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	<title>CUBE CONCEPTS</title>
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	<description>Energy systems for businesses</description>
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	<title>CUBE CONCEPTS</title>
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		<title>Bilateral Contract for Differences (CfDs) in the EEG 2027: What Operators Need to Know Now</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/zweiseitige-differenzvertraege-cfd-im-eeg-2027/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 13 May 2026 13:09:08 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stand: 13. Mai 2026 &#124; Das EEG 2027 befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren und ist Bestandteil des Netzpaketes. Die Angaben beziehen sich auf den Referentenentwurf des EEG 2027 vom 21. April 2026 und können sich noch ändern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/zweiseitige-differenzvertraege-cfd-im-eeg-2027/">Zweiseitige Differenzverträge (CfD) im EEG 2027: Was Betreiber jetzt wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="wp-block-heading">Kurzüberblick:</h2>



<p>Das EEG 2027 führt einen <strong>Refinanzierungsbeitrag (RB)</strong> als Umsetzung des zweiseitigen Differenzvertrags (CfD) ein – ohne Systembruch, aber mit erheblichen Änderungen für Betreiber geförderter Anlagen ab 100 kW.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die bisherige beihilferechtliche Genehmigung des EEG 2023 läuft am <strong>31. Dezember 2026</strong> aus. Ohne neue EU-Genehmigung sind ab dem 1. Januar 2027 keine neuen EEG-Förderungen mehr zulässig.</li>



<li>Das geplante Inkrafttreten des deutschen EEG 2027 ist der <strong>1. Januar 2027</strong> – ein ambitionierter Zeitplan, der von der EU-Beihilfegenehmigung abhängt.</li>



<li>Anlagenbetreiber sollten jetzt verstehen, wie der Refinanzierungsbeitrag funktioniert und was sich gegenüber der heutigen Marktprämie ändert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: Warum kommt das EEG 2027?</h2>



<p>Wer den Beitrag von 2023 zu den <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/">EU-Differenzverträgen und dem Ende der Marktprämien</a> gelesen hat, kennt die europäische Ausgangslage. Die EU-Strommarktreform 2024 legt in Art. 19d der EU-Strombinnenmarktverordnung (EBM-VO) verbindlich fest, dass Mitgliedstaaten für direkte Preisstützungssysteme – wie das deutsche EEG – spätestens ab dem <strong>17. Juli 2027</strong> zweiseitige Differenzverträge (Contracts for Differences, CfD) oder gleichwertige Instrumente einführen müssen.</p>



<p>Gleichzeitig läuft die EU-Beihilfegenehmigung für das EEG 2023 zum <strong>31. Dezember 2026</strong> aus. Zwei unabhängige Fristen erzeugen damit erheblichen Handlungsdruck auf den deutschen Gesetzgeber. Der Referentenentwurf des EEG 2027 (Stand: 21. April 2026) liegt vor, ein Arbeitsentwurf war bereits im Januar 2026 bekannt. Parallel läuft das <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/netzpaket-koalitionseinigung-ressortabstimmung-was-jetzt-auf-die-energiewirtschaft-zukommt/" type="post" id="28164">Netzpaket</a></strong>, das mit einem eigenen Referentenentwurf (Stand: 17. April 2026) auf die Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau abzielt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom CfD-Konzept zum Refinanzierungsbeitrag: Welche Option hat Deutschland gewählt?</h2>



<p>Die EU-Vorgabe lautet: zweiseitige Differenzverträge – aber wie genau diese aussehen sollen, lässt die EBM-VO offen. Das BMWK hatte im Papier &#8220;Strommarktdesign der Zukunft&#8221; (August 2024) vier grundlegende Handlungsoptionen skizziert:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optionen im BMWK-Konzeptpapier</h3>



<p><strong>Option 1</strong> hätte das bestehende Modell der gleitenden Marktprämie weitgehend beibehalten und um einen Rückzahlungsmechanismus mit Marktwertkorridoren ergänzt. Die Abschöpfung hoher Markterlöse hätte also erst eingesetzt, wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten werden.</p>



<p>For <strong>Option 2</strong> – und damit die nun gewählte Lösung – hat sich der Gesetzgeber schließlich entschieden: ein produktionsabhängiger zweiseitiger Differenzvertrag ohne Marktwertkorridore. Überschreitet der Jahresmarktwert den anzulegenden Wert, wird die Differenz unmittelbar abgeschöpft. Eine dämpfende Korridorlogik gibt es nicht.</p>



<p>The <strong>Optionen 3 und 4</strong> sahen dagegen produktionsunabhängige Modelle vor. Die Vergütung wäre dabei nicht an die tatsächlich erzeugte Strommenge gekoppelt gewesen, sondern beispielsweise an installierte Leistung oder die Bereitstellung von Kapazitäten. Zwischenzeitlich wurden zudem Hybridmodelle diskutiert, die produktionsabhängige und produktionsunabhängige Elemente kombinieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum fiel die Wahl auf Option 2?</h3>



<p>Der zentrale Grund ist die <strong>Systemkontinuität</strong>. Das bestehende EEG-Fördersystem basiert vollständig auf der gleitenden Marktprämie und damit auf produktionsabhängigen Zahlungen. Ein Wechsel zu einem produktionsunabhängigen Modell hätte einen grundlegenden Systemwechsel bedeutet – mit erheblichen Auswirkungen auf bestehende und geplante Projekte.</p>



<p>Option 2 knüpft dagegen direkt an das bekannte Marktprämienmodell an und ergänzt es lediglich um eine <strong>Rückzahlungskomponente</strong> nach oben. Für Anlagenbetreiber bleibt die Grundlogik damit erhalten: In Niedrigpreisphasen ändert sich nichts. Erst wenn der Jahresmarktwert den im Ausschreibungsverfahren ermittelten anzulegenden Wert übersteigt, wird die Differenz zurückgezahlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Refinanzierungsbeitrag als deutsche CfD-Umsetzung</h3>



<p>Genau an dieser Stelle verbindet sich das europäische CfD-Konzept mit dem deutschen EEG-System: Der <strong>Refinanzierungsbeitrag (RB)</strong> ist der gesetzliche Mechanismus, mit dem die Rückzahlungskomponente des zweiseitigen CfD umgesetzt wird.</p>



<p>Der RB integriert den CfD-Gedanken in das bestehende Fördersystem, ohne dieses grundlegend umzubauen. Gleichzeitig begrenzt er zusätzliche Erlöse in Hochpreisphasen: Anlagenbetreiber können dann nicht mehr unbegrenzt von außergewöhnlich hohen Strompreisen profitieren. Die daraus entstehenden Einnahmen fließen in das EEG-Konto und tragen zur Finanzierung des Gesamtsystems bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Refinanzierungsbeitrag (RB)?</h2>



<p>Nach § 20a EEG-Entwurf soll der Refinanzierungsbeitrag das Herzstück des EEG 2027 sein. Er ersetzt die bislang fehlende Obergrenze durch einen echten zweiseitigen Mechanismus – produktionsabhängig, wie von der EBM-VO gefordert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wer zahlt an wen?</h3>



<p>Betreiber von Anlagen, die über die Marktprämie gefördert werden und eine installierte Leistung von <strong>mindestens 100 kW</strong> haben, zahlen den Refinanzierungsbeitrag an den <strong>Network operator</strong>. Ausgenommen sind grundsätzlich Biomasseanlagen – mit einer wichtigen Gegenausnahme: Klär- und Deponiegas bleibt einbezogen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann wird der RB fällig?</h3>



<p>Der Refinanzierungsbeitrag entsteht nur in Jahren, in denen der <strong>technologiespezifische Jahresmarktwert über dem anzulegenden Wert</strong> liegt (§ 23a i. V. m. Anlage 1 EEG-Entwurf). Er berechnet sich wie folgt:</p>



<p><strong>RB = Jahresmarktwert (JW) – anzulegender Wert (AW)</strong></p>



<p>Kein Marktwertkorridormodell mehr – die bisherige Dämpfung entfällt vollständig. Der RB fällt für <strong>jede erzeugte und eingespeiste Kilowattstunde</strong> an, einschließlich zwischengespeicherten Stroms.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Angepasster RB bei niedrigen Spotmarktpreisen</h3>



<p>Für Viertelstunden, in denen der Spotmarktpreis sehr niedrig ist, gilt ein <strong>angepasster Refinanzierungsbeitrag</strong>:</p>



<p><strong>RB (angepasst) = Spotmarktpreis – Mindesterlös</strong></p>



<p>Dies greift, wenn der Spotmarktpreis kleiner oder gleich RB + Mindesterlös ist. Der Mindesterlös beträgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1,5 ct/kWh</strong> für Offshore-Windkraft</li>



<li><strong>0,5 ct/kWh</strong> für Solaranlagen</li>



<li><strong>1,0 ct/kWh</strong> für sonstige Anlagen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel dieser sog. „dynamischen Abschöpfung&#8221; ist es, Anreize zu erhalten, auch bei schwach positiven Preisen Strom zu erzeugen und einzuspeisen. Wichtig: Weder der reguläre RB noch der angepasste RB können einen negativen Wert annehmen – Anlagenbetreiber werden also nicht für das Einspeisen in Stunden mit negativen Preisen zusätzlich belastet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstieg &amp; Wechsel: Was ändert sich für Direktvermarkter?</h2>



<p>Ein einmaliger Ausstieg aus dem System ist möglich. Betreiber können die Abschöpfung durch den Refinanzierungsbeitrag <strong>einmalig verlassen</strong> – allerdings nur bis zum Ablauf des 10. Kalenderjahres (§ 20b EEG-Entwurf). Sofern dies bis dahin nicht geschehen ist, gilt der Mechanismus für die verbleibende Förderdauer uneingeschränkt. Ein Wiedereintritt ist dann nicht mehr möglich. </p>



<p>Ein Wechsel zwischen geförderter Direktvermarktung (mit Marktprämie) und sonstiger Direktvermarktung bleibt grundsätzlich ebenfalls möglich. Neu ist jedoch: <strong>Auch in der sonstigen Direktvermarktung greift die Zahlungspflicht für den Refinanzierungsbeitrag</strong> (§ 21a Abs. 2 EEG-Entwurf). Wer also aus der geförderten Direktvermarktung in Hochpreisphasen herauswechselt, um der Abschöpfung zu entgehen, wird künftig dennoch erfasst. Diese Neuregelung schließt eine wesentliche Lücke des bisherigen Systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fälligkeit &amp; Aufrechnung: Praktische Abwicklung</h2>



<p>Gemäß § 26 EEG-Entwurf wird der Anspruch des Anlagenbetreibers auf die Marktprämie (§ 19 Abs. 1) fällig, sobald er seine Datenpflichten nach § 71 Abs. 1 erfüllt hat. Der Anspruch des Netzbetreibers auf den Refinanzierungsbeitrag (§ 20a Abs. 3) wird <strong>vier Wochen nach Zugang der Endabrechnung</strong> des Netzbetreibers fällig. Das bisherige System monatlicher Abschläge mit Jahresabrechnung entfällt damit vollständig. Das ist eine deutliche Vereinfachung der Abwicklung.</p>



<p>Gemäß § 27 EEG-Entwurf können Netzbetreiber ihre Ansprüche auf den Refinanzierungsbeitrag (§ 20a Abs. 3) mit den Marktprämienansprüchen des Anlagenbetreibers <strong>aufrechnen</strong>. Ebenso dürfen sie ihre Ansprüche aufrechnen, wenn der Umlageschuldner zugleich Anlagenbetreiber ist. Dies erleichtert die praktische Abwicklung erheblich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Künftige Evaluierungen bei Auswirkungen auf Intraday- und andere Märkte</h2>



<p>Das EEG 2027 enthält eine wichtige Sicherheitsklausel: Das BMWE (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie) ist verpflichtet, bis zum <strong>31. Juli 2029</strong> zu evaluieren (§ 99a EEG-Entwurf),</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ob und in welchem Umfang das neue Marktprämien-System mit Refinanzierungsbeitrag Marktpreise auf anderen Märkten als dem Spotmarkt – insbesondere auf <strong>Intraday-Märkten</strong> – abschwächt,</li>



<li>welche Effekte sich daraus für das gesamtwirtschaftlich effiziente Funktionieren der Strommärkte einschließlich des EU-Strombinnenmarkts ergeben.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Sollten dabei substanzielle Wechselwirkungen und wesentliche Beeinträchtigungen festgestellt werden, muss das BMWE gesetzliche Anpassungsvorschläge vorlegen, die spätestens <strong>ab dem 1. Januar 2031</strong> wirksam werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Beihilferecht: Der kritische Faktor für den Zeitplan</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Die beihilferechtliche Ausgangslage</h3>



<p>Die EU-Beihilfegenehmigung für das EEG 2023 endet am <strong>31. Dezember 2026</strong>. Neue oder wesentlich geänderte Förderregelungen – wie die Einführung eines CfD-Mechanismus – unterliegen dem beihilferechtlichen Genehmigungsvorbehalt (§ 102 EEG-Entwurf). Die Förderregeln des EEG 2027 dürfen erst nach EU-Genehmigung angewendet werden.</p>



<p>Was passiert ohne neue Genehmigung? Das EEG 2023 selbst enthält keine Befristung und gilt grundsätzlich fort. Jedoch sind ab dem 1. Januar 2027 <strong>keine neuen EEG-Förderungen</strong> mehr zulässig, da das beihilferechtliche Durchführungsverbot aus Art. 108 Abs. 3 S. 3 AEUV unmittelbar gilt – Verwaltung und Gerichte sind daran gebunden, und die EU-Kommission kann bei Zuwiderhandlung einstweilige Maßnahmen ergreifen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie lange dauert das Genehmigungsverfahren?</h3>



<p>Die Prozesse sind komplex und umfassen Vorabkontakte (Pränotifizierung), formale Notifizierungen und Prüfungen durch die EU-Kommission mit Abstimmungsrunden. Erst im Anschluss folgt der Vereinbarkeitsbeschluss. Parallel dazu kann jedoch schon das nationale Gesetzgebungsverfahren (Kabinett, Bundestag, Bundesrat) eingeleitet werden. Erst wenn beides abgeschlossen ist, starten die neuen Förderungen.</p>



<p>Erfahrungsgemäß liegt Deutschland bei der Dauer von Genehmigungsverfahren im europäischen Mittelfeld. Üblich sind Zeitspannen zwischen <strong>6 Monaten</strong> or <strong>2 Jahren und länger</strong>. Die EEG-Novellen 2021 und 2023 dauerten jeweils ca. 10 Monate und das <a href="https://cubeconcepts.de/en/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/" type="post" id="24388">Solar package I</a> ist beispielsweise nach 2 Jahren immer noch nicht vollständig gültig. Das <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-peak-law/" type="post" id="20517">Solar peak law</a> ist bereits seit knapp 1 ½ Jahren in Umsetzung.</p>



<p>Zum Vergleich: CfD-Systeme anderer EU-Mitgliedstaaten wurden genehmigt in ca. 2 Monaten (Polen), ca. 9 Monaten (Griechenland), ca. 12 Monaten (Dänemark) und ca. 16 Monaten (Italien). Die Dauer hängt stark von der Ausgestaltung der Förderregelung und der nationalen Verfahrenssituation ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich mit den EU-Vorgaben aus Art. 19d EBM-VO: Wo steht der aktuelle EEG-Entwurf?</h2>



<p>Art. 19d EBM-VO definiert, wann die CfD-Pflicht für welche Technologien und Projekte gilt und welche Ausnahmen möglich sind. Ein direkter Vergleich mit dem EEG 2027-Entwurf zeigt:</p>



<p><strong>Marktintegration?</strong> Die EBM-VO verlangt Anreize für effizienten Betrieb und Marktteilnahme ohne verzerrende Wirkungen. Der EEG-Entwurf enthält keine Marktwertkorridore mehr, hat einen angepassten RB für Niedrigpreisphasen und ist derzeit <strong>nur auf den Day-Ahead-Markt ausgerichtet</strong> – ob das reicht, ist offen. Die Evaluierungspflicht bis 2029 ist als Antwort auf mögliche EU-Bedenken konzipiert. Bewertung: <strong>fraglich</strong>.</p>



<p><strong>Welche Anlagen?</strong> Die EBM-VO erfasst Wind, Solar, Geothermie, Wasserkraft ohne Speicher und Atomkraft – mit Ausnahmemöglichkeit für Kleinanlagen unter 200 kW. Der EEG-Entwurf erfasst alle erneuerbaren Energien ab 100 kW außer Biomasse (mit Ausnahme Klär- und Deponiegas). Das ist <strong>breiter als EU-rechtlich gefordert</strong> – in der Bewertung <strong>positiv</strong>.</p>



<p><strong>Ausschreibung?</strong> Die EBM-VO fordert grundsätzlich Ausschreibungen. Der EEG-Entwurf behält die bisherige Ausschreibungspflicht bei (§ 22 EEG-Entwurf). Bewertung: <strong>positiv</strong>.</p>



<p><strong>Einnahmenverwendung?</strong> Die EBM-VO erlaubt Verwendung für Endkunden, Förderfinanzierung oder Investitionen zur Kostensenkung. Der EEG-Entwurf sieht das EEG-Konto vor (§ 14 S. 1 Nr. 4 EnFG-Entwurf). Bewertung: <strong>positiv</strong>.</p>



<p><strong>Vertragsstrafe?</strong> Die EBM-VO schreibt Klauseln über Vertragsstrafen bei vorzeitiger einseitiger Beendigung vor. Im EEG-Entwurf ist hierzu <strong>keine Regelung vorgesehen</strong>. Bewertung: <strong>nicht erfüllt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritische Punkte im EU-Beihilfeverfahren zum EEG 2027</h2>



<p>The <a href="https://stiftung-umweltenergierecht.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stiftung Umweltenergierecht</a> identifiziert drei zentrale Problemfelder, die im EU-Verfahren relevant werden dürften:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Produktionsabhängig vs. -unabhängig</h3>



<p>Die EU-Kommission betont in ihren Leitlinien für die Gestaltung zweiseitiger Differenzverträge (vom 19. Dezember 2025), dass produktionsabhängige CfDs verzerrte Anreize erzeugen können (&#8220;produce and forget&#8221;). Die Kommission präferiert produktionsunabhängige oder &#8220;fusionierte&#8221; CfD-Modelle. Die Leitlinien halten fest: &#8220;Die meisten dieser Probleme werden durch erzeugungsunabhängige zweiseitige Differenzverträge gelöst.&#8221; Der EEG-2027-Entwurf setzt jedoch zurzeit auf produktionsabhängige Abschöpfung – ein möglicher Diskussionspunkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Day-Ahead-Fokus</h3>



<p>Der Refinanzierungsbeitrag bezieht sich auf den technologiespezifischen Jahresmarktwert, der auf Day-Ahead-Preisen basiert. Ob die damit verbundene Ausblendung von Intraday- und anderen Märkten den EU-Anforderungen genügt, ist offen – daher auch die Evaluierungspflicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Fehlende Regelungen bei Vertragsstrafen</h3>



<p>Art. 19d EBM-VO verlangt explizit Strafklauseln bei vorzeitiger einseitiger Beendigung. Der EEG-Entwurf enthält diese nicht. Das ist der einzige klare formale Erfüllungsmangel gegenüber den EU-Vorgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorläufiges Fazit: Minimalinvasiv – aber nicht ohne Risiken</h2>



<p>Die Stiftung Umweltenergierecht stellt fest, dass der EEG 2027-Entwurf versucht, mit möglichst wenigen Eingriffen, die EU-Vorgaben umzusetzen. Ihre Bewertung fällt demnach differenzierter aus:</p>



<p>The <strong>Refinanzierungsbeitrag baut auf dem bisherigen System auf</strong> und stellt eine minimalinvasive Umsetzung des CfD-Gedankens dar. Es gibt keinen grundlegenden Systembruch – die Marktprämie bleibt bestehen, wird aber durch den Rückzahlungsmechanismus in Hochpreisphasen ergänzt.</p>



<p>The <strong>Vorgaben aus Art. 19d EBM-VO werden jedoch nicht vollständig eingehalten</strong>: Die fehlende Vertragsstrafenregelung ist ein klares Defizit. Ob die produktionsabhängige Ausgestaltung und der Day-Ahead-Fokus den EU-Anforderungen genügen, wird das Beihilfeverfahren zeigen.</p>



<p>The <strong>Zeitdruck durch das Auslaufen der Beihilfegenehmigung</strong> zum 31. Dezember 2026 ist real. Die konkrete Dauer des EU-Genehmigungsverfahrens hängt von Vorabkontakten, weiteren inhaltlichen Änderungen und dem Zuschnitt des Notifizierungsverfahrens ab. Für Anlagenbetreiber und Projektentwickler bedeutet dies: Planungssicherheit erst, wenn die Genehmigung vorliegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für Betreiber geförderter EE-Anlagen?</h2>



<p>Bestehende Anlagen, die heute über die gleitende Marktprämie gefördert werden, sollten folgende Punkte im Blick haben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ab 100 kW und Marktprämienförderung</strong>: Der Refinanzierungsbeitrag greift in Jahren mit Jahresmarktwerten über dem anzulegenden Wert – die Hochpreisphasen der vergangenen Jahre (2021–2023) hätten also bereits zu Zahlungspflichten geführt.</li>



<li><strong>Keine monatlichen Abschläge mehr</strong>: Die Abrechnung erfolgt über die Jahresendabrechnung des Netzbetreibers, Fälligkeit vier Wochen danach.</li>



<li><strong>Wechselstrategie neu bewerten</strong>: Der Wechsel in die sonstige Direktvermarktung entzieht sich der Abschöpfung nicht mehr automatisch.</li>



<li><strong>Einmaliger Ausstieg</strong>: Das Opt-out aus der Abschöpfung ist einmalig möglich, muss aber bis zum Ende des 10. Kalenderjahres erklärt werden.</li>



<li><strong>Neue Projekte</strong>: Das Inkrafttreten des EEG 2027 hängt von der EU-Beihilfegenehmigung ab. Bis dahin gilt das EEG 2023 für laufende Förderungen weiter – neue Förderungen ab 1. Januar 2027 sind jedoch nur mit neuer Genehmigung möglich.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><em>Dieser Beitrag basiert auf dem Referentenentwurf des EEG 2027 (Stand: 21. April 2026), dem Arbeitsentwurf (Stand: 22. Januar 2026) sowie Informationen der Stiftung Umweltenergierecht. Für die Würzburger Studie Nr. 40 der Stiftung Umweltenergierecht (November 2025) zu den EU-rechtlichen Spielräumen bei der EEG-Reform wird auf die Originalquelle verwiesen. Das EEG 2027 befindet sich noch im Gesetzgebungsverfahren – alle Angaben beziehen sich auf den aktuellen Entwurfsstand und können sich noch ändern.</em></p>



<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/zweiseitige-differenzvertraege-cfd-im-eeg-2027/">Zweiseitige Differenzverträge (CfD) im EEG 2027: Was Betreiber jetzt wissen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AgNes-Netzentgelte 2029: Kapazitätspreis, Dynamisierung &#038; Industriemodelle — Zwischenbericht Mai 2026</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/agnes-netzentgelte-zwischenbericht-mai-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 13 May 2026 06:45:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=29030</guid>

					<description><![CDATA[<p>The reform of grid fees is gaining momentum. In the ongoing AgNes procedure of the BNetzA, basic models are being discussed and tested. What has been decided so far – and where uncertainty still reigns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/agnes-netzentgelte-zwischenbericht-mai-2026/">AgNes-Netzentgelte 2029: Kapazitätspreis, Dynamisierung &amp; Industriemodelle — Zwischenbericht Mai 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>AgNes steht für <em>Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom</em>. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat das Festlegungsverfahren am 12. Mai 2025 unter dem Geschäftszeichen GBK-25-01-1#3 eröffnet. Es soll die auslaufende Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) ersetzen, die zum 31. Dezember 2028 außer Kraft tritt.</p>



<p>Einen ausführlichen Grundlagenbeitrag zur AgNes-Reform haben wir hier zusammengefasst: <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">Reform der Stromnetzentgelte — Hintergrund und Überblick</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum eine Reform — und warum jetzt?</h2>



<p>Die noch geltende Netzentgeltsystematik stammt aus einer Zeit, in der der Strom hauptsächlich aus großen Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken stammte. Industriekunden zahlen ihren Leistungspreis auf Basis der Jahreshöchstlast: Ein einziger Spitzenwert — oft nur wenige Minuten im Jahr — bestimmt einen Großteil der Netzkosten. Dieses System setzt kaum Anreize für netzdienliches Verhalten.</p>



<p>Gleichzeitig verändert sich das Netz fundamental: dezentrale Einspeisung aus <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaik/" type="page" id="28902">Photovoltaics</a> und Wind, wachsende Zahl von Prosumern, <a href="https://cubeconcepts.de/en/battery-storage/" type="page" id="28816">Battery storage</a>, Wärmepumpen und E-Mobilität. Rückspeisungen erzeugen neue Netzbelastungen, die das alte Entgeltsystem nicht abbildet. Die Reform soll das ändern.</p>



<p>Zusätzlichen Druck erzeugt ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Unabhängigkeit der Regulierungsbehörde, das das Außerkrafttreten der StromNEV 2028 rechtlich besiegelt hat. Es gibt kein Zurück — die neue Systematik kommt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Grundmodell in der Diskussion: Kapazitätspreis &amp; 2 Arbeitspreise</h2>



<p>Im Zentrum der aktuellen Diskussion, steht ein Modell mit drei Entgeltkomponenten, das den bisherigen Leistungspreis ablösen könnte. Dazu veröffentlichte die Bundesnetzagentur Ende April 2026 &#8220;Orientierungspunkte&#8221; für den kurz bevorstehenden Expertenaustausch. Diese sehen folgendes System vor: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kapazitätspreis (KP):</strong> Der Netznutzer wählt seine Leistung in kW selbst. Diese frei gewählte Kapazität bildet die Grundlage für die Netzfinanzierung.</li>



<li><strong>Arbeitspreis 1 (AP1):</strong> Normaltarif für Verbrauch innerhalb der selbst gewählten Kapazität.</li>



<li><strong>Arbeitspreis 2 (AP2):</strong> Erhöhter Tarif bei Überschreitung der gewählten Kapazität — mit direktem Anreiz zur Einhaltung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der entscheidende Unterschied zum heutigen System: Die Kapazität wird nicht mehr rückblickend aus der Jahreshöchstlast ermittelt, sondern vom Netznutzer vorausschauend selbst definiert. Das schafft Planungssicherheit und setzt einen direkten Anreiz, das eigene Lastprofil gezielt zu optimieren.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="403" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2-1024x403.jpg" alt="" class="wp-image-29031" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2-1024x403.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2-300x118.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2-768x302.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2-18x7.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/05/AgNes-Modell-KP-AP1-AP2.jpg 1319w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dynamische Anreizkomponente: Rabatte für Flexibilität</h2>



<p>Ergänzend zum Grundmodell plant die BNetzA dynamische Entgeltkomponenten, die netzdienliches Verhalten systematisch honorieren. Wer auf Netz- oder Marktsignale reagiert und seine Last anpasst, zahlt weniger Netzentgelt. Die Höhe der Entlastung hängt von drei Kriterien ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ausmaß der Flexibilität:</strong> Spürbare Laständerungen ab ca. 3 % werden honoriert — je größer die Reaktion, desto höher die Entlastung.</li>



<li><strong>Verfügbarkeitsdauer:</strong> Wer Flexibilität dauerhaft, verlässlich und für längere Zeit anbieten kann, profitiert stärker als bei sporadischer und kürzerer Teilnahme.</li>



<li><strong>Reaktionsgeschwindigkeit:</strong> Kurzfristig aktivierbare Flexibilität — wie sie Batteriespeicher ermöglichen — wird besonders hoch bewertet.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Konkret geplant sind mehrere Zeitfenster mit drei Preisstufen (Hoch-, Normal- und Niedertarif), die einmal jährlich festgelegt und monatlich oder in mindestens zwei Quartalen abgerechnet werden. Damit wird Flexibilität zu einem messbaren, planbaren Renditefaktor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonderentgelte für Industrie &amp; Gewerbe: 2 Modelle in Pilotprojekten</h2>



<p>Parallel zum allgemeinen Entgeltmodell erprobt die BNetzA seit Anfang 2026 zwei Ansätze für Industriekunden in Pilotprojekten. Das ursprünglich separate Verfahren zu Industrienetzentgelten (BK4-24-027) wurde im Juli 2025 in den AgNes-Prozess integriert, um eine konsistente Gesamtsystematik zu gewährleisten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Modell A — Spotmarktorientierte Flexibilität:</strong> Leistungspreise orientieren sich an Marktstress. Hohe Spotpreise und Systemlast erzeugen wenige, aber intensive Hochpreisfenster — mehrfach täglich, kurzfristig. Hohes Einsparpotenzial, aber hohe Anforderungen an Prognosesysteme und Dispatch-Qualität.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Modell B — Netzdienliche Flexibilisierung:</strong> Leistungspreise basieren auf der realen Netzbelastung (Hochlastzeitfenster, HLZF). Planbare, stabile Zeitfenster mit moderaterem Aufschlag. Konservativerer Ansatz — und der plausibelste Einstieg ab 2029.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein erster Austausch zwischen teilnehmenden Unternehmen, BNetzA, BDI und DIHK fand am 19. Februar 2026 statt. Die Rabattierung soll sich an den prozentualen Netzentgeltreduktionen der Vorjahre orientieren, damit aus der Pilotteilnahme kein ungerechtfertigter Wettbewerbsvorteil entsteht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die zwei Batteriespeicher-Szenarien im Detail</h3>



<p>Auf Basis der laufenden BNetzA-Konsultationen hat die Technik-Abteilung von CUBE CONCEPTS zwei wahrscheinliche Ausgestaltungsvarianten für die neuen Leistungspreisfenster abgeleitet. Beide bauen auf dem gleichen Grundmodell auf, unterscheiden sich aber in Dynamik, Preishöhe und Zeitstruktur. Sie beleuchten das künftige Einsparpotential durch Batteriespeicher im klassischen Behind-the-Meter-Betrieb (BTM). Sofern die bisher geplanten Hochpreiszeitfenster ab 2029 kommen, sollten Unternehmen ihre Spitzenlasten währenddessen deutlich reduzieren. Zentrale Ausgangspunkte der beiden Szenarien sind folgende:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Szenario A — Price-driven</strong></td><td><strong>Szenario B — Grid-driven</strong></td></tr><tr><td><strong>Logik</strong></td><td>Marktstress (Spotpreise) erzeugt Hochpreisfenster — mehrfach täglich, kurzfristig.</td><td>Reale Netzbelastung (HLZF) bestimmt die Fenster — planbar, stabil.</td></tr><tr><td><strong>Peak-Preis</strong></td><td>450 €/kW/a (Faktor 2,8×)</td><td>260 €/kW/a (Faktor 1,6×)</td></tr><tr><td><strong>Zeitfenster</strong></td><td>3 Fenster/Tag · je 1–2 h</td><td>2 Fenster/Tag · je 2 h</td></tr><tr><td><strong>Einordnung</strong></td><td>Hohes Einsparpotenzial, hohe Anforderungen. Eher ab 2031+.</td><td>Konservativer Basisfall. Plausibelster Einstieg ab 2029.</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Wichtiger Hinweis</strong>: Eine Reform wird kommen — die genaue Ausgestaltung steht jedoch noch nicht fest. Die beiden Szenarien sind keine Gewissheit, sondern Varianten auf Basis der aktuellen Konsultationen (Stand Februar 2026). Der erste Festlegungsentwurf folgt Mitte 2026.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Simulationsergebnisse: Was bedeutet das konkret?</h3>



<p>Eine Standortsimulation für ein 1-MW/2-MWh-Batteriespeichersystem (Investition: 520.000 €) zeigt die Bandbreite des Business Case unter den verschiedenen regulatorischen Rahmenbedingungen. Hier lassen sich durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/" type="post" id="27863">Peak load capping</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/" type="post" id="27912">Load shifting</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> die Bezugskosten wie folgt reduzieren: </p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Ist-Zustand (2026)</strong></td><td><strong>Szenario A &#8211; Price-driven</strong></td><td><strong>Szenario B &#8211; Grid-driven</strong></td></tr><tr><td>Jahresertrag</td><td>97.191 €</td><td>320.105 €</td><td>226.487 €</td></tr><tr><td>Amortisation</td><td>5.3 years</td><td>1.5 years</td><td>2.2 years</td></tr><tr><td>Yield</td><td>17,2 %</td><td>94 %</td><td>58,6 %</td></tr><tr><td>Jährl. Gesamtersparnis</td><td><strong>107.591 €</strong></td><td><strong>333.105 €</strong></td><td><strong>239.487 €</strong></td></tr><tr><td>davon Leistungspreis-Ersparnisse</td><td>10.017 €</td><td>250.419 €</td><td>157.574 €</td></tr><tr><td>davon Arbitrage-Ersparnisse</td><td>97.574 €</td><td>82.686 €</td><td>81.913 €</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Der entscheidende Hebel ist die Leistungspreiseinsparung: Sie steigt von heute gut 10.000 € auf bis zu 250.000 € im Szenario A. Die neue Systematik verlagert den Wert eines Batteriespeichers damit klar in Richtung Netzentgeltoptimierung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontroverse Themen: Was die Energie-Branche ablehnt</h2>



<p>Diese drei Punkte im gesamten AgNes-Prozess der BNetzA sind in der Energie-Branche besonders umstritten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einspeiseentgelte:</strong> Die BNetzA möchte künftig auch Einspeiser (PV, Wind) an den Netzkosten beteiligen. Im März 2026 lehnten alle großen Verbände — BDEW, VKU, BEE, BDI und bne — diesen Ansatz in Stellungnahmen geschlossen ab.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Verpflichtende Baukostenzuschüsse:</strong> Die BNetzA tendiert zu einer Ausweitung und Verpflichtung von Baukostenzuschüssen (BKZ). Auch hier gibt es erheblichen Widerstand.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Komplexität der Dynamisierung:</strong> Der BEE begrüßt das Prinzip dynamischer Entgelte, mahnt aber an, die technischen Anforderungen nicht zu hoch anzusetzen und Übergangsmodelle mit verbindlichen Fristen zu verankern — damit der Umsetzungsdruck erhalten bleibt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan: Wo steht das Verfahren heute?</h2>



<p>Nach der Verfahrenseröffnung und der ersten Veröffentlichung des Diskussionspapieres im Mai 2025 folgten im Sommer 2025 diverse Auftaktworkshops. Deren Auswertung zog sich bis Dezember als der erste Expertenworkshop zum &#8220;Grundmodell Netzfinanzierung &amp; Niederspannung&#8221; startete. Etwa zeitgleich nahm im Winter die Arbeitsgruppe &#8220;dynamische Netzentgelte &amp; Speicherentgelte&#8221; die interne Diskussion auf. Bei den Tagungen im Februar und März 2026 zum Thema &#8220;Einspeiseentgelte &amp; Kostenwälzung&#8221; trafen die Experten auf großen Widerstand durch alle Verbände, so dass hier noch keine Ergebnisse zu erwarten sind.  </p>



<p>Der hier vorgestellte Workshop und Expertenaustausch &#8220;Industrienetzentgelte&#8221; fand am 30. April 2026 statt und die ersten Pilotprojekte laufen seit Februar 2026. Teilnehmende Unternehmen und Netzbetreiber haben dabei 6 oder 12 Monate Zeit, neue individuelle Netzentgeltsysteme zu testen. </p>



<p><strong>Nächste Milestones:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mitte 2026 &#8211; Erster förmlicher Festlegungsentwurf mit Konsultation (geplant)</li>



<li>Ende 2026 &#8211; Finale Festlegung &#8211; Befassung Länderausschuss</li>



<li>2027–2028 &#8211; Umsetzung in Marktkommunikation und technische Systeme</li>



<li>1. Jan 2029 &#8211; Inkrafttreten der neuen Netzentgeltsystematik</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Flexibilität wird zum Renditefaktor</h2>



<p>Das AgNes-Verfahren nimmt konkrete Konturen an. Mit dem Kapazitätspreismodell und den geplanten dynamischen Anreizkomponenten entsteht eine Systematik, die Flexibilität nicht mehr nur belohnt — sondern voraussetzt. Der Wert eines Batteriespeichers verlagert sich dabei klar in Richtung Netzentgeltoptimierung: Während Arbitrage-Erlöse vergleichsweise stabil bleiben, kann die Leistungspreiseinsparung ab 2029 auf ein Vielfaches des heutigen Niveaus steigen.</p>



<p>Für Unternehmen gilt: Eine Reform ist beschlossen, die Ausgestaltung folgt Mitte 2026. Wer jetzt analysiert, welche Leistungsspitzen er in künftigen Hochpreisfenstern kappen kann — und welche Investitionen sich dafür rechnen —, hat einen klaren Vorsprung. Die Pilotprojekte zeigen bereits, dass der Business Case für Batteriespeicher unter den neuen Rahmenbedingungen deutlich attraktiver wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist AgNes?</summary>
<p>AgNes steht für Allgemeine Netzentgeltsystematik Strom. Die Bundesnetzagentur hat das Festlegungsverfahren am 12. Mai 2025 eröffnet, das die auslaufende StromNEV ab dem 1. Januar 2029 ersetzen soll.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist der Kapazitätspreis im AgNes-Modell?</summary>
<p>Der Netznutzer wählt seine Leistung in kW selbst. Er zahlt einen Kapazitätspreis (KP) für diese Leistung, einen Arbeitspreis AP1 für Verbrauch innerhalb der Kapazität und einen höheren Arbeitspreis AP2 bei Überschreitung. Damit ersetzt das Modell den bisherigen Leistungspreis auf Basis der Jahreshöchstlast. Die Verhältnisse zwischen den drei Preiskomponenten sind noch nicht definiert. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wann gilt die neue Netzentgeltsystematik?</summary>
<p>Die StromNEV läuft am 31. Dezember 2028 aus. Die finale Festlegung der AgNes ist für Ende 2026 geplant, die Umsetzung in der Marktkommunikation für 2027–2028, sodass die neuen Regeln ab dem 1. Januar 2029 gelten.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Modelle werden für Industrie und Gewerbe erprobt?</summary>
<p>Die Bundesnetzagentur erprobt in Pilotprojekten zwei Modelle: Modell A „Spotmarktorientierte Flexibilität&#8221; und Modell B „Netzdienliche Flexibilisierung&#8221;. Beide testen, wie flexibles Lastverhalten durch Sondernetzentgelte honoriert werden kann.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bedeutet die AgNes-Reform für Batteriespeicher (BESS)?</summary>
<p>Batteriespeicher können im neuen System gezielt Leistungsspitzen kappen und so den Kapazitätspreis sowie künftige Hochpreiszeitfenster optimieren. Simulationen zeigen je nach Szenario eine Verkürzung der Amortisationszeit von 5,3 Jahren heute auf 2,2 Jahre (Szenario B) bzw. 1,5 Jahre (Szenario A).</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/agnes-netzentgelte-zwischenbericht-mai-2026/">AgNes-Netzentgelte 2029: Kapazitätspreis, Dynamisierung &amp; Industriemodelle — Zwischenbericht Mai 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BAFA Federal Funding EEG: What You Need to Know for PV and BESS Projects</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bafa-bundesfoerderung-eew-wissenswertes-fuer-pv-und-bess-projekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 11 May 2026 09:43:16 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=29013</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Förderprogramm „Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft" (EEW) bietet Unternehmen substanzielle Zuschüsse für Energiemanagement-Systeme und Effizienzmaßnahmen – auch für PV- und BESS-Projekte. Die aktuelle Übersicht (Stand 01.04.2026) liefert die verbindlichen Definitionen und Anforderungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bafa-bundesfoerderung-eew-wissenswertes-fuer-pv-und-bess-projekte/">BAFA-Bundesförderung EEW: Wissenswertes für PV- und BESS-Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die EEW-Förderung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) richtet sich an Unternehmen aller Branchen mit Betriebsstätte in Deutschland. Für Projektentwickler und Betreiber von Photovoltaik- und Batteriespeicheranlagen sind insbesondere zwei Module relevant: <strong>Modul 3</strong> (Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemanagement-Software) und <strong>Modul 4</strong> (Allgemeine Prozessoptimierung, inkl. Speicher für elektrische Energie). Nachfolgend finden Sie die wesentlichen Fördertatbestände, Ausschlüsse und Verfahrenshinweise.</p>



<p>Dieser Beitrag bezieht sich auf die offizielle BAFA-Glossar Version 7.6 vom 01.04.2026, die <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Energieeffizienz_und_Prozesswaerme/Uebersicht/uebersicht_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">here</a> einzusehen bzw. zum Download bereit steht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Modul 3: Energiemanagement-Software und MSR-Technik</h2>



<p>Modul 3 fördert Investitionen in Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR), Sensorik sowie gelistete Energiemanagement-Software. Dies ist das zentrale Fördermodul für den Einsatz von Energiemanagementsystemen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>) im Kontext von <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaik/">Photovoltaics</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/battery-storage/">Battery storage</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wird gefördert?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiemanagement-Hardware (z. B. EMS-Gateway, MSR-Komponenten)</li>



<li>Lizenzkosten für beim BAFA gelistete Energiemanagement-Software</li>



<li>Cloudbasierte Softwarelösungen (zuwendungsfähig für den Bewilligungszeitraum)</li>



<li>Blindstromkompensation (bei Einbindung in ein EMS)</li>



<li>Sensorik und Datenlogger</li>



<li>Steuerungs- und Regelungstechnik mit nachgewiesenem Energieeffizienzbezug</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nicht förderfähig nach Modul 3 sind Batteriespeicher, Wechselrichter, PV-Module, Lieferung des Gesamtsystems, Wartung, Updates und Lizenzverlängerungen nach Bewilligungszeitraum.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Mindestanforderungen für Modul 3</h3>



<p>Laut aktueller Übersicht muss bei der Beantragung von MSR- und Sensortechnik ein&nbsp;Systemkonzept&nbsp;eingereicht werden, aus dem die Einbindung der geförderten Technologie in ein beim BAFA gelistetes Energiemanagementsystem hervorgeht. Zusätzlich sind je nach Maßnahme folgende Unterlagen erforderlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Datenerfassungsplan (bei Mess- und Sensortechnik)</li>



<li>Wirkplan mit Zweck der Steuerung/Regelung (bei MSR-Technik)</li>



<li>Stückliste der Aktoren und Sensoren</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtig:</strong> Die eingesetzte Energiemanagement-Software muss in der offiziellen BAFA-Liste förderfähiger Software geführt und in das Energie- bzw. Umweltmanagementsystem eingebunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modul 4: Speicher für elektrische Energie &amp; Prozessoptimierung</h2>



<p>Modul 4 ist die weitestgehend technologieoffene Premiumförderung des EEW-Programms. Sie richtet sich an Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in industriellen und gewerblichen Prozessen – und ist damit das Modul mit dem breitesten Anwendungsbereich für PV- und Speicherprojekte im gewerblich-industriellen Kontext.</p>



<p>Voraussetzung ist stets ein&nbsp;<strong>Einsparkonzept</strong>&nbsp;mit nachgewiesenen Treibhausgaseinsparungen, das nach den Vorgaben der BAFA dokumentiert werden muss. Zusätzlich kann für ausgewählte Maßnahmen (Abwärmenutzung, Elektrifizierung, Wasserstoff) ein&nbsp;<strong>Dekarbonisierungsbonus von bis zu 10 Prozentpunkten</strong>&nbsp;bewilligt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was wird gefördert?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Elektrochemische Speicher (Batteriespeicher) bei Nachweis CO₂-Einsparung gem. Infoblatt „CO₂-Faktoren&#8221;</li>



<li>PV-Anlagen als Teil von <strong>Elektrifizierungsmaßnahmen</strong> – d. h. Umstieg von einem fossilen Energieträger auf Strom aus erneuerbaren Quellen (Prozessumstellung)</li>



<li>Maßnahmen zur Elektrifizierung von Prozessen (inkl. Power-to-Heat bei Einhaltung der Vorgaben Anlage M4 Abschnitt 2.5.3)</li>



<li>Prozess- und Verfahrensumstellungen zur Energie- und/oder Ressourceneinsparung</li>



<li>Maßnahmen zur Nutzung von Prozessabwärme (Erschließung, Einspeisung in Wärmenetze, ORC-Verstromung)</li>



<li>Optimierung von Anlagen zur Wärmeversorgung, Kühlung und Belüftung (bei überwiegen­dem Prozessbezug)</li>



<li>Speicher für elektrische Energie (Kondensatorbänke, Batteriespeicher) bei Einhaltung CO₂-Vorgaben</li>



<li>MSR/EMS-Technik alternativ zu Modul 3 – sofern Prozessbezug und Einsparkonzept vorliegen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bereits EEG-geförderte Stromerzeugungsanlagen sind nach Modul 4 nicht förderfähig. Die gilt auch für Gasspeicher, Redundanzsysteme, gebrauchte Anlagen, Biomasse-Feuerungsanlagen (→ Modul 2), KWK-Anlagen (→ Modul 2), Maßnahmen ohne nachgewiesenes CO₂-Einsparpotenzial.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Photovoltaik im Kontext einer Elektrifizierung nach Modul 4</h3>



<p>Photovoltaik ist in Modul 4 <strong>nicht als isolierte Stromerzeugungsmaßnahme förderfähig</strong> – die reine Erzeugung von elektrischer Energie stellt gemäß Glossar keinen Prozess im Sinne des Förderprogramms dar. Relevant wird PV dann, wenn sie integraler Bestandteil einer <strong>Elektrifizierungsmaßnahme</strong> ist: also wenn ein fossiler Energieträger durch Strom aus erneuerbarer Quelle ersetzt wird und die erzeugte Energie überwiegend für eigene Prozesse genutzt wird. Der maximale Gesamtzuschuss je zusammenhängendem Vorhaben beträgt 20 Millionen Euro.</p>



<p>Demnach muss der erzeugte PV-Strom direkt zur Herstellung von Produkten oder Erbringung von Dienstleistungen im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit eingesetzt werden. Reine Stromerzeugung (ohne Prozessintegration) oder Maßnahmen, die überwiegend Nutzwärme in ein öffentliches Netz einspeisen, erfüllen diese Anforderung nicht. Die Einhaltung des Prozessbezugs ist im Einsparkonzept detailliert nachzuweisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderhöhe nach Unternehmensgröße</h2>



<p>Die Fördersätze gelten vorbehaltlich der individuellen Förderfähigkeit und der jeweils aktuellen BAFA-Richtlinien:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Company size</strong></td><td><strong>Mitarbeitende </strong></td><td><strong>Fördersatz</strong></td></tr><tr><td>Kleines Unternehmen</td><td>bis 49</td><td>bis 45 %</td></tr><tr><td>Mittleres Unternehmen</td><td>50 &#8211; 249</td><td>bis 35 % </td></tr><tr><td>Großes Unternehmen</td><td>ab 250</td><td>bis 25 %</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Antragsverfahren: Der korrekte Ablauf</h2>



<p>Für EEW-geförderte Maßnahmen darf man keine weiteren öffentlichen Beihilfen beantragen. Das Kumulierungsverbot umfasst auch EEG- und KWKG-Vergütungen sowie Bürgschaften mit Beihilfewert. Die Einhaltung ist im Verwendungsnachweis zu erklären. Hier die Schritte, die dabei eingehalten werden müssen:</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>1. Projektplanung und Unterlagen vorbereiten</summary>
<p>Systemkonzept, Datenerfassungsplan, Angebote und ggf. Stückliste fertigstellen. Noch keine Verträge abschließen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>2. Antragstellung vor Vorhabensbeginn</summary>
<p>Der Förderantrag muss zwingend vor Beginn des Vorhabens gestellt werden. Als Beginn gilt bereits der Abschluss von Liefer- oder Leistungsverträgen. Verträge dürfen zwischen Antragstellung und Bewilligung nur mit aufschiebender oder auflösender Bedingung abgeschlossen werden.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>3. Bewilligung abwarten</summary>
<p>Erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids darf mit der Umsetzung begonnen werden. Änderungen mit Einfluss auf die Förderhöhe sind innerhalb eines Monats zu melden. Die Umsetzung muss innerhalb von 36 Monaten abgeschlossen sein.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>4. Umsetzung &amp; Inbetriebnahme</summary>
<p>Installation der Hardware, Integration in das EMS, Dokumentation der Energiekennzahlen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>5. Verwendungsnachweis einreichen </summary>
<p>Innerhalb von 3 Monaten nach Inbetriebnahme: Formular, Fachunternehmererklärung, Kostennachweis, alle Rechnungen inkl. Standortangabe, Zahlungsnachweis und eindeutigem Projektzuordnungsmerkmal. Alle Rechnungen müssen in deutscher Sprache vorliegen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>6. Auszahlung</summary>
<p>Der Antragsteller zahlt zunächst selbst. Nach BAFA-Prüfung des Verwendungsnachweises erfolgt die Auszahlung des Zuschusses.</p>



<p></p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Antragsberechtigte Unternehmen</h2>



<p>Antragsberechtigt sind Unternehmen jeder Größe und Branche mit Betriebsstätte in Deutschland, die eine wirtschaftliche Tätigkeit nachweisen können. Kommunen und reine Eigenbetriebe sind nicht antragsberechtigt. Kommunale Unternehmen mit eigener Rechtsform und unabhängiger Rechtspersönlichkeit können unter bestimmten Voraussetzungen antragsberechtigt sein.</p>



<p>Nicht antragsberechtigt sind Privatpersonen, Behörden, Bildungseinrichtungen sowie Unternehmen ohne Betriebsstätte in Deutschland. Projekte, mit deren Umsetzung bereits vor Antragstellung begonnen wurde, sind grundsätzlich von der Förderung ausgeschlossen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bafa-bundesfoerderung-eew-wissenswertes-fuer-pv-und-bess-projekte/">BAFA-Bundesförderung EEW: Wissenswertes für PV- und BESS-Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brownout: Definition, Ursachen &#038; Auswirkungen im Stromnetz</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/brownout-definition-ursachen-auswirkungen-im-stromnetz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 May 2026 07:41:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Brownout ist ein gezielter oder ungewollter Spannungsabfall im Stromnetz: Die Spannung sinkt unter den Sollwert, ohne dass der Strom vollständig ausfällt. Was dahintersteckt, wie Netzbetreiber darauf reagieren und was das für Verbraucher und Geräte bedeutet – kompakt erklärt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/brownout-definition-ursachen-auswirkungen-im-stromnetz/">Brownout: Definition, Ursachen &amp; Auswirkungen im Stromnetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff <strong>Brownout</strong> stammt aus der Frühzeit der Stromversorgung: Wenn die Spannung im Netz einbrach, flackerten und verdunkelten sich die damaligen Glühbirnen und erzeugten ein charakteristisch bräunliches Licht – daher der Name. Im englischsprachigen Raum wird der Brownout auch als „Sag“ (Spannungseinbruch) bezeichnet.</p>



<p>Technisch ist ein Brownout eine kurzzeitige oder andauernde Unterschreitung der Nennspannung im Stromnetz. Im europäischen Verbundnetz beträgt die Nennspannung im Haushaltsnetz 230 Volt (Wechselspannung, 50 Hz). Fällt die tatsächliche Spannung spürbar unter diesen Wert, spricht man von einem Brownout. </p>



<p>Wichtig: Brownout bedeutet immer eine <strong>zu niedrige Spannung</strong> – <strong>nicht zu viel Strom</strong>. &#8220;Überspannung&#8221; (zu hohe Spannung im Netz) ist ein anderes, eigenständiges Phänomen und tritt bei einer <a href="https://cubeconcepts.de/en/hellbrise/">Hellbrise</a> auf. Eine &#8220;Netzüberlastung&#8221; kann in beide Richtungen vorliegen: durch zu hohe Nachfrage oder zu hohe Einspeisung. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kompakt erklärt: Was ist ein Brownout?</h2>



<p>Ein Brownout ist ein Spannungsabfall im Stromnetz, bei dem die Netzspannung unter den Normalwert sinkt, ohne dass der Strom vollständig ausfällt. Er kann unkontrolliert durch Netzüberlastung entstehen oder von Netzbetreibern gezielt eingeleitet werden, um einen totalen Blackout zu verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Arten des Brounouts: kontrolliert &amp; unkontrolliert</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unkontrollierter Brounout</h3>



<p>Ein unkontrollierter Brownout entsteht, wenn die Nachfrage nach Strom das verfügbare Angebot übersteigt und das Netz an seine Grenzen kommt. Die Netzspannung bricht spontan ein – nicht als geplante Maßnahme, sondern als Reaktion des Systems auf eine Überlastsituation. Dieses Szenario tritt besonders in <strong>kleineren oder unterdimensionierten Stromnetzen</strong> mit zu <strong>geringer Regelleistung</strong> auf, wie es etwa in Teilen Japans oder in manchen Entwicklungsländern der Fall ist.</p>



<p>Typische Auslöser unkontrollierter Brownouts:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Extreme Hitze- oder Kältewellen mit einem starken Anstieg des Stromverbrauchs (z. B. durch Klimaanlagen oder Heizungen)</li>



<li>Unerwarteter Ausfall großer Kraftwerke oder Leitungsabschnitte</li>



<li>Mangelnde Regelleistung bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a> im Netz bei Lastspitzen</li>



<li>Längere Phasen mit geringer Wind- und Solarstromproduktion (<a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dark doldrums</a>)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Kontrollierter Brownout</h3>



<p>Beim kontrollierten Brownout handeln <strong>Netzbetreiber proaktiv</strong>: Sie senken die Spannung im Netz gezielt ab oder schalten einzelne Netzregionen vorübergehend ab, um das Gesamtsystem zu stabilisieren und einen unkontrollierten Totalausfall (Blackout) zu vermeiden. Man kann sich das wie einen Energiesparmodus für ganze Regionen vorstellen.</p>



<p>Der kontrollierte Brownout hat zwei Ausprägungen:</p>



<p><strong>Spannungsabsenkung (Voltage Reduction)</strong></p>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<p>Die Übertragungsnetzbetreiber senken die Netzspannung leicht ab – zum Beispiel von 230 V auf 210 V. Da viele einfache Verbraucher (Heizungen, ältere Geräte) weniger Strom aufnehmen, wenn die Spannung sinkt, reduziert sich dadurch automatisch die Gesamtlast im Netz. Das Licht kann dabei minimal flackern oder dimmen, <strong>der Strom fällt aber nicht aus</strong>.</p>



<p><strong>Rollierende Abschaltung (Load Shedding)</strong></p>



<p>Reicht die Spannungsabsenkung nicht aus, folgt als nächste Stufe die rollierende Abschaltung: Dabei werden einzelne Netzregionen – sogenannte <strong>Abschaltgruppen</strong> (Stadtteile, Gemeinden oder Industriegebiete) – nacheinander für eine begrenzte Zeit vom Netz getrennt. BDEW und VDE FNN empfehlen dafür eine <strong>Abschaltdauer von jeweils 90 Minuten</strong>, um die Folgen für Haushalte und Betriebe zu begrenzen – Gefriergeräte tauen in dieser Zeit noch nicht ab, Notstromaggregate können den Zeitraum überbrücken. Danach wird der nächsten Abschaltgruppe die Versorgung unterbrochen, während der vorherigen wieder Strom zugeschaltet wird.</p>



<p><em>Hinweis für Deutschland: Das deutsche Stromnetz zählt zu den stabilsten der Welt, wie die <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-wert-2024-versorgungssicherheit-in-deutschland-weiter-hoch/">SAIDI-Werte</a> im Vergleich zeigen. Eine flächendeckende rollierende Abschaltung aufgrund von Strommangel hat es bisher noch nie gegeben. Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und der steigenden Elektrifizierung (E-Mobilität, Wärmepumpen) wird das aktive Lastmanagement jedoch zunehmend wichtiger.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Ursachen: Wann und warum kommt es zu einem Brownout?</h2>



<p>Das Stromnetz muss zu jedem Zeitpunkt ein <strong>exaktes Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch </strong>aufrechterhalten. Die Netzfrequenz im deutschen Verbundnetz beträgt<strong> konstant 50 Hertz</strong> – weicht sie spürbar ab, ist das Netz in Schieflage. Ein Brownout kann entstehen, wenn dieses Gleichgewicht längerfristig gestört ist und verfügbare Regelleistung nicht ausreicht, um gegenzusteuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Häufige Ursachen im Überblick:</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Ursache</strong></td><td><strong>Erklärung</strong></td></tr><tr><td>Extreme Wetterereignisse</td><td>Hitzewellen oder Kälteperioden lassen den Stromverbrauch sprunghaft ansteigen (Klimaanlagen, Heizungen)</td></tr><tr><td>Kraftwerksausfälle</td><td>Ungeplante Abschaltung großer Erzeugungseinheiten reduziert das Angebot schlagartig</td></tr><tr><td>Dark doldrums</td><td>Längere Perioden ohne Wind und Sonnenschein mindern die Einspeisung erneuerbarer Energien erheblich</td></tr><tr><td>Grid bottlenecks </td><td>Überlastete Leitungsabschnitte können lokale Spannungsabfälle auslösen</td></tr><tr><td>Unterdimensioniertes Netz</td><td>In schwächer ausgebauten Netzen fehlt die nötige Regelkapazität, um Schwankungen abzufangen</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen eines Brownouts auf Geräte &amp; Verbraucher</h2>



<p>Elektronische Geräte reagieren sehr unterschiedlich auf einen Spannungsabfall. In der Regel kommt es bei einem kurzfristigen, moderaten Brownout zu keinen dauerhaften Schäden – die Auswirkungen hängen stark von der Dauer und Tiefe des Spannungsabfalls sowie vom jeweiligen Gerät ab.</p>



<p><strong>Industrieanlagen und Produktionsmaschinen: </strong>Empfindliche Maschinen oder Steuerungsanlagen können Fehler melden, Produktionsprozesse komplett unterbrechen oder Ausschuss produzieren.</p>



<p><strong>Computer, Server und IT-Geräte: </strong>Spannungsabfälle können zu Abstürzen, Datenverlusten und in seltenen Fällen zu Hardwareschäden führen. Geräte ohne Pufferung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/usv-anlage-fur-unternehmen/">USV Anlage</a> – unterbrechungsfreie Stromversorgung) sind hier am stärksten gefährdet.</p>



<p><strong>Elektromotoren (Pumpen &amp; Kompressoren)</strong> sind besonders gefährdet: Bei sinkender Spannung ziehen Motoren mehr Strom, um ihre Leistung aufrechtzuerhalten. Das kann zu Überhitzung und im Extremfall zu Schäden führen.</p>



<p><strong>Beleuchtung: </strong>Glühlampen und ältere Leuchtmittel dimmen sichtbar. LED-Lampen mit modernem Netzteil reagieren oft kaum.</p>



<p><strong>Geräte mit internem Netzteil: </strong>Moderne Netzteile (z. B. in Laptops oder Smartphones) gleichen moderate Schwankungen meist problemlos aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brownouts in Deutschland &amp; Europa</h2>



<p>Im europäischen Verbundsystem sind überregionale Brownouts sehr selten. Das deutsche Stromnetz gilt als eines der zuverlässigsten der Welt – mit einer durchschnittlichen Unterbrechungsdauer von <strong>rund zehn bis fünfzehn Minuten pro Jahr</strong> und Verbraucher. Bevor es zu einem Brownout kommt, greifen mehrere gestaffelte Sicherheitsmechanismen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/">Momentanreserve</a>: Sie gleicht Frequenzschwankungen im Millisekundenbereich aus </li>



<li>Primärregelung: Kraftwerke reagieren automatisch innerhalb von Sekunden auf Frequenzabweichungen</li>



<li>Sekundärregelung: Innerhalb von Minuten wird das Gleichgewicht durch Regelenergie wiederhergestellt</li>



<li>Tertiärregelung (Minutenreserve): Weitere Kraftwerkskapazitäten werden bei anhaltender Schieflage zugeschaltet</li>



<li>Redispatch: Netzbetreiber steuern die Einspeisung einzelner Kraftwerke um, um Engpässe zu beseitigen</li>



<li>Erst wenn alle diese Maßnahmen nicht ausreichen, kommt ein Brownout als letztes Mittel in Betracht</li>
</ul>



<p></p>



<p>Anders sieht es in manchen anderen Ländern aus: In Japan etwa sind Brownouts aufgrund der gemischten Netzfrequenz von 50 Hz und 60 Hz sowie der regionalen Netzstruktur vergleichsweise häufiger. In Entwicklungs- und Schwellenländern mit unterdimensionierten Netzen gehören sie teils zum Alltag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufig gestellte Fragen zum Brownout (FAQ)</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie lange dauert ein Brownout?</strong></summary>
<p>Das ist sehr variabel. Unkontrollierte Brownouts können Sekunden bis Minuten andauern. Kontrollierte Spannungsabsenkungen durch Netzbetreiber können länger anhalten, rollierende Abschaltungen werden in der Regel auf 90 Minuten pro Abschaltgruppe begrenzt.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Ist ein Brownout für Elektrogeräte schädlich?</strong></summary>
<p>In der Regel nicht bei kurzen, moderaten Ereignissen. Kritisch wird es bei Elektromotoren (Überhitzungsgefahr) und bei IT-Geräten ohne Pufferung (Datenverlust). Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) bietet hier effektiven Schutz.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Kann man einen Brownout erkennen?</strong></summary>
<p>In der Regel nicht bei kurzen, moderaten Ereignissen. Kritisch wird es bei Elektromotoren (Überhitzungsgefahr) und bei IT-Geräten ohne Pufferung (Datenverlust). Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) bietet hier effektiven Schutz.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was ist der Unterschied zwischen Brownout und Blackout?</strong></summary>
<p>Beim Brownout sinkt die Spannung unter den Normalwert, der Strom fließt aber weiter. Beim Blackout bricht die Stromversorgung vollständig zusammen – unkontrolliert und oft großflächig. Ein Brownout kann einem Blackout vorausgehen oder diesen verhindern, wenn er kontrolliert eingeleitet wird.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Kann zu viel Einspeisung erneuerbarer Energien einen Brownout auslösen?</strong></summary>
<p>Nein. Überschüssige Einspeisung führt eher zu Überspannung – also dem Gegenteil eines Brownouts. Brownout bedeutet immer: zu wenig Spannung, also ein Ungleichgewicht zugunsten des Verbrauchs.</p>



<p></p>
</details>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Ein Brownout ist kein Blackout – aber er zeigt, dass das Stromnetz an seine Grenzen stößt. Als gezielte Maßnahme der Netzbetreiber ist er ein wichtiges Werkzeug, um einen totalen Systemkollaps zu verhindern. Für Verbraucher und Unternehmen lohnt es sich, sensible Geräte durch unterbrechungsfreie Stromversorgungen (USV) oder Spannungsschutzgeräte zu sichern – besonders angesichts der wachsenden Anforderungen an das Stromnetz durch die Energiewende.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hellbrise am 1. Maiwochenende 2026: Ursachen, Auswirkungen &#038; Lösungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/hellbrise-am-1-maiwochenende-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 May 2026 06:00:32 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28766</guid>

					<description><![CDATA[<p>-500 €/MWh am Mittag, über 230 €/MWh am Abend: Die Hellbrise Anfang Mai offenbart die wachsenden Extreme im Strommarkt. Was dahinter steckt – und warum Batteriespeicher zur Schlüsseltechnologie werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/hellbrise-am-1-maiwochenende-2026/">Hellbrise am 1. Maiwochenende 2026: Ursachen, Auswirkungen &amp; Lösungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am verlängerten ersten Maiwochenende 2026 zeigte sich erneut ein bekanntes, aber zunehmend systemrelevantes Phänomen im deutschen Strommarkt: eine sogenannte <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/hellbrise/">Hellbrise</a></strong>. Diese beschreibt eine Situation, in der gleichzeitig hohe Einspeisung aus Photovoltaik und Wind auf eine vergleichsweise geringe Stromnachfrage trifft – mit teils extremen Preisreaktionen an der Strombörse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rekordwerte bei negativen Strompreisen</h2>



<p>Am 1. Mai erreichten die Börsenstrompreise zwischen 13:15 und 14:30 Uhr mit <strong>-499,99 €/MWh</strong> nahezu die technisch definierte Preisuntergrenze. Ein derart starkes Preisniveau wurde zuletzt im Juli 2023 beobachtet. Im weiteren Tagesverlauf drehte der Markt deutlich: Am Abend stiegen die Preise auf bis zu <strong>232,99 €/MWh</strong> (23,3 ct/kWh).</p>



<p>Damit ergab sich ein außergewöhnlicher <strong>Tages-Spread von 732,98 €/MWh</strong>. Dies war nicht nur ein Rekordwert bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative electricity prices</a>, sondern auch ein klares Signal für strukturelle Ungleichgewichte im Stromsystem.</p>



<p>Auch am 2. Mai setzte sich die Entwicklung fort: Preise fielen erneut auf bis zu <strong>-120 €/MWh</strong>. Hauptursache war die Kombination aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hoher Solar- und Windstromstromproduktion</li>



<li>geringer Nachfrage durch Feiertag und Wochenende</li>



<li>begrenzten Flexibilitätsoptionen im Stromsystem</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Stromsystem unter Druck: Überangebot zur Mittagszeit</h2>



<p>In der Spitze lag die PV-Erzeugung am 1. Mai bei rund <strong>46 GW</strong>, während die gesamte Stromerzeugung etwa <strong>59 GW</strong> erreichte. Dem gegenüber stand eine vergleichsweise geringe Last von etwa <strong>43 GW</strong>.</p>



<p>Das resultierende Überangebot wurde teilweise abgefangen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>5–6 GW Pumpspeicherleistung</strong>, die Strom aufnahmen</li>



<li>rund <strong>10 GW Stromexporte</strong> ins Ausland</li>
</ul>



<p></p>



<p>Allerdings waren auch die Nachbarländer von hoher PV-Einspeisung betroffen, wodurch Exportkapazitäten und Nachfrage begrenzt blieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Redispatch: Eingriffe werden zur Regel</h2>



<p>In solchen Situationen greifen Übertragungsnetzbetreiber verstärkt auf <strong>Redispatch-Maßnahmen</strong> zurück. Dabei werden Erzeugungsanlagen gezielt herunter- oder hochgefahren, um Netzengpässe zu vermeiden.</p>



<p>Die Konsequenzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abregelung von erneuerbaren Energien</strong>, insbesondere Photovoltaik</li>



<li><strong>steigende</strong> <strong>Systemkosten</strong>, da Betreiber für entgangene Einspeisung entschädigt werden</li>



<li>zusätzliche Belastung für Netze und Marktmechanismen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Kosten für <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a> steigen seit Jahren kontinuierlich und erreichen regelmäßig Milliardenhöhe. Hellbrisen verschärfen dieses Problem erheblich, da große Energiemengen kurzfristig aus dem System genommen werden müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum negative Strompreise zunehmen</h2>



<p>Negative Strompreise sind kein Einzelfall mehr, sondern Ausdruck eines strukturellen Trends. Die wichtigsten Treiber:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamischer Zubau von PV-Anlagen</strong> ohne gleichzeitigen Ausbau von Flexibilität</li>



<li><strong>Unflexible Erzeugungsstrukturen</strong> (z. B. konventionelle Kraftwerke mit Mindestlast)</li>



<li><strong>Nachfrageschwäche</strong> an Wochenenden und Feiertagen</li>



<li><strong>Begrenzte Speicher- und Lastverschiebungskapazitäten</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Mit weiter wachsendem PV-Anteil wird sich dieses Muster künftig verstärken – insbesondere in den Mittagsstunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher als Schlüssel zur Lösung</h2>



<p>Der gezielte Ausbau von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Batteriesgroßpeichern</a></strong> gilt als zentrale Antwort auf die Herausforderungen der Hellbrise. Sie können mehrere systemrelevante Funktionen übernehmen:</p>



<p><strong>1. Aufnahme von Überschussstrom</strong><br>Batteriespeicher laden gezielt bei negativen Preisen und verhindern so Abregelungen.</p>



<p><strong>2. Stabilisierung der Strompreise</strong><br>Durch Arbitrage glätten Speicher extreme Preisspitzen und reduzieren Volatilität.</p>



<p><strong>3. Entlastung des Redispatch-Systems</strong><br>Weniger Eingriffe durch Netzbetreiber bedeuten sinkende Systemkosten.</p>



<p><strong>4. Bereitstellung von Regelenergie</strong><br>Großspeicher können zusätzlich Primär- und Sekundärregelenergie liefern und so weitere Erlösquellen erschließen.</p>



<p><strong>5. Integration erneuerbarer Energien</strong><br>Speicher erhöhen die Aufnahmefähigkeit des Systems für zusätzliche PV-Leistung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Flexibilität entscheidet über Systemeffizienz</h2>



<p>Die Hellbrise am ersten Maiwochenende 2026 zeigt deutlich: Der Ausbau erneuerbarer Energien allein reicht nicht aus. Ohne parallelen Aufbau von Flexibilitätsoptionen – insbesondere durch Batteriespeicher – steigen Systemkosten, Redispatch-Bedarf und Marktverwerfungen.</p>



<p>Für Unternehmen, Energieversorger und Investoren ergeben sich daraus klare Handlungsfelder:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Integration von Speichern in Energieprojekte</li>



<li>Nutzung von Preissignalen durch intelligente Vermarktung</li>



<li>Kombination von PV-Anlagen mit Flexibilitätslösungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Energiewende tritt damit in eine neue Phase ein: <strong>Nicht mehr nur Erzeugung, sondern Systemintegration wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.</strong></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Batteriespeicher in Deutschland: Rekordzubau trifft auf wachsenden Flexibilitätsbedarf</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-in-deutschland-rekordzubau-trifft-auf-wachsenden-flexibilitaetsbedarf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 04 May 2026 13:24:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rekordzubau bei Batteriespeichern – und trotzdem eine wachsende Lücke im Energiesystem. Warum Flexibilität jetzt zum entscheidenden Faktor wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-in-deutschland-rekordzubau-trifft-auf-wachsenden-flexibilitaetsbedarf/">Batteriespeicher in Deutschland: Rekordzubau trifft auf wachsenden Flexibilitätsbedarf</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausbau von Batteriespeichern in Deutschland gewinnt 2026 deutlich an Dynamik. Gleichzeitig zeigt sich immer klarer: Ohne Speicher lässt sich das volle Potenzial der Photovoltaik nicht ausschöpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher-Ausbau in Deutschland erreicht neue Höchststände</h2>



<p>Nach aktuellen Auswertungen des Bundesverband Solarwirtschaft wurden im ersten Quartal 2026 mehr als zwei Gigawattstunden (GWh) neue Speicherkapazität installiert. Das entspricht einem Wachstum von rund <strong>67 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahreszeitraum.</p>



<p>Insgesamt steigt der <strong>Batteriespeicher-Bestand in Deutschland</strong> damit auf etwa <strong>28 GWh</strong>, verteilt auf rund 2,5 Millionen Anlagen. Diese Kapazität könnte rechnerisch den täglichen Strombedarf von rund drei Millionen Haushalten decken.</p>



<p>Besonders dynamisch entwickelt sich der Markt für <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>: Anlagen mit mehr als einer Megawattstunde Kapazität verzeichneten nahezu eine Vervierfachung des Zubaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltweit wächst Photovoltaik schneller als ihre Integration</h2>



<p>Obwohl der PV-Zubau in Deutschland leicht stagniert, expandiert Solarenergie weltweit mit hoher Geschwindigkeit. Laut Analysen der britischen Non-Profif-Organisation und Energie-Think-Tanks Ember stieg die globale Solarstromerzeugung 2025 um rund 30 Prozent.</p>



<p>Die Herausforderung: Ein großer Teil dieser Erzeugung ist bislang nicht flexibel steuerbar. <strong>Ohne ausreichende Speicherkapazitäten</strong> kommt es weiterhin zu <strong>Abregelungen von PV-Anlagen</strong> – insbesondere bei Netzengpässen oder negativen Strompreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Batteriespeicher für die Energiewende entscheidend sind</h2>



<p>Batteriespeicher übernehmen eine zentrale Funktion im Energiesystem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Netzstabilität sichern:</strong> Ausgleich von Erzeugungsschwankungen bei Wind- und Solarstrom</li>



<li><strong>Abregelung vermeiden:</strong> Speicherung statt Verlust von erneuerbarem Strom</li>



<li><strong>Lastmanagement optimieren:</strong> Nutzung von Strom genau dann, wenn er benötigt wird</li>



<li><strong>Systemkosten senken:</strong> Reduzierung des Bedarfs an fossilen Reservekraftwerken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade im Zusammenspiel von <strong>Photovoltaik und Batteriespeicher</strong> – etwa in Co-Location-Konzepten – entsteht ein deutlich höherer systemischer Nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Co-Location bei PV und Batteriespeichern?</h2>



<p>Unter <a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/">Co-Location</a> versteht man die direkte Kombination von PV-Anlagen und Batteriespeichern an einem Standort. Der Vorteil:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>direkte und lokale Speicherung von Strom an der Erzeugungsanlage</li>



<li>Reduzierung von Netzengpässen</li>



<li>die Wirtschaftlichkeit der Anlage steigt</li>



<li>gezielte Vermarktung von Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird aus einer reinen Erzeugungsanlage ein <strong>steuerbarer Bestandteil des Energiesystems</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktbarrieren bremsen den weiteren Ausbau</h2>



<p>Trotz des starken Wachstums sieht der <strong>Bundesverband Solarwirtschaft</strong> weiterhin regulatorischen Handlungsbedarf. Insbesondere folgende Punkte gelten als kritisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>komplexe und langsame Netzanschlussverfahren</li>



<li>unklare oder nachteilige Netzentgeltregelungen</li>



<li>fehlende Gleichbehandlung von Speichern in Ausschreibungen, wie im Rahmen des <a href="http://Trotz des starken Wachstums sieht der Bundesverband Solarwirtschaft weiterhin regulatorischen Handlungsbedarf. Insbesondere folgende Punkte gelten als kritisch:  komplexe und langsame Netzanschlussverfahren unklare oder nachteilige Netzentgeltregelungen fehlende Gleichbehandlung von Speichern in Ausschreibungen begrenzte Anreize für systemdienliche Betriebsweisen  Ohne Anpassungen droht sich die Lücke zwischen Erzeugung und Flexibilität weiter zu vergrößern.">Netzpaketes</a></li>



<li>begrenzte Anreize für systemdienliche Betriebsweisen</li>
</ul>



<p>Ohne Anpassungen droht sich die Lücke zwischen Erzeugung und Flexibilität weiter zu vergrößern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Batteriespeicher werden zur Schlüsseltechnologie</h2>



<p>Der starke Ausbau der Photovoltaik macht deutlich: Die Energiewende tritt in eine neue Phase ein. Nicht mehr die reine Erzeugung steht im Vordergrund, sondern deren Integration ins Energiesystem.</p>



<p><strong>Batteriespeicher in Deutschland</strong> sind dabei die zentrale Voraussetzung, um erneuerbare Energien effizient, wirtschaftlich und netzdienlich zu nutzen.</p>



<p>Der aktuelle Rekordzubau ist ein wichtiger Schritt – entscheidend wird jedoch sein, wie schnell regulatorische Rahmenbedingungen und Marktmechanismen nachziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum sind Batteriespeicher für die Energiewende wichtig?</summary>
<p>Batteriespeicher ermöglichen es, Strom aus erneuerbaren Energien zeitlich zu verschieben. Sie gleichen Schwankungen bei Wind- und Solarstrom aus, reduzieren Abregelungen und tragen zur Netzstabilität bei. Dadurch sinkt auch der Bedarf an fossilen Reservekraftwerken.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie entwickeln sich Batteriespeicher in Deutschland aktuell?</summary>
<p>Laut Bundesverband Solarwirtschaft wurden im ersten Quartal 2026 über zwei Gigawattstunden neue Speicherkapazität installiert. Das entspricht einem Wachstum von rund 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark wächst der Markt für Großspeicher.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Co-Location bei Photovoltaik und Batteriespeichern?</summary>
<p>Co-Location beschreibt die Kombination von PV-Anlagen und Batteriespeichern an einem Standort. Der erzeugte Strom kann direkt vor Ort gespeichert und bei Bedarf genutzt oder vermarktet werden. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit und reduziert Netzbelastungen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum werden PV-Anlagen ohne Speicher abgeregelt?</summary>
<p>Wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht oder transportiert werden kann, kommt es zu Netzengpässen. Ohne Speicher muss überschüssige Energie abgeregelt werden. Batteriespeicher können diesen Strom aufnehmen und später nutzbar machen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Vorteile bieten Batteriespeicher für Unternehmen?</summary>
<p>Für Unternehmen ermöglichen Batteriespeicher eine bessere Nutzung eigener PV-Erzeugung, reduzieren Lastspitzen, senken Energiekosten und eröffnen zusätzliche Erlöspotenziale, etwa durch die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Herausforderungen gibt es beim Ausbau von Batteriespeichern?</summary>
<p>Zu den größten Herausforderungen zählen regulatorische Hürden, komplexe Netzanschlüsse, teilweise ungünstige Netzentgeltregelungen sowie fehlende Marktanreize für systemdienliche Speicherlösungen.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzpaket: Koalitionseinigung &#038; Ressortabstimmung – was jetzt auf die Energiewirtschaft zukommt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/netzpaket-koalitionseinigung-ressortabstimmung-was-jetzt-auf-die-energiewirtschaft-zukommt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 27 Apr 2026 14:16:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28164</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es bringt tiefgreifende Änderungen für die Energiewirtschaft – von kapazitätslimitierten Netzgebieten bis hin zu neuen Marktmechanismen im EEG. Während die Politik auf mehr Steuerung und Versorgungssicherheit setzt, wächst in der Branche die Kritik an steigenden Investitionsrisiken und fehlender Technologieoffenheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzpaket-koalitionseinigung-ressortabstimmung-was-jetzt-auf-die-energiewirtschaft-zukommt/">Netzpaket: Koalitionseinigung &amp; Ressortabstimmung – was jetzt auf die Energiewirtschaft zukommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach nur kurzer politischer Abstimmung nimmt das sogenannte „<strong>Netzpaket</strong>“ konkrete Formen an.&nbsp;Nach dem geleakten Referentenentwurf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) im Februar 2026 und der ersten Lesung im Bundestag im März haben sich CDU und SPD nun offenbar <strong>grundsätzlich geeinigt</strong>. Das Maßnahmenbündel geht weitgehend unverändert in die Ressortabstimmung.</p>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaket 2026</a> ist kein Einzelgesetz, sondern ein regulatorisches Maßnahmenpaket mit weitreichenden Auswirkungen auf den Energiemarkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzpaket</li>



<li>EEG-Novelle</li>



<li>StromVKG (Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dieser Beitrag gibt einen aktuellen Überblick – und ordnet die zentralen Kritikpunkte ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Netzpaket: Netzengpässe werden zum neuen Regelfall</h2>



<p>Das Netzpaket des BMWE unter Ministerin Katharina Reiche zielt primär darauf ab, den steigenden Druck der volatilen Märkte auf die Stromnetze zu adressieren. Die Instrumente sind jedoch umstritten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kapazitätslimitierte Netzgebiete</h3>



<p>Netzbetreiber sollen künftig Regionen ausweisen können, in denen mehr als 3 % der Einspeisung abgeregelt werden. Diese „kapazitätslimitierten Netzgebiete“ könnten große Teile Deutschlands betreffen – insbesondere Regionen mit starkem PV- und Windausbau.</p>



<p><strong>Kritik:</strong><br>Die 3-%-Schwelle galt bislang europaweit als Indikator für ein gut ausgebautes Netz. Selbst im deutschen Netzausbauplan gilt diese Grenze noch als Standardwert und Deutschland lag 2025 mit rund 3,5 % im europäischen Mittelfeld. Kritiker argumentieren, dass hier ein Normalzustand zum Problemfall erklärt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Redispatch-Vorbehalt ohne Entschädigung</h3>



<p>Neue Erzeugeranlagen in diesen Netzgebieten fallen unter den <a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a> und sollen künftig <strong>keinen Anspruch auf Entschädigung</strong> bei Abregelung haben.</p>



<p><strong>Auswirkung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutlich erhöhtes Investitionsrisiko</li>



<li>Potenziell sinkende Projektfinanzierbarkeit</li>



<li>Erwartbare juristische Auseinandersetzungen</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Baukostenzuschüsse (BKZ)</h3>



<p>Netzbetreiber erhalten das Recht, <strong>bis zu 15 % der Netzanschlusskosten</strong> auf Erzeuger umzulegen.</p>



<p><strong>Einordnung:</strong><br>Das verschiebt Netzausbauk</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reifegradbasierte Netzanschlüsse</h3>



<p>Netzanschlüsse sollen künftig nach Projektfortschritt vergeben werden, um „Blockaden“ durch unausgereifte Projekte zu vermeiden.</p>



<p><strong>Positiv:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Effizientere Nutzung knapper Netzkapazitäten</li>



<li>Schnellere Realisierung fortgeschrittener Projekte</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">2. EEG-Novelle: Marktintegration statt Förderung</h2>



<p>Parallel zum Netzpaket wird das EEG grundlegend reformiert – mit klarer Stoßrichtung: weniger Förderung, mehr Markt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wegfall der Einspeisevergütung für kleine Anlagen &amp; Pflicht zur Direktvermarktung ab 25 kWp</h3>



<p>Neue kleinere PV-Anlagen erhalten künftig <strong>keine feste Einspeisevergütung mehr</strong>, sondern nur noch den Marktwert abzüglich Vermarktungskosten. Zudem wird die Schwelle zur Direktvermarktung auf PV-Anlagen ab 25 kWp ausgeweitet und faktisch zum Standard.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zweiseitige CfD ab 100 kWp</h3>



<p>Für größere Anlagen gilt künftig ein <strong>zweiseitiges <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/" type="post" id="10459">Contract for Difference</a> (CfD)</strong>-Modell:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Marktpreis &gt; Gebotswert → Rückzahlung der Mehrerlöse</li>



<li>Marktpreis &lt; Gebotswert → staatlicher Ausgleich</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ziel:</strong><br>Planbare Erlöse bei gleichzeitiger Abschöpfung von Übergewinnen bei Erneuerbaren Energien. Mineralölkonzernen bleiben weiterhin von einer Übergewinnsteuer verschont.</p>



<p>Den aktuellen Stand zur Ausarbeitung der CfD-Thematik in Deutschland gibt es im Beitrag &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/en/zweiseitige-differenzvertraege-cfd-im-eeg-2027/" type="post" id="29044">Bilateral Contract for Differences (CfDs) in the EEG 2027: What Operators Need to Know Now</a>&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. StromVKG: Rückkehr zur Kapazitätslogik</h2>



<p>Das neue StromVKG (Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätsgesetz) greift zentrale Elemente des gescheiterten <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-plant-safety-act-new-levies-expected/" type="post" id="15457">Kraftwerkssicherheitsgesetzes</a> (KWSG) wieder auf – allerdings in abgespeckter Form. Es zielt primär auf Gaskraftwerke und ist weniger technologieoffen. Nach <a href="https://www.spiegel.de/wirtschaft/katherina-reiches-ministerium-bat-enbw-um-argumente-fuer-gaskraftwerke-a-1ce69ada-8eff-444b-a7f9-4eaf4d6e5447" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen des SPIEGEL</a> bestellte Ministerin Reiche daher im Vorfeld bei dem Energiekonzern EnBW weiter Argumentationshilfen für die Rechtfertigung der eingeschränkten Ausschreibungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erste Ausschreibungen nur für gesicherte Leistung ab 2026</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zwei Ausschreibungsrunden (September &amp; Dezember 2026)</li>



<li>Jeweils 4,5 GW Leistung</li>



<li>Anforderungen die BESS ausschließen:
<ul class="wp-block-list">
<li>10 Stunden durchgehende Stromlieferung</li>



<li>Wiederverfügbarkeit nach 1 Stunde</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Erst ab der dritten Ausschreibung, die am 18. Mai 2027 stattfinden wird, sollen sich auch <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> beteiligen dürfen. Unter welchen Voraussetzungen ist noch unklar.</p>



<p><strong>Einordnung:</strong><br>Das Gesetz setzt weiterhin stark auf klassische Kraftwerkslogik – mit Fokus auf steuerbare Leistung statt Flexibilität. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik: Fehlanreize &amp; Systembruch?</h2>



<p>Das Gesamtpaket stößt auf breite Kritik aus allen Bereichen der Energiebranche.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gefahr von „Sperrzonen“ der Energiewende</h3>



<p>Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) warnt vor großflächigen Einschränkungen: „Große Teile Deutschlands drohen zu Sperrzonen der Energiewende zu werden.“</p>



<p>Betroffen wären insbesondere:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lower Saxony</li>



<li>Schleswig-Holstein</li>



<li>Bavaria</li>



<li>Saxony-Anhalt</li>



<li>Ostfriesland</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zu geringe Integration von Speichern</h3>



<p>Simone Peter, jetzt EREF-Vorstand und früher BEE Präsidentin, bemängelt, dass das Netzpaket lediglich die Engpässe durch Einschränkungen adressiert, anstatt Flexibilitätslösungen anzubieten. In Deutschland läge die Verschiebung von PV-Strom in Batteriespeicher bei nur ca. 14 %. Andere Regionen, wie Australien, Chile oder Kalifornien lägen durch flexiblere Regulatorin bereits bei 50 &#8211; 60 %.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritik an fehlender Technologieoffenheit</h3>



<p>Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (bne) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) bemängeln die Ausgestaltung der Ausschreibungen im StromVKG als zu wenig technologieoffen und kostenintensiv. Die Gestehungskosten bei Gas seinen mit 19–23 ct/kWh viel zu hoch. Lege man dazu noch die Folgekosten, die durch eine neue <a href="https://cubeconcepts.de/en/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/" type="post" id="27359">Studie zu Gaskraftwerken</a>, läge Strom aus Gas gar bei <strong>35 &#8211; 67 ct/kWh</strong>. Diese Kosten seinen auf alle Verbraucher umzulegen und in Zeiten von Gestehungskosten von 4,2 – 7 ct/kWh bei Solarparks oder 6,3 – 10 ct/kWh bei Dach-PV-Anlagen nicht mehr zeitgemäß. Zudem steigen die CO₂-Kosten bei der Gasverstromung immer weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Knappe &amp; teure fossile Brennstoffe</h3>



<p>Laut Angaben der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union innerhalb von etwa 44 Tagen infolge des Iran-Konfliktes rund&nbsp;<strong>22 Milliarden Euro</strong>&nbsp;zusätzlich für fossile Energieimporte ausgeben müssen. Dies zeige, wie abhängig Europa noch vom Öl- und Gasimporten ist und entspräche etwa <strong>10 Jahren </strong>den deutschen <strong>Redispatchkosten</strong>. Allein die temporäre Senkung der Mineralölsteuer von Mai bis Ende Juni 2026 kommt dabei auf ein Jahr Kostendeckung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Strukturreform mit Zielkonflikten</h2>



<p>Das Netzpaket markiert einen Wendepunkt in der deutschen Energiepolitik:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mehr Steuerung und Restriktion</strong> im Netzzugang</li>



<li><strong>Weniger Förderung</strong>, stärkere Marktintegration</li>



<li><strong>Rückkehr zu gesicherter Leistung</strong> durch Kapazitätsmechanismen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Doch zentrale Fragen bleiben offen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wird der Ausbau erneuerbarer Energien gebremst?</li>



<li>Werden Investitionen in Speicher ausreichend incentiviert?</li>



<li>Entstehen neue regionale Ungleichgewichte?</li>
</ul>



<p></p>



<p>Eine sorgfältige <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/contact/project-inquiry/">Projektanalyse</a> im Vorfeld wird demnach immer wichtiger und essenziell.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzpaket-koalitionseinigung-ressortabstimmung-was-jetzt-auf-die-energiewirtschaft-zukommt/">Netzpaket: Koalitionseinigung &amp; Ressortabstimmung – was jetzt auf die Energiewirtschaft zukommt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Flexible Connection Agreements (FCAs): Flexible Netzanschlüsse kurz erklärt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/flexible-connection-agreements-fcas-flexible-netzanschluesse-kurz-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 27 Apr 2026 14:00:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28160</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie beschleunigen den Netzanschluss von PV- und Speicherprojekten deutlich und senken Kosten. Dafür verzichten Betreiber auf garantierte Kapazitäten und tragen Drosselungsrisiken. Der Beitrag zeigt, wie FCAs funktionieren und worauf es wirtschaftlich ankommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/flexible-connection-agreements-fcas-flexible-netzanschluesse-kurz-erklaert/">Flexible Connection Agreements (FCAs): Flexible Netzanschlüsse kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flexible Connection Agreements (FCAs)</strong>, auch flexible Netzanschlussverträge genannt, rücken spätestens seit dem Bekanntwerden des „<a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaketes 2026</a>“ zunehmend in den Fokus. Sie ermöglichen PV-Anlagen und Batteriespeichern (BESS) einen schnellen Anschluss und eine pragmatische Lösung zum sog. <a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a> durch Netzüberbauung. Die bilateralen Vereinbarungen mit dem Netzbetreiber bieten neue Chancen und bergen zugleich Risiken.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind FCAs?</h2>



<p>Ein Flexible Connection Agreement ist ein <strong>individuell vereinbarter Vertrag</strong> zwischen einem Verteilnetzbetreiber (VNB) oder einem <a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/" type="post" id="24680">Übertragungsnetzbetreiber</a> (ÜNB) und Betreibern von PV-Anlagen, BESS oder ähnlichen Anlagen. Das Ziel dabei ist die <strong>Umgehung von Netzengpässen</strong>. Er umfasst den Rahmen für den Netzanschluss elektrischer Kapazitäten, der Bedingungen zur Begrenzung und Steuerung der Einspeisung in und Entnahme aus dem Übertragungs- oder Verteilernetz.</p>



<p>Anders als ein klassischer „fester“ Netzanschluss, bei dem die volle Kapazität in beide Richtungen jederzeit garantiert wird, tauschen FCAs feste Netzrechte gegen einen <strong>schneller realisierten Netzzugang</strong>. &nbsp;Dabei können auch mehr Anlagen früher angeschlossen werden. Den Preis den Anlagenbetreiber dafür bezahlen, sind geringerer Erlöse sofern zu bestimmten Zeiten die Anschlusskapazität erreicht ist. Da droht eine Drosselung oder Abregelung der Anlagen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind FCAs relevant?</h2>



<p>Nicht-feste Netzanschlussvereinbarungen entwickeln sich zu einer schnellen und kostengünstigeren Alternative zum traditionellen festen Zugang für die Integration erneuerbarer und dezentraler Energiequellen. Flexible Anschlüsse können die Anschlusskosten um <strong>bis zu 80 %</strong> senken und die Vorlaufzeiten halbieren, während sie die Aufnahmekapazität des Netzes sicher erweitern. In Deutschland kommt ein weiterer Treiber hinzu: Deutschlands Netzbetreiber stehen einem <strong>Rückstand von über 720 GW</strong> an ausstehenden Anschlussanträgen für <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> gegenüber – das ist das Neunfache der jährlichen Spitzenlast des Übertragungsnetzes. Um diesen Rückstand zu bewältigen, werden FCAs zum Standard.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktionieren FCAs technisch?</h2>



<p>FCAs begrenzen den Netzzugang durch Caps für Import/Export, Einschränkungen der Rampengeschwindigkeit und Beschränkungen bei der Teilnahme an Systemdienstleistungen. Diese bilateralen Vereinbarungen zwischen Netzbetreiber und Anschlusskunden legen flexible Kapazitätsgrenzen für Einspeisung oder Entnahme fest – <strong>entweder statisch oder dynamisch</strong>. Damit lassen sich Anschlüsse auch dort realisieren, wo die volle Netzkapazität (noch) nicht verfügbar ist. Die Steuerung erfolgt oft über digitale Systeme: Active Network Management (ANM)-Systeme überwachen die Netzbedingungen in Echtzeit und verteilen die verfügbare Kapazität dynamisch an angeschlossene Nutzer als Reaktion auf sich ändernde Engpässe.#</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche FCA-Modelle gibt es?</h2>



<p>In der Literatur und in Pilotprojekten unterscheidet man grob vier Hauptmodelle nicht-fester Netzanschlüsse:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kapazitätsbegrenzte FCAs: Feste Obergrenzen für Leistung.</li>



<li>Zeitlich begrenzte FCAs: Einschränkungen zu bestimmten Stunden.</li>



<li>Dynamische Netzanschlusskapazitäten (Dynamic Operating Envelopes): Echtzeit-Anpassungen.</li>



<li>Vollständig flexible, zugangsbasierte Anschlüsse: Marktbasiertes Teilen der Kapazität.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher Rahmen für FCAs</h2>



<p>Das entsprechende Regelpaket hat die Europäische Union bereits verabschiedet und in Deutschland ist <strong>§ 17 (2b) des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG)</strong> die gesetzliche Grundlage für FCAs. Da bisher keine verbindlichen bundesweiten Standards existieren, sind FCA-Verträge meist individuell. Sie müssen jedoch insbesondere die maximale feste Einspeisung und Entnahme sowie zusätzliche flexible Kapazitäten – differenziert nach Zeitblöcken im Jahresverlauf – und die geltenden Netzentgelte für beide Kapazitätsarten festlegen. Außerdem sind Laufzeit der Vereinbarung und ein erwartetes Datum für den vollständigen festen Anschluss zu benennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen &amp; Risiken von FCAs</h2>



<p><strong>Chancen</strong>: FCA-basierte Anschlüsse machen manche Projekte überhaupt erst möglich oder schalten erhebliche Kapazitäten frei. Zahlen aus der Vergangenheit belegen bis zu 29 % mehr Energie für einspeisende Anlagen und 65 % mehr für verbrauchende Anlagen. Laut EWI Studie aus 2025 sind sogar noch höhere Zahlen bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27368">Netzüberbauung</a> mit PV und BESS möglich.</p>



<p><strong>Risks</strong>: Selbst kleine Einschränkungen durch ein FCA können das Erlöspotential einer Anlage reduzieren oder die Einsatzmöglichkeiten des Gesamtsystems verringern. Rampenraten haben beispielsweise direkten Einfluss auf die <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a>-Erlöse oder kurzfristige Kapazitätsbeschränkungen auf das <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/" type="post" id="27950">Strom-Trading</a>.</p>



<p>Je nach Modell sind die Auswirkungen sehr unterschiedlich: Statische oder stark restriktive Vorgaben können die Wirtschaftlichkeit spürbar belasten, während gut prognostizierbare oder dynamische Einschränkungen oft deutlich besser integrierbar sind. Für große PV-BESS-Vorhaben ist deshalb entscheidend, dass das FCA im Vorfeld technisch sauber modelliert, wirtschaftlich konservativ bewertet und vertraglich klar geregelt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FCA vs. fester Netzanschluss im Vergleich</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Merkmal</strong></td><td><strong>Fester Standardanschluss</strong></td><td><strong>FCA (flexibel)</strong></td></tr><tr><td>Kapazitätsauslegung</td><td>immer für volle Leistung</td><td>begrenzt (zeitlich/ dynamisch)</td></tr><tr><td>Kapazitätsnutzung</td><td>Unterauslastung wegen 100%-Einspeise- und Entnahme-Dimensionierung</td><td>Hohe Durchschnittkapazität, Vermeidung statischer Puffer durch dynamische Modelle</td></tr><tr><td>Anschluss- &amp; Genehmigungszeit</td><td>1 bis zu 4 oder 5 Jahre wenn Netzausbau notwendig</td><td>6–12 Monate</td></tr><tr><td>Ausbaukosten</td><td>Netzbetreiber plant für volle Kapazität, ggf. BKZ</td><td>Übermäßiger Ausbau wird vermieden &#8211; Kosten reduzieren sich um 50-80 %</td></tr><tr><td>Flexibility</td><td>Niedrig</td><td>Hoch (bilateral vereinbart)</td></tr><tr><td>Geeignet für</td><td>Unkritische Standorte</td><td>Kapazitätslimitierte Netzgebiete gemäß Netzpaket 2026</td></tr><tr><td>Rechtsbasis</td><td>EnWG Standard</td><td>EEG § 8 a, EnWG § 17 Abs. 2 b</td></tr><tr><td>Cashflow-Sicherheit</td><td>Hoch (feste Leistung)</td><td>Geringer (Drosselrisiken)</td></tr><tr><td>Financial viability</td><td>Einfacher, aber teuer</td><td>Komplex, aber machbar mit Experten</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">FCAs als Brückenlösung</h2>



<p>Ein direkter Vergleich mit dem klassischen festen Netzanschluss verdeutlicht die zentralen Vor- und Nachteile von FCAs. Während sie den Einstieg in knappe Netze ermöglichen und Projekte beschleunigen, verschieben sie ein wesentliches Risiko auf den Anlagenbetreiber: Typische Verträge regeln die feste Kapazität (garantiert), flexible Kapazität (zeitlich variabel), Laufzeit, Trigger für Einschränkungen (z. B. Netzengpässe) sowie Prognose- und Informationspflichten des Netzbetreibers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Ausblick</h2>



<p>FCAs sind kein Ersatz für den Netzausbau, sondern eine effiziente Brückenlösung zur Beschleunigung der Energiewende. Mit einheitlichen Standards und besserer Prognostizierbarkeit könnten sie zum Standard für PV- und BESS-Projekte werden und den 720-GW-Rückstau abbauen.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/flexible-connection-agreements-fcas-flexible-netzanschluesse-kurz-erklaert/">Flexible Connection Agreements (FCAs): Flexible Netzanschlüsse kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Careers for Sales Professionals: While others complain about the shortage of skilled workers, we're scaling!</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/verstaerkung-im-sales-team-vier-neuzugaenge-fuer-unseren-standort-in-palma-de-mallorca/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 21 Apr 2026 10:40:42 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=28091</guid>

					<description><![CDATA[<p>Four new A-players for our sales team as setters and closers in Palma de Mallorca. And we're just getting started.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/verstaerkung-im-sales-team-vier-neuzugaenge-fuer-unseren-standort-in-palma-de-mallorca/">Karriere für Sales-Profis: Während andere über Fachkräftemangel jammern, skalieren wir!</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sales-Profis</strong> aufgepasst: Während bei uns Setter und Closer mühelos <strong>Career</strong> machen, stagnieren manche Unternehmen in der aktuellen Marktlage. Warum ist das so?</p>



<p><br>Die Antwort ist brutal simpel: Es liegt an den Menschen.</p>



<p><br>Während die Energiebranche Ausreden sucht und Vertriebsziele nach unten korrigiert, gehen wir bei CUBE CONCEPTS mit neuen Settern und Closern in die Offensive. Wir investieren massiv in den mächtigen Hebel, der wirklich zählt: <strong>Unser Sales-Team</strong>.</p>



<p><br>Mitte April haben wir vier absolute Top-Talente an Bord geholt. Mit <strong>Sara-Zehra Karatas</strong>, <strong>Dominic Feigl</strong>, <strong>Alexandra-Sophie Grass</strong> and <strong>Samir Zaari</strong> bauen wir unseren strategischen Standort in Palma de Mallorca weiter aus.</p>



<p>Warum Mallorca? Weil Top-Performer und Sales-Profis ein Umfeld verlangen, das Spitzenleistungen fördert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blueprint für messbare Ereignisse</h2>



<p>Wir überlassen nichts dem Zufall. Wer bei uns die Karriere startet, wird als Setter oder Closer nicht ins kalte Wasser geworfen. Mitarbeitende durchlaufen ein systematisches Onboarding, das in dieser Branche seinesgleichen sucht.<br></p>



<p>Was bedeutet das konkret?<br>Wir vermitteln nicht nur theoretisches Wissen. Wir liefern exakte Leitfäden, erprobte Skripte und fundierte Expertise zu unseren Hochpreis-Lösungen im Bereich Photovoltaik und Batteriegroßspeicher.</p>



<p><br>Unser Ziel: Jedem neuen Teammitglied das Rüstzeug zu geben, um vom ersten Tag an messbare Ergebnisse zu liefern. Keine Ausreden. Nur Performance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Symbiose aus Erfahrung &amp; frischer Energie als Sales-Profi</h2>



<p>Theorie ist wertlos ohne Praxis. Deshalb werden unsere Sales-Profis als Setter oder Closer vom ersten Tag an mit unseren Top-Performern aus der Zentrale in Kaarst verzahnt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-28158" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-1024x768.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-300x225.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-768x576.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-1536x1152.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-2048x1536.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Sales-Profis-Mallorca-16x12.jpeg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><br>Durch den täglichen Austausch lernen sie direkt von den Besten. Sie bekommen Einblicke in laufende Großprojekte und können das Gelernte direkt umsetzen. Das ist das Fundament für eine steile Karriere bei CUBE CONCEPTS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir skalieren, weil der Markt uns dazu zwingt</h2>



<p>Warum dieser massive Ausbau genau jetzt? Ganz einfach: Die Nachfrage nach unseren innovativen Energielösungen explodiert. Und dabei drehen wir an den ganz großen Schrauben.</p>



<p><br>Wir reagieren nicht nur auf diesen Bedarf. Wir schaffen proaktiv die Grundlage für unser weiteres Wachstum. Dieser Ansatz hat sich in Kaarst eindrucksvoll bewährt – jetzt festigen wir dieses Erfolgsmodell auf Mallorca. Ein attraktiver Standort ist für uns kein Luxus, sondern ein strategischer Hebel, um die besten Setter- und Closer-Talente anzuziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maximale Ergebnisse für unsere Kunden durch versierte Sales-Profis</h2>



<p>Letztendlich dient dieses Wachstum nur einem einzigen Zweck: Unseren Kunden die beste und versierteste Betreuung am Markt zu bieten.<br></p>



<p>Wir setzen ausschließlich auf hungrige, engagierte Experten. Menschen, die komplexe Themen wie großflächige Photovoltaik-Anlagen mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a> tiefgreifend verstehen und Interessenten den immensen wirtschaftlichen Nutzen glasklar aufzeigen können.</p>



<p><br>Wir sind extrem stolz auf diesen Zuwachs. Willkommen im Team, Sara-Zehra, Dominic, Alexandra-Sophie und Samir. Auf eine herausragende gemeinsame Zukunft!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereit für das nächste Level?</h2>



<p>Wenn Sie sich in diesem Text wiederfinden, nach Erfolg streben und Teil eines dynamisch wachsenden Teams an einem der attraktivsten Standorte Europas werden möchten, dann warten Sie nicht länger. Auf unseren <a href="https://cubeconcepts.de/en/career/" type="page" id="20873">Career</a>-Seiten gibt es die aktuellen Stellenausschreibungen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Momentanreserve mit BESS: Neue Erlösquelle im FTM-Betrieb</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 17 Apr 2026 09:04:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27990</guid>

					<description><![CDATA[<p>Momentanreserve etabliert sich als neue, stabile Erlösquelle für Batteriespeicher im FTM-Betrieb. Sie ermöglicht zusätzliche Einnahmen ohne wesentliche Einschränkungen bestehender Geschäftsmodelle. Der Beitrag zeigt, wie das Modell funktioniert und welches Potenzial im Revenue Stacking steckt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/">Momentanreserve mit BESS: Neue Erlösquelle im FTM-Betrieb</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vermarktung von <strong>Momentanreserve</strong> entwickelt sich zu einem neuen, stabilen Erlösbaustein für Betreiber von Batteriespeichersystemen (BESS). Insbesondere im <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong> ermöglicht sie zusätzliche Einnahmen – ohne die bestehenden Geschäftsmodelle wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/" type="post" id="27950">Strom-Trading</a> wesentlich einzuschränken. Seit Ende Januar 2026 wird sie von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) marktgestützt beschafft und kann so die Gesamtrendite ohne nennenswerte Kapazitätskonflikte eines BESS erhöhen.</p>



<p>Damit wird Momentanreserve zu einem weiteren Element im <strong>Revenue Stacking</strong>, also der Kombination mehrerer Erlösquellen zur Maximierung der Wirtschaftlichkeit von Großspeichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Momentanreserve?</h2>



<p>Um die Netzstabilität zu gewährleisten und Blackouts zu vermeiden, muss das deutsche Stromsystem die Frequenz konstant bei 50 Hz (± 0,2 Hz) halten. Weicht die Frequenz ab, greift der Regelenergiemarkt ein. Dazu gehören die Primärreserve (FCR) zur schnellen Stabilisierung, die automatische Sekundärreserve (aFRR) und die Minutenreserve (mFRR) — diese Regelleistungen benötigen jedoch Zeit zum Reagieren. Hier setzt die Momentanreserve an.</p>



<p>Momentanreserve ist eine nicht-frequenzgebundene Systemdienstleistung, die ein kurzfristiges Leistungsungleichgewicht im Stromnetz ausgleicht. Die Reserve wird nach wenigen Sekunden durch die Primärregelleistung abgelöst. Traditionell stellten konventionelle Kraftwerke diese Leistung über ihre rotierenden Massen automatisch bereit — kostenlos und ohne Vergütung.</p>



<p>Mit dem Rückgang konventioneller Kraftwerke im Zuge der Energiewende entstand Handlungsbedarf. Die Bundesnetzagentur hat daher im April 2025 ein Konzept für die marktliche Beschaffung entwickelt, und seit dem 22. Januar 2026 gibt es in Deutschland einen neuen, vergüteten Markt dafür.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verdienen BESS-Betreiber mit Momentanreserve?</h2>



<p>Während klassische Regelenergie die Bereitstellung von Kapazität (+/-) sowie den tatsächlich gelieferten und entnommenen Netzstrom vergütet, honoriert die Momentanreserve ausschließlich die <strong>Bereitstellung von Leistungskapazität</strong>.</p>



<p>Bis 2026 gab es hierzu in Deutschland keinen eigenen Markt. In Großbritannien sind in dem Zuge der FFR (Fast Frequency Response) dabei bereits lukrative Produkte entstanden, wie beispielsweise das Dynamic Containment (DC). Im Bundesgebiet gab es dazu bislang nur bilaterale Verträge mit Netzbetreibern oder spezielle Innovationsausschreibungen. Auf dem neuen deutschen Markt gibt es jetzt daher folgende Vorteile für BESS-Betreiber:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Festpreisvergütung für Kapazitätsvorhaltung</h3>



<p>Seit 2026 wird Momentanreserve in Deutschland marktgestützt durch die <a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/" type="post" id="24680">Übertragungsnetzbetreiber</a> beschafft. Betreiber erhalten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fixe Vergütung pro Megawatt-Sekunde (MWs) bereitgestellter Leistung</strong></li>



<li>Monatliche Abrechnung</li>



<li>Vertragslaufzeiten von bis zu 10 Jahren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Folgende Erlöse werden in Aussicht gestellt:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Product</strong></td><td><strong>Verfügbarkeit</strong></td><td><strong>Festpreis (1. Periode)</strong></td><td><strong>Beispiel: 1 MW BESS (25 MWs)</strong></td></tr><tr><td>BESS-Kapazität als Premiumprodukt</td><td>&gt; 90 %</td><td>805 – 888,50 €/MWs/Jahr</td><td>20.125 – 22.213 €/Jahr</td></tr><tr><td>BESS-Kapazität als Basisprodukt</td><td>&gt; 30 %</td><td>ca. 76 – 150 €/MWs/Jahr</td><td>1.900 – 3.750 €/Jahr</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">2. Ideale Ergänzung im Revenue Stacking</h3>



<p>Ein wesentlicher Vorteil der Momentanreserve liegt darin, dass sie kaum operative Einschränkungen für andere Geschäftsmodelle eines BESS mit sich bringt. Im Gegensatz zu klassischen Regelenergieprodukten oder dem Strom-Trading wird nahezu keine aktive Energieverschiebung benötigt. Stattdessen basiert die Leistung auf der sehr schnellen Reaktionsfähigkeit der Leistungselektronik.</p>



<p>Dadurch eignet sich Momentanreserve hervorragend als zusätzlicher Erlösbaustein im Rahmen des <strong>Revenue Stackings</strong>. Bestehende Vermarktungsstrategien wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Primärregelleistung (FCR)</li>



<li>Sekundärregelenergie (aFRR)</li>



<li>Strom-Trading (Intraday / Day-Ahead Arbitrage)</li>
</ul>



<p></p>



<p>bleiben grundsätzlich unberührt und können parallel fortgeführt werden.</p>



<p>Entscheidend ist hierbei ein leistungsfähiges Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>), das die verschiedenen Märkte koordiniert und Verfügbarkeiten sicherstellt. So lassen sich potenzielle Nutzungskonflikte vermeiden und die Gesamtwirtschaftlichkeit des Speichers gezielt optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Geringe Belastung des Speichersystems</h3>



<p>Da Momentanreserve primär über die Wechselrichterleistung bereitgestellt wird und kaum vollständige Lade- und Entladezyklen erfordert, ist der Einfluss auf die Batteriealterung gering.</p>



<p>Für Betreiber bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzlicher Erlös ohne relevante Degradation</li>



<li>keine signifikante Einschränkung der Lebensdauer</li>



<li>stabile Ergänzung zu zyklusbasierten Geschäftsmodellen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die ÜNB bemerken, dass ein 100-MW/100-MWh-Speicher lediglich rund 35 kWh Energie vorhalten muss. Gerade im Vergleich zu intensivem Strom-Trading oder häufiger Regelenergieabrufe ist dies ein klarer wirtschaftlicher Vorteil. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen für die Teilnahme</h2>



<p>Um Momentanreserve bereitstellen zu können, müssen Batteriespeicher bestimmte technische Anforderungen erfüllen, die nicht unerheblich sind. </p>



<p><strong>Grid-Forming als zentrale Voraussetzung</strong><br>Die Bereitstellung von Momentanreserve erfordert netzbildende Wechselrichter (<a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/" type="post" id="24483">Grid-Forming</a>). Nur diese Systeme sind in der Lage, aktiv zur Netzstabilität beizutragen und die notwendige Trägheit zu simulieren.</p>



<p>Im Unterschied dazu folgen klassische (Grid-Following) Wechselrichter lediglich dem bestehenden Netzsignal und können keine Momentanreserve bereitstellen.</p>



<p><strong>Kurze Übersicht:</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Grid-Forming-Wechselrichter</strong></td><td><strong>Grid-Following-Wechselrichter</strong></td></tr><tr><td><strong>Reaktion</strong></td><td>Erzeugt die Spannung aktiv</td><td>Folgt der Netzspannung</td></tr><tr><td><strong>Geschwindigkeit</strong></td><td>nahezu 0ms</td><td>100ms &#8211; 500ms</td></tr><tr><td><strong>Nutzen</strong></td><td>Momentanreserve + <a href="https://cubeconcepts.de/en/schwarzstart-durch-batteriespeicher/" type="post" id="23350">Schwarzstart</a></td><td>Nur FCR/aFRR</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Weitere Anforderungen im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Präqualifikation durch die Übertragungsnetzbetreiber </li>



<li>Netzanschluss muss mindestens über Mittelspannungseben verfügen</li>



<li>Integration in ein virtuelles Kraftwerk bzw. Steuerungssystem </li>



<li>Vollautomatisierter Betrieb und schnelle Reaktionsfähigkeit </li>



<li>Sicherstellung definierter Verfügbarkeiten (z. B. &gt; 90 % im Premiumprodukt)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung im FTM-Betrieb</h2>



<p>Im <strong>FTM operation</strong> spielt Momentanreserve ihre Stärken besonders aus, da sie sich nahezu problemlos mit den weiteren FTM-Anwendungen eines BESS kombinieren lässt. </p>



<p>Momentanreserve ergänzt diese Strategie sinnvoll, da sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>unabhängig von Strompreisschwankungen vergütet wird</li>



<li>keine aktive Fahrweise des Speichers erzwingt</li>



<li>zusätzliche Planungssicherheit schafft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit entsteht ein stabiler Gegenpol zu volatilen Erlösströmen wie dem Strom-Trading.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken &amp; Marktentwicklung</h2>



<p>Trotz der attraktiven Perspektiven gibt es einige Faktoren, die Betreiber berücksichtigen sollten:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Regulatorische Unsicherheiten</strong>: Die Marktgestaltung basiert auf aktuellen Festlegungen der Bundesnetzagentur und kann sich künftig ändern.</li>



<li><strong>Marktsättigung</strong>: Da BESS technologisch ideal für Momentanreserve geeignet sind, könnte ein starker Marktzubau langfristig zu sinkenden Vergütungen führen.</li>



<li><strong>Multi-Use-Konflikte</strong>: Bei sehr hohen Verfügbarkeitsanforderungen können Nutzungskonflikte mit anderen Erlösströmen entstehen – insbesondere ohne optimiertes Energiemanagement.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Momentanreserve als strategischer Erlösbaustein</h2>



<p>Momentanreserve entwickelt sich zu einem wichtigen Bestandteil moderner BESS-Geschäftsmodelle.</p>



<p>Für Betreiber bietet sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>zusätzliche, stabile Einnahmen</strong></li>



<li><strong>geringe technische Belastung</strong></li>



<li><strong>hohe Kombinierbarkeit mit bestehenden Strategien</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Im FTM-Betrieb trägt sie damit maßgeblich zur <strong>Optimierung der Gesamtrentabilität</strong> bei – insbesondere im Zusammenspiel mit Regelenergie und Strom-Trading.</p>



<p>Langfristig ist sie weniger als alleiniger Erlöstreiber zu sehen, sondern als <strong>wertvoller Baustein im Gesamtportfolio eines Batteriespeichersystems</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Momentanreserve im Stromnetz?</summary>
<p>Momentanreserve ist eine extrem schnelle Systemdienstleistung, die Frequenzabweichungen im Stromnetz innerhalb von Millisekunden ausgleicht – noch bevor klassische Regelenergie eingreift.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie verdient ein BESS Geld mit Momentanreserve?</summary>
<p>Durch die Bereitstellung von Leistungskapazität erhalten Betreiber eine feste Vergütung pro MW – unabhängig von der tatsächlich gelieferten Energie.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Voraussetzungen braucht ein BESS für Momentanreserve?</summary>
<p>Entscheidend sind netzbildende Wechselrichter (Grid-Forming), eine Präqualifikation beim Netzbetreiber sowie hohe Verfügbarkeit und automatische Steuerbarkeit.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Erlöse durch Momentanreserve?</summary>
<p>Im Premiumsegment liegen die Erlöse typischerweise bei etwa 20.000–23.000 € pro MW und Jahr – zusätzlich zu anderen Einnahmequellen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lässt sich Momentanreserve mit anderen BESS-Use-Cases kombinieren?</summary>
<p>Ja, sie ist ideal für den Multi-Use-Betrieb geeignet und kann parallel zu Regelenergie und Strom-Trading genutzt werden.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Strom-Trading mit BESS: Im FTM-Betrieb zu Arbitrage-Erlösen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Apr 2026 14:44:01 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27950</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strom-Trading mit Batteriespeichern erschließt im FTM-Betrieb attraktive Arbitrage-Erlöse durch gezielte Nutzung von Preisschwankungen. BESS werden so zu aktiven Marktteilnehmern mit zusätzlichen, marktbasierten Einnahmen. Der Beitrag zeigt, wie Arbitrage funktioniert und welches wirtschaftliche Potenzial dahintersteckt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading mit BESS: Im FTM-Betrieb zu Arbitrage-Erlösen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zunehmende Volatilität der Strommärkte eröffnet Unternehmen neue wirtschaftliche Chancen: <strong>Strom-Trading mit BESS (Battery Energy Storage Systems)</strong> ermöglicht es, gezielt von Strompreisschwankungen zu profitieren. Im Fokus steht dabei der <strong>Arbitrage-Handel</strong> – also der strategische Einkauf von Strom zu niedrigen Preisen und der Verkauf zu Hochpreiszeiten.</p>



<p>Im <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong> entwickeln sich Batteriespeicher damit zu aktiven Marktteilnehmern und erschließen zusätzliche, marktorientierte Erlösquellen – komplett unabhängig vom eigenen Stromverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Strom-Trading und Arbitrage mit BESS?</h2>



<p><strong>Arbitrage</strong> beschreibt die gezielte Nutzung von Preisunterschieden am Strommarkt. Ein BESS lädt sich in Phasen mit niedrigen Strompreisen auf und speist die Energie bei hohen Preisen wieder ins Netz ein.</p>



<p>Der wirtschaftliche Ertrag ergibt sich aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis</li>



<li>abzüglich Speicherverluste (<a href="https://cubeconcepts.de/en/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/" type="post" id="27158">Round-Trip-Efficiency</a>)</li>



<li>sowie Transaktions- und Betriebskosten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Batteriespeicher werden dabei über ein intelligentes Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>) gesteuert, das Marktpreise, Prognosen und Lastprofile in Echtzeit analysiert und automatisch optimiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Relevante Strommärkte für Arbitrage</h2>



<p>BESS können flexibel auf verschiedenen Handelsplätzen agieren:</p>



<p><strong>Day-ahead market</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromhandel für den Folgetag</li>



<li>Planbare Preisstrukturen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Intraday market</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Handel bis kurz vor Lieferung (teilweise &lt;30 Minuten)</li>



<li>Besonders hohe Preisdynamik und kurzfristige Arbitrage-Chancen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade der Intraday-Markt bietet ideale Bedingungen für Batteriespeicher, da hier kurzfristige Preisfenster mit hohen Margen entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Strom-Trading mit BESS immer attraktiver wird</h2>



<p>Der Ausbau erneuerbarer Energien führt zu stärkeren Preisschwankungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Negative electricity prices</strong> bei hoher PV- oder Windeinspeisung</li>



<li><strong>Preisspitzen >300 €/MWh</strong> bei hoher Nachfrage oder geringer Erzeugung</li>



<li><strong>Regelmäßige Spreads von 10–40 €/MWh</strong>, teilweise deutlich höher</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="383" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1024x383.jpg" alt="" class="wp-image-27953" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1024x383.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-300x112.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-768x287.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-1536x575.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik-18x7.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Strom-Trading-BESS-Arbitrage-Gewinne2025-Grafik.jpg 1590w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Diese Marktmechanik schafft systematische Handelsmöglichkeiten, die sich mit Batteriespeichern gezielt nutzen lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiel: Arbitrage-Erlöse mit einem 10 MW BESS (2025)</h2>



<p>Ein Batteriespeicher mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>10 MW Leistung</strong></li>



<li><strong>20 MWh Kapazität</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>konnte im Jahr 2025 durchschnittlich mit reinem Strom-Trading folgende Erlöse erzielen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Theoretisch (100 % Verfügbarkeit):</strong><br>→ ca. <strong>1.824.200 € pro Jahr</strong></li>



<li><strong>Realistisch (unter Berücksichtigung von Verlusten &amp; Verfügbarkeit):</strong><br>→ ca. <strong>1.641.800 – 1.733.000 € pro Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Einflussfaktoren auf die realen Erlöse:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbarkeitsfaktoren</li>



<li>Netzrestriktionen</li>



<li>Ladezustandsoptimierung</li>



<li>Speicherverluste</li>



<li>Parallelvermarktung (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Voraussetzungen für erfolgreiches Strom-Trading</h2>



<p>Damit Arbitrage wirtschaftlich funktioniert, müssen mehrere Bedingungen erfüllt sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Freie Speicherkapazitäten</strong> (nicht vollständig durch andere Use Cases belegt)</li>



<li><strong>Netzanschluss und Marktzugang</strong></li>



<li><strong>Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk oder Direktvermarkter</strong> / <strong>Trader</strong></li>



<li><strong>Leistungsfähiges EMS</strong> zur Echtzeitoptimierung</li>



<li><strong>Zugriff auf Marktdaten und Prognosen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Nur durch automatisierte Prozesse lassen sich die oft sehr kurzen Handelsfenster effizient nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Strom-Trading mit BESS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zusätzliche Erlöse durch Arbitrage</strong> unabhängig vom Eigenverbrauch </li>



<li><strong>Schnelle Amortisation</strong> durch marktorientierte Einnahmen </li>



<li><strong>Hohe Flexibilität</strong> durch Teilnahme an Day-Ahead- und Intraday-Märkten </li>



<li><strong>Optimale Nutzung von Preisvolatilitäten</strong> (inkl. negativer Preise) </li>



<li><strong>Skalierbares Geschäftsmodell</strong> für große Batteriespeicher</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Strom-Trading im Energiesystem</h2>



<p>Neben den wirtschaftlichen Vorteilen trägt Strom-Trading auch zur Systemstabilität bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufnahme von Überschussstrom bei hoher Erzeugung</li>



<li>Entlastung des Netzes in Engpasssituationen</li>



<li>Effizientere Integration erneuerbarer Energien</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS übernehmen damit eine doppelte Funktion: <strong>Erlösquelle und systemrelevante Flexibilitätsoption</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Arbitrage macht BESS zum aktiven Marktteilnehmer</h2>



<p>Strom-Trading durch Arbitrage ist eine der attraktivsten FTM-Anwendungen für Batteriespeicher. Unternehmen profitieren nicht nur von zusätzlichen Erlösen, sondern auch von einer deutlich besseren Auslastung ihrer Speicher.</p>



<p>Mit steigender Volatilität der Strommärkte und zunehmender Digitalisierung wird Arbitrage künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Für Betreiber von BESS bedeutet das: <strong>Wer flexibel agiert und Marktsignale intelligent nutzt, kann erhebliche wirtschaftliche Potenziale erschließen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Strom-Trading mit BESS?</summary>
<p>Strom-Trading bezeichnet den Kauf und Verkauf von Strom am Markt. Mit einem BESS erfolgt dies automatisiert, um Preisunterschiede gezielt auszunutzen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bedeutet Arbitrage im Energiemarkt?</summary>
<p>Arbitrage ist die Nutzung von Preisunterschieden zwischen verschiedenen Zeitpunkten oder Märkten zur Erzielung von Gewinnen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Märkte sind relevant für Arbitrage?</summary>
<p>Vor allem der Day-Ahead- und der Intraday-Markt bieten attraktive Handelsmöglichkeiten.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Erlöse durch Strom-Trading?</summary>
<p>Je nach Marktphase und Anlagengröße können jährlich sechs- bis siebenstellige Erlöse erzielt werden.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Voraussetzungen braucht ein BESS für Arbitrage?</summary>
<p>Ein leistungsfähiges EMS, Marktzugang, freie Kapazitäten und ein geeigneter Netzanschluss sind entscheidend.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lastverschiebung (Load Shifting) mit BESS: Im BTM-Betrieb zur Atypik für geringere Bezugskosten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Apr 2026 12:27:44 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lastverschiebung mit Batteriespeichern senkt Stromkosten, indem Verbrauch gezielt in günstigere Zeitfenster verlagert wird. Im BTM-Betrieb lassen sich so Netzentgelte reduzieren und regulatorische Vorteile wie die atypische Netznutzung erschließen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung (Load Shifting) mit BESS: Im BTM-Betrieb zur Atypik für geringere Bezugskosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Lastverschiebung (Load Shifting)</strong> ist eine intelligente Strategie, um Stromkosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> in the <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> lässt sich der Stromverbrauch zeitlich optimieren – mit direkten Effekten auf <strong>Netzentgelte, Strombezugskosten und regulatorische Privilegien</strong>.</p>



<p>Im Fokus stehen dabei Stromtarife mit Hochlastzeitfenstern und die sogenannte <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/" type="post" id="15756">Atypical grid usage</a></strong>, die Unternehmen erhebliche Einsparpotenziale eröffnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Load Shifting?</h2>



<p><strong>Load shifting</strong> beschreibt die gezielte Verschiebung von Stromverbräuchen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weg von <strong>teuren oder netzbelasteten Zeiten</strong></li>



<li>hin zu <strong>günstigen oder netzentlasteten Zeitfenstern</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel ist es, Strom dann zu nutzen, wenn er wirtschaftlich und systemisch sinnvoll ist.</p>



<p>Im Gegensatz zu <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/" type="post" id="27863">Peak Shaving</a> geht es nicht primär um die Kappung von Lastspitzen, sondern um die <strong>zeitliche Optimierung des gesamten Lastprofils</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Lastverschiebung mit BESS?</h2>



<p>Ein Batteriespeicher ermöglicht es, Energie flexibel zwischenzuspeichern und bedarfsgerecht bereitzustellen. Dazu  nutzt ein BESS-Betreiber die Nieder- und Hochlastzeiten im Stromtarif seines Netzbetreibers gezielt aus. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Laden</strong> des Speichers in Niederlastzeiten (NLZ)<br>z. B. bei niedrigen Strompreisen oder PV-Überschüssen</li>



<li><strong>Entladen</strong> in Hochlastzeiten (HLZ)<br>z. B. bei hohen Preisen oder Netzbelastung</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="547" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-1024x547.jpg" alt="" class="wp-image-27913" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-1024x547.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-300x160.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-768x410.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastverschiebung-Load-Shifting-Grafik.jpg 1403w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gesteuert wird dieser Prozess durch ein <strong>Energy management system (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>)</strong>, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastgänge analysiert</li>



<li>Hochlastzeiten erkennt</li>



<li>Strompreise berücksichtigt</li>



<li>die Speicherbewirtschaftung automatisiert optimiert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Ein geglättetes, wirtschaftlich optimiertes Lastprofil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Atypische Netznutzung: Der zentrale Hebel</h2>



<p>Ein besonders wichtiger Anwendungsfall von Load Shifting ist die <strong>Atypical grid usage</strong>. Sie liegt dann vor, wenn die Jahreshöchstlast eines Unternehmens <strong>vorhersehbar außerhalb </strong>der vom Netzbetreiber veröffentlichten Hochlastzeitfenster auftritt.</p>



<p><strong>Hintergrund:</strong></p>



<p>Nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV können Unternehmen individuelle Netzentgelte erhalten, wenn sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ihren Stromverbrauch gezielt außerhalb definierter <strong>High load time window</strong> verlagern</li>



<li>das Netz in kritischen Zeiten entlasten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Hochlastzeiten werden jährlich vom Netzbetreiber festgelegt und basieren auf der Netzbelastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auslaufmodell: Bandlastregelung</h2>



<p>Zusätzlich zur atypischen Netznutzung kann bislang noch die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/" type="post" id="15735">Belt load</a>-Regulation</strong> gemäß § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV genutzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Voraussetzung: <strong>≥ 7.000 Benutzungsstunden pro Jahr</strong></li>



<li>Ziel: möglichst gleichmäßiger Strombezug</li>



<li>Vorteil: <strong>Netzentgeltreduktionen von bis zu 90 %</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtig</strong>: Diese Regelung wird im Rahmen der <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/" type="post" id="22626">Reform of electricity grid charges</a> (AgNeS) der Bundesnetzagentur auslaufen. Dennoch bleibt sie aber für viele Unternehmen aktuell noch relevant.</p>



<p>Ein BESS unterstützt hier, indem es die Lastschwankungen glättet und eine gleichmäßigere Netznutzung ermöglicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Rolle von BESS</h2>



<p>Ein BESS ermöglicht es Unternehmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Strombezug in Hochlastzeiten gezielt zu reduzieren</li>



<li>Lasten automatisch zu verschieben</li>



<li>Produktionsprozesse unverändert weiterzuführen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtig</strong>: Lastspitzen außerhalb dieser Zeitfenster sind bei atypischer Netznutzung <strong>nicht kostenrelevant</strong>.</p>



<p>Ergebnis: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deutlich reduzierte Netzentgelte </li>



<li>Optimierte Netznutzung </li>



<li>Wirtschaftlicher Betrieb ohne Produktionseingriffe</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich Load Shifting?</h2>



<p>Besonders geeignet ist Load Shifting durch BESS für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>vorhandenen RLM-Zählern und bekannten detaillierten Lastprofilen</li>



<li>high power consumption</li>



<li>Lasten, die sich nur schwierig in NLZ verschieben lassen</li>



<li>Zugang zu dynamischen Stromtarifen</li>



<li>Stromtarifen mit HLZ</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je stärker Lastprofile variieren, desto größer das Optimierungspotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer kann Lastverschiebung zur Atypik nutzen?</h2>



<p>Unternehmen mit einem Batteriespeicher sollten folgendes beachten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Erheblichkeitsschwelle</h3>



<p>Die HLZ-Leistung muss deutlich unter der Jahreshöchstleistung liegen. Die <strong>Mindestdifferenz</strong> ist abhängig von der Spannungsebene. Diese variieren von Höchstspannung (5%), Hochspannung (10%), Mittelspannung (20%) und Niederspannung (30%) sowie den jeweiligen Umspannungsebenen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mindestverlagerung</h3>



<p>Unabhängig von der prozentualen Differenz muss die tatsächliche Lastverschiebung mindestens <strong>100 kW</strong> betragen. Damit profitieren ausschließlich Unternehmen, die über ein großes und technisch realisierbares Lastverschiebungspotenzial verfügen und ihre Lastprofile flexibel anpassen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bagatellgrenze</h3>



<p>Die jährliche Ersparnis muss mindestens <strong>500 Euro </strong>betragen, um den zusätzlichen organisatorischen, technischen und administrativen Aufwand wirtschaftlich sinnvoll zu rechtfertigen. Nur wenn diese Mindestschwelle erreicht wird, ist die Umsetzung aus ökonomischer Sicht zweckmäßig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Fristen</h3>



<p>Der Antrag auf ein individuelles Netzentgelt muss bis spätestens 30. September beim zuständigen Netzbetreiber eingehen, damit er für das jeweilige Abrechnungsjahr berücksichtigt werden kann. Eine fristgerechte Antragstellung ist Voraussetzung für die Prüfung und Genehmigung durch den Netzbetreiber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Load Shifting mit BESS</h2>



<p>Auch unabhängig von regulatorischen Privilegien bietet Load Shifting klare finanzielle Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Strombezug zu günstigeren Zeiten</strong></li>



<li><strong>Reduzierung von Netzentgelten</strong></li>



<li><strong>Einkaufsoptimierung bei volatilen Strompreisen</strong></li>



<li><strong>Erhöhung der Eigenverbrauchsquote bei PV-Anlagen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/" type="post" id="21612">dynamic electricity tariffs</a> wird Load Shifting zunehmend relevant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abgrenzung zu anderen BTM-Strategien</h2>



<p>Kurz gesagt, optimiert die Lastverschiebung den Zeitpunkt des Strombezuges. Im Gegensatz dazu stehen die beiden BTM-Strategien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/" type="post" id="27863">Lastspitzenkappung (Peak Shaving)</a><strong>:</strong> Reduziert gezielt die höchste Lastspitze</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a><strong>:</strong> Maximiert die Nutzung selbst erzeugten Stroms</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis werden diese Strategien häufig kombiniert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Load Shifting macht Stromkosten planbar und flexibel</h2>



<p>Die Lastverschiebung mit BESS ist ein zentraler Baustein moderner Energiestrategien im BTM-Betrieb. Durch die gezielte zeitliche Steuerung des Stromverbrauchs lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzentgelte reduzieren</li>



<li>regulatorische Vorteile nutzen</li>



<li>Stromkosten nachhaltig senken</li>



<li>Lastprofile optimieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders in Kombination mit Eigenverbrauchsoptimierung und Peak Shaving entsteht ein ganzheitliches, wirtschaftlich hochattraktives Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Load Shifting?</summary>
<p>Load Shifting ist die gezielte Verschiebung von Stromverbrauch in günstigere oder netzentlastete Zeiträume.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bedeutet atypische Netznutzung?</summary>
<p>Unternehmen reduzieren ihren Verbrauch gezielt in Hochlastzeiten und erhalten dafür reduzierte Netzentgelte.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS beim Load Shifting?</summary>
<p>Ein Batteriespeicher speichert Strom in günstigen Zeiten und gibt ihn bei Bedarf wieder ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Load Shifting wirtschaftlich?</summary>
<p>Ja, durch geringere Netzentgelte und optimierten Strombezug lassen sich erhebliche Einsparungen erzielen.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebung (Load Shifting) mit BESS: Im BTM-Betrieb zur Atypik für geringere Bezugskosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lastspitzenkappung (Peak Shaving) durch BESS: Netzentgelte im BTM-Betrieb reduzieren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Apr 2026 09:24:45 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peak Shaving mit Batteriespeichern reduziert gezielt Lastspitzen und senkt so die Netzentgelte im BTM-Betrieb. Unternehmen profitieren von planbaren Stromkosten ohne Eingriffe in die Produktion. Der Beitrag zeigt, wie sich dieses Potenzial effizient heben lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Lastspitzenkappung (Peak Shaving) durch BESS: Netzentgelte im BTM-Betrieb reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Lastspitzenverschiebung (Peak Shaving)</strong> gehört zu den wirkungsvollsten Maßnahmen, um Stromkosten im industriellen Umfeld nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> in the <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> lassen sich insbesondere die <strong>Netzentgelte deutlich reduzieren</strong> – ein zentraler Kostenblock für Unternehmen.</p>



<p>Denn: Rund <strong>30–40 % des Industriestrompreises</strong> entfallen auf Netzentgelte – mit steigender Tendenz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Peak Shaving?</h2>



<p><strong>Peak Shaving</strong> beschreibt die gezielte Reduzierung kurzfristiger Lastspitzen im Stromverbrauch eines Unternehmens.</p>



<p>Diese Lastspitzen entstehen typischerweise durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>gleichzeitiges Anlaufen von Maschinen</li>



<li>parallele Produktionsprozesse</li>



<li>intensive Ladevorgänge (z. B. E-Mobilität)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Problem: Für viele Unternehmen wird ein erheblicher Teil der Netzentgelte auf Basis der <strong>höchsten gemessenen Leistung innerhalb eines 15-Minuten-Zeitraums pro Jahr</strong> berechnet. Bereits <strong>eine einzige Lastspitze</strong> kann die Stromkosten für ein ganzes Jahr erhöhen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Peak Shaving mit BESS?</h2>



<p>A <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> (BESS)</strong> wird gezielt eingesetzt, um diese Lastspitzen abzufangen.</p>



<p>Das Prinzip:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Speicher wird in Zeiten niedriger Last oder mit günstigem Strom geladen</li>



<li>Bei drohenden Lastspitzen entlädt sich der Speicher automatisch</li>



<li>Der Netzbezug wird dadurch aktiv begrenzt</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-27864" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Lastspitzenkappung-Peak-Shaving-Grafik.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gesteuert wird dieser Prozess durch ein <strong>Energy management system (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>)</strong>, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofile in Echtzeit analysiert</li>



<li>kritische Schwellenwerte erkennt</li>



<li>den Speicher sekundenschnell aktiviert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Die maximale Netzlast wird reduziert – und damit direkt die Kostenbasis der Netzentgelte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Peak Shaving wirtschaftlich so relevant?</h2>



<p>Der wirtschaftliche Hebel liegt im sogenannten <strong>Leistungspreis</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzentgelte setzen sich u. a. aus einem <strong>Arbeitspreis (kWh)</strong> and a <strong>Leistungspreis (kW)</strong> together</li>



<li>Der Leistungspreis basiert auf der <strong>höchsten gemessenen Lastspitze im Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch Peak Shaving wird genau dieser Wert reduziert.</p>



<p><strong>Typische Effekte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Senkung der Netzentgelte um <strong>zweistellige Prozentwerte</strong></li>



<li>Vermeidung unerwarteter Mehrkosten</li>



<li>Verbesserung der Planbarkeit der Stromkosten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Peak Shaving mit BESS</h2>



<p>Der Einsatz von BESS zur Lastspitzenverschiebung bietet klare betriebliche und wirtschaftliche Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduzierte Netzentgelte</strong> durch geringere Spitzenlast</li>



<li><strong>Keine Eingriffe in die Produktion</strong> necessary</li>



<li><strong>Automatisierte Steuerung</strong> über EMS</li>



<li><strong>Entlastung des internen Stromnetzes</strong></li>



<li><strong>Hohe Reaktionsgeschwindigkeit</strong> (Sekundenbereich)</li>



<li><strong>Verbesserte Kostentransparenz und Planbarkeit</strong></li>



<li><strong>Beitrag zur Amortisation des Speichersystems</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Im Gegensatz zu klassischen Lastabwurfstrategien bleibt der Betrieb vollständig stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenspiel mit anderen BTM-Strategien</h2>



<p>Peak Shaving ist besonders effektiv in Kombination mit weiteren BTM-Anwendungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a></strong> (z. B. Nutzung von PV-Strom)</li>



<li><strong>Lastverschiebung zur Atypik (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>)</strong></li>



<li><strong>Strompreisoptimierung bei dynamischen Tarifen</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Dadurch entsteht ein <strong>Multi-Use-Case</strong>, der die Wirtschaftlichkeit eines BESS deutlich erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Aspekte &amp; Netzentgeltsystematik</h2>



<p>Die Bedeutung von Peak Shaving hängt eng mit der aktuellen Netzentgeltsystematik zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Abrechnung erfolgt auf Basis des <strong>15-Minuten-Leistungsmaximums</strong></li>



<li>Hohe Lastspitzen wirken sich direkt auf die Jahreskosten aus</li>



<li>Gleichmäßige Netznutzung bzw. flexibler Verbrauch wird regulatorisch zunehmend incentiviert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Obwohl die gleichmäßige Netznutzung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/" type="post" id="15735">Belt load</a>) nach § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV im Rahmen der Netzentgeltreform bis 2029 abgeschafft wird, soll die <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/" type="post" id="15756">Atypical grid usage</a> nach § 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV bestehen oder sogar ausgebaut werden. Auch wenn sich regulatorische Rahmenbedingungen verändern, bleibt Peak Shaving ein zentraler Hebel zur Kostenreduktion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich Peak Shaving?</h2>



<p>Der Einsatz eines BESS zur Lastspitzenkappung ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohen Leistungsspitzen</li>



<li>energieintensiven Produktionsprozessen</li>



<li>stark schwankenden Lastprofilen</li>



<li>steigenden Netzentgelten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher die Lastspitzen, desto größer das Einsparpotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Peak Shaving macht Netzentgelte steuerbar</h2>



<p>Die Lastspitzenverschiebung durch BESS ist eine der effektivsten Maßnahmen, um Netzentgelte im Unternehmen nachhaltig zu senken. Durch den gezielten Einsatz von Batteriespeichern lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kostenrelevante Lastspitzen vermeiden</li>



<li>Stromkosten planbarer machen</li>



<li>Produktionsprozesse stabil halten</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird Peak Shaving zu einem zentralen Baustein moderner Energiestrategien im BTM-Betrieb – insbesondere im industriellen Umfeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachbegriffe kurz erklärt</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lastspitze:</summary>
<p>Kurzfristiger, hoher Stromverbrauch, der über dem normalen Niveau liegt</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>15-Minuten-Mittelwert:</summary>
<p>Zeitraum, in dem die maximale Leistung für die Netzentgeltabrechnung gemessen wird</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Leistungspreis:</summary>
<p>Kostenbestandteil der Stromrechnung basierend auf der höchsten bezogenen Leistung (kW)</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Peak Shaving:</summary>
<p>Strategie zur gezielten Reduzierung dieser Lastspitzen</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Peak Shaving?</summary>
<p>Peak Shaving bezeichnet die gezielte Reduzierung von Lastspitzen, um Netzentgelte zu senken.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum sind Lastspitzen teuer?</summary>
<p>Weil Netzentgelte bei vielen Unternehmen auf der höchsten gemessenen Leistung im Jahr basieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS beim Peak Shaving?</summary>
<p>Der Speicher gleicht kurzfristige Lastspitzen aus, indem er bei Bedarf Strom bereitstellt.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Einsparungen?</summary>
<p>In vielen Fällen lassen sich Netzentgelte um zweistellige Prozentsätze reduzieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Beeinflusst Peak Shaving die Produktion?</summary>
<p>Nein, der Speicher arbeitet automatisch im Hintergrund – ohne Eingriff in Prozesse.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Lastspitzenkappung (Peak Shaving) durch BESS: Netzentgelte im BTM-Betrieb reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS: Kosten im BTM-Betrieb reduzieren</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Apr 2026 08:05:31 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eigenverbrauchsoptimierung mit Batteriespeichern erhöht die Nutzung selbst erzeugter Energie und senkt so Stromkosten im BTM-Betrieb. Unternehmen reduzieren ihren Netzbezug und steigern gleichzeitig ihre Energieunabhängigkeit. Der Beitrag zeigt, wie sich dieses Potenzial wirtschaftlich nutzen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/">Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS: Kosten im BTM-Betrieb reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Self-consumption optimization</strong> ist einer der effektivsten Hebel, um Energiekosten im Unternehmen nachhaltig zu senken. Insbesondere im <strong>Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb</strong> ermöglicht der Einsatz von <strong>Batteriespeichern (BESS)</strong> eine deutlich effizientere Nutzung selbst erzeugter Energie – etwa aus Photovoltaik- oder KWK-Anlagen.</p>



<p>Unternehmen können so ihren Netzstrombezug reduzieren, Stromkosten senken und ihre Energieversorgung unabhängiger gestalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Eigenverbrauchsoptimierung?</h2>



<p>Eigenverbrauchsoptimierung beschreibt die gezielte Nutzung von selbst erzeugtem Strom im eigenen Betrieb – anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. Das Ziel ist klar: <strong>Möglichst viel des eigenen Stroms selbst verbrauchen, statt ihn günstig zu verkaufen und teuer zurückzukaufen.</strong></p>



<p>Without <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> liegt die Eigenverbrauchsquote in vielen Fällen nur bei <strong>30–40 %</strong>. Mit einem BESS sind hingegen <strong>≥ 70 % realistisch</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Eigenverbrauchsoptimierung mit BESS?</h2>



<p>Das Prinzip ist einfach, aber wirtschaftlich äußerst wirksam:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlagen erzeugen Strom vor allem <strong>mittags</strong></li>



<li>Der Strombedarf im Unternehmen entsteht jedoch oft <strong>zeitversetzt</strong> (z. B. morgens, abends oder nachts)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Speicher bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überschüsse werden eingespeist (niedrige Vergütung)</li>



<li>Gleichzeitig wird später Strom teuer aus dem Netz bezogen</li>
</ul>



<p></p>



<p>A <strong>BESS löst genau dieses Problem</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung von PV-Überschüssen</li>



<li>Zeitversetzte Nutzung im eigenen Betrieb</li>



<li>Automatisierte Steuerung über ein Energiemanagementsystem (EMS)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="398" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1024x398.jpg" alt="" class="wp-image-27844" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1024x398.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-300x117.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-768x298.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-1536x597.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS-18x7.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Eigenverbrauchsoptimierung-mit-BESS.jpg 1673w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Energiemanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a>) berücksichtigt dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofile</li>



<li>Strompreise und Tarife</li>



<li>Wetterprognosen</li>



<li>PV-Erzeugung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Vorteile der Eigenverbrauchsoptimierung</h2>



<p>Die Effekte sind unmittelbar messbar und wirken sich direkt auf die Betriebskosten aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ersatz von Netzstrom:</strong><br>Selbst erzeugter Strom ersetzt teuren Strombezug (typisch <strong>15–20 ct/kWh oder mehr</strong>)</li>



<li><strong>Höhere Eigenverbrauchsquote:</strong><br>Steigerung von ca. 30–40 % auf <strong>≥ 70 %</strong></li>



<li><strong>Reduktion von Netzentgelten und Abgaben</strong></li>



<li><strong>Schnellere Amortisation der PV- oder BESS-Investition</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Jede zusätzlich selbst genutzte Kilowattstunde verbessert die Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Rahmenbedingungen als zusätzlicher Treiber</h2>



<p>Die Bedeutung der Eigenverbrauchsoptimierung steigt auch durch neue regulatorische Vorgaben:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei PV-Neuanlagen gilt zunehmend eine <strong>Begrenzung der Einspeiseleistung (z. B. 60 %) ohne Steuerung</strong></li>



<li>Überschüssiger Strom muss ohne Speicher häufig <strong>abgeregelt werden</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Das bedeutet: <strong>Wertvolle Energie geht verloren.</strong></p>



<p>Ein BESS ermöglicht dagegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung statt Abregelung</li>



<li>spätere Nutzung im Betrieb</li>



<li>optional netzdienliche Nutzung (z. B. bei negativen Strompreisen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Vorteile für Unternehmen</h2>



<p>Neben den direkten Kosteneffekten ergeben sich zusätzliche strategische Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Energieunabhängigkeit</strong></li>



<li><strong>Stabilisierung der Stromversorgung im Betrieb</strong></li>



<li><strong>Reduktion von CO₂-Emissionen und Zertifikatskosten</strong></li>



<li><strong>Entlastung des Stromnetzes</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade im industriellen Umfeld wird Eigenverbrauch damit zu einem zentralen Bestandteil moderner Energiestrategien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen lohnt sich Eigenverbrauchsoptimierung besonders?</h2>



<p>Der Einsatz von BESS zur Eigenverbrauchsoptimierung ist besonders sinnvoll für Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>high power consumption</li>



<li>eigener PV-, BHKW- oder Windenergieanlage</li>



<li>Lastspitzen oder schwankendem Verbrauch</li>



<li>steigenden Energie- und Netzkosten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Strompreis, desto größer der wirtschaftliche Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Eigenverbrauchsoptimierung ist der Schlüssel zur Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Die Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS ist eine der effizientesten Maßnahmen, um Energiekosten im Unternehmen nachhaltig zu senken.</p>



<p>Durch die intelligente Speicherung und Nutzung von selbst erzeugtem Strom lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strombezugskosten deutlich reduzieren</li>



<li>Eigenverbrauchsquoten massiv steigern</li>



<li>regulatorische Nachteile vermeiden</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird klar: <strong>Ein BESS im BTM-Betrieb ist nicht nur eine technische Ergänzung, sondern ein zentraler wirtschaftlicher Baustein moderner Energieversorgung.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist Eigenverbrauchsoptimierung?</summary>
<p>Eigenverbrauchsoptimierung bedeutet, möglichst viel selbst erzeugten Strom im eigenen Unternehmen zu nutzen, statt ihn ins Netz einzuspeisen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hilft ein BESS dabei?</summary>
<p>Ein Batteriespeicher speichert überschüssigen Strom und stellt ihn zeitversetzt zur Verfügung – genau dann, wenn er benötigt wird.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch ist die Eigenverbrauchsquote mit Speicher?</summary>
<p>Mit BESS sind Eigenverbrauchsquoten von weit über 90 % möglich. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist das wirtschaftlich sinnvoll?</summary>
<p>Weil selbst genutzter Strom teuren Netzstrom ersetzt (ca. 15–20 ct/kWh), während eingespeister Strom nur gering vergütet wird.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Eigenverbrauchsoptimierung für jedes Unternehmen?</summary>
<p>Besonders für Unternehmen mit eigener Stromerzeugung und hohem Energiebedarf ist sie wirtschaftlich sehr attraktiv.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/">Eigenverbrauchsoptimierung durch BESS: Kosten im BTM-Betrieb reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Co-Location BESS als unverzichtbares Asset bei EE-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 02 Apr 2026 07:22:43 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27561</guid>

					<description><![CDATA[<p>Co-Location macht EE-Anlagen durch die gezielte Speicherung von Erzeugungsspitzen zu hochprofitablen und flexiblen Marktteilnehmern. Diese Kombination aus Erzeugung und Speicher sichert stabile Erlöse und maximiert die Effizienz vorhandener Netzanschlüsse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/">Co-Location BESS als unverzichtbares Asset bei EE-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sinkende Einspeisevergütungen, steigende Preisvolatilität und begrenzte Netzanschlüsse stellen Betreiber von Windparks und großen PV-Anlagen vor neue wirtschaftliche Herausforderungen. Strom wird zunehmend dann erzeugt, wenn die Preise niedrig oder sogar negativ sind – mit direkten Auswirkungen auf die Erlöse. In diesem dynamischen Umfeld entwickeln sich <strong>Co-Location BESS</strong> vom optionalen Zusatz zur existenziellen Notwendigkeit für Anlagenbetreiber und Investoren.</p>



<p>Durch die Kombination von Erzeugungsanlage und Batteriespeichersystem an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt entsteht ein <strong>flexibles System</strong>, das Strom nicht nur produziert, sondern auch gezielt vermarktet. Co-Location sorgt für effiziente Nutzung der Kapazitäten, höhere Erlöse und reduzierte Kosten. Zudem können solche Systeme als netzdienlich eingestuft werden und profitieren von regulatorischen Vergünstigungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Co-Location?</h2>



<p>Im Kern beschreibt Co-Location die gemeinsame Anbindung einer Erzeugungsanlage (PV oder Wind) und eines Batteriespeichers (BESS) <strong>an einen zentralen Netzverknüpfungspunkt</strong>. Beide Systeme teilen sich dabei nicht nur die physische Fläche, sondern auch die kostenintensive Infrastruktur wie Transformatoren und Umspannwerke. Je nach technischer und regulatorischer Einbindung wird in Deutschland zwischen zwei wesentlichen Modellen unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Grünstrom-Co-Location:</strong> Der Speicher wird ausschließlich mit Strom aus der direkt angeschlossenen EE-Anlage geladen. Ziel ist hierbei, die Erzeugungsspitzen in wertvollere Marktstunden zu verschieben.</li>



<li><strong>Graustrom-Co-Location:</strong> Der Speicher kann zusätzlich Energie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Dies ermöglicht eine deutlich höhere Flexibilität, da der Speicher eigenständig durch Energiearbitrage oder die Teilnahme an Regelenergiemärkten zusätzliche Erlöse generieren kann.</li>



<li><strong>Hybrid-Co-Location</strong>: Mehrere PV- und/oder Windkraftanlagen mit Speichern an einem Werksnetz gelten als ein integriertes Asset hinter dem Hauptzähler. Kombinationen aus verschiedenen EE-Energiequellen und Speichertechnologien sind möglich. Diese Variante eignet sich sehr gut für Innovationsausschreibungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bisher war diese Abgrenzung aufgrund der <strong>EEG-Förderlogik</strong> strikt notwendig, um den Anspruch auf Vergütung nicht durch einen Mischbetrieb mit Netzstrom zu gefährden. Doch der regulatorische Rahmen wandelt sich. Durch neue Regelungen wie <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/" type="post" id="24706">MiSpeL</a></strong> (Mark­tin­te­gra­ti­on von Spei­chern und La­de­punk­ten) wird diese Problematik zunehmend im Sommer 2026 aufgeweicht. Co-Location-Anlagen können heute mit <strong>intelligenten Messkonzepten</strong> sowohl die EEG-Förderung sichern als auch von Investitionszuschüssen aus Innovationsausschreibungen profitieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Kopplungsarten: AC vs. DC</h3>



<p>Je nachdem, an welcher Stelle das BESS in das System eingebunden wird, unterscheidet man zwei Konzepte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>DC-Kopplung:</strong> Der Speicher wird auf der Gleichstromseite, also noch vor dem Wechselrichter der EE-Anlage, eingebunden. Dies ist oft effizienter, da Wandlungsverluste (von DC zu AC und zurück) minimiert werden.</li>



<li><strong>AC-Kopplung:</strong> Hier wird der Speicher auf der Wechselstromseite hinter dem Wechselrichter angebunden. Dieses Modell ist besonders flexibel für die Nachrüstung (Retrofit) bestehender Parks geeignet, da die Erzeugungsanlage technisch weitgehend unberührt bleibt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Die zentralen Komponenten eines Co-Location-Systems</h3>



<p>Damit aus den Einzelkomponenten ein wirtschaftlich optimiertes Gesamtsystem wird, sind folgende Bausteine entscheidend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die EE-Erzeugungsanlage:</strong> Liefert die primäre erneuerbare Energie direkt am gemeinsamen Anschluss.</li>



<li><strong>Der Batteriespeicher (BESS):</strong> Fungiert als Flexibilitätselement für Pufferung, Glättung und die zeitversetzte Einspeisung.</li>



<li><strong>Das Energiemanagementsystem (EMS):</strong> Dies ist die Steuerungssoftware, die Erzeugung, Speicher und Strommarkt miteinander verknüpft. Sie wertet in Echtzeit Preise, Wetterprognosen und Speicherzustände aus, um automatisiert Handelsentscheidungen zu treffen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Stand-Alone-Speicher vs. Co-Location</h3>



<p>Ein Stand-Alone-BESS ist direkt durch einen eigenen Anschluss an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und ist, im Gegensatz zu Co-Location, <strong>nicht</strong> mit einer Erzeugungsanlage gekoppelt. Er lädt und entlädt <strong>ausschließlich Netzstrom</strong> und kann dadurch äußerst flexibel reagieren. Dies gilt für unternehmensinterne Signale wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Lastverschiebungen</a> oder Lastspitzen sowie für externe Signale, wie Arbitrage durch Spot/Intraday-Preisen in Echtzeit oder Engpassmanagement im öffentlichen Stromnetz.</p>



<p>Bei Co-Location für reine Erzeugeranlagen liegt der Fokus klar auf der <strong>Vermarktung </strong>des grünen Stroms. Hier sorgt das BESS für optimiertes und zeitversetztes Einspeisen bei gleichzeitiger Nutzung der vorhandenen Anschlussleistung für Effizienz. Sofern ein verbrauchendes Unternehmen einen Co-Location Speicher betreibt, erweitern sich die Ziele. Dann stehen meist Maximierung des Eigenverbrauchts, Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/" type="post" id="15756">Atypical grid usage</a> im Mittelpunkt. Möglich sind aber auch Erlöse durch Strom-Trading und Regelenergie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grünstrom-Co-Location: Fokus auf EE-Einspeisung</h2>



<p>Im Modell der Grünstrom-Co-Location dient das BESS als exklusives Flexibilitäts-Tool für die vor Ort erzeugte Energie. In dieser Konfiguration wird das BESS ausschließlich mit Strom aus der direkt angeschlossenen Wind- oder Photovoltaikanlage geladen. Ein Netzbezug zum Laden der Batterien findet nicht statt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="305" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-1024x305.jpg" alt="" class="wp-image-27562" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-1024x305.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-300x89.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-768x228.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Gruenstrom-Grafik.jpg 1496w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Hauptziel einer Grünstrom-Co-Location-Konfiguration ist die Optimierung der Capture Rate. Da EE-Anlagen oft gleichzeitig einspeisen, wenn das Angebot hoch und die Preise niedrig sind, liegt ihr erzielter Marktwert häufig deutlich unter dem durchschnittlichen Börsenpreis. Der Grünstrom-Speicher wirkt hier als Puffer. Er verschiebt die Einspeisung von Erzeugungsspitzen in Stunden mit höherem Preisniveau. Marktanalysen zeigen, dass sich die Capture Rate dadurch um etwa <strong>10 bis 15 % </strong>steigern lässt.</p>



<p>Da das BESS keinen Netzstrom bezieht und so bereits eine klare bilanzielle Trennung von Netz- und Grünstrom besteht, vereinfacht dieses Co-Location-System auch den Erhalt der <strong>EEG funding</strong> für den eingespeisten Strom. Zudem sind Grünstrom-Speicher oft zentraler Bestandteil von Geboten in <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/" type="post" id="22596">Innovation tenders</a></strong>, bei denen Anlagenkombinationen mit einer festen Marktprämie bezuschusst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Graustrom-Co-Location: Maximale Flexibilität</h2>



<p>Die Graustrom-Co-Location bricht die strikte Abhängigkeit von der lokalen Erzeugung auf. Hier teilen sich Erzeugungsanlage und Speicher zwar den Netzanschluss, das BESS kann jedoch sowohl Strom aus der eigenen Anlage als auch <strong>Energie aus dem öffentlichen Stromnetz</strong> beziehen. Dies erweitert die Erlöspotentiale des Speichers um Front-of-the-Meter (FTM) Anwendungen. Hierbei wird das BESS zum echten Marktteilnehmer. Betreiber profitieren durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> und können Zusatzerträge durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a> generate.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="301" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-1024x301.jpg" alt="" class="wp-image-27563" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-1024x301.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-300x88.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-768x226.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/04/Co-Location-Graustrom-Grafik.jpg 1505w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Aufgrund der hocheffizienten Auslastung erzielen Graustrom-Co-Location-Modelle oft deutlich höhere Renditen. Aktuelle Analysen beziffern das Potenzial für den <strong>Internal Rate of Return (IRR) auf etwa 12 bis 18 %</strong>, während rein grüne Modelle oft im Bereich von 8 bis 12 % liegen. Die Erlöse können insgesamt um <strong>50 bis 100 % höher</strong> ausfallen als bei reinen Grünstromlösungen.</p>



<p>Die größte Hürde für Graustrom-Modelle war bisher jedoch die komplexe Abgrenzung zur EEG-Förderung, die allerdings durch die Bundesnetzagentur jetzt massiv entschärft wird. Durch intelligente Messkonzepte können Betreiber künftig die Vorteile des freien Markthandels nutzen, ohne die finanzielle Absicherung ihrer EE-Anlage zu gefährden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sich Co-Location rechnet</h2>



<p>Die Kombination von Erzeugung und Speicher (BESS) am selben Standort transformiert ein volatiles Asset in eine planbare Erlösmaschine. Die wirtschaftlichen Vorteile lassen sich in drei Kernbereiche unterteilen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Maximierung der Netznutzung (CAPEX-Effizienz)</h3>



<p>Der Netzanschluss ist oft das Nadelöhr und ein erheblicher Kostenfaktor bei EE-Projekten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höherer Energiedurchsatz:</strong> Co-Location ermöglicht es, mehr Energie über denselben Anschlusspunkt zu vermarkten, ohne die Anschlusskapazität physisch ausbauen zu müssen.</li>



<li><strong>Vermeidung von Abregelung:</strong> Bei Netzengpässen oder negativen Preisen muss die Anlage nicht abgeschaltet werden. Der Strom fließt stattdessen in das BESS und wird später profitabel eingespeist.</li>



<li><strong>Infrastruktur-Synergien:</strong> Da Transformatoren, Leitungen und die Umspannanlage gemeinsam genutzt werden, sinken die spezifischen Investitionskosten pro installierter Kilowattstunde im Vergleich zu Stand-Alone-Systemen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Optimierung von ROI &amp; IRR</h3>



<p>Ein Co-Location-System diversifiziert das Risikoprofil und steigert die Rentabilität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Steigerung der Capture Rate:</strong> Durch die zeitliche Verschiebung der Einspeisung (Energy Shifting) erzielt der Parkbetreiber einen höheren Durchschnittspreis pro verkaufter Kilowattstunde.</li>



<li><strong>Zusätzliche Erlösströme:</strong> Besonders im Graustrom-Betrieb können durch Energy-Trading und Regelenergie (FCR/aFRR) sehr hohe Erlöse generiert werden, die völlig unabhängig vom Wetter sind.</li>



<li><strong>Attraktive Renditen:</strong> Während reine PV- oder Windprojekte oft unter Preisdruck stehen, erreichen Co-Location-Projekte je nach Betriebsmodell eine Eigenkapitalrendite (<strong>IRR</strong>) von <strong>12 % bis 18 %</strong>.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Risikomanagement &amp; Zukunftssicherheit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Schutz vor Negativpreisen:</strong> Betreiber umgehen das Risiko, bei negativen Strompreisen für die Einspeisung bezahlen zu müssen oder die Marktprämie zu verlieren.</li>



<li><strong>Bankability:</strong> Die verstetigten Cashflows durch den Speicher erhöhen die Finanzierbarkeit bei Banken und Investoren, da die Abhängigkeit von reinen Wetterprognosen sinkt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die reine Einspeisung lohnt sich für Betreiber von Erzeugungsanlagen nicht mehr. In einem Markt mit hoher Volatilität und knappen Netzkapazitäten ist <strong>Co-Location der neue Standard</strong> für wirtschaftliche EE-Projekte.</p>



<p>Durch die Kopplung von Erzeugung und Speicher werden PV- und Windparks zu flexiblen Marktteilnehmern, die ihre Erlöse aktiv steuern können. Ob durch die Sicherung der EEG-Förderung im Grünstrom-Modell oder maximale Gewinne im Graustrom-Handel: Co-Location ist der <strong>strategische Renditebooster</strong>, der die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien langfristig sichert.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/">Co-Location BESS als unverzichtbares Asset bei EE-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Project Management in Practice: CUBE CONCEPTS on Energy Projects at Niederrhein University of Applied Sciences</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/projektmanagement-in-der-praxis-cube-concepts-zu-energieprojekten-an-der-hochschule-niederrhein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 30 Mar 2026 14:29:26 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27554</guid>

					<description><![CDATA[<p>At Hochschule Niederrhein, we provided practical project management for complex energy and PV infrastructure. The course offered students ideal preparation for the GPM basic certification and the real challenges of the energy transition.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/projektmanagement-in-der-praxis-cube-concepts-zu-energieprojekten-an-der-hochschule-niederrhein/">Projektmanagement in der Praxis: CUBE CONCEPTS zu Energieprojekten an der Hochschule Niederrhein</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die VWI-Hochschulgruppe Niederrhein e.V. hatte Ende März gemeinsam mit der <strong>GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V.</strong> einen dreitägigen Projektmanagementkurs in Krefeld organisiert. CUBE CONCEPTS war dabei als Praxispartner aktiv eingebunden und übernahm die inhaltliche Vermittlung zentraler Aspekte des technischen Projektmanagements. Die vollständig ausgebuchte Veranstaltung unterstreicht die hohe Relevanz von fundiertem Projektmanagement – insbesondere im Kontext zunehmend komplexer Energieprojekte und der Anforderungen der Energiewende.</p>



<p>Die inhaltliche Grundlage des Kurses bildet das etablierte Ausbildungskonzept der GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V., die sowohl die Lerninhalte bereitstellt als auch die abschließende Zertifizierungsprüfung verantwortet. Über den VWI-Dachverband werden diese Inhalte durch qualifizierte Trainer aufbereitet und im Rahmen von Seminaren an Hochschulen vermittelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieprojekte im Fokus</h2>



<p>Im Rahmen des 18-stündigen Seminars vermittelten <strong>Anna Pitzen</strong> and <strong>Patrick Thiede</strong> von CUBE CONCEPTS umfassende Einblicke in das technische Projektmanagement. Im Fokus standen die Planung, Steuerung und Umsetzung komplexer Projekte. Dabei lag der Schwerpunkt auf Energieinfrastruktur, Photovoltaik- und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a>-Projekten im gewerblichen und industriellen Umfeld. Darüber hinaus wurden projektspezifische Rahmenbedingungen wie Netzanschluss, regulatorische Anforderungen sowie wirtschaftliche Aspekte eingeordnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Methoden im Projektmanagement</h2>



<p>Ein zentraler Bestandteil des Kurses war die <strong>praxisnahe Vermittlung</strong> etablierter Methoden und Prozesse des Projektmanagements. Hierzu zählten unter anderem Projektstrukturierung, Termin- und Ressourcenplanung, Risikomanagement sowie die Koordination unterschiedlicher Projektbeteiligter. Auch typische Herausforderungen aus <strong>realen Energieprojekten</strong> konnte Patrick Thiede gezielt aufgreifen – von der Projektentwicklung über Genehmigungsprozesse bis hin zur Umsetzung und Inbetriebnahme. Ergänzt wurde dies durch interaktive Diskussionen und Fallbeispiele, in denen die Studierenden konkrete Fragestellungen analysieren und eigenständig Lösungsansätze erarbeiten konnten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="620" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto-1024x620.jpg" alt="" class="wp-image-28178" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto-1024x620.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto-300x182.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto-768x465.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/CUBE-CONCEPTS-Hochschule-Niederrhein-Gruppenfoto.jpg 1471w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifikat &amp; Prüfung </h2>



<p>Der Projektmanagementkurs fand vom 27. bis 29. März am Campus Krefeld Süd statt und umfasste insgesamt 18 Seminarstunden. Im Anschluss besteht nun für die Teilnehmenden die Möglichkeit, eine Prüfung zum <strong>GPM-Basiszertifikat</strong> abzulegen und damit ihre Kenntnisse im Projektmanagement formal zu qualifizieren. Das Zertifikat bietet insbesondere für Studierende einen <strong>strukturierten Einstieg</strong> in das professionelle Projektmanagement und erhöht die Anschlussfähigkeit an industrielle Praxisprojekte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachkräfte für Projektmanagement &amp; Energieprojekte</h2>



<p>Mit dem Engagement in der akademischen Lehre leistet CUBE CONCEPTS einen Beitrag zur Ausbildung zukünftiger Fachkräfte im Bereich Projektmanagement und Energieprojekte. Gleichzeitig wird der Wissenstransfer zwischen Praxis und Hochschule gezielt gefördert. Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an qualifizierten Fachkräften für die Planung und Umsetzung von Energieinfrastrukturprojekten stellt dies einen wichtigen Baustein dar. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende insgesamt.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/projektmanagement-in-der-praxis-cube-concepts-zu-energieprojekten-an-der-hochschule-niederrhein/">Projektmanagement in der Praxis: CUBE CONCEPTS zu Energieprojekten an der Hochschule Niederrhein</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) als verbindlicher Fahrplan zur Klimaneutralität</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/das-bundes-klimaschutzgesetz-ksg-als-verbindlicher-fahrplan-zur-klimaneutralitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 26 Mar 2026 07:02:21 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als gesetzliche Staatsaufgabe macht das KSG Klimaschutz messbar und klagbar, um die Freiheit künftiger Generationen zu sichern. Es dient als strategischer Wegweiser, der Investitionen in erneuerbare Energien langfristig absichert und beschleunigt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The&nbsp;<strong>Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)</strong>&nbsp;von 2019 ist das zentrale deutsche Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen und Umsetzung der Energiewende. Es legt verbindliche Ziele fest und regelt Sektoren wie Energie, Industrie und Gebäude. <strong>Climate protection</strong> ist kein freiwilliges Ziel mehr, sondern eine <strong>gesetzliche Staatsaufgabe</strong>. Damit reagiert der Gesetzgeber auch auf das historische Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2021, das klargestellt hat, dass heutige Versäumnisse nicht die Freiheitsrechte künftiger Generationen gefährden dürfen.</p>



<p>Für die Gesellschaft und die Wirtschaft bedeutet das KSG vor allem Planungssicherheit. Es definiert <strong>klare Pfade zur Emissionsminderung</strong> und markiert den unumkehrbaren Weg hin zur Treibhausgasneutralität bis zum Jahr 2045. Durch feste Kontrollmechanismen und die Einbindung unabhängiger Wissenschaftler stellt das Gesetz sicher, dass Deutschland seine internationalen Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen einhält und die notwendige Transformation der Sektoren – von der Energieversorgung bis zum Verkehr – konsequent vorantreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Basis des Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG)</h2>



<p>Die Basis des KSG bildet ein Dreiklang aus völkerrechtlichen Zusagen, verfassungsrechtlichen Leitplanken und harten wissenschaftlichen Fakten. Den obersten Rahmen setzt das <strong>Pariser Klimaschutzabkommen</strong>, mit dem sich Deutschland 2015 international verpflichtet hat, die globale Erderwärmung auf deutlich unter 2° C – idealerweise auf 1,5° C – zu begrenzen. Das KSG ist das Instrument, um diese globalen Ziele in nationales Recht zu gießen und für alle Sektoren verbindlich zu machen.</p>



<p>Eine entscheidende Rolle spielt zudem das <strong>Grundgesetz</strong>, insbesondere nach dem wegweisenden „Klima-Beschluss“ des Bundesverfassungsgerichts von 2021. Die Richter stellten klar, dass der Staat verpflichtet ist, die natürlichen Lebensgrundlagen auch mit Blick auf die Freiheit künftiger Generationen zu schützen. Gestützt auf Art. 20a GG (Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen) gilt Klimaschutz als Freiheitsrecht für die darin beschriebene „Generationengerechtigkeit“.</p>



<p>Strukturell fußt das KSG auf dem Konzept des <strong>CO₂-Budgets</strong>. Da jede Tonne Treibhausgas in der Atmosphäre die Temperatur weiter steigen lässt, berechnet die Wissenschaft (etwa der Weltklimarat IPCC), wie viel Kohlendioxid Deutschland maximal noch ausstoßen darf, um die Pariser Ziele nicht zu verfehlen. Das KSG übersetzt dieses Budget in konkrete jährliche Minderungsziele und schafft so die Verbindung zwischen physikalischer Notwendigkeit und politischem Handeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fahrplan zur Klimaneutralität</h2>



<p>Herzstück des KSG ist ein verbindlicher Stufenplan, der den Weg Deutschlands bis zur Mitte des Jahrhunderts festlegt. Der Plan zur Klimaneutralität bis 2045 ist dabei ambitioniert. Viele andere EU-Staaten avisieren dies erst fünf Jahre später. Um dieses übergeordnete Ziel zur erreichen, definiert das Gesetz <strong>zwei zentrale Zwischenetappen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bis zum Jahr <strong>2030</strong> müssen die Emissionen um mindestens <strong>65 %</strong> gegenüber dem Referenzjahr 1990 sinken.</li>



<li>Bis zum Jahr <strong>2040</strong> must <strong>88 %</strong> der Emissionen gesenkt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dieser Zielpfad stellt sicher, dass die Lasten der CO₂-Minderung nicht einseitig auf die späten 2030er Jahre verschoben werden, sondern eine kontinuierliche Transformation stattfindet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="470" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1024x470.jpg" alt="" class="wp-image-27540" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1024x470.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-300x138.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-768x353.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-1536x706.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/KSG-Zielpfad-Grafik.jpg 1561w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Über das Ziel der Neutralität hinaus geht das Gesetz sogar noch einen Schritt weiter: Für die Zeit <strong>nach 2050</strong> strebt die Bundesrepublik <strong>negative Emissionen</strong> an. In dieser Phase soll Deutschland der Atmosphäre mehr Treibhausgase entziehen, als es emittiert, um einen aktiven Beitrag zur dauerhaften Stabilisierung des Weltklimas zu leisten. Dieser langfristige Fahrplan gibt der Wirtschaft und der Gesellschaft die notwendige Orientierung für Investitionen in klimafreundliche Technologien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sektoren &amp; Anforderungen: Wer trägt die Verantwortung?</h2>



<p>Die Umsetzung der Klimaziele verteilt sich auf die zentralen Pfeiler der Gesellschaft und Wirtschaft. Das KSG unterscheidet dabei sechs Verantwortungsbereiche:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiewirtschaft</li>



<li>Industry</li>



<li>Verkehr</li>



<li>Gebäude</li>



<li>Agriculture</li>



<li>Abfallwirtschaft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Jeder dieser Sektoren steht vor individuellen Herausforderungen – während die Energiewirtschaft den Kohleausstieg und den Ausbau erneuerbarer Energien forciert, konzentriert sich der Gebäudesektor auf energetische Sanierungen und der Verkehr auf die Mobilitätswende.</p>



<p>Mit der <strong>Novelle des KSGs</strong> im Jahr <strong>2024</strong> hat sich die Art und Weise, wie diese Sektoren kontrolliert werden, grundlegend gewandelt. Ursprünglich war das Gesetz starr, so dass jeder Bereich über ein exaktes jährliches Emissionsbudget verfügte, das nicht überschritten werden durfte. Seit der Reform gilt nur noch die <strong>sektorübergreifenden Gesamtrechnung. </strong>Diese Flexibilisierung soll verhindern, dass kleinteilige Nachsteuerungen die Gesamteffizienz bremsen.</p>



<p>Gleichzeitig bleibt die Verantwortung der einzelnen Ministerien bestehen, denn die Projektionsdaten zeigen weiterhin genau auf, wo die größten Lücken klaffen. Die Reform weg von der „Bestrafung“ einzelner Sektoren hin zum Blick auf das Gesamtziel soll die Klimapolitik pragmatischer und handlungsfähiger machen, ohne die Ambition des 2030-Ziels aufzuweichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Puls des KSGs: Monitoring &amp; Kontrolle</h2>



<p>Mit der Novelle des KSGs hat sich auch der Kontrollmechanismus geändert. Während die <strong>Erhebung der Daten</strong> weiterhin jährlich erfolgt, findet die <strong>politische Steuerung</strong> nun in größeren Zyklen statt, um langfristige Trends besser bewerten zu können. Der Ablauf gliedert sich in folgende Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Jährliche Datenerhebung im März</strong>: Das Umweltbundesamt veröffentlicht weiterhin die Emissionsdaten des Vorjahres. Dies ist die rückblickende Erfolgskontrolle, die zeigt, wie viel CO₂ die Sektoren ausgestoßen haben.</li>



<li><strong>Wissenschaftliche Prüfung (April):</strong> Der unabhängige Expertenrat für Klimafragen (ERK) prüft diese Daten innerhalb von sechs Wochen. Er bewertet, ob die Zahlen plausibel sind und ob der eingeschlagene Pfad rechnerisch noch stimmt.</li>



<li><strong>Strategische Prüfung (alle zwei Jahre): </strong>Die Bundesregierung muss einen umfassenden Projektionsbericht vorlegen, der die Emissionen basierend auf den aktuellen Maßnahmen für die Jahre 2030, 2040 und 2045 prognostiziert.</li>



<li><strong>Nachsteuerungspflicht:</strong> Sofern der Expertenrat erkennt, dass einzelne Sektoren zwei Jahre hintereinander die Ziele verfehlt haben, muss die Bundesregierung neue Klimaschutzprogramme mit zusätzlichen Maßnahmen beschließen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch diesen Wechsel von der jährlichen Sektorbetrachtung zur zweijährlichen Gesamtprojektion soll verhindert werden, dass temporäre Schwankungen (z. B. ein besonders kalter Winter oder kurze Konjunktursprünge) zu hektischen, aber wenig wirksamen Sofortprogrammen führen. Der Fokus liegt nun auf der Substanz der langfristigen Klimapolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die unabhängige Instanz im KSG: Der Expertenrat für Klimafragen</h2>



<p>Um sicherzustellen, dass Klimaschutz nicht allein politischen Erwägungen folgt, hat das Gesetz mit dem <strong>Expertenrat für Klimafragen</strong> ein unabhängiges Kontrollorgan geschaffen. Das Gremium besteht aus fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen, die für jeweils fünf Jahre berufen werden. Seit September 2025 arbeitet der Rat in einer neuen Besetzung unter dem Vorsitz von <strong>Dr. Barbara Schlomann</strong>. Die Mitglieder sind in ihrer Arbeit unabhängig und an keine Weisungen der Bundesregierung gebunden.</p>



<p>Die Aufgaben des Expertenrats sind seit der Reform 2024 noch strategischer geworden. Das Gremium prüft nicht nur jährlich die vom Umweltbundesamt erhobenen Emissionsdaten auf ihre Richtigkeit, sondern bewertet vor allem die alle zwei Jahre erscheinenden <strong>Projektionsdaten</strong> der Regierung. Sobald der Rat feststellt, dass die Summe der Emissionen bis 2030 voraussichtlich über dem erlaubten Budget liegen wird, löst dies die gesetzliche Pflicht zur Nachsteuerung aus.</p>



<p>Darüber hinaus hat der Expertenrat den Auftrag, die Klimaschutzprogramme der Bundesregierung auf ihre Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und sozialen Auswirkungen zu prüfen. In seinen umfassenden <strong>Zweijahresgutachten</strong> bewertet der Rat zudem die bisherigen Entwicklungen und Trends. Die wissenschaftliche Einordnung soll verhindern, dass sich die Politik auf optimistische Annahmen zurückzieht, die physikalisch oder ökonomisch nicht haltbar sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Durchsetzungsmechanismen des KSG</h2>



<p>Der primäre Motor des Gesetzes ist die <strong>gesetzliche Nachsteuerungspflicht</strong>. Sobald der Expertenrat Abweichungen erkennt, ist die Bundesregierung zum Handeln gezwungen. Sie muss innerhalb von zwölf Monaten ein Klimaschutzprogramme beschließen, die konkrete Maßnahmen enthalten, um die prognostizierte Lücke zu schließen.</p>



<p>Die zweite, oft noch wirkungsvollere Ebene ist die <strong>gerichtliche Überprüfbarkeit</strong>. Da gemäß Bundesverfassungsgericht Klimaschutz ein Freiheitsrecht ist, kann jede Privatperson oder jeder Verband gegen eine unzureichende Klimapolitik klagen. Sofern die Bundesregierung nicht nachgebessert, zwingt sie anschließend das Bundesverwaltungsgericht oder das Bundesverfassungsgericht. Dies erzeugt einen enormen politischen Druck, der nicht ignoriert oder aufgeschoben werden kann. Letztendlich wacht Justiz darüber, dass die im Gesetz versprochene Generationengerechtigkeit auch tatsächlich gewahrt bleibt. Damit hat das KSG eine Verbindlichkeit erreicht, die weit über herkömmliche politische Leitlinien hinausgeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erneuerbare Energien als Motor des KSG</h2>



<p>Alle Sektoren benötigen Energie und eine grüne Elektrifizierung ist der Schlüssel, um den Zielpfad einhalten zu können. Ohne Windkraft, Photovoltaik und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a> lassen sich weder die Industrie transformieren noch die Ziele im Verkehrs- oder Gebäudesektor (Stichwort: E-Mobilität und Wärmepumpen) erreichen.</p>



<p>Eine der wichtigsten rechtlichen Neuerungen, die eng mit den Zielen des KSG verknüpft ist, ist das Prinzip des <strong>überragenden öffentlichen Interesses</strong>. Das Bundes-Klimaschutzgesetz stützt den Ausbau der Erneuerbaren beispielsweise durch die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Wind- oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks</a>. Bei Abwägungsentscheidungen haben sie nun ein deutlich höheres rechtliches Gewicht und das KSG liefert die Rechtfertigung, da der Klimaschutz als Staatsziel verankert ist.</p>



<p>Darüber hinaus schafft das Gesetz eine bisher ungekannte <strong>Investitionssicherheit</strong>. Durch die festgeschriebenen Minderungsziele bis 2030 und 2045 gibt das KSG den langfristigen Pfad vor, der unabhängig von wechselnden politischen Konstellationen Bestand hat. Unternehmen und Investoren wissen, dass Einsatz fossile Energieträger gesetzlich begrenzt ist und die Nachfrage nach sauberen Lösungen kontinuierlich steigen muss.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-bundes-klimaschutzgesetz-ksg-als-verbindlicher-fahrplan-zur-klimaneutralitaet/">Das Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) als verbindlicher Fahrplan zur Klimaneutralität</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BVMW Annual Reception 2026: Why Freedom Means Responsibility</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bvmw-jahresempfang-2026-warum-freiheit-verantwortung-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 25 Mar 2026 08:26:58 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27534</guid>

					<description><![CDATA[<p>The BVMW annual reception in Cologne provided valuable impetus on competitiveness, red tape reduction, and technological sovereignty. CUBE CONCEPTS used the top-class event to deepen the dialogue on the responsibility of small and medium-sized enterprises (SMEs) in the current energy transition.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bvmw-jahresempfang-2026-warum-freiheit-verantwortung-bedeutet/">BVMW Jahresempfang 2026: Warum Freiheit Verantwortung bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 19. März 2026 war unser Sales-Team beim diesjährigen <strong>Jahresempfang des BVMW</strong> (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) in Köln vertreten. Unter dem wegweisenden Leitmotiv <strong>„Freiheit ist Verantwortung“</strong> versammelte die Veranstaltung hochkarätige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, der Bundeswehr und Gesellschaft.</p>



<p>For <strong>CUBE CONCEPTS</strong> waren Jasin, Luca und Guido vor Ort, um wertvolle Impulse aufzugreifen und den Dialog mit anderen Entscheidern zu suchen. Der Abend machte deutlich: In einem zunehmend komplexen Umfeld ist unternehmerische Freiheit untrennbar mit der Verantwortung für stabilere Rahmenbedingungen verbunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Mittelstand als Brückenbauer: Themen, die bewegen</h2>



<p>In einer inspirierenden, industriell geprägten Kulisse standen die zentralen Herausforderungen für den deutschen Mittelstand im Fokus. Die Vorträge und Diskussionen griffen genau die Themen auf, die auch unsere tägliche Arbeit bei CUBE CONCEPTS maßgeblich prägen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energie &amp; Wettbewerb:</strong> Sicherstellung wettbewerbsfähiger und verlässlicher Energiepreise.</li>



<li><strong>Bürokratieabbau:</strong> Reduzierung administrativer Hürden für mehr Innovationskraft.</li>



<li><strong>Digitalisierung:</strong> Förderung einer leistungsfähigen und sicheren Digitalinfrastruktur.</li>



<li><strong>Sicherheit:</strong> Stärkung von Cybersicherheit und souveränen Datenräumen.</li>



<li><strong>Mobilität:</strong> Technologieoffene und wirtschaftliche Lösungen für die Zukunft.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="620" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026-1024x620.jpg" alt="CUBE CONCEPTS Team Jasin, Luca, and Guido at the BVMW Annual Reception 2026 in Cologne" class="wp-image-27535" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026-1024x620.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026-300x182.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026-768x465.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BMV-Jahresempfang-2026.jpg 1426w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse von Experten aus Wirtschaft und Sicherheit</h2>



<p>Die Speaker des Abends unterstrichen die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von wirtschaftlicher Stärke und technologischer Souveränität. Zu den Gästen zählten unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Christoph Ahlhaus</strong> (Vorsitzender der Bundesgeschäftsführung des BVMW)</li>



<li><strong>André Bodemann</strong> (Stv. Befehlshaber des Operativen Führungskommandos der Bundeswehr)</li>



<li><strong>Karl-Heinz Land</strong> (Unternehmer und Digitalisierungsexperte)</li>



<li><strong>Hans-Jürgen Völz</strong> (Bundesgeschäftsleiter Volkswirtschaft des BVMW)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders der Vortrag von André Bodemann verdeutlichte, wie eng nationale Sicherheit und eine resiliente Wirtschaft miteinander verknüpft sind – eine Perspektive, die im aktuellen Weltgeschehen relevanter ist denn je ist und im Anschluss rege diskutiert wurde. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vernetzung als Schlüssel zum Erfolg</h2>



<p>Der BVMW Jahresempfang 2026 hat gezeigt, dass der Mittelstand der zentrale Treiber für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftlichen Zusammenhalt ist. Für CUBE CONCEPTS war die Teilnahme eine hervorragende Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und frische Perspektiven für unsere kommenden Projekte mitzunehmen.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 24 Mar 2026 15:42:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Prinzip der doppelten Wesentlichkeit rücken die ESRS die finanziellen Auswirkungen von Klimaveränderungen direkt in den Fokus der Unternehmensstrategie. Das Regelwerk zwingt Betriebe dazu, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil von Investitionsentscheidungen und Risikobewertungen zu etablieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/">Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die European <strong>Sustainability Reporting Standards (ESRS)</strong> sind das detaillierte Regelwerk für die CSRD-Berichterstattung. Sie legen fest, <em>was</em> and <em>like</em> berichtet werden muss, um Nachhaltigkeit messbar und vergleichbar zu machen. Dabei geht sie weit über klassischen CSR-Ansätze hinaus. Was zunächst stark nach zusätzlichem Reporting-Aufwand klingt, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Steuerungsinstrument – insbesondere im Kontext von Klimarisiken, Energiepreisen und Transformationsdruck.</p>



<p>Gerade für Unternehmen mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/" type="page" id="10773">CSRD reporting obligation</a> wird zunehmend deutlicher, dass die ESRS kein reines Compliance-Thema mehr sind. Sie greifen tief in Geschäftsmodelle, Investitionsentscheidungen und Risikobewertungen ein – und genau hier liegt <strong>ihr eigentlicher Mehrwert</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESRS wird zum strategischen Rahmen</h2>



<p>Bereits im Sommer 2022 startete die European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) mit der Ausarbeitung der ESRS im Rahmen der EU-Richtlinie 2022/2464 (CSRD). Heute definieren sie ein einheitliches und verbindliches Regelwerk für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU. Mit dem Ziel Transparenz, Vergleichbarkeit und Entscheidungsrelevanz <strong>für Investoren und Unternehmen</strong> zu schaffen, steht im Zentrum das <strong>Prinzip der doppelten Wesentlichkeit</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Inside-Out-Perspektive </strong>mit der Frage:Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt und Gesellschaft?</li>



<li><strong>Outside-In-Perspektive </strong>mit der Frage: Welche finanziellen Risiken und Chancen ergeben sich aus Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen?</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese doppelte Betrachtung zwingt Unternehmen dazu, Nachhaltigkeit nicht isoliert zu betrachten, sondern als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie.</p>



<p>Strukturell bestehen die ESRS aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vier Gruppen: Allgemein-, (E) Umwelt-, (S) Soziale- und (G) Governance-Standards</li>



<li>Zwölft thematische Standards, wobei Gruppe E mit Klimawandel, Umweltverschmutzung, Wasser- und Meeresressourcen, biologische Vielfalt und Ökosysteme sowie Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft die meisten Standards aufweist.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="534" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1024x534.jpg" alt="" class="wp-image-27508" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1024x534.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-300x156.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-768x401.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-1536x801.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/ESRS-Struktur.jpg 1597w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Besonders hervorzuheben ist dabei der Standard <strong>ESRS E1 (Klimawandel)</strong>, der für viele Unternehmen die größte inhaltliche und wirtschaftliche Relevanz besitzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klimarisiken im Fokus: ESRS E1 als strategischer Hebel</h3>



<p>Die Weiterentwicklungen der ESRS aus Dezember 2025 – insbesondere im Bereich E1 – zeigen eine klare Stoßrichtung: Weg von reinem Daten-Reporting, hin zu einer belastbaren Bewertung von Klimarisiken und deren finanziellen Auswirkungen.</p>



<p>Das Reporting soll an Flexibilität gewinnen wobei im Gegenzug die inhaltlichen Anforderungen steigen. Diese methodische Öffnung ist dabei ein wesentlicher Fortschritt. Unternehmen sind nicht mehr ausschließlich an klassische <strong>Szenarioanalysen</strong> gebunden, sondern können stattdessen auch <strong>qualitative </strong>or<strong> alternative quantitative Bewertungsansätze</strong> nutzen. Diese Flexibilisierung reduziert Komplexität, erhöht aber gleichzeitig die Verantwortung, eine plausible und belastbare Risikobewertung vorzulegen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Harmonisierung von Standards</h3>



<p>Ein weiterer entscheidender Aspekt für die Weiterentwicklung der ESRS ist die zunehmende Harmonisierung mit internationalen Standards. Insbesondere die Angleichung an den bereits im Sommer 2023 veröffentlichten „IFRS S2 – Climate-related Disclosures” stand bisher aus. Dieser Standard bildet eine einheitliche Grundlage auf dem weltweiten Kapitalmarkt für Investitionsentscheidungen und wurde durch das International Sustainability Standards Board (ISSB) entwickelt. Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weniger Doppelstrukturen im Reporting</li>



<li>Höhere Konsistenz gegenüber internationalen Kapitalmärkten</li>



<li>Bessere Vergleichbarkeit für Investoren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für exportorientierte oder kapitalmarktorientierte Unternehmen ist diese Entwicklung von hoher Relevanz.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Klimarisikoanalyse als entscheidender Faktor der ESRS</h2>



<p>Die Analyse von Klimarisiken ist längst mehr als eine regulatorische Pflicht der ESRS. Sie entwickelt sich zu einem zentralen Bestandteil unternehmerischer Steuerung. Im Kern geht es darum, die Auswirkungen externer Veränderungen auf das <strong>eigene Geschäftsmodell</strong> frühzeitig zu erkennen und wirtschaftlich zu bewerten.</p>



<p>Physische Risiken wie Extremwetterereignisse wirken direkt auf Standorte, Infrastruktur und Lieferketten. Ohne <strong>strukturierte Bewertung</strong> fehlt die Grundlage, um gezielt in Resilienz-Maßnahmen zu investieren und potenzielle Schäden zu begrenzen. Gleichzeitig verschärfen sich die Anforderungen auf der Finanzierungsseite: <strong>Banken und Investoren</strong> berücksichtigen Klimarisiken zunehmend verbindlich in ihren Kreditentscheidungen. Fehlende Transparenz führt damit unmittelbar zu schlechteren Konditionen oder eingeschränktem Kapitalzugang.</p>



<p>Auch entlang der Wertschöpfungskette steigt der Druck. Große Unternehmen fordern von ihren Zulieferern belastbare Daten und Strategien, insbesondere im Kontext von Scope-3-Emissionen. Wer hier nicht auskunftsfähig ist, riskiert klare Wettbewerbsnachteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESRS-Aufgaben für Unternehmen</h2>



<p>Viele Klimarisiken im Sinne der Gruppe E der ESRS sind eng mit Energiefragen verknüpft. Steigende CO₂-Kosten, regulatorische Eingriffe, volatile Strompreise und verschleppte Modernisierungen stellen für viele Unternehmen zentrale Transitionsrisiken dar. Eine eigene CO₂-neutrale Stromversorgung mit Batteriespeichern gewinnen vor diesem Hintergrund strategisch an Bedeutung. Sie reduzieren Emissionen, stabilisieren Energiekosten und verringern die Abhängigkeit von externen Märkten. Damit adressieren sie sowohl regulatorische Anforderungen als auch konkrete wirtschaftliche Risiken im Sinne der ESRS.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: ESRS als Steuerungsinstrument</h2>



<p>Die ESRS verschieben den Fokus klar von reiner Datenerhebung hin zur Bewertung finanzieller Auswirkungen und strategischer Risiken. Das CSRD-Reporting ist zwar für große Unternehmen verpflichtend, aber die Fähigkeit, Klimarisiken zu verstehen, zu quantifizieren und in konkrete Maßnahmen zu überführen, ist entscheidend. Wer damit nicht frühzeitig beginnt, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen, sondern stärkt nachhaltig die eigene Wettbewerbsposition.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/">Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Update 2026: Neue CSRD-Schwellenwerte &#038; CSDDD-Änderungen durch EU-Omnibus-Richtlinie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/update-2026-neue-csrd-schwellenwerte-csddd-aenderungen-durch-eu-omnibus-richtlinie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 23 Mar 2026 15:55:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27439</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die EU begrenzt die direkte Berichtspflicht auf Unternehmen ab 1.000 (CSRD) bzw. 5.000 Mitarbeitern (CSDDD), um bürokratische Hürden abzubauen. Trotzdem sollten auch kleinere Zulieferer auf standardisierte ESG-Daten setzen. Weshalb, erklärt dieser Bericht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/update-2026-neue-csrd-schwellenwerte-csddd-aenderungen-durch-eu-omnibus-richtlinie/">Update 2026: Neue CSRD-Schwellenwerte &amp; CSDDD-Änderungen durch EU-Omnibus-Richtlinie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar 2026 hat die Europäische Union mit der Veröffentlichung der <strong>Richtlinie 2026/470 (Omnibus-Änderungsrichtlinie)</strong> im EU-Amtsblatt Fakten geschaffen. Die neuen Regelungen bringen einige Anpassung der <strong>Anwenderkreise für CSRD und CSDDD</strong>. Durch deutlich erhöhte Schwellenwerte wird ein Großteil des Mittelstands von der direkten Berichtspflicht befreit. Zusätzlich beabsichtigt die EU, die Rechtssicherheit für Unternehmen zu stärken und die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erleichtern. Während dies für viele Unternehmen eine enorme bürokratische Erleichterung bedeutet, geben die betroffenen großen Marktakteure jedoch den Druck durch den <strong>„Trickle-down-Effekt“</strong> weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSRD-Berichtspflicht 2026: Wer ist aktuell betroffen?</h2>



<p>Die größte Änderung betrifft die <strong>Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)</strong>. Ursprüngliche Pläne, Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden einzubeziehen, hat die EU revidiert, um die bürokratische Belastung zu senken. Damit fällt die Pflicht für ca. 90 % der ursprünglich geplanten Unternehmen weg.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Neue CSRD-Schwellenwerte:</strong> Berichtspflichtig sind künftig nur noch Unternehmen mit mehr als <strong>1.000 Mitarbeitenden</strong> und einem Jahresumsatz von über <strong>450 Mio. €</strong>.</li>



<li><strong>Fristen &amp; Start:</strong> Für die verbleibenden Unternehmen beginnt die Pflicht einheitlich ab dem <strong>Geschäftsjahr 2027</strong>.</li>



<li><strong>LSME – Standard für KMU bleibt</strong>: Für börsennotierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die ebenfalls berichtspflichtig sind, wird das LSME-Reporting (Listed Small and Medium-Sized Enterprises) eingeführt.</li>



<li><strong>Freiwillige VSME-Berichte weiterhin möglich</strong>: Um dem Trickle-down-Effekt entgegenwirken zu können, können nicht kapitalmarktorientierte KMU weiterhin VSME-Berichte („Voluntary Small and Medium-sized Enterprises“) einreichen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Da die bisherige Fassung der CSRD-Umsetzung bisher in Deutschland noch nicht ratifiziert ist, soll der nationale Gesetzgebungsprozess im Laufe des Jahres 2026 auf Basis des <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/" type="post" id="27507">ESRS</a>-Updates starten. Dieses wird als delegierter Rechtsakt im <strong>2. Quartal 2026</strong> erwartet. Für Unternehmen, die bisher NFRD-pflichtig sind, gilt die CSRD-Datenerfassung ab 2026. Für neu betroffene ab 2027 mit einer Berichtspflicht in 2028. Die Standards für die <a href="https://cubeconcepts.de/en/lsme-and-vsme-sustainability-reports-for-smes/" type="post" id="14135">LSME and VSME sustainability reports</a> sollen deutlich weniger komplex werden und vereinfachte Offenlegungspflichten bieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD-Update: Neue Grenzen für das EU-Lieferkettengesetz</h2>



<p>Auch bei der <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)</strong> gibt es gravierende Änderungen. Die zuvor geplante schrittweise Einführung hat die EU nun durch eine einheitliche Regelung ersetzt. Die wichtigsten CSDDD-Änderungen im Überblick:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Hürden:</strong> Nur noch Großunternehmen mit mehr als <strong>5.000 Mitarbeitenden</strong> und über <strong>1,5 Mrd. € Umsatz</strong> fallen direkt unter die EU-Richtlinie.</li>



<li><strong>Einheitlicher Starttermin:</strong> Der Anwendungsbeginn wurde für alle betroffenen Unternehmen auf den <strong>26. Juli 2029</strong> verschoben.</li>



<li><strong>Anpassung des LkSG:</strong> Die deutsche Bundesregierung muss nun das bestehende <strong>Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)</strong> an diese neuen EU-Standards anpassen, was für viele deutsche Firmen eine Entlastung bedeuten könnte.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Nicht-Betroffene trotzdem handeln müssen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Der „Daten-Pass“: Wer nicht liefert, fliegt raus</h3>



<p>Die berichtspflichtigen Großkonzerne (&gt; 1.000 MA) müssen ihre gesamte Wertschöpfungskette offenlegen. Als Zulieferer sind sie zwar nicht gesetzlich, aber meist <strong>vertraglich</strong> zur Datenlieferung verpflichtet. Wer keine CO₂-Bilanz oder Sozialnachweise liefern kann, riskiert die Auslistung als Lieferant.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Standardisierung spart Kosten (ESRS-Sogwirkung)</h3>



<p>Statt auf individuelle Fragebögen jedes einzelnen Kunden zu reagieren, empfiehlt sich die Orientierung am <strong>LSME-</strong> or <strong>VSME-Standard</strong> (für nicht-börsennotierte KMU). Eine einmalige, standardisierte Datenaufbereitung spart Zeit und signalisiert Professionalität gegenüber den Auftraggebern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Banken &amp; Green Finance</h3>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/" type="post" id="7680">EU taxonomy</a> verpflichtet Banken dazu, die Nachhaltigkeit ihrer Kreditportfolios zu bewerten. Unternehmen ohne ESG-Transparenz müssen künftig mit <strong>höheren Zinsen</strong> oder erschwerten Kreditvergaben rechnen. Nachhaltigkeitsdaten sind somit eine direkte Voraussetzung für attraktive Finanzierungskonditionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich: Alte Planung vs. Neue EU-Richtlinie 2026</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Kriterium</td><td><strong>Stand 2024</strong></td><td><strong>Update 2026</strong></td></tr><tr><td>CSRD Fokus</td><td>gestaffelt ab 250 MA / 40 Mio. € Umsatz</td><td>Ab 1.000 MA / 450 Mio. € Umsatz</td></tr><tr><td>CSDDD Fokus</td><td>Ab 1.000 MA / 450 Mio. € Umsatz</td><td>Ab 5.000 MA / 1,5 Mrd. € Umsatz</td></tr><tr><td>Starttermin CSDDD</td><td>Gestaffelt ab 2027</td><td>Einheitlich 26. Juli 2029</td></tr><tr><td>Rechtssicherheit</td><td>Entwürfe / Verhandlungen</td><td>Omnibus-Richtlinie 2026/470</td></tr><tr><td>Berichtsstandard</td><td>Voller ESRS</td><td>ESRS (Groß) / LSME (Börsennotierte KMU)</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was Unternehmen jetzt tun sollten</h2>



<p>Trotz der massiven Entlastung durch die Omnibus-Richtlinie gibt es für Zulieferer keinen Grund zur Untätigkeit. Auch wenn Unternehmen unter den neuen Schwellenwerten liegen, werden ihre berichtspflichtigen Großkunden weiterhin ESG-Daten von Ihnen fordern (Trickle-down-Effekt). Eine solide Datenbasis bleibt daher ein Wettbewerbsvorteil und erfüllt die Anforderungen der Großkunden und Kreditgebern.</p>



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		<title>Degradation von PV-Anlagen: Real deutlich geringer als lange angenommen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 23 Mar 2026 11:31:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27390</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle Langzeitstudie der BTU Cottbus zeigt, dass die reale Ertragsdegradation von PV-Anlagen mit rund 0,6 % pro Jahr deutlich niedriger ausfällt als oft angenommen. Für Betreiber und Investoren bedeutet dies höhere Stromerträge über die gesamte Laufzeit und eine spürbar bessere Rentabilität ihrer Projekte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/">Degradation von PV-Anlagen: Real deutlich geringer als lange angenommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die langfristige Leistungsfähigkeit von Photovoltaikanlagen ist ein zentraler Faktor für Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Investitionsentscheidungen und Stromgestehungskosten. In der Praxis wird die <strong>Degradation von PV-Anlagen</strong> jedoch häufig mit <strong>0,8 bis 1,0 Prozent pro Jahr</strong> zu konservativ angesetzt. Während meist nur die Herstellerangaben der Moduldegradation herangezogen werden, zeit nun eine aktuelle Studie der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), dass die tatsächlichen Ertragsverluste von kompletten PV-Anlagen deutlich unter vielen bisherigen Annahmen liegen.</p>



<p>Die groß angelegte Auswertung von mehr als 1,2 Millionen PV-Anlagen in Deutschland kommt durchschnittlich auf einen tatsächlichen Wert von rd. <strong>0,6 Prozent</strong>, der sich mit zunehmendem Alter der Anlagen sogar verlangsamt. Für Betreiber, Investoren und Planer bedeutet das: Viele bestehende Kalkulationen unterschätzen den möglichen Stromertrag über die Lebensdauer – mit positiven Auswirkungen auf Rendite, Klimanutzen und die Planung von Ersatzinvestitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Degradation bei PV-Anlagen?</h2>



<p>Unter Degradation versteht man den <strong>schrittweisen Leistungsrückgang</strong> einer Photovoltaikanlage <strong>über die Betriebsdauer</strong>. Dieser wird üblicherweise in Prozent pro Jahr angegeben. Jede Anlage verliert mit der Zeit einen kleinen Teil ihrer Fähigkeit, eingestrahlte Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln – verursacht durch Materialermüdung, Witterungseinflüsse, Temperaturwechsel, UV-Strahlung, Verschmutzung und elektrische Alterungsprozesse. Entscheidend ist dabei: Schon kleine Unterschiede in der angenommenen Degradation summieren sich über 20 oder 30 Betriebsjahre zu erheblichen Abweichungen bei den erwarteten Strommengen und damit bei Erlösen, Kosten je Kilowattstunde und der Bewertung von Investitionen.&nbsp;Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen verschiedenen Ebenen der Betrachtung:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Moduldegradation (physikalische Betrachtung)</h3>



<p>Die Moduldegradation beschreibt den Leistungsverlust einzelner PV-Module unter standardisierten Bedingungen und ist in vielen Fällen der einzige Koeffizient, der bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung ganzer Anlagen berücksichtigt wird. Typische Ursachen die den <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/" type="post" id="5894">Efficiency of solar cells</a> beeinflussen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>lichtinduzierte Effekte (LID)</li>



<li>materialbedingte Alterung</li>



<li>Mikrorisse und Zellermüdung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nach einer initialen Degradation der Module im ersten Betriebsjahr (ca. 1–2 %) liegt der jährliche Leistungsverlust nach der BTU-Studie meist bei etwa <strong>0,3–0,5 %</strong>. Diese Werte basieren überwiegend auf Laboruntersuchungen und Herstellerangaben und stellen eine technisch isolierte Betrachtung dar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Systemdegradation (technische Gesamtanlage)</h3>



<p>Die BTU-Studie erweitert den Blick auch auf die Systemdegradation, also auch auf die gesamte technische Infrastruktur der PV-Anlage. Zusätzlich zu den Modulen werden hier berücksichtigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter (Wirkungsgradverluste, Lebensdauer)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/" type="post" id="9751">Wiring of PV modules</a> und Kontaktstellen</li>



<li>elektrische Verluste und Mismatch-Effekte</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typischerweise werden hierfür Degradationsraten von etwa <strong>0,5–0,8 % pro Jahr</strong> angesetzt. Diese Werte sind praxisnäher, basieren jedoch häufig noch auf Modellannahmen und weniger auf real gemessenen Langzeitdaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ertragsdegradation (wirtschaftlich entscheiden)</h3>



<p>Für Betreiber und Investoren ist letztlich der tatsächliche Energieertrag entscheidend. Die Ertragsdegradation beschreibt den Rückgang der real erzeugten Strommenge einer Anlage. Hier fließen neben technischen Effekten auch betriebliche und standortspezifische Einflüsse ein, die BTU-Studie ebenfalls berücksichtigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verschmutzung (Soiling)</li>



<li>Temperatur- und Witterungseinflüsse</li>



<li>Wartung und Betriebsführung</li>



<li>temporäre Ausfälle</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die aktuelle Studie basiert auf bis zu 16 Jahren Betriebsdaten von 1,25 Millionen PV-Anlagen mit 34,9 GW Gesamtkapazität sowie den offenen Daten von Netzbetreibern, Marktstammdatenregister und Wetterdiensten (DWD, Copernicus). Sie zeigt eine durchschnittliche Ertragsdegradation von rund <strong>0,59 % pro Jahr</strong> (Spannbreite ca. 0,52–0,61 % p.a.).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse der Studie aus aktuellen Felddaten</h2>



<p>Die neue BTU-Studie „From shine to decline&#8221; analysierte über 1,25 Millionen PV-Anlagen in Deutschland mit einer Gesamtkapazität von rund 35 GW und bis zu 16 Betriebsjahren – deutlich mehr Daten als jede frühere Untersuchung. Der durchschnittliche jährliche Leistungsrückgang (Degradation) ganzer Anlagen liegt bei 0,52 bis 0,61 Prozent – weniger als die in der Literatur oft genannten 0,8 Prozent. Damit liegt die gesamte Anlagenperformance näher an den Werten der Moduldegradation als bisher angenommen. Das deutet auf eine insgesamt hohe Systemstabilität moderner PV-Anlagen hin.​</p>



<p>Besonders relevant ist die nicht-lineare Degradation. Während der ersten Betriebsjahre treten stärkere Effekte auf und anschließend flacht die Degradationsrate ab, so dass Anlagen nach 10 Jahren nur noch 7 bis 13 Prozent langsamer altern. Dies führt dazu, dass Anlagen im späteren Betrieb häufig stabiler arbeiten als in klassischen Modellen unterstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="668" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-1024x668.jpg" alt="" class="wp-image-27405" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-1024x668.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-300x196.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-768x501.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Degradation-von-PV-Anlagen.jpg 1273w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Größere Freiflächen- und Dachanlagen im gewerblichen Bereich zeigen rund ein Drittel höhere Degradationraten als kleine private Dachanlagen, vermutlich durch komplexere Systeme und Potential-Induced Degradation (PID). Im Vergleich zu globalen Reviews (Mittelwert 0,8 Prozent) überzeichneten bisherige Werte den Rückgang für das gemäßigte deutsche Klima. Für Praktiker bedeutet das: Nach 20 Jahren liegt die Performance typischerweise noch bei etwa 90 Prozent – ein technisches Lebensende nach 20 Jahren ist zu pessimistisch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Implikationen für Wirtschaftlichkeit &amp; Planung</h2>



<p>Die geringere reale Degradation führt zu höheren prognostizierten Stromerträgen über die Lebensdauer einer PV-Anlage – mit direkten Vorteilen für Wirtschaftlichkeit und Investitionsentscheidungen. Bei einer Annahme von 0,6 statt 0,8 Prozent jährlichem Rückgang erzeugt eine typische Anlage <strong>nach 20 Jahren</strong> rund <strong>3–5 Prozent mehr Strom</strong>, was sich bei größeren Projekten auf Tausende Euro jährliche Zusatzerlöse summiert.​</p>



<p>The <strong>Levelized Cost of Electricity (LCOE)</strong> sinkt entsprechend, da die Anfangsinvestition über mehr produzierte Kilowattstunden verteilt wird – besonders attraktiv bei steigenden Strompreisen und Förderungen. Zusätzlich wirkt sich die neue realistische Einschätzung auch auf die Wirtschaftlichkeit bei PPA- und Contracting-Modellen aus. Die niedrigere Degradationsrate <strong>erhöht die Planungssicherheit</strong> and <strong>verbessern die Kalkulationsbasis</strong>. Insgesamt rechnen die Cottbusser Forscher, dass allein in Deutschland bis 2040 mehrere hundert Millionen Euro jährlich an Wartungs- und Repowering-Kosten eingespart werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einfluss von Klima &amp; Standort auf die Degradation von PV-Anlagen</h2>



<p>Neben dem Alter wirken sich Witterungs- und Umweltfaktoren messbar auf die PV-Performance aus. Jeder extrem heiße Tag über 30 °C, Frosttag unter 0 °C oder jedes Mikrogramm Feinstaub (PM10) pro Kubikmeter senkt den Jahresertrag um 0,038 bis 0,101 Prozentpunkte. Hitzebelastungen treffen ältere Anlagen besonders hart und verstärken sich mit der Zeit, während Frost und Luftverschmutzung jüngere Systeme stärker beeinträchtigen.</p>



<p>Niederschlag zeigt im deutschen Klima tendenziell einen leicht positiven Effekt durch Kühlung und Selbstreinigung der Module. Im Gegensatz dazu erzeugen Starkregenereignisse jedoch oft auch mechanische Spannungen. Betreiber sollten daher berücksichtigen, dass Standorte im Süden Deutschlands durch mehr Hitze oder Ballungsräume durch höhere Verschmutzung belastet werden. Dies erfordert eine engmaschigere Wartung, während Norddeutsche Anlagen meist von milderen Bedingungen profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Planung &amp; Betrieb</h2>



<p>For&nbsp;<strong>Projektplaner</strong>&nbsp;sind Degradationsannahmen von 0,5 bis 0,7 Prozent pro Jahr für deutsche Dachanlagen realistischer als die oft konservativen 0,8 bis 1,0 Prozent – besonders bei hochwertigen Komponenten und optimierten Betrieb und guter Wartung. In Ertragsmodellen lokale Klimadaten (z. B. aus DWD) einbeziehen, um Hitze-, Frost- und Verschmutzungsrisiken standortgenau einzupreisen.</p>



<p><strong>Betreiber</strong>&nbsp;sollten Hitze-Management priorisieren – Schatten, Belüftung oder hitzetolerante Module helfen, da ältere Anlagen hier besonders empfindlich reagieren; Reinigung regelmäßig bei Industrie- oder Verkehrsnähe durchführen, um Feinstaub-Effekte zu minimieren. Große Solarparks und Dachanlagen erfordern allerdings engmaschigere Inspektionen wegen ihres ein Drittel höheren Degradationsrisikos.</p>



<p><strong>Investors</strong>&nbsp;profitieren von höheren erwarteten Strommengen. Dies bedeutet, dass bestehende Anlagen wertvoller sind als bisher angenommen und neue Projekte sich schneller rentieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Über die Studie</h2>



<p>Die analysierte Studie „From shine to decline – Degradation of over 1 million solar photovoltaic systems in Germany&#8221;&nbsp;wird 2026 in&nbsp;<em>Energy Economics</em>&nbsp;veröffentlicht. Sie untersucht sämtliche Daten mithilfe hochdimensionaler Fixed-Effects-Panel-Regressionen – und hebt sich deutlich von früheren Arbeiten ab. Im Vergleich zu bisherigen Studien übertrifft sie diese durch die enorme Stichprobengröße (Millionen vs. Tausende Anlagen), die lange Beobachtungszeit (16 Jahre kontinuierlich) und die Berücksichtigung von Umweltfaktoren sowie nichtlinearer Degradation. Basierend auf offenen Datenquellen wie Marktstammdatenregister, Netztransparenz und DWD liefert sie damit höchst robuste, praxisrelevante Ergebnisse für das gemäßigte deutsche Klima.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Direkter Vergleich zu bisherigen Studien </h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>BTU-Studie zu kompletten PV-Anlagen</td><td>Bisherige Annahmen basierend auf Moduldegradation</td><td>Unterschied</td></tr><tr><td>Höhe der Degradation</td><td>Ø 0,52–0,61 % p.a. (≈ 0,59 %)</td><td>Ø ~0,8–1,1 % p.a. (Literaturmittel ~1,09 %)</td><td>~40–50 % geringere Degradation als bisher angenommen</td></tr><tr><td>Verlauf der Degradation (linear vs. nicht-linear)</td><td>Degradation ist nicht linear Verlust nimmt mit Alter ab Nach 10 Jahren: 7–13 % geringere jährliche Degradation</td><td>Meist linearer Verlauf (konstanter jährlicher Verlust)</td><td>Frühphase stärker betroffen, danach Stabilisierung &#8211; Lineare Modelle sind:<br>kurzfristig zu optimistisch<br>langfristig zu pessimistisch</td></tr><tr><td>Ergebniss nach 20 Jahren</td><td>88,9 %</td><td>81,79 % (bei 1%/Jahr)<br>Hersteller garantieren: nach 30 Jahren sogar noch über 85 %</td><td>nach 30 Jahren bei 1 % = 74 %<br>Nach 30 Jahren bei 0,59 % = 83,74 %</td></tr><tr><td>Einfluss der Anlagengröße</td><td>Große Anlagen (&gt;30 kWp): ~1/3 höhere Degradation</td><td>Fokus fast ausschließlich auf: kleine Anlagen (&lt;30 kWp) kaum Differenzierung nach Größe</td><td>Skaleneffekte wirken negativ auf Degradation</td></tr><tr><td>Einfluss Temperatur</td><td>Hitze &amp; Kälte verursachen messbare Zusatzverluste<br>−0,038 % bis −0,101 % pro Extremtag</td><td>Umweltfaktoren oft: vereinfacht oder gar nicht systematisch integriert</td><td>Quantifizierter, signifikanter Einfluss, Standortentscheidung wird entscheidender</td></tr><tr><td>Einfluss Luftverschmutzung</td><td>Klar negativer Effekt (PM10)</td><td>Oft: vernachlässigt oder nur qualitativ betrachtet</td><td>Quantifizierter, signifikanter Einfluss, Standortentscheidung wird entscheidender</td></tr><tr><td>Einfluss Niederschlag</td><td>Kein klarer Effekt: Kühlung &amp; Reinigung Vs. Streuung &amp; Feuchtigkeit</td><td>Häufig pauschal positiv bewertet (Reinigungseffekt)</td><td>Realität deutlich komplexer</td></tr><tr><td>Wechselwirkungen</td><td>Effekte wechseln mit zunehmenden Alter:<br>Hitze → stärker bei alten Anlagen<br>Kälte &amp; Pollution → stärker bei neuen Anlagen</td><td>Meist keine dynamischen Wechselwirkungen berücksichtigt</td><td>Degradation ist ein dynamischer Prozess</td></tr><tr><td>Datenbasis</td><td>1 Mio. Anlagen, ~35 GW<br>bis zu 16 Jahre alte Betriebsdaten</td><td>oft: wenige Anlagen (7–2.000) und kurze Zeiträume (2–7 Jahre)</td><td>Robustere Daten: Repräsentativer &amp; näher am realen Betrieb</td></tr><tr><td>Wirtschaftliche Bewertung</td><td>Degradation deutlich günstiger:<br>−4,8 % LCOE gegenüber alten Annahmen<br>Gesamtwirtschaftlich:<br>~638 Mio. € Einsparung/Jahr möglich</td><td>Höhere Kosten für Ersatz und Repopwering eingeplant</td><td>Höherer Ertrag auch nach langen Laufzeiten, selbst bei Ersatz von Hadware-Komponenten</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Nichtlineare Degradation jetzt Standard</h2>



<p>Im Vergleich zu bisherigen Studien übertrifft sie diese durch die enorme Stichprobengröße (Millionen vs. Tausende Anlagen), die lange Beobachtungszeit (16 Jahre kontinuierlich) und die Berücksichtigung von Umweltfaktoren sowie nichtlinearer Degradation. Basierend auf offenen Datenquellen wie Marktstammdatenregister, Netztransparenz und DWD liefert sie damit höchst robuste, praxisrelevante Ergebnisse für das gemäßigte deutsche Klima. Ein ähnliches Ergebnis lieferte eine Studie der Fachhochschule Südschweiz SUPSI aus 2026. Auch hier lagen die PV-Anlagen nach einer Nutzungsdauer von 25 bis 30 Jahren immer noch bei 80 % der ursprünglichen Nennleistung. </p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/">Degradation von PV-Anlagen: Real deutlich geringer als lange angenommen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BESS im Lastfolgebetrieb: Flexibilität vs. Netzeinschränkungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bess-im-lastfolgebetrieb-flexibilitaet-vs-netzeinschraenkungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 20 Mar 2026 08:21:11 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27376</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl Batteriespeicher (BESS) konventionelle Kraftwerke in Dynamik und Mindestlast technisch weit übertreffen, limitieren regulatorische Vorgaben oft ihre volle Leistungsfähigkeit im Lastfolgebetrieb. Um die überlegene Flexibilität wirtschaftlich zu nutzen, sind für Betreiber dynamische Netzanschlussverträge und intelligente Steuerungslösungen entscheidend.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Batteriespeichersysteme (BESS) gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, da sie außergewöhnliche Flexibilität bieten. Im öffentlichen Netz eignen sie sich besonders gut für den <strong>Lastfolgebetrieb</strong>. Dies bezeichnet die Fähigkeit eines Kraftwerks oder Speichers, seine Leistung kontinuierlich an die schwankende Netzlast oder Fahrpläne anzupassen – also flexibel hoch- und herunterzufahren, statt nur mit konstanter Leistung zu laufen.</p>



<p>Die typischen Messgrößen sind dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Leistungsgradient</strong>: Die Angabe wird mit dem Wert „Pb inst/s“ (Power brutto / instante Änderung pro Sekunde) angegeben und beschreibt den Ist-Zustand bzw. die technische Belastungsgrenze.</li>



<li><strong>„Power Ramp“</strong>: Sie ist der tatsächlich gefahrene Leistungsanstieg oder ‑abfall in Kilowatt oder Megawatt pro Zeiteinheit, also der mögliche Fahrplan im Lastfolgebetrieb.</li>



<li><strong>Minimal- bzw. Mindestbetriebsleistung</strong>: Sie gibt an, wie weit ein Kraftwerk seine Leistung absenken kann, ohne abgeschaltet zu werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Während konventionelle Kraftwerke physikalisch träge und technisch begrenzt sind, schneiden BESS in allen drei Punkten technisch besser ab, weil sie ohne Mindestlast auskommen und extrem schnell regeln könnten. In der Praxis setzen Netzbetreiber allerdings häufig <strong>deutlich strengere regulatorische Grenzen</strong> für die zulässigen Leistungsgradienten als bei klassischen Erzeugungsanlagen. Für Betreiber stellt sich damit die Frage, wie Batteriespeicher im Lastfolgebetrieb im Vergleich zu Gaskraftwerken, Kohle- oder Gas-und-Dampf-Anlagen (GuD) wirklich dastehen, wenn man sowohl die technischen Fähigkeiten als auch die netzseitigen Einschränkungen berücksichtigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Vorteile von BESS im Lastfolgebetrieb</h2>



<p>BESS punkten im Lastfolgebetrieb durch ihre einzigartige technische Flexibilität, die weit über konventionelle Kraftwerke hinausgeht. Sie erreichen eine&nbsp;Minimalleistung von<strong> 0%</strong>&nbsp;– im Gegensatz zu Gaskraftwerken (ca. 20%) oder Kohleanlagen (38–40%) –, können also komplett entladen oder pausiert werden, ohne Ausfallzeiten. Die Wirkleistung&nbsp;liegt technisch zwischen -100 bis zu +100 Pb inst (volle Ladung und volle Entladung) und es sind Power Ramps&nbsp;von <strong>10 bis zu 100 %/min</strong> machbar, was BESS eigentlich für schnelle Lastfolgen und Regelleistung ideal macht.</p>



<p>Diese Eigenschaften ermöglichen BESS, Schwankungen durch erneuerbare Energien präzise auszugleichen und Netzstabilität zu fördern. Eine Studie der vier Übertragungsnetzbetreiber aus Dezember 2024 zeigt, dass Batteriespeichersysteme den Bedarf an fossilen Backup-Kraftwerken um bis zu 50 % senken könnten, wenn ihre volle Dynamik genutzt wird. In der Praxis bleibt dies jedoch oft durch netzseitige Limits der Verteilnetzbetreiber eingeschränkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzbetreiber-Vorgaben</h2>



<p>Durch die extrem schnelle Reaktionsfähigkeit bzw. hohe Power Ramp von BESS im Lastfolgebetrieb seien spezifische Einschränkungen notwendig, konstatieren die Netzbetreiber. Gerade bei hohen und raschen Leistungsschwankungen im Netz müssten statische oder dynamische Limits eingeführt werden, um Frequenzstabilität und Netzsicherheit zu gewährleisten. Solche Sollwertangaben, die beispielsweise Regelleistungsmärkte auf Basis von VDE-Hinweisen aufstellen, übernehmen Verteilnetzbetreiber immer öfter bei ihren Netzanschlussverträgen. Betroffen sind dabei meist Batteriespeicher, die kurzzeitige, impulshafte elektrische Einschwingvorgänge (Transienten) in Mittel- und Niederspannungsnetzen ausgleichen sollen.</p>



<p>Die Speicherbranche reagiert bereits kritisch und hat berechnet, dass solche Vorgaben die Marktbeteiligung von BESS um bis zu 50 % reduzieren könnten, da sie Erlöse aus Primärregelleistung oder Lastfolge schmälern. Auffangen könnten dies dynamische und netzzustandsabhängig angepasste Gradienten in den Berechnungsmodellen. Betreiber sollten daher bei Genehmigungen explizit mit den Netzbetreibern verhandeln, um höhere Quoten zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS und konventionelle Kraftwerke bei Lastfolgebetrieb im Vergleich</h2>



<p>Batteriespeichersysteme (BESS) unterscheiden sich grundlegend von konventionellen Kraftwerken, insbesondere durch ihre hohe Dynamik und <strong>bidirektionale Flexibilität</strong>. Während klassische Erzeugungsanlagen ausschließlich Strom produzieren, können BESS sowohl Energie aufnehmen als auch abgeben – und das mit sehr kurzen Reaktionszeiten.</p>



<p>Technisch sind BESS konventionellen Kraftwerken im Lastfolgebetrieb deutlich überlegen: Sie können ihre Leistung nahezu verzögerungsfrei im gesamten Bereich von 0 bis 100 % skalieren und erreichen Leistungsgradienten von bis zu 100 % pro Sekunde. Demgegenüber sind Gaskraftwerke physikalisch auf etwa 20 % pro Minute begrenzt und benötigen zudem eine Mindestlast von rund 20 %. Noch träger reagieren Kohle- und GuD-Kraftwerke: Braunkohleanlagen erreichen typischerweise etwa 3 % pro Minute bei einer Mindestlast von rund 40 %, GuD-Kraftwerke etwa 6 % pro Minute bei circa 33 % Mindestlast.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kraftwerkstyp</strong></td><td><strong>Leistungsgradient (%/min)</strong></td><td><strong>Minimalleistung (%)</strong></td><td><strong>Power Ramp (MW/min)</strong></td></tr><tr><td>BESS (technisch)</td><td>bis 6.000</td><td>0</td><td>bis 100 ​(bei 100 MW Leistung)</td></tr><tr><td>BESS (netzbeschränkt)</td><td>0,6-10</td><td>0</td><td>0,6–10 </td></tr><tr><td>Gasturbine</td><td>20</td><td>20</td><td>20</td></tr><tr><td>GuD-Kraftwerk</td><td>6</td><td>33</td><td>6</td></tr><tr><td>Kohlekraftwerk</td><td>3-4</td><td>38-40</td><td>3-4</td></tr></tbody></table></figure>



<p>In der Praxis wird dieser technische Vorteil von BESS jedoch häufig durch regulatorische und netzseitige Vorgaben eingeschränkt. So werden Batteriespeicher im Netzbetrieb teils auf deutlich geringere Leistungsgradienten limitiert – beispielsweise auf etwa 0,6 % pro Minute (0,10 % pro Sekunde) – und damit stärker reglementiert als konventionelle Erzeugungsanlagen, die etwa 0,37 % pro Sekunde realisieren können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="569" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1024x569.jpg" alt="" class="wp-image-27377" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1024x569.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-300x167.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-768x427.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-1536x853.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/BESS-im-Lastfolgebetrieb.jpg 1559w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Insgesamt zeigt sich: Während BESS aus technischer Sicht ideal geeignet sind, um die Volatilität erneuerbarer Energien auszugleichen, wird ihr Potenzial im Lastfolgebetrieb durch aktuelle regulatorische Rahmenbedingungen teilweise nicht vollständig ausgeschöpft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimierung &amp; Ausblick</h2>



<p>Zukünftig ist zu erwarten, dass Leistungsgradienten zunehmend dynamisch und netzzustandsabhängig gesteuert werden – etwa auf Basis von Echtzeit-Monitoring der Netzbelastung. Prognosen im Kontext des <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpakets 2026</a> gehen davon aus, dass sich die heute üblichen statischen Begrenzungen bis 2030 um etwa 30–50 % lockern lassen. Dadurch wird die systemdienliche Flexibilität von BESS eine zentrale Rolle als Ausgleichs- und Backup-Technologie für die Volatilität erneuerbarer Energien einnehmen. Ergänzend gewinnen KI-gestützte Optimierungen von Fahrplänen und Rampen sowie die gezielte <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27368">Netzüberbauung</a> (z. B. auf 150–200 % der Anschlussleistung) sowie <a href="https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> increasingly important.</p>



<p>Betreiber können ihre Systeme bereits heute durch gezielte Maßnahmen optimieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Netzanschlüsse verhandeln:</strong><br>Bei günstigen Netzbedingungen können höhere Leistungsgradienten (z. B. >0,20 %/s) vereinbart werden. Der regulatorische Rahmen – etwa durch VDE FNN – lässt hier Spielräume für individuelle Abweichungen.</li>



<li><strong>Cable Pooling nutzen und Überbauung planen:</strong><br>Die Kombination von PV-Anlagen und BESS an einem Netzanschlusspunkt ermöglicht es, bestehende Leistungsgrenzen effizienter zu nutzen, zusätzliche Flexibilität zu vermarkten und die Kapazitäten zu verdoppeln.</li>



<li><strong>Intelligente Software-Controller einsetzen:</strong><br>Durch automatisierte Rampensteuerung via EMS mit Gradient-Limit lassen sich Restriktionen einhalten und gleichzeitig Erlöspotenziale, etwa im Regelleistungsmarkt (PRL/FCR), erschließen.</li>



<li><strong>Mindestlastanforderungen vermeiden:</strong><br>Im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken können BESS verlustfrei auf 0 % heruntergefahren werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, ineffiziente Mindestlasten von 20–40 % aufrechtzuerhalten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>BESS dominieren den Lastfolgebetrieb trotz netzseitiger Einschränkungen durch ihre überlegene Dynamik und Null-Mindestlast – ein klarer Vorteil gegenüber fossilen Kraftwerken. Mit dynamischen Vereinbarungen, Cable Pooling und smarter Software bleiben sie wirtschaftlich überlegen und treiben die Energiewende voran.</p>



<p>Für Betreiber heißt das: Jetzt handeln – Netzanschlüsse optimieren, Regelleistung priorisieren und Limits aushandeln. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle BESS-Flexibilitätsanalyse.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bess-im-lastfolgebetrieb-flexibilitaet-vs-netzeinschraenkungen/">BESS im Lastfolgebetrieb: Flexibilität vs. Netzeinschränkungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzüberbauung mit PV &#038; BESS als Lösung zum Redispatch-Vorbehalt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 19 Mar 2026 08:26:24 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27368</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die strategische Netzüberbauung von PV-Anlagen mit Batteriespeichern (BESS) ermöglicht den Projektausbau trotz regionaler Kapazitätsengpässe und dem neuen Redispatch-Vorbehalt. Durch die effiziente Auslastung bestehender Anschlüsse werden Abregelungsrisiken minimiert und laut EWI-Studie jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro an Netzausbaukosten eingespart.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/">Netzüberbauung mit PV &amp; BESS als Lösung zum Redispatch-Vorbehalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Netzpaket 2026 erlaubt zwar neuen PV- und Batteriespeicher-Projekten den Netzanschluss auch in Engpassgebieten, koppelt dies jedoch an den umstrittenen Redispatch-Vorbehalt. Die strategische <strong>Netzüberbauung</strong> bietet hier eine Lösung und rückt dabei zunehmend in den Fokus. Sie nutzt vorhandene Kapazitäten effizienter aus, reduziert Abregelungsrisiken und spart nach EWI-Studie jährlich bis zu 1,8 Milliarden Euro Netzausbaukosten.</p>



<p>Die gezielte Netzüberbauung ist seit Februar 2025 in § 8 des EEG verankert und erlaubt so die Realisierung von EE-Projekten auch in „kapazitätslimitierten Netzgebieten“, wie sie im <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaket 2026</a> genannt werden. Dabei wird die <strong>Kapazitätsgrenze</strong> <strong>eines Netzanschlusses</strong> bewusst durch große Solarparks und/oder durch Batteriegroßspeicher <strong>überbaut</strong>. Eine intelligente Betriebsführung fängt Einspeisespitzen gezielt ab und verschiebt sie in Zeiten geringerer Netzlast. So lassen sich Redispatch-bedingte Abregelungen deutlich reduzieren, während gleichzeitig neue Erlöspotenziale – etwa durch flexible Vermarktung oder netzdienliche Fahrweisen – erschlossen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Redispatch-Vorbehalt und seine Risiken für PV-Großprojekte</h2>



<p>In Engpassgebieten (Abregelung &gt;3% des Jahresverbrauchs) sollen gemäß Netzpaket 2026 neue Erneuerbare-Energien-Anlagen künftig einen <a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a> akzeptieren. Das bedeutet, dass bei netzbedingter Abregelung die EEG-Entschädigung für bis zu 10 Jahre komplett entfällt. Gerade dies schränkt die Wirtschaftlichkeit von <strong>PV-Großprojekten</strong> besonders ein, da zukünftige Redispatch-Quoten schwer prognostizierbar sind. Auch Investoren rechnen daher konservativer und Finanzinstitute bepreisen seitdem Engpass-Projekte höher.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund werden <strong>Flexibilitätslösungen</strong> direkt am Netzverknüpfungspunkt (NVP) zunehmend zur Voraussetzung für die Realisierbarkeit neuer Projekte. Durch die Integration von Speichern und den Einsatz intelligenter Steuerungssysteme lassen sich Einspeisespitzen gezielt glätten und netzbedingte Abregelungen aktiv vermeiden. Anstatt Redispatch-Maßnahmen passiv hinzunehmen, können Betreiber ihre Anlagen flexibel an die Netzsituation anpassen und so die tatsächliche Einspeisemenge stabilisieren. Dies erhöht nicht nur die Planungssicherheit, sondern verbessert auch die Finanzierbarkeit, da Projekte widerstandsfähiger gegenüber den wirtschaftlichen Risiken des Redispatch-Vorbehalts werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Netzüberbauung – und wie funktioniert sie mit PV + BESS?</h2>



<p>Netzüberbauung beschreibt das Prinzip, die installierte Leistung einer PV-Anlage bewusst über die verfügbare Netzanschlusskapazität hinaus zu dimensionieren. Konkret bedeutet das beispielsweise: Eine <strong>PV-Anlage mit 15 MWp Leistung</strong> wird gemeinsam mit einem <strong>BESS mit 5 MWh Kapazität</strong> an einen NVP mit lediglich <strong>10 MW Anschlussleistung</strong> angebunden. Technisch gleicht die intelligente Steuerung die Differenz zwischen Erzeugung und Anschlusskapazität aus. Während die Solaranlage insbesondere zur Mittagszeit hohe Einspeisespitzen erzeugt, nimmt der Batteriespeicher überschüssige Energie auf und speist sie zeitversetzt – etwa in den Abendstunden oder bei geringerer Einstrahlung – wieder ins Netz ein. Erst in letzter Konsequenz wird so eine Abregelung der Einspeisung notwendig.</p>



<p>Auf diese Weise lassen sich negative oder positive Lastspitzen im Netz glätten und Netzkapazitäten deutlich effizienter nutzen. Eine Studie des BEE aus 2024 zeigt, dass bereits bei einer Überbauung von rund 150 % die Abregelungsverluste auf einem niedrigen Niveau von unter 5 % bleiben, während die Auslastung des Netzanschlusspunkts um 30 bis 40 % steigt. Mit integrierten Speichersystemen seien in der Praxis sogar Überbauungsgrade von bis zu 250 % realisierbar. Insgesamt ließe sich die <strong>Netznutzung</strong> durch Netzüberbauung <strong>um 53 % verbessern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EWI-Studie: 1,8 Milliarden Euro Netzausbaukostenersparnis</h2>



<p>Eine EWI-Studie vom Sommer 2025 quantifiziert das Potenzial der BEE-Studie und nennt eindeutige Zahlen. Demnach senkt eine Netzüberbauung mit PV und Windkraft die jährlichen Netzausbaukosten <strong>um bis zu 1,8 Milliarden Euro</strong>. Zudem bewirkt die optimierte Auslastung der bestehenden Infrastruktur eine dringend benötigte Verzögerung für den kostspieligen Neubau. Für PV-Großprojekte in Kombination mit BESS bedeutet das: Die <strong>Netzengpässe werden zu Chancen</strong>, da die entstehende lokale Flexibilität den Netzausbaubedarf in der Region reduziert.</p>



<p>Kombiniert mit Cable Pooling – also PV, Wind und BESS am selben NVP – ergibt sich ein Multiplikatoreffekt. Überschüssiger Solarstrom lädt tagsüber Speicher, die bei Bedarf einspeisen oder Redispatch-Situationen abfedern. So steigt die Netznutzungsrate und die kostspieligen Abregelungen sinken. Laut EWI entstehen bei Netzüberbauung folgende Einsparungen:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Überbauung</td><td>Netzauslastung</td><td>Abregelungsverlust</td><td>Kostenersparnis</td></tr><tr><td>100 %</td><td>Basis</td><td>hoch</td><td>none</td></tr><tr><td>150 %</td><td>+ 30-40 %</td><td>&lt; 5 %</td><td>hoch</td></tr><tr><td>250 %</td><td>+ 50-53 %</td><td>10-15 %</td><td>bis 1,8 Mrd. €/Jahr</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiele für sinnvolle Netzüberbauung</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. PV-Freifläche mit BESS in einem kapazitätslimitierten Verteilnetzgebiet</h3>



<p>Ein Verteilnetzbetreiber stuft einen Netzbereich als „kapazitätslimitiertes Netzgebiet“ ein, da die Abregelungsquote dort bereits über 3% liegt. Ein Projektierer plant einen neuen Solarpark und erhält vom Netzbetreiber die Information, dass am gewünschten Netzverknüpfungspunkt lediglich <strong>10 MW Anschlussleistung</strong> zur Verfügung stehen. Ein klassisches Projekt mit 10 MWp PV und Redispatch-Vorbehalt wäre zwar grundsätzlich anschlussfähig, würde aber das volle wirtschaftliche Risiko unentgeltlicher Abregelungen tragen.</p>



<p>Stattdessen entscheidet sich der Betreiber für eine strategische Netzüberbauung: Er installiert <strong>15 MWp PV-Leistung</strong> und ergänzt die Anlage um ein <strong>BESS mit 7,5 MWh Kapazität</strong>. Über ein <strong>Energy management system (EMS)</strong> wird sichergestellt, dass die maximale Einspeiseleistung am NVP von 10 MW zu keinem Zeitpunkt überschritten wird.</p>



<p>In Zeiten hoher Einstrahlung werden Überschüsse in den Speicher geleitet, anstatt abgeregelt zu werden. Erst wenn der Speicher voll ist und die Netzlast keine zusätzliche Einspeisung zulässt, greift eine kontrollierte Leistungsbegrenzung der PV-Anlage. Auf Jahressicht kann der Betreiber so einen deutlich höheren Energieertrag über denselben Netzanschluss realisieren, während Redispatch-Maßnahmen spürbar reduziert werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Hybridprojekt mit Windpark, PV-Anlage und BESS</h3>



<p>In einer windstarken Region ist ein Windpark mit <strong>20 MW Anschlussleistung</strong> bereits seit mehreren Jahren in Betrieb. Obwohl der NVP zu 100 % belegt ist und es regelmäßig zu Abregelungen kommt, ein Ausbau aufwendig und nur durch einen hohen Baukostenzuschuss erweiterbar wäre, besteht bei dem Betreiber das Interesse zusätzlich Photovoltaik und einen Großspeicher zu integrieren.</p>



<p>Im Rahmen eines Hybridkonzepts wird die vorhandene Netzanschlussleistung bewusst überbaut: Neben dem Windpark werden <strong>15 MWp PV-Leistung</strong> und ein <strong>10-MWh-Batteriespeicher</strong> am NVP angebunden. Auch hier orientiert sich das EMS automatisch an das Gesamtsystem. Während der Nacht und bei schwacher Sonneneinstrahlung prägt die Windenergie die Einspeisung, tagsüber liefert der Solarpark hohe Leistungen. Der Speicher nimmt sowohl Wind- als auch PV-Überschüsse in Zeiten geringer Netzaufnahmefähigkeit auf und stellt sie zeitversetzt wieder bereit. Dadurch werden die Einspeisespitzen der kombinierten Anlage geglättet und Redispatch-Eingriffe deutlich reduziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Großverbraucher mit PV-Einspeisung und BESS</h3>



<p>Ein energieintensives Unternehmen verfügt über einen Mittelspannungsanschluss mit <strong>5 MW Leistung</strong>, über den der gesamte Strombezug sowie ein bestehender PV-Dachanlagenanteil abgewickelt wird. Aufgrund steigender Strompreise und Nachhaltigkeitsziele plant das Unternehmen, seine Eigenversorgung mit einer PV-Freiflächenanlage und einem BESS auf dem Betriebsgelände deutlich auszubauen. Der Netzbetreiber signalisiert jedoch, dass eine Erhöhung der Anschlussleistung nur mit erheblichem Netzausbau möglich wäre.</p>



<p>Das Unternehmen entscheidet sich dafür, den bestehenden Netzanschluss strategisch zu überbauen und installiert zusätzlich <strong>7 MWp PV-Leistung</strong> with <strong>BESS mit 4 MWh Kapazität</strong>. Im Normalbetrieb deckt die PV-Anlage zunächst den Eigenverbrauch des Werks. Mit den Überschüssen lädt der Speicher und sofern Anschlusskapazitäten frei sind erhält der Betreiber die Einspeisevergütung. In Betriebszeiten mit niedrigem Verbrauch oder an Wochenenden bei hoher PV-Erzeugung und vollem Speicher verhindert das EMS, dass die 5-MW-Grenze überschritten wird und regelt die PV-Anlage runter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cable Pooling als operative Umsetzung der Netzüberbauung</h2>



<p>Die beschriebenen Szenarien setzen in der Praxis <a href="https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> voraus – das gemeinsame Nutzen eines Netzverknüpfungspunkts durch PV, BESS und ggf. weitere EE-Anlagen. Dabei gibt es zwei Hauptvarianten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/" type="post" id="27561">Co-Location</a>-Modell</strong>: PV-Anlage und BESS haben separate Marktlokationen (MaLo) und Messkonzepte. Der Speicher kann flexibel mit Graustrom laden und Regelenergie-Märkte bedienen, während die PV-Anlage EEG-förderungsfähig bleibt.</li>



<li><strong>Hybridmodell</strong>: PV-Anlage und BESS sind hinter einem MaLo angeschlossen. Der Speicher lädt ausschließlich mit PV-Grünstrom – EEG-konform, aber mit geringerer Marktflexibilität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beide Modelle nutzen flexible Netzanschlussvereinbarungen (§ 8a EEG), die dynamische Einspeisegrenzen definieren. Dabei koordiniert ein EMS alle Echtzeit-Entscheidungen zwischen Speicherladung, Eigenverbrauch und Netzeinspeisung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche &amp; technische Voraussetzungen</h2>



<p><strong>Rechtlich</strong>&nbsp;benötigen Projekte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Genehmigung des Netzbetreibers für Überbauung (§ 8 Abs. 1a EEG 2023)</li>



<li>Flexible Netzanschlussvereinbarung mit definierten Maximalleistungen</li>



<li>Separate Messkonzepte bei Co-Location (MaLo + Zähler)</li>



<li>Nachweis der technischen Steuerbarkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Technisch</strong>&nbsp;entscheidend sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EMS mit Vorhersagemodellen (PV-Ertrag, Last, Netzpreise)</li>



<li>Schnelle Leistungsregelung (&lt; 1 Sekunde Reaktionszeit)</li>



<li>Kommunikation mit Netzbetreiber (z.B. via IEC 61850)</li>



<li>Redundante Systeme für Betriebssicherheit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste für die Umsetzung von Netzüberbauungsprojekten</h2>



<p>Bei der Planung und Umsetzung von Netzüberbauungsprojekten übernimmt CUBE CONCEPTS die ganzheitliche Koordination aller entscheidenden Schritte. Ausgangspunkt ist eine fundierte Netzanalyse, bei der Abregelungsquoten und Kapazitätsgrenzen am Netzverknüpfungspunkt bewertet werden. Darauf aufbauend entwickeln wir ein optimiertes technisches Konzept mit passendem Überbauungsgrad, Batteriespeicher und EMS.</p>



<p>Parallel klären wir die regulatorischen Rahmenbedingungen, insbesondere die flexible Netzanschlussvereinbarung gemäß § 8a EEG, in enger Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Ergänzend erstellen wir belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnungen, die Redispatch-Risiken sowie zusätzliche Erlöspotenziale – etwa aus <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> oder Energy-Trading – berücksichtigen. Durch die koordinierte und parallele Umsetzung von PV- und Speicherprojekten stellen wir sicher, dass Netzüberbauung technisch effizient und wirtschaftlich erfolgreich realisiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Vom Netzengpass zur Flexibilitätsstrategie</h2>



<p>Netzüberbauung mit PV und BESS verwandelt die Herausforderungen des Netzpaketes 2026 in Wettbewerbsvorteile. Während der Redispatch-Vorbehalt Investitionen erschwert, kann der Netzverknüpfungspunkt besser genutzt werden und es entstehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kürzere Projektlaufzeiten</strong>&nbsp;(kein Netzausbau)</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Energieerträge</strong>&nbsp;(bessere Jahresauslastung)</li>



<li><strong>Zusatzerlöse</strong>&nbsp;durch Flexibilitätsmärkte</li>



<li><strong>Systembeitrag</strong>&nbsp;zur Netzstabilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die jetzt umdenken, positionieren sich strategisch besser für die Energiewende.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/">Netzüberbauung mit PV &amp; BESS als Lösung zum Redispatch-Vorbehalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Studie zu Gaskraftwerke: Wie teuer ist Strom aus Erdgas wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 13 Mar 2026 09:45:36 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27359</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine aktuelle FÖS-Studie zeigt, dass Strom aus Gaskraftwerken mit bis zu 67 Cent pro Kilowattstunde weitaus teurer ist als bisherige Kalkulationen nahelegen, wenn gesamtgesellschaftliche Klimaschäden eingepreist werden. Erneuerbare Energien liegen im Vergleich schon unter 10 Cent.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/">Neue Studie zu Gaskraftwerke: Wie teuer ist Strom aus Erdgas wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um neue <strong>Gaskraftwerke</strong> als Sicherheitsnetz für die Energiewende verschärft sich. Während Ministerin Katharina Reiche ursprünglich rund 20 GW neue Kapazitäten forderte, einigten sich die Bundesregierung und die EU Anfang 2026 auf einen deutlich kleineren Rahmen: Ausgeschrieben werden demnach nun 10 GW Gaskraftwerke sowie 2 GW technologieoffene Kapazitäten, um die Versorgung bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/" type="post" id="14864">Dark doldrums</a> abzusichern.</p>



<p>Doch welche finanziellen Folgen hat dieser Zubau? Eine <strong>aktuelle Kurzstudie</strong> des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Green Planet Energy zeigt: Strom aus Erdgas ist weitaus teurer als oft behauptet. Bezieht man neben den Stromgestehungskosten auch die <strong>gesamtgesellschaftlichen Folgekosten</strong> mit ein, wird das vermeintliche Backup zur kostspieligen Belastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gaskraftwerke als Baustein der Versorgungssicherheit?</h2>



<p>Mit dem wachsenden Anteil von Wind- und Solarstrom verändert sich die Struktur des Stromsystems grundlegend. Da erneuerbare Energien wetterabhängig erzeugen, sind zusätzliche flexible Kapazitäten erforderlich, die kurzfristig einspringen können. Genau diese Rolle sollen nach Ansicht des BMWE künftig primär zusätzliche <strong>steuerbare Gaskraftwerke</strong> übernehmen. Nach <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a> und Wasserkraft gelten Gaskraftwerke als relativ flexibel im Vergleich zu anderen fossilen Kraftwerken. Sie können relativ schnell hoch- und herunterfahren und eignen sich daher grundsätzlich, um kurzfristige Stromlücken zu schließen. Allerdings stehen sie zunehmend im Fokus wirtschaftlicher und klimapolitischer Diskussionen – insbesondere im Hinblick auf <strong>ihre tatsächlichen Kosten</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromgestehungskosten von Gaskraftwerken</h2>



<p>Betrachtet man ausschließlich die klassischen Stromgestehungskosten, liegen die Kosten für Strom aus neuen Gaskraftwerken laut verschiedenen Berechnungen derzeit im Bereich von etwa <strong>19 bis 23 Cent pro Kilowattstunde</strong>.</p>



<p>Diese Kosten setzen sich aus mehreren Komponenten zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten für Bau und Finanzierung des Kraftwerks</li>



<li>Betrieb und Wartung</li>



<li>Brennstoffkosten für Erdgas</li>



<li>Kosten aus dem europäischen Emissionshandel (CO₂-Zertifikate)</li>
</ul>



<p></p>



<p>A <strong>wesentlicher</strong> and <strong>unkalkulierbarer Kostenfaktor</strong> ist dabei der Brennstoff selbst. Gaspreise unterliegen starken Marktschwankungen und können die Wirtschaftlichkeit eines Kraftwerks erheblich beeinflussen. Hinzu kommt der <strong>CO₂ price</strong>, der im europäischen Emissionshandel künftig voraussichtlich weiter steigen wird und damit zusätzliche Kosten für fossile Kraftwerke verursacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gesellschaftliche Kosten von Gaskraftwerken</h2>



<p>Die erwähnte FÖS-Studie erweitert diese klassische Betrachtung um sogenannte <strong>gesamtgesellschaftliche Kosten</strong>. Darunter verstehen die Autoren Kosten, die zwar durch die Nutzung fossiler Energieträger entstehen, jedoch nicht vollständig im Strompreis enthalten sind.</p>



<p>Zu diesen Kosten zählen unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klimaschäden durch CO₂-Emissionen</li>



<li>Methanemissionen entlang der Gasförder- und Transportkette</li>



<li>staatliche Förderungen für Gasinfrastruktur</li>



<li>wirtschaftliche Risiken durch Energiepreiskrisen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Werden diese Faktoren in die Rechnung einbezogen, steigen die Kosten für Strom aus Gaskraftwerken laut Studie deutlich an. Je nach Annahmen könnten sich die Gesamtkosten auf <strong>35 bis 67 Cent pro Kilowattstunde</strong> belaufen. Ein Teil dieser Kosten entsteht durch Klimaschäden, die im heutigen Strompreis nur teilweise berücksichtigt werden. So kann ein einzelnes Gaskraftwerk über seine Laufzeit mehrere Millionen Tonnen CO₂ ausstoßen. In der Modellrechnung der Studie verursacht ein Referenzkraftwerk mit 500 Megawatt Leistung je nach Auslastung <strong>bis zu 8,4 Millionen Tonnen CO₂</strong>. Je nach zugrunde gelegtem Bewertungsansatz entstehen daraus Klimaschäden in Milliardenhöhe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Zahlen der Studie von Strom aus Gaskraftwerken (Beispiel)</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Key figure</strong></td><td><strong>Wert</strong></td></tr><tr><td>Beispielkraftwerk</td><td>500 MW Gaskraftwerk</td></tr><tr><td>Typische Stromgestehungskosten</td><td>ca. 19–23 ct/kWh</td></tr><tr><td>Anteil Brennstoffkosten</td><td>ca. 6–7 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gesamtkosten inkl. externer Effekte</td><td>35–67 ct/kWh</td></tr><tr><td>CO₂-Emissionen über Lebensdauer</td><td>bis zu 8,4 Mio. t CO₂</td></tr><tr><td>Mögliche Klimaschadenskosten</td><td>bis zu 7 Mrd. €</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich mit erneuerbaren Energien &amp; alternativen Backup-Optionen</h2>



<p>Zum Vergleich: Die Stromgestehungskosten neuer Wind- und Photovoltaikanlagen liegen nach aktuellen Studien häufig <strong>unter 10 Cent pro Kilowattstunde</strong>. Allerdings erfüllten diese Technologien eine andere Rolle im Stromsystem, meinen die Autoren der Studie. Während sie kostengünstigen Strom erzeugten, seien zusätzliche flexible Kapazitäten notwendig, um Angebot und Nachfrage jederzeit auszugleichen. Neben Gaskraftwerken werden dafür verschiedene Alternativen diskutiert, etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Battery storage</li>



<li>Bioenergieanlagen</li>



<li>Wasserstoffkraftwerke</li>



<li>Lastmanagement und flexible Stromnachfrage</li>
</ul>



<p></p>



<p>Welche Kombination dieser Technologien langfristig die kostengünstigste Lösung für die Versorgungssicherheit darstellt, ist Gegenstand intensiver energiepolitischer und wirtschaftlicher Analysen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kostenvergleich verschiedener Technologien</h2>



<p>Bereits seit Mitte der 2010er Jahre liegen die Kosten der Erneuerbaren unter denen der fossilen Brennstoffe. Die Wind- und <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-electricity-production-costs-in-comparison/" type="post" id="7316">PV-Gestehungskosten</a> sinken seitdem leicht. Die Werte dieser Tabelle stammen u. a. aus der aktuellen FÖS-Studie und von der Fraunhofer ISE.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Technology</strong></td><td><strong>Power generation costs</strong></td></tr><tr><td>Photovoltaik (neue Anlagen)</td><td>&lt; 10 ct/kWh</td></tr><tr><td>Windenergie (Onshore)</td><td>&lt; 10 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gaskraftwerk (mit CO₂-Preis)</td><td>19–23 ct/kWh</td></tr><tr><td>Gaskraftwerk inkl. externer Kosten</td><td>35–67 ct/kWh</td></tr><tr><td>Wasserstoffkraftwerke (Prognose)</td><td>ca. 23–60 ct/kWh</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Ein komplexer Kostenvergleich</h2>



<p>Die Ergebnisse der Studie zeigen vor allem eines: Die Bewertung von Kraftwerkstechnologien hängt stark davon ab, <strong>welche Kosten in die Betrachtung einbezogen werden</strong>. Während klassische Stromgestehungskosten nur die direkten Kosten der Stromproduktion berücksichtigen, versuchen umfassendere Analysen auch externe Effekte wie Klimaschäden oder systemische Risiken einzubeziehen. Beide Perspektiven spielen in energiepolitischen Entscheidungen eine Rolle. Für die zukünftige Ausgestaltung des Stromsystems wird daher entscheidend sein, wie Versorgungssicherheit, Klimaziele und wirtschaftliche Effizienz miteinander in Einklang gebracht werden können.</p>



<p></p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/">Neue Studie zu Gaskraftwerke: Wie teuer ist Strom aus Erdgas wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Strommarktreform: Deutschlands Umsetzung von CfD, PPA &#038; EEG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-strommarktreform-deutschlands-umsetzung-von-cfd-ppa-eeg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 13 Mar 2026 07:18:03 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27356</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis Juli 2026 muss Deutschland die EU-Vorgaben in nationales Recht umsetzen, was tiefgreifende Änderungen im EnWG und EEG mit sich bringt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Transformation der Solar- und Windförderung hin zu CfDs sowie der flächendeckende Einsatz dynamischer Stromtarife.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-strommarktreform-deutschlands-umsetzung-von-cfd-ppa-eeg/">EU-Strommarktreform: Deutschlands Umsetzung von CfD, PPA &amp; EEG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2023 haben sich EU-Parlament und -Rat auf einen Kompromiss zur Reform des Electricity Market Design (EMD) geeinigt. Die <strong>EU-Strommarktreform, </strong>die auch „Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie“ genannt wird, verändert die alte Verordnung EU 2019/943 zum Strombinnenmarkt. Unterstützend dazu traten Sommer 2024 die Änderungsrichtlinie EU 2024/1711, eine Änderung der Verordnungen EU 2024/1747 und EU 2019/942 (ACER), neue REMIT Regeln zur Marktaufsicht in Kraft. Zusätzlich veröffentlichte die EU-Kommission zeitgleich einen „Aktionsplan für erschwingliche Energie“, der Verbraucher und Unternehmen bis 2040 um <strong>jährlich 260 Mrd. Euro entlasten</strong> soll. Darin enthalten sind drei Leitlinien für die EU-Länder, wie die Energiekosten gesenkt werden sollen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beschleunigter Einsatz innovativer erneuerbarer Technologien:</strong> Klare Regulierungs- und Förderrahmen für neue Technologien und Anwendungen (z. B. Meeresenergie, Floating-Wind, Agri-PV oder Floating-PV) schaffen, um Markteinführung, Investitionen sowie Forschung und Innovation gezielt zu unterstützen.</li>



<li><strong>Schnellere Genehmigungen für Netze und Speicher:</strong> Ausbau von Stromnetzen und Speicherlösungen beschleunigen, u. a. durch die Ausweisung spezieller Infrastrukturgebiete, in denen Planungs- und Genehmigungsverfahren vereinfacht werden können.</li>



