> Schulungen </strong>und<strong> Zertifizierung </strong>aller Mitarbeitenden zur VDE-AR-N 4110 stellen sicher, dass sie über das erforderliche Fachwissen und die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um die Anforderungen zu erfüllen.</p>



<p>Ständige <strong>Qualitätskontrollen</strong> in Form von regelmäßigen Inspektionen und Wartungen garantieren, dass die Anlagen den aktuellen Normen entsprechen und ordnungsgemäß funktionieren.</p>



<p>Eine gründliche und lückenlose <strong>Dokumentation</strong> aller durchgeführten Arbeiten, Änderungen und Inspektionen ist unerlässlich, um die Einhaltung der Norm nachzuweisen und bei Bedarf vorzulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Einhaltung der VDE-AR-N 4110 Richtlinien</h2>



<p>Die Einhaltung der VDE-AR-N 4110 bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Erstens trägt sie zur Sicherheit von Mitarbeitern und der Öffentlichkeit bei, indem sie das Risiko von Unfällen und Schäden minimiert. Zweitens gewährleistet sie die Zuverlässigkeit von Mittelspannungsanlagen, indem sie sicherstellt, dass sie ordnungsgemäß funktionieren und den Anforderungen entsprechen. Schließlich ermöglicht sie es Unternehmen, rechtliche Konsequenzen wie Bußgelder und den Entzug der Betriebslizenz zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die VDE-AR-N 4110 ist ein umfassender Leitfaden für die technischen Anschlussregeln im Bereich der Mittelspannung und ein Baustein aller <a href="https://cubeconcepts.de/din-en-vde-iec-vorgaben-fuer-gewerblichen-pv-dachanlagen/">DIN EN, VDE und IEC Vorgaben</a> für gewerbliche PV-Anlagen. Die Einhaltung dieser Regeln ist von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Mittelspannungsanlagen zu gewährleisten. Durch eine sorgfältige Planung, Schulung und Qualitätskontrolle können Unternehmen sicherstellen, dass sie den Anforderungen Norm entsprechen. Die Einhaltung dieser Richtlinien bietet eine Vielzahl von Vorteilen und ermöglicht es Unternehmen, rechtliche Konsequenzen zu vermeiden. Für weitere Informationen zur VDE-AR-N 4110 stehen eine Vielzahl von Quellen zur Verfügung, die genutzt werden können, um das Verständnis und die Umsetzung dieser wichtigen Anschlussregeln zu verbessern.</p>



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		<title>Wafer in der Photovoltaik</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wafer-in-der-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Mar 2024 13:49:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wafer sind dünn geschnittene Scheiben, typischerweise aus Materialien wie Silicium, Germanium, Siliciumcarbid oder anderen Halbleitermaterialien. Verwendung finden sie in der Halbleiterfertigung, um integrierte Schaltkreise, Mikrochips und andere elektronische Bauteile herzustellen. Die Wafer dienen als Substrat, auf dem die verschiedenen Schichten von elektronischen Komponenten aufgebaut werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Elektronikproduktion und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Wafer</strong> sind dünn geschnittene Scheiben, typischerweise aus Materialien wie Silicium, Germanium, Siliciumcarbid oder anderen Halbleitermaterialien. Verwendung finden sie in der Halbleiterfertigung, um integrierte Schaltkreise, Mikrochips und andere elektronische Bauteile herzustellen. Die Wafer dienen als Substrat, auf dem die verschiedenen Schichten von elektronischen Komponenten aufgebaut werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle in der modernen Elektronikproduktion und werden in verschiedenen Bereichen wie Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und <strong>Photovoltaik</strong> eingesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bewirken Wafer in der Photovoltaik</h2>



<p>Wafer sind das Herzstück einer jeden Photovoltaikanlage und ermöglichen die <strong>Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie</strong>. Die Qualität der Wafer hat einen direkten Einfluss auf die Effizienz und  Leistung und somit auf den <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Wirkungsgrad der Solarzelle</a>. Je hochwertiger der Wafer, desto effizienter ist die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom.</p>



<p>Darüber hinaus sind Wafer auch entscheidend für die <strong>Haltbarkeit</strong> und <strong>Zuverlässigkeit</strong> von Photovoltaikmodulen. Hochwertige Wafer sind widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen wie Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit, was zu einer längeren Lebensdauer der Solarzellen führt. Die Auswahl von hochwertigen Wafern ist daher von großer Bedeutung, um eine langfristige und effiziente Nutzung der Photovoltaiktechnologie zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Wafer in Solarmodulen?</h2>



<p>Wenn Sonnenlicht auf einen Wafer trifft, werden Elektronen in dem Halbleitermaterial angeregt und erzeugen einen elektrischen Strom. Dieser Strom wird dann durch die Solarzelle geleitet und kann als nutzbare Energie für den Betrieb von Geräten oder zur Einspeisung in das Stromnetz verwendet werden. Die Effizienz dieses Prozesses hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Dicke des Wafers, der Art des Halbleitermaterials und der Oberflächenbeschaffenheit. Durch die Optimierung dieser Faktoren können die <strong>Leistung und Effizienz der Photovoltaikanlage</strong> verbessert werden. Die Forschung und Entwicklung in der Wafer-Technologie konzentrieren sich daher auf die Verbesserung dieser Eigenschaften, um die Effizienz der Photovoltaiktechnologie weiter zu steigern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="796" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1024x796.jpg" alt="" class="wp-image-12278" style="width:389px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1024x796.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-300x233.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-768x597.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1536x1195.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-2048x1593.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Herstellung von Silizium-Wafern für Solarzellen erfolgt in staubfreien Räumen, um höchste Qualität zu gewährleisten. Sie werden hauptsächlich mit Drahtsägen geschnitten, wobei ein Drittel, bis die Hälfte des Siliziums verloren geht, jedoch ein großer Teil wiederverwertet werden kann. Alternative Verfahren wie das Ziehen von Wafern aus der Silizium-Schmelze oder die Nutzung von Laser- oder Streifenschneidetechnologien wurden entwickelt, haben sich jedoch kommerziell nicht durchgesetzt. Die Rohwafer werden dann in einem mehrstufigen Prozess zur Herstellung von Solarzellen weiterverarbeitet. Dies beinhaltet Ätzen, Texturierung, Dotierung, Aufbringen einer Antireflexschicht, Siebdruck für elektrische Kontakte und schließlich den Einbau in PV-Module.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wafer-Arten in der Photovoltaik</h2>



<p>Es gibt verschiedene Arten von Wafern, die in der Photovoltaik verwendet werden, wobei Siliziumwafer die am häufigsten verwendeten sind. Sie können weiter in monokristalline und polykristalline Wafer unterteilt werden. Beide Wafer-Typen werden durch das Sägen von sog. Ingots hergestellt.</p>



<p><strong>Polykristalline Wafer</strong> kommen aus quaderförmigen Silicium-Blöcken und sind meist quadratisch. Sie bestehen aus mehreren Siliziumkristallen, sind kostengünstiger und dafür nicht so effizient. <strong>Monokristalline Wafer</strong> sind effizienter und werden aus zylinderförmigen Ingots geschnitten. Sie haben oft abgerundete Ecken. Dies reduziert den Verschnitt im Vergleich zu quadratischen Wafern. Alternativ können auch andere Verfahren verwendet werden, um dünne Wafer direkt aus der Schmelze zu ziehen und so den Abfall von Drahtsägen zu vermeiden. Diese Solarmodul-Wafer sind heute etwa zwischen 180 bis 250 µm dick und erfordern keine aufwendiges Polierverfahren.</p>



<p>Neben Siliziumwafern werden auch Wafer aus anderen Materialien wie Cadmiumtellurid, Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid und Perowskit verwendet. Diese Materialien bieten unterschiedliche Vorteile hinsichtlich Kosten, Effizienz und Flexibilität. Die Auswahl des richtigen Wafermaterials hängt von den spezifischen Anforderungen der Photovoltaikanlage ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leistungsfaktoren von Wafern in der Photovoltaik</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12274" style="width:486px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Leistung von Wafern in der Photovoltaik wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einer der wichtigsten Faktoren ist die <strong>Reinheit des Halbleitermaterials</strong>. Verunreinigungen im Halbleitermaterial beeinträchtigen die Effizienz der Solarzelle und erhöhen den elektrischen Widerstand des Wafers. Je reiner das Ausgangsmaterial des Halbleiters bzw. des Siliziums ist, desto effizienter ist ein Solarmodul. Gleichzeitig sinkt dabei auch die Degradation, was zu einer längeren Lebensdauer der Solarzellen führt.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist die <strong>Dicke des Wafers</strong>. Dünne Wafer haben eine höhere Absorption von Sonnenlicht, während dickere Wafer eine höhere mechanische Stabilität aufweisen können. Die optimale Dicke des Wafers hängt von den spezifischen Anforderungen der Photovoltaikanlage ab und kann durch die Auswahl des richtigen Wafermaterials und die Optimierung des Herstellungsprozesses beeinflusst werden.</p>



<p>Die Oberflächenbeschaffenheit des Wafers ist ebenfalls ein entscheidender Faktor. Eine glatte und saubere <strong>Oberfläche </strong>ermöglicht eine bessere Absorption von Sonnenlicht und reduziert Reflexionen, die zu Energieverlusten führen. Durch die Verwendung von Antireflexionsbeschichtungen oder texturierten Oberflächenstrukturen kann die Effizienz der Solarzelle zusätzlich verbessert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technologische Fortschritte bei Wafern in der Photovoltaik</h2>



<p>Die Wafer-Technologie für die Photovoltaik steht vor verschiedenen Herausforderungen und es werden kontinuierlich Fortschritte erzielt, um diese Herausforderungen zu bewältigen. Eine der Herausforderungen besteht darin, die <strong>Kosten für die Herstellung</strong> zu senken, um die Photovoltaiktechnologie für eine breitere Anwendung noch erschwinglicher zu machen. Durch die Entwicklung <strong>neuer Herstellungsverfahren</strong> und den Einsatz <strong>kostengünstigerer Materialien</strong> wird versucht, die Kosten für Wafer zu reduzieren.</p>



<p>Ein weiterer Fortschritt in der Wafer-Technologie ist die Entwicklung von <strong>flexiblen Wafern</strong>, die in der Lage sind, sich an verschiedene Formen und Oberflächen anzupassen. Flexible Wafer ermöglichen die Integration von Photovoltaik in verschiedene Anwendungen wie Gebäudefassaden, Fahrzeugdächer und tragbarer Elektronik. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzung von Solarenergie in verschiedenen Bereichen.</p>



<p>Darüber hinaus werden kontinuierlich Forschungen und Entwicklungen durchgeführt, um die <strong>Effizienz der Solarzellen</strong> weiter zu verbessern. Neue Materialien und Herstellungsprozesse werden erforscht, um die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie effizienter zu gestalten. Diese Fortschritte in der Wafer-Technologie tragen dazu bei, die Leistung der Photovoltaik zu steigern und ihre wirtschaftliche Attraktivität zu erhöhen.</p>



<p>Eine der vielversprechendsten Entwicklungen ist die Verwendung von neuartigen Materialien wie Perowskit. <strong>Perowskit-Wafer</strong> haben das Potenzial, die Effizienz der Solarzellen weiter zu steigern und neue Möglichkeiten für die Nutzung von Solarenergie zu eröffnen. Die Forschung in diesem Bereich ist intensiv und es werden kontinuierlich Fortschritte erzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Wafer das Herzstück der Photovoltaik sind und eine entscheidende Rolle bei der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie spielen. Die Qualität der Wafer beeinflusst direkt die Leistung und Effizienz der Solarzellen sowie die Haltbarkeit der Photovoltaikmodule. Die Auswahl hochwertiger Wafer und die kontinuierliche Forschung und Entwicklung in der Wafer-Technologie sind entscheidend, um die Effizienz der Photovoltaik weiter zu steigern und ihre wirtschaftliche Attraktivität zu erhöhen. Durch Fortschritte in der Herstellungstechnologie, die Entwicklung neuer Materialien und die Erforschung alternativer Herstellungsverfahren werden die Möglichkeiten für die Nutzung von Solarenergie stetig erweitert und optimiert.</p>



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		<item>
		<title>Stromnetzentgelte steigen rasant</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/stromnetzentgelte-steigen-rasant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2024 06:45:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die jüngste Untersuchung des Bundesverbandes der Energieabnehmer (VEA) über die Stromnetzentgelte in Deutschland innerhalb der letzten zwölf Monate wirft ein Schlaglicht auf die sich verändernde Landschaft der Zusammensetzung der Energiekosten für Unternehmen mit Mittelspannung. In dieser Erhebung wurden die Gesamtnetzentgelte von knapp 800 Großunternehmen analysiert. Dabei lag der Fokus auf Sondervertragskunden mit kontinuierlicher Leistungsmessung durch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die jüngste Untersuchung des Bundesverbandes der Energieabnehmer (VEA) über die <strong>Stromnetzentgelte</strong> in Deutschland innerhalb der letzten zwölf Monate wirft ein Schlaglicht auf die sich verändernde Landschaft der Zusammensetzung der Energiekosten für Unternehmen mit Mittelspannung. In dieser Erhebung wurden die Gesamtnetzentgelte von knapp 800 Großunternehmen analysiert. Dabei lag der Fokus auf <strong>Sondervertragskunden</strong> mit kontinuierlicher Leistungsmessung durch RLM-Zähler. Die Ergebnisse offenbarten eine deutliche Zunahme der Stromnetzentgelte, die Unternehmen im letzten Jahr im Durchschnitt um bis zu <strong>27 Prozent</strong> belasteten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Unterschiede und steigende Stromnetzentgelte</h2>



<p>Im Detail zeigt sich, dass die durchschnittlichen Stromnetzentgelte im Mittelspannungsbereich bei fast 7 Cent pro Kilowattstunde liegen, während sie im Niederspannungsbereich über 11 Cent pro Kilowattstunde betragen. Die Preise in der <strong>Mittelspannung</strong> sind demnach im letzten Jahr um durchschnittlich <strong>1,47 Cent</strong> pro Kilowattstunde gestiegen. In der <strong>Niederspannung </strong>ist ein Anstieg um <strong>2,02 Cent</strong> pro Kilowattstunde zu verzeichnen.</p>



<p>Ein besonders alarmierender Aspekt dieser <a href="https://www.vea.de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung/netznutzungsentgeltvergleich-2024-grosse-preisdifferenzen-liegen-zwischen-den-einzelnen-netzbetreibern" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Untersuchung</a> sind die enormen <strong>Preisunterschiede</strong> zwischen den einzelnen <strong>regionalen Netzbetreibern</strong>. Zwischen den günstigsten und teuersten Anbietern können Preisunterschiede von bis zu <strong>300 Prozent</strong> bestehen. Dies zeigt, dass die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes je nach Region und Anbieter erheblich variieren können. Diese starken Preisunterschiede werfen Fragen nach der Fairness und Transparenz in der Preisgestaltung auf. Dabei gewinnt die Diskussion über eine <strong>gerechtere Verteilung</strong> der Kosten und eine <strong>bundesweit einheitliche Regelung</strong> zunehmend an Bedeutung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ursachen des Anstiegs der Stromnetzentgelte</h2>



<p>Die Stromnetze werden durch den <strong>steigenden Strombedarf in der Industrie</strong> und durch die zunehmende Verbreitung von <strong>Elektrofahrzeugen</strong> sowie <strong>Wärmepumpen</strong> immer weiter strapaziert.  Zeitgleich steigt der Anteil regionaler <strong>volatiler Energieerzeugung</strong>. Beide Faktoren zusammen belasten das gesamte öffentliche Stromnetz dermaßen, dass der jahrelang prognostizierte und bisher noch nicht vollzogene <strong>Netzausbau</strong> durch die Netzbetreiber immer dringlicher wird. Diese Aufgabe soll durch die Netzentgelte finanziert werden. Faktisch wurde der langsame Netzausbau bisher auch aus Subventionen mitfinanziert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere dramatische Anstiege erwartet</h2>



<p>Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts von November 2023 und den anschließenden Entscheidungen zum Bundeshaushalt 2024 werden die Netzentgelte in Deutschland weiter <strong>deutlich steigen</strong>. Die neueste Erhebung des VEA bestätigt die <a href="https://cubeconcepts.de/netzentgelte-der-uenb-verdoppeln-sich-in-2024/">Prognosen</a>, die Experten bereits im Dezember 2023 voraussagten. Damals hieß es bereits, dass die Streichung der Subventionen von 5,5 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds für Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) die kumulierten Netzentgelte im Jahr 2024 um <strong>geschätzte 60 % zu 2023 erhöhen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Stromnetzentgelte in Deutschland sind innerhalb eines Jahres rapide gestiegen. Sie belasten Unternehmen erheblich und weisen regionale Unterschiede von bis zu 300 Prozent auf. Die Ursachen liegen im wachsenden Strombedarf, der Verbreitung von Elektrofahrzeugen und dem Ausbau erneuerbarer Energien. Die Streichung von Subventionen für Übertragungsnetzbetreiber wird voraussichtlich zu einem weiteren Anstieg um bis zu 60 Prozent im Jahr 2024 führen. Diese Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit einer gerechten und transparenten Reform der Energiepolitik.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>TCFD-Reporting als Klimarisikoanalyse</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/tcfd-reporting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Feb 2024 11:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die EU-Regulatorik verlangt von vielen Unternehmen ab 2024 umfassende Klimarisikoanalysen. Eine Möglichkeit, dies zu messen und zu kommunizieren, ist das TCFD-Reporting. Es bezieht sich auf die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), die im Jahr 2015 von der Financial Stability Board ins Leben gerufen wurde. Diese Empfehlungen bieten einen Rahmen für Unternehmen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die EU-Regulatorik verlangt von vielen Unternehmen ab 2024 umfassende Klimarisikoanalysen. Eine Möglichkeit, dies zu messen und zu kommunizieren, ist das <strong>TCFD-Reporting</strong>. Es bezieht sich auf die Empfehlungen der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), die im Jahr 2015 von der Financial Stability Board ins Leben gerufen wurde. Diese Empfehlungen bieten einen Rahmen für Unternehmen, um über ihre <strong>Klimarisiken und -chancen</strong> zu berichten, <strong>Investoren</strong> transparente Informationen über ihre <strong>Nachhaltigkeitsleistung</strong> zu liefern und um<strong> Investitionskredite</strong> zu erhalten.</p>



<p>Basierend auf den TCFD-Empfehlungen erarbeitet das im November 2021 gegründete <strong>International Sustainability Standards Board</strong> (ISSB) Standrads für ein Reporting von Unternehmen aus. Im Sommer 2023 wurden dazu die „IFRS S1 &#8211; General Requirements for Disclosure of Sustainability-related Financial Information“ und die „IFRS S2 &#8211; Climate-related Disclosures” veröffentlicht. Diese ersten beiden Standards sollen auf dem weltweiten Kapitalmarkt für eine einheitliche Grundlage für Investitionsentscheidungen sorgen und werden um weitere ausgebaut. </p>



<p>Angesichts ihrer weitreichenden Akzeptanz spielen diese Empfehlungen eine zentrale Rolle beim Übergang von freiwilliger zu verpflichtender Offenlegung von Klimarisiken. Dabei dient das TCFD-Reporting internationalen Investoren mit globalen Anlageportfolios <strong>als Vergleich</strong> und wird inzwischen von <strong>1.700 Organisationen</strong> unterstützt. Die Reports dienen als Grundlage für nationale Berichtspflichten und sind auch in neuen EU-Regularien wie der <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">Corporate Sustainability Reporting Directive</a> (CSRD) und der <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/">EU-Taxonomie</a> verankert. Abhängig von der Unternehmensgröße sind die umfassende Klimarisiko- und Vulnerabilitätsanalysen seit 2024 verpflichtend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Implementierung des TCFD-Reportings</h2>



<p>Das TCFD-Reporting bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile und ist für eine <strong>effektive Nachhaltigkeitsstrategie</strong> unerlässlich. Es ermöglicht Unternehmen, ihre Klimarisiken und -chancen besser zu verstehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Indem Unternehmen ihre Klimarisiken offenlegen, können sie das Bewusstsein für diese Risiken schärfen und ihre Reaktion darauf verbessern.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="692" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-1024x692.jpg" alt="TCFD-Reporting - groth" class="wp-image-11788" style="width:545px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-1024x692.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-300x203.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-768x519.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das TCFD-Reporting <strong>verbessert die Transparenz und Glaubwürdigkeit</strong> eines Unternehmens und ist ein wichtiger Baustein für die EU-Taxonomie, die darauf abzielt, Investitionen in nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten zu fördern. Investoren und andere Interessengruppen suchen zunehmend nach Unternehmen, die <strong>nachhaltig handeln</strong> und über ihre <strong>Nachhaltigkeitsleistung berichten</strong>. Durch die Umsetzung des TCFD-Reportings können Unternehmen das <strong>Vertrauen der Investoren stärken</strong> und ihren Ruf als verantwortungsvoller Akteur festigen.</p>



<p>Schließlich fördert das TCFD-Reporting die langfristige Planung und Strategieentwicklung. Indem Unternehmen ihre Klimarisiken und -chancen bewerten, können sie fundierte Entscheidungen treffen, um ihre <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/esg-strategieberatung/"><strong>ESG-Ziele</strong></a> zu erreichen. Dies ermöglicht es Unternehmen, sich langfristig auf die Veränderungen im Bereich der Nachhaltigkeit vorzubereiten und ihre<strong> Widerstandsfähigkeit</strong> gegenüber klimabezogenen Herausforderungen zu <strong>stärken</strong>. Zusätzlich zu diesen regulatorischen Anforderungen gibt es freiwillige Rahmenwerke wie die IFRS Sustainability Standards und die ISO-Norm 14091 zur Anpassung an den Klimawandel. Diese Standards bieten weitere Leitlinien und Qualitätsstandards für Klimarisikoanalysen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schritte zur Stärkung der Nachhaltigkeit durch das TCFD-Reporting</h2>



<p>Die Implementierung des TCFD-Reportings erfordert eine strukturierte Vorgehensweise. Hier sind die Schritte, die Unternehmen ergreifen können, um ihre Nachhaltigkeitsstrategie durch das TCFD-Reporting zu stärken:</p>



<p>Zunächst ist eine umfassende Bewertung der Klimarisiken und -chancen unerlässlich. Dabei werden sowohl physische Risiken wie Naturkatastrophen als auch Übergangsrisiken wie Änderungen in der Regulierung identifiziert und analysiert.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1024x683.jpg" alt="TCFD-Reporting-Steps" class="wp-image-11791" style="width:518px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Anschließend müssen Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele in ihre Unternehmensstrategie integrieren, so dass Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle in den Entscheidungen und Aktivitäten des gesamten Unternehmens spielt.</p>



<p>Die Entwicklung von Klimaszenarien ist ein weiterer wichtiger Schritt. Diese Szenarien ermöglichen es Unternehmen, die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Geschäft zu modellieren und geeignete Anpassungsstrategien zu identifizieren. Dadurch wird die langfristige Resilienz des Unternehmens verbessert und die Auswirkungen des Klimawandels gemildert. </p>



<p>Schließlich müssen Unternehmen das TCFD-Reporting in ihre reguläre Berichterstattung integrieren. Dadurch erhalten Investoren und andere Interessengruppen transparente Informationen über die Nachhaltigkeitsleistung des Unternehmens, einschließlich Informationen zu Klimarisiken, Zielen, Maßnahmen und Fortschritten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen im TCFD-Reporting</h2>



<p>Die Implementierung des TCFD-Reportings stellt Unternehmen vor verschiedene Herausforderungen:</p>



<p>Eines der größten Probleme bei einem TCFD-Reporting ist die <strong>Verfügbarkeit und Qualität der benötigten Daten</strong>. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über die richtigen Datenquellen verfügen und interne Prozesse implementieren, um die <strong>Datenintegrität</strong> zu garantieren.</p>



<p>Das TCFD-Reporting erfordert eine umfassende Berichterstattung über Klimarisiken und -chancen, was die Komplexität erhöht. Unternehmen müssen <strong>klare Richtlinien und Prozesse</strong> für die Berichterstattung entwickeln, um diese Komplexität zu bewältigen und gewährleisten, dass <strong>alle relevanten Informationen</strong> erfasst werden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1024x724.jpg" alt="TCFD-Reporting-Tools" class="wp-image-11793" style="width:586px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1024x724.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-768x543.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1536x1086.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Eine enge Zusammenarbeit mit <strong>internen und externen Stakeholdern</strong> ist für das TCFD-Reporting unerlässlich. Unternehmen sollten alle relevanten Interessengruppen einbeziehen und sie in den Prozess des TCFD-Reportings einbinden, um deren Bedürfnisse und Erwartungen zu verstehen.</p>



<p>Die Implementierung des TCFD-Reportings erfordert darüber hinaus oft einen <strong>kulturellen Wandel</strong> innerhalb des Unternehmens. Unternehmen müssen klar kommunizieren, dass sie eine Kultur der Nachhaltigkeit und Transparenz fördern, um das TCFD-Reporting erfolgreich umzusetzen. Dies kann durch Schulungen, Kommunikation und die Förderung eines Verständnisses für die Bedeutung des TCFD-Reportings erreicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TCFD-Reporting-Tools und Ressourcen</h2>



<p>Für Unternehmen, die das TCFD-Reporting umsetzen möchten, gibt es eine Vielzahl von Tools und Ressourcen, die ihnen dabei helfen können. Das <strong>TCFD Knowledge Hub</strong> bietet einen umfassenden Leitfaden zur Implementierung des TCFD-Reportings. Es stellt Fallstudien, Tools und Ressourcen bereit, um Unternehmen bei der Umsetzung zu unterstützen.</p>



<p>Für die Datenerfassung, Berichterstattung und Überwachung stehen verschiedene Nachhaltigkeitsmanagement-<strong>Softwarelösungen</strong> zur Verfügung. Diese Tools können den Prozess des TCFD-Reportings rationalisieren und die Datenqualität verbessern.</p>



<p><strong>Stakeholder-Engagement-Plattformen</strong> ermöglichen es Unternehmen, den Dialog mit ihren Interessengruppen zu erleichtern und deren Feedback in den TCFD-Bericht einzubeziehen. Diese Plattformen verbessern die Kommunikation und das Engagement und stellen sicher, dass alle relevanten Stimmen gehört werden.</p>



<p>Unternehmen können auch <strong>Beratungsunternehmen</strong> engagieren, die sie bei der Implementierung des TCFD-Reportings unterstützen. Diese Unternehmen verfügen über Fachwissen und Erfahrung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung und können Unternehmen bei der Entwicklung einer maßgeschneiderten TCFD-Strategie helfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vertrauen der Investoren stärken</h2>



<p>Das TCFD-Reporting spielt eine entscheidende Rolle bei der <strong>Stärkung des Vertrauens der Investoren</strong>. Investoren suchen zunehmend nach Unternehmen, die über ihre Nachhaltigkeitsleistung berichten und transparente Informationen über ihre Klimarisiken und -chancen liefern. Das TCFD-Reporting ermöglicht es Unternehmen, dieses Vertrauen zu stärken, indem sie <strong>klare und aussagekräftige Informationen</strong> über ihre Nachhaltigkeitsstrategie und -leistung bereitstellen.</p>



<p>Investoren können die Informationen aus dem TCFD-Reporting nutzen, um <strong>fundierte Anlageentscheidungen</strong> zu treffen. Indem Unternehmen ihre Klimarisiken offenlegen und ihre Nachhaltigkeitsziele kommunizieren, können sie das Vertrauen der Investoren gewinnen und als verantwortungsvolle und langfristig orientierte Unternehmen wahrgenommen werden.</p>



<p>Darüber hinaus kann das TCFD-Reporting auch dazu beitragen, das Risiko für Unternehmen zu verringern. Indem Unternehmen ihre Klimarisiken bewerten und entsprechende Maßnahmen ergreifen, können sie ihre <strong>Resilienz</strong> gegenüber klimabezogenen Herausforderungen <strong>verbessern</strong> und ihre <strong>langfristige Rentabilität sichern</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Betroffene Unternehmen müssen sich mit Reporting-Standards auseinanderzusetzen und einen geeigneten Prozess definieren, der sowohl den verpflichtenden Vorschriften als auch den freiwilligen Anforderungen von Stakeholdern gerecht wird. Dazu gehört die Identifizierung kritischer Analyseobjekte, die Überprüfung ihrer Vulnerabilität gegenüber Klimarisiken und die Ableitung eines Anpassungsplans, um die Resilienz des Unternehmens zu stärken und dies transparent zu kommunizieren.</p>



<p>Das TCFD-Reporting ist hierzu wichtiges Instrument. Durch die Implementierung, die durch eine Vielzahl von Tools und auch externen Ressourcen unterstützt werden kann, sind Unternehmen in der Lage, ihre Klimarisiken und -chancen besser zu verstehen, ihre Transparenz zu verbessern und ihre langfristige Planung zu fördern.</p>



<p>Obwohl die Implementierung des TCFD-Reportings Herausforderungen mit sich bringen kann, stehen Unternehmen eine Vielzahl von Tools und Ressourcen zur Verfügung, um diese zu bewältigen. Indem Unternehmen das TCFD-Reporting in ihre Strategie integrieren, können sie ihre Nachhaltigkeitsleistung verbessern und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabezogenen Herausforderungen stärken.</p>



<p>Das TCFD-Reporting ist nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine Chance für Unternehmen, die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt ihres Geschäfts zu stellen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft und Umwelt zu leisten. Indem Unternehmen nach den Empfehlungen der TCFD handeln, können sie ihr Engagement für Nachhaltigkeit demonstrieren und das Vertrauen der Investoren stärken.</p>



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		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS GmbH mit Bestnote als &#8220;Top Arbeitgeber&#8221; ausgezeichnet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cube-concepts-gmbh-mit-bestnote-als-top-arbeitgeber-ausgezeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2024 10:02:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Experte für Photovoltaikanlagen hat das Arbeitgebersiegel „Top Arbeitgeber (DIQP)“ mit der Bewertung „sehr gut“ nach einer unabhängigen Mitarbeiterbefragung erhalten und darf es nun bis Februar 2026 führen. Um das Arbeitgebersiegel &#8220;Top Arbeitgeber&#8221; (DIQP) zu erhalten, hat sich die CUBE CONCEPTS GmbH dem Zertifizierungsprozess nach dem Standard des DIQP Deutsches Instituts für Qualitätsstandards und -prüfung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Experte für Photovoltaikanlagen hat das Arbeitgebersiegel <strong>„Top Arbeitgeber (DIQP)“</strong> mit der Bewertung <strong>„sehr gut“</strong> nach einer unabhängigen Mitarbeiterbefragung erhalten und darf es nun bis Februar 2026 führen. </p>



<p>Um das <a href="https://www.diqp.eu/testergebnisse/top-arbeitgeber/cube-concepts-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arbeitgebersiegel</a> &#8220;Top Arbeitgeber&#8221; (DIQP) zu erhalten, hat sich die CUBE CONCEPTS GmbH dem Zertifizierungsprozess nach dem Standard des DIQP Deutsches Instituts für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. unterzogen.</p>



<p>Die Auszeichnung basierte auf einer repräsentativen Befragung der Mitarbeiter, bei der alle Beschäftigten die Möglichkeit hatten, teilzunehmen. Die Ergebnisse dieser Befragung wurde analysiert und bewertet. Zusätzlich zu den Mitarbeitermeinungen wurden auch Leistungen als Arbeitgeber im Rahmen der Zertifizierung berücksichtigt, wozu unter anderem ein HR-Interview gehörte. Aspekte wie interne Kommunikation, Vorgesetztenverhalten, Arbeitsatmosphäre und Entwicklungsmöglichkeiten wurden bewertet. Die Zertifizierung wurde von der SQC-QualityCert GmbH als Zertifizierungsgesellschaft durchgeführt.</p>



<p><strong>Oliver Scharfenberg</strong>, Geschäftsführer von SQC-QualityCert, gratulierte dem Unternehmen zur erfolgreichen Zertifizierung und betonte die hohe Beteiligung der Mitarbeiter an der Befragung: „<em>Die Teilnahme an der Befragung war enorm. Die Mitarbeiter haben die CUBE CONCEPTS GmbH einstimmig als Arbeitgeberin weiterempfohlen. Ein tolles Ergebnis, zu dem wir erfreut gratulieren</em>.“</p>



<p>Auch die Geschäftsführung von CUBE CONCEPTS, <strong>Christine Schäfer</strong>, äußert sich zur Auszeichnung: „<em>Wir danken unserem Team für ihre Arbeit und ihr Engagement, das uns diese Auszeichnung ermöglicht hat. Als Unternehmen werden wir weiterhin ein erstklassiges Arbeitsumfeld fördern und die Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Mitarbeiter ausbauen.“</em></p>



<p>Wer das Team verstärken möchte, findet unter den <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/stellenanzeigen/">Stellenanzeigen</a> alle offenen Positionen. Werden Sie jetzt Teil unseres Teams, das die Zukunft der erneuerbaren Energien mitgestaltet!</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/cube-concepts-gmbh-mit-bestnote-als-top-arbeitgeber-ausgezeichnet/">CUBE CONCEPTS GmbH mit Bestnote als &#8220;Top Arbeitgeber&#8221; ausgezeichnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die kVA-Einheit in der Photovoltaik</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-kva-einheit-in-der-photovoltaik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2024 07:20:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11178</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Abkürzung kVA steht für &#8220;Kilovoltampere&#8221; und ist eine Maßeinheit für die sogenannte scheinbare elektrische Leistung. Die kVA-Einheit findet Verwendung in verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik und ist das Maß, das die Kombination von Spannung (Volt) und Strom (Ampere) berücksichtigt, um die scheinbare Leistung zu bestimmen. Kilo-Volt-Ampere berücksichtigt die Kombination aus Wirkleistung (gemessen in Kilowatt, kW) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/die-kva-einheit-in-der-photovoltaik/">Die kVA-Einheit in der Photovoltaik</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Abkürzung kVA steht für &#8220;Kilovoltampere&#8221; und ist eine Maßeinheit für die sogenannte <strong>scheinbare elektrische Leistung</strong>. Die <strong>kVA-Einheit</strong> findet Verwendung in verschiedenen Bereichen der Elektrotechnik und ist das Maß, das die Kombination von Spannung (Volt) und Strom (Ampere) berücksichtigt, um die scheinbare Leistung zu bestimmen. Kilo-Volt-Ampere berücksichtigt die Kombination aus Wirkleistung (gemessen in Kilowatt, kW) und Blindleistung (gemessen in Kilovar, kVAR). In einem Wechselstromsystem repräsentiert kVA die <strong>gesamte elektrische Leistung</strong>, die von einer Stromquelle oder einem Gerät aufgenommen oder abgegeben wird, einschließlich derjenigen, die für die Magnetisierung von Spulen und für Phasenverschiebungen erforderlich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Unterschiede zwischen kVA und KW</h2>



<p>Die scheinbare Leistung (kVA) ist die Gesamtleistung, die ein elektrisches System aufnehmen oder abgeben kann. Sie umfasst die <strong>Wirkleistung (kW)</strong> inklusive der <strong>Blindleistung (kVAR)</strong>. Die Wirkleistung ist die <strong>tatsächliche Leistung</strong>. Sie findet Verwendung in der Durchführung von Arbeit. Die Blindleistung ist die Leistung, die für die Erzeugung von elektromagnetischen Feldern und Magnetisierung verwendet wird.</p>



<p>Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Wirkleistung (kW) die tatsächliche Leistung darstellt, die für die Durchführung von Aufgaben verwendet wird, während die scheinbare Leistung (kVA) die Gesamtleistung ist, die das System aufnehmen oder abgeben kann. Der Phasenwinkel zwischen Spannung und Strom beeinflusst die scheinbare Leistung, aber nicht die Wirkleistung. In praktischen Anwendungen verwendet man oft die scheinbare Leistung, um die Auslegung und Belastung von elektrischen Systemen zu bestimmen. Genauer:</p>



<h3 class="wp-block-heading">kVA (Kilovoltampere):</h3>



<p>kVA ist die Einheit für die scheinbare Leistung in einem elektrischen System. Es misst die kombinierte Wirk- und Blindleistung eines Systems. Die scheinbare Leistung ist die Vektorsumme aus Wirkleistung und Blindleistung. Sie berücksichtigt die Phasenverschiebung zwischen Strom und Spannung in einem Wechselstromsystem. KVA ist wichtig für die <strong>Dimensionierung</strong> von elektrischen Geräten und Komponenten wie Transformatoren, Generatoren und Kabeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">kW (Kilowatt):</h3>



<p>kW ist die Einheit für die <strong>Wirkleistung in einem elektrischen System</strong>. Sie misst die tatsächliche Leistung, die man für die Durchführung von Arbeit oder die Bereitstellung von Energie benötigt. kW entspricht dem Produkt aus Spannung und Stromstärke in einer Schaltung, multipliziert mit dem Leistungsfaktor (cos φ), der den Phasenunterschied zwischen Strom und Spannung berücksichtigt. kW gibt an, wie viel nutzbare Leistung in einem System vorliegt, die tatsächlich für die Ausführung von Aufgaben verwendet werden kann, wie z. B. die Bewegung von Maschinen oder die Erzeugung von Licht und Wärme.</p>



<p>In einfachen Worten ausgedrückt: kW bezieht sich auf die tatsächlich nutzbare Leistung, während kVA die gesamte elektrische Leistung (einschließlich der für die Phasenverschiebung erforderlichen) misst, die in einem System vorhanden ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die kVA-Einheit berechnet?</h2>



<p>Die Berechnung von kVA ist recht einfach, wenn Sie die Spannung (V) und den Strom (A) kennen. Die Formel zur Berechnung von kVA lautet:</p>



<p><strong>kVA = Spannung (V) x Strom (A) / 1000</strong></p>



<p>Beispiel: Bei einer Spannung von 220 Volt und einen Strom von 10 Ampere sieht die Berechnung so aus:</p>



<p>kVA = 220 V x 10 A ÷ 1000</p>



<p>= 2,2 kVA</p>



<p>Die Berechnung des kVA stellt somit die Scheinleistung dar und nicht die tatsächliche Leistung, die ein Gerät oder System benötigt. Die Berechnung des kVAs ist jedoch ein wichtiger Schritt bei der Bestimmung der richtigen Größe von Stromversorgungssystemen, Transformatoren und anderen elektrischen Komponenten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sagt der Wert für Systeme aus?</h2>



<p>Die kVA-Einheit spielt eine wichtige Rolle in <strong>elektrischen Systemen</strong>, da sie die Gesamtleistung angibt, die ein System aufnehmen oder abgeben kann. Bei der <strong>Dimensionierung von Stromversorgungssystemen</strong> ist es wichtig, die kVA-Anforderungen zu berücksichtigen, um die Überlastung von Komponenten zu vermeiden und die Sicherheit und Effizienz des Systems zu gewährleisten.</p>



<p>Die kVA-Einheit wird auch bei der <strong>Bewertung der Energieeffizienz</strong> von elektrischen Geräten und Systemen verwendet. Durch die Bestimmung des Verhältnisses von kVA zu kW kann man die Effizienz eines Systems bewerteten. Ein geringer kVA/kW-Faktor deutet auf eine hohe Effizienz hin, während ein hoher kVA/kW-Faktor auf Verluste und ineffiziente Nutzung der elektrischen Energie hinweist.</p>



<p>Die Bestimmung der kVA-Anforderungen ist auch wichtig, um die Kapazität von Generatoren, Transformatoren und anderen elektrischen Komponenten zu bestimmen. Eine fehlerhafte Dimensionierung kann zu Überlastung, Ausfällen und Schäden führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Allgemeine Anwendung der kVA-Einheit</h2>



<p>Die kVA-Einheit findet in verschiedenen Bereichen Anwendung, insbesondere in der Elektrotechnik und der Energieversorgung. Hier einige Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Elektrische Netze und Stromversorgung</strong>: Man verwendet kVA in elektrischen Netzen und Stromversorgungssystemen, um die Kapazität von Transformatoren, Generatoren, Leitungen und anderen elektrischen Geräten zu bewerten. Die Nennleistung von Transformatoren und Generatoren wird oft in kVA angegeben.</li>



<li><strong>USV-Anlagen</strong>: Ununterbrochene Stromversorgungen (USV) werden oft in kVA bewertet, um ihre Kapazität zu beschreiben, elektrische Geräte während eines Stromausfalls mit Strom zu versorgen.</li>



<li><strong>Industrielle Anwendungen</strong>: In industriellen Anlagen verwendet man kVA, um die Leistung von Maschinen, Motoren und anderen elektrischen Geräten zu bewerten. Dies hilft bei der Auslegung und Dimensionierung von elektrischen Anlagen.</li>



<li><strong>Transformatoren</strong>: Transformatoren dienen dazu, die Spannung und den Strom in elektrischen Systemen zu regulieren. Bei der Auswahl eines Transformators ist es wichtig, die kVA-Anforderungen zu berücksichtigen, um eine ordnungsgemäße Funktion und Sicherheit zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Klimatisierung und Kühlung</strong>: kVA verwendet man bei Klimaanlagen, Kühlanlagen und anderen HVAC (Heizung, Lüftung, Klimatisierung) Systemen wird kVA, um die Leistungsaufnahme und die Kapazität der Anlagen zu bewerten.</li>



<li><strong>Generatoren</strong>: Generatoren finden Anwendung in der elektrischen Enerieerzeugung, insbesondere in Notfall- oder Off-Grid-Situationen. Die kVA-Anforderungen bestimmen die Kapazität des Generators und die Anzahl der angeschlossenen Geräte.</li>



<li><strong>Schwerindustrie und Hochspannungsanwendungen</strong>: Man verwendet kVA in der Schwerindustrie, Hochspannungsübertragung und -verteilung sowie in großen Anlagen, um die elektrischen Anforderungen zu bewerten und entsprechende Geräte zu dimensionieren.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die kVA-Einheit für PV-Systeme</h2>



<p>Bei Photovoltaik (PV)-Systemen spielen kVA-Einheiten eine wichtige Rolle bei der Auswahl und Installation von <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/"><strong>Wechselrichtern</strong></a>. Wechselrichter wandeln den von den PV-Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der für den Betrieb von Haushaltsgeräten und anderen elektrischen Geräten verwendet wird.</p>



<p>Bei der Dimensionierung der Wechselrichter müssen die kVA-Anforderungen berücksichtigt werden. Sie hängen von der installierten <a href="https://cubeconcepts.de/nennleistung-und-watt-peak-bei-solarmodulen/">Leistung der PV-Module</a> ab. Je größer die installierte Leistung ist, desto größer sollten die kVA-Anforderungen des Wechselrichters sein, um eine effiziente Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom zu gewährleisten. Eine fehlerhafte Dimensionierung kann zu Leistungsverlusten und einer ineffizienten Nutzung der erzeugten Energie führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen zur kVA-Einheit</h2>



<p>1. Was ist der Unterschied zwischen kVA und kW?</p>



<p>Die kVA-Einheit misst die scheinbare Leistung und kW die Wirkleistung. Die scheinbare Leistung umfasst dabei Wirkleistung und Blindleistung.</p>



<p>2. Warum ist die Berechnung von kVA wichtig?</p>



<p>Die Berechnung von kVA ist wichtig, um die Größe von Stromversorgungssystemen, Transformatoren und anderen elektrischen Komponenten zu bestimmen.</p>



<p>3. Wie berechnet man kVA?</p>



<p>Die Berechnung von kVA erfolgt durch Multiplikation von Spannung (V) und Strom (A) und anschließende Division durch 1000.</p>



<p>4. Wo verwendet man kVA-Einheit?</p>



<p>Die kVA-Einheit wird in der Elektrotechnik und der Energieversorgung verwendet, insbesondere bei der Dimensionierung von Stromversorgungssystemen, Transformatoren und Generatoren.</p>



<p>5. Wo findet die kVA-Einheit bei gewerblichen PV-Anlagen Anwendung?</p>



<p>Die kVA-Anforderungen bestimmen die Größe der Wechselrichter in PV-Systemen und beeinflussen somit die Effizienz der Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenfassung</h2>



<p>Die kVA-Einheit ist eine wichtige Größe zur Messung der scheinbaren Leistung in elektrischen Systemen. Sie berücksichtigt sowohl die Wirkleistung als auch die Blindleistung und spielt eine entscheidende Rolle bei der Dimensionierung von Stromversorgungssystemen, Transformatoren und Generatoren.</p>



<p>Die Berechnung von kVA erfolgt durch Multiplikation von Spannung und Strom und anschließende Division durch 1000. Die kVA-Anforderungen sind auch bei der Auswahl von Wechselrichtern in PV-Systemen von großer Bedeutung.</p>



<p>Die Unterschiede zwischen kVA und kW muss man bei der Planung und Entwicklung von PV-Anlagen berücksichtigen, um eine effiziente und sichere Nutzung der elektrischen Energie zu gewährleisten. Die richtige Größe und Dimensionierung von elektrischen Komponenten sind entscheidend für die Leistung und Effizienz des Systems.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Bifaziale PV-Module für Unternehmen: Lohnt sich der Einsatz wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bifaziale-pv-module-fuer-gewerbliche-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 12:58:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11175</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Bifaziale PV-Module gelten als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen in der Photovoltaik. Sie können Licht von Vorder- und Rückseite nutzen und dadurch höhere Stromerträge erzielen. Doch entscheidend ist die Frage: Sind bifaziale Module auch für gewerbliche PV-Anlagen wirtschaftlich sinnvoll? Was sind bifaziale PV-Module? (einfach erklärt) Bifaziale PV-Module erzeugen Strom nicht nur über die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Bifaziale PV-Module gelten als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen in der Photovoltaik. Sie können Licht von Vorder- und Rückseite nutzen und dadurch höhere Stromerträge erzielen.</p>



<p>Doch entscheidend ist die Frage: <strong>Sind bifaziale Module auch für gewerbliche PV-Anlagen wirtschaftlich sinnvoll?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind bifaziale PV-Module? (einfach erklärt)</h2>



<p>Bifaziale PV-Module erzeugen Strom nicht nur über die Vorderseite, sondern auch über die Rückseite.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorderseite → direktes Sonnenlicht</li>



<li>Rückseite → reflektiertes Licht (z. B. von Boden, Schnee, Fassaden)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: <strong>Mehrertrag von ca. 5 bis 30 % möglich</strong> (standortabhängig)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnen sich bifaziale PV-Module wirklich?</h2>



<p>Bifaziale Module sind <strong>nicht pauschal besser</strong>, sondern stark abhängig vom Einsatzort.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvoll bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Freiflächenanlagen (Solarparks)</li>



<li>Agri-PV</li>



<li>PV-Carports</li>



<li>vertikale Installationen (Zäune, Fassaden)</li>



<li>helle oder reflektierende Untergründe (z. B. Schnee, Kies, Folien)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grund: Hier kann die Rückseite effektiv Strom erzeugen</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger sinnvoll bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>klassischen Schrägdächern</li>



<li>dicht belegten Flachdächern</li>



<li>dunklen Untergründen (Asphalt, Bitumen)</li>



<li>begrenztem Abstand zum Untergrund</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grund: Kaum Reflexion → kaum Mehrertrag</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile bifazialer PV-Module</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Höherer Stromertrag</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung von direktem + reflektiertem Licht</li>



<li>besonders stark bei optimalen Bedingungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Besseres Schwachlichtverhalten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabilere Erträge bei diffusem Licht</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Höhere Flächeneffizienz</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Ertrag pro Quadratmeter möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Technische Robustheit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>langlebiger und stabiler</li>



<li>oft als Glas-Glas-Module ausgeführt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile bifazialer PV-Module</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Höhere Investitionskosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 10–20 % teurer</li>



<li>im Großanlagenbereich teilweise deutlich mehr</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Aufwendigere Planung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>optimale Höhe und Abstand erforderlich</li>



<li>komplexere Montagesysteme</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Abhängigkeit vom Standort</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehrertrag stark variabel</li>



<li>falsche Planung → kaum wirtschaftlicher Vorteil</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wartung und Verschmutzung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzlicher Wartungsaufwand möglich</li>



<li>Rückseite muss sauber bleiben</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich: Bifazial vs. konventionell</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Bifaziale Module</strong></td><td><strong>Konventionelle Module</strong></td></tr><tr><td>Stromertrag</td><td>höher (standortabhängig)</td><td>stabil</td></tr><tr><td>Kosten</td><td>höher</td><td>günstiger</td></tr><tr><td>Planung</td><td>komplexer</td><td>standardisiert</td></tr><tr><td>Einsatzbereich</td><td>spezifisch</td><td>universell</td></tr><tr><td>Wirtschaftlichkeit</td><td>abhängig vom Setup</td><td>meist berechenbarer</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie stark ist der Mehrertrag wirklich?</h2>



<p>Typische Werte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardbedingungen: <strong>+5–10 %</strong></li>



<li>Optimierte Freifläche: <strong>+10–20 %</strong></li>



<li>Idealbedingungen (z. B. Schnee): <strong>bis zu 30 %</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Der Mehrertrag muss <strong>höher sein als die Mehrkosten</strong> – sonst lohnt es sich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren entscheiden über die Wirtschaftlichkeit?</h2>



<p>Für gewerbliche PV-Anlagen sind folgende Punkte bei der Auswahl der PV-Module entscheidend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reflexionsgrad des Untergrunds (Albedo)</li>



<li>Montagehöhe und -winkel</li>



<li>Verschattung</li>



<li>Wartungskonzept</li>



<li>Investitionskosten</li>



<li>Strompreis und Eigenverbrauch</li>
</ul>



<p></p>



<p>Fazit daraus: <strong>Ohne detaillierte Planung keine valide Aussage möglich</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Einsatzbereiche im Gewerbe</h2>



<p>Bifaziale Module werden heute vor allem eingesetzt bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks</a> (Freifläche)</li>



<li>Agri-PV-Anlagen</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar-Carports</a></li>



<li>vertikale PV-Systeme</li>



<li>Spezialanwendungen mit reflektierenden Flächen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Weniger relevant sind sie für klassische Industrie- und Gewerbedächer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis-Empfehlung für Unternehmen</h2>



<p>Für die meisten Unternehmen gilt:</p>



<p><strong>Standard-Dachanlagen = meist monofaziale Module wirtschaftlicher</strong></p>



<p><strong>Spezialflächen oder Freiflächen = bifaziale Module prüfen</strong></p>



<p>Der entscheidende Faktor ist nicht die Technologie, sondern <strong>die projektspezifische Wirtschaftlichkeit</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Bifaziale Module sind kein Standard – sondern eine Speziallösung</h2>



<p>Bifaziale PV-Module bieten klare technische Vorteile und können unter optimalen Bedingungen deutlich höhere Erträge liefern.</p>



<p>Für gewerbliche PV-Anlagen gilt jedoch: Sie sind <strong>keine pauschal bessere Lösung</strong>, sondern eine <strong>standortabhängige Optimierungstechnologie</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei Freiflächen und speziellen Anwendungen → oft sinnvoll</li>



<li>Bei klassischen Dachanlagen → häufig wirtschaftlich unterlegen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist immer eine <strong>individuelle Planung und Wirtschaftlichkeitsanalyse</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS Kick-Off 2024: Die Industrie im Wandel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cube-concepts-kickoff-2024-die-industrie-im-wandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jan 2024 07:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11147</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 19. bis zum 21. Januar 2024 fand das jährlich Kick-Off-Meeting von CUBE CONCEPTS statt. Unter dem Motto &#8220;Die Industrie im Wandel&#8221; versammelte sich das gesamte internationale Team von Freitag bis Sonntag zu einem intensiven Austausch, Zielsetzungen für das kommende Jahr und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Das Kick-Off-Event begann am Freitag in den Büroräumen der Firmenzentrale [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 19. bis zum 21. Januar 2024 fand <strong>das jährlich Kick-Off-Meeting von CUBE CONCEPTS</strong> statt. Unter dem Motto &#8220;Die Industrie im Wandel&#8221; versammelte sich das <strong>gesamte internationale Team</strong> von Freitag bis Sonntag zu einem intensiven Austausch, Zielsetzungen für das kommende Jahr und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm.</p>



<p>Das Kick-Off-Event begann am Freitag in den Büroräumen der <strong>Firmenzentrale in Kaarst</strong> bei Düsseldorf mit Gruppenarbeiten der verschiedenen Abteilungen und einem selbstorganisierten Lunch. Nachmittags starteten die äußerst spannenden und informativen Vorträge, wobei CUBE CONCEPTS auch die General Managerin des <strong>neuen Partners <a href="https://olympuspower.co.uk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympus Power</a></strong> aus UK begrüßen durfte. Am Abend fand sich das Team in einer Brauerei in Krefeld in einem informellen Rahmen zusammen. Bei entspannter Atmosphäre wurden erste Gespräche geführt und die Weichen für ein erfolgreiches Wochenende gestellt. Es war die perfekte Gelegenheit, um auch die neuen Mitarbeiter kennenzulernen und bestehende Bindungen zu festigen.</p>



<p>Am Samstag fand das eigentliche Meeting in einem beeindruckenden Raum <strong>auf dem Gelände der Zeche Zollverein</strong> statt. Die Industriekulisse bildete den passenden Hintergrund für den Fokus des Kick-Offs <strong>„Die Industrie im Wandel“</strong> und auf die Entwicklung der Branche. Hier gab es Gastbeiträge weiterer Partnerunternehmen, Spezialisten und externen Fachleuten der Energiebranche. Themen dabei waren beispielsweise, die neuen Spezifikationen von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a>, dem AC-Bau, der <a href="https://cubeconcepts.de/dekarbonisierung-heisst-co%e2%82%82-emissionen-reduzieren/">Dekarbonisierung</a> von Unternehmen, wie Konzerne <a href="https://cubeconcepts.de/esg-verstoesse-und-greenwashing-koennen-teuer-werden/">ESG-Anforderungen</a> umsetzen oder wie die Investitionen in erneuerbare Energien finanziert werden können. Ein Highlight des Tages war die <strong>gemeinsame Zechenführung</strong>, die nicht nur informative Einblicke in die industrielle Vergangenheit bot, sondern auch als Team-Building-Maßnahme fungierte.</p>



<p>Abends zog es das Team nach Düsseldorf, wo ein spanisches Restaurant auf die Mitarbeitenden wartete. Die Wahl des Restaurants spiegelte nicht nur die <strong>Internationalität unserer Belegschaft</strong> wider, sondern unterstrich auch die Präsenz der spanischen Kollegen und gab einen <strong>kulinarischen Ausblick auf den Summer-Exchange 2024</strong>. Bei Tapas und lebhafter Atmosphäre wurde der Samstagabend zu einem weiteren Höhepunkt des Events.</p>



<p>Am Sonntag kehrten alle CUBIES zurück zum Headquarter, um das Event in einem geschäftlichen Kontext abzuschließen. Hier wurden <strong>die Ziele für das Jahr 2024</strong> der Abteilungen definiert, die letzten Details besprochen, offene Fragen geklärt und der Fokus auf die Umsetzung Pläne gelegt. Der &#8220;Kick-Off 2024&#8221; endete somit mit einem klaren Fahrplan für das kommende Jahr.</p>



<p>Insgesamt war das Event nicht nur eine Gelegenheit für den fachlichen Austausch, sondern auch für persönliche Begegnungen und die Stärkung des Teamgeistes. Die vielfältigen Programmpunkte spiegelten die Dynamik und Innovationskraft von CUBE CONCEPTS wider und versprechen ein erfolgreiches Jahr 2024 für die gesamte Belegschaft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kick-Off 2024 &#8211; Impressionen</h2>



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		<item>
		<title>Neue deutsch-britische Partnerschaft: Olympus Power und CUBE CONCEPTS entwickeln internationale PV-Projekte gemeinsam</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/partnerschaft-mit-olympus-power/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 07:04:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11108</guid>

					<description><![CDATA[<p>CUBE CONCEPTS und Olympus Power möchten gemeinsam innerhalb der nächsten drei Jahre gewerbliche Photovoltaikanlagen in Großbritannien und Europa mit einem Gesamtvolumen von 500 MWp realisieren. Olympus Power, in UK bekannt für seine Expertise bei der Entwicklung großer gewerblicher Projekte für erneuerbare Energien an Produktionsstandorten, bei Einzelhandelszentren und auf Industriegeländen, hat sich auf eine strategische Partnerschaft [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>CUBE CONCEPTS und <a href="https://olympuspower.co.uk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympus Power</a> möchten gemeinsam innerhalb der nächsten drei Jahre gewerbliche Photovoltaikanlagen in Großbritannien und Europa mit einem Gesamtvolumen von 500 MWp realisieren.</em></p>



<p>Olympus Power, in UK bekannt für seine Expertise bei der Entwicklung großer gewerblicher Projekte für erneuerbare Energien an Produktionsstandorten, bei Einzelhandelszentren und auf Industriegeländen, hat sich auf eine strategische Partnerschaft mit dem deutschen PV-Projektentwickler CUBE CONCEPTS geeinigt.</p>



<p>CUBE CONCEPTS und Olympus Power haben bereits zahlreiche europäische PV-Entwicklungsprojekte identifiziert und rechnen damit, innerhalb der nächsten drei Jahre 500 MWp gemeinsam umsetzen zu können. Die beiden Unternehmen sind gut aufeinander abgestimmt, denn beide bieten beispielsweise Stromlieferverträge (Power Purchase Agreements) als attraktive und preisgünstige Lösung für große Unternehmen und Konzerne an, damit sie von günstigen und stabilen Strompreisen profitieren und ihren CO₂-Fußabdruck reduzieren können.&nbsp;</p>



<p>Simon Nicholls, CEO von Olympus Power: &#8220;Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft. Unsere beiden Unternehmen bieten einen umfassenden Service bei der Planung und Installation von Solar- und Energiespeichersystemen sowie Finanzierungsoptionen für Unternehmen an, also passen wir hervorragend zusammen. Immer mehr Kunden, mit denen wir zusammenarbeiten, haben mehrere Standorte, nicht nur in Großbritannien, sondern in ganz Europa, so dass Partnerschaften mit solch kundenorientierten Anbietern absolut sinnvoll sind.&#8221;</p>



<p>Auch Jochen Schäfer, Chief Investment Officer von CUBE CONCEPTS, freut sich auf die Zusammenarbeit: &#8220;Wir sind froh, einen starken und gleichdenkenden Partner in den Märkten zu haben, in denen unsere internationalen Kunden einen identischen Service verlangen, den wir in unserem Kerngebiet bereits anbieten. Die langjährige Erfahrung und die solide Erfolgsbilanz des neuen Partners in Kombination mit unserem starken internationalen Kundenstamm werden dazu beitragen, dass diese Partnerschaft die gemeinsame Marktpräsenz erhöht.&#8221;</p>



<p>Olympus Power und CUBE CONCEPTS haben bereits ein gemeinsames Projekt im Vereinigten Königreich entwickelt, eine große Solaranlage auf dem Dach eines Produktionslagerkomplexes, die voraussichtlich 450.000 kWh pro Jahr erzeugen wird, was die Stromkosten des Unternehmens erheblich senken und jährlich 211 Tonnen CO₂ einsparen wird.</p>



<p>Die beiden Unternehmen starten die Zusammenarbeit mit einem Wissensaustausch, bei dem zwei Mitglieder des Teams von Olympus Power im Januar am Hauptsitz von CUBE CONCEPTS in Kaarst bei Düsseldorf vorgestellt werden.</p>



<p>Die Abläufe bei der Umsetzung von Solaranlagen auf Gewerbe- und Industriedächern unterscheiden sich in UK und Deutschland deutlich, und das Team von Olympus Power möchte zunächst das komplexe deutsche Netzanschlussverfahren kennenlernen und verstehen. Im Laufe des Jahres werden auch Mitarbeitende von CUBE CONCEPTS das Team von Olympus Power im Südwesten Großbritanniens besuchen.</p>



<p>Die langfristige Partnerschaft wird vor allem den Auftraggebern zugutekommen, die dann einen Ansprechpartner für das gesamte Fachwissen beider Unternehmen haben werden.</p>



<p>Olympus Power und CUBE CONCEPTS rechnen mit einer kontinuierlichen Zunahme von Partner-Projekten, da immer mehr internationale Unternehmen in ganz Europa Systeme für erneuerbare Energien implementieren, um die steigenden Energiekosten auszugleichen und ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.</p>



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		<item>
		<title>Netzentgelte der ÜNB verdoppeln sich in 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzentgelte-der-uenb-verdoppeln-sich-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2023 12:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ohnehin schon angekündigte Erhöhung der Netzentgelte um 10 Prozent wird nach dem Verfassungsgerichtsurteil vom 15. November 2023 und der anschließenden Einigung der Ressortminister zum Bundeshaushalt 2024 nun deutlich höher ausfallen. Grund dafür ist die geplante Streichung der Subventionen für die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Dadurch werden sich die kumulierten Netzentgelte in 2024 um etwa 60 Prozent [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die ohnehin schon angekündigte <a href="https://cubeconcepts.de/netzentgelte-sollen-um-10-prozent-steigen/">Erhöhung der Netzentgelte</a> um 10 Prozent wird nach dem Verfassungsgerichtsurteil vom 15. November 2023 und der anschließenden Einigung der Ressortminister zum Bundeshaushalt 2024 nun <strong>deutlich höher ausfallen</strong>. Grund dafür ist die geplante <strong>Streichung der Subventionen</strong> für die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Dadurch werden sich <strong>die kumulierten Netzentgelte in 2024 um etwa 60 Prozent erhöhen</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Verteilnetzbetreiber (VNB) erhöhen Beträge um bis zu 19 % </h2>



<p>Noch Anfang November 2023 teilte das Bundeswirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion mit, dass die Netzentgelte für 2024 durchschnittlich zwischen 10 und 11 Prozent steigen werden. Die <strong>damals prognostizierte Steigerungsrate</strong> ging noch von einem weiterhin <strong>subventionierten Netzentgelt</strong> für die Übertragungsnetzbetreiber aus. Diese Berechnung basierte auf einer angekündigten Erhöhung der VNBs für 2024 zwischen <strong>15 und 19</strong> <strong>Prozent.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verdopplung der ÜNB-Netzentgelte in 2024</h2>



<p>Aufgrund einer Haushaltsneugestaltung wurde jedoch der zuvor zugesagte <strong>Zuschuss von 5,5 Milliarden</strong> Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur Unterstützung der Netzentgelte <strong>gestrichen</strong>. Daher kündigten die ÜNBs 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW an, die Übertragungsnetzentgelte für das nächste Jahr zu erhöhen. Im Durchschnitt werden sie sich jetzt <strong>auf 6,43 Cent pro Kilowattstunde</strong> <strong>mehr als verdoppeln</strong>. Im Jahr 2023 lagen sie aufgrund des Zuschusses noch bei 3,12 Cent pro Kilowattstunde.</p>



<p>Anders als die regional äußerst unterschiedlichen Netzentgelte der VNBs, sind die Preise für die Strom-Durchleitung der ÜNBs <strong>bundesweit einheitlich</strong>. Die Berechnung basiert auf der von der Bundesnetzagentur festgelegten Kostenbasis (Erlösobergrenze/EOG) unter Berücksichtigung gesetzlicher und regulatorischer Anpassungen sowie der voraussichtlichen Absatzmengen für das Jahr 2024.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesamt-Netzentgelte steigen in 2024 um bis zu 60 Prozent</h2>



<p>Zu der <strong>Erhöhung der VNBs von durchschnittlich 17 %</strong> kommt nun noch die <strong>Steigerung der ÜNBs von rund 100 Prozent in 2024</strong> hinzu. Nach den Berechnungen von CUBE CONCEPTS bedeutet dies nach dem üblichen Verteilschlüssel von 55 zu 45, dass sich die <strong>kumulierten Netzentgelte</strong> zumindest <strong>für private Haushalte</strong> im kommenden Jahr um knapp <strong>60 Prozent erhöhen werden</strong>. Energieintensive Unternehmen, die üblicherweise äußerst individuelle Stromlieferverträge abschließen, werden die Erhöhung der Gesamt-Netzentgelte ebenfalls deutlich spüren. Die Kosten dafür werden in der Regel direkt 1:1 in den Stromrechnungen weitergegeben. </p>



<p><strong>Für Unternehmen</strong> wird erwartet, dass die Netzentgelte für die Stromübertragung und -verteilung bundesweit <strong>um 30 Prozent steigen</strong>. Während der durchschnittliche Leistungspreis im Jahr 2023 deutschlandweit bei 133,00 EUR/kW lag, liegt er nun bei etwa 173,00 EUR/kW. Regional schwanken die Anstiege enorm. Experten rechnen damit, dass die Leistungspreise in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz um über 40 Prozent steigen werden. Beispielsweise erhöht die Getec net GmbH ihre Preise von durchschnittlich 143,43 EUR/kW auf 228,77 EUR/kW. Die entspricht einem Anstieg von rund 60 Prozent. Die TEN Thüringer Energienetze GmbH &amp; Co. KG folgt mit einer Steigerung um 50 Prozent, von 139,76 EUR/kW auf 209,12 EUR/kW. Die EGT Energie GmbH erhöht ihre Preise um etwa 30 Prozent, von 175,71 EUR/kW auf 229,39 EUR/kW. Nur in den nördlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein halten sich mit Preisanpassungen knapp unter der Grenze von 10 Prozent.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>PV-Fördermittel in Höhe von 295.000 € für Kundenprojekt bewilligt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/foerdermittel-in-hoehe-von-295-000-e-fuer-kundenprojekt-bewilligt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2023 14:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach intensiven Bemühungen und sorgfältiger Ausarbeitung der Antragsformulare für progress.nrw gemeinsam mit den Förderberatern aus dem CUBE CONCEPTS Netzwerk war es jetzt möglich, für ein großes Freiflächen-Photovoltaik-Kundenprojekt noch PV-Fördermittel aus dem 2023er Topf des Landes NRW in Höhe von 295.000 € zu sichern. Die Bewilligung des Zuschusses ist nicht nur für unseren Auftraggeber, sondern auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/foerdermittel-in-hoehe-von-295-000-e-fuer-kundenprojekt-bewilligt/">PV-Fördermittel in Höhe von 295.000 € für Kundenprojekt bewilligt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach intensiven Bemühungen und sorgfältiger Ausarbeitung der Antragsformulare für <a href="https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">progress.nrw </a>gemeinsam mit den Förderberatern aus dem CUBE CONCEPTS Netzwerk war es jetzt möglich, für ein großes <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Freiflächen-Photovoltaik</a>-Kundenprojekt noch <strong>PV-Fördermittel aus dem 2023er Topf des Landes NRW</strong> in Höhe von <strong>295.000 €</strong> zu sichern. Die Bewilligung des Zuschusses ist nicht nur für unseren Auftraggeber, sondern auch für uns als Systementwickler für integrierte Energieprojekte ein Erfolg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reduktion der Amortisationszeit durch PV-Fördermittel</h2>



<p>Das zugrundeliegende PV-Projekt, das CUBE CONCEPTS gerade realisiert, wird im Frühjahr 2024 in Betrieb genommen und das auftraggebende Industrieunternehmen künftig mit <strong>rund 2.120 MWh klimaneutralen und umweltfreundlichen Strom jährlich</strong> versorgen. Die jetzt bewilligte Bereitstellung von PV-Fördermitteln in dieser Größenordnung trägt dazu bei, dass sich die <strong>Amortisationszeit der Anlage deutlich reduziert</strong> und das Unternehmen ihre weiteren <strong>PV-Ausbau- und CO₂-Reduktionsziele früher</strong> in Angriff nehmen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effektive Zusammenarbeit aller Beteiligten</h2>



<p>Die erfolgreiche Beantragung der PV-Fördermittel ist das Ergebnis der <strong>effektiven Zusammenarbeit</strong> aller beteiligten Parteien. Der Auftraggeber, die ausführenden Unternehmen, die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-foerderung/">Förderberatung</a> und die Projektverantwortlichen bei CUBE CONCEPTS konnten alle notwendigen Informationen fristgerecht zusammentragen, haben die spezifischen Anforderungen des Projekts verstanden und ein tiefgehendes Verständnis für die Anforderungen der PV-Fördermittelvergabe entwickelt. Hierbei spielten nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch die Fähigkeit zur klaren und überzeugenden Kommunikation eine entscheidende Rolle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehrwerte schaffen</h2>



<p>Ein weiterer Aspekt, der die erfolgreiche Beantragung ermöglichte, war die präzise Identifizierung und Darstellung der Bedeutung und des Potenzials des PV-Projekts. Durch die klare Hervorhebung der Innovationsaspekte, den <strong>Mehrwert für die Umwelt</strong> und <strong>für das Unternehmen</strong> als bedeutender Arbeitgeber der Region sowie durch die Übereinstimmung mit den Zielen des Landes Nordrhein-Westfalens konnten wir gemeinsam die überzeugende Bewerbung gestalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Fördermittel immer ausschöpfen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS betrachtet die Zusage der Fördergelder als Ansporn und Verpflichtung, unseren Auftraggebern kontinuierlich herausragende Leistungen zu bieten. Dieser Erfolg unterstreicht auch unsere Fähigkeit, nicht nur effizient PV-Projekte zu konzipieren, planen und realisieren, sondern auch <strong>alle Fördermöglichkeiten unserer Projekte auszuschöpfen</strong>. Als Unternehmen sind wir stolz darauf, die Ziele und Visionen unserer Kunden zu unterstützen und freuen uns darauf, weiterhin <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/innovative-energieloesungen/">innovative Energielösungen</a> zu entwickeln und zu implementieren, die nicht nur unseren Auftraggebern, sondern auch der Gesellschaft insgesamt zugutekommen.</p>



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		<title>2023: Verdopplung des PV-Zubaus in Deutschland</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/2023-verdopplung-des-pv-zubaus-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 15:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energiekrise und die extrem niedrigen Modulpreise sind die Hauptgründe dafür, dass sich der Photovoltaik-Zubau in Deutschland von 7,7 GW im Jahre 2022 auf gut 14 GW in diesem Jahr nahezu verdoppelt hat. Smarte Unternehmen nutzen die Gunst der Stunde und stellen sich bereits jetzt auf die kommende Energiegesetzgebung ein, die fossile Brennstoffe extrem verteuern [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Energiekrise</strong> und die <strong>extrem niedrigen <a href="https://cubeconcepts.de/solarmodulpreise-auf-historischem-tiefstand/">Modulpreise</a></strong> sind die Hauptgründe dafür, dass sich der Photovoltaik-Zubau in Deutschland von 7,7 GW im Jahre 2022 auf gut 14 GW in diesem Jahr nahezu verdoppelt hat. <strong>Smarte Unternehmen nutzen die Gunst der Stunde</strong> und stellen sich bereits jetzt auf die kommende Energiegesetzgebung ein, die fossile Brennstoffe extrem verteuern wird und erneuerbare Energien fördert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Niedrige Modulpreise &amp; begrenzte Kapazitäten für Installationen</h2>



<p>Der historisch niedrige Solarmodulpreis, der derzeit sogar unter den Herstellungskosten liegt, sorgt seit Monaten bei Solarteuren für volle Auftragsbücher im Bereich kleinerer privater PV-Anlagen. Da die <strong>Entscheidungswege</strong> für gewerbliche Photovoltaikanlagen in großen Unternehmen meist länger sind, kommt dieser Trend jetzt auch bei CUBE CONCEPTS an. Die <strong>Auftragskapazitäten</strong> für 2024 sind bereits <strong>begrenzt</strong> und Unternehmensführungen sollten sich <strong>schnell entscheiden</strong>, falls sie im nächsten Jahr mit einer eigenen PV-Großanlage ihre Energiekosten senken und ihre CO₂-Bilanz verbessern möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschland in Europa nach wie vor Spitzenreiter</h2>



<p>In Europa rechnen die Experten im laufenden Jahr mit einem Gesamtzubau bei Photovoltaikanlagen von 56 Gigawatt. Mit dem erneuten deutschen Rekordzubau von 14 Gigawatt in 2023 ist die Bundesrepublik nach wie vor <strong>europäische Spitze</strong>. Allerdings sieht die Planung vor, dass ab 2025 bundesweit <a href="https://cubeconcepts.de/jaehrlicher-zuwachs-von-22-gigawatt-solarleistung-in-planung/">22 Gigawatt</a> jährlich aus Photovoltaikanlagen hinzukommen müssen, um das Ausbauziel erreichen zu können. Demnach sollen nämlich im Jahre 2030 insgesamt rund 215 Gigawatt PV-Leistung in Deutschland installiert sein. Der <strong>zweitgrößte europäische PV-Markt</strong> ist &#8211; wie im letzten Jahr – <strong>Spanien</strong>. Hier gab es jedoch keine großen Veränderungen zum Vorjahr und der Zubau liegt in 2023 wieder bei etwa 8,2 Gigawatt. Nahezu verdoppelt hat sich der PV-Zubau in <strong>Italien</strong>, der nun gleichauf zu <strong>Polen</strong> und den <strong>Niederlanden</strong> zwischen 5 bzw. 4,5 Gigawatt liegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Dachanlagen haben den größten Anteil am PV-Zubau 2023 in Europa</h2>



<p>Solarpower Europe berichtet in seinem „<a href="https://api.solarpowereurope.org/uploads/SPE_EMO_2023_full_report_c496546963.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energy Market Outlook</a>“, dass der Marktanteil von PV-Dachanlagen bei rund <strong>zwei Drittel</strong> der gesamten europäischen PV-Leistung liegt. Eine Erklärung dafür sei, dass die Strompreise für Verbraucher in 2023 besonders hoch waren und sich die Kosten bei einem eigenen Direktverbrauch so spürbar und schnell senken ließen. Zusätzlich sei eine Zulassung für eine Dachanlage in der Regel auch einfacher zu bekommen. <strong>Genehmigungen für Freiflächenanlagen</strong> gestalten sich hingegen europaweit wesentlich <strong>schwieriger</strong>. Netzanschlüsse oder Baugenehmigungen können sich dabei schon einmal <strong>bis zu acht Jahre</strong> hinauszögern. Spitzenreiter sind hier <strong>Österreich, die Niederlande und Italien.</strong> Gründe hierzu liegen in langwierigen Gutachten, mangelndem Netzausbau oder schleppenden Genehmigungsverfahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wird der Rekord-PV-Zubau von 2023 anhalten?</h2>



<p>Triebfedern des Rekord-PV-Zubaus von 2023 sind die gestiegenen Energiekosten und die niedrigen Solarmodulpreise. Experten gehen davon aus, dass sich die Energiepreise langfristig nicht mehr auf ein Niveau einpendeln werden, die ähnlich hoch liegen, wie vor dem Ukrainekrieg. Der Druck zum Einsatz erneuerbarer Energien wird durch die nationale und europäische <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/beschluesse-der-europaeischen-union/">Gesetzgebung</a> für Unternehmen sogar noch weiter ansteigen, so dass sich auch die Nachfrage für gewerbliche Photovoltaikanlagen erhöht. Steigen werden auch mittelfristig wieder die Modulpreise und Pessimisten weisen darauf hin, dass sie durch zusätzliche Einfuhrzölle auf asiatische Module noch weiter verteuert werden könnten. Der PV-Zubau könnte auch durch den mangelnden Netz- und Speicherausbau und durch die langwierigen Genehmigungsverfahren verzögert werden. Hier sind dringende politische Entscheidungen und Bürokratieabbau gefragt.  </p>



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		<title>Trennschalter bei PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/trennschalter-bei-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2023 12:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Trennschalter bei PV-Anlagen. Ihr Einsatz ist seit 2006 gesetzlich vorgeschrieben und sie sind neben dem Überspannungsschutz ein wichtiger Bestandteil eines sicheren PV-Systems. Trennschalter werden in PV-Anlagen eingesetzt, um den Stromkreis zu unterbrechen oder zu schließen. Sie dienen dazu, die Verbindung zwischen der PV-Anlage und dem internen und externen Stromnetz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/trennschalter-bei-pv-anlagen/">Trennschalter bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Grundsätzlich gibt es <strong>verschiedene Arten von Trennschalter bei PV-Anlagen</strong>. Ihr Einsatz ist seit 2006 <strong>gesetzlich vorgeschrieben</strong> und sie sind neben dem <a href="https://cubeconcepts.de/ueberspannungsschutz-bei-pv-anlagen/">Überspannungsschutz</a> ein wichtiger Bestandteil eines sicheren PV-Systems. Trennschalter werden in PV-Anlagen eingesetzt, um den Stromkreis zu unterbrechen oder zu schließen. Sie dienen dazu, die Verbindung zwischen der PV-Anlage und dem internen und externen Stromnetz zu trennen, um die Sicherheit der Installateure und Wartungstechniker zu gewährleisten. Trennschalter ermöglichen es, den Stromfluss in der Anlage zu kontrollieren und bei Bedarf sicher abzuschalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Trennschalter die Sicherheit bei PV-Anlagen gewährleisten</h2>



<p>Trennschalter dienen dazu, den Stromkreis in PV-Anlagen zu unterbrechen. Dies ist besonders wichtig während der <strong>Installation, <a href="https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/">Wartung</a> oder Reparatur</strong> der Anlage, da die einzelnen <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Solarmodule</a> immer Strom führen, sobald Tageslicht auf sie fällt. Indem der Stromfluss unterbrochen wird, können Installateure und Techniker sicher an der Anlage arbeiten, <strong>ohne Gefahr</strong> eines Stromschlages. Darüber hinaus ermöglichen Trennschalter auch eine schnelle Abschaltung der Anlage im Falle eines Notfalls oder eines Fehlers.</p>



<p>Trennschalter sind auch so konstruiert, dass sie eine hohe elektrische Isolation bieten. Dies bedeutet, dass sie den <strong>Stromfluss sicher unterbrechen</strong> können, ohne dass es zu einem Lichtbogen oder einer Funkenbildung kommt. Dies minimiert das Risiko von Bränden oder Schäden an der Anlage. Die Verwendung von Trennschaltern in PV-Anlagen ist daher unerlässlich, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arten von Trennschaltern, die bei PV-Anlagen verwendet werden</h2>



<p>Auf der DC-Seite einer PV-Anlage können <strong>Trennschalter auf Modulebene</strong> eingesetzt werden. Diese Lasttrennschalter werden außen in Modulnähe verbaut, regeln niedrige bis mittelgroße Spannungen ab und können einzelne oder bis zu sechs Module von der Leitung trennen. Höhere Spannungen können sogenannte Leistungsschalter trennen. Sie werden ebenfalls außen verbaut und auf <strong>String-Ebene</strong> eingesetzt. Sie sind damit in der Lage, bis zu 20 Solarmodule vom System zu trennen. Schließlich dienen auch <strong>die <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Wechselrichter</a> als Trennschalter</strong> auf der DC-Seite sowie die sog. Feuerwehrschalter, die als Sicherheitskomponente den Gleichstrom vom übrigen System trennen können.</p>



<p>Generell gilt: Es dürfen <strong>keine unter Spannung stehende DC-Leitungen </strong>in ein<strong> geschlossenes Gebäude führen</strong>. Falls die Wechselrichter innerhalb des Gebäudes installiert werden, ist daher eine <strong>Freischaltung auf String-Ebene </strong>unverzichtbar. Dies erfordert die <strong>Installation eines Feuerwehrtrennschalters</strong> auf dem Dach, um im Brandfall die DC-Leitungen spannungsfrei schalten zu können. Wenn die <strong>Wechselrichter </strong>hingegen <strong>auf dem Dach oder an der Fassade </strong>montiert werden, entfällt die Notwendigkeit einer Freischaltung auf String- oder gar Modul-Ebene. In diesem Fall verlaufen die unter Spannung stehenden DC-Leitungen nicht durch das Innere des Gebäudes und es reicht im Brandfall aus, dass die Feuerwehr nur das Gebäude frei schaltet, da die Wechselrichter sich dann automatisch abschalten und aufgrund der verbauten Kondensatoren nach etwa fünf Minuten spannungsfrei sind. Die Auslegung der Strings und die <a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/">Verkabelung von PV-Modulen</a> richtet sich demnach auch nach dem Standpunkt der Inverter bzw. Drehrichter. </p>



<p>Auch nach den Wechselrichtern werden in der Regel weitere Trennschalter installiert. Diese <strong>AC-Lasttrennschalter</strong> oder Sicherheitstrennschalter befinden sich bei PV-Dachanlagen meistens innerhalb der Gewerbe- oder Industriehallen vor den Schaltschränken, in denen das gesamte PV-System <strong>zusätzlich durch FI-Schutzschalter</strong> gesichert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktoren, die bei der Auswahl zu beachten sind</h2>



<p>Bei der Auswahl von Trennschaltern für PV-Anlagen gibt es verschiedene Faktoren zu beachten. Zu den wichtigsten gehören die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/nennleistung-und-watt-peak-bei-solarmodulen/">Nennspannung und der Nennstrom</a> des Systems</strong>. Es ist wichtig, Trennschalter zu wählen, die für die spezifische Spannung und den spezifischen Strom der PV-Anlage geeignet sind. Ein Trennschalter, der nicht für die richtige Spannung oder den richtigen Strom ausgelegt ist, kann zu <strong>Fehlfunktionen</strong> oder sogar zu <strong>Schäden an der Anlage</strong> führen.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Auswahl von Trennschaltern ist die <strong>Schutzart</strong>. PV-Anlagen sind verschiedenen Umgebungsbedingungen ausgesetzt, wie beispielsweise Feuchtigkeit oder Staub. Daher ist es wichtig, Trennschalter mit einer entsprechenden Schutzart zu wählen, um sicherzustellen, dass sie unter den gegebenen Bedingungen zuverlässig funktionieren, da jede einzelne Steckverbindung im Grunde ein größeres Risiko darstellt als ein festes Kabel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation und Wartung der Trennschalter für PV-Anlagen</h2>



<p>Die ordnungsgemäße Installation und Wartung von Trennschaltern ist entscheidend für die <strong>Sicherheit und Effizienz</strong> von PV-Anlagen und wird auch von den <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/">Versicherungen</a> vorgeschrieben. Bei der Installation müssen die Trennschalter gemäß den geltenden Vorschriften und Normen installiert werden, um sicherzustellen, dass sie ordnungsgemäß funktionieren. Es ist auch wichtig, die Trennschalter regelmäßig <strong>zu warten und zu überprüfen</strong>. Schließlich sind <strong>Kabel, Steckverbinder </strong>und die<strong> Elektrik der PV-Module</strong> der Witterung ausgesetzt und daher werden sie durch Verschleiß, Alterung, Windbewegungen oder Tierverbiss zu einem <strong>Brandrisiko</strong>. Ein effektives <strong>Brandschutzsystem</strong> erkennt frühzeitig Entstehungsbrände, die Trennschalter riegeln gezielt diese Bereiche vom restlichen System ab und insgesamt werden auf diese Weise Folgeschäden oder Betriebsausfälle verhindert.</p>



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		<title>Energierecht: Was ändert sich 2024 für Unternehmen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energierecht-was-aendert-sich-2024-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 16:02:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2024 verspricht bedeutende Veränderungen im Energierecht für Unternehmen. Inmitten der globalen Bemühungen, den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen und den Klimawandel einzudämmen, stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen und Chancen. Gesetzgeber auf nationaler und internationaler Ebene setzen verstärkt auf rechtliche Maßnahmen, um den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern, Energieeffizienz zu steigern und kohlenstoffarme [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Jahr <strong>2024</strong> verspricht bedeutende Veränderungen im <strong>Energierecht</strong> für Unternehmen. Inmitten der globalen Bemühungen, den Übergang zu nachhaltigen Energiequellen zu beschleunigen und den Klimawandel einzudämmen, stehen Unternehmen vor neuen Herausforderungen und Chancen.</p>



<p>Gesetzgeber auf nationaler und internationaler Ebene setzen verstärkt auf rechtliche Maßnahmen, um den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern, Energieeffizienz zu steigern und kohlenstoffarme Technologien zu unterstützen.</p>



<p>Diese Entwicklungen haben direkte Auswirkungen auf viele Unternehmen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage: Was ändert sich konkret im Jahr 2024 im Energierecht für Unternehmen und wie können diese Veränderungen in ihre strategische Planung integriert werden? Wir geben einen Überblick über die bevorstehenden rechtlichen Entwicklungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energierecht-Änderung in 2024: Ausweitung des LkSG auf Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitende</h2>



<p>Das Lieferkettengesetz oder genauer, das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das seit dem 1. Januar 2023 für Unternehmen ab 3.000 Mitarbeitende in Kraft ist, gilt <strong>ab dem 1. Januar 2024 auch für Betriebe 1.000 Mitarbeitende.</strong> Es beeinflusst zwar nicht direkt das Energierecht, hat jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Energiewirtschaft großer Unternehmen und deren gesamte Lieferkette. </p>



<p><strong>Auch KMUs sind betroffen</strong>, da sie als (unmittelbare) Zulieferer den Sorgfaltspflichten des LkSG unterliegen, die Unternehmen entlang ihrer Lieferkette einhalten müssen. Das Gesetz verpflichtet Unternehmen, menschenrechtliche und umweltbezogene Sorgfaltspflichten zu beachten, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden in ihren Lieferketten zu verhindern. Dies beinhaltet Maßnahmen wie die Einführung von Due-Diligence-Verfahren, die Überprüfung von Zulieferern, die Einrichtung von Beschwerdemechanismen und transparente Berichtspflichten.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Energierecht: Abschaffung der Strompreisbremse (StromPBG) zum 1. Januar 2024</h2>



<p>Das erst im Dezember 2022 verabschiedete Gesetz zur <strong>Strompreisbremse</strong> (Strompreisbremsegesetz – StromPBG) sollte ursprünglich bis zum 31. März 2024 laufen und <strong>wird jetzt zum 1. Januar 2024 beendet</strong>. Diese Entscheidung resultiert aus dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. November, das die Übertragung von Corona-Milliarden auf den Klima- und Transformationsfonds für unzulässig erklärt hatte. </p>



<p>Der Wirtschafts- und Stabilisierungsfonds, der die Energiepreisbremsen finanzierte, stand deshalb auf dem Prüfstand. Der Bundestag hatte ursprünglich einen Tag nach dem Urteil beschlossen, die Bremsen-Regelung bis zum 31. März zu verlängern. Die Energiepreisbremsen für Strom und Gas wurden im März eingeführt, um Verbraucher vor hohen Energiepreisen zu schützen. In der Hochphase waren die Preise für einen Großteil des Verbrauchs von Privathaushalten gedeckelt, jetzt liegen sie jedoch mittlerweile in der Regel darunter.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Start der Datenerhebung zur CSRD-Berichtspflicht ab dem 1. Januar 2024</h2>



<p>Die am 10.11.2022 verabschiedete Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU <strong>erweitert</strong> die <strong>Berichtspflicht für Nachhaltigkeit ab 2024 auf KMUs</strong>. Zusätzlich zu den bisherigen 1.200 deutschen Großunternehmen müssen nun etwa 15.000 weitere Unternehmen nach verschärften Kriterien Berichte erstellen. </p>



<p>Die CSRD betrifft nun auch börsennotierte KMUs und Unternehmen mit über 250 Mitarbeitenden, Bilanzsumme über 20 Millionen Euro oder Nettoumsatz über 40 Millionen Euro. Die Richtlinie dient der Umsetzung der EU-Klimagesetzgebung und zielt auf Klimaneutralität bis 2050 ab. Berichte müssen Umweltaspekte, soziale Verantwortung, Menschenrechte und Governance abdecken. Neue Anforderungen umfassen Inhalte der <strong>Taxonomie, Geschäftsmodell, Lieferketten, Unternehmensziele</strong> und mehr. Berichte sind <strong>prüfpflichtig</strong>, erfordern <strong>externe Zertifizierung</strong> und müssen im <strong>Lagebericht</strong> veröffentlicht werden.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Einführungsphase des CBAM seit Oktober 2023</h2>



<p>Das Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) zielt darauf ab, Treibhausgasemissionen im internationalen Handel zu reduzieren. Es besteuert den <strong>CO₂-Fußabdruck von importierten Waren</strong> in die EU, um sicherzustellen, dass Importeure Umweltauflagen wie inländische Hersteller erfüllen. CBAM soll das sogenannte Carbon Leakage verhindern, bei den Emissionen in Länder mit laxeren Klimaauflagen verlagert werden. </p>



