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Globalstrahlung 2025: Platz vier seit Messbeginn

Der Deutsche Wetterdienst veröffentlichte Anfang 2026 die Klimadaten inklusive der Radiación global für das Jahr 2025. Die mittlere Jahressumme in Deutschland lag bei rund 1.187 kWh/m². Damit gehört 2025 zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Auswertungen im Jahr 1983 und belegt Platz vier im historischen Vergleich. Gleichzeitig liegt der Wert deutlich über dem langjährigen Mittel der Referenzperiode 1991–2020.

Besonders die erste Jahreshälfte 2025 trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Mehrere Monate wiesen überdurchschnittliche Strahlungswerte auf und sorgten bereits früh im Jahr für eine hohe kumulierte Globalstrahlung.

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Strahlungsreiche Monate im Jahresverlauf 2025

Das Frühjahr 2025 war überdurchschnittlich sonnig und besonders hohe Strahlungswerte erreichten Juni y August. Mit durchschnittlich 187 kWh/m² lag allein der Juni etwa 13 % über dem gemittelten Durchschnitt seit Aufzeichnungsbeginn. Demgegenüber fielen einzelne Monate wie Mai, Juli und September sowie gegen Jahresende etwas schwächer aus. Dennoch konnte die insgesamt sehr strahlungsreiche erste Jahreshälfte diese Schwankungen mehr als ausgleichen, sodass die Jahressumme deutlich über dem langjährigen Durchschnitt lag.  

Regionale Verteilung der Globalstrahlung 2025

Die räumliche Verteilung der Globalstrahlung folgte im Jahr 2025 weitgehend dem langjährigen klimatologischen Muster in Deutschland. Dabei zeigt sich typischerweise ein deutlicher Gradient mit zunehmenden Strahlungssummen von Nordwest nach Südost.

En geringsten Jahressummen wurden in den nördlichen Bundesländern und den Mittelgebirgen registriert, insbesondere in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Teilen Niedersachsens. Dort bewegten sich die Jahreswerte zwischen 1.050 bis 1.150 kWh/m². Ursache hierfür ist vor allem eine im Jahresmittel höhere Bewölkung und eine geringere Sonnenscheindauer.

En höchsten Werte gab es in 2025 dagegen in süddeutschen Regionen auf. Besonders im Saarland, der Region Rhein-Neckar, dem Breisgau bis zum Bodensee sowie im Bayerischen Wald. Dort erreichte die Globalstrahlung im Jahresschnitt sogar bis zu 1.350 kWh/m². Gerade diese Regionen zählen aufgrund ihrer klimatischen Bedingungen regelmäßig zu den strahlungsreichsten Gebieten Deutschlands.

Vergleich der strahlungsreichsten Jahre seit Messbeginn

Mit einer mittleren Jahressumme von 1.187 kWh/m² reiht sich die Globalstrahlung 2025 unter die strahlungsreichsten Jahre seit Beginn der verlässlichen Auswertungen ein. Die höchsten Werte der letzten Jahrzehnte wurden immer in besonders sonnigen Jahren erreicht.

JahrØ Globalstrahlung (kWh/m²)Einordnung
20221.2271. Rekordjahr bisher
20181.2072. Platz – außergewöhnlich hoch
20031.1973. Platz – mit Rekordsommer & sehr strahlungsreich
20251.1874. Platz seit Messbeginn
20241.113Im Vergleich zu den 90er Jahren hoch

Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Referenzperiode 1991–2020 lag die Globalstrahlung 2025 rund 100 kWh/m² darüber. Das bestätigt den seit mehreren Jahrzehnten beobachteten Trend steigender Strahlungswerte in Deutschland.

Globalstrahlung 2025: Sehr gute Bedingungen für PV-Anlagen

Das Jahr 2025 zählt zu den strahlungsreichsten Jahren seit Beginn der systematischen Messungen und bestätigt den langfristigen Trend steigender Globalstrahlung in Deutschland. Die außergewöhnlich sonnige erste Jahreshälfte legte bereits früh die Grundlage für die hohe Jahressumme.

Für die Nutzung der Solarenergie stellen solche Jahre besonders günstige Bedingungen dar. Eine hohe Globalstrahlung wirkt sich unmittelbar positiv auf die Stromerträge von Photovoltaikanlagen aus und unterstreicht die Bedeutung der solaren Einstrahlung als zentrale Kenngröße für die Bewertung des Photovoltaikpotenzials.

Weiterführende Informationen finden Sie auch in unseren Beiträgen zu Globalstrahlung 2024, El tiempo en la energía 2023 y Globalstrahlung 2022 sowie zu PV-Ertrag & Wirtschaftlichkeit.

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