<li><strong>Zukunftsfähige Netzentgelte für ein effizientes Energiesystem:</strong> Stromnetzentgelte so gestalten, dass sie Flexibilität fördern, die bestehende Infrastruktur optimal nutzen und Verbraucher zu netzdienlichem Stromverbrauch anreizen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ziele der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die zentralen Ziele der EU-Strommarktreform sind, den europäischen Strommarkt widerstandsfähiger zu machen, Preisvolatilität zu reduzieren und gleichzeitig Investitionen in erneuerbare Energien sowie Flexibilitätsoptionen zu stärken. Konkret sollen Strompreise künftig weniger stark von schwankenden Preisen fossiler Brennstoffe abhängen und dadurch langfristig an Stabilität gewinnen. Gleichzeitig sollen Verbraucher besser vor Preisspitzen geschützt und ihre Position im Markt gestärkt werden, etwa durch größere Wahlmöglichkeiten bei Stromverträgen und durch einen verbesserten Krisenmechanismus. Darüber hinaus zielt die Reform darauf ab, den Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung zu beschleunigen und Flexibilitätsoptionen wie Demand Response und Energiespeicher stärker in das Stromsystem zu integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erste umgesetzte Schritte der EU</h2>



<p>Zu den bereits umgesetzten Maßnahmen der EU-Strommarktreform gehört insbesondere die Weiterentwicklung der Stromhandelsmechanismen im Großhandelsmarkt. Ein zentraler Schritt war die Umstellung der europäischen <strong>Day-Ahead-Märkte</strong> on <strong>15-minütige Handelsintervalle. </strong>Die feinere zeitliche Auflösung gilt seit September 2025 und ermöglicht eine deutlich präzisere Abbildung von Angebot und Nachfrage im Stromsystem. Die EU möchte so kurzfristige Schwankungen – etwa durch wetterabhängige erneuerbare Energien – besser abfangen, den wachsenden Anteil variabler erneuerbarer Erzeugung einfacher integrieren und die Flexibilität sowie Zuverlässigkeit des europäischen Stromsystems steigern.</p>



<p>Darüber hinaus hat die EU den europäischen Großhandelsmarkt einheitlich auf ein <strong>Grenzpreissystem („Pay-as-Clear“)</strong> umgestellt. In diesem Marktdesign werden die Gebote der Stromerzeuger nach ihren Grenzkosten sortiert – von der günstigsten bis zur teuersten Erzeugungsquelle. Die Nachfrage wird dann schrittweise mit den günstigsten Angeboten gedeckt, bis der Bedarf vollständig erfüllt ist. Der Preis des zuletzt benötigten Kraftwerks – also des teuersten noch eingesetzten Angebots – bestimmt dabei den Marktpreis. Alle Erzeuger, deren Gebote zum Zuge kommen, erhalten diesen <strong>einheitlichen Preis</strong> für die eingespeiste Strommenge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zentrale Marktinstrumente: PPAs &amp; CfDs statt EEG-Marktprämie</h2>



<p>Als erste zentrale Maßnahme der EU-Strommarktreform stärkt das Reformpaket langfristige Stromlieferverträge. <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements (PPAs)</a></strong> sollen erleichtert werden, etwa durch den Abbau regulatorischer Hürden sowie durch staatliche oder private Garantieinstrumente und mögliche PPA-Pools. Parallel dazu werden zweiseitige <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/" type="post" id="10459">Differenzverträge</a> </strong>(Contracts for Difference – CfDs) als zentrales Förderinstrument für staatlich unterstützte Investitionen in neue Erzeugungskapazitäten etabliert. Einnahmen aus solchen Modellen sollen entweder an Endkunden weitergegeben oder zur Finanzierung von Preissicherungsmaßnahmen genutzt werden. Den Mitgliedstaaten bleibt dabei Spielraum, ob sie stärker auf privat finanzierte PPAs oder auf öffentlich abgesicherte CfD-Modelle setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Auswahl für Verbraucher durch die EU-Strommarktreform</h2>



<p>Auch der <strong>Verbraucherschutz</strong> wird gestärkt. Endkunden erhalten mehr Wahlmöglichkeiten zwischen Festpreisverträgen und dynamischen Tarifen, während Lieferanten verpflichtet sind, die jeweiligen Risiken und Vorteile transparent darzustellen. Einseitige Vertragsänderungen zulasten der Kunden werden eingeschränkt und schutzbedürftige Verbraucher gestärkt. Eine vorübergehende <strong>Deckelung der Strompreise</strong> für KMU und energieintensive Industrien ist bei der EU-Strommarktreform ebenfalls vorgesehen. Der Mechanismus setzt ein, sobald ein Mitgliedstaat eine regionale Strompreiskrise feststellt oder die EU europaweit eingreift.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erleichterter Zugang zu kurzfristigen Märkten</h2>



<p>Um die Teilnahme kleinerer Anlagen und Aggregatoren an den kurzfristigen Strommärkten zu erleichtern, senkt die EU beispielsweise die <strong>Mindestgebotsgröße</strong> im Day-Ahead- und Intraday-Handel von 500 kW auf 100 kW. Zudem wird die <strong>Beteiligung von Demand Response</strong> and <strong>Energiespeichern </strong>gezielt gestärkt. Sofern EU-Mitglieder Kapazitätsmechanismen oder Flexibilitätsinstrumente einsetzen möchten, stellt die Kommission schnelle und einfache Prüfungen und Genehmigungen in Aussicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stärkung der Instrumente &amp; Marktaufsicht für die EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die EU-Strommarktreform stärkt auch die Instrumente, indem sie die <strong>REMIT-Verordnung</strong> verschärft und die Befugnisse der <strong>ACER</strong> massiv ausbaut. Um Marktmanipulation und Insiderhandel wirksamer zu bekämpfen, weitet die EU die Überwachungspflichten aus und fordert von den Marktteilnehmern deutlich mehr Transparenz. Eine verbesserte Datenerfassung hilft dabei, auffällige Marktbewegungen sofort zu erkennen und Verstöße direkt zu verfolgen.</p>



<p>Parallel dazu übernimmt die ACER eine zentrale Führungsrolle. Sie koordiniert die nationalen Regulierungsbehörden, entwickelt einheitliche Marktregeln und trifft bei Unstimmigkeiten verbindliche Entscheidungen. Mit zusätzlichen Ressourcen überwacht die Agentur vor allem den grenzüberschreitenden Handel und berät die EU beim Ausbau der Infrastruktur. Gemeinsam sichern diese Maßnahmen die Integrität und Stabilität des europäischen Energiebinnenmarktes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschlands Umsetzungsrahmen der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die Verordnung (EU) 2024/1747, auch „<strong>EU-Strommarkt-Verordnung</strong>“ genannt, gilt in Deutschland unmittelbar und bindend. Sie erfordert Anpassungen im Energierecht, den Marktregeln und Netzkodizes – etwa bei Mindestgebotsgrößen, der Terminmarktausgestaltung und der Rolle der zentralen Vergabeplattform. Die parallel verabschiedete Richtlinie (EU) 2024/1711, bekannt als „<strong>Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie (EMD)</strong>“, muss hingegen <strong>bis 17. Juli 2026 in nationales Recht</strong> umgesetzt werden. Dies betrifft vor allem das EnWG, ggf. das EEG sowie nachgelagerte Verordnungen wie Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV) und Lieferverordnungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktueller Stand der Umsetzung (März 2026)</h2>



<p>Juristische Fachkommentare und Branchenanalysen deuten darauf hin, dass das BMWK derzeit einen <strong>Referentenentwurf</strong> zur Umsetzung der novellierten EMD-Richtlinie <strong>vorbereitet</strong>, der wesentliche Teile direkt ins EnWG integriert. Deutschland nutzte bis Ende 2025 eine Übergangsregelungen bei grenzüberschreitenden Handelskapazitäten (minRAM). Die Anpassung relevanter Netzkodizes wie „Forward Capacity Allocation“erwarten Experten bis Mitte 2026. Parallel laufen <strong>Debatten zur Ausgestaltung zweiseitiger CfDs</strong>, zur <strong>Förderung von Langfrist-PPAs</strong> und zur <strong>Anpassung der Kapazitätsmechanismen</strong>, um die EU-Vorgaben vollständig zu erfüllen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutsche EEG-Transformation: CfDs &amp; PPAs</h2>



<p>Die bisherige <strong>EEG funding</strong> as <strong>sliding market premium</strong> (OPEX-Modell) soll bis spätestens Juli 2027 in ein System zweiseitiger CfDs überführt werden, da die EU-Strommarktreform dies faktisch vorschreibt. Parallel wird der PPA-Markt als zweite Säule gestärkt. Die Bundesregierung und die „Marktoffensive Erneuerbare“ entwickeln klare Rahmenbedingungen, damit <strong>CfD-Förderung</strong> and <strong>ungeförderte PPAs</strong> komplementär funktionieren und Kannibalisierungseffekte minimiert werden. Ein zentrales Streitthema bleibt die Wechseloption zwischen staatlicher CfD-Förderung und Grünstrom-PPAs – Studien warnen, dass ein Wegfall dieser Flexibilität kurzfristige PPAs und die Marktorientierung von EE-Anlagen bremsen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EnWG-Anpassungen: Dynamische Tarife &amp; Flexibilität</h2>



<p>Das EnWG enthält bereits Vorgaben zu variablen und <strong>dynamischen Stromtarifen (§ 41a EnWG)</strong>, wonach Versorger für Smart-Meter-Kunden variable Tarife anbieten müssen – ein Vorlauf zu den EMD-Vorgaben für Vertragswahl und dynamische Preise. § 14a EnWG wurde kürzlich so weiterentwickelt, dass Haushaltskunden mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wärmepumpe, Wallbox, Speicher &gt;4,2 kW) <strong>Time-variable grid charges</strong> erhalten; diese dynamischen Netzentgelte werden 2026 flächendeckend eingeführt und dienen als zentraler Flexibilitätshebel. Für die vollständige Umsetzung der erweiterten Verbraucherrechte (Wahl zwischen Festpreis-, variablen und dynamischen Tarifen sowie Krisenmechanismen) sind weitere EnWG-Novellen und untergesetzliche Regelungen zu Endkundenverträgen vorgesehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazitätsmechanismen &amp; Kraftwerksstrategie</h2>



<p>Das BMWK legte bereits 2024 ein „Optionenpapier Strommarktdesign der Zukunft“ vor, das u. a. einen dezentralen Kapazitätsmarkt mit zentraler Komponente (KKM) empfiehlt, um Investitionssicherheit und Innovation zu verbinden. Auf Basis der Kraftwerksstrategie einigten sich Bundesregierung und EU-Kommission Anfang 2026 auf Ausschreibungen für <strong>rund 10 GW</strong> (geplant waren 20 GW) neue Kapazitäten <strong>durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/neue-studie-zu-gaskraftwerke-wie-teuer-ist-strom-aus-erdgas-wirklich/" type="post" id="27359">Gaskraftwerke</a></strong> and <strong>2 GW technologieoffen</strong> ohne Laufzeitkriterium, an denen sich auch <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> bewerben können. Für 2027 und 2029 folgen vollständig technologieoffene Ausschreibungen, bei denen Speicher, Demand Side Response und EE-Hybride teilnehmen können – passend zur erleichterten Zulässigkeit von Kapazitätsmechanismen nach EMD.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan &amp; offene Fragen zur Umsetzung der EU-Strommarktreform</h2>



<p>Die EU-Strommarkt-Verordnung gilt bereits; Deutschland passt schrittweise Netzkodizes, Auktionsdesigns und Marktregeln an (z. B. Flexibilitätsziele, Forward-Märkte). Die EMD-Richtlinie <strong>muss bis Juli 2026 umgesetzt werden</strong>, mit EnWG- und EEG-Novellen zu CfD-Pflicht, PPA-Stärkung und Verbraucherschutz. Offene Punkte: Genaue CfD-Designs, Wechselregeln PPA/CfD und die finale Struktur des Kapazitätsmarkts.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-strommarktreform-deutschlands-umsetzung-von-cfd-ppa-eeg/">EU-Strommarktreform: Deutschlands Umsetzung von CfD, PPA &amp; EEG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Globalstrahlung 2025: Platz vier seit Messbeginn</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/globalstrahlung-2025-platz-vier-seit-messbeginn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 12 Mar 2026 10:11:16 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27348</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit rund 1.187 kWh/m² belegt die Globalstrahlung 2025 den vierten Platz im historischen Vergleich und unterstreicht den Trend zu immer sonnigeren Jahren in Deutschland. Besonders die strahlungsreiche erste Jahreshälfte bot ideale Bedingungen für Photovoltaikanlagen und sorgte für überdurchschnittlich hohe Solarerträge.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/globalstrahlung-2025-platz-vier-seit-messbeginn/">Globalstrahlung 2025: Platz vier seit Messbeginn</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte Anfang 2026 die Klimadaten inklusive der <strong>Global radiation </strong>für das Jahr <strong>2025</strong>. Die mittlere Jahressumme in Deutschland lag bei rund <strong>1.187 kWh/m²</strong>. Damit gehört 2025 zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Auswertungen im Jahr 1983 und belegt Platz vier im historischen Vergleich. Gleichzeitig liegt der Wert deutlich über dem langjährigen Mittel der Referenzperiode 1991–2020.</p>



<p>Besonders die <strong>erste Jahreshälfte</strong> 2025 trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Mehrere Monate wiesen überdurchschnittliche Strahlungswerte auf und sorgten bereits früh im Jahr für eine hohe kumulierte Globalstrahlung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="509" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-1024x509.jpg" alt="" class="wp-image-27349" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-1024x509.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-768x382.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Globalstrahlung-2025-Grafik.jpg 1504w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strahlungsreiche Monate im Jahresverlauf 2025</h2>



<p>Das Frühjahr 2025 war überdurchschnittlich sonnig und besonders hohe Strahlungswerte erreichten <strong>Juni </strong>and<strong> August</strong>. Mit durchschnittlich 187 kWh/m² lag allein der Juni etwa 13 % über dem gemittelten Durchschnitt seit Aufzeichnungsbeginn. Demgegenüber fielen einzelne Monate wie Mai, Juli und September sowie gegen Jahresende etwas schwächer aus. Dennoch konnte die insgesamt sehr strahlungsreiche erste Jahreshälfte diese Schwankungen mehr als ausgleichen, sodass die Jahressumme deutlich über dem langjährigen Durchschnitt lag.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Verteilung der Globalstrahlung 2025</h2>



<p>Die räumliche Verteilung der Globalstrahlung folgte im Jahr 2025 weitgehend dem langjährigen klimatologischen Muster in Deutschland. Dabei zeigt sich typischerweise ein deutlicher Gradient mit zunehmenden Strahlungssummen von Nordwest nach Südost.</p>



<p>The <strong>geringsten Jahressummen</strong> wurden in den nördlichen Bundesländern und den Mittelgebirgen registriert, insbesondere in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Teilen Niedersachsens. Dort bewegten sich die Jahreswerte zwischen 1.050 bis 1.150 kWh/m². Ursache hierfür ist vor allem eine im Jahresmittel höhere Bewölkung und eine geringere Sonnenscheindauer.</p>



<p>The <strong>höchsten Werte</strong> gab es in 2025 dagegen in süddeutschen Regionen auf. Besonders im Saarland, der Region Rhein-Neckar, dem Breisgau bis zum Bodensee sowie im Bayerischen Wald. Dort erreichte die Globalstrahlung im Jahresschnitt sogar bis zu 1.350 kWh/m². Gerade diese Regionen zählen aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen regelmäßig zu den strahlungsreichsten Gebieten Deutschlands.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich der strahlungsreichsten Jahre seit Messbeginn</h2>



<p>Mit einer mittleren Jahressumme von 1.187 kWh/m² reiht sich die Globalstrahlung 2025 unter die strahlungsreichsten Jahre seit Beginn der verlässlichen Auswertungen ein. Die höchsten Werte der letzten Jahrzehnte wurden immer in besonders sonnigen Jahren erreicht.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Ø</strong> <strong>Globalstrahlung (kWh/m²)</strong></td><td><strong>Einordnung</strong></td></tr><tr><td>2022</td><td>1.227</td><td>1. Rekordjahr bisher</td></tr><tr><td>2018</td><td>1.207</td><td>2. Platz &#8211; außergewöhnlich hoch</td></tr><tr><td>2003</td><td>1.197</td><td>3. Platz &#8211; mit Rekordsommer &amp; sehr strahlungsreich</td></tr><tr><td><strong>2025</strong></td><td>1.187</td><td>4. Platz seit Messbeginn</td></tr><tr><td>2024</td><td>1.113</td><td>Im Vergleich zu den 90er Jahren hoch</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Referenzperiode <strong>1991–2020</strong> lag die Globalstrahlung 2025 rund <strong>100 kWh/m² darüber</strong>. Das bestätigt den seit mehreren Jahrzehnten beobachteten Trend steigender Strahlungswerte in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Globalstrahlung 2025: Sehr gute Bedingungen für PV-Anlagen</h2>



<p>Das Jahr 2025 zählt zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Messungen und bestätigt den langfristigen Trend steigender Globalstrahlung in Deutschland. Die außergewöhnlich sonnige erste Jahreshälfte legte bereits früh die Grundlage für die hohe Jahressumme.</p>



<p>Für die Nutzung der Solarenergie stellen solche Jahre besonders günstige Bedingungen dar. Eine hohe Globalstrahlung wirkt sich unmittelbar positiv auf die Stromerträge von Photovoltaikanlagen aus und unterstreicht die Bedeutung der solaren Einstrahlung als zentrale Kenngröße für die Bewertung des Photovoltaikpotenzials.</p>



<p>Weiterführende Informationen finden Sie auch in unseren Beiträgen zu <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-2024-moderate-values-despite-upward-trend/">Global radiation 2024</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-weather-2023-top-values-for-renewables/">Energy weather 2023</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-at-record-level/">Globalstrahlung 2022</a> sowie zu <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">PV-Ertrag &amp; Wirtschaftlichkeit</a>. </p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/globalstrahlung-2025-platz-vier-seit-messbeginn/">Globalstrahlung 2025: Platz vier seit Messbeginn</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der deutsche Strommarkt: Akteure, Rollen &#038; Abläufe</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 11 Mar 2026 08:40:29 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Kraftwerksbetreiber bis zum Endkunden – die Stabilität des Stromsystems basiert auf klar definierten Rollen und einem hochdynamischen Börsenhandel. In diesem vielschichtigen Umfeld sichern innovative Akteure und intelligente Netze die Balance zwischen schwankender Erzeugung und verlässlicher Verfügbarkeit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">Der deutsche Strommarkt: Akteure, Rollen &amp; Abläufe</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>deutsche Strommarkt</strong> ist im Vergleich zu anderen Strommärkten relativ komplex. Die Energiewende, die Digitalisierung und die zunehmende Integration erneuerbarer Energien machen das System vielschichtiger, aber auch dynamischer. Zahlreiche Akteure – von Kraftwerksbetreibern über Stromhändler bis zu Netzbetreibern – sorgen gemeinsam dafür, dass Strom jederzeit verfügbar ist. Gleichzeitig bestimmen Marktmechanismen an Börsen und im bilateralen Handel die Strompreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht der Akteure &amp; Rollen</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-27311" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1024x599.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-300x176.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-768x449.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-1536x899.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/03/Deutscher-Strommarkt-Akteure-Rollen.jpg 1800w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Grundprinzip des deutschen Strommarktes</h2>



<p>Der deutsche Strommarkt ist als <strong>Energy-only market</strong> organisiert. Das bedeutet, dass Kraftwerksbetreiber ihre Erlöse in erster Linie durch den Verkauf von tatsächlich erzeugtem Strom erzielen. Der Strompreis entsteht dabei im Wettbewerb und wird durch <strong>Supply and demand</strong> bestimmt.</p>



<p>Der Handel mit Strom findet hauptsächlich im <strong>Stromgroßhandel</strong> statt. Hier werden unterschiedliche Produkte gehandelt – von langfristigen Terminverträgen bis hin zu kurzfristigen Lieferungen am Spotmarkt. Ein zentraler Handelsplatz in Europa ist die European Energy Exchange, an der Strom für verschiedene Zeiträume gehandelt wird.</p>



<p>Da Strom nur begrenzt speicherbar ist, müssen <strong>Erzeugung und Verbrauch jederzeit im Gleichgewicht sein</strong>. Für die Stabilität des Stromsystems sind die Übertragungsnetzbetreiber verantwortlich, während die Bundesnetzagentur den regulatorischen Rahmen überwacht und den diskriminierungsfreien Zugang zum Strommarkt sicherstellt.</p>



<p>Dieses deutsche Strommarktdesign steht jedoch bereits seit einigen Jahren in einer politischen Diskussion. Experten sind der Ansicht, dass ein <a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/" type="post" id="15463">Capacity market</a> besser geeignet sei, die zunehmende Volatilität und dezentrale Stromerzeugung der Erneuerbaren Energien abzufedern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Power generation</h2>



<p>Die Stromerzeugung ist der Startpunkt. Hier wird Energie aus verschiedenen Quellen in elektrischen Strom umgewandelt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kraftwerksbetreiber (Konventionell):</strong> Diese Akteure betreiben Großkraftwerke, die auf fossilen Brennstoffen wie Kohle und Gas basieren. Ihre Hauptrolle ist die Stromproduktion und die Bereitstellung von <strong>gesicherter Leistung</strong> zur Deckung der Grundlast.</li>



<li><strong>Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen):</strong> Dies umfasst Windparks (Onshore und Offshore), <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks</a>, Biomasseanlagen und Wasserkraftwerke. Ihre Aufgabe ist es, die Stromproduktion zu <strong>unterstützen</strong> und den Anteil sauberer Energie im Netz zu erhöhen. Sie speisen Strom oft wetterabhängig ein.</li>



<li><strong>Dezentrale Erzeuger:</strong> Hierzu gehören kleinere Einheiten wie Dach-PV-Anlagen oder auch Blockheizkraftwerke (BHKW). Sie produzieren Strom, speisen ihn ein (wenn nicht selbst verbraucht) und können zunehmend die <strong>Grid stability</strong> unterstützen, beispielsweise durch die Bereitstellung von <a href="https://cubeconcepts.de/en/reactive-current-for-pv-systems/" type="post" id="15771">Reactive current</a>.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Systemdienstleistungen zur Netzstabilität</h2>



<p>Damit der Strommarkt reibungslos funktioniert und der Strom physisch zuverlässig vom Erzeuger zum Verbraucher gelangt, müssen Systemdienstleistungen unterstützen. Sie sind, vereinfacht gesagt, die technischen Hilfsdienste, die notwendig sind, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems aufrechtzuerhalten. Sie halten Erzeugung und Verbrauch sekundengenau im Gleichgewicht und vermeiden so Netzüberlastungen oder gar Blackouts. Hauptverantwortlich für die Beschaffung und Koordination dieser Dienstleistungen sind in Deutschland die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) in enger Zusammenarbeit mit der Bundesnetzagentur. Zu den wichtigsten Systemdienstleistungen gehören:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Control energy</h3>



<p>Weicht die Netzfrequenz vom Sollwert 50 Hertz ab (weil z.B. plötzlich ein Kraftwerk ausfällt oder der Verbrauch unerwartet ansteigt), müssen die ÜNB extrem schnell reagieren. Sie aktivieren in diesem Fall die verschiedenen <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Regelenergien</a>. Dabei wird &nbsp;je nach Aktivierungsgeschwindigkeit zwischen Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserve unterschieden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannungshaltung</h3>



<p>Um Strom transportieren zu können, muss eine bestimmte Spannung im Netz aufrechterhalten werden. Dies geschieht vor allem durch die Bereitstellung von Blindleistung, die von Erzeugungsanlagen (auch dezentralen EE-Anlagen) oder speziellen Kompensationsanlagen geliefert wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betriebsführung &amp; Engpassmanagement</h3>



<p>Die ÜNB überwachen den Lastfluss im Netz. Droht eine Leitung überlastet zu werden, müssen sie eingreifen. Dies geschieht z. B. durch den sogenannten Redispatch, bei dem Kraftwerke vor dem Engpass angewiesen werden, ihre Einspeisung zu drosseln, während Kraftwerke hinter dem Engpass ihre Leistung erhöhen. Auch das Einspeisemanagement von EE-Anlagen fällt in diesen Bereich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Versorgungswiederaufbau</h3>



<p>Im seltenen Fall eines großflächigen Stromausfalls (Blackout) müssen bestimmte Kraftwerke in der Lage sein, ohne externe Stromzufuhr anzufahren. Um das Netz schrittweise wieder aufzubauen, setzt man hier immer öfter einen <a href="https://cubeconcepts.de/en/schwarzstart-durch-batteriespeicher/" type="post" id="23350">Schwarzstart durch Batteriespeicher</a>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stromgroßhandel im deutschen Strommarkt</h2>



<p>Der Stromgroßhandel bildet das zentrale Marktsegment des deutschen Strommarktes. Hier handeln Energieversorger, Direktvermarkter, Stromhändler und große Industrieunternehmen elektrische Energie, um ihren künftigen Strombedarf zu decken oder erzeugten Strom zu vermarkten. Der Großhandel sorgt damit für eine <strong>marktorientierte Preisbildung</strong> und ermöglicht es den Marktteilnehmern, Angebot und Nachfrage effizient auszugleichen.</p>



<p>Ein wesentlicher Teil dieses Handels findet an <strong>Strombörsen</strong> statt, insbesondere an der European Energy Exchange in Leipzig. Dort werden standardisierte Stromprodukte für unterschiedliche Lieferzeiträume gehandelt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei wichtigen Marktsegmenten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Terminmarkt</h3>



<p>Am Terminmarkt werden Strommengen <strong>langfristig im Voraus</strong> gehandelt – teilweise Monate oder Jahre vor der tatsächlichen Lieferung. Typische Produkte sind Futures oder Optionen. Marktteilnehmer nutzen diesen Markt vor allem zur <strong>Preisabsicherung</strong>, um sich gegen zukünftige Strompreisschwankungen zu schützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spot market</h3>



<p>Der Spotmarkt dient dem <strong>kurzfristigen Stromhandel</strong> und stellt sicher, dass Angebot und Nachfrage auch kurzfristig ausgeglichen werden können. Er unterteilt sich im Wesentlichen in zwei Teilmärkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-Ahead-Markt:</strong> Strom wird für jede Stunde des folgenden Tages gehandelt.</li>



<li><strong>Intraday-Markt:</strong> Hier können Marktteilnehmer Strom noch bis kurz vor der tatsächlichen Lieferung handeln, um kurzfristige Prognoseabweichungen – etwa bei Wind- oder Solarstrom – auszugleichen.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">OTC-Handel</h3>



<p>Neben dem Börsenhandel existiert außerdem der sogenannte <strong>OTC-Handel (Over-the-Counter)</strong>. Dabei schließen Marktteilnehmer bilaterale Stromlieferverträge direkt miteinander ab. Diese Verträge sind oft individueller ausgestaltet und spielen insbesondere bei langfristigen Stromlieferbeziehungen oder speziellen Beschaffungsstrategien eine wichtige Rolle.</p>



<p>Der Stromgroßhandel verbindet somit Erzeugung, Handel und Verbrauch miteinander und stellt sicher, dass Strommengen wirtschaftlich effizient verteilt werden. Gleichzeitig liefert er wichtige Preissignale, die Investitionen in neue Erzeugungsanlagen, Speicher oder flexible Verbrauchslösungen beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direktvermarkter, Energiehändler &amp; Bilanzkreise</h2>



<p>Zwischen Stromerzeugung, Stromhandel und Verbrauch agieren weitere wichtige Marktakteure: <strong>Direktvermarkter und Energiehändler</strong>. Sie übernehmen zentrale Aufgaben bei der Vermarktung von Strom sowie beim Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch im Stromsystem.</p>



<p><strong>Direktvermarkter</strong> vermarkten vor allem Strom aus erneuerbaren Energien. Betreiber von Wind- oder Solaranlagen verkaufen ihren Strom häufig nicht selbst an der Börse, sondern übertragen diese Aufgabe an spezialisierte Unternehmen. Diese bündeln die Strommengen vieler Anlagen, handeln sie am Strommarkt und integrieren sie optional in Bilanzkreise. Dadurch wird die Einspeisung erneuerbarer Energien effizient in den Strommarkt integriert.</p>



<p><strong>Energiehändler</strong> hingegen konzentrieren sich auf die Beschaffung, Vermarktung und Absicherung von Strommengen. Sie handeln an Börsen und im bilateralen Markt, optimieren Handelsportfolios und übernehmen häufig auch das <strong>Bilanzkreismanagement</strong>.</p>



<p><strong>Bilanzkreise </strong>sind im deutschen Strommarkt eine Art virtuelles Energiekonto, das Stromerzeugung und Stromverbrauch rechnerisch zusammengeführt. Jeder Marktakteur, der Strom einspeist (z. B. Kraftwerksbetreiber), handelt (z. B. Händler) oder an Endkunden liefert (z. B. Versorger), muss einem Bilanzkreis zugeordnet sein.</p>



<p>Der Bilanzkreisverantwortliche hat die Aufgabe, für jeden 15-Minuten-Intervall sicherzustellen, dass die Menge an Strom, die in seinen Bilanzkreis eingebracht wurde (durch Erzeugung oder Kauf), exakt der Menge entspricht, die daraus entnommen wurde (durch Verbrauch oder Verkauf). Treten Abweichungen auf, spricht man von Ausgleichsenergie, die vom Übertragungsnetzbetreiber bereitgestellt und dem Bilanzkreisverantwortlichen in Rechnung gestellt wird.</p>



<p>Bilanzkreise betreiben meist Energiehändler, Dienstleister oder auch Verteilnetzbetreiber. Sie sind ein zentrales Instrument, um die kaufmännische Abwicklung des Stromhandels mit der physischen Realität des Netzbetriebs zu verknüpfen und die Stabilität des Stromsystems zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle der Bundesnetzagentur im deutschen Strommarkt</h2>



<p>Die Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn ist die <strong>zentrale Regulierungsbehörde</strong> für den deutschen Strommarkt. Sie legt die Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Wettbewerb fest und überwacht die Einhaltung der Marktregeln. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören die Regulierung der Stromnetze, des Stromhandels und des Netzausbaues. Die Bundesnetzagentur kontrolliert unter anderem Netzentgelte, organisiert des <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a>, bestimmt <a href="https://v4.cubeconcepts.de/brownout-definition-ursachen-auswirkungen-im-stromnetz/" type="post" id="28769">Brownouts</a> und überwacht alle zentralen Marktprozesse und sorgt so für Transparenz und Stabilität im Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Network operator</h2>



<p>Die Netzbetreiber sind für den <strong>Transport und die Verteilung des Stroms</strong> verantwortlich. Sie betreiben die Stromnetze, über die elektrische Energie von den Erzeugungsanlagen zu den Verbrauchern gelangt. Dabei wird grundsätzlich zwischen <strong>Übertragungsnetzbetreibern</strong> and <strong>Verteilnetzbetreibern</strong> unterschieden.</p>



<p>The <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/" type="post" id="24680">Übertragungsnetzbetreiber</a> (ÜNB)</strong> betreiben die Höchstspannungsnetze in Deutschland und sind für den überregionalen Stromtransport sowie die Stabilität des Gesamtsystems verantwortlich. Zu ihren zentralen Aufgaben gehören die Netzsteuerung, die Sicherstellung der Netzfrequenz sowie das Engpassmanagement. In Deutschland übernehmen diese Rolle vier Unternehmen: 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW.</p>



<p>The <strong>Verteilnetzbetreiber (VNB)</strong> betreiben die regionalen und lokalen Stromnetze auf Hoch-, Mittel- und Niederspannungsebene. Sie stellen den Anschluss von Haushalten, Gewerbe und Industrie sicher und integrieren zunehmend auch dezentrale Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik- oder Windkraftanlagen in das Netz. Damit spielen sie eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende auf regionaler Ebene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbraucher auf dem deutschen Strommarkt</h2>



<p>Am Ende der Wertschöpfungskette des deutschen Strommarktes stehen die <strong>Verbraucher</strong>, also die Akteure, die elektrische Energie tatsächlich nutzen. Dazu gehören Industrieunternehmen, Gewerbebetriebe, öffentliche Einrichtungen sowie private Haushalte. Ihr Strombedarf bestimmt maßgeblich die Nachfrage im Strommarkt und beeinflusst damit auch die Preisbildung im Stromgroßhandel.</p>



<p>Große Industrie- und Gewerbeunternehmen beschaffen ihren Strom häufig direkt am Großhandelsmarkt oder über individuelle Lieferverträge, während Haushalte und kleinere Unternehmen in der Regel von Energieversorgern beliefert werden. In den vergangenen Jahren hat sich die Rolle der Verbraucher jedoch zunehmend verändert: Durch Eigenstromerzeugung, flexible Laststeuerung oder Batteriespeicher können sie heute teilweise auch aktiv am Energiesystem teilnehmen.</p>



<p>Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und der zunehmenden Elektrifizierung – etwa durch Elektromobilität oder Wärmepumpen – gewinnt die <strong>flexible Steuerung von Stromverbrauch</strong> weiter an Bedeutung. Verbraucher werden damit zunehmend zu aktiven Teilnehmern im Stromsystem, die nicht nur Energie beziehen, sondern auch zur Stabilität und Effizienz des Strommarktes beitragen können.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Marktstammdatenregister (MaStR)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/das-marktstammdatenregister-mastr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 06 Mar 2026 11:25:58 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27301</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist die zentrale Datenbank der Energiewende und für jeden Anlagenbetreiber rechtlich bindend. Eine fristgerechte Registrierung von PV-Anlagen und Speichern ist die zwingende Voraussetzung, um Einspeisevergütungen zu sichern und empfindliche Bußgelder zu vermeiden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Marktstammdatenregister (MaStR)</strong> ist die zentrale Datenbank für den deutschen Strom- und Gasmarkt. Wer in Deutschland Strom produziert oder speichert, kommt daran nicht vorbei und ist verpflichtet, seine Anlagen dort zu registrieren. Was auf den ersten Blick wie reine Bürokratie wirkt, ist das zentrale Nervensystem der Energiewende. Besonders für <strong>Unternehmen und Industriebetriebe</strong> gelten strikte Meldefristen, um rechtliche Sicherheit und finanzielle Ansprüche zu wahren. Eine Registrierung im MaStR ist Voraussetzung für verschiedene energiewirtschaftliche Prozesse – etwa für EEG-Förderungen, Netzanschlussmeldungen oder die korrekte Zuordnung von Stromerzeugungsanlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist das Marktstammdatenregister (MaStR)?</h2>



<p>Das Marktstammdatenregister ist ein von der Bundesnetzagentur (BNetzA) betriebenes Online-Register. Das Webportal ging am 31. Januar 2019 online und dient als zentrale Datenbank für den deutschen Energiemarkt und erfasst grundlegende Informationen über Strom- und Gasanlagen sowie deren Betreiber. Ziel des Registers ist, eine <strong>einheitliche und transparente Datengrundlage</strong> für Marktakteure, Netzbetreiber und Behörden zu schaffen. Dafür werden im Bereich Strom verschiedene Stammdaten erfasst, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromerzeugungsanlagen</li>



<li>Battery storage</li>



<li>Netzanschlüsse</li>



<li>Marktakteure und Anlagenbetreiber</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die im Marktstammdatenregister hinterlegten Daten ermöglichen eine bessere Übersicht über den Ausbau erneuerbarer Energien, installierte Leistung und Speicherstrukturen in Deutschland.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb die Registrierung im MaStR für Unternehmen wichtig ist</h2>



<p>Für Gewerbe- und Industriebetriebe ist die Eintragung ihrer Anlagen im MaStR weit mehr als eine statistische Erfassung. Sie ist die <strong>gesetzliche Voraussetzung </strong>für den Erhalt von Zahlungen. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherung der Einspeisevergütung:</strong> Ohne MaStR-Registrierung ist der Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, die Auszahlung der Marktprämie oder Einspeisevergütung nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zurückzuhalten.</li>



<li><strong>Vermeidung von Bußgeldern:</strong> Die Nichtbeachtung der Registrierungspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die von der Bundesnetzagentur geahndet werden kann.</li>



<li><strong>Netzentgeltreduzierung:</strong> Für stromintensive Unternehmen, die von reduzierten Netzentgelten profitieren, ist eine korrekte Datenbasis im Register oft Teil der Compliance-Anforderungen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Anlagen müssen im Marktstammdatenregister registriert werden?</h2>



<p>Grundsätzlich gilt: <strong>Alle Stromerzeugungsanlagen</strong> and <strong>Electricity storage</strong> müssen im MaStR erfasst werden. Angefangen vom Balkonkraftwerk bis zum großen Solarpark mit Batteriesystemen im Megawatt Bereich. Im industriellen Umfeld treten oft komplexe Konstellationen mit speziellen Anforderungen für PV-Anlagen und Batteriespeicher auf. Hier gilt es, präzise zu unterscheiden:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Photovoltaikanlagen</h3>



<p>Jede Anlage, die fest mit dem Netz verbunden ist, ist zu registrieren – unabhängig davon, ob das Unternehmen den Strom vollständig selbst verbraucht oder eingespeist. Bei Erweiterungen von Bestandsanlagen muss jede neue Einheit (Modulfeld/Wechselrichter-Kombination) separat erfasst werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery storage</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> gelten als Flexibilitätsoption im Energiemanagement, die ebenfalls Strom in das öffentliche Netz einspeisen. Demnach sind sie Marktteilnehmer und zählen vor dem MaStR als <strong>eigenständige Einheit</strong>, die im Marktstammdatenregister registriert werden müssen. Dies ist besonders wichtig, da Speicher für die Netzstabilität eine immer größere Rolle spielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer nimmt die Registrierung im Marktstammdatenregister vor?</h2>



<p>Die gesetzliche Pflicht zur Registrierung liegt immer beim <strong>Plant operator</strong>, der für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten verantwortlich ist. Anders als bei kleinen, privaten Anlagen, ist dies bei Unternehmen in der Regel die juristische Person (GmbH, AG, etc.).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigenleistung des Unternehmens:</strong> Die Registrierung kann durch einen bevollmächtigten Mitarbeiter (z. B. Energiemanager, Haustechniker oder Geschäftsführer) erfolgen.</li>



<li><strong>Dienstleister:</strong> Dritte (z. B. Solarteure oder Projektierer) können den MaStR-Eintrag übernehmen, benötigen dazu allerdings eine Vollmacht des Anlagenbetreibers.</li>
</ul>



<p></p>



<p>With <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a></strong> ist der Contractor der Anlagenbetreiber und nimmt die Registrierung im Marktstammdatenregister vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der MaStR-Registrierungsprozess</h2>



<p>Für Industrie- und Gewerbebetriebe ist der Prozess im MaStR-Webportal dreistufig aufgebaut:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Benutzerkonto erstellen:</strong> Zuerst registriert sich die handelnde Person als Benutzer. (Name des Unternehmens oder der Organisation, Kontaktdaten, etc.)</li>



<li><strong>Marktakteur registrieren:</strong> Hier legen Sie Ihr Unternehmen als „Anlagenbetreiber“ an. (Umsatzsteuer-ID, Handelsregisternummer, Marktrolle im Energierecht, etc.)</li>



<li><strong>Einheit registrieren:</strong> Im letzten Schritt erfassen Sie die technischen Details Ihrer Anlagen. (Standort, Energieträger, installierte Leistung (kWp), Ausrichtung, Inbetriebnahme Datum, Netzanschlusspunkt, Speicherkapazität (kWh), Lade- und Entladeleistung, technische Ausführung, etc.)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Fristen sind einzuhalten?</h2>



<p>Beim Marktstammdatenregister (MaStR) gelten klare und verbindliche Fristen. Maßgeblich ist dabei stets der Zeitpunkt der <strong>Inbetriebnahme einer Anlage</strong>, also der Moment, in dem erstmals Strom erzeugt wird – auch im Rahmen eines Probebetriebs. Ab diesem Zeitpunkt läuft die gesetzlich festgelegte Meldefrist. Für <strong>Neuanlagen</strong> muss die Registrierung im Marktstammdatenregister spätestens <strong>innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme</strong> vollständig abgeschlossen sein.</p>



<p>Auch bei <strong>Änderungen an bestehenden Anlagen</strong> besteht eine Meldepflicht. Wird beispielsweise die Leistung einer PV-Anlage erweitert, werden zusätzliche Module installiert oder Komponenten ausgetauscht, müssen diese Anpassungen ebenfalls <strong>innerhalb eines Monats</strong> im MaStR aktualisiert werden. Gleiches gilt für organisatorische Änderungen. Kommt es zu einem <strong>Betreiberwechsel</strong>, etwa durch Verkauf der Anlage oder eine Änderung der Unternehmensstruktur bzw. Firmierung, muss auch diese Änderung fristgerecht im Register hinterlegt werden. Die Einhaltung dieser Fristen ist entscheidend, da das Marktstammdatenregister eine zentrale Grundlage für energiewirtschaftliche Prozesse und Fördermechanismen bildet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Konsequenzen drohen bei Nichtbeachtung?</h2>



<p>Eine unterlassene oder verspätete Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) kann <strong>erhebliche finanzielle</strong> and <strong>regulatorische Folgen</strong> haben. Besonders relevant ist dies für Betreiber von Photovoltaikanlagen, die Strom in das Netz einspeisen. Liegt keine gültige Registrierung vor, ist der zuständige Netzbetreiber gesetzlich verpflichtet, <strong>Zahlungen aus der EEG-Vergütung </strong>or the<strong> Marktprämie auszusetzen</strong>, bis die Registrierung nachgeholt wurde. In vielen Fällen erfolgt für den Zeitraum der Säumnis <strong>keine rückwirkende Auszahlung</strong>, sodass Einnahmen dauerhaft verloren gehen können.</p>



<p>Darüber hinaus kann die Bundesnetzagentur Verstöße gegen die Vorgaben der Marktstammdatenregisterverordnung als <strong>Ordnungswidrigkeit</strong> einstufen und entsprechende Bußgelder verhängen. Auch im unternehmerischen Kontext können sich weitere Risiken ergeben: Für Unternehmen mit zertifizierten Managementsystemen – etwa nach <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/" type="post" id="5721">ISO 50001</a></strong> im Energiemanagement – kann eine fehlende oder fehlerhafte Registrierung im Rahmen von Audits als <strong>Non-Compliance</strong> bewertet werden. Damit wird deutlich, dass die Registrierung im MaStR nicht nur eine formale Pflicht darstellt, sondern eine zentrale Voraussetzung für einen rechtssicheren und wirtschaftlich stabilen Betrieb von Energieanlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Marktstammdatenregister als Pflichtregister für Energieanlagen</h2>



<p>Das Marktstammdatenregister (MaStR) ist die zentrale Datenbank für Energieanlagen in Deutschland. Die Registrierung ist nicht nur Pflicht, sondern das Fundament für einen rechtssicheren Anlagenbetrieb. Betreiber von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern stellen so sicher, dass ihre Anlagen wirtschaftlich und regulatorisch korrekt betrieben werden können. Es empfiehlt sich, die Aktualität der Stammdaten in regelmäßigen Abständen zu überprüfen – insbesondere nach technischen Erweiterungen oder Umfirmierungen.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-marktstammdatenregister-mastr/">Das Marktstammdatenregister (MaStR)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Vom GEG zum GMG – Was ändert sich in der Gebäudeenergiepolitik?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 03 Mar 2026 08:13:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27258</guid>

					<description><![CDATA[<p>Flankiert von der novellierten EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) zielt das GMG auf eine ganzheitliche Modernisierung des Bestands ab. Während die Abschaffung der 65-Prozent-Regel kurzfristig Entlastung verspricht, warnen Experten vor einer „Kostenfalle“ durch knappe grüne Brennstoffe. Für eine bankfähige Immobilienstrategie gewinnen daher autarke Lösungen wie PV und BESS weiter an Bedeutung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/">Vom GEG zum GMG – Was ändert sich in der Gebäudeenergiepolitik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der beschlossene Übergang vom <strong>Building Energy Act (GEG)</strong> zum <strong>Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG)</strong> bringt tiefgreifende Änderungen des regulatorischen Rahmens für den Gebäudesektor mit sich. Auslöser ist ein Zusammenspiel aus nationalem Kurswechsel und europäischem Anpassungsdruck. Die novellierte EU-Gebäuderichtlinie muss bis zum 29. Mai 2026 in deutsches Recht überführt werden und zwingt den Gesetzgeber damit zu strukturellen Reformen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Eckpunktepapier der Koalition</h3>



<p>Am 24. Februar 2026 stellten die Bundestagsfraktionen von <strong>CDU/CSU</strong> and <strong>SPD</strong> dazu ein Eckpunktepapier für das neue Gesetz vor. Die Bundesregierung verfolgt damit das Ziel, das bestehende Regelwerk der Ampel grundlegend neu auszurichten. Die Ziele waren, detaillierte Technologie- und Einzelvorgaben zu minimieren, die Werte zu flexibilisieren sowie technologieoffene Lösungen und vereinfachte Verfahren zu etablieren. Das geplante Inkrafttreten des GMG ist demnach für den 1. Juli 2026 vorgesehen – ein sehr ambitionierter Zeitplan angesichts der Tragweite der Reform.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ende des &#8220;Heizungsgesetzes&#8221;</h3>



<p>Inhaltlich signalisiert bereits die Umbenennung einen Paradigmenwechsel. Während das bisherige GEG politisch stark mit dem Begriff <strong>„Heizungsgesetz“</strong> verknüpft war, soll das GMG bewusst ein breiteres Narrativ bedienen. Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Technologien hin zur umfassenden Modernisierung des Gebäudebestands – einschließlich Gebäudehülle, Energieversorgungssystemen, Quartierslösungen und Infrastruktur. Dieser strategische Perspektivwechsel ist nicht nur kommunikativ motiviert, sondern soll laut Regierung auch Investitionshemmnisse abbauen und Planungssicherheit schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Umstrittene Reform</h3>



<p>Gleichzeitig ist das <strong>Reformvorhaben</strong> politisch und fachlich <strong>hoch umstritten</strong>. Umwelt- und Branchenverbände warnen vor möglichen Rückschritten beim Klimaschutz, während Befürworter vor allem die größere Wahlfreiheit und geringere regulatorische Komplexität hervorheben. Die Diskussion um das GMG ist damit längst mehr als eine technische Gesetzesnovelle – sie ist eine Grundsatzdebatte über den zukünftigen Steuerungsmechanismus der Wärmewende im Gebäudesektor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung im Kontext der EU-Richtlinie (EPBD)</h2>



<p>Der Übergang vom GEG zum GMG ist nicht allein nationalpolitisch motiviert, sondern maßgeblich durch europarechtliche Vorgaben bestimmt. Grundlage ist die novellierte <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/" type="post" id="20617">EU Buildings Directive</a>, die 2024 verabschiedet wurde und bis spätestens 29. Mai 2026 in nationales Recht umgesetzt werden muss. Diese Richtlinie – häufig unter der Abkürzung <strong>EPBD</strong> (Energy Performance of Buildings Directive) geführt – setzt einen deutlich strengeren regulatorischen Rahmen für die energetische Transformation des Gebäudesektors in allen Mitgliedstaaten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Life Cycle Assessments</h3>



<p>Kern der EU-Vorgaben ist ein ganzheitlicher Bewertungsansatz: Gebäude sollen künftig nicht mehr nur anhand ihres Betriebsenergieverbrauchs beurteilt werden, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Vorgesehen ist daher die Einführung <strong>verpflichtender Ökobilanzierungen</strong> (Life Cycle Assessments), die alle Emissionen von der Baustoffherstellung über die Nutzungsphase bis zum Rückbau berücksichtigen. Damit verschiebt sich der regulatorische Fokus von Einzelmaßnahmen hin zu einer systemischen Betrachtung von Gebäuden als langfristige Emissionssysteme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EPBD als zentraler Hebel der EU</h3>



<p>Darüber hinaus verlangt die Richtlinie die schrittweise Einführung von Nullemissionsstandards für Neubauten, neue Effizienzklassen für Bestandsgebäude sowie Renovierungspässe, die auf individuellen Sanierungsfahrplänen basieren. Ergänzt wird dies durch konkrete Anforderungen an die Nutzung erneuerbarer Energien – etwa durch eine <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-obligation-for-real-estate/" type="post" id="12476">Solar obligation for real estate</a>. Besonders relevant ist dabei, dass die EPBD den Gebäudebestand ausdrücklich als zentralen Hebel für Klimaschutz identifiziert, da der Großteil der bestehenden Gebäude energetisch ineffizient ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Klare Rahmenbedingungen für GEG &amp; GMG</h3>



<p>Für Deutschland bedeutet das: Selbst wenn nationale politische Mehrheiten auf Vereinfachung, Technologieoffenheit oder Lockerungen setzen, <strong>müssen die europäischen Mindestanforderungen zwingend eingehalten werden</strong>. Das geplante GMG ist daher nicht frei gestaltbar, sondern bewegt sich innerhalb eines klar definierten europäischen Rahmens. Die Reform ist somit weniger eine politische Option als vielmehr eine rechtliche Notwendigkeit – und zugleich ein Balanceakt zwischen nationaler Gestaltungsfreiheit und <strong>verbindlichen EU-Klimazielen</strong>.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wird verständlich, warum die aktuelle Gesetzesreform so stark auf strukturelle Änderungen abzielt. Das deutsche Gebäudeenergierecht muss nicht nur politisch neu justiert, sondern gleichzeitig <strong>europarechtskonform</strong> und zukunftsfähig ausgestaltet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inhaltliche Änderungen von GEG zu GMG</h2>



<p>Im Zentrum der geplanten Reform vom GEG zum GMG stehen mehrere strukturelle Eingriffe in die bisherige Steuerungslogik der Gebäudeenergiepolitik. Während das bisherige Recht stark auf direkte technische Vorgaben auf Gebäudeebene setzte, verschiebt das neue Konzept die Verantwortung teilweise auf den Energiemarkt und eröffnet Eigentümern größere Entscheidungsfreiheit bei der Wahl ihrer Heiz- und Versorgungssysteme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">65-%-Regel &amp; Beratungspflicht gestrichen</h3>



<p>Die wohl einschneidendste Änderung betrifft die <strong>Abschaffung der bisherigen 65-%-Regel</strong> für erneuerbare Energien beim Einbau neuer Heizungen. Diese verpflichtete bislang dazu, dass neue Anlagen überwiegend mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Laut Eckpunktepapier soll diese Vorgabe vollständig entfallen. Parallel dazu wird auch die bisherige <strong>Beratungspflicht beim Heizungstausch gestrichen</strong>. Damit würde ein zentrales Lenkungsinstrument wegfallen, das bislang den Umstieg auf klimafreundliche Technologien beschleunigen sollte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grüne Brennstoffe im Fokus</h3>



<p>An die Stelle der direkten Vorgabe tritt künftig ein indirekter Mechanismus. Eine sogenannte <strong>Grüngas- bzw. Grünheizölquote</strong>. Nach den Plänen des BMWE sollen Energieversorger verpflichtet werden, ihren Brennstoffen schrittweise steigende Anteile klimafreundlicher Gase oder Öle beizumischen. Dazu zählen etwa Biomethan, synthetisches Methan oder verschiedene Wasserstoffvarianten. Die Quote soll 2028 mit bis zu einem Prozent starten und anschließend ansteigen. Damit verlagert sich die klimapolitische Steuerung vom Gebäude selbst auf die vorgelagerte Energielieferkette.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die &#8220;Bio-Treppe&#8221;</h3>



<p>Ergänzt wird dieses Modell durch die sogenannte <strong>„Bio-Treppe“</strong>. Sie betrifft neu eingebaute Heizungen und schreibt vor, dass diese ab 2029 einen steigenden Anteil CO₂-neutraler Brennstoffe nutzen müssen. Der Einstieg ist mit 10 % vergleichsweise niedrig angesetzt, weitere Anhebungsschritte bis 2040 sollen gesetzlich festgelegt werden. Gleichzeitig entfällt für diesen biogenen Anteil der <strong>CO₂ price</strong>. Kritiker warnen jedoch, dass die dafür notwendigen Mengen an grünem Gas begrenzt seien und dadurch langfristig Kostenrisiken entstehen könnten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wärmeplanung</h3>



<p>Auch strukturell bringt das GMG Änderungen mit sich. Kommunen mit weniger als 15.000 Einwohnern sollen bei der <strong>Wärmeplanung</strong> deutlich entlastet werden. Der Aufwand könnte laut Eckpunkten auf rund 20 % des bisherigen Umfangs sinken. Parallel dazu soll die Förderung für Wärmenetze gesetzlich verankert und ausgebaut werden, um den Ausbau klimafreundlicher Infrastruktur zu beschleunigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Änderungen von GEG zu GMG</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Regelungsbereich</strong></td><td><strong>Bisheriges GEG</strong></td><td><strong>Geplantes GMG</strong></td><td><strong>mögl. Auswirkungen</strong></td></tr><tr><td>Heizungsanforderungen</td><td>65 % erneuerbare Energien verpflichtend</td><td>Vorgabe entfällt</td><td>geringerer unmittelbarer Transformationsdruck</td></tr><tr><td>Steuerungsmechanismus</td><td>direkte Gebäuderegeln</td><td>Quoten für Energieanbieter</td><td>Verlagerung auf Marktinstrumente</td></tr><tr><td>Gas- und Ölheizungen</td><td>stark eingeschränkt</td><td>wieder grundsätzlich zulässig</td><td>mögliche Lock-in-Effekte</td></tr><tr><td>Bio-Anteil bei Brennstoffen</td><td>bereits vorhanden, höhere Einstiegsschwelle</td><td>Start bei 10 % ab 2029</td><td>langsamerer Hochlauf</td></tr><tr><td>Beratungspflicht</td><td>obligatory</td><td>entfällt</td><td>Entscheidungsfreiheit, aber höheres Fehlentscheidungsrisiko</td></tr><tr><td>Wärmeplanung</td><td>einheitliche Anforderungen</td><td>stark vereinfacht für kleine Kommunen</td><td>geringerer Verwaltungsaufwand</td></tr><tr><td>Wärmenetzförderung</td><td>Förderprogramm</td><td>gesetzlich abgesichert und ausgeweitet</td><td>Infrastrukturaufbau wird erleichtert</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Wechsel von GEG zu GMG</h2>



<p>Trotz der angestrebten Flexibilisierung stößt das Reformvorhaben auf erhebliche fachliche und politische Vorbehalte. Zentrale Kritikpunkte von Umweltverbänden und Energieexperten richten sich gegen den Wegfall der 65-Prozent-Vorgabe, die bisher als verlässlicher Motor für den Markthochlauf von Wärmepumpen galt. Kritiker, darunter die <strong>Deutsche Umwelthilfe</strong> und die Denkfabrik <strong>Agora Energiewende</strong>, warnen vor einer „<strong>Dekarbonisierungslücke</strong>“. Sie befürchten, dass die bloße Hoffnung auf eine künftige Verfügbarkeit grüner Gase den notwendigen Austausch fossiler Heizungen verzögert. Da die Mengen an <strong>Biomethan</strong> and <strong>green hydrogen</strong> absehbar <strong>begrenzt und kostspielig</strong> bleiben dürften, bestehe die Gefahr, dass Verbraucher in eine <strong>Kostenfalle</strong> tappen, wenn die Grüngasquoten zu steigenden Brennstoffpreisen führen.</p>



<p>Darüber hinaus wird die Reduktion der Anforderungen an die <strong>kommunale Wärmeplanung</strong> in kleineren Gemeinden kritisch gesehen. Während die Politik von Entlastung spricht, warnen Branchenvertreter vor einem <strong>Planungs-Vakuum</strong>: Ohne klare lokale Vorgaben fehle Immobilienbesitzern die Orientierung, ob ihr Gebäude künftig an ein Fernwärmenetz angeschlossen wird oder dezentral versorgt werden muss. Auch auf europäischer Ebene drohen Risiken. Sollte Deutschland durch die Aufweichung nationaler Standards die sektoralen Klimaziele verfehlen, könnten unter der Last der <strong>EU-Lastenteilung (Effort Sharing Regulation)</strong> milliardenschwere <strong>Penalties</strong> fällig werden. Die Kritiker resümieren daher, dass die neue Technologieoffenheit teuer erkauft sein könnte – durch eine Verschiebung des Transformationsdrucks in die 2030er-Jahre, in denen dann deutlich radikalere und kostspieligere Eingriffe notwendig werden könnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Unternehmen &amp; Immobilienwirtschaft</h2>



<p>Für Unternehmen, Projektentwickler und Bestandshalter markiert der Übergang vom GEG zum GMG einen potenziellen Strategiewechsel in der Investitions- und Modernisierungsplanung. Während das bisherige Regelwerk stark auf klar definierte technische Anforderungen setzte und damit vergleichsweise <strong>eindeutige Transformationspfade</strong> vorgab, deutet sich mit dem neuen Gesetz ein flexibleres, aber zugleich <strong>weniger deterministisches Steuerungssystem</strong> an. Für die Immobilienwirtschaft bedeutet das vor allem mehr Entscheidungsfreiheit – aber auch mehr Verantwortung für langfristige Investitionsrisiken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preis- und Marktrisiken</h3>



<p>Insbesondere die Abschaffung der festen 65-Prozent-Vorgabe verändert die Planungslogik grundlegend. Bislang konnten Investoren relativ <strong>klar kalkulieren</strong>, welche Technologien regulatorisch zukunftssicher sind. Künftig hängt die Wirtschaftlichkeit stärker von <strong>Marktpreisen</strong> für Energieträger, der Entwicklung grüner Gasquoten sowie möglichen Nachsteuerungen des Gesetzgebers ab. Damit verschiebt sich das Risiko von regulatorischer Sicherheit hin zu <strong>Preis- und Marktrisiken</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Kostenfallen</h3>



<p>Für gewerbliche Bestandshalter kann diese Flexibilisierung <strong>kurzfristig Vorteile</strong> bringen. Die Möglichkeit, weiterhin Gas- oder Ölheizungen einzubauen, senkt zunächst Investitionskosten und verschiebt größere Modernisierungsmaßnahmen zeitlich nach hinten. Gerade in angespannten Finanzierungsphasen kann das Liquidität schonen. Gleichzeitig steigt jedoch das <strong>Risiko sog. Stranded Assets</strong> – also technischer Anlagen, die zwar heute zulässig sind, aber künftig aufgrund steigender Energiekosten, verschärfter Klimaziele oder Infrastruktur­rückbaus wirtschaftlich unattraktiv werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kostenintensive &#8220;Grüngase&#8221;</h3>



<p>Ein zentraler Unsicherheitsfaktor ist dabei die künftige <strong>Preisentwicklung grüner Gase</strong>. Studien unter Beteiligung des Instituts der deutschen Wirtschaft weisen darauf hin, dass Biomethan und Wasserstoff auf absehbare Zeit <strong>knappe</strong> and <strong>kostenintensive Energieträger</strong> bleiben dürften. Sollte die Nachfrage durch gesetzliche Quoten stark steigen, könnten Betriebskosten langfristig deutlich über heutigen Prognosen liegen. Für Unternehmen mit großen Gebäudebeständen würde sich damit die Entscheidung für bestimmte Heiztechnologien zu einer <strong>strategischen Portfoliofrage</strong> entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erschwerte Entscheidungen</h3>



<p>Auch für Projektentwickler und Bauherren verändern sich die Rahmenbedingungen. Einerseits verspricht das geplante Gesetz mehr <strong>Technologieoffenheit</strong> und damit <strong>größere Flexibilität</strong> bei der Planung von Energiekonzepten. Andererseits <strong>steigt der Analyseaufwand</strong>, weil die optimale Lösung nicht mehr primär durch regulatorische Mindeststandards vorgegeben wird, sondern durch eine Kombination aus Energiepreiserwartungen, Förderkulissen, CO₂-Kosten und Infrastrukturentwicklung bestimmt werden muss. Investitionsentscheidungen werden damit stärker zu Szenario-Entscheidungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unklare Förderkulisse </h3>



<p>Positiv bewertet wird von Teilen der Branche die geplante bessere Verzahnung von Förderinstrumenten und gesetzlichen Anforderungen. Eine langfristig gesicherte Finanzierung der Bundesförderung für effiziente Gebäude könnte insbesondere bei größeren Sanierungsprogrammen Planungssicherheit schaffen. Entscheidend wird jedoch sein, wie stabil diese Förderbedingungen tatsächlich ausgestaltet werden und ob sie mit den europäischen Zielpfaden kompatibel bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Spannungsfelder</h3>



<p>Für die Immobilienwirtschaft insgesamt entsteht dadurch ein Spannungsfeld:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Freiheit bei der Wahl von Technologien,</li>



<li>weniger regulatorische Klarheit über den langfristigen Transformationspfad.</li>
</ul>



<p>Unternehmen, die frühzeitig auf energieeffiziente und elektrifizierte Lösungen setzen, könnten langfristig von stabileren Betriebskosten und geringeren regulatorischen Risiken profitieren. Akteure, die auf kurzfristig günstigere fossile oder gasbasierte Systeme setzen, gehen dagegen stärker in Vorleistung auf unsichere Preis- und Infrastrukturentwicklungen.</p>



<p>Unterm Strich verschiebt das GMG die Rolle des Staates vom technologischen Taktgeber zum Rahmensetzer. Für die Immobilien- und Unternehmenswelt bedeutet das einen Paradigmenwechsel: Nicht mehr die Regulierung allein definiert die wirtschaftlich sinnvollste Lösung – sondern die Fähigkeit, Energie-, Kosten- und Regulierungsszenarien strategisch zu bewerten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimapolitische Einordnung des GMG bis 2045</h2>



<p>Die Reform wirft die zentrale Frage auf, ob Deutschland seine rechtlich verbindliche Klimaneutralität im Gebäudesektor bis 2045 mit dem GMG noch erreichen kann. Während das bisherige GEG einen direkten und berechenbaren Transformationsdruck erzeugte, setzt das GMG auf Marktmechanismen und Quotenlösungen. Kritiker warnen, dass dieser Wegfall der direkten Lenkung eine „Ambitionslücke“ hinterlässt. Da <strong>Gebäudeinvestitionen</strong> oft <strong>Zyklen von 20 bis 30 Jahren</strong> umfassen, droht jede heutige Entscheidung für fossile oder gasbasierte Systeme den Anpassungsdruck in die 2030er-Jahre zu verschieben. Sollten die Grüngasquoten aufgrund mangelnder Verfügbarkeit von Biomethan oder Wasserstoff scheitern, könnten am Ende <strong>deutlich kostspieligere Eingriffe</strong> oder EU-Strafzahlungen notwendig werden.</p>



<p>Demgegenüber steht das Argument der Befürworter, dass eine höhere Modernisierungsrate durch den Abbau regulatorischer Hürden insgesamt mehr bewirken könne als ein starres, investitionshemmendes Regelwerk. Letztlich entscheidet das GMG somit nicht über das Ziel der Klimaneutralität, sondern über das Risiko und die Geschwindigkeit des Transformationspfades. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie ambitioniert die Quoten ausgestaltet werden, wie schnell erneuerbare Technologien skalieren und ob die Förderpolitik konsequent auf das Netto-Null-Ziel ausgerichtet bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen &amp; Finanzierung</h2>



<p>Der Übergang vom GEG zum GMG verändert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen grundlegend. An die Stelle klar definierter technischer Mindestvorgaben tritt eine stärker marktabhängige Szenario-Planung. Während das GEG eine eindeutige regulatorische Leitplanke für Finanzierungen bot, müssen Investoren künftig komplexe Preisentwicklungen für Biomethan und Wasserstoff sowie steigende Netzentgelte einkalkulieren. Die Zulässigkeit fossiler Systeme im Rahmen des GMG darf dabei nicht mit langfristiger Wirtschaftlichkeit verwechselt werden.</p>



<p>Besonders für institutionelle Akteure rücken regulatorische Übergangsrisiken (<strong>Transition Risks</strong>) in den Fokus. Im Kontext der <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/" type="post" id="7680">EU taxonomy</a> und strenger ESG-Vorgaben prüfen Banken zunehmend, ob ein Gebäude mit dem Klimazielpfad 2045 kompatibel ist. Investitionen in heute zulässige Gastechnik könnten sich so zu „Stranded Assets“ entwickeln, die aufgrund hoher Betriebskosten oder eines schrittweisen Gasnetzrückbaus vorzeitig an Wert verlieren. Damit verschiebt sich die Logik der Immobilienfinanzierung: Wer heute investiert, muss neben der Technik vor allem <strong>Kapitalmarktperspektiven</strong> and <strong>CO₂-Kostenverläufe</strong> mitdenken. Die Entscheidung für oder gegen ein Heizsystem wird damit von einer rein baulichen Maßnahme zu einer zentralen Risikoabwägung für die gesamte Kapitalanlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für Photovoltaik &amp; Speicher</h2>



<p>Trotz der neuen Technologieoffenheit bleibt das Ziel der <strong>CO₂-Neutralität bis 2045 rechtlich bindend</strong>. Vor diesem Hintergrund gewinnen integrierte Energiesysteme wie Photovoltaik, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> und Wärmepumpen weiter an Bedeutung. Diese Lösungen ermöglichen es Immobilienhaltern, sich von externen Preisentwicklungen und regulatorischen Unsicherheiten im Gasmarkt weitgehend abzukoppeln. Die Eigenstromerzeugung und die intelligente Vernetzung von Strom und Wärme entwickeln sich damit von einer ökologischen Nische zur <strong>wirtschaftlichen Absicherung des Portfolios</strong>.</p>



<p>Letztlich verschiebt das GMG die Rolle des Staates vom technologischen Taktgeber zum bloßen Rahmensetzer. Die Verantwortung, eine Immobilie zukunftssicher und bankfähig aufzustellen, liegt nun stärker denn je in der strategischen Bewertung von Energie- und Preisszenarien durch die Eigentümer selbst.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/">Vom GEG zum GMG – Was ändert sich in der Gebäudeenergiepolitik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BiPV im Überblick</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bipv-im-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 26 Feb 2026 12:32:32 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27230</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dank moderner Technologien lässt sich BiPV heute nahezu unsichtbar in die Architektur integrieren und steigert so das ESG-Rating von Immobilien erheblich. Trotz höherer Planungsanforderungen bietet die gebäudeintegrierte Photovoltaik durch Materialeinsparungen und die effiziente Doppelnutzung urbaner Flächen eine zukunftssichere Lösung für die Solarpflicht und das Erreichen von Klimazielen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bipv-im-ueberblick/">BiPV im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BiPV </strong>steht für Building Integrated Photovoltaics, auf Deutsch auch gebäudeintegrierte Photovoltaik oder bauwerkintegrierte Photovoltaik genannt. Der Ausdruck beschreibt die direkte <strong>Integration von Photovoltaik-Modulen</strong> in die Gebäudehülle. Im Gegensatz zu klassischen, aufgesetzten PV-Anlagen ersetzen BiPV-Elemente herkömmliche Baumaterialien wie Ziegel, Glas oder Fassadenplatten. Dabei erzeugen sie nicht nur <strong>nachhaltigen Strom</strong>, sondern übernehmen gleichzeitig Funktionen wie Witterungsschutz oder Dämmung.</p>



<p>Die BiPV-Technologie nutzt also die begrenzten, bereits versiegelten Dach- und Fassadenflächen doppelt und kommt <strong>ohne zusätzlichen Flächenverbrauch</strong> aus. Dies ist besonders in urbanen Ballungsräumen vorteilhaft. Zudem sind es oft architektonisch ansprechende Lösungen bei Neubauten oder Gebäudesanierungen, wenn Klimaziele erreicht oder die Energiekosten gesenkt werden sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionen &amp; Besonderheiten bei BiPV</h2>



<p>BiPV basiert auf dem gleichen photovoltaischen Prinzip wie herkömmliche Solarmodule: Halbleitermaterialien wie Silizium erzeugen Gleichstrom aus einfallendem Sonnenlicht. Dabei kann der <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/" type="post" id="5894">Efficiency of solar cells</a> sehr unterschiedlich sein. Bei BiPV-Modulen besteht die besondere Herausforderung darin, dass die Solarmodule nicht als zusätzliche Last auf ein bestehendes Gebäude montiert werden, sondern selbst fundamentale Funktionen der Gebäudehülle übernehmen. Damit wandelt sich das Solarmodul vom reinen Stromerzeuger zum <strong>multifunktionalen Baustoff</strong>.</p>



<p>Die BiPV-Module müssen also denselben <strong>bauphysikalischen Anforderungen</strong> gerecht werden, wie sie klassische Baumaterialien aufweisen. Dazu zählen beispielsweise Witterungsschutz gegen Regen und Wind, Schallschutz oder Dämmung. In Glasfassaden oder Atrien fungieren teiltransparente Module zudem als intelligenter Sonnenschutz, der den Lichteinfall reguliert und so die Kühllast des Gebäudes im Sommer massiv reduziert.</p>



<p>Technisch unterscheidet sich BiPV durch eine enorme <strong>Flexibilität in Form, Farbe und Transparenz</strong>. Während Standardmodule auf maximale Effizienz pro Quadratfläche getrimmt sind, stehen bei der Integration Funktion und Ästhetik im Vordergrund. Moderne Fertigungsverfahren erlauben es, die Solarzellen hinter bedrucktem Glas oder speziellen Beschichtungen (wie der Morpho-Color-Technologie) verschwinden zu lassen. Dadurch können Fassaden realisiert werden, die optisch nicht von Stein, Metall oder Putz zu unterscheiden sind, aber dennoch aktiv Energie wandeln.</p>



<p>Ein weiterer technischer Schwerpunkt liegt auf der <strong>Zelltechnologie und Verschaltung</strong>. Da Fassaden im Vergleich zu Schrägdächern häufiger von Teilverschattungen durch Nachbarbebauung oder Vegetation betroffen sind, kommen oft Dünnschichtmodule zum Einsatz, die ein besseres Schwachlichtverhalten aufweisen. Zudem werden oft Mikro-Wechselrichter oder Leistungsoptimierer direkt in die Systematik integriert, um Ertragsverluste einzelner Module vom restlichen Strang zu entkoppeln.</p>



<p>Besonders ist auch der Status der BiPV im Baurecht: Da die Module Teil der tragenden oder schützenden Konstruktion sein können, unterliegen sie strengen <strong>Zulassungsverfahren (Absturzsicherung, Brandschutz)</strong>. Andererseits entfallen so oftmals zusätzliche Montageschichten, wie Unterkonstruktionen oder Aufständerungen, was sie leichter macht und ggf. die Gesamtkosten reduziert. In jedem Fall sind eine gewissenhafte Komponentenauswahl und die genaue Planung einer BiPV-Anlage unerlässlich, um alle baurechtlichen Aspekte zu beachten und maximale PV-Erträge zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungsbereiche &amp; Bauteile</h2>



<p>BiPV wird in verschiedenen Teilen der Gebäudehülle eingesetzt und ersetzt dabei konventionelle Bauelemente, um Flächen doppelt zu nutzen. Die Auswahl des Anwendungsbereichs hängt von der Gebäudearchitektur, Ausrichtung und bauphysikalischen Anforderungen ab.</p>



<p><strong>Dachintegrierte BiPV-Lösungen</strong>&nbsp;ersetzen traditionelle Dachdeckungen wie Ziegel, Schiefer oder Bitumenbahnen. Typische Anwendungen umfassen Schrägdächer mit Solarziegeln, Flachdächer mit integrierten Membranmodulen sowie Carports und Vordächer, die Dichtigkeit und Tragfähigkeit gewährleisten, während sie Strom erzeugen.</p>



<p><strong>Fassadenintegration</strong>&nbsp;bietet opake Paneele für Wandverkleidungen oder Vorhangfassaden sowie semitransparente Varianten, die Tageslicht durchlassen. Diese Systeme dienen als wetterbeständige Hülle mit Dämm- oder Sonnenschutzwirkung und eignen sich besonders für Hochhäuser in städtischen Lagen.</p>



<p><strong>Verglasungen und Sonderbauteile</strong>&nbsp;nutzen transparente oder teildurchlässige Module in Fenstern, Oberlichtern, Vorhangfassaden, Balkonbrüstungen, Brise Soleil oder Geländern. Hier optimieren sie Lichtdurchlass und Sichtverbindung, während sie Sommerliche Überhitzung verhindern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-27231" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-1024x580.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-300x170.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-768x435.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Schema.jpg 1532w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien &amp; Designoptionen</h2>



<p>BiPV-Technologien bieten eine breite Palette an Modultypen und Gestaltungsmöglichkeiten, die Funktionalität mit Ästhetik verbinden. Der Fokus liegt auf Anpassungsfähigkeit an architektonische Anforderungen bei gleichzeitig guter Effizienz.</p>



<p><strong>Modultypen</strong>&nbsp;umfassen meist kristalline Siliziummodule (mono- und polykristallin) für hohe Wirkungsgrade bis 22%. Verwendung finden auch Dünnschichttechnologien wie CdTe oder CIGS mit besserem Schwachlichtverhalten und geringerer Temperaturabhängigkeit. Neuere Ansätze wie organische PV oder Perovskit-Hybridmodule sorgen für Flexibilität und Kosteneffizienz.</p>



<p><strong>Gestaltungsfreiheit</strong>&nbsp;ergibt sich aus farbigen oder gebogenen Modulen. Zusätzlich sind Transparenzgrad (0–50% für Glasfassaden) oder Oberflächenstruktur frei wählbar. Um BiPV nahezu unsichtbar zu integrieren, gibt es darüber hinaus Tarntechniken wie Morpho-Color oder digitale Druckverfahren in Stein- oder Metalloptik.</p>



<p><strong>Systemkomponenten</strong>&nbsp;wie Mikro-Wechselrichter, Power Optimizer oder sonstige Leistungselektronik sind oft direkt in den Modulen integriert. Ergänzend wirken spezielle und dezente Kabelführungen, um das System an das <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> des Gebäudes oder den <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> anzubinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile von BiPV</h2>



<p>BiPV vereint bauliche, energetische und gestalterische Vorteile, bringt jedoch auch höhere Anforderungen an Planung und Wirtschaftlichkeit mit sich. Eine ausgewogene Betrachtung dieser Aspekte ist entscheidend für eine realistische Projekteinschätzung.</p>



<p>The <strong>Ersatz von konventionellen Baumaterialien</strong> zählt zu den wichtigsten Vorteilen bei einem Neubau. Anstelle von klassischen Bauteilen der Gebäudehülle treten nun BiPV-Elemente. Dies reduziert oftmals das Gewicht und kann die Baukosten senken. Der <strong>energetische Vorteil</strong> solcher Gebäude ist ebenfalls enorm und unbestritten. Gleichzeitig wirken integrierte Module als <strong>Sonnenschutz</strong> und senken den Kühlbedarf im Sommer. Ein weiterer Pluspunkt ist die Doppelnutzung bereits versiegelter Flächen, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.</p>



<p>Auch <strong>architektonisch</strong> bietet BiPV große Freiheiten. Module sind in unterschiedlichen Farben, Formen und Transparenzen verfügbar und ermöglichen ein homogenes Fassaden- oder Dachdesign. Das steigert die Akzeptanz insbesondere im urbanen Raum und verbessert <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/" type="post" id="24289">ESG-Scoring und -Bewertung von Immobilien</a>. Langfristig entstehen zudem Einsparpotenziale durch geringeren Wartungsaufwand und eine längere Lebensdauer, da die Module durch ihre Integration besser geschützt sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="632" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente-1024x632.jpg" alt="" class="wp-image-28210" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente-1024x632.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente-300x185.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente-768x474.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/BiPV-Dachelemente.jpg 1501w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Planung einer BiPV-Anlage</h2>



<p>Die Planung einer BiPV-Anlage erfordert interdisziplinäre Abstimmung, um technische, baurechtliche und wirtschaftliche Anforderungen zu erfüllen. Sie beginnt früh im Bauprozess und berücksichtigt Normen sowie spezifische Risiken wie Brandschutz.</p>



<p><strong>Normen</strong>, Zulassungen, Brandschutz, Wartung und Lebenszyklus unterliegen strengen Vorgaben: BiPV-Module müssen <strong>DIN EN 50583</strong> (Photovoltaik in Gebäuden), die MBO (Musterbauordnung) und Brandschutznormen wie <strong>DIN 4102</strong> erfüllen. Zulassungen als Bauprodukt (z. B. Ü-Zeichen oder allgemeine bauaufsichtliche Zulassung) sind Pflicht und die Brandschutzklassen A1/A2 müssen eingehalten werden. Die Wartung umfasst die regelmäßige Reinigung und eine Degradation-Überwachung (0,5% p. a.). Schließlich gelten nach 20 oder 30 Jahren die üblichen Recyclingpflichten nach der deutschen ElektroG und der europäischen Waste of Electrical and Electronic Equipment (WEEE-Richtlinie 2012/19/EU).</p>



<p>Der typische Planungsprozess startet, wie bei jeder PV-Anlage, mit einer <strong>Potenzialanalyse</strong> inklusive Standortprüfung und <strong>Ertragssimulation</strong>. Anschließend folgt jedoch ein <strong>Entwurfskonzept</strong>, das zunächst von den Architekten bewertet und integriert werden muss. Die Detailplanung beginnt nach der Statikberechnung und der Aufnahme in das Elektroschema des Gebäudes. Die Planung der BiPV-Anlage endet mit der Ausschreibung der notwendigen Gewerke.</p>



<p>Zu den zentralen <strong>Planungsparametern</strong> zählen der Standort mit Faktoren wie Verschattung und solare Einstrahlung, die Ausrichtung der Flächen (optimal nach Süden, alternativ auch Ost-West), bauphysikalische Anforderungen wie Wärmedämmung und Feuchteschutz sowie die elektrische Einbindung. Ebenso relevant sind Brandschutzaspekte – beispielsweise Abstände zu Entlüftungen – sowie die erforderlichen Genehmigungen, darunter Baugenehmigung und EEG-Anmeldung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit &amp; Förderungen</h2>



<p>Die Wirtschaftlichkeit von BiPV hängt von Materialeinsparungen und der Höhe des Eigenverbrauchs ab, ist aber oft anfangs <strong>teurer als Standard-PV</strong>. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse ist essenziell für Neubau- oder Sanierungsprojekte.</p>



<p>Bedingt durch Individualanfertigungen oder Sonderlösungen kann die Investition in BiPV konventionelle Aufdachanlagen oder gar Solarparks um ein Vielfaches übertreffen. Dem entgegen stehen die Einsparungen durch ersetzte Baustoffe (z. B. 30–50% bei Dach/Fassade), vereinfachter Montage und der langen Lebensdauer der Anlage. Hier sind 25, 30 oder 40 Jahre keine Seltenheit. Durch die höhere Investition erfolgt die Amortisation in der Regel ebenfalls später. Je nach Eigenverbrauch, Strompreis, EEG-Vergütung und CO₂-Einsparung tritt der ROI bei einer BiPV-Anlage erst nach 10 oder 12 Jahren ein.</p>



<p>Zu den wichtigsten <strong>Funding opportunities</strong> zählen Programme auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Dazu gehören etwa das Förderprogramm 270 der KfW mit zinsgünstigen Finanzierungen für Neubau- und Sanierungsprojekte sowie Förderangebote des BAFA, beispielsweise im Rahmen von Effizienzmaßnahmen. Ergänzend existieren regionale Initiativen, etwa Förderprogramme einzelner Bundesländer zur Unterstützung urbaner PV-Projekte.</p>



<p>Um die <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-obligation-for-real-estate/" type="post" id="12476">Solar obligation for real estate</a> zu entschärfen, gibt es auch in manchen Kommunen lokale Zuschüsse oder Fördermittel aus europäischen Programmen im Kontext des European Green Deal. Da Fördersätze, Bedingungen und Kombinationsmöglichkeiten regelmäßig angepasst werden, empfiehlt sich eine Prüfung der jeweils aktuellen Konditionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Zukunft der BiPV-Technologie</h2>



<p>Trotz der noch relativ hohen Kosten steht BiPV vor einem dynamischen Aufschwung durch technologische Fortschritte und regulatorischen Druck. Standardisierungen und höhere Produktionszahlen senken die Kosten der Komponenten. Perovskit-Tandemzellen erreichen heute schon Wirkungsgrade über 30 % und Dünnschichtmodule sind unter 0,50 €/Wp zu haben. Zusätzlich erhöht der Einsatz von EMS in Verbindung mit BESS die Erträge dynamisch.</p>



<p>Regulatorische Entwicklungen erhöhen den Stellenwert gebäudeintegrierter Photovoltaik deutlich. So treiben Vorgaben der Europäische Union – etwa geplante Solarpflichten für Neubauten ab 2029 – ebenso wie nationale Gesetzesanpassungen im Gebäudebereich die Integration von PV-Elementen zunehmend voran. Parallel stärken Anforderungen an Niedrigenergiegebäude und entsprechende Förderprogramme die wirtschaftliche Attraktivität, sodass BiPV in vielen Projekten nicht nur eine Option, sondern perspektivisch ein Standardbaustein wird.</p>



<p>Marktprognosen gehen davon aus, dass das globale Marktvolumen bis 2030 auf rund 50 Milliarden Euro anwächst, bei durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von etwa 25 Prozent. Treiber sind vor allem urbane Verdichtung, steigende Nachhaltigkeitsanforderungen und Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft, etwa durch Recyclingquoten von bis zu 95 Prozent. In verdichteten Städten entwickelt sich BiPV zunehmend zur bevorzugten Lösung und wird künftig häufig mit Begrünungssystemen und Wärmepumpentechnologien kombiniert, um Plus-Energie-Gebäude zu realisieren.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bipv-im-ueberblick/">BiPV im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 25 Feb 2026 11:18:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27218</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es markiert das Ende des EE-Netzanschlussvorrangs. Durch die Einführung „kapazitätslimitierter Netzgebiete“ und den umstrittenen „Redispatch-Vorbehalt“ verschiebt das BMWE das finanzielle Risiko des schleppenden Netzausbaus auf die Anlagenbetreiber, was die Finanzierbarkeit neuer Projekte in Engpassregionen massiv erschwert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/">Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ära des bedingungslosen Netzanschlussvorrangs steht vor einer Zäsur. Mit dem im Februar 2026 bekannt gewordenen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) – dem sogenannten <strong>Netzpaket 2026</strong> oder auch Netzanschlusspaket – plant Katharina Reiche eine fundamentale Neuausrichtung des Verhältnisses zwischen Netzausbau und Anlagenzubau.</p>



<p>Hinter dem sperrigen Titel „Synchronisierung des Anlagenzubaus mit dem Netzausbau“ verbirgt sich nichts Geringeres als eine Abkehr von bisherigen Prinzipien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Im Zentrum dieser geplanten Reform steht ein Begriff, der die Branche in Alarmbereitschaft versetzt: das sog. <strong>kapazitätslimitierte Netzgebiet</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die geplanten „kapazitätslimitierten Netzgebiete“?</h2>



<p>Der Begriff ist eine regulatorische Neuschöpfung, die ihre Wurzeln in der Überlastung der Niederspannungsebenen durch Wärmepumpen und Wallboxen hat (ehemals § 14a EnWG). Der Referentenentwurf weitet diesen Begriff mit dem Netzpaket 2026 massiv aus und überträgt ihn auf die <strong>Einspeiseseite</strong> (EE-Anlagen und Speicher).</p>



<p>Ein Netzgebiet gilt nach dem neuen Entwurf zum Netzpaket 2026 für bis zu 10 Jahren als kapazitätslimitiert, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Belastungsgrenze erreicht ist:</strong> Sofern während des vorangegangenen Kalenderjahr die angeschlossenen Anlagen um mehr als <strong>3 % ihrer möglichen Stromeinspeisung</strong> abgeregelt werden.</li>



<li><strong>Die offizielle Ausweisung:</strong> Die Netzbetreiber sollen dieses Gebiet bis zum 31. März eines jeden Jahres an die Bundesnetzagentur (BNetzA) melden, wo sie transparent veröffentlicht werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>The <strong>absolute Anspruch</strong> aus § 8 EEG auf „unverzüglichen Anschluss“ <strong>relativiert</strong> sich also faktisch in diesen Gebieten. Im Gegenzug verpflichtet § 11 EnWG allerdings den Netzbetreiber, genau diese Gebiete prioritär zu optimieren und auszubauen. Insgesamt wird so aus einem technischen Zustand (Überlastung) ein <strong>Rechtsstatus</strong> mit weitreichenden Konsequenzen für Investoren und Betreiber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die regulatorischen Säulen des Netzpakets 2026</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Der „Redispatch-Vorbehalt“: Das Ende der Entschädigungsgarantie</h3>



<p>Bisher gilt das Prinzip: Wenn das Netz den Strom nicht aufnehmen kann, regeln die Netzbetreiber ab, aber der <strong>Betreiber erhält eine Entschädigung</strong>. Das Netzpaket 2026 möchte diesen Grundsatz aufbrechen und nennt dies „<a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27215">Redispatch-Vorbehalt</a>“.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anschluss nur gegen Verzicht:</strong> In kapazitätslimitierten Gebieten wird der unverzügliche Anschlussanspruch nach § 8 EEG untergraben. Netzbetreiber müssen einen Anschluss nur noch dann anbieten, wenn der Betreiber vertraglich für die Dauer der Limitierung auf seine <strong>Redispatch-Entschädigung verzichtet</strong>.</li>



<li><strong>Ökonomische Folgen:</strong> Dieser „Redispatch-Vorbehalt“ verschiebt das finanzielle Risiko des schleppenden Netzausbaus vollständig auf die EE-Branche. Für viele Projekte könnte dies das Ende der Bankfähigkeit bedeuten.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Abkehr vom Windhundprinzip: „First Ready, First Served“</h3>



<p>Bisher gilt im Netzanschlussverfahren nach § 17 EnWG faktisch das „Windhundprinzip“ (<em>First come, first served</em>). Wer zuerst anfragt, sichert sich die Kapazität – unabhängig davon, ob das Projekt jemals realisiert wird. Das geplante Netzpaket 2026 sieht hier eine regulatorische Zäsur vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einführung des Reifegradverfahrens:</strong> Die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) sollen bis zum 1. Januar 2027 ein neues System zur <strong>Priorisierung</strong> vorlegen. Die Vergabe von Kapazitäten erfolge künftig nach dem Prinzip „First ready, first served“.</li>



<li><strong>Projektmeilensteine als Bedingung:</strong> Nach § 17f EnWG-E sollen Verteilnetzbetreiber (VNB) einheitliche Kriterien für die <strong>Reservierung von Netzanschlusskapazität</strong> entwickeln. Diese Reservierungen sind an feste Meilensteine geknüpft. Werden diese nicht erreicht, verfällt die Reservierung zugunsten realisierungsnaher Projekte.</li>



<li><strong>Reservierungsgebühren:</strong> Zur Abschreckung rein spekulativer Anfragen („Phantom-Projekte“) dürfen Netzbetreiber künftig <strong>Gebühren für die Vorhaltung</strong> von Anschlusskapazitäten ab einer Nennleistung von <strong>135 kW</strong> erheben.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Baukostenzuschüsse (BKZ) für Erzeuger</h3>



<p>Eine der wohl umstrittensten Änderungen im Netzpaket 2026 betrifft die Kostenallokation. Bisher war der Netzanschluss für EE-Anlagenbetreiber (bis auf die unmittelbaren Anschlusskosten) weitgehend kostenfrei, da der Netzbetreiber für den Ausbau verantwortlich war (§ 17 EEG). Der Referentenentwurf sieht nun vor, dass Netzbetreiber auch von EE-Anlagen <strong>angemessene Baukostenzuschüsse</strong> verlangen dürfen. Die Bundesnetzagentur erhält die Festlegungskompetenz über die Höhe und regionale Staffelung. Das Ziel ist klar: <strong>Regionalisierung</strong>. Investoren sollen durch finanzielle Anreize dorthin gelenkt werden, wo das Netz noch Kapazitäten bietet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. BESS und Flexible Netzanschlussvereinbarungen (FCA)</h3>



<p>For <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> (BESS) sieht der Entwurf eine Sonderregelung vor. Ein Anschluss darf bei Kapazitätsmangel nicht verweigert werden, sofern ein <strong>FCA</strong> abgeschlossen wird. Der Speicher darf dann nur so viel einspeisen oder entnehmen, wie es das Netz im jeweiligen Moment erlaubt – ein Modell, das technologisch fortschrittlich ist, aber die Vermarktung der Speicher erschwert. Dies könnte die Rentabilität von einigen BESS-Projekten im Intraday- oder Day-Ahead-Handel beeinflussen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Digitalisierung &amp; Transparenz als Gegengewicht</h3>



<p>Trotz der massiven Verschärfungen enthält das Netzpaket 2026 auch notwendige Modernisierungsschritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Voll-Digitalisierung:</strong> Bis 2028 müssen alle Netzbetreiber digitale Portale für Anschlussbegehren zu allen Spannungsebenen und Anlagentypen bereitstehen.</li>



<li><strong>Netzauskunft:</strong> Projektierer sollen künftig online in Echtzeit prüfen können, ob ein Standort in einem kapazitätslimitierten Gebiet liegt oder wo freie Kapazitäten verfügbar sind.</li>



<li><strong>Verbindliche Fristen:</strong> Netzbetreiber müssen künftig innerhalb von drei Monaten verbindliche Status-Updates zu Anschlussbegehren liefern (§ 17d EnWG-E).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Netzpaket 2026</h2>



<p>Während das BMWE das Netzpaket 2026 als notwendiges Instrument zur Kostendämpfung und Effizienzsteigerung verteidigt, stößt der Entwurf bei Verbänden, Projektierern und in Teilen der Politik auf massiven Widerstand. Die Kritikpunkte lassen sich in vier Kernbereiche unterteilen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ausbremsung statt Synchronisierung</h3>



<p>Branchenverbände wie der <strong>Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE)</strong> and the <strong>Bundesverband WindEnergie (BWE)</strong> warnen davor, dass das Paket den Ausbau der Erneuerbaren nicht etwa mit dem Netz synchronisiert, sondern ihn schlicht abwürgt. Besonders die Einstufung als „kapazitätslimitiertes Netzgebiet“ für bis zu zehn Jahre wird als „Investitionsstopp durch die Hintertür“ kritisiert. Projekte an betroffenen Standorten seien durch das unkalkulierbare Risiko wegfallender Erträge (Redispatch-Vorbehalt) faktisch nicht mehr finanzierbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Einseitige Lastenverteilung</h3>



<p>Kritiker bemängeln, dass das Risiko für den schleppenden Netzausbau einseitig von den Netzbetreibern auf die Anlagenbetreiber durch das geplante Netzpaket 2026 verschoben wird. Während Netzbetreiber durch die neuen Regelungen (u. a. Baukostenzuschüsse und Entfall der Entschädigungspflicht) finanzielle Entlastung erfahren, müssen Investoren nun für Versäumnisse bei der Infrastruktur geradestehen. Der Ökostromanbieter <strong>Green Planet Energy</strong> bezeichnete dies als „Frontalangriff“, da der Verursacher des Engpasses – der fehlende Netzausbau – nicht mehr sanktioniert werde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gefährdung der Akteursvielfalt &amp; Bürgerenergie</h3>



<p>The <strong>Genoverband</strong> warnt davor, dass insbesondere kleine Akteure und Bürgerenergiegenossenschaften unter die Räder kommen könnten. Die neuen Priorisierungsmöglichkeiten (Reifegradverfahren) und die drohenden Reservierungsgebühren würden große Investoren mit starken Rechtsabteilungen bevorzugen. Kleine Projekte, die für die Akzeptanz der Energiewende vor Ort entscheidend sind, könnten auf die „Wartebank“ geraten oder an den finanziellen Hürden scheitern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Zweifel an der Europarechtskonformität</h3>



<p>Ein juristisches Gutachten des BWE, stellt zudem die Vereinbarkeit des <strong>Redispatch-Vorbehalts</strong> mit EU-Recht infrage. Da das EU-Elektrizitätsbinnenmarktrecht klare Regeln für die Priorisierung von Erneuerbaren und Entschädigungen vorsieht, droht dem Netzpaket 2026 laut Experten eine Klagewelle, die zu erheblicher Rechtsunsicherheit führen könnte. Zudem verstoße es gegen das Diskriminierungsgebot der EU und führe zu mehr Bürokratie durch neu zu erstellende individuelle Priorisierungsregeln.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativvorschläge der Verbände zum Netzpaket 2026</h2>



<p>Anstatt den Anschluss neuer Anlagen in „kapazitätslimitierten Gebieten“ faktisch zu verhindern, schlagen Verbände wie der BEE und der BWE eine <strong>„Beschleunigungsagenda“</strong> vor. Diese setzt auf technische Innovationen und marktbasierte Anreize statt auf regulatorische Verbote:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. „Nutzen statt Abregeln 2.0“ konsequent umsetzen</h3>



<p>Das größte Potenzial sehen Kritiker in der Strategie <strong>"<a href="https://cubeconcepts.de/en/use-instead-of-curtailment-2-0-to-avoid-grid-bottlenecks/" type="post" id="15495">Use instead of regulating</a>"</strong> (§ 13k EnWG). Anstatt Windräder bei Netzengpässen abzuschalten, sollte der überschüssige Strom lokal genutzt werden – etwa für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Power-to-Heat:</strong> Umwandlung von Strom in Wärme für Fernwärmenetze oder Industriedampf.</li>



<li><strong>Elektrolyseure:</strong> Produktion von grünem Wasserstoff direkt vor Ort.</li>



<li><strong>Industrielle Lasten:</strong> Gezielte Aktivierung von Großverbrauchern in Regionen mit hohem Stromaufkommen.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Netzoptimierung nach dem NOXVA-Prinzip</h3>



<p>Die Verbände fordern die strikte Einhaltung des <strong>NOXVA-Prinzips</strong> (<strong>N</strong>etz<strong>o</strong>ptimierung vor fle<strong>x</strong>iblen Lasten vor <strong>V</strong>erstärkung vor <strong>A</strong>usbau). Hierzu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Freileitungsmonitoring:</strong> Sensoren messen Wind und Temperatur an Leitungen. Bei kühlem Wind können bestehende Kabel bis zu 50 % mehr Strom transportieren als im Standardbetrieb.</li>



<li><strong>Intelligente Ortsnetzstationen (iONS):</strong> Digitale Trafostationen, die Lastflüsse in Echtzeit steuern und so lokale Engpässe verhindern.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Netzoptimierte Ausschreibungen („Malus-Vorschlag“)</h3>



<p>Ein interessanter Gegenvorschlag zum pauschalen Redispatch-Vorbehalt im Netzpaket 2026 sind <strong>netzoptimierte Ausschreibungen</strong>. Hierbei würden Projekte in bereits vollen Netzgebieten bei der Vergabe der Förderung einen finanziellen Malus (Abzug) erhalten. Der Vorteil wäre, dass Investoren selbst entscheiden, ob sie das Risiko eines „vollen“ Netzes gegen geringere Förderchancen eingehen wollen. Dabei behalten sie aber ihren <strong>Anspruch auf Entschädigung</strong>, falls sie den Zuschlag erhalten. Dies schützt die Bankfähigkeit der Projekte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Recht auf Überbauung von Netzanschlüssen</h3>



<p>Oft sind Netzanschlüsse für die maximale (theoretische) Peak-Leistung reserviert, die nur an wenigen Stunden im Jahr erreicht wird. Die Verbände fordern ein klares <strong>Recht auf Überbauung</strong>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/" type="post" id="24356">Cable Pooling</a> and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/" type="post" id="16342">Netzverknüpfungspunkt besser zu nutzen</a>. So könnten Wind- und Solarparks denselben Netzanschluss nutzen, da sie selten gleichzeitig die volle Leistung einspeisen. In Kombination mit Batteriespeichern vor Ort ließe sich die Einspeisung glätten, ohne das Netz zu überlasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Netzpaket 2026 als politisches Hochrisiko-Projekt</h2>



<p>Das Netzpaket 2026 ist der Versuch, die regulatorische Starre des Netzanschlusses aufzubrechen. Dabei wird es jedoch zu einem politischen Hochrisiko-Projekt. Während die Digitalisierung und Transparenz längst überfällige Verbesserungen sind, stellt die geplante Kombination aus BKZ-Pflicht und Entfall des Anschlussvorrangs in limitierten Gebieten eine erhebliche Risikoverschiebung dar. Vor allem Projektentwickler von <strong>Volleinspeise-Anlagen</strong> müssen die Standortwahl künftig nicht mehr nur nach Windhöffigkeit oder Sonneneinstrahlung, sondern primär nach der <strong>regulatorischen Landkarte der Netzbetreiber</strong> ausrichten.</p>



<p></p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/">Das geplante &#8220;Netzpaket 2026“ des BMWE</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 24 Feb 2026 13:47:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27215</guid>

					<description><![CDATA[<p>Er sieht vor, dass neue EE-Anlagen in überlasteten Netzgebieten künftig ohne Entschädigung abgeregelt werden können. Dieser geplante Mechanismus des Netzpakets bricht mit dem bisherigen Prinzip der garantierten Vergütung und verschiebt das finanzielle Risiko fehlender Netzkapazitäten einseitig auf die Anlagenbetreiber, was die Bankfähigkeit von Großprojekten massiv gefährdet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/">Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Redispatch-Vorbehalt</strong> ist ein derzeit intensiv diskutiertes Instrument aus einem geleakten Entwurf für das „<a href="https://cubeconcepts.de/en/das-geplante-netzpaket-2026-des-bmwe/" type="post" id="27218">Netzpaket 2026</a>“ des BMWE unter Katharina Reiche. Er betrifft die Regeln für Netzanschlüsse von erneuerbaren Energieanlagen und könnte die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für neue EE-Projekte grundlegend verändern. Im Kern geht es um die Frage: Wer trägt das Risiko, wenn Strom wegen Netzengpässen nicht eingespeist werden kann?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition: Das steckt hinter dem Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a> bezeichnet Maßnahmen der Netzbetreiber, um Stromnetzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität zu gewährleisten. Konkret bedeutet das: Wenn in einem Netzabschnitt zu viel Strom eingespeist wird – etwa durch Wind- oder Solarparks – kann der Netzbetreiber einzelne Anlagen <strong>teilweise drosseln</strong> oder andere Kraftwerke zusätzlich hochfahren. Ziel ist, Überlastungen zu vermeiden und Spannung wie Frequenz im Netz stabil zu halten. Diese Eingriffe sind kostenintensiv. Allein in Deutschland entstehen durch Redispatch-Maßnahmen jährlich Kosten in <strong>Milliardenhöhe</strong>. Dies geschieht, weil Anlagenbetreiber für die Abregelung Entschädigungen erhalten und die Bereitstellung von konventionellen Kraftwerken teuer ist. </p>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt bezeichnet nun einen geplanten Mechanismus, nach dem Netzbetreiber bestimmte Regionen als <strong>„kapazitätslimitierte Netzgebiete“</strong> ausweisen dürfen. Voraussetzung soll sein, dass dort im Vorjahr <strong>mehr als 3 %</strong> der möglichen Strommenge wegen Netzengpässen <strong>abgeregelt</strong> werden mussten. In solchen Gebieten ist ein Netzanschluss von neuen PV- und Windkraftanlagen zwar grundsätzlich möglich, allerdings erhalten sie <strong>keine Entschädigung</strong> bei Abregelung. Diese Einstufung soll bis zu zehn Jahre gelten. Damit würde das bisherige Prinzip durchbrochen, wonach Betreiber bei netzbedingten Eingriffen finanziell ausgeglichen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund: Warum der Vorschlag entstanden ist</h2>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt hat seinen Ursprung nicht in der Politik, sondern im <strong>Netzbetreiberumfeld</strong>, wie der Bundesverband Neue Energiewirtschaft herausarbeitete. Erste konzeptionelle Überlegungen entwickelte demnach bereits 2021 die <strong>Eon-Tochter Edis</strong>. Die weitere Ausarbeitung erfolgte gemeinsam mit E-Bridge Consulting. In den folgenden Jahren fand der Ansatz zunehmend Eingang in energiepolitische Diskussionen und Positionspapieren der Branche. </p>



<p>Öffentliche Unterstützung erhielt die Idee zudem von <strong>Katherina Reiche</strong>, die sich in ihrer damaligen Funktion an der Spitze von Westenergie dafür aussprach. Politisch aufgegriffen wurde der Vorschlag schließlich durch eine Initiative des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bundesrat. Von dort gelangte er nun in einen Gesetzentwurf des BMWE. Damit lässt sich der Weg vom Branchenkonzept zu einem möglichen regulatorischen Instrument nachzeichnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Auswirkungen für Voll- und Groß-Einspeiser</h2>



<p>Analysen von Aurora Energy Research zeigen, dass der Redispatch-Vorbehalt insbesondere Regionen mit <strong>hoher Erneuerbaren-Dichte</strong> treffen könnte. Dies sind vorwiegend windstarke Gebiete im Norden oder photovoltaikintensive Regionen im Süden Deutschlands. Für Betreiber neuer EEG-Anlagen, die volleinspeisen oder große Teilmengen einspeisen, entsteht dabei ein <strong>erhebliches wirtschaftliches Risiko</strong>. Im Fall einer Abregelung könnten nicht nur die üblichen Redispatch-Entschädigungen entfallen, sondern zugleich auch die <strong>Marktprämie ausbleiben</strong>, da kein Strom eingespeist wird. Diese doppelte Einnahmeunsicherheit erschwert die Kalkulation von Projekten deutlich und kann die Finanzierung neuer Anlagen spürbar verteuern oder sogar verhindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf EE-Projekte mit hohem Eigenverbrauch und BESS</h2>



<p>Für Projekte, bei denen Unternehmen den erzeugten Solarstrom überwiegend selbst verbrauchen und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> (BESS) systemdienlich einsetzen, hat der Redispatch-Vorbehalt eine deutlich <strong>geringere wirtschaftliche Relevanz</strong>. Denn je höher der Eigenverbrauchsanteil vor Ort ist, desto seltener muss Strom überhaupt ins Netz eingespeist werden und desto geringer ist somit das Risiko redispatchbedingter Abregelungen.</p>



<p>In addition <strong>BESS netzdienlich betrieben werden</strong>, etwa indem sie Einspeisespitzen glätten, Lastprofile optimieren oder gezielt in Zeiten niedriger Netzbelastung einspeisen. Solche Betriebsstrategien reduzieren potenzielle Netzengpässe bereits technisch und könnten langfristig zu einem wichtigen Argument gegenüber Netzbetreibern werden. Dies gilt insbesondere in Regionen mit begrenzter Netzkapazität.</p>



<p>Damit entsteht ein struktureller Unterschied zwischen Projekttypen. Während reine Einspeiseanlagen stärker von regulatorischen Risiken betroffen wären, könnten kombinierte Eigenverbrauch- und Speicherprojekte ihre Systemintegration aktiv verbessern und damit sowohl wirtschaftliche als auch netztechnische Vorteile erzielen. Der Redispatch-Vorbehalt würde somit <strong>indirekt Anreize </strong>for<strong>flexible und netzdienliche Anlagenkonzepte</strong> setzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Juristische Kritik am Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>Auch rechtlich steht das Instrument unter Druck. Juristen und Gutachter sind skeptisch, ob der Redispatch-Vorbehalt vor der dem Artikel 6 Abs. 2 der EU-Elektrizitätsrichtlinie 2019/944 und der Präzisierung durch (EU) 2024/1711 bestehen kann. Auch Artikel 13 der EU-Verordnung 2019/943 deutet darauf hin, dass eine solche Systematik <strong>gegen europäisches Energierecht verstoßen könnte</strong>. Reguliert wird dort nämlich, dass Netzzugänge fair, sachlich gerechtfertigt und diskriminierungsfrei erfolgen müssen. Zusätzlich sind Netzbetreiber dazu verpflichtet, Engpässe primär durch marktbasierten Redispatch unter Einbeziehung aller Erzeugungs- und Speichertechnologien zu beheben und Abregelungen in der Regel zu entschädigen.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund wird kritisch gesehen, dass der Redispatch-Vorbehalt faktisch dazu führen könnte, dass Anschlussinteressenten auf <strong>Entschädigungsansprüche verzichten müssen</strong>, um überhaupt einen Netzanschluss zu erhalten. Ein solcher Verzicht wäre nach europäischem Recht jedoch nur zulässig, wenn er freiwillig erfolgt. Wird er zur Voraussetzung für den Anschluss gemacht, könnte dies als <strong>unzulässiger Druck</strong> und damit als Umgehung der unionsrechtlichen Schutzmechanismen gewertet werden.</p>



<p>Kritiker argumentieren daher, dass das Instrument den <strong>diskriminierungsfreien Netzzugang unterlaufen</strong> und zugleich den Anreiz für Netzbetreiber verringern könnte, Engpässe durch Netzausbau oder effiziente Systemführung zu reduzieren. Entsprechend warnen Branchenverbände und Rechtsgutachten vor <strong>erheblichen Rechtsunsicherheiten</strong> und möglichen Konflikten mit europäischem Binnenmarktrecht, sollte der Mechanismus in dieser Form gesetzlich verankert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik aus Branche &amp; Energiewirtschaft</h2>



<p>Neben juristischen Bedenken äußern auch Marktakteure erhebliche wirtschaftliche Vorbehalte. Energieunternehmen wie RWE sowie Branchenverbände warnen davor, dass der Redispatch-Vorbehalt <strong>Investitionen ausbremsen könnte</strong>. Wenn Erlösrisiken steigen und Amortisationszeiten schwer kalkulierbar werden, erhöht sich die Unsicherheit für Projektentwickler, Finanzierer und Betreiber gleichermaßen. Einige Stimmen befürchten sogar, dass große Teile Deutschlands unter die 3-Prozent-Schwelle fallen könnten und der Ausbau erneuerbarer Energien dadurch strukturell verlangsamt würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternativvorschläge statt Redispatch-Vorbehalt</h2>



<p>Als Gegenentwurf werden zunehmend <strong>marktorientierte Steuerungsmechanismen</strong> diskutiert. So schlagen das Öko-Institut und die Stiftung Umweltenergierecht ein Modell <strong>netzoptimierter Ausschreibungen</strong> vor. Dabei würde ein Netzengpass-Malus Projekte in Regionen mit begrenzter Netzkapazität in der Zuschlagsreihenfolge nach hinten verschieben, ohne die Förderhöhe zu reduzieren. Auf diese Weise würden Investoren indirekt dazu angeregt, Standorte mit geringerer Netzbelastung zu wählen, ohne den wirtschaftlichen Rahmen einzelner Projekte nachträglich zu verändern. Die Ausweisung entsprechender Engpassgebiete könnte jährlich auf Basis von Redispatch-Daten erfolgen, die an die Bundesnetzagentur gemeldet werden.</p>



<p>Alternativ gestattet der seit Februar 2025 geltende § 8a des EEGs eine gezielte und strategische <strong>Überbauung eines vorhandenen Netzanschlusses</strong>. Dies bedeutet, dass die Nennleistung einer EE-Anlage durchaus größer sein darf als die Kapazität ihres Verknüpfungspunktes. Für die wenigen Stunden eines Jahres, in denen eine PV-Anlage oder ein Windpark die maximale Leistung erzielen, kann das jeweilige Energiemanagementsystem die Einspeisung problemlos drosseln. Dies reduziert bzw. verschiebt die Netzausbaukosten und bremst die Energiewende nicht aus. So wird die <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzueberbauung-mit-pv-bess-als-loesung-zum-redispatch-vorbehalt/" type="post" id="27368">Netzüberbauung</a> zu einer Schlüsselstrategie in Gebieten mit Redispatch-Vorbehalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Warum das Thema so kontrovers ist</h2>



<p>Die intensive Debatte um den Redispatch-Vorbehalt zeigt einen <strong>grundlegenden Zielkonflikt</strong> der Energiewende: Einerseits soll der Ausbau erneuerbarer Energien möglichst schnell erfolgen, andererseits sind die Stromnetze regional ohne Ausbau begrenzt belastbar. Der Vorbehalt würde dieses Spannungsfeld regulatorisch lösen, indem er einen Teil des Netzrisikos auf Anlagenbetreiber verlagert. Befürworter sehen darin einen <strong>Anreiz für netzdienliche Standortwahl</strong>, Kritiker hingegen eine <strong>Gefährdung der Investitionssicherheit</strong>. Genau dieser Interessenkonflikt macht das Instrument zu einem der umstrittensten energiepolitischen Vorschläge der aktuellen Diskussion.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Der Redispatch-Vorbehalt ist weit mehr als ein technischer Detailmechanismus. Er würde die Risikoverteilung im Stromsystem neu ordnen und damit direkten Einfluss auf Investitionsentscheidungen, Standortwahl und Ausbaugeschwindigkeit erneuerbarer Energien nehmen. Seine <strong>Umsetzung ist derzeit offen</strong>. Fest steht jedoch bereits, dass eine Einführung tiefgreifende Auswirkungen auf Marktstrukturen, Finanzierungspraxis und Regulierung im Energiesektor bei Voll- und Großeinspeise-Anlagen hätte.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/was-ist-der-redispatch-vorbehalt/">Was ist der „Redispatch-Vorbehalt“?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo gilt eine Photovoltaik-Pflicht für Industrie &#038; Gewerbe?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 19 Feb 2026 15:37:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=4015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der "Flickenteppich" aus Landesgesetzen zur Photovoltaik-Pflicht wird bald ein Ende haben. Spätestens mit der Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) bis Mai 2026 müssen Unternehmen bundesweit mit verbindlichen Solarausbau-Vorgaben für Neubauten, Dachsanierungen und Großparkplätze rechnen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stand: 11.05.2026. Eine bundesweit einheitliche <strong>Photovoltaic obligation</strong> für Industrie- und Gewerbeimmobilien existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar wurde auf Bundesebene politisch mehrfach eine Harmonisierung angekündigt, tatsächlich liegt die Gesetzgebungskompetenz aber weitgehend bei den Bundesländern. Dadurch gilt derzeit ein Flickenteppich aus unterschiedlichen Verpflichtungen, Übergangsfristen und Schwellenwerten. Parallel steigt jedoch der regulatorische Druck deutlich, weil sowohl nationale Klimaziele als auch europäische Vorgaben eine schnellere Integration von Photovoltaik in den Gebäudesektor verlangen.</p>



<p>Zentraler Treiber auf EU-Ebene ist die Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden <strong>(Energy Performance of Buildings Directive, <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/">EPBD</a>)</strong>. Diese verpflichtet die Mitgliedstaaten, neue Anforderungen an die Nutzung von Solarenergie auf Gebäuden einzuführen. Die Umsetzung der aktuellen Vorgaben in nationales Recht muss spätestens bis zum <strong>29. Mai 2026</strong> erfolgen. Damit ist absehbar, dass bestehende Landesregelungen angepasst und bisherige Lücken geschlossen werden. Für Unternehmen bedeutet das: Selbst wenn am jeweiligen Standort heute noch keine Pflicht gilt, kann sich die Rechtslage kurzfristig ändern. Die Bundesregierung hat die Umsetzung der EU-Richtlinie im Rahmen der Ausgestaltung des Gebäudemodernisierungsgesetzes (<a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GEG</a> bzw. jetzt GMG) angekündigt. Dies soll <strong>bis zum 1. Juli 2026 </strong>geschehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="776" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-1024x776.jpg" alt="Photovoltaic obligation 1" class="wp-image-4137" style="width:359px;height:271px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-1024x776.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-300x227.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1-768x582.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-1.jpg 1029w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">The obligation to install photovoltaics on commercial roofs applies here</h2>



<p>Auf Länderebene haben zahlreiche Bundesländer bereits verbindliche Vorgaben eingeführt. Besonders früh war Baden-Württemberg, wo seit 2022 eine Pflicht für neue Nichtwohngebäude und seit 2023 auch bei grundlegenden Dachsanierungen gilt. Auch Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Bayern haben inzwischen verbindliche Solarpflichten für gewerbliche Neubauten eingeführt, teils ergänzt um Anforderungen bei Dachsanierungen im Bestand. Bremen hat ein gestuftes Modell etabliert, bei dem zunächst Sanierungen und anschließend auch Neubauten erfasst wurden. In Nordrhein-Westfalen gelten Vorgaben bereits für bestimmte Gebäudekategorien und werden schrittweise ausgeweitet, während Brandenburg Teilpflichten für gewerbliche Gebäude eingeführt hat und weitere Verschärfungen vorbereitet.</p>



<p>Andere Bundesländer verfolgen bislang zurückhaltendere Strategien. In Hessen, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern bestehen derzeit keine flächendeckenden landesweiten Verpflichtungen für gewerbliche Gebäude. Dort beschränken sich Vorgaben häufig auf öffentliche Neubauten, kommunale Liegenschaften oder Förderprogramme statt gesetzlicher Installationspflichten. Dennoch existieren auch hier politische Diskussionen über eine Einführung, häufig mit Verweis auf Wettbewerbsnachteile für Länder ohne Solarpflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Large commercial parking lots are also affected</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="823" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-1024x823.jpg" alt="Photovoltaic obligation 2" class="wp-image-4146" style="aspect-ratio:1.2463235294117647;width:216px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-1024x823.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-300x241.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2-768x617.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Pflicht-2.jpg 1110w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Neben Dachflächen geraten zunehmend auch versiegelte Flächen in den Fokus der Gesetzgebung. Mehrere Länder verlangen bereits <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar carports</a> für neu gebaute Großparkplätze ab einer bestimmten Stellplatzzahl. Diese Regelungen verfolgen ein doppeltes Ziel: zusätzliche Solarstromerzeugung ohne Flächenkonkurrenz sowie gleichzeitigen Witterungsschutz für Fahrzeuge. Schwellenwerte, Anrechnungsmodelle und Ausnahmen unterscheiden sich jedoch stark zwischen den Ländern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vereinheitlichung der PV-Plicht durch EPBD in Sicht</h2>



<p>Insgesamt zeigt sich ein klarer Trend: Die regulatorische Entwicklung bewegt sich bundesweit in Richtung flächendeckender Solarpflichten, auch wenn der Weg dorthin weiterhin über unterschiedliche Landesgesetze führt. Spätestens mit der verpflichtenden Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie bis Mai 2026 ist davon auszugehen, dass sich die Anforderungen weiter angleichen und in vielen Regionen verschärfen. Für Industrie- und Gewerbeunternehmen wird es daher zunehmend entscheidend, Bau- und Sanierungsprojekte frühzeitig unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Landesvorschriften zu planen, um Genehmigungsrisiken und Nachrüstungskosten zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Overview of the PV obligation by federal state</h2>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="6300" height="7000" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024.png" alt="" class="wp-image-14878" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024.png 6300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-270x300.png 270w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-922x1024.png 922w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-768x853.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-1382x1536.png 1382w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/05/Photovoltaik-Pflicht-Karte-Mai-2024-1843x2048.png 1843w" sizes="(max-width: 6300px) 100vw, 6300px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Country overview of the German photovoltaic obligation</em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td><td>Parking lots (new building)</td><td>Roof PV (for new buildings)</td><td>Roof PV (for renovation)</td></tr><tr><td>Baden-Württemberg</td><td>from 35 parking spaces</td><td>since 2022</td><td>since 2023</td></tr><tr><td>Bavaria</td><td>in planning</td><td>since March 2023</td><td>since 2025</td></tr><tr><td>Berlin</td><td>in Planung  &#8211; Förderung ab 35 Stellplätzen</td><td>since 2023</td><td>since 2023</td></tr><tr><td>Brandenburg</td><td>from 35 parking spaces</td><td>since 01.06.2024</td><td>seit Mitte 2025</td></tr><tr><td>Bremen</td><td>from 25 parking spaces</td><td>since 2025</td><td>since mid-2024</td></tr><tr><td>Hamburg</td><td>from 35 parking spaces</td><td>since 2023</td><td>since 2024</td></tr><tr><td>Hesse</td><td>from 50 parking spaces</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td>Mecklenburg-Western Pomerania</td><td>in Planung &#8211; regional unterschiedlich</td><td>bisher nur öffentl. Gebäude &#8211; regional unterschiedlich</td><td>in planning</td></tr><tr><td>Lower Saxony</td><td>from 25 parking spaces</td><td>since 2023</td><td>since 2025</td></tr><tr><td>North Rhine-Westphalia</td><td>from 35 parking spaces</td><td>since 2023 Public and industrial buildings from 2024</td><td>seit 2026</td></tr><tr><td>Rhineland-Palatinate</td><td>from 50 parking spaces</td><td>since 2022</td><td>seit 2024 bei öff. Gebäuden</td></tr><tr><td>Saarland</td><td>geplant ab 35 Stellplätzen im Laufe von 2025</td><td>Seit Sept. 2025</td><td>in planning </td></tr><tr><td>Saxony</td><td>with nationwide regulation</td><td>with nationwide regulation</td><td>with nationwide regulation</td></tr><tr><td>Saxony-Anhalt</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td>Schleswig-Holstein</td><td>from 100 parking spaces</td><td>since 2023</td><td>since 2023</td></tr><tr><td>Thuringia</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Meet current guidelines with CUBE CONCEPTS</h2>



<p>CUBE CONCEPTS will be happy to advise you on current legislation and photovoltaic subsidies and can offer you an innovative and individual energy solution to ensure that your company also complies with legal guidelines in the future. With solar parks, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Photovoltaic carports</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Photovoltaic systems for roof surfaces</a> you also reduce your energy costs and improve your carbon footprint. </p>



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			</item>
		<item>
		<title>With BESS for CO₂ Neutrality: Thermal Management Solutions Plans Step 3</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 19 Feb 2026 13:54:05 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27191</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch den Einsatz eines BESS im Contracting möchte TMS seine Energieflüsse ohne eigenes Investitionsrisiko optimieren. Die Speicherlösung ermöglicht eine effiziente Lastspitzenkappung sowie die Maximierung des PV-Eigenverbrauchs und bildet damit das technologische Fundament für eine klimaneutrale und wirtschaftlich planbare Produktion am Standort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/">Mit BESS zur CO₂-Neutralität: Thermal Management Solutions plant Schritt 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der PV-Anlage im Sommer 2025 geht die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH den nächsten konsequenten Schritt auf ihrem Transformationspfad: Gemeinsam mit CUBE CONCEPTS plant das Unternehmen nun die Umsetzung eines industriellen <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage</a> (BESS) im Contracting-Modell. Ziel ist es, die Energieversorgung am Standort weiter zu optimieren, die Eigenverbrauchsquote zu erhöhen und die CO₂-Neutralität langfristig wirtschaftlich abzusichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von PV zu BESS &#8211; die nächste Stufe zur Energiewende</h2>



<p>Mit der im August 2025 installierten Dachflächen-PV-Anlage hat das Unternehmen bereits einen wesentlichen Meilenstein erreicht. Sie liefert seitdem <a href="https://cubeconcepts.de/en/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/" type="post" id="24031">grünen Strom für Thermal Management Solutions</a>, stärkt die Eigenversorgung und bildet zugleich die technische Grundlage für eine intelligente Energiesystemintegration.</p>



<p>Bereits bei der damaligen Projektvorstellung kündigte Geschäftsführer Holger Kiebel an, dass Batteriespeicher der logische nächste Schritt seien, um die Energieeffizienz weiter zu steigern und Lastspitzen gezielt zu managen. Genau dieser Schritt wird nun konkret vorbereitet.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Impuls durch Fach-Webinare: Entscheidung für BESS-Konzept</h2>



<p>Den Anstoß zur vertieften Projektplanung gaben die <a href="https://cubeconcepts.de/en/webinare/">Webinars</a> von CUBE CONCEPTS zum Thema industrielle Batteriegroßspeicher. Die Teilnehmer Dieter Hehl und Albrecht Manz nutzten die Veranstaltungen, um technologische, wirtschaftliche und regulatorische Aspekte moderner Speicherlösungen zu analysieren.</p>



<p>Im Ergebnis wurde deutlich: Ein Batteriespeichersystem kann nicht nur PV-Überschüsse effizient nutzbar machen, sondern auch zusätzliche wirtschaftliche Potenziale erschließen – etwa durch Lastspitzenkappung, Netzentgeltoptimierung oder perspektivisch die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contracting-Modell als strategischer Vorteil</h2>



<p>Die geplante Umsetzung erfolgt im bewährten Contracting-Ansatz. Dieses Modell ermöglicht es, ein BESS inklusive EMS ohne eigene Investitionskosten zu integrieren und gleichzeitig von kalkulierbaren Stromkosten sowie professionellem Betrieb zu profitieren. Für TMS bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung</li>



<li>maximale Planungssicherheit</li>



<li>Reduction in electricity costs</li>



<li>sofortige CO₂-Reduktionswirkung</li>



<li>technologische Zukunftsfähigkeit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt 3 auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion</h2>



<p>Der Batteriespeicher stellt den dritten Baustein einer klar strukturierten Nachhaltigkeitsstrategie bei der Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH dar. Nachdem zunächst Effizienz- und Optimierungsmaßnahmen sowie Kompensationsprojekte im Betrieb umgesetzt wurden und anschließend die Eigenerzeugung von Strom durch eine Photovoltaikanlage erfolgte, wird das Energiesystem nun durch den Einsatz eines Speichers flexibel erweitert. </p>



<p>Damit entwickelt sich der Standort in Oberboihingen zunehmend zu einem Beispiel für industrielle Dekarbonisierung in der Praxis. Als Hersteller hochwertiger Thermostat- und Temperaturregeltechnik unter der Marke WAHLER verbindet das Unternehmen technologische Präzision mit nachhaltigem Handeln – und stärkt zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit in einem sich wandelnden Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Transformation konsequent weitergedacht</h2>



<p>Mit der geplanten BESS-Integration setzt Thermal Management Solutions seinen Kurs konsequent fort: von einzelnen Effizienzmaßnahmen hin zu einem ganzheitlichen Energiesystem. Das Projekt zeigt exemplarisch, wie Industrieunternehmen Transformation aktiv gestalten können – wirtschaftlich tragfähig, technologisch fundiert und strategisch langfristig.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/mit-bess-zur-co%e2%82%82-neutralitaet-thermal-management-solutions-plant-schritt-3/">Mit BESS zur CO₂-Neutralität: Thermal Management Solutions plant Schritt 3</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Round-Trip-Efficiency (RTE) &#038; State of Health (SoH) bei BESS</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 12 Feb 2026 09:36:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27158</guid>

					<description><![CDATA[<p>RTE und SoH sind die zentralen Stellschrauben für die Rentabilität von Batteriegroßspeichern. Moderne Systeme erreichen Wirkungsgrade bis 98 % und über 12.000 Zyklen, was die Speicherkosten (LCOS) massiv senkt und die Erlösfähigkeit langfristig sichert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/">Round-Trip-Efficiency (RTE) &amp; State of Health (SoH) bei BESS</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Battery Energy Storage Systemen (BESS) sind <strong>Round-Trip-Efficiency (RTE)</strong> and <strong>State of Health (SoH)</strong> entscheidende Kennzahlen für die Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit. Während RTE den Gesamtwirkungsgrad eines Lade-Entlade-Zyklus misst (typisch <strong>94–98%</strong> bei modernen Li-Ion-Systemen), gibt SoH an, wie viel der ursprünglichen Kapazität nach Jahren im Betrieb verbleibt. Diese KPIs bestimmen direkt die Rentabilität bei Strom-Trading, Frequenzregelung oder PV-Speicherung – neben weiteren wie State of Charge (SoC), Depth of Discharge (DoD) und Self-Discharge Rate.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Round-Trip-Efficiency (RTE)?</h2>



<p>Die Round-Trip-Efficiency (RTE) beschreibt den Gesamtwirkungsgrad eines Energiespeichers über einen vollständigen Lade- und Entladezyklus. Konkret ist RTE das Verhältnis von abgegebener Energie (beim Entladen) zur zugeführten Energie (beim Laden), angegeben in Prozent.</p>



<p>Formel:&nbsp;RTE = Energieausgabe <strong>÷</strong> Energieeingabe X 100</p>



<p><strong>Praxisbeispiel</strong>: Bei einem MWh Ladeenergie gibt ein System mit 95% RTE nach Abzug von Verlusten (z. B. Umwandlung, Wärme) 950 kWh zurück – die restlichen 50 kWh gehen als Verluste verloren. Moderne Systeme mit LFP-Zellen und SiC-Wechselrichtern erreichen oft über 97%.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="264" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-1024x264.jpg" alt="" class="wp-image-27159" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-1024x264.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-300x77.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-768x198.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-RTE.jpg 1277w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der RTE-Wert wird von Faktoren wie Batteriemodell, Temperatur, Lade-/Entladerate (C-Rate) und Zyklenzahl beeinflusst. Interne Widerstände, voltammetrische Effekte, elektrochemische Reaktionen sowie Materialverluste an Elektroden führen zu Energieverlusten, die mit der Nutzung zunehmen. Die wichtigsten Einflussfaktoren für die Round-Trip-Efficiency sind:​</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Batteriechemie</strong>: Bei der Auswahl der Zellchemie ist auf Effizienz zu achten</li>



<li><strong>C‑Rate</strong>: Verschiedene Zellarten haben unterschiedliche Lade- und Entladeraten</li>



<li><strong>Temperature</strong>: Extreme Hitze oder Kälte verschlechtern Chemie‑Effizienz um 5–10%</li>



<li><strong>Klimatisierung</strong>: Kühlung und Heizung des BESS können den RTE um 2-19% verschlechtern</li>



<li><strong>Inverter</strong>: Bei der Umwandlung DC/AC können Verluste von 4-7% auftreten</li>



<li><strong>Alterung/SoH &amp; DoD</strong>: Degradation um 2%/Jahr, tiefe Entladung (&gt;80% DoD) steigert Verluste</li>



<li><strong>Systemdesign</strong>: Schlechte Balance oder hohe Verbräuche der IT reduzieren RTE um 5–15%</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist State of Health (SoH)?</h2>



<p>Der State of Health (SoH) beschreibt den <strong>Gesundheitszustand</strong> einer Batterie im Vergleich zu ihrem Neuzustand und wird meist in Prozent angegeben. Konkret bezieht er sich auf die Fähigkeiten des BESS, ihre ursprünglich festgelegten Funktionen und Leistungen zu erbringen. Das bedeutet, der SoH gibt an, wie viel der ursprünglich nutzbaren Kapazität, Leistung oder Energiedichte nach einer bestimmten Betriebsdauer noch vorliegen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="312" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-1024x312.jpg" alt="" class="wp-image-27160" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-1024x312.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-300x91.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-768x234.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoH.jpg 1273w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Typischerweise wird SoH über Kriterien wie verbleibende Kapazität (z. B. 90% statt ursprünglich 100%), Anstieg des Innenwiderstands und Veränderungen im Spannungsverlauf beziehungsweise der RTE abgeleitet. Ein SoH von 80% bedeutet in der Praxis: Das System liefert nur noch <strong>80% der urspr</strong><strong>ünglichen Speicherkapazit</strong><strong>ät</strong>, obwohl die <strong>gleiche Ladeenergie</strong> aufgewendet werden muss – das wirkt sich direkt auf Erlöse und Betriebsstrategien aus.</p>



<p>Im Betrieb sinkt der SoH kontinuierlich durch Alterungsmechanismen wie <strong>elektrochemische Degradation</strong>, <strong>SEI-Schichtwachstum</strong> (Ablagerungen an der Anode), <strong>Verlust aktiven Elektrodenmaterials</strong>, <strong>mechanische Spannungen</strong> and <strong>Temperaturstress</strong>. Einflussgrößen sind unter anderem Zyklenzahl, Depth of Discharge (DoD), C-Rate, mittlerer State of Charge (SoC) und Temperaturfenster.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere wichtige Kennzahlen für BESS</h2>



<p>Neben Round-Trip-Efficiency (RTE) und State of Health (SoH) sind folgende KPIs essenziell, um Battery Energy Storage Systems (BESS) effizient zu betreiben, zu überwachen und wirtschaftlich zu optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">State of Charge (SoC)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="262" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-1024x262.jpg" alt="" class="wp-image-27162" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-1024x262.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-300x77.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-768x196.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SoC.jpg 1275w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The&nbsp;<strong>State of Charge (SoC)</strong>&nbsp;gibt den aktuellen Ladegrad einer Batterie als Prozentsatz (0–100 %) der nutzbaren Kapazität an – quasi den &#8220;Tankfüllstand&#8221;. Er wird durch Algorithmen (z. B. Coulomb-Zählung, Spannungsmessung oder Kalman-Filter) im Battery Management System (BMS) ermittelt. Optimaler Betrieb liegt bei 20–80 % SoC, um Degradation zu minimieren; Extreme (0 % oder 100 %) verkürzen die Lebensdauer.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Depth of Discharge (DoD)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="271" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-1024x271.jpg" alt="" class="wp-image-27163" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-1024x271.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-300x79.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-768x203.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-DoD.jpg 1276w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The&nbsp;<strong>Depth of Discharge (DoD)</strong>&nbsp;beschreibt die relative Entladetiefe eines Zyklus, z. B. 80 % DoD bedeutet Entladung von 100 % auf 20 % SoC. Höhere DoD steigern die nutzbare Energie pro Zyklen, erhöhen aber den SoH-Rückgang (z. B. 90 % DoD halbiert meist die Zyklenzahl). Empfehlung für LFP-BESS: 80–90 % DoD für <strong>Balance aus Kapazität und Langlebigkeit</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Self Discharge Rate (SDR)</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="294" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-1024x294.jpg" alt="" class="wp-image-27164" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-1024x294.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-300x86.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-768x221.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/Grafik-SDR.jpg 1274w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The <strong>Self Discharge Rate</strong> misst den passiven Kapazitätsverlust im Ruhezustand (z. B. 1–3 % pro Monat bei Li-Ion, höher bei Blei-Säure). Sie entsteht durch interne chemische Reaktionen und Leitungswiderstände. Minimierung durch niedrigen Speicher-SoC (ca. 30–50%), Temperaturkontrolle (&lt;25 °C) und periodische Balance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige BESS-Kennzahlen im Überblick:</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Key figure</strong></td><td><strong>Abkürzung</strong></td><td><strong>Messgröße</strong></td><td><strong>Typ. Werte BESS</strong></td><td><strong>Einfluss auf System</strong></td></tr><tr><td>Round-Trip-Efficiency</td><td>RTE</td><td>Energieverhältnis</td><td>94 – 98 %</td><td>Economic efficiency</td></tr><tr><td>State of Health</td><td>SoH</td><td>Kapazitätsrest</td><td>&gt; 80 % nach 10 J.</td><td>Langlebigkeit</td></tr><tr><td>State of Charge</td><td>SoC</td><td>Akt. Ladezustand</td><td>20 – 80 % optimal</td><td>Betriebssicherheit</td></tr><tr><td>Depth of Discharge</td><td>DoD</td><td>Entladetiefe</td><td>80 &#8211; 90 %</td><td>Zyklenlebensdauer</td></tr><tr><td>Self Discharge Rate</td><td>SDR</td><td>Ruhe-Verluste</td><td>1 &#8211; 2 % / Monat</td><td>Standby-Verlust</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technologische Fortschritte bei RTE &amp; SoH</h2>



<p>Die vergangenen zehn Jahre zeigen einen deutlichen Technologiesprung bei Performance und Alterungsstabilität von Batteriespeichersystemen. Während Anlagen um 2016 systemweit häufig nur etwa <strong>75 % bis 82 % RTE</strong> erreichten, liegen heutige Großspeicher typischerweise im Bereich von 88 % bis 94 %. Aktuelle Premiumsysteme überschreiten sogar 92 % AC-Wirkungsgrad und können in optimierten Konfigurationen RTE-Werte <strong>bis nahe 98 %</strong> erreichen. Haupttreiber sind Fortschritte in der Leistungselektronik – insbesondere SiC- und GaN-Halbleiter – sowie effizientere thermische Konzepte wie Flüssigkühlung, die den Eigenverbrauch deutlich reduzieren.</p>



<p>Parallel dazu hat sich die Alterungsstabilität bzw. der State of Health (SoH) erheblich verbessert. Während stationäre Speicher früher meist auf etwa <strong>3.000 bis 5.000 Zyklen</strong> ausgelegt waren, erreichen moderne Zellgenerationen, insbesondere LFP-basierte Systeme, heute typischerweise <strong>10.000 bis 15.000 Zyklen</strong>. Gleichzeitig ist die jährliche <strong>Degradation</strong> von früher rund 2 % bis 3 % auf häufig <strong>unter 1,5 %</strong> gesunken. Fortschritte in datenbasierter Betriebsführung und KI-gestützter Analyse ermöglichen zudem eine präzisere Zustandsprognose und schonendere Fahrweisen, wodurch sich die nutzbare Lebensdauer zusätzlich verlängert.</p>



<p><strong>Vergleich: 2016 vs. 2026</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Merkmal</strong></td><td><strong>Stand 2016</strong></td><td><strong>Stand 2026</strong></td><td><strong>Trend</strong></td></tr><tr><td>Typische RTE</td><td>~80 %</td><td>90 – 94 %</td><td>Deutlich geringere Verluste</td></tr><tr><td>Service life</td><td>3.000 – 5.000 Zyklen</td><td>&gt; 12.000 Zyklen</td><td>Mehr als verdoppelt</td></tr><tr><td>Degradation p. a.</td><td>~2 – 3 %</td><td>&lt; 1,5 %</td><td>Stabilere Performance</td></tr><tr><td>Kühlsystem</td><td>meist Luftkühlung</td><td>Flüssigkeitskühlung</td><td>Effizienterer Betrieb</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>RTE-Trend der letzten Jahre</strong></p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Jahr</strong></td><td><strong>Typischer Bereich</strong></td><td><strong>Bemerkung</strong></td></tr><tr><td>2022</td><td>87 &#8211; 94 %</td><td>Basis Li-Ion-Systeme mit Umwandlungsverlusten</td></tr><tr><td>2024</td><td>90 &#8211; 95 %</td><td>Verbesserung durch LFP und GaN‑Inverter&nbsp;</td></tr><tr><td>2025/2026</td><td>94–98 % +</td><td>High-End-Systeme mit SiC</td></tr></tbody></table></figure>



<p>In Summe zeigt sich ein klarer Trend: Wirkungsgradsteigerungen und langsamere Alterung entwickeln sich parallel und verstärken sich wirtschaftlich gegenseitig. Moderne <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> liefern damit nicht nur mehr nutzbare Energie pro Zyklus, sondern halten dieses Leistungsniveau auch deutlich länger stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leistungstests, Kalibrierungen &amp; Optimierungstipps</h2>



<p>Um&nbsp;Round-Trip-Efficiency (RTE)&nbsp;und&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;sowie weitere KPIs wie SoC, DoD und SDR präzise zu bestimmen und langfristig zu optimieren, sind regelmäßige <strong>Leistungstests</strong> and <strong>Kalibrierungen</strong> unerlässlich. Diese Maßnahmen gewährleisten zuverlässige Messdaten, minimieren Abweichungen und maximieren die Wirtschaftlichkeit von BESS.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Leistungstests für BESS</h3>



<p>Leistungstests umfassen standardisierte Zyklenmessungen (z. B. nach IEC 62619 oder NREL ATB-Protokollen), bei denen ein BESS unter definierten Bedingungen (konstante C-Rate, SoC-Fenster, Temperatur) geladen und entladen wird. Ziel ist die Ermittlung des RTE in AC- und DC-Ebene und die Validierung des SoH über einen Kapazitätsvergleich. In der Praxis sollten die Grid-Anwendungen mindestens monatlich und für Arbitrage quartalsweise durchgeführt werden. Bei Abweichungen größer zwei Prozent sollte das BESS gewartet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kalibrierung des BESS</h3>



<p>Die Kalibrierung erfolgt durch verschiedene gezielte Verfahren. Für den&nbsp;State of Charge (SoC)&nbsp;empfiehlt sich eine regelmäßige Full-Charge-Full-Discharge-Zyklen alle 3–6 Monate, um den sog. Coulomb-Zähler im BMS zurückzusetzen sowie die Algorithmen und Filter zu optimieren. Der&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;wird über Innenwiderstandsmessungen, Kapazitätstests und elektrochemische Impedanzspektroskopie kalibriert, immer im Vergleich zum Neuwert. Bei der&nbsp;RTE&nbsp;setzen bidirektionale Energiezähler saisonale Baseline-Tests um.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optimierungsmaßnahmen für bessere RTE- und SoH-Werte</h3>



<p>Die&nbsp;Round-Trip-Effizienz (RTE)&nbsp;in BESS-Systemen lässt sich durch gezielte Maßnahmen in Hardware, Software und Betrieb optimieren – typische Zuwächse liegen bei 2–5 Prozentpunkten. Gleichzeitig verbessern diese Ansätze den&nbsp;State of Health (SoH)&nbsp;und verlängern die Lebensdauer, was die Wirtschaftlichkeit steigert.</p>



<p><strong>Hardwareseitig</strong> lohnt es sich, hochwertige Batteriechemie wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119">LFP-Zellen</a> zu priorisieren (95 % + DC-RTE), da ihr niedriger Innenwiderstand chemische Verluste reduziert und den SoH stabilisiert. Fortschrittliche Wechselrichter mit SiC/GaN-Halbleitern und mehrstufigen Topologien können die Umwandlungseffizienz auf 98 –99 % steigern, während effizientes Thermal Management durch Flüssigkeitskühlung den AUX-Verbrauch auf unter 0,1 % Leerlaufverluste senkt und die Batteriechemie schont.</p>



<p><strong>Software- und betriebsseitig</strong> sorgt ein fortschrittliches KI-gesteuertes EMS/BMS für dynamische Anpassung von C-Rate, SoC-Fenster (z. B. 20 – 80 % statt 0 – 100%) und DoD (&lt;90 %), wodurch Spitzenverluste vermieden und Degradation reduziert werden. Vorbeugende Optimierungen mit Lastprognosen ermöglichen Zyklen bei optimaler Temperatursteuerung (20–25 °C) und C-Rate (&lt;0,5 C). Diese Konfiguration eignet sich ideal für Arbitrage im <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak shaving</a>.</p>



<p>Ergänzend gewährleisten wöchentliche Zellbalancings (Spannungsdifferenz &lt;5 mV), Firmware-Updates und thermische Audits eine frühzeitige Degradation. Praktisch können optimierte BESS so einen RTE-Wert von über 97% und einen SoH-Wert von über 90 % SoH selbst nach fünf Jahren Betrieb erreichen. Durch das Monitoring der Kennzahlen und durch Einhaltung der Wartungsfenster sinkt dabei der Levelized Cost of Storage (LCOS) um 10–15 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Schlüsselkennzahlen für Performance &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>RTE und SoH sind zentrale Leistungsindikatoren moderner BESS und bestimmen maßgeblich Effizienz, Lebensdauer und Erlösfähigkeit. Technologische Fortschritte bei Zellchemie, Leistungselektronik und Betriebsführung haben dazu geführt, dass heutige Systeme deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und langsamer degradieren als frühere Generationen.</p>



<p>Entscheidend für den wirtschaftlichen Betrieb ist das Zusammenspiel aus hochwertiger Hardware, optimierter Systemauslegung und intelligenter Steuerung. Werden diese Faktoren konsequent berücksichtigt, lassen sich dauerhaft sehr hohe Effizienzwerte und stabile Batteriezustände erzielen – mit direktem Einfluss auf Kostenstruktur, Anlagenperformance und langfristige Investitionsrendite.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/round-trip-efficiency-rte-state-of-health-soh-bei-bess/">Round-Trip-Efficiency (RTE) &amp; State of Health (SoH) bei BESS</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar obligation for real estate</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-obligation-for-real-estate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 07 Feb 2026 16:12:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=12476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Solarpflicht bleibt in Deutschland Ländersache, steht aber vor einer Zäsur: Bis Mai 2026 muss die EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) national umgesetzt werden. Dies wird den bisherigen Flickenteppich aus Landesregeln durch strengere, harmonisierte Vorgaben für Neubauten und Sanierungen ablösen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-obligation-for-real-estate/">Solarpflicht bei Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stand: Februar 2026: Eine bundeseinheitliche <strong>Solarpflicht für Immobilien</strong> existiert in Deutschland weiterhin nicht. Zwar hatte die Bundesregierung eine solche Vereinheitlichung politisch angekündigt, umgesetzt wurde sie bislang jedoch nicht. Stattdessen bestimmen nach wie vor die Bundesländer über konkrete Verpflichtungen, Fristen und Anwendungsbereiche. Parallel steigt der regulatorische Druck deutlich, denn die Mitgliedstaaten der <strong>Europäische Union</strong> müssen die Vorgaben der novellierten <strong>Gebäuderichtlinie (<a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/">EPBD</a>)</strong> bis spätestens <strong>29. Mai 2026</strong> in nationales Recht überführen. Diese verpflichtet dazu, den Einsatz von Solarenergie auf Gebäuden deutlich auszuweiten, insbesondere bei Neubauten und umfassenden Renovierungen.</p>



<p>Unabhängig von einer bundesweiten Pflicht bleibt das technische Potenzial enorm. Analysen des Thinktanks Agora Energiewende zeigen weiterhin, dass allein Dachflächen in Deutschland ein <strong>Photovoltaik-Potenzial</strong> in the <strong>dreistelligen Gigawattbereich</strong> besitzen. Selbst konservative Szenarien gehen davon aus, dass Dachanlagen einen erheblichen Anteil am Ausbauziel von rund 215 GW installierter PV-Leistung bis 2030 leisten können. Vor diesem Hintergrund hält die energiepolitische Debatte über eine allgemeine Solarpflicht für Gebäude an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Industry &amp; commerce previously the focus of the solar obligation</h2>



<p>Im regulatorischen Alltag stehen weiterhin vor allem Industrie- und Gewerbeimmobilien im Fokus. Der Grund liegt in ihrer deutlich größeren Dachfläche im Vergleich zu Wohngebäuden. Logistikimmobilien, Produktionshallen und öffentliche Gebäude verfügen im Durchschnitt über ein <strong>Vielfaches der verfügbaren Dachfläche</strong> eines typischen Einfamilienhauses. Deshalb setzen viele Länder <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/photovoltaic-obligation-for-companies/" type="page" id="8072">Photovoltaik-Pflicht für Industrie &amp; Gewerbe</a> um und erweitern sie erst später auf Wohngebäude. Zusätzlich beziehen einige Landesgesetze auch versiegelte Flächen wie große Parkplätze in die Pflicht ein, wenn diese neu gebaut werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Where does a solar obligation apply to real estate?</h2>



<p>Die gesetzlichen Vorgaben unterscheiden sich <strong>regional</strong> erheblich. Je nach Bundesland variieren unter anderem Stichtage für Bauanträge, Mindestanteile der zu belegenden Dachfläche, Schwellenwerte für Gebäudeflächen oder Stellplatzzahlen sowie Ausnahmeregelungen etwa bei Denkmalschutz, statischen Einschränkungen oder wirtschaftlicher Unzumutbarkeit. Auch die Frage, ob nur Neubauten oder zusätzlich Dachsanierungen betroffen sind, wird unterschiedlich geregelt. Für Projektentwickler und Immobilienbesitzer bedeutet das: Eine rechtssichere Planung ist nur mit Blick auf die jeweils aktuelle Landesgesetzgebung möglich.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><strong>Gewerbe Neubau</strong></td><td><strong>Gewerbe Dachsanierung</strong></td><td><strong>Wohngebäude Neubau</strong></td><td><strong>Wohngebäude Sanierung</strong></td></tr><tr><td><strong>Baden-Württemberg</strong></td><td>since 2022</td><td>since 2023</td><td>seit Mitte 2022</td><td>since 2023</td></tr><tr><td><strong>Bavaria</strong></td><td>since March 2023</td><td>since 2025</td><td>Soll-Bestimmung seit 2025</td><td>Soll-Bestimmung seit 2025</td></tr><tr><td><strong>Berlin</strong></td><td>since 2023</td><td>since 2023</td><td>seit 2023 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td><td>seit 2023 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td></tr><tr><td><strong>Brandenburg</strong></td><td>since 01.06.2024</td><td>seit Mitte 2025</td><td>seit 2024 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td><td>seit 2024 gestaffelt nach Wohneinheiten &lt;50m² keine</td></tr><tr><td><strong>Bremen</strong></td><td>since 2025</td><td>since mid-2024</td><td>since 2025</td><td>since 2024&nbsp;</td></tr><tr><td><strong>Hamburg</strong></td><td>since 2023</td><td>since 2024</td><td>since 2023</td><td>seit 2023 bei &#8220;wesentlicher&#8221; Dachsanierung</td></tr><tr><td><strong>Hesse</strong></td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td><strong>Mecklenburg-Western Pomerania</strong></td><td>bisher nur öffentl. Gebäude – regional unterschiedlich</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td><strong>Lower Saxony</strong></td><td>since 2023</td><td>since 2025</td><td>since 2025</td><td>since 2025</td></tr><tr><td><strong>North Rhine-Westphalia</strong></td><td>since 2023 Public and industrial buildings from 2024</td><td>seit 2026</td><td>since 2025</td><td>seit 2026</td></tr><tr><td><strong>Rhineland-Palatinate</strong></td><td>since 2022</td><td>seit 2024 bei öff. Gebäuden</td><td>seit 2024 nur &#8220;PV-Ready&#8221;</td><td>in planning</td></tr><tr><td><strong>Saarland</strong></td><td>Seit Sept. 2025</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td><strong>Saxony</strong></td><td>with nationwide regulation</td><td>with nationwide regulation</td><td>with nationwide regulation</td><td>with nationwide regulation</td></tr><tr><td><strong>Saxony-Anhalt</strong></td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr><tr><td><strong>Schleswig-Holstein</strong></td><td>since 2023</td><td>since 2023</td><td>since 2025</td><td>gestaffelt seit 2026</td></tr><tr><td><strong>Thuringia</strong></td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td><td>in planning</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Insgesamt bleibt die politische Diskussion um eine allgemeine Solarpflicht dynamisch. Der Ausbau der Photovoltaik gilt als zentrale Voraussetzung für die Erreichung der Klimaziele, und das technische Potenzial auf Gebäuden ist vorhanden. Während Kritiker vor allem Investitionskosten und bürokratische Belastungen anführen, verweisen Befürworter auf sinkende Anlagenpreise, langfristige Stromkostenvorteile und steigende Anforderungen durch EU-Recht. Spätestens mit der nationalen Umsetzung der EPBD-Vorgaben bis Mai 2026 ist daher mit weiteren Verschärfungen und einer stärkeren Angleichung der Regelungen zu rechnen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Skid-Mounted Battery Storage vs. BESS Container</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/skid-batteriespeicher-vs-bess-container/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 05 Feb 2026 14:34:46 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27124</guid>

					<description><![CDATA[<p>For energy-intensive industries and projects in the megawatt-hour range, the BESS container remains indispensable due to its robust protective casing (IP55/65) and air conditioning. It offers maximum protection against environmental influences, fire safety advantages, and a longer lifespan for the assets.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/skid-batteriespeicher-vs-bess-container/">Skid-Batteriespeicher vs. BESS-Container</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anforderungen an moderne Energiespeicher in Industrie und Gewerbe steigen rasant: Sie müssen nicht nur leistungsstark und sicher sein, sondern sich auch nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen. Dabei scheint eine grundlegende Entscheidung immer mehr in den Fokus der Projektplanung zu rücken: <strong>Skid oder Container?</strong></p>



<p>Klassische Container-Lösungen für BESS gelten als der Standard für große Kapazitäten. Doch mit dem Aufkommen von <strong>Skid-Batteriespeichern</strong> – vormontierten Systemen auf offenen Stahlrahmen – hat sich der Markt verändert. Diese „Open-Frame“-Lösungen versprechen kürzere Installationszeiten, eine höhere Flexibilität bei der Skalierung und signifikante Einsparungen bei den Installationskosten.</p>



<p>Ist das Skid-Design für Industrie und Gewerbe wirklich geeignet? Welche Einsatzgebiete deckt es ab, wo liegen die Grenzen gegenüber klassischen Containern und welche Architektur optimiert die „Total Cost of Ownership“ (TCO) nachhaltig?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Skid-Batteriespeicher?</h2>



<p>Im Kern ist ein Skid-Batteriespeicher kein völlig neues Produkt, sondern eine intelligente Art der Systemintegration. Der Begriff „Skid“ stammt aus dem Englischen und bezeichnet einen stabilen Stahlrahmen oder eine Montageplattform. Statt die einzelnen Komponenten wie Batteriemodule, Wechselrichter und Steuerungseinheiten in ein abgeschlossenes Gebäude oder einen Container einzuschließen, werden sie bei dieser Bauweise <strong>vorkonfiguriert auf einem Rahmen montiert</strong>.</p>



<p>Ein typisches System besteht aus folgenden Kernkomponenten, die bereits ab Werk fest miteinander verbunden sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Batterie-Racks</strong>: Meist basierend auf der sicheren, zyklenfesten und kostengünstigen <a href="https://cubeconcepts.de/en/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119">LFP-Zellen</a> (Lithium-Eisenphosphat)</li>



<li><strong>Wechselrichter / Power Conversion System (PCS)</strong>: Moderne Wechselrichter, die den Stromfluss zwischen Batterie und Netz managen.</li>



<li><strong>Thermal Management</strong>: Integrierte Kühl- oder Heizsysteme (oft flüssigkeitsgekühlt), um die optimale Betriebstemperatur der Zellen zu garantieren.</li>



<li><strong>Steuerung &amp; Sicherheit</strong>: Das Battery Management System (BMS) sowie Brandmelde- und Löschsysteme sind direkt auf dem Rahmen verbaut.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Planung &amp; Installation eines Skid-Batteriespeichers</h2>



<p>Skid-Batteriespeicher sollten an einem trockenen, belüfteten und bestenfalls klimatisierten Standort mit Witterungsschutz (IP54+) installiert werden. Für minimale Leitungslängen empfiehlt sich die Aufstellung in der Nähe des Netzanschlusses oder der Ladestationen bzw. der Verbraucher.&nbsp;</p>



<p>Vor der Installation sind die Netzanschlussbedingungen sowie das Lastmanagement zu prüfen, erforderliche Genehmigungen beim Netzbetreiber einzuholen und ein <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a> zur PV-Kopplung zu integrieren. Der Skid-Rahmen ist eben auszurichten und sicher zu fixieren, bei Bedarf auf einem Fundament. Anschließend erfolgt der elektrische Anschluss: DC-seitig an Batterie und PCS, AC-seitig an Netz oder Ladestation inklusive Überspannungsschutz und geeigneter Schutzschalter.</p>



<p>Kommunikationsleitungen (z. B. Modbus) für Fernsteuerung und Monitoring werden angeschlossen und vor der Inbetriebnahme getestet. Die Arbeiten sind ausschließlich von zertifizierten Elektrikern auszuführen, ergänzt durch regelmäßige Prüfungen von Verkabelung, Software und Brandschutz. In Deutschland sind zudem die Anmeldung beim Netzbetreiber und die EEG-Konformität sicherzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzbereiche: Wo Skid-Lösungen ihre Stärken ausspielen</h2>



<p>Skid-Batteriespeicher sind vor allem dort eine exzellente Wahl, wo kompakte Maße und eine extrem schnelle Inbetriebnahme im Vordergrund stehen. Typischerweise liegt ihre Kapazität im Bereich bis zu 600 kWh, was sie für spezifische Szenarien prädestiniert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ladeinfrastruktur:</strong> Sie unterstützen Schnellladestationen, um Netzüberlastungen zu vermeiden. Da sie werkseitig vorgefertigt sind, müssen vor Ort oft nur noch die Kommunikations- und DC-Leitungen angeschlossen werden.</li>



<li><strong>Peak Shaving im Gewerbe:</strong> Kleinere Industriebetriebe nutzen sie, um kurzzeitige Lastspitzen zu kappen und so Netzentgelte zu reduzieren.</li>



<li><strong>Quartierspeicher &amp; Microgrids:</strong> In modernen Wohngebieten oder autarken Energienetzen dienen sie als dezentrale Puffer für Photovoltaik-Anlagen.</li>



<li><strong>Landwirtschaft:</strong> Ideal für Betriebe, die ihre eigene Solarstromnutzung optimieren möchten, ohne großflächige Baumaßnahmen durchzuführen.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Wichtiger Hinweis zur Installation:</strong> Trotz der „Plug-and-Play“-Bauweise erfordert die Installation zwingend Elektrofachkräfte und die strikte Einhaltung nationaler Normen (wie die <strong>DIN VDE 0100-722</strong> für Ladeinfrastrukturen). Zudem ist der Aufstellungsort entscheidend: Bei extremer Kälte oder salzhaltiger Luft in Küstennähe müssen Skids zusätzlich zertifiziert oder speziell eingehaust werden, um die Hardware zu schützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen der Skid-Lösung: Wann der Container unersetzlich ist</h2>



<p>Obwohl das Skid-Design durch seine Kompaktheit besticht, stößt es bei industriellen Großprojekten und energieintensiven Anwendungen an seine Grenzen. Für Unternehmen mit hohem Energiebedarf sind klassische BESS-Container-Lösungen in der Regel die technisch und wirtschaftlich überlegene Wahl.</p>



<p><strong>1. Robuster Schutz vor Umwelteinflüssen</strong> In energieintensiven Industrieumgebungen – sei es durch Staubentwicklung, chemische Einflüsse oder extreme Witterung – bietet ein Skid nur minimalen Schutz. Ein BESS-Container fungiert als schützende Hülle (IP-Schutzklasse), die die sensible Elektronik und die Batteriezellen vor Korrosion und Verschmutzung bewahrt. Dies ist ein kritischer Faktor für die Lebensdauer der Anlage.</p>



<p><strong>2. Skalierung im Megawatt-Bereich</strong> Für Unternehmen, die Speicher im Bereich mehrerer Megawattstunden (MWh) benötigen, bietet die Container-Bauweise eine deutlich höhere Packungsdichte und Systemsicherheit. Während Skids oft als Einzellösungen für kleinere Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) fungieren, sind BESS-Container für den Dauerbetrieb unter Hochlast ausgelegt.</p>



<p><strong>3. Brandschutz und Sicherheit auf dem Werksgelände</strong> Auf einem belebten Industriegelände gelten höchste Sicherheitsvorschriften. Ein abgeschlossener Container bietet eine zusätzliche physische Barriere. Integrierte Klimatisierungskonzepte und Brandschutzsysteme lassen sich in einem geschlossenen Raum wesentlich präziser steuern als auf einem offenen Rahmen.</p>



<p><strong>4. Versicherung und Genehmigung</strong> Viele Sachversicherer fordern für Großspeicher auf Betriebsgeländen eine klare räumliche Trennung und zertifizierte Gehäuse. Hier haben Container-Systeme durch ihre standardisierte Bauweise oft klare Vorteile im Genehmigungsprozess gegenüber &#8220;offenen&#8221; Skid-Aufbauten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der direkte Vergleich: Skid vs. Container</h2>



<p>Um die richtige Entscheidung für die Infrastruktur eines Unternehmens zu treffen, müssen die technischen Parameter gegen die betrieblichen Anforderungen abgewogen werden. Während der Skid durch Schnelligkeit bei kleinen Anwendungen glänzt, definiert der BESS-Container die Standards für industrielle Ausdauer und Sicherheit.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>Skid-Batteriespeicher</td><td>BESS als Containerlösung</td></tr><tr><td>Primäres Einsatzgebiet</td><td>Gewerbe, EV-Charging, Landwirtschaft</td><td>Mittlere und große Industrieunternehmen mit oder ohne eigener Energieerzeugung</td></tr><tr><td>Wirtschaftliche Kapazitätzbereiche</td><td>Modular erweiterbar, flexibel für kleine bis mittlere Anlagen &#8211; typisch bis 600 kWh</td><td>Unbegrenzt (MWh-Bereich)</td></tr><tr><td>Schutz</td><td>Kein volles Gehäuse, wettergeschützt nur durch zusätzl. Gehäuse/Dach, BMS für Sicherheit</td><td>Vollständig geschützt vor Witterung (IP55/IP65), Staub, mit Klimatisierung, Brandschutz, BMS &amp; i.d.R. mit EMS</td></tr><tr><td>Lebensdauer der Komponenten</td><td>Mittel (witterungsabhängig)</td><td>Hoch durch klimatisierten Innenraum</td></tr><tr><td>Größe &amp; Platz</td><td>Kompakt (z. B. 100–200 kW), platzsparend, auch für urbane Ladestationen geeignet</td><td>Größer und skalierbar, hohe Energiedichte, aber mehr Fläche nötig</td></tr><tr><td>Installation</td><td>Relativ einfach: Plug-and-Play, kurze Zeit (nur Kabelanschluss)</td><td>Schnell da werkseitig vormontiert, Bauantrag i.d.R. notwendig</td></tr><tr><td>Maintenance</td><td>Häufiger (Verschmutzungsgefahr)</td><td>Optimiert durch Reinraum-Bedingungen</td></tr><tr><td>Kosten &amp; Einsatz</td><td>Günstiger für kleine Projekte (z. B. EV-Charging), ESG-Optimierung</td><td>Für Großanlagen &amp; industrielle Anwendungen, Kosteneffizient bei Multi-MW-Projekten</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Architektur der Rentabilität</h2>



<p>Die Wahl zwischen Skid-Batteriespeicher und BESS-Container ist keine reine Kostenfrage, sondern eine Frage der strategischen Ausrichtung. Ein Skid-System bietet einen schnellen Einstieg für moderate Anforderungen und räumlich begrenzte Installationen. Sobald jedoch <strong>Versorgungssicherheit, volle Anwendungsflexibilität </strong>(FTM- und BTM-Anwendungen) und der<strong> Schutz der Assets</strong> in einer anspruchsvollen Industrieumgebung oberste Priorität haben, bleibt der <strong>BESS-Container das Maß der Dinge</strong>. Er ist nicht nur ein Gehäuse, sondern eine kontrollierte Betriebsumgebung, die die physikalische Lebensdauer der Batteriezellen maximiert und die Risiken für den laufenden Betrieb minimiert.</p>



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		<item>
		<title>LFP-Zellen im Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/lfp-zellen-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 05 Feb 2026 09:30:42 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lithium-Eisenphosphat (LFP) ist 2026 der De-facto-Standard für stationäre Großspeicher. Die Wahl der Zellchemie entscheidet über drei Kennzahlen, die jede Investitionsrechnung tragen: Stromgestehungskosten (LCOS), Brand- und Versicherungsrisiko, sowie den Restwert nach 15 Jahren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lfp-zellen-im-vergleich/">LFP-Zellen im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die rasante technische Weiterentwicklung von <strong>LFP-Zellen</strong> (Lithium-Eisenphosphat) seit Anfang der 2020er Jahre machen sie äußerst interessant für den Energiespeicher-Markt. Batteriespeichersysteme (BESS) und PV-Integration in der Industrie und Gewerbe verlangen nämlich höchste Sicherheit, über 6.000 Ladezyklen und niedrige Kosten.</p>



<p>Im Vergleich zu NMC oder NCA bieten LFP-Zellen überlegene thermische Stabilität – kein Thermal Runaway unter 270°C – bei soliden 160-210 Wh/kg Energiedichte. Besonders in Deutschland profitieren Unternehmen von EU-Förderungen für kobaltfreie Technologien. In diesem Beitrag vergleichen wir LFP-Zellen mit führenden Alternativen und zeigen, warum sie derzeit der Maßstab für stationäre Speicher sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Grundlagen von LFP-Zellen</h2>



<p>LFP-Zellen, auch als Lithium-Eisenphosphat-Akkumulatoren bekannt, basieren auf der Kathoden-Chemie LiFePO₄. Sie zeichnen sich durch eine stabile Olivin Struktur (Inselsilikate) aus, die eine sichere und reversible Einlagerung von Lithium-Ionen ermöglicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aufbau der Zelle</h3>



<p>Die Kathode besteht aus LiFePO₄-Partikeln auf einem Aluminiumstromsammler. Die Anode ist typischerweise Graphit auf Kupferfolie. Dazwischen liegt ein poröser Separator (z. B. Polyethylen), getränkt mit flüssigem Elektrolyten wie LiPF₆ in organischen Lösemitteln. Beim Laden wandern Li⁺-Ionen von der Kathode durch den Elektrolyten zur Anode und werden dort eingelagert (Interkalation), während Elektronen extern fließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Funktionsprinzip</h3>



<p>LFP-Zellen arbeiten wie eine „Fahrradpumpe“ für Energie. Dabei werden Lithium-Ionen in der Zelle hin- und hergeschoben, ohne die Struktur zu zerstören. Sie fließen zwischen Elektrolyten und Separator der Kathode (LiFePO₄) zur Anode (Grafit) und umgekehrt. Während der <strong>Ladephase</strong> verlassen die Lithium-Ionen die Kathode und wandern zur Anode. Dort werden sie wie Murmeln in Grafit „eingepackt“. Elektronen fließen außen durch das Kabel, um die Ladung auszugleichen. Ergebnis: Energie gespeichert. Bei der <strong>Entladephase</strong> wandern die Lithium-Ionen zurück zur Kathode, wo Eisen die Energie freisetzt. Die Elektronen liefern dann den Strom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schlüsselvorteile der LFP-Chemie</h3>



<p>Die Phosphatgruppe (PO₄) in LFP-Zellen stabilisiert die Kristallstruktur auch bei hohen Temperaturen und verhindert die Freisetzung von Sauerstoff. Im Gegensatz zu NMC-Zellchemien besteht dadurch selbst bei starker thermischer Belastung <strong>kein Brandrisiko</strong>. Die Zellen bleiben <strong>bis etwa 270 °C</strong> thermisch stabil. Ein weiterer Vorteil ist ihre <strong>Kobaltfreiheit</strong>. Es werden keine teuren und ethisch problematischen Rohstoffe benötigt. Stattdessen kommen bei LFP-Zellen <strong>Eisen und Phosphat</strong> zum Einsatz, die weltweit verfügbar, kostengünstiger und deutlich nachhaltiger sind. Mit einer Energiedichte von rund 160–210 Wh/kg und einer Lebensdauer von etwa 2.000–6.000 Vollzyklen (bei 80 % Restkapazität) sind sie zudem besonders langlebig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LFP-Zellen im Vergleich mit anderen Lithium-Ionen‑Varianten</h2>



<p>LFP-Zellen zeichnen sich vor allem durch ihre hohe Sicherheit und Langlebigkeit aus, weisen jedoch im Vergleich zu NMC- oder NCA-Zellchemien eine geringere Energiedichte auf. Der folgende Vergleich basiert auf typischen kommerziellen Kennwerten auf Zellniveau (Stand 2026), bezogen auf gravimetrische Energiedichten sowie Zyklenzahlen bei 80 % Entladetiefe (DoD). Er verdeutlicht, warum LFP-Zellen trotz der geringeren Energiedichte für stationäre Batteriespeichersysteme häufig die wirtschaftlich sinnvollere Wahl sind.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-27120" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-1024x602.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-300x177.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-768x452.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/LFP-Zellen-im-Vergleich-Tabelle.jpg 1115w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p></p>



<p>Insbesondere bei der <strong>Zyklenfestigkeit in Relation zu den Kosten</strong> punkten LFP-Zellen im Vergleich zu anderen Lithium-Ionen‑Varianten. Gleichzeitig bieten sie ein <strong>hohes Sicherheitsniveau</strong>. Diese Eigenschaften senken die Lebenszykluskosten (LCOS) insgesamt und prädestinieren sie für PV-gekoppelte Speicherlösungen, insbesondere im deutschen Markt. Zellchemien wie NCA oder LCO eignen sich hingegen stärker für Anwendungen mit hoher Priorität auf Energiedichte, etwa im Elektromobilitätsbereich. Neue Entwicklungen wie LMFP reduzieren zunehmend den Abstand zur Energiedichte von NMC-Zellen, während Natrium-Ionen-Batterien LFP perspektivisch im großskaligen Netzbereich ergänzen könnten, vor allem aufgrund ihrer potenziell deutlich niedrigeren Kosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Nachteile von LFP-Zellen im Überblick</h2>



<p>LFP-Zellen bieten ein starkes Gesamtpaket für stationäre Speicher, überzeugen aber nicht in allen Bereichen gleichermaßen. Hier die wichtigsten Pro- und Contra-Punkte, basierend auf etablierten Eigenschaften.</p>



<p>Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Langlebigkeit</strong>: 2.000–6.000 Zyklen bei 80% State of Health, reduziert LCOS langfristig.</li>



<li><strong>Niedrige Kosten</strong>: Kobaltfrei, häufig vorkommende Rohstoffe (Eisen, Phosphat) senken Produktionspreise auf ~80–100 €/kWh der Zellen</li>



<li><strong>Hohe Sicherheit</strong>: Thermische Stabilität bis 270 °C – kein Sauerstoffausstoß oder Thermal Runaway, ideal für BESS in Gebäudenähe.</li>



<li><strong>ESG-konform</strong>: Keine kritischen Rohstoffe, unterstützt EU-Nachhaltigkeitsziele und EEG-Förderungen.</li>



<li><strong>Geringe kalendarische Alterung</strong>: Nur 2–3% Kapazitätsverlust pro Jahr bei 25 °C.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nachteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geringere Energiedichte</strong>: 160–210 Wh/kg vs. 250+ bei NMC/NCA – benötigt mehr Volumen/Gewicht für gleiche Kapazität.</li>



<li><strong>Schwächere Kaltleistung</strong>: Bei &lt; 0 °C sinkt die Kapazität (LMFP als Lösung aufkommend).</li>



<li><strong>Niedrigere Nennspannung</strong>: 3,2 V pro Zelle erfordert mehr Zellen in Serie für Hochvolt-Systeme.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Anwendungen &amp; Markttrends</h2>



<p>LFP-Zellen haben sich als Standard für stationäre Energiespeicher etabliert und gewinnen sogar in der E-Mobilität Terrain. Ihr Fokus liegt auf Langlebigkeit und Sicherheit, was sie ideal für volatile Energiemärkte wie Deutschland macht. Der wichtigste Einsatzbereich bleibt jedoch zurzeit noch der stationäre Speicher. LFP-Zellen werden heute breit in gewerblichen BESS meist für BTM-Anwendungen wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/" type="post" id="19469">Steigerung des PV-Eigenverbrauchs</a>, Netzstabilisierung und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/peak-shaving-load-shifting/" type="page" id="19502">Peak load capping</a> eingesetzt. Auch für FTM-Anwendungen, wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> or the <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> sind sie hervorragend geeignet. Ihre hohe Zyklenfestigkeit in Relation zu den Kosten, ihre Sicherheit und ihre geringe Degradation ermöglichen wirtschaftliche Betriebszeiten von <strong>15 bis 25 Jahren</strong> und senken den LCOS auf etwa 11–14 €/MWh bei Großspeichern mit LFP-Zellen.</p>



<p>Parallel dazu steigt ihr Einsatz in der Elektromobilität deutlich an. Bereits über 40 % der weltweit neu zugelassenen Elektrofahrzeuge im Jahr 2024 basierten auf LFP-Technologie, insbesondere im Volumensegment unterhalb von 25.000 Euro, wo Sicherheit, Kostenstabilität und Anzahl der Zyklen wichtiger sind als maximale Energiedichte. Darüber hinaus finden LFP-Zellen zunehmend Anwendung in Bussen, Rechenzentren sowie Off-Grid- und Quartierslösungen mit hohen Anforderungen an Brandschutz und Betriebssicherheit.</p>



<p>Auf Marktebene gewinnt LFP zusätzlich durch regulatorische und industriepolitische Entwicklungen an Rückenwind. Europa baut derzeit gezielt eigene Produktionskapazitäten auf, unter anderem durch neue Zellfabriken und Joint Ventures, um Lieferketten zu diversifizieren und ESG-Anforderungen zu erfüllen.</p>



<p>Der globale Marktanteil von LFP-Zellen liegt aktuell bei über 40 % und könnte bis 2030 auf bis zu 60 % steigen. Gleichzeitig sinken die Zellpreise weiter und bewegen sich 2026 je nach Anwendung und Skalierung im Bereich von etwa 70–100 $/kWh.</p>



<p>Regulatorische Rahmenbedingungen wie verschärfte Brandschutzanforderungen, Nachhaltigkeitskriterien in der Förderung sowie der wachsende Bedarf an <strong>netzdienlicher Flexibilität</strong> begünstigen LFP-Zellen gegenüber energiedichteren, aber sicherheitskritischeren Zellchemien. Ergänzend positionieren sich Natrium-Ionen-Batterien perspektivisch als kostengünstige Ergänzung im großskaligen Netzbereich, während LFP voraussichtlich bis mindestens 2035 die führende Technologie für stationäre Batteriespeicher bleiben wird, mit erwarteten jährlichen Wachstumsraten von rund 18 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>LFP-Zellen haben sich als führende Technologie für stationäre Energiespeicher etabliert und kombinieren Sicherheit, Langlebigkeit und Kosteneffizienz auf einem Niveau, das andere Lithium-Ionen-Chemien nur schwer erreichen. Ihre hohe thermische Stabilität, kobaltfreie Rohstoffbasis und lange Lebensdauer machen sie besonders geeignet für PV-gekoppelte Speicher, BESS-Anwendungen in Industrie und Gewerbe sowie zunehmend auch für erschwingliche Elektrofahrzeuge.</p>



<p>Markt- und regulatorische Entwicklungen in Europa verstärken diesen Trend: Lokale Produktionskapazitäten, sinkende Zellpreise, Förderungen sowie strengere ESG- und Brandschutzanforderungen begünstigen den Einsatz von LFP-Zellen. Mit einem globalen Marktanteil von über 40 % heute und prognostizierten 60 % bis 2030 wird LFP mittelfristig voraussichtlich die dominierende Technologie für stationäre Energiespeicher bleiben. Ergänzende Technologien wie LMFP oder Natrium-Ionen-Zellen können punktuell Lücken schließen, doch die Kombination aus Sicherheit, Lebensdauer und wirtschaftlicher Attraktivität macht LFP zum Maßstab für nachhaltige Energiespeicherlösungen der nächsten Dekade.</p>



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		<item>
		<title>EZA-Regler: Die zentrale Schnittstelle am Netzanschluss</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eza-regler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 04 Feb 2026 09:41:13 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27100</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moderne EZA-Regler verbinden Netzstabilität mit Ertragsmaximierung, indem sie Wechselrichter, Speicher und EMS in Echtzeit steuern. Durch blitzschnelle Reaktionen auf Netzfrequenz und Spannung minimieren sie Abregelzeiten und ermöglichen die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten – ein Muss für jede industrielle PV-Anlage ab 100 kW.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>EZA-Regler</strong> (Erzeugungsanlagen-Regler) ist die zentrale Schnittstelle moderner Erneuerbare-Energien-Anlagen zum Netzanschluss und regelt die immer strenger werdenden Netzanschlussbedingungen der Netzbetreiber. Er sorgt dafür, dass eine PV-Anlage und/oder Batteriespeichersysteme (BESS) die Vorgaben einhält – von Blindleistungsregelung bis Einspeisebegrenzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb EZA-Regler unverzichtbar sind</h2>



<p>Mit dem massiven Ausbau erneuerbarer Energien und volatilen Einspeisung steigen die Anforderungen an die Netzstabilität enorm. Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;agiert hier als zentrale Schnittstelle am Netzanschlusspunkt und <strong>koordiniert dynamisch Wirk- und Blindleistung</strong>, um Engpässe zu vermeiden. Gleichzeitig hält er die Vorgaben wie die <strong>Spannungsabhängige Blindleistungsregelung</strong> (Q(U)-Regelung) oder die <strong>Frequenzabhängige Wirkleistungsregelung</strong> (P(f)-Regelung) ein. Besonders bei <strong>Anlagen ab 100 kW</strong> in Niederspannung (NS), Mittelspannung (MS) oder Hochspannung (HS) sowie den jeweiligen Umspannungsebenen ist er gesetzlich vorgeschrieben. Ohne EZA-Regler drohen Verzögerungen, Pönalen oder Vergütungskürzungen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Netzanschlussregeln 2026</h3>



<p>Die VDE-AR-N 4105 (NS), <a href="https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/" type="post" id="12469">4110 (MS)</a> und 4120 (HS) definieren klare <strong>Pflichten für&nbsp;EZA-Regler</strong>, ergänzt durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/" type="post" id="6431">Redispatch 2.0</a> und FGW-Richtlinien. Er priorisiert Netzbetreiber-Sollwerte vor Direktvermarktung und protokolliert alle Ereignisse für Audits. Dies sichert nicht nur die Compliance erneuerbarer Energieerzeugung in Verbindung mit BESS, sondern maximiert auch den Ertrag durch präzise Regelung. Der EZA-Regler <strong>reduziert</strong> so <strong>Abregelungen</strong> und ermöglicht die Integration flexibler Komponenten wie Speicher oder Verbraucher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein EZA-Regler?</h2>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler ist ein <strong>kompaktes, industrietaugliches Steuergerät</strong> – typischerweise ein DIN-Schienen- oder Wandgehäuse mit integrierter Messtechnik, Prozessor und Schnittstellen. Er misst präzise Strom, Spannung und Leistung direkt an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt und <strong>wandelt die Netzbetreiber-Sollwerte in Steuerbefehle</strong> um, sie an sämtliche Wechselrichter zu verteilen. Im Gegensatz zu einem EZE-Regler, der an Einzelanlagen (z. B. ein Wechselrichter) hauptsächlich das EEG-Gateway bedient, kann ein EZA-Regler einen gesamten <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar park</a> (z. B. 10-MW-PV-Feld) steuern. Sein Fokus liegt dabei auf der Einhaltung der Netzanschlussbedingungen nach VDE-AR-N 4105/4110/4120 und der Echtzeit-Kommunikation mit den Netzbetreibern und den Direktvermarktern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-27102" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/02/EZA-Regler.jpg 1328w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Hardware und Verknüpfungen im System</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zu Wechselrichtern</strong>: Als Master sendet der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;Echtzeit-Sollwerte (z. B. „P reduzieren auf 70%“) an String- oder Zentral-Wechselrichter; diese agieren als Slaves und bestätigen Ausführung.</li>



<li><strong>Zum <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> (EMS):</strong> Bidirektionale API-Schnittstelle für Speicherintegration – der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;priorisiert die Netz-Sollwerte und kommuniziert mit dem EMS zur Optimierung der Einspeise- und Entnahmemengen.</li>



<li><strong>Zum Netz</strong>: Direkte Messung am Netzverknüpfungspunkt, Steuerung der Regelkreise wie Wirkleistungsreduktion, Blindleistung oder Leistungsfaktor mit &lt;500 ms Reaktionszeit; Trennrelais für Not-Abschaltung.</li>



<li><strong>Zur Fernwirktechnik</strong>: Standard-Schnittstelle für Netzbetreiber-Kommunikation; empfängt dynamische Vorgaben und meldet Status an die Netzbetreiberleitwarte und die Schutzeinrichtungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch diese Vernetzung wird der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;zum intelligenten Knotenpunkt, der Netzstabilität mit Ertragsmaximierung verbindet und die technischen Anschlussbedingungen (TAB) erfüllt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzbereiche</h2>



<p>EZA-Regler kommen überall dort zum Einsatz, wo mehrere Erzeugungsanlagen gebündelt an einem gemeinsamen Netzanschlusspunkt betrieben werden und die Netzanschlussbedingungen zentral eingehalten werden müssen. Typische Anwendungen sind größere <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/" type="page" id="482">PV roof systems</a>, Wind- und Solarparks sowie hybride Anlagenkonzepte mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a>, bei denen Erzeugung und Speicher gemeinsam am Netzverknüpfungspunkt geführt werden. Entscheidend ist weniger die einzelne Einheit, sondern die <strong>gesamte Erzeugungsanlage</strong> mit ihrer Summenleistung, die ab bestimmten Schwellenwerten und Spannungsebenen einen EZA-Regler erfordert.</p>



<p>Besonders relevant sind EZA-Regler in der Mittel- und Hochspannungsebene, aber zunehmend auch bei leistungsstarken Niederspannungsanlagen im Gewerbe- und Industriebereich. Sie kommen sowohl bei Neuanlagen als auch bei Repowering-Projekten zum Einsatz, wenn bestehende Parks fit für aktuelle Netzanschlussregeln, Direktvermarktung oder Redispatch-Anforderungen gemacht werden sollen. In Kombination mit einem EMS ermöglichen EZA-Regler zudem, flexible Verbraucher, Speicher und Erzeuger so zu koordinieren, dass Netzvorgaben eingehalten und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Optimierungen (Eigenverbrauchsmaximierung, Vermarktung) realisiert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise am Netzanschlusspunkt</h2>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;übernimmt am Netzverknüpfungspunkt die zentrale Messung und Regelung der gesamten Erzeugungsanlage. Er erfasst kontinuierlich Stromstärke, Spannung, Wirk- und Blindleistung sowie Frequenz und vergleicht diese mit den dynamischen Sollwerten der Netzbetreiber. Bei Abweichungen (z. B. Überfrequenz) löst er blitzschnell Steuerbefehle aus, die er priorisiert und auf die verbundenen Wechselrichter, Speicher oder Lasten verteilt – immer unter Einhaltung der Hierarchie Netzbetreiber &gt; Direktvermarkter &gt; EMS.</p>



<p>Regelkreise im Detail</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>P(f)-Regelung: Frequenzabhängige Wirkleistungsreduktion (z. B. bei 50,2 Hz Einspeisereduktion um 100%), um Netzfrequenz zu stabilisieren.</li>



<li>Q(U)-Regelung: Spannungsabhängige Blindleistungsregelung (cos φ oder induktiv/kapazitiv), zur lokalen Spannungsstützung.</li>



<li>Einspeisebegrenzung: Dynamische Obergrenzen für aktive Leistung, inkl. Rampenfunktionen gegen plötzliche Schwankungen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;protokolliert alle Vorgänge im Ereignisspeicher (mind. 30 Tage), steuert ggf. Trennrelais bei Störungen und meldet via Fernwirktechnik (IEC 60870-5-104) den Status an die Netzleitwarte. So gewährleistet er nicht nur TAB-Compliance, sondern minimiert auch Abregelzeiten und maximiert den Einspeiseertrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Funktionen moderner EZA-Regler</h2>



<p>Moderne EZA-Regler gehen weit über reine Netzregelung hinaus und bieten <strong>intelligente Funktionen</strong> für maximale Verfügbarkeit und Flexibilität. Sie priorisieren Sollwerte automatisch nach definierter Hierarchie (Netzbetreiber &gt; Direktvermarkter &gt; EMS), erkennen Konflikte und schalten in Fallback-Modi. Zudem managen sie Netzstörungen durch schnelle Abregelung, Freigabe-Sperren oder Wiederzuschaltlogik, um Schäden zu vermeiden und die Anlage schnell wieder einspeisebereit zu machen.</p>



<p>Erweiterte Features</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ereignisprotokollierung</strong>: Vollständiger Logger mit Zeitstempel (mind. 30 Tage), für Audits, Zertifizierungen und Fehleranalysen.</li>



<li><strong>Fernzugriff &amp; Diagnose</strong>: Sichere VPN/OPC-UA-Zugriffe für Betreiber und Service-Teams; Echtzeit-Dashboards und Predictive Maintenance.</li>



<li><strong>Speicherintegration</strong>: Koordination von BESS-Lade-/Entladevorgängen unter Berücksichtigung von Arbitrage bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>, FCR-Märkten und Netzvorgaben.</li>



<li><strong>IT-Sicherheit</strong>: Verschlüsselte Schnittstellen, Firewall, regelmäßige Firmware-Updates nach BSI-Standards und Schutz vor Cyberangriffen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Funktionen machen den EZA-Regler in Kombination mit einem EMS zum All-in-One-Lösung für Redispatch 2.0, Flexibilitätsmärkte und hybride Anlagen – mit ROI-Steigerung durch weniger Ausfälle und höhere Vermarktungschancen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Anforderungen &amp; Normen</h2>



<p>EZA-Regler&nbsp;müssen strenge technische Standards erfüllen, um die Netzanschlussbedingungen der Verteil- und Übertragungsnetzbetreiber einzuhalten. Hauptkernnormen sind die VDE-AR-N 4105 für Niederspannung (NS), VDE-AR-N 4110 für Mittelspannung (MS) und VDE-AR-N 4120 für Hochspannung (HS), die präzise Regel- und Messanforderungen definieren. Ergänzt werden diese durch Richtlinien der Fördergesellschaft Windenergie (FGW), die in Zusammenarbeit mit Herstellern, Mess- und Forschungsinstituten entwickelt wurden. Besonders die TR3 und TR4 beschreiben die Vermessung und Zertifizierung von Erzeugungsanlagen, dienen der europäische Regulierung zu Netzkodizes (Verordnung EU 2016/631 Requirements for Generators RfG) und gelten für EZA-Regler. Hinzu kommen Netzbetreiber-spezifischen Fernwirktechnik-Spezifikationen sowie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagen- und Einheitenzertifikate: Pflicht für Inbetriebnahme; Nachweis von Regelgenauigkeit (&lt;1% Messfehler), Reaktionszeit (&lt;500 ms) und Störungsresistenz.</li>



<li>Kommunikationsprotokolle: Modbus RTU/TCP, OPC-UA, IEC 60870-5-104 für Fernwirktechnik; API-Support für EMS/BESS-Integration.</li>



<li>Umgebungs- und Sicherheitsstandards: IP54-Schutzart, Temperaturbereich -20 bis +60 °C, IT-Sicherheit nach BSI TR-02102 und EMC-Tests (EN 61000).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifizierung &amp; Inbetriebnahme</h2>



<p>Die Zertifizierung eines&nbsp;EZA-Reglers&nbsp;ist Voraussetzung für die Inbetriebnahme größerer Erzeugungsanlagen, da sie den Nachweis der TAB-Konformität erbringt. Netzbetreiber verlangen ein <strong>Plant certificate</strong>, das die Regelgenauigkeit, Schnittstellen und Störungsreaktionen des&nbsp;EZA-Reglers&nbsp;bestätigt – typischerweise durch unabhängige Prüfstellen wie FGW oder TÜV. Ohne dieses Zertifikat gibt es keine Freigabe, was zu monatelangen Verzögerungen und EEG-Vergütungsstopps führt.</p>



<p>Prüfprozess im Überblick:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>FAT (Factory Acceptance Test): Werksseitige Funktionsprüfung mit Simulationsumgebung; Tests von P(f)/Q(U)-Regelkreisen und Fernwirktechnik.</li>



<li>SAT (Site Acceptance Test): Vor-Ort-Tests am Netzanschlusspunkt mit realen Wechselrichtern und EMS; Messprotokolle und Reaktionstests.</li>



<li>Dokumentation: Protokolle, Parameterlisten und Ereignisspeicher werden für die Netzbetreiber-Freigabe eingereicht; inkl. Einheitenzertifikate der Komponenten.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nach erfolgreicher Zertifizierung und Inbetriebnahme protokolliert der&nbsp;EZA-Regler&nbsp;kontinuierlich für Audits und ermöglicht nahtlose Vermarktung – ein fehlender oder falsch konfigurierter Regler riskiert Pönalen bis zu <strong>100.000 €.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: EZA-Regler sind für große EE-Anlagen unverzichtbar</h2>



<p>Ein&nbsp;EZA-Regler&nbsp;ist weit mehr als nur ein technisches Gerät – er steht für stabile, ertragsstarke und zukunftssichere Erzeugungsanlagen und ist unverzichtbar. Von der präzisen Netzregelung über intelligente Speicherintegration bis hin zur vollständigen TAB-Compliance sichert er Inbetriebnahme, EEG-Vergütung und Flexibilitätsmarkt-Teilnahme. Bei steigender Netzbelastung und volatiler Erzeugung durch PV-Parks, Windanlagen und BESS-Hybride minimiert er Risiken wie Pönalen oder Abregelungen und maximiert den ROI über den gesamten Lebenszyklus.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Batteriespeicher im Gewerbe: Praxisbeispiel vom Infoabend „Energie &#038; Zukunft 2026“ in Coesfeld</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-im-gewerbe-praxisbeispiel-vom-infoabend-energie-zukunft-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 27 Jan 2026 08:52:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=27052</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Einsatz von Batteriespeichern im Gewerbe ist zwischenzeitlich unverzichtbar. Steigende Netzentgelte, neue Lastprofile durch Elektrifizierung und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor strategische Herausforderungen. Wie diese in der Praxis gelöst werden können, zeigte der Infoabend „Energie &#38; Zukunft 2026“, der am 22. Januar 2026 in der Zentrale der COEBIZ GmbH in Coesfeld stattfand. Nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The use of <strong>Batteriespeichern im Gewerbe</strong> ist zwischenzeitlich unverzichtbar. Steigende Netzentgelte, neue Lastprofile durch Elektrifizierung und wachsende Anforderungen an Versorgungssicherheit stellen Unternehmen vor strategische Herausforderungen. Wie diese in der Praxis gelöst werden können, zeigte der Infoabend <strong>„Energie &amp; Zukunft 2026“</strong>, der am <strong>22. Januar 2026</strong> in der Zentrale der <strong>COEBIZ GmbH</strong> in Coesfeld stattfand.</p>



<p>Nach einem stark nachgefragten Termin für Privatkunden und landwirtschaftliche Betriebe richtete sich die zweite Veranstaltung gezielt an <strong>Gewerbe- und Industriekunden</strong>. Philipp Erkes und Luca Bermpohl von CUBE CONCEPTS waren als Gastreferenten eingeladen und präsentierte konkrete Anwendungsbeispiele rund um Batteriespeicher, Energiemanagement und integrierte Energiekonzepte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Batteriespeicher im Gewerbe unverzichtbar sind</h2>



<p>Die Diskussionen des Abends machten deutlich, dass sich der Fokus vieler Unternehmen verschiebt: Weg von einzelnen Erzeugungsanlagen, hin zu <strong>ganzheitlichen Energiesystemen</strong> with <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Battery storage</a> im Gewerbe als Schlüsselelement. Sie ermöglichen nicht nur die Zwischenspeicherung von selbst erzeugtem Solarstrom, sondern vor allem die gezielte <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/peak-shaving-load-shifting/" type="page" id="19502">Senkung von Lastspitzen</a>, die Optimierung von Netzentgelten und die Erhöhung der betrieblichen Versorgungssicherheit. Gerade vor dem Hintergrund neuer regulatorischer Rahmenbedingungen und steigender Leistungspreise wird <strong>Flexibilität im Strombezug</strong> zu einem wirtschaftlichen Erfolgsfaktor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel aus der Logistik: Wenn E-Mobilität Lastprofile verändert</h2>



<p>Im Rahmen unseres Vortrags stellte Philipp Erkes einen realen Use Case aus der Logistikbranche vor. Ausgangspunkt war ein Betrieb mit klar definierten Ladefenstern für <strong>E-LKWs</strong> im Zwei-Schicht-Betrieb. Die Analyse zeigte, wie stark sich Lastprofile durch Elektrifizierung verändern können. Die bisherige maximale Leistungsaufnahme von rund <strong>300 kW</strong> stieg durch den Ladebedarf auf über <strong>1.000 kW</strong> an. Ohne Batteriespeicher hätte dies erhebliche Auswirkungen auf Leistungspreise und Netzentgelte – mit potenziellen Mehrkosten im sechsstelligen Bereich pro Jahr. Dies zeigte eindrucksvoll, dass die Elektrifizierung im Gewerbe ein intelligentes Energiesystem erfordert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Contracting-Modelle als wirtschaftliche Alternative zur Eigeninvestition</h2>



<p>Ein weiterer Schwerpunkt unseres Gastvortrages war die Frage nach geeigneten Umsetzungsmodellen. Luca Bermpohl stellte neben klassischen Investitionslösungen insbesondere das <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>-Modell </strong>für Batteriespeicher im Gewerbe vor, was auf großes Interesse stieß. Dadurch sind viele Unternehmen in der Lage, moderne Speicher- und PV-Lösungen zu nutzen, <strong>ohne eigenes Kapital</strong> zu binden. Planbare Energiekosten, reduzierte Risiken und die Auslagerung technischer und regulatorischer Komplexität machen Contracting zu einer strategisch attraktiven Option – insbesondere für energieintensive Betriebe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="558" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-1024x558.jpg" alt="Commercial Battery Storage - COEBIZ Information Evening" class="wp-image-27055" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-1024x558.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-300x163.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-768x419.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-1536x837.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Screenshot-2026-01-27-092653.jpg 1712w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Batteriespeicher im Gewerbe &#8211; Infoabend COEBIZ</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Batteriespeicher im Gewerbe als strategischer Wettbewerbsfaktor</h2>



<p>Der Infoabend „Energie &amp; Zukunft 2026“ hat deutlich gezeigt, dass Batteriespeicher im Gewerbe längst mehr sind als eine ergänzende Technologie. Sie sind ein zentraler Bestandteil moderner Energiestrategien, um steigende Energiekosten zu begrenzen, neue Lasten sicher zu integrieren und Unternehmen resilient gegenüber zukünftigen Markt- und Regulierungsentwicklungen aufzustellen.</p>



<p>CUBE CONCEPTS bedankt sich bei der <strong><a href="https://coebiz.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">COEBIZ GmbH</a></strong> für die Einladung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei allen Teilnehmenden für den intensiven Austausch und die praxisnahen Diskussionen.</p>



<p><em>Foto v. links: Luca Bermpohl, Philipp Erkes (beide CUBE CONCEPTS), Martin Rosendahl (BESSr GmbH), Henrik Schemmer, Felix Lefering (beide COEBIZ GmbH)</em></p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-im-gewerbe-praxisbeispiel-vom-infoabend-energie-zukunft-2026/">Batteriespeicher im Gewerbe: Praxisbeispiel vom Infoabend „Energie &amp; Zukunft 2026“ in Coesfeld</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Strompreise 2026: Hohe Subventionen &#038; Rekord-Volatilität &#8211; Flexibilität lohnt sich jetzt doppelt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/strompreise-2026-flexibilitat-lohnt-sich-doppelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 21 Jan 2026 15:41:07 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rekord-Volatilität und negative Strompreise prägen den Markt 2026. Trotz Milliarden-Subventionen steigen die Systemkosten; Unternehmen profitieren jetzt doppelt, wenn sie durch Batteriegroßspeicher günstige Preisphasen nutzen (Arbitrage) und teure Spitzen umgehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/strompreise-2026-flexibilitat-lohnt-sich-doppelt/">Strompreise 2026: Hohe Subventionen &amp; Rekord-Volatilität &#8211; Flexibilität lohnt sich jetzt doppelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> sowie die gesamte Energielandschaft gleichen aktuell einer Achterbahnfahrt. Ob sich die Rekord-Volatilität auf die <strong>Strompreise 2026</strong> für Industrie und Gewerbe weiterhin niederschlägt, bleibt abzuwarten. Mit dem fortschreitenden Ausbau erneuerbarer Energien nehmen nicht nur die installierten Leistungen von Photovoltaik und Windkraft weiter zu, sondern auch die Schwankungen bei der Stromerzeugung – und damit die Volatilität der Börsenstrompreise. Hohe und sehr niedrige Preisniveaus treten immer häufiger auf, während sich das durchschnittliche Preisniveau zugleich erhöht. Die Analysen für das Jahr 2025 von <em>Naturstrom</em> and the <em>Fraunhofer ISE</em> sowie die Haushaltsplanungen der Bundesregierung für 2026 zeichnen ein klares Bild: <strong>Die Zukunft gehört den flexiblen Verbrauchern.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">PV &amp; Wind dominieren das Netz</h2>



<p>Das Jahr 2025 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Stromerzeugung. Erstmals haben die Erneuerbaren Energien die<strong> Braunkohle überholt</strong> und sind mit 56 % zur wichtigsten Stromquelle aufgestiegen. Mit einem massiven <strong>Zubau</strong> von über <strong>16 Gigawatt</strong> im vergangenen Jahr lieferten Solaranlagen rund <strong>87 Terawattstunden</strong> Strom. Diese Entwicklung zeigt sich deutlich in den Preisverläufen an der Strombörse. 2025 wurde ein neuer Rekord <strong>mit 574 Stunden <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/" type="post" id="21439">negative electricity prices</a></strong> verzeichnet. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-1024x456.jpg" alt="" class="wp-image-26970" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-1024x456.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-300x134.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-768x342.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-negative-Strompreise-seit-2015.jpg 1324w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Gleichzeitig ist aber auch die Zahl der <strong>Hochpreisstunden in 2025 deutlich gestiegen</strong>, in denen der Börsenstrompreis teils <strong>weit über 200 Euro</strong> pro Megawattstunde lag. Dies ist ein Anstieg um 25 % im Vergleich zu 2024. Auch der durchschnittliche Preis an der Strombörse hat sich in 2025 um etwa <strong>10,5 %</strong> zum Vorjahr auf knapp 89 Euro pro Megawattstunde <strong>more expensive</strong>. Insgesamt sendet der Markt so immer stärkere Preissignale.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="292" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-1024x292.jpg" alt="" class="wp-image-26971" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-1024x292.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-300x85.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-768x219.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh-18x5.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Anzahl-Strompreise-hoeher-200-Euro-pro-MWh.jpg 1239w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The <strong>Preisvolatilität</strong> ist damit eine direkte Folge des erfolgreichen Ausbaus erneuerbarer Energien. Sie zeigt zugleich, dass der Umbau des Stromsystems noch nicht abgeschlossen ist. Während die Erzeugung zunehmend wetterabhängig erfolgt, reagieren Verbrauch, Netze und Speicher bislang nur begrenzt auf diese Schwankungen. Der notwendige Ausbau von Flexibilitätsoptionen – etwa durch <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a>,</strong> steuerbare Lasten, <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/" type="post" id="21612"><strong>dynamische Tarife</strong> </a>und digitale Mess- und Steuerungstechnik – hinkt dem Ausbau der Erzeugung hinterher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Flaschenhals BESS-Netzzusagen und mangelnde Flexibilität erhöhen in 2026 die Strompreise</h2>



<p>Der Speichermarkt entwickelt sich äußerst dynamisch und der Bundesverband der Solarwirtschaft berichtet, dass sich die Batteriespeicherkapazität in Deutschland seit 2020 immerhin verfünffacht hat. Allein <strong>9.710 Anfragen</strong> für Netzanschlüsse von Batteriespeichern auf Mittelspannungsebene sind bei den deutschen Netzbetreibern in 2025 eingelaufen und nur etwa <strong>3.800</strong> erhielten <strong>Zusagen</strong>.</p>



<p>Zwischenzeitlich stapeln sich die Anträge und die ÜNB sowie VNB hinken mit der Bearbeitung deutlich hinterher. So liegt die installierte Speicherkapazität deutlich unter dem Niveau, das für ein überwiegend erneuerbares Stromsystem erforderlich wäre. Auch die für 2026 und 2027 bereits von den ÜNB genehmigten <strong>51 Gigawatt</strong> an Batteriegroßspeichern<strong> </strong>schaffen hier keine direkten Effekte. Kurzfristige Flexibilität ist zwar zunehmend verfügbar, systemischen Einfluss auf Preisstabilität, Netzbetrieb und Reservekraftwerke sind daher bislang nur begrenzt realisiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Staatliche Milliarden als Preispuffer für die Strompreise in 2026</h2>



<p>Vor diesen Hintergründen reagiert die Politik zunehmend mit preisstützenden Maßnahmen. Für das Jahr 2026 plant der Bund, rund <strong>29,5 Milliarden</strong> Euro aufzuwenden, um die Strompreise für Unternehmen und Haushalte zu dämpfen. Die Mittel fließen unter anderem in Zuschüsse zu den Übertragungsnetzentgelten, in die <strong>Absenkung der Stromsteuer</strong>, in den <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/" type="post" id="26245">Industrial electricity price</a></strong> sowie in die <strong>EEG-Finanzierung</strong> über den Klima- und Transformationsfonds. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch die <strong>Electricity price compensation</strong> für energieintensive Unternehmen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="618" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-1024x618.jpg" alt="" class="wp-image-26982" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-1024x618.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-300x181.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-768x464.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Strompreisfoerderung-2026-1.jpg 1403w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Diese Entlastungen für die Strompreise tragen in 2026 kurzfristig dazu bei, die Kosten für Verbraucher und Industrie zu begrenzen. Zugleich mehren sich jedoch kritische Stimmen, die auf die <strong>begrenzte Nachhaltigkeit</strong> dieses Ansatzes hinweisen. Die hohen staatlichen Zuschüsse setzen nicht an den Ursachen der steigenden Systemkosten an, sondern <strong>überdecken Preissignale</strong>, die eigentlich Investitionen in Flexibilität, Effizienz und Systemdienlichkeit anreizen sollen. Einzelne Politiker, Expertenkommissionen und wirtschaftswissenschaftliche Institute betonen daher, dass Maßnahmen zur Senkung der Gesamtsystemkosten langfristig wirksamer sind als dauerhafte Subventionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sich Flexibilität jetzt doppelt lohnt</h2>



<p>Die aktuellen Marktdaten verdeutlichen, dass sich der Fokus im Stromsystem verschieben muss: weg von der reinen Erzeugungslogik hin zu einem integrierten Systemansatz. Ein Strommarkt mit einem hohen Anteil fluktuierender erneuerbarer Energien benötigt zwingend flexible Verbraucher, Batteriegroßspeicher und intelligente Netze, die zeitvariable Preissignale konsequent nutzbar machen.</p>



<p>Genau hier entsteht das wirtschaftliche Potenzial für Unternehmen, die ihre Strompreise in 2026 senken möchten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arbitrage-Effekte nutzen:</strong> Trotz der Verzögerungen bei Netzzusagen für BESS zeigt der Markt, dass <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> mit Arbitrage-Erlösen – also das Kaufen von Strom in Negativphasen und das Nutzen oder Einspeisen in Hochpreisphasen – ein hochattraktives Geschäftsmodell ist.</li>



<li><strong>Lastmanagement als Wettbewerbsvorteil:</strong> Unternehmen, die in der Lage sind, ihre Prozesse durch digitale Steuerungstechnik und eigene Speicherlösungen zu flexibilisieren, entziehen sich dem steigenden durchschnittlichen Preisniveau. Sie nutzen die „Gratis-Stunden“ der Erneuerbaren und umgehen die teuren Spitzen, die durch mangelnde Systemflexibilität entstehen.</li>



<li><strong>Vermeidung von Netzkosten:</strong> Durch intelligente Eigenstromoptimierung und <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> lassen sich nicht nur die reinen Beschaffungskosten, sondern auch die Netzentgelte signifikant senken – ein Faktor, der angesichts der steigenden Systemkosten 2026 immer gewichtiger wird.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Strompreise 2026 als Weckruf für Unternehmen</h2>



<p>Die Strompreise 2026 werden durch ein massives staatliches Eingreifen künstlich stabilisiert, doch die Rekord-Volatilität an der Börse ist ein bleibendes strukturelles Merkmal. Die Milliarden-Subventionen des Bundes lindern zwar kurzfristig den Kostendruck, können aber den notwendigen technologischen Umbau nicht ersetzen. </p>



<p>Der „Flaschenhals“ bei den Netzzusagen und die noch unzureichende Flexibilität auf der Nachfrageseite treiben die Systemkosten weiter in die Höhe. Die zentrale Herausforderung – und gleichzeitig die größte Chance – besteht darin, diese Volatilität wirtschaftlich nutzbar zu machen. Wer jetzt in Speicher, digitale Steuerung und dynamische Konzepte investiert, macht sich unabhängig von staatlichen Hilfsprogrammen und positioniert sich in einem volatilen Marktumfeld als systemdienlicher und kosteneffizienter Akteur. Volatilität ist kein Risiko, das man aussitzen sollte, sondern ein Preissignal, das nach unternehmerischen Antworten verlangt.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/strompreise-2026-flexibilitat-lohnt-sich-doppelt/">Strompreise 2026: Hohe Subventionen &amp; Rekord-Volatilität &#8211; Flexibilität lohnt sich jetzt doppelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kickoff 2026: Horizonte &#038; Strategien</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2026-horizonte-strategien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 19 Jan 2026 09:53:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26890</guid>

					<description><![CDATA[<p>Strategischer Austausch trifft Teamgeist: Das Kickoff 2026 bündelte die Expertise aller Standorte, um Prozesse zu schärfen und neue BESS-Planungstools zu etablieren. Eine klare Bestandsaufnahme und sportliche „Winter-Olympics“ schweißten das Team für die Herausforderungen der Energiewende zusammen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2026-horizonte-strategien/">Kickoff 2026: Horizonte &amp; Strategien</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>With the <strong>Kickoff 2026</strong> hat CUBE CONCEPTS Mitte Januar gemeinsam den strategischen Grundstein für die kommenden Jahre gelegt. Am Freitag, den 16., und Samstag, den 17. Januar, kamen alle Mitarbeitenden im Headquarter in Kaarst bei Düsseldorf zusammen – inklusive der Kolleginnen und Kollegen, die dafür extra aus Mallorca und Prag angereist sind. Zwei Tage im Zeichen von <strong>Austausch, Ausrichtung</strong> and <strong>Teamgeist</strong>. Für das Event wurde der große Technik-Raum im Erdgeschoss umfassend umgebaut und vorbereitet. In dieser neuen Konstellation bot er den idealen Rahmen für unser zentrales Meeting und die intensive Zusammenarbeit aller Teams.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tag 1 des Kickoffs 2026</h2>



<p>Der Auftakt erfolgte am Freitagmorgen mit einem gemeinsamen Welcome-Frühstück. Anschließend eröffnete Jochen Schäfer das Kickoff mit einer <strong>ausführlichen Rückschau</strong> auf das Jahr 2025: erfolgreiche Projekte, neue Produkte und strategische Entwicklungen, aussagekräftige Kennzahlen – aber auch eine offene Betrachtung der Themen, die nicht optimal gelaufen sind. Diese ehrliche Bestandsaufnahme bildete die Grundlage für die nächsten Schritte.</p>



<p>In den darauffolgenden Vorträgen stellten die einzelnen Abteilungen ihre Strategien für die kommenden Jahre vor und erläuterten die konkreten Maßnahmen, mit denen diese Ziele erreicht werden sollen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es in <strong>Gruppen-Workshops</strong>, in denen genau diese Maßnahmen weiter ausgearbeitet und geschärft wurden. Der erste Tag endete gegen 17 Uhr bewusst ohne offizielles Abendprogramm – Raum für individuelle Gespräche, Austausch und Erholung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tag 2 des Kickoffs 2026</h2>



<p>Der Samstag startete erneut mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor parallel <strong>vertiefende Workshops</strong> stattfanden. Das Sales-Team konzentrierte sich intensiv auf Telefon- und Argumentationstechniken, während die Technik-Abteilung das Thema <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> bzw. BESS (Battery Energy Storage Systems) sowie unser BESS-Planungstool allen Technikerinnen und Technikern vorstellte. Nach einem gemeinsamen Recap und einer abschließenden Rede ging es für das gesamte Team weiter zur <strong>Skihalle Neuss</strong>.</p>



<p>Dort wartete mit der <strong>Winter-Olympics-Challenge</strong> ein sportlich-teamorientierter Abschluss des Kickoffs: In vier Gruppen traten wir in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an – von Biathlon über Eisstockschießen bis hin zu Seilziehen im Schnee. Der Ausklang erfolgte bei einem zünftigen Buffet im angeschlossenen Restaurant, guten Gesprächen, dem ein oder anderen Getränk und offenem Ende.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-1024x683.jpeg" alt="Kickoff-2026-Gruppenbild" class="wp-image-26889" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-1024x683.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-300x200.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-768x512.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-1536x1024.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-2048x1365.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Gruppenbild-18x12.jpeg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Kickoff-2026-Gruppenbild</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Klare Ziele, gemeinsame Strategien &amp; ein starkes Miteinander</h2>



<p>Das Kickoff 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig klare Horizonte, gemeinsame Strategien und ein starkes Miteinander für unseren Erfolg sind. Mit klaren Zielen, konkreten Maßnahmen und gestärktem Teamgeist blickt CUBE CONCEPTS motiviert auf die kommenden Jahre, die geprägt sein werden durch weiteres Wachstum, ständigem Paradigmenwechsel und Innovationen. </p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2026-horizonte-strategien/">Kickoff 2026: Horizonte &amp; Strategien</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Europas Industriestrompreise 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/europas-industriestrompreise-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 19 Jan 2026 07:11:29 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26883</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit 17,99 ct/kWh liegt der deutsche Industriestrompreis 2025 über dem EU-Schnitt (16,87 ct/kWh). Während Skandinavien von günstiger Erzeugung profitiert, belasten in Deutschland hohe Netzentgelte die Betriebe, was den Handlungsdruck für aktive Kostensteuerung und Eigenversorgung erhöht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/europas-industriestrompreise-2025/">Europas Industriestrompreise 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Industriestrompreise in Europa 2025</strong> zeigen weiterhin deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Mitgliedstaaten. Trotz einer spürbaren Entspannung an den Energiemärkten bleiben die Stromkosten für Industrie und Gewerbe stark von nationalen Rahmenbedingungen, Netzentgelten, Steuern sowie der jeweiligen Erzeugungsstruktur abhängig. Für energieintensive Unternehmen ist der <strong>europäische Vergleich der Industriepreise</strong> daher ein entscheidender Faktor für Standort- und Investitionsentscheidungen.</p>



<p>Während private Haushalte meist regulierte oder standardisierte Tarife nutzen, werden <strong>Industriestrompreise individuell gebildet</strong>. Großabnehmer profitieren häufig von reduzierten Abgaben, Sonderregelungen und maßgeschneiderten Lieferverträgen, was eine gesonderte Betrachtung zwingend erforderlich macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammensetzung der Industriestrompreise in Europa</h2>



<p>The <strong>Industriepreise für Strom</strong> setzen sich auch 2025 aus mehreren Kostenblöcken zusammen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beschaffungskosten</strong> am Großhandels- bzw. Spotmarkt</li>



<li><strong>Grid charges</strong> für Übertragung und Verteilung</li>



<li><strong>Steuern, Abgaben und Umlagen</strong></li>



<li><strong>Regulatorische Entlastungen</strong> für energieintensive Unternehmen</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Deutschland profitieren viele Betriebe nach wie vor von Mechanismen wie etwa der <strong>Stromsteuerentlastung (§§ 9b, 10 StromStG)</strong>the <strong>Besonderen Ausgleichsregelung (BesAR nach EnFG)</strong>the <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">atypical network use</a> oder der noch geltenden <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a> nach § 19 StromNEV. Auf europäischer Ebene kommen zudem <strong>freie CO₂-Zertifikate im EU-Emissionshandel</strong> sowie individuelle Lieferverträge hinzu, die Markttransparenz einschränken, aber Preisvorteile ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industriestrompreise 2025 im Überblick</h2>



<p>In the year <strong>2025 liegt der durchschnittliche europäische Industriestrompreis bei 16,87 Cent/kWh</strong>. Die Preise beziehen sich auf Unternehmen mit einem <strong>jährlichen Stromverbrauch im Bereich typischer Industrie- und Gewerbekunden</strong> und beinhalten Netzentgelte, jedoch keine Mehrwertsteuer.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="602" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-1024x602.jpg" alt="" class="wp-image-26884" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-1024x602.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-300x177.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-768x452.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2026/01/Europas-Industriestrompreise-2025-im-Vergleich.jpg 1256w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Niedrigste Industriestrompreise 2025</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Finnland:</strong> 7,67 ct/kWh</li>



<li><strong>Schweden:</strong> 9,28 ct/kWh</li>



<li><strong>Portugal:</strong> 11,06 ct/kWh</li>



<li><strong>Dänemark &amp; Spanien:</strong> jeweils 12,10 ct/kWh</li>
</ul>



<p>Diese Länder profitieren vor allem von einem hohen Anteil erneuerbarer Energien, günstiger Wasserkraft sowie stabilen Netzinfrastrukturen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Höchste Industriestrompreise 2025</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Irland:</strong> 26,06 ct/kWh</li>



<li><strong>Kroatien:</strong> 21,36 ct/kWh</li>



<li><strong>Ungarn:</strong> 19,12 ct/kWh</li>
</ul>



<p>Hohe Importabhängigkeit, begrenzte Erzeugungskapazitäten und nationale Abgabenstrukturen treiben dort die Industriepreise deutlich über den EU-Durchschnitt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Deutschland im europäischen Vergleich</h3>



<p>With <strong>17,99 Cent/kWh</strong> (lt. Bundesnetzagentur) liegt <strong>Deutschland rund 6,6 % über dem EU-Durchschnitt</strong>. Trotz gesunkener Großhandelspreise bleiben die Industriestrompreise durch vergleichsweise hohe Netzentgelte und Abgaben belastet. Länder wie <strong>Frankreich (13,42 ct/kWh)</strong> or <strong>Polen (12,65 ct/kWh)</strong> weisen deutlich günstigere Bedingungen für industrielle Stromverbraucher auf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen beim Vergleich europäischer Industriepreise</h2>



<p>Der Vergleich der <strong>Industriestrompreise in Europa</strong> bleibt anspruchsvoll, da mehrere Faktoren die Aussagekraft beeinflussen:</p>



<p><strong>Unterschiedliche Kostenstrukturen</strong><br>Die Gewichtung von Beschaffung, Netzentgelten und staatlichen Abgaben variiert stark. Länder mit hohen Beschaffungskosten können dennoch günstigere Gesamtpreise aufweisen als Staaten mit hohen Netzentgelten.</p>



<p><strong>Regulatorische Rahmenbedingungen</strong><br>Nationale Fördermodelle, Steuererleichterungen und Sonderregelungen für Industrieunternehmen führen zu erheblichen Preisunterschieden.</p>



<p><strong>Energieerzeugungsmix und Marktstruktur</strong><br>Ein hoher Anteil erneuerbarer Energien oder Kernenergie senkt langfristig die Strompreise, während fossile Abhängigkeiten Preisschwankungen verstärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung &amp; Ausblick auf die Industriestrompreise</h2>



<p>The <strong>Industriepreise für Strom 2025</strong> spiegeln eine Phase relativer Marktberuhigung wider. Gegenüber den Krisenjahren sind die Preise europaweit gesunken, bleiben jedoch strukturell unterschiedlich. Für Unternehmen gewinnt daher die <strong>strategische Strombeschaffung</strong> weiter an Bedeutung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Festpreisverträge</strong> bieten Kalkulationssicherheit</li>



<li><strong>Spotmarktorientierte Beschaffung</strong> ermöglicht Kostenvorteile bei hoher Flexibilität</li>



<li><strong>Eigenerzeugung aus Photovoltaik</strong> reduziert dauerhaft Bezugskosten</li>



<li><strong>Combination </strong>with <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> steigert Wirtschaftlichkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Industrie und Gewerbe ist die <strong>Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien</strong> einer der wirksamsten Hebel, um sich langfristig von volatilen Industriestrompreisen zu entkoppeln. In Deutschland wird sich zeigen, welchen Einfluss der für 2026 geplante <a href="https://cubeconcepts.de/en/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/">Industrial electricity price</a> (Brücken-/Industriestromtarif) sowie die Zuschüsse für den Netzausbau insgesamt die Kosten senken wird.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Europas Industriepreise 2025 bleiben standortentscheidend</h2>



<p>The <strong>Industriestrompreise in Europa 2025</strong> haben sich insgesamt stabilisiert, die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben jedoch erheblich. Deutschland bewegt sich weiterhin im oberen Preisdrittel, was die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen belastet.</p>



<p>Für Industrie und Gewerbe wird es zunehmend entscheidend, <strong>Stromkosten aktiv zu steuern</strong> – durch intelligente Beschaffung, eigene Erzeugung und regulatorisch optimierte Nutzung der Netzinfrastruktur. Wer diese Stellschrauben konsequent nutzt, kann nicht nur Kosten senken, sondern zugleich einen messbaren Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/europas-industriestrompreise-2025/">Europas Industriestrompreise 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 08 Dec 2025 14:21:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die GGV ist die schlanke Alternative zum Mieterstrom: Ohne volle Versorgerpflichten wird Solarstrom intern auf Mieter verteilt, während diese ihre Reststromverträge frei wählen. Das Modell reduziert den administrativen Aufwand massiv und senkt durch vermiedene Netzentgelte die Kosten für alle Beteiligten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/">Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</strong> ist ein flexibles und bürokratiearmes Modell zur Nutzung von Solarstrom direkt im Gebäude, ohne dass der Strom das öffentliche Netz nutzt. Im Gegensatz zum klassischen Mieterstrommodell übernimmt hier der Betreiber <strong>nicht die Rolle eines Vollversorgers</strong>. Stattdessen wird der PV-Strom aus einer zentralen Anlage (z. B. auf dem Dach) aufgeteilt und an mehrere Mieter eines Areals verteilt. Der  Reststrom wird weiterhin über individuelle Lieferverträge bezogen.​</p>



<p>Die GGV wurde Mitte 2024 als Alternative zum EEG-Mieterstrom eingeführt – <strong>ohne Mieterstromzuschlag</strong>, dafür mit <strong>geringerem administrativem Aufwand</strong>. Dieses Modell eignet sich besonders für Gewerbeimmobilien, Mehrfamilienhäuser oder Eigentümergemeinschaften. Es ermöglicht Kostenersparnisse durch <strong>vermiedene Netzentgelte</strong> sowie die CO₂-Reduktion vor Ort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung</h2>



<p>Im Gegensatz zum klassischen <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-mieterstrommodell/">Mieterstrommodell</a> entfällt bei der Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung die spezifische EEG-Förderung durch den Mieterstromzuschlag. Stattdessen profitiert das Modell von <strong>vereinfachten Regelungen</strong> für interne Stromverteilung in Gebäuden. Geregelt ist sie durch § 42b Abs. 6 EnWG sowie durch das <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solar package I</a> vom 8. Mai 2024.</p>



<p>Das Kernprinzip der gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung lautet <strong>Freiwilligkeit</strong>. Dem Mieter wird freigestellt, ob er an der GGV teilnimmt oder nicht. Das <strong>Kopplungsverbot</strong> verhindert, dass Mietverträge aufgelöst werden können, sobald ein Mieter ausscheiden möchte oder erst gar nicht erst teilnimmt. Auch bei der Wahl des <strong>Reststromlieferanten</strong> ist jeder Mieter frei. Die GGV ergänzt diesen Liefervertrag lediglich um einen „Gebäudestromanteil“ aus der lokalen Erzeugung.</p>



<p>Es gilt, wie bei dem Mieterstrommodell, die <strong>räumliche Begrenzung</strong>. Stromerzeugung und -verbrauch müssen demnach innerhalb desselben Gebäudes oder Gebäudekomplexes, Areals oder Quartiers stattfinden, ohne Nutzung des öffentlichen Netzes. Dabei erfolgen Aufteilung und Abrechnung über dynamische oder statische <strong>Verteilungsschlüssel</strong> with <strong>maximal 2 Jahren Laufzeit</strong>. PV-Überschussstrom kann mit <strong>EEG-Einspeisevergütung</strong> an das öffentliche Netz veräußert werden.</p>



<p>Zusätzlich relevant sind das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für die <strong>Messinfrastruktur</strong> und Netzbetreiber-Anforderungen zur Anmeldung. Nur so kann die GGV viele Versorgerpflichten wie Bilanzkreismanagement oder Stromsteuerpflicht umgehen. Daher ist die die technische Messkonzeptumsetzung hier essenziell.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung</h2>



<p>In der technischen Umsetzung der Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung (GGV) lässt sich das System in vier Ebenen aufteilen. Diese sind: <strong>Erzeugung</strong>, <strong>Messkonzept</strong>, <strong>Datenverarbeitung/Abrechnung</strong> and <strong>Schnittstelle</strong> zum öffentlichen Netz.</p>



<p>Die PV‑Anlage wird hinter dem Hausanschluss installiert, speist in die interne Gebäudeverteilung ein und ist über einen eigenen <strong>Erzeugungszähler</strong> erfasst. Es gibt zusätzlich ein gemeinsamer <strong>Summenzähler </strong>(Gebäude‑Netz‑Übergabepunkt) sowie einzelne Wohnungs‑/<strong>Gewerbezähler</strong>. Diese sind mit modernen Messeinrichtungen oder intelligente Messsysteme (iMSys) ausgeführt, damit Lastflüsse viertelstundenscharf bilanziert werden können.</p>



<p>Kern des GGV‑Messkonzepts ist eine rechnerische Aufteilung des erzeugten PV‑Stroms auf die teilnehmenden Einheiten. In einem&nbsp;<strong>statischen Modell</strong>&nbsp;wird z. B. pro Monat oder Jahr ein fester Verteilungsschlüssel (nach Nutzfläche, Anschlussleistung oder vereinbartem Kontingent) auf die gemessenen Verbräuche der Teilnehmer angewendet. In einem&nbsp;<strong>dynamischen Modell</strong>&nbsp;werden die zeitgleichen Viertelstunden‑Verbräuche der Teilnehmer mit der jeweiligen PV‑Erzeugung abgeglichen. Dabei verteilt sich der verfügbare PV‑Strom algorithmisch proportional, bis er entweder vollständig verbraucht oder ausgeschöpft ist. Der restliche Bedarf wird automatisch vom jeweiligen Lieferanten gedeckt. Technisch erfolgt dies über ein Gateway (iMSys‑Backend oder Energiedaten‑Plattform), das alle Zählerstände sammelt, die Zuordnung von PV‑Mengen vornimmt und abrechnungsrelevante Datensätze erzeugt.</p>



<p>Für die <strong>Netzanbindung</strong> ist entscheidend, dass klar zwischen Gebäudestrom (interne Verteilung in der Kundenanlage) und Netzstrom unterschieden wird. Der Summenzähler am Netzanschlusspunkt misst saldierend, was aus dem öffentlichen Netz bezogen bzw. in dieses eingespeist wird. Überschüsse der PV‑Anlage, die im GGV‑Modell in einer Viertelstunde nicht von den teilnehmenden Letztverbrauchern genutzt werden, laufen automatisch als Einspeisung und werden <strong>nach EEG abgerechnet</strong>. Gleichzeitig müssen die Zählpunkte der Teilnehmer so eingebunden sein, dass deren Lieferanten weiterhin korrekt bilanzieren können; aus Sicht des Lieferanten <strong>reduziert</strong> eine GGV im Ergebnis lediglich den <strong>netzbezogenen Stromverbrauch</strong> seiner Kunden, ohne dass er Teil des internen Verteilungssystems sein muss.</p>



<p>Auf Betriebsebene erfordert die technische Umsetzung eine klare Rollenverteilung. Ein <strong>Plant operator</strong> (z. B. Eigentümer, WEG, Genossenschaft oder Dienstleister) betreibt PV‑Anlage und ggf. Speicher, ein Messstellenbetreiber stellt iMSys und Kommunikationsanbindung bereit, und ein <strong>GGV‑Dienstleister</strong> or <strong>Abrechnungsdienst</strong> rechnet die Gebäudestrommengen gegenüber den Teilnehmern ab. Für die Praxis bedeutet das: frühzeitige Abstimmung mit Netzbetreiber und Messstellenbetreiber, sauber geplante Messkonzepte (Einlinien‑ und Zählerplan) und eine IT‑Lösung, die sowohl energiewirtschaftliche Vorgaben (Viertelstundenwerte, Marktkommunikation) als auch verbraucherfreundliche Rechnungen abbildet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der GGV</h2>



<p>Die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bietet einen wesentlichen Vorteil in der deutlich geringeren energiewirtschaftlichen Komplexität im Vergleich zum klassischen Mieterstrommodell. Der Betreiber wird <strong>nicht </strong>to a <strong>Energy supplier</strong> mit Bilanzkreis- und Stromsteuerpflicht, sondern es ist vielmehr ein internes Verteilmodell, bei dem die Lieferantenverträge der Mieter bestehen bleiben. Dadurch <strong>sinken Haftungsrisiken</strong> and <strong>Fixkosten</strong> für Vermieter, WEGs oder Projektierer, während trotzdem ein relevanter Teil des Verbrauchs über günstigen PV‑Strom vom Dach gedeckt werden kann.</p>



<p>Hinzu kommen ein sichtbarer Beitrag zur Dekarbonisierung des Gebäudes, die <strong>bessere Vermarktbarkeit</strong> „grüner“ und moderner Gewerbeflächen oder Wohnungen. Hauptfaktor ist aber der <strong>direkte finanzielle Vorteil</strong> für teilnehmende Mieter gegenüber dem reinen Netzstrombezug. Sie vermeiden Netzentgelte und Abgaben auf den Gebäudestromanteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile der GGV</h2>



<p>Da es keinen Mieterstromzuschlag gibt, sollte sich die Wirtschaftlichkeit durch die vermiedenen Netzentgelte, Stromkosten oder der Einspeisevergütung rechnen. Die GGV ist rechtlich und technisch an Bedingungen geknüpft, wie etwa intelligente Messsysteme, viertelstundenscharfe <strong>Datenerfassung</strong> und relativ <strong>kurze Vertragslaufzeiten</strong> (maximal zwei Jahre), ist der technische und organisatorische Aufwand etwas höher als bei einem klassischen Mieterstrommodell.</p>



<p>Ein Nachteil bzw. <strong>Unsicherheitsfaktor</strong> für die Betreiber ist die nicht verpflichtende Teilnahme der Mieter. Sofern Parteien aussteigen oder wechseln möchten, kann sich die kalkulierte Eigenverbrauchsquote und damit die Projektwirtschaftlichkeit verschlechtern. Gerade kleinere Wohnungsgenossenschaften oder Vermieter ohne Dienstleister im Hintergrund stoßen hier schnell an Grenzen, sodass sich GGV in der Praxis oft erst mit standardisierten Lösungen oder spezialisierten Partnern rechnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Ausblick</h2>



<p>Die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung bietet einen effizienten Mittelweg zwischen individueller Eigenversorgung und Mieterstrom. Sie ist einfach umzusetzen, ohne volle Versorgerpflichten und mit klaren wirtschaftlichen Vorteilen für Betreiber und Mieter. Sie stärkt die Attraktivität von Gebäuden, reduziert Betriebskosten und ermöglicht sichtbare CO₂-Einsparungen, die sich unmittelbar an Mieter und Nutzer weitergeben lassen. </p>



<p>Die einzige Herausforderung ist die technisch saubere Messinfrastruktur, die jedoch durch den zunehmenden Rollout intelligenter Messsysteme stetig einfacher wird. Durch künftige Anpassungen im Solarpaket II und der EnWG-Weiterentwicklung dürfte das Modell zusätzlich an Klarheit und Attraktivität gewinnen. Damit ist die GGV ein praxisnaher Standard für moderne Gewerbe- und Wohnimmobilien.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Mieterstrommodell</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/das-mieterstrommodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 05 Dec 2025 10:35:35 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26455</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mieterstrom macht ungenutzte Dachflächen durch lokale Direktvermarktung profitabel und steigert die Attraktivität von Immobilien. Während das Modell für Betreiber administrative Pflichten mit sich bringt, bieten spezialisierte Contracting-Lösungen einen weg, Komplexität auszulagern und gleichzeitig CO₂-Emissionen vor Ort zu senken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-mieterstrommodell/">Das Mieterstrommodell</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im engeren Sinne existiert in Deutschland nur ein <strong>Mieterstrommodell</strong>. Es ist ein Konzept zur direkten Versorgung von Mietern in Gewerbeimmobilien oder Mehrfamilienhäusern mit grünem Strom aus lokalen PV-Anlagen. Dabei wird der erzeugte Solarstrom ohne den Umweg über das interne Stromnetz unmittelbar an die Verbraucher vor Ort geliefert. Diese direkte Stromversorgung ermöglicht es, <strong>Grid charges</strong>, <strong>Charges</strong> and <strong>Stromsteuer</strong> zu sparen sowie die Stromkosten für Mieter deutlich zu senken. Gleichzeitig trägt Mieterstrom aktiv zur Energiewende bei, indem erneuerbare Energien vor Ort genutzt und der CO₂-Ausstoß reduziert werden.</p>



<p>Das klassische Mietermodell beruht auf dem „Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des EEG“, das <strong>Mitte 2017</strong> als Teil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) eingeführt wurde. Es war eine der ersten und ist nach wie vor eine der wichtigsten Säulen in der <strong>dezentralen Energieversorgung</strong>. In der Zwischenzeit haben sich auch weitere Modelle etabliert, die im weiteren Sinne auch als „Mieterstrommodell“ bezeichnet werden. Hierzu zählen beispielsweise das Direktvermarktungs-, Tochterunternehmens- oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a>-Modell, der B2B-Mieterstrom, Onsite PPAs oder das Kundenanlagenmodel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Grundlage &amp; Geschichte des Mieterstrommodells</h2>



<p>Grundlage des Mieterstrommodells sind die Änderungen gemäß § 19 Absatz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 3 Nr. 20, Nr. 50, § 21 Abs. 3 und § 48a EEG 2023 sowie § 42a EnWG. Insbesondere die <strong>Mieterstromzulage</strong>, die in&nbsp;§ 21 Abs. 3 EEG sowie § 48a EEG verankert ist, macht das klassische Model besonders attraktiv. Ergänzende Vorschriften finden sich im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) für Abrechnung und Smart-Meter-Pflichten. Wichtige Prinzipien umfassen das Kopplungsverbot (Mieterstrom darf nicht an Mietverträge gekoppelt werden), eine Preisobergrenze von 90% des lokalen Grundversorgungstarifs und die räumliche Nähe der PV-Anlage zu den Abnehmern.</p>



<p>Die Geschichte begann mit dem Mieterstromgesetz vom 25. Juli 2017, das als Novelle zum EEG die Förderung von Solaranlagen ab 24. Juli 2017 einführte und den <strong>Mieterstromzuschlag</strong> schuf. Frühere Ansätze wie Eigenstromprivilegien oder solares Grünstromprivileg existierten, blieben aber begrenzt. Bedeutende Meilensteine waren die EEG-Novelle 2021 (Einführung des Lieferkettenmodells), <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solar package I</a> 2024 (Erhöhung der Anlagengrenze auf 1 MW, vereinfachte Messkonzepte) und 2025-Änderungen (Entfall der 100-kWp-Grenze, Smart-Meter-Obligatorik).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funktionsweise des klassischen Mieterstrommodells</h2>



<p>Das klassische Mieterstrommodell, auch <strong>Enabeling-Modell</strong> genannt, macht den Eigentümer der Immobilie bzw. den Betreiber der PV-Anlage zum <strong>Energy supplier</strong> für seine Mieter. Er ermöglicht es, den direkt vor Ort erzeugten Solarstrom aus einer Photovoltaikanlage unmittelbar an Mieter oder Nutzer in demselben Gebäude oder Gebäudekomplex zu liefern. Dabei erfolgt die Stromerzeugung durch PV-Anlagen, die auf dem Dach oder in unmittelbarer Nähe installiert sind. Der erzeugte Strom wird primär direkt verbraucht, Überschüsse werden ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet.</p>



<p>Die Verteilung des Stroms geschieht innerhalb einer sog. Kundenanlage, wodurch die Nutzung des öffentlichen Verteilnetzes vermieden wird und Netzentgelte sowie Umlagen gespart werden. Die Abrechnung erfolgt <strong>auf Basis von Messwerten</strong>, typischerweise in Viertelstundenintervallen für jede Einheit bzw. Mieter. Der Eigentümer der Immobilie <strong>finanziert</strong> and <strong>betreibt die PV-Anlage</strong> und sorgt für den <strong>Reststrombezug. </strong>Im Gegenzug erhält den Mieterstromzuschlag für jede Kilowattstunde, die er an seine Mieter veräußert, die EEG-Einspeisevergütung sowie die Erträge durch den Stromverkauf. Dabei dürfen die Strompreise maximal 90% des örtlichen Grundversorgungstarifs betragen, um den Wohnungsmietern einen echten finanziellen Vorteil zu sichern. Im gewerblichen Sektor ist diese Grenze jedoch aufgehoben und nicht gültig.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderung &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p>Die zentrale Förderung des deutschen Mieterstrommodells ist der&nbsp;Mieterstromzuschlag&nbsp;nach EEG. Er wird für jede Kilowattstunde gezahlt, die aus einer förderfähigen PV‑Anlage stammt und als Mieterstrom direkt an Letztverbraucher im Gebäude (oder engen räumlichen Zusammenhang) geliefert wird. Die Zuschlagshöhe ist <strong>nach Anlagengrößenklassen</strong> gestaffelt (z. B. bis 10 kW, bis 40 kW, bis 1.000 kW) und sinkt mit wachsender Leistung, liegt aber typischerweise im Bereich von grob rund 1,5–3 ct/kWh und wird für <strong>20 Jahre</strong> ab Inbetriebnahme gewährt. Sie beträgt zurzeit <strong>1,62 ct/kWh</strong> bei einer PV-Anlage bis 1 MW und liegt somit unter der EEG-Einspeisevergütung, weil sie einen zusätzlichen Erlös zu dem Stromverkauf darstellt. Kumuliert ergibt sich so ein Fördersockel, der die Investition in PV‑Anlagen auf Mehrparteiengebäuden wirtschaftlich absichern soll.</p>



<p>Die Wirtschaftlichkeit eines Mieterstromprojekts hängt im Kern von drei Faktoren ab: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromgestehungskosten&nbsp;der PV‑Anlage (Capex, Opex, Finanzierung)</li>



<li>erreichbare&nbsp;Eigenverbrauchsquote&nbsp;im Gebäude </li>



<li>Differenz zwischen Mieterstrompreis und entfallenen Netzkosten/Umlagen. </li>
</ul>



<p></p>



<p>Betreiber erzielen Erlöse aus dem Verkauf des PV‑Stroms an die Mieter (preislich gedeckelt auf maximal 90 % des lokalen Grundversorgungstarifs), aus dem Mieterstromzuschlag und aus der Einspeisevergütung für nicht vor Ort verbrauchte Mengen. Dem gegenüber stehen Investitionskosten, Betriebs‑ und Abrechnungskosten, Messstellenbetrieb, eventuelle Dienstleisterhonorare sowie Risiken durch Mieterfluktuation und Leerstand.</p>



<p>Größere Hemmnisse für die Wirtschaftlichkeit eines klassischen Mieterstrommodells sind oft weniger technisch als organisatorisch: komplexe Mess‑ und Abrechnungskonzepte, rechtliche Anforderungen (z. B. Lieferantenrolle, Bilanzkreismanagement, Kopplungsverbot), sowie der Aufwand, Mieter in ausreichender Zahl vertraglich zu binden. Deshalb setzen viele Akteure auf andere standardisierte Contracting‑ oder Lieferkettenmodelle, bei denen spezialisierte Dienstleister Betrieb, Abrechnung und Marktprozesse übernehmen und so Fixkosten und Komplexität pro Objekt reduzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modelle &amp; Varianten</h2>



<p>The <strong>Enabeling-Modell</strong> ist das <strong>Kernmodell des EEG-Fördermodells</strong>: Der Vermieter oder Eigentümer installiert eine PV-Anlage auf dem Dach und versorgt die Mieter direkt mit dem erzeugten Solarstrom innerhalb einer Kundenanlage. Der Vermieter übernimmt dabei die Rolle des Stromlieferanten, schließt separate Mieterstromverträge ab, beschafft ggf. Reststrom aus dem Markt und sorgt für Abrechnung sowie Bilanzkreismanagement. Dieses Modell qualifiziert voll für den Mieterstromzuschlag, erfordert aber hohen administrativen Aufwand und erfüllt strenge Vorgaben wie räumliche Nähe und Preisobergrenze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Genossenschaftsmodell</h3>



<p>Eine Variante des klassischen Modells ist das <strong>Genossenschaftsmodell</strong>, bei dem eine Mieter- oder Eigentümergenossenschaft die PV-Anlage finanziert, betreibt und den Strom kollektiv an die Mitglieder liefert. Hier teilen sich die Genossenschaftsmitglieder Investition, Erträge und Risiken. Der Mieterstromzuschlag wird meist nicht gewährt, ist allerdings weiterhin möglich, solange EEG-Kriterien eingehalten werden. Sofern die Genossenschaft nur bis 30 % der Umsätze als Erlöse verbucht, bleibt ihre Befreiung von Umsatzsteuer, Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer bestehen. Dieses Modell eignet sich besonders für engagierte Gemeinschaften in Mehrfamilienhäusern mit hoher Akzeptanz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modelle für größere PV-Anlagen</h3>



<p>Andere gewerbliche Modelle, die auch auf größere PV-Anlagen (&gt; 1 MW) mit großen Batteriespeichersystemen anwendbar sind, bauen auf ähnlichen Prinzipien auf, sind aber keine klassischen Mieterstrommodelle im EEG-Sinn und qualifizieren nicht für den Mieterstromzuschlag. Hier greifen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/">Onsite Power Purchase Agreements</a> (PPAs)</strong>, das <strong>Contracting</strong>- or <strong>Tochterunternehmensmodell</strong>, wenn Netzentgelte und Umlagen beim Betrieb von PV-Anlagen über 1 MW auf dem gleichen Areal durch Mieter eingespart werden sollen. Formal sind diese Modelle, die auch schon einmal „B2B-Mieterstrom“ oder „Kundenanlagenmodell“ genannt werden, einfache Direktlieferungen innerhalb einer Immobilie bzw. eines Quartiers. Dabei bleiben die Einzelverträge der Mieter für den Reststrombezug bestehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung</h3>



<p>Die durch das Solarpaket I seit 2024 geltende <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/die-gemeinschaftliche-gebaeudeversorgung-ggv/">Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV)</a></strong> ermöglicht ebenfalls eine gemeinschaftliche PV-Nutzung. Im Gegensatz zum klassischen Mietermodell übernimmt der Eigentümer und Betreiber der PV-Anlage unter 1 MW jedoch nicht alle Aufgaben eines Stromlieferanten und ist nicht versorgungspflichtig. Er ist lediglich für den PV-Strom verantwortlich und die Mieter haben Wahlfreiheit ihres Reststromlieferanten. Dabei bleibt der EEG-geförderte Mieterstromzuschlag erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurzübersicht der Modelle:</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Kl. Mieterstrom</strong></td><td><strong>GGV</strong></td><td><strong>Onsite PPA (Mehrere Mieter)</strong></td><td><strong>Onsite PPA (Einzelab-nehmer)</strong></td><td><strong>Contracting</strong></td><td><strong>Genossenschaft</strong></td></tr><tr><td><strong>Lieferumfang</strong></td><td>PV-Strom + Reststrom an Mieter</td><td>PV-Strom an mehrere Mieter, Reststrom individuell</td><td>PV-Strom an mehrere Mieter, Reststrom individuell</td><td>PV-Strom an Einzelabnehmer</td><td>Lieferung von PV-Strom &amp; ggf. Service</td><td>PV-Strom an Genossen-schaftsmitglieder</td></tr><tr><td><strong>Rechtl. Basis</strong></td><td>Kundenanlage, EEG-Mieterstrom</td><td>Gemein-schaftliche Gebäude-versorgung nach Solarpaket I</td><td>Vertrags-basierte Onsite-Produktion</td><td>Vertrags-basierte Onsite-Produktion</td><td>Contracting-Vertrag zwischen Dienstleister &amp; Eigentümer</td><td>Betrieb durch Genossenschaft, EEG-konform</td></tr><tr><td><strong>EEG-Mieterstrom-zuschlag</strong></td><td>Ja, ≤ 1 MW</td><td>No</td><td>Nein, selten</td><td>No</td><td>In der Regel nein</td><td>Ja, wenn EEG-Kriterien erfüllt</td></tr><tr><td><strong>Versorgungs-pflichten (Vermieter)</strong></td><td>Hoch (Lieferant &amp; Abrechnung)</td><td>Geringer, keine Vollversorgung</td><td>Geringer, Stromliefer-ung ohne Vollversor-gung</td><td>Geringer, direkte Lieferung</td><td>Variiert, oft outsourcing</td><td>Mittel, gemein-schaftliche Abrechnung</td></tr><tr><td><strong>PV-Anlagen-größe &lt; 1 MW</strong></td><td>Förderfähig mit Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich, aber ohne Zuschlag</td><td>Möglich</td><td>Förderfähig mit Zuschlag</td></tr><tr><td><strong>PV-Anlagen-größe &gt; 1 MW</strong></td><td>Kein Zuschlag, nur Direktliefer-ung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich, keine Förderung</td><td>Möglich</td><td>Kein Zuschlag, Direktlieferung</td></tr><tr><td><strong>Messkonzept &amp; Abrechnung</strong></td><td>Viertelstunde-Messung pro Mieter</td><td>Vereinfachte Messung und Verteilung</td><td>Differenzierte Messung auf Liefervertrag</td><td>Vereinfachte Messung</td><td>Variabel</td><td>Gemein-schaftliche Messung</td></tr><tr><td><strong>Typical application</strong></td><td>Mehrfamilien-häuser, Gewerbe-projekte</td><td>Multi-Tenant-Gebäude, Büro-komplexe</td><td>Mehrmieter-Standorte mit eigenem Netz</td><td>Großabnehmer wie Industrie und Gewerbe</td><td>Gewerbe-immobilien</td><td>meist Wohnge-bäude</td></tr><tr><td><strong>Wirtschaftl. Hebel</strong></td><td>Zuschlag + Netzentgelt-ersparnis</td><td>Einsparung durch PV-Strom</td><td>Einsparung Netzentgelte, Preisvorteile</td><td>Langfristige Preisstabilität</td><td>Servicege-bühren + Einsparungen</td><td>Zuschlag + gemein. Nutzen</td></tr><tr><td><strong>Complexity</strong></td><td>Hoch</td><td>Mittel</td><td>Mittel</td><td>Gering</td><td>Variabel</td><td>Mittel</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Messtechnische Voraussetzungen für das Mieterstrommodell</h2>



<p>Für die Umsetzung eines klassischen Mieterstrommodells sind vor allem eine passende technische Infrastruktur und ein eindeutiges Messkonzept erforderlich. Die PV-Anlage muss hinter dem Netzanschlusspunkt installiert werden, sodass der erzeugte Strom physikalisch zuerst den Mietern zur Verfügung steht. Technisch notwendig sind ein Erzeugungszähler für die PV-Anlage, individuelle Verbrauchszähler für alle teilnehmenden Mieter sowie ein Zweirichtungszähler am Netzverknüpfungspunkt, der sowohl den Restbezug aus dem öffentlichen Netz als auch die Einspeisung überschüssigen PV-Stroms erfasst.</p>



<p>Die Zuordnung der Energiemengen erfolgt über eine <strong>bilanzielle Differenzmessung</strong>: Aus der PV-Erzeugung und der am Netzanschlusspunkt gemessenen Einspeisung wird ermittelt, welcher Anteil lokal an die Mietparteien geliefert wurde. Je nach Projektgröße kommen entweder <strong>klassische Summenzählermodelle</strong> or <strong>intelligente Messsysteme</strong> zum Einsatz; letztere ermöglichen zudem eine automatisierte Datenübermittlung und erleichtern die Abrechnung. Ergänzende Anlagen wie Batteriespeicher oder Ladepunkte erfordern zusätzliche Zählerplätze, ändern aber die Grundstruktur des Messkonzepts nicht. Voraussetzung ist stets die Abstimmung mit dem Netzbetreiber sowie die eichrechtskonforme Erfassung und Übermittlung aller Messwerte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile für Vermieter</h2>



<p>Vermieter steigern durch das klassische Mieterstrommodell die <strong>Attraktivität</strong> und Nachhaltigkeit <strong>ihrer Immobilie</strong> und erzielen <strong>additional income</strong> durch ihre Rolle als Mieterstromlieferant. Das Modell kann die Vermarktung neuer oder modernisierter Wohn- oder Gewerbeobjekte unterstützen und langfristige Mieterbindungen fördern. Demgegenüber stehen erhöhte organisatorische Anforderungen, etwa durch die Abstimmung mit Netzbetreiber, Messstellenbetrieb und Energielieferant. Bei eigenem Betrieb des Modells kommen zudem administrative Pflichten sowie ein gewisser Haftungs- und Betreuungsaufwand hinzu. Nicht zu unterschätzen ist auch ihre Rolle als allein verantwortlicher Stromlieferant für seine Mieter. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor- und Nachteile für Mieter</h2>



<p>Für Mieter bietet das Mieterstrommodell in der Regel einen wirtschaftlichen Vorteil, da der lokal produzierte PV-Strom ohne Netzentgelte, Abgaben oder Stromsteuer günstiger ist als der reguläre Haushaltsstromtarif. Zusätzlich profitieren sie von einem höheren Anteil erneuerbarer Energien und geringeren CO₂-Emissionen ohne eigene Investitionen oder technischen Aufwand. Einschränkungen können sich durch eine gewisse Preisbindung an den Mieterstromanbieter ergeben, und bei Auszug endet der Zugang zum günstigen PV-Strom automatisch. Der tatsächliche Kostenvorteil hängt selbstverständlich vom individuellen Verbrauchsprofil der Mieter ab und ob der PV-Verbrauchsanteil durch den Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> erhöht wird. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-1024x576.jpg" alt="Mieterstrommodell-Header" class="wp-image-26460" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-2048x1152.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/12/Mieterstrommodell-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Zukunft des Mieterstrommodells</h2>



<p>Das deutsche Mieterstrommodell bleibt ein wichtiges Instrument, um die dezentrale Energiewende voranzutreiben und den Eigenverbrauch von Solarstrom in Wohn- und Gewerbeimmobilien zu steigern. Aktuelle Gesetzesanpassungen wie die Erhöhung der Anlagengröße auf bis zu 1 MW und vereinfachte Mess- sowie Abrechnungsvorgaben verbessern die Wirtschaftlichkeit und erleichtern die Umsetzung. Weitere regulatorische Änderungen bei Kundenanlagen &amp; Mieterstrom sind nach dem <a href="https://cubeconcepts.de/en/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">EuGH- und BGH-Urteil</a> aus 2024 und 2025 allerdings notwendig. Dabei gewinnen die neuen Modelle, wie beispielsweise die gemeinschaftliche Gebäudeversorgung (GGV) an Bedeutung, da sie flexiblere Versorgungsformen ermöglichen, wenngleich ohne EEG-Mieterstromzuschlag. </p>



<p>Trotz technischer und regulatorischer Fortschritte ist der administrative Aufwand für Vermieter noch immer eine Hürde. Die Rolle spezialisierter Dienstleister und Contracting-Anbieter wird daher weiter wachsen, um Komplexität und Haftung zu reduzieren. Gleichwohl sind Mieterstromprojekte attraktiv für Vermieter, um Mieter zu binden, Energiekosten zu senken und ökologische Ziele zu erfüllen.</p>



<p>Insgesamt bietet das klassische Mieterstrommodell mit Mieterstromzuschlag eine wirtschaftliche und nachhaltige Lösung für Mehrparteiengebäude. Es gilt, die noch bestehenden organisatorischen Hürden zu überwinden und die Marktangebote stärker auf die Bedürfnisse von Vermietern und Mietern auszurichten, um das volle Potenzial der Sonnenstromversorgung in Gebäuden auszuschöpfen.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/das-mieterstrommodell/">Das Mieterstrommodell</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
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		<title>COEBIZ &#038; CUBE CONCEPTS auf der BUILDINX 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/coebiz-cube-concepts-auf-der-buildinx-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 20 Nov 2025 12:03:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26281</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Zentrum des Messeauftritts standen Fachvorträge zur optimalen Dimensionierung von PV- und BESS-Systemen mittels Lastganganalysen. Die Kooperation zeigt, wie Industrieimmobilien durch intelligentes Energiemanagement und flexible Finanzierungslösungen resilienter gegenüber volatilen Strommärkten werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/coebiz-cube-concepts-auf-der-buildinx-2025/">COEBIZ &amp; CUBE CONCEPTS auf der BUILDINX 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>BUILDINX 2025</strong> in Dortmund bot auch in diesem Jahr wieder eine wichtige Plattform für Entscheider aus Logistik, Industrie und Gewerbe. CUBE CONCEPTS war gemeinsam mit dem langjährigen Partner <a href="https://coebiz.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">COEBIZ</a> über drei Tage an einem Stand vertreten. Im Mittelpunkt standen die praxiserprobten Modelle für PV- und BESS-<a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> sowie intelligente Energielösungen für Industrie- und Logistikimmobilien.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-1024x768.jpg" alt="COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX 2025 2" class="wp-image-26298" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-2048x1536.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/COEBIZ-CUBE_CONCEPTS-BuildinX-2025-2-16x12.jpg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">(<em>Von links: <em>Hendrik Schemmer, Fachberater Photovoltaik Coebiz GmbH</em>, Jochen Schäfer, Chief Investment Officer Cube Concepts GmbH, <em>Felix Lefering, Geschäftsführer Coebiz GmbH</em> </em>)</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fokus: Gemeinsame Kompetenz für PV- und BESS-Lösungen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS und COEBIZ arbeiten seit mehreren Jahren erfolgreich zusammen und haben bereits verschiedene Photovoltaikprojekte – unter anderem im Logistik- und Handelsumfeld – realisiert. Die Kombination beider Stärken bildet dabei einen klaren Mehrwert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CUBE CONCEPTS: Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Photovoltaik- und Batteriespeicherlösungen im Contracting-Modell – ohne Investitionskosten für die Kunden, aber mit transparenter und langfristig kalkulierbarer Stromkostenstruktur.</li>



<li>COEBIZ: Engineering, Procurement &amp; Construction (EPC) großer PV-Projekte sowie Integration intelligenter Energiemanagementsysteme zur Optimierung von Lastgängen und Eigenverbrauch.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch dieses Zusammenspiel entstehen wirtschaftliche, skalierbare und netzdienliche Gesamtlösungen – ideal für Neu-, Bestands- und Logistikimmobilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachvortrag zur optimalen Dimensionierung von PV &amp; BESS</h2>



<p>Vor einem fachkundigen Publikum zeigten Björn Temp (technischer Leiter) und Jochen Schäfer&nbsp;(Chief Investment Officer) von CUBE CONCEPTS anhand realer Projekterfahrungen, wie die optimale Auslegung von Photovoltaik und Battery Energy Storage Systems (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">BESS</a>) in Kombination mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">EMS</a> den Strompreis nachhaltig senkt – unabhängig vom Finanzierungsmodell. Im Fokus des Fachvortrages standen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Praxisbeispiele von Lastganganalysen &amp; technischen Auslegungen</li>



<li>Rolle von BESS bei Lastspitzenreduktion &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a></li>



<li>Wirtschaftliche Zielgrößen für Industrie &amp; Logistik</li>



<li>Der Vergleich: Kauf vs. Contracting</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Starker gemeinsamer Auftritt auf der BUILDINX 2025</h2>



<p>Der partnerschaftliche Messeauftritt zeigte erneut, wie gut die Zusammenarbeit zwischen COEBIZ und CUBE CONCEPTS funktioniert. Beide Unternehmen verfolgen die gleiche Vision: Industrie- und Logistikstandorte durch wirtschaftlich sinnvolle PV- und BESS-Lösungen resilienter, nachhaltiger und unabhängiger machen. </p>



<p>Die BUILDINX 2025 bot dafür die optimale Bühne – mit vielen intensiven Gesprächen und spannendem Austausch über aktuelle Marktanforderungen, Contracting-Modelle und technische Lösungen</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="26285" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26285" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-768x1024.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-225x300.jpg 225w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-1152x1536.jpg 1152w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004-9x12.jpg 9w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/IMG-20251118-WA0004.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



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			</item>
		<item>
		<title>5-Cent-Industriestrompreis ab 2026?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 19 Nov 2025 11:24:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26245</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nur jene Sektoren mit hohem Verlagerungsrisiko profitieren ab 2026 rückwirkend vom Industriestrompreis. Da nur definierte Verbrauchsanteile bezuschusst werden und die Mittel bis 2028 sinken, bleibt der Ausbau der Eigenversorgung durch PV und BESS der entscheidende Hebel für dauerhaft niedrige Energiekosten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/5-cent-industriestrompreis-ab-2026/">5-Cent-Industriestrompreis ab 2026?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der von der deutschen Regierungskoalition geplante <strong>Industriestrompreis ab 2026</strong> for <strong>5 ct/kWh</strong> bezieht sich nur auf den Arbeitspreis. Daher stimmt die Aussage nicht ganz. Grund genug, die Auswirkungen und geplanten Rahmenbedingungen genauer unter die Lupe zu nehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weshalb ein Industriestrompreis ab 2026 eingeführt wird</h2>



<p>Die Energiepreise sind für die deutsche Industrie seit Jahren ein strategisches Risiko. Obwohl sich die Großhandelspreise nach dem Energiepreisschock von 2022 wieder stabilisiert haben, lag der durchschnittliche Industriestrompreis in 2024 mit 23,3 ct/kWh und in 2025 mit 17,8 bis 18,8 ct/kWh weiterhin auf oberem EU-Niveau. Große energieintensive Unternehmen mit besonderen Vergünstigungen zahlen mit 11 bis 12 ct/kWh oft deutlich weniger.</p>



<p>Besonders relevant ist die <strong>Struktur dieser Kosten</strong>. Nur etwa <strong>40 %</strong> entfallen auf den eigentlichen <strong>Arbeitspreis</strong>, also den Strom, der physikalisch verbraucht wird. Dieser liegt derzeit bei rund <strong>9 ct/kWh</strong>. Die restlichen <strong>60 %</strong> bestehen aus Netzentgelten, Steuern, Abgaben und Umlagen, die sich nicht ohne Weiteres reduzieren lassen. Genau aus diesem Grund setzt die Bundesregierung nun gezielt beim Arbeitspreis an. Durch die Absenkung auf <strong>5 ct/kWh</strong> soll ein Preissignal gesetzt werden, das die internationale Wettbewerbsfähigkeit stromintensiver Unternehmen stärkt und gleichzeitig Investitionen in Energiewende-Technologien beschleunigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausgestaltung des Industriestrompreises ab 2026</h2>



<p>Formal wird der neue Industriestrompreis <strong>rückwirkend</strong> greifen. Unternehmen können die finanzielle Unterstützung erstmals im Jahr 2027 für das Jahr 2026 rückwirkend beantragen und gehen finanziell in <strong>Vorleistung</strong>. Die Förderung ist auf insgesamt <strong>drei Jahre</strong> ausgelegt – also auf die Zeiträume 2026, 2027 und 2028 – und läuft anschließend aus. Ausgezahlt wird jedoch noch bis 2030, sodass aus administrativer Sicht ausreichend Puffer bleibt.</p>



<p>Der Bund stellt hierfür erhebliche Mittel bereit, allerdings in sinkender Höhe: 2026 sollen <strong>1,5 Mrd. Euro</strong> aus dem Klimatransformationsfonds (KTF) zur Verfügung stehen, in den beiden Folgejahren jeweils <strong>800 Mio. Euro</strong>. Das Konzept ist bewusst <strong>degressiv</strong> ausgestaltet, um die Unternehmen zu entlasten. Zugleich soll es aber klare Anreize geben, die Energieversorgung strukturell nachhaltiger aufzustellen. Berechnungsgrundlage ist der durchschnittliche Börsenstrompreis. Liegt dieser oberhalb von 50 Euro je Megawattstunde, greift die Differenzzahlung bis zur Marke von 5 ct/kWh, jedoch nur für definierte Verbrauchsanteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen Anspruch haben</h2>



<p>Adressiert werden ausdrücklich nur jene Industriezweige, die als besonders strom- und handelsintensiv gelten. Grundlage ist die sogenannte <strong>BesAR-Liste 1</strong> des Energieeffizienzgesetzes (EnFG), also die EU-Sektoren mit „erheblichem Verlagerungsrisiko“. Für die Förderfähigkeit müssen Handelsintensität und Stromintensität zusammengenommen mindestens 2 Prozent erreichen und beide Werte jeweils über 5 Prozent liegen.</p>



<p>Diese vergleichsweise strenge Definition begrenzt die Beihilfen auf <strong>91 Wirtschaftssektoren</strong> und Teilsektoren, zu denen unter anderem große Teile der chemischen Industrie, die Metallverarbeitung, die Produktion von Zement, Glas, Keramik, Batteriezellen und Halbleitern, die Gummi- und Kunststoffverarbeitung, Teile der Papierindustrie sowie bestimmte Bereiche des Maschinenbaus und der Rohstoffgewinnung zählen. Für sie ist die Energiepreisfrage ein zentraler Standortfaktor – und damit das Kernargument für die Einführung des Industriestrompreises.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bedingungen Unternehmen erfüllen müssen</h2>