<p>Die EU erwartet eine Optimierung der EU-Produktion, Förderung sauberer Industrien in Nicht-EU-Ländern und fairere globale Handelspreise für CO₂-intensive Produkte. Im ersten Schritt müssen Unternehmen die direkten und indirekten CO₂-Emissionen der importierten Waren zunächst nur berechnen und in einem Quartalsbericht erfassen. Ab 2026 müssen CBAM-Zertifikate erworben werden. Die Registrierungspflicht für CBAM-Anmelder und die schrittweise Abschaffung der freien Zuteilung von EU-EHS Zertifikaten beginnen ab 2025.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Preissteigerung der nEHS CO₂-Zertifikate von 30 auf 45 €</h2>



<p>Im Rahmen der Einführung eines nationalen Emissionshandels sind die CO₂-Zertifikatspreise zurzeit noch gedeckelt. Bedingt durch den Ukrainekrieg und der damit verbundenen Energiekrise wurde die geplante Erhöhung der deutschen CO₂-Zertifikate im Jahr 2023 verschoben. Ab dem 1. Januar 2024 soll<strong> der Preis von 30 auf 45 € steigen</strong>. Ab 2026 sollen die Zertifikate in einem Preiskorridor von 55 bis 65 Euro versteigert und ab 2027 frei gehandelt werden. das nationale Emissionshandelssystem (nEHS) durch die DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) eingeführt, um CO₂ zu bepreisen.</p>



<p>Die Klassifizierung von Unternehmen und ihre Zuordnung zum EU-ETS oder zur DEHSt erfolgt abhängig von ständig angepassten Kriterien. Das System basiert auf dem Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG), das vorschreibt, dass Unternehmen CO₂-Emissionen aus der Nutzung fossiler Kraft- und Brennstoffe durch Emissionszertifikate abdecken müssen. Die DEHSt deckt Sektoren ab, die die EU-ETS nicht erfasst, wie Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft. Unternehmen müssen für jede freigesetzte Tonne CO₂ ein nEHS-Zertifikat abgeben, das sie entweder kostenlos erhalten oder bei der DEHSt erwerben.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Netzentgelt-Steigerung für 2024 um ca. 60 % prognostiziert</h2>



<p>Der Strompreis für Gewerbe- und Industriekunden setzt sich im Jahr 2023 zu etwa 90 % aus Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte und zu 10 % aus Steuern, Umlagen und sonstigen Abgaben zusammen. Der Durchschnittspreis liegt bei rund 26,5 Cent pro Kilowattstunde für Unternehmen mit einem Mittelspannungs-Jahresverbrauch zwischen 150.000 und 20 Millionen kWh. </p>



<p><strong>Nach Streichung des zugesagten Zuschusses von 5,5 Milliarden Euro</strong> kündigten die ÜNBs 50Hertz, Amprion, Tennet und Transnet BW eine Erhöhung der Übertragungsnetzentgelte für 2024 an, die sich im Durchschnitt auf 6,43 Cent pro Kilowattstunde mehr als verdoppeln wird (von 3,12 Cent in diesem Jahr). Im Gegensatz zu den regional unterschiedlichen VNB-Netzentgelten sind die Preise für ÜNBs bundesweit einheitlich. <strong>Die Gesamt-Netzentgelte </strong>erhöhen<strong> sich voraussichtlich um etwa 60%</strong>, was sich auch auf private Haushalte und energieintensive Unternehmen auswirken wird.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Geplante Stromsteuersenkung auf 0,05 Cent/kWh für das produzierende Gewerbe</h2>



<p>Ebenfalls abhängig von dem Verfassungsgerichtsurteil vom 15. November 2023 ist die <strong>Stromsteuersenkung auf 0,05 Cent/kWh für das produzierende Gewerbe.</strong> Um eine Alternative zum Industriestrompreis zu schaffen, plante die Bundesregierung, die Stromsteuer für das energieintensive produzierende Gewerbe in Deutschland auf das europäische Minimum zu senken. Es besteht die Absicht, den Steuersatz für betroffene Betriebe von 1,537 Cent/kWh auf 0,05 Cent/kWh zu begrenzen. Die gesetzliche Regelung im Energierecht soll für mindestens 2024 und 2025 gelten und könnte bei weiterer Finanzierung weitere drei Jahre verlängert werden. </p>



<p>Neu ist, dass nun auch <strong>der Mittelstand von der Stromsteuersenkung profitiert</strong>, vorausgesetzt der Betrieb wird dem statistischen Begriff &#8220;produzierendes und verarbeitendes Gewerbe&#8221; zugeordnet. Schätzungsweise 78,000 Unternehmen, darunter Bäckereien, Metzgereien, holzverarbeitende Betriebe und Metallbau, sollen von dem niedrigen Steuersatz profitieren. Für andere Gewerbetreibende, wie energieintensive Textilreinigungen oder Betriebe des Kfz-Handwerks, ändert sich hingegen nichts, und für sie bleibt der Steuersatz bei 2,05 Cent/kWh. Es bleibt abzuwarten, ob es bei der Umsetzung des Beschlusses noch weitere Änderungen oder Ausweitungen geben wird.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Energierecht: Wegfall des Spitzenausgleichs für 2024</h2>



<p>Der branchenübergreifende sog. <strong>Spitzenausgleich </strong>wird auch im Rahmen des Entlastungspaketes vom November 2023 <strong>abgeschafft</strong>. Ursprünglich eingeführt im Rahmen der ökologischen Steuerreform von 1999 im Energierecht, ermöglichte der Spitzenausgleich<strong> </strong>energieintensiven Unternehmen, bis zu 90 % der Stromsteuer zurückzuerhalten<strong>.</strong> Die Neuregelung sollte eigentlich ausschließlich Unternehmen des produzierenden Gewerbes betreffen und an die Stelle des bisherigen Spitzenausgleichs treten, der für Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche galt. Ob er nun doch bestehen bleiben wird, ist von den Entscheidungen der Ampel-Koalition abhängig.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Neue Photovoltaik-Pflichten ab 2024 in einzelnen Bundesländern</h2>



<p>Eine einheitliche <strong>Photovoltaik-Pflicht</strong> in Deutschland ist noch nicht in Sicht. Trotzdem treten auch in 2024 weitere Energierecht-Regelungen der einzelnen Bundesländer in Kraft, die Unternehmen zur Errichtung von Photovoltaikanlagen verpflichten. Fest steht beispielsweise, dass ab Mitte 2024 in Brandenburg gewerbliche Neubauten mit PV-Anlagen auszustatten sind, in Bremen gilt dies bei Dach-Sanierungen wie in Rheinland-Pfalz bei öffentlichen Gebäuden und in Nordrhein-Westfalen müssen ab 2024 alle neuen Industriegebäude über Solaranlagen verfügen. Mit weiteren landesspezifischen Gesetzen ist zu rechnen. <strong> </strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Änderungen im EU-ETS-CO₂-Zertifikate-Handel in 2024</h2>



<p>Ab 2024 wird gesamte <strong>Sektor „Seeverkehr“</strong> der Europäischen Union in den EU-ETS-CO₂-Zertifikate-Handel einbezogen. Daher erweitern 78,4 Millionen zusätzliche Zertifikate zunächst das Handelsvolumen. Für alle Wirtschaftsbereiche gilt aber eine Reduktion des Caps um 90 Millionen Zertifikate, so dass <strong>die Preise für EU-ETS-Zertifikate steigen werden</strong>. Zusätzlich werden weitere Privilegien und Ausnahmeregelungen zurückgenommen, wie beispielsweise die Bezuschussung von Flügen in Gebiete der äußersten Randlage des europäischen Wirtschaftsraumes.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Power Purchase Agreement (PPA): Definition, Modelle und Vorteile für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Nov 2023 14:07:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10902</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Ein Power Purchase Agreement (PPA) ist ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Stromerzeuger und einem Unternehmen als Stromabnehmer. Dabei wird eine feste oder strukturierte Preisvereinbarung für Strom aus – meist erneuerbaren – Energiequellen getroffen. PPAs gelten heute als eines der wichtigsten Instrumente für: Was ist ein PPA einfach erklärt? Ein PPA ist ein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/">Power Purchase Agreement (PPA): Definition, Modelle und Vorteile für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Ein Power Purchase Agreement (PPA) ist ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Stromerzeuger und einem Unternehmen als Stromabnehmer. Dabei wird eine feste oder strukturierte Preisvereinbarung für Strom aus – meist erneuerbaren – Energiequellen getroffen.</p>



<p>PPAs gelten heute als eines der wichtigsten Instrumente für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>planbare Energiekosten</li>



<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>Finanzierung neuer Photovoltaik- und Windprojekte</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein PPA einfach erklärt?</h2>



<p>Ein PPA ist ein Vertrag, bei dem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein Energieerzeuger Strom produziert (z. B. aus Photovoltaik)</li>



<li>ein Unternehmen diesen Strom über mehrere Jahre abnimmt</li>



<li>der Preis im Voraus festgelegt oder strukturiert wird</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Laufzeiten: <strong>10 bis >20 Jahre</strong></p>



<p>Ziel: <strong>Planungssicherheit für beide Seite</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten von PPA gibt es? (Onsite vs. Offsite)</h2>



<p>Für Unternehmen sind vor allem zwei PPA-Modelle relevant:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Onsite-PPA (vor Ort erzeugter Strom)</h3>



<p>Beim Onsite-PPA wird der Strom <strong>direkt am Unternehmensstandort erzeugt und verbraucht</strong>.</p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage auf dem Hallendach</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarpark</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar-Carport</a> auf dem Firmengelände</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Onsite-PPA:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>maximaler Eigenverbrauch</li>



<li>geringere Strombezugskosten</li>



<li>keine Netzentgelte für Eigenstrom</li>



<li>direkte physische Versorgung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies eignet sich besonders für Industrie &amp; Gewerbe mit konstantem Strombedarf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Offsite-PPA (externe Stromerzeugung)</h3>



<p>Beim Offsite-PPA wird der Strom <strong>an einem anderen Standort produziert</strong> und bilanziell geliefert.</p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Externe Solarpark</li>



<li>Externe Windpark</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Offsite-PPA:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Versorgung auch ohne eigene Flächen</li>



<li>größere Energiemengen verfügbar</li>



<li>flexible Standortwahl</li>



<li>Kombination mit Herkunftsnachweisen (HKN) möglich</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Strom wird meist <strong>virtuell (bilanziell)</strong> geliefert, nicht physisch direkt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche PPA-Modelle gibt es noch?</h3>



<p>Zusätzlich unterscheidet man:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Physical PPA</strong> → physische Stromlieferung</li>



<li><strong>Virtual PPA (vPPA)</strong> → finanzielle Absicherung über Strommarkt</li>



<li><strong>Sleeved PPA</strong> → Einbindung eines Energieversorgers</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind PPAs für Unternehmen interessant?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Planbare Stromkosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>langfristig stabile Preise</li>



<li>Schutz vor Marktpreisschwankungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Reduzierung der Energiekosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>oft günstiger als klassischer Strombezug</li>



<li>besonders bei hohem Eigenverbrauch</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Reduktion &amp; ESG</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>direkter Bezug von erneuerbarer Energie</li>



<li>relevant für:
<ul class="wp-block-list">
<li>ESG-Reporting</li>



<li>CSRD</li>



<li>Klimaziele</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Unabhängigkeit vom Energiemarkt</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Versorgungssicherheit</li>



<li>weniger Abhängigkeit von Energieversorgern</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile haben Betreiber und Investoren?</h2>



<p>Für Anlagenbetreiber und Investoren bieten PPAs:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>langfristig gesicherte Einnahmen</li>



<li>bessere Finanzierbarkeit von Projekten</li>



<li>geringeres Vermarktungsrisiko</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: PPAs sind oft <strong>Grundlage für neue PV- oder Windparks</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein PPA in der Praxis?</h2>



<p>Ein typisches PPA umfasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>definierte Strommenge oder Produktionsanteil</li>



<li>festen oder variablen Strompreis</li>



<li>klare Laufzeit</li>



<li>Regelungen zu:
<ul class="wp-block-list">
<li>Lieferung</li>



<li>Ausfallrisiken</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-hkn-handel-wird-immer-wichtiger/" type="post" id="10084">Herkunftsnachweisen</a></li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Die Preisstruktur kann sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>fix</li>



<li>indexiert</li>



<li>hybrid</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Herkunftsnachweise (HKN)?</h2>



<p>Bei Offsite-PPAs sind Herkunftsnachweise oft Bestandteil des Vertrags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachweis für „grünen Strom“</li>



<li>wichtig für CO₂-Bilanzierung</li>



<li>rechtlich relevant für Stromkennzeichnung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne HKN ist Strom bilanziell <strong>nicht automatisch „grün“</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Contracting und PPAs im gewerblichen Einsatz</h2>



<p>Im gewerblichen Bereich werden PPAs häufig im Rahmen von Contracting-Modellen umgesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kein eigenes Investment notwendig</li>



<li>Planung, Bau und Betrieb durch Dienstleister</li>



<li>Strombezug über langfristigen Vertrag</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Vorteile:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung</li>



<li>sofortige Stromkostenersparnis</li>



<li>kalkulierbare Preise über 10–20 Jahre</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Modell:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Abnahmeverpflichtung</li>



<li>flexible Vertragsgestaltung</li>



<li>Kaufoption der Anlage möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein PPA besonders?</h2>



<p>Ein PPA ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe und planbare Stromverbräuche vorliegen</li>



<li>steigende Strompreise erwartet werden</li>



<li>Nachhaltigkeitsziele erreicht werden sollen</li>



<li>keine eigenen Investitionen gewünscht sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PPAs als Schlüsselmodell der Energiewende</h2>



<p>Power Purchase Agreements sind heute ein zentrales Instrument für Unternehmen, um <strong>Stromkosten zu stabilisieren, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Versorgungssicherheit zu erhöhen</strong>.</p>



<p>Während <strong>Onsite-PPAs</strong> vor allem durch direkten Eigenverbrauch überzeugen, ermöglichen <strong>Offsite-PPAs</strong> eine flexible und skalierbare Versorgung mit erneuerbarer Energie – auch ohne eigene Flächen.</p>



<p>In Kombination mit Photovoltaik, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeichern</a> und intelligentem Energiemanagement entwickeln sich PPAs zunehmend zum <strong>Standardmodell für die Energieversorgung von Unternehmen</strong>.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>CBAM: CO₂-Grenzausgleichssystem &#8211; Stand 2026</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cbam-das-co%e2%82%82-grenzausgleichssystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Nov 2023 09:58:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das&#160;Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)&#160;ist ein EU-Mechanismus, der CO₂-Kosten von Importwaren mit EU-ETS-Preisen gleichzieht. Es verhindert&#160;Carbon Leakage&#160;– die Verlagerung schmutziger Produktion aus der EU – und schafft faire Wettbewerbsbedingungen für energieintensive Branchen. Dieser Beitrag erklärt Funktionsweise, Zeitplan, betroffene Waren und was Importeure 2026 konkret beachten müssen. Was ist CBAM und warum wurde es eingeführt? CBAM [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das&nbsp;<strong>Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</strong>&nbsp;ist ein EU-Mechanismus, der CO₂-Kosten von Importwaren mit EU-ETS-Preisen gleichzieht. Es verhindert&nbsp;<strong>Carbon Leakage</strong>&nbsp;– die Verlagerung schmutziger Produktion aus der EU – und schafft faire Wettbewerbsbedingungen für energieintensive Branchen.</p>



<p>Dieser Beitrag erklärt Funktionsweise, Zeitplan, betroffene Waren und was Importeure 2026 konkret beachten müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CBAM und warum wurde es eingeführt?</h2>



<p>CBAM gehört zum <strong>&#8220;Fit for 55&#8221;-Paket</strong>. Im Rahmen der damit verbunden <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/co%e2%82%82-bepreisung/" type="page" id="10307">CO₂-Bepreisung</a> löst die EU die kostenlose EU-ETS-Zuteilung schrittweise ab. Um EU-Unternehmen nicht zu benachteiligen, sollen auf Importe aus nicht EU-Staaten die gleichen CO₂-Kosten entfallen. </p>



<p><strong>Problem</strong>: Energieintensive EU-Firmen zahlen CO₂-Preise (aktuell 70–100 €/t), Drittländer oft nicht. Ergebnis: Wettbewerbsnachteile, &#8220;Flucht&#8221; in Länder ohne CO₂-Preis.</p>



<p><strong>Lösung</strong>: Importeure zahlen CBAM-Zertifikate für eingeführte Emissionen zum EU-ETS-Wochenpreis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert CBAM?</h2>



<p><strong>Schritt-für-Schritt</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zollanmeldung</strong>: Importeur meldet Waren (Zement, Stahl, Aluminium, Dünger, Wasserstoff, Strom).</li>



<li><strong>Emissionsberechnung</strong>: Direkte (Produktion) + indirekte (Strom) CO₂-Emissionen des Herstellers.</li>



<li><strong>Zertifikate kaufen</strong>: CBAM-Zertifikate zum EU-ETS-Preis decken Emissionen ab.</li>



<li><strong>Abgleich</strong>: Bereits im Herkunftsland gezahlte CO₂-Kosten werden angerechnet.</li>



<li><strong>Einlösung</strong>: Quartalsweise bis 31. Mai (nächstes Jahr), max. 33% Rückgabe möglich.</li>
</ol>



<p></p>



<p><strong>Registrierung</strong>: Seit 2025 bei nationalen Zollbehörden. Ab 2026&nbsp;<strong>vollständige Pflicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betroffene Waren &amp; Sektoren (2026)</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Warengruppe</strong></td><td><strong>Beispiele</strong></td><td><strong>Emissionsintensität</strong></td></tr><tr><td>Zement</td><td>Grauzement, weißer Zement</td><td>800–900 kg CO₂/t</td></tr><tr><td>Stahl</td><td>Roheisen, Stahlerzeugnisse</td><td>1,8 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Aluminium</td><td>Primäraluminium</td><td>12–16 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Düngemittel</td><td>Ammoniak, Harnstoff</td><td>2–3 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Wasserstoff</td><td>Grauer/grauer H₂</td><td>9–12 kg CO₂/kg</td></tr><tr><td>Strom</td><td>Direktimporte</td><td>EU-Durchschnitt</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Erweiterung 2026+</strong>: Organische Chemie, Kunststoffe, Textilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan: Übergang zu vollem CBAM</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Phase</strong></td><td><strong>Zeitraum</strong></td><td><strong>Pflichten</strong></td></tr><tr><td>Übergang</td><td>10/2023–12/2025</td><td>Emissionsberichte (quartalsweise)</td></tr><tr><td>Registrierung</td><td>2025</td><td>CBAM-Nummer beantragen</td></tr><tr><td>Vollbetrieb</td><td>01/2026</td><td>Zertifikate kaufen/einlösen</td></tr><tr><td>ETS-Abbau</td><td>2026–2034</td><td>Kostenlose Zuteilung sinkt auf 0%</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Wichtig</strong>: Ab 2026 <strong>keine kostenlosen ETS-Zertifikate mehr</strong> für betroffene Sektoren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Pflichten für Importeure</h2>



<p><strong>Registrierung</strong>: Bei Zollbehörde (DE: Zollamt). Kostenfrei, einmalig.</p>



<p><strong>Quartalsberichte</strong> (bis 2025):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Menge importierter Ware (t)</li>



<li>Direkte Emissionen Hersteller (t CO₂)</li>



<li>Indirekte Emissionen (Strom) (t CO₂)</li>



<li>Bereits gezahlte CO₂-Kosten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Seit 2026:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CBAM-Zertifikate kaufen (EU-ETS-Preis)</li>



<li>Finale Abrechnung bis 31. Mai</li>



<li>Rückerstattung (max. 33 %)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Datenquellen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Herstellerangaben (vorzuziehen)</li>



<li>EU-Benchmark-Werte (Standardfälle)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="auswirkungen-fr-unternehmen">Auswirkungen für Unternehmen</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="importeure"><strong>Importeure</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kostensteigerung</strong>: 20–50 €/t Ware (je nach Sektor)</li>



<li><strong>Datenbeschaffung</strong>: Nachweise aus Drittländern</li>



<li><strong>Compliance-Risiko</strong>: Strafen bei Versäumnis</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="produzenten-eu"><strong>Produzenten (EU)</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wettbewerbsvorteil</strong>: Importe teurer</li>



<li><strong>ETS-Druck</strong>: Weniger kostenlose Zertifikate</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="exporteure-drittlnder"><strong>Exporteure (Drittländer)</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anreiz</strong>: CO₂-Preis einführen</li>



<li><strong>Benchmark-Risiko</strong>: Standardwerte oft höher</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für deutsche Unternehmen</h2>



<p><strong>CBAM als Wettbewerbsvorteil: </strong></p>



<p>CO₂-arme Produktion → EU-ETS-Kosten niedriger<br>→ Faire Preise vs. Importe<br>→ Marktanteile sichern</p>



<p><strong>Strategien:</strong> </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Emissionsreduktion</strong> (Produktion, Strombezug)</li>



<li><strong>CO₂-Reporting</strong> optimieren</li>



<li><strong>Lieferkette prüfen</strong> (Drittländer-Zertifikate)</li>



<li><strong>CBAM-konforme Verträge</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CBAM als Wettbewerbshebel</h2>



<p>CBAM schafft&nbsp;<strong>faire Bedingungen</strong>&nbsp;für CO₂-arme EU-Produktion. Importeure müssen ab 2026 handeln, Produzenten profitieren langfristig.</p>



<p><strong>Jetzt prüfen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Importvolumen analysieren</li>



<li>Emissionsdaten sicherstellen</li>



<li>Compliance-Prozesse aufbauen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Muss ich mich registrieren?</strong></summary>
<p>Ja, alle Importeure seit 2025. Kostenfrei bei Zoll.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Welche Daten brauche ich?</strong></summary>
<p>Emissionsnachweise Hersteller oder EU-Benchmark.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie hoch werden die Kosten?</strong></summary>
<p>Abhängig von ETS-Preis (70–100 €/t CO₂) und Ware.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was passiert bei Fehlern?</strong></summary>
<p>Bußgelder, Nachzahlungen, Zertifikatszwangsrückkauf.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Können Zertifikate übertragen werden?</strong></summary>
<p>Nein, jährliche Abrechnung.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Herkunftsnachweise: Bürokratie bremst grünen Mieterstrom</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-buerokratie-bremst-gruenen-mieterstrom/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2023 07:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10770</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strom aus gewerblichen Photovoltaikanlagen ist zweifelsohne ökologisch und nachhaltig. Er sollte, sofern er an Dritte veräußert wird, ab der ersten Kilowattstunde auch so gekennzeichnet und behandelt werden. Dafür werden üblicherweise Herkunftsnachweise (HKN) für den Erzeuger erstellt. Diese werden in einem digitalen Herkunftsnachweisregister gespeichert und bei einem Verkauf eingelöst. Für den Betreiber und Investoren einer bisher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Strom aus gewerblichen Photovoltaikanlagen ist zweifelsohne ökologisch und nachhaltig. Er sollte, sofern er an Dritte veräußert wird, ab der ersten Kilowattstunde auch so gekennzeichnet und behandelt werden. Dafür werden üblicherweise<strong> <a href="https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-hkn-handel-wird-immer-wichtiger/">Herkunftsnachweise</a> (HKN) für den Erzeuger erstellt</strong>. Diese werden in einem digitalen Herkunftsnachweisregister gespeichert und bei einem Verkauf eingelöst. </p>



<p>Für den Betreiber und Investoren einer bisher <strong>nicht geförderten PV-Anlage</strong> ist dieser Handel der Herkunftsnachweise eine nicht unbedeutende <strong>Einnahmequelle</strong>. Gerade bei der Zertifizierung des PV-Stroms und der Ausgabe der HKNs <strong>bremst die Bürokratie</strong> in Deutschland massiv. Kein Wunder, stammt sie doch noch aus einer Zeit, als nur wenige Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerke Strom erzeugten. Selbst wenn die Solaranlage auf dem gleichen Gelände installiert wurde, auf dem ein oder mehrere Mieter den PV-Strom direkt verbrauchen, kommt es derzeit bereits zu Problemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltgutachten für Herkunftsnachweise sind umständlich, zeitraubend und kostspielig</h2>



<p><a href="https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/node-energy-fordert-vereinfachung-von-herkunftsnachweisen-fuer-gewerblichen-mieterstrom/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">node.energy</a>, Partner von CUBE CONCEPTS, äußert sich jetzt dazu. „In der Praxis ist es aktuell nahezu aussichtslos, den erzeugten Strom über Herkunftsnachweise zertifizieren zu lassen. Daher muss dieser Strom als „Graustrom“ auf Grundlage des aktuellen Strommixes in Deutschland ausgewiesen werden.“ Das gesamte HKN-System basiere noch auf der Annahme, dass erzeugter Strom immer den<strong> Umweg über das öffentliche Netz</strong> und einem Händler <strong>zum Endverbraucher gelangt</strong>.</p>



<p>Bei einem Mieterstrom-Modell wird jedoch der Strom direkt und ohne Umwege an den Mieter vor Ort verkauft. Dabei kann die Photovoltaikanlage des Stromverkäufers sogar auf dem Dach der gleichen Immobilie installiert sein, in dem der Mieter ihn verbraucht. Trotzdem müssen die<strong> unflexiblen bürokratischen Prozesse </strong>eingehalten werden. Bei solch einem Umweltgutachten wird die PV-Anlage und ihre Komponenten geprüft und mit der Registrierung zusätzlich abgeglichen. Matthias Karger, CEO von node.energy, erklärt dazu: „Ein Umweltgutachten kostet nicht nur unverhältnismäßig viel Zeit, sondern macht die Beantragung der so dringend von der Wirtschaft geforderten Herkunftsnachweise absolut unrentabel.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Automatische Messsysteme müssen ausreichen, um Herkunftsnachweise zu generieren</h2>



<p><br>Bereits vor und spätestens bei der Inbetriebnahme einer großen Photovoltaikanlage auf einer Gewerbeimmobilie müssen Betreiber sämtliche Komponenten zertifizieren lassen. Darüber hinaus benötigen gewerbliche PV-Anlagen ohnehin umfangreiche elektronische Monitoring-, Mess- und Regelungseinheiten für die Stromsteueranmeldung. Dies verlang das Redispatch-Verfahren und wurde im Rahmen des EEG festgelegt. Daher fordert node.energy vom BMWK in einer öffentlichen Stellungnahme und vertritt dabei die Meinung von rund 1.000 Betreibern solcher Anlagen, dass die Pflicht für Umweltgutachten wegfallen und durch den einfachen Nachweis über die erzeugten Strommengen mit einem geeichten Messsystem ersetzt werden muss.</p>



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		<item>
		<title>Industriestrompreise 2022 im europäischen Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/industriestrompreise-im-europaeischen-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Nov 2023 14:18:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einheitliche Industriestrompreise gibt es weder in Deutschland noch in Europa. In Deutschland sowie in den übrigen europäischen Ländern setzen sich die Industierstrompreise äußerst individuell zusammen. Ohne eigenes Kraftwerk auf dem Firmengelände muss immer Strom zugekauft werden und dieser ist für große oder energieintensive Unternehmen überall günstiger als für private Haushalte. Daher wird generell zwischen Privatstrompreisen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Einheitliche<strong> Industriestrompreise </strong>gibt es weder in Deutschland noch in Europa. In Deutschland sowie in den übrigen europäischen Ländern setzen sich die Industierstrompreise äußerst <strong>individuell</strong> zusammen. Ohne eigenes Kraftwerk auf dem Firmengelände muss immer Strom zugekauft werden und dieser ist für große oder energieintensive Unternehmen überall günstiger als für private Haushalte. Daher wird generell zwischen Privatstrompreisen und Gewerbe- oder Industriestrompreisen unterschieden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie setzten sich die Industriestrompreise zusammen?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="638" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-1024x638.png" alt="" class="wp-image-10758" style="width:556px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-1024x638.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-300x187.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-768x479.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148.png 1157w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>2023: Strompreiszusammensetzung für Unternehmen in Deutschland</strong></em></figcaption></figure>



<p>Die Industriestrompreise werden durch viele verschiedene Faktoren bestimmt. Die <strong>Großhandelspreise</strong> an den Spotmärkten sind bei Abschluss eines Stromliefervertrages mit den Versorgungsunternehmen meist der größte Bestandteil. Dazu kommen noch <strong>Netzentgelte, Steuern und Umlagen</strong>. Die individuelle Zusammensetzung dieser Kosten variiert je nach Unternehmen, da einige durch spezifische Entlastungen, wie beispielsweise Subventionen, Finanzhilfen, Steuer-, Umlagen- oder Entgeltvergünstigungen profitieren. Generell lässt sich feststellen, dass europäische Unternehmen mit einem hohen Energieverbrauch eher entlastet werden, als Unternehmen mit geringerem Energieverbrauch. Zudem erhalten sie zurzeit noch <strong>freie <a href="https://cubeconcepts.de/co%e2%82%82-zertifikate-weiter-im-hoch-industriestrom-im-kurzzeittief/">CO₂-Zertifikate</a></strong> auf dem europäischen Emissionshandel und haben oft spezielle Verträge mit Versorgungsunternehmen, die äußerst günstige Konditionen bieten, jedoch in der Regel nicht öffentlich bekannt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur grobe Daten der durchschnittlichen Industriestrompreise</h2>



<p>Sämtliche Angaben zu der Höhe von durchschnittlichen Industriestrompreisen der einzelnen Staaten sind demnach nur sehr grob. Die Daten der <a href="https://www.iea.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Internationalen Energieagentur</a> (IEA) oder <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eurostat</a> sind nicht zu 100 % valide. Allein in Deutschland klaffen die Strompreise für Unternehmen weit auseinander. Ein Reinigungskette, ein mittelständischer Betrieb des Kfz-Handwerks oder eine Großbäckerei werden andere Tarife haben als beispielsweise ein Stahlwerk oder ein Chemiekonzern. Für einen internationalen Vergleich kommen noch weitere Einflussfaktoren hinzu. Die Vielfalt der Kostenbestandteile variiert erheblich und erschwert einen direkten Vergleich. Zudem können <strong>Währungsschwankungen</strong> die Vergleichbarkeit beeinträchtigen, da Strompreise auch in lokaler Währung angegeben werden.</p>



<p>Die unterschiedlichen Energiemix und Erzeugungskosten in verschiedenen Ländern sind weitere Herausforderungen. Länder mit einem höheren Anteil erneuerbarer Energien können niedrigere Erzeugungskosten haben als solche, die stärker auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. <strong>Regulatorische Unterschiede</strong> im Energiesektor und diverse wirtschaftliche Strukturen tragen ebenfalls zu den Schwierigkeiten eines Vergleiches bei. Die spezifischen <strong>Regelungen für Großverbraucher</strong> und individuelle Vertragsbedingungen zwischen Unternehmen und Energieversorgern sind oft nicht öffentlich bekannt und erschweren eine genaue Analyse.</p>



<p>Zusätzlich gibt es<strong> keine einheitlichen Standards </strong>für die Datenerfassung und Berichterstattung von Industriestrompreisen, was zu statistischen Unschärfen führen kann. Insgesamt erfordert ein präziser internationaler Vergleich von Industriestrompreisen daher eine gründliche Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten und eine umfassende Analyse der vielfältigen Faktoren, die die Preisbildung beeinflussen. Die im November 2023 durch den Kompromiss einer <a href="https://cubeconcepts.de/stromsteuersenkung-statt-industriestrompreis/">Stromsteuersenkung</a> beendete Debatte um einen einheitlichen Industriestrompreis war deshalb sehr schwierig, weil im Grunde zuverlässige Zahlen fehlten. Alle Seiten argumentierten ohne validen Vergleich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zahlen im europäischen Vergleich</h2>



<p>Die statistischen Erhebungen zu den durchschnittlichen Industriestrompreisen in Europa durch Eurostat und der IEA geben also zumindest eine grobe Übersicht für einen europäischen Vergleich. Auch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI kommt in einer <a href="https://www.isi.fraunhofer.de/de/competence-center/energiepolitik-energiemaerkte/projekte/strompreiswirkung_330639.html#3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a>, bei der unterschiedliche Unternehmensgrößen durch Fallbeispiele in verschiedenen Staaten berechnet wurden, zu ähnlichen Ergebnissen. In Europa liegen die Brutto-Strompreise in <strong>Frankreich</strong>,<strong> Portugal</strong>,<strong> Finnland </strong>und<strong> Schweden</strong> für Unternehmen <strong>unter dem Durchschnitt</strong>. </p>



<p>Der Industriestrompreis setzt sich auch sehr unterschiedlich zusammen. So sind beispielsweise die Beschaffungs- und Vertriebskosten in den Niederlanden am höchsten, obwohl der Gesamtbruttopreis hier immer noch günstiger ist, als in Deutschland. Für mittelgroße Unternehmen sind in Deutschland die Umlagen höher als beispielsweise in Dänemark. Insgesamt zahlen privilegierte Großkonzerne europaweit etwa gleichhohe Umlagen und Stromsteuern. </p>



<p>Im weltweiten Vergleich sind die <strong>europäischen Industriestrompreise</strong> allerdings <strong>verhältnismäßig hoch</strong> und liegen weit über den Preisen in Nordamerika und Fernost. Der deutsche Brutto-Industriestrompreis lag mit rund 26 Cent/kWh Ende 2022 im europäischen Mittelfeld. Durch das Entlastungspaket und der geplanten Stromsteuersenkung für 2024 reduziert sich dieser Wert um weitere 1,5 Cent/kWh.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="772" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-1024x772.jpg" alt="" class="wp-image-10762" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-1024x772.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-300x226.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-768x579.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>2022: Europäische Brutto-Strompreise im Durchschnitt für Unternehmen in Cent/kWh</em></figcaption></figure>



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		<title>Stromsteuersenkung statt Industriestrompreis</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/stromsteuersenkung-statt-industriestrompreis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 14:23:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hatte sich monatelang über Möglichkeiten gestritten, wie die Industrie bei den Strompreisen entlastet werden kann. Am 9. November 2023 konnte der Streit über einen Industriestrompreis innerhalb der Ampel-Koalition geschlichtet werden. Der Kompromiss sieht nun auch eine Stromsteuersenkung für das produzierende Gewerbe vor. Wie sieht das gesamte Maßnahmenpaket aus und wer profitiert davon? Stromsteuersenkung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/stromsteuersenkung-statt-industriestrompreis/">Stromsteuersenkung statt Industriestrompreis</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Bundesregierung hatte sich monatelang über Möglichkeiten gestritten, wie die Industrie bei den Strompreisen entlastet werden kann. Am 9. November 2023 konnte der Streit über einen <strong>Industriestrompreis</strong> innerhalb der Ampel-Koalition geschlichtet werden. Der Kompromiss sieht nun auch eine <strong>Stromsteuersenkung</strong> für das <strong>produzierende Gewerbe</strong> vor. Wie sieht das gesamte Maßnahmenpaket aus und wer profitiert davon?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromsteuersenkung auf 0,05 Cent/kWh für das produzierende Gewerbe</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="636" height="779" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs.png" alt="" class="wp-image-10644" style="width:325px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs.png 636w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs-245x300.png 245w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /></figure>



<p>Um eine alternative zum Industriestrompreis realisieren zu können, soll die Stromsteuer für das energieintensive produzierende Gewerbe auf das europäische Minimum gesenkt werden. Demnach wird die Stromsteuer für betroffene Betriebe <strong>von 1,537 Cent/kWh auf 0,05 Cent/kWh</strong> beschränkt. Die gesetzliche Regelung wird nun umgesetzt und soll mindestens für 2024 und 2025 gelten. Wenn sie weiter gegenfinanziert werden kann, soll sie weitere drei Jahre andauern. Neu ist, dass von der Stromsteuersenkung jetzt auch der Mittelstand profitiert, der bisher oft nicht den Spitzenausgleich geltend machen konnte. Grundvoraussetzung ist aber, dass der Betrieb dem statistischen Begriff „produzierenden und verarbeitenden Gewerbe“ zugeordnet wird.</p>



<p>Experten rechnen mit <strong>rd. 78.000 Unternehmen</strong>, die nun in den Genuss des niedrigen Satzes kommen. Darunter fallen jetzt auch beispielsweise Bäckereien, Metzgereien, holzverarbeitende Betriebe oder der Metallbau. Für alle anderen Gewerbetreibenden ändert der jüngste Beschluss nichts. Für sie gilt weiterhin der Steuersatz von 2,05 Cent/kWh. Dies betrifft z. B. auch energieintensive Textilreinigungen oder Betriebe des Kfz-Handwerks, da sie nicht zum &#8220;produzierenden Gewerbe&#8221; zählen. Ob sich bei der Umsetzung des Kompromisses noch weitere Änderungen bzw. Ausweitungen durchsetzen lassen, ist noch offen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Spitzenausgleich wird abgeschafft</h2>



<p>Bisher erhielten viele größere Unternehmen im Rahmen des sog. Spitzenausgleiches nach § 10 StromStG bereits einen auf 1,537 Cent/kWh reduzierten Steuersatz. Diesen konnten Unternehmen bisher beantragen, wenn es dem produzierenden Gewerbe zugeordnet ist, mehr als 1.000 € Stromsteuer jährlich abführt, der Betrag höher ist als die Senkung des Arbeitgeberanteils zur Rentenversicherung aller Beschäftigten und sie ein Energiemanagementsystem oder ein Spitzenausgleich-Effizienzsystem (nach SpaEfV) eingeführt haben. Dieser <strong>Spitzenausgleich wird </strong>im Zuge des neuen Strompreispaketes<strong> ab 2024 abgeschafft</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verlängerung der Strompreiskompensation um fünf Jahre</h2>



<p>Zu der Stromsteuersenkung wird die Strompreiskompensation, die eigentlich jährlich um 10 % reduziert werden sollte, um weitere fünf Jahre verlängert. Profitieren werden hiervon etwa <strong>350 Konzerne</strong>, die besonders unter hohen Strompreisen leiden. Weitere 90 Unternehmen kommen durch den sog. „Super-Cap“ hinzu. Diese finanzielle Unterstützung für indirekte CO₂-Kosten kann bei der DEHSt beantragt werden und basiert auf dem Emissionshandel. Sie zielt darauf ab, einen Teil dieser Kosten für Unternehmen in spezifischen Sektoren auszugleichen. </p>



<p>Das übergeordnete Ziel besteht darin, die internationale Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu sichern. Diese Maßnahme soll dazu beitragen, Produktionsverlagerungen in Länder außerhalb des EU-Emissionshandelssystems zu verhindern und somit die Verlagerung von CO₂-Emissionen zu minimieren. Nutznießer sind Unternehmen aus den Bereichen Papier &amp; Zellstoffe, Eisen &amp; Stahl, der Chemischen Industrie, Nichteisenmetalle, Mineralölverarbeitung, Mineralverarbeitende Industrie. Im Jahre 2021 wurden in diesem Rahmen 828 Millionen Euro Subventionen an Konzerne vergeben, die ein Umweltmanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/">EMAS</a> eingeführt und nach <a href="https://cubeconcepts.de/din-en-17463-investitionen-bewerten/">DIN EN 17463 (VALERI)</a> investiert haben. Je nach Unternehmensgröße und Verbrauch können Hilfen auch nach der Einführung der ISO 50005, Energieaudits nach EN 16247-1 und Mitgliedschaft in Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk beantragt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Industriestrompreis zunächst vom Tisch, Stromsteuersenkung entlastet mehr Unternehmen</h2>



<p>Die Beschlüsse der Bundesregierung, die nun umgesetzt werden sollen, bringen allein für 2024 <strong>Entlastungen von bis zu zwölf Milliarden Euro</strong> für Unternehmen, so Olaf Scholz zum <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/strompreispaket-energieintensive-unternehmen-2235760" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strompreispaket</a>. Im Vergleich zu einem gedeckelten Industriestrompreis von 6 Cent/kWh hat die neue Regelung jedoch den Vorteil, dass dadurch die Anzahl der profitierenden Betriebe wesentlich größer sein wird. Die prognostizierte Gesamtentlastung für 2024 setzt sich zusammen aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>5,5 Milliarden Zuschuss für die Betreiber der Übertragungsnetze, die schon jetzt zusammen mit den Verteilnetzbetreibern eine <a href="https://cubeconcepts.de/netzentgelte-sollen-um-10-prozent-steigen/">Netzengelteerhöhung</a> von über 10 % für 2024 planen.</li>



<li>Geschätzten Mindereinnahmen durch die gesenkte Stromsteuer für das produzierende Gewerbe</li>



<li>Geschätzten Ausgaben für die Verlängerung der Strompreiskompensation, da die Zertifikatpreise anziehen und den Strom aus fossilen Brennstoffen verteuern.</li>
</ul>



<p>Tatsächlich hätten lt. BMWK nur etwa 2.000 Unternehmen mit einem Gesamtverbrauch von 216 TWh aus den <strong>Branchen Stahl</strong>,<strong> Aluminium</strong>,<strong> Chemie</strong>,<strong> Kupfer</strong>,<strong> Glas</strong>,<strong> Papier </strong>und<strong> Zement</strong> einen günstigen Industriestrompreis erhalten. Die Stromsteuersenkung als Kompromiss betrifft jetzt weitaus mehr Betriebe, auch wenn sie den Strom nicht entscheidend verbilligen kann: Allein der Wegfall der EEG-Umlage in 2022 verringerte den Strompreis um über 6 Cent/kWh.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Industriestrompreis und mit Stromsteuersenkung bleibt Deutschland im europäischen Mittelfeld</h2>



<p>Seit dem Beginn des Ukrainekrieges bis Ende 2022 ist der Brutto-Strompreis für die Industrie in Deutschland nur geringfügig von 21,81 auf 25,24 Cent/kWh gestiegen. In der gesamten EU ist er im gleichen Zeitraum durchschnittlich von 15,23 auf 24,95 Cent/kWh gestiegen. Somit liegt Deutschland auch nach einer Stromsteuersenkung um etwa 1,5 Cent/kWh weiterhin im Mittelfeld. Die stärksten Zuwächse hatten Dänemark, Italien, Ungarn, Belgien, Schweden und Kroatien zu verzeichnen. Hier haben sich die Industriestrompreise seit Februar 2022 quasi verdoppelt. </p>



<p>In Norwegen sind die Preise von 6,03 auf 26,63 Cent/kWh explodiert und die USA verzeichneten immerhin einen Anstieg von 5,36 auf 7,36 Cent/kWh. Spätestens mit dem Inkrafttreten des <a href="https://cubeconcepts.de/cbam-das-co%e2%82%82-grenzausgleichssystem/"><strong>Europäischen CO<sub>2</sub>-Grenzausgleichssystems</strong> (CBAM)</a>, das ab dem 1. Januar 2026 greifen soll, wird die Verlagerung einer CO<sub>2</sub>-intensiven Produktion in das nicht europäische Ausland für Reimporte auch nicht mehr attraktiv sein. Denn dann müssen Importeure die Differenz der CO<sub>2</sub>-Bepreisung zwischen der Herstellungsregion und der EU ausgleichen. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Finanzierung für Unternehmen: Modelle, Kosten, Förderungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/formen-der-photovoltaik-finanzierung-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2023 11:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen können Photovoltaik-Anlagen ohne Anfangsinvestitionen realisieren. Finanzierungsmodelle wie Contracting, Leasing und KfW-Darlehen teilen die Kosten, sichern Einsparungen und nutzen Förderungen optimal. Dieser Beitrag zeigt die gängigen Modelle, ihre Vor-/Nachteile, typische Konditionen und wie Unternehmen die passende Finanzierung wählen. Warum Photovoltaik-Finanzierung sinnvoll ist PV-Anlagen amortisieren sich in 5–8 Jahren, erzeugen danach 20+ Jahre kostenlosen Strom. Ohne [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unternehmen können Photovoltaik-Anlagen ohne Anfangsinvestitionen realisieren. Finanzierungsmodelle wie Contracting, Leasing und KfW-Darlehen teilen die Kosten, sichern Einsparungen und nutzen Förderungen optimal.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt die gängigen Modelle, ihre Vor-/Nachteile, typische Konditionen und wie Unternehmen die passende Finanzierung wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Photovoltaik-Finanzierung sinnvoll ist</h2>



<p>PV-Anlagen amortisieren sich in 5–8 Jahren, erzeugen danach 20+ Jahre kostenlosen Strom. Ohne Finanzierung scheitern viele Projekte jedoch an der hohen Anschaffungskosten (1.000–1.500 €/kWp).</p>



<p><strong>Vorteile der Finanzierung</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein oder geringer Eigenkapitalbedarf</li>



<li>Sofortige Stromkosteneinsparungen (20–40%)</li>



<li>Förderungen nutzen (KfW, EEG, regionale Zuschüsse)</li>



<li>Planbare monatliche Raten</li>



<li>Bilanzoptimierung möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die 4 Hauptfinanzierungsmodelle</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">1. Contracting</h3>



<p>Bei <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> finanziert, plant, baut und betreibt der Projektentwickler die PV-Anlage. Das Unternehmen kauft Solarstrom per PPA (<a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreement</a>).</p>



<p><strong>Merkmale</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>0 € Eigeninvestition</strong></li>



<li>Monatliche Stromrate (fest, 8–15 Jahre)</li>



<li>Wartung/Betrieb durch Partner</li>



<li>Kaufoption zum Vertragsende</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risikofrei</li>



<li>Sofortige Einsparung</li>



<li>Bilanz entlastet</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Langfristige Bindung</li>



<li>Kein Eigentum (außer Kaufoption)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Typische Konditionen</strong>: 12 ct/kWh (vs. 25–30 ct Netzstrom)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Kauf mit KfW-Darlehen</h3>



<p>Unternehmen kauft PV-Anlage per Bank-/KfW-Kredit. Volle Kontrolle und Abschreibung.</p>



<p><strong>Programme 2026</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KfW 270</strong>: Erneuerbare Energien Standard (bis 100% Finanzierung)</li>



<li><strong>KfW 293</strong>: Kommunal (Zuschussfähig)</li>



<li><strong>KfW 295</strong>: Energieeffizienz (bei Eigenverbrauch >50%)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigentum nach Tilgung</li>



<li>Steuerliche Abschreibung</li>



<li>EEG-Vergütung behalten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenkapital (10–20%)</li>



<li>Zinsrisiko</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Typische Konditionen</strong>: 1,5–3% Zins, 10–20 Jahre Laufzeit</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">3. Leasing / Pacht</h3>



<p>PV-Anlage wird gemietet oder gepachtet. Nach Laufzeit Kaufoption oder Rückgabe.</p>



<p><strong>Merkmale</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monatliche Fixrate</li>



<li>Wartung meist inklusive</li>



<li>Flexiblere Laufzeiten (5–15 Jahre)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Vorteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geringer Eigenanteil</li>



<li>Bilanzfremdfinanzierung</li>



<li>Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höhere Gesamtkosten</li>



<li>Weniger steuerliche Vorteile</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Förderkredite &amp; Zuschüsse</h3>



<p>Kombination aus günstigen Darlehen und direkten Zuschüssen.</p>



<p><strong>Aktuelle Förderungen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KfW-Zuschüsse</strong>: Bis 30% bei Energieeffizienz</li>



<li><strong>Regionale Programme</strong>: NRW, Bayern, Baden-Württemberg</li>



<li><strong>Innovationsausschreibungen</strong>: Bis 5 Mio. € für Großanlagen</li>



<li><strong>EEG 2026</strong>: Umlage für Direktvermarkter</li>
</ul>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleich der Finanzierungsmodelle</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Modell</strong></td><td><strong>Eigenkapital </strong></td><td><strong>Rate/Monat</strong></td><td><strong>Laufzeit</strong></td><td><strong>Eigentum</strong></td></tr><tr><td>Contracting</td><td>0 Euro</td><td>Strompreis</td><td>20 Jahre oder länger</td><td>Nein (Kauf-Option)</td></tr><tr><td>KfW-Kauf</td><td>10-20 %</td><td>1 &#8211; 3 % Zins</td><td>10-20 Jahre</td><td>Ja</td></tr><tr><td>Leasing</td><td>0-10 %</td><td>Fixe Rate</td><td>5-15 Jahre</td><td>Option</td></tr><tr><td>Zuschuss</td><td>0-20 %</td><td>Günstig</td><td>Variabel</td><td>Ja</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Modell passt zu meinem Unternehmen?</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Für Mittelstand (100-500 kWp)</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: KfW 270 + Eigenkapital<br><strong>Begründung</strong>: Eigentum, Abschreibung, volle Kontrolle</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fr-grounternehmen-1-mwp">Für Großunternehmen (&gt;1 MWp)</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Contracting<br><strong>Begründung</strong>: Skaleneffekte, kein CAPEX, professionelle Bewirtschaftung</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Für Immobilienbesitzer</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Leasing/Pacht<br><strong>Begründung</strong>: Wertsteigerung, geringes Risiko</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Unsicherheit &amp; knappem Budget</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Contracting<br><strong>Begründung</strong>: 0 € Startkosten, sofortige Einsparung</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Vertragsfallen vermeiden</h2>



<p><strong>Checklist für PV-Verträge</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dienstbarkeit nachrangig</strong> (Immobilienwert schützen)</li>



<li><strong>Kaufoption</strong> klar geregelt</li>



<li><strong>Keine Offtake-Pflicht</strong> (Mengen flexibel)</li>



<li><strong>Wartung/Betrieb</strong> eindeutig</li>



<li><strong>Betriebsunterbrechungsversicherung</strong> inklusive</li>



<li><strong>Monitoring</strong> live verfügbar</li>



<li><strong>Kündigungsrechte</strong> fair</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen 2026 – Zeitlich begrenzt</h2>



<p><strong>Handeln bis</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 270/293: Budget 2026 limitiert</li>



<li>Regionale Zuschüsse: Erste-Komm-Erst-Serve</li>



<li>EEG-Umlage: Nur bis 2028 garantiert</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Professionelle Förderberatung</strong>&nbsp;erhöht Erfolg um 40%.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was ist der Unterschied Contracting vs. Leasing?</strong></summary>
<p>Contracting = Partner übernimmt alles (Planung, Bau, Betrieb). Leasing = Miete der fertigen Anlage.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Brauche ich Eigenkapital?</strong></summary>
<p>Nein. Contracting ermöglicht 100% fremdfinanziert.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie hoch sind monatliche Raten?</strong></summary>
<p>Contracting: Strompreis (12–15 ct/kWh). KfW: 1–3% Zins.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Kann ich Förderungen kombinieren?</strong></summary>
<p>Ja, KfW-Darlehen + regionale Zuschüsse + EEG.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wer betreibt die Anlage?</strong></summary>
<p>Contracting: Partner. Kauf/Leasing: Unternehmen oder Dienstleister.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Anlagen &amp; Batteriespeicher aus einer Hand</h2>



<p>CUBE CONCEPTS ist auch Ihr PV-Finanzierungspartner:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Analyse: Lastprofil, Wirtschaftlichkeit, Fördermaximierung </li>



<li>Modellwahl: Kauf/Contracting individuell kalkuliert </li>



<li>Planung: Genehmigungen, Netzanschluss, Verträge </li>



<li>Realisierung: Schlüsselfertig </li>



<li>Kompletter Betrieb inkl. Wartung &amp; Monitoring</li>
</ul>



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<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/formen-der-photovoltaik-finanzierung-fuer-unternehmen/">Photovoltaik-Finanzierung für Unternehmen: Modelle, Kosten, Förderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelte sollen um 10 Prozent steigen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/netzentgelte-sollen-um-10-prozent-steigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 11:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Strompreis für Gewerbe- und Industriekunden setzt sich im Jahr 2023 zu etwa 90 % aus Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte und zu 10 % aus Steuern, Umlagen und sonstigen Abgaben zusammen. Durchschnittlich bezahlt ein Unternehmen, das einen Mittelspannungs-Jahresverbrauch zwischen 150.000 und 20 Millionen kWh hat, bei einem Neuabschluss insgesamt rund 26,5 Cent pro Kilowattstunde. Laut [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Strompreis für Gewerbe- und Industriekunden setzt sich im Jahr 2023 zu etwa 90 % aus Beschaffung, Vertrieb und Netzentgelte und zu 10 % aus Steuern, Umlagen und sonstigen Abgaben zusammen. Durchschnittlich bezahlt ein Unternehmen, das einen Mittelspannungs-Jahresverbrauch zwischen 150.000 und 20 Millionen kWh hat, bei einem Neuabschluss insgesamt rund 26,5 Cent pro Kilowattstunde. Laut den Angaben der Bundesnetzagentur beträgt der Anteil der reinen Netzentgelte im Jahr 2022 dabei für Gewerbekunden im Mittel bei 6,85 ct/kWh und für Industriekunden bei 2,96 ct/kWh. Im November 2023 teilte das Bundeswirtschaftsministeriums auf eine kleine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion mit, dass die <strong>Netzentgelte für 2024 durchschnittlich zwischen 10 und 11 % steigen werden</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die Netzentgelte?</h2>



<p>Netzentgelte sind Gebühren, die für die Nutzung der Energieinfrastruktur, insbesondere für den Transport von Strom oder Gas, erhoben werden. Diese Entgelte decken die Kosten für den Betrieb, die Instandhaltung und den Ausbau der Netze, die für die Verteilung und den Transport von Energie benötigt werden. Netzentgelte werden in der Regel von den Netzbetreibern erhoben und können je nach Region und Energieart variieren. Grundsätzlich muss allerdings zwischen <strong>Verteilnetzentgelte</strong> und <strong>Übertragungsnetzentgelte</strong> unterschieden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzentgelte der Verteilnetzbetreiber</h2>



<p>In Deutschland gibt es ca. <strong>900 Strom- und Verteilnetzbetreiber</strong>, die <strong>regional unterschiedlich hohe Netzentgelte</strong> erheben. Die Preisgestaltung ist abhängig von dem Anteil erneuerbarer Energien im Bereich, die Anzahl kleiner Abnehmer, Industriebetriebe in verschiedenen Branchen, die das Netz zu unterschiedlichen Tageszeiten belasten, und der Sanierungsbedarf des Netzes. Öffentliche Förderungen variieren hier sehr und wie verschiedene Verteilnetzbetreiber jetzt mitteilten, werden <strong>diese Netzentgelte für 2024 zwischen 15 und 19 % ansteigen</strong>. Die vom Endverbraucher letztlich bezahlten Netzentgelte setzen sich aber auch aus den Netzentgelten der Übertragungsnetzbetreiber zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzentgelte der Übertragungsnetzbetreiber</h2>



<p>Übertragungsnetze dienen dazu, elektrische Energie über <strong>weite Entfernungen</strong> von den Erzeugungsquellen zu den Verbrauchszentren zu transportieren. Diese Netze bestehen aus Hochspannungsleitungen und Übertragungsanlagen, die es ermöglichen, <strong>große Mengen an elektrischer Energie mit minimalem Energieverlust zu übertragen</strong>. Die Übertragungsnetze sind auf <strong>nationaler Ebene organisiert</strong> und werden von Übertragungsnetzbetreibern betrieben. In Deutschland wurden die Netzentgelte seit 2017 anfangs durch das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) und später durch die &#8220;Verordnung zur schrittweisen Einführung bundeseinheitlicher Übertragungsnetzentgelte&#8221; bis 2023 vereinheitlicht und liegen heute <strong>einheitlich bei 3,12 ct/kWh</strong>. Die Betreiber werden vom Bund auch in 2024 mit 5,5 Milliarden Euro bezuschusst und konnten 2022 zusätzlich eine Einmalzahlung 13 Milliarden Euro nach dem Wegfall der EEG-Umlage verbuchen. Daher werden die Netzentgelte für die <strong>Übertragungsnetzbetreiber um 2 % steigen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die Kostentreiber?</h2>



<p>Alle Netzbetreiber berichten, dass <strong>das <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a> und der Ausbau der Netzreserve</strong> zurzeit die Kosten besonders in die Höhe treiben. Regulatorische Vorgaben spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle, da die Auflagen der Aufsichtsbehörden die Kosten für die Netzbetreiber erhöhen können. Die Energiepolitik, insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien, kann zu zusätzlichen Kosten führen, da die Netze angepasst werden müssen, um den dezentralen Charakter dieser Energiequellen zu bewältigen. Netzverluste während des Transports von Energie sind ein weiterer bedeutender Kostentreiber. Die Instandhaltung der Netze, um ihre Effizienz und Zuverlässigkeit sicherzustellen, erfordert regelmäßige finanzielle Mittel. Personalkosten für qualifiziertes Personal zur Betriebsführung und Wartung der Netze tragen ebenfalls zu den Gesamtkosten bei. Zudem können technologische Entwicklungen, obwohl sie möglicherweise Effizienzsteigerungen ermöglichen, auch mit Investitionskosten verbunden sein. Die genaue Zusammensetzung der Netzentgelte variiert je nach Region, Energiepolitik und regulatorischem Umfeld.</p>



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</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hürden bei der CSRD-Berichtspflicht</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/huerden-bei-der-csrd-berichtspflicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2023 07:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10627</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD-Berichtspflicht) stellt Unternehmen durch die hohen Anforderungen an die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen vor verschiedene Hürden, da Fehler in diesem Bereich erhebliche Haftungsrisiken mit sich bringen können. Dies betrifft sowohl das Unternehmen selbst als auch seine Führungsgremien, insbesondere auch die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder. Die CSRD-Berichtspflicht umfasst Standards, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/huerden-bei-der-csrd-berichtspflicht/">Hürden bei der CSRD-Berichtspflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die Corporate Sustainability Reporting Directive (<strong>CSRD-Berichtspflicht</strong>) stellt Unternehmen durch die hohen Anforderungen an die Berichterstattung über Nachhaltigkeitsthemen vor verschiedene Hürden, da Fehler in diesem Bereich erhebliche Haftungsrisiken mit sich bringen können. Dies betrifft sowohl das Unternehmen selbst als auch seine Führungsgremien, insbesondere auch die Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder. Die CSRD-Berichtspflicht umfasst Standards, die von der EU-Kommission festgelegt werden und <strong>gilt ab dem Geschäftsjahr 2027</strong>, sofern sie diese Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn sie mehr als 1.000 Mitarbeitende beschäftigen</li>



<li>Wenn ihr Umsatzerlös mehr als 450 Millionen Euro beträgt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rückblick: Die Lehren aus der frühen Phase der CSRD-Berichtspflicht</h2>



<p>Als die CSRD-Kriterien 2024 noch weitaus mehr Unternehmen betrafen, zeigten Umfragen (z. B. PwC Deutschland), dass rund ein Viertel der Firmen noch über keine Nachhaltigkeitsstrategie verfügte. Obwohl 60 % bereits erste KPIs erhoben, waren Organisationen oft mit den komplexen Prozessen und mangelnder Datenqualität überfordert.</p>



<p>Mit der <strong>EU-Richtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket)</strong> kam im Februar 2026 die lang ersehnte Klarheit: Der Fokus liegt nun auf Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden. Die Hürden von damals – unklare Interpretationen und Ressourcenmangel – sind für die verbleibenden berichtspflichtigen Unternehmen heute durch ausgereiftere Standards und Tools besser beherrschbar, bleiben aber eine strategische Kernaufgabe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategieentwicklung als Fundament</h2>



<p>Unternehmen, die nach der Neuregulierung 2026 weiterhin unter die CSRD fallen, sollten den gewonnenen Zeitspielraum nutzen, um bestehende Hürden endgültig zu beseitigen. Eine fundierte Nachhaltigkeitserklärung ist kein „Add-on“, sondern das Ergebnis einer abteilungsübergreifenden Analyse der Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.</p>



<p><strong>Der Prozess zur wirksamen ESG-Governance:</strong></p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Ist-Analyse:</strong> Umfassende, datenbasierte Auswertung aller Quellen.</li>



<li><strong>KPI-Definition:</strong> Festlegung messbarer Ziele gemäß der neuen Strategie.</li>



<li><strong>Organisation:</strong> Einführung klarer Prozesse und regelmäßiger Schulungen.</li>



<li><strong>Monitoring:</strong> Einsatz von validen Monitoring-Tools zur Minimierung von Haftungsrisiken.</li>
</ol>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Risikomanagement: Sanktionen &amp; Haftung ernst nehmen</h2>



<p>Auch nach der Entlastung kleinerer Betriebe gilt für die verbleibenden Pflichtträger: Die CSRD-Berichterstattung ist kein freiwilliger Imagebericht. Fehler in den Reports können schwerwiegende Konsequenzen haben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reputation:</strong> Neben harten Strafen wiegt der Vertrauensverlust bei Banken und Geschäftspartnern (Stichwort: <strong>Green Finance</strong>) oft noch schwerer.</li>



<li><strong>Finanzielle Risiken:</strong> Bei nicht ordnungsgemäßer Berichterstattung drohen Bußgelder von bis zu <strong>5 % des Jahresumsatzes</strong> oder hohe Millionenbeträge.</li>



<li><strong>Haftung:</strong> Vorstand und Aufsichtsrat tragen die persönliche Verantwortung für die Organisation und Kontrolle der Berichtspflichten. Bei Unregelmäßigkeiten drohen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche von Anlegern oder Kunden sowie strafrechtliche Konsequenzen.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die CSRD als Chance für resiliente Unternehmen</h2>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Herausforderungen durch Zeitdruck und unzureichende Datenressourcen wurden durch die EU-Omnibus-Richtlinie 2026 für viele entschärft. Für die betroffenen Großunternehmen und börsennotierten KMU (unter dem <strong>LSME-Standard</strong>) ist die frühzeitige Entwicklung einer Strategie jedoch weiterhin der einzige Weg, um rechtliche und finanzielle Risiken zu vermeiden.</p>



<p>Durch den Einsatz erneuerbarer Energien, Energiemanagementsysteme und digitaler Reporting-Tools lassen sich die Zielsetzungen nicht nur einfacher erreichen, sondern stärken auch die langfristige Marktposition im nachhaltigen Wettbewerb.</p>



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		<title>Solarmodulpreise auf historischem Tiefstand</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarmodulpreise-auf-historischem-tiefstand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2023 09:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Abwärtstrend der Solarmodulpreise in der Industrie hält weiterhin an, verlangsamt sich jedoch und hat jetzt einen historischen Tiefstand erreicht. Hersteller und Händler senken ihre Preise, um sich dem akzeptierten Preisniveau auf dem Markt anzunähern, obwohl auf diesem Niveau bereits keine Gewinne mehr erzielt werden. In China geht es vor allem darum, Schäden zu minimieren, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Abwärtstrend der <strong>Solarmodulpreise</strong> in der Industrie hält weiterhin an, verlangsamt sich jedoch und hat jetzt einen <strong>historischen Tiefstand</strong> erreicht. Hersteller und Händler senken ihre Preise, um sich dem akzeptierten Preisniveau auf dem Markt anzunähern, obwohl auf diesem Niveau bereits <strong>keine Gewinne</strong> mehr erzielt werden. In China geht es vor allem darum, Schäden zu minimieren, da unverkaufte Lagerbestände zusätzliche Kosten verursachen. Experten schätzen sogar, dass die <strong>Modulpreise zurzeit unter den Herstellungskosten liegen</strong>, und die Branche konzentriert sich daher auf den Abverkauf und senkt die Auslastung ihrer Maschinen. Diese künstliche Verknappung könnte die Solarmodulpreise stabilisieren und die Talfahrt stoppen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solarmodulpreise sinken im letzten Halbjahr um 35 %</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-1024x565.png" alt="" class="wp-image-10616" style="aspect-ratio:1.8123893805309734;width:625px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-1024x565.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-300x166.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-768x424.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023.png 1194w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Interessanterweise sind die Solarmodulpreise in Europa und Asien stärker betroffen als auf anderen Kontinenten. In den <strong>USA</strong> können die Preise für Module mit niedriger Effizienz, wie monokristalline Perc-Zellen, um bis zu 100 % höher sein als in Europa. Dies liegt zum Teil an Importbeschränkungen in den USA, die die Preise dort höher halten. Die Preissenkungen haben jedoch ihre Grenzen erreicht, und einige nicht-chinesische Hersteller verschieben ihren Fokus auf den US-Markt.</p>



<p>In <strong>Europa</strong> sind die Solarmodulpreise seit Januar 2023 bei High-Efficiency-Modulen um 33 % auf jetzt rd. 27 Cent/Wp, bei Mainstream-Modulen um 37 % auf jetzt 19 Cent/Wp und bei Low-Cost-Modulen um 42 % auf 11 Cent/Wp gesunken. Dieser Preiskampf wird auf die chinesische Konkurrenz zurückgeführt, die mit Dumpingpreisen den europäischen Markt dominieren will. Europäische Hersteller befürchten, dass dieser Preiskampf ihre Existenz gefährden und die lokale Solarindustrie in Europa schädigen könnte. Dies könnte Europa noch abhängiger von Importen aus China und den USA machen, was langfristig zu negativen Auswirkungen auf die Preisentwicklung und die Energiewende in Europa führen könnte</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es war noch nie so günstig, PV-Projekte umzusetzen</h2>



<p>In Deutschland geht der beschleunigte Ausbau von Photovoltaikanlagen ungehindert weiter und die Preise für weitere Solar-Komponenten wie <strong>Stromspeicher </strong>und<strong> Wechselrichter </strong>sind<strong> ebenfalls gefallen</strong>, was das Interesse an einer eigenen ökologischen Stromerzeugung insgesamt erhöht. Die ungeminderte Nachfrage wird dazu führen, dass die Solarmodulpreise wieder steigen werden und Unternehmen, die große PV-Projekte planen, sollten jetzt handeln und die aktuelle <strong>Marktdynamik ausnutzen</strong>. Gerade steigen die Preise für Polysilizium und für andere wichtige Rohstoffe zur Herstellung von PV-Modulen wieder, so dass mittelfristig auch <strong>die Solarmodulpreise zulegen werden</strong>. Auch wenn verbesserte Herstellungsverfahren und höhere Stückzahlen die Produktionskosten insgesamt senken, können die Preise nicht unter den Produktionskosten bleiben.</p>



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		<title>BW erweitert Förderprogramm für Solar-Carports</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/bw-erweitert-foerderprogramm-fuer-solar-carports/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 09:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Förderprogramm in Baden-Württemberg, das im März 2023 startete, geht jetzt in die zweite Runde und stellt weitere 2,3 Millionen Euro für Unternehmen bereit, die ihre bestehenden Firmenparkplätze ab 35 Stellplätzen mit Solar-Modulen überdachen möchten. Wie das Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mitteilte, bewilligte es in der ersten Runde bereits bei 18 Projekten Fördermittel. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Förderprogramm in Baden-Württemberg, das im März 2023 startete, geht jetzt in die zweite Runde und stellt weitere 2,3 Millionen Euro für Unternehmen bereit, die ihre bestehenden Firmenparkplätze ab 35 Stellplätzen mit <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Modulen überdachen</a> möchten. Wie das Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft mitteilte, bewilligte es in der ersten Runde bereits bei 18 Projekten Fördermittel. Die im Frühjahr bereitgestellten 2,5 Millionen Euro Mittel sind damit fast ausgeschöpft. Das Ministerium gibt bekannt, dass in diesem Jahr noch mit der Bewilligung weiterer Projekte gerechnet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Förderprogramm als Bestandteil des KlimaG BWs</h2>



<p>Gemäß dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW) strebt das Land an, bis zum Jahr 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Um dieses Ziel zu realisieren, sei ein erheblicher Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere im Bereich der Photovoltaik, unerlässlich, so heißt es. Gerade bei der Installation von Solar-Carports auf bereits versiegelten Parkflächen käme es zu wenigen Konflikten, so dass genau diese Potentiale ausgeschöpft und gezielt gefördert werden sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 200.000 Euro Fördermittel pro Anlage</h2>



<p>Das Programm &#8220;Parkplatzüberdachung mit Photovoltaik&#8221; gliedert sich in zwei Bausteine, die nicht miteinander kombiniert werden können. Bis zu 200.000 Euro erhalten Unternehmen, die neue Solar-Carports auf bestehenden PKW-Parkplätzen ab einer Größe von 35 Stellplätzen in Verbindung mit einem Anschluss an das öffentliche Netz errichten möchten. Dabei ist die Höhe der Fördermittel abhängig von der installierten Leistung. Baustein B dient der Unterstützung bei der Entwicklung regionaler und vernetzender Konzepte und kann pro Projekt mit bis zu 100.000 Euro gefördert werden. Die geförderten Vorhaben müssen bis spätestens Ende November 2024 abgeschlossen sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderprogramm-Fristen noch offen</h2>



<p>Ein genauer Zeitplan für die Erweiterung des <a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Förderprogramms</a> steht noch nicht fest. Allerdings sollten die geförderten PV-Vorhaben bis zum 30.11.2024 abgeschlossen sein. Die Frist zur Antragsstellung der ersten Runde endete im Frühjahr am 31.05.2023. Bei der nun folgenden zweiten Runde könnte das Zeitfenster ähnlich aussehen. Unternehmen sollten sich jetzt mit der Projektausarbeitung und den Förderanträgen beeilen, wenn sie von den Fördermitteln profitieren möchten.</p>



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		<item>
		<title>EU: Differenzverträge lösen Marktprämien ab</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-differenzvertraege-loesen-marktpraemien-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2023 12:15:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte Oktober 2023 konnten sich die EU-Energieminister auf eine Reform des europäischen Strommarktes einigen. Vor dem Hintergrund der enorm gestiegenen Strompreise im Jahr 2022 sollen künftig solche Preisexplosionen abgefedert und zeitgleich der Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Eine langfristige Stabilität auf den Strommärkten versprechen sich die Politiker durch die einheitliche und verbindliche Einführung der [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitte Oktober 2023 konnten sich die EU-Energieminister auf eine <strong>Reform des europäischen Strommarktes</strong> einigen. Vor dem Hintergrund der enorm gestiegenen Strompreise im Jahr 2022 sollen künftig solche Preisexplosionen abgefedert und zeitgleich der Ausbau der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Eine langfristige Stabilität auf den Strommärkten versprechen sich die Politiker durch die einheitliche und verbindliche Einführung der <strong>Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD), </strong>der Eindämmung von <strong>Marktprämien-Modellen</strong>, eine verbesserte Liquidität des Terminmarktes und eine weitere Belebung von privatwirtschaftlichen Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements, PPAs). Auch auf den <a href="https://cubeconcepts.de/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> wird dies Auswirkungen haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Differenzverträge (CfD) werden für den Ausbau erneuerbarer Energien Pflicht&nbsp;</h2>



<p>Kernpunkt der vorausgehenden Diskussion zwischen Deutschland und Frankreich war dabei der Umgang mit den Erlösen der bereits bestehenden Differenzverträge. Da die Atomkraftwerke in Frankreich in staatlicher Hand liegen und über langfristige Differenzverträge verfügen, könnten die Einnahmen zur Strompreissubventionen – ähnlich eines Brücken- oder Industriestrompreis &#8211; genutzt werden, befürchtete die deutsche Delegation. Der nun ausgehandelte Kompromiss sieht hierzu einen <strong>europäischen Kontrollmechanismus</strong> vor. CfDs sind spezielle Verträge, die dazu dienen, das Risiko von Schwankungen in den Strompreisen zu steuern und die Einnahmen von Erzeugern von erneuerbaren Energien zu stabilisieren. Sie werden häufig von Regierungen oder Energieregulierungsbehörden in verschiedenen Ländern eingesetzt, um die Entwicklung erneuerbarer Energieprojekte zu fördern. In Deutschland fördert man die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien vorerst noch über die <strong>sog. gleitende Marktprämien</strong> und nicht durch Differenzverträge, was sich nun künftig ändern wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Differenzverträge?</h2>



<p>Das Grundprinzip von Differenzverträgen besteht darin, dass ein Energieerzeuger, normalerweise ein Erzeuger von erneuerbaren Energien wie Wind- oder Solarenergie, mit einem <strong>festgelegten Preis pro erzeugter Einheit Energie</strong> (z. B. Megawattstunde) belohnt wird. Dieser Preis wird als <strong>Referenzpreis</strong> bzw. Strike Price bezeichnet, zu Planungsbeginn eines EE-Kraftwerks <strong>langfristig festgelegt</strong> und ist in der Regel höher als der aktuelle Marktpreis für Strom. </p>



<p>Wenn der Marktpreis für Strom niedriger ist als der Referenzpreis, erhält der Erzeuger die Differenz als finanzielle Unterstützung von der Regierung oder einem anderen Vertragspartner. Umgekehrt, wenn der Marktpreis höher ist als der Referenzpreis, <strong>muss der Erzeuger die Differenz zurückzahlen</strong>. </p>



<p>In vielen Fällen werden Differenzverträge im Rahmen von Ausschreibungsverfahren vergeben, bei denen Energieerzeuger Angebote für den Abschluss solcher Verträge abgeben. Dies fördert den Wettbewerb und ermöglicht es den Regierungen, die günstigsten Konditionen für die Förderung erneuerbarer Energien zu erzielen. CfD-Systeme kommen zurzeit beispielsweise in Großbritannien, Frankreich oder Spanien zum Einsatz und haben Laufzeiten zwischen zwölf bis zu 25 Jahren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="504" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg" alt="" class="wp-image-10475" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-300x148.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-768x378.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege.jpg 1147w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Vorteile von <strong>Differenzverträgen (CfD):</strong></p>



<p><strong>Langfristige Planbarkeit:</strong> CfDs ermöglichen Projektentwicklern und Energieerzeugern, langfristige Verträge abzuschließen, was die Planbarkeit und die Finanzierung von Energieprojekten erleichtert. Sie schützen Stromproduzenten vor niedrigen und Verbraucher vor steigenden Preisen.</p>



<p><strong>Preissicherheit</strong>: CfDs bieten in der Regel eine gewisse Preisgarantie, da sie oft feste oder indexbasierte Preise für die gelieferte Energie enthalten. Dies trägt dazu bei, das Preisrisiko für die Energieproduzenten und den Endverbraucher zu reduzieren.</p>



<p><strong>Finanzierungsfreundlich</strong>: CfDs erleichtern die Finanzierung von Energieprojekten, da sie eine stabile Einnahmequelle bieten, die für Kreditgeber attraktiv ist. Insgesamt sinken dadurch auch die Finanzierungskosten. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die deutsche &#8220;gleitende Marktprämie&#8221;?</h2>



<p>Bei Förderung einer Anlage durch die gleitende Marktprämie oder dem Marktprämienmodell ist das Verfahren bei Projektstart ähnlich, wie bei Differenzverträgen. Der Stromerzeuger vermarktet den eigenen Strom selbst und <strong>erhält eine Marktprämie als Mindestpreis</strong>. Es unterscheidet sich aber dadurch, dass <strong>mögliche Zusatzerlöse </strong>durch gestiegene Strompreise<strong> beim Stromerzeuger verbleiben</strong>. Bei sinkenden Strompreisen ist dem Anlagenbetreiber also ein Mindestpreis sicher und bei steigenden Strompreisen kann er aus der Einspeisevergütung aussteigen und den Strom gewinnbringend selbst vermarkten. </p>



<p>Eine gleitende Marktprämie hat demnach zur Folge, dass <strong>höhere Preise</strong> zwangsläufig auch an die<strong> Endverbraucher weitergegeben werden</strong>. Über das spekulativere Marktprämien-Modell werden in Deutschland zurzeit rund 75 % aller Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen finanziert. Investoren berücksichtigen dabei nicht zwangsläufig nur die reinen Investitionskosten einer Anlage. Sie <strong>setzen</strong> vielmehr <strong>auf steigende Stromkosten </strong>und<strong> höhere Gewinne in der Zukunft</strong>. Diese werden anschließend in die Gesamtkalkulationen der EE-Anlagen mit dem weiteren Effekt einbezogen, dass bei steigenden Strompreisen Projekte äußerst günstig in Ausschreibungen angeboten und bei fallenden Strompreisen ggf. dann doch nicht umgesetzt werden. Die volatilen Strompreise sorgen demnach für ein <strong>höheres Investitionsrisiko und höhere Finanzierungskosten</strong>. Marktprämien-Modelle mit Einspeisevergütungen gibt es beispielsweise noch in Frankreich bei Offshore-Windparks und größeren PV-Anlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europäische Fördermodelle: Differenzverträge, Marktprämien und Mischformen</h2>



<p>In Europa existieren zurzeit noch verschiedene Fördermodelle, die sich nicht immer klar voneinander abgrenzen lassen. Neben Marktprämien-Modellen gibt es <strong>Quoten- und Zertifikatsmodelle</strong> (wie in Schweden und bis 2021 noch in Norwegen) sowie <strong>Investitionsbeiträge</strong>. Beispielsweise unterstützen Finnland und Österreich die Photovoltaik- und Wasserkraftprojekte durch einmalige Investitionszuschüsse, während Schweden neben dem Zertifikatsystem auch Investitionsbeiträge für Photovoltaik bietet.</p>



<p>Es gibt auch Unterschiede in der Ausgestaltung der Marktprämien-Modelle. So können Marktprämien auch als <strong>feste Beträge</strong> ausgestaltet sein. In einem solchen Modell, das beispielsweise Deutschland für technologieneutrale &#8220;Innovationsausschreibungen&#8221; anwendet, erhält der Anlagenbetreiber einen festen Beitrag pro produzierter Kilowattstunde. Unter Berücksichtigung der Diskontierung nähert sich dieses Modell einem Investitionsbeitrag an. </p>



<p>Bei sog. <strong>asymmetrischen Prämien</strong> wird die Prämie wird niemals negativ. Anlagenbetreiber können sich so gegen niedrige Strompreise absichern, behalten jedoch das Potenzial für Gewinne bei steigenden Preisen. Dies klingt zunächst attraktiv, kann jedoch dazu führen, dass bei Auktionen aggressiver geboten wird, da Investoren auf Gewinnchancen setzen und bewusst Risiken eingehen. Tatsächlich wurden beispielsweise bei Offshore-Windprojekten Gebote von null abgegeben. </p>



<p>Einige europäische Länder zahlen zwar <strong>gleitende Marktprämien</strong> aus, jedoch nur für eine begrenzte Zeitdauer. Das bedeutet, dass die Anlagen bereits nach 10 oder 12 Jahren dem freien Markt ausgesetzt werden. In extremen Fällen nähert sich ein solches Prämienmodell einem Investitionsbeitrag an: Wenn die Prämie theoretisch nur für ein Jahr gezahlt wird, entspricht sie in etwa einem Investitionsbeitrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reform des EU-Strommarktes durch Differenzverträge und nicht durch Marktprämien-Modelle</h2>



<p>Der jetzt anstehende Trialog zwischen der EU-Kommission, des Parlamentes und dem Ministerrat zur weiteren Ausgestaltung der europäischen Energiegesetzgebung wird demnach den Ausbau von Differenzverträgen zur Förderung der erneuerbaren Energien fördern und Marktprämien-Modelle einschränken. Dieses Vorgehen deckt sich auch mit der Empfehlung des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung, die in einer <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.851328.de/erneuerbare_energien__differenzvertraege_ermoeglichen_schnellen__kostenguenstigen_und_risikoarmen_ausbau.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> aus dem Jahre 2022 zu einem ähnlichen Ergebnis kam. Bis 2030 könnten Verbraucher jährlich ihre Stromkosten um 800 Millionen Euro vermindern und hätten im Jahre 2022 durch Differenzverträge nahezu 15 Milliarden Euro eingespart, so heißt es in dem Abschlussbericht. </p>



<p>Der Umgang mit Subventionen für europäische Atom- und Kohlekraftwerke wird trotzdem für weitere Diskussionen im Trialog führen. Gerade der günstige Atomstrom kann schnell zu Wettbewerbsverzerrungen auf den europäischen Strommärkten führen und Kohlesubventionen solle es nicht mehr geben. Das Parlament plant, neben den Differenzverträgen auch gleichwertige direkte Fördermechanismen für erneuerbare Energien zu ermöglichen. Zusätzlich wird gefordert, dass mindestens 50% der Differenzverträge (CfDs) über öffentliche Ausschreibungen vergeben werden.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CO₂-Sparmaßnahmen als Voraussetzung für Unternehmenskredite</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/co%e2%82%82-sparmassnahmen-als-voraussetzung-fuer-unternehmenskredite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2023 06:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Banken, wie beispielsweise ING Deutschland, UBS, Deutschen Bank, DZ Bank oder Commerzbank verfolgen mittlerweile eigene Klimapläne, nach denen sie künftig Kredite für Unternehmen vergeben. Eines der Hauptkriterien ist dabei immer häufiger die Vorlage eines Netto-Null-Planes. Solch ein Fahrplan zur CO₂-Neutralität wird beispielsweise bis 2026 für 90 % aller energieintensiven Firmenkunden der Deutschen Bank [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die meisten <strong>Banken</strong>, wie beispielsweise ING Deutschland, UBS, Deutschen Bank, DZ Bank oder Commerzbank <strong>verfolgen mittlerweile eigene Klimapläne</strong>, nach denen sie künftig Kredite für Unternehmen vergeben. Eines der Hauptkriterien ist dabei immer häufiger die Vorlage eines Netto-Null-Planes. Solch ein Fahrplan zur CO₂-Neutralität wird beispielsweise bis 2026 für 90 % aller energieintensiven Firmenkunden der Deutschen Bank verlangt, wenn sie künftig Kredite beantragen oder abrufen möchten. Mit den <strong>CO₂-Sparmaßnahmen als Voraussetzung für Unternehmenskredite</strong> wollen die Bankhäuser verhindern, dass Kapital in Unternehmen investiert wird, die weiterhin auf fossile Energieträger setzen. Diese Strategie-Wende bei der Kreditvergabe entspricht der <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/">EU-Taxonomie</a> und dem kommenden <a href="https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal/green-deal-industrial-plan/net-zero-industry-act_de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Netto-Null-Industrie-Gesetz der EU</a>. Beide Maßnahmen der europäischen Union zielen darauf ab, die privaten Geldströme insbesondere in strategische Cleantech-Technologien zu leiten. Durch einen grünen Industrieplan will die EU für 2030 die Klima- und Energieziele und das Klimaneutralitätsziel für 2050 erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Banken trennen sich von Kunden ohne Pläne zu CO₂-Sparmaßnahmen</h2>



<p>Im Rahmen der europäischen Vereinheitlichungen geraten auch die <strong>Banken mit ihren Kreditvergabe-Kriterien zusehend unter Druck</strong>. Die <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSRD-Berichtspflicht</a>, die Taxonomie sowie die beiden geplanten Richtlinien wie die Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a href="https://cubeconcepts.de/csddd/">CSDDD</a>) und das Netto-Null-Industrie-Gesetz greifen immer enger ineinander. So bleiben <strong>kaum noch Darlehen für fossile Projekte</strong>. Getrieben durch die eigenen Klimapläne verzichten bereits viele Kreditinstitute auf Neugeschäfte und <strong>trennen sich sogar von bestehenden Kunden</strong>, sofern sie nicht bereit sind, eigene Netto-Null-Pläne zu erstellen. Öl,- Gas- und Kohlekonzerne haben jetzt schon Probleme, frisches Kapital für ihre Planungen zu generieren. <strong>Banken trennen sich gerade schrittweise von Bestandskunden </strong>aus diesen Bereichen. Aber auch energieintensive Unternehmen der Stahl- und Zementindustrie sowie der Luftfahrt, Schifffahrt- und Automobilbranchen sind bereits von den Transitionsplänen betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verschärfte Umweltstandards für Finanzierungen</h2>



<p>Die Bankhäuser fokussieren ihre geschäftlichen Aktivitäten zusehend auf Projekte zur Dekarbonisierung, zur Unterstützung von Natur und Biodiversität. Dabei bauen sie im Zuge ihrer eigenen Klimaziele die Angebote im Bereich von <a href="https://cubeconcepts.de/esg-linked-finance-nachhaltigkeit-bei-kreditvergabe-wird-immer-wichtiger/">ESG-Linked Finance</a> weiter aus. Spürbar ist diese Entwicklung auch schon bei Betrieben der <strong>Zulieferketten für Konzerne</strong>. Eine Skala teilt Unternehmen in &#8220;grün&#8221;, &#8220;im Übergangsprozess&#8221; und &#8220;braun&#8221;, abhängig von ihrem Beitrag zum Klimawandel und ihren <strong>Bemühungen zur CO₂-Reduktion</strong>. ESG-Linked Finance bindet Kreditkonditionen an die Erfüllung von ESG-Kriterien. Unternehmen oder Projekte, die diese Ziele erreichen, erhalten bessere Finanzierungskonditionen. Diejenigen, die sie nicht erfüllen, müssen mit höheren Kosten rechnen. Dies schafft Anreize für nachhaltige Geschäftspraktiken und gesellschaftliche Verantwortung. </p>



<p>Die Umsetzung von ESG-Linked Finance beinhaltet die Festlegung von relevanten ESG-Kriterien und die Definition von Zielen und Kennzahlen zur Bewertung der Leistung. Dies wird auf verschiedene Finanzinstrumente und -transaktionen angewendet und fördert die Nachhaltigkeit und Verantwortung von Unternehmen. <strong>Für die Kreditgeber sinken die Risiken</strong> und für alle Beteiligten ergeben sich Wettbewerbsvorteile. Bereits 30 weitere Kreditinstitute setzen auf eigene Klimapläne und setzen auf CO₂-Sparmaßnahmen als Voraussetzung für neue Unternehmenskredite.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Energieeffizienzgesetz (EnEfG) &#8211; Neue Pflichten für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energieeffizienzgesetz-enefg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 12:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. September 2023 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Energieeffizienzgesetz (EnEfG). Es ist offiziell bekannt als das &#8220;Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz&#8221; und ist eine Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes. Das EnEfG beruht auf der Neufassung des im Frühjahr 2023 beschlossenen EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) und überführt sie in nationales Recht. Nach der Sitzung vom 20. Oktober 2023 hat [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 21. September 2023 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Energieeffizienzgesetz (EnEfG). Es ist offiziell bekannt als das &#8220;Gesetz zur Steigerung der Energieeffizienz&#8221; und ist eine Änderung des Energiedienstleistungsgesetzes. Das EnEfG beruht auf der Neufassung des im Frühjahr 2023 beschlossenen EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED) und überführt sie in nationales Recht. Nach der Sitzung vom 20. Oktober 2023 hat das Gesetz nun auch den Bundesrat passiert. Damit <strong>wird das EnEfG</strong> in der vom Bundestag beschlossenen Version am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt <strong>in Kraft treten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele des Energieeffizienzgesetzes</h2>



<p>Das Hauptziel dieses Gesetzes ist die <strong>Steigerung der Energieeffizienz</strong> in deutschen Unternehmen. Es soll dazu beitragen, den Primär- und Endenergieverbrauch zu reduzieren und die nationalen sowie europäischen Energieeffizienzziele zu erreichen. Diese zielt darauf ab, den Energieverbrauch der EU bis 2030 um 11,7&nbsp;%&nbsp;zu reduzieren. Das deutsche EnEfG soll zudem den Import und Verbrauch von <strong>fossilen Brennstoffen senken</strong>, um die Energieversorgung zu sichern und zum weltweiten Klimaschutz beizutragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer ist betroffen?</h3>



<p>Mit dem EnEfG werden nicht nur Bundes- und Landesregierungen sowie <strong>öffentliche Einrichtungen</strong>, sondern auch <strong>viele Unternehmen mit zusätzlichen Anforderungen konfrontiert.</strong> So plant die Bundesregierung mit Einsparungen bei der öffentlichen Hand, die gleichzeitig Vorbildfunktion haben soll, in Höhe von jährlich 45 Terrawattstunden im Bund und fünf Terrawattstunden in den einzelnen Ländern bis 2030. Konkret definiert das Energieeffizienzgesetz auch die Anforderungen für Rechenzentren. Sie müssen künftig bestimmte Energieeffizienzstandards einhalten, eine vorgeschriebene Mindesttemperatur für die Luftkühlung beibehalten und die Abwärme sinnvoll nutzen. Gleichzeitig sind bestehende Anlagen angehalten, ihren Stromverbrauch effizienter zu gestalten. Dies bedeutet, dass Betreiber von Rechenzentren verstärkt auf die Verwendung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen setzen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EnEfG: Neue Pflichten für Unternehmen mit mehr als 7,5 GWh Verbrauch</h2>



