PV-Ertrag berechnen

PV-Ertrag & Wirtschaftlichkeit

Jeder Betreiber möchte den bestmöglichen PV-Ertrag erzielen und so viel Strom wie möglich mit seiner Anlage erzeugen. Das gilt für private Betreiber ebenso, wie für Betreiber großer gewerblicher Photovoltaikanlagen. Dabei ist die exakte Berechnung äußerst komplex und eine PV-Ertragsprognose eine Kombination vieler verschiedener Faktoren. Gerade bei den Planungen von PV-Anlagen für Unternehmen, können kleinste Fehler bereits sehr hohe Ertragseinbußen nach sich ziehen. Diese summieren sich – je nach Größe der Anlage – schnell auf einen Betrag im fünfstelligen Bereich. Daher ist für jede PV-Großanlage eine individuelle Berechnung, die sämtliche Faktoren berücksichtigt, extrem wichtig. Hier reicht es nicht aus, einfach einen online-Ertragsrechner zu bemühen, die Module nach der Ertragstabelle auszurichten oder einen Blick in das jeweilige Solarkataster zu werfen.

Faktoren, die den PV-Ertrag beeinflussen

Ganz klar ist der wichtigste Faktor die Sonneneinstrahlung. Unabhängig von den Jahreszeiten, Sonnenständen und Wetterbedingungen, die sich durch die Durchschnittwerte bis auf den Quadratmeter genau berechnen lassen, spielen für eine genaue PV-Ertragsprognose die Neigung und Ausrichtung der Solarmodule eine entscheidende Rolle. Die optimale Ausrichtung der Solarpaneele ist nach Süden gerichtet und mit einem Neigungswinkel, der der genauen geografischen Breite des Standorts entspricht. Diese Ausrichtung muss aber nicht zwangsläufig die Wirtschaftlichste sein, da sich so der maximale PV-Ertrag nur auf die Mittagsstunden konzentriert. Durch eine gezielte Ost-West-Ausrichtung lässt sich beispielsweise einen gleichmäßigeren PV-Ertrag über den Tag erzielen. Die beste Neigung und Ausrichtung der gesamten Anlage ist demnach in Abhängigkeit mit dem Lastgang eines Unternehmens zu bestimmen.

Neben der genauen geografischen Lage und der Ausrichtung spielen auch weitere Standortfaktoren für den PV-Ertrag eine wichtige Rolle. Hohe Temperaturen, mögliche Verschattungen durch Bäume, angrenzende Gebäude, Schornsteine oder Masten sowie Verschmutzungen haben darauf einen erheblichen Einfluss. Große Staubbelastungen in der Umgebung, die eine ständige Reinigung der Solarmodule notwendig machen, können beispielsweise dazu führen, dass der Betrieb einer Photovoltaikanlage nicht mehr wirtschaftlich ist.  

Natürlich erfordert die Optimierung des PV-Ertrags besonderes Augenmerk auf die Auswahl der Komponenten einer PV-Anlage. Vor allem sollte man monokristalline Module mit dem aktuell höchsten Wirkungsgrad und einer langen Lebensdauer verbauen. Um die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen, sollte die Dimensionierung der Wechselrichter genau berechnet werden. Dabei ist zu beachten, dass meist hohe Investitionskosten im Verhältnis zum Gesamtertrag der Anlage stehen, trotz der besten Stromausbeute unter idealen Bedingungen, die nur selten vorherrschen. Nicht zu unterschätzen sind auch die Modulverkabelung sowie die Kabellängen- und dicken, die den PV-Ertrag beeinflussen.

Letztendlich sollte eine regelmäßige Wartung und Überwachung der Anlage gewährleisten sein, so dass sie effizient arbeitet und der Ertrag maximiert wird.

Individuelle Berechnung der Wirtschaftlichkeit

Aufgrund der verschiedenen Faktoren, die den PV-Ertrag und vor allem auch die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage beeinflussen, müssen gewerbliche Photovoltaik-Großanlagen immer individuell berechnet werden. Eine valide Ertragsprognose kann erst erstellt werden, wenn im Vorfeld alle Komponenten und Umstände optimiert geplant wurden. CUBE CONCEPTS betrachtet bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht nur den reinen Stromertrag, sondern auch die gesetzlichen Bestimmungen inkl. Fördermaßnahmen, Strompreise, Laufzeiten und vieles mehr.

Typische PV-Ertragsprognose einer individuell geplanten PV-Großanlage

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