<p>Eine zentrale Maßgabe ist die <strong>Mengenbegrenzung</strong>. Die vergünstigten 5 ct/kWh gelten nicht für den gesamten Verbrauch eines Unternehmens, sondern nur für definierte Anteile, die im Zeitverlauf sinken. Während im Jahr 2026 noch „<strong>mehr als 50 Prozent</strong>“ des Verbrauchs gefördert werden können, sind es 2027 exakt <strong>50 Prozent</strong> und 2028 ein <strong>reduzierter Anteil</strong>. Insgesamt erhält demnach ein Unternehmen während der dreijährigen Laufzeit des Industriestrompreises im Schnitt Zuschüsse für 50 % ihre Gesamtstromverbrauchs, so dass 5 ct/kWh erreicht werden.</p>



<p>Parallel gelten bestimmte Ausschlüsse. Besonders wichtig: Die Förderung kann <strong>nicht</strong> mit der bestehenden <strong>Electricity price compensation</strong> kombiniert werden. Unternehmen müssen sich entscheiden, welche der beiden Beihilfearten für sie wirtschaftlich sinnvoller ist. Andere Entlastungen – etwa reduzierte Netzentgelte nach § 19 StromNEV, Stromsteuerentlastungen oder Umlagebefreiungen – dürfen hingegen weiterhin genutzt werden.</p>



<p>Damit die staatliche Förderung nicht nur kurzfristige Kostenvorteile schafft, sondern langfristige Effekte für das Energiesystem erzeugt, ist sie an weitere Bedingungen geknüpft. Besonders relevant ist die <strong>Investitionspflicht</strong>. Unternehmen müssen <strong>50 % der erhaltenen Beihilfen</strong> innerhalb von 48 Monaten in Projekte investieren, die einen messbaren Beitrag zur Senkung der Kosten des Stromsystems leisten. Gemeint sind vor allem Investitionen in <strong>erneuerbare Energieerzeugung</strong>, <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a></strong> oder Maßnahmen zur <strong>Energy efficiency</strong>.</p>



<p>Wer sogar <strong>80 %</strong> der Förderung in diese Bereiche lenkt, kann zusätzlich einen <strong>Bonus von 10 %</strong> der eigentlichen Beihilfe erhalten. Die Förderung ist daher nicht nur ein kurzfristiger Preisdeckel, sondern ein Transformationsinstrument, das Unternehmen zu nachhaltigen Investitionen motivieren soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung: Was bedeutet der Industriestrompreis ab 2026 für die Praxis?</h2>



<p>Mit dem Industriestrompreis ab 2026 setzt die Bundesregierung ein wichtiges, allerdings zeitlich begrenztes industriepolitisches Signal. Einerseits wird der unmittelbar wettbewerbsrelevante Arbeitspreis für besonders exponierte Industrien leicht abgesenkt. Andererseits zwingt die Förderung Unternehmen dazu, sich aktiv an der Modernisierung des Energiesystems zu beteiligen, indem sie in erneuerbare Erzeugung, Speicher oder Effizienzprojekte investieren.</p>



<p>Gerade diese Kopplung aus Preisentlastung und Transformationsdruck macht das Modell interessant: Es bietet kurzfristige Entlastung in Zeiten hoher Energiekosten, schafft aber gleichzeitig ein Investitionsumfeld, das langfristig zu stabileren und niedrigeren Stromkosten führen kann – sowohl für die Industrie als auch für das Gesamtsystem.</p>



<p>Für viele Unternehmen wird entscheidend sein, wie administrativ einfach die Antragstellung gestaltet wird, wie verlässlich die Mittel bisheriger Förderprogramme bleiben und ob der Industriestrompreis ab 2026 möglicherweise zu einem dauerhaften Standortinstrument weiterentwickelt wird.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dekarbonisierung der Industrie 2025: CUBE CONCEPTS vor Ort beim Handelsblatt-Event</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/dekarbonisierung-der-industrie-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 14 Nov 2025 13:21:31 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=26192</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Austausch bei der SMS group bestätigte: Maßgeschneiderte Energiekonzepte sind der Schlüssel für eine resiliente Industrie. Wir nutzen die Impulse aus Themen wie CO₂-Infrastruktur und regionaler Vernetzung, um Photovoltaik- und BESS-Lösungen noch präziser auf die Transformationspfade von Industriekunden zuzuschneiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dekarbonisierung-der-industrie-2025/">Dekarbonisierung der Industrie 2025: CUBE CONCEPTS vor Ort beim Handelsblatt-Event</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 13. bis 14. November 2025 fand bei der SMS group in Mönchengladbach das Handelsblatt-Event <strong>„Dekarbonisierung der Industrie“</strong> statt. Wie bereits im Vorjahr war CUBE CONCEPTS wieder als Teilnehmender vertreten – mit dem klaren Ziel, die aktuellen Herausforderungen der Industrie noch besser zu verstehen und unsere eigenen Lösungen konsequent weiterzuentwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse für eine Industrie im Wandel</h2>



<p>In zahlreichen Fachvorträgen und Diskussionsformaten wurde deutlich, dass die industrielle Transformation weiter massiv an Fahrt aufnimmt. Themen wie Energiepartnerschaften, regionale Vernetzung, resiliente Rohstoffstrategien und CO₂-Infrastruktur zeigten, wie vielfältig die Stellhebel für eine erfolgreiche Dekarbonisierung inzwischen sind. Gleichzeitig wurde klar: Der Weg dorthin ist komplex, erfordert sektorübergreifende Kooperation und dauerhaft wirtschaftlich tragfähige Konzepte.</p>



<p>Gerade diese Kombination aus technologischen, wirtschaftlichen und politischen Perspektiven macht das Event für uns besonders wertvoll. Die Gespräche mit Industrievertretern bestätigten erneut, dass <strong>maßgeschneiderte Energiekonzepte</strong>, flexible Erzeugungslösungen und ein belastbares Verständnis der individuellen Rahmenbedingungen entscheidend für den Erfolg zukünftiger Projekte sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einblicke in Praxis &amp; Innovation bei SMS</h2>



<p>Neben den Vorträgen bot das Event exklusive Einblicke hinter die Kulissen der SMS group. Zukunftsfähige Qualifizierung für die Industrie findet dort in einem <strong>Digital Classroom</strong> statt und die Hightech-Anwendungen im realen Betrieb konnten bei einem Rundgang durch die Produktion begutachtet werden. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden bei inspirierender Atmosphäre während des <strong>Get-togethers im Borussia Park </strong>austauschen. Die persönlichen Gespräche mit Unternehmen, Netzwerkpartnern und Technologieanbietern waren für uns besonders wertvoll und haben erneut bestätigt, wie wichtig der enge Dialog für erfolgreiche Transformationsprojekte ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser Fazit des Events Dekarbonisierung der Industrie 2025</h2>



<p>ür CUBE CONCEPTS steht fest: Die Dekarbonisierung kann nur gelingen, wenn technische Innovationen, wirtschaftliche Anreize und strategische Partnerschaften zusammengedacht werden. Die Erkenntnisse des Events fließen direkt in unsere Arbeit ein – insbesondere in die Entwicklung individueller PV- und Energiekonzepte für Industrie und Gewerbe.</p>



<p>Wir freuen uns darauf, die gewonnenen Impulse gemeinsam mit unseren Kunden in konkrete Projekte umzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="664" data-id="26195" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1024x664.jpg" alt="" class="wp-image-26195" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1024x664.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-300x194.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-768x498.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-1536x996.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-2048x1328.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-6-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="649" data-id="26194" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1024x649.jpg" alt="Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header" class="wp-image-26194" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1024x649.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-768x487.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-1536x973.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-2048x1298.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-Header</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="619" data-id="26196" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1024x619.jpg" alt="" class="wp-image-26196" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1024x619.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-300x181.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-768x464.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-1536x928.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-2048x1238.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="671" data-id="26197" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1024x671.jpg" alt="" class="wp-image-26197" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1024x671.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-300x197.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-768x503.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-1536x1006.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-2048x1342.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="26198" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26198" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-3-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="659" data-id="26199" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1024x659.jpg" alt="" class="wp-image-26199" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1024x659.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-300x193.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-768x495.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-1536x989.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-2048x1319.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-4-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="722" data-id="26200" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1024x722.jpg" alt="" class="wp-image-26200" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1024x722.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-768x542.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-1536x1084.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-2048x1445.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="26201" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26201" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Dekarbonisierung-der-Industrie-2025-5-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="542" data-id="26202" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1024x542.jpg" alt="" class="wp-image-26202" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1024x542.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-300x159.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-768x406.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-1536x813.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-2048x1084.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_003-18x10.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung<br>Dekarbonisierung der Industrie 2025<br>Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen<br>am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="615" data-id="26203" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1024x615.jpg" alt="" class="wp-image-26203" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1024x615.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-300x180.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-768x461.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-1536x922.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-2048x1229.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Claasroom_007-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung<br>Dekarbonisierung der Industrie 2025<br>Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen<br>am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="708" data-id="26206" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1024x708.jpg" alt="" class="wp-image-26206" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1024x708.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-300x207.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-768x531.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-1536x1062.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-2048x1415.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Pause_061-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Handelsblatt Jahrestagung
Dekarbonisierung der Industrie 2025
Plan D – als Innovationstreiber in Führung gehen
am 13. und 14.11.2025 in Mönchengladbach</figcaption></figure>
</figure>



<p><em>Fotos: Marc-Andre Hergenröder von Foto Vogt GmbH</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>EU verschiebt Start des ETS II auf 2028 – Was das für Politik &#038; Wirtschaft bedeutet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-verschiebt-start-des-ets-ii-auf-2028/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 07 Nov 2025 09:29:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25839</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Aufschub verschafft Unternehmen eine Atempause bei der CO₂-Bepreisung von Wärme und Verkehr. In Deutschland verlängert sich dadurch voraussichtlich die Übergangsphase des nationalen Emissionshandels (nEHS), was kurzfristig Planungssicherheit bei moderateren Preisen zwischen 55 und 65 Euro bietet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-verschiebt-start-des-ets-ii-auf-2028/">EU verschiebt Start des ETS II auf 2028 – Was das für Politik &amp; Wirtschaft bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 5. November 2025 haben sich die Umweltminister der EU-Mitgliedstaaten auf eine zentrale Anpassung der europäischen Klimapolitik geeinigt: Sie möchten den <strong>Start</strong> des neuen Emissionshandels für Gebäude und Straßenverkehr (<strong>EU</strong><strong> ETS</strong><strong> II</strong>) um ein Jahr <strong>on</strong><strong> 2028</strong><strong> verschieben</strong>. Das System war ursprünglich für 2027 geplant und soll künftig die CO₂-Emissionen in diesen Sektoren europaweit über handelbare Zertifikate bepreisen und langfristig nationale CO₂-Abgaben ablösen. Aufgrund der Energiepreisklausel hätte die EU-Kommission ohnehin bis zum 15. Juli 2026 Zeit gehabt, die Einführung des Systems zu verzögern. Durch den neuen Vorschlag zur Verschiebung der EU-Minister ist die <strong>Zustimmung des EU-Parlaments</strong> jetzt jedoch <strong>sehr wahrscheinlich</strong>.</p>



<p>Mit der verzögerten Einführung reagieren die Minister auf die anhaltend hohen Energiepreise und auf Forderungen einiger Mitgliedstaaten, insbesondere aus Mittel- und Osteuropa, die einen behutsameren Übergang fordern. Gleichzeitig bekräftigte der Rat das übergeordnete Ziel, die europäischen Treibhausgasemissionen bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Entscheidung ist Teil des geplanten EU-Klimazielgesetzes 2040, das bis Jahresende im Europäischen Parlament abgestimmt werden soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU ETS II hat strukturelle Bedeutung</h2>



<p>Das EU ETS II ist die zweite Ausbaustufe des europäischen Emissionshandels, der bislang energieintensive Industrien und den Stromsektor abdeckt. Der neue Teilmarkt soll künftig den Verkehr und die Wärmeversorgung von Gebäuden erfassen – also Bereiche, in denen bislang nationale Lösungen gelten. In Deutschland betrifft dies den nationalen Emissionshandel nach <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/behg-trading-with-co%e2%82%82-certificates/">BEHG</a></strong>, der nun wahrscheinlich ein weiteres Jahr fortgeführt wird.</p>



<p>Ab dem 1. Januar 2026 ist in Deutschland <strong>bisher</strong> eine auktionsbasierte CO₂-Abgabe als Übergangsregelung geplant. Dabei sollen sich die Zertifikatpreise in einer vorgeschriebenen Preisspanne <strong>between</strong><strong> 55</strong><strong> und</strong><strong> 65</strong><strong> Euro</strong> pro Tonne bewegen, mit einem Nachkaufpreis von 68 Euro, falls die Auktionsmengen erschöpft sind. Ob der noch fixe CO₂-Zertifikatpreis von 55 Euro um ein Jahr verlängert oder die Übergangsregelung nun zwei Jahre gelten wird, muss nun in den kommenden Wochen entschieden werden.</p>



<p>Betroffene Unternehmen müssen demnach zu 2026 oder zu 2027 ihre CO₂-Kosten auf Basis der Auktionsausschläge kalkulieren, was eine erhöhte Preisunsicherheit mit sich bringt. Erst mit dem EU ETS II ab 2028 wird der CO₂-Zertifikatpreis vollkommen frei nach Angebot und Nachfrage auf dem europäischen Markt gebildet. Diverse Studien rechneten bislang bei Einführung des Systems in 2027 mit CO₂-Kosten von <strong>200 to 350 Euro</strong> pro Tonne. Ob sich diese erwartete Preisexplosion durch die verschobene Einführung des EU ETS II abschwächt, bleibt abzuwarten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gründe für die Verschiebung des ETS II</h2>



<p>Mehrere politische und wirtschaftliche Faktoren führen zu dieser Entscheidung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anhaltend hohe Energiepreise seit 2022 belasten Haushalte und kleinere Unternehmen in der EU.</li>



<li>Länder wie Polen, Tschechien und Ungarn fordern mehr Zeit, um den sozialen Ausgleich für einkommensschwächere Haushalte vorzubereiten.</li>



<li>Der Soziale Klimafonds (Social Climate Fund), der genau diesen Ausgleich schaffen soll, startet 2026 und benötigt zusätzliche administrative Vorlaufzeit.</li>



<li>Nationale Behörden müssen ihre Berichtssysteme, Datenstandards und Abrechnungsmechanismen an den bevorstehenden EU-Standard anpassen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Politik erhofft sich durch die Verschiebung eine geordnetere Implementierung, ohne den langfristigen Pfad zur Dekarbonisierung zu verändern. Sie zeigt zugleich, dass sozioökonomische Durchführbarkeit zunehmend als integraler Bestandteil europäischer Klimapolitik verstanden wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-1024x683.jpg" alt="EU ETS II auf 2028 verschoben" class="wp-image-25841" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/EU-ETS-II-auf-2028-verschoben.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf den CO₂-Markt</h2>



<p>Die Entscheidung wirkt sich auch auf die Erwartungsbildung im Kohlenstoffmarkt aus. Analysten gehen nun davon aus, dass der durchschnittliche CO₂-Preis im etablierten EU ETS I (Industrie- und Stromsektor) kurzfristig stabil bleibt und die Verzögerung des ETS II die Startpreise etwas abfedert. Im deutschen nEHS rechnen die Experten allerdings bis 2028 mit einem CO₂-Preis am oberen Limit (65 Euro), da die Marktteilnehmer die gesicherte ab 2028 folgende EU-weite Knappheit bereits einpreisen. Neue Prognosen und Analysen werden in den nächsten Wochen den Effekt des verschobenen Startes des EU ETS II auf die CO₂-Zertifikatpreise genauer unter die Lupe nehmen.</p>



<p>Die Startverschiebung des ETS II auf 2028 wirft zwei zusätzliche Fragen auf, die von der Politik dringend geklärt werden müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was geschieht mit dem Social Climate Fund, der eigentlich ab 2026 jährlich rund 86 Milliarden Euro aus ETS-Erträgen bereitstellen soll, um Haushalte mit niedrigen Einkommen zu entlasten und Energieeffizienzprogramme zu fördern.</li>



<li>Gerät nun auch die Zeitschiene zur Fusion des ETS I und ETS II in Gefahr, die ursprünglich im Jahre 2031 geplant war?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Verschobener Start des EU ETS II als politischer Balanceakt</h2>



<p>Der Aufschub des ETS II ist zwar kein eklatanter Rückschritt in der europäischen Klimapolitik, aber ein vielleicht notwendiger Zwischenschritt. Er ermöglicht es, die technische Infrastruktur und die sozialen Begleitinstrumente zu stabilisieren, ohne die langfristige Richtung zu ändern. Sofern dies gelingt und die Effekte nicht nur einfach um ein Jahr verschoben werden, ist es ein positives Zeichen für die Wirtschaft in Europa. Das Jahr 2028 bleibt als verbindlicher Startpunkt im Gesetz verankert – die EU behält ihren Kurs auf Klimaneutralität bei, kombiniert mit wirtschaftlicher Realitätsnähe.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-verschiebt-start-des-ets-ii-auf-2028/">EU verschiebt Start des ETS II auf 2028 – Was das für Politik &amp; Wirtschaft bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wir wachsen weiter: Siebenmal Verstärkung für Schlüsselbereiche</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/wir-wachsen-weiter-siebenmal-verstaerkung-fuer-schluesselbereiche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 03 Nov 2025 16:11:43 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25516</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem strukturierten Onboarding-Programm und individuellem Buddy-System integrieren wir sieben neue Teammitglieder in die Bereiche Projektmanagement, Vertrieb und Design. Diese personelle Verstärkung sichert die hohe Qualität bei der Realisierung zukunftsweisender Energie-Lösungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wir-wachsen-weiter-siebenmal-verstaerkung-fuer-schluesselbereiche/">Wir wachsen weiter: Siebenmal Verstärkung für Schlüsselbereiche</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum <strong>Monatsbeginn</strong> hat CUBE CONCEPTS sein Team um gleich <strong>sieben neue und motivierte Kolleginnen und Kollegen</strong> erweitert. Dieses signifikante Wachstum unterstreicht den anhaltenden Erfolg und die strategische Expansion des Unternehmens in zentralen Geschäftsbereichen: <strong>Sales, Technik </strong>and<strong> Marketing</strong>. Mit diesen Verstärkungen baut CUBE CONCEPTS seine Kapazitäten weiter aus und festigt seine Position als Partner für nachhaltige Energielösungen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-1024x768.jpeg" alt="Team-Verstaerkung-nov2025" class="wp-image-25533" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-1024x768.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-300x225.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-768x576.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-1536x1152.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-2048x1536.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/11/Team-Verstaerkung-nov2025-16x12.jpeg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sales, Technik &amp; Marketing</h2>



<p>Insbesondere im Bereich <strong>Sales</strong> freut sich das Unternehmen über die Unterstützung von <strong>Niroz Mahmound, Karin Münks </strong>and <strong>Ceyhan Öztürk</strong>. Ihre Expertise wird künftig maßgeblich zum weiteren Ausbau der Kundenbeziehungen und zur Erschließung neuer Märkte beitragen. Die <strong>Technik-Abteilung</strong> wird durch <strong>Marc Skirlo, Nikolay Genov </strong>and <strong>Philip Erkes</strong> verstärkt, die verantwortungsvolle Aufgaben als Planer und Projekt-Manager übernehmen. Ihr Know-how ist entscheidend für die erfolgreiche Konzeption und Umsetzung anspruchsvoller Energieprojekte. Zudem stößt <strong>Mattea Lu Vienken</strong> zum <strong>Marketing-Team</strong> und bringt ihre wertvolle Erfahrung und ihren Enthusiasmus im Bereich <strong>Grafik und Design</strong> ein, um die visuelle Kommunikation und Markenpräsenz von CUBE CONCEPTS weiter zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit neuem Onboarding-Programm</h2>



<p>Mit dem heutigen Tag startet für alle neuen Teammitglieder auch das <strong>ausführliche Onboarding-Programm</strong>. Dieses Programm ist darauf ausgelegt, die neuen Mitarbeitenden gezielt und umfassend in die Prozesse, Strukturen und die gelebten Werte von CUBE CONCEPTS einzuführen. Ergänzend dazu sorgt ein <strong>individuelles Buddy-System</strong> für einen reibungslosen und persönlichen Einstieg: Erfahrene Kollegen stehen den Neuzugängen als Ansprechpartner zur Seite und gewährleisten eine schnelle und effektive Einarbeitung in die täglichen Aufgaben.</p>



<p>CUBE CONCEPTS heißt alle neuen Teammitglieder <strong>herzlich willkommen</strong> und blickt voller Optimismus auf eine <strong>erfolgreiche Zusammenarbeit</strong> sowie viele <strong>gemeinsame, zukunftsweisende Projekte</strong> im Bereich nachhaltiger Energie.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wir-wachsen-weiter-siebenmal-verstaerkung-fuer-schluesselbereiche/">Wir wachsen weiter: Siebenmal Verstärkung für Schlüsselbereiche</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Dynamic grid charges</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/dynamische-netzentgelte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 21 Oct 2025 13:34:07 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dynamische Netzentgelte machen Flexibilität zur harten Währung: Durch den Einsatz von Batteriespeichern und KI-basierten Energiemanagementsystemen (EMS) können Betriebe Lastspitzen automatisch umgehen. Dies senkt nicht nur die Netzkosten signifikant, sondern ersetzt langfristig starre Sonderregelungen durch ein datenbasiertes, effizientes Gesamtsystem.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamische-netzentgelte/">Dynamische Netzentgelte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energiewende verändert die Struktur der Stromnetze grundlegend. Mit dem Ausbau erneuerbarer Erzeugung, dem Hochlauf der Elektromobilität und der Elektrifizierung industrieller Prozesse steigt die Zahl flexibler, zugleich aber auch volatiler Stromflüsse im Netz. Immer häufiger entstehen lokale Überlastungen oder ungenutzte Kapazitäten – je nach Tageszeit und Einspeisesituation. Daher ist Flexibilität (z. B. Lastverschiebung, Lastsenkung in kritischen Zeiten) zur Entlastung der Netze jetzt der neue Goldstandrad, um die Kosten für den notwendigen Netzbetrieb und Ausbau möglichst gering zu halten. Dies ist dringend notwendig da heute schon 1/3 des Gesamtstrompreises aus Netzentgelten besteht.</p>



<p>Um Schwankungen besser zu steuern, rückten <strong>dynamische Netzentgelte</strong> zunehmend in den Fokus der Regulierung. Denn bisher zahlten Verbraucher – unabhängig von der tatsächlichen Netzsituation – ein weitgehend fixes Entgelt pro Kilowattstunde. Damit fehlte der ökonomische Anreiz, Lasten gezielt in netzentlastende Zeiten zu verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Seit 2025: Nur &#8220;zeitvariable Netzentgelte&#8221;</h3>



<p>Seit dem <strong>1. April 2025</strong> gilt eine gesetzliche Verpflichtung für alle Verteilnetzbetreiber (VNB) in Kraft,&nbsp;zeitvariable Netzentgelte&nbsp;anzubieten. Grundlage ist die Reform des <strong>§ 14a des EnWG</strong> (Energiewirtschaftsgesetzes), der im Zuge der Energiewende angepasst wurde, um&nbsp;steuerbare Verbrauchseinrichtungen besser einbinden zu können.</p>



<p>Etwa zeitgleich startete die Bundesnetzagentur mit der <strong>Arbeitsgemeinschaft Netzentgeltsystematik (AgNeS), </strong>die einen komplett neuen Rahmen für die Netzentgeltsystematik für Deutschland bis spätestens Ende 2028 erarbeiten soll. Die neue StromNEV (Stromnetzentgeltverordnung) wird künftig das Verhalten von Verbrauchern und Betreibern steuerbarer Anlagen gezielt in Richtung Netzstabilität lenken. Vorgesehen sind Preissignale, die sich an der aktuellen oder prognostizierten Auslastung des Netzes orientieren.</p>



<p>Für Industrie- und Gewerbebetriebe eröffnet sich damit ein neues Steuerungsinstrument: Wer Lasten flexibel verschieben kann, profitiert von reduzierten Netzentgelten und trägt zugleich zur Entlastung der Infrastruktur bei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind dynamische Netzentgelte?</h2>



<p>Dynamische Netzentgelte sind ein Instrument, um die Nutzung der Stromnetze besser an die tatsächliche Belastung anzupassen. Anders als bei herkömmlichen Netzentgelten, die unabhängig von Ort und Zeit berechnet werden, verändern sich dynamische Entgelte ständig und in Echtzeit abhängig von der<strong> Netzsituation</strong> – also davon, wie stark ein Netzabschnitt gerade ausgelastet ist oder voraussichtlich ausgelastet sein wird.</p>



<p>Ziel ist es, <strong>Preissignale für netzdienliches Verhalten</strong> zu schaffen. In Zeiten hoher Netzlast steigen die Entgelte, in schwach ausgelasteten Stunden sinken sie. Dadurch sollen Verbraucher, Unternehmen und steuerbare Anlagen wie Wärmepumpen, Speicher oder Ladeinfrastruktur motiviert werden, ihren Stromverbrauch flexibel zu verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abgrenzung zu bisherigen Modellen</h3>



<p>Seit April 2025 bieten viele der etwa 800-850 deutschen Verteilnetzbetreiber sogenannte <strong>Time-variable grid charges</strong> an – meist in Form eines dreistufigen Modells. Diese Zeitfenster werden im Voraus definiert, gliedern sich nach Tageszeiten oder Quartalen und teilen die Tarife in der Regel in <strong>Niedriglast- (NT)</strong>, <strong>Standard- (ST)</strong> and <strong>Hochlastzeiten (HAT) </strong>auf.Dynamische Netzentgelte gehen allerdings einen Schritt weiter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie können <strong>stündlich </strong>or<strong> sogar viertelstündlich variieren</strong>, abhängig von der tatsächlichen Netzbelastung.</li>



<li>Sie basieren auf <strong>Echtzeitdaten</strong> oder Netzlastprognosen.</li>



<li>Sie ermöglichen eine <strong>regionale Differenzierung</strong>, etwa auf Ebene einzelner Netzgebiete.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit entsteht ein System, das ähnlich wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">dynamic electricity tariffs</a> funktioniert – allerdings auf der <strong>Netzentgeltkomponente</strong> der Stromrechnung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nutzen &amp; Zielsetzung</h3>



<p>Durch diese differenzierte Preisgestaltung soll sich das Verhalten der Verbraucher stärker an der Netzstabilität orientieren. Wenn viele Teilnehmer auf Preissignale reagieren, lassen sich Lastspitzen abflachen und Investitionen in Netzausbau reduzieren. Für Unternehmen mit steuerbaren Prozessen bietet das die Chance, <strong>Netzentgelte gezielt zu optimieren</strong> – etwa durch den Einsatz von <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle &amp; künftige Rechtsrahmen</h2>



<p>Bislang konnten energieintensive Unternehmen über verschiedene Mechanismen <strong>reduzierte Netzentgelte</strong> erhalten, wenn ihr Lastverhalten zur Netzstabilität beitrug oder sich durchgängig gleichmäßig gestaltete. Die beiden wichtigsten Regelungen waren die <strong>Bandlastregelung</strong> and the <strong>Atypical grid usage</strong> gemäß <strong>§ 19 StromNEV</strong>. Kurz erklärt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a></strong> (§ 19 Abs. 2 Satz 1 StromNEV): Unternehmen mit einem konstanten Leistungsbezug über das Jahr hinweg – also einer nahezu gleichbleibenden Bandlast – konnten ein individuelles Netzentgelt beantragen. Diese Regelung honorierte eine gleichmäßige Netzbelastung ohne ausgeprägte Spitzen.</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Atypical grid usage</a></strong> (§ 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV): Hier profitierten Betriebe, die ihre Last gezielt außerhalb der Hochlastzeiten des regionalen Netzbetreibers verschoben. Die Hochlastzeitfenster wurden vom jeweiligen VNB definiert und lagen meist in den frühen Abendstunden oder während winterlicher Spitzenlasten. Durch die Verlagerung von Verbrauch in netzentlastende Zeiten konnten Unternehmen teils erhebliche Entgeltreduktionen erreichen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese beiden Instrumente waren lange zentrale Elemente der Netzentgeltlogik im Industriebereich mit der sich die Netzentgelte bis zu 90% reduzieren ließen. Sie setzen jedoch auf statische Zeitfenster und Jahresbewertung, <strong>nicht auf kurzfristige Netzsignale</strong>. Mit der geplanten Reform der Netzentgeltsystematik – insbesondere dem Auslaufen der § 19-Sonderregelungen und der Einführung dynamischer Netzentgelte – wird dieser Mechanismus <strong>schrittweise </strong>durch ein <strong>flexibleres, datenbasiertes System</strong> ersetzt. Künftig sollen Preissignale <strong>in Echtzeit </strong>or<strong> auf Stundenbasis</strong> auf Netzengpässe reagieren, anstatt auf pauschal definierte Lastfenster.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neue Rahmenmethodik für dynamische Netzentgelte durch AgNeS</h3>



<p>Der erste Schritt in Richtung dynamische Netzentgelte bildet der nun reformierte § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), der seit April 2025 gültig ist. Im zweiten Schritt erarbeitet die Bundesnetzagentur (BNetzA) im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Netzentgeltsystematik (AgNeS) eine <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">Reform of electricity grid charges</a>, um die komplexen methodischen und regulatorischen Fragen zu klären. Sie erarbeitet Empfehlungen, wie ein zukünftiges, bundesweit vergleichbares System dynamischer Netzentgelte ausgestaltet werden kann. AgNeS entwickelt dabei <strong>Grundprinzipien </strong>and<strong> Bewertungsmechanismen</strong>, etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche Datenbasis (z. B. Netzlastprognosen) genutzt werden darf,</li>



<li>wie Lastverschiebungen zu bewerten sind,</li>



<li>und wie regionale Unterschiede abgebildet werden können.</li>
</ul>



<p></p>



<p>AgNeS legt jedoch <strong>keine konkreten Zeitfenster oder Tarife</strong> fest. Diese bleiben weiterhin in der <strong>Verantwortung der einzelnen Verteilnetzbetreiber</strong>, die ihre Modelle an die lokalen Netzgegebenheiten anpassen dürfen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Situation: Übergangsphase zur Einführung dynamischer Netzentgelte</h3>



<p>Demnach befindet sich das System für dynamische Netzentgelte derzeit in einer Übergangsphase. Während § 14a EnWG bereits die rechtliche Verpflichtung zur Einführung zeitvariabler Entgelte enthält, experimentieren viele VNBs mit unterschiedlichen Modellen – von festen Hochlastzeiten bis hin zu ersten dynamischen Ansätzen. Erst ab 2026/2027 ist geplant, dass auf Basis der AgNeS-Empfehlungen ein bundesweit harmonisiertes, aber regional anpassbares System eingeführt wird. Damit soll eine Balance entstehen zwischen einheitlicher Struktur (Transparenz, Vergleichbarkeit) und lokaler Flexibilität (Netzrealität, Lastprofile).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie gestalten VNB heute ihre Netzentgelte?</h2>



<p>Neben fixen Netzentgelten pro kWh verpflichtet § 14a EnWG die Netzbetreiber erstmalig, mindestens ein zeitvariables Netzentgeltmodell anzubieten. Viele VNB haben sich dabei für ein 3-stufiges Modell entschieden und bieten nun NT-, ST- und HA-Zeitfenster an. Allerdings bleibt die konkrete Ausgestaltung ihnen überlassen. Hier der aktuelle Stand im Überblick:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Gestaltungsspielraum</td><td>Jeder VNB kann selbst festlegen: – Wann NT/HT gelten (z. B. tageszeitlich oder quartalsweise) – Wie stark die Preisunterschiede sind (innerhalb gesetzlicher Grenzen) – Wie groß das Zeitfenster pro Stufe ist.</td></tr><tr><td>Zeitfenster-Beispiele</td><td>Viele VNB wählen nachts (0–5 Uhr) oder PV-Überschusszeiten (z. B. mittags) als NT. HT wird meist in Abendstunden (17–21 Uhr) oder bei Netzspitzen berechnet. Manche wenden NT/HT <strong>nur in Q1 </strong>and<strong> Q4</strong> an, andere ganzjährig. </td></tr><tr><td>Ziel des Modells</td><td>Erproben, wie sich flexible Lasten auf die Netzstabilität auswirken. Einheitliche, bundesweite Zeitfenster wären kontraproduktiv, da Netzbelastung regional unterschiedlich ist.</td></tr><tr><td>Datenbasis</td><td>Manche Netzbetreiber koppeln die Zeitfenster bereits an Prognosen oder Echtzeit-Netzlasten, andere definieren sie vorab statisch (z. B. feste Uhrzeiten).</td></tr><tr><td>Industrie/Gewerbe</td><td>Für RLM-Kunden (mit Leistungsmessung) sind die Systeme bisher <strong>noch nicht flächendeckend</strong> verfügbar oder umgesetzt. Einzelanfragen an den VNB sind notwendig. </td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für Industrie &amp; Gewerbe: Vom Kostenfaktor zum Steuerungselement</h2>



<p>Die Einführung dynamischer Netzentgelte stellt für Unternehmen nicht nur eine regulatorische Umstellung dar, sondern eröffnet vor allem erhebliche <strong>wirtschaftliche und strategische Potenziale</strong>. Insbesondere Betriebe mit steuerbaren Lasten (z. B. industrielle Produktionsanlagen, Kälteanlagen, Speicherlösungen, E-Flotten) können von der neuen Systematik profitieren, indem sie ihre Strombezugskosten aktiv managen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gezielte Kostenoptimierung durch Lastverschiebung</h3>



<p>Die offensichtlichste Chance liegt in der direkten <strong>Reduzierung der Netzentgelte</strong>. Durch die Verlagerung des Stromverbrauchs aus Hochlastzeiten (HT) in Niedriglastzeiten (NT) können Unternehmen ihre Netzentgelte minimieren. <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> zwischen NT- und HT-Tarifen führt dabei zum sofortigen Einsparpotenzial.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Synergien mit Energiemanagementsystemen (EMS) und Speichern</h3>



<p>Dynamische Netzentgelte verstärken den Nutzen von bereits installierten oder geplanten <strong>Energiemanagementsystemen (EMS)</strong>. Ein intelligentes EMS senkt nicht nur die direkten Stromkosten (durch dynamische Stromtarife), sondern auch die Netzentgelte lassen sich nun automatisiert in die Steuerung von Prozessen einbeziehen. Das EMS wird zur zentralen Schaltstelle für die netzdienliche Lastverschiebung. Zusätzlich steigt die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern. Sie können in NT-Zeiten oder bei geringer Netzauslastung geladen und in HT-Zeiten oder bei lokaler Überlastung zur Eigennutzung entladen werden. Dies optimiert nicht nur den Stromeinkauf, sondern auch die Netznutzungskosten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung auf künftige Energiemärkte</h3>



<p>Die Anpassung an dynamische Netzentgelte ist ein wichtiger Schritt zur <strong>Digitalisierung </strong>and <strong>Flexibilization</strong> der Energieinfrastruktur von Unternehmen. Sie schafft die Grundlage für die künftige Teilnahme an weiteren Flexibilitätsmärkten (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a>-Märkte) und der Vernetzung als aktiver Teil des Energiesystems (Stichwort: Sektorenkopplung und virtuelle Kraftwerke). Unternehmen werden damit von passiven Stromabnehmern zu aktiven Gestaltern des Netzbetriebs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Offene Fragen</h2>



<p>Trotz der klaren Vorteile und der regulatorischen Notwendigkeit sind der Einführung und dem Erfolg dynamischer Netzentgelte noch einige wesentliche Herausforderungen und offene Fragen verbunden, die von Gesetzgeber, BNetzA, VNBs und Unternehmen gleichermaßen adressiert werden müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorische und technische Komplexität</h3>



<p>Die Umstellung auf ein neues System bringt sowohl regulatorische als auch technische Hürden mit sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Harmonisierung und Vergleichbarkeit:</strong> Obwohl die AgNeS einen bundesweiten Rahmen schaffen soll, bleibt die finale Gestaltung bei den über 800 Verteilnetzbetreibern. Für bundesweit agierende Unternehmen oder große Industriekunden kann dies einen Flickenteppich unterschiedlicher Entgeltmodelle bedeuten, was die zentrale Steuerung und Prognosen erschweren.</li>



<li><strong>Dateninfrastruktur und -verfügbarkeit:</strong> Die wirklich dynamischen Netzentgelte erfordern eine zuverlässige, kurzfristige Bereitstellung von Netzlastdaten oder Prognosen in Echtzeit (viertelstündlich oder stündlich). Die flächendeckende Ausrollung intelligenter Messsysteme und die Schaffung der notwendigen Datenplattformen sind die technischen Grundvoraussetzungen, die noch nicht überall gegeben sind.</li>



<li><strong>Übergang für RLM-Kunden (Industrie):</strong> Für Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) – also die meisten Industrie- und Großgewerbekunden – ist die endgültige Methodik für dynamische Netzentgelte noch in der Entwicklung (BNetzA-Pläne ab 2026/2027). Die zeitliche Überlappung mit dem geplanten Auslaufen des § 19 StromNEV-Regelungen sorgt für Unsicherheit.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Integration in Unternehmensprozesse</h3>



<p>Die erforderliche Flexibilität kollidiert in vielen Betrieben mit etablierten Produktions- und Geschäftsmodellen. Nicht alle Prozesse in Industrie und Gewerbe lassen sich ohne Weiteres in netzentlastende Zeiten verschieben. Gerade bei just-in-time-Produktion oder durchgängig notwendigen Betriebsprozessen müssen Unternehmen abwägen, inwieweit die Einsparungen bei den Netzentgelten die potenziellen Kosten durch Prozessunterbrechungen oder -verzögerungen aufwiegen. Zusätzlich erfordert die Nutzung dynamischer Entgelte oft Investitionen in modernere Anlagen, Speicher, Ladeinfrastruktur oder die Nachrüstung von EMS-Systemen. Die Wirtschaftlichkeit dieser Investitionen muss im Einzelfall kritisch geprüft werden, sofern keine Contracting-Modelle verfügbar sind. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Akzeptanz &amp; Kommunikation</h3>



<p>Für Endkunden, kleine Gewerbebetriebe oder KMU ist das neue System deutlich komplexer als das bisherige fixe Entgelt. Transparenz und eine verständliche Kommunikation der neuen Tarife durch die VNBs sind entscheidend, um eine breite Akzeptanz und damit die notwendige Steuerungswirkung zu erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Dynamische Netzentgelte als zentraler Baustein des Energiesystems</h2>



<p>Dynamische Netzentgelte sind nicht nur ein neues Abrechnungsinstrument, sondern ein zentraler Baustein für das zukünftige, flexible Energiesystem in Deutschland. Spätestens bis 2029 wird der regulatorische Rahmen eindeutig definiert sein. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Von statischen Zeitfenstern zur Echtzeit-Steuerung</h3>



<p>Die aktuelle Übergangsphase mit ihren meist 3-stufigen, vorab definierten Zeitfenstern (NT, ST, HT) wird voraussichtlich nur ein Zwischenschritt sein. Die Empfehlungen der AgNeS und die spätere StromNEV-Reform werden das System in Richtung echter, <strong>datenbasierter Dynamik</strong> lenken. Das bedeutet, dass die Preissignale immer kurzfristiger und sollen stundenscharf oder viertelstundenscharf auf die tatsächliche oder prognostizierte Netzlast reagieren. Zudem werden die Netzentgelte künftig stärker die lokale Netzsituation widerspiegeln. Ein Unternehmen in einem Ballungsgebiet mit hoher Netzlast wird andere Signale erhalten als ein Betrieb in einem ländlichen, überschussreichen EE-Gebiet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Künstliche Intelligenz als Beschleuniger</h3>



<p>Die Komplexität von Echtzeit-Preissignalen aus Netzbelastung und Börsenstrompreis sowie die Notwendigkeit, Produktionspläne damit in Einklang zu bringen, wird ohne <strong>Künstliche Intelligenz </strong>and<strong> Advanced Analytics</strong> kaum zu managen sein. KI-basierte EMS-Systeme werden unverzichtbar, um die Vorhersage der Lastverschiebung unter Berücksichtigung von Strompreisen, Netzentgelten und Produktionsanforderungen zu optimieren. Dabei übernimmt sie die automatische Verschiebung steuerbarer Lasten, ohne manuelle Eingriffe oder eine Gefährdung der Betriebssicherheit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration in das Gesamtsystem</h3>



<p>Langfristig werden dynamische Netzentgelte mit den dynamischen Stromtarifen (Arbeitspreis) und den sich entwickelnden Flexibilitätsmärkten zu einem <strong>ganzheitlichen ökonomischen Rahmenwerk</strong> verschmelzen. Ziel ist ein Energiesystem, in dem jeder Akteur – von der Wärmepumpe im Haushalt bis zur Industrieanlage – über finanzielle Anreize zur Stabilisierung des Netzes beiträgt und die Kosten für den Netzausbau minimiert werden.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet dies: Wer sich jetzt mit der notwendigen Dateninfrastruktur, den geeigneten Energiemanagementsystemen und der Flexibilisierung seiner Prozesse aufstellt, wird nicht nur von den aktuellen Einsparungen profitieren, sondern ist optimal für das Energiesystem von morgen positioniert.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamische-netzentgelte/">Dynamische Netzentgelte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Kilowattstunde (kWh) &#038; Kilowatt-Peak (kWp) kurz erklärt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/kilowattstunde-kwh-kilowatt-peak-kwp-kurz-erklaert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 17 Oct 2025 07:09:21 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=25053</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kilowattstunde (kWh) beschreibt die tatsächliche Menge an Energie, die verbraucht oder erzeugt wurde. Im Gegensatz dazu gibt Kilowatt-Peak (kWp) die maximale Nennleistung einer PV-Anlage unter Standard-Testbedingungen an. Kurz gesagt: kWp ist das Potenzial der Anlage, kWh ist das messbare Ergebnis auf der Abrechnung.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit Stromverbrauch, Energieeffizienz oder Photovoltaikanlagen beschäftigt, stößt schnell auf zwei zentrale Einheiten: <strong>Kilowattstunde (kWh)</strong> and <strong>Kilowatt-Peak (kWp)</strong>. Beide Werte spielen entscheidende Rollen. Die eine beschreibt, wie viel Energie verbraucht oder erzeugt wird, die andere, wie leistungsfähig eine Anlage ist.</p>



<p>Während die Kilowattstunde (kWh) eine gängige Größe auf jeder Stromrechnung ist, steht Kilowatt-Peak (kWp) meist im Zusammenhang mit der <strong>Leistung von Photovoltaikanlagen</strong>. Wer also verstehen will, wie viel Strom eine Solaranlage tatsächlich liefert oder was auf der eigenen Stromrechnung steht, sollte den Unterschied zwischen diesen beiden Einheiten kennen.</p>



<p>Gerade in der Planung und Bewertung von <strong>PV systems</strong> ist dieses Verständnis entscheidend: Nur wer weiß, wie viele Kilowattstunden (kWh) pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt werden, kann den <strong>Yield </strong>and the<strong> Economic efficiency</strong> richtig einschätzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Kilowattstunde (kWh)?</h2>



<p>Die Einheit <strong>Watt (W)</strong> misst die Leistung und entspricht einem Joule pro Sekunde. Eine Kilowattstunde sind demnach 1.000 Wattstunden (Wh) oder physikalisch betrachtet 3,6 Megajoule an Energie (1.000 Wh x 3.600 Sek.). Die Maßeinheit Kilowattstunde (kWh) für Energie beschreibt also, wie viel elektrische Arbeit ein Gerät verbraucht oder erzeugt, wenn es eine Leistung von 1 Kilowatt (1.000 Watt) über den Zeitraum von <strong>einer Stunde</strong> aufrechterhält. Anders gesagt: Die Kilowattstunde ist das Produkt aus Leistung und Zeit – also Watt multipliziert mit Stunden.</p>



<p><strong>Beispiele: </strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine moderne LED-Glühbirne mit 10 Watt Leistung verbraucht in 100 Stunden eine Kilowattstunde (kWh).</li>



<li>Ein Haartrockner mit 2.000 Watt Leistung verbraucht in einer halben Stunde eine Kilowattstunde (kWh).</li>



<li>Ein modernes E-Auto mit einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 Kilometer kommt mit einer Kilowattstunde (kWh) 6,6 Kilometer weit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Kilowattstunde (kWh) findet man auf jeder Stromrechnung. Sie zeigt, wie viel elektrische Energie ein Haushalt oder Betrieb innerhalb eines bestimmten Zeitraums aus dem Netz bezogen hat. Die Stromkosten werden in der Regel direkt in Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) angegeben – zum Beispiel 30 ct/kWh im Haushaltsbereich oder 10–15 ct/kWh bei industriellen Abnehmern.</p>



<p>Auch bei Photovoltaikanlagen spielt die Kilowattstunde eine zentrale Rolle. Sie beschreibt nämlich, wie viel Solarstrom die Anlage tatsächlich erzeugt und ins Netz einspeist oder der Betreiber selbst verbraucht. Je mehr Kilowattstunden (kWh) eine PV-Anlage im Verhältnis zu ihrer installierten Leistung liefert, desto effizienter arbeitet sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Kilowatt-Peak (kWp)?</h2>



<p>Die Einheit Kilowatt-Peak (kWp) beschreibt die <strong>maximale Leistung</strong> einer Photovoltaikanlage unter standardisierten Testbedingungen (STC – Standard Test Conditions). Sie gibt also an, wie viel elektrische Leistung eine PV-Anlage unter optimalen Bedingungen – also bei voller Sonneneinstrahlung, 25 °C Zelltemperatur und senkrechtem Lichteinfall – liefern kann.</p>



<p>Man kann sich Kilowatt-Peak (kWp) als die <strong>Rated power</strong> der Anlage vorstellen. Sie wird verwendet, um verschiedene Solarmodule oder Anlagen miteinander zu vergleichen, unabhängig von Standort oder Wetterbedingungen. Dabei ist die Herstellerangabe „Watt Peak“ (Wp) allerdings genau genommen keine normgerechte Bezeichnung für die Leistung von Solarmodulen. Mehr dazu in unserem Beitrag „<a href="https://cubeconcepts.de/en/rated-power-and-watt-peak-for-solar-modules/">Nennleistung &amp; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</a>“.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<p>Eine Photovoltaikanlage mit 500 kWp kann bei idealer Sonneneinstrahlung eine maximale elektrische Leistung von 500 Kilowatt pro Stunde erzeugen. Bei 24 Stunden Sonnenschein und 365 Tagen unter idealen Bedingungen käme so theoretisch ein Jahresertrag von rd. 4,4 MWh zusammen. Realistisch betrachtet, erzeugt solch eine PV-Anlage in Deutschland durchschnittlich etwa 450.000 bis 530.000 kWh jährlich. Dabei hängt die tatsächliche Stromproduktion von weiteren Faktoren ab, wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Sonneneinstrahlung am Standort,</li>



<li>der Ausrichtung und Neigung der Module,</li>



<li>der Temperatur,</li>



<li>und eventuellen Verschattungen ab.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis schwankt die tatsächliche Leistung also ständig. Als Faustregel gilt in Deutschland: 1 kWp installierter PV-Leistung je nach Standort und Ausrichtung etwa 900 bis 1.100 kWh Strom pro Jahr. Insgesamt dient die Angabe in <strong>kWp</strong> dazu, die <strong>Anlagenleistung, <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">Ertragsprognosen</a> </strong>and <strong>Investment costs</strong> vergleichbar zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Unterschied zwischen kWh &amp; kWp</h2>



<p>Die Begriffe Kilowattstunde (kWh) und Kilowatt-Peak (kWp) werden oft verwechselt, bezeichnen aber grundverschiedene Dinge. Während die kWh eine Energiemenge beschreibt, steht die kWp für eine Leistungsangabe – also dafür, wie stark eine Anlage unter optimalen Bedingungen arbeiten kann.</p>



<p>Kurzbeschreibung:</p>



<p>kWh = Strommenge, die verbraucht oder erzeugt wird</p>



<p>kWp = Leistungsfähigkeit einer Photovoltaikanlage</p>



<p>Oder anders beschrieben: kWh ist eine Energieeinheit und kWp eine Leistungsangabe. Ein praktischer Zusammenhang zwischen beiden Größen ergibt sich, wenn man wissen möchte, wie viel Energie (kWh) eine Anlage mit bestimmter Leistung (kWp) im Jahr erzeugt. Das Verhältnis zwischen erzeugter Energie und installierter Leistung nennt man oft <strong>spezifischen Ertrag</strong> – also wie viele kWh pro installiertem kWp und Jahr erzeugt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">kWh/kWp zur Wirtschaftlichkeitsberechnung einer PV-Anlage</h2>



<p>Die Kennzahlen kWh und kWp sind nicht nur technische Größen – sie sind auch entscheidend, wenn es um die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage geht. Dabei ist der Zusammenhang einfach erklärt. Je mehr Kilowattstunden (kWh) eine Anlage pro installiertem Kilowatt-Peak (kWp) erzeugt, desto höher ist ihr spezifischer Ertrag – und desto rentabler arbeitet sie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ertrag und Standortbedingungen</h3>



<p>Der jährliche Stromertrag einer PV-Anlage hängt stark von <strong>Sonneneinstrahlung, Ausrichtung und Modulqualität</strong> ab.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>In Süddeutschland können 1 kWp installierte Leistung etwa <strong>1.100 kWh pro Jahr</strong> liefern.</li>



<li>In Norddeutschland liegt der Wert eher bei <strong>900 – 1.000 kWh pro Jahr</strong>.<br>Diese Werte geben einen guten Anhaltspunkt für die <strong>Earnings forecast</strong> und die zu erwartende <strong>Amortisationszeit</strong>.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Bedeutung für Eigenverbrauch und Stromkosten</h3>



<p>Wer den erzeugten Solarstrom selbst nutzt, spart genau die Stromkosten pro kWh, die sonst an den Energieversorger gezahlt würden. Je höher also der Eigenverbrauchsanteil, desto größer der wirtschaftliche Vorteil. Wenn eine gewerbliche <strong>1-MWp-PV-Anlage</strong> beispielsweise <strong>900.000 kWh</strong> erzeugt und davon <strong>80%</strong> selbst genutzt werden, reduzieren sich die Stromkosten für das Unternehmen um das Äquivalent von 720.000 kWh. Dies entspricht bei einem Strompreis von 18 ct/kWh einer jährlichen Ersparnis von <strong>129.600 Euro</strong>. Dabei sind Einspeisevergütung und die CO₂-Abgaben noch nicht einmal eingerechnet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kennzahl für Effizienz: kWh/kWp</h3>



<p>Die Relation kWh/kWp ist eine einfache, aber aussagekräftige Kennzahl. Sie zeigt, wie viele Kilowattstunden Strom eine Anlage pro installiertem Kilowatt-Peak erzeugt. Ein hoher kWh/kWp-Wert steht für eine effiziente Anlage mit optimaler Ausrichtung und geringer technischer Verlustleistung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Bewertung</h3>



<p>Bei der Projektplanung oder im Contracting einer PV-Anlage wird der Zusammenhang der beiden Kennzahlen bereits immer im Vorfeld ausgewertet. Dies hilft bei der Bewertung der Investition, die Amortisationszeit präzise zu berechnen und die Betriebs- und Wartungskosten zu kalkulieren. So werden aus den technischen Größen kWh und kWp ein zentrales Wirtschaftlichkeitskriterium für jedes PV-Projekt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Summary</h2>



<p>Die Einheiten Kilowattstunde (kWh) und Kilowatt-Peak (kWp) gehören zu den wichtigsten Begriffen, wenn es um Stromverbrauch und Photovoltaik geht. Während die Kilowattstunde (kWh) angibt, wie viel Energie tatsächlich verbraucht oder erzeugt wird, beschreibt Kilowatt-Peak (kWp), wie leistungsfähig eine PV-Anlage unter optimalen Bedingungen ist. Wer also den Ertrag oder die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage bewerten möchte, sollte beide Werte im Blick behalten. Denn nur im Zusammenspiel zeigen sie, wie effizient eine Anlage arbeitet und wie schnell sich die Investition rechnet.</p>



<p><strong>Merksatz:</strong></p>



<p>kWh misst den Energieertrag oder Verbrauch –<br>kWp beschreibt die installierte Leistung der PV-Anlage.</p>



<p>Ein gutes Verhältnis von <strong>kWh pro kWp</strong> steht für eine hohe Effizienz, optimale Ausrichtung und maximale Wirtschaftlichkeit – die Grundlage für nachhaltige und rentable Solarstromerzeugung.</p>



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		<item>
		<title>SAIDI Value 2024: Security of Supply in Germany Remains High</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/saidi-wert-2024-versorgungssicherheit-in-deutschland-weiter-hoch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Oct 2025 06:08:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24747</guid>

					<description><![CDATA[<p>This remains a key locational advantage for German industry. The low SAIDI value demonstrates that decentralized feeding and grid stability can go hand in hand – a success that will be further secured in the future through digital grid monitoring and intelligent storage technologies.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-wert-2024-versorgungssicherheit-in-deutschland-weiter-hoch/">SAIDI-Wert 2024: Versorgungssicherheit in Deutschland weiter hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Federal Network Agency has published the current <strong>SAIDI value </strong>(System Average Interruption Duration Index) für das <strong>Year 2024</strong> veröffentlicht. Demnach lag die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung je angeschlossenem Letztverbraucher bei nur<strong> 11,7 Minuten</strong> – nach 12,8 Minuten im Jahr 2023. Damit verbessert sich die Versorgungssicherheit im deutschen Stromnetz und bleibt auf einem weltweit herausragenden Niveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der SAIDI-Wert als Indikator für Versorgungssicherheit</h2>



<p>Der SAIDI-Wert misst die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen pro Verbraucher in Minuten pro Jahr. Grundlage ist § 52 EnWG, wonach alle Netzbetreiber ungeplante Versorgungsunterbrechungen von mehr als drei Minuten melden müssen. Die Bundesnetzagentur wertet diese Daten jährlich aus und veröffentlicht sie als Indikator für die Versorgungsqualität.</p>



<p>Für 2024 entfielen <strong>9,2 Minuten </strong>auf die<strong> Mittelspannungsebene</strong> and <strong>2,4 Minuten </strong>auf die<strong> Niederspannungsebene</strong>. Die Zahl der gemeldeten Störungen stieg zwar leicht auf rund <strong>164.600 Fälle</strong>, diese konnten jedoch im Durchschnitt schneller behoben werden als im Vorjahr. Insgesamt zeigt sich so eine effiziente Betriebsführung und hohe technische Resilienz im Netzbetrieb trotz der nach wie vor hohen Integration von EE-Anlagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Deutschlands Werte top in Europa</h2>



<p>Im internationalen Vergleich bestätigt sich erneut: <strong>Das deutsche Stromnetz gehört zu den stabilsten in Europa.</strong> Nur die Schweiz verzeichnet mit <strong>10 Minuten</strong> eine noch geringere durchschnittliche Ausfalldauer. Mit 11,7 Minuten liegt Deutschland an Platz Zwei vor anderen europäischen Ländern, die ihre SAIDI-Werte jährlich erheben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="536" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-1024x536.jpg" alt="" class="wp-image-24750" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-1024x536.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-300x157.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-768x402.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/10/SAIDI-2024.jpg 1437w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Damit liegt die <strong>Security of supply </strong>in Germany<strong> fast zwanzigmal höher</strong> als in einigen osteuropäischen Ländern. Auch im weltweiten Vergleich – etwa mit den USA (ca. 70–80 Minuten) oder Australien (60 Minuten) – bleibt das deutsche Stromnetz überdurchschnittlich stabil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Netzstabilität trotz wachsender Belastung</h2>



<p>Die Energiewende stellt das Stromnetz vor immer neue Anforderungen. Dezentrale Einspeisung, volatile Erzeugung und steigende Lastspitzen fordern eine hohe Flexibilität im Netzbetrieb. Dennoch zeigt der aktuelle SAIDI-Wert, dass die Integration erneuerbarer Energien bisher keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit hat. Laut Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, seien „keine negativen Tendenzen bezüglich Langzeitunterbrechungen zu erkennen“. Der aktuelle Wert liege zudem unter dem <strong>Zehnjahresmittel von 12,7 Minuten</strong> – ein deutliches Zeichen für robuste Netzstrukturen und funktionierende Betriebsprozesse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Versorgungssicherheit als Standortfaktor</h2>



<p>Eine verlässliche Stromversorgung ist nicht nur für Privathaushalte, sondern insbesondere für Industrie und Gewerbe von zentraler Bedeutung. Der erneut niedrige SAIDI-Wert sendet ein <strong>positives Signal für die Wirtschaft</strong> und bestätigt Deutschland als Standort mit <strong>hoher Netzqualität </strong>and<strong> Betriebssicherheit</strong>. Mit fortschreitendem Netzausbau, digitaler Netzüberwachung und dem Einsatz intelligenter Speichertechnologien lässt sich diese Stabilität auch bei weiter wachsendem Anteil erneuerbarer Energien erhalten.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-wert-2024-versorgungssicherheit-in-deutschland-weiter-hoch/">SAIDI-Wert 2024: Versorgungssicherheit in Deutschland weiter hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>BESS: Der logische Gewinner der Energiedebatte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bess-der-logische-gewinner-der-energiedebatte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 13 Oct 2025 09:05:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Kapazitätsmarkt oder Absicherungspflicht: Batteriespeicher sind das Rückgrat der Energiewende. Sie machen Betriebe unabhängig von volatilen Börsenpreisen und wandeln Lastmanagement in einen messbaren Wettbewerbsvorteil um.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bess-der-logische-gewinner-der-energiedebatte/">BESS: Der logische Gewinner der Energiedebatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während die <strong>Energiedebatte</strong> in Deutschland über die Kosten von Kapazitätsmärten und Absicherungspflichten zwischen Politik und Experten entbrannt ist, steht längst fest: Batteriespeichersysteme <strong>(BESS)</strong> gehören <strong>in jedem Szenario</strong> zu den <strong>großen Gewinnern</strong>. Denn egal, welches <a href="https://cubeconcepts.de/en/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/">Strommarktdesign</a> eingeführt wird oder Unternehmen künftig selbst gesicherte Leistung nachweisen müssen – <strong>Flexibility </strong>wird zur neuen Währung im Energiesystem<strong>.</strong> Und genau diese Flexibilität liefern moderne Batteriespeicher: Sie gleichen Schwankungen aus, stabilisieren Netze und stellen gesicherte Leistung bereit – in Sekundenbruchteilen und vollkommen emissionsfrei.</p>



<p>Damit werden Batteriespeichersysteme (<a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/BESS-fuer-Energiesysteme-scaled.jpg">BESS</a>) für Unternehmen zu einer der sichersten energiepolitischen Wetten der kommenden Dekaden. Betreiber schützen sich vor steigenden Beschaffungskosten, positionieren sich strategisch bei Reformen im Marktmodell, steigern ihre Versorgungssicherheit und schützen sich vor wachsenden regulatorischen Anforderungen. Für Unternehmen, die frühzeitig in Speicherlösungen investieren, bedeutet das nicht nur Risikominimierung – sondern einen klaren Wettbewerbsvorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Energy-Only-Markt zum neuen Optimum: Flexibilität</h2>



<p>Stand bisher eine eigene günstige Stromerzeugung im Vordergrund des <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarktes</a> und der Energiedebatte, verschiebt sich mit dem rasanten Ausbau erneuerbarer Energien der Fokus. Jetzt zählt es, den Strom zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen. In einem System, das zunehmend von Sonne und Wind abhängt, wird Flexibilität zum <strong>entscheidenden Faktor</strong>. Unternehmen, Netzbetreiber und Energieversorger müssen jederzeit auf Schwankungen reagieren können – nicht nur um Netze stabil zu halten, sondern auch, um wirtschaftlich zu bleiben. <strong>Leistung statt Energie</strong> lautet die neue Devise: Wer Stromverfügbarkeit garantieren kann, gewinnt.</p>



<p>Die einfachste Lösung für mehr Flexibilität sind BESS, deren Preise in den letzten zwei Jahren gesunken sind. Sie reagieren schneller als jedes andere System auf Netzsignale, gleichen Lastspitzen aus und übernehmen Regelenergieaufgaben, die bislang klassischen Kraftwerken vorbehalten waren. Durch diese Fähigkeit, sowohl Energie zu speichern als auch kurzfristig Leistung bereitzustellen, werden BESS zur <strong>zentralen Flexibilitätsressource</strong> in <strong>jedem denkbaren Strommarktdesign</strong>.</p>



<p>Damit verändern sie auch die strategische Perspektive für Unternehmen: Während klassische Stromabnahmeverträge (PPAs) vor allem auf Preisstabilität zielen, eröffnen Speicher neue Erlöspfade – etwa durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/peak-shaving-load-shifting/">Peak shaving</a>, Netzentgeltreduktion oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>. Flexibilität wird so vom technischen Nebenprodukt zum <strong>strategischen Wirtschaftsfaktor</strong>, der über Wettbewerbsvorteile entscheidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS im Kontext der Energiedebatte</h2>



<p>Egal ob Deutschland künftig auf einen zentralen Kapazitätsmarkt, eine Absicherungspflicht oder hybride Mischformen setzt: Speichertechnologien sind in jedem Modell ein zentrales Element.</p>



<p>Im <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a>-Modell</strong> generieren Batterien zusätzliche Erlöse durch Vergütung der Vorhaltung von Leistung. Betreiber erhalten Zahlungen für ihre Bereitstellungssicherheit – ein attraktives Geschäftsmodell insbesondere für große Speicher in Industrieparks oder Quartiersprojekten.</p>



<p>Im Modell der <strong>Absicherungspflicht</strong> hingegen entsteht der wirtschaftliche Anreiz dezentral und marktnah. Unternehmen können ihre Speicher flexibel einsetzen, um ihre eigene Versorgungspflicht abzudecken oder sie an Dritte zu verkaufen – etwa an Energieversorger, die vertraglich gesicherte Leistung nachweisen müssen. Das stellt BESS-Betreiber auf eine Ebene mit Gaskraftwerken oder KWK-Anlagen, jedoch mit dem Vorteil emissionsfreier und hochdynamischer Reaktionsfähigkeit.</p>



<p>Hybride Modelle, die aktuell im Fokus der Politik stehen, kombinieren beide Prinzipien. Sie belohnen jene Akteure, die Effizienz, Flexibilität und Versorgungssicherheit zugleich bieten – ein ideales Umfeld für leistungsstarke Batteriespeicher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlicher Nutzen von BESS für Unternehmen</h2>



<p>Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe, die auf BESS setzen, profitieren gleich mehrfach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kostenstabilität:&nbsp;Durch Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) lassen sich Netzentgelte reduzieren.</li>



<li>Erlöspotenziale:&nbsp;Einnahmen aus Regelenergie- oder Flexibilitätsmärkten ergänzen das Kerngeschäft.</li>



<li>Risikominimierung:&nbsp;Eigene Flexibilitätskapazitäten schützen vor Preisausschlägen.</li>



<li>Nachhaltigkeit:&nbsp;Batteriespeicher fördern Klimaziele und ESG-Konformität.</li>



<li>Investitionsvorteil:&nbsp;Speicher erhöhen den Standortwert in einer CO₂-bepreisten Wirtschaft.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Mit Blick auf steigende CO₂-Preise und volatile Märkte wird die Kombination aus Eigenversorgung, Flexibilität und Marktteilnahme zum strategischen Differenzierungsfaktor. Unternehmen, die Batteriespeicher heute integrieren, werden morgen aktiv Mitgestalter des Strommarktes sein – nicht bloß Preisnehmer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rahmenbedingungen: EU-Vorgaben &amp; Sicherheit durch BESS</h2>



<p>Die EU-Strommarktrichtlinie (Art. 18a) verpflichtet ab 2027 alle Mitgliedstaaten, Maßnahmen zur „Absicherungspflicht“ einzuführen. Damit wird Flexibilität nicht mehr optional, sondern systemisch erforderlich.</p>



<p>Speicher gelten als „Key Enabler“ dieser Richtlinie, weil sie kurzfristige Verfügbarkeiten gewährleisten und dabei ohne fossile Emissionen arbeiten. Die Bundesnetzagentur arbeitet an Szenarien, wie BESS künftig in&nbsp;Versorgungssicherheitsreserven (VSR)&nbsp;und&nbsp;Kapazitätsmechanismen&nbsp;eingebunden werden können. Den ersten Vorstoß dazu hat sie bereits im Rahmen der „Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (<a href="https://cubeconcepts.de/en/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/">MiSpeL</a>) vorgelegt. </p>



<p>Für Projektentwickler und Investoren bedeutet das:&nbsp;Energieprojekte mit integriertem Speicheranteil&nbsp;werden künftig regulatorisch bevorzugt – sowohl bei der Netzanschlusspriorität als auch bei der Marktzulassung für Flexibilitätsmärkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategische Unabhängigkeit für Unternehmen in der Energiedebatte</h2>



<p>Für Unternehmen eröffnet der Wandel des Strommarktes enorme Chancen. Batteriespeicher sind längst mehr als eine technische Ergänzung. Sie sind ein strategisches Asset und sichern in Kombination mit EE-Anlagen die künftige Energieversorgung eines Unternehmens. Wer heute in BESS investiert oder im Contracting-Modell nutzt, schützt sich vor steigenden Strompreisen und schafft neue Erlösquellen.  </p>



<p>Wirtschaftliche Mehrwerte entstehen auf mehreren Ebenen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenverbrauch &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>: Reduzierung von Lastspitzen und Netzentgelten durch intelligente <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>.</li>



<li>Regelenergie &amp; Kapazitätsmärkte: Zusatzerlöse durch Bereitstellung gesicherter Leistung und Teilnahme an Systemdienstleistungsmärkten.</li>



<li>Absicherungspflicht &amp; Leistungszertifikate: Handel mit Flexibilitäten als neues Geschäftsmodell – insbesondere für Unternehmen mit Onsite-Speichern.</li>



<li>Stromkostenoptimierung &amp; Unabhängigkeit: Integration in PV-Konzepte und dynamische Stromtarife ermöglicht planbare Energiekosten über Jahre hinweg.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Kombination mit Photovoltaik, Wärmepumpen oder Lastmanagement wird der Speicher zur Schaltzentrale moderner Energiekonzepte. Er verbindet Wirtschaftlichkeit mit Klimazielen und schafft eine neue Form der unternehmerischen Souveränität: Die Kontrolle über Energieverfügbarkeit, Kosten und Versorgungssicherheit.</p>



<p>Unternehmen, die diesen Schritt heute gehen, positionieren sich optimal – sowohl gegenüber künftigen regulatorischen Anforderungen als auch im Wettbewerb um stabile und nachhaltige Energiepreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die Zukunft gehört den Speichern</h2>



<p>Unabhängig davon, welches Strommarktdesign sich politisch durchsetzt – ob Kapazitätsmarkt, Absicherungspflicht oder ein hybrides Modell – Batteriespeicher sind das Rückgrat der neuen Energiewelt. Sie liefern die Flexibilität, die Versorgungssicherheit, und die Wirtschaftlichkeit, die das Energiesystem der Zukunft verlangt.</p>



<p>Für Industrie, Gewerbe und Projektentwickler bedeutet das: Speicher sind keine Option mehr, sondern eine Voraussetzung, um die Chancen des Energiemarkts aktiv zu nutzen. Sie gleichen nicht nur Schwankungen aus, sondern machen erneuerbare Energien planbar und marktfähig.</p>



<p>In einer Zeit, in der Energie zunehmend zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor wird, sind BESS die sicherste energiepolitische Wette der kommenden Dekade. Sie verbinden Klimaschutz mit Wirtschaftlichkeit und sind der Schlüssel zu einem stabilen, flexiblen und zukunftsfähigen Stromsystem – für Unternehmen, die heute schon an morgen denken.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bess-der-logische-gewinner-der-energiedebatte/">BESS: Der logische Gewinner der Energiedebatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zerreißprobe Strommarktdesign: Der 435 Milliarden Euro Streit</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 10 Oct 2025 05:36:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24726</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zentraler Kapazitätsmarkt vs. Absicherungspflicht: Ersterer droht die Strompreise durch Fixkosten massiv zu belasten. Das Modell der Absicherungspflicht hingegen nutzt den Wettbewerb und macht Unternehmen mit eigenen Speichern zu Anbietern von Versorgungssicherheit statt zu reinen Preisnehmern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/">Zerreißprobe Strommarktdesign: Der 435 Milliarden Euro Streit</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine heiße Diskussion unter Energieexperten zeichnet sich nach der Veröffentlichung des <a href="https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringberichtes</a> durch Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche ab. Thema: Das künftige <strong>Strommarktdesign</strong>. Der bisher in Deutschland vorherrschende <strong>Energy-Only-Markt (EOM)</strong> soll sich wandeln. Dabei erfolgt die Preisbildung im Großhandelsmarkt durch das Merit-Order-Prinzip. Die günstigsten Kraftwerke (meist EE-Kraftwerke) werden zuerst eingesetzt und den Marktpreis bestimmt das teuerste geforderte Kraftwerk. Dieses Modell ist in den meisten EU-Ländern vorherrschend, obwohl es bei der Integration der zunehmenden Anzahl von EE-Kraftwerken an seine Grenzen stößt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bis zu 435 Milliarden Euro Mehrbelastung</h2>



<p>Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, plant das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) nun mit zusätzlichen Gaskraftwerken. Diese sollen durch neue Kapazitätsmechanismen am <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> finanziert werden. Ein zentraler <a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a> mit einem Aufschlag von gerade einmal <strong>2 Cent/kWh</strong> für den Endverbraucher solle hierzu bereits ausreichen, so die Bundeswirtschaftsministerin. Der Bundesverband Neue Energiewirtschaft (BNE) schlägt jedoch jetzt Alarm. Er rechnet mit einer <strong>Mehrbelastung</strong> from <strong>bis zu 435 Milliarden</strong> <strong>Euro</strong> über 20 Jahre für Verbraucher und Industrie und warnt vor Fehlanreizen. Eine bessere Alternative sei die sog. <strong>Absicherungspflicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Strommarktdesign eignet sich für Deutschland?</h2>



<p>Die hohen Kosten für einen zentralen Kapazitätsmarkt, die nun im Raum stehen, befeuern den aktuellen Diskurs zum künftigen Strommarktdesign noch zusätzlich. Dabei liegen die verschiedenen Alternativmodelle zu einem EOM schon lange vor und werden bereits seit längerer Zeit in Fachkreisen diskutiert. Wie so oft, scheint eine Kombination aus Absicherungspflicht und Kapazitätsmarkt mit intelligenten Maßnahmen die Lösung für ein künftiges Strommarktdesign Deutschlands zu sein. Grund genug, um die Ansätze mit ihren Vor- und Nachteilen einmal genauer zu betrachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reservenbildung als Schlüssel zur Energiewende</h2>



<p>Sowohl die Absicherungspflicht sowie ein Kapazitätsmarkt sollen die volatile Stromerzeugung der EE-Quellen abfedern und die Stromversorgung während einer <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dark doldrums</a> sichern. Dabei unterscheidet sich bereits die Definition dieser Reserve in beiden Strommarktdesigns.</p>



<p>One <strong>Kapazitätsreserve</strong> (KapRes), wie sie das Kapazitätsmarktmodell vorsieht, ist eine <strong>vom Strommarkt getrennte</strong> strategische Reserve. Sie soll die Stromversorgung in sehr seltenen, außergewöhnlichen und nicht vorhersehbaren Situationen sichern, wenn der normale Strommarkt die Nachfrage nicht decken kann. Kraftwerke in dieser Reserve werden außerhalb des Energiemarktes vorgehalten und kommen nur in definierten Ausnahmesituationen zum Einsatz, die von der Bundesnetzagentur (BNetzA) festgelegt werden. Sie erhalten eine jährliche Vergütung für die reine Vorhaltung der Kapazität.</p>



<p>The <strong>Versorgungssicherheitsreserve</strong> (VSR) gemäß dem Absicherungspflicht-Modell ist <strong>aktiver Marktteilnehmer</strong>. Im Gegensatz zu einem zentralen Kapazitätsmarkt soll sie den Strommarkt weniger verzerren und Investitionen in Flexibilitätstechnologien (wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> oder Lastmanagement/flexible Nachfrage) stärker fördern. Dazu wird die Reserve nur bei hohen Strommarktpreisen aktiviert und glättet auf diese Weise die Preisspitzen. Sie ist schneller und flexibler und deckelt die Preise weniger stark.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kapazitätsmarkt-Elemente im Strommarktdesign</h2>



<p>In Kapazitätsmärkten erhalten Betreiber von Kraftwerken oder Speichern nicht nur eine Vergütung für den tatsächlich erzeugten Strom, sondern zusätzlich eine Zahlung für die bloße Bereitstellung gesicherter Leistung. Ziel ist es, Investitionen in Reservekapazitäten zu ermöglichen und Engpässe im Stromnetz zu vermeiden. Je nach Ausgestaltung kann ein Kapazitätsmarkt <strong>zentral </strong>or <strong>dezentral </strong>organisiert sein. In einem zentralen Modell – wie es aktuell diskutiert wird – schreibt eine zentrale Behörde regelmäßig benötigte Kapazitäten aus. Betreiber bieten ihre Leistungen an und der Zuschlag erfolgt nach Kosten.</p>



<p>Kritiker sehen darin jedoch erhebliche Nachteile. Zum einen drohen Fehlanreize, wenn auch <strong>unrentable</strong> or <strong>klimaschädliche Anlagen</strong> künstlich am Markt gehalten werden. Zum anderen entsteht durch die zusätzlichen Kapazitätszahlungen ein <strong>erheblicher Kostenblock</strong>, der über Netzentgelte oder Strompreise auf alle Verbraucher und die Industrie umgelegt wird. Mehrere Studien zeigen, dass dies – je nach Modell – zu erheblichen Mehrbelastungen führen kann.</p>



<p>Befürworter argumentieren hingegen, dass nur ein expliziter Kapazitätsmechanismus langfristig Versorgungssicherheit garantiert, insbesondere wenn ältere Kraftwerke stillgelegt und wetterabhängige Energien weiter ausgebaut werden. Internationale Beispiele – etwa aus Frankreich oder Großbritannien – zeigen, dass Kapazitätsmärkte Versorgungslücken vorbeugen können, allerdings um den Preis einer <strong>höheren Marktkomplexität</strong> and <strong>administrativen Steuerung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Absicherungspflicht als Alternative</h2>



<p>Das Grundprinzip dieses Strommarktdesigns lautet: Wer Strom anbietet, muss sicherstellen, dass dieser auch dann verfügbar ist, wenn Sonne und Wind nicht ausreichen. Anbieter müssen also garantieren, dass jedem gelieferten MWh rechnerisch bereits eine tatsächliche Erzeugungskapazität mit einem festen Vertrag zugeordnet ist – und zwar weit im Voraus und für jede Viertelstunde des Jahres, bevor sie Strom überhaupt handeln können. Der Anreiz zur Beschaffung von gesicherter Leistung entsteht somit <strong>dezentral</strong> through the <strong>Marktteilnehmer</strong> selbst – nicht durch staatliche Ausschreibungen. Fehlende Absicherung oder Nichterfüllung der Verpflichtungen würde mit Ausgleichszahlungen oder Sanktionen belegt, was die Akteure zu einer realistischen Bewertung ihrer Versorgungssicherheit zwingt.</p>



<p>Viele Experten bevorzugen die Aspekte, die eine Absicherungspflicht mit sich bringt. Sie sehen darin einen effizienteren Weg, Versorgungssicherheit zu gewährleisten. <strong>Ohne hohe Fixkosten</strong> für Reservekapazitäten bleibt der <strong>Competition</strong> zwischen unterschiedlichen Technologien bestehen – von flexiblen Gaskraftwerken über Batteriegroßspeicher bis hin zu Lastmanagement-Systemen in der Industrie. Dies fördert gezielte, effiziente und innovative Investitionen ohne planwirtschaftliche Mengen- oder Technologievorgaben.</p>



<p>Gleichzeitig belohnt die Absicherungspflicht <strong>Flexibility</strong> und belebt den Markt für <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a>. Speicherbetreiber, Anbieter von Demand-Side-Management oder Betreiber regelbarer KWK-Anlagen können ihre Kapazitäten an Energieversorger veräußern, die ihren Verpflichtungen nachkommen müssen.</p>



<p>Insgesamt ist der Bürokratieaufwand überschaubar, es entstehen keine fixen Kosten und Innovationen werden gefördert. Etwaige Subventionen, die gegen das EU-Recht verstoßen könnten, werden zudem umgangen. Im Gegenteil: Die Absicherungspflicht („Hedging Obligation“) ist in der aktuellen Strombinnenmarktrichtlinie der EU (Art. 18a, 2024) als Pflicht für die Mitgliedstaaten angelegt und muss bis spätestens 2027 konkret umgesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hybride Ansätze und mögliche Kombinationen</h2>



<p>In der aktuellen Diskussion zum Strommarktdesign zeigt sich zunehmend, dass Kapazitätsmarkt-Elemente in Deutschland zu hohen Kosten und geringer Markttransparenz führen werden. Daher gewinnen <strong>hybride Modelle</strong> an Bedeutung. Sie kombinieren Elemente beider Ansätze, um Versorgungssicherheit, Kosteneffizienz und Klimaziele in Einklang zu bringen.</p>



<p>Gezielte <strong>regionale Kapazitätsmechanismen</strong> für Gebiete mit Netzengpässen könnten neue Gaskraftwerke, Speicher oder flexible Verbraucher dort fördern, wo sie systemisch am meisten bewirken. Auch zeitlich begrenzte Kapazitätsauktionen – etwa zur Überbrückung von Phasen mit geringer Versorgungssicherheit – sind als Übergangslösung durchaus denkbar. Elemente der Absicherungspflicht sind aber in einem zukunftsfähigen Strommarktdesign unverzichtbar.</p>



<p>Entscheidend für den Erfolg eines hybriden Modells ist die Einbindung von Flexibilitätsoptionen. Moderne Batteriespeicher, Wärmespeicher und flexible industrielle Lasten können kurzfristig auf Marktpreise reagieren und Systemdienlichkeit erbringen. Werden sie in Absicherungspflicht berücksichtigt, sinkt der Bedarf an teuren <strong>Reservekraftwerken</strong> erheblich.</p>



<p>Damit rückt auch die Rolle der Industrie stärker in den Fokus: Unternehmen, die über steuerbare Lasten, Speicher oder Eigenstromerzeugung verfügen, könnten künftig nicht nur Stromverbraucher, sondern auch Anbieter von Versorgungssicherheit werden. Das Strommarktdesign der Zukunft muss diese Potenziale berücksichtigen und marktorientierte Rahmenbedingungen schaffen, die Innovation und Wettbewerb fördern – statt sie durch starre Strukturen zu bremsen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen des Strommarktdesigns auf Industrie &amp; Energieprojekte</h2>



<p>Die Diskussionen zum künftigen Strommarktdesign bleibt nicht auf politischer oder systemischer Ebene stehen – sie betrifft unmittelbar die Industrie, Energieversorger und Projektentwickler. Für Unternehmen, die bisher nicht in Eigenversorgung oder Speicherlösungen investieren, wird die Ausgestaltung des künftigen Strommarktdesigns <strong>erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen</strong> haben.</p>



<p>Ein zentraler Kapazitätsmarkt, wie von Katharina Reiche vorgeschlagen, erhöht die Strompreise pauschal für alle Verbraucher. Gerade für energieintensive Betriebe bedeutet das <strong>steigende Beschaffungskosten</strong> und damit <strong>sinkende Wettbewerbsfähigkeit</strong>. Genau dies sollte eigentlich vermieden werden. Unternehmen mit eigener gesicherter Leistung – etwa durch KWK-Anlagen oder Speichern &#8211; können diesem Szenario gelassener entgegen schauen.</p>



<p>Im Gegensatz dazu entstehen bei einer Absicherungspflicht neue Rollen und Chancen für Marktteilnehmer, die bisher kaum erschlossen sind. Unternehmen, die bereits flexible Anlagen oder Speichersysteme nutzen, können aktiv am Stromhandel teilnehmen, Regelenergie vermarkten oder netzdienliche Dienste anbieten. Der Marktmechanismus belohnt dabei Innovationen und neue Technologien gleichermaßen.</p>



<p>Für Projektentwickler und Investoren ergeben sich neue Anforderungen an die Planung: Künftig dürfte die Bewertung von Projekten nicht mehr allein auf die Stromproduktion, sondern auch auf den Beitrag zur Versorgungssicherheit abzielen. Anlagen, die flexibel, steuerbar und netzdienlich agieren können, gewinnen an Wert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &#8211; Die Weichen für das Strommarktdesign müssen jetzt gestellt werden</h2>



<p>Die Debatte um das künftige Strommarktdesign zeigt, dass es keine einfache Antwort auf die Frage nach Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz gibt. Während zentrale Kapazitätsmärkte auf planbare Reservekraftwerke setzen, drohen hohe Fixkosten, Fehlanreize und steigende Strompreise. Die Absicherungspflicht hingegen fördert marktorientierte Investitionen in Flexibilitätstechnologien, vermeidet unnötige Bürokratie und ist bereits europarechtlich verankert. Hybride Modelle bieten die Chance, beide Ansätze gezielt zu kombinieren und regionale sowie technologische Besonderheiten zu berücksichtigen. Entscheidend wird sein, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Innovation, Wettbewerb und Systemstabilität gleichermaßen stärken – denn nur so kann Deutschland ein zukunftsfähiges, klimafreundliches und bezahlbares Strommarktdesign etablieren.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/zerreissprobe-strommarktdesign-der-435-milliarden-euro-streit/">Zerreißprobe Strommarktdesign: Der 435 Milliarden Euro Streit</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Comparison of electricity price forecasts</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/strompreisprognosen-im-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 08 Oct 2025 14:49:33 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24716</guid>

					<description><![CDATA[<p>The electricity market will remain extremely volatile until 2030, with price ranges between 50 and €250/MWh. Companies are best protected against this uncertainty through self-supply and battery storage, enabling them to profit from favorable generation periods and avoid expensive peaks.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/strompreisprognosen-im-vergleich/">Strompreisprognosen im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Grundlegend für die aktuellen <strong>Strompreisprognosen</strong> ist die Studie „New Energy Outlook 2025“ von BloombergNEF aus April 2025. Sie gilt auch in Expertenkreisen als eines der umfassendsten Modelle. Basierend darauf sind im Laufe des Jahres 2025 neue Veröffentlichungen entstanden, die zusätzlich internationale Commodity- und Marktentwicklungen aufnehmen. Die neuesten Preisdaten, Akzentverschiebungen bei Annahmen sowie die jüngsten politischen Maßnahmen berücksichtigt ein Update der BloombergNEF Studie mit weiteren Quellen, die der „Focus“ Anfang Oktober 2025 veröffentlichte. Alle betrachten dabei einen Zeitraum bis mindestens 2035 und wagen Prognosen zum <strong>reinen Börsenstrompreis</strong> unabhängig von <strong>Stromsteuern</strong>, <strong>Netzentgelten</strong> or <strong>sonstigen Zulagen</strong>.</p>



<p>Nach sämtlichen Strompreisprognosen steht Deutschland vor einer <strong>Phase stark schwankender Großhandelspreise</strong> – zunächst deuten sich Entlastungen bis 2035 an und anschließend rechnen sie mit einem <strong>erneuten Anstieg</strong>. Sofern die Regulatorik intelligente Rahmen setzt, den Ausbau der Erneuerbaren weiter fördert und das Marktdesign anpasst, könnte sich die <strong>Preisvolatilität</strong> auf europäischer Ebene nach 2035 allmählich <strong>abschwächen</strong>. Dies beinhaltet auch den zunehmenden Einsatz von Batteriegroßspeichern und Flexibilitätslösungen zur Steigerung der Netzstabilität.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurzfristig: Hohe Preise durch Gas und geopolitische Risiken</h2>



<p>Für 2025 erwarten die meisten Strompreisprognosen einen durchschnittlichen Großhandelspreis von rund <strong>80-85 Euro pro Megawattstunde</strong> – leicht über dem Vorjahreswert. Hauptursache sind weiterhin hohe Gaspreise und eine volatile geopolitische Lage. Damit bleibt der <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> kurzfristig eng mit fossilen Energieträgern verknüpft, während gleichzeitig der Ausbau erneuerbarer Energien an Dynamik gewinnt. Diverse kurzfristigere Prognosen rechnen daher für 2026 mit relativ stabilen oder gar leicht sinkenden Preisen.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Quelle</strong></td><td><strong>Erwarteter Großhandelspreis</strong></td></tr><tr><td>BMWK</td><td>2026: Ø 80 €/MWh</td></tr><tr><td>EZB / Eurosystems</td><td>2026: Ø 73,6 €/MWh</td></tr><tr><td>Kiel Institut für Weltwirtschaft Prognose</td><td>2026: Ø 88 €/MWh</td></tr><tr><td>EU-Kommission</td><td>2026: Ø 81 €/MWh</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Strompreisprognosen erwarten volatile Preise bis 2030</h2>



<p>Für den Zeitraum bis 2030 liegen die Prognosen für die Börsenstrompreise realtiv weit auseinander. Begründet wird dies mit unsicheren Annahmen zum Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien, zu Fortschritten bei Speichertechnologien und zum tatsächlichen Strombedarf industrieller Großverbraucher wie Rechenzentren oder der Wasserstoffwirtschaft. Während alle Studien bestätigen, dass zusätzliche Wind- und Solarkapazitäten grundsätzlich preisdämpfend wirken, warnen Branchenanalysten vor dem sogenannten <strong>„Cannibalization Effect“</strong>. Hier sinken die Großhandelspreise für Strom in Hoch-EE-Phasen zeitweise deutlich, was zwar Verbrauchern kurzfristig nützt, aber neue Investitionen in erneuerbare Anlagen mittelfristig erschweren könnte.</p>



<p>Zudem bleibt der weitere Verlauf der Gaspreise sowie der internationale Emissionshandel entscheidend für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Strompreise. Die Unsicherheiten führen dazu, dass die Zahlenbandbreite bis 2030 je nach Studie zwischen etwa <strong>50 und 120 €/MWH</strong> liegt. Prognos rechnet gar mit Strompreisspitzen in dieser Phase von <strong>bis zu 250 €/MWh</strong>. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mittelfristig bis 2035: Erneuerbare drücken Preise – aber mit Risiken</h2>



<p>Viele Strompreisprognosen der führenden Marktforschungsinstitute geben zwischen 2030 bis 2035 jedoch Anlass zu vorsichtiger Zuversicht. In den verschiedenen Szenarios wird dank des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien ein Rückgang der Börsenstrompreise erwartet. Die optimistischsten Studien rechnen in dieser Phase sogar mit Börsenstrompreisen von unter <strong>50 €/MWh</strong>. Sie gehen davon aus, dass Wind- und Solarenergie zunehmend teurere fossile Energieträger aus der Erzeugung verdrängen. Sollte jedoch der EE-Ausbau hinterherhinken, die Gaspreise steigen und die <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/co%e2%82%82-pricing/">CO₂ pricing</a> anziehen, errechnen die Experten durchschnittliche Strompreise von bis zu <strong>135 €/MWh</strong>.</p>



<p>Der künftige Strompreis hängt daher nicht allein von der Entwicklung der Erneuerbaren ab, sondern maßgeblich auch davon, wie schnell Speichertechnologien und Netzkapazitäten nachziehen und wie regulatorische Rahmenbedingungen die Marktintegration steuern. Hinzu kommt: Preisvolatilität und steigender Strombedarf, etwa durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sector coupling</a>, Digitalisierung und neue Großverbraucher wie Rechenzentren, könnten ab 2035 wieder für eine Trendumkehr sorgen.</p>



<p>Im Ergebnis zeigen die mittelfristigen Szenarien, dass die Transformation des Energiemarkts zwar zu günstigeren Börsenpreisen führen kann – jedoch nur, wenn flankierende Maßnahmen beim Netzausbau, der Flexibilität und der politischen Steuerung konsequent umgesetzt werden. Andernfalls droht nach der Entlastungsphase eine Phase erneut steigender Preise und verschärfter Volatilität.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übersicht der langfristigen Strompreisprognosen</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Studie / Quelle</strong></td><td><strong>Prognosezeitraum</strong></td><td><strong>Erwarteter Großhandelspreis</strong></td><td><strong>Szenarien / Annahmen</strong></td></tr><tr><td>BloombergNEF (FOCUS Oktober 2025)</td><td>2035 / 2050</td><td>2035: Ø 47 €/MWh<br>2050: Ø 92 €/MWh</td><td>Hoher EE-Ausbau, später steigende Nachfrage &amp; CO₂-Kosten</td></tr><tr><td>Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg (Januar 2025)</td><td>bis 2030</td><td>2030 Ø je nach Szenario<br>50 &#8211; 120 €/MWh</td><td>Höhere CO₂-Preise (120 €)<br>Höhere Gaspreise (110 €)<br>Mehr Nachfrage (105 €)<br>Zielpfad (85 €)<br>Hoher EE-Zuwachs (68 €)<br>Atom-Revival (50 €)</td></tr><tr><td>Kopernikus-Projekt:&nbsp; Ariadne-Report des BMBF (März 2025)</td><td>2030-2045</td><td><br>2030: Ø 82 €/MWh<br>2035: Ø 70-90 €/MWh je Szenario<br>2045: Ø 75-78 €/MWh</td><td>2035:<br>lt. Zielpfad (70 €)<br>Fokus Elektrifizierung (90 €)<br>Fokus Wasserstoff (90 €)</td></tr><tr><td>McKinsey – Zukunftspfad Stromnachfrage (Januar 2025)</td><td>2030–2035</td><td>2035: Ø 65–75 €/MWh</td><td>Stabilisierung durch Speicher &amp; Netzausbau</td></tr><tr><td>Agora Energiewende (September 2025)</td><td>2030</td><td>Je nach Szenario<br>2030: Ø 65-101 €/MWh</td><td>Ambitionierter oder weniger ambitionierter EE-Ausbau</td></tr><tr><td>Aurora Energy Research / WWF – Net-Zero Scenario (Januar 2024)</td><td>bis 2035</td><td>n. a. (steigende Volatilität erwartet)</td><td>Stromnachfrage +70 %, hoher Flexibilitätsbedarf</td></tr><tr><td>Energy Brainpool – EU Energy Outlook 2025 (April 2024)</td><td>bis 2060</td><td>2035: Ø 73 €/MWh<br>(Bandbreite 61–107 €/MWh)</td><td>Unsicherheiten durch Geopolitik und Brennstoffpreise</td></tr><tr><td>EWI (September 2025)</td><td>2030-2035</td><td>2030:<br>High: Ø 135 €/MWh<br>Low: Ø 52 €/MWh</td><td>High: Hoher Nachfrageanstieg ohne russische Energieträgerimporte und verlangsamten EE-Ausbau<br>Low: Einhaltung des Zielpfades</td></tr><tr><td>Prognos im Auftrag der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (Oktober 2024)</td><td>bis 2045</td><td>Bis 2030 äußerst volatil (bis 250 €/MWh möglich)<br>2030: Ø 54 &#8211; 120 €/MWh<br>2045: Ø 51 &#8211; 104 €/MWh&nbsp;</td><td>Oberer, mittlerer und unterer Preispfad abhängig von den Erdgaspreisen</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Langfristig: Nach 2035 Rückkehr der steigenden Preise?</h2>



<p>Ab 2035 erwarten die langfristigen Strompreisprognosen wieder eine Trendumkehr: Während der starke Ausbau erneuerbarer Energien und der massive Rückgang der Gaskosten zuvor für historisch niedrige Großhandelspreise gesorgt haben, deuten sich für die Jahre nach 2035 wieder leicht steigende Strompreise an. So prognostiziert BloombergNEF als aktuellste Studie einen Anstieg auf über <strong>90 €/MWh bis 2050</strong>. Dies entspricht einem jährlichen Anstieg von rund 3 % ab der Mitte der 2030er Jahre. Andere Institute sehen den Börsenstrompreis Mitte der 2040er Jahre zwischen <strong>75 und 104 €/MWh</strong>.</p>



<p>Begründet werden die stabileren und langsam steigenden Preise dadurch, dass mit wachsender EE-Integration zukünftig verstärkt Speicher, Flexibilitäten und Netzausbau finanziert werden müssen. Sie fließen in die Preisbildung ebenso ein, wie der Beitrag für flexible Gaskraftwerke zur zusätzlichen Versorgungssicherheit. Gleichzeitig bleibt die Volatilität der erneuerbaren Energien ein Thema. <strong>Flexible Verbraucher</strong> profitieren zwar von Spotpreis-Tiefs, der Systemwert der Erzeugung schwankt aber deutlich stärker als noch im fossil dominierten Zeitalter</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Zwischen Preisdruck und Investitionsanreizen</h2>



<p>Die aktuellen Strompreisprognosen verdeutlichen: Der Markt steht vor einer Kursrallye zwischen sinkenden und wieder steigenden Preisen. Während BloombergNEF kurzfristig stark fallende Großhandelspreise erwartet, sehen andere Modelle ein höheres Preisniveau – getragen von wachsender Nachfrage, Netzengpässen und geopolitischer Unsicherheit.</p>



<p>Für die Energiewirtschaft bleibt entscheidend, wie gut Politik und Marktmechanismen auf diese Dynamik reagieren. Ein <strong>flexibles Marktdesign</strong>, ausreichende Investitionsanreize für <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> und Netze sowie ein klarer regulatorischer Rahmen werden den Ausschlag geben, ob der europäische Strommarkt in den kommenden Jahrzehnten bezahlbar, stabil und klimaneutral bleibt.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/strompreisprognosen-im-vergleich/">Strompreisprognosen im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MiSpeL: Mehr Markt &#038; Chancen für Großspeicher?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 24 Sep 2025 10:43:17 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24706</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit MiSpeL fällt die „Alles-oder-Nichts“-Regel: Speicher dürfen künftig gleichzeitig EE-Strom und Netzstrom laden, ohne die EEG-Förderung zu verlieren. Durch neue Abgrenzungsverfahren können Betreiber erstmals flexibel zwischen Eigenverbrauch und profitablem Strom-Trading am Spotmarkt wechseln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/">MiSpeL: Mehr Markt &amp; Chancen für Großspeicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur stellt mit der geplanten Festlegung <strong>„Marktintegration von Speichern und Ladepunkten“ (MiSpeL)</strong> eine wichtige Weiche für die Zukunft von Stromspeichern. Bisher gilt: Nur wenn ein Speicher <strong>ausschließlich mit erneuerbarem Strom</strong> geladen wurde, kann die daraus resultierende Netzeinspeisung eine EEG-Förderung erhalten. Sobald auch Netzstrom eingespeichert wird – etwa um günstige Preise am Spotmarkt zu nutzen – entfällt die Förderfähigkeit vollständig.</p>



<p>Die noch bestehende Ausschließlichkeitsoption nach § 19 Abs. 3a EEG, die bisher die Nutzung von Ladestationen zur Zwischenspeicherung ausschloss, steht nun zur Debatte und soll durch MiSpeL jetzt fallen. Künftig können Speicher gleichzeitig EE-Strom und Netzstrom aufnehmen, ohne dass die EEG-Förderung für den erneuerbaren Anteil verloren geht. Durch die <strong>Nutzung von „Mischstrom“</strong> erschließen sich so neue <strong>Flexibilitätspotentiale</strong> für Betreiber von Stromspeichern und Ladepunkten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Optionen für die Abgrenzung durch MiSpeL</h2>



<p>Sofern die entsprechenden Dokumentations- und Abgrenzungsvorgaben eingehalten werden, schlägt die Bundesnetzagentur zwei Verfahren vor, um förderfähige (EE-Strom) und saldierungsfähige (Netzstrom) Mengen voneinander abzugrenzen:</p>



<p>1. <strong>Accrual option</strong>: Erlaubt eine mathematisch exakte viertelstündliche Zuordnung der Energiemengen nach eindeutig definierten Formeln. Diese Option ist insbesondere für Betreiber von großen Speicher- und PV-Anlagen relevant, die hohe Flexibilitätsanforderungen haben und das gesamte Potenzial von Arbitrage im <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> und Fahrplanoptimierung hebeln möchten.&nbsp;</p>



<p>→ Hohe Genauigkeit, aber erhöhter Mess- und Abrechnungsaufwand.<br>→ Praktisch relevant für größere Speicher und professionelle Betreiber.</p>



<p>2. <strong>Package option</strong>: Vereinfachtes Verfahren für kleinere Anlagen sowie Betreiber, die vereinfachte Prozesse bevorzugen. Die abrechenbaren Strommengen werden pauschal zugeordnet.</p>



<p>→ Nur für kleine Anlagen bis 30 kWp.<br>→ Für industrielle Großspeicher nicht anwendbar.</p>



<p>Für Unternehmen mit PV-Anlage und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> ist die neue Abgrenzungsfunktion der Schlüssel zu einer größeren Flexibilisierung. Sie können ihre Speicher künftig sowohl zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> als auch zur Teilnahme am <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> einsetzen, ohne die EEG-Förderfähigkeit zu verlieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vereinfachungen bei bidirektionalem Laden</h2>



<p>Ein weiterer Aspekt des MiSpeL-Entwurfs betrifft <a href="https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/">Vehicle to Grid (V2G) und bidirektionale Laden</a>. &nbsp;Ladepunkte von Elektroautos werden künftig regulierungsseitig genauso behandelt wie stationäre Batterien. Sie können nach denselben Grundsätzen für die Optimierung des Selbstverbrauchs und die Teilnahme am Energiemarkt eingesetzt werden. Dadurch entsteht eine noch größere Flexibilitätsreserve im System und die Integration von Speichertechnologien in intelligente Energiemanagementsysteme wird massiv erleichtert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Einsatzgebiete für Batteriespeicher durch MiSpeL</h2>



<p>Der durch MiSpeL mögliche Mischstrombetrieb eröffnet Unternehmen mit Batteriegroßspeichern neue Einsatzgebiete. Neben der Zwischenspeicherung eigener erneuerbarer Erzeugung wird es möglich sein, Netzstrom in Zeiten besonders niedriger Preise einzuspeichern und diesen später zu höheren Preisen wieder abzugeben. Diese zusätzliche Flexibilität steigert die Wirtschaftlichkeit, da Großspeicher nicht nur zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/">Self-consumption optimization</a> beitragen, sondern auch aktiv auf Strommarktpreise reagieren und <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/" type="link" id="https://cubeconcepts.de/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> nutzen können. Gleichzeitig leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien, indem sie Erzeugungs- und Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) abfedern und Lasten verschieben (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>). Mit der neuen Abgrenzungsoption erhalten Betreiber zudem erstmals einen <strong>klaren, rechtssicheren Rahmen</strong> for the <strong>parallele Nutzung</strong> von erneuerbarem Strom und Netzstrom im Speicherbetrieb – ein entscheidender Schritt für die Planungssicherheit künftiger Speicherinvestitionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einordnung der neuen MiSpeL-Regeln für Speicher</h2>



<p>Der Entwurf setzt Vorgaben des Stromspitzengesetzes um, das insbesondere auf die Vermeidung temporärer Erzeugungsüberschüsse und die bessere Marktintegration von Strom aus erneuerbaren Energien zielt. Die bisherige „Alles-oder-Nichts“-Regel soll entfallen. Stattdessen erlaubt die neue Abgrenzung, Speicher wirtschaftlich breiter einzusetzen und deren Flexibilität gezielt zu vermarkten. Damit steigt die Attraktivität von Großspeichern nicht nur für Eigenversorger, sondern auch für Betreiber, die an Strom- und Flexibilitätsmärkten teilnehmen wollen.</p>



<p>Offen bleibt allerdings, wie sich MiSpeL-Regeln künftig mit den Diskussionen zur <strong>Netzentgeltreform</strong> (AgNes) verzahnen. Die Bundesnetzagentur weist ausdrücklich darauf hin, dass Fragen der Netzentgeltprivilegien nicht Teil der MiSpeL-Festlegung sind. Für Unternehmen bedeutet das: MiSpeL verbessert klar die Marktintegration von Speichern. Über die Entlastung bei Netzentgelten wird aber in separaten Verfahren entschieden.</p>



<p>Die Festlegungsverfahren laufen noch bis Ende Oktober 2025, Stellungnahmen aus der Praxis – insbesondere von Unternehmen und Verbänden – sind ausdrücklich erwünscht. Insgesamt eröffnet MiSpeL neue Erlösquellen durch Arbitrage, Netzdienstleistungen und optimierte Fahrpläne, was die Wirtschaftlichkeit und Systemintegration großer Batteriespeicher nachhaltig stärkt. Gleichzeitig sollen regulatorische und abrechnungstechnische Barrieren abgebaut werden.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/mispel-mehr-markt-chancen-fuer-grossspeicher/">MiSpeL: Mehr Markt &amp; Chancen für Großspeicher?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>ENTSO-E kurz erklärt: Aufgaben, Struktur und Ziele</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/entso-e-kurz-erklaert-aufgaben-struktur-und-ziele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 22 Sep 2025 13:39:11 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24690</guid>

					<description><![CDATA[<p>ENTSO-E ist der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber und koordiniert das größte Stromnetz der Welt. Die Organisation sichert die grenzüberschreitende Versorgung, erstellt technische Standards (Netzkodizes) und plant den Netzausbau für die Integration erneuerbarer Energien.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>ENTSO-E</strong> (European Network of Transmission System Operators for Electricity) ist der Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) für Strom. Die Organisation ist zuständig für die technische und regulatorische Koordination sowie die Weiterentwicklung des europäischen Übertragungsnetzes. Sie spielt eine zentrale Rolle bei der Sicherstellung der Versorgungssicherheit, der Integration erneuerbarer Energien und der Entwicklung eines einheitlichen europäischen Strommarkts.</p>



<p>Entstanden ist die ENTSO-E in 2009 im Rahmen des dritten EU-Regulierungspaketes aus dem vorherigen Zusammenschluss der ÜNB „ETSO“ (European Transmission System Operators) aus 1999. Seit ihrer Gründung koordiniert sie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Stromnetz. Gleichzeitig schafft sie mit Initiativen wie der ENTSO-E<strong> </strong>Transparency Platform oder den 10-Jahres-Netzentwicklungsplänen (TYNDP) eine Grundlage für Transparenz, Stabilität und Innovation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben &amp; Ziele von ENTSO-E</h2>



<p>Die zentrale Aufgabe der ENTSO-E, die aktuell über 40 ÜNB-Mitglieder aus 36 Ländern verfügt, ist einen sicheren, nachhaltigen und wettbewerbsfähigen <strong>europäischen Strombinnenmarkt</strong> zu schaffen und dauerhaft sicherzustellen. Als Zusammenschluss der ÜNB Europas ist sie verantwortlich für die <strong>technische Koordination</strong>, Entwicklung und den <strong>stabilen Betrieb</strong> des europaweit verbundenen Übertragungsnetzes – dem größten zusammenhängenden Stromnetz der Welt.</p>



<p>Zu den wichtigsten Aufgaben der ENTSO-E zählen die Erstellung und Umsetzung verbindlicher <strong>Netzkodizes</strong> and <strong>Leitlinien</strong>, welche die Regeln für Netzanschluss, Netzsicherheit, internationalen Stromhandel und technische Mindeststandards EU-weit vereinheitlichen. Außerdem koordiniert ENTSO-E den <strong>grenzüberschreitenden Stromhandel</strong>, veröffentlicht transparente Daten zu Erzeugung, Netzbelastung und Import/Export, und entwickelt alle zwei Jahre den Zehnjahres-Netzentwicklungsplan (TYNDP), der zentrale Prognosen und Empfehlungen für den Ausbau des europäischen Netzes enthält.</p>



<p>Ein wesentliches Ziel von ENTSO-E ist die zuverlässige Integration erneuerbarer Energien sowie neuer Technologien, um die Stromversorgung in Europa auf die Klimaziele – insbesondere das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 – auszurichten. Dabei stehen Systemstabilität, Versorgungssicherheit, Verbraucherinteressen und die Transformation zu einem digitalen, nachhaltigen und flexiblen Energiesystem stets im Vordergrund.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mitglieder &amp; Struktur der ENTSO-E</h2>



<p>Die ENTSO-E deckt mit ihren Mitgliedern sowohl die Mitgliedstaaten der <strong>Europäischen Union</strong> as well as <strong>weitere Staaten</strong> wie die Schweiz, Norwegen oder die Türkei ab. Zu den Mitgliedern zählen beispielweise auch die vier <a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/">Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland</a> Amprion, TenneT, TransnetBW und 50Hertz. Auch Netzbetreiber aus Osteuropa, wie die Ukraine oder Moldawien, dem Balkangebiet und dem Vereinigten Königreich sind Teil des Verbands. Alle Mitglieder sind ausschließlich die für das <strong>Höchstspannungsnetz</strong> verantwortlichen Unternehmen, also jene Akteure, die den sicheren Transport von Strom über weite Distanzen gewährleisten.</p>



<p>Organisatorisch ist ENTSO-E als Verein mit Sitz in Brüssel strukturiert. Die wichtigsten Organe sind die <strong>Generalversammlung</strong>, das <strong>Board</strong> (Verwaltungsrat) und das <strong>Generalsekretariat</strong>. Die Generalversammlung setzt sich aus Vertretern aller Mitgliedsunternehmen zusammen und ist das oberste beschlussfassende Gremium. Das Board übernimmt die laufende Steuerung der Aktivitäten und entscheidet über strategische Weichenstellungen. Zudem existieren zahlreiche permanente und temporäre <strong>Fachkomitees</strong> and <strong>Arbeitsgruppen</strong>, die sich unter anderem mit Netzplanung, Systembetrieb, Netzkodizes, Strommarktintegration, Digitalisierung, Innovation und regulatorischem Dialog beschäftigen. Die Arbeit basiert auf einer engen Zusammenarbeit aller Mitglieder und beinhaltet auch gemeinsame Projekte mit den Regulierungsbehörden und der EU-Kommission.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die ENTSO-E Transparency Platform</h2>



<p>Die Transparency Platform dient als Datenplattform für den europäischen Strommarkt und stellt seit 2015 umfangreiche Informationen zu <strong>Netz- und Marktdaten öffentlich</strong> bereit. ENTSO-E schafft so Transparenz und Vertrauen im europäischen Strommarkt, indem sie diese aktuellen Zahlen veröffentlicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erzeugungsdaten (konventionelle und erneuerbare Energien)</li>



<li>Last- und Verbrauchsdaten</li>



<li>Netzkapazitäten und Engpässe</li>



<li>Preisinformationen</li>



<li>Bilanzierungs- und Ausgleichsdaten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen, Analysten und politische Entscheidungsträger ist die Plattform ein wertvolles Werkzeug. Sie ermöglicht fundierte Marktanalysen, erleichtert Prognosen und schafft die Basis für Investitionsentscheidungen im Energiesektor. Zudem unterstützt die Transparenz der Daten die Integration erneuerbarer Energien, da Schwankungen in der Einspeisung europaweit sichtbar und besser planbar werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzentwicklungspläne (TYNDP)</h2>



<p>Ein wesentliches Arbeitsfeld der ENTSO-E sind die sogenannten Ten-Year Network Development Plans (TYNDP). Diese 10-Jahres-Netzentwicklungspläne erscheinen alle zwei Jahre und zeigen auf, wie das europäische Stromnetz für die kommenden Herausforderungen ausgebaut und modernisiert werden soll.</p>



<p>Die TYNDPs haben mehrere zentrale Funktionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Identifizierung von Engpässen</strong> im europäischen Übertragungsnetz.</li>



<li><strong>Bewertung des Netzausbaubedarfs</strong>, um Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.</li>



<li><strong>Integration of renewable energies</strong>, insbesondere von Wind- und Solarenergie.</li>



<li><strong>Koordination grenzüberschreitender Projekte</strong>, die für die europäische Strommarktintegration notwendig sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Eine besondere Bedeutung haben die sogenannten Projekte von gemeinsamem Interesse (Projects of Common Interest, PCI). Diese Projekte werden in den Netzentwicklungsplänen als besonders wichtig für die Energiewende und den Binnenmarkt ausgewiesen. Sie genießen daher politische Unterstützung sowie bevorzugte Fördermöglichkeiten auf EU-Ebene.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle der ENTSO-E bei der europäischen Energiewende</h2>



<p>Die ENTSO-E übernimmt bei der Energiewende essenzielle Koordinations- und Gestaltungsaufgaben. Ihre zentrale Aufgabe ist die Integration der volatilen und wetterabhängigen erneuerbaren Energien, wie Wind- und Solarenergie. Hierzu stellt sie nicht nur die Daten zur Verfügung oder erstellt die Netzentwicklungspläne, sondern treibt die Digitalisierung der Netze, neue Marktmechanismen zur Flexibilisierung und die Entwicklung von einheitlichen Netzkodizes voran.</p>



<p>Sie fördert auch die Integration neuer Technologien wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>, Lastmanagement, Wasserstoff und Offshore-Windkraft. Durch ihre Funktion als Dialogplattform zwischen Netzbetreibern, Regulierern und der Industrie gewährleistet die ENTSO-E, dass die Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit des europäischen Stromsystems auf Basis erneuerbarer Energien sichergestellt wird. Ihre Arbeit ist somit unerlässlich, um die europäischen Stromnetze fit für die Zukunft zu machen und die Klimaziele der EU zu erreichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Perspektiven</h2>



<p>Die ENTSO-E steht in den kommenden Jahren vor einer Reihe komplexer Herausforderungen. Die Energiewende, die wachsende Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden sowie die zunehmende Abhängigkeit von erneuerbaren Energien verlangen nach einem tiefgreifenden Umbau der europäischen Stromnetze.</p>



<p>Zu den Herausforderungen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wachsende Stromnachfrage durch E-Mobilität, Wärmepumpen, Rechenzentren und der Elektrifizierung von Industrieprozessen.</li>



<li>Netzausbau und Akzeptanz: Neue Leitungen und Verbindungen sind notwendig, stoßen jedoch häufig auf Widerstand in der Bevölkerung.</li>



<li>Integration volatiler Erneuerbarer: Wind- und Solarenergie erfordern flexible Netze, Speicher und intelligente Steuerung.</li>



<li>Cybersecurity: Mit zunehmender Digitalisierung steigt die Bedrohung durch Angriffe auf kritische Infrastrukturen.</li>



<li>Koordination zwischen Mitgliedsstaaten: Unterschiedliche nationale Interessen müssen mit den Zielen des europäischen Binnenmarkts in Einklang gebracht werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gleichzeitig eröffnen sich auch Perspektiven:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grenzüberschreitende Kooperation wird noch wichtiger, um Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz zu gewährleisten.</li>



<li>Innovative Technologien wie Wasserstoffnetze, große Batteriespeicher und digitale Plattformen können Engpässe entschärfen. Auch <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/">Grid Forming</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/">Cable Pooling</a> gehören dazu.</li>



<li>Europäische Klimapolitik stärkt die Rolle der ENTSO-E als strategische Koordinationsinstanz für den Übergang zu einer CO₂-neutralen Energieversorgung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die ENTSO-E ist weit mehr als ein Zusammenschluss der ÜNB. Sie ist das Rückgrat des europäischen Stromsystems und ein zentraler Gestalter der Energiewende. Mit der Entwicklung von Netzkodizes, der Bereitstellung transparenter Marktdaten und den langfristigen Netzentwicklungsplänen schafft sie die Basis für ein stabiles, integriertes und klimaneutrales Energiesystem.</p>



<p>Gleichzeitig steht die ENTSO-E vor großen Herausforderungen. Diese reichen von wachsender Stromnachfrage über den beschleunigten Netzausbau bis hin zu Cybersecurity und gesellschaftlicher Akzeptanz. Doch gerade diese Themen machen deutlich, wie unverzichtbar ihre koordinierende Rolle ist. Nur durch enge Zusammenarbeit der europäischen Übertragungsnetzbetreiber lassen sich Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Klimaziele miteinander verbinden.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/entso-e-kurz-erklaert-aufgaben-struktur-und-ziele/">ENTSO-E kurz erklärt: Aufgaben, Struktur und Ziele</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland – Aufgaben &#038; Funktion</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 19 Sep 2025 06:05:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24680</guid>

					<description><![CDATA[<p>ÜNB integrieren fluktuierende erneuerbare Energien und sichern die Stabilität gegenüber steigenden Lasten durch E-Mobilität und Industrie. Mit prognostizierten Ausbaukosten von über 400 Mrd. Euro bis 2045 sind sie die zentralen Regisseure der Versorgungssicherheit und Kosteneffizienz.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB)</strong> sind eine zentrale Säule des deutschen Energiesystems. Sie betreiben das <strong>Höchstspannungsnetz</strong>, also die „Autobahnen des Stroms“ und stellen sicher, dass Elektrizität jederzeit verlässlich über weite Entfernungen von den Erzeugungsanlagen zu den <strong>Verteilnetzen</strong> gelangt. Die Betreiber verbinden mit ihren Netzen nicht nur die Regionen <strong>innerhalb Deutschlands</strong>, sondern sind auch mit den Stromsystemen <strong>angrenzender Länder</strong> verknüpft und bilden damit ein Kernelement des europäischen Binnenmarktes für Elektrizität.</p>



<p>Die Energiewende verstärkt diese zentrale Funktion noch. Während die Anteile von Wind- und Solarstrom wachsen, müssen <strong>Transportkapazitäten ausgebaut</strong> and the <strong>Systemstabilität </strong>jederzeit gewährleistet werden. Ohne eine leistungsfähige Übertragungsinfrastruktur lassen sich weder die Klimaziele noch die <strong>Security of supply</strong> erreichen. Daher nehmen die Übertragungsnetzbetreiber heute eine weit größere Rolle ein als reine Netzdienstleister: Sie sind Gestalter eines Stromsystems im Umbruch, das auf mehr Flexibilität, internationale Zusammenarbeit und den beschleunigten Netzausbau angewiesen ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufgaben der Übertragungsnetzbetreiber</h2>



<p>Die Kernaufgabe der Übertragungsnetzbetreiber besteht darin, das Stromnetz sicher, stabil und leistungsfähig zu betreiben. Dabei übernehmen sie zahlreiche Funktionen, die für das Funktionieren der Energieversorgung unverzichtbar sind:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betrieb &amp; Ausbau des Höchstspannungsnetzes</h3>



<p>Übertragungsnetzbetreiber planen, betreiben und erweitern das Stromnetz auf Höchstspannungsebene (<strong>220 und 380 Kilovolt</strong>). Sie stellen sicher, dass ausreichend Transportkapazitäten vorhanden sind, um Strom aus Erzeugungszentren zu den Verbrauchsschwerpunkten zu leiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gewährleistung der Netzstabilität</h3>



<p>Damit in ganz Europa die <strong>Netzfrequenz</strong> konstant bei 50 Hertz bleibt, überwachen ÜNB das Stromnetz in Echtzeit. Bei Schwankungen greifen sie ein, indem sie <strong>Control energy</strong> aktivieren oder Lasten verschieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration of renewable energies</h3>



<p>Wind- und Solarstrom speisen oft unregelmäßig ein. Übertragungsnetzbetreiber müssen diese <strong>fluktuierenden Einspeisungen</strong> in das Netz integrieren und gleichzeitig für Versorgungssicherheit sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Engpassmanagement &amp; Redispatch</h3>



<p>Wenn das Netz an seine Grenzen stößt, organisieren ÜNB sogenannte <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a>-Maßnahmen</strong>. Dabei werden Kraftwerke hoch- oder heruntergefahren, um Überlastungen zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Internationaler Stromaustausch</h3>



<p>Über <strong>grenzüberschreitende Leitungen</strong> sind die deutschen Übertragungsnetze eng mit den Nachbarländern verbunden. Das ermöglicht Stromhandel in Europa und erhöht die Versorgungssicherheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland</h2>



<p>Das deutsche Höchstspannungsnetz wird von vier Übertragungsnetzbetreibern betrieben. Jeder von ihnen verantwortet eine eigene Region und bringt spezifische Schwerpunkte in den Netzausbau und -betrieb ein.</p>



<p><strong>50Hertz Transmission</strong> ist vor allem für den Nordosten Deutschlands zuständig. Der Übertragungsnetzbetreiber hat einen besonders hohen Anteil erneuerbarer Energien in seinem Netzgebiet, insbesondere aus Windkraftanlagen an Land und auf See. Eigentümer sind mehrheitlich der belgische Netzbetreiber Elia sowie die deutsche Förderbank KfW.</p>



<p><strong>Amprion</strong> betreibt das Netz in West- und Südwestdeutschland und versorgt damit eines der größten industriellen Ballungszentren Europas. Das Unternehmen steht vor der Herausforderung, den hohen Strombedarf von Industrie und Ballungsräumen mit dem Netzausbau in Einklang zu bringen. Eigentümer sind vor allem deutsche Beteiligungsgesellschaften, darunter Versicherungen und Fonds.</p>



<p><strong>TenneT</strong> verbindet den Norden mit dem Süden Deutschlands und ist stark auf die Integration von Offshore-Windkraft spezialisiert. Der Übertragungsnetzbetreiber realisiert zentrale Nord-Süd-Trassen, die für die Energiewende entscheidend sind. TenneT gehört vollständig dem niederländischen Staat, der jedoch Anteile veräußern möchte. Die Bundesrepublik Deutschland scheiterte im Jahr 2024 an einer <a href="https://cubeconcepts.de/en/higher-total-costs-due-to-failed-sale-of-uenb/">Beteiligung</a>. Ein neuer Versuch ist allerdings für 2026 geplant.</p>



<p><strong>TransnetBW</strong> verantwortet das Netz in Baden-Württemberg. Durch die hohe Dichte an Industrieunternehmen in der Region spielt Versorgungssicherheit hier eine besonders große Rolle. TransnetBW ist eine Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="890" height="927" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht.jpg" alt="" class="wp-image-24681" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht.jpg 890w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-288x300.jpg 288w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-768x800.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Uebertragungsnetzbetreiber-Uebersicht-12x12.jpg 12w" sizes="(max-width: 890px) 100vw, 890px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher &amp; regulatorischer Rahmen</h2>



<p>Die Übertragungsnetzbetreiber arbeiten in einem stark regulierten Umfeld. Ihre Aufgaben und Befugnisse sind im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sowie in europäischen Vorgaben festgelegt. Ziel ist es, ein diskriminierungsfreies, effizientes und stabiles Stromnetz zu gewährleisten, das allen Marktteilnehmern gleichermaßen offensteht.</p>



<p>Eine zentrale Rolle spielt dabei die <strong>Federal Network Agency</strong>. Sie überwacht die Netzentgelte, genehmigt Investitionspläne und stellt sicher, dass die Übertragungsnetzbetreiber ihre Aufgaben im Sinne der Allgemeinheit erfüllen. Auch der Netzausbau wird von der Behörde eng begleitet – etwa durch die Genehmigung des Netzentwicklungsplans, der regelmäßig fortgeschrieben wird und den Bedarf an neuen Leitungen sowie Netzverstärkungen aufzeigt.</p>



<p>Darüber hinaus ist der <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutsche Strommarkt</a> eng in den europäischen Binnenmarkt eingebunden. Die rechtlichen Grundlagen bilden insbesondere die <strong>EU-Elektrizitätsbinnenmarktrichtlinie und -verordnung</strong>, die Teil des <em>Clean Energy Package</em> sind. Sie schaffen den Rahmen für einen einheitlichen Strommarkt, regeln die Pflichten der Übertragungsnetzbetreiber und fördern die Marktintegration erneuerbarer Energien.</p>



<p>Hinzu kommen technische Vorgaben in Form von sogenannten <strong>Netzkodizes und Leitlinien</strong>, die europaweit verbindlich sind. Dazu gehören etwa die <em>System Operation Guideline</em> and the <em>Network Code on Emergency and Restoration</em> für den sicheren Netzbetrieb, Regelungen zum diskriminierungsfreien Netzzugang (<em>Capacity Allocation and Congestion Management</em>) oder technische Anforderungen für Erzeugungsanlagen (<em>Requirements for Generators</em>).</p>



<p>Koordiniert werden diese Vorgaben von zwei zentralen Institutionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/entso-e-kurz-erklaert-aufgaben-struktur-und-ziele/">ENTSO-E</a></strong> (European Network of Transmission System Operators for Electricity) vernetzt alle europäischen Übertragungsnetzbetreiber, erstellt Netzentwicklungspläne auf EU-Ebene und entwickelt technische Standards.</li>



<li><strong>ACER</strong> (Agency for the Cooperation of Energy Regulators) fungiert als europäische Regulierungsbehörde. Sie überwacht die Umsetzung der Vorgaben, stimmt nationale Regulierungsbehörden ab und sorgt für einheitliche Marktregeln.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein weiterer zentraler Aspekt ist das sogenannte <strong>Unbundling</strong>: Netzbetrieb und Energieerzeugung beziehungsweise -vertrieb müssen strikt voneinander getrennt sein. Diese Vorgabe soll verhindern, dass Netzbetreiber ihre Stellung im Energiesystem nutzen, um den Wettbewerb zu verzerren. Für die Übertragungsnetzbetreiber bedeutet dies, dass sie unabhängig agieren und sich ausschließlich auf Betrieb, Ausbau und Stabilität des Netzes konzentrieren dürfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen für Übertragungsnetzbetreiber</h2>



<p>Die Energiewende verändert das Stromsystem grundlegend – und stellt Übertragungsnetzbetreiber vor neue, komplexe Aufgaben. Eine der größten Herausforderungen ist der <strong>Grid expansion</strong>: Erneuerbare Energien werden häufig in Regionen erzeugt, die weit von den Verbrauchsschwerpunkten entfernt liegen. Damit Strom aus Nord- und Ostdeutschland zuverlässig in die Industriezentren Süddeutschlands gelangt, müssen <strong>leistungsfähige Nord-Süd-Trassen</strong> gebaut werden. Projekte wie SuedLink oder SuedOstLink sind dafür von zentraler Bedeutung, stoßen jedoch teilweise auf Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung.</p>



<p>Neben dem Ausbau bleibt die Sicherung der <strong>Grid stability</strong> eine Kernaufgabe. Da Wind- und Solarstrom witterungsabhängig einspeisen, müssen Schwankungen im Netz ausgeglichen werden. Dafür setzen Übertragungsnetzbetreiber auf <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a>, Redispatch-Maßnahmen und zunehmend auch auf flexible Verbraucher sowie Speichersysteme.</p>



<p>Another challenge is the <strong>Digitalisierung</strong> and <strong>Cybersicherheit</strong>. Intelligente Mess- und Steuerungssysteme ermöglichen zwar einen effizienteren Netzbetrieb, machen die kritische Infrastruktur jedoch auch anfälliger für IT-Angriffe. Der Schutz vor Cyberrisiken gewinnt deshalb kontinuierlich an Bedeutung.</p>



<p>Darüber hinaus müssen Übertragungsnetzbetreiber das Energiesystem fit für die Zukunft machen: <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>, Power-to-X-Technologien und Wasserstoffinfrastrukturen sollen künftig eng mit dem Stromnetz gekoppelt werden. Das erfordert neue Planungsansätze und Investitionen, um die wachsende Komplexität beherrschbar zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen auf Unternehmen</h2>



<p>Die Arbeit der Übertragungsnetzbetreiber wirkt sich nicht nur auf das Energiesystem insgesamt, sondern auch direkt auf Unternehmen aus. Über die <strong>Grid charges</strong>, die von der Bundesnetzagentur reguliert werden, tragen alle Stromkunden die Kosten für Betrieb, Wartung und Ausbau des Höchstspannungsnetzes. Der Anteil dieser Entgelte liegt zurzeit bei etwa 40 % des Gesamtstrompreises, mit steigender Tendenz. Sie sind damit ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.</p>



<p>Für die Industrie spielen Übertragungsnetzbetreiber zudem eine Rolle beim Lastmanagement des Stromnetzes. <strong>Flexible Verbraucher</strong>, die ihre Stromnachfrage an die Netzsituation anpassen können, leisten einen Beitrag zur Stabilität des Gesamtsystems und profitieren in manchen Fällen von reduzierten Netzentgelten. Besonders für energieintensive Betriebe ist dies ein relevanter Aspekt der Kostensteuerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>



<p>Die Rolle der Übertragungsnetzbetreiber wird in den kommenden Jahrzehnten noch bedeutender werden. Der Umbau des Energiesystems hin zur Klimaneutralität bis 2045 erfordert enorme Investitionen in die Netzinfrastruktur. Allein für den Stromsektor rechnen Prognosen mit <strong>Gesamtkosten von rund 731 Milliarden Euro</strong>. Davon entfallen etwa <strong>430 Milliarden Euro auf den Ausbau der Übertragungsnetze</strong> and more <strong>301 Milliarden Euro auf die Verteilnetze</strong>. Diese Summe liegt rund <strong>176 Milliarden Euro über den bisherigen Schätzungen</strong> der Bundesnetzagentur, die noch von insgesamt 555 Milliarden Euro ausgegangen war.</p>



<p>Parallel dazu wird der <strong>Stromverbrauch in Deutschland deutlich steigen</strong>. Während aktuell noch rund 550 Terawattstunden pro Jahr verbraucht werden, gehen Studien für 2030 von <strong>mindestens 620 TWh bis über 800 TWh</strong> aus. Gründe dafür sind die Elektrifizierung von Industrieprozessen, der Hochlauf der Elektromobilität, Rechenzentren sowie der wachsende Bedarf an Wasserstoffproduktion.</p>



<p>Für die Übertragungsnetzbetreiber bedeutet dies zweierlei: Einerseits müssen sie den Netzausbau massiv beschleunigen und zugleich Akzeptanz für neue Leitungen schaffen. Andererseits sind innovative Lösungen gefragt, um Netzbetrieb und Stabilität auch in einem deutlich komplexeren und stärker elektrifizierten Energiesystem sicherzustellen.</p>



<p>Damit ist klar: Die Übertragungsnetzbetreiber werden zu einem der <strong>entscheidenden Akteure der Energiewende</strong>. Ihre Leistungsfähigkeit bestimmt maßgeblich, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht und die Stromversorgung auch in Zukunft bezahlbar und sicher bleibt.</p>



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		<item>
		<title>Energiewende im Stresstest – Monitoring-Bericht zeigt neue Kosten &#038; Kurswechsel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energiewende-im-stresstest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 18 Sep 2025 07:39:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der neue Bericht prognostiziert Netzkosten von 731 Mrd. Euro bis 2045 – deutlich mehr als bisher kalkuliert. Trotz konservativerer Strombedarfsschätzungen von 600–700 TWh erzwingt die dezentrale Energiewende massive Investitionen in die Übertragungs- und Verteilnetze.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energiewende-im-stresstest/">Energiewende im Stresstest – Monitoring-Bericht zeigt neue Kosten &amp; Kurswechsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Vorstellung des aktuellen <strong>Monitoring-Berichts </strong>hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche eine neue Debatte über Tempo, Kosten und Richtung der deutschen Energiepolitik eröffnet. Die vom Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) und dem Beratungsunternehmen BET erstellte Studie zeigt, dass die Herausforderungen deutlich größer ausfallen könnten als bislang angenommen. </p>



<p>The <strong>Energy transition</strong> steht demnach vor einem <strong>Stresstest</strong>. Vor allem beim <strong>künftigen Strombedarf</strong> and the <strong>notwendigen Netzausbaukosten</strong> liegen die Prognosen im Gegensatz zu anderen Studien weit auseinander, während gleichzeitig die staatlichen Förderungen für Erneuerbare Energien zurückgefahren werden sollen.</p>



<p>Die Bundesregierung setzt dabei auf einen Kurswechsel: <strong>weniger klassische Förderung</strong>, stattdessen mehr Marktmechanismen und Investitionssicherheit über <strong>Differenzverträge</strong>. Gleichzeitig sollen neue Gaskraftwerke als Brückentechnologie gebaut werden. Damit stehe die Energiewende an einem Scheidepunkt<strong>, </strong>so Katharina Reiche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Monitoring-Bericht des BMWK von EWI &amp; BET</h2>



<p>Der neue Monitoring-Bericht des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) und des Beratungsunternehmens BET liefert zentrale Kennzahlen zur Energiewende. Demnach wird der deutsche Stromverbrauch bis 2030 auf <strong>600 bis 700 Terawattstunden (TWh)</strong> geschätzt – also deutlich niedriger als in anderen Studien. Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche rechnet sogar mit einem Bedarf „im niedrigen 600er-Bereich“. Begründet wird diese Einschätzung mit den stagnierenden Verkaufszahlen von E-Autos und Wärmepumpen sowie der schleppenden Elektrifizierung der Industrie.</p>



<p>Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf den <strong>Kosten für den Netzausbau bis 2045</strong>. EWI und BET kalkulieren mit <strong>731 Mrd. €</strong>. Dabei entfallen 430 Mrd. € für den Ausbau der Übertragungsnetze und 301 Mrd. € für die Verteilnetze. Damit liegen die Schätzungen rund <strong>176 Mrd. € über den bisherigen Annahmen</strong> der Bundesnetzagentur, die von insgesamt nur 555 Mrd. € ausgegangen war. Ausschlaggebend dafür sei vor allem die stärkere Dezentralisierung der Stromerzeugung durch erneuerbare Energien. Wind- und Solarkraftwerke entstünden zunehmend in Regionen, die bislang nicht auf große Mengen Strom ausgelegt waren. Um diese Erzeugungskapazitäten in das Gesamtsystem zu integrieren, sehen die Autoren sowohl beim Übertragungsnetz als auch im Verteilnetz erheblich höheren Investitionsbedarf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alternative Studien im Vergleich</h2>



<p>Die Einschätzungen von EWI und BET stehen nicht allein, sondern reihen sich in eine Reihe von Analysen ein, die in den vergangenen Tagen veröffentlicht wurden. Dabei wird deutlich, dass sich die Prognosen zum künftigen Stromverbrauch in Deutschland erheblich unterscheiden.</p>



<p>The <strong>Federal Network Agency</strong> rechnet in ihrer Studie „<a href="https://cubeconcepts.de/en/bnetza-zur-versorgungssicherheit-strom-ausbauziele-entscheidend/">Versorgungssicherheit Strom</a>“ mit einem Bedarf von <strong>725 Terawattstunden bis 2030</strong>. Damit liegt sie deutlich über den Annahmen des Monitoring-Berichts. Noch weiter gehen die Berechnungen von <strong>Enervis</strong>, das im Auftrag von Greenpeace und Green Planet Energy verschiedene Szenarien untersucht hat. Selbst im Szenario eines verlangsamten Ausbaus erneuerbarer Energien prognostiziert Enervis einen Verbrauch von <strong>758 TWh</strong>, während im Referenzszenario Werte von <strong>über 800 TWh</strong> erwartet werden. <strong>Agora Energiewende</strong> bewegt sich mit einer Schätzung von <strong>701 TWh</strong> im Mittelfeld. Sie betont, dass eine ambitionierte Klimapolitik nur mit einem dynamischen Ausbaupfad für Wind- und Solarenergie erreicht werden kann. Beide <a href="https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/">Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</a> des EE-Ausbaus. </p>



<p>Um die Klimaneutralität Deutschlands gemäß Pariser Abkommen zu erlangen, wurde ursprünglich das EEG dahingehend angepasst. Verschiedene Studien gehen von folgenden Werten aus, damit der Zielpfad eingehalten wird:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="318" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1024x318.jpg" alt="" class="wp-image-24687" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1024x318.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-300x93.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-768x239.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-1536x477.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte-18x6.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Zielpfad-Werte.jpg 1635w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Vergleicht man nun die aktuellen Studien zur Energiewende aus September 2025, variieren sie doch deutlich und weichen schon für das Berechnungsjahr 2030 voneinander ab. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="580" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-24688" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-1024x580.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-300x170.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-768x435.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Studien-im-Vergleich.jpg 1498w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsamkeiten &amp; Unterschiede der Studien zur Energiewende</h2>



<p>Trotz der teils erheblichen Unterschiede in den Prognosen für 2030 gibt es zwischen den Analysen von EWI/BET, der Bundesnetzagentur, Enervis und Agora Energiewende einen klaren Konsens. Der <strong>EE-Ausbau darf nicht gebremst werden</strong>, um die Klimaziele und Versorgungssicherheit zu erreichen. Einigkeit besteht auch darin, dass die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden langfristig zu einem steigenden Strombedarf führt.</p>



<p>Unterschiede zeigen sich vor allem in der Höhe der Verbrauchsprognosen. Während EWI und BET mit 600 bis 700 TWh eher konservativ kalkulieren, gehen Enervis und teilweise auch die Bundesnetzagentur von deutlich höheren Werten bis über 800 TWh aus. Ebenso variieren die Annahmen zur Geschwindigkeit der Elektrifizierung und zu den Effizienzgewinnen in Wirtschaft und Haushalten.</p>



<p>Die politischen Handlungsempfehlungen leiten sich entsprechend unterschiedlich ab. BNetzA, Enervis und Agora drängen daher auf einen beschleunigten EE-Ausbau mit Speichern, um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten. Das BMWK argumentiert auf Basis des EWI/BET-Berichts für <strong>mehr Gas- und Importstrom</strong> and a <strong>Anpassung der Förderinstrumente</strong>. Diese seien für den Ausbau erneuerbarer Energien nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sollen die Beihilfen schrittweise zurückgefahren und stärker an den europäischen Rahmen angepasst werden. Im Zentrum steht dabei die Einführung von <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/">Differenzverträgen</a> (Contracts for Difference), die künftig eine zentrale Rolle spielen sollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Differenzverträge (Contracts for Difference, CfD) als Mittel der Wahl</h2>



<p>Um Investitionssicherheit für Erzeuger zu gewährleisten, die Kosten für Verbraucher zu begrenzen und EE-Förderungen an die europäischen Leitlinien anzupassen, möchte Reiche auf Differenzverträge setzen. Diese sollen die gleitende Marktprämie künftig ablösen.</p>



<p>Das Grundprinzip eines CfDs besteht darin, dass ein EE-Kraftwerk bzw. Energieerzeuger einen Festpreis pro erzeugter Kilo- oder Megawattstunde erhält. Dieser Referenzpreis (Strike Price) wird bei der Planung eines EE-Kraftwerkes langfristig, meist im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens, festgelegt und liegt in der Regel höher als der aktuelle Marktpreis. Während des Betriebs erhält der Betreiber einen finanziellen Ausgleich, sobald der Marktpreis unter den Strike Price fällt. Im umgekehrten Fall muss der Betreiber die Differenz zurückzahlen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="504" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg" alt="Differenzvertraege" class="wp-image-10475" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-300x148.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-768x378.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege.jpg 1147w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Differenzsysteme kommen zurzeit beispielsweise in Großbritannien, Frankreich oder Spanien zum Einsatz und haben üblicherweise Laufzeiten zwischen zwölf bis zu 25 Jahren. Varianten des Modells gibt es auch in Dänemark und Griechenland, wo sie zu einer deutlichen Steigerung des EE-Ausbaus geführt haben. Kritisch diskutiert wird dort die richtige Bemessung von Referenzpreisen und die Gefahr von Überförderung oder Unteranreizen für Innovation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What happens next?</h2>



<p>Der Monitoring-Bericht von EWI und BET ist kein Endpunkt, sondern der Auftakt für weitere politische Diskussionen. In den kommenden Monaten werden die Ergebnisse in den zuständigen Fachausschüssen des Bundestages und im Bundesrat beraten. Parallel dazu prüft die Bundesnetzagentur die Zahlen kritisch und gleicht sie mit den eigenen Szenarien ab. Als zunehmend eigenständigere Regulierungsbehörde trägt sie dabei eine Schlüsselrolle, die durch das EuGH-Urteil aus 2021 bekräftigt wurde.</p>



<p>Die BNetzA genehmigt die Netzentwicklungspläne der Übertragungsnetzbetreiber und legt damit fest, welche Investitionen in den kommenden Jahren tatsächlich umgesetzt werden. Auch bei der Ausgestaltung neuer Förderinstrumente wie den Differenzverträgen wird sie eine wichtige Rolle spielen, um deren Vereinbarkeit mit dem bestehenden Markt- und Regulierungsrahmen sicherzustellen.</p>



<p>Offen bleibt zudem, wie sich die tatsächliche Nachfrage nach Strom entwickelt. Sollte die Elektrifizierung in den Bereichen Verkehr, Wärme und Industrie schneller voranschreiten, als es die konservativen Annahmen von EWI und BET unterstellen, könnte der Verbrauch deutlich über die „niedrigen 600er Werte“ hinauswachsen. In diesem Fall müssten Ausbauziele, Netzplanung und Fördermechanismen kurzfristig angepasst werden, um Versorgungslücken und steigende Importabhängigkeit zu vermeiden.</p>



<p>Sicher ist: Die Energiewende bleibt ein dynamischer Prozess, in dem politische Rahmenbedingungen laufend nachjustiert werden müssen. Der Monitoring-Bericht liefert dafür wichtige Daten und Impulse. Wie erfolgreich er in konkrete Maßnahmen übersetzt wird, hängt jedoch nicht nur vom politischen Willen der Bundesregierung ab, sondern auch von der Bewertung durch die Bundesnetzagentur und der Geschwindigkeit des parlamentarischen Gesetzgebungsprozesses.</p>



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		<title>Vertragsunterzeichnung in Tschechien: 1-MWp-PV-Anlage für Purem Rakovník</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/vertragsunterzeichnung-in-tschechien-1-mwp-pv-anlage-fuer-purem-rakovnik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 15 Sep 2025 13:56:22 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24647</guid>

					<description><![CDATA[<p>CUBE CONCEPTS realisiert für Purem Rakovník in Tschechien eine 1-MWp-Dachanlage. Mit über 2.400 Modulen erzeugt das System jährlich rund 970.000 kWh grünen Strom, deckt 87 % des Bedarfs vor Ort und spart knapp 500 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vertragsunterzeichnung-in-tschechien-1-mwp-pv-anlage-fuer-purem-rakovnik/">Vertragsunterzeichnung in Tschechien: 1-MWp-PV-Anlage für Purem Rakovník</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 11. September 2025 haben Purem Rakovník spol. s.r.o. in Rakovník, Tschechien, und CUBE CONCEPTS einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung gesetzt. Im Rahmen einer feierlichen Vertragsunterzeichnung startete die Zusammenarbeit zur Umsetzung einer PV-Dachanlage mit einer Leistung von nahezu <strong>1 MWp (999,58 kWp)</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Jährlich 970.640 kWh grünen Strom für Purem Rakovník</h2>



<p>Die Anlage wird eine Fläche von <strong>4.760 m²</strong> einnehmen und mit <strong>2.438 Modulen</strong> ausgestattet. Die  erwartete Jahresproduktion von <strong>970.640 kWh Strom</strong> deckt einen Großteil des Energiebedarfs direkt am Standort. Rund <strong>87 % der erzeugten Energie </strong>nutzt Purme<strong> unmittelbar vor Ort</strong>, lediglich <strong>126.169 kWh</strong> fließen ins öffentliche Netz. So leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zur Energieeffizienz, sondern auch zur Unabhängigkeit von externen Strombezügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">500 Tonnen CO₂-Ersparnis</h2>



<p>Besonders eindrucksvoll sind die Auswirkungen auf den Klimaschutz. Die Photovoltaikanlage vermeidet jährlich rund <strong>494.971 Kilogramm CO₂-Emissionen</strong> – das entspricht fast <strong>500 Tonnen</strong>. Damit wird künftig <strong>15 % der gesamten Produktion am Standort klimaneutral</strong> ermöglicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Purem Rakovník als weiterer Baustein zur Klimaneutralität</h2>



<p>Das Engagement von Purem Rakovník ist Teil einer übergeordneten Strategie von <strong>Purem by Eberspächer</strong>. Wonach die europäischen Werke Schritt für Schritt klimaneutral aufgestellt werden. Bereits zuvor durfte CUBE CONCEPTS das <a href="https://cubeconcepts.de/en/19-mwp-solar-power-purem-by-eberspaecher/">Werk bei Dresden</a> with a <strong>2 MWp-Photovoltaikanlage</strong> ausstatten. Mit dem neuen Projekt in Rakovník setzt sich dieser Weg konsequent fort. Und es zeigt sich, wie Partnerschaft und technologische Kompetenz zu nachhaltigen Erfolgen führen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-1024x683.jpg" alt="Purem Rakovník-Header" class="wp-image-24649" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Header-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Vertragsunterzeichnung in Rakovník</h2>



<p class="translation-block">Zur Vertragsunterzeichnung trafen sich die Partner in Rakovník persönlich: Seitens Purem Rakovník nahmen <strong>Michal Zechovský und Ivana Lacková</strong> teil, für CUBE CONCEPTS war <strong>Vit Hlavacek</strong> und als Vertreter für das umsetzende Unternehmen ATLANTIS war <strong>Miroslav Calda</strong> vor Ort. In diesem Rahmen wurde nicht nur ein Vertrag unterschrieben, sondern auch der Grundstein für eine gemeinsame Vision gelegt. Die geplante Photovoltaikanlage steht für eine Partnerschaft, die Nachhaltigkeit, Innovationskraft und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt – und so den Weg für eine klimafreundliche Zukunft ebnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="24656" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-24656" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Planung.jpg 1487w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="24654" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24654" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Gruppenfoto-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="24652" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-24652" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-2048x1365.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Vertragsunterzeichnung-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="767" data-id="24653" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-1024x767.jpg" alt="" class="wp-image-24653" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-1024x767.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-768x575.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-1536x1151.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-2048x1534.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk1-16x12.jpg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="24655" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-24655" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-2048x1536.jpg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Purem-Rakovnik-Werk2-16x12.jpg 16w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<item>
		<title>USV-Anlage für Unternehmen: Sichere Stromversorgung mit USV-Systemen &#038; Batteriespeichern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/usv-anlage-fur-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 11 Sep 2025 11:37:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24632</guid>

					<description><![CDATA[<p>Klassische USV-Anlagen schützen punktuell für Minuten, während moderne Batteriespeicher mit EMS als ganzheitliche Notstromlösung fungieren. Sie bieten stundenlange Autonomie und amortisieren sich zusätzlich durch Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenkappung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/usv-anlage-fur-unternehmen/">USV-Anlage für Unternehmen: Sichere Stromversorgung mit USV-Systemen &amp; Batteriespeichern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Stromausfälle und Netzstörungen sind Gift für kritische Prozesse und sensible Technik. In den meisten Unternehmen vieler Branchen, wie beispielsweise in der Industrie und Produktion bis hin zu IT, Gesundheitswesen oder Logistik hängt der Geschäftserfolg maßgeblich von einer stabilen und unterbrechungsfreien Energieversorgung ab. Bereits kurze Ausfälle können teure Produktionsunterbrechungen, Datenverluste oder Schäden verursachen und sogar zu Haftungsfragen führen. <strong>UPS systems</strong> (unterbrechungsfreie Stromversorgung, engl. „UPS – Uninterruptible Power Supply“) haben sich deshalb als Rückgrat der betrieblichen Stromsicherheit etabliert und sind mittlerweile unverzichtbarer Bestandteil professioneller Energiemanagement-Strategien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition &amp; Funktion einer USV-Anlage / eines USV-Systems</h2>



<p>Eine USV-Anlage ist ein technisches System, das kritische Verbraucher zuverlässig auch dann mit Energie versorgt, wenn das öffentliche Stromnetz ausfällt, schwankt oder gestört ist. Die Hauptfunktion besteht darin, eine sofortige, unterbrechungsfreie Stromversorgung für angeschlossene Geräte zu gewährleisten.</p>



<p>Eine USV ist im Grunde ein <strong>automatischer Schutzmechanismus</strong>. Tritt eine Störung oder ein Netzausfall auf, übernimmt die in der USV integrierte Batterie blitzschnell die Versorgung und verhindert so Ausfälle sowie Datenverluste. Neben der Batterietechnik zählen zu den Kernkomponenten ein Wechselrichter, ein Gleichrichter, eine Steuerungseinheit sowie Steuerungs- und Kommunikationsschnittstellen. Während des Normalbetriebs filtert die USV zudem Netzstörungen wie Spannungsspitzen, Schwankungen und Frequenzabweichungen heraus und sorgt so für konstant hochwertige Stromqualität an den Abgängen.</p>



<p>USV-Systeme gibt es in unterschiedlichen Leistungsgrößen und Ausführungen – von kompakten Lösungen für einzelne Arbeitsplatzrechner oder Home-Office-Anwendungen bis hin zu mehrphasigen, modular skalierbaren Geräten für die Industrie, Rechenzentren und komplette Unternehmensstandorte. Kleine USV-Anlagen finden sich beispielsweise in Privathaushalten zum Schutz von Home-Office-PCs, Smart-Home-Steuerungen und Telekommunikationsanlagen.</p>



<p>Für Unternehmen spielt die schnelle Reaktionszeit, hohe Zuverlässigkeit und Integration in das Energiemanagement die entscheidende Rolle: USV-Systeme sind elementare Bausteine, um die Geschäftskontinuität zu sichern und Risiken in der Energieversorgung wirkungsvoll zu minimieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlage- &amp; System-Typen</h2>



<p>USV-Anlagen lassen sich grundsätzlich in drei Haupttypen unterscheiden, die sich in Technik, Wirkungsweise sowie Anwendungsgebieten unterscheiden. Sie variieren zudem in der Betriebsweise, Reaktionszeit, Schutzumfang und den Kosten.&nbsp;Unternehmen sollten die passende USV-Art immer abhängig von Schutzbedarf, Sensibilität der Systeme, Leistungsanforderungen und Budget wählen.</p>



<p><strong>Offline-USV (auch Standby-USV genannt)</strong>&nbsp;ist die einfachste und kostengünstigste Variante. Im Normalbetrieb versorgt sie die angeschlossenen Geräte direkt mit Netzstrom. Bei einem Stromausfall schaltet die USV automatisch und meist mit einer kurzen Umschaltzeit von bis zu etwa 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um. Offline-USVs eignen sich besonders für kleinere Verbraucher wie einzelne Computer oder Arbeitsplätze mit weniger kritischen Anforderungen. Sie verfügen jedoch meist nicht über eine Netzfilterung, was bedeutet, dass Spannungsspitzen und andere Störungen nicht aktiv ausgeglichen werden.</p>



<p><strong>Line-Interactive-USV</strong>&nbsp;stellt eine Weiterentwicklung dar, bei der durch einen Spannungsregler (AVR) Spannungsschwankungen aktiv ausgeglichen werden können, ohne dass die Batterie belastet wird. Die Umschaltzeit auf Batteriebetrieb ist mit bis zu 4 Millisekunden kürzer als bei Offline-Systemen. Diese USVs bieten somit besseren Schutz und eignen sich für mittlere IT-Systeme, Netzwerke und Telekommunikationsanlagen, bei denen eine stabilere Stromversorgung wichtig ist. Sie sind eine gängige Lösung für kleinere bis mittelgroße Unternehmen.</p>



<p><strong>Online-USV</strong>&nbsp;bietet den höchsten Schutz durch eine kontinuierliche Doppelwandler-Technologie. Dabei wird der Eingangsstrom permanent in Gleichstrom und anschließend wieder in Wechselstrom umgewandelt, sodass die angeschlossenen Geräte vollständig vom Netz getrennt und mit stabilisiertem Strom versorgt werden. Diese Technologie gewährleistet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung ohne Umschaltzeit und schützt vor allen Arten von Netzstörungen, wie Spannungseinbrüchen, Spitzen und Frequenzabweichungen. Online-USVs sind besonders in Rechenzentren, großen Serverräumen und kritischen industriellen Anwendungen zu finden, bei denen selbst kürzeste Ausfallzeiten verheerende Folgen haben können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzgebiete von USV-Anlagen und Systemen in Unternehmen</h2>



<p>USV-Anlagen sind in Unternehmen aller Branchen unverzichtbar, wenn es darum geht, eine unterbrechungsfreie Energieversorgung für sensible und kritische Systeme sicherzustellen. Besonders in Bereichen, in denen kurze Stromausfälle zu erheblichen Schäden, Datenverlusten oder Sicherheitsrisiken führen können, sind USV-Systeme Standard und gesetzlich vorgeschrieben.</p>



<p>In&nbsp;<strong>Rechenzentren und IT-Infrastrukturen</strong>&nbsp;schützen USV-Anlagen Server, Netzwerktechnik, Speicher und Cloud-Anbindungen vor plötzlichen Unterbrechungen. So können Daten sicher gespeichert und Systeme ordnungsgemäß heruntergefahren oder weiter betrieben werden, was wirtschaftliche Schäden durch Ausfallzeiten minimiert.</p>



<p>Im&nbsp;<strong>Gesundheitswesen</strong>&nbsp;sichern USV-Systeme die Stromversorgung von lebenswichtigen medizinischen Geräten, wie Beatmungsgeräten, Dialyse-Maschinen oder OP-Sälen. Hier bedeutet eine unterbrechungsfreie Stromversorgung oftmals sogar Lebenserhalt und Patientensicherheit.</p>



<p>In der&nbsp;<strong>Industry</strong>&nbsp;sind USV-Anlagen ein Schutzschild gegen Produktionsausfälle, insbesondere bei hochautomatisierten Fertigungsstraßen und Steuerungssystemen. Auch Sicherheits- und Überwachungstechnik in Produktionshallen benötigt eine konstante Stromversorgung, um gefährliche Situationen zu vermeiden.</p>



<p>Also in the&nbsp;<strong>Büro- und Verwaltungsbereich</strong>&nbsp;sorgen USV-Systeme dafür, dass Arbeitsplatzrechner, Telefone, Netzwerke und Drucker auch bei Stromstörungen aktiv bleiben und die Mitarbeiter ihre Arbeit ohne Unterbrechung fortsetzen können.</p>



<p>Schließlich finden USV-Anlagen Verwendung in weiteren kritischen Bereichen wie&nbsp;<strong>Leitstellen</strong>, <strong>Verkehrsinfrastruktur</strong>, <strong>Telekommunikation</strong>, <strong>Banks</strong> or <strong>öffentlicher Verwaltung</strong>, wo eine stabile Stromversorgung unabdingbar ist, um den Betrieb und die öffentliche Sicherheit aufrechtzuerhalten.</p>



<p>Moderne USV-Systeme passen sich durch verschiedene Leistungsgrößen und skalierbare Module an die individuellen Bedürfnisse an und sind so für kleine Büros ebenso geeignet wie für große Industrieanlagen oder komplexe Rechenzentren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlagen vs. Batteriespeicherlösungen mit EMS</h2>



<p>Eine USV-Anlage und ein <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> mit integriertem <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management system</a> (EMS) dienen beide der unterbrechungsfreien Stromversorgung, unterscheiden sich jedoch in Funktion, Anwendungsbreite und Zusatznutzen.</p>



<p>Eine klassische&nbsp;USV-Anlage&nbsp;ist speziell darauf ausgelegt, bei Stromausfall oder Netzstörung innerhalb von Millisekunden eine unterbrechungsfreie Energieversorgung sicherzustellen. Sie schützt vor Spannungsspitzen, Stromausfällen und bietet eine definierte Überbrückungszeit, in der die angeschlossenen Geräte weiterarbeiten können oder sicher heruntergefahren werden. Die Batterieperiode dieser Systeme ist meist auf Minuten bis eine Stunde ausgelegt, ausreichend für kritische Sofortversorgung, jedoch nicht für längere autonome Versorgung.</p>



<p>Batteriegroßspeicher mit EMS&nbsp;dagegen sind multifunktionale Energiesysteme, die neben der Transparenz und Steuerung der Energieflüsse innerhalb eines Unternehmens auch eine Notstromfunktion bieten. Sie sind so konfiguriert, dass sie bei Netzausfall ebenfalls sofort übernehmen und wie eine USV agieren. Bei gleichen Reaktionszeiten erlaubt solch ein System eine intelligente Steuerung der Verbraucher und Fernüberwachung. Sie bieten aber darüber hinaus umfangreiche Zusatznutzen wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> von Photovoltaik-Anlagen, Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>), Netzdienstleistungen und Integration erneuerbarer Energien. Durch größere Batteriekapazitäten ermöglichen sie zudem deutlich längere Autonomiezeiten bei Stromausfall, oft von mehreren Stunden bis Tagen.</p>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Systeme die Versorgungssicherheit erhöhen, während Batteriespeicher mit EMS als erweiterte, flexible Komplettlösung für Unternehmen gelten, die sowohl Netz- und Notstromversorgung als auch Energiemanagement und wirtschaftliche Optimierung integrieren möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Vorteile einer USV-Anlage &amp; eines Batteriespeichers mit EMS im Vergleich</h2>



<p>Beide Ansätze bieten Unternehmen eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und schützen damit zuverlässig vor teuren Produktionsausfällen, Datenverlusten oder Schäden an sensibler IT-Infrastruktur. Moderne USV-Anlagen sind im Vergleich zu älteren Anlagen wesentlich energieeffizienter und können in dem Bereich, in dem sie eingesetzt sind, für Kosteneinsparungen von bis zu 70 % sorgen. Investitionen amortisieren sich häufig bereits nach etwa 3 Jahren durch reduzierte Stromverbräuche und geringere Ausfallrisiken. Weitere Vorteile sind die&nbsp;verlängerte Lebensdauer von IT-Geräten, höhere Anlagenverfügbarkeit und Möglichkeiten zur&nbsp;Remote-Überwachung und vorausschauenden Wartung.</p>



<p>Batteriespeicher mit integriertem EMS gehen einen entscheidenden Schritt weiter. Neben der Notstromfunktion eines gesamten Unternehmens ermöglichen sie zusätzliche wirtschaftliche Vorteile. Eigenverbrauchsoptimierung von PV-Strom, Peak Shaving, <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> sowie die Teilnahme an Netzdienstleistungs- oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a>-Märkten. Dadurch lassen sich Stromkosten deutlich senken und zusätzliche Erlöse erzielen. Dank modularer Bauweise und sinkender Batteriekosten liegt die Amortisationszeit je nach Verwendungszweck und Auslegung heute zwischen 2,5 und 5 Jahren. Dabei hat diese Investition ein höheres Renditepotenzial und dient der Wettbewerbsfähigkeit, sofern das System nicht sogar im Contracting-Verfahren umgesetzt wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Aspekte in Deutschland</h2>



<p>Für die Errichtung und den Betrieb von USV-Anlagen und Batteriegroßspeichern gelten in Deutschland diverse rechtliche Vorgaben, Normen und Förderregelungen, die insbesondere für Unternehmen relevant sind.</p>



<p>USV-Anlagen müssen die technischen Normen der EN 50272-2 (VDE 0510) erfüllen, welche Sicherheitsanforderungen an Batteriesysteme wie Belüftung, Explosionsschutz und Umgebungsbedingungen regeln. Betreiber sind verpflichtet, regelmäßige Wartungen und Prüfungen durchzuführen, um Betriebssicherheit und Compliance zu gewährleisten.</p>



<p>Batteriegroßspeicher unterliegen in Deutschland immer noch einem dynamischen Umfeld und komplexem Rechtsrahmen. Maßgeblich sind vor allem das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für Netzanschluss und Betrieb, das EEG bei Kombination mit erneuerbaren Energien sowie die neue EU-Batterieverordnung. Betreiber müssen Netzanschlussvorschriften wie die VDE-Anschlussregeln einhalten, Baukostenzuschüsse und Netznutzungsentgelte berücksichtigen und profitieren teils von Befreiungen, etwa bei zeitversetzter Wiedereinspeisung des gespeicherten Stroms. Gleichzeitig gelten strenge Vorgaben zum Umgang mit Gefahrstoffen, Lagerung und Transport. Offene Punkte bestehen insbesondere beim Rechtsstatus von Speichern – ob sie als Verbraucher, Erzeuger oder hybride Systeme gelten – sowie bei Anschlussprioritäten und Kostenzuordnungen. Mehr dazu in unserem Whitepaper <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/">Battery Energy Storage Systems (BESS) Overview</a>. </p>



<p>Unternehmen müssen daher bei Installation und Betrieb von USV- und Speicheranlagen technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Vorgaben sorgfältig beachten und sollten insbesondere auf qualifizierte Anbieter und Wartungsleistungen zurückgreifen, um Risiken auszuschließen und Förderpotenziale zu nutzen.<a href="https://www.thiele-kg.de/blog/in-welchen-bereichen-sind-usv-anlagen-gesetzlich-vorgeschrieben.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Integration von USV-Anlagen &amp; eines EMS mit Batteriespeicher in einem Unternehmen</h2>



<p>Reine USV-Anlagen werden in Unternehmen meist direkt in die elektrische Hauptversorgung kritischer Systeme eingebunden, um eine unterbrechungsfreie Stromversorgung sicherzustellen. Die Dimensionierung erfolgt anhand der Gesamtlast der zu schützenden IT-Systeme, Maschinen oder Steuerungen. Typische Integrationspunkte sind Serverräume, Produktionslinien oder medizinische Einrichtungen. Die USV-Anlage wird zwischen Netz und Verbraucher geschaltet und versorgt bei Netzstörungen oder Stromausfällen umgehend die kritischen Lasten aus der integrierten Batterie. Die Installation erfordert eine sichere Verteilungseinheit (PDU), die die Stromversorgung der Endgeräte überwacht und steuert. USV-Systeme sind häufig modular aufgebaut, um Skalierbarkeit und Redundanz zu gewährleisten und ermöglichen durch Fernüberwachung und Managementsoftware eine effiziente Betriebsführung..</p>



<p>Batteriespeicher mit EMS dienen als multifunktionale Plattformen im Unternehmen. Daher ist ihre technische Integration etwas komplexer. Sie werden in das gesamte Energiesystem eingebunden, idealerweise gemeinsam mit Photovoltaik-Anlagen und ggf. weiteren Energiequellen. Das EMS steuert intelligent alle Energieflüsse, optimiert den Eigenverbrauch, schaltet Lasten oder Speicher dynamisch zu und ermöglicht so Kosteneinsparungen und Flexibilisierung. Die Integration umfasst neben dem Anschluss an das Niederspannungsnetz auch Kommunikationsschnittstellen zur Anbindung an übergeordnete Managementsysteme und Netzbetreiber. Die EMS-Software unterstützt dabei alle Einsatzgebiete der gespeicherten Energie. Sofern sie als Ersatzstromquelle bzw. USV genutzt wird, schaltet sie blitzschnell um. Durch modulare Erweiterbarkeit und intelligente Steuerung ist eine Skalierung von kleinen bis zu großen Unternehmensanlagen möglich. Die Integration erfolgt holistisch als Teil einer umfassenden unternehmensweiten Energieversorgung und Digitalisierungsstrategie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">USV-Anlage oder Batteriespeichersystems mit EMS?</h2>



<p>Bei der Entscheidung zwischen einer klassischen USV-Anlage und einem Batteriespeichersystem mit integriertem Energiemanagement sollten Unternehmen insbesondere ihre individuellen Anforderungen an Versorgungssicherheit, Flexibilität und wirtschaftliche Nutzung berücksichtigen.</p>



<p>USV-Anlagen&nbsp;sind besonders geeignet, wenn der Fokus auf einer hochzuverlässigen, unterbrechungsfreien Stromversorgung für kritische Verbraucher wie IT-Infrastruktur, Produktionsanlagen oder medizinische Geräte liegt. Sie liefern schnelle Umschaltzeiten, schützen optimal vor Netzstörungen sie kurzen Ausfällen und sind einfach umzusetzen. Für Unternehmen mit klar definierten Lasten und begrenztem Backup-Bedarf sind klassische USVs oft die wirtschaftlichste Lösung.</p>



<p>Batteriegroßspeicher mit EMS&nbsp;bieten darüber hinaus vielfältige Mehrwerte: Neben der unterbrechungsfreien Versorgung ermöglichen sie ein ganzheitliches Energiemanagement. Durch die vielfältigen Funktionen senken sie Betriebskosten langfristig und schaffen zusätzliche Erlösquellen. Für Unternehmen mit einem großen Energiebedarf, dem Wunsch nach Flexibilität und Nachhaltigkeit sowie komplexen Energiekonzepten sind Batteriespeicher oft die zukunftssichere Wahl. Darüber hinaus sind sie bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> ohne Investition realisierbar. </p>



<p>Zusammengefasst empfiehlt sich für Unternehmen mit einfachen Backup-Anforderungen eine klassische USV, während bei größerem Energiebedarf und strategischem Energiemanagement ein Batteriespeicher mit EMS die optimale Lösung darstellt. Eine fundierte Beratung analysiert den individuellen Bedarf und findet die wirtschaftlich und technisch beste Variante.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick: Trends &amp; Innovationen</h2>



<p>Der USV- und Batteriespeichermarkt wächst weiter stark, angetrieben durch Digitalisierung, Nachhaltigkeitsziele und steigende Anforderungen an die Stromversorgung. Bei USV-Anlagen setzen Hersteller verstärkt auf energieeffiziente Systeme mit Lithium-Ionen-Batterien, die längere Lebensdauer, schnellere Ladezeiten und verbesserte Umweltverträglichkeit bieten. Intelligente Monitoring- und Managementfunktionen werden zum Standard. Batteriespeicher mit EMS wachsen als flexible, multifunktionale Lösungen, die Notstrom, Eigenverbrauchsoptimierung und Netzservices kombinieren. Modulare Systeme erlauben individuelle Skalierung und wirtschaftliche Nutzung durch Teilnahme an Energiemärkten. Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung mit Fokus auf umweltfreundliche Batteriematerialien, Recycling und Integration erneuerbarer Energien. Die Technologien werden zunehmend smarter, grüner und integraler Bestandteil moderner Unternehmensenergieversorgung.</p>



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		<item>
		<title>BNetzA zur Versorgungssicherheit Strom: Ausbauziele entscheidend</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bnetza-zur-versorgungssicherheit-strom-ausbauziele-entscheidend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 08 Sep 2025 13:42:10 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Verzögerungsszenario warnt: Verfehlt Deutschland seine Ausbauziele, drohen bis zu 4,6 Stunden Stromknappheit pro Jahr und ein massiv höherer Bedarf an fossiler Reserve. Branchenexperten kritisieren jedoch, dass die BNetzA das stabilisierende Potenzial von Batteriespeichern in ihren Modellen bisher kaum berücksichtigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Bundesnetzagentur (BNetzA)</strong> hat ihren Bericht zur &#8220;<strong>Versorgungssicherheit Strom</strong>&#8221; veröffentlicht. Auf 79 Seiten beschreibt sie „Stand und Entwicklung der Versorgungssicherheit im Bereich der Versorgung mit Elektrizität“. Der Veröffentlichungszeitpunkt Anfang September 2025 fällt zusammen mit den beiden Studien von Enervis Energy Advisors und Agora Energiewende und dient zugleich als Vorläufer für den anstehenden <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/">Energy Transition Monitoring Report</a></strong> des BMWK. Entsprechend groß ist die politische Aufmerksamkeit. Während Befürworter den Bericht als Bestätigung für den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien sehen, befürchten Kritiker eine politische Vorlage für den Neubau zusätzlicher Gaskraftwerke.</p>



<p>Die Untersuchung betrachtet ebenfalls die Entwicklung des deutschen Stromsystems bis 2035. Sie soll frühzeitig Risiken sowie Handlungsbedarf für eine stabile Stromversorgung aufzeigen. Grundlage ist eine modellgestützte Szenarioanalyse, die den Ausbau erneuerbarer Energien, die Elektrifizierung des Energieverbrauchs, die Entwicklung von Flexibilitätspotenzialen und den Netzausbau berücksichtigt. Als zentrale Indikatoren für die Versorgungssicherheit dienen die erwartete Zahl der Stunden mit Stromknappheit pro Jahr (LOLE – Loss of Load Expectation) sowie die nicht gedeckte Energiemenge (EENS).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Szenarien des Berichts Versorgungssicherheit Strom im Überblick</h2>



<p>Die BNetzA hat in ihrem Bericht zur Versorgungssicherheit Strom zwei Kernpfade analysiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zielszenario:</strong> Ausbau erneuerbarer Energien, Netze und Flexibilitäten verläuft planmäßig nach den im EEG 2023 definierten Ausbauzielen</li>



<li><strong>Verzögerungsszenario:</strong> Ausbauziele werden später erreicht, Flexibilität und Netzinfrastruktur entwickeln sich langsamer.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergänzend wurden Sensitivitätsrechnungen durchgeführt, etwa mit Blick auf reduzierte Nachfrageflexibilität oder Engpässe im Netzausbau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse des Zielszenarios</h2>



<p>Im Zielszenario kommt die BNetzA zu dem wichtigen Ergebnis, dass die&nbsp;Versorgungssicherheit in Deutschland auch bei ambitioniertem Ausbau der erneuerbaren Energien gewährleistet bleibt&nbsp;– vorausgesetzt, dass</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Ausbau von Wind- und PV-Anlagen und der Netze wie geplant erfolgt,</li>



<li>das Flexibilitätspotenzial der neuen Verbraucher wie Wärmepumpen, Elektroautos und Elektrolyseure ausgeschöpft wird,</li>



<li>und ein substanzieller Zubau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten erfolgt, insbesondere Gaskraftwerke, die wasserstofffähig (&#8220;H2-ready&#8221;) sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bis 2035 wird ein Zubau steuerbarer Kapazitäten von insgesamt&nbsp;22,4 GW brutto, also ohne Abzug für Stilllegungen, erforderlich. Netto liegt der Wert je nach Szenario in der Spanne von&nbsp;12,5 bis 25,6 GW. Zugleich steigt der Stromverbrauch durch die Elektrifizierung auf 725 TWh im Jahr 2030 und auf 941 TWh im Jahr 2035. Die installierte Leistung der erneuerbaren Energien, vor allem Wind und PV, wächst weiter stark an. Dies führt zu immer mehr volatil erzeugtem Strom und damit wird Flexibilität des Stromverbrauchs im Gesamtsystem zu einer Schlüsselgröße.</p>



<p>Dabei erzeugen indirekt steuerbare, preissensitive Verbraucher, also unter anderem Industrieprozesse, Elektromobilität und Wärmepumpen in diesem Szenario 79 GW Nachfrageflexibilität bis 2035. Von diesem Potenzial werden ca.&nbsp;30 GW&nbsp;tatsächlich zur Lastreduktion bei Lastspitzen eingesetzt, was die Notwendigkeit von Backup-Kapazitäten stark senkt. Auch die Indikatoren liegen dabei im Soll. Für 2035 beträgt der LOLE 0,28 h/a und der EENS auf einem sehr niedrigen Niveau.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kernergebnisse des Verzögerungsszenarios</h2>



<p>Im Verzögerungsszenario verschlechtert sich die Versorgungssicherheit deutlich, sobald Ausbauziele für erneuerbare Energien, Netze und Flexibilitäten nicht rechtzeitig erreicht werden. In diesem Fall steigt der Bedarf an steuerbarer Kraftwerksleistung erheblich an. Die BNetzA kalkuliert in ihrem Bericht zur Versorgungssicherheit Strom mit einem Bruttozubau von bis zu <strong>35,5 Gigawatt bis 2035</strong>, also deutlich mehr als im Zielszenario. Hintergrund ist, dass ein geringerer EE-Anteil und eine schwächer entwickelte Nachfrageflexibilität größere Lücken im Stromsystem hinterlassen. Diese müssen durch konventionelle Erzeugung abgesichert werden.</p>



<p>Besonders kritisch ist die Entwicklung der Flexibilität. Statt der möglichen 79 Gigawatt werden nur rund 20 Prozent des Potenzials erschlossen. Dies hat zur Folge, dass Lastspitzen weniger gut abgefedert werden können und der Ausgleich zwischen Erzeugung und Verbrauch häufiger scheitert. Entsprechend verschlechtern sich auch die Versorgungssicherheitsindikatoren. Im <strong>Jahr 2030</strong> überschreitet der <strong>LOLE mit 4,6 Stunden pro Jahr</strong> den geltenden Zuverlässigkeitsstandard von 2,77 Stunden deutlich. Erst <strong>2035</strong> nähert sich der Wert mit <strong>1,77 Stunden </strong>wieder einem akzeptablen Niveau.</p>



<p>Die geringere Flexibilität wirkt sich zudem negativ auf die Netzstabilität aus. Zeitweise steigt die Importabhängigkeit spürbar an, während das heimische System nicht genügend Kapazitäten bereitstellt, um Engpässe auszugleichen. Auch die Gefahr von Strompreisspitzen nimmt deutlich zu, da in Knappheitssituationen vermehrt teure Reservekraftwerke eingesetzt werden müssten. Insgesamt zeigt das Verzögerungsszenario, dass ein zögerlicher Ausbau von erneuerbaren Energien, Netzen und Flexibilitäten nicht nur höhere Kosten verursacht, sondern auch die Versorgungssicherheit über Jahre hinweg schwächt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Umgang mit Speichern im Bericht Versorgungssicherheit Strom</h2>



<p>Ein zentraler Kritikpunkt am Bericht der BNetzA zur Versorgungssicherheit Strom ist der Umgang mit Stromspeichern. Zwar werden <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> in der Zusammenfassung erwähnt, in die Modellrechnungen sind sie jedoch nicht eingeflossen. Statt den bereits zugesagten und in großem Umfang geplanten Zubau zu berücksichtigen, geht die Analyse sogar von rückläufigen Kapazitäten aus, bemängelt der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar).</p>



<p>Weitere Branchenvertreter sehen dadurch auch ein Risiko verzerrter Ergebnisse und warnen, dass die Bedeutung von Speichern für die Versorgungssicherheit massiv unterschätzt wird. Speichertechnologien könnten konventionelle Kraftwerke teilweise ersetzen und sollten in künftigen Szenarien systematisch berücksichtigt werden, um tragfähige politische Entscheidungen zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handlungsempfehlungen der BNetzA</h2>



<p>Auf Basis der Szenarioanalysen empfiehlt die Bundesnetzagentur mehrere Maßnahmen, um die Versorgungssicherheit langfristig abzusichern. An erster Stelle steht die <strong>zügige Umsetzung der</strong> im EEG und im Netzausbauplan <strong>definierten Ausbaupfade</strong> für erneuerbare Energien und Netze. Parallel dazu müsse das volle <strong>Flexibilitätspotenzial</strong> neuer Verbrauchergruppen – von Elektromobilität über Wärmepumpen bis hin zu industriellen Lasten – erschlossen werden, um das System in Zeiten hoher Volatilität zu stabilisieren.</p>



<p>Darüber hinaus sieht die Behörde einen erheblichen Bedarf an zusätzlicher steuerbarer Kraftwerksleistung, vorzugsweise in Form von <strong>wasserstofffähigen Gaskraftwerken</strong>. Dabei berücksichtigt sie jedoch nicht die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten, die durch den <strong>erhöhten CO₂-Ausstoß</strong> entstehen. Um den Markthochlauf abzusichern, spricht sie sich für die Einführung eines <strong>Kapazitätsmechanismus</strong> aus, der die Vorhaltung dieser Leistung finanziell honoriert. Ergänzend fordert die BNetzA eine bessere Koordination zwischen Strom- und Gasinfrastruktur sowie die Stärkung europäischer Verbundlösungen, um Versorgungslücken im nationalen System durch Importe abfedern zu können.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Energy Transition Monitoring Report: Studies Warn of Risks of Slowdown</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 05 Sep 2025 07:24:46 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24578</guid>

					<description><![CDATA[<p>An ambitious expansion could reduce electricity prices by 23% by 2030. Experts criticize the fact that the monitoring report’s focus on cost efficiency alone ignores the long-term economic benefits of electrification and wrongly justifies the construction of new fossil fuel power plants.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringbericht zur Energiewende: Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den kommenden Tagen wird der <strong>Energy Transition Monitoring Report</strong> erwartet, den das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) erstellt. Schon im Vorfeld wird über den Bericht intensiv diskutiert. Kritiker befürchten, dass die Analyse vor allem dazu dienen könnte, den Ausbau erneuerbarer Energien zu bremsen und den offenbar bereits geplanten <strong>Bau von Gaskraftwerken</strong> zu rechtfertigen. Parallel zum laufenden Prozess sind jetzt mehrere Studien erschienen, die mögliche Folgen eines verlangsamten Ausbaus von Photovoltaik und Windkraft untersuchen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass ein Abbremsen erhebliche Risiken für Klimaschutz, Energiekosten und Versorgungssicherheit mit sich bringen würde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Folgen eines verlangsamten Ausbaus</h2>



<p>Eine von Greenpeace und Green Planet Energy beauftragte Kurzstudie des Beratungsunternehmens <strong>Enervis Energy Advisors</strong> analysiert unterschiedliche Entwicklungspfade für den Zeitraum bis 2035. Ausgangspunkt ist das Referenzszenario, das sich an den bisher gesetzten Zielen orientiert. Lt. EEG 2023 sind dies: 215 Gigawatt Photovoltaik-Leistung und 145 Gigawatt Windenergie bis 2030 sowie ein starker Hochlauf bei Elektrofahrzeugen und Wärmepumpen. Um dies zu erreichen, ist ein <a href="https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/">jährlicher Zuwachs von 22 Gigawatt Solarleistung</a> geplant. Dieses Szenario vergleicht Enervis mit Varianten, die einen deutlich langsameren Ausbau sowohl bei erneuerbaren Energien als auch bei der Elektrifizierung unterstellen.</p>



<p>Die Ergebnisse zeigen: Während sich die Unterschiede im Stromsektor zunächst noch in Grenzen halten, steigen die CO₂-Emissionen in Verkehr und Wärme deutlich an, sofern man dort länger auf fossile Energien setzt. Bis 2035 summieren sich die <strong>zusätzlichen</strong> Emissionen auf <strong>bis zu 381 Millionen Tonnen</strong>. Hinzu kämen noch weiter 62 Millionen Tonnen, wenn der Stromverbrauch steigt und der Ausbau der erneuerbaren Energien stockt. Diesen Wert kalkulieren die Experten bei einer zusätzlichen Stromproduktion von <strong>10 TWh</strong> aus Gaskraftwerken. Umgekehrt und <strong>ohne zusätzliche Gas- und Kohleverstromung</strong> ließen sich sogar rund <strong>76 Millionen Tonnen CO₂ vermeiden</strong>.</p>



<p>Neben den Klimawirkungen verdeutlicht die Studie auch die wirtschaftlichen Risiken eines verlangsamten Ausbaues. Allein durch den europäischen Emissionshandel könnten schon 2030 Mehrkosten von bis zu 8,4 Milliarden Euro jährlich entstehen. Die gesellschaftlichen Klimakosten, berechnet auf Basis von Daten des Umweltbundesamts, summieren sich <strong>bis 2035 auf bis zu 128 Milliarden Euro</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1024x448.jpg" alt="" class="wp-image-24579" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1024x448.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-300x131.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-768x336.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-1536x672.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Enervis.jpg 1606w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kosteneffizienz als politischer Maßstab im Monitoringbericht zur Energiewende</h2>



<p>Das BMWK hat den Monitoringbericht zur Energiewende mit einem starken Fokus auf Kosteneffizienz beauftragt. Umweltorganisationen wie Germanwatch kritisieren, dass diese Sichtweise die langfristigen Klimafolgen und gesamtwirtschaftlichen Kosten unzureichend abbildet. Zwar ließen sich durch eine Verlangsamung kurzfristig Investitionen reduzieren, doch würden im Gegenzug <strong>Penalties</strong> an die EU, <strong>steigende Preise für CO₂-Zertifikate</strong> und höhere Abhängigkeiten von fossilen Importen entstehen.</p>



<p>Die Enervis-Studie verdeutlicht diesen Zielkonflikt: Szenarien mit gebremstem Ausbau führen nicht nur zu höheren Emissionen, sondern auch zu zusätzlichen Kosten für Staat, Unternehmen und Verbraucher. Demgegenüber senkt ein ambitionierter Ausbau erneuerbarer Energien langfristig die Importabhängigkeit und schafft Spielräume für sinkende Strompreise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Analyse von Agora Energiewende</h2>



<p>Einen ähnlichen Befund legt die Denkfabrik Agora Energiewende in einer eigenen Untersuchung vor. Sie vergleicht zwei Szenarien für die Entwicklung bis 2030 und hebt vier zentrale Stellschrauben hervor: eine beschleunigte Elektrifizierung, der gezielte Ausbau von Flexibilitäten, eine effiziente Netzplanung sowie der ambitionierte Ausbau erneuerbarer Energien.</p>



<p>Nach Berechnungen von Agora könnten in einem ambitionierten Szenario bis 2030 zusätzlich <strong>36 Millionen Tonnen CO₂</strong> eingespart werden – im Vergleich zu einem Pfad mit gebremstem Ausbau. Gleichzeitig würden sich fossile Energieimporte im Wert von bis zu sieben Milliarden Euro jährlich vermeiden lassen. Darüber hinaus erwartet die Analyse, dass der Ausbau von Wind- und Solarenergie die Strompreise bis 2030 um <strong>bis zu 23 Prozent senken</strong> könnte.</p>



<p>Damit verbunden ist die Botschaft, dass eine schwächere Stromnachfrage nicht als Begründung für einen langsameren Ausbau erneuerbarer Energien dienen sollte. Vielmehr sei es erforderlich, die Elektrifizierung in den Bereichen Verkehr, Gebäude und Industrie voranzubringen und die Netze frühzeitig fit für den steigenden Strombedarf zu machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="182" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1024x182.jpg" alt="" class="wp-image-24581" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1024x182.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-300x53.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-768x136.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-1536x273.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende-18x3.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/09/Agora-Energiewende.jpg 1847w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick zum Monitoringbericht zur Energiewende</h2>



<p>Die anstehenden energiepolitischen Entscheidungen werden maßgeblich darüber bestimmen, ob Deutschland seine Klimaziele erreicht und zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Man darf gespannt sein, welche Schlüsse das BMWK aus dem Monitoringbericht zur Energiewende des EWI zieht. Die bereits vorliegenden Studien zeigen jedenfalls, dass ein verlangsamter Ausbau erneuerbarer Energien erhebliche klimapolitische und wirtschaftliche Nachteile hätte. Ein ambitionierter Kurs bei Wind- und Solarenergie bietet dagegen die Chance, Emissionen zu reduzieren, Kosten im Emissionshandel zu vermeiden und die Abhängigkeit von fossilen Importen zu verringern.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund erscheint es entscheidend, den Monitoringbericht zur Energiewende nicht allein unter Kostengesichtspunkten zu interpretieren, sondern auch die langfristigen Risiken und Chancen in den Blick zu nehmen.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/monitoringbericht-zur-energiewende/">Monitoringbericht zur Energiewende: Studien warnen vor Risiken einer Verlangsamung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Grid Forming mit netzbildenden Wechselrichtern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 29 Aug 2025 07:35:57 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24483</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grid Forming ersetzt die fehlende Schwungmasse konventioneller Kraftwerke durch Software. Netzbildende Wechselrichter agieren in Verbindung mit Speichern als aktive Spannungsquelle, stellen „virtuelle Trägheit“ bereit und ermöglichen so die Netzstabilität sowie Schwarzstarts in einem rein EE-basierten System.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/">Grid Forming mit netzbildenden Wechselrichtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Netzbildende Wechselrichter übernehmen beim <strong>Grid Forming</strong> die aktive Kontrolle über Spannung und Frequenz im Netz – und sorgen so für eine zuverlässige Versorgungssicherheit. Dies wurde bisher jahrzehntelang durch große Kraftwerke gewährleistet. Deren <strong>Synchrongeneratoren</strong> besitzen rotierende Schwungmassen, die auch bei plötzlichen Schwankungen eine konstante Netzfrequenz und Spannung aufrechterhalten – man spricht hier von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a></strong> oder „Trägheit“.</p>



<p>Mit dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien verändert sich diese Situation grundlegend: Photovoltaik- und Windkraftanlagen speisen ihren Strom über <strong>Leistungselektronik</strong> ein. Diese ist zwar sehr effizient, bringt jedoch <strong>keine natürliche Schwungmasse</strong> ins Netz ein. Das bedeutet: Je mehr konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, desto weniger klassische Stabilitätsmechanismen stehen zur Verfügung. Ohne zusätzliche Maßnahmen kann dies die <strong>Security of supply </strong>and<strong> Grid stability</strong> gefährden.</p>



<p>Grid Forming durch innovative Wechselrichtertechnologie ermöglicht nun, dass EE-Anlagen in Verbindung mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> selbst <strong>netzbildend</strong> wirken. Das heißt: Anstatt nur einem bestehenden Netzsignal zu folgen, übernehmen die Anlagen aktiv Aufgaben, die bisher Synchrongeneratoren vorbehalten waren – sie stellen Spannung und Frequenz bereit, sorgen für <strong>virtuelle Trägheit</strong> und stabilisieren so das Netz. Damit wird Grid Forming zu einem zentralen Baustein der Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Grid Forming?</h2>



<p>Während herkömmliche Grid-Following-Wechselrichter auf ein bestehendes Netzsignal angewiesen sind, übernehmen Grid-Forming-Wechselrichter in Verbindung mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> (EMS) selbst die Rolle des „Netzdirigenten“. Sie erzeugen aktiv eine eigene Referenz für Spannung und Frequenz und stellen damit die Grundlage für einen stabilen Netzbetrieb bereit – auch dann, wenn keine rotierenden Generatoren mehr vorhanden sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtuelle Trägheit – Software statt Schwungmasse</h3>



<p>Konventionelle Synchrongeneratoren stabilisieren das Stromnetz durch ihre physikalische Trägheit. Wenn Lasten plötzlich wegfallen oder hinzukommen, puffert die rotierende Masse dieser Generatoren die Frequenzschwankungen kurzfristig ab. Grid-Forming-Wechselrichter übernehmen diese Aufgabe in Verbindung mit erneuerbaren Energien und Speichern auf rein softwarebasierter Ebene. Sie übertragen die Rolle der Synchrongeneratoren auf moderne Leistungselektronik und können so innerhalb von Millisekunden Energie abgeben oder aufnehmen.</p>



<p>Durch die äußerst kurze Reaktionszeit verhalten sich diese Systeme wie konventionelle Schwungräder, obwohl keine physische Bewegung vorhanden ist. Möglich wird dies durch Regelverfahren wie die <strong>Droop-Control</strong> oder das Konzept der <strong>Virtuellen Synchronmaschine (VSM)</strong>, die blitzschnell auf Frequenzänderungen reagieren. Auf diese Weise wird eine Momentanreserve bereitgestellt, die alle Frequenzabweichungen effektiv abfängt. Das ermöglicht sogar ein kompletten <a href="https://cubeconcepts.de/en/schwarzstart-durch-batteriespeicher/">Schwarzstart durch Batteriespeicher</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannungsbildung – aktive Steuerung statt reinem Folgen</h3>



<p>Neben der Frequenzstabilisierung übernehmen Grid-Forming-Wechselrichter auch die aktive Steuerung der Netzspannung. Anders als klassische, netzgeführte Anlagen agieren sie als <strong>Spannungsquelle</strong> und können Spannungshöhe sowie -qualität eigenständig vorgeben. Über Verfahren wie die <strong>Spannungs-Droop-Regelung</strong> passen sie ihre Leistung kontinuierlich an die aktuellen Netzbedingungen an. Dadurch bleibt die Spannung auch in dynamischen Situationen stabil. Selbst bei schwerwiegenden Netzstörungen, etwa bei <strong>Kurzschlüssen</strong>, sind die Systeme in der Lage, das Netz weiterhin zu stützen. Diese Fähigkeit wird als <strong>Fault Ride Through</strong> bezeichnet und ist ein zentraler Baustein für die Widerstandsfähigkeit künftiger Stromnetze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intelligente Steuerung in Echtzeit</h3>



<p>Die Grundlage des Grid Formings bildet eine hochdynamische Mess- und Regeltechnik. Grid-Forming-Systeme überwachen fortlaufend alle relevanten Netzparameter wie Strom, Spannung und Frequenz. Mithilfe von <strong>Rückkopplungsschleifen</strong> können sie ihr Verhalten in Echtzeit anpassen und so unmittelbar auf Veränderungen reagieren. Ob durch die Begrenzung von Strömen, die Unterstützung der Frequenz oder die Stabilisierung der Spannung – die Systeme arbeiten mit einer Geschwindigkeit und Präzision, die herkömmlichen Generatoren überlegen ist. Dadurch wird ein stabiler Netzbetrieb selbst in Szenarien möglich, in denen ausschließlich leistungselektronische Erzeuger wie Photovoltaik-, Windkraftanlagen und Batteriespeicher beteiligt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied zwischen Grid Forming und Grid Following</h2>



<p>Um die Funktionsweise von Grid Forming zu verstehen, ist der Vergleich mit dem klassischen Prinzip der <strong>Grid-Following-Wechselrichter</strong> hilfreich. Grid-Following-Systeme sind darauf angewiesen, einem bestehenden Netzsignal zu „folgen“. Sie speisen ihre Leistung synchron zu einer bereits vorhandenen Frequenz und Spannung ein und können nur dann arbeiten, wenn ein stabiles Netzsignal vorhanden ist.</p>



<p>Grid-Forming-Wechselrichter hingegen übernehmen eine deutlich aktivere Rolle: Sie „bilden“ das Netz selbst, indem sie eigenständig eine Referenz für Spannung und Frequenz erzeugen. Konventionelle Synchrongeneratoren, die den Takt für Frequenz und Spannung vorgeben, werden so überflüssig.</p>



<p>Während Grid Following in stabilen Netzen mit ausreichend konventionellen Kraftwerken zuverlässig funktioniert und ein wichtiges Werkzeug zur Einspeisung erneuerbarer Energien darstellt, ist Grid Forming für moderne, zukunftsfähige und EE-basierte Energiesysteme ist demnach unverzichtbar.</p>



<p>Vergleich Grid Forming vs. Grid Following</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td>Grid Following</td><td>Grid Forming</td></tr><tr><td>Netzbezug</td><td>Benötigt ein bestehendes Netzsignal (Frequenz &amp; Spannung)</td><td>Gibt selbst Spannung und Frequenz aktiv vor</td></tr><tr><td>Stabilization</td><td>Reagiert nur auf vorhandene Netzbedingungen</td><td>Stabilisiert das Netz aktiv und dynamisch</td></tr><tr><td>Trägheit/Momentanreserve</td><td>Keine eigene Trägheit, abhängig von Synchrongeneratoren</td><td>Emuliert virtuelle Trägheit über Algorithmen und Speicher</td></tr><tr><td>Einsatzfähigkeit</td><td>Funktioniert nur in stabilen Netzen mit Synchrongeneratoren</td><td>Funktioniert auch in Netzen ohne rotierende Maschinen</td></tr><tr><td>Schwarzstartfähigkeit</td><td>Nicht möglich</td><td>Möglich: Kann Netze eigenständig wieder aufbauen</td></tr><tr><td>Typical application</td><td>Klassische PV- und Windanlagen, die in bestehende Netze einspeisen</td><td>Batteriespeicher, Microgrids, erneuerbare Anlagen mit Netzstützung</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Umsetzung &amp; Einsatzbereiche</h2>



<p>Die technische Umsetzung von Grid Forming erfolgt im Kern durch netzbildende Wechselrichter oder Umrichter in Verbindung mit einem EMS. Die Hardware muss in der Lage sein, Spannung und Frequenz autonom vorzugeben sowie alle physikalischen Funktionen zu übernehmen. Das&nbsp;EMS&nbsp;als Software steuert die Betriebsweise, orchestriert den Einsatz grid-formender Hardware und entscheidet beispielsweise über Inselbetrieb, Lastpriorisierung oder Resynchronisation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wechselrichter als Hardware</h3>



<p>Die netzbildenden Wechselrichter übernehmen die physikalische Aufgabe des Grid Formings. Sie stellen aktiv Spannung und Frequenz bereit und können diese stabil im Netz halten. Damit bilden sie die Grundlage für Funktionen wie Inselbetrieb oder Schwarzstartfähigkeit. Ihre Aufgabe ist es, die von der Software vorgegebenen Sollwerte präzise umzusetzen und schnell auf Änderungen im Netz zu reagieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EMS als Software</h3>



<p>Im Falle des Grid Formings mit der entsprechenden Hardware steuert das EMS zusätzlich die Betriebsweise der Wechselrichter und koordiniert ihr Zusammenspiel mit Speichern und Erzeugern. Es entscheidet, ob ein Inselbetrieb aktiviert wird, wie Lasten priorisiert werden oder wann eine Resynchronisation mit dem Verbundnetz erfolgt. Damit sorgt das EMS für die intelligente Orchestrierung der Hardware und macht Grid Forming erst als Gesamtsystem funktionsfähig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentrale Einsatzbereiche von Grid Forming</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriespeicher: In Kombination mit leistungsfähigen Speichern können Grid-Forming-Wechselrichter innerhalb von Millisekunden Energie bereitstellen oder aufnehmen und so kurzfristige Schwankungen im Netz ausgleichen. Diese Systeme eignen sich auch für Schwarzstart-Szenarien, bei denen nach einem Blackout ein Netz eigenständig wieder hochgefahren wird.</li>



<li>Microgrids und Inselnetze: Besonders in dezentralen Strukturen oder in Regionen ohne gesicherte Netzanbindung sind Grid-Forming-Technologien unverzichtbar, um lokale Netze zuverlässig und unabhängig zu betreiben.</li>



<li>Integration erneuerbarer Energien: In großen Photovoltaik- oder Windparks können netzbildende Wechselrichter Aufgaben übernehmen, die bisher nur rotierende Generatoren leisten konnten. Dadurch ist eine direkte Einbindung erneuerbarer Energien in die Netzstabilität möglich.</li>



<li>Netzstützung im Verbundnetz: Auch in bestehenden Stromsystemen mit sinkendem Anteil an konventionellen Kraftwerken wird Grid Forming zunehmend notwendig, um Frequenz- und Spannungsregelung sicherzustellen und die Systemstärke zu erhalten.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit eröffnet Grid Forming eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, Versorgungssicherheit und Netzstabilität auch in hochgradig erneuerbaren Energiesystemen zu gewährleisten. Die Technologie ist somit nicht nur eine technische Option, sondern ein entscheidender Bestandteil der Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; aktuelle Trends für Grid Forming</h2>



<p>Der großflächige Einsatz von Grid Forming steckt noch in den Anfängen. Zwei zentrale Gründe dafür waren bisher die <strong>unzureichende Digitalisierung</strong> der Energienetze und das Fehlen flächendeckend eingesetzter EMS. Ohne diese digitale Steuerung lassen sich netzbildende Wechselrichter nicht in vollem Umfang koordinieren. Hinzu kam, dass Batteriespeicher lange Zeit vergleichsweise kostspielig waren und dadurch nur in Pilotprojekten wirtschaftlich eingesetzt werden konnten.</p>



<p>Beides ändert sich jedoch derzeit deutlich: Mit der zunehmenden Digitalisierung des Energiesystems, neuen EMS-Lösungen und sinkenden Kosten für Speichertechnologien rückt der breite Einsatz von Grid Forming in greifbare Nähe. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, Frequenz und Spannung auch in einem von erneuerbaren Energien dominierten Netz zuverlässig zu stabilisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technische Herausforderungen</h3>



<p>Grid-Forming-Wechselrichter müssen sich nahtlos in bestehende Netze mit klassischen Synchrongeneratoren integrieren. Es gilt, Frequenz und Spannung zuverlässig auch bei einem hohen Anteil erneuerbarer Energien zu halten, wofür netzbildende Wechselrichter sehr schnell und präzise auf Netzstörungen reagieren müssen. Der parallele Einsatz unterschiedlicher Geräte führt dabei zu komplexer Regelungs- und Schutztechnik, da Instabilitäten durch Schwingungen und Interaktionen vermieden werden müssen. Zudem sind viele Lösungen noch im Pilotstadium und die Interoperabilität verschiedener Hersteller sowie die Validierung im laufenden Netzbetrieb stellen zusätzliche Hürden dar. Insgesamt ist Grid Forming damit deutlich komplizierter als der klassische Betrieb mit Synchrongeneratoren und verlangt neue, robuste Systemkonzepte und Standards.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen</h3>



<p>Die europäischen Network Codes, insbesondere die EU-Verordnung 2016/631 (Requirements for Generators – RfG), bilden die Grundlage für die Anforderungen an netzbildende Eigenschaften. Diese Verordnung ist seit 2016 in Kraft und legt technische und operationale Anforderungen für Erzeugungsanlagen fest. In Deutschland erfolgt die Umsetzung durch nationale Grid Codes und technische Anschlussregeln (TARs) des VDE/FNN von Juli 2024, die gesetzlich verankert sind und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Für den Netzanschluss neuer Anlagen ist die Erfüllung dieser Regeln verpflichtend und muss über Zertifizierungen nachgewiesen werden. Auch der regulatorische Rahmen für Batteriespeicher ist in Bewegung – aber noch weit entfernt von der Praxistauglichkeit. Besonders bei Multi-Use-Speichern für Grid Forming offenbaren sich Rechtsunsicherheiten bei der Stromsteuer, den Netzentgelten, bei Messkonzepten, Baufortschrittsmeldungen, dem Redispatch und der bilanziellen Trennung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklungen und Pilotprojekte</h3>



<p>Aktuell erleben netzbildende Wechselrichter in Deutschland eine dynamische Entwicklung, die vor allem durch gezielte Forschungsförderung und regulatorische Impulse beschleunigt wird. Die Bundesnetzagentur hat im Frühjahr 2025 konkrete Vorgaben zur marktgestützten Beschaffung von Momentanreserve gemacht, sodass Anlagen mit netzbildenden Eigenschaften erstmals vergütet werden. Zahlreiche Pilotprojekte erforschen technische Anforderungen, Interoperabilität, sowie den Einsatz von Batteriespeichern und Photovoltaik-Systemen für den stabilen Netzbetrieb. Dabei werden Feldtests in allen Spannungsebenen durchgeführt, Systemdienste erprobt und die Integration dezentraler Anlagen für den Normal-, Insel- und Netzwiederaufbaubetrieb validiert. Ziel ist, bis 2028 stromrichterdominierte Teilnetze stabil und sicher betreiben zu können und die gewonnenen Erkenntnisse direkt in Normungsprozesse einfließen zu lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid Forming für Stabilität &amp; Integration erneuerbarer Energien</h2>



<p>Grid Forming ist weit mehr als eine technische Option – es ist die Grundlage für ein stabiles Energiesystem ohne konventionelle Kraftwerke. Netzbildende Wechselrichter übernehmen Aufgaben, die bisher Synchrongeneratoren vorbehalten waren, und machen damit eine zuverlässige Stromversorgung auch bei hohem Anteil erneuerbarer Energien möglich.</p>



<p>Die bisherigen Hemmnisse – hohe Kosten für Batteriespeicher und fehlende digitale Steuerung – verlieren zunehmend an Bedeutung. Mit sinkenden Speicherpreisen, leistungsfähigen Energiemanagementsystemen und klareren regulatorischen Vorgaben steht die Technologie kurz vor dem Marktdurchbruch.</p>



<p>Damit wird Grid Forming zum entscheidenden Bindeglied zwischen erneuerbarer Erzeugung, Netzstabilität und Versorgungssicherheit – und zu einem Schlüsselfaktor für das Energiesystem der Zukunft.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/">Grid Forming mit netzbildenden Wechselrichtern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solarpaket I: Kritische Punkte weiterhin blockiert</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 25 Aug 2025 13:54:01 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24388</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl das Solarpaket I seit 2024 Erleichterungen für Balkonkraftwerke bietet, blockiert die EU-Kommission zentrale Förderungen für Gewerbe- und Agri-PV. Grund ist der Streit um Rückforderungsmechanismen (CfDs), ohne die höhere Vergütungssätze und Gebotsgrößen (bis 50 MW) vorerst nicht in Kraft treten können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/">Solarpaket I: Kritische Punkte weiterhin blockiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>With the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solar package I</a></strong> wurde im Mai 2024 eine der bislang umfassendsten Reformen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von der damaligen Ampel-Koalition in Deutschland verabschiedet. Das Ziel war, den Ausbau der Photovoltaik deutlich zu beschleunigen und bestehende Hemmnisse abzubauen. Das Gesetz adressierte ein breites Spektrum: von Balkonkraftwerken und Mieterstrom über größere Dachanlagen bis hin zu Freiflächenprojekten. Während einige Vereinfachungen unmittelbar in Kraft getreten sind, stehen <strong>zentrale Förderelemente</strong> weiterhin unter dem Vorbehalt der <strong>beihilferechtlichen Genehmigung</strong> durch die Europäische Kommission.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bereits geltende Regelungen &amp; Erleichterungen gemäß Solarpaket I</h2>



<p>Einzelne Maßnahmen des Solarpakets sind bereits seit Mai 2024 wirksam und bringen primäre für <strong>kleinere PV-Anlagen</strong> Erleichterungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Balcony power plants</strong> dürfen nun mit bis zu 800 W betrieben werden. Eine Anmeldung beim Netzbetreiber entfällt, es genügt die Registrierung im Marktstammdatenregister.</li>



<li><strong>Netzanschlussanfragen</strong> wurden beschleunigt: Für Anlagen <strong>bis 30 kWp</strong> gilt eine Vierwochenfrist, nach deren Ablauf der Anschluss als genehmigt gilt.</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/">Repowering</a> von Dachanlagen</strong> wurde grundsätzlich ermöglicht, sofern keine zusätzliche Vergütungssteigerung erfolgt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstehende beihilferechtliche Genehmigung durch die EU blockiert kritische Punkte</h2>



<p>Die EU-Kommission hat bislang <strong>keine Genehmigung</strong> für die zentralen Förderelemente des Solarpakets I erteilt. Betroffen sind vor allem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>the <strong>Erhöhung der Einspeisevergütung</strong> um 1,5 ct/kWh für Anlagen ab 40 kW,</li>



<li>the <strong>Ausweitung der maximalen Gebotsgröße</strong> bei Freiflächenanlagen von 20 MW auf 50 MW,</li>



<li>the <strong>erhöhte Einspeisevergütung</strong> für Agri-Photovoltaik, Parkplatz-, Moor- und gewerbliche Dachanlagen,</li>



<li>genaue Ausformulierungen der Regelungen für das <strong>Repowering</strong> größerer Projekte <strong>mit Vergütungssteigerung</strong>,</li>



<li>vereinfachte Regelungen bei <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">Kundenanlagen &amp; Mieterstrom</a>. </strong>Dem stehen aktuell immer noch das sog. Kundenanlagenprivileg gemäß § 3 Nr. 24a EnWG in Deutschland im Wege.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei vielen dieser offenen Punkte ist die Forderung der Kommission, einen Rückforderungsmechanismus einzuführen, etwa in Form von <strong>Contracts for Difference (CfD) </strong>im Wege. Damit sollen unerwartete Mehrerlöse in Hochpreisphasen abgeschöpft werden. Da Deutschland diesen Mechanismus bislang nicht umgesetzt hat, verzögert sich die Genehmigung erheblich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen &amp; Marktreaktion der blockierten Punkte des Solarpaketes I</h2>



<p>Die Blockade bei der EU-Genehmigung führt zu erheblichen Unsicherheiten in der Branche, obwohl das laufende EnWG-Gesetzgebungsverfahren bereits Nachbesserungen enthält:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betreiber und Investoren können zentrale Förderungen nicht in Anspruch nehmen, da bis auf Weiteres die alte EEG-Regelung von 2023 gültig ist.</li>



<li>Viele Projekte, insbesondere im Bereich der Agri-PV, liegen auf Eis oder sind trotz Fertigstellung nicht am Netz, da die Kalkulation ohne die neuen Vergütungssätze nicht tragfähig ist.</li>



<li>Für Projektierer entsteht ein doppeltes Risiko: Verzögerungen bei der Umsetzung und Unklarheit darüber, ob die geplanten höheren Vergütungen überhaupt rückwirkend greifen werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>In Branchenkreisen ist inzwischen von einer „Hängepartie“ die Rede, die den geplanten Photovoltaik-Ausbau massiv ausbremsen könnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick &amp; Fazit</h2>



<p>Ein verbindlicher Zeitplan für die beihilferechtliche Genehmigung durch die EU liegt nicht vor. Die Gespräche zwischen der Bundesregierung und der Kommission gestalten sich zäh, und ein Scheitern gilt zunehmend als möglich. Sollte die EU auf einem CfD-Mechanismus bestehen, wäre eine erneute Gesetzesänderung notwendig.</p>



<p>Damit steht das Solarpaket I zwischen Anspruch und Wirklichkeit: Während kleinere Erleichterungen bereits greifen, bleiben die <strong>zentralen finanziellen Anreize blockiert</strong>. Für den Photovoltaik-Ausbau in Deutschland bedeutet dies Planungsunsicherheit, verschobene Investitionen und die Gefahr, dass dringend benötigte Projekte nicht rechtzeitig umgesetzt werden können.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/">Solarpaket I: Kritische Punkte weiterhin blockiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New Project Marketing: CUBE CONCEPTS Celebrates PV Success with TMS</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/neues-projektmarketing-cube-concepts-feiert-pv-erfolg-mit-tms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 25 Aug 2025 11:56:59 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24380</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erfolgreicher Netzgang bei TMS: Die 3.500 m² große Anlage stärkt Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Durch gezielte Medienarbeit und Einweihungs-Events wandelt CUBE CONCEPTS technische Projekte in strategische Kommunikationserfolge um, die über die reine Stromerzeugung hinaus wirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/neues-projektmarketing-cube-concepts-feiert-pv-erfolg-mit-tms/">Neues Projektmarketing: CUBE CONCEPTS feiert PV-Erfolg mit TMS</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/19-mwp-solar-power-purem-by-eberspaecher/">Purem by Eberspäche</a>r in Wilsdruff oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/">SCHÄFER Werke</a> in Neunkirchen konnte Mitte August 2025 bei unserem Auftraggeber <a href="https://cubeconcepts.de/en/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/">TMS</a> in Oberboihingen nun eine großflächige Photovoltaikanlage offiziell eingeweiht werden. Auf rund 3.500 Quadratmetern Dachfläche erzeugen fast 1.000 Solarmodule nun grünen Strom und decken damit etwa 35 Prozent des Jahresbedarfs des Unternehmens. TMS ist damit als CO₂-neutraler Betrieb zertifiziert – ein starkes Signal für Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Standorttreue.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unser neues Projektmarketing: Nachhaltigkeit sichtbar machen</h2>



<p>Mit der Inbetriebnahme der PV-Anlage feierten wir zugleich einen weiteren Baustein für unser neues Projektmarketing. Der CUBE-CONCEPTS-Ansatz: Wir begleiten unsere Kunden nicht nur in der Planung, Finanzierung und Realisierung von Photovoltaikanlagen, sondern auch in der Kommunikation ihres Engagements bzw. im <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-marketing/">Photovoltaik-Marketing</a>.</p>



<p>Dazu gehören u. a.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>PR- und Medienarbeit</strong>: Erstellung von Drohnenaufnahmen, Videos, Interviews sowie Koordination im Hintergrund.</li>



<li><strong>Einweihungs-Events</strong> bei oder nach dem Netzgang der Anlage – geplant und organisiert gemeinsam mit unseren Kunden.</li>



<li><strong>Symbolische Momente</strong> wie die Übergabe eines Nachhaltigkeits-Zertifikats, das die Botschaft nach innen und außen verstärkt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Mit diesem erweiterten Ansatz stellen wir sicher, dass unsere Kunden nicht nur von sauberem Strom profitieren, sondern auch die Möglichkeit haben, ihre Investition in die Zukunft sichtbar zu machen – gegenüber Mitarbeitenden, Geschäftspartnern, Kunden und der Öffentlichkeit. Und das gilt für die regionale Presse, der jeweiligen Fachpresse oder deutschland- und europaweit, wenn gewünscht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Positive Resonanz &amp; Medienberichterstattung</h2>



<p>Wie bei unseren vorherigen Einweihungs-Events zeigte sich auch bei TMS, dass das Kommunikationskonzept aufgeht: Das Unternehmen äußerte sich sehr zufrieden über den Ablauf der Veranstaltung und freute sich besonders über die positive Berichterstattung in der regionalen Presse. Diese verstärkte die Wirkung des Projekts noch einmal deutlich und unterstrich den Wert unseres gemeinsamen Projektmarketings. Darüber hinaus bot das Event die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen – ein Mehrwert, von dem sowohl unser Auftraggeber als auch wir profitieren.</p>



<p>Mit der Einweihung der PV-Anlage bei TMS zeigt sich erneut, wie wichtig die Verbindung von technischer Umsetzung und gezielter Kommunikation ist. Unser gemeinsames Vorgehen macht die Energiewende nicht nur messbar, sondern auch sichtbar und erlebbar. Für TMS bedeutete das Projekt nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität, sondern auch eine Stärkung der eigenen Position im Markt – und genau darin sehen wir den Anspruch unseres Projektmarketings: Ergebnisse schaffen, die über die reine Stromerzeugung hinaus Wirkung entfalten<strong>.</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Beteiligungsgesetze nach § 6 EEG – Überblick zu Wind- und Solarprojekten in den Bundesländern</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/beteiligungsgesetze-nach-%c2%a7-6-eeg-ueberblick-zu-wind-und-solarprojekten-in-den-bundeslaendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 25 Aug 2025 08:57:59 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24369</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende in Deutschland steht und fällt mit der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer Anlagen für Windenergie und Photovoltaik. Mit den länderspezifischen Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, um Kommunen und Bürgern die wirtschaftliche Teilhabe an Projekten zu ermöglichen. Die Idee: Wenn Gemeinden und Anwohner direkt von Erträgen profitieren, steigt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Energiewende in Deutschland steht und fällt mit der gesellschaftlichen Akzeptanz neuer Anlagen für Windenergie und Photovoltaik. Mit den länderspezifischen <strong>Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG</strong> (Erneuerbare-Energien-Gesetzes) hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, um Kommunen und Bürgern die wirtschaftliche Teilhabe an Projekten zu ermöglichen. Die Idee: Wenn Gemeinden und Anwohner direkt von Erträgen profitieren, steigt die Zustimmung vor Ort und Planungsverfahren lassen sich schneller umsetzen.</p>



<p>Allerdings ist diese Beteiligung im EEG <strong>ursprünglich</strong> as <strong>freiwillige Abgabe</strong> vorgesehen. Betreiber können Kommunen oder Bürgergesellschaften finanzielle Beiträge anbieten, sind aber nicht dazu verpflichtet. Einige Bundesländer haben auf Grundlage von § 6 und § 22b EEG eigene Beteiligungsgesetze erlassen – und aus der freiwilligen Möglichkeit eine <strong>verbindliche Pflicht</strong> gemacht.</p>



<p>Für Betreiber und Investoren insbesondere von <strong>Wind- aber auch Solarparkprojekten</strong> bedeutet das eine zusätzliche finanzielle Belastung. Während die Akzeptanzsteigerung für die Energiewende unbestritten wichtig ist, wirken verpflichtende Zahlungen auf die Wirtschaftlichkeit von Projekten und müssen bei der Planung von Großanlagen einkalkuliert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was regelt § 6 EEG?</h2>



<p>Der § 6 des Erneuerbare-Energien-Gesetzes bildet die <strong>rechtliche Grundlage</strong> für finanzielle Beteiligungen von Kommunen und Bürgern an Erneuerbare-Energien-Projekten. In Kombination mit § 22b erlaubt es den Bundesländern, entsprechende Regelungen einzuführen und definiert dabei die Grenzen, innerhalb derer Betreiber Zahlungen leisten dürfen, ohne dass dies als unzulässige Abgabe oder Preisverfälschung gilt.</p>



<p>Im Kern sieht § 6 EEG Folgendes vor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Freiwillige Zahlungen: Betreiber <strong>can</strong> Kommunen und Bürgern finanzielle Vorteile einräumen, etwa über feste Zahlungen pro erzeugte Kilowattstunde, pauschale Beträge oder vergünstigte Stromtarife.</li>



<li>Keine bundesweite Pflicht: Das EEG <strong>verpflichtet</strong> Betreiber <strong>nicht</strong>, Zahlungen zu leisten. Es eröffnet lediglich einen sicheren Rechtsrahmen, innerhalb dessen solche Leistungen zulässig sind.</li>



<li>Gestaltungsspielraum für Länder nach § 22b: Jedes Bundesland kann auf dieser Grundlage <strong>eigene Beteiligungsgesetze</strong> erlassen und dabei festlegen, ob Zahlungen freiwillig bleiben oder verpflichtend werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit schlägt § 6 EEG eine Brücke zwischen dem Ziel der <strong>Akzeptanzsteigerung</strong> für Erneuerbare-Energien-Anlagen und der <strong>Rechtssicherheit</strong> für Betreiber, die solche Zahlungen leisten möchten. Für die Praxis bedeutet das jedoch: Während das EEG nur eine Option eröffnet, haben mehrere Länder daraus inzwischen eine verbindliche Abgabe gemacht.</p>



<p>Especially with <strong>Photovoltaik-Großprojekten</strong> kann dies zu erheblichen Mehrkosten führen, die über die freiwillige Idee hinausgehen und die Kalkulation von Investitionen direkt beeinflussen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bundesländer haben Beteiligungsgesetze?</h2>



<p>Die auf § 6 EEG basierenden Landesgesetze unterscheiden sich stark in Ausgestaltung und Reichweite. Während viele Regelungen ursprünglich für Windenergie eingeführt wurden, werden zunehmend auch <strong>PV-Freiflächenanlagen bzw. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a></strong> erfasst. Für Betreiber von Großprojekten bedeutet dies: In manchen Ländern sind Abgaben inzwischen verpflichtend und damit ein direkter Kostenfaktor.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überblick nach Bundesländern (Stand: August 2025)</h3>



<p><strong>Mecklenburg-Western Pomerania</strong><br>Erstes Beteiligungsgesetz bereits seit 2016, bislang nur für Windkraftanlagen. Eine Novelle ist in Vorbereitung, die künftig auch Freiflächen-PV-Anlagen ab 1 MW einbezieht. Die konkrete Ausgestaltung soll individuell mit den Gemeinden verhandelt werden.</p>



<p><strong>North Rhine-Westphalia</strong><br>Gesetz seit Ende 2023 in Kraft, aktuell mit Fokus auf Windenergieanlagen. PV-Freiflächen sind bisher nicht erfasst. Bei fehlender Einigung gilt eine Ersatzbeteiligung von 0,2 ct/kWh an die Kommune von Windanlagenbetreibern. Zusätzlich sind Modelle wie Nachrangdarlehen oder vergünstigte Stromtarife für Bürger möglich.</p>



<p><strong>Lower Saxony</strong><br>Gesetz seit April 2024, eines der ersten Bundesländer mit expliziter Regelung auch für Freiflächen-PV-Anlagen. Betreiber müssen eine Pflichtzahlung von 0,2 ct/kWh an die Kommune leisten („Akzeptanzabgabe“). Für Bürgerbeteiligungen sind weitere Modelle wie Sparprodukte oder vergünstigte Stromtarife möglich.</p>



<p><strong>Saarland</strong><br>Seit Juni 2024 verpflichtende Bürger- und Kommunalbeteiligung, allerdings primär auf Windenergie fokussiert. Beteiligung kann über Projektgesellschaften, pauschale Zahlungen oder Stiftungsmodelle erfolgen. Für PV-Freiflächen gibt es bisher keine Pflicht, die Diskussion läuft aber.</p>



<p><strong>Brandenburg</strong><br>Beteiligungsgesetz seit 2019 für Windenergie. Neu ist ab 2025 eine verbindliche Sonderabgabe für PV-Freiflächenanlagen: 2 000 € pro installiertem MW und Jahr an die jeweilige Standortkommune.</p>



<p><strong>Saxony</strong><br>Beteiligungsgesetz seit Juni 2024. Erstmals explizite Pflicht für PV-Freiflächenanlagen ab 1 MW, die nach dem 31.12.2024 genehmigt werden. Zahlung von 0,1 ct/kWh an die Gemeinde oder eine individuell ausgehandelte Alternative. Verstöße können mit Bußgeldern bis 100 000 € sanktioniert werden.</p>



<p><strong>Thuringia</strong><br>Beteiligungsgesetz seit Juni 2024, derzeit nur für Windenergieanlagen verbindlich. Kommunen müssen an den Einnahmen beteiligt werden. Für PV-Freiflächen gibt es bislang keine gesetzliche Pflicht.</p>



<p><strong>Saxony-Anhalt</strong><br>Gesetzesentwurf seit April 2024 beschlossen, aber noch nicht in Kraft. Geplant ist eine verpflichtende jährliche Abgabe für PV-Freiflächenanlagen: 3 € pro kW installierter Leistung. Alternative Modelle werden diskutiert.</p>



<p><strong>Bavaria</strong><br>Gesetzesentwurf 2024 in der Anhörung. Vorgesehen ist eine Pflichtabgabe bei Wind- und PV-Freiflächenanlagen ab 1 MW: 0,2 ct/kWh an die Kommune und zusätzlich 0,1 ct/kWh an betroffene Anwohner. Gesamtbelastung also 0,3 ct/kWh. Inkrafttreten wird noch in 2025 erwartet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="931" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-931x1024.png" alt="Beteiligungsgesetze_Uebersicht-1" class="wp-image-24375" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-931x1024.png 931w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-273x300.png 273w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-768x845.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-1396x1536.png 1396w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-1862x2048.png 1862w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Buergerbeteiligungsgesetze_Uebersicht-1-11x12.png 11w" sizes="(max-width: 931px) 100vw, 931px" /></figure>



<p><strong>Andere Länder</strong> (ohne verpflichtende Beteiligung)<br>In Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz existiert bisher kein verbindliches Beteiligungsgesetz. Bürger- oder Kommunalbeteiligungen erfolgen dort auf freiwilliger Basis oder über lokale Energiegenossenschaften. Nutzungskonzepte, Flächenausweisungen und Planungsprozesse für erneuerbare Energien erfolgen hier zwar fast immer unter Bürgerbeteiligung, sind aber oftmals dezentral und projektbezogen. Für Windkraft- und Solarparkprojekte in diesen Ländern sind Abgaben derzeit also kein Kostenfaktor, obwohl Akzeptanzmaßnahmen weiterhin ein wichtiges Thema bleiben</p>



<h3 class="wp-block-heading">Windkraftanlagen im Fokus</h3>



<p>Zusammengefasst gilt die Verpflichtung zur Bürger- und Kommunalbeteiligung bisher hauptsächlich für Windenergieanlagen. Für PV-Großprojekte sind die verpflichtenden Regelungen vor allem in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und bald Bayern relevant. Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt stehen kurz davor, ähnliche Vorgaben einzuführen. Andere EE-Anlagen wie Solar auf Gebäuden oder Biomasseanlagen sind nicht Bestandteil dieser verbindlichen Bürgerbeteiligungsgesetze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Großprojekte in den Beteiligungsgesetzen nach § 6 EEG</h2>



<p>Für Betreiber von Photovoltaik-Freiflächenanlagen bringen die Beteiligungsgesetze sowohl Vorteile als auch deutliche Herausforderungen mit sich. Auf der positiven Seite steht vor allem die <strong>Akzeptanzsteigerung</strong>: Gemeinden und Bürger profitieren direkt finanziell, wodurch Widerstände gegen neue Projekte spürbar abnehmen. Zudem schaffen verbindliche Regelungen eine gewisse <strong>Planning security</strong>, da klare Vorgaben den Verhandlungsaufwand reduzieren und Projektierer nicht bei jeder Anlage individuelle Lösungen aushandeln müssen. Auch das <strong>Image profitiert</strong>, wenn Betreiber sichtbar als Partner der Energiewende auftreten und lokale Wertschöpfung fördern.</p>



<p>Dem gegenüber stehen jedoch auch Nachteile. Die verpflichtenden Abgaben – ob in Form von festen Cent-Beträgen pro Kilowattstunde oder Pauschalen pro installierter Leistung – <strong>belasten</strong> the <strong>Economic efficiency</strong> und reduzieren die <strong>Yield</strong>. Hinzu kommt, dass die sehr unterschiedlichen Regelungen der Bundesländer eine einheitliche Kalkulation erschweren und damit die <strong>Standortwahl</strong> beeinflussen können. In der Praxis erfordert die Umsetzung der Beteiligungsmodelle zudem zusätzliche Verträge und administrative Strukturen, was Projekte <strong>komplexer</strong> and <strong>zeitaufwändiger</strong> macht.</p>



<p>Insgesamt sind die Beteiligungsgesetze für PV-Großprojekte ein Balanceakt: Sie können die gesellschaftliche Akzeptanz stärken und Projekte lokal absichern, gehen aber auf Kosten von Wirtschaftlichkeit und einfacher Umsetzbarkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit &amp; Ausblick</h2>



<p>Die Bürger- und Kommunalbeteiligung nach § 6 EEG entwickelt sich zunehmend zu einem festen Bestandteil der Projektlandschaft für erneuerbare Energien. Während das EEG ursprünglich nur eine freiwillige Möglichkeit bot, haben viele Bundesländer inzwischen verpflichtende Regelungen nach § 22b EEG eingeführt – teils bereits für Photovoltaik-Freiflächenanlagen, teils noch mit Schwerpunkt auf der Windenergie. Für Betreiber von PV-Großprojekten bedeutet dies finanzieller Abgaben, die zwar Akzeptanz fördern, gleichzeitig aber die Wirtschaftlichkeit belasten.</p>



<p>Derzeit entsteht ein Flickenteppich landesrechtlicher Vorgaben, der für Projektierer zusätzliche Komplexität schafft. Perspektivisch könnte jedoch eine stärkere Vereinheitlichung durch den Bund oder eine weitergehende Harmonisierung auf Landesebene erfolgen. Klar ist: Beteiligungsgesetze werden sich weiterentwickeln und den Ausbau der Photovoltaik langfristig mitprägen. Unternehmen, die PV-Großprojekte umsetzen, sollten diese Entwicklungen aktiv beobachten und bei der Projektkalkulation frühzeitig berücksichtigen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regierung plant Netzentgelt-Entlastung ab 2026 – 6,5 Milliarden Euro aus KTF</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/regierung-plant-netzentgelt-entlastung-ab-2026-65-milliarden-euro-aus-ktf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 22 Aug 2025 08:23:04 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Haushalte sollen um ca. 2 Cent/kWh entlastet werden, während für Unternehmen ein wichtiges Signal gegen Wettbewerbsnachteile gesetzt wird. Da Netzentgelte bereits 40 % des Industriestrompreises ausmachen, dient der Zuschuss als Puffer gegen die auf 33 Mrd. Euro gestiegenen Systemkosten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 22. August 2025.&nbsp;Die deutsche Bundesregierung will ab 2026 Stromkunden durch einen dauerhaften Zuschuss zu den Netzentgelten entlasten. Zunächst sollen <strong>6,5 Milliarden Euro</strong> aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt werden, um den starken Kostenanstieg durch Netzausbau und -betrieb abzufedern. Wie hoch die Entlastung in den Folgejahren sein wird, ist noch offen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verteilung &amp; Effekte der Netzentgelt-Entlastung noch unklar</h2>



<p>Nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium und dem energiepolitischen Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Andreas Lenz, sollen die Zuschüsse die Netzentgelte für private Haushalte um rund zwei Cent pro Kilowattstunde verringern. Der <strong>Effekt für Unternehmen</strong> oder stromintensive Betriebe ist dabei noch <strong>nicht abschätzbar</strong>, da die Entlastung hauptsächlich über die Netzentgelte oder möglicherweise auch anteilig über andere Umlagen erfolgen soll. Hauptempfänger der Zuschüsse werden offenbar die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Die genaue Verteilung wird noch von der Bundesregierung festgelegt. Inwieweit die Entlastung so über die Verteilnetzbetreiber an ihre Kunden weitergereicht wird, bleibt abzuwarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Politisches Signal gegen den drastischen Anstieg der Netzentgelte</h2>



<p>Die Maßnahme reagiert auf den <strong>drastischen Anstieg</strong> der Netzentgelte, die seit 2015 von knapp <strong>16 auf 33 Milliarden Euro gestiegen</strong> sind und mittlerweile rd. 40 % des durchschnittlichen Industriestrompreises ausmachen. Nach dem Urteil des Verfassungsgerichts von November 2023, dass die Streichung der Subventionen von 5,5 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds für die ÜNB für den Bundeshaushalt 2024 untersagte, ist das neue Paket aus Stromsteuerermäßigung für das produzierende Gewerbe und der Streichung der Gasspeicherumlage als industriepolitisches Signal gedacht.</p>



<p><strong>Bewertung &amp; Auswirkungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unternehmen/Industrie:</strong>&nbsp;Die Gesamtstromkosten könnten energieintensive Branchen entlasten. Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich werden jedoch nur leicht gemildert.</li>



<li><strong>Haushalte:</strong>&nbsp;Spürbare, aber eher geringe Entlastung – wenige Euro pro Monat.</li>



<li><strong>Finanzen:</strong>&nbsp;Der Zuschuss deckt gut 20% der Gesamtkosten der Netzentgelte für 2026 ab; er ist damit relevant, aber teuer. Die Belastung des KTF könnte künftig andere Projekte einschränken.</li>



<li><strong>Strukturproblem:</strong>&nbsp;Die Maßnahme nimmt Druck vom Strompreis, ändert aber nichts am langfristig steigenden Finanzierungsbedarf des Netzausbaus.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt die geplante Netzentgelt-Entlastung ab 2026</h2>



<p>Die Bundesregierung möchte mit dem 6,5-Milliarden-Programm ein klares Signal für Standortpolitik und Preisstabilität aussenden. <strong>Kurzfristig</strong> bringt die Entlastung <strong>wahrscheinlich spürbare Effekte</strong> für Unternehmen und symbolische Erleichterungen für Privathaushalte. Langfristig bleibt jedoch die Frage offen, wie die strukturell hohen Stromkosten in Deutschland tragfähig gesenkt und die hohen Netzausbaukosten (ca. 700 Milliarden Euro bis 2030) abgefedert werden können. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/regierung-plant-netzentgelt-entlastung-ab-2026-65-milliarden-euro-aus-ktf/">Regierung plant Netzentgelt-Entlastung ab 2026 – 6,5 Milliarden Euro aus KTF</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Cable Pooling für effiziente Netzauslastung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 21 Aug 2025 08:16:51 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24356</guid>

					<description><![CDATA[<p>Cable Pooling ermöglicht die Nutzung eines Netzanschlusses durch mehrere Anlagen (Wind, PV, Speicher). Da Erzeugungsspitzen selten gleichzeitig auftreten, erlaubt das EEG seit 2025 eine „Überbauung“ der Anschlusskapazität, was Wartezeiten verkürzt, Baukosten senkt und die vorhandene Netzinfrastruktur deutlich effizienter auslastet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/cable-pooling-fuer-effiziente-netzauslastung/">Cable Pooling für effiziente Netzauslastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Cable Pooling</strong> beschreibt das gezielte Zusammenlegen mehrerer Stromerzeugungsanlagen (z.B. Wind, PV, Speicher) an <strong>einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt</strong>. Das zentrale Ziel: Die vorhandene Netzanschlusskapazität wird besser ausgelastet, da nicht jede Anlage zugleich ihre maximale Leistung einspeist. Die Gesetzeslage in Deutschland ermöglicht seit 2025 erstmals ausdrücklich, dass am NVP auch mehr Erzeugungskapazität angeschlossen werden darf, als das Netz eigentlich aufnehmen kann – sogenannte „<strong>Überbauung</strong>“ oder „<strong>Oversizing</strong>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzengpässe &amp; Kapazitätsgrenzen durch klassische Netzplanung</h2>



<p>Mit dem rasanten Ausbau der Erneuerbaren Energien stößt das Stromnetz in Deutschland zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. Zahlreiche neue Photovoltaik- und Windkraftanlagen warten oft monatelang oder gar jahrelang auf einen Netzanschluss. Dies liegt daran, dass die verfügbaren Netzverknüpfungspunkte schon ausgelastet sind und der Ausbau der Netzinfrastruktur nicht Schritt hält. Klassischerweise werden Netzverknüpfungspunkte so ausgelegt, dass jede angeschlossene Anlage ihre maximale Leistung zu jedem Zeitpunkt einspeisen kann. Die Realität sieht jedoch anders aus: Solar- und Windenergie-Anlagen arbeiten wetter- und jahreszeitbedingt – sie erzeugen also <strong>selten gleichzeitig ihre maximale Leistung</strong>. Dadurch bleibt ein großer Teil der Netzanschlusskapazitäten während eines Großteils des Jahres ungenutzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bessere Auslastung durch Cable Pooling</h2>



<p>Diese ineffiziente Nutzung der Infrastruktur führt zu vermeidbaren <strong>Wartezeiten</strong> bei der Projektumsetzung und <strong>erhöhten Kosten</strong>. Letztlich kann es auch dazu führen, dass erneuerbare Projekte gar nicht erst realisiert werden. Durch Cable Pooling wird das vorhandene Netz deutlich besser ausgenutzt, denn mehrere Anlagen und Speicher teilen sich die Netzkapazität und gleichen sich gegenseitig aus. Dies belegen auch aktuelle Studien des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) und dem Fraunhofer IEE. Bei einer moderaten Überdimensionierung von Netzverknüpfungspunkten steigt die Auslastung, ohne dass übermäßige Stromüberschüsse entstehen. So lassen sich <strong>mehr Projekte schneller, günstiger und effizienter realisieren</strong> – ein entscheidender Schritt, um die ehrgeizigen Klimaziele zu erreichen und die Versorgungssicherheit zu stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Cable Pooling?</h2>



<p>Im praktischen Betrieb bedeutet Cable Pooling, dass mehrere Stromerzeugungsanlagen – beispielsweise Wind- und Solarparks sowie Batteriespeicher – sich einen gemeinsamen Netzanschlusspunkt teilen und die vorhandene Netzkapazität gemeinsam und flexibler nutzen können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Co-Location-Projekte</h3>



<p>Bei sogenannten <strong>Co-Location-Projekten</strong>, bei denen Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen) und Batteriespeicher an einem Netzverknüpfungspunkt gekoppelt sind, ist das Überbauen des Netzanschlusses ausdrücklich möglich. In diesem Fall sind die EE-Anlage und der Speicher technisch voneinander getrennt. Sie verfügen jeweils über ein eigenes Messkonzept sowie eine eigene Marktlokation (MaLo). Das wesentliche Merkmal: Der Batteriegroßspeicher kann dann einspeisen, wenn die EE-Anlage die volle Netzkapazität nicht ausschöpft. Der verfügbare Netzanschluss für den Speicher ist also dynamisch und hängt von der aktuellen Einspeisung der EE-Anlage ab. Durch die eigene MaLo kann der Speicher zusätzlich flexibel zum Netzbezug (Graustrom) eingesetzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hybridmodelle</h3>



<p>Neben dem klassischen Cable Pooling gibt es verschiedene technische und marktliche Ausgestaltungen, wie die Ressourcen gemeinsam genutzt und optimiert werden können. Bei einem Hybridmodell betrachtet man Speicher und die angeschlossene EE-Anlage als ein <strong>gemeinsames Gesamtsystem</strong>. Dabei steht das <strong>wirtschaftliche Optimum</strong> im Vordergrund. In der kombinierten Fahrweise kann es sinnvoll sein, die Einspeiseleistung der EE-Anlage gezielt zu drosseln, um dem Speicher Vorrang einzuräumen – etwa, um für den Regelenergiemarkt verfügbar zu sein oder Marktsignale optimal auszunutzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">EEG-geförderte Anlagen</h3>



<p>Für EEG-geförderte PV- oder Windkraftanlagen muss ein spezielles Modell angewendet werden. Dabei sind der Batteriespeicher und die EEG-geförderte EE-Anlage hinter derselben Einspeise-MaLo angeschlossen. Der Unterschied: Der Betrieb ist <strong>rein auf erneuerbare Energien ausgelegt</strong> – der Speicher darf ausschließlich mit überschüssigem Strom der EE-Anlage geladen werden, ein zusätzlicher Netzbezug, also Laden mit Graustrom, ist ausgeschlossen. Diese Variante entspricht den Fördervoraussetzungen nach EEG und garantiert, dass nur grüne Energie zwischengespeichert und wieder eingespeist wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexible Anschlussmöglichkeiten mit Cable Pooling</h3>



<p>Dank moderner technischer Steuerung, separaten Messkonzepten und klar geregelter Marktprozesse lassen sich heute erhebliche Effizienzgewinne an Netzverknüpfungspunkten erzielen. Somit eröffnen Cable Pooling und verschiedene Optimierungsmodelle flexible Wege, Netzanschlüsse optimal auszulasten und neue Geschäftsmodelle rund um Stromspeicher und <a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sector coupling</a> to develop.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher Rahmen</h2>



<p>Für die rechtliche Absicherung und Planungssicherheit sorgt der aktuelle Gesetzesrahmen, insbesondere das EEG 2023 sowie die Neuregelungen vom 25.02.2025 (§ 8 und § 8a EEG). Diese ermöglichen nun ausdrücklich, dass mehrere Akteure ihr gemeinsames Netzanschlusspotenzial flexibel auslasten und <a href="https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/">den Netzverknüpfungspunkt besser nutzen</a>. Die Teilnehmer des Cable Poolings profitieren davon, dass sie individuelle, flexible Netzanschlussvereinbarungen direkt mit dem Netzbetreiber schließen können. So werden die technischen und regulatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit verschiedene Anlagenbetreiber rechtssicher an einem Netzanschlusspunkt zusammenarbeiten können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des Cable Pooling in der Praxis</h2>



<p>In der Praxis bringt Cable Pooling zahlreiche handfeste Vorteile für alle Beteiligten mit sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Bau und Betrieb weiterer erneuerbarer Energien-Anlagen wird überhaupt erst dort möglich, wo die bestehende Netzinfrastruktur eigentlich schon ausgereizt wäre.</li>



<li>Anschlusskosten sinken deutlich, da Transformatoren und Netzverknüpfungspunkte optimal ausgelastet werden. Die Wartezeiten für neue Projekte verkürzen sich erheblich.</li>



<li>Bestehende Netzanschlüsse werden effizient genutzt, indem sie zu unterschiedlichen Zeiten von unterschiedlichen Akteuren optimal ausgelastet werden.</li>



<li>Weniger Strom muss abgeregelt oder „weggeworfen“ werden, da Speicher und intelligente Steuerungskonzepte die Flexibilität im Netz erhöhen. Das erhöht die Versorgungssicherheit und hilft, die Verfügbarkeit von grünem Strom weiter zu verbessern.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Cable Pooling im realen Betrieb?</h2>



<p>Ein häufiges Beispiel für Cable Pooling ist die Kombination aus Windpark, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar park</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt. So kann tagsüber überschüssiger Solarstrom im Speicher zwischengelagert und bei geringer Solarstromerzeugung oder hoher Nachfrage wieder abgegeben werden. Während der Mittagsstunden erzeugen die Solarmodule die meiste Energie, während der Windpark zu vielen Tages- und Nachtzeiten einspeist. Dank intelligenter Steuerungssysteme wird sichergestellt, dass die maximale Netzkapazität nie überschritten wird – im Gegenteil: Die drei Komponenten können sich so ergänzen, dass die vorhandene Anschlussleistung über weite Strecken optimal ausgelastet ist.</p>



<p>Auch in Hybrid-Projekten oder Gewerbequartieren wird Cable Pooling genutzt, um verschiedene EE-Anlagen und Speicher flexibel und wirtschaftlich am Netzanschlusspunkt zu steuern und gemeinsam Kosten zu sparen. Die Erfahrungen zeigen: Projekte werden so deutlich effizienter, schneller realisierbar und können einen größeren Beitrag zur Versorgung mit erneuerbarem Strom leisten. Auch ohne aufwendigem Netzausbau ist die vorhandene Netzkapazität wetter- und tageszeitabhängig auf diese Weise optimal nutzbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen und Grenzen des Cable Pooling</h2>



<p>Cable Pooling bringt auch Herausforderungen mit sich: Für einen sicheren Betrieb braucht es eine präzise technische Steuerung, klare Messkonzepte und eine enge Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteuren. Die Vertrags- und Abrechnungsmodelle können je nach Projektkonstellation komplex werden, insbesondere wenn viele Betreiber zusammenarbeiten.</p>



<p>Auch wenn eine moderate Überbauung des Netzanschlusses meist wirtschaftlich sinnvoll ist, gibt es eine Grenze. Verschiedene Studien zeigen: Eine Überbauung von Netzverknüpfungspunkten auf <strong>150 %</strong> der ursprünglichen Anschlussleistung funktioniert in der Praxis mit minimalen Verlusten. Selbst eine Erhöhung auf <strong>bis zu 250 %</strong> ist in vielen Fällen realisierbar – allerdings steigt mit wachsender Überbauung der Anteil von Strom, der abgeregelt werden muss, da die Summe der Erzeugungsspitzen seltener komplett ins Netz eingespeist werden kann. In diesen Fällen helfen Speicher und alternative Flexibilitätslösungen, aber nicht jeder Standort kann dieses volle Potenzial dauerhaft ausschöpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick &amp; Fazit</h2>



<p>Cable Pooling ist ein wichtiger Baustein, um die Energiewende in Deutschland schneller und kostengünstiger voranzubringen. Mit der Möglichkeit, Netzanschlusspunkte deutlich zu überbauen und mehrere Anlagen effizient zu koppeln, wird der Netzausbau entlastet und der Zubau erneuerbarer Energien beschleunigt. Gleichzeitig eröffnen sich neue Geschäftsmodelle, insbesondere durch die Integration von Speichern und flexiblen Technologien wie Sektorenkopplung.</p>



<p>Zukünftig werden digitale Steuerungssysteme und smarte Messkonzepte die Umsetzung weiter erleichtern und die Netzflexibilität erhöhen. Auch die Zusammenarbeit zwischen Netzbetreibern, Anlagenbetreibern und Marktakteuren wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Trotz technischer und regulatorischer Herausforderungen verspricht Cable Pooling eine deutlich verbesserte Netzauslastung, reduzierte Ausbaukosten und eine höhere Versorgungssicherheit.</p>



<p><strong>Fazit:</strong>&nbsp;Cable Pooling macht vorhandene Netzressourcen besser nutzbar und schafft die Voraussetzungen, um den steigenden Bedarf an Netzanschlüssen für Erneuerbare Energien effizient zu bedienen. Damit ist es ein Schlüsselthema für ein nachhaltiges und zukunftssicheres Energiesystem.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESG-Scoring und -Bewertung von Immobilien &#8211; Methoden, Standards &#038; neue Anforderungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 19 Aug 2025 11:51:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24289</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein hoher ESG-Score steigert den Marktwert und verbessert Finanzierungskonditionen. Entscheider optimieren die „E“-Kriterien heute gezielt durch PV-Anlagen, Batteriespeicher und Energiemanagementsysteme (EMS), da diese Technologien CO₂-Emissionen senken und gleichzeitig die für das Reporting notwendige Datentransparenz liefern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/">ESG-Scoring und -Bewertung von Immobilien &#8211; Methoden, Standards &amp; neue Anforderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>ESG-Kriterien sind inzwischen weit mehr als ein Trend – sie sind zum maßgeblichen Steuerungs- und Managementinstrument für die gesamte <strong>Immobilienwirtschaft</strong> geworden. Immobilienunternehmen, Investoren und Entwickler stehen vor der Aufgabe, Nachhaltigkeit nicht nur zu erreichen, sondern diese mithilfe systematischer Scoring-Modelle messbar, vergleichbar und nachweisbar zu machen. <strong>ESG-Scoring</strong> bedeutet damit einen Paradigmenwechsel: Weg von einzelnen Maßnahmen, hin zu <strong>ganzheitlicher, strukturierter Bewertung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grundlagen: Was misst ein ESG-Scoring bei Immobilien?</h2>



<p>Beim ESG-Scoring werden ökologische (E), soziale (S) und Governance-Faktoren (G) systematisch bewertet. Im Immobilienbereich gehören dazu etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ökologie:</strong> Energieeffizienz, Emissionen, Wasserverbrauch, Kreislaufwirtschaft.</li>



<li><strong>Soziales:</strong> Nutzerkomfort, Barrierefreiheit, Gesundheit, Standortqualität.</li>



<li><strong>Governance:</strong> Unternehmensführung, Stakeholder-Dialog, Compliance, Transparenz</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die ESG-Bewertung gibt nicht nur einen Status Quo wieder – sie dient auch als Grundlage für zukünftige Investitionsentscheidungen, Reporting und den Zugang zu Kapital. Anders als Einzelmaßnahmen betrachtet ein gutes Scoring-Modell die Wechselwirkungen aller drei Bereiche systematisch</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktüberblick: Die wichtigsten ESG-Bewertungsstandards in Deutschland und Europa</h2>



<p>Bei ESG-Bewertungssystemen für Immobilien gibt es inzwischen eine Vielzahl an Standards:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Standard</strong></td><td><strong>Focus</strong></td><td><strong>Special features</strong></td><td><strong>Application</strong></td></tr><tr><td>ECORE</td><td>ESG-Scoring</td><td>hoher Marktbezug, 1-100 Score</td><td>Deutschland &amp; Europa</td></tr><tr><td>GRESB</td><td>Portfolio-Bewertung</td><td>international, institutionell</td><td>global</td></tr><tr><td>DGNB</td><td>Nachhaltigkeitszertifikate</td><td>Stark „E“ + „S“, Zertifikate</td><td>Neubau, Bestand</td></tr><tr><td>LEED/BREEAM</td><td>Green Buliding</td><td>international, oft Neubau</td><td>global</td></tr><tr><td>HypZert</td><td>Bewertung &amp; Scoring</td><td>vor allem Marktwert &amp; Banken</td><td>Germany</td></tr><tr><td>CRREM</td><td>CO₂-Pfadplanung</td><td>Klimarisiko &amp; Stranded Assets</td><td>Anlagenbewertung</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Je nach Nutzungsart, Objekt und Investor kann das passende Scoring-Modell ausgewählt werden. Durch neue Anforderungen entsteht ein starker Trend zu vergleichbaren, nachvollziehbaren Systemen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Anforderungen &amp; neue Pflichten</h2>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-compliant-assets-for-a-kag/">ESG-konforme Assets</a> gewinnen im Immobiliensektor vor allem durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen und regulatorische Vorgaben stark an Bedeutung. Insbesondere auf europäischer Ebene wurden in den letzten Jahren zahlreiche Vorschriften eingeführt, die explizit die Nachvollziehbarkeit und Messbarkeit von Nachhaltigkeitsleistungen fordern.</p>



<p>The <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">EU taxonomy</a></strong> ist hier das zentrale Element. Sie definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten und legt damit verbindliche Kriterien fest, die Immobilienprojekte erfüllen müssen, um als „grün“ eingestuft zu werden. Für Immobilieneigentümer und Kapitalanleger bedeutet dies, dass sie ihre Assets regelmäßig nach diesen Vorgaben bewerten und dokumentieren müssen, was wiederum die Anwendung eines standardisierten ESG-Scorings notwendig macht.</p>



<p>Parallel dazu erweitert die <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSRD</a> (Corporate Sustainability Reporting Directive)</strong> zusammen mit den neuen <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-european-sustainability-reporting-standards-esrs/" type="post" id="27507">ESRS</a>-Standards die Berichtspflichten, sodass auch angestrebte Transparenz- und Nachhaltigkeitsdaten von Immobilienunternehmen und Fonds künftig geprüft und veröffentlicht werden müssen. Dieses Thema betrifft nicht nur börsennotierte, sondern auch viele mittelständische Marktteilnehmer.</p>



<p>Hinzu kommen nationale Vorgaben, etwa die <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/"><strong>EU-Gebäuderichtlinie (EPBD)</strong></a>, die seit 2023 verbindliche Effizienzstandards und Sanierungsfahrpläne fordert. Neubauten müssen bis 2030 klimaneutral sein – für Bestandsgebäude gelten zunehmende Anforderungen an Emissionswerte und energetische Standards. Damit drohen Strafen, Vermietungsverbote oder Wertverluste bei Missachtung.</p>



<p>Insgesamt entsteht ein klarer <strong>Zwang, ESG-Daten systematisch zu erfassen</strong>, zu bewerten und nach außen zu kommunizieren. Für Immobilienwirtschaft und Investoren sind ESG-Scoring-Modelle so keine freiwillige Zusatzaufgabe mehr, sondern eine regulatorische Pflicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ablauf eines ESG-Scoring-Prozesses</h2>



<p>Der Prozess eines ESG-Scorings bei Immobilien gliedert sich in mehrere wichtige Schritte, die sorgfältig geplant und umgesetzt werden müssen, um valide Ergebnisse zu erhalten.</p>



<p>Zunächst beginnt es mit der <strong>Datenerhebung</strong>: Dabei werden alle relevanten Informationen zur Immobilie und ihrem Umfeld gesammelt, darunter der Energieverbrauch, CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch, Gebäudenutzungsdaten, technische Ausstattung, aber auch soziale Aspekte wie Nutzerzufriedenheit oder Barrierefreiheit. Die Datenqualität ist hier entscheidend – fehlende oder veraltete Daten führen zu ungenauen Bewertungen.</p>



<p>Im nächsten Schritt wird ein passender <strong>Bewertungsstandard ausgewählt</strong>. Je nach Zielsetzung und Portfolio können unterschiedliche Systeme wie ECORE, HypZert oder DGNB herangezogen werden. Mit Hilfe spezialisierter Software-Tools erfolgt die Auswertung der Daten, das heißt, die Ermittlung des ESG-Scores, der als zusammengefasster Kennwert die nachhaltige Qualität der Immobilie repräsentiert.</p>



<p>Auf dieser Basis können Maßnahmen abgeleitet oder Optimierungen empfohlen werden. Die Scoring-Ergebnisse werden schließlich in Berichten und für das <strong>ESG reporting</strong> von Kapitalgebern aufbereitet. Dieser ganze Prozess erfordert neben Fachwissen auch einen hohen Grad an Transparenz gegenüber allen Stakeholdern.</p>



<p>Besonders herausfordernd sind bei Bestandsimmobilien häufig Lücken in der verfügbaren Datengrundlage sowie uneinheitliche Bewertungsmethoden, weshalb digitale Tools und Datenbanken zur Unterstützung immer wichtiger werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG-Scoring in der Praxis: Auswirkungen auf Immobilienbewertung &amp; Finanzierung</h2>



<p>In der Praxis beeinflusst ein leistungsfähiger ESG-Scoring-Standard zunehmend die Bewertung von Immobilien und den Zugang zu Finanzierungen. Banken und Investoren prüfen heute ESG-Kennzahlen genau, um Risiken zu minimieren und nachhaltige Investitionen zu fördern.</p>



<p>Immobilien mit einem hohen ESG-Score erzielen bessere Marktwerte, da sie geringere Umwelt- und Betriebskosten aufweisen und weniger von regulatorischen Nachteilen betroffen sind. Um den ESG-Score aktiv zu verbessern, setzen immer mehr Immobilienunternehmen auf ganzheitliche erneuerbare Energiekonzepte. Die Integration von Photovoltaikanlagen (PV), <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> zur Zwischenspeicherung sowie modernen <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> (EMS) optimiert nicht nur den Energieverbrauch und die CO₂-Bilanz, sondern demonstriert auch innovative und nachhaltige Betriebsführung. Dadurch lassen sich ökologische Kriterien im <strong>ESG-Scoring</strong> signifikant <strong>increase</strong> und zugleich <strong>Kosten senken.</strong></p>



<p>Finanzinstitute honorieren diesen positiven Impact durch günstigere Kreditkonditionen oder bevorzugte Finanzierungslinien, wodurch sich Investitionen in erneuerbare Energietechnologien doppelt auszahlen: durch operativen Nutzen und bessere ESG-Bewertung. Gleichzeitig stärkt dies die Reputation bei Mietern und Investoren. <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-linked-finance-sustainability-in-lending-is-becoming-increasingly-important/">ESG-linked finance</a> lohnt sich also fast immer. </p>



<p>Werden solche Technologien nicht implementiert, steigt das Risiko sogenannter Stranded Assets – Gebäude, deren Wert durch mangelnde Nachhaltigkeit nachhaltig sinkt. Ein schlechter ESG-Score kann daher zu Wertminderungen und erschwertem Zugang zu Kapital führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen, Herausforderungen &amp; Trends</h2>



<p>Die Integration von erneuerbaren Energien und intelligenten Energiemanagementsystemen bietet der Immobilienwirtschaft große Chancen, den ESG-Score deutlich zu verbessern und Wettbewerbsvorteile zu schaffen. Mittels PV-Anlagen kann nicht nur grüner Strom erzeugt, sondern durch Batteriespeicher effizient zwischengespeichert und mit EMS-Systemen optimal genutzt werden. So lassen sich <strong>Energy efficiency</strong> and <strong>CO₂ savings</strong> steigern, was sich positiv auf die „E“-Kriterien im ESG-Scoring auswirkt.</p>



<p>Jedoch bestehen Herausforderungen: Die Umsetzung solcher Technologien erfordert Expertenwissen. Zudem müssen die technischen Lösungen in das gesamte Immobilien-Management eingebunden sein, damit ihre Wirkung auch transparent messbar wird. Die Datenintegration aus EMS und Batteriespeichern spielt hier eine Schlüsselrolle für ein aussagekräftiges Scoring.</p>



<p>Moderne Digitalisierung wie KI-gestützte Analysen und automatisiertes Monitoring helfen, erneuerbare Energiekonzepte besser in das ESG-Reporting zu integrieren und laufende Optimierungen vorzunehmen. Prognosen gehen von verstärkter Regulierung und Normierung erneuerbarer Energiesysteme in der Immobilienwirtschaft aus, die den Druck auf ESG-Verbesserungen erhöht. Akteure, die frühzeitig auf diese <strong>integrierten Energiekonzepte</strong> setzen, sichern sich damit nicht nur ökologische und wirtschaftliche Vorteile, sondern positionieren sich auch in einem zunehmend transparenten ESG-Wettbewerb optimal.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Was Entscheider jetzt wissen und umsetzen müssen</h2>



<p>Das ESG-Scoring ist unverzichtbarer Bestandteil der Immobilienbewertung und Finanzierung – und seine Relevanz wächst weiter. Entscheider sollten den Fokus darauf legen, den ESG-Score aktiv durch moderne, erneuerbare Energiekonzepte zu verbessern. PV-Anlagen, Batteriespeicher und intelligente Energiemanagementsysteme sind dabei wichtige Bausteine, um ökologische Kriterien deutlich zu stärken und die Datenbasis zur transparenten Bewertung zu schaffen.</p>



<p>To-dos für Entscheider:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Frühzeitige Integration von PV, Batteriespeichern und EMS in Neubau oder Bestand.</li>



<li>Nutzung der durch diese Technologien gewonnenen Daten zur ganzheitlichen ESG-Bewertung.</li>



<li>Einsatz standardisierter Scoring-Modelle, die erneuerbare Energien als Plus im ESG-Score anerkennen.</li>



<li>Kommunikation der nachhaltigen Energiekonzepte als Messgröße für Investoren, Banken und Mieter.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So werden ökologische und finanzielle Vorteile nachhaltig miteinander verbunden. ESG wird nicht nur zur Pflicht, sondern zum zentralen Hebel, um nachhaltige Werte und Marktchancen langfristig zu sichern. Immobilienunternehmen, die erneuerbare Energiekonzepte intelligent in ihr ESG-Scoring einbinden, gestalten damit die Zukunft ihrer Portfolios aktiv und wettbewerbsstark.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Energie-Gesetzespaket im Bundestag mit Reformen für die Industrie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energie-gesetzespaket-im-bundestag-mit-reformen-fur-die-industrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 18 Aug 2025 12:04:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24284</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben der Stromsteuersenkung (ab 2026) und dem CO₂-Speichergesetz umfasst das Paket eine EnWG-Novelle zur Beschleunigung von Genehmigungen. Branchenvertreter kritisieren jedoch fehlende Fortschritte bei Netzanschlüssen: Mangelnde Transparenz zur Netzauslastung und fehlende Sanktionen für Netzbetreiber bremsen PV- und Speicherprojekte weiterhin aus.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung bereitet derzeit ein <strong>Energie-Gesetzespaket mit Reformen für die Industrie</strong> und Novellen im Energiebereich vor. Nach aktuellem Stand sollen die Gesetzentwürfe nach der parlamentarischen Sommerpause in den Bundestag eingebracht werden. Ziel ist es, international wettbewerbsfähige Strompreise sicherzustellen und gleichzeitig Investitionen in eine klimafreundliche Produktion anzureizen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geplanter Nachlass bei Stromkosten für die Industrie</h2>



<p>Die EU-Kommission hat Ende Juni 2025 mit dem neuen Beihilferahmen (CISAF) den Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eröffnet, zeitlich befristete Zuschüsse zum Strompreis zu gewähren. Diese sollen den Umbau der Industrie hin zu Klimaneutralität unterstützen, ohne Wettbewerbsnachteile im internationalen Vergleich entstehen zu lassen.</p>



<p>Der deutsche Vorschlag sieht vor, dass künftig deutlich mehr Unternehmen profitieren: Die Zahl der begünstigten Betriebe könnte von derzeit rund 350 auf bis zu 2.200 steigen. Grundlage ist die sogenannte <strong>KUEBLL-Liste</strong> energieintensiver Branchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rahmenbedingungen laut EU-Vorgaben</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maximal <strong>50 % Nachlass</strong> auf den Großhandelsstrompreis</li>



<li>Gilt höchstens für <strong>50 % des jährlichen Stromverbrauchs</strong> eines Unternehmens</li>



<li>Der effektive Strompreis darf dabei nicht unter <strong>50 Euro/MWh</strong> sinken (zum Vergleich: 2024 lag der durchschnittliche Börsenstrompreis bei rund 80 Euro/MWh)</li>



<li>Die Förderung ist auf <strong>drei Jahre</strong> begrenzt und muss spätestens bis Ende 2030 auslaufen</li>



<li>Nur Unternehmen im internationalen Wettbewerb sind förderfähig</li>



<li><strong>50 % der eingesparten Kosten</strong> müssen in klimafreundliche Investitionen fließen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kosten und Reichweite des Stromkosten-Nachlasses für die Industrie</h3>



<p>Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) belaufen sich die jährlichen Entlastungen auf 1,5 Mrd. Euro in 2025 und 1,4 Mrd. bzw. 1,1 Mrd. Euro in den beiden Folgejahren. Damit summieren sich die staatlichen Zuschüsse auf knapp <strong>4 Milliarden Euro</strong>. Profitieren könnten alle Unternehmen mit einem Jahresstromverbrauch ab ca. <strong>20 GWh</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitplan noch offen</h3>



<p>Unklar ist derzeit, wann der Nachlass für die Industrie tatsächlich starten kann – ob bereits 2025 oder erst 2026. Möglich wäre auch eine rückwirkende Einführung. Die endgültige Entscheidung hängt vom Gesetzgebungsverfahren sowie der beihilferechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energie-Gesetzespaket mit Nachholbedarf bei Netzanschlüssen</h2>



<p>Mit dem Energie-Gesetzespaket und der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) will die Bundesregierung bzw. das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zentrale Rahmenbedingungen für die Energieversorgung modernisieren. Während die Reform wichtige Weichenstellungen etwa bei Genehmigungsverfahren und Netzentgelten vorsieht, bleibt ein Bereich nach Ansicht vieler Branchenvertreter unzureichend berücksichtigt: die <strong>Netzanschlussbedingungen für Photovoltaik- und Speicherprojekte</strong>.</p>