<p>Die Grenzwerte zur verpflichtenden Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems werden neu justiert. Laut der vom Bundestag am 21. September 2023 verabschiedeten Fassung des Energieeffizienzgesetzes <strong>müssen </strong>nun<strong> Unternehmen </strong>mit einem jährlichen Gesamtenergieverbrauch von <strong>mehr als 7,5 Gigawattstunden (GWh) </strong>künftig<strong> ein EMS oder UMS </strong>nach <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/">EMAS</a> einführen. Zur Berechnung des Energieverbrauchs wird der Durchschnitt der letzten drei Jahre herangezogen. Betroffene Unternehmen haben 20 Monate Zeit, dieser Verpflichtung nach dem Inkrafttreten des Gesetzes nachzukommen. Die Einhaltung dieser Anforderung wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stichprobenartig überprüft. Bei Unternehmen, die zur Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems verpflichtet sind, entfällt die Notwendigkeit eines Energieaudits. Zusätzlich dazu müssen Unternehmen mit einem Energieverbrauch von mehr als 7,5 GWh weitere Anforderungen des EnEfG erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im Rahmen der Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems oder der Durchführung eines gemäß dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) vorgeschriebenen Energieaudits müssen <strong>sämtliche Energieströme im Unternehmen </strong>ermittelt werden. Dies betrifft im Grunde alle Prozesse, beginnend bei der Nutzung des Fuhrparks über die Gebäudetechnik bis zum Energieverbrauch der Maschinen oder den Umgang mit Abwärme. In diesem Zuge müssen ebenfalls alle Energiesparmaßnahmen definiert werden.</li>



<li>Die Umsetzungspläne für diese Maßnahmen müssen durch <strong>externe Zertifizierer, Gutachter oder Auditoren bestätigt und öffentlich gemacht werden.</strong></li>



<li>Alle identifizierten Maßnahmen müssen wirtschaftlich bewertet werden, gemäß <a href="https://cubeconcepts.de/din-en-17463-investitionen-bewerten/">DIN 17463/VALERI</a>. Eine Maßnahme <strong>muss</strong> <strong>innerhalb von zwei Jahren umgesetzt werden</strong>, wenn sich nach maximal 50 Prozent der Nutzungsdauer (Abschreibungstabellen des Bundesfinanzministeriums) ein positiver Kapitalwert ergibt.</li>



<li><strong>Abwärmequellen</strong> müssen identifiziert werden, und Maßnahmen zur Vermeidung oder Nutzung der Abwärme müssen entwickelt werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">EnEfG: Neue Pflichten für Unternehmen mit mehr als 2,5 GWh Verbrauch</h2>



<p>Auch weniger energieintensive Unternehmen mit einem Verbrauch von weniger als 7,5 GWh müssen gemäß der vom Bundestag verabschiedeten Version des Energieeffizienzgesetzes einige Anforderungen erfüllen. Das EnEfG verpflichtet alle Unternehmen mit einem jährlichen Gesamtenergieverbrauch von <strong>mehr als 2,5 GWh</strong> zur Veröffentlichung konkreter, umsetzbarer Pläne für Energiesparmaßnahmen spätestens innerhalb von drei Jahren. Hierzu gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Identifikation von Energiesparmaßnahmen und deren Bewertung nach DIN EN 17463 (VALERI).</li>



<li>Die Erstellung und Veröffentlichung von Umsetzungsplänen für alle wirtschaftlich machbaren Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes.</li>



<li>Die Bestätigung der Vollständigkeit und Richtigkeit der erstellten Umsetzungspläne durch Zertifizierer, Umweltgutachter oder Energieauditoren, auf Anfrage vorzulegen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).</li>



<li>Die Identifikation von Abwärmequellen und die Entwicklung von Maßnahmen zur Vermeidung oder Nutzung dieser Abwärme.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Änderungen bei Energieaudit-Pflichten nach dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG)</h2>



<p>Die Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits für Nicht-KMUs bleibt bestehen. Einzige Ausnahme sind die Unternehmen, die nach dem EnEfG zur Einführung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems verpflichtet sind. Unternehmen, die mehr <strong>als 250 Mitarbeiter</strong> beschäftigen und/oder einen J<strong>ahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro</strong> bzw. <strong>eine Jahresbilanzsumme von über 43 Millionen Euro</strong> haben, sind von der Energieauditpflicht betroffen. Wenn jedoch sowohl die Pflicht zur Einführung eines Umwelt- oder Energiemanagementsystems als auch die Energieauditpflicht auf ein Unternehmen zutreffen, wird die Energieauditpflicht während einer Übergangsfrist ausgesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verstöße gegen das EnEfG werden hoch bestraft</h2>



<p>Sollten Unternehmen gegen die Bestimmungen des Energieeffizienzgesetzes verstoßen, wird dies als Ordnungswidrigkeit eingestuft und mit einem <strong>Bußgeld von bis zu 100.000 Euro</strong> bestraft. </p>



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		<title>Photovoltaik-Beratung für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-beratung-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 09:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Energieversorgung von Unternehmen steht heute vor neuen Herausforderungen. Die steigenden Energiekosten, der Druck zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und die zunehmende Digitalisierung erfordern innovative Energielösungen und eine professionelle Photovoltaik-Beratung im Vorfeld eines PV-Projektes. Eine erfolgreiche Integration von PV-Anlagen erfordert mehr als nur den Erwerb von Solarmodulen und Wechselrichtern. Alle individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens müssen bereits [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Energieversorgung von Unternehmen steht heute vor neuen Herausforderungen. Die steigenden Energiekosten, der Druck zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und die zunehmende Digitalisierung erfordern <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/innovative-energieloesungen/">innovative Energielösungen</a> und eine professionelle <strong>Photovoltaik-Beratung </strong>im Vorfeld eines PV-Projektes. Eine erfolgreiche Integration von PV-Anlagen erfordert mehr als nur den Erwerb von Solarmodulen und Wechselrichtern. Alle individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens müssen bereits frühzeitig analysiert und bei der Planung berücksichtigt werden, damit der <strong>maximale wirtschaftliche Nutzen</strong> aus der Investition gezogen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung von Expertenberatung bei Photovoltaik-Projekten</h2>



<p>Die Photovoltaik-Branche und die teilweise regional unterschiedlichen<strong> <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/aktuelle-gesetze/">Gesetzeslagen</a></strong> sind komplex und unterliegen ständigen Veränderungen. Es ist entscheidend, dass Unternehmen Zugang zu Expertenwissen haben, um sicherzustellen, dass ihre Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Eine fundierte Photovoltaik-Beratung hilft Unternehmen, exakte Entscheidungen zu treffen und <strong>Risiken zu minimieren</strong>. Expertenberater verfügen über das Fachwissen, um Unternehmen bei der Auswahl der besten Technologien und Materialien für ihre Photovoltaiksysteme zu unterstützen. Sie können auch bei der Bewertung von Lieferanten und der Verhandlung von Verträgen behilflich sein. Kurz gesagt, eine professionelle Beratung bietet Unternehmen die Gewissheit, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen und ihre Investitionen optimal nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Vorteile der Photovoltaik-Beratung verstehen</h2>



<p>Eine professionelle Photovoltaik-Beratung bietet Unternehmen eine Vielzahl von Vorteilen. Einer der wichtigsten Vorteile ist die <strong>Unterstützung bei der Beschaffung von Finanzierungsmöglichkeiten</strong> für Photovoltaikprojekte. PV-Experten haben umfassende Kenntnisse über <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-foerderung/">Förderprogramme</a> und Finanzierungsoptionen und können Unternehmen dabei helfen, die besten Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Darüber hinaus kann die Vielzahl von Förderprogrammen im Bereich erneuerbarer Energien für Unternehmen schwer durchschaubar sein. Eine fundierte Beratung hilft, die verfügbaren Fördermittel zu identifizieren und optimal zu nutzen. Dies kann den Zugang zu zusätzlichen Mitteln erleichtern und die Rentabilität von Photovoltaikprojekten steigern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unabhängige Photovoltaik-Beratung für objektive Empfehlungen</h2>



<p>Unabhängigkeit spielt eine wichtige Rolle in der Photovoltaik-Beratung. PV-Berater, die unabhängig von Herstellern oder Installateuren sind, bieten objektive Empfehlungen und helfen Unternehmen dabei, die besten und wirtschaftlichsten Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Sie haben ein großes und <strong>breitgefächertes Partner-Netzwerk</strong>, Zugang zu einem breiten Spektrum an Technologien und Materialien und helfen Unternehmen dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen. Unabhängige Beratung bietet Unternehmen die Gewissheit, dass ihre Interessen im Mittelpunkt stehen und dass sie die besten Lösungen erhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finanzierungsmodelle für Photovoltaikprojekte</h2>



<p>Die Beschaffung von Finanzierungsmöglichkeiten für Photovoltaikprojekte kann eine Herausforderung darstellen. Eine Photovoltaik-Beratung kann Unternehmen dabei helfen, den richtigen Weg zu finden, indem sie ihnen bei der <strong>Identifizierung von Förderprogrammen und Finanzierungsoptionen</strong> helfen. Die Entscheidung zwischen dem <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf</a></strong> oder <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a></strong> von PV-Anlagen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine Beratung unterstützt Unternehmen dabei, die Vor- und Nachteile abzuwägen und die optimale Finanzierungsform zu wählen. Zusätzlich kann sie Unternehmen bei der Erstellung von überzeugenden Geschäftsplänen unterstützen, die potenzielle Investoren ansprechen. Mit den Fachkenntnissen der Photovoltaik-Beratung helfen sie Unternehmen dabei, die finanziellen Ressourcen zu erhalten, die sie für den Erfolg ihrer Photovoltaikprojekte benötigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maximierung der Ausbeute von PV-Systemen durch ideale Ausrichtung und Berechnung der Standort-/Dachformen</h2>



<p>Die <a href="https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/">Ausrichtung</a> und Standortwahl eines Photovoltaiksystems sind entscheidend für die Maximierung der Energieerzeugung. Eine professionelle Photovoltaik-Beratung errechnet für alle Standorte die ideale Ausrichtung und unterstützt bei der Auswahl besten PV-Standorte und bei der Belegung der unterschiedlichsten <a href="https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/">Dachformen</a>. Durch genaue <strong>Berechnungen und Simulationen</strong> kann sie sicherstellen, dass die Photovoltaiksysteme optimal ausgerichtet sind, um die maximale Sonneneinstrahlung zu erhalten und die Energieerzeugung zu maximieren. Durch diese präzise Ausrichtung können Unternehmen und Konzerne ihre Rendite maximieren und die Amortisierungszeit ihrer Investition verkürzen, sofern sie sich für den Kauf einer gewerblichen Photovoltaikanlage entscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierung der Nutzung von Betriebsflächen durch Photovoltaik-Beratung</h2>



<p>Die optimale Nutzung von Betriebsflächen ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung von Photovoltaikprojekten. PV-Berater können Unternehmen bei der effizienten Nutzung ihrer Betriebsflächen unterstützen, indem sie Layouts und Anordnungen optimieren. So können beispielsweise <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Betriebsparkplätze</a> oder Rampen <strong>doppelt genutzt</strong> werden, indem sie mit Solarmodulen überdacht werden oder Brachflächen für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> verwendet werden. Photovoltaik-Berater berücksichtigen Faktoren wie Schattenwurf, Abstände zwischen den Modulen und Zugänglichkeit, um die maximale Anzahl von Modulen auf einer begrenzten Fläche zu platzieren. Durch die Optimierung der Nutzung von Betriebsflächen können Unternehmen ihre Energieerzeugung steigern und ihre Rentabilität verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Photovoltaik-Beratung bewertet die Rentabilität von Energiespeichern</h2>



<p>Energiespeicher sind meist eine <strong>sinnvolle Technologie</strong> in Kombination mit PV-Anlagen aber auch in der Anschaffung kostenintensiv. Sie ermöglichen es Unternehmen, den erzeugten Strom zu speichern und bei Bedarf wieder abzurufen. Doch ist die Integration von Energiespeichern in Photovoltaiksysteme auch rentabel? Eine Photovoltaik-Beratung unterstützt Unternehmen bei der <strong>Bewertung der Rentabilität </strong>von Energiespeichern, indem sie Kosten-Nutzen-Analysen durchführen. Sie berücksichtigt Faktoren wie Investitionskosten, Lebensdauer, Energiepreise und Einsparungen, um Unternehmen dabei zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effektive Integration von Ladeinfrastruktur in Photovoltaiksysteme</h2>



<p>Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung und die Integration von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ladeinfrastruktur/">Ladeinfrastruktur</a> in Photovoltaiksysteme wird immer wichtiger. Eine professionelle Photovoltaik-Beratung unterstützt Unternehmen bei der<strong> effektiven Integration von Ladeinfrastruktur</strong>, indem sie die Anforderungen analysiert und die beste Lösung empfehlt. Sie berücksichtigt Faktoren wie Ladekapazität, Anzahl der Ladepunkte und Ladegeschwindigkeit, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Ladeinfrastruktur optimal zu nutzen und den Bedürfnissen ihrer Mitarbeitenden, Kunden und Besucher gerecht zu werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Anforderungen durch Photovoltaik-Beratung identifizieren und einhalten</h2>



<p>Die Planung von Photovoltaiksystemen unterliegt einer Vielzahl von <strong>gesetzlichen Anforderungen</strong> und <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/"><strong>versicherungstechnischen Vorschriften</strong></a>. Photovoltaik-Experten sind mit diesen Vorschriften vertraut und können Unternehmen dabei helfen, sicherzustellen, dass ihre Projekte den rechtlichen Anforderungen und den Ansprüchen der Netzbetreiber und Versicherungen entsprechen. Sie unterstützen bei der Beantragung von Genehmigungen und Zertifizierungen und stellen sicher, dass alle erforderlichen Dokumente und Nachweise vorliegen. Durch die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen können Unternehmen rechtliche Probleme und Verzögerungen vermeiden und ihre Projekte effizient vorantreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswahl der richtigen Software zur Überwachung von Photovoltaiksystemen</h2>



<p>Die <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">Überwachung</a> von Photovoltaiksystemen ist entscheidend, um deren Leistung und Effizienz zu gewährleisten. Die Auswahl der richtigen Software zur Überwachung ist dabei von großer Bedeutung. Eine Photovoltaik-Beratung unterstützt Unternehmen bei der Auswahl der besten Softwarelösung, indem sie deren Anforderungen analysiert und die geeignete Software empfiehlt. Sie berücksichtigt Faktoren wie<strong> Benutzerfreundlichkeit, Funktionalität </strong>und<strong> Kompatibilität</strong>, um Unternehmen dabei zu helfen, ihre Photovoltaiksysteme effektiv zu überwachen und mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Eine Photovoltaik-Beratung durch Experten im Vorfeld ist unverzichtbar</h2>



<p>Die Photovoltaik-Branche bietet Unternehmen immense Möglichkeiten, um ihre Energiekosten zu senken und nachhaltige Energiequellen zu nutzen. Doch um das volle Potenzial der Solarenergie auszuschöpfen, ist eine fundierte Photovoltaik-Beratung unerlässlich. Sie hilft Unternehmen dabei, die besten Entscheidungen zu treffen, Risiken zu minimieren und ihre Investitionen optimal zu nutzen. Von der Finanzierungsmodell bis zur Überwachung von Photovoltaiksystemen bietet sie eine breite Palette von Dienstleistungen, um Unternehmen dabei zu helfen, erfolgreich in die Photovoltaik-Branche einzusteigen. Daher ist es ratsam, die Expertise von Beratern in Anspruch zu nehmen und von ihrer Erfahrung und Fachkenntnis zu profitieren.</p>



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		<item>
		<title>Wir wachsen weiter! Mehr Aufgaben &#038; größere Projekte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wir-wachsen-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2023 09:39:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10371</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir freuen uns, dass unser Team Technik &#38; Engineering um weitere fünf hoch qualifizierte Mitglieder wachsen wird. Dies ist ein wichtiger Schritt für uns und zeigt das kontinuierliche Wachstum und die Entwicklung von CUBE CONCEPTS. Unsere neuen Teammitglieder bringen langjährige und fundierte Erfahrungen aus den Bereichen Photovoltaik, Bauleitung und technischem Projektmanagement mit sich, die unser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir freuen uns, dass unser <strong>Team Technik &amp; Engineering</strong> um weitere <strong>fünf hoch qualifizierte Mitglieder</strong> wachsen wird. Dies ist ein wichtiger Schritt für uns und zeigt das kontinuierliche Wachstum und die Entwicklung von CUBE CONCEPTS. Unsere neuen Teammitglieder bringen langjährige und fundierte Erfahrungen aus den <strong>Bereichen Photovoltaik, Bauleitung und technischem Projektmanagement</strong> mit sich, die unser Team in der Zentrale am Standort Kaarst bei Düsseldorf während den kommenden Monaten und Jahren bereichern werden. Sie bringen eine beeindruckende Bandbreite an Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die es uns ermöglichen werden, mit noch mehr Enthusiasmus und Effizienz an unseren spannenden Aufgaben als Systementwickler für integrierte Energieprojekte zu arbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Aufträge &amp; internationale Rahmenverträge</h2>



<p>Dieser Schritt ist notwendig geworden, da die <strong>Anzahl und Größe der Photovoltaik-Projekte</strong> in den letzten Monaten <strong>rasant zugenommen</strong> haben. Darüber hinaus schloss CUBE CONCEPTS jüngst einen <strong>Rahmenvertrag mit einem internationalen Automotiv-Konzern</strong>, wodurch die Projektanzahl im europäischen Raum deutlich zunehmen wird und erstmals auch <strong>PV-Projekte in Übersee </strong>umgesetzt werden. Die neuen Team-Mitglieder können dabei ihre frischen Perspektiven, Initiativen und Fachkompetenzen einbringen und so dazu beitragen, weltweit den Photovoltaik-Ausbau voranzutreiben. Durch die Vergrößerung des Teams wächst CUBE CONCEPTS insgesamt um 20 Prozent und zählt nun <strong>30 Photovoltaik-Experten</strong> an beiden Standorten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Engagement &amp; Enthusiasmus zu mehr Wachstum </h2>



<p>Die Geschäftsleitung bedankt sich bei dem bestehenden Team und den Unterstützern für ihre harte Arbeit und ihr Engagement, die diese Expansion ermöglicht haben. CUBE CONCEPTS ist stolz auf das, was in der kurzen Zeit erreicht wurde, und ist gespannt auf die aufregenden Entwicklungen, die vor dem Unternehmen liegen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESG-Linked Finance: Nachhaltigkeit wird bei Kreditvergabe immer wichtiger</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/esg-linked-finance-nachhaltigkeit-bei-kreditvergabe-wird-immer-wichtiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2023 08:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8867</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren hat sich die Finanzwelt immer stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung auseinandergesetzt. Investoren und Unternehmen erkennen zunehmend die Notwendigkeit, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) in ihre Entscheidungsprozesse einzubeziehen. ESG-Linked Finance wird bei der Kreditvergabe immer wichtiger. Aktuell trennt sich beispielsweise das Bankenhaus ING Deutschland von Firmenkunden, die keine angemessenen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/esg-linked-finance-nachhaltigkeit-bei-kreditvergabe-wird-immer-wichtiger/">ESG-Linked Finance: Nachhaltigkeit wird bei Kreditvergabe immer wichtiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In den letzten Jahren hat sich die Finanzwelt immer stärker mit dem Thema Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung auseinandergesetzt. Investoren und Unternehmen erkennen zunehmend die Notwendigkeit, Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) in ihre Entscheidungsprozesse einzubeziehen. <strong>ESG-Linked Finance</strong> wird bei der <strong>Kreditvergabe</strong> immer wichtiger. </p>



<p>Aktuell trennt sich beispielsweise das Bankenhaus ING Deutschland von Firmenkunden, die keine angemessenen Antworten auf ihren CO₂-Fußabdruck geben können und<strong> lehnt deren Kreditanfragen vehement ab.</strong> Diese bemerkenswerte Entwicklung folgt der Einführung von ESG-Linked Finance. Sie ist eine Finanzierungsform, die darauf abzielt, ökologische und soziale Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt zu rücken und dadurch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft und die Umwelt zu erzielen. </p>



<p>So kommt auch die <strong>Bundesbank</strong> in ihrem <a href="https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/geldpolitik/volkswirtschaftliche-analysen/-/bank-lending-survey-fuer-deutschland-602486" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8220;Bank Lending Survey&#8221;</a> für Deutschland im Sommer 2023 zu dem Schluss, dass die Kreditvergabe für Unternehmen zunehmend von ihrer Klimabilanz abhängig gemacht wird. Etwa <strong>30 weitere Kreditinstitute</strong> gaben damals an, die Auflagen für<strong> </strong>Unternehmens- oder Baufinanzierungen<strong> </strong>an klimaschädliche Betriebe zu verschärfen. Diese Zahl hat sich im Herbst 2023 noch einmal erhöht. </p>



<p>Nach den neuesten Erhebungen durch die Frankfurt School of Finance, der PPA und openESG verlangen zwischenzeitlich <strong>94 % der Banken</strong> auch von kleinen und mittelgroßen Unternehmen ESG-Daten, sobald sie Kredite anfordern. Eingeteilt werden die Unternehmen dabei in &#8220;grüne&#8221; Unternehmen, die nicht oder nur wenig zum Klimawandel beitragen, Unternehmen im Übergangsprozess, die zwar dazu beitragen, aber bei der Umstellung auf klimafreundliche Geschäftsprozesse relevante Fortschritte erzielen und sog. braune Unternehmen, die in hohem Maße CO₂-Emissionen verursachen, mit der Umstellung noch nicht begonnen haben oder bisher noch keine Fortschritte zur CO₂-Reduktion erzielt haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ESG-Linked Finance genau?</h2>



<p>ESG-Linked Finance ist eine Form der Finanzierung, bei der die Kreditkonditionen eines Unternehmens oder Projekts an die Erfüllung von ESG-Kriterien gebunden sind. Dabei werden spezifische Ziele und Indikatoren festgelegt, die mit der Erreichung nachhaltiger Ziele in Zusammenhang stehen. Oft belohnen Finanzierungsinstitutionen Unternehmen oder Projekte, die ihre ESG-Performance verbessern, mit <strong>besseren Finanzierungskonditionen</strong>, während solche, die die festgelegten Ziele nicht erreichen, mit <strong>höheren Kosten</strong> rechnen müssen. ESG-Linked Finance schafft somit Anreize für Unternehmen, nachhaltigere Geschäftspraktiken zu verfolgen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird &#8220;Nachhaltigkeit&#8221; umgesetzt?</h2>



<p>Die Umsetzung von ESG-Linked Finance kann auf verschiedene Weise erfolgen. In der Regel werden zunächst die relevanten ESG-Kriterien festgelegt, die für das Unternehmen oder das Projekt von Bedeutung sind. Dies könnten beispielsweise die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes, die Förderung von Geschlechtergleichheit, die Stärkung der Unternehmensführung oder die Einhaltung ethischer Verhaltensstandards sein.</p>



<p>Anschließend werden Ziele und Kennzahlen definiert, anhand derer die Leistung des Unternehmens oder Projekts in Bezug auf diese ESG-Kriterien gemessen wird. Diese Ziele können sowohl absolut als auch relativ sein und von Unternehmen zu Unternehmen variieren, je nach Branche, Standort und anderen spezifischen Gegebenheiten.</p>



<p>ESG-Linked Finance kann sich auf verschiedene Finanzinstrumente und -transaktionen erstrecken, wie zum Beispiel Kredite, Anleihen oder Darlehen. Unternehmen, die ihre ESG-Ziele erreichen oder übertreffen, können dann von günstigeren Zinssätzen, längeren Laufzeiten oder anderen finanziellen Vorteilen profitieren. Im Gegensatz dazu können Unternehmen, die ihre ESG-Ziele nicht erreichen, mit höheren Finanzierungskosten oder anderen Sanktionen konfrontiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von ESG-Linked Finance</h2>



<p>Die Einführung von ESG-Linked Finance bietet sowohl für Unternehmen als auch für Investoren zahlreiche Vorteile:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Nachhaltigkeit und Verantwortung</strong>. ESG-Linked Finance fördert nachhaltige Geschäftspraktiken und zwingt Unternehmen dazu, ihre soziale und ökologische Verantwortung stärker zu berücksichtigen.</li>



<li><strong>Besseres Risikomanagement</strong>. Investoren können durch die Einbeziehung von ESG-Kriterien in ihre Investitionsentscheidungen langfristige Risiken reduzieren. Unternehmen, die nachhaltiger wirtschaften, sind oft besser positioniert, um zukünftige Herausforderungen zu bewältigen.</li>



<li><strong>Wettbewerbsvorteile</strong>. Unternehmen, die ihre ESG-Ziele erreichen, können von verbessertem Zugang zu Kapital und einem positiveren Image bei Kunden und Geschäftspartnern profitieren.</li>



<li><strong>Positive Auswirkungen auf die Gesellschaft und Umwelt</strong>. ESG-Linked Finance trägt dazu bei, Unternehmen in die Pflicht zu nehmen, sozial und ökologisch verantwortungsbewusst zu handeln, und unterstützt Projekte, die einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>ESG-Linked Finance hat das Potenzial, die Finanzwelt zu verändern und nachhaltiges Investieren voranzutreiben. Durch die enge Verknüpfung von Finanzierungskonditionen mit der Erfüllung von ESG-Zielen können Unternehmen und Investoren gleichermaßen dazu beitragen, eine nachhaltigere und verantwortungsbewusstere Wirtschaft zu fördern. Während ESG-Linked Finance weiter an Bedeutung gewinnt, sollten weitere Standards und noch mehr Transparenz in der Definition und Umsetzung von ESG-Kriterien eingeführt werden. Damit wäre auch die Glaubwürdigkeit und Effektivität dieses Ansatzes gewährleistet. Nicht zuletzt ist die Investition in die ESG-Ziele ein zusätzlicher Baustein für das <a href="https://cubeconcepts.de/pv-marketing-als-wichtiger-baustein-der-csr-esg-strategie/">Unternehmens-Marketing</a>. </p>



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		<title>ESG-Verstöße und Greenwashing können teuer werden</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/esg-verstoesse-und-greenwashing-koennen-teuer-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2023 09:10:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die im deutschen S-Dax gelistete DWS Group hatte Fondsprodukte als „nachhaltig“ bzw. grüner dargestellt, als sie tatsächlich sind und wurde prompt von der US-Börsenaufsicht (SEC) zu einer Geldstrafe in einer Höhe von 19 Millionen Euro wegen ESG-Verstößen und Greenwashing verurteilt. Dazu kam noch eine Strafzahlung in Höhe von sechs Millionen Euro, weil sie nicht über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die im deutschen S-Dax gelistete DWS Group hatte Fondsprodukte als „nachhaltig“ bzw. grüner dargestellt, als sie tatsächlich sind und wurde prompt von der US-Börsenaufsicht (SEC) zu einer <strong>Geldstrafe</strong> in einer Höhe von <strong>19 Millionen Euro wegen ESG-Verstößen und Greenwashing</strong> verurteilt. Dazu kam noch eine Strafzahlung in Höhe von sechs Millionen Euro, weil sie nicht über ausreichende Geldwäschekontrollen verfügten. Allein die Anwaltskosten des Unternehmens betrugen in diesem Fall bisher rd. 39 Millionen Euro und es verlor eine Milliarde Euro an Wert an der Börse. Hinzu kommen noch Reputations-Verlust und ggf. Schadensersatzansprüche von Investoren. In Deutschland ermitteln derzeit noch die Finanzaufsicht BaFin und die Staatsanwaltschaft gegen die DWS Group. Mauricio Vargas, Finanzexperte bei Greenpeace erklärte, „das Gerichtsurteil zeigt deutlich, dass Greenwashing und Verbrauchertäuschung keine Kavaliersdelikte sind.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Behörden gehen stärker gegen ESG-Verstöße und Greenwashing vor</h2>



<p>Die USA greift demnach aktuell härter durch als noch im Vorjahr, als man die US-Großbank Goldman Sachs zu <strong>4 Millionen Dollar</strong> verurteilte. Sie bewarben in ihrer Asset-Management-Einheit des Wall-Street-Instituts zwei ihrer Fonds als „ESG-konform“, obwohl weder von ihnen ESG-Standards festgelegt wurden noch Richtlinien oder Strategien dazu existierten. Goldman Sachs hatte sie kurzerhand zu „grünen“ und „nachhaltigen“ ESG-Fonds erklärt. In Deutschland wurde Anfang 2022 die Luxemburger Commerz Real Fund Management S.à.r.l. vom Landgericht Stuttgart (36 O 92/21 KfH) unter Strafandrohung von 60.000 Euro abgemahnt, ihre irreführende Werbung für Nachhaltigkeitsfonds zu unterlassen. Sie hatte mit einer konkreten Auswirkung der Geldanlage in den beworbenen Fonds auf den persönlichen CO₂-Fußabdruck geworben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD soll den Rahmen für CSRD und EU-Taxonomie bilden</h2>



<p>Am 23. Februar 2022 hat die Europäische Kommission als erste EU-Institution den Vorschlag für eine <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a href="https://cubeconcepts.de/csddd/">CSDDD</a>)</strong> veröffentlicht. Ziel dieses Vorschlags ist es, Unternehmen, die in der EU aktiv sind, gesetzlich zur Einhaltung von <strong>Menschenrechts- und Umweltschutzstandards</strong> in ihren globalen <strong>Lieferketten</strong> zu verpflichten sowie ESG-Verstöße und Greenwashing besser ahnden zu können. Dieser Vorschlag stellt einen wichtigen Schritt hin zu einem nachhaltigen Wirtschaften unter einheitlichen europäischen Bedingungen dar, und er ergänzt bestehende Vorschriften sowie andere laufende Regulierungsinitiativen wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) mit ihrer <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSRD-Berichtspflicht</a> und die <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/">EU-Taxonomie-Verordnung</a>. Sie soll ab Mitte 2029 für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und mehr als 1,5 Mrd. Umsatz gelten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Europäische Vereinheitlichungen bis 2026</h2>



<p>Die CSDDD verknüpft demnach die <strong>CSRD-Berichtspflicht</strong> mit der <strong>Taxonomie</strong> und versucht, die Verordnungen anzugleichen. Unternehmen sollten insgesamt damit rechnen, dass die <strong>ESG-Anforderungen weiter ansteigen </strong>werden und <strong>Greenwashing noch schärfer verfolgt </strong>wird. Auch der am 22. März 2023 veröffentlichte Richtlinienentwurf der EU zu umweltbezogenen Angaben (Green Claims-RL) zielt in eine ähnliche Richtung. Die CSDDD hat die EU im Februar 2026 mit in die Veröffentlichung der <strong>Richtlinie 2026/470 (Omnibus-Änderungsrichtlinie)</strong> aufgenommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD-Kernpunkte gegen ESG-Verstöße und Greenwashing</h2>



<p>Unternehmen, Tochterunternehmen und die Geschäftsleitungen werden dazu verpflichtet, negative Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf die Umwelt und Menschenrechte zu ermitteln, darüber zu berichten und zu minimieren oder ganz abzustellen. Große Unternehmen müssen eine Geschäftsstrategie entwickeln, die den Pariser-Klimaschutzverträgen entsprechen und die EU-Mitgliedsstaaten errichten dazu Aufsichtsbehörden und bilden ein europäisches Netzwerk auf, um Anordnungen und <strong>Geldbußen</strong> besser koordinieren zu können. Hier können auch Geschädigte <strong>zivilrechtlich</strong> <strong>gegen verantwortliche Unternehmen</strong> vorgehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die CSDDD als schärferes Schwert </h2>



<p>Die jüngsten Geldstrafen gegen die DWS Group und Goldman Sachs wegen ESG-Verstößen und Greenwashing zeigen, dass <strong>die Behörden strenger durchgreifen</strong>. Die EU plant die Einführung der Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD), um Unternehmen zur Einhaltung von Umwelt- und Menschenrechtsstandards in ihren Lieferketten zu zwingen und einen verbindlichen Überbau der bereits bestehenden Richtlinien zu schaffen. <strong>Große Unternehmen müssen jetzt Strategien entwickeln</strong>, um den Pariser Klimaschutzverträgen zu entsprechen. Kleine Unternehmen werden weniger betroffen sein. Dies unterstreicht die <strong>zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit und Transparenz in der Unternehmensführung</strong>.</p>



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		<title>Freiflächen-Photovoltaik: Solarparks als wirtschaftliches Kraftpaket</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/freiflaechen-photovoltaik-ein-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 13:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Freiflächen-Photovoltaik – oder&#160;Solarparks&#160;– ist die effizienteste Methode, große Mengen emissionsfreien Stroms zu erzeugen. Im Gegensatz zu Dach-PV nutzen Solarparks geeignete Freiflächen optimal aus und erreichen niedrige Stromgestehungskosten. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, Kommunen und Investoren mit großen Flächen. Dieser Beitrag gibt einen fundierten Überblick: Was Solarparks leisten, auf welchen Flächen sie genehmigungsfähig sind, warum [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Freiflächen-Photovoltaik – oder&nbsp;<strong>Solarparks</strong>&nbsp;– ist die effizienteste Methode, große Mengen emissionsfreien Stroms zu erzeugen. Im Gegensatz zu Dach-PV nutzen Solarparks geeignete Freiflächen optimal aus und erreichen niedrige Stromgestehungskosten. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, Kommunen und Investoren mit großen Flächen.</p>



<p>Dieser Beitrag gibt einen fundierten Überblick: Was Solarparks leisten, auf welchen Flächen sie genehmigungsfähig sind, warum sie wirtschaftlich überzeugen und wie CUBE CONCEPTS sie als Produkt umsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Freiflächen-Photovoltaik?</h2>



<p>Freiflächen-PV setzt Solarmodule auf bodengestützten Ständern oder Fundamenten auf. Die Module wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um, Wechselrichter wandeln ihn in Netzstrom. Dieser fließt direkt ins Unternehmensnetz oder öffentliche Netz.</p>



<p><strong>Unterschied zu Dach-PV</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Größere Skala</strong>: 1 bis &gt;100 MWp möglich.</li>



<li><strong>Optimale Ausrichtung</strong>: Südausrichtung, <a href="https://cubeconcepts.de/neigungswinkel-fuer-solarmodule/" type="post" id="18586">Neigungswinkel</a> 25–35° &#8211; sinnvoll auch Ost-West-Ausrichtung.</li>



<li><strong>Hohe Ausbeute</strong>: Weniger Schatten, bessere Ventilation.</li>
</ul>



<p></p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks</a> sind skalierbar und erreichen&nbsp;<strong>Stromgestehungskosten von 3–5 ct/kWh</strong>.<a href="https://pvcase.com/de/blog/photovoltaik-auf-freiflaechen" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welche-flchen-eignen-sich-fr-solarparks">Welche Flächen eignen sich für Solarparks?</h2>



<p>Nicht jede Wiese wird Solarpark. Genehmigungsfähige Flächen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Konversionsflächen</strong>: Ehemalige Industrie-/Gewerbeareale.</li>



<li><strong>Vorgeprägte Flächen</strong>: Deponien, Kiesgruben, Steinbrüche, Militärflächen.</li>



<li><strong>Infrastrukturflächen</strong>: Autobahn-/Schienenrandstreifen, Sportplätze.</li>



<li><strong>Agrarflächen</strong>: Nur bei Agri-PV (Doppelnutzung mit Landwirtschaft).</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Verboten</strong>: Hochwertige Acker-/Grünland, Naturschutzgebiete. Bundesländer weisen geeignete Flächen aus. Seit 2017 vereinfachtes Baurecht für bis 100 ha.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Solarparks</h2>



<p>Solarparks überzeugen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Ausbeute</strong>: Optimale Ausrichtung, 1.200–1.400 kWh/kWp/Jahr.</li>



<li><strong>Skalierbarkeit</strong>: Von 1 MWp bis Megaprojekte.</li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit</strong>: Je größer, desto günstiger pro kWp (0,6–0,9 €/Wp).</li>



<li><strong>Langlebigkeit</strong>: 30+ Jahre, geringe Betriebskosten.</li>



<li><strong>Flexibilität</strong>: Kombinierbar mit <a href="https://cubeconcepts.de/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/" type="post" id="27561">Co-Location</a> Batteriespeichern, Agri-PV, Netzintegration.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Vergleich Dach vs. Freifläche</strong>:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Dach-PV</strong></td><td><strong>Solarpark</strong></td></tr><tr><td>Ausbeute/kWp</td><td>Mittel</td><td>Hoch</td></tr><tr><td>Skalierbarkeit</td><td>Durch Dachfläche begrenzt</td><td>Nahezu unbegrenzt</td></tr><tr><td>Investitionskosten</td><td>Höher</td><td>Niedriger</td></tr><tr><td>Genehmigung</td><td>Einfach</td><td>Komplexer (Baugenehmigung)</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Planung und Installation eines Solarparks</h2>



<p><strong>Schlüssel-Schritte</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Netzanschluss</strong>: Mittel-/Hochspannung</li>



<li><strong>Standortanalyse</strong>: Sonneneinstrahlung, Schatten, Netzanschluss, Bodenbeschaffenheit.</li>



<li><strong>Machbarkeitsstudie</strong>: Wirtschaftlichkeit, Flächenbedarf (ca. 1–1,5 ha/MWp).</li>



<li><strong>Genehmigungen</strong>: Baurecht, Immissionsschutz, Artenschutz, FFH-Prüfung.</li>



<li><strong>Technik</strong>: Module (400–600 Wp), Tracker (optional +20% Ertrag aber anfälliger), Wechselrichter.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Kostenübersicht</strong> (pro MWp, 2026)</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Posten</strong></td><td><strong>Kosten</strong></td></tr><tr><td>Module + Wechselrichter</td><td>500.000 &#8211; 700.000 Euro</td></tr><tr><td>Montage: Aufständerung inkl. rammen oder Fundamente</td><td>200.000 &#8211; 300.000 Euro</td></tr><tr><td>Planung / Genehmigung</td><td>50.000 &#8211; 100.000 Euro</td></tr><tr><td><strong>Gesamt</strong></td><td><strong>0,8 &#8211; 1,1 Mio. Euro</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Biodiversität &amp; Umwelt: Fakten statt Mythen</h2>



<p>Solarparks auf geeigneten Flächen fördern oft die Biodiversität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lebensräume</strong>: Blühstreifen, Insektenhotels, Schafbeweidung.</li>



<li><strong>Studien</strong>: BNE-Studie zeigt höhere Artenvielfalt als auf intensivem Ackerland.</li>



<li><strong>CO₂-Bilanz</strong>: 40–50 g CO₂/kWh vs. 500 g bei Gas.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kritikpunkte (z. B. NABU) beziehen sich auf falsche Flächenwahl – gut geplante Parks sind ökologisch positiv.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betrieb &amp; Wartung von Solarparks</h2>



<p><strong>Jährliche Kosten</strong>: 1–2% der Investition.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reinigung</strong>: <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/" type="post" id="8685">Modulreinigung</a> 1–2x/Jahr.</li>



<li><strong>Inspektion</strong>: Verkabelung, Wechselrichter, Fundamente.</li>



<li><strong>Monitoring</strong>: Echtzeit-Überwachung (z. B. CUBE Vision), Drohnen-Inspektion.</li>



<li><strong>Lebensdauer</strong>: 30–40 Jahre, <a href="https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> &lt;0,5%/Jahr.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit: Wann lohnen Solarparks?</h2>



<p><strong>ROI</strong>: 8–12 Jahre bei EEG-Vergütung + Eigenverbrauch.</p>



<p><strong>Ertragsquellen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Umlage (Grünstrom).</li>



<li>Direktvermarktung.</li>



<li>Eigenverbrauch (bei Co-Location).</li>



<li>BESS-Integration (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>).<a href="https://www.pv-magazine.de/2026/02/27/geleakter-eeg-entwurf-abschaffung-der-solarfoerderung-fuer-photovoltaik-anlagen-bis-25-kilowatt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Faustregel</strong>: Ab 5 MWp besonders rentabel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Solarparks als Investition in die Zukunft</h2>



<p>Freiflächen-Photovoltaik ist für geeignete Flächen die effizienteste Großstromerzeugung. Sie bietet hohe Ausbeuten, niedrige Kosten und ökologische Vorteile – bei professioneller Planung. Solarparks sind keine Modeerscheinung, sondern wirtschaftliche Infrastruktur für die Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Auf welchen Flächen dürfen Solarparks gebaut werden? </summary>
<p>Konversionsflächen, Deponien, Randstreifen, Gewerbeareale. Kein Hochwertackerland.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht man eine Baugenehmigung?</summary>
<p>Ja, außer bei kleinen Anlagen (&lt;750 kWp auf vorgeprägten Flächen). Komplettprüfung inkl. Artenschutz.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Fördert Solarparks Biodiversität?</summary>
<p>Ja, auf geeigneten Flächen: Blühwiesen, Schafe, Insektenräume. BNE-Studie bestätigt höhere Vielfalt als Monokulturen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Kosten pro kWp?</summary>
<p>0,6–0,9 €/Wp bei Großanlagen, inkl. Montage/Netzanschluss.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich ein Solarpark für Unternehmen?</summary>
<p>Ja, ab 1-2 MWp: EEG + Eigenverbrauch + BESS = ROI 8–12 Jahre.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Solarparks von CUBE CONCEPTS</h2>



<p>von der Machbarkeitsstudie bis zum Betrieb:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Analyse</strong>: Flächenprüfung, Ertragsprognose, Wirtschaftlichkeit.</li>



<li><strong>Planung</strong>: Genehmigungen, Netzanschluss, Artenschutz.</li>



<li><strong>Realisierung</strong>: Schlüsselfertig, inkl. Tracker/BESS-Option.</li>



<li><strong>Betrieb</strong>: CUBE Vision-Monitoring, Fernwartung.</li>



<li><strong>Finanzierung</strong>: Kauf, Contracting, EEG-Optimierung.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Spatenstich für 2-MWp-Solarpark der SCHÄFER WERKE Gruppe</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/spatenstich-fuer-2-mwp-solarpark-der-schaefer-werke-gruppe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2023 09:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Solarparks & Freiflächen-PV-Anlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Erdarbeiten auf dem Pfannenberg. Von Links: Thomas Pilawa (Vorstand Gebr. Schmidt), von SCHÄFER: Jochen Bruch (Bauabteilung), Thomas Kempf (Leiter Instandhaltung), Beate Schäfer-Henrichs (Gesellschafterin), Olaf Schlosser (Leiter Zentraleinkauf), Marcus Düber (Geschäftsführer); von CUBE CONCEPTS S. L.: Jochen Schäfer (Geschäftsführer), Architekt: Christian Weber. https://www.youtube.com/watch?v=EH1VD9kyegk Neunkirchen, 27. September 2023. Auf dem Pfannenberg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/spatenstich-fuer-2-mwp-solarpark-der-schaefer-werke-gruppe/">Spatenstich für 2-MWp-Solarpark der SCHÄFER WERKE Gruppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="10089" class="elementor elementor-10089" data-elementor-post-type="post">
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									<p><em>Mit dem ersten Spatenstich beginnen die Erdarbeiten auf dem Pfannenberg. Von Links: Thomas Pilawa (Vorstand Gebr. Schmidt), von SCHÄFER: Jochen Bruch (Bauabteilung), Thomas Kempf (Leiter Instandhaltung), Beate Schäfer-Henrichs (Gesellschafterin), Olaf Schlosser (Leiter Zentraleinkauf), Marcus Düber (Geschäftsführer); von CUBE CONCEPTS S. L.: Jochen Schäfer (Geschäftsführer), Architekt: Christian Weber.</em><br></p>								</div>
				</div>
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									<p></p>
<p><i><span style="color: var( --e-global-color-text );">Neunkirchen, 27. September 2023. Auf dem Pfannenberg in Neunkirchen wurde von  <a href="https://www.schaefer-werke.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SCHÄFER Werke GmbH &amp; Co. KG</a> der erste Spatenstich für die bisher größte PV-Freiflächenanlage im Kreis Siegen-Wittgenstein gesetzt.</span> <span style="color: var( --e-global-color-text );">Die Unternehmensgruppe strebt mit der von CUBE CONCEPTS geplanten PV-Anlage in großen Schritten auf ihre für 2030 geplante Klimaneutralität zu. Die SCHÄFER WERKE Gruppe ist ein Familienunternehmen und vereint viele Generationen unter einem Dach. Das Thema Nachhaltigkeit nimmt einen hohen Stellenwert ein.</span></i></p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die familiengeführte SCHÄFER WERKE Gruppe mit Hauptsitz in Neunkirchen im Siegerland ist mit diversifizierten Geschäftsbereichen weltweit tätig: EMW Stahl-Service-Center, Lochbleche, Behältersysteme und Industriecontainer, Infrastruktur für Rechenzentren sowie Einrichtungen für Büro und Werkstatt. Diese Geschäftsbereiche arbeiten auf der gemeinsamen Grundlage hochwertigen Stahlfeinblechs, dessen Verarbeitung zu den traditionellen Kernkompetenzen des Unternehmens gehört.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und die Energiesicherheit zu verbessern, realisiert das Unternehmen nordöstlich des Betriebsgeländes auf rund 11.500 Quadratmetern Fläche einen Solarpark. Bis zu 4.560 Solarmodule werden eine Leistung von zwei Megawatt-Peak (2 MWp) erzeugen. Dadurch sollen rund ein Drittel des Gesamtstrombedarfs der lokal ansässigen SCHÄFER WERKE abgedeckt werden. Das Gelände bietet unter anderem Raum für Pflanzen, Insekten, Vögel und Reptilien. Außerdem wird das Gelände durch die geplante Beweidung aufgewertet.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Für die SCHÄFER WERKE Gruppe ist der Bau des Solarparks ein wichtiger Schritt, um autarker von anderen Stromquellen zu werden und darüber hinaus seine CO<sub>2</sub>-Bilanz um rund 1.260 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr zu verbessern. „Für SCHÄFER ist diese Investition von herausragender Bedeutung hinsichtlich unserer Zielsetzung der Klimaneutralität bis 2030. Mit dieser Anlage investieren wir in eine nachhaltige Zukunft und verbessern unsere ökologische Bilanz erheblich“, so Marcus Düber, Geschäftsführer der SCHÄFER Werke GmbH &amp; Co. KG.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Geplant wurde die Anlage von CUBE CONCEPTS. „Das weite Netzwerk von erfahrenen Solar-Spezialisten erlaubt es uns, immer eine nachhaltige Lösung zu finden. Wir freuen uns, dass wir jetzt mit dem Beginn der Bauarbeiten aus der Planung in die konkrete Realisierung starten können“, so Luca Bermpohl, Account-Manager bei CUBE CONCEPTS.</p>
<p></p>
<p></p>
<p>Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das Frühjahr 2024 geplant.</p>
<p></p>
<p></p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 100px;" aria-hidden="true"> </div>
<p></p>
<p></p>
<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<p></p>
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/referenzen/referenzen-effektive-pv-anlagen/">Zurück zu den Referenzen</a></div>
<p></p>
</div>
<p></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/spatenstich-fuer-2-mwp-solarpark-der-schaefer-werke-gruppe/">Spatenstich für 2-MWp-Solarpark der SCHÄFER WERKE Gruppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Herkunftsnachweise (HKN): Systematik, Handel &#038; Bedeutung für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-hkn-handel-wird-immer-wichtiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Sep 2023 14:09:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10084</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Herkunftsnachweise (HKN) sind das zentrale Instrument zur Nachverfolgung und Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien in Europa. Sie stellen sicher, dass Grünstrom bilanziell eindeutig zugeordnet werden kann – unabhängig davon, wo der physische Strom tatsächlich verbraucht wird. Für Unternehmen gewinnen HKN zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext von: Was sind Herkunftsnachweise (HKN)? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/herkunftsnachweise-hkn-handel-wird-immer-wichtiger/">Herkunftsnachweise (HKN): Systematik, Handel &amp; Bedeutung für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Herkunftsnachweise (HKN) sind das zentrale Instrument zur <strong>Nachverfolgung und Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien in Europa</strong>. Sie stellen sicher, dass Grünstrom bilanziell eindeutig zugeordnet werden kann – unabhängig davon, wo der physische Strom tatsächlich verbraucht wird.</p>



<p>Für Unternehmen gewinnen HKN zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Bilanzierung (Scope 2)</li>



<li>ESG-Reporting (z. B. CSRD)</li>



<li>Strombeschaffung und Green PPAs</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Herkunftsnachweise (HKN)?</h2>



<p>Ein Herkunftsnachweis ist ein elektronisches Zertifikat, das bestätigt, dass <strong>eine Megawattstunde (1 MWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde</strong>.</p>



<p>Wichtig: Der HKN ist <strong>vom physischen Strom getrennt handelbar</strong>.</p>



<p>Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur durch den Besitz und die Entwertung eines HKN darf Strom als „grün“ ausgewiesen werden</li>



<li>Strom und „Grünstrom-Eigenschaft“ werden unabhängig voneinander vermarktet</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Können Betreiber von PV-Anlagen durch HKN-Handel Zusatzgewinne erzielen?</h2>



<p>Ja – Betreiber von Photovoltaik- oder anderen erneuerbaren Energieanlagen können durch den Verkauf von Herkunftsnachweisen zusätzliche Erlöse erzielen. Voraussetzung ist, dass der erzeugte Strom <strong>nicht durch das EEG gefördert wird</strong> (z. B. keine Marktprämie oder Einspeisevergütung).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das konkret?</h3>



<p>Wenn eine PV-Anlage Strom ins öffentliche Netz einspeist und keine Förderung erhält:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Für jede eingespeiste Megawattstunde wird ein Herkunftsnachweis ausgestellt</li>



<li>Dieser HKN kann separat am Markt verkauft werden</li>



<li>Käufer sind meist Energieversorger oder Unternehmen mit Grünstrombedarf</li>
</ol>



<p></p>



<p>Wichtig: Der Strom und der Herkunftsnachweis werden <strong>getrennt vermarktet</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Erlöse durch HKN-Handel?</h3>



<p>Die Erlöse aus Herkunftsnachweisen hängen stark vom Marktpreis ab. Typische Preisniveaus (Stand 2025/2026):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standard-HKN (z. B. Wasserkraft, Skandinavien):<br>→ ca. <strong>1–3 €/MWh</strong></li>



<li>Hochwertigere HKN (z. B. Solar oder Wind aus Deutschland):<br>→ ca. <strong>3–8 €/MWh</strong></li>



<li>In Einzelfällen (z. B. hohe Nachfrage, spezielle Kriterien):<br>→ auch darüber möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich der HKN-Handel besonders?</h3>



<p>Der zusätzliche Ertrag ist vor allem interessant, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage in der <strong>sonstigen Direktvermarktung</strong> läuft</li>



<li>ein <strong>Power Purchase Agreement (PPA)</strong> besteht</li>



<li>keine EEG-Förderung mehr vorliegt (Post-EEG-Anlagen)</li>
</ul>



<p></p>



<p>In diesen Fällen sind HKN ein wichtiger Bestandteil der Gesamtvermarktung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann ist kein zusätzlicher HKN-Ertrag möglich?</h3>



<p>Kein separater Erlös entsteht, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage eine <strong>EEG-Förderung</strong> erhält</li>



<li>der Strom vollständig selbst verbraucht wird</li>



<li>keine Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Herkunftsnachweise? (Einfach erklärt)</h2>



<p>Das HKN-System basiert auf drei Schritten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ausstellung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien wird ein HKN generiert </li>



<li>Voraussetzung: Einspeisung ins öffentliche Netz </li>



<li>1 HKN = 1 MWh</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Handel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>HKN können unabhängig vom Strom verkauft werden</li>



<li>Käufer sind meist:
<ul class="wp-block-list">
<li>Energieversorger</li>



<li>Stromhändler</li>



<li>große Unternehmen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der Handel erfolgt europaweit über Register und Broker. </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Entwertung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>HKN werden beim Verkauf von Strom an Endkunden „entwertet“</li>



<li>Erst dadurch darf Strom als erneuerbar gekennzeichnet werden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Entwertung → kein „Grünstrom“ im rechtlichen Sinne</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind HKN für Unternehmen wichtig?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. CO₂-Bilanz (Scope 2)</h3>



<p>Unternehmen können ihre indirekten Emissionen reduzieren, indem sie Strom mit entwerteten HKN beziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. ESG- und Reporting-Pflichten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/csrdr-berichtspflicht-fur-unternehmen-ab-2024-verschaerft/" type="post" id="7793">CSRD</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/" type="post" id="7680">EU-Taxonomie</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/lsme-und-vsme-nachhaltigkeitsberichte-fuer-kmu/" type="post" id="14135">LSME- &amp; VSME Nachhaltigkeitsberichte</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>HKN sind ein zentraler Baustein für die Nachweisführung</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Flexible Grünstrombeschaffung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine physische Lieferung notwendig </li>



<li>europaweite Verfügbarkeit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Handel mit Herkunftsnachweisen?</h2>



<p>Der HKN-Handel ist ein eigenständiger Markt mit wachsender Bedeutung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktteilnehmer</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagenbetreiber (Erzeuger)</li>



<li>Stromhändler / Broker</li>



<li>Energieversorger</li>



<li>Unternehmen als Endabnehmer</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Handelsmechanismen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bilaterale Verträge</li>



<li>Spotmarkt / OTC-Handel</li>



<li>Integration in Power Purchase Agreements (PPAs)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant: HKN werden oft <strong>separat oder gebündelt mit Stromverträgen</strong> gehandelt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preisentwicklung</h3>



<p>Die Preise für HKN sind in den letzten Jahren gestiegen, beeinflusst durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Nachfrage durch Unternehmen</li>



<li>regulatorische Anforderungen</li>



<li>begrenztes Angebot hochwertiger Zertifikate</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders gefragt sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>technologiespezifische HKN (z. B. Solar, Wind)</strong></li>



<li><strong>regionale oder zeitnahe Herkunftsnachweise</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen HKN in Power Purchase Agreements (PPA)?</h2>



<p>Bei <a href="https://cubeconcepts.de/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements</a> sind HKN ein zentraler Bestandteil:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie übertragen die „grüne Eigenschaft“ des Stroms</li>



<li>ermöglichen die Anrechnung auf die CO₂-Bilanz</li>



<li>steigern den wirtschaftlichen Wert eines PPAs</li>
</ul>



<p>Ohne HKN ist ein PPA bilanziell kein Grünstromvertrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Einschränkungen gibt es bei HKN?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Doppelvermarktung – Strom darf nicht gleichzeitig gefördert und mit HKN vermarktet werden</li>



<li>Kein HKN für Eigenverbrauch – HKN gibt es nur für eingespeisten Strom ins öffentliche Netz</li>



<li>Zeitliche Begrenzung – HKN haben eine begrenzte Gültigkeit (in der Regel 12–18 Monate)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Herkunftsnachweise als Zusatzwert für erneuerbare Energie</h2>



<p>Herkunftsnachweise (HKN) sind ein zentraler Baustein für die Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien. Sie gewährleisten, dass grüner Strom eindeutig nachweisbar ist und&nbsp;<strong>nur einmal als „CO₂-neutral“ verkauft wird</strong>. Für Betreiber von Photovoltaik-, Wind- oder anderen EE-Anlagen bieten HKN die Möglichkeit,&nbsp;<strong>zusätzliche Erlöse zu erzielen</strong>, insbesondere wenn keine EEG-Förderung genutzt wird oder Anlagen über Direktvermarktung betrieben werden.</p>



<p>Der Handel mit HKN ist dabei&nbsp;<strong>rechtlich klar geregelt</strong>&nbsp;– auf nationaler Ebene durch das&nbsp;<strong>Energiewirtschaftsgesetz (§ 42 EnWG, § 30 HkRNDV)</strong>&nbsp;und europäisch durch die Vorgaben der&nbsp;<strong>Association of Issuing Bodies (AIB)</strong>. Anlagenbetreiber und Energieversorger müssen ihre Konten beim Herkunftsnachweis-Register (HKNR) führen, um die HKN korrekt zu entwerten.</p>



<p>Die Einnahmen aus HKN sind zwar in der Regel&nbsp;<strong>ein Zusatzbaustein</strong>, können aber gerade in Verbindung mit&nbsp;<strong>Green PPAs oder strategischer Direktvermarktung</strong>&nbsp;einen spürbaren wirtschaftlichen Mehrwert erzeugen. Wer seine HKN professionell managt – beispielsweise über ein Managementsystem oder einen erfahrenen Partner – sichert sich die bestmöglichen Erlöse und erfüllt gleichzeitig Transparenz- und Nachhaltigkeitsanforderungen für Unternehmen, Investoren und regulatorische Vorgaben.</p>



<p><strong>Kurzum:</strong>&nbsp;HKN sind kein Haupttreiber für Profit, aber ein unverzichtbares Instrument für nachhaltige Energieprojekte und ein klarer Werthebel in der modernen Energiewirtschaft.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen in Deutschland &amp; Europa</h2>



<p>Herkunftsnachweise sind rechtlich klar geregelt – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Ziel ist es, eine <strong>einheitliche, transparente und fälschungssichere Stromkennzeichnung</strong> sicherzustellen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Deutschland: EnWG, EEG und HkRNDV im Zusammenspiel</h3>



<p>Die rechtliche Grundlage für Herkunftsnachweise in Deutschland ergibt sich aus mehreren Gesetzen und Verordnungen:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) – Stromkennzeichnung (§ 42 EnWG)</h4>



<p>Das Energiewirtschaftsgesetz regelt die Pflicht zur Stromkennzeichnung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>§ 42 EnWG verpflichtet Energieversorger dazu, offenzulegen:
<ul class="wp-block-list">
<li>aus welchen Energiequellen ihr Strom stammt</li>



<li>wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien ist</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend: Strom darf nur dann als „erneuerbar“ ausgewiesen werden, wenn <strong>Herkunftsnachweise entwertet wurden</strong>. § 42 Abs. 5 EnWG konkretisiert: Die „grüne Eigenschaft“ des Stroms entsteht <strong>erst durch die Entwertung der HKN</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)</h4>



<p>Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die Förderung erneuerbarer Energien – mit direktem Einfluss auf HKN.</p>



<p>Zentrale Regel: <strong>Geförderter Strom (z. B. Marktprämie, Einspeisevergütung) darf keine HKN erhalten</strong></p>



<p>Hintergrund:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vermeidung von Doppelvermarktung</li>



<li>Staatlich geförderter Strom gilt bereits bilanziell als „erneuerbar“</li>
</ul>



<p></p>



<p>Relevante Vorschriften:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>§ 19 EEG → Förderansprüche</li>



<li>§ 80 EEG (bzw. frühere Regelungen) → Stromkennzeichnung</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">3. Herkunfts- und Regionalnachweis-Durchführungsverordnung (HkRNDV)</h4>



<p>Die HkRNDV konkretisiert das HKN-System operativ. Sie regelt unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausstellung von Herkunftsnachweisen</li>



<li>Übertragung zwischen Marktteilnehmern</li>



<li>Entwertung der Zertifikate</li>



<li>Fristen und Gültigkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Punkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1 HKN = 1 MWh Strom</strong></li>



<li>Ausstellung nur bei Einspeisung ins öffentliche Netz</li>



<li>Entwertung innerhalb von 12–18 Monaten erforderlich</li>



<li>Führung über das Herkunftsnachweisregister (HKNR)</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">4. Herkunftsnachweisregister (HKNR) beim Umweltbundesamt</h4>



<p>Das HKNR ist die zentrale Plattform für den HKN-Handel in Deutschland.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontoführung für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagenbetreiber</li>



<li>Händler</li>



<li>Energieversorger</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur registrierte Marktteilnehmer können HKN handeln oder entwerten</li>



<li>Alle Transaktionen werden dokumentiert und geprüft</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Europa: RED II / RED III und Harmonisierung des Marktes</h3>



<p>Auf europäischer Ebene basiert das System auf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Renewable Energy Directive (RED II / RED III)</h4>



<p>Die Renewable Energy Directive schafft den Rahmen für Herkunftsnachweise in Europa.</p>



<p>Zentrale Inhalte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einführung eines europaweit harmonisierten HKN-Systems</li>



<li>Verpflichtung zur gegenseitigen Anerkennung von Zertifikaten</li>



<li>Definition von Standards für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Ausstellung</li>



<li>Handel</li>



<li>Entwertung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Ein <strong>funktionierender Binnenmarkt für Grünstromnachweise</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Association of Issuing Bodies (AIB) &amp; EECS-System</h4>



<p>Die Association of Issuing Bodies koordiniert die nationalen Register.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betrieb des <strong>EECS-Systems (European Energy Certificate System)</strong></li>



<li>Sicherstellung:
<ul class="wp-block-list">
<li>einheitlicher Standards</li>



<li>grenzüberschreitender Handel</li>



<li>Vermeidung von Doppelzählung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: HKN sind EU-weit austauschbar.</p>
</div>
</div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



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		<title>Passende Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/passende-unterkonstruktionen-fuer-pv-dachanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 14:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Große Gewerbe- und Industriedächer eignen sich hervorragend für die günstige und ökologische Stromgewinnung durch PV-Dachanlagen. Diese Systeme bestehen aus Solarmodulen, die auf dem Dach montiert sind und Sonnenlicht einfangen, um Strom zu erzeugen. Neben den Solarmodulen sind die Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen die wichtigsten Elemente, die auf den Dächern montiert werden und somit einen nicht unerheblichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Große Gewerbe- und Industriedächer eignen sich hervorragend für die günstige und ökologische Stromgewinnung durch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">PV-Dachanlagen</a>. Diese Systeme bestehen aus Solarmodulen, die auf dem Dach montiert sind und Sonnenlicht einfangen, um Strom zu erzeugen. Neben den Solarmodulen sind die <strong>Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen</strong> die wichtigsten Elemente, die auf den Dächern montiert werden und somit einen nicht unerheblichen Einfluss auf die <strong>Gesamtdachlast</strong> haben. Daher sollten sie immer passend und sorgfältig ausgewählt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb die Auswahl der Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen wichtig ist</h2>



<p>Die Wahl der richtigen Unterkonstruktion für das PV-Dachsystem ist entscheidend für den Erfolg einer Solarinstallation. Eine gut konstruierte Unterkonstruktion bietet die notwendige <strong>Stabilität</strong> und <strong>Sicherheit</strong> für Ihre Solarmodule. Sie hilft auch dabei, die Belastung auf Ihrem Dach zu verteilen und mögliche <strong>Schäden zu verhindern</strong>. Eine falsche Unterkonstruktion kann zu Instabilität, Beschädigung des Daches und sogar zum Ausfall des gesamten PV-Systems führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arten von Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen</h2>



<p>Es gibt verschiedene Arten von Unterkonstruktionen, die für PV-Dachanlagen verwendet werden können. Die gängigsten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aufdachmontagesysteme</strong>: Diese Unterkonstruktionen werden auf dem bestehenden Dach installiert und die Solarmodule werden darauf montiert. Sie sind einfach zu installieren und eignen sich gut für flache Dächer.</li>



<li><strong>Indachmontagesysteme</strong>: Diese Unterkonstruktionen werden in das Dach integriert und die Solarmodule werden direkt in das Dach eingebaut. Sie bieten eine ästhetisch ansprechendere Lösung, erfordern jedoch eine sorgfältige Planung und Installation.</li>



<li><strong>Freistehende Montagesysteme</strong>: Diese Unterkonstruktionen werden unabhängig vom Dach errichtet und die Solarmodule werden darauf montiert. Sie eignen sich gut für große Flächen oder Grundstücke, auf denen kein Dach vorhanden ist.</li>



<li><strong>Sonderlösungen</strong>, die besonders leicht sind oder flexibel montiert werden können. Möglich sind auch Unterkonstruktionen und Aufständerungen, die komplett ohne Ballast oder ohne Dachdurchdringung auskommen. Solche Montagesysteme kommen oftmals bei älteren Gewerbe- und Industriedächer zum Einsatz.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welchen Belastungen müssen Unterkonstruktionen standhalten?</h2>



<p>Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen von Unternehmen müssen verschiedenen Belastungen standhalten können. Zu den wichtigsten Belastungen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schwerkraftbelastung</strong>: Die Unterkonstruktion muss das Gewicht der Solarmodule tragen können, ohne dass es zu Verformungen oder Beschädigungen kommt.</li>



<li><strong>Windbelastung</strong>: Die Unterkonstruktion muss so konstruiert sein, dass sie starken Winden standhalten kann, um die Stabilität der Solarmodule zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Schneelast</strong>: In Gebieten mit starkem Schneefall muss die Unterkonstruktion in der Lage sein, das Gewicht des Schnees zu tragen, um Schäden an der Dachhaut zu verhindern.</li>



<li><strong>Temperaturbelastung</strong>: Die Unterkonstruktion muss Temperaturschwankungen standhalten können, ohne dass es zu Verformungen oder Beschädigungen kommt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie beeinflusst die Unterkonstruktion die Dachlast bei PV-Dachanlagen?</h2>



<p>Ein entscheidender Faktor, der die Dachlast der gesamten PV-Dachanlage reduzieren kann, ist daher die Wahl der passenden Unterkonstruktionen. Die Dachlast bezeichnet die Belastung, die ein Dach ohne Schäden tragen kann. Es ist entscheidend, vor der Installation von Photovoltaikanlagen die Dachlast des Gebäudes zu ermitteln, um sicherzustellen, dass das Dach die geplante Last tragen kann. Falls die <strong>Ergebnisse der Statik-Prüfung</strong> ergeben, dass die notwendige Last durch die Installation einer Standard-Solaranlage überschritten wird, müssen Wege gefunden werden, die Dachlast einer PV-Anlage zu reduzieren.</p>



<p>Die Dachlast einer Photovoltaikanlage ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie beispielsweise der Anlagengröße, dem Modulgewicht und dem Befestigungssystem. Eine Photovoltaikanlage mit monokristallinen Modulen wird beispielsweise schwerer sein als eine Anlage mit Dünnschichtmodulen. Auch die Dachkonstruktion des Gebäudes spielt eine Rolle, da bestimmte Dachtypen eine höhere Last tragen können als andere. Generell wird eine <strong>Dachlastreserve</strong> je nach Beschaffenheit des Daches <strong>zwischen 10 bis 24 kg/m²</strong> empfohlen.</p>



<p>Üblicherweise können Gewerbe- oder Industriedächer eine Belastung von etwa 100 kg pro Quadratmeter aufnehmen. Das bedeutet, dass eine Photovoltaikanlage, die insgesamt beispielsweise 20 kg/m² wiegt, problemlos auf einem Dach mit einer Dachlast von 100 kg pro Quadratmeter installiert werden kann. Dennoch sollte stets die Tragfähigkeit des Dachs selbst berücksichtigt werden, insbesondere bei älteren Dächern oder solchen mit mangelhafter Konstruktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Besonders leichte Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen</h2>



<p>Ein System, das es erlaubt, PV-Anlagen auch auf Gewerbe- und Industriedächer mit geringer Dachlastreserve zu montieren, ist beispielsweise fest mit der Dachhaut verschweißt. Es ermöglicht eine präzise Positionierung der Module auf der Dachfläche und bietet eine Abhebesicherung, ohne zusätzlichen Ballast auf die Außen- oder Oberlage und die darunter liegende statisch beanspruchte Dachkonstruktion zu setzen. Das System kann in nahezu jeder gängigen Außenhaut wie Bitumen, PVC, FPO/TPO verwendet werden. Die flexiblen Befestigungsmanschetten werden einfach an das Material angepasst.</p>



<p>Dabei werden die Befestigungspunkte für die Trägergestellen, abhängig von der gewählten Unterkonstruktion der PV-Anlage, so platziert, dass sie einfach mit einer Edelstahlschraube im Zentrum des Lagerpunktes befestigt werden können. Alle Montageelemente der Unterkonstruktion bestehen aus rostfreien Materialien und die Lager aus speziell entwickelten, witterungs- und UV-beständigen Kunststoff. Alle Auflagepunkte können individuell positioniert werden und haben ein Gewicht von nur <strong>600 Gramm</strong>. Das gesamte Gewicht der Module liegt letztlich auf einem <strong>Edelstahlteller mit 20 cm Durchmesser</strong>, wodurch keine Druckmatten oder andere Schutzmaterialien erforderlich sind. </p>



<p>Diese besonders leichte Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen ist nicht nur für flache Gewerbe- und Industriedächer geeignet, sondern auch für <strong>Schrägdächer bis 10° Neigung</strong>. Gegenüber einer herkömmlichen Aufständerung kann dies <strong>bis zu 50% Gewichtsersparnis</strong> führen, so dass nicht zwingend eine Dachertüchtigung oder Sanierung notwendig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Faktoren, die bei der Auswahl von Unterkonstruktionen zu beachten sind</h2>



<p>Der Dachtyp, die Neigung und der Zustand des Daches spielen entscheidende Rollen, da die Unterkonstruktion an diese Eigenschaften angepasst werden muss, um eine effiziente Installation und Leistung der Solaranlage zu gewährleisten.</p>



<p>Des Weiteren sind die Standortbedingungen von großer Bedeutung. <strong>Wind- und Schneelasten</strong> sowie die <strong>klimatischen Bedingungen</strong> am Standort beeinflussen die Wahl der Unterkonstruktion für PV-Dachanlagen. Eine robuste Konstruktion kann notwendig sein, um den örtlichen Witterungsbedingungen standzuhalten und eine langfristige Zuverlässigkeit der PV-Anlage zu gewährleisten.</p>



<p><strong>Ästhetische Anforderungen</strong> spielen ebenfalls eine Rolle, insbesondere wenn das Erscheinungsbild des Unternehmensgebäudes wichtig ist. Die Unterkonstruktion kann sich nahtlos in die Architektur des Daches integrieren, um eine ästhetisch ansprechende Lösung zu bieten.</p>



<p>Anders als beim <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a> ist beim <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf</a> einer PV-Dachanlage das Budget ein weiterer Faktor, wobei der Anteil der Unterkonstruktion an den Gesamtkosten in der Regel<strong> fünf bis zehn Prozent</strong> beträgt. Je nach Größe der gewerblichen Photovoltaikanlage können die Ausgaben für diese Position schnell fünf- oder sechsstellig werden. Daher sollten die finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt werden, um eine Unterkonstruktion auszuwählen, die sowohl den technischen Anforderungen entspricht als auch im finanziellen Rahmen des Unternehmens liegt.</p>



<p>Generell gilt: Aufdachmontagesysteme sind in der Regel kostengünstiger, da sie einfacher zu installieren sind und weniger Material erfordern. Indachmontagesysteme können aufgrund ihrer komplexeren Integration und Installation teurer sein. Freistehende Montagesysteme haben variable Kosten, die von Standort und Anlagengröße abhängen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Wahl der richtigen Unterkonstruktion für eine gewerbliche PV-Dachanlage ist entscheidend für den Erfolg einer Solarinstallation. Bei der Planung eines PV-Projektes sollten im Vorfeld die verschiedenen Unterkonstruktionstypen erörtert und die spezifischen Anforderungen des Daches und Standorts berücksichtigt werden. Durch die sorgfältige Auswahl wird sichergestellt, dass die PV-Dachanlage sicher, stabil und effizient ist. Bei der Auswahl der passenden Unterkonstruktion sollte immer die Dachlastreserve beachtet werden und die Kosten müssen gegen eine Dachertüchtigung oder notwendigen Sanierung abgewogen werden. Eine Reduktion der Dachlast ist zumindest durch die Wahl von leichteren Unterkonstruktionen in Kombination mit leichteren Solarmodulen immer möglich. Bei der Entscheidung ist auf jeden Fall immer ein unabhängiger Dach-Check hilfreich.  </p>



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		<title>SAIDI: Deutsches Stromnetz weiterhin stabil</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/saidi-deutsches-stromnetz-weiterhin-stabil/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 08:55:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der SAIDI-Wert (System Average Interruption Duration Index) gibt die Länge der durchschnittlichen Stromausfälle an. Er wird entweder in Stunden oder Minuten pro Jahr gemessen und gibt einen Überblick der Stabilität von Stromnetzen. Nach § 52 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) senden die verschiedenen deutschen Netzbetreiber ihre Auswertungen an die Bundesnetzagentur. Dort werden sie zusammengefasst und jährlich veröffentlicht. Demnach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <strong>SAIDI-Wert</strong> (System Average Interruption Duration Index) gibt die Länge der durchschnittlichen <strong>Stromausfälle</strong> an. Er wird entweder in Stunden oder Minuten pro Jahr gemessen und gibt einen Überblick der Stabilität von Stromnetzen. Nach § 52 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) senden die verschiedenen deutschen Netzbetreiber ihre Auswertungen an die Bundesnetzagentur. Dort werden sie zusammengefasst und jährlich veröffentlicht. Demnach belegt die Bundesrepublik im Jahre 2022 mit einem gemittelten Wert von <strong>10,8 Minuten pro Jahr</strong> einen der obersten Plätze in Europa, was auch weltweit zur Spitze zählt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Guter SAIDI-Wert trotz § 49b EnWG</h2>



<p>Es ist umso erstaunlicher, dass Deutschland nach wie vor einen sehr guten SAIDI-Wert aufweist, wenn man bedenkt, dass der Deutsche Bundestag im Herbst 2022 das Energiesicherungsgesetz (EnSiG) um den § 49b erweitert hat. Dieser eröffnet die Möglichkeit, der temporären Höherauslastung des Höchstspannungsnetzes. Initiiert wurde dies vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine sowie der dadurch explodierenden Energiepreise. Das Ziel war damals, die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien kurzfristig zu erhöhen, damit die Stromerzeugung aus Erdgas reduziert werden konnte. Zusätzlich sollten Anreize zum beschleunigten Netzausbau geschaffen werden, da die Volatilität von Solar- und Windenergie die deutschen Netzte vermehrt belasten. Die Möglichkeit zur temporären Höherauslastung gemäß § 49b EnWG wurde aufgrund der positiven Auswertung des SAIDI-Wertes im Herbst 2023 verlängert und Bestandteil des <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/">Solarpaketes</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Werte im europäischen Vergleich</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="624" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-1024x624.jpg" alt="SAIDI - Europäischer-vergleich" class="wp-image-9825" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-1024x624.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-300x183.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-768x468.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich.jpg 1154w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Europaweit liegt Deutschland mit durchschnittlich 10,8 Minuten knapp vor der Schweiz und Finnland. Stabilere Stromnetze gibt es zurzeit nur noch in Lichtenstein und Slowenien. Die instabilsten Netze der EU sind zurzeit in Ungarn (154 Minuten pro Jahr) und Rumänien (185 Minuten pro Jahr) anzutreffen. Schlusslichter in Europa sind Albanien (2008 Minuten pro Jahr) und die Türkei (2682 Minuten pro Jahr). Auch im weltweiten Vergleich sind die deutschen SAIDI-Werte sehr gut. Die USA beispielsweise verzeichnen im Jahr durchschnittlich 78 Minuten Stromausfall, Australien 60 Minuten oder Kanada 55 Minuten. Absoluter Spitzenreiter ist die Region Tokyo mit einer Minute und Schlusslicht ist nach den Aufzeichnungen der <a href="https://databank.worldbank.org/id/dd1d6036?Report_Name=SAIDI-Index-WB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Weltbank</a> Papua-Neuguinea mit 56.400 Minuten. Hier gibt es demnach an 39 Tagen im Jahr keinen Strom aus der Steckdose.  </p>



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		<item>
		<title>NELEV: 500-kWp-Dachanlagen ab jetzt schneller am Netz</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nelev-500-kwp-dachanlagen-ab-jetzt-schneller-am-netz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2023 12:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das vereinfachte Netzanschlussverfahren für PV-Dachanlagen bis 500 kWp mit einer maximalen Einspeisung von 270 Kilowatt wurde am 13. September 2023 vom Bundeskabinett beschlossen. Für solche Anlagen soll es dann schnellere Netzzusagen geben. Durch die Novellierung der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) erhofft sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ein massentaugliches Zertifizierungsverfahren. Experten rechnen damit, dass die Änderung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das vereinfachte Netzanschlussverfahren für <strong>PV-Dachanlagen bis 500 kWp</strong> mit einer maximalen Einspeisung von 270 Kilowatt wurde am 13. September 2023 vom Bundeskabinett beschlossen. Für solche Anlagen soll es dann <strong>schnellere Netzzusagen</strong> geben. Durch die Novellierung der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) erhofft sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ein massentaugliches Zertifizierungsverfahren. Experten rechnen damit, dass die Änderung noch vor der Jahreswende 2024 Inkrafttreten wird. Die im Frühjahr 2023 angekündigte <a href="https://cubeconcepts.de/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/">Reform</a> unterscheidet nicht mehr zwischen Niederspannungs- oder Mittelspannungsanlagen. Sie verzichtet auf die aufwendige Einzelzertifizierung solcher Photovoltaikanlagen. Jetzt reicht es aus, die Zertifikate der einzelnen Komponenten der Anlage einzureichen. Gerade im Segment bis 500 kWp erwartet das BMWK den größten Zubau. Daher hat es bei der Neuregelung des Zertifizierungsverfahrens darauf besonderen Focus gelegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">NELEV-Novelle als Teil der EnWG-Novelle 2023 und des Solarpakets</h2>



<p>Die NELEV-Novelle mit dem vereinfachten Netzanschlussverfahren wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur und der Solarbranche entwickelt. Sie ist Bestandteil einer neuen Energieanlagen-Anforderungen-Verordnung (EAAV), der vorgesehenen Änderungen im Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und des <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/">Solarpaketes</a> des BMWKs. Damit beschleunigt 500-kWp-Anlagen zugelassen werden können, wurde außerdem eine Verlängerung der Möglichkeit der temporären Höherauslastung des Höchstspannungsnetzes nach § 49b EnWG beschlossen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Online-Zertifikate Datenbank für Komponenten</h2>



<p>Im Zuge dieses vereinfachten Zertifizierungsverfahrens nach NELEV profitierten bisher nur Anlagen unter 135 kWp. Jetzt werden unter Hochdruck einige VDE-Richtlinien, wie beispielsweise die VDE-AR-N 4110 und die VDE-AR-N 4105 überarbeitet und ein online-Register für Komponenten-Zertifikate eingerichtet. So sollen zusätzliche und aufwendige Einzelprüfungen der Netzbetreiber vor dem Netzgang auf ein Minimum reduziert werden. Demnach reicht es künftig aus, dem Netzbetreiber die Zertifikatnummer des in ihrer Anlage verbauten Wechselrichters zu übermitteln. Insgesamt verringern sich so durch die einfache digitale Zusendung der Einheitszertifikate der Aufwand und die Kosten einer PV-Dachanlage bis 500 kWp mit einer maximalen Einspeisung von 270 Kilowatt.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Carports für Unternehmen: Lohnt sich die Investition?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-carports-ein-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 05:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11049</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Photovoltaik-Carports sind für Unternehmen eine der effizientesten Möglichkeiten, zusätzliche PV-Flächen zu erschließen, ohne neue Flächen zu versiegeln. Sie kombinieren Stromerzeugung, Infrastruktur und Mehrwert für Mitarbeiter und Kunden in einem System. Zudem fallen sie in Deutschland bei größeren Parkplätzen in vielen Bundesländern unter die Photovoltaik-Pflicht. Aber auch im Kontext von Elektromobilität, steigenden Strompreisen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-carports-ein-ueberblick/">Photovoltaik-Carports für Unternehmen: Lohnt sich die Investition?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Photovoltaik-Carports sind für Unternehmen eine der effizientesten Möglichkeiten, <strong>zusätzliche PV-Flächen zu erschließen</strong>, ohne neue Flächen zu versiegeln. Sie kombinieren Stromerzeugung, Infrastruktur und Mehrwert für Mitarbeiter und Kunden in einem System. Zudem fallen sie in Deutschland bei größeren Parkplätzen in vielen Bundesländern unter die <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/" type="post" id="4015">Photovoltaik-Pflicht</a>. Aber auch im Kontext von Elektromobilität, steigenden Strompreisen und ESG-Anforderungen gewinnen PV-Carports stark an Bedeutung. Daher lohnt sich die Investition auf lange Sicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Photovoltaik-Carport?</h2>



<p>Ein Photovoltaik-Carport ist eine überdachte Stellplatzanlage, bei der die Dachfläche aus Solarmodulen besteht.Er erfüllt zwei Funktionen gleichzeitig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schutz für Fahrzeuge</li>



<li>Erzeugung von Solarstrom</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der erzeugte Strom kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>direkt im Unternehmen genutzt werden</li>



<li>zum Laden von Elektrofahrzeugen dienen</li>



<li>ins Netz eingespeist werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein PV-Carport?</h2>



<p>Photovoltaik-Carports funktionieren wie klassische PV-Anlagen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solarmodule erzeugen Gleichstrom</li>



<li>Wechselrichter wandeln ihn in Wechselstrom um</li>



<li>Nutzung erfolgt direkt vor Ort oder über das Stromnetz</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der entscheidende Unterschied: Die Module sind <strong>Teil der baulichen Infrastruktur</strong> und nicht nur auf bestehenden Dächern oder Freiflächen als <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarpark</a> installiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein Photovoltaik-Carport für Unternehmen?</h2>



<p>Ein PV-Carport ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>große Parkplatzflächen vorhanden sind</li>



<li>Strombedarf tagsüber hoch ist</li>



<li>Ladeinfrastruktur geplant oder vorhanden ist</li>



<li>ESG- oder Nachhaltigkeitsziele verfolgt werden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Anwendungsfälle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Handelsflächen</li>



<li>Industrie- und Gewerbestandorte</li>



<li>Logistikzentren</li>



<li>Bürogebäude mit Mitarbeiterparkplätzen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bieten Photovoltaik-Carports?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Doppelte Flächennutzung</strong> &#8211; Versiegelte Flächen werden gleichzeitig für Parken und Energieerzeugung genutzt.</li>



<li><strong>Reduzierung der Stromkosten</strong> &#8211; Eigenverbrauch von Solarstrom senkt nachhaltig die Energiekosten.</li>



<li><strong>Unterstützung der E-Mobilitä</strong>t &#8211; Ladeinfrastruktur lässt sich leicht integrieren und macht direktes Laden mit Solarstrom möglich. </li>



<li><strong>Verbesserung der CO₂-Bilanz</strong> &#8211; Der gewonnene Solarstrom reduziert Emissionen und liefert einen Beitrag zu den ESG-Zielen.</li>



<li><strong>Sicherheit &amp; Image</strong> &#8211; PV-Carports sind im Gegensatz zu Dachanlagen <strong>öffentlich sichtbar</strong> → stärken nachhaltige Unternehmenspositionierung</li>



<li><strong>Aufwertung der Immobilie bzw. des Firmengeländes</strong> &#8211; Der Standort wird langfristig aufgewertet und bietet eine höhere Attraktivität für Nutzer und Investoren. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen gibt es bei PV-Carports?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Investitionskosten </strong>&#8211; Sie sind teurer als klassische Dach-PV-Anlagen, da zusätzliche Fundamente und aufwendigere Trägersysteme zu Einsatz kommen. </li>



<li><strong>Planungsaufwand</strong> &#8211; Solar-Carports benötigen im Gegensatz zu Dachanlagen eine Baugenehmigung und haben in der Regel weitere baurechtliche Anforderungen. </li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit abhängig vom Nutzungskonzept</strong> &#8211; Entscheidend ist der geplante Eigenverbrauch, ob eine Ladeinfrastruktur geplant ist und ob sie mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> kombiniert werden sollen. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können PV-Carports wirtschaftlich optimiert werden?</h2>



<p>Der größte Hebel liegt in der intelligenten Nutzung des erzeugten Stroms:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigenverbrauch maximieren</strong></li>



<li><strong>Ladeinfrastruktur integrieren</strong></li>



<li><strong>Lastmanagement einsetzen</strong></li>



<li><strong>Kombination mit Batteriespeicher (BESS)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders effektiv ist dabei die Kombination aus <strong>PV-Carport + BESS + Ladeinfrastruktur</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Planung &amp; technische Umsetzung</h2>



<p>Bei der Umsetzung sind folgende Faktoren entscheidend:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ausrichtung &amp; Neigung</strong> &#8211; Üblich sind hier reine Süd oder Ost-West-Ausrichtungen. Dies hat direkten Einfluss auf den <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/" type="post" id="8668">PV-Ertrag</a> und die Lastverteilung am Tag. </li>



<li><strong>Verschattung vermeiden</strong> &#8211; Gerade bei PV-Carports, die oft nahe an Gebäuden liegen, sollte der Schattenwurf auch durch angrenzende Bäume beachtet werden.  </li>



<li><strong>Konstruktion</strong> &#8211; Sie sollte sich nach den Fahrzeugtypen richten (PKW bis LKW) und die Stützenabstände und Durchfahrthöhen berücksichtigen. </li>



<li><strong>Bau &amp; Betrieb</strong> &#8211; kurze Bauzeiten sind wichtig für den laufenden Betrieb und alle 1-2 Jahre wird ein Wartung und <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/" type="post" id="8685">PV-Reinigung</a> empfohlen.  </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Technologietrends bei Photovoltaik-Carports</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Integration von <strong>Batteriespeichern</strong></li>



<li>Ausbau von <strong>Ladeinfrastruktur</strong></li>



<li>intelligente Energiemanagementsysteme</li>



<li>neue Modultechnologien (z. B. teiltransparente Module)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Entwicklung geht klar Richtung <strong>Energie-Hub auf dem Parkplatz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV-Carports als strategisches Energie-Asset</h2>



<p>Photovoltaik-Carports sind mehr als nur eine Ergänzung zur klassischen PV-Anlage.<br>Sie entwickeln sich zu einem <strong>zentralen Baustein moderner Energiesysteme im Unternehmen</strong>.</p>



<p>Sie bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzliche PV-Flächen ohne Flächenkonkurrenz</li>



<li>direkte Verbindung zu E-Mobilität</li>



<li>hohe Sichtbarkeit und strategischen Mehrwert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Richtig geplant, sind PV-Carports kein Kostenfaktor – sondern ein <strong>wirtschaftlich relevantes Infrastrukturprojekt</strong>.</p>



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		<item>
		<title>Wachstumschancen-Gesetz: klimafreundliche Investitionen werden gefördert</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wachstumschancen-gesetzt-klimafreundliche-investitionen-werden-gefoerdert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Sep 2023 08:46:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Wachstumschancen-Gesetzt des Bundesfinanzministeriums wurde Ende August 2023 verabschiedet und soll 2024 in Kraft treten. Es ist Bestandteil des sog. 10-Punkte-Plans und stellt der deutschen Wirtschaft jährlich sieben Mrd. Euro bis 2028 zur Verfügung gestellt. Das gesamte Entlastungsvolumen soll bei über 32 Mrd. Euro liegen. Neben diversen Reformen und Vereinfachungen im Steuerrecht sollen vor allem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Wachstumschancen-Gesetzt des Bundesfinanzministeriums wurde Ende August 2023 verabschiedet und soll 2024 in Kraft treten. Es ist Bestandteil des sog. 10-Punkte-Plans und stellt der deutschen Wirtschaft jährlich sieben Mrd. Euro bis 2028 zur Verfügung gestellt. Das gesamte Entlastungsvolumen soll bei über 32 Mrd. Euro liegen. Neben diversen Reformen und Vereinfachungen im Steuerrecht sollen vor allem der <strong>Mittelstand und klimafreundliche Investitionen</strong> im Vordergrund stehen. Folgerichtig beginnt der etwa 300-seitenstarke Gesetzestext in Artikel 1 mit dem „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Investitionen in den Klimaschutz (Klimaschutz-Investitionsprämiengesetz – KlimaInvPG)“</p>



