Die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) hat seit ihrer Verabschiedung im Jahr 2022 eine signifikante Entwicklung durchlaufen. Während die ursprünglichen Pläne von 2024 noch eine breite Einbeziehung des Mittelstands vorsahen, hat die EU mit der Änderungsrichtlinie 2026/470 (Omnibus-I-Paket) im Februar 2026 den Fokus geschärft und die Schwellenwerte für die Berichtspflicht massiv angehoben.
Antecedentes de la obligación de informar sobre las DSRL
La nueva directiva de la UE sobre informes de sostenibilidad sustituye a la directiva NFDR y es un componente importante de la legislación climática de la UE con el objetivo de alcanzar la neutralidad climática en 2050. Taxonomía de la UE debería ofrecer una mayor transparencia y comparabilidad de las actividades económicas de todas las empresas. Esto debería garantizar el flujo de capital de inversores privados o empresas financieras hacia una economía respetuosa con el medio ambiente y libre de emisiones. El sitio CSRD-Richtlinie gehört damit zum EU-Gesetzespaket „Nachhaltige Finanzen“. Die Reports müssen neben den Umweltaspekten auch die Bereiche soziale Verantwortung, Menschenrechte und Governance des jeweiligen Unternehmens abdecken und werden anschließend der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Wer ist von der CSRD-Berichtspflicht betroffen? Die neuen Schwellenwerte ab 2026
In der frühen Phase (2024) war geplant, bereits Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Berichterstattung zu verpflichten. Um die bürokratische Last für den Mittelstand zu senken, gelten seit dem Update im Februar 2026 neue Kriterien.
Berichtspflichtig sind nun Unternehmen, die mindestens zwei der drei folgenden Kriterien erfüllen:
- Mehr als 1.000 Mitarbeitende (zuvor 250)
- Bilanzsumme höher als 225 Millionen Euro (angepasster Wert)
- Nettoumsatz über 450 Millionen Euro (zuvor 40 Mio. €)
Para börsennotierte KMU, die unterhalb dieser Grenzen liegen, greift der vereinfachte LSME-Standard (Listed SME), um den Kapitalmarktzugang zu sichern, ohne die Organisation zu überfordern.
¿Qué contenido debe figurar en los informes de los CSRD?

Además de las áreas que ya debían divulgarse con arreglo a la Directiva NFDR (protección del medio ambiente, asuntos sociales, gobernanza), la información sobre sostenibilidad con arreglo a la Directiva exige ahora información adicional en el informe anual de la empresa. Esto incluye contenidos sobre la taxonomía, modelo de negocio con estrategia y concepto, cadenas de suministro, objetivos corporativos, indicadores de rendimiento, gestión sostenible, cambios, gestión de oportunidades y riesgos, procesos de toma de decisiones e información específica del sector. Todos los datos deben recopilarse y evaluarse dentro de la empresa, lo que puede resultar complicado y difícil debido a la "doble materialidad". Esto significa que también deben evaluarse las repercusiones medioambientales externas de las actividades de la empresa. Además, todas las empresas deben definir objetivos y divulgar sus avances en el informe sobre la Directiva.
Prüfungspflichten & Timings der CSRD-Berichtspflicht
Im Gegensatz zu der bisherigen EU-Berichtsregelung sind mit dem Inkrafttreten der CSRD-Richtlinie nunmehr keine nachlässigen oder leichtfertigen Reports zugelassen. Sie müssen für das laufende Geschäftsjahr im Lagebericht beigefügt werden und sind durch einen unabhängigen Dienstleister prüfpflichtig. Alle Beteiligten unterliegen einer externen Zertifizierungspflicht und der Bilanzeid, der sich bislang nur auf die Finanzberichterstattung bezieht, wird auf den CSRD-Nachhaltigkeitsbericht ausgeweitet. Anschließend müssen sie in den Lagebericht eingebunden und in elektronischem Format vorgelegt werden. Unternehmen, die jetzt schon unter den NFDR-Richtlinien fallen, haben ab 2026 die Pflicht, mit der Datenerhebung zu beginnen, so dass sie im Jahr 2027 einen CSRD-konformen Bericht des Vorjahres erstellen können.