<p>Kritiker bemängeln, dass Vorschläge zur <strong>Vereinfachung, Vereinheitlichung und Digitalisierung </strong>von Netzanschlussprozessen nicht in den Entwurf aufgenommen wurden – obwohl hierzu bereits konkrete Konzepte vorliegen. Insbesondere eine bessere <strong>Transparenz zur Auslastung der Stromnetze</strong> sowie verbindliche <strong>Reservierungsmöglichkeiten für Netzkapazitäten</strong> gelten als dringend notwendig, um Planungs- und Investitionssicherheit für Projektierer zu schaffen und gleichzeitig Blockaden durch ungenutzte Anschlusszusagen zu vermeiden.</p>



<p>Auch die fehlende <strong>Einheitlichkeit von Fristen</strong> und eine bislang unzureichende <strong>Sanktionsmöglichkeit bei Nichteinhaltung durch Netzbetreiber</strong> werden als Schwächen genannt. Ohne entsprechende Anpassungen könnte sich der Ausbau von Photovoltaik- und Speichern verlangsamen – mit Folgen für Energiewendeziele und die Entlastung bei Stromkosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitere Beschlüsse des Bundeskabinetts im Energie-Gesetzespaket</h2>



<p>Neben dem Strompreis-Nachlass und der EnWG-Novelle hat die Bundesregierung zusätzliche Maßnahmen beschlossen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abschaffung der Gasspeicherumlage</strong> (0,3 ct/kWh) zur Entlastung von Verbrauchern – Volumen rund 3,4 Mrd. Euro</li>



<li><strong>Umsetzung von Teilen der EU-Erneuerbaren-Richtlinie (<a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-decides-to-accelerate-expansion-of-renewables-red-iii/">RED III</a>)</strong> mit beschleunigten Genehmigungsverfahren, u. a. für Windkraft und Wärmepumpen</li>



<li><strong>CO₂-Speichergesetz (<a href="https://cubeconcepts.de/en/ccs-ccu-technologies-for-the-reduction-of-co%e2%82%82-emissions/">CCS/CCU</a>)</strong>: erstmalige gesetzliche Grundlage für Abscheidung, Transport und Speicherung von CO₂ im kommerziellen Maßstab</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ergänzende Stromsteuer-Senkung ab 2026 für die Industrie</h2>



<p>Parallel dazu ist bereits im Rahmen der EnWG-Novelle (<a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">Solar package I</a>) eine deutliche Absenkung der Stromsteuer beschlossen worden. Ab dem <strong>1. Januar 2026</strong> soll für das produzierende Gewerbe sowie Land- und Forstwirtschaft nach § 9b StromStG ein reduzierter Satz von <strong>0,05 ct/kWh</strong> gelten. Für Haushalte sowie kleine und mittlere Unternehmen bleibt dagegen weiterhin der Satz bei <strong>2,05 ct/kWh</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Mit dem geplanten Preisnachlass für energieintensive Unternehmen, der EnWG-Novelle und dem Energie-Gesetzespaket stellt die Bundesregierung zentrale Weichen für die Energieversorgung der kommenden Jahre. Während einige Unternehmen kurzfristig auf spürbare Entlastungen hoffen, sehen Wirtschaftsvertreter die Wirkung kritisch. Selbst die Deutsche Industrie- und Handelskammer hegt keine großen Erwartungen und betont, dass der Nachlass beim Industriestrompreis keine nachhaltige Verbesserung bringe, da er nur einen Teil des Verbrauchs betreffe und mit zusätzlichen Auflagen verbunden sei.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energie-gesetzespaket-im-bundestag-mit-reformen-fur-die-industrie/">Energie-Gesetzespaket im Bundestag mit Reformen für die Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Batteriespeicher im Energiehandel: Flexibilitätsvermarktung, Algotrading &#038; Erlöspotenziale</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-im-energiehandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 15 Aug 2025 09:39:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24075</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein intelligentes EMS steuert Speicher so, dass sie bei Negativpreisen laden und in Hochpreisphasen (>160 €/MWh) einspeisen. Diese Flexibilitätsvermarktung verkürzt Amortisationszeiten massiv, da Speicher neben der Eigenverbrauchsoptimierung auch Netzdienstleistungen erbringen und von der steigenden Volatilität am Strommarkt profitieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-im-energiehandel/">Batteriespeicher im Energiehandel: Flexibilitätsvermarktung, Algotrading &amp; Erlöspotenziale</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The use of <strong>Batteriespeichern im Energiehandel</strong> hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenanwendung zu einem strategischen Kernelement der Strommarktoptimierung entwickelt. Neben ihrer Rolle als Netzstabilisierer werden sie zunehmend als aktiver Handelsfaktor eingesetzt, um Preisschwankungen an der Strombörse gewinnbringend zu nutzen.</p>



<p>Aktuelle Marktdaten verdeutlichen den Trend:<br>Ende 2024 waren in Deutschland bereits rd. 170 Großspeicher mit einer Leistung von mehr als 1 MW in Betrieb. Diese Systeme brachten es zusammen auf 1,26 GW installierte Leistung und 1,43 GWh Speicherkapazität. Mitte 2025 sind es bereits 2,03 GW in 255 Projekten und die Pipeline ist riesig. Rund 340 weitere Batteriespeicherprojekte mit 6,7 GWh Kapazität befinden sich bereits in Planung oder Bau.</p>



<p>Eine auffällige Entwicklung ist die Veränderung im <strong>Leistungs-Kapazitäts-Verhältnis</strong>: Während frühe Batteriesysteme meist für sehr kurze Reaktionszeiten ausgelegt waren (typisch 1:1,1), liegt der Fokus heute stärker auf längeren Speicherzyklen – das Verhältnis verschiebt sich zunehmend in Richtung <strong>1:1,6</strong> oder höher. Das bedeutet: Speicher können mehrere Stunden am Stück im <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> aktiv sein, was Arbitrage-Strategien und Marktflexibilität erheblich verbessert.</p>



<p>Insgesamt bewegt sich der Markt klar in Richtung <strong>handelsoptimierter Batteriespeicher</strong>, die nicht nur auf Primärregelenergie ausgelegt sind, sondern mehrere Marktsegmente parallel bedienen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Primärregelenergie-Fokus zur Handelsoptimierung</h2>



<p>Noch vor wenigen Jahren galt die <strong>Primärregelenergie (PRL)</strong> als das lukrativste Einsatzfeld für Batteriespeicher. Systeme mit einem Leistungs-Kapazitäts-Verhältnis von etwa 1:1 („Einstundenspeicher“) erzielten ihre Erlöse fast ausschließlich aus <strong>Netzentgelt-Vergütungen</strong> and the <strong>Bereitstellung von PRL</strong>. Doch beide Säulen verlieren an Bedeutung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vermiedene Netzentgelte</strong> werden für neue Anlagen mit Inbetriebnahme ab 2023 nicht mehr gezahlt.</li>



<li>Der PRL-Markt in Deutschland gilt inzwischen als <strong>weitgehend gesättigt</strong>.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Vergütung ist zwar nach wie vor attraktiv – mit rund <strong>2.000 €/MW/Woche</strong> lassen sich noch immer etwa <strong>100.000 € Jahreserlös pro MW</strong> erzielen – doch das Potenzial ist begrenzt und von Marktschwankungen abhängig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Multi-Use für den Energiehandel</h3>



<p>Parallel hat sich der Blick auf <strong>flexiblere Handelsstrategien</strong> geschärft. Batteriespeicher mit längerer Entladezeit und größerem Energievolumen können deutlich mehr Umsatzpotenzial erschließen, indem sie mehrere <strong>Marktsegmente</strong> gleichzeitig bedienen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-Ahead-Handel</strong>: Gebote für den Folgetag, oft kombiniert mit intraday-optimierter Feinsteuerung.</li>



<li><strong>Intraday Continuous</strong>: Reaktion auf kurzfristige Preisschwankungen mit Vorlaufzeiten von nur fünf Minuten.</li>



<li><strong>Sekundärregelenergie (SRL)</strong>: Abruf innerhalb von fünf Minuten als Ersatz für PRL.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die technische Anforderung an Speicher steigt dadurch deutlich. Ein handelsoptimierter Speicher muss nicht nur große Energiemengen vorhalten, sondern auch in Sekundenbruchteilen zwischen verschiedenen Märkten umschalten können. Die kleinste handelbare Einheit an der Strombörse beträgt 100 kW. Ein 1 MW-Speicher kann somit in zehn Handelspakete aufgeteilt werden – ein 100 MW-Speicher in 1.000 Pakete, die sich im Tagesverlauf flexibel auf verschiedene Märkte verteilen lassen. In der Praxis sind bei großen Speichern bis zu 20.000 Einzeltrades pro Tag möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handelsplattformen &amp; Marktsegmente im Überblick</h2>



<p>Batteriespeicher können im Energiehandel auf unterschiedlichen Märkten agieren. Jedes Marktsegment hat eigene Spielregeln, Vergütungsmechanismen und technische Anforderungen. Der wirtschaftliche Erfolg hängt maßgeblich davon ab, die richtigen Märkte zur richtigen Zeit zu bedienen – oft sogar in Kombination.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Marktsegment</strong></td><td><strong>Beschreibung</strong></td><td><strong>Preisdynamik &amp; Handelshäufigkeit</strong></td><td><strong>Mindestgröße</strong></td><td><strong>Eignung für Batteriespeicher</strong></td></tr><tr><td><strong>Day-ahead market</strong></td><td>Handel von Strommengen für den Folgetag in Stunden- oder 15-Min.-Blöcken</td><td>Moderate Preisschwankungen, planbar; 24 Stunden im Voraus</td><td>100 kW</td><td>Gut – planbare Arbitrage möglich, längere Speicherzyklen erforderlich</td></tr><tr><td><strong>Intraday market</strong></td><td>Kurzfristiger Handel bis 5 Minuten vor Lieferung</td><td>Hohe Volatilität, mehrere Preisänderungen pro Stunde</td><td>100 kW</td><td>Sehr gut – ideal für flexible Speicher mit schneller Reaktion</td></tr><tr><td><strong>Primärregelenergie (FCR)</strong></td><td>Stabilisierung der Netzfrequenz auf 50 Hz</td><td>Konstante Fixvergütung, Leistungsabruf in Sekunden</td><td>1 MW</td><td>Sehr gut – auch für kurze Speicherzyklen geeignet</td></tr><tr><td><strong>Sekundärregelenergie (aFRR/mFRR)</strong></td><td>Ausgleich von Netzschwankungen im Minutenbereich</td><td>Mittel bis hoch vergütet, Abrufdauer Minuten bis Stunden</td><td>1 MW</td><td>Sehr gut – für mittlere Speicherzyklen ideal</td></tr><tr><td><strong>Kapazitätsmärkte<br>(ab 2027/28 geplant)</strong></td><td>Vergütung für gesicherte Leistung zur Netzstabilisierung</td><td>Voraussichtlich stabil, langfristige Verträge</td><td>noch unklar</td><td>Gut – bietet planbare Erlöse, unabhängig vom Strompreis</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Die optimale Vermarktungsstrategie für Batteriespeicher kombiniert oft mehrere dieser Märkte. Beispielsweise kann ein Speicher tagsüber Arbitrage im Intraday-Handel betreiben und nachts Kapazität für Sekundärregelenergie bereitstellen. Diese Mehrfachnutzung maximiert die Erlöse und verteilt das Risiko.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien für die Flexibilitätsvermarktung</h2>



<p>Die zunehmende Volatilität der Strompreise eröffnet Batteriespeicher-Betreibern erhebliche Ertragschancen bei der <strong>Flexibilitätsvermarktung</strong>. Dabei richtet sich die Strategie nach dem jeweiligen Marktumfeld und der Speichercharakteristik. Arbitrage, Regelenergie oder Preis-Spread-Optimierung im Intraday-Handel können individuell zu <strong>Hybridstrategien</strong> kombiniert werden. Noch vor wenigen Jahren waren Preisschwankungen im zweistelligen Eurobereich pro MWh üblich. Heute kommt es deutlich häufiger zu Extremen – sowohl bei sehr hohen als auch bei negativen Preisen. Diese Schwankungen sind die Grundlage für Arbitragegeschäfte: Günstig einkaufen oder eigene Überschüsse speichern, um sie in Hochpreisphasen zu verkaufen – oder umgekehrt, bei negativen Preisen gezielt Strom aufnehmen und Netzbetreibervergütungen einstreichen.</p>



<p>Entwicklung der Spreads in Deutschland (Day-Ahead &amp; Intraday)</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td>Jahr</td><td>Stunden &gt; 300 €/MWh</td><td>Höchstpreis [€/MWh]</td><td>Stunden ≤ 0 €/MWh</td><td>Tiefstpreis [€/MWh]</td></tr><tr><td>2023</td><td>3</td><td>313,5</td><td>301</td><td>&#8211; 500,0</td></tr><tr><td>2024</td><td>41</td><td>419,9</td><td>457</td><td>&#8211; 500,0</td></tr></tbody></table></figure>



<p></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Zahl der extremen Hochpreisstunden hat sich <strong>mehr als verzehnfacht</strong>.</li>



<li>Niedrig- und Negativpreise treten deutlich häufiger auf – 2024 gab es <strong>über 50 % mehr Stunden</strong> mit Preisen ≤ 0 €/MWh als 2023.</li>



<li>Für Batteriespeicher-Betreiber bedeutet das: Mehr Chancen für profitables Laden und Entladen, unabhängig von der Primärregelenergie.</li>
</ul>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="507" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-1024x507.jpg" alt="Monatliche Durchschnittpreise pro Stunde (Letzte Spalte = Durchschnitts-Delta)" class="wp-image-24079" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-1024x507.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-768x380.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024-18x9.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/Stundenpreise-2024.jpg 1321w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Monatliche Durchschnittpreise pro Stunde (Letzte Spalte = Durchschnitts-Delta)</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Beispielhafte Arbitragestrategien bei aktueller Preisvolatilität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Tages-Arbitrage:</strong> Laden in Mittagsstunden bei PV-Überschuss (0–10 €/MWh) und Entladen in den frühen Abendstunden (&gt; 160 €/MWh).</li>



<li><strong>Intraday-Optimierung:</strong> Nutzung kurzfristiger Preisabfälle oder -spitzen durch automatisierte Handelsalgorithmen (Algotrading).</li>



<li><strong>Kombination mit Regelenergie:</strong> Speicher kann außerhalb von Regelabrufen gezielt Arbitrage fahren, um Auslastung und Erlöse zu erhöhen.</li>
</ul>



<p>Die aktuellen Marktbedingungen sind so günstig wie nie für den Handel mit Batteriespeichern. Wer Preisvolatilität aktiv nutzt und Arbitrage mit flexiblen Vermarktungsstrategien kombiniert, kann signifikant höhere Erlöse erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische &amp; organisatorische Voraussetzungen</h2>



<p>Im Handel mit Batteriespeichern entscheidet Geschwindigkeit über den Erfolg. Aufgrund der hohen Anzahl von Handelstransaktionen, die bei großen Speichern täglich anfallen, ist eine manuelle Steuerung nicht mehr möglich. Die Lösung liegt im <strong>Algotrading</strong>. Dabei optimiert eine Software die Lade- und Entladezyklen so, dass die Handelsalgorithmen greifen. Diese Kombination analysiert Marktdaten in Echtzeit, bewertet Preisbewegungen und platzieret automatisch Gebote in unterschiedlichen Marktsegmenten (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie). Ein solches System kann auch eine gebündelte Vermarktung mehrere kleiner Speicher (ab ca. 50 kW) übernehmen. So profitieren gewerblich genutzte Anlagen, die zu klein für den Einzelhandel am Markt sind, von denselben Ertragschancen wie Großspeicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infrastruktur für Automatisierung &amp; Algotrading</h3>



<p>Damit ein Batteriespeicher erfolgreich im Energiehandel eingesetzt werden kann, braucht es eine technische Infrastruktur, die hohe Datenverfügbarkeit, schnelle Reaktionszeiten und eine direkte Marktanbindung sicherstellt. Das Herzstück ist ein leistungsfähiges <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management system</a> (EMS)</strong>, das Marktdaten, Wetterprognosen und den aktuellen Ladezustand des Speichers in Echtzeit zusammenführt. Nur so können Algotrading-Strategien optimal umgesetzt werden. Ebenso wichtig ist die <strong>Direktanbindung an Handelsplattformen</strong> wie EPEX Spot oder den Regelenergiemarkt. Diese minimiert Latenzzeiten und ermöglicht es, Gebote vollautomatisch und sekundenschnell zu platzieren. Weitere zentrale Bausteine sind hochfrequente <strong>Mess- und Prognosesysteme</strong>, die präzise Lade- und Entladeentscheidungen ermöglichen, sowie robuste <strong>Sicherheits- und Redundanzsysteme</strong>, um Ausfälle oder Cyberangriffe zu verhindern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Organisatorische Strukturen</h3>



<p>Neben der Technik müssen auch organisatorische Strukturen vorhanden sein, um das volle Potenzial von Automatisierung und Flexibilitätsvermarktung auszuschöpfen. Eine klare Handelsstrategie legt fest, in welchen Marktsegmenten (Day-Ahead, Intraday, Regelenergie) der Speicher aktiv wird und welche Preisgrenzen gelten. Ein professionelles <strong>Risikomanagement</strong> definiert maximale Handelsvolumina, Verlustgrenzen und Absicherungsmechanismen, um unerwartete Marktschwankungen abzufedern. Auch wenn der Handel weitgehend automatisiert abläuft, ist ein <strong>24/7-Monitoring</strong> unerlässlich, um die Performance der Algorithmen zu überwachen und bei Abweichungen schnell eingreifen zu können. Zudem ist die Einhaltung aller <strong>regulatorischen Anforderungen</strong> – von Meldepflichten bis zur Abrechnung – Grundvoraussetzung, um dauerhaft am Strommarkt agieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Potenziale &amp; Ertragsquellen</h2>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> haben im Energiehandel enorme wirtschaftliche Potenziale und die <a href="https://cubeconcepts.de/en/development-of-battery-storage-solutions/">Development of battery storage revenues</a> ist in den letzten Jahren weiter gestiegen. Durch gezielte Vermarktungsstrategien lassen sich sowohl direkte Einnahmen als auch indirekte Kostenvorteile realisieren. Die Kombination aus Flexibilitätsvermarktung, Eigenverbrauchsoptimierung und Marktteilnahme macht Batteriespeicher zu einem zentralen Instrument moderner Energiewirtschaft.</p>



<p>Neben der <strong>Kostensenkung im Eigenverbrauch</strong> (Optimierung des PV-Eigenverbrauchs, <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>) entstehen <strong>direkte Einnahmen durch Energiehandel</strong>. Dies vor allem durch Arbitragegeschäfte im Day-Ahead- und Intraday-Markt. Hierbei wird Strom in Niedrigpreisphasen gespeichert und in Hochpreisphasen wieder verkauft. Zusätzlich können Speicher im Regelenergiemarkt (Sekundär- und Minutenreserve) eingesetzt werden, um Netzschwankungen auszugleichen und dafür Vergütungen zu erzielen. Auch die Vermarktung von Überschussstrom aus erneuerbaren Energien über die Börse gehört zu den wichtigsten Ertragsquellen.</p>



<p>Darüber hinaus eröffnen <strong>Zusatznutzen durch Vermarktungsmodelle</strong> weitere Potenziale. Durch das Pooling mehrerer Speicher können auch kleinere Anlagen am Energiehandel teilnehmen. Die Kombination aus <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> und Marktvermarktung ermöglicht eine flexible Anpassung an Preis- und Netzsituationen. Langfristige Preisabsicherungen, etwa durch Forward-Strategien, reduzieren das Marktrisiko und stabilisieren die Einnahmen.</p>



<p>The <strong>Amortisation</strong> eines Batteriespeichers hängt maßgeblich von der Marktvolatilität, den eingesetzten Vermarktungsstrategien und der technischen Verfügbarkeit ab. Steigende Preisschwankungen und die zunehmende Bedeutung von Flexibilitätsressourcen im Stromsystem verkürzen die Investitionsrücklaufzeiten und steigern die Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Rahmenbedingungen &amp; Markttrends</h2>



<p>Der wirtschaftliche Einsatz von Batteriespeichern im Energiehandel wird maßgeblich von regulatorischen Rahmenbedingungen bestimmt. In Deutschland bilden die Marktregeln des Stromhandels, die Vorgaben der Bundesnetzagentur sowie die europäischen Strommarktverordnungen die Grundlage für den Betrieb und die Vermarktung. Für die Teilnahme am Day-Ahead-, Intraday- und Regelenergiemarkt müssen Batteriespeicher bestimmte technische Mindestanforderungen erfüllen, beispielsweise hinsichtlich Reaktionsgeschwindigkeit, Leistungsklasse und Kommunikationsschnittstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grid charges</h3>



<p>Ein zentrales regulatorisches Thema ist die <strong>Netzentgeltstruktur</strong>. Die geplante <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzentgelt-reform-kostenwelle-ab-2026/">Netzentgelt-Reform</a> AgNeS der Bundesnetzagentur wird spätestens bis Ende 2028 die gesamte Netzentgeltsystematik in Deutschland neu regeln. Bekannte Entlastungsregelungen wie beispielsweise das <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a>-Privileg nach § 19 StromNEV stehen auf dem Prüfstand und könnten auf Druck der EU-Kommission schon früher fallen. Die Änderungen werden auch direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit und Einsatzgebiete von Batteriespeichern haben. Allerdings gelten sie allgemein als &#8220;netzdienliche Ressource&#8221; und gewinnen dadurch bei Flexibilitätsausschreibungen zunehmend an Bedeutung. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zulassungen &amp; Pflichten</h3>



<p>Auch im Bereich der <strong>Betriebs- und Meldepflichten</strong> gibt es klare Vorgaben. Betreiber müssen ihre Speicheranlagen bei der Bundesnetzagentur und im Marktstammdatenregister registrieren und zulassen. Zurzeit gibt es lange Wartezeiten bei Netzanschlussanfragen aufgrund überlasteter Netzbetreiber. Zudem gelten je nach Einsatzbereich spezielle Regelwerke, beispielsweise Präqualifikationsverfahren für die Erbringung von Primär- oder Sekundärregelenergie. Rechtsunsicherheiten gibt es noch bei Messkonzepten, dem <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a>, der bilanziellen Trennung und sonstigen steuerlichen sowie energierechtlichen Befreiungsregelungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Generelle Marktentwicklung</h3>



<p>Die generelle <strong>Marktentwicklung</strong> zeigt einen klaren Trend: Die Volatilität der Strompreise nimmt zu, was Arbitragegeschäfte attraktiver macht. Gleichzeitig steigt der Bedarf an kurzfristig verfügbaren Flexibilitätsressourcen, um Netzschwankungen auszugleichen und den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien zu integrieren. Digitalisierung und Automatisierung – insbesondere durch KI-gestützte Energiemanagementsysteme – werden zum Standard, um in allen Marktsegmenten wettbewerbsfähig zu agieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Batteriespeicher entwickeln sich zunehmend zu einem zentralen Baustein im Energiehandel. Sie ermöglichen es Unternehmen, Preisschwankungen an den Strommärkten gezielt auszunutzen, zusätzliche Erlösquellen zu erschließen und den Eigenverbrauch erneuerbarer Energien zu optimieren. Durch die Kombination aus Automatisierung, Algotrading und einer klaren Handelsstrategie lassen sich Lade- und Entladeprozesse so steuern, dass Batteriespeicher in allen relevanten Marktsegmenten wirtschaftlich arbeiten.</p>



<p>Regulatorische Entwicklungen und steigende Preisvolatilität schaffen ein dynamisches Marktumfeld, das flexible, schnell reagierende Speicherlösungen begünstigt. Wer in moderne Energiemanagementsysteme investiert und die technischen sowie organisatorischen Voraussetzungen erfüllt, kann seine Flexibilitätsressourcen gewinnbringend vermarkten und langfristig Wettbewerbsvorteile sichern.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeicher-im-energiehandel/">Batteriespeicher im Energiehandel: Flexibilitätsvermarktung, Algotrading &amp; Erlöspotenziale</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Grüner Strom für Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 15 Aug 2025 07:41:45 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=24031</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thermal Management Solutions (Marke „Wahler“) hat in Oberboihingen eine PV-Anlage mit 986 Modulen auf 5.800 m² Dachfläche eingeweiht. Das Projekt ist der finale Baustein für die bereits im Juli 2025 zertifizierte klimaneutrale Produktion am Standort und stärkt die Unabhängigkeit von Strompreisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/gruener-strom-fuer-tms-oberboihingen/">Grüner Strom für Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH investiert in eine nachhaltige Zukunft. In Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS entsteht am Standort Oberboihingen ein umfassendes Photovoltaik-Projekt. Ziel ist die Eigenversorgung mit umweltfreundlichem Strom zu stärken, den CO₂-Ausstoß signifikant zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dachflächen-PV-Anlage</strong></h2>



<p>Die Photovoltaik-Anlage wurde am 14.08.2025 im Rahmen einer symbolischen Feier offiziell eingeweiht. An der Zeremonie nahmen der Geschäftsführer Holger Kiebel, der Leiter Qualität &amp; Umwelt, Lars Petry, der Oberboihinger Bürgermeister, Ulrich Spangenberg, der Geschäftsführer der Südwestmetall Bezirksgruppe Neckar-Fils, Ralph Wurster, sowie Vertreter von CUBE CONCEPTS teil.</p>



<p>Insgesamt wurden 986 Solarmodule auf einer Dachfläche von rund 5.800 m² montiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH über ihren Weg zur klimaneutralen Produktion am Standort Oberboihingen:</strong></h2>



<p>Mit der Dachflächen-Photovoltaik-Anlage von CUBE CONCEPTS will die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH unabhängiger von steigenden Strompreisen werden. Als weltweit führender Hersteller für Thermostat- sowie Öltemperaturregler für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie mit der Marke ‚Wahler‘ hat das Unternehmen neben der Produktqualität auch ihren ökologischen Fußabdruck im Blick.</p>



<p>Die PV-Anlage ist neben mehreren Vermeidungs-, Reduktions- und Kompensationsprojekten der letzte Baustein auf dem Weg zur klimaneutralen Produktion am Standort in Oberboihingen. Dem Unternehmen wurde bereits am 7. Juli 2025 die erfolgreiche Umsetzung der CO₂-neutralen Produktion durch die Zertifizierungsstelle der TCS (Technical Certification Services GmbH) bestätigt. Durch die Nutzung des grünen PV-Stroms wird das Werk in Oberboihingen auch zukünftig ein starker Partner für seine Kunden sein und seine Wettbewerbsvorteile weiter ausbauen. </p>



<p>Mit diesem Engagement unterstreicht Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH seine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft und setzt auf innovative Energiepartnerschaften, um die Nachhaltigkeit und Effizienz des Standortes langfristig zu sichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stimmen zum PV-Projekt</h2>



<p>Oberboihinger Bürgermeister <strong>Ulrich Spangenberg</strong> freut sich über die CO₂-neutrale Stromproduktion auf den bestehenden Dachflächen des Oberboihinger Traditionsunternehmens: „Thermal Management Solutions hat mit diesem außerordentlichen Engagement die wohl größte Photovoltaikanlage auf einem Bestandsgebäude in Oberboihingen errichtet. Insbesondere bei energieintensiven Industriestandorten ist die Nutzung der Dachflächen zur Stromproduktion für den Eigenbedarf und zur Einspeisung in das allgemeine Stromnetz ein wichtiger Schritt, um sinnvoll und nachhaltig CO₂ einzusparen“. Er wünscht sich, dass weitere Unternehmen diesem Vorbild folgen. Letztlich, so ist er überzeugt, wird das auch ein wichtiger Faktor hinsichtlich der notwendigen Resilienz gegenüber den Veränderungen am Strom- und Energiemarkt sein.</p>



<p><strong>Ralph Wurster</strong>, Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils, bemerkt: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wie diesen ist es ein starkes Signal, wenn ein Unternehmen nicht nur an den Standort glaubt, sondern auch gezielt in dessen Zukunftsfähigkeit investiert. Die Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH zeigt mit diesem Photovoltaikprojekt, dass sich wirtschaftliches Handeln und nachhaltige Verantwortung nicht ausschließen, sondern gezielt miteinander verbinden lassen. Das Bekenntnis zum Standort Oberboihingen und die Investition in klimafreundliche Technologien sind beispielhaft für eine zukunftsorientierte Industriepolitik im Mittelstand – und ein klares Zeichen dafür, dass Transformation auch im industriellen Umfeld aktiv und erfolgreich gestaltet werden kann.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--1024x576.jpeg" alt="Personen v. links: Pascal Pegel (CUBE CONCEPTS), Albrecht Manz (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ralph Wurster (Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils), Dieter Hehl (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ulrich Spangenberg (Bürgermeister Oberboihingen), Lars Petry (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen) und Holger Kiebel (Geschäftsführer der Thermal Management Solutions DE Oberboihingen)" class="wp-image-24091" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--1024x576.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--300x169.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--768x432.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--1536x864.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--2048x1152.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/PV-fuer-TMS--18x10.jpeg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><em>Personen v. links: Pascal Pegel (CUBE CONCEPTS), Albrecht Manz (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ralph Wurster (Geschäftsführer der Südwestmetall-Bezirksgruppe Neckar-Fils), Dieter Hehl (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen), Ulrich Spangenberg (Bürgermeister Oberboihingen), Lars Petry (Thermal Management Solutions DE Oberboihingen) und Holger Kiebel (Geschäftsführer der Thermal Management Solutions DE Oberboihingen)</em></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr zu Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH</strong>:</h2>



<p>WAHLER, die führende Marke für Thermostate und Öltemperatur-Thermostate. Das Unternehmen bietet mit der Marke WAHLER, unter dem Dach von Thermal Management Solutions DE Oberboihingen GmbH, ein vielfältiges und besonders breites Produktportfolio an Thermostaten und Öltemperatur-Thermostaten in höchster OE-Qualität.&nbsp;Mit über 120 Jahren Technologieerfahrung und mit jährlich mehr als sechs Millionen verkaufter Produkte weltweit gehört WAHLER zu den führenden Marken für Thermostate und Öltemperatur-Thermostate.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Impressionen der PV-Anlage</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" data-id="24299" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-1024x682.jpeg" alt="" class="wp-image-24299" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-1024x682.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-300x200.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-768x512.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-1536x1023.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-2048x1364.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/08/DJI_0142-18x12.jpeg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Redispatch – Technik, Prozesse &#038; Zukunft</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Aug 2025 10:16:10 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Redispatch verhindert Netzengpässe, indem Erzeugung vor einem Engpass gedrosselt und dahinter hochgefahren wird. Seit Version 2.0 (2021) werden neben Großkraftwerken auch Anlagen ab 100 kW sowie Batteriespeicher einbezogen, um Lastflüsse netzebenenübergreifend und datengetrieben zu steuern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch – Technik, Prozesse &amp; Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Redispatch</strong> ist der zentrale Mechanismus, um die Stabilität des elektrischen Versorgungssystems sicherzustellen. Anders als bei der reinen <strong>Lastdeckung</strong>, bei der es darum geht, Erzeugung und Verbrauch mengenmäßig auszugleichen, zielt der Redispatch darauf ab, <strong>Grid bottlenecks</strong> zu vermeiden. Hintergrund: Strom fließt physikalisch nicht entlang von Marktwegen, sondern über die Leitungen, die ihm nach den Gesetzen der Elektrotechnik den geringsten Widerstand bieten. Dadurch können einzelne Netzabschnitte überlastet werden, selbst wenn im Gesamtsystem ausreichende Kapazitäten vorhanden sind.</p>



<p>Beim Redispatch greifen Netzbetreiber gezielt in die Einsatzplanung von Stromerzeugern – und zunehmend auch von flexiblen Verbrauchern und Speichern – ein. Sie reduzieren zum Beispiel die Einspeisung vor einem überlasteten Netzabschnitt und erhöhen sie hinter diesem Engpass. So werden Lastflüsse umgelenkt, ohne dass sich die Gesamtmenge der erzeugten Energie wesentlich ändert.</p>



<p>In der Praxis ist Redispatch daher kein „Notfall-Abschalten“, sondern ein geplantes, oft täglich vorberechnetes<strong> Engpassmanagement</strong>. Es wird sowohl im <strong>Day-Ahead-Bereich</strong> (Planung für den Folgetag) als auch kurzfristig im <strong>Intraday- und Echtzeitbetrieb</strong> used.</p>



<p>Mit dem wachsenden Anteil volatiler Erzeugung aus Wind- und Photovoltaikanlagen sowie dem verzögerten Netzausbau steigt die Bedeutung des Redispatch kontinuierlich. Er ist inzwischen ein unverzichtbares Instrument, um die <strong>Security of supply</strong> zu gewährleisten und gleichzeitig den Umbau des Energiesystems voranzutreiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vom Redispatch 1.0 zu 2.0</h2>



<p>Den Redispatch 1.0 gab es in Deutschland ab etwa 2010. Er diente ursprünglich ausschließlich als Steuerungsinstrument für <strong>konventionelle Großkraftwerke </strong>mit einer Leistung<strong> ab 10 MW</strong>. Grundlage bildeten § 13 EnWG sowie die Netz- und Systemregeln der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB). Der Prozess war vergleichsweise überschaubar: Die ÜNBs identifizierten Engpässe, stimmten sich mit den betroffenen Kraftwerksbetreibern ab und passten deren Fahrpläne an. Die Eingriffe erfolgten überwiegend im <strong>Day-Ahead-Zeitraum</strong> und wurden über die Einsatzplanung der Kraftwerke koordiniert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Übergang zum Redispatch 2.0</h3>



<p>Mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energien und den geänderten Flussrichtungen im Übertragungsnetz nahm jedoch der Bedarf an Engpassmaßnahmen stark zu. Bereits vor 2020 wurden regelmäßig <strong>mehrere Terawattstunden pro Jahr</strong> umdisponiert – mit steigenden Kosten im dreistelligen Millionenbereich. Daher trat im Oktober 2021 der erweiterte Mechanismus <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0</a> in Kraft. Die zentrale Änderung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einbeziehung erneuerbarer und KWK-Anlagen<strong> ab 100 kW</strong> in den Redispatch-Prozess.</li>



<li>Verpflichtung zur Bereitstellung von <strong>Einspeiseprognosen</strong>, Nichtverfügbarkeitsmeldungen und Fernsteuerbarkeit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wurde der Redispatch zu einem netzebenenübergreifenden Instrument, das nicht nur große konventionelle Kraftwerke, sondern auch tausende kleinere Anlagen in Verteilnetzen einschließt. Neben den ÜNB sind seitdem auch <strong>Verteilnetzbetreiber (VNB)</strong> aktiv in die Koordination eingebunden.</p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen</h3>



<p>Der Redispatch ist eingebettet in ein Geflecht aus Gesetzen und Verordnungen, darunter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) – rechtliche Basis für Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen.</li>



<li>Maßnahmenverordnung Strom – Konkretisierung zulässiger Eingriffe.</li>



<li>Gesetz zum Ausbau von Energieleitungen (EnLAG) – strategischer Kontext im Rahmen des Netzausbaus.</li>



<li>Marktstammdatenregister (MaStR) – zentrale Datenbasis für Anlagenstammdaten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Kostenentwicklung &amp; Bedeutung</h3>



<p>Die Ausweitung von Redispatch-Maßnahmen führte zu einem deutlichen <strong>Anstieg der Eingriffe und Kosten</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>2021: Redispatch-Kosten erreichten in Deutschland über 600 Mio. Euro – ein Rekordwert.</li>



<li>Seitdem: Tendenz steigend, da Netzengpässe und volatile Einspeisung zunehmen. Allein in 2022 und 2023 erreichten die Kosten jährlich rd. 2,5 Milliarden Euro.</li>
</ul>



<p>Damit ist Redispatch längst nicht mehr ein selten genutztes Spezialinstrument, sondern ein <strong>Dauerwerkzeug des Netzbetriebs</strong> – mit steigender Abhängigkeit vom technischen und organisatorischen Zusammenspiel aller Marktteilnehmer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische &amp; organisatorische Prozesse des Redispatches</h2>



<p>Der Redispatch-Prozess ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Prognosen, Netzberechnungen, Steuerbefehlen und bilanzieller Abwicklung. Der gesamte Ablauf ist hochgradig datengetrieben und stützt sich auf standardisierte Kommunikationsprozesse zwischen Netzbetreibern, Direktvermarktern, Bilanzkreisverantwortlichen und Anlagenbetreibern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Prognosephase</h3>



<p>Am Anfang steht die Prognosephase. Hier liefern Anlagenbetreiber beziehungsweise ihre Direktvermarkter Vorhersagen zur erwarteten Stromeinspeisung. Bei erneuerbaren Energien erfolgt dies meist auf Basis meteorologischer Daten und entsprechender Wettermodelle. Parallel dazu erstellen die Netzbetreiber Verbrauchsprognosen für ihre Versorgungsgebiete. Beide Datenströme werden zusammengeführt, um eine möglichst präzise Gesamtvorhersage zu erhalten. Diese Prognosen sind entscheidend, denn jede Abweichung kann zu falschen Planungsannahmen und damit zu unnötigen Eingriffen oder im schlimmsten Fall zu einer Netzüberlastung führen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Netzsicherheitsberechnung</h3>



<p>Auf Grundlage dieser Vorhersagen führen die Netzbetreiber eine Netzsicherheitsberechnung durch. Dabei werden die zu erwartenden Stromflüsse für den kommenden Tag – und im Intraday-Betrieb sogar laufend – simuliert. In dieser Simulation werden sowohl die physikalischen Gegebenheiten der Netztopologie als auch mögliche Einschränkungen durch Wartungsarbeiten oder Netzstörungen berücksichtigt. Zeigt die Berechnung, dass bestimmte Leitungsabschnitte überlastet werden könnten, wird der Redispatch ausgelöst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Planung</h3>



<p>Die Planung sieht dann vor, welche Anlagen ihre Einspeisung reduzieren („Abregelung“) und welche sie erhöhen („Aufsteuerung“) sollen. Dabei spielen nicht nur die rein physikalischen Gegebenheiten eine Rolle, sondern auch wirtschaftliche Kriterien. So werden oft diejenigen Erzeuger als Erstes eingesetzt, deren Anpassung die geringsten Kosten verursacht oder deren Einfluss auf den Marktpreis minimal ist. Im Idealfall geschieht dies automatisiert über Optimierungsalgorithmen, die verschiedene Maßnahmenvorschläge gegeneinander abwägen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Abrufphase</h3>



<p>Sobald die Planungen abgeschlossen sind, beginnt die Abrufphase. Über Fernwirktechnik – beispielsweise Funk-Rundsteuerempfänger, IP-basierte Steuerboxen oder direkte SCADA-Anbindungen – werden die entsprechenden Signale an die Anlagen übermittelt. Je nach Dringlichkeit erfolgt der Abruf für den Folgetag oder im laufenden Betrieb mit sehr kurzen Reaktionszeiten. Die technische Zuverlässigkeit dieser Kommunikation ist ein kritischer Erfolgsfaktor, da eine verspätete oder nicht umgesetzte Maßnahme den Engpass unvermindert bestehen lassen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Bilanzierung</h3>



<p>Nach der Umsetzung folgt die bilanzielle Abwicklung. Hier werden die durch den Redispatch verursachten Abweichungen von den ursprünglichen Fahrplänen ermittelt und zwischen den beteiligten Marktakteuren ausgeglichen. Für Anlagenbetreiber bedeutet dies in der Regel eine Entschädigungszahlung, deren Höhe sich an den entgangenen Erlösen orientiert. Die bilanzielle Abwicklung ist komplex, da sie sowohl die physikalischen als auch die wirtschaftlichen Folgen des Eingriffs berücksichtigt und in vielen Fällen mehrere Netz- und Marktrollen betrifft.</p>



<p>Redispatch ist damit weit mehr als ein einfacher Steuerbefehl – er ist ein durchgängig vernetzter Prozess, der Datenqualität, IT-Schnittstellen und Reaktionsgeschwindigkeit in den Mittelpunkt stellt. Ohne Automatisierung und standardisierte Abläufe wäre das heutige Maß an Eingriffen kaum mehr zu bewältigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Plattformen &amp; IT-Infrastruktur für den Redispatch</h2>



<p>Die Koordination von Redispatch-Maßnahmen wäre ohne spezialisierte IT-Plattformen und standardisierte Datenprozesse nicht denkbar. In Deutschland hat sich in den letzten Jahren ein Ökosystem aus zentralen, dezentralen und hybriden Lösungen etabliert. Diese arbeiten überwiegend cloudbasiert und stellen den Informationsaustausch zwischen allen beteiligten Netz- und Anlagenbetreibern sicher. Die verschiedenen Plattformen sind das technische Rückgrat des Engpassmanagements – sie bündeln Daten, berechnen Netzflüsse, optimieren Maßnahmen und übermitteln Steuerbefehle.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Datenkoordination &amp; Modelle</h3>



<p>Ein zentrales Merkmal ist die Unterscheidung zwischen zentralisierter und dezentraler Koordination. Bei der zentralisierten Variante fließen sämtliche netzrelevanten Daten – von Engpassmeldungen über Flexibilitätsangebote bis hin zu Preisinformationen – an eine gemeinsame Plattform, die netzebenenübergreifend die Maßnahmenplanung übernimmt. Beispiele dafür sind die Plattform DA/RE (DAta exchange/Redispatch) und die comax-Plattform aus dem Forschungsprojekt C/sells. Der Vorteil liegt in der einheitlichen Optimierung über alle Netzebenen hinweg, was besonders bei komplexen Engpasssituationen mit vielen Beteiligten Effizienzgewinne ermöglicht.</p>



<p>Die dezentrale Koordination setzt hingegen darauf, dass jeder Netzbetreiber die Netzsicherheitsberechnung für sein eigenes Gebiet durchführt und die Ergebnisse an die über- oder nachgelagerten Betreiber weitergibt. Dieser „Bottom-up“-Ansatz bietet den Vorteil, dass lokale Gegebenheiten genauer berücksichtigt werden können. Er ist jedoch stärker von der Qualität und Geschwindigkeit der Datenweitergabe abhängig und erfordert klar definierte Schnittstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Schnittstellen</h3>



<p>Ein besonders wichtiger Baustein sind daher standardisierte Schnittstellen und Formate. Über APIs und marktweit definierte Datenmodelle – etwa im Rahmen von Connect+ – wird sichergestellt, dass auch heterogene IT-Systeme miteinander kommunizieren können. Legacy-Systeme wie SAP-IS-U oder SIV werden häufig über Integrationsplattformen angebunden, um die bestehenden Prozesslandschaften der Netzbetreiber nicht komplett umstellen zu müssen. Auf diese Weise lässt sich die Redispatch-Kommunikation sowohl in klassische Netzleitsysteme als auch in moderne cloudbasierte Anwendungen einbinden</p>



<h3 class="wp-block-heading">Automatisation &amp; Sicherheit</h3>



<p>Die Plattformen selbst bieten zunehmend automatisierte Funktionen: Prognose-Engines verarbeiten Wetter-, Last- und Erzeugungsdaten in Echtzeit, Optimierungsalgorithmen berechnen die effizientesten Engpassmaßnahmen, und Abrufe werden automatisch über die passenden Kommunikationskanäle ausgelöst. Auch die Abrechnungsprozesse lassen sich in vielen Fällen automatisieren, wodurch manuelle Arbeitsschritte und Fehlerpotenziale reduziert werden. Angesichts der systemkritischen Rolle dieser Plattformen gelten hohe Anforderungen an IT-Sicherheit, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit. Viele Betreiber verfolgen das Prinzip „Resilience by Design“, bei dem Redundanz, Notfallpläne und Cybersecurity-Maßnahmen von Anfang an in die Systemarchitektur integriert sind. Zudem wird auf Interoperabilität geachtet, damit verschiedene Plattformen und Netzbetreiberprozesse miteinander harmonieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikation &amp; Steuerung der Anlagen</h2>



<p>Die eigentliche Umsetzung von Redispatch-Maßnahmen steht und fällt mit der technischen Möglichkeit, Anlagen sicher, schnell und präzise anzusteuern. In der Praxis bedeutet das, dass Erzeugungsanlagen, Speicher und in manchen Fällen auch steuerbare Verbraucher über geeignete Schnittstellen mit den Netz- oder Direktvermarktungssystemen verbunden sein müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von analoger zur digitalen Steuerung</h3>



<p>Historisch wurden viele Anlagen über Funk-Rundsteuertechnik (FRT) eingebunden. Dieses Verfahren ist robust und vergleichsweise einfach, hat aber Einschränkungen in der Datenübertragungsrate und Flexibilität. Mit zunehmender Komplexität der Redispatch-Anforderungen – etwa häufigeren Abrufen, abgestuften Leistungsreduzierungen oder kurzfristigen Fahrplananpassungen – stoßen rein analoge Steuerwege an ihre Grenzen. Daher setzen immer mehr Betreiber auf digitale Steuerlösungen. Dabei sind die Anlagen IP-basiert via Mobilfunk oder Internet angebunden, so dass eine bidirektionale Kommunikation möglich wird. So ist es möglich, nicht nur Steuerbefehle, sondern auch Betriebsdaten und Rückmeldungen über den aktuellen Leistungszustand der Anlage zu übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Protokolle &amp; Speicher</h3>



<p>Die technische Umsetzung erfolgt meist über <strong>Telecontrol technology</strong> oder Steuerboxen, die Standardprotokolle wie IEC 60870-5-104 oder IEC 61850 unterstützen. So lassen sich Abrufe nahtlos in Netzleit- und Vermarktungssysteme integrieren. Speicheranlagen nehmen dabei eine Sonderrolle ein: Sie können Engpässe durch gezieltes Laden oder Entladen in beide Richtungen sekundengenau entschärfen. Dabei erfordert die Steuerung von <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> besonders präzise Planvorgaben, da ihre Lade- und Entladezyklen zeitlich begrenzt und wirtschaftlich optimiert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunikationslogik &amp; Monitoring</h3>



<p>Neben der Hardware spielt die Kommunikationslogik eine entscheidende Rolle. Die Abrufsignale folgen meist einer hierarchischen Struktur: Zunächst wird die Maßnahme über die zentrale oder dezentrale Redispatch-Plattform ermittelt, dann an den zuständigen Netzbetreiber oder Direktvermarkter übergeben und schließlich als Steuerbefehl an die Anlage gesendet. Dieser Ablauf muss so gestaltet sein, dass die Latenz minimal bleibt – insbesondere bei kurzfristigen Intraday-Anpassungen, die innerhalb von Minuten wirksam werden müssen. Dabei muss aus regulatorischen Gründen jeder Abruf nachvollziehbar sein. Das Monitoring, wann welche Anlage welchen Befehl erhalten und umgesetzt hat, erfordert eine lückenlose Datenerfassung auch zur späteren Bilanzierung oder Fehlerrecherche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen &amp; Potenziale beim Redispatch</h2>



<p>Der Redispatch-Prozess steht vor mehreren Herausforderungen: Die Datenqualität und Verfügbarkeit sind oft unzureichend, besonders bei kleinen oder älteren Anlagen. Unterschiedliche IT-Systeme und fehlende einheitliche Schnittstellen erschweren die automatisierte Steuerung und erhöhen den manuellen Aufwand. Kurzfristige Engpässe erfordern schnelle Reaktionszeiten, die aktuell nicht immer gewährleistet sind. Zudem führen komplexe Abrechnungen und verzögerte Zahlungen zu Unzufriedenheit bei Anlagenbetreibern.</p>



<p>Gleichzeitig bieten sich große Chancen durch die Einführung einheitlicher Schnittstellen, cloudbasierte Plattformen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur besseren Prognose und Steuerung. Die Einbindung dezentraler Flexibilitäten wie Speicher und steuerbare Lasten kann helfen, Netzengpässe zu vermeiden und den Redispatch effizienter zu gestalten. Durch weitere technische, organisatorische und regulatorische Verbesserungen kann Redispatch künftig zuverlässiger, kosteneffizienter und nutzerfreundlicher werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft des Redispatch</h2>



<p>Der Redispatch wird sich weiterentwickeln und an die Herausforderungen der Energiewende angepasst. Ein wesentlicher Treiber wird die verstärkte Digitalisierung und Automatisierung der Netzsteuerung sein. Dabei sorgen modernste Plattformen und neue Standrads für mehr Effizienz. Auch die Rolle dezentraler Energieanlagen und Flexibilitäten wächst weiter. Batteriespeicher, Elektromobilität und steuerbare Lasten werden verstärkt in das Redispatch integriert, um Netzengpässe frühzeitig abzufedern und den Netzausbau zu entlasten. Virtuelle Kraftwerke und Aggregatoren werden dabei eine Schlüsselrolle spielen, indem sie viele kleine Anlagen bündeln und koordinieren.</p>



<p>Darüber hinaus wird die stärkere Einbindung von Künstlicher Intelligenz und datengetriebenen Algorithmen die Prognosegenauigkeit und Steuerungsqualität verbessern. Allerdings sind auch regulatorische Anpassungen notwendig. Um Transparenz, Fairness und Akzeptanz zu fördern, sollte die Harmonisierung von Abrechnungsprozessen und die Einführung automatisierter Bilanzausgleiche vorangetrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Der Redispatch ist ein unverzichtbares Instrument, um Netzengpässe zu vermeiden und die Stabilität der Stromversorgung in Deutschland sicherzustellen – besonders im Zuge der Energiewende und dem zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien. Mit der Weiterentwicklung zu Redispatch 2.0 wurde der Kreis der beteiligten Anlagen deutlich erweitert, was jedoch neue technische und organisatorische Herausforderungen mit sich bringt.</p>



<p>Die Zukunft des Redispatch liegt in der stärkeren Digitalisierung, Automatisierung und Integration dezentraler Flexibilitäten. Moderne IT-Plattformen, standardisierte Schnittstellen und intelligente Steuerungssysteme werden den Prozess effizienter und transparenter machen. Gleichzeitig sind regulatorische Anpassungen notwendig, um die Akzeptanz und Wirtschaftlichkeit für alle Beteiligten zu verbessern.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Abregelung bei PV-Eigenversorgung? So sichern Unternehmen ihren Solarstrom</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/abregelung-bei-pv-eigenversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 11 Aug 2025 14:01:26 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl EU-Recht und EEG den Eigenverbrauch schützen, stieg die PV-Abregelung 2024 auf 1.400 GWh. Unternehmen sichern ihre Erträge durch den Einsatz von Batteriegroßspeichern und moderner Steuertechnik, die zwischen Netzeinspeisung und lokalem Bedarf unterscheidet und so verhältnismäßige Redispatch-Maßnahmen ohne Eigenverbrauchsverlust ermöglicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/abregelung-bei-pv-eigenversorgung/">Abregelung bei PV-Eigenversorgung? So sichern Unternehmen ihren Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einigen gewerblichen <strong>PV systems</strong> besteht ein oft übersehenes Risiko: Wenn eine <strong>Abregelung</strong> der Anlage technisch nur am Wechselrichter möglich ist, kappt der Netzbetreiber bei Netzengpässen nicht nur die Einspeisung ins öffentliche Netz – sondern auch den <strong>Own consumption</strong>. Das führt dazu, dass selbst produzierter Solarstrom komplett ungenutzt bleibt, obwohl er vor Ort verbraucht werden könnte.</p>



<p>Wie relevant das Thema ist, zeigen die aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur: 2024 mussten die Netzbetreiber Netzengpassmanagement-Maßnahmen mit einem Volumen von gut <strong>30.000 Gigawattstunden</strong> ergreifen. Die Abregelung von Photovoltaik-Anlagen stieg dabei auf knapp <strong>1.400 Gigawattstunden</strong> – ein Plus von fast <strong>100 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr. Haupttreiber waren der massive Zubau an PV-Leistung und die außergewöhnlich hohe Sonneneinstrahlung im Sommer 2024.</p>



<p>Auch wirtschaftlich ist das kein Randthema: Die Gesamtkosten des Netzengpassmanagements beliefen sich 2024 auf <strong>2,8 Milliarden Euro</strong>. Allein für die Abregelung von Erneuerbaren flossen <strong>554 Millionen Euro</strong> an Ausgleichszahlungen – trotz sinkender Großhandelspreise. Für Betreiber heißt das: Wer keine technische Lösung für eine Abregelung <strong>am Einspeisepunkt</strong> hat, riskiert unnötige Ertragsverluste und verschenkt Eigenverbrauchspotenzial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der rechtliche Rahmen: Klarer Schutz für den Eigenverbrauch</h2>



<p>Sowohl europäisches als auch deutsches Recht stellen den Eigenverbrauch von Photovoltaikstrom unter besonderen Schutz. In Artikel 13 der <strong>EU-Verordnung zum Elektrizitätsbinnenmarkt (EU) 2019/943</strong> ist festgeschrieben, dass selbst erzeugte Elektrizität, die nicht ins Netz eingespeist wird, grundsätzlich nicht Gegenstand von <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a>-Maßnahmen oder Abregelungen sein darf. Nur wenn es absolut keine andere Möglichkeit gibt, um die Netzstabilität zu gewährleisten, darf auch der Eigenverbrauch reduziert oder ganz abgeschaltet werden.</p>



<p>The <strong>Renewable Energy Sources Act (EEG)</strong> verpflichtet Betreiber von PV-Anlagen ab einer bestimmten Leistung nach <strong>§ 9 EEG</strong>, technische Einrichtungen vorzuhalten, mit denen der Netzbetreiber die Einspeiseleistung ferngesteuert reduzieren kann. Ziel ist es, Netzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität zu sichern. Dabei ist im EEG jedoch nicht ausdrücklich geregelt, dass nur die Netzeinspeisung betroffen sein darf – die technische Umsetzung bleibt den Betreibern überlassen.</p>



<p>The <strong>Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)</strong> ergänzt diese Vorgaben: Nach <strong>§ 13 Abs. 1 EnWG</strong> sind Netzbetreiber befugt, Anlagen bei Gefährdung der Netzsicherheit in ihrer Wirkleistung zu begrenzen oder temporär vom Netz zu trennen. Allerdings gilt auch hier, dass die Maßnahme verhältnismäßig sein muss – also nicht weiter in den Betrieb eingreifen darf, als zur Sicherung des Netzes nötig ist. In der Praxis heißt das: Die Reduzierung sollte nur die Netzeinspeisung betreffen, nicht den Eigenverbrauch.</p>



<p>Fehlt jedoch eine entsprechende technische Umsetzung, kann der Netzbetreiber durch die Abregelung am Wechselrichter ungewollt auch den Eigenverbrauch stilllegen. Das führt nicht nur zu wirtschaftlichen Verlusten, sondern widerspricht auch dem Grundgedanken des EEG, Eigenverbrauch als Beitrag zur Energiewende zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Eigenverbrauch in der Praxis trotzdem betroffen sein kann</h2>



<p>Trotz dieser klaren Regelungen kommt es in der Praxis vor, dass Netzbetreiber auch den Eigenverbrauch mit abregeln. Der Hauptgrund dafür liegt in der technischen Umsetzung: Wird ein Wechselrichter direkt heruntergeregelt, reduziert sich die gesamte PV-Produktion – unabhängig davon, ob der Strom ins Netz eingespeist oder vor Ort verbraucht wird.</p>



<p>In vielen Fällen fehlt die <strong>messtechnische Trennung</strong> zwischen Einspeisung und Eigenverbrauch. Ohne geeignete Steuertechnik können Netzbetreiber nicht exakt bestimmen, welcher Anteil des erzeugten Stroms tatsächlich ins Netz fließt. Hinzu kommt, dass manche Netzbetreiber standardisierte Steuerbefehle einsetzen, die pauschal die Gesamtleistung reduzieren. Das führt dazu, dass der gesetzlich geschützte Eigenverbrauch in der Realität nicht immer unberührt bleibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen für den Schutz des Eigenverbrauchs</h2>



<p>Damit der Eigenverbrauch auch im Abregelungsfall verfügbar bleibt, muss die PV-Anlage entsprechend ausgestattet sein. Ein intelligentes Messsystem ist dabei die Grundlage, um zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung zu unterscheiden. Ergänzend sorgt ein <strong>Energy management system</strong>how the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>, dafür, dass der Solarstrom bevorzugt an betriebliche Verbraucher wie Produktionsanlagen, Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur verteilt wird, bevor Überschüsse ins Netz gehen.</p>



<p>Besonders hilfreich sind <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>, die überschüssigen Strom aufnehmen können, wenn Netzbetreiber die Einspeisung ins Netz begrenzen. So steht dieser Strom zu einem späteren Zeitpunkt für den Eigenverbrauch zur Verfügung. Auch der Wechselrichter spielt eine zentrale Rolle. Moderne Geräte lassen sich so konfigurieren, dass sie die Einspeiseleistung reduzieren, ohne die Versorgung der Eigenverbraucher zu unterbrechen. Ergänzend ermöglichen Mess- und Steuerboxen auf Anlagenseite eine präzise Leistungsregelung, die nur den Netzbezug betrifft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis bei CUBE CONCEPTS: Abregelung nur am Einspeisepunkt</h2>



<p>Bei CUBE CONCEPTS werden alle gewerblichen PV-Anlagen und Batteriegroßspeicher standardmäßig mit der CUBE EfficiencyUnit als EMS projektiert und umgesetzt. Dadurch kann eine Abregelung gezielt am Einspeisepunkt erfolgen – die Versorgung der Eigenverbraucher bleibt unangetastet. Diese technische Umsetzung stellt sicher, dass auch bei Netzengpässen oder Redispatch-Maßnahmen der selbst erzeugte Solarstrom weiterhin für den Betrieb zur Verfügung steht. Für Kunden bedeutet das: maximale Versorgungssicherheit und optimale Nutzung der PV-Anlage – unabhängig von äußeren Netzrestriktionen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Unternehmen die Abregelung der Eigenversorgung verhindern können</h2>



<p>Wer sicherstellen möchte, dass der Eigenverbrauch nicht unnötig eingeschränkt wird, sollte seine PV-Anlage technisch aufrüsten und zumindest ein Einspeise-Management implementieren. Dazu gehört die klare Kommunikation mit dem Netzbetreiber, welche Anlagenleistung ausschließlich für den Eigenverbrauch reserviert ist. Ebenso wichtig ist eine regelmäßige Überprüfung der Anlagenkonfiguration, da sich gesetzliche Vorgaben durch EEG-Novellen und Anpassungen im EnWG verändern können.</p>



<p>Eine lückenlose Dokumentation aller technischen Maßnahmen und der Abstimmungen mit dem Netzbetreiber kann im Konfliktfall entscheidend sein. Sie zeigt nicht nur, dass die Anlage den rechtlichen Anforderungen entspricht, sondern auch, dass alle Möglichkeiten zur Sicherung des Eigenverbrauchs ausgeschöpft wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lückenhafte Umsetzung sorgt für Abregelung des PV-Eigenverbrauchs  </h2>



<p>Große gewerbliche PV-Anlagen genießen rechtlich einen klaren Schutz des Eigenverbrauchs. Dennoch zeigt die Praxis, dass dieser Schutz ohne die passende Technik nicht immer wirksam wird. Unternehmen, die auf Eigenversorgung setzen, sollten deshalb frühzeitig in intelligente Messsysteme, Energiemanagement, Speicherlösungen und steuerbare Wechselrichter investieren. CUBE CONCEPTS setzt hier bereits auf die konsequente Umsetzung dieser technischen Standards – und sorgt so dafür, dass der Eigenverbrauch auch in Zeiten von Netzengpässen zuverlässig gesichert ist.</p>



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		<item>
		<title>Battery Energy Storage Systems (BESS) Overview</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 08 Aug 2025 07:03:53 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23832</guid>

					<description><![CDATA[<p>Our comprehensive compendium for download: The CUBE CONCEPTS guide illuminates the economical use of BESS – from peak shaving and self-consumption optimization to arbitrage strategies in algorithmic trading.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/batteriespeichersysteme-bess-im-ueberblick/">Batteriespeichersysteme (BESS) im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Batteriespeicher spielen eine zentrale Rolle in der Energiewende – nicht nur für Unternehmen mit hohem Stromverbrauch, sondern auch als Geschäftsmodell und als Investitionsfeld. Das Whitepaper bzw. Kompendium <strong>Battery Energy Storage Systems (BESS) Overview</strong> von CUBE CONCEPTS bietet einen umfassenden Einblick über die industriellen Anwendungsbereiche dieser Technologie. Es zeigt auf, wie Batteriespeicher wirtschaftlich genutzt werden können – ob zur Eigenverbrauchsoptimierung, zur Reduzierung von Lastspitzen, für Arbitragegeschäfte am Strommarkt oder zur Erbringung von Systemdienstleistungen. Gleichzeitig werden die Chancen für Projektentwickler, Standortbetreiber und Investoren beleuchtet – insbesondere durch Finanzierungsmodelle, die Speicherlösungen auch ohne eigene Investitionen ermöglichen.<br>Ein kompakter Überblick für alle, die die wirtschaftlichen Potenziale von BESS erkennen, bewerten und für sich nutzen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das erwartet Sie im BESS-Kompendium:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie Unternehmen Batteriespeicher wirtschaftlich nutzen können – zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a>, zur Lastspitzenkappung oder zur Teilnahme am <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a></li>



<li>Funktionen und Bestandteile eines BESS</li>



<li>Regulatorische Rahmen, Herausforderungen und Chancen</li>



<li>Welche Erlösmodelle entstehen – Strategien für Arbitrage bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> über Regelleistung bis zu Mieterlösen</li>



<li>Wie BESS-Projekte professionell umgesetzt werden</li>



<li>Warum BESS auch für Investoren attraktiv sind – als skalierbare Infrastrukturinvestitionen mit stabilen Erträgen</li>



<li>Wie Contracting-Modelle Speicherlösungen ermöglichen, ohne eigene Investitionen oder Flächen</li>



<li>u.v.m.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist das Kompendium &#8220;Batteriespeicher (BESS) im Überblick&#8221; relevant?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrie- und Gewerbebetriebe mit Energiemanagement-Fokus</li>



<li>Projektentwickler, Energieversorger und Speicherbetreiber</li>



<li>Eigentümer ungenutzter Netzkapazitäten oder Flächen</li>



<li>Investoren, Kapitalgeber und institutionelle Anleger</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ihre Vorteile im Überblick:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technologischer Überblick &amp; Markttrends</li>



<li>Praxisnahe Beispiele &amp; Business Cases</li>



<li>Chancen durch Regulierung &amp; Förderkulissen</li>



<li>Überblick über Contracting- und Betreiber­modelle</li>



<li>Argumente für Investoren und Kapitalpartner</li>
</ul>



<p></p>



<p>Füllen Sie einfach das Formular aus – nach kurzer Prüfung erhalten Sie Ihr Exemplar als PDF via E-Mail. </p>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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		<item>
		<title>PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-anlagen-bei-negativen-strompreisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 04 Aug 2025 08:30:53 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Februar 2025 entfällt die EEG-Vergütung ab der ersten Stunde negativer Preise. Betreiber regelbarer Anlagen mit Batteriespeichern sind im Vorteil: Sie speichern Überschüsse zwischen oder verschieben Lasten, statt die Anlage komplett abzuschalten, und agieren so systemdienlich sowie wirtschaftlich unabhängig von Börsenschwankungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-anlagen-bei-negativen-strompreisen/">PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verhalten sich eigentlich gewerbliche <strong>PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</strong>? Dieses Thema ist äußerst vielschichtig und wird immer dringender. Denn mit der steigenden Zahl an Stunden mit negativen Börsenpreisen (389 im ersten Halbjahr 2025, gegenüber 457 im gesamten Jahr 2024) wächst auch der wirtschaftliche Druck auf Anlagen, deren Strom nicht vollständig selbst verbraucht wird. Umso wichtiger ist es, die Photovoltaik-Anlage <strong>konsequent auf den Eigenverbrauch auszurichten</strong>. Je höher die Eigenverbrauchsquote, desto stabiler und unabhängiger ist der Betrieb – auch bei stark schwankenden oder negativen Strompreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum es immer häufiger zu negativen Strompreisen kommt</h2>



<p>Negative Strompreise entstehen vor allem dann, wenn viel erneuerbarer Strom – insbesondere aus Wind- und PV-Anlagen – ins Netz eingespeist wird, die Nachfrage aber gleichzeitig niedrig ist. Typische Situationen sind sonnige Wochenenden oder Feiertage, an denen der Stromverbrauch in der Industrie stark zurückgeht. Eine ausführliche Analyse der Ursachen, Marktmechanismen und regulatorischen Entwicklungen finden Sie in unserem Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">Negative electricity prices as a challenge &amp; opportunity</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für Betreiber von PV-Anlagen?</h2>



<p>Für Betreiber von PV-Anlagen bringen negative Strompreise neue Herausforderungen mit sich. Dies gilt insbesondere dann, wenn der erzeugte Strom <strong>nicht vollständig selbst verbraucht</strong>but <strong>ins Netz eingespeist</strong> wird. Was das konkret bedeutet, hängt stark von der technischen Ausstattung und der Vermarktungsform der Anlage ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Nicht regelbare PV-Anlagen</strong> schalten bei negativen Preisen entweder komplett ab – mit dem Nachteil, dass das Unternehmen dann seinen gesamten Strombedarf aus dem Netz beziehen muss –, oder sie bleiben am Netz und zahlen im ungünstigsten Fall für ihre Einspeisung. Ein Betrieb solcher ungeregelter PV-Anlagen wird daher immer unrentabler.</li>



<li>For <strong>EEG-geförderte Anlagen</strong> gilt seit Februar 2025 gemäß Solarpaket I: Bereits ab der ersten Stunde mit negativen Preisen entfällt die Einspeisevergütung. Die Anlage regelt in diesem Fall ab. Die entgangenen Stunden verlängern allerdings den EEG-Förderzeitraum entsprechend, was jedoch die Wirtschaftlichkeit oder den ursprünglich kalkulierten ROI verwirft.</li>



<li><strong>Regelbare Anlagen</strong> sind klar im Vorteil: Sie können gezielt nur die Einspeisung ins Netz reduzieren, während der Eigenverbrauch im Unternehmen weiter aufrechterhalten wird. So lässt sich die Anlage auch in Phasen negativer Marktpreise sinnvoll nutzen.</li>



<li>Companies with <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a></strong> haben eine zusätzliche Option: Sie können den überschüssigen Strom zwischenspeichern und zu einem späteren, wirtschaftlich sinnvollen Zeitpunkt selbst verbrauchen oder einspeisen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche &amp; regulatorische Konsequenzen für PV-Anlagenbetreiber</h2>



<p>Die zunehmende Häufung negativer Strompreise bringt für Betreiber gewerblicher PV-Anlagen neue wirtschaftliche und regulatorische Herausforderungen mit sich. Generell sind größere Anlagen, die der Direktvermarktungspflicht unterliegen, betroffen. Eine SAPB-Studie belegt jetzt, dass auch trotz extremer negativer Preise von bis zu -500 €/MWh nur ein Bruchteil der direktvermarkteten Anlagen tatsächlich abgeregelt. Dies sei vor allem auf technische und vertragliche Hürden zurückzuführen, belaste das Stromnetz und treibe die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen in die Höhe. Selbst die Tatsache, dass EEG-Anlagen seit Februar 2025 ab der ersten Stunde negativer Preise keine Einspeisevergütung mehr erhielten, habe kaum für Entlastung gesorgt.</p>



<p>So stehen Betreiber nicht regelbarer Anlagen und starren Stromtarifen vor der Entscheidung entweder die Anlage komplett abzuschalten und teuren Netzstrom zu beziehen oder die Anlage weiterzubetreiben und für die Einspeisemenge zuzuzahlen. In beiden Fällen belastet es die Wirtschaftlichkeit des Betriebes enorm. Dem gegenüber stehen sich Betreiber regelbarer Anlagen wesentlich besser: Sie können ihre Netzeinspeisung gezielt reduzieren, während der Eigenverbrauch weiterhin möglich bleibt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexibilität entscheidet über die Wirtschaftlichkeit</h3>



<p>Für Betreiber ergibt sich damit eine klare Unterscheidung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht regelbare Anlagen ohne moderne Steuertechnik haben nur zwei Optionen: Entweder die komplette Abschaltung – was eine vollständige Deckung des Strombedarfs über Netzbezug notwendig macht – oder ein Weiterbetrieb mit dem Risiko, für die eingespeiste Strommenge zahlen zu müssen. In beiden Fällen leidet die Wirtschaftlichkeit massiv.</li>



<li>Regelbare Anlagen mit intelligenter Steuerung können gezielt nur die Einspeisung ins Netz reduzieren, während der Eigenverbrauch im Unternehmen weiterhin aufrechterhalten bleibt. Das verbessert nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern reduziert auch die Risiken durch volatile Marktpreise.</li>



<li>Anlagen mit Speicher bieten zusätzliche Handlungsspielräume: Überschüssiger Strom kann zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt oder verkauft werden. Die Kombination aus Eigenverbrauch, Abregelung und Speicher ist aktuell die wirtschaftlich und netzdienlichste Betriebsweise.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Rolle der Direktvermarkter bei der Abregelung</h3>



<p>Direktvermarkter reagieren sehr unterschiedlich auf negative Strompreise – je nach Vertragsgestaltung, technischer Infrastruktur und wirtschaftlichem Spielraum:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Komplettabregelung ist selten: Selbst bei stark negativen Preisen werden Anlagen fast nie vollständig abgeschaltet. Marktanalysen zeigen, dass im Durchschnitt nur rund 10 % der Anlagen in der Direktvermarktung tatsächlich abgeregelt werden.</li>



<li>Gezielte Reduktion der Netzeinspeisung ist Regelfall: Statt einer vollständigen Abschaltung wird meist nur die Einspeisung ins Netz reduziert – in Stufen, z. B. auf 50–60 % der Nennleistung. Produktion und Eigenverbrauch laufen weiter. Voraussetzung hierfür ist meist ein Smart Meter mit Steuerbox.</li>



<li>Rechtliche &amp; technische Hürden bestehen weiter: Viele Bestandsanlagen verfügen nicht über die nötige Steuertechnik oder sind in der Direktvermarktung vertraglich unflexibel eingebunden. Zudem fehlen einheitliche Standards für eine schnelle, marktorientierte Steuerung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kurzum: Die wirtschaftlichen Folgen negativer Strompreise treffen vor allem Betreiber unflexibler Anlagen. Wer frühzeitig in Regelbarkeit, Speicherlösungen und intelligentes Energiemanagement investiert, kann dagegen nicht nur Risiken vermeiden, sondern auch neue Erlöspotenziale erschließen – etwa durch dynamische Vermarktungsstrategien, Flexibilitätsmärkte oder optimierten Eigenverbrauch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategien &amp; Optionen für den Betrieb von PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</h2>



<p>Die Entwicklung hin zu häufigeren negativen Strompreisen macht deutlich: PV-Anlagen müssen zukünftig nicht nur Strom erzeugen, sondern auch <strong>systemdienlich</strong> and <strong>Flexible</strong> betrieben werden. Für Betreiber ergeben sich daraus mehrere strategische Handlungsfelder, um wirtschaftlich stabil zu bleiben und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regelbarkeit &amp; Fernsteuerbarkeit sicherstellen</h3>



<p>Für alle Anlagen mit (teilweiser) Einspeisung ins Netz wird die Regelbarkeit entscheidend: Nur wer gezielt und automatisiert auf Preissignale reagieren kann, vermeidet Verluste und erfüllt die Anforderungen der Direktvermarktung. Moderne Wechselrichter und EMS ermöglichen eine stufenweise oder dynamische Drosselung der Netzeinspeisung – bei gleichzeitigem Weiterbetrieb für Eigenverbrauch oder Speicherladung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit mit dem Direktvermarkter optimieren</h3>



<p>Ein enger Austausch mit dem Direktvermarkter ist essenziell. Nur wenn dieser über die technischen Voraussetzungen und Handlungsspielräume der Anlage informiert ist, kann eine flexible und marktorientierte Fahrweise abgestimmt werden. Betreiber sollten ihre Verträge prüfen und hinterfragen, wie stark und wie schnell der Direktvermarkter auf negative Preise reagiert – und welche Möglichkeiten zur Abregelung oder Speichersteuerung bereits integriert sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Speicherintegration prüfen</h3>



<p>Batteriegroßspeicher bieten die Möglichkeit, Überschüsse zwischenzuspeichern und in späteren Zeitfenstern mit höheren Preisen selbst zu verbrauchen oder einzuspeisen. Insbesondere für mittelgroße bis große Gewerbeanlagen mit tageszeitlich schwankendem Verbrauch ist dies ein zunehmend wirtschaftlich sinnvoller Weg – vor allem, wenn Förderprogramme oder steuerliche Vorteile genutzt werden können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fokus auf Eigenverbrauch erhöhen</h3>



<p>Ein wichtiger Hebel bleibt der direkte Eigenverbrauch: Je höher der Anteil des erzeugten Stroms, der unmittelbar im eigenen Betrieb genutzt wird, desto weniger ist die Anlage von negativen Börsenstrompreisen betroffen. Eine <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> – z. B. durch flexible Steuerung von Produktionsprozessen oder Ladeinfrastruktur – kann helfen, den Eigenverbrauch gezielt zu maximieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Frühzeitige Anpassung an regulatorische Entwicklungen</h3>



<p>Mit Blick auf künftige Änderungen bei Einspeisevergütung, Netzentgelten und Flexibilitätsanforderungen (z. B. § 14a EnWG, zukünftige Redispatch-Anforderungen, Netzentgeltreformen) ist es ratsam, frühzeitig in Transparenz und Anpassungsfähigkeit zu investieren. Auch die Einführung dynamischer Netzentgelte und zeitvariabler Einspeisetarife wird PV-Anlagen in Zukunft stärker unter Druck setzen – oder gezielt belohnen, wenn sie systemdienlich betrieben werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven &amp; Ausblick für PV-Anlagen bei negativen Strompreisen</h2>



<p>Die steigende Zahl an Stunden mit negativen Strompreisen ist kein kurzfristiges Phänomen – sondern Ausdruck eines tiefgreifenden Strukturwandels im <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a>. Photovoltaik-Anlagen sind ein zentraler Baustein der Energiewende, aber sie müssen sich zunehmend an veränderte Marktmechanismen und regulatorische Rahmenbedingungen anpassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vom Einspeiser zum flexiblen Marktteilnehmer</h3>



<p>Die klassische Rolle der PV-Anlage als reiner Stromlieferant wird abgelöst durch eine neue Erwartungshaltung: PV-Anlagen sollen künftig flexibel und netzdienlich betrieben werden. Dies bedeutet, dass sie bei negativen Strompreisen die Einspeisung automatisiert stoppen. In solchen Phasen sollten Betreiber bzw. Unternehmen bestenfalls sogar in der Lage sein, &nbsp;zusätzlichen Strom aus dem Netzt aufzunehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dynamische Strommärkte &amp; neue Geschäftsmodelle</h3>



<p>Im Zuge der Strommarktreform gewinnen dynamische Preissignale, flexible Tarife und kurzzeitige Steuerbarkeit an Bedeutung. Durch PV-Anlagen in Kombination mit Speichern und intelligentem Energiemanagement entstehen neue Geschäftsmodelle, etwa zeitvariable Onsite-PPAs oder Speicher-Contracting mit Marktintegration. So werden Spot-, Flexibilitäts- und Kapazitätsmärkte oder netzdienliche Produkte für Betreiber zunehmend interessanter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiken bei Untätigkeit – Chancen für Pioniere</h3>



<p>Betreiber, die ihre Anlagen nicht rechtzeitig für die neue Marktlogik ertüchtigen, riskieren wirtschaftliche Verluste. Diese entstehen durch entgangene Erlöse, verpflichtende Abregelungen oder neue Abgaben bei netzbelastendem Verhalten. Gleichzeitig eröffnet sich ein neues Chancenfeld für jene, die frühzeitig in Flexibilität investieren. Präzisere Reaktionen auf Preissignale, kombinierte Speicherlösungen, sektorübergreifende Nutzung (z. B. PV &amp; E-Mobilität) und die Positionierung als systemdienlicher Stromakteur sind lukrative Felder. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Langfristige Perspektive: Lokale Strommärkte &amp; sektorübergreifende Integration</h3>



<p>Mit zunehmender Digitalisierung und Dezentralisierung wird auch die regionale Vermarktung von PV-Strom attraktiver. Möglich ist dies durch lokale Stromgemeinschaften, bidirektionale Netze oder direkte Lieferverhältnisse (Onsite-PPA). Langfristig wird die Rolle von PV-Anlagen über den Strommarkt hinausreichen: Sie werden integraler Bestandteil vernetzter Energiesysteme, die Strom, Wärme, Mobilität und Speicher intelligent verknüpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die Zahl negativer Strompreis-Stunden steigt. Für Betreiber gewerblicher PV-Anlagen bringt das erhebliche wirtschaftliche und technische Herausforderungen mit sich, vor allem wenn der erzeugte Strom nicht vollständig selbst verbraucht wird.</p>



<p>Seit Februar 2025 entfällt bei negativen Preisen die EEG-Vergütung ab der ersten Stunde. Eine Abregelung der Einspeisung wird verpflichtend, während der Förderzeitraum entsprechend verlängert wird. Nicht regelbare Anlagen geraten damit zunehmend unter wirtschaftlichen Druck.</p>



<p>Die Lösung: Eine konsequente Auslegung auf Eigenverbrauch, ergänzt durch Speicherlösungen und eine fernsteuerbare Regeltechnik. So können Betreiber gezielt auf Marktpreissignale reagieren, Eigenverbrauch priorisieren und Verluste vermeiden.</p>



<p>Wer heute in die Flexibilität seiner PV-Anlage investiert, sichert die Wirtschaftlichkeit auch in einem zunehmend volatilen Strommarkt.</p>



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		<item>
		<title>Investitionssofortprogramm: steuerliche Vorteile für PV-Anlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/investitionssofortprogramm-steuerliche-vorteile-fuer-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 31 Jul 2025 07:24:04 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23816</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Programm gilt für Inbetriebnahmen bis Ende 2027 und setzt starke Anreize für gewerbliche PV-Projekte. Durch zusätzliche Sonderabschreibungen für E-Fahrzeuge (75 % im ersten Jahr) entstehen attraktive Synergien für Unternehmen, die zeitgleich in Solarenergie und Ladeinfrastruktur investieren möchten, um ihre Amortisation zu beschleunigen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem neuen <strong>Investitionssofortprogramm</strong> will die Bundesregierung gezielt Investitionsanreize setzen, um die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland wiederzubeleben. Ein zentrales Element: <strong>verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten </strong>für bewegliche Wirtschaftsgüter, zu denen auch gewerblich genutzte PV-Anlagen zählen. Das Programm trat am 19. Juli 2025 in Kraft und gilt für Investitionen im Zeitraum <strong>vom 1. Juli 2025 bis 31. Dezember 2027</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Degressive Abschreibung für PV-Anlagen</h2>



<p>Unternehmen – vom Einzelunternehmer bis zur Kapitalgesellschaft – können neu installierte PV-Anlagen künftig <strong>degressiv mit bis zu 30 % pro Jahr abschreiben</strong>. Diese Regelung ersetzt die bisher übliche lineare Abschreibung und erlaubt eine schnellere steuerliche Entlastung in den ersten Jahren nach der Investition. Dadurch wird die Kapitalbindung gesenkt und es entsteht frühzeitig Liquidität für Folgeinvestitionen.</p>



<p>Für gewerbliche Photovoltaik-Anlagen bedeutet das Investitionssofortprogramm konkret:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Maximal 15</strong><strong> % Abschreibung j</strong><strong>ährlich</strong>, sofern der dreifache lineare Satz nicht überschritten wird.</li>



<li>Gilt nur für <strong>gewerblich betriebene PV-Anlagen</strong> – Anlagen nach § 3 Nr. 72 EStG (z. B. Kleinanlagen im Eigenheimbereich) sind ausgeschlossen.</li>



<li>Voraussetzung: Die Anlage muss <strong>bis Ende 2027 in Betrieb</strong> genommen oder wirtschaftlich übergegangen sein.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Sonderabschreibung nach § 7g EStG im Investitionssofortprogramm vorgesehen</h2>



<p>Für kleine und mittlere Unternehmen mit einem Jahresgewinn unter 200.000 € besteht zusätzlich die Möglichkeit, eine <strong>Sonderabschreibung von bis zu 20 %</strong> nach § 7g EStG in Anspruch zu nehmen. In Kombination mit der degressiven AfA sind dadurch im ersten Jahr theoretisch bis zu <strong>55 % der Investitionskosten</strong> abschreibbar – ein erheblicher steuerlicher Vorteil, der Investitionen in PV-Projekte beschleunigen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Indirekte Impulse durch E-Mobilitätsförderung</h2>



<p>Ergänzend fördert das Gesetz auch betrieblich genutzte <strong>Electric vehicles</strong> mit einer Sonderabschreibung von <strong>75 % im ersten Jahr</strong>. Diese Maßnahme wird voraussichtlich den Ausbau der<strong> <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/">Charging infrastructure</a> </strong>an Firmenstandorten anstoßen – und damit auch die Nachfrage nach begleitenden PV-Lösungen zur Eigenstromversorgung erhöhen. Das wiederum könnte zusätzliche Impulse für den Ausbau gewerblicher Solaranlagen schaffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wachstumsimpulse durch das Investitionssofortprogramm</h2>



<p>Das Investitionssofortprogramm der Bundesregierung stellt einen echten<strong> Wachstumsimpuls </strong>für den<strong> PV-Markt im gewerblichen Bereich</strong> dar. Die neuen Abschreibungsmöglichkeiten machen Investitionen in Photovoltaik wirtschaftlich attraktiver und beschleunigen die Amortisation. Besonders für Unternehmen, die Stromkosten senken und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen wollen, bietet sich jetzt ein besonders günstiges Zeitfenster, um in eigene PV-Anlagen zu investieren.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/investitionssofortprogramm-steuerliche-vorteile-fuer-pv-anlagen/">Investitionssofortprogramm: steuerliche Vorteile für PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Summer Exchange 2025 – Work &#038; Connect</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/summer-exchange-2025-work-connect/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 14 Jul 2025 11:06:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23600</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fachlicher Input trifft mediterranes Flair: Das Team nutzte das Offsite für kreative Gruppenarbeiten auf einer Finca und Vorträge von Partnerunternehmen. Das Event bot den perfekten Rahmen, um operative Ziele zu schärfen und durch gemeinsame Erlebnisse den Teamspirit für künftige Projekte nachhaltig zu festigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/summer-exchange-2025-work-connect/">Summer Exchange 2025 – Work &amp; Connect</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein außergewöhnliches Event voller fachlichem Austausch, Teamspirit und mediterranem Flair. Vom 24. bis 28. Juni 2025 fand unser diesjähriger <strong>CUBE CONCEPTS Summer Exchange</strong> auf Mallorca statt – mit vollem Programm und viel Raum für Begegnungen abseits des Büroalltags.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ankommen &amp; Aufwärmen</h2>



<p>Direkt nach Feierabend ging es für das gesamte Team am Dienstagabend in den Flieger Richtung Palma de Mallorca. Nach dem Check-in blieb der Abend zur freien Verfügung – ideal, um bei lauen Temperaturen in das mediterrane Lebensgefühl einzutauchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fachlicher Input mit Weitblick</h2>



<p>Am Mittwoch startete das offizielle Programm in den Räumlichkeiten unserer spanischen Tochtergesellschaft, <strong>CUBE CONCEPTS S.L.</strong> In verschiedenen Workshops drehte sich alles um aktuelle <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>-Technologien</strong>, neue gesetzliche Rahmenbedingungen und praxisnahe Einblicke durch spannende Vorträge unserer Partnerunternehmen. Trotz des intensiven Programms blieb die gute Stimmung nicht auf der Strecke und abgerundet wurde der Tag durch ein geselliges Abendessen in einer traditionellen Tapas-Bar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Summer Exchange 2025 für Teamwork &amp; Teambuilding</h2>



<p>Der Donnerstag begann mit abteilungsspezifischen Sessions, in denen Strategien, Ziele und operative Themen im Fokus standen. Am Nachmittag tauschten wir den Konferenztisch dann gegen den Hafen. Mit drei Sportbooten ging es in eine abgelegene Bucht – zum Schwimmen, Jetskifahren oder einfach zum Entspannen. Den perfekten Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in einer Taverne mit Meerblick in der Nähe des Bootsanlegers.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-1024x731.jpeg" alt="Summer-Exchange-2025-Header" class="wp-image-23602" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-1024x731.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-300x214.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-768x548.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-1536x1097.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-2048x1462.jpeg 2048w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/07/Summer-Exchange-2025-Header-18x12.jpeg 18w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abschluss auf der Finca</h2>



<p>Der Freitag führte das Team auf eine typisch mallorquinische Finca, wo der Workshop-Teil des Summer Exchanges 2025 in kreativen Gruppenarbeiten ausklang. Gemeinsam wurde anschließend geschnippelt, gegrillt und gelacht – ein echtes Highlight zum Abschluss. Am Nachmittag ging es für den Großteil des Teams zurück nach Düsseldorf. Einige Mitarbeitende ließen das Wochenende noch auf der Insel ausklingen und vernetzten sich beim „<strong>Pizza Saturday</strong>“ locker weiter.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit zum Summer Exchange 2025</h2>



<p>The <strong>Summer Exchange 2025</strong> war mehr als nur ein Offsite: Er hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll persönliche Begegnungen, gemeinsame Erlebnisse und der Blick über den Tellerrand für unser Team und unsere Arbeit sind. Danke an alle Beteiligten – wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/summer-exchange-2025-work-connect/">Summer Exchange 2025 – Work &amp; Connect</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SCHÄFER Werke with the largest solar farm in the Siegen-Wittgenstein district</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 24 Jun 2025 10:06:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Solarparks & Freiflächen-PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23569</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Kooperation mit CUBE CONCEPTS realisierten die SCHÄFER WERKE ein ökologisches Vorzeigeprojekt: Die Unterkonstruktion besteht aus CO₂-reduziertem Stahl, während das 11.500 m² große Areal zugleich als wertvoller Rückzugsraum für Biodiversität dient. Mit einer Eigenverbrauchsquote von 68 % stärkt das Unternehmen seine energetische Resilienz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/">SCHÄFER Werke mit größtem Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neunkirchen, 25. Juni 2025. Gut eineinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich ist es so weit: Die <strong>SCHÄFER WERKE</strong> Gruppe nimmt den <strong>größten Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein</strong> in Betrieb. Insgesamt 3.240 hochmoderne PV-Module können jährlich bis zu knapp 2 Millionen Kilowattstunden erneuerbaren, klimafreundlichen Strom produzieren. SCHÄFER Werke erreichen damit einen wichtigen Meilenstein auf ihrem Weg zur eigenen Klimaneutralität bis 2030. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2 MWp für die SCHÄFER WERKE Gruppe</h2>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar park</a> mit einer Gesamtfläche an PV-Modulen von über 9.000 Quadratmetern ist nordöstlich des SCHÄFER Geländes auf dem Pfannenberg entstanden. Die installierte Leistung von annähernd <strong>zwei Megawatt-Peak</strong> (2 MWp) ist in der Lage, rund ein Drittel des Gesamtstrombedarfs am Hauptstandort der SCHÄFER WERKE Gruppe abzudecken. Die umweltfreundliche Stromerzeugung ermöglicht eine <strong>jährliche Einsparung von 926.574 kg CO<sub>2</sub></strong>. Angestrebt wird ein hoher Eigenverbrauchsanteil von 68,1 % der gewonnenen Solarenergie. Dadurch reduzieren die SCHÄFER WERKE ihre Abhängigkeit von externen Energiebezügen, steigern ihre Versorgungssicherheit und optimieren gleichzeitig ihren CO<sub>2</sub>-Fußabdruck.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="2 MWh Solarpark für SCHÄFER Werke" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/tgPH7GojBXM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ökologische Verantwortung </h2>



<p>Als familiengeführtes Unternehmen mit über 85-jähriger Historie sieht sich die SCHÄFER WERKE Gruppe seit jeher in der Verantwortung, ökologische Nachhaltigkeit bei allen geschäftlichen Aktivitäten zu berücksichtigen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Die Fertigstellung des Solarparks ist ein entscheidender Schritt in eine nachhaltige Zukunft. Die Investition in Millionenhöhe bildet einen zentralen Baustein unseres Konzeptes, mit dem wir bis 2030 die eigene Klimaneutralität gemäß Scope 1 und 2 erreichen wollen“, sagt Marcus Düber, Geschäftsführer der SCHÄFER WERKE Gruppe. Als positiven Zusatzeffekt bietet das rund 11.500 Quadratmeter große Gelände mit der Fertigstellung des Solarparks zukünftig ökologisch wertvolle Rückzugsräume für Pflanzen, Insekten, Vögel und Reptilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Umsetzung mit CO<sub>2</sub>-reduziertem Stahl</h2>



<p>Hohe Standards in Sachen ökologisch verträglicher Herstellung galten ebenso für die bauliche Umsetzung des Solarparks. So kam für die Gestelle der PV-Module <strong>ausschließlich CO<sub>2</sub>-reduzierter Stahl</strong> von ArcelorMittel zum Einsatz. Verantwortlich dafür zeichnet das EMW Stahl-Service-Center, ein Geschäftsbereich der SCHÄFER WERKE Gruppe. Das Unternehmen versteht sich als Vorreiter beim Handel und Verarbeitung von sogenanntem „grünem Stahl“. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden BECKER Profile GmbH konnte EMW zudem kurze Wege bei der Bearbeitung der benötigten Stahlprofile verwirklichen – für ein ganzheitlich ökologisches Projekt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="591" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-1024x591.jpg" alt="SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp" class="wp-image-23584" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-1024x591.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-300x173.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-768x443.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp-18x10.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/SCHAEFER_WERKE_Gruppe_2_MWp.jpg 1126w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Solarenergie für eine nachhaltige Zukunft von CUBE CONCEPTS</h2>



<p>Die Planung und Umsetzung des Solarparks erfolgte in Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS, einem erfahrenen Planungs- und Full-Service-Unternehmen für gewerbliche Photovoltaikanlagen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Spezialisten auch für diesen Standort eine maßgeschneiderte Lösung für eine zukunftsweisende Energiegewinnung konzipieren und realisieren konnten“, erklärt Luca Bermpohl, Account-Manager bei CUBE CONCEPTS. „Das Projekt am Pfannenberg zeigt, wie Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent mit ökologischen Mehrwerten und einem wirtschaftlichen Nutzen verbinden können.“</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Marcus Düber: „Die Inbetriebnahme unseres Solarparks am bundesweiten Tag der Nachhaltigkeit stellt einen Meilenstein für die SCHÄFER WERKE Gruppe dar. Unser Dank gilt allen externen Partnern und Dienstleistern sowie unseren engagierten Mitarbeitenden, die zu der erfolgreichen Umsetzung beigetragen haben.“</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Über SCHÄFER WERKE</h2>



<p>Die familiengeführte <a href="https://www.schaefer-werke.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SCHÄFER WERKE</a> Gruppe mit Hauptsitz in Neunkirchen im Siegerland ist mit diversifizierten Geschäftsbereichen weltweit tätig: EMW Stahl-Service-Center, Lochbleche, Behältersysteme und Industriecontainer, Infrastruktur für Rechenzentren sowie Einrichtungen für Büro und Werkstatt. Diese Geschäftsbereiche arbeiten auf der gemeinsamen Grundlage hochwertigen Stahlfeinblechs, dessen Verarbeitung zu den traditionellen Kernkompetenzen des Unternehmens gehört.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/schafer-werke-mit-grossem-solarpark/">SCHÄFER Werke mit größtem Solarpark im Kreis Siegen-Wittgenstein</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelt-Reform: Kostenwelle ab 2026?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/netzentgelt-reform-kostenwelle-ab-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 17 Jun 2025 08:26:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23506</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen könnten ab 2026 in eine Kostenfalle geraten: Steigende Netzentgelte, neuen Umlagen (KWSG) und der Wegfall von Sonderregelungen drohen. Um dieser regulatorischen „Kostenwelle“ zu begegnen, werden Investitionen in Eigenversorgung, Speicher und Flexibilität zur wirtschaftlichen Notwendigkeit, um den teuren Netzbezug strategisch zu minimieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/netzentgelt-reform-kostenwelle-ab-2026/">Netzentgelt-Reform: Kostenwelle ab 2026?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um die Zukunft der Netzentgelte hat begonnen – und sie könnte sich zur größten Reform des Strompreissystems seit der Liberalisierung des Energiemarkts entwickeln. Was bisher als technisches Randthema galt, wird zunehmend zum zentralen Kostenfaktor: Die <strong>Netzentgelte drohen zu explodieren</strong>, während politische Schutzmechanismen abgebaut und neue Umlagen eingeführt werden. Hintergrund: Die aktuelle Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) läuft zum 31.12.2028 aus – und mit ihr zahlreiche Sonderregelungen, etwa nach § 19 StromNEV, wie das Bandlastprivileg oder die atypische Netznutzung. Bereits ab 2026 sollen dazu Übergangsregelungen greifen. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat die Debatte zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">Reform of electricity grid charges</a> gerade eröffnet. </p>



<p>Die Stromkosten für Unternehmen steigen – <strong>nicht trotz</strong>but <strong>wegen der Energiewende</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Netzentgelte entwickeln sich zum wichtigsten Kostentreiber</h2>



<p>Bereits heute machen die Netzentgelte rund ein Drittel des industriellen Strompreises aus. Doch das ist erst der Anfang:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Über 700 Milliarden Euro</strong> beträgt laut aktuellen Schätzungen der Finanzierungsbedarf für den Netzausbau bis 2045.</li>



<li>Die Universität zu Köln prognostiziert eine mindestens <strong>Verdopplung</strong> der Netzentgelte bis dahin. Erste Szenarien sprechen von:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>15 Cent/kWh</strong> für die Mittelspannung</li>



<li><strong>über 18 Cent/kWh</strong> für die Niederspannung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Das ist eine Verdreifachung gegenüber heutigen Durchschnittswerten in vielen Regionen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="974" height="621" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis.jpg" alt="Entwicklung der Strompreis bis 2024" class="wp-image-23508" style="width:511px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis.jpg 974w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-300x191.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-768x490.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Strompreis-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 974px) 100vw, 974px" /><figcaption class="wp-element-caption">Entwicklung der Strompreise bis 2024</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="982" height="624" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte.jpg" alt="Netzentgelte bis 2024" class="wp-image-23507" style="width:523px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte.jpg 982w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-300x191.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-768x488.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/Netzentgelte-18x12.jpg 18w" sizes="(max-width: 982px) 100vw, 982px" /><figcaption class="wp-element-caption">Netzentgeltentwicklung bis 2024</figcaption></figure>



<p></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Abschied von der StromNEV &#8211; und von allen bekannten Privilegien</h2>



<p>Die aktuelle Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) läuft zum 31.12.2028 ersatzlos aus. Besonders betroffen: energieintensive Unternehmen, die bisher von Sonderregelungen wie § 19 StromNEV (<a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Atypical grid usage</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a> bzw. 7.000-Stunden-Regelung) profitiert haben. Diese Privilegien entfallen bis spätestens 2026 – ohne dass ein neues, verlässliches System bereitstünde.</p>



<p>Die Bundesnetzagentur diskutiert aktuell offen über ein vollständig neues Entgeltsystem. Klar ist dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>The <strong>EU-Kommission untersagt</strong> künftig netzentgeltliche Ausnahmen ohne klaren Systemnutzen.</li>



<li>Rabatte aus rein industriepolitischen Gründen – etwa zur Standortförderung – sind <strong>explizit unzulässig</strong>.</li>



<li>Selbst die bisherige „Besondere Ausgleichsregelung“ (BesAR) nach EnFG – mit jährlicher Entlastung von 5 Mrd. € – läuft 2027 aus.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Dazu kommen neue Belastungen &amp; Kompensationen</h2>



<p>Stromkostensteigerung ist kein hypothetisches Risiko mehr – sie ist Realität und gesetzlich verankert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neue Umlage durch das Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG): + ca. 2 Cent/kWh</li>



<li>Wegfall des Spitzenausgleichs (§ 10 StromStG / § 55 EnergieStG): + 1,5 Mrd. €/Jahr Belastung</li>



<li>Die angekündigte Stromsteuersenkung auf das EU-Minimum (0,05 ct/kWh) ist unklar und soll nur für das produzierende Gewerbe greifen – andere Unternehmen bleiben außen vor.</li>



<li>Und: Diese Senkung soll befristet sein – im Anschluss droht ein Rückfall auf 2,05 ct/kWh</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was die Bundesnetzagentur plant und was (noch) nicht sicher ist</h2>



<p>Seit Mai 2025 diskutiert die Bundesnetzagentur offen über die zukünftige Struktur der Netzentgelte. Im Raum stehen tiefgreifende Veränderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Abkehr vom reinen Verbrauchsprinzip</strong>: Zukünftig könnten pauschale Grundpreise, Kapazitätsentgelte oder netzbezogene Nutzungsgebühren eingeführt werden.</li>



<li><strong>Einbindung von Einspeisern</strong> in die Netzkosten – aktuell zahlen nur Letztverbraucher.</li>



<li><strong>Dynamic grid charges</strong> mit tageszeit- oder ortsabhängiger Bepreisung als Fernziel.</li>



<li><strong>Spezialregelungen für Speicher</strong> und Prosumermodelle.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Doch eines ist klar: Die heutige Netzentgelt-Logik wird es nicht mehr geben. Und ein neues, tragfähiges Modell wird erst ab 2029 greifen – sofern der Reformprozess planmäßig verläuft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unternehmen müssen sich auf höhere Stromnebenkosten einstellen</h2>



<p>Die nächste große Welle der Strompreissteigerungen kommt – nicht durch den Markt, sondern durch Regulierung. Während viele Unternehmen versuchen, ihre Strombeschaffung zu optimieren, geraten sie bei Steuern, Umlagen und Netzentgelten zunehmend in eine Kostenfalle.  </p>



<p><strong>Was Sie jetzt tun sollten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionen in Eigenversorgung, Speicher und Flexibilität prüfen</li>



<li>Strombezug und Netznutzung auf ein Minimum begrenzen</li>



<li>Stromnebenkosten im Energiecontrolling stärker gewichten</li>



<li>Ausstieg aus § 19-Vergünstigungen strategisch vorbereiten</li>



<li>Regulatorische Entwicklungen aktiv beobachten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der Umbau der Energiewirtschaft ist notwendig – aber er wird nicht kostenlos sein. Für Unternehmen heißt das: <strong>Strom wird planbar teurer.</strong></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>Hellbrise als Risiko für die Netzstabilität?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/hellbrise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 12 Jun 2025 13:59:16 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23390</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um das Überangebot einer Hellbrise netzdienlich zu nutzen, sind Batteriegroßspeicher, Sektorenkopplung und flexible Lasten (Demand Side Management) essenziell. Statt Anlagen abzuregeln, ermöglichen diese Technologien, Überschüsse in Wasserstoff, Wärme oder Mobilität umzuwandeln und so das Stromsystem bei Erzeugungsspitzen zu stabilisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/hellbrise/">Hellbrise als Risiko für die Netzstabilität?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Während die „Dunkelflaute“ längst als kritisches Szenario in der Energieversorgung bekannt ist, rückt ihr meteorologisches Gegenstück zunehmend in den Fokus: die <strong>Hellbrise</strong>. Gemeint ist eine Wetterlage mit <strong>gleichzeitig hoher Wind- und Solarstromproduktion</strong>. Was zunächst nach einem Idealbild der Energiewende klingt, stellt die öffentlichen Stromnetze zunehmend vor enorme Herausforderungen. Mögliche Folgen sind Überproduktion, negative Strompreise und Engpässe im Netzbetrieb.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Hellbrise?</h2>



<p>Der Begriff Hellbrise stammt aus der Energiewirtschaft und bezeichnet eine Wetterlage mit viel Sonneneinstrahlung und gleichzeitig starkem Wind.&nbsp;Diese Kombination führt in einem Energiesystem mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien zu außergewöhnlich hohen Einspeisemengen &#8211; oft mehr, als tatsächlich nachgefragt oder vom Stromnetz aufgenommen werden kann. So führt die Hellbrise, im Gegensatz zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dark doldrums</a>, zu einer <strong>Stromüberproduktion</strong>.</p>



<p>Die Hellbrise tritt meist im <strong>Frühjahr oder Herbst</strong> auf. Wenn an Wochenenden oder Feiertagen der Stromverbrauch durch Industrie und Gewerbe gering ist, die Sonne bei niedrigen Temperaturen hoch steht und der Wind kräftig weht, kommt es zu diesem Phänomen. Dann übersteigt das Energieangebot die Nachfrage oder es entsteht zu viel Strom zur falschen Zeit am falschen Ort. Somit wird die Hellbrise in Deutschland zunehmend vom Ausnahmefall zur systemischen Herausforderung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen einer Hellbrise auf das Stromsystem</h2>



<p>Das Stromüberangebot während einer Hellbrise wirkt sich in mehrfacher Hinsicht auf das Stromsystem und die Netzstabilität aus:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Überproduktion &amp; Stromüberschüsse</h3>



<p>In Hellbrise-Phasen kann die Einspeisung aus Erneuerbaren kurzfristig den Bedarf um ein Vielfaches übersteigen. Dabei besteht die Gefahr von <strong>Instabilitäten</strong> bis hin zu <strong>Blackouts</strong>, weil Stromnetze auf sofortigen Ausgleich von Erzeugung und Verbrauch angewiesen sind, um die Netzfrequenz stabil zu halten. Der Stromüberschuss muss daher entweder exportiert, gespeichert oder abgeregelt werden. Letzteres geschieht häufig durch den <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a></strong>, bei denen insbesondere Windkraftanlagen in Norddeutschland und vermehrt auch steuerbare PV-Anlagen abgeschaltet werden – mit entsprechenden Folgekosten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Negative electricity prices</h3>



<p>Wenn das Angebot an Strom die Nachfrage am Spotmarkt deutlich übersteigt, entstehen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative Strompreise</a></strong> an den Börsen. Das bedeutet: Nichtabregelbare Stromerzeuger müssen unter Umständen Geld zahlen, damit ihnen der Strom abgenommen wird und Betreiber von EEG-geförderten Anlagen erhalten während dieser Stunden keine Einspeisevergütung. Im Jahr 2024 gab es beispielsweise rund <strong>457 hours</strong> mit Strompreisen bei oder unter 0 EUR/kWh, was etwa fünfmal häufiger war als das Auftreten einer Dunkelflaute.&nbsp;Prognosen gehen davon aus, Hellbrisen in Zukunft noch deutlich häufiger auftreten könnten – laut einer Studie des Öko-Instituts möglicherweise bis zu <strong>40 %</strong> der Jahresstunden im Jahr 2045.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzengpässe und Lastverlagerung</h3>



<p>Das aktuelle Stromnetz ist noch immer nicht darauf ausgelegt, große Strommengen aus den windreichen Regionen im Norden und den solaren Spitzen aus dem Süden effizient dorthin zu transportieren, wo sie gebraucht werden. Die Folge sind <strong>regionale Netzengpässe</strong>, die den Transport erneuerbaren Stroms verhindern – obwohl theoretisch ausreichend Energie verfügbar wäre. Ohne ausreichenden Netzausbau entstehen daraus systemkritische Situationen, die auch die <strong>Security of supply </strong>beeinträchtigen können. Experten beziffern den notwendigen Ausbau auf etwa 700 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Hellbrise setzt die Netzstabilität unter Druck</h2>



<p>Die Hellbrise stellt das Stromnetz nicht nur vor logistische Herausforderungen, sondern auch vor <strong>physikalische Grenzen</strong>. Denn ein Überangebot an erneuerbarem Strom wirkt sich direkt auf die Netzstabilität aus – insbesondere auf die Frequenzhaltung, Spannungsregelung und Systemführung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">50 Herz auch bei hoher Einspeisung</h3>



<p>Das europäische Stromnetz muss konstant mit einer <strong>Netzfrequenz von 50 Hertz</strong> betrieben werden. Diese Frequenz ist ein empfindlicher Indikator für das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch. Während ein Strommangel zu einem Frequenzabfall führt, kann eine Hellbrise zu einem <strong>Frequenzanstieg</strong> führen – vor allem, wenn Einspeisung und Last nicht engmaschig koordiniert werden. Automatisierte Schutzmechanismen und Primärregelleistung müssen in solchen Fällen rasch eingreifen, um Netzschäden zu vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Spannung und Blindleistung bei einer Hellbrise</h3>



<p>Neben der Frequenz ist auch die <strong>Spannungshaltung</strong> eine zentrale Aufgabe im Netzbetrieb. Bei sehr hoher dezentraler Einspeisung kann es zu lokalen <strong>Spannungserhöhungen</strong> kommen, sofern keine flexiblen zuschaltbaren Verbraucher existieren. Zudem fehlt es häufig an regelbarem <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/reactive-current-for-pv-systems/">Reactive current</a></strong>, der zur Stabilisierung des Stromflusses notwendig ist. Konventionelle Kraftwerke, die diese Leistungen bereitgestellt haben, sind in Hellbrise-Phasen oft gar nicht am Netz. Ersatz durch neue Technologien wie beispielsweise <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> mit Netzstützfunktion sind noch nicht flächendeckend im Einsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Komplexere Systemführung</h3>



<p>Je mehr volatile Erzeuger gleichzeitig hohe Leistungen einspeisen, desto komplexer wird das Lastmanagement für die Netzbetreiber. Der Bedarf an vorausschauender Planung, Echtzeitdaten, automatisierten Schaltvorgängen und regionaler Koordination steigt massiv. Verteilnetzbetreiber geraten dadurch zunehmend in eine aktive Rolle – weg von der passiven Stromverteilung hin zum aktiven Netzbetrieb mit Echtzeitregelung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven &amp; Lösungen bei Hellbrisen</h2>



<p>Um die Hellbrise nicht als Risiko, sondern als Chance für die Energiewende nutzen zu können, braucht es strukturelle Anpassungen auf mehreren Ebenen. Netze, Märkte und Technologien müssen in der Lage sein, große Mengen erneuerbaren Stroms flexibel und effizient zu integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Netzausbau &amp; Netzoptimierung</h3>



<p>Ein zentraler Baustein ist der <strong>bedarfsgerechte Ausbau </strong>der Stromnetze, insbesondere der Übertragungsleitungen zwischen Nord- und Süddeutschland. Neben neuen Trassen gewinnen jedoch auch <strong>intelligente Netztechnologien</strong> an Bedeutung: Engpassmanagement, regelbare Ortsnetztransformatoren, automatisierte Schalttechnik und digitale Netzführung können bestehende Infrastrukturen effizienter ausnutzen. Auch der <strong>grenzüberschreitende Stromhandel</strong> hilft, Erzeugungsspitzen über nationale Märkte hinweg auszugleichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexible Nachfrage &amp; mehr Speicher</h3>



<p>Um die Stromüberschüsse aus einer Hellbrise sinnvoll zu nutzen, sind verschiedene Ansätze in Diskussion und Umsetzung. Diese Technologien unterstützen dabei, das Netz zu entlasten und Erzeugungsspitzen in Verbrauch umzuwandeln:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriegroßspeicher für kurzfristige Netzdienste und Ausbau von weiteren Pumpspeicherkraftwerken</li>



<li>Power-to-X-Technologien wie Elektrolyseure zur Wasserstoffproduktion</li>



<li>Demand Side Management, also die zeitliche Verschiebung von Stromverbrauch durch intelligente Steuerung (z. B. bei industriellen Prozessen, Wärmepumpen oder Ladeinfrastruktur)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Chancen für Sektorenkopplung</h3>



<p>Ein entscheidender Hebel liegt in der Verknüpfung verschiedener Energiesektoren. Die intelligente <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sector coupling</a></strong> zwischen Strom, Wärme, Mobilität und Industrie ermöglicht eine bedarfsgerechte Nutzung der Energie, wo sie gerade gebraucht wird. Dabei ist diese Verbrauchsoptionen darüber hinaus äußerst flexibel und netzdienlich. Dazu zählen die Kombinationen aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Power-to-X-Technologien (Power-to-Heat, Power-to-Gas, Power-to-Liquid)</li>



<li>Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge</li>



<li>energieintensive industrielle Prozesse mit Elektroenergieeinsatz</li>



<li>Wärmespeicherung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Marktanreize &amp; Preissignale bei Hellbrisen</h3>



<p>Auch der <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> selbst muss besser auf Hellbrise-Phasen reagieren können. Die jüngst eingeführten <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">dynamischen Stromtarife</a></strong> in Deutschland setzen hierzu bereits erste Anreize. Zeitvariable Netzentgelte oder lokale Börsenpreise sind weitere Optionen, die in die gleiche Richtung zielen. Aktuell fehlen allerdings noch starke dynamische Preissignale, die auch <strong>flexible Verbraucher</strong> motivieren, Strom zu Zeiten hoher Verfügbarkeit gezielt zu nutzen. Eine weitere Möglichkeit, überschüssige Erzeugung in Echtzeit zu aktivieren oder abzuregeln, bieten kurzfristige und regionale Flexibilitätsmärkte. Die Auswirkungen werden zurzeit in Modellregionen erprobt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hellbrise – das Wetterphänomen mit Systemrelevanz</h2>



<p>Die Hellbrise ist ein neues, aber zunehmend relevantes Phänomen der Energiewende. Sie ist ein Stressmoment für das Stromsystem. Was zunächst wie ein Idealzustand erscheint, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Herausforderung: Netzüberlastung, negative Strompreise und komplexes Systemmanagement verdeutlichen, dass Überfluss genauso kritisch sein kann wie Mangel. Die Hellbrise wird häufiger auftreten und zeigt, wie wichtig der Ausbau von Speichern, flexiblen Verbrauchern und Netzinfrastruktur ist. Bei einer sinnvollen Integration und Kombination wird sie aber vom Risiko zum Eckpfeiler einer stabilen, klimafreundlichen Energieversorgung.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Schwarzstart durch Batteriespeicher</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/schwarzstart-durch-batteriespeicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 11 Jun 2025 12:32:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwarzstartfähige Batteriespeicher können nach einem Blackout ohne externe Hilfe ein Inselnetz aufbauen. Dank netzbildender Wechselrichter (Grid Forming) stellen sie die nötige Frequenz und Spannung bereit, um selbst große Kraftwerke oder Industriebetriebe emissionsfrei und in Millisekunden wieder hochzufahren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A <strong>Schwarzstart durch Batteriespeicher</strong> (BESS) bezeichnet die Fähigkeit eines Batteriespeichersystems, ein Stromnetz oder ein Teilnetz nach einem vollständigen Stromausfall – also <strong>ohne externe Stromversorgung</strong> – eigenständig wieder hochzufahren. Dies ist besonders relevant für den Wiederaufbau der Energieversorgung nach einem <strong>Blackout</strong>. Im Kontext von Batteriespeichern und PV-Anlagen bedeutet die Schwarzstartfähigkeit demnach, dass die Anlage nach einer kompletten Entladung oder Netztrennung eigenständig starten und die Stromversorgung wiederherstellen kann – auch wenn das öffentliche Stromnetz weiterhin ausfällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist generell ein &#8220;Schwarzstart&#8221;?</h2>



<p>Nach einem Stromausfall sind nicht alle Kraftwerke oder Stromerzeugungsanlagen in der Lage, selbständig wieder hochzufahren. Dies können nur sog. <strong>schwarzstartfähige Anlagen</strong>, die mit allen wiederherstellungsrelevanten Systemen kommunizieren. Allein schon die Übermittlung von Steuerbefehlen, Anforderungen und Notfallmaßnahmen muss gewährleistet sein, um die benötigte <strong>Wirk- und <a href="https://cubeconcepts.de/en/reactive-current-for-pv-systems/">Reactive current</a></strong> aus benachbarten Netzen zu beziehen oder den lokalen Wiederaufbau einzuleiten.</p>



<p>Der eigentliche Wiederaufbau beginnt in der Regel in einem Unternehmen oder bei Großkraftwerken mit dem <strong>Island operation</strong>: Dabei wird ein Teilnetz zunächst durch eine autonom agierende, schwarzstartfähige Stromquelle versorgt – zum Beispiel ein <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a>, ein Wasserkraftwerk oder ein Dieselkraftwerk. Diese Quelle liefert den notwendigen Startstrom für ein angeschlossenes Großkraftwerk, das im Normalbetrieb nicht ohne externe Stromversorgung anlaufen kann.</p>



<p>Insbesondere Kohle-, Atom- oder Blockheizkraftwerke benötigen Strom für zahlreiche Nebenaggregate (Pumpen, Turbinen, Brennstoffförderung), bevor sie selbst Strom produzieren können. Durch die schrittweise Zuschaltung weiterer Anlagen und Netze wird so die großflächige Stromversorgung im öffentlichen Netz nach und nach wiederhergestellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Batteriespeicher als Schwarzstart-Quelle</h2>



<p>Für einen funktionierenden Schwarzstart mit Batteriespeicher sind mehrere technische Komponenten und Voraussetzungen notwendig. Zentrale Rolle spielt dabei ein schwarzstartfähiger <strong>Inverter</strong>, der im Gegensatz zu klassischen, netzgeführten Wechselrichtern eigenständig eine stabile Netzfrequenz erzeugen kann. Er erkennt einen Netzausfall automatisch und schaltet in den Inselbetrieb um. Solche netzbildenden Wechselrichter (<a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-forming-mit-netzbildenden-wechselrichtern/" type="post" id="24483">Grid Forming</a>) ermöglichen auch die Teilnahme am neuen Markt der <a href="https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a>. </p>



<p>Wichtig ist auch ein <strong>intelligentes Steuerungs- und <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management system</a></strong>, das den Netzstatus kontinuierlich überwacht und die Umschaltung zwischen Netz- und Inselbetrieb sowie die schrittweise Zuschaltung weiterer Verbraucher oder Erzeuger koordiniert. Alle Steuerungseinheiten müssen durch einen schwarzstartfähigen <strong>Battery storage</strong> gespeist werden. Er muss auch nach vollständiger Entladung in der Lage sein, etwa am Morgen nach einer netzlosen Nacht, sich neu zu füllen, sobald erneuter PV-Ertrag zur Verfügung steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielfältige Einsatzgebiete für schwarzstartfähige Batteriespeicher</h2>



<p>Batteriespeicher für einen Schwarzstart kommen in verschiedenen Bereichen zum Einsatz, wo eine schnelle und autonome Wiederherstellung der Stromversorgung erforderlich ist. <strong>Industriebetriebe</strong> sichern so ihre Produktion im Falle eines Blackouts ab, während <strong>Network operator</strong> damit gezielt Versorgungsinseln aufbauen können. Auch <strong>kritische Infrastrukturen</strong> wie Krankenhäuser oder Rechenzentren profitieren von der hohen Zuverlässigkeit dieser Systeme. Auch in äußerst abgelegenen Regionen ermöglichen sie einen stabilen Inselbetrieb. Zudem werden Batteriegroßspeicher zunehmend im industriellen Maßstab eingesetzt, etwa zur Wiederinbetriebnahme von Kraftwerken oder ganzen Netzabschnitten – als schnelle, flexible und nachhaltige Alternative zu klassischen Schwarzstartkraftwerken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile beim Einsatz von Batteriespeichern für einen Schwarzstart</h2>



<p>Der Einsatz von Batteriespeichern für einen Schwarzstart bietet eine Vielzahl technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schnelle Reaktionszeit: Sie reagieren in Millisekunden bis wenigen Sekunden und sind dadurch sofort einsatzbereit.</li>



<li>Emissionfrei und kompakt: Im Gegensatz zu Dieselaggregaten arbeiten sie geräuscharm, ohne CO₂-Ausstoß und benötigen deutlich weniger Platz als konventionelle Kraftwerke.</li>



<li>Netzunabhängiger Wiederaufbau: Batteriespeicher können ein Inselnetz mit stabiler Frequenz aufbauen und sukzessive um weitere Erzeuger und Verbraucher erweitern.</li>



<li>Integration erneuerbarer Energien: Sie ermöglichen eine direkte Kopplung mit PV-Anlagen und nutzen gespeicherte grüne Energie für den Wiederanlauf.</li>



<li>Erhöhte Versorgungssicherheit: Besonders in Regionen mit instabiler Stromversorgung oder bei autarken Anwendungen bietet die Schwarzstartfähigkeit einen entscheidenden Vorteil.</li>



<li>Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit: Auch nach längeren Blackouts bleibt die Stromversorgung gesichert, sobald erneuerbare Energie verfügbar ist.</li>



<li>Kosteneinsparungen: Durch höheren Eigenverbrauch und geringere Netzabhängigkeit lassen sich langfristig Stromkosten senken.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen beim Schwarzstart durch Batteriespeicher</h2>



<p>Der Schwarzstart durch Batteriespeicher bringt trotz vieler Vorteile auch Herausforderungen mit sich. Entscheidend ist der Einsatz netzbildender Wechselrichter, die Spannung und Frequenz eigenständig erzeugen und stabil halten können. Gleichzeitig muss die Steuerungstechnik auch ohne Netzstrom zuverlässig funktionieren, was eine gesicherte Notstromversorgung erfordert. Die Integration von Speicher, Wechselrichter und Steuerung ist technisch komplex und verlangt eine sorgfältige Planung. </p>



<p>Hinzu kommen <strong>höhere Investitionskosten</strong>, da schwarzstartfähige Systeme aufwendiger und teurer sind als konventionelle Lösungen. Auch die <strong>begrenzte Speicherleistung</strong> kann zum Problem werden – insbesondere bei langen Stromausfällen, in denen ein kleiner Speicher die Versorgung nicht dauerhaft aufrechterhalten kann. Schließlich erfordert der koordinierte Netzwiederaufbau eine genaue Abstimmung mit anderen Erzeugern und Verbrauchern sowie die Einhaltung regulatorischer Vorgaben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Schwarzstartfähige Batteriespeicher leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit bei den zunehmend dezentralen und erneuerbaren Energien. Sie ermöglichen es, Netze nach einem Stromausfall schnell, emissionsfrei und unabhängig vom öffentlichen Netz wieder aufzubauen – vom autarken Microgrid bis hin zur Wiederinbetriebnahme großer Kraftwerke. </p>



<p>Durch ihre schnelle Reaktionszeit, die Integration mit erneuerbaren Energien und ihre kompakte Bauweise stellen sie eine zukunftsfähige Alternative zu konventionellen Schwarzstartlösungen dar. Gleichzeitig sind sie ein wichtiger Baustein für resiliente Infrastrukturen – insbesondere in Industrie, kritischen Einrichtungen und abgelegenen Regionen. Trotz technischer Komplexität und höherer Investitionskosten überwiegen langfristig die Vorteile: Batteriespeicher erhöhen die Netzstabilität, ermöglichen Kosteneinsparungen durch Eigenverbrauch und tragen aktiv zur Energiewende bei.</p>



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		<title>PV-Modernisierung: Boom in zehn Jahren erwartet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-modernisierung-boom-in-zehn-jahren-erwartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 05 Jun 2025 08:36:42 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um Ertragsverluste zu vermeiden, sollten Betreiber frühzeitig auf Repowering setzen: Der Austausch von Modulen und die Nachrüstung von Batteriespeichern oder Energiemanagementsystemen steigert die Effizienz massiv. Rechtzeitiges Handeln sichert zudem Fachkräftekapazitäten, bevor die Nachfragewelle Mitte der 30er Jahre ihren Peak erreicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-modernisierung-boom-in-zehn-jahren-erwartet/">PV-Modernisierung: Boom in zehn Jahren erwartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In etwa zehn Jahren rechnen Experten mit einem regelrechten Boom bei der <strong>PV-Modernisierung</strong> in Deutschland. Dann endet nämlich die theoretisch technische Lebensdauer, der vielen Solaranlagen, die vor ca. zehn Jahren installiert wurden, sofern sie bis dahin kein Repowering erfahren haben. Zwischen 2034 und 2037 erreichen in Deutschland PV- und Windkraftanlagen mit mehr als <strong>54 Gigawatt</strong> installierter Leistung das Ende ihrer technischen Lebensdauer. Das ist mehr als ein Drittel der aktuellen deutschen EE-Kapazität.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Durchschnittliche Lebensdauer ohne Repowering</h2>



<p>Insgesamt sind EE-Anlagen auf eine langfristige Stromerzeugung ausgelegt – doch ihre Lebensdauer ist nicht unbegrenzt. Wie lange eine PV- oder Windkraftanlage tatsächlich wirtschaftlich betrieben werden kann, hängt stark von der Technologie, der Qualität der Komponenten sowie von Wartung und Standortbedingungen ab.</p>



<p>With <strong>Solar systems</strong> rechnen Wissenschaftler im Durchschnitt mit einer <strong>Service life</strong> from about <strong>25 Jahren</strong> ohne PV-Modernisierung oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/">Repowering</a>. Hochwertige Module können sogar 35 bis 40 Jahre lang Strom erzeugen – allerdings mit sinkender Leistung. Nach 25 Jahren liefern viele Module noch etwa 80 % ihrer ursprünglichen Leistung. Bei anderen Systemkomponenten wie beispielsweise den Wechselrichtern rechnen Experten mit einer Lebenszeit von ca. zehn bis 15 Jahre.</p>



<p>With <strong>Wind turbines</strong> liegt die typische <strong>Service life</strong> bei etwa <strong>20 Jahren</strong>. Mit regelmäßiger Wartung ist auch ein längerer Betrieb möglich. Offshore-Anlagen werden meist für 25 Jahre genehmigt, können aber mit entsprechenden Konzepten bis zu 30 oder 35 Jahre betrieben werden. Trotzdem stehen alle Betreiber spätestens nach 20-25 Jahren vor der Entscheidung: weiterbetreiben, modernisieren oder durch neue Technik ersetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Modernisierung &amp; Repowering gewinnen künftig an Bedeutung</h2>



<p>Betreiber von PV-Anlagen sollten nicht erst am Ende der Betriebszeit über PV-Modernisierung oder Repowering nachdenken, sondern <strong>frühzeitig Strategien</strong> entwickeln. Durch den gezielten Austausch älterer oder leistungsschwacher Komponenten – wie Solarmodule, Wechselrichter oder Verkabelung – lässt sich der Ertrag steigern, die Lebensdauer verlängern und die Wirtschaftlichkeit erhöhen. Auch neue Konzepte, wie beispielsweise die Erweiterung der Anlagen durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> können den Eigenverbrauch erhöhen und langfristig stabile Erträge garantieren. Als besonders hilfreich gelten außerdem kleine kostengünstigere Maßnahmen, wie die Implementierung eines Monitoring- oder eines gesamtem <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management system</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Boom Mitte der 30er Jahre für PV-Modernisierung &amp; Windkraft-Repowering</h2>



<p>Das Repowering bei Windkraftanlagen findet in Deutschland heute bereits in einer jährlichen Größenordnung von 4-5 GW statt. Ab etwa 2030 kommen die ersten PV-Anlagen, die Anfang und Mitte der Zweitausender Jahre errichtet wurden, hinzu. Etwa Mitte der 30er Jahre erreicht ein großer Teil der heute installierten Solaranlagen das Ende ihrer technischen Lebensdauer, sofern bis dahin keine PV-Modernisierung durchgeführt wurde. Experten erwarten, dass zwischen 2030 und 2040 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von <strong>über 35 GW</strong> und Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von <strong>48 GW</strong> in diesem Zeitraum altersbedingt außer Betrieb gehen könnten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="599" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-1024x599.jpg" alt="" class="wp-image-23190" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-1024x599.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-300x175.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-768x449.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/06/PV-Modernisierung-2030-2040.jpg 1291w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Besonders betroffen durch den Boom Mitte der 30er Jahre sind ältere Photovoltaikanlagen, die zwischen 2009 und 2012 installiert wurden. Viele dieser Anlagen speisen über das EEG in das öffentliche Netz ein und nähern sich dann dem Ende ihrer Förder- und Nutzungszeit. Dies bedeutet aber auch, dass in etwa zehn Jahren die Nachfrage nach Komponenten, Fachkräften und Genehmigungsverfahren steigen wird. Je früher EE-Anlagenbetreiber auf PV-Modernisierungs- oder Windkraft-Repowering-Potenziale prüfen, desto besser lassen sich Engpässe vermeiden und Investitionen strategisch planen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Modernisierung strategisch planen: Was Betreiber jetzt tun sollten</h2>



<p>Die erwartete Erneuerungswelle ab Mitte der 2030er Jahre erfordert vorausschauendes Handeln. Betreiber von PV- und Windkraftanlagen sollten bereits heute prüfen, wie sie ihre Anlagen langfristig wirtschaftlich betreiben können – und ob eine PV-Modernisierung, Nachrüstung oder ein vollständiges Repowering sinnvoll ist.</p>



<p>Folgende Schritte bieten sich jetzt an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Bestandsaufnahme und Bewertung:</strong> Zustand, Leistung und technisches Alter der Anlage analysieren – insbesondere bei Inbetriebnahmen zwischen 2009 und 2012.</li>



<li><strong>Modernisierungspotenziale identifizieren:</strong> Sind Komponenten wie Wechselrichter, Verkabelung oder Module austauschreif? Gibt es Optimierungsmöglichkeiten durch Monitoring- oder Speichersysteme?</li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit neu kalkulieren:</strong> Lohnt sich ein Weiterbetrieb oder wäre eine technische Erneuerung wirtschaftlicher? Förderende, steigende Wartungskosten oder Stromvermarktung spielen hier eine zentrale Rolle.</li>



<li><strong>Planung frühzeitig anstoßen:</strong> Bis Mitte der 2030er Jahre wird die Nachfrage nach Technik, Fachkräften und Genehmigungen stark steigen. Wer rechtzeitig agiert, sichert sich Kapazitäten und kann Umbauten effizient umsetzen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kurzum: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Zukunft der eigenen EE-Anlage strategisch vorzubereiten – bevor Markt und Kapazitäten unter Druck geraten.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-modernisierung-boom-in-zehn-jahren-erwartet/">PV-Modernisierung: Boom in zehn Jahren erwartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kundenanlagen &#038; Mieterstrom nach EuGH- und BGH-Urteil unter Druck</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 28 May 2025 13:35:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=23162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch Urteile von EuGH (2024) und BGH (2025) ist das Kundenanlagenprivileg (§ 3 Nr. 24a EnWG) weitgehend hinfällig: Leitungen mit entgeltlicher Stromlieferung an Dritte gelten nun als regulierungspflichtige Verteilnetze. Betreiber von Mieterstrom- oder Arealmodellen unterliegen damit künftig strengen Auflagen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">Kundenanlagen &amp; Mieterstrom nach EuGH- und BGH-Urteil unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die rechtlichen Rahmenbedingungen für dezentrale Energieversorgungskonzepte, <strong>Kundenanlagen</strong> and <strong>Mieterstrom</strong> müssen von der deutschen Bundesregierung neu geregelt werden. Ausgangspunkt ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 28. November 2024 (Rs C-293/23), das durch einen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Mai 2025 (Az. EnVR 83/20) nun nationale Wirkung entfaltet. Das sog. <strong>Kundenanlagenprivileg</strong> gemäß § 3 Nr. 24a EnWG, was bislang eine tragende Säule für Mieterstromprojekte, Quartierslösungen und industrielle Eigenversorgungsnetze war, ist <strong>weitgehend weggefallen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EuGH-Urteil: keine Sonderregelungen für Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Modelle</h2>



<p>Der EuGH stellte klar, dass <strong>nationale Sonderregelungen</strong> wie das deutsche Kundenanlagenprivileg nicht mit der EU-Strombinnenmarktrichtlinie (RL 2019/944) vereinbar sind. Insbesondere sei es unzulässig, Energieinfrastrukturen durch nationale Kriterien aus dem unionsrechtlich definierten Begriff des Verteilnetzes auszunehmen. Damit widerspricht die bisherige deutsche Praxis dem europäischen Rechtsrahmen.</p>



<p>Nach Auffassung des EuGH gelten alle Leitungen, über die <strong>Strom an Letztverbraucher</strong> geliefert wird, <strong>grundsätzlich als Verteilnetze</strong> – unabhängig von deren Größe, technischer Struktur oder dem Umstand, dass sie nur ein einzelnes Gebäude oder ein abgegrenztes Areal versorgen. Nationale Sonderkategorien wie die sogenannte Kundenanlage dürfen demnach keine zusätzlichen Merkmale wie die Anzahl der Letztverbraucher, den Stromdurchfluss oder die räumliche Ausdehnung heranziehen, um bestimmte Anlagen von der Regulierung auszunehmen.</p>



<p>In der Praxis bedeutet das: <strong>Betreiber</strong> solcher Stromversorgungsanlagen sind <strong>als Verteilnetzbetreiber anzusehen</strong>. Sie unterliegen künftig denselben regulatorischen Anforderungen. Dazu zählen unter anderem die Verpflichtung zur eigentumsrechtlichen und operationellen Entflechtung, die Regulierung der Netzentgelte sowie umfassende Zugangs- und Transparenzpflichten. Ausnahmen von diesen Pflichten sind ausschließlich in den ausdrücklich im Unionsrecht vorgesehenen Fällen möglich – etwa für geschlossene Verteilernetze oder Bürgerenergiegesellschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BGH-Beschluss: Nationale Umsetzung der EuGH-Vorgaben</h2>



<p>Der BGH hat nun die Rechtsprechung des EuGH konsequent aufgegriffen, bestätigt und auf ein konkretes Mieterstromprojekt angewendet. Dabei stellte das Gericht klar, das Kundenanlagen und Mieterstrom nur noch im Einklang mit der EU-Strombinnenmarktrichtlinie (2019/944) ausgelegt werden dürfen. In der Praxis bedeutet das: Eine Kundenanlage liegt nur noch dann vor, wenn keine entgeltliche Stromlieferung an Dritte erfolgt.</p>



<p>Im verhandelten Fall plante ein Projektentwickler die Versorgung von 250 Wohnungen über ein eigenes privates Leitungsnetz. Da dabei Strom entgeltlich an mehrere Letztverbraucher geliefert werden sollte, qualifizierte der BGH das Netz als <strong>regulierungspflichtiges Verteilernetz</strong>. Die bisherige Sonderbehandlung solcher Strukturen über das Kundenanlagenprivileg wurde damit faktisch aufgehoben.</p>



<p>Die rechtliche Folge: Betreiber entsprechender Anlagen unterliegen nun <strong>vollständig</strong> <strong>dem Energiewirtschaftsrecht</strong>. Dies beinhaltet beispielsweise die Pflichten zur Zahlung von <strong>Netzentgelten</strong>, zur Übernahme der <strong>Bilanzkreisverantwortung</strong> oder zur Einrichtung eines ordnungsgemäßen <strong>Messstellenbetriebs</strong>. Betroffen sind insbesondere Mieterstrom-Modelle, etwa mit PV-Anlagen, Quartierslösungen mit Kraft-Wärme-Kopplung oder erneuerbaren Energien zur gewerbliche Arealversorgungen – etwa in Industrieparks – sowie gemeinschaftliche Versorgungsmodelle in größeren Gebäuden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Betreiber von Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Modellen</h2>



<p>Viele Kundenanlagen- und Mieterstrom-Projekte basieren bislang auf den Privilegien nach § 3 Nr. 24a EnWG. Dies verschaffte ihnen erhebliche wirtschaftliche Vorteile, da weder Netzentgelte, Umlagen oder sonstige regulatorische Pflichten anfielen. Mit der Neueinstufung solcher Anlagen als regulierungspflichtige Verteilernetze entfallen diese Privilegien jedoch, was die Wirtschaftlichkeit zahlreicher Projekte grundlegend infrage stellt.</p>



<p>Besonders problematisch ist die neu entstandene <strong>Rechtsunsicherheit für Bestandsanlagen</strong>. Da die Einordnung als Kundenanlage bislang in der Regel ohne behördliche Prüfung erfolgte, drohen nun nachträgliche Regulierungsmaßnahmen – etwa Rückforderungen, Umstrukturierungen oder die Pflicht zur Neuanmeldung als geschlossenes Verteilernetz. Dies betrifft nicht nur neue, sondern auch langjährig betriebene Versorgungsstrukturen in Wohnquartieren oder Industriearealen.</p>



<p>Auch bestehende Fördermechanismen wie der <strong>Mieterstromzuschlag</strong> nach § 21 Abs. 3 EEG geraten unter Druck. Diese Förderung setzt voraus, dass der Strom nicht durch ein Netz der allgemeinen Versorgung geleitet wird. Wird jedoch eine bisher privilegierte Kundenanlage als reguläres Verteilernetz eingeordnet, ist diese Bedingung nicht mehr erfüllt – und der <strong>Förderanspruch entfällt</strong>. Zahlreiche Projekte wären damit wirtschaftlich nicht mehr tragfähig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Handlungsdruck für Kundenanlagen &amp; Mieterstrom steigt</h2>



<p>Betreiber und Entwickler von Kundenanlagen &amp; Mieterstrom-Projekten sind nach den Urteilen erheblich verunsichert und fordern Neuregelungen durch die deutsche Gesetzgebung. Zurzeit droht eine <strong>Entwertung bestehender Projekte</strong> and <strong>Investments</strong> in neue Projekte <strong>stocken</strong>. Unternehmen stehen nun vor der Herausforderung, ihre Energieversorgungsstrukturen regulatorisch neu zu bewerten, anzupassen oder gegebenenfalls als geschlossene Verteilernetze umzustrukturieren. Auf sie kommen ohne Neuregelung neue Pflichten zu – etwa die buchhalterische Entflechtung, die Erhebung und Abführung von Netzentgelten und Umlagen (wie der KWKG-, Offshore- oder § 19-StromNEV-Umlage), die Gewährung von Netzzugang für Dritte sowie umfassende Melde- und Nachweispflichten gegenüber den Regulierungsbehörden. Zudem gibt es nach wie vor Probleme bei der Generierung der <a href="https://cubeconcepts.de/en/proof-of-origin-bureaucracy-slows-down-green-tenant-flow/">Herkunftsnachweise: Die Bürokratie bremst grünen Mieterstrom</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektiven für Betreiber &amp; Impulse für die Gesetzgebung</h2>



<p>Betreiber und Projektträger von dezentralen Stromversorgungsmodellen sollten jetzt ihre bestehenden Anlagen einer kritischen Bestandsaufnahme zu unterziehen. Dabei ist zu prüfen, ob die technischen und betrieblichen Ausgestaltungen der Anlagen den Kriterien des EuGH für ein regulierungspflichtiges Verteilernetz entsprechen. Wo dies der Fall ist, müssen bestehende Konzepte entweder angepasst oder durch <strong>rechtssichere Alternativmodelle</strong> ersetzt werden. Ein möglicher Ansatz hierzu liegt in hybriden Versorgungskonzepten, bei denen Strom nicht exklusiv über ein internes Netz geliefert wird, sondern ergänzend zu einem bestehenden Grundversorgungstarif bereitgestellt wird.</p>



<p>Gleichzeitig ist die deutsche Bundesregierung gefordert, die Netzsystematik an die europäischen Vorgaben anzupassen und gleichzeitig praktikable Lösungen für kleinere, verbrauchernahe Strukturen zu schaffen. Auf EU-Ebene bietet beispielsweise die Strombinnenmarktrichtlinie Spielräume, etwa durch die Anerkennung geschlossener Verteilernetze und Bürgerenergiegemeinschaften, die unter bestimmten Bedingungen von regulatorischen Anforderungen ausgenommen werden können. Auf nationaler Ebene könnten sog. Arealnetze Lösungen bieten. Damit ließe sich eine rechtssichere und wirtschaftlich tragfähige Basis für viele dezentrale Versorgungsmodelle schaffen.</p>



<p>Auch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) müsste angepasst werden: Um den Mieterstromzuschlag weiterhin zu ermöglichen, sollten Modelle mit interner Stromverteilung förderfähig bleiben – vorausgesetzt, Transparenz, Verbraucherschutz und Nichtdiskriminierung sind gewährleistet. Nur durch ein solches Zusammenspiel technischer, regulatorischer und politischer Maßnahmen lassen sich dezentrale Energiekonzepte auch künftig erfolgreich umsetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Neuausrichtung bei Kundenanlagen &amp; Mieterstrom dringend erforderlich</h2>



<p>Das EuGH-Urteil und der nachfolgende BGH-Beschluss schaffen Klarheit – und zugleich große Unsicherheit. Die bisherige Regelung in Deutschland zu Kundenanlagen und Mieterstrom ist demnach unionsrechtswidrig. Jetzt ist der Gesetzgeber gefragt, zeitnah praktikable und unionsrechtskonforme Rahmenbedingungen zu schaffen, um die Energiewende im gewerblichen und urbanen Bereich nicht auszubremsen. Ohne rechtssichere Übergangsregelungen und eine zügige Anpassung des Energierechts drohen Investitionsstau, Projektabbrüche und ein Rückschritt bei der dezentralen Energiewende.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kundenanlagen-mieterstrom-nach-eugh-und-bgh-urteil-unter-druck/">Kundenanlagen &amp; Mieterstrom nach EuGH- und BGH-Urteil unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NRW: PV subsidy programs restarted</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/nrw-pv-funding-programs-restarted/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 14 May 2025 08:02:48 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22639</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die bis Juni 2027 laufenden Programme unterstützen innovative Solarkonzepte und externe Beratungsleistungen mit attraktiven Zuschüssen. Wichtig für Unternehmen: Anträge müssen zwingend vor Projektstart oder Beauftragung über das Landesportal gestellt werden, um die Förderfähigkeit für Investitionen oder Umweltgutachten zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nrw-pv-funding-programs-restarted/">NRW: PV-Förderprogramme wieder gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Since May 13, 2025 supports <strong>North Rhine-Westphalia</strong> Company through again <strong>PV subsidy programs</strong>. Both specific investments in systems without EEG remuneration as well as preparatory studies and consulting services for larger solar park projects can be subsidized. This provides companies with specific opportunities to drive forward investments in renewable energies, reduce operating costs in the long term and position themselves independently of volatile electricity prices.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. PV support program for systems outside the EEG</h2>



<p>A central funding program is aimed at companies that want to set up photovoltaic systems outside of the traditional EEG remuneration. Specifically <strong>Floating photovoltaic systems</strong> - i.e. installations on bodies of water such as quarry ponds - and <strong>Agri-photovoltaic systems</strong> in which photovoltaics is combined with agricultural use. The prerequisite is an installed capacity of <strong>at least 100 kWp</strong>. The systems may not receive any subsidies under the Renewable Energy Sources Act (EEG) during their entire operating life.</p>



<p>Funding is provided for expenditure on key system components, including photovoltaic modules, inverters, substructures, installation services, cabling and the grid connection. The funding is provided as partial financing. Companies can <strong>up to 25 %</strong> of the eligible investment costs as a grant, up to a maximum of <strong>1,000,000 euros</strong> per project. Projects are selected on a case-by-case basis by the approval authority. The basis is a meaningful project description.</p>



<p>Applications are submitted online via the NRW funding portal. It is important to note that the funding decision must be received before the start of the measure - a premature start to the project will result in exclusion from the funding. The project may only be commissioned and implementation started after a positive decision has been made. The funding measure can be applied for until June 30, 2027.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. PV support program for consulting services for expansion</h2>



<p>In addition to direct investment funding, the state of NRW also supports <strong>Preparatory planning services</strong>. Companies can receive grants for feasibility studies, potential analyses, economic feasibility studies or environmental assessments that are carried out in connection with the construction or expansion of <strong>Ground-mounted photovoltaic systems</strong> resp. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> are available. Grid connection inspections, preliminary structural investigations or services to support construction management procedures are also eligible for funding.</p>



<p>These services must be provided by external, qualified and independent consultants. Consultants are considered qualified if they have worked in the field of industrial or energy industry systems in the last two years and can provide appropriate references. Only one grant is possible per grid connection and location.</p>



<p>For companies, the subsidy amounts to <strong>up to 70 %</strong> of the eligible consultancy costs, up to a maximum of <strong>35,000 euros</strong>. This funding is also granted on a pro rata basis and must be applied for before the services are commissioned. Once the measure has been completed, the proof of use can be submitted, whereupon payment will be made. The funding measure also runs until June 30, 2027.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Submit applications for PV subsidy programs in good time</h2>



<p>For companies in NRW, it is worth taking a closer look at the current <a href="https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PV subsidy programs</a>. Anyone who wants to implement innovative system types without EEG remuneration or carefully prepare larger PV projects receives effective financial support via the state funding. In both cases, the following applies: the funding application must be submitted and approved in good time before implementation can begin.</p>



<p>The programs therefore not only offer an opportunity to reduce costs, but also a structured entry into a sustainable and independent energy supply.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nrw-pv-funding-programs-restarted/">NRW: PV-Förderprogramme wieder gestartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reform der Stromnetzentgelte: Bundesnetzagentur eröffnet AgNes-Debatte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 13 May 2025 12:29:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22626</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesnetzagentur hat mit dem Projekt „AgNeS“ die größte Reform der Netzentgelte eingeleitet, um das System bis 2028 EU-konform und fit für 700 Mrd. € Netzausbaukosten zu machen. Im Fokus stehen die Abkehr von reinen Verbrauchspreisen hin zu Kapazitätsentgelten sowie eine faire Beteiligung von Prosumern und Erzeugungsanlagen an den Infrastrukturkosten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">Reform der Stromnetzentgelte: Bundesnetzagentur eröffnet AgNes-Debatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>On May 12, 2025, the Federal Network Agency launched a central procedure for the <strong>Reform of electricity grid charges</strong> gestartet und eröffnet die Debatte durch ein 57seitiges Diskussionspapier. Damit wird der Rahmen der „Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom“ (AgNes) festgelegt, um eine zukunftsfähige, faire und marktkonforme Systematik für Netzentgelte entwickeln zu können. Hintergrund ist ein notwendiger Systemwechsel infolge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs sowie der tiefgreifenden Veränderungen im Energiesystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why is the reform of electricity grid charges necessary?</h2>



<p>The current Electricity Grid Charges Ordinance <strong>(StromNEV)</strong>which currently regulates the formation of grid fees, <strong>expires on 31.12.2028</strong>. In 2021, the European Court of Justice ruled that the regulation based on ordinances issued by the German government violates European law - in particular the Electricity Directive. The ECJ also ruled that the regulatory authorities of the member states should be granted more autonomy. The German government already complied with this in 2024 in an amendment to the Energy Industry Act (EnWG). The Federal Network Agency must therefore <strong>independent </strong>and<strong>independent</strong> decide on the structure of the grid fees.</p>



<p>At the same time, the energy system has changed fundamentally over the past two decades. The <strong>Integration of renewable energies</strong>with its increasing decentralized energy generation, digitalization and flexibilization, places new demands on the charging system. The current model is increasingly reaching its limits and experts now estimate the costs for the urgently needed grid expansion at almost 700 billion euros. The aim of the reform is to create incentives that serve the market, ensure cost-appropriate allocation and guide investments efficiently - especially in a system with a growing number of prosumers, storage facilities, controllable consumption equipment and <strong>volatile feed-in</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is being discussed in the reform of electricity grid fees?</h2>



<p>In the discussion paper that has now been presented, the Federal Network Agency presents numerous options for how the charging system could be structured in the future. The initial focus is on a fundamental restructuring of the grid fees for distribution and transmission grid operators. In principle, the previous special regulations such as individual grid fees in accordance with Section 19 (2) StromNEV, fees in accordance with Section 14a EnWG or avoided grid fees in accordance with Section 18 StromNEV are also up for debate. In the discussion that is now starting, the authority still reserves the right to grant special discounts at a later date, but it had already announced that at least the <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a>-Privileg im Rahmen des Reformvorhabens auslaufen zu lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Further points for discussion are:</h3>



<p><strong>Participation of feeders in grid costs</strong>Currently, only end consumers pay grid fees in Germany. The Federal Network Agency is discussing whether operators of generation plants should also be required to finance grid expansion in future, as is the case in other European countries. Possible options would be feed-in-dependent charges or a flat-rate basic grid charge for feeders.</p>



<p><strong>Introduction of new remuneration components</strong>Currently, all charges above low voltage are purely consumption-based, although consumption is not necessarily the cost driver. Proposals include flat-rate basic prices, capacity prices or direct pricing of the ordered grid connection capacity.</p>



<p><strong>Greater consideration of prosumers</strong>In the low-voltage sector, the basic price share for prosumers could be increased in order to reflect their grid usage more fairly and ensure an appropriate share of the grid costs.</p>



<p><strong>Dynamic grid charges</strong>The introduction of time- and location-variable charges based on the actual grid load is seen as a long-term option. However, this would require an almost complete digitalization of the grid and grid users. Initial approaches exist in the definition of controllable consumption devices.</p>



<p><strong>Specific regulations for storage tanks</strong>: The Federal Network Agency emphasizes that electricity storage and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> play an important role in system stability. The grid-friendly integration of storage facilities should therefore be specifically addressed. A differentiated fee regulation for storage facilities is also part of the discussion paper.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why this reform is so important</h2>



<p>According to Klaus Müller, President of the Federal Network Agency, the reform is about much more than technical details:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>"Firstly, the number of users who pay the full amount of fees is becoming smaller and smaller - while costs are rising at the same time. Secondly, there is a lack of sufficiently effective signals as to how and where systems can be operated cost-effectively. Thirdly, there are currently no incentives in the system that reward flexible behavior - rather the opposite."</p>
</blockquote>



<p>The aim is an efficient, future-proof grid fee system that does not hinder the energy transition but actively supports it. The development of this system should be open-ended, transparent and involve the broad participation of all stakeholders.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are the next steps in the reform of electricity grid fees?</h2>



<p>The reform process will start with an initial industry workshop on June 2 and 3, 2025. Market participants can submit their comments on the discussion paper by June 30, 2025. Further specialist events and exchange formats are to follow. The Federal Network Agency plans to issue one or more binding regulations on this basis in the coming years, which will gradually replace the previous provisions of the StromNEV.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">Reform der Stromnetzentgelte: Bundesnetzagentur eröffnet AgNes-Debatte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Intersolar Europe 2025: Contracting, storage solutions &amp; PV innovations</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 12 May 2025 15:10:46 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22606</guid>

					<description><![CDATA[<p>CUBE CONCEPTS präsentierte auf der Intersolar 2025 investitionsfreies PV-Contracting und Batteriegroßspeicher zur Lastspitzenglättung. Im Fokus standen die wirtschaftliche Systemintegration sowie intelligente Energiemanagementsysteme für Industrie und Gewerbe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2025/">Intersolar Europe 2025: Contracting, Speicherlösungen &amp; PV-Innovationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>From June 11 to 13, 2025, CUBE CONCEPTS was at the <strong>Intersolar Europe</strong> in Munich - the leading international trade fair for the solar industry. With six employees, we were present at the stands of our partners <strong>IBC SOLAR AG </strong>and <strong>Greenflash</strong> and held numerous technical discussions with manufacturers, project developers, companies and investors.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2-1024x683.jpg" alt="intersolar-Europe-2025 (2)" class="wp-image-22619" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/intersolar-Europe-2025-2.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">CUBE Contracting as a solution</h2>



<p>At Intersolar Europe 2025, particular interest was aroused by our <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">PV contracting</a></strong>which is based on a <strong>subordinate easement</strong> based. This structure enables companies to implement PV projects without high initial investments and without interfering with ownership structures. As many people we spoke to confirmed, this is a decisive advantage in practical project development.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-22630" style="width:263px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-768x1023.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-225x300.jpg 225w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-1153x1536.jpg 1153w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025-9x12.jpg 9w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/05/CC-Intersolar-2025.jpg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Large-scale battery storage as a top topic at Intersolar 2025</h2>



<p>Our PV solutions with <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> </strong>met with lively interest. More and more companies are recognizing the potential of smoothing load peaks, optimizing their own consumption and reacting to price signals from dynamic electricity tariffs. We were able to impress with our profitability calculation and system integration in particular.</p>



<p>Other focal points were:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Energy management systems</strong>that intelligently network consumers, generation and storage</li>



<li><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar carports</a></strong> as an economical and efficient dual use of parking spaces</li>



<li><strong>Façade-integrated photovoltaics (BIPV)</strong> - especially in the context of architecturally sophisticated new buildings and ESG-compliant refurbishments</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Our conclusion:</strong> Intersolar 2025 has once again highlighted the high demand for practical, scalable and economically viable energy solutions in the commercial and industrial sector. We would like to thank all visitors and partners for the great interest and exciting discussions. We look forward to new projects and collaborations with lots of new impetus!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2025/">Intersolar Europe 2025: Contracting, Speicherlösungen &amp; PV-Innovationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PwC Annual Conference 2025 for energy-intensive companies: Flexibility becomes a survival strategy</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pwc-annual-conference-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 12 May 2025 14:26:48 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22611</guid>

					<description><![CDATA[<p>On May 8, 2025, CUBE CONCEPTS took part in the PwC annual conference for energy-intensive companies in Düsseldorf. The event was held under the motto "From challenge to opportunity: energy policy between transformation and regulation" and brought together leading representatives from industry, politics, administration and consulting. The conference brought together high-caliber representatives from industry, science, administration [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pwc-annual-conference-2025/">PwC-Jahreskonferenz 2025 für energieintensive Unternehmen: Flexibilität wird zur Überlebensstrategie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>On May 8, 2025, CUBE CONCEPTS took part in the <strong>PwC annual conference for energy-intensive companies</strong> in Düsseldorf. The event was held under the motto "From challenge to opportunity: energy policy between transformation and regulation" and brought together leading representatives from industry, politics, administration and consulting.</p>



<p>The conference brought together high-caliber representatives from industry, science, administration and consulting to jointly find answers to the most pressing questions facing energy-intensive companies:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>How are the political and regulatory framework conditions developing?</li>



<li>Which technologies and business models will ensure competitiveness in the future?</li>



<li>How can the conversion of the energy supply succeed economically?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Abolition of § 19 StromNEV</h2>



<p>A central topic - both in the official agenda and in the expert discussions - was the possible <strong>Abolition of § 19 StromNEV</strong>in particular the so-called <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a>-Privileges</strong>. This privileged treatment of consistent electricity consumption by large consumers is coming under increasing political and regulatory pressure. As a result, energy-intensive companies must become more flexible in order to remain competitive - both in terms of electricity procurement and consumption behavior.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Storage &amp; EMS for energy-intensive companies</h2>



<p>From CUBE CONCEPTS' point of view, this necessary flexibility can only be achieved practically and economically by using <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a></strong> realize. They make it possible to shift consumption over time, avoid peak loads and react specifically to volatile electricity exchange prices or grid signals. At the same time <strong>Energy management systems</strong>how the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> and <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">dynamic electricity tariffs</a></strong> into focus. They are no longer an additional option, but are becoming an integral part of the location strategy of energy-intensive companies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion of the PwC Annual Conference 2025: A political balancing act</h2>



<p>The PwC Annual Conference 2025 for energy-intensive companies also made it clear how tense the relationship between the Federal Network Agency and the new German government is. While the regulatory authority is pushing for a stronger focus on the flexibility requirements of the energy system, politicians are focusing on protecting the status quo for particularly electricity-intensive sectors. The result is a regulatory standstill - with growing pressure for action in the industry at the same time.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pwc-annual-conference-2025/">PwC-Jahreskonferenz 2025 für energieintensive Unternehmen: Flexibilität wird zur Überlebensstrategie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innovation tender for PV systems incl. storage</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 08 May 2025 07:07:29 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22596</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zweimal jährlich bezuschusst die Bundesnetzagentur innovative Anlagenkombinationen, die Lastspitzen abfedern und Sekundärregelleistung bereitstellen können. Für Investoren bietet dies hohe Planungssicherheit und attraktive Innovationsboni bei der Integration flexibler Speicherlösungen in großflächige PV-Projekte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/">Innovationsausschreibung für PV-Anlagen inkl. Speicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The&nbsp;<strong>Innovation tender (InnAusV)</strong>&nbsp;represents a further <strong>Funding instrument</strong> for the energy transition in Germany. The legislator introduced them in order to go beyond the traditional EEG support system and to promote innovative approaches in the field of <strong>renewable energies</strong> to provide targeted support. Organized by the Federal Network Agency, the process takes place twice a year - on 1 May and 1 September - and is primarily aimed at so-called "newcomers". <strong>System combinations</strong>which are still in the planning phase.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Promotion of large PV systems incl. storage</h2>



<p>The innovation tenders therefore provide special support for all technical solutions that consist of mergers of renewable energy systems with storage facilities. This also applies to <strong>PV systems</strong> in connection with <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a></strong> as <strong>Grid-compatible energy solutions</strong>. These combinations not only contribute to the generation of renewable electricity, but also make an important contribution to <strong>Grid stability</strong> and to balance load peaks. In contrast to the regular EEG tenders, the focus here is less on the lowest price and more on the added value for stabilizing the public electricity grids of the projects. For operators of large PV systems with storage, the innovation tender thus opens up <strong>Attractive funding opportunities</strong> and at the same time the opportunity to actively contribute to making the electricity system more flexible.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Legal basis of an innovation tender</h2>



<p>The legal basis for the innovation tenders is essentially derived from the <strong>Renewable Energies Act</strong> and the Innovation Tendering Ordinance (InnAusV). The following are particularly relevant <strong>§</strong><strong>39n EEG</strong>which sets out the main features of the tender and the possibility of promoting innovative system combinations.</p>



<p>In addition to this, the InnAusV specifies the <strong>Details of the tender procedure</strong>. Among other things, it regulates the requirements for eligible installations, the structure of the innovation bonuses, the deadlines and formal requirements for the submission of bids and the criteria for the award of prizes.</p>



<p>Compared to regular EEG tenders, the innovation tender allows certain deviations in order to specifically promote technological developments and system-beneficial solutions. The InnAusV thus forms a specialized set of rules for implementing the objectives defined in Section 39n EEG and serves as a legal framework for the practical implementation of the procedures by the Federal Network Agency.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Project requirements for innovation tenders</h2>



<p>Anlagenkombinationen&nbsp;müssen bei Innovationsausschreibungen der Bundesnetzagentur folgende zentrale Anforderungen erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Composition:</strong>&nbsp;It must be a combination of several systems using different renewable energies or a combination of renewable energy and storage. At least one system must use onshore wind energy or solar radiation energy (photovoltaics).</li>



<li><strong>Common grid connection point:</strong>&nbsp;All subsystems must feed into the grid via a common grid connection point.</li>



<li><strong>Minimum performance:</strong>&nbsp;The entire system combination must have an output of at least 1,001 kilowatts. There is no minimum size for individual sub-systems.</li>



<li><strong>Storage requirements:</strong>&nbsp;Storage systems may only store electricity from the other subsystems. The storage capacity must be designed in such a way that the storage system can store electricity that can be fully fed out within two hours. The total capacity of the storage system must correspond to at least 25 % of the total capacity of the system combination</li>



<li><strong>New plants:</strong>&nbsp;All subsystems must not have been put into operation by the bid date.</li>



<li><strong>Registration:</strong>&nbsp;All subsystems must be registered as projects in the market master data register before the bidding date.</li>



<li><strong>Network serviceability:</strong>&nbsp;The system combination must generally be suitable for providing positive secondary control power or supporting other grid services (e.g. absorbing peak loads).</li>



<li><strong>No double funding:</strong>&nbsp;The systems must not already be subsidized by other EEG subsidy programs.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Minimum technical requirements for PV systems &amp; storage systems</h2>



<p>In order to meet the minimum requirements for participation in an innovation tender, the overall system must have a capacity of at least 1,001 kW. In practice, for example, a PV system of around 750 kW and a 251 kW storage system with a capacity of at least 500 kW are sufficient. In this case, the storage capacity is 25 % of the total capacity and the storage system can fully feed out the electricity within two hours.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Process of an innovation tender</h2>



<p>The tender conditions, the volume and the maximum value are published five to eight weeks before the deadline for the innovation tender. In 2024, for example, the maximum value permitted was <strong>9.18 ct/kWh</strong> and the average surcharge value for <strong>8.33 ct/kWh</strong>. For the first tender in 2025, the Federal Network Agency set the maximum value at <strong>9.00 ct/kWh</strong>.</p>



<p>Eligible bidders must submit their bids by the deadline and exclusively in written form by post. Electronic submissions are not permitted. After the bid deadline, the Federal Network Agency will check all submissions for correctness of form and content. As a rule, the most economical and grid-compatible projects are awarded contracts, with the most favorable bids being awarded in the event of oversubscription.</p>



<p>Once the project has been awarded, it must be implemented within a specified period - usually 30 months. There is an obligation to report on progress and sanctions may be imposed in the event of non-compliance. The funding is paid out via a <strong>sliding market premium</strong>which is only paid if the market value of the electricity is below the awarded bid value. In the event of negative exchange electricity prices, the subsidy payment is canceled for the period in question.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of participating in an innovation tender</h2>



<p>Participation in an innovation tender offers companies, project developers and investors several strategic advantages. In contrast to traditional EEG tenders, the focus here is not solely on the lowest price, but on the combination of economic efficiency and system relevance. Projects that combine photovoltaics with storage, for example, benefit from a <strong>more targeted promotion</strong> and one <strong>higher acceptance</strong> in the tendering process.</p>



<p>The sliding market premium is a special incentive: it offers a certain <strong>Planning security</strong>, da sie Schwankungen am <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> teilweise abfedert. Zudem positionieren sich Betreiber solcher Anlagen zukunftsorientiert – als Anbieter flexibler, netzdienlicher Lösungen, die in einem zunehmend volatileren Stromsystem an Bedeutung gewinnen. Darüber hinaus kann die erfolgreiche Teilnahme auch ein positives Signal an Investoren, Banken und Geschäftspartner senden, da sie technologische Kompetenz und regulatorische Konformität unter Beweis stellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Developments &amp; political classification</h2>



<p>Die Innovationsausschreibung ist ein zentrales Instrument der deutschen Bundesregierung, um neben dem reinen Ausbau erneuerbarer Energien auch deren Systemintegration voranzutreiben. Mit der gezielten Förderung von Anlagenkombinationen wie Photovoltaik plus Speicher unterstützt der Gesetzgeber technische Lösungen, die zur Netzstabilität, <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> und Versorgungssicherheit beitragen. In politischen und fachlichen Kreisen gilt die Innovationsausschreibung deshalb als wichtiger Baustein der Energiewende – insbesondere mit Blick auf die ambitionierten Ausbauziele bis 2030 und die zunehmende Volatilität im Stromsystem.</p>



<p>In future, the volume of tenders is expected to increase and the requirements will become more differentiated. Hybrid systems with additional flexibility components such as power-to-heat or intelligent control could also become more of a focus. The political objective is clear: not only more renewable energy, but also more system efficiency. For project developers, this means attractive long-term prospects, but also the need to keep pace in terms of technology and regulation.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EEG options for large-scale storage</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eeg-options-for-large-storage-units/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 07 May 2025 10:25:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22588</guid>

					<description><![CDATA[<p>Betreiber wählen nun zwischen der Pauschaloption für Kleinanlagen, der reinen Ausschließlichkeit oder der flexiblen Abgrenzung für Gewerbe. Letztere erlaubt es, Speicher marktdienlich mit Graustrom zu füllen und dennoch für den Solarstromanteil eine Vergütung zu erhalten – ein Meilenstein für die Rentabilität von Großspeichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eeg-options-for-large-storage-units/">EEG-Optionen für Großspeicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solar package I has new <strong>EEG options for large-scale storage</strong> created by replacing the previous <strong>Storage-related exclusivity principle</strong> was relaxed. This principle had been in place since the early days of the EEG and stipulated that an electricity storage system could only be charged with renewable electricity (e.g. from a PV system) if the stored electricity was to be used later. <strong>with EEG subsidy</strong> was to be fed into the grid. As soon as even a single kilowatt hour of "gray" grid electricity was fed into the storage system - for example by charging from the public grid - the entire contents of the storage system were no longer considered "green". As a result, the stored renewable electricity was no longer eligible for subsidies and there were no guarantees of origin for green electricity.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Restrictions due to the principle of exclusivity</h2>



<p>In practice, this narrow interpretation of the exclusivity principle had far-reaching consequences for the economic use of battery storage systems. In particular, this applied to <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> in combination with commercial photovoltaic systems. Operators were faced with the fundamental decision of either using their large storage systems for <strong>Optimization of the PV feed-in</strong> or for <strong>Other revenue models</strong> to be used. Simultaneous multiple use ("multi-use") was excluded.</p>



<p>In concrete terms, this meant that large storage units charged by the company's own PV electricity were used exclusively for internal storage. <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>. Stored surplus solar power could, for example, be fed back into the grid in the evening at higher exchange prices, including EEG subsidies. However, this only works if the PV system continuously produces large amounts of electricity. As soon as the green electricity is not sufficient for this in some winter months, the large-scale storage system has to be filled with gray electricity. However, it was precisely this grid feed-in that led to the <strong>Loss of the entire EEG subsidy entitlement</strong> - even if green electricity was previously stored.</p>



<h2 class="wp-block-heading">New EEG options for large storage tanks after solar package I</h2>



<p>The Solar Package I and the EEG 2025 have introduced new regulations for the use of electricity storage systems in conjunction with renewable energies. The aim was to <strong>Flexibility in the electricity system</strong> and integrate storage systems more strongly into the energy transition - without jeopardizing the funding logic of the EEG. For operators of PV systems with large-scale battery storage systems, there are now three clearly defined operating options for the intermediate storage of electricity, particularly for feeding into the public grid.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. the new demarcation option: flexibility with metrological separation</h3>



<p>For <strong>Large plants</strong> with large storage tanks and <strong>Energy management systems</strong> there is now the new <strong>Accrual option</strong> with direct marketing obligation. It allows the storage system to be charged with both renewable electricity and grid electricity - provided, however, that the respective amounts of electricity are clearly separated by measurement. On this basis, the proportion of the stored and fed-in energy that is actually eligible for subsidies is then calculated.</p>



<p>Example: If 70 % of a storage system is charged with solar power and 30 % with grid power over the course of the year, only the corresponding proportion of the grid feed-in (70 %) receives EEG funding.</p>



<p>This option offers <strong>Great flexibility for industrial and commercial companies</strong>which both the <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/">Increase photovoltaic self-consumption</a> as well as grid or market-serving storage applications - for example as part of multi-use concepts. To this end, the Federal Network Agency defines the details for verification and balancing.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. the exclusivity option: clear separation - full remuneration</h3>



<p>The new storage-related exclusivity is now also an option. It essentially corresponds to the previous EEG regulation: the electricity storage system is charged exclusively with renewable electricity - and never with grid electricity. If this condition is met over the entire calendar year, the stored electricity is considered to be completely green. Feeding it into the grid is then rewarded with the full EEG remuneration.</p>



<p>This option is particularly suitable for operators who are looking for a technically clean and legally compliant solution, such as <strong>for home storage systems</strong> or <strong>smaller commercial installations</strong>that rely entirely on self-supply with renewable electricity. The advantage: no complex metering or billing system is required - as long as there is no grid supply, the subsidy entitlement remains fully intact.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. the flat-rate option: simple &amp; practical for small systems</h3>



<p>For still <strong>Smaller PV systems with storage</strong> - specifically up to 30 kWp capacity - the <strong>Package option</strong> was created. This enables operators to take advantage of a simplified subsidy without having to implement a detailed metering concept. The prerequisite is that the storage system and PV system belong to the same operator (plug-in solar devices are excluded). The subsidy is granted on a flat-rate basis: it is assumed that 500 KW of eligible electricity per kilowatt of installed PV power flows from the storage system into the grid each year.</p>



<p>This regulation is clearly aimed at <strong>Private households</strong> or <strong>small commercial enterprises</strong>who want to benefit from the EEG subsidy as easily as possible without having to invest in expensive measurement technology. To this end, the electricity is billed via a direct marketer who can also directly include bidirectional charging.</p>



<p>Overview of EEG options for large-scale storage systems:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Option</strong></td><td><strong>Origin of electricity</strong></td><td><strong>Scope of funding</strong></td><td><strong>Target group</strong></td></tr><tr><td>Accrual option</td><td>EE + gray electricity</td><td>Proportionate EEG subsidy</td><td>Large-scale storage/industry</td></tr><tr><td>Exclusivity option</td><td>Only renewable electricity</td><td>100 % of the infeed</td><td>Pure RE storage</td></tr><tr><td>Package option</td><td>EE + gray electricity</td><td>Fixed for 500 kWh</td><td>Home/small business</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">More flexibility thanks to the new EEG options for large storage systems</h2>



<p>The three newly introduced EEG options for feeding electricity from storage systems into the grid will remove a central stumbling block in the previous storage regulation. Large-scale battery storage systems in particular can now be used more economically and flexibly. The three new EEG options of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">Solar package I</a> now enable differentiated storage management. These range from purely green feed-in to pro rata support for mixed loading. This paves the way for multi-use concepts that can combine electricity marketing, grid efficiency and self-consumption - without risking the loss of EEG subsidies.</p>



<p>At the same time, simple subsidy models for smaller systems will be retained. Operators of large PV and storage systems will also continue to have the opportunity to have their projects subsidized under the <a href="https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/">Innovation tenders</a> to market.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exchange electricity price 2025: volatility increases</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/borsen-electricity-price-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 06 May 2025 07:04:33 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22500</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schwankende Börsenpreise zwischen -130 und +583 €/MWh bieten Unternehmen durch dynamische Tarife enorme Einsparpotenziale. Mit Batteriegroßspeichern und intelligenten Energiemanagementsystemen lassen sich Niedrigpreisphasen gezielt zum Laden nutzen, was die Stromkosten senkt und die Netzstabilität fördert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/borsen-electricity-price-2025/">Börsenstrompreis 2025: Volatilität steigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Exchange electricity price</strong> is on the move like never before. Extreme swings are occurring more and more frequently - both upwards and downwards. In the first third of 2025, 119 hours were already recorded with <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative electricity prices</a> counted, <strong>45 % more</strong> The number of hours with prices above EUR 200 per megawatt hour also increased from 1 to 66 hours. Overall, exchange electricity prices in the first four months of the current year were between <strong>-130 and +583 Euro</strong> per MW. Such developments are no coincidence, but the result of structural changes on the electricity market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is the exchange electricity price?</h2>



<p>The exchange electricity price is the price at which electricity is traded on the electricity exchange. <strong>EEX</strong> (European Energy Exchange) in Leipzig or at the <strong>EPEX Spot</strong> is traded in Paris. It is created in the so-called <strong>Day-ahead market</strong>where supply and demand meet for each hour of the following day. The most expensive bid still required determines the electricity price for that hour - a principle known as the merit order. In the <strong>Intraday trading</strong> producers, energy suppliers, traders, energy-intensive companies or banks can even buy or sell electricity up to five minutes before the start of delivery. Factors influencing the electricity exchange price generally include generation capacities, weather conditions, consumption patterns and political decisions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Causes of the current strong fluctuations</h2>



<p>The increase in volatile exchange electricity prices can be attributed to three main factors:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. increase in renewable energies in the electricity mix</h3>



<p>The increasing share of solar and wind energy, which is already at around 60 %, has fundamentally changed the structure of exchange electricity prices. Unlike conventional power plants, renewable sources do not feed into the grid constantly, but rather depending on the weather and often in large quantities at once. This leads to negative prices in the event of oversupply - particularly at midday when there is strong solar radiation or at night when there is strong wind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. limited storage and grid capacities</h3>



<p>Electricity surpluses cannot always be flexibly absorbed or distributed due to a lack of sufficient storage infrastructure and grid capacity. As a result, prices fall when there is a surplus of electricity and rise sharply when there is a shortage. The expansion of storage facilities and grids is therefore crucial in order to cushion price peaks in both directions and enable the integration of renewable energies.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. global, geopolitical &amp; regulatory factors</h3>



<p>Gas prices, CO₂ certificates, geopolitical developments (e.g. the war in Ukraine), power plant availability and uncertainties in the global economy also influence the electricity exchange price. For example, the record high of € 871/MWh in August 2022 was a direct result of the gas price explosion. Regulatory interventions - such as changes to the EEG or state price caps - can also have a massive impact on the market price in the short term.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Volatile exchange electricity prices as an opportunity for flexible consumers and companies</h2>



<p>Despite the challenges, the price fluctuations on the electricity market offer great opportunities - especially for flexible consumers, prosumers and companies with controllable loads.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dynamic electricity tariffs</h3>



<p>With <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">dynamic electricity tariffs</a>which are based on the current electricity exchange price, consumers can make targeted use of times with favorable prices - for example to charge electric cars, heat pumps or battery storage systems.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery storage as a key technology</h3>



<p>Commercial <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> can absorb electricity during low-price phases and feed it back into the grid at times when prices are high - a model that is not only economically attractive, but also beneficial to the grid. The market for large-scale storage systems is therefore experiencing a real boom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Industrial process control</h3>



<p>Energy-intensive processes in industry and commerce can also be shifted to low-price phases, for example through intelligent load control, such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> (energy management system). Midday solar power peaks in particular can already be predicted and utilized relatively well today.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How companies can actively use the exchange electricity price</h2>



<p>Companies can optimize their electricity costs if they understand the mechanisms of the electricity market and make targeted use of them:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hedging on the futures market protects against long-term price risks.</li>



<li>Spot market utilization enables short-term reactions to price developments.</li>



<li>Generating your own electricity with PV systems reduces dependence on volatile prices.</li>



<li>Use of intelligent energy management systems enables automated reactions to stock market price signals.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Outlook: What does the future hold?</h2>



<p>In the long term, grid expansion, intelligent control systems and more storage systems are expected to smooth out price peaks. Nevertheless, the electricity exchange price remains a key signal for the energy system of the future. It shows when electricity is particularly scarce or particularly cheap - and therefore when flexibility is required.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The increasing volatility of the electricity exchange price is both a challenge and an opportunity. Those who understand this can not only reduce electricity costs, but also actively contribute to the energy transition. Flexible consumers, modern storage solutions and dynamic tariffs are therefore becoming the backbone of an efficient, decentralized electricity system.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/borsen-electricity-price-2025/">Börsenstrompreis 2025: Volatilität steigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>More sustainability with 1.9 MWp: Purem by Eberspächer uses solar power</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/19-mwp-solar-power-purem-by-eberspaecher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 24 Apr 2025 14:52:11 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22082</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue PV-Großanlage deckt einen signifikanten Teil des Eigenbedarfs der Abgassystem-Produktion und stärkt den Global Footprint der Eberspächer Gruppe. Durch die Zusammenarbeit mit CUBE CONCEPTS setzt das Unternehmen seinen Weg zur nachhaltigen Energieversorgung konsequent fort und reduziert Emissionen direkt am Entstehungsort.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/19-mwp-solar-power-purem-by-eberspaecher/">Mehr Nachhaltigkeit mit 1,9 MWp: Purem by Eberspächer nutzt Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Purem by Eberspächer plant in Wilsdruff near Dresden has put a new photovoltaic system into operation. The company is thus setting another milestone on the road to CO₂-neutral production. The symbolic commissioning took place at the beginning of April 2025 in the presence of Mayor Ralf Rother, Plant Manager Stefan Müller and representatives of CUBE CONCEPTS.</p>



<p>A good 9,000 m² of the roof surface of the imposing building has been fitted with more than 4,500 modules by the photovoltaic experts from CUBE CONCEPTS in recent months. The system produces almost 1,900 MWh of electricity per year, much of which is used directly by the site. This saves the plant more than 850 tons of CO₂ per year. The aim is to further expand the number of PV systems in Europe by 2026 and to establish a sustainable energy supply worldwide by 2030.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="An energy solution for Purem" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/ZALu0zSVOYg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Background: Wilsdruff plant</h2>



<p>The Wilsdruff site is part of the Global Footprint of <a href="https://www.purem.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Purem by Eberspächer</a>a specialist for exhaust and acoustic systems. Highly efficient exhaust aftertreatment systems are developed and produced here, which meet the strictest emission requirements such as the Euro 7 standard. The site supplies leading commercial vehicle manufacturers in Europe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sustainability at Eberspächer</h2>



<p>The <a href="https://www.eberspaecher.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eberspächer</a> Group is pursuing the goal of making its production CO₂-neutral by 2030. The company already uses green electricity at all of its German sites and at half of its plants worldwide. By 2026, 60% of energy consumption worldwide is to come from renewable sources. Photovoltaic systems are a central component of the sustainability measures.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-1024x682.jpeg" alt="PV Purem by Eberspeacher" class="wp-image-22087" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-1024x682.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-300x200.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-768x512.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-1536x1023.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/PV-Purem-by-Eberspeacher-2048x1364.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">About Purem by Eberspächer</h2>



<p>As one of the world's leading system providers, Purem by Eberspächer produces exhaust gas purification and acoustic systems for passenger cars, commercial vehicles and the non-road sector. The innovative products improve air quality worldwide and sustainably reduce noise emissions. Based on its existing core competencies, Purem by Eberspächer develops systems for the exhaust gas aftertreatment of hydrogen engines and balance of plant components for fuel cell systems.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">About the Eberspächer Group</h2>



<p>The Eberspächer Group is one of the leading system developers and suppliers in the automotive industry. The family-owned company based in Esslingen am Neckar stands for innovative solutions in the fields of exhaust technology, thermal management and vehicle electronics for various vehicle types.</p>



<p>In classic drives and e-mobility, Eberspaecher components and systems ensure greater comfort, greater safety and a cleaner environment. In the use of hydrogen as an energy source, Eberspaecher is paving the way for future technologies.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/19-mwp-solar-power-purem-by-eberspaecher/">Mehr Nachhaltigkeit mit 1,9 MWp: Purem by Eberspächer nutzt Solarstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Surge protection for PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/overvoltage-protection-for-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 22 Apr 2025 14:03:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Effektive Schutzkonzepte leiten Blitze bzw. Lichtbögen gegen Erde ab, um Brandrisiken und Produktionsausfälle zu minimieren. Kurze Leitungswege, ein niederimpedanter Erder und die zusätzliche Absicherung von Datenleitungen sind dabei entscheidend für die langfristige Betriebssicherheit und den Werterhalt gewerblicher Solarsysteme.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/overvoltage-protection-for-pv-systems/">Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An effective <strong>Surge protection for PV systems</strong> not only guarantees the long-term operation and value retention of the system, but also makes a significant contribution to operational safety. Whether caused by direct or nearby lightning strikes, switching operations in the power grid or internal load changes - overvoltages can severely damage the electrical components of a PV system. Defective inverters, destroyed modules or even fires are possible consequences. In addition to safety risks, considerable <strong>economic losses</strong> due to repairs and production downtime.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Disconnector and overvoltage protection</h2>



<p>In general, overvoltage protection and <a href="https://cubeconcepts.de/en/disconnector-for-pv-systems/">Disconnector</a> essential components of a PV system. However, they have different purposes. Disconnectors are used to safely disconnect circuits, for example for maintenance work or in the event of a fault. They disconnect the PV system electrically from the grid or the inverter and thus enable safe working on the system. These are purely mechanical switches without a protective function against overvoltages. Overvoltage protection, on the other hand, protects the electrical components from dangerous voltage peaks and discharges such brief but potentially destructive overvoltages to earth at lightning speed.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is an overvoltage?</h2>



<p>An overvoltage occurs when the electrical voltage in a system briefly exceeds the maximum permissible value - often by a multiple of the normal operating voltage. This <strong>Voltage peaks</strong> are only of short duration, but can <strong>considerable damage</strong> cause. The causes of overvoltage can be roughly divided into two categories:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. atmospheric overvoltages</h3>



<p>The atmospheric influences include above all <strong>Lightning strikes</strong>. A direct lightning strike to a PV system or its surroundings can <strong>Extreme voltage pulses</strong> cause. But even a distant impact is enough to induce dangerous voltages in the cables via electromagnetic fields. This is referred to as <strong>Lightning impulse voltages</strong>. They are particularly energy-rich and have a very steep rise time.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. mains-related overvoltages</h3>



<p>Grid-related overvoltages, on the other hand, are caused by processes in the power grid or within the electrical system itself. Typical triggers are switching <strong>large electrical loads</strong>, <strong>Short key</strong>e or <strong>Resonance effects</strong>where electrical oscillations can build up and amplify in the network. These so-called <strong>Switching impulse voltages</strong> usually have lower energies, but are also potentially harmful.</p>



<p>A third category is represented by so-called <strong>Temporary overvoltages</strong> (TOV - Temporary Overvoltage). They are caused by prolonged voltage increases, for example as a result of a neutral conductor failure, and can also cause considerable damage due to their duration.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="693" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen-1024x693.jpg" alt="Surge protection for PV systems" class="wp-image-22061" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen-1024x693.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen-300x203.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen-768x520.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen-1536x1039.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Ueberspannungsschutz-bei-PV-Anlagen.jpg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Standards &amp; guidelines for surge protection in PV systems</h2>



<p>Surge protection for photovoltaic systems is subject to a large number of technical regulations that cover various aspects of planning, installation, operation and maintenance. At the heart of this is DIN VDE 0100-712, which is the overarching standard that summarizes all requirements for electrical installations of PV systems. It relates to both the direct current and alternating current side and refers to other relevant standards, in particular on surge protection measures, lightning protection systems and testing obligations.</p>



<p>It is crucial for operators, planners and installers to understand the relevant standards in context and apply them correctly - not only to comply with legal requirements, but also to ensure the technical operational safety and insurability of the system. The following table provides a structured overview of the most important standards and directives in the context of surge protection for PV systems:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Standard / Guideline</strong></td><td><strong>Subject area</strong></td><td><strong>Area of application</strong></td><td><strong>Special features</strong></td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-712</strong> (2019)</td><td>Electrical safety of PV systems</td><td>DC and AC side (modules, inverters, storage units, cables, disconnecting devices, etc.)</td><td>Basic standard for PV installations, also regulates the integration of surge protection</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-443</strong> (mandatory since 12/2018)</td><td>Obligation for overvoltage protection</td><td>Buildings with PV systems (residential, commercial, public buildings)</td><td>Surge protection is mandatory if there is a risk to life, property or IT systems</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-534</strong></td><td>Implementation of surge protection</td><td>Selection, installation and coordination of SPDs (Surge Protective Devices)</td><td>Regulates technical details: protection level, type selection, installation location, cable routing</td></tr><tr><td><strong>DIN EN 62305-3 / VDE 0185-305-3</strong></td><td>Lightning protection (external/internal)</td><td>Buildings with external lightning protection systems</td><td>Supplement 5 contains PV-specific information on integration into lightning protection systems</td></tr><tr><td><strong>DIN EN 62305-2 / VDE 0185-305-2</strong></td><td>Risk analysis</td><td>All buildings, optionally before installation of a lightning protection system</td><td>Determining whether and to what extent a lightning protection system is required</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0100-600</strong></td><td>Initial inspection of electrical systems</td><td>Existing PV systems</td><td>Regular inspection, documentation and maintenance of the surge protection system</td></tr><tr><td><strong>DIN VDE 0126-23-1</strong></td><td>Operation &amp; maintenance</td><td>Existing PV systems</td><td>Regular inspection, documentation and maintenance of the surge protection system</td></tr><tr><td><strong>VdS guidelines</strong> (e.g. VdS 2010, 3145)</td><td>Underwriting recommendations</td><td>Especially for ground-mounted systems or roofs with flammable building materials</td><td>Supplementary requirements of the insurance industry for risk reduction and fire protection</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Concepts for surge protection for PV systems</h2>



<p>Effective surge protection for <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">Insurance-compliant PV systems</a> is not based on individual devices, but on a well thought-out overall concept. This takes into account the spatial structure of the system, the type of connection, the presence of an external lightning protection system and the individual safety and availability requirements. A central element is the so-called <strong>Multi-level protection</strong>The combination of different protective devices with coordinated protective behavior:</p>



<p><strong>Coarse protection (type 1): </strong>Is used if an external lightning protection system is available or is required following a risk analysis. It is able to safely discharge very high lightning currents before they can reach downstream systems. Typical installation location: Main distribution board or lightning current entry point.</p>



<p><strong>Center protection (type 2): </strong>Used to discharge induced or switched overvoltages and is used independently of an external lightning protection system in almost all PV systems. It protects sensitive equipment such as inverters, battery storage or control electronics. Typical installation location: Sub-distribution board, inverter or generator connection box.</p>



<p><strong>Fine protection (type 3): </strong>Supplements the protection concept with local terminal device protection, especially for particularly sensitive electronics. This requires upstream coordination with type 2 arresters. Typical use: directly upstream of communication or control units</p>



<p>A protection concept always begins with a <strong>Risk analysis</strong>Is there external lightning protection? Is the building located in a lightning-prone area? Which protection classes are required? What are the cable lengths and potential differences? These factors are used to decide which protective measures are required and where the protective devices should be positioned.</p>



<p>Not only the selection of the right components is crucial, but also their professional installation: the shortest possible cable routes, correct coordination between the protection levels, proper earthing and equipotential bonding. Only if all protection levels are coordinated can the energy of an overvoltage event be effectively reduced and harmful residual voltages limited to a safe level.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Components for surge protection in PV systems</h2>



<p>Various technical components are used to effectively protect PV systems against surges and lightning effects. They are specially adapted to the requirements of the DC and AC side as well as to communication and data lines. The so-called <strong>Surge arrester</strong> (SPD - Surge Protective Devices) according to type 1-3 are among the most important devices. </p>



<h3 class="wp-block-heading">External lightning protection (if required)</h3>



<p>External lightning protection is used if a risk analysis requires it or if the building already has an appropriate system. The aim is to specifically intercept direct lightning strikes and conduct them safely to earth. This includes interception devices such as rods or wires at exposed points, down conductors for safe current routing and a well-dimensioned earthing system. These measures primarily protect the fabric of the building and serve the <strong>structural fire protection</strong> - Sensitive electronic components of the PV system require additional internal surge protection. Protection against overvoltage damage for communication and data lines </p>



<h3 class="wp-block-heading">Surge protection devices (internal lightning protection)</h3>



<p>Surge protective devices (SPDs) protect <strong>Electrical equipment</strong> against the consequences of indirect lightning strikes and switching surges. A distinction is made between three types depending on the place of use and protection requirements: Type 1 (lightning current arrester) dissipates high lightning currents and is mainly used at the building entrance. Type 2 (surge arrester) protects against switching and remote overvoltages and is used in meter cabinets, distribution boards or on inverters. Type 3 (fine protection) supplements type 2 to protect particularly sensitive devices, such as communication components. In PV systems, a coordinated combination of all three types is usually required.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Differences between protective devices on the DC and AC side of PV systems</h3>



<p>Photovoltaic systems work both with direct current (DC) on the side of the solar modules and with alternating current (AC) after conversion in the inverter. Overvoltage protection is required on both sides. <strong>always mandatory</strong>. Depending on the type of voltage, the protective devices differ significantly in terms of their design, functionality and technical requirements.</p>



<p>On the <strong>DC side</strong> - i.e. between the solar modules, the strings and the inverter - the current flow remains constant in one direction. When switching off, this can result in a stable arc that is difficult to extinguish. DC protection devices must therefore have larger contact distances, special arc extinguishing chambers or other technical measures to safely interrupt this arc. In addition, DC devices are polarized, i.e. they are clearly marked with "+" and "-" and must be installed according to the direction of the current. Typical installation locations are generator junction boxes or string boxes in the immediate vicinity of the modules. For longer cable runs - over 10 meters, for example - between the solar generator and inverter, the use of additional protective devices is recommended.</p>



<p>On the <strong>AC side</strong> - downstream of the inverter, i.e. in the area of the grid feed, the periodic zero crossings of the alternating current make it easier to extinguish the arc. Protective devices such as miniature circuit breakers or surge arresters are therefore usually of a more compact design in this area. They are generally not polarized and are often marked with "Line" and "Load" to differentiate between the input and output sides. They are typically installed in the meter cabinet, in sub-distribution boards or directly at the AC output of the inverter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Additional components</h3>



<p>On the DC side upstream of the inverter, there are usually <strong>Generator junction boxes</strong> with integrated overvoltage protection. <strong>Residual current circuit breaker</strong> (RCD) are installed on the AC side to ensure personal and system protection in the event of fault currents. So-called <strong>Combined arrester</strong> (type 1+2+3) offer lightning current and surge protection in one device and are installed on the AC side, particularly in buildings with an external lightning protection system. Finally, a built-in <strong>Overvoltage protection for data cables</strong> Damage and voltage peaks on the monitoring, control and communication lines. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Selection criteria for surge protection components for PV systems </h3>



<p>The selection of suitable surge protective devices (SPDs) requires careful coordination with the technical conditions of the PV system. Several criteria are decisive here: The <strong>Rated voltage (Uc)</strong> must match the system voltage - whether on the DC or AC side - and take into account possible voltage peaks in the event of a fault. The <strong>Surge current carrying capacity</strong> (Iimp for type 1, Imax for type 2) indicates the lightning or surge currents that the device can discharge without damage. Equally important is the <strong>Protection level (Up)</strong>The maximum voltage that the device allows to pass when it responds - this value must be below the dielectric strength of the terminal devices to be protected. In addition, the transformer used should <strong>conforms to standards</strong> and comply with DIN EN 61643-11. Especially for photovoltaic systems <strong>DC-CNC</strong> which are designed for the respective string voltages and the required current carrying capacity.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation &amp; placement</h3>



<p>Correct installation and positioning of the devices is crucial for effective protection. The following applies in principle: <strong>The shorter </strong>the cable routes between the protective devices and the components to be protected,<strong> the lower the risk </strong>induced overvoltages. Particularly on the DC side, a <strong>Low impedance earth connection</strong> are essential in order to be able to reliably conduct discharged currents to earth. The installation locations depend on the respective protection requirements: On the <strong>DC side</strong> transducers are typically installed in the string box and at the input of the inverter. On the <strong>AC side</strong> they find their place in the meter cabinet and - depending on the size of the system - in sub-distribution boards. Also <strong>Communication lines</strong>such as for Ethernet or RS485 connections, should be protected by <strong>Separate protective devices</strong> to protect data loggers, controllers or remote monitoring units from overvoltage damage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maintenance of the surge protection</h2>



<p>Surge protection for PV systems is <strong>Low maintenance</strong>but not maintenance-free. As the components dissipate electrical energy with every overvoltage event, they are subject to natural wear and tear. Regular visual inspections and functional tests are therefore essential to ensure long-term protection. Modern systems have <strong>optical </strong>or<strong> Electronic status displays</strong>which indicate the current status of the device. Particularly after thunderstorms or known grid faults, it is advisable to carry out a targeted check of the protection devices, especially for systems in lightning-prone regions. The <strong>Documentation </strong>is important: it helps to identify potential weak points at an early stage and at the same time meets the requirements of standards and insurance policies. A forward-looking maintenance concept therefore increases the operational reliability and service life of the entire PV system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Effective surge protection is not only essential for the safe and economical operation of PV systems - it is often also a basic prerequisite for their realization. Insurers require a well thought-out surge protection concept as early as the planning phase, especially for large commercial systems. This is the only way to technically control and economically insure against risks from lightning strikes, grid events or internal faults. A multi-level, standard-compliant protection concept, combined with professional installation and regular maintenance, ensures long-term operational safety, availability and value retention of the system.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/overvoltage-protection-for-pv-systems/">Überspannungsschutz bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The market stability reserve in emissions trading</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/market-stability-reserve-in-emissions-trading/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 16 Apr 2025 14:01:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22054</guid>

					<description><![CDATA[<p>Basierend auf der jährlichen Zertifikatsumlaufmenge (TNAC) überführt die MSR Überschüsse in eine Reserve oder führt sie bei Knappheit dem Markt wieder zu. Seit 2023 werden überschüssige Bestände zudem dauerhaft gelöscht, um die Lenkungswirkung des Emissionshandels im Rahmen des „Fit for 55“-Pakets langfristig zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/market-stability-reserve-in-emissions-trading/">Die Marktstabilitätsreserve im Emissionshandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Market stability reserve</strong> (MSR) is a central instrument in the European <strong>Emissions trading</strong> (EU ETS I). Sie wurde 2019 eingeführt, um Überschüsse an Emissionszertifikaten im Markt zu reduzieren, die Preisstabilität zu erhöhen und reagiert flexibel auf Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Als wichtige Komponente der <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/co%e2%82%82-pricing/">CO₂ pricing</a> entfaltet die MSR ihre regulierende Wirkung nur im Gesamtsystem des EU ETS I und stellt ein dynamisches Korrekturinstrument dar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Classification of the MSR in the overall EU emissions trading system</h2>



<p>Die Marktstabilitätsreserve wirkt innerhalb des regulatorisch festgelegten Emissionsbudgets („Cap“) und ergänzt damit das Mengensteuerungssystem des EU ETS I. Sie beeinflusst nicht die Gesamtmenge der zulässigen Emissionen, sondern wirkt auf die zeitliche Verfügbarkeit der Zertifikate im Markt. In Kombination mit weiteren Reformelementen wie der linearen Reduktionsfaktor (LRF), der Innovation Fund oder dem geplanten sozialen Klimafonds entsteht ein zunehmend integriertes Instrumentensystem. Es fördert sowohl die Marktstabilität als auch die Transformation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Market stability reserve as an instrument of climate policy</h2>



<p>The MSR is therefore a central pillar of emissions trading and European climate policy. It helps to reduce surplus supply of emission allowances, which can accumulate as a result of economic downturns or political decisions, among other things. By stabilizing the certificate market, the MSR supports the pricing of CO₂ emissions. At the same time, it creates <strong>more predictable framework conditions</strong> for investments in low-emission technologies. This increases the effectiveness of emissions trading as a <strong>Market-based climate protection instrument</strong> and strengthens its steering effect with regard to the long-term reduction of greenhouse gas emissions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Objectives of the market stability reserve in emissions trading</h2>



<p>The main objective of the Market Stability Reserve is to make the European emissions trading system more resilient and effective. It does this by <strong>Structural imbalances</strong> between supply and demand for emission certificates <strong>equalizes</strong>. In the first few years after the introduction of emissions trading, there was a large surplus of emission allowances. This surplus arose because industry emitted less CO₂ than expected and at the same time many certificates from previous years were saved up. Overall, CO₂ certificate prices fell to such an extent that the incentive for companies to invest in climate-friendly technologies fell sharply. The <strong>Control effect </strong>of emissions trading was thus completely undermined.</p>



<p>This is precisely where the MSR comes in, with the aim of better matching the supply of emission allowances to actual demand. Through the <strong>Automatic removal of surplus certificates</strong> from the market, the <strong>Supply shortage</strong>which should help to stabilize the CO₂ price. This creates incentives to avoid emissions and invest in low-greenhouse gas technologies. In addition, the MSR is intended to strengthen the functionality and predictability of the emissions trading system in the long term. The automatic volume adjustment reduces the susceptibility to <strong>Short-term market fluctuations</strong> and political intervention. This increases the reliability of emissions trading and supports the achievement of European climate policy targets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MSR-Mechanismus im EU ETS I</h2>



<p>The market stability reserve mechanism is based on the annual determination of the total number of emission allowances in circulation (<strong>Total Number of Allowances in Circulation, TNAC</strong>). If the TNAC exceeds a threshold of 833 million allowances, a new percentage of the surplus is transferred to the MSR each year. This rate is reduced annually. For example, if the TNAC falls below 400 million, 100 million allowances are transferred from the <strong>MSR reserve</strong> returned to the market. In addition, since 2023, allowances that exceed the previous year's auction volume in the MSR will be permanently canceled. This serves to further tighten and stabilize the certificate market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism and challenges of MSR in emissions trading</h2>



<p>The market stability reserve has also been criticized in the professional debate. One key point concerns the <strong>Delayed reaction</strong> of the MSR. As it is based on historical data, the adjustment of the allowance supply does not take place immediately, but with a time lag. This can lead to additional allowances being released unintentionally if climate protection measures are announced early. In addition, the design of the MSR <strong>Structural weaknesses</strong> In particular, the calculation of the total number of allowances in circulation (TNAC) is considered inadequate, as it does not fully take into account key market dynamics such as the behavior of market participants or regulatory uncertainties. Against this backdrop, the <strong>Need for reform</strong> seen. Among other things, adjustments to the<strong> Withdrawal rate</strong> ("intake rate") and the <strong>Threshold values</strong>to improve the control and stabilization function of the MSR.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Current development of the market stability reserve</h2>



<p>The permanent deletion of allowances that exceed the previous year's auction volume in the MSR was already introduced with the legislative package <strong>"Fit for 55"</strong> introduced. Experts are currently discussing further adjustments that will be necessary if European emissions trading is to be expanded to <strong>Other sectors</strong> will be expanded. Among other things, the focus will be on a review of the threshold values for the TNAC calculation and a possible realignment of the withdrawal rate. The future design of the MSR will therefore play a key role in determining whether the emissions trading system can reliably develop its steering effect even under changed framework conditions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion and outlook</h2>



<p>The market stability reserve has proven to be an effective instrument for stabilizing the certificate market. It helps to reduce surpluses and keep CO₂ prices at an effective level. Nevertheless, there are still weaknesses in the design, particularly in the calculation of scarcity and the speed of response. In view of the increasing climate targets and the expansion of emissions trading to other sectors, further development of the MSR will be necessary. Adjustments to threshold values and withdrawal rates are already being discussed. Further reviews are also due at European level in the coming years. The design of the MSR will play a role in determining whether emissions trading can reliably develop its control effect in the long term.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The 2,500-hour regulation as grid charge relief</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/2-500-hours-regulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 11 Apr 2025 10:24:08 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=22044</guid>

					<description><![CDATA[<p>The 2,500-hour rule (§ 19 StromNEV) reduces grid fees for companies with high electricity consumption (&gt; 10 GWh) and consistent utilization. By shifting from high energy prices to higher capacity prices starting from this „inflection point,“ businesses with stabilized load profiles are financially relieved.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/2-500-hours-regulation/">Die 2.500-Stunden-Regelung als Netzentgeltentlastung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The so-called <strong>2,500-hour rule </strong>is one of the special regulations for electricity-intensive companies and, like the <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a> or the <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Atypical grid usage</a>regulated in § 19 StromNEV. Here too, companies have the option of setting a clearly <strong>Reduced grid fee</strong> if their electricity consumption exceeds a certain period of use and a minimum consumption. To ensure that the grid fees can be levied in a "causation-based" manner, the structure of the grid fees is determined on the basis of energy prices (for the amount of electricity consumed) and power prices (for the highest connected load used per year). This creates a defined "<strong>Inflection point at 2,500 annual usage hours</strong>", which has a direct impact on the calculation of costs for grid users.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Background and aim of the 2,500-hour rule</h2>



<p>The 2,500-hour rule is based on empirical data on historical grid loads and aims to achieve a <strong>Distribution of grid costs according to causation</strong> to be guaranteed. Consumers that place an uneven load on the electricity grid due to high peak loads also contribute more to the grid's fixed costs. The <strong>Simultaneity function</strong>which models a user's contribution to the grid peak, provides for a gradual linear adjustment. If usage exceeds 2,500 hours per year, there is a transition to higher charges, which in practice leads to a differentiation of the grid charges into two items: Work and power prices vary depending on whether the 2,500 hours are exceeded. The aim of the regulation is to relieve companies with more even load profiles, while at the same time users with irregular or high peak loads bear the costs they cause.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Requirements for the 2,500-hour rule</h2>



<p>In order to benefit from the 2,500-hour rule, electricity-intensive companies must meet two key requirements. Firstly, the annual electricity consumption at a single consumption point must be <strong>at least 10 GWh</strong> must amount to. Secondly, a so-called utilization period - i.e. the ratio of annual work to simultaneous <strong>highest power drawn</strong> - from <strong>at least 2,500 hours </strong>to be demonstrated. These criteria are aimed at providing targeted relief to companies with a consistently high energy demand and even capacity utilization. An application for a reduced individual grid charge can only be submitted if both conditions are met at the same time.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Individual grid fee reductions</h2>



<p>If a company fulfills the requirements of the 2,500-hour rule, it is possible to <strong>Individual grid charge</strong> with the responsible grid operator. The fee is not reduced across the board, but is based on <strong>Basis of actual use</strong> of the grid, in particular taking into account uniform capacity utilization. The agreement is subject to approval by the Federal Network Agency and enables electricity-intensive companies to <strong>Customized relief</strong> in the grid fees. The aim is to reduce the economic burden on companies with consistently high electricity consumption without losing sight of the system costs for all grid participants. The resulting loss of revenue for grid operators is passed on to all electricity consumers via the nationwide §19 surcharge. This surcharge for special grid usage was 0.643 ct/kWh in 2024 and was increased to 1.553 ct/kWh in 2025.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Legal basis of the 2,500-hour rule</h2>



<p>The basis for the 2,500-hour rule is Section 20 of the Energy Industry Act (EnWG) and the basis for its calculation is set out in the<strong> Incentive Regulation Ordinance</strong> (ARegV). The relief is ultimately anchored in Section 19 (2) sentence 2, in Section 19 StromNEV levy and in StromNEV Annex 4 to Section 16 (2), which stipulates that the lower usage duration range of the simultaneity function is between 0 and 2,500 annual usage hours. The upper usage duration range starts at 2,500 annual usage hours and ends at 8,760 annual usage hours. The respective grid operators (DSOs) calculate the grid charges accordingly and must comply with these framework conditions:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>the degree of simultaneity with an annual usage period of zero hours is a maximum of 0.2</li>



<li>the two straight lines describing the degree of simultaneity intersect at a point defined by the annual usage period of 2,500 hours</li>



<li>the degree of simultaneity for an annual usage period of 8,760 hours is 1.</li>
</ul>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="648" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-1024x648.jpg" alt="" class="wp-image-22045" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-1024x648.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion-768x486.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Gleichzeitigkeitsfunktion.jpg 1272w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">This is the average calculation coefficient across Germany. </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Calculation of the annual hours of use</h2>



<p>The <strong>Annual hours of use</strong> - also <strong>Full utilization hours</strong> are the central technical benchmark for the 2,500-hour regulation. Their calculation is based on the ratio of the annual electricity consumption (in kWh) to the maximum power consumption (in kW). In other words, the ratio between the annual electricity consumption and the maximum peak load of a consumer. It serves as an indicator of how evenly a consumer loads the grid. High load peaks therefore shorten the duration of use and the smoothing of load peaks (peak shaving) extends the duration of use. From the kink point at 2,500 hours, users with less than 2,500 hours of use pay <strong>higher labor prices</strong> (per kWh), while users with more than 2,500 hours of use <strong>higher service prices</strong> (per kW) must be paid.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="994" height="748" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis.jpg" alt="" class="wp-image-22047" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis.jpg 994w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis-300x226.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/04/Arbeits-Leistungspreis-768x578.jpg 768w" sizes="(max-width: 994px) 100vw, 994px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Battery storage for grid charge optimization with the 2,500-hour rule</h2>



<p>The use of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> plays a role in the <strong>Network fee optimization</strong> The 2,500-hour rule plays a dual role. Energy-intensive companies with large storage facilities in particular benefit from a classification above 2,500 hours of use. In this area, the power prices are proportionally higher. Through the targeted reduction of peak loads (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>), the <strong>Reduce maximum removal rate</strong>.</p>



<p>As the duration of use is calculated as a quotient of annual consumption and peak power, large-scale battery storage systems can, on the other hand, enable access to the 2,500-hour regulation in the first place or increase its effect. Companies that are currently below the 2,500-hour limit can use storage to smooth out their peak loads and increase the constant hours of use.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism of the regulation</h2>



<p>The current structure of grid fees in Germany distinguishes between energy prices and demand charges. However, the current grid fee regulation hinders the use of <strong>Flexible power consumer</strong> in industry, critics note. Although these technologies could be used specifically for high levels of electricity generation from renewables, existing grid fees create false incentives: they reward the greatest possible use of renewable energy. <strong>Consistent power consumption</strong> (e.g. through high service charges for short periods of use), which makes flexible use economically unattractive. Rigid threshold values for usage hours (e.g. 2,500 h or 7,000 h) are particularly critical, as high additional costs can arise if these are not reached. The fees are also heavily dependent on the <strong>Location dependent</strong> - partly random - and do not reflect the actual system benefits. Overall, the current regulations therefore inhibit investment in flexible, climate-friendly technologies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Between incentive and need for adjustment</h2>



<p>The 2,500-hour regulation is an effective instrument for reducing grid fees for electricity-intensive companies - provided that the technical and legal requirements are met. It rewards an even load on the grid and creates incentives for greater energy efficiency and investment in technologies such as battery storage or load management. At the same time, however, it is also clear that the regulation is based on rigid threshold values and does not always reflect the actual benefit to the grid. In times of increasing flexibility through renewable energies and controllable consumers, the discussion about the further development of the grid fee structure is becoming increasingly relevant. In order to create investment-friendly framework conditions in the long term, targeted adjustments are therefore necessary to better reconcile system responsibility, flexibility and economic efficiency.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-kompensation-im-freiwilligen-emissionshandel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 04 Apr 2025 08:45:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21727</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im freiwilligen Emissionshandel kompensieren Unternehmen Restemissionen durch den Kauf von Zertifikaten oder erzielen Erlöse aus eigenen Klimaschutzprojekten. Im Gegensatz zum regulierten EU-ETS basieren diese unregulierten Märkte auf privaten Qualitätsstandards wie dem Gold Standard, um Greenwashing zu vermeiden und ESG-Ziele zu stützen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>CO₂ compensation</strong> im freiwilligen Emissionshandel ermöglicht es Unternehmen, ihre Klimabilanz durch den Kauf von Zertifikaten auszugleichen oder durch den Verkauf eingesparter CO₂-Emissionen Erträge zu erwirtschaften. Obwohl auch diese Märkte ein wichtiger Bestandteil der <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/co%e2%82%82-pricing/">CO₂ pricing</a> darstellen, unterscheiden sich in mehreren wesentlichen Aspekten von den verpflichtenden Märkten. Während das EU ETS oder das deutsche Emissionshandelssystem (nEHS) der DEHSt (Deutsche Emissionshandelsstelle) mit dem <a href="https://cubeconcepts.de/en/behg-trading-with-co%e2%82%82-certificates/">BEHG trading</a> <strong>obligatory</strong> and <strong>staatlich reguliert</strong> sind, sind freiwillige Märkte <strong>unreguliert</strong>. Ihre Qualität wird durch Standrads und Organisationen gesichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Freiwillige &amp; verpflichtende CO₂-Kompensation</h2>



<p>Die Ziele von freiwilliger und verpflichtender CO₂-Kompensation sind unterschiedlich. Verpflichtende Märkte dienen der Einhaltung nationaler oder internationaler Klimaziele, etwa im Rahmen des Pariser Abkommens, und richten sich primär an emissionsintensive Industrien mit <strong>gesetzlichen Reduktionsvorgaben</strong>. Freiwillige Märkte können zusätzlich von Unternehmen genutzt werden, um über die gesetzlichen Anforderungen hinaus Klimaschutzverantwortung zu übernehmen. So können sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele unterstützen oder <strong>ESG requirements</strong> und Anforderungen von <strong>Investoren und Kunden</strong> erfüllen. Sie bieten eine flexible Möglichkeit, Restemissionen zu kompensieren und Klimaneutralität anzustreben, ohne an ein regulatorisches Handelssystem gebunden zu sein.</p>



<p>Auch die verwendeten Zertifikate in der CO₂-Kompensation unterscheiden sich. In verpflichtenden Märkten werden Emissionsrechte wie „<strong>Certified Emission Reductions</strong>“ (CER) oder „<strong>Allowances</strong>“ genutzt, die strengen staatlichen Vorgaben unterliegen. In freiwilligen Märkten kommen hingegen „<strong>Voluntary Emission Reductions</strong>“ (VER) zum Einsatz, die von unabhängigen Organisationen zertifiziert werden. Die <strong>Zertifikatpreise</strong> sind in freiwilligen Systemen meist niedriger als in verpflichtenden Systemen.</p>



<p>Das EU ETS richtet sich beispielsweise an die von der Politik vorgegebenen Branchen und genießt dank der staatlichen Regulierung eine hohe Glaubwürdigkeit. Freiwillige CO₂-Kompensationsmärkte sind dagegen anfälliger für Greenwashing, da die Qualität der Projekte variieren kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entstehen Zertifikate bei der freiwilligen CO₂-Kompensation?</h2>



<p>Unternehmen können im Rahmen der freiwilligen CO₂-Kompensation Emissionszertifikate generieren, indem sie Klimaschutzprojekte umsetzen. Diese müssen nachweislich zur Reduktion, Vermeidung oder Entfernung von Treibhausgasen aus der Atmosphäre beitragen. Zu den häufigsten Projektarten zählen Investitionen in <strong>erneuerbare Energien</strong> wie Wind-, Solar- oder Wasserkraftanlagen und die Elektrifizierung von Prozessen oder des Fuhrparks, die fossile Energiequellen ersetzen.</p>



<p>Üblich sind auch Aufforstungsmaßnahmen, die einen Beitrag leisten, indem sie <strong>CO₂ langfristig</strong> in der Biomasse <strong>binden</strong> und als natürliche Kohlenstoffsenken fungieren. Darüber hinaus tragen verbesserte landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Praktiken, etwa durch nachhaltige Bodennutzung oder Agroforstwirtschaft, zur Emissionsminderung und Kohlenstoffspeicherung bei. Ergänzt wird das Spektrum durch technologische Lösungen wie die Produktion von Biokohle oder Verfahren zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage), mit denen CO₂ direkt aus der Atmosphäre entfernt und dauerhaft gespeichert werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifikate-Handel in der freiwilligen CO₂-Kompensation</h2>



<p>Vor dem Handel müssen die Projekte und die tatsächlichen Einsparungen von unabhängigen Instituten <strong>geprüft</strong> and <strong>zertifiziert</strong> werden. Nach erfolgreicher Zertifizierung können sich Unternehmen für jede nachweislich eingesparte Tonne CO₂ ein Zertifikat ausstellen lassen. Der Verkauf erfolgt entweder über spezialisierte Plattformen oder direkt an interessierte Käufer, die sie zur Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele oder zur Erfüllung der <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSRD reporting obligation</a> einsetzen möchten.</p>



<p>Der Handel der CO₂-Zertifikate erfolgt über Börsen, wie beispielsweise senken.io, European Climate Exchange (ECX)&nbsp;in London, EXAA in Wien oder spezialisierte Anbieter wie Société Générale oder Vontobel. Dabei bestimmen Angebot und Nachfrage sowie Projektqualität oder Markttrends die Preise. Möglich sind aber auch Over-the-Counter-Geschäfte (OTC) bzw. Direktverkäufe von Unternehmen zu Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kontrollen &amp; Standards</h2>



<p>Da die freiwilligen CO₂-Kompensationsmärkte weitgehend unreguliert sind, gibt es mehrere Organisationen und Standards, die die Qualität und Glaubwürdigkeit der CO₂-Einsparungen oder Klimaprojekten garantieren sollen. Neben dem „<strong>Gold Standard</strong>“ und dem „<strong>Verified Carbon Standard (VCS)</strong>“ kümmern sich beispielsweise auch noch der „<strong>Clean Development Mechanism (CDM)</strong>“ oder „<strong>Atmosfair</strong>“ um die freiwilligen Märkte. Sie achten darauf, dass Emissionsreduktionen langfristig wirksam sind, externe Auditoren wie etwa TÜV, Dekra oder andere zugelassene Organisationen die tatsächliche CO₂-Minderung ständig kontrollieren und Zertifikate nicht doppelt verwendet werden. Dazu gleichen die Organisationen ihre <strong>Zertifikatregister</strong> ständig untereinander und mit dem Unionsregister für verpflichtende Märkte ab. Alle Systeme sollen Transparenz garantieren, Doppelzählungen verhindern und den Handel oder die Stilllegung von CO₂-Zertifikaten ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile &amp; Herausforderungen für Unternehmen</h2>



<p>Für Unternehmen bieten freiwillige CO₂-Kompensationsmärkte verschiedene strategische Vorteile. Durch den Erwerb hochwertiger Emissionszertifikate können sie ihre Klimabilanz verbessern und damit auch ihre <strong>ESG-Bewertung positiv</strong> beeinflussen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und Investorenansprüche relevant. Darüber hinaus kann die Veräußerung von Zertifikaten und die aktive Teilnahme am CO₂-Handel <strong>wirtschaftliche Potenziale</strong> eröffnen, insbesondere wenn Unternehmen über den erforderlichen Ausgleich hinaus Emissionen vermeiden und Zertifikate generieren. Auch die Unternehmensreputation wird durch ein glaubwürdiges Engagement im Bereich Klimaschutz gestärkt.</p>



<p>Gleichzeitig sind mit der freiwilligen CO₂-Kompensation auch Herausforderungen verbunden. Eine zentrale Problematik besteht im Risiko von <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-violations-and-greenwashing-can-be-expensive/">ESG-Verstößen und Greenwashing</a>, insbesondere wenn Projekte nicht transparent oder nach anerkannten Standards zertifiziert sind. Zudem unterliegen Zertifikate <strong>marktbedingten Preisschwankungen</strong> und sind nicht unbegrenzt verfügbar, was eine vorausschauende <strong>Beschaffungsstrategie</strong> erforderlich macht. Nicht zuletzt sollte die Kompensation nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zu tatsächlichen Emissionsreduktionen verstanden werden. Unternehmen sind daher gut beraten, ihre <strong>Klimastrategie ganzheitlich</strong> auszurichten und CO₂-Kompensation nur im Rahmen eines fundierten Gesamtkonzepts einzusetzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel bietet Unternehmen die Möglichkeit, über gesetzliche Vorgaben hinaus Verantwortung für ihren Klimafußabdruck zu übernehmen. Sie ermöglicht sowohl den Ausgleich unvermeidbarer Emissionen als auch die Generierung zusätzlicher Erlöse durch eigene Klimaschutzprojekte. Gleichzeitig stellt sie Unternehmen vor strategische, regulatorische und qualitative Herausforderungen. Entscheidend ist daher der sorgfältige Umgang mit der Auswahl, Prüfung und Integration von Kompensationsmaßnahmen in die unternehmerische Klimastrategie. Als Ergänzung zu eigenen Emissionsminderungen kann freiwillige CO₂-Kompensation ein wirksames Instrument sein, um ökologische Zielsetzungen zu erreichen und die eigene Nachhaltigkeitsposition im Markt zu stärken – vorausgesetzt, sie erfolgt transparent, nachvollziehbar und im Einklang mit anerkannten Standards.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-kompensation-im-freiwilligen-emissionshandel/">CO₂-Kompensation im freiwilligen Emissionshandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>BEHG trading with CO₂ certificates</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/behg-trading-with-co%e2%82%82-certificates/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 03 Apr 2025 08:46:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21716</guid>

					<description><![CDATA[<p>Rund 4.000 Inverkehrbringer fossiler Brennstoffe müssen jährlich Emissionsberichte einreichen und Zertifikate bei der DEHSt entwerten, um Bußgelder von bis zu 500.000 € zu vermeiden. Eine frühzeitige Dekarbonisierung und strategische Zertifikatsbeschaffung sind essenziell, da die Verknappung des „Caps“ die Preise ab 2028 massiv antreiben wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/behg-trading-with-co%e2%82%82-certificates/">BEHG-Handel mit CO₂-Zertifikaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Fuel Emissions Trading Act (BEHG) is part of the national emissions trading system (nEHS) in Germany, which has been in force since January 2021. The <strong>BEHG trading</strong> regulates the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/co%e2%82%82-pricing/">CO₂ pricing</a> von fossilen Brennstoffen wie Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Diesel oder Benzin. Dabei deckt das BEHG zusätzliche Non-ETS-Sektoren&nbsp;ab, wie Verkehr, Gebäudeheizung und kleine Anlagen, die bisher <strong>not subject to the EU ETS</strong> <strong>I</strong> fallen.&nbsp;Der BEHG-Handel wird 2028 in den EU-ETS II integriert und somit Teil des europäischen CO₂-Zertifikathandel. Das bedeutet, dass die fixen Zertifikatpreise und festgelegten Preiskorridore deutscher CO₂-Zertifikate entfallen und ab 2028 ebenfalls frei gehandelt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Which companies are affected by SESTA trading?</h2>



<p>The following are affected by SESTA trading <strong>"Distributor of fuels"</strong>, die weder am EU-ETS I teilnehmen noch von der CO₂-Kompensation befreit sind. Dazu gehören beispielsweise Mineralölproduzenten, Erdgaslieferanten und Importeure fossiler Brennstoffe. Ebenso betroffen ist der der Handel mit fossilen Brennstoffen, mit Energie- und Industrieanlagen sowie Wärmeerzeuger im Gebäudesektor. Indirekt nehmen seit 2023 <strong>also real estate landlords</strong> The landlords have to bear a share of the CO₂ costs arising from fuel emissions trading. This is done in accordance with the CO₂ Cost Sharing Act, which regulates the allocation of additional costs between tenants and landlords. Overall, participation in the BEHG is responsible for around <strong>4,000 German companies</strong> along the fossil fuel value chain <strong>obligatory</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Functioning of SESTA trading</h2>



<p>German BEHG trading is part of EU emissions trading, trades in national emission allowances (nEZ) and is based on the principle of <strong>"Cap and Trade.</strong> A politically determined upper limit ("cap") defines the maximum amount of CO₂ emissions that may be produced through the consumption of fossil fuels. As in the EU ETS, this cap is gradually reduced. Affected companies are obliged to reduce their <strong>CO₂ emissions</strong> to <strong>calculate</strong>for every tonne of CO₂ emitted, a corresponding <strong>Acquire a certificate</strong> and then submit them to the German Emissions Trading Authority (DEHSt) in due time. <strong>to be submitted for cancellation</strong>.</p>



<p>The certificates are tradable, which means that a <strong>Market price</strong> based on supply and demand. As soon as certificates become scarce, their price rises, which creates an additional incentive for companies to reduce their emissions. At the same time, companies can use surplus <strong>Sell certificates</strong> or, if necessary, additional <strong>repurchase</strong>. This creates an economic incentive to use fossil fuels efficiently and to switch to lower-emission alternatives.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Acquisition of certificates and options in SESTA trading</h2>



<p>Companies can purchase BEHG certificates (national emission allowances, nEZ) up to and including 2025 at a fixed price of EUR 55 in Germany directly on the <strong>European Energy Exchange (EEX)</strong> in Leipzig, provided they have submitted an application for admission. Alternatively, they have the option of obtaining certificates via approved <strong>Intermediary</strong> or <strong>Intermediaries</strong> zu erwerben. Diese Dienstleister bieten unterschiedliche Leistungen an, von der reinen Handelsabwicklung über Beratung bis hin zur Validierung von Emissionsreduktionen. Unternehmen haben die Möglichkeit, je nach ihren spezifischen Bedürfnissen die passenden Dienstleister auszuwählen, um ihre CO₂-Zertifikate effektiv zu verwalten und ihre Verpflichtungen im Rahmen des Emissionshandels zu erfüllen. Dies ist besonders sinnvoll, wenn ab 2028 der Handel über Auktionen an der organisiert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conditions and deadlines in SESTA trading</h2>



<p>Companies must submit their certificates annually by&nbsp;<strong>September 30</strong>&nbsp;to the German Emissions Trading Authority (DEHSt) in accordance with the amount of CO₂ emissions they caused in the previous year. To do this, they should ensure that their <strong>Issue reports</strong> are correct and complete and that <strong>Emissions trading register account</strong> is maintained without errors. At the same time, the necessary certificates must be acquired and submitted first. The certificate auction phase will start in 2026 with a <strong>Price cap up to a maximum of 65 euros</strong>, bevor ab 2028 die freie Preisbildung am Markt ermöglicht wird. Experten rechnen dann mit Zertifikatpreisen zwischen <strong>200 to 350 Euro</strong> im Rahmen des EU ETS II. Unternehmen sollten den Kauf rechtzeitig planen und die schwankenden Preise im Blick behalten. Hilfreich sind dabei externe Dienstleister oder Berater mit Erfahrung im Emissionshandel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Consequences of violations of the BEHG</h2>



<p>Sobald ein Unternehmen ihre CO₂-Emissionen nicht korrekt dokumentiert oder nicht gemäß BEHG durch Zertifikate abdeckt, nimmt der Zoll eine Schätzung vor. Nicht gedeckte CO₂-Emissionen bzw. fehlende Zertifikate müssen ab 2027 nachträglich für <strong>at least 100 Euro</strong> acquired and offset. This sum is regularly adjusted in line with the European Consumer Price Index, meaning that the financial burden will increase over time. In the event of negligent or even deliberate breaches of the BEHG obligations, there is a risk of <strong>Fines of up to 500,000 euros</strong>. Companies that repeatedly violate the requirements risk losing their access to the national emissions trading register.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Der BEHG-Handel stellt für Unternehmen eine verpflichtende, aber auch strategisch nutzbare Maßnahme zur CO₂-Bepreisung dar. Durch den schrittweisen Übergang vom nationalen Emissionshandel zum europäischen EU-ETS II ab 2028 wird sich der Markt für CO₂-Zertifikate zunehmend dynamisieren. Unternehmen sollten daher frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Emissionskosten zu optimieren – sei es durch eine strategische Beschaffung von Zertifikaten, Investitionen in emissionsarme Technologien oder die Nutzung externer Beratungsdienstleistungen. Die Einhaltung der Fristen und eine korrekte Dokumentation sind essenziell, um hohe Strafzahlungen und regulatorische Konsequenzen zu vermeiden. Langfristig wird der steigende Preis für CO₂-Zertifikate Unternehmen dazu zwingen, ihre Geschäftsmodelle nachhaltiger auszurichten und den Einsatz fossiler Brennstoffe weiter zu reduzieren.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Dynamische Stromtarife für Industrie &#038; Gewerbe – Chancen und Risiken</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 21 Mar 2025 07:33:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dynamische Tarife wandeln Preisvolatilität in Wettbewerbsvorteile um, bergen ohne Steuerung aber Risiken bei Preisspitzen. In Kombination mit Batteriegroßspeichern lassen sich Niedrigpreisphasen und negative Strompreise gezielt zum Laden nutzen, was die Netzkosten senkt, den Eigenverbrauch optimiert und die ESG-Konformität stärkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">Dynamische Stromtarife für Industrie &amp; Gewerbe – Chancen und Risiken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dynamic electricity tariffs</strong> are price models in which the electricity price adjusts to the current market prices on the electricity exchange at short intervals - typically hourly or quarter-hourly. In contrast to static tariffs with fixed prices per kilowatt hour, dynamic tariffs reflect the real fluctuations of the electricity market. These tariffs enable all consumers, especially industrial and commercial customers, to flexibly adjust their electricity consumption to current prices and thus potentially save costs.</p>



<p>Since January 1, 2025, energy suppliers in Germany have been obliged to offer dynamic electricity tariffs. This development is a direct response to the increasing <strong>Volatility of electricity prices</strong>caused by the increased expansion of renewable energies and the move away from fossil fuels. The resulting phenomenon <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative electricity prices</a> bietet nicht nur ökonomische Vorteile für Unternehmen, sondern soll auch die Integration erneuerbarer Energien in das Stromnetz fördern. Weitere zentrale Punkte sind dabei die Optimierung des Eigenverbrauchs, intelligente Vernetzung und eine Reform des <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> in Richtung <a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are dynamic electricity tariffs?</h2>



<p>A dynamic electricity tariff is based on the current market conditions in real time, based on the trading values of the <strong>European Power Exchange (EPEX SPOT)</strong>to which the electricity user has access. Pricing strictly follows the principle of supply and demand on the day-ahead and intraday markets. On the company side, digital and intelligent metering systems must be installed that constantly measure current consumption. This is the only way for companies to be able to adapt their electricity consumption to fluctuating electricity prices and actively manage their energy requirements.</p>



<p>The main difference to conventional tariffs with fixed prices over longer periods of time lies in the direct <strong>Passing on the exchange prices</strong>. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass die Risikozuschläge entfallen. Besonders für Industrie- und Gewerbekunden mit flexiblen Lasten bietet dieses Modell erhebliche Kostenvorteile, da Lastspitzen gezielt verlagert (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>) und Strom in Zeiten niedriger oder gar negativer Preise genutzt werden kann. Dies ist besonders lukrativ, wenn viel erneuerbare Energie ins Netz eingespeist wird, wie beispielsweise an sonnigen oder windreichen Tagen. Gleichzeitig erhöhen dynamische Tarife die Transparenz der Preisbildung und fördern die Integration erneuerbarer Energien, indem sie Anreize schaffen, den Verbrauch in Zeiten hoher Einspeisung aus Wind- und Solarenergie zu verlagern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of dynamic electricity tariffs for companies</h2>



<p>Dynamic electricity tariffs offer industrial and commercial customers a range of significant benefits that go far beyond mere cost savings. First and foremost, these tariffs enable considerable optimization of energy costs. Companies can specifically shift their electricity consumption to times of low prices and thus significantly reduce their expenditure. Studies show that <strong>Savings of up to 30%</strong> This represents a considerable competitive advantage, particularly for energy-intensive companies.</p>



<p>The <strong>Flexibility</strong>The flexibility offered by dynamic tariffs is another key advantage. Companies can adapt their production processes and energy-intensive activities to price fluctuations. This promotes a <strong>Proactive energy management</strong> and enables more efficient use of resources. In addition, this flexibility supports the integration of renewable energies into the electricity grid, as consumers are motivated to use electricity when it is available in abundance and therefore cheap - typically at times of high solar or wind energy generation.</p>



<p>An often overlooked advantage is the <strong>Increased transparency</strong>that dynamic tariffs entail. Companies gain detailed insights into pricing and can make informed decisions about their energy consumption. This promotes a better understanding of the energy market and enables more strategic planning of energy use.</p>



<p>In addition, companies that use dynamic tariffs can demonstrate their commitment to sustainability and innovation. This can have a positive impact on the company's image and increase its attractiveness for environmentally conscious customers and investors. <strong>ESG conformity</strong> is becoming increasingly important and represents a key competitive advantage.</p>



<p>Finally, dynamic tariffs offer companies the opportunity to actively contribute to <strong>Grid stability</strong> contribute to the grid. By adapting their consumption to the availability of electricity in the grid, they help to reduce peak loads and improve the overall efficiency of the electricity grid. In the long term, this can lead to a reduction in grid costs, which benefits all consumers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges and risks</h2>



<p>The greatest risk lies in the volatility of electricity prices. Price fluctuations require a well thought-out strategy from industrial and commercial customers who want to introduce dynamic electricity tariffs. While <strong>Favorable phases</strong> enable savings, can <strong>sudden price spikes</strong> lead to higher costs if consumption is not adjusted in good time. This can be particularly problematic for companies with less flexible production processes.</p>



<p>Another challenge lies in more complex energy management. Companies not only have to analyze their consumption patterns precisely using a metering infrastructure, but also design flexible operating processes in order to benefit optimally from price fluctuations. Helpful here are <strong>Energy management systems</strong>how the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>. They measure and analyze all of a company's consumers and compare them with the current electricity prices in real time in order to optimally control energy consumption. This minimizes personnel costs.</p>



<p>As operational processes in various companies cannot be fully adapted to fluctuating electricity prices, this can lead to tensions between energy efficiency and other operational priorities. These <strong>Flexibilization</strong> can become complex in some industries, provided that no <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> are available. Another risk is possible grid congestion if many companies take advantage of favorable electricity prices at the same time. Paradoxically, this could result in higher grid charges.</p>



<h2 class="wp-block-heading">For which companies are dynamic electricity tariffs worthwhile?</h2>



<p>Dynamic electricity tariffs are particularly interesting for companies that can control their energy consumption flexibly. These include above all <strong>Companies with customizable production times</strong>which specifically relocate energy-intensive processes to times of low electricity prices. This allows savings of up to 30 % to be realized.</p>



<p>Companies with <strong>high power consumption</strong> also benefit, especially if their energy requirements lie in periods with fluctuating electricity prices. This applies in particular to energy-intensive but predictable processes such as <strong>Compressed air generation</strong> or <strong>Compressors</strong>which can be operated at favorable tariff times. Even companies that <strong>Electric vehicles</strong>, <strong>Heat pumps</strong> or other electrical <strong>Air conditioners</strong> They can charge or operate their vehicles and cooling and heating systems at times of low prices and thus also benefit from reduced grid charges.</p>



<p>Companies with an existing energy management system or monitoring tools for electricity consumption can make particularly efficient use of dynamic tariffs. In addition, companies with <strong>own energy generation</strong> or with <strong>Save</strong> This gives them an advantage if their own consumption is not fully covered. In this case, they can purchase any residual electricity they need at favorable prices. However, each company should check individually whether the benefits of a dynamic electricity tariff outweigh the cost of making adjustments, unless the option of <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> exists.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The role of in-house power generation and battery storage</h2>



<p>A decisive factor for success with dynamic electricity tariffs is the ability to generate and store some of the electricity required yourself. Photovoltaic systems play a central role here: they enable companies to use cheap solar power directly on site and thus become less dependent on grid electricity and its price fluctuations.</p>



<p>A battery storage system ideally complements the PV system by storing surplus solar power and making it available precisely when electricity prices are high. This allows companies to further reduce their dependence on expensive grid power peaks and optimize their own consumption. In addition, an intelligent energy management system helps to coordinate consumption and generation in real time.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Implementation of dynamic electricity tariffs</h2>



<p>The successful introduction of dynamic electricity tariffs requires a careful analysis of energy consumption and the identification of flexibility potential. Energy-intensive processes must be evaluated and, if necessary, postponed. At the same time, a modern technical infrastructure is essential - this includes intelligent metering systems and a powerful energy management system for real-time data collection.</p>



<p>It is also important to train employees in order to create an understanding of the advantages of dynamic tariffs. Partnerships with experienced energy consultants facilitate the optimal use of price structures. Integration into operational processes requires coordination with production planning and IT. A gradual changeover, for example through pilot projects, enables optimization before the full rollout.</p>



<p>Regular monitoring helps to evaluate savings and process efficiency and improve strategies. This enables companies to reduce costs in the long term, increase their competitiveness and make their energy management more sustainable.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Maximum benefits through smart combination</h2>



<p>Dynamic electricity tariffs offer industrial and commercial companies considerable opportunities to reduce costs and increase sustainability. These benefits can be maximized even further in combination with in-house electricity generation using photovoltaics and battery storage. Companies that invest in a smart energy solution at an early stage not only benefit financially, but also make an important contribution to the energy transition.</p>



<p>For companies that want to reduce their energy costs and operate more sustainably, it is worth carrying out a thorough analysis of their own consumption structure and consulting with experts in dynamic electricity tariffs and decentralized energy generation. Because only with the right strategy can the potential be fully exploited.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/">Dynamische Stromtarife für Industrie &amp; Gewerbe – Chancen und Risiken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>DIN V 18599 for building planning with modern energy systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/din-v-18599-and-modern-energy-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 17 Mar 2025 13:44:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21553</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Norm bewertet komplexe Wechselwirkungen zwischen Zonen, Technik und Eigennutzung von Solarstrom in Gewerbeobjekten. Sie bildet die rechtliche Basis für Energieausweise und ist essenziell, um Fördermittel durch nachgewiesene Effizienzziele zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-v-18599-and-modern-energy-systems/">DIN V 18599 für Gebäudeplanung mit modernen Energiesystemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>DIN V 18599</strong> is the central standard for the <strong>Energy assessment</strong> <strong>of buildings</strong> in Germany. It is used to calculate the energy requirements of residential and non-residential buildings and, since January 1, 2024, has been the <strong>Mandatory basis</strong> for energy assessment in accordance with the Building Energy Act (GEG). This replaces previous calculation methods and ensures a uniform, holistic and detailed analysis of energy consumption.</p>



<p>The standard covers all relevant areas such as heating, cooling, ventilation, domestic hot water and lighting and also takes into account electricity-producing systems such as photovoltaics. This makes it an important tool for architects, engineers and energy consultants in the development of sustainable buildings, <strong>energy-efficient building concepts</strong>. DIN V 18599 was first published in 2005 and has since undergone several revisions in order to adapt it to technical progress and new legal requirements.</p>



<p>It serves as a reference for the Energy Saving Ordinance (EnEV), the GEG and contributes significantly to the implementation of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/">EU Buildings Directive</a> to the overall energy efficiency. DIN V 18599 has fundamentally changed the way in which the energy performance of buildings is assessed and enables a detailed comparison of different building concepts. Despite its complexity, the standard is an essential tool for reducing energy consumption and achieving climate protection targets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Structure and organization of DIN V 18599</h2>



<p>DIN V 18599 is a comprehensive standard consisting of a total of 13 parts. Each part deals with specific aspects of the energy assessment of buildings and together form a complex but holistic system for calculating energy requirements. The individual parts are closely interlinked and build on each other.</p>



<p>Part 1 forms the basis by setting out general calculation methods, definitions of terms and the zoning of buildings. The following Parts 2 to 4 deal with the calculation of the useful energy demand for various applications such as heating, cooling, ventilation and lighting. Parts 5 to 8 deal with the conversion of useful energy into final energy for various technical systems and <strong>Part 9 "Electricity-producing installations"</strong>. Part 10 deals with conditions of use, climate data and building automation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Holistic approach of DIN V 18599</h2>



<p>DIN V 18599 is characterized by an integrative approach that takes into account the interactions between the building envelope, use and system technology.</p>



<h3 class="wp-block-heading">The building as an overall system</h3>



<p>The standard considers buildings as a unit consisting of three main components:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Building envelope:</strong> Influence of the thermal quality of walls, windows, roof and floor.</li>



<li><strong>Utilization:</strong> Occupancy times, internal heat loads and user behavior.</li>



<li><strong>Plant engineering:</strong> Heating, cooling, ventilation, lighting and hot water systems.</li>
</ul>



<p></p>



<p>This approach enables a realistic assessment of energy requirements by, for example, taking into account the influence of insulation on heating and cooling requirements or the use of <a href="https://cubeconcepts.de/en/hall-heating-reduce-costs-increase-efficiency/">modern hall heating systems</a> taken into account.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Interactions between energy flows</h3>



<p>DIN V 18599 goes beyond the mere addition of consumption and integrates it:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Heat gains/losses:</strong> Influence of internal and solar heat gains.</li>



<li><strong>Energy recovery:</strong> Utilization of waste heat and heat recovery systems.</li>



<li><strong>Temporal aspects:</strong> Consideration of fluctuations in energy demand and supply, particularly in the case of renewable energies.</li>



<li><strong>Building automation:</strong> Influence of control and regulation systems on efficiency.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Thanks to this comprehensive assessment approach, the standard enables a more precise analysis and supports planners in the development of optimized, energy-efficient building concepts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Calculation methodology &amp; areas of application </h2>



<p>DIN V 18599 enables a holistic energy assessment of buildings using a multi-stage calculation method. It comprises the useful energy demand (energy actually required for heating, cooling or lighting), the final energy demand (including losses during conversion and distribution) and the primary energy demand (total energy including extraction and transportation).</p>



<p>A central concept is zoning, in which buildings are divided into areas with similar usage conditions. The calculations are usually carried out using a monthly balance method, but can also be carried out on an hourly basis if required.</p>



<p>The standard is used in the preparation of energy performance certificates, the planning of energy-efficient buildings and the assessment of existing buildings. It helps to analyze the current status, identify weak points and derive optimization measures.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaic systems in DIN V 18599</h2>



<p>DIN V 18599 considers photovoltaic systems (PV systems) as a central component of energy-efficient building design and systematically integrates them into the overall energy balance. The standard does not consider PV systems in isolation, but as part of the overall energy system. Accordingly, they significantly reduce the primary energy demand by:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Own use of PV electricity</strong>The proportion consumed directly in the building reduces the final energy demand from the grid and increases the energy efficiency. <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/">Photovoltaic self-consumption</a>. </li>



<li><strong>Better energy efficiency classes</strong>Buildings with PV systems often achieve better energy performance certificates, which makes renting or selling them more attractive.</li>



<li><strong>Grid feed-in</strong>Surplus electricity is credited to the balance sheet and improves the building's primary energy balance.</li>



<li><strong>System interactions</strong>The standard covers how PV electricity supports other systems (e.g. heat pumps or ventilation systems) and thus creates synergies.</li>



<li><strong>Sustainability and CO₂ reduction</strong>The use of renewable energies significantly improves a building's carbon footprint.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Calculation rules</h3>



<p>The standard defines specific calculation rules that ensure that the contribution of PV systems to the building's energy supply is assessed in a realistic and standardized manner. For example, the monthly electricity yield is determined on the basis of the average global radiation of the Potsdam reference climate zone in order to obtain comparable results regardless of the specific location of the building. Standard values from DIN V 18599-9 are used to calculate the nominal output, which include the <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Efficiency of solar cells</a> (monocrystalline, polycrystalline or thin-film).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Challenges</h3>



<p>However, these rather rigid principles for planning and balancing also present challenges. For example, modern PV technologies with high efficiencies are not always accurately captured by the standard's blanket default values. Similarly, the defined reference climate zone <strong>Regional differences</strong> in yield potential, for example in particularly sunny areas. Another aspect is the <strong>Area-based calculation method</strong>which requires an exact measurement of the module surface - a time-consuming process, especially for complex roof structures.</p>



<p>Despite these limitations, DIN V 18599 provides an initial basis for good planning of a PV system in order to fulfill legal requirements such as the GEG and <strong>Funding opportunities</strong> optimally. However, the latest module types, storage systems and building energy management systems must be taken into account in the further development of the standard.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Changes &amp; continuous processes</h2>



<p>For these reasons, DIN V 18599 is continuously revised, as technical progress and legal requirements are constantly changing. The latest version introduces important innovations, including a <strong>More precise calculation and accounting methods</strong> renewable energies, updated primary energy factors, an extended assessment of building automation and improved calculation methods for non-residential buildings.</p>



<p>Future developments are expected to include greater integration of storage technologies, better linking of the electricity, heating and mobility sectors and the inclusion of life cycle analyses. The focus will also be on adapting to dynamic energy systems and making the standard more user-friendly. These further developments are intended to further strengthen DIN V 18599 as a central instrument for energy-efficient building planning.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Application examples of DIN V 18599</h2>



<p>The practical application of DIN V 18599 in the commercial and industrial sector offers particular challenges and opportunities that differ significantly from those in residential construction. A striking example of this is the energy assessment of a modern production hall of a medium-sized mechanical engineering company. In this project, the complex zoning posed a central challenge: The hall included areas for production with different temperature requirements, storage areas, offices and a showroom. Each of these zones had specific usage profiles and energy requirements that had to be taken into account individually in the calculation in accordance with DIN V 18599.</p>



<p>Another instructive case study is the refurbishment of a large logistics center. The focus here was on optimizing the lighting and air conditioning of the extensive warehouses. The application of DIN V 18599 enabled a detailed analysis of the energy requirements for various refurbishment scenarios and hall zones. It became clear how the use of LED lighting in combination with intelligent control systems and the installation of an efficient ventilation system with heat recovery could significantly reduce energy requirements.</p>



<p>In a third case, the standard was applied to the planning of a new technology center for an automotive supplier. Here, the integration of process heat from production into the building energy concept posed a particular challenge. DIN V 18599 provided a framework for quantifying the synergies between production processes and building energy requirements and taking them into account in the overall balance.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Early integration of DIN V 18599 as a success factor</h2>



<p>The application of DIN V 18599 in the commercial and industrial sector poses particular challenges, as it has to take into account a variety of types of use, production processes and special technical systems. The recording of process energy in particular requires close cooperation between energy consultants, technicians and production planners. The integration of combined heat and power and large-scale PV systems also requires precise application of the standard.</p>



<p>A key success factor is the early involvement of all relevant stakeholders in order to optimally incorporate operational requirements into the energy assessment. Sensitivity analyses also help to identify optimization potential. Despite its complexity, the standard provides a valuable basis for energy-efficient and economical energy concepts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>DIN V 18599 is a central tool for the energy assessment of buildings. It enables precise calculation of energy requirements and promotes the integration of renewable energies into modern building concepts. It offers great opportunities, particularly in the commercial and industrial sector, but also places high demands on planners and consultants. Despite its complexity, the standard creates a reliable basis for future-oriented and economical energy solutions. As the standard continues to evolve, it will continue to play a key role in implementing the energy transition in the building sector.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-v-18599-and-modern-energy-systems/">DIN V 18599 für Gebäudeplanung mit modernen Energiesystemen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Negative Strompreise: Ursachen, Entwicklungen &#038; Chancen für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 12 Mar 2025 15:37:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21439</guid>

					<description><![CDATA[<p>Negative Strompreise (Rekord: 575h in 2025) entstehen durch EE-Überproduktion bei geringer Last und mangelnder Speicherflexibilität. Das "Nutzen-statt-Abregeln"-Prinzip sowie das Solarspitzen-Gesetz zwingen Erzeuger zur Abregelung, während flexible Abnehmer für den Strombezug sogar bezahlt werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">Negative Strompreise: Ursachen, Entwicklungen &amp; Chancen für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Negative Strompreise entstehen, wenn mehr Strom erzeugt als verbraucht wird – typisch bei viel Wind/Solar, geringer Nachfrage und wenig Speicherkapazitäten. 2025 gab es in Deutschland&nbsp;<strong>575 Stunden</strong>&nbsp;mit negativen Preisen, europaweit ein neuer Rekord.</p>



<p>Unternehmen können das nutzen: Flexible Verbraucher, Speicher und EMS sparen bis zu&nbsp;<strong>50%</strong>&nbsp;auf Energiekosten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind negative Strompreise?</h2>



<p>Negative Strompreise bedeuten, dass Erzeuger dafür bezahlt werden, Strom&nbsp;<strong>abzunehmen</strong>&nbsp;statt zu liefern. Das passiert in Deutschland beispielsweise an der Strombörse EPEX Spot (Day-Ahead, Intraday), wenn das Angebot die Nachfrage übersteigt.</p>



<p><strong>Wann treten sie auf?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe EE-Einspeisung (Wind/Solar)</li>



<li>Niedrige Nachfrage (Nachts, Wochenenden, Feiertage)</li>



<li>Wenig Flexibilität (Kernkraftwerke herunterfahren teuer)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum entstehen negative Strompreise?</h2>



<p><strong>Drei Hauptursachen</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>EE-Überproduktion</strong>: Wind/Solar laufen unter Volllast und der Strom kann weder verwendet noch abgenommen werden → Der <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/" type="post" id="23925">Redispatch</a> greift nicht schnell genug.</li>



<li><strong>Niedrige Last</strong>: Industrielle Verbraucher nutzen wenig Strom und Haushalte sparsam.</li>



<li><strong>Systemträgheit</strong>: Fossile Kraftwerke können nur langsam reagieren und nicht flexibel hoch/runterfahren.</li>
</ol>



<p></p>



<p>Simple <strong>Marktlogik</strong>: Börsen matchen Angebot und Nachfrage und bei Überangebot sinken Preise unter Null.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung in Deutschland: 575 Stunden 2025</h2>



<p>Die Häufigkeit und Dauer von negativen Strompreisen steigt mit dem EE-Anteil im Strommix. Waren es 2016 noch rd. 100 Stunden, steigt die Anzahl in den letzten Jahren rasant. An 575 Stunden sank der Strompreis in 2025 unter die Nullmarke. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-27832" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-1024x612.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-768x459.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025-18x12.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2025.jpg 1346w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Dabei lassen sich klare Tages- und Monatsmuster erkennen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>12–17 Uhr</strong>: PV-Spitze</li>



<li><strong>Mai/Dezember</strong>: Viele Feiertage + Wind/Solar</li>



<li><strong>november</strong>: Seltenst (wenig Wind/Solar)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Europäischer Vergleich</h2>



<p>Negative Preise sind kein deutsches Phänomen. Führende Länder sind&nbsp;– dank hohem EE-Anteil &#8211; Finnland, Schweden mit den vier Teilregionen, Deutschland, die Niederlande, Belgien und Dänemark.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="612" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-21443" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-1024x612.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa-768x459.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/03/Negative-Strompreise-2024-Europa.jpg 1465w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Herausforderungen nach Unternehmenstyp bei negativen Strompreisen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit PV (ohne Speicher)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Prämie entfällt bzw. die EEG-Laufzeit verlängert sich (<a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-peak-law/" type="post" id="20517">Solar peak law</a>) </li>



<li>Abregelung der PV-Anlage bei Negativphasen</li>



<li>Eigenverbrauch sinkt → hohe Strombezugskosten mit Netzentgelten und Stromsteuer </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Risiko: 10–20 % Ertragsverlust</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unternehmen mit Speicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bei langen Negativphasen und vollem Speicher ist die Aufnahmekapazität erreicht</li>



<li>Arbitrage-Risiko bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> steigt</li>



<li>Negative Netzdienlichkeit-Kapazitäten bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> ist begrenzt </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Risiko: Eingeschränkte Speicher-Kapazitäten</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit PV+BESS+EMS (Komplettsystem)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Anfangsinvestition (Ausnahme <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>-Systeme)</li>



<li>Komplexe Steuerung (sofern kein modernes EMS verwendet wird)</li>
</ul>



<p><strong>Risiko: Gering (5–10 %)</strong>, aber technisch anspruchsvoll, manuelle Schritte notwendig sind</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen nach Unternehmenstyp bei negativen Strompreisen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit PV (ohne Speicher)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Power-to-Heat in Negativphasen</li>



<li>EMS: Verbrauch auf PV-Spitzen synchronisieren</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/" type="post" id="21612">Dynamic electricity tariffs</a> priorisieren </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 20–40 % Energiekosten</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unternehmen mit Speicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Laden bei &lt; -10 ct/kWh → Entladen bei &gt; 10 ct/kWh</li>



<li>Arbitrage: 30–50 €/MWh Gewinn </li>



<li>FCR-Märkte: 5–15 €/MW </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 50–100 €/kWh/Jahr</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit PV+BESS+EMS (Komplettsystem)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>85–95 % Eigenverbrauch</li>



<li>Intelligente Prognose + Steuerung</li>



<li>Sektorenkopplung (Wärme/E-Fuel) </li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ersparnis: 60–80 % vs. Netzbezug</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktmechanismen verstehen</h2>



<p>In order to <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> zu verstehen, ist es sinnvoll auch die Akteure, Rollen und Abläufe zu kennen. Hierzu zählen auch die Märkte. Die EPEX Spot in Leipzig ist dabei die führende europäische Strombörse für den kurzfristigen Handel (Spotmarkt) mit elektrischer Energie und gilt auch für den deutschen Strommarkt. Hier wird gehandelt im:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Day-ahead market</strong>: Strom für nächsten Tag handeln.&nbsp;<strong>Meistens</strong>&nbsp;Ort negativer Preise (Auktion schließt täglich um 12 Uhr).</li>



<li><strong>Intraday-Markt:</strong> Stundenhandel bis T-5 Min. Flexibler für Wetteranpassung.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorische Hebel</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Förderregime (EEG-Reformen)</h3>



<p>Der wichtigste Hebel gegen negative Strompreise ist die Ausgestaltung der Marktprämie. Ziel ist es, den Anreiz zu nehmen, bei negativen Preisen weiter einzuspeisen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>§ 51 EEG (Die &#8220;Stunden-Regelung&#8221;):</strong> Früher entfiel der Vergütungsanspruch erst nach sechs aufeinanderfolgenden Stunden mit negativen Preisen. Aktuell wurde dieser Zeitraum sukzessive verkürzt (auf drei Stunden, perspektivisch auf null). Das zwingt Betreiber dazu, ihre Anlagen bei Preisverfall abzuschalten.</li>



<li><strong>Umstellung auf Investitionszuschüsse:</strong> Langfristig wird diskutiert, weg von der Einspeisevergütung (ct/kWh) hin zu festen Kapazitätszahlungen zu gehen, damit die Produktion rein marktgetrieben erfolgt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Flexibilisierung der Nachfrage (Demand Side Management)</h3>



<p>Damit Preise nicht ins Negative rutschen, muss überschüssiger Strom verbraucht oder gespeichert werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dynamische Stromtarife:</strong> Seit 2025 sind alle Versorger verpflichtet, solche Tarife anzubieten. Endkunden werden so belohnt, wenn sie Verbraucher bei Überangebot (niedrigen Preisen) nutzen.</li>



<li><strong>Netzentgelte:</strong> The <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/" type="post" id="22626">Netzentgeltreform</a> (AgNeS) soll dazu führen, dass netzdienliches Verhalten (Verbrauch bei viel Wind im Netz) finanziell attraktiver wird. In dem Zuge wird die <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">atypical network use</a> wichtiger. </li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Sektorenkopplung &amp; Speicher</h3>



<p>Regulatorische Hürden verhindern oft noch, dass Strom bei Überfluss effizient umgewandelt wird.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduktion von Umlagen/Abgaben:</strong> Durch die Abschaffung der EEG-Umlage wurde Strom für Wärmepumpen und Elektrolyseure (Power-to-Gas) günstiger. Weitere Entlastungen bei den Netzentgelten für Speicher (Vermeidung von &#8220;Doppelbelastung&#8221;) sollen die Speicherkapazität erhöhen.</li>



<li><strong>Gebot des &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/en/use-instead-of-curtailment-2-0-to-avoid-grid-bottlenecks/" type="post" id="15495">Use instead of regulating</a>&#8220;:</strong> Neue Regelungen erlauben es Netzbetreibern, Strom, der sonst abgeregelt würde, vergünstigt an Großverbraucher oder für Wärmeanwendungen abzugeben.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was sind negative Strompreise?</strong></summary>
<p>Erzeuger zahlen dafür, Strom&nbsp;<strong>abzunehmen</strong>&nbsp;statt zu liefern. Passiert bei Überangebot (Wind/Solar) &gt;&gt; Nachfrage.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wann treten negative Strompreise auf?</strong></summary>
<p><strong>12–17 Uhr</strong>: PV-Spitze</p>



<p><strong>Mai/Dezember</strong>: Feiertage + hohe EE-Einspeisung</p>



<p><strong>Nachts/Wochenenden</strong>: Geringe industrielle Nachfrage</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wer profitiert am meisten?</strong></summary>
<p><strong>BESS-Betreiber</strong>: Laden bei -20 ct → Entladen bei +15 ct</p>



<p><strong>PV + EMS</strong>: Verbrauch perfekt timen</p>



<p><strong>Flex-Industrie</strong>: Elektrolyse, E-Auto-Laden</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was passiert mit EEG-Förderung?</strong></summary>
<p>Solarspitzen-Gesetz: Abregelung ab 1. Stunde negativ </p>



<p>4-Stunden-Regel: Keine Prämie bei langen Phasen </p>



<p>Flexibilitätsprämie: +5–10 ct/kWh für fernsteuerbare PV</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Lohnt sich ein Batteriespeicher?</strong></summary>
<p><strong>Yes</strong>, bei:</p>



<p>ROI: 3–5 Jahre (2026)</p>



<p>Arbitrage: 30–50 €/MWh Gewinn</p>



<p>FCR-Märkte: 5–15 €/MW</p>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BESS as a smart solution for energy systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bess-as-a-smart-solution-for-energy-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 11 Mar 2025 08:16:13 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Batteriegroßspeicher senken durch Lastverschiebung Netzentgelte und ermöglichen lukrative Zusatzerträge am Regelenergiemarkt. Ob als System vor (FTM) oder hinter dem Zähler (BTM) – BESS sichern Unternehmen gegen Preisvolatilität ab, gewährleisten Notstromfähigkeit und treiben die dezentrale Energiewende voran.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bess-as-a-smart-solution-for-energy-systems/">BESS als smarte Lösung für Energiesysteme</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BESS</strong> steht für „Battery Energy Storage System“ und geht über die reine Speicherung elektrischer Energie, wie ein einfacher Akku, weit hinaus. Solche Systeme nutzen vernetzte Batteriegruppen, um Strom effizient zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Ein typisches BESS kann aus über 100.000 Lithium-Ionen-Batteriezellen bestehen, die&nbsp;zu Modulen zusammengefasst und in Racks angeordnet sind. Solche <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> are then only characterized by the use of a <strong>battery management system</strong> (BMS) or a more comprehensive <strong>Energy management system</strong> (EMS) as BESS. Thanks to their extremely fast response time of just 10 milliseconds, they can compensate for grid fluctuations, better integrate renewable energies and reduce energy costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why are BESS important?</h2>



<p>The energy transition and the expansion of renewable energies require <strong>Flexible storage solutions</strong>. As wind and solar power are not generated constantly, a BESS can store surplus energy and make it available later. As a result, they stabilize both public and internal power grids and can serve as an emergency or backup power source. They also enable stand-alone operation so that companies can temporarily operate independently of the public grid.</p>



<p>Through <strong>Peak load capping</strong> and <strong>Load shifting</strong> (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a> &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>), BESS contribute to the reduction of power prices and grid charges. At the same time, they increase the self-consumption of photovoltaic systems, which means that less electricity has to be drawn from the grid. In addition, the <strong>Arbitrage strategies</strong> with <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> reduce electricity procurement costs by storing cheaper electricity and using it at a later date. In addition, by marketing storage capacities on the <strong>Control energy market </strong>Additional income.</p>



<p>All these advantages contribute to more stable grid operation, reduce dependence on fossil fuels and enable companies in particular to use their self-generated solar power more efficiently.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Functionality and structure of a BESS</h2>



<p>An intelligent BESS stores electrical energy when the electricity supply is high or the electricity price is low and releases it again when required. This enables efficient use of renewable energies and stabilization of the power grid. The structure of a BESS consists of several central components:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery cells</h3>



<p>The focus is on the <strong>Battery cells</strong>which, depending on the application, are usually based on lithium-ion or sodium-ion technology. The choice of storage technology depends on factors such as performance, energy content, service life and costs. While lead-acid batteries were used in battery storage power plants in the 1980s, nickel-cadmium and sodium-sulphur batteries were used later. Since 2010, lithium-ion batteries have become increasingly popular as their costs have fallen significantly due to the growing electric vehicle industry. Today, lithium-ion batteries are the dominant technology for BESS, as they offer high energy density, a long service life and high efficiency.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Inverter</h3>



<p>Since batteries store and release electrochemical energy in the form of direct current (DC), they are <strong>Inverter</strong> necessary to convert the electricity into alternating current (AC), which is used in the power grid. Additional safety mechanisms, including fire suppression systems, surge protection and temperature control, protect the system from power loss or failure. To minimize hazards and protect the components from external influences, BESS are often housed in separate buildings such as warehouses or containers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery management system (BMS)</h3>



<p>Another key component that distinguishes a BESS from a simple battery storage system is the battery management system (BMS). It monitors and controls the charging and discharging process of the battery cells in order to additionally optimize their <strong>Efficiency</strong> and <strong>Service life</strong> to be maximized. To do this, the BMS continuously measures important parameters such as the voltage, current and temperature of each individual cell and ensures that the battery remains within safe operating limits. It also balances cell voltages to ensure even ageing of the cells and optimum use of the capacity of the entire storage system. This minimizes risks such as overcharging or deep discharge.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Energy management system (EMS)</h3>



<p>A useful addition to a BMS is a higher-level energy management system (EMS), such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>. While the BMS monitors the internal safety and efficiency of the battery, the EMS controls the <strong>entire energy system</strong> of a company and optimizes the energy flow in coordination with other systems. It intelligently decides when to charge or discharge the BESS based on external factors such as electricity prices, grid load, weather forecasts and local energy demand. The EMS communicates directly with the BMS and the inverter in order to optimally coordinate the storage strategy with the available energy generation - for example from photovoltaic systems or wind power plants.</p>