<h2 class="wp-block-heading">32-Milliarden-Förderpaket wird bereitgestellt</h2>



<p>In 15 Paragrafen sieht das zentrale Projekt des Wachstumschancen-Gesetztes in Artikel 1 vor, dass Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen durch eine gewinnunabhängige Investitionsprämie von 15 % unterstützt werden. Grundsätzlich werden Investitionen gefördert, wenn Unternehmen dadurch ihren Energieverbrauch mindern bzw. Energieeffizienzmaßnahmen einleiten. Die förderfähigen Investitionen müssen in einem Energie- oder Umweltmanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a> / <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/">EMAS</a>) oder in einem Energieaudit nach <a href="https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/">DIN EN 16247</a> enthalten sein. Sie sind von einem unabhängigen Energieberater als besonders energieeffizient zu zertifizieren. Bei der Einreichung der Anträge darf auch ein gesamtes Einsparkonzept nicht fehlen. Die Anträge dazu können ab 2024 und bis zum 31.12.2029 gestellt werden. In diesem Zeitraum können maximal 200 Mio. Euro als Bemessungsgrundlage eingereicht werden, wovon dann 15 % übernommen werden. Insgesamt dürfen dann bis 2030 maximal vier Anträge von einem Unternehmen gestellt werden, wobei die kleinste Maßnahme bei einer Bemessungsgrundlage ab 5.000 Euro startet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KMUs sollen durch das Wachstumschancen-Gesetzt gefördert werden</h2>



<p><a>I</a>n einer <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/wachstumschancengesetz-2216866" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pressemitteilung</a> zum 10-Punkte-Plan schreibt die Bundesregierung: „Das Wachstumschancen-Gesetz ergänzt die bisherigen Maßnahmen zur steuerlichen Unterstützung Kleinerer und Mittlerer Unternehmen, die bereits beschlossen wurden: So etwa die Steuererleichterungen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen und -speichern, sowie vereinfachte Abschreibungsregeln für die Bauwirtschaft, damit der Wohnungsbau erleichtert wird. Diese Maßnahmen haben zu einer Steuersenkung von sieben Milliarden Euro pro Jahr geführt.“ Weiter heißt es, „Durch diese Prämie, die für Energieeffizienzmaßnahmen gilt, werden die Standortbedingungen mit steuerlichen Anreizen für Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien verbessert.“ Durch das Wachstumschancen-Gesetzt sollen zusätzlich auch steuerliche Impulse für mehr Forschung gesetzt werden, wobei zukünftig auch Sachkosten gefördert werden, und die Bemessungsgrundlage verdreifacht wird. Gerade bei KMUs kann sich der Fördersatz in Einzelfällen sogar auf 35 % erhöhen.</p>



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		<item>
		<title>Verkabelung von PV-Modulen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2023 06:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verkabelung von PV-Modulen auf der DC-Seite einer gewerblichen Photovoltaikanlage muss sorgfältig kalkuliert, geplant und umgesetzt werden. Sie hat sie einen entscheidenden Einfluss auf die Leistung und Sicherheit der Anlage. Gerade bei größeren Anlagen, bei denen mehrere hunderte oder tausende PV-Module verbaut werden, ist die Berechnung und Zusammensetzung der einzelnen Strings im Zusammenspiel mit den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Verkabelung von PV-Modulen</strong> auf der DC-Seite einer gewerblichen Photovoltaikanlage muss sorgfältig kalkuliert, geplant und umgesetzt werden. Sie hat sie einen entscheidenden Einfluss auf die <strong>Leistung </strong>und <strong>Sicherheit</strong> der Anlage. Gerade bei größeren Anlagen, bei denen mehrere hunderte oder tausende PV-Module verbaut werden, ist die Berechnung und Zusammensetzung der einzelnen Strings im Zusammenspiel mit den Wechselrichtern einer der Faktoren, der die <strong>gesamte Wirtschaftlichkeit</strong> einer Solaranlage beeinflusst. Außerdem gibt es viele <strong>gesetzliche Vorschriften</strong>, die dabei beachtet werden müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Planung ist der Schlüssel</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="989" height="751" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png" alt="Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter - Planung von Strings und Dimensionierungsfaktor von Wechselrichtern" class="wp-image-7594" style="width:235px;height:179px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png 989w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-300x228.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-768x583.png 768w" sizes="(max-width: 989px) 100vw, 989px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>String-Planung</em></figcaption></figure>



<p>Bevor mit der Verkabelung der PV-Module begonnen wird, ist immer eine <strong>sorgfältige Planung unerlässlich</strong>. Dabei werden nicht nur die Ausrichtung und Neigungswinkel der PV-Module exakt berechnet, sondern auch schon die passenden Module inkl. des Ständerwerks ausgesucht. Während der Kalkulationsphase werden ebenfalls sämtliche Modul-Strings mit den optimalen Positionen ihrer <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Wechselrichter</a> nach den baulichen Gegebenheiten bestimmt. Erst im Anschluss können die geeigneten Kabeltypen, Längen, Querschnitte und Steckverbindungen ausgewählt werden. Wichtige Punkte, die bei der Kabelauswahl beachtet werden sollten, sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Effizienz vs. Kosten</strong>: Je dickere ein Kabel ist, desto besser leitet es. Demnach sind Kabel mit einem größeren Durchmesser effizienter, aber sie sind in der Anschaffung auch teurer. Der Kabelquerschnitt sowie die Kabellängen sollten demnach genauestens berechnet werden. &nbsp;&nbsp;</li>



<li><strong>Skalierbarkeit &amp; Flexibilität</strong>: Durch die lange Lebensdauer von PV-Modulen, die mindestens 25 Jahre beträgt, sollte eine PV-Anlage skalierbar installiert werden, damit ein Unternehmen sie flexibel erweitern oder verändern kann. Daher ist auch die Kabelführung essenzieller Bestandteil der Planungen.</li>



<li><strong>Sicherheit &amp; Zuverlässigkeit</strong>: Qualitativ hochwertige Kabel mit guter Isolierung und dem richtigen Durchmesser, sorgen für eine zuverlässige Stromversorgung im Unternehmen, reduzieren Ausfälle und erhöhen die Sicherheit, wenn sie korrekt verlegt werden.</li>
</ul>



<p>Geliefert werden die meisten Solarmodule mit einem Kabelquerschnitt von 4 mm². Dies muss bei der Berechnung der Strings und deren Kabelauswahl berücksichtigt werden. Bei verhältnismäßig kurzen Strings reichen Kabel mit dem gleichen Querschnitt aus. Bei sehr langen Strings können Verluste durch den Einsatz von Verteilerkästen reduziert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">String-Auslegung: Verkabelung von PV-Modulen in Reihen- oder Parallelschaltung</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9759" style="width:424px;height:282px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Planung der String-Auslegung wird immer auf die Anforderungen der PV-Anlage und den Spezifikationen der Wechselrichter ausgerichtet. In einer <strong>Reihenschaltung</strong> werden die positiven Anschlüsse aller Module miteinander verbunden, ebenso wie die negativen Anschlüsse. Dies erhöht die Spannung des Strings, während die Stromstärke konstant bleibt. In einer <strong>Parallelschaltung</strong> werden die positiven Anschlüsse und die negativen Anschlüsse separat miteinander verbunden. Dadurch erhöht sich die Stromstärke, während die Spannung konstant bleibt. Diese Art der String-Schaltung verhindert, dass der gesamte String ausfällt, wenn ein einzelnes Modul weniger Leistung abwirft oder defekt ist. </p>



<p>Möglich ist aber auch eine <strong>Kombination</strong> <strong>aus Reihen- und Parallelschaltung</strong>, die auch als &#8220;Stringing&#8221; oder „Array-Design“ bezeichnet wird. Es ist eine wichtige Methode zur Optimierung der Leistung und Spannung in Solarstromanlagen. Diese Art der Verschaltung ermöglicht es, die einzelnen PV-Module so miteinander zu verbinden, dass die Gesamtleistung und Spannung den Anforderungen des Wechselrichters und des Systems entsprechen. Um dabei die optimale Leistung zu erzielen, werden mehrere Strings in Parallel geschaltet. Das bedeutet, dass Sie mehrere Reihen von Modulen haben, die in Reihenschaltung miteinander verbunden sind, und diese Reihen werden dann parallel zueinander geschaltet. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgaben für die Auswahl der DC-Kabel und Steckverbinder sowie deren Verlegung</h2>



<p>Nachdem die Daten der PV-Module und Wechselrichter vorliegen und sämtliche Planungen der PV-Anlage vorliegen, kann mit der Auswahl der richtigen Kabel und Steckverbinder begonnen werden, die die PV-Module und die Wechselrichter verbinden. Grundsätzlich sind bei der gesamten Leitungsführung die <strong>Normen DIN VDE 0100-520 und 0100-712</strong> einzuhalten. Dabei gilt beispielsweise, dass das Risiko eines Erd- oder Kurzschlusses durch doppelte und verstärkte Isolierung auf ein Minimum reduziert werden muss.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="930" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten.jpg" alt="" class="wp-image-9761" style="width:254px;height:267px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten.jpg 883w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten-285x300.jpg 285w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten-768x809.jpg 768w" sizes="(max-width: 883px) 100vw, 883px" /></figure>



<p>Außerdem müssen die Kabel ausreichende Spannungsfestigkeit, Strombelastbarkeit und entsprechende Querschnitte vorweisen. Auch die Verlegung von PV-Kabeln ist durch die <strong>DIN EN 50618 VDE 0283-618</strong> eindeutig geregelt. Sämtliche Steckverbindungen im DC-Bereich müssen der <strong>DIN VDE 0126-3</strong> entsprechen. Festgelegt sind auch die <strong>Strangsicherungen</strong> sowie Strang- und Bypassdioden, um Schäden an der PV-Anlage zu vermeiden. Diese leiten den Strom um Module herum, die durch Verschattung oder andere Probleme nicht mehr effizient arbeiten. Dadurch wird verhindert, dass die gesamte Anlage durch den Leistungsabfall eines einzigen Moduls beeinträchtigt wird. Bei der Verlegung der Kabel sind Biegeradien einzuhalten und Leitungsschleifen sollten vermieden werden.</p>



<p>Generell müssen Solarteure die Leitungen vor äußeren Einflüssen wie Wind, Regen, Schnee oder Eis schützen und sie in Rohren oder auf Kabelbrücken verlegen. Dabei müssen sämtliche Bauteile selbstverständlich witterungsbeständig sein, und es wird empfohlen, die Plus- und Minusleitungen getrennt zu verlegen. In der <strong>DIN DVE 0100-200</strong> und der <strong>DIN VDE 0185-305-3</strong> wird darüber hinaus die Funktions- sowie der Blitzschutzpotentialausgleiche geregelt. Nach solch einer ordnungsgemäßen Verkabelung der PV-Module mit den Wechselrichtern auf der DC-Seite und einem entsprechenden Anschluss auf der AC-Seite, ist auch eine große gewerbliche PV-Anlage relativ wartungsarm und sicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fehler bei der Verkabelung von PV-Modulen aufdecken durch PV-Monitoring</h2>



<p>Die Verkabelung von PV-Modulen ist ein wichtiger Schritt bei der Installation einer gewerblichen Photovoltaikanlage und sollte nicht unterschätzt werden. Eine sorgfältige Planung, die Auswahl der richtigen Komponenten und die Einhaltung von Sicherheitsstandards sind entscheidend für einen langfristig hohen Ertrag einer PV-Anlage. Daher wird die korrekte Verkabelung aller Strings mit den Wechselrichtern bei CUBE CONCEPTS nicht nur während der Installation und vor der Inbetriebnahme mehrfach kontrolliert und dokumentiert, sondern auch während des Betriebs ständig monitoriert. So ist sichergestellt, dass immer die optimale Leistung erzielt wird und die saubere, nachhaltige Energiegewinnung die Umwelt schont und die Stromkosten reduziert.</p>



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		<title>Die Drittmengenabgrenzung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-drittmengenabgrenzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 10:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Drittmengenabgrenzung bezieht sich auf Unternehmen, die Energie-Privilegien in Anspruch nehmen und/oder selbst Energie produzieren und diesen Strom an sogenannte Dritte bzw. einen Letztverbraucher weiterleiten. Sie müssen eine Drittmengenabgrenzung vornehmen, wenn sie weiterhin von reduzierten Steuern, Abgaben, Umlagen oder Netznutzung profitieren möchten. Diese gelten nämlich ausschließlich für den Hauptverbraucher auf dem Betriebsgelände. Sobald der bezogene [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Drittmengenabgrenzung bezieht sich auf Unternehmen, die <strong>Energie-Privilegien</strong> in Anspruch nehmen und/oder selbst Energie produzieren und diesen <strong>Strom an sogenannte Dritte</strong> bzw. einen Letztverbraucher weiterleiten. Sie müssen eine Drittmengenabgrenzung vornehmen, wenn sie weiterhin von reduzierten Steuern, Abgaben, Umlagen oder Netznutzung profitieren möchten. Diese gelten nämlich ausschließlich für den Hauptverbraucher auf dem Betriebsgelände. Sobald der bezogene oder selbst erzeugte Strom von ihnen an einen oder mehrere Letztverbraucher weitergeleitet wird, zählen sie lt. <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EEG</a>  als Elektrizitätsversorgungsunternehmen. Die <strong>Drittmengenabgrenzungspflicht</strong> tritt ein, wenn Hauptverbraucher</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ihre Stromsteuer auf Strom aus dem öffentlichen Stromnetz nach bspw. § 9b, 10 StromStG reduziert ist. &nbsp;</li>



<li>geminderte Netzumlagen (KWKG-, §19-StromNEV-, Offshore-Netzumlage) abtreten müssen.</li>



<li>EEG-Umlage-Privilegien erhalten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wer sind Drittverbraucher?</h2>



<p>Laut § 3 Nr. 20 EEG 2017 sind „Elektrizitätsversorgungsunternehmen“ jede natürliche oder juristische Person, die Elektrizität an Letztverbraucher liefert. Auf dem Betriebsgelände eines Hauptverbrauchers können dies beispielsweise Tochter- und Schwesterunternehmen, untervermietete Räume oder Hallen an Fremdfirmen oder Dienstleister sein. Dazu zählen aber auch Automaten von Aufstellern, fremdbetriebene Kantinen oder Küchen, Funkmasten, Reinigungsunternehmen und der Stromverbrauch der Hausmeisterwohnung oder der Kinderbetreuung, wenn es sich um ein Subunternehmen handelt. Selbst geleaste Maschinen, Server von Dienstleistern, Ladesäulen oder Handwerker können sog. Drittverbraucher sein und sind drittmengenabgrenzungspflichtig. Allerdings gibt es nach § 62a EEG auch <strong>Bagatellverbräuche</strong>, deren Höhe bisher noch nicht gesetzlich geregelt sind. Bisherige Gerichtsurteile bezeichnen hierunter Strommengen bis jährlich 4.000 kWh, wobei aber auch schon Verbräuche ab 1.000 kWh als Begründungspflichtig eingestuft wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drittmengenabgrenzung bei Hauptverbrauchern mit eigener PV-Anlage</h2>



<p>Die Drittmengenabgrenzung muss auch vorgenommen werden, wenn das Unternehmen, das als Hauptverbraucher gilt, eigene Energie durch eine Photovoltaikanlage erzeugt, die es an Dritte weiterleitet. Solch eine Abrechnung muss <strong>zeitgleich im Viertelstundentakt</strong> erfolgen. Möglich ist aber auch eine <strong>nachrangige Zurechnung zum Eigenverbrauch</strong>. Dabei wird der selbst produzierte Strom sowie der Verbrauch zunächst nur dem Drittunternehmen angerechnet und lediglich die Restmenge dem Hauptverbraucher und Betreiber der Anlage zugerechnet. Diese Abrechnungsart ist zwar weniger aufwendig, da sie nur monatlich oder jährlich vorgenommen werden muss, sorgt aber für geringere Entlastungen des Hauptverbrauchers und lohnt sich daher nur bei einer unbeträchtlichen Liefermenge an Dritte. Generell gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bei PV-Anlagen bis 2 MWp</strong>: Der Eigenverbrauch durch den Anlagenbetreiber und Hauptverbraucher ist steuerfrei. Auch die Lieferung an Dritte ist ebenfalls frei, wenn der Dritte max. 4,5 Km entfernt ist. Ist die PV-Anlage aber größer als 1 MWp, muss die Weiterleitung an den Dritten genehmigt werden.</li>



<li><strong>Bei PV-Anlagen über 2 MWp</strong>: Der Eigenverbrauch durch den Anlagenbetreiber und Hauptverbraucher ist ebenfalls steuerfrei. Die Abgabe an Dritte ist hier jedoch stromsteuerpflichtig, was bedeutet, dass die Abgabemenge gemessen werden und dem Hauptzollamt sowie dem Übertragungsnetzbetreiber bis zum 31. Mai des Folgejahres gemeldet werden muss.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schätzungen zur Drittmengenabgrenzung sind nur noch in Ausnahmefällen zulässig</h2>



<p>Bis Ende 2021 galt eine Übergangsregelung, so dass Unternehmen die Abgabe der Drittmenge noch komplett schätzen durften. Seit Anfang 2022 müssen Hauptverbraucher ein umfassendes Messkonzept vorlegen und die Strommengen nach den<strong> Vorgaben des Mess- und Eichrechts</strong> alle 15 Minuten gemessen und dokumentiert werden. Eine Schätzung der Drittmengenabgrenzung ist nur noch zulässig, wenn der höchste Umlagesatz geltend gemacht wird oder eine technische Abgrenzung zu aufwendig ist. In beiden Fällen muss die Schätzung nachvollziehbar sein und garantieren, dass das Hauptunternehmen durch die Schätzung nicht weniger Umlagen zahlt als durch geeichte Zähler.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Drohende Sanktionen</h2>



<p>Wenn Hauptverbraucher, die Privilegien genießen, der Drittmengenabgrenzung nicht nachkommen oder die Meldefristen an das Hauptzollamt oder den Übertragungsnetzbetreiber überschritten werden, drohen empfindliche Strafen. Diese reichen von einfachen Steuernach- und Rückzahlungen inkl. Verzugszinsen bis hin zum völligen Verlust aller Vergünstigungen und Erleichterungen. Daher muss der Begrenzungsbescheid seit 2022 nach den §§ 63 ff. EEG 2021 beantragt werden, auch wenn die EEG-Umlage für alle stromkostenintensiven Unternehmen auf null Euro gesenkt wurde.</p>



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		<title>2022: PV-Stromgestehungskosten um weitere 3 % gesunken</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/2022-pv-stromgestehungskosten-um-weitere-3-gesunken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2023 09:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die PV-Stromgestehungskosten (LCOE) sinken weiter. Nach einem Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) sind sie im Jahr 2022 um weitere 3 % gesunken und liegen trotz leicht gestiegener Komponentenkosten und der anhaltenden Inflation weiterhin auf einem historischen Tief. In dem Zeitraum von 2010 bis 2022 sind demnach die jeweiligen LCOE weltweit bei Photovoltaikanlagen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>PV-Stromgestehungskosten (LCOE)</strong> sinken weiter. Nach einem Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) sind sie im Jahr 2022 um weitere <strong>3 % gesunken</strong> und liegen trotz leicht gestiegener Komponentenkosten und der anhaltenden Inflation weiterhin auf einem historischen Tief. In dem Zeitraum von 2010 bis 2022 sind demnach die jeweiligen LCOE weltweit bei Photovoltaikanlagen um 89 %, bei Solarthermie und Onshore-Windkraftanlagen um jeweils 69 % und bei Offshore-Windkraftanlagen um 59 % gesunken. Die Werte der aktuellen <a href="https://www.irena.org/News/articles/2023/Aug/Infographic-Renewable-Power-Generation-Costs-in-2022">Untersuchun</a><a href="https://www.irena.org/News/articles/2023/Aug/Infographic-Renewable-Power-Generation-Costs-in-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">g</a> der IRENA bestätigen den Trend, den auch das Fraunhofer Institut bereits 2021 in einer Studie zu den <a href="https://cubeconcepts.de/pv-stromgestehungskosten-im-vergleich/">Stromgestehungskosten</a> in Deutschland feststellte. Die positive Entwicklung bei den Erneuerbaren beschleunigte sich auch durch die Tatsache, dass sich seit 2010 die Preise für die Stromgewinnung aus fossilen Brennstoffen in Europa verdreifacht haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Asien und Europa boomen die Erneuerbaren</h2>



<p>Global ist im Jahre 2022 die Kapazität aller Kraftwerke der erneuerbaren Energien um 9,6 % gestiegen, was einem Gesamtzuwachs von 295 Gigawatt bedeutet. Damit konnten weltweit die Ausgaben für Elektrizität aus fossilen Brennstoffen um 521 Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Am meisten profitierten dadurch die Asiatischen Staaten mit 199 Milliarden US-Dollar dicht gefolgt von Europa. Hier konnte man 176 Milliarden US-Dollar eingesparen. Demnach produzieren 86 % aller neu in Betrieb genommenen Erneuerbare-Energien-Kraftwerke günstiger Strom, als Anlagen mit fossilen Brennstoffen. Der wirtschaftliche Ausbau der Erneuerbaren macht sich bei gesunkenen Gestehungskosten in den Bereichen PV, Onshore-Wind, Solar- und Geothermie deutlich bemerkbar. Leicht gestiegen sind sie jedoch die Kosten bei Offshore-Wind und Wasserkraftanlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Jahr 2022 gilt als Wendepunkt in der Energiewirtschaft</h2>



<p>Der Generaldirektor von IRENA, Francesco La Camera, sagte dazu: „IRENA sieht das Jahr 2022 als einen echten Wendepunkt in der Entwicklung der erneuerbaren Energien, da ihre Wettbewerbsfähigkeit trotz der anhaltenden Inflation der Rohstoff- und Ausrüstungskosten auf der ganzen Welt noch nie so groß war.&#8221; Weiter heißt es, „Heute sind die wirtschaftlichen Argumente für erneuerbare Energien überzeugender denn je, aber die Welt muss bis 2030 jedes Jahr durchschnittlich 1.000 GW an erneuerbarer Energie hinzugewinnen, um in der Reichweite von den 1,5°C Erderwärmung zu bleiben. Das ist mehr als das Dreifache des Niveaus von 2022.“</p>



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		<title>Das Lastprofil als Berechnungsgrundlage von PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-lastprofil-als-berechnungsgrundlage-von-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2023 09:20:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Lastprofil ist eine grafische Darstellung oder eine Datenaufzeichnung, die den zeitlichen Verlauf des Energieverbrauchs eines Verbrauchers, eines Systems oder eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum hinweg zeigt. Das Lastprofil wird durch den Einsatz von modernen Energiemanagementsystemen (EMS), wie der CUBE EfficiencyUnit, oder intelligenten Zählern erfasst. Diese Systeme überwachen den Energieverbrauch in Echtzeit und zeichnen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein <strong>Lastprofil</strong> ist eine grafische Darstellung oder eine Datenaufzeichnung, die den zeitlichen Verlauf des Energieverbrauchs eines Verbrauchers, eines Systems oder eines Unternehmens über einen bestimmten Zeitraum hinweg zeigt. Das Lastprofil wird durch den Einsatz von modernen Energiemanagementsystemen (EMS), wie der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>, oder intelligenten Zählern erfasst. Diese Systeme überwachen den <strong>Energieverbrauch in Echtzeit</strong> und zeichnen die Daten auf. Unternehmen können so historische Verbrauchsdaten analysieren, um Trends und <strong>Spitzenlastzeiten</strong> zu identifizieren. Dabei sind Lastprofile in den seltensten Fällen statisch. Sie <strong>variieren</strong> je nach Jahreszeit, Wochentag oder betrieblichen Veränderungen, weshalb Unternehmen sie regelmäßig überwachen sollten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="339" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-1024x339.jpg" alt="" class="wp-image-9689" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-1024x339.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-300x99.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-768x254.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil.jpg 1411w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Typische Lastverteilung: Die Grundlast ist an den Wochenenden und nachts deutlich erkennbar. Lastspitzen treten jeweils morgens zum Arbeitsbeginn auf. </em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="391" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-1024x391.jpg" alt="" class="wp-image-9690" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-1024x391.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-300x114.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-768x293.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil.jpg 1407w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im Tageslastprofil zeigt sich, dass ab 6:15 Uhr die Anlagen &amp; Maschinen gestartet werden.</em> </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten kontrollieren, Verbrauchsmuster erkennen und Prognosen erstellen</h2>



<p>Lastprofile illustrieren, wie viel Energie zu verschiedenen Zeitpunkten verbraucht wird und geben somit Einblick in die <strong>Verbrauchsmuster</strong>. Ein Lastprofil kann auf verschiedene Zeiteinheiten angewendet werden. Je nachdem, welche Ebene der Granularität erforderlich ist, sind sie dank der RLM-Zähler sogar minütlich erstellbar. Die Darstellung des Lastprofils erfolgt normalerweise als Diagramm, bei dem die Zeitachse auf der X-Achse und der Energieverbrauch auf der Y-Achse aufgetragen sind. Dabei lassen sich beispielsweise auch <strong>betriebliche Lastspitzen</strong> identifizieren, die zu hohen Netzentgelten führen. Diese betragen zurzeit etwa 30 % der gesamten Stromkosten und lassen sich oft durch ein intelligentes Lastspitzenmanagement oder ein EMS <strong>signifikant reduzieren</strong>. Werden die Lastprofile eines Jahres betrachtet, lassen sich so auch <strong>Verbrauchsprognosen</strong> im Verhältnis zum Ertrag einer PV-Anlage und dem notwendigen Reststrombezug errechnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Lastprofil zur PV-Berechnung</h2>



<p>Bei der <strong>Planung einer PV-Anlage</strong> spielt das Lastprofil eines Unternehmens eine entscheidende Rolle. Es bildet die Grundlage für die richtige Dimensionierung der Anlage und ermöglicht eine optimale Nutzung der erzeugten Solarenergie. Die Spitzenlastzeiten und Verbrauchsmuster zeigen deutlich, wie viel Energie zu <strong>verschiedenen Tageszeiten</strong> benötigt wird. Danach kann abgeleitet werden, ob eine reine <a href="https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/">Südausrichtung oder eine Ost-Westausrichtung</a> der Solarmodule sinnvoll ist, ob sich der Einsatz von Stromspeichern rechnet oder wie groß die gesamte Anlage geplant werden kann. Diese Informationen sind essenziell, um eine PV-Anlage entsprechend zu konzipieren. Demnach wird der maximale Eigenverbrauch ermöglicht, die Netzeinspeisung optimiert und der Reststrom-Einkauf kalkuliert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="303" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-1024x303.jpg" alt="" class="wp-image-9691" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-1024x303.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-300x89.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-768x227.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag.jpg 1507w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Im April &amp; Mai kann überschüssiger PV-Strom eingespeist werden.</em> </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Warum muss das Lastprofil bei der Planung von PV-Anlagen immer berücksichtigt werden?</h2>



<p><strong>Optimale Dimensionierung</strong>: Durch die genaue Analyse des Lastprofils kann die PV-Anlage optimal dimensioniert werden, um den Großteil des Energiebedarfs abzudecken. Es gilt nach wie vor: Je mehr Solarstrom ein Unternehmen aus der eigenen PV-Anlage direkt nutzen kann, desto wirtschaftlicher ist sie. Dies verhindert aber auch eine Überdimensionierung der Anlage und reduziert so die Investitionskosten. </p>



<p><strong>Eigenverbrauch maximieren</strong>: Unternehmen können den Eigenverbrauch der erzeugten Solarenergie erhöhen, indem sie die PV-Anlage so ausrichten, dass sie während der Spitzenlastzeiten produziert. Dies reduziert den Bedarf an teurem Netzstrom und führt zu direkten Kosteneinsparungen.</p>



<p><strong>Netzeinspeisung und Vergütung</strong>: Überschüssige Energie, die nicht direkt verbraucht wird, kann ins Stromnetz eingespeist werden. Ein genaues Verständnis des Lastprofils hilft, die Menge der eingespeisten Energie vorherzusagen. Dies ist besonders relevant zur Berechnung der Vergütungen oder Einspeisetarifen.</p>



<p><strong>Batteriespeicherung</strong>: Falls Unternehmen <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/">Batteriespeicher</a> in Betracht ziehen, um überschüssige Energie zu speichern und in Zeiten niedriger Produktion zu nutzen, ist das Lastprofil entscheidend. Es hilft dabei, die richtige Kapazität des Speichers zu bestimmen.</p>



<p><strong>Wartung und Betrieb:</strong> Anhand des Lastprofils des Unternehmens lassen sich die besten Wartungszeiten der Maschinen und Systeme sowie der PV-Anlage identifizieren und die Instandhaltungsaufgaben besser planen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Valide Lastprofile sind Grundvoraussetzung für effiziente PV-Planung</h2>



<p>Das Lastprofil ist ein entscheidender Faktor bei der Planung und Nutzung von PV-Anlagen für Unternehmen. Ein genaues Verständnis des Energieverbrauchs hilft, die Anlage richtig zu dimensionieren, den Eigenverbrauch zu maximieren, die Netzeinspeisung zu optimieren und Kosteneinsparungen zu realisieren. Unternehmen sollten moderne Energiemanagementsysteme nutzen, um genaue und aktuelle Verbrauchsdaten zu erfassen und so die volle Leistungsfähigkeit ihrer PV-Anlage auszuschöpfen.</p>



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		<title>Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2023 13:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen spielt eine entscheidende Rolle bei der Maximierung der Energieerzeugung aus Sonnenlicht. Eine korrekte Ausrichtung gewährleistet nicht nur eine effiziente Nutzung der verfügbaren Solarenergie, sondern kann auch erheblichen Einfluss auf die Rentabilität und Leistung der Photovoltaikanlage haben. In diesem Artikel betrachten wir die Bedeutung der idealen Ausrichtung von PV-Anlagen und wie [&#8230;]</p>
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<p>Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen spielt eine entscheidende Rolle bei der <strong>Maximierung der Energieerzeugung </strong>aus Sonnenlicht. Eine korrekte Ausrichtung gewährleistet nicht nur eine <strong>effiziente Nutzung</strong> der verfügbaren Solarenergie, sondern kann auch erheblichen Einfluss auf die <strong>Rentabilität und Leistung</strong> der Photovoltaikanlage haben. In diesem Artikel betrachten wir die Bedeutung der idealen Ausrichtung von PV-Anlagen und wie sie sich auf die Energieproduktion auswirkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist eine ideale Ausrichtung der PV-Anlage wichtig?</h2>



<p>Die Ausrichtung einer PV-Anlage bezieht sich auf die Positionierung der Solarmodule in Bezug auf die <strong>Himmelsrichtungen</strong>. Eine perfekte Ausrichtung gibt es jedoch nicht, denn sie hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der geografischen Lage, dem Klima und ggf. der Dachneigung. Dies gilt besonders, wenn die <a href="https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/">PV-Anlage auf einem Sattel- oder Pultdach</a> verbaut werden soll. Es gibt jedoch einige Faustregeln, die bei der Einführung in die Ausrichtung von PV-Anlagen helfen können. Generell gibt es zwei Hauptausrichtungen: die Ausrichtung nach Süden und die Ausrichtung nach Westen oder Osten. </p>



<p>Die ideale Ausrichtung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter <strong>Standort, Breitengrad, Neigungswinkel</strong> und die gewünschte <strong>Tageszeit</strong> für die maximale Energieerzeugung. Allerdings können die Solarmodule bei Dach-PV-Anlagen durch Aufständerung und bei <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/pv-ueberdachungen-solar-carports-fuer-unternehmen/">PV-Carports</a> durch optimale Montage in der Regel perfekt auf die Sonneneinstrahlung justiert werden. Dabei gilt immer: Die Sonne strahlt die meiste Energie aus, wenn sie in einem nahezu <strong>senkrechten Winkel auf die Solarzellen</strong> trifft. Dabei beträgt der sog. Azimutwinkel 0°. </p>



<p>In Deutschland ist eine Ausrichtung zwischen Südost und Südwest im Azimutwinkel von 45°oder &#8211; 45°noch als sinnvoll anzusehen. Dabei beträgt der optimale Neigungswinkel etwa 30°. Daher ist die Ausrichtung in unseren Breitengraden nach Süden am effizientesten. Hier ist der beste Winkel, um das Sonnenlicht während des Tages einzufangen. Eine korrekte Ausrichtung garantiert jedoch immer eine höhere Energieerzeugung und somit auch eine <strong>höhere Rendite für den Anlagenbetreiber</strong>. Es ist daher wichtig, vor der Installation einer PV-Anlage die Planung sorgfältig durchzuführen und die optimale Ausrichtung zu bestimmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausrichtung der PV-Anlage nach Süden:</h2>



<p>Die Ausrichtung nach Süden wird oft als <strong>&#8220;optimale Ausrichtung&#8221;</strong> betrachtet. Sie ermöglicht die höchste Energieerzeugung über das gesamte Jahr hinweg gerechnet. Solarzellen, die nach Süden ausgerichtet sind, erhalten die meiste Sonneneinstrahlung während der Mittagsstunden. In dieser Zeit erzeugen sie somit zu die meiste Energie. Diese Ausrichtung hat aber <strong>auch Nachteile</strong>: Man kann meistens weniger Module installieren, da eine reine Süd-Ausrichtung mehr Platz benötigt. Die höchste Stromproduktion liegt eben in der Mittagszeit oder Mittagspause, in der das Unternehmen vielleicht weniger Strom verbraucht. Im Umkehrschluss erzeugt die PV-Anlage den Morgen- und Abendstunden deutlich weniger Energie, wenn die Maschinen meist produzieren.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausrichtung nach Westen und Osten:</h2>



<p>In vielen Fällen ist es sinnvoller, die PV-Module nach Westen und Osten auszurichten. Dies kann die Energieerzeugung über den Tag verteilen und die Spitzenproduktion auf den <strong>Vormittag oder Nachmittag</strong> verlagern. Diese Ausrichtung ist besonders vorteilhaft, wenn der Hauptstromverbrauch in diesen Zeiten liegt. Durch eine Ost-West-Ausrichtung lässt sich auch die Netzeinspeisung zu bestimmten Tageszeiten besser steuern. Zudem bietet sie den Vorteil, dass sich die Module nicht <strong>gegenseitig verschatten</strong>. Insgesamt lassen sich auch <strong>mehr Module auf gleicher Fläche</strong> für mehr Leistung verbauen. Die optimale Ausrichtung wird im Vorfeld mit einem Lastgang des Unternehmens und dem Solarkataster abgeglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berücksichtigung des Neigungswinkels:</h2>



<p>Der Neigungswinkel der PV-Module spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Der optimale Neigungswinkel hängt vom exakten Breitengrad der geplanten Anlage ab. In der Regel entspricht der Neigungswinkel in Grad in etwa dem Breitengrad des Standorts. Wird der Neigungswinkel allerdings <strong>zu gering</strong> gewählt, so dass sich die Solarmodule nicht durch Regen oder Schnee <strong>selbst reinigen</strong>, können Verschmutzungen zu einem erheblichen Leistungsverlust führen. Bei einem geringeren Neigungswinkel von den<strong> in Deutschland üblichen 30-35°</strong> rechnet man je nach Störeinflüssen, wie Blätter, Nadeln, Staub, Ruß oder Vogelkot mit Verlusten von 2-3 % des <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">PV-Ertrags</a>. Zusätzlich sollte auch die Umgebung berücksichtigt werden, da <strong>Bäume, Masten oder andere Gebäude Schatten werfen können</strong> und somit die Leistung der PV-Anlage beeinträchtigen können. Eine professionelle Beratung hilft, den besten Standort für eine PV-Anlage zu finden und sicherzustellen, dass sie den besten Ertrag liefert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technologische Fortschritte:</h2>



<p>Moderne Solarwechselrichter und <strong>Tracking-Systeme bzw. Nachführ-Systeme</strong> können dazu beitragen, die Leistung von PV-Anlagen zu optimieren, unabhängig von ihrer Ausrichtung. Tracking-Systeme bewegen die Solarmodule automatisch, um den Sonnenverlauf über den Himmel hinweg zu verfolgen, was die Energieproduktion weiter erhöhen kann. Allerdings sind solche Systeme eine recht <strong>hohe Investition</strong> und die Technik ist <strong>störanfälliger</strong> als festverbaute Solarmodule, was sich gerade bei hohen Wind- oder Schneelasten bemerkbar macht. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen gefunden?</h2>



<p>Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen ist von entscheidender Bedeutung, um die maximale Energieerzeugung aus Sonnenlicht zu gewährleisten. Die Ausrichtung nach Süden ist oft die effizienteste Option, aber je nach Standort, Energieverbrauchsmuster und technologischem Fortschritt können auch andere Ausrichtungen sinnvoll sein. Wenn mehr Strom am Morgen benötigt wird, sollte eine östliche Ausrichtung gewählt werden. Eine westliche Ausrichtung ist geeignet für diejenigen, die den meisten Strom am Abend verbrauchen. Letztendlich hängt es vom Lastgang des Unternehmens ab, welche Ausrichtung am besten geeignet ist. Es ist daher immer ratsam, <strong>professionelle Beratung einzuholen und Standortanalysen </strong>durchzuführen, um die ideale Ausrichtung und Neigung für eine <strong>spezifische PV-Anlage</strong> zu bestimmen. Letztendlich kann die richtige Ausrichtung dazu beitragen, die Rentabilität der Investition in Solarenergie zu maximieren und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Energieerzeugung zu leisten.</p>



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		<title>Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dimensionierung-von-gewerblichen-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Aug 2023 06:08:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie groß sollten PV-Anlagen von Unternehmen geplant werden? Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage recht einfach: Immer so groß, wie möglich! Dieser simple Grundsatz bei der Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen gilt natürlich zunächst für Solarsysteme, die im Contracting-Modell realisiert werden. Aber auch energieintensive Konzerne mit verschiedenen Standorten sollten jede auch noch so abgelegene Fläche [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wie groß sollten PV-Anlagen von Unternehmen geplant werden? Eigentlich ist die Antwort auf diese Frage recht einfach: <strong>Immer so groß, wie möglich</strong>! Dieser simple Grundsatz bei der <strong>Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen</strong> gilt natürlich zunächst für Solarsysteme, die im <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting-Modell</a> realisiert werden. Aber auch energieintensive Konzerne mit verschiedenen Standorten sollten jede auch noch so abgelegene Fläche zur günstigen und ökologischen Stromerzeugung nutzen. Selbst Unternehmen, die nur einen Standort betreiben und das <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf-Modell</a> bevorzugen, müssen künftige Entwicklungen und Veränderungen im eigenen Energiebedarf schon bei der PV-Planung berücksichtigen, um langfristige Lösungen zu schaffen. Nur in diesem Fall müssen tatsächlich sorgfältige Analysen im Vorfeld durchgeführt werden, damit die Investition in ein Solarsystem auch wirtschaftlich bleibt.</p>



<p><br>Drei grundlegende Fragen stellen sich vor der Planung und Dimensionierung von kommerziellen PV-Anlagen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird das Solarsystem als Contracting- oder Kauf-Anlage realisiert?</li>



<li>Wieviel Strom benötigt das gesamte Unternehmen?</li>



<li>Welche Flächen stehen wo zur Verfügung? (Dach-, Frei- oder Parkflächen)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade bei <strong>energieintensiven Unternehmen</strong> mit verschiedenen Standorten kann sich auch eine große Kauf-Anlage wirtschaftlich schnell rentieren. Durch <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/standortuebergreifende-stromversorgung-iepd/">IEPD™</a> sind beispielsweise Konzerne mit Niederlassungen, Tochterunternehmen nicht länger auf die Dimensionierung von PV-Anlagen basierend auf dem individuellen Stromverbrauch eines jeden Standortes beschränkt. Stattdessen haben sie die Möglichkeit, <strong>sämtliche verfügbaren Flächen effizient und umweltfreundlich</strong> für die eigene Stromerzeugung zu nutzen. Dabei wird der PV-Strom einfach dort hingeleitet, wo er gebraucht wird.</p>



<p>Bei der Dimensionierung von allen anderen gewerblichen PV-Anlagen, die nicht via Contracting umgesetzt werden sollen und für Unternehmen mit niedrigerem Energieverbrauch gedacht sind, müssen viele Faktoren Beachtung finden. Darauf möchten wir in den folgenden Abschnitten eingehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Bedeutung einer effizienten und effektiven Dimensionierung bei gewerblichen PV-Anlagen</h2>



<p>Eine effiziente und effektive Dimensionierung aller Komponenten ist entscheidend, um sicherzustellen, dass eine gewerbliche PV-Anlage optimal funktioniert und die erwartete Energieproduktion erzielt. Durch eine genaue Dimensionierung können die richtige Anzahl von <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Solarmodulen</a>, die optimale Größe des <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Wechselrichters</a> und andere Komponenten ausgewählt werden, um die <strong>maximale Energieausbeute</strong> <strong>im Verhältnis zur Investition</strong> zu erreichen. Eine falsche Dimensionierung kann zu einer geringeren Energieproduktion führen, die Rentabilität der Anlage beeinträchtigen und den ROI deutlich verzögern.</p>



<p>Darüber hinaus kann eine falsche Dimensionierung auch zu technischen Problemen führen, wie z. B. einer <strong>Überlastung</strong> oder einer <strong>Überhitzung</strong> der Anlage. Eine effiziente Dimensionierung gewährleistet, dass die PV-Anlage in der Lage ist, die benötigte Energie zu liefern und gleichzeitig eine optimale Leistung zu erbringen. Um sicherzustellen, dass die Dimensionierung der PV-Anlage den spezifischen Anforderungen entspricht, müssen wir alle relevanten Faktoren berücksichtigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Faktoren, die bei der Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen zu beachten sind</h2>



<p>Bei der Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen müssen wir verschiedene Faktoren berücksichtigen, um eine effiziente und effektive Dimensionierung zu erreichen. Neben der Identifikation geeigneter PV-Flächen ist ein wichtiger Faktor das Verständnis des <strong><a href="https://cubeconcepts.de/das-lastprofil-als-berechnungsgrundlage-von-pv-anlagen/">Lastprofils</a></strong> und des <strong>Energieverbrauchs</strong> des Unternehmens. Dies umfasst die Analyse des zeitlichen Verlaufs des Energieverbrauchs, um den Spitzenbedarf und die durchschnittliche Energieverbrauchsmenge zu bestimmen. Diese Informationen sind entscheidend, um die optimale Systemgröße zu bestimmen und die richtigen Komponenten auszuwählen.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Auswahl der richtigen Komponenten für die PV-Anlage. Dies beinhaltet die Auswahl der geeigneten <strong>Solarmodule, Wechselrichter, Montagesysteme und <a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/">Verkabelung</a></strong>. Um sicherzustellen, dass jede Komponente den spezifischen Anforderungen der PV-Anlage entspricht und eine maximale Energieausbeute ermöglicht, müssen die Komponenten sorgfältig ausgewählt werden.</p>



<p>Die regulatorischen Rahmenbedingungen oder <strong>Einspeisevergütungen</strong> können die Rentabilität der PV-Anlage beeinflussen. Eine zu große Kauf-Anlage könnte möglicherweise nicht den optimalen finanziellen Nutzen bieten, wenn die Vergütung niedrig ist oder es Begrenzungen für die eingespeiste Energie gibt.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen ist die Bewertung von <strong>Verschattungs- und Ausrichtungsproblemen</strong> sowie des <strong>Verschmutzungspotentials</strong>. Dies kann die Energieproduktion einer PV-Anlage erheblich beeinträchtigen. Extreme Tallagen, Bäume, hohe Gebäude, Strommasten- und Leitungen oder hohe Staubbelastungen sind beispielsweise bei der Planung immer zu berücksichtigen und beeinflussen die Dimensionierung. Die Ausrichtung der Solarmodule ist ebenfalls wichtig, um eine maximale Sonneneinstrahlung und somit eine höhere Energieproduktion zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnung der erwarteten Energieproduktion</h2>



<p>Der nächste wichtige Schritt bei der Dimensionierung von PV-Anlagen ist die Berechnung der erwarteten Energieproduktion. Dies beinhaltet die Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie <a href="https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/">Sonneneinstrahlung</a>, Temperatur, Neigungswinkel der Solarmodule und Wirkungsgrad der Komponenten. Durch genaue Berechnungen kann die erwartete Energieproduktion abgeschätzt werden, was bei der Beurteilung der <strong>wirtschaftlichen Machbarkeit</strong> der PV-Anlage hilft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bewertung der wirtschaftlichen Machbarkeit der PV-Anlage</h2>



<p>Die Bewertung der wirtschaftlichen Machbarkeit einer PV-Anlage ist ebenfalls ein entscheidender Aspekt bei der Dimensionierung. Dies beinhaltet die Analyse der <strong>Investitionskosten</strong>, <strong>Betriebskosten</strong>, erwarteten <strong>Stromerzeugung</strong> und staatlichen Anreize wie Einspeisevergütungen, Steuervergünstigungen oder <strong>Förderungen</strong> sowie die erwartete CO₂-Reduktion und den damit verbunden <strong><a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/">Entlastungen im Energierecht</a></strong>. Eine detaillierte Bewertung ermöglicht es, die Rentabilität der PV-Anlage zu bestimmen und fundierte Entscheidungen über die Dimensionierung zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen spielt eine entscheidende Rolle für ihre Effizienz und Rentabilität. Der Grundsatz, PV-Anlagen so groß wie möglich zu planen, gilt vor allem für Unternehmen im Contracting-Modell oder für energieintensive Konzerne mit mehreren Standorten. Sogar Unternehmen mit nur einem Standort sollten bei der Planung zukünftige Energieentwicklungen berücksichtigen und ihre PV-Anlage nicht unterdimensionieren, sofern sie ausreichende Flächen zur Verfügung haben.</p>



<p>Vor der Planung müssen drei grundlegende Fragen beantwortet werden: Kauf- oder Contracting-Modell, Gesamtstrombedarf des Unternehmens und verfügbare Flächen (Dach-, Frei- oder Parkflächen). Eine effiziente Dimensionierung ist entscheidend, um optimale Energieproduktion und Rentabilität sicherzustellen. Falsche Dimensionierung kann zu geringerer Energieproduktion und technischen Problemen führen.</p>



<p>Bei der Dimensionierung sind Faktoren wie Lastprofil, Energieverbrauch, geeignete Flächen, Auswahl der richtigen Komponenten, regulatorische Rahmenbedingungen, Verschattungs- und Ausrichtungsprobleme sowie Verschmutzungspotenzial zu berücksichtigen. Die Berechnung der erwarteten Energieproduktion unter Einbeziehung von Sonneneinstrahlung, Temperatur und Wirkungsgrad ist ein weiterer wichtiger Schritt.</p>



<p>Die wirtschaftliche Machbarkeit wird durch die Analyse von Investitions- und Betriebskosten, erwarteter Stromerzeugung, staatlichen Anreizen und Umweltauswirkungen bewertet. Eine detaillierte Analyse ermöglicht fundierte Entscheidungen über die Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen.</p>



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		<title>Was bedeutet das Solarpaket I für Unternehmen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-solarpaket-i-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:55:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben vielen Erleichterungen für die Betreiber von Balkon-Kraftwerken, privaten PV-Anlagen oder gemeinschaftlich genutzter Solaranlagen bei Mehrfamilienhäusern bis 30 kWp, soll das Solarpaket I auch zu Verbesserungen und Vereinfachungen bei gewerblichen Photovoltaikanlagen für Unternehmen führen. Durch diese Maßnahme möchte das BMWK die hohe Ausbau-Dynamik weiter steigern und die bisherigen Hemmnisse reduzieren, um das ehrgeizige Ausbauziel zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Neben vielen Erleichterungen für die Betreiber von Balkon-Kraftwerken, privaten PV-Anlagen oder gemeinschaftlich genutzter Solaranlagen bei Mehrfamilienhäusern bis 30 kWp, soll das <strong>Solarpaket I</strong> auch zu Verbesserungen und Vereinfachungen bei <strong>gewerblichen Photovoltaikanlagen für Unternehmen</strong> führen. Durch diese Maßnahme möchte das BMWK die hohe Ausbau-Dynamik weiter steigern und die bisherigen Hemmnisse reduzieren, um das ehrgeizige Ausbauziel zu erreichen. Bis 2030 sollen insgesamt 215 Gigawatt PV-Leistung in Deutschland installiert werden.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Änderungen sollen ab 2024 greifen</h2>



<p>Eigentlich sollte der Gesetzesentwurf des Solarpaketes I noch vor der Sommerpause 2023 vom Bundeskabinett verabschiedet werden. Dies scheiterte jedoch, weil die entsprechende Kabinettsvorlage noch nicht fertiggestellt war. Der „Entwurf eines Gesetzes zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung“, wie das Solarpaket I offiziell heißt, sieht eine weitere Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vor. Die Regelungen greifen <strong>ab 2024</strong> und müssen in den kommenden Monaten noch weiter konkretisiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konkret sieht das Solarpaket I folgendes für Unternehmen vor:</h2>



<p>Bis 2030 sollen in Deutschland <strong>Solarparks</strong> und <strong>Agri-PV-Anlagen</strong> mit einer Gesamtleistung von 80 GW installiert werden. Dazu werden die aufwendigen Genehmigungsverfahren gelockert und es gilt eine <strong>Opt-out-Regelung</strong>. Das bedeutet, dass eine Baugenehmigung für Flächen, die zur Photovoltaik-Nutzung vorgesehen sind, schneller erteilt wird. Dies soll gelten, wenn dem nicht vorher ausdrücklich widersprochen wurde. Die gilt auch für Flächen, deren Zuwegung nur über dritte Parteien möglich ist. Änderungen und <strong>Erweiterungen des Wegenutzungsrechtes</strong> für Erneuerbare-Energien-Anlagen befinden sich hierzu bereits in Abstimmung. Zusätzlich wird die <strong>sog. Flächenkulisse</strong> erweitert werden, nach der beispielsweise bisher nur beschleunigte Verfahren bei geplanten Freiflächenanlagen in 200 Metern Entfernung von Bahntrassen oder Autobahnen möglich sind. Um die Attraktivität von Agri-PV für die Landwirtschaft zu steigern, wird die <strong>Einspeisevergütung </strong>für solche Anlagen <strong>angehoben</strong>. Die jeweiligen Landesregierungen sind angehalten, den Ausbau von Solarparks und Agri-PV-Anlagen zu steuern und können Projekte auch bremsen, sofern sie das Ausbauziel übertreffen.</p>



<p>Das <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/230629-entwurf-eines-gesetzes-zur-steigerung-des-ausbaus-photovoltaischer-energieerzeugung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solarpaket I</a> sieht für Unternehmen auch ein <strong>unkomplizierteres Repowering</strong> von Bestands-Dachanlagen vor und bei neuen PV-Anlagen wird das <strong>vereinfachte Netzanschlussverfahren</strong> öfter greifen. Die Beschleunigung der Genehmigungen soll durch sog. Praxis-Checks erzielt werden, da bisher bereits 50 Bürokratiehürden identifiziert wurden, die den aktuellen PV-Ausbau massiv hemmen. Die einzelnen Schritte zur Entbürokratisierung der Genehmigungsverfahren und zu schnelleren Zugängen zu den Stromnetzen werden dazu weiter ausgearbeitet. Dies gilt auch für Förderangebote, die künftig ebenfalls beschleunigt werden sollen.</p>



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		<item>
		<title>Flächeneffizienz von PV-Anlagen im Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/flaecheneffizienz-von-pv-anlagen-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Aug 2023 12:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2050 muss der Ausbau der erneuerbaren Energien forciert werden. Dabei spielt die Flächeneffizienz bei der Energieerzeugung der Regenerativen eine wichtige Rolle. Das Thünen-Institut hat hierzu einen interessanten Vergleich zwischen PV-Anlagen, Windenergie und Biomasse gezogen und die jeweilige Energieausbeute auf einem Hektar errechnet. Die Flächeneffizienz von erneuerbaren Energien [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf dem Weg zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2050 muss der Ausbau der erneuerbaren Energien forciert werden. Dabei spielt die <strong>Flächeneffizienz</strong> bei der Energieerzeugung der Regenerativen eine wichtige Rolle. Das Thünen-Institut hat hierzu einen interessanten <a href="https://www.thuenen.de/de/newsroom/mediathek/faktencheck/energie-vom-acker-lohnt-sich-das" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vergleich</a> zwischen <strong>PV-Anlagen, Windenergie und Biomasse</strong> gezogen und die jeweilige Energieausbeute auf einem Hektar errechnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Flächeneffizienz von erneuerbaren Energien im Vergleich</h2>



<p>Auf einem Hektar landwirtschaftlichen Bodens wird durch <strong>Mais- oder Rapsanbau</strong> und der späteren Verstromung knapp <strong>23.000 kWh</strong> jährlich erwirtschaftet. Dies schließt die Speicherverluste ein und könnte <strong>sieben Haushalte</strong> für ein Jahr mit Strom versorgen. Umgerechnet auf die Gewinnung von Biodiesel und der gesamten Verwendung der Nebenprodukte als Tierfutter, könnte ein KFZ damit bis zu 66.000 km weit fahren.  </p>



<p>Auf einer Fläche von 100 x 100 Metern findet ebenso eine etwa 800-900 kWp <strong>PV-Anlage</strong> Platz. Sie liefert mindestens <strong>700.000 kWh </strong>jährlich und kann <strong>230 Haushalte</strong> mit Strom versorgen. Ein Elektrofahrzeug käme mit dieser Energiemenge rund 4 Millionen Kilometer weit.</p>



<p>Die Berechnungen der Studie beziehen sich bei Solarenergie und Biomasse jeweils auf die komplette Nutzung eines zusammenhängenden Hektars. Bei der Berechnung der Windenergie-Effizienz wurde für ein Windrad die notwendige Bodenversiegelung veranschlagt und auf 100 x 100 Meter hochgerechnet, so dass die berechneten Werte einen <strong>gesamten Windpark</strong> repräsentieren: Dieser erzeugt demnach <strong>18.000.000 kWh</strong> jährlich, versorgt damit <strong>6.000 Haushalte</strong> und ein Elektrofahrzeug könnte damit 100.000.000 km weit fahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Flächeneffizienz von PV-Anlagen ist 30-mal höher als bei Biomasse</h2>



<p>Derzeit nutzen Landwirte etwa 14 % der Gesamtfläche der Bundesrepublik für den Anbau von Energiepflanzen. Das entspricht ungefähr einer Million Hektar landwirtschaftlicher Fläche, auf der sie Mais oder Raps anbauen, um Biogas, Biodiesel, Pflanzenöl und Bioethanol herzustellen. Experten des Fraunhofer ISE schätzen, dass hier durch eine Umstellung auf effektivere PV-Anlagen als <strong>Solarparks oder Agri-PV ca. 600 GWp</strong> Nennleistung realisiert werden könnten. Das wäre sogar doppelt so viel Strom, als Deutschland zur Erreichung des Klimazieles benötigt. Die hohe Flächeneffizienz von PV-Anlagen im Vergleich zur Biomasse spricht eindeutig für einen beschleunigten Photovoltaikausbau auch auf Freiflächen. Die von der EU und Deutschland bis 2030 angestrebte <a href="https://cubeconcepts.de/jaehrlicher-zuwachs-von-22-gigawatt-solarleistung-in-planung/">PV-Leistung von 215 Gigawatt</a> könnte sich aber auch in anderer Form realisieren lassen: Bisher nutzen wir in Deutschland nur 10 % aller Dachflächen zur Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen, und die gleiche Studie des Fraunhofer-Instituts schätzt, dass das ungenutzte Potenzial der Dächer etwa 1.000 GWp beträgt.</p>



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		<item>
		<title>Nennleistung &#038; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nennleistung-und-watt-peak-bei-solarmodulen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 14:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Herstellerangabe &#8220;Watt Peak&#8221; (Wp) ist keine normgerechte Bezeichnung für die Leistung von Solarmodulen. Sie wird aber mit der Nennleistung eines Moduls gleichgesetzt und dient in der Photovoltaik meist als Bemessungsgrundlage einer kompletten PV-Anlage. Dabei addiert man im Grunde die Nennleistungen aller montierten Solarmodule und kommt so auf die Gesamtgröße einer Solaranlage in kWp oder [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/nennleistung-und-watt-peak-bei-solarmodulen/">Nennleistung &#038; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Herstellerangabe <strong>&#8220;Watt Peak&#8221; (Wp)</strong> ist keine normgerechte Bezeichnung für die Leistung von Solarmodulen. Sie wird aber mit der <strong>Nennleistung</strong> eines Moduls gleichgesetzt und dient in der Photovoltaik meist als Bemessungsgrundlage einer kompletten PV-Anlage. Dabei addiert man im Grunde die Nennleistungen aller montierten Solarmodule und kommt so auf die Gesamtgröße einer Solaranlage in kWp oder MWp. Die Angaben <strong>Kilowattpeak und Megawattpeak</strong> bei Photovoltaikanlagen sind aber nicht gleichzusetzen mit einer &#8220;Peak-Leistung&#8221;. Diese verwendet man beispielsweise in anderen elektronischen Kontexten wie bei Verstärkern und Lautsprechern, Energiespeichern oder in der Hochfrequenztechnik. &#8220;Peak-Leistung&#8221; bezeichnet nämlich nur den Höchstwert über einen bestimmten Zeitraum und weicht meist sehr von der Nennleistung ab. Die <strong>Nennleistung oder auch Watt-Peak-Angaben</strong> von Solarmodulen sind demnach wesentliche Faktoren, die bei der Planung einer PV-Anlage berücksichtigt werden müssen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Berechnung der Nennleistung oder Wp bei Solarmodulen</h2>



<p>Die Nennleistung eines Solarmoduls bezieht sich auf die elektrische Leistung, die das Modul unter standardisierten Testbedingungen (STC &#8211; Standard Test Conditions) liefern kann. Diese Bedingungen umfassen eine Bestrahlungsstärke von 1.000 W/m², eine Zellentemperatur von 25 °C und eine Luftmasse von 1,5. Die Nennleistung wird in Watt (W) angegeben und gibt an, wie viel Leistung ein Solarmodul erzeugen kann, wenn es diesen spezifischen Bedingungen ausgesetzt ist. Es handelt sich somit um einen <strong>Durchschnitts- oder Richtwert</strong>, der eine Grundlage für den <strong>Vergleich</strong> verschiedener Solarmodule bietet. </p>



<p>Die &#8220;Standard Test Conditions&#8221; sind jedoch keine reinen &#8220;Laborbedingungen&#8221;, wie man meinen könnte. Sie sind durchaus realistisch, auch wenn sie vielleicht nur an wenigen Tagen am Anlagenstandort vorkommen. So liegen beispielsweise in Deutschland die durchschnittlichen Bestrahlungsstärken in einem Bereich von 900 bis 1.200 W/m² und die Jahresmitteltemperaturen im Jahre 2022 bei 10,5°. In Anbetracht dieser Werte könnte man erwarten, dass sich so eine bessere Ausbeute als die reine Nennleistung eines Solarmoduls erzielen lassen. Aber der <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">PV-Gesamtertrag</a> setzt sich aus vielen weiteren Faktoren zusammen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Leistungstoleranz relativiert Nennleistung und Watt Peak </h2>



<p>Neben der Angabe der Nennleistung bzw. Watt Peak des Herstellers findet man jedoch meist noch die Angabe einer sog. <strong>Leistungstoleranz</strong>. Sie bezieht sich auf den zulässigen Abweichungsbereich der tatsächlichen Leistung eines Solarmoduls im Vergleich zur angegebenen Nennleistung. Diese Toleranz wird normalerweise in Prozent angegeben und spiegelt die mögliche Abweichung nach oben oder unten von der angegebenen Nennleistung des Moduls wider. Logischerweise unterliegen Solarmodule aufgrund von Herstellungsprozessen und den <strong>natürlichen Schwankungen in den Materialien</strong> gewissen Variationen in ihrer Leistungsfähigkeit. </p>



<p>Der Hersteller gibt die Leistungstoleranz an, um die Bandbreite der tatsächlichen Leistung zu verdeutlichen, die man von einem bestimmten Solarmodul erwartet. Hat also beispielsweise ein Solarmodul eine Nennleistung von 400 Watt und eine Leistungstoleranz von ±5%, bedeutet das, dass die tatsächliche Leistung des Moduls unter STC irgendwo im Bereich von 380 Watt (400 W &#8211; 5%) bis 420 Watt (400 W + 5%) liegt. Liegt solch ein Modul im oberen Bereich der Leistungstoleranz, kann es unter sehr guten Bedingungen sogar 450 Watt oder mehr erzeugen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nennleistung und Wp als Grundlage zur PV-Anlagenberechnung</h2>



<p>Die Summe der Nennleistungen bzw. der Watt-Peak-Werte aller verbauten Solarmodule beschreiben die &#8220;Größe&#8221; einer gesamten Photovoltaikanlage. Spricht man also von einer &#8220;PV-Anlage mit 500 kWp&#8221;, meint dies eigentlich nur, dass die installierten PV-Module unter standardisierten Testbedingungen auf der DC-Seite insgesamt 500.000 Watt pro Stunde Solarstrom produzieren. Dabei hängt die tatsächliche Leistung der Moduleinheiten natürlich vom Aufstellungsort, von den Wetter- und Umgebungsbedingungen, der Ausrichtung oder dem Neigungswinkel ab. Diese berechnet man bei jeder PV-Anlage anhand von verschiedenen Parametern individuell, um den bestmöglichen Stromertrag der PV-Module zu gewährleisten. Nicht zu verwechseln sind die Nennleistung und der Watt-Peak-Wert von Solarmodulen mit dem reinen <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Wirkungsgrad von Solarzellen</a>. Dieser berechnet sich nämlich aus der eingestrahlten Energie auf die Modulfläche sowie dem nominalen Modul-Wirkungsgrad und variiert je nach Solarzellen-Typ sehr.</p>



<p>Um den <strong>PV-Ertrag einer kompletten Photovoltaikanlage</strong> berechnen zu können, kommen noch viele weitere Faktoren hinzu. Ausschlaggebend sind hier beispielsweise auch die Art der Verkabelung, die <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Dimensionierung der Wechselrichter</a> und andere Komponenten. Wird all dies berücksichtigt, kann mithilfe von Wettermodellen und Sonnenständen die tatsächliche Leistung bzw. eine Leistungsprognose einer PV-Anlage berechnet werden. Diese wird meist in kWh angegeben, bezieht sich auf den Jahresertrag und beinhaltet demnach auch die Monate mit niedrigem Sonnenstand.  </p>



<p>Insgesamt betrachtet, ist die Summe der Nennleistungen bzw. Wp-Angaben aller Solarmodule eine <strong>gute Kennzahl</strong>, um eine realistische Einschätzung von der Leistungsfähigkeit einer gesamten PV-Anlage zu erhalten. Bei der Auswahl von Solarmodulen sollte die Höhe der Nennleistung aber nicht das einzige Auswahlkriterium sein. Weitere Faktoren wie die Qualität der Herstellung, die Langlebigkeit des Moduls und die spezifischen Anforderungen der geplanten Anwendung sollten ebenfalls in Betracht gezogen werden.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Gewerbliche Solaranlage mit Batteriespeicher: BESS macht PV rentabel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solaranlage-mit-speicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Aug 2023 10:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Heute reicht eine gewerbliche Photovoltaikanlage allein nicht mehr aus, um die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Netzintegration, CO₂‑Reduktion und Energieeffizienz zu erfüllen. Die&#160;Kombination aus PV und Batteriespeicher (BESS – Battery Energy Storage System)&#160;ist längst zum Standard geworden – nicht nur für große Industriebetriebe, sondern auch für Unternehmen mit mittlerem Energiebedarf. In diesem Beitrag zeigen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/solaranlage-mit-speicher/">Gewerbliche Solaranlage mit Batteriespeicher: BESS macht PV rentabel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Heute reicht eine gewerbliche Photovoltaikanlage allein nicht mehr aus, um die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Netzintegration, CO₂‑Reduktion und Energieeffizienz zu erfüllen. Die&nbsp;<strong>Kombination aus PV und Batteriespeicher (BESS – Battery Energy Storage System)</strong>&nbsp;ist längst zum Standard geworden – nicht nur für große Industriebetriebe, sondern auch für Unternehmen mit mittlerem Energiebedarf.</p>



<p>In diesem Beitrag zeigen wir, warum PV + BESS das moderne Standard-Duo ist, welche BTM- und FTM-Anwendungen die Solaranlage optimieren und wie Unternehmen von Solarstrom maximum profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum PV allein heute nicht mehr ausreicht</h2>



<p>Eine Solaranlage ohne BESS hat klare Grenzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tagsüber entsteht PV-Stromüberschuss → günstige Einspeisung oder ungenutzt.</li>



<li>Abends/Nachts hoher Netzstrombezug → teure Stromrechnungen.</li>



<li>Lastspitzen verursachen hohe Netzentgelte (bis 25–50% der Kosten).</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS löst das: Speichert PV-Strom tagsüber, liefert ihn bei Bedarf, kappte Spitzenlast, optimiert Tarife.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt ein Batteriespeicher bei einer PV-Anlage für Unternehmen?</h2>



<p>Ein BESS ist mittlerweile das Herzstück moderner gewerblicher Solaranlagen. Es speichert elektrische Energie zwischen und gibt sie bei Bedarf ab. Dies ist in Gewerbe und Industrie essentiell um: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überschüssigen PV‑Strom zu speichern und später selbst zu nutzen. (<a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/" type="post" id="19469">Steigerung PV-Eigenverbrauch</a>)</li>



<li>Lastspitzen zu kappen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>).</li>



<li>Strombezug zu optimieren (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a> zur <a href="https://cubeconcepts.de/die-atypische-netznutzung/" type="post" id="15756">atypischen Netznutzung</a>).</li>



<li>Backup‑Versorgung zu garantieren (<a href="https://cubeconcepts.de/usv-anlage-fur-unternehmen/" type="post" id="24632">USV-Anlage</a>)</li>



<li>Netz‑ und Marktintegration (<a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS‑Lösungen werden als&nbsp;<strong>Container‑Systeme</strong>,&nbsp;<strong>Modular‑Anlagen</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>integrierte Großsysteme</strong>&nbsp;eingesetzt und sind skalierbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BTM vs. FTM: Wo greift der Batteriespeicher mit Solaranlage?</h2>



<p><strong>FTM (Front‑of‑the‑Meter)</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>BTM (Behind‑the‑Meter)</strong>&nbsp;sind die zentralen Anwendungsbereiche von BESS. Wird der Batteriespeicher mit einer Solaranlage gekoppelt, greifen meist die BTM-Anwendungsfälle, um die Stromkosten weiter zu senken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Klassische BTM-Verwendung von BESS zur Kostenreduktion</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anwendung des BESS im eigenen Unternehmensnetz</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Eigenverbrauchsoptimierung</a>: PV-Strom speichern, später nutzen.</li>



<li>Peak Shaving: Lastspitzen reduzieren, Netzentgelte sparen.</li>



<li>Load Shifting: Verbrauch in günstige Zeiten verlagern.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei etwa 90 % aller Kombinationen von Solaranlagen mit Batteriespeichern wird so verfahren. Möglich sind aber auch FTM-Anwendungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">FTM-Anwendungen von BESS für Zusatzerlöse</h3>



<p>BESS in Kombination mit Solaranlagen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, gelten als <a href="https://cubeconcepts.de/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/" type="post" id="27561">Co-Location</a> Graustromspeicher. Sie können zusätzlich FTM-Anwendungen fahren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbitrage auf dem Strommarkt: Günstig kaufen, teuer verkaufen</li>



<li>Regelenergie Einsatz (FCR, aFRR, mFRR)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Teilnehmen können jedoch nur BESS ab einer bestimmten Leistung und Kapazität. Bei Regelleistung gilt 1MW / 2 MWh und für den Stromhandel empfehlen sich mindestens ebensolche Werte.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hybrid-Modelle: Maximaler Nutzen durch Solaranlage mit Batteriespeicher</h3>



<p>Die Kombination FTM + BTM sorgt für maximale Erträge eines BESS mit angeschlossener Solaranlage im gewerblichen Bereich. Voraussetzungen sind ein durchdachtes Messkonzept und ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) sowie eine individuell optimierte BESS-Dimensionierung. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Value Stacking</strong>: BTM (Eigenverbrauch) + FTM (Markt).</li>



<li>Intelligente EMS‑Steuerung priorisiert Anwendungen je nach Markt, Tarif und Bedarf.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen braucht eine wirtschaftliche PV+BESS-Lösung?</h2>



<p>Damit eine Kombination aus Solaranlage und Batteriespeicher ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Passende Dimensionierung von PV und BESS</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage darf nicht isoliert geplant werden</li>



<li>Speichergröße muss auf Lastprofil und PV-Erzeugung abgestimmt sein</li>



<li>Ziel: hoher Eigenverbrauch + maximale Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typischer Fehler: Speicher zu klein (keine Wirkung) oder zu groß (unwirtschaftlich)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Detaillierte Lastganganalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viertelstundenscharfe Verbrauchsdaten notwendig</li>



<li>Identifikation von:
<ul class="wp-block-list">
<li>Lastspitzen</li>



<li>Verbrauchsmustern</li>



<li>Flexibilitätspotenzialen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Lastganganalyse ist keine valide Wirtschaftlichkeitsbewertung möglich</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Intelligentes Energiemanagementsystem (EMS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steuerung von PV, BESS und Verbrauch</li>



<li>Priorisierung von Anwendungen (z. B. Eigenverbrauch vs. Markt)</li>



<li>Grundlage für Value Stacking</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das EMS entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Anlage</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzintegration &amp; regulatorische Bewertung</h3>



<p>Die Kapazität am Netzanschlusspunkt und die Leistung des BESS sind entscheidend. Zudem müssen geprüft werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch sind die Netzentgelte?</li>



<li>Welche Hoch- und Niederlast-Zeitfenster sind vertraglich vereinbart?</li>



<li>Kommt §19 StromNEV zur atypische Netznutzung in Frage?</li>



<li>Ist die Marktteilnahmefähigkeit gegeben?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein Batteriespeicher zu einer Solaranlage besonders?</h2>



<p>Ein BESS ist besonders wirtschaftlich, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe <strong>Lastspitzen</strong> vorhanden sind</li>



<li>Strompreise stark schwanken</li>



<li>ein hoher <strong>PV-Überschuss</strong> entsteht</li>



<li>Freie Kapazitäten am Netzanschluss vorhanden sind oder eine Überbauung möglich ist</li>



<li>mehrere Standorte oder große Verbraucher vorhanden sind</li>



<li>Flexibilität im Energieeinsatz möglich ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein BESS als Zusatz eher nicht?</h2>



<p>Ein zusätzlicher Batteriespeicher zu einer Solaranlage ist weniger sinnvoll bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr konstantem Lastprofil ohne Spitzen</li>



<li>geringem Stromverbrauch</li>



<li>fehlender PV-Anlage oder geringem Überschuss</li>



<li>bereits ausgeschöpften Kapazitäten am Netzanschluss</li>



<li>fehlender Möglichkeit zur Marktintegration</li>
</ul>



<p></p>



<p>In solchen Fällen steht meist die PV-Anlage allein im Fokus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche typischen Fehler sollten Unternehmen vermeiden?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>PV und Speicher getrennt planen → führt zu ineffizienten Systemen</li>



<li>Fokus nur auf ein oder zwei BTM-Anwendungen zu legen → Marktpotenziale bleiben ungenutzt</li>



<li>Künftige Regulatorische Effekte nicht zu berücksichtigen → Einsparpotenziale bei Netzentgelten werden verschenkt</li>



<li>Kein effizientes EMS oder falsche Steuerstrategie → wirtschaftlicher Mehrwert wird nicht realisiert</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entwickelt sich der Markt für PV und Batteriespeicher?</h2>



<p>Die Kombination aus PV und BESS wird sich weiter als Standard etablieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Strompreise erhöhen Wirtschaftlichkeit</li>



<li>sinkende Batteriekosten verbessern ROI</li>



<li>zunehmende Volatilität im Strommarkt schafft neue Erlöspotenziale</li>



<li>regulatorische Anpassungen fördern Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen ohne Speicher verlieren zunehmend wirtschaftliche Vorteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV ohne Speicher ist nicht mehr State of the Art</h2>



<p>Eine gewerbliche Photovoltaikanlage allein reicht heute in vielen Fällen nicht mehr aus, um wirtschaftlich optimal zu arbeiten. Erst durch die Kombination mit einem Batteriespeicher entsteht ein <strong>flexibles, wirtschaftlich optimiertes Energiesystem</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Eigenverbrauchsquoten</li>



<li>geringere Stromkosten</li>



<li>zusätzliche Erlösquellen</li>



<li>bessere Netzintegration</li>
</ul>



<p></p>



<p>PV + BESS ist damit kein „Nice-to-have“, sondern der neue Standard für Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist BESS essenziell für PV?</summary>
<p>BESS speichert überschüssigen PV‑Strom, glättet Lastspitzen, reduziert Netzentgelte und ermöglicht Marktintegration. Zudem bietet es regulatorische Sicherheit und Flexibilität sowie große Einsparpotentiale und Erlösmöglichkeiten. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist FTM vs. BTM?</summary>
<p>Es sind Anwendungsbereiche eines BESS. Durch FTM lassen sich zusätzliche Gewinne erzielen und BTM reduziert die Stromkosten. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche BESS‑Technologie ist empfehlenswert?</summary>
<p>Lithium‑Ionen für hohe Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit. Flow‑Batterien für lange Laufzeiten. Eine Übersicht der Zelltechnologien gibt es in dem Bericht<a href="https://cubeconcepts.de/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119"> LFP-Zellen im Vergleich.</a> </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie finanziert man BESS?</summary>
<p>Kauf, <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>, Leasing. Möglich sind auch Förderungen (<a href="https://cubeconcepts.de/innovationsausschreibung/" type="post" id="22596">Innovationsausschreibungen</a>), die den CAPEX reduzieren. </p>
</details>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/smart-meter-in-der-industrie-laengst-standard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2023 09:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Industrie sind&#160;intelligente Messsysteme&#160;– oft als „Smart Meter“ oder „Smart Metering“ bezeichnet – längst Standard. Sie sind die Grundlage für transparente Abrechnung, Laststeuerung, Energieeffizienz und Netzintegration dezentraler Erzeugung. In Deutschland sind sie für viele Unternehmen gesetzlich Pflicht oder werden in Kürze per Gesetz vorgeschrieben, insbesondere für größere Verbraucher und Anlagenbetreiber. In diesem Beitrag erläutern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/smart-meter-in-der-industrie-laengst-standard/">Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Industrie sind&nbsp;intelligente Messsysteme&nbsp;– oft als <strong>„Smart Meter“</strong> oder <strong>„Smart Metering“</strong> bezeichnet – längst Standard. Sie sind die Grundlage für transparente Abrechnung, Laststeuerung, Energieeffizienz und Netzintegration dezentraler Erzeugung. In Deutschland sind sie für viele Unternehmen gesetzlich Pflicht oder werden in Kürze per Gesetz vorgeschrieben, insbesondere für größere Verbraucher und Anlagenbetreiber.</p>



<p>In diesem Beitrag erläutern wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was unter „Smart Meter“ bzw. „Smart Metering“ in der Industrie verstanden wird,</li>



<li>welche Rolle hier RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren spielen,</li>



<li>welche Vorteile sie für Unternehmen bringen</li>



<li>und wie sich Industrieunternehmen technisch darauf vorbereiten sollten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter „Smart Meter“ in der Industrie?</h2>



<p>Der Begriff&nbsp;„Smart Meter“&nbsp;wurde ursprünglich für kleinere Verbraucher und Haushalte geprägt, wird aber auch in der Gewerbe‑ und Industriepraxis häufig als Oberbegriff für&nbsp;<strong>intelligente Mess‑ und Steuersysteme</strong>&nbsp;verwendet.<br>In der Industrie umfasst „Smart Metering“ meist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Registrierende Leistungsmess‑ und Lastgangzähler (RLM‑Zähler).</strong></li>



<li><strong>Spannungsqualitätsanalysatoren.</strong></li>



<li><strong>Kommunikationseinheiten</strong>&nbsp;(z. B. Smart‑Meter‑Gateways, PLC‑Module, Funk‑Schnittstellen).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen bilden diese Komponenten ein System, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Energieverbrauch in Echtzeit erfasst,</li>



<li>die Last profile und Lastspitzen dokumentiert,</li>



<li>Daten an Netzbetreiber, Mess‑ und Marktpartner überträgt</li>



<li>und als Basis für Energiemanagement‑ und Steuerfunktionen dient.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gilt Smart Metering in der Industrie als Standard?</h2>



<p>In der Industrie sind Smart‑Meter‑basierte Systeme in mehreren Hinsichten Standard:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>RLM‑Pflicht</strong><br>Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab 100.000 kWh oder mit größeren Einspeiseanlagen sind verpflichtet,&nbsp;<strong>registrierende Lastgangzähler</strong>&nbsp;zu nutzen. Diese messen den Verbrauch viertelstündlich und liefern die Grundlage für Lastprofilename und genaue Abrechnungen.</li>



<li><strong>RLM für größere PV‑Anlagen</strong><br>Gewerbliche PV‑Anlagen ab 100 kWp sind in der Regel ebenfalls mit RLM‑Zählern ausgestattet, um die Einspeise‑ und Lastprofile für Direktvermarktung und Netzintegration transparent zu machen.</li>



<li><strong>RLM für Energieeffizienz und Reporting</strong><br>RLM‑Daten sind Grundlage für Energieaudits, Nachhaltigkeitsberichte, ESRS/CSRD‑Reporting und Energieeffizienzmaßnahmen, da sie tatsächliche Lastgangprofile liefern.</li>



<li><strong>Smart Meter‑Gesetz (GNDEW)</strong><br>Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) wird der Einsatz intelligenter Messsysteme für immer mehr Unternehmen Pflicht, auch für kleinere Betriebe mit 6.000–100.000 kWh/Jahr.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Industrie bedeutet das: „Smart Metering“ ist nicht nur ein Trend, sondern eine technische und rechtliche Vorgabe zur Netz‑, Markt‑ und Effizienzsteuerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Komponenten gehören zu einem industriellen Smart‑Meter‑System?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-9190" style="width:405px;height:303px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In der Industrie werden in der Regel drei Komponenten kombiniert:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-rlmzhler-lastgangzhler">1. RLM‑Zähler (Lastgangzähler)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Messen den Verbrauch oder Einspeisung&nbsp;<strong>viertelstündlich</strong>.</li>



<li>Erstellen detaillierte Lastprofile und Lastspitzen.</li>



<li>Dienen als Grundlage für Abrechnung, Netzentgeltmodell und Energieeffizienzmaßnahmen.</li>



<li>Werden vom Netzbetreiber installiert und sind in der Regel Pflicht ab 100.000 kWh/Jahr.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-spannungsqualittsanalysatoren">2. Spannungsqualitätsanalysatoren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überwachen Spannung, Strom, Frequenz, Harmonische, Flicker und andere elektrische Kenngrößen.</li>



<li>Erfassen Unregelmäßigkeiten und Störungen im Netz.</li>



<li>Steuern Schaltvorgänge, setzen Schutz‑ und Regelfunktionen um.</li>



<li>Sind oft die zentrale Steuer‑ und Monitoring‑Einheit im Energiemanagement.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-kommunikations-und-gatewayeinheiten">3. Kommunikations‑ und Gateway‑Einheiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verbinden RLM‑Zähler, Spannungsqualitätsanalysatoren und Energiemanagement‑Software.</li>



<li>Senden Daten an Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Finanzierer oder Energiemanagement‑Plattformen.</li>



<li>Ermöglichen automatisierte Prozesse, Reporting und Steuerung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen bilden sie ein vollständiges, industrietaugliches Smart‑Meter‑System, das den Energiefluss sichtbar, steuerbar und dokumentierbar macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bringt Smart Metering für Unternehmen?</h2>



<p>Ein modernes Smart‑Meter‑System bietet Unternehmen mehrere praktische Vorteile:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparente Abrechnung und Netzentgelte</strong><br>RLM‑Daten erlauben, Lastspitzen präzise zu erkennen und Lastprofile zu glätten (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>). Dadurch können Netzentgelte optimiert und Energiekosten gesenkt werden.</li>



<li><strong>Identifikation von Einsparpotentialen</strong><br>Der Lastgang lässt sich analysieren, um ineffiziente Verbrauchsmuster zu erkennen und Maßnahmen zur Energieeffizienz zu ergreifen.</li>



<li><strong>Echtzeit‑Monitoring und Steuerung</strong><br>Smart‑Meter‑basierte Systeme liefern Echtzeit‑Daten über Verbrauch, Einspeisung, Spannungsqualität und Betriebszustand von Anlagen.</li>



<li><strong>Integration dezentraler Erzeugung</strong><br>Für PV‑Anlagen, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a> liefern die Meter die Basisdaten für Direktvermarktung, Einspeisemanagement und Netzintegration.</li>



<li><strong>Energieeffizienz, Audits und ESG‑Reporting</strong><br>Lastgang‑ und Messdaten dienen als Grundlage für <a href="https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/" type="post" id="7462">Energieaudits</a>, Energieeffizienzmaßnahmen und für Reports in Sachen <a href="https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/" type="post" id="14851">Nachhaltigkeit und ESG</a>. </li>



<li><strong>Netz‑ und Anlagenstabilität</strong><br>Spannungsqualitätsanalysatoren erkennen Störungen, Überlastungen und harmonisieren frühzeitig und schützen Anlagen und Geräte.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die technische Umsetzung in der Praxis?</h2>



<p>Die Installation eines Smart‑Meter‑Systems in der Industrie erfolgt in mehreren Schritten:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Richtige Komponentenwahl</strong><br>Auswahl geeigneter RLM‑Zähler, Spannungsqualitätsanalysatoren und Kommunikationsmodule, passend zur Anlagengröße, Netztechnik und Marktrolle.</li>



<li><strong>Montage auf der AC‑Seite</strong><br>RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren werden in der Regel auf der AC‑Seite des Unternehmens‑ oder Anlagennetzes installiert, nahe dem Netzanschlusspunkt.</li>



<li><strong>Kommunikationstechnik</strong><br>Beim Einbau werden Kommunikationsmodule (z.B. GSM, GPRS, PLC, Funk) integriert, um Daten an Netzbetreiber, Mess‑ und Marktpartner zu übertragen.</li>



<li><strong>Anbindung an Software</strong><br>Die Daten werden an ein Energiemanagement‑System, Cloud‑Plattform oder Monitoring‑Tool übermittelt, um Echtzeit‑Auswertungen, Reporting und Steuerung zu ermöglichen.</li>



<li><strong>Registrierung und Genehmigung</strong><br>Die Anlage muss bei Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und ggf. Finanzierer bzw. Versicherern registriert werden und die technischen Vorgaben erfüllen.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Energiewende und die Industrie?</h2>



<p>Smart‑Meter‑Systeme sind ein zentraler Baustein der Energiewende, insbesondere für die Industrie:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Netzflexibilität</strong><br>Durch <a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung</a>, Demand‑Response und flexible Betriebsführungen können Unternehmen Lastspitzen glätten, Netzentgelte senken und das Netz stabilisieren.</li>



<li><strong>Integration erneuerbarer Energien</strong><br>Für PV‑Anlagen, Speicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur liefern Smart‑Meter‑Systeme die Daten, die für Steuerung, Direktvermarktung und Netzintegration notwendig sind.</li>



<li><strong>Energieeffizienz und Nachhaltigkeit</strong><br>Transparente Lastprofile und Energie‑Monitoring fördern Effizienzmaßnahmen und ESG‑Ziele.</li>



<li><strong>Digitalisierung</strong><br>Intelligente Mess‑ und Steuerfunktionen sind die Grundlage für digitale Energiewirtschaft, Energiemanagement und nachhaltige Betriebsprozesse.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist der Unterschied zwischen RLM‑Zähler und Smart Meter?</summary>
<p>Ein&nbsp;RLM‑Zähler<strong>&nbsp;</strong>ist ein spezieller Lastgangzähler, der den Verbrauch viertelstündlich erfasst.<br>Ein&nbsp;Smart Meter&nbsp;ist ein allgemeiner Begriff für ein intelligentes Mess‑ und Steuersystem, das RLM‑Zähler, Kommunikationseinheiten und ggf. Spannungsqualitätsanalysatoren umfasst.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unternehmen sind RLM‑Pflicht?</summary>
<p>Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab 100.000 kWh oder größere Einspeiseanlagen sind in der Regel verpflichtet, RLM‑Zähler zu nutzen. Die genauen Regeln hängen von Netzzone und Anlageart ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht jedes Unternehmen ein Smart Meter?</summary>
<p>In der Industrie sind Smart‑Meter‑basierte Systeme für große Verbraucher Pflicht oder werden in Kürze vorgeschrieben. Für kleinere Betriebe ist der Einbau ab 6.000 kWh/Jahr und PV‑Anlagen &gt; 7 kWp vorgesehen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was macht ein Spannungsqualitätsanalysator?</summary>
<p>Er überwacht Spannung, Strom, Frequenz, Harmonische, Flicker und andere elektrische Kenngrößen, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen, die Netzqualität zu sichern und Schutz‑ und Steuerfunktionen zu ermöglichen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rolle spielt Smart Metering für Energieeffizienz?</summary>
<p>Durch detaillierte Lastprofile und Echtzeit‑Monitoring lassen sich Lastspitzen, ineffiziente Betriebszeiten und Einsparpotenziale erkennen, wodurch Energieeffizienzmaßnahmen gezielt umgesetzt werden können.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Smart‑Meter‑Integration bei CUBE CONCEPTS</h2>



<p>CUBE CONCEPTS plant und integriert Smart Metering oder komplette <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsysteme</a> in industriellen Projekten ganzheitlich. Sie werden so eingerichtet, dass sie die Anforderungen von Netzbetreibern, Messstellenbetreibern, Energieversorgern und Finanzierern erfüllen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="497" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/pv-monitoring-smart-meter-1024x497.jpg" alt="pv-monitoring-smart-meter" class="wp-image-9193" style="width:510px;height:247px"/></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren</strong>&nbsp;werden in die Anlagen‑ und Netzstruktur integriert.</li>



<li><strong>Kommunikationsmodule und Gateways</strong>&nbsp;werden konfiguriert, um Daten an Netzbetreiber, Energiemanagement‑Systeme und Monitoring‑Plattformen zu übermitteln.</li>



<li><strong>Software‑Anbindung</strong>&nbsp;erfolgt an intelligente Monitoring‑ und Steuerungssysteme wie CUBE Vision, um Energieflüsse, Effizienz und Betriebszustand transparent zu machen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit sorgt CUBE CONCEPTS dafür, dass Smart‑Meter‑Systeme nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch echte Mehrwerte für Energieeffizienz, Netzintegration und Nachhaltigkeit liefern.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/smart-meter-in-der-industrie-laengst-standard/">Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Residuallast &#8211; was ist das?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-residuallast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 13:08:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8810</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Residuallast ist ein Begriff aus dem Energiebereich, insbesondere im Kontext der Stromversorgung. Sie bezeichnet die Differenz zwischen der tatsächlichen Stromnachfrage (Verbrauch) und der verfügbaren Stromerzeugung zu einem bestimmten Zeitpunkt. In einem Stromnetz sollten Angebot und Nachfrage jederzeit möglichst im Gleichgewicht sein, da Strom nicht in nennenswerten Mengen gespeichert werden kann. Die Stromerzeugung muss daher [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/die-residuallast/">Die Residuallast &#8211; was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Residuallast</strong> ist ein Begriff aus dem Energiebereich, insbesondere im Kontext der Stromversorgung. Sie bezeichnet die Differenz zwischen der tatsächlichen Stromnachfrage (Verbrauch) und der verfügbaren Stromerzeugung zu einem bestimmten Zeitpunkt. In einem Stromnetz sollten Angebot und Nachfrage jederzeit möglichst im Gleichgewicht sein, da Strom nicht in nennenswerten Mengen gespeichert werden kann. </p>



<p>Die Stromerzeugung muss daher immer dem aktuellen Verbrauch entsprechen, wobei die Residuallast gleich Null wäre. In der Praxis ist dies jedoch schwierig, da die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft oder Solarstrom stark von Wetterbedingungen abhängig und nicht konstant ist. Daher bezeichnet man sie auch volatile Energiequellen. Eine Residuallast tritt auf, wenn die regelbare Stromerzeugung (z. B. Kohle, Gas oder Wasserkraft) nicht ausreicht, um die aktuelle Gesamtnachfrage zu decken. </p>



