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Dekarbonisierung heißt CO₂-Emissionen reduzieren

Von der E-Mobilität bis zur Nutzung erneuerbarer Energien: Die Dekarbonisierung bietet Betrieben enorme Chancen zur Kostensenkung und staatlich geförderten Modernisierung. Dieser Beitrag zeigt auf, welche Maßnahmen am effektivsten sind, um gesetzliche Klimaziele zu erreichen und die Abhängigkeit von Öl und Gas dauerhaft zu beenden.

Unter dem Begriff Dekarbonisierung wird im Allgemeinen die Reduktion von CO₂-Emissionen verstanden. Diese entstehen, wenn fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung verwendet werden und sind für den globalen Treibhauseffekt verantwortlich. Genauer bezeichnet der Begriff Dekarbonisierung die Umstellung aller Prozesse der Wirtschaft im Rahmen der Energiewende auf erneuerbare emissionsfreie Energien. Das Ziel ist dabei, den CO₂-Ausstoß pro Kilowattstunde erzeugter Energie zu reduzieren.  

Dekarbonisierung - grüne Weltkugel

Maßnahmen zur Dekarbonisierung

Die größten CO₂- bzw. Kohlendioxid-Emissionen entstehen bei der Kohle- und Gasverbrennung in Kraftwerken sowie im Verkehrssektor, wenn Diesel- und Ottomotoren eingesetzt werden. Ansätze zur Dekarbonisierung sind dabei der Ausbau der E-Mobilität und die Reduzierung fossiler Brennstoffe zur Stromproduktion in Kraftwerken. Einige Staaten setzen dabei auf die Kernenergie oder das Kohlendioxid abzuscheiden und anschließend in tiefere Bodenschichten zu verpressen. Beide Methoden sind allerdings sehr umstritten. Die nachhaltigste Form der Dekarbonisierung ist der Einsatz von erneuerbaren Energien, wie Wind- und Wasserkraft, Biomasse und Sonnenenergie.

Große Dach-PV-Anlagen oder Solarparks fördern Dekarbonisierung

Im Klimaschutzgesetz ist nun verankert, dass Deutschland bis 2045 klimaneutral wird und bis 2030 bereits 80% des gesamten Strombedarfs aus erneuerbaren Energien stammen soll. Damit weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre gelangt, sollen erneuerbare Energieträger wie Wind-, Solar- und Wasserkraft klimaschädliche Energieträger wie Öl, Gas oder Kohle ersetzen. Der erzeugte Strom von Windparks und Wasserkraftanlagen muss in der Regel relativ weit zum Verbraucher transportiert werden, wobei die Energie von Photovoltaikanlagen auf Gewerbe- oder Industriedächern oder von Solarparks direkt von Unternehmen vor Ort genutzt werden können. Dies hat den Vorteil, dass keine Investitionen in neue Leitungen bzw. im Netzausbau notwendig sind.

Durch E-Mobilität CO₂-Emissionen reduzieren

Ein weiterer großer Baustein zur Dekarbonisierung liegt im Ausbau der E-Mobilität. Weltweit liegt der Anteil der CO₂-Emissionen im Bereich Straßenverkehr bei ca. 18%. Der des Flug- und Schiffverkehrs liegt jeweils bei 3 %. Gerade in diesem Bereich startet die Reduktion der CO₂-Emissionen dank TGH-Quote, Länder- und Kommunalspezifischen Förderprogrammen und einer teilweise schon eingeführten Photovoltaikpflicht für neue Großparkflächen auf Firmengeländen. Viele Unternehmen bauen dadurch eigene bzw. öffentliche Ladepunkte auf und steigern die Attraktivität eines Umstiegs auf E-Mobilität für ihre Mitarbeiter und private Nutzer. Anfang 2023 lag der Anteil an Elektrofahrzeugen in Deutschland bereits bei über 5%. Dekarbonisierung boomt gerade im Bereich Straßenverkehr und lohnt sich auch finanziell für Unternehmen, da Investitionen bis zu 80% gefördert werden.  

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