<p>The combination of BMS and EMS ensures that a BESS not only works safely and efficiently, but is also operated economically. While the BMS protects and optimizes the condition of the battery, the EMS ensures intelligent control of the entire energy system in order to reduce costs, relieve the load on the grid and enable maximum use of renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Battery technologies and materials used</h2>



<p>BESS are based on different battery technologies that differ in terms of efficiency, cost, service life and area of application. The most commonly used battery types are <strong>Lithium-ion batteries</strong>as they offer high energy density, a long service life and fast charging and discharging cycles. However, they consist of scarce raw materials such as lithium, cobalt, nickel, manganese and aluminum.</p>



<p>A promising alternative to this are <strong>Sodium-ion batteries</strong> They are safer than lithium-ion batteries, but have a lower energy density, which means they take up more space. Large industrial companies often use <strong>Redox flow batteries</strong> are used. This technology is characterized by a particularly long service life, as the electrochemical reaction takes place in liquid electrolytes outside the actual battery cells. They are flexibly scalable but also relatively expensive.</p>



<p>An older but proven technology are <strong>Lead-acid batteries</strong>. They are inexpensive and robust, but they have a significantly lower energy density, a shorter service life and higher maintenance costs compared to modern battery technologies. In general, the choice of suitable battery technology depends on various factors such as cost, safety, energy density and service life and should be carefully considered.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of BESS for companies</h2>



<p>Depending on the location, battery storage systems offer different advantages. Large so-called. <strong>In-Front-of-the-Meter (FTM) systems</strong>that are directly connected to the public electricity grid primarily help companies in industry and the energy sector. They primarily contribute to grid stabilization by reducing bottlenecks and providing energy for times of high demand. They also serve as a reserve and emergency power source, which improves security of supply. Another advantage is the possibility of seasonal energy storage, which allows companies to use surplus renewable energy efficiently. They can also generate additional income by providing balancing energy or arbitrage transactions on the electricity market.</p>



<p><strong>Behind-the-meter (BTM) systems</strong>installed directly on a company's premises offer the operator economic advantages. They make it possible to optimize self-consumption by efficiently storing solar power and thus reducing grid purchases and energy costs. Peak load capping means that high grid charges can be avoided, while the uninterruptible power supply function safeguards critical processes even during grid fluctuations. A BESS is particularly beneficial for companies with e-mobility charging infrastructures, as it ensures a stable and efficient power supply without overloading the grid connection. If permitted by law, companies can feed surplus energy into the grid and thus generate additional income.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Combined BESS systems</h2>



<p>A combination of FTM and BTM systems as BESS is also possible. This results in <strong>Synergy effects</strong>which enable a more efficient use of energy. A key advantage of the combination is the <strong>Greater flexibility</strong>as both large-scale and local energy requirements can be optimally controlled. A modern EMS coordinates the use of both types of storage and ensures intelligent distribution of the stored energy. Especially in <strong>virtual power plants (VPPs)</strong> BTM systems are networked with FTM components in order to provide network services and generate additional revenue.</p>



<p>In practice, more and more <strong>Hybrid solutions</strong>in which large FTM storage systems are combined with smaller BTM systems. These models ensure a reliable grid supply and at the same time offer companies the opportunity to increase their energy autonomy. The combination of both approaches creates a powerful and sustainable BESS that meets the challenges of the energy transition.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges and solutions at BESS</h2>



<p>Some BESS projects are currently still facing economic, technical and regulatory challenges. The <strong>volatile energy prices</strong> make profitability difficult, which is why operators rely on stable revenue models and maximum performance optimization. The <strong>Increasing system complexity</strong> and the <strong>inadequate networks</strong> require efficient control and strict quality checks. <strong>Lengthy approval procedures</strong> are slowing down projects, but new system designs and new political initiatives are accelerating implementation. While lithium-ion batteries still dominate, sodium-ion alternatives are becoming increasingly important. Grid integration of large storage capacities is being driven forward by the first large-scale projects. Flexible, usage-based guarantees ensure greater adaptability. Technological advances and regulatory adjustments are constantly expanding the potential of BESS. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Future and market development</h2>



<p>The market for BESS is in a dynamic growth phase and is expected to grow to USD 114.05 billion worldwide by 2032 - with an annual growth rate of <strong>Growth rate</strong> from <strong>20,88 %</strong>. In Germany, large-scale storage capacity is expected to increase to around 7 gigawatt hours by 2026. <strong>quintupled</strong>. This growth is being driven by the increasing integration of renewable energies, the growing need for grid stability and the increasing demand for energy storage on a supply scale. In addition, advances in storage technology and economies of scale are leading to falling costs - forecasts assume a <strong>Reduction in storage costs</strong> for large systems around <strong>up to 30 %</strong> by 2030. From a regional perspective, North America and Europe are investing heavily in the expansion of BESS, with Germany being one of the fastest growing markets. China remains the leader in global production and is a key driver of industrial scaling.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BESS: More than just storage solutions</h2>



<p>BESS are far more than just storage solutions - they are a central component of the energy transition. Thanks to their ability to store electricity flexibly and supply it in a targeted manner, they make a significant contribution to grid stability, the integration of renewable energies and the optimization of energy costs. Despite economic and regulatory challenges, the market is growing rapidly, driven by technological innovations, increasing demand and political support measures. Companies and energy suppliers alike benefit from the versatility of modern BESS, which enable a sustainable, economical and secure energy supply. In the coming years, their role will continue to grow in importance and play a decisive role in driving the transition towards a decentralized, renewable energy infrastructure.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU Clean Industrial Deal für wettbewerbsfähige &#038; klimaneutrale Industrie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-clean-industrial-deal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 03 Mar 2025 14:28:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20819</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zentraler Bestandteil des Deals ist die Rohstoffsicherung: Bis 2030 sollen 25 % des Bedarfs durch Recycling gedeckt und Einkäufe über ein neues EU-Zentrum gebündelt werden. Der Fahrplan sieht bis 2026 zudem die Gründung einer Industrial Decarbonisation Bank sowie neue Standards für Kreislaufwirtschaft und Fachkräftequalifizierung vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-clean-industrial-deal/">EU Clean Industrial Deal für wettbewerbsfähige &amp; klimaneutrale Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>At the end of February 2025, the European Commission <strong>EU Clean Industrial Deal</strong> presented. The initiative is intended to strengthen the competitiveness of European industry and drive forward decarbonization at the same time. With a comprehensive package of measures, the EU wants to ensure that European companies can compete globally and promote sustainable technologies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The core elements of the EU Clean Industrial Deal</h2>



<p>The EU Clean Industrial Deal pursues several key approaches to ensure a sustainable and competitive European industry. This includes reducing energy costs through simplified competition rules and tax relief. The EU Commission wants to promote investment in clean technologies with a financing volume of <strong>100 billion euros</strong> from the EU Emissions Trading Scheme and an expansion of the Horizon Europe flagship initiative for research and development. Additional <strong>50 billion euros</strong> The increase in the InvestEU programme is intended to mobilize innovative projects.</p>



<p>An important component of the deal is the <strong>Reducing bureaucratic hurdles</strong>. Simplified approval procedures and a reform of public procurement should enable companies to implement sustainable investments more quickly. At the same time, the EU is increasingly focusing on <strong>Resource efficiency and recycling</strong>with the aim of achieving by 2030 <strong>25 % of strategic raw materials</strong> from recycling processes. The new <strong>EU Critical Raw Material Center</strong> is intended to help pool European companies' demand for raw materials centrally, procure them efficiently on the global market and ensure fair market conditions.</p>



<p>The plan also includes <strong>Strong trade policy measures</strong>including the simplification and expansion of the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/cbam-the-co%e2%82%82-border-adjustment-system/">Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</a></strong>to ensure fair competition at a global level. At the same time, new trade agreements are being sought with international partners in order to stabilize supply chains.</p>



<p>Another focus is on <strong>social aspects and workplaces</strong>. The Clean Industrial Deal provides for programs to upskill workers and promotes training initiatives such as <strong>Erasmus+</strong> the qualification of skilled workers in key sectors. The EU Commission expects that these measures will <strong>500,000 new jobs</strong> are created.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Timetable for the EU Clean Industrial Deal</h2>



<p>In order to achieve these ambitious goals, the European Commission has drawn up a structured roadmap that provides for the gradual implementation of the measures.</p>



<p>The EU is already launching key legislative initiatives in the first quarter of 2025. These include a <strong>Action plan </strong>for<strong> Affordable energy</strong>which <strong>Extension of the Gas Storage Ordinance</strong> and a draft law on the production of low-carbon hydrogen that provides legal certainty for electrolysers. In addition, the EU will <strong>First list of strategic projects</strong> for critical raw materials and start simplifying the CBAM. The commission for the qualification of additional specialists is also due to begin its work in Q1.</p>



<p>The introduction will follow in spring and summer 2025 <strong>State aid framework</strong> for the Clean Industrial Deal, a <strong>Recommendation on grid charges</strong> of the member states and the adoption of the Ecodesign working plan. A pilot auction of the Innovation Fund and a review of the CBAM amendments are planned for the fall.</p>



<p>By the end of 2025, the EU will have passed a law to accelerate the <strong>industrial decarbonization</strong> which simplifies permits for industrial energy use and creates a <strong>Label</strong> for low-carbon products. At the same time, new guidelines for Horizon Europe will be published and trans-Mediterranean cooperation in the field of clean technologies will be expanded.</p>



<p>Further milestones are scheduled for 2026, including the launch of the <strong>EU Industrial Decarbonization Bank</strong>The introduction of new legislative proposals to extend CBAM and the revision of the public procurement directives. The EU will also be <strong>EU Center for Critical Raw Materials</strong> and set new standards with a law on the circular economy. An ecological VAT initiative will also promote sustainable economic models.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ambitious goals of the EU Clean Industrial Deal</h2>



<p>The EU Clean Industrial Deal pursues ambitious goals. Strategic investments, a reduction in bureaucracy and new market incentives are intended to make European industry fit for the future and competitive. By promoting the clean tech industry, the expansion of renewable energies and greater electrification, the EU Commission is focusing on lower energy prices, sustainable production and the creation of European lead markets for green technologies. In addition, raw materials are to be recovered through recycling and the relevant skilled workers trained. It remains to be seen whether European companies will successfully manage the green transformation in this way and depends largely on the implementation of the measures and international competitiveness.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-clean-industrial-deal/">EU Clean Industrial Deal für wettbewerbsfähige &amp; klimaneutrale Industrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU-Gebäuderichtlinie EPBD: Europäische Standards für effiziente Gebäude</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 25 Feb 2025 15:36:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen müssen Sanierungsroadmaps erstellen, da die Richtlinie eine massive Primärenergiereduktion und den Einsatz von ≥ 65 % erneuerbarer Energien fordert. Die EU-weite Empfehlung zur PV-Pflicht wird national streng umgesetzt, was die Kombination aus PV, Großspeicher und EMS zum neuen Standard für Industrie- und Gewerbebauten macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/">EU-Gebäuderichtlinie EPBD: Europäische Standards für effiziente Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The <strong>EU-Gebäuderichtlinie (EPBD – Energy Performance of Buildings Directive)</strong> ist das zentrale EU-Recht zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Die 2024 novellierte Version (EPBD III) verpflichtet alle Mitgliedstaten bis <strong>29. Mai 2026</strong> zu einheitlichen Mindeststandards für Neubau, Sanierung und Energieeffizienz.</p>



<p>Dieser Beitrag erklärt die Kernvorgaben, nationale Umsetzungen und Auswirkungen auf Unternehmen – europaweit einheitlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die EU-Gebäuderichtlinie?</h2>



<p>Die EPBD regelt die <strong>Energieeffizienz von Gebäuden</strong> und ist Kernstück des <strong>European Green Deal</strong> (Klimaneutralität 2050). Sie gilt für <strong>alle Gebäude</strong> – Wohn-, Gewerbe-, öffentlich und nichtwohngebäude.</p>



<p><strong>Drei Säulen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Efficiency</strong>: Primärenergiereduktion + Erneuerbare Energien</li>



<li><strong>Neubauten</strong>: Zero Emission Buildings (ZEB)</li>



<li><strong>Bestand</strong>: Sanierungspflicht für schlechteste Gebäude</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kernanforderungen EPBD 2024</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubauten: Zero Emission Buildings (ZEB)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab 2028 (öffentlich): ZEB-Pflicht</li>



<li>Ab 2030 (alle Neubauten): ZEB-Pflicht</li>



<li>Definition: Primärenergie ≈ 0</li>



<li>Lifecycle-CO₂-Emissionen ≈ 0</li>



<li>Erneuerbare Energien ≥ 65 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Sanierungspflicht Bestandsgebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nichtwohngebäude: Schlechteste bis 2030 zu 16 % und bis 2033 zu 26 %</li>



<li>Wohngebäude: Nationale Ziele (EU-Mindestquoten)</li>



<li>Renovierungspass: Sanierungsroadmap ab 2027</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Energieeffizienzstandards</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mindestenergieeffizienz (MEPS) ab 2026</li>



<li>Primärenergie Wohngebäude: -16 % bis 2030</li>



<li>Life Cycle Assessment (LCA) bei Sanierungen</li>



<li>Intelligente Messsysteme verpflichtend</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nationale Umsetzung: Vergleich EU-Länder</h2>



<p>Ausgewählte Beispielländer: </p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Land</strong></td><td><strong>Status Umsetzung</strong></td><td><strong>Special features</strong></td></tr><tr><td>Germany</td><td>GEG → <a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a> (Juli 2026)</td><td>65%-Regel entfällt, Grüngas-Quote</td></tr><tr><td>Niederlande</td><td>BENG II (2025)</td><td>ZEB-Pflicht bereits 2026</td></tr><tr><td>France</td><td>RE2020</td><td>LCA-Pflicht seit 2022</td></tr><tr><td>Sweden</td><td>Nationaler Renovierungspass</td><td>20% Sanierungsrate bis 2030</td></tr><tr><td>Spain</td><td>CTE 2026</td><td>PV-Pflicht Neubauten > 250 m²</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Zero Emission Buildings (ZEB): Was bedeutet das?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betriebsenergie ≈ 0 kWh/m² (durch Onsite-Erzeugung) </li>



<li>Lifecycle-CO₂ ≈ 0 kg/m² (Bau + Nutzung)</li>



<li>Erneuerbare-Energien-Einsatz ≥ 65 % (PV, Wärmepumpen, Wärmenetze)</li>



<li>Intelligente Technologien (EMS, Smart Metering)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Sanierungspflicht: Welche Gebäude sind betroffen?</h2>



<p><strong>Nichtwohngebäude</strong> (Büros, Hallen, Logistik) der Klassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>G (schlechteste 2 %): Sofort sanieren</strong></li>



<li><strong>F (nächste 14 %): Bis 2030</strong></li>



<li><strong>E bis 2033 (26 % gesamt)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nationale Flexibilität</strong>: Länder definieren Klassengrenzen, EU setzt Prozentsätze.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaik-Pflicht: Europaweit</h2>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/photovoltaic-obligation-for-companies/" type="page" id="8072">Photovoltaic obligation</a> durch die EU ist nicht verbindlich. Es wird jedoch empfohlen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Neubauten > 250 m²: PV-Pflicht</li>



<li>Dachsanierungen > 50 % Fläche: PV-Option </li>



<li>Südausrichtung bevorzugt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Umsetzung der PV-Pflicht plant beispielsweise Deutschland geeignete gewerbliche Bauten mit PV-Anlagen > 50kWp auszustatten. In den Niederlanden soll die PV-Pflicht bei Neubauten ab 15 kWp einsetzen. In Spanien gilt sie bereits seit 2021 einheitlich für Dachflächen größer 250 m². </p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen für EPBD-Umsetzung</h2>



<p><strong>Auf EU-Ebene</strong> gibt es beispielsweise folgende Förderungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>European Energy Efficiency Fund (EEEF)</li>



<li>Cohesion Fund (Ost-/Südeuropa)</li>



<li>InvestEU (Sanierungen)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nationale Programme</strong> sind beispielsweise:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>DE: KfW 261/461 (bis 50 % Zuschuss) </li>



<li>NL: ISDE (Wärmepumpen 30 %) </li>



<li>FR: MaPrimeRénov&#8217; (bis 90 % für G/H)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Auswirkungen für Unternehmen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubauplanung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ZEB-Design ab 2028 planen </li>



<li>PV + <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> + <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">EMS</a> = Standard </li>



<li>LCA frühzeitig kalkulieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Bestandsgebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energieausweis prüfen (Klasse F/G → Sanierungsdruck) </li>



<li>Dachsanierung = PV-Pflicht </li>



<li>Renovierungspass erstellen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Portfoliomanagement</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sanierungsroadmap (nach Effizienzklassen) </li>



<li>Priorisierung: Hallen > Büros > Logistik </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-scoring-und-bewertung-von-immobilien-methoden-standards-neue-anforderungen/" type="post" id="24289">ESG reporting</a> und Scoring optimieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Checkliste zur Umsetzung</h2>



<p>[ ] Energieausweis aktualisieren </p>



<p>[ ] Primärenergiebedarf berechnen </p>



<p>[ ] PV-Pflicht prüfen (Dachfläche) </p>



<p>[ ] Sanierungsroadmap erstellen </p>



<p>[ ] Förderungen sichern (national) </p>



<p>[ ] EMS + Smart Metering planen</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ zur EU-Gebäuderichtlinie</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wann gilt ZEB-Pflicht?</strong></summary>
<p>für öffentliche Gebäude 2028, für alle sonstigen Neubauten 2030.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was bedeutet Life Cycle Assessment?</strong></summary>
<p>Emissionen von Baustoffen und beim Bau → Betrieb → Abriss.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wird PV-Pflicht verbindlich?</strong></summary>
<p>Sie wird von der EU empfohlen und wird in Deutschland wahrscheinlich einheitlich umgesetzt. Die nationalen Umsetzungen variieren.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Gibt es Förderung für Sanierung?</strong></summary>
<p>Ja – nationale Programme, EU-Fonds.</p>
</details>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-building-directive/">EU-Gebäuderichtlinie EPBD: Europäische Standards für effiziente Gebäude</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaics as EPC</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-epc/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 20 Feb 2025 08:13:03 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20529</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der EPC-Ansatz deckt den gesamten Lebenszyklus von der Wirtschaftlichkeitsstudie über die Materialbeschaffung bis zur finalen Inbetriebnahme ab. Durch die Integration von Großspeichern und EMS entstehen maßgeschneiderte Energiesysteme, die rechtliche Absicherung, Qualitätssicherung und maximale Investitionssicherheit garantieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-epc/">Photovoltaik als EPC</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Engineering, Procurement and Construction actually describes a common type of project management in the construction industry. However, the term is also increasingly being used in the implementation of larger energy projects. <strong>Photovoltaics as EPC</strong> means that the system developer or general contractor of a project is obliged to develop the complete energy system, including all components, to a <strong>defined point in time</strong> to a <strong>fixed price</strong> to be completed and put into operation. An EPC contract ensures that the client has a <strong>Turnkey system</strong> that meets the agreed technical specifications and legal requirements.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Components &amp; tasks for EPC solutions</h2>



<p>With the holistic approach to implementing solar or energy projects, the entire responsibility for all phases lies with the contracted system developer. This includes a large number of essential steps that ensure turnkey implementation of the system.</p>



<p>First the <strong>Planning and design</strong> (engineering) of the solar system, including technical plans, concepts and feasibility and profitability studies. In addition to the PV modules <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/">Charging infrastructures</a> in order to enable the most efficient use of the energy generated.</p>



<p>Then the <strong>Procurement </strong>(Procurement) of all necessary materials, components and services - from solar modules and inverters to mounting structures and grid connection components.</p>



<p>After completion of the procurement phase, the <strong>Construction and commissioning </strong>(construction) of the system. This includes the installation of all system components, the implementation of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> and the final grid connection test.</p>



<p>In order to ensure sustainable and efficient operation, measures must also be taken to <strong>Quality and efficiency assurance</strong> essential. This includes regular maintenance, optimization of energy utilization and, if necessary, intelligent residual power marketing.</p>



<p>The EPC process thus represents a holistic solution for the realization of photovoltaic or energy systems by coordinating and efficiently implementing all project phases.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages for clients with photovoltaics as EPC</h2>



<p>The EPC model offers a number of advantages for clients of photovoltaic projects, in particular through the <strong>Integrated project management</strong>. As all aspects - from planning to turnkey handover - are in one hand, the client has only one central contact person, which considerably simplifies communication and coordination.</p>



<p>Another decisive advantage is the <strong>Risk minimization</strong>as the cost, schedule and performance risk remains with the EPC service provider, which increases financial planning security. At the same time, the <strong>Increased efficiency</strong> by bundling all processes under a single contract for faster and smoother project execution.</p>



<p>An experienced EPC provider guarantees a high level of <strong>Quality assurance</strong> and takes responsibility for the occurrence and resolution of potential problems. A fixed budget framework before the start of the project enables a reliable <strong>Cost control</strong>while a clear time schedule for <strong>Adherence to deadlines</strong> and delays are minimized.</p>



<p>Due to the comprehensive <strong>Technical expertise</strong> The EPC service providers develop optimized solutions that ensure efficient implementation. In addition <strong>Customized concepts</strong> that make the best possible use of the respective PV location - for example by integrating storage or charging infrastructure.</p>



<p>The <strong>Legal protection</strong> plays an important role, as the EPC service provider assumes responsibility for all necessary approvals, regulatory requirements and insurance aspects. This combination of risk reduction, efficiency and expertise makes the EPC model particularly attractive for clients looking for a reliable and cost-effective solution for their energy projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Your EPC service provider for complete photovoltaic and energy projects</h2>



<p>As an EPC service provider <strong>CUBE CONCEPTS</strong> We support companies in the holistic implementation of their energy projects - from initial planning to turnkey handover. We take full responsibility for the technical design, procurement of all relevant components and construction, including commissioning. Whether photovoltaic systems, battery storage or charging infrastructures - we develop customized solutions that are tailored to the individual requirements of our customers. With our technical expertise, clearly defined cost structures and on-time implementation, we ensure maximum efficiency and investment security.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-epc/">Photovoltaik als EPC</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar peak law: New regulations for PV systems 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-peak-law/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 19 Feb 2025 14:02:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20517</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ohne Speicher oder EMS drohen Betreibern durch das neue Gesetz Ertragseinbußen von bis zu 20 %, da die Steuerbarkeit und Direktvermarktung massiv forciert werden. Investitionen in Batteriegroßspeicher und intelligente Vernetzung werden damit zum wirtschaftlichen Muss, um Eigenverbrauch zu optimieren und doppelte Umlagen bei der Rückspeisung zu umgehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-peak-law/">Solarspitzen-Gesetz: Neue Regelungen für PV-Anlagen 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>At the end of January 2025, the so-called <strong>Solar peak law</strong> the Bundestag, which contains decisive regulations for <strong>PV systems 2025</strong> contains. In mid-February, the Bundesrat also approved the "Act to amend the Energy Industry Act to avoid temporary producer surpluses". The new regulation, which was passed by the SPD, Alliance 90/The Greens and the CDU, provides for the <strong>EEG funding</strong> for new PV systems at <strong>negative prices</strong> to <strong>pause</strong>. In addition, the Solar Peak Act is intended to better control generation peaks, ensure grid stability and promote market mechanisms. But what does this mean in concrete terms for operators of such PV systems in 2025?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Background to the Solar Peak Act for PV systems 2025</h2>



<p>The background to the Solar Peak Act is the <strong>Increasing volatility</strong> of electricity generation due to the massive expansion of renewable energies, particularly photovoltaics. In recent years, high feed-in volumes from solar power systems have led to more electricity being produced in certain hours than could actually be consumed. This <strong>Overcapacity</strong> on the electricity exchange sometimes lead to <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative electricity prices</a>because many PV systems still cannot be regulated remotely.</p>



<p>This development not only puts a strain on the electricity grid, but also leads to an increasing <strong>financial burden</strong> through the support system of the Renewable Energy Sources Act. To counteract these problems, feed-in is now to be controlled in a more market-oriented manner. Operators of solar installations that do not have intelligent control of their generators, consumers or large-scale battery storage systems must expect restrictions on grid feed-in in future or must meet additional requirements for the controllability of their installations.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Key points of the Solar Peak Act for PV systems 2025</h2>



<p>The Solar Peak Act will bring far-reaching changes for operators of PV systems from 2025. The aim is to optimize the integration of solar power into the grid, improve market incentives and ensure grid stability. The most important regulations at a glance:</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- No feed-in tariff with negative electricity prices</h3>



<p>Operators of new PV systems from 7 kWp that are connected to the public grid after the law comes into force will no longer receive an EEG feed-in tariff in hours with negative electricity prices. This measure is intended to reduce market distortions and promote self-consumption.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Compensation mechanism for lost remuneration</h3>



<p>The lost hours are added to the regular 20-year EEG subsidy. This extends the entire EEG remuneration period by the hours with negative exchange electricity prices. This is intended to ensure the long-term economic viability of the plants.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Feed-in limitation to 60 % without radio ripple control receiver</h3>



<p>Systems over 100 kWp may only feed 60 % of their nominal output into the public grid until a radio ripple control receiver or smart meter is installed and receive no compensation. Existing PV systems can voluntarily switch to the new regulation and benefit from an increase in the feed-in tariff of 0.6 cents/kWh.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Obligation for controllability and smart meter integration</h3>



<p>New PV systems from 100 kWp must be equipped with smart metering systems. This allows grid operators to intervene at critical times to ensure grid stability.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Facilitated direct marketing for PV systems under 100 kWp</h3>



<p>Smaller PV systems can more easily go into direct marketing and sell their electricity more easily on the exchange without being obliged to do so. Direct marketing is only mandatory from 100 kWp.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Technical "TÜV" for large PV systems</h3>



<p>A mandatory technical testing mechanism will be introduced for systems from 100 kWp. Grid operators will also be given the right to carry out test shutdowns to ensure the controllability of the systems.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- More flexible control of large battery storage systems</h3>



<p>A new demarcation option is to be created by precisely measuring the electricity volumes based on 950 full-load hours per year, which are converted into quarter hours and multiplied by a factor of 0.5. Double levies for back-stored electricity volumes are to be avoided from 2026.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;- Focus on self-consumption &amp; intelligent networking</h3>



<p>Operators who specifically use their solar power themselves, store it or feed it into the grid flexibly will benefit the most in future.</p>



<p>Overall, analyses show that operators without storage or intelligent energy management can expect to lose an average of 20 percent of their feed-in tariff. However, investments in storage solutions or dynamic electricity tariffs could significantly reduce these losses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism &amp; challenges</h2>



<p>The solar peak law brings <strong>Economic challenges</strong> with it. From 2025, operators must be prepared for the fact that traditional sources of income could be reduced. Without additional measures such as <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> or a flexible load or energy management system (EMS) such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> are threatened with financial losses. At the same time, however, the new regulations also offer opportunities: those who invest in innovative storage or self-consumption solutions at an early stage could benefit in the long term.</p>



<p>The new compensation mechanism through the simple extension of the EEG remuneration period can be used for the <strong>Financing</strong> some larger PV projects to <strong>problems</strong> lead. Although the overall focus is on optimizing self-consumption, there is a lack of targeted support for battery storage systems. However, these are essential in order to make surplus electricity <strong>Use flexibly</strong> and relieve the load on the grid. Without appropriate funding incentives, many operators could face financial hurdles that make sustainable investment in storage technologies more difficult.</p>



<p>Another controversially discussed topic is the extended <strong>Controllability</strong> of energy systems by grid operators and the <strong>Mandatory smart meter rollout</strong> with the associated administrative adjustments. While this intervention option is intended to help stabilize the grid, it is also seen as a potential restriction of property rights. In practice, it remains to be seen how often and to what extent grid operators will actually make use of this measure.</p>



<p>Despite the existing points of criticism, the Solar Peak Act offers both risks and new opportunities. The decisive factor will be how flexibly operators, grid operators and legislators react to the challenges ahead.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Opportunities &amp; prospects of the Solar Peak Law for PV systems 2025</h2>



<p>The need to ensure grid stability, strengthen market mechanisms and make self-consumption more attractive is accompanied by considerable challenges. In particular, the restrictions on feed-in tariffs in the event of negative electricity prices and the compensation procedure could affect the economic viability of many planned PV systems from 2025. At the same time, the Solar Peak Act opens up new opportunities: operators who invest in intelligent storage and control technologies at an early stage can secure long-term economic advantages. Whether it will be possible to integrate renewable electricity generation into the grid more efficiently will be seen in practice and in the further development of the law.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-peak-law/">Solarspitzen-Gesetz: Neue Regelungen für PV-Anlagen 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Global radiation 2024: Moderate values despite upward trend</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-2024-moderate-values-despite-upward-trend/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 18 Feb 2025 13:37:07 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20383</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz moderaterer Werte als im Rekordjahr 2022 bleibt das Strahlungsniveau 2024 mit über 1.100 kWh/m² hoch und sichert die Ertragskraft deutscher Photovoltaikanlagen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-2024-moderate-values-despite-upward-trend/">Globalstrahlung 2024: Moderate Werte trotz Aufwärtstrend</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In January 2025, the German Weather Service provided climate data including the <strong>Global radiation 2024</strong> before. The average annual total in Germany in 2024 was around <strong>1,113 kWh/m²</strong>. This puts the year among the most radiant in recent years, but falls short of the record year 2022 with 1,227 kWh/m². Despite the lower values compared to the peak years, there is still a long-term upward trend in global radiation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Increase in ⌀ global radiation by 3.5 kWh/m² per year</h2>



<p>Since the start of systematic measurements in 1983, global radiation in Germany has increased by an average of <strong>3.5 kWh/m² per year</strong> has risen. While values of around 1,005 kWh/m² were common in the 1980s, the figures today are constantly above 1,100 kWh/m² and fluctuate more strongly. Overall, the growth correlates with rising temperatures and changing atmospheric conditions, which are associated with climate change.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spatial and seasonal distribution of global radiation</h2>



<p>As in previous years, the values varied greatly from region to region. The lowest global radiation was recorded in 2024 with <strong>1,007 kWh/m²</strong> measured in the low mountain ranges and in Schleswig-Holstein, while in southern Bavaria with <strong>1,246 kWh/m²</strong> recorded the highest value. This distribution corresponds to the <strong>typical pattern</strong> with increasing radiation intensity from northwest to southeast. On a monthly basis, 2024 also showed a typical seasonality with maximum values in the summer months and lower values in winter. Particularly noteworthy is the <strong>August 2024</strong>in which with <strong>159.3 kWh/m²</strong> the long-term average of 140.8 kWh/m² was exceeded by 13 percent. In contrast, the values in February and December were below average, which can be attributed to high cloud cover and low sunshine duration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Comparison of annual totals</h2>



<p>With an annual total of 1,113 kWh/m², 2024 is in first place. <strong>eighth place</strong> among the years with the highest radiation levels since measurements began. The highest values were recorded in 2022 (1,227 kWh/m²), 2018 (1,207 kWh/m²) and 2003 (1,197 kWh/m²). In contrast, the lowest values were recorded in 1987 (950 kWh/m²) and 1984 (970 kWh/m²).</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="508" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-1024x508.jpg" alt="" class="wp-image-20384" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-1024x508.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-300x149.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024-768x381.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/Globalstrahlung-2024.jpg 1269w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Global radiation in 2024 remains at a high level</h2>



<p>The radiation year 2024 confirms the long-term trend of increasing global radiation in Germany. Despite moderate values compared to the peak years, the average radiation intensity remains well above the long-term average. The development of global radiation is a key parameter for climate research and has a direct impact on the yield of photovoltaic systems. In view of the continuing trend towards higher radiation values, further increases in global radiation values can also be expected in the coming years.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-2024-moderate-values-despite-upward-trend/">Globalstrahlung 2024: Moderate Werte trotz Aufwärtstrend</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>Industry meeting at E-world 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-e-world-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 12 Feb 2025 13:15:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf der E-world 2025 präsentierten CUBE CONCEPTS und Greenflash intelligente Energiesysteme für Gewerbe und Industrie vor rund 960 Ausstellern. Im Fokus standen ganzheitliche Lösungen aus Photovoltaik, Batteriespeichern und E-Mobilität, die durch smarte Energiemanagementsysteme (EMS) vernetzt und wirtschaftlich optimiert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-e-world-2025/">Branchentreffen auf der E-world 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Energy. Innovation. Networking</strong>. From February 11 to 13, 2025, Essen once again became the center of the European energy industry. The <strong>E-world energy &amp; water</strong> offered a first-class platform for experts, decision-makers and innovators. CUBE CONCEPTS was present together with <strong>Greenflash</strong> on site to present pioneering energy solutions.</p>



<p>The PrE-world 2025 kicked off on February 10 - our partner's exclusive warm-up event in the Magna Tower Essen. The event, initiated by Greenflash, offered an inspiring platform from 5 p.m. for <strong>forward-looking technologies</strong> and valuable contacts from many industry leaders. Decisive impulses and visionary discussions made the event the ideal starting point for E-world.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E-world energy &amp; water 2025 - Europe's leading trade fair for the energy industry</h2>



<p>E-world 2025 once again presented itself as a central trade fair for the industry. Around <strong>960 companies</strong>institutions and <strong>Start-ups</strong> from 30 nations presented their pioneering technologies and business models. <strong>Innovations</strong>trends and strategic partnerships were the focus, while experts presented their <strong>latest concepts</strong> presented and discussed.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World-1024x768.jpeg" alt="E-World" class="wp-image-20161" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World-1024x768.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World-300x225.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World-768x576.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World-1536x1152.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/02/E-World.jpeg 2000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Greenflash &amp; CUBE CONCEPTS - focus on smart solutions</h2>



<p>The Greenflash stand in Hall 4, Stand D120, quickly became a magnet for trade visitors. Together we presented <strong>intelligent energy systems</strong> that enable sustainable and economical energy solutions. In particular, the combination of commercial solar systems with battery storage in combination with e-mobility and smart building technology offered many starting points and impulses for interesting dialogs. In particular, the holistic and efficient <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management system</a></strong> of all components and consumers in one company attracted a great deal of attention. In intensive discussions with industry decision-makers, we were able to provide valuable impetus and forge new partnerships.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Successful E-world 2025</h2>



<p>Together with our partners from Greenflash, E-world 2025 was also a complete success for us. From the inspiring PrE-world as a prelude to the intensive discussions at the trade fair, we were able to present our innovative energy solutions to a high-caliber specialist audience. The interest in integrated energy management systems in particular showed that our solutions are in tune with the times. New partnerships, valuable impulses and the direct exchange with industry decision-makers reinforced our vision: the future of energy is intelligent, sustainable and networked - and we are actively helping to shape it.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-e-world-2025/">Branchentreffen auf der E-world 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Netzentgelte 2025 für Industrie &#038; Gewerbe</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/grid-charges-2025-for-industry-and-commerce/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 11 Feb 2025 13:52:05 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20119</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während Berlin (+7 %) und NRW (+2 %) steigende Kosten verzeichnen, gewinnen Standorte im Norden und Osten massiv an Attraktivität. Unternehmen sollten ihre Standortvorteile durch angepasste Laststeuerung und Eigenverbrauch maximieren, um der allgemeinen Tendenz steigender Netzausbaukosten entgegenzuwirken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-charges-2025-for-industry-and-commerce/">Netzentgelte 2025 für Industrie &amp; Gewerbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Following the Federal Network Agency's decision at the end of August 2024 <a href="https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/">New regulation for the distribution of grid costs</a> announced for the coming year, forecasts now show how the <strong>Grid charges 2025 for industry and commerce</strong> will develop. The aim is to relieve the burden on regions with a high proportion of renewable energies. Through a <strong>nationwide surcharge of 1.558 ct/kWh</strong> around 2.4 billion euros to all electricity consumers. <strong>more fairly distributed</strong> the idea. The fairer distribution of costs should also ensure greater acceptance for the expansion of renewable energies.</p>



<p>In recent years, the grid fees for industry and commerce have <strong>increased significantly.</strong> While they were still around 28 % of electricity costs in 2023, they increased to 28-31 % in 2024. For 2025, a further increase to around <strong>38 %</strong> expected. This development is primarily due to rising grid expansion costs and poses a noticeable threat to energy-intensive companies in Germany in particular.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid fees 2025: Regional differences in industry and commerce</h2>



<p>The new distribution of grid costs will reduce the grid fees for industry and commerce by an average of 6.9 %. However, the actual relief or additional burden depends heavily on the location and the individual consumption profile.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Regions with falling grid charges</h3>



<p>Industrial companies and commercial customers in federal states with a high proportion of renewable energies will benefit the most from the new regulation. Grid fees are expected to fall by an average of:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schleswig-Holstein: -29 %</li>



<li>Mecklenburg-Western Pomerania: -29 %</li>



<li>Brandenburg: -21 %</li>



<li>Bavaria: -16 %</li>



<li>Thuringia: -15 %</li>



<li>Saxony &amp; Saxony-Anhalt: -7 %</li>



<li>Hesse: -4 %</li>



<li>Lower Saxony: -4 %</li>



<li>Baden-Württemberg: -1 %</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Regions with rising grid charges</h3>



<p>In some regions of Germany, however, companies will have to prepare for higher grid fees. The largest increases are expected in the following federal states:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Berlin: +7 %</li>



<li>Hamburg: +6 %</li>



<li>Rhineland-Palatinate: +4 %</li>



<li>North Rhine-Westphalia: +2 %</li>



<li>Saarland &amp; Bremen: +1 %</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Effects on companies and competitiveness</h2>



<p>The reduction in grid fees in regions with a strong renewable energy sector could make companies based there more competitive and create incentives for new investments. Energy-intensive industrial companies in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Western Pomerania and Brandenburg in particular will benefit from the reduction in grid fees. On the other hand, companies in metropolitan areas such as Berlin and Hamburg must expect rising costs, which has a negative impact on their attractiveness as a business location.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: How companies should act now</h2>



<p>Companies should closely examine their individual grid fees for 2025 and take measures to optimize their electricity consumption if necessary. Companies in regions with rising grid fees in particular should reduce their energy costs in the long term by making more efficient use of their own electricity generation or adapting their load management. At the same time, the new regulation offers an opportunity for companies in relieved regions to improve their cost structure and drive forward investments in sustainable energy concepts.</p>



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		<title>Increase photovoltaic self-consumption</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 04 Feb 2025 10:28:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen steigern ihren Eigenverbrauch durch die Kombination von PV-Anlagen mit Batteriegroßspeichern, um sonnenlose Zeiten zu überbrücken. Für maximale Wirtschaftlichkeit sollte die Anlage ca. 25 % mehr Strom als den Jahresbedarf erzeugen, was Netzentgelte, Stromsteuer und CO₂-Kosten nachhaltig minimiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/">Photovoltaik Eigenverbrauch steigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Photovoltaics</strong> <strong>Own consumption</strong> (PV electricity) is a decisive factor for companies in reducing energy costs and increasing their independence from the power grid. Especially through the use of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> excess energy from your own photovoltaic system or other renewable sources can be stored and used at a later date.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of integrating battery storage into photovoltaic systems</h2>



<p>The ability to store energy produced and use it when needed is a major advantage when combining photovoltaic systems with battery storage systems to increase self-consumption. This is particularly advantageous at times when the sun is not shining or when <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dark doldrums</a>which drive up the price of electricity. This means that operators have to purchase less electricity from the grid and can <strong>Reduce energy costs</strong>. The higher the self-consumption rate, the <strong>less electricity tax</strong>, <strong>Grid charges</strong> and <strong>CO₂ certificates</strong> are incurred.</p>



<p>Another advantage is the improved <strong>Network independence</strong>. Companies that have a suitable storage solution can maintain more critical operations, even during temporary power outages. This ensures stability in the event of future energy price fluctuations and increases the company's competitiveness.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Correct dimensioning of the PV system to increase self-consumption</h2>



<p>If the large-scale battery storage system is only used to increase self-consumption from your own photovoltaic system, the PV system should ideally have around <strong>25% more power</strong> than the company's annual consumption. This means that sufficient energy is available for storage charging and self-consumption. CUBE CONCEPTS analyzes the load profiles, electricity tariffs and possible PV areas in order to determine the right size of PV system and storage unit. Modern simulation tools are used to plan according to demand and thus achieve the highest economic benefit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimize consumption behaviour &amp; use energy management systems (EMS)</h2>



<p>A <strong>Energy management system (<a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-through-modern-energy-management-systems-ems/">EMS</a>), </strong>like the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>The system also optimizes self-consumption of photovoltaics by operating power-intensive machines and appliances during the hours of sunshine. It ensures that large-scale battery storage, machines and other consumers are coordinated in the best possible way to achieve maximum self-consumption. An EMS can increase self-consumption by 10 to 20%. The combination of these measures leads to a more efficient use of solar energy and helps companies to sustainably reduce their operating costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reduce fossil fuel consumption to increase photovoltaic self-consumption</h2>



<p>The reduction of fossil fuels in the company also increases the self-consumption of photovoltaics. One efficient option is the <strong>Integration of heat pumps or <a href="https://cubeconcepts.de/en/heating-with-photovoltaics/">Infrared heaters</a></strong>which use the surplus solar power and are controlled by the EMS. This enables environmentally friendly heating and cooling of buildings and an increase in self-consumption of up to 20%. The same effect has a <strong>Hot water preparation </strong>through PV electricity or the switch to <strong>Electromobility</strong>. Both not only reduce dependence on fossil fuels, but also sustainably reduce operating costs and significantly increase self-consumption.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Battery storage systems increase photovoltaic self-consumption </h2>



<p>The combination of photovoltaics and battery storage is an ideal solution for companies to maximize their own consumption of solar power and reduce operating costs at the same time. By implementing these technologies, companies set a strong example for sustainability, promote their independence from external energy suppliers and actively contribute to climate protection.<br><br>Investments in these technologies are not only future-oriented, but also a decisive step towards a sustainable and economical energy supply for companies of all sizes.</p>



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		<item>
		<title>Optimizing the electricity market with large-scale battery storage</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-market-optimization-through-large-scale-battery-storage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 03 Feb 2025 10:42:32 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19457</guid>

					<description><![CDATA[<p>Batteriegroßspeicher nutzen Preisdifferenzen (Arbitrage), indem sie Strom bei Überangebot günstig laden und bei Spitzenpreisen nutzen. Das senkt Energiekosten massiv und verkürzt die Amortisation der Speichersysteme durch automatisierte Handelsstrategien.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-market-optimization-through-large-scale-battery-storage/">Strommarkt-Optimierung durch Batteriegroßspeicher</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The dynamics on the energy exchanges offer companies that have large-scale battery storage systems enormous opportunities to <strong>Electricity market optimization</strong> reduce their procurement costs. By making intelligent use of electricity price volatility and targeted arbitrage transactions, they can buy electricity at favorable times and sell it again at high prices. This results in considerable savings in the long term.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How does electricity market optimization through arbitrage work?</h2>



<p>Arbitrage am <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/" type="post" id="27310">deutschen Strommarkt</a> nutzt Preisunterschiede zwischen verschiedenen Märkten oder Zeitpunkten, um risikofreie Gewinne zu erzielen. Diese Praxis gleicht Marktungleichgewichte aus und erhöht die Effizienz durch schnelle Anpassung der Preisdifferenzen. Der Kernmechanismus besteht darin, Strom in Phasen mit Überangebot oder an Märkten mit niedrigen Preisen einzukaufen und in Zeiten hoher Nachfrage oder auf teureren Märkten zu verkaufen. Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis abzüglich Transaktions- und Speicherkosten.</p>



<p>In der Praxis gibt es verschiedene Arbitrageformen im <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>. Bei der <strong>temporal arbitrage</strong> electricity is purchased cheaply with the help of large-scale battery storage systems and fed back into the grid at peak load times. The <strong>Intraday trading</strong> makes it possible to utilize short-term fluctuations by adjusting electricity volumes up to 30 minutes before the start of delivery. <strong>Spatial arbitrage</strong> exploits price differences between countries, but transmission capacities are limited. <strong>Product arbitrage</strong> on the other hand, is based on the purchase of individual quarter-hour contracts at low average prices, which are then sold as more expensive hourly products.</p>



<p>A number of key requirements are essential for successful arbitrage. Through <strong>Real-time price data</strong>which, for example, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a> delivers, should <strong>Market transparency</strong> be present, precise <strong>Weather data</strong> and <strong>Forecasts</strong> should calculate the production of renewable energies and calculate a <strong>Fast automatic response</strong> is crucial, as arbitrage windows are often only open for a few minutes to hours. Overall, arbitrage helps to reduce price fluctuations and better integrate renewable energies by making efficient use of surpluses. In addition, operators of storage systems amortize their investments more quickly.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of electricity market optimization</h2>



<p>Companies that use large-scale battery storage to optimize electricity consumption through arbitrage on the electricity market benefit from several advantages. Through the targeted purchase of electricity in <strong>Low price phases</strong> and its use in <strong>High price periods</strong> energy costs can be reduced considerably. Furthermore, participation in electricity trading enables additional income by selling surplus electricity at a profit when prices are high. </p>



<p>Another advantage lies in the optimized use of renewable energies: companies with <strong>own PV systems</strong> can store surplus electricity and use it when needed in order to <strong>Own consumption</strong> to <strong>maximize</strong>. Arbitrage also offers a high degree of flexibility in energy management, as companies can access various market segments such as the intraday, day-ahead or balancing energy market and flexibly adapt their energy strategy.</p>



<p>The latest developments on the electricity market show that volatility is on the rise and arbitrage transactions are increasingly worthwhile. In 2024, there were a total of 41 hours with prices <strong>over 300 Euro/MWh</strong>while there were only 3 such hours in 2023. At the same time, low prices of <strong>0 Euro/MWh</strong> or lower have become significantly more frequent - 457 hours in 2024, compared to 301 hours in 2023. These price fluctuations open up considerable savings potential for companies that manage their energy supply intelligently.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Optimizing the electricity market through arbitrage offers companies with large-scale battery storage systems considerable economic advantages. Energy costs can be sustainably reduced through the targeted purchase of electricity during low-price phases and the sale or consumption during high-price periods. At the same time, trading in electricity opens up additional sources of income while increasing flexibility in energy management.</p>



<p>The increasing volatility of electricity prices and the planned capacity markets from 2028 increase the potential of this strategy. Increasing price peaks and more frequent phases with extremely low prices create ideal conditions for arbitrage transactions. Companies that use real-time data, precise forecasts and automated control systems can make the most of these opportunities. In addition, arbitrage contributes to the better integration of renewable energies and the stabilization of electricity grids. Overall, it is clear that the intelligent use of electricity market fluctuations is a key lever for cost savings and a sustainable energy future.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Europe's industrial electricity prices 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/europes-industrial-electricity-prices-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 21 Jan 2025 14:05:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europas Industriestrompreise lagen 2024 im Schnitt bei 18,7 ct/kWh, wobei Deutschland mit 23,3 ct/kWh rund 25 % über dem EU-Mittel lag. Während Nordeuropa (ca. 9 ct/kWh) durch erneuerbare Energien profitiert, belasten hohe Abgaben und Netzentgelte die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/europes-industrial-electricity-prices-2024/">Europas Industriestrompreise 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Europe's industrial electricity prices</strong> also vary in the year <strong>2024 </strong>and are dependent on numerous factors. In Germany and other European countries, they are made up individually. Large or energy-intensive companies generally benefit from lower tariffs than private households, which makes it necessary to differentiate between private and industrial electricity prices.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Composition of European industrial electricity prices</h2>



<p>Industrial electricity prices are determined by various factors. The largest share is usually accounted for by wholesale prices on the <strong>Spot markets</strong>which are decisive when concluding contracts with energy suppliers. In addition <strong>Grid charges</strong>, <strong>Taxes</strong> and <strong>Charges</strong>.</p>



<p>Companies with high energy consumption often benefit from special reliefs such as <strong>Subsidies</strong>, <strong>Tax concessions</strong> or <strong>reduced grid charges</strong>as for example in Germany the "<a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Band current</a>-privilege" or the "<a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Atypical grid usage</a>" in accordance with Section 19 (2) StromNEV. In addition, many large consumers still receive free CO₂ certificates as part of European emissions trading and have access to individually negotiated, often not publicly known, special contracts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Europe's industrial electricity prices 2024 at a glance</h2>



<p>In 2024, the average European industrial electricity price was <strong>18.7 cents/kWh</strong> for industry with an annual consumption of between 20 MWh and 500 MWh. This includes the grid fees. However, VAT and other fees were not taken into account. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="568" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-1024x568.jpg" alt="" class="wp-image-19170" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-1024x568.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-300x166.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024-768x426.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Europas-Industriestrompreise-2024.jpg 1283w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>According to the survey, companies in Ireland paid the highest prices at 25.6 cents/kWh, followed by Cyprus (24.5 cents). The lowest prices were recorded in Finland (9.3 cents), Sweden (9.4 cents) and Denmark (9.8 cents). <strong>Germany</strong> was with <strong>23.3 cents/kWh</strong> about 25 % above the EU average, with industrial customers with lower consumption (&lt; 20 MWh) in the medium voltage only <strong>16.99 cents/kWh </strong>on average. Companies in Poland paid 20.8 cents, which was 11 % below the average, while in France almost 27 % less was charged at 17.1 cents.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges in comparing Europe's industrial electricity prices</h2>



<p>Several factors make it difficult to compare industrial electricity prices:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Inconsistent cost structures:</strong> The composition of electricity prices varies considerably between countries. For example, although procurement and distribution costs are high in the Netherlands, the overall price there remains lower than in Germany.</li>



<li><strong>Regulatory differences:</strong> Countries with a high proportion of renewable energies often have lower generation costs than those that rely heavily on fossil fuels. In addition, national subsidy programs, electricity taxes and value-added taxes have different effects.</li>



<li><strong>Currency and market differences:</strong> Fluctuating exchange rates, different market conditions and geopolitical situations influence costs and make direct comparisons difficult.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Development &amp; outlook</h2>



<p>The development of industrial electricity prices in Europe varied in 2024, with a general trend towards higher prices. <strong>Stabilization</strong> and <strong>Partial reduction</strong> was observed. In Germany, the industrial electricity price fell by around % compared to 2023. In some countries, electricity prices fell significantly, for example in Romania (-55 %), the Netherlands (-43 %), Belgium (-23 %) and Lithuania (-18 %). However, other countries recorded price increases, including Ireland (+51 %), Spain (+34 %) and France (+20 %). These developments reflect <strong>Regional differences</strong> in electricity generation and procurement.</p>



<p>Procurement costs are a significant component of industrial electricity prices. Companies can influence their costs through strategic procurement concepts. Fixed price procurement offers <strong>Stability</strong>while spot market procurement <strong>Flexibility</strong> and potential savings. Generating our own electricity through the use of renewable energies and innovative approaches always reduces costs and enables stable prices in the long term.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Easing of Europe's industrial electricity prices in 2024</h2>



<p>Industrial electricity prices in Europe have eased to some extent in 2024, but there are still major differences between countries. Germany is slipping further up the rankings due to high levies and surcharges, as our article from the end of 2023 "<a href="https://cubeconcepts.de/en/industrial-electricity-prices-in-european-comparison/">Industrial electricity prices in a European comparison</a>" shows. Overall, a stable and affordable industrial electricity price remains crucial in order to secure the long-term competitiveness of the German and European economy. Companies can reduce their costs and contribute to decarbonization at the same time through strategic procurement and increased use of renewable energies.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ZEREZ certificate register valid from February 2025</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/certificates-register-zerez-valid-from-february-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Jan 2025 15:42:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19087</guid>

					<description><![CDATA[<p>ZEREZ ist seit Februar 2025 das gesetzlich verpflichtende Digital-Register für alle Einheiten- und Komponentenzertifikate im deutschen Stromnetz. Ohne eine gültige ZEREZ-ID für Wechselrichter oder Großspeicher ist eine Inbetriebnahme oder ein Netzanschluss dezentraler Erzeugungsanlagen künftig rechtlich ausgeschlossen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-register-zerez-valid-from-february-2025/">Zertifikate-Register ZEREZ gilt ab Februar 2025</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ZEREZ</strong> is the central register for unit and component certificates of generating units <strong>of all voltage levels</strong> in Germany. It provides a central platform for collecting, storing and making available evidence of the electrical properties of generation units and components. ZEREZ is operated by FGW e.V., the Fördergesellschaft Windenergie und andere dezentrale Energien, which has been entrusted with this task since July 2024.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Purpose &amp; advantages of ZEREZ</h2>



<p>From February 1, 2025, the use of ZEREZ <strong>legally binding</strong>. The aim is to strengthen the safety and reliability of the energy supply by making grid connection procedures more efficient and transparent. This applies in particular to all units and components in accordance with the VDE technical connection rules (VDE-AR-N 4105, <a href="https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/">4110</a> and 4120) for the entire <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-plant-certificate/">Plant certificate</a>. The most important advantages at a glance:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Manufacturers can securely and securely <strong>Publish centrally</strong>.</li>



<li>Certification bodies can <strong>Uncomplicated changes</strong> and the <strong>Duty of supervision</strong> perceive.</li>



<li><strong>Network operator</strong> receive fast and <strong>easy access</strong> to all necessary <strong>Certificate data</strong>.</li>
</ul>



<p>The register entries <strong>facilitate the grid connection process</strong>as all relevant information such as performance values and parameters are provided via the unique ZEREZ ID. This saves planners and operators of decentralized energy systems time and effort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Legal basis &amp; use</h2>



<p>The legal basis for ZEREZ is set out in the <strong>§ 49d</strong> of the Energy Industry Act (<strong>Energy Industry Act</strong>) and the Electrotechnical Properties Verification Ordinance (<strong>NELEV</strong>). Manufacturers and certification bodies have been able to voluntarily enter their certificates for several months now. From February 2025, entry in the register will be mandatory. It will then no longer be possible to connect systems without a valid certificate to the public electricity grid.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Functionality of the certificate register</h2>



<p>ZEREZ lists all certificates that prove the electrical properties of generating units and components. These certificates are only issued by accredited certification bodies. The most important functions include</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Clear identification</strong> by the ZEREZ-ID: Each certificate is given a registration number.</li>



<li><strong>Access for authorized bodies</strong>: Grid operators can view the certificates required for the grid connection check.</li>



<li><strong>Data security and efficiency</strong>The digital platform replaces the previous postal transmission of documents and enables a dual control principle between manufacturers and certification bodies.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mandatory from February 2025</h2>



<p>From February 2025, systems and units requiring certification may only be connected to the electricity grid with a certificate stored in ZEREZ. This applies in particular to</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaic systems (inverters and additional components)</li>



<li>Battery storage systems or <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a></li>



<li>Combined heat and power plants and other power generation units</li>
</ul>



<p>Network operators will check the completeness of the certificates using the ZEREZ ID before commissioning takes place.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ZEREZ as a digital solution</h2>



<p>ZEREZ has provided the energy industry with a centralized and digital solution that both simplifies grid connection procedures and improves the safety and reliability of the electricity grid. CUBE CONCEPTS welcomes the long overdue online certificate register. The voluntary use during the transition period until February 2025 gave all parties involved time to prepare for the new processes.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kickoff 2025: Wachstum &#038; Inspiration</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2025-growth-inspiration/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Jan 2025 11:13:21 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19080</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit kreativen Workshops und Teamevents stellte CUBE CONCEPTS im Januar die Weichen für ein erfolgreiches Jahr 2025. Die Events förderten abteilungsübergreifend das gegenseitige Verständnis und schuf die motivierende Basis für die gemeinsame Mission „Wachstum“.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2025-growth-inspiration/">Kickoff 2025: Wachstum &amp; Inspiration</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The start of 2025 could not have been better for CUBE CONCEPTS. With over 30 CUBIES, including the management, almost everyone made their way to a snowy Winterberg to start our Kickoff 2025 in a specially rented guest house. A long weekend full of inspiration, team spirit and unforgettable moments.</p>



<p>Schon die Anreise am 9. Januar war ein Erlebnis. Die Firmenwagen wurden in Kaarst beladen, und nach einer aufregenden Fahrt durch ein verschneites NRW kamen alle CUBIES am Abend voller Vorfreude in unserem ruhigen und gemütlichen Domizil an. Nach einem herzhaften gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag entspannt an der hauseigenen Bar ausklingen. Das war der perfekte Start in ein besonderes Wochenende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Workshops &amp; racing to kick things off </h2>



<p>Am Freitag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück und einer großen Portion Motivation direkt in die Vollen. In abteilungsübergreifenden Workshops haben wir uns mit einem der zentralen Themen für unser Unternehmen beschäftigt. Gegenseitiges Verständnis, Optimierung der internen Kommunikation und der Prozesse standen auf der Tagesordnung. Das Team hat lebhaft diskutiert, gemeinsam gelacht und vor allem kreativ an Lösungen gearbeitet. So soll die Zusammenarbeit im Alltag noch besser funktionieren.</p>



<p>Nach so viel Kopfarbeit war es Zeit für Action. Ganz nach dem Motto „CUBIES on Track“ steuerten wir am Nachmittag eine Kartbahn an, wo sich alle Mitarbeitenden bei einem gemeinsamen Rennen beweisen konnten. Hier gab es Adrenalin pur und jede Menge Spaß garantiert! Der Abend war dann deutlich ruhiger, aber nicht weniger gesellig: In lockeren Gruppen haben wir gemeinsam gekocht, gelacht und uns über die Erlebnisse des Tages ausgetauscht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-1024x576.jpg" alt="Kickoff 2025 - Group goal" class="wp-image-19084" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2025/01/Gruppenfoto-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Setting the course for 2025, snow trip and barbecue seminar</h2>



<p>Der nächste Tag begann früh und motiviert mit weiteren Workshops. Diesmal unter dem Thema „wie können wir gesund weiterwachsen und CUBE CONCEPTS vorantreiben?“. Ideen sprudelten, Perspektiven wurden geteilt, und die Kreativität unserer Teams beeindruckte uns alle. Am Nachmittag wartete dann ein weiteres Highlight: eine Pferdeschlittenfahrt durch die verschneite Landschaft Winterbergs, die wie aus einem Wintermärchen wirkte. Danach stärkten wir uns bei einem gemütlichen Mittagessen auf einem Pferdehof, bevor es zurück ins Gästehaus ging.</p>



<p>But the day was far from over: the afternoon and evening were all about knowledge, fun and enjoyment. First, we tested our specialist knowledge in the relaxed and cheerful "CUBIES know-how quiz" before plunging into a barbecue seminar. There was a lot to learn about meat science, and grilling our own steaks afterwards was a culinary highlight.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kickoff for the "Growth" mission with Kickoff 2025</h2>



<p>Sunday was all about workshop reflection and the growth mission. With new ideas, strengthened team spirit and inspiring moments, all CUBIES made their way home to Kaarst on Sunday afternoon after a productive weekend. Kickoff 2025 was not only the perfect start to the year, but also a wonderful example of what we can achieve together. With this energy, we are looking forward to a year full of exciting projects, collaboration and success - CUBE CONCEPTS, we are ready!</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/kickoff-2025-growth-inspiration/">Kickoff 2025: Wachstum &amp; Inspiration</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV additions increased again in 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-installation-increased-again-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 09 Jan 2025 07:20:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=19073</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem Rekordzubau von 16,2 GW stieg die PV-Gesamtleistung 2024 auf fast 100 GW an. Niedrige Modulpreise und beschleunigte Verfahren trieben den Ausbau voran, wobei Bayern mit 4 GW Spitzenreiter blieb und Balkonkraftwerke ihren Anteil auf 400 MW verdoppelten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-installation-increased-again-in-2024/">PV-Zubau in 2024 erneut gestiegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Also in the <strong>Year 2024</strong> is the <strong>PV expansion</strong> in Germany <strong>increased</strong>. The installed capacity of all renewable energies has grown by almost 20 GW to a total of 190 GW. This corresponds to an increase of <strong>12 % compared to the previous year</strong>. Photovoltaics made a significant contribution to this development with a record expansion of almost 16 %, bringing the total installed solar capacity to 99.3 GW at the end of 2024. The main reasons for the renewed increase in PV installations from 14 GW in 2023 to 16.2 GW in 2024 were the continued low module prices and the forthcoming energy legislation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Focus on PV expansion also in 2024</h2>



<p><strong>Two thirds</strong> of the newly installed photovoltaic systems were <strong>on rooftops</strong> or to <strong>Facades</strong> erected, <strong>a third party on open spaces</strong>. Bavaria led the federal state rankings with an expansion of 4.0 GW, while the largest single plant was connected to the grid in Saxony with a capacity of 162 MW. The Federal Network Agency registered <strong>435,000 balcony power plants</strong> with a total output of 400 MW, which corresponds to a share of 2.6 % of new photovoltaic installations. This is a doubling compared to the previous year. However, the actual number of balcony systems is likely to be higher, as many were not reported. Although the <a href="https://cubeconcepts.de/en/2023-doubling-of-pv-construction-in-germany/">PV expansion in Germany</a> did not double as in 2023, it is getting closer and closer to the annual expansion target. From 2025, 22 GW are to be installed each year in order to reach around 215 gigawatts of PV capacity in Germany by 2030.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Battery storage increasingly popular for PV installations</h2>



<p>The combination with a <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> is playing an increasingly important role in PV expansion. The average gross output of these storage systems increased slightly. The installed storage capacity of large storage systems increased <strong>of 1.4 GWh</strong> in 2023 <strong>to 2.6 GWh</strong> Added to this are the capacities of photovoltaic home storage systems and commercial battery storage systems. According to an analysis, 1.51 million home storage systems were installed in the first half of 2024 alone, with a total capacity of around <strong>13 GWh</strong> have. The capacity of the commercial battery storage system of around <strong>1.1 GWh</strong>. This adds up to the installed storage capacity in <strong>2024 to just under 16 GWh</strong>. Further large storage facilities are already planned for 2025.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Contribution of renewables to electricity generation in 2024</h2>



<p>Renewable energies assumed a key role in electricity generation in 2024: <strong>62.7 % of net electricity production</strong> came from renewable sources, with 275.2 TWh of energy produced. The share of solar energy in electricity production grew by 18 % and accounted for 14 % of total generation. The decline in coal-fired power generation and the elimination of nuclear energy were fully compensated for by renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Accelerated procedures for wind power and high PV expansion</h2>



<p>The expansion of renewable energies benefited from accelerated approval procedures, which Federal Minister for Economic Affairs Robert Habeck highlighted as a key success factor. In addition to the continued high level of PV expansion, wind power also showed potential, as permits for plants with a capacity of 15 GW were issued in 2024, which suggests further expansion in the coming years. The boom in photovoltaics is also providing important impetus for the energy transition and the long-term decarbonization of the energy sector.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaic Offer for Businesses: PV + BESS + EMS as a Complete System</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-offer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 04 Jan 2025 13:29:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Modern PV solutions combine solar power, large-scale energy storage systems (BESS), and intelligent control systems (EMS) into a comprehensive system that enables self-consumption rates of up to 100%. By leveraging load profile data, companies can achieve significant savings.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-offer/">Photovoltaik Angebot für Unternehmen: PV + BESS + EMS als Gesamtsystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A&nbsp;<strong>Photovoltaic offer</strong>&nbsp;für Unternehmen umfasst heute nicht nur Solarmodule, sondern ein komplettes&nbsp;<strong>Energiesystem</strong>&nbsp;mit Batteriespeicher (BESS), Energiemanagementsystem (EMS) und ggf. Ladeinfrastruktur. So maximieren Unternehmen Eigenverbrauch, senken Netzentgelte und sichern langfristig stabile Stromkosten.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, was in ein modernes PV-Angebot gehört, welche Daten benötigt werden und wie Unternehmen schnellstmöglich starten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gehört in ein Photovoltaik Angebot 2026?</h2>



<p><strong>Moderne PV-Angebote</strong>&nbsp;betrachten das gesamte Unternehmens-Energiesystem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Komplettanlage</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> (BESS)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> (EMS)</li>



<li>Verbraucher (Produktion, Heizung, E-Mobilität inkl. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Erst durch eine gründliche Datenanalyse können die Lasten optimiert aufeinander abgestimmt werden, um so die Kosten zu reduzieren. Die Kernkompetenzen sollten dabei liegen auf: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Photovoltaics</strong>: Module, Wechselrichter, Montagesystem</li>



<li><strong>Battery storage</strong>: <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a>, Lastspitzenkappung</li>



<li><strong>EMS</strong>: Intelligente Steuerung aller Energieflüsse</li>



<li><strong>Charging infrastructure</strong>: E-Fahrzeug-Flotten</li>



<li><strong>Monitoring</strong>: Echtzeit-Transparenz</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum PV + BESS + EMS wirtschaftlich überlegen ist</h2>



<p>PV-Anlagen produzieren Strom, wenn die Sonne scheint. Sofern der Eigenstrom nicht durch das Unternehmen genutzt wird, erfolgt eine Eispeisung für rund 8 ct/kWh. Dies passiert oft an den Wochenenden oder an den frühen bzw. späten Stunden an Sommertagen. Mit BESS und EMS steigt der Eigenverbrauchsanteil meist auf 95 oder gar 100 %. Bei einer 1.000-kWp-Anlage entstehen so schnell jährliche Ersparnisse von 200.000 € entstehen. Dabei ist die Eigenverbrauchsoptimierung einer PV-Anlage nur ein Anwendungsbereich eines BESS. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Daten brauchen wir für Ihr Angebot?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Verbrauchsdaten (am wichtigsten)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jahreslastgang (Viertelstunden-Takt) → vom Stromversorger </li>



<li>Spitzenlasten und Grundlast identifizieren</li>



<li>Verbrauchszeitfenster (tagsüber/nachts)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Daten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbare Flächen (Dach, Freifläche, Carport)</li>



<li>Statik (Traglast Dach)</li>



<li>Netzanschluss (Kapazität &#8211; Niederspannung/Mittelspannung)</li>



<li>Bestehende Anlagen (leistungsfähig?)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aktueller Stromtarif (Arbeitspreis + Grundgebühr)</li>



<li>Netzentgelte und Abgaben</li>



<li>Förderwünsche (KfW, regionale Programme)</li>



<li>Finanzierungsvorlieben (Kauf/Contracting)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Photovoltaik-Angebote für Unternehmen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS setzt komplette Energieprojekte oder PV-Anlagen ab etwa 200 kWp um. Typische Photovoltaik-Angebote bzw. Komplett-Angebote für <strong>Purchase plants</strong> könnten beispielsweise sein:</p>



<p>Mittelgroße Anlage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dach/Freifläche + BESS (500–2.000 kWh)</li>



<li>EMS Profil (Lastmanagement, Prognosen)</li>



<li>ROI: 3–5 Jahre</li>



<li>Investition: 250.000 – 1 Mio. €</li>
</ul>



<p></p>



<p>Größere Anlage:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hybrid-System (Dach + Freifläche) + Großspeicher</li>



<li>Voll-EMS (Marktintegration, FCR)</li>



<li>ROI: 3 – 4 Jahre</li>



<li>Investition: 1 – 5 Mio. €</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Der Weg zum individuellen Angebot</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1: Erstes Gespräch (15 Min.)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastdaten, Tarife und Flächenbedarf abfragen</li>



<li>grobe Wirtschaftlichkeits-Einschätzung</li>



<li>passende Finanzierungsmodelle skizzieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2: Desktop-Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>detaillierte Wirtschaftlichkeitsrechnung</li>



<li>Systemdesign (PV + BESS + EMS)</li>



<li>Fördervorschläge + Contracting-Option</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3: Vor-Ort-Check&nbsp;</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dach- / Gelände- bzw. Arialbesichtigung</li>



<li>Netzanschlussbedingungen klären</li>



<li>finale Angebotserstellung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie lange dauert die Angebotserstellung?</strong></summary>
<p>Nur für PV: Erstgespräch + Analyse = 2–5 Werktage. Für PV- / BESS-System: Nach Angabe aller Daten 10 &#8211; 14 Werktage</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was kostet ein PV-Angebot?</strong></summary>
<p>Kostenlos und unverbindlich. Nur bei Detailplanung ggf. Beratungshonorar.</p>
</details>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Brauche ich Lastdaten?</strong></summary>
<p>Ja – Viertelstunden-Lastgang ist essenziell für präzise Kalkulation.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Gibt es Förderungen?</strong></summary>
<p>Bedingt: Für reine PV-Anlagen oder Komplett-Systeme ist die jeweilige Förderlandschaft zu prüfen. Bei Systemen mit BESS sind Innovationsförderprogramme möglich. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Contracting macht es ohne Eigenkapital möglich?</strong></summary>
<p>Ja, bei Contracting werden Planung, Bau und Betrieb komplett finanziert.</p>
</details>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-offer/">Photovoltaik Angebot für Unternehmen: PV + BESS + EMS als Gesamtsystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar roof rental vs. contracting</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-roof-rental-vs-contracting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 17 Dec 2024 13:44:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18968</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während die Solardach-Vermietung lediglich geringe Pachteinnahmen (ca. 1–2 €/m²) ohne Eigenstromnutzung bietet, ermöglicht Contracting Ersparnisse von bis zu 30 % bei den Energiekosten. Unternehmen profitieren beim Contracting zudem von stabilen Strompreisen sowie der Anrechnung von CO₂-Einsparungen für ihr ESG- und CSRD-Reporting.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-roof-rental-vs-contracting/">Solardach Vermietung vs. Contracting</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The potential of roof surfaces for the installation of solar systems on commercial properties is considerable. Companies that do not wish to invest in a PV system themselves are faced with the fundamental question: <strong>Solar roof rental vs. contracting</strong> - Which model is worthwhile? Theoretically, systems with an output of almost 37 gigawatts could be installed on the roofs of German logistics and industrial properties alone. These areas cover around 363 million square meters on around 32,500 buildings, although only around 10% of these areas are currently equipped with photovoltaics. It is estimated that around 80% of the roofs could support photovoltaic systems through structural upgrades, which corresponds to a capacity of 29 gigawatts.</p>



<p>Both the solar roof rental business and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> make it possible to use solar energy efficiently, but differ in terms of their structure, financial impact and ecological benefits. With solar roof leasing, the roof surface of a building is leased to an operator of solar systems. This is a comparatively <strong>Simple model</strong>which enables building owners to generate income without having to worry about the operation of the solar system. However, the <strong>Yields</strong> for the roof owner often <strong>limited</strong>and the use of the electricity generated is in the hands of the operator.</p>



<p>In contrast, contracting offers a more comprehensive and <strong>Economically more advantageous concept</strong>. Here, a solar system is installed, operated and financed by the contractor, while the customer uses the electricity generated directly on site. This model not only offers considerable <strong>Reduction</strong> the <strong>Energy costs</strong>but also makes it possible to actively improve the carbon footprint by offsetting the <strong>CO₂ savings</strong> in CSRD and ESG reporting<a>.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">What is solar roof rental?</h2>



<p>In solar roof leasing, the owner of a roof (e.g. a property) leases the roof area to an operator of solar installations. The operators are usually investors or solar companies. They install and <strong>operate</strong> the plant <strong>independently</strong> and regularly take care of maintenance. They usually feed the electricity generated into the public grid and sell it in this way. This does not result in any direct benefits for the roof owner in terms of reducing energy costs or their carbon footprint.</p>



<p>The roof owner or landlord receives <strong>Fixed rental or lease payments</strong> for the provision of the roof space, which can be monthly or annual depending on the agreement. The contracts are typically fixed for 20 years and can include additional benefits such as a roof renovation or a one-off payment for the entire term. However, the returns for the roof owner are comparatively low. Rental prices per square meter of roof area are often €1 to €2 or around €5 per kWp installed.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Who is solar roof rental suitable for?</h2>



<p>Solar roof rental is initially just as suitable as a contracting model for owners who want to use their roof areas without having to invest in a photovoltaic system themselves. They receive regular lease payments without having to bear the financial risk and the expense of installing and maintaining the system. The solar power is not automatically available to the owner and, depending on the rental or leasing model, the <strong>Limited flexibility of the property</strong> be. The long-term obligations with all their legal and technical aspects can deter potential buyers and restrict the use of the roof for other purposes. This becomes problematic if, in particular, changes to the building or necessary roof repairs are pending, which must be coordinated with the operator of the solar system. In summary, solar roof rental can be worthwhile for companies that do not need cheap solar power and do not shy away from long-term contracts with restrictions on the fungibility of the property.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is contracting?</h2>



<p>In contracting, an energy service or electricity supply contract is concluded in which the customer is supplied with energy directly from a solar system. The contractor takes over the planning, construction, operation and maintenance of the system, while the customer benefits from low-cost, sustainable energy. By using the solar power generated, companies can expect to save up to 30% in energy costs. The contracts also generally have terms of 15 to 20 years and offer the option of <strong>Long-term electricity price security</strong>. &nbsp;&nbsp;</p>



<p>As with solar roof rental, the roof owner does not need to invest in the photovoltaic system. They provide the roof area and can purchase the solar power generated at a contractually agreed price. Surplus electricity is usually fed into the public grid or sold tax-free within a radius of 4.5 km. In addition, the customer can offset the CO₂ savings achieved by the solar system in the CSRD and ESG reporting and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/">Guarantees of origin (HKN)</a> sell.</p>



<p>Smart contracting models <strong>limit the fungibility</strong> of real estate <strong>not one</strong> and offer the property owner <strong>More flexibility</strong>. It not only offers <strong>Financial advantages</strong> through higher energy savings, but also a sustainable improvement in the carbon footprint. In addition, the revenues for the electricity user or roof owner are significantly higher with contracting than with leasing, as they are not limited to fixed rental payments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Who is contracting suitable for?</h2>



<p>The contracting model is particularly suitable for building owners and companies that want to <strong>use generated solar power yourself</strong>and want to reduce their energy costs in the long term while benefiting from the advantages of an improved carbon footprint. In addition, owners remain more flexible, retain control over their roof area and have the option of taking over the PV system during the term of the contract or afterwards. The electricity tariffs remain unchanged over a long period of time and there is usually not even a purchase obligation. In addition, a good CO₂ balance improves a company's position within the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/supply-chain-law/">Supply Chain Act</a> and strengthens the image. Overall, contracting is the better choice for anyone who wants to maximize the benefits and returns from a solar system in the long term.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The most important differences between solar roof rental and contracting</h2>



<p>The main difference between solar roof rental and contracting lies in the use of electricity: with contracting, the building owner uses the solar electricity generated directly, whereas with solar roof rental, the electricity generated is generally fed into the public grid and the landlord has no direct claim to its use. The target groups are therefore different. Solar roof rental is aimed more at owners who want to rent out their roof areas and benefit from the lease payments without having to invest in the system. The contracting model, on the other hand, is aimed at owners who want to use the solar power generated themselves, reduce their energy costs and improve their carbon footprint. In addition to the absolute additional yield of contracting models, property owners benefit from the flexible contract design and all aspects that result in a CO₂ reduction and increased efficiency in German and European regulation. In addition, the owner does not have to cede the rights to use their roof area and fungibility is retained.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><thead><tr><th>Aspect</th><th><strong>Solar roof rental</strong></th><th><strong>Contracting</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td><strong>Solar system operators</strong></td><td>Tenant of the roof</td><td>Contractor</td></tr><tr><td><strong>Compensation for the roof owner</strong></td><td>Roof rent (approx. 1-2 €/m² or 5 €/kWp)</td><td>Long-term favorable electricity supply contract</td></tr><tr><td><strong>Purpose</strong></td><td>Provision of the area</td><td>Energy generation &amp; sale of solar power</td></tr><tr><td><strong>Energy use</strong></td><td>Marketing by tenants / system operators (feed-in)</td><td>Roof owners/surrounding neighbors or throughout Germany</td></tr><tr><td><strong>Contract type</strong></td><td>Rental / lease agreement</td><td>Electricity supply contract (PPA)</td></tr><tr><td><strong>Additional benefits for roof owners</strong></td><td>none</td><td>CO2 savings, HKN marketing, etc.</td></tr><tr><td><strong>Flexibility</strong></td><td>none</td><td>Fungibility is retained, early purchase of the PV system possible, no obligation to purchase electricity</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Sample calculation: Solar roof rental vs. contracting</h2>



<p>A company decides to use the roof area for a photovoltaic system. A 1 MWp PV system is installed on the roof, taking up around 4,800 m² of roof space. The system generates around 900,000 kWh of electricity per year and saves 423 tons of CO₂. Under a contracting model, the company pays an electricity price of 12 ct/kWh. Compared to the average industrial electricity price of 16.7 ct/kWh, the high self-consumption of solar power of 86.5 % results in annual savings of €36,590. Added to this are a further €16,500 in savings from CO₂ certificates, which have a positive impact on the company's carbon footprint. As soon as CO₂ certificates have to be purchased, the contracting model saves the company a total of over <strong>53.000 €</strong>. If, on the other hand, the company opts for pure solar roof rental or leasing, the annual yield is just under <strong>10.000 €</strong>if € 2 per m² can be achieved. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Solar roof rental vs. contracting - which is the better solution?</h2>



<p>Although both models contribute to the use of solar energy, contracting offers significantly greater economic and ecological benefits.</p>



<p>While solar roof rental is an easy way to monetize unused roof space, the income is comparatively low and the roof owner does not benefit directly from the energy generated or the environmental benefits.</p>



<p>In contrast, contracting not only offers considerable financial benefits through lower energy costs and higher revenues, but also the opportunity to claim CO2 savings for your own carbon footprint. In this way, companies and households can make an important contribution to their sustainability goals and at the same time save costs in the long term.</p>



<p>If you are looking for a sustainable and economically advantageous solution, contracting is clearly the better choice.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESG-compliant assets for a KAG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/esg-compliant-assets-for-a-kag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 13 Dec 2024 06:28:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18900</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch Modernisierungsfahrpläne und Contracting realisieren KAGs PV-Anlagen, BESS und Ladeinfrastruktur ohne eigene CapEx oder OpEx. Dies löst das Mieter-Investor-Dilemma, steigert die Objektrendite durch Onsite-PPAs und erfüllt regulatorische Vorgaben der EU-Taxonomie sowie der EPBD-Richtlinie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-compliant-assets-for-a-kag/">ESG-konforme Assets für eine KAG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An investment management company (KAG) faces the challenge of making its real estate portfolio more sustainable. <strong>ESG-compliant assets for a KAG</strong> are becoming increasingly important and the focus is on the long-term profitability, value retention and economic viability of commercial properties. With innovative solutions such as energy efficiency measures, sustainable energy sources or flexible operator models, KAGs can not only reduce CO₂ emissions, but also achieve economic benefits. These range from additional income and increased attractiveness for tenants to the avoidance of trade tax infections or stranded assets.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Modernization roadmaps for ESG-compliant assets</h2>



<p>Without <strong>Energy modernization roadmaps</strong> for their portfolio properties is no longer enough for investment companies today. In order to comply with regulations and improve their market position, many investment companies already have to <strong>ESG requirements</strong> be fulfilled. The company's own electricity production using PV systems and modern <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-through-modern-energy-management-systems-ems/">Energy management systems</a> play a central role in extending the profitability of assets. This is complemented by the integration of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage systems</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/">Charging infrastructures</a> for <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/e-mobility-consulting/">E-mobility</a> or efficient heating and air conditioning systems. This increases the attractiveness of buildings for tenants and investors, reduces CO₂ emissions and generates additional income.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Additional income for a KAG through ESG-compliant assets</h2>



<p>Early implementation of all measures not only ensures more efficient and sustainable properties, but also generates <strong>Additional income</strong> for a KAG <strong>through the sale of solar power</strong>. Long-term and favorable electricity supply contracts (on-site PPAs) with the tenants on site and intelligent solutions for distributing surplus electricity to neighboring companies thus ensure increasing returns. Consumers also save on electricity tax and grid charges. Thanks to intelligent excess power distribution (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cross-site-power-supply-iepd/">IEPD™</a>), the surplus PV electricity can even be distributed throughout Germany.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Clever operator models: Preserve investment fund tax advantages &amp; operate assets in an ESG-compliant manner</h2>



<p>A property company of a KAG, which only performs asset management activities such as letting and leasing, are in Germany <strong>tax-privileged</strong> and solve <strong>No trade tax</strong> out. However, the operation of photovoltaic systems and the sale of solar power lead to "commercial activity". Through this <strong>Trade tax infection</strong> all income - including the originally tax-free income - becomes subject to trade tax. To avoid this, a clever operator model must be chosen, such as <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> with a subordinated easement. This enables a KAG to continue to benefit from tax advantages, maintain the flexibility of its properties and at the same time ensure long-term attractiveness as well as economic and tax potential for investors and tenants.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Resolving the tenant/investor dilemma of a KAG</h2>



<p>The balancing act between high investments, short-term profitability and long-term sustainability poses another challenge for investment companies. Initially, only the tenants benefit from modern, energy-efficient and ESG-compliant assets. However, the necessary investments are usually made by the investment company. This <strong>Tenant/investor dilemma</strong> of investment and real estate asset companies can be easily resolved with a holistic strategy. Modernization measures such as PV systems, battery storage, charging infrastructures or modern heating and air conditioning systems can be implemented without having to make any investments of your own. <strong>Contracting procedure</strong> be implemented. Tenants benefit from modern, energy-efficient buildings and investors from risk-free returns, an enhanced reputation and an automatic increase in the value of the assets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Avoid stranded assets of a KAG</h2>



<p>Older existing properties with low energy efficiency classes (E-H) in particular, which make up 58.1 % of the building stock in Germany, already have a high risk of becoming stranded assets. They are <strong>can hardly be refinanced</strong>lose value, generate low sales proceeds and are only rentable to a limited extent. The <strong>Portfolio devaluation</strong> without extensive energy-efficient refurbishment is the logical consequence.</p>



<p>National and international standards such as ISO 14040, EN 15978 and DIN 276 are also tightening the requirements for ecological standards. The EU Buildings Directive (EPBD) requires <strong>Climate-neutral new buildings by 2030</strong> and extensive refurbishment of existing buildings. Regulations such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/">CSDDD</a> and the Building Energy Act (GEIG) oblige companies to adopt sustainable construction and supply chain practices. Banks and investors are increasingly focusing on ESG criteria and the EU taxonomy, which prioritizes the financing of sustainable projects.</p>



<p>Violations of regulations or directives result in <strong>Fines</strong>, <strong>Sales and rental bans</strong> for inefficient real estate and <strong>Fines</strong> of € 100 per tonne of CO₂ equivalent exceeded. In addition to financial damage, there is also the threat of considerable reputational damage, which reduces market opportunities in the long term.</p>



<p>Innovative solutions such as energy efficiency measures and the use of sustainable energy sources not only avoid such penalties, but also contribute to an overall increase in value and profitability. They therefore avoid stranded assets and can also be implemented by KAGs without investment.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG-compliant assets without additional effort</h2>



<p>In Germany, new buildings are subject to an almost nationwide <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-obligation-for-real-estate/"><strong>Solar obligation for real estate</strong></a>They are also increasingly being prescribed for the renovation of existing buildings. In order to increase the energy efficiency of their assets and integrate PV systems efficiently, KAGs should rely on experienced partners who implement projects using the contracting method. The partner takes on the planning, implementation and operation, while the KAG <strong>no CapEx or OpEx</strong> are incurred. From handover in the condition <strong>PV-Ready</strong> to turnkey realization (<strong>Ready-to-Build</strong>), the partner company ensures the smooth running of the <strong>Operation</strong> as well as the ongoing optimization and marketing of the surplus electricity generated. This allows KAGs to concentrate on their core business, while the partners take over the energy modernization.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Smart energy solutions through integrated partner programs</h2>



<p>A comprehensive partner program, such as that offered by CUBE CONCEPTS for investment companies, creates sustainable added value for all parties involved and ensures ESG-compliant assets. Without own investments or ongoing operating costs, such a partnership increases the attractiveness of the properties. The use of modern technologies increases energy efficiency and generates additional income. Tenants benefit from lower energy costs and the integration of innovative energy solutions, such as a charging infrastructure or battery storage systems, creates a modern and sustainable environment that increases user comfort and satisfaction.</p>



<p>Thanks to the partnership-based implementation, investors enjoy a risk-free model that enables stable returns, long-term predictability and an increase in real estate value. The ESG-compliant focus and the reduction of CO₂ emissions also enhance the reputation and market appeal of the investments, which guarantees a future-proof investment.</p>



<p>Another decisive advantage lies in the savings potential of CO₂ certificates. As buildings emit significantly less CO₂ thanks to the installation of photovoltaic systems and other energy efficiency measures, the cost of purchasing CO₂ certificates falls considerably. This is not only a financial benefit, but also helps to meet legal requirements and avoid future cost increases for CO₂ certificates.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sustainable investment fund portfolios through ESG-compliant assets</h2>



<p>Investment companies are at a turning point: ESG-compliant real estate is no longer just an option, but a necessity. <strong>Necessity to remain competitive in the long term</strong>. Innovative solutions such as photovoltaic systems, energy efficiency measures and smart operator models make it possible to successfully overcome these challenges. In doing so, KAGs can benefit not only from savings on CO₂ certificates and the avoidance of trade tax disadvantages, but also from increased profitability, value retention and the attractiveness of their properties.</p>



<p>With strong partners who take on comprehensive modernizations and operating concepts in the contracting process, it is possible for KAGs to meet ESG requirements without having to bear CapEx or OpEx. This minimizes risks and expenses, while at the same time optimally exploiting economic and ecological potential.</p>



<p>By combining ecological responsibility, economic efficiency and increased market value, the sustainable transformation of the portfolio becomes a win-win situation for all parties involved: investment companies, tenants and investors. Only with such future-oriented strategies can investment companies meet the increasing demands and secure their market position in the long term.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tilt angle for solar modules</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/tilt-angle-for-solar-modules/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 26 Nov 2024 11:17:48 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18586</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der optimale Neigungswinkel in Deutschland liegt meist zwischen 30 und 40 Grad bei Südausrichtung, um den Jahresertrag zu maximieren. Während im Norden steilere Winkel (bis 45°) vorteilhaft sind, genügen im Süden flachere Einstellungen, wobei ab 12 Grad die wichtige Selbstreinigung der Module durch Regen einsetzt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/tilt-angle-for-solar-modules/">Neigungswinkel für Solarmodule</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Tilt angle for solar modules</strong> is one of the decisive variables for the efficiency of photovoltaic systems. The energy yield can be maximized by adjusting the tilt angle correctly. Factors such as geographical location, terrain profile or roof type and orientation of the modules play a key role here. An optimally adjusted angle ensures that the modules capture the sun's rays in the best possible way and thus enable maximum energy yield.</p>



<p>In Germany, the ideal angle of inclination varies depending on the geographical location, the orientation of the system and the individual conditions on site. In general, an angle of <strong>30 to 40 degrees</strong> as optimal in order to maximize the annual yield. The regional location plays a key role here: in <strong>Northern Germany</strong>where the sun is flatter, solar modules should be positioned somewhat steeper, for example between <strong>35 and 45 degrees</strong>. In <strong>Southern Germany</strong> On the other hand, a shallower angle of 30 to 40 degrees is sufficient, as the solar radiation is stronger here.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Inclination angle of the solar modules with southern orientation</h2>



<p>A south-facing orientation is considered classic and particularly effective for photovoltaic systems, as the modules can make direct use of the maximum solar radiation. For optimum energy yield, the recommended angle of inclination is <strong>30 to 35 degrees</strong>. This orientation enables particularly high yields at midday, when the sun is at its highest point. Photovoltaic modules can also work efficiently on steeper roof pitches, provided there is no shading from neighboring buildings or other obstacles. In such cases, the existing roof angle is often used to avoid additional installation costs.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-18587" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-1024x573.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-300x168.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung-768x430.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Sued-Ausrichtung.jpg 1326w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In most cases, when installing south-facing modules, the appropriate angle of inclination can only be achieved with larger and more complex substructures. In addition, south-facing modules with a steep tilt angle run the risk of <strong>mutual shading</strong>so that the distances between the module rows must be greater. On the same surface area <strong>fewer modules</strong> and the overall system generates less yield. In addition, electricity production is more uneven with south-facing systems: it reaches peak values at midday, while yields are lower in the morning and evening hours. This reduces the proportion of self-consumption if the electricity requirement is predominantly outside of midday.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tilt angle of the solar modules for east-west orientation</h2>



<p>An east-west orientation is particularly useful on flat roofs. The optimum angle of inclination for solar modules with this orientation is between <strong>5 and 15 degrees</strong>. Shallow angles are particularly advantageous as they make optimum use of the solar radiation in the morning (east) and afternoon (west). This orientation distributes electricity production more evenly throughout the day, which is ideal for companies with high self-consumption. Instead of generating peaks at midday, as with a south-facing orientation, an east-west orientation provides continuous energy that better matches typical consumption patterns.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="573" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-1024x573.jpg" alt="" class="wp-image-18588" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-1024x573.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-300x168.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung-768x429.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Ost-West-Ausrichtung.jpg 1268w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Another advantage of flat angles is the <strong>More efficient use of the available roof area</strong>. On flat roofs in particular, modules with an east-west orientation can be placed closer together, as the space requirement is reduced due to the lower inclination. This allows the installed module output to be increased on a smaller area without causing mutual shading. In addition, the more even energy production means that smaller and more cost-effective inverters can be used, which reduces the overall costs of the system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Comparison between south orientation and east-west orientation</h2>



<p>While the south-facing orientation aims to maximize energy production, the east-west orientation enables a more economical and everyday-friendly use of the energy generated.</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td></td><td><em>South-facing</em></td><td><em>East-west orientation</em></td></tr><tr><td>Tilt angle</td><td>30-40 degrees</td><td>5-15 degrees</td></tr><tr><td>Daily yields</td><td>Higher yields at lunchtime</td><td>Consistent yields throughout the day</td></tr><tr><td>Land use</td><td>Less efficient on flat roofs due to shading</td><td>More efficient use thanks to closer positioning of the solar module rows</td></tr><tr><td>Own consumption</td><td>Lower self-consumption due to lower yield in the morning and afternoon</td><td>Higher self-consumption due to more balanced production throughout the day</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Factors influencing the tilt angle of the solar modules</h2>



<p>In addition to the geographical location of a solar installation, where the optimum angle of inclination of the solar modules depends primarily on the latitude, as well as the roof pitch or topographical conditions, it is also important to consider soiling and shading. Modules should be positioned so that they are not obscured by trees, buildings, electricity pylons, towers or other obstacles. In addition, environmental factors such as <strong>Snow</strong> or <strong>Dirt</strong> the angle of inclination: angles of 12 degrees or more promote self-cleaning by rain and reduce the snow load. <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/">The ideal alignment of PV systems</a> must therefore always be calculated individually in order to achieve maximum yields.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The tilt angle for solar modules plays a central role in optimizing the energy generation of photovoltaic systems. In Germany, the angle can be between 10 and 40 degrees, depending on the location and orientation. A south-facing orientation maximizes the energy yield at midday and is particularly suitable for PV systems that are designed for maximum feed-in to the grid or have <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> have. The east-west orientation, on the other hand, scores points with more even electricity production throughout the day and enables more efficient use of space, especially on flat roofs. Both variants have specific advantages that should be taken into account depending on individual requirements and consumption patterns. Careful planning of the angle of inclination and orientation helps to make the most of the solar system's potential and maximize self-consumption.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/tilt-angle-for-solar-modules/">Neigungswinkel für Solarmodule</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Modern hall heating: reduce costs, increase efficiency</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/hall-heating-reduce-costs-increase-efficiency/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 25 Nov 2024 10:14:13 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18576</guid>

					<description><![CDATA[<p>Infrarot-Hallenheizungen erwärmen direkt Oberflächen statt Luft, was Energieverluste minimiert und CO₂-Emissionen um bis zu 70 % senkt. Bei einem Wirkungsgrad von 93 % lassen sich die Systeme ideal mit PV-Anlagen kombinieren, um Arbeitszonen bedarfsgerecht und ohne zusätzliche Netzkosten nachhaltig zu beheizen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/hall-heating-reduce-costs-increase-efficiency/">Moderne Hallenheizung: Kosten senken, Effizienz steigern</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heating large commercial buildings often presents companies with considerable challenges. High energy costs, uneven heat distribution with poor insulation and increasing demands for sustainability and climate protection require innovative solutions today. One <strong>Infrared hall heating</strong> offers a modern and efficient alternative to conventional heating systems. Thanks to their technology, they enable <strong>Precise heat distribution</strong>, <strong>significant energy savings</strong> and the environmentally friendly use of renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sustainable hall heating for companies</h2>



<p>Infrared heating systems work according to the <strong>Principle of solar radiation</strong>. Instead of heating the room air, they transfer the heat directly to surfaces and objects, which store this energy and slowly release it into the environment. This means that the heat from the hall heating is directed exactly where it is needed - into the work zones. This virtually eliminates the energy loss caused by rising warm air, which occurs with conventional heating systems. In addition, the hall becomes a huge energy and heat store. </p>



<p>Another major advantage of modern infrared indoor heating is its flexibility in terms of energy supply. The systems can be operated with <strong>Electricity, gas or hydrogen</strong> and can be ideally combined with a photovoltaic system. This flexibility allows companies to use the cheapest energy source and optimize their operating costs. At the same time, the use of green energy makes an important contribution to climate protection.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Economy &amp; technical advantages of infrared hall heating</h2>



<p>Infrared indoor heating systems not only impress with their ecological balance, but also with their high economic efficiency. Companies can use this technology to reduce their energy and <strong>CO₂ emissions</strong> to <strong>reduce up to 70 %</strong>. The <strong>Efficiency</strong> of the systems reaches impressive <strong>93 %</strong>which makes it one of the most efficient heating solutions on the market.</p>



<p>Another plus point is the <strong>Simple integration</strong> in existing and new buildings. The modular systems are easy to retrofit and offer short heat-up times. The decentralized and time-controlled heating technology heats individual areas or work zones in a targeted manner, while unused rooms remain cold. This not only reduces energy consumption, but also ensures <strong>Demand-based heat control</strong>.</p>



<p>Modern infrared hall heaters work particularly efficiently in combination with <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a></strong>. This enables precise control of the heat output based on real-time data such as current usage, outside temperatures or the cheapest energy sources currently available. Energy consumption and costs can be further optimized by dynamically adjusting the heating mode - for example, by lowering the temperature at night or selectively heating individual zones. In addition, the seamless integration of renewable energies, such as PV power from the hall roof, ensures a sustainable and cost-efficient energy supply. <a href="https://cubeconcepts.de/en/heating-with-photovoltaics/">Heating with photovoltaics</a> does not cause any additional grid charges or other losses.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Hall heating &amp; lighting as the perfect energy-saving solution</h3>



<p>Infrared hall heaters can be ideally combined with economical LED lights. This intelligent dual function saves space, simplifies installation and also reduces power consumption. It also eliminates the need for duplicate infrastructure, as both heating and lighting can be integrated into one system.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wide range of applications</h3>



<p>Infrared hall heaters are suitable for a wide variety of hall types. They are used in production and manufacturing halls, warehouses and logistics centers, workshops, sports facilities as well as exhibition and event spaces. They are also used successfully in specialized areas such as agriculture or aviation, where energy efficiency plays a particularly important role.</p>



<h3 class="wp-block-heading">More convenience for employees</h3>



<p>In addition to the ecological and economic benefits, infrared heaters also significantly improve working conditions. The even heat distribution ensures a pleasant room climate without draughts or dust turbulence. This increases employee satisfaction and can demonstrably contribute to a reduced sickness rate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Cost-effective retrofitting &amp; simplifications for certifications</h3>



<p>Converting to modern infrared indoor heating systems is not only quick and uncomplicated, but also <strong>inexpensive</strong>. Thanks to their scalable design and easy retrofitting, existing systems can be replaced efficiently without significantly disrupting ongoing operations. At the same time, these systems meet the highest standards in energy management and are ideally suited to the requirements of certifications such as the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a></strong> coordinated. They enable companies to create precise annual heat reports that can be used both for audits and for the sustainable optimization of energy consumption. In this way, companies benefit from long-term savings and strengthen their position in the context of climate protection initiatives.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Future-proof and sustainable hall heating</h2>



<p>Modern infrared indoor heating systems offer companies an outstanding combination of efficiency, economy and sustainability. Thanks to their innovative technology, they enable precise and loss-free heat distribution that is specifically tailored to the requirements of different work areas. In combination with intelligent energy management systems and the use of renewable energies such as PV power, these systems open up enormous savings potential in terms of energy and operating costs, while reducing CO₂ emissions at the same time.</p>



<p>Easy retrofitting and scalability make the switch to this technology cost-effective and flexible. In addition, infrared indoor heating systems help companies to meet the highest energy management standards and optimally position themselves for certifications. With this solution, companies are not only investing in energy-efficient operation, but also in a climate-friendly future that combines employee comfort and environmental awareness.</p>



<p>As a full-service partner for commercial photovoltaic systems, CUBE CONCEPTS cooperates with KÜBLER Hallenheizungen and develops tailor-made solutions for your energy management in order to reduce CO₂ emissions and increase energy efficiency. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heizen mit Photovoltaik: PV-Strom für Wärmepumpen &#038; Infrarotheizungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/heating-with-photovoltaics/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 22 Nov 2024 09:43:20 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18526</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heizen mit Photovoltaik senkt die Energiekosten um 30–60 %, da Eigenstrom teuren Netzbezug und fossile Brennstoffe ersetzt. Während Wärmepumpen durch hohe Effizienz (COP 3–5) bestechen, bieten Infrarotheizungen in hohen Hallen punktgenaue Strahlungswärme bei geringen Installationskosten und hoher Flexibilität.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/heating-with-photovoltaics/">Heizen mit Photovoltaik: PV-Strom für Wärmepumpen &amp; Infrarotheizungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Heizen mit Photovoltaik nutzt selbst erzeugten Solarstrom für elektrische Heizsysteme und <strong>senkt Energiekosten um 30 – 60 %</strong>. Besonders wirtschaftlich ist die Kombination mit Wärmepumpen oder Infrarotheizungen, weil Eigenstrom teuren Netzbezug und fossile Brennstoffe ersetzt.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, warum sich <a href="https://cubeconcepts.de/en/hall-heating-reduce-costs-increase-efficiency/" type="post" id="18576">moderne Hallenheizungen</a> lohnen, wann es passt und wie Unternehmen Förderungen nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Heizen mit PV wirtschaftlich wird</h2>



<p>Die Einspeisevergütung für Solarstrom liegt 2026 bei 7 – 9 ct/kWh, Netzstrom kostet 25 – 35 ct/kWh. Selbst genutzter PV-Strom spart daher 60 – 70 % pro kWh.</p>



<p><strong>In addition</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Preis steigt (aktuell bei 55 – 65 €/t ab 2028 freier Handel)</li>



<li>Fossile Heizkosten explodieren</li>



<li>Eigenverbrauch schützt vor Preisrisiken</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ergebnis</strong>: Heizkosten sinken um 40 – 60 %, Amortisation in 5–10 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Heizsysteme passen zu PV?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Heat pumps</h3>



<p><strong>Ideal für</strong>: Gut gedämmte Büros, Hallen mit Flächenheizung, Warmwasser.</p>



<p><strong>Advantages</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Wirkungsgrad (COP 3–5): 1 kWh Strom → 3–5 kWh Wärme</li>



<li>Heizen + Kühlen in einem System</li>



<li>Niedrige Vorlauftemperaturen (passend zu PV)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Costs</strong>: 10.000 – 25.000 € (je Größe), Förderung bis 70 % (KfW 458)</p>



<h3 class="wp-block-heading">Infrared heaters</h3>



<p><strong>Ideal für</strong>: Hohe Hallen, Werkstätten, Lager – punktgenaue Wärme.</p>



<p><strong>Advantages</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Direkte Strahlungswärme (keine Luftheizung)</li>



<li>Einfache Installation (Deckenmontage)</li>



<li>Schnelle Aufheizzeit, zonenteilbar</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Costs</strong>: 200 – 4.000 € pro Gerät, geringer Wartungsaufwand</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit: PV-Heizung vs. Gas</h3>



<p><strong>Beispiel</strong>: 500 m² Halle, 50.000 kWh/Jahr Heizbedarf bei 24h-Betrieb</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>System</strong></td><td><strong>Jährliche Kosten</strong></td><td><strong>Ersparnis vs. Gas</strong></td><td><strong>Amortisation</strong></td></tr><tr><td>Gasheizung</td><td>7.500 € (15 ct/kWh)</td><td>&#8211;</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>Wärmepumpe + PV</td><td>3.500 €</td><td>4.000 €</td><td>6 &#8211; 8 Jahre</td></tr><tr><td>Infrarot + PV</td><td>4.500 €</td><td>3.000 €</td><td>4 &#8211; 6 Jahre</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt es sich?</h2>



<p><strong>Geeignet</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gebäudesanierer</strong>: PV + Wärmepumpe bei Dachumbau</li>



<li><strong>Neubau</strong>: Niedertemperaturheizung + PV planen</li>



<li><strong>PV-Besitzer</strong>: Überschussstrom statt Einspeisung nutzen</li>



<li><strong>Hallenbetreiber</strong>: Infrarot für Spitzenlasten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Optimal bei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Stromverbrauch tagsüber</li>



<li>Gute Dämmung (Wärmepumpe)</li>



<li>Hohe Räume (Infrarot)</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Umrüstung: Schritt für Schritt</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heizbedarf ermitteln (kWh/Jahr) </li>



<li>PV-Potenzial prüfen (kWp) </li>



<li>Wirtschaftlichkeitsrechnung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Systemwahl</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wärmepumpe: COP > 3,5, Vorlauf &lt; 35 °C </li>



<li>Infrarot: Leistungsdichte 100–200 W/m² </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> (EMS) für PV-Steuerung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Finanzierung &amp; Förderung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 458: Bis 70 % Zuschuss </li>



<li>Contracting: 0 € Eigenkapital </li>



<li>BAFA-Beratung: 50 – 80 % gefördert</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Installation</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Phasenweise umrüsten (keine Betriebsunterbrechung) </li>



<li>PV-Integration (Null-Abgleich) </li>



<li>Technische Abnahme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile im Überblick</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Vorteil</strong></td><td><strong>Wärmepumpe + PV</strong></td><td><strong>Infrarot + PV</strong></td></tr><tr><td>Efficiency</td><td>COP 3–5</td><td>Direkte Strahlung</td></tr><tr><td>Kosten / Jahr</td><td>Niedrig</td><td>Gering je nach Intensität</td></tr><tr><td>Promotion</td><td>Hoch (70 %)</td><td>Mittel</td></tr><tr><td>Flexibility</td><td>Zentral</td><td>Punktgenau</td></tr><tr><td>CO₂ savings</td><td>Sehr hoch</td><td>Hoch</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Rahmenbedingungen 2026</h2>



<p>Nach dem neuen <strong>Heizungsgesetz (<a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a>)</strong> sind fossile Heizungen zwar noch erlaubt, aber der CO₂-Preis (aktuell 55 – 65 €/t und künftig wesentlich mehr) macht sie teurer.</p>



<p>Vorteile PV-Heizung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Grüngasquote </li>



<li>Unabhängig von CO₂-Preisentwicklung</li>



<li>Förderung gesichert bis 2029</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Heizen mit PV?</summary>
<p>Ja, bei Eigenverbrauch > 50%: 40–60% Kostensenkung vs. Gas/Netzstrom.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wärmepumpe oder Infrarot?</summary>
<p>Wärmepumpe für gedämmte niedrige Räume, Infrarot für Hallen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch ist die Förderung?</summary>
<p>KfW 458: Bis 70 % für Wärmepumpen, 0 % MwSt. auf PV.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Brauche ich ein EMS?</summary>
<p>Ja, für optimale PV-Nutzung und Förderfähigkeit.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/heating-with-photovoltaics/">Heizen mit Photovoltaik: PV-Strom für Wärmepumpen &amp; Infrarotheizungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Repowering von PV-Anlagen: Wann lohnt sich die Modernisierung?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 20 Nov 2024 12:18:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch den Austausch von Wechselrichtern und Modulen sowie die Integration von EMS lässt sich die Performance Ratio auf bis zu 95 % heben. Ab 10–12 Jahren Laufzeit lohnt sich das Update besonders, um den Eigenverbrauch zu maximieren, die Netzkosten zu senken und die Restlaufzeit der Anlage strategisch als „Ertrags-Booster“ zu nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/">Repowering von PV-Anlagen: Wann lohnt sich die Modernisierung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Repowering von PV-Anlagen ersetzt alte, ineffiziente Komponenten durch moderne Technik, um Ertrag und Wirtschaftlichkeit zu steigern. Typische Maßnahmen sind Modultausch, neue Wechselrichter und optimierte Verkabelung – oft <strong>mit 20 – 50 % mehr Stromausbeute</strong> auf gleicher Fläche.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, wann Repowering sich rechnet, welche Förderregeln 2026 gelten und wie Unternehmen den maximalen Nutzen erzielen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Repowering bei PV-Anlagen?</h2>



<p>Beim Repowering werden ältere Photovoltaik-Anlagen modernisiert, ohne die gesamte Anlage neu zu bauen. Ziel ist es, die <strong>Effizienz zu maximieren</strong> und die Restlaufzeit wirtschaftlich zu nutzen.</p>



<p><strong>Häufige Maßnahmen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Austausch alter Module (250–350 Wp) gegen 450–600 Wp Modelle</li>



<li>Modernisierung von Wechselrichtern (höhere Effizienz, bessere MPP-Tracking)</li>



<li>Optimierung von Verkabelung und String-Design</li>



<li>Integration von Energiemanagementsystemen (EMS)</li>



<li>Nachrüstung von Tracker-Systemen bei Freiflächenanlagen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Repowering?</h2>



<p>Repowering macht bei Anlagen ab&nbsp;<strong>10–12 Jahren</strong>&nbsp;Sinn, besonders wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Performance Ratio &lt; 80 %</strong>&nbsp;(typisch bei älteren Anlagen)</li>



<li><strong>Module &lt; 18 % Wirkungsgrad</strong>&nbsp;(vs. 22–24 % aktuell)</li>



<li><strong>Restlaufzeit EEG-Vergütung &gt; 5 Jahre</strong></li>



<li><strong>Geplante Dachsanierung</strong>&nbsp;oder Gebäudeumbau</li>



<li><strong>Hohe Strompreise</strong>&nbsp;machen Eigenverbrauch attraktiver</li>
</ul>



<p><strong>Faustregel</strong>: Bei Ertragsverlusten &gt; 15% durch <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> rechnet sich Repowering meist innerhalb von 3–5 Jahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ertragssteigerung durch moderne Technik</h2>



<p>Laut International Technology Roadmap for Photovoltaic (ITRPV) ist nämlich der durchschnittliche Modulwirkungsgrad im Zeitraum 2011 bis 2021 jährlich um etwa 0,56 % gestiegen. Setzt sich dieser Trend fort, könnten in den nächsten 10 bis 15 Jahren Wirkungsgrade von 26 bis 30 % für Standardmodule erreichbar sein. Demnach lassen sich durch einem Austausch älterer Module und Wechselrichter heute weitaus höhere PV-Erträge pro Quadratmeter erwirtschaften. Hier ein grober Überblick:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Zeitraum</strong></td><td><strong>Ø Wirkungsgrad</strong></td><td><strong>Leistung/m²</strong></td><td><strong>Ertragsteigerung</strong></td></tr><tr><td>2005-2010</td><td>14–16 %</td><td>140–160 Wp</td><td>&#8211;</td></tr><tr><td>2015</td><td>17–19 %</td><td>170–190 Wp</td><td>+15–20 %</td></tr><tr><td>2020</td><td>19–21 %</td><td>190–210 Wp</td><td>+25–35 %</td></tr><tr><td>2026</td><td>22–25 %</td><td>220–250 Wp</td><td>+40–60 %</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Beispiel</strong>: 1.000 kWp Anlage (2010) mit 80 % PR wird durch Repowering auf 140–160 kWp (95 % PR) gesteigert –&nbsp;<strong>+60 % Ertrag</strong>&nbsp;bei gleicher Fläche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of repowering PV systems</h2>



<h3 class="wp-block-heading" id="technische-verbesserungen">Technische Verbesserungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Modul-Leistung</strong>: 350 Wp → 550 Wp pro Modul</li>



<li><strong>Bessere Wechselrichter</strong>: 98 % Wirkungsgrad vs. 94–96 %</li>



<li><strong>Weniger String-Verluste</strong>&nbsp;durch optimierte Verkabelung</li>



<li><strong>EMS-Integration</strong> for <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="wirtschaftliche-vorteile">Economic advantages</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Amortisation</strong>: 3–5 Jahre bei Eigenverbrauch</li>



<li><strong>EEG-Vergütung</strong>&nbsp;bleibt anteilig erhalten</li>



<li><strong>Mehrleistung</strong>&nbsp;als Neuanlage vergütet (20 Jahre)</li>



<li><strong>Wertsteigerung</strong>&nbsp;der Immobilie</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Regulatorische Erleichterungen</h3>



<p>The&nbsp;<strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/solarpaket-i-kritische-punkte-weiterhin-blockiert/" type="post" id="24388">Solar package I</a> (seit 2024)</strong>&nbsp;macht Repowering deutlich attraktiver:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Vergütung bleibt bei Modulaustausch </li>



<li>Mehrleistung = Neuanlage (20 J. Vergütung) </li>



<li>Kein Schadensnachweis mehr nötig </li>



<li>Vereinfachte Direktvermarktung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kosten &amp; Wirtschaftlichkeit</h2>



<p><strong>Typische Repowering-Kosten</strong>&nbsp;(1.000 kWp Anlage):</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Maßnahme</strong></td><td><strong>Costs</strong></td><td><strong>Ertragssteigerung</strong></td></tr><tr><td>Module</td><td>400.000 €</td><td>+ 30-50 %</td></tr><tr><td>Inverter</td><td>150.000 €</td><td>+ 5-10 %</td></tr><tr><td>Cabling</td><td>50.000 €</td><td>+ 3-5 %</td></tr><tr><td>EMS</td><td>20.000 €</td><td>+ 10-20 % Eigenverbrauch</td></tr><tr><td><strong>Gesamt</strong></td><td><strong>620.000 €</strong></td><td><strong>+ 50–80 % Ertrag</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>ROI</strong>: 3–5 Jahre bei Eigenverbrauch, 5–7 Jahre bei Einspeisung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Rahmenbedingungen 2026</h2>



<p>The repowering of photovoltaic systems was supported by the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solar package 1</a></strong>which has been in force since May 2024. With the aim of accelerating the expansion of solar energy, the 2023 amendment to the EEG provides for simplified approval procedures and financial incentives. The key points of the legal changes are</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modulaustausch innerhalb genehmigter Leistung: EEG-Vergütung bleibt erhalten</li>



<li>Leistungserhöhung: Mehrleistung = Neuanlage (20 J. Vergütung) </li>



<li>Kein Defektnachweis mehr nötig </li>



<li>Gemeinsame Abrechnung möglich</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Voraussetzungen: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bauherr bleibt gleich</li>



<li>Netzbetreiber informieren</li>



<li>Technische Abnahme dokumentieren</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/das-marktstammdatenregister-mastr/" type="post" id="27301">Market master data register</a> aktualisieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Schritt-für-Schritt: Repowering umsetzen</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ist-Analyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ertragsmessung (Performance Ratio) </li>



<li>Modulinspektion (Defekte, Verschattung) </li>



<li>Wechselrichter-Check </li>



<li>Lastprofilanalyse (Eigenverbrauch)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Wirtschaftlichkeitsanalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erwarteter Mehr-Ertrag vs. Investitionskosten </li>



<li>EEG-Restlaufzeit vs. Eigenverbrauchspotenzial </li>



<li>Fördermöglichkeiten prüfen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Förderungen prüfen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 270: Erneuerbare Energien (Zuschussfähig) </li>



<li>BAFA: Energieberatung (50–80 % Zuschuss) </li>



<li>Regionale Förderungen (je Bundesland) </li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/">Innovation tenders</a> (meist nur in Verbindung mit Batteriespeicher)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Technische Prüfung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modultyp und String-Design neu berechnen</li>



<li>Wechselrichter-Größe anpassen</li>



<li>EMS für Eigenverbrauch integrieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Genehmigungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzbetreiber informieren </li>



<li>EEG-Anpassung (bei Leistungserhöhung) </li>



<li>Brandschutzkonzept aktualisieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Umsetzung &amp; Inbetriebnahme</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Phasenweise Demontage/Montage </li>



<li>Technische Abnahme </li>



<li>EEG-Anmeldung (der Mehrleistung)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Repowering noch nicht?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Performance Ratio &gt; 85%</li>



<li>Restlaufzeit EEG &lt; 3 Jahre</li>



<li>Sehr niedrige Strompreise</li>



<li>Geplante vollständige Dachsanierung</li>



<li>Hohe Verschattung/Standortprobleme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Repowering als Investition in die Restlaufzeit</h2>



<p>Repowering holt das volle Potenzial aus bestehenden PV-Anlagen heraus. Moderne Module, Wechselrichter und EMS steigern den Ertrag um 40–80 %, während das Solarpaket I die rechtlichen Hürden minimiert.</p>



<p><strong>Jetzt prüfen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fachpartner kontaktieren</li>



<li>Performance Ratio Ihrer Anlage messen</li>



<li>Wirtschaftlichkeitsrechnung erstellen</li>



<li>EEG-Restlaufzeit bewerten</li>
</ul>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/">Repowering von PV-Anlagen: Wann lohnt sich die Modernisierung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Efficiency through modern energy management systems (EMS)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/efficiency-through-modern-energy-management-systems-ems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 20 Nov 2024 09:06:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18486</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein cloudbasiertes EMS bündelt alle Energieflüsse auf einer zentralen Plattform und automatisiert die Erstellung von ESG- und CSRD-Berichten auf Knopfdruck. Es steuert flexibel Sektoren wie E-Mobilität und Heizsysteme, optimiert den günstigsten Energiemix und sichert Unternehmen durch intelligente Lastverschiebung zusätzliche Erlöse am Kapazitätsmarkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-through-modern-energy-management-systems-ems/">Effizienz durch moderne Energy-Management-Systeme (EMS)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Modernity <strong>Energy management systems (EMS)</strong> are far more than just tools for recording energy consumption data. Modern cloud-based EMS solutions, such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>offer companies a wide range of functions that enable them to use energy more efficiently, reduce costs and operate more sustainably. They take into account the company's own energy generation, the optimum charging times for storage or e-vehicles and the most favorable times for residual power consumption.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Central functions of modern energy management systems</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Real-time monitoring and analysis</h3>



<p>Energy management systems continuously record energy data in real time via sensors and meters. This data is analyzed in order to <strong>Consumption pattern</strong> to identify, <strong>Inefficiencies</strong> and suggest optimization measures. This enables companies to react quickly to changes and avoid unnecessary energy losses.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Visualization and reporting</h3>



<p>The recorded data is displayed in clear <strong>Dashboards</strong> and reports. These enable managers and decision-makers to see at a glance the energy consumption and <strong>Optimization potential</strong> to recognize. For example, production companies can <strong>Visualize load peaks</strong> and targeted adjustments (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>) in order to reduce energy costs. In addition, modern EMSs are able to analyze all of a company's energy data at the touch of a button for a <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/"><strong>CSRD Report</strong></a> or <strong>ESG report</strong> together.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Optimization and control</h3>



<p>Energy management systems also suggest specific measures based on the analysis. At the same time, they enable the intelligent control of machines, electronic devices or other consumers in the company. Ideally, they even control energy consumption through remote access or automated processes. <strong>Various energy sources</strong> or <strong>optimize grid power consumption</strong> according to the current electricity prices.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Integration of renewable energies</h3>



<p>An EMS is able to seamlessly integrate renewable energy sources such as photovoltaics, wind energy or combined heat and power plants into companies' existing energy systems. It coordinates and <strong>strengthens self-consumption</strong>storage and feeding into the grid. In this way, surplus electricity is sold at a profit, grid electricity is purchased cheaply and the battery storage units are always charged by the <strong>most cost-efficient energy mix</strong> charged. Modern energy management systems decide in real time, for example, whether surplus solar power should be stored, sold at times of high demand or whether the storage space should currently be allocated to the balancing energy market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of energy management systems for companies</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Cost savings</h3>



<p>Intelligent load management in conjunction with the use of renewable energies and the optimization of energy consumption can reduce energy costs in almost all areas of the company. <strong>significantly reduce</strong>. For example, the system can recognize when electricity prices are low and controls energy-intensive processes accordingly. With a combination of solar system and battery storage, it prioritizes when solar power is stored or switched to grid power. Cloud-based systems can also help, <strong>IT infrastructure costs</strong> to minimize.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Increased transparency</h3>



<p>Energy management systems provide detailed insights into energy consumption and flows throughout the company. This promotes the <strong>Decision making</strong> and the <strong>Identification of potential savings</strong> of all consumers. Starting with heating and cooling management, the charging infrastructure of the company fleet, the consumers in administration through to the machinery in production.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Simplified management</h3>



<p>One of the biggest advantages of modern energy management systems is the ability to manage all energy-related systems and processes centrally via <strong>a single platform</strong> to manage. This reduces the complexity and resources required in a company's energy management. Seamless integration of all systems via a central platform enables energy managers to control and optimize consumption holistically. Overall <strong>sinks</strong> thus the <strong>Administrative expenses</strong>operating times can be adjusted dynamically and automation can be implemented more easily. In addition, the <strong>Risk of error</strong> and decisions can be made more quickly.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sustainability and CO₂ reduction</h3>



<p>By optimizing energy consumption and using renewable energies, an EMS helps companies to achieve their climate targets and minimize cost-intensive CO₂ emissions. <strong>Intelligent algorithms</strong> and <strong>AI-supported technologies</strong> ensure that devices and systems are switched on or off remotely depending on the process, that the lighting is dimmed when the sun is shining or that the heating and air conditioning units work according to the weather conditions. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Flexibility and scalability</h3>



<p>Cloud-based EMS solutions in particular are <strong>Flexible</strong> and <strong>scalable</strong>. New devices or systems - such as additional photovoltaic modules, battery storage or charging stations for electric vehicles - can be easily integrated without the need for separate solutions. Companies can easily expand their infrastructure without increasing the complexity of the entire system or incurring high additional costs for additional IT systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Future-proof energy management systems for companies</h2>



<p>Energy supply presents companies with new challenges: Dynamic electricity tariffs, the increasing <strong>Decentralization of power generation</strong> and the turn to a <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a></strong> are fundamentally changing the requirements for efficient energy management. Energy management systems play a key role here, as they help companies not only to cope with these changes, but also to actively benefit from them.</p>



<p><strong>Dynamic electricity tariffs</strong> führen dazu, dass die Energiepreise zunehmend in Echtzeit schwanken, abhängig von Angebot und Nachfrage. Ein EMS ermöglicht es Unternehmen, diese Preisschwankungen optimal zu nutzen. Durch intelligente <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> können energieintensive Prozesse automatisch in Zeiten niedriger Strompreise verlagert werden. Gleichzeitig ermöglichen Energiespeicherlösungen, die durch ein EMS gesteuert werden, Strom günstig zu speichern und bei hohen Preisen wieder ins System einzuspeisen. So lassen sich Energiekosten erheblich reduzieren.</p>



<p>The decentralization of electricity generation, for example through the increased use of solar systems, wind power plants and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a>requires a <strong>Higher level of coordination</strong>. An EMS networks all these components and ensures that locally generated energy is used optimally or fed into the grid as required. This increases energy efficiency and <strong>reduces dependency</strong> from external energy suppliers.</p>



<p>With the move towards a capacity market in which <strong>Flexibility in energy consumption</strong> and supply, EMS are becoming increasingly important. They enable companies to provide targeted capacity, for example by reducing loads or feeding surplus energy into the grid. As a result, companies can not only save costs, but also <strong>additional income</strong> generate.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energy management systems as the key to efficiency, cost reduction and sustainability</h2>



<p>Modern energy management systems (EMS) have long been more than just monitoring tools - they are strategic partners for companies that want to increase their energy efficiency, reduce costs and achieve sustainability goals. With functions such as real-time monitoring, automated control and intelligent integration of renewable energies, EMS offer a holistic solution to the challenges of the modern energy industry.</p>



<p>Particularly in times of dynamic electricity tariffs, decentralized energy generation and increasing flexibility requirements, EMS open up new opportunities to achieve competitive advantages. They help companies to precisely manage energy consumption, easily control complex systems and optimally align energy use with economic and ecological goals.</p>



<p>With a central platform for the entire energy management process, EMS not only creates transparency and efficiency, but also positions companies for the future in a dynamic and sustainability-oriented energy world.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The plant certificate</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-plant-certificate/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 14 Nov 2024 09:56:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab 135 kWp ist ein Anlagenzertifikat Pflicht: Bis 950 kWp reicht meist der vereinfachte Typ B (VDE-AR-N 4110), darüber ist der umfangreiche Typ A zwingend. Diese Zertifikate prüfen Netzrückwirkungen und das dynamische Verhalten, um die Stabilität des Stromnetzes bei großen Einspeisemengen zu garantieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-plant-certificate/">Das Anlagenzertifikat</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Commercial photovoltaic systems in certain output ranges require a <strong>Plant certificate</strong>to ensure the stability and safety of the electricity grid. In Germany, the Ordinance on the Verification of Electrotechnical Characteristics of Energy Systems (<a href="https://cubeconcepts.de/en/nelev-500-kwp-rooftop-systems-now-faster-on-the-grid/">NELEV</a>) and the technical connection rules of the VDE (<strong>VDE-AR-N 4105, 4110 and 4120</strong>) the requirements for these certificates. The <strong>Certification obligation</strong> exists for all generation systems that are connected to the medium, high and extra-high voltage grid. The system certificate must be submitted to the respective energy supply company.</p>



<h2 class="wp-block-heading">System sizes, obligations &amp; system certificate</h2>



<p>Attachments <strong>from 135 kWp to 500 kWp and less than 270 kW feed-in power: </strong>Since Solar Package I, which came into force in mid-2024, all PV systems with an output of up to 500 kWp and a maximum feed-in power of 270 kW have been subject to a simplified system certificate or a <strong>Type B system certificate</strong>. This applies to a connection to the low-voltage grid as well as to a connection to the medium-voltage grid. Since then, both types of system have been subject to the connection rule <strong>VDE-AR-N 4105</strong> and are exempt from the certification requirement. For such a connection, it is sufficient to submit the individual certificates for components such as inverters, protection devices or solar modules to the responsible grid operator. The EZE database has been in place since summer 2024 so that system operators do not have to obtain and submit all component certificates individually. Since then, component manufacturers have been obliged to store the certificates there in order to reduce the bureaucratic effort for all parties involved.</p>



<p>Attachments <strong>over 500 kWp up to 1 MWp or over 270 kW feed-in power: </strong>These PV systems fall under the connection rule <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/">VDE-AR-N 4110</a></strong>. However, a type B system certificate is required for them. <strong>obligatory</strong>. Here too, submission of the manufacturer's certificates is sufficient. The VDE-AR-N 4110 connection rule was extended to include the simplified individual verification procedure in September 2023, especially for such generation systems with a capacity of 135 kWp to 1 MWp in the medium voltage. In practice, however, it is still apparent that the approval and certification processes between potential PV system operators and the respective grid operators have not yet been established for these system sizes.</p>



<p>Attachments<strong> over 950 kWp</strong>PV or generation systems with an output of more than 950 kWp must comply with the more comprehensive <strong>Type A plant certificate</strong> must be available. They are always connected to the medium, high and extra-high voltage grid and the VDE-AR-N 4110 or 4120 connection rules apply accordingly. Accordingly, a type A system certificate and the respective connection rules are always mandatory for such systems. The certification process is much more extensive and checks all components and the grid conformity of the system in detail.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Type B system certificate</h2>



<p>The type B system certificate offers operators of photovoltaic systems in the medium output range numerous advantages and special simplifications that significantly reduce both the effort and the costs of certification.</p>



<p>A key advantage is the <strong>Simplified procedures</strong>The scope of testing is limited to the essential requirements, eliminating the need for tests on grid perturbations or dynamic behavior. This reduction ensures a faster certification process and thus considerably shortens the planning and commissioning phase. Operators therefore benefit from faster, more efficient processing and achieve grid connection of their system sooner.</p>



<p>The <strong>lower costs</strong> and the <strong>Reduced administrative costs</strong> make type B particularly attractive. The costs for the certificate are significantly lower than those of a type A certificate. The reduced scope of the audit requires less documentation and makes planning easier, which is of particular interest to small and medium-sized system operators. In addition, internal and external personnel costs are reduced, as the simplified procedure means that fewer personnel are required for certification processing.</p>



<p>Another advantage is the <strong>Faster commissioning</strong>In order to promote the use of renewable energies, accredited certification bodies or grid operators can also provisionally issue the type B installation certificate until the end of 2025. This provisional issue enables accelerated commissioning, allowing operators to benefit from feed-in tariffs more quickly.</p>



<p>Finally, type B offers <strong>Flexibility in documentation</strong>. Missing evidence and documents can be submitted within a period of 18 months, which enables step-by-step, possibly more cost-efficient planning. Operators can thus spread the bureaucratic workload more evenly and prepare their systems optimally for grid connection.</p>



<p>Overall, the type B system certificate represents a valuable simplification for PV operators who operate medium-sized systems and want to manage the certification process quickly, cost-effectively and with reduced effort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Type A plant certificate</h2>



<p>The type A system certificate is mandatory for photovoltaic systems with an output of more than 950 kWp and ensures that large systems that can have a significant impact on the electricity grid comply with the <strong>highest technical</strong> and <strong>safety standards</strong> correspond.</p>



<p>Type A includes <strong>all tests</strong>which cover all relevant aspects of system design and grid compatibility in order to integrate the system smoothly into the grid. This includes, for example, the analysis of grid perturbations and the dynamic behavior of the system. This is to ensure that the system remains stable even in the event of grid disturbances and does not endanger the grid.</p>



<p>Another key element is ensuring that the <strong>Conformity to standards</strong> and compliance with <strong>Safety requirements</strong>. The certification confirms that the system complies with the applicable VDE and NELEV regulations, in particular with regard to <strong>Voltage quality</strong>, frequency stability and electromagnetic compatibility. This protects the grid and ensures that the system remains grid-compliant throughout its entire service life.</p>



<p>In addition, there are extensive <strong>Documentation obligations</strong>. Operators must submit a detailed protection and control concept, complete technical documentation and comprehensive test reports. These requirements guarantee a safe and stable grid connection and provide the grid operator with the assurance that all technical and safety-related requirements are met.</p>



<p>In summary, the type A system certificate ensures the trouble-free operation of larger photovoltaic systems and strengthens the stability of the electricity grid through strict tests and extensive documentation requirements.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Differences between type A and type B</h2>



<p>The type A and type B system certificates differ in the scope and complexity of the test, but not in the basic technical requirements or hardware.</p>



<p>The type B system certificate comprises a simplified test procedure that primarily covers the <strong>electrical properties</strong> of the generation units, the behavior for static voltage stability as well as the protection and control concept, active power control and grid security management. This procedure is less time-consuming and complex, which saves time and costs.</p>



<p>In contrast, the type A system certificate includes a more comprehensive test that covers all type B tests as well as <strong>Additional examinations</strong> on grid perturbations, dynamic and quasi-dynamic behavior. A detailed analysis of the system behavior in the event of faults such as voltage dips or frequency fluctuations is also included. Certification therefore requires <strong>more extensive simulations</strong> and <strong>Calculations</strong>to ensure that larger systems are integrated into the grid in a stable and secure manner.</p>



<p>Despite the differences in testing intensity, the documentation requirements for both certificate types are largely identical. The specific protection concepts and settings are based on the requirements of the network operator and the network level, rather than the certificate type itself.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Test procedure</h2>



<p>The test procedure for the certification of PV systems includes both <strong>Main</strong> as well as <strong>Additional components</strong>. The main components include solar panels, inverters and cabling systems, which are tested for their performance and quality to ensure safe operation. The additional components, as required by VDE-AR-N 4110, include EZA controllers, protection and monitoring devices as well as communication devices. The test also includes conformity with standards, the technical data of the components and their communication capability.</p>



<p><strong>Common examination contents</strong> for the Type A and Type B certificates include checking the electrical properties of the generating units, the behavior for static voltage maintenance, the protection and control concept, active power control and grid security management.</p>



<p>For both types of certificate, the examination and certification <strong>before commissioning</strong> of the PV system. The system certificate must be agreed with the grid operator in advance and submitted before commissioning. Once commissioning has been completed, the procedure is completed with a declaration of commissioning and a <strong>Declaration of conformity</strong> completed.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regulation and monitoring by the Federal Network Agency</h2>



<p>The Federal Network Agency assumes a <strong>Central function</strong> in regulating and monitoring the certification processes for energy systems and grid operators in Germany and sets important standards for the security and conformity of the electricity grid. To this end, it has developed various certification models in accordance with sections 4a et seq. of the Energy Industry Act (EnWG) and stipulates the implementation of an information security management system (ISMS) in accordance with DIN EN ISO/IEC 27001. </p>



<p>The Federal Network Agency also defines the <strong>Conformity assessment program</strong>which regulates the requirements for the accreditation of certification bodies. This accreditation is carried out by the German Accreditation Body (DAkkS) and presupposes certain requirements for the qualification of auditors and certification bodies. The Federal Network Agency sets deadlines for the implementation of new regulatory requirements, such as the deadline of March 31, 2024 for self-certification and proof in certain cases.</p>



<p>With these comprehensive tasks and powers, the Federal Network Agency ensures that the certification processes in the energy sector are carried out uniformly, transparently and in accordance with legal requirements. It therefore makes a significant contribution to the security and reliability of the energy supply in Germany.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The system certificate for grid stability &amp; security</h2>



<p>System certificates make a decisive contribution to grid stability and the secure integration of PV systems into the German electricity grid. The simplified Type B certificate is an attractive option for medium-sized systems, which can benefit from reduced inspection requirements, lower costs and a more flexible planning process. The comprehensive Type A certificate secures the operation of larger systems and ensures compliance with the highest technical and regulatory requirements. </p>



<p>However, this process involves considerable effort for system planners: the detailed tests, compliance with comprehensive technical specifications and documentation require careful planning and often the involvement of specialized expertise. The certification process itself is complex and involves a significant amount of resources and time, which can have a considerable impact on project costs and planning reliability. CUBE CONCEPTS handles all coordination with the grid operator up to certification and declaration of conformity for all PV projects for the client.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-plant-certificate/">Das Anlagenzertifikat</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>The base load in the German energy system</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-base-load/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Nov 2024 14:22:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18237</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Grundlast beschreibt die Mindestnachfrage im Stromnetz (ca. 40–60 GW), die rund um die Uhr durch Industrie, Infrastruktur und Standby-Geräte gedeckt werden muss. Während sie früher starr durch Kohle- und Kernkraftwerke bedient wurde, erfordert die Energiewende heute ein flexibleres Management durch Speicher und regelbare Gaskraftwerke.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-base-load/">Die Grundlast im deutschen Energiesystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Base load</strong> in the energy industry refers to the minimum amount of electrical power required around the clock in an electricity grid to cover continuous demand. It therefore represents the lowest daily load in the electricity grid and generally remains at this level even during off-peak periods. <strong>constant</strong>. As the base load is rarely and only minimally undercut, it must be covered particularly reliably by energy generators. This electricity should be produced continuously and as independently of external influences as possible, as it is a crucial component of a stable and reliable energy supply system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Characteristics of the base load</h2>



<p>In Germany, the base load typically varies between 40 and 60 gigawatts, depending on the year, season and day. In contrast, for example, the maximum loads in mid-January 2024 were around 75 gigawatts and in early April 2024 between 45 and 50 gigawatts. Germany's total energy demand therefore fluctuates greatly and the base load is generated by various consumer groups. These include:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Private households</strong> with standby devices such as televisions, monitors, laptops and other electronic devices in standby mode. This also includes network devices such as routers and receivers as well as cooling devices or pumps.</li>



<li><strong>Industrial plants</strong>that run in continuous operation and require a continuous power supply.</li>



<li><strong>Infrastructural consumers</strong> such as street lighting and other public facilities that contribute to the night-time base load.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Base load as the basis for capacity planning</h2>



<p>The base load is a crucial element for stability and planning in the energy system. Due to its constant demand, it supports grid stability and helps to avoid power outages. As the base load must be covered continuously, it serves as a <strong>Reliable base load</strong>on which the entire electricity grid can build. The base load provides a stable value for the long-term energy planning and capacity planning of power plants. This serves as the basis for the development of <strong>Supply strategies</strong> in the grid. In addition, efficient base load management plays an essential role in the integration of renewable energies such as wind and solar energy. As these are weather-dependent and fluctuate in their feed-in, the stable base load is an important support that makes it possible to balance out the irregularities of renewable energy sources in the grid. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Controllable power plants to cover the base load</h2>



<p>In Germany, the base load has primarily been covered by base load power plants such as coal and gas-fired power plants. Due to the mostly predetermined <strong>Rigid belt operation</strong> these are considered "base load-capable" and supply a constant supply of electricity. Due to their economic and technical nature with high standby costs and low operating costs, base load power plants can only adjust their output to a limited extent, but are therefore considered a reliable basis for covering the base load. However, with the expansion of renewable energies, the <strong>Flexibility of the power supply</strong> more important. In future, the existing base load-capable power plants are to be supplemented by flexible power plants, storage solutions and load management in order to better balance out the weather-dependent energy production of renewables.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="530" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-1024x530.jpg" alt="" class="wp-image-18238" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-1024x530.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-300x155.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024-768x398.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Leistung-relegbarer-Kraftwerke-2024.jpg 1491w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Covering the base load with a different electricity mix</h2>



<p>The energy mix in Germany has undergone a profound change in recent years. While fossil fuels such as coal and nuclear power used to bear the main burden, renewable energies have been increasingly used since the energy transition. The current electricity mix today consists of <strong>over 50 % from renewable energies</strong>in particular from wind and solar energy, but these are weather-dependent and are therefore fed into the grid with fluctuations.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-18239" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-1024x512.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-300x150.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016-768x384.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/11/Strommix-seit-2016.jpg 1332w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Of particular concern here is the so-called <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dark doldrums</a>. Germany is currently relying on gas-fired power plants as a bridging technology and electricity imports to avoid bottlenecks when necessary. In the future, decentralized generation units with intelligent energy management systems, electricity and hydrogen storage systems will provide a remedy in the event of major fluctuations. The German energy system is still highly diversified, but also more vulnerable, as the availability of renewable sources, unlike conventional power plants, is not guaranteed at all times.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges and prospects for the base load</h2>



<p>The electrification of the transport and heating sectors will lead to an increase in electricity demand, meaning that an increased base load is to be expected in the future. The proportion of electric vehicles and heat pumps, for example, will continue to rise and increase overall electricity consumption. Many experts are also increasingly questioning the classic, rigid concept of base load. They are calling for a more flexible system in which supply and demand are better coordinated. Options for achieving this include intelligent load management, <a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sector coupling</a>, a current<a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a> and variable electricity tariffs that dynamically control consumption and generation. Although the base load will continue to play an important role in the energy system, its management must be adapted through technological innovations, the expansion of storage facilities and greater flexibility. This is the only way to ensure long-term security of supply and stability in the course of the energy transition.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-base-load/">Die Grundlast im deutschen Energiesystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<item>
		<title>SAIDI value 2023: High security of supply in Germany</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/saidi-value-2023-high-security-of-supply-in-germany/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Nov 2024 09:59:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der SAIDI-Wert 2023 belegt mit nur 12,8 Minuten durchschnittlicher Ausfalldauer die enorme Stabilität des deutschen Stromnetzes im internationalen Vergleich (USA: 78 Min.). Trotz eines Anteils erneuerbarer Energien von über 50 % bleibt die Versorgungssicherheit nahezu konstant und unterstreicht die hohe Qualität der hiesigen Netzinfrastruktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-value-2023-high-security-of-supply-in-germany/">SAIDI-Wert 2023: Hohe Versorgungssicherheit in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Federal Network Agency has published the current <strong>SAIDI value for 2023</strong> published. This index value, which measures the average duration of power outages per consumer, is <strong>12.8 minutes</strong>. (10.4 medium voltage + 2.4 low voltage) This confirms that the <strong>Security of supply</strong> in Germany remains at a high level despite the challenges of the energy transition.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The SAIDI value as an index for security of supply</h2>



<p>The SAIDI value shows how many minutes an average electricity consumer remains without electricity per year. Measured in minutes per year, the index provides a <strong>important indicator</strong> for the security of supply in the German electricity grid. Based on Section 52 of the Energy Industry Act (EnWG), the grid operators report their data on supply quality annually, which is then aggregated by the Federal Network Agency. At 12.8 minutes, the cumulative value is slightly higher than the 12.2 minutes from 2022 (10 medium voltage + 2.2 low voltage), but remains <strong>in international comparison</strong> still <strong>very low</strong>. This underlines the high level of security of supply, even though the share of renewable energies in the German electricity mix has already risen above 50 % in 2023.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Germany among the leaders in international comparison</h2>



<p>This means that Germany is still one of the leaders in Europe in terms of security of supply. With annual power interruptions of 12.8 minutes, the German electricity grid is extremely stable compared to countries such as the USA (78 minutes), Australia (60 minutes) or Canada (55 minutes). In Europe, only a few countries such as the <strong>Switzerland</strong> and <strong>Finland</strong> similar or shorter downtimes. This low average outage duration speaks for the high standards in the German electricity grid. An overview of the various country-specific SAIDI indices from 2022 can be found in the report "<a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-german-power-grid-remains-stable/">SAIDI: German electricity grid remains stable</a>&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Measuring the security of supply using the SAIDI value</h2>



<p>Every year, the Federal Network Agency records all supply interruptions that <strong>over three minutes</strong> and assigns them to different causes. Only <strong>Unplanned interruptions</strong>caused by atmospheric influences, third-party effects or grid operator faults are included in the SAIDI EnWG value. This clear differentiation guarantees a targeted assessment and evaluation of the security of supply. Grid operators are legally obliged to report this data in accordance with Section 52 EnWG, which ensures a consistent and reliable calculation of the SAIDI index.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stability despite the growing demands of the energy transition</h2>



<p>The energy transition poses new challenges for the German electricity grid, but security of supply remains high despite the increasing load on the grid. Thanks to the possibility of <strong>temporary increase in capacity utilization</strong> of the power grid <strong>pursuant to § 49b EnWG</strong>which was introduced in response to the increased requirements, grid stability can be maintained despite the volatility of renewable energies such as wind and solar energy. This regulation was extended in 2023 as part of the solar package and supports the energy transition without apparently jeopardizing security of supply. A study by the German Renewable Energy Federation (BEE) and the Fraunhofer IEE from September 2024 therefore recommends the <a href="https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/">Grid connection points</a> for connecting renewable energies and to use the existing infrastructure more efficiently.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Outlook: Security of supply and stable electricity grids</h2>



<p>The number of registered disruptions in the electricity grid rose slightly to just under 160,000 cases in 2023, an increase of just over 1,000 cases compared to 2022. In order to ensure a high level of security of supply in the long term, smart grid solutions, advanced storage and hydrogen technologies will be further developed in the future. These technologies and the accelerated expansion of the grid will be crucial to maintaining security of supply in an electricity grid with increasingly decentralized and renewable energy sources.</p>



<p>The data from the Federal Network Agency once again confirms that Germany offers an exceptionally high level of security of supply - despite the transition to a climate-friendly energy supply. This sends a positive signal to private consumers and companies and underlines the importance of the German electricity grid as one of the most reliable infrastructures in the world.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-value-2023-high-security-of-supply-in-germany/">SAIDI-Wert 2023: Hohe Versorgungssicherheit in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen: Kosten senken, Energie sichern, Zukunft planen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-concepts-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Nov 2024 06:11:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein erfolgreiches Energiekonzept kombiniert Energieeffizienz, PV-Eigenerzeugung und Batteriespeicher zu einem wirtschaftlichen Steuerungsinstrument. Durch die Senkung der Basislast und intelligentes Lastmanagement reduzieren Unternehmen dauerhaft ihre Kosten, CO₂-Emissionen und die Abhängigkeit von volatilen Strompreisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-concepts-for-companies/">Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen: Kosten senken, Energie sichern, Zukunft planen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A <strong>erfolgreiches Energiekonzept</strong> hilft Unternehmen, Energiekosten zu senken, Versorgungssicherheit zu verbessern und den CO₂-Ausstoß dauerhaft zu reduzieren. Besonders wirksam ist es, wenn Energieeffizienz, Photovoltaik, Speicher, Lastmanagement und Digitalisierung sinnvoll miteinander kombiniert werden.</p>



<p>Ein gutes Energiekonzept ist heute kein reines Nachhaltigkeitsprojekt mehr, sondern ein wirtschaftliches Steuerungsinstrument. Es schafft Transparenz über Verbräuche, identifiziert Einsparpotenziale und macht Unternehmen unabhängiger von schwankenden Energiepreisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Energiekonzept?</h2>



<p>Ein Energiekonzept ist die strukturierte Analyse und Planung aller energierelevanten Bereiche eines Unternehmens. Dazu gehören der aktuelle Energieverbrauch, die vorhandenen technischen Anlagen, mögliche Effizienzmaßnahmen und die Frage, wie erneuerbare Energien sinnvoll eingebunden werden können.</p>



<p>Ziel ist es, den Energieeinsatz wirtschaftlicher, klimafreundlicher und langfristig planbarer zu machen. Je nach Unternehmen kann das Konzept sehr unterschiedlich aussehen, denn Produktionsbetriebe, Logistikunternehmen, Bürostandorte und Immobilienportfolios haben jeweils andere Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bausteine gehören dazu?</h2>



<p>Ein modernes Energiekonzept besteht in der Regel aus <strong>mehreren Bausteinen</strong>, die miteinander kombiniert werden. Dazu zählen vor allem Effizienzmaßnahmen, Eigenerzeugung und intelligente Steuerung.</p>



<p>Wichtige Bestandteile sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energieeffizienz, etwa durch LED-Beleuchtung, effizientere Maschinen oder optimierte Gebäude- und Heiztechnik.</li>



<li>Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung auf Dachflächen, Freiflächen oder Parkplätzen.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> zur Erhöhung des Eigenverbrauchs und zur Entlastung des Strombezugs.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management systems</a> zur Überwachung, Steuerung und Auswertung von Verbrauch und Erzeugung.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a> und E-Mobility, wenn Fuhrpark oder Dienstfahrzeuge elektrifiziert werden sollen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je besser diese Elemente aufeinander abgestimmt sind, desto größer ist der wirtschaftliche Effekt. Ein Energiekonzept entfaltet seine Wirkung also nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel der Komponenten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Energieeffizienz der erste Schritt ist</h2>



<p>Der schnellste Weg zu einem besseren Energiekonzept führt meist über <strong>Energy efficiency</strong>. Denn jede Kilowattstunde, die nicht verbraucht wird, muss weder eingekauft noch erzeugt oder gespeichert werden.</p>



<p>Schon einfache Maßnahmen können spürbare Effekte bringen. Dazu gehören etwa die Optimierung von Beleuchtung, Druckluft, Lüftung, Kälteanlagen oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/hall-heating-reduce-costs-increase-efficiency/" type="post" id="18576">Hallenheizungen</a>. Auch organisatorische Anpassungen, zum Beispiel an Produktionszeiten oder Lastspitzen, können den Energieverbrauch deutlich senken.</p>



<p>Energieeffizienz hat außerdem einen wichtigen Vorteil: Sie senkt die Basislast und verbessert damit die Wirtschaftlichkeit aller weiteren Maßnahmen. Eine PV-Anlage oder ein Speicher arbeitet deutlich besser, wenn der Verbrauch klar analysiert und optimiert wurde.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle Photovoltaik spielt</h2>



<p>Photovoltaik ist für viele Unternehmen der <strong>zentrale Einstieg in ein nachhaltiges Energiekonzept</strong>. Sie ermöglicht es, Strom direkt vor Ort zu erzeugen und einen Teil des Bedarfs unabhängig vom Strommarkt zu decken.</p>



<p>Der erzeugte Solarstrom kann im Unternehmen selbst genutzt, in einem Speicher zwischengelagert oder ins Netz eingespeist werden. Besonders wirtschaftlich ist die Eigennutzung, weil damit Netzstrombezug, Netzentgelte und andere energierelevante Kosten reduziert werden.</p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/" type="page" id="482">Photovoltaics on roof surfaces</a>, auf Freiflächen als <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar park</a> or as <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar carports</a> eignene sich in vielen Fällen auch für kombinierte Standortlösungen. Damit sind sie flexibel einsetzbar und lassen sich gut in bestehende Unternehmensstrukturen integrieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Speicher und Steuerung wichtig sind</h2>



<p>Ein Batteriespeicher macht ein Energiekonzept <strong>flexibler</strong> and <strong>wirtschaftlich robuster</strong>. Er verschiebt Strom aus Zeiten hoher Erzeugung in Zeiten hohen Verbrauchs und erhöht dadurch den Eigenverbrauchsanteil.</p>



<p>Gerade bei Unternehmen mit Lastspitzen oder zeitlich versetztem Verbrauch senkt ein Speicher zusätzlich Kosten. Er hilft, Netzbezug in teuren Zeiten zu vermeiden und die Stromversorgung planbarer zu machen.</p>



<p>Mindestens genauso wichtig ist ein <strong>Energy management system</strong>. Es erfasst Verbräuche und Erzeugung, steuert Energieflüsse und schafft die Grundlage für datenbasierte Entscheidungen. Erst dadurch wird aus einer Einzelmaßnahme ein intelligentes Gesamtsystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Unternehmen ein Energiekonzept entwickeln</h2>



<p>Ein gutes Energiekonzept entsteht nicht am Schreibtisch, sondern <strong>auf Basis belastbarer Daten</strong>. Der erste Schritt ist daher immer eine saubere Analyse des Ist-Zustands.</p>



<p>Der typische Ablauf sieht so aus:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Energieverbrauch erfassen und bewerten.</li>



<li>Lastprofile und Verbrauchsspitzen identifizieren.</li>



<li>Technische Anlagen und Gebäude prüfen.</li>



<li>Einsparpotenziale und Eigenstrompotenziale vergleichen.</li>



<li>Maßnahmen priorisieren und wirtschaftlich bewerten.</li>



<li>Fördermöglichkeiten und Finanzierungsmodelle einbeziehen.</li>



<li>Umsetzung planen und laufend überwachen.</li>
</ol>



<p></p>



<p>Diese strukturierte Vorgehensweise hilft Unternehmen, nicht nur einzelne Maßnahmen umzusetzen, sondern eine tragfähige Gesamtstrategie zu entwickeln.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Förderungen &amp; Standards helfen</h2>



<p>Für nachhaltige Energiekonzepte stehen verschiedene Förder- und Beratungsangebote zur Verfügung. Besonders wichtig sind Förderungen für Energieberatung, Effizienzmaßnahmen, Photovoltaik und Speicherlösungen.</p>



<p>Zusätzlich können Normen und Systeme wie <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/" type="post" id="7520">EMAS</a> eine wichtige Rolle spielen. Sie helfen dabei, Energieverbräuche systematisch zu erfassen, Prozesse zu dokumentieren und Verbesserungen dauerhaft umzusetzen.</p>



<p>Für Unternehmen ist das nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern oft auch regulatorisch oder wirtschaftlich relevant. Wer Energie systematisch managt, schafft bessere Entscheidungsgrundlagen und verbessert die eigene Position gegenüber steigenden Anforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile Unternehmen erwarten können</h2>



<p>Ein gut geplantes Energiekonzept bringt Unternehmen mehrere Vorteile gleichzeitig. Der wichtigste Effekt ist die <strong>Reduzierung der Energiekosten</strong>.</p>



<p>Hinzu kommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Planungssicherheit bei den laufenden Energiekosten.</li>



<li>geringere Abhängigkeit von Strompreisschwankungen.</li>



<li>bessere CO₂-Bilanz und stärkere Nachhaltigkeitswirkung.</li>



<li>höhere Transparenz über Energieverbräuche und Lasten.</li>



<li>bessere Voraussetzungen für Förderungen und Zertifizierungen.</li>



<li>oft auch ein positiver Effekt auf Außenwirkung und Arbeitgeberattraktivität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders stark wird der Nutzen, wenn Maßnahmen nicht isoliert, sondern als Gesamtsystem gedacht werden. Dann werden Effizienz, Eigenstrom, Speicher und Digitalisierung zu einem echten Wettbewerbsvorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Contracting eine Rolle spielen kann</h2>



<p>Nicht jedes Unternehmen möchte oder kann die gesamte Investition selbst tragen. In solchen Fällen ist <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> eine sinnvolle Lösung.</p>



<p>Dabei übernimmt ein Partner Planung, Finanzierung, Umsetzung und oft auch Betrieb oder Wartung der Anlage. Das Unternehmen nutzt die Energie oder die energetische Infrastruktur, <strong>ohne die volle Anfangsinvestition</strong> selbst leisten zu müssen.</p>



<p>Contracting kann besonders interessant sein, wenn Projekte schnell umgesetzt werden sollen oder wenn Kapital für das Kerngeschäft freigehalten werden soll. Wichtig ist dabei eine klare vertragliche Regelung, damit Wirtschaftlichkeit, Verantwortung und Betrieb transparent bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen basieren heute auf einer klaren Kombination aus Effizienz, Eigenerzeugung und intelligenter Steuerung. Wer Verbräuche analysiert, passende Technologien kombiniert und die Umsetzung strukturiert plant, kann Energiekosten senken und die Energieversorgung deutlich zukunftsfähiger machen.</p>



<p>Photovoltaik, Speicher und Energiemanagement bilden dabei oft das technische Rückgrat. Energieeffizienz und Förderlogik sorgen dafür, dass daraus ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept wird.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-concepts-for-companies/">Erfolgreiche Energiekonzepte für Unternehmen: Kosten senken, Energie sichern, Zukunft planen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Saxony-Anhalt: Battery storage support program</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/saxony-anhalt-battery-storage-funding-program/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 08 Nov 2024 11:32:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=18219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen erhalten je nach Größe 30 bis 50 % Förderung auf Speichersysteme, Management-Software und Planungsleistungen, was die Amortisationszeit der Investition halbiert. Mit einem Budget von 11 Millionen Euro unterstützt das Land Sachsen-Anhalt gezielt die effiziente Netzintegration grüner Energie für private und öffentliche Akteure.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saxony-anhalt-battery-storage-funding-program/">Sachsen-Anhalt: Batteriespeicher-Förderprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Until November 29, 2024, companies in <strong>Saxony-Anhalt</strong> applications for the <strong>Battery storage support program</strong> submit. The "Saxony-Anhalt STROMSPEICHER" funding program was launched to support investments in the storage of electricity from renewable energy sources. It is aimed at companies and local authorities in Saxony-Anhalt and aims to increase the proportion of electricity generated from renewable sources in the energy system.</p>



<p>The funding is intended to enable the efficient integration of renewable energy sources into the electricity grid. The non-repayable subsidy helps to reduce the costs of purchasing and installing energy storage systems, thereby promoting the use of green energy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Subject of the battery storage funding program</h2>



<p>Funding is provided for investments in stationary, electrochemical <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> with a storage capacity <strong>from 30 kWh</strong>that are at least <strong>75 %</strong> <strong>Electricity from renewable sources</strong> storage. This includes both the storage systems themselves and the necessary <strong>Battery management system</strong> and the <strong>Storage inverter</strong>. Also <strong>Planning services</strong>which can account for up to 20 % of total expenditure, are subsidized.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Up to 50 % funding possible</h2>



<p>The battery storage funding program in Saxony-Anhalt provides for a graduated funding rate based on the size of the company. <strong>Small companies</strong> receive a subsidy of <strong>50 % of the eligible costs</strong>medium-sized companies are supported with 40 %, and large companies and legal entities under public law receive funding of 30 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selection criteria for the battery storage funding program</h2>



<p>In general, private and public companies as well as other legal entities, such as municipalities, can apply for funding. Funded projects are selected on the basis of several criteria, with the greatest focus on the contribution to <strong>Reduction of CO₂ emissions</strong> is located. Further selection criteria are the <strong>Conveying efficiency</strong>which <strong>Company size </strong>and the reference to <strong>renewable energies</strong> and aspects of <strong>Sustainability</strong> and environmental protection. The aim is to prioritize projects that make a particularly effective contribution to achieving climate targets.</p>



<h2 class="wp-block-heading">11 million euros available for the battery storage funding program</h2>



<p>The total amount of the battery storage funding program is as follows <strong>11 million euros</strong>which can be applied for until November 29, 2024. Interested companies and municipalities should therefore hurry up with their application. It is particularly important to pay close attention to the funding requirements. These include, in particular, the minimum requirements for storage capacity and the proportion of stored electricity from renewable sources.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Submit applications for the battery storage funding program now</h2>



<p>Companies and local authorities in Saxony-Anhalt should act quickly now and not miss out on the opportunities offered by the "Saxony-Anhalt STROMSPEICHER" funding program. The provision of up to 50 % of funding for investments in storage technologies offers an attractive opportunity to increase your own energy efficiency and at the same time make a significant contribution to climate protection. This cuts the already short ROI of battery storage systems in half.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saxony-anhalt-battery-storage-funding-program/">Sachsen-Anhalt: Batteriespeicher-Förderprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Development of battery storage revenues</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/development-of-battery-storage-solutions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 Nov 2024 15:52:22 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17972</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2020 steigen die Erlöse für Batteriespeicher kontinuierlich, wobei 2024 Werte von bis zu 195.000 € pro MW erzielt wurden. Der Trend bewegt sich weg von der reinen Primärregelleistung hin zu einer marktübergreifenden Optimierung, die Arbitragegeschäfte am Spotmarkt mit SRL-Vermarktung kombiniert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/development-of-battery-storage-solutions/">Entwicklung der Batteriespeichererlöse</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Since 2020, the <strong>Battery storage revenues</strong> in the German energy market have developed positively and risen continuously, which is attributable to various influencing factors and market trends. This positive dynamic shows that <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> are increasingly being recognized as important players in the energy industry. Especially in the <strong>Primary control power market</strong> and on <strong>Spot market</strong> battery storage systems have taken on a new significance as a source of income for storage system operators.</p>



<p>The marketing of primary control power (PRL) - also known as primary control reserve - has traditionally been the most lucrative option for battery storage systems. Their main task is to provide extremely <strong>Short-term fluctuations</strong> in the power grid and to keep the frequency of the power grid at a stable value (50 Hertz in Europe). However, the marketing of secondary control power (SRL), which normally stabilizes the power grid within 30 seconds to 5 minutes after a frequency deviation, is also increasingly becoming the focus of industrial battery operators.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rising battery storage revenues in electricity trading and on balancing energy markets</h2>



<p>In the year <strong>2021</strong> operators of storage systems with a capacity of 1 MW and a storage depth of 1 MWh were able to store around <strong>136,000 euros</strong> on the PRL market. This figure rose in the year <strong>2022</strong> to about <strong>180,000 euros</strong> and by autumn 2024, operators of a two-hour storage system could even achieve around <strong>195,000 euros</strong> per megawatt. All of these figures point to a sustained <strong>Strong demand</strong> and <strong>Volatile markets</strong> there. </p>



<p>In comparison, exclusive marketing in the primary control power or secondary control power would only have had around <strong>125,000 euros</strong> per megawatt. In electricity trading over the same period, there were around <strong>145,000 euros</strong> per megawatt. These figures illustrate the yield dynamics that arise from the combination of different marketing strategies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Markets, battery systems and the right mix are crucial</h2>



<p>The composition of the revenues varies depending on the storage duration: In two-hour systems, the revenues mainly come from secondary control power and electricity trading. One-hour systems, on the other hand, generate a relatively <strong>even distribution</strong> of revenues between primary control power, secondary control power and trading. These differences emphasize how strongly the <strong>Deployment strategy</strong> and <strong>Storage capacity</strong> can influence profitability.&nbsp;</p>



<p>The primary control reserve (PRL) market has shown stable growth from 2021 to 2022. However, since 2023, there has been a convergence with the SRL market, which puts the PRL into perspective as a source of income. At the end of 2022 and beginning of 2023 in particular, spot market revenues also converged with those of the PRL market, allowing for greater strategic flexibility in the marketing of storage capacities.</p>



<p>The revenue potential of the spot market also increased in 2022 and 2023. In some months, the spot market even generated higher revenues than the PRL market, which offers storage system operators additional options for <strong>Arbitrage transactions</strong> with <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> opened up. The spot market benefited in particular from the rising spreads on the day-ahead and intraday markets, making battery storage systems an attractive addition to the traditional balancing power market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Market alignment &amp; factors influencing revenue development</h2>



<p>The ongoing harmonization of the revenue potential for battery storage systems has given storage system operators more <strong>Flexibility in marketing</strong> and opened up new arbitrage opportunities in intraday trading. Various factors have favored this development:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rising volatility</strong>In intraday trading in particular, increased volatility enabled profitable arbitrage transactions that could be used effectively by storages.</li>



<li><strong>Fossil fuel prices</strong>The high fluctuation in fuel prices significantly influenced the daily electricity price spreads and thus the revenue potential of battery storage systems.</li>



<li><strong>Increasing competition</strong>The growing number of large-scale battery storage facilities in Germany increased competitive pressure, particularly in the PRL market. This increase in competition led to a convergence of prices on the PRL and spot markets and made electricity trading more profitable.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">New index for battery storage revenues in the German market</h2>



<p>A new <a href="https://www.regelleistung-online.de/german-energy-storage-revenue-index/">In</a><a href="https://www.regelleistung-online.de/german-energy-storage-revenue-index/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dex</a> ermöglicht jetzt eine Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern in den deutschen Energiemärkten. Er erfasst täglich die Erlöse aus Stromhandel, PRL sowie SRL und liefert Einblicke in die durchschnittliche Preisentwicklung des letzten Jahres. Derzeit sind spezifische Indizes für ein- und zweistündige Speichersysteme und den aktuellen Markttrends verfügbar. Dabei geht die Berechnung von bis zu zwei vollständige Zyklen pro Tag bei einem AC/AC-Wirkungsgrad von 90 % aus. Die verschiedene Vermarktungsoptionen auf dem <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> und den PRL- sowie den SRL-Märkten werden ebenso abgebildet, wie eine Strategiekombination und die tägliche Optimierung.</p>



<p>The new index for battery storage revenues is based on the assumption that the optimal daily strategy is known and applied in advance. Therefore, the actual revenues could be lower in practice, as unpredictability and short-term market movements are not taken into account. Despite this background, experts consider the calculated revenues to be quite realistic.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The continuous rise in battery storage revenues since 2020 and the convergence of revenues in different markets underline the growing attractiveness of energy storage projects. The battery storage revenue index provides investors and project developers with important pointers for assessing and planning projects by enabling them to analyze potential revenues. The methodology of the index also allows project-specific adjustments, whereby factors such as efficiency, number of cycles and degradation can be taken into account. This transparency and adaptability supports informed investment decisions and helps to more accurately assess the profitability and viability of storage projects.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sektorenkopplung – für vernetzte Energiesysteme in Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 31 Oct 2024 10:57:22 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17823</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch Power-to-Heat, Batteriespeicher und intelligentes Lademanagement wandeln Unternehmen volatile Energie in nutzbare Wärme oder Antriebskraft um. Ein zentrales Energiemanagementsystem (EMS) steuert diese Sektoren dynamisch, klammert teure Lastspitzen aus und reduziert so die Energiekosten dauerhaft um ein Vielfaches.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sektorenkopplung – für vernetzte Energiesysteme in Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sektorenkopplung beschreibt die intelligente Verknüpfung der Energiesektoren Strom, Wärme, Mobilität und Industrie. Ziel ist es, erneuerbare Energien effizienter zu nutzen, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Energiesysteme flexibler zu gestalten.</p>



<p>Für Unternehmen wird Sektorenkopplung zunehmend zum strategischen Hebel: Sie ermöglicht nicht nur Nachhaltigkeit, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile – von sinkenden Energiekosten bis hin zur besseren Nutzung von Photovoltaik und Batteriespeichern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet Sektorenkopplung einfach erklärt?</h2>



<p>Sektorenkopplung bedeutet, dass Energie nicht isoliert in einem Bereich genutzt wird, sondern sektorübergreifend eingesetzt wird.</p>



<p><strong>Beispiel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage produziert Strom</li>



<li>Strom wird nicht vollständig eingespeist</li>



<li>Überschuss wird genutzt für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Wärme (z. B. Wärmepumpe)</li>



<li>E-Mobilität (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a>)</li>



<li>Speicherung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> oder Wasserstoff)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Höherer Eigenverbrauch, weniger Verluste, geringere Energiekosten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Sektorenkopplung für Unternehmen so wichtig?</h2>



<p>Unternehmen stehen heute vor mehreren Herausforderungen gleichzeitig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Strompreise</li>



<li>CO₂-Reduktionspflichten</li>



<li>volatile Energieerzeugung</li>



<li>Anforderungen aus ESG, CSRD &amp; Taxonomie</li>
</ul>



<p></p>



<p>Sektorenkopplung bietet dafür eine integrierte Lösung.</p>



<p><strong>Zentrale Vorteile:</strong></p>



<p>Erhöhung der Versorgungssicherheit</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maximierung des Eigenverbrauchs von PV-Strom</li>



<li>Reduktion von Energiebezugskosten</li>



<li>Verbesserung der CO₂-Bilanz</li>



<li>Entlastung der Netzinfrastruktur</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Technologien der Sektorenkopplung im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Power-to-Heat (PtH): Strom wird zu Wärme</h3>



<p>Überschüssiger Strom wird in Wärme umgewandelt, z. B. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Heat pumps</li>



<li>elektrische Heizsysteme</li>



<li>industrielle Prozesswärme</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Praxisnutzen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ideal für Industrie &amp; Gewerbe mit Wärmebedarf</li>



<li>Reduziert Gasverbrauch</li>



<li>Nutzt PV-Strom direkt im Gebäude</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Power-to-Gas (PtG): Strom wird zu Wasserstoff</h3>



<p>Hier wird Strom zur Herstellung von Wasserstoff oder synthetischem Gas genutzt.</p>



<p><strong>Einsatzbereiche:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrie (z. B. Stahl, Chemie)</li>



<li>Langzeitspeicherung</li>



<li>Rückverstromung bei Bedarf</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant für zukünftige Energiesysteme und Dunkelflauten</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Power-to-Liquid (PtL): Strom wird zu Kraftstoff</h3>



<p>Erzeugung synthetischer Kraftstoffe für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Luftfahrt</li>



<li>Schifffahrt</li>



<li>Schwerlastverkehr</li>
</ul>



<p></p>



<p>Noch teuer, aber strategisch wichtig für schwer elektrifizierbare Sektoren</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Elektromobilität &amp; Vehicle-to-Grid (V2G)</h3>



<p>Elektrofahrzeuge werden Teil des Energiesystems:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Laden bei PV-Überschuss</li>



<li>Rückspeisung ins Netz möglich (V2G)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Für Unternehmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzliche Flexibilität im Lastmanagement</li>



<li>Flottenintegration</li>



<li>Ladeinfrastruktur als Bestandteil des Energiemanagements</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Batteriespeicher als zentrale Schnittstelle</h3>



<p>Batteriespeicher (BESS) verbinden die Sektoren operativ:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung von PV-Strom</li>



<li>Bereitstellung für Wärme, Mobilität oder Produktion</li>



<li>Lastmanagement &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis oft das Herzstück sektorübergreifender Systeme</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxisbeispiel: Sektorenkopplung im Unternehmen</h2>



<p>Ein typisches gewerbliches Setup:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage auf Dach oder Carport</li>



<li>Batteriespeicher (BESS)</li>



<li>Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge</li>



<li>Wärmepumpe oder Prozesswärme</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> (EMS)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>So funktioniert das Zusammenspiel:</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>PV erzeugt Strom</li>



<li>Eigenverbrauch hat Priorität</li>



<li>Überschuss → Batterie oder Wärme</li>



<li>E-Fahrzeuge laden bei günstigen Zeiten</li>



<li>Netzbezug wird minimiert</li>
</ol>



<p></p>



<p>Ergebnis: Maximale Effizienz und geringere Energiekosten</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile der Sektorenkopplung für Unternehmen</h2>



<p><strong>Wirtschaftlich:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzierung von Strom- und Energiekosten</li>



<li>Optimierung von Lastspitzen</li>



<li>bessere Nutzung von PV-Investitionen</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Ökologisch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deutliche CO₂-Reduktion</li>



<li>Erfüllung regulatorischer Anforderungen</li>



<li>Unterstützung von ESG-Strategien</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Technisch:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Systemeffizienz</li>



<li>bessere Integration erneuerbarer Energien</li>



<li>höhere Resilienz gegenüber Strompreisschwankungen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges of sector coupling</h2>



<p>Trotz der Vorteile gibt es Hürden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>High initial investment</li>



<li>Komplexe Planung und Integration</li>



<li>Regulatorische Rahmenbedingungen</li>



<li>Teilweise fehlende Infrastruktur (z. B. Wasserstoff)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist daher eine <strong>individuelle Systemplanung</strong> mit abgestimmtem Energiemanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunft: Sektorenkopplung als Standardmodell</h2>



<p>Die Bedeutung der Sektorenkopplung wird weiter steigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigender Anteil erneuerbarer Energien</li>



<li>Ausbau von Wasserstoffwirtschaft</li>



<li>Increasing electrification</li>



<li>dynamische Stromtarife &amp; Flexibilitätsmärkte</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen entwickelt sich Sektorenkopplung vom „Nice-to-have“ zum <strong>zentralen Bestandteil moderner Energiestrategien</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Ohne Sektorenkopplung keine effiziente Energiewende</h2>



<p>Sektorenkopplung ist der Schlüssel, um erneuerbare Energien wirtschaftlich und effizient zu nutzen. Sie verbindet Strom, Wärme und Mobilität zu einem integrierten Gesamtsystem.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringere Energiekosten</li>



<li>höhere Unabhängigkeit</li>



<li>bessere CO₂-Bilanz</li>



<li>zukunftssichere Energieversorgung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer heute in Photovoltaik investiert, sollte Sektorenkopplung direkt mitdenken – nur so entsteht ein wirklich optimiertes Energiesystem.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/">Sektorenkopplung – für vernetzte Energiesysteme in Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Strompreisbestandteile 2025: Umlagen &#038; Abgaben</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-components-2025-levies-charges/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 28 Oct 2024 14:10:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17796</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab 2025 steigt die Offshore-Umlage auf 0,816 ct/kWh und die KWKG-Umlage auf 0,277 ct/kWh, während die EEG-Förderung nun über den Bundeshaushalt finanziert wird. Der neue „Aufschlag für besondere Netznutzung“ (1,558 ct/kWh) verteilt zudem die Kosten für den regionalen Netzausbau erstmals bundesweit gleichmäßiger auf alle Stromverbraucher.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-components-2025-levies-charges/">Strompreisbestandteile 2025: Umlagen &amp; Abgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The four transmission system operators (TSOs) 50Hertz, Amprion, TenneT and TransnetBW have published the new <strong>Electricity price components 2025</strong> and levies under the EEG and other levies. These are intended to finance the ongoing expansion of renewable energies and the modernization of the energy infrastructure. The EEG financing requirements forecast for 2025, the amount of the KWKG levy, the offshore grid levy and the surcharge for special grid usage were announced by the TSOs on 25 October 2024. These will flow into the <a href="https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/">New regulation for the distribution of grid costs</a> and in electricity prices.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EEG financing requirement &amp; deduction amount for 2025</h2>



<p>The TSOs have estimated the EEG financing requirements for 2025 at <strong>17.03 billion euros</strong> has been set. This does not yet include the EEG account balance, which is forecast to be around €0.5 billion as at December 31, 2024. The total amount will be used to promote renewable energies in Germany in order to ensure a climate-friendly and independent energy supply in the long term.</p>



<p>The EEG subsidy supports the expansion of renewable energies by offering suppliers <strong>Fixed remuneration prices</strong> which are settled via the EEG account. Operators of plants such as wind power or solar energy receive a fixed remuneration per kilowatt hour fed into the grid. The TSOs sell this electricity on the exchange, whereby the proceeds are usually lower than the remuneration paid. The difference is made up by subsidies. From 2025, this subsidy will be financed from the federal budget, meaning that consumers will be indirectly involved through taxpayers' money.</p>



<p>The <strong>Deduction amount</strong> in accordance with Section 53 (4) EEG for subsidized plants was set for 2025 at <strong>0.715 ct/kWh</strong> has been set. This reduced rate enables certain plant operators who have already fallen out of the EEG subsidy to consume their self-generated energy at a lower cost. The regulation relieves the burden on operators who cover their electricity supply independently and with renewable energy sources.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Further levies &amp; charges of the electricity price components 2025</h2>



<p>In addition to the EEG levy, other levies contribute to the financing and stabilization of the energy supply:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KWKG levy</strong>The levy for the promotion of combined heat and power generation (KWKG) amounts to <strong>0.277 ct/kWh</strong>. The KWKG levy supports the expansion of combined heat and power plants that generate both electricity and heat and are therefore particularly efficient. This technology plays a key role in energy efficiency and security of supply, particularly in cities and conurbations.</li>



<li><strong>Offshore grid levy</strong>: The offshore grid levy in 2025 amounts to <strong>0.816 ct/kWh</strong> and covers the costs of connecting offshore wind farms. The connection of wind farms in the North Sea and Baltic Sea is an important factor in achieving Germany's climate targets. This contributes to grid stability and security of supply by feeding in large quantities of renewable electricity.</li>



<li><strong>Surcharge for special grid usage</strong>: The surcharge for special grid usage was reduced to <strong>1.558 ct/kWh</strong> has been set. This levy applies to grid operators that are particularly affected by a disproportionate expansion of renewable energies. According to a ruling by the Federal Network Agency (BNetzA), all grid operators had to determine by October 15, 2024 whether they are affected by an above-average expansion of renewable energies. For this purpose, a key figure is used that relates the connected generation capacity from renewable energies to the consumption load in the grid area.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grid operators with an above-average load receive financial compensation. These relief amounts are financed by the new nationwide "surcharge for special grid usage". This surcharge will be introduced for the first time in 2025 for <a href="https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/">New regulation for the distribution of grid costs</a> is levied. This is intended to allow all electricity consumers to participate fairly in the regionally varying grid expansion costs that arise due to the special requirements and burdens in certain grid areas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Electricity price components 2025: impact on consumers &amp; industry</h2>



<p>The total of these levies and charges results in a <strong>Increase in the electricity price</strong>However, it is also a key means of financing the German energy transition. The EEG surcharge and the reduced deduction amount for self-suppliers create <strong>Incentives</strong> for the increased use of renewable energies and reduce dependence on fossil fuels. The KWKG levy promotes the efficient generation of electricity and heat, while the offshore grid levy and the surcharge for special grid usage specifically support the expansion of infrastructure and grid stability.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stability for the electricity grid through electricity price components 2025</h2>



<p>The levies and charges set for 2025 reflect the comprehensive efforts to ensure a sustainable and resilient energy supply in Germany. The EEG financing requirement of 17.03 billion euros and the supplementary levies strengthen the expansion of renewable energies and grid connection. They make a decisive contribution to the modernization of the energy infrastructure, which is necessary for a sustainable, reliable and cost-efficient power supply.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-components-2025-levies-charges/">Strompreisbestandteile 2025: Umlagen &amp; Abgaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New regulation for the distribution of grid costs</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 25 Oct 2024 09:21:35 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=17673</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Kennzahlen-Modell identifiziert künftig belastete Verteilnetzbetreiber, die ihre Mehrkosten über einen bundesweiten Wälzmechanismus ausgleichen können. Diese Reform soll regionale Strompreis-Unterschiede abbauen und so die Akzeptanz für den weiteren Ausbau von Wind- und Solaranlagen in ganz Deutschland stärken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/">Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>New regulations for the distribution of grid costs</strong> by the Federal Network Agency from 2025 are related to the ongoing expansion of renewable energies in Germany, particularly wind and solar power plants. These regulations are intended to reduce the financial burden on <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/">Electricity grid charges</a>that were previously unevenly distributed regionally. In particular, regions that have invested heavily in the generation of renewable energy will be relieved.</p>



<p>Im ersten Schritt hat die BNetzA in den letzten Monaten 178 der etwa 900 Verteilnetzbetreiber identifiziert, die von dem neuen sog. Wälzmechanismus betroffen sind. Dazu wird ein Aufschlag auf den Stromverbrauch aller Verbraucher in Deutschland erhoben und durch einen neuen Verteilschlüssel zurückgegeben. Die Verteilung der rund 2,4 Milliarden Euro wird sich ab dem Jahr 2025 danach richten. Die vier deutschen <a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/">Übertragungsnetzbetreiber</a> 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW beziffern den <strong>Surcharge for special grid usage</strong> on <strong>1.558 ct/kWh</strong>. Dieser Betrag, der für nicht-privilegierte Letztverbraucher anfällt, wird auf die betroffenen Verteilnetzbetreiber umgelegt. Er gleicht die entgangenen Erlöse aus, die durch die reduzierten Netzentgelte in bestimmten Regionen entstehen. Er wird somit fester <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-components-2025-levies-charges/">Electricity price component 2025</a>.</p>



<p>Die Aufschläge ähneln der bisherigen § 19 StromNEV-Umlage, die dazu dienen, Netzkosten zwischen allen Stromverbrauchern zu verteilen. Sie werden in der Stromrechnung als ct/kWh-Betrag ausgewiesen und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dies sind z. B. den entgangene Erlöse der Netzbetreiber und den prognostizierte Stromverbräuche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Background to the new industry model</h2>



<p>In recent years, the expansion of renewable energies, particularly in northern and eastern Germany, has led to <strong>considerable network expansion costs</strong> geführt. Regionen wie Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, die durch Windkraft und großflächige Solaranlagen viel Strom erzeugen, mussten hohe Kosten für den Ausbau und die Anpassung der Netzinfrastruktur tragen. Diese Kosten hatte man bisher weitgehend <strong>regionally apportioned</strong>. Dies führte dazu, dass Verbraucher und Unternehmen in diesen Gebieten deutlich <strong>higher grid fees</strong> had to pay. The new industry model is now intended to ensure that the additional costs are redistributed more fairly.</p>



<p>Various distribution system operators had already announced electricity price reductions for private households of up to EUR 200 per year before the surcharge for special grid usage was announced. It remains to be seen to what extent companies and large consumers in these regions will also benefit from this. On the other hand, regions with a lower burden due to the expansion of renewable energies, such as North Rhine-Westphalia, Hamburg or Bavaria, could benefit in 2025. <strong>Slight increases in grid fees</strong> list.</p>



<p>Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, betonte im Vorfeld, dass mit dieser neuen Regelung &#8220;faire Netzentgelte&#8221; geschaffen werden sollen. Dies sein notwendig, um die Menschen und Unternehmen in den betroffenen Regionen zu unterstützen. Zudem wird gehofft, dass durch die gerechtere Verteilung der Kosten die Akzeptanz für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien gesteigert wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mechanism of the new regulation for the distribution of grid costs</h2>



<p>The underlying mechanism is based on a multi-stage model that is continuously updated. First, it is determined whether a grid operator is affected by special costs due to the expansion of renewable energies. This is done using a key figure based on the generation capacity connected to the grid. If a grid operator's key figure exceeds a certain threshold value, it can distribute a portion of the costs incurred through the integration of renewable energies nationwide.</p>



<p>Another aspect of the mechanism concerns smaller, downstream grid operators, such as municipal utilities. These benefit indirectly from the falling grid fees of the larger regional suppliers to whose grid they are connected, even if they themselves are not affected by the cost allocation. For example, the regional supplier E.DIS Netz GmbH in Brandenburg and Mecklenburg-Western Pomerania is relieved, which in turn also has an impact on the smaller connected grid operators in the region.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The tiered model in the new regulation for the distribution of grid costs</h2>



<p>The new regulation is based on a graduated model that will be continuously adapted in the future:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Determining the load</strong>. Im ersten Schritt wird ermittelt, ob ein Netzbetreiber von besonderen Kosten durch den Ausbau erneuerbarer Energien betroffen ist. Hierfür wird eine Kennzahl entwickelt, die das Verhältnis zwischen der installierten Leistung erneuerbarer Energien und dem Stromverbrauch in der jeweiligen Region misst.</li>



<li><strong>Financial compensation for grid operators</strong>. Netzbetreiber, die eine hohe Belastung nachweisen können, erhalten einen finanziellen Ausgleich, um die durch den Ausbau erneuerbarer Energien entstandenen Mehrkosten zu decken.</li>



<li><strong>Nationwide distribution of costs</strong>The financial compensation payments to these grid operators will then be passed on to all electricity consumers nationwide. This means that all electricity consumers in Germany bear the costs of grid expansion, not just those in regions with a high level of RE expansion.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Surcharge for special grid usage for fairer distribution of grid costs</h2>



<p>Die Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten ab 2025 soll die bislang ungleich verteilten finanziellen Lasten des Netzausbaus für erneuerbare Energien deutschlandweit fairer auf alle Stromverbraucher verteilen. Regionen mit hohem Anteil an Wind- und Solarenergie, die bislang stark belastet waren, sollen dadurch entlastet werden, während in anderen Gebieten, wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen, leichte Erhöhungen der Netzgebühren möglich sind. Der zugrunde liegende Mechanismus sieht eine bundesweite Umlage der Kosten vor, die über einen Aufschlag für alle Verbraucher realisiert wird. Ziel der Reform ist es, eine ausgeglichenere Verteilung der Netzausbaukosten zu erreichen. Langfristig soll so auch die Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien steigen.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/new-rules-for-the-distribution-of-network-costs/">Neuregelung bei der Verteilung der Netzkosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>NRW: Open-space PV support program</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/nrw-open-space-pv-funding-program/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 16 Oct 2024 14:14:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16948</guid>

					<description><![CDATA[<p>NRW unterstützt die Verdopplung der Solarleistung bis 2030 durch Zuschüsse für Machbarkeitsstudien (max. 35.000 €) und den Bau innovativer PV-Anlagen auf Wasser oder Äckern. Da erst ein Bruchteil des Budgets ausgeschöpft ist, bietet das Programm Unternehmen hohe Planungssicherheit und attraktive Boni für Projekte mit Eigenversorgung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nrw-open-space-pv-funding-program/">NRW: Freiflächen-PV-Förderprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The state of North Rhine-Westphalia has launched the "progres.nrw - climate protection technology" funding program for <strong>Ground-mounted, floating and agrivoltaic systems</strong> reopened. It subsidizes PV technologies and systems that were previously not supported by the Renewable Energy Sources Act (EEG). Economics Minister Mona Neubaur emphasizes that the funding is a strong signal for the expansion of renewable energies with the aim of doubling the installed PV capacity to at least 21 GW by 2030. To this end, the state government has now also expanded the area available for PV systems in the new state development plan. </p>



<p>The grants from the current <strong>Open-space PV support program</strong> apply to planning and consulting services as well as to the total investment costs and can also be applied for individually. The application process for both types of funding is online and begins with obtaining a cost estimate. The applications must <strong>by June 30, 2027 at the latest</strong> be submitted. After a positive review, the applicants receive a grant notification and can commission the measure, which may only be started after approval.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Open-space PV funding program for planning and consulting services</h2>



<p>Planning and consulting services such as feasibility studies, potential analyses, concept development, environmental assessments and other planning services are also eligible for funding as part of the overall funding program. The funding rate varies: companies can <strong>up to 70 %</strong> of the costs, <strong>maximum 35,000 euros</strong>are reimbursed. Public institutions and municipalities receive up to 90 % of the eligible costs, with an upper limit of 50,000 euros. The studies must be carried out independently and by qualified consultants with a proven track record in the field of industrial or energy systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Open-space PV support program for investment costs</h2>



<p>In addition to funding for planning and consulting services, the realization of such PV systems is also subsidized. The eligible costs include photovoltaic modules, inverters, installation, substructure, cables and grid connection. The subsidy amounts to <strong>up to 20 % </strong>of expenditure on ground-mounted PV <strong>without self-supply</strong> and <strong>up to 15 % with self-supply</strong>. In both cases, the funding amount per project is limited to <strong>maximum 500,000 euros</strong> limited. Floating and agri-PV systems can be subsidized up to 25 %, with a maximum subsidy of 1 million euros. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Large funding potential still untapped: Secure subsidies now</h2>



<p>Despite the attractive funding opportunities, only a small proportion of the available funds have been utilized to date. <strong>only approx. 5-6 % of the feed pot</strong> are <strong>exhausted</strong>. This means that there is still considerable funding available to further support the expansion of photovoltaic systems in North Rhine-Westphalia. Companies that are currently willing to implement PV systems therefore have an excellent opportunity to benefit from the subsidies for planning, consulting and investment. In view of the ambitious targets for doubling PV output by 2030, the program offers both a financial incentive and planning security for forward-looking solar projects.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nrw-open-space-pv-funding-program/">NRW: Freiflächen-PV-Förderprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Electricity grid expansion by 2045: costs for distribution grid operators</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-expansion-by-2045-costs-for-distribution-system-operators/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 15 Oct 2024 13:23:42 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigende Lasten durch E-Autos, Wärmepumpen und EE-Einspeisung erfordern den Ausbau von über 800.000 km Kabelnetz und tausenden Transformatoren. Politische Vorgaben für Erdkabel treiben die Kosten massiv in die Höhe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-expansion-by-2045-costs-for-distribution-system-operators/">Stromnetzausbau bis 2045: Kosten der Verteilnetzbetreiber</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The urgently needed <strong>Electricity grid expansion by 2045 </strong>Germany is a key element of the energy transition. However, it will require enormous investments in the coming years. Overall, the costs are divided between the expansion of the transmission grids, which are operated by Amprion, 50Hertz, TenneT and TransnetBW, and the development of the approximately 900 distribution grids, which ultimately bring the electricity to the consumers. The estimate of the total amount of funds to be spent is constantly increasing, so that the <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-grid-expansion-will-be-more-expensive-than-planned/">Electricity grid expansion will be more expensive than planned.</a> A recent study by the University of Wuppertal now lists for the first time exactly where the German <strong>Distribution system operator</strong> have to invest in order to bring their networks up to date.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Urgent need for investment in distribution grids</h2>



<p>The current plans illustrate the immense need for grid operating costs for the expansion of the electricity grid up to 2045:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>High-voltage power lines</strong> are to be expanded by 34,500 km, which corresponds to an increase of 48 %.</li>



<li><strong>Medium voltage cable</strong> will be extended by 262,000 km, an increase of 51 %.</li>



<li><strong>Low voltage cable</strong> are to be extended by 526,000 km, an increase of 45 %.</li>



<li>The number of <strong>High-voltage and medium-voltage transformers</strong> must increase by 68 % to a total of 5,500.</li>



<li>With the <strong>Medium-voltage and low-voltage transformers</strong> an increase of 78 % to 494,000 units is required.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Why the need to expand the electricity grid by 2045 is so high</h2>



<p>The extensive expansions are necessary in order to adapt the existing electricity grid to future requirements. One of the main reasons for the high demand is the <strong>Reaching the service life</strong> of many current <strong>Network components</strong>. Numerous existing lines and transformers have been in use for decades and now need to be replaced. At the same time, a study shows that the existing electricity grid could actually already be under greater strain than often assumed if the <a href="https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/">Grid connection points</a> be better utilized. The enormous need for investment also results from further modernizations.</p>



<p>A key driver is the <strong>Increasing electrification</strong>that goes hand in hand with the green transformation. Electricity consumption in Germany will rise considerably in the coming decades, particularly due to the increased use of <strong>Electric cars</strong> and <strong>Heat pumps</strong> and the electrification of processes in industry. New consumer groups and processes require large amounts of electrical energy, which the electricity grid must be able to cope with. At the same time, the proportion of renewable energies, especially from wind and solar power plants, will continue to grow. These systems feed into the grid in a decentralized and volatile manner, which poses new challenges for the electricity grid. Not only does more electricity have to be transported, but it also has to respond flexibly to the <strong>Fluctuating feed-in</strong> from renewable energy sources.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Around EUR 200 billion for the expansion of the electricity distribution grids by 2045</h2>



<p>The investment costs for the expansion of the distribution grids are rising continuously. According to current estimates by the Federal Network Agency, by 2045 around <strong>200 billion euros</strong> will be invested in the expansion of the distribution grids. This sum is significantly higher than previous estimates, which is primarily due to higher material costs, increased labor costs and legal delays in the implementation of construction projects. In addition to cables and transformers <strong>Intelligent control systems</strong> that ensure both the efficiency and stability of the grids. Experts warn of the scarce availability of all necessary technical components and global competition, which could cause the costs of expanding the electricity grid to rise even further by 2045. Funding for the development of a <strong>own German production</strong> is strongly recommended by them. &nbsp;</p>



<p>The decision is also particularly expensive, <strong>Reinforced underground cable</strong> instead of overhead lines. This political stipulation was made in order to reduce resistance among the population, as underground cables are less visible and therefore aesthetically less conspicuous. However, underground cables are considerably more expensive to build and maintain than overhead lines. Experts estimate that the increased use of overhead lines alone could save up to 35.3 billion euros. Despite these potential savings, there is political opposition to a return to overhead lines, as it is feared that this could lead to further delays and additional costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solid electricity grid expansion by 2045 is essential</h2>



<p>The challenges in expanding the distribution grids are great, but the expansion is essential for security of supply. The green transformation, increasing electrification and the growing share of renewable energies make it necessary to comprehensively modernize the existing electricity grid. This requires not only a considerable financial investment, but also flexible planning that takes account of the changing technological and economic conditions. This is the only way to ensure that the German electricity grid remains stable, efficient and sustainable in the future.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-expansion-by-2045-costs-for-distribution-system-operators/">Stromnetzausbau bis 2045: Kosten der Verteilnetzbetreiber</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CCS &#038; CCU: Technologien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/ccs-ccu-technologies-for-the-reduction-of-co%e2%82%82-emissions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 19 Sep 2024 11:11:06 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16494</guid>

					<description><![CDATA[<p>CCS speichert abgeschiedenes CO₂ dauerhaft in unterirdischen Erdgasspeichern, während CCU das Gas als Rohstoff für Kunststoffe oder Beton industriell weiterverwertet. Beide Technologien sind für Branchen wie Zement oder Stahl essenziell, um unvermeidbare Emissionen zu binden und die Netto-Null-Ziele der Klimastrategie zu erreichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/ccs-ccu-technologies-for-the-reduction-of-co%e2%82%82-emissions/">CCS &amp; CCU: Technologien zur Reduzierung von CO₂-Emissionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In addition to replacing fossil fuels with renewable energy sources and energy efficiency measures, the goal of climate neutrality requires further innovative solutions. Two additional key technologies in the area of CO₂ reduction are <strong>CCS</strong> (Carbon Capture and Storage) and <strong>CCU</strong> (Carbon Capture and Utilization). In contrast to the general avoidance of CO₂ emissions, they aim to bind existing or unavoidable greenhouse gases before they rise into the earth's atmosphere.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is CCS - Carbon Capture and Storage?</h2>



<p>CCS is a technology that aims to capture, transport and permanently store carbon dioxide (CO₂) directly at the source of emissions - for example in power plants or industrial facilities. The process consists of three main steps:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>CO₂ separation</strong>CO₂ is filtered out of the exhaust gases.</li>



<li><strong>Transportation</strong>The captured CO₂ is transported via pipelines or other means of transportation to a suitable storage location.</li>



<li><strong>Storage</strong>CO₂ is pumped into underground geological formations, such as empty gas or oil fields, where it can be stored safely.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Advantages of CCS</h3>



<p>The permanent storage of CO₂ prevents large quantities of climate-damaging gases from being released into the atmosphere. This is particularly important for industries that are difficult to decarbonize, such as the cement, steel and chemical sectors. Here, CCS can play a key role in reducing emissions where the use of renewable energies alone is not sufficient.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is CCU - Carbon Capture and Utilization?</h2>



<p>In contrast to CCS, CCU focuses on the recycling of CO₂. The captured carbon dioxide is not only captured but also used as a raw material in various industries. Examples of the application of CCU technologies include</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Chemical industry</strong>CO₂ is used to produce fuels, plastics or chemicals.</li>



<li><strong>Construction industry</strong>CO₂ can be incorporated into concrete, which also increases the strength of the material.</li>



<li><strong>Food industry</strong>CO₂ is used in the production of carbonated drinks or in the preservation of food.</li>
</ul>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Advantages of CCU</h3>



<p>CCU supports the circular economy by converting CO₂ into products that can be used economically. This not only removes CO₂ from the air, but also creates new business opportunities for the industry. However, the CO₂ can later be released when these products are disposed of or incinerated.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CCS &amp; CCU: differences and similarities</h2>



<p>Both CCS and CCU aim to reduce the amount of CO₂ in the atmosphere, but they differ in the way they are used. <strong>Long-term nature of their effect</strong>. While CCS stores the CO₂ permanently in geological formations, CCU reuses it and often keeps it in the economic cycle. Depending on the end product, however, it can be released again. </p>



<p>However, both technologies are seen as the key to climate neutrality, as many industries are currently still unable to convert their processes and production to be CO₂-neutral. This applies in particular to sectors such as steel and cement production, which produce immense amounts of CO₂. CCS and CCU offer additional solutions here to minimize CO₂ emissions and thus achieve the goal of net zero emissions. According to experts such as the Intergovernmental Panel on Climate Change (<a href="https://www.ipcc.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IPCC</a>), such technologies are indispensable when it comes to achieving global climate targets.</p>



<p>In Germany, the requirements for CCS and CCU are defined in the Federal Immission Control Act and the Carbon Dioxide Storage Act (KSpG), both of which are currently being amended accordingly. Both laws regulate, for example, the approval procedures for the construction of the necessary infrastructure, CO₂ pipelines and safety standards. All key points are summarized in the so-called Carbon Management Strategy. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges &amp; criticism</h2>



<p>Despite the potential of CCS and CCU technologies, there are some points of criticism and challenges. Neither has yet been fully developed or tested in the long term. In Germany, there has so far only been one CO₂ storage pilot project in Brandenburg, and in Europe only Norway is one of the global pioneers. The Netherlands is currently preparing larger CO₂ storage facilities. Experts believe that the largest European storage capacities are located beneath the North Sea.</p>



<p>One of the main points of criticism is the high <strong>Cost and energy expenditure</strong>. The entire process - from the capture and transportation to the storage or reuse of CO₂ - is technically complex and energy-intensive. Critics argue that these technologies only make economic sense if either the CO₂ price is high enough or extensive subsidies are provided. This raises the question of whether the financial burden is sustainable in the long term, especially for countries or companies with limited resources.</p>



<p>Another problem is that CCU <strong>Not a permanent solution</strong> as the CO₂ is often only bound in products for a short time and can be released again later. There are also concerns about the long-term safety of CO₂ storage with CCS. There is a risk that the stored CO₂ will escape over time.</p>



<p>There are also concerns that CCS and CCU could delay the transition to renewable energies, as they could serve as a pretext for the continued unquestioning use of fossil fuels. The limited effectiveness of CCU is also criticized, as only a relatively small amount of CO₂ is permanently bound in products.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: CCS &amp; CCU as technologies for the future</h2>



<p>Despite these criticisms, CCS and CCU technologies are important technologies for reducing CO₂ emissions and offer innovative solutions for industries that rely heavily on fossil fuels. They contribute to combating climate change and offer economic opportunities through the recycling of CO₂. However, both approaches face major challenges: High costs, technical complexity and uncertainties regarding long-term viability and safety are critical issues. There is also a risk that they could delay the switch to renewable energies. Nevertheless, CCS and CCU play a central role on the path to <a href="https://cubeconcepts.de/en/decarbonization-means-reducing-co%e2%82%82-emissions/">Decarbonization</a> and to a more sustainable future.</p>



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		<item>
		<title>Making better use of the grid connection point</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 10 Sep 2024 09:40:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16342</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die starre 100%-Belegung von NVPs bremst die Energiewende und verursacht hohe Kosten sowie Wartezeiten. Studien belegen, dass eine moderate Überdimensionierung in Kombination mit Speichern und Sektorenkopplung Abregelungen minimiert, die Netzkosten senkt und den Ausbau erneuerbarer Energien massiv beschleunigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/make-better-use-of-the-network-connection-point/">Den Netzverknüpfungspunkt besser nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A <strong>Grid connection point</strong> (NVP) is a node in the electricity grid at which various electricity generators, such as wind or solar power plants, as well as consumers and different grid levels are connected. At these points, electrical energy is fed into the grid, distributed or transferred between different grid sections (e.g. between transmission and distribution grids). Typical grid connection points are substations, switchgear or transformer stations, which ensure that the electricity flows safely and efficiently through the grid. Until now, it has been common for grid operators to equip NVPs with a <strong>Maximum feed-in power</strong> from <strong>100 %</strong> prove it.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Long waiting times for the connection at the grid connection point</h2>



<p>Because the expansion of renewable energies has accelerated significantly in recent years and the German government aims to source 80 % of electricity generation from renewable energy plants by 2030, the grid connection <strong>increasingly frequent bottlenecks</strong>. Distribution system operators (DSOs) cannot keep up with the large number of connection requests. This results in long waiting times and increasing distances to the next available grid connection point. In addition, there are long delivery times for transformers and substations, which makes the <strong>Increased costs for RE projects</strong> and partly even their <strong>Realization at risk</strong>. The legal framework, which stipulates that every grid connection must be designed for the maximum output of a renewable energy system, also has an inhibiting effect here. In practice, however, this maximum output is rarely reached, as renewable energies such as solar and wind feed in volatile power.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unused capacities of the grid connection points</h2>



<p>If, for example, a ground-mounted PV system with 50 MWp and a wind farm with 100 MWp are connected to a 150 MW grid connection point today, no other generation systems are allowed to feed into the grid. However, as both generation plants will rarely feed 100 percent of their power into the grid at the same time, the remaining time the <strong>free capacities unused</strong>. The complementarity of intelligently controllable solar and wind energy systems, which generate electricity differently on individual days and seasonally, can distribute the grid load more evenly and reduce the <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a> be reduced. As a result, very few grid connection points are already fully utilized today.</p>



<p>In order to reduce grid connection costs and not jeopardize the implementation of new renewable energy projects, the question of connecting several renewable energy plants and storage systems together at grid connection points is now under discussion in order to reduce the existing grid connection costs. <strong>Use infrastructure more efficiently</strong>. Although this cannot fully compensate for the lack of grid expansion, at least the grid operators gain valuable time in this way. Experts therefore recommend connecting several renewable energy systems together to one grid connection point and "overbuilding" it in order to increase capacity utilization.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Oversizing of a grid connection point</h2>



<p>The German Renewable Energy Federation (BEE) and the Fraunhofer IEE have now published a <a href="https://www.bee-ev.de/themen/fachthemen/netzverknuepfungspunkte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Study</a> was carried out. This shows that a moderate <strong>Oversizing</strong> of the grid connection points (around 150 % of the connected load). This promotes the accelerated expansion of renewable energies. In order to forecast the optimal use of grid connections, the scientists analyzed the feed-in potential of wind and solar energy across Germany. They came to the conclusion that even greater oversizing (250 %) is possible without any problems. This would even lead to a further increase in the efficiency of the grid connection points. Although this would lead to more surplus electricity, this could be used sensibly by storage systems and sector coupling systems such as electrolysers. This would also avoid curtailment of renewable energy plants.</p>



<p>The legal adjustments required to implement these measures are minor and could be implemented quickly. This would allow projects to be implemented more quickly, save costs and resources and create additional incentives for the expansion of storage facilities and flexible biogas plants. Overall, this would accelerate the energy transition and make it more cost-effective, according to the report.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The more efficient use of grid connection points is crucial for accelerating the expansion of renewable energies. In view of increasing connection requests and limited grid capacities, long waiting times and high costs are delaying projects. As solar and wind energy rarely feed their maximum power into the grid at the same time, many NVPs remain underutilized. One solution is to connect several renewable energy systems and storage systems together and moderately oversize grid connection points. Studies show that this would increase efficiency and reduce curtailment. With minor legal adjustments, projects could be implemented more quickly and the expansion of renewable energies could be significantly accelerated.</p>



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		<title>The 7,000-hour rule</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-7000-hour-rule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 09 Sep 2024 08:44:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die 7.000-Stunden-Regel ermöglicht Großverbrauchern (ab 10 GWh) bei konstanter Bandlast Netzentgelt-Rabatte von bis zu 90 %, was die Industrie jährlich um 1,5 Mrd. € entlastet. Da dieses starre System jedoch die Flexibilität hemmt und Anreize zur künstlichen Verbrauchssteigerung setzt, plant die Bundesnetzagentur die Abschaffung dieser Regelung bis Ende 2028.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-7000-hour-rule/">Die 7.000-Stunden-Regel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>After the <strong>7,000-hour rule</strong> large consumers of electricity in Germany are entitled to individual grid charges if their electricity consumption is uniform, which leads to <strong>Discounts</strong> from up to <strong>90 %</strong> leads. Around 580 companies with an average annual consumption of 155 GWh will benefit from this every year. These companies, primarily from the chemical, paper and non-ferrous metal industries, will benefit from a reduction in grid fees of around €15 per MWh. In total, this will save the electricity-intensive industry around €1.5 billion in 2024. However, this regulation, which is still set out in Section 19 (2) StromNEV, has been heavily criticized because, in contrast to the <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">atypical network use</a> hinders the flexibility of electricity consumption and makes the use of cheap green surplus electricity more difficult.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criteria &amp; calculation of the 7,000-hour rule</h2>



<p>The 7,000-hour rule is available to companies whose systems are at least <strong>10 GWh</strong> with <strong>7,000 full load hours</strong> per year. The full load hours are calculated by dividing the annual consumption in kilowatt hours [kWh] by the maximum peak load in kilowatts [kW]. This type of electricity demand is also generally referred to as <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Belt load</a> and the constant quantity of electricity as band current. § Section 19 (2) StromNEV provides for a staggered reduction in grid fees: At 7,000 full load hours, the grid fees are reduced by 80 %, at 7,500 full load hours by 85 % and at 8,000 full load hours by 90 %. Another factor that is taken into account when calculating the individual grid fees is the physical distance between the consumer and the nearest base load power plant.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="553" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-1024x553.jpg" alt="" class="wp-image-16326" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-1024x553.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-300x162.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen-768x415.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/7000-Stunden-Regel-Entlastungen.jpg 1063w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism of the 7,000-hour rule</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="945" height="675" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch.jpg" alt="" class="wp-image-16327" style="width:494px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch.jpg 945w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch-300x214.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Netzentgelte-Verbrauch-768x549.jpg 768w" sizes="(max-width: 945px) 100vw, 945px" /></figure>



<p>The main criticism of the 7,000-hour rule is that it <strong>wrong incentives</strong> for energy-intensive companies. The discount for uniform grid usage does not reflect the true savings in grid costs and thwarts grid-friendly behavior on the part of the companies concerned. The <strong>Threshold values</strong> tempt industrial companies to artificially increase their electricity consumption in order to achieve the next discount level. No wonder, for example, that a company with an annual consumption of 9.5 GWh can save 80 % of grid charges in one fell swoop by increasing its consumption. This <strong>Paradox</strong> can not only increase real operating costs, but also contradicts the need to save energy and the energy transition.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="925" height="553" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel.jpg" alt="" class="wp-image-16328" style="width:593px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel.jpg 925w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel-300x179.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Euro-pro-mwh-7000-Regel-768x459.jpg 768w" sizes="(max-width: 925px) 100vw, 925px" /></figure>



<p>In addition, the 7,000-hour rule encourages pointless <strong>Physical proximity</strong> from energy-intensive companies to base load power plants. These are being shut down less and less and gradually as part of the energy transition. In addition, this usually makes the <strong>Logistics</strong> for consuming operations, as the energy market of the future will be characterized by decentralized generating units. The administrative effort involved in determining individual grid fees should not be underestimated either.</p>



<p>The regulation <strong>inhibits </strong>the urgently needed <strong>Flexibilization</strong> of production processes and promotes the preservation of old consumption habits. This blocks innovation and investment in energy-flexible technologies and, in the long term, the competitiveness of German industry. The 7,000-hour rule distorts the market by favoring certain consumption profiles and disadvantaging others. This has already led to <strong>inefficient investments</strong> This is unequally distributing the costs of the energy transition and underpins the demand for longer operating times for fossil fuel power plants, which is slowing down progress in the decarbonization of the energy system.</p>



<p>Overall, the 7,000-hour rule contradicts all the objectives of the <strong>Green Deals</strong> of the European Union, which aims for comprehensive decarbonization and the promotion of renewable energies. It prevents the necessary innovations and adjustments in production processes that are required to achieve these goals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abolition of the 7,000-hour rule &amp; discount reform plans</h2>



<p>In view of the criticism of the 7,000-hour rule and the EU Commission's rejection of special discounts, the <strong>Federal Network Agency</strong>, diese Regelung in Zuge der Netzentgeltreform Ende 2028 auslaufen zu lassen. Angekündigt wurde die Abschaffung Juli 2024 im Rahmen der Debatte um eine Reform der Netzentgeltrabatte. Dabei wird angestrebt, die Netzentgelte an die <strong>Actual network loads</strong> of consumers. Grid fee discounts should be clearly aligned with the signals of the <strong>Spot electricity market prices</strong> orientate and <strong>Barriers to flexibility</strong> reduce. In addition, they should provide clear and targeted incentives to <strong>Power grid relief</strong> and the energy-intensive <strong>Industry</strong> at a similar level <strong>relieve</strong>. There are various approaches to this.</p>



<h2 class="wp-block-heading">New reform approaches under discussion</h2>



<p>Which regulation will replace the 7,000-hour rule or the band load privilege in the future is currently being discussed. In general, experts advise that the <strong>Flexible prices</strong> on the spot market and the <strong>Limits reduced</strong> should be introduced. The rebates must be more targeted, cause lower costs and relieve the burden on electricity-intensive industry in a similar way to the current regulation. One of the most important starting points is the <strong>Network serviceability</strong>. Prices should be based on the actual costs of the electricity grids and offer incentives to reduce the load.</p>



<p>The cost-reflective approach is based on the grid loads caused. Companies that relieve the grid or do not cause any grid congestion therefore pay lower grid fees. As these depend on the time of day and weather, the <strong>Dynamic charges</strong>The discount can vary from region to region and be set at short notice. Instead of the 7,000-hour rule, flexible electricity consumption or a volume discount could also be a prerequisite for discounts. Regionalization would also serve to map longer-term grid bottlenecks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: flexibility instead of rigid electricity discounts</h2>



<p>Noch gewährt die 7.000-Stunden-Regel den deutschen Großverbrauchern bis zu 90 % Rabatt auf Netzentgelte bei gleichmäßigem Stromverbrauch, wovon rund 580 Unternehmen jährlich 1,5 Milliarden Euro sparen. Diese Regel wird Ende 2028 auslaufen, weil sie ineffiziente Anreize setzt, Flexibilität im Stromverbrauch behindert und die Nutzung von grünem Strom erschwert. Künftig sollen Netzentgelte stärker an den realen Netzbelastungen ausgerichtet und flexibler gestaltet werden, um die Netzentlastung zu fördern und gleichzeitig die energieintensive Industrie angemessen zu entlasten. Reformvorschläge beinhalten eine Ausrichtung der Rabatte an den Spot-Strompreisen und die Einführung von Anreizen für einen flexiblen Stromverbrauch, der regionale Netzengpässe berücksichtigt.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-7000-hour-rule/">Die 7.000-Stunden-Regel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Depot charging - e-mobility for commercial vehicles</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/depot-store-e-mobility-for-commercial-vehicles/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 05 Sep 2024 06:16:27 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16313</guid>

					<description><![CDATA[<p>Depotladen leverages idle times at central base stations to charge commercial vehicle fleets cost-effectively through intelligent load management and dynamic tariffs. This significantly reduces operating costs compared to diesel, avoids the CO₂ truck toll, and improves the ESG balance through the integration of PV electricity and battery storage.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/depot-store-e-mobility-for-commercial-vehicles/">Depotladen – E-Mobilität für Nutzfahrzeuge</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Depot store</strong> refers to a charging strategy in which electric vehicles are charged at their depot or base station and the associated technologies. <strong>E-mobility for commercial vehicles</strong> can only succeed with the right charging infrastructure, which is more powerful than for electric cars. As electromobility is also expanding to freight transport, depot charging is increasingly becoming the focus of logistics companies. This strategy is particularly suitable for fleet operators who operate their vehicles according to fixed routes or schedules. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">What sets Depotladen apart</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="766" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-1024x766.jpg" alt="" class="wp-image-16318" style="width:503px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-1024x766.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-300x224.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle-768x575.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladestelle.jpg 1255w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Depot charging is characterized by a number of efficient and practical features. One key aspect is that the charging infrastructure is located at a <strong>central and secure location</strong>the depot. This is where trucks or vans typically return at the end of their route and stay for a longer period of time. This central location of the charging points enables <strong>concentrated charging infrastructure</strong>which, in contrast to decentralized distribution along the routes, significantly reduces the number of charging points required.</p>



<p>With <strong>Charging stations with storage</strong> or through dynamic electricity tariffs, the commercial vehicles can be charged overnight when they are not in use and the grid power is not available. <strong>often cheaper</strong> is. The regular return of the vehicles to the depot also makes it possible to reduce loading times. <strong>precise</strong> to <strong>plan</strong> and to <strong>optimize</strong>. In this way, the available energy can be used efficiently, which leads to improved utilization of the charging infrastructure and at the same time reduces <strong>Higher operating efficiency</strong> guaranteed.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why e-mobility is becoming increasingly important for commercial vehicles</h2>



<p>The EU and Germany are tightening the <strong>Regulations to reduce emissions</strong> in the transport sector. The CO₂ truck toll has been in force on German roads since December 1, 2023, and for vehicles weighing 7.5 tons or more, there is an additional surcharge of €200 per tonne of CO₂ emitted. This amount will increase in the coming years, as will the CO₂ certificates for companies.</p>



<p>The <strong>Environmental zones</strong>in which only zero-emission or low-emission vehicles are allowed to drive are being further expanded. These measures are already forcing fleet operators of trucks and vans to switch to electric vehicles in order to avoid penalties and retain access to important markets. Electric commercial vehicles do not cause any direct CO₂ emissions during operation and therefore reduce the CO₂ footprint. They also emit no harmful air pollutants such as nitrogen oxides (NOx) or particulate matter and reduce noise pollution.</p>



<p>Despite higher acquisition costs, electric commercial vehicles offer long-term <strong>Economic advantages</strong>. The operating costs for electric vehicles are generally lower than for vehicles with combustion engines, as electricity is cheaper than diesel or gasoline. In addition, electric vehicles have fewer moving parts, which reduces maintenance requirements and the associated costs. As electric mobility technologies become more widespread and are further developed, acquisition costs are falling and the total cost of ownership is becoming more attractive.</p>



<p>The <strong>Technology</strong> for electric vehicles, in particular battery technology, has developed considerably in recent years. <strong>Progress</strong> made. Modern batteries offer higher capacities and a longer service life, which increases the range of electric commercial vehicles and makes them more practical for everyday use. New developments such as fast-charging infrastructures and battery-powered energy storage systems further improve flexibility and application options, allowing longer distances and heavier loads to be handled.</p>



<p>Companies are under increasing pressure to act more sustainably and to improve their <strong>ESG balance sheet</strong> to <strong>improve</strong>. The use of electric commercial vehicles is a visible sign of commitment to sustainability and promotes the public image. Fleet operators and logistics companies that switch to electromobility can benefit from a positive market advantage and position themselves as environmentally conscious pioneers.</p>



<p>Finally, numerous financial incentives and subsidies are offered for the purchase of electric commercial vehicles and the development of charging infrastructure. These <strong>Support programs</strong> significantly reduce acquisition costs and make investing in electric vehicles more economically attractive for fleet operators. This includes tax breaks, subsidies for charging infrastructure and other financial benefits that facilitate the switch to electromobility.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastructure requirements for depot loading</h2>



<p>One <strong>High charging capacity</strong> is crucial for reliably charging several vehicles at the same time, especially overnight. This ensures that the vehicles are ready for use the next day. To make optimum use of the available electrical capacity and <strong>Load peaks</strong> to <strong>Avoid</strong>must also usually <strong>Intelligent charging systems</strong> can be integrated. These systems dynamically adjust charging times and capacities to ensure even utilization of the power grid.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="206" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1024x206.jpg" alt="" class="wp-image-16314" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1024x206.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-300x60.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-768x155.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen-1536x309.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Ladeleistungsklassen.jpg 1619w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The <strong>Mains connection</strong> must be sufficiently dimensioned to provide the required amount of energy. In some cases, it is necessary to expand the power grid or integrate energy storage systems to cover peak loads. In addition, the charging infrastructure should be extremely reliable, as failures have a significant impact on operations. Redundant systems and regular maintenance are therefore necessary to ensure smooth operation.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="455" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1024x455.jpg" alt="" class="wp-image-16340" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1024x455.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-300x133.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-768x341.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden-1536x683.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/09/Depotladen-HPC-und-MCS-laden.jpg 1786w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Charging concepts for efficient depot charging</h2>



<p>A well thought out <strong>Charging concept</strong> for depot loading requires careful planning and consideration of numerous factors. First of all, the number of vehicles and their energy consumption must be analyzed in order to determine the exact fleet requirements. The idle times of the vehicles in the depot play a central role here, as they directly influence the available charging time.</p>



<p>The spatial conditions of the <strong>premises</strong> must also be included in the planning, as charging stations, transformers, access routes and other infrastructure require sufficient space. The <strong>Tour planning</strong> should be adapted to the available loading and idle times in order to ensure efficient vehicle use.</p>



<p>An efficient charging concept also takes into account all investment costs for high-performance charging stations with battery storage, any necessary reinforcement of the grid connection and the integration of an energy management system. The capacity of the charging park must be carefully planned in order to meet the current and future needs of the fleet. Insufficient capacity can lead to bottlenecks, while oversizing causes unnecessary costs.</p>



<p>In addition, the charging infrastructure should be equipped with new technologies such as bidirectional charging (<a href="https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/">Vehicle-to-grid</a>V2G) in order to ensure optimal use of the vehicles and infrastructure in a future-proof manner.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Utilizing potential</h2>



<p>The integration of photovoltaic systems or other renewable energy sources into the depot reduces operating costs and improves the environmental balance. Surplus energy can be stored in batteries and used when needed. A dynamic load management system can be used to optimize power consumption and avoid peak loads, which both reduces energy costs and protects the internal power grid from overloading.</p>



<p>The use of fleet management software helps to constantly analyze charging requirements and efficiently plan charging processes, which leads to optimal use of the charging infrastructure and a further reduction in operating costs. In the future, automated charging systems, such as inductive charging or automated charging systems, could further increase efficiency by reducing manual effort and enabling a more even utilization of the infrastructure.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of the depot store at a glance:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂ toll for electric vehicles does not apply</li>



<li>No tolls for e-trucks until 31.12.2025</li>



<li>PV electricity or electricity purchased via dynamic tariffs is cheaper than diesel</li>



<li>Diesel costs increase due to the CO₂ toll and the CO₂ certificates incurred</li>



<li>Technological progress ensures falling prices for batteries and longer ranges</li>



<li>According to the EU regulation, the charging infrastructure will be expanded on a large scale: A minimum distance of 60 km is planned to meet demand and along the entire highway network.</li>



<li>Funding programs for the conversion of the electric commercial vehicle fleet, such as the funding guideline on the promotion of commercial vehicles with alternative, climate-friendly drives (KsNI), contributes up to 80 % of the additional costs for the purchase of electric commercial vehicles</li>



<li>KfW offers low-interest loans for the conversion to environmentally friendly technologies</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Outlook: Depot charging &amp; e-mobility for commercial vehicles</h2>



<p>Depot charging will continue to play an important role in the charging infrastructure for e-trucks and vans in the future, especially for fleet operators with fixed routes and central operating locations. With the increasing electrification of freight transport, the demand for depot charging solutions is expected to continue to rise. Innovative technologies and smart charging solutions will help to maximize efficiency and reduce total cost of ownership.</p>



<p>Depot charging is an efficient and already economical solution for the management of commercial vehicle fleets. With the right planning and the use of modern technologies, depot charging makes a significant contribution to reducing operating costs and helping companies achieve their sustainability goals.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Energie-Gesetze &#038; nachhaltiges Wirtschaften 2024/25</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-laws-sustainable-management-2024-25/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 29 Aug 2024 11:46:48 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=16120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unser Whitepaper zum Download bietet eine Analyse aktueller Energie-Gesetze, ESG-Kriterien und politischer Reformpläne für die Jahre 2024/25. Erfahren Sie alles über steigende Netzentgelte, wichtige Fristen sowie Entlastungsstrategien, um Ihr Unternehmen rechtssicher und nachhaltig auf dem deutschen Markt zu positionieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-laws-sustainable-management-2024-25/">Energie-Gesetze &amp; nachhaltiges Wirtschaften 2024/25</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The demands on companies are constantly growing. The regulations are confusing and constantly changing: New energy laws, guidelines and certifications in the area of sustainability are still on the rise. How can companies successfully navigate this dynamic environment?</p>



<p>Our exclusive white paper "Sustainable business, quo vadis? Challenges for companies 2024/25 - laws, guidelines, certifications" offers you a comprehensive analysis of the current situation and future developments. Find out which reforms and transitional solutions are currently being discussed, how rising grid fees are affecting the corporate landscape and what attempts are being made by politicians to ease the burden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Contents of the white paper:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Current situation</strong>Overview of reforms &amp; transitional solutions</li>



<li><strong>Rising grid fees</strong>How are politicians responding to these challenges?</li>



<li><strong>Regulations and deadlines:</strong> Which existing regulations expire when?</li>



<li><strong>Energy market reform plans:</strong> What does the future hold?</li>



<li><strong>ESG criteria</strong>What do companies have to do to operate sustainably?</li>



<li><strong>European directives &amp; German laws</strong>What happens next?</li>



<li><strong>Certificates &amp; relief options:</strong> Opportunities and strategies for your company</li>
</ul>



<p></p>



<p>Take the opportunity to download our white paper to stay up to date and prepare your company for the challenges ahead.</p>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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		<item>
		<title>Production costs for PV battery systems are falling</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/production-costs-for-pv-battery-systems-fall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 12 Aug 2024 07:07:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15812</guid>

					<description><![CDATA[<p>According to Fraunhofer ISE, the generation costs for PV battery systems are already lower today than those of conventional coal and nuclear power plants. Solar parks remain the cheapest source at 4.1-6.9 cents, with falling storage prices potentially enabling costs of only 3.1 cents/kWh by 2045.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/production-costs-for-pv-battery-systems-fall/">Gestehungskosten für PV-Batteriesysteme sinken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In its latest study, the Fraunhofer Institute for Solar Energy Systems (ISE) analyzed the <strong>Production costs</strong> of various power generation technologies. The focus of the analysis was on renewable energies such as photovoltaics, wind energy and bioenergy plants. For the first time <strong>PV battery systems</strong> and compared the production costs with various renewable energy technologies and conventional power plants.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Calculation of prime costs</h2>



<p>For the study, the researchers used the <strong>LCOE</strong> (Levelized Cost of Electricity) of the various energy source technologies, taking into account different development and price paths. Specific cost parameters in the European economic context and the energy policy planning of the German energy system were also taken into account.</p>



<p>When calculating the prime costs for PV battery systems, the researchers based the costs for the storage systems on the usable capacity including installation costs. The technical and financial service life for PV systems was set at 30 years and that of the battery storage systems at 15 years. The analysis examined two typical ratios for large-scale storage systems in conjunction with commercial PV systems, namely a ratio of <strong>2:1</strong> for <strong>Large roof-mounted systems</strong> and a ratio of <strong>3:2</strong> for <strong>Ground-mounted systems</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Results of the prime cost comparison incl. PV battery systems</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-15813" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-1024x498.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-300x146.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht-768x373.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-Uebersicht.jpg 1274w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>As the last evaluation of the figures from 2022 had already shown, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/2022-pv-electricity-production-costs-down-by-a-further-3/">PV LCOE</a> compared to other energy sources. According to the new study by Fraunhofer ISE, they have now been able to extend their lead even further.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="629" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen.jpg" alt="" class="wp-image-15814" style="width:463px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen.jpg 969w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen-300x195.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Freiflaechenanlagen-768x499.jpg 768w" sizes="(max-width: 969px) 100vw, 969px" /></figure>



<p>The cheapest options for generating electricity are still <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a></strong>. They are currently between 4.1 and 6.9 cents per kilowatt hour. The researchers predict that these costs could fall to between 3.1 and 5.0 cents per kilowatt hour by 2045. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Photovoltaics on roof surfaces</a> currently produce between 5.7 and 8.8 cents per kilowatt hour of electricity in southern Germany and between 7.8 and 12 cents per kilowatt hour in northern Germany. These values could also fall to between 4.9 and 10.4 cents per kilowatt hour in 20 years.</p>



<p>What is new is the realization that the prime costs for PV systems combined with <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large battery storage systems</a> <strong>lower</strong> are as <strong>Conventional power plants</strong>. The researchers calculated a current price of between 7.3 and 16.0 cents per kilowatt hour for larger PV battery systems. For the combination of ground-mounted systems and battery storage systems, the costs are between 6.0 and 10.8 cents per kilowatt hour.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="971" height="628" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen.jpg" alt="" class="wp-image-15815" style="width:467px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen.jpg 971w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen-300x194.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Gestehungskosten-PV-Dachanlagen-768x497.jpg 768w" sizes="(max-width: 971px) 100vw, 971px" /></figure>



<p>If storage prices fall to the forecast prices of 180 to 700 euros per kilowatt hour by 2045, the Fraunhofer Institute even expects production costs for roof-mounted PV battery systems of between 4.9 and 10.4 and ground-mounted PV battery systems of between <strong>3,1</strong> and <strong>5.0 cents</strong>. Overall, however, the results show that the costs vary with the size of the PV system and the ratio of PV power and battery storage.</p>



<p>In comparison, the production costs for fossil power plants are significantly higher today: lignite-fired power plants cost 15.1 to 25.7 cents, hard coal-fired power plants 17.3 to 29.3 cents, combined cycle power plants 10.9 to 18.1 cents and flexible gas-fired power plants 15.4 to 32.6 cents per kilowatt hour. Nuclear power plants range from 13.6 to 49.0 cents per kilowatt hour. A switch from natural gas to hydrogen in 2035 would result in costs of 20.4 to 35.6 cents per kilowatt hour.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Expandable: PV battery systems in the industry</h2>



<p>Most of the storage systems that contribute to the total storage capacity in Germany today are either home storage systems with a capacity of up to 30 kWh or large storage systems with a capacity of 1,000 kWh or more. Storage systems with a capacity between 5 and 10 kWh account for 45% of the total capacity, while storage systems with 10 to 20 kWh account for 28%. Large storage facilities with a capacity of over 1 MWh contribute 13%, while small storage facilities with a capacity of less than 5 kWh account for 7%. Storage systems in the 30 to 1,000 kWh range, which are typically used in the commercial and industrial sectors, have so far only played a minor role. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="493" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-1024x493.jpg" alt="" class="wp-image-15820" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-1024x493.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-300x144.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt-768x369.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/08/Batteriespeicher-Kapazitaet-gesamt.jpg 1347w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>It is precisely in this area that battery systems can demonstrate their advantages for energy-intensive companies. This is made possible by <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> and intelligent load management. Network fee reductions are also possible, for example, with atypical network usage or constant consumption values. Furthermore, battery storage systems are suitable for <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> of self-generated energy, stabilization of the company's own network, or as an additional source of income on the ancillary services market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV battery systems pay off and production costs fall</h2>



<p>The production costs for renewable energies, particularly photovoltaics, continue to develop positively, even when storage systems are integrated. According to the study, new solar systems, even with storage, are competitive compared to conventional power plants. The cost of solar power that is temporarily stored in batteries is between 6 and 22.5 cents per kilowatt hour, depending on the size of the system. At the same time, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/development-of-battery-storage-solutions/">Battery storage revenues</a> continuous. </p>



<p>Without storage, the costs are even lower. The costs for solar and wind power will continue to fall until 2045, while conventional power plants will become more expensive. Storage solutions will remain important to balance out weather-dependent electricity production, but they will drive costs up slightly. Despite these additional costs, renewables remain cheaper than fossil alternatives, with the exception of natural gas. Technologies such as hydrogen and biomass offer flexibility but are more costly.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reactive current for PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/reactive-current-for-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 07 Aug 2024 09:09:47 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15771</guid>

					<description><![CDATA[<p>Reactive power does not perform useful work, but it is essential for field construction in the AC grid and for static voltage control. According to VDE-AR-N 4105, PV systems with a capacity of 135 kW or more are required to provide reactive power via inverters to support grid stability decentrally and to compensate for voltage fluctuations.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/reactive-current-for-pv-systems/">Blindstrom bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reactive current</strong> arises with <strong>PV systems</strong>as soon as the inverters convert the direct current from the solar modules into alternating current. As reactive currents only form in AC or three-phase grids, this phenomenon does not occur in the cables that connect the modules to each other and the string cables that connect the strings to the inverter. The DC side <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Wiring of PV modules</a> is therefore not affected by reactive current, which is also referred to as reactive current.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reactive current briefly explained</h2>



<p>Reactive current is a term used in electrical engineering and describes the part of the electrical current that does not perform any useful work in an alternating current system or is not converted by a consumer. According to the inverter of a PV system, there are therefore two types of current: <strong>Active current</strong>the current actually used, which performs work, and reactive current, which performs no work but is necessary to maintain the <strong>electric and magnetic field</strong> and maintain it.</p>



<p>It is caused by inductive and capacitive loads, such as those found in coils (inductances) and capacitors (capacitances). It is used due to the constant <strong>Field structure of the alternating current</strong>which oscillates at a frequency of 50 Hz in Europe. If there are phase shifts between current and voltage or due to a high number of installed coils and capacitors, the proportion of reactive current increases.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV systems must provide reactive current</h2>



<p>Although reactive current basically represents an additional load for the overall system, it is not a problem for PV systems that are connected to the public grid, <strong>obligatory</strong>. Such systems must be located at the <strong>Mains support</strong> through a <strong>Static voltage maintenance</strong> or by a so-called <strong>Provision of reactive power</strong> participate. The decisive factors here are <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Inverter</a>.</p>



<p>This is regulated for PV systems from 135 kW by VDE-AR-N 4105 from November 2018. The application rule states that the respective grid operator can provide the system operator with four different options for providing reactive power.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reactive power voltage characteristic Q(U)</li>



<li>Reactive power characteristic curve as a function</li>



<li>Reactive power with voltage limiting function</li>



<li>Fixed displacement factor cos phi</li>
</ul>



<p></p>



<p>Some distribution grid operators also require combinations of these specifications. To ensure that the exact specifications of the grid operator can be met, a measuring unit constantly measures the actual values of the voltage, active power and reactive current at the <strong>Grid connection point</strong>. A controller then transmits the setpoints to the inverters. In almost all cases, operators of larger PV systems therefore cannot do without <strong>Telecontrol technology</strong> out. The interaction of the individual components ensures that the reactive power is constantly optimized, thereby increasing the power factor of the overall system. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Inverters regulate the reactive current of PV systems</h2>



<p>Due to the increased proportion of decentralized energy producers such as PV and wind power plants, the reactive power in the grid can no longer be controlled centrally, as was still possible with individual large coal and nuclear power plants. Therefore <strong>Inverter</strong> They have to provide capacitive and inductive reactive power with the help of capacitors and coils, which also contributes to voltage regulation in the grid. This is particularly important for grids with extreme voltage and frequency levels. With the help of the components of the telecontrol technology, the inverters always provide the <strong>Optimum and maximum AC output power</strong> as apparent power, while the power generated by the PV modules represents active power.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reactive current in PV systems is unavoidable, but controllable and sometimes useful</h2>



<p>Reactive current plays an important role in the integration of PV systems into the public power grid. Although it does not perform any useful work, it is necessary for the generation and maintenance of electric and magnetic fields in AC systems. Reactive current is an unavoidable but controllable part of the operation of PV systems that are connected to the grid.</p>



<p>Due to the increased proportion of decentralized energy generators such as PV and wind power plants, central control of reactive power is no longer possible. Inverters therefore take on this task and provide the necessary capacitive and inductive reactive power, which also contributes to voltage regulation in the grid. This is particularly important for grids with extreme voltage and frequency levels.</p>



<p>The provision and optimal adjustment of reactive power by inverters and telecontrol technology are crucial to increasing the power factor of PV systems and meeting the requirements of grid operators. Overall, this contributes significantly to the stability and efficiency of the electricity grid.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Atypical grid usage</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 06 Aug 2024 10:43:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen reduzieren ihre Netzentgelte um bis zu 80 %, indem sie ihren Verbrauch aus den vom Netzbetreiber definierten Hochlastzeitfenstern schieben. Dieses Modell gemäß § 19 StromNEV belohnt netzdienliches Verhalten und gewinnt durch die Volatilität erneuerbarer Energien massiv an Bedeutung für die Stabilität des Gesamtsystems.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Die atypische Netznutzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Atypical grid usage</strong> describes a special form of grid usage in which a consumer or company organizes its consumption times in such a way that it uses the <strong>Peak load times</strong> in the power grid <strong>avoids</strong>. Dies geschieht in der Regel durch das Verschieben des Stromverbrauchs auf Zeiten, in denen das Netz weniger belastet ist. Diese Art der Netznutzung wird in Deutschland unter anderem durch § 19 Abs. 2 Satz 1 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) geregelt und bietet betroffenen Verbrauchern die Möglichkeit, reduzierte Netzentgelte von bis zu 80 % zu erhalten. Das Ziel ist es, die Netzstabilität zu erhöhen und die Netzausbaukosten zu senken, indem eine gleichmäßigere Auslastung des Stromnetzes erreicht wird.</p>



<p>In contrast to the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Band load and band current</a>-Regulation</strong>which rewards electricity consumption that is as constant as possible, atypical grid usage is therefore a second grid fee saving model for companies in accordance with Section 19 StromNEV. In the context of the energy transition and the increasing feed-in of volatile renewable energies, such a flexible consumption pattern is becoming increasingly valuable for overall grid stability. The current Electricity Grid Charges Ordinance therefore stipulates that companies with grid-demanding behavior must be granted a grid charge reduction of at least 20 % by the grid operators. Around 400 German companies currently benefit from individual grid charges based on atypical grid usage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Requirements for atypical grid usage</h2>



<p>The prerequisite for atypical grid usage is the avoidance of peak loads during peak load windows. The consumer must therefore control their electricity consumption in such a way that they draw significantly less electricity during the peak load times defined by the grid operator. This <strong>High load time window</strong> is determined by each grid operator for each grid and transformer level according to a standardized calculation method of the Federal Network Agency. From the <strong>quarter-hour annual load cycle</strong> of the company, a <strong>Maximum value curve</strong> of the consumption and by <strong>5 % reduced</strong>. This results in the peak load time windows, which must now be undercut so that the reduced grid charges can be applied for from the respective grid operator.</p>



<p>During the peak load window, the consumer's maximum load must be a sufficient distance from its absolute annual maximum load. This ensures that the consumer's maximum load deviates significantly from the forecast annual maximum load of the other electricity withdrawals. Depending on the grid level, certain <strong>Percentage minimum distances</strong> (materiality thresholds) must be complied with. In addition, a minimum displacement potential of <strong>100 kW</strong> required. This materiality distance describes the difference between the highest load of the end consumer in the peak load time window and its absolute maximum annual load.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Measures for the implementation of atypical grid usage</h2>



<p>Companies can take various measures to achieve atypical grid usage and thus benefit from a reduced fee. One important strategy is the <strong>Load management</strong>which enables both load shifting (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>) as well as the peak load reduction (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>). This involves shifting energy-intensive processes to times outside the peak load time windows or temporarily reducing energy consumption during peak load times. In addition, by implementing <strong>energy-efficient technologies</strong> and <strong>Processes</strong> and the optimization of production processes can reduce overall energy consumption.</p>



<p>The <strong>Own energy generation</strong> and storage plays an important role. The use of combined heat and power plants, solar systems or other decentralized energy generation units can minimize grid consumption. The installation of <strong>Battery storage</strong> makes it possible to store energy during low-load periods and use it during high-load periods. Intelligent control systems and energy management systems (EMS) for monitoring and optimizing energy consumption also help to adjust the load profile.</p>



<p>Furthermore, companies can adjust their energy supply contracts in order to <strong>Flexible tariffs</strong> that reward load shifting and negotiate special conditions for atypical grid usage with energy suppliers. Participation in demand response programs offers an additional opportunity, as companies are remunerated for reducing their consumption during high grid load times.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of atypical grid usage for companies</h2>



<p>The main advantage of atypical grid usage for companies lies in the <strong>Reduction in grid fees</strong>. Depending on the network operator and individual contract, this amounts to, <strong>between 20 and 80 %</strong>.</p>



<p>In general, their amount depends on the voltage level at which the electricity is drawn, whereby there are differences between high, medium and low voltage. The grid fees are made up of a performance price and a working price. The demand charge is calculated on the basis of the highest power consumed within a certain period, taking into account the highest quarter-hourly power.</p>



<p>The energy price, on the other hand, is charged on the actual amount of energy consumed and varies depending on the distribution grid operator and voltage level. This means that the grid fees vary greatly from region to region, as they are set by the respective grid operators and approved by the Federal Network Agency based on the specific costs of grid operation in the region.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of atypical grid usage for the electricity grid</h2>



<p>For the grid operator, the atypical grid usage of a customer means a <strong>Relief for your network</strong>. In particular, the acute pressure to expand the electricity grid is alleviated by a more even load. In addition, incentives are created for consumers to optimize their load distribution and <strong>Flexible consumption strategies</strong> to develop.</p>



<p>This is precisely what the planned reforms of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/">Growth initiative</a> and the German energy market. Typical use cases include industrial companies that can organize their production times flexibly, the use of battery storage systems to avoid electricity consumption at peak load times and automated load management systems that control electricity consumption in real time.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on atypical grid usage</h2>



<p>Atypical grid usage is an effective strategy for increasing grid stability and reducing grid expansion costs by promoting a more even utilization of the electricity grid. By avoiding peak load times, companies can significantly reduce their grid fees. This form of grid usage is becoming increasingly important in the wake of the energy transition and the increased feed-in of renewable energies. In contrast to the band load regulation, which is also included in Section 19 StromNEV and is likely to expire in 2026, atypical grid usage will be strengthened in the future. In what form remains to be seen.</p>



<p>In addition to the financial benefits for companies, atypical grid usage also helps to relieve the burden on the public electricity grid. It reduces the pressure to expand the grid and creates incentives for consumers to develop flexible consumption strategies. These measures are essential for the planned reforms of the German energy market and promote a sustainable and stable energy supply.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Electricity grid expansion will be more expensive than planned</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/power-grid-expansion-will-be-more-expensive-than-planned/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 05 Aug 2024 11:23:36 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15752</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis 2045 steigen die Netzinvestitionen auf rund 528 Mrd. Euro, um 18.000 km neue Trassen und Offshore-Anbindungen für einen verdoppelten Stromverbrauch zu realisieren. Teure Erdkabel-Vorgaben, globale Materialknappheit und der Anschluss dezentraler EE-Anlagen treiben die Kosten dabei weit über frühere Prognosen hinaus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-grid-expansion-will-be-more-expensive-than-planned/">Stromnetz-Ausbau wird teurer als geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The investment costs for the urgently needed <strong>Power grid expansion</strong> in Germany increase with every new estimate. According to the latest calculations by the Federal Network Agency, which are based on the current Network Development Plan (NDP), the necessary investments up to 2045 for the transmission grids now amount to <strong>327,7</strong> and for the distribution grids around <strong>200 billion euros</strong>. In 2023, the estimates were still around 300 and 150 billion euros respectively.</p>



<h2 class="wp-block-heading">18,000 km of new routes for the expansion of the electricity grid</h2>



<p>The four major transmission system operators expect electricity consumption in Germany to increase by 2045. <strong>double</strong> will be. In addition, the share of renewable energies will increase to around <strong>700 GW</strong> per year, they predict. The current German electricity grid, which is around 37,000 km long, is already completely overloaded. In order to meet future demand, the electricity grid is to be expanded by <strong>18,000 km</strong> be expanded. Three new north-south routes and two new east-west routes with a total length of 4,800 km are planned. In addition, the experts expect 8,500 km of new routes to connect offshore wind farms. The remaining 4,700 km will be used to strengthen existing connections.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cost drivers for electricity grid expansion</h2>



<p>Estimates of investment costs for the expansion of the electricity grid continue to rise for various reasons. The main drivers are <strong>subsequently submitted</strong> or <strong>Changed projects</strong> and global competition for electrotechnical components. The <strong>High global demand</strong> The demand for special products required for the expansion of the electricity grid is causing prices to rise. In addition, the increasing feed-in of decentralized electricity generators such as wind and solar power plants as well as the rapid growth in electricity consumption by <strong>Heat pumps</strong> and <strong>Electric cars</strong> considerable investment in the expansion and intelligent control of distribution grids.</p>



<p>The energy transition requires extensive power grids, especially to transport green electricity from the north of Germany to the south. In addition, it must be transported from the decentralized renewable energy plants to the consumers. Inflation, higher material and personnel costs and legal disputes all contribute to the increased costs.</p>



<p>The decision made in 2015 to discontinue the <strong>underground</strong> instead of <strong>above ground </strong>The preference for underground power lines has also led to considerable cost increases. The construction of underground cables is more expensive, more complicated and requires more maintenance. Bavaria's veto significantly delayed projects such as Südlink and Südostlink, which also jeopardized public acceptance of the energy transition. The Federal Network Agency estimates that <strong>35.3 billion euros</strong> could be saved if instead <strong>Overhead lines</strong> would be used. Although some federal states and political parties are calling for a return to the cheaper overhead lines, Federal Economics Minister Robert Habeck is refusing to change the regulation in order to avoid further delays and additional planning costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Unclear cost distribution of the electricity grid expansion</h2>



<p>The costs for the expansion of the electricity grid are mainly covered by the <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/"><strong>Electricity grid charges</strong></a> by consumers. These charges for private households have already more than doubled in the last year from 3.12 to 6.43 cents per kilowatt hour and would presumably have to be increased in the future. <strong>continue to rise</strong>. The political decisions on financing the expansion of the electricity grid have not yet been finalized. As an alternative to increasing grid fees, the German government could finance part of the costs from tax revenue or oblige the energy companies to bear the costs themselves. For <strong>Subsidies</strong> and <strong>Subsidies</strong> However, it would have to make budget funds available for this.</p>



<p>Grid operators and energy companies also have the option of financing private-sector investments via long-term financing models such as <strong>Loans</strong> or <strong>Bonds</strong> to secure the future. Public-private partnerships (PPP) or green bonds, for example, can be used for this purpose. International development banks such as the <strong>European Investment Bank</strong> (EIB) can also provide financial assistance through credits and loans. These are secured by long-term contracts and stable sources of income and offer financial assistance, particularly for projects with a strong public interest.</p>



<p>Overall, financing the expansion of the electricity grid in Germany requires a mix of different sources in order to cover the considerable costs and at the same time ensure that the financing is sustainable and fairly distributed. Both long-term planning and the ability to adapt to changing economic and technological conditions are crucial.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Financing the expansion of the electricity grid in Germany poses a considerable challenge, as costs are rising continuously. Current estimates by the Federal Network Agency amount to 327.7 billion euros for the transmission grids and around 200 billion euros for the distribution grids by 2045. Cost drivers include changes to projects, global competition for electrotechnical components, increased demand from renewable energies, heat pumps and electric cars as well as the decision to use more expensive underground routes.</p>



<p>It remains to be seen whether the current higher cost estimate for the expansion of the electricity grid is at all suitable for long-term planning due to economic and technological changes. So far, the figures have only ever been revised upwards.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-grid-expansion-will-be-more-expensive-than-planned/">Stromnetz-Ausbau wird teurer als geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Strip load &amp; strip current</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 01 Aug 2024 13:43:26 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Konstanter Bandstrombezug bietet Industriebetrieben bisher enorme Kostenvorteile gemäß § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV, steht aber wegen ökologischer Marktverzerrungen stark in der Kritik. Die anstehende Reform soll diese statischen Rabatte durch dynamische Anreize ersetzen, die netzdienliches Verhalten und die Reaktion auf volatile Strompreise belohnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Bandlast &amp; Bandstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Belt load</strong> describes the constant, continuous demand for electrical power, which is always present while the <strong>Band current </strong>is the constant amount of electricity provided to meet this demand. Both variables are central to the planning and operation of electricity grids in order to ensure a stable and reliable energy supply. In the energy and electricity industry, both terms are used for both electricity generation and electricity consumption.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Differences between band load &amp; base load</h2>



<p>"Belt load" and "base load" are often used interchangeably, but there are differences, particularly in the context of energy generation and electricity consumption.</p>



<p>The band load refers to a <strong>Constant load</strong> over a certain period of time, which must be covered continuously. This term is often used to describe the constant output that a so-called base load power plant must supply in order to cover the continuous demand. The term band load also refers to the constant consumption of an electricity consumer. This includes all constant consumers of a company. For example, if a company produces 24/7 and never stops its machines and processes, this consumption counts as band load.</p>



<p>The <strong>Base load</strong> on the other hand, refers to the <strong>Minimum electrical load</strong>that is always present over a longer period of time. The term is often used to describe the constant demand for electricity that exists at all times of the day and night. Base load is therefore the <strong>Base load </strong>or lowest load, which must be constantly provided by power plants in order to cover the continuous demand of consumers. A company's base load is calculated, for example, from the electricity consumption of servers, IT infrastructure, heating, ventilation, security and monitoring systems or lighting, which are constantly switched on.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Favorable band current for companies due to band loads</h2>



<p>Companies with high electricity consumption, which usually have a medium-voltage connection, generally conclude individual contracts with their electricity suppliers. It is still extremely advantageous if consumption is as constant as possible. This type of supply is known as band supply, and the electricity supplied is called band current. As the company's consumption is always the same, the electricity supply quantities are also <strong>Better planning for suppliers</strong>. This advantage is clearly reflected in the conditions of the electricity supply contracts. Belt power supplies have so far been <strong>less expensive</strong>although additional peak load electricity supplies may have to compensate for fluctuations.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Legal regulations for band current consumers</h2>



<p>For the legislator, companies that purchase band electricity are characterized by "special usage behaviour". According to the Electricity Grid Charges Ordinance (StromNEV), such consumers must be granted an individual grid charge in accordance with Section 16. This is regulated in <strong><a href="https://www.gesetze-im-internet.de/stromnev/__19.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">§ Section 19 (2) StromNEV</a></strong>. Accordingly, companies with more than 7000, 7500 or even 8000 hours of use with the most constant electricity consumption possible receive grid fee reductions of up to <strong>90 percent</strong>. The regulation is also known as <strong>"<a href="https://cubeconcepts.de/en/the-7000-hour-rule/">7,000-hour rule</a>"</strong>. A second option for companies to reduce their grid fees is the <strong>"<a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/">Atypical grid usage</a>"</strong>which is also regulated in Section 19 (2). Around 4,600 German companies currently benefit from these two grid fee savings models.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism of the discount for band load &amp; band current</h2>



<p>Die Rabatte für Bandlast-Verbraucher und Bandstrom nach § 19 Abs. 2 Satz 2 StromNEV stehen unter <strong>considerable criticism</strong>as they raise both economic and environmental concerns. One major point of criticism is that it conflicts with the increasingly volatile feed-in of renewable energies.</p>



<p>As the scheme rewards constant electricity consumption, energy-intensive companies do not need to adjust their consumption habits. There is no need to react flexibly to the supply of renewable energies. The high reductions in grid charges also encourage the use of existing flexibility and investment in renewable energy. <strong>energy-flexible technologies</strong> inhibited. This hinders the necessary flexibilization of electricity demand in the German energy system, which is required for the successful integration of renewable energies.</p>



<p>From an economic point of view, the regulation will <strong>Competitiveness of German industry</strong> as it slows down innovation and adjustments to the energy transition, critics warn. In addition, the grid fee rebates will lead to market distortion by favoring certain consumption profiles and disadvantaging others. According to experts, this could lead to inefficient investments and an unequal distribution of the costs of the energy transition.</p>



<p>The <strong>Security of supply</strong> is a critical aspect. By hindering flexible demand, the regulation could jeopardize security of supply, as the electricity grid is less able to respond to fluctuations in the supply of renewable energy. A constant demand for electricity means that fossil fuel power plants have to remain in operation for longer to cover the base load, which counteracts the decarbonization of the energy system.</p>



<p><strong>Environmental policy</strong> the regulation contradicts the objectives of the <strong>Green Deals</strong> of the European Union, which is aimed at comprehensive decarbonization and the promotion of renewable energies. It prevents the necessary innovations and adjustments in production processes that are required to achieve these goals.</p>



<p>Overall, Section 19 (2) of the StromNEV is criticized because it hinders the adaptability of electricity consumption to the fluctuating feed-in of renewable energies, which has a negative impact on security of supply, the competitiveness of industry and the achievement of environmental policy goals.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What will happen with Section 19 StromNEV and the band load and band current privileges?</h2>



<p>At the end of 2023, the European Court of Justice ruled that the respective <strong>Regulatory authorities</strong> of the member states <strong>more autonomy</strong> erhalten. Deutschland kam diesem Urteil mit einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) nach, die Anfang 2024 in Kraft trat. Aufgrund der Kritikpunkte am deutschen § 19 StromNEV und der Tatsache, dass die EU Kommission Sonderrabatte für Bandlast-Kunden der Industrie nicht befürwortet, möchte die Bundesnetzagentur diese Regelung im Zuge der Netzentgeltreform (<a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-electricity-grid-charges/">AgNeS</a>) Ende 2028 auslaufen lassen.</p>



<p>As part of the new <a href="https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/">Growth initiative</a> of the German Federal Government and following the ECJ ruling granting the Network Agency more sovereignty, it announced at the end of July 2024 a <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-network-tariff-rebates-for-industry-planned/">Reform of grid fee discounts</a> an. Dazu veröffentlichte sie ein Eckpunktepapier in dem auch die Bandlast- und Bandstrom-Rabatte zur Disposition stehen. Bis zum 18. September 2024 konnten Industrieverbände und energieintensive Unternehmen an den Konsultationen teilnehmen. Die Bundesnetzagentur muss dabei beweisen, wie sie die neue Autonomie in der Praxis umsetzt.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Bandlast &amp; Bandstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reform of grid fee rebates for industry planned</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/reform-of-network-tariff-rebates-for-industry-planned/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 25 Jul 2024 14:24:02 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15595</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die geplante Reform wandelt Netzentgelte in Steuerungssignale um: Rabatte gibt es künftig bei Laststeigerung in Zeiten hoher EE-Einspeisung und Drosselung bei Knappheit. Dies fördert die industrielle Flexibilität, entlastet die Stromnetze und ist ein zentraler Baustein der neuen deutschen Energiestrategie zur Integration volatiler Energieträger.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/reform-of-network-tariff-rebates-for-industry-planned/">Reform der Netzentgeltrabatte für die Industrie geplant</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Federal Network Agency has proposed a reform of the <strong>Grid fee discounts </strong>for industry as of January 1, 2026. In doing so, the authority wants to increase the incentives for flexible and system-friendly consumption behavior of industrial companies in Germany in order to meet the challenges of an electricity system with a high proportion of renewable energies. In terms of content, this intended new regulation fits in with the planned reforms of the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/">Growth initiative</a></strong>, könnte aber erhebliche Auswirkungen auf den <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> und die Energiewende haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why is the reform of grid fee discounts necessary?</h2>



<p>The existing approach to calculating grid fees is based on an electricity system characterized by constant electricity generation from coal and nuclear power plants. Up to now, industrial companies have received discounts on their <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/">Electricity grid charges</a>if they keep their electricity consumption stable or increase it at times of low grid load. The Federal Network Agency therefore recommends <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/band-load-band-current/">Band load and band current</a> Regulation</strong> (also known as the "7,000-hour rule") as well as the benefits for the <strong>atypical network use</strong> to be phased out. A good 4,500 companies currently benefit from these grid fee rebates in accordance with Section 19 (2) StromNEV, saving a total of one billion euros annually.</p>



<p>With the increasing share of volatile renewable energies in the German electricity mix, which is expected to rise to almost <strong>60 percent</strong> However, the Federal Network Agency believes that these rigid rules are no longer appropriate. Overall, industrial consumption must be made more flexible and the residual load minimized. In principle, there will continue to be <strong>Grid fee privileges</strong> are available. In future, however, these will only be awarded to companies that can dynamically adjust their electricity consumption in line with the current situation.</p>



<p>Klaus Müller, President of the Federal Network Agency, emphasizes that "the old grid fee discounts no longer meet the requirements of an electricity system that is characterized by a high proportion of renewable electricity generation". Therefore, a transition from a<strong> stare</strong> to a <strong>flexible system</strong> that adapts to the current electricity supply.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reform cornerstones of the grid fee rebates for industry</h2>



<p>Accordingly, the reform provides for electricity-intensive companies to be able to reduce their grid fees if they adjust their consumption to the current electricity supply. The benchmark here is to be the constantly <strong>fluctuating electricity exchange price</strong> be. This means that companies can reduce their grid fees if they increase their electricity consumption at the time when a lot of renewable electricity is available on the grid, and vice versa. This regulation is intended to create incentives to <strong>Production</strong> in times of high electricity supply <strong>increase</strong> and in times of scarce supply <strong>throttle</strong>. The main parameter of the new grid fee rebates will therefore be the amount of the individual load change according to the staggered day-ahead hourly prices on the electricity exchange.</p>



<p>Simone Peter, President of the German Renewable Energy Federation (BEE), praised this approach to the reform of grid fee rebates for industry. She said that "the grid fees are intended to send signals to industrial consumers to behave in a market-oriented and systemic manner." This could reduce price fluctuations on the electricity market, relieve pressure on the grids and reduce costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Implementation and challenges for the new regulation of grid fee discounts</h2>



<p>How a technical system can be developed that enables the industry to respond flexibly to <strong>Electricity volume and price trends</strong> will be discussed in the coming months. As a first step, the Federal Network Agency does not want to overburden the industry and will also <strong>Transition periods</strong> grant. In the beginning, she would rather <strong>Impulses</strong> to be able to control consumption more agilely. In the medium and long term, this will help to relieve pressure on the electricity grids and reduce the costs of grid expansion. The Federal Network Agency has also provided for this, <strong>Regional exceptions</strong> where necessary and to grant transitional arrangements to allow for gradual adjustment.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The reform as a building block of the new German energy strategy</h2>



<p>The reform of the grid fee rebates for industry by the Federal Network Agency is an important step towards making electricity consumption more flexible and thus supporting the energy transition in Germany. By providing incentives for a <strong>System-friendly consumption behavior</strong> it can help to meet the challenges of an electricity system with a high proportion of renewable energies. </p>



<p>The new debate about a German <a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a> as part of the growth initiative or the planned <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-plant-safety-act-new-levies-expected/">Power Plant Safety Act</a>. Components of the new strategy for securing the future power supply can also be found in the recently launched "<a href="https://cubeconcepts.de/en/use-instead-of-curtailment-2-0-to-avoid-grid-bottlenecks/">Use instead of regulating 2.0</a>". But even this cannot replace the urgently needed grid expansion, it can only cushion it.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What will happen with the grid fee rebates?</h2>



<p>Die öffentliche Konsultation des Eckpunktepapiers läuft noch bis zum 18. September 2024. Nach den Eingaben der verschiedenen Verbände und energieintensiven Industrien erfolgt die gesetzliche Ausarbeitung. Die endgültigen Regelungen sollen Anfang 2029 in Kraft treten.</p>



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		<title>"Utilization instead of curtailment 2.0" to avoid grid bottlenecks</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/use-instead-of-curtailment-2-0-to-avoid-grid-bottlenecks/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 22 Jul 2024 05:24:11 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15495</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab Oktober 2024 startet die zweijährige Erprobungsphase von „Nutzen statt abregeln 2.0“, die Überschussstrom aus erneuerbaren Energien für Sektorenkopplung und Speicher nutzbar macht. Ziel ist es, teure Abregelungen zu vermeiden, ohne dabei den notwendigen Netzausbau aus den Augen zu verlieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/use-instead-of-curtailment-2-0-to-avoid-grid-bottlenecks/">„Nutzen statt abregeln 2.0“ soll Netzengpässe vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The passage "<strong>Use instead of regulating</strong>" has existed in the Energy Industry Act (EnWG) since 2017. However, this has hardly been used in recent years due to its complexity. However, the rapid increase in the share of renewable energies in the German electricity mix and the sluggish expansion of the grid are making the issue increasingly urgent.</p>



<p>In 2023 alone, renewable energy installations in Germany were redispatched by <strong>10 TWh curtailed</strong>. This accounted for around 4 % of total generation from renewable energies. This curtailment not only leads to a loss of climate-neutral electricity, but also to <strong>rising <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a>-Costs</strong>. Based on the original strategy, a new draft called "Utilization instead of curtailment 2.0" was therefore agreed at the end of 2023 and included in Section 13k EnWG. This now also includes the use of state-of-the-art technologies and new regulatory measures.</p>



<p>A total of 21 associations, interest groups and companies took part in the consultations. Nevertheless, Klaus Müller, President of the Federal Network Agency, emphasized at the end that the new instrument <strong>No replacement</strong> for a fast and demand-oriented <strong>Grid expansion</strong> represents.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Objectives of "Use instead of regulating 2.0"</h2>



<p>The aim of "Utilization instead of curtailment 2.0" is to optimize the integration of renewable energies into the German electricity grid and to increase the efficiency of the entire energy system. The central concern is the <strong>Reduction of the curtailment</strong> of wind and solar plants due to grid bottlenecks. Surplus electricity is to be generated by a <strong>additional electricity demand</strong>which would not have taken place without this instrument. The aim is to use forecasts and allocation procedures to adapt demand to periods of high generation and control it regionally.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Functions and key points of "Use instead of regulating 2.0"</h2>



<p>"Utilization instead of curtailment 2.0" envisages initially selling the curtailed electricity volumes to additional consumers at a low price. After this initial test phase, in which a simplified allocation procedure applies, the surplus electricity will later be used in a <strong>Auction procedure</strong> to switchable load facilities in relief regions. To this end, the new Section 13k EnWG allows the four transmission system operators (TSOs) to allocate electricity to operators of switchable loads at a reduced price. Tennet, Amprion, 50Hertz and Transnet BW publish a daily <strong>24-hour forecast</strong> of the surplus electricity in the respective relief regions. This allows eligible consumers to plan their electricity consumption in such a way that there are no grid bottlenecks on the following day.</p>



<p>The Federal Network Agency (BNetzA) and the TSOs have designed and defined specific criteria for participation in "Utilization instead of curtailment 2.0" by mid-2024. Accordingly, in the first step, operators of plants that <strong>Generate heat electrically</strong> or <strong>Grid-connected storage</strong> participate. The following are also eligible to participate <strong>Electrolyzers</strong> and <strong>Large heat pumps</strong>. The range of participants will later be extended to include other sector coupling technologies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Trial phase and future developments</h2>



<p>From October 1, 2024, the transmission system operators will start a two-year trial phase with the simplified allocation procedure. From April 1, 2025, distribution system operators will also be able to use the instrument. The competitive tendering procedure will be developed in parallel.</p>