<p>In solch einem Moment muss man zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Versorgungslücke zu schließen. Einem akuten Energiemangel (<strong>positive Residuallast</strong>) kann z. B. der Einsatz von Spitzenlastkraftwerken, der Import von Strom aus anderen Netzen oder die Reduzierung der Nachfrage durch Lastmanagement entgegengewirkt werden. Bei einer <strong>negativen Residuallast</strong>, also einem Stromüberschuss, muss die Energie entweder ins Ausland verkauft oder gespeichert werden. In Ausnahmefällen werden dann auch Kraftwerke von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNBs) vom öffentlichen Netz abgeschnitten. </p>



<p>Im Rahmen des <a href="https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0</a> Verfahrens erhalten dann die betroffenen Betreiber für die Abschaltung ihrer Anlagen eine Entschädigung. Diese erhalten sie entweder von den Netzbetreibern direkt oder über Umwege von den jeweiligen Direktvermarktern. Da die Residuallast je nach Tageszeit, Wetterbedingungen, Wochentag und anderen Faktoren sehr variieren kann, wird sie minütlich überwacht. Der sog. bundesdeutschen Dispatch kalkuliert sie von Tag zu Tag neu. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Residuallast stellt den Energieeinkauf vor neue Herausforderungen</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="701" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-1024x701.jpg" alt="" class="wp-image-9131" style="width:463px;height:316px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-1024x701.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-300x205.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-768x526.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Damit die täglichen Neuberechnungen durchgeführt werden können, laufen alle Daten sämtlicher Stromerzeuger (inkl. Photovoltaikanlagen ab 100 kWp, die über einen Netzanschluss verfügen) und die tägliche Energieverbrauchsprognose aller Verbraucher bei den Übertragungsnetzbetreibern ein, die darauf basierend eine zuverlässige Stromerzeugung und -versorgung für den nächsten Tag planen. </p>



<p>Energieeinkäufer von energieintensiven Unternehmen mit eigener Stromproduktion müssen demnach eine Prognosemeldung abgeben, die die eigene Residualmenge berücksichtigt. Dies bedeutet, dass sie die verbleibende Stromnachfrage des Unternehmens, die nach Abzug der Eigennutzung der regenerativen Energie verbleibt und durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden soll, berechnen müssen. </p>



<p>Das stellt den Energieeinkauf vor<strong> neue Herausforderungen</strong>. Er muss jetzt den spezifischen Lastgang des eigenen Unternehmens mit den <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">PV-Ertragsprognosen</a> der eigenen Stromproduktion gegenüberstellen. Zusätzlich ist eine Beschaffungsstrategie zur Deckung des Energiebedarfs notwendig. Eine exakte Berechnung der Residualmenge und Voranmeldung bei dem jeweiligen Energieversorger sind dabei essenziell. Falsche Berechnungen können zu hohen Kosten führen. Zu hoch berechnete Netzbezüge werden nicht zurückerstattet. Sollte ein höherer Netzbezug notwendig werden als vorangemeldet, können sich die Stromkosten dafür auch schnell vervielfachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Standortgenaue Wetterprognosen helfen bei der Berechnung</h2>



<p>Da erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie volatil sind, ist eine standortgenaue Wetterprognose bei der Berechnung der Residualmengen äußerst wichtig. Schon bei der Planung einer gewerblichen Photovoltaikanlage kann anhand des Solarkatasters, der Modulausrichtung und der Komponenten ein relativ genauer <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/">Jahresertrag</a> berechnet werden. Alleine dadurch lassen sich die Residuallasten bereits gut eingrenzen. So erhält Energieeinkäufer einen groben Überblick, wie viel zusätzlichen Strom sie zukaufen müssen oder einspeisen können. Zusätzlich werden größere PV-Anlagen ständig überwacht, ihre Stromerzeugung aufgezeichnet und ihre Systeme können anhand intelligenter <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">Softwarelösungen</a> mit Wetterprognosen genaue <strong>Erlöse im Voraus berechnen</strong>. Das erleichtert die Kalkulation wesentlich. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Wartung von PV-Anlagen: Maximierung der Leistung und Langlebigkeit</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2023 05:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8703</guid>

					<description><![CDATA[<p>Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind generell äußerst wartungsarm und haben eine lange Lebensdauer. Dennoch ist die Wartung von PV-Anlagen unerlässlich, damit sie effizient und zuverlässig arbeiten können. Sie wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um und leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Investition in PV-Anlagen ist ein wichtiger Schritt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) sind generell äußerst wartungsarm und haben eine lange Lebensdauer. Dennoch ist die <strong>Wartung von PV-Anlagen</strong> unerlässlich, damit sie effizient und zuverlässig arbeiten können. Sie wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um und leisten somit einen entscheidenden Beitrag zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und zur Bekämpfung des Klimawandels. </p>



<p>Die Investition in PV-Anlagen ist ein wichtiger Schritt in Richtung erneuerbarer Energien. Sie ermöglicht Unternehmen und sogar ganzen Gemeinden, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern und unabhängiger von traditionellen Energiequellen zu werden. Die Wartung einer PV-Anlage gewährleistet immer eine maximale Energieausbeute. Zusätzlich spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Langlebigkeit und der Kostenwirksamkeit der Anlage. </p>



<p>Von der Inspektion und <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/">Reinigung der Module</a> bis zur Überprüfung der Elektronik und der Sicherheitssysteme gibt es zahlreiche Aspekte, die bei der Wartung von PV-Anlagen berücksichtigt werden müssen. Eine gut durchgeführte Wartung gewährleistet eine maximale Stromerzeugung, verlängert die Lebensdauer der Anlagen und minimiert ungeplante Ausfallzeiten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bedeutung der Wartung von PV-Anlagen</h2>



<p>Wobei die Reinigung der Solarmodule zur Effizienzerhaltung beiträgt, zielt die Wartung von PV-Analgen primär auf die Identifizierung und Reparatur von Defekten. Bei gewerblichen Photovoltaikanlagen ist sie nach drei bzw. fünf Jahren Pflicht. Während der Wartung können potenzielle Defekte oder Schäden frühzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht es, rechtzeitig Reparaturen durchzuführen, bevor sich die Probleme verschlimmern und größere Ausfallzeiten verursachen. So können auch alle Sicherheitsrichtlinien und Vorschriften der PV-Anlage sowie die Vorgaben einer PV-Versicherung eingehalten werden. Dies reduziert das Risiko von Unfällen und schützt sowohl die Anlagenbetreiber als auch Techniker vor Gefahren. Darüber hinaus werden dadurch die Lebensdauer der gesamten Anlage verlängert und die Garantiebedingungen der Komponentenhersteller eingehalten. Durch eine regelmäßige Wartung erzielen Betreiber eine höhere Effizienz der Anlage. Zudem reduzieren sich die Belastungen und der Verschleiß einzelner Bauteile. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Empfohlene jährliche Wartungsmaßnahmen</h2>



<p>Sämtliche gewerblichen Photovoltaikanlagen von CUBE CONCEPTS werden mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">Fernüberwachungssystem</a> ausgestattet. Es reagiert sofort auf eingehende Fehlermeldungen und einem Leistungsabfall. Trotzdem ist eine jährliche Sichtprüfung und Wartung einer PV-Anlage vor Ort durch einen Fachbetrieb empfehlenswert. Dabei wird das Wechselstromsystem der AC-Seite inklusive der Schutz- und Potentialausgleichsleiter und der Unterverteilungen geprüft. Dazu zählt auch die Kontrolle der Schaltschränke und Wechselrichter, um sicherzustellen, dass sie effizient arbeiten. Auf der DC-Seite werden alle Stränge, Kabelwege, Steckverbindungen, DC-Verteiler (SSM/SMB), Überspannungsableiter und Hauptschalter überprüft. Hauptaugenmerk legt man dabei auf die Verhinderung von potenziellen Leistungsverlusten und die Erkennung von Schmauchspuren durch Lichtbogen. Zusätzlich werden die Modulhalterungen, der Blitzschutz und die PV-Module auf Hotspots oder mechanische Beschädigungen geprüft. So können beispielsweise defekte Zellen durch neue, effizientere Module ersetzt werden. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-9134" style="width:407px;height:229px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Messkontrollpflicht nach DIN EN 62446-1 (VDE 0126-23-1)</h2>



<p>Neben der empfohlenen Sichtprüfung besteht für netzgekoppelte gewerbliche Photovoltaikanlagen eine Prüfpflicht nach BetrSichV, DGVU V3 und DIN VDE 0105-100, die alle drei bis fünf Jahre stattfinden soll. Diese wurde beispielsweise auch vom Verband deutscher Versicherer (VdS) in seinem Leitfaden <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/">VdS 3145</a> empfohlen und muss nach DIN EN 62446 (VDE 0126-23-1) durchgeführt werden. Dabei werden alle Wechselstromkreise nach DIN VDE 0100-600 geprüft und die niederohmigen Verbindungen von Schutz- und Potenzialausgleichsleitern sowie die Isolationswiderstände gemessen und eine komplette Funktionsprüfung vorgenommen. Ebenso beinhaltet die ausführliche Kontrolle eine Messung des gesamten Gleichstromsystems auf Durchgängigkeit, Polarität, Isolationswiderstand, Leerlaufspannung und Kurzschlussstrom. Auch die Funktionen aller Schalt- und Steuergeräte sowie ein Test aller Schutzeinrichtungen bei Netzausfall und deren korrekte Wiederaufnahme sind sind Bestandteile der Inspektion. Letztendlich unterlaufen dabei auch alle Wechselrichter nach dem vorgeschriebenen Prüfverfahren der Hersteller einen Test. Dabei wird die Abregelungseinheit der PV-Anlage kontrolliert und alle Mess- und Prüfergebnisse nach der Norm VDE 0126-23 dokumentiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten &amp; Nutzen der Wartung von PV-Anlagen</h2>



<p>Photovoltaikanlagen haben eine lange Lebensdauer, die durch regelmäßige Wartung noch verlängert werden kann. Laufzeiten von mehr als 30 Jahren sind so spielend erreichbar. Über einen Zeitraum von 20 Jahren betragen dabei die Wartungskosten erfahrungsgemäß maximal 1,5 % der ursprünglichen Investition. Durch regelmäßige Inspektionen, Reinigungen und Instandhaltungsmaßnahmen bleibt die PV-Anlage in einem optimalem Zustand. Dies führt zu höheren Erträgen und einer insgesamt nachhaltigen Nutzung der Solarenergie. Investitionen in eine professionelle Wartung sind daher eine lohnende Entscheidung, um die Vorteile der Solarenergie voll auszuschöpfen und einen Beitrag zur Emissionsreduzierung und Umweltschutz zu leisten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Wann sollte man eine Photovoltaikanlage reinigen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 10:35:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Photovoltaikanlage sollte gereinigt werden, wenn Verschmutzungen den Ertrag messbar reduzieren. Typische Richtwerte: Entscheidend ist nicht der feste Turnus, sondern der tatsächliche Leistungsverlust. Wie stark beeinflusst Verschmutzung den PV-Ertrag? Verschmutzungen können den PV-Ertrag und Wirtschaftlichkeit einer Anlage deutlich reduzieren: In der Praxis sind Ertragsverluste von mehreren Prozent bis hin zu zweistelligen Werten möglich – abhängig [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-9136" style="width:385px;height:256px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Eine Photovoltaikanlage sollte gereinigt werden, wenn <strong>Verschmutzungen den Ertrag messbar reduzieren</strong>.</p>



<p><strong>Typische Richtwerte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standard: Reinigung etwa <strong>alle 1–2 Jahre</strong></li>



<li>Häufiger bei:
<ul class="wp-block-list">
<li>starker Staubbelastung (z. B. Industrie, Landwirtschaft)</li>



<li>Pollenflug</li>



<li>Vogelkot</li>



<li>Saharastaub-Ereignissen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist nicht der feste Turnus, sondern der <strong>tatsächliche Leistungsverlust</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie stark beeinflusst Verschmutzung den PV-Ertrag?</h2>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Verschmutzungen können den <a href="https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/" type="post" id="8668">PV-Ertrag</a> und Wirtschaftlichkeit einer Anlage deutlich reduzieren:</p>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringere Lichtdurchlässigkeit der Module</li>



<li>reduzierte Stromproduktion</li>



<li>ineffizienter Anlagenbetrieb</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis sind <strong>Ertragsverluste von mehreren Prozent bis hin zu zweistelligen Werten</strong> möglich – abhängig von Standort und Verschmutzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn eine PV-Anlage nicht gereinigt wird?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Sinkender Wirkungsgrad</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>weniger Sonnenlicht erreicht die Solarzellen </li>



<li>geringere Stromproduktion</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schlechtere Wirtschaftlichkeit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringerer Eigenverbrauch </li>



<li>längere Amortisationszeit</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Mögliche Schäden &amp; verringerte Lebensdauer</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>dauerhafte Verschmutzungen können Module belasten </li>



<li>im Extremfall Risiko für Hotspots oder Materialverschleiß</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Garantie-Risiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bei fehlender Wartung können Garantieansprüche eingeschränkt sein</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Reinigen sich PV-Anlagen nicht von selbst?</h2>



<p>Teilweise ja – aber nicht vollständig.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Regen entfernt <strong>leichten Schmutz</strong></li>



<li>Neigungswinkel unterstützt Selbstreinigung</li>
</ul>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Das Problem: Hartnäckige Verschmutzungen wie:</p>
</div>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li>Vogelkot</li>



<li>Staubablagerungen</li>



<li>Industriepartikel</li>
</ul>
</div>



<p></p>



<p>werden <strong>nicht zuverlässig entfernt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Reinigungsmethoden gibt es?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Wasserbasierte Reinigung (Standard)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>kalkarmes Wasser</li>



<li>ggf. spezielle Reinigungsmittel</li>



<li>schonend und effektiv</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis ist dies die <strong>häufigste Methode bei Gewerbeanlagen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mechanische Reinigung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bürsten oder Wischer</li>



<li>für stärkere Verschmutzungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Risiko: unsachgemäße Anwendung kann Module beschädigen</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Automatisierte Reinigung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reinigungsroboter (z. B. bei <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks</a>) </li>



<li>effizient bei großen Anlagen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was kostet eine Photovoltaik-Reinigung?</h2>



<p>Die Kosten hängen stark von den Rahmenbedingungen ab:</p>



<div class="wp-block-group is-content-justification-space-between is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-cb46ffcb wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li>Größe der Anlage</li>



<li>Zugänglichkeit (Flachdach vs. Schrägdach)</li>



<li>Verschmutzungsgrad</li>



<li>eingesetzte Technik</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="825" height="715" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung.jpg" alt="" class="wp-image-9149" style="aspect-ratio:1.1573033707865168;width:310px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung.jpg 825w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung-300x260.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung-768x666.jpg 768w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></figure>
</div>



<p></p>



<p>Bei großen gewerblichen Anlagen sind die Preise meist <strong>individuell und verhandelbar</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich eine PV-Reinigung wirtschaftlich?</h2>



<p>Ja – wenn der Ertragsverlust durch Verschmutzung höher ist als die Reinigungskosten. Als Faustregel gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Verschmutzung + große Anlage = Reinigung meist wirtschaftlich</strong></li>



<li><strong>Geringe Verschmutzung = Reinigung ggf. nicht notwendig</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man PV-Anlagen selbst reinigen?</h2>



<p>Teilweise – aber mit Einschränkungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Möglich bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>gut zugänglichen Flachdächern</li>



<li>kleinen bis mittleren Anlagen</li>



<li>vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht empfehlenswert bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schrägdächern</li>



<li>schwer zugänglichen Anlagen</li>



<li>großen Gewerbesystemen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier sollten <strong>professionelle Dienstleister</strong> eingesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie erkennt man, ob eine Reinigung notwendig ist?</h2>



<p>Die beste Grundlage ist <strong>Monitoring</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vergleich von Soll- und Ist-Ertrag</li>



<li>plötzliche Leistungsabfälle</li>



<li>visuelle Verschmutzung</li>
</ul>



<p>Ohne Monitoring wird Verschmutzung oft <strong>zu spät erkannt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Reinigung ist kein Standard – sondern eine wirtschaftliche Entscheidung</h2>



<p>Photovoltaik-Reinigung ist kein fixer Wartungszyklus, sondern eine <strong>zustandsabhängige Maßnahme</strong>. Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ertrag regelmäßig überwachen</li>



<li>Reinigung gezielt einsetzen</li>



<li>Wirtschaftlichkeit im Blick behalten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Richtig eingesetzt sorgt die Reinigung für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Erträge</li>



<li>kürzere Amortisationszeiten</li>



<li>langfristige Werterhaltung der Anlage</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>PV-Ertrag &#038; Wirtschaftlichkeit richtig berechnen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/der-pv-ertrag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2023 06:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8668</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der PV-Ertrag und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ergeben sich aus einer Kombination technischer, standortbezogener und wirtschaftlicher Faktoren. Kurz gesagt: Eine belastbare Berechnung ist nur mit einer individuellen Analyse möglich – insbesondere bei gewerblichen Anlagen. Faustformeln wie beispielsweise &#8220;pro installiertem kWp erzeugt eine PV-Anlage 800 bis 1.200 kWh im Jahr&#8221; oder &#8220;Ost-West-Dächer liefern etwa 80–90 % [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der PV-Ertrag und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ergeben sich aus einer Kombination technischer, standortbezogener und wirtschaftlicher Faktoren.</p>



<p><strong>Kurz gesagt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der <strong>Ertrag</strong> beschreibt, wie viel Strom eine Anlage produziert</li>



<li>Die <strong>Wirtschaftlichkeit</strong> hängt davon ab, wie dieser Strom genutzt oder vermarktet wird</li>
</ul>



<p></p>



<p>Eine belastbare Berechnung ist nur mit einer <strong>individuellen Analyse</strong> möglich – insbesondere bei gewerblichen Anlagen. Faustformeln wie beispielsweise &#8220;pro installiertem kWp erzeugt eine PV-Anlage 800 bis 1.200 kWh im Jahr&#8221; oder &#8220;Ost-West-Dächer liefern etwa 80–90 % des Südertrags&#8221; sind hierzu ungeeignet. Gerade bei großen Systemen im Megawattbereich können minimalste Abweichungen über die Rentabilität des gesamten Projektes entscheiden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen den PV-Ertrag?</h2>



<p>Der tatsächliche Stromertrag einer PV-Anlage wird von mehreren zentralen Faktoren bestimmt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Sonneneinstrahlung (Standort)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wichtigster Einflussfaktor </li>



<li>Abhängig von Region, Wetter und Jahresverlauf </li>



<li>Grundlage jeder Ertragsprognose</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Ausrichtung &amp; Neigungswinkel der Module</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klassisch optimal: <strong>Südausrichtung </strong></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/neigungswinkel-fuer-solarmodule/" type="post" id="18586">Neigungswinkel für Solarmodule</a>: <strong>20–30°</strong></li>



<li>Aber nicht immer wirtschaftlich optimal</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Süd-Ausrichtung</strong> → maximaler Ertrag mittags</li>



<li><strong>Ost-West-Ausrichtung</strong> → gleichmäßiger Ertrag über den Tag</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen ist die Ost-West-Ausrichtung oft sinnvoller, da der Ertrag besser auf den Verbrauch abgestimmt ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Lastprofil des Unternehmens</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit</li>



<li>Hoher Tagesverbrauch = hoher Eigenverbrauch = bessere Rendite</li>
</ul>



<p></p>



<p>Daher gilt: Die beste Anlage ist nicht die mit dem höchsten Ertrag – sondern die mit dem höchsten Eigenverbrauch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Verschattung &amp; Umgebung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gebäude, Bäume, Aufbauten (z. B. Schornsteine) oder Hochspannungsmasten und Leitungen</li>



<li>Bereits kleine Verschattungen können große Ertragsverluste verursachen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Temperatur &amp; Umweltbedingungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Temperaturen senken den Wirkungsgrad </li>



<li>Staub, Schmutz oder Industrieemissionen reduzieren den Ertrag</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Komponenten der PV-Anlage</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/" type="post" id="5894">Wirkungsgrad der Solarzellen</a> bzw. Modulqualität (z. B. monokristallin vs. andere Technologien)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/" type="post" id="7593">Dimensionierungsfaktor der Wechselrichter</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/" type="post" id="9751">Verkabelung</a> (Längen, Verluste)</li>
</ul>



<p>Fehler in der Planung können über die Laufzeit <strong>fünfstellige Ertragsverluste</strong> verursachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Betrieb &amp; Wartung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Regelmäßige <a href="https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/" type="post" id="8703">Wartung von PV-Anlagen</a> sichert den Ertrag </li>



<li>Fehler oder Leistungsverluste werden früh erkannt</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/" type="post" id="8685">Photovoltaik-Reinigung</a> steigert die Wirtschaftlichkeit und Effizienz </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Wirtschaftlichkeit wichtiger als der reine PV-Ertrag?</h2>



<p>Ein hoher PV-Ertrag bedeutet nicht automatisch eine hohe Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist vielmehr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wann</strong> der Strom erzeugt wird</li>



<li><strong>Wie</strong> er genutzt wird</li>



<li><strong>Zu welchem Preis</strong> er bewertet wird</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einspeisung → geringe Vergütung</li>



<li>Eigenverbrauch → hohe Einsparung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Deshalb gilt:<strong> Eigenverbrauch ist der wichtigste Hebel für Wirtschaftlichkeit.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren bestimmen die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage?</h2>



<p>Neben dem PV-Ertrag spielen weitere wirtschaftliche Faktoren eine Rolle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreis (aktuell und zukünftig)</li>



<li>Eigenverbrauchsquote</li>



<li>Investitionskosten</li>



<li>Betriebskosten</li>



<li>Förderungen und regulatorische Rahmenbedingungen</li>



<li>Laufzeit der Anlage (typisch: 20+ Jahre)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum reichen Online-Rechner für Unternehmen nicht aus?</h2>



<p>Standardisierte PV-Rechner sind für Gewerbeanlagen meist ungeeignet, da sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine individuellen Lastprofile berücksichtigen</li>



<li>Verschattungen nur grob erfassen</li>



<li>keine komplexen Strompreisstrukturen abbilden</li>



<li>regulatorische Faktoren ignorieren</li>
</ul>



<p>Für Unternehmen können bereits kleinste Abweichungen zu <strong>massiven wirtschaftlichen Fehlentscheidungen</strong> führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird eine realistische PV-Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt?</h2>



<p>Eine fundierte Berechnung umfasst mehrere Schritte:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Standortanalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einstrahlung</li>



<li>Dach-/Flächenprüfung</li>



<li>Verschattung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Lastganganalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromverbrauch im Zeitverlauf</li>



<li>Identifikation von Optimierungspotenzial</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Systemplanung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dimensionierung der Anlage</li>



<li>Ausrichtung und Technik</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wirtschaftlichkeitsmodell</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten</li>



<li>Strompreisannahmen</li>



<li>Eigenverbrauch und Einspeisung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Szenarienbewertung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Best Case / Worst Case</li>



<li>Sensitivitätsanalysen (z. B. Strompreise)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-1024x635.jpg" alt="" class="wp-image-8670" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-1024x635.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-300x186.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-768x476.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose.jpg 1212w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Typische PV-Ertragsprognose einer individuell geplanten PV-Großanlage </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche typischen Fehler sollten Unternehmen vermeiden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fokus nur auf maximalen Ertrag statt Wirtschaftlichkeit </li>



<li>falsche Dimensionierung der Anlage </li>



<li>Vernachlässigung des Lastprofils </li>



<li>unzureichende Berücksichtigung von Verschattung </li>



<li>fehlendes Energiemanagement</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV-Ertrag ist planbar – Wirtschaftlichkeit ist entscheidend</h2>



<p>Der PV-Ertrag ist die technische Grundlage – die Wirtschaftlichkeit entsteht erst durch die richtige Planung und Nutzung.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>individuelle Planung statt Standardlösungen</li>



<li>Fokus auf Eigenverbrauch und Lastoptimierung</li>



<li>ganzheitliche Betrachtung von Technik und Wirtschaft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nur so lassen sich Photovoltaikanlagen langfristig optimal betreiben und wirtschaftlich nutzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV-Anlage für den Flughafen Mönchengladbach</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/testimonial-flughafen-moenchengladbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geraldine Winter]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 10:34:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Flughafen Mönchengladbach ist die Flughafengesellschaft seit 1956 als Betreibergesellschaft tätig und bewirtschaftet etwa 22.000 m² Gebäude-Nutzflächen. Darunter sind neben zahlreichen Playern der Luftfahrtbranche auch Dienstleister, Service- und Wartungsunternehmen, Zulieferer, die Bundespolizei und Unternehmen aus anderen Wirtschaftszweigen. Neben dem Forschungsprojekt für CO₂-neutrale Antriebe „SkyCab“ ist die PV-Anlage von CUBE CONCEPTS ist ein wichtiger Baustein für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am <strong>Flughafen Mönchengladbach</strong> ist die <a href="https://www.mgl.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flughafengesellschaft</a> seit 1956 als Betreibergesellschaft tätig und bewirtschaftet etwa 22.000 m² Gebäude-Nutzflächen. Darunter sind neben zahlreichen Playern der Luftfahrtbranche auch Dienstleister, Service- und Wartungsunternehmen, Zulieferer, die Bundespolizei und Unternehmen aus anderen Wirtschaftszweigen.<br><br>Neben dem Forschungsprojekt für CO₂-neutrale Antriebe „SkyCab“ ist die PV-Anlage von CUBE CONCEPTS ist ein wichtiger Baustein für das Projekt „klima-neutrales Fliegen“ am Flughafen Mönchengladbach. Mit dem günstigen grünen Strom werden u. a. Fahrzeuge auf dem Rollfeld geladen und etwa 20 % des gesamten Strombedarfs des MGLs gedeckt.</p>



<p>Der Eigenverbrauch liegt bei 99% und die PV-Anlage spart jährlich 67.570kg CO₂ ein. Darüber hinaus kann die aktuelle Stromproduktion dank <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">CUBE Vision</a> im Terminal des Flughafens direkt abgelesen werden.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1440" style="aspect-ratio: 2560 / 1440;" width="2560" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/cc_statement_flughafenda-1440p-3.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Der Flughafen Mönchengladbach setzt auf günstigen PV-Strom. </figcaption></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Auf Kurs für eine nachhaltige Zukunft am Flughafen MGL</h2>



<p>Die Photovoltaikanlage auf dem Hangar des Flughafens ist ein entscheidender Baustein für das Projekt „klima-neutrales Fliegen“. Die PV-Anlage liefert grünen Strom für vielfältige Anwendungen auf dem Flughafengelände, der unter anderem zur Ladung von Fahrzeugen auf dem Rollfeld verwendet wird. Auch CUBE CONCEPTS bedankt sich bei dem Auftraggeber, dem Flughafen Mönchengladbach, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Der Dank geht auch an die Geschäftspartnern für ihre Unterstützung auf dem gemeinsamen Weg zu einer nachhaltigen Zukunft des Fliegens.</p>



<p>Hier erfahren Sie mehr über unsere wegweisenden Projekte für eine grünere Zukunft!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
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		<title>Das jährliche CUBE CONCEPTS Exchange Meeting</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/cube-concepts-exchange-meeting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 09:40:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vom 24. bis zum 26. Juni konnten sich die CUBE CONCEPTS Mitarbeiter persönlich auf Mallorca austauschen. Die circa 30 Cubies trafen sich aus Deutschland und Spanien in Palma zum Exchange Meeting und erfuhren in abwechslungsreichen, interaktiven Sessions mehr über die Arbeit und die Projekte der anderen Fellows. Neben dem persönlichen Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vom 24. bis zum 26. Juni konnten sich die CUBE CONCEPTS Mitarbeiter persönlich auf Mallorca austauschen. Die circa 30 Cubies trafen sich aus Deutschland und Spanien in Palma zum Exchange Meeting und erfuhren in abwechslungsreichen, interaktiven Sessions mehr über die Arbeit und die Projekte der anderen Fellows. Neben dem persönlichen Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen gab es viel fachlichen Input von hochkarätigen Gästen. </p>



<p>Der erste Tag diente zur Erholung und wurde in einem lockeren Zusammentreffen ausgelassen unter der Sonne Palmas gemeinsam genossen. </p>



<p>Am zweiten Tag des Exchange Meetings begann mit einer internen Software Schulung, worauf im Anschluss das CUBE CONCEPTS-Marketing spannende Einblicke in die Planungen für Q3 und Q4 2023 erteilte. Das CUBE CONCEPTS-Key-Account-Management erläuterte den Kolleginnen und Kollegen deren Arbeitsweise sowie die Abwicklung der Baustellen, gefolgt von Updates zu Dachsanierungen und Freiflächen-Projekten. Nachdem das Key-Account-Management-Team alle Fragen klären konnte, begann der kontaktfreudige Teil des Exchange Treffs. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versammelten sich an der längsten Tafel Mallorcas inmitten eines Weinbergs. Welch wunderschöne Kulisse! Bei Roséwein der <a href="https://maruccia.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bodega Maruccia</a> und Grillspezialitäten von Rainer Lieverscheidt wurde über die gehörten Vorträge gefachsimpelt und das kollegiale Miteinander genossen. </p>



<p>Der dritte Tag startete direkt mit einem interessanten Vortrag des CUBE CONCEPTS Partners NVG zum Thema Statik/OCR als weitere Dienstleistung, gefolgt von internen Projektvorstellung aus der Abteilung Sales. Die Geschäftsführung des CUBE CONCEPTS Partners Enoplan referierte anschließend über die aktuelle Energiegesetze und die damit verbundenen Auswirkungen für die Industrie. Weitere interaktive Sessions mit Partner-Unternehmen und Fellows zu modularen Carport Lösungen sowie zur Energieberatung rundeten das Programm des jährlich stattfinden Exchange Meetings in diesem Jahr inhaltlich ab. </p>



<p><br>Natürlich durfte eine landestypische Paella zum Abschluss des dreitägigen Exchange Meetings in 2023 nicht fehlen und somit endete dieses inputreiche und wunderbare Event. </p>



<p><strong>Wir danken unserem Team und freuen uns auf die zweite Jahreshälfte!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Eindrücke</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="7917" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7917" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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		<title>Planung und Entwicklung von Solaranlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/planung-und-entwicklung-von-solaranlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2023 11:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Planung und Entwicklung von Solaranlagen für Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle bei der Nutzung von Solarenergie als nachhaltige Energiequelle. Sie umfasst die Planung, den Entwurf, die Finanzierung und den Bau von PV-Anlagen zur Gewinnung von Solarenergie. Es ist ein komplexer Prozess, der Fachkenntnisse in den Bereichen Technologie, Finanzen, Genehmigungen und Umweltauswirkungen erfordert. Standortauswahl Ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die <strong>Planung und Entwicklung von Solaranlagen für Unternehmen</strong> spielt eine entscheidende Rolle bei der Nutzung von Solarenergie als nachhaltige Energiequelle. Sie umfasst die Planung, den Entwurf, die Finanzierung und den Bau von PV-Anlagen zur Gewinnung von Solarenergie. Es ist ein <strong>komplexer Prozess</strong>, der <strong>Fachkenntnisse</strong> in den Bereichen Technologie, Finanzen, Genehmigungen und Umweltauswirkungen erfordert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Standortauswahl</h3>



<p>Ein wichtiger Aspekt der Planung und Entwicklung von Solaranlagen ist beispielsweise die <strong>Standortauswahl</strong>. Die Wahl des richtigen Standorts für eine Photovoltaikanlage kann einen erheblichen Einfluss auf ihre Effizienz und Rentabilität haben. Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Geländebeschaffenheit, Verfügbarkeit von Netzanschlüssen und rechtliche Rahmenbedingungen müssen sorgfältig berücksichtigt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Finanzierung</h3>



<p>Darüber hinaus ist auch die <strong>Finanzierung</strong> ein wesentlicher Bestandteil bei der Planung und Entwicklung von Solaranlagen für Unternehmen. Die Kosten für den Bau einer großen PV-Anlage können erheblich sein, daher sind fundierte Kenntnisse über Förderprogramme, Steuervergünstigungen und Finanzierungsoptionen unerlässlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vielfältige Aufgaben</h3>



<p>Insgesamt erstrecken sich die <strong>vielfältigen Aufgaben</strong> von der Vorplanung über das Engineering und die Beschaffung bis hin zur Bauüberwachung, Inbetriebnahme und Monitoring bzw. den Betrieb der Anlage. Akteure sind dabei nicht nur die <strong>Projektentwickler</strong>, sondern auch Solarteure, Berater, Energieexperten, Gutachter, Investoren, Ingenieurbüros, Netzbetreiber und Behörden. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Chancen für Unternehmen</h3>



<p>Die Planung und Entwicklung von Solaranlagen bietet dabei nicht nur einfach eine nachhaltige und kostengünstige Lösung für den Energiebedarf eines Unternehmens, sondern auch viele weitere Chancen, die einen Betrieb fit für die Zukunft machen: Bei den notwendigen Vorabanalysen werden oftmals erstmalig <strong>energieintensive Prozesse identifiziert</strong>, die anschließend optimiert werden können oder das PV-Projekt gilt als Startschuss für die Einführung von <strong>Energieeffizienzmaßnahmen</strong> oder eines <strong>Energiemanagement-Systems.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile für Unternehmen und die Umwelt</h2>



<p>Die Planung und Entwicklung von Solaranlagen bietet sowohl Investoren als auch der Umwelt eine Vielzahl von Vorteilen. Durch Investitionen in Photovoltaikanlagen können Anleger und Unternehmen nicht nur hohe Renditen erzielen, sondern auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und ihren CO₂-Ausstoß signifikant reduzieren.</p>



<p>Eine der wichtigsten Vorteile der Planung und Entwicklung von Solaranlagen liegt in den Investitionsmöglichkeiten, die sie bietet. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien steigt die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen kontinuierlich an. Dadurch eröffnen sich für Investoren bzw. Unternehmen attraktive Chancen, ihr Kapital gewinnbringend anzulegen und gleichzeitig zur Energiewende beizutragen.</p>



<p>Darüber hinaus ist die Planung und Entwicklung von Solaranlagen ein Beispiel für grüne Technologie. Sie nutzt die Kraft der Sonne, um saubere und erneuerbare Energie zu erzeugen. Im Vergleich zu herkömmlichen Energiequellen wie fossilen Brennstoffen reduziert die Nutzung von Solarenergie den immer teurer werdenden CO₂-Ausstoß und trägt somit zur Reduzierung des Treibhauseffekts bei.</p>



<p>Ein weiterer Aspekt, der für Investoren und Unternehmen attraktiv ist, sind die Förderprogramme für erneuerbare Energien. Europaweit haben Regierungen Programme eingeführt, um den Ausbau von Photovoltaikanlagen zu unterstützen und Anreize für Investitionen in grüne Technologien zu schaffen. Diese Förderprogramme bieten finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen oder günstigen Krediten und erhöhen somit die Rentabilität von Photovoltaikprojekten.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Planung und Entwicklung von Solaranlagen sowohl für Investoren als auch für die Umwelt äußerst vorteilhaft ist. Sie bietet attraktive Investitionsmöglichkeiten in eine nachhaltige und zukunftsfähige Technologie und trägt zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei. Durch die Nutzung von Förderprogrammen können Investoren und Unternehmen zusätzlich von finanziellen Anreizen profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zehn Schritte bei der Planung und Entwicklung von Solaranlagen</h2>



<p>Die Umsetzung eines Photovoltaikprojekts für ein Unternehmen erfordert eine sorgfältige Planung und Durchführung, um optimale Ergebnisse in Bezug auf Energieerzeugung, Effizienz und Nachhaltigkeit zu erzielen. Hier sind die zehn wesentlichen Schritte, die zum Erfolg in der Photovoltaik-Projektentwicklung beitragen:</p>



<p><strong>1. Standortanalyse</strong></p>



<p>Die Wahl des richtigen <a href="https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/">Standorts</a> ist entscheidend. Eine gründliche Analyse der Sonneneinstrahlung, topografischen Gegebenheiten und Umweltfaktoren beeinflusst direkt die Leistungsfähigkeit der Photovoltaikanlage. Standort-spezifische Daten helfen bei der optimalen Ausrichtung der Module.</p>



<p><strong>2. Rechtliche Rahmenbedingungen klären</strong></p>



<p>Alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen müssen im Rahmen der Planung und Entwicklung von Solaranlagen eingeholt werden. Dies umfasst Baugenehmigungen, Umweltauflagen und Netzanschlussgenehmigungen. Zusätzlich sollten im Vorfeld die finanziellen Rahmenbedingungen wie beispielsweise die steuerlichen Vergünstigungen und mögliche <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-foerderung/">Förderprogramme</a> geklärt werden.</p>



<p><strong>3. Finanzierung planen</strong></p>



<p>Anschließend muss ein klarer Finanzierungsplan aufgestellt werden. Dazu gibt es eine Reihe von <a href="https://cubeconcepts.de/formen-der-photovoltaik-finanzierung-fuer-unternehmen/">Photovoltaik-Finanzierungsarten</a> für Unternehmen, bei denen die Kosten für die Anschaffung der Ausrüstung, Installation, Betrieb und Wartung eingeschlossen sind. Diese reichen vom Contracting über Pacht und Leasing bis zur Finanzierung durch Darlehen und Förderungen und sollten genau auf die Unternehmenssituation abgestimmt werden.</p>



<p><strong>4. Technologische Auswahl</strong></p>



<p>Die Auswahl der passenden <a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Solarzellentechnologie</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/">Wechselrichter</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/">Kabel und Verbindungen</a> der DC- und AC-Seite sind ebenfalls entscheidend. Gerade bei großen gewerblichen Solaranlagen, bei denen sehr viele einzelne Komponenten verbaut werden, ist dies ein äußerst wichtiger Aspekt, der nicht zu vernachlässigen ist. Schon leichte Veränderungen des Wirkungsgrades der Solarmodule, eine falsche Dimensionierung der Wechselrichter oder der Verkabelung können immense Auswirkungen auf den Ertrag oder die Haltbarkeit haben.</p>



<h5 class="wp-block-heading">5. Auswahl der ausführenden Unternehmen</h5>



<p>Bei der Planung und Entwicklung von Solaranlagen werden alle notwendigen Arbeiten ausgeschrieben und nur an erfahrene und zuverlässige Solarteure und Fachbetrieb vergeben. Dabei werden die Angebote sorgfältig verglichen, geprüft und sichergestellt, dass der Anbieter seine Aufgaben umfassend abdecken kann, lieferfähig und handlungsfähig ist und seine Arbeiten fristgerecht abschließen kann.</p>



<p><strong>6. Anlageninstallation</strong></p>



<p>Die eigentliche Installation erfordert Fachkenntnisse und muss bei gewerblichen PV-Anlagen nach allen <a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf">DIN- und VDE-Vorgabe</a><a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">n</a> durchgeführt werden. Zusätzlich besteht die Pflicht, alle Komponenten gemäß ihren eigenen Spezifikationen zu verbauen und alle Sicherheitsstandards einzuhalten, damit die Solaranlage anschließend versichert werden kann. Daher wird der gesamte Installationsprozess durch die Projektleitung bis zum Netzgang sorgfältig überwacht, um mögliche Probleme oder Planabweichungen frühzeitig zu identifizieren.</p>



<p><strong>7. Netzanschluss und Inbetriebnahme</strong></p>



<p>Vor dem Anschluss des Photovoltaik-Systems an das öffentliche Stromnetz sind verschiedene Test durchzuführen, um sicherzustellen, dass die Anlage effizient und reibungslos arbeitet. Die <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-projektentwicklung/">Photovoltaik-Projektentwicklung</a> koordiniert und überwacht alle erforderlichen Abnahmen und Inspektionen mit den relevanten Behörden für den erfolgreichen Netzgang. Eine Betriebsführung bzw. ein Onboarding für die Anlagenbetreiber ist spätestens zu diesem Zeitpunkt obligatorisch.</p>



<p><strong>8. Überwachung und Wartung</strong></p>



<p>Die Implementierung eines umfassenden <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">Überwachungssystems</a> ist unerlässlich, um die Leistung der Anlage kontinuierlich zu überprüfen. Bei der Planung und Entwicklung von Solaranlagen für Unternehmen wird dies immer mitberücksichtigt und von Beginn an miteingeplant. Zusätzlich sollten regelmäßige <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/">Reinigungs-</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/">Wartungs</a>&#8211; und Inspektionspläne erstellt werden, um mögliche Probleme sofort zu erkennen und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern.</p>



<p><strong>9. Dokumentation und Berichterstattung</strong></p>



<p>Da gewerbliche Photovoltaikanlagen äußerst individuelle Projekte sind, müssen zu jeder Anlage Dokumentationen und Anleitungen erstellt werden. Sie müssen alle relevanten Dokumente, Genehmigungen und Inspektionsprotokolle beinhalten. Dies ist nicht nur für den laufenden Betrieb wichtig, sondern erleichtert auch die Einhaltung von <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/">gesetzlichen Vorschriften</a> und das Reporting für den <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/">CSR-Bericht</a>.</p>



<p><strong>10. Nachhaltiges Management</strong></p>



<p>Zeitgleich sollten langfristige Strategien für ein nachhaltiges Energiemanagement für das Unternehmen durch die Photovoltaik-Projektentwicklung entwickelt werden. Dies kann durch die Einführung eines <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">Energie-Managementsystems</a> oder regelmäßige unabhängige <a href="https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/">Energie-Audits</a> umgesetzt werden. Da wird nicht nur der Energiebedarf monitoriert, sondern auch die Kapazitätserweiterung, Technologieupgrades und Integration neuer Entwicklungen in der Photovoltaikbranche berücksichtigt.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Lösungen </h2>



<p>Bei jedem einzelnen Photovoltaikprojekt gibt es diverse Herausforderungen, von Netzanschlussproblemen bis zu technischen Schwierigkeiten bei der Installation von PV-Anlagen. Einige dieser Schlüsselherausforderungen, um die Effizienz und Sicherheit von Photovoltaikprojekten zu gewährleisten, sind:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Netzanschlussprobleme</h4>



<p>Der Anschluss von großen Photovoltaikanlagen von Unternehmen an das öffentliche Stromnetz kann eine komplexe Aufgabe sein, die mit verschiedenen Herausforderungen verbunden ist. Eine der Hauptprobleme besteht in der Netzintegration erneuerbarer Energien, insbesondere wenn die Einspeisung schwankt. Dies kann zu Netzüberlastungen führen und erfordert fortgeschrittene Technologien zur Netzstabilisierung.</p>



<p>Lösung:</p>



<p>Die Implementierung von intelligenten Netztechnologien und Speichersystemen, ermöglichen eine effizientere Integration von Photovoltaikanlagen in das öffentliche Netz. Eine verbesserte Kommunikation zwischen den Anlagen und dem Netz sowie die Nutzung von Energiespeichern helfen, die Schwankungen in der Stromerzeugung auszugleichen und die Netzstabilität zu gewährleisten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Technische Herausforderungen bei der Installation von PV-Anlagen</h4>



<p>Die Installation von Photovoltaikanlagen während der Planung und Entwicklung von Solaranlagen erfordert sorgfältige Planung und Durchführung, um eine optimale Leistung zu gewährleisten. Technische Herausforderungen können sich auf die Auswahl geeigneter Standorte, den Einsatz neuer Technologien und den effizienten Einsatz von Ressourcen beziehen.</p>



<p>Lösung:</p>



<p>Detaillierte Standortanalysen durch neueste Software, die auf umfangreiche Wetterdaten zurückgreift, und modernste Technologien wie leistungsfähigere Solarzellen und innovative Montagesysteme sind entscheidend, um die Effizienz von PV-Anlagen zu maximieren. Durch den Einsatz von fortschrittlichen Überwachungssystemen können außerdem mögliche Leistungsprobleme frühzeitig erkannt und behoben werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Risiken und Sicherheitsmaßnahmen</h4>



<p>Photovoltaikprojekte sind zwar risikoarm, aber nicht risikofrei, sei es durch Naturkatastrophen, Diebstahl oder technische Ausfälle. Sicherheitsmaßnahmen sind daher unerlässlich, um die Anlagen zu schützen und die Investitionen zu sichern.</p>



<p>Lösung:</p>



<p>Der Einsatz von Sicherheitstechnologien wie Überwachungskameras, Zäunen und Alarmsystemen minimiert das Risiko von Diebstahl und Vandalismus. Gleichzeitig sollten PV-Anlagen gegen Naturereignisse wie Stürme und Überschwemmungen gesichert sein. Eine sichere DIN- und VDE-konforme Installation schützt zusätzlich vor Bränden und Blitzeinschlägen, so dass ein umfassendes <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/">PV-Versicherungspaket</a> inkl. Betriebsunterbruchschutz abgeschlossen werden kann. Intelligente und automatische Monitoring-Systeme, die sekundenschnell reagieren, bieten zusätzliche Schutz.&nbsp;</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovationen, neue Trends und Technologien</h2>



<p>Die rasante Entwicklung der Photovoltaik hat die Energiebranche revolutioniert, senkt die Preise und eröffnet ständig neue Möglichkeiten für nachhaltige Energiegewinnung. Insbesondere in den Bereichen der Solarzellen-Technologie, Energiespeicherlösungen und intelligenten Stromnetzen gibt es viele neue Innovationen, die bei der Photovoltaik-Projektentwicklung angewendet werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Solarzellen-Technologien der nächsten Generation</h3>



<p>Die Suche nach effizienteren und kostengünstigeren Solarzellen hat zu beeindruckenden Fortschritten geführt. Herkömmliche Silizium-Solarzellen, obwohl weit verbreitet, stoßen an ihre Grenzen in Bezug auf Wirkungsgrad und Kosten. Neue Technologien versprechen jedoch bahnbrechende Verbesserungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Perowskit-Solarzellen: Diese vielversprechende Klasse von Solarzellen basiert auf Perowskit-Materialien und bietet höhere Wirkungsgrade und Flexibilität in der Gestaltung.</li>



<li>Dünnschicht-Solarzellen: Durch den Einsatz von dünnen, flexiblen Materialien wie CIGS (Kupfer, Indium, Gallium, Selenid) oder CdTe (Cadmiumtellurid) lassen sich Dünnschicht-Solarzellen auf unkonventionellen Oberflächen installieren, was die Einsatzmöglichkeiten erheblich erweitert.</li>



<li>Organische Solarzellen: Diese Solarzellen verwenden organische Halbleitermaterialien, was nicht nur kosteneffizient ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, flexible und halbtransparente Module zu schaffen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Integration solcher Technologien in die Photovoltaik-Projekte verspricht eine höhere Energieausbeute und eine breitere Anwendungspalette.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Energiespeicherlösungen für PV-Anlagen</h3>



<p>Die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie ist stark von Wetterbedingungen abhängig, was die Notwendigkeit von Energiespeicherlösungen in Photovoltaikprojekten unterstreicht.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lithium-Ionen-Batterien: Der Fortschritt in der Batterietechnologie, insbesondere bei Lithium-Ionen-Batterien, ermöglicht eine effiziente Speicherung überschüssiger Energie, die man bei Bedarf abgerufen kann.</li>



<li>Redox-Flow-Batterien: Diese Batterien bieten die Möglichkeit, große Mengen Energie über längere Zeiträume zu speichern und sind besonders für netzferne Anwendungen geeignet.</li>



<li>Wärmespeicher: Thermische Energiespeicher, die die gewonnene Energie in Form von Wärme speichern, bieten eine alternative Lösung für die Bewältigung von Energiebedarfsschwankungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Implementierung von fortschrittlichen Energiespeicherlösungen erhöht die Zuverlässigkeit von Photovoltaikanlagen und ermöglicht eine kontinuierliche Energieversorgung. All dies muss ebenfalls bei der Photovoltaik-Projektentwicklung mitberücksichtigt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intelligente Stromnetze (Smart Grids)</h3>



<p>Die Integration von größeren Photovoltaikanlagen in das bestehende Stromnetz erfordert intelligente Lösungen, um Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen. Diese Technologie kommt gerade bei gewerblichen Photovoltaikanlagen schon seit vielen Jahren zum Einsatz und optimiert den gesamten Energiefluss. Solche Systeme können auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren, was zu einer insgesamt verbesserten Netzstabilität führt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energie-Management-Systeme: Diese Systeme ermöglichen eine präzise Steuerung und Überwachung der unternehmensinternen Energieflüsse. Dies gewährleistet eine effiziente Nutzung der erzeugten Energie und reduziert teure Lastspitzen.</li>



<li>Blockchain-Technologie: Die Blockchain bietet sichere, dezentrale Lösungen für den Energiehandel und die Abrechnung zwischen verschiedenen Akteuren im Smart Grid.</li>



<li>Die Implementierung intelligenter Stromnetze schafft nicht nur eine stabilere Energieinfrastruktur, sondern ermöglicht auch eine bessere Integration erneuerbarer Energien.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Innovationen in der Photovoltaik-Projektentwicklung setzen den Weg für eine nachhaltigere und effizientere Energiezukunft. Durch die Kombination dieser fortschrittlichen Technologien können Photovoltaikprojekte nicht nur ihre Energieproduktion optimieren, sondern auch zu einer zuverlässigeren und flexibleren Energieversorgung beitragen.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen nutzen</h2>



<p>Die Planung und Entwicklung von Solaranlagen steht vor einer vielversprechenden Zukunft, angetrieben durch technologische Fortschritte, steigende Nachfrage nach sauberer Energie und der politischen und gesellschaftlichen Unterstützung. Innovative Solarzellenmaterialien wie Perowskit und organische Verbindungen verbessern die Effizienz. Währenddessen treibt die wachsende weltweite Nachfrage und politische Maßnahmen das Marktwachstum vorantreiben.</p>



<p>Die Integration von Photovoltaikanlagen in sämtliche Infrastrukturen und innovative Technologien bieten zusätzliche Chancen. Zudem ermöglichen Fortschritte in der Energiespeicherung eine zuverlässigere Energieversorgung.</p>



<p>Investitionen in erneuerbare Energien, insbesondere in Photovoltaikprojekte, tragen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen bei. Sie sind nachhaltig und effizient. Die Photovoltaik spielt eine entscheidende Rolle auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieversorgung.</p>



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		<title>Was ist GEIG &#038; wen betrifft es?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/geig-ladeinfrastruktur-pflicht-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2023 11:30:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) verpflichtet Unternehmen in Deutschland dazu, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Gebäuden bereitzustellen. Betroffen sind vor allem: Ziel ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur zu beschleunigen und Elektromobilität alltagstauglicher zu machen. Welche GEIG-Pflichten gelten konkret für Unternehmen? Die Anforderungen hängen davon ab, ob es sich um Neubau, Renovierung oder Bestandsgebäude handelt: [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Das <strong>Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)</strong> verpflichtet Unternehmen in Deutschland dazu, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Gebäuden bereitzustellen.</p>



<p><strong>Betroffen sind vor allem:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unternehmen mit <strong>Nichtwohngebäuden</strong> (z. B. Büro, Industrie, Logistik)</li>



<li>Eigentümer und Betreiber von Immobilien mit <strong>Stellplätzen</strong></li>



<li>Neubauten, Bestandsgebäude und größere Renovierungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel ist es, den Ausbau der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a> zu beschleunigen und Elektromobilität alltagstauglicher zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche GEIG-Pflichten gelten konkret für Unternehmen?</h2>



<p>Die Anforderungen hängen davon ab, ob es sich um <strong>Neubau, Renovierung oder Bestandsgebäude</strong> handelt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubau von Nichtwohngebäuden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 6 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Jeder 3. Stellplatz</strong>: Leitungsinfrastruktur (Vorbereitung für Ladepunkte) </li>



<li><strong>Mindestens 1 Ladepunkt</strong> muss installiert werden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Größere Renovierung von Nichtwohngebäuden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 10 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Jeder 5. Stellplatz</strong>: Leitungsinfrastruktur </li>



<li><strong>Mindestens 1 Ladepunkt</strong> erforderlich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bestehende Nichtwohngebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 20 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Seit 01.01.2025: mindestens 1 Ladepunkt verpflichtend</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-9124" style="width:517px;height:344px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet „Leitungsinfrastruktur“ konkret?</h2>



<p>Leitungsinfrastruktur heißt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorbereitung für spätere Ladepunkte</li>



<li>Verlegte Leerrohre oder Kabeltrassen</li>



<li>Ausreichende elektrische Kapazitäten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Es müssen <strong>nicht sofort alle Ladepunkte installiert</strong>, aber technisch vorbereitet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung?</h2>



<p>Unternehmen, die die GEIG-Vorgaben nicht erfüllen, riskieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bußgelder von <strong>bis zu 10.000 €</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis können zusätzlich <strong>Projektverzögerungen oder Genehmigungsprobleme</strong> entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum wurde das GEIG eingeführt?</h2>



<p>Das GEIG setzt die europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) um. Integriert wurde sie im deutschen Gebäudeenergiegesetz (GEG) und ist auch Bestandteil des Gebäudemodernisierungsgesetzes (<a href="https://cubeconcepts.de/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a>). Das GEIG verfolgt drei zentrale Ziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen</li>



<li>Elektromobilität im Alltag praktikabler machen</li>



<li>CO₂-Emissionen im Verkehrssektor senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein Kernproblem – fehlende Ladepunkte – soll systematisch gelöst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen entstehen für Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Investitionskosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ladepunkte, Verkabelung und Netzanschluss können teuer sein </li>



<li>Besonders bei Bestandsgebäuden relevant</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Integration</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzkapazität oft begrenzt </li>



<li>Lastmanagement notwendig</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bürokratischer Aufwand</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Planung, Genehmigung und Umsetzung komplex </li>



<li>Abstimmung mit Netzbetreibern erforderlich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Lösungen gibt es für Unternehmen oder Bestandshalter?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Intelligentes Lastmanagement</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vermeidet teuren Netzausbau </li>



<li>Optimiert die Nutzung vorhandener Anschlussleistung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Skalierbare Infrastruktur</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erst vorbereiten, später erweitern </li>



<li>Investitionen verteilen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Contracting-Modelle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein Eigeninvestment notwendig </li>



<li>Betrieb und Wartung ausgelagert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Unternehmen mit vielen Standorten ist das <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> oft der wirtschaftlichste Weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am GEIG: Was wird bemängelt?</h2>



<p>In der Praxis gibt es mehrere Kritikpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Aufwand bei <strong>Bestandsgebäuden</strong></li>



<li>Teilweise <strong>hohe Kosten durch Netzausbau</strong></li>



<li>Vorgaben könnten <strong>technologisch nicht flexibel genug</strong> sein</li>



<li>Risiko, dass Infrastruktur nicht optimal genutzt wird</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollten Unternehmen jetzt konkret tun?</h2>



<p><strong>1. Bestandsaufnahme durchführen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anzahl Stellplätze</li>



<li>Gebäudetyp (Neu, Bestand, Renovierung)</li>
</ul>



<p><strong>2. GEIG-Pflichten prüfen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Kategorie trifft zu?</li>
</ul>



<p><strong>3. Infrastruktur strategisch planen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Skalierbarkeit berücksichtigen</li>



<li>Lastmanagement einplanen</li>
</ul>



<p><strong>4. Wirtschaftlichkeit bewerten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenbetrieb vs. Contracting</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: GEIG ist Pflicht – aber auch strategische Chance</h2>



<p>Das GEIG ist mehr als eine regulatorische Vorgabe. Richtig umgesetzt, kann Ladeinfrastruktur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teil der <strong>Energie- und Mobilitätsstrategie</strong> werden</li>



<li>Mit <strong>Photovoltaik und Energiemanagement</strong> kombiniert werden</li>



<li>Neue Geschäftsmodelle ermöglichen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen sollten das Thema daher nicht nur als Pflicht, sondern als <strong>strategischen Hebel</strong> betrachten.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Die CSRD-Berichtspflicht: Aktueller Stand nach der EU-Reform 2026</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/csrdr-berichtspflicht-fur-unternehmen-ab-2024-verschaerft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2023 10:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7793</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat seit ihrer Verabschiedung im Jahr 2022 eine signifikante Entwicklung durchlaufen. Während die ursprünglichen Pläne von 2024 noch eine breite Einbeziehung des Mittelstands vorsahen, hat die EU mit der Änderungsrichtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket) im Februar 2026 den Fokus geschärft und die Schwellenwerte für die Berichtspflicht massiv angehoben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat seit ihrer Verabschiedung im Jahr 2022 eine signifikante Entwicklung durchlaufen. Während die ursprünglichen Pläne von 2024 noch eine breite Einbeziehung des Mittelstands vorsahen, hat die EU mit der <strong>Änderungsrichtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket)</strong> im Februar 2026 den Fokus geschärft und die Schwellenwerte für die Berichtspflicht massiv angehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund der CSRD-Berichtspflicht</h2>



<p>Die neue EU-Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung löst die NFDR-Richtlinie ab und ist ein wichtiger Baustein der EU-Klimagesetzgebung mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Zusammen mit der <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/">EU-Taxonomie</a> soll sie eine höhere Transparenz und Vergleichbarkeit der Wirtschafstätigkeiten aller Unternehmen bieten. Dies soll den Kapitalfluss der privaten Investoren oder Finanzunternehmen hin zu einer umweltbewussten und emissionsfreien Wirtschaft gewährleisten. Die <strong>CSRD</strong>-Richtlinie gehört damit zum EU-Gesetzespaket „Nachhaltige Finanzen“. Die Reports müssen neben den Umweltaspekten auch die Bereiche soziale Verantwortung, Menschenrechte und Governance des jeweiligen Unternehmens abdecken und werden anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer ist von der CSRD-Berichtspflicht betroffen? Die neuen Schwellenwerte ab 2026</h2>



<p>In der frühen Phase (2024) war geplant, bereits Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Berichterstattung zu verpflichten. Um die bürokratische Last für den Mittelstand zu senken, gelten seit dem <strong>Update im Februar 2026</strong> neue Kriterien.</p>



<p>Berichtspflichtig sind nun Unternehmen, die mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehr als <strong>1.000 Mitarbeitende</strong> (zuvor 250)</li>



<li>Bilanzsumme höher als <strong>225 Millionen Euro</strong> (angepasster Wert)</li>



<li>Nettoumsatz über <strong>450 Millionen Euro</strong> (zuvor 40 Mio. €)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für <strong>börsennotierte KMU</strong>, die unterhalb dieser Grenzen liegen, greift der vereinfachte <strong>LSME-Standard</strong> (Listed SME), um den Kapitalmarktzugang zu sichern, ohne die Organisation zu überfordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Inhalte müssen in den CSRD-Berichten offengelegt werden?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9146" style="width:455px;height:303px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Neben den Bereichen, die bereits nach der NFDR-Richtlinie offengelegt werden mussten (Umweltschutz, Soziales, Governance), verlangt die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach CSRD nun weitere Informationen im jährlichen Unternehmensreport. Dies sind Inhalte zur Taxonomie, Geschäftsmodell mit Strategie und Konzept, Lieferketten, Unternehmensziele, Leistungsindikatoren, nachhaltige Führung, Veränderungen, Umgang mit Chancen und Risiken, Entscheidungsprozesse sowie sektorenspezifische Angaben. Alle Daten müssen im Unternehmen erhoben und beurteilt werden, was aufgrund der „Doppelten Wesentlichkeit“ durchaus kompliziert und schwierig sein könnte. Demnach müssen nämlich auch externe Umweltauswirkungen der Unternehmenstätigkeit bewertet werden. Alle Unternehmen haben auch die Pflicht, Ziele zu definieren und deren Fortschritte im CSRD-Report offenzulegen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfungspflichten &amp; Timings der CSRD-Berichtspflicht</h2>



<p>Im Gegensatz zu der bisherigen EU-Berichtsregelung sind mit dem Inkrafttreten der CSRD-Richtlinie nunmehr keine nachlässigen oder leichtfertigen Reports zugelassen. Sie müssen für das laufende Geschäftsjahr im Lagebericht beigefügt werden und sind durch einen unabhängigen Dienstleister prüfpflichtig. Alle Beteiligten unterliegen einer externen Zertifizierungspflicht und der Bilanzeid, der sich bislang nur auf die Finanzberichterstattung bezieht, wird auf den CSRD-Nachhaltigkeitsbericht ausgeweitet. Anschließend müssen sie in den Lagebericht eingebunden und in elektronischem Format vorgelegt werden. Unternehmen, die jetzt schon unter den NFDR-Richtlinien fallen, haben ab 2026 die Pflicht, mit der Datenerhebung zu beginnen, so dass sie im Jahr 2027 einen CSRD-konformen Bericht des Vorjahres erstellen können. </p>



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</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EU beschließt beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren (RED III)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-beschliesst-beschleunigten-ausbau-der-erneuerbaren-red-iii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 10:41:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Ministerrat der EU hat der Novellierung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED III) zugestimmt. Rechtlich verbindlich ist jetzt das Ziel, dass in der gesamten EU bis 2030 der Anteil an erneuerbaren Energien auf mindestens 42,5 % steigt. Bisher lag der Zielwert der RED II bei lediglich 32,5 % und wurde seit 2018 nicht erneuert. Mit der neuesten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Ministerrat der EU hat der Novellierung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie (RED III) zugestimmt. Rechtlich verbindlich ist jetzt das Ziel, dass in der gesamten EU bis 2030 der Anteil an erneuerbaren Energien auf mindestens 42,5 % steigt. Bisher lag der Zielwert der RED II bei lediglich 32,5 % und wurde seit 2018 nicht erneuert. Mit der neuesten Entscheidung werden die Bestimmungen der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie sowie des <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-eu-klimaschutzgesetz-fuer-unternehmen/">EU-Klimaschutzpaketes „Fit for 55“</a> konsequent angeglichen und das beschleunigte Genehmigungsverfahren für Wind- und Solarkraftwerke der Notfallverordnungen in Deutschland wird ab jetzt zum Standard. Solar- und Windparks sollten demnach maximal nach einem Jahr genehmigt werden und doppelte Umweltuntersuchungen oder Analysen werden überflüssig. Die Angleichung und Novellierung der EU-weit gültigen RED war dringend notwendig, da bis 2030 die CO₂-Emissionen ebenfalls um 55 % gesenkt werden sollen. Dabei spielt der beschleunigte Ausbau der Photovoltaik- und Windkraftanlagen eine entscheidende Rolle. Um alle Ziele erreichen zu können, muss nämlich ein Zubau von jährlich 100 Gigawatt an Erneuerbaren in der EU realisiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die „Renewable Energy Directive“ (RED)?</h2>



<p>Generell hat die Richtlinie über erneuerbare Energien der Europäischen Union (EU) das Ziel, den Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch in der EU zu erhöhen. Sie legt verbindliche Ziele für den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch fest. Darüber hinaus gibt es spezifische Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien im Verkehrssektor und im Bereich der Wärme- und Kälteerzeugung. RED enthält auch Bestimmungen zur Förderung erneuerbarer Energien, zur Energieeffizienz und zur Nachhaltigkeit von Bioenergie und legt fest, dass die Mitgliedstaaten nationale Aktionspläne erstellen müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Weiterhin fördert sie den Ausbau erneuerbarer Energien durch Maßnahmen wie Einspeisevergütungen, Quotenregelungen, Ausschreibungen und Netzzugangsregelungen und ist ein wichtiges Instrument zur Unterstützung der Energiewende und zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der EU. Insgesamt fördert RED die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft, Solarenergie, Biomasse, Wasserkraft und Geothermie und trägt somit zur Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was hat sich mit RED III zusätzlich geändert?</h2>



<p>Die Novellierung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie sieht zusätzlich eine Verdopplung der Anteile von erneuerbaren Energien des Gesamtenergieverbrauchs in den Gebäude- und Verkehrssektoren vor und legt weitere Definitionen und Bestimmungen verbindlich fest: den Umgang mit E-Fuels, die Erklärung des Begriffes &#8220;Grüner Wasserstoff&#8221; sowie beispielsweise die Nutzung und Bewertung von Holz oder Biomasse als Energieträger. Auch die Unterziele in den Rechtsvorschriften für die Industrie zur Fernwärme und -kälte wurde im Trilog-Verfahren zwischen EU-Kommission, Parlament und dem Europäischen Rat weiter ausgearbeitet und mit dem RED III verabschiedet. Lediglich die Fragen zum Ausschluss von Wasserkraftwerken aus Vorranggebieten oder deren Nachhaltigkeitscharakter und ob E-Fuels aus Atomstrom auf die Ziele im Verkehrssektor angerechnet werden können, müssen jetzt weiter nachverhandelt werden.  </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik Taufe als Event</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-taufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch eine Photovoltaik Taufe als Event bzw. durch eine öffentlichkeitswirksame PV-Einweihungsveranstaltung wird Ihre Markenbekanntheit und -sichtbarkeit als nachhaltiges Unternehmen gesteigert und ihre Marke gestärkt. Binden Sie Kunden oder gewinnen Sie durch eine Photovoltaik Taufe als Event neue Auftraggeber. Persönliche Interaktionen und die Schaffung positiver Erlebnisse können das Vertrauen in die Marke stärken und potenzielle Kunden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Durch eine <strong>Photovoltaik Taufe</strong> als Event bzw. durch eine öffentlichkeitswirksame PV-Einweihungsveranstaltung wird Ihre Markenbekanntheit und -sichtbarkeit als nachhaltiges Unternehmen gesteigert und ihre Marke gestärkt. Binden Sie Kunden oder gewinnen Sie durch eine Photovoltaik Taufe als Event neue Auftraggeber. <strong>Persönliche Interaktionen</strong> und die Schaffung <strong>positiver Erlebnisse</strong> können das <strong>Vertrauen in die Marke</strong> stärken und potenzielle Kunden dazu ermutigen, Produkte oder Dienstleistungen auszuprobieren.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/Was-ist-eine-PV-Taufe.jpg" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/pv_taufe_mg_v3-720p.mp4"></video></figure>



<p>Nutzen Sie die Photovoltaik Taufe als Networking-Event um wertvolle Kontakte zu knüpfen, Kooperationsmöglichkeiten zu erkunden und potenzielle Geschäftspartner, Kunden oder Lieferanten zu treffen. Eine PV-Einweihungsveranstaltung zieht zu dem auch Medienvertreter an, was Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihre Veranstaltung und ihre Marke in den Medien zu präsentieren. Pressemitteilungen, Interviews und Berichterstattung führen zu einer erhöhten Sichtbarkeit und Publicity. Letztendlich steigern Sie dadurch ebenfalls das Mitarbeiterengagement und die Arbeitsgeberattraktivität. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einer Photovoltaik Taufe zu mehr Umsatz und Bekanntheit</h2>



<p>Sie möchten Ihr Image stärken, Ihre Reputation steigern, Kunden binden, die Arbeitgeber-Attraktivität&nbsp; verbessern und in Ihrer Region oder Branche bekannt werden?</p>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt Ihr Unternehmen dabei, diese Ziele mit einem durchdachten PV-Marketing-Konzept zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CUBE CONCEPTS übernimmt als Full-Service-Partner auch Ihr PV-Marketing</h2>



<p>Vom Konzept bis zur Umsetzung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modularer Aufbau</li>



<li>Regionales Marketing</li>



<li>Mit einem Photovoltaik-Marketingkonzept steuern Sie ihre Maßnahmen gezielter</li>



<li>Festgelegte Budgets</li>



<li>Spart Zeit sowie personelle Ressourcen</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/pv_taufe_mg_v3-720p.mp4" length="31185195" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Versicherungen: Was leisten Sie &#8211; und lohnen sie sich für Unternehmen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-versicherungen-was-leisten-sie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jun 2023 14:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Photovoltaik-Versicherungen schützen Unternehmen vor finanziellen Schäden, die durch Schäden an der PV‑Anlage entstehen können. Sie sind in Deutschland nicht zwingend vorgeschrieben, können für gewerbliche und große Anlagen aber ein sinnvolles Risikomanagement‑Instrument sein. In diesem Artikel erklären wir, Was ist eine Photovoltaikversicherung? Eine Photovoltaik-Versicherung ist eine spezielle Versicherung für gewerbliche oder große PV‑Anlagen, die Schäden an [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Photovoltaik-Versicherungen</strong> schützen Unternehmen vor finanziellen Schäden, die durch Schäden an der PV‑Anlage entstehen können. Sie sind in Deutschland nicht zwingend vorgeschrieben, können für gewerbliche und große Anlagen aber ein sinnvolles Risikomanagement‑Instrument sein.</p>



<p>In diesem Artikel erklären wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche Schäden Photovoltaik-Versicherungen in der Regel abdecken,</li>



<li>welche Komponenten versichert werden,</li>



<li>ob und wann sich eine PV‑Versicherung für Unternehmen lohnt</li>



<li>und was bei Auswahl und Vertragsabschluss wichtig ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Photovoltaikversicherung?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-576x1024.jpg" alt="Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden" class="wp-image-11804" style="width:255px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-576x1024.jpg 576w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-169x300.jpg 169w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-768x1365.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-864x1536.jpg 864w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden.jpg 1152w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beispiel: Hagelschaden</figcaption></figure>



<p>Eine Photovoltaik-Versicherung ist eine spezielle Versicherung für gewerbliche oder große PV‑Anlagen, die Schäden an den Anlagenkomponenten sowie Ausfall‑ und Betriebskosten abdeckt. Sie wird meist im Rahmen der Anlagenfinanzierung oder Betreiberverantwortung vereinbart und kann freiwillig oder verpflichtend vorgeschrieben sein.</p>



<p>Ziele einer Photovoltaik-Versicherung sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzierung des finanziellen Risikos bei großen Investitionen in Solaranlagen.</li>



<li>Schutz vor hohen Reparatur‑ und Wiederherstellungskosten.</li>



<li>Absicherung von Ertragsausfällen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Schäden werden typischerweise versichert?</h2>



<p>Photovoltaik-Versicherungen decken in der Regel physische Schäden und technische Störungen ab, die den Betrieb der Anlage erheblich beeinträchtigen können.</p>



<p>Gängige versicherte Schadensarten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Witterungs‑ und Naturereignisse</strong><br>Sturm, Hagel, Schnee, Blitz, Überschwemmung.</li>



<li><strong>Gewalt‑ und Drittschäden</strong><br>Vandalismus, Diebstahl, Tierverbiss, Brand.</li>



<li><strong>Technische Schäden</strong><br>Kurzschlüsse, Bedienungsfehler, Ausfall von Wechselrichtern, Speichern, Steuerungs‑ oder Messtechnik.</li>



<li><strong>Bau‑ und Einbauschäden</strong><br>Schäden an Dach, Fassade, Boden, Pflaster, Gerüsten im Zusammenhang mit der Anlage oder deren Reparatur.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Versicherer kann die Liste ergänzt werden, z. B. durch Katastrophen‑ oder Betriebsunterbrechungsversicherungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bauteile einer PV‑Anlage sind versichert?</h2>



<p>Eine moderne Photovoltaik-Versicherung für gewerbliche Anlagen deckt in der Regel <strong>alle wesentlichen Komponenten</strong> ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solarmodule und Aufständerung.</li>



<li>Wechselrichter, Steuer‑ und Messtechnik.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/verkabelung-von-pv-modulen/" type="post" id="9751">Verkabelung</a>, Einspeisezähler, Sicherungen und Schaltanlagen.</li>



<li>Energiespeicher (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a>) und ggf. stationäre <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a>.</li>



<li>Transformatoren, Trafo‑Häuser, Einspeise‑ und Übergabestellen bis zum Netzanschluss.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit ist die Anlage „vom Modul bis zum Netz“ abgesichert, sodass Reparatur‑ und Austauscharbeiten bei Schäden umfassend abgedeckt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist bei Ertrags- und Betriebsausfall gedeckt?</h2>



<p>Für Unternehmen ist der Ertragsausfall und die Betriebsunterbrechung häufig der größte Risikofaktor bei einer PV‑Anlage.</p>



<p>Eine moderne Photovoltaik-Versicherung kann folgende Aspekte abdecken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ertragsausfall</strong><br>Entgangene Einnahmen durch fehlenden Eigenverbrauch oder eingespeiste Vergütung während der Reparatur oder des Ausfalls.</li>



<li><strong>Fremdstromkosten</strong><br>Mehrkosten für den Bezug von externem Netzstrom während der Reparatur‑ oder Stillstandphase.</li>



<li><strong>Betriebsunterbrechung</strong><br>Schäden, die den Betrieb der Anlage erheblich beeinträchtigen (z.B. längere Reparatur, Ausfall von Speichern).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusätzlich werden häufig Kosten für De‑ und Remontage, Bau‑ und Dacharbeiten sowie feuerlöschende, aufräumende und Entsorgungsmaßnahmen gedeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Sicherheit bei überschaubaren Beiträgen</h2>



<p>Photovoltaik-Versicherungen sind in der Regel relativ kostengünstig im Verhältnis zur Investitionssumme und den potenziellen Schäden. Die Beiträge richten sich nach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagengröße (kWp).</li>



<li>Anlagentechnik und Ausstattung (z.B. Speicher, Ladeinfrastruktur).</li>



<li>Lage und Wind‑/Schnee‑Lastzone.</li>



<li>Historische Schadenquote und Qualitätsstufe der Anlage.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Höhere technische Standards und Qualitätsanforderungen (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/" type="post" id="7690">versicherungskonforme PV-Anlagen</a>) reduzieren Risiken und können die Prämien senken. Für Unternehmen mit gewerblichen oder großen Anlagen gelten Photovoltaik-Versicherungen daher häufig als sinnvolles Instrument, das bei überschaubaren Kosten einen hohen Schutz bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Versicherung für Unternehmen?</h2>



<p>Eine Photovoltaik-Versicherung ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Anlage eine größere Investition darstellt (z. B. mehrere 100 kWp oder MW‑Bereich).</li>



<li>Der Betrieb der Anlage wirtschaftlichen Ertrag oder kritische Betriebsprozesse beeinflusst.</li>



<li>Unternehmen einen hohen Eigenverbrauch oder eine wichtige Stromeinspeisevergütung haben.</li>



<li>Finanzierungs‑ oder Versicherungsanforderungen bestehen (z. B. bei Krediten oder Investoren).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für kleinere Anlagen mit niedrigem finanziellen Impact kann eine separate PV‑Versicherung dagegen weniger relevant sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Tipps zur Auswahl der Versicherung</h2>



<p>Bevor eine Photovoltaik-Versicherung abgeschlossen wird, empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung der Rahmenbedingungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Umfang prüfen</strong><br>Welche Schäden, Bauteile und Ausfallrisiken sind im Versicherungsumfang enthalten?</li>



<li><strong>Selbstbeteiligung klären</strong><br>Wie hoch ist die Selbstbeteiligung, und wie wird sie im Schadensfall angerechnet?</li>



<li><strong>Dokumentation bereitstellen</strong><br>Baupläne, Statik, Ausführungsnachweise und Wartungsprotokolle sind für die Versicherungsansprüche relevant.</li>



<li><strong>Schnittstelle zu Energie‑ und Versicherungsexperten</strong><br>Unternehmen profitieren, wenn technische und versicherungstechnische Aspekte eng koordiniert werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade bei größeren Projekten lohnt sich ein Beratungsgespräch mit Fachexperten, um die Anlage so zu planen, dass sie versicherungskonform und wirtschaftlich sinnvoll ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CUBE CONCEPTS: Versicherungskonforme Realisierung &amp; Begleitung</h2>



<p>CUBE CONCEPTS realisiert PV‑Anlagen für gewerbliche und industrielle Betreiber, die vollständig versicherungskonform installiert werden. Die Anlagen sind so konzipiert, dass sie den Anforderungen von Versicherungen und Finanzierern entsprechen und die Risiken während des Betriebs minimiert werden.</p>



<p>Für Unternehmen bietet CUBE CONCEPTS:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Versicherungskonforme Montage und Engineering</strong><br>Anlagenplanung, Ausführung und Dokumentation im Einklang mit Versicherungsauflagen.</li>



<li><strong>Support bei der Antragstellung</strong><br>Vorbereitung und Überprüfung aller Unterlagen, die für die Versicherungsantragstellung erforderlich sind.</li>



<li><strong>Langfristige Begleitung</strong><br>Prüfung von Wartungnachweisen, Dokumentationen und technischen Anpassungen im Laufe der Anlagenlaufzeit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit stellen wir sicher, dass Ihre PV‑Anlage nicht nur wirtschaftlich rentabel, sondern auch versicherungstechnisch abgesichert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sind Photovoltaik-Versicherungen Pflicht?</summary>
<p>Nein, Photovoltaik-Versicherungen sind in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, sind aber für gewerbliche oder große Anlagen sinnvoll.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was passiert, wenn ein Teil der Anlage nicht vollständig versichert ist?</summary>
<p>Wenn Komponenten nicht in der Versicherung abgedeckt sind, übernimmt die Versicherung keine Kosten für deren Schadensbearbeitung. Es ist wichtig, die Anlage vollständig zu erfassen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Können auch kleinere Anlagen versichert werden?</summary>
<p>Ja, kleinere Anlagen können versichert werden, die wirtschaftliche Relevanz und die Prämien sind dann aber geringer.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist mit Schäden an Dach und Fassade im Zusammenhang mit PV?</summary>
<p>Bei versicherungskonform errichteten Anlagen werden Schäden an Dach, Fassade und Infrastruktur im Schadensfall häufig mitversichert, je nach Versicherungsbedingungen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unterlagen sind für die Antragstellung wichtig?</summary>
<p>Typische Unterlagen sind: Planung, Ausführungsnachweise, Statik, Prüfberichte, Wartungsnachweise und technische Daten.</p>
</details>



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		<title>Photovoltaik auf Flachdächern: Effizient, einfach &#038; wirtschaftlich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-auf-flachdaechern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 08:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flachdächer von Gewerbe‑ und Industrieimmobilien sind häufig besonders gut für die Installation von Photovoltaik geeignet. Sie sind meist unverschattet, richten sich nahezu vollständig aus und ermöglichen eine hohe Solarstromproduktion pro Fläche. Zugleich gilt in Deutschland für viele Unternehmen Photovoltaik-Pflicht für Industrie &#38; Gewerbe und es gibt Förderprogramme, die die Installation von Solaranlagen auf Flachdächern zusätzlich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Flachdächer</strong> von Gewerbe‑ und Industrieimmobilien sind häufig besonders gut für die Installation von Photovoltaik geeignet. Sie sind meist unverschattet, richten sich nahezu vollständig aus und ermöglichen eine hohe Solarstromproduktion pro Fläche. Zugleich gilt in Deutschland für viele Unternehmen <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Photovoltaik-Pflicht </a>für Industrie &amp; Gewerbe und es gibt Förderprogramme, die die Installation von Solaranlagen auf Flachdächern zusätzlich attraktiv machen.</p>



<p>In diesem Beitrag erläutern wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>warum Flachdächer sich besonders für PV eignen,</li>



<li>welche technischen Rahmenbedingungen gelten,</li>



<li>wie Wartung und Wirtschaftlichkeit stehen</li>



<li>und wie sich Unternehmen bei der Planung unterstützen lassen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Flachdächer ideal für Photovoltaik?</h2>



<p>Flachdächer bietet mehrere Vorteile im Vergleich zu geneigten Dächern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fast volle Ausrichtungsspielräume</strong><br>Durch Aufständerung lassen sich Module optimal zur Sonne ausrichten, z.B. nach Süden, Ost‑West‑ oder Optimierung nach Tagesgang.</li>



<li><strong>Hohe Flächenausnutzung</strong><br>Meist steht die gesamte Dachfläche unverschattet zur Verfügung; zusätzliche Gestelle erhöhen die nutzbare Fläche weiter.</li>



<li><strong>Geringe Genehmigungshürden</strong><br>In vielen Bundesländern gelten vereinfachte Regeln, teils ist die PV‑Installation auf Flachdächern überhaupt nicht genehmigungspflichtig.</li>



<li><strong>Relevanz für Gewerbe‑ und Industriedächer</strong><br>Flachdächer sind häufig in Logistik, Produktion, Großhandel und Handwerk verbreitet – Branchen mit besonders hohen Strom‑ und Wärmeverbrauch.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen ergibt sich ein hohes Potenzial, Solarstrom direkt vor Ort zu erzeugen, Verbrauch zu decken und Kosten zu senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Rahmenbedingungen für PV auf Flachdächern</h2>



<p>Bei Flachdächern gelten einige Besonderheiten, die bei der Planung wichtig sind:</p>



<p><strong>Wind‑, Schnee‑ und Brandschutz</strong><br>Flachdächer sind starken Wind‑ und Sogkräften ausgesetzt. Die Windlast wird in Deutschland in Windlastzonen, Geländekategorien und Schneelastzonen eingeteilt. Zusätzlich sind brandschutzrechtliche Anforderungen und Brandschutzabstände zu beachten.</p>



<p><strong>Fachwerksicherheit und Dachlastreserve</strong><br>Vor der Planung muss geprüft werden, ob die Dachlastreserve ausreicht. Typische Traglasten von ca. 10 kg/m² können ausreichen, je nach Dachkonstruktion und Modul‑ und Aufständerungsgewicht.</p>



<p><strong>Dachtypen</strong><br>Flachdächer sind meist:<ul><li>Bitumen‑ oder Folienflachdächer</li></ul></p>



<p><ul><li>Kies‑ oder Begründächer</li></ul></p>



<p><ul><li>Dächer mit Dämmung (z. B. Styropor, Steinwolle)</li></ul></p>



<p></p>



<p>Alle Varianten sind grundsätzlich PV‑tauglich, doch Montage und Gewicht müssen auf die Dachart abgestimmt sein.</p>



<p><strong>Kies‑ und begrünte Dächer</strong><br>Kiesflachdächer können mit PV‑Systemen kombiniert werden; ggf. wird die Kiesmenge reduziert. Begrünte Dächer lassen sich mit höherer Aufständerung integrieren, sodass die Vegetation genügend Licht erhält und die ökologischen Vorteile bleiben.</p>



<p><strong>Wind‑, Schnee‑ und Brandschutz</strong><br>Flachdächer sind starken Wind‑ und Sogkräften ausgesetzt. Die Windlast wird in Deutschland in Windlastzonen, Geländekategorien und Schneelastzonen eingeteilt. Zusätzlich sind brandschutzrechtliche Anforderungen und Brandschutzabstände zu beachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dach-Check gibt Planungssicherheit</h2>



<p>Vor der Installation lohnt sich ein professioneller Dach‑Check, um technische, bauliche und rechtliche Rahmenbedingungen zu klären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zustand des Daches</strong><br>Prüfung auf Schäden, Beschichtungen, Reparaturen, Dämmung, Dachfenster, Lichtkuppeln, Blitzschutz, Lüftungsschächte und Brandschutzanlagen.</li>



<li><strong>Verfügbare Modul‑ und Aufständerungssysteme</strong><br>Festlegung geeigneter Module, Befestigungsarten und Aufständerungen unter Berücksichtigung von Dachtyp, Geländekategorie und Wartungszugänglichkeit.</li>



<li><strong>Normen‑ und Reibungsberechnung</strong><br>Durch Experten wird die Reibwertermittlung und ggf. Dachstatik geprüft, die notwendigen Rand‑ und Reihenabstände berechnet und die Tragfähigkeit sichergestellt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So entsteht Planungssicherheit, ohne dass das Projekt später scheitert, weil die Dachlast oder Brandschutzvorgaben unberücksichtigt bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Pflege &amp; Wartung von Photovoltaik auf Flachdächern</h2>



<p>Photovoltaikanlagen auf Flachdächern sind langfristig, zuverlässig und vergleichsweise wartungsfreundlich.</p>



<p><strong>Vorteile der Flachdach‑Lage</strong><br>Flachdächer bieten bessere Zugänglichkeit, wodurch Prüfungen und Reinigungen einfacher und kostengünstiger sind als auf steilen Dächern.</p>



<p><strong>Lebensdauer</strong><br>PV‑Module halten erfahrungsgemäß 25 bis 30 Jahre, oft länger. Wechselrichter und sonstige Komponenten sollten nach ca. 10–15 Jahren geprüft bzw. ausgetauscht werden. Insgesamt ist die <a href="https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation von PV-Anlagen</a> recht gering. </p>



<p><strong>Wartungskosten</strong><br>Die laufenden Wartungskosten liegen in der Regel bei etwa 1,5% der ursprünglichen Investition pro Jahr.<br>Regelmäßige Inspektionen, Reinigungen und Instandhaltungen helfen, die Erträge zu maximieren und Schäden frühzeitig zu erkennen. Die <a href="https://cubeconcepts.de/wartung-von-pv-anlagen-maximierung-der-leistung-und-langlebigkeit/" type="post" id="8703">Wartung von PV-Anlagen</a> maximiert die Leistung und die Langlebigkeit des gesamten Systems. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Flachdach‑PV</h2>



<p>Flachdach‑Photovoltaik ist aus mehreren Gründen attraktiv:</p>



<p><strong>Hohe Eigenverbrauchsquote</strong><br>Unternehmen mit hohem Tagesverbrauch (z.B. Produktion, Kühlung, Lüftung) können den erzeugten Strom direkt nutzen und Netzbezug reduzieren.</p>



<p><strong>Kostenreduktion</strong><br>PV‑Strom kann Stromkosten langfristig deutlich senken, insbesondere wenn die Anlage über die gesamte Nutzungsdauer amortisiert wird.</p>



<p><strong>CO₂‑Bilanz und Immobilienwert</strong><br>Die Umstellung auf Solarstrom verbessert die CO₂‑Bilanz und kann den Wert der Immobilie steigern, insbesondere wenn sie nach ESG‑Kriterien bewertet wird.</p>



<p><strong>Statik und Dachsanierung</strong><br>Viele Bestandsdächer mit einer Dachlastreserve von etwa 10 kg/m² sind für PV‑Module geeignet.<br>Bei Asbest‑ oder schwacher Dachkonstruktion kann eine Dachsanierung wirtschaftlich sein, um anschließend PV installieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen und Alternative: PV‑Contracting</h2>



<p>Viele Unternehmen können PV‑Projekte über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Förderprogramme</strong> (z. B. KfW‑ oder regionale Programme),</li>



<li><strong>Direkterschließung</strong> (z .B. ohne Netzkapazitäten),</li>



<li><strong>Contracting‑Modelle</strong> (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">CUBE‑Contracting</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>umsetzen. Diese Modelle reduzieren das Risiko für Unternehmen, da finanzierende Partner oder Systemlieferanten die Investitionswirtschaftlichkeit übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Photovoltaik auf Flachdächern ist eine der effizientesten Optionen, um saubere Energie vor Ort zu erzeugen, Stromkosten zu senken und die CO₂‑Bilanz zu verbessern. Dank optimaler Ausrichtung, hoher Flächenverfügbarkeit, relativ geringer Wartungskosten und vielfältiger Förderangebote lohnt sich die PV‑Nutzung auf Flachdächern für viele Gewerbe‑ und Industrieunternehmen.</p>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt bei der Planung, Dach‑Checks, Statik‑Prüfung und der Umsetzung maßgeschneiderter PV‑Lösungen für jede Dachform – inklusive spezieller Modelle wie PV‑Contracting.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht jedes Flachdach eine Dachsanierung, bevor PV installiert wird?</summary>
<p>Nicht automatisch, aber eine Dach‑ und Statik‑Prüfung ist Pflicht, um sicherzustellen, dass das Dach die zusätzliche Last trägt und die PV‑Anlage langfristig wirtschaftlich ist.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Flachdachtypen sind für PV geeignet?</summary>
<p>Viele Flachdachtypen sind geeignet, darunter Bitumen‑ und Folienflachdächer, Kies‑ und begrünte Dächer sowie gedämmte Dachsysteme. Die Wahl der Montagesysteme richtet sich nach Dachtyp und Lastreserve.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist PV auf Flachdächern teurer zu warten als auf anderen Dächern?</summary>
<p>Im Gegenteil – Flachdächer sind in der Regel einfacher zugänglich, was Wartung und Reinigung erleichtert und die Kosten senkt.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Für welche Unternehmen ist Flachdach‑PV besonders rentabel?</summary>
<p>Besonders rentabel ist PV auf Flachdächern bei Unternehmen mit hohem Tagesstromverbrauch, wie Produktion, Logistik, Handel und Industrie. PV‑Contracting‑Modelle können die Finanzierung entlasten.</p>
</details>



