EU-Kommission: Mit Solarenergie gegen Strompreisschwankungen

Mit ihrem Fokus auf Solarenergie treibt die EU-Kommission den Zugang der Industrie zu langfristigen Stromabnahmeverträgen und schnelleren Projektumsetzungen voran. Dieser Beitrag beleuchtet den aktuellen Arbeitsplan der Kommission und zeigt auf, warum Solarenergie als zentrale Technologie für stabile Energiekosten und Klimaschutz gilt.

Die steigenden Stromkosten und Strompreisschwankungen der letzten Wochen haben Haushalte und Industrie ordentlich auf Trab gehalten. Auf allen Seiten werden nun die Forderungen nach Alternativen zur erneuerbaren Energieerzeugung lauter. Besonders im Fokus: die zahlreichen Vorteile der Solarenergie.

„Die EU-Kommission hat gerade ihren Arbeitsplan für 2022 veröffentlicht – mit der Solarenergie als einziger genannter Energietechnologie.”

Walburga Hemetsberger, CEO von Solarpower Europe

Potentiale von Solar ausschöpfen und Strompreisschwankungen eindämmen

In 2022 möchte die EU-Kommission die enormen Potenziale der Solarenergie ausschöpfen. Aktuell wird beispielsweise diskutiert, wie die langwierigen Genehmigungsverfahren im Rahmen der Gesetzgebung vereinfacht werden können. Ebenso steht eine Solarpflicht für neugebaute oder renovierte Industriestandorte zur Debatte. Der Leitfaden der Kommission sieht außerdem vor, die Genehmigung neuer Projekte zu beschleunigen und empfiehlt den Zugang der Industrie zu Stromabnahmeverträgen für erneuerbare Energien zu fördern.

Gesetzliche Maßnahmen und Solarpflicht

In den nächsten Monaten sollen nun konkrete, gesetzliche Maßnahmen entwickelt werden, um einerseits durch Solarenergie einen effektiven Schutz vor extremen Strompreisschwankungen zu ermöglichen und andererseits die Erde vor hohen CO2-Emissionen zu schützen.

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