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		<item>
		<title>Capacity market: the key to the energy transition?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 18 Jul 2024 11:39:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15463</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Kapazitätsmarkt gilt als potenzieller Schlüssel zur Energiewende, da er das bloße Vorhalten von Kraftwerksleistung finanziell belohnt. Doch während Befürworter eine höhere Versorgungssicherheit betonen, warnen Kritiker vor steigenden Kosten für Verbraucher und möglichen Marktverzerrungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Kapazitätsmarkt: Schlüssel zur Energiewende?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The German government mentions for the first time in the plans for the <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-plant-safety-act-new-levies-expected/">Power Plant Safety Act</a> und zur Entwicklung des <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> eine Umstellung auf einen technologieunabhängigen <strong>Capacity market</strong>. Capacity markets are gaining in importance in Europe, which is increasingly switching to sustainable energy sources. But what exactly is a capacity market? Put simply, it is a mechanism designed to ensure the reliability of the electricity grid by ensuring that there is always enough capacity available to meet demand - whether from conventional power plants or renewable energy sources.</p>



<p>The need for such a market arises from the fluctuations in energy generation, particularly from renewable energy sources, and the ever-increasing demand for electricity. In addition, the situation in Germany will be exacerbated by the nuclear phase-out in 2023 and the planned coal phase-out. So far, the short-term stability of the German grids has been ensured by <strong>Control energy markets</strong> and other mechanisms such as the <strong>Grid and capacity reserve</strong> ensured.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definition and principles of the capacity market</h2>



<h3 class="wp-block-heading">What is a capacity market?</h3>



<p>A capacity market is a specific market design in the electricity sector that serves to ensure the reliability of the electricity supply. In a capacity market, energy producers and other capacity providers receive payments not only for the actual supply of electricity, but also for the <strong>Provision </strong>and <strong>Retention</strong> from <strong>Generation capacities</strong>. They are remunerated financially for being able to supply electricity at certain times or in emergencies, even if this electricity is ultimately not called upon.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Function and objectives of a capacity market</h3>



<p>Electricity producers undertake to provide a fixed amount of energy at certain times, particularly during peak load periods. They receive remuneration for this supply, known as <strong>Capacity payment</strong>regardless of whether the capacity is used to generate electricity. These financial incentives are intended to ensure that sufficient capacity is available to cover peak loads. This applies in particular to times of high demand or when the availability of other energy sources is limited.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Differences between the capacity market and the energy-only market</h3>



<p>The capacity market is conceptually similar to the <strong>Energy-only market</strong> in contrast. In the energy-only market, producers are only paid for the energy actually supplied, i.e. the electricity produced. This is therefore a pure remuneration system. This market design means that investment and operating costs must mainly be covered by the sale of the electricity produced. In contrast, the capacity market enables a <strong>Refinancing</strong> the <strong>Investments</strong> (capex) for the construction of power plants and the <strong>Operating costs</strong> (Opex) via the capacity payments. This is independent of their actual electricity production. Such a system promotes investment in new power plants and supports the stability of the electricity grid.</p>



<h2 class="wp-block-heading">History and development of the capacity market</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Historical background</h3>



<p>The development of capacity markets in Europe was largely driven by fluctuations in energy generation and the rising demand for electricity. In particular, the increasing integration of renewable energies into the electricity grid posed challenges for traditional energy markets. As part of the "Clean Energy for all Europeans Package" (CEP), the European Union laid down specific rules for the introduction and design of capacity mechanisms in 2019. Among other things, these included a <strong>Upper limit</strong> from 550 grams per kWh (g/kWhel) or to 350 kg per kW and year, which corresponds to the <strong>Exclusion</strong> from <strong>Coal-fired power plants</strong> had the result.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Political discussions and reform processes</h3>



<p>Capacity mechanisms have been intensively discussed in the EU in recent years. The legal framework introduced by the CEP was aimed at creating an open and transparent market. <strong>competitive</strong> <strong>Award process</strong> off. These regulations required that renewable energy sources, storage and demand-side management be taken into account alongside conventional power plants. Countries such as Italy adapted their mechanisms accordingly by introducing the CO₂ cap in June 2019. Other countries that already had active capacity markets, such as France, the UK, Ireland and Poland, had to adapt their future auctions to the new requirements.</p>



<h3 class="wp-block-heading">European models &amp; experiences</h3>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="897" height="868" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa.png" alt="" class="wp-image-15467" style="width:519px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa.png 897w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa-300x290.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/07/Karte-Kapazitaetsmaerkte-Europa-768x743.png 768w" sizes="(max-width: 897px) 100vw, 897px" /></figure>



<p>The capacity markets in the other European countries are generally characterized by <strong>central</strong> annual <strong>Auctions</strong> organized in which a fixed amount of capacity is in demand. Suppliers can be operators of power plants, storage facilities or load control systems. The auctions take place <strong>four years</strong> (T-4) or <strong>one year</strong> (T-1) before the start of the contract term, and the contracts have different terms depending on the type of investment. For the auction formats, a distinction is made between <strong>"Pay-as-bid"</strong> (bidders receive the price of their bid) or <strong>"Pay-as-cleared"</strong> (all successful bidders receive the same price).</p>



<p>The T4 contract terms on the various European capacity markets vary between <strong>10 and 17 years</strong>. During this period, suppliers receive a fixed remuneration per megawatt and year, but must also meet certain availability requirements. Emission limits exclude plants with high CO₂ emissions from participation and promote the switch to more environmentally friendly technologies.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Requirements for a German capacity market</h3>



<p>Based on the existing European models, other aspects are important for a successful capacity market design in Germany. The rating factor plays an important role, as it adjusts the capacity ratings based on the availability and reliability of the plants. It is also essential to ensure plant availability and refinancing so that the plants are actually operational and can be financially secured.</p>



<p>Another important point is the local distribution of installations in order to avoid regional bottlenecks and ensure a balanced geographical distribution. The contract terms and auction horizons should be differentiated and scheduled in good time in order to offer participants sufficient planning security. Finally, plant degradation must also be taken into account in order to incorporate the ageing and decline in output of generation plants into the market design.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of the capacity market</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Promotion of investments</h3>



<p>The capacity market provides a solid basis for investment in energy infrastructure. By providing capacity payments, investors are encouraged to invest in new technologies and power plants. This is particularly important in times when the need for reliable energy supply is increasing. The prospect of <strong>Stable income</strong> through capacity payments reduces the financial risk and thus promotes the willingness to invest in long-term projects. One example of this is the Belgian capacity market, which is seen as an effective model for auctioning the required capacities and invites all operators of secured capacity to participate.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Safeguarding the security of supply</h3>



<p>A key advantage of the capacity market is the increase in the <strong>Security of supply</strong>. Maintaining sufficient capacity ensures that a reliable power supply is guaranteed even at peak load times. This is particularly relevant in an energy market that is increasingly characterized by renewable energies, which are often challenging due to their volatility. Capacity markets help to manage these uncertainties by ensuring the availability of energy sources that can be activated quickly when generation from renewable sources is insufficient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Supporting the energy transition</h3>



<p>Capacity markets play a crucial role in supporting the energy transition towards a climate-neutral economy. They make it possible for renewable energies and innovative technologies such as <strong>Hydrogen power plants</strong> and <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a></strong> can be integrated into the system. Thanks to the <strong>Competition</strong> between <strong>different technologies</strong> not only promotes the development of efficient and cost-effective solutions, but also supports the integration of renewable energies into the electricity grid. This helps to reduce CO₂ emissions and achieve climate targets.</p>



<p>Taken as a whole, capacity markets offer a robust solution to effectively address the challenges of modern energy supply. They promote investment in future-proof technologies, secure supply in times of high demand and actively support the transformation of the energy sector towards more sustainable practices.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges and criticism of the capacity market</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Costs for energy consumers </h3>



<p>The introduction of a capacity market is associated with considerable <strong>Risks</strong> which can have a direct impact on energy consumers. Regardless of the specific model, the <strong>Regulatory requirements</strong> and the <strong>Complexity</strong> of capacity markets is high. These factors lead to a significant increase in the cost of electricity supply. Experts commissioned by the Federal Ministry for Economic Affairs and Energy have already identified considerable <strong>Additional costs</strong> predicted, even under optimal conditions. In view of the complexity and the many risks involved, it seems unrealistic to expect a perfect capacity market design, which could lead to further significant additional costs for consumers in addition to the burdens imposed by the promotion of renewable energies.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Potential overcapacity</h3>



<p>Another critical issue is the creation and preservation of <strong>Overcapacity</strong>. Capacity markets can lead to power plants that would otherwise be withdrawn from the market being kept alive artificially. This prevents the reduction of overcapacities and prevents the market from sending out independent price signals that could otherwise stimulate investment in power plants and other flexibility options. Such <strong>Market distortions</strong> can lead to inefficient allocations and increased costs in the long term.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Distortions of competition</h3>



<p>The introduction of national capacity markets contradicts the goal of a single European electricity market. This contradiction leads to considerable <strong>Distortions of competition</strong> within Europe. The discussions about capacity markets have shown that none of the models discussed in Germany have so far provided a conclusive concept for <strong>Integration</strong> in the <strong>Internal market </strong>contains. The positive economic effects of the integration of the European electricity markets could be achieved through such <strong>national mechanisms</strong> are at least partially lost. Competition between electricity producers is distorted and competition between national support systems arises, which undermines the idea of the internal market.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on capacity markets</h2>



<p>In dealing with the complex challenges and opportunities presented by the capacity market, it can be summarized that it plays a key role in the transformation of the energy sector. It not only promotes investment in sustainable technologies and ensures security of supply in times of fluctuating energy production, but also makes a significant contribution to the implementation of the energy transition. This dynamic makes it clear that, despite the challenges and critical voices, capacity markets can be an essential building block of the future energy supply.</p>



<p>Nevertheless, the concerns outlined, such as potential overcapacity, costs for consumers and distortions of competition, should not be underestimated. It underlines the need for careful planning, implementation and continuous adaptation of capacity markets in order to maximize their benefits without neglecting negative consequences. In order to achieve these goals, increased cooperation at European level is just as crucial as the involvement of all relevant players in the energy market. In this respect, the capacity market is likely to remain a central topic of discussion in order to develop and implement reliable, sustainable and cost-efficient energy supply solutions.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG): Neue Umlagen erwartet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/power-plant-safety-act-new-levies-expected/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 16 Jul 2024 07:45:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15457</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neue Kraftwerkssicherheitsgesetz soll die Stromversorgung durch wasserstofffähige Gaskraftwerke sichern, bringt jedoch neue finanzielle Belastungen mit sich. Ab 2028 droht eine zusätzliche Umlage auf den Strompreis, um die Milliardeninvestitionen in die notwendigen Reservekapazitäten zu refinanzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/power-plant-safety-act-new-levies-expected/">Kraftwerkssicherheitsgesetz (KWSG): Neue Umlagen erwartet</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>As part of the budget consultations for 2025 and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/">Growth initiative</a> The German government has also agreed to introduce a new <strong>Power Plant Safety Act</strong> to plan. It is part of a comprehensive strategy to secure the electricity supply and is intended to help balance out the volatile energy generation of renewable energies. The focus is on the construction and modernization of power plants that can be converted to hydrogen in order to drive forward decarbonization.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reasons for the Power Plant Safety Act</h2>



<p>Germany must close the gap left by the <strong>Exit</strong> from the <strong>Coal-fired power generation</strong> is created. Although natural gas power plants are an alternative, they continue to cause CO₂ emissions and are therefore becoming increasingly unattractive economically. In addition, they will be needed less and less in future due to the growing proportion of renewable energies. For these reasons, hardly any commercially oriented companies are currently investing in such power plants as a bridging technology. The Power Plant Safety Act is intended to change this through tenders and subsidies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Types and locations of the new power plants</h2>



<p>The German government is focusing primarily on hydrogen power plants, which are powered by <strong>green hydrogen</strong> from renewable energies or <strong>blue hydrogen</strong> from natural gas, with the CO₂ being stored. Biomass power plants are also an option. Overall, the aim is to <strong>12.5 GW new capacities</strong> will be created. Of these, 5 GW of H2-ready gas-fired power plants and 2 GW of modernizations will be put out to tender, which will be converted to hydrogen no later than eight years after commissioning. In addition, 0.5 GW of pure hydrogen power plants and 0.5 GW of storage facilities are planned. A further tender for 5 GW of gas-fired power plants will follow, which must be climate-neutral by 2045. The new plants are to be built primarily in southern Germany in order to ensure grid stability and reduce redispatch costs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Financing and costs of the Power Plant Safety Act</h2>



<p>A so-called capacity mechanism will be introduced to ensure subsequent financing. This mechanism is to take effect from 2028 and includes a <strong>Levy on the electricity price</strong>. The German government calculates costs for the entire funding period of around <strong>20 billion euros</strong>. Part of the financing is to come from the Climate and Transformation Fund or the federal budget and the other part from the levy. According to expert estimates, the additional costs could increase the kilowatt hour of electricity by <strong>0.5 to 1 cent more expensive</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">General development of the electricity market</h2>



<p>Ab 2028 plant die Bundesregierung eine Umstellung des <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarktes</a> von einem reinen Vergütungssystem auf einen <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/capacity-market-key-to-the-energy-transition/">Capacity market</a></strong>. In this new model, remuneration is to be paid not only for the energy actually produced, but also for the provision of capacity, even if this is not used. In the UK, Belgium and Poland, pure energy capacities are already traded or auctioned in this form. The aim is to increase security of supply and stabilize the electricity grid, particularly at times when there is little wind and sun available.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Timeline for the Power Plant Safety Act</h2>



<p>The first tender for plants is planned for late 2024 or early 2025. Following consultations and approvals, the first projects should start by 2026. In parallel, the BMWK is working on an options paper for the design of the capacity mechanism, which should be fully operational by 2028.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Growth initiative: Planned reforms for the energy market</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 15 Jul 2024 14:47:20 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15452</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die geplante Wachstumsinitiative sieht grundlegende Reformen vor, um den Energiemarkt durch mehr Flexibilität und ein neues Förderdesign für erneuerbare Energien zu modernisieren. Neben Investitionsanreizen für Speicher und Kraftwerke steht vor allem das Ziel im Fokus, die Netzkosten zu stabilisieren und Preissignale unverfälscht an die Wirtschaft weiterzugeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/growth-initiative-planned-reforms-for-the-energy-market/">Wachstumsinitiative: Geplante Reformen für den Energiemarkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Before the 2024 summer break, the coalition parties in the German government agreed on a budget for 2025 and a "<strong>Growth initiative</strong> - new economic dynamism for Germany". This working paper focuses on various measures to stimulate the economy without placing a particular burden on public finances. Chapter V mentions the reforms planned in the German energy sector in the long and medium term. In addition to CO₂ storage and the expansion of an efficient hydrogen infrastructure, the following instruments and measures are intended to stabilize the energy market in the future in accordance with the growth initiative:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Promotion of renewable energies</h2>



<p>Es ist geplant, die Förderung der Erneuerbaren Energien (EE) auslaufen zu lassen, sobald der komplette Kohleausstieg erfolgt ist, der <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutsche Strommarkt</a> sich stabilisiert hat und ausreichend Stromspeicher installiert wurden. Ab dann will man EE-Projekte primär über die <strong>Investment costs</strong> in order to ensure undistorted price signals. In addition, the intention is to increase support for new installations at <a href="https://cubeconcepts.de/en/negative-electricity-prices/">negative electricity prices</a> in principle from 2025. Small systems are initially excluded from this. The German government would also like to gradually reduce the obligation to market electricity directly to systems of 25 kWp or more from 2025.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Electricity storage as an important component of the growth initiative</h2>



<p>A further aim of the growth initiative for the energy market is to optimize the framework conditions for the use of electricity and gas. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a>including undistorted price signals and time-variable regional grid charges. In particular, the <strong>Planning and approval processes</strong> for storage projects <strong>accelerated</strong> in order to make better use of volatile renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid costs, grid fees &amp; electricity tax</h2>



<p>Grid costs are to be reduced and grid fees stabilized as part of the growth initiative in order to ease the burden on companies and private households. To this end <strong>Time-variable grid charges</strong> and measures for <strong>Utilization of surplus electricity</strong> and the use of virtual lines and network equipment. The <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-tax-cut-instead-of-industrial-electricity-price/">Electricity tax reduction</a> for the current group of beneficiaries remains permanently at the EU minimum of 0.05 ct/kWh. To this end, the traffic light coalition <strong>Electricity price compensation</strong> (SPK) <strong>extend until 2030</strong> and extend it to other sectors of the economy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Capacity mechanism in accordance with the growth initiative</h2>



<p>A staggered capacity mechanism is to be set up in order to secure the electricity supply in the long term. Planned are <strong>Tenders for additional power plant capacities</strong>including five gigawatts for new natural gas-fired power plants and five gigawatts for hydrogen-capable gas-fired power plants. These measures will be specified in a new Power Plant Safety Act.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prioritize market design for power plants &amp; RE</h2>



<p>A new <strong>Market design for power plants</strong> should prioritize renewables and flexibility, with the aim of achieving a share of at least 80 percent renewable energies in the electricity supply by 2030. All <strong>Obstacles</strong> on the supply and demand side should <strong>dismantled </strong>to create a more flexible electricity market that benefits from favorable electricity prices when there is a lot of wind and sun.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Further measures</h2>



<p>Additional measures include the acceleration of the hydrogen ramp-up, the evaluation of the <strong>Offshore wind tenders</strong>, the <strong>staggered network expansion</strong> to reduce costs, securing and <strong>Diversification of the gas supply</strong>which <strong>Promotion of fusion energy</strong> and the decarbonization of the heat supply.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reactions and concerns about the growth initiative</h2>



<p>Many experts and the German Renewable Energy Federation (BEE) welcome the <strong>New flexibility</strong> in the electricity market. However, they warn against an abrupt switch from the <strong>Market premium</strong> to <strong>Investment cost subsidies</strong>as this could lead to uncertainty and a reluctance to invest. The planned abolition of hedging in the event of negative prices for new renewable energy plants from 2025 is seen by the BEE as "<strong>fatal sign</strong>" is labeled.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How should the growth initiative for the energy market be assessed?</h2>



<p>The German government is planning extensive reforms to modernize the energy market, promote renewable energies and increase the flexibility of the electricity market. In the long term, this should contribute to a secure and cost-efficient energy supply and strengthen economic dynamism. However, the success and practical implementation of these measures will depend on the <strong>Financial viability</strong> and political and practical feasibility.</p>



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		<item>
		<title>Intersolar Europe 2024 &#8211; Innovationen &#038; Kontakte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2024-innovations-contacts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 28 Jun 2024 07:19:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=20162</guid>

					<description><![CDATA[<p>Networking und technologische Impulse standen für CUBE CONCEPTS im Mittelpunkt des Besuchs der Intersolar Europe 2024 in München. Durch den direkten Austausch mit Herstellern und Partnern sichern wir uns aktuelle Markttrends, um die nachhaltige Energiezukunft mit modernsten Technologien aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2024-innovations-contacts/">Intersolar Europe 2024 &#8211; Innovationen &amp; Kontakte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>From June 19 to 21, the <strong>Intersolar Europe 2024</strong> the world's leading trade fair for the solar industry. As a central meeting point for innovations, new technologies and industry trends, the trade fair attracted experts and decision-makers from all over the world. CUBE CONCEPTS was also present with a team from the <strong>Sales and technology department</strong> to make valuable contacts and find out about the latest developments in photovoltaics, energy storage and smart grid integration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intensive networking &amp; valuable impulses</h2>



<p>As in previous years, the CUBIES team took the opportunity to visit our network partners and make new contacts within the industry. Our technology and sales experts held numerous discussions with leading manufacturers and suppliers to learn about current market trends and innovative products. The focus was particularly on solutions for the efficient integration of solar systems into existing energy systems and new technologies for <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Large-scale battery storage</a> and intelligent control systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technical insights &amp; industry trends at Intersolar Europe 2024</h2>



<p>The trade fair was an excellent opportunity for our technical staff to find out about the latest technology. Particularly innovative developments in the field of solar modules, <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-substructures-for-pv-roof-systems/">Substructures</a>powerful energy storage and digital control systems and the entire <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">Energy management systems</a> met with great interest. The opportunity to exchange ideas directly with developers and manufacturers provided valuable insights for future projects and strategic decisions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Successes at Intersolar Europe 2024</h2>



<p>The visit to Intersolar Europe 2024 was a complete success for CUBE CONCEPTS. The trade fair not only provided valuable insights into new technologies and market trends, but also numerous opportunities for networking and professional exchange, which resulted in further strong partnerships. The knowledge gained and contacts made will help us to further develop our offering and drive forward innovative solutions for a sustainable energy future. We are already looking forward to the next Intersolar Europe!</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/intersolar-europe-2024-innovations-contacts/">Intersolar Europe 2024 &#8211; Innovationen &amp; Kontakte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Higher total costs due to failed TSO sale</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/higher-total-costs-due-to-failed-sale-of-uenb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 21 Jun 2024 09:24:26 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15423</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Scheitern des Tennet-Deals aufgrund von Haushaltsproblemen gilt als Alarmsignal für den Investitionsstandort Deutschland und verzögert wichtige Netzausbauprojekte. Um die Finanzierungslücke von 160 Milliarden Euro zu schließen, muss der Netzbetreiber nun auf zeitaufwendige alternative Modelle setzen, was die Klimaziele gefährden könnte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/higher-total-costs-due-to-failed-sale-of-uenb/">Höhere Gesamtkosten durch gescheiterten ÜNB-Verkauf</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The negotiations on the <strong>Sale</strong> of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/">Übertragungsnetzbetreibers</a> (<strong>TSO</strong>) <strong>Tennet have failed</strong> and become <strong>higher total costs</strong> and <strong>Grid charges</strong> for the urgently needed grid expansion. The Dutch operate the largest of the four transmission grids in Germany and originally wanted to sell it to the federal government. The transaction has now been canceled due to budget problems. Tennet is now examining other options such as private sales or an IPO.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Higher costs due to financing from the private capital markets</h2>



<p>The Dutch government had sought the sale because it was reluctant to make the billions of euros of investment required, most of which would have to be made in Germany. Over the next ten years, Tennet plans to <strong>Investments</strong> from up to <strong>160 billion euros</strong>of which the majority is needed in Germany. Dutch Finance Minister Steven van Weyenburg expressed his disappointment at the failure of the negotiations and emphasized that the German government would support alternative solutions. Tennet plans to use public or <strong>private capital markets</strong> for financing and is supported by a Dutch shareholder loan of 25 billion euros.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reactions to the failed TSO sale</h2>



<p>Economics Minister Robert Habeck regretted the failure of the deal, as a takeover would have <strong>Reduce electricity costs</strong> and <strong>Synergies could have been created</strong> could. FDP energy politician Michael Kruse sees this as a <strong>Alarm signal </strong>for the investment climate in Germany and calls for an economic turnaround. Nevertheless, Tennet will remain one of the four most important transmission system operators in Germany, playing a key role in the energy transition. The expansion of the grid, particularly for the transportation of wind power from the north to the south of Germany, is <strong>essential</strong> and requires <strong>Billions invested</strong>. The federal government also holds shares of between 20 and 25 % in the three remaining UNBs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lack of funds from the KTF is now causing delays</h2>



<p>Despite intensive negotiations between the Dutch and German governments and KfW, no agreement was reached. Originally, KfW was to take over the grid and sell it in part to <strong>private investors</strong> The federal government would have retained a blocking minority. However, the planned deal fell through due to Germany's financial difficulties, exacerbated by the disaster surrounding the Climate and Transformation Fund (KTF). The failure of the deal <strong>delays necessary investments</strong> in the German energy transition. Alternatives such as the sale to infrastructure funds are time-consuming and complicated. Discussions about cheaper but more protracted alternatives such as overhead lines instead of underground cabling further contribute to the delay.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effects of the failed TSO sale of Tennet</h2>



<p>Politicians and experts are now expecting various effects from the failed TSO sale of Tennet. These include:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Delays</strong> in the urgent modernization of the electricity grids. The failure of the deal is hampering the implementation of necessary projects, such as the construction of HVDC lines and substations, which are essential for transporting wind power from the north to the south of Germany. This jeopardizes the timely achievement of climate targets and leads to higher costs in the long term.</li>



<li>The impending funding gap of up to 160 billion euros over the next ten years must now be covered by alternative financing models. This will not only <strong>higher costs</strong> but the whole process becomes more complicated and time-consuming.</li>



<li>Without the planned synergies and cost savings that a takeover by the federal government would have brought, the costs for grid expansion will be higher. The lack of coordination between the various network operators will lead to <strong>Inefficiencies</strong> lead.</li>



<li>The failure of the deal is seen as an alarm signal for the <strong>Investment climate</strong> in Germany. If even democratic countries are reluctant to invest in German infrastructure, this will deter potential investors and reduce Germany's attractiveness as a business location.</li>



<li><strong>Political uncertainty</strong>The lack of agreement between the governments involved and the financial difficulties of the German budget cast a poor light on the political stability and ability of the government to push ahead with major infrastructure projects. This will undermine confidence in German energy policy.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on the failed TSO sale of Tennet</h2>



<p>The failure to sell the transmission system operator Tennet to the federal government will have significant consequences for grid expansion and the energy transition in Germany. The negotiations were terminated due to budget problems, which will lead to delays in important infrastructure projects and increase the overall costs or the <a href="https://cubeconcepts.de/en/uenb-grid-fees-to-double-in-2024/">Grid charges</a> increased for everyone. Tennet must now find alternative financing models, which will add time and complexity. The lack of takeover by the federal government prevents the hoped-for synergies and cost savings, which will lead to further inefficiencies.</p>



<p>This event sends a worrying signal about the investment climate in Germany and could deter potential investors. Germany's political uncertainty and financial difficulties are affecting confidence in the government's ability to successfully implement major infrastructure projects. Overall, the failure of the deal jeopardizes the timely achievement of climate targets and poses a serious challenge to the country's future energy policy.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Förderprogramm für Batteriespeicher &#038; Schnellladepunkte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/support-program-for-battery-storage-fast-charging-points/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 11 Jun 2024 13:46:11 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15013</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab sofort unterstützt der Bund gewerbliche Unternehmen beim Ausbau von Schnellladetechnik ab 50 kW sowie bei der Installation stationärer Batteriespeicher. Das Programm fördert Investitionen in nachhaltige Mobilität und Sektorenkopplung mit bis zu 5 Millionen Euro pro Vorhaben, um die betriebliche Energiewende voranzutreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/support-program-for-battery-storage-fast-charging-points/">Förderprogramm für Batteriespeicher &amp; Schnellladepunkte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Since June 6, 2024, the "National Charging Infrastructure Control Center" of the Federal Ministry for Digital and Transport has been operating a Germany-wide <strong>Subsidy program for battery storage &amp; fast charging points</strong> initiated.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eligible applicants and differentiation</h2>



<p>Companies in the commercial sector, municipal companies, sole traders and freelancers with a registered office in Germany are eligible to apply. A distinction is made between <strong>SMES</strong> (with a minimum of 9 and a maximum of 249 employees and a maximum annual turnover of 50 million euros) and <strong>GU</strong> (large companies).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eligible battery storage systems, fast charging points and connections</h2>



<p>Funding is available for the purchase and installation of stationary <strong>Battery buffer storage</strong> and from new <strong>Fast charging points</strong> with a <strong>Nominal charging capacity from 50 kW</strong>. This also includes the necessary grid connections, the design of which can be adapted for the integration of PV systems, as well as civil engineering work and energy and charging management systems. However, third-party planning services, own work and leasing and rental expenses are excluded.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grants in the funding program for battery storage &amp; fast charging points</h2>



<p>Any company can submit an application and the grants are limited to <strong>Limited to 5 million euros</strong>. The funding is provided as a grant with partial financing: <strong>SMEs with 40 %</strong> and <strong>GU with 20 %</strong>. The eligible expenditure per charging point is limited to a maximum amount that depends on the maximum charging capacity of this charging point. Charging points from 50 to 149 kW for SMEs are subsidized with <strong>max. 14,000 euros</strong> and for GUs with <strong>max. 7,000 euros</strong> subsidized. Larger charging points of more than 150 kW are subsidized with a maximum of <strong>30.000</strong> resp. <strong>15,000 euros</strong> subsidized.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conditions and implementation period of the funding program</h2>



<p>The fast-charging points and battery storage systems must be installed in Germany and remain in the applicant's possession for at least two years. In addition, the electricity must come from <strong>renewable energy sources </strong>and it may only <strong>a promotion</strong> for the entire project. The company has 18 months to implement the measures after receiving the positive funding decision.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on the funding program for battery storage &amp; fast charging points</h2>



<p>The funding program for fast-charging points and battery storage systems offers a very good opportunity for companies to invest in sustainable and future-oriented technologies. The financial support can significantly reduce the high initial costs. Companies should take advantage of this opportunity to <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/">Charging infrastructure</a> or expand their energy costs with <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> to reduce energy consumption. In both cases, you are making an important contribution to the energy transition.</p>



<p>Find out about the funding options from CUBE CONCEPTS today and submit your application to reduce CO₂ emissions and energy costs. </p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/support-program-for-battery-storage-fast-charging-points/">Förderprogramm für Batteriespeicher &amp; Schnellladepunkte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>NZIA adopted by the EU</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/nzia-adopted-by-the-eu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 10 Jun 2024 05:58:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem „Net-Zero Industry Act“ (NZIA) stärkt die EU ihre industrielle Basis und beschleunigt den Ausbau grüner Technologien wie Photovoltaik, Batterien und Wärmepumpen. Das neue Gesetz schafft durch vereinfachte Genehmigungsverfahren und strategische Priorisierung ein planbares Umfeld, um Europas globale Führung im Klimaschutz zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nzia-adopted-by-the-eu/">NZIA durch die EU beschlossen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The EU Council on 27.05.2024 <strong>NZIA</strong>the "Net Zero Industry Act", also known as the "Net Zero Industry Act". The regulation is intended to reduce the industrial use of <strong>Net-zero technologies</strong> necessary to achieve the EU's climate targets. It is intended to be one of the cornerstones of a new industrial policy and will help Europe to take the lead in the global race for green technologies, reduce dependencies and create jobs, it said.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Background and objectives of the NZIA</h2>



<p>The European Commission proposed the Net-Zero Industry Act (NZIA) on March 16, 2023. The NZIA aims to strengthen European manufacturing capacity for net-zero technologies and overcome barriers to the expansion of this capacity. The measures in the regulation are intended to increase the competitiveness of the industrial base for net-zero technologies and <strong>Improving the EU's energy supply</strong>. These proposals underline Europe's commitment to playing a leading role in the transition to net-zero technologies. The goals of "Fit-for-55" and REPowerEU are to be achieved.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Overview of the Net-Zero Industry Act</h2>



<p>The NZIA regulation is part of the "Green Deal Industrial Plan", and aims to provide companies with a predictable and <strong>Simplified regulatory environment</strong> create. It promotes investment in the production capacity of products that are crucial to achieving the EU's climate neutrality targets. The Net-Zero Industry Act aims to increase the competitiveness and resilience of the EU industrial base for net-zero technologies. They should form the backbone of an affordable, reliable and sustainable clean energy system. The main objectives are to minimize dependence on external fossil fuels and to promote key technologies and components for the green transition.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Measures and key points of the Net Zero Industry Act</h2>



<p>The NZIA distinguishes between net-zero technologies and strategic net-zero technologies. The difference lies mainly in the way they are considered and used in the planning and implementation of climate protection measures. Strategic net-zero technologies are specific technological approaches that are specifically integrated and prioritized in long-term climate protection strategies in order to bring about systematic and far-reaching changes. These technologies are embedded in comprehensive action plans and receive special political and economic support.</p>



<p>Net-zero technologies, on the other hand, include all technological solutions that contribute to the reduction or neutralization of CO₂ emissions without necessarily being integrated into an overarching strategy. They are <strong>Flexible</strong> and in <strong>diverse contexts</strong> from small local projects to large industrial applications.</p>



<p>Projects are generally evaluated according to their technological maturity, their <strong>Contribution to decarbonization</strong> and <strong>Competitiveness</strong> and their <strong>Resilience of the energy system </strong>selected. The list of technologies is long. It includes photovoltaics, solar thermal energy, onshore and offshore wind energy, battery and storage technologies and geothermal energy. Heat pumps, electrolyzers and fuel cells, biogas/biomethane technologies, carbon capture and storage (CCS) technologies or energy efficiency, e-mobility and grid technologies are also included. The list also includes green hydrogen, fuel cells, sustainable agriculture, recycling and waste prevention. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Creation of investment conditions by NZIA</h2>



<p>The NZIA creates the necessary conditions to facilitate investment in net zero technology manufacturing projects and makes it easier for project promoters to establish net zero industrial production. This is achieved through measures such as:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reduction</strong> the <strong>administrative burden</strong> by streamlining administrative requirements and facilitating approval procedures</li>



<li>Securing the <strong>Access to information</strong></li>



<li>Facilitation of the <strong>Market access</strong> for public <strong>Procurement procedure</strong> and <strong>Auctions</strong> and support for private demand by consumers</li>



<li>Support for innovations through <strong>Regulatory freedom</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Examples of promotion by NZIA</h2>



<p>Specifically, NZIA promotes and supports projects in <strong>green infrastructure</strong>whereby funds were invested in the expansion of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/">Charging infrastructure</a> for electric vehicles and the modernization of electricity grids. Regulatory measures, such as stricter emission limits and the obligation to use more climate-friendly processes, are intended to ensure that companies reduce their emissions.</p>



<p>For example, the NZIA also simplifies the approval process for strategic projects and facilitates market access for strategic technology products, particularly in public procurement or the auctioning of renewable energies. To support the workforce, their qualifications are being improved through net-zero industrial academies and industrial areas with a high concentration ("valleys").</p>



<p>Storage capacities for geological injection of at least 50 million tons of CO₂ per year should be available in the EU by 2030. Research and innovation in this area will also be promoted to ensure that Europe remains a global leader.</p>



<p>Another aim of the NZIA is to protect the competitiveness of European industry. Special measures are intended to ensure that European companies are not disadvantaged in global competition because they have to comply with stricter environmental regulations. One example of this is <a href="https://cubeconcepts.de/en/cbam-the-co%e2%82%82-border-adjustment-system/">CBAM</a>the CO₂ border adjustment system. The transition to a climate-neutral industry should also lead to the creation of new jobs in green technologies and industries.</p>



<p>Progress in achieving the objectives of the law is measured on the basis of two benchmarks. Firstly, production capacity for net-zero technologies such as photovoltaic panels, wind turbines, batteries and heat pumps must reach 40 percent of the EU's deployment needs. Secondly, a concrete target is set for a higher EU share of these technologies to reach 15 percent of global production by 2040.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The decision on the Net-Zero Industry Act (NZIA) is a significant step by the EU to promote the industrial use of net-zero technologies and achieve climate targets. Through targeted incentives and investments in green projects as well as regulatory measures, the NZIA creates a predictable and simplified environment for companies. The regulation supports the development and deployment of technologies to reduce greenhouse gas emissions and strengthens Europe's competitiveness in the global race for green technologies.</p>



<p>The NZIA measures are aimed at overcoming obstacles to the expansion of production capacities in Europe. The Act promotes the qualification of the workforce and ensures the creation of new jobs in green industries. The establishment of geological CO₂ storage capacities and support for strategic technologies will strengthen the resilience and sustainability of the European energy system.</p>



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		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS Summer Exchange 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-summer-exchange-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 07 Jun 2024 08:28:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Summer Exchange 2024 auf Mallorca kamen über 30 „CUBIES“ aus Deutschland und Spanien zusammen, um gemeinsam an Prozessoptimierungen und innovativen Solarkonzepten zu arbeiten. Neben spannenden Workshops zu ESG und Batteriespeichern stand die Stärkung des Teamgeists bei einem gemeinsamen Segeltörn im Mittelpunkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-summer-exchange-2024/">CUBE CONCEPTS Summer Exchange 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 4. bis 6. Juni 2024 fand das jährliche Summer Exchange-Meeting von CUBE CONCEPTS auf der wunderschönen Insel Mallorca statt. Dieses Mal erlebten über 30 begeisterte CUBIES aus Deutschland und Spanien drei unvergessliche Tage voller spannender Aktivitäten und wertvoller Informationen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rück- und Ausblick</h2>



<p>Schon die Ankunft in Palma versprach einen vielversprechenden Start. Nach einem herzlichen Willkommen ging es direkt ins Office, wo ein gemeinsames Frühstück den Auftakt bildete. Die Geschäftsführung inspirierte mit einem fesselnden Vortrag, der die Highlights der Kickoff-Veranstaltung im Januar Revue passieren ließ und einen aufregenden Ausblick auf die zweite Jahreshälfte 2024 bot. Danach stellten sich die neuen Team-Mitglieder vor, gefolgt von einer beeindruckenden Ausarbeitung des Technik-Teams zur Optimierung neuer Prozessabläufe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Team-übergreifendes Summer Exchange</h2>



<p>Nach einer kurzen Mittagspause tauchten die verschiedenen Teams in Gruppenarbeiten ein und entwickelten kreative Lösungsansätze für ihre Projekte. Der Nachmittag wurde durch mitreißende Vorträge bereichert: Die Nutzung von LinkedIn in Marketing und Sales sowie die weitreichenden Auswirkungen von ESG-Themen auf Unternehmen wurden diskutiert. Ein Highlight des Tages war die Präsentation unseres Partners zu innovativen Modellen und Möglichkeiten bei Solar-Carports. Der Abend fand seinen perfekten Abschluss in einem gemütlichen Strandrestaurant, wo bei gutem Essen und geselligen Gesprächen der Tag ausklang.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-16827" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/10/Summer-Exchange-2024-Header.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Abenteuer &amp; Entspannung</h2>



<p>Am zweiten Tag stand Abenteuer auf dem Programm und das diesjährige Motto &#8220;Setzt die Segel und navigiert mit Leidenschaft zum Erfolg&#8221; wurde sinnbildlich umgesetzt: Ein Segeltörn auf einem großen Katamaran, der direkt morgens in Palma startete, versprach ausgelassene Stimmung und Entspannung pur. Nach zwei Stunden erreichte das Segelboot eine malerische Bucht, in der alle Teilnehmer baden, schwimmen und paddeln konnten. Das nächste Highlight des Tages war das ausgelassene gemeinsame Abendessen mit frisch zubereiteter Paella am längsten Tisch der Insel – ein unvergessliches Erlebnis, das die Verbundenheit im Team stärkte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Workshops &amp; spannende Vorträge</h2>



<p>Der letzte Tag des Meetings begann erneut im Office mit spannenden Vorträgen zu Batteriespeichern, Checklisten und Use-Cases von Multiplikatoren. Die Ergebnisse der Gruppenarbeit wurden präsentiert und angeregt diskutiert. Nach einem späten, aber köstlichen Tapas machten sich die Teilnehmer der Zentrale auf den Weg zum Flughafen, um nach Düsseldorf bzw. Kaarst zurückzukehren.</p>



<p>Das Exchange-Meeting 2024 war ein voller Erfolg, geprägt von intensiven Gesprächen, neuen Erkenntnissen und einem starken Gemeinschaftsgefühl. </p>



<p>Wir danken unserem gesamten Team für die engagierte Teilnahme und freuen uns auf eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte 2024!</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik als Kapitalanlage: Lohnt sich die Investition?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-a-capital-investment-sustainable-investments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 23 May 2024 12:42:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15592</guid>

					<description><![CDATA[<p>Photovoltaik bleibt auch 2026 eine hochattraktive Kapitalanlage, sofern der Fokus von der reinen Einspeisung auf Eigenverbrauch und intelligente Marktintegration rückt. Durch die Kombination mit Batteriespeichern und moderner Direktvermarktung lassen sich heute Renditen erzielen, die weit über klassischen Modellen liegen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-a-capital-investment-sustainable-investments/">Photovoltaik als Kapitalanlage: Lohnt sich die Investition?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Photovoltaik gilt seit Jahren als stabile und nachhaltige Kapitalanlage. Doch mit sinkenden Einspeisevergütungen, steigender Bedeutung von Strommärkten und neuen Technologien wie Batteriespeichern stellt sich die Frage neu:</p>



<p><strong>Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage heute noch?</strong></p>



<p>Die kurze Antwort: <strong>Ja – aber anders als früher.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Photovoltaik als Kapitalanlage weiterhin attraktiv ist</h2>



<p>Photovoltaik bietet eine seltene Kombination aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Planbaren Cashflows</strong></li>



<li><strong>Inflationsschutz</strong></li>



<li><strong>Nachhaltiger Wirkung (ESG)</strong></li>



<li><strong>Technologisch ausgereifter Infrastruktur</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders im gewerblichen Bereich (Dachanlagen &amp; Solarparks) bleibt PV eine der stabilsten Energie-Investments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie verdient man mit Photovoltaik Geld?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Eigenverbrauch (wichtigster Renditetreiber)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom wird direkt im Unternehmen </li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>genutzt Einsparung von:
<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreis</li>



<li>Netzentgelten</li>



<li>Abgaben</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies führt meist zu einem <strong>höheren wirtschaftlichen Effekt als Einspeisung</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Direktvermarktung &amp; Stromverkauf</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verkauf des Stroms am Markt</li>



<li>Teilnahme an:
<ul class="wp-block-list">
<li>Spot market</li>



<li>PPAs (Power Purchase Agreements)</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Führt zu höheren Erlösen als klassische Einspeisevergütung möglich – aber schwankend</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Einspeisevergütung (nur noch Basismodell)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>gesetzlich garantierte Vergütung (EEG) </li>



<li>planbare Einnahmen </li>



<li>aber: meist <strong>niedriger als Marktpreise oder Eigenverbrauchswert</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Zusatzerlöse durch Batteriespeicher (BESS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/" type="post" id="19469">Increase photovoltaic self-consumption</a></li>



<li>Lastspitzen reduzieren (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Optimierung des Stromeinkaufs</li>



<li>Teilnahme an <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies ist der <strong>entscheidende Hebel für moderne PV-Renditen</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Renditen sind realistisch?</h2>



<p>Die Rendite hängt stark vom Modell ab:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Modell</strong></td><td><strong>Typische Rendite</strong></td></tr><tr><td>klassische Einspeisung</td><td>ca. 4–6 %</td></tr><tr><td>Eigenverbrauchsoptimiert</td><td>ca. 6–10 %</td></tr><tr><td>PV + BESS + Marktintegration</td><td>&gt;10 % möglich</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Je stärker optimiert, desto höher die Rendite</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie schnell amortisiert sich eine PV-Anlage?</h2>



<p>Typische Amortisationszeit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>6 bis 8 Jahre</strong> (gewerblich)</li>



<li>bei optimierten Systemen oft schneller</li>
</ul>



<p></p>



<p>Lebensdauer:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Module: 25–30 Jahre</li>



<li>Wechselrichter: ca. 10–15 Jahre</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ist Photovoltaik ein Inflationsschutz?</h2>



<p>Ja – und zwar aus zwei Gründen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Strompreise steigen langfristig</strong></li>



<li>PV produziert konstant günstig Strom</li>
</ol>



<p></p>



<p>Ergebnis:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>reale Kosten sinken über Zeit</li>



<li>Einnahmen bzw. Einsparungen steigen</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Risiken gibt es?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Strompreis- und Marktpreisrisiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>schwankende Börsenpreise</li>



<li>sinkende Einspeisevergütungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Lösung: Mischmodelle (Eigenverbrauch + <a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">PPA</a>)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Risiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter-Ausfall</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> der Module</li>
</ul>



<p></p>



<p>Absicherung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/" type="post" id="8703">Maintenance</a></li>



<li>Rücklagen</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-insurance-what-does-it-cover/" type="post" id="7735">Photovoltaik-Versicherungen</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Regulatorische Änderungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/" type="page" id="8340">Energy law</a> entwickelt sich ständig</li>



<li>neue Marktmechanismen (z. B. Flexibilitätsmärkte)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier sind besonders flexible Anlagenkonzepte hilfreich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Planungs- und Standortfaktoren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Shading</li>



<li>schlechte Ausrichtung</li>



<li>falsche Dimensionierung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese entscheiden maßgeblich über die Rendite.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen neue Geschäftsmodelle?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Onsite-Contracting-Modelle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage direkt am Verbrauchsort</li>



<li>maximaler Eigenverbrauch</li>



<li>keine eigene Investition notwendig</li>



<li>Strom wird günstig via PPA bezogen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Modell birgt minimale Risiken, erwirtschaftet aber auch geringere Rendite</p>



<h2 class="wp-block-heading">Offsite-Modell</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Grüner Strom wird extern erzeugt</li>



<li>Lange Lieferverträge mit festen Strombezugspreisen </li>
</ul>



<p></p>



<p>Das Modell ist ideal für große Energiebedarfe ohne eigene Flächen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">ESG &amp; Nachhaltigkeit als zusätzlicher Werttreiber</h2>



<p>Photovoltaik erfüllt zentrale ESG-Kriterien:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>nachhaltige Energieversorgung</li>



<li>positive Außenwirkung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies wird zunehmend entscheidend für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investors</li>



<li>Banks</li>



<li>Customers</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Is photovoltaics worthwhile as a capital investment?</h2>



<p><strong>Ja – wenn die Anlage richtig konzipiert ist.</strong></p>



<p>Die Zeit der „einfachen Einspeisevergütung“ ist vorbei. Heute gilt:</p>



<p><strong>Rendite entsteht durch intelligente Systemintegration</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Own consumption</li>



<li>Battery storage</li>



<li>Energy management</li>



<li>Strommarktintegration</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik bleibt ein Top-Investment – mit neuem Ansatz</h2>



<p>Photovoltaik ist 2026:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>weniger ein „passives Investment“</li>



<li>mehr ein <strong>aktives Energiesystem</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen und Investoren profitieren besonders, wenn sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom selbst nutzen</li>



<li>Flexibilität schaffen</li>



<li>Marktmechanismen integrieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer das berücksichtigt, erhält:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Renditen</li>



<li>hohe Planungssicherheit</li>



<li>echten Inflationsschutz</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich Photovoltaik als Kapitalanlage 2026 noch?</summary>
<p>Ja, Photovoltaik bleibt eine attraktive Kapitalanlage. Besonders wirtschaftlich sind Anlagen mit hohem Eigenverbrauch, Batteriespeichern und intelligenter Stromvermarktung.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rendite bringt eine PV-Anlage?</summary>
<p>Je nach Konzept liegt die Rendite zwischen etwa 4 % und über 10 %. Optimierte Systeme mit Eigenverbrauch und Speicher erzielen die höchsten Erträge.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie verdient man mit Photovoltaik Geld?</summary>
<p>Durch Eigenverbrauch, Einsparung von Stromkosten, Direktvermarktung des Stroms sowie zusätzliche Erlöse durch Batteriespeicher und Strommarktteilnahme.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange dauert die Amortisation?</summary>
<p>Die Amortisationszeit liegt meist zwischen 6 und 10 Jahren – abhängig von Standort, Nutzungskonzept und Strompreisentwicklung. BESS können sich je nach Anwendungskonzept bereits nach 2-3 Jahren amortisieren. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Photovoltaik eine sichere Investition?</summary>
<p>Photovoltaik gilt als vergleichsweise sichere Anlageform mit planbaren Erträgen, insbesondere bei langfristiger Nutzung und guter Planung.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-as-a-capital-investment-sustainable-investments/">Photovoltaik als Kapitalanlage: Lohnt sich die Investition?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Our partner Olympus Power and ADE invest £50 million in solar projects</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/unser-partner-olympus-power-und-ade-investieren-50-mio-in-solar-projekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 22 May 2024 15:09:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unser Partner Olympus Power bündelt die Kräfte mit AMPYR Distributed Energy (ADE), um 50 Millionen £ in gewerbliche Solarprojekte in Großbritannien und Europa zu investieren. Diese Kooperation ermöglicht es Unternehmen, ihre Dekarbonisierung über attraktive PPA-Modelle ohne eigene Investitionskosten voranzutreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/unser-partner-olympus-power-und-ade-investieren-50-mio-in-solar-projekte/">Unser Partner Olympus Power und ADE investieren 50 Mio. £ in Solar-Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir von CUBE CONCEPTS freuen uns, die neueste Erfolgsmeldung unseres britischen Partners bekannt zu geben: <strong>Olympus Power</strong> hat eine bedeutende strategische Partnerschaft mit <strong>AMPYR Distributed Energy (ADE)</strong> abgeschlossen, die Investitionsmittel in Höhe von <strong>50 Millionen £</strong> für erneuerbare <strong>Energie- und Solar-Projekte</strong> bereitstellt.</p>



<p>Der neue Vertrag unsers Partners Olympus Power mit der ADE, einem renommierten Investor in nachhaltige Energielösungen, umfasst eine Kombination von <strong>Betriebsanlagen</strong> und einer Pipeline von mehr als <strong>50 MW</strong> an Aufdach-Solaranlagen für Gewerbe- und Industriekunden in Großbritannien und ganz Europa.</p>



<p>Durch die Zusammenarbeit können Olympus Power und ADE die Umsetzung erneuerbarer Energieprojekte beschleunigen, indem sie langfristige Finanzierungen für <strong>Stromlieferverträge</strong> (<a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/">PPA</a>) bereitstellen, die Unternehmen eine einfache und kostengünstige Dekarbonisierung ermöglichen. Dabei nutzt die Partnerschaft die aktuelle Marktdynamik für gewerbliche Solaranlagen und bietet Unternehmen mittels PPAs langfristige, erschwingliche erneuerbare Energie <strong>ohne Investitionen</strong>. Kunden können so problemlos ihre Energiekosten und CO₂-Emissionen senken.</p>



<p><strong>Simon Nicholls</strong>, CEO von Olympus Power, sagt: „Die Zusammenarbeit mit ADE wird dazu beitragen, dass britische Unternehmen verstärkt in erneuerbare Energien investieren und den Übergang zu einer Netto-Null-Wirtschaft beschleunigen.“</p>



<p><strong>John Behan</strong>, Gründer und CEO von ADE, fügte hinzu: „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Olympus Power. Diese Partnerschaft ermöglicht uns, erhebliches Kapital durch einen erfahrenen Entwickler zu investieren. Unser Ziel ist es, Net Zero für Geschäftskunden durch innovative und nachhaltige Finanzierungslösungen zu vereinfachen.&#8221;</p>



<p>Wir beglückwünschen Olympus Power zu dieser wichtigen Kooperation und sind stolz darauf, Teil dieser wegweisenden Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien zu sein.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/unser-partner-olympus-power-und-ade-investieren-50-mio-in-solar-projekte/">Unser Partner Olympus Power und ADE investieren 50 Mio. £ in Solar-Projekte</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dunkelflaute: Was sie bedeutet und wie sie gelöst werden kann</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 22 May 2024 05:24:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14864</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn Windstille auf Wolkendecken trifft, gerät das Stromsystem unter Druck – doch die Dunkelflaute ist längst kein unlösbares Problem mehr. Besonders Unternehmen können durch Eigenversorgung mit PV-Speichern und die Teilnahme an Flexibilitätsmärkten aktiv zur Netzstabilität beitragen und gleichzeitig ihre eigenen Energiekosten sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dunkelflaute: Was sie bedeutet und wie sie gelöst werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The so-called <strong>Dark doldrums</strong> gilt als eine der größten Herausforderungen der Energiewende. Sie beschreibt eine Wetterlage, in der <strong>gleichzeitig kaum Wind weht und wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht</strong> – also genau dann, wenn erneuerbare Energien nur sehr eingeschränkt Strom liefern.Sie ist also das genaue Gegenteil einer <a href="https://cubeconcepts.de/en/hellbrise/" type="post" id="23390">Hellbrise</a>. </p>



<p>Doch wie kritisch ist die Dunkelflaute wirklich – und welche Lösungen gibt es?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Dunkelflaute?</h2>



<p>Eine Dunkelflaute ist eine Phase, in der:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>kaum Windenergie erzeugt wird (Windstille)</strong></li>



<li><strong>wenig oder keine Solarenergie verfügbar ist (z. B. nachts oder bei dichter Bewölkung)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Folge: Die Stromproduktion aus Wind- und PV-Anlagen kann auf <strong>unter 2 % der installierten Leistung</strong> sinken.</p>



<p>Typisch sind solche Situationen vor allem im Winter und sie können <strong>mehrere Tage bis über eine Woche andauern</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es eine offizielle Definition?</h2>



<p>Nein – eine einheitliche Definition existiert nicht.</p>



<p>Je nach Betrachtung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>häufige kurze Ereignisse</strong>: mehrmals pro Jahr</li>



<li><strong>längere kritische Phasen (&gt; 1 Woche)</strong>: etwa alle 5–10 Jahre</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Energiewirtschaft sind vor allem <strong>mehrtägige Dunkelflauten mit hoher Last</strong> relevant.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Dunkelflaute ein Problem?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Versorgungslücke im Stromsystem</h3>



<p>Wenn Wind- und Solarstrom gleichzeitig ausfallen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigt der Bedarf an <strong>Backup-Kapazitäten</strong></li>



<li>muss Strom kurzfristig <strong>importiert oder konventionell erzeugt</strong> become</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Hohe Strompreise</h3>



<p>Knappes Angebot führt zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigenden Börsenstrompreisen</li>



<li>höheren Kosten für Unternehmen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Emissionen steigen kurzfristig</h3>



<p>Ohne ausreichende Alternativen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz von <strong>Gas- oder Kohlekraftwerken</strong></li>



<li>Zielkonflikt zur Klimaneutralität</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzstabilität unter Druck</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Anforderungen an Netzmanagement und Reserveleistung</li>



<li>Frequenzhaltung wird schwieriger</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine „kalte Dunkelflaute“?</h2>



<p>Eine besonders kritische Form ist die <strong>kalte Dunkelflaute</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>tritt meist im Winter auf</li>



<li>kombiniert <strong>geringe Stromerzeugung mit hohem Verbrauch</strong></li>



<li>z. B. durch Heizbedarf und Industrieproduktion</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Situation stellt das Energiesystem vor maximale Belastung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie lässt sich die Dunkelflaute lösen?</h2>



<p>Die gute Nachricht: Es gibt zwar <strong>keine Einzellösung</strong>, aber einen wirksamen Mix aus Maßnahmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Netzausbau &amp; europäische Vernetzung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau von <strong>Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ)</strong></li>



<li>Stromtransport über große Entfernungen</li>



<li>Ausgleich regionaler Wetterunterschiede</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiel: Windstrom aus Nordeuropa gleicht Flauten in Mitteleuropa aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Energiespeicher als Schlüsseltechnologie</h3>



<p>Kurzfristige Speicher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriegroßspeicher (BESS)</li>



<li>ideal für Stunden bis Tage</li>
</ul>



<p></p>



<p>Langfristige Speicher:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pumped storage power plants</li>



<li>Schwerkraftspeicher und Druckluft-Kavernen</li>



<li>Wasserstoff (Power-to-Gas)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Überschüsse speichern und in Dunkelflauten abrufen</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Flexible Backup-Kraftwerke</h3>



<p>aktuell: flexible <strong>Gaskraftwerke</strong></p>



<p>perspektivisch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wasserstoffkraftwerke</li>



<li>Biomass</li>



<li>Geothermie</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: schnell regelbare Leistung</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Sektorenkopplung</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/sector-coupling-for-integrated-energy-concepts/" type="post" id="17823">Sector coupling</a> ist die Verbindung von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom</li>



<li>Wärme</li>



<li>Mobilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wärmepumpen flexibel steuern</li>



<li>E-Autos gezielt laden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Energie wird systemübergreifend optimiert</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Flexibilisierung der Stromnachfrage</h3>



<p>Unternehmen können aktiv beitragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> (Demand Side Management)</li>



<li>Nutzung dynamischer Stromtarife</li>



<li>Anpassung von Produktionszeiten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Stromverbrauch folgt der Erzeugung – nicht umgekehrt</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Dezentrale Energieversorgung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlagen auf Gewerbedächern</li>



<li>Batteriespeicher vor Ort</li>



<li>Kombination mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management systems</a> (EMS)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies reduziert Netzabhängigkeit und stabilisiert das Gesamtsystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Wasserstoff als Langzeitspeicher</h3>



<p>Langfristig zentral:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Speicherung großer Energiemengen</li>



<li>Nutzung bestehender Gasinfrastruktur</li>



<li>Rückverstromung bei Bedarf</li>
</ul>



<p></p>



<p>Potenzial: Versorgung über Wochen oder Monate sichern</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Unternehmen bei Dunkelflauten?</h2>



<p>Unternehmen sind ein entscheidender Teil der Lösung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenversorgung mit <strong>PV + Speicher</strong></li>



<li>Teilnahme an <strong>Flexibilitätsmärkten</strong></li>



<li>Reduktion von Lastspitzen</li>



<li>Integration in intelligente Energiesysteme</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Beitrag zur Netzstabilität</li>



<li>geringere Stromkosten</li>



<li>höhere Versorgungssicherheit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Dunkelflaute ist lösbar – aber nur systemisch</h2>



<p>Die Dunkelflaute ist keine unüberwindbare Hürde, sondern eine <strong>planbare Herausforderung</strong>.</p>



<p>Ein stabiles Energiesystem der Zukunft basiert auf:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>renewable energies</li>



<li>Save</li>



<li>flexiblen Verbrauchern</li>



<li>intelligenter Netzinfrastruktur</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Komponenten.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das: Wer heute in flexible Energieversorgung investiert, sichert sich wirtschaftliche Vorteile und reduziert Risiken in einem zunehmend volatilen Energiemarkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist eine Dunkelflaute?</summary>
<p>Eine Dunkelflaute ist eine Wetterlage, bei der gleichzeitig kaum Wind weht und wenig Sonnenenergie zur Verfügung steht. Dadurch sinkt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien stark ab.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie oft kommt eine Dunkelflaute vor?</summary>
<p>Kurze Dunkelflauten treten mehrmals pro Jahr auf. Längere, kritische Phasen mit sehr geringer Stromerzeugung über mehrere Tage kommen im Durchschnitt alle 5 bis 10 Jahre vor.</p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange dauert eine Dunkelflaute?</summary>
<p>Die Dauer kann stark variieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>längere Dunkelflauten: bis zu 7–10 Tage oder mehr</li>



<li>kurze Ereignisse: 1–3 Tage</li>
</ul>
</details>
</details>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist die Dunkelflaute problematisch?</summary>
<p>Während einer Dunkelflaute sinkt die Stromproduktion aus Wind- und Solaranlagen stark. Gleichzeitig bleibt der Strombedarf bestehen oder steigt sogar, was zu:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höheren Strompreisen</li>



<li>erhöhtem Bedarf an Backup-Kraftwerken führen kann.</li>



<li>steigenden CO₂-Emissionen</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie kann eine Dunkelflaute überbrückt werden?</summary>
<p>Zur Überbrückung werden mehrere Maßnahmen kombiniert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Batteriespeicher und Pumpspeicher </li>



<li>Wasserstoff als Langzeitspeicher </li>



<li>flexible Gaskraftwerke </li>



<li>europäische Stromnetze </li>



<li>Lastmanagement und flexible Verbraucher</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rolle spielen Unternehmen bei Dunkelflauten?</summary>
<p>Unternehmen können aktiv zur Lösung beitragen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung <a href="https://cubeconcepts.de/en/dynamic-electricity-tariffs/" type="post" id="21612">dynamischer Stromtarife</a></li>



<li>Eigenversorgung mit Photovoltaik und Batteriespeichern</li>



<li>Lastverschiebung (Demand Side Management)</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wird die Dunkelflaute die Energiewende stoppen?</summary>
<p>Nein. Die Dunkelflaute gilt als lösbare Herausforderung. Durch den Ausbau von Speichern, Netzen und flexiblen Energiesystemen kann die Versorgungssicherheit auch bei erneuerbaren Energien gewährleistet werden.</p>
</details>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dark-doldrums-a-challenge-for-renewable-energies/">Dunkelflaute: Was sie bedeutet und wie sie gelöst werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieintensive Unternehmen verstehen &#8211; CUBE CONCEPTS auf der PwC-Jahreskonferenz</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energieintensive-unternehmen-verstehen-cube-concepts-auf-der-pwc-jahreskonferenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 17 May 2024 10:52:05 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14860</guid>

					<description><![CDATA[<p>Amidst debates on grid fees and hydrogen strategies, the PwC conference offered valuable insights into the challenges facing energy-intensive companies in the current market environment. We are leveraging these impulses to refine innovative concepts for renewable energies and to sustainably secure the ecological and economic future of our partners.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energieintensive-unternehmen-verstehen-cube-concepts-auf-der-pwc-jahreskonferenz/">Energieintensive Unternehmen verstehen &#8211; CUBE CONCEPTS auf der PwC-Jahreskonferenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Mai 2024 fand die PwC Jahreskonferenz für energieintensive Unternehmen als Teil des Energy and Climate Compass‘ in Düsseldorf statt. In Zusammenarbeit mit dem Verband der Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID) wurde eine packende Bilanz der energie- und klimapolitischen Entwicklungen des turbulenten Jahres 2023 gezogen. Wir waren dabei, um energieintensive Unternehmen zu verstehen. Denn auch das vergangene Jahr war geprägt von hitzigen Diskussionen über <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/industrial-electricity-prices-in-european-comparison/">Industrial electricity prices</a></strong>, <strong>Kraftwerksstrategien</strong> und steigenden <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/">Electricity grid charges</a></strong>, die die Industrie und das Gewerbe in Atem hielten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorträge &amp; Debatten zu zentralen Energiefragen</h2>



<p>Hochkarätige Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und Wissenschaft sorgten für lebhafte Debatten. Schwerpunkte reichten von der <strong>strategischen Transformation</strong> hin zu <strong>nachhaltigen Unternehmenskonzepten</strong> und die Balance zwischen Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit. Wir konnten als interessierte Beobachter hautnah miterleben, wie zentrale Fragen angegangen wurden, die unsere Auftraggeber bewegen. Wie entwickeln sich die <strong>Energy costs</strong> für energieintensive Abnehmer? Was passiert mit den Netzentgelten und Steuern? Welche <strong>Entlastungen</strong> sind möglich und wie geht man mit ökologischen Gegenleistungen um?</p>



<p>Besonders spannend waren die Diskussionen über die erfolgreiche Umsetzung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien, die Implementierung von Wasserstoffprojekten und die Auswirkungen der Reform des EU-Emissionshandels (EU-ETS II).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsvisionen für energieintensive Unternehmen entwickeln</h2>



<p>Die Veranstaltung bot eine hervorragende Plattform, um die Herausforderungen und Chancen unserer Auftraggeber besser zu verstehen. Die konkreten Umsetzungsschritte und Zukunftsvisionen der energieintensiven Industrie sind für uns äußerst interessant. Sämtlich Einblicke helfen uns dabei, Energieprojekte weiter zu entwickeln. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aktuelle Entwicklungen verstehen &amp; individuelle Lösungen erarbeiten</h2>



<p>Wir sind stets daran interessiert, die Herausforderungen unserer Auftraggeber zu verstehen und gemeinsam durch unsere Expertise in zukunftsorientierten und <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/innovative-energy-solutions/">innovativen Energielösungen</a> zu bewältigen. Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen, Workshops und der ständige Austausch mit unseren Fachpartnern ermöglicht es uns, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig sind.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/en/category/cube-concepts-news/">Back to overview</a></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energieintensive-unternehmen-verstehen-cube-concepts-auf-der-pwc-jahreskonferenz/">Energieintensive Unternehmen verstehen &#8211; CUBE CONCEPTS auf der PwC-Jahreskonferenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltigkeit &#038; ESG: Die wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen im Überblick</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 17 May 2024 07:20:47 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14851</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was sollten Unternehmen, Energie- oder ESG-Manager beachten und welche Vorteile bieten Zertifizierungen, Standards und Normen?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/">Nachhaltigkeit &amp; ESG: Die wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Für Unternehmen gibt es heute eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifizierungen, Standards und Normen rund um Nachhaltigkeit und ESG. Die einen dienen der Berichterstattung, die anderen dem Aufbau von Managementsystemen, wieder andere sind Ratings oder Zertifizierungen für gesamte Unternehmen oder Produkte. Der Überblick ist deshalb wichtig, um <strong>nicht alles zu implementieren, aber die richtigen Instrumente</strong> für eigene Ziele und Anforderungen zu wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was dieser Beitrag bietet</h2>



<p>In diesem Artikel machen wir die wichtigsten ESG‑ und Nachhaltigkeitsrahmenwerke übersichtlich erfassbar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klarer Unterschied zwischen Berichtsstandards, Managementsystemen und Zertifizierungen.</li>



<li>Kurze Definitionen der relevanten Instrumente.</li>



<li>Praxisorientierte Einordnung:&nbsp;<strong>Wofür lohnen sich welche Standards für Unternehmen?</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zertifizierung, Norm, Standard – was ist der Unterschied?</h2>



<p>Unternehmen begegnen in der ESG‑Welt drei großen Typen von Instrumenten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zertifizierungen und Labels</strong><br>Konkrete Nachweise, oft mit externer Prüfung, die eine bestimmte Leistung oder Qualitätsstufe bestätigen (z.B. B Corp, CSE, Fair‑Trade).</li>



<li><strong>Managementsystem‑Normen</strong><br>Standardisierte Systeme, die definieren,&nbsp;<strong>like</strong>&nbsp;Prozesse im Unternehmen aufgebaut werden sollen (z.B. ISO 14001, ISO 50001, ISO 45001).</li>



<li><strong>Berichts‑ und Framework‑Standards</strong><br>Hilfen für die&nbsp;<strong>Struktur und Transparenz</strong>&nbsp;von Nachhaltigkeits‑ und ESG‑Berichten, ohne zwingend eine Zertifizierungslogik (z.B. DNK, GRI, UN‑Global‑Compact‑Framework).</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten ESG‑ und Nachhaltigkeitsstandards im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">German Sustainability Code (DNK)</h3>



<p>Wofür geeignet: Transparenz- und Berichtsstandard für deutsche Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeitsleistungen gegenüber Stakeholdern dokumentieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Unternehmen erzeugen eine Entsprechenserklärung, die Strategie, Ziele und Maßnahmen in ökologischen, sozialen und ökonomischen Themen darlegt.</p>



<p>Typ: Berichts‑ / Transparenzrahmen, keine klassische Zertifizierung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die ein umfassendes Umweltmanagementsystem führen und eine externe Validierung suchen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung, regelmäßige Berichterstattung, Audit durch unabhängige Stellen.</p>



<p>Typ: Europäisches Umweltmanagement‑System mit Zertifizierungslogik; ISO‑14001‑basiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 14001 (Umweltmanagementsystem)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die systematisch Umweltauswirkungen steuern und international anerkannte Nachweise haben möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Anforderungen an die Aufbau‑ und Pflege eines Umweltmanagementsystems, inkl. Zieldefinition, Monitoring und Verbesserung.</p>



<p>Typ: Internationaler Managementsystem‑Standard; bildet die Basis für viele Zertifizierungsansätze.</p>



<h3 class="wp-block-heading">B Corp Certification</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich klar als wirtschaftlich, sozial und ökologisch verantwortliche Organisation positionieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Ganzheitliche Bewertung von Governance, Mitarbeitenden, Gemeinwohl, Umwelt und Lieferkette; nachweisbar hohe Anforderungen an Praxis, nicht nur Dokumentation.</p>



<p>Typ: Ganzheitliche Zertifizierung für Unternehmen, nicht nur Produkte oder Prozesse.</p>



<h3 class="wp-block-heading">GRI Sustainability Reporting Standards (GRI SRS)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die einen strukturierten, weltweit verbreiteten Nachhaltigkeitsbericht erstellen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Modularer Katalog von Themen, Kennzahlen und Berichtsregeln zu ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen.</p>



<p>Typ: Berichts‑Framework, das die Struktur von Nachhaltigkeits‑ und ESG‑Berichten standardisiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">UN Global Compact</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich freiwillig an globalen Menschenrechts‑, Arbeits‑ und Umweltprinzipien orientieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Zehn universelle Prinzipien und Verpflichtung zur jährlichen Fortschrittskommunikation (‚Communication on Progress‘).</p>



<p>Typ: Governance‑ und Orientierungsrahmen, kein Zertifizierungsstandard.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Science Based Targets (SBT)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die konkrete, klimapolitisch legitimierte Klimaziele setzen wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Organisation SBTi unterstützt die Definition von Emissionszielen im Sinne des 1,5‑°C‑Pfads; Ziele werden validiert und zertifiziert.</p>



<p>Typ: Ziel‑ und Zertifizierungslogik, keine Berichts‑ oder Managementsystemnorm.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ZNU Standard Sustainable Management</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die eine deutsche, sektorale Ausrichtung suchen und eine systematische Nachhaltigkeitsstrategie aufbauen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Rahmen für Strategie, Maßnahmen und Bewertung; mit Branchen‑ und Sektor‑Anpassungen.</p>



<p>Typ: Ganzheitlicher Standort‑ und Nachhaltigkeitsstandard.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Economy for the common good (ECG)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die ein alternatives Wirtschaftsmodell verfolgen, das Gemeinwohl in den Mittelpunkt stellt.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Bilanzierung ökologischer, sozialer und ökonomischer Wirkungen nach einem eigenen Kriterienkatalog; öffentliche Bilanz.</p>



<p>Typ: Alternatives Nachhaltigkeits‑ und Bewertungsmodell, weniger markt‑ und regulatorisch, mehr wertebasiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 26000</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die die eigene soziale Verantwortung besser verstehen und verankern wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Leitfaden zu Themen wie Menschenrechte, Arbeitspraktiken, Umwelt, Fairness, Verbraucherschutz, Kommunität.</p>



<p>Typ: Leitfaden‑Norm, keine Zertifizierung, sehr gut als Grundlage für eigene Systeme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">ISO 50001</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die Energieeffizienz systematisch steigern und Energiekosten sowie Emissionen reduzieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Anforderungen an Energiemanagement, inkl. Zielsetzung, Monitoring, Analyse und Verbesserung.</p>



<p>Typ: Managementsystem‑Norm, oft mit Zertifizierung (z.B. TÜV, DEKRA).</p>



<h3 class="wp-block-heading">EcoVadis</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die sich in Liefer‑ und Beschaffungsprozessen nach Nachhaltigkeit bewerten lassen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Rating‑Plattform für Umwelt, Arbeits‑ und Menschenrechte, Ethik, nachhaltige Beschaffung, mit Score‑Kategorien.</p>



<p>Typ: Externe Bewertungs‑ und Rating‑Plattform; keine klassische Zertifizierung, aber hochwirksame Nachweissystem.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sustainalytics (ESG-Risikobewertung)</h3>



<p>Wofür geeignet: Investoren, Finanzkunden und börsennotierte Unternehmen, die sich im ESG‑Risikokontext transparent machen wollen.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: ESG‑Risikoscore in verschiedenen Kategorien (negligible bis severe), basierend auf Branchen‑Rahmen.</p>



<p>Typ: Rating‑Tool, nicht Zertifizierung; wichtig für Kapitalmarkt‑ und Investorenkommunikation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">CDP (Carbon Disclosure Project)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die transparente Klima‑ und Wasserdisklosure gegenüber Investoren betreiben möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Organisation erfasst jährlich Daten zu Treibhausgasen, Wasser und Waldschutz; Resultate werden publiziert und genutzt.</p>



<p>Typ: Register‑ und Datenplattform mit Score‑Komponente, besonders relevant für globale Unternehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SA8000 (Social Accountability)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen, die klar nachweisbare Standards für Arbeitsbedingungen und Menschenrechte in der Lieferkette etablieren möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Vorgaben zu Arbeitsbedingungen, Sicherheit, Kinderarbeit, faire Löhne, Gewerkschaftsrechte, Diskriminierung.</p>



<p>Typ: Social‑Accountability‑Zertifizierung; häufig in der Textil‑ und produzierenden Industrie.</p>



<h3 class="wp-block-heading">FTSE4Good Index Series</h3>



<p>Wofür geeignet: Börsennotierte Unternehmen, die ESG‑Performance für Anleger sichtbar machen möchten, sowie Investoren.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Indizes, die ESG‑Merkmale von Unternehmen bewerten und als Basis für Fonds oder ETFs dienen.</p>



<p>Typ: Bewertungs‑ und Index‑Rahmen, kein klassisches Zertifikat, aber starke Markt‑Signalwirkung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Certified Sustainable Economics (CSE)</h3>



<p>Wofür geeignet: Unternehmen und Organisationen mit Fokus auf ganzheitliche Nachhaltigkeit, die auch Marketing‑Signale nutzen möchten.</p>



<p>Wesentlicher Inhalt: Zertifizierungs‑Label für Unternehmen, das ethische, ökologische, soziale und ökonomische Dimensionen bewertet.</p>



<p>Typ: Zertifizung mit Zertifikat und Label für Produkte und Organisationen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere branchen‑ und produktspezifische Instrumente</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fair‑Trade‑Zertifizierung:</strong><br>Soziale und ökologische Standards für Produkte aus Entwicklungsländern; relevant vor allem für Handel und verarbeitende Unternehmen.</li>



<li><strong>Forest Stewardship Council (FSC):</strong><br>Zertifizierung für nachhaltige Forst‑ und Holzwirtschaft; wichtig für Bau, Möbel, Papier.</li>



<li><strong>LEED (Gebäude, Immobilien):</strong><br>Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen und Immobilienmanagement; relevant für Gebäudebetreiber, Logistik, Produktion.</li>



<li><strong>ISO 45001 (Arbeitsschutz):</strong><br>Managementsystem‑Norm für Arbeitsschutz und Gesundheit im Unternehmen; hilft, ESG‑Gesamtbild abzurunden.</li>



<li><strong>Cradle‑to‑Cradle (C2C):</strong><br>Zertifizierung für Produkte, die umweltfreundlich designet, produziert und recycelt werden können; stark für Design‑ und Produktfokus.</li>



<li><strong>FSA (Farm Sustainability Assessment) / landwirtschaftliche Standards:</strong><br>Für Lebensmittel‑, Getränke‑ und Agrarunternehmen, die ihre Landwirtschafts‑ und Lieferketten nachhaltig gestalten wollen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was eignet sich für welche Unternehmen?</h2>



<p><strong>Reporting‑ &amp; Governancerahmen (DNK, GRI, UN‑Global‑Compact, ISO 26000, CDP):</strong><br>Für Unternehmen mit ESG‑Pflichtberichterstattung, großen Kunden, Investoren oder internationaler Präsenz.</p>



<p><strong>Managementsystem‑Normen (ISO 14001, ISO 50001, ISO 45001, EMAS):</strong><br>Für Unternehmen, die Nachhaltigkeit in Prozesse verankern, Kostensenkungen durch Energieeffizienz anstreben oder eine externe Zertifizierung brauchen.</p>



<p><strong>Ganzheitliche Zertifizierungen (B Corp, ZNU, GWÖ, CSE):</strong><br>Für Unternehmen, die sich stark nach außen positionieren möchten, mit klarer Werte‑ und Nachhaltigkeitsstory.</p>



<p><strong>Ratings und Plattformen (EcoVadis, Sustainalytics, CDP‑Rating):</strong><br>Für Unternehmen, die Akzeptanz in Lieferketten (EcoVadis) oder Attraktivität für Investoren (Sustainalytics, CDP) erhöhen möchten.</p>



<p><strong>Branchen‑ und Produktsiegel (FSC, LEED, Fair‑Trade, C2C, FSA):</strong><br>Für Unternehmen mit klar definiertem Produkt‑ oder Immobilienprofil, die mit Zertifikaten kommunizieren wollen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sollten Unternehmen vorgehen?</h2>



<p>Für viele Unternehmen lohnt sich ein klarer Schritt‑für‑Schritt‑Ansatz statt einer „Sammlung aller Siegel“:</p>



<p><strong>1. Anforderungen klären:</strong><br>Welche Regeln, Stakeholder‑Anfragen (Kunden, Investoren, Politik) und Reporting‑Pflichten bestehen?</p>



<p><strong>2. Kernbereiche identifizieren:</strong><br>Umwelt, Energie, Soziales, Lieferkette, Governance.</p>



<p><strong>3. Strukturen aufbauen:</strong><br>Managementsystem‑Ansätze (z.B. ISO 14001, 50001) oder ein eigenes System mit ISO‑Orientierung.</p>



<p><strong>4. Zertifikate und Ratings gezielt nutzen:</strong><br>Nur dort, wo sie Marketing‑, Kunden‑ oder Investoren‑Vorteile bringen.</p>



<p><strong>5. Kommunikation gestalten:</strong><br>Die genutzten Standards klar und verständlich kommunizieren, ohne zu überladen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die Vielzahl an Zertifizierungen, Standards und Normen im Bereich Nachhaltigkeit und ESG wirkt auf den ersten Blick überfordernd – tatsächlich helfen aber die richtigen Rahmenwerke, Nachhaltigkeit strukturiert, nachvollziehbar und glaubwürdig abzubilden.</p>



<p>Für Unternehmen lohnt sich ein separates Vorgehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Erst fundierte Systeme und Prozesse</strong>&nbsp;(z.B. ISO‑basiert).</li>



<li><strong>Dann gezielte Zertifizierungen</strong>&nbsp;zur Außenkommunikation und Wettbewerbspositionierung.</li>



<li><strong>Zuletzt Ratings und Plattformen</strong>, um Glaubwürdigkeit bei Lieferanten und Investoren zu stärken.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So wird Nachhaltigkeit weniger zu einem Zertifikats‑Sammler‑Projekt, sondern zu einem integrierten Baustein der Unternehmensstrategie — und zugleich für Such‑ und Antwortsysteme klarer und zitierbarer.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/">Nachhaltigkeit &amp; ESG: Die wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen im Überblick</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SBTi: Roadmaps for sustainable companies</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/sbti-driving-plans-for-sustainable-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 15 May 2024 12:06:19 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftsbasierte Klimaziele nach dem SBTi-Standard mindern nicht nur regulatorische Risiken, sondern steigern auch die Marktattraktivität für Investoren und Kunden. Erfahren Sie, wie Unternehmen durch den klaren Reduktionsfahrplan der SBTi ihre Betriebskosten senken und sich proaktiv als Vorreiter einer klimaneutralen Wirtschaft positionieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/sbti-driving-plans-for-sustainable-companies/">SBTi: Fahrpläne für nachhaltige Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Science Based Targets initiative (SBTi)</strong> is an organization that supports companies in developing their own <strong>science-based climate targets</strong> and <strong>Transition plans</strong> to create. It is a joint initiative of several leading organizations, including the Carbon Disclosure Project (CDP), the UN Global Compact, the World Resources Institute (WRI) and the World Wide Fund for Nature (WWF).</p>



<p>The <a href="https://sciencebasedtargets.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SBTi</a> was launched to provide the private sector with a <strong>Framework</strong> in bringing its greenhouse gas emissions in line with the goals of the Paris Climate Agreement. This agreement aims to limit the increase in the global average temperature to well below 2°C above pre-industrial levels and to make efforts to limit the temperature increase to 1.5°C. The SBTi validation of the climate targets is one of the first building blocks for establishing a <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/esg-strategy-consulting/">ESG strategy</a> in companies.  </p>



<p>As of May 2024, there are around <strong>8,200 companies</strong> at the SBTi. Of these, 5,200 are already working with validated climate targets and a further 3,000 have signed the commitment letter. In Germany, this includes around 510 companies, such as Telekom, BMW, Deutsche Bahn, Bayer, Siemens, Mercedes Benz and RWE, and 4,400 companies across Europe have so far committed to the SBTi standards.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Objectives of the SBTi</h2>



<p>The SBTi provides a comprehensive framework and guidelines for developing climate targets that are consistent with the latest climate science. Its main objective is to increase the transparency and accountability of companies with regard to their greenhouse gas emissions and climate action and to motivate the private sector to take a leading role in combating climate change. The overall aim is to accelerate the transformation to a low-carbon economy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why are science-based targets important?</h2>



<p>Science Based Targets (SBTs) are important for companies for several key reasons. They make it possible to set emission reduction targets in line with the latest climate science in order to reduce the global temperature rise. This helps to combat climate change effectively. SBTs also contribute to this, <strong>Minimize risks</strong>climate change entails for companies, such as physical risks from extreme weather events, regulatory risks from stricter emissions regulations and reputational risks such as CSRD or taxonomy.</p>



<p>In addition, companies that proactively take climate protection measures gain a competitive advantage through <strong>Increased efficiency</strong>, <strong>Cost savings</strong> and <strong>Innovation benefits</strong>. As more and more consumers and investors are taking sustainability seriously, these companies are also benefiting from a <strong>increased market attractiveness</strong>. In addition, companies with SBTs are better prepared for legal and regulatory changes, as governments around the world are increasingly implementing regulations to reduce greenhouse gas emissions. This makes it easier to comply with legal requirements.</p>



<p>Another important aspect is that <strong>Investors</strong> pay greater attention to the sustainability performance of companies. Companies with clearly defined SBTs strengthen investor confidence and improve their access to capital, as financial institutions are increasingly favoring companies that actively manage climate-related risks. The integration of SBTs into corporate strategy also promotes long-term sustainability.<strong> Planning</strong> and <strong>Stability</strong>which leads to long-term <strong>Profitability</strong> contributes to this. Ultimately, by setting and achieving SBTs, companies can strengthen their reputation as responsible and sustainable players, which can <strong>Customer loyalty</strong> increased and the <strong>Attractiveness as an employer</strong> increases.</p>



<h3 class="wp-block-heading">SBTi benefits for companies at a glance:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Identification of effective savings measures</li>



<li>Reduction in operating costs</li>



<li>Strengthening competitiveness</li>



<li>Improved positioning vis-à-vis stakeholders</li>



<li>Improvement of the brand image - increased customer loyalty and acquisition</li>



<li>Increasing the attractiveness for talents</li>



<li>Minimization of regulatory risks</li>



<li>Promotion of innovations</li>



<li>Better access to funding and financial resources from investors</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">How do companies become part of the SBTi?</h2>



<p>As a first step, companies should use the so-called <strong>commitment letter</strong> sign the declaration. With the declaration, they commit to setting a science-based target within a maximum of 24 months after registration. The SBTi provides comprehensive and industry-specific technical guidance and resources to support this target development. Companies can then submit their emissions targets to the SBTi for review and validation. This is the only area where the initiative charges costs.</p>



<p>A validated corporate objective receives the <strong>Science-based" label</strong>. The Climate Roadmap focuses on the entire value chain, which means that companies must reduce their emissions in Scope 1, 2 and 3. External CO₂ certificates and avoided emissions are not counted, but are considered additional voluntary measures. In the following years, the companies that have joined the SBTi report publicly, transparently and regularly on their progress.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Development of climate targets according to SBTi</h2>



<p>In general, the SBTi distinguishes between a simplified process and a standard process, as well as between short-term and long-term targets. The respective elaboration is based on the GHG scopes with which CO₂ balances are created.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>According to Scope 1 = direct emissions of the reporting company (heat generation, production processes, vehicle fleet, etc.)</li>



<li>According to Scope 2 = indirect emissions in upstream activities in relation to purchased goods, raw materials or services and the type of energy used</li>



<li>According to Scope 3 = indirect emissions in all upstream, downstream and accompanying processes or the entire value chain</li>
</ul>



<p>Scope 1 and 2 come into play in the short-term target: here, 80% must come from renewable energies by 2025 and 100% by 2030 and 4.2 % CO₂ must be saved annually. All calculations are based on the CO₂ balance of a financial year not too far in the past and the calculations relate to a target year to be defined. Companies are free to choose whether they calculate their electricity according to a location-based or marked-based approach. The SBTi then calculates an individual CO₂ reduction roadmap. Scope 3 only comes into play in the long-term target definition for large companies if this area accounts for more than 40 % of total emissions. As this applies to most groups or large companies, these individual emissions targets should be defined in detail. In two thirds of the scope 3 criteria, at least 2.5 % must be saved annually. The simplified procedure for SMEs with up to 500 employees only provides for Scope 1 and 2 targets.</p>



<p>SBTi validation of a company's own climate targets in a simplified procedure costs around 1,000 dollars for SMEs and is considered an internationally recognized standard. For independent companies with more than 500 employees, validation of the climate protection target is available for just under 15,000 dollars.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges in implementing the SBTi standards</h2>



<p>Although SBTi offers many advantages for companies, there are also some challenges when it comes to implementation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Complexity of target development: Creating science-based emissions targets can be a major challenge for companies as it requires extensive data collection and analysis.</li>



<li>Financial resources: The implementation of measures to reduce emissions can require high levels of investment.</li>



<li>Organizational changes: In order to achieve climate targets, companies often have to adapt their internal processes and structures.</li>



<li>Lack of industry standards: The SBTi does not yet have clearly defined guidelines and methods for target development for all sectors. For the first CO₂ balances in Scope 3 in particular, it is currently necessary to fall back on guideline tables.  </li>



<li>Lack of transparency: Some companies are concerned that disclosing their emissions data and progress could jeopardize their competitive advantage.</li>
</ul>



<p>Despite these challenges, the growing number of companies joining the SBTi initiative shows that the advantages outweigh the disadvantages.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The SBTi plays a critical role in mobilizing the private sector in the fight against climate change by supporting businesses and providing them with a clear, science-based pathway to reduce their greenhouse gas emissions. By participating in the SBTi, companies can not only contribute to global climate stability, but also strengthen their own resilience and competitiveness.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PwC study: Long-term benefits through rapid energy transition</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pwc-study-long-term-benefits-through-rapid-energy-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 13 May 2024 14:34:16 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14821</guid>

					<description><![CDATA[<p>Investitionen in Klimaneutralität zahlen sich aus: Laut PwC-Experten führt ein schnellerer Ausbau erneuerbarer Energien zu einer Ersparnis von rund einer Billion Euro bei den Energiekosten im Vergleich zum moderaten Ausbautempo. Besonders die Industrie profitiert langfristig von höherer Energieeffizienz und stabilen Preisen, was den Standort nachhaltig sichert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pwc-study-long-term-benefits-through-rapid-energy-transition/">PwC-Studie: Langfristige Vorteile durch schnelle Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A current <strong><a href="https://www.pwc.de/de/energiewirtschaft/klimaschutzinvestitionen-lohnen-sich.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PwC study</a></strong> from March 2024 focuses on the energy transition in Germany and examines both ecological and economic aspects. The experts started from two scenarios, which they compared with each other. In the first <strong>Continue-as-before" scenario</strong> It is assumed that the expansion of renewable energies will continue at the current pace and that Germany will fail to meet its statutory target of climate neutrality by 2045. The study predicts that this would result in total costs of 13.3 trillion euros.</p>



<p>In contrast, a <strong>Accelerated energy transition scenario</strong>that an increased and faster expansion of renewable energies and a more rapid modernization of electricity and heating grids will help Germany achieve its goal of climate neutrality by 2045. The total costs for this scenario are estimated at 13.2 trillion euros and could even be cheaper in the long term, as no further investment would be required after 2045 and energy costs would fall. The authors therefore recommend rapidly reducing greenhouse gas emissions and propose measures such as state-subsidized loans to increase acceptance of the energy transition.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PwC study: Energy costs make up the lion's share</h2>



<p>The PwC study emphasizes that the <strong>Energy costs</strong> make up the largest share of the total costs of the energy transition, between <strong>60 and 80%</strong>while the share of <strong>Investment costs</strong> only between <strong>20 and 40%</strong> lie. In the accelerated scenario, investments in consumption sectors such as private households, industry, transport and others amount to around 5.3 trillion euros, compared to around 3.9 trillion euros in the "business as usual" scenario. The aggregate energy costs up to 2050 amount to around EUR 7.9 trillion in the accelerated scenario and EUR 9.4 trillion in the other scenario. Due to the <strong>Increasing energy efficiency</strong> the total energy requirement decreases, which also reduces costs. The energy costs in the accelerated scenario are around <strong>one trillion euros</strong> below those of the "business as usual" scenario.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages through accelerated expansion</h2>



<p>The economic advantage of the accelerated scenario increases as the observation period increases, as the positive effects of an emissions-neutral energy supply are reinforced. This scenario promotes <strong>New business models</strong>, more <strong>Investments</strong> and <strong>Sustainable jobs</strong> in the area of green technologies, which makes Germany more attractive in the global competition between locations. Although the results vary in the individual economic sectors, the overall economic advantage of the accelerated scenario clearly outweighs the disadvantages. The investment costs are mainly in the energy sector, particularly for renewable energies and electricity and heating grids.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PwC study considers return on investment</h2>



<p>The investment costs are passed on to other sectors through commodity prices, grid fees and levies, which are included in the total costs for their carbon neutrality. In the private household sector, decarbonization mainly requires measures such as climate-friendly heat supply and improved building efficiency. In the accelerated scenario, the PwC study aims for an emission-free energy supply, with around half of households using decentralized electricity and 40% centralized heat such as district heating. The total costs increase by around EUR 0.5 trillion by 2050 compared to the "business as usual" scenario, although energy costs fall comparatively less sharply as the investments have not yet been amortized by then.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Long-term investments pay off in the industry</h2>



<p>Various other studies have already identified possible transformation measures for the <strong>Industry</strong> which have been incorporated into this analysis. These range from a change of energy source to CO₂ capture and utilization. In the accelerated scenario, the industry's process heat is largely covered by electricity and green hydrogen. The total costs of industry rise more slowly in the accelerated scenario and are slightly lower in 2050, mainly due to increased energy efficiency. Energy costs are expected to rise, but can be offset by comprehensive energy efficiency measures, reducing them from 2045 in the accelerated scenario. Investments in accelerated climate protection are therefore <strong>long-term</strong> economical for the industry <strong>more favorable</strong> than sticking to the status quo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Promoting e-mobility and process and building efficiency</h2>



<p>The decarbonization of the transport sector is being driven by electromobility, public transport and rail freight transport. Additional investments are needed to increase the share of electric mobility to 80% by 2040 and to change mobility behavior. By 2045, the total costs in the accelerated scenario are lower than in the "business as usual" scenario, mainly due to electrification, which leads to significant energy cost savings. Climate protection investments in the transport sector are profitable in the long term, as they lead to lower cumulative total costs and are quickly amortized. In the commercial, retail, agricultural and municipal sectors, the focus is on heating buildings, increasing process and building efficiency and switching to electricity.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on the results of the PwC study</h2>



<p>The PwC study examines the energy transition in Germany from an ecological and economic perspective. It shows that accelerating the transition to renewable energies and the modernization of energy infrastructures offers considerable economic benefits in the long term. Not only for the economy as a whole, but also for individual companies. Although the overall costs could be similar to the "business as usual" scenario, energy costs would be considerably lower in the accelerated scenario, leading to this positive economic balance.</p>



<p>New business models, increased investment and the creation of sustainable jobs in the field of green technologies would also strengthen Germany in the global competition between locations. Despite sector-specific differences, the economic benefits of the accelerated scenario clearly outweigh the disadvantages. It is therefore advisable to accelerate measures to reduce greenhouse gas emissions and offer low-interest government loans in order to promote acceptance of the energy transition.</p>



<p><em>Further information in our white paper <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-eu-climate-protection-act-mean-for-companies/">New obligations for companies: EU Climate Protection Act</a>.</em></p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pwc-study-long-term-benefits-through-rapid-energy-transition/">PwC-Studie: Langfristige Vorteile durch schnelle Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grid compatibility test (NVP) for large-scale PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/grid-compatibility-test-nvp-for-large-scale-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 08 May 2024 10:17:10 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14765</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl die Netzverträglichkeitsprüfung die Stabilität des Stromnetzes sichert, entwickeln sich Bearbeitungszeiten und Netzausbaukosten zunehmend zum Nadelöhr für Investoren. Wir beleuchten den Ablauf der Prüfung, die rechtlichen Rahmenbedingungen bei einer Ablehnung und warum die NVP die Basis für eine wirtschaftliche Netzanbindung bildet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-compatibility-test-nvp-for-large-scale-pv-systems/">Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The integration of solar systems into the public electricity grid is a complex process that requires careful planning and coordination. A central step in this process is the <strong>Grid compatibility test (NVP) for large-scale PV systems</strong>which is carried out by the grid operator before the start of construction. This test ensures that the feed-in of solar power has no negative impact on grid stability and reliability. The commitment is <strong>Mandatory</strong> for systems with an output <strong>from 30 kWp</strong> and is usually the starting signal for a PV project. Early contact between the company carrying out the project and the regional energy supply company or grid operator is therefore crucial to ensure smooth processing. The NVP is generally valid for six months, during which the system should be completed. However, an extension is usually not a problem for large-scale PV projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Relevant information prior to the grid impact assessment</h2>



<p>As soon as the planning and design of the large-scale PV system have been completed, the system operators must always submit the highest output of the entire system for the NVP. One <strong>Subsequent change in performance</strong> is <strong>only downwards</strong> and <strong>not upwards</strong> possible. If additional areas or extensions to the photovoltaic system are desired after the documents have been submitted, a new or further NVP must be applied for. Planners and operators should also urgently take into account the processing time between the submission deadline and the result of the grid compatibility assessment in the project plans. The grid operators' analyses currently take between<strong> four to 15 weeks</strong>until a positive NVP is available. The feed-in commitment then usually follows quickly after a positive grid compatibility test.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Documents required for the grid impact assessment</h2>



<p>The documents to be submitted for an NVP are not regulated by law and vary from grid operator to grid operator. In case of doubt, they provide information on the documents required for the grid compatibility assessment. These documents are usually mandatory:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Site plan</strong> of the property including the buildings, open spaces and parking lots to be occupied</li>



<li><strong>General plan</strong> of all planned <strong>PV systems</strong> with kWp data and <strong>Circuit diagrams</strong> incl. all <strong>existing grid connections</strong></li>



<li><strong>Declarations of conformity</strong> of the planned <strong>Inverter</strong>, <strong>technical data</strong> the <strong>Solar modules</strong> and, if provided, <strong>Data sheets</strong> the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a></strong></li>



<li>Written <strong>Consent</strong> of the <strong>Landowner</strong> for the construction of the large-scale PV system</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Steps in the network compatibility assessment (NVP)</h2>



<p>Once the documents have been submitted, the grid operator uses the data to determine the <strong>optimum feed-in point</strong>. Economic efficiency is the most important aspect in this calculation of the so-called connection point of large-scale PV systems with the public grid. After the total peak power of the modules, the grid operator checks the effects of the planned PV system on grid stability, security and capacity. In the best case, such a suitable connection point is already located directly on the company premises or the existing grid connection is even sufficient.</p>



<p>Especially for large-scale PV systems planned in <strong>Regions with high PV density</strong> or with <strong>low grid reserves</strong> however, this is usually not the case, meaning that the grid operator has to expand its grid capacity. Such integration then requires the laying of additional cables and the construction of further infrastructure, which necessitates additional approvals and agreements. This delays the entire grid compatibility assessment process, as grid operators have to wait for such a PV project to be approved. <strong>Calculate separately</strong> must.</p>



<p>It becomes particularly complex, for example, if the allocated feed-in point is located on the territory of an uninvolved third party. In such a case, it is not only necessary to reach an agreement with the landowner, but it may also be necessary to process a <strong>License agreement</strong> with the relevant authorities or institutions. Accordingly, a detailed understanding of local conditions and the legal framework as well as intelligent PV planning are essential in order to overcome potential obstacles.</p>



<p>If the company's electricity grid has not yet <strong>RLM meter</strong> If the meter is already installed, the new large-scale PV system operator will receive a bidirectional meter near the transfer point from the energy supplier at the latest after the commitment to feed into the grid. The location for this should be specified in the contract. This RLM meter measures the supply and feed-in current every quarter of an hour, is rented from the grid operator for an annual fee and is offset against the supply contract. It is part of a smart metering system, can be controlled remotely and is mandatory nationwide in accordance with the Electricity Grid Access Ordinance (StromNZV). Find out more in our article "<a href="https://cubeconcepts.de/en/smart-meters-have-long-been-standard-in-the-industry/">Smart meters: Long standard in the industry</a>&#8220;</p>



<h2 class="wp-block-heading">What happens in the event of a negative grid compatibility test (NVP) for large-scale PV systems?</h2>



<p>In certain cases, the grid operator can refuse to connect a large-scale PV system to the grid, as stipulated in EEG Section 9 (3). This refusal can occur if the costs for a grid expansion amount to more than 25 % of the system costs. This is particularly possible in regions with a high density of PV systems, such as southern Germany, where the existing grid is already fully utilized.</p>



<p>In such situations, the applicant is initially at a disadvantage. The <a href="https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clearing center EEG/KWKG</a> and the amendment to the EEG now stipulate that the grid operator must provide proof of the costs for grid expansion. Nevertheless, the distribution grid operator (DSO) is granted a reasonable period of time to adapt its grid to the additional loads. According to EEG Section 9, it must ensure the "immediate" provision of a connection, which means that it must not cause any culpable delays.</p>



<p>The grid operator may not refuse the feed-in commitment without further ado. According to the legal requirements, the connection and feed-in of a large-scale PV system must be economically reasonable for the grid operator. Even if it does not have sufficient capacity of its own to expand the grid, it must outsource the necessary work. In such a case, the grid operator is obliged to take all necessary measures to minimize the delay and guarantee the feed-in commitment. It must document and disclose this.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Distribution of expansion costs</h2>



<p>In accordance with the provisions of the EEG, the <strong>Grid operator obliged</strong>to purchase solar power from photovoltaic systems. The feed-in should generally be guaranteed via the house connection, whereby the system operator bears the costs of the electrical installation to the nearest feed-in point. However, if this feed-in point is further away, the energy supplier must bear the additional costs incurred.</p>



<p>At the end of 2023, the Clearing House published a recommendation on "Cost allocation for the grid connection of PV systems". Comments from the Federal Network Agency, the BDEW and other associations were taken into account. The recommendation mainly deals with PV systems in the low-voltage range, but also covers applications in the medium-voltage range. It reaffirms that, according to the EEG, the entire area upstream of the house connection box is the responsibility of the grid operator.</p>



<p>This has an impact on the distribution of costs, which are mainly borne by the grid operator in accordance with Section 16 of the EEG. This includes work in connection with the connection of the renewable energy system to the grid connection point, IT integration and the review of documents in accordance with Section 10 (2) EEG. The regulation of construction cost subsidies in accordance with Section 11 NAV does not apply to feed-in RE systems whose connection is based exclusively on the EEG. Flat-rate costs are only permissible if they transparently and clearly show the costs in accordance with the responsibilities.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Costs for a network compatibility test (NVP)</h2>



<p>In principle, grid operators may not charge any costs for initial inquiries for a grid compatibility check, as stipulated by the EEG/KWKG clearing house. They name either suitable and existing or favorable and technically economical connection points to the system operators willing to feed in. These can be located on or near the property to be tested. However, extended grid compatibility assessments with calculations for a necessary grid expansion and second grid compatibility assessments, which become necessary in the event of a change of plan for a larger PV system, are subject to a charge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Start of construction due to positive NVP decision</h2>



<p>Usually, a positive grid compatibility assessment (NVP) means that a planned energy project meets the requirements and standards to be integrated into the existing electricity grid without causing undesirable effects on grid stability or security of supply. If an NVP is positive, the <strong>Developer of the project</strong> with the <strong>Start implementation</strong>. Only after completion does the network operator test then follow in accordance with <a href="https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/">VDE-AR-N 4110</a> in the medium voltage. This is where delays occur more and more frequently. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">What happens if the feed-in commitment is delayed?</h2>



<p>Completed large-scale PV systems without a grid operator inspection and without a feed-in commitment can of course go into operation. However, the green electricity can then be <strong>initially only for own use</strong> are used. Surplus energy is locked up and dissipates, which is increasingly becoming a risk for photovoltaic investments in Germany because the <strong>Lack of feed-in revenues</strong>. On the one hand, there is clearly a lack of necessary grid expansion and, on the other, a lack of capacity for certification.</p>



<p>In the <strong>Years 2023</strong> there was <strong>Almost 900 completed PV systems</strong> over 700 kWp that have not yet undergone a grid operator inspection. Most of these systems are located in the new federal states, and a backlog of inspections is being observed with suspicion. Everything indicates that the grid operators are unable to keep pace with the increasing number of new PV systems. For example, around 2.3 billion euros of private investment is tied up as these large-scale PV systems have not generated any feed-in revenue for at least a year.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The grid compatibility assessment (NVP) process for large-scale PV systems illustrates the complexity and obstacles that developers and planners face when it comes to grid integration. It is the first step in ensuring that the integration of a solar installation does not negatively impact the public grid and always precedes any PV construction work. Early contact with the grid operator is essential to avoid delays. A negative NVP can severely hinder or even completely slow down the realization of a project, especially if the grid expansion incurs high costs. This is currently one of the biggest obstacles.</p>



<p>The high number of completed PV systems that have not yet received grid operator approval is also particularly worrying. This second bottleneck leads to a standstill in investment and a potential risk for the energy transition. It is clear that measures must be taken to minimize bottlenecks and delays and to maintain the attractiveness of photovoltaic investments.</p>



<p>The energy transition requires a joint effort by all stakeholders to enable the transition to a low-carbon future. Grid compatibility assessment is one of the key components that will make it possible to integrate large-scale PV systems efficiently and responsibly, paving the way for a sustainable energy future.</p>



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				</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-compatibility-test-nvp-for-large-scale-pv-systems/">Netzverträglichkeitsprüfung (NVP) für PV-Großanlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rising redispatch costs</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/rising-redispatch-costs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 30 Apr 2024 11:34:04 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14634</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die rasant steigenden Redispatch-Kosten verdeutlichen das Nadelöhr der deutschen Energiewende: Fehlende Leitungskapazitäten verhindern den Transport von Ökostrom aus dem Norden. Dies führt zu Milliardenbelastungen bei den Netzentgelten und zwingt Netzbetreiber dazu, sauberen Windstrom abzuregeln, während fossile Kraftwerke im Süden die Lücken füllen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/rising-redispatch-costs/">Steigende Redispatch-Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>rising redispatch costs</strong> in Germany highlight the challenges in the energy sector. Despite a slight decrease in costs in 2023 compared to the previous year, the overall burden on the electricity grid and consumers remains high.</p>



<h2 class="wp-block-heading">19 TWh were lost in 2023 due to grid bottlenecks</h2>



<p>In 2023, wind turbines were increasingly curtailed as the grids did not have enough capacity to transmit the electricity from the north to the south. This <strong>Grid bottlenecks</strong> led to the fact that about <strong>19 terawatt hours</strong> of electricity were lost, which is about <strong>four percent</strong> of total German electricity generation. <strong>Wind farms in particular</strong> waren durch den <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-technik-prozesse-zukunft/">Redispatch</a> betroffen, während Kohle- und Gaskraftwerke im Süden zusätzlichen Strom erzeugen mussten, um die Nachfrage zu decken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Redispatch costs have been rising rapidly since 2020</h2>



<p>The costs of the redispatch including feed-in management amounted to around <strong>2.35 billion euros</strong>compared to <strong>2.7 billion euros</strong> This represents an increase of 2,345 percent compared to 2013. The analysis of data from the Federal Network Agency shows that balancing measures for congestion management are becoming increasingly necessary. Compared to 2021, the total need for regulation in 2022 has increased by <strong>19 percent</strong> to 32,772 GWh <strong>increased</strong>. The costs for this amounted to 4.2 billion euros in 2022, two thirds of which (2.7 billion euros) were attributable to redispatch alone. The costs fluctuated greatly between July 2021 and July 2023 in particular, ranging between 32 and 477 million euros depending on the month. Another decisive factor in 2024 will also be the <strong>Omission</strong> of the planned <strong>Subsidies of 5.5 billion</strong> This was necessary as part of the budget reorganization in December 2023. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reasons for the rising redispatch costs</h2>



<p>Various factors are contributing to the rising costs, including the <strong>Delay in grid expansion</strong> and the insufficient expansion of renewable energies in the south. While bottlenecks in the transmission grid mainly occur in the south, more green electricity is produced by wind turbines in the north than is needed, which leads to additional challenges in electricity transmission. On a windy but cloudy day, for example, a lot of electricity is generated in the north, while less flows in the south. A high line capacity would therefore be needed to transport the electricity from the north to the south. However, this is not yet sufficiently available, especially in Bavaria.</p>



<p>The <strong>lack of transmission capacity</strong> are also a problem for climate protection, as the power plants, which are usually ramped up as part of redispatch, burn fossil fuels. Although the feed-in priority for renewables applies in principle, coal and gas-fired power plants are usually still used to stabilize the electricity grid if there is not enough renewable electricity available.</p>



<p>This means that the TSOs have to intervene more and more often to prevent the electricity grid from becoming overloaded. These processes and the so-called <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/">Control energy</a></strong> drive up redispatch costs. Depending on the time of day and weather conditions, volatile electricity generation from renewable energies in Germany currently fluctuates between 3 and 55 gigawatts. In good months, around 300 interventions are sufficient and in changeable months, up to 4,500 deviations have to be compensated for.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Direct impact on the electricity price</h2>



<p>The effects of rising redispatch costs are far-reaching. Firstly, they are included in the standardized nationwide calculations of the <strong>four German TSOs</strong> which they then pass on to the approximately <strong>900 regional distribution system operators</strong> pass on. From here, the costs for using the electricity grid vary considerably depending on the region and provider, and price differences of up to <strong>300 percent</strong> with the <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/">Electricity grid charges</a> arise. The redispatch costs are usually reflected directly in grid fee increases for private households. For energy-intensive commercial and industrial customers in the medium voltage range, who usually conclude highly individual electricity supply contracts, the increase is usually not felt until somewhat later.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The current challenges in the German energy sector urgently require solutions to drive forward grid expansion and reduce electricity costs at the same time. A fundamental reform of grid fees could enable a fairer distribution of costs and create incentives for a more flexible use of electricity. Measures should also be taken to increase transmission capacities and reduce the use of fossil fuel power plants. Concerted action at a political and economic level is required to tackle these challenges and successfully drive forward the energy transition.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/rising-redispatch-costs/">Steigende Redispatch-Kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Q1 2024: Renewable energies cover 56 % of German electricity demand</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/q1-2024-renewable-energies-cover-56-of-german-electricity-demand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 29 Apr 2024 14:37:51 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14626</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem Anteil von 56 % am Stromverbrauch setzt Deutschland im ersten Quartal 2024 einen neuen Meilenstein für die erneuerbaren Energien. Vor allem die starke Windkraft und ein massiver Photovoltaik-Zubau trieben die grüne Stromerzeugung auf rekordverdächtige 75,9 Terawattstunden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/q1-2024-renewable-energies-cover-56-of-german-electricity-demand/">Q1 2024: Erneuerbare Energien decken 56 % des deutschen Strombedarfs</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In the first quarter of 2024, Germany was able to <strong>56 % of the power requirement</strong> of the country by <strong>Renewable energies</strong> were covered. This was the result of preliminary calculations by the Center for Solar Energy and Hydrogen Research Baden-Württemberg (ZSW) and the German Association of Energy and Water Industries (BDEW). With a total generation of 75.9 terawatt hours (TWh), an increase of around nine percent was recorded compared to the same period in the previous year. Only the remaining 60.1 TWh were generated from conventional energy sources. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">75.9 TWh from renewable energies in the first quarter of 2024</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="804" height="685" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024.png" alt="Electricity mix-Q1-2024" class="wp-image-14627" style="width:542px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024.png 804w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024-300x256.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-Q1-2024-768x654.png 768w" sizes="(max-width: 804px) 100vw, 804px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Renewables cover 56 % of total electricity demand in the first quarter of 2024</em></figcaption></figure>



<p>The various renewable energy sources contributed differently to electricity generation. Naturally, wind, hydropower and biomass dominated in the months of January, February and March. Here are the figures for the first quarter of 2024:</p>



<p><strong>Wind power</strong>With <strong>39.4 TWh</strong> delivered the <strong>On-shore wind power</strong>t makes the largest contribution to renewable electricity generation and the <strong>Off-shore wind farms</strong> additionally produced <strong>8.7 TWh.</strong></p>



<p><strong>Biomass</strong>With <strong>12.8 TWh</strong> biomass also made a significant contribution to covering electricity demand.</p>



<p><strong>Solar</strong>The photovoltaic systems generated<strong> 9.6 TWh</strong> and play an increasingly important role in supplying energy during the dark months.</p>



<p><strong>Hydropower:</strong> With <strong>5.3 TWh</strong> hydropower also made a significant contribution to electricity generation due to the abundantly filled reservoirs and storage facilities.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Expansion increased by 18 percent in 2024</h2>



<p>The expansion of wind and solar power plants in the first quarter of 2024 is particularly noteworthy. With a total increase of 4,400 megawatts, installed capacity rose by a total of 18 % compared to the same quarter of the previous year. The expansion of solar power amounted to <strong>3,731 megawatts</strong>while the wind turbines around <strong>718 megawatts</strong> were expanded. Nevertheless, the expansion target for wind power was missed by 2.8 GWh. On the other hand, the expansion of photovoltaics is an impressive 7.9 GWh above plan.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="959" height="686" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023.png" alt="" class="wp-image-14628" style="width:537px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023.png 959w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023-300x215.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Strom-Mix-2023-768x549.png 768w" sizes="(max-width: 959px) 100vw, 959px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Total annual average electricity generation in Germany in 2023 </em></figcaption></figure>



<p>The latest figures on electricity generation from renewable energies in the first quarter of 2024 in Germany show encouraging progress towards a sustainable energy supply. Particularly encouraging is the strong <strong>Growth in photovoltaics</strong>but other renewable energies such as wind, hydropower and biomass have also contributed to increasing the share of renewable energies in electricity consumption. The <strong>accelerated approval procedure</strong> through the <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solar package I</a> for <strong>Wind turbines</strong> and <strong>Solar parks</strong> will drive forward the continuous expansion and further reduce dependence on fossil fuels. However, the urgently needed infrastructure planning and implementation is still a particular challenge that must now be worked on at full speed.</p>



<p>Nevertheless, current developments show that Germany is on the right track to achieving its ambitious targets in the field of renewable energies. With further efforts and consistent implementation of measures, the challenges can be overcome and a sustainable energy future can be realized.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar package I: New impetus for the energy transition</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 26 Apr 2024 09:19:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14614</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Solarpaket I profitieren Unternehmen von höheren Fördersätzen und erleichterten Repowering-Bedingungen für Bestandsanlagen. Erfahren Sie, wie die neuen Regelungen zu Agri-PV, Speicher-Nutzung und beschleunigten Genehmigungsverfahren den Weg für das Erreichen der nationalen Klimaziele ebnen sollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-package-i-new-impetus-for-the-energy-transition/">Solarpaket I: Neue Impulse für die Energiewende</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Solar package I</strong> brings with it a large number of changes and improvements that are intended to drive forward the expansion of renewable energies in Germany. The Federal Cabinet has already approved the "Draft law to increase the expansion of photovoltaic energy generation". <strong>Mid-August 2023</strong> <strong>decided</strong>but the consultations on the so-called <strong>Resilience bonus</strong> repeatedly delayed an agreement. (We reported on this in August 2023: <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">What does Solar Package I mean for companies?</a>)</p>



<p>The legislative process only picked up speed again when the traffic light coalition was formed on <strong>April 15, 2024 to </strong>were able to agree on the draft of Solar Package I. The ratifications by the Bundestag and the Bundesrat took place on April 26, 2024. All amendments are now being drafted and will later be sent to the Federal President for signature. It is then expected to come into force at the beginning / middle of May.</p>



<p>Solar Package I will have an impact on the EEG and other energy industry laws as well as other directives and regulations. In contrast to our August 2023 report on Solar Package I, the entire catalog of measures has now been finalized. Here is an overview of the most important changes:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solar package I: General measures</h2>



<p><strong>No "resilience bonus"</strong>. The domestic solar industry demanded a higher feed-in tariff for solar systems that use European components. This is no longer part of the solar package.</p>



<p><strong>No individual sector targets</strong>. Each sector was originally intended to pursue its own climate target and be measured against it. According to Solar Package I, all sectors are now culminating in an overall CO₂ emissions value. If individual sectors do not achieve their climate targets, they must submit immediate programs for further reduction measures for the following year.</p>



<p><strong>Constant monitoring of climate targets</strong>. The CO₂ emissions of the sectors are constantly or continuously monitored and not evaluated retrospectively as in the past, so that developments can be reacted to more quickly.</p>



<p><strong>Climate targets become mandatory</strong>. Germany is committed to reducing greenhouse gas emissions by at least 65% by 2030 and by at least 88% by 2040 (compared to 1990). To this end, the subsidy conditions are to be improved and the subsidy rates for solar energy increased. The expansion target for photovoltaics by 2030 is at least 80 GW in Germany.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ground-mounted photovoltaics: cutting red tape and faster procedures</h2>



<p><strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a></strong>Eligibility will be increased from 20 to 50 MWp and there will be easier approval procedures in "disadvantaged areas". To this end, the EU emergency regulation on the accelerated approval procedure, which was due to expire in 2024, will be extended by one year. However, subsidized solar parks must meet minimum nature conservation criteria. In addition, the tender volume will be gradually increased to 2,075 MW. Simplified use of public roads is to be applied for laying the necessary connection cables, similar to telecommunications cables or high-voltage lines. However, the planned obligation to tolerate installation on private land was not implemented due to constitutional concerns raised by the CDU/CSU and the FDP. Bundeswehr properties are also excluded from this.</p>



<p><strong>Argi-PV &amp; <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar carports</a></strong>In future, there will be a new segment in tenders in which the elevation will be taken into account with a higher maximum value. Until now, the more complex mounting systems (from 2.1 meters) of large solar carports, Argi-PV, Floating-PV or Mooren were not taken into account.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Measures for larger photovoltaic systems on roof surfaces</h2>



<p><strong>Certifications for systems with an installed system output of up to 500 kW:</strong> If such PV systems are operated with a maximum feed-in power of 270 kW, they are exempt from system certification in accordance with <a href="https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/">VDE-AR-N 4110</a> exempted. A system certificate is therefore no longer required from 135 kW, but only from 500 kW installed system output.</p>



<p><strong>Systems up to 400 kW</strong> <strong>installed system capacity</strong>for communal building supply: According to the EEG, all PV systems with an installed system output of between 100 and 400 kW must be directly marketed. If such larger systems on residential buildings are optimized for communal building supply, this obligation can be waived. They may then feed their surplus electricity into the public grid free of charge. This is often cheaper than commissioning a direct marketer for small residual quantities of electricity. &nbsp;</p>



<p><strong>Higher feed-in tariff</strong>Higher feed-in tariffs are planned for solar installations between 40 kWp and 750 kWp. An additional subsidy of 1.5 cents per kW is being discussed in order to increase the attractiveness.</p>



<p><strong>Lowering of the tender limit:</strong> Mandatory participation in auctions for commercial roofs is to be reduced from the current 1 MWp to 0.75 MWp. Such systems must therefore receive a market premium if they wish to claim a subsidy. The volume of PV roof tenders is to be roughly doubled.</p>



<p><strong>Simplified repowering: </strong>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/">Repowering of PV systems</a> and the direct marketing of solar power from rooftop and ground-mounted systems are to be simplified. Both types of systems will no longer lose their EEG remuneration entitlement as a result of such measures.</p>



<h2 class="wp-block-heading">New regulations for electricity storage in solar package I</h2>



<p><strong>Electricity/battery storage</strong>They are now not intended to serve exclusively as intermediate storage for renewable energies. Electricity/<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> are now also eligible for funding if they are used as intermediate storage for conventional or gray electricity from the grid. This so-called multi-use application is intended to help stabilize the electricity grid. The former "exclusivity principle" has therefore been overturned, meaning that all battery storage systems benefit from the EEG remuneration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Measures for smaller PV systems</h2>



<p><strong>Simplified grid connection for systems up to 30 kWp</strong>Simplified grid connection for PV systems, which was previously permitted for systems up to 10.8 kWp, will apply to systems up to 30 kWp in future. For operators, this means that their solar system is deemed to be approved if they have registered their new system with the grid operator and have not received any feedback within four weeks. This also applies to tenants of residential buildings and adjacent outbuildings, provided that the electricity generated is not fed into the public grid. As a result, the billing options should also become less complicated.</p>



<p><strong>PV systems up to 25 kWp</strong>You can now also switch to direct marketing without remote control. Remote control is therefore no longer necessary for such small systems.</p>



<p><strong>Balcony power plants</strong>Registration and operation of balcony power plants is to be simplified. Registration with the grid operator is no longer necessary and a simple registration in the master data register is sufficient. In addition, the permissible size will be increased from 600 to 800 watts and electricity meters no longer have to be replaced before installation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">New regulations for wind power plants in Solar Package I</h2>



<p>The construction of wind power plants is also to be accelerated. To this end, the authorities are designating acceleration zones in accordance with European law. The German government hopes that this will speed up procedures and reduce bureaucracy for wind farms. Aircraft wind turbines will also no longer require a costly site assessment in future. Their eligibility for funding under the EEG will be assessed using new yield reference values.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Solar Package I represents a necessary and overdue step towards a sustainable energy future. The wide range of measures will drive forward the expansion of solar energy and the energy transition in Germany. With a clear objective and improved framework conditions, the law creates an incentive for investment in renewable energies and contributes to the reduction of CO₂ emissions.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive): Pflichten, Auswirkungen &#038; Unterschiede zum LkSG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/csddd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 23 Apr 2024 12:27:51 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14501</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die CSDDD verschärft die Anforderungen an Menschenrechte und Umweltschutz deutlich und führt erstmals eine zivilrechtliche Haftung für Unternehmen ein. Erfahren Sie, warum die Richtlinie weit über das deutsche LkSG hinausgeht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/">CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive): Pflichten, Auswirkungen &amp; Unterschiede zum LkSG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD)</strong> ist die neue EU-Lieferkettenrichtlinie. Sie verpflichtet große Unternehmen dazu, <strong>Menschenrechte und Umweltstandards entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette aktiv zu überwachen und zu verbessern</strong>.</p>



<p>Im Vergleich zum deutschen <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/supply-chain-law/" type="page" id="8071">Supply Chain Due Diligence Act</a> (LkSG) geht die CSDDD deutlich weiter – sowohl in der Tiefe der Anforderungen als auch bei Haftungsrisiken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die CSDDD einfach erklärt?</h2>



<p>Die CSDDD ist eine EU-Richtlinie, die Unternehmen dazu verpflichtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiken für <strong>Menschenrechte und Umwelt</strong> zu identifizieren</li>



<li>Maßnahmen zur <strong>Vermeidung und Minimierung</strong> umzusetzen</li>



<li>ihre gesamte <strong>Wertschöpfungskette zu überwachen</strong></li>



<li>regelmäßig <strong>öffentlich Bericht zu erstatten</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Nachhaltigkeit verbindlich in Geschäftsmodelle integrieren – nicht nur freiwillig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Which companies are affected by the CSDDD?</h2>



<p>Die finale Fassung wurde jetzt deutlich eingeschränkt. Aktuell gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>> 5.000 Mitarbeitende</strong></li>



<li><strong>> 1,5 Mrd. € Jahresumsatz weltweit</strong></li>



<li>Gilt auch für <strong>Nicht-EU-Unternehmen</strong> mit entsprechendem EU-Umsatz</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Start:</strong> 26. Juli 2029 (einheitlich für alle betroffenen Unternehmen)</p>



<p>Wichtig: Auch kleinere Unternehmen sind indirekt betroffen – über Lieferketten großer Konzerne („Trickle-down-Effekt“).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verlangt die CSDDD konkret von Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Risikoanalyse &amp; Prävention</h3>



<p>Unternehmen müssen systematisch prüfen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wo entstehen Risiken für Umwelt und Menschenrechte?</li>



<li>Welche Lieferanten sind besonders kritisch?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Maßnahmen &amp; Integration</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anpassung von Geschäftsprozessen</li>



<li>Integration in Compliance- und Risikomanagementsysteme</li>



<li>Umsetzung konkreter Präventionsmaßnahmen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Klimaplan (1,5°-Ziel)</h3>



<p>Unternehmen müssen sicherstellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geschäftsmodell ist mit dem <strong>Pariser Klimaabkommen</strong> kompatibel</li>



<li>Konkrete Transformationspläne werden erstellt</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Monitoring &amp; Berichterstattung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jährliche Offenlegung</li>



<li>Transparenz über Maßnahmen und Fortschritte</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Zivilrechtliche Haftung</h3>



<p>Einer der größten Unterschiede: Unternehmen können <strong>auf Schadensersatz verklagt werden</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Unterschied zwischen CSDDD und LkSG (Deutschland)</h2>



<p>Die CSDDD ist deutlich umfassender und rechtlich schärfer:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Thema</strong></td><td><strong>CSDDD</strong></td><td><strong>LkSG</strong></td></tr><tr><td>Geltungsbereich</td><td>entire value chain</td><td>primär direkte Lieferanten</td></tr><tr><td>Klimapflichten</td><td>verpflichtender Transformationsplan</td><td>eingeschränkt</td></tr><tr><td>Haftung</td><td>zivilrechtlich möglich</td><td>keine direkte Haftung</td></tr><tr><td>Threshold values</td><td>sehr hoch (5.000 MA)</td><td>deutlich niedriger</td></tr><tr><td>EU-weite Regelung</td><td>ja</td><td>nur Deutschland</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Auswirkungen hat die CSDDD auf Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Direkt betroffene Großunternehmen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufbau komplexer <strong>Due-Diligence-Systeme</strong></li>



<li>Höherer <strong>Compliance- und Reporting-Aufwand</strong></li>



<li>Neue <strong>Haftungsrisiken</strong></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Indirekt betroffene Unternehmen (KMU):</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ESG-Anforderungen von Kunden steigen</li>



<li>Nachhaltigkeitsnachweise werden zur Voraussetzung</li>



<li>Wettbewerbsdruck nimmt zu</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industry</li>



<li>Energieintensive Unternehmen</li>



<li>Zulieferer großer Konzerne</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Energie &amp; Photovoltaik im Kontext der CSDDD?</h2>



<p>Die Richtlinie verstärkt den Druck zur Dekarbonisierung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion wird <strong>Teil der Sorgfaltspflicht</strong></li>



<li>Energieversorgung rückt in den Fokus der Compliance</li>



<li>Unternehmen müssen ihre Emissionen aktiv senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Konkrete Maßnahmen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einsatz von <strong>Photovoltaik-Anlagen</strong></li>



<li>Abschluss von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements (PPA)</a></strong></li>



<li>Nutzung von <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a> und Energiemanagement</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Energie wird vom Kostenfaktor zum <strong>strategischen ESG-Hebel</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Sanktionen drohen bei Verstößen?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fines</strong> (abhängig vom Umsatz) </li>



<li><strong>Zivilklagen</strong> durch Betroffene </li>



<li><strong>Reputationsschäden</strong> </li>



<li><strong>Auftragsverlust:</strong> Ausschluss aus Lieferketten großer Unternehmen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sollten sich Unternehmen jetzt vorbereiten?</h2>



<p>Auch wenn die CSDDD erst 2029 greift, ist frühzeitiges Handeln entscheidend:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Lieferketten analysieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Transparenz über Zulieferer schaffen</li>



<li>Risikobewertung durchführen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. ESG-Strategie entwickeln</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit in Geschäftsprozesse integrieren</li>



<li>CO₂-Reduktionsstrategie definieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Energiestrategie optimieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenversorgung durch PV prüfen</li>



<li>Stromkosten und Emissionen reduzieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Prozesse digitalisieren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monitoring- und Reporting-Systeme aufbauen<br></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CSDDD als strategischer Wendepunkt</h2>



<p>Die CSDDD ist mehr als nur Regulierung – sie markiert einen <strong>Paradigmenwechsel in der Unternehmensführung</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigkeit wird verpflichtend</li>



<li>Lieferketten werden transparent</li>



<li>Energie wird zum zentralen Steuerungsfaktor</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die frühzeitig handeln, profitieren doppelt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Rechtssicherheit</strong></li>



<li><strong>Competitive advantages</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders im Energiebereich liegt enormes Potenzial: Wer heute in Photovoltaik, PPAs und Energiemanagement investiert, erfüllt nicht nur regulatorische Anforderungen – sondern sichert langfristig Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/">CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive): Pflichten, Auswirkungen &amp; Unterschiede zum LkSG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>LSME and VSME sustainability reports for SMEs</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/lsme-and-vsme-sustainability-reports-for-smes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 18 Apr 2024 10:50:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die künftigen Berichtsstandards der EFRAG ermöglichen es KMU, ihre Nachhaltigkeitsziele kompakt und glaubwürdig zu dokumentieren, ohne von komplexen Kennzahlen-Katalogen überfordert zu werden. Ein freiwilliger VSME-Bericht wird dabei zum strategischen Vorteil, um Transparenz in der Lieferkette zu schaffen und den Zugang zu Finanzierungen langfristig zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lsme-and-vsme-sustainability-reports-for-smes/">LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte für KMU</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) is currently developing standards for sustainability reporting by small and medium-sized enterprises on behalf of the EU. EFRAG published the first drafts at the end of January 2024. A distinction is made here between mandatory <strong>LSME-</strong> and voluntary <strong>VSME-</strong> <strong>Sustainability reports</strong>. In contrast to the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSRD reporting obligation</a> For large companies, the new LSME and VSME reports are to make the sustainability reporting requirements for SMEs easier.</p>



<h2 class="wp-block-heading">LSME sustainability reports</h2>



<p>Accordingly <strong>capital market-oriented</strong> SMEs ("Listed Small and Medium-sized Enterprises") whose securities are traded in the EU, from 2028 at the latest <strong>the duty</strong>their ESG impact in a public <strong>LSME report</strong> to explain. This would currently affect around 1,100 companies in Europe, including around 100 in Germany. The simplified structure of the LSME sustainability reports initially provides for general ESG disclosures, requirements, principles, measures and targets and requires the company's corresponding key figures. Some disclosure requirements are also not as strict as in the CSRD reports.</p>



<h2 class="wp-block-heading">VSME sustainability reports</h2>



<p>VSME reports ("Voluntary Small and Medium-sized Enterprises"), on the other hand, are <strong>voluntary</strong>. You should <strong>not capital market oriented</strong> enable SMEs to document their sustainability goals and projects more easily. In practice, small and medium-sized suppliers are increasingly being asked to do this by their suppliers. <strong>Clients</strong>, <strong>Stakeholders</strong> or <strong>Lenders</strong> is required. Companies subject to CSRD reporting requirements are already increasingly sending individual questionnaires to their suppliers, putting them under pressure. A VSME standard could help to reduce the indirect burden on SMEs in these areas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The elaboration should remain practicable for SMEs</h2>



<p>In developing the standards, EFRAG attaches particular importance to a <strong>Simple design</strong> of sustainability reports. It attempts to take all aspects of micro, small and medium-sized enterprises into account. On the one hand, the reports must cover the information requirements of the business partners and financial institutions subject to the reporting obligation and, on the other hand, the effort involved in obtaining information for SMEs must not get out of hand. Only if both conditions are met will the future LSME and VSME sustainability reports be a successful model for both sides.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planned content of the LSME and VSME sustainability reports</h2>



<p>The planned content for the <strong>LSME reports</strong> are mainly based on the requirements of the CSRD accounting guidelines. The reports must contain information that discloses the material impacts, opportunities and risks relating to environmental, social and sustainable aspects of corporate governance. The draft is divided into a simplified structure and consists of three main sections: "General requirements", "General information" and "Principles, measures and objectives". In addition, there are three further sections dealing with environmental, social and corporate practice indicators.</p>



<p>With <strong>VSME Reports</strong> EFRAG is planning a modular structure. They are to be prepared annually and can be integrated as a separate section in the (Group) management report under certain conditions. Otherwise, separate publication is planned. It should be available at the same time as the annual/group financial statements or financial reporting, if these are required. The company may omit certain confidential information. From the second year onwards, comparative figures for the previous year must be included in the report. There is a <strong>Basic module</strong>which must be included in all VSME sustainability reports and covers around 30 data points, as well as two additional optional modules that can be supplemented variably.</p>



<p>The <strong>PAT module</strong> (Policies, Actions, Targets) supplements the basic module for companies with already defined sustainability guidelines. A materiality analysis in accordance with the VSME draft standard is required to disclose material sustainability information. The module explains company policies, measures and targets and covers energy efficiency, greenhouse gas emissions, financial risks and social aspects. </p>



<p>The <strong>Business Partner Module</strong> (BP module) extends the disclosures to include further data for lenders, investors and business partners. A materiality analysis in accordance with the VSME draft standard is also required here. The company must provide around 35 data points and descriptions, including risk sectors, gender diversity and emissions reduction targets. Information on physical risks of climate change, waste, and compliance with international standards such as the UN Guiding Principles on Business and Human Rights is required, as well as information on processes for compliance with guidelines such as the OECD Guidelines for Multinational Enterprises and potential violations related to the company's own workforce. In addition, information on the use of family-related leave and the number of trainees must be provided.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Is a voluntary VSME sustainability report worthwhile?</h2>



<p>Absolutely. It is advantageous to report voluntarily on non-financial aspects, as this can improve the <strong>Transparency</strong> and <strong>Credibility</strong> of a company is increased and a <strong>Promotes a positive image</strong>. By meeting the expectations regarding sustainability and social responsibility in accordance with the VSME standard, companies can achieve a <strong>Competitive advantage </strong>obtain and <strong>Better stakeholder relationships</strong> build. The introduction of this standard invests in sustainable corporate development, minimizes environmental and social risks, reduces costs and improves resource efficiency. In addition, by applying the standard, companies are well prepared for new legal requirements and ongoing regulatory developments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What happens next?</h2>



<p>Stakeholders have the opportunity to submit their comments on the drafts to EFRAG via online questionnaires until May 21, 2024. EFRAG will evaluate these comments and present a revised version of the drafts. The final versions are expected to be published in fall 2024.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/en/category/photovoltaics-topics/">Back to overview</a></div>
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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/lsme-and-vsme-sustainability-reports-for-smes/">LSME- und VSME-Nachhaltigkeitsberichte für KMU</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Special equalization scheme according to §§ 28 ff. EnFG</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/special-compensation-regulation-according-to-%c2%a7%c2%a7-28-ff-enfg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 15 Apr 2024 12:36:04 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=14016</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die BesAR bietet energieintensiven Unternehmen die Möglichkeit, ihre Stromkosten durch eine Begrenzung der KWK- und Offshore-Netzumlage signifikant zu senken. Erfahren Sie, welche Voraussetzungen für den Antrag bis zum 30. Juni gelten und wie die „grüne Konditionalität“ den Nachweis der Stromkostenintensität im Basisverfahren ersetzt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/special-compensation-regulation-according-to-%c2%a7%c2%a7-28-ff-enfg/">Besondere Ausgleichsregelung nach §§ 28 ff. EnFG</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The "<strong>Special equalization scheme</strong>" is an instrument that serves to relieve certain energy-intensive companies of the costs arising from the promotion of renewable energies. Under certain conditions, these companies can apply for a cap on the levy costs for the expansion of renewable energies. Applications must always be submitted by June 30 for the following year to the <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Besondere_Ausgleichsregelung/Antragsverfahren/antragsverfahren_node.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Federal Office of Economics and Export Control (BAFA)</a> to place.</p>



<p>The Easter Package of 2022 not only involved a revision of the Renewable Energy Sources Act in order to accelerate the expansion of renewable energies and consumers. The system of levies and surcharges in the Energy Financing Act (EnFG) was also restructured. Since then, EEG funding has been financed via the federal budget, with the former EEG levy being abolished.</p>



<p>The <strong>CHP levy</strong> and the <strong>Offshore grid levy </strong>remained in place. BAFA has revised the special equalization scheme (BesAR) and limited it to the CHP levy and offshore grid levy. It is intended to ensure that companies remain competitive in international competition by enabling them to reduce their energy costs. The special equalization scheme is administered, regularly reviewed and adjusted by BAFA.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Amount of relief through the special equalization scheme</h2>



<p>In general, the combined heat and power levy and the offshore levy only apply to electricity drawn from the public grid. Self-generated <strong>PV electricity</strong>that is consumed by the tenant or passed on to tenants is exempt from these levies anyway. <strong>liberated</strong>. The levy cap under the special equalization scheme applies to companies with a consumption of <strong>1 GWh/year (deductible)</strong>is sector-dependent and applies to electricity cost-intensive sectors in Lists 1 and 2 of the EnFG.</p>



<p>Under the special equalization scheme, companies on list 1 only have to pay 15 % of the levies and those on list 2 still have to pay 25 %. BAFA removed the following from both original lists at the beginning of 2023 <strong>about 100 industries</strong>. However, companies in these sectors can still make use of a transitional or hardship provision in accordance with Section 67 (2) to (5) EnFG until 2028, although the levies are not limited by the full 85 or 75 percent.</p>



<p>The transmission system operators (TSOs) have already announced the surcharges for the 2024 consumption year. According to this, the KWKG levy is 0.275 ct/kWh and the offshore levy is 0.656 ct/kWh. Companies that have submitted a successful application for the special equalization scheme will save a total of around EUR 8,000 per GWh with a levy cap of 15 % or around EUR 7,000 with a levy cap of 25 %.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Green conditionality as a prerequisite for the special equalization scheme</h2>



<p>The revised special equalization scheme comprises both a basic procedure and an extended procedure. According to the EnFG, the basic procedure now requires <strong>No auditor's certificate</strong> which in the past certified the electricity cost intensity as gross value added on the basis of audited annual financial statements. This is now only required if the company opts for the extended procedure (supercap limitation). Since the beginning of 2023, applicants for the basic procedure of the special equalization scheme only have to provide <strong>Green conditionality</strong> provide evidence. However, the following conditions apply to the application:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>The company must be <strong>Industries</strong> of Annex 1 or 2.</li>



<li>Consumption must <strong>over 1 gigawatt hour</strong> lie. (The consumption of the last completed financial year and the amount of electricity subject to apportionment consumed by the company itself count)</li>



<li>The company must already <strong>30 %</strong> of their electricity consumption through <strong>unsubsidized green electricity</strong> cover or via a <strong>Energy management system</strong> or already have <strong>Energy efficiency measures</strong> have initiated. (Depending on consumption: <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a> / ISO EN 50005 /<a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/">EMAS</a> or other evidence according to § 30 ENFG)</li>



<li>The company must at least <strong>50 % of the limitation amount</strong> for investments in <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/decarbonization-means-reducing-co%e2%82%82-emissions/">Decarbonization</a></strong> the production processes or for <strong>Efficiency measures</strong> if they are forced to participate in EU emissions trading.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The special equalization scheme (BesAR) is still an attractive program for energy-intensive companies to reduce their electricity costs. Since the Easter Package 2022, it only applies to the CHP and offshore grid levy, but is now also open to smaller companies that are not legally obliged to submit audited annual financial statements. Even if companies no longer belong to the listed sectors, they should check carefully on a case-by-case basis whether it is worth applying under the transitional or hardship scheme.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regelenergie mit BESS: Zusatzerträge im FTM-Betrieb gezielt nutzen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 11 Apr 2024 11:05:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13978</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dank ihrer extrem kurzen Reaktionszeiten sind Batteriespeicher prädestiniert für die Primär- und Sekundärregelung zur Sicherung der Netzfrequenz. In Kombination mit anderen Geschäftsmodellen wie Strom-Trading oder Momentanreserve entsteht ein hochprofitabler Multi-Use-Case, der die Amortisationszeit von Großspeichern deutlich verkürzt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Control energy</strong> ist eine der attraktivsten Erlösquellen für Betreiber von <strong>BESS (</strong>&#8220;Battery Energy Storage System&#8221; oder Batteriespeicher) im sogenannten <strong>Front-of-the-Meter (FTM)-Betrieb</strong>. Während viele Unternehmen ihre Speicher primär im Behind-the-Meter (BTM)-Betrieb zur Eigenverbrauchsoptimierung, Lastspitzenkappung (Peak Shaving) oder Lastverschiebung zur Einkaufsoptimierung einsetzen, bietet die Teilnahme am Regelenergiemarkt zusätzliche, planbare Einnahmen.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt, <strong>wie Regelenergie funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und welche Erlöse realistisch sind</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich Regelenergie mit BESS wirtschaftlich?</h2>



<p>Ja – und zwar deutlich, <strong>wenn Größe, Betriebsstrategie und Vermarktung passen</strong>. Ein aktuelles Praxisbeispiel (Stand 2025) zeigt die wirtschaftliche Dimension:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>BESS-Größe:</strong> 10 MW Leistung / 20 MWh Kapazität</li>



<li><strong>Einsatz:</strong> 100 % Regelenergie (z. B. PRL, 4-Stunden-Auktionsblöcke)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Bruttoerlöse pro Jahr:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kapazitätserlöse: ca. <strong>438.000 €</strong></li>



<li>Energieerlöse: ca. <strong>175.200 €</strong></li>



<li><strong>Gesamt:</strong> rund <strong>613.200 € pro Jahr</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Realität müssen jedoch Abschläge berücksichtigt werden, u. a. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verfügbarkeitsfaktoren (typisch ca. 90 %)</li>



<li>Systemkalibrierungen und Präqualifikation</li>



<li>Wartung und technische Stillstände</li>



<li>asymmetrische Abrufe (positive/negative Regelenergie)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Daraus ergibt sich ein realistischer <strong>Netto-Jahresertrag von etwa 550.000 bis 595.000 €</strong> für ein 10-MW-System.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einordnung für die Praxis</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Erlöse entsprechen etwa <strong>55.000–60.000 € pro MW und Jahr</strong></li>



<li>Regelenergie ist damit ein <strong>wesentlicher Wirtschaftlichkeitstreiber</strong> für große BESS</li>



<li>Gleichzeitig bleibt genügend Flexibilität, um zusätzliche Use Cases zu integrieren (z. B. Trading, oder PV-Optimierung)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Ein reiner Regelenergie-Betrieb ist möglich, wirtschaftlich oft aber weniger optimal als ein <strong>kombiniertes Betriebsmodell (Multi-Use)</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Batteriespeicher ideal für Regelenergie?</h2>



<p>Batteriespeicher bieten entscheidende Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Extrem schnelle Reaktionszeiten (Sekundenbereich)</strong></li>



<li><strong>Hohe Flexibilität (Be- und Entladen möglich)</strong></li>



<li><strong>Automatisierbare Steuerung</strong></li>



<li><strong>Geringe mechanische Belastung</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit sind sie besonders geeignet für kurzfristige Eingriffe – vor allem in der <strong>Primär- und Sekundärregelung</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die drei Arten der Regelenergie im Überblick</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Primärregelenergie (PRL / FCR)</h3>



<p><strong>Wichtigster Markt für BESS</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: ≤ 30 Sekunden</li>



<li>Haltezeit: 15 Minuten</li>



<li>Vergütung: Leistungspreis</li>



<li>Einsatz: sofortige Stabilisierung der Netzfrequenz</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Sekundärregelenergie (SRL / aFRR)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: ≤ 5 Minuten </li>



<li>Haltezeit: ≥ 15 Minuten </li>



<li>Vergütung: Leistungs- + Arbeitspreis </li>



<li>Einsatz: mittelfristiger Ausgleich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Minutenreserve (MRL / mFRR)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reaktionszeit: bis 7,5 Minuten </li>



<li>Haltezeit: bis 60 Minuten </li>



<li>Aktivierung: manuell </li>



<li>Einsatz: längerfristige Stabilisierung</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="462" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-1024x462.jpg" alt="" class="wp-image-27840" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-1024x462.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-300x135.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-768x346.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie-18x8.jpg 18w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Arten-der-Regelenergie.jpg 1315w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Anforderungen für BESS im Regelenergiemarkt</h2>



<p>Für die Teilnahme – insbesondere an der Primärregelleistung – gelten klare <strong>Mindestanforderungen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Leistung:</strong> ≥ 1 MW</li>



<li><strong>Freie Kapazität:</strong> ≥ 0,25 MWh</li>



<li><strong>Reaktionszeit:</strong> ≤ 30 Sekunden</li>



<li><strong>Haltezeit:</strong> 15 Minuten</li>



<li><strong>Betriebsweise:</strong> vollautomatisiert / fernsteuerbar</li>



<li><strong>Systemintegration:</strong> Anbindung an ein virtuelles Kraftwerk</li>



<li><strong>Zertifizierung:</strong> gemäß regulatorischen Vorgaben</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Die Batterie muss sowohl <strong>positive als auch negative Regelenergie</strong> liefern können.<br>In der Praxis bedeutet das: <strong>Betrieb im halbgeladenen Zustand (Standby-Modus).</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Handel mit Regelenergie?</h2>



<p>Die Vermarktung erfolgt über zwei zentrale Märkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regelarbeitsmarkt (RAM)</strong> – tägliche Ausschreibungen</li>



<li><strong>Balancing power market (RLM)</strong> – wöchentliche Ausschreibungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Merkmale:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teilnahme über <strong>Aggregatoren oder Direktvermarkter</strong></li>



<li>Auktionen nach <strong>Merit-Order- und Pay-as-Bid-Prinzip</strong></li>



<li>Unterscheidung zwischen:
<ul class="wp-block-list">
<li>positiver / negativer Regelenergie</li>



<li>Leistungs- und Arbeitspreisen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Ausschreibungen werden zentral organisiert und veröffentlicht.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Erlöse wirklich?</h2>



<p>Die Erlöse schwanken je nach Marktlage, aber typische Werte sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>PRL:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 2.200 – 3.800 €/MW/Woche (historisch)</li>



<li>aktuell oft ~2.000 €/MW/Woche kalkulierbar</li>
</ul>
</li>



<li><strong>SRL:</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>ähnliche Größenordnung, aber stärker volatil</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: Je nach Größe des Speichers sind <strong>fünfstellige bis sechsstellige Jahreserlöse realistisch.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein BESS für Regelenergie?</h2>



<p>In der Praxis gilt: <strong>Ab etwa 2,5 MW Leistung wird der Einsatz wirtschaftlich attraktiv</strong></p>



<p>Besonders sinnvoll ist die Teilnahme, wenn der Speicher bereits im FTM-Betrieb für <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a> (Arbitrage-Handel oder für <a href="https://cubeconcepts.de/en/momentanreserve-mit-bess-neue-erlosquelle-im-ftm-betrieb/" type="post" id="27990">Momentanreserve</a>) genutzt wird. Kombinierbar ist aber auch ein BTM-Betrieb, der die Stromkosten reduziert, wie etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> (PV-Kombination)</li>



<li>Lastspitzenkappung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Lastverschiebung zur Atypik (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load Shifiting</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>So entsteht ein <strong>Multi-Use-Case</strong>, der die Gesamtrendite deutlich erhöht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Regelenergie mit BESS</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zusätzliche, planbare Einnahmen </li>



<li>Geringer Verschleiß des BESS</li>



<li>Beitrag zur Netzstabilität </li>



<li>Kombination mit anderen Geschäftsmodellen möglich </li>



<li>Schneller Zugang über Aggregatoren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle von BESS im künftigen Energiesystem</h2>



<p>Mit dem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem massiv. BESS werden dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>systemrelevant für Netzstabilität</strong></li>



<li><strong>zentraler Baustein für volatile Energiesysteme</strong></li>



<li><strong>wichtige Akteure im Stromhandel und Flexibilitätsmarkt</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Gleichzeitig wird erwartet, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>größere Speicher dominieren</li>



<li>kleinere Systeme stärker im Eigenverbrauch eingesetzt werden</li>



<li>Erlösmodelle zunehmend kombiniert werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Regelenergie macht BESS wirtschaftlich noch attraktiver</h2>



<p>Die Teilnahme am Regelenergiemarkt ist eine der effektivsten Möglichkeiten, um die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern deutlich zu steigern. Insbesondere im FTM-Betrieb gilt: <strong>Regelenergie verwandelt BESS von einer Kostenoptimierungslösung in ein aktives Erlösmodell.</strong> Unter den richtigen Voraussetzungen – vor allem bei ausreichender Größe und intelligenter Vermarktung – lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Zusatzerträge generieren</li>



<li>Investitionen schneller amortisieren</li>



<li>mehrere Geschäftsmodelle parallel kombinieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit wird klar: <strong>BESS + Regelenergie ist ein zentraler Baustein moderner Energiestrategien im gewerblichen und industriellen Umfeld.</strong></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Energy weather 2023: Top values for renewables</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-weather-2023-top-values-for-renewables/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 02 Apr 2024 14:01:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit überdurchschnittlichen Strahlungswerten und kräftigen Winden bot das Jahr 2023 ideale Bedingungen für die Energiewende. Erfahren Sie, wie das Zusammenspiel aus sonnenreichen Monaten wie dem Rekord-September und windstarken Winterphasen die Erträge erneuerbarer Energien auf Spitzenreiter-Niveau hob.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-weather-2023-top-values-for-renewables/">Energiewetter 2023: Top Werte für die Erneuerbaren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Through its network of experts (BMDV), the DWD once again published its annual review for the year under review at the end of March. <strong>Energy weather 2023</strong> has been published. According to this, the average values for global radiation and wind speeds for the past year are once again at record levels. At 1,144 kWh/m², global radiation fell slightly by 86 kWh/m² in 2023, but the average wind speed rose from 5.62 m/s in 2022 to 5.98 m/s in 2023. <strong>Long-term view</strong> these are again <strong>Peak values for renewable energies</strong>. (Cf. <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-at-record-level/">Global radiation</a> 2022)</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is the energy weather?</h2>



<p>Energy weather plays a crucial role in forecasting and optimizing energy production from renewable sources. Two important parameters that must be taken into account when determining the energy weather are the <strong>Global radiation</strong> and the <strong>Wind speed</strong>.</p>



<p>Global radiation refers to the total solar radiation that reaches the earth's surface. It is made up of direct solar radiation and diffuse sky radiation. Global radiation is a decisive factor in predicting the generation of energy from <strong>Solar systems</strong>. The higher the global radiation, the more energy can be obtained from sunlight.</p>



<p>In addition to global radiation, wind speed also plays an important role in predicting energy generation from <strong>Wind turbines</strong>. The wind speed determines the amount of wind energy that can be generated by the wind turbines. The higher the wind speed, the more energy can be generated from wind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Global radiation as a factor for the energy weather</h2>



<p>Global radiation is influenced by various factors, including the <strong>Solar altitude</strong>which <strong>Cloudiness</strong>which <strong>Air pollution</strong> and the <strong>Geographical location</strong>. The altitude of the sun determines the angle of incidence of the sun's rays on the earth's surface. The higher the sun is in the sky, the more direct the sun's rays are and the higher the global radiation. Cloud cover and air pollution, on the other hand, reduce global radiation as they reduce the amount of sunlight that reaches the earth's surface.</p>



<p>Global radiation is measured with the help of <strong>Pyranometers</strong> which measure the entire solar radiation. These instruments are designed to measure both the <strong>direct sunlight</strong> as well as the <strong>Diffuse sky radiation</strong> can measure. The data is recorded continuously and is also used in the solar cadastre or in energy weather forecasts. In addition to the pyranometers, other measuring devices such as <strong>Solar radiation sensors</strong> and <strong>Weather stations</strong> to obtain precise data on global radiation.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="448" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-1024x448.png" alt="" class="wp-image-13156" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-1024x448.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-300x131.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010-768x336.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Globalstrahlung-seit-2010.png 1334w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Global radiation is subject to various trends and patterns that are important for energy weather forecasting. For example, there are <strong>Seasonal or weather-related</strong> Fluctuations in global radiation that are related to the position of the sun and the tilt of the earth. In some regions there are also <strong>Long-term trends</strong>which are attributable to climate change or changes in atmospheric conditions. The analysis of these trends and patterns helps to make accurate predictions about global radiation and to optimize energy production from solar installations.<br><br>At 1,144 kWh/m², global radiation in the 2023 energy weather was the second lowest of the last six years, but the <strong>sixth strongest</strong> In some months, including February, May, June, July, September and October, global radiation was higher than in the reference period 1991-2020. September in particular was the most radiant since 1991 with 124 kWh/m². June was also very strong. Autumn 2023 was the most radiant since 1991. Winter 2022/2023 showed a slight negative anomaly, with January in particular being significantly weaker than usual. The center of Germany had the highest positive anomaly, while the southern edge of the Alps showed a slightly negative anomaly.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wind speed as a factor for the energy weather</h2>



<p>The wind speed is also influenced by various factors, including <strong>topographical features</strong>geographical location and <strong>Atmospheric conditions</strong>. Mountains and hills can obstruct the wind flow and lead to lower wind speeds. Geographical location also influences wind speed, as coastal areas and open landscapes tend to have higher wind speeds. In addition, atmospheric conditions such as differences in air pressure and temperature gradients can influence wind speed.</p>



<p>It is measured with the help of <strong>anemometers</strong>that record the air flow. These instruments record wind speed in real time and provide accurate data for energy weather forecasting. In addition to the anemometers, other measuring devices such as <strong>Wind direction sensors</strong> and weather stations to obtain precise data on wind speed. The German Weather Service measures the meteorological parameters at a height of 100 meters and averages the annual values for the whole of Germany.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="469" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-1024x469.png" alt="" class="wp-image-13157" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-1024x469.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-300x137.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010-768x351.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/04/Energiewetter-Windgeschwindigkeit-seit-2010.png 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The DWD experts calculated an average wind speed of 5.98 m/s across Germany in 2023. That is the <strong>highest for 16 years</strong>. Some months, including January, November and December, had particularly high wind speeds, while September was one of the windiest months since 1950. Spring and fall were windier than average, while winter was slightly above average. The distribution of the percentage deviation in wind speed in 2023 showed a positive trend in the south of Germany, while it weakened towards the north and east and became slightly negative in some areas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Global radiation and wind speed complement each other</h2>



<p>Global radiation and wind speed correlate and complement each other during a year in <strong>Germany</strong> to a <strong>good energy weather mix</strong>. For example, high global radiation leads to a warming of the air, which in turn leads to an increase in wind speed. Conversely, a high wind speed can break up the cloud cover and lead to an increase in global radiation. The precise analysis of these interactions and correlations is also used for short-term forecasts of the energy weather.</p>



<p>Overall, it can be seen that the higher global radiation in summer and the increased wind speeds in winter <strong>optimal</strong> for a relatively <strong>Consistent energy generation</strong> by wind and solar power plants. Germany is no exception. With the exception of the eastern Mediterranean region, global radiation throughout Europe in 2023 was above the average for the reference period. There were positive deviations in the average wind speeds in a broad strip from northern France, the Alps, Italy and the Balkans to the Black Sea.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The energy weather in 2023 once again set new records for renewables. Both global radiation and wind speeds were at a high level. Although global radiation was slightly lower than in the previous year, it was still above average, particularly in some months such as September and June. Winter saw a slight decrease, especially in January. Wind speeds, on the other hand, reached their highest level in 16 years at 5.98 m/s. January, November and December were particularly strong, while September was comparatively windless.</p>



<p>The energy weather takes two key factors into account: global radiation and wind speed. Global radiation, which comprises the total solar radiation on the earth's surface, is decisive for solar power generation. Wind speed, on the other hand, determines the amount of wind energy that can be generated. The measurements and analyses of these parameters help to make precise predictions for energy generation from renewable sources and to optimize them. </p>



<p>The interactions between global radiation and wind speed are of particular importance here. High global radiation can increase the wind speed and vice versa. This contributes to the balance of energy production throughout the year. In Europe, the values for global radiation and wind speed in 2023 were above average overall, which offers positive prospects for the use of renewable energies.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Environmental impact assessment (UVPG)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/environmental-impact-assessment-uvpg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 27 Mar 2024 12:16:06 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13135</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie bildet das rechtliche Fundament, um die ökologischen Auswirkungen von Großprojekten wie Wind-, Solar- oder  Batterieparks bereits in der Planungsphase zu minimieren. Aktuelle Novellierungen sorgen dabei für eine gezielte Beschleunigung der Zulassungsverfahren, um den Ausbau erneuerbarer Energien mit hohen Naturschutzstandards zu vereinen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/environmental-impact-assessment-uvpg/">Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Environmental impact assessment (EIA) </strong>is actually only one component of the legislation on "environmental assessments" of the Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Nuclear Safety and Consumer Protection (BMVU). Another component here is, for example, the Strategic Environmental Assessment (SEA). The Environmental Impact Assessment Act (UVPG) brings together all measures and provides the framework for this. In general, the impact of projects on the environment should be assessed and negative effects minimized. The law also applies to wind and solar parks, for example. The UVPG contains important instruments to ensure sustainable development and came into force in 1990. It is based on various European directives and serves to transpose these guidelines into German law. Since then, the UVPG has been amended several times and the most recent amendments date from December 2023.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Objective of the UVPG</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1024x683.jpg" alt="Environmental Impact Assessment-UVPG-Onshore" class="wp-image-13144" style="width:467px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/luca-bravo-YoelVcKWmws-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The environmental impact assessment (EIA) analyzes the potential impact of a project on various aspects such as humans, animals, plants, soil, water and air as well as cultural and natural resources. In a <strong>Report</strong> These impacts are presented and the affected public and specialist authorities can comment on them. The competent authority uses this information to make its decision on whether to approve the project. The detailed assessment is intended to ensure that projects are planned and implemented sustainably and that potential negative impacts on the environment are minimized.</p>



<p>The UVPG defines the procedures and requirements for environmental impact assessments. It stipulates that project developers must prepare an environmental impact study that identifies and assesses the potential impact of the project on the environment. Based on the results of the study, measures to minimize the impact are then developed and integrated into the planning process.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The main principles of the Environmental Impact Assessment Act (UVPG)</h2>



<p>The EIA Act is based on a number of basic principles that are intended to ensure that the environmental impact assessment is carried out effectively and sustainably. The most important principles include:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Early public participation</h3>



<p>The UVPG attaches great importance to the <strong>Early participation of the public</strong> in the planning process of a project. This enables citizens to voice their concerns and worries about potential environmental impacts and ensure that their interests are adequately taken into account.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Transparency and access to information</h3>



<p>The EIA Act requires that all relevant information about the project and its potential impacts be made available to the public. This ensures <strong>Transparency</strong> and enables citizens to make informed decisions and actively participate in the planning process.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Consideration of alternatives</h3>



<p>The UVPG requires that the environmental impact assessment must also include <strong>Alternatives</strong> to the planned project. This makes it possible to compare the impact of different options on the environment and find the most sustainable solution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Phases of the EIA</h2>



<p><strong>Scoping</strong>In this phase, the relevant aspects of the environmental impact assessment are identified and the scope of the assessment is defined.</p>



<p><strong>Environmental impact study</strong>In this step, a detailed study is prepared that analyzes the potential impact of the project on the environment. This includes the identification of potential risks and the development of measures to minimize the impact.</p>



<p><strong>Public participation</strong>The public is invited to participate throughout the entire process. This can take the form of hearings, consultations or public displays of documents.</p>



<p><strong>Rating</strong>Based on the environmental impact study and feedback from the public, an assessment of the project's impact on the environment will be carried out.</p>



<p><strong>Decision</strong>Based on the assessment, a decision is made as to whether the project is approved, rejected or approved under certain conditions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Practical application examples</h2>



<p>Environmental impact assessment is used in many different areas, such as construction, energy production, transportation and agriculture.</p>



<p>One example of the application of the UVPG is the construction of a new highway. Before the project begins, an environmental impact study is carried out to assess the impact of the highway on the environment. Based on the results of the study, measures are then taken to minimize the impact. In this example, there were recommendations for the construction of noise barriers or the protection of natural habitats. The same procedure can also be initiated, for example, for a major construction project by a company, in agriculture or for the designation of an industrial estate</p>



<h2 class="wp-block-heading">UVPG and renewable energies</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="710" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-1024x710.jpg" alt="Environmental impact assessment-UVPG solar park" class="wp-image-13141" style="width:438px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-1024x710.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-300x208.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280-768x532.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/solar-farm-6619504_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In general, an environmental impact assessment may be required for any construction or infrastructure project. However, as part of the climate targets and the goal of CO₂ neutrality, the conditions for EIAs and SEAs for renewable energy plants were relaxed or even partially lifted in the amendment of March 2023. This applies in particular to certain onshore and offshore wind turbines or solar parks and is intended to speed up the approval process.</p>



<p>In individual cases, only a strategic environmental assessment of the construction area concerned has been sufficient since then. Plant-related environmental impact assessments are not required for wind energy plants, the expansion of electricity grids or ground-mounted solar plants if they are larger than 20,000 m², for example, and a development plan is in place. This corresponds to an area of around 2.6 soccer pitches on which a 2.36 MWp solar park could be erected. By way of comparison, the largest ground-mounted system currently being built in Germany is 650 MWp on an area of around 5 million m². In principle, there are and have been <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">PV roof systems</a></strong> or <strong>Solar carports</strong> on already sealed surfaces from an UVPG <strong>Not affected</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Criticism of the Environmental Impact Assessment Act (UVPG)</h2>



<p>The UVPG is a complex law that prescribes an extensive procedure for carrying out environmental impact assessments. This can lead to <strong>Delays</strong> and <strong>high costs</strong> especially for smaller projects or projects with a limited budget.</p>



<p><strong>Lack of transparency</strong>EIA processes and decisions are often criticized for not being sufficiently transparent. This can lead to mistrust and dissatisfaction among the public, which impairs confidence in the correctness of the decisions.</p>



<p><strong>Public participation</strong>Although it is a cornerstone of the UVPG, there is criticism that citizens' concerns may not be sufficiently taken into account. Some argue that public participation takes place too late in the process. Others that decisions have already been made before the public is heard.</p>



<p><strong>Influence: </strong>There are concerns about possible manipulation or influence on the EIA process by the project sponsors or other interest groups. This may mean that the results of the EIA are not objective and unbiased.</p>



<p><strong>Lack of alternative solutions</strong>Some critics argue that the EIA sometimes does not sufficiently consider alternative solutions or locations for a project. This can lead to less environmentally damaging or more sustainable options being overlooked.</p>



<p><strong>Incomplete assessment of the environmental impact</strong>It is often criticized that the EIA does not adequately consider all potential environmental impacts of a project. This can lead to certain impacts being underestimated or overlooked.</p>



<p><strong>Lack of involvement of technical experts</strong>EIA requires a multidisciplinary assessment of environmental impacts. It is sometimes criticized that not enough technical experts are involved in the process to ensure a sound assessment.</p>



<p><strong>Long-term monitoring</strong>After a project has been completed, it is difficult to monitor the long-term effects and impacts on the environment. This can lead to long-term environmental impacts not being adequately recorded or assessed.</p>



<p><strong>Political influence</strong>In some cases it is argued that political interests can influence the results of the EIA, especially when it comes to controversial or politically sensitive projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Examples of successful environmental impact assessments</h2>



<p>Despite the challenges and controversies, there are many examples of successful environmental impact assessments that have promoted sustainable development.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1024x683.jpg" alt="Environmental impact assessment - UVPG wind farm" class="wp-image-13140" style="width:444px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/WIKINGER-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In Germany, the EIA is often used for large infrastructure projects such as <strong>Offshore wind farms</strong> carried out. One example of this is the Alpha Ventus offshore wind farm in the North Sea. Prior to its construction, comprehensive EIAs were carried out to assess the potential impact on the marine environment, fisheries and other stakeholders. The results led to measures to minimize environmental impacts and to create protection and compensation measures for sensitive ecosystems.</p>



<p>An EIA is also carried out in Germany for major transport infrastructure projects such as highway expansions or the construction of new high-speed rail lines. One example is the EIA for the <strong>Expansion of the A7 freeway</strong> between Hamburg and Hanover. This EIA included extensive studies on noise, air and water pollution as well as the impact on nature conservation areas. The results led to adjustments in the planning process in order to minimize environmental impacts.</p>



<p>The construction of new industrial plants often requires an EIA to assess the potential impact on the environment and the health of local residents. One example is the EIA for the construction of a <strong>Chemical parks</strong> in a rural area. The EIA examined impacts such as air pollution, waste disposal and water consumption. Based on the results, measures were implemented to control emissions and prevent pollution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion on the environmental impact assessment (UVPG)</h2>



<p>The Environmental Impact Assessment Act (UVPG) is an important instrument for ensuring sustainable development. Since its introduction in 1990, the UVPG has helped to promote sustainable development and integrate environmental protection concerns into planning and approval processes.</p>



<p>The main objective of the UVPG is to comprehensively analyse the impact of projects on the environment and to take measures to minimize negative effects. Environmentally compatible solutions are to be found through early public participation, transparency and the consideration of alternatives.</p>



<p>Although the UVPG makes an important contribution to environmental protection, there are also many points of criticism. The most important are the <strong>Time delays</strong> and the <strong>additional</strong>n<strong> Costs</strong> for projects. These include concerns about transparency, public participation, potential influence, insufficient consideration of alternative solutions and incomplete assessment of environmental impacts. Despite these challenges, there are many successful examples of environmental impact assessments in Germany and Europe.</p>



<p>Overall, the environmental impact assessment remains an essential instrument for incorporating environmental concerns into planning and approval processes and ensuring that environmental interests are taken into account in a balanced manner. Through continuous improvements and adjustments, the Environmental Impact Assessment Act can continue to contribute to supporting sustainable development in Germany.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Solarstrom durch Photovoltaik: Wie Unternehmen eigenen Strom erzeugen &#038; nutzen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-power-through-photovoltaics/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 22 Mar 2024 13:37:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=15541</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von ungenutzten Dachflächen bis hin zu smarten Speicherkonzepten bietet Photovoltaik Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für eine nachhaltige Energieversorgung. Erfahren Sie, wie Sie durch hohe Eigenverbrauchsquoten Ihre Betriebskosten senken und warum sich die Integration von Speichern und Monitoring-Systemen für Gewerbe und Industrie besonders lohnt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-power-through-photovoltaics/">Solarstrom durch Photovoltaik: Wie Unternehmen eigenen Strom erzeugen &amp; nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solarstrom aus Photovoltaik ist für Unternehmen eine der einfachsten Möglichkeiten, Stromkosten zu senken und CO₂ zu reduzieren. Eine PV-Anlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um und kann den erzeugten Strom entweder im Betrieb nutzen, speichern oder ins Netz einspeisen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Solarstrom aus Photovoltaik?</h2>



<p>Photovoltaik wandelt Sonnenlicht mit Solarzellen in Gleichstrom um, der anschließend über Wechselrichter in nutzbaren Wechselstrom verwandelt wird. Die Technik ist wartungsarm, langlebig und für viele Unternehmensstandorte geeignet, etwa auf Dächern, Freiflächen, Carports oder Fassaden. Der <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/" type="post" id="5894">Efficiency of solar cells</a> liegt heute bei rund 20-23 %. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entsteht der Strom?</h2>



<p>Die Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterialien, die bei Lichteinfall Elektronen freisetzen. Mehrere Zellen bilden Module, mehrere Module bilden Strings, und daraus entsteht die Anlage, die über Wechselrichter ins Netz oder ins Unternehmenssystem einspeist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wovon hängt der Ertrag ab?</h2>



<p>Für Unternehmen ist meist der&nbsp;<strong>Own consumption</strong>&nbsp;wirtschaftlich am interessantesten, weil selbst genutzter Solarstrom teurer Netzstrombezug ersetzt. Einspeisung bleibt dennoch sinnvoll, wenn zeitweise mehr Strom erzeugt als verbraucht wird</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ein Speicher sinnvoll ist</h2>



<p>A <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> erhöht den Eigenverbrauch deutlich, weil Solarstrom nicht nur dann genutzt werden kann, wenn er gerade erzeugt wird. Gerade im Gewerbe kann das den Nutzen der PV-Anlage stark verbessern, weil Verbrauch und Erzeugung oft nicht gleichzeitig stattfinden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kauf oder Contracting?</h2>



<p>Unternehmen können eine PV-Anlage kaufen oder über <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> umsetzen. Beim <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/" type="page" id="373">Purchase</a> entsteht Eigentum und Abschreibungspotenzial, beim Contracting übernimmt ein Partner Finanzierung, Betrieb und Wartung, während das Unternehmen Solarstrom nutzt und Investitionskosten vermeidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Unternehmen beachten sollten</h2>



<p>Eine gute PV-Anlage braucht mehr als Module: wichtig sind saubere Planung, passender Wechselrichter, Monitoring, Wartung und ein passendes Messkonzept. Gerade für Unternehmen lohnt sich außerdem ein Blick auf Förderungen, <a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a> und mögliche Speicherintegration.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie viel Strom erzeugt eine PV-Anlage?</summary>
<p>In Deutschland erzeugt 1 kWp installierte PV-Leistung typischerweise etwa 850 bis 1.000 kWh Strom pro Jahr.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Eigenverbrauch wichtiger als Einspeisung?</summary>
<p>Für die meisten Unternehmen ja, weil selbst genutzter Solarstrom teuren Netzstrom ersetzt und die Wirtschaftlichkeit verbessert.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich ein Batteriespeicher?</summary>
<p>Ja, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich auseinanderfallen oder Lastspitzen reduziert werden sollen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist Contracting sinnvoll?</summary>
<p>Ja, wenn ein Unternehmen ohne eigene Investition starten will und Planung, Betrieb und Wartung auslagern möchte.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Schlüsselfertige Komplett-Anlagen</h2>



<p>CUBE CONCEPTS plant und realisiert Photovoltaiklösungen für Unternehmen so, dass Solarstrom nicht nur erzeugt, sondern wirtschaftlich genutzt wird. Dazu gehören Projektplanung, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Speicherintegration, Monitoring und auf Wunsch Contracting als Modell ohne hohe Anfangsinvestition.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-power-through-photovoltaics/">Solarstrom durch Photovoltaik: Wie Unternehmen eigenen Strom erzeugen &amp; nutzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV module prices 2024: bottom reached</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-module-prices-bottomed-out-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 14 Mar 2024 09:01:47 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=12472</guid>

					<description><![CDATA[<p>Experten sind sich einig: Die Talsohle bei den PV-Modulpreisen ist erreicht, und Faktoren wie Lieferverzögerungen am Horn von Afrika sowie eine Reduktion der globalen Überproduktion treiben die Kosten wieder nach oben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The continuous downward trend of the <strong>PV module prices</strong> seems to have stopped. The <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-module-prices-at-historic-low/">historically low prices for solar modules</a>which are characterized by <strong>Overproduction</strong> and <strong>Full bearings</strong> of Chinese manufacturers in the fall of 2023 will soon be over. All experts agree on this. The predicted price rises are expected to be driven by both <strong>global</strong> as well as from <strong>regional factors</strong> influenced. Factors include political uncertainties, supply strategies from China and rising spring demand in Europe, particularly in Germany. While the low prices were initially due to manufacturers' efforts to adapt to the market, they are now showing signs of stabilizing, which will halt the recent slower downward trend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV module prices still stable &amp; still low</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-1024x535.png" alt="" class="wp-image-12473" style="width:741px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-1024x535.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-300x157.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik-768x401.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/PV-Modulpreise-2024-Talsohle-Grafik.png 1322w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The rapid decline in PV module prices, which began after the first energy price shock in mid/late 2022 and continued until fall/winter 2023, has slowed noticeably in recent months. However, a look at the development of PV module prices over the course of a year from February 2023 to February 2024 shows that, depending on the module class <strong>Price reductions between 45 - 53 %</strong>. Solar module prices in Europe and Asia have been hit harder than elsewhere. In the USA, they are particularly high due to import restrictions. Some non-Chinese manufacturers are therefore increasingly focusing on the US market. In Europe, solar module prices have been stable since February 2023 at <strong>High-efficiency modules</strong> to <strong>45 %</strong> to now around 22 cents/Wp, with <strong>Mainstream modules</strong> to <strong>53 %</strong> to now 14 cents/Wp and at <strong>Low-cost modules</strong> to <strong>52 %</strong> fell to 9 cents/Wp.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reasons for the expected increase in 2024</h2>



<p>There are various reasons for the expected rise in PV module prices. Firstly, demand will increase, particularly in Europe, as spring approaches. At the same time <strong>puts the brakes on China</strong> continues to reduce its overproduction and empty its stocks. As a result, the fall in prices that was observed in 2023 has come to a halt. However, the stocks that were still full to bursting in fall 2023 are coming to an end. As a result, experts are advising customers to stock up on modules and inverters now.</p>



<p>Furthermore, the continuing <strong>Conflicts in the Horn of Africa</strong> and the general extension of container delivery times from 6 to 8 weeks are contributing to delays in deliveries. This leads to additional costs and makes planning more difficult for companies in the PV industry. Higher transportation and fuel costs are also a factor contributing to rising prices.</p>



<p>Another important point is that in <strong>Europe</strong> there is a lack of a strong domestic solar industry. This increases dependence on imports and influences prices. The <strong>Increasing demand</strong> through the <strong>Spring business</strong> and the depletion of Chinese stocks as a result of the reduction in Chinese production are further factors. Overall, these various factors indicate that prices for PV modules will tend to rise in the near future. As a result, companies and consumers will have to rethink their procurement strategies in order to cope with rising costs. The effects are already being felt. Some inverter models are currently barely available and will not be supplied again until May 2024. Large modules for open spaces will probably not be available again until June.</p>



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		<item>
		<title>VDE-AR-N 4110: Anschlussregeln für EE-Anlagen in der Mittelspannung</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/vde-ar-n-4110-connection-rules-for-medium-voltage-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 13 Mar 2024 09:54:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=12469</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die verbindliche Richtlinie definiert die technischen Anschlussregeln für PV-Anlagen im Mittelspannungsnetz und sichert so die Stabilität der öffentlichen Stromversorgung. Eine präzise Umsetzung ist für Betreiber gewerblicher Anlagen gesetzlich vorgeschrieben, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten und rechtliche Konsequenzen wie Bußgelder zu vermeiden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>VDE-AR-N 4110</strong> is the guideline for the connection and commissioning of photovoltaic systems and other renewable energy systems with medium voltage. Its update from September 2023 includes a simplified individual verification procedure for generation systems with an output of 135 kW to 950 kW and covers a wide range of topics, from technical requirements to the certification of systems. It is applicable to all new systems as well as modifications or extensions to existing systems <strong>binding.</strong> The Association for Electrical, Electronic &amp; Information Technologies (VDE) has developed VDE-AR-N 4110 to ensure that medium-voltage systems are safely and reliably connected to the internal and public power grid.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are technical connection rules?</h2>



<p>Technical connection regulations are standards and guidelines that <strong>safe connection</strong> of electrical installations to the <strong>public power grid</strong> define. They regulate the efficient and risk-free transmission of electrical energy and the proper functioning of the systems. The standard, also known as <strong>TAR medium voltage</strong> defines requirements for renewable energy systems, storage systems and mixed systems in the medium-voltage grid. It specifies the requirements and procedures to be observed when planning, installing and commissioning such systems. The TAR Medium Voltage of the VDE Network Technology/Network Operation Forum complies with the European Network Codes and improves grid stability through extended requirements for short-term voltage dips and reactive power provision.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The VDE-AR-N 4110 in medium voltage</h2>



<p>Compared to other standards such as VDE 4105, VDE 4110 focuses on the integration of larger systems, such as commercial PV systems, wind farms or combined heat and power plants (CHP), into the medium-voltage grid. This places special demands on the safety and performance of the systems. Both standards play an essential role in the energy supply system and specify specific requirements to ensure the safe integration of systems. VDE 4110 deals specifically with a variety of topics, including <strong>Network perturbations</strong>, <strong>Mains protection</strong>, <strong>Maintenance</strong>, <strong>Synchronization</strong> with the network, <strong>Power supply quality</strong> and <strong>Safety requirements</strong>. It also defines procedures for the certification and grid connection of systems as well as requirements for grid planning and emergency power supply.</p>



<p>Compliance with the directive is essential to ensure the safety and reliability of medium-voltage systems. Applying these rules minimizes the risk of power failures, short circuits and other dangerous situations that can lead to serious damage to equipment and people. In addition, compliance with VDE-AR-N 4110 <strong>prescribed by law</strong> and is monitored by the relevant authorities. Companies that do not comply with the technical connection rules must expect legal consequences such as <strong>Fines</strong> or even the <strong>Withdrawal of the operating license</strong> calculate.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Brief overview of the requirements of VDE-AR-N 4110</h2>



<p>VDE-AR-N 4110 specifies a number of requirements that must be observed during installation. These include, among other things, the selection of the correct <strong>Cables</strong> and <strong>Cables</strong>the correct <strong>Dimensioning</strong> from <strong>Protective devices</strong>the avoidance of <strong>electromagnetic interference</strong> and the proper <strong>Earthing</strong> of the systems. All areas of the directive have far-reaching effects on the planning, construction and operation of medium-voltage projects. In particular, system operators must now ensure that their systems meet the <strong>Stable mains frequency</strong> which represents an additional challenge.</p>



<p>It stipulates that systems must be able to stabilize the grid in the event of frequency changes and provide reactive power. To this end, it regulates the requirements for the grid connection point and the connection technology in order to meet the grid operator's safety and operational requirements. Compliance with these requirements improves grid stability and security, facilitates the connection of generation plants, promotes renewable energies and improves the <strong>Interoperability</strong> between different systems and the electricity grid. Standardization and clear specifications ensure efficient integration and a reliable energy supply.</p>



<p>In order to optimize project processes and avoid delays, the systems should be <strong>qualified specialists</strong> be planned and installed by specialists with the necessary expertise and certifications. In addition, the materials and components used during installation must meet the requirements of VDE-AR-N 4110 and be certified.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are the target groups of VDE-AR-N 4110?</h2>



<p>Many stakeholders are affected by VDE-AR-N 4110. The main target groups are grid operators, system planners, operators and installers and, of course, all component manufacturers. System operators must ensure that their systems meet the technical requirements and safety standards of the standard in order to be able to connect them successfully to the medium-voltage grid. <strong>Energy supply company</strong> are also affected, as they have to guarantee the stability and security of the network. Planners and installers<strong> </strong>are obliged to comply with the requirements of the standard when planning and installing systems. <strong>Public facilities</strong> such as municipal utilities and regulatory authorities must monitor compliance with the standard and create references and standards, some of which do not yet exist. <strong>Consumers benefit indirectly</strong> of the standard, as a stable and safe power supply, guaranteed by VDE-AR-N 4110, is of crucial importance to them, whether in the household or in a business environment.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequent challenges in the implementation of VDE-AR-N 4110</h2>



<p>The implementation of the directive can be associated with a number of challenges. One of the most common challenges is its complexity, which can be quite high. This is especially true for solar installers and professionals who are not familiar with medium-voltage systems. Careful planning and training are required to ensure that the requirements are interpreted and implemented correctly. In addition, technical difficulties such as limited space for the installation of components or difficulties in procuring high-quality materials can arise.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steps to fulfill the standard</h2>



<p>Companies that implement projects that are affected by VDE-AR-N 4110 should always follow the following steps:</p>



<p>A thorough and <strong>Careful planning</strong> is the key to compliance with the directive. The requirements should be understood and analyzed at the design stage of a renewable energy project to ensure that the systems are properly planned and dimensioned.</p>



<p>Regular<strong> Training courses </strong>and<strong> Certification </strong>of all employees to VDE-AR-N 4110 ensure that they have the necessary specialist knowledge and skills to meet the requirements.</p>



<p>Permanent <strong>Quality controls</strong> in the form of regular inspections and maintenance guarantee that the systems comply with current standards and function properly.</p>



<p>A thorough and complete <strong>Documentation</strong> of all work, modifications and inspections carried out is essential in order to prove compliance with the standard and to present it if required.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of complying with the VDE-AR-N 4110 guidelines</h2>



<p>Compliance with VDE-AR-N 4110 offers a number of advantages. Firstly, it contributes to the safety of employees and the public by minimizing the risk of accidents and damage. Secondly, it ensures the reliability of medium-voltage installations by ensuring that they function properly and comply with requirements. Finally, it enables companies to avoid legal consequences such as fines and the withdrawal of operating licenses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>VDE-AR-N 4110 is a comprehensive guideline for the technical connection rules in the medium-voltage sector and a building block of all <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-en-vde-iec-specifications-for-commercial-pv-roof-systems/">DIN EN, VDE and IEC specifications</a> for commercial PV systems. Compliance with these rules is crucial to ensure the safety and reliability of medium-voltage systems. Through careful planning, training and quality control, companies can ensure that they meet the requirements of the standard. Compliance with these guidelines offers a wide range of benefits and enables companies to avoid legal consequences. For more information on VDE-AR-N 4110, there are a variety of resources available that can be used to improve understanding and implementation of these important connection rules.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Wafers in photovoltaics</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/wafers-in-photovoltaics/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 04 Mar 2024 13:49:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=12271</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sind das Herzstück jeder Solarzelle und bestimmen als dünne Halbleiterscheiben maßgeblich den Wirkungsgrad und die Langlebigkeit von PV-Modulen. Erfahren Sie, wie Materialreinheit und moderne Herstellungsverfahren die Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie optimieren und welche Unterschiede zwischen mono- und polykristallinen Wafern bestehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wafers-in-photovoltaics/">Wafer in der Photovoltaik</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wafer</strong> are thinly sliced wafers, typically made from materials such as silicon, germanium, silicon carbide or other semiconductor materials. They are used in semiconductor manufacturing to produce integrated circuits, microchips and other electronic components. The wafers serve as a substrate on which the various layers of electronic components are built up. They play a crucial role in modern electronics production and are used in various areas such as microelectronics, microsystems technology and <strong>Photovoltaics</strong> used.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What do wafers do in photovoltaics</h2>



<p>Wafers are at the heart of every photovoltaic system and enable the <strong>Converting sunlight into electrical energy</strong>. The quality of the wafers has a direct influence on efficiency and performance and therefore on the <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Efficiency of the solar cell</a>. The higher the quality of the wafer, the more efficient the conversion of sunlight into electricity.</p>



<p>In addition, wafers are also crucial for the <strong>Durability</strong> and <strong>Reliability</strong> of photovoltaic modules. High-quality wafers are more resistant to external influences such as temperature fluctuations and moisture, which leads to a longer service life for the solar cells. The selection of high-quality wafers is therefore of great importance to ensure the long-term and efficient use of photovoltaic technology.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How do wafers in solar modules work?</h2>



<p>When sunlight hits a wafer, electrons in the semiconductor material are excited and generate an electric current. This current is then passed through the solar cell and can be used as usable energy to power devices or feed into the grid. The efficiency of this process depends on various factors, such as the thickness of the wafer, the type of semiconductor material and the surface finish. By optimizing these factors, the <strong>Performance and efficiency of the photovoltaic system</strong> can be improved. Research and development in wafer technology is therefore focusing on improving these properties in order to further increase the efficiency of photovoltaic technology.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="796" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1024x796.jpg" alt="" class="wp-image-12278" style="width:389px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1024x796.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-300x233.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-768x597.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-1536x1195.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-Monokristallin-2048x1593.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Silicon wafers for solar cells are manufactured in dust-free rooms to ensure the highest quality. They are mainly cut using wire saws, whereby a third to half of the silicon is lost, but a large proportion can be recycled. Alternative processes such as pulling wafers from the silicon melt or the use of laser or strip cutting technologies have been developed, but have not become commercially viable. The raw wafers are then further processed in a multi-stage process to produce solar cells. This includes etching, texturing, doping, application of an anti-reflective coating, screen printing for electrical contacts and finally installation in PV modules.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wafer types in photovoltaics</h2>



<p>There are different types of wafers used in photovoltaics, with silicon wafers being the most commonly used. They can be further subdivided into monocrystalline and polycrystalline wafers. Both types of wafers are produced by sawing so-called ingots.</p>



<p><strong>Polycrystalline wafers</strong> come from cuboid silicon blocks and are usually square. They consist of several silicon crystals, are cheaper and not as efficient. <strong>Monocrystalline wafers</strong> are more efficient and are cut from cylindrical ingots. They often have rounded corners. This reduces waste compared to square wafers. Alternatively, other processes can be used to pull thin wafers directly from the melt, avoiding the waste of wire saws. These solar module wafers are currently between 180 and 250 µm thick and do not require a complex polishing process.</p>



<p>In addition to silicon wafers, wafers made of other materials such as cadmium telluride, copper indium gallium diselenide and perovskite are also used. These materials offer different advantages in terms of cost, efficiency and flexibility. The selection of the right wafer material depends on the specific requirements of the photovoltaic system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Power factors of wafers in photovoltaics</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-12274" style="width:486px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/03/Wafer-auf-Modulen.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The performance of wafers in photovoltaics is influenced by various factors. One of the most important factors is the <strong>Purity of the semiconductor material</strong>. Impurities in the semiconductor material impair the efficiency of the solar cell and increase the electrical resistance of the wafer. The purer the base material of the semiconductor or silicon, the more efficient a solar module is. At the same time, degradation is also reduced, which leads to a longer service life for the solar cells.</p>



<p>Another important factor is the <strong>Thickness of the wafer</strong>. Thinner wafers have a higher absorption of sunlight, while thicker wafers can have a higher mechanical stability. The optimum wafer thickness depends on the specific requirements of the photovoltaic system and can be influenced by selecting the right wafer material and optimizing the manufacturing process.</p>



<p>The surface quality of the wafer is also a decisive factor. A smooth and clean <strong>Surface </strong>enables better absorption of sunlight and reduces reflections that lead to energy losses. The efficiency of the solar cell can be further improved by using anti-reflective coatings or textured surface structures.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technological advances in photovoltaic wafers</h2>



<p>Wafer technology for photovoltaics is facing various challenges and progress is being made continuously to overcome these challenges. One of the challenges is to <strong>Production costs</strong> in order to make photovoltaic technology even more affordable for a wider range of applications. Through the development <strong>new manufacturing processes</strong> and the use <strong>more cost-effective materials</strong> attempts are being made to reduce the cost of wafers.</p>



<p>A further advance in wafer technology is the development of <strong>flexible wafers</strong>which are able to adapt to different shapes and surfaces. Flexible wafers enable the integration of photovoltaics into various applications such as building facades, vehicle roofs and portable electronics. This opens up new possibilities for the use of solar energy in different areas.</p>



<p>In addition, research and developments are continuously carried out to improve the <strong>Efficiency of the solar cells</strong> further improved. New materials and manufacturing processes are being researched to make the conversion of sunlight into electrical energy more efficient. These advances in wafer technology are helping to boost the performance of photovoltaics and increase its economic attractiveness.</p>



<p>One of the most promising developments is the use of new materials such as perovskite. <strong>Perovskite wafers</strong> have the potential to further increase the efficiency of solar cells and open up new possibilities for the use of solar energy. Research in this area is intensive and continuous progress is being made.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Summary</h2>



<p>In summary, it can be said that wafers are the heart of photovoltaics and play a crucial role in the conversion of sunlight into electrical energy. The quality of the wafers directly influences the performance and efficiency of the solar cells as well as the durability of the photovoltaic modules. The selection of high-quality wafers and continuous research and development in wafer technology are crucial to further increasing the efficiency of photovoltaics and enhancing its economic attractiveness. Advances in manufacturing technology, the development of new materials and research into alternative manufacturing processes are constantly expanding and optimizing the possibilities for the use of solar energy.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Electricity grid fees are rising rapidly</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 01 Mar 2024 06:45:22 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=12254</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigender Strombedarf und der notwendige Netzausbau treiben die Netzentgelte in Deutschland auf ein neues Rekordniveau. Eine aktuelle VEA-Analyse zeigt, dass die Streichung staatlicher Zuschüsse die Netznutzungskosten im laufenden Jahr um schätzungsweise 60 Prozent erhöhen wird, was eine Reform der Preisgestaltung immer dringlicher macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-grid-charges-rising-rapidly/">Stromnetzentgelte steigen rasant</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The latest study by the German Association of Energy Consumers (VEA) on the <strong>Electricity grid charges</strong> in Germany over the last twelve months sheds light on the changing landscape of the composition of energy costs for companies with medium voltage. In this survey, the total grid charges of almost 800 large companies were analyzed. The focus was on <strong>Special contract customers</strong> with continuous power measurement using RLM meters. The results revealed a significant increase in electricity grid charges, which companies paid on average by up to <strong>27 percent</strong> burdened.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regional differences and rising electricity grid fees</h2>



<p>In detail, it can be seen that the average electricity grid charges in the medium-voltage range are almost 7 cents per kilowatt hour, while in the low-voltage range they are over 11 cents per kilowatt hour. The prices in the <strong>Medium voltage</strong> have increased by an average of <strong>1.47 cents</strong> per kilowatt hour. In the <strong>Low voltage </strong>is an increase of <strong>2.02 cents</strong> per kilowatt hour.</p>



<p>One particularly alarming aspect of this <a href="https://www.vea.de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung/netznutzungsentgeltvergleich-2024-grosse-preisdifferenzen-liegen-zwischen-den-einzelnen-netzbetreibern" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investigation</a> are the enormous <strong>Price differences</strong> between the individual <strong>regional network operators</strong>. Between the cheapest and most expensive providers, price differences of up to <strong>300 percent</strong> exist. This shows that the cost of using the electricity grid can vary considerably depending on the region and provider. These large price differences raise questions about fairness and transparency in pricing. The discussion about a <strong>fairer distribution</strong> the costs and a <strong>Uniform nationwide regulation</strong> increasingly important.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Causes of the increase in electricity grid fees</h2>



<p>The electricity grids are operated by the <strong>increasing electricity demand in industry</strong> and due to the increasing spread of <strong>Electric vehicles</strong> and <strong>Heat pumps</strong> is becoming increasingly strained.  At the same time, the proportion of regional <strong>volatile energy generation</strong>. Together, these two factors are placing such a strain on the entire public electricity grid that the predicted and as yet unrealized <strong>Grid expansion</strong> by the grid operators is becoming increasingly urgent. This task is to be financed by the grid fees. In fact, the slow expansion of the grid has so far also been co-financed by subsidies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Further dramatic increases expected</h2>



<p>Following the ruling by the Constitutional Court in November 2023 and the subsequent decisions on the 2024 federal budget, grid fees in Germany will continue to rise. <strong>increase significantly</strong>. The latest VEA survey confirms the <a href="https://cubeconcepts.de/en/uenb-grid-fees-to-double-in-2024/">Forecasts</a>which experts were already predicting in December 2023. At that time, it was already stated that the removal of subsidies of €5.5 billion from the economic stabilization fund for transmission system operators (TSOs) would reduce the cumulative grid fees in 2024 by <strong>estimated 60 % increase to 2023</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Electricity grid charges in Germany have risen rapidly within a year. They place a considerable burden on companies and show regional differences of up to 300 percent. This is due to the growing demand for electricity, the spread of electric vehicles and the expansion of renewable energies. The removal of subsidies for transmission system operators is expected to lead to a further increase of up to 60 percent in 2024. This development underlines the urgency of a fair and transparent reform of energy policy.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TCFD reporting as climate risk analysis</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/tcfd-reporting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 26 Feb 2024 11:03:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11786</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der Risikoidentifikation bis zum strategischen Anpassungsplan bietet das TCFD-Reporting einen strukturierten Rahmen, um Klimafolgen für das eigene Geschäftsmodell messbar zu machen. Erfahren Sie, wie Unternehmen die komplexen Anforderungen an die Datenqualität meistern und das Reporting als strategisches Werkzeug nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/tcfd-reporting/">TCFD-Reporting als Klimarisikoanalyse</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>EU regulations will require many companies to carry out comprehensive climate risk analyses from 2024. One way of measuring and communicating this is the <strong>TCFD reporting</strong>. It refers to the recommendations of the Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD), which was launched by the Financial Stability Board in 2015. These recommendations provide a framework for companies to report on their <strong>Climate risks and opportunities</strong> to report, <strong>Investors</strong> transparent information about their <strong>Sustainability performance</strong> and to deliver<strong> Investment loans</strong> to receive.</p>



<p>Based on the TCFD recommendations, the TCFD, which was founded in November 2021 <strong>International Sustainability Standards Board</strong> (ISSB) standards for reporting by companies. IFRS S1 - General Requirements for Disclosure of Sustainability-related Financial Information and IFRS S2 - Climate-related Disclosures were published in summer 2023. These first two standards are intended to provide a uniform basis for investment decisions on the global capital market and will be expanded to include others. </p>



<p>Given their widespread acceptance, these recommendations play a central role in the transition from voluntary to mandatory disclosure of climate risks. TCFD reporting serves international investors with global investment portfolios <strong>as a comparison</strong> and is now used by <strong>1,700 organizations</strong> supported. The reports serve as the basis for national reporting obligations and are also included in new EU regulations such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">Corporate Sustainability Reporting Directive</a> (CSRD) and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">EU taxonomy</a> anchored. Depending on the size of the company, comprehensive climate risk and vulnerability analyses have been mandatory since 2024.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of implementing TCFD reporting</h2>



<p>TCFD reporting offers companies numerous advantages and is an important tool for <strong>Effective sustainability strategy</strong> indispensable. It enables companies to better understand their climate risks and opportunities and take appropriate action. By disclosing their climate risks, companies can raise awareness of these risks and improve their response to them.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="692" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-1024x692.jpg" alt="TCFD reporting - groth" class="wp-image-11788" style="width:545px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-1024x692.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-300x203.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-768x519.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>TCFD reporting <strong>Improves transparency and credibility</strong> of a company and is an important building block for the EU taxonomy, which aims to promote investment in sustainable economic activities. Investors and other stakeholders are increasingly looking for companies that <strong>Act sustainably</strong> and about their <strong>Report sustainability performance</strong>. By implementing TCFD reporting, companies can optimize the <strong>Strengthening investor confidence</strong> and consolidate its reputation as a responsible player.</p>



<p>Finally, TCFD reporting promotes long-term planning and strategy development. By assessing their climate risks and opportunities, companies can make informed decisions to optimize their <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/esg-strategy-consulting/"><strong>ESG goals</strong></a> to achieve. This enables companies to prepare for the changes in the area of sustainability in the long term and to optimize their<strong> Resilience</strong> to climate-related challenges <strong>strengthen</strong>. In addition to these regulatory requirements, there are voluntary frameworks such as the IFRS Sustainability Standards and the ISO 14091 standard on adaptation to climate change. These standards provide further guidelines and quality standards for climate risk analyses.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steps to strengthen sustainability through TCFD reporting</h2>



<p>The implementation of TCFD reporting requires a structured approach. Here are the steps companies can take to strengthen their sustainability strategy through TCFD reporting:</p>



<p>First of all, a comprehensive assessment of climate risks and opportunities is essential. This involves identifying and analyzing both physical risks such as natural disasters and transition risks such as changes in regulation.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1024x683.jpg" alt="TCFD reporting steps" class="wp-image-11791" style="width:518px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Steps-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Companies must then integrate their sustainability goals into their corporate strategy so that sustainability plays a central role in the decisions and activities of the entire company.</p>



<p>The development of climate scenarios is another important step. These scenarios enable companies to model the impact of climate change on their business and identify suitable adaptation strategies. This improves the company's long-term resilience and mitigates the effects of climate change. </p>



<p>Finally, companies must integrate TCFD reporting into their regular reporting. This provides investors and other stakeholders with transparent information on the company's sustainability performance, including information on climate risks, targets, measures and progress.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges in TCFD reporting</h2>



<p>The implementation of TCFD reporting presents companies with various challenges:</p>



<p>One of the biggest problems with TCFD reporting is the <strong>Availability and quality of the required data</strong>. Organizations need to ensure they have the right data sources and implement internal processes to ensure the <strong>Data integrity</strong> guarantee.</p>



<p>TCFD reporting requires comprehensive reporting on climate risks and opportunities, which increases complexity. Companies must <strong>Clear guidelines and processes</strong> develop reporting tools to manage this complexity and ensure that <strong>all relevant information</strong> are recorded.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1024x724.jpg" alt="TCFD reporting tools" class="wp-image-11793" style="width:586px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1024x724.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-768x543.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools-1536x1086.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/02/TCFD-Reporting-Tools.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Close cooperation with <strong>internal and external stakeholders</strong> is essential for TCFD reporting. Companies should involve all relevant stakeholders and include them in the TCFD reporting process in order to understand their needs and expectations.</p>



<p>In addition, the implementation of TCFD reporting often requires a <strong>cultural change</strong> within the company. Companies need to clearly communicate that they are promoting a culture of sustainability and transparency in order to successfully implement TCFD reporting. This can be achieved through training, communication and promoting an understanding of the importance of TCFD reporting.</p>



<h2 class="wp-block-heading">TCFD reporting tools and resources</h2>



<p>For organizations looking to implement TCFD reporting, there are a variety of tools and resources that can help. The <strong>TCFD Knowledge Hub</strong> provides a comprehensive guide to implementing TCFD reporting. It provides case studies, tools and resources to help companies with implementation.</p>



<p>Various sustainability management tools are available for data collection, reporting and monitoring.<strong>Software solutions</strong> are available. These tools can streamline the TCFD reporting process and improve data quality.</p>



<p><strong>Stakeholder engagement platforms</strong> enable companies to facilitate dialog with their stakeholders and incorporate their feedback into the TCFD report. These platforms improve communication and engagement and ensure that all relevant voices are heard.</p>



<p>Companies can also <strong>Consulting company</strong> to support them in the implementation of TCFD reporting. These companies have expertise and experience in sustainability reporting and can help companies develop a customized TCFD strategy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strengthening investor confidence</h2>



<p>TCFD reporting plays a decisive role in the <strong>Strengthening investor confidence</strong>. Investors are increasingly looking for companies that report on their sustainability performance and provide transparent information about their climate risks and opportunities. TCFD reporting enables companies to strengthen this trust by <strong>Clear and meaningful information</strong> about its sustainability strategy and performance.</p>



<p>Investors can use the information from TCFD reporting to <strong>well-founded investment decisions</strong> to meet. By disclosing their climate risks and communicating their sustainability goals, companies can gain the trust of investors and be perceived as responsible and long-term oriented companies.</p>



<p>In addition, TCFD reporting can also help to reduce risk for companies. By assessing their climate risks and taking appropriate action, companies can reduce their <strong>Resilience</strong> in the face of climate-related challenges <strong>improve</strong> and their <strong>Secure long-term profitability</strong>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Affected companies must deal with reporting standards and define a suitable process that meets both the mandatory regulations and the voluntary requirements of stakeholders. This includes identifying critical analysis objects, reviewing their vulnerability to climate risks and deriving an adaptation plan to strengthen the company's resilience and communicate this transparently.</p>



<p>TCFD reporting is an important instrument for this. Through implementation, which can be supported by a variety of tools and external resources, companies are able to better understand their climate risks and opportunities, improve their transparency and promote their long-term planning.</p>



<p>Although implementing TCFD reporting can present challenges, there are a variety of tools and resources available to help companies overcome them. By integrating TCFD reporting into their strategy, companies can improve their sustainability performance and strengthen their resilience to climate-related challenges.</p>



<p>TCFD reporting is not only an obligation, but also an opportunity for companies to put sustainability at the heart of their business and make a positive contribution to society and the environment. By acting in accordance with the TCFD recommendations, companies can demonstrate their commitment to sustainability and strengthen investor confidence.</p>



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		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS GmbH mit Bestnote als &#8220;Top Arbeitgeber&#8221; ausgezeichnet</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-gmbh-awarded-top-marks-as-a-top-employer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 15 Feb 2024 10:02:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11323</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem DIQP-Arbeitgebersiegel sichert sich CUBE CONCEPTS eine Spitzenplatzierung als attraktive Arbeitgeberin im Bereich der erneuerbaren Energien.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The expert for photovoltaic systems has been awarded the employer seal <strong>"Top employer (DIQP)"</strong> with the valuation <strong>"very good"</strong> nach einer unabhängigen Mitarbeiterbefragung erhalten und darf es nun bis Februar 2026 führen. </p>



<p>In order to <a href="https://www.diqp.eu/testergebnisse/top-arbeitgeber/cube-concepts-gmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Employer seal</a> "Top Employer" (DIQP), CUBE CONCEPTS GmbH has undergone the certification process according to the standard of the DIQP Deutsches Institut für Qualitätsstandards und -prüfung e.V. (German Institute for Quality Standards and Testing).</p>



<p>The award was based on a representative employee survey in which all employees had the opportunity to take part. The results of this survey were analyzed and evaluated. In addition to employee opinions, performance as an employer was also taken into account as part of the certification process, which included an HR interview. Aspects such as internal communication, supervisor behavior, working atmosphere and development opportunities were evaluated. The certification was carried out by the certification company SQC-QualityCert GmbH.</p>



<p><strong>Oliver Scharfenberg</strong>, Managing Director of SQC-QualityCert, congratulated the company on its successful certification and emphasized the high level of employee participation in the survey: "<em>Participation in the survey was enormous. The employees unanimously recommended CUBE CONCEPTS GmbH as an employer. A great result on which we are delighted to congratulate them</em>."</p>



<p>The management of CUBE CONCEPTS, <strong>Christine Schäfer</strong>comments on the award: "<em>We would like to thank our team for their hard work and dedication in making this award possible. As a company, we will continue to promote a first-class working environment and expand development opportunities for our employees."</em></p>



<p>If you would like to join the team, you will find <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/job-advertisements/">Job advertisements</a> all open positions. Join our team now and help shape the future of renewable energies!</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>The kVA unit in photovoltaics</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-kva-unit-in-photovoltaics/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 02 Feb 2024 07:20:36 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11178</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Elektrotechnik ist die kVA-Einheit der Maßstab für die Gesamtbelastung eines Systems, da sie sowohl Wirk- als auch Blindleistung berücksichtigt. Für Unternehmen ist das Verständnis dieser Größe essenziell, um Überlastungen zu vermeiden und eine effiziente Energieumwandlung innerhalb der gewerblichen PV-Infrastruktur sicherzustellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-kva-unit-in-photovoltaics/">Die kVA-Einheit in der Photovoltaik</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The abbreviation kVA stands for "kilovolt ampere" and is a unit of measurement for the so-called <strong>Apparent electrical power</strong>. The <strong>kVA unit</strong> is used in various areas of electrical engineering and is the measure that takes into account the combination of voltage (volts) and current (amperes) to determine the apparent power. Kilo-volt-ampere takes into account the combination of active power (measured in kilowatts, kW) and reactive power (measured in kilovars, kVAR). In an alternating current system, kVA represents the <strong>Total electrical power</strong>The amount of current drawn or delivered by a power source or device, including that required for coil magnetization and phase shifts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The difference between kVA and KW</h2>



<p>The apparent power (kVA) is the total power that an electrical system can absorb or deliver. It includes the <strong>Active power (kW)</strong> including the <strong>Reactive power (kVAR)</strong>. The active power is the <strong>Actual performance</strong>. It is used in the performance of work. Reactive power is the power used to generate electromagnetic fields and magnetization.</p>



<p>The main difference is that the active power (kW) represents the actual power used to perform tasks, while the apparent power (kVA) is the total power that the system can absorb or deliver. The phase angle between voltage and current influences the apparent power, but not the active power. In practical applications, apparent power is often used to determine the design and load of electrical systems. More precisely:</p>



<h3 class="wp-block-heading">kVA (kilovolt ampere):</h3>



<p>kVA is the unit for the apparent power in an electrical system. It measures the combined active and reactive power of a system. The apparent power is the vector sum of active power and reactive power. It takes into account the phase shift between current and voltage in an alternating current system. KVA is important for the <strong>Dimensioning</strong> of electrical devices and components such as transformers, generators and cables.</p>



<h3 class="wp-block-heading">kW (kilowatt):</h3>



<p>kW is the unit for the <strong>Active power in an electrical system</strong>. It measures the actual power required to perform work or provide energy. kW corresponds to the product of voltage and current in a circuit, multiplied by the power factor (cos φ), which takes into account the phase difference between current and voltage. kW indicates how much usable power is available in a system that can actually be used to perform tasks, such as moving machines or generating light and heat.</p>



<p>In simple terms, kW refers to the actual usable power, while kVA measures the total electrical power (including that required for phase shifting) present in a system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How is the kVA unit calculated?</h2>



<p>The calculation of kVA is quite simple if you know the voltage (V) and the current (A). The formula for calculating kVA is</p>



<p><strong>kVA = voltage (V) x current (A) / 1000</strong></p>



<p>Example: With a voltage of 220 volts and a current of 10 amps, the calculation looks like this:</p>



<p>kVA = 220 V x 10 A ÷ 1000</p>



<p>= 2.2 kVA</p>



<p>The calculation of the kVA therefore represents the apparent power and not the actual power required by a device or system. However, calculating the kVA is an important step in determining the correct size of power supply systems, transformers and other electrical components.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What does the value mean for systems?</h2>



<p>The kVA unit plays an important role in <strong>electrical systems</strong>as it indicates the total power that a system can absorb or deliver. With the <strong>Dimensioning of power supply systems</strong> it is important to consider the kVA requirements to avoid overloading components and to ensure the safety and efficiency of the system.</p>



<p>The kVA unit is also used with the <strong>Assessment of energy efficiency</strong> of electrical appliances and systems. The efficiency of a system can be assessed by determining the ratio of kVA to kW. A low kVA/kW factor indicates high efficiency, while a high kVA/kW factor indicates losses and inefficient use of electrical energy.</p>



<p>Determining the kVA requirements is also important for determining the capacity of generators, transformers and other electrical components. Incorrect dimensioning can lead to overloading, failures and damage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">General application of the kVA unit</h2>



<p>The kVA unit is used in various areas, particularly in electrical engineering and energy supply. Here are a few examples:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Electrical grids and power supply</strong>kVA is used in electrical networks and power supply systems to evaluate the capacity of transformers, generators, lines and other electrical devices. The rated power of transformers and generators is often specified in kVA.</li>



<li><strong>UPS systems</strong>Uninterruptible power supplies (UPS) are often rated in kVA to describe their capacity to power electrical equipment during a power outage.</li>



<li><strong>Industrial applications</strong>In industrial systems, kVA is used to evaluate the power of machines, motors and other electrical devices. This helps with the design and dimensioning of electrical systems.</li>



<li><strong>Transformers</strong>Transformers are used to regulate the voltage and current in electrical systems. When selecting a transformer, it is important to consider the kVA requirements to ensure proper function and safety.</li>



<li><strong>Air conditioning and cooling</strong>kVA is used for air conditioning, refrigeration and other HVAC (heating, ventilation, air conditioning) systems to evaluate the power consumption and capacity of the systems.</li>



<li><strong>Generators</strong>Generators are used in electrical power generation, especially in emergency or off-grid situations. The kVA requirements determine the capacity of the generator and the number of connected devices.</li>



<li><strong>Heavy industry and high-voltage applications</strong>kVA is used in heavy industry, high-voltage transmission and distribution and in large installations to assess electrical requirements and to size equipment accordingly.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">The kVA unit for PV systems</h2>



<p>In photovoltaic (PV) systems, kVA units play an important role in the selection and installation of <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/"><strong>inverters</strong></a>. Inverters convert the direct current generated by the PV modules into alternating current, which is used to operate household appliances and other electrical devices.</p>



<p>The kVA requirements must be taken into account when dimensioning the inverters. They depend on the installed <a href="https://cubeconcepts.de/en/rated-power-and-watt-peak-for-solar-modules/">Output of the PV modules</a> . The greater the installed power, the greater the kVA requirements of the inverter should be in order to ensure efficient conversion of direct current into alternating current. Incorrect dimensioning can lead to power losses and inefficient use of the energy generated.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently asked questions about the kVA unit</h2>



<p>1. what is the difference between kVA and kW?</p>



<p>The kVA unit measures the apparent power and kW the active power. The apparent power includes active power and reactive power.</p>



<p>2 Why is the calculation of kVA important?</p>



<p>The calculation of kVA is important for determining the size of power supply systems, transformers and other electrical components.</p>



<p>3. how to calculate kVA?</p>



<p>The kVA is calculated by multiplying the voltage (V) and current (A) and then dividing by 1000.</p>



<p>4. where to use kVA unit?</p>



<p>The kVA unit is used in electrical engineering and power supply, especially for dimensioning power supply systems, transformers and generators.</p>



<p>5. where is the kVA unit used for commercial PV systems?</p>



<p>The kVA requirements determine the size of the inverters in PV systems and thus influence the efficiency of the conversion of direct current into alternating current.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Summary</h2>



<p>The kVA unit is an important parameter for measuring the apparent power in electrical systems. It takes into account both the active power and the reactive power and plays a decisive role in the dimensioning of power supply systems, transformers and generators.</p>



<p>The kVA is calculated by multiplying the voltage and current and then dividing by 1000. The kVA requirements are also of great importance when selecting inverters in PV systems.</p>



<p>The differences between kVA and kW must be taken into account when planning and developing PV systems in order to ensure efficient and safe use of electrical energy. The correct size and dimensioning of electrical components are crucial for the performance and efficiency of the system.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bifaziale PV-Module für Unternehmen: Lohnt sich der Einsatz wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bifacial-pv-modules-for-commercial-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 26 Jan 2024 12:58:57 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11175</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bifaziale PV-Module nutzen auch reflektiertes Licht über die Rückseite und erzielen so Ertragssteigerungen von bis zu 30 %. Besonders für Freiflächen, Agri-PV oder Solar-Carports bietet diese Technologie ein enormes Potenzial, sofern der Standort und die Reflexionseigenschaften optimal geplant werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Bifaziale PV-Module gelten als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen in der Photovoltaik. Sie können Licht von Vorder- und Rückseite nutzen und dadurch höhere Stromerträge erzielen.</p>



<p>Doch entscheidend ist die Frage: <strong>Sind bifaziale Module auch für gewerbliche PV-Anlagen wirtschaftlich sinnvoll?</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind bifaziale PV-Module? (einfach erklärt)</h2>



<p>Bifaziale PV-Module erzeugen Strom nicht nur über die Vorderseite, sondern auch über die Rückseite.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorderseite → direktes Sonnenlicht</li>



<li>Rückseite → reflektiertes Licht (z. B. von Boden, Schnee, Fassaden)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: <strong>Mehrertrag von ca. 5 bis 30 % möglich</strong> (standortabhängig)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnen sich bifaziale PV-Module wirklich?</h2>



<p>Bifaziale Module sind <strong>nicht pauschal besser</strong>, sondern stark abhängig vom Einsatzort.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sinnvoll bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Freiflächenanlagen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a>)</li>



<li>Agri-PV</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">PV carports</a></li>



<li>vertikale Installationen (Zäune, Fassaden)</li>



<li>helle oder reflektierende Untergründe (z. B. Schnee, Kies, Folien)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grund: Hier kann die Rückseite effektiv Strom erzeugen</p>



<h3 class="wp-block-heading">Weniger sinnvoll bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>klassischen Schrägdächern</li>



<li>dicht belegten <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-on-flat-roofs/">Flachdächern</a></li>



<li>dunklen Untergründen (Asphalt, Bitumen)</li>



<li>begrenztem Abstand zum Untergrund</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grund: Kaum Reflexion → kaum Mehrertrag</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile bifazialer PV-Module</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Höherer Stromertrag</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung von direktem + reflektiertem Licht</li>



<li>besonders stark bei optimalen Bedingungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Besseres Schwachlichtverhalten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabilere Erträge bei diffusem Licht</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Höhere Flächeneffizienz</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr Ertrag pro Quadratmeter ist möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Technische Robustheit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>langlebiger und stabiler</li>



<li>oft als Glas-Glas-Module ausgeführt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Nachteile bifazialer PV-Module</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Höhere Investitionskosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>ca. 10–20 % teurer</li>



<li>im Großanlagenbereich teilweise deutlich mehr</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Aufwendigere Planung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>optimale Höhe und Abstand erforderlich</li>



<li>komplexere Montagesysteme</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Abhängigkeit vom Standort</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehrertrag stark variabel</li>



<li>falsche Planung → kaum wirtschaftlicher Vorteil</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wartung und Verschmutzung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzlicher Wartungsaufwand möglich</li>



<li>Rückseite muss sauber bleiben</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Vergleich: Bifazial vs. konventionell</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Bifaziale Module</strong></td><td><strong>Konventionelle Module</strong></td></tr><tr><td>Stromertrag</td><td>höher (standortabhängig)</td><td>stabil</td></tr><tr><td>Costs</td><td>höher</td><td>more favorable</td></tr><tr><td>Planning</td><td>komplexer</td><td>standardisiert</td></tr><tr><td>Einsatzbereich</td><td>spezifisch</td><td>universell</td></tr><tr><td>Economic efficiency</td><td>abhängig vom Setup</td><td>meist berechenbarer</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wie stark ist der Mehrertrag wirklich?</h2>



<p>Typische Werte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardbedingungen: <strong>+5–10 %</strong></li>



<li>Optimierte Freifläche: <strong>+10–20 %</strong></li>



<li>Idealbedingungen (z. B. Schnee): <strong>up to 30 %</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Der Mehrertrag muss <strong>höher sein als die Mehrkosten</strong> – sonst lohnt es sich nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren entscheiden über die Wirtschaftlichkeit?</h2>



<p>Für gewerbliche PV-Anlagen sind folgende Punkte bei der Auswahl der PV-Module entscheidend:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reflexionsgrad des Untergrunds (Albedo)</li>



<li>Montagehöhe und -winkel</li>



<li>Shading</li>



<li>Wartungskonzept</li>



<li>Investment costs</li>



<li>Strompreis und Eigenverbrauch</li>
</ul>



<p></p>



<p>Fazit daraus: <strong>Ohne detaillierte Planung keine valide Aussage möglich</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Typische Einsatzbereiche im Gewerbe</h2>



<p>Bifaziale Module werden heute vor allem eingesetzt bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks</a> (Freifläche)</li>



<li>Agri-PV systems</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar carports</a></li>



<li>vertikale PV-Systeme</li>



<li>Spezialanwendungen mit reflektierenden Flächen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Weniger relevant sind sie für klassische Industrie- und Gewerbedächer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praxis-Empfehlung für Unternehmen</h2>



<p>Für die meisten Unternehmen gilt:</p>



<p><strong>Standard-Dachanlagen = meist monofaziale Module wirtschaftlicher</strong></p>



<p><strong>Spezialflächen oder Freiflächen = bifaziale Module prüfen</strong></p>



<p>Der entscheidende Faktor ist nicht die Technologie, sondern <strong>die projektspezifische Wirtschaftlichkeit</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Bifaziale Module sind kein Standard – sondern eine Speziallösung</h2>



<p>Bifaziale PV-Module bieten klare technische Vorteile und können unter optimalen Bedingungen deutlich höhere Erträge liefern.</p>



<p>Für gewerbliche PV-Anlagen gilt jedoch: Sie sind <strong>keine pauschal bessere Lösung</strong>, sondern eine <strong>standortabhängige Optimierungstechnologie</strong>.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bei Freiflächen und speziellen Anwendungen → oft sinnvoll</li>



<li>Bei klassischen Dachanlagen → häufig wirtschaftlich unterlegen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist immer eine <strong>individuelle Planung und Wirtschaftlichkeitsanalyse</strong></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CUBE CONCEPTS Kick-Off 2024: The industry in transition</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-kickoff-2024-the-industry-in-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 23 Jan 2024 07:53:36 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11147</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Event markierte den Startpunkt für neue Projekte rund um Solarparks, ESG-Anforderungen und innovative Speicherlösungen. Gemeinsam mit internationalen Partnern definierte das CUBE CONCEPTS-Team einen klaren Fahrplan, um die Herausforderungen der Energiewende mit gebündelter Expertise und starkem Teamgeist anzugehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-kickoff-2024-the-industry-in-transition/">CUBE CONCEPTS Kick-Off 2024: Die Industrie im Wandel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>From January 19 to 21, 2024, the <strong>the annual kick-off meeting of CUBE CONCEPTS</strong> took place. Under the motto "The industry in transition", the <strong>entire international team</strong> from Friday to Sunday for an intensive exchange, setting goals for the coming year and a varied supporting program.</p>



<p>The kick-off event began on Friday in the offices of the <strong>Company headquarters in Kaarst</strong> near Düsseldorf with group work from the various departments and a self-organized lunch. The extremely exciting and informative presentations started in the afternoon, with CUBE CONCEPTS also welcoming the General Manager of the <strong>new partner <a href="https://olympuspower.co.uk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympus Power</a></strong> from the UK. In the evening, the team met in an informal setting at a brewery in Krefeld. Initial discussions were held in a relaxed atmosphere and the course was set for a successful weekend. It was the perfect opportunity to get to know the new employees and strengthen existing bonds.</p>



<p>On Saturday, the actual meeting took place in an impressive room <strong>on the grounds of the Zollverein Coal Mine Industrial Complex</strong> took place. The industrial backdrop provided the perfect backdrop for the focus of the kick-off event <strong>"The industry in transition"</strong> and the development of the industry. There were guest contributions from other partner companies, specialists and external experts from the energy sector. Topics included, for example, the new specifications of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a>the AC building, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/decarbonization-means-reducing-co%e2%82%82-emissions/">Decarbonization</a> of companies, such as corporations <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-violations-and-greenwashing-can-be-expensive/">ESG requirements</a> or how investments in renewable energies can be financed. A highlight of the day was the <strong>Joint tour of the mine</strong>which not only offered informative insights into the industrial past, but also acted as a team-building exercise.</p>



<p>In the evening, the team headed to Düsseldorf, where a Spanish restaurant awaited the employees. The choice of restaurant not only reflected the <strong>Internationality of our workforce</strong> but also emphasized the presence of the Spanish colleagues and gave a <strong>culinary outlook on the Summer Exchange 2024</strong>. With tapas and a lively atmosphere, Saturday evening was another highlight of the event.</p>



<p>On Sunday, all CUBIES returned to the headquarters to conclude the event in a business context. Here <strong>the targets for the year 2024</strong> of the departments were defined, the final details discussed, open questions clarified and the focus placed on the implementation plans. The "Kick-Off 2024" thus ended with a clear roadmap for the coming year.</p>



<p>Overall, the event was not only an opportunity for professional exchange, but also for personal encounters and strengthening team spirit. The diverse program items reflected the dynamism and innovative strength of CUBE CONCEPTS and promise a successful year 2024 for the entire workforce.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kick-Off 2024 - Impressions</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="11165" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-11165" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/DJI_0229-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="11164" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-11164" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2024/01/IMG_0118-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<item>
		<title>New German-British partnership: Olympus Power and CUBE CONCEPTS jointly develop international PV projects</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/partnership-with-olympus-power/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 15 Jan 2024 07:04:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11108</guid>

					<description><![CDATA[<p>CUBE CONCEPTS und Olympus Power möchten gemeinsam innerhalb der nächsten drei Jahre gewerbliche Photovoltaikanlagen in Großbritannien und Europa mit einem Gesamtvolumen von 500 MWp realisieren. Olympus Power, in UK bekannt für seine Expertise bei der Entwicklung großer gewerblicher Projekte für erneuerbare Energien an Produktionsstandorten, bei Einzelhandelszentren und auf Industriegeländen, hat sich auf eine strategische Partnerschaft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/partnership-with-olympus-power/">Neue deutsch-britische Partnerschaft: Olympus Power und CUBE CONCEPTS entwickeln internationale PV-Projekte gemeinsam</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>CUBE CONCEPTS and <a href="https://olympuspower.co.uk/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Olympus Power</a> want to jointly realize commercial photovoltaic plants in the UK and Europe with a total volume of 500 MWp within the next three years.</em></p>



<p>Olympus Power, known in the UK for its expertise in developing large-scale commercial renewable energy projects on manufacturing sites, retail parks and industrial sites, has agreed a strategic partnership with German PV project developer CUBE CONCEPTS.</p>



<p>CUBE CONCEPTS and Olympus Power have already identified numerous European PV development projects and expect to implement 500 MWp together within the next three years. The two companies are well aligned as they both offer, for example, Power Purchase Agreements as an attractive and affordable solution for large companies and corporations to benefit from favorable and stable electricity prices and reduce their carbon footprint.&nbsp;</p>



<p>Simon Nicholls, CEO of Olympus Power: "We are very excited about this partnership. Our two companies offer a comprehensive service in the design and installation of solar and energy storage systems, as well as business finance options, so we are a great fit. More and more of the customers we work with have multiple sites, not just in the UK but across Europe, so partnering with such customer-focused providers makes perfect sense."</p>



<p>Jochen Schäfer, Chief Investment Officer of CUBE CONCEPTS, is also looking forward to the collaboration: "We are pleased to have a strong and like-minded partner in the markets where our international clients demand an identical service to the one we already offer in our core territory. The new partner's many years of experience and solid track record, combined with our strong international customer base, will help this partnership to increase our joint market presence."</p>



<p>Olympus Power and CUBE CONCEPTS have already developed a joint project in the UK, a large solar installation on the roof of a production warehouse complex that is expected to generate 450,000 kWh per year, which will significantly reduce the company's electricity costs and save 211 tons of CO₂ annually.</p>



<p>The two companies are launching the collaboration with a knowledge exchange, during which two members of the Olympus Power team will be introduced at the CUBE CONCEPTS headquarters in Kaarst near Düsseldorf in January.</p>



<p>The processes involved in implementing solar installations on commercial and industrial roofs differ significantly between the UK and Germany, and the Olympus Power team is keen to learn and understand the complex German grid connection process first. CUBE CONCEPTS staff will also be visiting the Olympus Power team in the south west of the UK later this year.</p>



<p>The long-term partnership will benefit clients in particular, who will then have one point of contact for the entire expertise of both companies.</p>



<p>Olympus Power and CUBE CONCEPTS anticipate a steady increase in partner projects as more and more international companies across Europe implement renewable energy systems to offset rising energy costs and achieve their sustainability goals.</p>



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		<item>
		<title>Grid fees of the TSOs will double in 2024</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/uenb-grid-fees-to-double-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 14 Dec 2023 12:41:37 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11078</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Streichung von 5,5 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds treibt die bundesweiten Stromnetzentgelte auf ein Rekordniveau von durchschnittlich 6,43 Cent pro Kilowattstunde. Erfahren Sie, welche Regionen besonders von den Preisanpassungen betroffen sind und wie sie sich auswirkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/uenb-grid-fees-to-double-in-2024/">Netzentgelte der ÜNB verdoppeln sich in 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The already announced <a href="https://cubeconcepts.de/en/network-charges-to-rise-by-10-percent/">Increase in grid fees</a> by 10 percent is now expected following the Constitutional Court ruling of November 15, 2023 and the subsequent agreement of the departmental ministers on the 2024 federal budget. <strong>significantly higher</strong>. The reason for this is the planned <strong>Cancellation of subsidies</strong> für die Übertragungsnetzbetreiber (<a href="https://cubeconcepts.de/en/uebertragungsnetzbetreiber-in-deutschland-aufgaben-funktion/">TSO</a>). Dadurch werden sich <strong>increase the cumulative grid fees by around 60 percent in 2024</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regional distribution system operators (DSOs) increase amounts by up to 19 % </h2>



<p>At the beginning of November 2023, in response to a small question from the CDU/CSU parliamentary group, the Federal Ministry for Economic Affairs stated that grid fees would increase by an average of between 10 and 11 percent in 2024. The <strong>rate of increase forecast at the time</strong> still assumed that the <strong>subsidized grid fee</strong> for the transmission system operators. This calculation was based on an announced increase of the DSOs for 2024 between <strong>15 and 19</strong> <strong>percent.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Doubling of the TSO grid fees in 2024</h2>



<p>However, due to a budget reorganization, the previously promised <strong>Grant of 5.5 billion</strong> euros from the economic stabilization fund to support grid fees <strong>deleted</strong>. The TSOs 50Hertz, Amprion, Tennet and Transnet BW have therefore announced an increase in transmission grid fees for next year. On average, they will now <strong>to 6.43 cents per kilowatt hour</strong> <strong>more than double</strong>. In 2023, they were still at 3.12 cents per kilowatt hour due to the subsidy.</p>



<p>In contrast to the very different regional grid fees charged by the DSOs, the prices for the transmission of electricity by the TSOs are <strong>uniform nationwide</strong>. The calculation is based on the cost basis defined by the Federal Network Agency (revenue cap/EOG), taking into account statutory and regulatory adjustments and the expected sales volumes for 2024.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Total grid fees to rise by up to 60 percent in 2024</h2>



<p>To the <strong>Increase in VNBs from an average of 17 %</strong> now comes the <strong>Increase in TSOs of around 100 percent in 2024</strong> is added. According to CUBE CONCEPTS' calculations, this means that, based on the usual distribution key of 55 to 45, the <strong>accumulated grid charges</strong> at least <strong>for private households</strong> in the coming year by just under <strong>will increase by 60 percent</strong>. Energy-intensive companies, which usually conclude highly individualized electricity supply contracts, will also feel the impact of the increase in overall grid fees. The costs for this are usually passed on directly 1:1 in the electricity bills. </p>



<p><strong>For companies</strong> it is expected that the grid fees for electricity transmission and distribution nationwide <strong>increase by 30 percent</strong>. While the average capacity price in 2023 was EUR 133.00/kW across Germany, it is now around EUR 173.00/kW. The increases vary enormously from region to region. Experts expect power prices in Thuringia, North Rhine-Westphalia, Baden-Württemberg and Rhineland-Palatinate to rise by over 40 percent. Getec net GmbH, for example, is increasing its prices from an average of EUR 143.43/kW to EUR 228.77/kW. This corresponds to an increase of around 60 percent. TEN Thüringer Energienetze GmbH &amp; Co. KG follows with an increase of 50 percent, from 139.76 EUR/kW to 209.12 EUR/kW. EGT Energie GmbH is increasing its prices by around 30 percent, from EUR 175.71/kW to EUR 229.39/kW. Only in the northern federal states of Mecklenburg-Western Pomerania and Schleswig-Holstein are price adjustments just below the 10 percent mark.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/uenb-grid-fees-to-double-in-2024/">Netzentgelte der ÜNB verdoppeln sich in 2024</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV funding of € 295,000 approved for customer project</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/funding-of-e-295000-approved-for-customer-project/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 13 Dec 2023 14:57:36 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11067</guid>

					<description><![CDATA[<p>In enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Förderberatern hat CUBE CONCEPTS eine Rekordförderung für ein Freiflächen-PV-Projekt gesichert, das künftig jährlich 2.120 MWh grünen Strom liefert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/funding-of-e-295000-approved-for-customer-project/">PV-Fördermittel in Höhe von 295.000 € für Kundenprojekt bewilligt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>After intensive efforts and careful preparation of the application forms for <a href="https://www.bra.nrw.de/energie-bergbau/foerderprogramme-fuer-klimaschutz-und-energiewende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">progress.nrw </a>Together with the funding consultants from the CUBE CONCEPTS network, it has now been possible to <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Ground-mounted photovoltaics</a>-customer project yet <strong>PV subsidies from the 2023 pot of the state of NRW</strong> in the amount of <strong>295.000 €</strong> to secure. The approval of the grant is not only a success for our client, but also for us as a system developer for integrated energy projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reduction of the amortization period through PV subsidies</h2>



<p>The underlying PV project, which CUBE CONCEPTS is currently realizing, will go into operation in spring 2024 and will provide the commissioning industrial company with <strong>around 2,120 MWh of climate-neutral and environmentally friendly electricity annually</strong> supply. The provision of PV funding of this magnitude that has now been approved will help to ensure that the <strong>Amortization time of the system significantly reduced</strong> and the company will continue to <strong>PV expansion and CO₂ reduction targets earlier</strong> can tackle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effective cooperation between all parties involved</h2>



<p>The successful application for PV subsidies is the result of the <strong>effective cooperation</strong> of all parties involved. The client, the executing companies, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaic-promotion/">Funding advice</a> and the project managers at CUBE CONCEPTS were able to gather all the necessary information on time, understood the specific requirements of the project and developed an in-depth understanding of the requirements for PV funding. Not only technical expertise, but also the ability to communicate clearly and convincingly played a decisive role here.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Create added value</h2>



<p>Another aspect that enabled the successful application was the precise identification and presentation of the significance and potential of the PV project. By clearly emphasizing the innovation aspects, the <strong>Added value for the environment</strong> and <strong>for the company</strong> as a major employer in the region and by aligning with the objectives of the state of North Rhine-Westphalia, we were able to jointly create a convincing application. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Always make full use of PV subsidies</h2>



<p>CUBE CONCEPTS regards the award of the funding as an incentive and obligation to continue to provide our clients with outstanding services. This success also underlines our ability to not only efficiently design, plan and realize PV projects, but also to <strong>to exploit all funding opportunities for our projects</strong>. As a company, we are proud to support the goals and Visionen of our customers and look forward to continuing to <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/innovative-energy-solutions/">Innovative energy solutions</a> to develop and implement solutions that benefit not only our clients, but also society as a whole.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/funding-of-e-295000-approved-for-customer-project/">PV-Fördermittel in Höhe von 295.000 € für Kundenprojekt bewilligt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2023: Doubling of new PV construction in Germany</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/2023-doubling-of-pv-construction-in-germany/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Dec 2023 15:57:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11060</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angetrieben durch niedrige Modulpreise und die Energiekrise hat sich der PV-Zubau in Deutschland 2023 auf rekordverdächtige 14 GW nahezu verdoppelt. Für Unternehmen ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um trotz begrenzter Installationskapazitäten in eigene Großanlagen zu investieren und sich gegen künftig steigende CO₂-Kosten abzusichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/2023-doubling-of-pv-construction-in-germany/">2023: Verdopplung des PV-Zubaus in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Energy crisis</strong> and the <strong>extremely low <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-module-prices-at-historic-low/">Module prices</a></strong> are the main reasons why photovoltaic installations in Germany have almost doubled from 7.7 GW in 2022 to a good 14 GW this year. <strong>Smart companies seize the moment</strong> and are already preparing for the coming energy legislation, which will make fossil fuels extremely expensive and promote renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Low module prices &amp; limited capacities for installations</h2>



<p>The historically low price of solar modules, which is currently even lower than the manufacturing costs, has ensured full order books for months for solar installers in the area of smaller private PV systems. As the <strong>Decision paths</strong> for commercial photovoltaic systems in large companies are usually longer, this trend is now also reaching CUBE CONCEPTS. The <strong>Order capacities</strong> for 2024 are already <strong>limited</strong> and company management should <strong>Decide quickly</strong>if you would like to reduce your energy costs and improve your carbon footprint with your own large-scale PV system next year.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Germany remains the leader in Europe</h2>



<p>In Europe, experts expect a total of 56 gigawatts to be added to photovoltaic systems this year. With the new German record installation of 14 gigawatts in 2023, Germany is still the <strong>European top</strong>. However, the plan envisages that from 2025, nationwide <a href="https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/">22 gigawatts</a> must be added annually from photovoltaic systems in order to achieve the expansion target. According to this, a total of around 215 gigawatts of PV capacity is to be installed in Germany by 2030. The <strong>second largest European PV market</strong> is - like last year - <strong>Spain</strong>. However, there were no major changes here compared to the previous year and the expansion in 2023 will again be around 8.2 gigawatts. PV capacity additions have almost doubled in <strong>Italy</strong>who is now on a par with <strong>Poland</strong> and the <strong>Netherlands</strong> between 5 and 4.5 gigawatts.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rooftop PV systems will account for the largest share of PV installations in Europe in 2023</h2>



<p>Solarpower Europe reports in its "<a href="https://api.solarpowereurope.org/uploads/SPE_EMO_2023_full_report_c496546963.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energy Market Outlook</a>" that the market share of rooftop PV systems is around <strong>two thirds</strong> of the total European PV capacity. One explanation for this is that electricity prices for consumers were particularly high in 2023, meaning that costs could be reduced noticeably and quickly with direct consumption. In addition, approval for a rooftop system is generally easier to obtain. <strong>Permits for ground-mounted systems</strong> are, on the other hand, significantly more <strong>more difficult</strong>. Grid connections or building permits can sometimes be delayed. <strong>up to eight years</strong> delay. The frontrunners here are <strong>Austria, the Netherlands and Italy.</strong> The reasons for this are lengthy expert opinions, a lack of grid expansion or slow approval procedures.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Will the record PV additions of 2023 continue?</h2>



<p>The driving forces behind the record PV installation in 2023 are the increased energy costs and low solar module prices. Experts assume that energy prices will not return to levels similar to those before the war in Ukraine in the long term. The pressure to use renewable energies is being exerted by the national and European <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/decisions-of-the-european-union/">Legislation</a> for companies will rise even further, which will also increase demand for commercial photovoltaic systems. Module prices will also rise again in the medium term and pessimists point out that they could become even more expensive due to additional import duties on Asian modules. The expansion of PV could also be delayed by the lack of grid and storage expansion and the lengthy approval procedures. Urgent political decisions and a reduction in bureaucracy are needed here.  </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Disconnectors for PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/disconnector-for-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Dec 2023 12:28:17 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Whether at the module, string, or inverter level, the correct selection and placement of disconnect switches are crucial for the safe operation of commercial solar systems. This article explains the technical requirements for load break switches and provides practical tips on how to minimize fire risk through smart cable routing and protection class selection.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/disconnector-for-pv-systems/">Trennschalter bei PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Basically there are <strong>Different types of disconnectors for PV systems</strong>. Your commitment since 2006 <strong>prescribed by law</strong> and they are next to the <a href="https://cubeconcepts.de/en/overvoltage-protection-for-pv-systems/">Overvoltage protection</a> an important component of a safe PV system. Disconnectors are used in PV systems to interrupt or close the circuit. They are used to disconnect the connection between the PV system and the internal and external power grid to ensure the safety of installers and maintenance technicians. Disconnectors make it possible to control the flow of electricity in the system and switch it off safely if necessary.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How disconnectors ensure safety in PV systems</h2>



<p>Disconnectors are used to interrupt the circuit in PV systems. This is particularly important during <strong>Installation, <a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/">Maintenance</a> or repair</strong> of the system, as the individual <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Solar modules</a> always carry electricity as soon as daylight falls on them. By interrupting the flow of electricity, installers and technicians can work safely on the system, <strong>without danger</strong> of an electric shock. In addition, disconnectors also enable the system to be switched off quickly in the event of an emergency or fault.</p>



<p>Disconnectors are also designed to provide a high level of electrical insulation. This means that they <strong>Safely interrupt the current flow</strong> without arcing or sparking. This minimizes the risk of fire or damage to the system. The use of disconnectors in PV systems is therefore essential to ensure the safety of the system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Types of disconnectors used in PV systems</h2>



<p>On the DC side of a PV system <strong>Disconnector at module level</strong> can be used. These load-break switches are installed externally near the module, regulate low to medium voltages and can disconnect individual modules or up to six modules from the line. So-called circuit-breakers can disconnect higher voltages. They are also installed on the outside and <strong>String level</strong> used. They are thus able to separate up to 20 solar modules from the system. Finally, they also serve <strong>the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Inverter</a> as disconnector</strong> on the DC side and the so-called fireman's switch, which can disconnect the direct current from the rest of the system as a safety component.</p>



<p>In general, the following applies <strong>No live DC cables </strong>into a<strong> lead closed building</strong>. If the inverters are installed inside the building, a <strong>Activation at string level </strong>indispensable. This requires the <strong>Installation of a fire department disconnector</strong> on the roof to de-energize the DC cables in the event of a fire. If the <strong>Inverter </strong>on the other hand <strong>on the roof or facade </strong>are installed, there is no need for disconnection at string or even module level. In this case, the live DC cables do not run through the interior of the building and, in the event of a fire, it is sufficient for the fire department to simply disconnect the building, as the inverters then switch off automatically and are de-energized after around five minutes due to the installed capacitors. The design of the strings and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Wiring of PV modules</a> therefore also depends on the position of the inverters or rotary straighteners. </p>



<p>Additional disconnectors are also usually installed downstream of the inverters. These <strong>AC load-break switch</strong> or safety disconnectors in rooftop PV systems are usually located inside the commercial or industrial buildings in front of the control cabinets in which the entire PV system is installed. <strong>additionally by RCD</strong> is secured.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Factors to consider when making a selection</h2>



<p>There are various factors to consider when selecting disconnectors for PV systems. The most important ones include <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/rated-power-and-watt-peak-for-solar-modules/">Rated voltage and rated current</a> of the system</strong>. It is important to choose disconnectors that are suitable for the specific voltage and current of the PV system. A disconnector that is not designed for the correct voltage or current can lead to <strong>Malfunctions</strong> or even to <strong>Damage to the system</strong> lead.</p>



<p>Another important factor when selecting disconnectors is the <strong>Protection class</strong>. PV systems are exposed to various environmental conditions, such as moisture or dust. It is therefore important to choose disconnectors with an appropriate degree of protection to ensure that they function reliably under the given conditions, as each individual plug connection basically represents a greater risk than a fixed cable.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Installation and maintenance of disconnectors for PV systems</h2>



<p>The proper installation and maintenance of disconnectors is crucial for the <strong>Safety and efficiency</strong> of PV systems and is also used by the <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">Insurances</a> prescribed. During installation, the disconnectors must be installed in accordance with the applicable regulations and standards to ensure that they function properly. It is also important to test the disconnectors regularly. <strong>to maintain and check</strong>. After all <strong>Cables, connectors </strong>and the<strong> Electrical system of the PV modules</strong> They are exposed to the weather and are therefore subject to wear and tear, ageing, wind movements or animal browsing. <strong>Fire risk</strong>. An effective <strong>Fire protection system</strong> detects incipient fires at an early stage, the isolating switches specifically isolate these areas from the rest of the system, thus preventing consequential damage or operational failures.</p>



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		<title>Energy law: What will change for companies in 2024?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-law-what-will-change-for-companies-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 04 Dec 2023 16:02:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11023</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz steigender Kosten durch Netzentgelt-Verdopplungen und nEHS-Zertifikate bietet das Jahr 2024 auch Entlastungen, wie die geplante Stromsteuersenkung für das produzierende Gewerbe. Erfahren Sie, wie Sie neue PV-Pflichten in den Bundesländern und strengere Nachhaltigkeitsvorgaben durch eine proaktive Strategie für erneuerbare Energien in Wettbewerbsvorteile verwandeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law-what-will-change-for-companies-in-2024/">Energierecht: Was ändert sich 2024 für Unternehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The year <strong>2024</strong> promises significant changes in the <strong>Energy law</strong> for companies. In the midst of global efforts to accelerate the transition to sustainable energy sources and mitigate climate change, companies are facing new challenges and opportunities.</p>



<p>Legislators at national and international level are increasingly focusing on legal measures to promote the use of renewable energies, increase energy efficiency and support low-carbon technologies.</p>



<p>These developments have a direct impact on many companies. In this context, the question arises: What specifically will change in energy law for companies in 2024 and how can these changes be integrated into their strategic planning? We provide an overview of the upcoming legal developments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Amendment to energy law in 2024: extension of the LkSG to companies with 1,000 or more employees</h2>



<p>The Supply Chain Act, or more precisely, the German Supply Chain Duty of Care Act (LkSG), which has been in force since January 1, 2023 for companies with 3,000 or more employees, applies <strong>from January 1, 2024 also for companies with 1,000 employees.</strong> Although it does not directly influence energy law, it has a significant impact on the energy industry of large companies and their entire supply chain. </p>



<p><strong>SMEs are also affected</strong>as they are (direct) suppliers subject to the due diligence obligations of the LkSG, which companies must comply with along their supply chain. The law obliges companies to comply with human rights and environmental due diligence obligations in order to prevent human rights violations and environmental damage in their supply chains. This includes measures such as the introduction of due diligence procedures, the inspection of suppliers, the establishment of grievance mechanisms and transparent reporting obligations.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Energy law: Abolition of the electricity price brake (StromPBG) on January 1, 2024</h2>



<p>The law that was only passed in December 2022 on the <strong>Electricity price brake</strong> (Electricity Price Brake Act - StromPBG) was originally scheduled to run until March 31, 2024 and <strong>will now be terminated on January 1, 2024</strong>. This decision is the result of the budget ruling by the Federal Constitutional Court on November 15, which declared the transfer of coronavirus billions to the Climate and Transformation Fund inadmissible. </p>



<p>The Economic and Stabilization Fund, which financed the energy price brakes, was therefore put to the test. One day after the ruling, the Bundestag had originally decided to extend the brakes until March 31. The energy price brakes for electricity and gas were introduced in March to protect consumers from high energy prices. During the peak phase, prices were capped for a large proportion of private household consumption, but are now generally lower.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Start of data collection for the CSRD reporting obligation from January 1, 2024</h2>



<p>The EU's Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), which was adopted on 10.11.2022 <strong>extended</strong> the <strong>Sustainability reporting obligation for SMEs from 2024</strong>. In addition to the previous 1,200 large German companies, around 15,000 other companies must now prepare reports in accordance with stricter criteria. </p>



<p>The CSRD now also applies to listed SMEs and companies with more than 250 employees, total assets of more than 20 million euros or net sales of more than 40 million euros. The directive serves to implement EU climate legislation and aims to achieve climate neutrality by 2050. Reports must cover environmental aspects, social responsibility, human rights and governance. New requirements include the content of <strong>Taxonomy, business model, supply chains, corporate goals</strong> and more. Reports are <strong>subject to inspection</strong>require <strong>External certification</strong> and must be <strong>Management report</strong> be published.</p>



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</div>



<h2 class="wp-block-heading">Introductory phase of the CBAM since October 2023</h2>



<p>The Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) aims to reduce greenhouse gas emissions in international trade. It taxes the <strong>CO₂ footprint of imported goods</strong> to the EU to ensure that importers meet the same environmental requirements as domestic manufacturers. CBAM is intended to prevent carbon leakage, where emissions are shifted to countries with more lax climate regulations. </p>



<p>The EU expects an optimization of EU production, promotion of clean industries in non-EU countries and fairer global trade prices for CO₂-intensive products. In the first step, companies will initially only have to calculate the direct and indirect CO₂ emissions of imported goods and record them in a quarterly report. From 2026, CBAM certificates must be purchased. The registration obligation for CBAM applicants and the gradual abolition of the free allocation of EU ETS certificates will begin in 2025.</p>



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</div>



<h2 class="wp-block-heading">Price increase of nEHS CO₂ certificates from € 30 to € 45</h2>



<p>As part of the introduction of national emissions trading, CO₂ certificate prices are currently still capped. Due to the war in Ukraine and the associated energy crisis, the planned increase in German CO₂ certificates in 2023 has been postponed. From January 1, 2024<strong> the price will rise from € 30 to € 45</strong>. From 2026, the certificates are to be auctioned in a price corridor of 55 to 65 euros and traded freely from 2027. the national emissions trading system (nEHS) was introduced by the DEHSt (German Emissions Trading Authority) to price CO₂.</p>



<p>The classification of companies and their allocation to the EU ETS or DEHSt depends on constantly adjusted criteria. The system is based on the Fuel Emissions Trading Act (BEHG), which stipulates that companies must cover CO₂ emissions from the use of fossil fuels with emission allowances. The DEHSt covers sectors that are not covered by the EU ETS, such as transport, buildings and agriculture. Companies must surrender one nEHS certificate for every tonne of CO₂ released, which they either receive free of charge or purchase from the DEHSt.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Grid fee increase of approx. 60 % forecast for 2024</h2>



<p>In 2023, around 90 % of the electricity price for commercial and industrial customers will be made up of procurement, sales and grid fees and 10 % of taxes, levies and other charges. The average price is around 26.5 cents per kilowatt hour for companies with an annual medium-voltage consumption of between 150,000 and 20 million kWh. </p>



<p><strong>After canceling the promised subsidy of 5.5 billion euros</strong> the TSOs 50Hertz, Amprion, Tennet and Transnet BW announced an increase in transmission grid fees for 2024, which will more than double on average to 6.43 cents per kilowatt hour (from 3.12 cents this year). In contrast to the regional differences in DSO grid fees, the prices for TSOs are uniform across Germany. <strong>The total grid fees </strong>increase<strong> is expected to increase by around 60%</strong>which will also have an impact on private households and energy-intensive companies.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Planned reduction in electricity tax to 0.05 cents/kWh for the manufacturing industry</h2>



<p>Also dependent on the Constitutional Court ruling of November 15, 2023 is the <strong>Electricity tax cut to 0.05 cents/kWh for the manufacturing industry.</strong> In order to create an alternative to the industrial electricity price, the German government planned to reduce the electricity tax for the energy-intensive manufacturing industry in Germany to the European minimum. The intention is to limit the tax rate for affected companies from 1.537 cents/kWh to 0.05 cents/kWh. The statutory regulation in energy law is to apply for at least 2024 and 2025 and could be extended for a further three years if further funding is provided. </p>



<p>What is new is that now also <strong>SMEs benefit from the electricity tax cut</strong>provided the business is classified as a "manufacturing and processing industry". An estimated 78,000 companies, including bakeries, butchers, woodworking businesses and metal construction companies, will benefit from the low tax rate. For other businesses, however, such as energy-intensive dry cleaners or automotive businesses, nothing will change and the tax rate will remain at 2.05 cents/kWh. It remains to be seen whether there will be further changes or extensions when the decision is implemented.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Energy law: Abolition of peak equalization for 2024</h2>



<p>The cross-industry so-called. <strong>Peak equalization </strong>will also be included in the relief package of November 2023 <strong>abolished</strong>. Originally introduced as part of the ecological tax reform of 1999 in energy law, the peak equalization<strong> </strong>energy-intensive companies to recover up to 90 % of the electricity tax<strong>.</strong> The new regulation should actually only affect companies in the manufacturing industry and replace the previous peak equalization, which applied to companies in all economic sectors. Whether it will remain in place after all depends on the decisions made by the traffic light coalition.</p>



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<h2 class="wp-block-heading">New photovoltaic obligations from 2024 in individual federal states</h2>



<p>A uniform <strong>Photovoltaic obligation</strong> in Germany is not yet in sight. Nevertheless, further energy law regulations of the individual federal states will come into force in 2024, obliging companies to install photovoltaic systems. For example, it is certain that new commercial buildings in Brandenburg will have to be equipped with PV systems from mid-2024, in Bremen this applies to roof renovations as well as public buildings in Rhineland-Palatinate and in North Rhine-Westphalia all new industrial buildings must have solar systems from 2024. Further state-specific laws are to be expected. <strong> </strong></p>



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<h2 class="wp-block-heading">Changes to EU ETS CO₂ certificate trading in 2024</h2>



<p>From 2024, the entire <strong>Maritime transport" sector</strong> of the European Union are included in EU ETS CO₂ certificate trading. As a result, 78.4 million additional allowances will initially increase the trading volume. However, the cap will be reduced by 90 million allowances for all economic sectors, so that <strong>prices for EU ETS allowances will rise</strong>. In addition, further privileges and exemptions will be withdrawn, such as the subsidization of flights to the outermost regions of the European Economic Area.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Power Purchase Agreement (PPA): Definition, Modelle und Vorteile für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 29 Nov 2023 14:07:54 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10902</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als strategische Alternative zum klassischen Stromeinkauf bieten PPAs Unternehmen die Chance auf CO₂-freie Energieversorgung ohne eigene Investitionskosten. Erfahren Sie, wie Sie durch maßgeschneiderte Vertragsmodelle Ihre Unabhängigkeit vom Energiemarkt stärken und die Anforderungen an ein modernes ESG-Reporting nachhaltig erfüllen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Ein Power Purchase Agreement (PPA) ist ein langfristiger Stromliefervertrag zwischen einem Stromerzeuger und einem Unternehmen als Stromabnehmer. Dabei wird eine feste oder strukturierte Preisvereinbarung für Strom aus – meist erneuerbaren – Energiequellen getroffen.</p>



<p>PPAs gelten heute als eines der wichtigsten Instrumente für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>planbare Energiekosten</li>



<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>Finanzierung neuer Photovoltaik- und Windprojekte</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein PPA einfach erklärt?</h2>



<p>Ein PPA ist ein Vertrag, bei dem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein Energieerzeuger Strom produziert (z. B. aus Photovoltaik)</li>



<li>ein Unternehmen diesen Strom über mehrere Jahre abnimmt</li>



<li>der Preis im Voraus festgelegt oder strukturiert wird</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Laufzeiten: <strong>10 bis &gt;20 Jahre</strong></p>



<p>Ziel: <strong>Planungssicherheit für beide Seite</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten von PPA gibt es? (Onsite vs. Offsite)</h2>



<p>Für Unternehmen sind vor allem zwei PPA-Modelle relevant:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Onsite-PPA (vor Ort erzeugter Strom)</h3>



<p>Beim Onsite-PPA wird der Strom <strong>direkt am Unternehmensstandort erzeugt und verbraucht</strong>.</p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage auf dem Hallendach</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar park</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar carport</a> auf dem Firmengelände</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Onsite-PPA:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>maximaler Eigenverbrauch</li>



<li>geringere Strombezugskosten</li>



<li>keine Netzentgelte für Eigenstrom</li>



<li>direkte physische Versorgung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dies eignet sich besonders für Industrie &amp; Gewerbe mit konstantem Strombedarf.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Offsite-PPA (externe Stromerzeugung)</h3>



<p>Beim Offsite-PPA wird der Strom <strong>an einem anderen Standort produziert</strong> und bilanziell geliefert.</p>



<p>Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Externe Solarpark</li>



<li>Externe Windpark</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von Offsite-PPA:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Versorgung auch ohne eigene Flächen</li>



<li>größere Energiemengen verfügbar</li>



<li>flexible Standortwahl</li>



<li>Kombination mit Herkunftsnachweisen (HKN) möglich</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Strom wird meist <strong>virtuell (bilanziell)</strong> geliefert, nicht physisch direkt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche PPA-Modelle gibt es noch?</h3>



<p>Zusätzlich unterscheidet man:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Physical PPA</strong> → physische Stromlieferung</li>



<li><strong>Virtual PPA (vPPA)</strong> → finanzielle Absicherung über Strommarkt</li>



<li><strong>Sleeved PPA</strong> → Einbindung eines Energieversorgers</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind PPAs für Unternehmen interessant?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Planbare Stromkosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>langfristig stabile Preise</li>



<li>Schutz vor Marktpreisschwankungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Reduzierung der Energiekosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>oft günstiger als klassischer Strombezug</li>



<li>besonders bei hohem Eigenverbrauch</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Reduktion &amp; ESG</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>direkter Bezug von erneuerbarer Energie</li>



<li>relevant für:
<ul class="wp-block-list">
<li>ESG reporting</li>



<li>CSRD</li>



<li>Klimaziele</li>
</ul>
</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Unabhängigkeit vom Energiemarkt</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Versorgungssicherheit</li>



<li>weniger Abhängigkeit von Energieversorgern</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile haben Betreiber und Investoren?</h2>



<p>Für Anlagenbetreiber und Investoren bieten PPAs:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>langfristig gesicherte Einnahmen</li>



<li>bessere Finanzierbarkeit von Projekten</li>



<li>geringeres Vermarktungsrisiko</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: PPAs sind oft <strong>Grundlage für neue PV- oder Windparks</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein PPA in der Praxis?</h2>



<p>Ein typisches PPA umfasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>definierte Strommenge oder Produktionsanteil</li>



<li>festen oder variablen Strompreis</li>



<li>klare Laufzeit</li>



<li>Regelungen zu:
<ul class="wp-block-list">
<li>Lieferung</li>



<li>Ausfallrisiken</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/" type="post" id="10084">Guarantees of origin</a></li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Die Preisstruktur kann sein:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>fix</li>



<li>indexiert</li>



<li>hybrid</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Herkunftsnachweise (HKN)?</h2>



<p>Bei Offsite-PPAs sind <a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/">Guarantees of origin (HKN)</a> oft Bestandteil des Vertrags:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachweis für „grünen Strom“</li>



<li>wichtig für CO₂-Bilanzierung</li>



<li>rechtlich relevant für Stromkennzeichnung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne HKN ist Strom bilanziell <strong>nicht automatisch „grün“</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Contracting und PPAs im gewerblichen Einsatz</h2>



<p>Im gewerblichen Bereich werden PPAs häufig im Rahmen von Contracting-Modellen umgesetzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kein eigenes Investment notwendig</li>



<li>Planung, Bau und Betrieb durch Dienstleister</li>



<li>Strombezug über langfristigen Vertrag</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Vorteile:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung</li>



<li>sofortige Stromkostenersparnis</li>



<li>kalkulierbare Preise über 10–20 Jahre</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Modell:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Abnahmeverpflichtung</li>



<li>flexible Vertragsgestaltung</li>



<li>Kaufoption der Anlage möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein PPA besonders?</h2>



<p>Ein PPA ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe und planbare Stromverbräuche vorliegen</li>



<li>steigende Strompreise erwartet werden</li>



<li>Nachhaltigkeitsziele erreicht werden sollen</li>



<li>keine eigenen Investitionen gewünscht sind</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PPAs als Schlüsselmodell der Energiewende</h2>



<p>Power Purchase Agreements sind heute ein zentrales Instrument für Unternehmen, um <strong>Stromkosten zu stabilisieren, CO₂-Emissionen zu reduzieren und Versorgungssicherheit zu erhöhen</strong>.</p>



<p>Während <strong>Onsite-PPAs</strong> vor allem durch direkten Eigenverbrauch überzeugen, ermöglichen <strong>Offsite-PPAs</strong> eine flexible und skalierbare Versorgung mit erneuerbarer Energie – auch ohne eigene Flächen.</p>



<p>In Kombination mit Photovoltaik, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large battery storage systems</a> und intelligentem Energiemanagement entwickeln sich PPAs zunehmend zum <strong>Standardmodell für die Energieversorgung von Unternehmen</strong>.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CBAM: CO₂-Grenzausgleichssystem &#8211; Stand 2026</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cbam-the-co%e2%82%82-border-adjustment-system/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 28 Nov 2023 09:58:42 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10856</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2026 müssen Importeure energieintensiver Güter wie Stahl oder Zement erstmals CBAM-Zertifikate zum aktuellen EU-ETS-Preis erwerben und einlösen. Dieser Beitrag beleuchtet die praktischen Anforderungen an das Emissions-Reporting und zeigt auf, wie Unternehmen durch eine CO₂-optimierte Lieferkette ihre Compliance sicherstellen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/cbam-the-co%e2%82%82-border-adjustment-system/">CBAM: CO₂-Grenzausgleichssystem &#8211; Stand 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The&nbsp;<strong>Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM)</strong>&nbsp;ist ein EU-Mechanismus, der CO₂-Kosten von Importwaren mit EU-ETS-Preisen gleichzieht. Es verhindert&nbsp;<strong>Carbon Leakage</strong>&nbsp;– die Verlagerung schmutziger Produktion aus der EU – und schafft faire Wettbewerbsbedingungen für energieintensive Branchen.</p>



<p>Dieser Beitrag erklärt Funktionsweise, Zeitplan, betroffene Waren und was Importeure 2026 konkret beachten müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist CBAM und warum wurde es eingeführt?</h2>



<p>CBAM gehört zum <strong>&#8220;Fit for 55&#8221;-Paket</strong>. Im Rahmen der damit verbunden <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/co%e2%82%82-pricing/" type="page" id="10307">CO₂ pricing</a> löst die EU die kostenlose EU-ETS-Zuteilung schrittweise ab. Um EU-Unternehmen nicht zu benachteiligen, sollen auf Importe aus nicht EU-Staaten die gleichen CO₂-Kosten entfallen. </p>



<p><strong>Problem</strong>: Energieintensive EU-Firmen zahlen CO₂-Preise (aktuell 70–100 €/t), Drittländer oft nicht. Ergebnis: Wettbewerbsnachteile, &#8220;Flucht&#8221; in Länder ohne CO₂-Preis.</p>



<p><strong>Lösung</strong>: Importeure zahlen CBAM-Zertifikate für eingeführte Emissionen zum EU-ETS-Wochenpreis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert CBAM?</h2>



<p><strong>Schritt-für-Schritt</strong>:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Zollanmeldung</strong>: Importeur meldet Waren (Zement, Stahl, Aluminium, Dünger, Wasserstoff, Strom).</li>