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			</item>
		<item>
		<title>Versicherungskonforme PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/versicherungskonforme-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 06:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sachversicherer (VdS) verschiedene Richtlinien veröffentlicht, damit versicherungskonforme PV-Anlagen zugelassen werden können. Betreiber sind so in der Lage, wenn sie diese bei der Planung, Umsetzung und während des Betriebs einhalten, ihre Photovoltaikanlagen relativ leicht zu versichern. Die VdS 3145:2017-11 (02) &#8220;Photovoltaikanlagen&#8221; Bereits [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) hat in Zusammenarbeit mit dem Verband der Sachversicherer (VdS) verschiedene Richtlinien veröffentlicht, damit <strong>versicherungskonforme PV-Anlagen</strong> zugelassen werden können. Betreiber sind so in der Lage, wenn sie diese bei der Planung, Umsetzung und während des Betriebs einhalten, ihre Photovoltaikanlagen relativ leicht zu versichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die VdS 3145:2017-11 (02) &#8220;Photovoltaikanlagen&#8221;</h2>



<p>Bereits der ausführliche Leitfaden <strong>VdS 3145</strong> aus dem Jahre 2017 zum Thema hat die Erfahrungen von Versicherern für netzgekoppelte Solaranlagen zusammengefasst. Er gilt seitdem als Grundlage in der Versicherungswirtschaft, um Betriebsunterbrechungen und Sachschäden zu vermeiden oder zu minimieren. Genaugenommen ist die Richtlinie <a href="https://vds.de/fileadmin/Website_Content_Images/VdS_Publikationen/vds_3145_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3145: 2017-11 (02)</a> des Verbands der Sachversicherer eine Ergänzung der VdS 3145. Sie behandelt speziell die Risikobeurteilung von Photovoltaikanlagen. Darin werden sämtliche <strong>DIN-Normen</strong> definiert und die Anforderungen sowie Verfahren festgelegt, um die Risiken gewerblicher Photovoltaikanlagen zu bewerten. </p>



<p>Die VdS 3145:2017-11 richtet sich an Planer, Errichter, Betreiber und Versicherer von Photovoltaikanlagen. Die Richtlinie dient als Leitfaden, um sicherzustellen, dass diese Anlagen stets den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprechen. Sie umfasst verschiedene <strong>Aspekte der Risikobeurteilung</strong> von Photovoltaikanlagen, einschließlich der Bewertung von Brandrisiken, elektrischen Risiken, Witterungseinflüssen (Hagel, Windlasten, Blitze etc.) und anderen potenziellen Gefahren. Die Anforderungen an die Planung, Installation, Instandhaltung und Überwachung werden darin ebenfalls festgelegt. Dies soll gewährleisten, dass die Anlagen über Jahre sicher, zuverlässig und versicherungskonform betrieben werden können.</p>



<p>Ausführlichere Angaben nach welchen Vorgaben und Normen, wie CUBE CONCEPTS PV-Anlagen errichtet, finden Sie in unserem <a href="https://cubeconcepts.de/din-en-vde-iec-vorgaben-fuer-gewerblichen-pv-dachanlagen/">Factsheet</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">VdS 6023 als weitere Richtlinie für versicherungskonforme PV-Anlagen</h2>



<p>Bedingt durch die erhöhte Nachfrage und dem forcierten Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern hat im März 2023 der Verband der Sachversicherer die <a href="https://shop.vds.de/download/vds-6023" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>VdS Richtlinie 6023</strong></a> „Photovoltaikanlagen auf Dächern mit brennbaren Baustoffen“ zusätzlich veröffentlicht. Sie soll die Versicherungswirtschaft dabei zu unterstützen, die Risiken einer Versicherbarkeit auch in diesem Bereich besser beurteilen zu können. Ausschlaggebend war unter anderem ein Urteil des Oberlandesgerichtes Oldenburg in einem Streitfall zwischen einer Versicherung und eines Solarteurs. Die Richter stellten fest, dass eine PV-Dach-Installation immer „eine sichere Trennung zwischen elektrischen Komponenten als Zündquelle und der Dachoberfläche als Brandlast“ ermöglichen muss. In diesem Fall war die Montage der <a href="https://cubeconcepts.de/trennschalter-bei-pv-anlagen/">Trennschalter bei PV-Anlagen</a> unzulässig und der Solarteur musste für den entstandenen Schaden haften. </p>



<p>Die neue Richtlinie VdS 6023 versucht dem gerecht zu werden und legt nun auch die spezifischen Sicherheitsmaßnahmen fest, die berücksichtigt werden müssen, wenn Photovoltaikanlagen auf Dächern mit brennbaren Baustoffen installiert werden sollen. Da solche Dächer ein erhöhtes Brandrisiko durch Lichtbögen darstellen, enthält die Richtlinie u. a. Vorschriften zur Minimierung dieses Risikos für versicherungskonforme PV-Anlagen. Sie umfasst beispielsweise Aspekte wie die Auswahl geeigneter brandschutzsicherer Materialien. Ein Dach muss demnach nicht zwangsläufig komplett erneuert, wenn brennbare Baustoffe verwendet wurden. In vielen dieser Fälle reicht beispielsweise die Montage von neuen leichten DIN-zertifizierten Brandschutzfolien zwischen Dachhaut und PV-Modulen aus. Vorher ist jedoch ein unabhängiges Dachgutachten fällig. </p>



<p>Zusätzlich schreibt die VdS 6023 weitere Komponenten für die Anlageninstallation vor. Definiert werden die Anforderungen an die Verkabelung und der elektrischen Systeme oder Abschaltmöglichkeiten bei Lichtbogenerkennung. Zur Brandlastreduzierung enthält sie verschiedene Anweisungen zur Integration der Photovoltaikanlagen in bestehende Brandmelde- und Löschanlagen. Auch der <a href="https://cubeconcepts.de/ueberspannungsschutz-bei-pv-anlagen/">Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</a> wird berücksichtigt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Versicherungskonforme PV-Anlagen müssen alle Richtlinien erfüllen</h2>



<p>Obwohl eine <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auswertung</a> des Fraunhofer ISEs ergab, dass bei nur 120 Bränden während der letzten 20 Jahre eindeutig Photovoltaikanlagen als Auslöser zu identifizieren waren, was einem <strong>Prozentsatz von 0,006 aller PV-Anlagen in Deutschland</strong> entspricht, bestehen Versicherer auf die Einhaltung dieser verschärften Richtlinien, wenn Betreiber ihre Solarkraftwerke versichern möchten. </p>



<p>Diese Hürden für Dach-PV-Anlagen bemängelt auch der Bundesverband der Solarwirtschaft. Er wirft der Versicherungswirtschaft vor, den gesamten PV-Ausbau auf Industrie- und Gewerbedächern dadurch auszubremsen. Außerdem fehle den Versicherern eigene Statistiken weil ohnehin jede Großanlage im Vorfeld von ihnen einzeln bewertet werde und keine der andern gleiche. Gerade dies kann CUBE CONCEPTS bestätigen: Alle PV-Großprojekte werden gesondert geplant und realisiert. Auch wenn sie allen normativen Anforderungen gerecht werden, erfolgt ihre Versicherung jeweils individuell. </p>



<p>Als statistische Grundlage zu einer allgemeingültigen Risikobewertung können die einzelnen versicherungskonformen PV-Großanlagen wegen ihrer differenten Anforderungen und Bauweisen sicherlich nicht herangezogen werden. Daher ist es umso wichtiger, die jeweiligen Richtlinien von Anfang an zu beachten und anschließend einen Versicherungspartner zu finden, der in der Lage ist, das Risiko der individuellen Anlage vernünftig zu bewerten und faire Verträge anbietet. </p>



<p>Im Falle einer <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf-</a>Anlage greift CUBE CONCEPTS auf das weit gespannte Netzwerk zurück, bereitet sämtliche Unterlagen für den bestmöglichen Versicherer auf und legt die Verträge dem Auftraggeber zur Unterzeichnung vor. Im Falle einer <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting-</a>Anlage liegt diese Aufgabe ohnehin bei CUBE CONCEPTS.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Die EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2023 15:17:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7680</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die EU-Taxonomie ist ein einheitliches Klassifizierungssystem der Europäischen Union für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten. Sie soll Unternehmen, Finanzmarktakteuren und Investoren dabei helfen, eindeutig zu bewerten, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten als ökologisch nachhaltig gelten und wie hoch der jeweilige Beitrag zu Umweltzielen ist. Für Unternehmen ist die Taxonomie vor allem deshalb relevant, weil sie zunehmend mit Berichts-, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die <strong>EU-Taxonomie</strong> ist ein einheitliches Klassifizierungssystem der Europäischen Union für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten. Sie soll Unternehmen, Finanzmarktakteuren und Investoren dabei helfen, eindeutig zu bewerten, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten als ökologisch nachhaltig gelten und wie hoch der jeweilige Beitrag zu Umweltzielen ist.</p>



<p>Für Unternehmen ist die Taxonomie vor allem deshalb relevant, weil sie zunehmend mit Berichts-, Nachweis- und Transparenzanforderungen verbunden ist. Gleichzeitig beeinflusst sie den Zugang zu Kapital, die Bewertung durch Investoren und die strategische Ausrichtung auf nachhaltige Geschäftsmodelle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die EU-Taxonomie?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist Teil der europäischen Strategie für nachhaltige Finanzierung und des Green Deal. Sie legt Kriterien fest, nach denen wirtschaftliche Aktivitäten als ökologisch nachhaltig eingestuft werden können.</p>



<p>Dabei geht es nicht um ein allgemeines Nachhaltigkeitssiegel, sondern um eine&nbsp;<strong>technische Bewertungslogik</strong>. Eine wirtschaftliche Tätigkeit gilt nur dann als taxonomiekonform, wenn sie einen wesentlichen Beitrag zu einem Umweltziel leistet, keines der anderen Umweltziele erheblich beeinträchtigt und zusätzlich bestimmte soziale Mindeststandards einhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Ziele deckt die Taxonomie ab?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie umfasst sechs Umweltziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klimaschutz.</li>



<li>Anpassung an den Klimawandel.</li>



<li>Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen.</li>



<li>Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.</li>



<li>Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung.</li>



<li>Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Ziele sind die Grundlage dafür, ob eine wirtschaftliche Aktivität als nachhaltig eingestuft werden kann. Unternehmen müssen daher prüfen, inwieweit ihre Tätigkeiten zu einem oder mehreren dieser Ziele beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist die EU-Taxonomie relevant?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="905" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-1024x905.jpg" alt="" class="wp-image-9153" style="width:392px;height:346px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-1024x905.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-300x265.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-768x679.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht.jpg 1061w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die EU-Taxonomie ist vor allem für folgende Akteure relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unternehmen, die unter die Nachhaltigkeitsberichterstattung fallen.</li>



<li>Banken und Finanzdienstleister.</li>



<li>Versicherungen.</li>



<li>Fonds und andere Kapitalmarktakteure.</li>



<li>Unternehmen mit hohem Investitionsbedarf oder starkem Finanzierungsbezug.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen ist die Taxonomie besonders wichtig, weil sie künftig nicht nur berichten, sondern auch nachvollziehbar belegen müssen, wie nachhaltig ihre wirtschaftlichen Aktivitäten tatsächlich sind. Für Finanzmarktakteure ist sie ein Instrument, um Kapital in nachhaltige Aktivitäten zu lenken und Greenwashing zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hängt die EU-Taxonomie mit der CSRD zusammen?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist eng mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/csrd-berichtspflicht-klimaplaene/" type="page" id="10773">CSRD</a> verknüpft. Unternehmen, die berichtspflichtig sind, müssen in vielen Fällen auch offenlegen, in welchem Umfang ihre Umsätze, Investitionen und Betriebsausgaben taxonomiekonform sind.</p>



<p>Die CSRD hat den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen deutlich erweitert. Damit ist die Taxonomie für weitaus mehr Unternehmen relevant als noch vor einigen Jahren. Entscheidend ist heute nicht mehr nur die formale Unternehmensgröße, sondern auch die jeweilige Berichtspflicht entlang der neuen europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet taxonomiekonform?</h2>



<p>Eine wirtschaftliche Tätigkeit ist nach EU-Taxonomie nur dann nachhaltig, wenn mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zu mindestens einem Umweltziel.</li>



<li>Sie verletzt keines der anderen Umweltziele erheblich.</li>



<li>Sie erfüllt soziale Mindeststandards, unter anderem im Sinne internationaler Leitlinien.</li>



<li>Der Beitrag und die Wirkung müssen transparent dokumentiert und belegt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit ist die Taxonomie deutlich strenger als ein allgemeines ESG-Label. Sie bewertet nicht das gesamte Unternehmen pauschal, sondern immer konkrete wirtschaftliche Tätigkeiten. </p>



<p>Hier gibt es einen Überblick der wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen zu <a href="https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/" type="post" id="14851">Nachhaltigkeit &amp; ESG</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Taxonomie für Unternehmen strategisch wichtig?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist nicht nur ein Reporting-Thema, sondern auch ein strategischer Hebel. Unternehmen, die frühzeitig ihre taxonomierelevanten Aktivitäten kennen, können Investitionen gezielter planen, Finanzierungen besser vorbereiten und ihre Nachhaltigkeitskommunikation belastbarer machen.</p>



<p>Besonders relevant wird das für Unternehmen mit Themen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaik</li>



<li>Energieeffizienz</li>



<li>Ladeinfrastruktur</li>



<li>Gebäudeeffizienz</li>



<li>Dekarbonisierung von Produktionsprozessen</li>



<li>Umstieg auf erneuerbare Energien</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade dort kann die Taxonomie helfen, Investitionen besser einzuordnen und gegenüber Banken, Investoren und Stakeholdern nachvollziehbar darzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen?</h2>



<p>Die Taxonomie sollte nicht nur als Pflicht betrachtet werden. Sie kann auch ein Orientierungssystem sein, um Transformation wirtschaftlich und strukturiert umzusetzen.</p>



<p>Vorteile für Unternehmen sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bessere Transparenz über nachhaltige Aktivitäten.</li>



<li>Höhere Glaubwürdigkeit gegenüber Kapitalgebern und Kunden.</li>



<li>Unterstützung bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen.</li>



<li>Bessere interne Steuerung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen.</li>



<li>Klare Verbindung zwischen ESG-Strategie und operativer Umsetzung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die ihre Taxonomie-Betroffenheit früh analysieren, verschaffen sich damit häufig einen Vorsprung bei Berichtspflichten und Kapitalmarktanforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollten Unternehmen jetzt tun?</h2>



<p>Unternehmen sollten zunächst prüfen, welche ihrer Aktivitäten unter die Taxonomie fallen und wie groß der nachhaltige Anteil ihres Geschäfts ist. Danach lohnt es sich, die Datenlage für Berichte, Investitionsentscheidungen und interne Steuerung aufzubauen.</p>



<p>Sinnvolle nächste Schritte sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Taxonomierelevante Aktivitäten identifizieren.</li>



<li>Daten zu Umsatz, Investitionen und Betriebsausgaben erfassen.</li>



<li>Prüfen, welche Umweltziele betroffen sind.</li>



<li>Schnittstellen zur CSRD-Berichterstattung aufbauen.</li>



<li>Nachhaltigkeits- und Investitionsstrategie aufeinander abstimmen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Unternehmen mit Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder nachhaltige Infrastruktur ist die Taxonomie ein wichtiger Orientierungspunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist heute weit mehr als ein Klassifizierungssystem für nachhaltige Finanzierung. Sie ist ein zentrales Instrument, um nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten messbar, vergleichbar und berichtsfähig zu machen.</p>



<p>Für Unternehmen ist sie vor allem dann relevant, wenn sie in den Geltungsbereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung fallen oder wenn sie sich mit Investitionen, Finanzierungen und ESG-Strategien befassen. Wer die Taxonomie frühzeitig versteht und in die Unternehmenssteuerung integriert, kann regulatorische Anforderungen besser erfüllen und nachhaltige Investitionen gezielter nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist die EU-Taxonomie einfach erklärt?</summary>
<p>Die EU-Taxonomie ist ein Regelwerk, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten können. Sie soll für mehr Vergleichbarkeit und Transparenz bei nachhaltigen Investitionen sorgen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Für wen gilt die EU-Taxonomie?</summary>
<p>Die EU-Taxonomie ist vor allem für berichtspflichtige Unternehmen, Banken, Versicherungen, Fonds und andere Finanzmarktakteure relevant. Sie betrifft also nicht nur den Finanzsektor, sondern auch viele Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.</p>



<p></p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist die EU-Taxonomie eine Zertifizierung?</summary>
<p>Nein. Die EU-Taxonomie ist keine klassische Zertifizierung, sondern ein technisches Klassifizierungs- und Bewertungsinstrument.</p>



<p></p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was hat die CSRD mit der EU-Taxonomie zu tun?</summary>
<p>Die CSRD erweitert die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU deutlich. Viele berichtspflichtige Unternehmen müssen im Rahmen dieser Berichte auch angeben, wie taxonomiekonform ihre Aktivitäten sind.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unternehmen sind besonders betroffen?</summary>
<p>Besonders betroffen sind Unternehmen mit investitionsintensiven Geschäftsmodellen, hohem Energiebedarf, Finanzierungsbedarf oder relevanten Nachhaltigkeits- und ESG-Berichtspflichten.</p>
</details>



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<p></p>
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		<title>Klimaschutzverträge für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/klimaschutzvertraege-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 14:05:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7650</guid>

					<description><![CDATA[<p>Energieintensive Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit, sich für das künftige Gebotsverfahren der Klimaschutzverträge zu bewerben. Sie können ihre Anträge binnen zwei Monaten zu dem vorbereitenden Verfahren einreichen. Dies ist die einzige Voraussetzung für die Teilnahme am ersten Bieterverfahren. Bei einem späteren Zuschlag werden Unternehmen, die bisher mindestens 10 Kilotonnen CO₂ jährlich ausstoßen, durch erhebliche Bundesmittel [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Energieintensive Unternehmen haben jetzt die Möglichkeit, sich für das künftige Gebotsverfahren der <strong>Klimaschutzverträge</strong> zu bewerben. Sie können ihre Anträge binnen zwei Monaten zu dem vorbereitenden Verfahren einreichen. Dies ist die einzige Voraussetzung für die Teilnahme am ersten Bieterverfahren. Bei einem späteren Zuschlag werden Unternehmen, die bisher mindestens 10 Kilotonnen CO₂ jährlich ausstoßen, durch erhebliche Bundesmittel bei ihren CO₂-Einsparprojekten gefördert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kostenausgleich durch Klimaschutzverträge</h2>



<p>Erhält ein Unternehmen den Zuschlag für einen Klimaschutzvertrag, werden die notwendigen Mehrkosten für den Umstieg auf erneuerbare Energien durch staatlich geförderte Ausgleichzahlungen erstattet. Das Programm richtet sich dabei nicht nur an Großunternehmen der <strong>Stahl-, Chemie-, Zement- oder Glasindustrie</strong>, sondern <strong>ausdrücklich</strong> auch an <strong>den Mittelstand.</strong> Es unterstützt den Umstieg auf die klimafreundliche Produktion innerhalb der nächsten 15 Jahre. Sofern allerdings die klimaneutrale Produktion günstiger wird als die Produktion mit fossilen Brennstoffen, kehrt sich die Zahlung um. Dann müssen vorher geförderte Unternehmen ihre Mehreinnahmen zurückzahlen. </p>



<p>Die nun bereitgestellten Fördermittel stammen aus dem <a href="https://cubeconcepts.de/behg-handel-mit-co%e2%82%82-zertifikaten/">BEHG-Handel mit CO₂-Zertifikaten</a>. Diese sollen auch zur Absicherung der Unternehmen bei der Preisentwicklung für Energien verwendet werden. Interessenten müssen jetzt ihr Projekt zur Klimaneutralität beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz <a href="https://www.klimaschutzvertraege.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">anmelden</a>. Sobald sie den jeweiligen Aufwand beziffern, können sie den Antrag einreichen. Im zweiten Schritt, der noch in diesem Jahr stattfinden soll, erhalten die günstigsten Gebote Klimaschutzverträge, bis die bisher freigegebenen Finanzmittel aufgeraucht sind. Dazu wurde ein „mittlerer Zweistelliger Milliardenbetrag“ bereitgestellt, erklärte Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Ausarbeitung der Klimaschutzverträge für Unternehmen notwendig</h2>



<p>Insgesamt sollen durch das Milliardenpaket neue klimafreundliche Produktionsweisen gefördert werden, deren Einführung für Unternehmen bisher kostspielig und riskant sind. Die Bundesregierung verspricht sich dadurch einen weiteren Investitionsschub in Klimainnovationen, von denen die gesamte Industrie mittel- und langfristig profitieren kann. </p>



<p>Grundsätzlich ist das gesamte deutsche Klimaschutzverträge-Programm bereits mit der EU abgestimmt. Lediglich die Einzelheiten müssen jetzt noch ausgearbeitet werden, damit es zu keinen Wettbewerbsverzerrungen unter den europäischen Unternehmen kommt. Ein ähnliches Förderprogramm haben bisher nämlich nur die Niederlande initiiert. Das Angebot zu Klimaschutzverträgen ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Unterstützung von energieintensiven Unternehmen im Rahmen der <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/beschluesse-der-europaeischen-union/">Beschlüsse der europäischen Union</a> von April 2023.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/der-dimensionierungsfaktor-fuer-wechselrichter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2023 07:15:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7593</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter beschreibt das Verhältnis zwischen dem maximal gewinnbaren Gleichstrom (DC) aller installierten Photovoltaikmodule und der maximalen Wechselstrom-Ausgangsleistung (AC) der gesamten PV-Anlage. Er bildet die Bemessungsgrundlage für die Größe und Anzahl der notwendigen Wechselrichter, um den Solarstrom in netzkonformen Wechselstrom umzuwandeln, der für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz oder für den direkten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter beschreibt das Verhältnis zwischen dem maximal gewinnbaren Gleichstrom (DC) aller installierten Photovoltaikmodule und der maximalen Wechselstrom-Ausgangsleistung (AC) der gesamten PV-Anlage. Er bildet die Bemessungsgrundlage für die Größe und Anzahl der notwendigen Wechselrichter, um den Solarstrom in netzkonformen Wechselstrom umzuwandeln, der für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz oder für den direkten Verbrauch im Unternehmen geeignet ist. Berechnet wird der Dimensionierungsfaktor aus dem Quotienten der DC-Leistung des Wechselrichters und der PV-Leistung. Bei einer Unterdimensionierung liegt der Wert über 100 und bei einer Überdimensionierung unter 100 %. Ein Dimensionierungsfaktor von 100 % bedeutet demnach, dass beispielsweise bei einer installierten PV-Leistung von 700 kWp die DC-Wechselrichterleistung ebenfalls 700 KW beträgt. Solch eine Konstellation ist aber nicht in allen Fällen die optimale bzw. wirtschaftlichste. Daher muss bei der Planung jeder einzelnen gewerblichen Photovoltaikanlage der Dimensionierungsfaktor individuell neu berechnet werden.&nbsp;&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="989" height="751" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png" alt="" class="wp-image-7594" style="width:614px;height:466px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png 989w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-300x228.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-768x583.png 768w" sizes="(max-width: 989px) 100vw, 989px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Beispiel: Planung einer 700 kWp-Dach-Anlage in Ost-West-Ausrichtung &#8211; jede Farbe stellt einen eigenen Modul-String dar.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wechselrichter und Modul-Strings</h2>



<p>Komplex wird die Planung von größeren Photovoltaikanalgen für Unternehmen dadurch, dass an einem Wechselrichter nur Solarmodule angeschlossen werden sollten, deren tatsächliche Leistungen gleich hoch sind. Bei solch einem String müssen alle Module also die gleiche Ausrichtung, Neigung und Verschattung aufweisen, damit der Wechselrichter effizient den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln kann. Sofern also verschiedene <a href="https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/">Hallendächer</a>, Solar-Carports, Solar-Überdachungen oder Freiflächenfelder mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Neigungen und Verschattungen geplant werden, muss jedes Mal ein Modul-String berechnet und an einem MPP-Tracker der Wechselrichter oder einem MPP-Tracker eines Multistring-Wechselrichter angeschlossen werden. Um bei einer Anlagengröße von 700 kWp zu bleiben, müssen bei der Planung einer einfachen Dach-PV-Anlage in dieser Dimension bereits etwa 80 Strings berechnet werden, wenn die Anlage eine Ost-West-Ausrichtung haben soll, da auch die Anzahl der Module pro String nicht beliebig groß sein darf: Die leistungsstärksten Wechselrichter können heute maximal 1.000 Volt pro String umwandeln, was etwa einer Leistung von 20 Modulen entspricht.  </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="701" height="402" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1.png" alt="" class="wp-image-7601" style="width:614px;height:352px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1.png 701w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1-300x172.png 300w" sizes="(max-width: 701px) 100vw, 701px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Planung eines einzelnen Strings mit einem Dimensionierungsfaktor von 117,9 %</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die meiste Zeit sind Wechselrichter im Teillastbetrieb</h2>



<p>Bei einem Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter von 100 % wird davon ausgegangen, dass unter idealen Voraussetzungen, also bei optimaler Sonneneinstrahlung ohne Wolken und bei Temperaturen unter 25°, jeder String mit seinem Wechselrichter den bestmöglichen Stromertrag liefert. Solche Bedingungen liegen allerdings selten vor und die meiste Zeit wird ein Wechselrichter in Teillast betrieben. Und genau hier liegt das Problem: Alle Wechselrichter arbeiten unter Teillast nicht mehr so effizient. Schon ab einem 20-prozentigem Leistungsabfall des Strings und einem 80-prozentigem Teillastbetrieb des Wechselrichters setzt dieser Effekt ein. Abgesehen von den höheren Investitionskosten von großen Wechselrichtern, ist demnach eine Unterdimensionierung durchaus auch zusätzlich noch wirtschaftlich.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Ein Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter größer 100 % ist wirtschaftlich</h2>



<p>Bei der wirtschaftlichen Planung einer gesamten Photovoltaikanlage für ein Unternehmen spielt die Berechnung und Dimensionierung der Wechselrichter dadurch eine entscheidende Rolle. Sind sie unterdimensioniert, werden die Leistungsspitzen nur dann gekappt, wenn ideale Bedingungen herrschen. Dieser Energieverlust über einen gesamten Jahresverlauf einer PV-Anlage ist in der Regel marginal und muss dann den höheren Investitionskosten für größere Wechselrichter entgegengesetzt werden. Bei einer 700 kWp-Anlage, die jährlich je nach Standort etwa 630.000 &#8211; 700.000 kWh produzieren könnte, wenn sie mit einem Dimensionierungsfaktor von 100 % geplant würde, beträgt der Energieverlust in unseren Breitengraden bei einer Unterdimensionierung von 120 %&nbsp; durchschnittlich 4.500 kWh. Demgegenüber stehen mehrere zehntausende Euro für Wechselrichter, die eine höhere Nennleistung aufweisen. Je nach Sonneneinstrahlungsintensität gelten in Europa Dimensionierungsfaktoren zwischen 110 und 130 % als besonders wirtschaftlich. Alleine in Deutschland kann dieser Wert um +/- 5 % je nach Standort variieren. </p>



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		<item>
		<title>Vereinfachte Netzanschlüsse für Dach-PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2023 11:07:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die Zertifizierungsanforderungen für Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern ab 135 kWp herabzusetzen. Es ist geplant, Dach-PV-Anlagen bis zu 500 kWp nach der günstigeren und einfacheren Niederspannungsrichtlinie VDE AR-N 4105 zu zertifizieren, wenn sie maximal 270 Kilowatt ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Dies soll unabhängig für alle Spannungsebenen der Anschlüsse gelten. Die Bundesregierung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die Zertifizierungsanforderungen für Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern ab 135 kWp herabzusetzen. Es ist geplant, Dach-PV-Anlagen bis zu 500 kWp nach der günstigeren und einfacheren Niederspannungsrichtlinie VDE AR-N 4105 zu zertifizieren, wenn sie maximal 270 Kilowatt ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Dies soll unabhängig für alle Spannungsebenen der Anschlüsse gelten. Die Bundesregierung sowie der Bundesverband Solarwirtschaft versprechen sich durch diese wesentliche Erleichterung einen weiteren Investitionsschub in gewerbliche Dach-Photovoltaikanlagen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bisherige 135-kWp-Grenze für Dach-PV-Anlagen soll erhöht werden</h2>



<p>Erst als im April 2018 die 96-seitige VDE AR-N 4105 in Kraft trat, wurden defacto auch die Gültigkeiten der Normen für die Spannungsebenen aufgeweicht und die 135-kWp-Grenze eingezogen. Somit gilt bis heute für PV-Anlagen ab 135 kWh die kostspielige Mittelspannungsrichtlinie VDE AR-N 4110 als Netzanschlussregel. Solch eine Zertifizierung verschlingt schnell mehrere Tausend Euro und stellt einen hohen bürokratischen Aufwand dar. PV-Anlagen ab 135 Kilowatt bis 950 Kilowatt kommen bisher zwar mit einem vereinfachten Anlagenzertifikat B nach VDE AR-N 4110 aus, aber diese unverhältnismäßig strengen Zertifizierungsanforderungen führen zu Verstimmungen bei den investitionswilligen Unternehmen und zu einem Flaschenhals bei der Beantragung der jeweiligen Netzanschlüsse. Mit den nun vorgelegten Verordnungsentwürfen will man den gesamte Prozess für Anlagen bis 500 kWp beschleunigen und vereinfachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Ziele verlangen vereinfachte Netzanschlüsse und mehr Geschwindigkeit</h2>



<p>Um dem ehrgeizigen <a href="https://cubeconcepts.de/jaehrlicher-zuwachs-von-22-gigawatt-solarleistung-in-planung/">Ziel</a> eines jährlichen Zuwachses von 22 Gigawatt Solarleistung näher zu kommen und bis 2030 auf 215 Gigawatt in Deutschland ausbauen zu können, soll diese Maßnahme in der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) sowie einer neuen Technische-Anforderungen-Verordnung (TAV) schnellstmöglich umgesetzt werden. Dies soll die Nachfrage von Unternehmen für Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern weiter anfeuern. In diesem Sinne wurde bereits Ende Juli 2022 die NELEV dahingehend angepasst. Betreiber von Anlagen bis zu 950 kWp sind auch ohne vorliegendes Zertifikat zur vorläufigen Inbetriebnahme berechtigt. Allerdings nur, wenn sie das Anlagenzertifikat B gemeinsam mit der Konformitätserklärung abnehmen lassen. Dies darf bis zu 18 Monaten nach dem Netzgang erfolgen. Diese Übergangslösung für vereinfachte Netzanschlüsse, die man im Rahmen des <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Gesetze/Energie/EnWG.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energiewirtschaftsgesetzs (EnWG)</a> beschlossen hat, ist noch bis 2025 gültig. Sie konnte den Stau bei den Zertifizierungen etwas lindern, so dass etliche bis dahin fertiggestellte PV-Anlagen seitdem in Betrieb gehen durften.</p>



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		<item>
		<title>EMAS als Umweltmanagementsystem</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2023 10:50:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Umweltmanagementsystem EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges und ganzheitliches Umweltmanagementsystem, das in der Europäischen Union (EU) eingeführt wurde, an dem ca. 1.200 deutsche Unternehmen teilnehmen. EMAS wurde geschaffen, um Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Umweltleistung zu verbessern, Umweltauswirkungen zu reduzieren sowie transparente Informationen über ihre Umweltleistung zu liefern. Es basiert auf [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Umweltmanagementsystem EMAS (Eco Management and Audit Scheme) ist ein freiwilliges und ganzheitliches Umweltmanagementsystem, das in der Europäischen Union (EU) eingeführt wurde, an dem ca. 1.200 deutsche Unternehmen teilnehmen. <a href="https://www.emas.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EMAS</a> wurde geschaffen, um Organisationen dabei zu unterstützen, ihre Umweltleistung zu verbessern, Umweltauswirkungen zu reduzieren sowie transparente Informationen über ihre Umweltleistung zu liefern. Es basiert auf der ISO 14001, der internationalen Norm für Umweltmanagementsysteme, geht aber über diese hinaus und appelliert auch an die gesamtgesellschaftliche Verantwortung von Organisationen und Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EMAS &amp; ISO 50001 &#8211; Unterschiede</h2>



<p>Die internationale Norm <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a> hingegen konzentriert sich speziell nur auf das Energiemanagement. Sie legt Anforderungen für ein effektives Energiemanagementsystem fest, das Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, ihre Energieeffizienz zu verbessern und den Energieverbrauch zu reduzieren. Ein wichtiger Unterschied zwischen EMAS und ISO 50001 besteht auch darin, dass EMAS die Erstellung einer <strong>öffentlichen Umwelterklärung</strong> erfordert. Diese Umwelterklärung enthält Informationen über verschiedene Umweltaspekte wie beispielsweise den CO₂-Ausstoß, den Energie- und Ressourcenverbrauch oder die Entsorgung- und Müllvermeidungsstrategie des Unternehmens und wird von zertifizierten Umweltgutachtern überprüft. Die ISO 50001 erfordert keine öffentliche Erklärung, sondern konzentriert sich auf die interne Verbesserung des Energiemanagements. Zusätzlich hat EMAS den Anspruch, die Mitarbeitenden aktiv einzubinden und noch intensiver den <a href="https://cubeconcepts.de/pv-marketing-als-wichtiger-baustein-der-csr-esg-strategie/">CSR- und ESG</a>-Gedanken voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EMAS &amp; ISO 50001 – Gemeinsamkeiten</h2>



<p>Unternehmen, die das Umweltmanagementsystem EMAS oder die ISO Norm 50001 eingeführt haben, können im Rahmen des Energiefinanzierungsgesetzs, der EnSimiMav, der Förderrichtlinien der EU ETS Strompreiskompensation, der Carbon-Leakage-Verordnung und der Strom- und Energiesteuergesetze problemlos Steuerentlastungsanträge beantragen. Durch die jeweiligen Zertifikationen und Nachweispflichten, die aus beiden Systemen resultieren, werden diese in der Regel auch vom Gesetzgeber gewährt und durch die Dokumentationspflichten entfallen <a href="https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/">Energieaudits nach DIN EN 16247</a>. Damit werden die <strong>Steuer- und Abgabenlast gesenkt</strong> und zusätzlich durch die eingeführten Umwelt- und Effizienzmaßnahmen die <strong>Gesamtkosten reduziert</strong>. Beide Systeme sind demnach <strong>rechtskonform</strong>, sorgen für ein gesteigertes Image und vermitteln ein glaubwürdiges Engagement gegenüber Kunden, Stakeholdern und Zulieferern. Beides sind Werkzeuge für eine nachhaltige Unternehmensführung, erhöhen die Absatzchancen und gelten als Einstieg zur Klimaneutralität von Unternehmen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das Umweltmanagementsystem EMAS?</h2>



<p>Die Einführung von EMAS ist unabhängig von der Betriebsgröße und die Umsetzungsmethoden werden &#8211; im Gegensatz zur ISO 50001 – individuell erarbeitet. In Zusammenarbeit mit einem EMAS-Umweltgutachter beginnen die Planungen mit dem Umweltbeauftragen oder dem EMAS-Team des Unternehmens entstehen ein Leitbild und ein Umweltprogramm für das Unternehmen. Anschließend geht es an die Priorisierung, Durchführung und Monitorierung der Maßnahmen bevor durch die interne und externe Prüfung die offizielle Umwelterklärung erstellt wird. EMAS unterstützt dabei in allen Phasen und rechnet für den gesamten Prozess etwa ein Jahr ein, bis eine Organisation in das offizielle EMAS-Register eingetragen werden kann.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>DIN EN 17463 (VALERI): Wie Energieinvestitionen wirtschaftlich bewertet werden</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/din-en-17463-investitionen-bewerten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2023 13:48:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7475</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die DIN EN 17463 – VALERI („Valuation of Energy‑related Investments“) – definiert, wie energiebezogene Investitionen systematisch und nachvollziehbar bewertet werden. Die Norm ist für Unternehmen zunehmend wichtig, da sie als einheitliche Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen in Gesetzgebung, Förderprogrammen und Energiemanagement‑Systemen genutzt wird. In diesem Artikel zeigen wir, Was ist DIN EN 17463 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die <strong>DIN EN 17463</strong> – VALERI („Valuation of Energy‑related Investments“) – definiert, wie energiebezogene Investitionen systematisch und nachvollziehbar bewertet werden. Die Norm ist für Unternehmen zunehmend wichtig, da sie als einheitliche Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen in Gesetzgebung, Förderprogrammen und Energiemanagement‑Systemen genutzt wird.</p>



<p>In diesem Artikel zeigen wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>wie</strong> sie in der Praxis eingesetzt wird.</li>



<li><strong>warum</strong> die DIN EN 17463 für Unternehmen relevant ist,</li>



<li><strong>für welche Unternehmen</strong> sie Pflicht‑ oder Empfehlung ist,</li>



<li><strong>welche Rechenmodelle</strong> hinter der Norm stehen und</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist DIN EN 17463 (VALERI)?</h2>



<p>DIN EN 17463 ist eine Norm, die <strong>eine standardisierte Vorgehensweise zur Bewertung von energiebezogenen Investitionen</strong> festlegt. Sie wurde entwickelt, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einheitliche Kriterien für die Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen zu schaffen,</li>



<li>Vergleichbarkeit zwischen Projekten herzustellen und</li>



<li>die Entscheidungsgrundlage für Investitionen transparent zu machen.</li>
</ul>



<p>VALERI ist dabei kein gesetzlicher Pflichtstandard im klassischen Sinne, sondern dient als&nbsp;<strong>referenzierter Rechen- und Bewertungsrahmen</strong>&nbsp;in diversen Rechts- und Förderregelungen, Energiemanagement‑Systemen und Energiereportings.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen ist die Norm wichtig?</h2>



<p>DIN EN 17463 wird vor allem für drei Unternehmensgruppen relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unternehmen mit großen Energieverbräuchen und Energiemanagement‑Systemen</strong><br>Unternehmen, die bereits ein Energiemanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> oder ein Umweltmanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/" type="post" id="7520">EMAS</a> führen, nutzen die DIN EN 17463 oft als Standard, um Energieeffizienzmaßnahmen wirtschaftlich zu bewerten und die Robustheit der Entscheidungen dokumentieren zu können.</li>



<li><strong>Audit‑ bzw. Energieeffizienz‑pflichtige Unternehmen</strong><br>Unternehmen, die Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen von Energieaudits oder gesetzlichen Anforderungen prüfen, können die Norm als Bewertungsgrundlage nutzen, um festzustellen, ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist und ggf. umgesetzt werden sollte.</li>



<li><strong>KMU und andere Unternehmen mit geplanten Energieeffizienz‑Investitionen</strong><br>Selbst wenn keine explizite Pflicht besteht, bietet die DIN EN 17463 einen strukturierten Rahmen, um Energie‑ und Investitionsmaßnahmen objektiv zu bewerten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Norm für Unternehmen interessant?</h2>



<p>Der Einsatz von DIN EN 17463 bringt mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vergleichbare Wirtschaftlichkeitsberechnungen</strong><br>Unterschiedliche Energieeffizienzmaßnahmen (z. B. Anlagenerneuerung, Dämmung, LED‑Beleuchtung, Effizienzsteigerung in Prozessen) lassen sich nach einheitlichen Kriterien bewerten.</li>



<li><strong>Transparenz gegenüber Controlling, Finanzierung und Behörden</strong><br>Die Ergebnisse sind klar dokumentiert, leicht verifizierbar und können für Investitionsentscheidungen, Finanzierungsanträge oder <a href="https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/" type="post" id="7462">Energieaudits nach DIN EN 16247</a> genutzt werden.</li>



<li><strong>Basis für nachhaltige Maßnahmen</strong><br>Die Norm berücksichtigt nicht nur Kosten, sondern auch Risiken, Nutzungsdauer und Kapitalwert, sodass Entscheidungen auf einer soliden finanziellen Grundlage stehen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Standards und Rechenmodelle legt die DIN EN 17463 fest?</h2>



<p>DIN EN 17463 definiert einen strukturierten Prozess zur Bewertung von Energie‑ und Energieeffizienzmaßnahmen. Im Kern wird wie folgt vorgegangen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erfassung der relevanten Daten</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten.</li>



<li>Jährliche Energie‑ und Kostenersparnisse.</li>



<li>Nutzungsdauer und Restwerte.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Kennzahlen berechnen</strong><br>Die Norm legt fest, wie folgende Kennzahlen zu berechnen sind:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Statische und dynamische Amortisationszeit.</strong></li>



<li><strong>Rentabilität der Investition (z. B. interner Zinsfuß).</strong></li>



<li><strong>Kapitalwert (Net Present Value).</strong></li>



<li><strong>Einfluss von Verzinsung, Risiken und Zinsen.</strong></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Einheitliche Darstellung der Ergebnisse</strong><br>Die Norm gibt vor, wie die Ergebnisse dokumentiert und formatiert werden sollen, um die Nachvollziehbarkeit für interne Stellen, Energieberater, Auditoren und Behörden zu sichern.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird DIN EN 17463 in der Praxis eingesetzt?</h2>



<p>Die Norm wird in der Praxis auf verschiedene Weisen genutzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>In Energie‑ und Energiemanagement‑Prozessen</strong><br>Energiebeauftragte oder Energiemanagement‑Teams nutzen die DIN EN 17463, um Energieeffizienzmaßnahmen objektiv zu bewerten und Prioritäten zu setzen.</li>



<li><strong>Für Energie‑ und Effizienz‑Investitionen</strong><br>Unternehmen, die beispielsweise in Anlagensanierungen, Energieeffizienz‑Maßnahmen oder Energiemanagement‑Systeme investieren, nutzen die Norm, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Maßnahmen nachzuweisen.</li>



<li><strong>Im Rahmen von Energieaudits und Energiemanagement‑Systemen</strong><br>Die Norm dient als Grundlage, um festzustellen, ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist und ggf. umgesetzt werden sollte. In der Praxis werden häufig Excel‑Vorlagen und spezielle Software verwendet, die die VALERI‑Methodik umsetzen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die Norm für Energieeffizienz‑Maßnahmen?</h2>



<p>DIN EN 17463 ist ein zentraler Baustein für die objektive Bewertung von Energie‑ und Energieeffizienzmaßnahmen. Sie hilft Unternehmen,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>nicht nur kurzfristige Einsparungen, sondern langfristige Effekte</strong> zu berücksichtigen,</li>



<li><strong>Risiken und Unsicherheiten</strong> in die Bewertung einfließen zu lassen,</li>



<li><strong>objektive Entscheidungen</strong> für Investitionen treffen zu können, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch die Norm werden Energieeffizienzmaßnahmen in vielen Unternehmen transparenter, nachvollziehbarer und damit auch glaubwürdiger für Investoren, Behörden und Stakeholder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>DIN EN 17463 (VALERI) ist ein wichtiger Standard zur Bewertung von energiebezogenen Investitionen.<br>Für Unternehmen mit Energiemanagement‑Systemen, Energieaudits oder großen Energieverbräuchen bietet sie eine einheitliche Grundlage, um Energieeffizienzmaßnahmen wirtschaftlich zu bewerten. Auch für KMU und andere Unternehmen, die Energieeffizienz‑Maßnahmen prüfen, ist sie ein wertvolles Instrument, um Investitionsentscheidungen objektiv, transparent und nachvollziehbar zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wann muss ein Unternehmen DIN EN 17463 einsetzen?</summary>
<p>DIN EN 17463 ist keine reine „Pflichtnorm“, sondern wird als <strong>Referenzstandard</strong> in vielen Rechts- und Energiemanagement‑Systemen verwendet. Sie wird insbesondere dann genutzt, wenn Energieeffizienzmaßnahmen systematisch bewertet werden sollen, z.B. im Rahmen von Energieaudits, Energiemanagement‑Systemen oder Förderprogrammen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Kennzahlen werden nach DIN EN 17463 berechnet?</summary>
<p>Zu den zentralen Kennzahlen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiko‑ und Zinsen‑Einflüsse auf die Investition.</li>



<li>Statische und dynamische Amortisationszeit.</li>



<li>Rentabilität (z.B. interner Zinsfuß).</li>



<li>Kapitalwert (Net Present Value).</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wird DIN EN 17463 auch für KMU empfohlen?</summary>
<p>Ja — auch kleine und mittlere Unternehmen können die Norm nutzen, um Energieeffizienzmaßnahmen strukturiert zu bewerten. Die Norm bietet ihnen eine klare Methode, um Investitionen transparent zu planen, ohne dabei alle Details externer Finanzierungen oder regulatorischer Anforderungen zu berücksichtigen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wo kann man die Norm einsetzen?</summary>
<p>DIN EN 17463 kann in der Praxis genutzt werden, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidungen für Energieeffizienzinvestitionen gegenüber Finanzierern, Energieberatern oder Auditoren zu begründen.</li>



<li>Energieeffizienzmaßnahmen (z.B. Instandsetzung, Dämmung, Prozessoptimierung) zu bewerten,</li>



<li>Investitionen in Energiemanagement‑Systeme zu planen,</li>



<li>Energie‑ und Energieeffizienz‑Projekte zu dokumentieren und</li>
</ul>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieaudit nach DIN EN 16247: Sinnvoll, Pflicht oder strategischer Einstieg?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energieaudit-nach-din-en-16247/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 May 2023 11:40:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7462</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 hilft Unternehmen, ihren Energieverbrauch systematisch zu analysieren, Einsparpotenziale zu identifizieren und Energiekosten nachhaltig zu senken. Für einige Unternehmen ist ein solches Audit gesetzlich vorgesehen, für andere lohnt es sich als strategischer Einstieg in Energiemanagement und Energieeffizienz. In diesem Beitrag klären wir, Was ist ein Energieaudit nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Ein <strong>Energieaudit nach DIN EN 16247</strong> hilft Unternehmen, ihren Energieverbrauch systematisch zu analysieren, Einsparpotenziale zu identifizieren und Energiekosten nachhaltig zu senken. Für einige Unternehmen ist ein solches Audit gesetzlich vorgesehen, für andere lohnt es sich als strategischer Einstieg in Energiemanagement und Energieeffizienz.</p>



<p>In diesem Beitrag klären wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was Unternehmen nach dem Audit damit tun können.</li>



<li>wer von einem Energieaudit profitiert,</li>



<li>in welcher Form es heute in der Gesetzgebung verankert ist,</li>



<li>wie ein Energieaudit nach DIN EN 16247 abläuft und</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Energieaudit nach DIN EN 16247?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist ein systematischer Prozess zur <strong>Analyse des Energieverbrauchs</strong> eines Unternehmens oder einer Anlage. Ziel ist es, Energieflüsse zu erfassen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu empfehlen.</p>



<p>Die Norm definiert einheitliche Strukturen und Vorgehensweisen, sodass Audits vergleichbar, nachvollziehbar und anhand klarer Kriterien bewertet werden können. Das Audit kann als Einzelmaßnahme erfolgen oder als Einstieg in ein umfassendes Energiemanagementsystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen ist ein Energieaudit relevant?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 kann drei Hauptgruppen betreffen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit gesetzlicher Auditaufgabe</h3>



<p>In Deutschland sind bestimmte Unternehmen verpflichtet, Energieaudits durchzuführen. Die konkreten Kriterien (z. B. Umsatz, Anzahl der Beschäftigten, Energieverbrauch) werden immer in der aktuellen Energieeffizienzanforderungs‑ und Transparenzregelung geregelt. </p>



<p>Dies sind aktuell klassische Nicht-KMU nach Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) mit mehr als 250 Mitarbeitenden oder einen Jahresumsatz von über <strong>50 Mio. Euro</strong> und eine Bilanzsumme von über <strong>43 Mio. Euro</strong>. Dazu zählen auch Unternehmen in einer Konzernstruktur. Sie sind alle vier Jahre zu einem Audit verpflichtet. </p>



<p>Bei Unternehmen ab einem Jahresverbrauch von 7,5 GWh (nach EnEfG) reicht ein einfaches Energieaudit nach DIN EN 16247 nicht mehr aus. Diese müssen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> oder ein Umweltmanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/emas-als-umweltmanagementsystem/" type="post" id="7520">EMAS</a> einführen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">2. KMU ohne direkte Pflicht</h3>



<p>Auch kleine und mittlere Unternehmen, die gesetzlich nicht auditpflichtig sind, können ein Energieaudit nach DIN EN 16247 freiwillig beauftragen. Für viele KMU lohnt sich das Audit, um Energiesteuer‑Entlastungen zu nutzen, Energiekosten zu senken und eine strukturierte Grundlage für Energiemanagement zu schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit Einstieg in Energiemanagement</h3>



<p>Energieaudits werden häufig als Einstieg für ein Energiemanagementsystem (z.B. ISO 50001) oder ein ganzheitliches Effizienzmanagement genutzt. Wer vorhat, Energieeffizienzanforderungen langfristig systematisch zu erfüllen, kann mit einem Audit seine Aktionsbasis und konkrete Umsetzungspläne definieren. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen mit einem Jahresverbrauch zwischen 2,5 GWh und 7,5 GWh.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile eines Energieaudits nach DIN EN 16247</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 bietet Unternehmen gleich mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einsparpotenziale erkennen</strong><br>Durch eine systematische Analyse des Energieverbrauchs können ineffiziente Prozesse, veraltete Anlagen und unnötige Energieverluste identifiziert werden.</li>



<li><strong>Kosten senken</strong><br>Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen führt oft zu deutlichen Einsparungen bei Energiekosten und Wartungsaufwendungen.</li>



<li><strong>Umwelt und Emissionen</strong><br>Die Reduktion des Energieverbrauchs geht in der Regel mit einer Verringerung der Treibhausgasemissionen und einer geringeren Umweltbelastung einher.</li>



<li><strong>Wettbewerbsfähigkeit stärken</strong><br>Unternehmen, die Energieeffizienz systematisch steigern, reduzieren ihr Risiko gegenüber Energiepreisvolatilität und stärken ihr Image als nachhaltiger Partner.</li>



<li><strong>Transparenz und Compliance</strong><br>Die strukturierte Erfassung und Nachvollziehbarkeit des Energieverbrauchs hilft bei Berichtspflichten, Stakeholder‑Anfragen und Energie‑Reporting.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie läuft ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ab?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 gliedert sich in mehrere Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beauftragung eines Energieauditors</strong><br>Ein Energiebeauftragter oder ein verantwortlicher Ansprechpartner im Unternehmen wählt einen unabhängigen Energieauditor aus, der in der Regel zertifiziert ist.<br>Die Auswahl erfolgt in der Regel nach Qualifikation, Erfahrung und Referenzen.</li>



<li><strong>Auditumfang definieren</strong><br>Gemeinsam wird der Umfang des Audits festgelegt: Welche Standorte, Anlagen, Prozesse und Energieträger werden berücksichtigt.<br>Die Dimensionen können je nach Unternehmensgröße und Zielsetzung erweitert werden.</li>



<li><strong>Daten erheben und analysieren</strong><br>Der Auditor erfasst Energieverbrauchsdaten, lastet Prozesse, prüft Anlagen und legt Messpunkte fest.<br>Die Analyse erfolgt anhand der aktuell gemessenen Werte und vorher definierter wirtschaftlicher und technischer Kriterien.</li>



<li><strong>Empfehlungen und Umsetzungspriorisierung</strong><br>Im Ergebnisbericht werden die identifizierten Einsparpotenziale dargestellt, Maßnahmen definiert und prioritisiert.<br>Die Wirtschaftlichkeit, der Investitionsbedarf und die erwarteten Energiekosteneinsparungen werden transparent dargestellt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert nach einem Energieaudit?</h2>



<p>Nach einem Energieaudit folgt die Entscheidung, wie die Ergebnisse umgesetzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pflichtunternehmen</strong><br>Unternehmen, die nach geltender Gesetzgebung auditpflichtig sind, müssen die empfohlenen Maßnahmen, die wirtschaftlich sinnvoll sind, formal prüfen und ggf. umsetzen.<br>Die konkreten Umsetzungspflichten richten sich nach den aktuellen Vorgaben.</li>



<li><strong>KMU und freiwillige Audits</strong><br>Für Unternehmen, die ein Energieaudit freiwillig durchführen, gilt: Die Ergebnisse sollten in die Planung eingebunden werden.<br>Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen führt in der Regel zu sehr guten Ergebnissen, sowohl in finanzieller als auch in strategischer Hinsicht.</li>



<li><strong>Einstieg in Energiemanagement</strong><br>Viele Unternehmen nutzen das Energieaudit als Basis für ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein umfassendes Effizienzmanagement.<br>So wird die Energieeffizienz dauerhaft in die Unternehmensprozesse integriert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Energieaudits als Basis für Energiemanagement</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Baustein im Energiemanagement‑Portfolio eines Unternehmens.<br>Es liefert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine klare Analyse der aktuellen Situation.</li>



<li>Eine Priorisierung von Maßnahmen.</li>



<li>Die Grundlage für weitergehende Energiemanagementmaßnahmen.</li>
</ul>



<p>Wer bereits Energiemanagement‑Systeme wie ISO 50001 oder EMAS nutzt, kann das Audit als Ergänzung oder Überprüfung einsetzen, um bestehende Maßnahmen zu standort‑ und praxisnah zu validieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist ein sinnvolles Instrument, um Energieverbrauch transparent zu machen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Kosten zu senken. Für bestimmte Unternehmen ist es eine gesetzliche Pflicht, die im Rahmen von Energieeffizienzvorgaben erfüllt werden muss. Für andere Unternehmen, insbesondere KMU, ist es ein wirtschaftlicher Einstieg in Energiemanagement, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ zu Energieaudit nach DIN EN 16247</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Muss jedes Unternehmen ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchführen?</summary>
<p>Nein — nur bestimmte Unternehmen, die nach geltender Energieeffizienz‑ und Transparenzverordnung als auditpflichtig gelten, müssen Energieaudits nach DIN EN 16247 durchführen. Unternehmen mit Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 oder EMAS werden in der Regel von der Pflicht entbunden.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bringt ein Energieaudit für meine Energiekosten?</summary>
<p>Ein Energieaudit kann helfen, Energieeinsparungen von mehreren Prozentpunkten zu identifizieren, je nach Ausgangszustand. Die konkreten Einsparungen hängen von der Struktur des Unternehmens, den Prozessen und den Umsetzungshandlungen ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann ich freiwillig ein Energieaudit machen, wenn ich nicht auditpflichtig bin?</summary>
<p>Ja — Energieaudits nach DIN EN 16247 können auch freiwillig beauftragt werden, insbesondere wenn ein Unternehmen Energiesteuer‑Entlastungen, Energieeffizienz‑Maßnahmen oder Energiemanagement einführen möchte.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange gilt ein Energieaudit?</summary>
<p>Ein Energieaudit wird in der Regel mit einer definierten Gültigkeitszeit genutzt, die sich nach den aktuellen Vorgaben und der Unternehmenssituation richtet. Änderungen in der Anlagenstruktur, im Energieverbrauch oder in den gesetzlichen Anforderungen können die Notwendigkeit für ein erneutes Audit auslösen.</p>
</details>



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		<item>
		<title>PV-Stromgestehungskosten im Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-stromgestehungskosten-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2023 07:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Generell dienen die Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Electricity, LCOE) dazu, die Kosten verschiedener Energieträger-Technologien miteinander zu vergleichen und die wirtschaftlichste Option zu ermitteln. Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei die Investitions- und Betriebskosten (inkl. Zinsen), die Kosten für Brennstoffe und CO₂-Emissionen, sofern die Stromerzeugung auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe basiert, sowie die Lebensdauer, Auslastung und Entsorgung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Generell dienen die Stromgestehungskosten (Levelized Cost of Electricity, LCOE) dazu, die Kosten verschiedener Energieträger-Technologien miteinander zu vergleichen und die wirtschaftlichste Option zu ermitteln. Die ausschlaggebenden Faktoren sind dabei die Investitions- und Betriebskosten (inkl. Zinsen), die Kosten für Brennstoffe und CO₂-Emissionen, sofern die Stromerzeugung auf der Verbrennung fossiler Brennstoffe basiert, sowie die Lebensdauer, Auslastung und Entsorgung einer Anlage. Wie haben sich nun in den letzten Jahren die Stromgestehungskosten für gewerbliche PV-Anlagen gegenüber verschiedene andere Energieträger verändert?</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Stromgestehungskostenkosten wurden in zwölf Jahren um 85 % reduziert </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-1024x650.jpg" alt="" class="wp-image-7390" style="width:704px;height:446px" width="704" height="446" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-1024x650.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-768x488.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten.jpg 1230w" sizes="(max-width: 704px) 100vw, 704px" /></figure>



<p>Laut dem Bericht <a href="https://www.irena.org/publications/2021/Jun/Renewable-Power-Costs-in-2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8220;Renewable Power Generation Costs in 2020&#8221;</a> der Internationalen Energieagentur (IEA) sind die globalen Stromgestehungskosten für Solarstrom im Jahr 2020 im Durchschnitt um 85 % gesunken, verglichen mit den Kosten im Jahr 2010. In einigen Ländern, wie in China, Indien und den Vereinigten Staaten, sind die <strong>PV-Stromgestehungskosten</strong> mittlerweile niedriger als die Kosten für Kohle- oder Gas-basierte Stromerzeugung. Für Deutschland kommt das Fraunhofer Institut in einer <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Studie</a> auf ähnliche Werte: Danach liegen die Stromgestehungskosten bei PV-Großanlagen in 2021 zwischen 3,12 und 11,01 Cent pro kWh, wobei sich die Spanne dadurch erklärt, dass bei der Berechnung zwischen verschiedenen PV-Anlagentypen unterschieden wurde. Je größer die Anlage, desto geringer sind die Kosten pro kWp und für die Stromgestehungskosten insgesamt ist entscheidend, ob sie mit oder ohne Stromspeicher realisiert wird. Werden die gemittelten LCOE für Photovoltaikanlagen in Deutschland von 2011 und 2021 verglichen, liegen die Kosten ebenfalls um 85 % niedriger. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geringe Stromgestehungskosten bei erneuerbaren Energien</h2>



<p>Mit einem gemittelten Wert von knapp 6 Cent pro kWh liegen Photovoltaik-Großkraftwerke nun gleichauf mit den immer schon recht günstigen Onshore Windkraftanlagen. Diese konnten ihre Stromgestehungskosten innerhalb der letzten Jahre immerhin von 9 auf 6 Cent pro kWh im Durchschnitt senken. Beide Studien kommen zu dem Schluss, dass die Stromproduktion durch große <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> heute die kostengünstigste Variante darstellt. Abgesehen von kleinen privaten PV-Dachanlagen mit Speichern oder Offshore Windkraftanlagen ist der Strom aus Biogas heute der teuerste Strom aus erneuerbaren Energien. Die Kostensenkungen bei den PV-Stromgestehungskosten führen die Experten hauptsächlich auf technologische Fortschritte und Massenproduktion zurück. Zusätzlich hat die Effizienz der PV-Module zugenommen, während die Kosten für die Herstellung und Installation gesunken sind. Auch die Entwicklung von innovativen PV-Systemen wie zum Beispiel die Kombination von PV-Anlagen mit Energiespeichern trägt zur Kostensenkung bei. Es wird erwartet, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzen wird. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigende Stromgestehungskosten bei fossilen Brennstoffen</h2>



<p>Generell sind die Stromgestehungskosten fossiler Brennstoffe in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Dies liegt zum Teil daran, dass einige fossile Brennstoffreserven schwerer zugänglich geworden sind, was höhere Kosten für die Förderung und Exploration mit sich bringt. Gerade bei Gas lagen die Gestehungskosten zwischenzeitlich aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine bei knapp 30 Cent pro kWh. Trotz der aktuellen Preisberuhigung erreichten sie im Jahresmittel 2022 immer noch einen Wert über 20 Cent pro kWh. Neben den höheren Beschaffungskosten verteuern auch die strengeren Umweltauflagen fossile Brennstoffe in Europa. Die Preise für den CO₂-Ausstoß werden durch die Länder sowie durch die Europäische Union weiterhin sukzessive erhöht. </p>



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		<item>
		<title>Neue Pflichten für Unternehmen: EU-Klimaschutzgesetz</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-eu-klimaschutzgesetz-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 09:42:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7362</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Union plant im Jahre 2050 klimaneutral zu sein und hat mit dem europäischen Klimagesetz dieses Ziel zu einer rechtlichen Verpflichtung erklärt. Konkret erarbeiten die EU-Länder stetig neue Rechtsvorschriften, damit die Klimaneutralität realisiert werden kann. Das EU-Klimaschutzgesetz nimmt seit der Verabschiedung des Gesetzespaketes durch das EU-Parlament vom April 2023 schärfere Formen an, die jetzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/was-bedeutet-das-eu-klimaschutzgesetz-fuer-unternehmen/">Neue Pflichten für Unternehmen: EU-Klimaschutzgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Europäische Union plant im Jahre 2050 klimaneutral zu sein und hat mit dem europäischen Klimagesetz dieses Ziel zu einer rechtlichen Verpflichtung erklärt. Konkret erarbeiten die EU-Länder stetig neue Rechtsvorschriften, damit die Klimaneutralität realisiert werden kann. Das EU-Klimaschutzgesetz nimmt seit der Verabschiedung des Gesetzespaketes durch das EU-Parlament vom April 2023 schärfere Formen an, die jetzt sukzessive auch von der Bundesregierung umgesetzt werden müssen. Daraus ergeben sich auch neue Pflichten für Unternehmen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Das EU-Klimaschutzgesetz bringt neue Pflichten für alle</h2>



<p>Um zu verstehen, was <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/policies/green-deal/fit-for-55-the-eu-plan-for-a-green-transition/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8220;Fit for 55&#8221;</a> bedeutet und was Unternehmen jetzt zu erwarten haben, werden in diesem Whitepaper zunächst die wichtigsten Instrumente zur Durchsetzung erklärt, die aktuellen Beschlüsse zum Osterpaket vom April 2023 erörtert, mit der aktuellen Gesetzeslage verglichen, Risiken für Unternehmen beschrieben und im Anschluss Handlungsempfehlungen mit konkreten Beispielen gegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte des Whitepapers:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grundlagen: Steuerungs- und Emissionshandelssysteme</li>



<li>Was ist das EU ETS?</li>



<li>Was ist die DEHSt?</li>



<li>Aktuelle Gesetzeslage inkl. Normen und Richtlinien</li>



<li>Was ändert sich durch das EU-Klimaschutzpaket?</li>



<li>Risiken und neue Pflichten für Unternehmen</li>



<li>Wie können erneuerbare Energien effizient eingesetzt werden?</li>



<li>Künftige PV-Beispielrechnungen nach geplanter EU-Reform  </li>
</ul>



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									<option value="-">-</option>
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			</item>
		<item>
		<title>Lohnt sich Photovoltaik für Industrie und Gewerbe?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-in-industrie-amp-gewerbe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 14:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ja – Photovoltaik lohnt sich für Industrie- und Gewerbebetriebe in den meisten Fällen wirtschaftlich und strategisch. Unternehmen können ihre Stromkosten deutlich senken, sich gegen steigende Energiepreise absichern und gleichzeitig regulatorische sowie ESG-Anforderungen erfüllen. Besonders wirtschaftlich ist Photovoltaik, wenn: Welche Vorteile hat Photovoltaik für Unternehmen konkret? Photovoltaik bietet Industrie- und Gewerbebetrieben mehrere messbare Vorteile: Wirtschaftlich Strategisch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-in-industrie-amp-gewerbe/">Lohnt sich Photovoltaik für Industrie und Gewerbe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ja –<strong> Photovoltaik lohnt sich für Industrie- und Gewerbebetriebe </strong>in den meisten Fällen wirtschaftlich und strategisch. Unternehmen können ihre Stromkosten deutlich senken, sich gegen steigende Energiepreise absichern und gleichzeitig regulatorische sowie ESG-Anforderungen erfüllen.</p>



<p>Besonders wirtschaftlich ist Photovoltaik, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein <strong>hoher Stromverbrauch am Tag</strong> besteht</li>



<li>große <strong>Dach- oder Freiflächen</strong> verfügbar sind</li>



<li>Strompreise langfristig über ~10 ct/kWh liegen</li>



<li>Eigenverbrauch optimiert werden kann (z. B. durch Lastmanagement oder Speicher)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat Photovoltaik für Unternehmen konkret?</h2>



<p>Photovoltaik bietet Industrie- und Gewerbebetrieben mehrere messbare Vorteile:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftlich</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduktion der Stromkosten durch Eigenversorgung</li>



<li>Planbare Energiekosten über 20+ Jahre</li>



<li>Schutz vor steigenden Strompreisen</li>



<li>Zusätzliche Erlöse durch Einspeisung oder Direktvermarktung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Strategisch</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unabhängigkeit vom Energiemarkt</li>



<li>Erleichterung bei Zertifizierungen für <a href="https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/" type="post" id="14851">Nachhaltigkeit &amp; ESG</a></li>



<li>Wettbewerbsvorteile bei Kunden und Investoren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Technisch</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dezentrale Energieversorgung erhöht Versorgungssicherheit</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/" type="post" id="19469">Photovoltaik Eigenverbrauch steigern</a> durch Speicher </li>



<li>Integration in <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsysteme</a> möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten von Photovoltaik-Anlagen gibt es für Industrie &amp; Gewerbe?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Dachanlagen (Standardlösung)</h3>



<p>Gerade&nbsp;große Gewerbe- und Industriedächer bieten sich für <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/" type="page" id="482">Photovoltaik auf Dachflächen</a> besonders an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung vorhandener Dachflächen</li>



<li>Wirtschaftlich in den meisten Fällen die erste Wahl</li>



<li>Schnell realisierbar</li>



<li>Wertet die Immobilie auf</li>



<li>Bedient die <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/" type="post" id="4015">Photovoltaik-Pflicht</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Freiflächenanlagen</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/" type="page" id="543">Solarparks </a>sind extrem ertragreich, hoch effizient und nutzen Brach- oder Ausweichflächen perfekt für die eigene Stromproduktion aus.  </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für Unternehmen mit verfügbarem Grundstück</li>



<li>Hohe Leistung möglich</li>



<li>Besonders relevant für energieintensive Betriebe</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Solar-Carports</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar-Carports </a>liefern hohe Erträge durch ihre flexible Ausrichtung, können auch Laderampen oder Außenlager überdachen und sind in einigen Bundesländern heute schon Pflicht.  </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Doppelnutzung von Parkflächen</li>



<li>Kombination mit Ladeinfrastruktur möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Fassaden-PV (BiPV)</h3>



<p>Building Integrated Photovoltaics (<a href="https://cubeconcepts.de/bipv-im-ueberblick/" type="post" id="27230">BiPV</a>) ersetzt herkömmliche Baumaterialien wie Ziegel, Glas oder Fassadenplatten durch Solarmodule. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ergänzung bei begrenzten Dachflächen</li>



<li>Architektonisch integrierbar</li>



<li>Noch nicht immer wirtschaftlich, aber zunehmend relevant</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird eine PV-Anlage für ein Unternehmen richtig dimensioniert?</h2>



<p>Die optimale Anlagengröße richtet sich primär nach dem Stromverbrauch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ziel ist meist ein <strong>hoher Eigenverbrauch (&gt;60–80 %)</strong></li>



<li>Zu große Anlagen → mehr Einspeisung führt heute zu geringerer Wirtschaftlichkeit</li>



<li>Zu kleine Anlagen → ungenutztes Potenzial</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Einflussfaktoren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofil (Tag/Nacht, Wochenverlauf)</li>



<li>verfügbare Fläche</li>



<li>Netzanschlusssituation</li>



<li>zukünftige Entwicklungen (z. B. E-Mobilität, Wärmepumpen, Produktionserweiterung)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Genau hier entsteht in der Praxis der größte Mehrwert durch professionelle Planung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Speicher und Energiemanagement?</h2>



<p>Ohne Energiemanagement bleibt viel Potenzial ungenutzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Batteriespeicher</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steigern den <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-eigenverbrauch-steigern/" type="post" id="19469">Photovoltaik Eigenverbrauch</a></li>



<li>Reduzieren Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Können zusätzliche Erlöse generieren (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/regelenergie-zusatzertraege-durch-stromspeicher/" type="post" id="13978">Regelenergie</a> oder zum <a href="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Lastmanagement</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verschiebt Verbrauch in PV-Erzeugungszeiten (<a href="https://cubeconcepts.de/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifting</a>)</li>



<li>Reduziert Netzentgelte</li>



<li>Stabilisiert den Betrieb</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Energiemanagementsysteme (EMS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vernetzen Erzeugung, Verbrauch und Speicher</li>



<li>Automatisieren Optimierung</li>



<li>Grundlage für wirtschaftlichen Betrieb größerer Systeme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Förderungen und Modelle gibt es für Unternehmen?</h2>



<p>In der Praxis sind weniger klassische Förderungen entscheidend – sondern <strong>Finanzierungs- und Betreibermodelle</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Modelle:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigeninvestition (CAPEX)</strong></li>



<li><strong>Contracting / PPA (OPEX)</strong><br>→ Strombezug ohne eigene Investition</li>



<li><strong>Miet- oder Leasingmodelle</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Unternehmen kann besonders <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> interessant sein, da:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung entsteht</li>



<li>Risiken ausgelagert werden</li>



<li>Planung und Betrieb extern erfolgen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die größten Herausforderungen – und wie lassen sie sich lösen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Hohe Anfangsinvestition</h3>



<p>Lösung: Contracting, PPA oder Finanzierung</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Begrenzte Flächen</h3>



<p>Lösung: Kombination aus Dach, Carport, Fassade</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Komplexe Regulierung</h3>



<p>Lösung: strukturierte Projektentwicklung und energiewirtschaftliche Bewertung</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Integration ins Energiesystem</h3>



<p>Lösung: Energiemanagement + Speicher + Lastoptimierung</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Photovoltaik NICHT?</h2>



<p>Photovoltaik ist nicht immer automatisch sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr geringer Tagesstromverbrauch und keine externe Verbraucher, an die der Überschuss veräußert werden kann</li>



<li>stark verschattete oder ungeeignete Flächen (fehlende Statik, sanierungsbedürftige Dächer, hohe Luftverschmutzung o. ä.)</li>



<li>extrem niedrige Strompreise (selten im aktuellen Markt)</li>



<li>fehlende langfristige Nutzungsperspektive des Standorts</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis sind diese Fälle jedoch die Ausnahme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik ist ein strategischer Hebel für Unternehmen</h2>



<p>Photovoltaik ist heute <strong>kein reines Nachhaltigkeitsthema mehr</strong>, sondern ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Energieversorgung.</p>



<p>Für Industrie und Gewerbe bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>niedrigere und planbare Energiekosten</li>



<li>höhere Versorgungssicherheit</li>



<li>bessere ESG-Performance</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die frühzeitig investieren oder geeignete Modelle nutzen, sichern sich langfristige Wettbewerbsvorteile.</p>



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<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Projektentwicklung kurz erklärt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-projektentwicklung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2023 15:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11008</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Aufgaben der Solar-Experten bei CUBE CONCEPTS sind vielfältig und anspruchsvoll. Die Photovoltaik-Projektentwicklung spielt bei der optimalen Nutzung erneuerbarer Energien eine entscheidende Rolle, da sie dafür verantwortlich ist, den gesamten Lebenszyklus von Solarprojekten zu managen. Dies beginnt bei der ersten Idee und geht weit über den Netzgang hinaus. Aufgaben bei der PV-Projektentwicklung Die Photovoltaik-Projektentwicklung ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-projektentwicklung/">Photovoltaik-Projektentwicklung kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Aufgaben der Solar-Experten bei CUBE CONCEPTS sind vielfältig und anspruchsvoll. Die <strong>Photovoltaik-Projektentwicklung</strong> spielt bei der optimalen Nutzung erneuerbarer Energien eine entscheidende Rolle, da sie dafür verantwortlich ist, <strong>den gesamten Lebenszyklus von Solarprojekten</strong> zu managen. Dies beginnt bei der ersten Idee und geht weit über den Netzgang hinaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben bei der PV-Projektentwicklung</h2>



<p>Die Photovoltaik-Projektentwicklung ist ein <a href="https://cubeconcepts.de/pv-anlage-planen-kalkulieren/pv-anlage-planen/">umfassender Prozess</a>, der verschiedene Aufgaben von der Anfangsphase bis zur Realisierung eines Solarprojekts umfasst. Zu den zentralen Aufgaben gehören die <strong>Standortanalyse und -auswahl</strong>, bei der geeignete <a href="https://cubeconcepts.de/die-ideale-ausrichtung-von-pv-anlagen/">Standorte</a> unter Berücksichtigung von Sonneneinstrahlung, topografischen Gegebenheiten, Verschattungen, Statiken und lokalen Vorschriften identifiziert werden. Im Anschluss werden <strong>Machbarkeitsstudien</strong> durchgeführt, um die <strong>wirtschaftliche Rentabilität</strong> des Projekts zu bewerten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1024x683.jpg" alt="Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit" class="wp-image-11798" style="width:536px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Ein wesentlicher Schritt in der Photovoltaik-Projektentwicklung ist die Bewältigung <strong>rechtlicher und behördlicher Anforderungen</strong>. Dies umfasst Umweltprüfungen und den Erhalt aller notwendigen Genehmigungen inkl. der Netzzusagen. <strong>Die Sicherung der Finanzierung</strong> ist ein weiterer zentraler Aspekt, der durch Verhandlungen mit Investoren, Banken und anderen Finanzierungspartnern erreicht wird. </p>



<p>Die <strong>technische Planung</strong> ist entscheidend und beinhaltet die Zusammenarbeit mit Ingenieuren und Technikern. Hier werden technische Details festgelegt, darunter die Auswahl der besten Photovoltaik-Technologie und das Design der Anlage. Vertragsverhandlungen oder Ausschreibungen mit Lieferanten und Bauunternehmen sind ebenfalls Teil der Aufgaben, wobei Kosten, Zeitpläne und vertragliche Details festgelegt werden.</p>



<p>Die <strong>Bauüberwachung</strong> stellt sicher, dass der Bauprozess den technischen Spezifikationen entspricht und termingerecht abgeschlossen wird. Nach Abschluss erfolgt die Koordination der Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage, inklusive Tests und Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Funktionsweise. Die Entwicklung langfristiger <strong>Betriebs- und Wartungspläne</strong> gehört ebenfalls zu den Verantwortlichkeiten, um die Effizienz der Anlage zu gewährleisten und Ausfallzeiten zu minimieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1024x683.jpg" alt="Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilität" class="wp-image-11795" style="width:575px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-768x513.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Zusätzlich dazu führen Photovoltaik-Projektentwickler <strong>Marktanalysen</strong> durch, um die Rentabilität des Projekts zu bewerten und Chancen für den Erfolg zu identifizieren. Um den gesamten Projektablauf transparent zu dokumentieren, erstellen sie umfassende <strong>Dokumentationen</strong>, die rechtlichen Anforderungen genügen.</p>



<p>Darüber hinaus begleitet CUBE CONCEPTS seine Auftraggeber unabhängig davon, ob es sich um eine <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf-</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting</a>-Anlage handelt, auch nach dem Netzgang. Wir stehen Ihnen bei Defekten, Leistungsverlusten oder Updates jederzeit zur Seite und beraten bei Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfolgreiche Photovoltaik-Projektentwicklung ist nachhaltig</h2>



<p><strong>Nachhaltigkeit</strong> ist ein zentraler Aspekt erfolgreicher Photovoltaik-Projektentwicklung. Sie manifestiert sich durch umweltfreundliche Energieerzeugung, Ressourceneffizienz in Standortwahl und Materialnutzung, sowie <strong>langfristige Rentabilität</strong>. Soziale Akzeptanz und Innovation sind weitere Säulen. Ein nachhaltiger Ansatz berücksichtigt den gesamten Lebenszyklus, fördert Anpassungsfähigkeit an Veränderungen und trägt zu einer umweltfreundlichen Energiewende bei. Daher sollte die Auswahl eines Projektentwicklers sorgfältig geprüft werden, damit ein PV-Projekt erfolgreich umgesetzt wird. Ausschlaggebend sind herausragende Kenntnisse der neuesten Photovoltaik-Technologien, langjährige Erfahrung, profunde Kenntnisse im Energierecht, Finanzkompetenz für die Rentabilitätsbewertung, effektives Projektmanagement und gute Vermittlungsfähigkeiten zwischen Stakeholdern. Zusammen bilden diese Fähigkeiten die Grundlage für den Erfolg bei der Entwicklung nachhaltiger und wirtschaftlich rentabler Photovoltaikprojekte. Die Photovoltaik-Projektentwicklung erfordert somit ein breites, multidisziplinäres Fachwissen, das Ingenieurwissenschaften, Recht, Finanzen und Umweltfragen umfasst.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>NRW erweitert das diesjährige Förderprogramm</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/nrw-erweitert-das-diesjaehrige-foerderprogramm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2023 12:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pünktlich zum Mai präsentierte die NRW-Landesregierung die Erweiterung ihres Förderprogramms „progres.nrw“. Demnach sollen in diesem Jahr 230 Millionen Euro Fördermittel für den Ausbau von Photovoltaik, Windenergie und Geothermie bereitgestellt werden. Neben der Verbesserung der Förderrichtlinien sind nun auch weitere Bereiche förderfähig geworden und es werden zusätzliche Mittel für große PV-Anlagen zur Verfügung gestellt. Solar-Carports, Freiflächenanlagen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pünktlich zum Mai präsentierte die NRW-Landesregierung die Erweiterung ihres Förderprogramms „progres.nrw“. Demnach sollen in diesem Jahr <strong>230 Millionen Euro</strong> Fördermittel für den Ausbau von <strong>Photovoltaik, Windenergie und Geothermie</strong> bereitgestellt werden. Neben der Verbesserung der Förderrichtlinien sind nun auch weitere Bereiche förderfähig geworden und es werden zusätzliche Mittel für große PV-Anlagen zur Verfügung gestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solar-Carports, Freiflächenanlagen oder Agri- und Floating-PV-Anlagen sind jetzt förderfähig</h2>



<p>Geplante <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a>, die bisher nicht über das EEG gefördert werden konnten, erhalten jetzt maximal 20 % oder 500.000 Euro der zuwendungsfähigen Ausgaben und Floating-Photovoltaikanlagen sowie Agri-Photovoltaikanlagen bis zu 25 % oder maximal 1 Million Euro Zuschüsse. Auch Photovoltaik-Dachanlagen auf kommunalen Gebäuden in Verbindung mit Batteriespeichern werden nun mit maximal 90 % oder 350.000 Euro bezuschusst. Neu ist die Förderung bei der Errichtung von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Carports mit Solarmodulen</a> auf offenen Parkplätzen, die mehr als zehn Stellplätze aufweisen. Dies wird ab sofort mit maximal 500 Euro pro kWp oder 50.000 Euro bezuschusst. Zudem können auch Fassaden-Photovoltaik-Projekte erstmalig mit Zuschüssen rechnen. Sie sollen bis maximal 350 Euro pro kWp oder 50.000 Euro gefördert werden. Darüber hinaus gibt es bei allen PV-Projekten finanzielle Unterstützung für Machbarkeitsstudien, Planungsarbeiten und Beratungsleistungen.</p>



<p>Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen können jetzt ihre Anträge unter progres.nrw stellen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie planen eine gewerbliche PV-Anlage und möchten Förderprogramme jetzt nutzen? CUBE CONCEPTS berechnet immer&nbsp;<strong>aktuell und zuverlässig</strong>, mit welchen Zuschüssen und Vergütungen Unternehmen bei ihrem PV-Projekt rechnen können.</p>



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		<title>Photovoltaik für Unternehmen: Lohnt sich eine PV-Anlage wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/photovoltaik-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2023 12:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ja, Photovoltaik lohnt sich für die meisten Unternehmen wirtschaftlich – insbesondere bei hohem Stromverbrauch. Durch Eigenverbrauch lassen sich Stromkosten dauerhaft senken, Abhängigkeiten vom Energiemarkt reduzieren und gleichzeitig CO₂-Emissionen verringern. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind jedoch Faktoren wie Lastprofil, Anlagengröße und Energiemanagement. Das Wichtigste in Kürze Warum ist Photovoltaik für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll? Der größte Vorteil [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-fuer-unternehmen/">Photovoltaik für Unternehmen: Lohnt sich eine PV-Anlage wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ja, <strong>Photovoltaik</strong> lohnt sich für die meisten <strong>Unternehmen</strong> wirtschaftlich – insbesondere bei hohem Stromverbrauch. Durch Eigenverbrauch lassen sich Stromkosten dauerhaft senken, Abhängigkeiten vom Energiemarkt reduzieren und gleichzeitig CO₂-Emissionen verringern. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind jedoch Faktoren wie Lastprofil, Anlagengröße und Energiemanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromkosten langfristig deutlich senken </li>



<li>Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erhöhen </li>



<li>Eigenverbrauch ist der wichtigste Wirtschaftlichkeitsfaktor </li>



<li>Kombination mit Speicher und Energiemanagement steigert den Nutzen </li>



<li>Besonders attraktiv für Unternehmen mit hohem Tagesverbrauch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Photovoltaik für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll?</h2>



<p>Der größte Vorteil von Photovoltaik liegt in der <strong>Substitution von teurem Netzstrom durch günstigen Eigenstrom</strong>.</p>



<p>Unternehmen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen Teil ihres Strombedarfs selbst decken</li>



<li>langfristig stabile Stromkosten sichern</li>



<li>sich gegen volatile Energiepreise absichern</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher der Eigenverbrauch, desto größer der wirtschaftliche Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche konkreten Vorteile bietet Photovoltaik?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Energiekosten nachhaltig senken</h3>



<p>Selbst erzeugter Solarstrom ist in der Regel deutlich günstiger als Netzstrom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unabhängigkeit vom Energiemarkt erhöhen</h3>



<p>Unternehmen reduzieren ihre Abhängigkeit von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreisschwankungen</li>



<li>Energieversorgern</li>



<li>regulatorischen Risiken</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Emissionen reduzieren</h3>



<p>Photovoltaik ermöglicht eine direkte Reduktion des CO₂-Fußabdrucks und unterstützt Unternehmen bei wichtigen Zertifizierungen für <a href="https://cubeconcepts.de/nachhaltigkeit-esg-ueberblick-ueber-zertifizierungen-standards-und-normen/" type="post" id="14851">Nachhaltigkeit &amp; ESG</a>-Zielen. Zudem spart es den Zukauf von zunehmend teuren CO₂-Zertifikaten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wettbewerbsvorteile sichern</h3>



<p>Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Entscheidungskriterium bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kunden (Lieferketten)</li>



<li>Investoren (<a href="https://cubeconcepts.de/csddd/" type="post" id="14501">CSDDD</a> &#8211; Corporate Sustainability Due Diligence Directive sowie <a href="https://cubeconcepts.de/die-eu-taxonomie/" type="post" id="7680">EU-Taxonomie</a>)</li>



<li>Geschäftspartnern</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Attraktive Förder- und Finanzierungsmodelle nutzen</h3>



<p>Je nach Modell (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/" type="page" id="373">Eigeninvestition</a>) lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten reduzieren</li>



<li>Risiken minimieren</li>



<li>Cashflows optimieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Photovoltaik besonders?</h2>



<p>Eine PV-Anlage ist besonders wirtschaftlich, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein hoher Stromverbrauch tagsüber besteht</li>



<li>große Dach- oder Freiflächen verfügbar sind</li>



<li>Stromkosten einen relevanten Anteil an den Betriebskosten haben</li>



<li>Eigenverbrauch optimiert werden kann (<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrieunternehmen</li>



<li>Logistikzentren</li>



<li>produzierendes Gewerbe</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Photovoltaik weniger sinnvoll?</h2>



<p>Die Wirtschaftlichkeit kann eingeschränkt sein, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr geringer Stromverbrauch besteht und der Überschuss nicht in unmittelbarer Nähe an Dritte veräußert werden kann</li>



<li>kaum geeignete Flächen vorhanden sind</li>



<li>Strom hauptsächlich nachts verbraucht wird (ohne Speicherlösung)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die richtige Anlagengröße bestimmt?</h2>



<p>Die Dimensionierung einer PV-Anlage hängt im Wesentlichen ab von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromverbrauch des Unternehmens</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/das-lastprofil-als-berechnungsgrundlage-von-pv-anlagen/" type="post" id="9686">Lastprofil</a> (wann wird Strom benötigt?)</li>



<li>verfügbarer Fläche</li>



<li>gewünschtem Eigenverbrauchsanteil</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grundprinzip: <strong>Nicht maximale Fläche = optimale Lösung</strong>, sondern wirtschaftlich optimierte Auslegung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Energiemanagement?</h2>



<p>Ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energiemanagementsystem</a> (EMS) ist entscheidend, um das volle Potenzial einer PV-Anlage zu nutzen.</p>



<p>Es ermöglicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Optimierung des Eigenverbrauchs</li>



<li>Steuerung von Lasten</li>



<li>Integration von Batteriespeichern</li>



<li>Vermeidung von Lastspitzen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: <strong>Maximale Nutzung des selbst erzeugten Stroms</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaik im Energiesystem: Mehr als nur Strom erzeugen</h2>



<p>Moderne und <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/innovative-energieloesungen/" type="page" id="10909">innovative Energielösungen</a> kombinieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaik</li>



<li>Batteriegroßspeicher</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur </a>(E-Mobilität)</li>



<li>intelligente Steuerung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dadurch entsteht ein integriertes System zur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kostenoptimierung</li>



<li>Flexibilisierung</li>



<li>Dekarbonisierung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik als strategische Investition</h2>



<p>Photovoltaik ist für Unternehmen heute in den meisten Fällen nicht nur eine nachhaltige, sondern vor allem eine wirtschaftlich sinnvolle Investition.</p>



<p>Der Schlüssel liegt nicht allein in der Technologie, sondern in der richtigen Planung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>passende Anlagengröße</li>



<li>hoher Eigenverbrauch</li>



<li>intelligentes Energiemanagement</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die diese Faktoren berücksichtigen, können ihre Energiekosten nachhaltig senken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.</p>



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		<title>PV-Marketing als wichtiger Baustein der CSR &#038; ESG-Strategie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-marketing-als-wichtiger-baustein-der-csr-esg-strategie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2023 14:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6684</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist eine CSR- oder ESG-Strategie, weshalb sollten Unternehmen sich damit beschäftigen und warum ist das PV-Marketing ein wichtiger Baustein in der gesamten Unternehmenskommunikation? Hier gibt es Antworten darauf. Was ist CSR? Viele Unternehmen setzen bereits seit Jahren auf eine ausgefeilte CSR-Strategie, die sie entweder selbst oder durch den Einsatz externer Berater aufwendig entwickelt haben. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Was ist eine CSR- oder ESG-Strategie, weshalb sollten Unternehmen sich damit beschäftigen und warum ist das <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-marketing/">PV-Marketing</a> ein wichtiger Baustein in der gesamten Unternehmenskommunikation? Hier gibt es Antworten darauf.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CSR?</h2>



<p>Viele Unternehmen setzen bereits seit Jahren auf eine ausgefeilte CSR-Strategie, die sie entweder selbst oder durch den Einsatz externer Berater aufwendig entwickelt haben. Die Abkürzung <strong>CSR</strong> steht dabei für Corporate Social Responsibility, auf Deutsch etwa &#8220;Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung&#8221; und tauchte erstmalig 2001 im Grünbuch der Europäischen Kommission auf. Der Begriff bezeichnet die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt. Eine CSR-Strategie zielt darauf ab, dass Unternehmen sich nicht nur auf die Maximierung ihrer Gewinne konzentrieren, sondern auch die sozialen und ökologischen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit berücksichtigen. So möchten sie das Vertrauen und die Loyalität ihrer Kunden, Mitarbeiter und Investoren gewinnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ESG?</h2>



