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Rétributions du réseau 2025 pour l'industrie et le commerce

Während Berlin (+7 %) und NRW (+2 %) steigende Kosten verzeichnen, gewinnen Standorte im Norden und Osten massiv an Attraktivität. Unternehmen sollten ihre Standortvorteile durch angepasste Laststeuerung und Eigenverbrauch maximieren, um der allgemeinen Tendenz steigender Netzausbaukosten entgegenzuwirken.

Nachdem die Bundesnetzagentur Ende August 2024 eine Nouvelle réglementation concernant la répartition des coûts de réseau für das nächste Jahr ankündigte, zeigen jetzt Prognosen, wie sich die Netzentgelte 2025 für die Industrie und Gewerbe entwickeln werden. Das Ziel ist, bisher stark belastete Regionen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien zu entlasten. Durch einen bundesweiten Aufschlag von 1,558 ct/kWh sollen rund 2,4 Milliarden Euro auf alle Stromverbraucher fairer verteilt werden, so der Gedanke. Die gerechtere Kostenverteilung soll auch für eine höhere Akzeptanz für den Ausbau erneuerbarer Energien sorgen.

In den letzten Jahren sind die Netzentgelte für Industrie und Gewerbe deutlich gestiegen. Während sie 2023 noch bei etwa 28 % der Stromkosten lagen, erhöhten sie sich 2024 auf 28–31 %. Für 2025 wird ein weiterer Anstieg auf rund 38 % erwartet. Diese Entwicklung ist vor allem auf die steigenden Netzausbaukosten zurückzuführen und gefährdet besonders die energieintensiven Unternehmen in Deutschland spürbar.

Netzentgelte 2025: Regionale Unterschiede bei Industrie und Gewerbe

Durch die neue Verteilung der Netzkosten sinken die Netzentgelte für Industrie und Gewerbe im Durchschnitt um 6,9 %. Die tatsächliche Entlastung oder Mehrbelastung hängt jedoch stark vom Standort und dem individuellen Verbrauchsprofil ab.

Regionen mit sinkenden Netzentgelten

Industriebetriebe und Gewerbekunden in Bundesländern mit hohem Anteil erneuerbarer Energien profitieren am stärksten von der neuen Regelung. Die Netzentgelte sinken im Schnitt voraussichtlich um:

  • Schleswig-Holstein: -29 %
  • Mecklenburg-Vorpommern: -29 %
  • Brandenburg: -21 %
  • Bayern: -16 %
  • Thüringen: -15 %
  • Sachsen & Sachsen-Anhalt: -7 %
  • Hessen: -4 %
  • Niedersachsen: -4 %
  • Baden-Württemberg: -1 %

Regionen mit steigenden Netzentgelten

In einigen Regionen Deutschlands müssen sich Unternehmen hingegen auf höhere Netzentgelte einstellen. Die größten Steigerungen sind in folgenden Bundesländern zu erwarten:

  • Berlin: +7 %
  • Hamburg: +6 %
  • Rheinland-Pfalz: +4 %
  • Nordrhein-Westfalen: +2 %
  • Saarland & Bremen: +1 %

Auswirkungen auf Unternehmen und Wettbewerbsfähigkeit

Die Reduzierung der Netzentgelte in erneuerbare-Energien-starken Regionen könnte dort ansässige Unternehmen wettbewerbsfähiger machen und Anreize für neue Investitionen schaffen. Besonders energieintensive Industriebetriebe in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg profitieren von den sinkenden Netzentgelten. Auf der anderen Seite müssen Unternehmen in Ballungsräumen wie Berlin und Hamburg mit steigenden Kosten rechnen, was sich negativ auf deren Standortattraktivität auswirkt.

Fazit: Wie Unternehmen jetzt agieren sollten

Unternehmen sollten ihre individuellen Netzentgelte für 2025 genau prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Optimierung ihres Stromverbrauchs ergreifen. Besonders Betriebe in Regionen mit steigenden Netzentgelten sollten durch eine effizientere Nutzung von Eigenstromerzeugung oder eine angepasste Laststeuerung ihre Energiekosten langfristig senken. Die Neuregelung bietet zugleich eine Chance für Unternehmen in entlasteten Regionen, ihre Kostenstruktur zu verbessern und Investitionen in nachhaltige Energiekonzepte voranzutreiben.

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