<li><strong>Emissionsberechnung</strong>: Direkte (Produktion) + indirekte (Strom) CO₂-Emissionen des Herstellers.</li>



<li><strong>Zertifikate kaufen</strong>: CBAM-Zertifikate zum EU-ETS-Preis decken Emissionen ab.</li>



<li><strong>Abgleich</strong>: Bereits im Herkunftsland gezahlte CO₂-Kosten werden angerechnet.</li>



<li><strong>Einlösung</strong>: Quartalsweise bis 31. Mai (nächstes Jahr), max. 33% Rückgabe möglich.</li>
</ol>



<p></p>



<p><strong>Registrierung</strong>: Seit 2025 bei nationalen Zollbehörden. Ab 2026&nbsp;<strong>vollständige Pflicht</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betroffene Waren &amp; Sektoren (2026)</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Warengruppe</strong></td><td><strong>Beispiele</strong></td><td><strong>Emissionsintensität</strong></td></tr><tr><td>Cement</td><td>Grauzement, weißer Zement</td><td>800–900 kg CO₂/t</td></tr><tr><td>Stahl</td><td>Roheisen, Stahlerzeugnisse</td><td>1,8 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Aluminum</td><td>Primäraluminium</td><td>12–16 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Düngemittel</td><td>Ammoniak, Harnstoff</td><td>2–3 t CO₂/t</td></tr><tr><td>Wasserstoff</td><td>Grauer/grauer H₂</td><td>9–12 kg CO₂/kg</td></tr><tr><td>Strom</td><td>Direktimporte</td><td>EU-Durchschnitt</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Erweiterung 2026+</strong>: Organische Chemie, Kunststoffe, Textilien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zeitplan: Übergang zu vollem CBAM</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Phase</strong></td><td><strong>Zeitraum</strong></td><td><strong>Pflichten</strong></td></tr><tr><td>Übergang</td><td>10/2023–12/2025</td><td>Emissionsberichte (quartalsweise)</td></tr><tr><td>Registrierung</td><td>2025</td><td>CBAM-Nummer beantragen</td></tr><tr><td>Vollbetrieb</td><td>01/2026</td><td>Zertifikate kaufen/einlösen</td></tr><tr><td>ETS-Abbau</td><td>2026–2034</td><td>Kostenlose Zuteilung sinkt auf 0%</td></tr></tbody></table></figure>



<p><strong>Wichtig</strong>: Ab 2026 <strong>keine kostenlosen ETS-Zertifikate mehr</strong> für betroffene Sektoren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Pflichten für Importeure</h2>



<p><strong>Registrierung</strong>: Bei Zollbehörde (DE: Zollamt). Kostenfrei, einmalig.</p>



<p><strong>Quartalsberichte</strong> (bis 2025):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Menge importierter Ware (t)</li>



<li>Direkte Emissionen Hersteller (t CO₂)</li>



<li>Indirekte Emissionen (Strom) (t CO₂)</li>



<li>Bereits gezahlte CO₂-Kosten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Seit 2026:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CBAM-Zertifikate kaufen (EU-ETS-Preis)</li>



<li>Finale Abrechnung bis 31. Mai</li>



<li>Rückerstattung (max. 33 %)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Datenquellen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Herstellerangaben (vorzuziehen)</li>



<li>EU-Benchmark-Werte (Standardfälle)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="auswirkungen-fr-unternehmen">Auswirkungen für Unternehmen</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="importeure"><strong>Importeure</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kostensteigerung</strong>: 20–50 €/t Ware (je nach Sektor)</li>



<li><strong>Datenbeschaffung</strong>: Nachweise aus Drittländern</li>



<li><strong>Compliance-Risiko</strong>: Strafen bei Versäumnis</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="produzenten-eu"><strong>Produzenten (EU)</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Competitive advantage</strong>: Importe teurer</li>



<li><strong>ETS-Druck</strong>: Weniger kostenlose Zertifikate</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading" id="exporteure-drittlnder"><strong>Exporteure (Drittländer)</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Anreiz</strong>: CO₂-Preis einführen</li>



<li><strong>Benchmark-Risiko</strong>: Standardwerte oft höher</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen für deutsche Unternehmen</h2>



<p><strong>CBAM als Wettbewerbsvorteil: </strong></p>



<p>CO₂-arme Produktion → EU-ETS-Kosten niedriger<br>→ Faire Preise vs. Importe<br>→ Marktanteile sichern</p>



<p><strong>Strategien:</strong> </p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Emissionsreduktion</strong> (Produktion, Strombezug)</li>



<li><strong>CO₂-Reporting</strong> optimize</li>



<li><strong>Lieferkette prüfen</strong> (Drittländer-Zertifikate)</li>



<li><strong>CBAM-konforme Verträge</strong></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: CBAM als Wettbewerbshebel</h2>



<p>CBAM schafft&nbsp;<strong>faire Bedingungen</strong>&nbsp;für CO₂-arme EU-Produktion. Importeure müssen ab 2026 handeln, Produzenten profitieren langfristig.</p>



<p><strong>Jetzt prüfen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Importvolumen analysieren</li>



<li>Emissionsdaten sicherstellen</li>



<li>Compliance-Prozesse aufbauen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Muss ich mich registrieren?</strong></summary>
<p>Ja, alle Importeure seit 2025. Kostenfrei bei Zoll.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Welche Daten brauche ich?</strong></summary>
<p>Emissionsnachweise Hersteller oder EU-Benchmark.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie hoch werden die Kosten?</strong></summary>
<p>Abhängig von ETS-Preis (70–100 €/t CO₂) und Ware.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was passiert bei Fehlern?</strong></summary>
<p>Bußgelder, Nachzahlungen, Zertifikatszwangsrückkauf.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Können Zertifikate übertragen werden?</strong></summary>
<p>Nein, jährliche Abrechnung.</p>
</details>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Guarantees of origin: Bureaucracy slows down green tenant electricity</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/proof-of-origin-bureaucracy-slows-down-green-tenant-flow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 17 Nov 2023 07:08:08 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10770</guid>

					<description><![CDATA[<p>Veraltete bürokratische Hürden bei der Ausstellung von Herkunftsnachweisen verhindern aktuell, dass grüner Strom aus Gewerbeanlagen auch offiziell als solcher deklariert werden kann. Umständliche und teure Umweltgutachten machen die Zertifizierung oft unrentabel und zwingen Betreiber dazu, ökologisch erzeugte Energie formal als „Graustrom“ auszuweisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/proof-of-origin-bureaucracy-slows-down-green-tenant-flow/">Herkunftsnachweise: Bürokratie bremst grünen Mieterstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Electricity from commercial photovoltaic systems is undoubtedly ecological and sustainable. If it is sold to third parties, it should be labeled and treated as such from the very first kilowatt hour. For this purpose <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/">Guarantees of origin</a> (HKN) for the producer</strong>. These are stored in a digital register of guarantees of origin and redeemed when a sale is made.</p>



<p>For the operator and investors of a previously <strong>non-subsidized PV system</strong> This trade in guarantees of origin is a not insignificant <strong>Source of income</strong>. Especially when it comes to certifying PV electricity and issuing HKNs <strong>puts the brakes on bureaucracy</strong> in Germany on a massive scale. No wonder, since it dates back to a time when only a few coal, gas or nuclear power plants generated electricity. Even if the solar system is installed on the same site where one or more tenants consume the PV electricity directly, problems are already occurring.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Environmental assessments for guarantees of origin are cumbersome, time-consuming and costly</h2>



<p><a href="https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/node-energy-fordert-vereinfachung-von-herkunftsnachweisen-fuer-gewerblichen-mieterstrom/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">node.energy</a>, partner of CUBE CONCEPTS, has now commented on this. "In practice, it is currently almost impossible to have the electricity generated certified via guarantees of origin. This electricity must therefore be declared as "gray electricity" based on the current electricity mix in Germany." The entire HKN system is still based on the assumption that the electricity generated always corresponds to the<strong> Detour via the public grid</strong> and a dealer <strong>reaches the end consumer</strong>.</p>



<p>With a tenant electricity model, however, the electricity is sold directly and directly to the tenant on site. The electricity seller's photovoltaic system can even be installed on the roof of the same property where the tenant consumes it. Nevertheless, the<strong> inflexible bureaucratic processes </strong>are complied with. In such an environmental assessment, the PV system and its components are checked and additionally compared with the registration. Matthias Karger, CEO of node.energy, explains: "An environmental assessment not only costs a disproportionate amount of time, but also makes applying for the guarantees of origin so urgently required by the industry absolutely unprofitable."</p>



<h2 class="wp-block-heading">Automatic metering systems must be sufficient to generate guarantees of origin</h2>



<p><br>Operators must have all components certified before and at the latest when commissioning a large photovoltaic system on a commercial property. In addition, commercial PV systems require extensive electronic monitoring, measuring and control units for electricity tax registration anyway. This is required by the redispatch procedure and was stipulated in the EEG. In a public statement, node.energy therefore calls on the BMWK, representing the opinion of around 1,000 operators of such systems, to abolish the requirement for environmental reports and replace it with simple proof of the amount of electricity generated using a calibrated measuring system.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/proof-of-origin-bureaucracy-slows-down-green-tenant-flow/">Herkunftsnachweise: Bürokratie bremst grünen Mieterstrom</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Industriestrompreise 2022 im europäischen Vergleich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/industrial-electricity-prices-in-european-comparison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 16 Nov 2023 14:18:57 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10757</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz nationaler Entlastungspakete bleiben die europäischen Industriestrompreise im globalen Vergleich zu Nordamerika und Asien auf einem hohen Niveau. Erfahren Sie, wie sich die Stromkosten aus Beschaffung, Steuern und Netzentgelten zusammensetzen und warum die eigene Energieerzeugung immer wichtiger wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/industrial-electricity-prices-in-european-comparison/">Industriestrompreise 2022 im europäischen Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Uniform<strong> Industrial electricity prices </strong>There is no such thing in Germany or in Europe. In Germany and the other European countries, industrial electricity prices are extremely high. <strong>individual</strong> together. If a company does not have its own power plant on its premises, electricity must always be bought in and this is always cheaper for large or energy-intensive companies than for private households. A distinction is therefore generally made between private electricity prices and commercial or industrial electricity prices.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How are industrial electricity prices made up?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="638" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-1024x638.png" alt="" class="wp-image-10758" style="width:556px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-1024x638.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-300x187.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148-768x479.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Screenshot-2023-11-16-142148.png 1157w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em><strong>2023: Electricity price composition for companies in Germany</strong></em></figcaption></figure>



<p>Industrial electricity prices are determined by many different factors. The <strong>Wholesale prices</strong> on the spot markets are usually the largest component when concluding an electricity supply contract with the supply companies. In addition, there are <strong>Grid charges, taxes and levies</strong>. The individual composition of these costs varies depending on the company, as some benefit from specific relief, such as subsidies, financial assistance, tax, levy or fee concessions. In general, it can be said that European companies with high energy consumption are more likely to benefit from relief than companies with lower energy consumption. In addition, they currently still receive <strong>free <a href="https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-certificates-still-high-industrial-current-at-short-term-low/">CO₂ certificates</a></strong> on European emissions trading and often have special contracts with utilities that offer extremely favorable conditions, but are generally not publicly known.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Only rough data on average industrial electricity prices</h2>



<p>All information on the level of average industrial electricity prices in the individual countries is therefore only very rough. The data of the <a href="https://www.iea.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">International Energy Agency</a> (IEA) or <a href="https://ec.europa.eu/eurostat/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Eurostat</a> are not 100 % valid. In Germany alone, electricity prices for companies vary widely. A cleaning chain, a medium-sized automotive business or a large bakery will have different tariffs than, for example, a steelworks or a chemical company. For an international comparison, there are further influencing factors. The variety of cost components varies considerably and makes a direct comparison difficult. In addition <strong>Currency fluctuations</strong> affect comparability, as electricity prices are also quoted in local currency.</p>



<p>The different energy mixes and generation costs in different countries are further challenges. Countries with a higher share of renewable energy can have lower generation costs than those that rely more heavily on fossil fuels. <strong>Regulatory differences</strong> in the energy sector and various economic structures also contribute to the difficulties of comparison. The specific <strong>Regulations for large consumers</strong> and individual contractual terms between companies and energy suppliers are often not publicly known and make it difficult to analyze them accurately.</p>



<p>There are also<strong> No uniform standards </strong>for data collection and reporting of industrial electricity prices, which can lead to statistical inaccuracies. Overall, a precise international comparison of industrial electricity prices therefore requires a thorough consideration of local conditions and a comprehensive analysis of the many factors that influence pricing. The new price structure introduced in November 2023 by the compromise <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-tax-cut-instead-of-industrial-electricity-price/">Electricity tax reduction</a> The end of the debate on a uniform industrial electricity price was very difficult because there were basically no reliable figures. All sides argued without a valid comparison. </p>



<h2 class="wp-block-heading">European comparison of figures</h2>



<p>The statistical surveys on average industrial electricity prices in Europe by Eurostat and the IEA therefore provide at least a rough overview for a European comparison. The Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research ISI also comes to the same conclusion in a <a href="https://www.isi.fraunhofer.de/de/competence-center/energiepolitik-energiemaerkte/projekte/strompreiswirkung_330639.html#3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Study</a>in which different company sizes were calculated using case studies in various countries, came to similar conclusions. In Europe, gross electricity prices in <strong>France</strong>,<strong> Portugal</strong>,<strong> Finland </strong>and<strong> Sweden</strong> for companies <strong>below average</strong>. </p>



<p>The industrial electricity price is also composed very differently. For example, procurement and distribution costs are highest in the Netherlands, although the overall gross price here is still lower than in Germany. For medium-sized companies, the levies in Germany are higher than in Denmark, for example. Overall, privileged large corporations pay roughly the same level of levies and electricity taxes across Europe. </p>



<p>In a global comparison, the <strong>European industrial electricity prices</strong> however <strong>Relatively high</strong> and are well above the prices in North America and the Far East. At around 26 cents/kWh at the end of 2022, the German gross industrial electricity price was in the European midfield. The relief package and the planned reduction in electricity tax for 2024 will reduce this figure by a further 1.5 cents/kWh.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="772" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-1024x772.jpg" alt="" class="wp-image-10762" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-1024x772.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-300x226.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich-768x579.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Industriestrompreise-im-europaeischen-Vergleich.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>2022: European average gross electricity prices for companies in cents/kWh</em></figcaption></figure>



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			</item>
		<item>
		<title>Electricity tax cut instead of industrial electricity price</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-tax-cut-instead-of-industrial-electricity-price/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 13 Nov 2023 14:23:21 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem Entlastungspaket von bis zu zwölf Milliarden Euro reagiert die Politik auf die hohen Energiekosten und senkt die Stromsteuer für weite Teile der Industrie auf das europäische Minimum. Der Beitrag beleuchtet die Details zur Strompreiskompensation und die neuen Netzentgelt-Zuschüsse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-tax-cut-instead-of-industrial-electricity-price/">Stromsteuersenkung statt Industriestrompreis</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The German government had been arguing for months about ways to ease the burden on industry in terms of electricity prices. On November 9, 2023, the dispute over a <strong>Industrial electricity price</strong> within the traffic light coalition. The compromise now also provides for a <strong>Electricity tax reduction</strong> for the <strong>Manufacturing industry</strong> before. What does the entire package of measures look like and who benefits from it?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Electricity tax cut to 0.05 cents/kWh for the manufacturing industry</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="636" height="779" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs.png" alt="" class="wp-image-10644" style="width:325px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs.png 636w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Stromsteuersenkung-statt-Industriestrompreis-Exkurs-245x300.png 245w" sizes="(max-width: 636px) 100vw, 636px" /></figure>



<p>In order to realize an alternative to the industrial electricity price, the electricity tax for the energy-intensive manufacturing industry is to be reduced to the European minimum. Accordingly, the electricity tax for affected companies will be <strong>from 1.537 cents/kWh to 0.05 cents/kWh</strong> limited. The statutory regulation is now being implemented and is to apply for at least 2024 and 2025. If it can continue to be financed, it will last for a further three years. What is new is that SMEs, which were previously often unable to claim the peak equalization, will now also benefit from the reduction in electricity tax. However, the basic prerequisite is that the company is assigned to the statistical term "manufacturing and processing industry".</p>



<p>Experts expect <strong>approx. 78,000 companies</strong>who now benefit from the low rate. This now includes, for example, bakeries, butchers, woodworking businesses and metal construction. The latest decision does not change anything for all other tradespeople. The tax rate of 2.05 cents/kWh will continue to apply to them. This also applies, for example, to energy-intensive dry cleaners or businesses in the automotive trade, as they do not count as "manufacturing industry". It remains to be seen whether further changes or extensions can be implemented when the compromise is implemented.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Peak equalization to be abolished</h2>



<p>To date, many larger companies have already received a reduced tax rate of 1.537 cents/kWh as part of the so-called peak equalization scheme in accordance with Section 10 StromStG. Companies were previously able to apply for this if they were part of the manufacturing industry, paid more than €1,000 in electricity tax per year, the amount was higher than the reduction in the employer's pension insurance contribution for all employees and they had introduced an energy management system or a peak equalization efficiency system (in accordance with SpaEfV). This <strong>Peak equalization is </strong>as part of the new electricity price package<strong> abolished from 2024</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Extension of electricity price compensation by five years</h2>



<p>In addition to the electricity tax reduction, the electricity price compensation, which was actually to be reduced by 10 % annually, will be extended by a further five years. The following will benefit from this <strong>350 groups</strong>that suffer particularly from high electricity prices. A further 90 companies will be added through the so-called "super cap". This financial support for indirect CO₂ costs can be applied for from the DEHSt and is based on emissions trading. It aims to offset some of these costs for companies in specific sectors. </p>



<p>The overarching goal is to ensure the international competitiveness of these companies. This measure is intended to help prevent the relocation of production to countries outside the EU Emissions Trading Scheme and thus minimize the relocation of CO₂ emissions. Beneficiaries are companies from the paper &amp; pulp, iron &amp; steel, chemical industry, non-ferrous metals, mineral oil processing and mineral processing industries. In 2021, 828 million euros in subsidies were awarded in this context to companies that have implemented an environmental management system in accordance with <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/">EMAS</a> introduced and after <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-en-17463-evaluating-investments/">DIN EN 17463 (VALERI)</a> have invested. Depending on the size of the company and consumption, aid can also be applied for after the introduction of ISO 50005, energy audits in accordance with EN 16247-1 and membership of the energy efficiency and climate protection network.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Industrial electricity price off the table for now, electricity tax cut relieves more companies</h2>



<p>The resolutions of the Federal Government, which are now to be implemented, will result in the following for 2024 alone <strong>Relief of up to twelve billion euros</strong> for companies, says Olaf Scholz on the <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/strompreispaket-energieintensive-unternehmen-2235760" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Electricity price package</a>. Compared to a capped industrial electricity price of 6 cents/kWh, however, the new regulation has the advantage that the number of companies benefiting from it will be much larger. The forecast total relief for 2024 is made up of the following:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>5.5 billion subsidy for the transmission system operators, who together with the distribution system operators already have a <a href="https://cubeconcepts.de/en/network-charges-to-rise-by-10-percent/">Increase in network charges</a> of over 10 % are planned for 2024.</li>



<li>Estimated revenue shortfall due to the reduced electricity tax for the manufacturing industry</li>



<li>Estimated expenditure for the extension of electricity price compensation, as certificate prices rise and make electricity from fossil fuels more expensive.</li>
</ul>



<p>In fact, according to BMWK, only around 2,000 companies with a total consumption of 216 TWh from the <strong>Steel sectors</strong>,<strong> Aluminum</strong>,<strong> Chemistry</strong>,<strong> Copper</strong>,<strong> Glass</strong>,<strong> Paper </strong>and<strong> Cement</strong> receive a favorable industrial electricity price. The electricity tax reduction as a compromise now affects far more companies, even if it cannot significantly reduce the price of electricity: The abolition of the EEG levy in 2022 alone reduced the price of electricity by over 6 cents/kWh.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Without an industrial electricity price and with an electricity tax cut, Germany remains in the European midfield</h2>



<p>From the start of the war in Ukraine until the end of 2022, the gross electricity price for industry in Germany rose only slightly from 21.81 to 25.24 cents/kWh. In the EU as a whole, it rose on average from 15.23 to 24.95 cents/kWh in the same period. This means that even after an electricity tax reduction of around 1.5 cents/kWh, Germany remains in the middle of the field. The strongest increases were recorded in Denmark, Italy, Hungary, Belgium, Sweden and Croatia. Here, industrial electricity prices have virtually doubled since February 2022. </p>



<p>In Norway, prices exploded from 6.03 to 26.63 cents/kWh and the USA recorded an increase from 5.36 to 7.36 cents/kWh. At the latest with the entry into force of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/cbam-the-co%e2%82%82-border-adjustment-system/"><strong>European CO<sub>2</sub>-border adjustment system</strong> (CBAM)</a>which is due to take effect from January 1, 2026, the shift of a CO<sub>2</sub>intensive production to non-European countries will also no longer be attractive for re-imports. This is because importers will then have to pay the difference in CO<sub>2</sub>-pricing between the production region and the EU. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Finanzierung für Unternehmen: Modelle, Kosten, Förderungen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/forms-of-photovoltaic-financing-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 10 Nov 2023 11:01:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11103</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Finanzierung einer gewerblichen Photovoltaikanlage ist der Schlüssel zu einer Amortisation in Rekordzeit und langfristig stabilen Energiekosten. Dieser Beitrag vergleicht die gängigen Modelle von 0-Euro-Investitionen bis hin zur optimalen Nutzung aktueller Förderprogramme wie KfW 270 und regionaler Zuschüsse.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/forms-of-photovoltaic-financing-for-companies/">Photovoltaik-Finanzierung für Unternehmen: Modelle, Kosten, Förderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen können Photovoltaik-Anlagen ohne Anfangsinvestitionen realisieren. Finanzierungsmodelle wie Contracting, Leasing und KfW-Darlehen teilen die Kosten, sichern Einsparungen und nutzen Förderungen optimal.</p>



<p>Dieser Beitrag zeigt die gängigen Modelle, ihre Vor-/Nachteile, typische Konditionen und wie Unternehmen die passende Finanzierung wählen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Photovoltaik-Finanzierung sinnvoll ist</h2>



<p>PV-Anlagen amortisieren sich in 5–8 Jahren, erzeugen danach 20+ Jahre kostenlosen Strom. Ohne Finanzierung scheitern viele Projekte jedoch an der hohen Anschaffungskosten (1.000–1.500 €/kWp).</p>



<p><strong>Vorteile der Finanzierung</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein oder geringer Eigenkapitalbedarf</li>



<li>Sofortige Stromkosteneinsparungen (20–40%)</li>



<li>Förderungen nutzen (KfW, EEG, regionale Zuschüsse)</li>



<li>Planbare monatliche Raten</li>



<li>Bilanzoptimierung möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Die 4 Hauptfinanzierungsmodelle</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">1. Contracting</h3>



<p>With <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> finanziert, plant, baut und betreibt der Projektentwickler die PV-Anlage. Das Unternehmen kauft Solarstrom per PPA (<a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreement</a>).</p>



<p><strong>Merkmale</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>0 € Eigeninvestition</strong></li>



<li>Monatliche Stromrate (fest, 8–15 Jahre)</li>



<li>Wartung/Betrieb durch Partner</li>



<li>Kaufoption zum Vertragsende</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Advantages</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risikofrei</li>



<li>Sofortige Einsparung</li>



<li>Bilanz entlastet</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Langfristige Bindung</li>



<li>Kein Eigentum (außer Kaufoption)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Typische Konditionen</strong>: 12 ct/kWh (vs. 25–30 ct Netzstrom)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Kauf mit KfW-Darlehen</h3>



<p>Unternehmen kauft PV-Anlage per Bank-/KfW-Kredit. Volle Kontrolle und Abschreibung.</p>



<p><strong>Programme 2026</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KfW 270</strong>: Erneuerbare Energien Standard (bis 100% Finanzierung)</li>



<li><strong>KfW 293</strong>: Kommunal (Zuschussfähig)</li>



<li><strong>KfW 295</strong>: Energieeffizienz (bei Eigenverbrauch >50%)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Advantages</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigentum nach Tilgung</li>



<li>Steuerliche Abschreibung</li>



<li>EEG-Vergütung behalten</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenkapital (10–20%)</li>



<li>Zinsrisiko</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Typische Konditionen</strong>: 1,5–3% Zins, 10–20 Jahre Laufzeit</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">3. Leasing / Pacht</h3>



<p>PV-Anlage wird gemietet oder gepachtet. Nach Laufzeit Kaufoption oder Rückgabe.</p>



<p><strong>Merkmale</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Monatliche Fixrate</li>



<li>Wartung meist inklusive</li>



<li>Flexiblere Laufzeiten (5–15 Jahre)</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Advantages</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Geringer Eigenanteil</li>



<li>Bilanzfremdfinanzierung</li>



<li>Flexibility</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Nachteile</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höhere Gesamtkosten</li>



<li>Weniger steuerliche Vorteile</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Förderkredite &amp; Zuschüsse</h3>



<p>Kombination aus günstigen Darlehen und direkten Zuschüssen.</p>



<p><strong>Aktuelle Förderungen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>KfW-Zuschüsse</strong>: Bis 30% bei Energieeffizienz</li>



<li><strong>Regionale Programme</strong>: NRW, Bayern, Baden-Württemberg</li>



<li><strong>Innovation tenders</strong>: Bis 5 Mio. € für Großanlagen</li>



<li><strong>EEG 2026</strong>: Umlage für Direktvermarkter</li>
</ul>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Vergleich der Finanzierungsmodelle</h3>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Modell</strong></td><td><strong>Eigenkapital </strong></td><td><strong>Rate/Monat</strong></td><td><strong>Laufzeit</strong></td><td><strong>Eigentum</strong></td></tr><tr><td>Contracting</td><td>0 Euro</td><td>Strompreis</td><td>20 Jahre oder länger</td><td>Nein (Kauf-Option)</td></tr><tr><td>KfW-Kauf</td><td>10-20 %</td><td>1 &#8211; 3 % Zins</td><td>10-20 Jahre</td><td>Yes</td></tr><tr><td>Leasing</td><td>0-10 %</td><td>Fixe Rate</td><td>5-15 Jahre</td><td>Option</td></tr><tr><td>Zuschuss</td><td>0-20 %</td><td>Günstig</td><td>Variabel</td><td>Yes</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welches Modell passt zu meinem Unternehmen?</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Für Mittelstand (100-500 kWp)</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: KfW 270 + Eigenkapital<br><strong>Begründung</strong>: Eigentum, Abschreibung, volle Kontrolle</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="fr-grounternehmen-1-mwp">Für Großunternehmen (&gt;1 MWp)</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Contracting<br><strong>Begründung</strong>: Skaleneffekte, kein CAPEX, professionelle Bewirtschaftung</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Für Immobilienbesitzer</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Leasing/Pacht<br><strong>Begründung</strong>: Wertsteigerung, geringes Risiko</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Unsicherheit &amp; knappem Budget</h3>



<p><strong>Empfehlung</strong>: Contracting<br><strong>Begründung</strong>: 0 € Startkosten, sofortige Einsparung</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wichtige Vertragsfallen vermeiden</h2>



<p><strong>Checklist für PV-Verträge</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dienstbarkeit nachrangig</strong> (Immobilienwert schützen)</li>



<li><strong>Kaufoption</strong> klar geregelt</li>



<li><strong>Keine Offtake-Pflicht</strong> (Mengen flexibel)</li>



<li><strong>Wartung/Betrieb</strong> eindeutig</li>



<li><strong>Betriebsunterbrechungsversicherung</strong> inklusive</li>



<li><strong>Monitoring</strong> live verfügbar</li>



<li><strong>Kündigungsrechte</strong> fair</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen 2026 – Zeitlich begrenzt</h2>



<p><strong>Handeln bis</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KfW 270/293: Budget 2026 limitiert</li>



<li>Regionale Zuschüsse: Erste-Komm-Erst-Serve</li>



<li>EEG-Umlage: Nur bis 2028 garantiert</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Professionelle Förderberatung</strong>&nbsp;erhöht Erfolg um 40%.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Was ist der Unterschied Contracting vs. Leasing?</strong></summary>
<p>Contracting = Partner übernimmt alles (Planung, Bau, Betrieb). Leasing = Miete der fertigen Anlage.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Brauche ich Eigenkapital?</strong></summary>
<p>Nein. Contracting ermöglicht 100% fremdfinanziert.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wie hoch sind monatliche Raten?</strong></summary>
<p>Contracting: Strompreis (12–15 ct/kWh). KfW: 1–3% Zins.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Kann ich Förderungen kombinieren?</strong></summary>
<p>Ja, KfW-Darlehen + regionale Zuschüsse + EEG.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary><strong>Wer betreibt die Anlage?</strong></summary>
<p>Contracting: Partner. Kauf/Leasing: Unternehmen oder Dienstleister.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Anlagen &amp; Batteriespeicher aus einer Hand</h2>



<p>CUBE CONCEPTS ist auch Ihr PV-Finanzierungspartner:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Analyse: Lastprofil, Wirtschaftlichkeit, Fördermaximierung </li>



<li>Modellwahl: Kauf/Contracting individuell kalkuliert </li>



<li>Planung: Genehmigungen, Netzanschluss, Verträge </li>



<li>Realisierung: Schlüsselfertig </li>



<li>Kompletter Betrieb inkl. Wartung &amp; Monitoring</li>
</ul>



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<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex"></div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/forms-of-photovoltaic-financing-for-companies/">Photovoltaik-Finanzierung für Unternehmen: Modelle, Kosten, Förderungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grid fees to rise by 10 percent</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/network-charges-to-rise-by-10-percent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 09 Nov 2023 11:29:48 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Netzentgelte machen einen erheblichen Teil des Industriestrompreises aus, variieren jedoch aufgrund der rund 900 regionalen Betreiber in Deutschland massiv. Dieser Beitrag beleuchtet die Hintergründe der angekündigten Preiserhöhungen und erklärt den Unterschied zwischen bundeseinheitlichen Übertragungsgebühren und den schwankenden Kosten der Verteilnetzbetreiber.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/network-charges-to-rise-by-10-percent/">Netzentgelte sollen um 10 Prozent steigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 2023, the electricity price for commercial and industrial customers will consist of around 90 % from procurement, sales and grid fees and 10 % from taxes, levies and other charges. On average, a company with an annual medium-voltage consumption of between 150,000 and 20 million kWh will pay around 26.5 cents per kilowatt hour for a new contract. According to the Federal Network Agency, the share of pure grid fees in 2022 will average 6.85 ct/kWh for commercial customers and 2.96 ct/kWh for industrial customers. In November 2023, in response to a small question from the CDU/CSU parliamentary group, the Federal Ministry for Economic Affairs stated that the <strong>Grid fees for 2024 will increase by between 10 and 11 % on average</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are the grid fees?</h2>



<p>Grid fees are charges levied for the use of energy infrastructure, in particular for the transportation of electricity or gas. These charges cover the costs of operating, maintaining and expanding the grids required for the distribution and transportation of energy. Grid fees are generally charged by the grid operators and can vary depending on the region and type of energy. In principle, however, a distinction must be made between <strong>Distribution grid fees</strong> and <strong>Transmission system charges</strong> can be distinguished.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid fees of the distribution grid operators</h2>



<p>In Germany there are approx. <strong>900 electricity and distribution grid operators</strong>which <strong>Regionally varying grid fees</strong> charge. Pricing depends on the proportion of renewable energy in the area, the number of small consumers, industrial operations in different sectors that place a load on the grid at different times of the day and the need to renovate the grid. Public subsidies vary greatly here and, as various distribution grid operators have now announced <strong>these grid fees for 2024 will increase by between 15 and 19 %</strong>. However, the grid fees ultimately paid by the end consumer are also made up of the transmission system operators' grid fees.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grid fees of the transmission system operators</h2>



<p>Transmission grids are used to transport electrical energy via <strong>long distances</strong> from the generation sources to the consumption centers. These grids consist of high-voltage lines and transmission systems that make this possible, <strong>transmit large amounts of electrical energy with minimal energy loss</strong>. The transmission networks are <strong>organized at national level</strong> and are operated by transmission system operators. In Germany, grid fees have been standardized since 2017, initially by the Grid Fee Modernization Act (NEMoG) and later by the "Ordinance on the Gradual Introduction of Uniform Federal Transmission Grid Fees" until 2023, and are now <strong>uniformly at 3.12 ct/kWh</strong>. The operators will continue to receive a subsidy of 5.5 billion euros from the federal government in 2024 and could also receive a one-off payment of 13 billion euros in 2022 following the abolition of the EEG levy. As a result, the grid fees for the <strong>Transmission system operators increase by 2 %</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are the cost drivers?</h2>



<p>All network operators report that <strong>the <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch</a> and the expansion of the grid reserve</strong> are currently driving up costs in particular. Regulatory requirements also play a decisive role, as the requirements of the supervisory authorities can increase costs for grid operators. Energy policy, in particular the expansion of renewable energies, can lead to additional costs as grids need to be adapted to cope with the decentralized nature of these energy sources. Grid losses during the transportation of energy are another significant cost driver. The maintenance of grids to ensure their efficiency and reliability requires regular financial resources. Personnel costs for qualified staff to operate and maintain the grids also contribute to the overall costs. In addition, technological developments, although they may enable efficiency improvements, can also be associated with investment costs. The exact composition of grid fees varies depending on the region, energy policy and regulatory environment.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/network-charges-to-rise-by-10-percent/">Netzentgelte sollen um 10 Prozent steigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Obstacles to the CSRD reporting obligation</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/hurdles-in-the-csrd-reporting-obligation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 08 Nov 2023 07:25:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10627</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach der EU-Richtlinie von 2026 konzentriert sich CSRD nun auf Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden, für die eine fundierte ESG-Governance zur strategischen Pflicht wird. Dieser Beitrag beleuchtet die entscheidenden Schritte von der Ist-Analyse bis zum Monitoring.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/hurdles-in-the-csrd-reporting-obligation/">Hürden bei der CSRD-Berichtspflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The Corporate Sustainability Reporting Directive (<strong>CSRD reporting obligation</strong>) presents companies with various hurdles due to the high requirements for reporting on sustainability issues, as errors in this area can entail considerable liability risks. This affects both the company itself and its management bodies, in particular the members of the management and supervisory boards. The CSRD reporting obligation comprises standards that are defined by the EU Commission and <strong>gilt ab dem Geschäftsjahr 2027</strong>, sofern sie diese Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn sie mehr als 1.000 Mitarbeitende beschäftigen</li>



<li>Wenn ihr Umsatzerlös mehr als 450 Millionen Euro beträgt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Rückblick: Die Lehren aus der frühen Phase der CSRD-Berichtspflicht</h2>



<p>Als die CSRD-Kriterien 2024 noch weitaus mehr Unternehmen betrafen, zeigten Umfragen (z. B. PwC Deutschland), dass rund ein Viertel der Firmen noch über keine Nachhaltigkeitsstrategie verfügte. Obwohl 60 % bereits erste KPIs erhoben, waren Organisationen oft mit den komplexen Prozessen und mangelnder Datenqualität überfordert.</p>



<p>Mit der <strong>EU-Richtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket)</strong> kam im Februar 2026 die lang ersehnte Klarheit: Der Fokus liegt nun auf Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitenden. Die Hürden von damals – unklare Interpretationen und Ressourcenmangel – sind für die verbleibenden berichtspflichtigen Unternehmen heute durch ausgereiftere Standards und Tools besser beherrschbar, bleiben aber eine strategische Kernaufgabe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strategieentwicklung als Fundament</h2>



<p>Unternehmen, die nach der Neuregulierung 2026 weiterhin unter die CSRD fallen, sollten den gewonnenen Zeitspielraum nutzen, um bestehende Hürden endgültig zu beseitigen. Eine fundierte Nachhaltigkeitserklärung ist kein „Add-on“, sondern das Ergebnis einer abteilungsübergreifenden Analyse der Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft.</p>



<p><strong>Der Prozess zur wirksamen ESG-Governance:</strong></p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Ist-Analyse:</strong> Umfassende, datenbasierte Auswertung aller Quellen.</li>



<li><strong>KPI-Definition:</strong> Festlegung messbarer Ziele gemäß der neuen Strategie.</li>



<li><strong>Organisation:</strong> Einführung klarer Prozesse und regelmäßiger Schulungen.</li>



<li><strong>Monitoring:</strong> Einsatz von validen Monitoring-Tools zur Minimierung von Haftungsrisiken.</li>
</ol>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Risikomanagement: Sanktionen &amp; Haftung ernst nehmen</h2>



<p>Auch nach der Entlastung kleinerer Betriebe gilt für die verbleibenden Pflichtträger: Die CSRD-Berichterstattung ist kein freiwilliger Imagebericht. Fehler in den Reports können schwerwiegende Konsequenzen haben.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reputation:</strong> Neben harten Strafen wiegt der Vertrauensverlust bei Banken und Geschäftspartnern (Stichwort: <strong>Green Finance</strong>) oft noch schwerer.</li>



<li><strong>Finanzielle Risiken:</strong> Bei nicht ordnungsgemäßer Berichterstattung drohen Bußgelder von bis zu <strong>5 % des Jahresumsatzes</strong> oder hohe Millionenbeträge.</li>



<li><strong>Haftung:</strong> Vorstand und Aufsichtsrat tragen die persönliche Verantwortung für die Organisation und Kontrolle der Berichtspflichten. Bei Unregelmäßigkeiten drohen zivilrechtliche Schadensersatzansprüche von Anlegern oder Kunden sowie strafrechtliche Konsequenzen.</li>
</ul>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Die CSRD als Chance für resiliente Unternehmen</h2>



<p>Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Herausforderungen durch Zeitdruck und unzureichende Datenressourcen wurden durch die EU-Omnibus-Richtlinie 2026 für viele entschärft. Für die betroffenen Großunternehmen und börsennotierten KMU (unter dem <strong>LSME-Standard</strong>) ist die frühzeitige Entwicklung einer Strategie jedoch weiterhin der einzige Weg, um rechtliche und finanzielle Risiken zu vermeiden.</p>



<p>Durch den Einsatz erneuerbarer Energien, Energiemanagementsysteme und digitaler Reporting-Tools lassen sich die Zielsetzungen nicht nur einfacher erreichen, sondern stärken auch die langfristige Marktposition im nachhaltigen Wettbewerb.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/en/csrdr-reporting-obligation-for-companies-tightened-from-2024/">Further information on the CSRD reporting obligation</a></div>
</div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Solar module prices at a historic low</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-module-prices-at-historic-low/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 07 Nov 2023 09:47:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10615</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Preissturz von bis zu 37 % bei Mainstream-Modulen macht den Einstieg in die Photovoltaik so günstig wie nie zuvor. Zusammen mit sinkenden Kosten für Speicher und Wechselrichter ergibt sich eine Marktdynamik, die gewerbliche Investitionen in die ökologische Stromerzeugung massiv beschleunigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-module-prices-at-historic-low/">Solarmodulpreise auf historischem Tiefstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The downward trend of the <strong>Solar module prices</strong> in the industry is continuing, but is slowing down and has now reached a <strong>historic low</strong> achieved. Manufacturers and retailers are lowering their prices to bring them closer to the accepted price level on the market, even though this level has already been reached. <strong>No profits</strong> more can be achieved. In China, the main concern is to minimize damage, as unsold stocks cause additional costs. Experts even estimate that the <strong>Module prices are currently below production costs</strong>and the industry is therefore concentrating on sales and reducing the capacity utilization of its machines. This artificial shortage could stabilize solar module prices and halt the downward trend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solar module prices fall by 35 % in the last six months</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-1024x565.png" alt="" class="wp-image-10616" style="aspect-ratio:1.8123893805309734;width:625px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-1024x565.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-300x166.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023-768x424.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Solarmodulpreise-2023.png 1194w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Interestingly, solar module prices in Europe and Asia have been hit harder than on other continents. In the <strong>USA</strong> prices for low efficiency modules, such as monocrystalline perc cells, can be up to 100 % higher than in Europe. This is partly due to import restrictions in the US, which keep prices higher there. However, the price reductions have reached their limits and some non-Chinese manufacturers are shifting their focus to the US market.</p>



<p>In <strong>Europe</strong> since January 2023, solar module prices have fallen by 33 % to around 27 cents/Wp for high-efficiency modules, by 37 % to 19 cents/Wp for mainstream modules and by 42 % to 11 cents/Wp for low-cost modules. This price war is attributed to the Chinese competition, which wants to dominate the European market with dumping prices. European manufacturers fear that this price war could jeopardize their existence and damage the local solar industry in Europe. This could make Europe even more dependent on imports from China and the USA, which could have a negative impact on price trends and the energy transition in Europe in the long term</p>



<h2 class="wp-block-heading">It has never been so cheap to implement PV projects</h2>



<p>In Germany, the accelerated expansion of photovoltaic systems continues unabated and prices for other solar components such as <strong>Electricity storage </strong>and<strong> Inverter </strong>are<strong> also liked</strong>which increases the overall interest in generating one's own green electricity. The unabated demand will cause solar module prices to rise again and companies planning large-scale PV projects should act now and take advantage of the current <strong>Exploiting market dynamics</strong>. The prices of polysilicon and other important raw materials for the production of PV modules are currently rising again, meaning that in the medium term <strong>solar module prices will increase</strong>. Even if improved manufacturing processes and higher quantities reduce production costs overall, prices cannot remain below production costs.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-module-prices-at-historic-low/">Solarmodulpreise auf historischem Tiefstand</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BW expands funding program for solar carports</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/bw-expands-funding-program-for-solar-carports/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 02 Nov 2023 09:09:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Erweiterung des Programms „Parkplatzüberdachung mit Photovoltaik“ treibt das Land die Nutzung versiegelter Flächen für die Energiewende massiv voran. Ab einer Größe von 35 Stellplätzen profitieren Betriebe von attraktiven Zuschüssen, die die Amortisation von Solar-Carports deutlich beschleunigen und den Weg zur Klimaneutralität ebnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bw-expands-funding-program-for-solar-carports/">BW erweitert Förderprogramm für Solar-Carports</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The funding program in Baden-Württemberg, which was launched in March 2023, is now entering its second round and is providing a further 2.3 million euros for companies that want to equip their existing company parking spaces of 35 spaces or more with <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Roof over solar modules</a> want. According to the Ministry for the Environment, Climate Protection and the Energy Sector, it has already approved funding for 18 projects in the first round. The 2.5 million euros made available in the spring have therefore almost been exhausted. The Ministry has announced that further projects are expected to be approved this year.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The funding program as part of the Climate Act BW</h2>



<p>In accordance with the Baden-Württemberg Climate Protection and Climate Change Adaptation Act (KlimaG BW), the state is aiming to achieve climate neutrality by 2040. In order to achieve this goal, a significant expansion of renewable energies, particularly in the field of photovoltaics, is essential, it is said. The installation of solar carports on already sealed parking areas in particular would lead to few conflicts, so that precisely this potential should be exploited and specifically promoted.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Up to 200,000 euros in subsidies per system</h2>



<p>The "Parking lot roofing with photovoltaics" program is divided into two components that cannot be combined. Companies that wish to install new solar carports on existing parking lots with 35 parking spaces or more in conjunction with a connection to the public grid receive up to 200,000 euros. The amount of funding depends on the installed capacity. Module B serves to support the development of regional and networking concepts and can be funded with up to 100,000 euros per project. The funded projects must be completed by the end of November 2024 at the latest.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Funding program deadlines still open</h2>



<p>A precise schedule for the expansion of the <a href="https://um.baden-wuerttemberg.de/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Support program</a> has not yet been determined. However, the funded PV projects should be completed by 30.11.2024. The deadline for submitting applications for the first round ended in spring on 31.05.2023. The time frame for the second round could be similar. Companies should hurry up now with the project preparation and funding applications if they want to benefit from the funding.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/bw-expands-funding-program-for-solar-carports/">BW erweitert Förderprogramm für Solar-Carports</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU: Contracts for difference replace market premiums</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 25 Oct 2023 12:15:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10459</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die EU-Strommarktreform läutet das Ende der klassischen Marktprämien ein und setzt künftig auf verpflichtende Differenzverträge (CfDs), um Verbraucher vor Preisexplosionen zu schützen. Diese Systemumstellung bietet Anlagenbetreibern eine langfristige Einnahmesicherheit - könnte aber auch die Erlöse schmälern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-contracts-for-differences-remove-market-premiums/">EU: Differenzverträge lösen Marktprämien ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In mid-October 2023, the EU energy ministers were able to agree on a <strong>Reform des europäischen Strommarktes</strong> agree. In light of the enormous rise in electricity prices in 2022, such price explosions are to be cushioned in future and the expansion of renewable energies is to be driven forward at the same time. Politicians hope to achieve long-term stability on the electricity markets through the uniform and binding introduction of the <strong>Contracts for Difference (CfD), </strong>the containment of <strong>Market premium models</strong>, eine verbesserte Liquidität des Terminmarktes und eine weitere Belebung von privatwirtschaftlichen Stromabnahmeverträgen (Power Purchase Agreements, PPAs). Auch auf den <a href="https://cubeconcepts.de/en/der-deutsche-strommarkt-akteure-rollen-ablaeufe/">deutschen Strommarkt</a> wird dies Auswirkungen haben. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contracts for difference (CfD) become mandatory for the expansion of renewable energies&nbsp;</h2>



<p>At the heart of the preceding discussion between Germany and France was the handling of the proceeds from the existing contracts for differences. As the nuclear power plants in France are state-owned and have long-term contracts for differences, the German delegation feared that the revenue could be used to subsidize electricity prices - similar to a bridge or industrial electricity price. The compromise that has now been negotiated provides for a <strong>European control mechanism</strong> before. CfDs are special contracts that serve to manage the risk of fluctuations in electricity prices and stabilize the revenues of renewable energy producers. They are often used by governments or energy regulators in various countries to promote the development of renewable energy projects. In Germany, the generation of electricity from renewable energies is still being promoted via the <strong>so-called sliding market premiums</strong> and not through contracts for difference, which will now change in the future.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are contracts for differences?</h2>



<p>The basic principle of contracts for difference is that an energy producer, usually a producer of renewable energy such as wind or solar energy, agrees with a <strong>fixed price per unit of energy generated</strong> (e.g. megawatt hour) is rewarded. This price is called <strong>Reference price</strong> or strike price, at the start of planning for a renewable energy power plant <strong>Fixed in the long term</strong> and is generally higher than the current market price for electricity. </p>



<p>If the market price for electricity is lower than the reference price, the producer receives the difference as financial support from the government or another contractual partner. Conversely, if the market price is higher than the reference price, <strong>the producer must repay the difference</strong>. </p>



<p>In many cases, contracts for difference are awarded as part of tendering procedures in which energy producers submit bids to conclude such contracts. This promotes competition and enables governments to obtain the most favorable conditions for the promotion of renewable energies. CfD systems are currently used in the UK, France and Spain, for example, and have terms of between twelve and 25 years.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="504" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg" alt="" class="wp-image-10475" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-1024x504.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-300x148.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege-768x378.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/10/Differenzvertraege.jpg 1147w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Advantages of <strong>contracts for difference (CfD):</strong></p>



<p><strong>Long-term planning capability:</strong> CfDs enable project developers and energy producers to conclude long-term contracts, which makes it easier to plan and finance energy projects. They protect electricity producers from low prices and consumers from rising prices.</p>



<p><strong>Price certainty</strong>CfDs usually offer a certain price guarantee, as they often contain fixed or index-based prices for the energy supplied. This helps to reduce the price risk for energy producers and end consumers.</p>



<p><strong>Financing-friendly</strong>CfDs facilitate the financing of energy projects as they offer a stable source of income that is attractive to lenders. Overall, this also reduces financing costs. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is the German "sliding market premium"?</h2>



<p>If a system is subsidized by the sliding market premium or the market premium model, the procedure at the start of the project is similar to that for contracts for differences. The electricity producer markets its own electricity itself and <strong>receives a market premium as a minimum price</strong>. However, it differs in that <strong>Possible additional revenue </strong>due to increased electricity prices<strong> remain with the generator</strong>. This means that when electricity prices fall, the system operator is guaranteed a minimum price and when electricity prices rise, he can opt out of the feed-in tariff and market the electricity himself at a profit. </p>



<p>A sliding market premium therefore means that <strong>higher prices</strong> inevitably also to the<strong> be passed on to the end consumer</strong>. The more speculative market premium model is currently used to finance around 75 % of all wind power and photovoltaic systems in Germany. Investors do not necessarily only consider the pure investment costs of a plant. They <strong>set</strong> rather <strong>to rising electricity costs </strong>and<strong> higher profits in the future</strong>. These are then included in the overall calculations for the RE plants with the further effect that projects are offered extremely favorably in tenders when electricity prices rise and may not be implemented when electricity prices fall. The volatile electricity prices therefore ensure a <strong>Higher investment risk and higher financing costs</strong>. Market premium models with feed-in tariffs still exist in France, for example, for offshore wind farms and larger PV systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">European subsidy models: contracts for difference, market premiums and hybrid forms</h2>



<p>There are currently still various subsidy models in Europe, which cannot always be clearly distinguished from one another. In addition to market premium models, there are <strong>Quota and certificate models</strong> (as in Sweden and until 2021 in Norway) and <strong>Investment contributions</strong>. For example, Finland and Austria support photovoltaic and hydropower projects through one-off investment grants, while Sweden offers investment contributions for photovoltaics in addition to the certificate system.</p>



<p>There are also differences in the design of the market premium models. For example, market premiums can also be <strong>Fixed amounts</strong> be structured. In such a model, which Germany, for example, uses for technology-neutral "innovation tenders", the plant operator receives a fixed contribution per kilowatt hour produced. Taking discounting into account, this model approximates to an investment contribution. </p>



<p>With so-called <strong>asymmetrical premiums</strong> the premium never becomes negative. Plant operators can thus hedge against low electricity prices, but retain the potential for profits if prices rise. This sounds attractive at first, but can lead to more aggressive bidding at auctions as investors focus on profit opportunities and consciously take risks. Indeed, offshore wind projects, for example, have seen bids of zero. </p>



<p>Although some European countries pay <strong>Moving market premiums</strong> but only for a limited period of time. This means that the investments are exposed to the free market after just 10 or 12 years. In extreme cases, such a premium model is similar to an investment contribution: If the premium is theoretically only paid for one year, it is roughly equivalent to an investment contribution.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reform of the EU electricity market through contracts for difference and not through market premium models</h2>



<p>The upcoming trialogue between the EU Commission, the Parliament and the Council of Ministers on the further development of European energy legislation will therefore promote the expansion of contracts for difference to promote renewable energies and restrict market premium models. This approach is also in line with the recommendation of the German Institute for Economic Research, which was published in a <a href="https://www.diw.de/de/diw_01.c.851328.de/erneuerbare_energien__differenzvertraege_ermoeglichen_schnellen__kostenguenstigen_und_risikoarmen_ausbau.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Study</a> from 2022 came to a similar conclusion. According to the final report, consumers could reduce their electricity costs by 800 million euros per year by 2030 and would have saved almost 15 billion euros in 2022 through contracts for difference. </p>



<p>The handling of subsidies for European nuclear and coal-fired power plants will nevertheless lead to further discussions in the trialogue. Cheap nuclear power in particular can quickly lead to distortions of competition on the European electricity markets and coal subsidies should no longer exist. In addition to contracts for difference, the Parliament plans to enable equivalent direct support mechanisms for renewable energies. It also calls for at least 50% of contracts for difference (CfDs) to be awarded via public tenders.</p>



<p>Den aktuellen Stand zur Ausarbeitung der CfD-Thematik in Deutschland gibt es im Beitrag &#8220;<a href="https://cubeconcepts.de/en/zweiseitige-differenzvertraege-cfd-im-eeg-2027/" type="post" id="29044">Bilateral Contract for Differences (CfDs) in the EEG 2027: What Operators Need to Know Now</a>&#8220;</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CO₂ savings measures as a prerequisite for business loans</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-savings-measures-as-a-prerequisite-for-corporate-loans/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 24 Oct 2023 06:35:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10439</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Einklang mit der EU-Taxonomie setzen Kreditinstitute verstärkt auf grüne Finanzierungsmodelle und trennen sich schrittweise von Kunden ohne Dekarbonisierungskurs. Eine proaktive Umstellung auf erneuerbare Energien wird damit zum entscheidenden Faktor für die Bonität und sichert Unternehmen langfristig attraktive Finanzierungskonditionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-savings-measures-as-a-prerequisite-for-corporate-loans/">CO₂-Sparmaßnahmen als Voraussetzung für Unternehmenskredite</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Most <strong>Banks</strong>such as ING Germany, UBS, Deutsche Bank, DZ Bank or Commerzbank <strong>are now pursuing their own climate plans</strong>according to which they will grant loans to companies in the future. One of the main criteria is increasingly the submission of a net-zero plan. Such a roadmap to carbon neutrality is required, for example, for 90 % of all energy-intensive corporate customers of Deutsche Bank by 2026 if they wish to apply for or draw down loans in the future. With the <strong>CO₂ savings measures as a prerequisite for business loans</strong> banks want to prevent capital from being invested in companies that continue to rely on fossil fuels. This change in lending strategy is in line with the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">EU taxonomy</a> and the coming <a href="https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/priorities-2019-2024/european-green-deal/green-deal-industrial-plan/net-zero-industry-act_de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EU net-zero industry law</a>. Both European Union measures aim to channel private money flows into strategic cleantech technologies in particular. Through a green industrial plan, the EU wants to achieve the climate and energy targets for 2030 and the climate neutrality target for 2050.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Banks part with customers without plans for CO₂ savings measures</h2>



<p>As part of the European standardization process, the <strong>Banks under increasing pressure with their lending criteria</strong>. The <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSRD reporting obligation</a>the taxonomy and the two planned directives such as the Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/">CSDDD</a>) and the net-zero industry law are becoming increasingly intertwined. This leaves <strong>Hardly any more loans for fossil fuel projects</strong>. Driven by their own climate plans, many banks are already foregoing new business and <strong>even part with existing customers</strong>unless they are prepared to draw up their own net-zero plans. Oil, gas and coal companies are already having problems generating fresh capital for their plans. <strong>Banks are gradually shedding existing customers </strong>from these sectors. However, energy-intensive companies in the steel and cement industries as well as the aviation, shipping and automotive sectors are also already affected by the transition plans.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Stricter environmental standards for financing</h2>



<p>Banks are increasingly focusing their business activities on decarbonization projects and supporting nature and biodiversity. As part of their own climate targets, they are expanding their offerings in the area of <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-linked-finance-sustainability-in-lending-is-becoming-increasingly-important/">ESG-linked finance</a> further. This development is already noticeable in companies in the <strong>Supply chains for corporations</strong>. A scale divides companies into "green", "in transition" and "brown", depending on their contribution to climate change and their <strong>Efforts to reduce CO₂</strong>. ESG-linked finance ties loan conditions to the fulfillment of ESG criteria. Companies or projects that meet these targets receive better financing conditions. Those that do not meet them must expect higher costs. This creates incentives for sustainable business practices and social responsibility. </p>



<p>The implementation of ESG-linked finance involves the establishment of relevant ESG criteria and the definition of targets and key performance indicators. This is applied to various financial instruments and transactions and promotes the sustainability and responsibility of companies. <strong>Lower risks for lenders</strong> and there are competitive advantages for everyone involved. Another 30 banks are already implementing their own climate plans and are focusing on CO₂ savings measures as a prerequisite for new corporate loans.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieeffizienzgesetz (EnEfG) &#8211; Neue Pflichten für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-efficiency-act-enefg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 23 Oct 2023 12:41:06 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10421</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem EnEfG verschärft der Gesetzgeber die Anforderungen an die betriebliche Energieeffizienz und rückt dabei besonders die Identifikation und Nutzung von Abwärme in den Fokus. Erfahren Sie, welche neuen Audit-Pflichten auf Ihr Unternehmen zukommen und wie Sie durch eine Wirtschaftlichkeitsbewertung nach DIN 17463 gesetzliche Vorgaben in echte Kostenvorteile verwandeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-efficiency-act-enefg/">Energieeffizienzgesetz (EnEfG) &#8211; Neue Pflichten für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>On September 21, 2023, the German Bundestag passed the Energy Efficiency Act (EnEfG). It is officially known as the "Act to Increase Energy Efficiency" and is an amendment to the Energy Services Act. The EnEfG is based on the new version of the EU Energy Efficiency Directive (EED) adopted in spring 2023 and transposes it into national law. Following the meeting on October 20, 2023, the law has now also passed the Federal Council. This <strong>the EnEfG</strong> in the version adopted by the Bundestag on the day after promulgation in the Federal Law Gazette <strong>enter into force</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Objectives of the Energy Efficiency Act</h2>



<p>The main objective of this law is to <strong>Increasing energy efficiency</strong> in German companies. It is intended to help reduce primary and final energy consumption and achieve national and European energy efficiency targets. This aims to reduce energy consumption in the EU by 11.7 % by 2030. The German EnEfG is also intended to reduce the import and consumption of <strong>fossil fuels</strong>to secure the energy supply and contribute to global climate protection.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Who is affected?</h3>



<p>With the EnEfG, not only federal and state governments as well as <strong>public institutions</strong>but also <strong>many companies are confronted with additional requirements.</strong> The federal government plans to achieve savings of 45 terawatt hours per year in the federal government and five terawatt hours per year in the individual federal states by 2030. The Energy Efficiency Act also specifically defines the requirements for data centers. In future, they must comply with certain energy efficiency standards, maintain a prescribed minimum temperature for air cooling and make sensible use of waste heat. At the same time, existing facilities are required to make their power consumption more efficient. This means that data center operators should increasingly rely on the use of electricity from renewable energy sources.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EnEfG: New obligations for companies with a consumption of more than 7.5 GWh</h2>



<p>The threshold values for the mandatory introduction of an energy or environmental management system are being readjusted. According to the version of the Energy Efficiency Act passed by the Bundestag on September 21, 2023 <strong>must </strong>now<strong> The company </strong>with a total annual energy consumption of <strong>more than 7.5 gigawatt hours (GWh) </strong>in the future<strong> an EMS or EMS </strong>to <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/">EMAS</a> introduce. The average of the last three years is used to calculate energy consumption. Affected companies have 20 months to comply with this obligation after the law comes into force. The Federal Office of Economics and Export Control (BAFA) will randomly check compliance with this requirement. For companies that are obliged to introduce an energy or environmental management system, there is no need for an energy audit. In addition, companies with an energy consumption of more than 7.5 GWh must fulfill further requirements of the EnEfG:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>As part of the introduction of an energy or environmental management system or the implementation of an energy audit prescribed by the Energy Services Act (EDL-G), the following must be carried out <strong>all energy flows in the company </strong>be determined. This basically concerns all processes, from the use of the vehicle fleet and building technology to the energy consumption of machines or the handling of waste heat. All energy-saving measures must also be defined as part of this process.</li>



<li>The implementation plans for these measures must be <strong>external certifiers, assessors or auditors and made public.</strong></li>



<li>All identified measures must be evaluated economically in accordance with <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-en-17463-evaluating-investments/">DIN 17463/VALERI</a>. One measure <strong>must</strong> <strong>be implemented within two years</strong>if a positive net present value results after a maximum of 50 percent of the useful life (depreciation tables of the Federal Ministry of Finance).</li>



<li><strong>Waste heat sources</strong> must be identified and measures to avoid or utilize waste heat must be developed.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">EnEfG: New obligations for companies with a consumption of more than 2.5 GWh</h2>



<p>Even less energy-intensive companies with a consumption of less than 7.5 GWh must meet certain requirements under the version of the Energy Efficiency Act passed by the Bundestag. The EnEfG obliges all companies with a total annual energy consumption of <strong>more than 2.5 GWh</strong> to publish concrete, implementable plans for energy-saving measures within three years at the latest. These include</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>The identification of energy-saving measures and their evaluation in accordance with DIN EN 17463 (VALERI).</li>



<li>The creation and publication of implementation plans for all economically feasible measures within three years of the law coming into force.</li>



<li>Confirmation of the completeness and correctness of the implementation plans drawn up by certifiers, environmental verifiers or energy auditors, to be submitted on request to the Federal Office of Economics and Export Control (BAFA).</li>



<li>The identification of waste heat sources and the development of measures to avoid or utilize this waste heat.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">No changes to energy audit obligations under the Energy Efficiency Act (EnEfG)</h2>



<p>The obligation to carry out an energy audit for non-SMEs remains in place. The only exceptions are companies that are obliged to introduce an energy or environmental management system in accordance with the EnEfG. Companies that have more <strong>than 250 employees</strong> employ and/or a J<strong>annual sales of more than 50 million euros</strong> resp. <strong>an annual balance sheet total of over 43 million euros</strong> are affected by the energy audit obligation. However, if both the obligation to introduce an environmental or energy management system and the energy audit obligation apply to a company, the energy audit obligation is suspended for a transitional period.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Violations of the EnEfG are heavily penalized</h2>



<p>If companies violate the provisions of the Energy Efficiency Act, this will be classified as an administrative offense and punished with a fine. <strong>Fines of up to 100,000 euros</strong> punished. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaic consulting for companies</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-consulting-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 19 Oct 2023 09:37:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11089</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie ist der Schlüssel, um komplexe gesetzliche Vorgaben zu meistern und den maximalen wirtschaftlichen Nutzen aus Ihrer Solar-Investition zu ziehen. Erfahren Sie, wie unabhängige Experten Sie von der Standortanalyse über die Fördermittelbeschaffung bis hin zur Integration von Speichern und Ladeinfrastruktur begleiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-consulting-for-companies/">Photovoltaik-Beratung für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The energy supply of companies is facing new challenges today. Rising energy costs, the pressure to reduce CO₂ emissions and increasing digitalization require <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/innovative-energy-solutions/">Innovative energy solutions</a> and a professional <strong>Photovoltaic consulting </strong>in the run-up to a PV project. Successful integration of PV systems requires more than just the purchase of solar modules and inverters. All of a company's individual needs must be analyzed at an early stage and taken into account during the planning phase so that the <strong>Maximum economic benefit</strong> from the investment.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The importance of expert advice for photovoltaic projects</h2>



<p>The photovoltaic industry and the partly regionally different <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/current-laws/">Legal situation</a></strong> are complex and subject to constant change. It is crucial that companies have access to expert knowledge to ensure that their projects are implemented successfully. Sound photovoltaic consulting helps companies to make accurate decisions and <strong>Minimize risks</strong>. Expert consultants have the expertise to help companies select the best technologies and materials for their photovoltaic systems. They can also assist with the evaluation of suppliers and the negotiation of contracts. In short, professional advice offers companies the certainty that they are making the right decisions and getting the most out of their investments.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Understanding the benefits of photovoltaic consulting</h2>



<p>Professional photovoltaic consulting offers companies a wide range of benefits. One of the most important advantages is the <strong>Support in obtaining financing options</strong> for photovoltaic projects. PV experts have extensive knowledge of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaic-promotion/">Support programs</a> and financing options and can help companies find the best solutions for their individual needs. Furthermore, the multitude of funding programs in the field of renewable energies can be difficult for companies to navigate. Sound advice helps to identify and make the best use of available funding. This can facilitate access to additional funding and increase the profitability of photovoltaic projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Independent photovoltaic advice for objective recommendations</h2>



<p>Independence plays an important role in photovoltaic consulting. PV consultants, who are independent of manufacturers or installers, offer objective recommendations and help companies to find the best and most economical solutions for their individual needs. They have a large and <strong>Wide-ranging partner network</strong>We provide access to a wide range of technologies and materials and help companies make informed decisions. Independent advice gives companies the certainty that their interests are at the center and that they will receive the best solutions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Financing models for photovoltaic projects</h2>



<p>Obtaining financing for photovoltaic projects can be a challenge. A photovoltaic consultancy can help companies find the right path by assisting them with the <strong>Identification of funding programs and financing options</strong> help. The decision between the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase</a></strong> or <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a></strong> of PV systems depends on various factors. Consulting helps companies to weigh up the pros and cons and choose the optimal form of financing. In addition, it can help companies to create convincing business plans that appeal to potential investors. With the expertise of photovoltaic consultants, they help companies obtain the financial resources they need to make their photovoltaic projects a success.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Maximizing the yield of PV systems through ideal alignment and calculation of site/roof shapes</h2>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/">Alignment</a> and site selection of a photovoltaic system are crucial for maximizing energy generation. A professional photovoltaic consultation calculates the ideal orientation for all locations and provides support in selecting the best PV locations and in the allocation of the most varied <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">Roof shapes</a>. Through precise <strong>Calculations and simulations</strong> it can ensure that the photovoltaic systems are optimally aligned to receive the maximum amount of sunlight and maximize energy production. This precise alignment allows companies and corporations to maximize their return on investment and shorten the payback period of their investment if they decide to purchase a commercial photovoltaic system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Optimizing the use of operating areas through photovoltaic consulting</h2>



<p>The optimal use of operating areas is an important aspect in the planning of photovoltaic projects. PV consultants can support companies in the efficient use of their operating areas by optimizing layouts and arrangements. For example <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Company parking lots</a> or ramps <strong>Used twice</strong> by roofing them with solar modules or using brownfield sites for <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> can be used. Photovoltaic consultants take into account factors such as shading, distances between modules and accessibility to place the maximum number of modules on a limited area. By optimizing the use of operational space, companies can increase their energy production and improve their profitability.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaic consulting assesses the profitability of energy storage systems</h2>



<p>Energy storage systems are usually a <strong>sensible technology</strong> in combination with PV systems, but are also cost-intensive to purchase. They enable companies to store the electricity generated and retrieve it when needed. But is the integration of energy storage systems into photovoltaic systems also profitable? Photovoltaic consulting supports companies with the <strong>Assessment of profitability </strong>of energy storage systems by carrying out cost-benefit analyses. It takes into account factors such as investment costs, service life, energy prices and savings to help companies make informed decisions.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effective integration of charging infrastructure into photovoltaic systems</h2>



<p>Electromobility is becoming increasingly important and the integration of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/charging-infrastructure/">Charging infrastructure</a> in photovoltaic systems is becoming increasingly important. Professional photovoltaic consulting supports companies in the<strong> Effective integration of charging infrastructure</strong>by analyzing the requirements and recommending the best solution. It takes into account factors such as charging capacity, number of charging points and charging speed to help companies make optimum use of their charging infrastructure and meet the needs of their employees, customers and visitors.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Identify and comply with legal requirements through photovoltaic consulting</h2>



<p>The planning of photovoltaic systems is subject to a large number of <strong>legal requirements</strong> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/"><strong>underwriting regulations</strong></a>. Photovoltaic experts are familiar with these regulations and can help companies to ensure that their projects comply with legal requirements and the demands of grid operators and insurance companies. They provide support in applying for permits and certifications and ensure that all necessary documents and evidence are available. By complying with legal requirements, companies can avoid legal problems and delays and drive their projects forward efficiently.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Selecting the right software for monitoring photovoltaic systems</h2>



<p>The <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">Monitoring</a> of photovoltaic systems is crucial to ensure their performance and efficiency. Choosing the right software for monitoring is of great importance. A photovoltaic consultancy helps companies select the best software solution by analyzing their requirements and recommending the appropriate software. It takes into account factors such as<strong> User-friendliness, functionality </strong>and<strong> Compatibility</strong>to help companies monitor their photovoltaic systems effectively and identify potential problems at an early stage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion: Advice from photovoltaic experts in advance is essential</h2>



<p>The photovoltaic sector offers companies immense opportunities to reduce their energy costs and use sustainable energy sources. However, in order to exploit the full potential of solar energy, sound photovoltaic advice is essential. It helps companies to make the best decisions, minimize risks and make the most of their investments. From the financing model to the monitoring of photovoltaic systems, it offers a wide range of services to help companies successfully enter the photovoltaic industry. It is therefore advisable to call on the expertise of consultants and benefit from their experience and expertise.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>Wir wachsen weiter! Mehr Aufgaben &#038; größere Projekte</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/we-continue-to-grow/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 18 Oct 2023 09:39:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10371</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angesichts rasant steigender Auftragszahlen verstärkt CUBE CONCEPTS seinen Standort in Kaarst durch hochqualifizierte Fachkräfte für Bauleitung und technisches Projektmanagement. Erfahren Sie, wie wir mit nun 30 Photovoltaik-Experten den weltweiten PV-Ausbau vorantreiben und komplexe Energieprojekte für globale Konzerne realisieren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>We are delighted that our <strong>Technology &amp; Engineering team</strong> for more <strong>five highly qualified members</strong> will grow. This is an important step for us and shows the continuous growth and development of CUBE CONCEPTS. Our new team members bring many years of in-depth experience from the <strong>photovoltaics, construction management and technical project management</strong> who will enrich our team at our headquarters in Kaarst near Düsseldorf over the coming months and years. They bring with them an impressive range of skills and experience that will enable us to work with even more enthusiasm and efficiency on our exciting tasks as system developers for integrated energy projects.</p>



<h2 class="wp-block-heading">More orders &amp; international framework agreements</h2>



<p>This step has become necessary because the <strong>Number and size of photovoltaic projects</strong> in the last few months <strong>rapidly increased</strong> have. In addition, CUBE CONCEPTS recently concluded a <strong>Framework agreement with an international automotive group</strong>which will significantly increase the number of projects in Europe and, for the first time <strong>PV projects overseas </strong>be implemented. The new team members will be able to contribute their fresh perspectives, initiatives and expertise and thus help to drive forward the expansion of photovoltaics worldwide. The expansion of the team means that CUBE CONCEPTS has grown by 20 percent overall and now has <strong>30 photovoltaic experts</strong> at both locations.</p>



<h2 class="wp-block-heading">With commitment &amp; enthusiasm to more growth </h2>



<p>The management would like to thank the existing team and supporters for their hard work and dedication in making this expansion possible. CUBE CONCEPTS is proud of what has been achieved in such a short time and looks forward to the exciting developments that lie ahead for the company.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>ESG-linked finance: sustainability is becoming increasingly important in lending</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/esg-linked-finance-sustainability-in-lending-is-becoming-increasingly-important/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 11 Oct 2023 08:10:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Banken verschärfen zunehmend ihre Vergabekriterien und trennen sich konsequent von „braunen“ Unternehmen ohne klare CO₂-Reduktionsstrategie. Dieser Beitrag erklärt, wie Betriebe durch die gezielte Umsetzung von ESG-Kriterien nicht nur ihre Finanzierungskosten senken, sondern auch langfristige Wettbewerbsvorteile und ein positives Image bei Investoren sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-linked-finance-sustainability-in-lending-is-becoming-increasingly-important/">ESG-Linked Finance: Nachhaltigkeit wird bei Kreditvergabe immer wichtiger</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In recent years, the financial world has become increasingly concerned with the issue of sustainability and social responsibility. Investors and companies are increasingly recognizing the need to incorporate environmental, social and governance (ESG) factors into their decision-making processes. <strong>ESG-linked finance</strong> is used for the <strong>Lending</strong> increasingly important. </p>



<p>The banking house ING Germany, for example, is currently parting ways with corporate customers who are unable to provide appropriate answers to their carbon footprint and<strong> vehemently rejects their loan applications.</strong> This remarkable development follows the introduction of ESG-linked finance. It is a form of financing that aims to focus on ecological and social sustainability and thereby achieve a positive impact on society and the environment. </p>



<p>This is also how the <strong>Bundesbank</strong> in their <a href="https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/geldpolitik/volkswirtschaftliche-analysen/-/bank-lending-survey-fuer-deutschland-602486" target="_blank" rel="noreferrer noopener">"Bank Lending Survey"</a> for Germany in summer 2023 concluded that the granting of loans to companies will increasingly depend on their carbon footprint. About <strong>30 other credit institutions</strong> stated at the time that the requirements for<strong> </strong>Corporate or construction financing<strong> </strong>to climate-damaging companies. This figure increased once again in fall 2023. </p>



<p>According to the latest surveys by the Frankfurt School of Finance, the PPA and openESG, the following are now being demanded <strong>94 % of the banks</strong> ESG data from small and medium-sized companies as soon as they request loans. The companies are divided into "green" companies, which contribute little or nothing to climate change, companies in transition, which do contribute but are making relevant progress in switching to climate-friendly business processes, and "brown" companies, which cause a high level of CO₂ emissions, have not yet started the transition or have not yet made any progress in reducing CO₂ emissions. </p>



<h2 class="wp-block-heading">What exactly is ESG-linked finance?</h2>



<p>ESG-linked finance is a form of financing in which the loan conditions of a company or project are linked to the fulfillment of ESG criteria. Specific targets and indicators are defined that are linked to the achievement of sustainable goals. Financing institutions often reward companies or projects that improve their ESG performance with <strong>better financing conditions</strong>while those that do not achieve the defined targets are <strong>higher costs</strong> have to reckon with. ESG-linked finance thus creates incentives for companies to pursue more sustainable business practices and assume social responsibility.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How is "sustainability" implemented?</h2>



<p>ESG-linked finance can be implemented in various ways. As a rule, the relevant ESG criteria that are important for the company or project are defined first. These could be, for example, the reduction of CO₂ emissions, the promotion of gender equality, the strengthening of corporate governance or compliance with ethical standards of conduct.</p>



<p>Targets and indicators are then defined to measure the performance of the company or project in relation to these ESG criteria. These targets can be both absolute and relative and can vary from company to company depending on the industry, location and other specific circumstances.</p>



<p>ESG-linked finance can extend to various financial instruments and transactions, such as credits, bonds or loans. Companies that meet or exceed their ESG targets can then benefit from more favorable interest rates, longer maturities or other financial benefits. In contrast, companies that do not meet their ESG targets may face higher financing costs or other penalties.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of ESG-linked finance</h2>



<p>The introduction of ESG-linked finance offers numerous advantages for both companies and investors:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sustainability and responsibility</strong>. ESG-linked finance promotes sustainable business practices and forces companies to take greater account of their social and environmental responsibility.</li>



<li><strong>Better risk management</strong>. Investors can reduce long-term risks by incorporating ESG criteria into their investment decisions. Companies that operate more sustainably are often better positioned to overcome future challenges.</li>



<li><strong>Competitive advantages</strong>. Companies that achieve their ESG goals can benefit from improved access to capital and a more positive image among customers and business partners.</li>



<li><strong>Positive impact on society and the environment</strong>. ESG-linked finance helps to hold companies accountable for acting in a socially and environmentally responsible manner and supports projects that make a positive contribution to society.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>ESG-linked finance has the potential to change the world of finance and drive sustainable investing. By closely linking financing conditions with the fulfillment of ESG objectives, companies and investors alike can contribute to promoting a more sustainable and responsible economy. As ESG-linked finance continues to grow in importance, further standards and even more transparency in the definition and implementation of ESG criteria should be introduced. This would also ensure the credibility and effectiveness of this approach. Last but not least, investing in ESG objectives is an additional building block for the <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-marketing-as-an-important-component-of-the-csr-esg-strategy/">Corporate marketing</a>. </p>



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		<title>ESG violations and greenwashing can be expensive</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/esg-violations-and-greenwashing-can-be-expensive/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 09 Oct 2023 09:10:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Verknüpfung von CSRD, Taxonomie und der neuen Sorgfaltspflichten-Richtlinie (CSDDD) schafft die EU ein scharfes Schwert gegen irreführende Umweltwerbung. Dieser Beitrag beleuchtet die steigenden Anforderungen an eine transparente Unternehmensführung und erklärt, warum eine fundierte Nachhaltigkeitsstrategie heute essentiell ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-violations-and-greenwashing-can-be-expensive/">ESG-Verstöße und Greenwashing können teuer werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The DWS Group, which is listed on the German S-Dax, had presented fund products as "sustainable" or greener than they actually are and was promptly fined by the US Securities and Exchange Commission (SEC). <strong>Fine</strong> in an amount of <strong>19 million euros due to ESG violations and greenwashing</strong> sentenced. In addition, the company was fined six million euros for not having sufficient money laundering controls in place. The company's legal fees alone in this case have so far amounted to around 39 million euros and it has lost one billion euros in value on the stock market. Added to this is the loss of reputation and possible claims for damages from investors. In Germany, the financial supervisory authority BaFin and the public prosecutor's office are still investigating the DWS Group. Mauricio Vargas, financial expert at Greenpeace, explained: "The court ruling clearly shows that greenwashing and consumer deception are not trivial offenses."</p>



<h2 class="wp-block-heading">Authorities take stronger action against ESG violations and greenwashing</h2>



<p>Die USA greift demnach aktuell härter durch als noch im Vorjahr, als man die US-Großbank Goldman Sachs zu <strong>4 million dollars</strong> verurteilte. Sie bewarben in ihrer Asset-Management-Einheit des Wall-Street-Instituts zwei ihrer Fonds als „ESG-konform“, obwohl weder von ihnen ESG-Standards festgelegt wurden noch Richtlinien oder Strategien dazu existierten. Goldman Sachs hatte sie kurzerhand zu „grünen“ und „nachhaltigen“ ESG-Fonds erklärt. In Deutschland wurde Anfang 2022 die Luxemburger Commerz Real Fund Management S.à.r.l. vom Landgericht Stuttgart (36 O 92/21 KfH) unter Strafandrohung von 60.000 Euro abgemahnt, ihre irreführende Werbung für Nachhaltigkeitsfonds zu unterlassen. Sie hatte mit einer konkreten Auswirkung der Geldanlage in den beworbenen Fonds auf den persönlichen CO₂-Fußabdruck geworben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD to form the framework for CSRD and EU taxonomy</h2>



<p>On February 23, 2022, the European Commission was the first EU institution to present the proposal for a <strong>Corporate Sustainability Due Diligence Directive (<a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/">CSDDD</a>)</strong> published. The aim of this proposal is to legally oblige companies operating in the EU to comply with <strong>Human rights and environmental protection standards</strong> in their global <strong>Supply chains</strong> and to better penalize ESG violations and greenwashing. This proposal represents an important step towards sustainable business practices under uniform European conditions and complements existing regulations and other ongoing regulatory initiatives such as the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) with its <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSRD reporting obligation</a> and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">EU Taxonomy Regulation</a>. Sie soll ab Mitte 2029 für Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten und mehr als 1,5 Mrd. Umsatz gelten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">European standardization by 2026</h2>



<p>The CSDDD therefore links the <strong>CSRD reporting obligation</strong> with the <strong>Taxonomy</strong> and is attempting to harmonize the regulations. Overall, companies should expect that the <strong>ESG requirements continue to rise </strong>and <strong>Greenwashing pursued even more rigorously </strong>wird. Auch der am 22. März 2023 veröffentlichte Richtlinienentwurf der EU zu umweltbezogenen Angaben (Green Claims-RL) zielt in eine ähnliche Richtung. Die CSDDD hat die EU im Februar 2026 mit in die Veröffentlichung der <strong>Richtlinie 2026/470 (Omnibus-Änderungsrichtlinie)</strong> aufgenommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">CSDDD key points against ESG violations and greenwashing</h2>



<p>Companies, subsidiaries and management will be required to identify, report and minimize or eliminate negative impacts of their business activities on the environment and human rights along the entire value chain. Large companies must develop a business strategy that complies with the Paris climate protection agreements and the EU member states are setting up supervisory authorities and a European network to issue regulations and <strong>Fines</strong> better coordinated. Injured parties can also <strong>civil law</strong> <strong>against responsible companies</strong> proceed.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The CSDDD as a sharper sword </h2>



<p>The recent fines against DWS Group and Goldman Sachs for ESG violations and greenwashing show that <strong>the authorities take stricter action</strong>. The EU is planning to introduce the Corporate Sustainability Due Diligence Directive (CSDDD) to force companies to comply with environmental and human rights standards in their supply chains and to create a binding superstructure for existing guidelines. <strong>Large companies need to develop strategies now</strong>in order to comply with the Paris climate protection agreements. Small companies will be less affected. This underlines the <strong>Increasing importance of sustainability and transparency in corporate governance</strong>.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/esg-violations-and-greenwashing-can-be-expensive/">ESG-Verstöße und Greenwashing können teuer werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Freiflächen-Photovoltaik: Solarparks als wirtschaftliches Kraftpaket</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/free-space-photovoltaics-an-overview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 06 Oct 2023 13:07:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie gilt als der wirtschaftlicher Hebel der Energiewende und ermöglicht durch optimale Skalierbarkeit Gestehungskosten von nur 3 bis 5 ct/kWh. Erfahren Sie, wie Solarparks auf Konversionsflächen oder Randstreifen nicht nur ungenutzte Potenziale ausschöpfen, sondern auch die Biodiversität aktiv fördern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/free-space-photovoltaics-an-overview/">Freiflächen-Photovoltaik: Solarparks als wirtschaftliches Kraftpaket</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Freiflächen-Photovoltaik – oder&nbsp;<strong>Solar parks</strong>&nbsp;– ist die effizienteste Methode, große Mengen emissionsfreien Stroms zu erzeugen. Im Gegensatz zu Dach-PV nutzen Solarparks geeignete Freiflächen optimal aus und erreichen niedrige Stromgestehungskosten. Sie eignen sich besonders für Unternehmen, Kommunen und Investoren mit großen Flächen.</p>



<p>Dieser Beitrag gibt einen fundierten Überblick: Was Solarparks leisten, auf welchen Flächen sie genehmigungsfähig sind, warum sie wirtschaftlich überzeugen und wie CUBE CONCEPTS sie als Produkt umsetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Freiflächen-Photovoltaik?</h2>



<p>Freiflächen-PV setzt Solarmodule auf bodengestützten Ständern oder Fundamenten auf. Die Module wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom um, Wechselrichter wandeln ihn in Netzstrom. Dieser fließt direkt ins Unternehmensnetz oder öffentliche Netz.</p>



<p><strong>Unterschied zu Dach-PV</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Größere Skala</strong>: 1 bis &gt;100 MWp möglich.</li>



<li><strong>Optimale Ausrichtung</strong>: Südausrichtung, <a href="https://cubeconcepts.de/en/tilt-angle-for-solar-modules/" type="post" id="18586">Tilt angle</a> 25–35° &#8211; sinnvoll auch Ost-West-Ausrichtung.</li>



<li><strong>Hohe Ausbeute</strong>: Weniger Schatten, bessere Ventilation.</li>
</ul>



<p></p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks</a> sind skalierbar und erreichen&nbsp;<strong>Stromgestehungskosten von 3–5 ct/kWh</strong>.<a href="https://pvcase.com/de/blog/photovoltaik-auf-freiflaechen" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welche-flchen-eignen-sich-fr-solarparks">Welche Flächen eignen sich für Solarparks?</h2>



<p>Nicht jede Wiese wird Solarpark. Genehmigungsfähige Flächen sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Conversion areas</strong>: Ehemalige Industrie-/Gewerbeareale.</li>



<li><strong>Vorgeprägte Flächen</strong>: Deponien, Kiesgruben, Steinbrüche, Militärflächen.</li>



<li><strong>Infrastrukturflächen</strong>: Autobahn-/Schienenrandstreifen, Sportplätze.</li>



<li><strong>Agrarflächen</strong>: Nur bei Agri-PV (Doppelnutzung mit Landwirtschaft).</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Verboten</strong>: Hochwertige Acker-/Grünland, Naturschutzgebiete. Bundesländer weisen geeignete Flächen aus. Seit 2017 vereinfachtes Baurecht für bis 100 ha.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile von Solarparks</h2>



<p>Solarparks überzeugen durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Ausbeute</strong>: Optimale Ausrichtung, 1.200–1.400 kWh/kWp/Jahr.</li>



<li><strong>Scalability</strong>: Von 1 MWp bis Megaprojekte.</li>



<li><strong>Economic efficiency</strong>: Je größer, desto günstiger pro kWp (0,6–0,9 €/Wp).</li>



<li><strong>Langlebigkeit</strong>: 30+ Jahre, geringe Betriebskosten.</li>



<li><strong>Flexibility</strong>: Kombinierbar mit <a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/" type="post" id="27561">Co-Location</a> Batteriespeichern, Agri-PV, Netzintegration.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Vergleich Dach vs. Freifläche</strong>:</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Kriterium</strong></td><td><strong>Dach-PV</strong></td><td><strong>Solar park</strong></td></tr><tr><td>Ausbeute/kWp</td><td>Mittel</td><td>Hoch</td></tr><tr><td>Scalability</td><td>Durch Dachfläche begrenzt</td><td>Nahezu unbegrenzt</td></tr><tr><td>Investment costs</td><td>Höher</td><td>Niedriger</td></tr><tr><td>Genehmigung</td><td>Einfach</td><td>Komplexer (Baugenehmigung)</td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Planung und Installation eines Solarparks</h2>



<p><strong>Schlüssel-Schritte</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Mains connection</strong>: Mittel-/Hochspannung</li>



<li><strong>Standortanalyse</strong>: Sonneneinstrahlung, Schatten, Netzanschluss, Bodenbeschaffenheit.</li>



<li><strong>Machbarkeitsstudie</strong>: Wirtschaftlichkeit, Flächenbedarf (ca. 1–1,5 ha/MWp).</li>



<li><strong>Genehmigungen</strong>: Baurecht, Immissionsschutz, Artenschutz, FFH-Prüfung.</li>



<li><strong>Technology</strong>: Module (400–600 Wp), Tracker (optional +20% Ertrag aber anfälliger), Wechselrichter.</li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Kostenübersicht</strong> (pro MWp, 2026)</p>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Posten</strong></td><td><strong>Costs</strong></td></tr><tr><td>Module + Wechselrichter</td><td>500.000 &#8211; 700.000 Euro</td></tr><tr><td>Montage: Aufständerung inkl. rammen oder Fundamente</td><td>200.000 &#8211; 300.000 Euro</td></tr><tr><td>Planung / Genehmigung</td><td>50.000 &#8211; 100.000 Euro</td></tr><tr><td><strong>Gesamt</strong></td><td><strong>0,8 &#8211; 1,1 Mio. Euro</strong></td></tr></tbody></table></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Biodiversität &amp; Umwelt: Fakten statt Mythen</h2>



<p>Solarparks auf geeigneten Flächen fördern oft die Biodiversität:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lebensräume</strong>: Blühstreifen, Insektenhotels, Schafbeweidung.</li>



<li><strong>Studies</strong>: BNE-Studie zeigt höhere Artenvielfalt als auf intensivem Ackerland.</li>



<li><strong>CO₂ balance sheet</strong>: 40–50 g CO₂/kWh vs. 500 g bei Gas.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Kritikpunkte (z. B. NABU) beziehen sich auf falsche Flächenwahl – gut geplante Parks sind ökologisch positiv.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betrieb &amp; Wartung von Solarparks</h2>



<p><strong>Jährliche Kosten</strong>: 1–2% der Investition.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Reinigung</strong>: <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/" type="post" id="8685">Module cleaning</a> 1–2x/Jahr.</li>



<li><strong>Inspektion</strong>: Verkabelung, Wechselrichter, Fundamente.</li>



<li><strong>Monitoring</strong>: Echtzeit-Überwachung (z. B. CUBE Vision), Drohnen-Inspektion.</li>



<li><strong>Service life</strong>: 30–40 Jahre, <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation</a> &lt;0,5%/Jahr.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftlichkeit: Wann lohnen Solarparks?</h2>



<p><strong>ROI</strong>: 8–12 Jahre bei EEG-Vergütung + Eigenverbrauch.</p>



<p><strong>Ertragsquellen</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>EEG-Umlage (Grünstrom).</li>



<li>Direktvermarktung.</li>



<li>Eigenverbrauch (bei Co-Location).</li>



<li>BESS-Integration (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>).<a href="https://www.pv-magazine.de/2026/02/27/geleakter-eeg-entwurf-abschaffung-der-solarfoerderung-fuer-photovoltaik-anlagen-bis-25-kilowatt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"></a></li>
</ul>



<p></p>



<p><strong>Faustregel</strong>: Ab 5 MWp besonders rentabel.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Solarparks als Investition in die Zukunft</h2>



<p>Freiflächen-Photovoltaik ist für geeignete Flächen die effizienteste Großstromerzeugung. Sie bietet hohe Ausbeuten, niedrige Kosten und ökologische Vorteile – bei professioneller Planung. Solarparks sind keine Modeerscheinung, sondern wirtschaftliche Infrastruktur für die Energiewende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Auf welchen Flächen dürfen Solarparks gebaut werden? </summary>
<p>Konversionsflächen, Deponien, Randstreifen, Gewerbeareale. Kein Hochwertackerland.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht man eine Baugenehmigung?</summary>
<p>Ja, außer bei kleinen Anlagen (&lt;750 kWp auf vorgeprägten Flächen). Komplettprüfung inkl. Artenschutz.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Fördert Solarparks Biodiversität?</summary>
<p>Ja, auf geeigneten Flächen: Blühwiesen, Schafe, Insektenräume. BNE-Studie bestätigt höhere Vielfalt als Monokulturen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie hoch sind die Kosten pro kWp?</summary>
<p>0,6–0,9 €/Wp bei Großanlagen, inkl. Montage/Netzanschluss.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Lohnt sich ein Solarpark für Unternehmen?</summary>
<p>Ja, ab 1-2 MWp: EEG + Eigenverbrauch + BESS = ROI 8–12 Jahre.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Solarparks von CUBE CONCEPTS</h2>



<p>von der Machbarkeitsstudie bis zum Betrieb:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Analyse</strong>: Flächenprüfung, Ertragsprognose, Wirtschaftlichkeit.</li>



<li><strong>Planning</strong>: Genehmigungen, Netzanschluss, Artenschutz.</li>



<li><strong>Realization</strong>: Schlüsselfertig, inkl. Tracker/BESS-Option.</li>



<li><strong>Operation</strong>: CUBE Vision-Monitoring, Fernwartung.</li>



<li><strong>Financing</strong>: Kauf, Contracting, EEG-Optimierung.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/free-space-photovoltaics-an-overview/">Freiflächen-Photovoltaik: Solarparks als wirtschaftliches Kraftpaket</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ground-breaking ceremony for the SCHÄFER WERKE Group's 2 MWp solar park</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/groundbreaking-ceremony-for-2-mwp-solar-park-of-the-schaefer-werke-group/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 27 Sep 2023 11:27:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[Solarparks & Freiflächen-PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v4.cubeconcepts.de/?p=28743</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zukunftsweisende Investition auf dem Pfannenberg: Der neue Solarpark der SCHÄFER WERKE kombiniert ökologische Aufwertung durch Beweidung mit einer massiven Steigerung der unternehmerischen Energieautarkie. Erfahren Sie mehr über dieses Leuchtturmprojekt, das industrielle Effizienz und Artenschutz auf über 11.000 Quadratmetern Fläche vereint.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/groundbreaking-ceremony-for-2-mwp-solar-park-of-the-schaefer-werke-group/">Spatenstich für 2-MWp-Solarpark der SCHÄFER WERKE Gruppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Neunkirchen, September 27, 2023: On the Pfannenberg in Neunkirchen, the <a href="https://www.schaefer-werke.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SCHÄFER Werke GmbH &amp; Co. KG</a> der erste Spatenstich für die bisher größte PV-Freiflächenanlage im Kreis Siegen-Wittgenstein gesetzt. Die Unternehmensgruppe strebt mit der von CUBE CONCEPTS geplanten PV-Anlage in großen Schritten auf ihre für 2030 geplante Klimaneutralität zu. Die SCHÄFER WERKE Gruppe ist ein Familienunternehmen und vereint viele Generationen unter einem Dach. Das Thema Nachhaltigkeit nimmt einen hohen Stellenwert ein.</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Weltweit tätiges Unternehmen aus dem Siegerland</h2>



<p>The family-run SCHÄFER WERKE Group, headquartered in Neunkirchen in the Siegerland region, operates worldwide with diversified business divisions: EMW Steel Service Center, perforated sheets, container systems and industrial containers, infrastructure for data centers as well as office and workshop equipment. These divisions work on the common basis of high-quality steel sheet, the processing of which is one of the company's traditional core competencies.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://v4.cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-1024x683.jpeg" alt="Solarpark-schaefer-Werke ground-breaking ceremony-1" class="wp-image-10092" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-1024x683.jpeg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-300x200.jpeg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-768x512.jpeg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-1536x1025.jpeg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Solarpark-schaefer-Werke-Spatenstich-1-2048x1366.jpeg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>The ground-breaking ceremony marks the start of earthworks on the Pfannenberg. From left: Thomas Pilawa (CEO Gebr. Schmidt), from SCHÄFER: Jochen Bruch (Construction Department), Thomas Kempf (Head of Maintenance), Beate Schäfer-Henrichs (Partner), Olaf Schlosser (Head of Central Purchasing), Marcus Düber (Managing Director); from CUBE CONCEPTS S. L.: Jochen Schäfer (Managing Director), Architect: Christian Weber.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Drittels des Strombedarfs durch ökologischen Strom </h2>



<p>In order to reduce dependence on fossil fuels and improve energy security, the company is building a solar park on an area of around 11,500 square meters to the north-east of the company premises. Up to 4,560 solar modules will generate an output of two megawatt peak (2 MWp). This will cover around a third of the total electricity requirements of the locally based SCHÄFER WERKE. The site offers space for plants, insects, birds and reptiles, among other things. The site will also be enhanced by the planned grazing.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klimaneutralität für die SCHÄFER WERKE Gruppe bis 2030</h2>



<p>For the SCHÄFER WERKE Group, the construction of the solar park is an important step towards becoming more self-sufficient from other sources of electricity and also reducing its CO<sub>2</sub>-balance by around 1,260 tons of carbon dioxide per year. "For SCHÄFER, this investment is of outstanding importance with regard to our goal of climate neutrality by 2030. With this plant, we are investing in a sustainable future and significantly improving our ecological balance sheet," says Marcus Düber, Managing Director of SCHÄFER Werke GmbH &amp; Co. KG.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="26.09.2026: Spatenstich für 2MWp-Solarpark der Schäfer-Werke" width="800" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/EH1VD9kyegk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p>Geplant wurde die Anlage von CUBE CONCEPTS. „Das weite Netzwerk von erfahrenen Solar-Spezialisten erlaubt es uns, immer eine nachhaltige Lösung zu finden. Wir freuen uns, dass wir jetzt mit dem Beginn der Bauarbeiten aus der Planung in die konkrete Realisierung starten können“, so Luca Bermpohl, Account-Manager bei&nbsp;CUBE CONCEPTS. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das Frühjahr 2024 geplant.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Herkunftsnachweise (HKN): Systematik, Handel &#038; Bedeutung für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 26 Sep 2023 14:09:24 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10084</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie ermöglichen es Anlagenbetreibern, die „grüne Eigenschaft“ ihres Stroms separat zu vermarkten und so Zusatzgewinne jenseits der EEG-Förderung zu erzielen. Erfahren Sie, wie das elektronische Zertifikatssystem funktioniert und warum HKN ein unverzichtbarer Baustein für die CO₂-Bilanzierung und moderne Green PPAs sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/certificates-of-origin-hkn-trade-is-becoming-increasingly-important/">Herkunftsnachweise (HKN): Systematik, Handel &amp; Bedeutung für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Herkunftsnachweise (HKN) sind das zentrale Instrument zur <strong>Nachverfolgung und Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien in Europa</strong>. Sie stellen sicher, dass Grünstrom bilanziell eindeutig zugeordnet werden kann – unabhängig davon, wo der physische Strom tatsächlich verbraucht wird.</p>



<p>Für Unternehmen gewinnen HKN zunehmend an Bedeutung, insbesondere im Kontext von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Bilanzierung (Scope 2)</li>



<li>ESG-Reporting (z. B. CSRD)</li>



<li>Strombeschaffung und Green PPAs</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind Herkunftsnachweise (HKN)?</h2>



<p>Ein Herkunftsnachweis ist ein elektronisches Zertifikat, das bestätigt, dass <strong>eine Megawattstunde (1 MWh) Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wurde</strong>.</p>



<p>Wichtig: Der HKN ist <strong>vom physischen Strom getrennt handelbar</strong>.</p>



<p>Das bedeutet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur durch den Besitz und die Entwertung eines HKN darf Strom als „grün“ ausgewiesen werden</li>



<li>Strom und „Grünstrom-Eigenschaft“ werden unabhängig voneinander vermarktet</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Können Betreiber von PV-Anlagen durch HKN-Handel Zusatzgewinne erzielen?</h2>



<p>Ja – Betreiber von Photovoltaik- oder anderen erneuerbaren Energieanlagen können durch den Verkauf von Herkunftsnachweisen zusätzliche Erlöse erzielen. Voraussetzung ist, dass der erzeugte Strom <strong>nicht durch das EEG gefördert wird</strong> (z. B. keine Marktprämie oder Einspeisevergütung).</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert das konkret?</h3>



<p>Wenn eine PV-Anlage Strom ins öffentliche Netz einspeist und keine Förderung erhält:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Für jede eingespeiste Megawattstunde wird ein Herkunftsnachweis ausgestellt</li>



<li>Dieser HKN kann separat am Markt verkauft werden</li>



<li>Käufer sind meist Energieversorger oder Unternehmen mit Grünstrombedarf</li>
</ol>



<p></p>



<p>Wichtig: Der Strom und der Herkunftsnachweis werden <strong>getrennt vermarktet</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie hoch sind die Erlöse durch HKN-Handel?</h3>



<p>Die Erlöse aus Herkunftsnachweisen hängen stark vom Marktpreis ab. Typische Preisniveaus (Stand 2025/2026):</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standard-HKN (z. B. Wasserkraft, Skandinavien):<br>→ ca. <strong>1–3 €/MWh</strong></li>



<li>Hochwertigere HKN (z. B. Solar oder Wind aus Deutschland):<br>→ ca. <strong>3–8 €/MWh</strong></li>



<li>In Einzelfällen (z. B. hohe Nachfrage, spezielle Kriterien):<br>→ auch darüber möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich der HKN-Handel besonders?</h3>



<p>Der zusätzliche Ertrag ist vor allem interessant, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage in der <strong>sonstigen Direktvermarktung</strong> läuft</li>



<li>ein <strong>Power Purchase Agreement (PPA)</strong> besteht</li>



<li>keine EEG-Förderung mehr vorliegt (Post-EEG-Anlagen)</li>
</ul>



<p></p>



<p>In diesen Fällen sind HKN ein wichtiger Bestandteil der Gesamtvermarktung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann ist kein zusätzlicher HKN-Ertrag möglich?</h3>



<p>Kein separater Erlös entsteht, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage eine <strong>EEG funding</strong> erhält</li>



<li>der Strom vollständig selbst verbraucht wird</li>



<li>keine Einspeisung ins öffentliche Netz erfolgt</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktionieren Herkunftsnachweise? (Einfach erklärt)</h2>



<p>Das HKN-System basiert auf drei Schritten:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Ausstellung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für erzeugten Strom aus erneuerbaren Energien wird ein HKN generiert </li>



<li>Voraussetzung: Einspeisung ins öffentliche Netz </li>



<li>1 HKN = 1 MWh</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Handel</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>HKN können unabhängig vom Strom verkauft werden</li>



<li>Käufer sind meist:
<ul class="wp-block-list">
<li>Energy supplier</li>



<li>Stromhändler</li>



<li>große Unternehmen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der Handel erfolgt europaweit über Register und Broker. </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Entwertung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>HKN werden beim Verkauf von Strom an Endkunden „entwertet“</li>



<li>Erst dadurch darf Strom als erneuerbar gekennzeichnet werden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Entwertung → kein „Grünstrom“ im rechtlichen Sinne</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind HKN für Unternehmen wichtig?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. CO₂-Bilanz (Scope 2)</h3>



<p>Unternehmen können ihre indirekten Emissionen reduzieren, indem sie Strom mit entwerteten HKN beziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. ESG- und Reporting-Pflichten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/csrdr-reporting-obligation-for-companies-tightened-from-2024/" type="post" id="7793">CSRD</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/" type="post" id="7680">EU taxonomy</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/lsme-and-vsme-sustainability-reports-for-smes/" type="post" id="14135">LSME- &amp; VSME Nachhaltigkeitsberichte</a></li>
</ul>



<p></p>



<p>HKN sind ein zentraler Baustein für die Nachweisführung</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Flexible Grünstrombeschaffung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine physische Lieferung notwendig </li>



<li>europaweite Verfügbarkeit</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert der Handel mit Herkunftsnachweisen?</h2>



<p>Der HKN-Handel ist ein eigenständiger Markt mit wachsender Bedeutung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Marktteilnehmer</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagenbetreiber (Erzeuger)</li>



<li>Stromhändler / Broker</li>



<li>Energy supplier</li>



<li>Unternehmen als Endabnehmer</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Handelsmechanismen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bilaterale Verträge</li>



<li>Spotmarkt / OTC-Handel</li>



<li>Integration in Power Purchase Agreements (PPAs)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant: HKN werden oft <strong>separat oder gebündelt mit Stromverträgen</strong> gehandelt</p>



<h3 class="wp-block-heading">Preisentwicklung</h3>



<p>Die Preise für HKN sind in den letzten Jahren gestiegen, beeinflusst durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Nachfrage durch Unternehmen</li>



<li>regulatorische Anforderungen</li>



<li>begrenztes Angebot hochwertiger Zertifikate</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders gefragt sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>technologiespezifische HKN (z. B. Solar, Wind)</strong></li>



<li><strong>regionale oder zeitnahe Herkunftsnachweise</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen HKN in Power Purchase Agreements (PPA)?</h2>



<p>With <a href="https://cubeconcepts.de/en/ppa-power-purchase-agreement/" type="post" id="10902">Power Purchase Agreements</a> sind HKN ein zentraler Bestandteil:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie übertragen die „grüne Eigenschaft“ des Stroms</li>



<li>ermöglichen die Anrechnung auf die CO₂-Bilanz</li>



<li>steigern den wirtschaftlichen Wert eines PPAs</li>
</ul>



<p>Ohne HKN ist ein PPA bilanziell kein Grünstromvertrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Einschränkungen gibt es bei HKN?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Doppelvermarktung – Strom darf nicht gleichzeitig gefördert und mit HKN vermarktet werden</li>



<li>Kein HKN für Eigenverbrauch – HKN gibt es nur für eingespeisten Strom ins öffentliche Netz</li>



<li>Zeitliche Begrenzung – HKN haben eine begrenzte Gültigkeit (in der Regel 12–18 Monate)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Herkunftsnachweise als Zusatzwert für erneuerbare Energie</h2>



<p>Herkunftsnachweise (HKN) sind ein zentraler Baustein für die Vermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien. Sie gewährleisten, dass grüner Strom eindeutig nachweisbar ist und&nbsp;<strong>nur einmal als „CO₂-neutral“ verkauft wird</strong>. Für Betreiber von Photovoltaik-, Wind- oder anderen EE-Anlagen bieten HKN die Möglichkeit,&nbsp;<strong>zusätzliche Erlöse zu erzielen</strong>, insbesondere wenn keine EEG-Förderung genutzt wird oder Anlagen über Direktvermarktung betrieben werden.</p>



<p>Der Handel mit HKN ist dabei&nbsp;<strong>rechtlich klar geregelt</strong>&nbsp;– auf nationaler Ebene durch das&nbsp;<strong>Energiewirtschaftsgesetz (§ 42 EnWG, § 30 HkRNDV)</strong>&nbsp;und europäisch durch die Vorgaben der&nbsp;<strong>Association of Issuing Bodies (AIB)</strong>. Anlagenbetreiber und Energieversorger müssen ihre Konten beim Herkunftsnachweis-Register (HKNR) führen, um die HKN korrekt zu entwerten.</p>



<p>Die Einnahmen aus HKN sind zwar in der Regel&nbsp;<strong>ein Zusatzbaustein</strong>, können aber gerade in Verbindung mit&nbsp;<strong>Green PPAs oder strategischer Direktvermarktung</strong>&nbsp;einen spürbaren wirtschaftlichen Mehrwert erzeugen. Wer seine HKN professionell managt – beispielsweise über ein Managementsystem oder einen erfahrenen Partner – sichert sich die bestmöglichen Erlöse und erfüllt gleichzeitig Transparenz- und Nachhaltigkeitsanforderungen für Unternehmen, Investoren und regulatorische Vorgaben.</p>



<p><strong>Kurzum:</strong>&nbsp;HKN sind kein Haupttreiber für Profit, aber ein unverzichtbares Instrument für nachhaltige Energieprojekte und ein klarer Werthebel in der modernen Energiewirtschaft.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Regulatorischer Rahmen in Deutschland &amp; Europa</h2>



<p>Herkunftsnachweise sind rechtlich klar geregelt – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene. Ziel ist es, eine <strong>einheitliche, transparente und fälschungssichere Stromkennzeichnung</strong> sicherzustellen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Deutschland: EnWG, EEG und HkRNDV im Zusammenspiel</h3>



<p>Die rechtliche Grundlage für Herkunftsnachweise in Deutschland ergibt sich aus mehreren Gesetzen und Verordnungen:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) – Stromkennzeichnung (§ 42 EnWG)</h4>



<p>Das Energiewirtschaftsgesetz regelt die Pflicht zur Stromkennzeichnung.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>§ 42 EnWG verpflichtet Energieversorger dazu, offenzulegen:
<ul class="wp-block-list">
<li>aus welchen Energiequellen ihr Strom stammt</li>



<li>wie hoch der Anteil erneuerbarer Energien ist</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend: Strom darf nur dann als „erneuerbar“ ausgewiesen werden, wenn <strong>Herkunftsnachweise entwertet wurden</strong>. § 42 Abs. 5 EnWG konkretisiert: Die „grüne Eigenschaft“ des Stroms entsteht <strong>erst durch die Entwertung der HKN</strong>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)</h4>



<p>Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt die Förderung erneuerbarer Energien – mit direktem Einfluss auf HKN.</p>



<p>Zentrale Regel: <strong>Geförderter Strom (z. B. Marktprämie, Einspeisevergütung) darf keine HKN erhalten</strong></p>



<p>Hintergrund:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vermeidung von Doppelvermarktung</li>



<li>Staatlich geförderter Strom gilt bereits bilanziell als „erneuerbar“</li>
</ul>



<p></p>



<p>Relevante Vorschriften:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>§ 19 EEG → Förderansprüche</li>



<li>§ 80 EEG (bzw. frühere Regelungen) → Stromkennzeichnung</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">3. Herkunfts- und Regionalnachweis-Durchführungsverordnung (HkRNDV)</h4>



<p>Die HkRNDV konkretisiert das HKN-System operativ. Sie regelt unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausstellung von Herkunftsnachweisen</li>



<li>Übertragung zwischen Marktteilnehmern</li>



<li>Entwertung der Zertifikate</li>



<li>Fristen und Gültigkeit</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Punkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>1 HKN = 1 MWh Strom</strong></li>



<li>Ausstellung nur bei Einspeisung ins öffentliche Netz</li>



<li>Entwertung innerhalb von 12–18 Monaten erforderlich</li>



<li>Führung über das Herkunftsnachweisregister (HKNR)</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">4. Herkunftsnachweisregister (HKNR) beim Umweltbundesamt</h4>



<p>Das HKNR ist die zentrale Plattform für den HKN-Handel in Deutschland.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kontoführung für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Plant operator</li>



<li>Retailer</li>



<li>Energy supplier</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nur registrierte Marktteilnehmer können HKN handeln oder entwerten</li>



<li>Alle Transaktionen werden dokumentiert und geprüft</li>
</ul>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading">Europa: RED II / RED III und Harmonisierung des Marktes</h3>



<p>Auf europäischer Ebene basiert das System auf der Erneuerbare-Energien-Richtlinie:</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Renewable Energy Directive (RED II / RED III)</h4>



<p>Die Renewable Energy Directive schafft den Rahmen für Herkunftsnachweise in Europa.</p>



<p>Zentrale Inhalte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einführung eines europaweit harmonisierten HKN-Systems</li>



<li>Verpflichtung zur gegenseitigen Anerkennung von Zertifikaten</li>



<li>Definition von Standards für:
<ul class="wp-block-list">
<li>Ausstellung</li>



<li>Handel</li>



<li>Entwertung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: Ein <strong>funktionierender Binnenmarkt für Grünstromnachweise</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Association of Issuing Bodies (AIB) &amp; EECS-System</h4>



<p>Die Association of Issuing Bodies koordiniert die nationalen Register.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Betrieb des <strong>EECS-Systems (European Energy Certificate System)</strong></li>



<li>Sicherstellung:
<ul class="wp-block-list">
<li>einheitlicher Standards</li>



<li>grenzüberschreitender Handel</li>



<li>Vermeidung von Doppelzählung</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ergebnis: HKN sind EU-weit austauschbar.</p>
</div>
</div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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		<item>
		<title>Suitable substructures for PV roof systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/suitable-substructures-for-pv-roof-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 19 Sep 2023 14:09:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11131</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Aufdach-, Indach- oder spezialisierte Leichtmontagesysteme – die Unterkonstruktion bildet das statische Rückgrat jeder gewerblichen Solaranlage. Dieser Beitrag erläutert, wie Unternehmen durch eine sorgfältige Materialwahl Wind- und Schneelasten trotzen und gleichzeitig die Gesamtkosten ihres Photovoltaik-Projekts optimieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-substructures-for-pv-roof-systems/">Passende Unterkonstruktionen für PV-Dachanlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Large commercial and industrial roofs are ideally suited for the inexpensive and ecological generation of electricity through <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">PV roof systems</a>. These systems consist of solar modules that are mounted on the roof and capture sunlight to generate electricity. In addition to the solar modules, the <strong>Substructures for PV roof systems</strong> the most important elements that are mounted on the roofs and thus have a not inconsiderable influence on the <strong>Total roof load</strong> have. They should therefore always be selected appropriately and carefully.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why the selection of substructures for PV roof systems is important</h2>



<p>Choosing the right substructure for the PV roof system is crucial to the success of a solar installation. A well-designed substructure provides the necessary <strong>Stability</strong> and <strong>Security</strong> for your solar modules. It also helps to distribute the load on your roof and minimize possible <strong>Prevent damage</strong>. An incorrect substructure can lead to instability, damage to the roof and even failure of the entire PV system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Types of substructures for PV roof systems</h2>



<p>There are different types of substructures that can be used for PV roof systems. The most common are</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Roof-mounted systems</strong>These substructures are installed on the existing roof and the solar modules are mounted on them. They are easy to install and are well suited to flat roofs.</li>



<li><strong>In-roof mounting systems</strong>These substructures are integrated into the roof and the solar modules are installed directly into the roof. They offer a more aesthetically pleasing solution, but require careful planning and installation.</li>



<li><strong>Free-standing mounting systems</strong>These substructures are erected independently of the roof and the solar modules are mounted on them. They are well suited for large areas or plots where there is no roof.</li>



<li><strong>Special solutions</strong>that are particularly light or can be mounted flexibly. Substructures and elevations that do not require any ballast or roof penetration are also possible. Such mounting systems are often used for older commercial and industrial roofs.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">What loads must substructures withstand?</h2>



<p>Substructures for companies' PV roof systems must be able to withstand various loads. The most important loads include</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gravity load</strong>The substructure must be able to support the weight of the solar modules without deformation or damage.</li>



<li><strong>Wind load</strong>The substructure must be designed to withstand strong winds to ensure the stability of the solar modules.</li>



<li><strong>Snow load</strong>In areas with heavy snowfall, the substructure must be able to bear the weight of the snow to prevent damage to the roof cladding.</li>



<li><strong>Temperature load</strong>The substructure must be able to withstand temperature fluctuations without deformation or damage.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">How does the substructure influence the roof load of PV roof systems?</h2>



<p>A decisive factor that can reduce the roof load of the entire PV roof system is therefore the choice of suitable substructures. The roof load is the load that a roof can bear without damage. It is crucial to determine the roof load of the building before installing photovoltaic systems to ensure that the roof can support the planned load. If the <strong>Results of the structural analysis test</strong> If it turns out that the required load is exceeded by the installation of a standard solar system, ways must be found to reduce the roof load of a PV system.</p>



<p>The roof load of a photovoltaic system depends on various factors, such as the size of the system, the module weight and the mounting system. A photovoltaic system with monocrystalline modules, for example, will be heavier than a system with thin-film modules. The roof construction of the building also plays a role, as certain roof types can bear a higher load than others. In general, a <strong>Roof load reserve</strong> depending on the condition of the roof <strong>between 10 and 24 kg/m²</strong> recommended.</p>



<p>Typically, commercial or industrial roofs can support a load of around 100 kg per square meter. This means that a photovoltaic system that weighs a total of 20 kg/m², for example, can be installed on a roof with a roof load of 100 kg per square meter without any problems. Nevertheless, the load-bearing capacity of the roof itself should always be taken into account, especially in the case of older roofs or those with poor construction.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Particularly lightweight substructures for PV roof systems</h2>



<p>One system that allows PV systems to be mounted on commercial and industrial roofs with a low roof load reserve, for example, is firmly welded to the roof cladding. It enables precise positioning of the modules on the roof surface and provides lift-off protection without placing additional ballast on the outer or top layer and the underlying statically stressed roof structure. The system can be used in almost any standard outer skin such as bitumen, PVC, FPO/TPO. The flexible fastening collars are simply adapted to the material.</p>



<p>Depending on the selected substructure of the PV system, the mounting points for the support racks are positioned so that they can be easily fastened with a stainless steel screw in the center of the bearing point. All mounting elements of the substructure are made of stainless materials and the bearings are made of specially developed, weather and UV-resistant plastic. All support points can be positioned individually and have a weight of only <strong>600 gram</strong>. The entire weight of the modules ultimately rests on a <strong>Stainless steel plate with 20 cm diameter</strong>This means that no pressure mats or other protective materials are required. </p>



<p>This particularly lightweight substructure for PV roof systems is not only suitable for flat commercial and industrial roofs, but also for <strong>Pitched roofs up to 10° pitch</strong>. Compared to a conventional elevation, this can <strong>up to 50% weight saving</strong> so that a roof upgrade or renovation is not necessarily required.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Other factors to consider when selecting substructures</h2>



<p>The type, pitch and condition of the roof play a decisive role, as the substructure must be adapted to these characteristics in order to ensure efficient installation and performance of the solar system.</p>



<p>The site conditions are also of great importance. <strong>Wind and snow loads</strong> and the <strong>climatic conditions</strong> at the location influence the choice of substructure for PV roof systems. A robust construction may be necessary to withstand local weather conditions and ensure the long-term reliability of the PV system.</p>



<p><strong>Aesthetic requirements</strong> also play a role, especially if the appearance of the company building is important. The substructure can be seamlessly integrated into the architecture of the roof to provide an aesthetically pleasing solution.</p>



<p>Unlike the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a> is at the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase</a> of a PV roof system, the budget is another factor, whereby the share of the substructure in the total costs is usually<strong> five to ten percent</strong> is. Depending on the size of the commercial photovoltaic system, the expenditure for this item can quickly run into five or six figures. Therefore, the financial possibilities should be taken into account in order to select a substructure that both meets the technical requirements and is within the financial framework of the company.</p>



<p>Generally speaking, on-roof mounting systems are usually more cost-effective as they are easier to install and require less material. In-roof mounting systems can be more expensive due to their more complex integration and installation. Free-standing mounting systems have variable costs depending on location and system size.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Choosing the right substructure for a commercial PV roof system is crucial to the success of a solar installation. When planning a PV project, the different types of substructure should be discussed in advance and the specific requirements of the roof and location should be taken into account. Careful selection ensures that the PV roof system is safe, stable and efficient. When selecting the appropriate substructure, the roof load reserve should always be taken into account and the costs must be weighed against a roof upgrade or necessary renovation. It is always possible to reduce the roof load, at least by choosing lighter substructures in combination with lighter solar modules. In any case, an independent roof check is always helpful when making a decision.  </p>



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			</item>
		<item>
		<title>SAIDI: German electricity grid remains stable</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/saidi-german-power-grid-remains-stable/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 15 Sep 2023 08:55:29 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9818</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer durchschnittlichen Ausfallzeit von nur 10,8 Minuten pro Jahr gehört das deutsche Stromnetz laut aktuellem SAIDI-Wert weiterhin zur Weltspitze. Erfahren Sie, warum die Versorgungssicherheit trotz der temporären Höherauslastung der Übertragungsnetze stabil bleibt und wie Deutschland im internationalen Vergleich abschneidet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/saidi-german-power-grid-remains-stable/">SAIDI: Deutsches Stromnetz weiterhin stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>SAIDI value</strong> (System Average Interruption Duration Index) indicates the length of the average <strong>Power outages</strong> . It is measured either in hours or minutes per year and provides an overview of the stability of electricity grids. In accordance with Section 52 of the Energy Industry Act (EnWG), the various German grid operators send their evaluations to the Federal Network Agency. They are then summarized and published annually. According to this, the Federal Republic of Germany ranked first in 2022 with an average value of <strong>10.8 minutes per year</strong> one of the top places in Europe, which is also one of the best in the world.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Good SAIDI value despite Section 49b EnWG</h2>



<p>It is all the more astonishing that Germany still has a very good SAIDI value when you consider that the German Bundestag added Section 49b to the Energy Security Act (EnSiG) in the fall of 2022. This opens up the possibility of temporarily increasing the capacity utilization of the extra-high voltage grid. This was initiated against the backdrop of Russia's war of aggression against Ukraine and the resulting explosion in energy prices. The aim at the time was to increase electricity production from renewable energies in the short term so that electricity generation from natural gas could be reduced. In addition, incentives were to be created to accelerate grid expansion, as the volatility of solar and wind energy was placing an increasing burden on the German grid. The option to temporarily increase capacity utilization in accordance with Section 49b EnWG was extended in autumn 2023 due to the positive evaluation of the SAIDI value and became part of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">Solar package</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Values in European comparison</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="624" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-1024x624.jpg" alt="SAIDI - European comparison" class="wp-image-9825" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-1024x624.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-300x183.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich-768x468.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/SAIDI-Europaeischer-vergleich.jpg 1154w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Across Europe, Germany is just ahead of Switzerland and Finland with an average of 10.8 minutes. Only Liechtenstein and Slovenia currently have more stable electricity grids. The most unstable grids in the EU can currently be found in Hungary (154 minutes per year) and Romania (185 minutes per year). Bringing up the rear in Europe are Albania (2008 minutes per year) and Turkey (2682 minutes per year). The German SAIDI values are also very good in a global comparison. The USA, for example, has an average annual power outage of 78 minutes, Australia 60 minutes and Canada 55 minutes. The absolute frontrunner is the Tokyo region with one minute and the bottom of the list is the <a href="https://databank.worldbank.org/id/dd1d6036?Report_Name=SAIDI-Index-WB" target="_blank" rel="noreferrer noopener">World Bank</a> Papua New Guinea with 56,400 minutes. This means that there is no electricity from the socket on 39 days a year.  </p>



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			</item>
		<item>
		<title>NELEV: 500 kWp roof systems now connected to the grid more quickly</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/nelev-500-kwp-rooftop-systems-now-faster-on-the-grid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 14 Sep 2023 12:38:53 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9814</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als zentraler Bestandteil des Solarpakets vereinfacht die Neuregelung das Zertifizierungsverfahren für Anlagen mit bis zu 270 kW Einspeiseleistung unabhängig von der Spannungsebene. Mit dem neuen Online-Register für Einheitszertifikate reduziert sich der administrative Aufwand zwischen Anlagenbetreibern und Netzbetreibern auf ein Minimum.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nelev-500-kwp-rooftop-systems-now-faster-on-the-grid/">NELEV: 500-kWp-Dachanlagen ab jetzt schneller am Netz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The simplified grid connection procedure for <strong>PV roof systems up to 500 kWp</strong> with a maximum feed-in of 270 kilowatts was approved by the Federal Cabinet on September 13, 2023. For such systems, there will then be <strong>Faster network commitments</strong> give. The Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Protection hopes that the amendment to the Electrotechnical Properties Verification Ordinance (NELEV) will result in a certification procedure that is suitable for mass production. Experts expect the amendment to come into force before the end of 2024. Announced in spring 2023, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/">Reform</a> no longer distinguishes between low-voltage and medium-voltage systems. It dispenses with the time-consuming individual certification of such photovoltaic systems. It is now sufficient to submit the certificates for the individual components of the system. The BMWK expects the largest increase to be in the segment up to 500 kWp. For this reason, it has placed particular focus on this in the new regulation of the certification procedure.</p>



<h2 class="wp-block-heading">NELEV amendment as part of the 2023 EnWG amendment and the solar package</h2>



<p>The NELEV amendment with the simplified grid connection procedure was developed in cooperation with the Federal Network Agency and the solar industry. It is part of a new Energy System Requirements Ordinance (EAAV), the planned amendments to the Energy Industry Act (EnWG) and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">Solar package</a> of the BMWK. In order to allow 500 kWp systems to be approved at an accelerated rate, it was also decided to extend the possibility of temporarily increasing the utilization of the extra-high voltage grid in accordance with Section 49b EnWG.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Online certificates database for components</h2>



<p>In the course of this simplified certification procedure in accordance with NELEV, only systems below 135 kWp have benefited to date. A number of VDE guidelines, such as VDE-AR-N 4110 and VDE-AR-N 4105, are now being revised at full speed and an online register for component certificates is being set up. The aim is to reduce additional and time-consuming individual inspections by grid operators prior to grid connection to a minimum. In future, it will be sufficient to send the certificate number of the inverter installed in your system to the grid operator. Overall, the simple digital transmission of the standard certificates will reduce the effort and costs of a PV rooftop system up to 500 kWp with a maximum feed-in of 270 kilowatts.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Carports für Unternehmen: Lohnt sich die Investition?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-carports-an-overview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Sep 2023 05:55:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11049</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als strategisches Energie-Asset erschließen Solar-Carports zusätzliche PV-Flächen ohne zusätzlich Versiegelung und stärken gleichzeitig die CO₂-Bilanz. Erfahren Sie, wie die Kombination aus Überdachung, intelligentem Lastmanagement und Batteriespeichern Ihren Parkplatz in eine rentable Infrastruktur für die Energiewende verwandelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-carports-an-overview/">Photovoltaik-Carports für Unternehmen: Lohnt sich die Investition?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Photovoltaik-Carports sind für Unternehmen eine der effizientesten Möglichkeiten, <strong>zusätzliche PV-Flächen zu erschließen</strong>, ohne neue Flächen zu versiegeln. Sie kombinieren Stromerzeugung, Infrastruktur und Mehrwert für Mitarbeiter und Kunden in einem System. Zudem fallen sie in Deutschland bei größeren Parkplätzen in vielen Bundesländern unter die <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/" type="post" id="4015">Photovoltaic obligation</a>. Aber auch im Kontext von Elektromobilität, steigenden Strompreisen und ESG-Anforderungen gewinnen PV-Carports stark an Bedeutung. Daher lohnt sich die Investition auf lange Sicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Photovoltaik-Carport?</h2>



<p>Ein Photovoltaik-Carport ist eine überdachte Stellplatzanlage, bei der die Dachfläche aus Solarmodulen besteht.Er erfüllt zwei Funktionen gleichzeitig:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schutz für Fahrzeuge</li>



<li>Erzeugung von Solarstrom</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der erzeugte Strom kann:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>direkt im Unternehmen genutzt werden</li>



<li>zum Laden von Elektrofahrzeugen dienen</li>



<li>ins Netz eingespeist werden</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert ein PV-Carport?</h2>



<p>Photovoltaik-Carports funktionieren wie klassische PV-Anlagen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solarmodule erzeugen Gleichstrom</li>



<li>Wechselrichter wandeln ihn in Wechselstrom um</li>



<li>Nutzung erfolgt direkt vor Ort oder über das Stromnetz</li>
</ul>



<p></p>



<p>Der entscheidende Unterschied: Die Module sind <strong>Teil der baulichen Infrastruktur</strong> und nicht nur auf bestehenden Dächern oder Freiflächen als <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar park</a> installiert. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein Photovoltaik-Carport für Unternehmen?</h2>



<p>Ein PV-Carport ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>große Parkplatzflächen vorhanden sind</li>



<li>Strombedarf tagsüber hoch ist</li>



<li>Ladeinfrastruktur geplant oder vorhanden ist</li>



<li>ESG- oder Nachhaltigkeitsziele verfolgt werden</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Anwendungsfälle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Handelsflächen</li>



<li>Industrie- und Gewerbestandorte</li>



<li>Logistikzentren</li>



<li>Bürogebäude mit Mitarbeiterparkplätzen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bieten Photovoltaik-Carports?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Doppelte Flächennutzung</strong> &#8211; Versiegelte Flächen werden gleichzeitig für Parken und Energieerzeugung genutzt.</li>



<li><strong>Reduzierung der Stromkosten</strong> &#8211; Eigenverbrauch von Solarstrom senkt nachhaltig die Energiekosten.</li>



<li><strong>Unterstützung der E-Mobilitä</strong>t &#8211; Ladeinfrastruktur lässt sich leicht integrieren und macht direktes Laden mit Solarstrom möglich. </li>



<li><strong>Verbesserung der CO₂-Bilanz</strong> &#8211; Der gewonnene Solarstrom reduziert Emissionen und liefert einen Beitrag zu den ESG-Zielen.</li>



<li><strong>Sicherheit &amp; Image</strong> &#8211; PV-Carports sind im Gegensatz zu Dachanlagen <strong>öffentlich sichtbar</strong> → stärken nachhaltige Unternehmenspositionierung</li>



<li><strong>Aufwertung der Immobilie bzw. des Firmengeländes</strong> &#8211; Der Standort wird langfristig aufgewertet und bietet eine höhere Attraktivität für Nutzer und Investoren. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen gibt es bei PV-Carports?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Höhere Investitionskosten </strong>&#8211; Sie sind teurer als klassische Dach-PV-Anlagen, da zusätzliche Fundamente und aufwendigere Trägersysteme zu Einsatz kommen. </li>



<li><strong>Planungsaufwand</strong> &#8211; Solar-Carports benötigen im Gegensatz zu Dachanlagen eine Baugenehmigung und haben in der Regel weitere baurechtliche Anforderungen. </li>



<li><strong>Wirtschaftlichkeit abhängig vom Nutzungskonzept</strong> &#8211; Entscheidend ist der geplante Eigenverbrauch, ob eine Ladeinfrastruktur geplant ist und ob sie mit einem <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> kombiniert werden sollen. </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können PV-Carports wirtschaftlich optimiert werden?</h2>



<p>Der größte Hebel liegt in der intelligenten Nutzung des erzeugten Stroms:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Maximize self-consumption</strong></li>



<li><strong>Ladeinfrastruktur integrieren</strong></li>



<li><strong>Lastmanagement einsetzen</strong></li>



<li><strong>Kombination mit Batteriespeicher (BESS)</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders effektiv ist dabei die Kombination aus <strong>PV-Carport + BESS + Ladeinfrastruktur</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Planung &amp; technische Umsetzung</h2>



<p>Bei der Umsetzung sind folgende Faktoren entscheidend:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ausrichtung &amp; Neigung</strong> &#8211; Üblich sind hier reine Süd oder Ost-West-Ausrichtungen. Dies hat direkten Einfluss auf den <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/" type="post" id="8668">PV yield</a> und die Lastverteilung am Tag. </li>



<li><strong>Verschattung vermeiden</strong> &#8211; Gerade bei PV-Carports, die oft nahe an Gebäuden liegen, sollte der Schattenwurf auch durch angrenzende Bäume beachtet werden.  </li>



<li><strong>Konstruktion</strong> &#8211; Sie sollte sich nach den Fahrzeugtypen richten (PKW bis LKW) und die Stützenabstände und Durchfahrthöhen berücksichtigen. </li>



<li><strong>Bau &amp; Betrieb</strong> &#8211; kurze Bauzeiten sind wichtig für den laufenden Betrieb und alle 1-2 Jahre wird ein Wartung und <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/" type="post" id="8685">PV-Reinigung</a> recommended.  </li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Technologietrends bei Photovoltaik-Carports</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Integration von <strong>Battery storage</strong></li>



<li>Ausbau von <strong>Charging infrastructure</strong></li>



<li>intelligente Energiemanagementsysteme</li>



<li>neue Modultechnologien (z. B. teiltransparente Module)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Entwicklung geht klar Richtung <strong>Energie-Hub auf dem Parkplatz</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV-Carports als strategisches Energie-Asset</h2>



<p>Photovoltaik-Carports sind mehr als nur eine Ergänzung zur klassischen PV-Anlage.<br>Sie entwickeln sich zu einem <strong>zentralen Baustein moderner Energiesysteme im Unternehmen</strong>.</p>



<p>Sie bieten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zusätzliche PV-Flächen ohne Flächenkonkurrenz</li>



<li>direkte Verbindung zu E-Mobilität</li>



<li>hohe Sichtbarkeit und strategischen Mehrwert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Richtig geplant, sind PV-Carports kein Kostenfaktor – sondern ein <strong>wirtschaftlich relevantes Infrastrukturprojekt</strong>.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Growth Opportunities Act: climate-friendly investments are promoted</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/wachstumschancen-gesetzt-klimafreundliche-investitionen-werden-gefoerdert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 11 Sep 2023 08:46:59 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9787</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einem Entlastungsvolumen von 32 Milliarden Euro stärkt der Bund gezielt klimafreundliche Technologien und bietet insbesondere KMUs attraktive Fördersätze von bis zu 35 %. Das neue Gesetz kombiniert steuerliche Impulse für Forschung und Energieeffizienz, um die Wirtschaft zu modernisieren und den Weg zur Klimaneutralität profitabel zu gestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wachstumschancen-gesetzt-klimafreundliche-investitionen-werden-gefoerdert/">Wachstumschancen-Gesetz: klimafreundliche Investitionen werden gefördert</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wachstumschancen-Gesetzt des Bundesfinanzministeriums wurde Ende August 2023 verabschiedet und soll 2024 in Kraft treten. Es ist Bestandteil des sog. 10-Punkte-Plans und stellt der deutschen Wirtschaft jährlich sieben Mrd. Euro bis 2028 zur Verfügung gestellt. Das gesamte Entlastungsvolumen soll bei über 32 Mrd. Euro liegen. Neben diversen Reformen und Vereinfachungen im Steuerrecht sollen vor allem der <strong>Mittelstand und klimafreundliche Investitionen</strong> im Vordergrund stehen. Folgerichtig beginnt der etwa 300-seitenstarke Gesetzestext in Artikel 1 mit dem „Gesetz zur steuerlichen Förderung von Investitionen in den Klimaschutz (Klimaschutz-Investitionsprämiengesetz – KlimaInvPG)“</p>



<h2 class="wp-block-heading">32-Milliarden-Förderpaket wird bereitgestellt</h2>



<p>In 15 Paragrafen sieht das zentrale Projekt des Wachstumschancen-Gesetztes in Artikel 1 vor, dass Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen durch eine gewinnunabhängige Investitionsprämie von 15 % unterstützt werden. Grundsätzlich werden Investitionen gefördert, wenn Unternehmen dadurch ihren Energieverbrauch mindern bzw. Energieeffizienzmaßnahmen einleiten. Die förderfähigen Investitionen müssen in einem Energie- oder Umweltmanagementsystem (<a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a> / <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/">EMAS</a>) oder in einem Energieaudit nach <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/">DIN EN 16247</a> enthalten sein. Sie sind von einem unabhängigen Energieberater als besonders energieeffizient zu zertifizieren. Bei der Einreichung der Anträge darf auch ein gesamtes Einsparkonzept nicht fehlen. Die Anträge dazu können ab 2024 und bis zum 31.12.2029 gestellt werden. In diesem Zeitraum können maximal 200 Mio. Euro als Bemessungsgrundlage eingereicht werden, wovon dann 15 % übernommen werden. Insgesamt dürfen dann bis 2030 maximal vier Anträge von einem Unternehmen gestellt werden, wobei die kleinste Maßnahme bei einer Bemessungsgrundlage ab 5.000 Euro startet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KMUs sollen durch das Wachstumschancen-Gesetzt gefördert werden</h2>



<p>In einer Pressemitteilung zum 10-Punkte-Plan schreibt die Bundesregierung: „Das Wachstumschancen-Gesetz ergänzt die bisherigen Maßnahmen zur steuerlichen Unterstützung Kleinerer und Mittlerer Unternehmen, die bereits beschlossen wurden: So etwa die Steuererleichterungen für die Errichtung von Photovoltaikanlagen und -speichern, sowie vereinfachte Abschreibungsregeln für die Bauwirtschaft, damit der Wohnungsbau erleichtert wird. Diese Maßnahmen haben zu einer Steuersenkung von sieben Milliarden Euro pro Jahr geführt.“ Weiter heißt es, „Durch diese Prämie, die für Energieeffizienzmaßnahmen gilt, werden die Standortbedingungen mit steuerlichen Anreizen für Investitionen in saubere und klimafreundliche Technologien verbessert.“ Durch das Wachstumschancen-Gesetzt sollen zusätzlich auch steuerliche Impulse für mehr Forschung gesetzt werden, wobei zukünftig auch Sachkosten gefördert werden, und die Bemessungsgrundlage verdreifacht wird. Gerade bei KMUs kann sich der Fördersatz in Einzelfällen sogar auf 35 % erhöhen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wiring of PV modules</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 07 Sep 2023 06:18:46 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9751</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der Wahl des Kabelquerschnitts bis zur Einhaltung strenger VDE-Normen: Bei der Verkabelung von PV-Modulen lassen sich durch professionelle Planung teure Ertragsausfälle und Sicherheitsrisiken vermeiden. Erfahren Sie, wie intelligente Reihen- und Parallelschaltungen sowie ein lückenloses Monitoring die Performance Ihrer Photovoltaikanlage optimieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Verkabelung von PV-Modulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Wiring of PV modules</strong> on the DC side of a commercial photovoltaic system must be carefully calculated, planned and implemented. It has a decisive influence on the <strong>Performance </strong>and <strong>Security</strong> of the system. For larger systems in particular, where several hundred or thousands of PV modules are installed, the calculation and composition of the individual strings in conjunction with the inverters is one of the factors that determine the <strong>Overall economic efficiency</strong> of a solar system. There are also many <strong>Legal regulations</strong>which must be taken into account.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Planning is the key</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="989" height="751" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png" alt="Dimensioning factor for inverters - Planning of strings and dimensioning factor of inverters" class="wp-image-7594" style="width:235px;height:179px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png 989w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-300x228.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-768x583.png 768w" sizes="(max-width: 989px) 100vw, 989px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>String planning</em></figcaption></figure>



<p>Before starting to wire the PV modules, always carry out a <strong>Careful planning is essential</strong>. Not only are the alignment and tilt angle of the PV modules calculated precisely, but the appropriate modules, including the support structure, are also selected. During the calculation phase, all module strings are also calculated with the optimum positions for their <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Inverter</a> determined according to the structural conditions. Only then can the appropriate cable types, lengths, cross-sections and connectors be selected. Important points that should be considered when selecting cables are</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Efficiency vs. costs</strong>The thicker a cable is, the better it conducts. This means that cables with a larger diameter are more efficient, but they are also more expensive to purchase. The cable cross-section and cable lengths should therefore be calculated precisely. &nbsp;&nbsp;</li>



<li><strong>Scalability &amp; flexibility</strong>Due to the long service life of PV modules, which is at least 25 years, a PV system should be installed in a scalable manner so that a company can flexibly expand or modify it. Cable routing is therefore also an essential part of the planning.</li>



<li><strong>Safety &amp; reliability</strong>High-quality cables with good insulation and the right diameter ensure a reliable power supply in the company, reduce outages and increase safety if they are laid correctly.</li>
</ul>



<p>Most solar modules are supplied with a cable cross-section of 4 mm². This must be taken into account when calculating the strings and their cable selection. For relatively short strings, cables with the same cross-section are sufficient. For very long strings, losses can be reduced by using distribution boxes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">String layout: Wiring of PV modules in series or parallel connection</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9759" style="width:424px;height:282px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Modulen-Hinteransicht-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The planning of the string design is always based on the requirements of the PV system and the specifications of the inverters. In a <strong>Series connection</strong> the positive connections of all modules are connected together, as are the negative connections. This increases the voltage of the string while the current remains constant. In a <strong>Parallel connection</strong> the positive connections and the negative connections are connected separately. This increases the current while the voltage remains constant. This type of string circuit prevents the entire string from failing if an individual module produces less power or is defective. </p>



<p>However, it is also possible to <strong>Combination</strong> <strong>from series and parallel connection</strong>which is also known as "stringing" or "array design". It is an important method for optimizing the power and voltage in solar power systems. This type of interconnection makes it possible to connect the individual PV modules together in such a way that the overall output and voltage meet the requirements of the inverter and the system. In order to achieve optimum performance, several strings are connected in parallel. This means that you have several rows of modules that are connected together in series, and these rows are then connected in parallel to each other. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Specifications for the selection of DC cables and connectors and their installation</h2>



<p>Once the data for the PV modules and inverters is available and all the plans for the PV system have been drawn up, you can start selecting the right cables and connectors to connect the PV modules and inverters. In principle, the following must be observed for the entire cable routing <strong>Standards DIN VDE 0100-520 and 0100-712</strong> must be observed. For example, the risk of an earth fault or short circuit must be reduced to a minimum through double and reinforced insulation.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="883" height="930" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten.jpg" alt="" class="wp-image-9761" style="width:254px;height:267px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten.jpg 883w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten-285x300.jpg 285w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/09/Verkabelung-von-PV-Anlagen-Verteilerkasten-768x809.jpg 768w" sizes="(max-width: 883px) 100vw, 883px" /></figure>



<p>In addition, the cables must have sufficient dielectric strength, current carrying capacity and appropriate cross-sections. The laying of PV cables is also governed by the <strong>DIN EN 50618 VDE 0283-618</strong> clearly regulated. All plug connections in the DC area must comply with the <strong>DIN VDE 0126-3</strong> correspond. The following are also defined <strong>String fuses</strong> as well as string and bypass diodes to prevent damage to the PV system. These conduct the current around modules that are no longer working efficiently due to shading or other problems. This prevents the entire system from being affected by the power loss of a single module. When laying the cables, bending radii must be observed and cable loops should be avoided.</p>



<p>In general, solar installers must protect the cables from external influences such as wind, rain, snow or ice and lay them in pipes or on cable bridges. It goes without saying that all components must be weatherproof and it is recommended that the positive and negative cables are laid separately. In the <strong>DIN DVE 0100-200</strong> and the <strong>DIN VDE 0185-305-3</strong> the functional and lightning protection equipotential bonding is also regulated. Once the PV modules have been properly wired with the inverters on the DC side and a corresponding connection on the AC side, even a large commercial PV system is relatively low-maintenance and safe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Detecting errors in the cabling of PV modules through PV monitoring</h2>



<p>The cabling of PV modules is an important step in the installation of a commercial photovoltaic system and should not be underestimated. Careful planning, the selection of the right components and compliance with safety standards are crucial for the long-term high yield of a PV system. For this reason, CUBE CONCEPTS not only checks and documents the correct cabling of all strings with the inverters several times during installation and before commissioning, but also constantly monitors them during operation. This ensures that optimum performance is always achieved and that clean, sustainable energy generation protects the environment and reduces electricity costs.</p>



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				</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Verkabelung von PV-Modulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Third-party quantity delimitation</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/third-party-delimitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 04 Sep 2023 10:37:32 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9733</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unternehmen, die von reduzierten Steuern und Umlagen profitieren, müssen Drittmengen präzise abgrenzen, um ihre finanziellen Privilegien nicht zu gefährden. Da Schätzungen seit 2022 nur noch im Ausnahmefall zulässig sind, ist ein eichrechtskonformes Messkonzept für die Weiterleitung von Strom an Untermieter oder Dienstleister zwingend erforderlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/third-party-delimitation/">Die Drittmengenabgrenzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The third-party accrual relates to companies that <strong>Energy privileges</strong> and/or produce energy themselves and use this energy <strong>Electricity to so-called third parties</strong> or a final consumer. They must carry out a third-party volume delimitation if they wish to continue to benefit from reduced taxes, levies, surcharges or grid usage. These apply exclusively to the main consumer on the company premises. As soon as the electricity they purchase or generate themselves is passed on to one or more end consumers, they are counted as a third party according to the <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EEG</a>  as an electricity supply company. The <strong>Third-party delimitation obligation</strong> occurs when the main consumer</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>their electricity tax on electricity from the public electricity grid is reduced in accordance with, for example, § 9b, 10 StromStG. &nbsp;</li>



<li>reduced grid levies (KWKG, §19 StromNEV, offshore grid levy).</li>



<li>EEG surcharge privileges.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Who are third-party consumers?</h2>



<p>According to Section 3 no. 20 EEG 2017, "electricity supply companies" are any natural or legal person that supplies electricity to end consumers. On the premises of a main consumer, this can be, for example, subsidiaries and sister companies, sublet rooms or halls to external companies or service providers. However, this also includes vending machines from installers, externally operated canteens or kitchens, radio masts, cleaning companies and the electricity consumption of the janitor's apartment or childcare if it is a subcontractor. Even leased machines, servers from service providers, charging stations or tradespeople can be so-called third-party consumers and are subject to third-party volume delimitation. However, according to § 62a EEG, there are also <strong>Minor consumption</strong>the amount of which has not yet been regulated by law. Previous court rulings have defined this as electricity quantities of up to 4,000 kWh per year, although consumption of 1,000 kWh or more has also been classified as subject to justification.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Third-party volume delimitation for main consumers with their own PV system</h2>



<p>The third-party volume accrual must also be carried out if the company that is considered the main consumer generates its own energy through a photovoltaic system that it passes on to third parties. Such billing must <strong>at the same time every quarter of an hour</strong> be carried out. However, it is also possible to <strong>Subordinate allocation to own consumption</strong>. The self-produced electricity and consumption is initially only charged to the third-party company and only the remaining quantity is charged to the main consumer and operator of the system. Although this type of billing is less complex, as it only has to be carried out monthly or annually, it reduces the burden on the main consumer and is therefore only worthwhile if the quantity supplied to third parties is insignificant. The following generally applies:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>For PV systems up to 2 MWp</strong>Own consumption by the system operator and main consumer is tax-free. The supply to third parties is also exempt if the third party is max. 4.5 km away. However, if the PV system is larger than 1 MWp, the transfer to the third party must be approved.</li>



<li><strong>For PV systems over 2 MWp</strong>Own consumption by the system operator and main consumer is also tax-free. However, the supply to third parties is subject to electricity tax, which means that the quantity supplied must be measured and reported to the main customs office and the transmission system operator by May 31 of the following year.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Estimates for third-party quantity delimitation are only permitted in exceptional cases</h2>



<p>A transitional arrangement was in place until the end of 2021, which meant that companies were still allowed to fully estimate the third-party quantity. Since the beginning of 2022, main consumers have had to submit a comprehensive metering concept and calculate the electricity quantities according to the<strong> Requirements of the measurement and calibration law</strong> be measured and documented every 15 minutes. An estimate of the third-party volume accrual is only permissible if the highest levy rate is claimed or a technical accrual is too costly. In both cases, the estimate must be comprehensible and guarantee that the main company does not pay less levies as a result of the estimate than through calibrated meters.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Threat of sanctions</h2>



<p>If main consumers who enjoy privileges do not comply with the third-party volume delimitation or the reporting deadlines to the main customs office or the transmission system operator are exceeded, there is a risk of severe penalties. These range from simple tax arrears and repayments, including interest on arrears, to the complete loss of all privileges and reliefs. Therefore, since 2022, the limitation notice must be applied for in accordance with Sections 63 et seq. EEG 2021, even if the EEG surcharge for all electricity cost-intensive companies has been reduced to zero euros.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2022: PV electricity generation costs down by a further 3 %</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/2022-pv-electricity-production-costs-down-by-a-further-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 30 Aug 2023 09:43:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9712</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Jahr 2022 markiert einen wirtschaftlichen Wendepunkt, an dem 86 % der neu installierten erneuerbaren Kapazitäten günstiger produzierten als konventionelle Kraftwerke. Um die globalen Klimaziele zu erreichen, muss das Rekordwachstum der Erneuerbaren nun jedoch verdreifacht werden, um den Vorsprung gegenüber fossilen Energieträgern weiter auszubauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/2022-pv-electricity-production-costs-down-by-a-further-3/">2022: PV-Stromgestehungskosten um weitere 3 % gesunken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>PV levelized cost of energy (LCOE)</strong> continue to fall. According to a report by the International Renewable Energy Agency (IRENA), by 2022 they will have fallen by a further <strong>3 % decreased</strong> and remain at a historic low despite a slight increase in component costs and ongoing inflation. In the period from 2010 to 2022, the respective LCOE for photovoltaic systems worldwide fell by 89 %, for solar thermal and onshore wind power systems by 69 % each and for offshore wind power systems by 59 %. The values of the current <a href="https://www.irena.org/News/articles/2023/Aug/Infographic-Renewable-Power-Generation-Costs-in-2022">Investigation</a><a href="https://www.irena.org/News/articles/2023/Aug/Infographic-Renewable-Power-Generation-Costs-in-2022" target="_blank" rel="noreferrer noopener">g</a> of IRENA confirm the trend that the Fraunhofer Institute had already identified in a 2021 study on the <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-electricity-production-costs-in-comparison/">Power generation costs</a> in Germany. The positive trend in renewables has also been accelerated by the fact that the price of electricity generated from fossil fuels has tripled in Europe since 2010.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Renewables are booming in Asia and Europe</h2>



<p>Globally, the capacity of all renewable energy power plants increased by 9.6 % in 2022, representing a total increase of 295 gigawatts. As a result, global expenditure on electricity from fossil fuels was reduced by USD 521 billion. The Asian countries benefited the most from this with 199 billion US dollars, closely followed by Europe. Here it was possible to save 176 billion US dollars. This means that 86 % of all newly commissioned renewable energy power plants produce electricity more cheaply than fossil fuel plants. The economic expansion of renewables is clearly noticeable with lower production costs in the areas of PV, onshore wind, solar and geothermal energy. However, the costs of offshore wind and hydropower plants have risen slightly.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The year 2022 is considered a turning point in the energy industry</h2>



<p>IRENA's Director General, Francesco La Camera, said: "IRENA sees 2022 as a real turning point in the development of renewables, as their competitiveness has never been greater, despite the continued inflation of feedstock and equipment costs around the world." It continues, "Today, the economic case for renewables is more compelling than ever, but the world needs to add an average of 1,000 GW of renewable energy every year until 2030 to stay within reach of the 1.5°C of global warming. That's more than three times the level of 2022."</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>The load profile as a basis for calculating PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-load-profile-as-a-basis-for-calculating-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 29 Aug 2023 09:20:58 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Lastprofil bildet das statische Rückgrat jeder PV-Planung, da es den zeitlichen Verlauf Ihres Energieverbrauchs präzise mit dem potenziellen Solarertrag abgleicht. Nur durch diese datengestützte Analyse lassen sich Anlagen optimal dimensionieren, Eigenverbrauchsquoten maximieren und teure Lastspitzen gezielt reduzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-load-profile-as-a-basis-for-calculating-pv-systems/">Das Lastprofil als Berechnungsgrundlage von PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A <strong>Load profile</strong> is a graphical representation or data recording that shows the energy consumption of a consumer, a system or a company over a certain period of time. The load profile is created through the use of modern energy management systems (EMS), such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/">CUBE EfficiencyUnit</a>or smart meters. These systems monitor the <strong>Energy consumption in real time</strong> and record the data. This enables companies to analyze historical consumption data in order to identify trends and <strong>Peak load times</strong> to identify. Load profiles are rarely static. They <strong>vary</strong> depending on the time of year, day of the week or operational changes, which is why companies should monitor them regularly.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="339" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-1024x339.jpg" alt="" class="wp-image-9689" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-1024x339.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-300x99.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil-768x254.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wochenlastprofil.jpg 1411w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Typical load distribution: The base load is clearly recognizable at weekends and at night. Load peaks occur in the morning at the start of the working day. </em></figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="391" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-1024x391.jpg" alt="" class="wp-image-9690" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-1024x391.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-300x114.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil-768x293.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Tageslastprofil.jpg 1407w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>The daily load profile shows that the systems and machines are started from 6:15 am.</em> </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Control costs, recognize consumption patterns and create forecasts</h2>



<p>Load profiles illustrate how much energy is consumed at different times and thus provide an insight into the <strong>Consumption pattern</strong>. A load profile can be applied to different time units. Depending on which level of granularity is required, they can even be created by the minute thanks to the RLM meters. The load profile is normally displayed as a diagram with the time axis on the X-axis and the energy consumption on the Y-axis. It is also possible, for example, to <strong>operational load peaks</strong> that lead to high grid charges. These currently amount to around 30 % of the total electricity costs and can often be reduced by intelligent peak load management or an EMS. <strong>significantly reduce</strong>. If the load profiles of a year are considered, it is also possible to <strong>Consumption forecasts</strong> in relation to the yield of a PV system and the necessary residual electricity consumption.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The load profile for PV calculation</h2>



<p>With the <strong>Planning a PV system</strong> the load profile of a company plays a decisive role. It forms the basis for the correct dimensioning of the system and enables optimum use of the solar energy generated. The peak load times and consumption patterns clearly show how much energy can be <strong>different times of day</strong> is required. It can then be determined whether a pure <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/">South-facing or east-west facing</a> of solar modules makes sense, whether the use of electricity storage systems is worthwhile or how large the entire system can be planned. This information is essential in order to design a PV system accordingly. Accordingly, maximum self-consumption is made possible, the grid feed-in is optimized and the residual electricity purchase is calculated.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="303" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-1024x303.jpg" alt="" class="wp-image-9691" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-1024x303.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-300x89.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag-768x227.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Jahres-Lastprofil-vs-PV-Ertrag.jpg 1507w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Surplus PV electricity can be fed into the grid in April &amp; May.</em> </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Why must the load profile always be taken into account when planning PV systems?</h2>



<p><strong>Optimum dimensioning</strong>By precisely analyzing the load profile, the PV system can be optimally dimensioned to cover the majority of the energy demand. The following still applies: The more solar power a company can use directly from its own PV system, the more economical it is. However, this also prevents the system from being oversized and thus reduces the investment costs. </p>



<p><strong>Maximize self-consumption</strong>Companies can increase their own consumption of the solar energy generated by aligning the PV system so that it produces during peak load times. This reduces the need for expensive grid electricity and leads to direct cost savings.</p>



<p><strong>Grid feed-in and remuneration</strong>Surplus energy that is not consumed directly can be fed into the electricity grid. A precise understanding of the load profile helps to predict the amount of energy fed into the grid. This is particularly relevant for calculating remuneration or feed-in tariffs.</p>



<p><strong>Battery storage</strong>If company <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/">Battery storage</a> to store surplus energy and use it during periods of low production, the load profile is crucial. It helps to determine the correct capacity of the storage system.</p>



<p><strong>Maintenance and operation:</strong> The company's load profile can be used to identify the best maintenance times for the machines and systems as well as the PV system and to better plan maintenance tasks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Valid load profiles are a basic requirement for efficient PV planning</h2>



<p>The load profile is a decisive factor in the planning and use of PV systems for companies. A precise understanding of energy consumption helps to dimension the system correctly, maximize self-consumption, optimize grid feed-in and achieve cost savings. Companies should use modern energy management systems to record accurate and up-to-date consumption data in order to exploit the full potential of their PV system.</p>



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		<title>The ideal alignment of PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 22 Aug 2023 13:01:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Neben der Himmelsrichtung beeinflusst der optimale Neigungswinkel maßgeblich die Effizienz und die Selbstreinigung der Solarmodule. Erfahren Sie, wie Sie durch eine präzise Standortanalyse und die richtige Justierung von Azimut- und Neigungswinkeln die Rentabilität Ihrer gewerblichen Photovoltaikanlage nachhaltig steigern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/">Die ideale Ausrichtung von PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The ideal alignment of PV systems plays a decisive role in the <strong>Maximizing energy production </strong>from sunlight. Correct alignment not only ensures that <strong>Efficient use</strong> available solar energy, but can also have a significant influence on the <strong>Profitability and performance</strong> of the photovoltaic system. In this article, we look at the importance of the ideal orientation of PV systems and how it affects energy production.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Why is an ideal alignment of the PV system important?</h2>



<p>The alignment of a PV system refers to the positioning of the solar modules in relation to the <strong>Cardinal points</strong>. However, there is no such thing as perfect alignment, as it depends on various factors such as the geographical location, the climate and possibly the roof pitch. This is particularly true if the <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">PV system on a pitched or monopitch roof</a> is to be installed. However, there are a few rules of thumb that can help with the orientation of PV systems. In general, there are two main orientations: facing south and facing west or east. </p>



<p>The ideal alignment depends on various factors, including <strong>Location, latitude, tilt angle</strong> and the desired <strong>Time of day</strong> for maximum energy generation. However, the solar modules in roof-mounted PV systems can be elevated and, in the case of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-roofing-solar-carports-for-companies/">PV carports</a> can usually be perfectly adjusted to the solar radiation through optimum installation. The following always applies: the sun emits the most energy when it is at an almost <strong>perpendicular angle onto the solar cells</strong> hits. The so-called azimuth angle is 0°. </p>



<p>In Germany, an orientation between south-east and south-west at an azimuth angle of 45° or - 45° is still considered sensible. The optimum angle of inclination is around 30°. The most efficient orientation in our latitudes is therefore to the south. This is the best angle for capturing sunlight during the day. However, correct orientation always guarantees a higher energy production and therefore also a <strong>Higher return for the system operator</strong>. It is therefore important to plan carefully and determine the optimum orientation before installing a PV system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Orientation of the PV system to the south:</h2>



<p>The south-facing orientation is often referred to as <strong>"optimal alignment"</strong> considered. It enables the highest energy production over the entire year. Solar cells facing south receive the most solar radiation during the midday hours. They therefore generate the most energy during this time. However, this orientation has <strong>also disadvantages</strong>You can usually install fewer modules, as a purely south-facing orientation requires more space. The highest electricity production is at lunchtime or during the lunch break, when the company may consume less electricity. Conversely, the PV system generates significantly less energy in the morning and evening hours, when the machines are mostly producing.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Orientation to the west and east:</h2>



<p>In many cases, it makes more sense to align the PV modules to the west and east. This can distribute energy production throughout the day and reduce peak production to the east. <strong>Morning or afternoon</strong> shift. This orientation is particularly advantageous if the main electricity consumption is at these times. An east-west orientation also makes it easier to control the grid feed-in at certain times of day. It also offers the advantage that the modules do not <strong>Shadow each other</strong>. Overall, it is also possible to <strong>More modules on the same area</strong> for more power. The optimum alignment is compared in advance with the company's load profile and the solar register.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Consideration of the angle of inclination:</h2>



<p>The tilt angle of the PV modules also plays an important role. The optimum tilt angle depends on the exact latitude of the planned system. As a rule, the angle of inclination in degrees roughly corresponds to the latitude of the location. However, if the tilt angle is <strong>too low</strong> so that the solar modules are not damaged by rain or snow. <strong>Clean it yourself</strong>If the fan is installed at a lower angle, soiling can lead to a considerable loss of performance. With a smaller angle of inclination from the<strong> 30-35° usual in Germany</strong> depending on disturbing influences such as leaves, needles, dust, soot or bird droppings, losses of 2-3 % of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">PV yield</a>. The surroundings should also be taken into account, as <strong>Trees, masts or other buildings can cast shadows</strong> and therefore affect the performance of the PV system. Professional advice helps to find the best location for a PV system and ensure that it delivers the best yield.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technological advances:</h2>



<p>Modern solar inverters and <strong>Tracking systems or tracking systems</strong> can help optimize the performance of PV systems, regardless of their orientation. Tracking systems automatically move the solar panels to follow the sun's path across the sky, which can further increase energy production. However, such systems are quite a <strong>High investment</strong> and the technology is <strong>more susceptible to faults</strong> than permanently installed solar modules, which is particularly noticeable with high wind or snow loads. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">How is the ideal alignment of PV systems found?</h2>



<p>The ideal orientation of PV systems is crucial to ensure maximum energy production from sunlight. South facing is often the most efficient option, but other orientations may be appropriate depending on location, energy consumption patterns and technological advances. If more power is required in the morning, an easterly orientation should be chosen. A westerly orientation is suitable for those who use the most electricity in the evening. Ultimately, it depends on the company's load profile as to which orientation is most suitable. It is therefore always advisable, <strong>professional advice and location analyses </strong>to determine the ideal alignment and inclination for a <strong>specific PV system</strong> to determine. Ultimately, the right orientation can help maximize the return on investment in solar energy while contributing to sustainable energy production.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dimensioning of commercial PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/dimensioning-of-commercial-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 18 Aug 2023 06:08:01 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11098</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Kauf oder Contracting: Die richtige Größe einer Photovoltaikanlage entscheidet über die Rentabilität und den langfristigen ROI Ihres Energieprojekts. Dieser Beitrag beleuchtet die entscheidenden Faktoren von der Standortwahl bis zur Komponentenabstimmung, um die maximale Energieausbeute für Ihr Unternehmen zu garantieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/dimensioning-of-commercial-pv-systems/">Dimensionierung von gewerblichen PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>How large should PV systems be planned by companies? The answer to this question is actually quite simple: <strong>Always as large as possible</strong>! This simple principle in the <strong>Dimensioning of commercial PV systems</strong> naturally applies first of all to solar systems that are <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting model</a> be realized. But energy-intensive companies with various sites should also use every area, no matter how remote, to generate electricity cheaply and ecologically. Even companies that only operate one site and use the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase model</a> prefer must take future developments and changes in their own energy requirements into account when planning their PV system in order to create long-term solutions. Only in this case must careful analyses be carried out in advance to ensure that the investment in a solar system remains economical.</p>



<p><br>Three fundamental questions arise before planning and dimensioning commercial PV systems:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Will the solar system be realized as a contracting or purchase system?</li>



<li>How much electricity does the entire company need?</li>



<li>Which areas are available and where? (roof, open or parking areas)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Especially with <strong>energy-intensive companies</strong> With different locations, even a large purchase system can quickly pay for itself economically. Through <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cross-site-power-supply-iepd/">IEPD™</a> For example, groups with branches and subsidiaries are no longer restricted to dimensioning PV systems based on the individual electricity consumption of each location. Instead, they have the option, <strong>all available areas in an efficient and environmentally friendly way</strong> for your own electricity generation. The PV electricity is simply directed to where it is needed.</p>



<p>When dimensioning all other commercial PV systems that are not to be implemented via contracting and are intended for companies with lower energy consumption, many factors must be taken into account. We would like to address these in the following sections.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The importance of efficient and effective dimensioning for commercial PV systems</h2>



<p>Efficient and effective dimensioning of all components is crucial to ensure that a commercial PV system functions optimally and achieves the expected energy production. Accurate dimensioning allows the right number of <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">solar modules</a>the optimum size of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">inverter</a> and other components are selected in order to <strong>Maximum energy yield</strong> <strong>in relation to the investment</strong> to be achieved. Incorrect dimensioning can lead to lower energy production, impair the profitability of the system and significantly delay the ROI.</p>



<p>In addition, incorrect dimensioning can also lead to technical problems, such as a <strong>Overload</strong> or one <strong>Overheating</strong> of the system. Efficient dimensioning ensures that the PV system is able to supply the required energy and at the same time deliver optimum performance. To ensure that the dimensioning of the PV system meets the specific requirements, we must take all relevant factors into account.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Factors to be considered when dimensioning commercial PV systems</h2>



<p>When dimensioning commercial PV systems, we have to take various factors into account in order to achieve efficient and effective dimensioning. In addition to identifying suitable PV areas, an important factor is understanding the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/the-load-profile-as-a-basis-for-calculating-pv-systems/">load profile</a></strong> and the <strong>Energy consumption</strong> of the company. This includes analyzing energy consumption over time to determine peak demand and average energy consumption. This information is crucial for determining the optimum system size and selecting the right components.</p>



<p>Another important factor is the selection of the right components for the PV system. This includes the selection of suitable <strong>Solar modules, inverters, mounting systems and <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Cabling</a></strong>. To ensure that each component meets the specific requirements of the PV system and maximizes energy yield, the components must be carefully selected.</p>



<p>The regulatory framework conditions or <strong>Feed-in tariffs</strong> can influence the profitability of the PV system. A purchase system that is too large may not offer the optimum financial benefit if the remuneration is low or there are limits on the energy fed into the grid.</p>



<p>Another important factor in the dimensioning of commercial PV systems is the evaluation of <strong>Shading and alignment problems</strong> and the <strong>Pollution potential</strong>. This can significantly impair the energy production of a PV system. Extreme valley locations, trees, tall buildings, electricity pylons and cables or high dust levels, for example, must always be taken into account during planning and influence the dimensions. The orientation of the solar modules is also important to ensure maximum solar radiation and therefore higher energy production.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Calculation of expected energy production</h2>



<p>The next important step in dimensioning PV systems is to calculate the expected energy production. This involves taking into account various factors such as <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-ideal-alignment-of-pv-systems/">Solar radiation</a>temperature, tilt angle of the solar modules and efficiency of the components. Precise calculations can be used to estimate the expected energy production, which is important when assessing the <strong>economic feasibility</strong> of the PV system helps.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Assessment of the economic feasibility of the PV system</h2>



<p>Assessing the economic feasibility of a PV system is also a crucial aspect of dimensioning. This includes analyzing the <strong>Investment costs</strong>, <strong>Operating costs</strong>, expected <strong>Power generation</strong> and government incentives such as feed-in tariffs, tax concessions or <strong>Subsidies</strong> as well as the expected CO₂ reduction and the associated <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/">Relief in energy law</a></strong>. A detailed assessment makes it possible to determine the profitability of the PV system and to make well-founded decisions about dimensioning.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>The dimensioning of commercial PV systems plays a decisive role in their efficiency and profitability. The principle of planning PV systems as large as possible applies above all to companies in the contracting model or to energy-intensive groups with several sites. Even companies with only one site should take future energy developments into account when planning and not undersize their PV system, provided they have sufficient space available.</p>



<p>Three basic questions must be answered before planning: Purchase or contracting model, total electricity requirements of the company and available space (roof, open or parking areas). Efficient dimensioning is crucial to ensure optimal energy production and profitability. Incorrect dimensioning can lead to lower energy production and technical problems.</p>



<p>When dimensioning, factors such as load profile, energy consumption, suitable areas, selection of the right components, regulatory framework conditions, shading and alignment problems and pollution potential must be taken into account. Calculating the expected energy production, taking into account solar radiation, temperature and efficiency, is another important step.</p>



<p>Economic feasibility is assessed by analyzing investment and operating costs, expected electricity generation, government incentives and environmental impact. A detailed analysis enables well-founded decisions to be made on the dimensioning of commercial PV systems.</p>



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		<item>
		<title>What does Solar Package I mean for companies?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 16 Aug 2023 09:55:16 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9513</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der Anhebung der Einspeisevergütung für Agri-PV bis hin zum unkomplizierten Repowering von Bestandsanlagen – das Solarpaket I räumt gezielt über 50 identifizierte Bürokratiehürden aus dem Weg. Dieser Beitrag beleuchtet die zentralen Änderungen im EEG, die Unternehmen mehr Planungssicherheit und schnellere Projektrealisierungen ermöglichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-solar-package-i-mean-for-companies/">Was bedeutet das Solarpaket I für Unternehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In addition to many simplifications for operators of balcony power plants, private PV systems or shared solar systems in apartment buildings up to 30 kWp, the <strong>Solar package I</strong> also lead to improvements and simplifications in <strong>commercial photovoltaic systems for companies</strong> lead. With this measure, the BMWK aims to further increase the high expansion momentum and reduce previous obstacles in order to achieve the ambitious expansion target. A total of 215 gigawatts of PV capacity is to be installed in Germany by 2030.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Changes to take effect from 2024</h2>



<p>The draft bill for Solar Package I was actually supposed to be passed by the Federal Cabinet before the summer break in 2023. However, this failed because the corresponding cabinet bill had not yet been finalized. The "Draft Act to Increase the Expansion of Photovoltaic Energy Generation", as Solar Package I is officially called, provides for a further amendment to the Renewable Energy Sources Act (EEG). The regulations take effect <strong>from 2024</strong> and will need to be fleshed out further in the coming months.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Specifically, Solar Package I provides the following for companies:</h2>



<p>By 2030, Germany should <strong>Solar parks</strong> and <strong>Agri-PV systems</strong> with a total capacity of 80 GW can be installed. To this end, the complex approval procedures are being relaxed and a <strong>Opt-out rule</strong>. This means that planning permission for areas intended for photovoltaic use will be granted more quickly. This should apply if this has not been expressly objected to beforehand. This also applies to areas where access is only possible via third parties. Changes and <strong>Extensions to the right of way</strong> for renewable energy systems are already being coordinated. In addition, the <strong>so-called area backdrop</strong> which, for example, previously only allowed accelerated procedures for planned ground-mounted systems within 200 meters of railroad lines or freeways. In order to increase the attractiveness of Agri-PV for agriculture, the <strong>Feed-in tariff </strong>for such systems <strong>raised</strong>. The respective state governments are required to control the expansion of solar parks and agri-PV systems and can also put the brakes on projects if they exceed the expansion target.</p>



<p>The <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Gesetz/230629-entwurf-eines-gesetzes-zur-steigerung-des-ausbaus-photovoltaischer-energieerzeugung.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solar package I</a> also provides companies with a <strong>Less complicated repowering</strong> of existing rooftop systems and for new PV systems, the <strong>Simplified grid connection procedure</strong> take effect more often. The acceleration of approvals is to be achieved through so-called practical checks, as 50 bureaucratic hurdles have already been identified that are massively hampering the current expansion of PV. The individual steps to reduce bureaucracy in the approval process and speed up access to the electricity grids will be further elaborated. This also applies to funding offers, which are also to be accelerated in future.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Area efficiency of PV systems in comparison</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/area-efficiency-of-pv-systems-in-comparison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 14 Aug 2023 12:59:21 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9502</guid>

					<description><![CDATA[<p>Während der Anbau von Energiepflanzen riesige Flächen beansprucht, liefert Solarenergie auf gleicher Fläche ein Vielfaches an Ertrag für E-Mobilität, Firmen und Haushalte. Dieser Beitrag beleuchtet aktuelle Studienergebnisse des Thünen-Instituts und zeigt auf, wie Solaranlagen die Energiewende durch Flächeneffizienz beschleunigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/area-efficiency-of-pv-systems-in-comparison/">Flächeneffizienz von PV-Anlagen im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>On the road to climate neutrality by 2050, the expansion of renewable energies must be accelerated. The <strong>Space efficiency</strong> play an important role in the generation of renewable energy. The Thünen Institute has published an interesting <a href="https://www.thuenen.de/de/newsroom/mediathek/faktencheck/energie-vom-acker-lohnt-sich-das" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Comparison</a> between <strong>PV systems, wind energy and biomass</strong> and the respective energy yield per hectare is calculated.</p>



<h2 class="wp-block-heading">A comparison of the space efficiency of renewable energies</h2>



<p>On one hectare of agricultural land <strong>Maize or rapeseed cultivation</strong> and the subsequent generation of electricity <strong>23,000 kWh</strong> per year. This includes storage losses and could <strong>seven households</strong> with electricity for a year. Converted to the production of biodiesel and the entire use of the by-products as animal feed, a car could drive up to 66,000 km with this.  </p>



<p>On an area of 100 x 100 meters there is also an approximately 800-900 kWp <strong>PV system</strong> place. It delivers at least <strong>700,000 kWh </strong>annually and can <strong>230 households</strong> with electricity. An electric vehicle could travel around 4 million kilometers with this amount of energy.</p>



<p>For solar energy and biomass, the calculations in the study refer to the complete use of a contiguous hectare. When calculating wind energy efficiency, the necessary soil sealing was estimated for a wind turbine and extrapolated to 100 x 100 meters, so that the calculated values represent a <strong>entire wind farm</strong> represent: This therefore generates <strong>18,000,000 kWh</strong> annually, thus providing <strong>6,000 households</strong> and an electric vehicle could drive 100,000,000 km with it.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The area efficiency of PV systems is 30 times higher than that of biomass</h2>



<p>Farmers currently use around 14 % of the total area of Germany for the cultivation of energy crops. This corresponds to around one million hectares of agricultural land on which they grow maize or rapeseed to produce biogas, biodiesel, vegetable oil and bioethanol. Experts at Fraunhofer ISE estimate that switching to more effective PV systems than <strong>Solar parks or agri-PV approx. 600 GWp</strong> nominal output could be realized. That would be twice as much electricity as Germany needs to achieve its climate target. The high area efficiency of PV systems compared to biomass clearly speaks in favor of accelerating the expansion of photovoltaics on open spaces as well. The target set by the EU and Germany for 2030 <a href="https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/">PV capacity of 215 gigawatts</a> could also be realized in other ways: So far, we only use 10 % of all roof surfaces in Germany to generate electricity through photovoltaic systems, and the same study by the Fraunhofer Institute estimates that the untapped potential of roofs is around 1,000 GWp.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nennleistung &#038; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/rated-power-and-watt-peak-for-solar-modules/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 10 Aug 2023 14:44:25 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9443</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl Watt Peak keine physikalische Peak-Leistung beschreibt, ist die Summe der Modul-Nennleistungen entscheidend für die Dimensionierung der gesamten Photovoltaikanlage. Dieser Beitrag erklärt den Unterschied zwischen Laborwerten und realem Ertrag und zeigt auf, welche Parameter neben der Wp-Angabe für eine verlässliche Leistungsprognose wichtig sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/rated-power-and-watt-peak-for-solar-modules/">Nennleistung &#038; Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The manufacturer's specification <strong>"Watt peak (Wp)</strong> is not a standardized designation for the output of solar modules. However, it is used with the <strong>Rated power</strong> of a module and is usually used in photovoltaics as the basis for calculating a complete PV system. Basically, the nominal outputs of all installed solar modules are added together to arrive at the total size of a solar system in kWp or MWp. The data <strong>Kilowatt peak and megawatt peak</strong> in photovoltaic systems are not the same as "peak power". This is used, for example, in other electronic contexts such as amplifiers and loudspeakers, energy storage devices or in high-frequency technology. "Peak power" only refers to the maximum value over a certain period of time and usually differs greatly from the nominal power. The <strong>Rated power or watt-peak specifications</strong> of solar modules are therefore key factors that must be taken into account when planning a PV system. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Calculation of the nominal power or Wp for solar modules</h2>



<p>The rated power of a solar module refers to the electrical power that the module can deliver under standardized test conditions (STC - Standard Test Conditions). These conditions include an irradiance of 1,000 W/m², a cell temperature of 25 °C and an air mass of 1.5. The rated power is given in watts (W) and indicates how much power a solar module can generate when exposed to these specific conditions. It is therefore a <strong>Average or reference value</strong>which forms the basis for the <strong>Comparison</strong> of different solar modules. </p>



<p>However, the "Standard Test Conditions" are not just "laboratory conditions", as one might think. They are quite realistic, even if they may only occur on a few days at the plant location. In Germany, for example, the average irradiance levels are in the range of 900 to 1,200 W/m² and the average annual temperatures in 2022 are 10.5°. In view of these values, one might expect to achieve a better yield than the pure nominal output of a solar module. But the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">Total PV yield</a> is made up of many other factors. </p>



<h2 class="wp-block-heading">The power tolerance puts nominal power and watt peak into perspective </h2>



<p>However, in addition to the manufacturer's specification of the rated power or watt peak, you will usually also find the specification of a so-called "watt rating". <strong>Power tolerance</strong>. It refers to the permissible deviation range of the actual output of a solar module compared to the specified nominal output. This tolerance is normally expressed as a percentage and reflects the possible upward or downward deviation from the module's stated nominal output. Logically, solar modules are subject to variations due to manufacturing processes and the <strong>natural fluctuations in the materials</strong> certain variations in their performance. </p>



<p>The manufacturer specifies the power tolerance to illustrate the range of actual power expected from a particular solar module. For example, if a solar module has a rated power of 400 watts and a power tolerance of ±5%, this means that the actual power of the module under STC is somewhere in the range of 380 watts (400 W - 5%) to 420 watts (400 W + 5%). If such a module is in the upper range of the power tolerance, it can even generate 450 watts or more under very good conditions. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Nominal power and Wp as a basis for PV system calculation</h2>



<p>The sum of the rated outputs or watt peak values of all installed solar modules describe the "size" of an entire photovoltaic system. So when we talk about a "PV system with 500 kWp", this actually only means that the installed PV modules produce a total of 500,000 watts of solar power per hour on the DC side under standardized test conditions. Of course, the actual output of the module units depends on the installation site, the weather and ambient conditions, the orientation and the angle of inclination. This is calculated individually for each PV system using various parameters in order to ensure the best possible electricity yield from the PV modules. The nominal output and the watt peak value of solar modules should not be confused with the pure <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Efficiency of solar cells</a>. This is calculated from the irradiated energy on the module surface and the nominal module efficiency and varies greatly depending on the type of solar cell.</p>



<p>In order to <strong>PV yield of a complete photovoltaic system</strong> many other factors need to be taken into account. Decisive factors here are, for example, the type of cabling, the <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Dimensioning of the inverters</a> and other components. If all of this is taken into account, the actual output or output forecast of a PV system can be calculated using weather models and the position of the sun. This is usually given in kWh, refers to the annual yield and therefore also includes the months with low sun position.  </p>



<p>Overall, the sum of the rated outputs or Wp specifications of all solar modules is a <strong>Good key figure</strong>to obtain a realistic assessment of the performance of an entire PV system. When selecting solar modules, however, the rated output should not be the only selection criterion. Other factors such as the quality of manufacture, the longevity of the module and the specific requirements of the planned application should also be taken into consideration.</p>



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		<item>
		<title>Gewerbliche Solaranlage mit Batteriespeicher: BESS macht PV rentabel</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-system-with-storage-tank/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 10 Aug 2023 10:50:38 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Batteriespeicher]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9417</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Peak Shaving bis zum Arbitrage-Handel: Batteriespeicher verwandeln starre PV-Systeme in hochflexible Energie-Assets für Industrie und Gewerbe. Dieser Beitrag beleuchtet, warum die Planung von PV und BESS als „Standard-Duo“ essenziell ist, um Netzentgelte drastisch zu reduzieren und die Unabhängigkeit vom Strommarkt zu sichern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-system-with-storage-tank/">Gewerbliche Solaranlage mit Batteriespeicher: BESS macht PV rentabel</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Heute reicht eine gewerbliche Photovoltaikanlage allein nicht mehr aus, um die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Netzintegration, CO₂‑Reduktion und Energieeffizienz zu erfüllen. Die&nbsp;<strong>Kombination aus PV und Batteriespeicher (BESS – Battery Energy Storage System)</strong>&nbsp;ist längst zum Standard geworden – nicht nur für große Industriebetriebe, sondern auch für Unternehmen mit mittlerem Energiebedarf.</p>



<p>In diesem Beitrag zeigen wir, warum PV + BESS das moderne Standard-Duo ist, welche BTM- und FTM-Anwendungen die Solaranlage optimieren und wie Unternehmen von Solarstrom maximum profitieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum PV allein heute nicht mehr ausreicht</h2>



<p>Eine Solaranlage ohne BESS hat klare Grenzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tagsüber entsteht PV-Stromüberschuss → günstige Einspeisung oder ungenutzt.</li>



<li>Abends/Nachts hoher Netzstrombezug → teure Stromrechnungen.</li>



<li>Lastspitzen verursachen hohe Netzentgelte (bis 25–50% der Kosten).</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS löst das: Speichert PV-Strom tagsüber, liefert ihn bei Bedarf, kappte Spitzenlast, optimiert Tarife.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt ein Batteriespeicher bei einer PV-Anlage für Unternehmen?</h2>



<p>Ein BESS ist mittlerweile das Herzstück moderner gewerblicher Solaranlagen. Es speichert elektrische Energie zwischen und gibt sie bei Bedarf ab. Dies ist in Gewerbe und Industrie essentiell um: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überschüssigen PV‑Strom zu speichern und später selbst zu nutzen. (<a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/" type="post" id="19469">Increase in PV self-consumption</a>)</li>



<li>Lastspitzen zu kappen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>).</li>



<li>Strombezug zu optimieren (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a> to the <a href="https://cubeconcepts.de/en/atypical-network-use/" type="post" id="15756">atypical network use</a>).</li>



<li>Backup‑Versorgung zu garantieren (<a href="https://cubeconcepts.de/en/usv-anlage-fur-unternehmen/" type="post" id="24632">USV-Anlage</a>)</li>



<li>Netz‑ und Marktintegration (<a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>BESS‑Lösungen werden als&nbsp;<strong>Container‑Systeme</strong>,&nbsp;<strong>Modular‑Anlagen</strong>&nbsp;or&nbsp;<strong>integrierte Großsysteme</strong>&nbsp;eingesetzt und sind skalierbar.</p>



<h2 class="wp-block-heading">BTM vs. FTM: Wo greift der Batteriespeicher mit Solaranlage?</h2>



<p><strong>FTM (Front‑of‑the‑Meter)</strong>&nbsp;and&nbsp;<strong>BTM (Behind‑the‑Meter)</strong>&nbsp;sind die zentralen Anwendungsbereiche von BESS. Wird der Batteriespeicher mit einer Solaranlage gekoppelt, greifen meist die BTM-Anwendungsfälle, um die Stromkosten weiter zu senken. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Klassische BTM-Verwendung von BESS zur Kostenreduktion</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anwendung des BESS im eigenen Unternehmensnetz</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/eigenverbrauchsoptimierung-durch-bess/" type="post" id="27842">Self-consumption optimization</a>: PV-Strom speichern, später nutzen.</li>



<li>Peak Shaving: Lastspitzen reduzieren, Netzentgelte sparen.</li>



<li>Load Shifting: Verbrauch in günstige Zeiten verlagern.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei etwa 90 % aller Kombinationen von Solaranlagen mit Batteriespeichern wird so verfahren. Möglich sind aber auch FTM-Anwendungen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">FTM-Anwendungen von BESS für Zusatzerlöse</h3>



<p>BESS in Kombination mit Solaranlagen, die an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, gelten als <a href="https://cubeconcepts.de/en/co-location-bess-als-unverzichtbares-asset-bei-ee-anlagen/" type="post" id="27561">Co-Location</a> Graustromspeicher. Sie können zusätzlich FTM-Anwendungen fahren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbitrage auf dem Strommarkt: Günstig kaufen, teuer verkaufen</li>



<li>Regelenergie Einsatz (FCR, aFRR, mFRR)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Teilnehmen können jedoch nur BESS ab einer bestimmten Leistung und Kapazität. Bei Regelleistung gilt 1MW / 2 MWh und für den Stromhandel empfehlen sich mindestens ebensolche Werte.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Hybrid-Modelle: Maximaler Nutzen durch Solaranlage mit Batteriespeicher</h3>



<p>Die Kombination FTM + BTM sorgt für maximale Erträge eines BESS mit angeschlossener Solaranlage im gewerblichen Bereich. Voraussetzungen sind ein durchdachtes Messkonzept und ein intelligentes Energiemanagementsystem (EMS) sowie eine individuell optimierte BESS-Dimensionierung. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Value Stacking</strong>: BTM (Eigenverbrauch) + FTM (Markt).</li>



<li>Intelligente EMS‑Steuerung priorisiert Anwendungen je nach Markt, Tarif und Bedarf.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen braucht eine wirtschaftliche PV+BESS-Lösung?</h2>



<p>Damit eine Kombination aus Solaranlage und Batteriespeicher ihr volles Potenzial entfalten kann, müssen mehrere Voraussetzungen erfüllt sein:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Passende Dimensionierung von PV und BESS</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage darf nicht isoliert geplant werden</li>



<li>Speichergröße muss auf Lastprofil und PV-Erzeugung abgestimmt sein</li>



<li>Ziel: hoher Eigenverbrauch + maximale Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typischer Fehler: Speicher zu klein (keine Wirkung) oder zu groß (unwirtschaftlich)</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Detaillierte Lastganganalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viertelstundenscharfe Verbrauchsdaten notwendig</li>



<li>Identifikation von:
<ul class="wp-block-list">
<li>Load peaks</li>



<li>Verbrauchsmustern</li>



<li>Flexibilitätspotenzialen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ohne Lastganganalyse ist keine valide Wirtschaftlichkeitsbewertung möglich</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Intelligentes Energiemanagementsystem (EMS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steuerung von PV, BESS und Verbrauch</li>



<li>Priorisierung von Anwendungen (z. B. Eigenverbrauch vs. Markt)</li>



<li>Grundlage für Value Stacking</li>
</ul>



<p></p>



<p>Das EMS entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg der gesamten Anlage</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzintegration &amp; regulatorische Bewertung</h3>



<p>Die Kapazität am Netzanschlusspunkt und die Leistung des BESS sind entscheidend. Zudem müssen geprüft werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch sind die Netzentgelte?</li>



<li>Welche Hoch- und Niederlast-Zeitfenster sind vertraglich vereinbart?</li>



<li>Kommt §19 StromNEV zur atypische Netznutzung in Frage?</li>



<li>Ist die Marktteilnahmefähigkeit gegeben?</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein Batteriespeicher zu einer Solaranlage besonders?</h2>



<p>Ein BESS ist besonders wirtschaftlich, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>high <strong>Load peaks</strong> vorhanden sind</li>



<li>Strompreise stark schwanken</li>



<li>ein hoher <strong>PV-Überschuss</strong> entsteht</li>



<li>Freie Kapazitäten am Netzanschluss vorhanden sind oder eine Überbauung möglich ist</li>



<li>mehrere Standorte oder große Verbraucher vorhanden sind</li>



<li>Flexibilität im Energieeinsatz möglich ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich ein BESS als Zusatz eher nicht?</h2>



<p>Ein zusätzlicher Batteriespeicher zu einer Solaranlage ist weniger sinnvoll bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr konstantem Lastprofil ohne Spitzen</li>



<li>geringem Stromverbrauch</li>



<li>fehlender PV-Anlage oder geringem Überschuss</li>



<li>bereits ausgeschöpften Kapazitäten am Netzanschluss</li>



<li>fehlender Möglichkeit zur Marktintegration</li>
</ul>



<p></p>



<p>In solchen Fällen steht meist die PV-Anlage allein im Fokus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche typischen Fehler sollten Unternehmen vermeiden?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>PV und Speicher getrennt planen → führt zu ineffizienten Systemen</li>



<li>Fokus nur auf ein oder zwei BTM-Anwendungen zu legen → Marktpotenziale bleiben ungenutzt</li>



<li>Künftige Regulatorische Effekte nicht zu berücksichtigen → Einsparpotenziale bei Netzentgelten werden verschenkt</li>



<li>Kein effizientes EMS oder falsche Steuerstrategie → wirtschaftlicher Mehrwert wird nicht realisiert</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entwickelt sich der Markt für PV und Batteriespeicher?</h2>



<p>Die Kombination aus PV und BESS wird sich weiter als Standard etablieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>steigende Strompreise erhöhen Wirtschaftlichkeit</li>



<li>sinkende Batteriekosten verbessern ROI</li>



<li>zunehmende Volatilität im Strommarkt schafft neue Erlöspotenziale</li>



<li>regulatorische Anpassungen fördern Flexibilität</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen ohne Speicher verlieren zunehmend wirtschaftliche Vorteile.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV ohne Speicher ist nicht mehr State of the Art</h2>



<p>Eine gewerbliche Photovoltaikanlage allein reicht heute in vielen Fällen nicht mehr aus, um wirtschaftlich optimal zu arbeiten. Erst durch die Kombination mit einem Batteriespeicher entsteht ein <strong>flexibles, wirtschaftlich optimiertes Energiesystem</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>höhere Eigenverbrauchsquoten</li>



<li>geringere Stromkosten</li>



<li>zusätzliche Erlösquellen</li>



<li>bessere Netzintegration</li>
</ul>



<p></p>



<p>PV + BESS ist damit kein „Nice-to-have“, sondern der neue Standard für Unternehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Warum ist BESS essenziell für PV?</summary>
<p>BESS speichert überschüssigen PV‑Strom, glättet Lastspitzen, reduziert Netzentgelte und ermöglicht Marktintegration. Zudem bietet es regulatorische Sicherheit und Flexibilität sowie große Einsparpotentiale und Erlösmöglichkeiten. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist FTM vs. BTM?</summary>
<p>Es sind Anwendungsbereiche eines BESS. Durch FTM lassen sich zusätzliche Gewinne erzielen und BTM reduziert die Stromkosten. </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche BESS‑Technologie ist empfehlenswert?</summary>
<p>Lithium‑Ionen für hohe Leistungsdichte und Zyklenfestigkeit. Flow‑Batterien für lange Laufzeiten. Eine Übersicht der Zelltechnologien gibt es in dem Bericht<a href="https://cubeconcepts.de/en/lfp-zellen-im-vergleich/" type="post" id="27119"> LFP-Zellen im Vergleich.</a> </p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie finanziert man BESS?</summary>
<p>Kauf, <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a>, Leasing. Möglich sind auch Förderungen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/innovation-tender/" type="post" id="22596">Innovation tenders</a>), die den CAPEX reduzieren. </p>
</details>



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		<item>
		<title>Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/smart-meters-have-long-been-standard-in-the-industry/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 04 Aug 2023 09:00:27 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=9185</guid>

					<description><![CDATA[<p>Intelligente Messsysteme sind in der Industrie weit mehr als eine gesetzliche Pflicht; sie bilden das datentechnische Fundament für modernes Energiemanagement. Erfahren Sie, wie die Kombination aus RLM-Zählern und Spannungsqualitätsanalysatoren Echtzeit-Transparenz schafft und Unternehmen dabei hilft, Netzentgelte massiv zu senken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/smart-meters-have-long-been-standard-in-the-industry/">Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Industrie sind&nbsp;intelligente Messsysteme&nbsp;– oft als <strong>„Smart Meter“</strong> or <strong>„Smart Metering“</strong> bezeichnet – längst Standard. Sie sind die Grundlage für transparente Abrechnung, Laststeuerung, Energieeffizienz und Netzintegration dezentraler Erzeugung. In Deutschland sind sie für viele Unternehmen gesetzlich Pflicht oder werden in Kürze per Gesetz vorgeschrieben, insbesondere für größere Verbraucher und Anlagenbetreiber.</p>



<p>In diesem Beitrag erläutern wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was unter „Smart Meter“ bzw. „Smart Metering“ in der Industrie verstanden wird,</li>



<li>welche Rolle hier RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren spielen,</li>



<li>welche Vorteile sie für Unternehmen bringen</li>



<li>und wie sich Industrieunternehmen technisch darauf vorbereiten sollten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was versteht man unter „Smart Meter“ in der Industrie?</h2>



<p>Der Begriff&nbsp;„Smart Meter“&nbsp;wurde ursprünglich für kleinere Verbraucher und Haushalte geprägt, wird aber auch in der Gewerbe‑ und Industriepraxis häufig als Oberbegriff für&nbsp;<strong>intelligente Mess‑ und Steuersysteme</strong>&nbsp;verwendet.<br>In der Industrie umfasst „Smart Metering“ meist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Registrierende Leistungsmess‑ und Lastgangzähler (RLM‑Zähler).</strong></li>



<li><strong>Spannungsqualitätsanalysatoren.</strong></li>



<li><strong>Kommunikationseinheiten</strong>&nbsp;(z. B. Smart‑Meter‑Gateways, PLC‑Module, Funk‑Schnittstellen).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen bilden diese Komponenten ein System, das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>den Energieverbrauch in Echtzeit erfasst,</li>



<li>die Last profile und Lastspitzen dokumentiert,</li>



<li>Daten an Netzbetreiber, Mess‑ und Marktpartner überträgt</li>



<li>und als Basis für Energiemanagement‑ und Steuerfunktionen dient.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum gilt Smart Metering in der Industrie als Standard?</h2>



<p>In der Industrie sind Smart‑Meter‑basierte Systeme in mehreren Hinsichten Standard:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>RLM‑Pflicht</strong><br>Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab 100.000 kWh oder mit größeren Einspeiseanlagen sind verpflichtet,&nbsp;<strong>registrierende Lastgangzähler</strong>&nbsp;zu nutzen. Diese messen den Verbrauch viertelstündlich und liefern die Grundlage für Lastprofilename und genaue Abrechnungen.</li>



<li><strong>RLM für größere PV‑Anlagen</strong><br>Gewerbliche PV‑Anlagen ab 100 kWp sind in der Regel ebenfalls mit RLM‑Zählern ausgestattet, um die Einspeise‑ und Lastprofile für Direktvermarktung und Netzintegration transparent zu machen.</li>



<li><strong>RLM für Energieeffizienz und Reporting</strong><br>RLM‑Daten sind Grundlage für Energieaudits, Nachhaltigkeitsberichte, ESRS/CSRD‑Reporting und Energieeffizienzmaßnahmen, da sie tatsächliche Lastgangprofile liefern.</li>



<li><strong>Smart Meter‑Gesetz (GNDEW)</strong><br>Mit dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) wird der Einsatz intelligenter Messsysteme für immer mehr Unternehmen Pflicht, auch für kleinere Betriebe mit 6.000–100.000 kWh/Jahr.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für die Industrie bedeutet das: „Smart Metering“ ist nicht nur ein Trend, sondern eine technische und rechtliche Vorgabe zur Netz‑, Markt‑ und Effizienzsteuerung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Komponenten gehören zu einem industriellen Smart‑Meter‑System?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-9190" style="width:405px;height:303px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/smart-meter-konnektivitaet-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In der Industrie werden in der Regel drei Komponenten kombiniert:</p>



<h3 class="wp-block-heading" id="1-rlmzhler-lastgangzhler">1. RLM‑Zähler (Lastgangzähler)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Messen den Verbrauch oder Einspeisung&nbsp;<strong>viertelstündlich</strong>.</li>



<li>Erstellen detaillierte Lastprofile und Lastspitzen.</li>



<li>Dienen als Grundlage für Abrechnung, Netzentgeltmodell und Energieeffizienzmaßnahmen.</li>



<li>Werden vom Netzbetreiber installiert und sind in der Regel Pflicht ab 100.000 kWh/Jahr.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="2-spannungsqualittsanalysatoren">2. Spannungsqualitätsanalysatoren</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Überwachen Spannung, Strom, Frequenz, Harmonische, Flicker und andere elektrische Kenngrößen.</li>



<li>Erfassen Unregelmäßigkeiten und Störungen im Netz.</li>



<li>Steuern Schaltvorgänge, setzen Schutz‑ und Regelfunktionen um.</li>



<li>Sind oft die zentrale Steuer‑ und Monitoring‑Einheit im Energiemanagement.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading" id="3-kommunikations-und-gatewayeinheiten">3. Kommunikations‑ und Gateway‑Einheiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verbinden RLM‑Zähler, Spannungsqualitätsanalysatoren und Energiemanagement‑Software.</li>



<li>Senden Daten an Netzbetreiber, Messstellenbetreiber, Finanzierer oder Energiemanagement‑Plattformen.</li>



<li>Ermöglichen automatisierte Prozesse, Reporting und Steuerung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen bilden sie ein vollständiges, industrietaugliches Smart‑Meter‑System, das den Energiefluss sichtbar, steuerbar und dokumentierbar macht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bringt Smart Metering für Unternehmen?</h2>



<p>Ein modernes Smart‑Meter‑System bietet Unternehmen mehrere praktische Vorteile:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Transparente Abrechnung und Netzentgelte</strong><br>RLM‑Daten erlauben, Lastspitzen präzise zu erkennen und Lastprofile zu glätten (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>). Dadurch können Netzentgelte optimiert und Energiekosten gesenkt werden.</li>



<li><strong>Identifikation von Einsparpotentialen</strong><br>Der Lastgang lässt sich analysieren, um ineffiziente Verbrauchsmuster zu erkennen und Maßnahmen zur Energieeffizienz zu ergreifen.</li>



<li><strong>Echtzeit‑Monitoring und Steuerung</strong><br>Smart‑Meter‑basierte Systeme liefern Echtzeit‑Daten über Verbrauch, Einspeisung, Spannungsqualität und Betriebszustand von Anlagen.</li>



<li><strong>Integration dezentraler Erzeugung</strong><br>Für PV‑Anlagen, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a> liefern die Meter die Basisdaten für Direktvermarktung, Einspeisemanagement und Netzintegration.</li>



<li><strong>Energieeffizienz, Audits und ESG‑Reporting</strong><br>Lastgang‑ und Messdaten dienen als Grundlage für <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/" type="post" id="7462">Energieaudits</a>, Energieeffizienzmaßnahmen und für Reports in Sachen <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/" type="post" id="14851">Sustainability and ESG</a>. </li>



<li><strong>Netz‑ und Anlagenstabilität</strong><br>Spannungsqualitätsanalysatoren erkennen Störungen, Überlastungen und harmonisieren frühzeitig und schützen Anlagen und Geräte.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert die technische Umsetzung in der Praxis?</h2>



<p>Die Installation eines Smart‑Meter‑Systems in der Industrie erfolgt in mehreren Schritten:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Richtige Komponentenwahl</strong><br>Auswahl geeigneter RLM‑Zähler, Spannungsqualitätsanalysatoren und Kommunikationsmodule, passend zur Anlagengröße, Netztechnik und Marktrolle.</li>



<li><strong>Montage auf der AC‑Seite</strong><br>RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren werden in der Regel auf der AC‑Seite des Unternehmens‑ oder Anlagennetzes installiert, nahe dem Netzanschlusspunkt.</li>



<li><strong>Kommunikationstechnik</strong><br>Beim Einbau werden Kommunikationsmodule (z.B. GSM, GPRS, PLC, Funk) integriert, um Daten an Netzbetreiber, Mess‑ und Marktpartner zu übertragen.</li>



<li><strong>Anbindung an Software</strong><br>Die Daten werden an ein Energiemanagement‑System, Cloud‑Plattform oder Monitoring‑Tool übermittelt, um Echtzeit‑Auswertungen, Reporting und Steuerung zu ermöglichen.</li>



<li><strong>Registrierung und Genehmigung</strong><br>Die Anlage muss bei Netzbetreiber, Messstellenbetreiber und ggf. Finanzierer bzw. Versicherern registriert werden und die technischen Vorgaben erfüllen.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das für die Energiewende und die Industrie?</h2>



<p>Smart‑Meter‑Systeme sind ein zentraler Baustein der Energiewende, insbesondere für die Industrie:</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Netzflexibilität</strong><br>Through <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>, Demand‑Response und flexible Betriebsführungen können Unternehmen Lastspitzen glätten, Netzentgelte senken und das Netz stabilisieren.</li>



<li><strong>Integration of renewable energies</strong><br>Für PV‑Anlagen, Speicher, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur liefern Smart‑Meter‑Systeme die Daten, die für Steuerung, Direktvermarktung und Netzintegration notwendig sind.</li>



<li><strong>Energieeffizienz und Nachhaltigkeit</strong><br>Transparente Lastprofile und Energie‑Monitoring fördern Effizienzmaßnahmen und ESG‑Ziele.</li>



<li><strong>Digitalisierung</strong><br>Intelligente Mess‑ und Steuerfunktionen sind die Grundlage für digitale Energiewirtschaft, Energiemanagement und nachhaltige Betriebsprozesse.</li>
</ul>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist der Unterschied zwischen RLM‑Zähler und Smart Meter?</summary>
<p>Ein&nbsp;RLM‑Zähler<strong>&nbsp;</strong>ist ein spezieller Lastgangzähler, der den Verbrauch viertelstündlich erfasst.<br>Ein&nbsp;Smart Meter&nbsp;ist ein allgemeiner Begriff für ein intelligentes Mess‑ und Steuersystem, das RLM‑Zähler, Kommunikationseinheiten und ggf. Spannungsqualitätsanalysatoren umfasst.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unternehmen sind RLM‑Pflicht?</summary>
<p>Unternehmen mit einem Jahresverbrauch ab 100.000 kWh oder größere Einspeiseanlagen sind in der Regel verpflichtet, RLM‑Zähler zu nutzen. Die genauen Regeln hängen von Netzzone und Anlageart ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht jedes Unternehmen ein Smart Meter?</summary>
<p>In der Industrie sind Smart‑Meter‑basierte Systeme für große Verbraucher Pflicht oder werden in Kürze vorgeschrieben. Für kleinere Betriebe ist der Einbau ab 6.000 kWh/Jahr und PV‑Anlagen &gt; 7 kWp vorgesehen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was macht ein Spannungsqualitätsanalysator?</summary>
<p>Er überwacht Spannung, Strom, Frequenz, Harmonische, Flicker und andere elektrische Kenngrößen, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen, die Netzqualität zu sichern und Schutz‑ und Steuerfunktionen zu ermöglichen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Rolle spielt Smart Metering für Energieeffizienz?</summary>
<p>Durch detaillierte Lastprofile und Echtzeit‑Monitoring lassen sich Lastspitzen, ineffiziente Betriebszeiten und Einsparpotenziale erkennen, wodurch Energieeffizienzmaßnahmen gezielt umgesetzt werden können.</p>
</details>



<h2 class="wp-block-heading">Smart‑Meter‑Integration bei CUBE CONCEPTS</h2>



<p>CUBE CONCEPTS plant und integriert Smart Metering oder komplette <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management systems</a> in industriellen Projekten ganzheitlich. Sie werden so eingerichtet, dass sie die Anforderungen von Netzbetreibern, Messstellenbetreibern, Energieversorgern und Finanzierern erfüllen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="497" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/pv-monitoring-smart-meter-1024x497.jpg" alt="pv-monitoring-smart-meter" class="wp-image-9193" style="width:510px;height:247px"/></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>RLM‑Zähler und Spannungsqualitätsanalysatoren</strong>&nbsp;werden in die Anlagen‑ und Netzstruktur integriert.</li>



<li><strong>Kommunikationsmodule und Gateways</strong>&nbsp;werden konfiguriert, um Daten an Netzbetreiber, Energiemanagement‑Systeme und Monitoring‑Plattformen zu übermitteln.</li>



<li><strong>Software‑Anbindung</strong>&nbsp;erfolgt an intelligente Monitoring‑ und Steuerungssysteme wie CUBE Vision, um Energieflüsse, Effizienz und Betriebszustand transparent zu machen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit sorgt CUBE CONCEPTS dafür, dass Smart‑Meter‑Systeme nicht nur die gesetzlichen Anforderungen erfüllen, sondern auch echte Mehrwerte für Energieeffizienz, Netzintegration und Nachhaltigkeit liefern.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/smart-meters-have-long-been-standard-in-the-industry/">Smart Meter in der Industrie: Warum sie längst Standard sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Residuallast &#8211; was ist das?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/die-residuallast/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 25 Jul 2023 13:08:49 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8810</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Unternehmen mit eigener PV-Anlage stellt sie eine zentrale Herausforderung im Energieeinkauf dar, da Netzbezug und Eigenverbrauch präzise aufeinander abgestimmt werden müssen. Erfahren Sie, wie genaue Wetterprognosen und intelligente Softwarelösungen dabei helfen, Residualmengen exakt vorherzusagen und unnötige Mehrkosten beim Stromeinkauf zu vermeiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/die-residuallast/">Die Residuallast &#8211; was ist das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Residual load</strong> ist ein Begriff aus dem Energiebereich, insbesondere im Kontext der Stromversorgung. Sie bezeichnet die Differenz zwischen der tatsächlichen Stromnachfrage (Verbrauch) und der verfügbaren Stromerzeugung zu einem bestimmten Zeitpunkt. In einem Stromnetz sollten Angebot und Nachfrage jederzeit möglichst im Gleichgewicht sein, da Strom nicht in nennenswerten Mengen gespeichert werden kann. </p>



<p>Die Stromerzeugung muss daher immer dem aktuellen Verbrauch entsprechen, wobei die Residuallast gleich Null wäre. In der Praxis ist dies jedoch schwierig, da die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Windkraft oder Solarstrom stark von Wetterbedingungen abhängig und nicht konstant ist. Daher bezeichnet man sie auch volatile Energiequellen. Eine Residuallast tritt auf, wenn die regelbare Stromerzeugung (z. B. Kohle, Gas oder Wasserkraft) nicht ausreicht, um die aktuelle Gesamtnachfrage zu decken. </p>



<p>In solch einem Moment muss man zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Versorgungslücke zu schließen. Einem akuten Energiemangel (<strong>positive Residuallast</strong>) kann z. B. der Einsatz von Spitzenlastkraftwerken, der Import von Strom aus anderen Netzen oder die Reduzierung der Nachfrage durch Lastmanagement entgegengewirkt werden. Bei einer <strong>negativen Residuallast</strong>, also einem Stromüberschuss, muss die Energie entweder ins Ausland verkauft oder gespeichert werden. In Ausnahmefällen werden dann auch Kraftwerke von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNBs) vom öffentlichen Netz abgeschnitten. </p>



<p>Im Rahmen des <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0</a> Verfahrens erhalten dann die betroffenen Betreiber für die Abschaltung ihrer Anlagen eine Entschädigung. Diese erhalten sie entweder von den Netzbetreibern direkt oder über Umwege von den jeweiligen Direktvermarktern. Da die Residuallast je nach Tageszeit, Wetterbedingungen, Wochentag und anderen Faktoren sehr variieren kann, wird sie minütlich überwacht. Der sog. bundesdeutschen Dispatch kalkuliert sie von Tag zu Tag neu. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Residuallast stellt den Energieeinkauf vor neue Herausforderungen</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="701" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-1024x701.jpg" alt="" class="wp-image-9131" style="width:463px;height:316px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-1024x701.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-300x205.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen-768x526.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Residuallast-berechnen.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Damit die täglichen Neuberechnungen durchgeführt werden können, laufen alle Daten sämtlicher Stromerzeuger (inkl. Photovoltaikanlagen ab 100 kWp, die über einen Netzanschluss verfügen) und die tägliche Energieverbrauchsprognose aller Verbraucher bei den Übertragungsnetzbetreibern ein, die darauf basierend eine zuverlässige Stromerzeugung und -versorgung für den nächsten Tag planen. </p>



<p>Energieeinkäufer von energieintensiven Unternehmen mit eigener Stromproduktion müssen demnach eine Prognosemeldung abgeben, die die eigene Residualmenge berücksichtigt. Dies bedeutet, dass sie die verbleibende Stromnachfrage des Unternehmens, die nach Abzug der Eigennutzung der regenerativen Energie verbleibt und durch konventionelle Kraftwerke gedeckt werden soll, berechnen müssen. </p>



<p>Das stellt den Energieeinkauf vor<strong> neue Herausforderungen</strong>. Er muss jetzt den spezifischen Lastgang des eigenen Unternehmens mit den <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">PV-Ertragsprognosen</a> der eigenen Stromproduktion gegenüberstellen. Zusätzlich ist eine Beschaffungsstrategie zur Deckung des Energiebedarfs notwendig. Eine exakte Berechnung der Residualmenge und Voranmeldung bei dem jeweiligen Energieversorger sind dabei essenziell. Falsche Berechnungen können zu hohen Kosten führen. Zu hoch berechnete Netzbezüge werden nicht zurückerstattet. Sollte ein höherer Netzbezug notwendig werden als vorangemeldet, können sich die Stromkosten dafür auch schnell vervielfachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Standortgenaue Wetterprognosen helfen bei der Berechnung</h2>



<p>Da erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie volatil sind, ist eine standortgenaue Wetterprognose bei der Berechnung der Residualmengen äußerst wichtig. Schon bei der Planung einer gewerblichen Photovoltaikanlage kann anhand des Solarkatasters, der Modulausrichtung und der Komponenten ein relativ genauer <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">Jahresertrag</a> berechnet werden. Alleine dadurch lassen sich die Residuallasten bereits gut eingrenzen. So erhält Energieeinkäufer einen groben Überblick, wie viel zusätzlichen Strom sie zukaufen müssen oder einspeisen können. Zusätzlich werden größere PV-Anlagen ständig überwacht, ihre Stromerzeugung aufgezeichnet und ihre Systeme können anhand intelligenter <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">Software solutions</a> mit Wetterprognosen genaue <strong>Erlöse im Voraus berechnen</strong>. Das erleichtert die Kalkulation wesentlich. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<item>
		<title>PV system maintenance: maximizing performance and longevity</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 25 Jul 2023 05:46:31 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8703</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl PV-Anlagen als wartungsarm gelten, sind regelmäßige Inspektionen essenziell, um schleichende Leistungsverluste zu verhindern und die gesetzlichen Prüfpflichten für Gewerbebetriebe zu erfüllen. Professionelle Wartungsmaßnahmen schützen vor ungeplanten Ausfällen und sichern die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage über eine Lebensdauer von 30 Jahren hinaus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/">Wartung von PV-Anlagen: Maximierung der Leistung und Langlebigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Photovoltaic systems (PV systems) are generally extremely low-maintenance and have a long service life. Nevertheless, the <strong>Maintenance of PV systems</strong> essential for them to work efficiently and reliably. They convert sunlight into electrical energy and thus make a decisive contribution to reducing greenhouse gas emissions and combating climate change. </p>



<p>Investing in PV systems is an important step towards renewable energy. It enables companies and even entire communities to reduce their dependence on fossil fuels and become less dependent on traditional energy sources. The maintenance of a PV system always ensures maximum energy yield. In addition, it also plays a crucial role in ensuring the longevity and cost-effectiveness of the system. </p>



<p>From the inspection and <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/">Cleaning the modules</a> to checking the electronics and safety systems, there are numerous aspects that need to be considered when maintaining PV systems. Well-performed maintenance ensures maximum power generation, extends the service life of the systems and minimizes unplanned downtime. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Importance of PV system maintenance</h2>



<p>While the cleaning of solar modules helps to maintain efficiency, the maintenance of PV systems is primarily aimed at identifying and repairing defects. For commercial photovoltaic systems, this is mandatory after three or five years. During maintenance, potential defects or damage can be detected at an early stage. This makes it possible to carry out repairs in good time before the problems worsen and cause major downtime. In this way, all safety guidelines and regulations of the PV system as well as the requirements of a PV insurance policy can also be complied with. This reduces the risk of accidents and protects both system operators and technicians from danger. It also extends the service life of the entire system and complies with the warranty conditions of the component manufacturers. Regular maintenance enables operators to increase the efficiency of the system. It also reduces stress and wear on individual components. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Recommended annual maintenance measures</h2>



<p>All commercial photovoltaic systems from CUBE CONCEPTS are equipped with a <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">Remote monitoring system</a> equipped. It reacts immediately to incoming error messages and a drop in output. Nevertheless, an annual visual inspection and maintenance of a PV system on site by a specialist company is recommended. This involves checking the AC system on the AC side, including the protective and equipotential bonding conductors and the sub-distribution boards. This also includes checking the control cabinets and inverters to ensure that they are working efficiently. On the DC side, all strings, cable routes, plug connections, DC distributors (SSM/SMB), surge arresters and main switches are checked. The main focus here is on preventing potential power losses and detecting traces of arcing. In addition, the module brackets, lightning protection and PV modules are checked for hotspots or mechanical damage. For example, defective cells can be replaced with new, more efficient modules. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-9134" style="width:407px;height:229px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Wartung-von-PV-Anlagen-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Measurement control obligation according to DIN EN 62446-1 (VDE 0126-23-1)</h2>



<p>In addition to the recommended visual inspection, grid-connected commercial photovoltaic systems must be inspected every three to five years in accordance with BetrSichV, DGVU V3 and DIN VDE 0105-100. This has also been recommended by the Association of German Insurers (VdS), for example, in its guideline <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">VdS 3145</a> is recommended and must be carried out in accordance with DIN EN 62446 (VDE 0126-23-1). All AC circuits are tested in accordance with DIN VDE 0100-600 and the low-resistance connections of protective and equipotential bonding conductors as well as the insulation resistances are measured and a complete functional test is carried out. The detailed check also includes a measurement of the entire direct current system for continuity, polarity, insulation resistance, open-circuit voltage and short-circuit current. The functions of all switching and control devices as well as a test of all protective devices in the event of a power failure and their correct restart are also part of the inspection. Finally, all inverters are also tested in accordance with the manufacturer's prescribed test procedure. The PV system's regulation unit is checked and all measurement and test results are documented in accordance with the VDE 0126-23 standard. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Costs &amp; benefits of PV system maintenance</h2>



<p>Photovoltaic systems have a long service life, which can be extended by regular maintenance. Service lives of more than 30 years are easily achievable. Over a period of 20 years, experience has shown that maintenance costs amount to a maximum of 1.5 % of the original investment. Regular inspections, cleaning and maintenance measures keep the PV system in optimum condition. This leads to higher yields and an overall sustainable use of solar energy. Investing in professional maintenance is therefore a worthwhile decision in order to fully exploit the benefits of solar energy and contribute to reducing emissions and protecting the environment.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wann sollte man eine Photovoltaikanlage reinigen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 21 Jul 2023 10:35:01 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8685</guid>

					<description><![CDATA[<p>Obwohl Regen und Neigungswinkel zur Selbstreinigung beitragen, stoßen sie bei festsitzenden Ablagerungen oft an ihre Grenzen und riskieren langfristige Modulschäden. Erfahren Sie, wann sich eine professionelle Reinigung wirtschaftlich lohnt und wie Sie durch den richtigen Einsatz von Technik die Lebensdauer Ihrer gewerblichen Solaranlage verlängern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/">Wann sollte man eine Photovoltaikanlage reinigen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-9136" style="width:385px;height:256px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Schnee.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Eine Photovoltaikanlage sollte gereinigt werden, wenn <strong>Verschmutzungen den Ertrag messbar reduzieren</strong>.</p>



<p><strong>Typische Richtwerte:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standard: Reinigung etwa <strong>alle 1–2 Jahre</strong></li>



<li>Häufiger bei:
<ul class="wp-block-list">
<li>starker Staubbelastung (z. B. Industrie, Landwirtschaft)</li>



<li>Pollenflug</li>



<li>Vogelkot</li>



<li>Saharastaub-Ereignissen</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p></p>



<p>Entscheidend ist nicht der feste Turnus, sondern der <strong>tatsächliche Leistungsverlust</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie stark beeinflusst Verschmutzung den PV-Ertrag?</h2>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Verschmutzungen können den <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/" type="post" id="8668">PV yield</a> und Wirtschaftlichkeit einer Anlage deutlich reduzieren:</p>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringere Lichtdurchlässigkeit der Module</li>



<li>reduzierte Stromproduktion</li>



<li>ineffizienter Anlagenbetrieb</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis sind <strong>Ertragsverluste von mehreren Prozent bis hin zu zweistelligen Werten</strong> möglich – abhängig von Standort und Verschmutzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn eine PV-Anlage nicht gereinigt wird?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Sinkender Wirkungsgrad</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>weniger Sonnenlicht erreicht die Solarzellen </li>



<li>geringere Stromproduktion</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Schlechtere Wirtschaftlichkeit</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>geringerer Eigenverbrauch </li>



<li>längere Amortisationszeit</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Mögliche Schäden &amp; verringerte Lebensdauer</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>dauerhafte Verschmutzungen können Module belasten </li>



<li>im Extremfall Risiko für Hotspots oder Materialverschleiß</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Garantie-Risiken</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>bei fehlender Wartung können Garantieansprüche eingeschränkt sein</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Reinigen sich PV-Anlagen nicht von selbst?</h2>



<p>Teilweise ja – aber nicht vollständig.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Regen entfernt <strong>leichten Schmutz</strong></li>



<li>Neigungswinkel unterstützt Selbstreinigung</li>
</ul>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Das Problem: Hartnäckige Verschmutzungen wie:</p>
</div>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li>Vogelkot</li>



<li>Staubablagerungen</li>



<li>Industriepartikel</li>
</ul>
</div>



<p></p>



<p>become <strong>nicht zuverlässig entfernt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Reinigungsmethoden gibt es?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Wasserbasierte Reinigung (Standard)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>kalkarmes Wasser</li>



<li>ggf. spezielle Reinigungsmittel</li>



<li>schonend und effektiv</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis ist dies die <strong>häufigste Methode bei Gewerbeanlagen</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Mechanische Reinigung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bürsten oder Wischer</li>



<li>für stärkere Verschmutzungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Risiko: unsachgemäße Anwendung kann Module beschädigen</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Automatisierte Reinigung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reinigungsroboter (z. B. bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks</a>) </li>



<li>effizient bei großen Anlagen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was kostet eine Photovoltaik-Reinigung?</h2>



<p>Die Kosten hängen stark von den Rahmenbedingungen ab:</p>



<div class="wp-block-group is-content-justification-space-between is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-cb46ffcb wp-block-group-is-layout-flex">
<ul class="wp-block-list">
<li>Größe der Anlage</li>



<li>Zugänglichkeit (Flachdach vs. Schrägdach)</li>



<li>Verschmutzungsgrad</li>



<li>eingesetzte Technik</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="825" height="715" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung.jpg" alt="" class="wp-image-9149" style="aspect-ratio:1.1573033707865168;width:310px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung.jpg 825w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung-300x260.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/Photovoltaik-Reinigung-Verschmutzung-768x666.jpg 768w" sizes="(max-width: 825px) 100vw, 825px" /></figure>
</div>



<p></p>



<p>Bei großen gewerblichen Anlagen sind die Preise meist <strong>individuell und verhandelbar</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich eine PV-Reinigung wirtschaftlich?</h2>



<p>Ja – wenn der Ertragsverlust durch Verschmutzung höher ist als die Reinigungskosten. Als Faustregel gilt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Hohe Verschmutzung + große Anlage = Reinigung meist wirtschaftlich</strong></li>



<li><strong>Geringe Verschmutzung = Reinigung ggf. nicht notwendig</strong></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Kann man PV-Anlagen selbst reinigen?</h2>



<p>Teilweise – aber mit Einschränkungen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Möglich bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>gut zugänglichen Flachdächern</li>



<li>kleinen bis mittleren Anlagen</li>



<li>vorhandenen Sicherheitsvorkehrungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht empfehlenswert bei:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schrägdächern</li>



<li>schwer zugänglichen Anlagen</li>



<li>großen Gewerbesystemen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier sollten <strong>professionelle Dienstleister</strong> eingesetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie erkennt man, ob eine Reinigung notwendig ist?</h2>



<p>Die beste Grundlage ist <strong>Monitoring</strong>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vergleich von Soll- und Ist-Ertrag</li>



<li>plötzliche Leistungsabfälle</li>



<li>visuelle Verschmutzung</li>
</ul>



<p>Ohne Monitoring wird Verschmutzung oft <strong>zu spät erkannt</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Reinigung ist kein Standard – sondern eine wirtschaftliche Entscheidung</h2>



<p>Photovoltaik-Reinigung ist kein fixer Wartungszyklus, sondern eine <strong>zustandsabhängige Maßnahme</strong>. Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ertrag regelmäßig überwachen</li>



<li>Reinigung gezielt einsetzen</li>



<li>Wirtschaftlichkeit im Blick behalten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Richtig eingesetzt sorgt die Reinigung für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>stabile Erträge</li>



<li>kürzere Amortisationszeiten</li>



<li>langfristige Werterhaltung der Anlage</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/">Wann sollte man eine Photovoltaikanlage reinigen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV-Ertrag &#038; Wirtschaftlichkeit richtig berechnen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 21 Jul 2023 06:00:32 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8668</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der standortgenauen Einstrahlungsprognose bis zur komplexen Szenarienbewertung: Eine verlässliche Wirtschaftlichkeitsberechnung muss weit über technische Daten hinausgehen. Dieser Beitrag beleuchtet die entscheidenden Faktoren zwischen Ertrag und Gewinn und erklärt, warum eine detaillierte Lastganganalyse die unverzichtbare Basis für jedes Solarprojekt im Megawattbereich ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-pv-yield/">PV-Ertrag &amp; Wirtschaftlichkeit richtig berechnen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der PV-Ertrag und die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ergeben sich aus einer Kombination technischer, standortbezogener und wirtschaftlicher Faktoren.</p>



<p><strong>Kurz gesagt:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>The <strong>Yield</strong> beschreibt, wie viel Strom eine Anlage produziert</li>



<li>The <strong>Economic efficiency</strong> hängt davon ab, wie dieser Strom genutzt oder vermarktet wird</li>
</ul>



<p></p>



<p>Eine belastbare Berechnung ist nur mit einer <strong>individuellen Analyse</strong> möglich – insbesondere bei gewerblichen Anlagen. Faustformeln wie beispielsweise &#8220;pro installiertem kWp erzeugt eine PV-Anlage 800 bis 1.200 kWh im Jahr&#8221; oder &#8220;Ost-West-Dächer liefern etwa 80–90 % des Südertrags&#8221; sind hierzu ungeeignet. Gerade bei großen Systemen im Megawattbereich können minimalste Abweichungen über die Rentabilität des gesamten Projektes entscheiden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen den PV-Ertrag?</h2>



<p>Der tatsächliche Stromertrag einer PV-Anlage wird von mehreren zentralen Faktoren bestimmt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Sonneneinstrahlung (Standort)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wichtigster Einflussfaktor </li>



<li>Abhängig von Region, Wetter und Jahresverlauf </li>



<li>Grundlage jeder Ertragsprognose</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Ausrichtung &amp; Neigungswinkel der Module</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klassisch optimal: <strong>South-facing </strong></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/tilt-angle-for-solar-modules/" type="post" id="18586">Tilt angle for solar modules</a>: <strong>20–30°</strong></li>



<li>Aber nicht immer wirtschaftlich optimal</li>
</ul>



<p></p>



<p>Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Süd-Ausrichtung</strong> → maximaler Ertrag mittags</li>



<li><strong>East-west orientation</strong> → gleichmäßiger Ertrag über den Tag</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen ist die Ost-West-Ausrichtung oft sinnvoller, da der Ertrag besser auf den Verbrauch abgestimmt ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Lastprofil des Unternehmens</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit</li>



<li>Hoher Tagesverbrauch = hoher Eigenverbrauch = bessere Rendite</li>
</ul>



<p></p>



<p>Daher gilt: Die beste Anlage ist nicht die mit dem höchsten Ertrag – sondern die mit dem höchsten Eigenverbrauch.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Verschattung &amp; Umgebung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gebäude, Bäume, Aufbauten (z. B. Schornsteine) oder Hochspannungsmasten und Leitungen</li>



<li>Bereits kleine Verschattungen können große Ertragsverluste verursachen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Temperatur &amp; Umweltbedingungen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hohe Temperaturen senken den Wirkungsgrad </li>



<li>Staub, Schmutz oder Industrieemissionen reduzieren den Ertrag</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Komponenten der PV-Anlage</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/" type="post" id="5894">Efficiency of the solar cells</a> bzw. Modulqualität (z. B. monokristallin vs. andere Technologien)</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/" type="post" id="7593">Dimensionierungsfaktor der Wechselrichter</a></li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/" type="post" id="9751">Cabling</a> (Längen, Verluste)</li>
</ul>



<p>Fehler in der Planung können über die Laufzeit <strong>fünfstellige Ertragsverluste</strong> verursachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. Betrieb &amp; Wartung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Regular <a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/" type="post" id="8703">Maintenance of PV systems</a> sichert den Ertrag </li>



<li>Fehler oder Leistungsverluste werden früh erkannt</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/" type="post" id="8685">Photovoltaic cleaning</a> steigert die Wirtschaftlichkeit und Effizienz </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Wirtschaftlichkeit wichtiger als der reine PV-Ertrag?</h2>



<p>Ein hoher PV-Ertrag bedeutet nicht automatisch eine hohe Wirtschaftlichkeit. Entscheidend ist vielmehr:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wann</strong> der Strom erzeugt wird</li>



<li><strong>Wie</strong> er genutzt wird</li>



<li><strong>Zu welchem Preis</strong> er bewertet wird</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einspeisung → geringe Vergütung</li>



<li>Eigenverbrauch → hohe Einsparung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Deshalb gilt:<strong> Eigenverbrauch ist der wichtigste Hebel für Wirtschaftlichkeit.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren bestimmen die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage?</h2>



<p>Neben dem PV-Ertrag spielen weitere wirtschaftliche Faktoren eine Rolle:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreis (aktuell und zukünftig)</li>



<li>Self-consumption rate</li>



<li>Investment costs</li>



<li>Operating costs</li>



<li>Förderungen und regulatorische Rahmenbedingungen</li>



<li>Laufzeit der Anlage (typisch: 20+ Jahre)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum reichen Online-Rechner für Unternehmen nicht aus?</h2>



<p>Standardisierte PV-Rechner sind für Gewerbeanlagen meist ungeeignet, da sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine individuellen Lastprofile berücksichtigen</li>



<li>Verschattungen nur grob erfassen</li>



<li>keine komplexen Strompreisstrukturen abbilden</li>



<li>regulatorische Faktoren ignorieren</li>
</ul>



<p>Für Unternehmen können bereits kleinste Abweichungen zu <strong>massiven wirtschaftlichen Fehlentscheidungen</strong> lead.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird eine realistische PV-Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt?</h2>



<p>Eine fundierte Berechnung umfasst mehrere Schritte:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. location analysis</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Irradiation</li>



<li>Dach-/Flächenprüfung</li>



<li>Shading</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Lastganganalyse</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromverbrauch im Zeitverlauf</li>



<li>Identifikation von Optimierungspotenzial</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Systemplanung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dimensionierung der Anlage</li>



<li>Ausrichtung und Technik</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wirtschaftlichkeitsmodell</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investment costs</li>



<li>Strompreisannahmen</li>



<li>Eigenverbrauch und Einspeisung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Szenarienbewertung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Best Case / Worst Case</li>



<li>Sensitivitätsanalysen (z. B. Strompreise)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="635" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-1024x635.jpg" alt="" class="wp-image-8670" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-1024x635.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-300x186.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose-768x476.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/PV-Ertrag-typische-PV-Ertragsprognose.jpg 1212w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Typical PV yield forecast of an individually planned large-scale PV system </figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche typischen Fehler sollten Unternehmen vermeiden?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fokus nur auf maximalen Ertrag statt Wirtschaftlichkeit </li>



<li>falsche Dimensionierung der Anlage </li>



<li>Vernachlässigung des Lastprofils </li>



<li>unzureichende Berücksichtigung von Verschattung </li>



<li>fehlendes Energiemanagement</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: PV-Ertrag ist planbar – Wirtschaftlichkeit ist entscheidend</h2>



<p>Der PV-Ertrag ist die technische Grundlage – die Wirtschaftlichkeit entsteht erst durch die richtige Planung und Nutzung.</p>



<p>Für Unternehmen bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>individuelle Planung statt Standardlösungen</li>



<li>Fokus auf Eigenverbrauch und Lastoptimierung</li>



<li>ganzheitliche Betrachtung von Technik und Wirtschaft</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nur so lassen sich Photovoltaikanlagen langfristig optimal betreiben und wirtschaftlich nutzen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV system for Mönchengladbach Airport</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/testimonial-airport-moenchengladbach/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Geraldine Winter]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 14 Jul 2023 10:34:34 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8167</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zum nachhaltigen Luftverkehr setzt der Flughafen Mönchengladbach auf solare Eigenversorgung und macht die Energiewende durch das Monitoring-System CUBE Vision im Terminal für jeden sichtbar. Erfahren Sie, wie dieses wegweisende Projekt die Betriebskosten senkt und die Infrastruktur des MGL zukunftssicher aufstellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/testimonial-airport-moenchengladbach/">PV-Anlage für den Flughafen Mönchengladbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>On <strong>Mönchengladbach Airport</strong> is the <a href="https://www.mgl.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Airport company</a> has been active as an operating company since 1956 and manages around 22,000 m² of usable building space. In addition to numerous players in the aviation industry, these include service providers, service and maintenance companies, suppliers, the Federal Police and companies from other sectors of the economy.<br><br>In addition to the "SkyCab" research project for CO₂-neutral drives, the PV system from CUBE CONCEPTS is an important component of the "climate-neutral flying" project at Mönchengladbach Airport. The low-cost green electricity is used to charge vehicles on the tarmac and cover around 20 % of MGL's total electricity requirements.</p>



<p>Self-consumption is 99% and the PV system saves 67,570kg of CO₂ per year. In addition, the current electricity production can be <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">CUBE Vision</a> can be read directly in the airport terminal.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1440" style="aspect-ratio: 2560 / 1440;" width="2560" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/cc_statement_flughafenda-1440p-3.mp4"></video><figcaption class="wp-element-caption">Mönchengladbach Airport relies on low-cost PV electricity. </figcaption></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">On course for a sustainable future at MGL Airport</h2>



<p>The photovoltaic system on the airport hangar is a key component of the "climate-neutral flying" project. The PV system supplies green electricity for a wide range of applications on the airport premises, which is used to charge vehicles on the tarmac, among other things. CUBE CONCEPTS would also like to thank the client, Mönchengladbach Airport, for the trustful cooperation. Thanks also go to the business partners for their support on the joint path to a sustainable future of flying.</p>



<p>Find out more about our pioneering projects for a greener future here!</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/en/references/references-effective-pv-systems/">Further references</a></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/testimonial-airport-moenchengladbach/">PV-Anlage für den Flughafen Mönchengladbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/cc_statement_flughafenda-1440p-3.mp4" length="34654134" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>The annual CUBE CONCEPTS Exchange Meeting</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-exchange-meeting/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 07 Jul 2023 09:40:31 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7949</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf Mallorca kamen rund 30 „Cubies“ aus Deutschland und Spanien zusammen, um in interaktiven Sessions Strategien für die Zukunft der Solarenergie zu schmieden. Neben internen Schulungen sorgten hochkarätige Gastvorträge zu Energiegesetzen und Statik für wertvollen fachlichen Input in inspirierender Atmosphäre.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/cube-concepts-exchange-meeting/">Das jährliche CUBE CONCEPTS Exchange Meeting</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 24. bis zum 26. Juni konnten sich die CUBE CONCEPTS Mitarbeiter persönlich auf Mallorca austauschen. Die circa 30 Cubies trafen sich aus Deutschland und Spanien in Palma zum Exchange Meeting und erfuhren in abwechslungsreichen, interaktiven Sessions mehr über die Arbeit und die Projekte der anderen Fellows.&nbsp;Neben dem persönlichen Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen gab es viel fachlichen Input von hochkarätigen Gästen.&nbsp;</p>



<p>The first day was used for relaxation and was enjoyed together in a relaxed get-together under the Palma sun.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schulungen &amp; Fachvorträge</h2>



<p>The second day of the Exchange Meeting began with an internal software training session, after which CUBE CONCEPTS Marketing provided exciting insights into the plans for Q3 and Q4 2023. CUBE CONCEPTS key account management explained their working methods and the handling of construction sites to their colleagues, followed by updates on roof renovations and open space projects. Once the key account management team had clarified all questions, the sociable part of the Exchange Treff began. All the employees gathered around the longest table in Mallorca in the middle of a vineyard. What a beautiful backdrop! With rosé wine from the <a href="https://maruccia.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bodega Maruccia</a> und Grillspezialitäten von Rainer Lieverscheidt fachsimpelten alle Mitarbeitenden über die gehörten Vorträge und genossen das kollegiale Miteinander. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Partnervorträge &amp; Beispielprojekte </h2>



<p>Der dritte Tag startete direkt mit einem interessanten Vortrag des CUBE CONCEPTS Partners NVG zum Thema Statik/OCR als weitere Dienstleistung, gefolgt von internen Projektvorstellung aus der Abteilung Sales. Die Geschäftsführung des CUBE CONCEPTS Partners&nbsp;Enoplan referierte anschließend über die aktuelle Energiegesetze und die damit verbundenen Auswirkungen für die Industrie.&nbsp;Weitere interaktive Sessions mit Partner-Unternehmen und Fellows zu modularen Carport Lösungen sowie zur Energieberatung rundeten das Programm des jährlich stattfinden Exchange Meetings in diesem Jahr inhaltlich ab.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Landestypisches zum Abschluss des Exchange Meetings</h2>



<p><br>Of course, a typical paella was a must at the end of the three-day exchange meeting in 2023, bringing this input-rich and wonderful event to a close.&nbsp;</p>



<p><strong>We would like to thank our team and look forward to the second half of the year!</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressions</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-6 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="7917" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7917" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_6397-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="7940" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7940" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581-768x1024.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581-225x300.jpg 225w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581-1152x1536.jpg 1152w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581-1536x2048.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9581.jpg 1875w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="7939" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7939" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9334-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="7921" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-7921" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/DSF9431-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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		<title>Planning and development of solar systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/planning-and-development-of-solar-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 27 Jun 2023 11:42:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11118</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moderne Projektentwicklung geht weit über die Installation von Modulen hinaus und dient oft als Startschuss für umfassende Energieeffizienzmaßnahmen und intelligente Speicherlösungen. Entdecken Sie, wie innovative Technologien wie Smart Grids und Perowskit-Zellen die Energiewende vorantreiben und Unternehmen dabei helfen, ihre CO₂-Emissionen signifikant zu senken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/planning-and-development-of-solar-systems/">Planung und Entwicklung von Solaranlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The <strong>Planning and development of solar systems for companies</strong> plays a crucial role in the use of solar energy as a sustainable energy source. It includes the planning, design, financing and construction of PV systems for the generation of solar energy. It is a <strong>Complex process</strong>the <strong>Specialist knowledge</strong> in the areas of technology, finance, approvals and environmental impact.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Location selection</h3>



<p>An important aspect of the planning and development of solar systems, for example, is the <strong>Location selection</strong>. Choosing the right location for a photovoltaic system can have a significant impact on its efficiency and profitability. Factors such as solar radiation, terrain, availability of grid connections and legal framework conditions must be carefully considered.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Financing</h3>



<p>In addition, the <strong>Financing</strong> an essential part of planning and developing solar installations for businesses. The cost of building a large PV system can be significant, so in-depth knowledge of incentive programs, tax incentives and financing options is essential.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Diverse tasks</h3>



<p>In total, the <strong>diverse tasks</strong> from preliminary planning, engineering and procurement through to construction supervision, commissioning, monitoring and operation of the plant. The players here are not only the <strong>Project developer</strong>but also solar engineers, consultants, energy experts, appraisers, investors, engineering firms, grid operators and authorities. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Opportunities for companies</h3>



<p>The planning and development of solar systems not only offers a sustainable and cost-effective solution for a company's energy requirements, but also many other opportunities that make a business fit for the future: During the necessary preliminary analyses, often for the first time <strong>Energy-intensive processes identified</strong>which can subsequently be optimized or the PV project is seen as the starting signal for the introduction of <strong>Energy efficiency measures</strong> or one <strong>energy management system.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Benefits for companies and the environment</h2>



<p>The planning and development of solar systems offers both investors and the environment a wide range of benefits. By investing in photovoltaic systems, investors and companies can not only achieve high returns, but also make a sustainable contribution to climate protection and significantly reduce their CO₂ emissions.</p>



<p>One of the most important advantages of planning and developing solar systems is the investment opportunities they offer. With the expansion of renewable energies, the demand for photovoltaic systems is continuously increasing. This opens up attractive opportunities for investors and companies to invest their capital profitably and contribute to the energy transition at the same time.</p>



<p>In addition, the planning and development of solar systems is an example of green technology. It uses the power of the sun to generate clean and renewable energy. Compared to conventional energy sources such as fossil fuels, the use of solar energy reduces CO₂ emissions, which are becoming increasingly expensive, and therefore helps to reduce the greenhouse effect.</p>



<p>Another aspect that is attractive to investors and companies is the support programs for renewable energies. Governments across Europe have introduced programs to support the expansion of photovoltaic systems and create incentives for investments in green technologies. These subsidy programs offer financial support in the form of grants or favorable loans and thus increase the profitability of photovoltaic projects.</p>



<p>In summary, the planning and development of solar systems is extremely beneficial for both investors and the environment. It offers attractive investment opportunities in a sustainable and future-proof technology and helps to reduce CO₂ emissions. By taking advantage of subsidy programs, investors and companies can also benefit from financial incentives.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ten steps in the planning and development of solar systems</h2>



<p>Implementing a photovoltaic project for a company requires careful planning and execution to achieve optimal results in terms of energy generation, efficiency and sustainability. Here are the ten essential steps that contribute to success in photovoltaic project development:</p>



<p><strong>1. location analysis</strong></p>



<p>Choosing the right <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">Location</a> is crucial. A thorough analysis of the solar radiation, topographical conditions and environmental factors directly influences the performance of the photovoltaic system. Site-specific data helps with the optimal alignment of the modules.</p>



<p><strong>2. clarify the legal framework</strong></p>



<p>All necessary permits and licenses must be obtained as part of the planning and development of solar installations. This includes building permits, environmental regulations and grid connection permits. In addition, the financial framework conditions, such as tax concessions and possible tax incentives, should be clarified in advance. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaic-promotion/">Support programs</a> be clarified.</p>



<p><strong>3. plan financing</strong></p>



<p>A clear financing plan must then be drawn up. There are a number of <a href="https://cubeconcepts.de/en/forms-of-photovoltaic-financing-for-companies/">Photovoltaic financing types</a> for companies that include the costs of purchasing the equipment, installation, operation and maintenance. These range from contracting, renting and leasing to financing through loans and subsidies and should be tailored precisely to the company's situation.</p>



<p><strong>4. technological selection</strong></p>



<p>Selecting the right <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Solar cell technology</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Inverter</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/">Cables and connections</a> on the DC and AC side are also crucial. This is an extremely important aspect that should not be neglected, especially in large commercial solar systems where a large number of individual components are installed. Even slight changes in the efficiency of the solar modules, incorrect dimensioning of the inverters or the cabling can have an immense impact on the yield or durability.</p>



<h5 class="wp-block-heading">5. selection of the executing companies</h5>



<p>When planning and developing solar systems, all necessary work is put out to tender and only awarded to experienced and reliable solar engineers and specialist companies. The bids are carefully compared and checked to ensure that the provider is able to comprehensively cover its tasks, is able to deliver and act and can complete its work on time.</p>



<p><strong>6. system installation</strong></p>



<p>The actual installation requires specialist knowledge and, in the case of commercial PV systems, must comply with all <a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf">DIN and VDE specifications</a><a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">n</a> be carried out. In addition, there is an obligation to install all components in accordance with their own specifications and to comply with all safety standards so that the solar system can subsequently be insured. For this reason, the entire installation process is carefully monitored by the project management team right through to grid connection in order to identify potential problems or deviations from the plan at an early stage.</p>



<p><strong>7 Grid connection and commissioning</strong></p>



<p>Before connecting the photovoltaic system to the public grid, various tests must be carried out to ensure that the system works efficiently and smoothly. The <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-project-development/">Photovoltaic project development</a> coordinates and monitors all necessary approvals and inspections with the relevant authorities to ensure successful grid operation. Operational management and onboarding for the system operators is mandatory at this point at the latest.</p>



<p><strong>8. monitoring and maintenance</strong></p>



<p>The implementation of a comprehensive <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">monitoring system</a> is essential in order to continuously monitor the performance of the system. When planning and developing solar systems for companies, this is always taken into account and included from the outset. In addition, regular <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/">Cleaning</a>, <a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/">Maintenance</a>- and inspection plans are drawn up to identify potential problems immediately and extend the service life of the system.</p>



<p><strong>9. documentation and reporting</strong></p>



<p>As commercial photovoltaic systems are extremely individual projects, documentation and instructions must be created for each system. They must include all relevant documents, permits and inspection reports. This is not only important for ongoing operation, but also facilitates compliance with <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/">legal regulations</a> and the reporting for the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/">CSR report</a>.</p>



<p><strong>10. sustainable management</strong></p>



<p>At the same time, long-term strategies for sustainable energy management should be developed for the company through photovoltaic project development. This can be achieved through the introduction of a <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">Energy management system</a> or regular independent <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/">Energy audits</a> be implemented. Not only is energy demand monitored, but capacity expansion, technology upgrades and the integration of new developments in the photovoltaic sector are also taken into account.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Challenges and solutions </h2>



<p>There are various challenges in every single photovoltaic project, from grid connection problems to technical difficulties in the installation of PV systems. Some of these key challenges to ensure the efficiency and safety of photovoltaic projects are:</p>



<h4 class="wp-block-heading">Grid connection problems</h4>



<p>Connecting companies' large photovoltaic systems to the public grid can be a complex task that poses various challenges. One of the main problems is the grid integration of renewable energies, especially when the feed-in fluctuates. This can lead to grid overloads and requires advanced grid stabilization technologies.</p>



<p>Solution:</p>



<p>The implementation of smart grid technologies and storage systems enables more efficient integration of photovoltaic systems into the public grid. Improved communication between the systems and the grid and the use of energy storage systems help to balance out fluctuations in electricity generation and ensure grid stability.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Technical challenges in the installation of PV systems</h4>



<p>The installation of photovoltaic systems during the planning and development of solar plants requires careful planning and implementation to ensure optimal performance. Technical challenges may relate to the selection of suitable sites, the use of new technologies and the efficient use of resources.</p>



<p>Solution:</p>



<p>Detailed site analyses using the latest software, which draws on extensive weather data, and state-of-the-art technologies such as more powerful solar cells and innovative mounting systems are key to maximizing the efficiency of PV systems. The use of advanced monitoring systems also enables potential performance problems to be identified and rectified at an early stage.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Risks and safety measures</h4>



<p>Although photovoltaic projects are low-risk, they are not risk-free, whether due to natural disasters, theft or technical failures. Security measures are therefore essential to protect the systems and safeguard investments.</p>



<p>Solution:</p>



<p>The use of security technologies such as surveillance cameras, fences and alarm systems minimizes the risk of theft and vandalism. At the same time, PV systems should be protected against natural events such as storms and flooding. A secure DIN and VDE-compliant installation also protects against fires and lightning strikes, so that a comprehensive <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">PV insurance package</a> including business interruption protection can be concluded. Intelligent and automatic monitoring systems that react within seconds offer additional protection.&nbsp;</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Innovations, new trends and technologies</h2>



<p>The rapid development of photovoltaics has revolutionized the energy sector, lowering prices and constantly opening up new opportunities for sustainable energy generation. Especially in the areas of solar cell technology, energy storage solutions and smart grids, there are many new innovations that can be applied to photovoltaic project development.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Next generation solar cell technologies</h3>



<p>The search for more efficient and cost-effective solar cells has led to impressive progress. Conventional silicon solar cells, although widely used, are reaching their limits in terms of efficiency and cost. However, new technologies promise groundbreaking improvements.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Perovskite solar cells: This promising class of solar cells is based on perovskite materials and offers higher efficiencies and design flexibility.</li>



<li>Thin-film solar cells: By using thin, flexible materials such as CIGS (copper, indium, gallium, selenide) or CdTe (cadmium telluride), thin-film solar cells can be installed on unconventional surfaces, which considerably expands the range of possible applications.</li>



<li>Organic solar cells: These solar cells use organic semiconductor materials, which is not only cost-efficient, but also offers the possibility of creating flexible and semi-transparent modules.</li>
</ul>



<p></p>



<p>The integration of such technologies into photovoltaic projects promises a higher energy yield and a broader range of applications.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Energy storage solutions for PV systems</h3>



<p>The availability of renewable energy is heavily dependent on weather conditions, which underlines the need for energy storage solutions in photovoltaic projects.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lithium-ion batteries: Advances in battery technology, especially lithium-ion batteries, enable efficient storage of surplus energy that can be accessed when needed.</li>



<li>Redox flow batteries: These batteries offer the possibility of storing large amounts of energy over long periods of time and are particularly suitable for off-grid applications.</li>



<li>Thermal energy storage: Thermal energy storage systems, which store the energy generated in the form of heat, offer an alternative solution for coping with fluctuations in energy demand.</li>
</ul>



<p></p>



<p>The implementation of advanced energy storage solutions increases the reliability of photovoltaic systems and enables a continuous energy supply. All of this must also be taken into account in photovoltaic project development.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Intelligent power grids (smart grids)</h3>



<p>The integration of larger photovoltaic systems into the existing electricity grid requires intelligent solutions to compensate for fluctuations in energy generation. This technology has been used in commercial photovoltaic systems in particular for many years and optimizes the entire energy flow. Such systems can react to unforeseen events, which leads to an overall improvement in grid stability.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energy management systems: These systems enable precise control and monitoring of the company's internal energy flows. This ensures efficient use of the energy generated and reduces expensive peak loads.</li>



<li>Blockchain technology: Blockchain offers secure, decentralized solutions for energy trading and billing between different players in the smart grid.</li>



<li>The implementation of smart grids not only creates a more stable energy infrastructure, but also enables better integration of renewable energies.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Innovations in photovoltaic project development are paving the way for a more sustainable and efficient energy future. By combining these advanced technologies, photovoltaic projects can not only optimize their energy production, but also contribute to a more reliable and flexible energy supply.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Seize opportunities</h2>



<p>The planning and development of solar systems is facing a promising future, driven by technological advances, increasing demand for clean energy and political and social support. Innovative solar cell materials such as perovskites and organic compounds are improving efficiency. Meanwhile, growing global demand and policy measures are driving market growth.</p>



<p>The integration of photovoltaic systems into all infrastructures and innovative technologies offer additional opportunities. Furthermore, advances in energy storage enable a more reliable energy supply.</p>



<p>Investments in renewable energies, particularly photovoltaic projects, help to reduce greenhouse gas emissions. They are sustainable and efficient. Photovoltaics play a decisive role on the way to an environmentally friendly and sustainable energy supply.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Was ist GEIG &#038; wen betrifft es?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/geig-charging-infrastructure-mandatory-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 22 Jun 2023 11:30:04 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Ladepunkt bis zum intelligenten Lastmanagement: Das GEIG ist für Gewerbebetriebe weit mehr als eine bürokratische Hürde, sondern ein zentraler Treiber der betrieblichen Mobilitätswende. Dieser Beitrag beleuchtet die technischen Anforderungen für Nichtwohngebäude und zeigt wirtschaftliche Lösungswege wie Skalierung und Contracting auf.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The <strong>Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG)</strong> verpflichtet Unternehmen in Deutschland dazu, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Gebäuden bereitzustellen.</p>



<p><strong>Betroffen sind vor allem:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Companies with <strong>Nichtwohngebäuden</strong> (z. B. Büro, Industrie, Logistik)</li>



<li>Eigentümer und Betreiber von Immobilien mit <strong>Stellplätzen</strong></li>



<li>Neubauten, Bestandsgebäude und größere Renovierungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel ist es, den Ausbau der <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a> zu beschleunigen und Elektromobilität alltagstauglicher zu machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche GEIG-Pflichten gelten konkret für Unternehmen?</h2>



<p>Die Anforderungen hängen davon ab, ob es sich um <strong>Neubau, Renovierung oder Bestandsgebäude</strong> handelt:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Neubau von Nichtwohngebäuden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 6 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Jeder 3. Stellplatz</strong>: Leitungsinfrastruktur (Vorbereitung für Ladepunkte) </li>



<li><strong>Mindestens 1 Ladepunkt</strong> muss installiert werden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Größere Renovierung von Nichtwohngebäuden</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 10 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Jeder 5. Stellplatz</strong>: Leitungsinfrastruktur </li>



<li><strong>Mindestens 1 Ladepunkt</strong> erforderlich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bestehende Nichtwohngebäude</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gilt ab <strong>mehr als 20 Stellplätzen</strong></li>



<li><strong>Seit 01.01.2025: mindestens 1 Ladepunkt verpflichtend</strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-1024x682.jpg" alt="" class="wp-image-9124" style="width:517px;height:344px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/GEIG-Ladeinfrastruktur-Pflicht.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet „Leitungsinfrastruktur“ konkret?</h2>



<p>Leitungsinfrastruktur heißt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vorbereitung für spätere Ladepunkte</li>



<li>Verlegte Leerrohre oder Kabeltrassen</li>



<li>Ausreichende elektrische Kapazitäten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig: Es müssen <strong>nicht sofort alle Ladepunkte installiert</strong>, aber technisch vorbereitet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Strafen drohen bei Nichteinhaltung?</h2>



<p>Unternehmen, die die GEIG-Vorgaben nicht erfüllen, riskieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bußgelder von <strong>bis zu 10.000 €</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis können zusätzlich <strong>Projektverzögerungen oder Genehmigungsprobleme</strong> are created.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum wurde das GEIG eingeführt?</h2>



<p>Das GEIG setzt die europäische Gebäuderichtlinie (EPBD) um. Integriert wurde sie im deutschen Gebäudeenergiegesetz (GEG) und ist auch Bestandteil des Gebäudemodernisierungsgesetzes (<a href="https://cubeconcepts.de/en/vom-geg-zum-gmg/" type="post" id="27258">GMG</a>). Das GEIG verfolgt drei zentrale Ziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausbau der Ladeinfrastruktur beschleunigen</li>



<li>Elektromobilität im Alltag praktikabler machen</li>



<li>CO₂-Emissionen im Verkehrssektor senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ein Kernproblem – fehlende Ladepunkte – soll systematisch gelöst werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen entstehen für Unternehmen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Investitionskosten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ladepunkte, Verkabelung und Netzanschluss können teuer sein </li>



<li>Besonders bei Bestandsgebäuden relevant</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Technische Integration</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzkapazität oft begrenzt </li>



<li>Lastmanagement notwendig</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Bürokratischer Aufwand</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Planung, Genehmigung und Umsetzung komplex </li>



<li>Abstimmung mit Netzbetreibern erforderlich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Lösungen gibt es für Unternehmen oder Bestandshalter?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Intelligentes Lastmanagement</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vermeidet teuren Netzausbau </li>



<li>Optimiert die Nutzung vorhandener Anschlussleistung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Skalierbare Infrastruktur</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erst vorbereiten, später erweitern </li>



<li>Investitionen verteilen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Contracting-Modelle</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kein Eigeninvestment notwendig </li>



<li>Betrieb und Wartung ausgelagert</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Unternehmen mit vielen Standorten ist das <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> oft der wirtschaftlichste Weg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am GEIG: Was wird bemängelt?</h2>



<p>In der Praxis gibt es mehrere Kritikpunkte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hoher Aufwand bei <strong>Bestandsgebäuden</strong></li>



<li>Teilweise <strong>hohe Kosten durch Netzausbau</strong></li>



<li>Vorgaben könnten <strong>technologisch nicht flexibel genug</strong> sein</li>



<li>Risiko, dass Infrastruktur nicht optimal genutzt wird</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollten Unternehmen jetzt konkret tun?</h2>



<p><strong>1. Bestandsaufnahme durchführen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anzahl Stellplätze</li>



<li>Gebäudetyp (Neu, Bestand, Renovierung)</li>
</ul>



<p><strong>2. GEIG-Pflichten prüfen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Kategorie trifft zu?</li>
</ul>



<p><strong>3. Infrastruktur strategisch planen</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Skalierbarkeit berücksichtigen</li>



<li>Lastmanagement einplanen</li>
</ul>



<p><strong>4. Wirtschaftlichkeit bewerten</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eigenbetrieb vs. Contracting</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: GEIG ist Pflicht – aber auch strategische Chance</h2>



<p>Das GEIG ist mehr als eine regulatorische Vorgabe. Richtig umgesetzt, kann Ladeinfrastruktur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Teil der <strong>Energie- und Mobilitätsstrategie</strong> become</li>



<li>With <strong>Photovoltaik und Energiemanagement</strong> kombiniert werden</li>



<li>Neue Geschäftsmodelle ermöglichen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen sollten das Thema daher nicht nur als Pflicht, sondern als <strong>strategischen Hebel</strong> betrachten.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die CSRD-Berichtspflicht: Aktueller Stand nach der EU-Reform 2026</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/csrdr-reporting-obligation-for-companies-tightened-from-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 21 Jun 2023 10:09:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die CSRD-Richtlinie macht Nachhaltigkeit zur Pflichtaufgabe für das Top-Management und stellt ökologische Daten auf eine Stufe mit der Finanzberichterstattung. Dieser Beitrag beleuchtet den aktuellen Stand nach dem Omnibus-I-Paket 2026 und zeigt auf, wie betroffene Konzerne ihre Lieferketten und Klimaziele rechtssicher dokumentieren müssen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/csrdr-reporting-obligation-for-companies-tightened-from-2024/">Die CSRD-Berichtspflicht: Aktueller Stand nach der EU-Reform 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat seit ihrer Verabschiedung im Jahr 2022 eine signifikante Entwicklung durchlaufen. Während die ursprünglichen Pläne von 2024 noch eine breite Einbeziehung des Mittelstands vorsahen, hat die EU mit der <strong>Änderungsrichtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket)</strong> im Februar 2026 den Fokus geschärft und die Schwellenwerte für die Berichtspflicht massiv angehoben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Background to the CSRD reporting obligation</h2>



<p>The new EU directive on sustainability reporting replaces the NFDR directive and is an important component of EU climate legislation with the aim of achieving climate neutrality by 2050. <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">EU taxonomy</a> it should offer greater transparency and comparability of the economic activities of all companies. This should ensure the flow of capital from private investors or financial companies towards an environmentally conscious and emission-free economy. The <strong>CSRD</strong>-Richtlinie gehört damit zum EU-Gesetzespaket „Nachhaltige Finanzen“. Die Reports müssen neben den Umweltaspekten auch die Bereiche soziale Verantwortung, Menschenrechte und Governance des jeweiligen Unternehmens abdecken und werden anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wer ist von der CSRD-Berichtspflicht betroffen? Die neuen Schwellenwerte ab 2026</h2>



<p>In der frühen Phase (2024) war geplant, bereits Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Berichterstattung zu verpflichten. Um die bürokratische Last für den Mittelstand zu senken, gelten seit dem <strong>Update im Februar 2026</strong> neue Kriterien.</p>



<p>Berichtspflichtig sind nun Unternehmen, die mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mehr als <strong>1.000 Mitarbeitende</strong> (zuvor 250)</li>



<li>Bilanzsumme höher als <strong>225 Millionen Euro</strong> (angepasster Wert)</li>



<li>Nettoumsatz über <strong>450 Millionen Euro</strong> (zuvor 40 Mio. €)</li>
</ul>



<p></p>



<p>For <strong>börsennotierte KMU</strong>, die unterhalb dieser Grenzen liegen, greift der vereinfachte <strong>LSME-Standard</strong> (Listed SME), um den Kapitalmarktzugang zu sichern, ohne die Organisation zu überfordern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What content must be disclosed in the CSRD reports?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-9146" style="width:455px;height:303px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/CSRD-Berichtspflicht-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In addition to the areas that already had to be disclosed under the NFDR Directive (environmental, social, governance), sustainability reporting under CSRD now requires further information in the annual company report. This includes content on the taxonomy, business model with strategy and concept, supply chains, corporate goals, performance indicators, sustainable management, changes, handling opportunities and risks, decision-making processes and sector-specific information. All data must be collected and assessed within the company, which could be quite complicated and difficult due to the "double materiality". This means that external environmental impacts of the company's activities must also be assessed. All companies are also required to define targets and disclose their progress in the CSRD report.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prüfungspflichten &amp; Timings der CSRD-Berichtspflicht</h2>