<p>Die Abkürzung <strong>ESG</strong> steht für die drei Faktoren Environmental, Social und Governance. Das Konzept dazu stammt aus einem komplett anderen Umfeld. Es wurde 2004 von der UN in der „Global Compact Initiative“ definiert, um Investoren und Analysten Prinzipien vorzugeben, nachhaltige Kapitalanlagen zu identifizieren. Eine ESG-Strategie ist also eine Investitionsstrategie, die die Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren berücksichtigt, um langfristige finanzielle und nichtfinanzielle Ergebnisse zu erzielen. Ihr Ziel ist es, langfristige und nachhaltige Renditen für Investoren zu gewährleisten, während gleichzeitig positive Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Governance erzielt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was unterscheidet CSR und ESG?</h2>



<p>CSR und ESG beziehen sich demnach beide auf die Verantwortung von Unternehmen für ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt, aber es gibt Unterschiede zwischen den beiden Konzepten. CSR bezieht sich eher auf die freiwillige Verantwortung von Unternehmen, gesellschaftliche und ökologische Belange in ihre Geschäftsstrategie zu integrieren. Eine CSR-Strategie konzentriert sich darauf, wie Unternehmen soziale und ökologische Belange in ihre Geschäftspraktiken einbeziehen und sich für das Gemeinwohl engagieren können. CSR ist daher ein breiterer Begriff, der alle Aspekte der sozialen und ökologischen Verantwortung von Unternehmen umfasst. </p>



<p>ESG hingegen ist ein Begriff, der von Investoren und Analysten verwendet wird, um die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen zu bewerten. ESG-Faktoren beziehen sich auf Umwelt, Soziales und Governance und helfen Investoren, Unternehmen zu bewerten. Bewertet werden beispielsweise die Faktoren Klimawandel, Ressourcennutzung, Arbeitsbedingungen, Menschenrechte, Unternehmensführung und Transparenz. ESG ist somit ein spezifischeres Konzept, das auf die finanzielle Bewertung von Unternehmen ausgerichtet ist. Während CSR und ESG unterschiedliche Schwerpunkte haben, ergänzen sie sich in der Praxis oft gegenseitig. Eine gute CSR-Strategie kann dazu beitragen, dass Unternehmen in den ESG-Rankings besser abschneiden, was wiederum für Investoren von Interesse ist.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="900" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547.jpg" alt="" class="wp-image-6695" style="width:493px;height:462px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547.jpg 960w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547-300x281.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547-768x720.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Punkte einer CSR &amp; ESG-Strategie: Umweltschutz, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion</h2>



<p>Wesentliche Bausteine beider Strategien sind jedoch immer die Schlagworte Umweltschutz, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion. Abgesehen von dem Druck durch die Gesetzgebung oder den ökonomischen Beweggründen, werden gerade diese Faktoren zurzeit immer wichtiger in der gesamten Außendarstellung von Unternehmen und der Aspekt Nachhaltigkeit nimmt hier eine zentrale Position ein. Hierauf liegt nicht nur der besondere Fokus der Öffentlichkeit im B2C-Bereich, sondern auch zunehmend der der Handelspartner. Um weiterhin Aufträge im B2B-Bereich generieren zu können, verlangen Auftraggeber heute oftmals ressourcen- und umweltschonendes Handeln sowie Zertifizierungen, wie beispielsweise die <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001</a>, die ISO 14001 oder sonstige Umweltzertifikate von Ihren Zulieferern. Der wirtschaftliche Nutzen einer klaren CSR &amp; ESG-Strategie ist dabei unbestritten und wurde in den Studien von <a href="https://www.infosys.com/about/esg/insights/esg-radar-report.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Infosys</a>, der Agentur <a href="https://www.im.natixis.com/en-us/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Natixis</a> oder der Londoner <a href="https://investor--update-com.translate.goog/esg-benchmarking/whitepaper?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=sc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investor Update</a> bestätigt. Darüber hinaus positionieren sich Unternehmen, die sich aktiv und sichtbar für den Umweltschutz einsetzen, zunehmend besser auf dem Arbeitsmarkt, wenn sie Fachkräfte einstellen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Marketing: Initiator und essentieller Baustein der CSR &amp; ESG-Strategie</h2>



<p>Unternehmen mit einer ausgefeilten CSR &amp; ESG-Strategie werden die Entscheidung zur Installation einer gewerblichen Photovoltaikanlage begrüßen und aktiv begleiten, da sie sich nahtlos in ihren CSR &amp; ESG-Fahrplan einfügt. Unternehmen, die sich aufgrund gesetzlicher Regelungen oder wirtschaftlichen Drucks für Solaranlagen entscheiden, können dies nutzen, um eine eigene CSR &amp; ESG-Strategie zu entwickeln.</p>



<p>In beiden Fällen ist jedoch Photovoltaik-Knowhow gefragt, das oftmals in den jeweiligen Marketing-Abteilungen nicht oder nur rudimentär vorhanden ist. Kein Wunder, beschäftigt sich das Unternehmensmarketing doch meist nur mit der eigenen Branche. Umso wichtiger ist es, einen kompetenten Partner in allen Phasen des PV-Projektes mit einzubinden, der alle notwendigen Informationen fachgerecht aufbereitet, die Photovoltaik-PR und digitale Kommunikation begleitet oder komplette Events rund um die PV-Anlage gemeinsam mit dem Auftraggeber umsetzt. Diese Maßnahmen müssen nicht mit der Einweihungsfeier der PV-Anlage enden, sondern können durchaus auch langfristig angelegt werden. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="966" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-1024x966.png" alt="" class="wp-image-6703" style="width:410px;height:386px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-1024x966.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-300x283.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-768x725.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele erreichen mit durchdachtem PV-Marketing </h2>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt Unternehmen dabei, ihre eigene CSR &amp; ESG-Strategie zielgerichtet und fachgerecht umzusetzen oder eine neue CSR &amp; ESG-Strategie zum Thema Photovoltaik zu entwickeln. Die Ziele stehen im Mittelpunkt aller Aktivitäten des <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-marketing/">Photovoltaik Marketings</a>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steigerung der Markenreputation. Durch gezieltes PV-Marketing steigern Unternehmen die Bekanntheit ihrer umweltfreundlicheren Produkte und -Dienstleistungen und sprechen dadurch mehr potenzielle Kunden an.</li>



<li>Aufbau von Vertrauen. Durch gezielte Marketingstrategien können Unternehmen das Vertrauen der Kunden gewinnen, indem sie ihre Kompetenz und Erfahrung in der Branche betonen und auf die Vorteile von der eigenen klimaschonenden Energiegewinnung durch Photovoltaik hinweisen.</li>



<li>Gesteigerte Arbeitgeber-Attraktivität. Junge Fachkräfte werden auf Unternehmen mit einer klaren CSR &amp; ESG-Strategie aufmerksam und sind eher gewillt, sich dort zu bewerben. </li>



<li>Auftragsgewinnung. Durch effektives PV-Marketing können Unternehmen umweltbewusste Kunden oder Auftraggeber gewinnen und ihren Kundenstamm erweitern.</li>



<li>Erhöhung des Umsatzes. Eine gezielte PV-Marketingstrategie trägt dazu bei, den Umsatz des Unternehmens zu steigern, indem sie potenzielle Kunden anspricht und sie davon überzeugt, nachhaltig produzierte Waren und Dienstleistungen zu bevorzugen.   </li>



<li>Erhöhung der Rentabilität. Indem die Effizienz der Marketingaktivitäten gesteigert und die Kosten gesenkt werden, können Unternehmen ihre Rentabilität erhöhen.</li>



<li>Verbesserung des Images. Eine erfolgreiche PV-Marketingkampagne trägt dazu bei, das Image des Unternehmens zu verbessern, indem es als innovativ, umweltbewusst und verantwortungsbewusst wahrgenommen wird.</li>



<li>Unterstützung der Energiewende. Photovoltaik-Marketing trägt dazu bei, die Energiewende voranzutreiben, indem es das Bewusstsein für die Vorteile von erneuerbaren Energien stärkt und die Akzeptanz von Photovoltaik-Systemen bei der Bevölkerung erhöht.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Sie planen ein konkretes PV-Projekt und möchten sich über geeignete Marketing-Maßnahmen im Rahmen Ihrer eigenen CSR &amp; ESG-Strategie informieren? Oder suchen Sie Unterstützung beim Aufbau einer CSR &amp; ESG-Strategie im Rahmen Ihrer geplanten Photovoltaikanlage? Unsere PV-Marketing-Experten freuen sich auf Sie!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/kontakt/projektanfrage/">Projektanfrage</a></div>
</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Druck zur CO₂-Einsparung für Unternehmen steigt massiv</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/druck-zur-co%e2%82%82-einsparung-fuer-unternehmen-steigt-massiv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 08:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6664</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch die Verabschiedung der Klimaschutzgesetze des EU-Parlaments am 18. April 2023 steigt der Druck zur CO₂-Einsparung massiv. Energieintensive Unternehmen mit hohem CO₂-Ausstoß stehen jetzt unter Zugzwang, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen. Verknappung im Emissionshandel setzt Wirtschaft unter Bedrängnis Konkret sieht das neue Klimaschutzpaket der EU, das Kommissionspräsidentin von der Leyen als „Meilenstein“ und „größtes Klimaschutzpaket [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Durch die Verabschiedung der Klimaschutzgesetze des EU-Parlaments am 18. April 2023 steigt der Druck zur CO₂-Einsparung massiv. Energieintensive Unternehmen mit hohem CO₂-Ausstoß stehen jetzt unter Zugzwang, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verknappung im Emissionshandel setzt Wirtschaft unter Bedrängnis</h2>



<p>Konkret sieht das neue <a href="https://cubeconcepts.de/energierecht/aktuelle-gesetze/">Klimaschutzpaket der EU</a>, das Kommissionspräsidentin von der Leyen als „Meilenstein“ und „größtes Klimaschutzpaket aller Zeiten“ bezeichnet, unter anderem eine <strong>Verknappung der CO₂-Zertifikate</strong> vor. Es soll dazu dienen, die Investitionen in regenerativen Energien zu fördern und setzt die Wirtschaft, die zuletzt durch die leichtfallenden Energiekosten Entlastung verspürte, nun drastisch unter Bedrängnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alle Wirtschaftsbereiche rechnen mit hohen Preissteigerungen<strong>&nbsp;</strong></h2>



<p>Betroffen sind alle Wirtschaftsbereiche angefangen von Verkehr über Stromerzeuger bis hin zur Industrie, die CO₂-Zertifikate erwerben müssen, um ihre Produktion aufrecht erhalten zu können. Die Dezimierung der Verschmutzungsrechte für den CO₂-Ausstoß wird zwangsläufig zu <strong>heftigen Preissteigerungen</strong> im europäischen Emissionshandel führen. Experten rechnen dabei mit ca. 700 Milliarden Euro, die in der EU durch diese Maßnahmen eingenommen werden und anschließend zielgerichtet in den Ländern zum beschleunigten Ausbau von Photovoltaik, Wind- oder Wasserkraft genutzt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unternehmen müssen jetzt handeln und ihre CO₂-Bilanz verbessern</h2>



<p>Mit einer neutralen oder gar positiven CO₂-Bilanz sind Unternehmen jetzt auf der sicheren Seite, da sie nicht nur zu der Einhaltung von den noch kommenden gesetzlichen Vorgaben führt, sondern auch einem immensen Wettbewerbsvorteil darstellt und das Image wesentlich verbessert. Möglich wird dies in erster Linie durch die Verwendung von eigenem CO₂-neutralem Strom. Aber auch der Einsatz energiesparender Technologien oder die Effizienzsteigerungen und Einsparungen bei der Rohstoff- und Materialbeschaffung können zu einer besseren CO₂-Bilanz führen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV-Überdachungen &#038; Solar-Carports für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pv-ueberdachungen-solar-carports-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 15:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das große Kompendium und Whitepaper zu PV-Überdachungen &#38; Solar-Carports für Unternehmen gibt Aufschluss darüber, weshalb sie die perfekte Ergänzung oder Alternative zu Dach- oder Freiflächen-PV-Anlagen sind. Darüber hinaus sind Photovoltaikanlagen bei einem Neubau von großen Parkplätzen in vielen deutschen Bundesländern mittlerweile Vorschrift und werden bezuschusst. PV-Überdachungen &#38; Solar-Carports halten Umwelteinflüsse wie Sonne, Regen, Hagel oder [&#8230;]</p>
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<p>Das große Kompendium und Whitepaper zu PV-Überdachungen &amp; Solar-Carports für Unternehmen gibt Aufschluss darüber, weshalb sie die perfekte Ergänzung oder Alternative zu Dach- oder Freiflächen-PV-Anlagen sind. Darüber hinaus sind Photovoltaikanlagen bei einem Neubau von großen Parkplätzen in vielen deutschen Bundesländern mittlerweile <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Vorschrift</a> und werden bezuschusst. PV-Überdachungen &amp; Solar-Carports halten Umwelteinflüsse wie Sonne, Regen, Hagel oder Schnee ab und schützen nicht nur den Firmenfuhrpark, sondern beispielsweise auch Außenlager, Geh- und Fahrwege oder Laderampen. Ihre Einsatzgebiete sind nahezu unendlich. Sinnvolle Bereiche finden sich im öffentlichen Raum ebenso wie zum Beispiel in der Landwirtschaft als Agri-Photovoltaik. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte des Whitepapers:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Potentiale von PV-Überdachungen und Solar-Carports</li>



<li>Faktoren die für PV-Überdachungen und Solar-Carports sprechen</li>



<li>Rentabilität</li>



<li>Photovoltaik-Pflicht für Parkflächen in Deutschland</li>



<li>Vorteile von Solar-Carports</li>



<li>Vorteile von PV-Überdachungen</li>



<li>Fördermöglichkeiten</li>



<li>Anwendungsbeispiele</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kostenfreier Download</h2>				</div>
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<h2 class="wp-block-heading">Whitepaper mit umfassenden Einblicken</h2>



<p>In dem Whitepaper werden nicht nur die ökologischen Vorteile von Photovoltaik-Überdachungen und Solar-Carports hervorgehoben, wie die Reduzierung der CO₂-Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sondern auch ihre wirtschaftlichen und ästhetischen Vorzüge. Durch die Integration von Solarenergie in architektonische Strukturen können Unternehmen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch langfristige Kosteneinsparungen erzielen und gleichzeitig die ästhetische Attraktivität ihrer Immobilien steigern. Das Whitepaper liefert fundierte Informationen, die bei der Entscheidungsfindung und Planung solcher Projekte von unschätzbarem Wert sind, und ermöglicht es den Lesern, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind.</p>



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		<item>
		<title>Redispatch 2.0 und Photovoltaikanlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Apr 2023 14:46:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Redispatch-Verfahren galt ursprünglich nur für Stromerzeuger bzw. Photovoltaikanlagen-Betreiber mit einer Leistung ab 10 MWp, wurde im Oktober 2021 zum sog. Redispatch 2.0 erweitert und gilt seitdem für alle Anlagen ab einer Größe von 100 kWp. Es ist ein Verfahren zur Steuerung und Koordination von Stromnetzen. Es soll sicherstellen, dass die Einspeisung und Abnahme von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Redispatch-Verfahren galt ursprünglich nur für Stromerzeuger bzw. Photovoltaikanlagen-Betreiber mit einer Leistung ab 10 MWp, wurde im Oktober 2021 zum sog. <strong>Redispatch 2.0</strong> erweitert und gilt seitdem für alle Anlagen ab einer Größe von 100 kWp. Es ist ein Verfahren zur Steuerung und Koordination von Stromnetzen. Es soll sicherstellen, dass die Einspeisung und Abnahme von Strom im Netz jederzeit im Gleichgewicht sind. Das Redispatch 2.0 soll Stromausfälle vermeiden und gilt für alle Kraftwerkbetreiber. Der Einsatz aller Kraftwerke wird nämlich regional, zeitlich und stufenweise im sog. bundesdeutschen Dispatch &#8211; einer Art Fahrplan – von Tag zu Tag neu geplant. Das Redispatch 2.0 greift nur dann ein, wenn aufgrund von Engpässen im Stromnetz die Leitungen überlastet sind. In diesem Fall können Netzbetreiber bestimmte Erzeugungs- oder Verbrauchseinheiten auffordern, ihre Stromproduktion oder ihren Stromverbrauch zu ändern, um die Überlastung des Netzes zu reduzieren. Die betroffenen Betreiber der Anlagen erhalten dafür eine Entschädigung. Diese kommen sie entweder von den Netzbetreibern direkt oder über Umwege von den jeweiligen Direktvermarktern. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziel des Redispatch 2.0 Verfahrens: Schnellerer Ausbau der Energieleitungen</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-6434" style="width:494px;height:370px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Redispatch 2.0 Verfahren ist Teil des Gesetzes zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-beschleunigung-des-energieleitungsausbaus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">E</a><a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-beschleunigung-des-energieleitungsausbaus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nLAG</a>). Es soll dazu beitragen, den Ausbau der Stromnetze zu beschleunigen und damit die Energiewende in Deutschland zu unterstützen. Die deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNBs) nutzen den Mechanismus. Er bezieht sich auf die Verordnung über Maßnahmen zur Netz- und Systemsicherheit im Elektrizitätsnetz (Maßnahmenverordnung Strom 2020 &#8211; MaßnVStrom 2020) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Es sieht vor, dass die ÜNBs bestimmte Anlagen im Netz bei Bedarf zur Einspeisung oder Reduzierung von Strom verpflichten können. Diese Anlagen werden als Redispatch-Anlagen bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbrauch &amp; Erzeugung effektiv planen und lenken</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="992" height="915" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles.jpg" alt="" class="wp-image-6436" style="width:560px;height:517px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles.jpg 992w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles-300x277.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles-768x708.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></figure>



<p>Konkret bedeutet dies, dass die ÜNBs den Einsatz aller Stromerzeuger anhand von Verbrauchs- und Erzeuger-Prognosen von Tag zu Tag planen. Damit soll eine stabile Stromversorgung aller Regionen in Deutschland ermöglicht werden. Sie können das Redispatch 2.0 Verfahren einleiten, wenn das Stromnetz beispielsweise durch eine defekte Stromleitung, einen kompletten Ausfall einer Stromerzeugungsanlage oder durch Schwankungen der volatilen Energiequellen, wie Windkraft und Solarenergie, beeinträchtigt wird. In diesem Fällen können die ÜNBs bestimmte Redispatch-Anlagen aktivieren, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten oder deaktivieren um das Stromnetz zu entlasten. Die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen werden auf die Betreiber der Redispatch-Anlagen umgelegt. Wenn beispielsweise die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen höher ist als der Strombedarf, hilft das Redispatch 2.0 Verfahren. Der Überschuss an Strom wird in diesem Falle entweder in das Netz integriert oder die Stromerzeugung aus anderen Quellen reduziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="297" height="433" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger.jpg" alt="Funk-Rundsteuerempfänger" class="wp-image-6489" style="width:189px;height:275px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger.jpg 297w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger-206x300.jpg 206w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption class="wp-element-caption">Funk-Rundsteuerempfänger</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen zur Teilnahme am Redispatch 2.0</h2>



<p>Technisch werden PV-Anlagen ab 100 kWp über eine Schnittstelle an einen leicht zu installierenden Funk-Rundsteuerempfänger angeschlossen und mit dem Redispatch-Verfahren verbunden. Das Gerät empfängt über ein Funksignal von einem zentralen Steuerungssystem Befehle, die die Leistung der Erzeugungsanlage erhöhen oder verringern können. Die Datengrundlage bilden dabei die Werte, die durch ein Smart Meter ständig übermittelt werden. Man verbaut beide Geräte in der Regel auch in den <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Dach-Photovoltaikanlagen</a>, bei <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carpots</a>. Sie lassen sich ggf. bei Bestandsanlagen nachrüsten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterverarbeitung der gesammelten Daten</h2>



<p>Alle Daten sämtlicher Kraftwerke laufen beim Übertragungsnetzbetreiber ein, der täglich eine neue Netzbelastungsberechnung durchführt, um kurzfristige Redispatches möglichst zu gering zu halten. Deren Arbeit hat sich mit der Ausweitung des Redispatches 2.0 naturgemäß erheblich erhöht. Dabei sind auch die Kosten der Maßnahmen erheblich gestiegen. Diese lagen in Gesamtdeutschland mit 612 Millionen Euro bereits im Jahre 2021 auf einem Rekordniveau. Ein Grund dafür war wohl auch auf die Entwicklung neuer Bilanzierungs-, Abrechnungs- und Abrufungsmodelle. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Redispatch 2.0</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6443" style="width:657px;height:438px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der ganze Redispatch 2.0 Prozess zwischen Anlagenbetreibern, Direktvermarktern und Netzbetreibern ist seit seiner Einführung im Oktober 2021 noch nicht final geregelt. Bisher koordinieren beispielsweise die Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) den finanzielle Ausgleich der Netzbetreiber. Einen automatischen Bilanzausgleich gibt es noch nicht. Dies ist auf fehlende Daten- und Schnittstellenstandrads zurückzuführen und verursacht zusätzliche Kosten, da der BKV die Strommengen manuell zu- oder verkaufen muss. Dieser Bottleneck sorgt auch dafür, dass Anlagenbetreiber länger auf ihre Vergütung warten müssen und sich in den Abrechnungen Fehler einschleichen.</p>



<p>Gerade Photovoltaik-Anlagenbetreiber können in der Regel keine eindeutige Prognose über den in Zukunft erzeugten Strom abgeben und somit nur sehr schlecht die Einspeise- oder Zukaufmenge im Voraus planen. Daher werden jedes Mal bei Redispatch-Eingriffen immer noch individuelle Abrechnungen erstellt. Dieser riesige Mehraufwand sorgt nicht nur bei den BKVs sondern auch bei den Direktvermarktern zunehmend auf Unverständnis. Sie können nämlich die Vergütung an die Anlagenbetreiber ebenfalls nur verzögert mit einem Mischpreis auszahlen, der im Zweifel unterhalb des Marktwertes liegt.</p>



<p>Der Netzausbau muss dringend vorangetrieben werden. Der Redispatch 2.0 kann diesen Prozess nur beschleunigen, wenn er selbst klar geregelt ist und damit die aktuelle aufwendige Zwischenlösung ersetzt wird.</p>



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<p></p>
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		<item>
		<title>Unsere spanische Website ist online</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/unsere-spanische-website-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 14:32:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem Anfang Februar die deutsche Website einen neuen Anstrich durch einen kompletten Relaunch erhalten hat, wurde jetzt auch die spanische Website rundum erneuert. Das CUBE CONCEPTS Team in Palma de Mallorca, das seit Anfang 2021 die spanischen Auftraggeber betreut und eng mit der deutschen Zentrale zusammenarbeitet, kann jetzt auch wieder alle relevanten Informationen in spanischer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem Anfang Februar die deutsche Website einen neuen Anstrich durch einen kompletten Relaunch erhalten hat, wurde jetzt auch die spanische Website rundum erneuert. Das CUBE CONCEPTS Team in Palma de Mallorca, das seit Anfang 2021 die spanischen Auftraggeber betreut und eng mit der deutschen Zentrale zusammenarbeitet, kann jetzt auch wieder alle relevanten Informationen in spanischer Sprache unter <a href="https://cubeconcepts.es/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cubeconcepts.es</a> zur Verfügung stellen. Sukzessive werden von nun an die weiteren Produktseiten aus dem deutschen übersetzt und online gestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große PV-Potentiale: Spanien holt rasant auf</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Photovoltaikleistungs-Vergleich-ES-DE.jpg" alt="" class="wp-image-6397" width="507" height="597" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Photovoltaikleistungs-Vergleich-ES-DE.jpg 669w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Photovoltaikleistungs-Vergleich-ES-DE-255x300.jpg 255w" sizes="(max-width: 507px) 100vw, 507px" /></figure>



<p>Spanien ist für CUBE CONCEPTS ein wichtiger Markt mit einem riesigem Ausbaupotential in Sachen Photovoltaik: Nach den Zahlen des <a href="https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Umwelt-Energie/Photovoltaik.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Statistischen Bundesamtes</a> aus 2021 hinkte nämlich die sonnenverwöhnte Pyrenäenhalbinsel mit 16 Gigawatt gesamter installierter Photovoltaikleistung weit hinter Deutschland her. Das hatte – zum Vergleich &#8211; bis Ende 2021 eine Gesamtleistung von 60 Gigawatt und lag auch bei der installierten Photovoltaikleistung je 1.000 Einwohnern noch gute 60 Prozent vor Spanien.</p>



<p>Dieser Rückstand wird aber rasant aufgeholt und die Zahlen aus 2022 sprechen bereits eine andere Sprache: Spanien ist mit einem Zubau von 7,5 Gigawatt im letzten Jahr der zweitgrößte Markt für Photovoltaik  nach Deutschland mit 7,9 Gigawatt in Europa geworden, was gemessen an der Einwohnerzahl einen deutlichen Sprung nach vorne bedeutet. Das können auch die Mitarbeiter von CUBE CONCEPTS auf Mallorca bestätigen. Das spanische Team, das seit März 2021 ebenfalls über schlagfertige Planungs- und Technik-Abteilungen verfügt, verzeichnete in 2022 zusätzlich mehrere Großaufträge im Megawatt-Bereich, die teilweise schon umgesetzt wurden oder sich gerade im Bau befinden.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Vorabinformationen auf der spanischen Website</h2>



<p>Umso wichtiger war der dringende Relaunch der <a href="https://cubeconcepts.es/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">cubeconcetpts.es</a>, der in enger Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Marketing und den spanischsprechenden Kollegen stattfand. Auf der Website werden alle wichtigen Informationen rund um die Themen gewerbliche Photovoltaikanlagen <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">kaufen</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">contracten</a> beschrieben, das Portfolio von CUBE CONCEPTS vorgestellt und bereits die ersten grundsätzliche Fragen für potentielle Auftraggeber aus Spanien geklärt. Selbstverständlich können Sie unverbindlich mit den unseren mehrsprachigen Mitarbeitern in Kontakt treten, die Ihnen gerne sämtliche offene Fragen zu spanischen oder multinationalen PV-Projekten beantworten.   </p>



<p></p>



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		<title>Globalstrahlung 2022 auf Rekordniveau</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/globalstrahlung-auf-rekordniveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 10:53:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6149</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der Pressekonferenz am 21.03.2023 stellte der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine gesammelten Klimawerte aus 2022 vor. Demnach betrug die durchschnittliche Globalstrahlung 2022 in Deutschland 1230 kWh/m². Dieser Höchstwert seit Messbeginn im Jahr 1983 ist auch der hohen Anzahl an Sonnenstunden im Jahr 2022 zu verdanken. Mit 2.024 Stunden lag dieser Wert ebenfalls um 31 % [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p>Auf der Pressekonferenz am 21.03.2023 stellte der Deutsche Wetterdienst (DWD) seine gesammelten <a href="https://www.dwd.de/DE/presse/pressekonferenzen/DE/2023/PK_2023_03_21/pm_zur_pk2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klimawerte</a> aus 2022 vor. Demnach betrug die <strong>durchschnittliche Globalstrahlung</strong> 2022 in Deutschland <strong>1230 kWh/m²</strong>. Dieser Höchstwert seit Messbeginn im Jahr 1983 ist auch der hohen Anzahl an Sonnenstunden im Jahr 2022 zu verdanken. Mit 2.024 Stunden lag dieser Wert ebenfalls um 31 % höher als der Mittelwert der Referenzperiode 1961-1990 und bescherte damit allen PV-Anlagenbetreibern ein extrem ertragreiches Jahr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährlicher Anstieg um durchschnittlich 3,35 kWh/m²</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-1024x682.jpg" alt="Globalstrahlung steigt" class="wp-image-11807" style="width:464px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die Werte der Globalstrahlung steigen seit der Erfassung im Mittel jährlich um 3,35 kWh/m². Die Strahlungsenergie, die von der Sonne auf die Erdoberfläche trifft, ist von 1983 bis heute durchschnittlich von 1.005 auf etwa 1.140 kWh/m² gestiegen. Sie setzt sich aus der direkten Strahlung (auch als direkte Einstrahlung bezeichnet), die direkt von der Sonne auf die Erdoberfläche trifft, und der diffusen Strahlung (auch als Streustrahlung bezeichnet), die von der Atmosphäre gestreut wird, zusammen. Beide Strahlungsarten werden von<a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/"> modernen Solarmodulen</a> in elektrische Energie umgewandelt, so dass hohe Globalstrahlungswerte die Effizienz von Photovoltaikanlagen zusätzlich verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Variablen für Erneuerbare: Windgeschwindigkeit &amp; Globalstrahlung</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6154" style="width:457px;height:304px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Wie alle Wetterdaten variiert auch die Globalstrahlung: In schlechteren Jahren für PV-Anlagenbetreiber wie 2013 lag sie immer noch bei 1045 kWh/m² im Mittel. Im sog. Jahrhundert Sommer von 2003 waren es beispielsweise 1.195 kWh/m² oder im Jahr 2018 in Deutschland rund 1.210 kWh/m². Dem Rekordwert der Globalstrahlung von 2022 steht ein nur durchschnittliches Windjahr gegenüber: Windkraftanlagen profitierten im Jahresmittel von 5,6 m/s, was in etwa dem Durchschnitt der Referenzperiode (1961 – 1990) entspricht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für den Anstieg der Globalstrahlung</h2>



<p>Zurückzuführen sind die schwankenden Werte der Globalstrahlung auf die Sonnenaktivität und den Grad der atmosphärischen Verschmutzung, deren Intensität ständig wechselt. Den beständigen Anstieg über Jahrzehnte hinweg ordnen Experten allerdings dem Klimawandel zu. Durch die wärmeren Temperaturen kann die Atmosphäre mehr Energie von der Sonne aufnehmen und speichern, was insgesamt zu einer höheren bzw. wachsenden Globalstrahlung führt.</p>



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		<title>10 Vorurteile gegen gewerbliche PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/10-vorurteile-gegen-gewerbliche-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 06:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach wie vor halten sich hartnäckig viele Vorurteile, Mythen oder Gerüchte auch gegen gewerbliche PV-Anlagen. Dabei sind sie die nachhaltigsten, günstigsten und unumstrittensten Energiequellen, wenn es um Erneuerbare geht. Zu allen hier aufgeführten Vorurteilen gibt es weiterführende Informationen auf unserer Website und gerne überzeugen wir Sie auch in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch. 1. Vorurteil: [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach wie vor halten sich hartnäckig viele <strong>Vorurteile</strong>, Mythen oder Gerüchte auch <strong>gegen gewerbliche PV-Anlagen</strong>. Dabei sind sie die nachhaltigsten, günstigsten und unumstrittensten Energiequellen, wenn es um Erneuerbare geht. Zu allen hier aufgeführten Vorurteilen gibt es weiterführende Informationen auf unserer Website und gerne überzeugen wir Sie auch in einem persönlichen und unverbindlichen Gespräch.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Vorurteil: PV-Anlagen sind zu teuer und der ROI ist nicht überschaubar!</strong></h2>



<p><strong>Falsch:</strong> Falls sich Unternehmen für den <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-kauf/">Kauf einer PV-Anlage</a></strong> entscheiden, liegen der Return on Investment heute bei etwa 6 – 8 Jahren und die Renditen im zweistelligen Bereich. Ab dem ersten Tag produzieren die Anlagen dauerhaft günstigen Solarstrom und reduzieren den teuren Netzbezug. Zusätzlich sorgen sie zur Einhaltung der gesetzlichen Auflagen zur CO₂-Einsparung bei. Gerade gewerbliche Großanlagen sind dabei hocheffizient, denn je größer eine Solaranlage ist, desto geringer sind die Investitionskosten pro kWp. Die Strompreise sind gestiegen und die Herstellungskosten gesunken. Lag der Preis pro installierten kWp vor zehn Jahren noch bei 5.000 oder 6.000 €, liegt er heute bei PV-Anlagen ab 135 kWp je nach Größe und Art der Anlage zwischen 800 € und 1.200 € pro kWp.</p>



<p>Falls sich Unternehmen für ein <strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">Contracting-Modell</a></strong> entscheiden, fällt sogar gar <strong>kein eigenes Investment</strong> an. CUBE CONCEPTS finanziert Photovoltaikanlagen voll, übernimmt alle Aufgaben und der Auftraggeber geht keine Risiken oder Pflichten ein. Ohne Aufwände kann ein Unternehmen mit einer Stromkostenersparnis von bis zu 30 % rechnen. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Vorurteil: PV-Anlagen bringen in Deutschland keinen Ertrag und machen nur Sinn, wenn sie nach Süden ausgerichtet sind!</strong></h2>



<p><strong>Falsch</strong>. Grundsätzlich gilt zwar, dass PV-Module idealerweise nach Süden ausgerichtet sein sollten, um die höchste Energieausbeute zu erzielen, aber das muss nicht so sein. Bei <a href="https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/">PV-Anlagen auf Dachflächen</a> ist in Deutschland eine <strong>Ausrichtung zwischen Südost und Südwest</strong> im Azimutwinkel von 45° oder -45° ebenfalls äußerst ertragreich und der optimale Neigungswinkel beträgt etwa 30-35°. Durch eine entsprechende Aufständerung ist das problemlos möglich. In Relation zwischen Dachfläche und Ertrag sind auch andere Lösungen sinnvoll. Eine Ausrichtung nach Osten und Westen auf einem Flachdach hat den Vorteil, dass sich die Module in jeder Jahreszeit nicht selbst verschatten und so insgesamt mehr Module auf gleicher Fläche verbaut werden können. Bei Solarparks oder Solar-Carports können die Module ohnehin fast immer optimal justiert werden. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6129" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Darüber hinaus erzeugen moderne Photovoltaikanlagen auch bei diffusem Licht bzw. schlechterem Wetter bis zu 60 % ihrer Maximalleistung. Selbst bei starker Bewölkung und Regen sind es in der Regel immer noch 20 % der Nennleistung. Auch im Winter oder in den Morgen- und Abendstunden liefern PV-Anlagen zuverlässig günstigen Solarstrom. </p>



<p>Ein weiterer wesentlicher Faktor für den Wirkungsgrad ist die Temperatur. Generell gilt: <strong>Je kälter, desto höher ist der Ertrag</strong>. Solarmodule heizen sich selbst an kalten deutschen Wintertagen bei Sonnenschein leicht auf und erreichen Temperaturen von 20° oder mehr. Trotz niedrigem Sonnenstand sind sie dann oft effektiver als eine vergleichbare Anlage in Äquatornähe. Der Wirkungsgrad sinkt nämlich beispielsweise bei monokristallinen Solarzellen pro Grad Celsius um 0,4 %. An heißen Sommertagen, an denen sich ein Panel schnell schon einmal auf 70° erhitzt, sind hier Verluste bis zu 20 % zu verzeichnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Vorurteil: PV-Anlagen haben keine lange Lebensdauer und verlieren schnell an Leistung!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-6128" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1024x498.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-300x146.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-768x373.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1536x746.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Falsch</strong>: Hersteller von PV-Modulen garantieren heute eine verbleibende Leistung<strong> nach 20 Jahren von 90 %</strong> und Forscher haben tatsächlich Schwierigkeiten, Leistungsverluste überhaupt nachzuweisen. So hat eine Studie der Fraunhofer ISE eine jährliche Degradation der Nennleistung von ca. 0,15 % ergeben und es gibt durchaus PV-Anlagen in Deutschland, die 35 Jahre alt sind und immer noch 85 % der ursprünglichen Leistung erbringen. Auch die Wechselrichter einer PV-Anlage haben eine durchschnittliche Lebensdauer von etwa zehn bis 20 Jahren. Einige Hersteller bieten sogar noch längere Garantiezeiten an. Nach Ablauf der Garantiezeit kann der Wechselrichter noch weitere Jahre in Betrieb sein, aber die Wahrscheinlichkeit von Ausfällen und Störungen nimmt im Laufe der Zeit zu. Wie die PV-Module, sollte auch der Wechselrichter regelmäßig gewartet und überwacht werden, um eine optimale Leistung und Lebensdauer sicherzustellen. </p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/">Weitere Infos.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Vorurteil: PV-Anlagen verursachen Brände und sind dann nicht zu löschen!</strong></h2>



<p><strong>Falsch</strong>: Eine Auswertung des Fraunhofer ISEs der Zahlen ergab, dass es in den letzten 20 Jahren etwa 120 Brände gab, bei denen Photovoltaikanlagen eindeutig als Auslöser zu identifizieren waren. Das ergibt bei ca. 2 Millionen PV-Anlagen in Deutschland einen <strong>Prozentsatz von 0,006</strong>, womit Solaranalgen eher am Ende der elektronisch bedingten Bandauslöser liegen. Kein Wunder, werden doch gewerbliche PV-Anlagen heute automatisch bei Brand komplett abgeschaltet. Moderne Anlagen, die fachgerecht nach <a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DIN EN, VDE und IEC-Vorgaben</a> montiert wurden, verfügen ohnehin über Wechselrichter mit Hotspot-Erkennung, Sicherheitsfeuerschalter und werden ständig monitoriert. Die Überwachungssysteme messen die aktuellen Temperaturen oder den Stromfluss, kontrollieren die Optimizer, schlagen Alarm und regeln alles automatisch. Zudem haben auch die Feuerwehren dazu gelernt und können PV-Brände problemlos löschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Vorurteil: Bürokratischer Aufwand ist zu hoch!</strong></h2>



<p><strong>Teils richtig</strong>: Was Privateigentümer bei der Planung kleinerer Haus-PV-Anlagen schnell verzweifeln lässt, übernehmen bei der Umsetzung von gewerblichen Großanlagen in der Regel die mit dem Bau beauftragten Unternehmen wie beispielsweise CUBE CONCEPTS. Gerade bei großen PV-Anlagen, wie sie auf Industrie- und Gewerbedächern üblich sind, müssen weitaus mehr Vorgaben beachtet werden als bei privaten Anlagen. Hier sind wirkliche Photovoltaik-Experten gefragt, wenn das Unternehmen nicht gerade ein ganzes Team zur Realisierung einer geplanten PV-Anlage abstellen kann. Neben der Einhaltung aller DIN EN, VDE und IEC-Vorgaben müssen Netzanfragen und diverse Anmeldungen erfolgen. Es gibt oft Absprachen mit dem Netzbetreiber, die auf Augenhöhe stattfinden sollten und ggf. müssen die Versicherungen involviert werden. Zusätzlich ergeben sich meist steuerliche Fragen u.v.m&#8230; </p>



<p>Hier ein kurzer <a href="https://cubeconcepts.de/pv-anlage-planen/">Überblick</a>, wie CUBE CONCEPTS dabei vorgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Vorurteil: Herstellung und Entsorgung von PV-Anlagen sind umweltschädlich!</strong></h2>



<p><strong>Falsch</strong>: Innerhalb von 20 Jahren erzeugt ein Solarmodul mindestens das Zehnfache an Energie, die für seine Herstellung notwendig war. Da PV-Analgen aber heutzutage eine Lebenserwartung von 35 oder 40 Jahre haben, ist ihre gesamte CO₂-Bilanz hervorragend. Selbst wenn Solarmodule wegen Defekts oder Alters entsorgt werden sollten, sind <strong>90 % der Bestandteile recyclebar</strong> und die restlichen 10% sind <strong>nicht umweltschädlich</strong>. Darüber hinaus hat sich mittlerweile ein ganzer Industriezweig entwickelt, der sich mit der Wiederaufbereitung gebrauchter Solarmodule beschäftigt. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Vorurteil: Baugenehmigungen sind für PV-Anlagen obligatorisch!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6132" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Teils richtig</strong>: Tatsächlich wird nur bei der Errichtung von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> oder <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Carports mit PV-Modulen </a>eine klassische Baugenehmigung benötigt. Die Behörden sind jedoch im Rahmen des <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimaschutzgesetz-2197410" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Klimaschutzgesetzes</a> angewiesen, diese zeitnah und unbürokratisch auszustellen, zumal in einigen Bundesländern bei der Neuanlage von Großparkplätzen bereits eine Photovoltaik-Pflicht herrscht. Bei der Antragstellung und im Verfahren unterstützt auch CUBE CONCETPS. Photovoltaikanlagen auf <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Gewerbe- und Industriedächern</a> benötigen in Deutschland <strong>keine</strong> klassische sondern nur eine technische <strong>Baugenehmigung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Vorurteil: Die Wartung von PV-Anlagen ist teuer und aufwendig!</strong></h2>



<p><strong>Falsch</strong>: Gewerbliche Photovoltaikanlagen sind äußerst wartungsarm und langlebig. Sie <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/">reinigen</a> sich wegen des Neigungswinkels durch Regen und Schnee selbst. Über einen Zeitraum von 20 Jahren betragen die Wartungskosten erfahrungsgemäß <strong>maximal 1,5 % der ursprünglichen Investition</strong>. In der Regel wird empfohlen, dass eine PV-Anlage mindestens einmal im Jahr gewartet und alle zwei Jahre, abhängig von den Verschmutzungsfaktoren, gereinigt werden sollte. Zusätzlich zu den jährlichen Wartungskosten können auch unvorhergesehene Reparaturkosten auftreten. Dies sind z. B. Schäden durch Witterungseinflüsse oder technische Probleme mit den Komponenten der Anlage. Es ist daher ratsam, eine Rücklage für unvorhergesehene Ausgaben zu bilden. Eine gut gewartete PV-Anlage weist in der Regel eine höhere Leistung und längere Lebensdauer auf, was sich langfristig in höheren Erträgen auszahlt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Vorurteil: Der Montagezeitraum von PV-Anlagen ist lang!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6130" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Falsch</strong>: Sobald die Beauftragung von CUBE CONCEPTS erfolgt, können die Komponenten zeitnah geliefert werden und der Baubeginn startet spätestens acht bis zwölf Wochen nach der Netzzusage. Möglich ist dies durch ein weitreichendes Solarteur-Netzwerk, das ständig alle Bauteile einer PV-Anlage bevorratet und so Lieferengpässe vermieden werden. Die Dauer der reinen Bauphase ist selbstverständlich abhängig vom jeweiligen Projekt und bei gewerblichen Photovoltaikanlagen nicht so leicht zu berechnen, wie bei einer PV-Anlage eines Einfamilienhauses. </p>



<p>Die Installation einer kleineren 120 kWp-Dachanlage ist auf der DC-Seite <strong>schon in sechs Tagen möglich</strong>. Die Bauzeit für einen Solarpark mit einer Leistung von einigen Megawatt (MWp) kann <strong>bis zu mehreren Monaten</strong> dauern. Größere Solarparks mit einer Leistung von mehreren hundert MWp können jedoch mehrere Jahre dauern, da sie oft in Phasen gebaut werden und eine umfangreichere Infrastruktur benötigen. Dazu zählen beispielsweise zusätzliche Stromleitungen oder ganze Transformatorensilos. Die Bauzeit kann auch durch die Wetterbedingungen und andere unvorhergesehene Ereignisse beeinflusst werden, wie z. B. durch Verzögerungen bei weiteren Genehmigungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Vorurteil: Mit einer PV-Anlage und Stromspeicher wird ein Unternehmen autark</strong></h2>



<p><strong>Teils richtig</strong>: Selbstverständlich gibt es verschiedene <strong>sog. Insel- oder Off-Grid-Anlagen</strong>, die vollkommen autark sind und ohne Netzstrom auskommen. Je nach Anwendungsfall kommen viele dieser Anlagen nicht ohne Stromspeicher aus. Dieser dient dazu, den PV-Strom dann bereit zu stellen, wenn die Sonne nicht scheint. Autarkie ist nur möglich, wenn die Verbraucher im Unternehmen nur so viel Strom benötigen, wie die PV-Anlage produzieren kann. Das ist in den seltensten Fällen so und stellt an die Planung einer PV-Anlage besondere Herausforderungen, da Sonnenenergie im Allgemeinen als volatiler Energieträger gilt. </p>



<p>Die meisten Unternehmen verbrauchen jedoch in der Regel mehr Strom, als ihre PV-Anlage liefern kann, so dass zumindest ein Teil des benötigten Stroms aus dem öffentlichen Netzt bezogen werden muss. Als Faustformel gilt bei solchen <strong>On-Grid-Anlagen</strong>: Je mehr Solarstrom verbraucht wird, desto wirtschaftlicher ist eine PV-Anlage. Daher ist eine genaue Berechnung bzw. Dimensionierung bei der Planung einer Photovoltaikanlage essenziell. Bei <strong>energieintensiven Unternehmen</strong> reichen die zur Verfügung stehenden Flächen oftmals nicht aus, um ausreichend viele Solarmodule installieren zu können, die den gesamten Energiebedarf decken.  </p>



<p>Das komplett gegenteilige PV-Modell ist die <strong>sog. Volleinspeisung</strong>: Hier nutzen Unternehmen ihre freien Flächen durch PV-Anlagen, um den gesamten Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen. Sinn macht das durchaus, um gesetzliche Bestimmungen zur CO₂-Einsparung einhalten zu können oder um von der Einspeisevergütung zu profitieren. So können beispielsweise Logistikunternehmen durch eine PV-Anlage auf den Fahrzeug-Hallen ihre <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/">THG-Quote</a> verbessern oder Landwirte unfruchtbare Flächen gewinnbringend nutzen. &nbsp;</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Wirkungsgrad von Solarzellen: Wie effizient sind PV-Anlagen wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/wirkungsgrad-von-solarzellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2023 14:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5894</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Moderne Solarzellen erreichen heute in der Praxis Wirkungsgrade von rund 20–23 % bei Standardmodulen. Entscheidend für den tatsächlichen Ertrag einer Photovoltaikanlage ist jedoch nicht nur die Zelle selbst, sondern die sogenannte Performance Ratio (PR). Diese liegt bei modernen Anlagen typischerweise zwischen 80 und 90 % und beschreibt, wie viel der theoretisch möglichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Moderne <strong>Solarzellen</strong> erreichen heute in der Praxis <strong>Wirkungsgrade von rund 20–23 %</strong> bei Standardmodulen. Entscheidend für den tatsächlichen Ertrag einer Photovoltaikanlage ist jedoch nicht nur die Zelle selbst, sondern die sogenannte Performance Ratio (PR). Diese liegt bei modernen Anlagen typischerweise zwischen 80 und 90 % und beschreibt, wie viel der theoretisch möglichen Energie tatsächlich erzeugt wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5897" style="aspect-ratio:1.4993182663306202;width:504px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardmodule (monokristallin): ca. 20–23 % Wirkungsgrad </li>



<li>Performance Ratio moderner Anlagen: ca. 80–90 % </li>



<li>Größte Verluste: Temperatur, Wechselrichter, Verschattung </li>



<li>Flächeneffizienz entscheidend für Wirtschaftlichkeit </li>



<li>Wirkungsgrad allein ist nicht ausschlaggebend für den Ertrag</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Wirkungsgrad bei Solarzellen?</h2>



<p>Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.</p>



<p>Beispiel:<br>Ein Wirkungsgrad von 20 % bedeutet, dass 20 % der Sonnenenergie als Strom nutzbar gemacht werden.</p>



<p>Wichtig: Der Wirkungsgrad bezieht sich <strong>nur auf die Solarzelle</strong>, nicht auf die gesamte Anlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Performance Ratio (PR)?</h2>



<p>Die Performance Ratio ist die <strong>entscheidende Kennzahl</strong> für die Gesamtleistung einer PV-Anlage.</p>



<p>Sie beschreibt das Verhältnis zwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>tatsächlich erzeugtem Strom</li>



<li>theoretisch möglichem Strom unter idealen Bedingungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Anlagen erreichen heute: ca. <strong>80–90 % Performance Ratio</strong></p>



<p>Verluste entstehen u. a. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter (~2–4 %)</li>



<li>Verkabelung (~1–2 %)</li>



<li>Temperaturverluste</li>



<li>Verschmutzung</li>



<li>Verschattung</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie haben sich Wirkungsgrade entwickelt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1980er Jahre: ca. 10–15 % Zellwirkungsgrad</li>



<li>2000er Jahre: ca. 15–18 %</li>



<li>heute (Standardmodule): ca. <strong>20–23 %</strong></li>



<li>High-End-Module: bis ca. 24 %</li>
</ul>



<p></p>



<p>Im Labor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tandemzellen: >30 %</li>



<li>Mehrfachzellen: >40 %</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig für die Praxis: Diese hohen Werte sind <strong>nicht wirtschaftlich im Serieneinsatz verfügbar</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Solarzellen-Typen sind heute relevant?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Monokristalline Solarzellen (Standard im Gewerbe)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 20–23 % </li>



<li>höchste Flächeneffizienz </li>



<li>Standard für Industrie- und Gewerbeanlagen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Polykristalline Solarzellen (kaum noch relevant)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 17–20 % </li>



<li>heute weitgehend vom Markt verdrängt</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dünnschichtmodule</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 10–13 % </li>



<li>Vorteile: leicht, flexibel </li>



<li>Einsatz: Spezialanwendungen (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/bipv-im-ueberblick/" type="post" id="27230">BiPV</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen den Wirkungsgrad in der Praxis?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Temperatur (sehr wichtig)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leistungsabfall: ca. <strong>0,3–0,4 % pro °C</strong></li>



<li>hohe Modultemperaturen = geringerer Ertrag</li>
</ul>



<p></p>



<p>Deshalb sind Anlagen in gemäßigten Klimazonen sehr effizient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Verschattung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>selbst kleine Verschattungen können große Verluste verursachen </li>



<li>entscheidend bei Planung (Simulation, String-Auslegung)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Verschmutzung</h3>



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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>typische Verluste: <strong>2–5 %</strong> </li>



<li>bei flachen Dächern deutlich höher möglich</li>
</ul>



<p>Eine regelmäßige <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-reinigung-effizienz-und-werterhaltung/" type="post" id="8685">Photovoltaik-Reinigung</a> steigert die Effizienz- und Werterhaltung. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-1024x456.jpg" alt="Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung" class="wp-image-11810" style="aspect-ratio:2.2457383218950633;width:285px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-1024x456.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-300x134.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-768x342.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Degradation</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>moderne Module: ca. <strong>0,3–0,5 % pro Jahr</strong> </li>



<li>nach 20 Jahren typischerweise noch ~85–90 % Leistung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei regelmäßiger Wartung und ggf. Austausch der Module ist die <a href="https://cubeconcepts.de/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation von PV-Anlagen</a> gemäß neuester Studien relativ gering. </p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Systemverluste</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter, Verkabelung etc. summieren sich insgesamt auf ca. 5–10 % Ertragsverlustverlust</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wichtig ist der Wirkungsgrad für Unternehmen mit PV-Anlage wirklich?</h2>



<p>Kurz gesagt: Der <strong>Wirkungsgrad ist wichtig – aber nicht entscheidend allein.</strong></p>



<p>Viel wichtiger für die Wirtschaftlichkeit sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenverbrauchsanteil</li>



<li>Strompreisniveau</li>



<li>Anlagengröße</li>



<li>Lastprofil</li>



<li>Integration in das Energiesystem (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Flächeneffizienz: Wie viel Leistung passt auf das Dach?</h2>



<p>Typische Richtwerte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>monokristallin: ca. <strong>5–6 m² pro kWp</strong></li>



<li>polykristallin: ca. <strong>6–7 m² pro kWp</strong></li>



<li>Dünnschicht: >15 m² pro kWp</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Module steigern die Flächeneffizienz und haben heute 420–600 W pro Modul.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich Repowering durch bessere Wirkungsgrade?</h2>



<p>Ein <a href="https://cubeconcepts.de/repowering-von-pv-anlagen/" type="post" id="18501">Repowering</a> von PV-Anlagen lohnt sich teilweise – aber nicht automatisch. Es kann sinnvoll sein, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage älter als 10–15 Jahre ist</li>



<li>die Performance Ratio unter ~75–80 % liegt</li>



<li>Dachsanierungen anstehen</li>



<li>neue Module deutlich mehr Leistung pro Fläche liefern</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nicht sinnvoll ist es oft, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage noch gut funktioniert</li>



<li>Einspeisevergütung hoch ist (Altanlagen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Der Wirkungsgrad von Solarzellen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ist jedoch nicht allein der Zellwirkungsgrad entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Systemeffizienz, Standort, Nutzung und Integration in das Energiesystem.</p>



<p>Unternehmen sollten daher nicht nur auf den Wirkungsgrad achten, sondern die gesamte Anlage und deren Nutzung strategisch optimieren.</p>



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		<title>Solarenergie aus Solarkraftwerken</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/solarenergie-aus-solarkraftwerken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Solarenergie aus Solarkraftwerken ist die Energie, die aus der Sonnenstrahlung gewonnen wird. Sie ist Primärenergieträger und kann auf verschiedene Weise genutzt werden, um Strom oder Wärme zu erzeugen. Die beiden wichtigsten Technologien zur Nutzung von Solarenergie sind die Photovoltaik und die Solarthermie. Während Photovoltaikanlagen Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln, nutzen solarthermische Kraftwerke die Wärme [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/solarenergie-aus-solarkraftwerken/">Solarenergie aus Solarkraftwerken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Solarenergie aus Solarkraftwerken</strong> ist die Energie, die aus der Sonnenstrahlung gewonnen wird. Sie ist Primärenergieträger und kann auf verschiedene Weise genutzt werden, um Strom oder Wärme zu erzeugen. Die beiden wichtigsten Technologien zur Nutzung von Solarenergie sind die Photovoltaik und die Solarthermie. Während Photovoltaikanlagen Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umwandeln, nutzen solarthermische Kraftwerke die Wärme der Sonne zur Erzeugung von Strom. Solarkraftwerke spielen eine entscheidende Rolle in der nachhaltigen Energiegewinnung, da sie eine erneuerbare und umweltfreundliche Energiequelle darstellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie groß ist das Potenzial von Solarenergie?</h2>



<p>Das Potenzial von Solarenergie ist enorm. Jeden Tag trifft eine riesige Menge an Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche – weit mehr, als die gesamte Menschheit an Energie benötigt. Allein in einer Stunde erreicht mehr Sonnenenergie die Erde, als weltweit in einem Jahr verbraucht wird. Diese <strong>Globalstrahlung </strong>wird in kWh/m² gemessen und beträgt in Deutschland durchschnittlich 1.000 bis 1.200 kWh/m². Besonders in sonnenreichen Regionen kann Solarenergie in großem Maßstab genutzt werden, um fossile Energieträger zu ersetzen. Dank technischer Fortschritte in der Speicherung und Effizienzsteigerung wird die Solarenergie zunehmend wettbewerbsfähig und kann einen erheblichen Beitrag zur globalen Energiewende leisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten Solarkraftwerke gibt es?</h2>



<p>Es gibt zwei grundlegende Technologien zur Nutzung von Solarenergie in Solarkraftwerken. Diese sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Photovoltaik</strong> wandelt Sonnenlicht direkt in elektrische Energie um. Sie bestehen aus Solarzellen, die auf Silizium basieren. Diese Zellen erzeugen durch den photovoltaischen Effekt Gleichstrom, der anschließend in Wechselstrom umgewandelt wird. Photovoltaikanlagen können sowohl auf Hausdächern als auch in großen Solarparks eingesetzt werden.</li>



<li><strong>Solarthermie</strong> nutzt die Sonnenenergie zur Erzeugung von Wärme, die dazu dient, Wasser bzw. Gase zu erhitzen. Zur Stromproduktion werden dabei Turbinen und Generatoren eingesetzt. Diese Art der Energiegewinnung wird vor allem in großflächigen Kraftwerken eingesetzt, die besonders in sonnenreichen Gebieten hohe Wirkungsgrade erreichen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Solarthermische Kraftwerke lassen sich grob in ihrer Funktionsweise und Technologie unterscheiden: Bei <strong>Parabolrinnenkraftwerken</strong> konzentriert sich das Sonnenlicht mit gebogenen Spiegeln auf eine zentrale Röhre, durch die ein Wärmeträgerfluid fließt. Die Wärmeenergie wird genutzt, um Dampf zu erzeugen, der eine Turbine antreibt und somit Strom erzeugt. <strong>Solarturmkraftwerke</strong> nutzen eine Vielzahl von Spiegeln, die die Sonnenstrahlen auf einen zentralen Turm reflektieren. Im oberen Teil des Turms befindet sich ein Wärmeträger, der extrem hohe Temperaturen erreicht und Dampfturbinen antreibt. <strong>Paraboloidkraftwerke</strong> (Dish-Stirling-Anlagen) verwenden Parabolspiegel, um Sonnenlicht auf einen kleinen Punkt des Wärmeempfängers zu konzentrieren, der oft mit einem Stirlingmotor gekoppelt ist. Dagegen werden in einem <strong>Fresnel-Kraftwerk</strong> flache Spiegel zum selben Zweck verwendet und bei <strong>Aufwindkraftwerken</strong> nutzt man den Kamineffekt, bei dem erwärmte Luft unter einem großen Glasdach aufsteigt und Turbinen antreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sind die Wirkungsgrade der verschiedenen Solarkraftwerke?</h2>



<p>Der Wirkungsgrad von Solarkraftwerken variiert je nach Technologie und Standortbedingungen. Kommerzielle Solarmodule erreichen heute einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von über 20 % und Spitzenmodelle von bis zu 25 %. Perowskit-Silizium-Tandemzellen haben sogar theoretisch ein Wirkungsgradpotenzial von über 43 %, verglichen mit weniger als 30 % bei herkömmlichen Silizium-Solarzellen. Parabolrinnenkraftwerke haben einen Wirkungsgrad von etwa 25 bis 40 %, während Solarturmkraftwerke aufgrund ihrer höheren Temperaturen Wirkungsgrade von bis zu 45 % erreichen können. Solarthermische Anlagen mit modernen Speichersystemen können sogar Wirkungsgrade zwischen 30 und 50 % erzielen. Die Effizienzsteigerung dieser Technologien ist ein zentraler Forschungsbereich, um die Nutzung von Solarenergie weiter zu optimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Solarenergie aus Solarkraftwerken</h2>



<p>Solarenergie bietet eine Vielzahl von Vorteilen. Einer der wichtigsten Vorteile ist die Nachhaltigkeit, da die Sonne als Energiequelle praktisch unbegrenzt verfügbar ist. Zudem verursacht die Nutzung von Solarenergie <strong>keine direkten CO₂-Emissionen</strong>, wodurch sie zu einer umweltfreundlichen Alternative zu fossilen Energieträgern wird. Ein weiterer Vorteil ist die zunehmende Kostensenkung bei der Installation und dem Betrieb von Solaranlagen, wodurch die Wirtschaftlichkeit kontinuierlich verbessert wird. Zudem reduziert Solarenergie die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und geopolitischen Risiken. Die modulare Skalierbarkeit von Solaranlagen ermöglicht sowohl den Einsatz auf kleinen Flächen, beispielsweise auf Hausdächern, als auch in großflächigen Solarparks. Darüber hinaus sind Solarkraftwerke <strong>wartungsarm</strong> und haben eine <strong>lange Lebensdauer</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile von Solarenergie aus Solarkraftwerken</h2>



<p>Trotz der vielen Vorteile gibt es auch einige Herausforderungen bei der Nutzung von Solarenergie. Eine der größten Herausforderungen ist die Abhängigkeit von der Sonneneinstrahlung. Bei <strong>Dunkelheit</strong> oder bei <strong>starker Bewölkung</strong> kann keine Energie erzeugt werden, was den Einsatz von Speichersystemen oder alternativen Energiequellen erforderlich macht. Hohe Anfangsinvestitionen für die Installation und den Bau von Solarkraftwerken sind eine weitere Hürde, obwohl die Kosten kontinuierlich sinken. Große Solarkraftwerke benötigen zudem viel Fläche, was in dicht besiedelten Gebieten problematisch sein kann. Ein weiteres Problem ist der Ressourcenverbrauch bei der Herstellung von Solarmodulen sowie die Entsorgung und das Recycling alter Module. Dennoch arbeiten Wissenschaftler und Unternehmen intensiv an Lösungen, um diese Herausforderungen zu minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltfreundlich &amp; wirtschaftlich</h2>



<p>Solarenergie aus Solarkraftwerken stellen eine der vielversprechendsten Energiequellen der Zukunft dar. Sie bieten eine nachhaltige, umweltfreundliche und zunehmend wirtschaftliche Möglichkeit, Strom zu erzeugen. Trotz einiger Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Speichertechnologien und Flächenbedarf, überwiegen die Vorteile deutlich. Mit dem kontinuierlichen Fortschritt in der Technologie und der Infrastruktur wird Solarenergie eine immer größere Rolle in der weltweiten Energieversorgung spielen. Die Förderung erneuerbarer Energien und der Ausbau effizienter Solarkraftwerke sind entscheidende Schritte auf dem Weg zu einer klimafreundlichen und nachhaltigen Energiezukunft.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Baubeginn für Solar-Carport-Großprojekt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/baubeginn-fuer-solar-carport-grossprojekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 10:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Solar-Carport & Ladesäulen Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Schwäbisch Hall haben die ersten Bauarbeiten für ein Solar-Carport-Großprojekt von Elektro Genk und ROOF+* begonnen. Die Fundamente wurden bereits erstellt. Es werden vier Parkplatzreihen über eine Länge von jeweils 60 Metern überdacht und mit effektiven Solarmodulen ausgestattet. Nur wenige Fundamente reichen für die weitgespannte Konstruktion aus und fünf Stützen verteilt auf 60 Meter sorgen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Schwäbisch Hall haben die ersten Bauarbeiten für ein <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carport-Großprojekt</a> von Elektro Genk und ROOF+* begonnen. Die Fundamente wurden bereits erstellt. Es werden vier Parkplatzreihen über eine Länge von jeweils 60 Metern überdacht und mit effektiven Solarmodulen ausgestattet. </p>



<p>Nur wenige Fundamente reichen für die weitgespannte Konstruktion aus und fünf Stützen verteilt auf 60 Meter sorgen mit den robusten und langlebigen Trägern für Stabilität. </p>



<p>Deutlich erkennbar: Die Größe der Parkbuchten bleibt erhalten</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="6728" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-6728" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/1679515238580-1.jpg 1707w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="668" data-id="7622" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-1-1024x668.jpg" alt="" class="wp-image-7622" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-1-1024x668.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-1-300x196.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-1-768x501.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-1.jpg 1466w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="703" height="538" data-id="7625" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-3.jpg" alt="" class="wp-image-7625" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-3.jpg 703w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Solar-Carport-Referenz-Schwaebisch-Hall-3-300x230.jpg 300w" sizes="(max-width: 703px) 100vw, 703px" /></figure>
</figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen der Bauphase</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="576" style="aspect-ratio: 720 / 576;" width="720" controls loop muted poster="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG-20230314-WA0011.jpg" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Baubeginn-fuer-Solar-Carport-Grossprojekt-Slideshow-highres.mp4"></video></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fertige DC-Seite des Solar-Carport-Großprojekts</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Carports-geschnitten_1280x720.mp4"></video></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Solar-Carport Prototyp hat sich schon jetzt bewährt</h2>



<p>Der Prototyp mit der einzigartigen Konstruktion, der sich auch für die Überdachung von Außen- oder Trockenlagerflächen, Laderampen, Unterständen oder Zufahrten und Innenhöfen eignet, ist in der Höhe und Fläche frei skalierbar. </p>



<p>Die Montage lief reibungslos:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5853" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dank der soliden Konstruktion sind Spannweiten von bis zu 20 Meter möglich</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5855" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Auch für hohe Nutzfahrzeuge geeignet: Customized Solar-Solutions von ROOF+* in Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS</figcaption></figure>



<p>*ROOF+ i.G. c/o Bochumer Eisenhütte GmbH &amp; Co KG</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vehicle-to-Grid (V2G): Können Unternehmen mit E-Autos Stromkosten senken?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/vehicle-to-grid-v2g-bidirektionales-laden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 13:49:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Vehicle-to-Grid (V2G) ermöglicht es Unternehmen, die Batterien ihrer E-Fahrzeuge als flexible Stromspeicher zu nutzen. Dadurch können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauch optimiert und perspektivisch zusätzliche Erlöse erzielt werden. Aktuell ist der wirtschaftliche Einsatz jedoch noch eingeschränkt, da technische Standards, regulatorische Rahmenbedingungen und Tarifmodelle in Europa noch nicht vollständig entwickelt sind. Das Wichtigste in Kürze [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/vehicle-to-grid-v2g-bidirektionales-laden/">Vehicle-to-Grid (V2G): Können Unternehmen mit E-Autos Stromkosten senken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> <strong>Vehicle-to-Grid (V2G)</strong> ermöglicht es Unternehmen, die Batterien ihrer E-Fahrzeuge als flexible Stromspeicher zu nutzen. Dadurch können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauch optimiert und perspektivisch zusätzliche Erlöse erzielt werden. Aktuell ist der wirtschaftliche Einsatz jedoch noch eingeschränkt, da technische Standards, regulatorische Rahmenbedingungen und Tarifmodelle in Europa noch nicht vollständig entwickelt sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="752" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1024x752.jpg" alt="" class="wp-image-5825" style="width:497px;height:364px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1024x752.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-300x220.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-768x564.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1536x1128.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>E-Fahrzeuge können als dezentrale Stromspeicher genutzt werden </li>



<li>Potenzial zur Senkung von Lastspitzen und Energiekosten </li>



<li>Kombination mit Photovoltaik besonders sinnvoll </li>



<li>Technische und regulatorische Hürden bestehen weiterhin </li>



<li>Kurzfristig relevant für Pilotprojekte, langfristig mit großem Potenzial</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Vehicle-to-Grid (V2G)?</h2>



<p>Vehicle-to-Grid (V2G) beschreibt die Fähigkeit von Elektrofahrzeugen, nicht nur Strom zu laden, sondern diesen auch wieder ins Stromnetz oder in das Unternehmensnetz zurückzuspeisen. Dies gilt für E-PKW, <a href="https://cubeconcepts.de/elektro-transporter-fuer-die-unternehmensflotte/" type="post" id="4981">Elektro-Transporter</a> oder bei <a href="https://cubeconcepts.de/depotladen-e-mobilitaet-fuer-nutzfahrzeuge/" type="post" id="16313">Depotladen &#8211; E-Mobilität für Nutzfahrzeuge</a>. </p>



<p>Damit werden E-Fahrzeuge zu <strong>mobilen Energiespeichern</strong>, die flexibel eingesetzt werden können, um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromüberschüsse zwischenzuspeichern</li>



<li>Lastspitzen im Betrieb zu reduzieren</li>



<li>das Stromnetz zu stabilisieren</li>



<li>die <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/" type="post" id="4280">THG-Quote</a> des Unternehmens zu senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant wird V2G in Kombination mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, da deren Stromproduktion schwankt.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<h2 class="wp-block-heading">Warum ist V2G für Unternehmen interessant?</h2>
</div>



<p>Viele Unternehmen verfügen bereits heute über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eigene PV-Anlagen</li>



<li>steigende Stromverbräuche</li>



<li>erste oder wachsende E-Fahrzeugflotten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier setzt V2G an: Die Batterien der Fahrzeuge können als <strong>zusätzlicher Speicher direkt am Verbrauchsort</strong> genutzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage erzeugt mittags Überschussstrom </li>



<li>Fahrzeuge werden geladen </li>



<li>Strom wird später im Betrieb genutzt oder ins Netz zurückgespeist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet bidirektionales Laden?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Lastspitzen reduzieren</h3>



<p>Durch gezieltes Entladen der Fahrzeugbatterien können teure Lastspitzen vermieden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Eigenverbrauch erhöhen</h3>



<p>Selbst erzeugter Strom (z. B. aus PV) kann besser genutzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Stromkosten optimieren</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Perspektivisch können Unternehmen:</p>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>günstigen Strom speichern</li>



<li>teuren Strom vermeiden oder verkaufen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzstabilität unterstützen</h3>



<p>Dezentrale Speicher helfen, volatile erneuerbare Energien auszugleichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="910" height="812" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden.jpg" alt="Anreize schaffen für Vehicle to Grid und bidirektionales Laden" class="wp-image-5834" style="width:496px;height:442px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden.jpg 910w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden-300x268.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden-768x685.jpg 768w" sizes="(max-width: 910px) 100vw, 910px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrzeuge mit V2G-Funktion</h3>



<p>Nicht alle Elektrofahrzeuge sind bidirektional ladefähig.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CHAdeMO-Standard: technisch geeignet</li>



<li>CCS-Standard (Europa): aktuell noch eingeschränkt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Verfügbarkeit steigt, ist aber noch begrenzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bidirektionale Ladeinfrastruktur</h3>



<p>Auch die Ladepunkte müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom in beide Richtungen übertragen können</li>



<li>mit Fahrzeug und Energiemanagementsystem kommunizieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Energiemanagementsystem (EMS)</h3>



<p>Ein zentrales EMS ist notwendig, um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lade- und Entladevorgänge zu steuern</li>



<li>Prioritäten zwischen Fahrzeugen zu setzen</li>



<li>den Eigenverbrauch zu optimieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: <strong>Smart Charging</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikationsstandards</h2>



<p>Eine systemübergreifende Kommunikation zwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrzeug</li>



<li>Ladeinfrastruktur</li>



<li>Netzbetreiber</li>



<li>Energieversorger</li>
</ul>



<p></p>



<p>ist Voraussetzung.</p>



<p>Relevante Standards:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ISO 15118-20</li>



<li>IEC 61851-1</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese befinden sich aktuell noch in der Weiterentwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen gibt es aktuell?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Regulatorische Unsicherheiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzintegration noch nicht vollständig geregelt</li>



<li>fehlende Standards für Abrechnung und Vergütung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Tarifstrukturen fehlen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wird eingespeister Strom vergütet?</li>



<li>Wie werden unterschiedliche Stromquellen bilanziert?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Wirtschaftlichkeit noch unklar</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten vs. Nutzen oft noch nicht optimal</li>



<li>Erlösmodelle (z. B. Regelenergie) noch nicht etabliert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich V2G für Unternehmen?</h2>



<p>V2G ist besonders interessant, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine größere E-Fahrzeugflotte vorhanden ist</li>



<li>eine PV-Anlage betrieben wird</li>



<li>Lastspitzen ein relevanter Kostenfaktor sind</li>



<li>ein Energiemanagementsystem vorhanden oder geplant ist</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders geeignet für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Logistikunternehmen</li>



<li>Industrie mit planbaren Lastprofilen</li>



<li>Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist V2G aktuell noch nicht sinnvoll?</h2>



<p>Der Einsatz ist derzeit eingeschränkt, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nur wenige E-Fahrzeuge vorhanden sind</li>



<li>keine geeignete Ladeinfrastruktur existiert</li>



<li>keine PV-Anlage oder Flexibilität im Verbrauch besteht</li>



<li>kurzfristige Wirtschaftlichkeit im Fokus steht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektive: Vom Fahrzeug zur Energieplattform</h2>



<p>Langfristig kann V2G ein zentraler Bestandteil eines integrierten Energiesystems werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrzeuge als Teil der Energieinfrastruktur</li>



<li>Kombination aus PV, Speicher und flexiblen Lasten</li>



<li>aktive Teilnahme am Energiemarkt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Voraussetzung: klare regulatorische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Anreize</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Vehicle-to-Grid bietet Unternehmen ein großes Potenzial zur Flexibilisierung ihres Energiesystems und zur Optimierung von Stromkosten. Aktuell steht die Technologie jedoch noch am Anfang – insbesondere in Europa.</p>



<p>Für Unternehmen mit wachsender E-Flotte und eigener Stromerzeugung lohnt es sich dennoch, das Thema frühzeitig zu prüfen und strategisch einzuplanen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>60 % Zuwachs der PV-Stromspeicherkapazitäten in 2022</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/60-zuwachs-der-pv-stromspeicherkapazitaeten-in-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2023 08:22:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach einer Berechnung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) verwenden nach heutigem Stand rund 10.000 Unternehmen eigene Stromspeicher. Das Haupteinsatzgebiet liegt meist darin, den selbst erzeugten PV-Strom nutzen zu können, wenn die Sonne nicht scheint. Das bedeutet einen Zuwachs von 3.900 Speichereinheiten im Jahre 2022. Nach den Informationen der RWTH Aachen hat sich allein im letzten Quartal [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach einer Berechnung des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) verwenden nach heutigem Stand rund 10.000 Unternehmen eigene Stromspeicher. Das Haupteinsatzgebiet liegt meist darin, den selbst erzeugten PV-Strom nutzen zu können, wenn die Sonne nicht scheint. Das bedeutet einen Zuwachs von 3.900 Speichereinheiten im Jahre 2022. Nach den Informationen der RWTH Aachen hat sich allein im letzten Quartal 2022 die Kapazität der Großspeicher um 33 Prozent auf 1 Gigawatt erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die meisten Unternehmen setzen auf Solar-Batterien</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-5779" style="width:315px;height:223px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1024x724.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-768x543.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1536x1086.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Den Großteil beim Ausbau der PV-Stromspeicherkapazitäten in Deutschland machen dabei Solar-Batterien aus. Insgesamt 2.750 Unternehmen haben sich im letzten Jahr für diese Art der Stromspeicherung entschieden. Die restlichen 1.150 setzten dabei auf weitere Energiespeichersysteme, wie Wasserstoff-Speicher, Pumpspeicherkraftwerke, Power-to-Heat-Systeme, Power-to-Gas-Systeme, Druckluftspeicher, Supraleitende Magnet-Energiespeicher oder sonstige Speichersysteme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Stromspeicherkapazitäten werden zur Kostenreduktion genutzt</h2>



<p>Für den hohen Zuwachs an Energiespeichern machen Experten die allgemeine Strompreisentwicklung, den Anstieg der Elektromobilität sowie die hohe Nachfrage nach CO₂-unbelasteten Produkten und Dienstleistungen verantwortlich. Nach einer Umfrage des <a href="https://www.bves.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BVES Bundesverband Energiespeicher Systeme e.V.</a> nutzen 53 Prozent der Unternehmen ihre Stromspeicher, um die Stromkosten zu reduzieren, 29 Prozent für ihre Elektro-Unternehmensflotte und 20 Prozent zum <a href="https://cubeconcepts.de/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vehicle to Grid und andere Technologien erhöhen die PV-Stromspeicherkapazitäten</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="773" height="617" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus.jpg" alt="" class="wp-image-5778" style="width:316px;height:252px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus.jpg 773w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus-300x239.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus-768x613.jpg 768w" sizes="(max-width: 773px) 100vw, 773px" /></figure>



<p>Kein Wunder, sorgen doch Batteriespeicher, die immer häufiger auch direkt in <a href="https://cubeconcepts.de/e-mobilitaet-ladeinfrastruktur-als-chance-fuer-unternehmen/">Ladestationen</a> verbaut werden, für Flexibilität und Versorgungssicherheit des gesamten Stromsystems eines Unternehmens. Auf alle Fälle könnten in den nächsten Jahren die PV-Stromspeicherkapazitäten durch bidirektionales Laden rapide steigen. Dabei dienen die Batterien der E-PKW, die ohnehin bereits vorhanden sind, als mobile und dezentrale Energiespeicher. <a href="https://cubeconcepts.de/vehicle-to-grid-v2g-bidirektionales-laden/">Vehicle to Grid (V2G)</a> nennt sich diese Technologie, die zurzeit ausgebaut und gefördert wird.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISO 50001 – Was bringt die Zertifizierung Unternehmen wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2023 13:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5721</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Die ISO 50001 hilft Unternehmen, ihre Energiekosten systematisch zu senken, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und ihre Energieeffizienz dauerhaft zu verbessern. Besonders für große Unternehmen entfällt mit der Zertifizierung die Pflicht zu regelmäßigen Energie-Audits. Gleichzeitig stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und schafft Transparenz über Energieverbräuche und Einsparpotenziale. Das Wichtigste in Kürze Was ist die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/iso-50001-die-norm-fuer-energiemanagementsysteme/">ISO 50001 – Was bringt die Zertifizierung Unternehmen wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026) </em>Die <strong>ISO 50001</strong> hilft Unternehmen, ihre Energiekosten systematisch zu senken, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und ihre Energieeffizienz dauerhaft zu verbessern. Besonders für große Unternehmen entfällt mit der Zertifizierung die Pflicht zu regelmäßigen Energie-Audits. Gleichzeitig stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und schafft Transparenz über Energieverbräuche und Einsparpotenziale.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Senkung von Energiekosten durch systematisches Energiemanagement</li>



<li>Befreiung von der Energie-Audit-Pflicht (für Nicht-KMU)</li>



<li>Transparenz über Energieverbräuche und Einsparpotenziale</li>



<li>Wettbewerbsvorteile bei Kunden und Partnern</li>



<li>Wichtiger Baustein für ESG- und Nachhaltigkeitsstrategien</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die ISO 50001?</h2>



<p>Die DIN EN ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme (EnMS). Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihre energiebezogene Leistung kontinuierlich zu verbessern.</p>



<p>Im Fokus stehen dabei nicht Produkte oder Dienstleistungen, sondern <strong>interne Prozesse</strong>, wie z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maschinen und Anlagen</li>



<li>Produktionsprozesse</li>



<li>Gebäude und Standorte</li>



<li>technische Systeme</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Norm definiert Anforderungen an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiepolitik und -ziele</li>



<li>Messung und Monitoring von Energieverbräuchen</li>



<li>Identifikation von Einsparpotenzialen</li>



<li>kontinuierliche Verbesserung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grundlage ist der sogenannte PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act), der eine systematische Optimierung sicherstellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5734" style="aspect-ratio:1.5;width:341px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen profitieren besonders?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Große Unternehmen (Nicht-KMU)</h3>



<p>Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr als 250 Mitarbeitenden</li>



<li>oder über 50 Mio. € Jahresumsatz</li>



<li>oder über 43 Mio. € Bilanzsumme</li>
</ul>



<p>profitieren besonders, da sie durch eine ISO-50001-Zertifizierung <strong>von der Energie-Audit-Pflicht </strong>nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)<strong> befreit sind. </strong>Das ersetzt die sonst alle vier Jahre verpflichtenden Energieaudits.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)</h3>



<p>Auch für KMU ist die ISO 50001 strategisch sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bessere Positionierung bei Ausschreibungen</li>



<li>höhere Attraktivität als Lieferant</li>



<li>Vorbereitung auf zukünftige regulatorische Anforderungen</li>



<li>systematische Kostensenkung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche konkreten Vorteile bietet die ISO 50001?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Energiekosten nachhaltig senken</h3>



<p>Durch systematische Analyse und Optimierung werden Energieverbräuche transparent und Einsparpotenziale identifiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Energieeffizienz messbar verbessern</h3>



<p>Unternehmen erhalten klare Kennzahlen und Steuerungsmöglichkeiten für ihren Energieeinsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gesetzliche Anforderungen erfüllen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Befreiung von Energie-Audits (für große Unternehmen)</li>



<li>Erfüllung relevanter Energieeffizienz-Vorgaben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wettbewerbsvorteile sichern</h3>



<p>Die Zertifizierung signalisiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>professionellen Umgang mit Energie</li>



<li>Engagement im Klimaschutz</li>
</ul>



<p>Das wirkt sich positiv auf Kunden, Partner und Investoren aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. ESG- und Nachhaltigkeitsziele unterstützen</h3>



<p>ISO 50001 ist ein zentraler Baustein für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>nachhaltige Unternehmensstrategien</li>



<li>Reporting-Anforderungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Image und Marktposition stärken</h3>



<p>Unternehmen positionieren sich als verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich eine ISO-50001-Zertifizierung?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="667" height="903" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung.jpg" alt="" class="wp-image-5737" style="width:454px;height:615px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung.jpg 667w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /></figure>



<p>Eine Zertifizierung ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe Energiekosten bestehen</li>



<li>mehrere Standorte oder komplexe Prozesse vorhanden sind</li>



<li>regulatorischer Druck steigt</li>



<li>ESG-Ziele verfolgt werden</li>



<li>Energie ein wesentlicher Kostenfaktor ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist sie weniger relevant?</h2>



<p>Der Aufwand kann sich weniger lohnen, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Energieverbrauch sehr gering ist</li>



<li>kaum Optimierungspotenziale bestehen</li>



<li>keine regulatorischen Anforderungen greifen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die ISO 50001 ist weit mehr als ein formaler Standard. Sie ist ein strategisches Instrument, um Energiekosten zu senken, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.</p>



<p>Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und wachsender ESG-Anforderungen wird ein strukturiertes Energiemanagement für viele Unternehmen zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<item>
		<title>Das CUBE CONCEPTS Portfolio to go</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/das-cube-concepts-portfolio-to-go/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2023 11:39:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem Relaunch der cubeconcepts.de gibt es jetzt auch das gesamte neu strukturierte CUBE CONCEPTS Portfolio als praktischen Download zum Ausdrucken oder Mitnehmen. In dem PDF finden Sie ebenfalls alle aktuellen Leistungen und kombinierbaren Produkte für Ihre individuelle Energielösung. Ihr Einstieg vom Erstgespräch bis zum PV-Monitoring Kurz und knapp erklärt CUBE CONCEPTS in dem Dossier, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nach dem Relaunch der cubeconcepts.de gibt es jetzt auch das gesamte neu strukturierte CUBE CONCEPTS Portfolio als praktischen Download zum Ausdrucken oder Mitnehmen. In dem PDF finden Sie ebenfalls alle aktuellen Leistungen und kombinierbaren Produkte für Ihre individuelle Energielösung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ihr Einstieg vom Erstgespräch bis zum PV-Monitoring</h2>



<p>Kurz und knapp erklärt CUBE CONCEPTS in dem Dossier, wie die Rolle eines Systementwicklers für integrierte Energieprojekte &amp; Full-Service-Partner zu verstehen ist und wie Ihre gewerblichen PV-Anlage von der Planung &amp; Finanzierung über den Bau &amp; Netzgang bis zum Monitoring &amp; Direktvermarktung umgesetzt wird. Lernen Sie das weite Netzwerk von erfahrenen Solar-Spezialisten kennen und erfahren Sie, wie immer die passenden, nachhaltigsten und wirtschaftlichsten Fachpartner für Ihr PV-Projekt ausgewählt werden. Dies gilt beispielsweise für Solarteure, Lieferanten, PV-Planer &amp; Entwickler, Statiker oder auch für Investoren. Dabei agiert CUBE CONCEPTS immer aus der Sicht des Auftraggebers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Produkt-Portfolio sinnvoll kombinieren für maximalen Erfolg</h2>



<p>Selbstverständlich werden sämtliche Bausteine für Ihren Einstieg in das Thema erneuerbare Energien beschrieben, welche sich sinnvoll miteinander verbinden lassen und welche Argumente für Photovoltaik sprechen. Behandelt werden ebenso die Themen Förderungen, Einsparungspotentiale oder Renditen. Welches Vertragsmodell ist für Sie interessant? CUBE Contracting oder CUBE Kauf? Wie kann CUBE CONCEPTS Ihre Energiekosten senken und Sie dabei unterstützen, die Zukunft Ihres Unternehmens zu sichern? All das erfahren Sie in der neuen Unternehmenspräsentation.</p>



<p>Als Full-Service-Partner für gewerbliche Photovoltaikanlagen stehen wir Ihnen auch gerne zu einem unverbindlichen und persönlichen <a href="https://cubeconcepts.de/unternehmen/kontakt/projektanfrage/">Beratungsgespräch</a> jederzeit zur Verfügung.</p>



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<p></p>
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		<title>CO₂-Zertifikate weiter im Hoch &#038; Industriestrom im Kurzzeittief</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/co%e2%82%82-zertifikate-weiter-im-hoch-industriestrom-im-kurzzeittief/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2023 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5339</guid>

					<description><![CDATA[<p>28.02.2023: Laut einer aktuellen Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind die Strompreise für Industriestrom bei Neuabschlüssen zum Jahresbeginn gegenüber dem zweiten Halbjahr 2022 gesunken. Demnach sanken auch die Industriestrom-Preise inklusive Stromsteuer bei der mittelspannungsseitigen Versorgung im Schnitt von 53,38 ct/kWh auf 40,11 ct/kWh. Geringere Steuern, Abgaben und Umlagen wirken sich auf die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>28.02.2023: Laut einer aktuellen <a href="https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strompreisanalyse</a> des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sind die Strompreise für Industriestrom bei Neuabschlüssen zum Jahresbeginn gegenüber dem zweiten Halbjahr 2022 gesunken. Demnach sanken auch die Industriestrom-Preise inklusive Stromsteuer bei der mittelspannungsseitigen Versorgung im Schnitt von 53,38 ct/kWh auf 40,11 ct/kWh.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geringere Steuern, Abgaben und Umlagen wirken sich auf die Industriestrom-Preise aus</h2>



<p>Der mittlere Beschaffungswert mit den Netzentgelten und Vertrieb lag Anfang 2023 bei 37,25 ct/kWh und somit beinahe im Jahresmittel von 2022. Den Zenit, den die Strompreise im zweiten Halbjahr 2022 mit stolzen 50,66 ct/kWh erreicht hatten, scheint damit zunächst überwunden zu sein. Deutlich bemerkbar macht sich auf den Gesamtstrompreis für die Industrie und Gewerbe auch der Wegfall der EEG-Umlage seit dem 01.07.2022. Lag dieser Wert in 2021 noch bei 6,5 ct/kWh, belaufen sich die übrigen Strompreis-Bestandteile insgesamt nur noch auf 2,83 ct/kWh. Davon wiederrum ist die Stromsteuer mit 1,537 ct/kWh der größte Faktor. Die Konzessionsabgabe, die KWKG-Umlage, die §19 StromNEV-Umlage sowie die Offshore-Netzumlage spielen dabei nur untergeordnete Rollen. Experten rechnen jedoch damit, dass die Talsohle des Abwärtstrends bereits erreicht ist und die Strompreise bei der Mittelspannungsversorgung wieder anziehen werden.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Preise für CO₂-Emissionszertifikate unverändert hoch</h2>



<p>Im Gegensatz zum Strompreis für Industrie &amp; Gewerbe haben sich die Preise beim CO₂-Emissionszertifikathandel zwischenzeitlich nicht entspannt. Anfang 2023 lag der Preis pro Tonne CO₂ bei 90,07 €. Das sind nur 7,5 € weniger als beim Allzeithoch im August 2022 und der hochgerechnete Jahresdurchschnitt von 2023 liegt jetzt schon höher als 2022. Ohnehin scheint der Preistrend im CO₂-Emissionszertifikathandel, der seit 2018 zu beobachten ist, anzuhalten. Seitdem ist der durchschnittliche Preis pro Tonne CO₂ von 15,82 € auf 81,81 € angestiegen und hat sich in nur vier Jahren vervierfacht. Das allein sollte schon ein Zeichen für Unternehmen sein, ihre <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/">CO₂-Bilanz</a> zu verbessern. &nbsp;&nbsp;</p>



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		<title>Jährlicher Zuwachs von 22 Gigawatt Solarleistung in Planung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/jaehrlicher-zuwachs-von-22-gigawatt-solarleistung-in-planung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2023 14:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5022</guid>

					<description><![CDATA[<p>Damit die Pariser Klimazielen erreicht werden können, wurden mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Mai 2022 die Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien massiv erhöht. Neben einer drastischen Ausweitung von Windenergie soll nun auch die Solarleistung erheblich anwachsen. Es ist demnach geplant, dass ab 2025 bundesweit 22 Gigawatt jährlich aus Photovoltaikanlagen hinzukommen, so dass 2030 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Damit die Pariser Klimazielen erreicht werden können, wurden mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes im Mai 2022 die Ausbauziele im Bereich der erneuerbaren Energien massiv erhöht. Neben einer drastischen Ausweitung von Windenergie soll nun auch die Solarleistung erheblich anwachsen. Es ist demnach geplant, dass ab 2025 bundesweit 22 Gigawatt jährlich aus Photovoltaikanlagen hinzukommen, so dass 2030 insgesamt rund 215 Gigawatt Leistung in Deutschland installiert sein sollen. Im Vergleich dazu lag der Zuwachs von PV-Anlagen in 2022 &#8211; einem der Rekordjahre &#8211; noch bei knapp 7,5 Gigawatt. Die aktuelle Gesamtleistung aller Photovoltaikanlagen in Deutschland liegt danach jetzt bei rund 65 Gigawatt. Heute kommen etwa 70% des gesamten Solarstroms aus PV-Anlagen von Dächern oder Fassaden und fast 30% aus Solarparks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solarleistung von Freiflächen-Photovoltaik soll ausgebaut werden</h2>



<p>Ausbaupotential sehen Experten vor allem bei den <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Freiflächen-Photovoltaikanlagen</a>, weshalb jetzt die rechtlichen Rahmenbedingungen und Steuerungsmöglichkeiten der Länder erweitert wurden. Bisher ließen sich Solarparks lt. EEG auf Konversionsflächen und seit 2017 auch auf sog. benachteiligten Gebieten erreichten. Dies betraf vorwiegend Flächen in Gewerbe- und Industriegebieten sowie die weiträumigen Randstreifen der Autobahn und Schienenwege sowie betriebliche Vorrats– und Ausbauflächen oder Ausgleichsflächen von Unternehmen und Kommunen. Dies sind beispielsweise stillgelegte Deponien, Kiesgruben, Steinbrüche, Sportanlagen oder ehemalige Militärflächen. Seit 2023 kommen nun auch ehemalige Moorflächen, Agri-Photovoltaikanlagen (höhergelegte PV-Anlagen, die eine Bepflanzung, Bewirtschaftung und Durchfahrt von Traktoren erlauben) und schwimmende PV-Anlagen auf Seen dazu. Diese Entscheidung begrüßen sogar der NABU und der BUND und die neue Öffnungsklausel verwenden bereits die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westphalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschleunigte Genehmigungsverfahren für Solarparks sind in Aussicht</h2>



<p>Der Zuwachs von Freiflächen-Photovoltaik lag in 2022 bei rund 2,2 Gigawatt Leistung. Davon müssen ohnehin die besonders effizienten Solarparks mit einer Nennleistung größer 1 MWP ohne EEG-Vergütung auskommen, was die Investitionsfreudigkeit jedoch kaum bremste: Die Vergütungssätze, die durch das Ausschreibungsverfahren ermittelt wurden, waren und sind immer noch äußerst lukrativ. Um jedoch eine jährliche Verdreifachung im Zubau von Solarenergie zu erreichen, müssen aber auch die Genehmigungsverfahren beschleunigt werden. Diese unterliegen der kommunalen Bauleitplanung und die zuständige Gemeinde muss dazu einen Bebauungsplan erstellen und den Flächennutzungsplan ändern. All dies ist zurzeit noch sehr zeitintensiv. Jetzt kann ein großes Solarpark-Projekt allerdings als „raumbedeutsam“ eingestuft werden und dann übernimmt die Aufgabe der Ausweisung von Vorbehalts- und Vorranggebieten die Länder- oder Regionalplanung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Unterschiede der Solarleistung in Deutschland</h2>



<p>Die differenzierten Zahlen aus 2022 zum Zubau von Photovoltaikanlagen der einzelnen Länder liegen zurzeit noch nicht vor. Aber in 2021 konnten Bayern, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern den höchsten Zubau bei den absoluten Leistungszahlen verzeichnen. Schlusslichter sind dabei die Stadtstaaten. Geht man allerdings nach der Solarstromleistung pro Quadratkilometer, sollten Niedersachsen, Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz dringend aufholen. Das Saarland, Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen liegen hier vorne.</p>



<p>Weitere Informationen gibt es <a href="https://www.unendlich-viel-energie.de/media/file/5071.AEE_RenewsKompakt_Planungsrecht_und_Erneuerbare_Energien_feb23.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> in den Renews der Agentur für Erneuerbare Energien. </p>



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		<title>Elektro-Transporter für die Unternehmensflotte: Sinnvoll oder nice-to-have?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/elektro-transporter-fuer-die-unternehmensflotte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 15:30:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4981</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert April 2026) Elektro‑Transporter sind für Unternehmen immer häufiger eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Diesel‑Flotte – vor allem für Stadtlogistik, Kurzstrecken und gewerbliche Lieferdienste. Ob sie sich lohnen, hängt jedoch von Nutzung, Streckenprofil, Kostenstruktur und der gesamten E‑Mobilitäts‑Strategie ab. Warum Elektro‑Transporter für Firmen interessant sind Elektro‑Transporter bieten Unternehmen vor allem drei Vorteile: Zusätzlich steigen die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/elektro-transporter-fuer-die-unternehmensflotte/">Elektro-Transporter für die Unternehmensflotte: Sinnvoll oder nice-to-have?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> <strong>Elektro‑Transporter</strong> sind für Unternehmen immer häufiger eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Diesel‑Flotte – vor allem für Stadtlogistik, Kurzstrecken und gewerbliche Lieferdienste. Ob sie sich lohnen, hängt jedoch von Nutzung, Streckenprofil, Kostenstruktur und der gesamten E‑Mobilitäts‑Strategie ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Elektro‑Transporter für Firmen interessant sind</h2>



<p>Elektro‑Transporter bieten Unternehmen vor allem drei Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geringere laufende Betriebskosten</strong>&nbsp;pro Kilometer, insbesondere bei Strom‑ und Wartungsaufwand.</li>



<li><strong>Deutlich niedrigere Emissionen</strong>&nbsp;und weniger Lärm, was gerade für innerstädtische Lieferverkehre relevant ist.</li>



<li><strong>Bessere Zugänglichkeit</strong>&nbsp;in Bereichen mit Einfahrts‑ oder Umweltzonen‑Regelungen, wo herkömmliche Diesel‑Transporter immer stärker eingeschränkt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusätzlich steigen die Reichweiten und die Ladeinfrastruktur wird flächendeckender, sodass viele Unternehmen bereits heute mit Elektro‑Transportern ihren Alltag abdecken können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sich Elektro‑Transporter im Flottenbetrieb auswirken</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="929" height="895" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters.jpg" alt="" class="wp-image-4983" style="width:458px;height:441px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters.jpg 929w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters-300x289.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters-768x740.jpg 768w" sizes="(max-width: 929px) 100vw, 929px" /></figure>



<p>In der Praxis unterscheiden sich Elektro‑Transporter insbesondere bei:</p>



<p><strong>Planung &amp; Reichweite:</strong><br>Die Nutzung ist besonders sinnvoll, wenn Strecken ähnlich geprägt sind, Ladezeiten in Pausen oder in der Nacht eingeplant werden können und eine verlässliche Ladeinfrastruktur am Betriebshof oder an anderen Standorten vorhanden ist.</p>



<p><strong>Kosten pro Kilometer:</strong><br>Elektrische Fahrzeuge verbrauchen im Betrieb weniger Energie als dieselbetriebene Transporter, Strom ist in der Regel günstiger als Diesel, und Wartungskosten sinken, weil weniger bewegte Teile, kein Ölwechsel und einfachere Motoren vorhanden sind.</p>



<p><strong>Stadt‑Effizienz:</strong><br>Dank hohem Drehmoment und sofort verfügbarer Kraft entfallen Schaltvorgänge, die Beschleunigung ist im Stop‑and‑Go‑Verkehr effizient, und die Fahrzeuge sind deutlich leiser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Förderprogramme den Umstieg unterstützen</h2>



<p>Für Unternehmen, die Elektro‑Transporter anschaffen, existieren verschiedene Förderprogramme, die die Anschaffungskosten deutlich reduzieren können. Diese Programme variieren je nach Bundesland, Förderprogramm und Zielgruppe, decken aber häufig Teile der Investitionsmehrkosten sowie die Ladeinfrastruktur ab. Die konkreten Rahmenbedingungen – wie Fördersätze, Laufzeiten oder Rückgabe‑ und Veräußerungsbedingungen – sollten immer vor dem Kauf geprüft werden, da sich die Förderlandschaft regelmäßig ändert.</p>



<p>Zusätzlich kann die Kombination aus E‑Transportern, firmeneigener Ladeinfrastruktur und <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/" type="post" id="4280">THG‑Quote</a> einen wirtschaftlichen Zusatznutzen erzeugen, wenn alle Komponenten sauber aufeinander abgestimmt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elektro‑Transporter mit erneuerbarem Strom: nachhaltiger als das Fahrzeug allein</h2>



<p>Wenn Elektro‑Transporter mit Strom aus Photovoltaik versorgt werden, erhöht sich die Klima‑ und Kostenwirkung erheblich. Die Energie wird dann genau dort erzeugt, wo sie verbraucht wird – auf dem Firmengelände, auf Dächern, Carports oder Freiflächen.<br>In Kombination mit Ladeinfrastruktur, Lastmanagement und gegebenenfalls Speichern entsteht ein ganzheitlicher Ansatz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Stromkosten werden gesenkt.</li>



<li>Die CO₂‑Bilanz der Fahrten verbessert sich deutlich.</li>



<li>Die Ladezeiten können an die Erzeugung und den Betriebsablauf angepasst werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit trägt die Flotte nicht nur zu geringeren Emissionen im Straßenverkehr bei, sondern passt sich gleichzeitig in die übergeordnete Energie‑ und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnen sich E‑Transporter?</h2>



<p>Elektro‑Transporter sind besonders attraktiv für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Logistik‑ und Kurierdienste,</strong>&nbsp;die vor allem in Städten fahren.</li>



<li><strong>Handwerksbetriebe</strong>&nbsp;mit definierten Tagesrouten und wiederkehrenden Standorten.</li>



<li><strong>Unternehmen,</strong>&nbsp;die ohnehin in Ladeinfrastruktur, PV oder Lastmanagement investieren und die Flotte in den Energiewandel einbinden wollen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Weniger sinnvoll können Elektro‑Transporter sein, wenn Streckenprofile sehr unregelmäßig sind, es kaum Lademöglichkeiten gibt oder die tägliche Fahrleistung sehr hoch ist, ohne ausreichende Lademöglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken und Stolpersteine beim Umstieg</h2>



<p>Beim Umstieg auf E‑Transporter sollten Unternehmen vor allem Folgendes beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Infrastruktur:</strong><br>Ladeinfrastruktur muss rechtzeitig und flächendeckend verfügbar sein, idealerweise mit intelligentem Lastmanagement, um Netzentgelte zu minimieren.</li>



<li><strong>Planung:</strong><br>Die Fahrzeuge müssen in die bestehende Flotte‑ und Arbeitszeitplanung integriert werden, inklusive Lade‑ und Standzeiten.</li>



<li><strong>Kostenstruktur:</strong><br>Die Gesamtkosten (Anschaffung, Ladeinfrastruktur, Netzanschluss, Dienstleistungen, Förder‑Rahmen) sollten realistisch berechnet werden, nicht nur ein einzelnes Fahrzeugmodell.</li>



<li><strong>Förder‑ und Rahmenbedingungen:</strong><br>Förderprogramme ändern sich, Anforderungen an Dokumentation und Bindungszeiten können sich verschieben – die eigene Situation sollte immer frisch geprüft werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Elektro‑Transporter im unternehmerischen Gesamtkontext</h2>



<p>Elektro‑Transporter sind für viele Unternehmen kein reines Symbolthema, sondern ein wirtschaftlich sinnvoller Schritt, wenn sie konsequent in die Flotten‑ und Energiestrategie eingebettet werden. Die Lohntabelle ergibt sich aus niedrigeren Betriebskosten, geringeren Emissionen, besserer Zugänglichkeit in Städten und einer verbesserten CO₂‑Bilanz. Dies gilt vor allem, wenn auch die Ladeinfrastruktur und der Strombezug aus erneuerbaren Quellen optimiert werden.</p>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt Unternehmen dabei, Elektro‑Transporter, Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Lastmanagement sinnvoll zu verknüpfen und so die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Unternehmensflotte zu steigern.</p>



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		<title>ampere.cloud &#038; CUBE CONCEPTS als Speaker auf der genera in Madrid</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/ampere-cloud-cube-concetps-als-speaker-auf-der-genera-in-madrid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 11:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4971</guid>

					<description><![CDATA[<p>CUBE CONCEPTS wird gemeinsam mit ampere.cloud auf der genera, der internationalen Messe für Energie und Umwelt in Madrid über ihr leistungsstarkes Betriebssystem für erneuerbare Energien vor dem Fachpublikum referieren. Eine der wichtigsten Messen Spaniens für erneuerbare Energien Die genera findet an 3 Tagen von Dienstag, 21. Februar bis Donnerstag, 23. Februar 2023 statt, ist einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en.jpg" alt="" class="wp-image-4974" style="width:180px;height:135px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en.jpg 640w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>CUBE CONCEPTS wird gemeinsam mit ampere.cloud auf der <a href="https://www.ifema.es/genera" target="_blank" rel="noreferrer noopener">genera</a>, der internationalen Messe für Energie und Umwelt in Madrid über ihr leistungsstarkes Betriebssystem für erneuerbare Energien vor dem Fachpublikum referieren.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine der wichtigsten Messen Spaniens für erneuerbare Energien</h2>



<p>Die genera findet an 3 Tagen von Dienstag, 21. Februar bis Donnerstag, 23. Februar 2023 statt, ist einer der bedeutendsten Treffpunkte in Spanien für Fachleute aus den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz und wird vom spanischen Ministerium IDAE gefördert. Sie bringt jedes Jahr Ingenieure, Projektmanager, Produzenten und Lieferanten zusammen, um die Neuheiten der Branche vorzustellen. Nach der Pandemie rechnen die knapp 200 internationalen Aussteller in diesem Jahr mit etwa 15.000 Fachbesuchern.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Beitrag: Intelligente Betriebssysteme zur Effizienzsteigerung </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000.jpg" alt="ampere.cloud &amp; CUBE CONCETPS auf der genera" class="wp-image-5108" style="width:441px;height:331px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">ampere.cloud &amp; CUBE CONCETPS auf der genera am 23.02.2023</figcaption></figure>



<p>ampere.cloud und CUBE CONCEPTS werden darüber berichten, wie der Betrieb von Photovoltaikanlagen durch intelligente Betriebssysteme effizienter und automatischer wird. Dies geschieht einerseits durch smartes Energie-Management zwischen den betrieblichen Verbrauchen und den Solaranlagen und andererseits durch Automatisierung und Kostenersparnis. Auf diese Weise trägt die zertifizierte Lösung von ampere.cloud und CUBE CONCEPTS dazu bei, die Verbrauchsdaten zentral zu verwalten, Prozesse zu analysieren und optimieren, automatisierte Reports zu erstellen oder Fehlerquellen zu identifizieren. Das intelligente Betriebssystem unterstützt Unternehmen dabei effektiv, die Kosten zu reduzieren und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Durch das gemeinsam entwickelte ampere.cloud-Tool <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/cube-vision/">CUBE Vision</a> können darüber hinaus alle Daten der überwachten PV-Analgen visualisiert und insgesamt der Ertrag für Unternehmen bis zu 85 % gesteigert werden. <br><br></p>



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		<title>Geeignete Gewerbe- und Industriedächer für PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/geeignete-gewerbe-und-industriedaecher-fuer-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2023 09:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Whitepaper gibt CUBE CONCEPTS einen Überblick, welche Gewerbe- und Industriedächer für PV-Analgen geeignet sind und wie Sie eine günstige und ökologische Stromgewinnung durch Solaranlagen von Ihrem Dach realisieren können. In vielen deutschen Bundesländern besteht bereits heute bei einem Neubau eine Photovoltaik-Pflicht. Daher muss bei der Gesamtplanung eines neuen Gebäudes heute schon die Montage [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Whitepaper gibt CUBE CONCEPTS einen Überblick, welche <strong>Gewerbe- und Industriedächer für PV-Analgen geeignet</strong> <strong>sind</strong> und wie Sie eine günstige und ökologische Stromgewinnung durch Solaranlagen von Ihrem Dach realisieren können. In vielen deutschen Bundesländern besteht bereits heute bei einem Neubau eine <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Photovoltaik-Pflicht</a>. Daher muss bei der Gesamtplanung eines neuen Gebäudes heute schon die Montage von Solarmodulen berücksichtigt werden. Hierauf gehen wir in diesem Whitepaper ebenfalls ein. Für <strong>PV-geeignete Dächer</strong> finden sich aber oftmals auch auf Bestandsimmobilien. Dabei sind die Anforderungen an die jeweiligen Gewerbe- und Industriedächer sind nicht so hoch, wie Sie vielleicht vermuten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte des Whitepapers:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Dachformen eignen sich für PV-Anlagen?</li>



<li>Welche Dacheindeckungen sind mit Solarmodulen bestückbar?</li>



<li>Was sind Schnee- und Windlastzonen oder Geländekategorien?</li>



<li>Welchen Rolle spielt die Gebäudeausrichtung?</li>



<li>Planungssicherheit durch einen unabhängigen Dach-Check</li>



<li>Welche Anforderungen stellt eine PV-Anlage an die Gebäudestatik?</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kostenfreier Download</h2>				</div>
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												<label for="form-field-field_f476593" class="elementor-field-label">
								Anrede *							</label>
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									<option value="keine Anrede">keine Anrede</option>
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												<label for="form-field-field_93b0415" class="elementor-field-label">
								Titel *							</label>
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									<option value="-">-</option>
									<option value="Dr.">Dr.</option>
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								Nachname *							</label>
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												<label for="form-field-field_999185d" class="elementor-field-label">
								Unternehmen *							</label>
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								E-Mail Adresse *							</label>
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												<label for="form-field-field_48814a6" class="elementor-field-label">
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				<label for="form-field-field_48814a6">Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die Cube Concepts GmbH meine Angaben speichert und zu Beantwortung meiner Anfrage verwenden darf. Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der <a href="https://cubeconcepts.de/datenschutzerklaerung/">Datenschutzerklärung</a>.</label>			</span>
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<h2 class="wp-block-heading">PV-geeignete Dächer jetzt identifizieren</h2>



<p><br>Unser Whitepaper ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, PV-Anlagen auf Gewerbe-Dächern zu installieren. In diesem umfangreichen Dokument werden detailliert die zahlreichen Eigenschaften von Gewerbe-Dächern beleuchtet, die sie zu idealen Standorten für Photovoltaiksysteme machen. Wir gehen gründlich auf Aspekte wie Ausrichtung und Neigung ein, ebenso wie auf die Tragfähigkeit und die Beschaffenheit des Dachmaterials. </p>



<p>Durch das Herunterladen unseres Whitepapers erhalten Sie nicht nur Einblicke, sondern auch wertvolle Informationen, die Ihnen helfen, gut informierte Entscheidungen über die Implementierung von PV-Anlagen auf Gewerbe-Dächern zu treffen. Sie legen den Grundstein für die Maximierung des Potenzials Ihres Daches für erneuerbare Energien und tragen gleichzeitig zur Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens bei. Warten Sie nicht länger – starten Sie noch heute und laden Sie unser Whitepaper herunter, um den ersten Schritt in Richtung einer zukunftsweisenden Energieversorgung zu machen!</p>



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		<title>E-Mobilität &#038; Ladeinfrastruktur als Chance für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/e-mobilitaet-ladeinfrastruktur-als-chance-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 11:14:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4842</guid>

					<description><![CDATA[<p>In diesem Whitepaper gibt CUBE CONCEPTS einen aktuellen Überblick, weshalb sich gerade jetzt der Einstieg in die E-Mobilität und eine eigene Ladeinfrastruktur für Unternehmen lohnt. In Kombination mit gewerblichen PV-Anlagen sinken die Energie- und Transportkosten enorm. Zusätzlich steigt die Wettbewerbsfähigkeit und die Unabhängigkeit von den Strom- und Kraftstoffpreisen wird gefördert. Inhalte des Whitepapers: Unser Whitepaper [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/e-mobilitaet-ladeinfrastruktur-als-chance-fuer-unternehmen/">E-Mobilität &amp; Ladeinfrastruktur als Chance für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In diesem Whitepaper gibt CUBE CONCEPTS einen aktuellen Überblick, weshalb sich gerade jetzt der Einstieg in die E-Mobilität und eine eigene Ladeinfrastruktur für Unternehmen lohnt. In Kombination mit gewerblichen PV-Anlagen sinken die Energie- und Transportkosten enorm. Zusätzlich steigt die Wettbewerbsfähigkeit und die Unabhängigkeit von den Strom- und Kraftstoffpreisen wird gefördert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhalte des Whitepapers:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aktuelle Entwicklung der E-Mobilität in Deutschland</li>



<li>E-Mobilität &amp; Photovoltaik für die nachhaltige Energiewende</li>



<li>Die THG-Quote</li>



<li>Schritte zu einer Ladeinfrastruktur im Unternehmen</li>



<li>Stromspeicher, Lastmanagement &amp; Peak Shaving in der Ladeinfrastruktur</li>



<li>Fördermittel für E-Mobilität &amp; Ladeinfrastruktur inkl. Beispielrechnungen</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kostenfreier Download</h2>				</div>
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								Anrede *							</label>
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								Titel *							</label>
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									<option value="-">-</option>
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								Vorname *							</label>
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<h2 class="wp-block-heading">Unser Whitepaper zu E-Mobilität &amp; Ladeinfrastruktur</h2>



<p><br>Unser Whitepaper bietet Ihnen einen tiefgehenden Einblick in die sich rasant entwickelnde Welt der E-Mobilität und die vielfältigen Chancen, die sich für Unternehmen ergeben. Erfahren Sie, warum genau jetzt der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in diese dynamische Branche ist. Verstehen Sie, wie eine eigene Ladeinfrastruktur in Verbindung mit gewerblichen PV-Anlagen die Kosten senkt. Entdecken Sie, wie E-Mobilität und eine Ladeinfrastruktur die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens stärken kann. </p>



<p>Wir führen Sie durch die aktuellen Entwicklungen der E-Mobilität in Deutschland und geben Ihnen praktische Anleitungen für die Umsetzung einer effektiven Ladeinfrastruktur in Ihrem Unternehmen. Darüber hinaus beleuchten wir wichtige Themen wie Stromspeicher, Lastmanagement und die verschiedenen Fördermöglichkeiten, die Ihnen helfen können, Ihre Ziele im Bereich der E-Mobilität zu erreichen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar dieses Whitepapers und positionieren Sie Ihr Unternehmen erfolgreich für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Ausrichtung.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Dekarbonisierung heißt CO₂-Emissionen reduzieren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/dekarbonisierung-heisst-co%e2%82%82-emissionen-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 16:09:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter dem Begriff Dekarbonisierung wird im Allgemeinen die Reduktion von CO₂-Emissionen verstanden. Diese entstehen, wenn fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung verwendet werden und sind für den globalen Treibhauseffekt verantwortlich. Genauer bezeichnet der Begriff Dekarbonisierung die Umstellung aller Prozesse der Wirtschaft im Rahmen der Energiewende auf erneuerbare emissionsfreie Energien. Das Ziel ist dabei, den CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unter dem Begriff Dekarbonisierung wird im Allgemeinen die Reduktion von CO₂-Emissionen verstanden. Diese entstehen, wenn fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung verwendet werden und sind für den globalen Treibhauseffekt verantwortlich. Genauer bezeichnet der Begriff Dekarbonisierung die Umstellung aller Prozesse der Wirtschaft im Rahmen der Energiewende auf erneuerbare emissionsfreie Energien. Das Ziel ist dabei, den CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde erzeugter Energie zu reduzieren. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1024x683.jpg" alt="Dekarbonisierung - grüne Weltkugel" class="wp-image-4839" style="width:426px;height:284px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Maßnahmen zur Dekarbonisierung</h2>



<p>Die größten CO₂- bzw. Kohlendioxid-Emissionen entstehen bei der Kohle- und Gasverbrennung in Kraftwerken sowie im Verkehrssektor, wenn Diesel- und Ottomotoren eingesetzt werden. Ansätze zur Dekarbonisierung sind dabei der Ausbau der E-Mobilität und die Reduzierung fossiler Brennstoffe zur Stromproduktion in Kraftwerken. Einige Staaten setzen dabei auf die Kernenergie oder das Kohlendioxid abzuscheiden und anschließend in tiefere Bodenschichten zu verpressen. Beide Methoden sind allerdings sehr umstritten. Die nachhaltigste Form der Dekarbonisierung ist der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Sonnenenergie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Große Dach-PV-Anlagen oder Solarparks fördern Dekarbonisierung</h2>



<p>Im Klimaschutzgesetz ist nun verankert, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird und bis 2030 bereits 80% des gesamten Strombedarfs aus erneuerbaren Energien stammen soll. Damit weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt, sollen erneuerbare Energieträger wie Wind-, Solar- und Wasserkraft klimaschädliche Energieträger wie Öl, Gas oder Kohle ersetzen. Der erzeugte Strom von Windparks und Wasserkraftanlagen muss in der Regel relativ weit zum Verbraucher transportiert werden, wobei die Energie von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- oder Industriedächern</a> oder von <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> direkt von Unternehmen vor Ort genutzt werden können. Dies hat den Vorteil, dass keine Investitionen in neue Leitungen bzw. im Netzausbau notwendig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durch E-Mobilität CO₂-Emissionen reduzieren</h2>



<p>Ein weiterer großer Baustein zur Dekarbonisierung liegt im Ausbau der E-Mobilität. Weltweit liegt der Anteil der CO₂-Emissionen im Bereich Straßenverkehr bei ca. 18%. Der des Flug- und Schiffverkehrs liegt jeweils bei 3 %. Gerade in diesem Bereich startet die Reduktion der CO₂-Emissionen dank <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/">TGH-Quote</a>, Länder- und Kommunalspezifischen Förderprogrammen und einer teilweise schon eingeführten Photovoltaikpflicht für neue Großparkflächen auf Firmengeländen. Viele Unternehmen bauen dadurch eigene bzw. öffentliche Ladepunkte auf und steigern die Attraktivität eines Umstiegs auf E-Mobilität für ihre Mitarbeiter und private Nutzer. Anfang 2023 lag der Anteil an Elektrofahrzeugen in Deutschland bereits bei über 5%. Dekarbonisierung boomt gerade im Bereich Straßenverkehr und lohnt sich auch finanziell für Unternehmen, da Investitionen bis zu 80% gefördert werden.  </p>



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			</item>
		<item>
		<title>Schnellere Genehmigungen durch EU-Notfallverordnung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/schnellere-genehmigungen-durch-eu-notfallverordnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 16:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der EU-Notfallverordnung, die am 19.12.2022 beschlossen wurde, sollen die Genehmigungsverfahren für Anlagen der erneuerbaren Energien auch in Deutschland beschleunigt werden. Dazu hat das Bundeskabinett Ende Januar 2023 einen Entwurf einer Formulierungshilfe zur Umsetzung der Verordnung EU 2022/2577 beschlossen und dem Bundestag zur Abstimmung weitergeleitet. PV-Anlagenbau soll durch EU-Notfallverordnung ebenfalls beschleunigt werden Die EU-Notfallverordnung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/schnellere-genehmigungen-durch-eu-notfallverordnung/">Schnellere Genehmigungen durch EU-Notfallverordnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im Rahmen der EU-Notfallverordnung, die am 19.12.2022 beschlossen wurde, sollen die Genehmigungsverfahren für Anlagen der erneuerbaren Energien auch in Deutschland beschleunigt werden. Dazu hat das Bundeskabinett Ende Januar 2023 einen Entwurf einer Formulierungshilfe zur Umsetzung der <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/20230303-erlaeuterung-zur-durchfuehrung-der-eu-notfall-verordnung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verordnung EU 2022/2577</a> beschlossen und dem Bundestag zur Abstimmung weitergeleitet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Anlagenbau soll durch EU-Notfallverordnung ebenfalls beschleunigt werden</h2>



<p>Die EU-Notfallverordnung erlaubt es den Mitgliedsstaaten, den Ausbau erneuerbarer Energien durch eine landesspezifische Gesetzgebung deutlich zu forcieren. Neben beschleunigten Genehmigungsverfahren für Windkraftanlagen an Land und auf See sowie einem schnelleren Ausbau der Stromleitungen, sollen nach dem Beschluss des Bundeskabinetts auch die Genehmigungsverfahren für Photovoltaikanlagen wesentlich verkürzt werden. Generell sieht der Entwurf des Bundeskabinetts vor, dass <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">PV-Anlagen auf Gewerbe- und Industriedächern</a> sowie auf „künstlichen Strukturen“ spätestens nach drei Monaten die notwendige Genehmigung zum PV-Ausbau erhalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Genehmigungsverfahren sollen maximal drei Monate dauern</h2>



<p>Zusätzlich ist geplant, dass <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solarparks/">Solarparks</a> auf diesen künstlichen Strukturen, wie Steinbrüchen, Deponien oder Kiesgruben, im Vorfeld keine Unverträglichkeitsprüfung mehr benötigen, um genehmigt zu werden. Auch bei Repowering – der Erneuerung von bestehenden Photovoltaikanlagen durch effizientere Solarmodule – und Netzverstärkungsmaßnahmen soll es Erleichterungen geben und die Hürden gesenkt werden. In beiden Fällen sieht der Entwurf vor, dass künftig anstatt einer kompletten Unverträglichkeitsprüfung bereits eine Differenz-Prüfung ausreicht oder im Falle einer Repowering-Maßnahme in manchen Fällen sogar ganz entfallen kann.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS mit neuer Website</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/website-relaunch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=2426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als Systementwickler für integrierte Energieprojekte &#38; Full-Service-Partner für innovative Energielösungen ist CUBE CONCEPTS äußerst agil, immer auf dem neuesten Stand und vergrößert ständig das Portfolio. Das sollte auch die Website widerspiegeln. &#160; Die Website ist jetzt responsive, informativer und aktueller Die äußerst dynamische Entwicklung der Strompreise, der Gesetzgebung und der Technologie sind essenzielle Faktoren, mit [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als Systementwickler für integrierte Energieprojekte &amp; Full-Service-Partner für innovative Energielösungen ist CUBE CONCEPTS äußerst agil, immer auf dem neuesten Stand und vergrößert ständig das Portfolio. Das sollte auch die Website widerspiegeln. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Website ist jetzt responsive, informativer und aktueller</h2>



<p>Die äußerst dynamische Entwicklung der Strompreise, der Gesetzgebung und der Technologie sind essenzielle Faktoren, mit der sich unsere Photovoltaik-Experten täglich beschäftigen, damit wir Ihr PV-Projekt immer wirtschaftlich und effizient umsetzen können. Der neue modulare Aufbau unseres Webauftritts bietet nun die Möglichkeit, diese Informationen transparent weiterzugeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="791" height="736" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Website-mobile.jpg" alt="Website-mobile" class="wp-image-3822" style="width:296px;height:275px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Website-mobile.jpg 791w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Website-mobile-300x279.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Website-mobile-768x715.jpg 768w" sizes="(max-width: 791px) 100vw, 791px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dynamisches Portfolio für individuelle Lösungen </h2>



<p>Unter dem neuen <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/">Menüpunkt „Produkte“</a> finden Sie auf der neuen Website eine Übersicht aller innovativen Lösungen, die wir gemeinsam mit unserem zahlreichen Netzwerk-Partnern anbieten, damit Ihr Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Ihr individuell geplantes Energie-Konzept kann aber durchaus immer auch durch neue Komponenten erweitert werden. CUBE CONCEPTS plant und kalkuliert dabei immer äußerst agil, so dass wir auch auf der Website ständig unser Portfolio anpassen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">News mit relevanten Themen zur Photovoltaik</h2>



<p>Unter <a href="https://cubeconcepts.de/news/">„News“</a> finden Sie künftig wichtige Informationen rund um das Thema Photovoltaik. Beginnend bei spannenden Berichten, neuester Technik und aktueller Gesetzgebung über Trends, Fakten und Veranstaltungen bis zu Case-Studies, Whitepapers oder Entscheidungshilfen für gewerbliche Photovoltaikanlagen. Lassen Sie sich inspirieren und starten Sie mit uns in eine kosteneffiziente und CO₂-neutrale Energieversorgung Ihres Unternehmens.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Referenz-Projekte jetzt auf der Website online verfügbar</h2>



<p>Neu ist auch der Menüpunkt <a href="https://cubeconcepts.de/referenzen/referenzen-effektive-pv-anlagen/">„Referenzen“</a>. Hier stellen wir Ihnen projektierte und bereits realisierte PV-Projekte von CUBE CONCEPTS vor. Die besonders effektiven und individuell auf jedes einzelne Unternehmen zugeschnittenen Photovoltaikanlagen haben wir als Systementwickler für integrierte Energieprojekte &amp; Full-Service-Partner für Firmen unterschiedlichster Größe geplant und umgesetzt. Die interaktive Karte zeigt unsere Referenzen und PV-Großprojekte auf Gewerbe- und Industriedächern, auf Freiflächen als Solarpark oder auf Betriebsparkplätzen als Solar-Carports.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flexibler Auftritt für agile Systementwickler von integrierten Energieprojekten</h2>



<p>CUBE CONCEPTS freut sich über die kurzfristige Entscheidung zum Relaunch der Website und über den neuen modularen Internetauftritt, der in einigen arbeitsreichen Wochen entwickelt wurde. Interessierte Unternehmen erhalten einen detaillierten Überblick über unsere Leistungen und Produkte sowie wichtige und aktuelle Informationen rund um das Thema Solarenergie. Und alles nun auch mit Ihren mobilen Geräten.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>THG-Quote für Unternehmen: So profitieren Firmen von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur &#038; PV</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2023 10:53:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=4280</guid>

					<description><![CDATA[<p>(Aktualisiert: Februar 2026) Unternehmen können über die THG-Quote wirtschaftlich profitieren, wenn sie elektrische Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder andere passende E-Mobilitätslösungen einsetzen. Je nach Modell lässt sich damit entweder ein zusätzlicher Erlös erzielen oder die eigene CO₂-Bilanz verbessern. Was ist die THG-Quote? Die THG-Quote ist ein Klimaschutzinstrument, mit dem die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor gesenkt werden sollen. Unternehmen, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/thg-quote-fuer-unternehmen/">THG-Quote für Unternehmen: So profitieren Firmen von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur &amp; PV</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>(Aktualisiert: Februar 2026) </em>Unternehmen können über die <strong>THG-Quote</strong> wirtschaftlich profitieren, wenn sie elektrische Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder andere passende E-Mobilitätslösungen einsetzen. Je nach Modell lässt sich damit entweder ein zusätzlicher Erlös erzielen oder die eigene <strong>CO₂-Bilanz verbessern</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright is-resized size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="790" height="881" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation.png" alt="Solar-Carports &amp; Ladestation" class="wp-image-628" style="width:426px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation.png 790w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation-269x300.png 269w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation-768x856.png 768w" sizes="(max-width: 790px) 100vw, 790px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die THG-Quote?</h2>



<p>Die THG-Quote ist ein Klimaschutzinstrument, mit dem die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor gesenkt werden sollen. Unternehmen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können von diesem System profitieren, indem sie Emissionsminderungen oder entsprechende Nachweise vermarkten.</p>



<p>Für Unternehmen ist die THG-Quote vor allem dann interessant, wenn sie eine eigene E-Fahrzeugflotte betreiben, <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ergaenzende-fachbereiche/ladeinfrastruktur/" type="page" id="714">Ladeinfrastruktur</a> bereitstellen oder ihre Mobilitätsstrategie insgesamt elektrifizieren. In diesen Fällen kann die THG-Quote ein zusätzlicher wirtschaftlicher Baustein sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie profitieren Unternehmen konkret?</h2>



<p>Unternehmen können auf verschiedene Weise von der THG-Quote profitieren. Besonders relevant sind dabei folgende Ansätze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Betrieb einer elektrischen Firmenflotte.</li>



<li>Die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge.</li>



<li>Die Einbindung von erneuerbarem Strom in das Mobilitätskonzept.</li>



<li>Die Verbesserung der eigenen CO₂-Bilanz durch elektrifizierte Mobilität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Ausgestaltung kann ein Unternehmen die THG-Quote selbst nutzen oder über einen Vermarktungspartner monetarisieren. Gleichzeitig stärkt der Einsatz von Elektromobilität die Nachhaltigkeitsstrategie und kann sich positiv auf Berichterstattung und Außenwirkung auswirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich das?</h2>



<p>Besonders interessant ist die THG-Quote für Unternehmen mit einem größeren Fuhrpark, für Betreiber von Ladeinfrastruktur und für Betriebe, die ihre Flächen für E-Mobilität öffnen wollen. Auch Unternehmen, die ohnehin in Photovoltaik, Ladepunkte oder <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/batteriegrossspeicher/" type="page" id="19360">Batteriegroßspeicher</a> investieren, können das Thema sinnvoll mitdenken.</p>



<p>Wichtig ist dabei: Nicht jede Investition in Elektromobilität führt automatisch zu einem THG-Effekt. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen, die Dokumentation und die gewählte Vermarktungslogik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur und Wallboxen?</h2>



<p>Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für den erfolgreichen Einsatz von Elektromobilität im Unternehmen. Wer E-Fahrzeuge im Alltag effizient laden will, braucht passende Ladepunkte, ein intelligentes Lastmanagement und eine gute Integration in den Betriebsablauf.</p>



<p>Öffentlich zugängliche Ladepunkte können unter bestimmten Bedingungen zusätzlich wirtschaftlich interessant sein. Sie ermöglichen nicht nur den Betrieb von E-Mobilität im Unternehmen, sondern können auch in ein THG-basiertes Vermarktungsmodell eingebunden werden. Entscheidend ist dabei, dass die technischen und rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ergänzen PV-Anlagen die THG-Quote?</h2>



<p>Photovoltaikanlagen auf Dächern, Carports oder Freiflächen können die Elektromobilität im Unternehmen sinnvoll ergänzen. Wenn E-Fahrzeuge direkt mit Solarstrom geladen werden, sinken die Strombezugskosten und gleichzeitig verbessert sich die Klimabilanz.</p>



<p>Im Zusammenspiel mit Ladeinfrastruktur entsteht so ein besonders effizienter Ansatz: Der selbst erzeugte Solarstrom wird direkt im Unternehmen genutzt, Ladepunkte werden wirtschaftlich eingebunden und überschüssige Energie kann je nach Modell weiterverwendet oder vermarktet werden. Speicherlösungen und intelligentes Lastmanagement erhöhen diesen Effekt zusätzlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Unternehmen beachten sollten</h2>



<p>Die THG-Quote ist kein Selbstläufer. Damit ein Unternehmen tatsächlich profitiert, müssen die relevanten Anlagen, Fahrzeuge oder Ladepunkte korrekt erfasst und nachweisbar betrieben werden. Außerdem ändern sich Marktbedingungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Vermarktungspreise regelmäßig.</p>



<p>Deshalb sollte vorab geprüft werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Fahrzeuge oder Ladepunkte tatsächlich THG-fähig sind.</li>



<li>Welche Nachweise erforderlich sind.</li>



<li>Ob die Vermarktung selbst oder über einen Partner erfolgen soll.</li>



<li>Wie sich die THG-Quote in die eigene Energie- und Mobilitätsstrategie einfügt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer Ladeinfrastruktur, PV und gegebenenfalls Speicher ohnehin plant, sollte die THG-Quote nicht isoliert betrachten, sondern als Teil eines umfassenden Konzepts für Dekarbonisierung und Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THG-Quote als Teil der Unternehmensstrategie</h2>



<p>Für viele Unternehmen ist die THG-Quote nicht der alleinige wirtschaftliche Treiber, sondern ein zusätzlicher Hebel innerhalb einer größeren Transformationsstrategie. Besonders dann, wenn E-Mobilität, erneuerbarer Strom und effiziente Ladeinfrastruktur zusammen gedacht werden, entstehen echte Synergien.</p>



<p>Das gilt vor allem für Unternehmen, die ihre Flächen aktiv nutzen, ihre Energiekosten senken und gleichzeitig ihre CO₂-Bilanz verbessern wollen. In Kombination mit Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement kann die THG-Quote dazu beitragen, die Gesamtwirtschaftlichkeit nachhaltiger Mobilitätslösungen zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die THG-Quote kann für Unternehmen ein interessanter Baustein sein, wenn sie E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder PV-Anlagen sinnvoll einsetzen. Entscheidend sind dabei die konkreten Voraussetzungen, die technische Umsetzung und eine saubere Vermarktungsstrategie.</p>



<p>Besonders wirksam wird das Modell dann, wenn Elektromobilität nicht isoliert betrachtet wird, sondern Teil eines integrierten Konzepts aus Stromerzeugung, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur THG-Quote</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="knnen-unternehmen-selbst-von-der-thg-quote-profiti">Können Unternehmen selbst von der THG-Quote profitieren?</h2>



<p>Ja, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und die Nachweise korrekt geführt werden. Je nach Modell kann die Quote selbst vermarktet oder in eine Dienstleistung ausgelagert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sind-ffentliche-ladepunkte-immer-erforderlich">Sind öffentliche Ladepunkte immer erforderlich?</h2>



<p>Nein, aber je nach Vermarktungsmodell und Förderlogik können öffentlich zugängliche Ladepunkte eine Rolle spielen. Die konkrete Ausgestaltung sollte vorab geprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="lohnt-sich-die-thg-quote-auch-fr-kleinere-unterneh">Lohnt sich die THG-Quote auch für kleinere Unternehmen?</h2>



<p>Das hängt von der Anzahl der Fahrzeuge, der Ladeinfrastruktur und dem gewählten Vermarktungsweg ab. Auch kleinere Unternehmen können profitieren, wenn die Rahmenbedingungen passen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welche-rolle-spielt-photovoltaik">Welche Rolle spielt Photovoltaik?</h2>



<p>Photovoltaik verbessert die Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz des Gesamtsystems. In Verbindung mit Ladeinfrastruktur kann sie den Eigenverbrauch erhöhen und die Elektromobilität im Unternehmen effizienter machen.</p>



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		<title>Treffen Sie unsere Experten auf der Intersolar 2023</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/treffen-sie-uns-auf-der-intersolar-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 15:07:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=3625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom 14. – 16. Juni 2023 werden unsere Photovoltaik-Experten gemeinsam mit ROOF+ auf der Intersolar Europe in München als Aussteller sein und vor allem die äußerst flexiblen &#38; hocheffizienten&#160;Solar-Carports &#38; Customized Solar-Solutions&#160;dem Messepublikum vorstellen. Zusätzlich gibt es selbstverständlich weitere tiefe Einblicke in das gesamte Portfolio von CUBE CONCEPTS inkl. aller neu entwickelten Produkte. Intersolar als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.intersolar.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="200" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2.jpg" alt="intersolar-logo-2" class="wp-image-3682" style="width:326px;height:100px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2.jpg 654w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2-300x92.jpg 300w" sizes="(max-width: 654px) 100vw, 654px" /></a></figure>



<p>Vom 14. – 16. Juni 2023 werden unsere Photovoltaik-Experten gemeinsam mit ROOF+ auf der Intersolar Europe in München als Aussteller sein und vor allem die äußerst flexiblen &amp; hocheffizienten&nbsp;<a href="https://cubeconcepts.de/produkte/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions</a>&nbsp;dem Messepublikum vorstellen. Zusätzlich gibt es selbstverständlich weitere tiefe Einblicke in das gesamte Portfolio von CUBE CONCEPTS inkl. aller neu entwickelten Produkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intersolar als Marktplatz für Trends und Entwicklungen der Solarwirtschaft</h2>



<p>Die Intersolar ist die führende Messe für die Solarwirtschaft und alle Partner, die das Ziel haben, die Entwicklung der Solartechnik aktiv zu fördern. Unter dem Motto „Connecting Solar Business“ treffen sich jährlich Hersteller, Zulieferer, Großhändler, Dienstleister, Projektentwickler und -planer sowie Start-ups aus aller Welt in München, um sich über neueste Entwicklungen und Trends auszutauschen, Innovationen hautnah zu erleben und Geschäftspotentiale zu nutzen. Es ist also der perfekte Ort für CUBE CONCEPTS das stetig wachsende Portfolio mit einem Messestand den Fachkollegen vorzustellen. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="760" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-1024x760.jpg" alt="Intersolar-2023-Carports" class="wp-image-3701" style="width:447px;height:331px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-1024x760.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-300x223.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-768x570.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports.jpg 1118w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Mit den Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions auf der Intersolar 2023</h2>



<p>Bereits in 2021 und 2022 waren die Photovoltaik-Experten von CUBE CONCEPTS vor Ort und haben das große Netzwerk weiter erfolgreich ausbauen und neue Kontakte zu Dienstleistern, Energieexperten, Lieferanten und Solarteuren knüpfen können. In den vergangenen beiden Jahren jedoch coronabedingt ohne eignen Messestand. Das wird sich auf der Intersolar 2023 ändern, da CUBE CONCEPTS und ROOF+ mit den neuen Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions ein einzigartiges Produkt vorstellen können, das auf dem europäischen Markt seinesgleichen sucht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Frei skalierbar, hocheffizient &amp; zukunftsweisend für die E-Mobilität</h2>



<p>Die Basissysteme sind nämlich in der Höhe und Fläche frei skalierbar und ermöglichen mit einem Stützenabstand bis zu 20 Meter viele denkbare Anwendungsbereiche. Unternehmen gewinnen nicht nur günstigen Solarstrom durch die zusätzlichen Dachflächen sondern schützen den Fuhrpark, das Außenlager oder die Laderampen vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Regen, Hagel oder Schnee. In Kombination mit E-Ladestationen oder Wallboxen für Autos und E-Bikes sind sie besonders effizient und werden staatlich gefördert. Darüber hinaus sind sie bereits seit Januar 2020 in einigen Bundesländern zur <a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Auflage</a> geworden. CUBE CONCEPTS bietet diese Solar-Lösungen selbstverständlich im Full-Service und als Kaufobjekt oder als Contracting-Partner an. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1024x683.jpg" alt="Intersolar_Europe_2022_51" class="wp-image-3697" style="width:421px;height:281px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Entdecken Sie Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions auf der Intersolar 2023</h2>



<p>Treffen Sie die Photovoltaik-Experten von CUBE CONCEPTS und ROOF+ auf der Intersolar 2023 und lassen Sie sich von den Möglichkeiten der Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions überzeugen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. </p>



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		<title>Strompreisbremse: Höchstwerte in Ausschreibungen angehoben</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/strompreisbremse-hoechstwerte-in-ausschreibungen-angehoben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 11:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das im Dezember 2022 verabschiedete Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse (Strompreisbremsegesetz – StromPBG) regelt u. a., dass Betreiber von gewerblichen Photovoltaikanlagen ab 1.000 kWh und ausgeförderten EEG-Anlagen ab 100 kWh seit dem 01.12.2022 ihre Überschusserlöse abführen müssen. Diese werden quartalsweise mittels verschiedener Quotienten, wie beispielsweise Monatsmarktwert oder Anlagengröße berechnet. Die Erlösabschöpfungen der sog. Zufallsgewinne sollen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das im Dezember 2022 verabschiedete Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse (<a href="https://www.gesetze-im-internet.de/strompbg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Strompreisbremsegesetz – StromPBG</a>) regelt u. a., dass Betreiber von gewerblichen Photovoltaikanlagen ab 1.000 kWh und ausgeförderten EEG-Anlagen ab 100 kWh seit dem 01.12.2022 ihre Überschusserlöse abführen müssen. Diese werden quartalsweise mittels verschiedener Quotienten, wie beispielsweise Monatsmarktwert oder Anlagengröße berechnet. Die Erlösabschöpfungen der sog. Zufallsgewinne sollen den Endverbrauchern zugutekommen und sind zunächst bis zum 30.06.2023 befristet und maximal bis zum 30.04.2024 verlängerbar. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bundesnetzagentur erhöht PV-Werte in Ausschreibungen um nahezu 25%</h2>



<p>Zeitgleich mit dem StromPBG hat die Bundesregierung auch beschlossen, die Höchstwerte in Photovoltaik-Ausschreibungen von der Bundesnetzagentur um 25% zu erhöhen, was auch direkt im Dezember 2022 für Photovoltaik auf Dachflächen und im Januar 2023 für Solarparks zur nächsten Runde der Ausschreibungen im März 2023 von der Behörde festgezurrt wurde. Die Höchstwerte für die Ausschreibungen stiegen damit bei Photovoltaikanlagen auf Dachflächen von 8,91 auf 11,25 Cent pro Kilowattstunde und bei Solarparks von 5,90 auf 7,37 Cent pro Kilowattstunde.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1024x768.jpg" alt="Photovoltaik Förderung" class="wp-image-566" style="width:373px;height:278px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Trotz Strompreisbremse sollen Ausbauziele erreicht werden</h2>



<p>Die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur erhoffen sich mit der Anhebung der Höchstwerte einen weiteren Schub für Investitionen in erneuerbare Energien. Gerade weil die Komponentenpreise und Finanzierungskosten durch Inflation und Materialknappheit in 2022 stiegen, kam es in verschiedenen Ausschreibungsrunden in gleichen Jahr vermehrt zu Unterzeichnungen. Der Markt verlangte ein deutliches Zeichen für die Solar- und Erneuerbaren-Branchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohes Volumen bei Ausschreibungen in 2023 erwartet</h2>



<p>Die Erhöhung der PV-Werte kommt genau zur rechten Zeit, da die Behörde für die ersten Ausschreibungen in 2023 bereits sehr hohe Volumen verzeichnet und die Maßnahme ein klarer Anreiz zur Kapitalanlage in Photovoltaikanlagen ist. Inwieweit dieser Schritt der Bundesnetzagentur die Investitionen der Unternehmen beflügeln wird, bleibt abzuwarten. Mit dem <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">CUBE Contracting</a> Modell ermöglicht CUBE CONCEPTS aber auch gewerbliche Photovoltaikanlagen komplett ohne eigenes Invest oder wirtschaftlichem Risiko und gibt dabei die höheren Werte transparent an die Unternehmen weiter.</p>



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		<item>
		<title>DIN EN, VDE &#038; IEC Vorgaben für gewerbliche PV-Dachanlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/din-en-vde-iec-vorgaben-fuer-gewerblichen-pv-dachanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2023 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik Themen in Deutschland: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik Themen: Wissenswertes für Energieprojekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5715</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf Gewerbe- und Industriedächern müssen verschiedene DIN EN, VDE &#38; IEC Vorgaben eingehalten werden. Sämtliche PV-Dachanlagen von CUBE CONCEPTS sind selbstverständlich standardkonform und entsprechen diesen Vorgaben. In dem PDF zu Download finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Vorgaben. Die DIN EN Normenreihe als Vorgaben für PV-Dachanlagen DIN EN steht für [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der Installation einer Photovoltaikanlage auf Gewerbe- und Industriedächern müssen verschiedene DIN EN, VDE &amp; IEC Vorgaben eingehalten werden. Sämtliche <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">PV-Dachanlagen</a> von CUBE CONCEPTS sind selbstverständlich standardkonform und entsprechen diesen Vorgaben. In dem PDF zu Download finden Sie eine aktuelle Übersicht aller Vorgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die DIN EN Normenreihe als Vorgaben für PV-Dachanlagen</h2>



<p>DIN EN steht für &#8220;Deutsche Industrienorm Europäische Norm&#8221; und ist eine Normenreihe, die europaweit harmonisiert wurde und somit in vielen europäischen Ländern gültig ist. Die Normenreihe enthält technische Normen, die die Anforderungen an Produkte, Verfahren und Dienstleistungen beschreiben. Vom Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) sind unter Anderem auch Maßgaben für die Montage von PV-Anlagen entwickelt worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die VDE Vorschriften und Regeln</h2>



<p>Ebenso hat der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V. Vorschriften und technische Regeln für gewerbliche Photovoltaikanlagen erstellt. Erwähnenswert sind beispielsweise: Die VDE-AR-N 4105, die den Anschluss von PV-Anlagen an das Niederspannungsnetz regelt, die VDE 0100-712, die die Dachinstallation und Leitungsverlegung innerhalb des Gebäudes regelt oder die VDE 0126-1-1, in der die Anforderungen an die Schutzmaßnahmen gegen Überstrom, Überspannung, Erdschlüsse und andere Sicherheitsaspekte beschrieben werden. Generell ist zu beachten, dass es je nach Bundesland und Anlagentyp unterschiedliche Vorschriften geben kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorgaben für PV-Dachanlagen der IEC</h2>



<p>Die IEC (International Electrotechnical Commission) ist eine internationale Organisation, die Standards für Elektrotechnik und Elektronik festlegt. Es gibt auch verschiedene IEC-Standards, die für Photovoltaikanlagen relevant sind. Einige davon sind beispielsweise die IEC 61724 zur Leistungsüberwachung von Photovoltaikanlagen, in der die Anforderungen für die Überwachung der Leistung von Photovoltaikanlagen festgelegt werden, die IEC 61829 zur Bestimmung des elektrischen Verhaltens von PV-Modulen unter natürlicher Sonnenbestrahlung oder die IEC 62446, in der die Mindestanforderungen für die Entwurfsdokumentation, Inbetriebnahmeprüfungen und Inspektionen von netzgekoppelten PV-Systemen fest ist.</p>



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		<item>
		<title>Pfefferkorn nimmt 749-kWp-Anlage in Betrieb</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/pfefferkorn-nimmt-749-kwp-anlage-in-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2022 11:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Ende September 2022 fließt saubere Energie von den Dächern Pfefferkorns in Simmern. Die neue 749-kWp-PV-Anlage wurde gemeinsam mit CUBE CONCEPTS realisiert und liefert seit dem zuverlässig günstigen Solarstrom. Auf gut 3.700 Quadratmetern wurden in den Wochen vorher 2.204 Solarmodule auf die Produktionshallen installiert. Ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz „Das ist der nächste konsequente Schritt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit Ende September 2022 fließt saubere Energie von den Dächern Pfefferkorns in Simmern. Die neue 749-kWp-PV-Anlage wurde gemeinsam mit CUBE CONCEPTS realisiert und liefert seit dem zuverlässig günstigen Solarstrom. Auf gut 3.700 Quadratmetern wurden in den Wochen vorher 2.204 Solarmodule auf die Produktionshallen installiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz</h2>



<p>„Das ist der nächste konsequente Schritt für unsere Umwelt“, freut sich Pfefferkorn-Geschäftsführer Ralf Gabler. „Wir können rund 450.000 KWh in unseren Gebäuden direkt nutzen und zudem noch ca. 210.000 kWh ins öffentliche Netz einspeisen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz“, so Gabler. Allein durch die Photovoltaikanlage spart das Unternehmen jetzt jährlich 350.000 kg CO₂ ein.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-5325" width="421" height="236" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1024x575.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1536x863.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-2048x1151.jpg 2048w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pfefferkorn setzt auf neueste Technologien</h2>



<p>Das Hunsrücker Industrieunternehmen ist sich seiner Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst, hat schon Teile der Unternehmensflotte auf E-Autos umgestellt und <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/ladeinfrastruktur/">E-Ladestationen</a> auf dem Firmengelände installiert. Um den CO₂-Ausstoß und den Energie- und Ressourcenverbrauch zusätzlich zu reduzieren, setzt <a href="https://verschluss.de/pfefferkorn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Pfefferkorn</a> auch auf die neuesten Technologien und ersetzt konsequent alte Maschinen durch neue effiziente Anlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltgerechte Energiegewinnung für die Zukunft</h2>



<p>„Eine Photovoltaikanlage ist die logische Konsequenz im Bemühen, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und wir freuen uns, hiermit unseren Teil zur umweltgerechten Energiegewinnung beitragen zu können“, erklärte die Pfefferkorn-Führungsebene, als die PV-Dachanlage in Betrieb genommen wurde.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Syntegon und CUBE CONCEPTS realisieren Photovoltaikanlage in Crailsheim</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/syntegon-und-cube-concepts-realisieren-photovoltaikanlage-in-crailsheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 12:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1714</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Unternehmen steigen auf eine autonome, saubere Energieversorgung mittels eigener Wind-, Wasser- und vor allem einer Photovoltaikanlage, um. Wenn auch nicht gleich autonom, entschied sich Matthias Ellinger (PA/FCM), Leiter Facility-Management von Syntegon in Crailsheim, für eine Stromversorgung am Standort, die die Umwelt mit im Auge hat. Nach dem regionalen Wärmekonzept vom letzten Jahr wurde [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1714" class="elementor elementor-1714" data-elementor-post-type="post">
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									<p></p>
<ul class="wp-block-list">
<li style="list-style-type: none;">
<ul></ul>
</li>
</ul>
<p> </p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Photovoltaikanlage mit 414,96 kWp auf den Dachflächen fertiggestellt</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>1092 Solarmodule auf 2032 m²</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Stromproduktion 403.766 kWh/Jahr und CO₂-Einsparung 189.721 kg/Jahr</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Weitere Anlagen an Standorten in Planung</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
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<p></p>
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<p></p>
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<p>Immer mehr Unternehmen steigen auf eine autonome, saubere Energieversorgung mittels eigener Wind-, Wasser- und vor allem einer Photovoltaikanlage, um. Wenn auch nicht gleich autonom, entschied sich Matthias Ellinger (PA/FCM), Leiter Facility-Management von Syntegon in Crailsheim, für eine Stromversorgung am Standort, die die Umwelt mit im Auge hat. Nach dem regionalen Wärmekonzept vom letzten Jahr wurde nun auf dem Dach des Gebäudes 120 eine Photovoltaikanlage installiert. </p>
<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaikanlage als Win-Win-Lösung</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>Bereits im letzten Herbst überlegten FCM und HSE gemeinsam, ob eine PV-Anlage Sinn machen würde und suchten nach einem passenden Anbieter.  „Wir haben CUBE CONCEPTS gefunden, von denen wir die Photovoltaikanlage nicht direkt gekauft, sondern erst einmal für 20 Jahre angemietet haben“, so Matthias. Die Stromversorgung direkt auf dem eigenen Gelände sei eine Win-Win-Situation für uns sowie Cube Concepts. Matthias erklärt: „Wir bekommen günstigen, sauberen Strom und CUBE CONCEPTS muss keine weitere Fläche für ihre PV-Anlage finden, die sie ebenfalls hätten bezahlen müssen.“ So kam es zum Bau der <a href="https://cubeconcepts.de/produkte/photovoltaik-auf-dachflaechen/">Photovoltaikanlage auf dem Dach</a> des Gebäudes 120 in Crailsheim, die im zweiten Geschäfts-Quartal eingeweiht wurde. Unser Einkauf und unsere Rechtsabteilung brachten den Vertrag auf den Weg. „Das Schöne ist, dass wir fortan nun nicht auf klaren Sonnenschein hoffen müssen, da die Anlage auch bei einem bedeckten Himmel die Solarenergie aufnehmen kann“, erklärt Matthias. Mit ca. 400.000 kWh pro Jahr, wovon 95 bis 99 Prozent in unser Werk eingespeist werden, wird sie von nun an etwa 9 Prozent unseres Stromverbrauchs am Standort produzieren.</p>
<p></p>
<p></p>
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<p></p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p></p>
<p><em>„Die Photovoltaikanlage ist ein klares Zeichen für den Umweltschutz“</em></p>
<p><cite><em>Matthias von Syntegon in Crailsheim</em></cite></p>
</blockquote>
<p></p>
<p></p>
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<p></p>
<p></p>
<h2 class="wp-block-heading">CO₂-Bilanz und Stromkosten gesenkt dank neuer Photovoltaikanlage</h2>
<p></p>
<p></p>
<p>„Dank der <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/darum-photovoltaik/">Photovoltaikanlage</a> kann noch mehr Kohlendioxid am Standort eingespart werden, wodurch ebenfalls die syntegonweite CO₂-Bilanz gesenkt wird.“ Damit feiert das Team rund um FCM und HSE noch weitere Erfolge. „Wir haben das<strong> komplette CO₂-Jahresziel </strong>für 2022 mithilfe der Anlage<strong> realisiert, </strong>was auch den Syntegon 2025-Zielen zugutekommt.“ Matthias ist stolz auf das Team und die positiven Auswirkungen, die der Bau schaffte. „Natürlich werden wir auch weitere Punkte in Richtung Umweltschutz weiter vorantreiben und umsetzen.“</p>
<p></p>
<p></p>
<p>So sollen auch auf anderen Dächern am Standort zukünftig Photovoltaikanlagen gebaut werden. Manche Dächer müssen jedoch erst saniert werden. Bei den geplanten Neubauten wurde von Beginn an mit Dächern, die PV-Anlagen geeignet sind, geplant. „So können wir die Anlage zukünftig noch erweitern“, so Matthias. </p>
<p></p>
<p></p>
<p>Christian Bartels, Head of Engineering CUBE CONCEPTS: “Mit einer belegten Dachfläche von rund 2000 Quadratmetern durch mehr als 1000 Module produziert die Anlage mehr als 400 KWp im Jahr und leistet damit einen wertvollen und nachhaltigen Beitrag für unseren Kunden. <em><strong>So geht nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen.</strong></em>“</p>
<p></p>
<p></p>
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<p></p>
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/referenzen/referenzen-effektive-pv-anlagen/">Zurück</a></div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/syntegon-und-cube-concepts-realisieren-photovoltaikanlage-in-crailsheim/">Syntegon und CUBE CONCEPTS realisieren Photovoltaikanlage in Crailsheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Yanfeng und CUBE CONCEPTS setzen in Neustadt auf Solarenergie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/yanfeng-und-cube-concepts-setzen-in-neustadt-auf-solarenergie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2022 07:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=2350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neuss – Yanfeng, weltweit führender Automobilzulieferer,&#160;macht sein Werk Neustadt mit Solarenergie ökologisch&#160;fit für die Zukunft. In der Fertigung von Türverkleidungen&#160;setzt der international tätige Automobilzulieferer&#160;schon jetzt auf den&#160;Einsatz erneuerbarer Energien&#160;– wie an all seinen Standorten in Europa. In Neustadt an der Donau kommt zukünftig noch&#160;nachhaltiger und emissionsfrei erzeugter Solarstrom hinzu, geplant und realisiert von CUBE CONCEPTS, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/yanfeng-und-cube-concepts-setzen-in-neustadt-auf-solarenergie/">Yanfeng und CUBE CONCEPTS setzen in Neustadt auf Solarenergie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<ul class="wp-block-list">
<li>Weltweit führender Automobilzulieferer baut Nachhaltigkeit mit Solarenergie aus</li>



<li>Photovoltaikanlage mit 514,96 kWp auf den Dachflächen fertiggestellt</li>



<li>1355 Solarmodule auf 2520 m²</li>



<li>Stromproduktion 533.174 kWh/Jahr und CO₂-Einsparung 257.375 kg/Jahr</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>



<p>Neuss – Yanfeng, weltweit führender Automobilzulieferer,&nbsp;macht sein Werk Neustadt mit Solarenergie ökologisch&nbsp;fit für die Zukunft. In der Fertigung von Türverkleidungen&nbsp;setzt der international tätige Automobilzulieferer&nbsp;schon jetzt auf den&nbsp;Einsatz erneuerbarer Energien&nbsp;– wie an all seinen Standorten in Europa. In Neustadt an der Donau kommt zukünftig noch&nbsp;nachhaltiger und emissionsfrei erzeugter Solarstrom hinzu, geplant und realisiert von <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/darum-cube-concepts/">CUBE CONCEPTS</a>, dem Full-Service Partner für erneuerbare Energien und Photovoltaik. Damit leiten Yanfeng und CUBE CONCEPTS den Weg zu einer&nbsp;ressourcenschonenden Produktion ein und trägt mit seiner PV-Anlage zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">533.000 kWh aus Solarenergie</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/DJI_0243-1024x683.jpg" alt="Yanfeng setzt auf Solarenergie"/><figcaption class="wp-element-caption">Yanfeng setzt auf Solarenergie</figcaption></figure>



<p>Die neue Photovoltaikanlage wurde bereits in Betrieb genommen und liefert rund 532.000 kWh Strom im Jahr. Sieben Monate hat die Projektphase insgesamt gedauert. Baubeginn war Ende 2021, die Fertigstellung musste dann aber Anfang des 2022 aufgrund des Schnees kurzzeitig unterbrochen werden. Nun ist die neue Solaranlage offiziell abgenommen, in Betrieb und liefert zuverlässige Solarenergie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">95 % der Solarenergie dienen dem Direktverbrauch</h2>



<p>Insgesamt 1.355 Solarmodule wurden auf dem Dach der Werkshallen installiert, die die&nbsp;Sonnenstrahlen in elektrischen Strom&nbsp;umwandeln.&nbsp;Durch acht Wechselrichter&nbsp;wird der erzeugte Gleichstrom dann zu Wechselstrom verarbeitet – und somit direkt für den Einsatz im Werk von Yanfeng nutzbar gemacht. Über 95 Prozent der erzeugten Solarenergie werden direkt im Werk verbraucht.&nbsp;Besteht im Werk weniger Bedarf für die Einspeisung der Solarenergie, wird diese ins lokale Stromnetz der Stadtwerke Neustadt eingespeist. Rund 280 Tonnen Kohlendioxid werden im Jahr mit Hilfe der neuen Anlage eingespart.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziel: Im Jahre 2030 Klimaneutralität</h2>



<p>„Dank des Umstiegs auf&nbsp;klimaneutral produzierte Solarenergie können wir&nbsp;unsere Fertigungsprozesse umweltfreundlicher und ressourcenschonender durchführen“, erklärt Gunnar Büchter,&nbsp;Executive Director Procurement &amp; Strategy&nbsp;bei Yanfeng in Europa.&nbsp;„Energie- und Emissionseinsparungen an unseren Standorten sind eine wichtige Maßnahme zur Erreichung der selbst gesteckten Ziele aus unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserem Anspruch, bis 2030 klimaneutral in unseren Werken zu produzieren.“</p>



<p>Eine Studie des BMWi bestätigt, dass mit rund 70 Prozent der Großteil der gesamten Energiekosten der Industrie auf die Stromkosten entfällt. Zusätzlich wird von Unternehmen eine zunehmend CO₂-neutrale Produktion gefordert, die sich über die gesamte Lieferkette erstreckt. „Wirtschaftlich gesehen ist es daher profitabel, möglichst viel Strom aus erneuerbaren Energien zu nutzen. Durch Solarstrom senken Sie dauerhaft Ihre Kosten, steigern Ihre Effizienz und bleiben somit attraktiv für bestehende sowie potenzielle Kunden“. Das Unternehmen übernimmt auch den Betrieb, die Wartung und die Instandhaltung der Anlage während der gesamten Vertragslaufzeit. Mit dem neuen Photovoltaiksystem realisiert Yanfeng einen wegweisenden Meilenstein beim Umstieg auf klimaneutral produzierte Energie am Standort Neustadt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/incl_PV_2-1024x683.jpg" alt="Yanfeng setzt auf Photovoltaik"/><figcaption class="wp-element-caption">Teil der Photovoltaikanlage</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Über Yanfeng</h2>



<p>Yanfeng ist ein weltweit führender Automobilzulieferer, der sich auf automobiles Interieur, Exterieur, Sitze, Cockpit-Elektronik und passive Sicherheitssysteme fokussiert und aktiv neue Geschäftsfelder erschließt. Das Unternehmen beschäftigt global rund 55.000 Mitarbeiter an über 240 Standorten. Das technische Team von 4.200 Experten ist in neun Forschungs- und Entwicklungszentren und anderen regionalen Büros tätig und verfügt über umfassende Kompetenzen, einschließlich Engineering und Softwareentwicklung, Design und Testvalidierung. Yanfeng ist auf Smart-Cabin-Konzepte (Konzepte für intelligente Fahrgasträume) und Leichtbautechnologien spezialisiert und unterstützt Automobilhersteller dabei, mit marktführenden Lösungen den mobilen Innenraum der Zukunft zu gestalten.&nbsp;Weitere Informationen finden Sie unter&nbsp;<a href="https://www.yanfeng.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.yanfeng.com/en</a>.</p>



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		<title>Studie erneuerbare Energien: Aktiver Ausbau senkt Anschaffungskosten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/studie-aktiver-ausbau-senkt-anschaffungskosten-der-erneuerbaren-energien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 11:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1710</guid>

					<description><![CDATA[<p>Saubere erneuerbare Energien&#160;sind ein&#160;entscheidender Treiber für die&#160;Energiewende.&#160;Wie gut, dass die teils hohen&#160;Anschaffungskosten&#160;für diese Quellen&#160;schneller fallen als erwartet. Das ist das Ergebnis der&#160;‘Clean Energy Technology’ Studie&#160;des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES). Dabei nahmen die Forscher der Studie die&#160;Entwicklung der Anschaffungspreise für erneuerbare Energien&#160;genau unter die Lupe: So wurde z. B. die Kostenentwicklung der Stromerzeugung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Saubere erneuerbare Energien</strong>&nbsp;sind ein<strong>&nbsp;entscheidender Treiber für die</strong>&nbsp;<strong>Energiewende</strong>.&nbsp;Wie gut, dass die teils hohen&nbsp;<strong>Anschaffungskosten&nbsp;</strong>für diese Quellen&nbsp;<strong>schneller fallen als erwartet</strong>. Das ist das Ergebnis der<a href="https://madoc.bib.uni-mannheim.de/59395/1/Glenk%2C%20Meier%2C%20Reichelstein%20%282021%29%20Clean%20Energy%20Technologies.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;‘Clean Energy Technology’ Studie</a>&nbsp;des Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES).</p>



<p>Dabei nahmen die Forscher der Studie die&nbsp;<strong>Entwicklung der Anschaffungspreise für erneuerbare Energien</strong>&nbsp;genau unter die Lupe: So wurde z. B. die Kostenentwicklung der Stromerzeugung aus Sonne und Wind einbezogen genauso wie die Rate, mit der die Produktionskosten für erneuerbaren Wasserstoff gesunken sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sinkende Stückkosten für erneuerbare Energien</h2>



<p>Als&nbsp;<strong>Basis der Berechnung</strong>&nbsp;diente das&nbsp;<strong>Lernkurven-Konzept</strong>&nbsp;nach Theodore Paul Wright: Mit steigender kumulierter Produktionsanzahl sinken die Stückkosten um einen konstanten Faktor. Konkret als Empfehlung formuliert bedeutet das: Um die Anschaffungskosten für erneuerbare Energien weiter zu senken und saubere Energie für jeden erschwinglich zu machen, müssen&nbsp;<strong>bestehende Technologien aktiv ausgebaut und weiterentwickelt&nbsp;</strong>werden. So lassen sich&nbsp;<strong>technische Automatismen</strong> entwickeln, die wiederum zu&nbsp;<strong>weiteren Kostenreduktionen</strong>&nbsp;führen.</p>



<p>Uns geht es ähnlich: Schließlich lernt man nie aus, sondern mit jedem Projekt dazu. Lassen Sie uns&nbsp;<strong>gemeinsam die Energiewende Schritt für Schritt vorantreiben</strong>&nbsp;– z. B.&nbsp;<strong>mit Ihrer individuellen Solaranlage</strong>, für die Sie&nbsp;<strong>nicht mal Anschaffungskosten zahlen müssen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ohne Invest zu erneuerbare Energien mit CUBE Contarcting</h2>



<p>Mit unserem <strong>exklusiven</strong> <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">CUBE Contracting</a> sparen Sie bis zu 30% Stromkosten. Ohne Investment Ihres Unternehmens übernehmen wir als Systementwickler für integrierte Energieprojekte die komplette Finanzierung, Planung, Umsetzung und Betrieb auf Ihrem Dach, einer Freifläche oder Carport. Profitieren Sie dabei zusätzlich von einer langfristigen Energie-Preissicherheit für Ihr Unternehmen. </p>



<p>Alternativ investieren Sie selbst mit einer äußerst attraktiven Rendite in ihre gewerbliche Photovoltaikanlagen. Dabei steht Ihnen CUBE CONCEPTS als unabhängiger und zuverlässiger Full-Service-Partner zur Seite.&nbsp;</p>



<p>Wir planen und kalkulieren Ihre Anlage&nbsp;nachhaltig und maximal wirtschaftlich für Sie und&nbsp;vergleichen für Sie Solarteur-Angebote&nbsp;mittels unserer Scoring-Analyse. Zusätzlich erhalten Sie eine&nbsp;unabhängige Energie-Bilanz und wir übernehmen alle administrativen Aufgaben bis zum Netzgang. Der Betrieb, das Monitoring und das Reporting gehören selbstverständlich ebenfalls zu unseren Leistungen.&nbsp;</p>



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			</item>
		<item>
		<title>EU-Kommission: Mit Solarenergie gegen Strompreisschwankungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/eu-kommision-mit-solar-gegen-strompreisschwankungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2021 12:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die&#160;steigenden Stromkosten&#160;und Strompreisschwankungen der letzten Wochen haben Haushalte und Industrie ordentlich auf Trab gehalten. Auf allen Seiten werden nun die&#160;Forderungen nach Alternativen zur erneuerbaren Energieerzeugung&#160;lauter. Besonders im Fokus: die&#160;zahlreichen Vorteile der Solarenergie. „Die EU-Kommission hat gerade ihren Arbeitsplan für 2022 veröffentlicht – mit der Solarenergie als einziger genannter Energietechnologie.” Walburga Hemetsberger, CEO von Solarpower Europe [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die&nbsp;<strong>steigenden Stromkosten</strong>&nbsp;und Strompreisschwankungen der letzten Wochen haben Haushalte und Industrie ordentlich auf Trab gehalten. Auf allen Seiten werden nun die&nbsp;<strong>Forderungen nach Alternativen zur erneuerbaren Energieerzeugung</strong>&nbsp;lauter. Besonders im Fokus: die&nbsp;<strong>zahlreichen Vorteile der Solarenergie.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Die EU-Kommission hat gerade ihren Arbeitsplan für 2022 veröffentlicht – mit der Solarenergie als einziger genannter Energietechnologie.”</p>
<cite>Walburga Hemetsberger, CEO von Solarpower Europe</cite></blockquote>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Potentiale von Solar ausschöpfen und Strompreisschwankungen eindämmen </h2>



<p>In 2022 möchte die EU-Kommission <strong>die enormen Potenziale der Solarenergie ausschöpfen</strong>. Aktuell wird beispielsweise diskutiert, wie die langwierigen Genehmigungsverfahren im Rahmen der Gesetzgebung vereinfacht werden können. Ebenso steht eine <strong><a href="https://cubeconcepts.de/photovoltaik-pflicht-fuer-industrie-gewerbe/">Solarpflicht</a> </strong>für neugebaute oder renovierte Industriestandorte zur Debatte. Der Leitfaden der Kommission sieht außerdem vor, die <strong>Genehmigung neuer Projekte zu beschleunigen</strong> und empfiehlt den Zugang der Industrie zu Stromabnahmeverträgen für erneuerbare Energien zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesetzliche Maßnahmen und Solarpflicht</h2>



<p>In den nächsten Monaten sollen nun konkrete, gesetzliche Maßnahmen entwickelt werden, um einerseits&nbsp;<strong><a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/darum-photovoltaik/">durch Solarenergie</a></strong>&nbsp;einen&nbsp;effektiven Schutz vor extremen Strompreisschwankungen&nbsp;zu ermöglichen und andererseits&nbsp;die Erde vor hohen CO<sub>2</sub>-Emissionen zu schützen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zu Besuch auf der Intersolar Europe Restart 2021</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/zu-besuch-auf-der-intersolar-europe-restart-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1696</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Aufbruch in die neue Energiewelt” startete letzte Woche die Münchener Solarmesse&#160;Intersolar Europe Restart 2021&#160;und CUBE CONCEPTS war dabei.&#160; Um uns&#160;mit Fachkollegen auszutauschen&#160;– endlich wieder live und in Farbe. Und um uns&#160;inspirieren zu lassen&#160;– durch den bunten Messe-Trubel an Neuheiten und Ideen, der uns zwei Jahre lang gefehlt hat. Denn mit insgesamt 450 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/zu-besuch-auf-der-intersolar-europe-restart-2021/">Zu Besuch auf der Intersolar Europe Restart 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unter dem Motto „Aufbruch in die neue Energiewelt” startete letzte Woche die Münchener Solarmesse&nbsp;<a href="https://www.intersolar.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Intersolar Europe</a> Restart 2021&nbsp;und CUBE CONCEPTS war dabei.&nbsp;</p>



<p>Um uns&nbsp;<strong>mit Fachkollegen auszutauschen&nbsp;</strong>– endlich wieder live und in Farbe. Und um uns&nbsp;<strong>inspirieren zu lassen</strong>&nbsp;– durch den bunten Messe-Trubel an Neuheiten und Ideen, der uns zwei Jahre lang gefehlt hat. Denn mit insgesamt 450 Ausstellern und 26.000 Besuchern gab es auf 45.000 qm² großen Ausstellungsfläche einiges zu entdecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intersolar: Netzwerke und das Portfolio erweitern</h2>



<p>Im Fokus der Messe standen vor allem die Themen&nbsp;<strong>Erneuerbare Energien, Digitalisierung</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>intelligent vernetzte Energieversorgung – genau unser Metier.</strong>&nbsp;Deshalb waren die Tage für uns eine tolle Gelegenheit, um uns mit unseren Branchenkollegen über die neuesten Innovationen auszutauschen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.</p>



<p>Neben neuen Denkanstößen und technischen Innovationen wurden auch viele&nbsp;<strong>interessante Zusatzdienstleistungen&nbsp;</strong>beworben. So konnten wir uns auch auf dem Gebiet weiterbilden und freuen uns darauf,&nbsp;<strong>unser Portfolio bald zu erweitern.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Blickwinkel auf der Intersolar entdecken</h2>



<p>Besonders spannend fanden wir das<strong>&nbsp;Green Hydrogen Forum.</strong>&nbsp;Dort wurde über die aktuellen Schwierigkeiten der Wasserstoff-Produktion gesprochen und&nbsp;verschiedene&nbsp;<strong>Lösungsansätze für grünen Wasserstoff</strong>&nbsp;diskutiert. Ob kleine Ideen, die etwas Bestehendes optimieren oder Neuheiten, die einen völlig anderen Blickwinkel ermöglichen&nbsp;–&nbsp;wir sind gespannt, was unsere Branchenkollegen zukünftig umsetzen werden. Und welche Zusatzleistungen wir unseren Kunden dadurch anbieten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sie möchten wissen, was CUBE CONCEPTS schon jetzt anbietet?</h2>



<p>Vereinbaren Sie jetzt Ihren&nbsp;kostenlosen Beratungstermin und wählen Sie den&nbsp;<strong>smarten Weg zur Klimaneutralität</strong>&nbsp;–&nbsp;mit ganzheitlichen Konzepten&nbsp;und innovativen Energie-Management-Tools von <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/darum-photovoltaik/">CUBE CONCEPTS.</a></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energiekrise heißt Zeit zum Sparen! Wir zeigen Ihnen wie.</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/energiekrise-heisst-zeit-zum-sparen-wir-zeigen-ihnen-wie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Oct 2021 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immergrün: Erster großer Stromanbieter stellt Lieferungen in der Energiekrise gebietsweise ein Immergrün hat hunderten Kunden die Lieferverträge gekündigt. Es dürfte nicht der letzte Stromanbieter sein, der diesen drastischen Schritt geht. Handelsblatt Lösungen für Lieferengpässe Solche Schlagzeilen machen in einer Energiekrise schnell die Runde. Und sind eine Garantie für besorgte Kundenanrufe bei uns. Aber wie kann [&#8230;]</p>
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<p><strong>Immergrün: Erster großer Stromanbieter stellt Lieferungen </strong>in der Energiekrise<strong> gebietsweise ein</strong></p>



<p>Immergrün hat hunderten Kunden die Lieferverträge gekündigt. Es dürfte nicht der letzte Stromanbieter sein, der diesen drastischen Schritt geht.</p>
<cite>Handelsblatt</cite></blockquote>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Lösungen für Lieferengpässe</h2>



<p>Solche Schlagzeilen machen in einer Energiekrise schnell die Runde. Und sind eine Garantie für besorgte Kundenanrufe bei uns. Aber wie kann sowas überhaupt passieren? Wird es jetzt dunkel in Deutschland? Und welche Lösung gibt es dafür?</p>



<p>In einem&nbsp;<a href="https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_90940510/energiekrise-grosser-stromanbieter-in-deutschland-stellt-lieferungen-ein.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview mit t-online</a>&nbsp;hat RWE Vorstandschef Markus Krebber die Gründe für den Lieferengpass auf den Punkt gebracht: Letztes Jahr gab es einen&nbsp;sehr kalten Winter&nbsp;kombiniert mit einem&nbsp;schwachen Windjahr. Dadurch mussten oft&nbsp;Gaskraftwerke einspringen, um die Nachfrage zu decken. Trotz der gestiegenen globalen Nachfrage,&nbsp;die produzierte Menge an Gas bleibt gleich. Da nun also mehr Länder größere Mengen benötigen, findet eine&nbsp;<strong>Umverteilung&nbsp;</strong>statt und es wird&nbsp;<strong>insgesamt weniger Flüssiggas nach Europa exportiert</strong>. So entsteht eine Knappheit und Energiekrise. Als Prognose gab Krebber zu Protokoll, dass die&nbsp;Strom- und Gaspreise voraussichtlich auch weiterhin steigen&nbsp;werden.</p>



<p>Also zurück zur für Sie interessanteren Frage:&nbsp;Wie können Sie sich jetzt noch einen guten, günstigen Stromtarif sichern – und das möglichst zuverlässig?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Günstiger Strom trotz Energiekrise?</h2>



<p><strong>Wir helfen Ihnen dabei!&nbsp;</strong>Denn bei einem Termin mit unseren Energieexperten können Sie sich nicht nur ausführlich zu Solarstrom, den&nbsp;zahlreichen Vorteilen&nbsp;und&nbsp;Förderungsmöglichkeiten beraten lassen. Sondern erfahren nach einem kurzen Datenaustausch auch genau, wie viel&nbsp;<strong>Einsparpotenzial&nbsp;</strong>in Ihrem Dach steckt.</p>



<p>Denn mit unserem <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CUBE Contrating</a> können Sie sich nicht nur einen <strong>20% günstigeren Strompreis</strong> für <strong>20 Jahre festschreiben</strong> lassen, sondern auch Ihre Stromkosten langfristig senken. Ob Sie dabei „nur“ emissionsfreien Solarstrom, Ihr nachhaltiges Image oder ein vollständig optimiertes, digitalisiertes Energiemanagement im Sinn haben – wir finden für jede Kundensituation die passende Lösung.</p>



<p>Auf Wunsch auch gerne mit einem passenden Stromtarif für den benötigten Reststrom – dank dem Standing und der Erfahrung unserer Netzwerkpartner können wir Ihnen jederzeit gute und abgesicherte Angebote machen.</p>



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		<title>Ready. Sun. Action! Unser neuer Imagefilm ist da!</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/ready-sun-action/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1689</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zählt das schon als Ohrwurm? Wir haben in den letzten Wochen unseren neuen Imagefilm gedreht. Und dieser Satz wird uns auf jeden Fall noch einige Tage im Kopf bleiben. Viele Flug-, Film- und Schnitt-Stunden später ist das Ergebnis im Kasten und kann sich mehr als sehen lassen. Überzeugen Sie sich selbst: Jetzt Play drücken und [&#8230;]</p>
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<p>Zählt das schon als Ohrwurm? Wir haben in den letzten Wochen unseren neuen Imagefilm gedreht. Und dieser Satz wird uns auf jeden Fall noch einige Tage im Kopf bleiben. Viele Flug-, Film- und Schnitt-Stunden später ist das Ergebnis im Kasten und kann sich mehr als sehen lassen.</p>



<p>Überzeugen Sie sich selbst: Jetzt Play drücken und Solarstrom neu entdecken!</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Experten-Imagefilm.mp4"></video></figure>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Experten-Imagefilm.mp4" length="36112259" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensgruppe Hergarten setzt auf Solarkraft</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/unternehmensgruppe-hergarten-setzt-auf-die-kraft-der-sonne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2021 07:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5329</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Spezialisten für Logistik, Transport und Lagerung von Stahlstückgut realisieren gemeinsam mit CUBE CONCEPTS eine 475-kWp-Photovoltaikanlage auf einer ihrer Logistikhallen in Neuss. Durch den Einsatz von klimaschonender Technik möchte das Unternehmen ein Zeichen für die Umwelt setzen und weitblickend in regenerative Energien investieren. 400.000 kWh jährliche Stromproduktion für den Eigenverbrauch Die PV-Anlage der Unternehmensgruppe Hergarten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Spezialisten für Logistik, Transport und Lagerung von Stahlstückgut realisieren gemeinsam mit CUBE CONCEPTS eine 475-kWp-Photovoltaikanlage auf einer ihrer Logistikhallen in Neuss. Durch den Einsatz von klimaschonender Technik möchte das Unternehmen ein Zeichen für die Umwelt setzen und weitblickend in regenerative Energien investieren.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1024x576.jpg" alt="Referenz Hergarten" class="wp-image-5065" width="389" height="218" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 389px) 100vw, 389px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">400.000 kWh jährliche Stromproduktion für den Eigenverbrauch</h2>



<p>Die PV-Anlage der Unternehmensgruppe Hergarten produziert jetzt mit knapp 1.400 Solarmodulen gute 400.000 kWh und spart dabei 190.000 kg CO₂ jährlich. In dem 10.000 m² großen Gebäude sind acht Krananlagen und zahlreiche Säge- und Anarbeitungsmaschinen untergebracht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaschonende Technik auch für den Fuhrpark aus Solarkraft</h2>



<p>Den größten Teil des Solarstroms nutzt das Unternehmen selbst und setzt dazu moderne Stromspeicher ein. Zusätzlich wurde auf 45.000 m² Lagerfläche die Beleuchtung auf sparsame LED-Technik umgestellt und die 30 Dienstwagen der Firmenflotte sollen sukzessiv auf Hybrid- und Elektro-Fahrzeuge umgestellt werden. Entsprechende Ladesäulen sind bereits in der Zentrale der Unternehmensgruppe eingerichtet worden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit viel Weitblick in die Zukunft</h2>



<p>„Mit der Investition in regenerative Energie setzten wir auch während der Pandemie ein Statement dafür, das wichtige Thema Klimaschutz trotz aller wirtschaftlichen Turbulenzen nicht aus den Augen zu verlieren,“ so der geschäftsführender Gesellschafter Marcel Hergarten.</p>



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		<item>
		<title>Innovationen zahlen sich aus!</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/innovationen-machen-sich-bezahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[News Archive]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer wachsen will, braucht die richtige Basis dafür und Innovationen von Systementwicklern für integrierte Energieprojekte zahlen sich aus. Deshalb stellt uns&#160;ein neuer, institutioneller Investor&#160;einen&#160;zweistelligen Millionenbetrag&#160;zur Realisierung von weiteren Contracting-Solaranlagen zur Verfügung. Besonders überzeugt hat die Entscheider dabei unser&#160;einzigartiges CUBE Contracting&#160;sowie unsere bisher geplanten und bereits umgesetzten Contracting-Solaranlagen. Mit denen unsere Kunden&#160;nachweislich Ihre Stromkosten senken, CO2-Emissionen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer wachsen will, braucht die richtige Basis dafür und Innovationen von Systementwicklern für integrierte Energieprojekte zahlen sich aus. Deshalb stellt uns&nbsp;<strong>ein neuer, institutioneller Investor</strong>&nbsp;einen&nbsp;<strong>zweistelligen Millionenbetrag</strong>&nbsp;zur Realisierung von weiteren Contracting-Solaranlagen zur Verfügung.</p>



<p>Besonders überzeugt hat die Entscheider dabei unser&nbsp;<strong>einzigartiges <a href="https://cubeconcepts.de/leistungen/cube-contracting/">CUBE Contracting</a>&nbsp;</strong>sowie unsere bisher geplanten und bereits umgesetzten Contracting-Solaranlagen. Mit denen unsere Kunden&nbsp;<strong>nachweislich Ihre Stromkosten senken, CO<sub>2</sub>-Emissionen verringern</strong>&nbsp;und somit&nbsp;<strong>klimaneutraler produzieren</strong>. Mit diesem starken Finanzpartner an unserer Seite haben wir die besten Voraussetzungen, um auch am internationalen Contracting-Markt weiter zu wachsen.</p>



<p>Wir freuen uns drauf!</p>



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<p></p>
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