<p>Im Gegensatz zu der bisherigen EU-Berichtsregelung sind mit dem Inkrafttreten der CSRD-Richtlinie nunmehr keine nachlässigen oder leichtfertigen Reports zugelassen. Sie müssen für das laufende Geschäftsjahr im Lagebericht beigefügt werden und sind durch einen unabhängigen Dienstleister prüfpflichtig. Alle Beteiligten unterliegen einer externen Zertifizierungspflicht und der Bilanzeid, der sich bislang nur auf die Finanzberichterstattung bezieht, wird auf den CSRD-Nachhaltigkeitsbericht ausgeweitet. Anschließend müssen sie in den Lagebericht eingebunden und in elektronischem Format vorgelegt werden. Unternehmen, die jetzt schon unter den NFDR-Richtlinien fallen, haben ab 2026 die Pflicht, mit der Datenerhebung zu beginnen, so dass sie im Jahr 2027 einen CSRD-konformen Bericht des Vorjahres erstellen können. </p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/csrdr-reporting-obligation-for-companies-tightened-from-2024/">Die CSRD-Berichtspflicht: Aktueller Stand nach der EU-Reform 2026</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EU decides to accelerate the expansion of renewables (RED III)</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-decides-to-accelerate-expansion-of-renewables-red-iii/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 20 Jun 2023 10:41:19 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7782</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Novellierung der Erneuerbaren-Energien-Richtlinie setzt neue verbindliche Standards für Industrie, Verkehr und Gebäude, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen drastisch zu reduzieren. Dieser Beitrag beleuchtet die zentralen Neuerungen der RED III – von der Definition für grünen Wasserstoff bis hin zur radikalen Vereinfachung von Umweltprüfungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-decides-to-accelerate-expansion-of-renewables-red-iii/">EU beschließt beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren (RED III)</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The EU Council of Ministers has approved the amendment to the Renewable Energy Directive (RED III). The target of increasing the share of renewable energy to at least 42.5 % across the EU by 2030 is now legally binding. Previously, the RED II target was only 32.5 % and has not been renewed since 2018. With the latest decision, the provisions of the Renewable Energy Directive and the <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-eu-climate-protection-act-mean-for-companies/">EU climate protection package "Fit for 55"</a> konsequent angeglichen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschleunigte Verfahren durch RED III</h2>



<p>Das beschleunigte Genehmigungsverfahren für Wind- und Solarkraftwerke der Notfallverordnungen in Deutschland wird ab jetzt zum Standard. Solar- und Windparks sollten demnach maximal nach einem Jahr genehmigt werden und doppelte Umweltuntersuchungen oder Analysen werden überflüssig. Die Angleichung und Novellierung der EU-weit gültigen RED war dringend notwendig, da bis 2030 die CO₂-Emissionen ebenfalls um 55 % gesenkt werden sollen. Dabei spielt der beschleunigte Ausbau der Photovoltaik- und Windkraftanlagen eine entscheidende Rolle. Um alle Ziele erreichen zu können, muss nämlich ein Zubau von jährlich 100 Gigawatt an Erneuerbaren in der EU realisiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is the "Renewable Energy Directive" (RED)?</h2>



<p>In general, the European Union (EU) Renewable Energy Directive aims to increase the share of renewable energy in total energy consumption in the EU. It sets binding targets for the share of renewable energy in gross final energy consumption. In addition, there are specific targets for the expansion of renewable energies in the transport sector and in the area of heating and cooling. RED also contains provisions on the promotion of renewable energies, energy efficiency and the sustainability of bioenergy and stipulates that member states must draw up national action plans to achieve their targets. It also promotes the expansion of renewable energy through measures such as feed-in tariffs, quota systems, tenders and grid access regulations and is an important instrument for supporting the energy transition and reducing greenhouse gas emissions in the EU. Overall, RED promotes the use of renewable energy sources such as wind power, solar energy, biomass, hydropower and geothermal energy, thereby helping to reduce dependence on fossil fuels.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What else has changed with RED III?</h2>



<p>The amendment to the Renewable Energy Directive also provides for a doubling of the share of renewable energies in total energy consumption in the building and transport sectors and lays down further binding definitions and provisions: the handling of e-fuels, the explanation of the term "green hydrogen" and, for example, the use and evaluation of wood or biomass as energy sources. The sub-objectives in the legislation for the district heating and cooling industry were also further elaborated in the trilogue procedure between the EU Commission, Parliament and the European Council and adopted with RED III. Only the questions regarding the exclusion of hydropower plants from priority areas or their sustainability character and whether e-fuels from nuclear power can be counted towards the targets in the transport sector must now be further renegotiated.  </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaic baptism as an event</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-baptism/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 20 Jun 2023 09:44:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=8196</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine PV-Einweihungsfeier ist die ideale Plattform, um Kundenbeziehungen zu vertiefen und neue Geschäftspartner in einem positiven, zukunftsorientierten Umfeld zu gewinnen. Erfahren Sie, wie Sie mit einem durchdachten Event-Konzept Ihr Image aufwerten und den Erfolg Ihrer nachhaltigen Investition öffentlichkeitswirksam feiern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-baptism/">Photovoltaik Taufe als Event</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Through a <strong>Photovoltaic baptism</strong> as an event or a high-profile PV inauguration event will increase your brand awareness and visibility as a sustainable company and strengthen your brand. Retain customers or win new clients with a photovoltaic naming ceremony as an event. <strong>Personal interactions</strong> and the creation <strong>positive experiences</strong> can do that <strong>Trust in the brand</strong> and encourage potential customers to try out products or services.</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls poster="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/Was-ist-eine-PV-Taufe.jpg" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/pv_taufe_mg_v3-720p.mp4"></video></figure>



<p>Use the photovoltaic inauguration as a networking event to make valuable contacts, explore opportunities for cooperation and meet potential business partners, customers or suppliers. A PV inauguration event also attracts media representatives, giving companies the opportunity to showcase their event and brand in the media. Press releases, interviews and coverage lead to increased visibility and publicity. Ultimately, this also increases employee engagement and employer attractiveness. </p>



<h2 class="wp-block-heading">More sales and awareness with a photovoltaic baptism</h2>



<p>Do you want to strengthen your image, enhance your reputation, retain customers, improve your attractiveness as an employer and become known in your region or industry?</p>



<p>CUBE CONCEPTS supports your company in achieving these goals with a well thought-out PV marketing concept.</p>



<h2 class="wp-block-heading">As a full-service partner, CUBE CONCEPTS also takes care of your PV marketing</h2>



<p>From concept to implementation:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Modular design</li>



<li>Regional marketing</li>



<li>With a photovoltaic marketing concept, you can manage your measures in a more targeted manner</li>



<li>Fixed budgets</li>



<li>Saves time and human resources</li>
</ul>



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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/07/pv_taufe_mg_v3-720p.mp4" length="31185195" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik-Versicherungen: Was leisten Sie &#8211; und lohnen sie sich für Unternehmen?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-insurance-what-does-it-cover/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 15 Jun 2023 14:19:55 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7735</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Hagel, Tierverbiss oder Betriebsunterbrechung: Moderne PV-Versicherungen bieten Unternehmen umfassenden Schutz bei überschaubaren Prämien. Dieser Beitrag erklärt, welche Komponenten abgedeckt sein sollten und wie eine professionelle Dokumentation im Schadensfall die schnelle Erstattung Ihrer Einnahmen garantiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-insurance-what-does-it-cover/">Photovoltaik-Versicherungen: Was leisten Sie &#8211; und lohnen sie sich für Unternehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Photovoltaik-Versicherungen</strong> schützen Unternehmen vor finanziellen Schäden, die durch Schäden an der PV‑Anlage entstehen können. Sie sind in Deutschland nicht zwingend vorgeschrieben, können für gewerbliche und große Anlagen aber ein sinnvolles Risikomanagement‑Instrument sein.</p>



<p>In diesem Artikel erklären wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>welche Schäden Photovoltaik-Versicherungen in der Regel abdecken,</li>



<li>welche Komponenten versichert werden,</li>



<li>ob und wann sich eine PV‑Versicherung für Unternehmen lohnt</li>



<li>und was bei Auswahl und Vertragsabschluss wichtig ist.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist eine Photovoltaikversicherung?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="576" height="1024" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-576x1024.jpg" alt="Photovoltaic insurance - hail damage" class="wp-image-11804" style="width:255px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-576x1024.jpg 576w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-169x300.jpg 169w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-768x1365.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden-864x1536.jpg 864w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Photovoltaik-Versicherungen-hagelschaden.jpg 1152w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Example: Hail damage</figcaption></figure>



<p>Eine Photovoltaik-Versicherung ist eine spezielle Versicherung für gewerbliche oder große PV‑Anlagen, die Schäden an den Anlagenkomponenten sowie Ausfall‑ und Betriebskosten abdeckt. Sie wird meist im Rahmen der Anlagenfinanzierung oder Betreiberverantwortung vereinbart und kann freiwillig oder verpflichtend vorgeschrieben sein.</p>



<p>Ziele einer Photovoltaik-Versicherung sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduzierung des finanziellen Risikos bei großen Investitionen in Solaranlagen.</li>



<li>Schutz vor hohen Reparatur‑ und Wiederherstellungskosten.</li>



<li>Absicherung von Ertragsausfällen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Schäden werden typischerweise versichert?</h2>



<p>Photovoltaik-Versicherungen decken in der Regel physische Schäden und technische Störungen ab, die den Betrieb der Anlage erheblich beeinträchtigen können.</p>



<p>Gängige versicherte Schadensarten sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Witterungs‑ und Naturereignisse</strong><br>Sturm, Hagel, Schnee, Blitz, Überschwemmung.</li>



<li><strong>Gewalt‑ und Drittschäden</strong><br>Vandalismus, Diebstahl, Tierverbiss, Brand.</li>



<li><strong>Technische Schäden</strong><br>Kurzschlüsse, Bedienungsfehler, Ausfall von Wechselrichtern, Speichern, Steuerungs‑ oder Messtechnik.</li>



<li><strong>Bau‑ und Einbauschäden</strong><br>Schäden an Dach, Fassade, Boden, Pflaster, Gerüsten im Zusammenhang mit der Anlage oder deren Reparatur.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Versicherer kann die Liste ergänzt werden, z. B. durch Katastrophen‑ oder Betriebsunterbrechungsversicherungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Bauteile einer PV‑Anlage sind versichert?</h2>



<p>Eine moderne Photovoltaik-Versicherung für gewerbliche Anlagen deckt in der Regel <strong>alle wesentlichen Komponenten</strong> ab:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Solarmodule und Aufständerung.</li>



<li>Wechselrichter, Steuer‑ und Messtechnik.</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/wiring-of-pv-modules/" type="post" id="9751">Cabling</a>, Einspeisezähler, Sicherungen und Schaltanlagen.</li>



<li>Energiespeicher (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a>) und ggf. stationäre <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a>.</li>



<li>Transformatoren, Trafo‑Häuser, Einspeise‑ und Übergabestellen bis zum Netzanschluss.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit ist die Anlage „vom Modul bis zum Netz“ abgesichert, sodass Reparatur‑ und Austauscharbeiten bei Schäden umfassend abgedeckt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist bei Ertrags- und Betriebsausfall gedeckt?</h2>



<p>Für Unternehmen ist der Ertragsausfall und die Betriebsunterbrechung häufig der größte Risikofaktor bei einer PV‑Anlage.</p>



<p>Eine moderne Photovoltaik-Versicherung kann folgende Aspekte abdecken:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ertragsausfall</strong><br>Entgangene Einnahmen durch fehlenden Eigenverbrauch oder eingespeiste Vergütung während der Reparatur oder des Ausfalls.</li>



<li><strong>Fremdstromkosten</strong><br>Mehrkosten für den Bezug von externem Netzstrom während der Reparatur‑ oder Stillstandphase.</li>



<li><strong>Betriebsunterbrechung</strong><br>Schäden, die den Betrieb der Anlage erheblich beeinträchtigen (z.B. längere Reparatur, Ausfall von Speichern).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusätzlich werden häufig Kosten für De‑ und Remontage, Bau‑ und Dacharbeiten sowie feuerlöschende, aufräumende und Entsorgungsmaßnahmen gedeckt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Sicherheit bei überschaubaren Beiträgen</h2>



<p>Photovoltaik-Versicherungen sind in der Regel relativ kostengünstig im Verhältnis zur Investitionssumme und den potenziellen Schäden. Die Beiträge richten sich nach:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Anlagengröße (kWp).</li>



<li>Anlagentechnik und Ausstattung (z.B. Speicher, Ladeinfrastruktur).</li>



<li>Lage und Wind‑/Schnee‑Lastzone.</li>



<li>Historische Schadenquote und Qualitätsstufe der Anlage.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Höhere technische Standards und Qualitätsanforderungen (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/" type="post" id="7690">Insurance-compliant PV systems</a>) reduzieren Risiken und können die Prämien senken. Für Unternehmen mit gewerblichen oder großen Anlagen gelten Photovoltaik-Versicherungen daher häufig als sinnvolles Instrument, das bei überschaubaren Kosten einen hohen Schutz bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Versicherung für Unternehmen?</h2>



<p>Eine Photovoltaik-Versicherung ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Anlage eine größere Investition darstellt (z. B. mehrere 100 kWp oder MW‑Bereich).</li>



<li>Der Betrieb der Anlage wirtschaftlichen Ertrag oder kritische Betriebsprozesse beeinflusst.</li>



<li>Unternehmen einen hohen Eigenverbrauch oder eine wichtige Stromeinspeisevergütung haben.</li>



<li>Finanzierungs‑ oder Versicherungsanforderungen bestehen (z. B. bei Krediten oder Investoren).</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für kleinere Anlagen mit niedrigem finanziellen Impact kann eine separate PV‑Versicherung dagegen weniger relevant sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Tipps zur Auswahl der Versicherung</h2>



<p>Bevor eine Photovoltaik-Versicherung abgeschlossen wird, empfiehlt sich eine sorgfältige Prüfung der Rahmenbedingungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Umfang prüfen</strong><br>Welche Schäden, Bauteile und Ausfallrisiken sind im Versicherungsumfang enthalten?</li>



<li><strong>Selbstbeteiligung klären</strong><br>Wie hoch ist die Selbstbeteiligung, und wie wird sie im Schadensfall angerechnet?</li>



<li><strong>Dokumentation bereitstellen</strong><br>Baupläne, Statik, Ausführungsnachweise und Wartungsprotokolle sind für die Versicherungsansprüche relevant.</li>



<li><strong>Schnittstelle zu Energie‑ und Versicherungsexperten</strong><br>Unternehmen profitieren, wenn technische und versicherungstechnische Aspekte eng koordiniert werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade bei größeren Projekten lohnt sich ein Beratungsgespräch mit Fachexperten, um die Anlage so zu planen, dass sie versicherungskonform und wirtschaftlich sinnvoll ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">CUBE CONCEPTS: Versicherungskonforme Realisierung &amp; Begleitung</h2>



<p>CUBE CONCEPTS realisiert PV‑Anlagen für gewerbliche und industrielle Betreiber, die vollständig versicherungskonform installiert werden. Die Anlagen sind so konzipiert, dass sie den Anforderungen von Versicherungen und Finanzierern entsprechen und die Risiken während des Betriebs minimiert werden.</p>



<p>Für Unternehmen bietet CUBE CONCEPTS:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Versicherungskonforme Montage und Engineering</strong><br>Anlagenplanung, Ausführung und Dokumentation im Einklang mit Versicherungsauflagen.</li>



<li><strong>Support bei der Antragstellung</strong><br>Vorbereitung und Überprüfung aller Unterlagen, die für die Versicherungsantragstellung erforderlich sind.</li>



<li><strong>Langfristige Begleitung</strong><br>Prüfung von Wartungnachweisen, Dokumentationen und technischen Anpassungen im Laufe der Anlagenlaufzeit.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit stellen wir sicher, dass Ihre PV‑Anlage nicht nur wirtschaftlich rentabel, sondern auch versicherungstechnisch abgesichert ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Sind Photovoltaik-Versicherungen Pflicht?</summary>
<p>Nein, Photovoltaik-Versicherungen sind in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, sind aber für gewerbliche oder große Anlagen sinnvoll.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was passiert, wenn ein Teil der Anlage nicht vollständig versichert ist?</summary>
<p>Wenn Komponenten nicht in der Versicherung abgedeckt sind, übernimmt die Versicherung keine Kosten für deren Schadensbearbeitung. Es ist wichtig, die Anlage vollständig zu erfassen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Können auch kleinere Anlagen versichert werden?</summary>
<p>Ja, kleinere Anlagen können versichert werden, die wirtschaftliche Relevanz und die Prämien sind dann aber geringer.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist mit Schäden an Dach und Fassade im Zusammenhang mit PV?</summary>
<p>Bei versicherungskonform errichteten Anlagen werden Schäden an Dach, Fassade und Infrastruktur im Schadensfall häufig mitversichert, je nach Versicherungsbedingungen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unterlagen sind für die Antragstellung wichtig?</summary>
<p>Typische Unterlagen sind: Planung, Ausführungsnachweise, Statik, Prüfberichte, Wartungsnachweise und technische Daten.</p>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik auf Flachdächern: Effizient, einfach &#038; wirtschaftlich</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-on-flat-roofs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 14 Jun 2023 08:09:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Kies, Bitumen oder Begrünung – nahezu jedes gewerbliche Flachdach lässt sich in ein effizientes Kraftwerk verwandeln, um die gesetzliche Photovoltaik-Pflicht zu erfüllen. Dieser Beitrag beleuchtet die technischen Anforderungen an Windlast und Brandschutz sowie die attraktiven Vorteile durch Eigenverbrauchsoptimierung und PV-Contracting.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-on-flat-roofs/">Photovoltaik auf Flachdächern: Effizient, einfach &amp; wirtschaftlich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Flat roofs</strong> von Gewerbe‑ und Industrieimmobilien sind häufig besonders gut für die Installation von Photovoltaik geeignet. Sie sind meist unverschattet, richten sich nahezu vollständig aus und ermöglichen eine hohe Solarstromproduktion pro Fläche. Zugleich gilt in Deutschland für viele Unternehmen <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/">Photovoltaic obligation </a>für Industrie &amp; Gewerbe und es gibt Förderprogramme, die die Installation von Solaranlagen auf Flachdächern zusätzlich attraktiv machen.</p>



<p>In diesem Beitrag erläutern wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>warum Flachdächer sich besonders für PV eignen,</li>



<li>welche technischen Rahmenbedingungen gelten,</li>



<li>wie Wartung und Wirtschaftlichkeit stehen</li>



<li>und wie sich Unternehmen bei der Planung unterstützen lassen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Flachdächer ideal für Photovoltaik?</h2>



<p>Flachdächer bietet mehrere Vorteile im Vergleich zu geneigten Dächern:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Fast volle Ausrichtungsspielräume</strong><br>Durch Aufständerung lassen sich Module optimal zur Sonne ausrichten, z.B. nach Süden, Ost‑West‑ oder Optimierung nach Tagesgang.</li>



<li><strong>Hohe Flächenausnutzung</strong><br>Meist steht die gesamte Dachfläche unverschattet zur Verfügung; zusätzliche Gestelle erhöhen die nutzbare Fläche weiter.</li>



<li><strong>Geringe Genehmigungshürden</strong><br>In vielen Bundesländern gelten vereinfachte Regeln, teils ist die PV‑Installation auf Flachdächern überhaupt nicht genehmigungspflichtig.</li>



<li><strong>Relevanz für Gewerbe‑ und Industriedächer</strong><br>Flachdächer sind häufig in Logistik, Produktion, Großhandel und Handwerk verbreitet – Branchen mit besonders hohen Strom‑ und Wärmeverbrauch.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusammen ergibt sich ein hohes Potenzial, Solarstrom direkt vor Ort zu erzeugen, Verbrauch zu decken und Kosten zu senken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Rahmenbedingungen für PV auf Flachdächern</h2>



<p>Bei Flachdächern gelten einige Besonderheiten, die bei der Planung wichtig sind:</p>



<p><strong>Wind‑, Schnee‑ und Brandschutz</strong><br>Flachdächer sind starken Wind‑ und Sogkräften ausgesetzt. Die Windlast wird in Deutschland in Windlastzonen, Geländekategorien und Schneelastzonen eingeteilt. Zusätzlich sind brandschutzrechtliche Anforderungen und Brandschutzabstände zu beachten.</p>



<p><strong>Fachwerksicherheit und Dachlastreserve</strong><br>Vor der Planung muss geprüft werden, ob die Dachlastreserve ausreicht. Typische Traglasten von ca. 10 kg/m² können ausreichen, je nach Dachkonstruktion und Modul‑ und Aufständerungsgewicht.</p>



<p><strong>Dachtypen</strong><br>Flachdächer sind meist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bitumen‑ oder Folienflachdächer</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kies‑ oder Begründächer</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dächer mit Dämmung (z. B. Styropor, Steinwolle)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Alle Varianten sind grundsätzlich PV‑tauglich, doch Montage und Gewicht müssen auf die Dachart abgestimmt sein.</p>



<p><strong>Kies‑ und begrünte Dächer</strong><br>Kiesflachdächer können mit PV‑Systemen kombiniert werden; ggf. wird die Kiesmenge reduziert. Begrünte Dächer lassen sich mit höherer Aufständerung integrieren, sodass die Vegetation genügend Licht erhält und die ökologischen Vorteile bleiben.</p>



<p><strong>Wind‑, Schnee‑ und Brandschutz</strong><br>Flachdächer sind starken Wind‑ und Sogkräften ausgesetzt. Die Windlast wird in Deutschland in Windlastzonen, Geländekategorien und Schneelastzonen eingeteilt. Zusätzlich sind brandschutzrechtliche Anforderungen und Brandschutzabstände zu beachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Roof check provides planning security</h2>



<p>Vor der Installation lohnt sich ein professioneller Dach‑Check, um technische, bauliche und rechtliche Rahmenbedingungen zu klären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Zustand des Daches</strong><br>Prüfung auf Schäden, Beschichtungen, Reparaturen, Dämmung, Dachfenster, Lichtkuppeln, Blitzschutz, Lüftungsschächte und Brandschutzanlagen.</li>



<li><strong>Verfügbare Modul‑ und Aufständerungssysteme</strong><br>Festlegung geeigneter Module, Befestigungsarten und Aufständerungen unter Berücksichtigung von Dachtyp, Geländekategorie und Wartungszugänglichkeit.</li>



<li><strong>Normen‑ und Reibungsberechnung</strong><br>Durch Experten wird die Reibwertermittlung und ggf. Dachstatik geprüft, die notwendigen Rand‑ und Reihenabstände berechnet und die Tragfähigkeit sichergestellt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>So entsteht Planungssicherheit, ohne dass das Projekt später scheitert, weil die Dachlast oder Brandschutzvorgaben unberücksichtigt bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Care &amp; maintenance of photovoltaics on flat roofs</h2>



<p>Photovoltaikanlagen auf Flachdächern sind langfristig, zuverlässig und vergleichsweise wartungsfreundlich.</p>



<p><strong>Vorteile der Flachdach‑Lage</strong><br>Flachdächer bieten bessere Zugänglichkeit, wodurch Prüfungen und Reinigungen einfacher und kostengünstiger sind als auf steilen Dächern.</p>



<p><strong>Service life</strong><br>PV‑Module halten erfahrungsgemäß 25 bis 30 Jahre, oft länger. Wechselrichter und sonstige Komponenten sollten nach ca. 10–15 Jahren geprüft bzw. ausgetauscht werden. Insgesamt ist die <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation von PV-Anlagen</a> recht gering. </p>



<p><strong>Wartungskosten</strong><br>Die laufenden Wartungskosten liegen in der Regel bei etwa 1,5% der ursprünglichen Investition pro Jahr.<br>Regelmäßige Inspektionen, Reinigungen und Instandhaltungen helfen, die Erträge zu maximieren und Schäden frühzeitig zu erkennen. Die <a href="https://cubeconcepts.de/en/maintenance-of-pv-systems-maximizing-performance-and-durability/" type="post" id="8703">Maintenance of PV systems</a> maximiert die Leistung und die Langlebigkeit des gesamten Systems. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Flachdach‑PV</h2>



<p>Flachdach‑Photovoltaik ist aus mehreren Gründen attraktiv:</p>



<p><strong>Hohe Eigenverbrauchsquote</strong><br>Unternehmen mit hohem Tagesverbrauch (z.B. Produktion, Kühlung, Lüftung) können den erzeugten Strom direkt nutzen und Netzbezug reduzieren.</p>



<p><strong>Kostenreduktion</strong><br>PV‑Strom kann Stromkosten langfristig deutlich senken, insbesondere wenn die Anlage über die gesamte Nutzungsdauer amortisiert wird.</p>



<p><strong>CO₂‑Bilanz und Immobilienwert</strong><br>Die Umstellung auf Solarstrom verbessert die CO₂‑Bilanz und kann den Wert der Immobilie steigern, insbesondere wenn sie nach ESG‑Kriterien bewertet wird.</p>



<p><strong>Statik und Dachsanierung</strong><br>Viele Bestandsdächer mit einer Dachlastreserve von etwa 10 kg/m² sind für PV‑Module geeignet.<br>Bei Asbest‑ oder schwacher Dachkonstruktion kann eine Dachsanierung wirtschaftlich sein, um anschließend PV installieren zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Förderungen und Alternative: PV‑Contracting</h2>



<p>Viele Unternehmen können PV‑Projekte über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Support programs</strong>&nbsp;(z. B. KfW‑ oder regionale Programme),</li>



<li><strong>Direkterschließung</strong>&nbsp;(z .B. ohne Netzkapazitäten),</li>



<li><strong>Contracting‑Modelle</strong>&nbsp;(z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">CUBE‑Contracting</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>umsetzen. Diese Modelle reduzieren das Risiko für Unternehmen, da finanzierende Partner oder Systemlieferanten die Investitionswirtschaftlichkeit übernehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Photovoltaik auf Flachdächern ist eine der effizientesten Optionen, um saubere Energie vor Ort zu erzeugen, Stromkosten zu senken und die CO₂‑Bilanz zu verbessern. Dank optimaler Ausrichtung, hoher Flächenverfügbarkeit, relativ geringer Wartungskosten und vielfältiger Förderangebote lohnt sich die PV‑Nutzung auf Flachdächern für viele Gewerbe‑ und Industrieunternehmen.</p>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt bei der Planung, Dach‑Checks, Statik‑Prüfung und der Umsetzung maßgeschneiderter PV‑Lösungen für jede Dachform – inklusive spezieller Modelle wie PV‑Contracting.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Braucht jedes Flachdach eine Dachsanierung, bevor PV installiert wird?</summary>
<p>Nicht automatisch, aber eine Dach‑ und Statik‑Prüfung ist Pflicht, um sicherzustellen, dass das Dach die zusätzliche Last trägt und die PV‑Anlage langfristig wirtschaftlich ist.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Flachdachtypen sind für PV geeignet?</summary>
<p>Viele Flachdachtypen sind geeignet, darunter Bitumen‑ und Folienflachdächer, Kies‑ und begrünte Dächer sowie gedämmte Dachsysteme. Die Wahl der Montagesysteme richtet sich nach Dachtyp und Lastreserve.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist PV auf Flachdächern teurer zu warten als auf anderen Dächern?</summary>
<p>Im Gegenteil – Flachdächer sind in der Regel einfacher zugänglich, was Wartung und Reinigung erleichtert und die Kosten senkt.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Für welche Unternehmen ist Flachdach‑PV besonders rentabel?</summary>
<p>Besonders rentabel ist PV auf Flachdächern bei Unternehmen mit hohem Tagesstromverbrauch, wie Produktion, Logistik, Handel und Industrie. PV‑Contracting‑Modelle können die Finanzierung entlasten.</p>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Insurance-compliant PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 14 Jun 2023 06:58:58 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7690</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um die Versicherbarkeit gewerblicher Solarsysteme zu garantieren, ist die strikte Einhaltung der VdS-Richtlinien 3145 und 6023 bei der Planung und Montage unumgänglich. Erfahren Sie, wie eine fachgerechte Trennung von Zündquellen und Brandlasten sowie die Auswahl zertifizierter Materialien den Weg zu einem fairen Versicherungsschutz ebnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">Versicherungskonforme PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The German Insurance Association (GDV), in cooperation with the German Association of Property Insurers (VdS), has published various guidelines to ensure that <strong>Insurance-compliant PV systems</strong> can be approved. Operators are thus in a position to insure their photovoltaic systems relatively easily if they comply with them during planning, implementation and operation.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The VdS 3145:2017-11 (02) "Photovoltaic systems"</h2>



<p>The detailed guide <strong>VdS 3145</strong> from 2017 summarized the experiences of insurers for grid-connected solar systems. Since then, it has been regarded as the basis in the insurance industry for avoiding or minimizing business interruptions and property damage. Strictly speaking, the guideline <a href="https://vds.de/fileadmin/Website_Content_Images/VdS_Publikationen/vds_3145_web.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">3145: 2017-11 (02)</a> of the Association of Property Insurers has published a supplement to VdS 3145, which deals specifically with the risk assessment of photovoltaic systems. It covers all <strong>DIN standards</strong> and defined the requirements and procedures for assessing the risks of commercial photovoltaic systems. </p>



<p>VdS 3145:2017-11 is aimed at planners, installers, operators and insurers of photovoltaic systems. The guideline serves as a guide to ensure that these systems always meet the required safety standards. It comprises various <strong>Aspects of risk assessment</strong> of photovoltaic systems, including the assessment of fire risks, electrical risks, weather influences (hail, wind loads, lightning, etc.) and other potential hazards. It also defines the requirements for planning, installation, maintenance and monitoring. This should ensure that the systems can be operated safely, reliably and in compliance with insurance requirements for years to come.</p>



<p>More detailed information on the specifications and standards according to which CUBE CONCEPTS installs PV systems can be found in our <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-en-vde-iec-specifications-for-commercial-pv-roof-systems/">Factsheet</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">VdS 6023 as a further guideline for insurance-compliant PV systems</h2>



<p>Due to the increased demand and the accelerated expansion of photovoltaic systems on commercial and industrial roofs, in March 2023 the Association of Property Insurers <a href="https://shop.vds.de/download/vds-6023" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>VdS guideline 6023</strong></a> "Photovoltaic systems on roofs with combustible building materials" has also been published. It is intended to support the insurance industry in better assessing the risks of insurability in this area as well. One of the decisive factors was a ruling by the Oldenburg Higher Regional Court in a dispute between an insurance company and a solar installer. The judges found that a PV roof installation must always provide "a safe separation between electrical components as a source of ignition and the roof surface as a fire load". In this case, the installation of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/disconnector-for-pv-systems/">Disconnectors for PV systems</a> inadmissible and the solar installer was liable for the damage incurred. </p>



<p>The new VdS 6023 guideline attempts to do justice to this and now also defines the specific safety measures that must be taken into account when photovoltaic systems are to be installed on roofs with flammable building materials. As such roofs pose an increased risk of fire due to arcing, the directive contains, among other things, regulations to minimize this risk for insurance-compliant PV systems. It includes aspects such as the selection of suitable fire-resistant materials. This means that a roof does not necessarily have to be completely replaced if flammable building materials have been used. In many of these cases, for example, the installation of new lightweight DIN-certified fire protection films between the roof cladding and PV modules is sufficient. However, an independent roof report is required beforehand. </p>



<p>In addition, VdS 6023 specifies further components for the system installation. It defines the requirements for cabling and electrical systems or switch-off options for arc detection. To reduce the fire load, it contains various instructions for integrating photovoltaic systems into existing fire detection and extinguishing systems. The <a href="https://cubeconcepts.de/en/overvoltage-protection-for-pv-systems/">Surge protection for PV systems</a> is taken into account. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Insurance-compliant PV systems must fulfill all guidelines</h2>



<p>Although a <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Evaluation</a> of the Fraunhofer ISE showed that photovoltaic systems could be clearly identified as the cause of only 120 fires over the last 20 years, which corresponds to a <strong>Percentage of 0.006 of all PV systems in Germany</strong> insurers insist on compliance with these stricter guidelines if operators want to insure their solar power plants. </p>



<p>The German Solar Industry Association also criticizes these hurdles for rooftop PV systems. It accuses the insurance industry of slowing down the entire expansion of PV on industrial and commercial roofs as a result. In addition, the insurers lack their own statistics because each large system is assessed individually by them in advance anyway and no two are the same. This is precisely what CUBE CONCEPTS can confirm: All large-scale PV projects are planned and realized separately. Even if they meet all normative requirements, they are insured individually. </p>



<p>The individual insurance-compliant large-scale PV systems can certainly not be used as a statistical basis for a generally valid risk assessment due to their different requirements and construction methods. It is therefore all the more important to observe the respective guidelines from the outset and then to find an insurance partner who is able to assess the risk of the individual system sensibly and offer fair contracts. </p>



<p>In the event of a <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase</a>CUBE CONCEPTS draws on its extensive network, prepares all the documents for the best possible insurer and submits the contracts to the client for signature. In the event of a <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a>system, this task lies with CUBE CONCEPTS anyway.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/insurance-compliant-pv-systems/">Versicherungskonforme PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 07 Jun 2023 15:17:23 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7680</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eng verknüpft mit der CSRD-Berichtspflicht fordert die EU-Taxonomie von Unternehmen den Nachweis, dass ihre Investitionen aktiv zu Umweltzielen wie dem Klimaschutz beitragen. Dieser Beitrag beleuchtet die strengen Bewertungskriterien und zeigt auf, welche Chancen sich durch eine transparente Dokumentation nachhaltiger Aktivitäten für Ihr Unternehmen ergeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">Die EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The <strong>EU taxonomy</strong> ist ein einheitliches Klassifizierungssystem der Europäischen Union für nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten. Sie soll Unternehmen, Finanzmarktakteuren und Investoren dabei helfen, eindeutig zu bewerten, welche wirtschaftlichen Tätigkeiten als ökologisch nachhaltig gelten und wie hoch der jeweilige Beitrag zu Umweltzielen ist.</p>



<p>Für Unternehmen ist die Taxonomie vor allem deshalb relevant, weil sie zunehmend mit Berichts-, Nachweis- und Transparenzanforderungen verbunden ist. Gleichzeitig beeinflusst sie den Zugang zu Kapital, die Bewertung durch Investoren und die strategische Ausrichtung auf nachhaltige Geschäftsmodelle.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die EU-Taxonomie?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist Teil der europäischen Strategie für nachhaltige Finanzierung und des Green Deal. Sie legt Kriterien fest, nach denen wirtschaftliche Aktivitäten als ökologisch nachhaltig eingestuft werden können.</p>



<p>Dabei geht es nicht um ein allgemeines Nachhaltigkeitssiegel, sondern um eine&nbsp;<strong>technische Bewertungslogik</strong>. Eine wirtschaftliche Tätigkeit gilt nur dann als taxonomiekonform, wenn sie einen wesentlichen Beitrag zu einem Umweltziel leistet, keines der anderen Umweltziele erheblich beeinträchtigt und zusätzlich bestimmte soziale Mindeststandards einhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Ziele deckt die Taxonomie ab?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie umfasst sechs Umweltziele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klimaschutz.</li>



<li>Anpassung an den Klimawandel.</li>



<li>Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen.</li>



<li>Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft.</li>



<li>Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung.</li>



<li>Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese Ziele sind die Grundlage dafür, ob eine wirtschaftliche Aktivität als nachhaltig eingestuft werden kann. Unternehmen müssen daher prüfen, inwieweit ihre Tätigkeiten zu einem oder mehreren dieser Ziele beitragen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für wen ist die EU-Taxonomie relevant?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="905" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-1024x905.jpg" alt="" class="wp-image-9153" style="width:392px;height:346px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-1024x905.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-300x265.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht-768x679.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/08/EU-Taxonomie-Berichtspflicht.jpg 1061w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Die EU-Taxonomie ist vor allem für folgende Akteure relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unternehmen, die unter die Nachhaltigkeitsberichterstattung fallen.</li>



<li>Banken und Finanzdienstleister.</li>



<li>Versicherungen.</li>



<li>Fonds und andere Kapitalmarktakteure.</li>



<li>Unternehmen mit hohem Investitionsbedarf oder starkem Finanzierungsbezug.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Für Unternehmen ist die Taxonomie besonders wichtig, weil sie künftig nicht nur berichten, sondern auch nachvollziehbar belegen müssen, wie nachhaltig ihre wirtschaftlichen Aktivitäten tatsächlich sind. Für Finanzmarktakteure ist sie ein Instrument, um Kapital in nachhaltige Aktivitäten zu lenken und Greenwashing zu vermeiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie hängt die EU-Taxonomie mit der CSRD zusammen?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist eng mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/csrd-reporting-obligation-climate-plans/" type="page" id="10773">CSRD</a> verknüpft. Unternehmen, die berichtspflichtig sind, müssen in vielen Fällen auch offenlegen, in welchem Umfang ihre Umsätze, Investitionen und Betriebsausgaben taxonomiekonform sind.</p>



<p>Die CSRD hat den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen deutlich erweitert. Damit ist die Taxonomie für weitaus mehr Unternehmen relevant als noch vor einigen Jahren. Entscheidend ist heute nicht mehr nur die formale Unternehmensgröße, sondern auch die jeweilige Berichtspflicht entlang der neuen europäischen Nachhaltigkeitsanforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet taxonomiekonform?</h2>



<p>Eine wirtschaftliche Tätigkeit ist nach EU-Taxonomie nur dann nachhaltig, wenn mehrere Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zu mindestens einem Umweltziel.</li>



<li>Sie verletzt keines der anderen Umweltziele erheblich.</li>



<li>Sie erfüllt soziale Mindeststandards, unter anderem im Sinne internationaler Leitlinien.</li>



<li>Der Beitrag und die Wirkung müssen transparent dokumentiert und belegt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit ist die Taxonomie deutlich strenger als ein allgemeines ESG-Label. Sie bewertet nicht das gesamte Unternehmen pauschal, sondern immer konkrete wirtschaftliche Tätigkeiten. </p>



<p>Hier gibt es einen Überblick der wichtigsten Zertifizierungen, Standards und Normen zu <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/" type="post" id="14851">Sustainability &amp; ESG</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Taxonomie für Unternehmen strategisch wichtig?</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist nicht nur ein Reporting-Thema, sondern auch ein strategischer Hebel. Unternehmen, die frühzeitig ihre taxonomierelevanten Aktivitäten kennen, können Investitionen gezielter planen, Finanzierungen besser vorbereiten und ihre Nachhaltigkeitskommunikation belastbarer machen.</p>



<p>Besonders relevant wird das für Unternehmen mit Themen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaics</li>



<li>Energy efficiency</li>



<li>Charging infrastructure</li>



<li>Gebäudeeffizienz</li>



<li>Dekarbonisierung von Produktionsprozessen</li>



<li>Umstieg auf erneuerbare Energien</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade dort kann die Taxonomie helfen, Investitionen besser einzuordnen und gegenüber Banken, Investoren und Stakeholdern nachvollziehbar darzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Chancen ergeben sich für Unternehmen?</h2>



<p>Die Taxonomie sollte nicht nur als Pflicht betrachtet werden. Sie kann auch ein Orientierungssystem sein, um Transformation wirtschaftlich und strukturiert umzusetzen.</p>



<p>Vorteile für Unternehmen sind unter anderem:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bessere Transparenz über nachhaltige Aktivitäten.</li>



<li>Höhere Glaubwürdigkeit gegenüber Kapitalgebern und Kunden.</li>



<li>Unterstützung bei Finanzierungs- und Investitionsentscheidungen.</li>



<li>Bessere interne Steuerung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen.</li>



<li>Klare Verbindung zwischen ESG-Strategie und operativer Umsetzung.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die ihre Taxonomie-Betroffenheit früh analysieren, verschaffen sich damit häufig einen Vorsprung bei Berichtspflichten und Kapitalmarktanforderungen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sollten Unternehmen jetzt tun?</h2>



<p>Unternehmen sollten zunächst prüfen, welche ihrer Aktivitäten unter die Taxonomie fallen und wie groß der nachhaltige Anteil ihres Geschäfts ist. Danach lohnt es sich, die Datenlage für Berichte, Investitionsentscheidungen und interne Steuerung aufzubauen.</p>



<p>Sinnvolle nächste Schritte sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Taxonomierelevante Aktivitäten identifizieren.</li>



<li>Daten zu Umsatz, Investitionen und Betriebsausgaben erfassen.</li>



<li>Prüfen, welche Umweltziele betroffen sind.</li>



<li>Schnittstellen zur CSRD-Berichterstattung aufbauen.</li>



<li>Nachhaltigkeits- und Investitionsstrategie aufeinander abstimmen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Gerade für Unternehmen mit Investitionen in Energieeffizienz, erneuerbare Energien oder nachhaltige Infrastruktur ist die Taxonomie ein wichtiger Orientierungspunkt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die EU-Taxonomie ist heute weit mehr als ein Klassifizierungssystem für nachhaltige Finanzierung. Sie ist ein zentrales Instrument, um nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten messbar, vergleichbar und berichtsfähig zu machen.</p>



<p>Für Unternehmen ist sie vor allem dann relevant, wenn sie in den Geltungsbereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung fallen oder wenn sie sich mit Investitionen, Finanzierungen und ESG-Strategien befassen. Wer die Taxonomie frühzeitig versteht und in die Unternehmenssteuerung integriert, kann regulatorische Anforderungen besser erfüllen und nachhaltige Investitionen gezielter nutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was ist die EU-Taxonomie einfach erklärt?</summary>
<p>Die EU-Taxonomie ist ein Regelwerk, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig gelten können. Sie soll für mehr Vergleichbarkeit und Transparenz bei nachhaltigen Investitionen sorgen.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Für wen gilt die EU-Taxonomie?</summary>
<p>Die EU-Taxonomie ist vor allem für berichtspflichtige Unternehmen, Banken, Versicherungen, Fonds und andere Finanzmarktakteure relevant. Sie betrifft also nicht nur den Finanzsektor, sondern auch viele Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.</p>



<p></p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Ist die EU-Taxonomie eine Zertifizierung?</summary>
<p>Nein. Die EU-Taxonomie ist keine klassische Zertifizierung, sondern ein technisches Klassifizierungs- und Bewertungsinstrument.</p>



<p></p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was hat die CSRD mit der EU-Taxonomie zu tun?</summary>
<p>Die CSRD erweitert die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der EU deutlich. Viele berichtspflichtige Unternehmen müssen im Rahmen dieser Berichte auch angeben, wie taxonomiekonform ihre Aktivitäten sind.</p>
</details>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Unternehmen sind besonders betroffen?</summary>
<p>Besonders betroffen sind Unternehmen mit investitionsintensiven Geschäftsmodellen, hohem Energiebedarf, Finanzierungsbedarf oder relevanten Nachhaltigkeits- und ESG-Berichtspflichten.</p>
</details>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/">Die EU-Taxonomie als Klassifizierungssystem für nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Climate protection contracts for companies</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/climate-protection-contracts-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 05 Jun 2023 14:05:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7650</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie fungieren als staatliche Absicherung gegen Preisrisiken und fördern gezielt Innovationen in Branchen wie Stahl, Chemie oder Glas. Erfahren Sie, wie das Bieterverfahren funktioniert und wie Unternehmen durch den Kostenausgleich den risikofreien Wechsel von fossilen Brennstoffen zu erneuerbaren Energien meistern können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/climate-protection-contracts-for-companies/">Klimaschutzverträge für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Energy-intensive companies now have the opportunity to register for the future bidding procedure of the <strong>Climate protection contracts</strong> zu bewerben. Sie können ihre Anträge binnen zwei Monaten zu dem vorbereitenden Verfahren einreichen. Dies ist die einzige Voraussetzung für die Teilnahme am ersten Bieterverfahren. Bei einem späteren Zuschlag erhalten Unternehmen, die bisher mindestens 10 Kilotonnen CO₂ jährlich ausstoßen, erhebliche Bundesmittel bei ihren CO₂-Einsparprojekten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cost compensation through climate protection contracts</h2>



<p>If a company is awarded a climate protection contract, the additional costs required to switch to renewable energies are reimbursed in the form of state-subsidized compensation payments. The program is not only aimed at large companies in the <strong>Steel, chemical, cement or glass industry</strong>but <strong>explicit</strong> also to <strong>the middle class.</strong> It supports the switch to climate-friendly production within the next 15 years. However, if climate-neutral production becomes cheaper than production using fossil fuels, the payment is reversed. In this case, previously subsidized companies have to pay back their additional income. </p>



<p>The funding that has now been made available comes from the <a href="https://cubeconcepts.de/en/behg-trading-with-co%e2%82%82-certificates/">BEHG trading with CO₂ certificates</a>. Diese dienen auch zur Absicherung der Unternehmen bei der Preisentwicklung für Energien. Interessenten müssen jetzt ihr Projekt zur Klimaneutralität beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz <a href="https://www.klimaschutzvertraege.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">register</a>. Sobald sie den jeweiligen Aufwand beziffern, können sie den Antrag einreichen. Im zweiten Schritt, der noch in diesem Jahr stattfinden soll, erhalten die günstigsten Gebote Klimaschutzverträge, bis die bisher freigegebenen Finanzmittel aufgeraucht sind. Dazu habe man einen „mittlerer Zweistelliger Milliardenbetrag“ bereitgestellt, erklärte Bundeswirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Further development of climate protection contracts for companies necessary</h2>



<p>Overall, the billion-euro package is intended to promote new climate-friendly production methods, the introduction of which has so far been costly and risky for companies. The German government hopes that this will give a further boost to investment in climate innovations, from which the entire industry can benefit in the medium and long term. </p>



<p>In principle, the entire German climate protection agreement program has already been coordinated with the EU. Only the details still need to be worked out so that there is no distortion of competition between European companies. So far, only the Netherlands has initiated a similar support program. The offer of climate protection contracts is another important building block for supporting energy-intensive companies within the framework of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/decisions-of-the-european-union/">Decisions of the European Union</a> from April 2023.</p>



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		<item>
		<title>The dimensioning factor for inverters</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 02 Jun 2023 07:15:41 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7593</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die richtige Auslegung entscheidet über die Effizienz der gesamten PV-Anlage – besonders bei komplexen Projekten mit verschiedenen Dachausrichtungen und zahlreichen Modul-Strings. Dieser Beitrag erläutert, wie Sie durch die gezielte Berechnung des Dimensionierungsfaktors die Balance zwischen maximalem Ertrag und optimalen Systemkosten finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter beschreibt das Verhältnis zwischen dem maximal gewinnbaren Gleichstrom (DC) aller installierten Photovoltaikmodule und der maximalen Wechselstrom-Ausgangsleistung (AC) der gesamten PV-Anlage. Er bildet die Bemessungsgrundlage für die Größe und Anzahl der notwendigen Wechselrichter. Diese wandeln den Solarstrom in netzkonformen Wechselstrom um, der für den Anschluss an das öffentliche Stromnetz oder für den direkten Verbrauch im Unternehmen geeignet ist. Der Dimensionierungsfaktor berechnet sich aus dem Quotienten der DC-Leistung des Wechselrichters und der PV-Leistung. Bei einer Unterdimensionierung liegt der Wert über 100 und bei einer Überdimensionierung unter 100 %. Ein Dimensionierungsfaktor von 100 % bedeutet demnach, dass beispielsweise bei einer installierten PV-Leistung von 700 kWp die DC-Wechselrichterleistung ebenfalls 700 KW beträgt. Solch eine Konstellation ist aber nicht in allen Fällen die optimale bzw. wirtschaftlichste. Daher muss bei der Planung jeder einzelnen gewerblichen Photovoltaikanlage der Dimensionierungsfaktor individuell neu berechnet werden.  </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="989" height="751" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png" alt="" class="wp-image-7594" style="width:614px;height:466px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image.png 989w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-300x228.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-768x583.png 768w" sizes="(max-width: 989px) 100vw, 989px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Example: Planning a 700 kWp roof-mounted system in east-west orientation - each color represents a separate module string.</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Inverters and module strings</h2>



<p>Komplex wird die Planung von größeren Photovoltaikanalgen für Unternehmen dadurch, dass an einem Wechselrichter nur Solarmodule angeschlossen werden sollten, deren tatsächliche Leistungen gleich hoch sind. Bei solch einem String müssen alle Module also die gleiche Ausrichtung, Neigung und Verschattung aufweisen, damit der Wechselrichter effizient den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln kann. </p>



<h2 class="wp-block-heading">80 unterschiedliche Strings zur Dimensionierung bei 700 kWp</h2>



<p>In der Regel plant man jedoch verschiedene <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">Hall roofs</a>, Solar-Carports, Solar-Überdachungen oder Freiflächenfelder mit unterschiedlichen Ausrichtungen, Neigungen und Verschattungen. Die Berechnung findet dabei jedes Mal erneut statt, sobald ein Modul-String mit neuem MPP-Tracker der Wechselrichter oder einem MPP-Tracker eines Multistring-Wechselrichter fertig geplant ist. Um bei einer Anlagengröße von 700 kWp zu bleiben, berechnet der Planer einer einfachen Dach-PV-Anlage in dieser Dimension bereits etwa 80 Strings, wenn die Anlage eine Ost-West-Ausrichtung haben soll, da auch die Anzahl der Module pro String nicht beliebig groß sein darf: Die leistungsstärksten Wechselrichter können heute maximal 1.000 Volt pro String umwandeln, was etwa einer Leistung von 20 Modulen entspricht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="701" height="402" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1.png" alt="" class="wp-image-7601" style="width:614px;height:352px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1.png 701w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/MicrosoftTeams-image-1-300x172.png 300w" sizes="(max-width: 701px) 100vw, 701px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Planning of a single string with a dimensioning factor of 117.9 %</em></figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Most of the time, inverters are in partial load operation</h2>



<p>With a dimensioning factor for inverters of 100 %, it is assumed that under ideal conditions, i.e. with optimum solar radiation without clouds and at temperatures below 25°, each string with its inverter delivers the best possible electricity yield. However, such conditions rarely exist and most of the time an inverter is operated at partial load. And this is precisely where the problem lies: all inverters no longer work as efficiently under partial load. This effect sets in from a 20 percent power drop in the string and an 80 percent partial load operation of the inverter. Apart from the higher investment costs of large inverters, undersizing is therefore also economical.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="579" height="626" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-02-090019.jpg" alt="" class="wp-image-7608" style="width:394px;height:425px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-02-090019.jpg 579w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/06/Screenshot-2023-06-02-090019-277x300.jpg 277w" sizes="(max-width: 579px) 100vw, 579px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">A dimensioning factor for inverters greater than 100 % is economical</h2>



<p>Bei der wirtschaftlichen Planung einer gesamten Photovoltaikanlage für ein Unternehmen spielt die Berechnung und Dimensionierung der Wechselrichter dadurch eine entscheidende Rolle. Sind sie unterdimensioniert, lassen sich die Leistungsspitzen nur dann kappen, wenn ideale Bedingungen herrschen. Dieser Energieverlust über einen gesamten Jahresverlauf einer PV-Anlage ist in der Regel marginal und muss dann den höheren Investitionskosten für größere Wechselrichter entgegengesetzt werden. Bei einer 700 kWp-Anlage, die jährlich je nach Standort etwa 630.000 &#8211; 700.000 kWh produzieren könnte, wenn sie mit einem Dimensionierungsfaktor von 100 % geplant würde, beträgt der Energieverlust in unseren Breitengraden bei einer Unterdimensionierung von 120 %  durchschnittlich 4.500 kWh. Demgegenüber stehen mehrere zehntausende Euro für Wechselrichter, die eine höhere Nennleistung aufweisen. Je nach Sonneneinstrahlungsintensität gelten in Europa Dimensionierungsfaktoren zwischen 110 und 130 % als besonders wirtschaftlich. Alleine in Deutschland kann dieser Wert um +/- 5 % je nach Standort variieren.</p>



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				</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-dimensioning-factor-for-inverters/">Der Dimensionierungsfaktor für Wechselrichter</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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		<title>Simplified grid connections for rooftop PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 31 May 2023 11:07:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7545</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch vereinfachte Nachweisverfahren und die Nutzung der Niederspannungsrichtlinie wird der Bau großer Dach-PV-Anlagen für Industrie und Gewerbe deutlich attraktiver. Dieser Beitrag erläutert die aktuellen Erleichterungen beim Anlagenzertifikat und zeigt auf, wie Betreiber von den neuen Übergangsregelungen für eine schnellere Inbetriebnahme profitieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/">Vereinfachte Netzanschlüsse für Dach-PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundeswirtschaftsministerium plant, die Zertifizierungsanforderungen für Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern ab 135 kWp herabzusetzen. Es ist geplant, Dach-PV-Anlagen bis zu 500 kWp nach der günstigeren und einfacheren Niederspannungsrichtlinie VDE AR-N 4105 zu zertifizieren, wenn sie maximal 270 Kilowatt ihrer Leistung ins Netz einspeisen. Dies soll unabhängig für alle Spannungsebenen der Anschlüsse gelten. Die Bundesregierung sowie der Bundesverband Solarwirtschaft versprechen sich durch diese wesentliche Erleichterung einen weiteren Investitionsschub in gewerbliche Dach-Photovoltaikanlagen.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Bisherige 135-kWp-Grenze für Dach-PV-Anlagen soll erhöht werden</h2>



<p>Erst als im April 2018 die 96-seitige VDE AR-N 4105 in Kraft trat, wurden defacto auch die Gültigkeiten der Normen für die Spannungsebenen aufgeweicht und die 135-kWp-Grenze eingezogen. Somit gilt bis heute für PV-Anlagen ab 135 kWh die kostspielige Mittelspannungsrichtlinie VDE AR-N 4110 als Netzanschlussregel. Solch eine Zertifizierung verschlingt schnell mehrere Tausend Euro und stellt einen hohen bürokratischen Aufwand dar. PV-Anlagen ab 135 Kilowatt bis 950 Kilowatt kommen bisher zwar mit einem vereinfachten Anlagenzertifikat B nach VDE AR-N 4110 aus, aber diese unverhältnismäßig strengen Zertifizierungsanforderungen führen zu Verstimmungen bei den investitionswilligen Unternehmen und zu einem Flaschenhals bei der Beantragung der jeweiligen Netzanschlüsse. Mit den nun vorgelegten Verordnungsentwürfen will man den gesamte Prozess für Anlagen bis 500 kWp beschleunigen und vereinfachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Ziele verlangen vereinfachte Netzanschlüsse und mehr Geschwindigkeit</h2>



<p>Um dem ehrgeizigen <a href="https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/">Goal</a> eines jährlichen Zuwachses von 22 Gigawatt Solarleistung näher zu kommen und bis 2030 auf 215 Gigawatt in Deutschland ausbauen zu können, soll diese Maßnahme in der Elektrotechnische-Eigenschaften-Nachweis-Verordnung (NELEV) sowie einer neuen Technische-Anforderungen-Verordnung (TAV) schnellstmöglich umgesetzt werden. Dies soll die Nachfrage von Unternehmen für Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern weiter anfeuern. In diesem Sinne wurde bereits Ende Juli 2022 die NELEV dahingehend angepasst. Betreiber von Anlagen bis zu 950 kWp sind auch ohne vorliegendes Zertifikat zur vorläufigen Inbetriebnahme berechtigt. Allerdings nur, wenn sie das Anlagenzertifikat B gemeinsam mit der Konformitätserklärung abnehmen lassen. Dies darf bis zu 18 Monaten nach dem Netzgang erfolgen. Diese Übergangslösung für vereinfachte Netzanschlüsse, die man im Rahmen des <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Gesetze/Energie/EnWG.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Energiewirtschaftsgesetzs (EnWG)</a> beschlossen hat, ist noch bis 2025 gültig. Sie konnte den Stau bei den Zertifizierungen etwas lindern, so dass etliche bis dahin fertiggestellte PV-Anlagen seitdem in Betrieb gehen durften.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vereinfachte-netzanschluesse-fuer-dach-pv-anlagen/">Vereinfachte Netzanschlüsse für Dach-PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EMAS as an environmental management system</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 26 May 2023 10:50:57 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7520</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zertifizierung nach EMAS bietet Unternehmen handfeste wirtschaftliche Vorteile, von der Senkung der Steuer- und Abgabenlast bis hin zum Entfall verpflichtender Energieaudits nach DIN EN 16247. Dieser Beitrag erläutert die Unterschiede zur ISO 50001 und zeigt auf, wie EMAS als strategisches Werkzeug den Weg zur Klimaneutralität ebnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/">EMAS als Umweltmanagementsystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The environmental management system EMAS (Eco Management and Audit Scheme) is a voluntary and holistic environmental management system that was introduced in the European Union (EU) and in which around 1,200 German companies participate. <a href="https://www.emas.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">EMAS</a> was created to help organizations improve their environmental performance, reduce their environmental impact and provide transparent information about their environmental performance. It is based on ISO 14001, the international standard for environmental management systems, but goes beyond this and also appeals to the overall social responsibility of organizations and companies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EMAS &amp; ISO 50001 - Differences</h2>



<p>The international standard <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a> on the other hand, focuses specifically on energy management. It sets out requirements for an effective energy management system that helps companies and organizations to improve their energy efficiency and reduce energy consumption. Another important difference between EMAS and ISO 50001 is that EMAS requires the creation of a <strong>public environmental statement</strong> erfordert. Diese Umwelterklärung enthält Informationen über verschiedene Umweltaspekte wie beispielsweise den CO₂-Ausstoß, den Energie- und Ressourcenverbrauch oder die Entsorgung- und Müllvermeidungsstrategie des Unternehmens. Zertifizierte Umweltgutachtern überprüfen die Einhaltung. Die ISO 50001 erfordert keine öffentliche Erklärung, sondern konzentriert sich auf die interne Verbesserung des Energiemanagements. Zusätzlich hat EMAS den Anspruch, die Mitarbeitenden aktiv einzubinden und noch intensiver den <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-marketing-as-an-important-component-of-the-csr-esg-strategy/">CSR and ESG</a>-ideas.</p>



<h2 class="wp-block-heading">EMAS &amp; ISO 50001 - similarities</h2>



<p>Unternehmen, die das Umweltmanagementsystem EMAS oder die ISO Norm 50001 eingeführt haben, können im Rahmen des Energiefinanzierungsgesetzs, der EnSimiMav, der Förderrichtlinien der EU ETS Strompreiskompensation, der Carbon-Leakage-Verordnung und der Strom- und Energiesteuergesetze problemlos Steuerentlastungsanträge beantragen. Der Gesetzgeber erkennt beide Zertifikationen mit ihren Nachweisen in der Regel an und die sonst üblichen Dokumentationspflichten entfallen <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/">Energy audits in accordance with DIN EN 16247</a>. This means that the <strong>Tax and duty burden reduced</strong> and additionally through the environmental and efficiency measures introduced the <strong>Total costs reduced</strong>. Both systems are therefore <strong>legally compliant</strong>They enhance the company's image and convey a credible commitment to customers, stakeholders and suppliers. Both are tools for sustainable corporate management, increase sales opportunities and are seen as the first step towards climate neutrality for companies.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">How does the EMAS environmental management system work?</h2>



<p>Die Einführung von EMAS ist unabhängig von der Betriebsgröße. Im Gegensatz zur ISO 50001 erarbeitet jedes Unternehmen individuell die Umsetzungsmehoden. In Zusammenarbeit mit einem EMAS-Umweltgutachter beginnen die Planungen mit dem Umweltbeauftragen oder dem EMAS-Team des Unternehmens entstehen ein Leitbild und ein Umweltprogramm für das Unternehmen. Anschließend geht es an die Priorisierung, Durchführung und Monitorierung der Maßnahmen bevor durch die interne und externe Prüfung die offizielle Umwelterklärung erstellt wird. EMAS unterstützt dabei in allen Phasen und rechnet für den gesamten Prozess etwa ein Jahr ein, bis eine Organisation in das offizielle EMAS-Register eingetragen werden kann.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DIN EN 17463 (VALERI): Wie Energieinvestitionen wirtschaftlich bewertet werden</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/din-en-17463-evaluating-investments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 25 May 2023 13:48:14 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7475</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob für Energieaudits, die ISO 50001 oder Förderanträge – die VALERI-Methodik ist das zentrale Werkzeug für die nachvollziehbare Berechnung energetischer Maßnahmen. Dieser Beitrag erklärt, warum die Norm für die Dokumentation gegenüber Behörden und Finanzierern unverzichtbar ist und wie sie langfristige Einspareffekte präzise messbar macht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/din-en-17463-evaluating-investments/">DIN EN 17463 (VALERI): Wie Energieinvestitionen wirtschaftlich bewertet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> The&nbsp;<strong>DIN EN 17463</strong>&nbsp;– VALERI („Valuation of Energy‑related Investments“) – definiert, wie energiebezogene Investitionen systematisch und nachvollziehbar bewertet werden. Die Norm ist für Unternehmen zunehmend wichtig, da sie als einheitliche Grundlage für die Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen in Gesetzgebung, Förderprogrammen und Energiemanagement‑Systemen genutzt wird.</p>



<p>In diesem Artikel zeigen wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>like</strong>&nbsp;sie in der Praxis eingesetzt wird.</li>



<li><strong>warum</strong>&nbsp;die DIN EN 17463 für Unternehmen relevant ist,</li>



<li><strong>für welche Unternehmen</strong>&nbsp;sie Pflicht‑ oder Empfehlung ist,</li>



<li><strong>welche Rechenmodelle</strong>&nbsp;hinter der Norm stehen und</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist DIN EN 17463 (VALERI)?</h2>



<p>DIN EN 17463 ist eine Norm, die <strong>eine standardisierte Vorgehensweise zur Bewertung von energiebezogenen Investitionen</strong> festlegt. Sie dient dazu, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einheitliche Kriterien für die Wirtschaftlichkeitsbewertung von Energieeffizienzmaßnahmen zu schaffen,</li>



<li>Vergleichbarkeit zwischen Projekten herzustellen und</li>



<li>die Entscheidungsgrundlage für Investitionen transparent zu machen.</li>
</ul>



<p>VALERI ist dabei kein gesetzlicher Pflichtstandard im klassischen Sinne, sondern dient als&nbsp;<strong>referenzierter Rechen- und Bewertungsrahmen</strong>&nbsp;in diversen Rechts- und Förderregelungen, Energiemanagement‑Systemen und Energiereportings.</p>



<h2 class="wp-block-heading">For which companies is the standard important?</h2>



<p>DIN EN 17463 wird vor allem für drei Unternehmensgruppen relevant:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Unternehmen mit großen Energieverbräuchen und Energiemanagement‑Systemen</strong><br>Unternehmen, die bereits ein Energiemanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> or an environmental management system according to <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/" type="post" id="7520">EMAS</a> führen, nutzen die DIN EN 17463 oft als Standard, um Energieeffizienzmaßnahmen wirtschaftlich zu bewerten und die Robustheit der Entscheidungen dokumentieren zu können.</li>



<li><strong>Audit‑ bzw. Energieeffizienz‑pflichtige Unternehmen</strong><br>Unternehmen, die Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen von Energieaudits oder gesetzlichen Anforderungen prüfen, können die Norm als Bewertungsgrundlage nutzen, um festzustellen, ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist und ggf. umgesetzt werden sollte.</li>



<li><strong>KMU und andere Unternehmen mit geplanten Energieeffizienz‑Investitionen</strong><br>Selbst wenn keine explizite Pflicht besteht, bietet die DIN EN 17463 einen strukturierten Rahmen, um Energie‑ und Investitionsmaßnahmen objektiv zu bewerten.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist die Norm für Unternehmen interessant?</h2>



<p>Der Einsatz von DIN EN 17463 bringt mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Vergleichbare Wirtschaftlichkeitsberechnungen</strong><br>Unterschiedliche Energieeffizienzmaßnahmen (z. B. Anlagenerneuerung, Dämmung, LED‑Beleuchtung, Effizienzsteigerung in Prozessen) lassen sich nach einheitlichen Kriterien bewerten.</li>



<li><strong>Transparenz gegenüber Controlling, Finanzierung und Behörden</strong><br>Die Ergebnisse sind klar dokumentiert, leicht verifizierbar und können für Investitionsentscheidungen, Finanzierungsanträge oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/" type="post" id="7462">Energy audits in accordance with DIN EN 16247</a> be used.</li>



<li><strong>Basis für nachhaltige Maßnahmen</strong><br>Die Norm berücksichtigt nicht nur Kosten, sondern auch Risiken, Nutzungsdauer und Kapitalwert, sodass Entscheidungen auf einer soliden finanziellen Grundlage stehen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Standards und Rechenmodelle legt die DIN EN 17463 fest?</h2>



<p>DIN EN 17463 definiert einen strukturierten Prozess zur Bewertung von Energie‑ und Energieeffizienzmaßnahmen. Im Kern wird wie folgt vorgegangen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Erfassung der relevanten Daten</strong>
<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten.</li>



<li>Jährliche Energie‑ und Kostenersparnisse.</li>



<li>Nutzungsdauer und Restwerte.</li>
</ul>
</li>



<li><strong>Wirtschaftliche Kennzahlen berechnen</strong><br>Die Norm legt fest, wie folgende Kennzahlen zu berechnen sind:
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Statische und dynamische Amortisationszeit.</strong></li>



<li><strong>Rentabilität der Investition (z. B. interner Zinsfuß).</strong></li>



<li><strong>Kapitalwert (Net Present Value).</strong></li>



<li><strong>Einfluss von Verzinsung, Risiken und Zinsen.</strong></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Einheitliche Darstellung der Ergebnisse</strong><br>Die Norm gibt vor, wie die Ergebnisse dokumentiert und formatiert werden sollen, um die Nachvollziehbarkeit für interne Stellen, Energieberater, Auditoren und Behörden zu sichern.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird DIN EN 17463 in der Praxis eingesetzt?</h2>



<p>Die Norm wird in der Praxis auf verschiedene Weisen genutzt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>In Energie‑ und Energiemanagement‑Prozessen</strong><br>Energiebeauftragte oder Energiemanagement‑Teams nutzen die DIN EN 17463, um Energieeffizienzmaßnahmen objektiv zu bewerten und Prioritäten zu setzen.</li>



<li><strong>Für Energie‑ und Effizienz‑Investitionen</strong><br>Unternehmen, die beispielsweise in Anlagensanierungen, Energieeffizienz‑Maßnahmen oder Energiemanagement‑Systeme investieren, nutzen die Norm, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Maßnahmen nachzuweisen.</li>



<li><strong>Im Rahmen von Energieaudits und Energiemanagement‑Systemen</strong><br>Die Norm dient als Grundlage, um festzustellen, ob eine Maßnahme wirtschaftlich ist und ggf. umgesetzt werden sollte. In der Praxis werden häufig Excel‑Vorlagen und spezielle Software verwendet, die die VALERI‑Methodik umsetzen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt die Norm für Energieeffizienz‑Maßnahmen?</h2>



<p>DIN EN 17463 ist ein zentraler Baustein für die objektive Bewertung von Energie‑ und Energieeffizienzmaßnahmen. Sie hilft Unternehmen,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>nicht nur kurzfristige Einsparungen, sondern langfristige Effekte</strong>&nbsp;zu berücksichtigen,</li>



<li><strong>Risiken und Unsicherheiten</strong>&nbsp;in die Bewertung einfließen zu lassen,</li>



<li><strong>objektive Entscheidungen</strong>&nbsp;für Investitionen treffen zu können, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll sind.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Durch die Norm werden Energieeffizienzmaßnahmen in vielen Unternehmen transparenter, nachvollziehbarer und damit auch glaubwürdiger für Investoren, Behörden und Stakeholder.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>DIN EN 17463 (VALERI) ist ein wichtiger Standard zur Bewertung von energiebezogenen Investitionen.<br>Für Unternehmen mit Energiemanagement‑Systemen, Energieaudits oder großen Energieverbräuchen bietet sie eine einheitliche Grundlage, um Energieeffizienzmaßnahmen wirtschaftlich zu bewerten. Auch für KMU und andere Unternehmen, die Energieeffizienz‑Maßnahmen prüfen, ist sie ein wertvolles Instrument, um Investitionsentscheidungen objektiv, transparent und nachvollziehbar zu treffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Frequently Asked Questions</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wann muss ein Unternehmen DIN EN 17463 einsetzen?</summary>
<p>DIN EN 17463 ist keine reine „Pflichtnorm“, sondern wird als&nbsp;<strong>Referenzstandard</strong>&nbsp;in vielen Rechts- und Energiemanagement‑Systemen verwendet. Sie wird insbesondere dann genutzt, wenn Energieeffizienzmaßnahmen systematisch bewertet werden sollen, z.B. im Rahmen von Energieaudits, Energiemanagement‑Systemen oder Förderprogrammen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Welche Kennzahlen werden nach DIN EN 17463 berechnet?</summary>
<p>Zu den zentralen Kennzahlen gehören:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Risiko‑ und Zinsen‑Einflüsse auf die Investition.</li>



<li>Statische und dynamische Amortisationszeit.</li>



<li>Rentabilität (z.B. interner Zinsfuß).</li>



<li>Kapitalwert (Net Present Value).</li>
</ul>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wird DIN EN 17463 auch für KMU empfohlen?</summary>
<p>Ja — auch kleine und mittlere Unternehmen können die Norm nutzen, um Energieeffizienzmaßnahmen strukturiert zu bewerten. Die Norm bietet ihnen eine klare Methode, um Investitionen transparent zu planen, ohne dabei alle Details externer Finanzierungen oder regulatorischer Anforderungen zu berücksichtigen.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wo kann man die Norm einsetzen?</summary>
<p>DIN EN 17463 kann in der Praxis genutzt werden, um</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entscheidungen für Energieeffizienzinvestitionen gegenüber Finanzierern, Energieberatern oder Auditoren zu begründen.</li>



<li>Energieeffizienzmaßnahmen (z.B. Instandsetzung, Dämmung, Prozessoptimierung) zu bewerten,</li>



<li>Investitionen in Energiemanagement‑Systeme zu planen,</li>



<li>Energie‑ und Energieeffizienz‑Projekte zu dokumentieren und</li>
</ul>
</details>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energieaudit nach DIN EN 16247: Sinnvoll, Pflicht oder strategischer Einstieg?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 24 May 2023 11:40:57 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob gesetzliche Vorgabe oder freiwilliger Check: Ein Energieaudit ist der erste Schritt, um Energiefresser zu eliminieren und die Betriebskosten nachhaltig zu senken. Dieser Beitrag beleuchtet den Ablauf des Audits und zeigt auf, wie Unternehmen die Analyse als strategisches Sprungbrett für ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 nutzen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/">Energieaudit nach DIN EN 16247: Sinnvoll, Pflicht oder strategischer Einstieg?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> A <strong>Energy audit according to DIN EN 16247</strong> hilft Unternehmen, ihren Energieverbrauch systematisch zu analysieren, Einsparpotenziale zu identifizieren und Energiekosten nachhaltig zu senken. Für einige Unternehmen ist ein solches Audit gesetzlich vorgesehen, für andere lohnt es sich als strategischer Einstieg in Energiemanagement und Energieeffizienz.</p>



<p>In diesem Beitrag klären wir,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>was Unternehmen nach dem Audit damit tun können.</li>



<li>wer von einem Energieaudit profitiert,</li>



<li>in welcher Form es heute in der Gesetzgebung verankert ist,</li>



<li>wie ein Energieaudit nach DIN EN 16247 abläuft und</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist ein Energieaudit nach DIN EN 16247?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist ein systematischer Prozess zur <strong>Analyse des Energieverbrauchs</strong> eines Unternehmens oder einer Anlage. Ziel ist es, Energieflüsse zu erfassen, ineffiziente Prozesse zu identifizieren und konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz zu empfehlen.</p>



<p>Die Norm definiert einheitliche Strukturen und Vorgehensweisen, sodass Audits vergleichbar, nachvollziehbar und anhand klarer Kriterien bewertet werden können. Das Audit kann als Einzelmaßnahme erfolgen oder als Einstieg in ein umfassendes Energiemanagementsystem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen ist ein Energieaudit relevant?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 kann drei Hauptgruppen betreffen:</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Unternehmen mit gesetzlicher Auditaufgabe</h3>



<p>In Deutschland sind bestimmte Unternehmen verpflichtet, Energieaudits durchzuführen. Die konkreten Kriterien (z. B. Umsatz, Anzahl der Beschäftigten, Energieverbrauch) werden immer in der aktuellen Energieeffizienzanforderungs‑ und Transparenzregelung geregelt. </p>



<p>Dies sind aktuell klassische Nicht-KMU nach Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) mit mehr als 250 Mitarbeitenden oder einen Jahresumsatz von über <strong>50 Mio. Euro</strong> und eine Bilanzsumme von über <strong>43 Mio. Euro</strong>. Dazu zählen auch Unternehmen in einer Konzernstruktur. Sie sind alle vier Jahre zu einem Audit verpflichtet. </p>



<p>Bei Unternehmen ab einem Jahresverbrauch von 7,5 GWh (nach EnEfG) reicht ein einfaches Energieaudit nach DIN EN 16247 nicht mehr aus. Diese müssen ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/" type="post" id="5721">ISO 50001</a> or an environmental management system according to <a href="https://cubeconcepts.de/en/emas-as-an-environmental-management-system/" type="post" id="7520">EMAS</a> einführen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">2. KMU ohne direkte Pflicht</h3>



<p>Auch kleine und mittlere Unternehmen, die gesetzlich nicht auditpflichtig sind, können ein Energieaudit nach DIN EN 16247 freiwillig beauftragen. Für viele KMU lohnt sich das Audit, um Energiesteuer‑Entlastungen zu nutzen, Energiekosten zu senken und eine strukturierte Grundlage für Energiemanagement zu schaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Unternehmen mit Einstieg in Energiemanagement</h3>



<p>Energieaudits werden häufig als Einstieg für ein Energiemanagementsystem (z.B. ISO 50001) oder ein ganzheitliches Effizienzmanagement genutzt. Wer vorhat, Energieeffizienzanforderungen langfristig systematisch zu erfüllen, kann mit einem Audit seine Aktionsbasis und konkrete Umsetzungspläne definieren. Hierzu zählen beispielsweise Unternehmen mit einem Jahresverbrauch zwischen 2,5 GWh und 7,5 GWh.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile eines Energieaudits nach DIN EN 16247</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 bietet Unternehmen gleich mehrere Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Einsparpotenziale erkennen</strong><br>Durch eine systematische Analyse des Energieverbrauchs können ineffiziente Prozesse, veraltete Anlagen und unnötige Energieverluste identifiziert werden.</li>



<li><strong>Reduce costs</strong><br>Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen führt oft zu deutlichen Einsparungen bei Energiekosten und Wartungsaufwendungen.</li>



<li><strong>Umwelt und Emissionen</strong><br>Die Reduktion des Energieverbrauchs geht in der Regel mit einer Verringerung der Treibhausgasemissionen und einer geringeren Umweltbelastung einher.</li>



<li><strong>Wettbewerbsfähigkeit stärken</strong><br>Unternehmen, die Energieeffizienz systematisch steigern, reduzieren ihr Risiko gegenüber Energiepreisvolatilität und stärken ihr Image als nachhaltiger Partner.</li>



<li><strong>Transparenz und Compliance</strong><br>Die strukturierte Erfassung und Nachvollziehbarkeit des Energieverbrauchs hilft bei Berichtspflichten, Stakeholder‑Anfragen und Energie‑Reporting.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">How does an energy audit according to DIN EN 16247 work?</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 gliedert sich in mehrere Schritte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Beauftragung eines Energieauditors</strong><br>Ein Energiebeauftragter oder ein verantwortlicher Ansprechpartner im Unternehmen wählt einen unabhängigen Energieauditor aus, der in der Regel zertifiziert ist.<br>Die Auswahl erfolgt in der Regel nach Qualifikation, Erfahrung und Referenzen.</li>



<li><strong>Auditumfang definieren</strong><br>Gemeinsam wird der Umfang des Audits festgelegt: Welche Standorte, Anlagen, Prozesse und Energieträger werden berücksichtigt.<br>Die Dimensionen können je nach Unternehmensgröße und Zielsetzung erweitert werden.</li>



<li><strong>Daten erheben und analysieren</strong><br>Der Auditor erfasst Energieverbrauchsdaten, lastet Prozesse, prüft Anlagen und legt Messpunkte fest.<br>Die Analyse erfolgt anhand der aktuell gemessenen Werte und vorher definierter wirtschaftlicher und technischer Kriterien.</li>



<li><strong>Empfehlungen und Umsetzungspriorisierung</strong><br>Im Ergebnisbericht werden die identifizierten Einsparpotenziale dargestellt, Maßnahmen definiert und prioritisiert.<br>Die Wirtschaftlichkeit, der Investitionsbedarf und die erwarteten Energiekosteneinsparungen werden transparent dargestellt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">What happens after an energy audit?</h2>



<p>Nach einem Energieaudit folgt die Entscheidung, wie die Ergebnisse umgesetzt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Pflichtunternehmen</strong><br>Unternehmen, die nach geltender Gesetzgebung auditpflichtig sind, müssen die empfohlenen Maßnahmen, die wirtschaftlich sinnvoll sind, formal prüfen und ggf. umsetzen.<br>Die konkreten Umsetzungspflichten richten sich nach den aktuellen Vorgaben.</li>



<li><strong>KMU und freiwillige Audits</strong><br>Für Unternehmen, die ein Energieaudit freiwillig durchführen, gilt: Die Ergebnisse sollten in die Planung eingebunden werden.<br>Die Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen führt in der Regel zu sehr guten Ergebnissen, sowohl in finanzieller als auch in strategischer Hinsicht.</li>



<li><strong>Einstieg in Energiemanagement</strong><br>Viele Unternehmen nutzen das Energieaudit als Basis für ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 oder ein umfassendes Effizienzmanagement.<br>So wird die Energieeffizienz dauerhaft in die Unternehmensprozesse integriert.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Energieaudits als Basis für Energiemanagement</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist kein Selbstzweck, sondern ein strategischer Baustein im Energiemanagement‑Portfolio eines Unternehmens.<br>Es liefert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine klare Analyse der aktuellen Situation.</li>



<li>Eine Priorisierung von Maßnahmen.</li>



<li>Die Grundlage für weitergehende Energiemanagementmaßnahmen.</li>
</ul>



<p>Wer bereits Energiemanagement‑Systeme wie ISO 50001 oder EMAS nutzt, kann das Audit als Ergänzung oder Überprüfung einsetzen, um bestehende Maßnahmen zu standort‑ und praxisnah zu validieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Ein Energieaudit nach DIN EN 16247 ist ein sinnvolles Instrument, um Energieverbrauch transparent zu machen, Einsparpotenziale zu identifizieren und Kosten zu senken. Für bestimmte Unternehmen ist es eine gesetzliche Pflicht, die im Rahmen von Energieeffizienzvorgaben erfüllt werden muss. Für andere Unternehmen, insbesondere KMU, ist es ein wirtschaftlicher Einstieg in Energiemanagement, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">FAQ zu Energieaudit nach DIN EN 16247</h2>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Muss jedes Unternehmen ein Energieaudit nach DIN EN 16247 durchführen?</summary>
<p>Nein — nur bestimmte Unternehmen, die nach geltender Energieeffizienz‑ und Transparenzverordnung als auditpflichtig gelten, müssen Energieaudits nach DIN EN 16247 durchführen. Unternehmen mit Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 oder EMAS werden in der Regel von der Pflicht entbunden.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Was bringt ein Energieaudit für meine Energiekosten?</summary>
<p>Ein Energieaudit kann helfen, Energieeinsparungen von mehreren Prozentpunkten zu identifizieren, je nach Ausgangszustand. Die konkreten Einsparungen hängen von der Struktur des Unternehmens, den Prozessen und den Umsetzungshandlungen ab.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Kann ich freiwillig ein Energieaudit machen, wenn ich nicht auditpflichtig bin?</summary>
<p>Ja — Energieaudits nach DIN EN 16247 können auch freiwillig beauftragt werden, insbesondere wenn ein Unternehmen Energiesteuer‑Entlastungen, Energieeffizienz‑Maßnahmen oder Energiemanagement einführen möchte.</p>
</details>



<p></p>



<details class="wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow"><summary>Wie lange gilt ein Energieaudit?</summary>
<p>Ein Energieaudit wird in der Regel mit einer definierten Gültigkeitszeit genutzt, die sich nach den aktuellen Vorgaben und der Unternehmenssituation richtet. Änderungen in der Anlagenstruktur, im Energieverbrauch oder in den gesetzlichen Anforderungen können die Notwendigkeit für ein erneutes Audit auslösen.</p>
</details>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-audit-according-to-din-en-16247/">Energieaudit nach DIN EN 16247: Sinnvoll, Pflicht oder strategischer Einstieg?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV electricity generation costs in comparison</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-electricity-production-costs-in-comparison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 22 May 2023 07:45:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7316</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Gestehungskosten von teils unter 4 ct/kWh haben große Solarparks fossile Energieträger längst unterboten und liegen nun sogar gleichauf mit günstigen Onshore-Windkraftanlagen. Dieser Vergleich zeigt auf, warum Investitionen in PV-Anlagen nicht nur ökologisch notwendig, sondern dank sinkender Systempreise und steigender Effizienz wirtschaftlich unschlagbar sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-electricity-production-costs-in-comparison/">PV-Stromgestehungskosten im Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In general, the levelized cost of electricity (LCOE) is used to compare the costs of different energy source technologies and determine the most economical option. The decisive factors here are the investment and operating costs (including interest), the costs for fuels and CO₂ emissions if the electricity generation is based on the combustion of fossil fuels, as well as the service life, capacity utilization and disposal of a plant. How have the electricity generation costs for commercial PV systems changed in recent years compared to various other energy sources?</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV-Stromgestehungskostenkosten sinken in zwölf Jahren um 85 %</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="650" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-1024x650.jpg" alt="" class="wp-image-7390" style="width:704px;height:446px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-1024x650.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-300x190.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten-768x488.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Stromgestehungskosten.jpg 1230w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>According to the report <a href="https://www.irena.org/publications/2021/Jun/Renewable-Power-Costs-in-2020" target="_blank" rel="noreferrer noopener">"Renewable Power Generation Costs in 2020"</a> According to the International Energy Agency (IEA), the global levelized cost of electricity for solar power fell by an average of 85 % in 2020 compared to the costs in 2010. <strong>PV LCOE</strong> are now lower than the costs of coal or gas-based electricity generation. For Germany, the Fraunhofer Institute comes to the following conclusion in a <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/veroeffentlichungen/studien/studie-stromgestehungskosten-erneuerbare-energien.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Study</a> The results show similar values: according to this, the LCOE for large-scale PV systems in 2021 will be between 3.12 and 11.01 cents per kWh, whereby the range is explained by the fact that a distinction was made between different types of PV system in the calculation. The larger the system, the lower the costs per kWp and the decisive factor for the LCOE overall is whether it is realized with or without electricity storage. If the averaged LCOE for photovoltaic systems in Germany from 2011 and 2021 are compared, the costs are also 85 % lower. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Low electricity generation costs for renewable energies</h2>



<p>With an average value of just under 6 cents per kWh, large-scale photovoltaic power plants are now on a par with onshore wind power plants, which have always been quite cheap. The latter have been able to reduce their electricity generation costs from 9 to 6 cents per kWh on average in recent years. Both studies come to the conclusion that electricity production from large <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> is the most cost-effective option today. Apart from small private PV rooftop systems with storage or offshore wind turbines, electricity from biogas is now the most expensive electricity from renewable energies. Experts attribute the cost reductions in PV electricity generation costs mainly to technological advances and mass production. In addition, the efficiency of PV modules has increased, while the costs of production and installation have fallen. The development of innovative PV systems, such as the combination of PV systems with energy storage systems, is also helping to reduce costs. This trend is expected to continue in the coming years. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Rising electricity generation costs for fossil fuels</h2>



<p>In general, the electricity generation costs of fossil fuels have risen in recent decades. This is partly due to the fact that some fossil fuel reserves have become more difficult to access, resulting in higher costs for extraction and exploration. In the case of gas in particular, the production costs were at times almost 30 cents per kWh due to the Russian invasion of Ukraine. Despite the current price stabilization, they still reached an annual average of over 20 cents per kWh in 2022. In addition to higher procurement costs, stricter environmental regulations are also making fossil fuels more expensive in Europe. The prices for CO₂ emissions continue to be successively increased by the countries and the European Union. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>New obligations for companies: EU Climate Protection Act</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-eu-climate-protection-act-mean-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 17 May 2023 09:42:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=7362</guid>

					<description><![CDATA[<p>Machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Klimaneutralität 2050: Unser Whitepaper zum EU-Klimaschutzgesetz bietet Ihnen einen kompakten Überblick über gesetzliche Risiken und praktische Handlungsempfehlungen. Sichern Sie sich jetzt den Download!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/what-does-the-eu-climate-protection-act-mean-for-companies/">Neue Pflichten für Unternehmen: EU-Klimaschutzgesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The European Union plans to be climate-neutral by 2050 and has declared this goal to be a legal obligation with the European Climate Law. Specifically, the EU countries are constantly developing new legislation to ensure that climate neutrality can be achieved. Since the adoption of the legislative package by the EU Parliament in April 2023, the EU Climate Protection Act has taken on stricter forms, which must now also be successively implemented by the German government. This also results in new obligations for companies. </p>



<h2 class="wp-block-heading">The EU Climate Protection Act brings new obligations for everyone</h2>



<p>To understand what <a href="https://www.consilium.europa.eu/de/policies/green-deal/fit-for-55-the-eu-plan-for-a-green-transition/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">"Fit for 55"</a> and what companies can now expect, this white paper first explains the most important instruments for enforcement, discusses the current resolutions on the Easter package of April 2023, compares them with the current legal situation, describes risks for companies and then provides recommendations for action with concrete examples.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Contents of the white paper:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Basics: Control and emissions trading systems</li>



<li>What is the EU ETS?</li>



<li>What is the DEHSt?</li>



<li>Current legal situation incl. standards and guidelines</li>



<li>What will change as a result of the EU climate protection package?</li>



<li>Risks and new obligations for companies</li>



<li>How can renewable energies be used efficiently?</li>



<li>Future PV sample calculations after the planned EU reform  </li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Lohnt sich Photovoltaik für Industrie und Gewerbe?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-in-industry-amp-commerce/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 11 May 2023 14:54:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=13993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Dachanlage, Solarpark oder Contracting-Modell – eine professionell dimensionierte PV-Lösung bietet Unternehmen messbare Wettbewerbsvorteile ohne hohes Investitionsrisiko. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Konzepte für energieintensive Betriebe besonders lukrativ sind und wie die dezentrale Energieversorgung Ihre CO₂-Bilanz nachhaltig verbessert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-in-industry-amp-commerce/">Lohnt sich Photovoltaik für Industrie und Gewerbe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja –<strong> Photovoltaik lohnt sich für Industrie- und Gewerbebetriebe </strong>in den meisten Fällen wirtschaftlich und strategisch. Unternehmen können ihre Stromkosten deutlich senken, sich gegen steigende Energiepreise absichern und gleichzeitig regulatorische sowie ESG-Anforderungen erfüllen.</p>



<p>Besonders wirtschaftlich ist Photovoltaik, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein <strong>hoher Stromverbrauch am Tag</strong> besteht</li>



<li>large <strong>Dach- oder Freiflächen</strong> verfügbar sind</li>



<li>Strompreise langfristig über ~10 ct/kWh liegen</li>



<li>Eigenverbrauch optimiert werden kann (z. B. durch Lastmanagement oder Speicher)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile hat Photovoltaik für Unternehmen konkret?</h2>



<p>Photovoltaik bietet Industrie- und Gewerbebetrieben mehrere messbare Vorteile:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wirtschaftlich</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reduktion der Stromkosten durch Eigenversorgung</li>



<li>Planbare Energiekosten über 20+ Jahre</li>



<li>Schutz vor steigenden Strompreisen</li>



<li>Zusätzliche Erlöse durch Einspeisung oder Direktvermarktung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Strategisch</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Unabhängigkeit vom Energiemarkt</li>



<li>Erleichterung bei Zertifizierungen für <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/" type="post" id="14851">Sustainability &amp; ESG</a></li>



<li>Wettbewerbsvorteile bei Kunden und Investoren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Technisch</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dezentrale Energieversorgung erhöht Versorgungssicherheit</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/" type="post" id="19469">Increase photovoltaic self-consumption</a> durch Speicher </li>



<li>Integration in <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management systems</a> möglich</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten von Photovoltaik-Anlagen gibt es für Industrie &amp; Gewerbe?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Dachanlagen (Standardlösung)</h3>



<p>Gerade&nbsp;große Gewerbe- und Industriedächer bieten sich für <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/" type="page" id="482">Photovoltaics on roof surfaces</a> besonders an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nutzung vorhandener Dachflächen</li>



<li>Wirtschaftlich in den meisten Fällen die erste Wahl</li>



<li>Schnell realisierbar</li>



<li>Wertet die Immobilie auf</li>



<li>Bedient die <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/" type="post" id="4015">Photovoltaic obligation</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Freiflächenanlagen</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/" type="page" id="543">Solar parks </a>sind extrem ertragreich, hoch effizient und nutzen Brach- oder Ausweichflächen perfekt für die eigene Stromproduktion aus.  </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für Unternehmen mit verfügbarem Grundstück</li>



<li>Hohe Leistung möglich</li>



<li>Besonders relevant für energieintensive Betriebe</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Solar-Carports</h3>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/" type="page" id="593">Solar carports </a>liefern hohe Erträge durch ihre flexible Ausrichtung, können auch Laderampen oder Außenlager überdachen und sind in einigen Bundesländern heute schon Pflicht.  </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Doppelnutzung von Parkflächen</li>



<li>Kombination mit Ladeinfrastruktur möglich</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Fassaden-PV (BiPV)</h3>



<p>Building Integrated Photovoltaics (<a href="https://cubeconcepts.de/en/bipv-im-ueberblick/" type="post" id="27230">BiPV</a>) ersetzt herkömmliche Baumaterialien wie Ziegel, Glas oder Fassadenplatten durch Solarmodule. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ergänzung bei begrenzten Dachflächen</li>



<li>Architektonisch integrierbar</li>



<li>Noch nicht immer wirtschaftlich, aber zunehmend relevant</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird eine PV-Anlage für ein Unternehmen richtig dimensioniert?</h2>



<p>Die optimale Anlagengröße richtet sich primär nach dem Stromverbrauch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ziel ist meist ein <strong>hoher Eigenverbrauch (&gt;60–80 %)</strong></li>



<li>Zu große Anlagen → mehr Einspeisung führt heute zu geringerer Wirtschaftlichkeit</li>



<li>Zu kleine Anlagen → ungenutztes Potenzial</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtige Einflussfaktoren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lastprofil (Tag/Nacht, Wochenverlauf)</li>



<li>Available area</li>



<li>Netzanschlusssituation</li>



<li>zukünftige Entwicklungen (z. B. E-Mobilität, Wärmepumpen, Produktionserweiterung)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Genau hier entsteht in der Praxis der größte Mehrwert durch professionelle Planung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Speicher und Energiemanagement?</h2>



<p>Ohne Energiemanagement bleibt viel Potenzial ungenutzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Battery storage</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Steigern den <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-increase-self-consumption/" type="post" id="19469">Photovoltaic self-consumption</a></li>



<li>Reduzieren Lastspitzen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>)</li>



<li>Können zusätzliche Erlöse generieren (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/balancing-energy-additional-transfers-through-electricity-storage/" type="post" id="13978">Control energy</a> oder zum <a href="https://cubeconcepts.de/en/strom-trading-mit-bess/">Strom-Trading</a>)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Load management</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verschiebt Verbrauch in PV-Erzeugungszeiten (<a href="https://cubeconcepts.de/en/lastverschiebung-load-shifting-mit-bess/">Load shifting</a>)</li>



<li>Reduziert Netzentgelte</li>



<li>Stabilisiert den Betrieb</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Energiemanagementsysteme (EMS)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Vernetzen Erzeugung, Verbrauch und Speicher</li>



<li>Automatisieren Optimierung</li>



<li>Grundlage für wirtschaftlichen Betrieb größerer Systeme</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Förderungen und Modelle gibt es für Unternehmen?</h2>



<p>In der Praxis sind weniger klassische Förderungen entscheidend – sondern <strong>Finanzierungs- und Betreibermodelle</strong>:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Typische Modelle:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Eigeninvestition (CAPEX)</strong></li>



<li><strong>Contracting / PPA (OPEX)</strong><br>→ Strombezug ohne eigene Investition</li>



<li><strong>Miet- oder Leasingmodelle</strong></li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Unternehmen kann besonders <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> interessant sein, da:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>keine Kapitalbindung entsteht</li>



<li>Risiken ausgelagert werden</li>



<li>Planung und Betrieb extern erfolgen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was sind die größten Herausforderungen – und wie lassen sie sich lösen?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Hohe Anfangsinvestition</h3>



<p>Lösung: Contracting, PPA oder Finanzierung</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Begrenzte Flächen</h3>



<p>Lösung: Kombination aus Dach, Carport, Fassade</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Komplexe Regulierung</h3>



<p>Lösung: strukturierte Projektentwicklung und energiewirtschaftliche Bewertung</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Integration ins Energiesystem</h3>



<p>Lösung: Energiemanagement + Speicher + Lastoptimierung</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Photovoltaik NICHT?</h2>



<p>Photovoltaik ist nicht immer automatisch sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr geringer Tagesstromverbrauch und keine externe Verbraucher, an die der Überschuss veräußert werden kann</li>



<li>stark verschattete oder ungeeignete Flächen (fehlende Statik, sanierungsbedürftige Dächer, hohe Luftverschmutzung o. ä.)</li>



<li>extrem niedrige Strompreise (selten im aktuellen Markt)</li>



<li>fehlende langfristige Nutzungsperspektive des Standorts</li>
</ul>



<p></p>



<p>In der Praxis sind diese Fälle jedoch die Ausnahme.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik ist ein strategischer Hebel für Unternehmen</h2>



<p>Photovoltaik ist heute <strong>kein reines Nachhaltigkeitsthema mehr</strong>, sondern ein zentraler Bestandteil wirtschaftlicher Energieversorgung.</p>



<p>Für Industrie und Gewerbe bedeutet das:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>niedrigere und planbare Energiekosten</li>



<li>höhere Versorgungssicherheit</li>



<li>bessere ESG-Performance</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die frühzeitig investieren oder geeignete Modelle nutzen, sichern sich langfristige Wettbewerbsvorteile.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-in-industry-amp-commerce/">Lohnt sich Photovoltaik für Industrie und Gewerbe?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaic project development explained in brief</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-project-development/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 10 May 2023 15:02:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=11008</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine erfolgreiche PV-Projektentwicklung vereint multidisziplinäres Know-how aus den Bereichen Finanzen, Energierecht und Ingenieurwesen, um komplexe Genehmigungsprozesse effizient zu meistern. Dieser Beitrag erklärt die zentralen Schritte zur Realisierung wirtschaftlicher Großanlagen und worauf Unternehmen bei der Auswahl eines erfahrenen Projektpartners achten sollten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-project-development/">Photovoltaik-Projektentwicklung kurz erklärt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The tasks of the solar experts at CUBE CONCEPTS are varied and demanding. The <strong>Photovoltaic project development</strong> plays a decisive role in the optimal use of renewable energies, as it is responsible for this, <strong>the entire life cycle of solar projects</strong> to manage. This starts with the initial idea and goes far beyond the network.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Tasks in PV project development</h2>



<p>Die Photovoltaik-Projektentwicklung ist ein umfassender Prozess, der verschiedene Aufgaben von der Anfangsphase bis zur Realisierung eines Solarprojekts umfasst. Zu den zentralen Aufgaben gehören die <strong>Location analysis and selection</strong>, bei der geeignete Standorte unter Berücksichtigung von Sonneneinstrahlung, topografischen Gegebenheiten, Verschattungen, Statiken und lokalen Vorschriften identifiziert werden. Im Anschluss werden <strong>Feasibility studies</strong> carried out in order to <strong>economic profitability</strong> of the project.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1024x683.jpg" alt="Photovoltaic project development feasibility" class="wp-image-11798" style="width:536px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Machbarkeit-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>A key step in photovoltaic project development is the management of <strong>legal and regulatory requirements</strong>. Dies umfasst Umweltverträglichkeitsprüfungen (<a href="https://cubeconcepts.de/en/environmental-impact-assessment-uvpg/">UVPG</a>) und den Erhalt aller notwendigen Genehmigungen inkl. Netzverträglichkeitsprüfung (<a href="https://cubeconcepts.de/en/grid-compatibility-test-nvp-for-large-scale-pv-systems/">NVP</a>). <strong>Die Sicherung der <a href="https://cubeconcepts.de/en/forms-of-photovoltaic-financing-for-companies/">Photovoltaic financing</a></strong> is another key aspect that is achieved through negotiations with investors, banks and other financing partners.</p>



<p>The <strong>Technical planning</strong> is crucial and involves collaboration with engineers and technicians. This is where technical details are determined, including the selection of the best photovoltaic technology and the design of the system. Contract negotiations or tenders with suppliers and construction companies are also part of the tasks, whereby costs, schedules and contractual details are determined.</p>



<p>The <strong>Construction supervision</strong> ensures that the construction process meets the technical specifications and is completed on time. After completion, the commissioning of the photovoltaic system is coordinated, including tests and ensuring proper functioning. The development of long-term <strong>Operating and maintenance plans</strong> is also one of the responsibilities to ensure the efficiency of the system and minimize downtime.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1024x683.jpg" alt="Photovoltaic project development profitability" class="wp-image-11795" style="width:575px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-768x513.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-1536x1025.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/05/Photovoltaik-Projektentwicklung-Rentabilitaet-2048x1367.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In addition to this, photovoltaic project developers <strong>Market analyses</strong> to assess the profitability of the project and identify opportunities for success. In order to document the entire project process transparently, they create comprehensive <strong>Documentations</strong>that meet the legal requirements.</p>



<p>In addition, CUBE CONCEPTS supports its clients regardless of whether it is a <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a>-system, even after the grid has been disconnected. We are always at your side in the event of defects, loss of performance or updates and can advise you on changes to the legal framework. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Successful photovoltaic project development is sustainable</h2>



<p><strong>Sustainability</strong> is a key aspect of successful photovoltaic project development. It manifests itself through environmentally friendly energy generation, resource efficiency in the choice of location and use of materials, as well as <strong>Long-term profitability</strong>. Social acceptance and innovation are further pillars. A sustainable approach takes into account the entire life cycle, promotes adaptability to change and contributes to an environmentally friendly energy transition. Therefore, the selection of a project developer should be carefully considered to ensure the successful implementation of a PV project. Outstanding knowledge of the latest photovoltaic technologies, many years of experience, profound knowledge of energy law, financial expertise for profitability assessment, effective project management and good mediation skills between stakeholders are crucial. Together, these skills form the basis for success in the development of sustainable and economically viable photovoltaic projects. Photovoltaic project development thus requires a broad, multidisciplinary skill set that encompasses engineering, law, finance and environmental issues.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NRW expands this year's funding program</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/nrw-expands-this-years-funding-program/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 03 May 2023 12:16:29 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6753</guid>

					<description><![CDATA[<p>From parking lot canopies to solar farms: the new funding guidelines in NRW offer significant investment grants of up to 1 million euros for commercial photovoltaic projects. This article summarizes the most important innovations and shows you how to make the best use of state support for your planning and implementation.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/nrw-expands-this-years-funding-program/">NRW erweitert das diesjährige Förderprogramm</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Just in time for May, the NRW state government presented the expansion of its "progres.nrw" funding program. Accordingly, this year <strong>230 million euros</strong> Funding for the expansion of <strong>Photovoltaics, wind energy and geothermal energy</strong> will be made available. In addition to improving the funding guidelines, other areas have now also become eligible for funding and additional funds are being made available for large PV systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solar carports, ground-mounted systems or agricultural and floating PV systems are now eligible for funding</h2>



<p>Planned <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a>that were previously not eligible for funding under the EEG now receive a maximum of 20 % or 500,000 euros of eligible expenditure and floating photovoltaic systems and agrivoltaic systems up to 25 % or a maximum of 1 million euros. Rooftop photovoltaic systems on municipal buildings in conjunction with battery storage systems are now also subsidized with a maximum of 90 % or 350,000 euros. New is the funding for the construction of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Carports with solar modules</a> on open parking lots with more than ten parking spaces. From now on, this will be subsidized with a maximum of 500 euros per kWp or 50,000 euros. In addition, façade photovoltaic projects can also count on subsidies for the first time. They will be subsidized up to a maximum of 350 euros per kWp or 50,000 euros. In addition, financial support is available for feasibility studies, planning work and consultancy services for all PV projects.</p>



<p>Companies, local authorities and private individuals can now submit their applications at progres.nrw.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Are you planning a commercial PV system and want to take advantage of subsidy programs now? CUBE CONCEPTS always calculates&nbsp;<strong>up-to-date and reliable</strong>which subsidies and remuneration companies can expect for their PV project.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photovoltaik für Unternehmen: Lohnt sich eine PV-Anlage wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 28 Apr 2023 12:22:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=10995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine betriebliche PV-Anlage sichert nicht nur planbare Strompreise über Jahrzehnte, sondern ist auch ein zentraler Hebel zur Erreichung Ihrer ESG- und Nachhaltigkeitsziele. Dieser Beitrag analysiert, unter welchen Voraussetzungen sich die Investition für Industrie und Gewerbe besonders schnell amortisiert und wie moderne Speichersysteme den Eigenverbrauch maximieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-for-companies/">Photovoltaik für Unternehmen: Lohnt sich eine PV-Anlage wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, <strong>Photovoltaics</strong> lohnt sich für die meisten <strong>The company</strong> wirtschaftlich – insbesondere bei hohem Stromverbrauch. Durch Eigenverbrauch lassen sich Stromkosten dauerhaft senken, Abhängigkeiten vom Energiemarkt reduzieren und gleichzeitig CO₂-Emissionen verringern. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit sind jedoch Faktoren wie Lastprofil, Anlagengröße und Energiemanagement.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromkosten langfristig deutlich senken </li>



<li>Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erhöhen </li>



<li>Eigenverbrauch ist der wichtigste Wirtschaftlichkeitsfaktor </li>



<li>Kombination mit Speicher und Energiemanagement steigert den Nutzen </li>



<li>Besonders attraktiv für Unternehmen mit hohem Tagesverbrauch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Photovoltaik für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll?</h2>



<p>Der größte Vorteil von Photovoltaik liegt in der <strong>Substitution von teurem Netzstrom durch günstigen Eigenstrom</strong>.</p>



<p>Unternehmen können:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen Teil ihres Strombedarfs selbst decken</li>



<li>langfristig stabile Stromkosten sichern</li>



<li>sich gegen volatile Energiepreise absichern</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je höher der Eigenverbrauch, desto größer der wirtschaftliche Vorteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche konkreten Vorteile bietet Photovoltaik?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Energiekosten nachhaltig senken</h3>



<p>Selbst erzeugter Solarstrom ist in der Regel deutlich günstiger als Netzstrom.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Unabhängigkeit vom Energiemarkt erhöhen</h3>



<p>Unternehmen reduzieren ihre Abhängigkeit von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strompreisschwankungen</li>



<li>Energieversorgern</li>



<li>regulatorischen Risiken</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. CO₂-Emissionen reduzieren</h3>



<p>Photovoltaik ermöglicht eine direkte Reduktion des CO₂-Fußabdrucks und unterstützt Unternehmen bei wichtigen Zertifizierungen für <a href="https://cubeconcepts.de/en/sustainability-esg-overview-of-certifications-standards-and-norms/" type="post" id="14851">Sustainability &amp; ESG</a>-Zielen. Zudem spart es den Zukauf von zunehmend teuren CO₂-Zertifikaten. </p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wettbewerbsvorteile sichern</h3>



<p>Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Entscheidungskriterium bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kunden (Lieferketten)</li>



<li>Investoren (<a href="https://cubeconcepts.de/en/csddd/" type="post" id="14501">CSDDD</a> &#8211; Corporate Sustainability Due Diligence Directive sowie <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-eu-taxonomy/" type="post" id="7680">EU taxonomy</a>)</li>



<li>Geschäftspartnern</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">5. Attraktive Förder- und Finanzierungsmodelle nutzen</h3>



<p>Je nach Modell (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" type="page" id="168">Contracting</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/" type="page" id="373">Owner's investment</a>) lassen sich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten reduzieren</li>



<li>Risiken minimieren</li>



<li>Cashflows optimieren</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich Photovoltaik besonders?</h2>



<p>Eine PV-Anlage ist besonders wirtschaftlich, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ein hoher Stromverbrauch tagsüber besteht</li>



<li>große Dach- oder Freiflächen verfügbar sind</li>



<li>Stromkosten einen relevanten Anteil an den Betriebskosten haben</li>



<li>Eigenverbrauch optimiert werden kann (<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a>)</li>
</ul>



<p></p>



<p>Typische Beispiele:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Industrial companies</li>



<li>Logistikzentren</li>



<li>produzierendes Gewerbe</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist Photovoltaik weniger sinnvoll?</h2>



<p>Die Wirtschaftlichkeit kann eingeschränkt sein, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>sehr geringer Stromverbrauch besteht und der Überschuss nicht in unmittelbarer Nähe an Dritte veräußert werden kann</li>



<li>kaum geeignete Flächen vorhanden sind</li>



<li>Strom hauptsächlich nachts verbraucht wird (ohne Speicherlösung)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird die richtige Anlagengröße bestimmt?</h2>



<p>Die Dimensionierung einer PV-Anlage hängt im Wesentlichen ab von:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromverbrauch des Unternehmens</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/the-load-profile-as-a-basis-for-calculating-pv-systems/" type="post" id="9686">Load profile</a> (wann wird Strom benötigt?)</li>



<li>verfügbarer Fläche</li>



<li>gewünschtem Eigenverbrauchsanteil</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grundprinzip: <strong>Nicht maximale Fläche = optimale Lösung</strong>, sondern wirtschaftlich optimierte Auslegung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielt Energiemanagement?</h2>



<p>A <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-efficiencyunit/" type="page" id="18381">Energy management system</a> (EMS) ist entscheidend, um das volle Potenzial einer PV-Anlage zu nutzen.</p>



<p>Es ermöglicht:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Optimierung des Eigenverbrauchs</li>



<li>Steuerung von Lasten</li>



<li>Integration von Batteriespeichern</li>



<li>Vermeidung von Lastspitzen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: <strong>Maximale Nutzung des selbst erzeugten Stroms</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Photovoltaik im Energiesystem: Mehr als nur Strom erzeugen</h2>



<p>Moderne und <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/innovative-energy-solutions/" type="page" id="10909">Innovative energy solutions</a> kombinieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Photovoltaics</li>



<li>Large-scale battery storage</li>



<li><a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure </a>(E-Mobilität)</li>



<li>intelligente Steuerung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Dadurch entsteht ein integriertes System zur:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kostenoptimierung</li>



<li>Flexibilization</li>



<li>Decarbonization</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Photovoltaik als strategische Investition</h2>



<p>Photovoltaik ist für Unternehmen heute in den meisten Fällen nicht nur eine nachhaltige, sondern vor allem eine wirtschaftlich sinnvolle Investition.</p>



<p>Der Schlüssel liegt nicht allein in der Technologie, sondern in der richtigen Planung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>passende Anlagengröße</li>



<li>hoher Eigenverbrauch</li>



<li>intelligentes Energiemanagement</li>
</ul>



<p></p>



<p>Unternehmen, die diese Faktoren berücksichtigen, können ihre Energiekosten nachhaltig senken und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaics-for-companies/">Photovoltaik für Unternehmen: Lohnt sich eine PV-Anlage wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PV-Marketing als wichtiger Baustein der CSR &#038; ESG-Strategie</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-marketing-as-an-important-component-of-the-csr-esg-strategy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 20 Apr 2023 14:52:22 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6684</guid>

					<description><![CDATA[<p>Your own PV system is far more than a technical investment – it is a visible commitment to environmental responsibility and a powerful driver for your CSR and ESG goals. How can you strategically utilize your PV projects to improve ESG rankings and secure clear competitive advantages in the B2B market through a credible sustainability strategy?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-marketing-as-an-important-component-of-the-csr-esg-strategy/">PV-Marketing als wichtiger Baustein der CSR &amp; ESG-Strategie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>What is a CSR or ESG strategy, why should companies be concerned with it and why is it important? <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-marketing/">PV marketing</a> an important building block in overall corporate communication? Here are the answers.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">What is CSR?</h2>



<p>Many companies have been relying on a sophisticated CSR strategy for years, which they have either developed themselves or developed at great expense using external consultants. The abbreviation <strong>CSR</strong> stands for Corporate Social Responsibility and first appeared in the European Commission's Green Paper in 2001. The term refers to the responsibility of companies for their impact on society and the environment. A CSR strategy aims to ensure that companies not only focus on maximizing their profits, but also take into account the social and environmental impact of their business activities. In this way, they aim to gain the trust and loyalty of their customers, employees and investors.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is ESG?</h2>



<p>The abbreviation <strong>ESG</strong> stands for the three factors environmental, social and governance. The concept originates from a completely different environment. It was defined by the UN in 2004 in the "Global Compact Initiative" in order to provide investors and analysts with principles for identifying sustainable investments. An ESG strategy is therefore an investment strategy that takes into account environmental, social and governance factors in order to achieve long-term financial and non-financial results. Its aim is to ensure long-term and sustainable returns for investors while achieving a positive environmental, social and governance impact.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What is the difference between CSR and ESG?</h2>



<p>CSR and ESG therefore both refer to the responsibility of companies for their impact on society and the environment, but there are differences between the two concepts. CSR refers more to the voluntary responsibility of companies to integrate social and environmental concerns into their business strategy. A CSR strategy focuses on how companies can incorporate social and environmental concerns into their business practices and commit to the common good. CSR is therefore a broader term that encompasses all aspects of corporate social and environmental responsibility. </p>



<p>ESG, on the other hand, is a term used by investors and analysts to evaluate the sustainability performance of companies. ESG factors relate to environmental, social and governance issues and help investors to evaluate companies. The factors assessed include climate change, resource use, working conditions, human rights, corporate governance and transparency. ESG is therefore a more specific concept that focuses on the financial assessment of companies. While CSR and ESG have different focuses, they often complement each other in practice. A good CSR strategy can help companies perform better in ESG rankings, which in turn is of interest to investors.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="900" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547.jpg" alt="" class="wp-image-6695" style="width:493px;height:462px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547.jpg 960w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547-300x281.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Screenshot-2023-04-20-170547-768x720.jpg 768w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Key points of a CSR &amp; ESG strategy: environmental protection, energy efficiency and CO₂ reduction</h2>



<p>However, the key components of both strategies are always environmental protection, energy efficiency and CO₂ reduction. Apart from the pressure from legislation or economic reasons, these factors are currently becoming increasingly important in the overall external image of companies and the aspect of sustainability is taking a central position here. This is not only the particular focus of the public in the B2C sector, but also increasingly that of trading partners. In order to continue generating orders in the B2B sector, clients today often demand resource- and environmentally friendly actions and certifications, such as the <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001</a>ISO 14001 or other environmental certificates from your suppliers. The economic benefits of a clear CSR &amp; ESG strategy are undisputed and have been demonstrated in studies by <a href="https://www.infosys.com/about/esg/insights/esg-radar-report.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Infosys</a>the agency <a href="https://www.im.natixis.com/en-us/home" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Natixis</a> or the London <a href="https://investor--update-com.translate.goog/esg-benchmarking/whitepaper?_x_tr_sl=en&amp;_x_tr_tl=de&amp;_x_tr_hl=de&amp;_x_tr_pto=sc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Investor Update</a> confirmed. In addition, companies that are actively and visibly committed to environmental protection are increasingly positioning themselves better on the labor market when it comes to hiring skilled workers.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV marketing: initiator and essential component of the CSR &amp; ESG strategy</h2>



<p>Companies with a well-developed CSR &amp; ESG strategy will welcome and actively support the decision to install a commercial solar PV system as it fits seamlessly into their CSR &amp; ESG roadmap. Companies that decide to go solar due to legal regulations or economic pressure can use this to develop their own CSR &amp; ESG strategy.</p>



<p>In both cases, however, photovoltaic know-how is required, which is often not or only rudimentarily available in the respective marketing departments. No wonder, since corporate marketing usually only deals with its own sector. This makes it all the more important to involve a competent partner in all phases of the PV project, who can professionally prepare all the necessary information, accompany the photovoltaic PR and digital communication or implement complete events relating to the PV system together with the client. These measures do not have to end with the inauguration ceremony of the PV system, but can also be designed for the long term. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="966" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-1024x966.png" alt="" class="wp-image-6703" style="width:410px;height:386px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-1024x966.png 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-300x283.png 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280-768x725.png 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/silhouette-ge6c0284e5_1280.png 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Achieving goals with well thought-out PV marketing </h2>



<p>CUBE CONCEPTS supports companies in implementing their own CSR &amp; ESG strategy in a targeted and professional manner or in developing a new CSR &amp; ESG strategy on the topic of photovoltaics. The goals are at the center of all activities of the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-marketing/">Photovoltaic marketing</a>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Increasing brand reputation. Through targeted PV marketing, companies increase awareness of their more environmentally friendly products and services and thus appeal to more potential customers.</li>



<li>Building trust. Through targeted marketing strategies, companies can gain the trust of customers by emphasizing their expertise and experience in the industry and highlighting the benefits of their own climate-friendly energy generation through photovoltaics.</li>



<li>Increased employer attractiveness. Young professionals become aware of companies with a clear CSR &amp; ESG strategy and are more willing to apply there. </li>



<li>Order acquisition. Effective PV marketing enables companies to attract environmentally conscious customers or clients and expand their customer base.</li>



<li>Increase in turnover. A targeted PV marketing strategy helps to increase the company's turnover by appealing to potential customers and convincing them to give preference to sustainably produced goods and services.   </li>



<li>Increase profitability. By increasing the efficiency of marketing activities and reducing costs, companies can increase their profitability.</li>



<li>Improving the image. A successful PV marketing campaign helps to improve the company's image by being perceived as innovative, environmentally aware and responsible.</li>



<li>Supporting the energy transition. Photovoltaic marketing helps to drive forward the energy transition by raising awareness of the benefits of renewable energies and increasing public acceptance of photovoltaic systems.</li>
</ul>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Are you planning a specific PV project and would like to find out about suitable marketing measures as part of your own CSR &amp; ESG strategy? Or are you looking for support in setting up a CSR &amp; ESG strategy as part of your planned photovoltaic system? Our PV marketing experts look forward to hearing from you!</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressure on companies to cut CO₂ emissions is increasing massively</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pressure-on-companies-to-save-co%e2%82%82-increases-massively/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 19 Apr 2023 08:39:17 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6664</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Verschärfung des EU-Emissionshandels führt zu einer massiven Verknappung von CO₂-Zertifikaten und setzt Unternehmen unter enormen finanziellen Druck. Erfahren Sie, warum die Reduktion von Emissionen durch eigene regenerative Energien jetzt zur existentiellen Voraussetzung für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pressure-on-companies-to-save-co%e2%82%82-increases-massively/">Druck zur CO₂-Einsparung für Unternehmen steigt massiv</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The adoption of the EU Parliament's climate protection legislation on April 18, 2023 will massively increase the pressure to reduce CO₂ emissions. Energy-intensive companies with high CO₂ emissions are now under pressure to act if they want to remain competitive.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Shortage in emissions trading puts the economy under pressure</h2>



<p>Specifically, the new <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-law/current-laws/">EU climate protection package</a>which Commission President von der Leyen describes as a "milestone" and the "biggest climate protection package ever", includes a <strong>Shortage of CO₂ certificates</strong> is being proposed. It is intended to promote investment in renewable energies and is now putting the economy, which recently felt relief from slightly falling energy costs, under drastic pressure.</p>



<h2 class="wp-block-heading">All economic sectors anticipate high price increases<strong>&nbsp;</strong></h2>



<p>All sectors of the economy are affected, from transport to electricity producers and industry, which have to purchase CO₂ certificates in order to maintain their production. The decimation of pollution rights for CO₂ emissions will inevitably lead to <strong>sharp price increases</strong> in European emissions trading. Experts estimate that around 700 billion euros will be raised in the EU through these measures, which will then be used in a targeted manner in the countries to accelerate the expansion of photovoltaics, wind and hydropower.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Companies must act now and improve their carbon footprint</h2>



<p>With a neutral or even positive CO₂ balance, companies are now on the safe side, as it not only leads to compliance with upcoming legal requirements, but also represents an immense competitive advantage and significantly improves their image. This is primarily made possible by using their own CO₂-neutral electricity. However, the use of energy-saving technologies or efficiency improvements and savings in the procurement of raw materials and supplies can also lead to a better carbon footprint.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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			</item>
		<item>
		<title>PV-Überdachungen &#038; Solar-Carports für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pv-roofing-solar-carports-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 18 Apr 2023 15:13:24 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6641</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob Schutz für den Fuhrpark oder innovative Agri-PV: Unser Whitepaper bietet Ihnen ein fundiertes Kompendium zu den Potenzialen und zur Finanzierung von solaren Überdachungen. Sichern Sie sich jetzt den kostenlosen Download und entdecken Sie, wie Sie ungenutzte Flächen in lukrative Kraftwerke verwandeln und staatliche Zuschüsse optimal ausschöpfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-roofing-solar-carports-for-companies/">PV-Überdachungen &#038; Solar-Carports für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das große Kompendium und Whitepaper zu PV-Überdachungen &amp; Solar-Carports für Unternehmen gibt Aufschluss darüber, weshalb sie die perfekte Ergänzung oder Alternative zu Dach- oder Freiflächen-PV-Anlagen sind. Darüber hinaus sind Photovoltaikanlagen bei einem Neubau von großen Parkplätzen in vielen deutschen Bundesländern mittlerweile <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/">Vorschrift</a> und werden bezuschusst. PV-Überdachungen &amp; Solar-Carports halten Umwelteinflüsse wie Sonne, Regen, Hagel oder Schnee ab und schützen nicht nur den Firmenfuhrpark, sondern beispielsweise auch Außenlager, Geh- und Fahrwege oder Laderampen. Ihre Einsatzgebiete sind nahezu unendlich. Sinnvolle Bereiche finden sich im öffentlichen Raum ebenso wie zum Beispiel in der Landwirtschaft als Agri-Photovoltaik. </p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Contents of the white paper:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Potentiale von PV-Überdachungen und Solar-Carports</li>



<li>Faktoren die für PV-Überdachungen und Solar-Carports sprechen</li>



<li>Profitability</li>



<li>Photovoltaik-Pflicht für Parkflächen in Deutschland</li>



<li>Vorteile von Solar-Carports</li>



<li>Vorteile von PV-Überdachungen</li>



<li>Funding opportunities</li>



<li>Anwendungsbeispiele</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Whitepaper mit umfassenden Einblicken</h2>



<p>In dem Whitepaper werden nicht nur die ökologischen Vorteile von Photovoltaik-Überdachungen und Solar-Carports hervorgehoben, wie die Reduzierung der CO₂-Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen, sondern auch ihre wirtschaftlichen und ästhetischen Vorzüge. Durch die Integration von Solarenergie in architektonische Strukturen können Unternehmen nicht nur ihren ökologischen Fußabdruck verringern, sondern auch langfristige Kosteneinsparungen erzielen und gleichzeitig die ästhetische Attraktivität ihrer Immobilien steigern. Das Whitepaper liefert fundierte Informationen, die bei der Entscheidungsfindung und Planung solcher Projekte von unschätzbarem Wert sind, und ermöglicht es den Lesern, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sind.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-roofing-solar-carports-for-companies/">PV-Überdachungen &#038; Solar-Carports für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Redispatch 2.0 and photovoltaic systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 04 Apr 2023 14:46:31 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6431</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Redispatch-Verfahren koordiniert das Gleichgewicht zwischen Erzeugung und Verbrauch, stellt Anlagenbetreiber und Direktvermarkter jedoch oft vor komplexe Abrechnungsfragen. Dieser Beitrag erläutert die Funktionsweise des Systems, die Rolle der Prognosedaten und warum der schleppende Netzausbau die Kosten für diese Eingriffe auf Rekordniveau treibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0 und Photovoltaikanlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Redispatch-Verfahren galt ursprünglich nur für Stromerzeuger bzw. Photovoltaikanlagen-Betreiber mit einer Leistung ab 10 MWp, wurde im Oktober 2021 zum sog. <strong>Redispatch 2.0</strong> erweitert und gilt seitdem für alle Anlagen ab einer Größe von 100 kWp. Es ist ein Verfahren zur Steuerung und Koordination von Stromnetzen. Es soll sicherstellen, dass die Einspeisung und Abnahme von Strom im Netz jederzeit im Gleichgewicht sind. Das Redispatch 2.0 soll Stromausfälle vermeiden und gilt für alle Kraftwerkbetreiber. Der Einsatz aller Kraftwerke wird nämlich regional, zeitlich und stufenweise im sog. bundesdeutschen Dispatch &#8211; einer Art Fahrplan – von Tag zu Tag neu geplant. Das Redispatch 2.0 greift nur dann ein, wenn aufgrund von Engpässen im Stromnetz die Leitungen überlastet sind. In diesem Fall können Netzbetreiber bestimmte Erzeugungs- oder Verbrauchseinheiten auffordern, ihre Stromproduktion oder ihren Stromverbrauch zu ändern, um die Überlastung des Netzes zu reduzieren. Die betroffenen Betreiber der Anlagen erhalten dafür eine Entschädigung. Diese kommen sie entweder von den Netzbetreibern direkt oder über Umwege von den jeweiligen Direktvermarktern. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ziel des Redispatch 2.0 Verfahrens: Schnellerer Ausbau der Energieleitungen</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-6434" style="width:494px;height:370px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/american-public-power-association-dR3Fb6dBEc0-unsplash-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Das Redispatch 2.0 Verfahren ist Teil des Gesetzes zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus (<a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-beschleunigung-des-energieleitungsausbaus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">E</a><a href="https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Service/Gesetzesvorhaben/gesetz-zur-beschleunigung-des-energieleitungsausbaus.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nLAG</a>). Es soll dazu beitragen, den Ausbau der Stromnetze zu beschleunigen und damit die Energiewende in Deutschland zu unterstützen. Die deutschen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNBs) nutzen den Mechanismus. Er bezieht sich auf die Verordnung über Maßnahmen zur Netz- und Systemsicherheit im Elektrizitätsnetz (Maßnahmenverordnung Strom 2020 &#8211; MaßnVStrom 2020) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Es sieht vor, dass die ÜNBs bestimmte Anlagen im Netz bei Bedarf zur Einspeisung oder Reduzierung von Strom verpflichten können. Diese Anlagen werden als Redispatch-Anlagen bezeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verbrauch &amp; Erzeugung effektiv planen und lenken</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="992" height="915" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles.jpg" alt="" class="wp-image-6436" style="width:560px;height:517px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles.jpg 992w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles-300x277.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/redispatch-2-Windrad-und-Solarpanles-768x708.jpg 768w" sizes="(max-width: 992px) 100vw, 992px" /></figure>



<p>Konkret bedeutet dies, dass die ÜNBs den Einsatz aller Stromerzeuger anhand von Verbrauchs- und Erzeuger-Prognosen von Tag zu Tag planen. Damit soll eine stabile Stromversorgung aller Regionen in Deutschland ermöglicht werden. Sie können das Redispatch 2.0 Verfahren einleiten, wenn das Stromnetz beispielsweise durch eine defekte Stromleitung, einen kompletten Ausfall einer Stromerzeugungsanlage oder durch Schwankungen der volatilen Energiequellen, wie Windkraft und Solarenergie, beeinträchtigt wird. In diesem Fällen können die ÜNBs bestimmte Redispatch-Anlagen aktivieren, um die Stromversorgung aufrechtzuerhalten oder deaktivieren um das Stromnetz zu entlasten. Die Kosten für die Redispatch-Maßnahmen werden auf die Betreiber der Redispatch-Anlagen umgelegt. Wenn beispielsweise die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen oder Photovoltaikanlagen höher ist als der Strombedarf, hilft das Redispatch 2.0 Verfahren. Der Überschuss an Strom wird in diesem Falle entweder in das Netz integriert oder die Stromerzeugung aus anderen Quellen reduziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="297" height="433" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger.jpg" alt="Radio ripple control receiver" class="wp-image-6489" style="width:189px;height:275px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger.jpg 297w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/Funk-Rundsteuerempfaenger-206x300.jpg 206w" sizes="(max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption class="wp-element-caption">Radio ripple control receiver</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Technische Voraussetzungen zur Teilnahme am Redispatch 2.0</h2>



<p>Technisch werden PV-Anlagen ab 100 kWp über eine Schnittstelle an einen leicht zu installierenden Funk-Rundsteuerempfänger angeschlossen und mit dem Redispatch-Verfahren verbunden. Das Gerät empfängt über ein Funksignal von einem zentralen Steuerungssystem Befehle, die die Leistung der Erzeugungsanlage erhöhen oder verringern können. Die Datengrundlage bilden dabei die Werte, die durch ein Smart Meter ständig übermittelt werden. Man verbaut beide Geräte in der Regel auch in den <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Dach-Photovoltaikanlagen</a>, bei <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> and <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carpots</a>. Sie lassen sich ggf. bei Bestandsanlagen nachrüsten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Weiterverarbeitung der gesammelten Daten</h2>



<p>Alle Daten sämtlicher Kraftwerke laufen beim Übertragungsnetzbetreiber ein, der täglich eine neue Netzbelastungsberechnung durchführt, um kurzfristige Redispatches möglichst zu gering zu halten. Deren Arbeit hat sich mit der Ausweitung des Redispatches 2.0 naturgemäß erheblich erhöht. Dabei sind auch die Kosten der Maßnahmen erheblich gestiegen. Diese lagen in Gesamtdeutschland mit 612 Millionen Euro bereits im Jahre 2021 auf einem Rekordniveau. Ein Grund dafür war wohl auch auf die Entwicklung neuer Bilanzierungs-, Abrechnungs- und Abrufungsmodelle. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritik am Redispatch 2.0</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6443" style="width:657px;height:438px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/04/matthew-henry-yETqkLnhsUI-unsplash-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Der ganze Redispatch 2.0 Prozess zwischen Anlagenbetreibern, Direktvermarktern und Netzbetreibern ist seit seiner Einführung im Oktober 2021 noch nicht final geregelt. Bisher koordinieren beispielsweise die Bilanzkreisverantwortlichen (BKV) den finanzielle Ausgleich der Netzbetreiber. Einen automatischen Bilanzausgleich gibt es noch nicht. Dies ist auf fehlende Daten- und Schnittstellenstandrads zurückzuführen und verursacht zusätzliche Kosten, da der BKV die Strommengen manuell zu- oder verkaufen muss. Dieser Bottleneck sorgt auch dafür, dass Anlagenbetreiber länger auf ihre Vergütung warten müssen und sich in den Abrechnungen Fehler einschleichen.</p>



<p>Gerade Photovoltaik-Anlagenbetreiber können in der Regel keine eindeutige Prognose über den in Zukunft erzeugten Strom abgeben und somit nur sehr schlecht die Einspeise- oder Zukaufmenge im Voraus planen. Daher werden jedes Mal bei Redispatch-Eingriffen immer noch individuelle Abrechnungen erstellt. Dieser riesige Mehraufwand sorgt nicht nur bei den BKVs sondern auch bei den Direktvermarktern zunehmend auf Unverständnis. Sie können nämlich die Vergütung an die Anlagenbetreiber ebenfalls nur verzögert mit einem Mischpreis auszahlen, der im Zweifel unterhalb des Marktwertes liegt.</p>



<p>Der Netzausbau muss dringend vorangetrieben werden. Der Redispatch 2.0 kann diesen Prozess nur beschleunigen, wenn er selbst klar geregelt ist und damit die aktuelle aufwendige Zwischenlösung ersetzt wird.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/redispatch-2-0-und-photovoltaikanlagen/">Redispatch 2.0 und Photovoltaikanlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Global radiation at record level in 2022</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-at-record-level/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 23 Mar 2023 10:53:15 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6149</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit 1.230 kWh/m² erreichte die Globalstrahlung in Deutschland im Jahr 2022 einen historischen Höchststand und bescherte PV-Anlagenbetreibern außergewöhnliche Rekorderträge. Dieser Beitrag analysiert die Wetterdaten des DWD und erklärt das Zusammenspiel von direkter und diffuser Strahlung für die PV-Stromerzeugung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/global-radiation-at-record-level/">Globalstrahlung 2022 auf Rekordniveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>At the press conference on 21.03.2023, the German Weather Service (DWD) presented its collected <a href="https://www.dwd.de/DE/presse/pressekonferenzen/DE/2023/PK_2023_03_21/pm_zur_pk2023.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Climate values</a> from 2022. According to this, the <strong>Average global radiation</strong> 2022 in Germany <strong>1230 kWh/m²</strong>. This record value since measurements began in 1983 is also due to the high number of hours of sunshine in 2022. At 2,024 hours, this value was also 31 % higher than the average value for the reference period 1961-1990, giving all PV system operators an extremely profitable year.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Annual increase of 3.35 kWh/m² on average</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-1024x682.jpg" alt="Global radiation increases" class="wp-image-11807" style="width:464px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-1024x682.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Globalstrahlung-steigt.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>The global radiation values have risen by an average of 3.35 kWh/m² per year since they were recorded. The radiant energy that hits the earth's surface from the sun has risen on average from 1,005 to around 1,140 kWh/m² between 1983 and today. It is made up of direct radiation (also known as direct irradiation), which hits the earth's surface directly from the sun, and diffuse radiation (also known as scattered radiation), which is scattered by the atmosphere. Both types of radiation are characterized by<a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/"> modern solar modules</a> into electrical energy, so that high global radiation values further improve the efficiency of photovoltaic systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Important variables for renewables: wind speed &amp; global radiation</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6154" style="width:457px;height:304px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Windgeschwindikkeit-und-Globalstrahlung-Windrad-im-Meer-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Like all weather data, global radiation also varies: In poorer years for PV system operators, such as 2013, it was still 1045 kWh/m² on average. In the so-called summer of the century in 2003, for example, it was 1,195 kWh/m² or around 1,210 kWh/m² in Germany in 2018. The record level of global radiation in 2022 contrasts with an average wind year: Wind turbines benefited from an annual average of 5.6 m/s, which roughly corresponds to the average for the reference period (1961 - 1990).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reasons for the increase in global radiation</h2>



<p>The fluctuating values of global radiation are due to solar activity and the degree of atmospheric pollution, the intensity of which is constantly changing. However, experts attribute the constant increase over decades to climate change. Warmer temperatures allow the atmosphere to absorb and store more energy from the sun, which leads to higher or increasing global radiation overall.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>10 prejudices against commercial PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/10-prejudices-against-commercial-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 20 Mar 2023 06:30:52 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=6102</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lohnt sich PV nur bei Südausrichtung und wie steht es eigentlich um die Brandgefahr? Wir unterziehen die gängigsten Gerüchte einem Faktencheck und zeigen, dass moderne Großanlagen dank Renditen im zweistelligen Bereich und minimalem Wartungsaufwand ein zentraler Baustein für jedes zukunftsorientierte Unternehmen sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/10-prejudices-against-commercial-pv-systems/">10 Vorurteile gegen gewerbliche PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>There are still many stubbornly persistent <strong>Prejudices</strong>myths or rumors too <strong>against commercial PV systems</strong>. Yet they are the most sustainable, cheapest and undisputed energy sources when it comes to renewables. You can find further information on all the prejudices listed here on our website and we would also be happy to convince you in a personal and non-binding discussion.</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. prejudice: PV systems are too expensive and the ROI is not clear!</strong></h2>



<p><strong>Wrong:</strong> If companies opt for the <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-purchase/">Purchase of a PV system</a></strong> Today, the return on investment is around 6 - 8 years and returns are in the double-digit range. From day one, the systems produce low-cost solar power on a permanent basis and reduce expensive grid consumption. They also ensure compliance with the legal requirements for CO₂ savings. Large commercial systems in particular are highly efficient, because the larger a solar system is, the lower the investment costs per kWp. Electricity prices have risen and manufacturing costs have fallen. Ten years ago, the price per installed kWp was still around €5,000 or €6,000, but today it is between €800 and €1,200 per kWp for PV systems from 135 kWp, depending on the size and type of system.</p>



<p>If companies opt for a <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting model</a></strong> even falls to the <strong>No own investment</strong> to. CUBE CONCEPTS fully finances photovoltaic systems, assumes all tasks and the client assumes no risks or obligations. A company can expect electricity cost savings of up to 30 % without any effort. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2nd preconception: PV systems do not generate any yield in Germany and only make sense if they face south!</strong></h2>



<p><strong>Wrong</strong>. In principle, PV modules should ideally face south in order to achieve the highest energy yield, but this does not have to be the case. With <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">PV systems on roof surfaces</a> is in Germany a <strong>Orientation between southeast and southwest</strong> at an azimuth angle of 45° or -45° is also extremely productive and the optimum angle of inclination is around 30-35°. This is possible without any problems with an appropriate elevation. Other solutions also make sense in relation to the roof area and yield. Orientation to the east and west on a flat roof has the advantage that the modules do not shade themselves at any time of year and therefore more modules can be installed on the same area. In the case of solar parks or solar carports, the modules can almost always be optimally aligned anyway. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-6129" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-g9cd6b269a_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>In addition, modern photovoltaic systems generate up to 60 % of their maximum output even in diffuse light or poor weather. Even with heavy cloud cover and rain, it is usually still 20 % of the nominal output. Even in winter or in the morning and evening hours, PV systems reliably supply cheap solar power. </p>



<p>Another key factor for efficiency is the temperature. The general rule is: <strong>The colder, the higher the yield</strong>. Solar modules heat up easily even on cold German winter days when the sun is shining and reach temperatures of 20° or more. Despite the low position of the sun, they are often more effective than a comparable system near the equator. The efficiency of monocrystalline solar cells, for example, decreases by 0.4 % per degree Celsius. On hot summer days, when a panel can quickly heat up to 70°, losses of up to 20 % can be recorded.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. prejudice: PV systems do not have a long service life and lose power quickly!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-6128" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1024x498.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-300x146.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-768x373.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach-1536x746.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/techniker_dach.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Wrong</strong>PV module manufacturers today guarantee a remaining output of<strong> after 20 years from 90 %</strong> and researchers actually have difficulties proving power losses at all. For example, a study by Fraunhofer ISE showed an annual degradation of the nominal output of approx. 0.15 % and there are PV systems in Germany that are 35 years old and still generate 85 % of the original output. The inverters of a PV system also have an average service life of around ten to 20 years. Some manufacturers offer even longer warranty periods. After the warranty period has expired, the inverter may continue to operate for a few more years, but the likelihood of failures and malfunctions increases over time. Like the PV modules, the inverter should also be regularly maintained and monitored to ensure optimum performance and service life. </p>



<p><a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Further information.</a></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. prejudice: PV systems cause fires and cannot be extinguished!</strong></h2>



<p><strong>Wrong</strong>An evaluation of the figures by the Fraunhofer ISE revealed that there have been around 120 fires in the last 20 years in which photovoltaic systems could be clearly identified as the cause. With around 2 million PV systems in Germany, this results in a <strong>Percentage of 0.006</strong>which means that solar systems are more likely to be at the end of the range of electronically induced trips. No wonder, since commercial PV systems are now automatically switched off completely in the event of a fire. Modern systems that are professionally <a href="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DIN_EN_und_VDE_PDF.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DIN EN, VDE and IEC specifications</a> are already equipped with inverters with hotspot detection, safety fire switches and are constantly monitored. The monitoring systems measure the current temperatures or the current flow, check the optimizers, sound the alarm and regulate everything automatically. The fire departments have also learned and can extinguish PV fires without any problems.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. prejudice: bureaucratic effort is too high!</strong></h2>



<p><strong>Partly correct</strong>What quickly causes private owners to despair when planning smaller domestic PV systems is usually taken over by the companies commissioned with the construction of large commercial systems, such as CUBE CONCEPTS. Large PV systems in particular, which are common on industrial and commercial roofs, require far more specifications to be observed than private systems. Real photovoltaic experts are required here if the company is unable to deploy an entire team to implement a planned PV system. In addition to complying with all DIN EN, VDE and IEC specifications, grid inquiries and various registrations must be made. There are often agreements with the grid operator, which should take place on an equal footing, and insurance companies may need to be involved. In addition, there are usually tax issues and much more... </p>



<p>Here is a short <a href="https://cubeconcepts.de/en/pv-system-planning/">Overview</a>how CUBE CONCEPTS goes about it.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6 Prejudice: The manufacture and disposal of PV systems are harmful to the environment!</strong></h2>



<p><strong>Wrong</strong>Within 20 years, a solar module generates at least ten times the energy required to manufacture it. However, as PV systems today have a life expectancy of 35 or 40 years, their overall carbon footprint is excellent. Even if solar modules were to be disposed of due to defects or age, they are <strong>90 % of the components recyclable</strong> and the remaining 10% are <strong>not harmful to the environment</strong>. In addition, an entire industry has now developed that deals with the reconditioning of used solar modules. &nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>7 Prejudice: Planning permission is mandatory for PV systems!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6132" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Monteur_dach1.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Partly correct</strong>In fact, only the construction of <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> or <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Carports with PV modules </a>a classic building permit is required. The authorities are, however, within the <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/klimaschutzgesetz-2197410" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Climate Protection Act</a> The authorities are instructed to issue these promptly and unbureaucratically, especially as photovoltaics are already mandatory in some federal states for new large parking lots. CUBE CONCETPS also provides support with the application and the procedure. Photovoltaic systems on <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Commercial and industrial roofs</a> need in Germany <strong>none</strong> classical but only a technical <strong>Building permit</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>8 Prejudice: The maintenance of PV systems is expensive and time-consuming!</strong></h2>



<p><strong>Wrong</strong>Commercial photovoltaic systems are extremely low-maintenance and durable. They <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/">clean</a> itself due to the angle of inclination caused by rain and snow. Over a period of 20 years, experience has shown that the maintenance costs amount to <strong>maximum 1.5 % of the original investment</strong>. As a rule, it is recommended that a PV system should be serviced at least once a year and cleaned every two years, depending on the contamination factors. In addition to the annual maintenance costs, unforeseen repair costs can also occur. These include, for example, damage caused by weather conditions or technical problems with the system components. It is therefore advisable to build up a reserve for unforeseen expenses. A well-maintained PV system generally has a higher output and longer service life, which pays off in the form of higher yields in the long term.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. prejudice: The installation period for PV systems is long!</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-6130" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/DJI_0179-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p><strong>Wrong</strong>As soon as the order is placed with CUBE CONCEPTS, the components can be delivered promptly and construction can begin no later than eight to twelve weeks after grid approval. This is made possible by an extensive network of solar installers that constantly stocks all the components for a PV system, thus avoiding supply bottlenecks. The duration of the pure construction phase naturally depends on the respective project and is not as easy to calculate for commercial photovoltaic systems as it is for a PV system for a detached house. </p>



<p>The installation of a smaller 120 kWp roof-mounted system is possible on the DC side. <strong>possible in as little as six days</strong>. The construction time for a solar park with an output of several megawatts (MWp) can be <strong>up to several months</strong> take. However, larger solar parks with an output of several hundred MWp can take several years, as they are often built in phases and require more extensive infrastructure. This includes, for example, additional power lines or entire transformer silos. The construction time can also be affected by weather conditions and other unforeseen events, such as delays in obtaining further permits.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. preconception: A PV system and electricity storage system make a company self-sufficient</strong></h2>



<p><strong>Partly correct</strong>: Of course there are various <strong>so-called island or off-grid systems</strong>that are completely self-sufficient and can operate without mains power. Depending on the application, many of these systems cannot manage without an electricity storage system. This is used to provide PV electricity when the sun is not shining. Self-sufficiency is only possible if the consumers in the company only need as much electricity as the PV system can produce. This is rarely the case and poses particular challenges when planning a PV system, as solar energy is generally regarded as a volatile energy source. </p>



<p>However, most companies generally consume more electricity than their PV system can supply, meaning that at least some of the electricity they need has to be drawn from the public grid. As a rule of thumb <strong>On-grid systems</strong>The more solar power is consumed, the more economical a PV system is. For this reason, precise calculation and dimensioning is essential when planning a photovoltaic system. With <strong>energy-intensive companies</strong> the available space is often not sufficient to install enough solar modules to cover the entire energy demand.  </p>



<p>The completely opposite PV model is the <strong>So-called full feed-in</strong>Here, companies use their free space with PV systems to feed all the solar power into the public grid. This makes sense in order to comply with legal regulations on CO₂ savings or to benefit from the feed-in tariff. For example, logistics companies can use a PV system on their vehicle halls to reduce their <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/">GHG quota</a> or farmers can make profitable use of barren land. &nbsp;</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirkungsgrad von Solarzellen: Wie effizient sind PV-Anlagen wirklich?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Mar 2023 14:20:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5894</guid>

					<description><![CDATA[<p>Moderne Solarzellen erreichen heute Wirkungsgrade von bis zu 23 %, doch für den realen Ertrag ist die Performance Ratio der gesamten Anlage entscheidend. Erfahren Sie, wie Faktoren wie Temperatur und Verschattung die Effizienz beeinflussen und warum die Flächeneffizienz für die Wirtschaftlichkeit im Gewerbe wichtiger ist als reine Laborwerte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/efficiency-of-solar-cells/">Wirkungsgrad von Solarzellen: Wie effizient sind PV-Anlagen wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> Modernity <strong>Solarzellen</strong> erreichen heute in der Praxis <strong>Wirkungsgrade von rund 20–23 %</strong> bei Standardmodulen. Entscheidend für den tatsächlichen Ertrag einer Photovoltaikanlage ist jedoch nicht nur die Zelle selbst, sondern die sogenannte Performance Ratio (PR). Diese liegt bei modernen Anlagen typischerweise zwischen 80 und 90 % und beschreibt, wie viel der theoretisch möglichen Energie tatsächlich erzeugt wird.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5897" style="aspect-ratio:1.4993182663306202;width:504px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/solar-cell-g20ca9029c_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Standardmodule (monokristallin): ca. 20–23 % Wirkungsgrad </li>



<li>Performance Ratio moderner Anlagen: ca. 80–90 % </li>



<li>Größte Verluste: Temperatur, Wechselrichter, Verschattung </li>



<li>Flächeneffizienz entscheidend für Wirtschaftlichkeit </li>



<li>Wirkungsgrad allein ist nicht ausschlaggebend für den Ertrag</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet der Wirkungsgrad bei Solarzellen?</h2>



<p>Der Wirkungsgrad beschreibt, wie viel der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische Energie umgewandelt wird.</p>



<p>Beispiel:<br>Ein Wirkungsgrad von 20 % bedeutet, dass 20 % der Sonnenenergie als Strom nutzbar gemacht werden.</p>



<p>Wichtig: Der Wirkungsgrad bezieht sich <strong>nur auf die Solarzelle</strong>, nicht auf die gesamte Anlage.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Performance Ratio (PR)?</h2>



<p>Die Performance Ratio ist die <strong>entscheidende Kennzahl</strong> für die Gesamtleistung einer PV-Anlage.</p>



<p>Sie beschreibt das Verhältnis zwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>tatsächlich erzeugtem Strom</li>



<li>theoretisch möglichem Strom unter idealen Bedingungen</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Anlagen erreichen heute: ca. <strong>80–90 % Performance Ratio</strong></p>



<p>Verluste entstehen u. a. durch:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter (~2–4 %)</li>



<li>Verkabelung (~1–2 %)</li>



<li>Temperaturverluste</li>



<li>Verschmutzung</li>



<li>Shading</li>
</ul>



<p></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie haben sich Wirkungsgrade entwickelt?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>1980er Jahre: ca. 10–15 % Zellwirkungsgrad</li>



<li>2000er Jahre: ca. 15–18 %</li>



<li>heute (Standardmodule): ca. <strong>20–23 %</strong></li>



<li>High-End-Module: bis ca. 24 %</li>
</ul>



<p></p>



<p>Im Labor:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tandemzellen: >30 %</li>



<li>Mehrfachzellen: >40 %</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wichtig für die Praxis: Diese hohen Werte sind <strong>nicht wirtschaftlich im Serieneinsatz verfügbar</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Solarzellen-Typen sind heute relevant?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Monokristalline Solarzellen (Standard im Gewerbe)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 20–23 % </li>



<li>höchste Flächeneffizienz </li>



<li>Standard für Industrie- und Gewerbeanlagen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Polykristalline Solarzellen (kaum noch relevant)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 17–20 % </li>



<li>heute weitgehend vom Markt verdrängt</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Dünnschichtmodule</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wirkungsgrad: ca. 10–13 % </li>



<li>Vorteile: leicht, flexibel </li>



<li>Einsatz: Spezialanwendungen (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/bipv-im-ueberblick/" type="post" id="27230">BiPV</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Faktoren beeinflussen den Wirkungsgrad in der Praxis?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Temperatur (sehr wichtig)</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leistungsabfall: ca. <strong>0,3–0,4 % pro °C</strong></li>



<li>hohe Modultemperaturen = geringerer Ertrag</li>
</ul>



<p></p>



<p>Deshalb sind Anlagen in gemäßigten Klimazonen sehr effizient.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Verschattung</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>selbst kleine Verschattungen können große Verluste verursachen </li>



<li>entscheidend bei Planung (Simulation, String-Auslegung)</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Verschmutzung</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<ul class="wp-block-list">
<li>typische Verluste: <strong>2–5 %</strong> </li>



<li>bei flachen Dächern deutlich höher möglich</li>
</ul>



<p>Eine regelmäßige <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-cleaning-efficiency-and-value-retention/" type="post" id="8685">Photovoltaic cleaning</a> steigert die Effizienz- und Werterhaltung. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-1024x456.jpg" alt="Efficiency solar cell pollution" class="wp-image-11810" style="aspect-ratio:2.2457383218950633;width:285px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-1024x456.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-300x134.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung-768x342.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Wirkungsgrad-Solarzellen-Verschmutzung.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">4. Degradation</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>moderne Module: ca. <strong>0,3–0,5 % pro Jahr</strong> </li>



<li>nach 20 Jahren typischerweise noch ~85–90 % Leistung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Bei regelmäßiger Wartung und ggf. Austausch der Module ist die <a href="https://cubeconcepts.de/en/degradation-von-pv-anlagen-real-deutlich-geringer-als-lange-angenommen/" type="post" id="27390">Degradation von PV-Anlagen</a> gemäß neuester Studien relativ gering. </p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Systemverluste</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wechselrichter, Verkabelung etc. summieren sich insgesamt auf ca. 5–10 % Ertragsverlustverlust</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wichtig ist der Wirkungsgrad für Unternehmen mit PV-Anlage wirklich?</h2>



<p>Kurz gesagt: Der <strong>Wirkungsgrad ist wichtig – aber nicht entscheidend allein.</strong></p>



<p>Viel wichtiger für die Wirtschaftlichkeit sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Share of own consumption</li>



<li>Strompreisniveau</li>



<li>Anlagengröße</li>



<li>Load profile</li>



<li>Integration in das Energiesystem (z. B. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a>)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Flächeneffizienz: Wie viel Leistung passt auf das Dach?</h2>



<p>Typische Richtwerte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>monokristallin: ca. <strong>5–6 m² pro kWp</strong></li>



<li>polykristallin: ca. <strong>6–7 m² pro kWp</strong></li>



<li>Dünnschicht: >15 m² pro kWp</li>
</ul>



<p></p>



<p>Moderne Module steigern die Flächeneffizienz und haben heute 420–600 W pro Modul.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lohnt sich Repowering durch bessere Wirkungsgrade?</h2>



<p>A <a href="https://cubeconcepts.de/en/repowering-of-pv-systems/" type="post" id="18501">Repowering</a> von PV-Anlagen lohnt sich teilweise – aber nicht automatisch. Es kann sinnvoll sein, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage älter als 10–15 Jahre ist</li>



<li>die Performance Ratio unter ~75–80 % liegt</li>



<li>Dachsanierungen anstehen</li>



<li>neue Module deutlich mehr Leistung pro Fläche liefern</li>
</ul>



<p></p>



<p>Nicht sinnvoll ist es oft, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>die Anlage noch gut funktioniert</li>



<li>Einspeisevergütung hoch ist (Altanlagen)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Der Wirkungsgrad von Solarzellen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ist jedoch nicht allein der Zellwirkungsgrad entscheidend, sondern das Zusammenspiel aus Systemeffizienz, Standort, Nutzung und Integration in das Energiesystem.</p>



<p>Unternehmen sollten daher nicht nur auf den Wirkungsgrad achten, sondern die gesamte Anlage und deren Nutzung strategisch optimieren.</p>



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		<item>
		<title>Solar energy from solar power plants</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/solar-energy-from-solar-power-plants/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 11 Mar 2023 12:30:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=21389</guid>

					<description><![CDATA[<p>Solarkraftwerke bieten eine klimafreundliche Alternative zu fossilen Brennstoffen und überzeugen durch sinkende Kosten sowie eine hohe Skalierbarkeit. Von Parabolrinnen bis hin zu modernen PV-Großanlagen beleuchtet dieser Beitrag, wie unterschiedliche Technologien die Sonnenstrahlung effizient in Energie umwandeln und die Abhängigkeit von volatilen Märkten reduzieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-energy-from-solar-power-plants/">Solarenergie aus Solarkraftwerken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Solar energy from solar power plants</strong> is the energy obtained from solar radiation. It is a primary energy source and can be used in various ways to generate electricity or heat. The two most important technologies for using solar energy are photovoltaics and solar thermal energy. While photovoltaic systems convert sunlight directly into electrical energy, solar thermal power plants use the sun's heat to generate electricity. Solar power plants play a key role in sustainable energy generation, as they are a renewable and environmentally friendly source of energy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">How great is the potential of solar energy?</h2>



<p>The potential of solar energy is enormous. Every day, a huge amount of solar radiation hits the earth's surface - far more than the entire human population needs in terms of energy. In one hour alone, more solar energy reaches the earth than is consumed worldwide in a year. This <strong>Global radiation </strong>is measured in kWh/m² and averages 1,000 to 1,200 kWh/m² in Germany. Particularly in sunny regions, solar energy can be used on a large scale to replace fossil fuels. Thanks to technical advances in storage and increased efficiency, solar energy is becoming increasingly competitive and can make a significant contribution to the global energy transition.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What types of solar power plants are there?</h2>



<p>There are two basic technologies for using solar energy in solar power plants. These are:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Photovoltaics</strong> converts sunlight directly into electrical energy. They consist of solar cells based on silicon. These cells generate direct current through the photovoltaic effect, which is then converted into alternating current. Photovoltaic systems can be used both on house roofs and in large solar parks.</li>



<li><strong>Solar thermal energy</strong> uses solar energy to generate heat, which is used to heat water or gases. Turbines and generators are used to produce electricity. This type of energy generation is mainly used in large-scale power plants, which achieve high levels of efficiency, particularly in sunny areas.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Solar thermal power plants can be roughly differentiated according to their mode of operation and technology: With <strong>Parabolic trough power plants</strong> concentrates the sunlight with curved mirrors onto a central tube through which a heat transfer fluid flows. The thermal energy is used to generate steam, which drives a turbine and thus generates electricity. <strong>Solar tower power plants</strong> use a large number of mirrors that reflect the sun's rays onto a central tower. The upper part of the tower contains a heat transfer medium that reaches extremely high temperatures and drives steam turbines. <strong>Parabolic power plants</strong> (Dish Stirling systems) use parabolic mirrors to concentrate sunlight onto a small spot on the heat receiver, which is often coupled to a Stirling engine. In contrast, in a <strong>Fresnel power plant</strong> flat mirrors are used for the same purpose and <strong>Upwind power plants</strong> The chimney effect is used, in which heated air rises under a large glass roof and drives turbines.</p>



<h2 class="wp-block-heading">What are the efficiencies of the various solar power plants?</h2>



<p>The efficiency of solar power plants varies depending on the technology and site conditions. Commercial solar modules today achieve an average efficiency of over 20 % and top models up to 25 %. Perovskite silicon tandem cells even have a theoretical efficiency potential of over 43 %, compared to less than 30 % for conventional silicon solar cells. Parabolic trough power plants have an efficiency of around 25 to 40 %, while solar tower power plants can achieve efficiencies of up to 45 % due to their higher temperatures. Solar thermal plants with modern storage systems can even achieve efficiencies of between 30 and 50 %. Increasing the efficiency of these technologies is a key area of research in order to further optimize the use of solar energy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Advantages of solar energy from solar power plants</h2>



<p>Solar energy offers a number of advantages. One of the most important advantages is sustainability, as the sun is a virtually unlimited source of energy. In addition, the use of solar energy causes <strong>No direct CO₂ emissions</strong>This makes it an environmentally friendly alternative to fossil fuels. Another advantage is the increasing cost reduction in the installation and operation of solar systems, which is continuously improving economic efficiency. Solar energy also reduces dependence on fossil fuels and geopolitical risks. The modular scalability of solar systems allows them to be used on small areas, such as rooftops, as well as in large-scale solar parks. In addition, solar power plants are <strong>Low maintenance</strong> and have a <strong>Long service life</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Disadvantages of solar energy from solar power plants</h2>



<p>Despite the many advantages, there are also some challenges when using solar energy. One of the biggest challenges is the dependence on solar radiation. With <strong>Darkness</strong> or with <strong>heavy cloud cover</strong> no energy can be generated, making the use of storage systems or alternative energy sources necessary. High initial investments for the installation and construction of solar power plants are another hurdle, although costs are continuously falling. Large solar power plants also require a lot of space, which can be problematic in densely populated areas. Another problem is the consumption of resources in the production of solar modules and the disposal and recycling of old modules. Nevertheless, scientists and companies are working intensively on solutions to minimize these challenges.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Environmentally friendly &amp; economical</h2>



<p>Solar energy from solar power plants is one of the most promising energy sources of the future. They offer a sustainable, environmentally friendly and increasingly economical way of generating electricity. Despite some challenges, particularly with regard to storage technologies and land requirements, the advantages clearly outweigh the disadvantages. As technology and infrastructure continue to advance, solar energy will play an increasingly important role in the global energy supply. The promotion of renewable energies and the expansion of efficient solar power plants are decisive steps on the way to a climate-friendly and sustainable energy future.</p>



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<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/solar-energy-from-solar-power-plants/">Solarenergie aus Solarkraftwerken</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Start of construction for large-scale solar carport project</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/start-of-construction-for-large-scale-solar-carport-project/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 10 Mar 2023 10:58:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Solar-Carport & Ladesäulen Management]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5849</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neue Solar-Carport-Großprojekt demonstriert eindrucksvoll, wie Parkflächen und Außenlager hocheffizient zur Energiegewinnung überdacht werden können, ohne die Stellplatzgröße einzuschränken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/start-of-construction-for-large-scale-solar-carport-project/">Baubeginn für Solar-Carport-Großprojekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Schwäbisch Hall, the first construction work for a <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Large-scale solar carport project</a> von Elektro Genk und ROOF+* begonnen. Die Fundamente sind bereits erstellt. Es werden vier Parkplatzreihen über eine Länge von jeweils 60 Metern überdacht und mit effektiven Solarmodulen ausgestattet.</p>



<p>Only a few foundations are sufficient for the wide-span construction and five supports spread over 60 meters ensure stability with the robust and durable girders. </p>



<p>Clearly recognizable: The size of the parking bays remains the same</p>



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<h2 class="wp-block-heading">Maximale Spannweite im Solar-Carport-Großprojekt</h2>



<p>Die ersten sichtbaren Fortschritte sind bereits gemacht: Die Fundamente sind gesetzt. Das Besondere an dieser Konstruktion ist die <strong>enorme Spannweite</strong>. Auf einer Länge von jeweils 60 Metern überdachen die Träger vier komplette Parkplatzreihen. Dabei reichen lediglich fünf Stützen aus, um die gesamte Konstruktion stabil zu tragen.</p>



<p>Für Unternehmen ist das ein entscheidender Vorteil: Die <strong>Größe der Parkbuchten bleibt vollständig erhalten</strong>, und Rangieren bleibt durch die minimale Anzahl an Stützen möglich. Die robusten und langlebigen Träger sorgen dabei für höchste Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegen Umwelteinflüsse.</p>



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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Ein skalierbares System für Industrie und Gewerbe</h2>



<p>Der hier eingesetzte Prototyp hat sich bereits in der Planungsphase bewährt und überzeugt durch seine <strong>freie Skalierbarkeit</strong>. Ob in der Höhe oder in der Fläche – das System lässt sich individuell an die Gegebenheiten vor Ort anpassen. Damit eignet sich die Lösung nicht nur für PKW-Stellplätze, sondern bietet auch enorme Potenziale für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Überdachung von <strong>Außen- und Trockenlagern</strong>.</li>



<li>Witterungsschutz für <strong>Laderampen und Zufahrten</strong>.</li>



<li>Großflächige <strong>Unterstände</strong> auf Betriebshöfen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Saubere Energie ohne Flächenverbrauch</h2>



<p>Mit der Montage der hocheffizienten Solarmodule wird aus der bloßen Überdachung ein aktiver Baustein der Energiewende. Unternehmen gewinnen so wertvolle Dachflächen zur Eigenstromerzeugung, ohne zusätzliche Freiflächen versiegeln zu müssen. Die reibungslose Montage in Schwäbisch Hall unterstreicht zudem die Marktreife dieses einzigartigen Konzepts, das Ästhetik, Statik und Wirtschaftlichkeit perfekt vereint.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impressions of the construction phase</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="576" style="aspect-ratio: 720 / 576;" width="720" controls loop muted poster="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/IMG-20230314-WA0011.jpg" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Baubeginn-fuer-Solar-Carport-Grossprojekt-Slideshow-highres.mp4"></video></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Completed DC side of the large-scale solar carport project</h2>



<figure class="wp-block-video"><video height="720" style="aspect-ratio: 1280 / 720;" width="1280" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/11/Carports-geschnitten_1280x720.mp4"></video></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">The solar carport prototype has already proven its worth</h2>



<p>The prototype with the unique design, which is also suitable for roofing outdoor or dry storage areas, loading ramps, shelters or driveways and courtyards, is freely scalable in height and area. </p>



<p>The installation went smoothly:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5853" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_093534-Copy-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Thanks to the solid construction, spans of up to 20 meters are possible</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5855" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/20230303_091915-Copy-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Also suitable for high commercial vehicles: Customized Solar Solutions from ROOF+* in cooperation with CUBE CONCEPTS</figcaption></figure>



<p>*ROOF+ i.G. c/o Bochumer Eisenhütte GmbH &amp; Co KG</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://cubeconcepts.de/en/references/references-effective-pv-systems/">Back to overview</a></div>
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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Baubeginn-fuer-Solar-Carport-Grossprojekt-Slideshow-highres.mp4" length="17311623" type="video/mp4" />
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			</item>
		<item>
		<title>Vehicle-to-Grid (V2G): Können Unternehmen mit E-Autos Stromkosten senken?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 09 Mar 2023 13:49:55 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5822</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dadurch werden E-Flotten zu mobilen Stromspeichern, die Lastspitzen im Betrieb gekappt und der Eigenverbrauch von Solarstrom gesteigert. Erfahren Sie, welche technischen Voraussetzungen Unternehmen heute erfüllen müssen, um Elektrofahrzeuge als flexible Ressource zur Senkung der Energiekosten strategisch zu nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/">Vehicle-to-Grid (V2G): Können Unternehmen mit E-Autos Stromkosten senken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> <strong>Vehicle-to-Grid (V2G)</strong> ermöglicht es Unternehmen, die Batterien ihrer E-Fahrzeuge als flexible Stromspeicher zu nutzen. Dadurch können Lastspitzen reduziert, Eigenverbrauch optimiert und perspektivisch zusätzliche Erlöse erzielt werden. Aktuell ist der wirtschaftliche Einsatz jedoch noch eingeschränkt, da technische Standards, regulatorische Rahmenbedingungen und Tarifmodelle in Europa noch nicht vollständig entwickelt sind.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="752" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1024x752.jpg" alt="" class="wp-image-5825" style="width:497px;height:364px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1024x752.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-300x220.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-768x564.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920-1536x1128.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/electric-charge-g32849ab60_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>E-Fahrzeuge können als dezentrale Stromspeicher genutzt werden </li>



<li>Potenzial zur Senkung von Lastspitzen und Energiekosten </li>



<li>Kombination mit Photovoltaik besonders sinnvoll </li>



<li>Technische und regulatorische Hürden bestehen weiterhin </li>



<li>Kurzfristig relevant für Pilotprojekte, langfristig mit großem Potenzial</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Vehicle-to-Grid (V2G)?</h2>



<p>Vehicle-to-Grid (V2G) beschreibt die Fähigkeit von Elektrofahrzeugen, nicht nur Strom zu laden, sondern diesen auch wieder ins Stromnetz oder in das Unternehmensnetz zurückzuspeisen. Dies gilt für E-PKW, <a href="https://cubeconcepts.de/en/electric-vans-for-the-company-fleet/" type="post" id="4981">Elektro-Transporter</a> or with <a href="https://cubeconcepts.de/en/depot-store-e-mobility-for-commercial-vehicles/" type="post" id="16313">Depot charging - e-mobility for commercial vehicles</a>. </p>



<p>Damit werden E-Fahrzeuge zu <strong>mobilen Energiespeichern</strong>, die flexibel eingesetzt werden können, um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stromüberschüsse zwischenzuspeichern</li>



<li>Lastspitzen im Betrieb zu reduzieren</li>



<li>das Stromnetz zu stabilisieren</li>



<li>the <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/" type="post" id="4280">GHG quota</a> des Unternehmens zu senken</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders relevant wird V2G in Kombination mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik, da deren Stromproduktion schwankt.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<h2 class="wp-block-heading">Warum ist V2G für Unternehmen interessant?</h2>
</div>



<p>Viele Unternehmen verfügen bereits heute über:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eigene PV-Anlagen</li>



<li>steigende Stromverbräuche</li>



<li>erste oder wachsende E-Fahrzeugflotten</li>
</ul>



<p></p>



<p>Hier setzt V2G an: Die Batterien der Fahrzeuge können als <strong>zusätzlicher Speicher direkt am Verbrauchsort</strong> be used.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiel:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>PV-Anlage erzeugt mittags Überschussstrom </li>



<li>Fahrzeuge werden geladen </li>



<li>Strom wird später im Betrieb genutzt oder ins Netz zurückgespeist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Vorteile bietet bidirektionales Laden?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Lastspitzen reduzieren</h3>



<p>Durch gezieltes Entladen der Fahrzeugbatterien können teure Lastspitzen vermieden werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Eigenverbrauch erhöhen</h3>



<p>Selbst erzeugter Strom (z. B. aus PV) kann besser genutzt werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Stromkosten optimieren</h3>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-6c531013 wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Perspektivisch können Unternehmen:</p>
</div>



<ul class="wp-block-list">
<li>günstigen Strom speichern</li>



<li>teuren Strom vermeiden oder verkaufen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Netzstabilität unterstützen</h3>



<p>Dezentrale Speicher helfen, volatile erneuerbare Energien auszugleichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="910" height="812" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden.jpg" alt="Creating incentives for vehicle-to-grid and bidirectional charging" class="wp-image-5834" style="width:496px;height:442px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden.jpg 910w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden-300x268.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Anzeize-schaffen-fuer-Vehicle-to-Grid-und-bidirektionales-Laden-768x685.jpg 768w" sizes="(max-width: 910px) 100vw, 910px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Fahrzeuge mit V2G-Funktion</h3>



<p>Nicht alle Elektrofahrzeuge sind bidirektional ladefähig.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CHAdeMO-Standard: technisch geeignet</li>



<li>CCS-Standard (Europa): aktuell noch eingeschränkt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Verfügbarkeit steigt, ist aber noch begrenzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bidirektionale Ladeinfrastruktur</h3>



<p>Auch die Ladepunkte müssen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Strom in beide Richtungen übertragen können</li>



<li>mit Fahrzeug und Energiemanagementsystem kommunizieren</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Energy management system (EMS)</h3>



<p>Ein zentrales EMS ist notwendig, um:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lade- und Entladevorgänge zu steuern</li>



<li>Prioritäten zwischen Fahrzeugen zu setzen</li>



<li>den Eigenverbrauch zu optimieren</li>
</ul>



<p></p>



<p>Ziel: <strong>Smart Charging</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunikationsstandards</h2>



<p>Eine systemübergreifende Kommunikation zwischen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrzeug</li>



<li>Charging infrastructure</li>



<li>Network operator</li>



<li>Energy supplier</li>
</ul>



<p></p>



<p>ist Voraussetzung.</p>



<p>Relevante Standards:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>ISO 15118-20</li>



<li>IEC 61851-1</li>
</ul>



<p></p>



<p>Diese befinden sich aktuell noch in der Weiterentwicklung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Herausforderungen gibt es aktuell?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Regulatorische Unsicherheiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Netzintegration noch nicht vollständig geregelt</li>



<li>fehlende Standards für Abrechnung und Vergütung</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">2. Tarifstrukturen fehlen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie wird eingespeister Strom vergütet?</li>



<li>Wie werden unterschiedliche Stromquellen bilanziert?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">3. Wirtschaftlichkeit noch unklar</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Investitionskosten vs. Nutzen oft noch nicht optimal</li>



<li>Erlösmodelle (z. B. Regelenergie) noch nicht etabliert</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich V2G für Unternehmen?</h2>



<p>V2G ist besonders interessant, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eine größere E-Fahrzeugflotte vorhanden ist</li>



<li>eine PV-Anlage betrieben wird</li>



<li>Lastspitzen ein relevanter Kostenfaktor sind</li>



<li>ein Energiemanagementsystem vorhanden oder geplant ist</li>
</ul>



<p></p>



<p>Besonders geeignet für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Logistikunternehmen</li>



<li>Industrie mit planbaren Lastprofilen</li>



<li>Unternehmen mit hohem Eigenverbrauch</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist V2G aktuell noch nicht sinnvoll?</h2>



<p>Der Einsatz ist derzeit eingeschränkt, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>nur wenige E-Fahrzeuge vorhanden sind</li>



<li>keine geeignete Ladeinfrastruktur existiert</li>



<li>keine PV-Anlage oder Flexibilität im Verbrauch besteht</li>



<li>kurzfristige Wirtschaftlichkeit im Fokus steht</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Perspektive: Vom Fahrzeug zur Energieplattform</h2>



<p>Langfristig kann V2G ein zentraler Bestandteil eines integrierten Energiesystems werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahrzeuge als Teil der Energieinfrastruktur</li>



<li>Kombination aus PV, Speicher und flexiblen Lasten</li>



<li>aktive Teilnahme am Energiemarkt</li>
</ul>



<p></p>



<p>Voraussetzung: klare regulatorische Rahmenbedingungen und wirtschaftliche Anreize</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Vehicle-to-Grid bietet Unternehmen ein großes Potenzial zur Flexibilisierung ihres Energiesystems und zur Optimierung von Stromkosten. Aktuell steht die Technologie jedoch noch am Anfang – insbesondere in Europa.</p>



<p>Für Unternehmen mit wachsender E-Flotte und eigener Stromerzeugung lohnt es sich dennoch, das Thema frühzeitig zu prüfen und strategisch einzuplanen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div>



<p></p><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/">Vehicle-to-Grid (V2G): Können Unternehmen mit E-Autos Stromkosten senken?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>60 % Growth in PV electricity storage capacities in 2022</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/60-increase-in-pv-electricity-storage-capacity-in-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 08 Mar 2023 08:22:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Getrieben von steigenden Energiepreisen und dem Ausbau der E-Mobilität setzen bereits über 10.000 Unternehmen auf eigene Stromspeicher zur Sicherung ihrer Energieunabhängigkeit. Dieser Beitrag analysiert die aktuellen Rekordzahlen beim Speicherausbau und zeigt auf, wie Großspeicher und intelligente Ladeinfrastruktur die Versorgungssicherheit in Industrie und Gewerbe garantieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/60-increase-in-pv-electricity-storage-capacity-in-2022/">60 % Zuwachs der PV-Stromspeicherkapazitäten in 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>According to a calculation by the German Solar Industry Association (BSW), around 10,000 companies currently use their own electricity storage systems. The main area of application is usually to be able to use self-generated PV electricity when the sun is not shining. This means an increase of 3,900 storage units in 2022. According to information from RWTH Aachen University, the capacity of large-scale storage systems increased by 33% to 1 gigawatt in the last quarter of 2022 alone.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Most companies rely on solar batteries</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="724" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1024x724.jpg" alt="" class="wp-image-5779" style="width:315px;height:223px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1024x724.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-300x212.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-768x543.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920-1536x1086.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/hydrogen-g33ac56bc0_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Solar batteries account for the majority of the expansion of PV electricity storage capacities in Germany. A total of 2,750 companies opted for this type of electricity storage last year. The remaining 1,150 relied on other energy storage systems, such as hydrogen storage, pumped storage power plants, power-to-heat systems, power-to-gas systems, compressed air storage, superconducting magnetic energy storage or other storage systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV electricity storage capacities are used to reduce costs</h2>



<p>Experts blame the high growth in energy storage systems on the general electricity price trend, the rise in electromobility and the high demand for CO₂-free products and services. According to a survey by the <a href="https://www.bves.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BVES Federal Association of Energy Storage Systems e.V.</a> 53 percent of companies use their electricity storage systems to reduce their electricity costs, 29 percent for their electric company fleet and 20 percent for <a href="https://cubeconcepts.de/en/lastspitzenkappung-peak-shaving/">Peak Shaving</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vehicle-to-grid and other technologies increase PV electricity storage capacities</h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="773" height="617" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus.jpg" alt="" class="wp-image-5778" style="width:316px;height:252px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus.jpg 773w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus-300x239.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Solarbatterien-im-E-Bus-768x613.jpg 768w" sizes="(max-width: 773px) 100vw, 773px" /></figure>



<p>No wonder, as battery storage systems, which are increasingly being installed directly in <a href="https://cubeconcepts.de/en/e-mobility-charging-infrastructure-as-an-opportunity-for-companies/">Charging stations</a> for flexibility and security of supply for a company's entire electricity system. In any case, PV electricity storage capacities could increase rapidly over the next few years thanks to bidirectional charging. The batteries of electric cars, which are already available anyway, will serve as mobile and decentralized energy storage systems. <a href="https://cubeconcepts.de/en/vehicle-to-grid-v2g-bidirectional-charging/">Vehicle to Grid (V2G)</a> is the name of this technology, which is currently being expanded and promoted.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/60-increase-in-pv-electricity-storage-capacity-in-2022/">60 % Zuwachs der PV-Stromspeicherkapazitäten in 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISO 50001 – What does certification really bring companies?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 06 Mar 2023 13:03:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5721</guid>

					<description><![CDATA[<p>In times of rising energy prices, a certified energy management system becomes a crucial lever for economic efficiency and climate protection. This article highlights why ISO 50001 is a central component of any ESG strategy and how companies can achieve continuous optimization of their energy balance through the PDCA cycle.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/iso-50001-the-standard-for-energy-management-systems/">ISO 50001 – Was bringt die Zertifizierung Unternehmen wirklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026) </em>The <strong>ISO 50001</strong> hilft Unternehmen, ihre Energiekosten systematisch zu senken, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und ihre Energieeffizienz dauerhaft zu verbessern. Besonders für große Unternehmen entfällt mit der Zertifizierung die Pflicht zu regelmäßigen Energie-Audits. Gleichzeitig stärkt sie die Wettbewerbsfähigkeit und schafft Transparenz über Energieverbräuche und Einsparpotenziale.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Senkung von Energiekosten durch systematisches Energiemanagement</li>



<li>Befreiung von der Energie-Audit-Pflicht (für Nicht-KMU)</li>



<li>Transparenz über Energieverbräuche und Einsparpotenziale</li>



<li>Wettbewerbsvorteile bei Kunden und Partnern</li>



<li>Wichtiger Baustein für ESG- und Nachhaltigkeitsstrategien</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die ISO 50001?</h2>



<p>Die DIN EN ISO 50001 ist ein internationaler Standard für Energiemanagementsysteme (EnMS). Sie unterstützt Unternehmen dabei, ihre energiebezogene Leistung kontinuierlich zu verbessern.</p>



<p>Im Fokus stehen dabei nicht Produkte oder Dienstleistungen, sondern <strong>internal processes</strong>, wie z. B.:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Maschinen und Anlagen</li>



<li>Produktionsprozesse</li>



<li>Gebäude und Standorte</li>



<li>technische Systeme</li>
</ul>



<p></p>



<p>Die Norm definiert Anforderungen an:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Energiepolitik und -ziele</li>



<li>Messung und Monitoring von Energieverbräuchen</li>



<li>Identification of potential savings</li>



<li>kontinuierliche Verbesserung</li>
</ul>



<p></p>



<p>Grundlage ist der sogenannte PDCA-Zyklus (Plan – Do – Check – Act), der eine systematische Optimierung sicherstellt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-5734" style="aspect-ratio:1.5;width:341px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/renewable-energy-g63c10c805_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Unternehmen profitieren besonders?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Große Unternehmen (Nicht-KMU)</h3>



<p>Unternehmen mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>mehr als 250 Mitarbeitenden</li>



<li>oder über 50 Mio. € Jahresumsatz</li>



<li>oder über 43 Mio. € Bilanzsumme</li>
</ul>



<p>profitieren besonders, da sie durch eine ISO-50001-Zertifizierung <strong>von der Energie-Audit-Pflicht </strong>nach dem Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)<strong> befreit sind. </strong>Das ersetzt die sonst alle vier Jahre verpflichtenden Energieaudits.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)</h3>



<p>Auch für KMU ist die ISO 50001 strategisch sinnvoll:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>bessere Positionierung bei Ausschreibungen</li>



<li>höhere Attraktivität als Lieferant</li>



<li>Vorbereitung auf zukünftige regulatorische Anforderungen</li>



<li>systematische Kostensenkung</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Welche konkreten Vorteile bietet die ISO 50001?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. Energiekosten nachhaltig senken</h3>



<p>Durch systematische Analyse und Optimierung werden Energieverbräuche transparent und Einsparpotenziale identifiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Energieeffizienz messbar verbessern</h3>



<p>Unternehmen erhalten klare Kennzahlen und Steuerungsmöglichkeiten für ihren Energieeinsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Gesetzliche Anforderungen erfüllen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Befreiung von Energie-Audits (für große Unternehmen)</li>



<li>Erfüllung relevanter Energieeffizienz-Vorgaben</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">4. Wettbewerbsvorteile sichern</h3>



<p>Die Zertifizierung signalisiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>professionellen Umgang mit Energie</li>



<li>Engagement im Klimaschutz</li>
</ul>



<p>Das wirkt sich positiv auf Kunden, Partner und Investoren aus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. ESG- und Nachhaltigkeitsziele unterstützen</h3>



<p>ISO 50001 ist ein zentraler Baustein für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>CO₂-Reduktion</li>



<li>nachhaltige Unternehmensstrategien</li>



<li>Reporting requirements</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">6. Image und Marktposition stärken</h3>



<p>Unternehmen positionieren sich als verantwortungsbewusst und zukunftsorientiert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wann lohnt sich eine ISO-50001-Zertifizierung?</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="667" height="903" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung.jpg" alt="" class="wp-image-5737" style="width:454px;height:615px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung.jpg 667w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/03/Vorteile-der-ISO-50001-Zertifizierung-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /></figure>



<p>Eine Zertifizierung ist besonders sinnvoll, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>hohe Energiekosten bestehen</li>



<li>mehrere Standorte oder komplexe Prozesse vorhanden sind</li>



<li>regulatorischer Druck steigt</li>



<li>ESG-Ziele verfolgt werden</li>



<li>Energie ein wesentlicher Kostenfaktor ist</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Wann ist sie weniger relevant?</h2>



<p>Der Aufwand kann sich weniger lohnen, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>der Energieverbrauch sehr gering ist</li>



<li>kaum Optimierungspotenziale bestehen</li>



<li>keine regulatorischen Anforderungen greifen</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die ISO 50001 ist weit mehr als ein formaler Standard. Sie ist ein strategisches Instrument, um Energiekosten zu senken, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.</p>



<p>Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und wachsender ESG-Anforderungen wird ein strukturiertes Energiemanagement für viele Unternehmen zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>CO₂-Zertifikate weiter im Hoch &#038; Industriestrom im Kurzzeittief</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-certificates-still-high-industrial-current-at-short-term-low/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 28 Feb 2023 08:00:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5339</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Wegfall der EEG-Umlage entlastet die Industrie kurzfristig, doch der vervierfachte CO₂-Preis seit 2018 bleibt ein massiver Kostentreiber für energieintensive Betriebe. Dieser Beitrag analysiert die aktuelle Strompreiszusammensetzung und zeigt auf, warum eine verbesserte CO₂-Bilanz jetzt zum entscheidenden Faktor für die wirtschaftliche Stabilität wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/co%e2%82%82-certificates-still-high-industrial-current-at-short-term-low/">CO₂-Zertifikate weiter im Hoch &amp; Industriestrom im Kurzzeittief</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>28.02.2023: According to a current <a href="https://www.bdew.de/service/daten-und-grafiken/bdew-strompreisanalyse/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Electricity price analysis</a> of the German Association of Energy and Water Industries (BDEW), electricity prices for industrial electricity fell for new contracts at the start of the year compared to the second half of 2022. Accordingly, industrial electricity prices including electricity tax for medium-voltage supply also fell on average from 53.38 ct/kWh to 40.11 ct/kWh.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lower taxes, levies and surcharges have an impact on industrial electricity prices</h2>



<p>The average procurement value including grid fees and sales was 37.25 ct/kWh at the beginning of 2023, which is almost the annual average for 2022. The peak, which electricity prices reached in the second half of 2022 at an impressive 50.66 ct/kWh, appears to have been overcome for the time being. The elimination of the EEG surcharge since 01.07.2022 has also had a significant impact on the total electricity price for industry and commerce. While this figure was still 6.5 ct/kWh in 2021, the remaining electricity price components now total just 2.83 ct/kWh. Of these, the electricity tax is the largest factor at 1.537 ct/kWh. The concession levy, the KWKG levy, the §19 StromNEV levy and the offshore grid levy only play a minor role. However, experts believe that the downward trend has already bottomed out and that electricity prices for medium-voltage supply will rise again.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prices for CO₂ emission allowances remain high</h2>



<p>In contrast to the price of electricity for industry and commerce, prices for CO₂ emissions certificates have not eased in the meantime. At the beginning of 2023, the price per tonne of CO₂ was € 90.07. This is only € 7.5 less than the all-time high in August 2022 and the extrapolated annual average for 2023 is already higher than in 2022. In any case, the price trend in CO₂ emissions trading that has been observed since 2018 appears to be continuing. Since then, the average price per tonne of CO₂ has risen from €15.82 to €81.81, quadrupling in just four years. This alone should be a sign for companies to reduce their <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/">CO₂ balance sheet</a> to improve. &nbsp;&nbsp;</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Annual increase of 22 gigawatts of solar capacity planned</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 22 Feb 2023 14:20:40 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5022</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Agri-PV bis hin zu schwimmenden Solarparks: Neue Öffnungsklauseln im EEG erschließen enorme Flächenpotenziale für die Energiewende in Deutschland. Dieser Beitrag analysiert die ehrgeizigen Wachstumsziele bis 2030 und beleuchtet die regionalen Unterschiede sowie die steigende Bedeutung von Freiflächen-Großprojekten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/annual-increase-of-22-gigawatts-of-solar-capacity-planned/">Jährlicher Zuwachs von 22 Gigawatt Solarleistung in Planung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In order to achieve the Paris climate targets, the expansion targets for renewable energies were massively increased with the amendment to the Renewable Energy Sources Act in May 2022. In addition to a drastic expansion of wind energy, solar output is now also set to increase significantly. The plan is to add 22 gigawatts per year from photovoltaic systems nationwide from 2025, meaning that a total of around 215 gigawatts of capacity will be installed in Germany by 2030. In comparison, the increase in PV systems in 2022 - one of the record years - was still just under 7.5 gigawatts. The current total output of all photovoltaic systems in Germany is now around 65 gigawatts. Today, around 70% of all solar power comes from PV systems on roofs or façades and almost 30% from solar parks.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solar output of ground-mounted photovoltaics to be expanded</h2>



<p>Experts see potential for expansion above all in the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Ground-mounted photovoltaic systems</a>which is why the legal framework and control options of the federal states have now been expanded. Previously, solar parks were permitted on conversion areas under the EEG and, since 2017, also on so-called disadvantaged areas. This mainly concerned areas in commercial and industrial zones as well as the extensive verges of freeways and railroad lines, as well as operational storage and expansion areas or compensation areas of companies and municipalities. These include disused landfills, gravel pits, quarries, sports facilities and former military areas. Since 2023, former moorland areas, agrivoltaic systems (elevated PV systems that allow planting, cultivation and passage of tractors) and floating PV systems on lakes have also been added. Even NABU and BUND welcome this decision and the new opening clause is already being used by the states of Baden-Württemberg, Bavaria, Hesse, Lower Saxony, North Rhine-Westphalia, Rhineland-Palatinate, Saarland, Saxony and Saxony-Anhalt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Accelerated approval procedures for solar parks are on the cards</h2>



<p>The growth in ground-mounted photovoltaics amounted to around 2.2 gigawatts of capacity in 2022. Of this, the particularly efficient solar parks with a nominal output of more than 1 MWP have to manage without EEG remuneration anyway, but this has hardly slowed down the willingness to invest: the remuneration rates determined by the tendering process were and still are extremely lucrative. However, in order to achieve an annual tripling in the expansion of solar energy, the approval procedures must also be accelerated. These are subject to municipal land-use planning and the responsible municipality must draw up a development plan and amend the land-use plan. All of this is currently still very time-consuming. Now, however, a large solar park project can be classified as "spatially significant" and then the task of designating reserved and priority areas will be taken over by state or regional planning.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regional differences in solar output in Germany</h2>



<p>The differentiated figures from 2022 for the expansion of photovoltaic systems in the individual federal states are not yet available. However, in 2021, Bavaria, Baden-Württemberg and Mecklenburg-Western Pomerania recorded the highest expansion in absolute output figures. The city states bring up the rear. However, if you look at solar power output per square kilometer, Lower Saxony, Thuringia, Hesse and Rhineland-Palatinate urgently need to catch up. Saarland, Bavaria, Baden-Württemberg and North Rhine-Westphalia are in the lead here.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Electric Transporters for the Company Fleet: Sensible or Nice-to-have?</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electric-vans-for-the-company-fleet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 20 Feb 2023 15:30:09 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4981</guid>

					<description><![CDATA[<p>Whether for city logistics or craft businesses: switching to electric commercial vehicles is no longer just a matter of image, but requires smart planning of charging infrastructure and load management. This article sheds light on which route profiles are worthwhile for electric vans and how funding programs pave the way for emission-free fleets.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electric-vans-for-the-company-fleet/">Elektro-Transporter für die Unternehmensflotte: Sinnvoll oder nice-to-have?</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert April 2026)</em> <strong>Elektro‑Transporter</strong> sind für Unternehmen immer häufiger eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Diesel‑Flotte – vor allem für Stadtlogistik, Kurzstrecken und gewerbliche Lieferdienste. Ob sie sich lohnen, hängt jedoch von Nutzung, Streckenprofil, Kostenstruktur und der gesamten E‑Mobilitäts‑Strategie ab.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Elektro‑Transporter für Firmen interessant sind</h2>



<p>Elektro‑Transporter bieten Unternehmen vor allem drei Vorteile:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geringere laufende Betriebskosten</strong>&nbsp;pro Kilometer, insbesondere bei Strom‑ und Wartungsaufwand.</li>



<li><strong>Deutlich niedrigere Emissionen</strong>&nbsp;und weniger Lärm, was gerade für innerstädtische Lieferverkehre relevant ist.</li>



<li><strong>Bessere Zugänglichkeit</strong>&nbsp;in Bereichen mit Einfahrts‑ oder Umweltzonen‑Regelungen, wo herkömmliche Diesel‑Transporter immer stärker eingeschränkt werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Zusätzlich steigen die Reichweiten und die Ladeinfrastruktur wird flächendeckender, sodass viele Unternehmen bereits heute mit Elektro‑Transportern ihren Alltag abdecken können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sich Elektro‑Transporter im Flottenbetrieb auswirken</h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="929" height="895" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters.jpg" alt="" class="wp-image-4983" style="width:458px;height:441px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters.jpg 929w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters-300x289.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/Entladen-eines-Elektro-Transporters-768x740.jpg 768w" sizes="(max-width: 929px) 100vw, 929px" /></figure>



<p>In der Praxis unterscheiden sich Elektro‑Transporter insbesondere bei:</p>



<p><strong>Planung &amp; Reichweite:</strong><br>Die Nutzung ist besonders sinnvoll, wenn Strecken ähnlich geprägt sind, Ladezeiten in Pausen oder in der Nacht eingeplant werden können und eine verlässliche Ladeinfrastruktur am Betriebshof oder an anderen Standorten vorhanden ist.</p>



<p><strong>Kosten pro Kilometer:</strong><br>Elektrische Fahrzeuge verbrauchen im Betrieb weniger Energie als dieselbetriebene Transporter, Strom ist in der Regel günstiger als Diesel, und Wartungskosten sinken, weil weniger bewegte Teile, kein Ölwechsel und einfachere Motoren vorhanden sind.</p>



<p><strong>Stadt‑Effizienz:</strong><br>Dank hohem Drehmoment und sofort verfügbarer Kraft entfallen Schaltvorgänge, die Beschleunigung ist im Stop‑and‑Go‑Verkehr effizient, und die Fahrzeuge sind deutlich leiser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie Förderprogramme den Umstieg unterstützen</h2>



<p>Für Unternehmen, die Elektro‑Transporter anschaffen, existieren verschiedene Förderprogramme, die die Anschaffungskosten deutlich reduzieren können. Diese Programme variieren je nach Bundesland, Förderprogramm und Zielgruppe, decken aber häufig Teile der Investitionsmehrkosten sowie die Ladeinfrastruktur ab. Die konkreten Rahmenbedingungen – wie Fördersätze, Laufzeiten oder Rückgabe‑ und Veräußerungsbedingungen – sollten immer vor dem Kauf geprüft werden, da sich die Förderlandschaft regelmäßig ändert.</p>



<p>Zusätzlich kann die Kombination aus E‑Transportern, firmeneigener Ladeinfrastruktur und <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/" type="post" id="4280">THG‑Quote</a> einen wirtschaftlichen Zusatznutzen erzeugen, wenn alle Komponenten sauber aufeinander abgestimmt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elektro‑Transporter mit erneuerbarem Strom: nachhaltiger als das Fahrzeug allein</h2>



<p>Wenn Elektro‑Transporter mit Strom aus Photovoltaik versorgt werden, erhöht sich die Klima‑ und Kostenwirkung erheblich. Die Energie wird dann genau dort erzeugt, wo sie verbraucht wird – auf dem Firmengelände, auf Dächern, Carports oder Freiflächen.<br>In Kombination mit Ladeinfrastruktur, Lastmanagement und gegebenenfalls Speichern entsteht ein ganzheitlicher Ansatz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Stromkosten werden gesenkt.</li>



<li>Die CO₂‑Bilanz der Fahrten verbessert sich deutlich.</li>



<li>Die Ladezeiten können an die Erzeugung und den Betriebsablauf angepasst werden.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Damit trägt die Flotte nicht nur zu geringeren Emissionen im Straßenverkehr bei, sondern passt sich gleichzeitig in die übergeordnete Energie‑ und Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens ein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnen sich E‑Transporter?</h2>



<p>Elektro‑Transporter sind besonders attraktiv für:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Logistik‑ und Kurierdienste,</strong>&nbsp;die vor allem in Städten fahren.</li>



<li><strong>Handwerksbetriebe</strong>&nbsp;mit definierten Tagesrouten und wiederkehrenden Standorten.</li>



<li><strong>Unternehmen,</strong>&nbsp;die ohnehin in Ladeinfrastruktur, PV oder Lastmanagement investieren und die Flotte in den Energiewandel einbinden wollen.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Weniger sinnvoll können Elektro‑Transporter sein, wenn Streckenprofile sehr unregelmäßig sind, es kaum Lademöglichkeiten gibt oder die tägliche Fahrleistung sehr hoch ist, ohne ausreichende Lademöglichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Risiken und Stolpersteine beim Umstieg</h2>



<p>Beim Umstieg auf E‑Transporter sollten Unternehmen vor allem Folgendes beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Infrastruktur:</strong><br>Ladeinfrastruktur muss rechtzeitig und flächendeckend verfügbar sein, idealerweise mit intelligentem Lastmanagement, um Netzentgelte zu minimieren.</li>



<li><strong>Planung:</strong><br>Die Fahrzeuge müssen in die bestehende Flotte‑ und Arbeitszeitplanung integriert werden, inklusive Lade‑ und Standzeiten.</li>



<li><strong>Kostenstruktur:</strong><br>Die Gesamtkosten (Anschaffung, Ladeinfrastruktur, Netzanschluss, Dienstleistungen, Förder‑Rahmen) sollten realistisch berechnet werden, nicht nur ein einzelnes Fahrzeugmodell.</li>



<li><strong>Förder‑ und Rahmenbedingungen:</strong><br>Förderprogramme ändern sich, Anforderungen an Dokumentation und Bindungszeiten können sich verschieben – die eigene Situation sollte immer frisch geprüft werden.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit: Elektro‑Transporter im unternehmerischen Gesamtkontext</h2>



<p>Elektro‑Transporter sind für viele Unternehmen kein reines Symbolthema, sondern ein wirtschaftlich sinnvoller Schritt, wenn sie konsequent in die Flotten‑ und Energiestrategie eingebettet werden. Die Lohntabelle ergibt sich aus niedrigeren Betriebskosten, geringeren Emissionen, besserer Zugänglichkeit in Städten und einer verbesserten CO₂‑Bilanz. Dies gilt vor allem, wenn auch die Ladeinfrastruktur und der Strombezug aus erneuerbaren Quellen optimiert werden.</p>



<p>CUBE CONCEPTS unterstützt Unternehmen dabei, Elektro‑Transporter, Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Lastmanagement sinnvoll zu verknüpfen und so die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Unternehmensflotte zu steigern.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>ampere.cloud &#038; CUBE CONCEPTS als Speaker auf der genera in Madrid</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/ampere-cloud-cube-concetps-as-speaker-at-the-genera-in-madrid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 20 Feb 2023 11:53:30 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4971</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit ampere.cloud stellt CUBE CONCEPTS auf der genera 2023 vor, wie smarte Softwarelösungen wie „CUBE Vision“ den ökologischen Fußabdruck minimieren und Energiekosten senken. Der Vortrag beleuchtet die Potenziale einer zentralen Datenverwaltung und Fehleridentifikation für eine hocheffiziente Photovoltaik-Nutzung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/ampere-cloud-cube-concetps-as-speaker-at-the-genera-in-madrid/">ampere.cloud &amp; CUBE CONCEPTS als Speaker auf der genera in Madrid</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en.jpg" alt="" class="wp-image-4974" style="width:180px;height:135px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en.jpg 640w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/genera_en-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></figure>



<p>CUBE CONCEPTS wird gemeinsam mit ampere.cloud auf der genera, der internationalen Messe für Energie und Umwelt in Madrid über ihr leistungsstarkes Betriebssystem für erneuerbare Energien vor dem Fachpublikum referieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">One of Spain's most important trade fairs for renewable energies</h2>



<p>Taking place over 3 days from Tuesday, February 21 to Thursday, February 23, 2023, genera is one of the most important meeting points in Spain for professionals in the renewable energy and energy efficiency sectors and is promoted by the Spanish Ministry IDAE. Every year, it brings together engineers, project managers, producers and suppliers to present the latest innovations in the sector. After the pandemic, the almost 200 international exhibitors are expecting around 15,000 trade visitors this year.   </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contribution: Intelligent operating systems to increase efficiency </h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000.jpg" alt="ampere.cloud &amp; CUBE CONCETPS at the genera" class="wp-image-5108" style="width:441px;height:331px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/IMG-20230223-WA0000-768x576.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">ampere.cloud &amp; CUBE CONCETPS at genera on 23.02.2023</figcaption></figure>



<p>ampere.cloud and CUBE CONCEPTS will report on how the operation of photovoltaic systems is becoming more efficient and automated thanks to intelligent operating systems. This is achieved on the one hand through smart energy management between the operational consumers and the solar systems and on the other hand through automation and cost savings. In this way, the certified solution from ampere.cloud and CUBE CONCEPTS helps to centrally manage consumption data, analyze and optimize processes, create automated reports and identify sources of error. The intelligent operating system effectively supports companies in reducing costs and minimizing their environmental footprint. Thanks to the jointly developed ampere.cloud tool <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/cube-vision/">CUBE Vision</a> all data from the monitored PV systems can be visualized and the overall yield for companies can be increased by up to 85 %. <br><br></p>



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		<title>Suitable commercial and industrial roofs for PV systems</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 20 Feb 2023 09:27:47 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4967</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der passenden Dachform bis hin zur Berücksichtigung von Wind- und Schneelasten: Unser Leitfaden bietet eine fundierte Entscheidungshilfe für Unternehmen auf dem Weg zur eigenen Dachanlage. Erfahren Sie, wie ein unabhängiger Dach-Check für Planungssicherheit sorgt und ungenutzte Industrieflächen in lukrative Energiequellen verwandelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/suitable-commercial-and-industrial-areas-for-pv-systems/">Geeignete Gewerbe- und Industriedächer für PV-Anlagen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In this white paper, CUBE CONCEPTS provides an overview of which <strong>Commercial and industrial roofs suitable for PV systems</strong> <strong>are</strong> and how you can generate cheap and ecological electricity from your roof using solar systems. In many German federal states, new buildings are already subject to a <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/">Photovoltaic obligation</a>. For this reason, the installation of solar modules must already be taken into account in the overall planning of a new building. We also address this in this white paper. For <strong>PV-suitable roofs</strong> are also often found on existing properties. The requirements for the respective commercial and industrial roofs are not as high as you might think. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contents of the white paper:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Which roof shapes are suitable for PV systems?</li>



<li>Which roof coverings can be fitted with solar modules?</li>



<li>What are snow and wind load zones or terrain categories?</li>



<li>What role does the orientation of the building play?</li>



<li>Planning security thanks to an independent roof check</li>



<li>What requirements does a PV system place on the building statics?</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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				<label for="form-field-field_48814a6">I agree that Cube Concepts GmbH may store my details and use them to respond to my inquiry. Further information and revocation notices can be found in the <a href="https://cubeconcepts.de/en/data-protection-declaration/">Privacy policy</a>.</label>			</span>
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<h2 class="wp-block-heading">Identify PV-suitable roofs now</h2>



<p><br>Our white paper is an indispensable tool for anyone considering installing PV systems on commercial rooftops. This comprehensive document examines in detail the many characteristics of commercial roofs that make them ideal locations for photovoltaic systems. We take a thorough look at aspects such as orientation and pitch, as well as the load-bearing capacity and nature of the roofing material. </p>



<p>By downloading our white paper, you will not only gain insights but also valuable information that will help you make well-informed decisions about implementing PV systems on commercial rooftops. You'll lay the foundation for maximizing your rooftop's renewable energy potential while contributing to the sustainability of your business. Don't wait any longer - get started today and download our whitepaper to take the first step towards a future-proof energy supply!</p>



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			</item>
		<item>
		<title>E-Mobilität &#038; Ladeinfrastruktur als Chance für Unternehmen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/e-mobility-charging-infrastructure-as-an-opportunity-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Feb 2023 11:14:50 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Whitepapers zum Thema PV-Anlagen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Erfahren Sie in diesem Whitepaper, wie die Kombination aus E-Mobilität und Photovoltaik Ihre Transportkosten massiv senkt und die Unabhängigkeit von volatilen Energiemärkten stärkt. Von der THG-Quote bis hin zu praktischen Schritten für die eigene Ladeinfrastruktur bietet der Leitfaden wertvolle Einblicke für eine zukunftssichere Flottenstrategie.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/e-mobility-charging-infrastructure-as-an-opportunity-for-companies/">E-Mobilität &amp; Ladeinfrastruktur als Chance für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In this white paper, CUBE CONCEPTS provides an up-to-date overview of why it is worthwhile for companies to get started with e-mobility and their own charging infrastructure right now. In combination with commercial PV systems, energy and transportation costs are reduced enormously. In addition, competitiveness increases and independence from electricity and fuel prices is promoted. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Contents of the white paper:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Current development of e-mobility in Germany</li>



<li>E-mobility &amp; photovoltaics for the sustainable energy transition</li>



<li>The GHG quota</li>



<li>Steps towards a charging infrastructure in the company</li>



<li>Electricity storage, load management &amp; peak shaving in the charging infrastructure</li>



<li>Subsidies for e-mobility &amp; charging infrastructure incl. sample calculations</li>
</ul>



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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Free download</h2>				</div>
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								E-mail address *							</label>
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<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Our white paper on e-mobility &amp; charging infrastructure</h2>



<p><br>Our white paper offers you an in-depth insight into the rapidly developing world of e-mobility and the many opportunities that arise for companies. Find out why now is the ideal time to enter this dynamic industry. Understand how having your own charging infrastructure in conjunction with commercial PV systems reduces costs. Discover how e-mobility and a charging infrastructure can strengthen your company's competitiveness. </p>



<p>We will guide you through the current developments in e-mobility in Germany and give you practical instructions for implementing an effective charging infrastructure in your company. We also shed light on important topics such as electricity storage, load management and the various funding opportunities that can help you achieve your e-mobility goals. Get your copy of this white paper now and successfully position your company for a sustainable and future-oriented approach.</p>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/e-mobility-charging-infrastructure-as-an-opportunity-for-companies/">E-Mobilität &amp; Ladeinfrastruktur als Chance für Unternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Decarbonization means reducing CO₂ emissions</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/decarbonization-means-reducing-co%e2%82%82-emissions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 13 Feb 2023 16:09:28 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<category><![CDATA[Regulatorik & ESG]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der E-Mobilität bis zur Nutzung erneuerbarer Energien: Die Dekarbonisierung bietet Betrieben enorme Chancen zur Kostensenkung und staatlich geförderten Modernisierung. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Maßnahmen am effektivsten sind, um gesetzliche Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von Öl und Gas dauerhaft zu beenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/decarbonization-means-reducing-co%e2%82%82-emissions/">Dekarbonisierung heißt CO₂-Emissionen reduzieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The term decarbonization generally refers to the reduction of CO₂ emissions. These are produced when fossil fuels are used to generate energy and are responsible for the global greenhouse effect. More precisely, the term decarbonization refers to the conversion of all economic processes to renewable, emission-free energies as part of the energy transition. The aim is to reduce CO₂ emissions per kilowatt hour of energy generated. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1024x683.jpg" alt="Decarbonization - green globe" class="wp-image-4839" style="width:426px;height:284px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/sustainability-ga7806d0e9_1920.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Decarbonization measures</h2>



<p>The largest CO₂ and carbon dioxide emissions are produced by coal and gas combustion in power plants and in the transport sector when diesel and petrol engines are used. Approaches to decarbonization include the expansion of e-mobility and the reduction of fossil fuels for electricity production in power plants. Some countries are focusing on nuclear energy or capturing carbon dioxide and then injecting it into deeper layers of the ground. However, both methods are highly controversial. The most sustainable form of decarbonization is the use of renewable energies such as wind and hydropower, biomass and solar energy.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Large rooftop PV systems or solar parks promote decarbonization</h2>



<p>The Climate Protection Act now stipulates that Germany should become climate-neutral by 2045 and that 80% of its total electricity requirements should come from renewable energies by 2030. To reduce the amount of carbon dioxide released into the atmosphere, renewable energy sources such as wind, solar and hydropower are to replace climate-damaging energy sources such as oil, gas and coal. The electricity generated by wind farms and hydropower plants usually has to be transported relatively far to the consumer, with the energy from <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Photovoltaic systems on commercial or industrial roofs</a> or from <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> can be used directly by local companies. This has the advantage that no investments in new lines or network expansion are necessary.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Reducing CO₂ emissions through e-mobility</h2>



<p>Another major building block for decarbonization is the expansion of e-mobility. Worldwide, the share of CO₂ emissions from road traffic is around 18%. Aviation and shipping each account for 3 %. It is precisely in this area that the reduction in CO₂ emissions is starting thanks to <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/">TGH quota</a>The new charging points will be made available to companies, state and municipal funding programs and, in some cases, mandatory photovoltaics for new large parking areas on company premises. As a result, many companies are setting up their own or public charging points and increasing the attractiveness of switching to e-mobility for their employees and private users. At the beginning of 2023, the proportion of electric vehicles in Germany was already over 5%. Decarbonization is booming, especially in the road transport sector, and is also financially worthwhile for companies, as investments of up to 80% are subsidized. &nbsp;</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Faster approvals thanks to EU emergency regulation</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/faster-approvals-through-eu-emergency-regulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 07 Feb 2023 16:12:39 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=4801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dank der Umsetzung der Verordnung EU 2022/2577 fallen langwierige Hürden für Solarparks und industrielle PV-Projekte weg. Dieser Beitrag beleuchtet, warum der Verzicht auf vollständige Unverträglichkeitsprüfungen bei Bestandsflächen und Netzverstärkungen eine enorme Chance für Unternehmen darstellt, ihre Energieprojekte jetzt zeitnah zu realisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/faster-approvals-through-eu-emergency-regulation/">Schnellere Genehmigungen durch EU-Notfallverordnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>As part of the EU Emergency Ordinance, which was adopted on December 19, 2022, the approval procedures for renewable energy installations are also to be accelerated in Germany. To this end, at the end of January 2023, the Federal Cabinet approved a draft formulation aid for implementing the <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/Energie/20230303-erlaeuterung-zur-durchfuehrung-der-eu-notfall-verordnung.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=4" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Regulation EU 2022/2577</a> and forwarded to the Bundestag for a vote.</p>



<h2 class="wp-block-heading">PV system construction also to be accelerated by EU emergency regulation</h2>



<p>The EU emergency regulation allows member states to significantly accelerate the expansion of renewable energies through country-specific legislation. In addition to accelerated approval procedures for onshore and offshore wind power plants and a faster expansion of power lines, the Federal Cabinet's decision also aims to significantly shorten the approval procedures for photovoltaic systems. In general, the Federal Cabinet's draft stipulates that <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">PV systems on commercial and industrial roofs</a> and on "artificial structures" receive the necessary approval for PV expansion after three months at the latest. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Approval procedures should take a maximum of three months</h2>



<p>It is also planned that <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-parks/">Solar parks</a> on these artificial structures, such as quarries, landfills or gravel pits, no longer require an incompatibility test in advance in order to be approved. Repowering - the replacement of existing photovoltaic systems with more efficient solar modules - and grid reinforcement measures are also to be made easier and the hurdles lowered. In both cases, the draft envisages that in future, instead of a complete incompatibility assessment, a difference assessment will be sufficient or, in the case of repowering measures, may even be omitted altogether in some cases.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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</div><p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/faster-approvals-through-eu-emergency-regulation/">Schnellere Genehmigungen durch EU-Notfallverordnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>THG-Quote für Unternehmen: So profitieren Firmen von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur &#038; PV</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 30 Jan 2023 10:53:46 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Mobilität, Klimatisierung & Sektorenkopplung]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=4280</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie bietet Unternehmen die Chance, ihre E-Flotte und Ladeinfrastruktur direkt zu monetarisieren oder die eigene CO₂-Bilanz massiv aufzuwerten. Erfahren Sie, wie Sie durch die intelligente Verknüpfung von Photovoltaik und Elektromobilität zusätzliche Erlöse generieren und die Rentabilität Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie steigern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/thg-quote-for-companies/">THG-Quote für Unternehmen: So profitieren Firmen von E-Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur &amp; PV</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Aktualisiert: Februar 2026) </em>Unternehmen können über die <strong>GHG quota</strong> wirtschaftlich profitieren, wenn sie elektrische Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder andere passende E-Mobilitätslösungen einsetzen. Je nach Modell lässt sich damit entweder ein zusätzlicher Erlös erzielen oder die eigene <strong>CO₂-Bilanz verbessern</strong>.</p>



<figure class="wp-block-image alignright is-resized size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="790" height="881" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation.png" alt="Solar carports &amp; charging station" class="wp-image-628" style="width:426px;height:auto" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation.png 790w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation-269x300.png 269w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Solar-Carports-Ladestation-768x856.png 768w" sizes="(max-width: 790px) 100vw, 790px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die THG-Quote?</h2>



<p>Die THG-Quote ist ein Klimaschutzinstrument, mit dem die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor gesenkt werden sollen. Unternehmen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, können von diesem System profitieren, indem sie Emissionsminderungen oder entsprechende Nachweise vermarkten.</p>



<p>Für Unternehmen ist die THG-Quote vor allem dann interessant, wenn sie eine eigene E-Fahrzeugflotte betreiben, <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/supplementary-subject-areas/charging-infrastructure/" type="page" id="714">Charging infrastructure</a> bereitstellen oder ihre Mobilitätsstrategie insgesamt elektrifizieren. In diesen Fällen kann die THG-Quote ein zusätzlicher wirtschaftlicher Baustein sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie profitieren Unternehmen konkret?</h2>



<p>Unternehmen können auf verschiedene Weise von der THG-Quote profitieren. Besonders relevant sind dabei folgende Ansätze:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der Betrieb einer elektrischen Firmenflotte.</li>



<li>Die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge.</li>



<li>Die Einbindung von erneuerbarem Strom in das Mobilitätskonzept.</li>



<li>Die Verbesserung der eigenen CO₂-Bilanz durch elektrifizierte Mobilität.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Je nach Ausgestaltung kann ein Unternehmen die THG-Quote selbst nutzen oder über einen Vermarktungspartner monetarisieren. Gleichzeitig stärkt der Einsatz von Elektromobilität die Nachhaltigkeitsstrategie und kann sich positiv auf Berichterstattung und Außenwirkung auswirken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für welche Unternehmen lohnt sich das?</h2>



<p>Besonders interessant ist die THG-Quote für Unternehmen mit einem größeren Fuhrpark, für Betreiber von Ladeinfrastruktur und für Betriebe, die ihre Flächen für E-Mobilität öffnen wollen. Auch Unternehmen, die ohnehin in Photovoltaik, Ladepunkte oder <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/large-battery-storage/" type="page" id="19360">Large-scale battery storage</a> investieren, können das Thema sinnvoll mitdenken.</p>



<p>Wichtig ist dabei: Nicht jede Investition in Elektromobilität führt automatisch zu einem THG-Effekt. Entscheidend sind die konkreten Voraussetzungen, die Dokumentation und die gewählte Vermarktungslogik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Ladeinfrastruktur und Wallboxen?</h2>



<p>Ladeinfrastruktur ist ein zentraler Baustein für den erfolgreichen Einsatz von Elektromobilität im Unternehmen. Wer E-Fahrzeuge im Alltag effizient laden will, braucht passende Ladepunkte, ein intelligentes Lastmanagement und eine gute Integration in den Betriebsablauf.</p>



<p>Öffentlich zugängliche Ladepunkte können unter bestimmten Bedingungen zusätzlich wirtschaftlich interessant sein. Sie ermöglichen nicht nur den Betrieb von E-Mobilität im Unternehmen, sondern können auch in ein THG-basiertes Vermarktungsmodell eingebunden werden. Entscheidend ist dabei, dass die technischen und rechtlichen Anforderungen erfüllt sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ergänzen PV-Anlagen die THG-Quote?</h2>



<p>Photovoltaikanlagen auf Dächern, Carports oder Freiflächen können die Elektromobilität im Unternehmen sinnvoll ergänzen. Wenn E-Fahrzeuge direkt mit Solarstrom geladen werden, sinken die Strombezugskosten und gleichzeitig verbessert sich die Klimabilanz.</p>



<p>Im Zusammenspiel mit Ladeinfrastruktur entsteht so ein besonders effizienter Ansatz: Der selbst erzeugte Solarstrom wird direkt im Unternehmen genutzt, Ladepunkte werden wirtschaftlich eingebunden und überschüssige Energie kann je nach Modell weiterverwendet oder vermarktet werden. Speicherlösungen und intelligentes Lastmanagement erhöhen diesen Effekt zusätzlich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Unternehmen beachten sollten</h2>



<p>Die THG-Quote ist kein Selbstläufer. Damit ein Unternehmen tatsächlich profitiert, müssen die relevanten Anlagen, Fahrzeuge oder Ladepunkte korrekt erfasst und nachweisbar betrieben werden. Außerdem ändern sich Marktbedingungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Vermarktungspreise regelmäßig.</p>



<p>Deshalb sollte vorab geprüft werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Welche Fahrzeuge oder Ladepunkte tatsächlich THG-fähig sind.</li>



<li>Welche Nachweise erforderlich sind.</li>



<li>Ob die Vermarktung selbst oder über einen Partner erfolgen soll.</li>



<li>Wie sich die THG-Quote in die eigene Energie- und Mobilitätsstrategie einfügt.</li>
</ul>



<p></p>



<p>Wer Ladeinfrastruktur, PV und gegebenenfalls Speicher ohnehin plant, sollte die THG-Quote nicht isoliert betrachten, sondern als Teil eines umfassenden Konzepts für Dekarbonisierung und Wirtschaftlichkeit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">THG-Quote als Teil der Unternehmensstrategie</h2>



<p>Für viele Unternehmen ist die THG-Quote nicht der alleinige wirtschaftliche Treiber, sondern ein zusätzlicher Hebel innerhalb einer größeren Transformationsstrategie. Besonders dann, wenn E-Mobilität, erneuerbarer Strom und effiziente Ladeinfrastruktur zusammen gedacht werden, entstehen echte Synergien.</p>



<p>Das gilt vor allem für Unternehmen, die ihre Flächen aktiv nutzen, ihre Energiekosten senken und gleichzeitig ihre CO₂-Bilanz verbessern wollen. In Kombination mit Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement kann die THG-Quote dazu beitragen, die Gesamtwirtschaftlichkeit nachhaltiger Mobilitätslösungen zu verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Conclusion</h2>



<p>Die THG-Quote kann für Unternehmen ein interessanter Baustein sein, wenn sie E-Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur oder PV-Anlagen sinnvoll einsetzen. Entscheidend sind dabei die konkreten Voraussetzungen, die technische Umsetzung und eine saubere Vermarktungsstrategie.</p>



<p>Besonders wirksam wird das Modell dann, wenn Elektromobilität nicht isoliert betrachtet wird, sondern Teil eines integrierten Konzepts aus Stromerzeugung, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen zur THG-Quote</h2>



<h2 class="wp-block-heading" id="knnen-unternehmen-selbst-von-der-thg-quote-profiti">Können Unternehmen selbst von der THG-Quote profitieren?</h2>



<p>Ja, wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen und die Nachweise korrekt geführt werden. Je nach Modell kann die Quote selbst vermarktet oder in eine Dienstleistung ausgelagert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="sind-ffentliche-ladepunkte-immer-erforderlich">Sind öffentliche Ladepunkte immer erforderlich?</h2>



<p>Nein, aber je nach Vermarktungsmodell und Förderlogik können öffentlich zugängliche Ladepunkte eine Rolle spielen. Die konkrete Ausgestaltung sollte vorab geprüft werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="lohnt-sich-die-thg-quote-auch-fr-kleinere-unterneh">Lohnt sich die THG-Quote auch für kleinere Unternehmen?</h2>



<p>Das hängt von der Anzahl der Fahrzeuge, der Ladeinfrastruktur und dem gewählten Vermarktungsweg ab. Auch kleinere Unternehmen können profitieren, wenn die Rahmenbedingungen passen.</p>



<h2 class="wp-block-heading" id="welche-rolle-spielt-photovoltaik">Welche Rolle spielt Photovoltaik?</h2>



<p>Photovoltaik verbessert die Wirtschaftlichkeit und Klimabilanz des Gesamtsystems. In Verbindung mit Ladeinfrastruktur kann sie den Eigenverbrauch erhöhen und die Elektromobilität im Unternehmen effizienter machen.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meet our experts at Intersolar 2023</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/meet-us-at-the-intersolar-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Wed, 25 Jan 2023 15:07:56 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=3625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vom Full-Service-Kauf bis zum Contracting: Unsere Experten präsentieren auf der weltweit führenden Solarfachmesse zukunftsweisende Lösungen für die Überdachung von Fuhrparks und Laderampen. Erfahren Sie direkt vor Ort, wie Sie mit unseren frei skalierbaren Systemen die Photovoltaik-Pflicht erfüllen und Ihre E-Mobilitätsstrategie wirtschaftlich optimieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/meet-us-at-the-intersolar-2023/">Treffen Sie unsere Experten auf der Intersolar 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.intersolar.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="654" height="200" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2.jpg" alt="intersolar-logo-2" class="wp-image-3682" style="width:326px;height:100px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2.jpg 654w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/intersolar-logo-2-300x92.jpg 300w" sizes="(max-width: 654px) 100vw, 654px" /></a></figure>



<p>From June 14 - 16, 2023, our photovoltaic experts will be exhibiting together with ROOF+ at Intersolar Europe in Munich and will be showcasing the extremely flexible &amp; highly efficient&nbsp;<a href="https://cubeconcepts.de/en/products/solar-carports-customized-solar-solutions/">Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions</a>&nbsp;to the trade fair audience. In addition, there will of course be further in-depth insights into the entire CUBE CONCEPTS portfolio, including all newly developed products.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intersolar as a marketplace for trends and developments in the solar industry</h2>



<p>Intersolar is the leading trade fair for the solar industry and all partners aiming to actively promote the development of solar technology. Under the motto "Connecting Solar Business", manufacturers, suppliers, wholesalers, service providers, project developers and planners as well as start-ups from all over the world meet annually in Munich to discuss the latest developments and trends, experience innovations at first hand and exploit business potential. It is therefore the perfect place for CUBE CONCEPTS to present its constantly growing portfolio with a trade fair stand to its professional colleagues. </p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="760" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-1024x760.jpg" alt="Intersolar 2023 carports" class="wp-image-3701" style="width:447px;height:331px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-1024x760.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-300x223.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports-768x570.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar-2023-Carports.jpg 1118w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">With the Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions at the Intersolar 2023</h2>



<p>The photovoltaic experts from CUBE CONCEPTS were already on site in 2021 and 2022 and were able to successfully expand their large network and make new contacts with service providers, energy experts, suppliers and solar installers. In the past two years, however, due to the coronavirus pandemic, we did not have our own exhibition stand. This will change at Intersolar 2023, as CUBE CONCEPTS and ROOF+ will be able to present a unique product with the new Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions, which is unparalleled on the European market. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Freely scalable, highly efficient &amp; future-oriented for e-mobility</h2>



<p>Die Basissysteme sind&nbsp;nämlich in der Höhe und Fläche frei skalierbar und ermöglichen mit einem Stützenabstand bis zu 20 Meter viele denkbare Anwendungsbereiche. Unternehmen gewinnen nicht nur günstigen Solarstrom durch die zusätzlichen Dachflächen sondern schützen den Fuhrpark, das Außenlager oder die Laderampen vor Umwelteinflüssen wie Sonne, Regen, Hagel oder Schnee. In Kombination mit E-Ladestationen oder Wallboxen für Autos und E-Bikes&nbsp;sind sie besonders effizient und werden staatlich gefördert. Darüber hinaus sind sie bereits seit Januar 2020 in einigen Bundesländern zur <a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/">Edition</a> have become. CUBE CONCEPTS naturally offers these solar solutions as a full service and as a purchase object or as a contracting partner. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1024x683.jpg" alt="Intersolar_Europe_2022_51" class="wp-image-3697" style="width:421px;height:281px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1024x683.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-300x200.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-768x512.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-1536x1024.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Intersolar_Europe_2022_51-2048x1365.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Discover solar carports &amp; customized solar solutions at Intersolar 2023</h2>



<p>Meet the photovoltaic experts from CUBE CONCEPTS and ROOF+ at Intersolar 2023 and let us convince you of the possibilities of Solar-Carports &amp; Customized Solar-Solutions. We look forward to your visit. </p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Electricity price brake: maximum values in tenders raised</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-brake-maximum-values-in-tenders-raised/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Sun, 22 Jan 2023 11:36:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=2841</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die deutliche Erhöhung der Ausschreibungswerte auf bis zu 11,25 Cent pro kW setzt ein klares Signal für neue Investitionen in PV. Dieser Beitrag beleuchtet die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und zeigt auf, wie Unternehmen über das CUBE Contracting-Modell ohne eigenes Kapitalrisiko von diesen verbesserten Konditionen profitieren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/electricity-price-brake-maximum-values-in-tenders-raised/">Strompreisbremse: Höchstwerte in Ausschreibungen angehoben</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das im Dezember 2022 verabschiedete Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse regelt u. a., dass Betreiber von gewerblichen Photovoltaikanlagen ab 1.000 kWh und ausgeförderten EEG-Anlagen ab 100 kWh seit dem 01.12.2022 ihre Überschusserlöse abführen müssen. Diese werden quartalsweise mittels verschiedener Quotienten, wie beispielsweise Monatsmarktwert oder Anlagengröße berechnet. Die Erlösabschöpfungen der sog. Zufallsgewinne sollen den Endverbrauchern zugutekommen und sind zunächst bis zum 30.06.2023 befristet und maximal bis zum 30.04.2024 verlängerbar.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">Federal Network Agency increases PV values in tenders by almost 25%</h2>



<p>At the same time as the StromPBG, the Federal Government also decided to increase the maximum values in photovoltaic tenders by 25% by the Federal Network Agency, which was also directly fixed by the authority in December 2022 for photovoltaics on roof surfaces and in January 2023 for solar parks for the next round of tenders in March 2023. The maximum values for the tenders thus rose from 8.91 to 11.25 cents per kilowatt hour for photovoltaic systems on roof surfaces and from 5.90 to 7.37 cents per kilowatt hour for solar parks.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1024x768.jpg" alt="Photovoltaic promotion" class="wp-image-566" style="width:373px;height:278px" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1024x768.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-300x225.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-768x576.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-1536x1152.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/solarpark-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Expansion targets to be achieved despite electricity price brake</h2>



<p>The German government and the Federal Network Agency hope that raising the maximum values will give a further boost to investments in renewable energies. Precisely because component prices and financing costs rose in 2022 due to inflation and material shortages, there were more signatures in various tendering rounds in the same year. The market demanded a clear signal for the solar and renewable energy sectors.</p>



<h2 class="wp-block-heading">High volume of tenders expected in 2023</h2>



<p>The increase in PV values comes at just the right time, as the agency has already recorded very high volumes for the first tenders in 2023 and the measure is a clear incentive to invest in photovoltaic systems. It remains to be seen to what extent this step by the Federal Network Agency will stimulate investment by companies. With the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">CUBE Contracting</a> model, CUBE CONCEPTS also enables commercial photovoltaic systems completely without any investment or economic risk and transparently passes on the higher values to the companies.</p>



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		<item>
		<title>DIN EN, VDE &#038; IEC Vorgaben für gewerbliche PV-Dachanlagen</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/din-en-vde-iec-specifications-for-commercial-pv-roof-systems/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Fri, 06 Jan 2023 08:00:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Grundlagen & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5715</guid>

					<description><![CDATA[<p>From grid connection to lightning protection: Adherence to DIN EN, VDE, and IEC standards is the foundation for the safe and long-lasting operation of any commercial solar system. In our overview, learn which technical regulations are absolutely essential for the planning, installation, and documentation of your photovoltaic rooftop system today.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>When installing a photovoltaic system on commercial and industrial roofs, various DIN EN, VDE &amp; IEC specifications must be observed. All <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">PV roof systems</a> from CUBE CONCEPTS are of course standard-compliant and meet these specifications. In the PDF for download you will find a current overview of all specifications.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The DIN EN series of standards as specifications for PV roof systems</h2>



<p>DIN EN stands for "Deutsche Industrienorm Europäische Norm" and is a series of standards that have been harmonized throughout Europe and are therefore valid in many European countries. The series of standards contains technical standards that describe the requirements for products, processes and services. The German Institute for Standardization e.V. (DIN) has also developed specifications for the installation of PV systems, among other things.</p>



<h2 class="wp-block-heading">The VDE rules and regulations</h2>



<p>The VDE Association for Electrical, Electronic &amp; Information Technologies has also drawn up regulations and technical rules for commercial photovoltaic systems. Worth mentioning are, for example: VDE-AR-N 4105, which regulates the connection of PV systems to the low-voltage grid, VDE 0100-712, which regulates roof installation and cable routing within the building, or VDE 0126-1-1, which describes the requirements for protective measures against overcurrent, overvoltage, earth faults and other safety aspects. In general, it should be noted that there may be different regulations depending on the federal state and type of system.</p>



<h2 class="wp-block-heading">IEC specifications for PV roof systems</h2>



<p>The IEC (International Electrotechnical Commission) is an international organization that sets standards for electrical engineering and electronics. There are also various IEC standards that are relevant for photovoltaic systems. Some of these include IEC 61724 for monitoring the performance of photovoltaic systems, which specifies the requirements for monitoring the performance of photovoltaic systems, IEC 61829 for determining the electrical behavior of PV modules under natural sunlight or IEC 62446, which specifies the minimum requirements for design documentation, commissioning tests and inspections of grid-connected PV systems.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Pfefferkorn commissions 749-kWp system</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/pfefferkorn-commissions-749-kwp-plant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Sat, 01 Oct 2022 11:35:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5324</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit einer 749-kWp-Photovoltaikanlage setzt das Industrieunternehmen Pfefferkorn konsequent auf Eigenstromversorgung und spart jährlich rund 350.000 kg CO₂ ein. Erfahren Sie, wie die Kombination aus moderner Dachanlage und E-Mobilität den ökologischen Fußabdruck des Standorts Simmern nachhaltig minimiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/pfefferkorn-commissions-749-kwp-plant/">Pfefferkorn nimmt 749-kWp-Anlage in Betrieb</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5324" class="elementor elementor-5324" data-elementor-post-type="post">
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<p>Clean energy has been flowing from the roofs of Pfefferkorn in Simmern since the end of September 2022. The new 749-kWp PV system was implemented together with CUBE CONCEPTS and has been reliably supplying low-cost solar power ever since. A good 3,700 square meters of 2,204 solar modules were installed on the production halls in the weeks beforehand.</p>

<h2 class="wp-block-heading">An important contribution to environmental protection</h2>

<p>"This is the next logical step for our environment," says a delighted Ralf Gabler, Managing Director of Pfefferkorn. "We can use around 450,000 kWh directly in our buildings and also feed around 210,000 kWh into the public grid. We are thus making an important contribution to environmental protection," says Gabler. The photovoltaic system alone now saves the company 350,000 kg of CO₂ every year.</p>

<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5325" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1024x575.jpg" alt="" width="421" height="236" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1024x575.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-1536x863.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0015-2048x1151.jpg 2048w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></figure>

<h2 class="wp-block-heading">Pfefferkorn relies on the latest technologies</h2>

<p>The Hunsrück-based industrial company is aware of its responsibility towards the environment and has already converted parts of its company fleet to e-cars. <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/charging-infrastructure/">E-charging stations</a> installed on the company premises. In order to further reduce CO₂ emissions and the consumption of energy and resources <a href="https://verschluss.de/pfefferkorn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Peppercorn</a> also relies on the latest technologies and consistently replaces old machines with new, efficient systems.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Environmentally friendly energy generation for the future</h2>

<p>"A photovoltaic system is the logical consequence of our efforts to make a contribution to environmental protection and we are delighted to be able to play our part in environmentally friendly energy generation," explained the Pfefferkorn management when the PV roof system was put into operation.</p>
<p> </p>

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			</item>
		<item>
		<title>Syntegon and CUBE CONCEPTS realize photovoltaic system in Crailsheim</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/syntegon-and-cube-concepts-realize-photovoltaic-system-in-crailsheim/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 11 Apr 2022 12:56:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1714</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit über 1.000 Solarmodulen deckt Syntegon künftig fast 10 % seines Strombedarfs aus eigener Erzeugung und spart jährlich knapp 190 Tonnen CO₂ ein. Dieser Praxisbericht zeigt, wie Industrieunternehmen durch PV-Mietmodelle ihre Betriebskosten senken und gleichzeitig ihre Nachhaltigkeitsstrategie „Syntegon 2025“ erfolgreich vorantreiben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/syntegon-and-cube-concepts-realize-photovoltaic-system-in-crailsheim/">Syntegon und CUBE CONCEPTS realisieren Photovoltaikanlage in Crailsheim</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1714" class="elementor elementor-1714" data-elementor-post-type="post">
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									<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul></ul>
</li>
</ul>
<p> </p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Photovoltaic system with 414.96 kWp completed on the roof surfaces</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>1092 solar modules on 2032 m²</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Electricity production 403,766 kWh/year and CO₂ savings 189,721 kg/year</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Further plants at locations in planning</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p></p>
<p><!-- /wp:list --></p>
<p><!-- wp:spacer {"height":"24px"} --></p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 24px;" aria-hidden="true"> </div>
<p><!-- /wp:spacer --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>More and more companies are switching to an autonomous, clean energy supply using their own wind, water and, above all, photovoltaic systems. Although not immediately autonomous, Matthias Ellinger (PA/FCM), Head of Facility Management at Syntegon in Crailsheim, opted for a power supply at the site that also takes the environment into account. Following last year's regional heating concept, a photovoltaic system has now been installed on the roof of building 120. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:heading --></p>
<h2>Photovoltaic system as a win-win solution</h2>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Last fall, FCM and HSE jointly considered whether a PV system would make sense and looked for a suitable provider.  "We found CUBE CONCEPTS, from whom we didn't buy the photovoltaic system outright, but rented it for 20 years," says Matthias. The power supply directly on our own premises is a win-win situation for us and Cube Concepts. Matthias explains: "We get cheap, clean electricity and CUBE CONCEPTS doesn't have to find another area for their PV system, which they would also have had to pay for." This is how the <a href="https://cubeconcepts.de/en/products/photovoltaics-on-roof-surfaces/">Photovoltaic system on the roof</a> building 120 in Crailsheim, which was inaugurated in the second quarter of the financial year. Our purchasing and legal departments got the contract off the ground. "The great thing is that from now on we don't have to hope for clear sunshine, as the system can also absorb solar energy when the sky is overcast," explains Matthias. With around 400,000 kWh per year, 95 to 99 percent of which is fed into our plant, it will now produce around 9 percent of our electricity consumption at the site.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:spacer {"height":"24px"} --></p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 24px;" aria-hidden="true"> </div>
<p><!-- /wp:spacer --></p>
<p><!-- wp:quote --></p>
<blockquote class="wp-block-quote">
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><em>"The photovoltaic system is a clear sign of environmental protection"</em></p>
<p><!-- /wp:paragraph --><cite><em>Matthias from Syntegon in Crailsheim</em></cite></p>
</blockquote>
<p><!-- /wp:quote --></p>
<p><!-- wp:spacer {"height":"24px"} --></p>
<div class="wp-block-spacer" style="height: 24px;" aria-hidden="true"> </div>
<p><!-- /wp:spacer --></p>
<p><!-- wp:heading --></p>
<h2>Reduced carbon footprint and electricity costs thanks to new photovoltaic system</h2>
<p><!-- /wp:heading --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>"Thanks to the <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/why-photovoltaics/">Photovoltaic system</a> even more carbon dioxide can be saved at the site, which will also reduce the syntegon-wide carbon footprint." The FCM and HSE team is celebrating even more successes. "We have the<strong> complete CO₂ annual target </strong>for 2022 with the help of the annex<strong> realized, </strong>which also benefits the Syntegon 2025 goals." Matthias is proud of the team and the positive impact the construction has had. "Of course, we will also continue to drive forward and implement further points in the direction of environmental protection."</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Photovoltaic systems are also to be built on other roofs at the site in the future. However, some roofs need to be renovated first. The planned new buildings were planned from the outset with roofs that are suitable for PV systems. "This will allow us to expand the system in the future," says Matthias. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Christian Bartels, Head of Engineering CUBE CONCEPTS: "With an occupied roof area of around 2000 square meters and more than 1000 modules, the system produces more than 400 KWp per year and thus makes a valuable and sustainable contribution for our customer. <em><strong>This is how companies can operate sustainably.</strong></em>"</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:buttons --></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Yanfeng and CUBE CONCEPTS rely on solar energy in Neustadt</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/yanfeng-and-cube-concepts-focus-on-solar-energy-in-neustadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 11 Apr 2022 07:26:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=2350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Durch das PV-Projekt senkt Yanfeng mit 1.355 installierten Solarmodulen dauerhaft seine Energiekosten und spart jährlich rund 280 Tonnen CO₂ ein. Dank des Full-Service-Ansatzes profitiert der Weltmarktführer von einer effizienten Eigenstromversorgung, während Wartung und Betrieb der Anlage langfristig sichergestellt sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/yanfeng-and-cube-concepts-focus-on-solar-energy-in-neustadt/">Yanfeng und CUBE CONCEPTS setzen in Neustadt auf Solarenergie</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2350" class="elementor elementor-2350" data-elementor-post-type="post">
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<ul class="wp-block-list">
<li>Leading global automotive supplier expands sustainability with solar energy</li>

<li>Photovoltaic system with 514.96 kWp completed on the roof surfaces</li>

<li>1355 solar modules on 2520 m²</li>

<li>Electricity production 533,174 kWh/year and CO₂ savings 257,375 kg/year</li>
</ul>

<p> </p>

<p> </p>

<p>Neuss – Yanfeng, weltweit führender Automobilzulieferer, macht sein Werk Neustadt mit Solarenergie ökologisch fit für die Zukunft. In der Fertigung von Türverkleidungen setzt der international tätige Automobilzulieferer schon jetzt auf den Einsatz erneuerbarer Energien – wie an all seinen Standorten in Europa. In Neustadt an der Donau kommt zukünftig noch nachhaltiger und emissionsfrei erzeugter Solarstrom hinzu, geplant und realisiert von <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/why-cube-concepts/">CUBE CONCEPTS</a>, dem Full-Service Partner für erneuerbare Energien und Photovoltaik. Damit leiten Yanfeng und CUBE CONCEPTS den Weg zu einer ressourcenschonenden Produktion ein und trägt mit seiner PV-Anlage zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei.</p>

<h2 class="wp-block-heading">533,000 kWh from solar energy</h2>

<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/DJI_0243-1024x683.jpg" alt="Yanfeng relies on solar energy" />
<figcaption class="wp-element-caption">Yanfeng relies on solar energy</figcaption>
</figure>

<p>The new photovoltaic system has already been put into operation and supplies around 532,000 kWh of electricity per year. The project phase lasted a total of seven months. Construction began at the end of 2021, but completion had to be briefly interrupted at the beginning of 2022 due to snow. The new solar system has now been officially approved, is in operation and supplies reliable solar energy.</p>

<h2 class="wp-block-heading">95 % of solar energy is used for direct consumption</h2>

<p>Insgesamt 1.355 Solarmodule wurden auf dem Dach der Werkshallen installiert, die die Sonnenstrahlen in elektrischen Strom umwandeln. Durch acht Wechselrichter wird der erzeugte Gleichstrom dann zu Wechselstrom verarbeitet – und somit direkt für den Einsatz im Werk von Yanfeng nutzbar gemacht. Über 95 Prozent der erzeugten Solarenergie werden direkt im Werk verbraucht. Besteht im Werk weniger Bedarf für die Einspeisung der Solarenergie, wird diese ins lokale Stromnetz der Stadtwerke Neustadt eingespeist. Rund 280 Tonnen Kohlendioxid werden im Jahr mit Hilfe der neuen Anlage eingespart.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Goal: Climate neutrality by 2030</h2>

<p>„Dank des Umstiegs auf klimaneutral produzierte Solarenergie können wir unsere Fertigungsprozesse umweltfreundlicher und ressourcenschonender durchführen“, erklärt Gunnar Büchter, Executive Director Procurement &amp; Strategy bei Yanfeng in Europa. „Energie- und Emissionseinsparungen an unseren Standorten sind eine wichtige Maßnahme zur Erreichung der selbst gesteckten Ziele aus unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unserem Anspruch, bis 2030 klimaneutral in unseren Werken zu produzieren.“</p>

<p>A study by the BMWi confirms that electricity costs account for around 70 percent of total energy costs in industry. In addition, companies are increasingly being asked to achieve CO₂-neutral production across the entire supply chain. "From an economic point of view, it is therefore profitable to use as much electricity from renewable energies as possible. Solar power allows you to permanently reduce your costs, increase your efficiency and therefore remain attractive to existing and potential customers." The company will also take over the operation, maintenance and servicing of the system for the entire duration of the contract. With the new photovoltaic system, Yanfeng is achieving a pioneering milestone in the transition to climate-neutral energy production at the Neustadt site. </p>

<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/incl_PV_2-1024x683.jpg" alt="Yanfeng relies on photovoltaics" />
<figcaption class="wp-element-caption">Part of the photovoltaic system</figcaption>
</figure>

<h2 class="wp-block-heading">About Yanfeng</h2>

<p>Yanfeng ist ein weltweit führender Automobilzulieferer, der sich auf automobiles Interieur, Exterieur, Sitze, Cockpit-Elektronik und passive Sicherheitssysteme fokussiert und aktiv neue Geschäftsfelder erschließt. Das Unternehmen beschäftigt global rund 55.000 Mitarbeiter an über 240 Standorten. Das technische Team von 4.200 Experten ist in neun Forschungs- und Entwicklungszentren und anderen regionalen Büros tätig und verfügt über umfassende Kompetenzen, einschließlich Engineering und Softwareentwicklung, Design und Testvalidierung. Yanfeng ist auf Smart-Cabin-Konzepte (Konzepte für intelligente Fahrgasträume) und Leichtbautechnologien spezialisiert und unterstützt Automobilhersteller dabei, mit marktführenden Lösungen den mobilen Innenraum der Zukunft zu gestalten. Weitere Informationen unter <a href="https://www.yanfeng.com/en" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.yanfeng.com/en</a>.</p>
<p> </p>

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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Study on renewable energies: Active expansion lowers acquisition costs</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/study-active-expansion-lowers-procurement-costs-of-renewable-energies/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 18 Nov 2021 11:57:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<category><![CDATA[Photovoltaik]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1710</guid>

					<description><![CDATA[<p>Laut der „Clean Energy Technology“-Studie sinken die Preise für Photovoltaik durch aktiven Ausbau und technisches Lernen schneller als erwartet. Erfahren Sie, wie dieser Markteffekt die Energiewende für Unternehmen immer rentabler macht und wie CUBE CONCEPTS diese Kostenvorteile direkt an Sie weitergibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/study-active-expansion-lowers-procurement-costs-of-renewable-energies/">Studie erneuerbare Energien: Aktiver Ausbau senkt Anschaffungskosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Clean renewable energies</strong>&nbsp;are a<strong>&nbsp;decisive driver for the</strong>&nbsp;<strong>Energy transition</strong>. How good that the sometimes high&nbsp;<strong>Acquisition costs&nbsp;</strong>for these sources&nbsp;<strong>fall faster than expected</strong>. This is the result of the<a href="https://madoc.bib.uni-mannheim.de/59395/1/Glenk%2C%20Meier%2C%20Reichelstein%20%282021%29%20Clean%20Energy%20Technologies.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&nbsp;Clean Energy Technology' study</a>&nbsp;of the Mannheim Institute for Sustainable Energy Studies (MISES).</p>



<p>The researchers of the study took the&nbsp;<strong>Development of purchase prices for renewable energies</strong>&nbsp;For example, the cost development of electricity generation from solar and wind power was taken into account, as was the rate at which the production costs for renewable hydrogen have fallen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Falling unit costs for renewable energies</h2>



<p>As&nbsp;<strong>Basis of the calculation</strong>&nbsp;served the&nbsp;<strong>Learning curve concept</strong>&nbsp;according to Theodore Paul Wright: As the cumulative number of production units increases, the unit costs decrease by a constant factor. Specifically formulated as a recommendation, this means that in order to further reduce the acquisition costs for renewable energies and make clean energy affordable for everyone, the following must be achieved&nbsp;<strong>Actively expanding and further developing existing technologies&nbsp;</strong>can be used. In this way&nbsp;<strong>Technical automatisms</strong> which in turn lead to&nbsp;<strong>further cost reductions</strong>&nbsp;lead.</p>



<p>We feel the same way: after all, you never stop learning, you learn with every project. Let us&nbsp;<strong>Advancing the energy transition step by step together</strong>&nbsp;- e.g.&nbsp;<strong>with your individual solar system</strong>for which you&nbsp;<strong>do not even have to pay acquisition costs.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Without investing in renewable energies with CUBE Contarcting</h2>



<p>With our&nbsp;<strong>exclusive</strong>&nbsp;<a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">CUBE Contracting</a> save up to 30% in electricity costs. As a system developer for integrated energy projects, we take over the complete financing, planning, implementation and operation on your roof, open space or carport without any investment from your company. You also benefit from long-term energy price security for your company.&nbsp;</p>



<p>Alternatively, you can invest in your commercial photovoltaic systems yourself with an extremely attractive return. CUBE CONCEPTS is at your side as an independent and reliable full-service partner.&nbsp;</p>



<p>We plan and calculate your system sustainably and as economically as possible for you and compare solar contractor offers for you using our scoring analysis. In addition, you receive an independent energy balance sheet and we take care of all administrative tasks up to grid connection. Operation, monitoring and reporting are of course also part of our services.&nbsp;</p>



<p>Sichern Sie sich Ihren kostenlosen und <a href="https://cubeconcepts.de/en/company/contact/">completely non-binding consultation appointment</a>.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>EU Commission: Using solar energy to combat electricity price fluctuations</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/eu-commission-with-solar-against-electricity-price-fluctuations/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Mon, 15 Nov 2021 12:50:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit ihrem Fokus auf Solarenergie treibt die EU-Kommission den Zugang der Industrie zu langfristigen Stromabnahmeverträgen und schnelleren Projektumsetzungen voran. Dieser Beitrag beleuchtet den aktuellen Arbeitsplan der Kommission und zeigt auf, warum Solarenergie als zentrale Technologie für stabile Energiekosten und Klimaschutz gilt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/eu-commission-with-solar-against-electricity-price-fluctuations/">EU-Kommission: Mit Solarenergie gegen Strompreisschwankungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The&nbsp;<strong>rising electricity costs</strong>&nbsp;and electricity price fluctuations in recent weeks have kept households and industry on their toes. On all sides, the&nbsp;<strong>Demands for alternatives to renewable energy generation</strong>&nbsp;louder. Particularly in focus: the&nbsp;<strong>numerous advantages of solar energy.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>"The EU Commission has just published its work plan for 2022 - with solar energy as the only energy technology mentioned."</p>
<cite>Walburga Hemetsberger, CEO of Solarpower Europe</cite></blockquote>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Exploiting the potential of solar and curbing electricity price fluctuations </h2>



<p>In 2022, the EU Commission would like to <strong>Exploit the enormous potential of solar energy</strong>. For example, there are currently discussions on how the lengthy approval procedures can be simplified within the framework of legislation. There is also a <strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/photovoltaic-obligation-for-industry-trade/">Solar obligation</a> </strong>for newly built or renovated industrial sites. The Commission's guidelines also provide for the <strong>Accelerate the approval of new projects</strong> and recommends promoting industry's access to power purchase agreements for renewable energies.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Legal measures and solar obligation</h2>



<p>In the coming months, concrete legal measures are now to be developed in order to, on the one hand&nbsp;<strong><a href="https://cubeconcepts.de/en/services/why-photovoltaics/">through solar energy</a></strong>&nbsp;effective protection against extreme fluctuations in electricity prices and, on the other hand, to protect the earth from high CO<sub>2</sub>-emissions.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>A visit to the Intersolar Europe Restart 2021</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/visiting-intersolar-europe-restart-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Thu, 14 Oct 2021 12:23:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen: Messen & Seminare]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1696</guid>

					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder live: Mit 26.000 Besuchern bot die Intersolar 2021 die ideale Plattform, um neue Blickwinkel auf die Digitalisierung der Solarwirtschaft und vernetzte Energiekonzepte zu gewinnen. Wir haben spannende Impulse und Kontakte von der Messe mitgenommen, um unsere ganzheitlichen Energie-Management-Tools für Sie weiter zu optimieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/visiting-intersolar-europe-restart-2021/">Zu Besuch auf der Intersolar Europe Restart 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>The Munich solar trade fair kicked off last week under the motto "Entering the new energy world".&nbsp;<a href="https://www.intersolar.de/start" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Intersolar Europe</a> Restart 2021 and CUBE CONCEPTS was there.&nbsp;</p>



<p>Around us&nbsp;<strong>exchange ideas with colleagues&nbsp;</strong>- finally live and in color again. And to show us&nbsp;<strong>to be inspired</strong>&nbsp;- through the colorful hustle and bustle of innovations and ideas that we have been missing for two years. With a total of 450 exhibitors and 26,000 visitors, there was plenty to discover on 45,000 square meters of exhibition space.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Intersolar: Expanding networks and the portfolio</h2>



<p>The trade fair focused primarily on the following topics&nbsp;<strong>Renewable energies, digitalization</strong>&nbsp;and&nbsp;<strong>intelligently networked energy supply - exactly what we do.</strong>&nbsp;The days were therefore a great opportunity for us to discuss the latest innovations with our industry colleagues and make valuable contacts.</p>



<p>In addition to new food for thought and technical innovations, many&nbsp;<strong>Interesting additional services&nbsp;</strong>applied. So we were also able to continue our training in this area and are looking forward to it,&nbsp;<strong>to expand our portfolio soon.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Discover new perspectives at Intersolar</h2>



<p>We found the<strong>&nbsp;Green Hydrogen Forum.</strong>&nbsp;There, the current difficulties of hydrogen production were discussed and various&nbsp;<strong>Solutions for green hydrogen</strong>&nbsp;discussed. Whether small ideas that optimize something that already exists or innovations that enable a completely different perspective - we are excited to see what our industry colleagues will implement in the future. And what additional services we can offer our customers as a result.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Would you like to know what CUBE CONCEPTS already offers?</h2>



<p>Vereinbaren Sie jetzt Ihren kostenlosen Beratungstermin und wählen Sie den <strong>smart path to climate neutrality</strong> – mit ganzheitlichen Konzepten und innovativen Energie-Management-Tools von CUBE CONCEPTS.</p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Energy crisis means time to save! We show you how.</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/energy-crisis-means-time-to-save-we-show-you-how/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 12 Oct 2021 09:15:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Energiemarkt News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1692</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steigende Preise und unsichere Lieferverträge zeigen, wie verwundbar die Energieversorgung aktuell ist. Erfahren Sie, wie Sie sich mit langfristig planbaren Stromkosten und eigenen Energielösungen unabhängig aufstellen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/energy-crisis-means-time-to-save-we-show-you-how/">Energiekrise heißt Zeit zum Sparen! Wir zeigen Ihnen wie.</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Immergrün: First major electricity provider makes deliveries </strong>in the energy crisis<strong> in some areas</strong></p>



<p>Immergrün has terminated the supply contracts of hundreds of customers. It is unlikely to be the last electricity provider to take this drastic step.</p>
<cite>Handelsblatt</cite></blockquote>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Solutions for supply bottlenecks</h2>



<p>Headlines like this quickly make the rounds in an energy crisis. And are a guarantee for worried customer calls to us. But how can something like this even happen? Is it getting dark in Germany now? And what is the solution?</p>



<p>In einem Interview mit t-online hat RWE Vorstandschef Markus Krebber die Gründe für den Lieferengpass auf den Punkt gebracht: Letztes Jahr gab es einen sehr kalten Winter kombiniert mit einem schwachen Windjahr. Dadurch mussten oft Gaskraftwerke einspringen, um die Nachfrage zu decken. Trotz der gestiegenen globalen Nachfrage, die produzierte Menge an Gas bleibt gleich. Da nun also mehr Länder größere Mengen benötigen, findet eine <strong>Redistribution </strong>and it will be <strong>Less liquefied gas exported to Europe overall</strong>. So entsteht eine Knappheit und Energiekrise. Als Prognose gab Krebber zu Protokoll, dass die Strom- und Gaspreise voraussichtlich auch weiterhin steigen werden.</p>



<p>So back to the more interesting question for you: How can you secure a good, cheap electricity tariff now - and as reliably as possible?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Cheap electricity despite the energy crisis?</h2>



<p><strong>We can help you!&nbsp;</strong>During an appointment with our energy experts, you can not only receive detailed advice on solar power, the numerous benefits and subsidy options. After a brief exchange of data, you will also find out exactly how much&nbsp;<strong>Savings potential&nbsp;</strong>in your roof.</p>



<p>Because with our <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CUBE Contracting</a> you can not only get a <strong>20% cheaper electricity price</strong> for <strong>20 years fixed</strong> but also reduce your electricity costs in the long term. Whether you "only" have emission-free solar power, your sustainable image or fully optimized, digitalized energy management in mind - we will find the right solution for every customer situation.</p>



<p>Auf Wunsch auch gerne mit einem&nbsp;passenden Stromtarif für den benötigten Reststrom&nbsp;– dank dem Standing und der Erfahrung unserer Netzwerkpartner können wir Ihnen jederzeit&nbsp;gute und abgesicherte Angebote&nbsp;machen.</p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ready. Sun. Action! Our new image film is here!</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/ready-sun-action/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 Oct 2021 10:40:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1689</guid>

					<description><![CDATA[<p>A look behind the scenes at CUBE CONCEPTS – and what drives us. Discover in our new corporate film how we shape the energy future for companies.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/ready-sun-action/">Ready. Sun. Action! Unser neuer Imagefilm ist da!</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zählt das schon als Ohrwurm? „Ready. Sun. Action!“ hat uns in den letzten Wochen jedenfalls durch den gesamten Dreh begleitet – und wird uns wohl auch noch eine Weile im Kopf bleiben. Mit viel Einsatz, kreativen Ideen und jeder Menge Leidenschaft haben wir unseren neuen Imagefilm realisiert.</p>



<p>Von der ersten Konzeptidee über die Dreharbeiten bis hin zum finalen Schnitt: Hinter den Kulissen sind viele Stunden Arbeit und echtes Teamwork in dieses Projekt geflossen. Das Ergebnis zeigt nicht nur, wer wir sind und wofür wir stehen, sondern auch, wie wir Unternehmen dabei unterstützen, ihre Energieversorgung nachhaltig und wirtschaftlich neu zu denken.</p>



<p>Viele Flug-, Film- und Schnittstunden später ist es endlich so weit: Unser Imagefilm ist fertig – und kann sich mehr als sehen lassen.</p>



<p>Überzeugen Sie sich selbst: Jetzt Play drücken und Solarstrom neu entdecken!</p>



<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Experten-Imagefilm.mp4"></video></figure>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



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]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/01/Photovoltaik-Experten-Imagefilm.mp4" length="36112259" type="video/mp4" />

			</item>
		<item>
		<title>Hergarten Group relies on solar power</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/the-hergarten-group-relies-on-the-power-of-the-sun/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Guido Steenmans]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 05 Oct 2021 07:46:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[Case Studies - wie Unternehmen profitieren]]></category>
		<category><![CDATA[PV-Anlagen auf Dachflächen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://cubeconcepts.de/?p=5329</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit trifft Wirtschaftlichkeit: Die Unternehmensgruppe Hergarten zeigt, wie Industrieunternehmen mit Solarenergie ihre Energiekosten senken und gleichzeitig CO₂-Emissionen reduzieren. Ein Praxisbeispiel für zukunftsorientiertes Energiemanagement.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/the-hergarten-group-relies-on-the-power-of-the-sun/">Unternehmensgruppe Hergarten setzt auf Solarkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="5329" class="elementor elementor-5329" data-elementor-post-type="post">
				<div class="elementor-element elementor-element-189c96f2 e-flex e-con-boxed e-con e-parent" data-id="189c96f2" data-element_type="container" data-e-type="container">
					<div class="e-con-inner">
				<div class="elementor-element elementor-element-1447557a elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1447557a" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									
<p>Together with CUBE CONCEPTS, the specialists for logistics, transport and storage of steel piece goods are implementing a 475 kWp photovoltaic system on one of their logistics halls in Neuss. By using climate-friendly technology, the company wants to set an example for the environment and invest far-sightedly in renewable energies.</p>

<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5065" src="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1024x576.jpg" alt="Reference Hergarten" width="389" height="218" srcset="https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1024x576.jpg 1024w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-300x169.jpg 300w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-768x432.jpg 768w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-1536x864.jpg 1536w, https://cubeconcepts.de/wp-content/uploads/2023/02/DJI_0046-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 389px) 100vw, 389px" /></figure>

<h2 class="wp-block-heading">400,000 kWh annual electricity production for own consumption</h2>

<p>The Hergarten Group's PV system now produces a good 400,000 kWh with almost 1,400 solar modules, saving 190,000 kg of CO₂ per year. The 10,000 m² building houses eight crane systems and numerous sawing and processing machines.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Climate-friendly technology also for the vehicle fleet from solar power</h2>

<p>The company uses most of the solar power itself and employs modern electricity storage systems. In addition, the lighting in the 45,000 m² warehouse area has been converted to economical LED technology and the 30 company cars in the company fleet are to be gradually converted to hybrid and electric vehicles. Corresponding charging points have already been installed at the Group's headquarters.</p>

<h2 class="wp-block-heading">Looking to the future with vision</h2>

<p>"By investing in renewable energy, we are making a statement during the pandemic that we will not lose sight of the important issue of climate protection despite all the economic turbulence," says Managing Partner Marcel Hergarten.</p>
<p> </p>

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		<title>Innovations pay off!</title>
		<link>https://cubeconcepts.de/en/innovationen-machen-sich-bezahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maurice Kreutz]]></dc:creator>
		<pubdate>Tue, 14 Sep 2021 11:00:00 +0000</pubdate>
				<category><![CDATA[CUBE CONCEPTS News: Neueste Infos zum Unternehmen]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://v2.cubeconcepts.de/?p=1686</guid>

					<description><![CDATA[<p>Starkes Signal für weiteres Wachstum: Ein institutioneller Investor setzt auf das Contracting-Modell von CUBE CONCEPTS. Damit schaffen wir die Basis, um noch mehr Unternehmen den Zugang zu wirtschaftlicher Solarenergie zu ermöglichen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://cubeconcepts.de/en/innovationen-machen-sich-bezahlt/">Innovationen zahlen sich aus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://cubeconcepts.de/en">CUBE CONCEPTS</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer wachsen will, braucht die richtige Basis – und genau hier zahlen sich Innovationen aus. Insbesondere ganzheitlich gedachte Energiekonzepte und intelligente Contracting-Modelle entwickeln sich zunehmend zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen, die ihre Energieversorgung wirtschaftlich und nachhaltig gestalten möchten.</p>



<p>Vor diesem Hintergrund freuen wir uns besonders über das Vertrauen eines neuen institutionellen Investors, der uns einen zweistelligen Millionenbetrag für die Realisierung weiterer Contracting-Solaranlagen zur Verfügung stellt. Diese Partnerschaft unterstreicht die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells.</p>



<p>Überzeugt hat die Entscheider vor allem unser einzigartiges CUBE <a href="https://cubeconcepts.de/en/services/cube-contracting/">Contracting</a>: ein Ansatz, der es Unternehmen ermöglicht, ohne eigene Investitionen von günstigem Solarstrom zu profitieren und gleichzeitig ihre CO₂-Emissionen signifikant zu reduzieren. Zahlreiche erfolgreich geplante und umgesetzte Projekte belegen bereits heute, wie effektiv sich Stromkosten senken und Nachhaltigkeitsziele erreichen lassen.</p>



<p>Mit diesem starken Finanzpartner an unserer Seite schaffen wir die Voraussetzungen, unser Engagement weiter auszubauen – sowohl national als auch international. Unser Ziel bleibt klar: Unternehmen den Zugang zu sauberer, planbarer und wirtschaftlicher Energie so einfach wie möglich zu machen.</p>



<p>Wir freuen uns auf die nächsten Schritte!</p>



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